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Magazin 01/2016

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35. Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung

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Komponenten für den Sondermaschinenbau Software und Dienstleistungen

10. – 13. OKTOBER 2016 . STUTTGART www.motek-messe.de


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Digitale Transformation: Wachstumsschub für den Standort Deutschland? „Die Digitale Transformation ist das Thema und die Herausforderung unserer Zeit. Was heißt das überhaupt: „Digitale Transformation“? Unter Digitaler Transformation verstehen wir im VDI den globalen Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft durch die konsequente Durchdringung des täglichen Lebens mit Informations- und Kommunikationstechnologien. Dieser Wandel wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, und er umfasst alle Branchen. Im VDI haben wir das Jahr 2016 unter das Motto der Digitalen Transformation gestellt. Um die Digitale Transformation mitzugestalten, setzen wir Standards und unterstützen die Entwicklung geeigneter Rahmenbedingungen. Unser Ziel ist, die Chancen der Digitalen Transformation für Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitswelt, Lebensqualität und Umwelt optimal zu nutzen. Unser Blick geht dabei Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Präsident weit über Deutschland hinaus. des VDI Mit „Industrie 4.0“ haben wir eine Marke in Deutschland entwickelt, mit der erneut eine internationale Sichtbarkeit für den Produktionsstandort Deutschland erreicht wurde. Wir müssen hier unermüdlich am Ball bleiben. Dazu gehören auch die Bereiche der Robotik und der additiven Fertigungsverfahren, wo wir in Deutschland ebenfalls in einer guten Ausgangsposition sind. Für bedenklich halte ich die Einschätzung zu neuen Geschäftsmodellen auf der Basis von Vernetzung und Online-Plattformen.  Mein Fazit: • Die Digitale Transformation ist das Thema und die Herausforderung unserer Zeit. • Die aktuelle Einschätzung zum IT-Standort Deutschland sinkt – wir haben Nachholbedarf. • Wir müssen in Deutschland dafür sorgen, dass wir die zukünftigen Arbeitsplätze richtig gestalten und die zukünftigen Arbeitnehmer dafür fit machen. Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Präsident des VDI

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Inhaltsverzeichnis

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Industrial Supply 2016: 21 Passgenaue Lösungen am Puls der Zeit

MIT und Carnegie Mellon erstmals auf der HANNOVER MESSE

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Integrated Energy zeigt das Energiesystem der Zukunft

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CHAM IQ DRILL – ISCARs Weltneuheit für große Bohrdurchmesser

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Im Fokus: Innovatives Antriebsmodul für E-Mobilität

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Partner bei der Prozessoptimierung

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Optimierte Anlagenentwicklung durch neue Assistenzsysteme

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VITRONIC setzt neue Impulse für eine automatisierte Logistik

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Vielseitig und kraftvoll: Neue MotomanRoboter für Handling und Logistik

Impressum: Sonderpublikation des Wirtschaftsmagazins WIR | Verlag und Druckerei: Press Medien GmbH & Co. KG - Richthofenstraße 96 - 32756 Detmold - Telefon 05231/98100-0 - info@x-trends.de - www.x-trends.de Redaktion und Anzeigen: Peer-Michael Preß (verantwortlich)

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VDMA: Digitalisierung der Industrie geht nur mit Europa

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nlässlich der IT-Messe CeBIT in Hannover stand die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt. Aus Sicht des deutschen Maschinenbaus kann die Digitalisierung der Wirtschaft nur in Zusammenarbeit unter den EU-Staaten gelingen.

Der VDMA unterstützt die Sicht von EU-Digitalkommissar Günther Oettinger, der in seiner Eröffnungsrede zur CeBIT die Bedeutung des europäischen Binnenmarktes für die Verbreitung digitaler Technologien betont hat. „Die Unternehmen brauchen einen umfassenden Binnenmarkt, um innovative Technologien ungehindert in ganz Europa verkaufen zu können. Nur mit einem starken Heimatmarkt im Rücken können die deutschen Anbieter auch im globalen Wettbewerb erfolgreich sein. Industrie 4.0 muss daher europäisch gedacht werden“, sagt Holger Kunze, Leiter des VDMA European Office. „Die Digitalisierung der Industrie stellt auch die Politik vor ganz neue Herausforderungen. In der Industrie 4.0 verschmelzen physische und digitale Güter. Eine Trennung in einen digitalen und einen traditionellen Binnenmarkt, wie wir sie bisher gesehen haben, kann es in Zukunft nicht mehr geben.“ Mit Blick auf die Investitionsgüterindustrie wird dabei deutlich, dass für eine erfolg-

reiche Digitalisierung der Industrie die IT den Bezug zur Produktionstechnologie herstellen muss: „Die Digitalisierung braucht die Anwenderperspektive, nur dann ist das Zusammenwirken von IT und Maschinen in der Industrie 4.0 erfolgreich. Neue Digitalisierungs-Lösungen müssen daher den Bedarf und die tatsächlichen Anwendungsrealitäten der Maschinen- und Anlagenbauer mitdenken“, sagt Rainer Glatz, Geschäftsführer der Fachverbände Elektrische Automation und Software im VDMA. Zudem wird mit Blick auf die Produktion die Bedeutung vorhandener Unternehmenssoftwarelösungen und insbesondere von ERP-Systemen deutlich. Diese Systeme haben für die Umsetzung von Industrie 4.0 im Unternehmen einen hohen Wert, denn sie sind funktional ausgereift und leistungsfähig. Dazu Glatz: „Der erste Blick der Unternehmen sollte auf den eigenen ITBestand gerichtet sein. Die Frage lautet: Welche Systeme sind vorhanden und welchen Mehrwert können sie zur Vernetzung in der Produktion und im Unternehmensverbund erbringen? Denn ERP-Systeme werden auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Koordination von Wertschöpfungsprozessen leisten.“  www.industrie40.vdma.org

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Industrial Supply 2016: Passgenaue Lösungen am Puls der Zeit

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on der Schlüsseltechnologie bis zum Hidden Champion – auf der Industrial Supply im Rahmen der HANNOVER MESSE 2016 lohnt sich der genaue Blick. Die internationale Fachmesse für innovative Zulieferlösungen präsentiert in den Hallen 4, 5 und 6 der HANNOVER MESSE die gesamte Vielfalt konkurrierender und einander ergänzender Werkstoffe und Verfahren. Ein Besuch wird für sämtliche industrielle Anwenderbranchen zur Entdeckungsreise. Sie treffen auf Zulieferer, die sich als Entwicklungspartner verstehen und gemeinsam mit OEMs passende Lösungen entwickeln. Ein Beispiel für eine solche Zusammenarbeit ist ein von Jäger Gummi und Kunststoff entwickelter Rohrverbinder aus einem Gummi-Kunststoff-Direktverbund. Den Anstoß dafür gab ein namhafter Glashersteller, der erfolgreich Bioreaktoren aus Glasrohren zur Züchtung von Biomasse durch Photosynthese auf den Markt bringt. Die immer größer werdenden Anlagen erforderten neben einer kostengünstigen Montage und Demontage zur Reinigung der Glasrohre auch die Möglichkeit ei-

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ner schnellen modularen Erweiterbarkeit. Jäger wusste Rat: In der Automobilindustrie und im Bereich der Abwasser-Belüftung haben sich die von Jäger entwickelten Gummi-KunststoffDirektverbunde – ein Verfahren, bei dem spritzfrische Kunststoff-Bauteile ohne zusätzliches Primern mit Gummi überspritzt werden – bereits millionenfach bewährt. Als Pionier in diesem Bereich hat Jäger unterschiedlichste Werkstoff-Paarungen aus Elastomeren und Thermoplasten in der hauseigenen Elastomerchemie entwickelt. Für den Glashersteller entwickelte Jäger nun ein Verbindungsund Verschlusssystem, das unter anderem druckdicht bis sechs Bar ist, keine Strömungsbeeinflussung im Inneren der Rohre bedeutet, Medienbeständigkeit aufweist, elektrisch leitfähig auslegbar ist, wiederverwendet werden kann, ohne elektrisch betriebene Werkzeuge einfach zu montieren ist – und das alles zu einem marktfähigen Preis. Der neue universelle KunststoffGummi-Schnellspann-Verbinder weist gegenüber dem früher genutzten Verbindungssystem signifikante Vorteile auf. Insbesondere die Wiederverwendbarkeit, die erheblich einfachere


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Das nach da? Läuft.

Montage sowie der deutlich reduzierte Glasbruch durch zu hohes Drehmoment beim Anziehen der früher genutzten Schlauchschellen fallen hier ins Gewicht. Ein weiterer Faktor ist der wesentlich höhere Arbeitsdruck der Anlage bei Nutzung der Jäger-Verbinder, der ein schnelleres und effizienteres Reinigen der Anlagen ermöglicht.

– intelligente Werkstückträger für den Transport und die Ausrichtung von PET-Flaschen – verwendet. Bei der jeweils eingesetzten Konfiguration reagiert die Anzeige des HMIs (Human Machine Interface) sowie des Tablets auf die geänderte Datenlage und passt dynamisch die notwendigen Dokumentationen automatisch an.

Salzgitter mit Initiative Automotive und Integrated Industry Alles andere als ein Hidden Champion ist die Salzgitter AG, die einen festen Platz innerhalb der Industrial Supply hat. Als Highlight zeigt der Stahlhersteller ein Fahrwerk des Modularen Querbaukastens der Volkswagen AG. Es dient als anschauliches Beispiel für die Innovationskraft, die durch die konzernweite Zusammenarbeit entsteht. Am ausgestellten Fahrwerk können zahlreiche Bauteile aus neuartigen Güten der Salzgitter Flachstahl gezeigt werden, die sich etwa durch ein hohes Lochaufweitungsvermögen und eine damit verbundene geringe Kantenrissempfindlichkeit auszeichnen.

Industrie 4.0 braucht Mikrotechnik Zukunftsorientierte Hightech-Zuliefertrends sind das Thema beim IVAM-Produktmarkt „Micro, Nano & Materials“ auf der Industrial Supply 2016. Der IVAM Fachverband für Mikrotechnik bündelt dort die sogenannten „Key Enabling Technologies“, die Schlüsseltechnologien Mikround Nanotechnik, erneut auf dem traditionellen Gemeinschaftsstand. Die Aussteller präsentieren dabei Mikrokomponenten, -strukturen und Sensorsysteme, intelligente Laserbearbeitungssysteme und hochpräzise 3-D-Messverfahren, Energy Harvesting und Nanotechnologieanwendungen. Auch Trendthemen wie Systemintegration, Robotik und Industrie 4.0 sind auf dem IVAM-Gemeinschaftsstand vertreten. Für die industrielle Automatisierung spielen beispielsweise hochpräzise miniaturisierte Komponenten wie Sensoren oder Aktoren eine Hauptrolle. Damit stellt der IVAM heraus, dass Industrie 4.0 ohne Lösungen aus der Mikrotechnik nicht umzusetzen ist. 

Passend zum Leitthema Integrated Industry der HANNOVER MESSE 2016 zeigt Salzgitter auch die Weiterentwicklung des bereits in 2015 vorgestellten Forschungsprojekts der Tochtergesellschaft KHS GmbH. Im Rahmen der DirectPrint-Maschine (Direktdruck auf PET-Flaschen) werden RFID-Tags zur Simulation von Pucks

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Integrated Energy zeigt das Energiesystem der Zukunft

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as Energiesystem in Deutschland wird umgebaut, aus einem ehemals statischen zentralen System wird ein flexibles dezentrales System mit vielen Akteuren. Dabei wachsen im Zuge der Digitalisierung die Bereiche Strom, Wärme/Kälte, Mobilität und Produktion zu einem smarten Energiesystem zusammen. Die Leitmesse Energy auf der HANNOVER MESSE bildet diese technologischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge ab und zeigt Systeme, Komponenten und Dienstleistungen für das vernetzte Energiesystem der Zukunft. Von der Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Speicherung bis hin zu alternativen Mobilitätslösungen wird die gesamte Energiekette unter dem Leitmotiv „Integrated Energy“ präsentiert. „Das Herzstück der diesjährigen Energy ist die Integrated Energy Plaza. Dort wird ein interaktives Modell die Bausteine des Energiesystems der Zukunft greifbar machen. Die Besucher erleben so das Zusammenspiel der verschiedenen Technologien. Sie sehen, wie eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung erfolgreich umgesetzt werden kann“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. Die Leitmesse Energy zeigt schon heute das, was morgen möglich sein wird. Denn: Der Umbau der bisherigen Systeme ist technisch machbar. Auf der Integrated Energy Plaza demonstrieren Unternehmen wie der Windenergieanlagenhersteller Enercon,

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der Kabelhersteller und Systemanbieter für Energieverteilung Prysmian und der Technologiekonzern Siemens ihre Produkte sowie Lösungen für eine integrierte Energiewelt. Dabei stellt ein vom zentralen Partner GP Joule bereitgestelltes Modell anschaulich dar, wie das System mit neuen dezentralen Speicherkonzepten funktionieren kann. Ein prominenter Unterstützer der Integrated Energy Plaza ist die dena, das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme. Die dena gestaltet das interaktive Bühnenprogramm. Weitere Partner der Integrated Energy Plaza sind die führenden Verbänden VDE , VDMA Power Systems und ZVEI. Integrated Energy Die HANNOVER MESSE Energy öffnet ihren Besuchern einen neuen Blickwinkel auf eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Energiewelt und hilft dabei, die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung, aber auch den Energieverbrauch ganzheitlich zu betrachten und miteinander zu verknüpfen. Der Begriff „Integrated Energy“ steht für den Wandel des traditionellen Geschäfts der Energiewirtschaft und die Erschließung neuer Märkte. Dabei sollten nach Einschätzung der RWTH Aachen und Siemens Corporate Technology mittel- und langfristig für die unterschiedlichen Anteilsgrößen erneuerbarer Energien am Stromverbrauch die Zielsetzungen für den Energiemarkt angepasst werden: Ist heute bei einem erneuerbaren Anteil von 20 + Prozent und mehr die Systemintegration das


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Gebot der Stunde, so sprechen die Forscher bei 40 + Prozent von der Notwendigkeit der Marktintegration, ab 60 + Prozent sehen sie eine regionale Selbstversorgung und bei 80 + Prozent die Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch durch die ganzheitliche Integration dezentraler Energiewandlung in Kombination mit Speichersystemen. Speicherlösungen als Mittel zur Systemintegration Wie notwendig und funktional sicher bereits heute Speicherlösungen als Mittel zur Systemintegration von schwankender Windstromeinspeisung sind, zeigt das Unternehmen GP Joule mit dem Modellprojekt „Kombikraftwerk Power-to-Gas-to-Power“ in Schleswig-Holstein. Mit dem Konzept wird sichergestellt, dass an windschwachen Tagen keine fossilen Kraftwerke mehr benötigt werden, um die schwankende Windstromeinspeisung auszugleichen. Die Stromlücke der erneuerbaren Energien wird mit einer smarten Lösung auf Basis 100 Prozent erneuerbarer Energien ausgeglichen. Das Modell des Stromlückenfüllers kombiniert leistungsfähige Wasserstoff-Elektrolyseure und Biogastechnologie zu einem effizienten Zwischenspeicher. Durch PEM-Elektrolyse wird überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff umgewandelt und gespeichert. Bei zusätzlichem Strombedarf im Netz kann der Wasserstoff über ein Biogas-BHKW wieder verstromt und ins Netz eingespeist werden. Auf diese Weise gelingt es, wetterunabhängig EE-Strom bedarfsgerecht verfügbar zu machen. Die Gesamteffizienz bei Strom- und Wärmenutzung liegt bei bis zu 95 Prozent.

Elektrifizierung des gesamten Energiesystems Die ehrgeizigen Ziele des Klimagipfels von Paris im Dezember 2015 wie zum Beispiel die Dekarbonisierung ab 2050 und die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 1,5 bis 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau beschleunigen den Ausbau regenerativer Erzeugung und die Steigerung der Energieeffizienz. Ein großer Hebel zur Reduzierung von CO² ist die Elektrifizierung des gesamten Energiesystems, denn erst 20 Prozent der Endenergie in Deutschland sind elektrischer Strom. Die Rolle der involvierten Teilnehmer am Energiesystem muss sich dementsprechend verändern: Verbraucher werden zu Prosumern, die eine aktive Rolle im System übernehmen, beispielsweise durch Energiehandel oder Lastspitzenmanagement. Auch die eigenen Anlagen müssen in sich intelligent gemanagt werden, um die Energieeffizienz zu erhöhen, beispielsweise durch Energiemonitoringsysteme.  www.hannovermesse.de

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Wir bringen Industrie 4.0 in den Mittelstand

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7 Partner von it´s OWL zeigen ihre Innovationen in Hannover (Halle 16 A04)

Im Technologie-Netzwerk it‘s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe – entwickeln rund 180 Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam neue Technologien für intelligente Produkte und Produktionsverfahren. Daraus entstehen konkrete Lösungen für Industrie 4.0 und neue Geschäftsideen. Mit einem erfolgreichen Transferkonzept können insbesondere kleine und mittlere Unternehmen neue Technologien aus dem Cluster nutzen und in die Anwendung bringen. Auf dem OWL-Gemeinschaftsstand (Halle 16 A 04) präsentieren 38 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen in Hannover ihre innovativen Ansätze – und zeigen auf, wie Unternehmen diese nutzen können. Der Gemeinschaftsstand wird von der OstWestfalenLippe GmbH und OWL Maschinenbau organisiert.

Lösungen für Industrie 4.0 Aus den Projekten des Spitzenclusters sind bereits konkrete Lösungen für Industrie 4.0 entstanden, die auf der Hannover Messe gezeigt werden. Phoenix Contact kann beispielsweise mittels einer durchgängigen Datenkette mit einem gemeinsamen Datenformat den Aufwand für das Engineering von Maschinen und Betriebsmitteln um 30% reduzieren. Weidmüller hat bei Umformprozessen wie beispielsweise dem StanzBiegen Ausschuss und Fehlerquote um 20% gesenkt. Mit dem Baukastensystem für effiziente Antriebslösungen und dem intelligenten Lastmanagement der Firma Lenze werden bis zu 30% Energie und Ressourcen in der Produktionslogistik eingespart. Durch die Integration neuer Funktionen in die Automatisierungstechnik erreicht Beckhoff signifikante Verbesserungen in der Produktionstechnik. So können der Energieverbrauch und der Ausschuss verringert sowie die Werkzeuglebensdauer deutlich erhöht werden. Durch das Herunterregeln der Säge bei längeren Bearbeitungspausen können beispielsweise bis zu 17% Energie eingespart werden.

Auf dem OWL Gemeinschaftsstand präsentieren 37 Aussteller Lösungen für intelligente Produkte und Produktionsverfahren. Quelle: OWL GmbH

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In Demonstrationszentren wie dem Mensch-Maschine-Transferlabor der Universität Bielefeld können Unternehmen neue Technologien erproben. Quelle: Universität Bielefeld Digitale Maschinenverwaltung und virtuelle Werkzeugmaschine DMG MORI zeigt ganzheitliche, durchgängige Lösungen für Werkzeugmaschinen. Durch das APP-basierte CELOS®System können die Mitarbeiter unter einer einheitlichen Oberfläche in ShopFloor und Arbeitsvorbereitung sämtliche Auftrags-, Prozess- und Maschinendaten verwalten, dokumentieren und visualisieren. Der Vorteil: 30 Prozent Zeitersparnis beim Rüsten und ein 50 Prozent geringerer Aufwand für die Berechnung von Technologiewerten oder das Suchen von Informationen. Durch eine virtuelle Werkzeugmaschine lassen sich auf Basis der virtualisierten Prozesskette Bearbeitungsprozesse exakt simulieren und damit perfekt planen. Der Kunde wird künftig über eine Cloud-Plattform bei der Arbeitsvorbereitung unterstützt, in der die virtuelle Werkzeugmaschine optimierte Fertigungsdaten liefert. Unproduktive Nebenzeiten entfallen, bei Störungen sind schnellere Reaktionen möglich. Im Projekt Werkzeugmaschine 4.0 werden durch die Integration von Sensoren eine intelligente Zustandsüberwachung und eine vorausschauende Wartungsplanung ermöglicht. Es entsteht ein intelligentes Frühwarnsystem, das Wartungs- und Instandhaltungsintervalle optimiert, ungeplante Maschinenstillstände vermeidet und die Maschinenverfügbarkeit signifikant erhöht.

nehmen gegründet worden, von denen sich fünf auf der Hannover Messe präsentieren. KrauseDiMaTec beispielsweise bietet im Bereich der additiven Fertigungstechnologien eine Komplettlösung für die gesamte Prozesskette im Maschinen- und Anlagenbau und verwandten Branchen: von der Technologieauswahl über die Konzipierung und Konstruktion bis zur belastungsangepassten Optimierung. Darüber hinaus werden einbaufertige Bauteile und Baugruppen produziert. Aufgrund der komplexen spanenden Nacharbeit der oftmals organisch geformten Bauteile wurde dazu ein neues Verfahren entwickelt und zum Patent angemeldet. Auf der

Innovative Gründungen Aus der Zusammenarbeit im Netzwerk entstehen neue Geschäftsideen. Seit dem Start von it´s OWL sind 25 neue Unter-

Durch das Herunterregeln der Säge kann Beckhoff bei längeren Bearbeitungspausen bis zu 17% Energie einsparen. Technologien erproben. Quelle: Universität Bielefeld

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steute und das InIT arbeiten an der Weiterentwicklung von industriegerechten Funknetzwerken für Schaltgeräte. Quelle: steute Hannover Messe werden die Vorteile der Technologie an realen Beispielen aus dem Maschinen- und Anlagenbau demonstriert. Dabei wird der Unterschied zwischen dem neuen Verfahren und bisherigen Technologien an konkreten Produkten aus Metall und Kunststoff verdeutlicht. Neue Software-Dienste für technische Systeme und Anlagen auf Basis moderner Machine-to-Machine Kommunikation erhalten produzierende Unternehmen bei der Paderborner verlinked GmbH. Das innovative Start Up ist erfolgreich am Markt und beschäftigt bereits sieben Mitarbeiter. Auf der Hannover Messe wird der Mehrwert am Beispiel des Wartungs- und Servicemanagements verdeutlicht. Der Demonstrator veranschaulicht die vertikale Vernetzung eines technischen Systems, die internetbasierte Kommunikation, eine mobilfähige Webapplikation und die Integration in betriebswirtschaftliche Prozesse. Aus der Forschung in den Mittelstand Mit dem innovativen it‘s OWL Transferkonzept werden neue Basistechnologien aus den Projekten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügbar gemacht. Dabei geht es beispielsweise um die Bereiche Selbstoptimierung, MenschMaschine-Interaktion, Intelligente Vernetzung und Systems

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Engineering. In Transferprojekten können KMU in Kooperation mit Forschungseinrichtungen die Technologien auf ihre Anwendungen übertragen. Bis Ende 2017 werden ca. 170 solcher Projekte umgesetzt, 73 laufen bereits oder abgeschlossen. Ergebnisse werden in Hannover gezeigt. So hat das Löhner Unternehmen steute mit dem Institut für industrielle Informationstechnik der Hochschule OWL Lösungen für die intelligente drahtlose Vernetzung von Schaltgeräten entwickelt. topocare aus Gütersloh, Spezialist für Hochwasserschutz und Hersteller von Deichbaumaschinen, hat mit der Fachhochschule der Wirtschaft ein Simulationsmodell entwickelt, das alle notwendigen Akteure eines realen Hochwasser-Einsatzes erfasst und zusammenbringt. Mit Hilfe einer eigenen Smartphone-App gibt es nun ein handhabbares Werkzeug. Konkret erfährt damit beispielsweise der LKW-Fahrer mit dem Sand auf dem Hänger, wann er wohin fahren soll. Dank des Projekts konnte topocare sein Geschäftsfeld um IT basierende Dienstleistungen erweitern. Mittelstand fit für die Digitalisierung machen Die hervorragende Resonanz und die Rückmeldungen zeigen, dass KMU in besonderer Weise von der Zusammenarbeit im


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Netzwerk profitieren. Mit den Transferprojekten erhalten sie einen einfachen Zugang zu praxiserprobten Technologien. Damit leistet it´s OWL einen wichtigen Beitrag, den Mittelstand fit für Industrie 4.0 zu machen. Mit dem neuen Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 werden die Aktivitäten weiter intensiviert und in die Breite getragen. Das vom Bundeswirtschaftsministerium initiierte Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 bündelt künftig die Kompetenzen des Spitzenclusters it‘s OWL sowie der Regionen Rheinland und Metropole Ruhr. Darüber hinaus können Unternehmen in Demonstrationszentren an den Forschungseinrichtungen neue Technologien erproben und deren Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen prüfen. Beispiele sind die Smart Factory in Lemgo, das Mensch-MaschineInteraktion Transferlabor in Bielefeld und das Systems Engineering Live Lab in Paderborn. Ausgewählte Anwendungen werden in Hannover präsentiert. Intelligente Assistenzsysteme für die Arbeit der Zukunft Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt verändern. Intelligente Assistenzsysteme können beispielsweise die Arbeitsbedingun-

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gen verbessern. Das Institut für Systemdynamik und Mechatronik (ISyM) der Fachhochschule Bielefeld bietet dafür mit seinem Schwerpunkt „Human Mechatronics“ Anknüpfungspunkte: Im Entwurf technischer Systeme werden mechatronische und menschliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Auf der Hannover Messe demonstriert das ISyM am Beispiel eines elastischen Roboters, wie Montagearbeiten erleichtert und Mitarbeiter unterstützt werden können. Die Universität Bielefeld stellt ein neues Assistenzsystem für die industrielle Fertigung vor. Das Gerät erkennt Werkstücke und zeigt durch eine Projektion auf der Arbeitsfläche an, wie sie montiert werden müssen. Auch bei der Prüfung von Bauteilen unterstützt das System. Weitere Aussteller des OWL Gemeinschaftsstands sind u.a. die Unternehmen Boge, Böllhoff, Claas, Intorq, KEB, Miele, solihde, Target Industria und topocare. Darüber hinaus präsentieren sich die folgenden Forschungseinrichtungen: Fraunhofer IEM, Fraunhofer IOSB-INA und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe.  www.its-owl.de/hannovermesse

Mit CELOS und der virtuellen Werkzeugmaschine schafft DMG Mori durchgängige Lösungen für Werkzeugmaschinen. Quelle: DMG Mori.

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Im Fokus: Innovatives Antriebsmodul für E-Mobilität

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uf der diesjährigen Hannover Messe vom 25. – 29. April 2016 legt Groschopp wiederholt den Schwerpunkt auf das Thema E-Mobility: Gezeigt wird der Prototyp eines innovativen Antriebsmoduls für elektrische Fahrzeuge, den das Unternehmen im Rahmen des Verbundprojekts ESKAM zusammen mit anderen Partnern entwickelt hat. Das komplette Antriebsmodul für die Vorder- und/oder Hinterachse besteht aus zwei ölgekühlten Elektromotoren mit Getriebe und Elektronik; der Aufbau basiert auf einem innovativen Subframe. Für die Präsentation auf der Messe ist das Antriebsmodul in einem Halbchassis verbaut – eine Entwicklung der Fakultät Maschinenbau/Werkstofftechnik der Hochschule Aalen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. M. Merkel. Das Antriebsmodul erreicht bei einer Abgabeleistung von 2 x 32 kW eine Drehzahl von 20.000 1/min, es steht ein maximales Drehmoment von 2 x 45 Nm zur Verfügung. Dieses Antriebsmodul für elektrische Fahrzeuge haben sieben namhafte mittelständische Firmen, ein Fraunhofer-Institut und drei Hochschulen gemeinsam entwickelt. Motivation für das Projekt ESKAM (Elektrische Skalierbare Achsantriebs-Module) sind die Nachteile der bisherigen Antriebe – sie sind zu groß, zu schwer, zu teuer und für eine Serienfertigung nicht geeignet. Die neu entwickelten Elektromotoren von Groschopp sind ein entscheidender Teil der Lösung: Sie sind nicht auf teure

Auf der Hannover Messe 2016 zeigt Groschopp den Prototyp eines kompletten Antriebsmoduls für die Vorder- und/oder Hinterachse (Foto: Groschopp) Permanentmagnete angewiesen und erreichen im realen Fahrbetrieb einen weitaus besseren Wirkungsgrad als traditionelle E-Motoren. Für das Antriebsmodul sind verschiedene Einsatzszenarien denkbar. Es lassen sich damit bestehende Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf Elektrobetrieb umrüsten oder auch zu Hybridfahrzeugen umbauen. Es ist aber auch denkbar, das Antriebsmodul in Kleinserien von Neufahrzeugen einzusetzen, z. B. in Stadt-Automobilen oder auch Gepäck- bzw. Kleintransportern.  Groschopp ist auf der Hannover Messe 2016 auf dem MobiliTec Gemeinschaftsstand in Halle 27, Stand E70, (01) zu finden.

Im Rahmen des Verbundprojektes ESKAM hat Groschopp einen elektrisch erregten und elektronisch kommutierten Synchronmotor (EEEK) für den Einbau in ein elektrisch skalierbares Achsantriebsmodul entwickelt. (Foto: Groschopp)

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Universeller Datenlogger mit integriertem Webservice und intuitiver Tablet–Bedienung

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it dem Datenlogger ALMEMO® 500 bringt AHLBORN eine völlig neue Gerätevariante auf den Markt, die im Bereich der komplexen Messdatenerfassung bisher einzigartig ist. Zum einen erfolgt die Bedienung einfach und intuitiv über ein 8“ Tablet mit vorinstallierter App. Zum anderen können mehrere Anwender gleichzeitig über einen integrierten WLAN-Hotspot auf den Datenlogger zugreifen. Möglich macht dies ein Webservice. Alternativ kann sich der Datenlogger natürlich auch in einem bestehenden WLAN- oder LAN-Netzwerk anmelden, um z. B. über das Firmennetzwerk oder VPN auf den Datenlogger zuzugreifen. Dabei konfiguriert der Anwender den Hotspot über eine im Datenlogger integrierte Konfigurationswebseite, z. B. um Netzwerknamen oder Verschlüsselung einzustellen. Neben der Messdatenvisualisierung kann auch die gesamte Konfiguration des ALMEMO® 500 und aller angeschlossenen Fühler bequem am Tablet durchgeführt werden. Der Anschluss unterschiedlichster Sensortypen wird durch galvanisch getrennte, voneinander unabhängige Messeingänge ermöglicht, wobei auch vorhandene Sensoren über die intelligenten ALMEMO® Stecker angeschlossen werden können. Die Standardversion bietet 20 Eingänge, bei Verwendung der neuen D7 Fühlerge-

neration sind sogar bis zu 10 Kanäle pro Messeingang möglich. Der Logger misst mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4000 Messungen/s, und zwar zeitsynchron. Die Darstellung der Messwerte erfolgt als Einzelmesswert, Messwertlisten, über frei konfigurierbare Anzeigen oder als Liniendiagramm. Historische Messverläufe aus dem Messwertspeicher können offline oder auch bei laufender Messung geladen werden. Zur Visualisierung von Systemmeldungen ist das Gerät mit einem 0,82“ OLED-Display ausgestattet. Der Export der Messdaten erfolgt über das Programm WinControl oder über Excel. Das hochgenaue Messdatenerfassungsgerät ALMEMO® 500 wird im Tischgehäuse 63 TE und 84 TE (stapelbar) oder als 19“ Baugruppenträger geliefert. Der interne 3 GB Messwertspeicher ist auch als Ringspeicher erhältlich und ermöglicht je nach Messwertauflösung das Speichern von bis zu 600 Mio. Messwerten. Das Gerät arbeitet im Netzbetrieb und optional mit Akku. Tablet (inkl. Halter) und App sind im Lieferumfang enthalten. Alles in allem ist der applikationsunabhängige Logger die absolute Hightech-Variante der ohnehin schon flexiblen und hochwertigen ALMEMO® Messtechnik. Entwickelt und gefertigt im Familienbetrieb in Deutschland.  www.ahlborn.com

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Innovationen & Produkte Auf den Frühjahrsmessen 2016 aus den Bereichen Maschinenbau, Kunststoff und Metall präsentieren sich wieder Hunderte Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet mit ihren innovativen Produkten. Um einen Eindruck der Produkte und Innovationen zu bekommen, zeigen wir Ihnen auf den folgenden Seiten eine kleine Auswahl an Highlights. C3570 Pharma-Kon Pharma-Kontrollwaage Die C3570 Pharma-Kontrollwaage Pharma-K optimiert den Durchsatz. Leistungsfähige Leist Wägebänreibungsloser Produkttransfer der und ein reibungs über kleine Rollen mit nur 15 mm Durchmesser erhhöhen die Wägegenauigkeit. Verschließbare Auffangbehälter für Produktsicherheit und zum Schutz der Verbraucher. Softwareoptionen, darunter lokale wareop Audit-Trails, für f Tests bei laufender Inspektion uund statistische Prozesskontrolle. Mettler-Toledo Produktinspektion Deutschland www.mt.com/pi

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Harteloxierte Schieberführungen in Etikettiermaschinen Schieberführungen aus einer leichten Aluminium-Gusslegierung unterliegen in Kaltleim-Etikettiermaschinen bei etwa 2.000 bis 7.000 Reibungsvorgängen pro Stunde einer nicht unerheblichen Beanspruchung. Durch eine HART-COAT®-PLUSBeschichtung (Harteloxal + PTFE) wird diese Beanspruchung deutlich gemindert. AHC Oberflächentechnik GmbH www.ahc-surface.com O&S – Internationale Fachmesse für Oberflächen & Schichten, Stuttgart, 31.05. – 02.06.2016, Halle 9, Stand B28, (13)

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Laser FLEX 4.0 Die Roboterapplikation Laser FLEX 4.0 für Blech ist die schnellste Lösung am Markt zur vollautomatischen Beschickung von Laseranlagen. Der Materialwechsel erfolgt in nur 65 Sekunden. Anwender profitieren von automatisierten Prozessen, der herstellerunabhängigen Integration und reduzierten Stillstandszeiten. Friedrich Remmert GmbH www.remmert.de EuroBLECH: Stand D76, Halle 12


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Individualsysteme aus Aluminium-Konstruktionsprofilen

Im Produktbereich Profile + Systeme projektiert, konstruiert, fertigt und montiert DRECKSHAGE komplexe kundenspezifische Individualsysteme aus Aluminium-Konstruktionsprofilen für Maschinenverkleidungen, Lärmschutzkabinen, Betriebsmitteleinrichtungen sowie für viele andere Anwendungsfälle in unterschiedlichsten Branchen. August Dreckshage GmbH & Co. KG www.dreckshage.de

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Für die Wirtschaftlichkeit sind die Turbinen entscheidend Turbinen an Strahlanlagen verind brauchen viel Energie, sind etzt dem Verschleiß ausgesetzt ten und wartungsintensiv. Testen gsSie die AGTOS-Hochleistungsturbinen und überzeugenn Sie sich vom besseren Strahlergebnis, verkürzten Montagezeiten ieb und wirtschaftlicheren Betrieb der Strahlanlage. www.agtos.de

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Eine Unterbodenverkleidung mit Funktion: Durch den Einsatz von EPP konnte neben einer integrierten Kabelführung auch ein herausragendes Design für ein horizontal und vertikal flexibles Modulsystem realisiert werden. Mehr auf: www.SchuererDesign.de

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Energy-RecoverySystem (ERS) Überschüssige Energie aus einem Standardantrieb sowie aus einem Servoantrieb wird nicht durch Bremswiderstände in Wärme umgesetzt, t, sondern durch das ERS wieder zu der Anlage zurückgeführt (bis 5kW Spitzenleistung), so dass die Gesamtenergieaufnahme Ihrer Anlagen nlagen reduziert wird. MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co KG www.msf-technik.de

HaRo Vertikalförderer Der HaRo Vertikalförderer stellt eine der effektivsten Möglichkeiten dar, Waren auf mehrere Etagen schnell und wirtschaftlich zu transportieren und damit diese Ebenen voll in den Produktionsprozess zu integrieren, ohne Kompromisse. Damit werden gegenüber dem herkömmlichen Lastenaufzug die Personalkosten hierfür gegen Null gebracht. Das Fördergut wird nur noch abgesetzt und damit ist der Prozess auch schon beendet. Der Vertikalförderer transportiert und puffert in der gewünschten Etage und stellt die Waren im FiFo-Prinzip zur Abnahme zur Verfügung.

Ins rechte Licht gerückt:

Firmenname: HaRo Anlagen und Fördertechnik GmbH Webadresse: www.haro-gruppe.de Messestand CeMAT 2016: Halle 027, Stand L49

Neue Profilführungsschlitten von Föhrenbach Fö angetriebenen ProfilfühDie neuen, direkt anget rungsschlitten von Föhrenbach lassen Anwender in neue Genauigkeitsklassen vorstoßen. Gleichzeitig erlauben die ze Vielzahl neuer Größen, die Auswahl leistungsstarker Motoren und die M fahrensgeschwindigkeiten hohen Verfahrens den Einsatz in praktisch jedem Anwendungsfall – durch die neue PKL-Linie auch unter starkem Kühlmitteleinsatz. Föhrenbach GmbH Email: info@foehrenbach.com www.foehrenbach.com

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Bildverarbeitungsexperte Vision Components rundet sein ITSProduktangebot mit der leistungsstarken Infrarot-Flächenbeleuchtung VC Flash für OEMs ab. Das speziell für Straßenverkehrsanwendungen entwickelte Beleuchtungsmodul sorgt mit 24 High-Power-LEDS für optimale Helligkeit in mobilen und ortsfesten ANPR/ALPR-Anwendungen, Rotlichtüberwachungen, Zufahrtskontrollen und Mautkontrollstationen, ohne dabei Autofahrer zu blenden. Auf 20 m Entfernung leuchtet das VC-Flash-Modul ein Sichtfeld von 7,5 x 5,0 m aus. Um eine höhere Lichtleistung zu erzielen, können mehrere VC-FlashModule miteinander verbunden werden. Vision Components GmbH www.vision-components.com


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WoMenPower – Karrierekongress mit vielseitigem Programm

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m 29. April 2016 richtet die Deutsche Messe den Karrierekongress WoMenPower bereits zum dreizehnten Mal parallel zur HANNOVER MESSE aus. WoMenPower ist die Netzwerk- und Diskussionsplattform für Frauen zu Karrierefragen, Erfolgsstrategien und innovativen Arbeitsformen. Mit mehr als 1 400 Teilnehmerinnen ist die Veranstaltung die erfolgreichste dieser Art zu arbeitspolitischen Themen und Karrierefragen für hochengagierte Frauen in Deutschland. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Arbeitswelt 4.0 – Karrierekulturen im Wandel“. Die Eröffnungsreden halten Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, der Publizist, Politikberater und ehemalige Topmanager Thomas Sattelberger sowie Nadine Allen, Head of Customer Unit Industry & Society Western Central Europe von Ericsson.

Das Programm des Karrierekongresses WoMenPower besteht aus rund 35 Workshops. Sie sind untergliedert in die Bereiche „Kompetenzen im Beruf“, „Führung und Karriere“, „Beruf und Leben“ sowie „Arbeitswelt im Wandel“. Themen sind etwa „Virtuelle Teams – Führung vor Ort und aus der Ferne“ (Katrin Ostermeier, KAOS Coaching & Training), „Karrierestrategie – Build your own brand“ (Regina Mehler, Women Speaker Foundation), „Move Talk! Ihr Körper spricht Bände“ (Mona Klare, klares*s coaching), „Raus aus der Kulturfalle – Interkulturelle Teams erfolgreich führen“ (Dagmar Klein, Prima Coaching) oder „Digital Leadership – Wie der digitale Wandel die Führung verändert“ (Svenja Teichmann, crowdmedia GmbH, und Anita Merzbacher, NEWLEAD Unternehmensberatung GmbH). Unabhängig von politischen Rahmenbedingungen engagieren sich viele Frauen in Karrierenetzwerken und nutzen den Kongress als Plattform, um sich vor Ort über aktuelle Themen rund um Beruf und Karriere zu informieren und mit anderen Teilnehmerinnen zu diskutieren. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr haben die Teilnehmerinnen am Vorabend des Kongresses wieder die Möglichkeit, bei der Networking Night neue Kontakte zu knüpfen oder bereits bestehende zu vertiefen, um so das persönliche Netzwerk zu erweitern. Hauptsponsoren der WoMenPower sind die Audi AG, die Bundeswehr, Ericsson, die HARTING Technologiegruppe, die Robert Bosch GmbH, Rolls-Royce Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG sowie die WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG.

WoMenPower - Der Karrierekongress für Frauen und Männer. Im Bild: Managing Director Operations, Rolls-Royce Deutschland Ltd. & Co KG, Nicole Fehr (Foto: Deutsche Messe) Das Programm steht im Internet unter www.womenpowerkongress.de zum Download zur Verfügung. Neben Vorträgen, Seminaren und Workshops bietet WoMenPower auch eine begleitende Ausstellung. Dort informieren in diesem Jahr mehr als 70 Unternehmen, Verbände, Netzwerke, Organisationen und Trainer über Karriereperspektiven, Studien, Coaching- und Mentoring-Angebote sowie weitere arbeitspolitische Themen und Trends. Eine Anmeldung ist ab 15. Februar online unter www.womenpower-kongress.de möglich. Die Tickets kosten ab 105 Euro, Studierende zahlen 25 Euro. WoMenPower Seit 2004 ist WoMenPower die Plattform zu Themen wie Karrierefragen, Erfolgsstrategien und innovativen Arbeitsformen. Der Fachkongress wird alljährlich im Rahmen der HANNOVER MESSE organisiert. WoMenPower ist der erfolgreichste Karrierekongress für Frauen im Technologieumfeld sowie Netzwerkund Diskussionsplattform zu arbeits- und gesellschaftspolitischen Trends.  www.womenpower-kongress.de

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Vielseitig und kraftvoll: Neue Motoman-Roboter für Handling und Logistik

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leich zwei Neuheiten für Handling und Logistik hat der Roboter-Spezialist Yaskawa auf den Markt gebracht: Der Motoman MPL800 II zeichnet sich durch Vielseitigkeit und Kraft im Bereich des Palettierens und anderer logistischer Anwendungen aus. Und der neue Motoman MH600 eignet sich durch die hohe Traglast und seinen großen Arbeitsbereich ideal für das Handling von großen und schweren Werkstücken.

„Kompakt, flexibe exibel, kraftvoll: Dank seiner großen Reichweite Reich von vertikal 3.024 mm und horizontal 3.159 mm bei einer Traglast von bis zu 800 kg ist der vierachsige Motoman MPL800 II von Yaskawa aus der MPL-Serie ideal für den Einsatz im Bereich des Palettierens geeignet. Dafür sprechen auch die schnelle Beschleunigung und die hohe Geschwindigkeit von bis zu 1.200 der üblichen Palettierzyklen pro Stunde. Neben B Box- und Kartonpalettierungen so sowie weiteren logistischen Anw wendungsbereichen stehen ssomit vor allem Automatisierungslösungen in VersandDer Motoman MPL800 II zeichnet sich durch zentren im Vordergrund. Vielseitigkeit und Kraft im Bereich des Pa- Die interne Kabel- und Leilettierens und anderer logistischer Anwen- tungsführung sorgt für eine hohe Zuverlässigkeit sodungen aus. (Quelle: Yaskawa) wie geringe Störkonturen und ist zudem besonders wirtschaftlich. Der Palettier-Roboter MPL800 II wird durch die Hochleistungssteuerung DX200 – mit optional erweiterter Sicherheitsfunktion (FSU) – gesteuert. Dadurch sind Bewegungsgenauigkeit und -konstanz auf höchstem Niveau garantiert. Der Motoman MPL800 II ist der stärkste Palettier-Roboter auf dem Markt. Von 80 kg über 100, 160, 300 und 500 kg bis zu einem Maximalgewicht von 800 kg rundet der MPL800 II das Yaskawa-Angebot ab. Klassische Anwendungsfälle liegen im Schwerlasthandling, zum Beispiel im Handling von Steinen, ganzen Paletten nach dem Palettieren oder sonstigen schweren Teilen in der Prozessverkettung.

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Handling-Roboter Motoman MH600 von Yaskawa

Der Motoman MH600 eignet sich durch die hohe Traglast und seinen großen Arbeitsbereich ideal für das Handling von großen und schweren Werkstücken. (Quelle: Yaskawa)

Auf die Bedürfnisse das klassischen Handlings sowie allgemeiner Applikationen abgestimmt ist der Motoman MH600. Der flexible 6-Achs-Roboter zeichnet sich durch eine hohe Traglast von bis zu 600 kg und einen großen Arbeitsbereich von 2.942 mm aus. Er ist mit einer parallelen Gelenkkonstruktion sowie robusten Lagern ausgestattet. Das sorgt für Stärke, Stabilität und Steifheit selbst bei Lasten mit hohem Dreh- und Trägheitsmoment und garantiert eine gleichmäßige Drehung des Arms. Durch die hochwertige Ausstattung ist der Roboter aus der MHSerie besonders für das Handling von großen und schweren Werkstücken und zur Schwerbearbeitung, wie dem Schleifen oder Fräsen, geeignet. Der MH600 zeichnet sich durch ein besonders steifes Handgelenk sowie ein hohes Widerstandsmoment aus. Der Motoman MH600 wird ebenso wie der MPL800 II durch die DX200 gesteuert. Mit dem Generationswechsel der Steuerung auf DX200 reduzieren sich die Roboterkabel von drei auf zwei – ein echtes Einsparpotenzial.  www.yaskawa.eu.com


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MIT und Carnegie Mellon erstmals auf der HANNOVER MESSE

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Die Messe für Automation in der Bodenseeregion

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as Massachusetts Institute of Technology (MIT) erfand das GPS, entwickelte das Dopplerradar und gilt als Pionier des 3D-Drucks. Die Carnegie Mellon University entwickelte die Navigations-Software der NASA-Mars-Rover, erstellte auf Wasser laufende Roboter und ist eine Geburtsstätte der künstlichen Intelligenz. Gemeinsam weisen die beiden Institute mehr als 100 Nobelpreisträger auf. In diesem Jahr sind sie erstmals Aussteller auf der HANNOVER MESSE. „Die Carnegie Mellon University und das MIT sind zwei der renommiertesten Forschungs-Universitäten der USA“, sagt Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter der HANNOVER MESSE. „Damit steht die Innovationskraft des Partnerlands USA noch einmal mehr im Fokus der HANNOVER MESSE 2016.“ Die beiden US-Universitäten präsentieren sich neben führenden deutschen Instituten wie der Fraunhofer Gesellschaft oder dem Karlsruher Institut für Technologie. Das MIT und die Carnegie Mellon University stellen im USA-Pavillon in Halle 2 aus. Beim MIT steht die anwendungsbezogene Forschung unter dem lateinischen Motto „Mens et Manus“ (Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis) im Mittelpunkt. Dabei zeigt das MIT, wie es den Technologietransfer fördert. Die Carnegie Mellon University zeigt Forschungsneuheiten aus der Robotik sowie der additiven Fertigung mit Ausgründungen in diesen Branchen aus der Universität als Schwerpunkt. 

Zeit für L ös ung en !

07. – 08.06.2016 Messe Friedrichshafen Die all about automation bringt regionale Anwender mit Komponenten- und Systemherstellern, Distributoren und Dienstleistern industrieller Automatisierungstechnik zusammen. Und das in einer persönlichen, hochwertigen und auf Fachlichkeit ausgerichteten Messeatmosphäre. Hier treffen Sie kompetente Ansprechpartner für die Lösung Ihrer Automatisierungsaufgaben. Seien Sie dabei!

www.automation-friedrichshafen.de Veranstalter: untitled exhibitions gmbh fon +49 711 21726710 | automation@untitledexhibitions.com

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CHAM IQ DRILL – ISCARs Weltneuheit für große Bohrdurchmesser

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odulare Wechselkopfbohrsysteme verkörpern seit geraumer Zeit eine anerkannte und zukunftsweisende Werkzeuglösung für wirtschaftliche Bohrprozesse auf höchstem Leistungsniveau. Mit der Einführung des CHAMDRILL-Wechselkopfbohrsystems untermauerte ISCAR bereits vor 15 Jahren das hohe Potenzial von modularen Bohrwerkzeugen ohne jegliche Klemmschrauben. Fundiertes Anwendungs-Knowhow, steigende Kundenforderungen sowie innovative Visionen führten im Hause ISCAR zu einer umfangreichen Benchmark-Produktpalette mit weit über 1500 Bohrkopf- und Bohrkörpervarianten im Durchmesserbereich 6 – 32,9 mm.

Mit dem neuen Wechselkopfbohrsystem CHAM IQ DRILL setzen die ISCAR-Entwickler erneut Maßstäbe und liefern dem Endanwender ab sofort umfangreiche Handlings-, ProCHAM IQ DRILL-Monoblock- duktivitäts- und Qualitätsvorteile für den Bohbohrkörper mit polierten rungsbereich 33 – 40 mm. Das revolutionäre Spankammern und IK. Die Bohrkopf-Klemmsystem ist das weltweit erste konkave HFP-IQ-Schneiden- seiner Art und garantiert eine einfache und sigeometrie gewährleistet eine chere Handhabung ohne jegliche Ersatzteile. hervorragende Eigenzen- Die Klemmkraft wird ausschließlich im V-förtrierfähigkeit. migen Hartmetallstift aufgebaut und garantiert (Foto: ISCAR Germany GmbH) im Zusammenspiel mit den großen Anschlagflächen eine bisher unerreichte Prozesssicherheit bei unregelmäßigen Schnittkräften, welche z. B. bei Anbohrprozessen auf schrägen Flächen entstehen. Die ebenfalls neu entwickelte konkave HFP-IQ-Schneidengeometrie beinhaltet eine revolutionäre Querschneidenausführung und reduziert sowohl Axialkräfte als auch Drehmomentwerte während des Anbohrvorgangs. Resultat aller Geometrieoptimierungen ist eine signifikant verbesserte Eigenzentrierfähigkeit, wodurch Bohrtiefen bis 400 mm

ohne jegliche Pilotbohrungen realisiertt werden können. Dank der multifunktio-nellen Bohrkopfkonstruktion können sowohl ohl ISO-P (Stahl) als auch ISO-K (Guss) Werkkstückstoffe bearbeitet werden. Der PVD-Ti-AlN-beschichtete Schneidstoff IC908 bietett zudem eine optimale Verschleißfestigkeit bei ei gleichzeitig hoher Zähigkeit und gewährlei-stet maximale Standzeiten in beiden Werkkstoffgruppen. Sämtliche Bohrkörpervarianten besitzen innere nere Kühlmittelzufuhr sowie große polierte Spankammern mmern und erzielen einen exzellenten Spanfluss. Die Monoblockbohrkörper in 3xD- und 5xD-Ausführung weisen eisen einen modifizierten Anschlagflansch auf, welelcher es erlaubt, die Auskraglänge bei gleicher her Bohrtiefe um bis zu 10 % zu reduzieren. Highlight der CHAM IQ DRILL-Linie sind die „doppelt“ modularen 10xD-Bohrkörper. Mitit nur zwei Grundkörpervarianten wird durch einfachen nfachen Wechsel der Werkzeug-Krone (ebenfalls ohne hne jegliche Schrauben) der komplette Durchmesserbeserbereich 33 –40 mm abgedeckt. Auf jeder WerkzeugzeugKrone und jedem Monoblockbohrkörper lassen sich zusätzlich bis zu zehn ver- Doppelt modularer 10xD CHAM schiedene Bohrkopfdurchmesser mon- IQ DRILL-Bohrkörper ohne jegtieren (z. B. Ø 36.0 – Ø 36,9 mm). Diese liche Klemmschrauben. Der flexibilitätsorientierte Auslegung bietet Durchmesserbereich kann durch maximales Einsparpotenzial durch mini- einfachen Wechsel der Werkmale Lagerhaltungskosten.  zeug-Krone angepasst werden. (Foto: ISCAR Germany GmbH) www.iscar.de

CHAM IQ DRILL Merkmale/Vorteile: • • • • • •

Durch den speziellen Anschlagflansch der CHAM IQ DRILLMonoblockbohrkörper kann die Auskraglänge bei gleicher Bohrtiefe um bis zu 10% reduziert werden. (Foto: ISCAR Germany GmbH)

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• • •

Durchmesserbereich 33 – 40 mm (Abstufung 0,5 mm) Bohrkörper in 3xD, 5xD und 10xD Toleranzklasse IT8 – IT9 einzigartige Bohrkopf-Klemmung ohne jegliche Ersatzteile höchste Vorschubwerte/maximale Produktivität hervorragende Eigenzentrierfähigkeit, beste Qualitätsmerkmale eine Bohrkopf-Geometrie für Stahl und Guss innere Kühlmittelzufuhr, große polierte Spankammern kundespezifische Sonderausführungen


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Partner bei der Prozessoptimierung

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eit rund 20 Jahren erfolgreiche Kooperation mit Ohrmann Montagetechnik.

Effizienz steigern – Prozesskosten senken. Unter diesem Motto werden beim Anlagenbauer Ohrmann die Prozesse kontinuierlich optimiert, um im globalen Wettbewerb weiterhin erfolgreich zu sein. Seit rund zwanzig Jahren ist Blumenbecker dabei ein zuverlässiger Partner. Die Ohrmann Montagetechnik GmbH in Möhnesee entwickelt, baut und vertreibt seit 1986 Anlagen für die Montagetechnik – von kleinen Handmontagevorrichtungen bis hin zu großen Vollautomaten. Das Kundenportfolio ist breit gestreut. Zu den zahlreichen Branchen, die Ohrmann beliefert, zählt auch die Automobilindustrie. Qualität steht bei Ohrmann an erster Stelle, denn nur so können die hohen Anforderungen der Kunden erfüllt werden. Um dabei auch die Wirtschaftlichkeit nicht aus dem Auge zu verlieren, betreibt Ohrmann einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, um die Prozesskosten im Unternehmen zu senken. „Wir arbeiten seit der Gründung des Unternehmens mit Ohrmann zusammen“, sagt Jörg Tiekmann, Niederlassungsleiter der Blumenbecker Industriebedarf GmbH in Soest. In dieser Zeit ist das Unternehmen vom reinen Lieferanten für Industriebedarf zum geschätzten Partner bei der Prozessoptimierung geworden.

Produkte und Dienstleistungen „Um unsere Arbeitsplätze effizienter zu gestalten, haben wir beispielsweise Werkstattwagen eingeführt, die für die jeweils an einem Arbeitsplatz verwendeten Werkzeuge individualisiert sind“, erläutert Franz Hütt, Purchasing Manager bei Ohrmann. Blumenbecker hat dabei mit seinen Zulieferern die optimalen Lösungen ausgearbeitet und anschließend fertigen lassen. Ein weiteres Beispiel sind Kommissionierwagen, die vom Lager an die Arbeitsplätze gefahren werden und so unnötige Wege vermeiden helfen. Neben der Versorgung mit Produkten erbringt Blumenbecker auch zahlreiche Dienstleistungen, zum Beispiel die Kalibrierung oder das Nachschleifen von Werkzeugen. Voraussetzung dafür ist ein ständiger Austausch und Kontakt mit Ohrmann, wie Tiekmann betont. Das unterstreicht auch Hütt: „Eine Besonderheit in der Zusammenarbeit mit Blumenbecker sind die regelmäßigen Besuche des Außendienstes. So können wir sicher sein, dass wir auch bei kurzfristigen Anfragen und Aufträgen immer schnell mit den erforderlichen Informationen, Dienstleistungen oder Produkten versorgt werden. 

www.bib.blumenbecker.com

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Optimierte Anlagenentwicklung durch neue Assistenzsysteme

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ür Lemgoer Forscher im CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) sind Assistenzsysteme der Schlüssel, um die steigende Komplexität in industriellen Produktionsanlagen zu reduzieren. Sie entwickelten eine Software, die durch standardisierte Verfahren bereits in der Planung von Produktionsanlagen ansetzen kann. Das Ergebnis dreijähriger Forschungsarbeiten sind kürzere Entwicklungsphasen für effizientere Anlagen mittels planungsunterstützender Assistenzsysteme. Der Bund förderte das Projekt mit insgesamt 1,2 Millionen Euro. Die Planung und der Entwurf moderner Automationslösungen stellen heute in der Industrie eine große Herausforderung dar. Neue Ansätze in der Automatisierungstechnik und neue Anforderungen aus der Produktion überfordern die Automatisierer und führen oft zu teuren und nicht wartbaren Lösungen. Als Lösung entwickelten die Lemgoer Wissenschaftler am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL dazu im Forschungsprojekt „EfA“ ein Assistenzsystem, das den automatischen Entwurf solcher Automationslösungen unterstützt. Diese Software formalisiert in einem ersten Schritt die Anforderungen an die Lösung. Auf Basis dieser Lösung werden dann automatisch Lösungsvarianten generiert und dem Benutzer vorgeschlagen. „Im Forschungsprojekt EfA sind wir die zentralen Herausforderungen der Automatisierungstechnik angegangen: kürzere Entwurfsphasen, effizientere Anlagen und Einsatz von computergestützten Assistenzsystemen“, erläutert Projektleiter Professor Oliver Niggemann, Vorstand am inIT. Der Projektname EfA steht für „Entwurfsmethoden für Automatisierungssysteme

mit Modellintegration und automatischer Variantenbewertung“. „Anhand industrieller Anwendungsbeispiele von unseren ProjektpartProfessor Oliver Niggemann, nern aus der Industrie wurden drei Vorstand am Institut für indusJahre lang Entwicklungen im Projekt trielle Informationstechnik (inIT) kontinuierlich auf deren Praxisder Hochschule OWL. Bildquelle: tauglichkeit getestet“, so erklärt CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) Niggemann das Vorgehen. „Dabei entstand ein neues, ganzheitliches Entwurfsverfahren für Automatisierungssysteme und dessen Implementierung in einem Assistenzsystem.“ Hierdurch ergeben sich verschiedene Vorteile für den Benutzer: Automationslösungen werden firmeneinheitlich geplant, Kosten bei der Planung, Inbetriebnahme und Umbauten von Produktionsanlagen werden gespart, Fehler und aufwendige Änderungen werden vermieden, und es entsteht automatisch eine Dokumentation der Automationslösungen, so Niggemann. „Über diesen innovativen Ansatz mit intelligenten Planungstools bzw. Assistenzsystemen kann das Expertenwissen nun allen am Entwicklungsprozess beteiligten Mitarbeitern zur Verfügung stehen – vom Applikationsingenieur über den Vertrieb bis zum Kunden. Dies reduziert auch zeitaufwendige Absprachen mit den Experten“, sagt Niggemann über den Mehrwert dieser Lösung. „Damit entsteht für Komponentenhersteller und Anlagenbauer eine neue Möglichkeit, Wissen ihrer Experten strukturiert digital zu verwalten und automatisch zur Erstellung erster Entwürfe anzuwenden.“  www.ciit-owl.de

Zum Projektabschluss trafen sich noch einmal alle Projektpartner im CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT), um die gemeinsam erreichten Ergebnisse zu besprechen. Bildquelle: Institut für industrielle Informationstechnik (inIT)

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VITRONIC setzt neue Impulse für eine automatisierte Logistik

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ie digitale Vernetzung in der Logistik ist auf dem Vormarsch. Echtzeit-Datenströme und Systeme, die miteinander kommunizieren, sind bereits heute Realität in Distributionszentren. Steigendes Sendungsvolumen und Retouren-Management im Onlinehandel sowie zunehmend komplexe Lieferketten verlangen nach ganzheitlichen Lösungen. „Auto-ID-Systeme sind ein wichtiger Bestandteil der digitalen Wertschöpfungskette“, sagt Torben Posert, Head of Sales Logistics Automation, VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH. „Damit lassen sich Prozesse optimieren, miteinander vernetzen und gezielt auswerten.“ Integrierte Systemlösung DWS Passend zum Leitmotto „Smart Supply Chain Solutions“ präsentiert VITRONIC auf der CeMAT 2016 in Hannover innovative Lösungen für die Logistik und den KEP-Bereich (Kurier, Express und Paketdienste). Im Mittelpunkt stehen Auto-IDLösungen, die einen reibungslosen Material- und Datenfluss ermöglichen. Die DWS-Systeme bündeln drei Arbeitsschritte (DWS – Dimensionieren, Wiegen, Scannen) und ermöglichen die Weiterverarbeitung der gewonnenen Daten. „Führende Paket- und Expressdienstleister nutzen unsere Lösung weltweit, um Durchlaufzeiten und Prozessqualität zu optimieren“, erklärt Posert.

Premiere für smarte Zeilenkamera Auf der CeMAT präsentiert VITRONIC außerdem die nächste Generation Zeilenkamera VICAM 3S. Diese bietet drei wichtige Vorteile: smart – eine integrierte Auswerteeinheit an Bord der Kamera ermöglicht „Plug & Play“ Betrieb als Stand-alone-System, schlank – das kompakte Design mit nur 45 cm Breite und rund 40 Prozent weniger Gewicht vereinfachen Handling und Installation der Zeilenkamera, synchronisiert – das System liest, verarbeitet und übermittelt die Daten im Durchlauf und punktet mit besten Leseergebnissen. Dazu gehören Barcodes, 2D-Codes und Klarschrift – unabhängig von deren Ausrichtung auf Paketen, Großbriefen oder Polybags. Das Volumenmesssystem VOLUMEC HD erfasst hochpräzise die Dimensionen quaderförmiger oder beliebiger Objekte auf Förderbändern und Sortern mit höchster Genauigkeit. Das Produkt wurde aktuell nach der Messgeräterichtlinie MID (Measurement Instruments Directive) geprüft und eignet sich damit auch für angegliederte Prozesse. So lassen sich auf Basis der gewonnenen Daten automatisch Rechnungen erstellen und kundenseitige Paketinformationen mit gemessenen Daten abgleichen. Internationales Servicenetzwerk erweitert Neben innovativen Produkten und Lösungen rundet VITRONIC seinen Messeauftritt mit einem erweiterten Service-Angebot ab. Unter Lifetime Services bündelt der Spezialist für Bildverarbeitung künftig neue Bereiche wie die VITRONIC Akademie, mit speziellen Trainingsmodulen und Schulungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche und Anforderungen. Weitere Bausteine wie Preventive- und Corrective Maintenance mit kontinuierlicher Betreuung, regelmäßiger Wartung sowie vorbeugender und außerplanmäßiger Instandhaltung sorgen für reibungslosen Betrieb der Systeme. Durch den Ausbau seines weltweiten Servicenetzwerks stärkt VITRONIC seine Position im Bereich Logistikautomation und ermöglicht seinen Kunden, von mehr als 30 Jahren Erfahrung in der industriellen Bildverarbeitung zu profitieren.  Erfahren Sie mehr über VITRONIC Auto-ID-Lösungen und besuchen Sie uns auf der CeMAT Hannover, 31. Mai bis 3. Juni 2016, Halle 27, C53. www.vitronic.com

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Motek – mehr Business-Power durch fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung

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otek 2016 – die Leitmesse in der Montage- und Handhabungstechnik –aus der Praxis – für die

Praxis Die Themen- und Business-Offensive der Welt-Leitmesse Motek geht weiter! Bereits jetzt, zu Beginn der Anmeldephase für die Session 2016, verzeichnet die P. E.Schall GmbH & Co. KG, Veranstalter der Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, einen erfreulichen Buchungs-Zuspruch. Bis heute haben sich schon über 800 Hersteller und Anbieter (750 zur Motek und mehr als 70 zur parallel stattfindenden Bondexpo – Internationale Fachmesse für Klebtechnologien) angemeldet. Der Veranstalter, das private Messeunternehmen P. E. Schall GmbH & Co. KG, freut sich, dass es wie geplant zur Vollbe-

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legung der sieben vorgesehenen Hallen (3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 (Bondexpo) kommt! Von Vorteil ist dabei, dass es zur Komplettbelegung der geraden wie der ungeraden Hallen-Stränge kommt, wodurch sich für die Fachbesucher ein blockähnliches Messelayout mit kurzen Wegen ergibt. Nachdem sich die Motek und die Bondexpo im vergangenen Jahr mit Rekordzahlen in Szene setzen konnten, stehen für das Jahr 2016 eine quantitative sowie vor allem eine qualitative Konsolidierung in Gestalt der besagten Themen- und BusinessOffensive an. Dies vor dem erklärten Hintergrund, den Ausstellern aus mehr als 30 Nationen zusätzliche und vor allen Dingen ganz neue in die Zielgruppen-Strategie passende Interessenten auf Entscheider-Ebene zuzuführen. Die fachlich-inhaltliche Weiterentwicklung wird sich konsequent an der Ausrichtung der Motek als strikt praxisorientierter Informations-, Kommunikations-, Business- und Branchen-


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Plattform ausrichten und der Nomenklatur als dem „Roten Leitfaden“ folgen. Nicht trendige Zeitgeist-Themen stehen im Fokus, sondern der Blick über den Tellerrand hinaus, um die Produktions-Philosophie entlang der Automatisierungs- und Digitalisierungs-Strategie Industrie 4.0 in Form von Komponenten, Baugruppen, Teilsystemen und Komplettlösungen realitätsnah darstellen zu können. In Planung bzw. bereits in Ausführung sind vier fachlich-inhaltliche Schwerpunkt, die sowohl mit den Grundthemen der Motek wie der Bondexpo als auch den genannten neuen Themen jeweils synergetisch vernetzbar sind: „Lightweight-Area“ Leichtbau in der Praxis von der Rohmaterial-Fertigung über die Bauteile-Produktion und bis zur Montage-, Verbindungs-/Fügeund Prüftechnik; mithin ein Eldorado für den massiven Einsatz von Robotern und deren Peripherie. Die „Lightweight-Area“ wird an der Schnittstelle zwischen Motek und Bondexpo mit dem Lightweight-Themenpark in enger Zusammenarbeit mit dem Springer Fachmedien Verlag realisiert. Als weiterer Partner engagiert sich die Hochschule Landshut mit dem Cluster Leichtbau. „Industrie 4.0“ Digital Excellence als „Roter Faden“ für die praxisgerechte Realisierung der Strategie Industrie 4.0 und als weitere Themen-

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Plattform den Systemhaus-Campus in Partnerschaft mit dem Konradin Verlag „Begleitende Kongressveranstaltungen“ Als weitere Premiere zu den beiden Fachmessen Motek und Bondexpo werden in der Halle 8 an drei Messetagen zwei Kongressveranstaltungen durchgeführt. Der Partner Vogel Business Medien wird an den Tagen Dienstag und Mittwoch mit der Robotik und deren breiter Anwendung sowie Leichtbau-Lösungen für die Montage und Handhabung aktuelle Herausforderungen aufgreifen. Unabhängig davon und ergänzend wird der VDI den Donnerstag den großen Industrie 4.0-Themen wie Digitalisierung und Big Data widmen. „Application Road“ Bereits seit der Motek 2015 in der Umsetzung und zur Motek 2016 in zunächst zwei Hallen präsentiert: die Motek-Application-Road! Ausgehend von der Motek-Nomenklatur finden sich im Motek-Spezial-Messeführer für Montageanlagenbau und Roboter-Systemintegration weit über 150 identifizierte Hersteller von Sondermaschinen, Montagesystemen, schlüsselfertigen Komplettlösungen und Systemintegratoren. Die praktische Ausgestaltung der Application Road konzentriert die Anlagenbauer/ Systemintegratoren und siedelt die Hersteller relevanter Komponenten und ausrüstungstechnischer Peripherie in unmittelbarer Nähe an. Das ist markt- und praxisnah gelebtes Business, und davon profitieren die Anbieter wie die Anwender!  www.motek-messe.de

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Regionale Automatisierungsmesse am Bodensee

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m 7. und 8. Juni 2016 heißt es auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen zum dritten Mal: all about automation am Bodensee. Die Fachmesse für industrielle Automatisierungstechnik setzt weiter konsequent auf das Konzept der regionalen Vertriebsunterstützung für Anbieter von Automatisierungskomponenten und -systemen, Händler, Distributoren und Systemintegratoren. Weit über 100 Unternehmen werden an den zwei Messetagen im Juni die Halle A2 der Messe Friedrichshafen füllen. Der überwiegende Teil der Aussteller aus dem Vorjahr ist wieder mit dabei, und weitere renommierte Unternehmen haben sich für 2016 erstmals für eine Teilnahme in Friedrichshafen entschieden. So zum Beispiel Schunk, Igus, Lütze, Deutschmann Automation, Minitec und Systeme Helmholz. Verstärkt vertreten sind auch in der Bodenseeregion ansässige Systemintegratoren und Engineering Dienstleister wie z. B. Uhltronix, Walter Böhler Steuerungen, CNC Automation Würfel, Hecht Automatisierungs-Systeme und Dileima Maschinenbau. Den Elektronikentwicklern, Konstrukteuren und Automatisierungsverantwortlichen aller Industriezweige bietet die all about automation auch in diesem Jahr eine auf Fachlichkeit ausgerichtete Gesprächsatmosphäre. Weiterhin sind Eintritt, Parken, Garderobe, Snacks und Getränke für von den Ausstellern und Partnern der Messe eingeladene Besucher kostenfrei. Ergänzend zu den Beratungsgesprächen auf den Ständen findet ein Vortragsprogramm auf der Talk Lounge direkt in der Messehalle statt.  www.automation-friedrichshafen.com

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Über die all about automation Messen: Das Konzept der regionalen, anwendungsbezogenen Automatisierungsmessen all about automation ist darauf ausgerichtet, Anwendern, Entscheidern und Praktikern maximalen Informationswert zu liefern. Dies geschieht in Kombination mit den Vorteilen einer nah am Lebens- und Arbeitsort stattfindenden Messe. Das Ausstellungsspektrum der all about automation orientiert sich am state-of-the-art industrieller Automatisierungstechnik. Die Messe zeigt die Hauptthemen der Automatisierungstechnik für Anwendungen sowohl in der Fertigungs- als auch Prozessautomatisierung. Veranstaltet wird die all about automation von der untitled exhibitions gmbh.

Wo und wann: all about automation friedrichshafen: 7.-8. Juni 2016 Messe Friedrichshafen all about automation leipzig: 28.-29. September 2016 Globana Messezentrum Leipzig/Schkeuditz


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Ingenieurausbildung: Die Hochschulen „können“ Bologna. Studie belegt mangelnde Praxiserfahrung vieler Absolventen

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ie gut können die deutschen Hochschulen mit den Bologna-Anforderungen inzwischen umgehen? Wie gut vorbereitet sind die Studentinnen und Studenten auf die Ingenieurausbildung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Studie „15 Jahre Bologna-Reform – Quo vadis, Ingenieurausbildung?“, die der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gestern zusammen mit dem VDI Verein Deutscher Ingenieure und der Stiftung Mercator in Berlin präsentiert hat. Die wichtigsten Ergebnisse daraus lauten: Deutschland besitzt eine zukunftsfähige Ingenieurausbildung. Die Hochschulen „können“ Bologna. Auch in den Unternehmen ist Bologna angekommen und wird akzeptiert. Doch um die hohe Qualität der Ingenieurausbildung für die Zukunft zu sichern, müssen Herausforderungen gemeistert werden. Verbesserungsbedarf in der Berufsvorbereitung. Bei 43 Prozent der Bachelor- und 37 Prozent der Master-Studierenden vermissen Arbeitgeber Praxiskenntnisse stark bis sehr stark. Genau diese Kenntnisse sind aber für Unternehmen zu 48 Prozent für eine Einstellung entscheidend. 81 Prozent der Unternehmen werten auch soziale Kompetenzen der Bewerber, ihr Auftreten und ihre Präsentation als wichtig. Laut Studie weisen jedoch Bachelor- und Master-Absolventen diese Kompetenzen nur zu 23 beziehungsweise 32 Prozent auf. Erfolgsmodell duale Studiengänge. Die Hochschullehrenden beurteilen diese praxisnahe Ausbildungsform, bei der die Unternehmen beteiligt sind, zu 72 Prozent als gut bis sehr gut. 69 Prozent der befragten Führungskräfte von Unternehmen geben an, durch duale Studiengänge gute bis sehr gute Nachwuchskräfte gewonnen zu haben. Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer, sieht als Konsequenz dringenden Handlungsbedarf: „In der Ingenieurausbildung muss die Praxisorientierung weiter ausgebaut werden. Die Fachhochschulen zeigen, dass mehr Praxis im Studium möglich ist. Auch die Bedeutung des dualen Studiums ist bei Hochschullehrenden und Unternehmen unumstritten.“ Die Studie bewerte für den Berufseinstieg Praxissemester und -module der Fachhochschul-Studiengänge ebenso positiv wie die dualen Studiengänge, so Rauen. „Das zeigt: Nur eine stark anwendungsorientierte Ausbildung bereitet die Studierenden optimal auf eine Industrielaufbahn vor.“

Starke Zersplitterung der Studienlandschaft. Fast jeder vierte der befragten Studierenden weiß nicht, ob er später die Berufsbezeichnung Ingenieur tragen darf. Dieser Missstand liegt am vielfältigen Angebot von spezialisierten Bachelor-Studiengängen und einem fehlenden einheitlichen akademischen Grad für Ingenieurstudiengänge. Professor Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Präsident des VDI, fordert deshalb, unbedingt wieder Transparenz in die Abschlüsse zu bringen. „Der VDI fordert die Einführung der akademischen Grade Bachelor und Master of Engineering oder Master of Science in Engineering. Mit solchen einheitlichen Graden wird es gelingen, die Marke „German Engineering“ für die Zukunft weiter zu stärken.“ Weitere Ergebnisse der Studie: Hochschulart spielt bei Einstellung geringe Rolle. 64 beziehungsweise 60 Prozent der Führungskräfte in Unternehmen geben an, bei der Suche nach neuen Kräften keine Präferenz für Bachelor- oder Masterabsolventen von Fachhochschulen oder Universitäten zu haben. Aus Sicht der Fach- und Führungskräfte werden aber zu 42 beziehungsweise 37 Prozent Absolventen mit breit angelegten Bacheloroder Master-Studiengängen bevorzugt. Mehr Bezug zur Forschung und mehr Auslandsaufenthalte. Die Studie offenbart hier weiteren Handlungsbedarf. Selbst bei den Lehrenden der Universitäten geben nur 41 Prozent an, in speziellen Lehrveranstaltungen Forschungsmethoden gut oder sehr gut zu vermitteln. Bei ihren Studierenden sind nur 25 Prozent der Meinung, hier gut bis sehr gut etwa auf eine Promotion vorbereitet zu sein. Eine forschungsorientierte Lehre kann aber ein bedeutendes Element der Praxisorientierung sein. Fast 80 Prozent der Bachelor- und Master-Studierenden antworten zudem, über keinerlei Auslandserfahrung zu verfügen. Und über die Hälfte aller Studierenden erhielt in ihrem Studium keine oder kaum die Förderung von Fremdsprachen. Die Studie wurde vom Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH durchgeführt. Befragt wurden 1300 Studierende der Ingenieurwissenschaften, knapp 400 Hochschullehrende, mehr als 1400 Fach- und Führungskräfte in Unternehmen sowie gut 250 Absolventen, die kürzlich in den Beruf eingestiegen sind.  Die gesamte Studie finden Sie unter: www.vdma.org

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Digitale Transformation: Wichtiges Know-how wird zunehmend ausgelagert

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ie globale Wirtschaft und Gesellschaft wandeln sich durch die konsequente Durchdringung des täglichen Lebens mit Informations- und Kommunikationstechnologien. Die sogenannte Digitale Transformation wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus und umfasst alle Branchen. Für eine erfolgreiche Digitale Transformation ist IT-Fachwissen in Unternehmen der Schlüssel. Die steigende Nachfrage und der Engpass bei qualifizierten ITFachkräften ist hier ein großer Hemmschuh. Wie reagieren deutsche Unternehmen auf diese Situation? Laut aktueller VDI-Umfrage besteht ein deutlicher Trend in Richtung Outsourcing von IT-Dienstleistungen. Gut 52 Prozent der Befragten geben an, dass Unternehmen das eigene Know-how über die Dinge, die die Digitale Transformation ausmachen, auslagern. „Dieser Trend sollte uns zu denken geben“, sagt VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer zum Start der CeBIT 2016. „Zukünftig werden Dienstleistungs- und Geschäftsmodelle auf der Verfügbarkeit und Nutzung von Daten beruhen. Es wird darauf ankommen, sich hier nicht in die Abhängigkeit von anderen zu begeben, sondern notwendiges Know-how im eigenen Unternehmen und am Standort Deutschland zu haben. Von daher halten wir die Entwicklung, das eigene Personal tendenziell weniger weiterzubilden, für das falsche Signal.“

Trübe Einschätzung der momentanen Wettbewerbsfähigkeit mit positivem Ausblick Die CeBIT-Umfrage des VDI ergibt, dass etwa 53 Prozent der Befragten die derzeitige internationale Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standorts Deutschland als durchschnittlich oder gar schlecht einschätzen. Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Wissenschaft im VDI: „Seit 2012 ist diese Zahl um über 20 Prozentpunkte gestiegen. Die Zahl der Experten, die diesen Parameter mit gut einschätzen, ist im gleichen Zeitraum hingegen um 20 Prozentpunkte gesunken. Das ist wirklich kein optimales Bild. Zeigt es doch, dass die Einschätzung zum heimischen IT-Standort kontinuierlich schlechter wird und dass wir einen gewaltigen Nachholbedarf haben.“ Hoffnung auf eine positive Entwicklung gibt es dennoch. Auf die Frage, wie sich die Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standorts Deutschland in den

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nächsten drei Jahren verändern wird, glauben immerhin 39 Prozent der Befragten an eine Verbesserung. Das sind 19 Prozentpunkte mehr als noch 2012. Damit einhergehend erwarten auch stolze 85 Prozent der Befragten eine steigende Nachfrage nach IT-Fachkräften in den kommenden drei Jahren.

Deutsche Produktion fit für die Zukunft, aber Geschäftsmodelle fehlen Die VDI-Umfrage zeigt weiter, dass alle Technologien rund um die Produktion hinsichtlich der Digitalen Transformation bereits gut aufgestellt sind. „Deutschland ist hier stark, und wir müssen alles tun, dass das so bleibt“, betont VDI-Präsident Prof. Ungeheuer. „Mit ‚Industrie 4.0‘ haben wir eine Marke in Deutschland entwickelt, mit der erneut eine internationale Sichtbarkeit für den Produktionsstandort Deutschland erreicht wurde. Dazu gehören auch die Bereiche der Robotik und der additiven Fertigungsverfahren, in denen wir in Deutschland ebenfalls in einer guten Ausgangsposition sind. Für bedenklich halte ich die Einschätzung zu neuen Geschäftsmodellen auf der Basis von Vernetzung und Online-Plattformen. Nur 15 Prozent der Befragten sehen Deutschland hier gut aufgestellt. Genau da müssen wir zulegen, denn dies ist der Schlüssel, um auch in Zukunft Geld zu verdienen.“

Gestiegene Sensibilität für IT-Sicherheit Wichtiges Thema der jährlichen CeBIT-Umfrage des VDI ist auch die IT-Sicherheit. Positiv sieht Olaf Mischkovsky, Distinguished Systems Engineer bei Symantec Deutschland und Mitglied im VDI-Fachausschuss IT-Security, das Ergebnis, dass über 82 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass durch eine stärkere Sensibilisierung der Unternehmensmitarbeiter auch eine größere IT-Sicherheit erreicht werden kann. „Nachholbedarf sehe ich aber dort, wo es um die ganzheitliche Betrachtung der Risikobewertung, der Festlegung von Schutzzielen und um einen integrierten Lösungsansatz verschiedenartiger Schutzmaßnahmen geht. Die Risikoanalyse stellt immer den Startpunkt dar, von dem aus Prozesse entwickelt, etabliert und die damit verbundenen Schutzmechanismen in einem Unternehmen umgesetzt werden. Aus unserer eigenen Erfahrung kann ich Ihnen bestätigen: Alle Projekte, die direkt mit einer


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Digitale Transformation: Wichtiges Know-how wird zunehmend ausgelagert. (Bild: Thomas Ernsting/LAIF)

technischen Maßnahme begonnen haben, waren nicht erfolgreich.“ Projekte zur IT-Sicherheit müssen zunächst sorgfältig geplant und strukturiert werden. Das liegt in der individuellen Verantwortung der einzelnen Unternehmen. Um Personal zu sensibilisieren, muss man Regeln und Standards zur Orientierung und als konkrete Handlungsgröße haben. Das schließt auch firmeneigene Regeln und Standards ein. So lassen sich Anforderungen formulieren und Handlungsweisen trainieren. Wie geht man beispielsweise mit verdächtigen EMails um oder wie mit Personen, die man nicht aus dem bishe-

rigen Arbeitszusammenhang kennt? „Eine der ersten Adressen sollte die Richtlinie VDI/VDE 2182 ‚Informationssicherheit in der industriellen Automatisierung‘ sein, die den Prozess im Detail mit vielen praktischen Hinweisen beschreibt“, so Mischkovsky. Erstaunlich findet er daher, dass in der VDI-Umfrage nur 44 Prozent von den eigenen IT-Fachkräften fundiertes Wissen zu Richtlinien und Standards erwarten. „Gerade darauf sollte das Management den Fokus legen, ansonsten werden eben nur Produkte statt Lösungen implementiert.“  www.vdi.de

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