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Wir in Tegel zeitschrift der cdu in tegel • nr. 19 • frühling 2013

Mit B verlosunugc:h„Die Welt3x hinter Git zu gewinntern“ Seite 22en!

Das Haupteingangstor der Justizvollzugsanstalt Tegel

Ehrenamt

Steffel in Aktion

Tegeler Portrait

Ralph Adam

Historisches Tegel

Crystall-Eiswerke


auftakt Greenwichpromenade MS Wissenschaft legte an

B Liebe Tegelerinnen und Tegeler, passend zum Beginn der warmen Monate überreichen wir Ihnen heute ein Stück Tegel. Mit der Wir in Tegel geben wir den Sportvereinen, Organisationen und vielen Menschen in unserem Ortsteil die Möglichkeit, sich bei Ihnen vorzustellen. Tegel ist beliebt, das beweisen die zahlreichen Bauprojekte und die große Nachfrage nach Wohnraum. Ob auf der Tegeler Insel oder vor der Humboldt-Bibliothek, wir freuen uns auf die vielen Neu-Tegeler in den kommenden Monaten, die unseren Kiez weiter beleben werden. Wir wünschen Ihnen mit diesem Heft viel Vergnügen und freuen uns auf Ihr Feedback zur aktuellen Ausgabe. Herzlichst Barbara Biesemaier-Spree, Marcel Gewies und Tim-Christopher Zeelen Chefredakteure der Wir in Tegel Unser Dank gilt allen Anzeigenpartnern, ohne deren Unterstützung diese Ausgabe nicht möglich wäre.

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ürgermeister Frank Balzer (CDU) besuchte am 4. Mai 2013 die für zwei Tage in Tegel ansässige Ausstellung „Alle Generation in einem Boot – Gemeinsam den demografischen Wandel gestalten“ auf der MS Wissenschaft an der Greenwichpromenade. Das ca. 103 Meter lange Schiff fährt zum zwöften Mal durch ganz Deutschland und legt in über 35 Städten an. Der Eintritt ist frei. In der Ausstellung wird das Thema des aktuellen Wissenschaftsjahres „Die demografische Chance“ aufgegriffen und anhand von mehr als 30 Exponaten dargestellt. n

Hallen am Borsigturm FuSSgängerüberweg soll sicherer werden

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DU und Grüne im Bezirksparlament setzen sich dafür ein, dass der Fußgängerüberweg an den „Hallen am Borsigturm“ an der Straße Am Borsigturm sicherer wird. Der Eingang wird vor allem von Personen benutzt, die vom U-Bahnhof Borsigwerke kommen oder das Einkaufscenter in diese Richtung verlassen. Derzeit existiert nur eine Mittelinsel ohne weitere Hinweise für die Autofahrer. Die Straße ist überwiegend wegen des in der Nähe befindlichen Parkhauses stark frequentiert, sodass es für Passanten meist schwierig ist, die Straße mit angemessener Sicherheit zu überqueren. Besonders Kinder, ältere sowie behinderte Menschen sollen durch den Antrag in der BVV profitieren. Das Bezirksamt muss den Antrag jetzt prüfen. n

Tegeler Gespräch Wolfgang Bosbach in Tegel Gut gelaunte Runde: Bosbach in der Mitte umrahmt von (v.l.n.r.) Andreas Gram, MdA und Tim-Christopher Zeelen, MdA sowie Dirk Steffel (CDU Tegel) und Kai Wegner MdB.

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inen besonderen Gast konnte die CDU Tegel für ihr 40. Tegeler Gespräch im Februar gewinnen. Nach der Begrüßung durch Dirk Steffel, den Ortsvorsitzenden der CDU Tegel, hielt Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses und Experte für innenpolitische Fragen der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, vor über 150 Zuhörern im vollbesetzten Meistersaal des Borsigturms eine begeisternde Rede. Ihm gelang es, den Bogen von der Bonner zur Berliner Republik zu spannen. Mit seiner erfrischenden rheinischen Art ging er, gewürzt mit Anekdoten aus sei-

nem Politikerleben, auf tagesaktuelle Meldungen ein. Die Gäste erfreuten sich an seiner kurzweiligen, pointierten Rede und bedankten sich mit lang anhaltendem Applaus. Nach seiner Rede mischte sich Wolfgang Bosbach noch unter die Gäste, die bei einem leckeren Buffet munter weiter diskutierten. Der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner, ging zum Abschluss der Veranstaltung auf die politische Situation in Berlin ein. Barbara Biesemaier-Spree n

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Tegeler Portrait

Ehemaliger Anstaltsleiter Ralph Adam Tegel, Deutschlands größtem Männergefängnis, ging Adam zum 1. Mai in den Ruhestand. Der 65-Jährige begann 1977 als Sozialarbeiter in Tegel, seit 2007 war er dort Anstaltsleiter.

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alph Adam hat Knast-Erfahrung wie kaum ein anderer in der Stadt. Nach 35 Jahren und vier Monaten Tätigkeit in der Haftanstalt

Wir in Tegel: Seit wann sind Sie in der JVA Tegel? Ralph Adam: Ich bin seit Januar 1978 in der JVA Tegel, habe dort als Sozialpädagoge begonnen, war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung eines behandlungsorientierten Wohngruppenvollzuges für langstrafige Gefangene; 1993 Teilanstaltsleiter, 1997 Aufstiegsstudium für den höheren Dienst am Institut für Verwaltungsmanagement; 2002 Vollzugsleiter und stellvertretender Anstaltsleiter; ab 2007 Anstaltsleiter. Wie sind Sie nach Tegel gekommen? Über Interesse am 1977 in Kraft getretenen Strafvollzugsgesetz, in dem insbesondere die

Zielstellung – Reintegration der Straftäter in die Gesellschaft, Vorbereitung auf ein straffreies Leben, aber auch der Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten – definiert wurde.

re zwischen Mitarbeitern und Gefangenen herrscht. Nur so kann es gelingen, die von uns gewünschte Einflussnahme auf die Gefangenen zu erreichen.

Wie ungewöhnlich ist Ihr Arbeitsplatz? Nicht ungewöhnlich, aber gewöhnungsbedürftig, weil auch jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter gewissen durch den Charakter der Institution vorgegebenen Einschränkungen unterliegt. Daher meine Bestrebungen, die Öffentlichkeit über den Strafvollzugs zu informieren, über die Mauern blicken zu lassen, um dem gesellschaftlich hohen Nutzen der Arbeit mit Straftätern mehr Anerkennung zu verschaffen.

Welches Verhältnis haben Sie zu den Insassen? Ich respektiere jeden Menschen und somit auch jeden Strafgefangenen in seiner Würde. Wer als Straftäter hierher kommt, ist verurteilt. Ich maße mir nicht an, darüber zu befinden, ob Urteile zu milde oder auch zu streng sind. Ich weiß, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter im Gefängnis große Macht über andere Menschen ausüben kann, dies muss immer wieder thematisiert werden.

Was ist Ihr schönstes Erlebnis aus 35 Jahren Tegel? Meine positivsten Momente sind, wenn Besucher aus aller Welt feststellen, dass in der Anstalt, die ich immer versuche, in aller Offenheit, aber auch mit allen ihren Problemen zu repräsentieren, eine angst- und aggressionsfreie Atmosphä-

Wir danken Ralph Adam für das Gespräch und wünschen ihm einen schönen und glücklichen neuen Lebensabschnitt. Tim-Christopher Zeelen n

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JVA Tegel vor Veränderungen

Eigenbetriebe bleiben erhalten

Bezirksverordneter Lorenz Weser und Abgeordneter Tim-Christopher Zeelen im Gespräch mit dem ehemaligen Anstaltsleiter Ralph Adam und Lars Hoffmann, Leiter der Sozialpädagogischen Abteilung (v.l.n.r.).

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ahrelang gehörte die JVA Tegel zu den größten Gefängnissen Europas. Mit der Eröffnung der JVA Heidering am 18. März entspannt sich die Situation in Tegel deutlich. Überbelegungen gehören dann der Vergan-

genheit an. Das ist eine gute Nachricht für die Justizvollzugsbeamten, aber auch für die Anwohner in Tegel-Süd“, sagt der Tegeler CDUAbgeordnete Tim-Christopher Zeelen. Mit der Eröffnung der JVA Heidering ändern sich in Tegel im Wesentlichen zwei Dinge. Die tatsächliche Belegung wird sich in den kommenden Monaten deutlich verringern (2003 waren es noch 1.662 Häftlinge, Ende 2012 nur noch 1.224 Häftlinge), zeitgleich verlassen rund 146 Justizvollzugsbeamte die JVA Tegel. Tim-Christopher Zeelen machte sich vor Ort ein Bild von der wichtigen Arbeit der Justizvollzugsbeamten: „Die rund 780 Mitarbeiter leisten einen tollen Job, der nicht immer leicht ist. Es bleibt das Ziel, dass die Häftlinge während der Haftzeit fit für das Leben in Freiheit gemacht werden. Deshalb bin ich von den 16 Eigenbetrieben der JVA Tegel begeistert. Hier gehen die Häftlinge einer sinnvollen Tätigkeit nach. Wer nach der Haftzeit einer geregelten Arbeit nachkommt, der hat weniger Zeit für Dummheiten. Deshalb bin ich froh, dass die Eigenbetriebe der JVA Tegel erhalten bleiben.“ Henry Göritz n

Gefangenenzeitung

Der Lichtblick

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eim „Lichtblick“ handelt es sich um die älteste, auflagenstärkste, professionellste und einzig unzensierte Gefangenenzeitung Deutschlands. Gegründet im Jahr 1968 erscheint der „Lichtblick“ seit nunmehr annähernd 45 Jahren in der Regel alle zwei Monate mit einer Auflage von circa 5.500 Exemplaren in der JVA Tegel. In meiner Funktion als Leiter der Sozialpädagogischen Abteilung begleite ich die Arbeit des „Lichtblick“ bereits seit zehn Jahren. Auch wenn im Jahre 1976 noch keine Rede davon sein konnte, dass „der Lichtblick“ einmal über eine moderne und leistungsfähige Büroausstattung inklusive Computern, Telefon und Faxgerät sowie seit dem 15. September 2009 auch über einen Email-Account verfügen wird, so erweisen sich doch die bereits damals getroffenen Regelungen auch heute noch als rich-

tungweisend und ihrer Zeit voraus. Die Anstaltsleitung der JVA Tegel hat die Arbeit des Lichtblick stets unterstützt und sich im Bedarfsfall auch kritisch mit der Redaktionsgemeinschaft auseinandergesetzt. Letztlich ist es den unterschiedlichen Redaktionsgemeinschaften des „Lichtblick“ der vergangenen 45 Jahre gelungen den „Lichtblick“ zu dem zu machen, was er heute noch ist, nämlich einem beachteten Sprachrohr für Gefangene in Berlin, das aber auch über die Berliner Landesgrenzen hinaus Gehör findet. Lars Hoffmann, Leiter der Sozialpädagogischen Abteilung, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Justizvollzugsanstalt Tegel n

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Das Ehrenamt hat viele Gesichter

Gesetz stärkt Ehrenamtliche

Emotionen pur. So kann Ehrenamt begeistern. Frank Steffel fiebert bei den Füchsen mit.

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nerkennung für Helfer: Reinickendorfs Bundestagsabgeordneter Dr. Frank Steffel möchte die Arbeit von Ehrenamtlichen, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen unterstützen. Gemeinsam hat die Regierungskoalition deshalb ein Gesetzespaket zur Stärkung des Ehrenamts auf den Weg gebracht. „Vereine und gemeinnützige Organisationen sind Schulen der Demokratie. Hier lernen junge Menschen fürs Leben. Deshalb brauchen wir eine lebendige Vereinskultur. Die gibt es aber nur, wenn sich weiterhin so viele Menschen ehrenamtlich engagieren“, sagt Frank Steffel. In Reinickendorf engagieren sich 85.000 Menschen ehrenamtlich. Insbesondere die Kommunalpolitik wäre ohne die vielen ehrenamtlich Aktiven in allen Parteien nicht denkbar. Frank Steffel betont: „Wir wollen mit unserem Gesetzesentwurf dieses Engagement wertschätzen.“

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Frank Steffel engagiert sich als Mitglied im Finanzausschuss und im Sport- und Ehrenamtsausschuss kontinuierlich für das Ehrenamt und ist selbst als Präsident der Füchse Berlin Reinickendorf ehrenamtlich aktiv. „Ich bin für eine handfeste Unterstützung des Ehrenamts und nicht für Sonntagsreden“, sagt Frank Steffel. Unter anderem werden die Pauschalen im Steuerrecht angehoben. Übungsleiter können künftig bis zu 2.400 Euro jährlich steuer- und sozialversicherungsfrei erhalten. Alle anderen Ehrenamtlichen werden mit der Ehrenamtspauschale von 720 Euro begünstigt. Des Weiteren können Vereine für größere Anschaffungen sparen. Bisher mussten sie Spendenmittel zeitnah ausgeben. „Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft. Ich freue mich deshalb besonders, dass Hunderttausende Ehrenamtliche in Berlin, die sich dankenswerterweise für unsere Gesellschaft engagieren, von dem neuen Gesetz profitieren“, sagt Frank Steffel. Das Gesetz ist rückwirkend zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten. Marcel Gewies n

Mehr Nachtflüge am TXL

Frank Steffel fordert Entlastung

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er Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Frank Steffel sieht die gestiegene Lärmbelastung der Anwohner im Nordwesten Berlins mit großer Sorge: „Es kann nicht sein, dass die Anwohner in Reinickendorf und Spandau die Unfähigkeit der FlughafenPlaner ausbaden müssen.“ Deshalb schlägt Frank Steffel vor: „Es gibt viele Möglichkeiten, den Flugverkehr insbesondere in den Abendstunden zu reduzieren. Viele Flüge könnten problemlos über Schönefeld abgeSo ruhig sieht die Abenddämmerung wickelt werden. Insbesondere die Fracht- und am TXL nur auf diesem Foto aus. Postmaschinen müssen nicht in Tegel landen. Auch die zahlreichen Privatflieger könnten den gischen Gründen den Flughafen TemFlughafen Schönefeld nutzen.“ pelhof geschlossen. Jetzt können wir Der scheinheilige Protest gegen den Fluglärm den Berliner Flugverkehr nicht mehr von SPD und Linken ärgert Frank Steffel: „Rotauf mehrere Schultern verteilen,“ sagt Rot hat entscheidend zum Chaos am BER beiFrank Steffel. getragen. Erst durch das ständige Verschieben Barbara Biesemaier-Spree n der Eröffnungstermine ist die Lärmbelastung im Nordwesten von Berlin so stark angestiegen.“ Wir bieten Ihnen vier optimal vernetzte Fachbereiche. Ein weiterer Faktor ist die Schließung Te m p e l h o f s . Der Flughawww.ttp.de fen hätte vieles auffangen und ttp . Im Kreis der Strategen damit die An. Steuerberatung wohner in Te. Wirtschaftsprüfung gel deutlich . Rechtsberatung entlasten kön. Unternehmensberatung nen: „Rot-Rot Flensburg . Süderbrarup . Schleswig . Neumünster . Husum . Berlin hat ohne Not und aus ideolo-

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Ringer im Kampf um Olympia

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eim 28. Internationalen Berlin-OlympicWrestling-Festival an Pfingsten zeigten im Sportpalast Berlin Tegel gut 400 Ringerinnen und Ringer mit spannenden und abwechselungsreichen Kämpfen, warum ein Herzstück der Olympischen Spiele ab 2020 nicht aus dem Programm genommen werden darf. Bis Ende Mai haben die Ringer eine Chance, bei der Exekutiv-Sitzung des IOC in St. Petersburg/Russland das Ringen als olympische Disziplin zu retten. Deshalb haben die Ringer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem benachbarten Ausland mit Delegationen der Botschaften aus Aserbaidschan, Georgien, Iran, Kasachstan, Russland, der Türkei, der Ukraine und den USA bei diesem Sportevent noch einmal mobil gemacht. Verbunden mit der Hoffnung, dass ein Berliner Ringer auch noch nach 2020 auf einer olympischen Matte antreten kann und Ringen nicht von Modesportarten wie Wushu oder Wakeboard verdrängt wird, waren Berlins Sport- und Innensenator Frank Henkel, der Abgeordnete des Deutschen Bundestages Dr. Frank Steffel sowie Reinickendorfs Sportstadtrat und Bürgermeister Frank Balzer eingeladen worden, gemeinsam mit dem Goldmedaillengewinner von 1992 in Barcelona Bundestrainer Maik Bullmann sowie dem letzten Nationaltrainer der DDR und heutigen Vizepräsi-

Auch die Kleinsten geben alles für den Erhalt des Ringens als olympische Disziplin. denten des Berliner Ringer-Verbands Peter Mandelkow im Sportpalast Tegel noch einmal deutlich Flagge zu zeigen. Wir danken für die zahlreichen Zuschauer, die die Ringer im Kampf um Olympia unterstützt haben. Hans Welge, Pressewart n

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len Tagen außer Montag frische, originale italienische Spezialitäten für alle Liebhaber der mediterranen Küche an. Wohntraum Betreiber: Dipl. Wi.-Ing. M. Motuk, Brunowstr. 10 Der Raumausstatter „Wohntraum“ wird seit vier Jahren von Herrn Motuk in der Brunowstraße 10 betrieben. Zuvor war das Geschäft in der nahe liegenden Veitstraße angesiedelt. Das Fachgeschäft bietet u.a. ein breites Sortiment an Bodenbelägen und Gardinen an. Seine Kunden schätzen vor allem die freundliche und kompetente Beratung.

Tegels NebenstraSSen

Die Brunowstraße

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egel ist das Herzstück unseres Heimatbezirks Reinickendorf. Dazu gehören vor allem die vielen kleinen Geschäfte. Jeder kennt die Hallen am Borsigturm oder das Tegel Center – aber Tegel lebt auch von seinen aktiven Nebenstraßen. Wir in Tegel wird in den kommenden Ausgaben die Straßen und ihre Geschäfte vorstellen. Brunowstraße zwischen Berliner Straße und Brunowplatz Der Namensgeber ist Ludwig Brunow (*3.7.1848 †11.6.1929), erster Verwaltungsbeamter der Gemeinde Tegel. Schon im Alter von 26 Jahren war Brunow hier Amtsvorsteher. Neun Jahre später wurde er zum ersten besoldeten Gemeindevorsteher gewählt. In seiner Amtszeit änderte sich Tegel erheblich. Das Dorf, im Einzugsbereich von Berlin gelegen, wurde ein aufstrebender Industrievorort. Während seines Wirkens wurden Straßen gepflastert und eine regelmäßige Verkehrsanbindung nach Berlin eingerichtet. Wichtige Infrastrukturmaßnahmen, die eine Voraussetzung für

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das Wachstum Tegels waren, wurden von ihm vorangetrieben: der Bau des Wasserwerks, die elektrische Straßenleitung, das Gaswerk und die Einrichtung einer Kanalisation. Mit der Benennung der Brunowstraße 1893/1894 setzte die Gemeinde ihm bereits zu Lebzeiten ein Denkmal. Nach fast 30-jähriger Tätigkeit für Tegel trat Ludwig Brunow 1903 krankheitsbedingt in den Ruhestand. Er starb am 11. Juni 1929. Slot-Haus Betreiber: Falco Gleich, Brunowstr. 14 Seit über drei Jahren befindet sich in der Brunowstraße 14 das Slot-Haus. Falco Gleich betreibt hier einen gut ausgestatteten Fachhandel für Carrera-Produkte der neuesten Generation. Darüber hinaus werden jeden Freitag ab 18 Uhr Modellauto-Rennevents angeboten, zu denen jeder Interessierte herzlich eingeladen ist. Trattoria da Silvana e Renato Betreiber: Silvana und Renato Mastrangelo, Brunowstr. 50 Früher befand sich die „Trattoria da Silvana e Renato“ in der Tegeler Fußgängerzone, seit einigen Jahren haben sich die stolzen Italiener mit ihrer Trattoria für die Brunowstraße entschieden. Das zweimalig mit dem Gastro Award (2003, 2009) in Gold ausgezeichnete Restaurant bietet an al-

Goldschmiede Denner Inhaber: Herr Grimm, Brunowstr. 51 Die in fünfter Generation geführte Goldschmiede Denner feiert dieses Jahr ihr 111-jähriges Bestehen. Die Goldschmiede selbst war schon Tummelplatz für einige Filme und Serien. So spielte einst Harald Juhnke einen Polizisten, der nach einem Einbruch in der Goldschmiede Denner drei Diebe dingfest machte. Die langjährige Kundschaft schätzt vor allem die persönliche und kompetente Betreuung. Die Goldschmiede Denner steht für modernen Schmuck genauso wie für klassische Eleganz. Julian Radecker n

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Historisches Tegel

Die Crystall-Eiswerke am Tegeler See

Links: Die Crytall-Eiswerke am Tegeler See, Abbildung aus dem Jahre 1894. Rechts: Eiswerkkanal, Eiswerke und Restaurant Strandschloss (1910).

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m ausgehenden 19. Jahrhundert benutzten Gastwirte, Lebensmittelhändler und wenige Haushalte Natureis zur Kühlung von Lebensmitteln. Die Produktion bzw. Lagerung erfolgte in sogenannten Eiswerken. In Tegel waren es die Crystall-Eiswerke, welche zunächst der Brauerei Germania gehörten. Das Natureis wurde zur entsprechenden Jahreszeit aus dem Tegeler See gewonnen. Wenn es nur galt, geringe Ansprüche zu befriedigen, dann wurden einfach nur Eisbrocken losgeschlagen und auf einem Pferdewagen abtransportiert. Bestand größerer Bedarf, wie dies bei den Tegeler Eiswerken der Fall war, so wurden Eisplatten mit Fuchsschwanzsägen (später auch mit Motor-Kreissägen) abgetrennt und floßartig mit Stangen vorwärts gestakt. Über den Eiswerkkanal gelangten die Eisschollen auf schrägen Rampen mittels Transportbänder in das Gebäude. Das hier eingelagerte Eis konnte durch Isoliermateri-

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al bis in den Sommer hinein aufbewahrt und vertrieben werden. 1896 erwarben Fournier & Gaertner das Werk. Fournier ließ 1898/99 gleich neben den Eiswerken das Restaurant Strandschloß mit einem Turm errichten, der zu einem Wahrzeichen von Tegel wurde. Als am 21. Juni 1906 der Turm des Restaurants brannte, griff das Feuer auch auf den Eisschuppen über und zerstörte diesen. Die Gemeinde Tegel genehmigte die Errichtung eines Neubaus, der in massiver Bauweise ausgeführt wurde. In den 1920er-Jahren verdrängten Kühlschränke und ganze Kühlanlagen immer mehr die Verwendung von Natureis. Dies hatte in Tegel zur Folge, dass die Räumlichkeiten des Eisschuppens im Verlauf der Zeit unterschiedlich genutzt und auch umgebaut wurden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude zerstört. Heute erinnert nur noch ein Teil des einstigen Eiswerkkanals (neben dem Minigolfplatz an der Sechserbrücke), im Sommer durch eine Bootsvermietung genutzt, daran, dass sich hier einmal Eiswerke befanden. Aus „Einst in Tegel“, Kunst & Kultur Tegel e.V. n

Baumspende

Neue Straßenbäume

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eim großen Sturm im Herbst des vergangenen Jahres hat Tegel zahlreiche Straßenbäume verloren. Dank des beherzten Eingreifens der Tegeler Feuerwehr, den fleißigen Helfern des THW und den vielen Tegelerinnen und Tegelern konnten die Schäden schnell wieder behoben werden. Besonders schön: Viele Menschen haben in den letzten Monaten neue Straßenbäume gespendet, damit die Lücken wieder geschlossen werden können. Unter den Spendern ist auch der Tegeler CDU-Abgeordnete Tim-Christopher Zeelen, MdA: „Der Sturm hat das Bild von Tegel schon verändert. Viele alte Bäume stehen

Baumspenden macht glücklich: TimChristopher Zeelen mit „Patenkind“. jetzt nicht mehr. Ich bin glücklich, dass sich so viele Menschen an der Spendenaktion beteiligt haben. Gemeinsam haben wir viel erreicht.“ Machen Sie mit und spenden auch Sie einen Straßenbaum in Tegel. Julian Radecker n

Ruder-Club Tegel 1886 e.V.

Freizeit- und Gesundheitssport

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er Ruder-Club Tegel ist nicht nur der älteste Sportverein in Reinickendorf, sondern er bietet als einziger Ruderclub in Deutschland ein mehrfach ausgezeichnetes Freizeit- und Gesundheitssportprogramm auch für Nichtmitglieder an. Grundlage der Kursangebote sind die Ruderkurse. Mit seinen neuen Sporträumen kann der Ruder-Club Tegel nicht nur für seine Mitglieder, sondern auch für sein Freizeitprogramm weitere Kurse anbieten. Hierzu zählen im aktuellen Frühlings-/Sommerprogramm neben dem weltweit neuen Group-Fitnesstraining (Hot Iron Workout) auch Pilates, Fit-Mix, Rücken-Mix und Gymnastik-Mix für alle Generationen. Zu unseren Standards gehören unsere beliebten Kinderkurse (für Kinder ab dem Lauf- bis zum Schulalter) und die vielen AquaFitness- und Aqua-Jogging-Kurse sowie unsere Nordic-Walking-Angebote. Nicht verpas-

sen sollten Sie nach den Sommerferien eine Tagesfahrt in einem Kirchboot, dem größten Ruderboot der Welt. Falls Sie noch kein Kursheft haben, können Sie es auch jederzeit auf unserer Internetseite www.rctegel.de einsehen oder sich dort gleich für Kurse anmelden. Lutz Redlinger, Sport- & Pressewart n

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Neues vom Segel-Club Frithjof-Haveleck

Odin fährt wieder

Eine frohe Nachricht für alle Tegeler und Wandertouristen: Die Odin verbindet wieder das Festland mit den Inseln des Tegeler Sees.

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n der letzten Ausgabe dieses Blattes wurde von der letzten Fahrt des Fährschiffes Odin IV berichtet.

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Nun wird der Bremer Kaufmann Werner Haberkern die Fährlinie zwischen den Ufern von Tegel, Reinickendorf und Spandau wieder aufnehmen. An den Wochenenden von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen verkehrt die öffentliche Fähre mit den allgemein bekannten Anlegestellen, zusätzlich wird diese Fähre auch am „Hotel & Restaurant Igel“ anlegen, um die Attraktivität der Verbindung zu erhöhen. Die Fähre verkehrt im Gegensatz zum früheren Betrieb im Zwei-Stunden-Takt. Die Fahrpreise liegen je nach Fahrstrecke zwischen 1,- bis 3,Euro und sind damit durchaus fair. Überwiegend für die Inselbewohner von Valentinswerder verkehrt Montag bis Donnerstag ein Zubringerdienst zur Insel von Havelspitze und Tegelort. Damit ist auch für unseren Segelverein eine ausreichende Versorgung gesichert. Paul Gerard, Vorsitzender SCF-H n

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Nah am Wasser gebaut...?

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mweltschutz ist auch in Deutschland ein wichtiges Thema. Umso erfreulicher ist es, dass sich der Wasserverbrauch in den letzten Jahrzehnten deutlich reduziert hat. Allein in Berlin lässt sich ein Rückgang um 45 Prozent innerhalb von zwanzig Jahren feststellen. Für viele Menschen in Berlin ist diese Freude allerdings getrübt. Denn mit den geringeren Entnahmemengen geht ein Anstieg des Grundwasserspiegels einher. Besonders betroffen ist hiervon das Berliner Urstromtal. In seinem sandigen Untergrund speichert sich das Grundwasser. Auch der Berliner Norden, und damit ebenfalls Tegel, ist von der Problematik betroffen, da sich das Urstromtal wie ein Band von Süd-Ost nach Nord-West durch Berlin zieht. Probleme durch ansteigendes Grundwasser sind etwa Unterspülungen, feuchte Keller und höhere Baukosten. Zusätzlich können etwa starke Regenfälle den Grundwasserspiegel kurzfristig noch mehr ansteigen lassen, so dass es zur Vernässung von Kellern kommen kann. Besonders in Heiligensee sind diese Auswirkungen schon zu spüren. Der Bezirks-Umweltausschuss befasst sich be-

Oft helfen nur noch Gummistiefel gegen nasse Füße. reits seit Längerem mit dieser Thematik und auch im Senat ist das Problem bekannt, weshalb der „Runde Tisch Grundwasser“ ins Leben gerufen wurde. Es wird überlegt, wie siedlungsverträgliche Grundwasserstände erreicht werden können. Betroffene und interessierte Bürger finden auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt weitere Informationen. Barbara Biesemaier-Spree n

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enn Sie durch Alt-Tegel zur Greenwichpromenade gehen, wird Ihnen auf der alten Dorfaue von Alt-Tegel sicher die evangelische Kirche auffallen. An Stelle dieser im Jahre 1911 errichteten Kirche befanden sich zuvor bereits vier Kirchen sowie ein germanischer und ein slawischer Friedhof. Erst 1894 wurde Tegel eine selbstständige evangelische Kirchengemeinde, nachdem sie zuvor für 572 Jahre an Dalldorf (heute Wittenau) gebunden war. Am 19. Januar 1912 wurde in der „neuen“ evangelischen Kirche Alt-Tegel der erste Gottesdienst gefeiert, woran im vergangenen Jahr zum 100-jährigen Jubiläum mit einem Festgottesdienst im Januar und einer Festwoche im Sommer erinnert wurde. Unsere Gemeinde hat fast dreitausend Mitglieder. Zahlreiche Gruppen, von der Krabbelgruppe bis zum Seniorenkreis, von den Hobby-Malern bis zum Blinden-Bibelkreis, sorgen dafür, dass unsere Gemeindeglieder und Gäste die Gemeinschaft erleben können. Vor allem die „offene Kirche“ am Sonntagnachmittag und die Konzerte locken viele Besucher aus ganz Berlin an. Apropos Konzerte: Wenn Sie oder Ihre Kinder und Enkel nicht nur Musik hören, sondern auch selbst machen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, in den Chören mitzusingen, die unsere neue Kirchenmusikerin, Frau Fritz, ins Leben gerufen hat. Der Erwachsenenchor trifft sich am Donnerstagabend, die Kinderchöre am Freitagnachmittag. Auch zu unseren weiteren Veranstaltungen sind Sie natürlich herzlich eingeladen, nicht zuletzt, zum Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr. Viele weitere Informationen finden Sie bitte unter www.ev-kirche-alttegel.de. Schauen Sie gerne bei uns vorbei! Wolfgang Spree, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates n

Evangelische Kirche Alt-Tegel: Idyllisch gelegen zwischen alten Bäumen auf dem Dorfanger.

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Nordberliner SC

Verkehr

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Mädchenpower

anz groß im Kommen – Mädchenpower im Fußball! Es hat sich noch nicht überall herumgesprochen – bei uns, beim Nordberliner SC, spielen seit 2010 auch die Mädchen „ohne Jungs“ Fußball. Die „Ältesten“ (elf und zwölf Jahre) haben sich in ihrer dritten Saison sogar für die höchste Spielklasse in Berlin bei den D-Juniorinnen qualifiziert und spielen gegen Berliner Spitzenteams wie den 1. FC Union oder 1. FC Lübars. Für die neue Saison suchen die Ladys noch weitere Spielerinnen in den genannten Altersklassen und auch noch einen Trainer/eine Trainerin für die Jüngs-

Tempo 30 überall?

Mädchenpower: F- und E-Mädchen des Nordberliner SC im angriffslustigen Neon-Dress. ten. Weitere Informationen findet Ihr auf www. nordberliner-sc.de. Carola Verninnen n

aufruf zum ehrenamt Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, jeder Verein wird geführt durch die Leistung Ehrenamtlicher! Wenn Sie Zeit übrig haben und sich dafür einsetzen möchten, dass Kinder Sport betreiben, dann melden Sie sich doch gerne bei uns.

Tegeler Insel

Endlich Baubeginn ab Mai 2013

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ie GBI Wohnungsbau GmbH offeriert sieben Stadthäuser mit insgesamt 48 attraktiven 3- bis 4-Zimmer-Eigentumswohnungen auf einer etwa 0,9 Hektar großen Insel. Die architektonisch harmonierenden und anspruchsvollen Baukörper entstehen direkt an den Wasserseiten und bieten einen herr-

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lichen Ausblick. Wer kann schon sagen, dass er auf einer Insel wohnt? Ein besonderes Highlight sind die optionalen Schiffsliegeplätze. Eine schwellenfreie Ausführung, Aufzüge in alle Etagen, Terrasse oder Balkon in allen Einheiten, Fußbodenheizung, Master- und Gästebäder, elektrische Außenrollläden, Solarthermie und optionale Pkw-Stellplätze sind weitere exklusive Details. Die Ausstattung ist in zwei hochwertigen Designlinien erhältlich: Undine mit weicher, sinnlicher Formgebung und Neptun mit klarer, puristischer Eleganz. Die Insel ist durch drei Fußgängerbrücken (Georgsteg im Südwesten, Alexandersteg im Südosten und Wilhelmsteg im Nordwesten) mit dem Hafen verbunden. Der U-Bahnhof Alt-Tegel befindet sich nur wenige Gehminuten entfernt. Tim Akyol n

ie die aktuellen Diskussionen im Bezirk ans Licht gebracht haben, steht bei der kommenden Bundestagswahl auch ein Thema zur Entscheidung, welches jeden von uns direkt betreffen wird. Auf Betreiben der Grünen soll es unter RotGrün bei der Frage von Tempo 30 oder Tempo 50 zu einem „Paradigmenwechsel“ kommen: Generell soll innerorts nur noch Tempo 30 gelten, nur bei vereinzelten Ausnahmen will man Tempo 50 in den Städten erlauben. Die Frage von Verkehrsberuhigung und Tempobremsen war lange Zeit ein Hauptanliegen von Verkehrspolitik. In den Zeiten, in denen der Individualverkehr zunahm, wurde es notwendig, Beschränkungen vorzunehmen. In Zeiten von Flüsterasphalt, emissionsoptimierten Fahrzeugen, stagnierenden Verkehrszahlen und dem auf Tempo 30 umgestellten Nebenstraßennetz in Wohngebieten rückt nunmehr aber die Frage der Leistungsfähigkeit unserer Hauptstraßen in den Mittelpunkt. Die so genannten Hauptstraßen sollen den Verkehr kanalisieren und die Lebensqualität in den Wohnquartieren erhöhen, denn die Nebenstra-

ßen werden so vom Durchgangsverkehr entlastet. Gibt es in Haupt- und Nebenstraßen aber dieselben Verkehrsbeschränkungen, fällt diese entlastende Wirkung für die kleinen Wohnstraßen weg. Wohngebiete werden so wieder als Umgehungsstraßen attraktiv. Die CDU lehnt dies entschieden ab. Frank Marten n

wir wollen: • leistungsfähige Straßen, um den Verkehr sinnvoll zu bündeln • entlastete Wohngebiete und ruhige Nebenstraßen • Tempo 50 auf Hauptstraßen auch nachts, insbesondere entlang der Buslinien • Verkehrsbeschränkungen nur dort, wo besondere Umstände dies erfordern

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schlusspunkt

buchverlosung

Die Welt hinter Gittern

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uch Betrüger, Mörder und Drogendealer brauchen ärztliche Hilfe. 16 Jahre lang arbeitete Regina Strehl als Ärztin im Strafvollzug. Welchen Zwängen die Insassen ausgeliefert sind, die – stets bewacht vom „Grauen Dienst“, den Vollzugsbeamten – häufig auf Dolmetscher angewiesen sind und die bedrückende Enge ihrer Welt ertragen müssen, zeichnet sie mit klaren, eindringlichen Worten nach. Dabei macht sie die Gefängnismau-

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Liebe Nachbarn!

ern transparent und zeigt, dass nicht nur die Verurteilten, sondern auch die Mitarbeiter Eingeschlossene sind. Ein spannender Insider-Report über eine fremde Welt. Wir verlosen drei Exemplare von „Die Welt hinter Gittern“. Schicken Sie uns eine Postkarte mit dem Kennwort „Buchverlosung“ an CDU Reinickendorf, Oraniendamm 10-6, Aufgang D, 13469 Berlin. Einsendeschluss ist der 15.06.2013. Unter allen Teilnehmern werden die Gewinner per Los ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. n

agenda Jeden Dienstag 13 Uhr Tegeler Lunchkonzerte. Eintritt frei Ort: Tegel-Center Sonntag, 26. Mai 10.30 Uhr 1. Tegeler Geschichtssonntag. Verschiedene Angebote bis 20 Uhr Ort: Denkmal für August Wietholz (Findling), hinter Kirche Alt-Tegel

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or wenigen Wochen haben wir als Tegeler CDU eine Kampagne gestartet, in der sich Mitglieder vorstellen und Gesicht für die Union zeigen – mit ihren persönlichen Biografien und Beweggründen, sich für die CDU zu engagieren. Auch in dieser Ausgabe finden Sie natürlich ein Motiv von einem unserer Mitglieder. Die CDU ist eine Volkspartei durch ihre Mitglieder und keine Partei nur aus Politikern, Senatoren und Ministern. Einen Querschnitt dieser Volkspartei wollen wir durch diese Motive deutlich machen. Diese Kampagne wird in den kommenden Monaten regelmäßig in Tegel – zum Beispiel in den Schaukästen der CDU – und im Internet zu sehen sein. Schauen Sie einfach nach unter www.cdu-tegel.de/facebook. Die Tegeler CDU ist die größte Partei in Tegel und versteht sich als Sprachrohr der Tegeler Interessen bei Entscheidungen zu Projekten oder Vorhaben zum Senat oder Bezirksamt. Auch durch diese vorliegende Zeitschrift machen wir das deutlich und wollen Sie über unsere Arbeit und Ziele informieren. Wir sind für Sie und Tegel da. Eine schöne Sommerzeit wünscht Ihnen Dirk Steffel, Vorsitzender der CDU Tegel n

Sonntag, 26. Mai 15 Uhr Tegeler Promenadenkonzert der Musikschule Reinickendorf, Flat Walters Big Band. Eintritt frei Ort: Greenwichpromenade Sonntag, 16. Juni 15 Uhr Tegeler Promenadenkonzert der Musikschule Reinickendorf, Soulful Delight, Mädchenband „Flying four“, Kirchmair-Hellmann-Duo. Eintritt frei Ort: Greenwichpromenade Freitag, 21. Juni 22 Uhr Fête de la Nuit – Livemusik in Tegel Ort: Hafenbar, Tegeler Seeterrassen

impressum Herausgeber: CDU Tegel, Oraniendamm 10-6, Aufgang D, 13469 Berlin, Tel: 4961246, www.cdu-tegel.de Auflage: 10.000 St. Chefredaktion & Anzeigenleitung: Marcel Gewies (V.i.S.d.P.), Barbara Biesemaier-Spree, Tim-Christopher Zeelen Fotos: Barbara Biesemaier-Spree

Redaktion: Jutta Döring, Henry Göritz, Elfi Kaschig, Julian Radecker, Dirk Steffel Layout & Satz: Johannes Eydinger Druck & Verlag: Akolut UG, Edelhofdamm 52, 13465 Berlin, hallo@akolut.de Verwendung von Anzeigen oder red­ akti­onellen Beiträge ohne Genehmigung des Herausgebers nicht gestattet.

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Unverbindliche Illustration

Land in Sicht. Tegels Vielfalt entern. Auf der Tegeler Insel entsteht ElysIon 44. Die Insel der seligen. Sieben Stadthäuser mit 48 Eigentumswohnungen der Extraklasse, alle mit Wasserblick, 3 bis 4 Zimmer, großzügig geschnitten, PKW-Stellplätze, Parkett- oder Dielenböden mit Fußbodenheizung, Master- und Gästebäder, lichtdurchflutete Räume und zwei aufeinander abgestimmte Ausstattungsvarianten in sorgfältigster Verarbeitung. VERKAUF - Inselresidenz ElysIon 44 Tim Akyol Telefon (030) 31 99 87 24 Mobil 0178-40 77 338 tim.akyol@gbi.ag Bitte vereinbaren Sie einen individuellen Termin für ein persönliches Gespräch. Sie können gerne bei uns eine Wohnung reservieren – kostenfrei und für einen bestimmten Zeitraum.


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