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Moment mal… ... was ich noch sagen wollte... …

Februar 2010 Nr. 14

...na liebe Struckumer, das war ja wohl ein wirklich kalter Start ins Jahr 2010, Frost den ganzen Januar und das nicht zu knapp! Obwohl das in Zeiten der globalen Klimaerwärmung ja ziemlich ungewöhnlich ist, da hat man uns wohl vergessen. Jetzt freut sich jeder der einen Kaminofen hat, dass er mit dem Verfeuern von Holz ordentlich Gas oder Öl einsparen kann. Aber auch die Trennung vom täglich anfallenden Abfall soll ja zur Schonung der Umwelt beitragen. Mülltrennung? Was ist denn das, werden sich einige jetzt fragen, oder hat das was mit der Grünen, Gelben, Schwarzen bzw. Biotonne zu tun? Ja richtig, genau so ist es! Seit einiger Zeit gibt es nämlich ein Problem in Struckum, das dem Wasserverband unnötig Arbeit macht, denn eine Pumpenstation muss häufig außer Betrieb gesetzt werden! Wenn bei dieser Pumpe die rote Lampe leuchtet, rufe ich den Wasserverband an und die schicken dann einen Mitarbeiter, der die Pumpe reinigen muss. Da ich neugierig geworden war, habe ich mal bei der Arbeit zugeschaut. Ich staunte nicht schlecht, was da alles aus der Pumpe herauskam, z. B. Fliesstücher, ein T-Shirt und vieles mehr. Wie der Mitarbeiter mir aber verriet, schon mal ne Unterhose da rausgeholt zu haben, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus! Also ich würde es für gut befinden, wenn man so was in Zukunft in der Mülltonne entsorgt, denn die Toilette ist nicht die fünfte Mülltonne meint Euer

Fiedi Fiffich …………………………..…………………………………………………. ALLE HEFTE, DIE BISHER ERSCHIENEN SIND, UNTER

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Das war lecker! Im Februar hatten wir LandFrauen zwei Termine „Schaukochen“ bei unserem neuen Gastwirt Martin Feldhaus im „Landgasthof Struckum“. Jeweils zwanzig Personen durften nun mit in die Küche. Dort zeigte uns Martin Feldhaus, was er und sein Team anschließend für uns zubereiten würden. Der 1. Gang bestand aus Muscheln. M. F. erklärte uns, worauf man achten müsste, zeigte, wie man sie am besten kocht und gab Tipps zu Beilagen. Ruck-Zuck war der erste 1. Gang fertig und der Koch ging mit Schwung über zum 2. Gang: Entrecôte (ein leckeres Hochrippenstück vom Rind, das besonders gern für Steaks verwendet wird), dazu mit Spinat gefüllte überbackene Kartoffel, Gemüse, Salat und Soße. Unter unseren Augen und mit viel Erläuterungen und Tipps von M. F. wurde auch dieser Teller appetitlich angerichtet – uns lief schon das Wasser im Munde zusammen. Natürlich hat unser Gastwirt einiges vorbereiten müssen, um uns im Schnelldurchlauf alles zeigen zu können. So waren auch die Cremes fertig und wir konnten zuschauen, wie ein Dessertteller aussehen kann – ein kleines Kunstwerk mit Schokoladenschleife. Während wir an einer festlich gedeckten Tafel Platz nehmen durften, wurde in der Küche das eben gesehene in 20-facher Ausführung wiederholt. Bei einem Glas Wein „schmeckten“ wir uns durch das 3-Gängemenue – ein Genuss! Für mich ist unser neuer Gastwirt Koch mit Leib und Seele, der mit seinem Team in der Küche Phantasie und Kreativität lebt, um seine Gäste kulinarisch zu verwöhnen. Vielen Dank, Martin Feldhaus. Susanne Ketelsen (Wegen der großen Resonanz haben wir für März zwei weitere Termine vorbestellt!!)

Promi Cup 2010 Am 13. Februar 2010 fand der Promi-Cup zum 12. Mal statt. Eine Mannschaft der Gemeinde Struckum hat bisher an allen Turnieren teilgenommen. Gespielt wurde wieder in 2 Gruppen mit je 5 Mannschaften. Gruppe A: Gemeinde Struckum Amt Mittleres Nordfriesland NFE Breklum Rettungsdienst VW / AUDI Carstens

Gruppe B: VR Bank SAT Struckum Tischlerei Martensen NF Küchen Hoklas, Leck Lohnbetrieb Horst Otto

In der Vorrunde gewannen wir alle 4 Spiele, und gar nicht mal unverdient. Nun mussten wir gegen den zweiten der Gruppe B, Küchen Hoklas, spielen, verloren aber das Spiel mit 2:3. Nach kurzem Wunden lecken ging es weiter um den dritten Platz. Gegner war das Amt Mittleres Nordfriesland. Wir hatten den Gegner wohl zu leicht genommen (im Vorrundenspiel mit 3:0 vom Platz gefegt), aber auch unsere Kräfte schwanden, so dass wir das Spiel mit 2:4 verloren. Es war wieder ein hervorragend geführtes Turnier vom Jugendförderverein, dass ohne größere Verletzungen beendet wurde. Für die Gemeinde Struckum spielten: Helmut Andresen, Glenn Friedrichsen, „Matze“ Jensen, Thies Jensen, Anna Ketelsen, Nils Sönksen, Gemeindevertreter Peter Sönksen, Hannes Steensen, Andi Ziehr, Patricia Ziehr.

Peter Sönksen ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo Gern nehmen wir Vorschläge zur Gestaltung dieses Heftes an. Wer Ideen oder Beiträge hat, wendet sich bitte an: Kirsten Jensen, Tel. 1229 oder Manfred Müller-Rode, Tel. 5777


ERWEITERUNG STRUCKUMER KINDERGARTEN Seit 1991 betreibt die evangelische Kirchengemeinde Breklum in Struckum einen 2 - Gruppen Kindergarten. Der Eigentümer ist die Gemeinde Struckum, die seinerzeit die ehemalige Dorfschule erworben und in einer umfangreichen Umbauund Sanierungsmaßnahme die erforderlichen Voraussetzungen für die Errichtung des Kindergartens geschaffen hatte. I

eine großflächige Terrasse mit einer teilweisen Über-dachung angelegt. Beabsichtigt ist, ein modernes zeitgemäßes Pultdachgebäude mit hellen lichtdurchfluteten Räumen zu errichten, als Gegenpol zum historischen alten Kindergartengebäude. Der Standort an der Nord-Westecke wurde bewusst gewählt, um die äußeren Freiflächen für den pädagogischen Betrieb nicht einzuengen, so dass die Kinder die vorhandenen Außenbereichsflächen uneingeschränkt weiter nutzen können. Derzeitig befindet sich das Bauvorhaben im Genehmigungs-stadium, so dass hoffentlich mit den Bauarbeiten im Frühjahr 2010 begonnen werden kann. sssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss 10. April 2010 - Unser sauberes Dorf Am Samstag, 10. April 2010 um 10:00 Uhr

ImLaufe der vergangenen Jahre hat sich das Anforderungsprofil an einen modernen Kindergarten erheblich gewandelt, insbe-sondere die Verlängerung der Öffnungszeiten und die Aufnahme von Kleinstkindern stellt neue Anforderungen an das Kindergarten-team, sowie an die baulichen Gegebenheiten. Aufgrund der historischen Bausubstanz bestand eine räumliche Enge vom ersten Tag an, so dass nunmehr unter veränderten Rahmenbedingungen eine bauliche Erweiterung unumgänglich ist. Die Gemeinde Struckum stellt sich der neuen Aufgabe und wird bis zum Sommer 2010 in der Nord-Westecke (Standort des jetzigen Geräteschuppens) einen Erweiterungsbau errichten. Innerhalb des neuen Baukörpers wird eine Lernwerkstatt, ein neues Leiterbüro sowie ein Mehrzweckraum mit einem durch eine Trennwand abgeteilten Kleingruppenraum errichtet. Im Altbau wird parallel hierzu ein Wickelraum erstellt, so dass auch die Kleinstkinder eine einwandfreie Betreuung erhalten werden. Die gesamte Erweiterungsfläche beträgt ca. 125 m² Nutzfläche und öffnet sich zum rückwärtigen Garten. Vor dem Mehrzweckraum wird

ist wieder Schietsammeln angesagt – das Dorf vom achtlos weggeworfenen Müll reinigen. Es wäre schön, wenn sich wieder viele Bürger beteiligen – um so schneller sind wir fertig und können uns im warmen Feuerwehrgerätehaus bei einer leckeren Suppe, Waffeln und Getränken aufwärmen und von so manchem komischen Fund am Wegesrand berichten. Also denn – wir treffen uns am Feuerwehrhaus!!! sssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss Wer will sparen ??? Der Sparclub im „Landgasthof Struckum“ hat noch einige wenige Sparfächer frei. Wer Interesse hat und kräftig mitsparen will, der meldet sich bitte bei: Gary Pikus, Tel. 04671- 930 993 Maik Rickertsen Tel. 04671- 930 799

oder


Die „Erbrechtsecke“ Der Fall aus Heft 13 und seine Auflösung : Michel und Michaela Michelsen waren im ge-setzlichen Güterstand miteinander verheiratet und hatten zwei Kinder. Am Anfang ihrer Ehe hatten beide „nichts“. Während der Ehe erzielte Michaela keinen Zugewinn, Michels Nachlass hatte bei seinem Tod einen Wert von 400.000,00 €. Michel verstirbt und nun fragt sich Michaela, ob sie die Erbschaft annehmen oder diese ausschlagen soll. Lösung: 1) Erbrechtliche Variante I: Michaela nimmt die Erbschaft an. Zu ihrem Erbanspruch von ¼ (§ 1931 Abs. 1 BGB) kommt gemäß § 1371 Abs. 1 BGB ein pauschalierter Zugewinnausgleichsanspruch von einem weiteren ¼ hinzu. Ergebnis: Michaela erhält ½ des Nachlasses (= 200.000,00 €) 2) Güterrechtliche Variante II: Michaela schlägt die Erbschaft aus (binnen sechs Wochen ab dem Tode Michels!) verlangt den konkreten Zugewinn und den sogenannten „kleinen Pflichtteil“. Der konkrete Zugewinn beträgt die Hälfte von 400.000,00 € = 200.000,00 €; der kleine Pflichtteil beträgt 1/8 des Nettonachlasses (Nachlass abzüglich Zugewinnausgleichsanspruch als Nachlassverbindlichkeit) also weitere 25.000,00 €. Ergebnis: Bei Ausschlagung der Erbschaft erhält Michaela 25.000,00 € mehr als bei Annahme der Erbschaft! Tipp: Für den überlebenden Ehegatten ist im Erbfall stets zu prüfen, ob er den konkreten Zugewinnausgleich verlangt oder die Erbschaft annimmt. §§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§

„Die Erbrechtsecke“ alle Beispiele unter

www.struckum .de

Exkurs: aus aktuellem Anlass:

Die Patientenverfügung Nach Jahre langen Beratungen hat der Gesetzgeber –endlich !- die Patientenverfügung gesetzlich geregelt (§ 1901a ff BGB), in Kraft getreten am 01.09.2009. Was ist eine Patientenverfügung? In einer Patientenverfügung (PV) äußert sich ein einwilligungsfähiger volljähriger Patient in Ausübung seines Selbstbestimmungsrechts schriftlich zu der Frage, wie er in einer Situation behandelt werden möchte, in der er selbst nicht mehr entscheiden kann ( sein „Kopf ist nicht mehr klar“). Die PV enthält Angaben zu Art und Umfang medizinischer Maßnahmen, die von einer vollständigen Ablehnung einer Therapie bis zum Wunsch nach Anwendung einer noch nicht etablierten Therapie reichen kann. § 1901a BGB erklärt den so geäußerten Willen für maßgeblich und gibt ihm den Vorrang vor einem ärztlichen Willen zur Behandlung dieses Patienten. Dazu muss man wissen, dass jeder ärztliche Eingriff tatbestandlich eine strafbare Körperverletzung darstellt, soweit der Patient in diese Maßnahme nicht eingewilligt hat, auch wenn der Arzt es noch so gut gemeint hat! Fall: 1.) Der volljährige und einwilligungsfähige Max Mustermann hat eine schriftliche PV verfasst, in der er bestimmt, dass bei Vorliegen einer bestimmten Krankheit eine zum Tode führende Spritze ihn erlösen soll. Er gerät nach einigen Jahren in eine solche Lage. Muss der ihn behandelnde Arzt nun die tödliche Spritze verabreichen? 2.) Max Mustermann verfügt in seiner schriftlichen PV, dass im Falle einer irreversiblen und zum Tode führenden Erkrankung eine HerzLungen-Maschine abgeschaltet werden soll. Er gerät in eine solche Situation. Muss (darf) der behandelnde Arzt nun die Maschine abschalten, obwohl er weiß, dass dann der Tod die unmittelbare Folge sein wird? Die Lösungen gibt’s wieder in der nächsten Ausgabe von

„W ir Struckum er“


Klaus-Dieter Thomsen ganz oben auf der Windkraftanlage _______________

Der Gemeinderat 2010

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Verabschiedet wurden Klaus F. Feddersen und Dieter Feddersen

Die Struckumer Mannschaft beim „Promi-Cup“ in Breklum ___________________

Manfred Müller-Rode wurde 2. Stellvertreter vom Bürgermeister

Unsere LandFrauen bei Martin Feldhaus im „Landgasthof Struckum ___________________

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Bendix Asmussen

Neu im Gemeinderat: Gary Pikus u. Dagmar Jacobsen

Peter Wirbitzki gestaltet mit Dieter Feddersen unsere Internetseite www.struckum.de


Moin liebe Leser des „W ir

Struckum er “,

möglicherweise hat doch der eine oder andere ab und zu auch schon mal auf die Webseite der Gemeinde Struckum geschaut. Und dabei wird dem Besucher aufgefallen sein, es tut sich was. Zumindest von Zeit zu Zeit. Wer dann noch ein wenig „neugieriger“ war, hat auch schon auf der Impressum-Seite gelesen, wer denn da jetzt „rumwerkelt“ Nun, einer der Beiden ist sicher allen gut bekannt, Dieter Feddersen. Den anderen kennen wahrscheinlich die wenigsten. Und das sollte sich ändern, dachten sich Kirsten Jensen und Manfred Müller-Rode und baten mich um ein kurzes Selbstportrait, was ich hiermit gerne erfülle. Ich heiße Peter Wirbitzki, bin 1954 in Hamburg-Harburg geboren. Nach dem Studium zog ich dann vom Fuße der Harburger Berge in noch höher liegende Gefilde, nach Baden-Württemberg. Dort lebte und arbeitete ich auch wieder fast ein viertel Jahrhundert, um dann im Dezember 2005 mit meiner jetzigen Frau Annerose Kaufmann hierher nach Struckum in den Dreesprung zu ziehen. Dass wir uns in Struckum niederließen war aber eher ein Zufall, unser grobes Ziel war die Nordsee, war Nordfriesland. Wie schon eingangs erwähnt arbeiten wir zu zweit an der Neugestaltung des Struckumer Internetauftrittes. Während Dieter Feddersen für den Inhalt verantwortlich ist, bin ich für die technische Ausführung zuständig. Beruflich konnte ich das Erlernte leider nicht einbringen. Und Ende 2002 war es dann mit dem Beruf ohnehin vorbei. Meine Firma, sie hieß inzwischen Alcatel, stellte die Entwicklung von Komponenten für die Bürokommunikation ein und schloss diese Bereiche in Frankreich und Deutschland ersatzlos. Und obwohl Diplom-Ingenieure händeringend gesucht wurden, sprachen mein Alter und die Branche, in der ich mein Know-how gesammelt hatte, gegen mich. 2004 fasste ich daher den geförderten Entschluss, mich Selbstständig zu machen. Ich gründete eine kleine „Firma“ mit zwei „Geschäftsbereichen“. Einen Handwerkerservice und eine PC-Hilfe. Mit beiden schielte ich auf Alleinstehende und Ältere, die keinen Neffen oder Nachbarn haben, der ihnen mal helfen kann oder auch auf Tätigkeiten, für die jemand sich scheut eine (große) Firma zu beauftragen. Es lief auch wegen der nahen Städte ganz gut an und durch die PC-Hilfe, die auch Schulungen beinhaltete, blieb ich zumindest in dieser Richtung auf dem Laufenden. Und wie es sich für eine Firma gehört, entwarf ich dafür auch einen Internet-Auftritt. Unter der Adresse www.wirbi.de warb ich für meine Dienstleistungen.

Diese Internet-Adresse (URL) existiert heute immer noch, nur das Angebot dahinter ist ein anderes. Im November 2004 erwarb meine Frau das alte teilweise reetgedeckte Haus im Ortsteil Fehsholm von den sicher vielen bekannten Eheleuten Marga und Theo Hansen. Aufgrund unvorhergesehener privater Umstände haben wir dann viel früher als ursprünglich geplant - im Dezember 2005 - unseren Lebensmittelpunkt nach Struckum verlegt, sind in unser Haus eingezogen und richteten in der kleineren Haushälfte die Ferienwohnung Vergissmeinnicht ein. Und dieses touristische Angebot präsentieren wir nun unter der URL wirbi.de. Wer sich die Seite mal ansieht, insbesondere auch die Info-Seiten „Struckum“ und „drumherum“, wird vielleicht spüren, wie viel Spaß mir die Programmierung bereitet (hat). Den empfundenen Spaß und die erworbene Erfahrung mögen wohl auch Mitglieder des Gemeinderates gespürt haben, als sie mich nach der eventuellen Bereitschaft fragten, an der Struckumer Website mitzuarbeiten. Und wie jetzt alle wissen, war ich dazu gerne bereit. Es ist nicht nur spannend, an der Website zu arbeiten, neue Probleme und Techniken kennen zu lernen, auch die Zusammenarbeit mit Dieter Feddersen und Manni Müller-Rode bereitet mir großes Vergnügen. Und nicht zuletzt macht es mir Freude, noch mehr über Struckum zu erfahren und dieses Wissen der großen wwweiten Welt kund zu tun. Das Land am Meer hatte schon seit vielen Jahren nicht nur in Urlauben für uns einen besonderen Reiz, und so fühlen wir uns hier auch jetzt relativ wohl. Nur beruflich habe ich mich leider noch nicht etablieren können. Über kleinere zeitlich zudem begrenzte Tätigkeiten bin ich bisher nie hinausgekommen. Dass heißt jedoch nicht, dass hier Langeweile herrscht, ein Gefühl, welches ich zum Glück noch nie empfunden habe. Ein altes Haus birgt immer Potential für Reparaturen oder Renovierungen, meine Frau freut sich über Hilfe bei der Pflege und Gestaltung unseres nicht gerade kleinen Gartens und dann gibt es ja auch noch richtig gute Bücher. Naja, und ab und zu besuche ich auch mal einen interessanten Volkshochschulkurs. Nicht nur um auf der Höhe der Zeit zu bleiben, sondern auch um Neues für die Gestaltung der Struckumer Website zu lernen. Es würde mich freuen, wenn die Seiten auch Ihnen gefallen werden. Schauen Sie doch mal vorbei! >>>>>>>>>>>>

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Unse 8 Struckumer Frogen Hüüt vörstellt: Carla Rickertsen (84)

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Veele kennen Carla Rickertsen bedder ünner „Carla Schmidd“, dar se fröher mit ehr Mann tosamen de Schmeed in Struckum bedreven hett. Jetzt hett dat all lang ehr Söhn öbernamen und se wahnt siet 1973 in een schmucke Huus in’t Dörp. „Mien Huus und Hoff mach ick immer noch geern alleen regeln“, secht se. „Mien Familie, dat sind mien 3 Kinner, 5 Enkel und 12 Urenkel, is mien een und alles. Ick kann mi op se all verlodden und war immer fahrt, wenn’t nödich deit!“ Wie lang levst du schon in Struckum? Siet 1954. Worum bist du no Struckum trucken? Mien Mann weer selbständig as Schmeed und söchte een eegene Bedrief. In Struckum kunnen wie de op Leibrente kriegen und so trucken wie mit de ganze Familie hierher na Struckum. Dat hett uns uck nie leed dahn. Wat ist för di de schönste Platz in Struckum? Dat is mien Tohuus, so schön wi ick dat hier heff. In welche Struckumer Vereene bist oder weerst du? Ick weer in’e Reichsbund und dat DRK, bin awer siet eenige Johrn nich mehr dor in, weil ick an de Veranstaltungen nich mehr so deelnehm kann. Wat findst du in Struckum wirkli gut? Dat Struckum jedes Johr een Seniorenutfluch makt und dat Edden in Gemeenschaft, wo ick regelmäßig dran deelnehm. Op dat Tosammenkam und mien beide Kordenclubs freu ick mie jede Wuch. Wat würst du in Struckum geern ännern? Ick gloov, dat giff im Moment nix. De Kroog is so schön wurn, man gut, de Gemeende hett de övernahm. Ick wünsch de Krööger veel Glück. Wat weer dien bither schönstet Erlevnis in Struckum? Wi hem immer alle Feste in Struckum mitfiert und dat weer schön. Ick sech to mien Familie uck immer: „ Mack alles mit, watt jem kön!“ Tum Schluss een Spruch, Zitat oder een gut meente Rat vun di..

Glück und Zufriedenheit sind des Lebens Seligkeit!

De Hauptgewinn An de 4. November 2009 schull mien Hauptgewinn, de ick op dat Richtfest vun de Windpark Struckum 2 gewunnen har nun inlöst warn – de Besichtigung vun een Repower Windmöhl! Regen, diesich, söben Meter Wind pro Sekunde (7 m/s) – nich groade dat beste Wedder um de Utsicht op de Möhl to geneeten. Ünnen in de Turm kriech ick erst mal mien „Sicherheits-Outfit“: Helm, Ganzkörpergurt to inhaken an de Ledderschien und Handschoh. Also antrecken, inhaken und los!!! De Gutachter proalt noch achterran: „ Mock man mal een Pause twischendör dormit du dat dörhälts bit na baben.“ Na etwa 200 Sprossen liek na baben sind wi in dat schön warme Maschinenhuus ankam, wo ick mi erst mal een bedden utruh’. Na dat lüdde „Päuschen“ geiht dat nu erst mal op Erkundungstour. Als erstes mak ick de Warktüüchapzugsklapp op und kiek 59 m liek na neern wo de lüdden Autos op de Parkplatz stahn. De Monteur vun Repower fragt mi op ick denn mal na baben op dat Dack much, watt denn natürlich sofort losgeiht! Angurten und Helm opsedden sind Pflicht! Wo ick natürlich denk: „Watt schall nun noch vun baben kam un bie’t dalfallen ward de Helm sach uck nix mehr bewirken?“ Buten vun dat Dack mak ick denn noch een paar Bilder. De Gutachter much noch mal sehn wenn de Möhl loopen deit. De Möhl ward nu entriegelt, Möhlenkapp und Flügel fangen an sick to dreihn. De ganze Turm fangt an sick to bewegen und de Krach in’e Maschinenhuus ward grödder. Alles in Ordnung! Na 2 ½ Stunden hem wi weer faste Dääl ünner de Fööt! Mann gut mien Söhn Niklas hett för mi de Gewinnschien utfüllt!! Klaus-Dieter Thomsen °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest !


Nun schon zwei Jahre auf der Walz Da wir häufig gefragt werden, wie es unserem Sohn Markus auf seiner Wanderschaft ergeht, möchten wir hiermit einen kurzen Reisebericht schreiben. März 2009, endlich darf Markus ins Ausland reisen. Work and travel für Kanada ist genehmigt. Am 28.06.2009 fliegt Markus mit seinem Reisekameraden über Reykjavik (Island) nach Toronto in Kanada. In Toronto haben die Beiden dann bei Verwandtschaft von Markus Reisekameraden gearbeitet. Danach wollten Sie Kanada erkunden, aber wie? Mit dem Auto kann jeder, zu Fuß ist es viel zu weit, also mit dem Fahrrad, zwei gebrauchte Fahrräder gekauft und los ging die Reise. Von Toronto über Wawa, Thunder Bay, Winnipeg, Redvers, Eastend, Lethbridge, und zurück nach Eastend. Das sind ca. 3000 Kilometer. Gefahren sind Sie von Mitte Juli bis September, ca. 100 Kilometer am Tag! Unterwegs haben die Beiden viel gesehen und erlebt, zum Beispiel: Eines Tages sitzen Sie in einem Café um sich auszuruhen. Plötzlich hält auf der Straße ein Auto an und es steigen sechs rechtschaffene Wandergesellen aus dem Auto aus (es waren zu der Zeit insgesamt acht Gesellen in Kanada, die jedoch keinen Kontakt mit den Beiden hatten). Da sieht man mal wie klein die Welt doch ist. Das Wiedersehen wurde dann kräftig gefeiert. In Eastend, Saskatchewan haben die Beiden dann bei einer Familie, die Sie von der Hinreise schon kannten, zunächst im Schlafsack in der Garage ihre Bleibe gefunden. Nach einer Woche ist die Familie in Urlaub gefahren, und die Beiden haben auf das Haus aufgepasst. Nach dem Urlaub wurden Sie als Familienmitglieder aufgenommen und durften im Haus mit wohnen. Von September bis kurz vor Weihnachten wurde in Eastend gearbeitet. Die Kanadier wollten die Gesellen am liebsten dabehalten, aber die Reise sollte ja weiter gehen. Es ging zurück nach Toronto, und von dort aus in die USA nach San Francisco. Dort trafen Sie sich mit den anderen sechs Gesellen und es wurde Weihnachten und Silvester zusammen verbracht.

Nach den Festtagen ging die Reise weiter über Las Vegas zu entfernten Verwandten in Kalifornien, zurück nach San Francisco. Dort sind Markus und sein Reisekamerad zur Zeit am arbeiten, um Geld für die nächste Etappe zu verdienen. Geplante Ziele sind Daytona Beatch und New York. Ende April ist dann der Rückflug nach Deutschland geplant. Für uns war 2009 das Jahr der Besuche: Es fing traurig an. Es war die Beerdigung von Markus seinem Kameraden Jörg. Dazu kamen drei Gesellen (von 200, die anreisten) zum Übernachten zu uns. Im Juni kam Wandergeselle Robert aus Berlin für eine Woche zu Besuch. Eine Woche später kamen 7 Wandergesellen zum Übernachten, die Timo auf seiner Heimreise nach Risum-Lindholm begleiteten. Im September kamen dann noch einmal sieben Wandergesellen zum Übernachten, die dann Simon auf seiner Heimreise nach Langenhorn begleiteten. Da sie alle erkältet waren, haben sie dann bei uns das Teepunsch trinken kennen gelernt! Marion & Karl-Heinz Lorenzen

Winterfreuden – Winterleiden Endlich mal weiße Weihnachten – das haben wir uns doch schon lange gewünscht. Und nun war es so weit! Im Schnee glitzerte die Weihnachtsbeleuchtung, mit Schlitt-schuhen auf das Eis der Fischerteiche, die Kinder rodelten und bauten Schneemänner. Herrlich - es war Winter!! Aber irgendetwas ist da schief gelaufen. Winter ja – aber bitte schön, doch nicht so lange und so heftig. Wege sollten freigehalten werden, Straßen wurden geräumt und so mancher Unfall passierte. Unser Gemeindearbeiter und der Räumdienst bemühten sich nach Kräften, alles begehbar zu machen – aber dann gab es kein Streusalz mehr. Da musste improvisiert werden. Und das ist doch auch recht gut gelungen. Denn wir dürfen nicht vergessen:

es ist Winter!!!!


Unser kleines Rätsel: Wer kennt sich in Struckum aus?

Unsere Struckumer Konfirmanden 2010* in Klammern Namen der Eltern *

Lena Albertsen

(Susanne und Sönke Albertsen)

Sarah Andresen

(Sabine und Arne Andresen)

Solveig Dethlefsen

(Ulrike und Bernd Dethlefsen)

Jana-Lisann Gottburgsen und Tjark Gottburgsen

(Bettina und Heme Gottburgsen)

Johannes Hensel

(Mareike und Matthias Hensel)

Ines Jensen

(Sandra und Andreas Jensen)

Gyde Johannsen

(Dörte und Hans-H. Johannsen)

Simon Lebeck

(Birgit und Manfred Lebeck)

Michaela Magnussen (Martina und Martin Magnussen) Tim Martensen

(Kirsten und Oke Martensen)

Robin Mößmer

(Kathrin und Steffen Mößmer)

Bastian Peters

(Angelika Peters und C.-A. Lorenzen)

Kathrin Schneider

(Jutta und Peter Schneider)

Paul Teicke

(Isa und Thomas Teicke)

Kathrin Weber

(Regina und Olaf Weber)

1. Ein Ortsteil von Struckum? 2. Was gab es beim Biikebrennen in Struckum zu essen? 3. Wessen Rücken konnte beim Feuerwehrball 2009 am meisten entzücken? 4. Was richtete am 22.01.10 Frisia Struckum im Gemeindehaus aus? 5. Bei welchem Radiosender gab Ilse Plocki ihr Tortenrezept preis? 6. Wer war der älteste Eisläufer auf den Fischerteichen? 7. Was bekam Klaus-Ferdinand Feddersen zum Abschied aus der Gemeindevertretung? 8. Welches Gebäude in Struckum soll erweitert werden? 9. Was gibt es beim Hobbymarkt am 7. März mittags zu essen?

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Lösungswort:

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alle Angaben ohne Gewähr!

Dieses Heft wird erstellt durch den Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus der Gemeinde Struckum Verantwortlich: Manfred Müller-Rode (Vorsitzender) Blumenhofweg 2, 25821 Struckum, Tel. 04671 – 5777


07. März

Termine zum Merken

Termine zum Merken

- März und April 20102010-

-Mai, Juni und Juli 20102010-

Frühlingsmarkt Gemeindehaus Struckum 10.00 Uhr bis 17.30 Uhr Mittags Erbsensuppe und zum Kaffee selbstgebackene Torten

17. März

DRK Frühlingsfest, Gemeindehaus Struckum 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr

20. März

Konfirmation 14.30 Uhr

21. März

Konfirmation 10.00 Uhr

27. März

Konfirmation 14.30 Uhr

28 März

Konfirmation 10.00 Uhr

02. April

Karfreitagsgottesdienst 10:00 Uhr, Kirche

05. April

Familiengottesdienst

09. April

Blutspende DRK, 15.30 - 19.30 Uhr Gemeindehaus Struckum

10. April

10:00 Uhr, Kirche

02. Mai

19. Mai

DRK Seniorennachmittag, Gemeindehaus Struckum 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr

05. Juni

Frisia Struckum Sommerfest

06. Juni

Frisia Struckum Kinderringreiten

18. Juni

Kinderfest der Grund- & Hauptschule Breklum

26. Juni

04. Juli

Dorffest Struckum ab 14.00 Uhr LIFE-Chor „LIFE in Concert“ 18:00 Ev, Gemeindehaus Lutherhof

Schietsammeln, 10:00 Uhr Feuerwehrgerätehaus 23. Juli

21. April

Pfadfindergottesdienst 10.00 Uhr in der Kirche

DRK Seniorennachmittag Gemeindehaus Struckum 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr

31. Juli

Blutspende DRK, 15.30 – 19.30 Uhr Gemeindehaus Struckum Grillfest der Feuerwehr Struckum 19.00 Uhr Sportkoppel


http://www.struckum.de/pdf/WirStruckumer_14