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Moment mal… ... was ich noch sagen wollte... Weihnachten kommt immer so schnell… Aber hier habe ich die Geschenkidee ! Mir ist zu Ohren gekommen, dass Christiane Boysen Tanzkurse in Struckum organisiert hat.

Oktober 2010 Nr. 15

Sie nimmt gerne ab sofort Anmeldungen unter Tel. 931 071 an! Und das Beste: Christiane erstellt die GeschenkGutscheine und verpackt sie auch gleich. Das „Tanzstudio Husum“ Frank Groth bietet folgende Tanzkurse im „Landgasthof Struckum“ ab Dienstag, 11.01.11 an: 18.00 – 19.30 Uhr Jugendliche Beginner-Kurs 19.30 – 20.30 Uhr Jugendliche Disco Fox 20.30 – 21.30 Uhr Erwachsene Disco Fox

(8 Abende 70,- €) (6 Abende 59,- €) (6 Abende 59,- €)

Na, das ist doch was, meint Euer

Fiedi Fiffich ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo Gern nehmen wir Vorschläge zur Gestaltung dieses Heftes an. Wer Ideen oder Beiträge hat, wendet sich bitte an:

Kirsten Jensen, Tel. 1229 oder Manfred Müller-Rode, Tel. 5777 …………………………..…………………………………………………. ALLE HEFTE, DIE BISHER ERSCHIENEN SIND, UNTER

www.struckum.de 2


Informationen aus unserer Gemeinde SENIORENAUSFLUG Unser Seniorenausflug führte uns in diesem Jahr nach Dithmarschen. Wieder über 100 Teilnehmer haben bei herrlichem Wetter an der Kaffeetafel auf Gut Hanerau teilgenommen und anschließend das Landwirtschaftliche Museum in Meldorf besucht. Abschluss war traditionell im „Landgasthof Struckum“ mit einem Abendessen.

ERNTEDANK Erstmalig hat im Gemeindehaus ein plattdeutscher Erntedankgottesdienst stattgefunden. Der große Raum war fast zu klein für die vielen Besucher. Es mussten noch jede Menge Stühle zusätzlich gestellt werden. Der Posaunenchor umrahmte den von Pastor Steffen gehaltenen Gottesdienst musikalisch. Anneliese Lau und Lena Albertsen haben ihn mit plattdeutsch vorgetragenen Auszügen aus der Andacht unterstützt. Im Anschluss an den Gottesdienst haben die Teilnehmer den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

AUSBAU GEWERBEGEBIET OSTERKOPPEL Der Endausbau des Baugebietes „Osterkoppel“ wird bis zum Beginn der schlechten Jahreszeit abgeschlossen sein. Insbesondere in den Regenmonaten stellt die derzeitig nur teilbefestigte Straße mit angrenzender Wendemöglichkeit ein großes Problem dar. Im Zuge des Endausbaus wird die Straßenführung neu geregelt wobei eine neue Asphaltverschleißdecke den gesamten Straßenzug abschließend fertig stellen wird. Gleichzeitig wird der bisherige unbefestigte Fußweg zum Westerweg (parallel zum Rentnerwohnheim) mit einem Pflasterbelag versehen, so dass eine witterungsunabhängige fußläufige Verbindung zwischen Westerweg und Bundesstraße entsteht.

UND NOCH EIN GESCHENKTIPP: Die „Struckumer Chronik“ ist wirklich ein gelungenes Werk. Das Chronik-Team hat eine Fülle von Informationen über unser Dorf in diesem Buch niedergeschrieben. Wer anfängt, in dem Buch zu lesen oder nur zu blättern, der sollte sich Zeit nehmen. Denn man bleibt dabei. Und wo bekommt man die Chronik ? - bei unserem Bürgermeister - bei der Shell-Tankstelle - in der Gaststätte „Deichshörn“ - im Landmarkt Struckum

BÜRGERMEISTERWAHL VOR 10 JAHREN Am 18.Dezember 2010 ist unser Bürgermeister Andreas Petersen 10 Jahre im Amt. Damals wurde er, nachdem er schon einige Zeit das Amt kommissarisch ausgeübt hatte, als Nachfolger von Theo Jessen gewählt. Andreas Petersen ist gern Bürgermeister. „Es macht Spaß, wenn man mit einer guten Gemeindevertretung vertrauensvoll zusammen arbeiten kann, denn allein kann man die ganze Arbeit nicht leisten“. Und das ist für ihn wichtig. Wir gratulieren zu diesem Jubiläum ganz herzlich. …………………………..…………………………………………………. BILDER VOM DORFFEST UND VON DER SENIORENFAHRT UNTER

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Liebe Struckumer/innen,

(berichtet von Simon Johannsen)

ein Jahr ist es bereits her, das ich mit Sack und Pack nach Kenia geflogen bin um dort meinen „Anderen Dienst im Ausland“ zu machen, als Ersatz für meinen Zivildienst. Nun Ende August bin ich wieder auf deutschen Boden, mit vielen Erfahrungen und Erlebnissen gelandet… (siehe Ausgabe Nr. 12 „Wir Struckumer“, d.Red.)

Das Erste was man denkt, wenn man von Kenia hört ist wohl Safari, wilde Tiere, schöne Strände, die Massai oder große Armut. Bei meiner Landung, vor einem Jahr in der Hauptstadt Nairobi, wurde ich schnell eines Besseren belehrt: Leute in Anzügen die in Eile von A nach B laufen, eine Stadt in der sich zu den Stoßzeiten kein Auto mehr frei bewegen kann, sowie hohe Gebäude, die nicht gerade an den Wolken kratzen, aber von einer modernen Großstadt zeugen. Allerdings sollte ich an einem andern Ort meinen Dienst ableisten, welcher wiederum eine ganz andere Seite Kenias zeigt. Es ging für mich an die Küste zu der ehemaligen Hauptstadt Mombasa. Obwohl ein Großteil der Einwohner Christen sind, konzentriert sich hier an der Küste ein großer Teil der Muslimen, sowie ein kleinerer Teil von Hindus. Man findet hier annähernd einen gleichen Anteil von Moscheen und Kirchen. In den frühen Morgenstunden wird man dann auch vom Muezzin geweckt, der zum Gebet aufruft. Die Stadt ist lang nicht so geschäftlich wie Nairobi, aber dennoch geht es auf den Straßen heiß her. Den geordneten und geregelten Verkehr kann man hier vergeblich suchen. Wo Lücken sind, wird gefahren, reichlich gehupt und Verkehrsregeln sind auch mehr in der Theorie vorhanden. Auf den Straßen findet man teilweise wahnsinnig viele Leute die ihre Waren an den Mann bringen wollen- in einigen Teilen der Stadt wirkt es wie ein riesiger, belebter Flohmarkt. Es wird verhandelt, lautstark für Produkte geworben, gekauft und verkauft. Über Kokosnüsse, Klamotten, Schmuck, Möbel, Arbeitsmaterialien, sowie traditionellen Dingen findet man wirklich alles und das obwohl es noch einen riesigen Markt etwas außerhalb der Stadt gibt 5

Neben ein, zwei Großmärkten, die mit einem Sky zu vergleichen wären, gibt es überwiegend kleine Tante Emma Läden, HardwareShops (Arbeitsmaterialien, Werkzeug), Restaurants, und Kioske. Da alles etwas kleiner ausfällt, dafür aber zahlreicher vorhanden ist, belebt es die Straßen und die Stadt umso mehr. Als Fortbewegungsmittel in der Stadt werden Matatus (kleine Busse) und Tuktuks (dreirädriges Motorrad) verwendet. Die Matatus verleihen der Stadt dann noch mal einen besonderen Charakter. Jedes hat ein besonderes Design, innen wie außen und wird bis ins kleinste Detail aufgemotzt, sowie mit einer lautstarken Anlage versehen. Gearbeitet habe ich mit einer weiteren deutschen Freiwilligen in einem Kinderheim am Rande des Stadtzentrums. In dem Kinderheim befinden sich rund 60 Kinder. Von kleinen Neugeboren bis hin zu ca. 20 jährigen, die gerade ihre „Secondary School“ abgeschlossen haben. Die Kinder kommen über unterschiedlichen Wegen ins Heim. Einige Neugeborene kommen ins Heim weil z.B. die Mutter gestorben ist und es keine weiteren Angehörigen gibt oder der Teil der Angehörigen nicht in der Lage ist für das Kind zu sorgen. Weitere kommen über den polizeilichen Weg ins Heim, da die Kinder z.B. auf der Straße aufgegabelt worden sind und die Angehörigen nicht gefunden wurden. Manchmal kommt das Kind dann auch nur für einen gewissen Zeitraum ins Heim, bis die Angehörigen gefunden wurden oder die Situation des Kindes klar wird. Und teilweise auch über Regierungswege, der Kinderabteilung, wobei ich hier nicht viel erfahren habe (was vielleicht auch daran liegt, das nie einer von der Regierung vorbeigekommen ist. Ausgenommen der Bürgermeister der für einige Werbefotos seiner Wahl vorbeischaute). Da wir uns während des Jahres auch viele andere Heime angesehen haben kann man zu unserem sagen, dass es eines der besten ist und vieles bietet, wovon andere Heime noch weit entfernt sind. Es besteht aus einem Raum für die Jungs, einen für die Mädchen, mit jeweils eigenen Sanitäranlagen, zwei Büros, einer Abstellkammer, einem großen Babyflügel mit Küche und extra Waschräumen, einer Hauptküche, einem Spielplatz und einer Privatschule. Die Privatschule, sowie auch alles Andere, wurde durch Spenden errichtet.

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Die Privatschule spielt in Kenia eine wichtige Rolle. Zwar müssen Eltern für dortige Verhältnisse enorm viel Geld aufwenden um ihre Kinder dort hinzuschicken, allerdings ist dies auch notwendig, da die Schulen von der Regierung mit Klassengrößen von über 90 Schülern bei weitem überfüllt sind und ein vernünftiger, lehrreicher Unterricht nicht zustande kommen kann. Den Kindern im Heim bietet die eigene Privatschule eine gute, kostenfreie Bildung bis zur dritten Klasse (weitere Klassen gibt es noch nicht). Da nun auch Kinder von außerhalb die Schule besuchen und dafür bezahlen, gibt es dem Heim ein kleines Einkommen, womit einige anfallende Kosten im Heim gedeckt werden. Leider sind das gerade 30% des finanziell benötigten im Heim (z.B. Strom, Wasser, Essen usw.) und es ist immer noch stark auf Spenden angewiesen. Nach der 3. Klasse gehen die Heimkinder auf Privatschulen in der näheren Umgebung. Dies wird dann von Spendern finanziert. Zu Anfang haben wir bei allgemeinen, alltäglichen Tätigkeiten mitgeholfen wie der Essenszubereitung, Babys füttern und wickeln, sowie unterstützende Leistungen in der Schule. Dies hat uns erstmal geholfen die Strukturen und kulturellen Unterschiede kennen zu lernen und auch anzupassen. Im Laufe der Zeit haben wir dann immer mehr Engagement zeigen können und unsere eigenen Projekte starten können. Unter anderem waren das: - Renovierungsarbeiten wie Streichen, Reparaturen an Fenstern und Dächern - Projektarbeiten mit den Kindern am Wochenende o Basteln, Malen (oft zum kulturellen Austausch, mit Themen wie Deutsche Ostern feiern oder Kartenarbeit mit Bildern aus Deutschland) o Fußball und spielen anderer Ballsportarten o Nachhilfeunterricht o Ausflüge zum Strand oder anderen Freizeitaktivitäten - Unterricht in Deutsch im Heim sowie in der Schule - Sowie sich um finanzielle Unterstützung bemühen z.B. einem eingestürzten Dach und Wasserbrunnen

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Zu dem letzten Punkt möchte ich hier meiner Familie, Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie dem Evangelischen Kindergarten Struckum ein großes Dankeschön ausrichten! Von den kleinen Babys bis hin zu den Kindern, die das Heim nur noch gelegentlich besuchen kommen bzw. auf einem Internat außerhalb sind habe ich mich mit allen, auch den Hausmamas, Mitarbeitern und Management sehr gut verstanden, auch wenn es manchmal Unstimmigkeiten aufgrund von kulturellen Unterschieden gegeben hat. Die Kinder und auch Älteren haben immer großes Interesse gezeigt und es wurde viel geredet und diskutiert. Erstaunlich ist häufig, was für eine Einstellung bzw. Vorstellung einige ca. 14 jährige besitzen. Man merkt schnell, dass diese sich viel früher mit dem „Ernst des Lebens“ auseinandersetzen, da sie lange nicht so sorgenfrei und versorgt wie in Deutschland aufwachsen. Um uns auch die Möglichkeit zu schaffen das Land Kenia sowie einige Nachbarländer zu bereisen haben wir wöchentlich 6 Tage gearbeitet. Wir haben bei unseren Reisen oft andere Heime und Schulen von andern Freiwilligen besucht, um uns unter den Freiwilligen auszutauschen. Schnell stellt man fest, dass ein Land wie Kenia totale Unterschiede in allen Ecken aufweist. Aufgrund von verschiedenen Höhenlagen gibt es ganz verschiedene klimatische und auch ökologische Bedingungen. Zum Beispiel wird im Norden fleißig Landwirtschaft betrieben, während man im Osten mit wüstenähnlichen Verhältnissen zu kämpfen hat. Weiter werden im Land 43 verschiedene Sprachen von unterschiedlichen Völkergruppen gesprochen. Wenn man dann noch in die Nachbarländer, wie z.B. Äthiopien schaut finden sich wieder total andere Landstriche, Sprachen und Kulturen (aber bei der Größe Afrikas, in das man theoretisch die USA, Argentinien, China, Westeuropa und Indien packen könnte, ist das wohl auch nicht verwunderlich). Für meinen Teil kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich wahnsinnig viel aus diesem Jahr für mich persönlich mitgenommen habe. Es hat mir sehr viel Spaß und auch Freude bereitet meinen Anderen Dienst im Ausland in Kenia abzuleisten. Ich würde es jedem anderen mal empfehlen so eine Erfahrung zu machen, auch wenn dieses das eine oder andere Mal nicht ganz einfach ist.

Simon Johannsen 8


Kreatives aus Papier... (ab 1.10.2010 im Wallum-Weg 11 in Struckum) Wer bekommt nicht gerne eine schöne selbst gebastelte Karte mit einem persönlichen Text oder ein Geschenk, nett verpackt mit lieben Worten? Und wie das geht, dass man Anderen auf einfache Weise eine Freude machen kann, möchte ich mit meinen Bastelkursen zeigen. Ich biete bei mir zu Hause für Jedermann und für Vereine und kleine Gruppen (auch außer Haus) diese kreativen Kurse an. In diesen Kursen werden schöne & einfache Projekte zu bestimmten Themen gebastelt. Und wer ein Fest plant, dem helfe ich auch gerne bei Einladungen & Co. oder mache diese auf Bestellung. Alles ganz individuell gestaltet nach Wunsch. Für folgende Kurse kann man sich jetzt schon bei mir anmelden: 05. 11. 2010 kleines Fotoalbum zum verschenken 17. 11. 2010 es Weihnachtet sehr 09. 12. 2010 kleine Aufmerksamkeiten verschenken 14. 01. 2011 Einladungen zur Konfirmation 04. 02. 2011 Geld, nett verpackt verschenken

In Planung sind weitere Kurse und ein regelmäßiger Basteltreff/ Stammtisch. Für weitere Info´s zu den Kursen, Basteltreff oder bei Fragen, könnt ihr mich gerne anrufen. Tel. 931071 Und wer mal sehen möchte was ich so bastle, ich stehe am 30. u. 31.10.2010 auch auf dem Hobbymarkt in Struckum. Liebe Grüße Christiane Boysen 9

Informationen aus unserer Gemeinde KINDERGARTENANBAU STRUCKUM In den vergangenen Monaten ist der Struckumer Kindergarten um einen Anbau erweitert worden. Die Kindergartenfläche hat sich um ca. 120 m² vergrößert. Entstanden sind ein größerer teilbarer Multifunktionsraum, ein neues Leitungsbüro sowie eine Lernwerkstatt, um den veränderten Bedürfnissen der jungen Eltern der Gemeinden Struckum, Almdorf und Vollstedt gerecht zu werden. In der Lernwerkstatt ist gleichzeitig eine kleine Badelandschaft eingerichtet worden, um Körperwahrnehmungen der Kleinstkinder zu schulen. Zusätzlich wurde ein Wickelraum eingerichtet, da das Alter der zu betreuenden Kinder in den vergangenen Jahren erheblich gesenkt worden ist. Der teilbare Multifunktionsraum kann als Gymnastikraum, Kleinstgruppenraum oder für größere Veranstaltungen genutzt werden. Die unmittelbar vorgelagerte überdachte Terrassenfläche stellt einen neuen Übergang zum Gelände dar. Im Außenbereich konnten unter Mithilfe des HGV´s neue Spielgeräte aufgestellt werden, bei gleichzeitiger Vergrößerung der Spielfläche durch Hinzunahme eines bisher abgegrenzten Grundstücksteiles. Die Gemeindevertretung ist sich sicher, dass die nicht unerhebliche finanzielle Investition Früchte tragen wird und freut sich zusammen mit dem Kindergartenteam eine zukunftsweisende Investition getätigt zu haben.

FUSSWEG BAHNBRÜCKE Parallel zur Erweiterung des Kindergartens ist im vergangenen Monat der bisher unbefestigte Trampelpfad parallel zur Eisenbahnüberführungsbrücke als befestigter Ziegelpflasterweg ausgebaut worden. Diese Maßnahme war bereits 2007 von der Gemeinde als förderungswürdig beantragt worden und konnte nunmehr kurzfristig umgesetzt werden, so dass eine sichere Fußwegverbindung zwischen der B5 und dem Gemeindehaus bzw. Kindergarten entstanden ist. 10


Die „Erbrechtsecke“ Die Fälle aus Heft 14 und ihre Auflösung: Fall 1): Max Mustermann hatte in seiner schriftlichen Patientenverfügung bestimmt, dass für den Fall seiner Erkrankung an einer bestimmten Krankheit der ihn behandelnde Arzt ihm eine zum Tode führende Spritze verabreichen solle. Jetzt hat er diese Krankheit bekommen und der Arzt will wissen, ob er die tödliche Spritze verabreichen muss. Bei der aktiven Sterbehilfe –auch direkte Sterbehilfe genannt- ist eine Verkürzung der einem Menschen verbleibenden Lebensspanne beabsichtigt. Auflösung: Nein!! Der Arzt darf keine tödliche Spritze verabreichen. Das wäre aktive Sterbehilfe, die in Deutschland verboten ist. Er würde sich wegen Tötung auf Verlangen nach § 216 Strafgesetzbuch strafbar machen § 216 StGB lautet: „(1)Ist jemand durch das ausdrückliche und ernstliche Verlangen des Getöteten zur Tötung bestimmt worden, so ist auf Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 5 Jahren zu erkennen. (2) Der Versuch ist strafbar“. Fall 2): Max Mustermann hatte in seiner Patientenverfügung bestimmt, dass im Falle seiner Erkrankung an einer irreversiblen und zum Tode führenden Erkrankung eine Herz-Lungen-Maschine abgeschaltet werden solle. Darf der ihn behandelnde Arzt im Falle des Eintritts einer solchen Krankheit nun die Maschine abstellen? Unter passiver Sterbehilfe wird rechtlich das Unterlassen und / oder der Abbruch von lebensverlängernden Maßnahmen unter Fortsetzung einer „Basispflege“ verstanden. Auflösung:

Ja!! Dieses Verhalten wäre (nur) eine passive Sterbehilfe, die in Deutschland erlaubt ist.

Merke: • nur ein einwilligungsfähiger Volljähriger kann eine Patientenverfügung schriftlich verfassen • eine Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden • liegt keine Patientenverfügung vor, hat ein Betreuer im Falle der Betreuungsbedürftigkeit einer Person deren Behandlungswünsche oder deren mutmaßlichen Willen festzustellen • der mutmaßliche Wille ist auf Grund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln, etwa frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten • niemand kann zur Errichtung einer Patientenverfügung verpflichtet werden.

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Es macht also Sinn, im Wege einer Patientenverfügung von vornherein genau festzulegen, was ein Arzt im Falle der Betreuungsbedürftigkeit mit einem machen darf und was nicht. Jeder ärztliche Eingriff ohne Einwilligung des Patienten ist tatbestandlich eine Körperverletzung, der ohne Einwilligung des Patienten handelnde Arzt macht sich also strafbar. Wie erfährt nun ein behandelnder Arzt davon, dass der vor ihm liegende Patient, der ja nicht mit ihm sprechen kann, eine Patientenverfügung errichtet hat? Wie stelle ich sicher, dass die von mir errichtete Patientenverfügung vom Arzt beachtet wird? Hierfür stehen mir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: • ich gebe einer oder mehreren vertrauenswürdigen Person(en) eine umfassende Vollmacht (Generalvollmacht), in der ich sie ausdrücklich dazu bevollmächtige, die mich betreffenden Entscheidungen in Gesundheitsangelegenheiten für mich und an meiner Stelle zu treffen;( welcher Arzt soll die Behandlung vornehmen, welche Maßnahmen darf dieser ergreifen usw.); diese Person(en) hilft /helfen mir bei der Durchsetzung meiner Patientenverfügung; • ich gebe meinem Hausarzt eine Kopie der von mir errichteten Patientenverfügung • ich lasse die Tatsache, dass ich eine Patientenverfügung errichtet habe und ferner die Tatsache, dass ich eine oder mehrere Person(en) bevollmächtigt habe, in das Zentrale Vorsorgeregister eintragen; dieses wird von der Bundesnotarkammer geführt; • nach der Eintragung in dieses Register erhalte ich auf Wunsch eine Vorsorge-Card, die ich wie eine Bank-Card ständig bei mir trage und in der auf das Vorliegen einer Patientenverfügung hingewiesen wird ebenso wie auf die Namen und Anschrift(en) der von mir bevollmächtigten Person(en); Zum Abschluss ein Fall: Der Patient Manfred Maier leidet an Krebs. Seine Krankheit ist nicht heilbar. Der Arzt Dr. Wundersam verordnet ihm gegen seine enormen Schmerzen eine so hohe Dosis Morphium, die es mit sich bringt, dass Manfred Maier früher verstirbt, als es ohne eine derart hohe Dosis Morphium der Fall gewesen wäre. Anders war jedoch seinen Schmerzen nicht beizukommen. Frage: hat Dr. Wundersam sich strafbar gemacht? Die Antwort gibt es wieder in der kommenden Ausgabe von „Wir Struckumer“

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Unse 8 Struckumer Frogen

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Hüüt vörstellt: Hans Werner Andresen (80) Werner Andresen, uck gut bekannt als „Werner Post“ weer vun 1946 – 1992 mit Liev und Seel „Postbüüdel“, dorvun 35 Johr in de Koog. He is immer gut mit de Buurn torechtkamen und hett in de Tied Masse erlevt: „Wenn een Stohl an de Straat stunn, bedüded datt: Rezept in’t Huus afhoaln, na de Bredstedter Apothek’ geben und nächste Dach Medizin mitbringen. Und dat klappte ! To Wiehnachten geev dat denn immer Masse Geschenke, wo mien Kinner (Manfred, Maren, Karin und Silvia) sick am meisten öwer freuten.“ Sien 7 Enkel ( 1 Deern und 6 Jungs) kamen immer noch geern na Oma und Opa. De Fahrten na Schlesien, wo Anneliese herkummt, blieben in beste Erinnerung und na de Goldene Hochtied ging dat na Amerika, wat een unvergettliche Erlebnis blivt. Werner hofft nu bi gut 3 Johr de Diamantene Hochtied mit Anneliese to fiern. Wie lang levst du schon in Struckum? Siet 1930. Worum bist du no Struckum trucken? Ick bin hier schon geborn. 1965 sind mien Fruu und ick denn dat 6. Mal umtrucken: hierhen in de Westerweg, wo wi beste Nawers hem. Wat ist för di de schönste Platz in Struckum? Dat is hier: mien Huus und wunnerschöne Goarn. Ick mach uck geern hier Rad foahrn oder heff fröher veelmals Reit schneeden. In welche Struckumer Vereene bist oder weerst du? Ick bin siet öwer 50 Johr in de Füerwehr. Bi Frisia mock ick siet 1948 mit: toerst veele Johre als Rieder, denn als Schütze. Mitglied bin ick uck in de Sozialverband, Fischervereen und siet 60 Johr in de Gewerkschaft. Ick weer Kassenwart bi de FF und bi de Fischers. Wat findst du in Struckum wirkli gut? Dat klappt hier alles bestens und wenn nich hett de Bürgermeister immer een obbene Ohr för de Struckumer. Ick much nich woanners leben als hier. Wat würst du in Struckum geern ännern? Dat schall man so blieben wie dat is. Herbst 1961

7. Wat weer dien bither schönstet Erlevnis in Struckum? Dat Ringrieden mit de Umtoch und dat Füerwehröben weer immer schön. De Geburt vun mien 1. Enkel 1982 is unvergettli, weil wi immer dachten, dat ward nix mehr mit Oma un Opa.

8. Tum Schluss een Spruch, Zitat oder een gut meente Rat vun di! Geiht nix öwer guude Gesundheit! Ick hoff, dat mien Kinner und Enkel immer Arbeit hem und se dat gut geiht.

?????????????????????????????????? Unser kleines Rätsel: Wer kennt sich in Struckum aus? 1. Wo gibt’s das leckerste Krabbenbrot? 2. Wer hat einen Traktor als „Firmen-Logo“? 3. Wen erkennt man auf dem Foto Seite 167 in der Struckumer Chronik? 4. Wo befindet sich die z. Zt. größte Firma? 5. Wer wurde 2006 Schützenkönigin (...... Brodersen)? 6. Was bekommt man im Fehsholmer Weg 27? 7. Wer wurde am 27.09.10 mit einem „weinenden Auge“ seinem Amt verabschiedet?

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Lösungswort:

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Frauke Volquardsen nimmt Abschied vom Kindergarten. Mit dabei ihre Kollegin Anni Nicolaisen und Pastor Leo.

Mühle „FORTUNA“ erstrahlt in neuem Glanz. Die Flügel haben frische Farbe bekommen, die Mühle wurde eingedeckt und die Außenanlagen wurden neu gestaltet. Ein Schmuckstück.

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Thomas Ketelsen gratuliert seinem Nachfolger Maik Rickertsen zu seiner Wahl.

Bild links: Carl-Heinz Ketelsen, alle anderen Bilder privat

Simon Johannsen: Bilder aus Kenia

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Kerstin Martensen auf dem Jakobsweg.

Unser Kindergarten: Für den Anbau musste das Gartenhäuschen umgesetzt werden.

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Und es gab auch ein Richtfest

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Heute lässt uns Kerstin, die Tochter von Anne-Katrin und Swen Martensen, an ihrer außergewöhnlichen Reise teilnehmen:

Mein Jakobsweg Auf die Idee, den Jakobsweg zu laufen, kam ich schon vor zwei Jahren, als ich einen Bericht im Fernsehen darüber sah. Es war die Landschaft die mich begeisterte und die Frage, die ich mir stellte, ob ich es schaffen könnte, den Weg zu gehen. Aber mir war klar, ich wollte ihn nicht alleine laufen. Also fragte ich bei meiner Tante Silke nach, die immer gerne reist. Sie war sofort begeistert von der Idee und wir fingen an zu planen. Der eigentliche Weg beginnt noch in Frankreich, in Saint Jean Pied de Port. Uns standen nur vier Wochen zur Verfügung, so entschieden wir ins von Burgos (Spanien) zu starten. Im Frühjahr buchten wir dann unseren Flug von Hamburg nach Bilbao. Am 2. August um 4.30 Uhr ging es dann endlich los zum Flughafen. Und auf der Gepäckwaage dann das große Schrecken, 14,5 kg. Empfohlen sind nicht mehr wie 10% des Körpergewichtes zu tragen, ich hatte dann über 20% Mit einer kleinen Zwischenlandung auf Mallorca kamen wir dann um 19 Uhr endlich in Bilbao im Hotel an. Wir gingen dann noch ein bisschen die Stadt erkunden und was Essen. Dann ging es rechtzeitig zu Bett, um fit für den nächsten Tag zu sein. Um 9 Uhr ging unser Zug, der uns dann nach Burgos bringen sollte. Nach endlosen 3,5 Std Fahrt waren wir da. Denn in Spanien, wie wir schnell merkten, geht alles etwas langsamer. Selbst die Züge fahren langsamer. Gegen Mittag war es dann soweit, wir machten die ersten Schritte auf dem Camino, dem Jakobsweg. Als Wegweiser dienen Symbole wie die Jakobsmuschel oder gelbe Pfeile, die überall zu finden sind. In den nächsten Tagen, entschieden wir uns ein paar Dinge per Post wegzuschicken, da unsere Rucksäcke doch zu schwer waren. Die ersten 250 km des Weges führten uns durch die so genannte Meseta. Die ziemlich trocken und staubig ist, und wo es kaum Bäume gibt, die uns Schatten spenden konnten. Doch die Landschaft war toll, wir liefen hauptsächlich durch Getreide – und Sonnenblumenfelder. Aber dann auch wieder kilometerlang durchs Nichts. Wir liefen durch kleine Dörfer, wo kaum mehr als eine Handvoll Häuser standen, aber auch durch größere Städte wie Sahagun, Leon und Astorga. Übernachten konnten wir in Herbergen, die es in den Orten gibt. Dort bekamen wir für ein paar Euro ein Bett. Wir schliefen meistens mit 12 bis 20 Leuten in einem Zimmer. Aber auch mal bis zu 100. 17

Nach Astorga, begann es langsam grüner zu werden, aber auch hügeliger. Am 13.08. erreichten wir dann Foncebadon, für uns der höchste Punkt des Caminos (1500 m). Dort steht auch das Cruz de Ferro, ein Eisenkreuz, wo die Pilger es zum Brauch gemacht haben, einen mitgebrachten Stein abzulegen als Symbol des Seelenbalast. Nach ca. 100 weiteren Kilometern fängt das Galicien an. Galicien hat mir persönlich am besten gefallen. Der Camino führte durch viele kleine Wälder und Dörfer hindurch, welche an den Seiten immer mit Steinmauern eingefasst sind. Ab Sarria wurde es dann ziemlich voll auf dem Camino, denn von dort aus sind es nur noch 100 km bis nach Santiago de Compostela und der größte Teil der Pilger steigt dann noch ein. Am 24.08. kamen wir dann morgens in Santiago an. Wir hatten unser Ziel erreicht und waren stolz, 500 km gelaufen zu sein. Im Nachhinein kam es mir gar nicht so viel vor. In Santiago verbrachten wir dann einen Tag und machten alle Erledigungen. Als erstes holten wir uns die Urkunde, die Compostellae. Und dann machten wir das Wichtigste, weshalb Santiago überhaupt das Ziel für so viele Pilger ist. Wir umarmen den heiligen Jakobus, der in der Kathedrale in Bronze gegossen steht. In diesem Moment werden dem Pilger all seine Sünden erlassen. Zum Schluss muss ich sagen, ich hab die Zeit dort sehr genossen und es hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die mich immer mal wieder ein Stück auf meinem Weg begleitet haben und ich den ein oder anderen Freund gefunden habe. Auf einer Postkarte, die ich unterwegs gekauft hatte, steht: `Der Weg ist das Ziel´. Und genau so ist es.

Kerstin Martensen

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Informationen aus unserer Gemeinde BAUGEBIET BEBAUUNGSPLAN 15 Da die bisherigen Baugebiete restlos ausverkauft und bebaut sind, hat die Gemeindevertretung beschlossen den Bebauungsplan Nr. 15 aufzulegen. Es handelt sich um eine Erweiterung des 1. Baugebietes östlich der Bahn „Am Tolling“ zwischen der vorhandenen Bebauung und der angrenzenden Tannenschonung südlich des bestehenden Spielplatzes. Beabsichtigt ist, dass ca. 14 Einfamilienhausgrundstücke bebaut werden können. Derzeitig befindet sich der Bebauungsplan in der Aufstellung und wird in den nächsten Tagen öffentlich in der Gemeindeverwaltung des Amtes Mittleres Nordfriesland ausgelegt, so dass jeder interessierte Bürger die Möglichkeit hat in die Planung Einsicht zu nehmen. Sofern die einzelnen Planungsschritte weiter zügig abgearbeitet werden können, sollte die Erschließung im nächsten Frühjahr 2011 möglich sein. Erste Bauwillige haben ihr Interesse bereits bei der Gemeinde angemeldet, was wiederum einen Motivationsschub für die Gemeindevertretung bedeutet, um die Planungen kurzfristig umzusetzen. FREIWILLIGE FEUERWEHR Unser Wehrführer Thomas Ketelsen möchte nach 14 Jahren an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr sein Amt in jüngere Hände abgeben. Als Nachfolger vorgeschlagen wurde sein bisheriger Stellvertreter, Maik Rickertsen. Maik wurde in der Generalversammlung der FF mit überwältigender Mehrheit zum neuen Wehrführer der Gemeinde Struckum gewählt. Die Ernennung und Vereidigung wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung erfolgen. DORFFEST Heinz-Uwe Geertz, der erstmals die Organisation für dieses Fest übernommen hatte, konnte mit seinem Team zufrieden sein. Der Ablauf hat hervorragend geklappt und die Sonne strahlte über dem bunten Festplatz. Leider mussten dann zum Abschluss einige Besucher noch für etwas Aufregung sorgen. Trotzdem, es war ein schönes Fest mit vielen Besuchern und fröhlichen Kindern. 19

A bschied vom K indergarten Am 01. März 2010 wurde ich nach 8 Jahren und 5 Monaten vom Struckumer Kindergarten in den Ruhestand entlassen. Die Kiga-Kinder bildeten einen großen Kreis und sangen ein paar Lieder für mich. Nach der Abschiedsrede von Heinke Schramke wurden mir Blumen und ein Kuchen überreicht, den die Kinder selbst gebacken hatten. Mit einem großen Blumenstrauß von Herrn Pastor Leo war der Abschied perfekt! Hiermit möchte ich mich noch mal für die schöne Zeit, Blumen und Geschenke bei den Eltern und das schöne Frühstück auf „Hof Berg“ herzlich bedanken!

Frauke V olquardsen ““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““

Hallo Motorradfreunde… … der Sommer ist vorbei, die Motorräder verschwinden wieder in den Garagen. Aber das Frühjahr kommt bestimmt. Und dann geht es wieder los, auf zwei Rädern, die die Welt bedeuten. Wer Lust hat, mit Gleichgesinnten über die Landstraßen zu fahren und seinem Hobby nachzugehen, der sollte sich an Olaf Weber wenden. Olaf ist unter der Telefon-Nummer 5879 zu erreichen. ““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““

ADVENT, ADVENT….. Auch in diesem Jahr findet der „lebendige Adventskalender“ statt. Man trifft sich wieder, um gemeinsam ein weihnachtliches Lied zu singen, ein Weihnachtsgedicht zu hören, oder nur zu einem Klönschnack bei Punsch und Glühwein. Termine: 28. 11., 05.12., 12.12. und 19.12.2010 Treffpunkte werden rechtzeitig bekanntgegeben. 20


Anmarkung to de Dörpschronik vun Ludwig Volquardsen

Nu is de Chronik von Struckum ferdi. Man kann wohl sergen, dat se glückt is, aber worum de Verfodders bi de Bericht de Schützensparte von Frisia bit ob de Könige total utklammert hem, is uns Schützen unverständli. Vielleicht lich dat doran, dat dat Wort „Schützen“ bi de Schriebers gliegbedüdend mit Krieg, Dode, Verletzte, Amoklööbers ansehen warn kann. Ick kann jem aber beruhigen. In 30 Johr, wo ick Schießwart bin, hett dat noch keen Verletzte geben. ---------Wie kieken nu mol in de Tokunft, wie schrieben dat Johr 2110. 4 Struckumer blädern in de Chronik von 2010. Dor fragt de ehne, wie heb de Schützen wohl fröher de Könige ermittelt? De 1. secht: „ De heb se utlost.“ „Nee“, secht de 2., „de heb mit de Ambrust schotten.“ „Nee“, secht de 3., „mit een Katapult.“ „So geiht dat nich, wie frogen Onkel Paul, he is 98 Johr, aber noch klor in de Kopp.“ – So ward dat makt. „Onkel Paul, wie heb de Schützen vör 100 Johr de Könige ermittelt?“ „As ick Kind weer, dor hem mien Vadder und mien Mudder vertellt, dat to de 250 Jahrfier von Frisia een Erlass vun de Kreis oder Land rutkeem, de besecht, dat de Kugel bie dat Scheeden ob de Vogel, nich de Möglichkeit hem dörf, dat Gelände to verlotten. Dor wurn de 4 Scheetstände buut, wo jemm hüüt noch an scheeden.“ „De sind all över 100 Johr old?“

Injenör von de Kreis de eene biesied nommen und secht: „ich hätte es beim Patentamt angemeldet“. Wat dorvun wurn is, wuss Vadder nich. Warum steiht dorvun nix in de Chronik? Jo, dor geev dat 2 Gerüchte, de 1. secht, nicht erwähnenswert. Und de 2. de Schützen harn to dull in de Vördergrund stahn. -------Torüch in de Gegenwart. Leeve rund 100 aktive Schützinnen und Schützen bi dat Sommerfest: behandelt de Berichtschriebers as immer, dat sind Menschen as Du und Ick, mit Stärken und mit Schwächen. Wenn dor wegge sind, de Probleme mit dat Luftgewehrscheeden hem, de schöt sick an mi wenden. Ick heff selbst de Meisterbreef und in dat Fach Berufserziehung und Menschenführung wär ick besonders gut. oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo Information von „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ (SDW)

Aktion „Rettet die Kastanie“ in Struckum Die Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Kastanien-Miniermotte finden auch in diesem Jahr in ganz Schleswig Holstein statt. Das Laub mit den überwinternden Motten sollte unbedingt entfernt und vernichtet werden. Zum Einsammeln hält die Gemeinde transparente Kunststoffsäcke bereit, die am Mo. 08.11. bis. Sa.13.11.10

07:30 – 08:30 u. 15:30 – 16:00 Uhr

„Ja.“

am Bauhof abgeholt und auch dort wieder gefüllt abgegeben werden können.

„Und wer hett se buut?“

Weitere Information bei

„De dormolige Schützengeneral und de Schießwart hem in över 100 Stunden sick dat uttüffelt -Unentgeldlich-. Ick glov, sun Idealisten hemm jem hüüt nich mehr. Bi de Abnahme von de Stände hett de 21

„Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ Herrn Hans-Jürgen Mewes, 04884 – 619 und unter

www.Rettet-die-Kastanie.de 22


Termine zum Merken - Oktober, November und Dezember 2010 30. + 31. Oktober

vorweihnachtlicher Hobbymarkt im Gemeindehaus an beiden Tagen selbstgebackene Torten der Feuerwehrfrauen

Sonntag Mittag Erbsensuppe 06. November

FF-Struckum Stiftungsfest

Kirchengemeinde, Gottesdienst in der Kirche Volkstrauertag, 19.00 Uhr 14. November 14. November 17. November

Gedenkfeier zum Volkstrauertag 14.30 Uhr am Ehrenmal DRK Seniorennachmittag Gemeindehaus Struckum 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Kirchengemeinde, Gottesdienst in der Kirche 17.November

Buß- und Bettag, 19.00 Uhr

21. November

Totensonntag, 10.00 Uhr

28. November

Familiengottesdienst, 10.00 Uhr

Es naht die liebe Weihnachtszeit Ihr Kinder seid nun stille, Die Mutti ist schon ganz nervös, sucht ihre Kreislaufpille. Es gibt so schrecklich viel zu tun, ein Fest braucht Vorbereitung. Nur Opa sitzt vor seinem Schnaps Und liest in Ruhe Zeitung. Der Vati zerrt am Weihnachtsbaum, das Ding das steht nicht gerade, und das es kaum noch Nadeln hat, ist auch ein wenig schade. Nur Dackel Waldi ist entzückt. Bis dahin musst er immer zum Bäumchen vor die Tür hinaus, jetzt hat er eins im Zimmer. Und Papa wühlt in den Kartons, dann schimpft er "Donnerwetter! Was ist das für 'ne Wirtschaft hier? Wo ist denn das Lametta?" Dann brennt der Gänsebraten an, Mama fängt an zu weinen. Nur Opa ohne Zeitgefühl genehmigt sich noch einen. (Verfasser unbekannt)

nununununununununununununununununununununununununun Im Dezember

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diverse Weihnachtsfeiern der einzelnen Vereine und Organisationen

Dieses Heft wird erstellt durch den Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus der Gemeinde Struckum Verantwortlich: Manfred Müller-Rode (Vorsitzender) Blumenhofweg 2, 25821 Struckum, Tel. 04671 – 5777 24


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