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AUSGABE 2 . März 2013

Marchfeld Paradies fĂźr Radler

Eintänzer fßr Marchfeld-Ball gesucht

(Seite 3)

Das Marchfeld im Facebook

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Einwohnerzahl steigt um ein Drittel

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Imperialer Marathon am 9. Juni

(Seite 8)  "!  $   !  #        

DAS MAGAZIN FĂœR DIE LEBENSWERTE REGION MARCHFELD

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REGION

AUSGABE 1 .1 Jänner AUSGABE . März 2012 2011

Hallo Omi, Opa, Mama, Papa! Wenn Ihr den Osterhasen seht, sagt ihm, ich wünsch‘ mir eine Schultasche aus der riesigen Auswahl vom...

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ZUM GELEIT

15. Juni „Ball der Marchfelder“ mit

vielen Highlights Am 15. Juni findet bereits zum fünften Mal der „Sommernachtsball der Marchfelder“ statt. Der Sommernachtstraum auf Schloss Hof wartet auch heuer wieder mit einem umfangreichen und vielfältigen Programm auf. Eröffnet wird das Ballereignis von Ismet Özdek, der für die Choreografie des Opernballs 2012 verantwortlich zeichnete. Özdek wird auch die Mitternachtsquadrille gestalten. Mit einem atemberaubenden Feuerwerk sorgt das Ballkomitee für einen spektakulären Übergang in die Morgenstunden. Freuen dürfen sich die Ballgäste auch auf Gesangseinlagen sowie die musikalische Darbietung des „No problem Orchesters“, das im Vorjahr für Begeisterung sorgte. Sämtliche Tanzparkette sind Dank der überdachten Zugänge trockenen Fußes erreichbar. Wichtig ist dieser organisatorische Part vor allem auch für den Promi-Auftritt von Kathrin Menzinger, die mit ihrem Partner das sommernächtliche Tanzparkett für sich erobern wird. Ab 3. April sind Karten in allen Raiffeisenbanken in Niederösterreich und Wien mit Ö-Ticket erhätlich (33 Euro Eintritt mit Sitzplatz, 28 Euro ohne Sitzplatz, SchülerInnen/StudentInnen 23 Euro). Junge tanzfreudige Paare sind herzlich eingeladen, dieses Ballfest zu eröffnen. Wer Zeit für drei Probentermine und eine Generalprobe hat, meldet sich bitte bei Andrea Prenner-Sigmund mit einem kurzen Mail an andrea@prenner.at. (bitte Name, Alter und e-mail-Adresse angeben). Infos www.balldermarchfelder.at mk

Willkommen

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im Marchfeld

Liebe Leserinnen, Liebe Leser, die Region Marchfeld hat viele touristische Reize. Der Gemüsegarten Österreichs ist mit dem Nationalpark Donau-Auen, den Marchauen, den Marchfeldschlössern und seinen Radwegen eine spannende Ausflugsregion. Auf genau diese reizvollen Ziele macht der neue Innenteil unserer Regionszeitung aufmerksam. Zusätzlich berichten wir ab nun laufend auch über regionale Spezialitäten und Gemüsesorten, über kultur-elle Besonderheiten sowie Künstler des Marchfelds. Die Regionszeitung wurde redaktionell komplett überarbeitet und bietet mehr Information, bildliche Anreize und Ausflugstipps denn je. Unsere Region zwischen Wien und Bratislava ist etwas Besonderes, deshalb soll das Marchfeld Schauplatz der Landesausstellung 2021 werden. Die Bewerbung dafür wurde in der Vollversammlung der Region im Dezember 2012 beschlossen. Inzwischen arbeitet man bereits auf Hochtouren an weiteren Schritten für die Bewerbung: Im Jänner und Februar fanden erste Vorgespräche mit Kurt Farasin, dem Geschäftsführer des Teams der Niederösterreichischen Landesausstellungen, statt, um die Bewerbungsmodalitäten zu klären, im März wird es einen StrategieWorkshop geben, der auch das Ziel berücksichtigen soll, die Region als Austragungsort für die Landesausstellung 2021 noch spannender zu gestalten. Zusätzlich engagieren sich die Gemeinden verstärkt für Kooperationen untereinander. Nach einem informativen Gespräch mit Mag. Barbara Schwarz, Landesrätin für Soziales, Familie, Arbeit und EU-Fragen, wurde Betreutes Woh-

nen, Altenbetreuung und Integration von Senioren auch im Workshop „Marchfeld 2020 (2030)“ thematisiert. Nach ersten Ideenanstößen in dem Workshop von Seiten der Landespflegeheime Gänserndorf und Orth/Donau sowie des Roten Kreuzes Gänserndorf und der Volksschule Gänserndorf konnte im Februar 2013 schließlich ein Pilotprojekt ins Leben gerufen werden, das vorsieht, das Miteinander von Jung und Alt zu fördern. Das Rote Kreuz tritt als Mittler zwischen SeniorInnen und der Volksschule Gänserndorf auf, an der künftig die ältere Generation in den Unterricht eingebunden werden soll, etwa durch Lesestunden, Nähunterricht und ähnliche Tätigkeiten. Nach einer Testphase von einem Jahr hoffen wir, das Projekt marchfeldweit umsetzen zu können. Ebenso angedacht sind Abgabenverbände zwischen den Gemeinden – Informationen und Denkanstöße gab Direktor Alois Hubmann vom GVU Melk, weitere Schritte sind in Planung. Über diese und alle anderen Neuerungen in unserer Region möchten wir Sie ab jetzt ständig auf dem Laufenden halten. Sehen Sie sich also gerne auch die Pressemitteilungen und Presseberichte auf unserer Website an, informieren Sie sich dort ebenso über die touristischen Ausflugsziele, die unsere Region bietet und bestaunen Sie aktuelle Eindrücke aus unserer Region auf unserer Facebook-Seite, denn: Wir freuen uns, wenn es Ihnen – als Bewohner oder Gast – im Marchfeld gefällt, Sie sich bei uns wohlfühlen und gut informiert fühlen.

DI Karl GRAMMANITSCH Bürgermeister – Lassee Obmann des MAREV

Ludwig DELTL Bürgermeister – Strasshof Obmann Stellvertreter des MAREV


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ERLEBNIS MARCHFELD

AUSGABE AUSGABE21 . . März März 2013 2011

Die Region Marchfeld und ihr neues Gesicht im Facebook Die Website der Region Marchfeld mit neuem Layout, die Regionszeitung mit neuen Inhalten, eine neue Broschüre über die Region (wir berichteten darüber in Ausgabe Nr. 1/2013) – da durfte natürlich ein Social Media Auftritt nicht fehlen in der Reihe der Neuerungen! Seit Jänner 2013 präsentiert sich die Region Marchfeld daher auch auf Facebook. Unter „Wir im Marchfeld“ findet sich das neue, soziale Gesicht des Marchfelds wieder. Knapp vor Start der Website ging die Facebook-Page online und hat bis zum Redaktionsschluss bereits 309 Fans. „Wir im Marchfeld wurde bewusst als Name für die Fanseite gewählt. Nicht nur ist es der Name unserer Regionszeitung“, sagt Katharina Skarabela, die sich für die Betreuung der Facebook-Seite verantwortlich zeichnet, „sondern vor allem wollten wir das WIR-Gefühl in der Region damit stärken.“ Mit der Facebook-Page, der Website und der Regionszeitung wird daher nun der Kreis geschlossen. „Die Region Marchfeld, das sind WIR im Marchfeld. Wir, die Marchfelderinnen und Marchfelder.“

Auf der Facebook-Page werden interessante und spannende Regionsthemen genauso veröffentlicht, wie Fotos aus der Region, Gewinnspiele und Veranstaltungen. Das Regionalbüro Marchfeld berichtet auf der Seite über Fortschritte in der Regionalentwicklung. Fotos von Versammlungen und Meetings im Rahmen der LEADER und MAREV Region werden gepostet. Aber auch schöne oder lustige Aufnahmen aus der Region werden geteilt. Fanfoto generiert 225 Likes Genauso werden Fotos, welche von Fans der Seite gepostet werden, auf der Pinwand geteilt, um ihnen einen größeren Rahmen zur Präsentation zu bieten. Besonders ein Foto sorgte hier für großes Interesse: Die Jugend in Oberweiden hatte einen Schneemann gebaut, welcher 8,6 Meter Höhe erreichte. Das Bild wurde von einem Fan zur Verfügung gestellt und erreichte nach der Veröffentlichung auf der Pinnwand der Facebook-Page 225 Likes. Im Fasching gab es ein Gewinnspiel auf der Fanseite: Wer ein lustiges Faschingsfoto postet und damit die meisten „Gefällt mir“ bekommen hat, der gewinnt 24 Krapfen. Zu verlosen gab es insgesamt zweimal 24 Krapfen der Ideenbäckerei Geier. Die beiden Gewinner waren die 3b der Volksschule Gänserndorf und der „Ich-bin-Ich“Faschingsumzug des Kindergartens

Untersiebenbrunn. Weitere Gewinnspiele sind bereits in Planung. „Für die Region Marchfeld stellt die Facebook-Seite die ideale Ergänzung zur Website dar. Die Möglichkeit, in Interaktion mit den MarchfelderInnen zu treten, unsere Regionsthemen aktuell auf der Pinnwand zu posten, tolle Schnappschüsse aus der Region einerseits zu platzieren und andererseits von den Fans auch zu bekommen – für uns war genau das das Ausschlaggebende, hier auch aktiv zu werden“, ist Johannes Nefischer, Geschäftsführer des MAREV, begeistert. „Und bisher waren die Rückmeldungen durchwegs positiv. Wir hoffen, auch weiter Inputs über Facebook für die Region zu bekommen.“ https://www.facebook.com/WirImMarchfeld ks


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Bild: fotalia.de

Kommunales Bildungsmanagement Erwachsenenbildung erfolgreich organisieren Erwachsenenbildung und „Lebenslanges Lernen“ werden auch im Gemeinde- und Regionalentwicklungsbereich immer bedeutender. Mit dem Kommunalen Bildungsmanagement NiederĂśsterreich gibt es nun ein Programm, das Ehrenamtliche in der Erwachsenenbildung, Bildungsbeauftragte in den Gemeinden und Mitglieder der Netzwerke in den Lernenden Regionen auf flexible, modulare und praxisnahe Weise weiterbildet. Weitere Zielgruppen sind EntscheidungsträgerInnen in Leader-

Gruppen, Lernenden Regionen, BildungsberaterInnen, BildungsanbieterInnen, MitarbeiterInnen in Bibliotheken und Bildungshäusern. Das Programm des Bildungsmanagements hilft, die komplexe Erwachsenenbildungslandschaft kennenzulernen und das Potenzial von Bildungsarbeit vor Ort zu erkennen. Angeboten werden verschiedene Stufen des Programms.

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„Kommunales Bildungsmanagement kompakt“ verschafft in einem Tagesseminar einen Ăœberblick Ăźber Angebots- und UnterstĂźtzungsstruktur, Abgrenzung zwischen Bildungsbeauftragten und -gemeinderätInnen, gibt Basisinfos zu Bildungsarbeit in Gemeinden sowie zur Erkennbarkeit des Potenzials von Bildung vor Ort. „Kommunales Bildungsmanagement basis“ besteht aus vier Modulen zu je zwei Tagen: Standortbestimmung, Lernende Gemeinde (Ideenfindung und Planung), Lernende Gemeinde (Umsetzung und Ă–ffentlichkeitsarbeit) sowie Netzwerke (Zusammenarbeit in Gemeinde und Region) stehen auf dem Lehrplan. Optional messen Kompetenzbilanzen die Fortschritte in der persĂśnlichen Kompetenzentwicklung. „Kommunales Bildungsmanagement advanced“ vertieft das Wissen auf universitärem Niveau in 6 eineinhalbtägigen Modulen. Weiters vorgesehen sind follow-ups sowie ein akademischer Abschluss mit einem certified program an der Donau-Uni Krems. Konzept und Training erfolgen im gesamten Bildungsprogramm durch erfahrene TrainerInnen einer Arbeitsgemeinschaft aus Bildungs- und Heimatwerk, Kommunalakademie des Landes sowie Donau-Uni. Am 8. November wird wieder ein Kurs „Kommunales Bildungsmanagement kompakt“ im Weinviertel/Marchfeld stattfinden. Besonders fĂźr BildungsgemeinderätInnen dĂźrfte das Angebot interessant sein. Details zum Programm: www.kommunales-bildungsmanagement.at. Info: Michaela Hnidek, LEADER Region Marchfeld, Tel. 02213/34370 m.hnidek@regionmarchfeld.at ks

IMPRESSUM Herausgeber: Verein zur FÜrderung der Regionalentwicklung im Marchfeld Regionalbßro Marchfeld 2291 Lassee Stift Melk Gasse 3/3 DG Tel.: +43 2213 343 70 Fax. +43 2213 343 70-70 office@regionmarchfeld.at www.regionmarchfeld.at Redaktion Mag. Katharina Skarabela, MSc k.skarabela@regionmarchfeld.at Medieninhaber: BRENTANO Handels- und Werbe GmbH. 2230 Gänserndorf Haidlisse 2 Tel.: +43 2282 2512 Fax. +43 2282 3654 wir.im.marchfeld@brentano.co.at Gesamtleitung: Willi Weiser w.weiser@brentano.co.at Anzeigen: M. Koch: 0699 104 74 869 koch@brentano.co.at Peter Sommersgutter: 0664/103 1129 sommersgutter@die-rundschau.at Druck: Druckservice BRENTANO Handels- und Werbe GmbH.


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REGION

AUSGABE AUSGABE21 . . März März 2013 2011

„Jung trifft Alt – Alt trifft Jung“ In Gänserndorf startet ein Pilot-Projekt für das Miteinander von Generationen an Schulen Im Februar trafen sich im Nachtrag zum Workshop „Marchfeld 2020 (2030)“ auf Initiative und Koordination von MAREV-Geschäftsführer Johannes Nefischer Gerhard Wessely vom Roten Kreuz Gänserndorf, Direktor Gangl von der Volksschule Gänserndorf, Kurt Burghardt, Bürgermeister Gänserndorf, sowie das Team vom MAREV, Johannes Nefischer und Katharina Skarabela. Besprochen wurde ein neues Projekt für Schulen: „Jung trifft Alt – Alt trifft Jung“. Ziel des Projekts ist es, das Miteinander von Alt und Jung an Schulen in den Lehrplan zu integrieren. Der jungen Generation soll damit einerseits die Scheu vor der älteren Generation genommen werden und sie soll mehr Zugang zu deren Know-How und Fertigkeiten bekommen: Seien es Erzählungen aus alten Zeiten, seien es einfache Fertigkeiten wie Knöpfe Annähen. Aber auch die ältere Generation profitiert von einem solchen Zusammenspiel: Sie lernt das Umfeld der heutigen Schule kennen und findet mehr Zugang zur Jugend und deren Wissen beispielsweise über moderne Techniken wie das Internet. Pilotprojekt: Umsetzung an der Volksschule Gänserndorf Gestartet werden soll das Projekt vorerst in einer Testphase an der Volksschule Gänserndorf. Das Rote Kreuz Gänserndorf hat sich bereit erklärt, als Mittler zwischen

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SeniorInnen sowie der Volksschule Gänserndorf aufzutreten. Es spricht ältere Menschen an, die Freude daran haben, in die Schule zu kommen und gemeinsam mit den Kindern etwas zu tun. Sie haben je nach Begabung etwa Gelegenheit, ihr Wissen um Strick- und Häkelarbeiten, einfache Näharbeiten, einfache technische Arbeiten, Basteleien und Backen im Praktischen weiterzugeben, die Schüler beim Lesen zu unterstützen oder über aussterbende Berufe zu erzählen. Gleichzeitig erfahren die Kinder, mit welchen Sensibilitäts- und Mobilitätsdefiziten die ältere Generation oftmals zu kämpfen hat und erlernen von Rot-Kreuz-Mitarbeitern, und wie sie hier richtig Hilfestellung geben können, etwa wie man richtig Kontakt aufnimmt, wie man Hilfe anbieten kann, wie man Blinde führt, wie man einen Rollstuhl schiebt und vieles mehr. Flächendeckendes Angebot für Frühjahr 2014 geplant Nach einer Pilotphase von etwa einem Jahr sowie einer Evaluation der Erfahrungen und einer Nachjustierung der erkannten Erfordernisse im Konsens von SeniorInnen, Schulleitung, Lehrkräften und Rotem Kreuz, ist geplant, im Frühjahr 2014 auch mit anderen Seniorenverbänden Kontakt aufzunehmen, diese über das Projekt zu informieren und sie zum Mit-

machen zu motivieren. Damit soll schließlich das Projekt „Jung trifft Alt – Alt trifft Jung“ an möglichst vielen Schulen im Marchfeld bzw. Weinviertel angeboten und durchgeführt werden. MAREV-Obmann Bürgermeister Karl Grammanitsch und Stell-

vertreter Bürgermeister Ludwig Deltl zeigen sich begeistert von dem Projekt. „Jung trifft Alt – Alt trifft Jung ist eine großartige Initiative. Sowohl die Kinder als auch die älteren Menschen erlernen so den Umgang mit der jeweils anderen Generation auf sinnvolle Art und Weise. Jeder kann sein Wissen und seine Erfahrungen weitergeben, alte Handwerksarten können so erhalten bleiben, das Verständnis der Älteren für die Jungen und umgekehrt gestärkt werden.“ ks

Landesrätin Schwarz zu Gast beim MAREV

Mag. Barbara Schwarz, Landesrätin für Soziales, Familie, Arbeit und EU-Fragen, war im Jänner zu Gast beim MAREV. Nach einer kurzen Vorstellung ihrer Ressorts und aktueller, spannender Projekte hatten die Marchfelder Bürgermeister Gelegenheit, ihre Themen mit der Landesrätin zu diskutieren. Unter den gestellten Fragen befanden sich Themenkreise wie Betreutes Wohnen, Altersheime, Kinderbetreuung am Nachmittag und Förderungen. Es wurde besprochen, wie man Betreutes

Wohnen gestalten kann, ob man die Kinderbetreuung am Nachmittag nicht eventuell ausdehnen sollte, um berufstätigen Eltern entgegenzukommen, die Institution der Familie an sich wurde genauso angesprochen wie mögliche Förderungen für Kinderund Altenbetreuung. In entspannter Atmosphäre wurde über die Herausforderungen dieser Anliegen geredet, weitere Gespräche zu geplanten Projekten der einzelnen Mitgliedsgemeinden der MAREV-Region mit Schwarz sind bereits vereinbart. ks


REGION

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Marchfeld 2020/2030: Wie ist die derzeitige und zukünftige Entwicklung des Marchfelds? Die Entwicklung des Marchfelds in den vergangenen Jahren und in den nächsten zwei Jahrzehnten: Das war Thema mehrerer Workshops in den letzten Monaten. Das Büro Kordina ZT wurde vom Regionalverband Marchfeld beauftragt, im Rahmen eines Evaluationsprozesses einerseits die Prüfung der in den vergangenen Jahren erfolgten Entwicklungen im Marchfeld zu begleiten, als auch Entwicklungsszenarien für die nächsten zwei Jahrzehnte zu entwickeln. Hintergrund dieses Programmes ist der bereits vor Jahren erarbeitete Rahmenplan, in dem von den Gemeinden der Region gemeinsam und unter Leitung des Planungsbüros Kordina ZT die wesentlichen Entwicklungen der Gemeinden und der Region entwickelt, abgestimmt und festgeschrieben worden sind. Teil des als Dialog mit den Gemeinden konzipierten Arbeitsprozesses mit Diskussion von Szenarien und Entwicklungsoptionen sowie Maßnahmenfeldern ist die Aufbereitung wesentlicher Grundlagen und Prognosen sowie auch Maßnahmenbilanzen. Diese Bearbeitungsergebnisse sollen den Gemeinden und dem Land Niederösterreich die Voraussetzung für eine gemeinsame Festlegung der weiteren kommunalen und regionalen Entwicklung liefern. Im zweiten Workshop ging man daher direkt zur Sache: Die Bi-

Wir.im.Marchfeld

Termine 2013 Zu diesen Terminen erscheint Wir.im.Marchfeld (WiM) 2013. In Klammer der Anzeigenbzw. Redaktionsschluss der jeweiligen Ausgabe. Nr. 3: Mo 06. 05. (AZ 18. 04.) Nr. 4: Mo 24. 06. (AZ 06. 06.) Nr. 5: Mo 23. 09. (AZ 04. 09.) Nr. 6: Mo 18. 11. (AZ 30. 10.)

lanzen der Gemeinden hinsichtlich Baulandsituation und Einwohnerzahlen wurden vorgelegt. Ebenso wurden die Fragebögen besprochen, welche die einzelnen Gemeinden zur Bevölkerungsentwicklung ausgefüllt hatten. Daraus ergab sich, welche Herausforderungen sich die Gemeinden hinsichtlich der Bebauung und der Einwohnerzahlen noch zu stellen haben. Aus der Befragung sowie der ISTSituation der Region ergaben sich auch Prognosen bezüglich der Einwohnerzahlen für 2030: Rund 85.000 Einwohner soll das Marchfeld bis 2030 haben. Das ist gut ein Drittel mehr als noch im Jahr der Befragung selbst, also 2012, denn hier gab es im Marchfeld 58.399 Einwohner. In einem Plan-

spiel wurde auf Basis einer Österreichkarte mittels Legobausteinen das bestehende Siedlungsgebiet „nachgebaut“, und in einem weiteren Schritt die zukünftige Bevölkerungserwartung hinzugefügt. Während dessen fanden unter den Teilnehmern Diskussion vor allem bezüglich Lenkungsmöglichkeiten und auch Entwicklungsgrenzen statt. Der dritte Workshop brachte die Vorstellung von möglichen Szenarien, Entwicklungsoptionen und Kooperationsbereichen mit sich. Tatsächlich war die Ideenfindung möglicher Kooperationen sehr groß: Es konnten viele Bereiche ausfindig gemacht werden, in denen Kooperationen innerhalb der Marchfelder Gemeinden angestrebt werden. Die ersten dieser

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Bereiche konnten auch gleich im vierten Workshop behandelt werden, nämlich Altenbetreuung und Gemeindeverbände. Es wurde besprochen, wie die 23 Marchfelder Gemeinden künftig in diesen Bereichen enger zusammenarbeiten können. Diskutiert wurde über einen Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung, dazu war als Experte Direktor Alois Hubmann vom GVU Melk geladen. Er berichtete über Einsparungsmöglichkeiten in den verschiedenen Teilbereichen von Gemeindeverbänden. Die Gemeinden zeigten großes Interesse und haben bereits einstimmig beschlossen, die Idee des gemeindeübergreifenden Abgabenverbandes weiter zu verfolgen. Weiters gab es eine Diskussionsrunde zum Thema Integration von Senioren in den Alltag sowie Altenbetreuung. Als Gäste konnten Direktor Herrmann Rath, NÖ Landespflegeheim Gänserndorf, Direktor Rudolf Schön, NÖ Landespflegeheim Orth an der Donau, Otmar Lutzky, Bezirksstellenleiter Rotes Kreuz Gänserndorf, Gerhard Wessely, Rotes Kreuz Gänserndorf, und Direktor Gerhard Gangl, Volksschule Gänserndorf begrüßt werden. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der Marchfelder Gemeinden wurde erörtert, welche Optionen es bezüglich Altenbetreuung bei betreuten Wohnungen gibt, welche Institution welchen Beitrag leisten kann und wo derzeit die Herausforderungen bei Wohnbauten mit betreuten Wohnungen bestehen. Anschließend wurde auch noch darüber gesprochen, wie Senioren mehr in den Alltag integriert werden könnten: Etwa durch Leserunden in Schulen oder Lehre von Textilem und Technischem Werken. Das Rote Kreuz Gänserndorf bot an, hier als Vermittler zwischen Senioren und Schulen eintreten zu können. ks


AUSGABE AUSGABE21 . . März März 2013 2011

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Imperiales Lauferlebnis durch die Marchfeldschlösser Laufen wie ein Kaiser im Marchfeld – der Raiffeisen Schlössermarathon am Sonntag, 9. Juni 2013 wird das optische Highlight des Laufjahres. Ein Marathon im Marchfeld. Vor ca. eineinhalb Jahren dachte man im Regionalbüro Marchfeld erstmals darüber nach. Anlass war der Lasseer Ultraläufer Rainer Predl, der mit seinen großen Erfolgen immer wieder Aufsehen erweckt. Dass der Laufsport in der heutigen Gesellschaft generell einen hohen Stellenwert eingenommen hat und Österreich sich über eine jährlich steigende Zahl an Laufbegeisterten freut, bestärkte den folgenden Schluss: Mit unserer wunderschönen, flachen Region Marchfeld und ihren Marchfeldschlösser könnten wir doch bestimmt auch viele Läufer begeistern. Die Idee des Schlössermarathons war geboren! Von Schloss Orth über Schloss Eckartsau, Niederweiden und Marchegg nach Schloss Hof Die Marathon-Premiere im Marchfeld, die auf Grund der Sponsor-Initiative der RaiffeisenRegionalbanken ermöglicht wurde, wird nicht nur LäuferInnen aus dem Inland anlocken, gerade die Nachbarländer Slowakei, Ungarn und Tschechien haben großes Interesse signalisiert. Und sogar Läufer aus Kenia wollen die klassischen 42,195 Kilometer in Angriff nehmen. Von Schloss Orth führt die Strecke nicht ausschließlich an den Marchfeldschlössern Eckartsau, Niederweiden und Marchegg vorbei, sondern teilweise durch die prunkvollen Innenhöfe hindurch zum Ziel bei Schloss Hof. Damit bietet der Raiffeisen Schlössermarathon ein Lauferlebnis, das es bisher in der Form nicht gab: Wo hat man sonst Gelegenheit, während eines Marathons auch Schlösser zu durchlaufen? Neben dem klassischen Marathon gibt es für alle Laufinteressierten auch noch einen Halb-

marathon und einen Staffellauf. Der Start dieser beiden Varianten ist jeweils bei Schloss Eckartsau, das Ziel ist ebenso Schloss Hof. Weiters wird es Jugend- und Kinderläufe sowie einen Nordic Walking Bewerb geben. Damit sollte für jeden Laufbegeisterten in jeder Alterskategorie etwas dabei sein. Von der Idee über die Planung zur Umsetzung In den ersten Planungsphasen wurde festgestellt, dass sich ideale Möglichkeiten für einen Marathon, einen Halbmarathon und weitere Veranstaltungen zwischen den Schlössern ergeben, sodass die Routen rasch festgelegt werden konnten. Im Vorfeld mit den Marchfeldschlössern und den anderen Marathonveranstaltungen abgestimmt findet der Raiffeisen Schlössermarathon nun am 9. Juni 2013 statt. Bei den Routen wurde auch berücksichtigt, dass es beim Durchlaufen der Schlösser zu „Staus“ kommen könnte, weshalb man sich darauf einigte, dass die Zeitnehmung beim Start erst außerhalb der Schlösser zu laufen beginnt. Höhepunkt für alle LäuferInnen wird neben den Schloss-Durchquerungen aber zweifelsohne der Zieleinlauf in den traumhaften Schlosspark von Schloss Hof sein und damit den Marathon in ein unvergessliches Lauferlebnis verwandeln. Showprogramm und Internationales Genussfest der Regionen in Schloss Hof Bei der Planung des Schlössermarathons wurde besonders viel Wert darauf gelegt, ein Marchfelder Genussfest zu gestalten. Das Marchfeld kann sich so mit all seinen Produkten und Vorzügen im Rahmen des Schlössermarathons präsentieren. Zusätzlich wurden ebenso weitere österreichische Regionen und die Nachbarländer

eingeladen, an dem Genussfest teilzunehmen. Tschechien, Slowakei und Ungarn haben bereits ihre Teilnahme bestätigt. Weitere Centrope-Länder werden noch angefragt. Damit sorgt im Zielgelände neben der großen Showbühne das Internationale Genussfest der Regionen mit Teilnehmern aus etlichen Ländern für Ambiente und internationales Flair. Apropos Showprogramm: Ernsthaft überlegt wird derzeit auch eine Bürgermeisterstaffel der Marchfelder Bürgermeister, die spannend werden dürfte. Hier ist man sich jedoch noch nicht einig, wer wie viele Meter oder Kilometer laufen wird und in welcher Reihenfolge man an dem Staffellauf teilnimmt, etwa nach Alter gestaffelt oder ähnliches. Einig ist man sich, dass es die „Bürgermeisterstaffel“ geben soll. Dies wird wohl besonders für die regionalen Zuseher ein Hingucker werden. Organisation mit Unterstützung der Region Die Organisation des Raiffeisen Schlössermarathons übernimmt das Team von Gerald Berger und seiner Agentur sportshow entertainment. Wichtig ist dahinter aber insbesondere ein starkes Netzwerk an regionalen und überregionalen Partnern. Das Regionalbüro Marchfeld ist Drehscheibe und Koordinator. Eine Anmeldung für den Raiffeisen Schlössermarathon ist bereits möglich. Informationen zu den einzelnen Bewerben, den zeitlichen Abläufen und vor allem zu den Anmeldeformalitäten: www.schloessermarathon.com. Sollten dennoch Fragen auftreten: marathon@regionmarchfeld.at ks


Die Marchfeld-Schlösser im Gemüsegarten Österreichs REGION DER SINNE

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Die Saison 2013 im Schloss Hof

Das Jahr des Prinzen Eugen © Schloss Hof

Schloss Hof feiert heuer den 350. Geburtstag seines Erbauers Prinz Eugen von Savoyen. Aus diesem Anlass steht das vielfältige Veranstaltungsprogramm der gesamten Saison ganz im Zeichen des Savoyers. das kulturelle Rahmenprogramm der Saison. So können Besucher dem Prinzen heuer auf einer „musikalisch-literarischen Rundreise“ zu den wichtigsten Stationen seines bewegten Lebens durch das barocke Europa folgen (20. 4., 4. 5., 23. 8., 27. 9.). Im Theatermonolog „Der Zorn der Eleonore Batthyány“ von Autor Erwin Riess rechnet die „schöne Lori“, Vertraute und angebliche Geliebte Prinz Eugens, mit den machtpolitischen Intrigen und der frauenverachtenden Männerwirtschaft bei Hofe ab (31. 5., 1. 6., 20. & 21. 9.). Das diesjährige Krimitheater mit Dinner (10. 5., 6. 6., 10. 7., 22. 8., 19. 9.) lädt mit einem neuen Fall zu einer höfischen Festgesellschaft Prinz Eugens, bei der ein hinterhältiger Giftmord verübt wird.

Mit dem traditionellen Ostermarkt startet am 23. & 24. März eine neue Saison voll spannender Barockerlebnisse auf Schloss Hof. Auch heuer steht Prinz Eugens geliebter Landsitz im Marchfeld täglich von 10 bis 18 Uhr für fröhliche Familienausflüge, beschauliche Gartenerkundungen oder genüssliche Zeitreisen offen.

Blühende Geburtstagsgeschenke 2013 ist die blühende Sammelleidenschaft des Prinzen auch im prachtvollen Garten von Schloss Hof sichtbar. Mit einer Schau ausgefallener Kübelpflanzen, wie sie der Savoyer besaß, und der original barocken Broderiegestaltung mit historischen Sorten wird der vielfältige Pflanzenschatz zum Greifen nahe. Gartenworkshops und Sonderführungen wie „Blumenmeer und Steinskulpturen“ oder „Kräuter, Früchte, Rosendüfte“ durch die Schlossgärten ergänzen den Einblick in die barocke Lebenswelt Prinz Eugens.

Sonderausstellung zum 350. Geburtstag Im Jubiläumsjahr des Prinzen zeigt die Sonderausstellung „Triumph & Passion – 350 Jahre Prinz Eugen“ von 25. März bis 3. November die vielen Facetten Eugens als Feldherr und Staatsmann, Pflanzensammler und Bücherfreund, Großgrundbesitzer und Schöngeist. Neben seiner militärischen Karriere, die ihn zu einem der reichsten Männer Europas machte, prägen die privaten Interessen des Prinzen wie Jagd- und Sammelleidenschaft oder der Ausbau seiner Besitzungen die Präsentation seiner Persönlichkeit. Auf die Frage, wer der geschickte Stratege, Diplomat und Kunstmäzen heute sein könnte, liefert die Ausstellung verblüffende Antworten. Jeden Sonntag um 13.30 Uhr können Besucher bei Sonderführungen auf den Spuren des Prinzen wandeln.

Kulinarisch bis heiter Auch der Geschmack des Barock wird auf Schloss Hof wieder lebendig. Spezialführungen zu Pasteten, Götterwein und Schokoladesuppe verführen zu kulinarischen Zeitreisen, beim Kochworkshop „Barocke Gaumenfreuden“ greift man selbst zu Kochlöffel und Rührschüssel. Ein Sommer voller Spiel, Spaß und Bewegung steht für Kinder beim „großen Ferienspaß im August“ auf dem Programm. Mit Back- und Bastelworkshops, Theater- und Musikaufführungen sowie künstlerischen Aktivprogrammen kommt keine Langeweile auf. Veranstaltungen wie Gartentage (24. - 26. 5.), Pferdefeste (4. 8. & 15. 9.), Erntedank (22. 9.) oder Drachensteigfest (6. 10.) machen Schloss Hof wieder zu einem lohnenden Ausflugsziel für die ganze Familie.

Ein Fest für den Prinzen Zu einem runden Geburtstag darf natürlich auch eine rauschende Feier nicht fehlen. Zu Ehren des Jubilars wird das große Barockfest am 29. Juni zu einem ausgelassenen Kostümfest für den Prinzen. Weitere Begegnungen mit dem „edlen Ritter“ ermöglicht

NEU 2013: samstags, sonntags und feiertags mehrmals täglich Shuttlebus zwischen Marchegg Bahnhof und Schloss Hof. Informationen, Veranstaltungen und Termine auf www.schlosshof.at. Öffnungszeiten: 23. März -3. November 2013, täglich 10 – 18 Uhr 2294 Schloßhof 1 | 02285 / 20 000 | Email: office@schlosshof.at

MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LAND UND EUROPÄISCHER UNION


REGION DER SINNE

Die Marchfeld-Schlösser im 16

AUSGABE 1 . März 2011

Marchfeldkanal-Radweg Eine abwechslungsreiche Route für Genussradler! Beinahe 65 km führt der Marchfeldkanal-Radweg: Von Langenzersdorf über Wien-Floridsdorf durch das Marchfeld bis zum Kaiserlichen Schloss Hof. Über die neue Rad- und Fußgängerbrücke über die March kann man noch weiter in die Slowakei radeln. Bis auf wenige Kilometer führt der Marchfeldkanal-Radweg entlang des reizvollen Russbachs, der bereits vor 20 Jahren zu einem wichtigen Teil des Marchfeldkanals ausgebaut wurde. Was nur wenige über den Marchfeldkanal wissen: Er sichert nachhaltig die Wasserversorgung der Region Marchfeld. Von der Donau wird über den Marchfeldkanal Wasser ins Marchfeld gebracht, um die Erneuerung des Grundwassers und die Bewässerung im „Gemüsegarten Österreichs“ zu gewährleisten. Seit 1992 gelangen so pro Sekunde ca. 6000 Liter Donauwasser in die Region. Die Strecke entlang des Marchfeldkanals ist liebevoll und abwechslungsreich als Biotop und Grünkorridor bepflanzt. Der Genussradler kann sich freuen: Hier gibt es eine hohe Pflanzenvielfalt zu bestaunen, im Sommer und Herbst können Wildfrüchte und Obst gesammelt und genossen werden. Neue Themeninszenierung und neue Beschilderungen in Umsetzung Genau dieser Facettenreichtum wird in den nächsten Monaten in besonderer Weise inszeniert werden: Der Radweg greift wichtige und repräsentative Themen des Marchfelds auf und widmet ihnen Streckenabschnitte. Noch im Frühjahr wird damit begonnen, neue Beschilderungen in Form von Info-Tafeln entlang der Radroute vorzunehmen. Diese informieren u.a. bei den gemütlichen Rastplätzen entlang des Radwegs über den Marchfeldkanal, die Natur, kulturelle Highlights, besondere Aussichtspunkte entlang der Strecke sowie auch über Direktvermarkter der Region, bei welchen man regionale, frische Produkte kaufen kann. In einem weiteren Schritt werden dann die neuen Themenabschnitte inszeniert: Insgesamt fünf Themen werden entlang der Strecke vor den Vorhang gebeten und von großen, 3 Meter hohen Säulen markiert. Auf den Säulen finden Sie Informationen zum jeweiligen Streckenabschnitt, dessen Länge und Verlauf. Passend zu den einzelnen Themen laden die bereits erwähnten Infotafeln, Landschaftsfenster und Rastplätze zum Innehalten und Verweilen ein. Von Napoleon, dem Marchfeldkanal, Natur & Kunst, den Marchfeldschlössern, Spargel & Co. Die Themenabschnitte handeln vom Marchfeldkanal, von Napoleon, Spargel & Co, Natur & Kunst und den Marchfeldschlössern. Wenn man von Wien kommend den Radweg entlangfährt, thematisiert der erste Abschnitt den Marchfeldkanal selbst und seine wichtigen Aufgaben. Folgt man der Strecke, gelangt man zum Thema Napoleon, das im Napoleonmuseum in Deutsch-Wagram attraktiv aufbereitet ist. Weiter geht’s zum Abschnitt Produkte und Direktvermarktung. Hier steht das Marchfeld als Gemüsegarten Österreichs mit

seinem unverwechselbarem Obst- und Gemüse im Vordergrund. Die Vielzahl an regionalen und frischen Produkten wird hervorgehoben, die Beschilderung führt zu den Direktvermarktern und verführt zum Naschen, Verkosten und Einkaufen. Radelt man weiter, steht als nächstes Natur und Kunst am Programm. Hier erhält man Informationen zu den geschützten Vogelarten und zur Artenvielfalt entlang des Radweges und hat Gelegenheit, im Europapark gleich neben der Kunst von Laf Wurm eine Rast einzulegen. Dann geht es weiter zum letzten Thema: Die Marchfeldschlösser warten darauf, entdeckt zu werden. Schloss Niederweiden und Schloss Hof liegen an der Strecke, doch auch die übrigen Marchfeldschlösser (Schloss Orth, Schloss Eckartsau und Schloss Marchegg) werden beschrieben. Selbstverständlich ist die Strecke auch in umgekehrter Richtung befahrbar, wenn man die Tour in der Slowakei über die neue Marchbrücke bzw. von Schloss Hof aus startet. Beratung und Schulung für gastronomische Partnerbetriebe Im Rahmen des Projektes gibt es die Möglichkeit für Gastronomieund Nächtigungsbetriebe am Marchfeldkanal-Radweg, an Beratungen bzw. Schulungen teilzunehmen, um als radfreundlicher Betrieb ausgezeichnet und beworben zu werden. Diese werden voraussichtlich im Frühsommer starten. Informationen dazu sowie zu den Kriterien, welche von den Partnerbetrieben erfüllt werden müssen, erhält man im Regionalbüro Marchfeld unter 02213 / 34370 bzw. office@regionmarchfeld.at


Gemüsegarten Österreichs 17

schlossORTH Nationalpark-Zentrum

Genießen Sie den Frühling Die erwachende Natur erleben, Geheimnisse der Donau-Auen erfahren, Tiere auf dem Freigelände Schlossinsel beobachten und die Besonderheiten der Aulandschaft erkunden - das schlossORTH Nationalpark-Zentrum ist das ideale Ausflugsziel für Familien und liegt nah genug für einen Spontanbesuch am Wochenende! © Kern

Schloss-Café ergänzen das Angebot im schlossORTH Nationalpark-Zentrum. Wer danach Lust auf mehr verspürt, kann im Rahmen eines Spaziergangs durch die Orther Aulandschaft ganz in die Geräusche und Düfte des Frühlings im Nationalpark eintauchen! Extra-Tipp: Frühlings-Familienfest „Springfrosch trifft Wechselkröte“ (Sonntag, 21. April)!

Die Ausstellung DonAUräume möchte die Neugier auf die Begegnung mit der Aulandschaft wecken. Mitmachen ist dabei angesagt, Faun und Donauweibchen melden sich zu Wort. Nationalpark-RangerInnen begleiten die Gäste durch die interaktive Ausstellung.

Bei einem Rundgang über das Auerlebnisgelände Schlossinsel können wir danach Europäische Sumpfschildkröten, Schlangen und Ziesel beobachten – sie genießen die wärmende Frühlingssonne. Typische Pflanzen der DonauAuen sprießen, und das Früh-

© Schneider

lingskonzert der Vogelstimmen ist zu hören! In der begehbaren Unterwasserstation auf der Schlossinsel lassen sich durch die Panoramascheiben zahlreiche Fische beobachten. Für Kinder gilt es, eine Hängebrücke oder einen PflockPfad zu überwinden, und im großen Vogelnest lässt sich’s gut rasten! Auf dem Aussichtsturm locken Einblicke in Dohlennester und das rege Treiben der Orther Störche sowie der Rundblick über die Aulandschaft, weiters können hier Gastausstellungen besucht werden. Nationalpark-Shop und

Information: schlossORTH Nationalpark-Zentrum Öffnungszeiten: 21. März - 30. Sept. tägl. 9-18h, 1. Okt. - 1. Nov. tägl. 9-17h Tel. 02212/3555 schlossorth@donauauen.at www.donauauen.at, www.facebook.com/donauauen © Kovacs


Die Marchfeld-SchlĂśsser im GemĂźsegarten Ă–sterreichs

REGION DER SINNE AUSGABE 1 . März 2011

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Das Jagdschloss Eckartsau mit neuem Besucherangebot Im 11. Jahrhundert in einer Schenkungsurkunde des Stiftes Regensburg erstmals schriftlich erwähnt, war Schloss Eckartsau eine Burg, die an vier Seiten von Wassergräben umgeben wurde.

Das nun in einem zauberhaften Schlosspark stehende Kaiserliche Jagdschloss Eckartsau erzählt eine spannende Geschichte vom Ende der Donaumonarchie. 1918/1919 war dies der letzte Wohnsitz von Kaiser Karl I. und seiner Frau Zita in Ă–sterreich. Die BesucherInnen finden die original eingerichteten kaiserlichen Wohnräume und erstklassigen Kunstwerke vor, die im Rahmen von FĂźhrungen besichtigt werden kĂśnnen. Saisonauftakt ist am 1. April 2013. Erst im August vergangenen Jahres wurde das SchlosscafĂŠ neu erĂśffnet, das bei den Schlossgästen groĂ&#x;en Anklang fand. Ebenso das Ambiente im Hof des Schlosses. Im Schloss Eckartsau wurde auch eine Info-Stelle des Nationalparks Donau-Auen eingerichtet. Als Anlaufstelle kĂśnnen die BesucherInnen sämtliche AuskĂźnfte Ăźber das Exkursionsangebot des Nationalparks erhalten. AuĂ&#x;erdem finden sich hier ein Shop und ein CafĂŠ. Schloss Eckartsau ist ein beliebtes Hochzeitsschloss. Im romantischen Ambiente des 27 ha groĂ&#x;en Schlossparks werden im Pavillon ebenso Trauungen durchgefĂźhrt, wie im Schloss-Salon, der die Option

fĂźr Schlechtwetter darstellt. Zu mieten ist das Schloss auch fĂźr diverse Veranstaltungen, wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Konzerte usw. Ă–ffnungszeiten Vom 1. April bis 31. Oktober, FĂźhrungen Samstag, Sonntag und Feiertag jeweils 11, 14 und

16 Uhr, fĂźr Gruppen ab 6 Personen jederzeit gegen Voranmeldung (mind. 2 Tage vorher), auch NachtfĂźhrungen, freier Eintritt mit der NĂ–-CARD, FĂźhrungsdauer 1 Stunde. Besichtigung des Schlosses nur im Rahmen einer FĂźhrung mĂśglich. SpezialfĂźhrungen: t #FTJDIUJHVOH WPO %BDICPden und Keller, Dauer ca. 1,5 Stunden, auch fĂźr Gruppen ab 6 Personen buchbar (auch NachtfĂźhrung). t ,PNCJOJFSUF 4DIMPTT VOE

ParkfĂźhrung, Dauer ca. 2,5 Stunden, nur fĂźr Gruppen ab 12 Personen. t 1BSLGĂ ISVOH v.JS USĂŠVNUF von einem Garten“, Dauer 1,5 Stunden, nur fĂźr Gruppen ab 12 Personen. t ,BJTFSKBVTF 4DIMPTT VOE ParkfĂźhrung mit Sektempfang und abschlieĂ&#x;ender Kaffeejause mit Kuchen, Dauer 2 – 3 Stunden, Gruppenangebot ab 20 Personen. ,POUBLU5FM  bzw. monika.schwartz@bundesforste.at www.schlosseckartsau.at

Schloss Marchegg lockt: Neue Saison-Highlights v&TJTUFJOHVUFT-BOEi7PO,ĂšOJH Ottokar II. bis zu den FĂźrsten Palffy ab ErdĂśd – so lautet das JahrestheNBJN4DIMPTT.BSDIFHH EBTBN .ĂŠS[ĂšGGOFU4PKVOHEJF4BJTPO ist, so neu sind auch die Ergänzungen in verschiedenen Räumen, wie zum Beispiel in der Schlosskapelle. Durch die Neugestaltung des Theaterraumes (Burgtheater 1955) und der Ausstattung mit 0SJHJOBMLPTUĂ NFOVOE-FJIHBCFO des Wiener Burgtheaters wird das Schloss durch die kĂźnstlerische Nutzung belebt. *N.BJGJOEFUEJFGFJFSMJDIF&SĂšGGnung des neuen AusstellungsteiMFTTUBUU EFSEJF5IFNFOv&SMFCOJT "VXBMEi v"VLPO[FSUJN%VOLFMOi  v7PHFMTUJNNFO FSLFOOFOi  VTX durch Audio- und Videopräsentationen aufbereitet. Sensibilisiert fĂźr das Naturgeschehen im direkt anschlieĂ&#x;enden Nationalpark-Auwald, werden die Gäste auf das Abenteuer unter freiem Himmel vorbereitet. Auch literarische HĂśhepunkte sind im Schloss-

programm 2013 geplant. So finden JN.BJVOE+VOJ-FTVOHFONJU"Mbert Rueprecht (Schauspieler) statt. Rueprecht ist Ensemblemitglied der BurgtheaterauffĂźhrung 1955 v,ĂšOJH0UUPLBST(MĂ DLVOE&OEFi Neuerungen gibt es auch auĂ&#x;erhalb des Schlosses. So wird am Schlosspark-Eingang ein Info-Shop v4UPSDIFOIBVTi FSSJDIUFU BOEFN sich die BesucherInnen ausfĂźhrlich Ă CFSEFOv.FJTUFS"EFCBSiFSLVOEJgen kĂśnnen. Am Plan steht auĂ&#x;erdem die ErĂśffnung des Buffet-BeUSJFCFTBC.BJ Einen der HĂśhepunkte im Jahresprogramm bildet das am 22. und 23. Juni 2013 Ăźber die BĂźhne gehende Storchenfest, welches unter EFN .PUUPv;VH EFS 4UĂšSDIFi EJF Präsentation von Kultur und KulinaSJLKFOFS-ĂŠOEFSCFJOIBMUFU EJFEFS Storch auf seiner Reise Ăźberfliegt. Weitere Highlights sind geplant. Den BesucherInnen steht seit heuer ein umfangSFJDIFS.VTFVNTGĂ ISFS[VS7FSGĂ HVOH


REGION DER SINNE

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Grüne Wildnis am großen Strom:

Der Nationalpark Donau-Auen Weitläufige Flussauenlandschaften sind in Europa rar. Gegründet 1996, bewahrt der Nationalpark Donau-Auen das letzte bedeutende Augebiet Mitteleuropas kommenden Generationen. Hier ist die unbändige Dynamik spürbar, welche einst die großen Flüsse prägte! Hochwässer gestalten die Aulandschaft um, verlagern Gewässer, reißen Erdreich samt Bäumen mit, graben Ufer an und schaffen neue, kahle Flächen. Zieht sich das Wasser zurück, sind diese bald wieder üppig bewachsen – ein stetiger Wandel. Möglich ist das freie Walten des Wassers nur, da die Donau auf ca. 36 km ohne Stauhaltung fließt. „Au“ bedeutet Wasserwald - die Donau-Auen stellen ein Mosaik an Wasser- und Landlebensräumen dar, das nur durch die stets wechselnden Wasserstände der Donau erhalten bleibt. Eine enorme Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten ist hier beheimatet. Weit über 800 höhere Pflanzen, über 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, rund 60 Fisch-, 8 Reptilienund 13 Amphibienarten wurden nachgewiesen. Hinzu kommen viele Insekten und ungezählte weitere wirbellose Tiere. Eisvogel, Seeadler, Flussregenpfeifer, Hundsfisch, Sterlet, Biber und

Europäische Sumpfschildkröte zählen zu den geschützten Tieren des Nationalparks. An botanischen Kostbarkeiten finden sich die Schwarzpappel, zahlreiche Orchideenspezies und die echte Wilde Weinrebe, Stammform aller Kulturreben. BesucherInnen willkommen Erste Anlaufstelle für BesucherInnen ist das schlossORTH Nationalpark-Zentrum mit der Nationalpark-Ausstellung DonAUräume und dem Auerlebnisgelände Schlossinsel. Beliebt bei

großen und kleinen Gästen sind auch geführte Expeditionen mit den Nationalpark-RangerInnen zu Lande und zu Wasser. Frühlingsgefühle im Auwald Es lohnt sich aber auch, den Nationalpark auf eigene Faust zu erkunden! Ein weitläufiges Wegenetz durchzieht das Schutzgebiet und führt zu schönen Plätzen. Wenn der Frühling Einzug hält, erschallt ein vielstimmiges Vogelkonzert in der Au, bald begleitet von den Rufen der Frösche. Die Schneeglöckchen als erste Frühlingsboten werden nach wenigen Wochen vom Bärlauch abgelöst,

bevor auch die Bäume sich mit frischem Grün schmücken. Einige Schmetterlinge flattern bereits umher. Das vielschichtige Erwachen der Natur ist jedes Jahr ein besonderes Erlebnis – und ein guter Grund, den Nationalpark Donau-Auen zu besuchen! Bis bald – in der grünen Wildnis am großen Strom! Kontakt und Information: schlossORTH Nationalpark-Zentrum, A-2304 Orth/Donau Tel. +43 02212/3555, schlossorth@donauauen.at www.donauauen.at, www.facebook.com/donauauen


© Bleich

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DA IST WAS LOS

AUSGABE AUSGABE21 . . März März 2013 2011

Regina Unger: „Ein Glück, malen zu dürfen“

Da meine Bilder aus meinen Empfindungen entstehen, würde es mich freuen, dass meine Bilder dem Betrachter einige Minuten zum Innehalten bewegen, er daraus Kraft und Ruhe schöpfen kann. Gerade bei meinen abstrakten Bildern gibt es fantasievollen Spielraum. Daher gebe ich diesen Bildern bewusst selten einen Titel, weil ich die Fantasie des Betrachters anregen möchte. Mich fasziniert immer wieder, wie verschieden diese interpretiert werden. Es freut mich, mit wie viel Energie gesucht, betrachtet und überlegt wird. Daher wäre es schade, wenn ich mit einem Titel im Vorhinein dieses Fantasiespiel unterbinde. Würden Sie sich als künstlerisch begabt bezeichnen? Oder meinen Sie, in jedem Menschen steckt ein künstlerisches Potential, das es einfach nur gilt, entdeckt und geweckt zu werden?

Regina Unger ist im Marchfeld – und nicht nur dort! - als Künstlerin bekannt. Sie malt und zeichnet schon seit zartem Kindesalter an. Tagtäglich „zieht“ es sie in ihr Atelier in Franzensdorf, wo sie den schier unendlichen Weg der Die Begeisterung für das Malen und die Beschäftigung mit Farben künstlerischen Entwicklung geht und darin ihren Seelenfrieden findet. Maria Köhler interviewte die Marchfelder Künstlerin.

Vor Ort in der Natur oder lieber zu Hause im Atelier?

Frau Unger, was fasziniert Sie am Malen? Ist es die Freude, ein Werk zu produzieren und damit die Menschen zu erfreuen? Oder sind es Ihre Gedanken, Vorstellungen und Gefühle, die künstlerisch umgesetzt werden wollen?

Ich bevorzuge es, zu Hause in meinem Atelier zu malen, da ich meine verschiedensten Materialien rasch zur Verfügung habe. Fast täglich beschäftige ich mich mit der Kunst, es wird Neues studiert und ausprobiert. Wenn ich in mein Atelier gehe - was man schon fast auch als Werkstätte bezeichnen kann - vergesse ich Zeit, Raum, Wirklichkeit. Es wird gepinselt, gespachtelt, gerührt, geschüttet - je nachdem, welche Stimmung ich erzeugen will. Die Techniken, die ich verwende, sind vielfältig: Aquarell-, Acryl-, Öl-, Pastellmalerei, Tuschzeichnungen. Aber auch die Kombination von Öl- mit Acrylfarbe schätze ich gerade bei meinen abstrakten Bildern sehr. Durch das Experimentieren von Farben, Materialien und ver-

Der Umgang mit Farben ist pure Freude. Diese Glücksgefühle, Gedanken, Empfindungen möchte ich in meine Bilder projizieren, um Menschen zu erfreuen. Ich fühle, dass Farben seit jeher eine magische Anziehungskraft auf mich haben und damit der Entstehungs- und Schaffensprozess eines Bildes erfolgen kann. Es ist jedes Mal eine Herausforderung, diese Farbenpracht, die man im Kopf hat, auf ein Bild zu bannen. Was wollen Sie dem/der Betrachter/in Ihres Bildes mitteilen? Meine Bilder sollen Freude vermitteln und für den Betrachter eine Energiequelle sein. Farben wirken auf unsere Sinne und beeinflussen unsere Gefühle. Mein Motto: „Kunst entsteht im Auge des Betrachters……“ [Picasso] Bevorzugen Sie bestimmte Techniken und Materialien? Bevorzugen Sie auch bestimmte Orte, an denen Sie sich künstlerisch am liebsten „austoben“?

schiedensten Techniken entstehen dynamische Bilder in vielen Farbnuancen in realistischer und abstrakter Malerei. Die Leichtigkeit des Aquarells, die Farbenpracht des Acryl- und Ölbildes, die Zartheit der Tuschezeichnung – fließende Farben oder die Kraft des Pinselstriches - jedes davon hat seinen eigenen Reiz. Ihre Bilder „sprechen“ eine sehr klare und ausdrucksstarke Sprache. Formen und Farben harmonieren und strahlen etwas Beruhigendes aus. Sind Sie persönlich ein harmonischer Mensch, der das Spiegelbild seiner Seele über Herz, Verstand und letztendlich auch über die malende und zeichnende Hand zum Ausdruck bringt? Ja, mir ist Harmonie in meinem Lebensumfeld besonders wichtig und liegt mir sehr am Herzen. Ich denke, dass sich dies in meinen Bildern widerspiegelt. Positive Energien, Kreativität, die Liebe zu den Menschen und zum Malen sind mein Lebenselixier. Diese Ausgeglichenheit ist auch für meine Familie und Partnerschaft sehr wichtig. Ist es Ihnen also wichtig, sich in und mit Ihren Bildern unmissverständlich auszudrücken? Wird damit nicht auch ein wenig der fantasievolle Spielraum des Betrachters eingeschränkt?

hat mich schon in der Kindheit erfasst. Als Tochter einer Bauernfamilie aus Breitstetten wurde mir von meinen Eltern die Einzigartigkeit unserer schönen Natur im Marchfeld vermittelt. Diese erkannten auch meine Liebe zur Malerei und unterstützten mein Talent. Bei der Malerei ist es, wie wenn man ein Instrument lernt. Nicht immer ist nur die Begabung wichtig. Man muss auch das Handwerk lernen, die Materialien und das Verhalten kennen. Die Auseinandersetzung, das Experimentieren mit den Farben und die Weiterentwicklung sind für mich persönlich sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass in jedem Menschen künstlerisches Potenzial steckt, in welcher Form auch immer. Es ist schade, dass eine Begabung oft nicht erkannt oder nicht gefördert wird. Daher finde ich es wundervoll, dass es in unserem Bezirk Kunstwerkstätten gibt, in denen Jung und Alt gerne gesehen sind. Ich empfinde es als ein Glück, malen zu dürfen. Einige der nächsten Ausstellungstermine: 21. März eine Vernissage in Oberösterreich, in der Raiffeisenlandesbank Linz. 16. Mai , Vernissage in der Galerie Korneuburg, „Zu ebener Erde und im ersten Stock“. Das Foto links oben zeigt die Künstlerin bei der jüngsten Vernissage in der Stadtgalerie des Deutsch-Wagramer Stadthotels. mk


REGION

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Wir für die Region – Das Team vom Regionalbüro Marchfeld stellt sich vor Name: Katharina Skarabela Verein: MAREV Position: Projektmanagerin, seit 2012 Juristin & Kommunikationsmanagerin, mehrjährige Erfahrung als Projektmanagerin in der Event-, Tourismus- und Agenturbranche (World Awards, greenEXPO11, Albertina, loebell&nordberg) Arbeitsgebiete: PR, Marketing, Betreuung & Update Website Region Marchfeld, das „Gesicht“ hinter der Facebook-Page „Wir im Marchfeld“, Redakteurin bei Wir im Marchfeld, Vorbereitungen Gemeindekooperationen, Entwicklung Kommunikationsstrategie für Region Marchfeld, Projektmanagerin ERRAM SKAT Freizeit: Reisen, Sprachen, Spaziergänge & Ausflüge, Essen, Kochen, Backen, Fitness Zitat: „‘Es ist nie zu spät das zu werden, was man hätte sein können.‘ Mein persönliches Motto von George Eliot gilt auch für die Region: Wir können alles sein, was wir wollen – vorausgesetzt, wir ziehen an einem Strang. Ich freue mich, an der Umsetzung von gemeinsamen Projekten teilhaben zu können und sie zu kommunizieren.“

Name: Johannes Nefischer Verein: MAREV Position: Geschäftsführer Prokurist & Unternehmercoach, mehrjährige Erfahrung in der Strategieentwicklung im Bereich der Finanzen und Marketing (WTS Steuerberatung), Sanierungsma-

Marchfeldschlösserprojekt, LAG (Lokale Aktionsgruppe)-Management, Unterstützung und Förderberatung von potenziellen ProjektträgerInnen, Umsetzung der Ziele und Maßnahmen entsprechend der Lokalen Entwicklungsstrategie, Abstimmung mit Förderstellen, Netzwerkentwicklung der LEADER Region Freizeit: Fotografie, Reiten, Reisen/Wandern Zitat: „Ich freue mich auf die neue LEADER-Periode, wenn ich fördertechnisch für die Region wieder aus dem Vollen schöpfen kann.“

nagement, Vorstandsmitglied der Raiba, vormals Offizier im Österreichischen Bundesheer Arbeitsgebiete: Projektentwicklung sowie Strategieentwicklung für Region Marchfeld, Koordination von Gemeindekooperationen Freizeit: Sport, Lesen, Familie Zitat: „Amat victoria curam“ (Siege lieben die Vorbereitung)

Name: Rosa Susanne Gugerell Verein: LEADER Position: Geschäftsführerin, seit 2011 Wirtschaftstrainerin & Wirtschaftscoach, mehrjährige Erfahrung in Management & Geschäftsführung (Business Coaching GmbH, BeratWerk Consulting) Arbeitsgebiete: Projektleitung

Name: Michaela Hnidek Verein: LEADER Position: Assistentin der Geschäftsführung, seit 2008 Höhere Lehranstalt für Tourismus, mehrjährige Erfahrung in der Kundeninformation und im Projektmanagement (NÖ Werbung) Arbeitsgebiet: Schnittstelle zwischen MAREV und LEADER, Information von und Kommunikation mit Kunden, Gemeinden und Behörden, Termin- und Veranstaltungskoordination, Unterstützung bei Projekteinreichungen, zuständig für Abrechnungen, die Verwaltung und das Projekt Kommunales Bildungsmanagement Freizeit: Erkundungstouren & Entdeckungsreisen mit meiner Familie, lesen, experimentieren und entspannen Zitat: „Nur gemeinsam können wir etwas bewegen.“ ks


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VERANSTALTUNGSKALENDER

AUSGABE AUSGABE21 . . März März 2013 2011

Freitag, 15. März . Deutsch-Wagram Vernissage: Ostwind – Marchfeld-Impressionen in Wort und Bild von Maria Harbich-Engels; Klangbilder von Bernhard Glatz, Didgeridoo und Trompete, Erzherzog Carl Haus, Erzherzog Carl StraĂ&#x;e 1 - Eintritt frei, 19.00 Uhr:

Samstag, 23. März . Lassee 2. Lasseer Benefizlauf Rainer Predl Europapark

STEAKS & SPARERIBS 2232 Deutsch Wagram Angerner Bundesstr. 1024 ofďŹ ce@grillranch.at www.grillranch.at

Tel. 02247 3551

    

  

   

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Fr., 15. - So. 17. März . Marchegg Ostermarkt im Schloss Marchegg

Sa/So 23. und 24. März . SchloĂ&#x;hof Ostermarkt im Schloss Hof, 10 - 18 Uhr

Samstag, 23. März . Gänserndorf Osterbuschen-Basteln der Kinderfreunde, 15 – 18 Uhr, Wiener StraĂ&#x;e 7

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Samstag, 16. März . Lassee Big Band Konzert „Sparkling Notes“ Aula Volksschule

Heute bestellen Ăœbermorgen abholen Ăœbrigens: BĂźcher haben Ăźberall den gleichen Preis

BestellbĂźcher jetzt bei

Haidlisse 2 - 2230 Gänserndorf Tel. 02282/2512

Samstag, 16. März . Strasshof

Montag, 25. März . SchloĂ&#x;hof

KinderfahrradbĂśrse, 08.00-13.00 Uhr Haus der Begegnung

Saisonstart der Ausstellung Prinz Eugen im Schloss Hof

Samstag, 16. März . Strasshof

Dienstag, 26. März . Strasshof

Solistenkonzert Musikverein, 19.00 Uhr – Turnsaal Volksschule

Beginn ABO Verkauf des Gemeindeabos, 18.00 – 20.00 Uhr – Gemeindeamt

PERSONALVERRECHNUNG – ABLAGE – VERWALTUNG

Montag, 31.Outsourcing Dezember Lohn und Gehalt

. Strasshof

Karin Cservenka Jahresausklang der Naturfreunde, Watzekgasse 24B, 2230 Gänserndorf-Sßd gegnung Tel. 0650 465 21 54 karin.cservenka@lo-g-o.at

20.00 Uhr – Haus der Be-

Donnerstag, 28. März . Strasshof Osterwanderung der Naturfreunde,14.00 Uhr – Treffpunkt: Haus der Begegnung

www.lo-g-o.at

Freitag, 5. April . Deutsch-Wagram Sa/So. 16. und 17. März . Loimersdorf Ostermarkt des Pensionistenverbandes im Klublokal

Vernissage: Anni’s bunte Bilder – Ekstase und Erde – ein Mix von Aquarellen, Kreide und Panart – Anni Hirschvogl; Texte von Anita Ripplinger; Musik: Duo Saxonett; Buffet und Weine von Fam. Faber / Pillichsdorf - Genuss fĂźr Auge, Ohr und Gaumen; Erzherzog Carl Haus, Erzherzog Carl StraĂ&#x;e 1 - Eintritt frei, 9.00 Uhr

Samstag, 6. April . Deutsch-Wagram 168 Stundenlauf Rainer Predl Europapark

Gala Konzert 2013 – Svatava Kaufmann, Karin Heinisch, Angelika Petermichl, Gernot Cernajsek, Maximilian FÜssl, Erich Strobl, Jßrgen Egermeier – Volkshaus – Eintritt Euro 15,- (Kinder bis 12 Jahre frei), 19.00 Uhr

Sonntag, 17. März . Deutsch-Wagram

Sonntag, 7. April . Strasshof

14.00 Uhr: Nistkasten basteln, Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal, Franz MairstraĂ&#x;e 47 – Eintritt frei

Kinder ABO, 6.00 Uhr – Haus der Begegnung, Wolfgang Zauberer im roten Frack

Sa. 16. – Sa. 23. März . Lassee

Mittwoch, 20. März . Strasshof VHS Diavortrag, Westliches Mittelmeer zum Atlantik, 19.00 Uhr – Haus der Begegnung

Sonntag, 7. April . Gänserndorf Galakonzert „Licht ins Dunkel“, 16 Uhr, Stadthalle


DA IST WAS LOS

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Donnerstag, 18. April . Deutsch-Wagram Samstag, 6. April . Orth/Donau 4. Orther Bärlauchlauf, 15.00 Uhr Turnverein Orth/D.

Diavortrag „Genuss und Vielfalt – mein Garten als Paradies“ und Pflanzenverkauf – Gebhard Kofler-Hofer, Arche Noah (Gesellschaft fĂźr die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung) – Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal (Franz MairstraĂ&#x;e 47) – im Rahmen der Aktion „Natur im Garten“ – Eintritt frei, 18.00 Uhr

2013: 30 Jahre Cafe Bohrturm Gänserndorf Vom Jugendlokal zum Kaffeehaus fĂźr jedes Alter Täglich (auĂ&#x;er So und Ftg) ab 8.00 geĂśffnet Nach Umbau: Nichtraucher, bitte kommen!

19. bis 21. April . Strasshof Marchfeld Messe, Messeplatz, ErĂśffnung 19. 4. 10 Uhr

Samstag, 20. April . Deutsch-Wagram 6. – 7. April . Orth/Donau

Klassenkonzert der Musikschule – Klarinette, Saxophon – ML Michael Vogt, Mag. Siegmar Brecher; Erzherzog Carl Haus, Erzherzog Carl StraĂ&#x;e 1, 17.00 Uhr

Orther Bärlauchtage im schlossORTH

Sonntag, 7. April . Orth/Donau Frßhlingsmarkt im Rahmen der Orther Bärlauchtage, ab 10:00 Uhr schlossORTH

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Heute bestellen Ăœbermorgen abholen Ăœbrigens: BĂźcher haben Ăźberall den gleichen Preis

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Haidlisse 2 - 2230 Gänserndorf Tel. 02282/2512

Freitag, 12. April . Gänserndorf

Sonntag, 21. April . Strasshof

Premiere Theatergruppe 19:30 KulturhausAula

SaisonerĂśffnung Eisenbahnmuseum Heizhaus

Samstag, 13. April . Schloss Hof

Sonntag, 21. April . Orth/Donau

Konzert “Musik zur Zeit Prinz Eugens“ Philharmonie Marchfeld, Schloss Hof, 17 Uhr

FrĂźhlingsfest im schlossORTH Nationalpark-Zentrum, 10.00 bis 18.00 Uhr schlossORTH

STEAKS & SPARERIBS

Montag, 31. Dezember . Strasshof 2232 Deutsch Wagram

Angerner 1024BeJahresausklang der Naturfreunde, 20.00 Uhr –Bundesstr. Haus der gegnung ofďŹ ce@grillranch.at

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Montag, 22. April . Deutsch-Wagram Klassenkonzert der Musikschule – Konzertgitarre, E-Gitarre – ML Rudolf Oschelda, Erzherzog Carl Haus, Erzherzog Carl StraĂ&#x;e 1 (= schräg vis a vis der Shell Tankstelle), 19.00 Uhr

Samstag, 13. April . Deutsch-Wagram Barock-Konzert der Musikschule (Klassen: Mag. Teresa Meckel, Mag. Eva Steinhauser, Mag. Marita Rohregger) – Erzherzog Carl Haus, Erzherzog Carl StraĂ&#x;e 1 (= schräg vis a vis der Shell Tankstelle), 17.00 Uhr

Samstag, 13. April . Gänserndorf drumsmeetdidg – Trommel, Didgeridoo, Percussion,‌ - 20.30 Uhr im dakig (BahnstraĂ&#x;e 33)

Freitag, 26. April . Eckartsau 19.00 Uhr: Schlosskonzert, Schloss Eckartsau

Samstag, 27. April . Strasshof Marchfeldschrammeln, 19.00 Uhr – Haus der Begegnung

Sonntag, 14. April . Deutsch-Wagram Matinee Barockmusik auf Originalinstumenten; Eva Steinhauser (TraversflĂśte), Teresa Meckel (Barockvioline), Rebekka TschĂśrner (Barockcello), Marita Rohregger (Cembalo) – Erzherzog Carl Haus, Erzherzog Carl StraĂ&#x;e 1, 11.00 Uhr

Freitag, 3. Mai . Gänserndorf Lange Einkaufsnacht im Frßhling, Werbeteam Gänserndorf

Samstag, 4. Mai 2013 . Strasshof Mittwoch, 17. April . Strasshof VHS Dia Vortrag „mit dem Sonnentraktor durch den wilden Osten“, 19.00 Uhr – Haus der Begegnung

„Funkenzauber“der Pfadfindergruppe mit Lagerfeueratmoshäre. FĂźr die musikalische Unterhaltung sorgt die Gitarrengruppe der Pfadfindergilde „Ein paar von uns“. Auch fĂźr Speis und Trank ist bestens vorgesorgt. Ab 19:00 Uhr, Pfadfindergelände, HauptstraĂ&#x;e 411.


AUSGABE AUSGABE21 . . März März 2013 2011

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WiM-Rezept: Grüner Ofenspargel In wenigen Wochen startet der erste Höhepunkt der Marchfelder Gemüsesaison: Die Spargelzeit. Je nach Witterung werden Ende März/Anfang April die ersten Spargelbauern ihre Spitzenprodukte anbieten. Zum Gusto holen, präsentiert Ihnen Wir im Marchfeld ein leckeres SpargelRezept. Zutaten: ½ kg grüner Spargel (nicht zu dick) 100 g Ziegenfrischkäse von der Rolle 3 sehr dünne Scheiben durchwachsener Speck 4 gehäufte EL Pinien- oder Sonnenblumenkerne 2-3 EL Balsamico-Essig (Portion für 2 Personen) Zubereitung: 1. Ofen auf 200° C vorheizen. 2. Den Spargel waschen, trocken tupfen und Enden abbrechen.

3. Blech oder ofenfeste Form mit Öl bepinseln und den Spargel darin in Reihen ausbreiten. Mit Olivenöl bepinseln. 4. Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und so auf den Spargel legen, dass die Spitzen und Enden frei bleiben. Darüber den Speck legen. 5. Den Spargel für 12 - 15 Minuten auf mittlerer Ebene in den Ofen schieben. 6. Die Pinien- oder Sonnenblumenkerne in einer Pfanne kurz trocken anrösten, dabei nicht zu braun werden lassen. Aus 3-4 EL Olivenöl, 2-3 EL Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette rühren, die noch warmen Kerne dazugeben. Den heißen Spargel mit der Vinaigrette übergießen und servieren (schmeckt auch kalt sehr gut). Dazu reicht man Brot.

Das Marchfeld lädt zu TopOstermärkten mit Format Schloss Marchegg 15. bis 17. März Mitte März findet im und vor dem Schloss Marchegg der „Marchegger Ostermarkt“ statt. In dieser einzigartigen Kulisse kommt besonders viel Stimmung auf. Das Programm ist vielfältig und gezeichnet vom bunten Treiben, das vor allem Kinderaugen zum Strahlen bringen wird. Zahlreiche Stände locken mit erlesenen kunsthandwerklichen Arbeiten und vor allem die lebenden Werkstätten versprechen, ein Erlebnis für große und kleine BesucherInnen zu werden. Verstärkt wird die stimmungsvolle Atmosphäre durch den Festschmuck im Park und im Schloss-

speicher. Als Fixprogramm für die Ostermarkttage ist auch ein Kinderspielpark vorgesehen (siehe auch Seite 23). Ostermarkt Schloss Hof 23. & 24. März Der Ostermarkt im Meierhof öffnet eine Woche vor Ostern wieder seine Tore und lädt zum stimmungsvollen Auftakt in eine neue Saison. Flanieren Sie durch den Gutshof und die aufblühenden Gärten, genießen Sie die österliche Stimmung und lassen Sie sich aus dem kunsthandwerklichen Angebot des Ostermarktes zu zauberhaften Geschenkideen inspirieren. Die vielfältigen Marktstände

locken mit österlichem Kunsthandwerk und regionalen Köstlichkeiten. Für die jüngsten Gäste stehen in der Osterhasenwerkstatt mit Palmbuschenbinden, Osterkressegärtchen Anlegen, Basteln und Malen Kreativität und Phantasie im Mittelpunkt. Um 14 und 16 Uhr gibt es ein Puppentheater mit den „Bremer Stadtmusikanten“, bei dem Mitsingen erwünscht ist! Wer sich im Freien aufhalten will, ist beim Ponyreiten, Eselstriegeln und Kutschenfahren bestens aufgehoben, macht eine Wanderung mit Schafen und Eseln über die Koppeln oder beobachtet die Kamele.

Erwachsene können den zauberhaften Frühjahrsflor in den Gärten von Schloss Hof mehrmals täglich bei Führungen genießen. Erstmalig besteht schon beim Ostermarkt die Möglichkeit, im Rahmen einer Schlossführung einen exklusiven Vorab-Blick in die Sonderausstellung „Triumph & Passion. 350 Jahre Prinz Eugen“ zu werfen. Der Ostermarkt ist an beiden Tagen von 10 - 18 Uhr geöffnet. Neben den beiden großen Märkten in den Schlössern Hof und Marchegg, gibt‘s im ganzen Marchfeld noch kleinere Ostermärkte der Pfarren, Pensionistenheime, etc. mk


DA IST WAS LOS

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Marchfelder Ostermarkt im Schloss Marchegg Der wohl traditionsreichste Ostermarkt im Marchfeld ist jener im Schloss Marchegg.

Marchfelder Schlösserverein wird ein österlicher Kunsthandwerksmarkt, im Park und Speicher des Schlosses geboten.

Zinser - frisches Gebäck, Osterpinzen und natürlich StrudelSpezialitäten aus dem mittelalterlichen Backofen.

Dieser geht heuer vom 15. bis 17. März über die Bühne. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 15. März 2013 um 14.00 Uhr im Speicher durch Bürgermeister Gernot Haupt statt.

Hier finden die Besucher die schönsten handbemalten Ostereier, Frühlingsgestecke, lebende Werkstätten und andere österliche Kleinkunst.

Der Markt steht unter dem Ehrenschutz von Minister a.D. und Präsidenten des Marchfelder Schlösservereins Dr. Werner Fasslabend. In Zusammenarbeit mit dem

Im vorösterlichem Angebot gibt‘s außerdem einen kleinen Bauernmarkt mit Wein, Schnaps und kulinarischen Köstlichkeiten der bodenständigen Küche und - vom fahrenden Bäcker

Der Fisch-Peter wird frische Räucherfische und alles vom frischen Fisch präsentieren. Gebrannte Nüsse, Mandeln, Pistazien und allerlei mehr vom Nostalgiestand Sponner runden das kulinarische Angebot ab. Für Kinder aller Altersgruppen

werden wieder Attraktionen im Vergnügungspark vorbereitet: Holz- und Keramik-Malen und vieles mehr. Eine erlesene Künstlergruppe aus Niederösterreich wird wieder ihre Werke vorstellen. Mit von der Partie: Der wohl bekannteste Marchfelder Maler Gottfried „Laf“ Wurm (Bild links).

Landesausstellung startet am 27. April

FeuerwerksAbverkauf

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Bezeichnung Preis alt Für die Faschingsparty € 7,20 chor. Komplettfeuerwerk € 199,00 ca. 150 Sek., 166 Schuss Cake CDC chor. Komplettfeuerwerk € 209,00 ca. 120 Sek., 178 Schuss Cake E 34 Schuss, ca. 60 Sek. € 54,90 Cake G 25 Schuss, ca 35 Sek. € 19,90 Cake I 64 Schuss, ca. 60 Sek. € 39,90 Cake L 12 Schuss, ca. 30 Sek. € 24,90 Cake M 16 Schuss, ca. 30 Sek. € 8,90 Cake Q 36 Schuss, ca. 30 Sek. € 49,90 Cake R 37 Schuss ca. 30 Sek. € 24,90 Color-Thunder 20er-Pack € 4,90 FamilyAssortment 2 Für die Faschingsparty € 24,90 Palmdreams Z-shape Batterie wunderschöne Effekte €52,90 Rocket Assortment 3 3 Riesen-Zylinderraketen € 29,90 Rocket Assortment 5-Ball 5 Kugelraketen € 38,90 Rocket-Assortment 27 27teilig Zylinderraketen € 49,90 Rocket-Assortment Premium 2x 75g Raketen in Kartonrohr € 23,90 Vulkan A ca, 55 Sek., ca. 5 m hoch € 9,90 Schweizerkracher 50 Packungen a 100 Stück € 29,50 Baby-Rockets Für die Faschingsparty € 0,54 Name Assortment 0 Cake ABC

Die nächste (Geburtstags-) Feier kommt bestimmt!

Eintritt frei! Auskunft: Eva Esterl +43 6601051947 schloss.marchegg@aon.at. www.marchegg.at Anzeige

Die NÖ Landesausstellung 2013 mit dem Titel „Brot & Wein“ findet im Weinviertel (Asparn an der Zaya und Poysdorf) statt. Vor der malerischen Kulisse der Weinviertler Kellergassen werden Jahrtausende spannender Kulturgeschichte lebendig. Im Urgeschichtemuseum Asparn wird das Thema Brot sorgfältig „aufgeschnitten“ und am architektonisch beeindruckenden Ausstellungsgelände in Poysdorf alles Wissenswerte über die Geschichte des Rebensaftes „eingeschenkt“. Mit der Landesausstellung 2013 gilt es, die genussvolle Gelassenheit der Region für sich zu entdecken, das Weinviertel und seine Menschen lieb zu gewinnen und wieder zu kommen. Neben den Ausstellungen erwartet die BesucherInnen auch ein reichhaltiges kulturelles und kulinarisches Programm. Brot - Asparn an der Zaya Das Urgeschichtemuseum Niederösterreich in Asparn an der

Zaya beleuchtet die spannende Zeitreise von der Urgeschichte bis in die Gegenwart und zeigt dabei auf, dass selbst bei der heutigen Inszenierung von Lebensmitteln Instinkte der einstigen Jäger und Sammler angesprochen werden. Wein - Poysdorf Kein Ort eignet sich wohl besser als die Weinhauptstadt Poysdorf, um die jahrtausendealte Geschichte des Rebensaftes in all ihren Facetten zu präsentieren. Ein dorfähnliches Ensemble und eine beeindruckende Ausstellungsarchitektur bieten die Kulisse für historische Perspektiven, anekdotische Geschichten und spannende Exponate. Besucherinfo 27. April bis 3. November 2013 täglich von 9 bis 18 Uhr (Kassaund Einlassschluss 1h vorher) Info: Kolpingstraße 7, 2170 Poysdorf, Tel. +43 (2552) 3515 30, info@noe-landesausstellung.at


Hauptstraße 1a, 2231 Strasshof, Tel: 022875383, Fax: 02287538315, E-Mail: office@intercar.at

Freitag, 15. & Samstag, 16. März Autofrühling 2013 (9 - 17 Uhr)

Wir im Marchfeld 02/2013  

Regionszeitung für das Marchfeld, Ausgabe 02/2013