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KreuzlingerZeitung p - S 29 n e 6–

Auflage: 22 240 Exemplare

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13. 9. 2013 Nr. 37

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INHALT Nachfrage schwankt Die Zukunft der Kreuzlinger Horte ist auch in diesem Jahr wieder fraglich. Bei der Finanzierung sieht der Trägerverein die Stadt in der Pflicht. Diese will aber nur zahlen, wenn es absolute Kostentransparenz gibt. Eine Studie brachte ans Licht: Die Auslastung ist zu gering. Seite 3

Pro und Contra Am 22. September haben die Schweizer StimmbĂźrger die Qual der Wahl. Zur Abstimmung steht die Abschaffung der Wehrpflicht. Wir haben die Argumente der BefĂźrworter und Gegner ausfĂźhrlich gegenĂźbergestellt. Seiten 4 & 5

25 Jahre Kultur Z88 heisst der Kulturverein, der an der Hauptstrasse 88 regelmässig in ehrenamtlicher Arbeit Musik-, Filmund Theater-Veranstaltungen organisiert. Begonnen haben die Aktivisten vor 25 Jahren. Daher der Name: Z fßr ein Kulturzentrum und 88 fßr das Startjahr. Das Jubiläum wird heute und morgen gefeiert. Seite 13

Ein Krimi in Tägerwilen Der Inhalt des Klassikers Tod auf dem Nil nach Agatha Christie dßrfte weithin bekannt sein. Eine reiche Erbin muss sterben, Poirot ermittelt. Nun fßhrt das Tägerwiler Theater den Krimi auf, gestern war Premiere. Das Publikum sah eine ausserordentliche Produktion, in der insgesamt 30 Personen auf den Bßhnen stehen. Seite 7

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KreuzlingerZeitung

Nr. 37

13. September 2013

DRITTE SEITE

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Horte mit zu geringer Auslastung Die Diskussion um die vier Kreuzlinger Horte hält weiter an. Nachdem Stadträtin Barbara Kern in ihrer Stellungnahme vergangene Woche von «Optimierungsmöglichkeiten» bezüglich der Organisation der Horte sprach, stellt sich nun die Frage, welche sie genau meint.

und Doppelverdiener stärker vertreten, ist dies bei den Horten allerdings genau umgekehrt. «Hier haben wir auch viele Sozialfälle», so Baur. Folglich ist der Eigenfinanzierungsgrad der beiden Betreuungseinrichtungen unterschiedlich hoch. Mittlerweile ist auch die internationale Finanzkrise beim VKK angekommen: «Das Geschäftsjahr 2010/11 war super, dann haben aber viele Gutverdiener ihre Jobs verloren.»

Kern möchte keine Details preisgeben. Zu erfahren war allerdings das Ergebnis des Berichts – eine zu geringe Auslastung der Horte. Dies bestätigt VKK-Geschäftsführerin Margarete Baur, macht dafür aber Gründe verantwortlich, die nicht in der Organisation liegen. «Es gibt einfach Betreuungszeiten, die von den Eltern weniger stark nachgefragt werden.»

Unterschiedlich hohe Nachfrage Kreuzlingen. Konkret möchte die SPStadträtin darauf nicht eingehen und begründet dies mit den «laufenden Verhandlungen» mit dem Verein Kreuzlinger Kinderkrippen um die fragliche Fortführung des Hortbetriebs. Sie liess aber durchblicken, dass die Finanzen das Thema seien. Um die Geschäfte und finanzielle Situation der Horte zu durchleuchten, gab die Stadt beim Tägerwiler Wirtschaftsprüfungs- und Treuhandunternehmen TWS Confides AG eine Untersuchung in Auftrag, die mittlerweile abgeschlossen ist. Autorin Suzana Lepen wollte sich auf Anfrage nicht dazu äussern, auch Stadträtin

Alle Horte sind bereits vor Schul- und Kindergartenbeginn geöffnet, um berufstätigen Eltern entgegen zu kommen. Danach gibt es für die Kinder Mittagessen und Nachmittagsbetreuung. Während der Mittwochnachmittag – weil schulfrei – am wenigsten gefragt sei und auch am Vormittag vor dem Unterricht nicht so viele Kinder kommen, habe man zum Mittagessen und an anderen Nachmittagen keine Kapazitäten mehr frei. Rein kaufmännisch betrachtet ist Baur zufolge das Hauptproblem: «Ich kann nicht nur den Morgen und den Nachmittag verkaufen.» Vielfach bleiben deshalb Betreuungsplätze frei,

Hier hat die Schule Kreuzlingen dem VKK grosszügige Räume zur Verfügung Bilder: Thomas Martens gestellt.

Nur Finanzen im Blick

Der Hort Bernegg befindet sich seit diesem Sommer im Schulhaus Weinburg.

das Personal muss aber dennoch bezahlt werden. Dies ist ein grosser Unterschied zur erfolgreichen Kinderkrippe Felsenburg, die ebenfalls vom VKK betrieben wird und mit der die Horte immer wieder gerne verglichen werden. «Das ist aber nicht korrekt», stellt Baur fest. «Die Betreuung in der Krippe ist wesentlich flexibler.» Hingegen sind die Horte starr an den fixen Zeiten von Kindergärten und Schulen ausgerichtet. Ein schiefes Bild gibt es auch bei der Einnahmesituation. Die Elternbeiträge sind bei Horten und Krippen zwar gleichermassen nach Einkommen gestaffelt. Sind bei den Krippen die höheren Einkommensgruppen

Die Geschäftsführerin kritisiert deshalb, dass sich die TWS-Untersuchung allein auf finanzielle Aspekte beschränke: «Unsere betrieblichen Abläufe wurden nie angeschaut, ich habe die Frau (Lepen, Anm. d. Red.) auch nie persönlich kennengelernt.» Der Bericht wurde also lediglich auf Grund von Jahresrechnungen angefertigt. Trotz aller momentanen Probleme hat Margarete Baur nach wie vor grosse Freude an ihrem Beruf, den sie nun schon seit fast 30 Jahren ausübt, zwölf davon in Kreuzlingen. In der Schweiz hat die gebürtige Österreicherin und gelernte Kindergärtnerin auch das eidgenössische Diplom für Heimleitung erworben.

Neue Räume und Küche Erst vor wenigen Wochen konnte sie mit ihrem vierköpfigen Team vom Hort Bernegg neue Räumlichkeiten im Schulhaus Weinburg beziehen. Auch der Essenslieferant für alle vier Horte ist neu. Nachdem das Restaurant Burg viele Jahre dafür zuständig war, hat jetzt Reto Eppenberger vom «La Taverna» und «Fischerhaus» das Mittagessen für die rund 120 Kinder übernommen. Die Zertifizierung gemäss Perspektive Thurgau ist gerade in Arbeit. Thomas Martens Anzeige

Schweiz schwächen?

• Die «Freiwillige Milizarmee» ist eine Illusion. • Das Erfolgsmodell Schweiz wird zerstört. • Die Sicherheit von Land und Bevölkerung ist nicht mehr gewährleistet. • Ziel ist die Abschaffung der Armee.

Darum am 22. September:

NEIN zur Unsicherheits-Initiative

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Nein zur Aufhebung der Wehrpflicht


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Nr. 37

13. September 2013

Sandsack statt Sturmgewehr Die Initiative «Ja zur Aufhebung der Militärpflicht» sieht vor, die allgemeine Wehrpflicht abzuschaffen. Sowohl Armee als auch Zivildienst sollen dabei als freiwillige Dienste bestehen bleiben und die Armee weiter als Milizarmee geführt werden. Am Parteitag in Weinfelden beschloss die SP Thurgau mit 21 Ja- und acht Nein-Stimmen, bei vier Enthaltungen, die Ja-Parole. Die Präsidentin der SP Thurgau, Barbara Kern, und Juso-Mitglied Andrin Theus argumentieren, warum die Wehrpflicht aufzuheben ist.

In verschiedenen Schweizer Städten, wie hier in Zug, machten Befürworter der Initiative mit phantasievollen Aktionen und Friedensmärschen auf ihr Anliegen aufmerksam. Im Thurgau waren Demos wie diese nach Angaben der Bild: zvg Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) allerdings Mangelware.

Veraltetes Armeewesen eines modernen Staates

Die Wehrpflicht ist sinnlos und veraltet

Die Schweizer Armee ist momentan eine Ideenschmiede für manchen national bekannten Komiker. Sie liefert erstklassige Pointen, das Traurige da-

Die Schweiz befindet sich mitten im Herzen von Europa. Eine kriegerische Auseinandersetzung ist somit unwahrscheinlich. Die Schweiz ist zwar nicht Mitglied der EU, aber sie ist Teil dieser und somit ein wichtiger Handelspartner – trotz gewisser politischer Probleme. Die Schweiz ist Teil dieses Freundschafts- und Friedensbündnisses. Wir brauchen kein 100000 Mann starkes Heer, um unsere Landesgrenzen zu verteidigen. Die Folge der Initiative ist eine Freiwilligen-Armee, die nach wie vor nach dem Milizprinzip organisiert wäre.

Wehrpflicht abschaffen

Pro ran ist jedoch, dass dies für viele junge Männer gar nicht witzig ist. Betrachtet man das aktuelle Armeewesen etwas genauer, muss man feststellen, dass dieses leider überhaupt nicht mehr zeitgemäss ist.

Freiwilliger Zivildienst Mit der Annahme der Initiative würde der Zivildienst für alle geöffnet. Die Initiative fördert damit sinnvolles Engagement für die Gesellschaft.

Und der Katastrophenschutz? Die Katastrophenhilfe ist mit der Aufhebung der Wehrpflicht nicht gefährdet. Die Armee wendet nur 0,06 Prozent aller Diensttage dafür auf. Die Aufhebung der Wehrpflicht setzt fi-

Nur wenige leisten alle Diensttage Schon heute werden nur 52 Prozent der Stellungspflichtigen in die Armee eingeteilt. Knapp ein Drittel aller Stellungspflichtigen leisten ihren Militärdienst bis zum Ende. Alle anderen werden entlassen, ohne alle Diensttage geleistet zu haben. Diese Zahlen zeigen: Die Armee braucht nur noch einen Bruchteil der Männer eines Jahrgangs.

Die Wehrpflicht ist teuer

Selbstbestimmung und Gleichberechtigung

Die Wehrpflicht zwingt junge Männer in der Schweiz zum Militärdienst und kostet uns jährlich 4,7 Milliarden Franken. Durch Arbeitsausfälle kommen nochmals Kosten von vier Milliarden für die Wirtschaft dazu. Mit 100 000 Armeeangehörigen hat die Schweiz so viele Soldaten wie Österreich, Belgien, Schweden und Norwegen zusammen. Die Initiative schafft diesen sinnlosen staatlichen Zwang ab und macht die Armee kleiner und weniger teuer.

Männer und Frauen sollten selber entscheiden, ob sie Militärdienst leisten möchten oder nicht. Viele Männer würden sich lieber um ihre Kinder kümmern oder ihre Ausbildung abschliessen, anstatt ins Militär zu gehen und Krieg zu spielen. Eine Frau kann, aber muss keinen Dienst leisten, ein Mann muss an die Aushebung und sich für Armee, Zivilschutz usw. einteilen lassen. Gesetze, die Männer und Frauen nicht gleich behandeln, sind nicht mehr zeitgemäss.

Wo ist der Feind? Die Schweizer Armee,

nanzielle und menschliche Mittel frei, die in einem zivil organisierten Katastrophenschutz sinnvoller eingesetzt werden können. Um Sandsäcke zu füllen, braucht man kein Sturmgewehr. Zusammenfassung: tm


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ABSTIMMUNG

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Wehrpflicht ist Bürgerpflicht den würden und welche Anreize dazu nötig wären. Ein effizienter Sicherheitsverbund Schweiz braucht eine Reserve von 100000 Armeeangehörigen. Dieser Mobilmachungsbestand ist nicht vergleichbar mit der Zahl der stehenden Truppen in anderen europäischen Ländern. Eine kleinere Freiwilligenmiliz könnte zwar günstiger sein als die heutige Armee, sie wäre jedoch auch weniger leistungsfähig. Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz müssten Leistungen übernehmen; die Kosten würden damit auf Kantone und Gemeinden überwälzt.

Gegen die Abschaffung der Wehrpflicht hat sich im Thurgau ein überparteiliches Komitee gebildet, dem bekannte Persönlichkeiten beigetreten sind. In Weinfelden stellte es sich und seine Argumente vor. Weinfelden. Ständerätin Brigitte Häberli (CVP) nennt die fünf Hauptargumente gegen den Vorstoss der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA): • Die Miliz entspricht unserem Staatsaufbau und unserer Wehrtradition perfekt. • Die Milizarmee bildet in der Willensnation Schweiz eine einzigartige Klammer des nationalen Zusammenhaltes. • Die Schweizer Miliz schöpft aus dem Reservoir der privaten Wirtschaft. Das Ausland beneidet uns um die Symbiose von Armee und Wirtschaft. • Die Milizarmee ist immer dann da, wenn der Staat sie braucht. Gut gerüstet, gut ausgebildet, straff geführt steht sie dann bereit, wenn Not am Mann ist: Sie stellt auch finanziell mit Abstand die günstigste Lösung dar. • Die Wehrpflicht gewährleistet, dass die Armee genug Soldaten in guter Qualität rekrutiert.

V.l.: Marcel Schuler, Walter Schönholzer, Brigitte Häberli, Markus Hausammann und Reto Maurer vom überparteilichen Komitee sagen «Nein». Bild: zvg

FDP.Die Liberalen Thurgau, und Marcel Schuler, Vorstandsmitglied Jungfreisinnige Thurgau, vertieften jeder aus seiner Sicht die Argumente. Auch aus Sicht der vielfältigen Thurgauer Wirtschaft spricht laut Nationalrat Hausammann und FDP-Präsident Schönholzer alles für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht. Ebenso haben die jungen Thurgauerinnen und Thurgauer gemäss Marcel Schuler allen Grund, zur Armee, zur Miliz und zur Wehrpflicht zu stehen.

Fundamentale Bedeutung Im Namen der Thurgauer Wehrverbände rief Oberstleutnant Reto Maurer, Präsident der Kantonalen Offiziersgesellschaft, in Erinnerung, welch fundamentale Bedeutung die allgemeine Wehrpflicht für die Milizarmee hat. Maurer wandte sich insbesondere gegen die «unsägliche» Freiwillige Miliz, die es gar nicht gibt, und gegen die Berufsarmee, die das Schweizervolk nicht will.

Namhafte Personen Dem Thurgauer Komitee gegen die Unsicherheits-Initiative traten namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wehrverbänden bei. Namentlich gehören ihm Ständerätin Häberli, Ständerat Roland Eberle, Nationalrätin Verena Herzog sowie die Nationalräte Hausammann, Christian Lohr und Hans-Jörg Walter an. Das Komitee kämpft für ein wuchtiges Nein-Volksmehr und die Thurgauer Standesstimme am 22. September. allzeit bereit. Bild: Schweizer Armee–ZEM

Bundesrat sagt Nein Mit Überzeugung und Herzblut sprach sich die erste Thurgauer Ständerätin für das NEIN zur Unsicherheits-Initiative aus. Nationalrat Markus Hausammann (SVP), Kantonsrat Walter Schönholzer, Präsident der

Die Wehrpflicht soll in der Schweiz beibehalten werden, fordert auch der Bundesrat. Ihm zufolge ermöglicht sie eine gesellschaftlich fest verankerte Armee und ist Teil des staatspolitischen Selbstverständnisses der

Schweiz. Die Annahme der Initiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» würde die Sicherheit von Land und Bevölkerung massiv gefährden. Die Armee könnte ihre heutigen Aufgaben nicht mehr erfüllen. Sie wäre davon abhängig, ob sich genügend geeignete Freiwillige melden. Die Militärdienstpflicht (Wehrpflicht) ist für die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung nötig. Sie ermöglicht es, genügend gut ausgebildete Truppen und Kader zu rekrutieren und auch aufzubieten, wenn sie benötigt werden. Die Sicherheit für unser Gemeinwesen, unseren Wohlstand und unsere Wirtschaft ist zu wichtig, um sie der Freiwilligkeit zu überlassen.

Leistungen nicht mehr garantiert

Wehrpflicht abschaffen

Contra Die Armee hat einen volkswirtschaftlichen Nutzen. Sie vergibt der Wirtschaft jährlich Aufträge im Umfang von rund 2,5 Milliarden Franken und leistet Lohnzahlungen von rund 1,4 Milliarden Franken, welche in die Volkswirtschaft zurückfliessen. Die Armee sichert rund 9000 Arbeitsplätze, die gerade für Randregionen sehr wichtig sind. Die Wehrpflicht ist in der Schweiz staatspolitisch verankert. Das politische System lebt von der Vorstellung, dass Rechte auch mit Pflichten verbunden sind. Das gilt auch für die Armee: Wehrpflicht ist Bürgerpflicht. Zusammenfassung: tm

Bei einer Annahme der Volksinitiative würde die Handlungsfähigkeit der Schweiz beeinträchtigt. Die von der Armee geforderten Leistungen könnten nicht mehr garantiert werden. Sollte sich die sicherheitspolitische Lage in Zukunft plötzlich verschlechtern, könnte die Schweiz nicht rasch genug darauf reagieren. Eine Aufhebung der Wehrpflicht könnte somit im Notfall nicht schnell genug rückgängig gemacht und so könnten nicht rechtzeitig genügend Truppen für den Einsatz ausgebildet werden. Restaurant Rössli Kein anderes Land Roland König hat seine Streitkräfte als Schmittenstrasse 4 Freiwilligenmiliz organi8574 Oberhofen-Lengwil siert. Die Schweizer Armee müsste von Grund Cordonbleu-Festival auf neu gestaltet werden, Vom 12. 9. bis 23. 9. 2013 wenn sie auf einer solchen beruhen sollte. Es ist 071 688 11 88 unklar, ob sich genügend www.roessli-oberhofen.ch geeignete Freiwillige mel-


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THEATER

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Die grosse Jubiläums-Aufführung bei den Proben, auch wenn sie nicht nicht auf der Bühne standen, in der Rolle.» Selbst für eine vergleichsweise kleine Rolle wie ihre, sie spielt die Heizerin Roberta Grandjean, wurde dies konsequent durchgezogen.

Gestern Abend feierte das Theater Tägerwilen sein 20Jahr-Jubiläum vor ausverkauftem Haus. Zu sehen ist mit «Mord an Bord» ein echter Klassiker von Agatha Christie, für dessen Aufführung die Bürgerhalle zum Luxusdampfer wird. Temporeich bespielt das 30-köpfige Ensemble mehrere Bühnen. Tägerwilen. Der Krimi ist ein wahrer Jubiläums-Kracher. Musiker mit eingerechnet, fegen so viele Menschen wie nie zuvor über die Bretter der Bürgerhalle, alle stilecht nach der Mode der 20er und 30er-Jahre gekleidet. Ein Spektakel mit Spannung und toller Musik, bei dem natürlich auch Spass und Unterhaltung nicht zu kurz kommen. Regisseurin Michaela Bauer meisterte dabei die Herausforderung, «Mord an Bord» flott zu inszenieren und allen Mitwirkenden Raum zu geben. «Das Stück bot sich dazu an, viele Passagiere mit an Bord zu nehmen», sagt sie mit heiserer Stimme nach der intensiven Probezeit. Schwierigkeiten, genug Mitwirkende zu finden, hatte das Theater indes nicht. Über die Tägerwiler Post wurde beispielsweise ein Aufruf lanciert. Beworben haben sich letztendlich nicht nur Tägerwiler, sondern begeisterte Laien aus der ganzen Region. Sie dürfen in ihren verschiedenen Schweizer und deutschen Dialekten und auf französisch und italienisch reden, was ihnen erstaunliche Authentizität verleiht. «Nur in ihrer eigenen Mundart können Nicht-Profis

... und haben Spass!

Auf der «Balkon-Bühne»: Crewmitglieder beobachten und kommentieren das Geschehen (v. l. Thomas Lehmann, Annette Günzler, Gerhard Beck). Bild: sb

mit Herz spielen», verdeutlicht die Konstanzerin Bauer, welche seit 20 Jahren im Thurgau lebt und auch selber mal auf der Bühne steht. Fürs Tägerwiler Theater ist es das vierte Stück, welches sie inszeniert. Mit der Leistung ihrer Truppe ist sie sehr zufrieden. «Das funktioniert nur, wenn alle Lust haben», sagt die Theaterpädagogin angesichts der Ausmasse der Produktion.

Laien arbeiteten hart ... Die Proben zum Agatha ChristieKlassiker begannen gruppenweise schon im April. Im August und September wurde es dann noch intensiver für das 30-köpfige Ensemble. Um

alle im Stück zu integrieren, musste Bauer Rollen dazu schreiben. So werden viele, die den Film «Tod auf dem Nil» noch präsent haben, einige Entdeckungen machen können. Auch ungewöhnlich: Menschen jeden Alters spielen mit, vom Teenager bis zur Oma sind mehrere Generationen vertreten. «Das freut uns besonders», sagt die Mitwirkende Tina Häberlin sehr zufrieden nach der Generalprobe. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des Theaters, quasi dem Kernteam, und berichtet von der professionellen Rollenarbeit, welche unter Regisseurin Bauer betrieben wurde. «Alle überlegten sich eine Biographie zu ihrer Figur und blieben

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Demenz auf der Klinik-Bühne Mit dem Theaterstück «Rosa ist reif» startet am Mittwoch, 18. September, 19.30 Uhr, das neue Kulturprogramm in der Psychiatrie Münsterlingen. Szenenfoto. Bild: zvg Zuvor gibt es eine Einführung haupt leisten bzw. wo sie sich Hilfe ins Thema. Münsterlingen. Das «Theater Knotenpunkt» hat mit fundierter Recherche und professioneller Unterstützung von Fachpersonen ein interaktives Theaterstück entwickelt, das sich mit existenziellen Themen wie Konzentration von Krankheit, Behinderung und Einsamkeit befasst. Aber auch mit den Fragen, was und wie viel Betreuende und Pflegende über-

holen können. Die zum Thema «Demenz und Alzheimer» inszenierten Szenen kreisen um die schleichende Veränderung eines betroffenen Menschen, die Reaktionen des Umfeldes, die Diagnose und ihre Folgen, die Betreuung und die Frage, wie es gelingt, dem Umfeld und den Pflegenden die Würde dementer Menschen zu erhalten. Das 1995 gegründete «Theater Kno-

tenpunkt» setzt sich mit sozial- und gesellschaftspolitisch relevanten Tabuthemen auseinander und ist mit seinen Stücken erfolgreich im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Die Aufführung «Rosa ist reif» findet im Gemeinschaftszentrum der Psychiatrie Münsterlingen statt. Die Leiterin der «Memory Klinik», Heidi Schänzle-Geiger (siehe Interview), steuert zuvor ihre Expertenmeinung bei und führt ins Thema «Mit Demenz leben» ein. Tickets: Tel. 07128228 40 oder 0900101102, www.pkm-kultur.ch oder bei allen SBB-verkaufsstellen, Hotelplan, Manor und Coop City. tm Lesen Sie auch das Interview zum Thema Demenz auf Seite 13

Nicht nur für die Neulinge in der Theatergruppe eine besondere Erfahrung, die auch komische Situationen entstehen liess. «Man versucht, jemand anderes zu sein», berichtet Glenna Sinning, welche die Milliardenerbin Linnet Ridgeway spielt und eigentlich Literaturwissenschaftlerin ist, über den Reiz des Theaters. Sie stand das letzte Mal in ihrer Schulzeit auf einer Bühne und lobt wie ihre Mitstreiter ebenfalls die tolle Atmosphäre bei den Proben. «Wir tragen uns in der Gruppe gegenseitig.» Das Engagement der Laien beschränkt sich nicht nur auf die Schauspielerei. So stellten sie sich auch ihre eigenen Kostüme zusammen und mehr. Ihre berufliche Erfahrung aus dem echten Leben konnte Sinning beispielsweise bei der Gestaltung des liebevoll erstellten «Nilboten», des Programmheftes, nutzen – in das einen Blick zu werfen sich lohnt, schon angesichts der schieren Anzahl von Personen, die das Stück bevölkern. Vor, auf und hinter der Bühne also etliche Menschen – gerade recht für die Premiere zum Jubiläum, freut sich nicht nur Vereinspräsident Lukas Huber. Er spielt den Verlobten von Linnet Ridgeway, Simon Doyle. Hubers Urteil: «Es ist bombastisch.»

Weitere Informationen Noch sechs weitere Vorstellungen finden statt, so heute und morgen um 20 Uhr, am Sonntag, 15. September, um 16 Uhr, und am 19., 20. und 21. September um 20 Uhr. An der letzten Vorstellung findet eine Dernierenparty statt. Kartenvorverkauf bei der Gemeinde Tägerwilen, Reservation unter Tel. 077 480 59 52. Weitere Infos unter www.theater-tägerwilen.ch Das Theater erfreut die Tägerwiler alle zwei bis drei Jahre mit einer Grossproduktion. Der Probenraum befindet sich im Haus «Zum Torggel». Entstanden ist der Verein vor Jahren aus der jährlichen Abendunterhaltung der Chöre, welcher ja immer eine Theateraufführung angeschlossen war. sb

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Samstag, 14. September 2013, 17 Uhr

FlĂśte und Cembalo Werke von M. Blavet, G. Muffat, J.S. Bach und C. Ph. E. Bach.



Julia Stocker, TraversflĂśte Tizian Naef, Cembalo

das kleine konzert



NEUE KURSE ab dem 17. September ´13 Niveau basic Dienstags | 17.15 - 18.30 Uhr Niveau fortgeschritten Dienstags | 20.00 - 21.15 Uhr Melde dich jetzt an fßr eine kostenlose Schnupperstunde. Movimento Studios | Kreuzlingen +41 (0)79 737 23 82 info@aywasamira.com www.aywasamira.com

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Programm: September - Dezembe

BESSER ARBEITEN UND LEBEN

Samstag 14.09.2013 PARTYNACHT AB 20:00 UHR

Sonntag 15.09.2013 TAG DER OFFENEN TĂœREN & BESICHTIGUNG iHome MODULHAUS AB 11:00 UHR UNSER SPECIAL: Hegau-Hubschrauber-RundflĂźge MDS Raumsysteme Otto-Hahn-Str. 4 D-78234 Engen-Welschingen

Theater Knotenpunkt Rosa ist reif Einfßhrung: Expertenmeinung von Heidi Schänzle-Geiger, Leiterin Memoryklinik Mit Demenz leben was Demenzkranke und ihre AngehÜrigen brauchen.

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Ein Interaktives Theater mit Moderation unter Einbezug des Publikums.

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KreuzlingerZeitung

Nr. 37

Wir sind «die Stadt» Bei der Stadt Kreuzlingen arbeiten rund 200 Personen in verschiedensten Positionen. Jede Woche gewähren sie Einblick in ihre unterschiedlichen Berufe und Tätigkeiten.

Ivo Fröhlich, Installationskontrolleur Erdgas/Trinkwasser. Bild: zvg

Ivo Fröhlich arbeitet seit zwei Jahren als Installationskontrolleur Erdgas/Trinkwasser bei den Technischen Betrieben Kreuzlingen (TBK). Voraussetzungen für diese anspruchs- und verantwortungsvolle Arbeit sind Berufserfahrung und eine entsprechende Zulassung des Berufsverbandes der Installationskontrolleure. Zudem muss er für die Kontrolle der Hausinstallationen alle zugelassenen Werkstoffe und die aktuellen Vorschriften der Gas- und Trinkwasserinstallationen kennen. Im Jahr 2012 kontrollierte er rund 200 Gasund Wasserinstallationen. Aufgrund der Eichfrist tauscht Ivo Fröhlich bei bestehenden Kunden periodische die Zähler aus, so wie es der Bund vorschreibt. Bei Neuanschlüssen bestimmt Ivo Fröhlich zuerst die Zählergrösse und schliesst nachher die Gas- oder Wasserzähler an. Im Weiteren gehört auch die Kontrolle und Abnahme von neuen Hausinstallationen (Neubauten) zu seinen Aufgaben. Die Kunden erhalten bei Beanstandungen ein Protokoll von den Druckprüfungen. Die Liegenschaftsbesitzer sind verpflichtet, sie innert einer bestimmten Frist beheben zu lassen. Protokolle, Rapporte und Schreibarbeiten erledigt Ivo Fröhlich im Büro. Die Abwechslung schätzt er genauso wie den Kontakt zu den Kunden und die Zusammenarbeit mit den Installateuren.

13. September

SEITE DER STADT

KREUZLINGEN

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Obstgarten am Hörnliberg wächst und gedeiht Im Rahmen des Interreg-IVProjektes «Förderung seltener Obstgarten-Vogelarten» startete die Stadt Kreuzlingen vor zwei Jahren mit der Pflanzung eines Hochstammobstgartens auf dem Hörnliberg. Im Frühjahr 2015 wird die letzte Tranche der seltenen Bäume gepflanzt. Der Richtplan Seeburgareal der Stadt Kreuzlingen sieht für das Gebiet Hörnliberg zwischen Jugendherberge und Seemuseum die Einrichtung eines Hochstammobstgartens vor. Auf dieser Parzelle, die sich im Eigentum der Stadt Kreuzlingen befindet, sollen selten gewordene Apfel- und Birnensorten sowie Nuss-, Kirsch- und Zwetschgensorten langfristig erhalten werden. Der bereits bestehende Ansatz eines Obstgartens wurde im Rahmen des Interreg-IV-Projektes «Förderung seltener Obstgarten-Vogelarten« seit Frühjahr 2011 ergänzt.

Mausbefall verzögert Pflanzung Seither wurden auf dem Hörnliberg über 50 Bäume gepflanzt, wobei es sich ausschliesslich um regionale Spezialitäten aus der Ostschweiz mit klingenden Namen wie beispielsweise «Trischeläbere», «Mannenbacher», «Oberaacher» oder «Affelträngler» handelt. Die meisten dieser Sorten sind im Handel nicht erhältlich und wurden in einer spezialisierten Baumschule extra für den Obstgarten Hörnliberg angezogen. Offen-

Baugesuche Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen: 2013-0183 Abbruch + Neubau Balkone, Sonnhaldenstrasse 7 / 7a (benötigt Ausnahmegenehmigung für Abweichung vom Gestaltungsplan Sonnhalden) DH Baudienstleistungen GmbH, Chaltenbodenstrasse 16, 8834 Schindellegi 2013-0184 Aufbau Photovoltaikanlage, Ebenalpstrasse 41 Salzmann Alexander + Manz Salzmann Heike, Ebenalpstrasse 41, 8280 Kreuzlingen 2013-0185 Erstellen Leerguteinhausung, Hafenstrasse 25

bar sind die alten Sorten auch bei den Mäusen beliebt: Rund 30 Jungbäume haben die Nager vernichtet. Sie müssen nun neu angezogen werden. Dadurch wird die vollständige Pflanzung am Hörnliberg zeitlich verzögert – voraussichtlich im Frühjahr 2015 können die jungen Obstbäume gepflanzt werden. Die Pflege der Bäume erfolgt durch den Pächter der Fläche, Albert Neuweiler aus Kreuzlingen. Er erhält für seine Arbeit und die eingeschränkte Nutzbarkeit der landwirtschaftlichen Fläche einen Beitrag der Stadt Kreuzlingen von 15 Franken pro Baum und Jahr.

FÜHRUNG DURCH OBSTGARTEN Pomologe Urs Müller führt durch den Obstgarten im Seeburgpark «Gelbjoggeler», «Schweizerhose» und «Goldschmeckler» heissen drei von vierzig seltenen, regionalen Obstsorten, die im Obstgarten Hörnliberg gepflanzt wurden. Am Mittwoch, 18. September, 18.30 Uhr, führt Urs Müller, Pomologe am BBZ Arenenberg, durch den Obstgarten im Seeburgpark. Müller gilt schweizweit als Koryphäe in Bezug auf alte Obstsorten. Er wird unter anderem über die Herkunft und über die Namen der alten Sorten erzählen. Die Führung dauert rund 90 Minuten, Treffpunkt ist beim Seemuseum. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. IDK

SBB Immobilien, Bewirtschaftung Region OST, Hohlstrasse 532, 8021 Zürich 2013-0186 Umbau Wohnhaus, Käsbachstrasse 16 Steiger Petra und Geisser Fredy, Im Grossacher 10, 8127 Forch 2013-0187 Neubau Einfamilienhaus und Pool, Eichenstrasse 16 Bashkim Hoxha, St.-Stephans-Platz 15, D-78462 Konstanz

Verschiedene gefährdete Vogelarten wie Wiedehopf, Steinkauz, Wendehals oder Gartenrotschwanz sind auf Hochstamm-Obstgärten als Lebensraum angewiesen. Mit dem Verschwinden dieser einstmals typischen Elemente aus unserer Landschaft sind auch die genannten Vogelarten stark zurückgegangen. Sie stehen allesamt auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. In den Astlöchern und Stammhöhlen können zudem Fledermäuse Unterschlupf finden. Etwa 1000 Arten von Insekten und Spinnentieren kommen in Obstgärten vor. Mit der Einrichtung des Hochstammobstgartens gewinnen damit nicht nur die Sortenvielfalt und das Landschaftsbild sondern auch die Natur.

Nachhaltiges Projekt Dank des Interreg-IV-Projekts «Förderung seltener Obstgarten-Vogelarten» wurden in den vergangenen drei Jahren zwischen Bodensee und Schwarzwald unter anderem 2100 Hochstamm-Obstbäume gepflanzt, 580 Nistkästen aufgehängt, zwei ökologische Vernetzungsprojekte initiiert, 7000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet und 130000 Liter Most gepresst. Die Projektkosten betrugen total 198 000 Euro und wurden von den verschiedenen Projektpartnern sowie mit Fördergeldern der Europäischen Union getragen. Von den Fördergeldern fielen 910 Euro der Stadt Kreuzlingen für die Neuanlage des Obstgartens zu. Knapp 2000 Euro musste sie an Eigenmitteln aufwenden. IDK Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben.

Baubewilligungen erteilt (Woche 36) – Erweiterung Sprinkleranlage, Überdachung Verladestation, Sonnenwiesenstrasse 18 – Erstellen Aussenwärmepumpe und Photovoltaikanlage, Hornackerstrasse 5 – Fussgängerleitsystem mit 14 Stelen, Stadtgebiet Kreuzlingen

Die Pläne liegen vom 17. September bis 07. Oktober 2013 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen,

– Anbau Wintergarten, Waldeggstrasse 1a – Änderung Umgebungsgestaltung, Sonnenstrasse 35 – Einbau Lift, Ebenalpstrasse 33 Bauverwaltung


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KREUZLINGEN

KreuzlingerZeitung

Die Z88 Jubiläumsparty Mit einer Tanznacht ab Plattenteller am Freitag, 13. September, und dem Konzert der bekannten Thurgauer Band Snipergarden am Samstag, 14. September, feiert der Kulturverein Z88 seinen 25. Geburtstag. Kreuzlingen. 25 Jahre Z88, dieses Jubiläum muss gefeiert werden. Am Freitag, 13. September, ab 20 Uhr, findet deshalb ein Comeback der besonderen Art statt. Schon an der ersten Kreuzlinger Kulturwoche 1989 stellten die beiden DJs KM und kp ihr KÜnnen unter Beweis und liessen die Puppen, beziehungsweise das Publikum tanzen. Das wiederholt sich am ersten Jubiläumsabend, die Flipo kommt erstmals in dieser Form ins Z. Keine iPods, keine Laptops, Handarbeit wie vor 25 Jahren ist angesagt, wenn die beiden DJs ihren Sound ab CD oder Vinyl ßber die Lautsprecher tÜnen lassen. Abgespielt wird alles, was in die Beine fährt von A wie AC DC bis Z wie Zappa aus den Zeiten des Grammophons bis ins 21. Jahrhundert. Die Flipo beginnt um 20 Uhr.

Snipergarden ist die Rockformation aus dem Thurgau, die mit voller Energie und Herzblut unterschiedliche Gangarten der Rockmusik auf die Bßhne bringt. Seit einigen Jahren erarbeiten die vier Mitglieder ein eigenes Programm, das sich stilistisch zwischen Rock und Independent bewegt. Aktuelle Texte, eingebettet in mal mehr, mal weniger eingängigen

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13. September 2013

DER KULTURVEREIN Z88 Der Ursprung des Kulturvereins lässt sich bis ins Jahr 1987 zurßckverfolgen. Ziel von mehreren jungen Leuten war es damals, auch in Kreuzlingen ein kulturelles Angebot zu ermÜglichen. Schon ein Jahr später fand das erste Fest mit einer Band statt – das von der Polizei aufgelÜst wurde. Davon liessen sich die jungen Leute nicht entmutigen. In der Folge fßhrten sie neben weiteren Veranstaltungen ganze Kulturwochen durch und konnten 1991 ihr Klublokal Z erÜffnen (der Name

wurde verkßrzt, da sonst Verwechslungsgefahr mit dem Zentrum zum Bären bestanden hätte). Auch heute noch haben die Z88er zwei Grßndungsmitglieder von damals in ihren Reihen. Sie sind gleichzeitig aber immer froh ßber Neue, die sich einbringen wollen. Mitmachen oder selber einen Abend organisieren kann eigentlich jeder, der am Programm mitarbeitet. Dieses hat so von Jahr zu Jahr unterschiedliche Schwerpunkte, je nachdem wer sich miteinbringt. sb

Treffpunkt

Die Formation Snipergarden rockt Bild: zvg am Jubiläum des Z88.

Melodien, paaren sich mit solidem, bodenständigem Druck. Kleine Ausflßge in harte Metal Kracher werden mit verspielten Anleihen aus dem Funk-Bereich serviert. Alles in allem eine geballte Ladung Spass fßr die Ohren. Wer guten Gitarrenrock liebt, sollte Snipergarden unbedingt am Samstag, ab 21 Uhr, mal antesten. eingesandt

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KreuzlingerZeitung

Nr. 37

POLIZEIMELDUNGEN

SERVICE

13. September 2013

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Auf Dach gelandet Bottighofen Nach einem Selbstunfall in Bottighofen musste am Dienstag eine 34-jährige Autofahrerin ins Spital gebracht werden. Die Autofahrerin war kurz vor 12 Uhr von Lengwil in Richtung Bottighofen unterwegs. Nach einer Linkskurve verlor sie gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau die Kontrolle über ihr Auto und geriet neben die Strasse. Dort überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Verunfallte wurde verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Weil zuerst der Verdacht bestand, dass die 34-jährige im Auto eingeklemmt ist wurde vorsorglich die Feuerwehr Kreuzlingen aufgeboten.

Zu viel PS Konstanz Ein 18 Jahre alter Mann aus Kreuzlingen bog am Sonntagabend gegen 17.30 Uhr mit einem Mercedes von der Spanierstrasse nach links auf den Sternenplatz ein. Beim Abbiegen brach bei dem leistungsstarken Fahrzeug das Heck aus und der Pkw schleuderte gegen die bauliche Trennung der Fahrspuren. Am Mercedes entstand ca. 2500 Euro Sachschaden, auf der Verkehrsinsel wurden die gepflanzten Blumen beschädigt. Der nicht mehr fahrbereite Pkw musste abgeschleppt werden.

Velofahrer verletzt Wängi Bei der Kollision mit einem Auto verletzte sich am Dienstag in Wängi ein zehnjähriger Velofahrer. Der Knabe fuhr gegen 15.15 Uhr mit dem Velo von der Zufahrtsstrasse des Feuerwehrdepots in die Steinlerstrasse. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dort eine vortrittsberechtigte 46-jährige Autofahrerin, die von der Dorfstrasse her kam. Der Velofahrer prallte ins Auto und zog sich beim Sturz Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand geringer Sachschaden.

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Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen www.evang-kreuzlingen.ch Sonntag, 15. September 11.00 Uhr: Bettag Gottesdienst mit Abendmahl in ökumenischer Offenheit, Mitwirkung: Kirchenchor Kirchgemeindehaus Pfr. Damian Brot Anschl. Suppenzmittag

Freitag, 20. September 16.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl Alterszentrum Kreuzlingen Pfr. Gunnar Brendler 19.00 Uhr: Linie 7 - Ökumenischer Jugendgottesdienst Jugendhaus boje Diakon Jmerio Pianari

Montag, 16. September 18.00 Uhr: Rosenkranzgebet

Mittwoch, 18. September 8.30 Uhr: Eucharistiefeier

Donnerstag, 19. September

Pfarrei St. Ulrich Samstag, 14. September 9.00 Uhr: Eucharistiefeier Anschliessend Kaffee im Ulrichshaus 17.00 Uhr: Beichtgelegenheit 18.00 Uhr: Eucharistiefeier

In unserer Rubrik «PRIVATE KLEINANZEIGEN» sind Sie mit 4 Zeilen für 20,– Fr. dabei!

16.00 Uhr: Eucharistiefeier

Freitag, 20. September 10.00 Uhr: Eucharistiefeier im Abendfrieden 15.00 Uhr: Rosenkranz im Ölberg 18.30 Uhr: Eucharistiefeier 19.00 Uhr: Ökumenischer Jugendgottesdienst Linie7 im evang. Kirchgemeindehaus

Pfarrei St. Stefan, Emmishofen Freitag, 13. September 18.45 Uhr: Rosenkranzgebet 19.15 Uhr: Abendmesse

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Samstag, 14. September 9.30 Uhr: Festlicher Gottesdienst zum Fest Kreuzerhöhung in der Heilig-Kreuz-Kirche BERNRAIN 17.00 – 17.40 Uhr: Beichtgelegenheit 18.00 Uhr: Vorabendmesse

Notfallkreis Nr. 7 «Region Kreuzlingen» Bätershausen, Bottighofen, Gottlieben, Illighausen, Kreuzlingen, Landschlacht, Lengwil, Münsterlingen, Neuwilen, Oberhofen, Scherzingen, Schönenbaumgarten, Schwaderloh, Tägerwilen, Triboltingen, Wäldi, Zuben Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 199 (1.93 Fr./Min.) an. Notfallkreis Nr. 8 «Amriswil-Obersee» Amriswil, Almensberg, Altnau, Auenhofen, Biessenhofen, Brüschwil, Dozwil, Engishofen, Güttingen,Hagenwil, Hatswil, Hefenhofen, Herrenhof, Kesswil, Langrikkenbach, Muolen, Oberaach, Niederaach, Räuchlisberg, Schocherswil, Sommeri, Uttwil Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 327 an.

Sonntag, 15. September 10.30 Uhr: Bettagsgottesdienst mit Trompete und Orgel 15.30 Uhr: Rosenkranzgebet in Bernrain

Sonntag, 15. September Eidg. Dank, Buss- und Bettag

Dienstag, 17. September

9.30 Uhr: Santa Messa in lingua italiana 11.00 Uhr: Eucharistiefeier

Donnerstag, 19. September

8.30 Uhr: Messfeier 7.30 Uhr: Messfeier

AMTLICHE TODESMELDUNGEN Gestorben am 7. September 2013 Teresa Tommasi ledig italienische Staatsangehörige wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Hauptstrasse 23 geboren am 18. Juni 1937

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KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen, Tel: 0716788030, Fax: 0716788040, info@kreuzlinger-zeitung.ch, www.kreuzlinger-zeitung.ch Geschäftsleitung: Nina Paproth

Redaktion Stefan Böker (sb), Kathrin Brunner (kb), Thomas Martens (tm) Tel: 071 678 80 34, redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch

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Leitung: Petra Diaz, Dagmar Holynsky, Gabriele Buba Tel: 071 678 80 39, inserate@kreuzlinger-zeitung.ch Layout: Willy Messmer, Fabio Iannello Druck: Druckerei Konstanz


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REGION

KreuzlingerZeitung

Nr. 37

13. September 2013

Wer macht in Güttingen das Rennen? Update für den Gemeinderat?

Die beiden Anwärter auf das Amt des Güttinger Gemeindeammanns – der vom überparteilichen Wahlkomitee vorgeschlagene Beat F. Hekler aus Aadorf und der Güttinger Marcel Manser – stellten sich vergangene Woche an einem Podium der Öffentlichkeit vor. Die Kandidaten waren einander ebenbürtig, als Favorit ging keiner nach Hause.

Beim Podium in der Mehrzweckhalle Rotewies (v.l.): Kandidat Beat F. Hekler, Bild: kb Moderator Ruedi Wolfender und Kandidat Marcel Manser.

Güttingen. Nachdem die Auseinandersetzungen zwischen dem Gemeinderat und Ammann Eugen Staub mit dessen Rücktritt endeten, stehen die Güttinger nun vor der Wahl: Wer soll der neue Gemeindeammann werden? Um sich ein Bild von den beiden Kandidaten zu machen, waren am Abend des 5. Septembers viele Interessierte in die Mehrzweckhalle Rotewis gekommen. Moderiert wurde der Anlass von Ruedi Wolfender, Leiter des Departements Freizeit in Kreuzlingen. Zu seiner rechten sass Beat F. Hekler. Er wurde vom Wahlkomitee als geeig-

neter Kandidat vorgeschlagen und präsentierte sich äusserst redegewandt. Dass er Externer ist, sieht Hekler als Vorteil: «Ich komme unabhängig und ohne Vorbelastung.» Als Kapitän wolle er in Güttingen das Steuer übernehmen und ist sich sicher, die nötigen Eigenschaften dafür mitzubringen. «Sicher, natürlich und klar», ist dabei seine Devise. Zudem baut der Inhaber von Hekler Consulting in Frauenfeld auf seine langjährige Führungserfahrung. Sollte er die 60-Prozent-Stelle des Gemeindeammanns erhalten, will Hekler die Arbeit in seiner Firma auf 40 Prozent reduzieren.

Zu Wolfenders linken sass Marcel Manser. Der Güttinger bekam keine Empfehlung, kandidiert dennoch für den Posten des Gemeindeammanns. «Ich möchte aufzeigen, dass ich Fähigkeiten besitze, die es für das Amt braucht», so Manser, der offen zugab etwas nervös zu sein. Er beschrieb sich selbst als Macher-Typ und zählt «Natürlichkeit, Ehrlichkeit und Drive» zu seinen Stärken. Erfahrung bringe er ausserdem aus den 23 Jahren mit, in denen er in leitenden Funktionen tätig war. Als Gemeindeammann möchte sich Manser einen Nebenjob im 20-Prozent-Pensum suchen. Anzeige

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Skepsis und Überzeugung

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Wie lange hält eine Hörsystem-Batterie? Je nach Hörsystem und Beanspruchung (z. B. durch besondere technische Merkmale) halten die Batterien sieben bis 14 Tage. Einige Tipps: Lagern Sie die Batterien bei Raumtemperatur (nicht im Kühlschrank). Bewahren Sie die Batterie nicht in der Hosentasche auf. Nehmen Sie die Batterie erst dann aus der Verpackung, wenn Sie sie benötigen. Entfernen Sie den Sicherheitsstreifen erst kurz vor dem Einsetzen. (Vorsicht: Streifen zurücksetzen kann die Batterie beschädigen). Wenn Sie Ihr Hörsystem nicht verwenden, schalten Sie es aus und öffnen Sie die Batteriefächer. Vermeiden Sie Kontakt zu

Metallgegenständen, Feuchtigkeit oder Fett. Muss ich für einen Batteriewechsel in ein Hörcenter, oder kann ich das selbst machen? Sie können den Batteriewechsel einfach selbst zu Hause durchführen. Ihr Akustiker im Neuroth-Hörcenter zeigt Ihnen gern, was sie machen müssen und wie Ihnen kleine Hilfsmittel das Leben erleichtern können. Gibt es auch Hörsysteme, die ohne Batterien funktionieren? Ja, es gibt auch Hörgeräte mit Akkutechnologie, sie sind jedoch im Alltag nicht so praktikabel.

Interessiert folgte das Publikum dem Podium, in dem sich die beiden Kandidaten ebenbürtig zeigten. Selbst bei den Fragen, die Wolfender über mögliche Projekte und Ansichten stellte, waren sie oft einer Meinung. Der Moderator sprach auch die spezielle Situation der Gemeinderäte nach dem Rücktritt von Staub an und wollte wissen, wie die Kandidaten auf die vier Räte zugehen werden. «Die Gemeinderäte haben in den letzten Monaten fantastische Arbeit geleistet», lobte Marcel Manser. Er habe sich bereits mit ihnen getroffen und ist sich sicher, «wir würden gut miteinander funktionieren.» Als Gemeindeamman möchte er zunächst in weiteren Gesprächen die Räte und auch die Mitarbeiter der Gemeinde besser kennenlernen. Gespräche unter vier Augen hat sich auch Beat Hekler für seine erste Woche als Ammann vorgenommen. «So können wir herausfinden, wie sich jeder die Zusammenarbeit vorstellt.» Er ist der Meinung, dass der Gemeinderat ein «Update» braucht. «Wie möchten Sie ihre fehlenden Kompetenzen für dieses Amt ausgleichen», fragte Wolfender die beiden Kandidaten. Während Hekler auf sein grosses Netzwerk verweist, aus dem er fachliche Unterstützung erhält, wäre für Marcel Manser Frau VizeGemeindeammann Sandra Stadler die erste Ansprechperson.

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Neuroth-Hörcenter Kreuzlingen Hauptstrasse 68 TEL 071 672 60 22 www.neuroth.ch Mo – Fr: 8.30 – 12.00 Uhr & 13.30 – 17.30 Uhr Sa: 9.00 – 12.00 Uhr

In einer offenen Fragerunde durfte sich das Publikum an die beiden Kandidaten wenden – nur wenige meldeten sich zu Wort. Nichtsdestotrotz wurde deutlich, dass es für beide Kandidaten Skeptiker gibt. Auf den Kommentar eines Anwesenden, er habe auch Negatives über ihn gehört, antwortete Beat Hekler, dass sicher nicht jeder von ihm begeistert sei. Marcel Manser hingegen sollte sich für sein Vorgehen bezüglich eines Leserbriefes, in dem er damals gegen Eugen Staub Stellung bezog, rechtfertigen. Die anwesenden Güttinger erfahren des Weiteren, dass beide Kandidaten Wert darauf legen, mögliche Konflikte durch gemeinsame Gespräche zu lösen. Auch, dass Hekler schon mal als Gemeinderat in Märstetten kandidierte, Manser hingegen sich ausserhalb seiner Gemeinde nicht auf solch ein Amt bewerben würde. Auf die Frage, wie Manser damit umgehen würde, dass seine Frau ebenfalls auf der Gemeinde arbeitet, zeigt sich dieser überzeugt: «Das wird irgendwann kein Thema mehr sein, denn es wird gut funktionieren.» kb


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Die etwas andere Ausstellungseröffnung leed:audio sind nur einige der Ingredienzen, die der Franzose hierfür verstrickte – sie bereichern die Vernissage, werden aber auch gefilmt und danach in die Installation eingegliedert. Die Besucher werden eintauchen in eine neue Welt, in die Welt des Künstlers und der Kunst – «eine Art Fantasma rund um Berge, das Mythen, Gefühle und Fragen um die eigene Indentität und Herkunft evoziert», so der Ausstellungstext.

Heute um 19.30 Uhr findet im Kunstraum die Vernissage zu Jérôme Chazeix’ Ausstellung «Ursprung der Berge» statt. Der Künstler arbeitete dazu mit Schülern der Rudolf-Steiner-Schule zusammen. Sie konzipierten Performances, welche in die Ausstellungseröffnung und das Werk integriert werden.

Kunstraum traut sich was Kreuzlingen. Jérôme Chazeix liebt es, verschiedene Medien wie Zeichnungen, dreidimensionale Objekte, Fotos oder Videos in seinen Installationen zu kombinieren. Zusätzlich integriert er Performances in die bunten, üppigen Arbeiten. Schon früher liess er sich dabei auch von Rudolf Steiner inspirieren, ohne jedoch ein Anthroposoph zu sein, wie Chazeix betont. «Mich interessieren seine Formen und die vielfältigen Verbindungen zu Architektur oder Medizin.» Nicht nur von Steiner: Chazeix sammelt Versatzstücke aus

Hereinspaziert: Der in Frankreich geborene Künstler Jérôme Chazeix verBilder: sb wandelt Ausstellungsräume in eigene, komplexe, wilde Welten.

Natur, Kultur und Wissenschaft und kombiniert daraus einen wilden Mix mit zahlreichen Querverweisen, welcher nicht nur den unbedarften Rezipienten überfordern kann, ihn gleichzeitig aber anregt und auf eine Denkreise schickt. «Wild? Ja, das gefällt mir», bestätigt Chazeix.

Mit 15 Schülern der 9. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Kreuzlingen erarbeitete er Performances für die Ausstellungseröffnung. Selbst entworfene psychedelische Gewänder, ein Renaissance-Lied mit neuem Text, selbstaufgenommene Videos oder Musik des Elektro Kollektivs

Demenz: Mehr als Vergesslichkeit Münsterlingen. Heidi Schänzle-Geiger ist Therapeutische Leiterin der «Memory Klinik». Die 47-jährige klinische Neuropsychologin und Psychotherapeutin ist seit 16 Jahren in der Klinik Münsterlingen tätig und war an der Gründung der «Memory Klinik» beteiligt. Zum Thema Demenz stand Sie uns für ein Interview zur Verfügung. Frau Schänzle-Geiger, Demenz tritt immer öfter in Erscheinung. Wie lässt sich diesem neuen gesamtgesellschaftlichen Problem begegnen? Das Wichtigste erscheint mir die Wahrnehmung dieses Problems und damit auch der Stellenwert dieser Erkrankungen in der Medizinischen Fachwelt. Noch immer wird Demenz häufig als normales Altern angenommen. Dadurch werden Symptome häufig bagatellisiert und den Betroffenen wird auch die ihnen zustehende Behandlung und Unterstützung vorenthalten. Seitens des Bundes wird aktuell mit der Erarbeitung einer nationalen Demenzstrategie reagiert. Hier werden die notwendigsten Vorschläge zur Verbesserung der Situation demenzbetroffener Menschen und ihrer Angehörigen ausgearbeitet und den Kantonen zur Weiterbearbeitung vorgelegt. Hauptschwerpunkte sind die Sicherstellung von Diagnosezentren, Behandlungsmöglichkeiten sowie Beratungs- und Entlastungsangeboten.

Demenz ist mehr als nur Vergesslichkeit. Welche verschiedenen Ausprägungen gibt es? Demenz bezeichnet ein Syndrom aus Hirnleistungsstörungen, welche in ihrer Ausprägung so stark sind, dass sie den Alltag relevant beeinträchtigen. Neben der Vergesslichkeit sind dies z.B. Sprach-, Erkenn-, und Planungsstörungen, die fortschreitend und anhaltend sind. Wir kennen heute mehr als 50 verschiedene Ursachen einer Demenz. Die häufigste Form ist Alzheimer. In jedem Fall sind die Betroffenen mit der Zeit auf fremde Hilfe angewiesen. Ist Demenz heil- oder therapierbar? In 90 Prozent der Fälle sind Demenzerkrankungen nicht heilbar, aber therapierbar. Die Behandlung von Demenzerkrankungen zielt darauf ab, die Krankheitssymptome möglichst lange auf einem leichten Niveau zu stabilisieren, weil in dieser Phase noch ein selbständiges Leben gut möglich ist. Der Betroffene soll möglichst in Entscheidungen miteinbezogen und in der Krankheitsverarbeitung unterstützt werden. Eine Vermeidung oder Verringerung von Verhaltenssauffälligkeiten und körperlichen Begleitsymptomen führt insgesamt zu einer besseren Lebensqualität der Betroffenen und einer langen Teilhabe am gewohnten Leben. Insofern ist der Einbezug der Angehö-

Die Ausstellungseröffnung verspricht, ein schrankenloses Happening zu werden. Vielleicht zu anarchisch für manche? «Der Kunstraum kann sich trauen, was anderswo nicht möglich ist», ist sich Kurator Richard Tisserand sicher. Ihn freut auch, dass sich die Rudolf-Steiner-Schule zum Mitmachen bereit erklärte, hatte er doch lange nach einer Möglichkeit der schulischen Beteiligung in Kreuzlingen gesucht. «Es gibt viele Brücken zur Kunst», sagt Tisserand. «Eine führt über die Kinder.» Die Ausstellung «Ursprung der Berge – Une Théorie des Sphères» ist bis 13. Oktober zu sehen. Führungen für Schulen sind gratis, Anmeldung unter Tel. 079 376 13 35.

rigen in die Behandlung sehr wichtig, denn häufig erkranken Angehörige aufgrund der grossen Belastung, die die Pflege eines deBild: zvg menzkranken Familienmitglieds mit sich bringt, selbst. Eine optimale Behandlung kombiniert medizinische/ medikamentöse Massnahmen mit psychosozialen Angeboten und Entlastungsangeboten. In Würde altern lautet dabei das Stichwort. Was genau tut die Klinik Münsterlingen dafür? Die Memory Klinik Münsterlingen bietet ein umfassendes und kompetentes Angebot zur Diagnose, Beratung und Therapie bei Demenz. Sie ist dabei Ansprechpartnerin für die Hausärzte im Kanton Thurgau und damit für die Thurgauer Bevölkerung. Einen grossen Stellenwert hat die Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung für das Thema Demenz. Hierbei ist uns Kultur als Zugang zu einem immer noch tabuisierten Thema sehr wichtig. Fragen: T. Martens

Bewegungstheater am Sonntag mit Florian Toberer aus Winterthur.

Am Sonntag um 17 Uhr und am Mittwoch, 18. September, um 20 Uhr, wird es nüchtern statt bunt und reduziert statt barock: Im Tiefparterre zeigt der Winterthurer Tänzer Florian Toberer «Saga B», ein Bewegungstheater über Internet, Reizüberflutung und Informationsoverkill – so etwas wie das Gegenstück zum opulenten Querverweismahl eine Treppe höher? Entscheiden Sie selbst. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erhoben. Weitere Informationen unter www.kunstraum-kreuzlingen.ch sb


Baureportage GIPS-IN AG Bericht der Bauleitung Vincenzo Carangelo beauftragte die Firma MLR Baumanagement GmbH aus Dettighofen/Lengwil, mit dem Architektur- und Bauleitungsmandat für den Neubau ihres neuen Betriebsgebäudes in welchem auf zwei Etagen und einer Fläche von je 140 Quadratmetern eine Bar und Tanz- oder Fitnessräume für die Salsa-Tanzschule Salsalinda sowie der Aerobiczone integriert sind. Das Architekturbüro Mühlebach aus Kreuzlingen wurde für die Planung und Erstellung der Ausführungspläne hinzugezogen, welche in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und MLR Baumanagement GmbH geplant wurden.

Wir danken der Bauherrschaft für den Auftrag und gratulieren herzlich zum gelungenen Gebäude.

Überall in der

OSTSCHWEIZ www.stutzag.ch

Bilder: kb

Die Bauherrschaft erwartete von den Planern, dass das Unternehmen, die Firma Gips-In AG, so viel wie möglich selber ausführen konnte. Der Baubeginn für das zukunftsgerechte Betriebsgebäude mit Tanz- und Fitnessräumen erfolgte mit dem Spatenstich Ende Februar 2013 an der Konstanzerstrasse in Tägerwilen. Dank dem grossen Einsatz aller Handwerker und Planer wurde das Bauwerk auf Ende August 2013 termingerecht und in der gewünschten Ausführungsqualität dem Bauherrn für den Bezug übergeben.

Wir danken für den Auftrag und das Vertrauen

Bei den Arbeitsvergaben wurden Unternehmer aus der Region einbezogen, unter Mitberücksichtigung ihres Gesamtangebots und Eignung und nicht nur durch den günstigsten Preis.

Planerbox Architektur

Mühlebach Architektur Bächlistr. 12 8280 Kreuzlingen Bauleitung

MLR Baumanagement GmbH Kirchstr.28 8574 Dettighofen/ Lengwil Bauingenieur

Soller AG Bernrainstr.2 8280 Kreuzlingen

Die Firma MLR Baumanagement GmbH bedankt sich bei der Bauherrschaft für den erteilten Auftrag und das entgegengebrachte Vertrauen, dem Architekten und den Fachplanern für die partnerschaftliche angenehme Zusammenarbeit, allen Unternehmern und deren Mitarbeitern für den grossen persönlich geleisteten Beitrag vor Ort. Alle im Team haben mit ihrer Arbeit zum guten Gelingen dieses Bauvorhabens wesentlich beigetragen.

Wir danken für den uns erteilten Auftrag und wünschen viel Erfolg im neuen Betriebsgebäude.


Baureportage GIPS-IN AG

Salsalinda – Tanzkurse für die Seele Im neuen Gebäude der GipsIn AG werden seit Kurzem die Hüften geschwungen. Hier hat sich der Firmeninhaber Vincenzo Carangelo einen neuen Tanzsaal für seine Tanzschule Salsalinda eingerichtet. Auch die «PublicBar» soll bald eröffnet werden.

Gesundheit.» Die Tanzkurse im Salsalinda sind bereits angelaufen und werden derzeit am Montag-, Dienstag- und Mittwochabend angeboten. «Weitere Kurse sollen noch folgen», so der Tanzlehrer. Auch Neueinsteiger seien jederzeit herzlich willkommen. Alle Infos sowie das Anmeldeformular sind zu finden unter www.salsalinda.ch.

Er ist nicht nur Chef des Gipsergeschäfts, sondern auch Tanzlehrer mit Leib und Seele. Vincenzo Carangelo unterrichtet seit nunmehr acht Jahren den lateinamerikanischen Tanz Salsa. «Eine eigene Tanzschule, das ist es, was ich immer haben wollte», erzählt der Tanzlehrer, der sein Können in Kuba, Havanna, Mailand und vielen anderen Tanz-Metropolen gelernt hat.

Party in der PublicBar

Modern und lichtdurchflutet «Dass ich meine Tanzschule Salsalinda nun in den neuen Räumlichkeiten neu realisieren konnte, freut mich sehr», sagt Carangelo. So ist er ein paar Häuser weiter, von der Konstanzerstrasse 3 an die Hausnummer 42

Die grosse Tanzfläche im neuen Gebäude bietet viel Platz, um das Tanzbein zu schwingen. Bild unten: Bald wird auch die «PublicBar» eröffnet. Bilder: kb

gezogen. Im Obergeschoss des neuen Gips-In Gebäudes wurde ein moderner, lichtdurchfluteter Tanzsaal, mit optimalem Parkett realisiert, wo Tanzschülerinnen und –schüler die Salsa-Schritte zu lateinamerikanischen Rhythmen erlernen können.

Für Seele und Gesundheit «Salsa ist ein körperbetonter Tanz, der seinen Ursprung in Kuba hat», erklärt Vincenzo Carangelo. «Hier lässt man zu guter Musik die Hüften schwingen. Es macht viel Spass und ist zudem gut für die Seele und die

Um die gelernten Tanzschritte weiter zu üben oder einfach einen gemütlichen Abend bei guter Musik und einem feinen Drink zu geniessen, eröffnet im November die «PublicBar» im Erdgeschoss des neuen Gebäudes. Hier sollen zum Beispiel ÜbungsTanzabende, Salsa-Partys und JamSessions für jedermann stattfinden. «Freitagabends wartet zudem eine ganz spezielle Happy-Hour auf die Gäste», verrät der Tanzlehrer bereits jetzt. «Da gibt es zu den Getränken italienische Snacks gratis dazu.» Mit über 60 verschiedenen Weinen auf der Karte werden auch Weinliebhaber in der «PublicBar» auf ihre Kosten kommen. Kathrin Brunner

Zweiter Standort, neues Workout Das Groupfitnessstudio aerobic. zone eröffnet am 1. und 2. November die «zone 2» in den neuen Räumlichkeiten der Tanzschule Salsalinda in Tägerwilen. Hier wird neben den bewährten Kursen auch ganz neu das «deepWork»Training angeboten. Gestartet wird mit kostenlosen Schnupperstunden. Seit zwölf Jahren ist aerobic.zone eine beliebte Adresse für all diejenigen, die mit Spass und Action ihren Körper in Form bringen möchten. «Mit dem eigenen Groupfitnessstudio in Kreuzlingen habe ich mir damals einen Traum erfüllt», erzählt Beatrice Ilg, Inhaberin und Geschäftsführerin von aerobic.zone. Was 2001 als kleines Studio mit einer Handvoll Kursen angefangen hat, ist heute im Begriff zu expandieren. «Wir bieten so viele Lektionen in allen Kursformaten an wie noch nie.», freut sich die Inhaberin. «Nun war es an der Zeit eine Art Neustart zu wagen und das Studio zu erweitern.» In den neuen Räumlichkei-

geben. Insgesamt 66 GroupfitnessStunden werden ab November an beiden Standorten angeboten, und das mit dem bestehenden Team und bei gleicher Qualität. Im Januar sollen in der «zone 2» auch die ZumbAtomicKurse für Kids folgen. Am Eröffnungswochenende vom 1. und 2. November kann im neuen Tägerwiler Studio nach Herzenslust geschnuppert und ausprobiert werden.

100 Franken Online-Vorverkauf-Rabatt «Das neue Angebot mit über 17 Lektionen in Tägerwilen, bietet den bestehenden Membern einen zusätzliDas DeepWork-Team von aerobic.zone. Bild: zvg chen Bonus, denn sie können mit allen Abos an beiden Standorten traiten der Tanzschule Salsalinda an nelle Training ist nach dem Gesetz nieren», zeigt die Inhaberin auf. Neue der Konstanzerstrasse 42 in Tägerwi- von Yin und Yang aufgebaut und ver- Mitglieder seien zudem jederzeit willlen fand Beatrice Ilg schliesslich den bindet verschiedene Übungen mitei- kommen. Zum Kennenlernen dürfen passenden Platz für ihre «zone 2». nander, die aus wechselnder An- und Interessierte jederzeit zwei kostenlose Entspannung bestehen. «Es ist an- Probetrainings absolvieren. Wer als strengend, aber fantastisch», so Ilg. Neukunde bis zum 31. Oktober ein JahZumba, Yoga und deepWork Auch in Tägerwilen werden die be- «Es bringt jeden an seine Grenzen resabo unter www.aerobiczone.ch liebten Zumba-Stunden fast täglich und entspannt zugleich. Stress wird ab- bucht, kann zudem vom Online-Vorangeboten, dazu Chi Yoga, Bauch- gebaut und die Fettverbrennung an- verkauf-Rabatt von 100 Franken proBeine-Po und Kick Power. Neu im gekurbelt.» Das «deepWork»-Training fitieren. Alle Infos zu aerobic.zone, Programm ist mit der Neueröffnung wird hauptsächlich in Tägerwilen statt- dem neuen Zweitstandort und dem «deepWork», der neuste Trend im finden. Eine Stunde wird es Donners- neuen Kursprogramm sind zu finden Groupfitness-Bereich. Das funktio- tagmittags aber auch in Kreuzlingen unter www.aerobiczone.ch. kb


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KREUZLINGEN/REGION

KreuzlingerZeitung

Sie wollten doch nur spielen Gareth Bale wechselte für 100 Millionen Euro von Tottenham zu Real Madrid, Mesut Özil im Gegenzug für die Hälfte zum FC Arsenal und Xerdan Shaqiri sorgt bei Bayern München für Furore. Klar, dass viele Schweizer Jungspieler diesen Stars nacheifern wollen. Oft leiden sie dabei unter elterlichem Übereifer, wie ein Beispiel vom letzten Samstag zeigt. Kreuzlingen/Berg. Eigentlich hätte es in Berg ein völlig harmloses Fussballturnier für Sechsjährige sein sollen, bei dem der Spass im Vordergrund steht. Doch es kam anders. Am Montag kritisierte der Kreuzlinger Spielervater Roman Lehmann in einem emotionalen Leserbrief beim Spiel des FC Kreuzlingen gegen Münsterlingen einen «erst ca. neun Jahre alten Schiedsrichter, der mit dem Spiel total überfordert war», einen «angetrunkenen Verantwortlichen, der bestimmte, wann und für wen gepfiffen wird» sowie Beschimpfungen seitens der Zuschauer. Die Kreuzlinger legten Protest ein und wurden in der Folge vom Turnier ausgeschlossen.

Fussball soll Kindern in erster Linie Spass machen.

Auf beiden Seiten muss es in der gemäss FCK-Präsident Daniel Geisselhardt «aufgestauten Atmosphäre» zu wüsten Worten, Ausfälligkeiten, ausländerfeindlichen Äusserungen und Missverständnissen gekommen sein, die einem Bambini-Turnier sicherlich nicht würdig sind. «Leider hat sich auch ein Fehlverhalten der Begleitpersonen des FC Kreuzlingen bestätigt», schreibt Geisselhardt in einer Stellungnahme. Zusammen mit FCK-Sportchef Paul Nay habe er zahlreiche Gesprä-

Bild: Archiv

che geführt und versucht, sich ein möglichst umfassendes Bild von den Vorfällen zu machen: «Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte der verschiedenen Wahrnehmungen.» Geisselhardt möchte den Ball flach halten und hofft, dass sich mittlerweile die Gemüter etwas beruhigt haben. «Wir haben vereinbart, dass wir nach vorne schauen und uns wieder vorbildlich der Jugendarbeit widmen wollen.» Der FCK-Präsident forderte Roman Lehmann freundlich auf, seinen

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KOMMENTAR Aus Sicht aller Verantwortlichen ist es verständlich, eine solche «leidige Angelegenheit» (Roman Lehmann) vom Tisch zu wischen und wieder zur Tagesordnung überzugehen. Schliesslich will man sich in erster Linie dem Sport widmen, der in der Schweiz immer auch eine multikulturelle Komponente hat. Ressentiments sind hier – wie anderswo übrigens auch – völlig fehl am Platz. Auch und gerade weil sich Kreuzlinger Begleitpersonen falsch verhielten, gebührt Roman Lehmann aber Dank, dass er diese Vorfälle publik gemacht hat. Sie wären sonst unter den grünen Rasen gekehrt worden und hätten nicht zur Sensibilisierung beigetragen, wie es solche Vorfälle nun einmal tun. Jetzt darf durchaus gehofft werden, dass sich so etwas, zumindest im Thurgau, nicht wiederholt. Thomas Martens Leserbrief zurückzuziehen. Doch der Vorfall zog bereits seine Kreise und erreichte auch überregionale Medien, die sich sogleich auf die Geschichte mit den «Hooligans» stürzten. Lehmann war sich offenbar nicht bewusst, welche Lawine er mit seinem «Gezeter» losgetreten hatte. Er wandte sich am Dienstag an die Medien mit der Bitte, «das eingeleitete Presseinteresse wieder zu verwerfen» – doch es war zu spät. tm

Tag des Wassers Lengwil. Am vergangenen Samstag hat in Lengwil der Tag des Wassers stattgefunden. Viele Lengwilerinnen und Lengwiler haben die Gelegenheit genutzt und sind der Wasserversorgung Lengwil auf den Grund gegangen. Nebst der Besichtigung des Pumpwerks und des Reservoirs Ho-

henegg konnte auch ein Druckreduzierschacht in Lengwil besucht werden. Die Besucher sind mit dem neuen Mannschaftstransporter der Feuerwehr, welcher an diesem Tag eingeweiht worden ist, zu den Werkanlagen chauffiert worden. Gemeinde Lengwil

Mehr Bilder im Internet unter:

www.kreuzlinger-zeitung.ch

EINE GELUNGENE ZEITREISE Das Jubiläumsfest zu 100 Jahre Schulhaus Kurzrickenbach am Samstag war sehr gut besucht. Schulleiter Michael Zogg konnte zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler dazu begrüssen. Diese nutzten die Gelegenheit, nochmals die Schulbank zu drücken und alte Klassenbücher sowie Fotos durchzuschauen. Kinder lasen aus alten Lesebüchern vor und für das leibliche Wohl war bei bestem Spätsommerwetter im Schulhof gesorgt. Alles in allem ein rundum gelungener Anlass. Thomas Martens

Übergabe des Mannschaftstransporters: (v.l.) Roger Ilg, Feuerwehrkommandant, Ciril Schmidiger, Gemeinderat, Claudia Brändle, Firma Brändle. Bild: zvg


HERBSTFEST 2013 im Bindersgarten, Tägerwilen Samstag, 14. September 2013, ab 11 Uhr Programm t t t t t t t t t t

11.00 11.30 12.00 12.12 13.00 13.30 14.00 14.30 16.00 17.00

Eröffnung Herbstfest / Böller Demo Dreschmaschine Drehorgelkonzert Spanferkel aus dem Ofen – Probierportionen Demo Dreschmaschine Kinderdisco / Hausführung Platzkonzert Musikverein Tägerwilen Kinderdisco Hauptpreisverlosung Tombola Ausklang und «alles muss weg» – wir senken die Preise

Kulinarisches für jeden Geschmack – unschlagbar günstige Preise Bratwurst, Steak, Gratin, Holzofen-Pizza, Hotdog, Torten und Blechkuchen «am Meter», Säuli zum Probieren CHF 9.90.–

Marktstände mit reichhaltigem Angebot u.a. Bergkäse vom Jaunpass, frisch gepresster Süssmost, Zöpfe, Brote, Spezialitäten, Gemüsestand

Attraktionen und Familienprogramm, Kinderpass gratis Yetis Dampftraktor, Ausfahrt mit Oldtimertraktor sowie dem Chrysler 1932, Wettbewerb mit attraktiven Preisen, Obstpresse in Betrieb, Kinderkarussell, Wurstbraten im Hexenhaus, Kinderbrotbacken, Kinderpizza, Pony- und Eselreiten, Käse selber herstellen, Mehl mahlen und Brot selber backen im Hexenhaus, Motorsägeskulpturen

Riesentombola – 4000 Lose/über 400 Preise t Qualitätsvelo t Wellnesswochenende für 2 Personen t Stereoanlage

Holzofenbrot 50 0 g CHF 1.–

t 1 Goldvreneli t Oldtimerausfahrt mit Chauffeur und Nachtessen für 2 Personen

Dreschen mit dem Dreschflegel – Demo 80 Jahre alte Drescheinrichtung Steinmühle für Kinder und gleich Brot backen Gesundheitscheck, Besichtigung öffentliche Arztpraxis / Physiotherapie Blutdruck messen, Hausführungen, Beratungsgespräch Werkschau «Vive la Suisse – Merci a la Suisse» Fotoausstellung mit Bildern zum Kriegsende / Tätigkeit des Roten Kreuzes aus dem Nachlass Saskia Egloff/ Kreuzlingen

Bindersgarten, Pflegezentrum Im Bindersgarten 3, 8274 Tägerwilen, www.bindersgarten.ch

Generalagentur Kreuzlingen


HERBSTFEST 2013 Alltagsszenen aus dem Gesundheitwesen

Carlos, ein Paar Finken und «Hü oder Hott» – was gilt denn nun? Eine ältere Dame meinte, die Leute haben ja keine Ahnung, wie das heute so zu und her geht im Gesundheitswesen – «tun Sie es in die Zeitung» – genau das machen wir. Wo sie recht hat hat sie recht. 19. September – 11.38 h – standardisieren und evaluieren – das kostet! Ein Krankenversicherungsmanager teilt per Mail mit, dass es leider noch dauere, aber die neuen Verträge für das aktuelle Jahr kämen dann doch bald. Man sei seit dem 16. April, also seit Monaten am arbeiten. Wegen der neuen Standards dauere die interne Evaluation halt viel, viel länger und es gehe nicht mehr wie früher. Unglaublich – diese Verwaltungskosten für einen einfachen Vertrag! 17. September – 10 vor 10 – Carlos oder 1500 Paar Finken im Monat Das Schweizer Fernsehen berichtet schon wieder von diesem Carlos, ein schwer krimineller jugendlicher Schläger. Studierte Fachleute haben ihm eine Wohnung angemietet, mitsamt weiblicher 24-Stundenbetreuung. Damit’s auch klappt zahlt man dem aggressiven Kick-Box-Weltmeister über CHF 5.000.–/je Monat für ein paar Instruktionsstunden, damit er aus besagtem Carlos eine gefährliche Kampfmaschine mache. Alles zusammen über 30.000.– Franken. Gut investiertes Geld meint ein

Fachmann. Ein anderer Fachmann verweigerte einer hochbetagten pflegebedürftigen Frau ein neues Paar Finken, für leicht über 20 Franken – zu teuer! Er habe kein Budget, sie müsse noch warten, es gehe schliesslich um Steuerfranken. Bindersgarten kaufte dann die benötigten Finken. Was hält ein normal denkender Mensch von einer solchen Sache? Carlos könnte doch arbeiten, seine Wut so rauslassen und wäre abends durchaus auch müde. Mit dem Geld von Carlos könnte man 20.000 Paar Finken im Jahr kaufen. Unglaublich! Vielleicht ist die Schweiz auch nicht der richtige Ort für Carlos? Carlos ist kein Einzelfall. 4. Juni – 14.30 Hü oder Hott Anders Stockholm, Thurgauer AHVChef stellt seinen knapp 40-seitigen Bericht zuhänden der Regierung vor: Dem Kanton geht das Geld aus. Deshalb sollen Ergänzungsleistungen gespart werden. Es geht um Millionen. Die Heimplätze sollen reduziert werden, die pflegebedürftigen Menschen werden dann zuhause von Freiwilligen, Angehörigen und der Gemeindespitex betreut – zahlen sollen die Gemeinden und die Betroffenen selber. Gleichzeitig soll die Auslastung der Heime sinken (auf 90 %): Jedes 10. Bett soll leer stehen, damit die Heime Probleme bekommen und deshalb ihre Preise senken müssen –

sagt das Gesundheitsamt (Konkurrenz täte gut). Totalchaos ist somit vorprogrammiert. Das sind dann ca. 300 Betten, die leer stehen sollen – oder 90 Mio CHF (ein Zimmer/Bett kostet heute 300.000 CHF) und würde Kosten für Zinsen/Abschreibungen von 10 Mio je Jahr bedeuten, die abgewälzt würden auf Pflegeheimkunden und den Kanton bzw. die Gemeinden/Versicherer. In 10 Jahren wären das 100 Millionen Franken. Anderseits geht das Geld aus und man soll sparen. «Augen zu und durch» sagen sich die Spezialisten beim Kanton: Sie haben nämlich die Regierung überredet, die Heime zu zwingen, teurere Strukturen aufzubauen – wofür sie dann auch gleich massiv Subventionen bekommen sollten. Wer zahlt’s? Der Steuerzahler natürlich. SPITEX kostet auch nicht allzu knapp. Sollen die Heime nun sparen oder nicht? Offenbar schon, nur eben, man sollte sie auch sparen lassen. 25. April, 9.30 h – evidenzbasiertes nursing In Luzern sitzen gerade die gescheitesten Leute des Gesundheitswesens zusammen – am Fachkongress einer Grossversicherung und halten ihre Zettel mit den Vorträgen bereit: Es geht um evidenzbasierte Medizin, evidenzbasiertes nursing (Pflege). Alles soll nun besser werden, weniger

kosten. Genau diese Vorträge hielt man schon vor 20 Jahren – KVG-Revision, Fallkostenpauschalen müssen her. Und, was hat’s bewirkt? Alles wird teurer! Seit die Wissenschaft das Gesundheitswesen entdeckt hat und mitmischt, wird’s zunehmen schiiter und bewölkt. Zur gleichen Zeit sitzen an der Uni St. Gallen, im Zentrum für evidenzbasierte Pflege andere Fachleute und erfinden gerade neue Ausbildungsangebote, mit denen sie Geld, sehr viel Geld verdienen wollen. Beraten ist teuer. Man macht den «Akteuren» im Gesundheitswesen Angst – dann kommen die Aufträge mit Sicherheit. Skrupel hat da offenbar niemand. Die Schulen bilden gute Leute aus. Das reicht – muss reichen. In der Praxis lernt man von erfahrenen Mitarbeitern – kosten nichts. Ob die teuren Ausbildungen, Beratungen und Programme evidenzbasiert sind? Davon haben wir weder gelesen noch gehört. Die Wissenschaftler sollen forschen und Resultate vorweisen, das reicht durchaus. Nun, die Politik wird diese Fragen aufgreifen müssen – wie sollen die vielen alten Menschen gepflegt werden, wer kann und wird dies zahlen? Heime schliessen ist da ja wohl keine Lösung – zudem baut man in Kreuzlingen ja gerade massivst aus – Trend verpasst? O. Egloff, Heimleiter Bindersgarten

BINDERSGARTEN Pflegezentrum Tägerwilen UNSERE LEISTUNGEN: Pflegeheim Dementenstation Postoperative Pflege(akut/Übergang) Physiotherapie/Ergo-/Logopädie Eigene, öffentliche Arztpraxis Im Bindersgarten 3 • Tägerwilen Tel. 071 666 67 67 www.bindersgarten.ch

Ruedis Hausbäckerei 400 Holzofenbrote zu CHF 1.– und vieles mehr


Bindersgarten pflegt Brauchtum

«Vom Korn zum Brot – Dreschen mit dem Flegel»

Kulinarisches für jeden Geschmack – unschlagbar günstige Preise

Unser jährliches Herbstfest bietet eine gute Gelegenheit, altes Brauchtum zu pflegen. Dieses Jahr heisst das Motto «Vom Korn zum Brot». Peter Pinggera hat vorgesorgt: mit dem Bindemäher wurden Garben gebunden, traditionell an «Männli» getrocknet und stehen auf einem alten Gestellwagen bereit. Jedermann kann dann mit dem Dreschflegel dreschen – und es steht eine über 80 Jahre alte Dreschmaschine mit Putzmühle zum Einsatz bereit. Die Garben werden mit altem Einachser durch’s Quartier zur Bindersgartenscheune gefahren. Kinder können das gewonnene Korn mit einer kleinen Steinmühle zu Mehl verarbeiten. Aus dem Mehl wird Teig, Brote werden geformt – und danach im mittelalterlichen Backofen gleich zu Brote gebacken, das die Kinder mitnehmen oder gleich vor Ort aufessen dürfen.

Bratwurst, Steak, Gratin, Spanferkel, Hotdog, Torten und Blechkuchen «am Meter»

WETTBEWERB Attraktive Preise zu gewinnen (Verlosung): 1 Goldvreneli 10 Gastrogutscheine Cafe-Restaurant Rebhüsli zu je CHF 25.– 25 Gastrogutscheine Cafe-Restaurant Rebhüsli zu je CHF 10.– Markieren Sie die richtige Antwort – Füllen Sie Ihre Kontaktdaten ein – Die Gewinner werden bis zum 1.10.2013 benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Richtige Antwort ankreuzen – mit ein bisschen Glück …!

«Vive La Suisse – Merci a la Suisse – Schweizer Hilfe im Weltkrieg» ‰ US-Amerikanischer GI am Bahnhof Kreuzlingen ‰ Uniformierter Spion der Schweizer Armee in Konstanz ‰ Französischer Infanterist mit US-Jeep am Bahnhof Kreuzlingen

Riesentombola – 4000 Lose/ über 400 Preise

‰ Genfer Diplomatenauto in Berlin, 1945 ‰ Rotkreuzfahrzeug mit Seifenkistennachbau und «Pfüderi» Hauptstrasse Kreuzlingen 1945

• Qualitätsvelo • Wellnesswochenende für 2 Personen • Stereoanlage • 1 Goldvreneli • Oldtimerausfahrt mit Chauffeur und Nachtessen für 2 Personen

‰ Vorbereitung zum Seifenkistenrennen, Kreuzlingen 1945

‰ Gruppe KZ-entlassener Menschen im Lager Kreuzlingen 1947 ‰ Asylantengruppe, Kreuzlingen 1947

(Fotos: Stiftung Nachlass Saskia Egloff, Tägerwilen)

Wieviele Flüchtlinge/Heimatvertriebene/KZ-Entlassene Menschen kamen im/nach dem 2. Weltrieg mit Hilfe des Roten Kreuzes über die Grenze in die Schweiz (Kreuzlingen)? ‰ 8000

‰ 140‘000

Name

Vorname

Strasse

PLZ Ort

‰ 45‘000

Einsenden an: Pflegezentrum Bindersgarten – Im Bindersgarten 3 – 8274 Tägerwilen Abgabe am Herbstfest möglich.

‰ Vorbereitung zu einem Volksfest, Kreuzlingen 1947


HERBSTFEST 2013 Dachau – Kreuzlingen einfach

«Vive la Suisse – Merci a la Suisse» 45.000 kamen – Verschleppte, Flüchtlinge, Zwangsarbeiter, Widerstandskämpfer, Rückwanderer … Eine Werkschau mit Fotos aus dem Nachlass Saskia Egloff, Kreuzlingen zur Dokumentation der Tätigkeit des Roten Kreuzes am Grenzort Kreuzlingen im und nach dem 2. Weltkrieg. Darunter viele Franzosen, die auf ihren Eisenbahnwagen schrieben «Vive la Suisse – merci a la Suisse – vive De Gaulle. Noch heute gibt es Augenzeugen, die berichten: Wenn die Leute in Kreuzlingen die sichere Grenze überschritten hatten, erhob sich ein derartiges Freudengeschrei, dass man es auch in Tägerwilen hören konnte. Daraufhin wurden sie verpflegt, Erstversorgungen wurden organisiert inklusive entlausen. So rasch wie möglich fuhren sie weiter – und wieder sangen und johlten sie aus lauter Begeisterung – und wieder hörte man es in Tägerwilen. Tägerwiler fanden sich dann am Bahngeleise der Mittelthurgaubahn (im Bereich Binder) ein, die Dampflok hielt an und die Tägerwiler gaben den ewig hungrigen Leuten Brot, Speck, Eier, Most und auch Schnaps. Unvergessliche Momente für alle Beteiligten.

Gastronomie im Bindersgarten Vom heissen Beinschinken mit Kartoffelsalat bis zum Menue Gastronome – gut und günstig Küchenchef Wolfgang Weber und das Rebhüsliteam empfehlen sich für alle Anlässe: s Familien und Vereinsanlässe s ,EIDMAHL Im Rebhüsli s 5NSERE "ESEBEIZ UND DAS Bachhüsli kann man mieten. s 3PEZIALITÊTEN VOM "ODENSEE bis Fernost s 3PANFERKEL FEIN UND SAFTIG Gut und günstig – fragen Sie einfach an.

Café / Restaurant Rebhüsli Im Bindersgarten 3, 8274 Tägerwilen Tel. 071 666 67 97

Aufruf an Zeitzeugen: Wer erinnert sich noch an jene Zeit, wer hat’s miterlebt und kann darüber berichten? Melden Sie sich im Bindersgarten Tägerwilen möglichst mit kurzer schriftlicher Aufzeichnung. Wir nehmen dann mit Ihnen Kontakt auf! Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.

Attraktionen und Familienprogramm, Kinderpass gratis Yetis Dampftraktor, Ausfahrt mit Oldtimertraktor sowie dem Chrysler 1932, Wettbewerb mit attraktiven Preisen, Marktstände, Hausführungen, Obstpresse in Betrieb, Kinderkarussell, Kinderbrotbacken, Pony- und Eselreiten, Seifenkisten fahren und einiges mehr


KreuzlingerZeitung

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SPORT

13. September 2013

Trotz Niederlage einen Riesensprung Die Kreuzlingerin Anna Gabric zählt nach der internationalen Turnierwoche auf ihrer Heimanlage trotz Finalniederlage zu den grossen Gewinnerinnen. Tennis. Mit dem internationalen Juniorenturnier «Auto Lang Bodensee Junior Open» möchten die Organisatoren um Turnierdirektor Ralph Zepfel dem heimischen Nachwuchs und den Talenten der Nationalen Elitesportschule Thurgau wichtige Punkte für die Junioren-Weltrangliste ermöglichen. Die Rechnung ging auch bei der dritten Auflage des ITF-U18Turniers auf. Und dies obwohl mit Matej Kostadinov und Tamara Arnold die grössten Hoffnungen bereits in den Viertel- respektive Achtelfinals scheiterten.

Starke Angriffsspielerin Dass Anna Gabric die Thurgauer Farben bis ins Finale vertrat, war indes nur auf dem Papier eine Überraschung. Die ungesetzte Kreuzlingerin, die an internationalen Turnieren für Deutschland an den Start geht, ist

bekannt für ihre offensive Spielweise. Diese Stärke spielte Gabric sowohl in den Viertelfinals gegen die an Nummer zwei gesetzte Tschechin Karolina Novotna wie auch gegen ihre Aargauer Halbfinalgegnerin Amanda Schneider aus. Im Finalspiel gegen die Österreicherin Livia Kraus suchte das von Trainer Thomas Walter betreute Talent dann etwas gar schnell den Punkt. «Ich bin oft im ersten Satz zu ungeduldig», weiss die 15-Jährige. Im zweiten Satz drehte Gabric den Spiess, spielte sicherer und geduldiger. «Leider hat mir dann im dritten Satz die Kraft etwas gefehlt», resümierte Gabric nach ihrer 2:6, 6:1, 2:6Finalniederlage. Bereits einen Tag zuvor hatte sich die Kreuzlingerin an der Seite von Jessica Brühwiler den Sieg in der Doppelkonkurrenz gesichert. Damit darf sich Gabric insgesamt 40 Punkte für das ITF-Ranking gutschreiben lassen. In der Junioren-Weltrangliste (U18) wird die 15-Jährige damit einen Riesensprung von 1655 auf eine Position knapp unter 800 machen. Bei den Boys setzte sich im Finale der

stark aufspielende Bulgare Gabriel Donev gegen den Swiss Tennis Kaderspieler Johan Nikles in zwei Sätzen durch. Marie-Theres Brühwiler

SO SEHEN MEISTER AUS

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SPORT IN KÜRZE Erstes Heimspiel Handball – Am kommenden Samstag, 20 Uhr, bestreiten die Handballer des HSC Kreuzlingen ihr erstes NLBHeimspiel. Anpfiff zum Rheinderby gegen die Schaffhauser Espoirs ist in der Sporthalle Egelsee ist um 20 Uhr.

Endlich ein Sieg Fussball – In der 2. Liga Interregional gewann der FCK gegen den FC Mels 5:0. Was das wert sein mag, wird sich in der nächsten Partie gegen den Tabellenzweiten FC Widnau zeigen.

Sport-KVler erfolgreich Juraj Sudra Bilder: zvg

Schlechtes Wetter, gute Spiele: Die letzten der 14 Einzel-und Doppelfinalspiele der Thurgauer Seniorenmeisterschaften mussten in der Halle entschieden werden. In der Königskategorie MS35+N1/R6 gewann der Egnacher Juraj Sudra (R2). Auch Kreuzlinger waren siegreich: Alle weiteren Gewinner auf www.kreuzlinger-zeitung.ch sb

Am Wochenende fanden die Leichtathletik Einzel-Schweizermeisterschaften in Zug und Regensdorf statt. Die Leichtathleten des Sport-KVs sicherten sich dabei zwei Gold- und drei Bronzemedaillen (Brahian Pena gewann Gold über 110m Hürden und zwei Mal Bronze, Salina Fässler Gold im Speerwerfen, Michele Marticke Bronze im Weitsprung) Alle vollständigen Berichte auf www.kreuzlinger-zeitung.ch Publireportage

Die bunte Küche der Türkei Direkt beim Münster in der Konstanzer Altstadt ist das Restaurant Sedir zu finden. Hier werden die Gäste mit der vielfältigen türkischen Küche verwöhnt. Konstanz. Seit nunmehr 30 Jahren befindet sich das Restaurant Sedir an der Hofhalde 11 in Konstanz und ist eine beliebte Adresse, wenn es um die feine türkische Küche geht. Hier wird in gemütlich-rustikalem Ambiente gespeist oder – bei schönem Wetter – im Freien vor dem Restaurant. So können hier auch laue Sommerabende mit einer kühlen Erfrischung oder einem liebevoll zubereiteten Gericht genossen werden. Das Restaurant Sedir ist eine beliebte Adresse in Konstanz.

Grosse Auswahl Von Nudelspezialitäten über Fleischgerichte bis hin zu vegetarischen Speisen hat die Karte im Restaurant Sedir eine grosse Auswahl zu bieten, die keine Wünsche offen lässt. Selbstverständlich dürfen typisch türkische Gerichte wie zum Beispiel gefüllte Blätterteigtaschen oder türkische Pizza nicht fehlen. Echte Schleckermäu-

ler kommen zudem mit Baklava-Desserts und weiteren süssen Nachspeisen auf ihre Kosten.

Feine Mittagsmenüs Wer nach der Uni eine Stärkung braucht oder die Mittagspause von der Arbeit gerne ausser Haus verbringen möchte, ist beim Restaurant Sedir ebenfalls an der richtigen Adresse:

Bild: gb

Das Mittagsmenü mit Hauptspeise und Salat gibt es hier für 4,90 Euro. «Wir legen grossen Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis», so Inhaber Ibrahim Arslan.

Öffnungszeiten Das Restaurant Sedir hat wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag, 11.30 bis 14.30 Uhr und 17 bis 23.30 Uhr; Sams-

Im Restaurant Sedir ist jeder herzlich Bilder: kb willkommen.

tag und Sonntag durchgehend, 11.30 bis 23.30 Uhr. Kathrin Brunner Restaurant Sedir Hofhalde 11 78462 Konstanz Tel. 07531-29352 Inhaber: Ibrahim Arslan E-Mail: info@sedir-kn.de


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KINO/FILMTIPPS

KreuzlingerZeitung

Nr. 37

13. September 2013

KINO KONSTANZ 12.9. 2013 – 18. 9. 2013 CINESTAR – im Lago-Center Tel. 0049 7531 36 34 910 R.E.D. 2 Bundesstart täglich 14.45, 17.15, 20.15 Uhr, Fr/Sa auch 23.00 Uhr – FSK 16 Da geht noch was Bundesstart täglich 15.00, 17.30, 20.45 Uhr, Fr/Sa auch 23.15 Uhr – FSK 6

Lone Ranger Do/Fr/Sa/Mi 20.00 Uhr, So/Di 17.30 Uhr – FSK 12 6. Wo Conjuring – Die Heimsuchung Fr/Sa 23.15 Uhr – FSK 16 7. Wo 7. Wo

Die Schlümpfe 2 täglich 14.30 Uhr – FSK 0

Unsere Filmkritik

7. Wo

Side Effects – Steven Soderbergh inszeniert seinen provokativen Psychothriller mit satirischen Untertönen mit gewohnt sicherer Hand und scharfem Blick für intime und intensive Emotionen. Die morbide Atmosphäre des Films, der an die Soderbergh-Filme «Erin Brockovich» und «Traffic» erinnert, wird vom eindringlichen Instrumentalscore unterstützt. Aus der souverän aufspielenden Darstellerriege sticht Rooney Mara hervor, die sich nach «Verblendung» abermals als überaus wandelbare Aktrice empfiehlt.

Ich – Einfach unverbesserlich 2 (3D) So 15.00 Uhr – FSK 0 12. Wo Opera Open Air Sydney: Carmen (OmU)

Special

Do 19.45 Uhr – FSK 6 Sneak Preview Mo 20.30 Uhr – FSK16

CineSneak

SCALA Kinozentrum Marktstätte Konstanz Tel. 0049 7531 90 34 21

One Direction: This Is Us (3D-OmU) Bundesstart

täglich 16.15, 18.30 Uhr – FSK 0 White House Down täglich 14.30, 17.30, 20.00 Uhr (ausser Fr/So/Di), Fr/So/Di 17.30, 20.00 Uhr, Fr/Sa auch 23.00 Uhr – FSK 12 2. Wo Geld her oder Autsch'n! Do/Sa/Mo/Mi 18.30 Uhr – FSK 12 2. Wo Chroniken der Unterwelt – City of Bones Do/Sa/So/Di 17.00 Uhr, Fr/Mo/Mi 20.30 Uhr – FSK 12 3. Wo Planes (3D) täglich 14.00 Uhr, Fr/Di auch 18.30 Uhr – FSK 0 3. Wo Planes täglich 14.00, 16.15 Uhr– FSK 0 3. Wo R.I.P.D. (3D) täglich 17.30 Uhr (ausser So/Di), So/Di 20.45 Uhr, Fr/Sa auch 23.15 – FSK 12 3. Wo Wir sind die Millers täglich 15.00, 17.45, 20.30 Uhr, Fr/Sa auch 23.15 Uhr – FSK 12 3. Wo

DVD – Videothek

Die Schlümpfe 2 (3D) Fr/So/Di 15.00 Uhr – FSK 0

Ich – Einfach unverbesserlich 2 täglich 14.45 Uhr – FSK 0 12. Wo

The World's End Bundesstart täglich 15.00, 17.45, 20.30 Uhr (ausser So), So 17.45, 20.30 Uhr, Fr/Sa auch 23.15 Uhr – FSK 12

An- u. Verkauf von DVDs, Games und CDs

Liebe Kinogäste, wegen Umbauarbeiten an unseren Projektionsanlagen ist unser Spielbetrieb vom 9. – 13. September eingeschränkt. Michael Kohlhaas Bundesstart Sa/So/Mo/Mi 20.00 Uhr, Di 20.45 Uhr, So/Mi auch 17.15 Uhr – FSK 12 Bottled Life – Das Geschäft mit dem Wasser Bundesstart Do/Sa/So 16.15 Uhr, Fr/So 20.45 Uhr, Mo/Di/Mi 18.30 Uhr – FSK 0 Die Alpen – Unsere Berge von oben Bundesstart täglich 18.30 Uhr (ausser Mo/Mi), Sa/So auch 14.00 Uhr, Mo/Di auch 16.15 Uhr, Mo/Mi auch 20.45 Uhr – FSK 0 Das Mädchen Wadjda Erstaufführung Do/Sa/Mo/Di 20.45 Uhr, Fr/Sa/So/Mi 16.15 Uhr – FSK 0 First Position Erstaufführung Sa 14.00, 18.30 Uhr, So 15.00 Uhr, Mo/Di/Mi 16.15 Uhr – FSK 0 Royal Opera House: Turandot Live-Übertragung

Di 20.15 Uhr – FSK 0 The Bling Ring Sa/Mo 17.30 Uhr, So 20.45 Uhr, Di 17.00 Uhr, Mi 18.30 Uhr – FSK 12 5. Wo Paulette Sa 15.00, 20.45 Uhr, So 14.00, 18.30 Uhr, Mo 18.30 Uhr, Mi 20.45 Uhr – FSK 12 9. Wo

Feuchtgebiete täglich 20.45 Uhr, Fr/Sa auch 23.15 Uhr – FSK 16 4. Wo

ZEBRA Kommunales Kino Konstanz e. V. Joseph-Belli-Weg 5 Tel. 0049 7531 601 90

Pain & Gain Fr - Mi 20.00 Uhr, Fr/Sa auch 23.00 Uhr – FSK 16 4. Wo

LA TERRA [OMU] 12./13./14./16.9. jeweils 20.00 Uhr – FSK 12

Elysium Do/Sa/So/Di 20.30 Uhr, Fr/Mo/Mi 17.00 Uhr – FSK 16 5. Wo

SPRING BREAKERS [OV] 13./14./16.9. jeweils 22.15 Uhr, 15.9. 20.00 Uhr – FSK 18

Ab 11.09.2013 im Verleih – Ab 03.10.2013 im Verkauf

24 h Filmverleihautomat Riesige Auswahl an günstigen Filmen&Spielen in unserem Onlineshop – www.film-ab.ch www.film-ab.ch DVD – Videothek Löwenstrasse Öffnungszeiten: 8280 Kreuzlingen Mo–Fr 17.00 – 19.00 Uhr Samstag 14.00 – 19.00 Uhr Tel. 071 672 54 54

Weinfelden 071 622 00 33 PUCCINI: TURANDOT ab10 DI 20.00 DA GEHT NOCH WAS D/ab10 DO & MO-MI 19.00 / FR 20.00 / SA 20.30 / DIE ALPEN - Unsere Berge von oben D/ab 6 SA 16.00 / MI 16.10 . 2 D/ab14 RED Do-SA & MO-MI 17.00 & 20.00 / FR-SA 22.45 WHITE HOUSE DOWN D/ab12 DO-SA & MI 20.00 / FR-SA 22.45 / DI 21.15 LOVELY LOUISE D/ab12 SA 18.15 / MI 16.30 WIR SIND DIE MILLERS) D/ab12 DO & MO & MI 21.15 / FR-SA 22.45

Frauenfeld 052 720 35 35 RED 2 D/ab14 DO-SA & MO-MI 20.00 / FR-SA 22.45 / SA & MI 17.30 PLANES D/ab6 3D: SA & MI 15.30 2D: SA & MI 13.30

Tickets: www.kino-tg.ch Weinfelden: Gratisparkplätze

Opéra Passion Puccinis Turandot

FEUCHTGEBIETE D/ab16 DO-FR & MO & MI 18.00 / SA 18.15 PLANES (2D) D/ab6 DO-FR & MO-DI 17.00 / SA & MI 14.00 MR MORGANS LAST LOVE EFd/ab12 SA 16.00 / MO 20.00

DIE SCHLÜMPFE 2 (2D) D/ab6 SA & MI 14.00 ICH - EINFACH UNVERBESSERLICH 2 D/ab6 3D: SA & MI 14.00

Reservierte Tickets müssen bis spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden!

Auftakt in die neue Saison am Dienstag, 17. September 2013 um 20.00 Uhr. Apéro ab 19.30 Uhr ROYAL OPERA HOUSE Live im Kino


KreuzlingerZeitung

Nr. 37

MARKTINFOS 23

13. September 2013

sit DOWN: Polstermöbel zum Relaxen DOWN eine neue Polstergarnitur mit mindestens fünf Sitzplätzen bestellen (ausgenommen reduzierte Ausstellungsstücke im Haus und Aktionsware aus der Werbung). Das alte Sofa wird kostenlos entsorgt. Beste Beratung erhalten Kunden zudem von den kompetenten Verkäuferinnen und Verkäufern von sit DOWN – ein Besuch lohnt sich!

Das Polster-Spezialhaus sit DOWN in Konstanz zeigt in einer Sonderausstellung vom 20. September bis zum 5. Oktober die neue Generation der Polstermöbel: Moderne Sofas, die nicht nur designorientiert aussehen, sondern auch bequeme und gesunde Sitzpositionen bieten – echte Alleskönner in Sachen Entspannung. Konstanz. Was beim Schlafen schon lange ein Thema ist, sollte beim Sitzen nicht vernachlässigt werden: die gesunde Körperhaltung. Der Polstermöbel-Spezialist sit DOWN zeigt vom 20. September bis zum 5. Oktober in einer neuen Sonderausstellung auf 500 Quadratmetern rund 50 verschiedene Modelle, die nicht nur schön anzusehen, sondern auch bequem und ergonomisch optimiert sind. Die modernen Relax-Polstergarnituren sorgen für ein Höchstmass an Sitzkomfort durch Armlehnen, Fussstützen sowie Rücken- und Nackenfunktionen, die sich mühelos mit Elektronik oder manuell verstellen lassen.

Tag der offenen Tür

Die neuen Polstermöbel bei sitDown sind nicht nur schön anzusehen, sie sind Bild: kb auch bequem und bieten vielseitige Relaxfunktionen.

Auch klassische Relax-Sessel stehen in der Ausstellung zum Probesitzen bereit. So zum Beispiel hochwertige Modelle von «No Stress», einer Marke von sit DOWN, die zu einem tollen Preis-Leistungsverhältnis zu haben sind. Ob in Stoff oder Leder, mit Schlaffunktion und Bettkasten oder als Design-Garnitur – die Polster-RelaxMöbel gibt es passend für jeden Geschmack. Der Individualität sind hier keine Grenzen gesetzt, denn auch die Farbauswahl ist enorm. Dazu kann der Grösse und dem Gewicht ent-

sprechend die richtige Sitzhärte gewählt werden. Ein weiteres Plus: Die funktionellen Sofas verfügen über die sogenannte «Wandfreiheit» und müssen nicht mehr im Raum stehen.

Wer sich erst einmal einen Überblick über das vielseitige Sortiment von sit DOWN verschaffen möchte, der hat am Sonntag, 22. September, beste Gelegenheit dazu. Von 14 bis 18 Uhr lädt der Polstermöbel-Spezialist zum Tag der offenen Tür (ohne Beratung und ohne Verkauf ), wo sich jeder ganz in Ruhe umsehen und die Sitzgelegenheiten austesten kann.

Neue Öffnungszeiten 300 Euro fürs alte Sofa Während der Sonderausstellungswochen hält der Polstermöbel-Spezialist noch ein ganz besonderes Angebot bereit: Mit der Aktions-Karte, die exklusiv der KreuzlingerZeitung am 20. September beiliegen wird, erhalten die Leser der KreuzlingerZeitung 300 Euro für ihr altes Sofa, wenn sie bei sit

Das Polster-Spezialhaus sit DOWN hat neu wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag, von 10 bis 19 Uhr und Samstag, von 10 bis 17 Uhr. sit DOWN Polster-Spezialhaus Line-Eid-Strasse 7 78467 Konstanz www.sitdown-bodensee.de

Tag der offenen Tür bei In der Gruppe klappt es: Neuer Ernährungskurs MDS Raumsysteme Engen. MDS Raumsysteme ist der innovative Hersteller von flexiblen Raum- und Trennwandsystemen für den gewerblichen Einsatz auf Kauf-, Miet- oder Leasingbasis. In unserem Werk in Engen-Welschingen fertigen wir Hallen- und Meisterbüros, Trennwandsysteme, Stahlbaubühnen, Bürocontainer und Modulhäuser in höchster Qualität. Nach ca. dreijähriger Forschungsund Entwicklungsarbeit unter dem Motto «Besser arbeiten und leben» möchte MDS Raumsysteme ihre innovativsten Lösungen für stressfreies und besseres arbeiten und für flexiblen und bezahlbaren Wohnraum vorstellen. Anhand einiger Beispiele zeigen wir Ihnen moderne Ansätze zur Verbesserung des Arbeitsumfeldes und der Arbeitsbedingungen. Um diese zu bewerten, haben wir eigens einen MDS Performance-Check entwickelt. Weiterhin möchten wir Ihnen unser innovatives MDS iHome, ein Energie Plus Modulhaus präsentieren. Für diese Entwicklungen hat uns der Wis-

Das MDS iHome. Bild: zvg

senschaftler und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar in Berlin die Auszeichnung «TOP-100 Innovator 2013» verliehen, als einer der innovativsten Unternehmen im Mittelstand.

Party und Tag der offenen Tür Um dieses gemeinsam mit Ihnen zu feiern, laden wir Sie herzlich ein am Samstag, 14. September, ab 20 Uhr, zur Radio 7 Partynacht und am Sonntag, 15. September, ab 11 Uhr, zum Tag der offenen Türen in unserem Werk und Musterhaus in Engen-Welschingen. www.mds-raumsysteme.com

Kreuzlingen. Unter dem Titel «In der Gruppe geht vieles einfacher und macht mehr Spass» startet am 19. September in Kreuzlingen ein neuer Ernährungskurs, um die individuellen Gewichts- und Figurziele zu erreichen. Während des achtwöchigen Kurses lernen die Teilnehmer, ihre Ernährung umzustellen und so ihrem Wunschgewicht näher zu kommen. Jeder Teilnehmer erhält eine umfangreiche persönliche Analyse.

Körper-Analyse mittels BIA Individuelle Werte wie Muskelanteil, Organfettanteil, persönlicher Kalorienverbrauch im Ruhezustand und das Stoffwechselalter werden durch Messung mit medizinischen Körperanalysegeräten ermittelt. Die Gewichtskontrolle auf eine gesunde und dauerhafte Weise stehen im Mittelpunkt des Kurses. Wichtig ist, dass durch das Wissen um die persönliche Körperzusammensetzung individuelle Ernährungsvorschläge für die Phase des Gewichthaltens erteilt werden können. Der Kurs kostet für acht

Irina Kunze hilft auch Ihnen beim erBild: zvg folgreichen Abnehmen

Wochen inklusive der wöchentlichen Unterlagen und der persönlichen Analyse lediglich 98 Franken. Diät war gestern – ein gesunder und aktiver Lebensstil ist heute. Weitere Infos gibt es bei Wellnesscoach Irina Kunze unter Telefon 076 530 40 05. Achtung: maximal zehn Teilnehmer möglich. eingesandt


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MARKTINFOS/AGENDA

Tenniskurs 50+ Die Tenniskurse in Zusammenarbeit mit Pro Senectute und dem Regionalverband Thurgau Tennis erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Manche sind Wiedereinsteigende und andere erfüllen sich im Alter einen lang gehegten Wunsch und fangen neu mit diesem Sport an. Bei dieser Sportart werden wichtige körperliche und geistige Funktionen geschult. Wir erhalten Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn, Koordinationsfähigkeit sowie Konzentrations-und Reaktionsvermögen-Fähigkeiten, die dazu beitragen, dass wir lange selbständig und unabhängig leben können. Von Swiss Tennis ausgebildete Erwachsenenleiter werden zu Beginn eine zentrale Schnupperlektion in der Tennishalle Weinfelden durchführen. Danach starten wir mit den Interessierten bei genügenden Anmeldungen in den Tennishallen Amriswil, Egnach, Frauenfeld, Kreuzlingen und Weinfelden einen Kurs.

Schnupperlektion in Weinfelden Montag, 23. September, von 14 bis 15.30. Mitbringen: Sportliche Bekleidung und Turnschuhe. Bälle und Tennisschläger stehen zur Verfügung. Anmeldung zur Schnupperlektion: Pro Senectute Thurgau, Bereich Sport unter der Tel. 071 626 10 93. einges.

KreuzlingerZeitung

13. September 2013

«Für unsere Kinder, unsere Zukunft» Seit acht Jahren bietet die Kinderkrippe Calimero in Triboltingen beste Betreuung für Kinder und Säuglinge. Nun lässt der Verein durch die Firma SSM GmbH eine neue Unterkunft in Tägerwilen bauen, die im Sommer 2014 bezogen werden soll. Triboltingen/Tägerwilen. «An dem Gebäude in dem sich derzeit die Kinderkrippe befindet, stehen diverse Renovationsarbeiten an», erklärt Sandra Fischer, Leiterin der Kinderkrippe Calimero. «So haben wir beschlossen, einen Neubau den Renovationen vorzuziehen.» Dieser soll an der Sonnenstrasse in Tägerwilen realisiert werden, eine zentrale und verkehrsarme Lage. Durch eine nutzerorientierte Planung wird der Neubau die hohen Anforderungen eines modernen Krippenbetriebs erfüllen und zusätzlich Platz für einen dritten Gruppenraum bieten. «Im Sommer 2014 soll die neue Unterkunft ohne Betriebsunterbruch bezogen werden», informiert die Krippenleiterin. Um den Kauf von pädagogisch wertvoller und qualitativ guter neuer Ausstattung realisieren zu können, ist

In der Kinderkrippe Calimero. Bild: archiv

die Kinderkrippe Calimero auf zusätzliche Hilfe angewiesen. «Wir sind um jede Unterstützung in Form von Spenden oder Erfüllung eines Wunsches aus unserer Wunschliste dankbar», erklärt Sandra Fischer. Unter www.calimero-neubau.ch kann die Wunschliste eingesehen werden.

Beliebt und ausgezeichnet Der Verein Kinderkrippe Calimero wurde im Jahr 2005 gegründet und ist vom Verband «Kindertagesstätten der Schweiz KiTas» anerkannt. Hier werden Säuglinge ab drei Monaten und Kinder bis ins Primarschulalter betreut. Gestartet wurde mit zwei Mitarbeitern und zwölf Krippenplätzen. Heute sind es altersgemischte

AUSSTELLUNGEN

Gruppen mit maximal 26 Kindern pro Tag und insgesamt 13 Mitarbeiter, die sich um die Schützlinge kümmern. «Wir sind in der Region mittlerweile gut bekannt und haben einen ausgezeichneten Ruf», freut sich Sandra Fischer. «Unser Einzugsgebiet erstreckt sich von Altnau bis Berlingen.» Die Kinderkrippe Calimero bietet sogar vier Lehrplätze zur Fachfrau Betreuung. Und da hier grossen Wert auf eine ausgewogene und saisonale Verpflegung gelegt wird, durfte das Calimero-Team sogar schon die «schnitz und drunder»-Auszeichnung entgegen nehmen. Weitere Infos gibt es unter www.kinderkrippe-calimero.ch klz

THEATER/KABARETT

KREUZLINGEN 14. bis 29. September

Nr. 37

KREUZLINGEN

Kunst(s)Fähre, Gesamtausstellung Fachbereich Bildende Kunst des Internationalen Bodensee-Clubs. Vernissage: Samstag, 14. September, 17 Uhr

Freitag, 13. September

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Seemuseum, Seeweg 3

20 Uhr

Bis 29. September

Kundry und Niederhauser, Ausstellung der beiden Thurgauer Künstler.

13., 14., 15., 19., 20.,

«Mord an Bord», ein Stück des Theaters Tägerwilen

Sa. und So. 14 bis 18 Uhr

«Bilder-Räume», Hafenstrasse 4

und 21. September

nach dem Roman «Tod auf dem Nil» von A. Christie.

Bis 22. September

Theaterfotografien, von Guido Kasper.

20 Uhr

Bürgerhalle, Castellstrasse

Fr., 17-20 Uhr, Sa., 11-15 Uhr 22.09., 11-14 Uhr

Dreispitz, Pestalozzistrasse 17

Bis 20. Oktober Mi. 17 bis 19 Uhr, Fr. und So. 14 bis 17 Uhr Bis Ende September

«Begegnungen», Gemälde des Thurgauer Malers Carl Roesch. Im Fokus steht die menschliche Figur.

Frölein Da Capo, eigenwillige Arrangements der bekannten Musikkabarettistin. Theater an der Grenze, Hauptstrasse 55a

TÄGERWILEN

MUSIK/KONZERTE BOTTIGHOFEN Freitag, 13. September

«Lucerne Bone Connection», Posaunenensemble aus Schweizer Berufsmusikern.

Museum Rosenegg, Bärenstrasse 6

20 Uhr

Dorfzentrum Bottighofen

Samstag, 14. September

Party mit Snipergarden, eine Rockformation aus

20 Jahre Seemuseum, Sonderausstellung zum Jubiläum.

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Seemuseum, Seeweg 3

Bis Ende Jahr

Rauchende Kamine, Sonderausstellung zur Dampfschifffahrt am Bodensee mit zahlreichen Modellen.

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Seemuseum, Seeweg 3

Bis Frühjahr 2014

50 Jahre Seegfrörni, Sonderausstellung der Gemeinden Altnau und Münsterlingen.

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Seemuseum, Seeweg 3

KREUZLINGEN dem Thurgau, die unterschiedliche Gangarten der Rockmusik auf die Bühne bringt. 21 Uhr Sonntag, 15. September

Z88, Hauptstrasse 88 Sonntagskonzert für Senioren, mit der Stadtharmonie Kreuzlingen

10 bis 11 Uhr

Alterszentrum, Kirchstrasse 17


KreuzlingerZeitung

VERANSTALTUNGEN

Nr. 37 13. September 2013

Schmackhafte Arrangements Mit «Gemischtes Plättli» gastiert Frölein Da Capo heute Freitag, 13. September, um 20 Uhr, im Theater an der Grenze. Es gibt noch einige Restkarten. Kreuzlingen. Gitarre, Trompete, Euphonium, Klavier – das halbe Musikzimmer steht auf der Bühne und wird mit dem Loopgerät zu eigenwilligen Arrangements zusammengemischt. Zu diesen serviert die Demoiselle im Petticoat Geschichten und Anekdoten aus dem Leben einer Provinzdiva. In ihren Mundartliedern philoso-

AUSVERKAUFT Die Vorstellung von Hutzenlaub & Stäubli «Reif für den Oskar» am 19. September im Kreuzlinger Theater an der Grenze ist ausverkauft. Das Try-Out der beiden ehemaligen Acapickels hat offenbar die Neugier vieler alter Fans geweckt. klz

Frölein Da Capo tischt eigenwillige Arrangements auf.

phiert sich das Frölein in Fahrt und Rage, lässt dabei tief blicken (metaphorisch gesprochen) und ihren Gedanken freien Lauf. Was nicht in jedem Fall eine gute Idee, aber durchaus unterhaltsam ist. Einem grösseren Publikum bekannt wurde Frölein Da Capo durch

Bild: zvg

ihr Mitwirken in der Sendung Giacobbo/Müller auf SF1. Von Januar 2010 bis Juni 2012 war sie fester Bestandteil dieses satirischen Wochenrückblickes. 2007 gewann sie den kleinen Prix Walo, Sparte Comedy. Tickets: www.ticketportal.com oder Kreuzlingen Tourismus. einges.

Bilder im Seemuseum Kreuzlingen. Das Seemuseum zeigt vom 14. bis 29. September unter dem Titel «Kunst(s)fähre» die Gesamtausstellung der Fachbereiche Bildende Kunst der vier Regionalclubs des Internationalen Bodenseeclubs (IBC). Die Vernissage ist am Samstag, 14. September, um 17 Uhr. Geri Hofmann eröffnet zusammen mit dem Fachbereichsleiter Bildende Kunst des Gesamtclubs, Christian Trepulka, die Ausstellung. Die Laudatio hält Monique Würtz (Chefredakteurin «Kultur am Bodensee»). Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Gitarristen Harald Mayen. Mit der Ausstellung im Seemuseum führt der IBC seine im letzten Jahr begonnene Reihe einer turnusgemässen Ausstellung mit Werken von Künstlern des Fachbereichs Bildende Kunst aller vier Regionalclubs des IBC fort. eingesandt

Fest im Besmerhuus Kreuzlingen. Am Samstag, 21. September, steigt von 10 bis 17 Uhr das Besmerhuusfest. Mit dabei eine grosse Tombola, Festwirtschaft und Kaffeestube, Clowns, Musik, Spiele und Kunst. eingesandt

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Boulevard in Wort und Bild Kreuzlingen. In einer Führung am heutigen Freitag von 18.30 bis 20 Uhr zeigen Archivar Jörg Neuweiler und Sandro Nöthiger, Leiter Tiefbau, unter dem Thema «Boulevard einst und heute» Veränderungen an der Hauptstrasse auf. Diese ist die markanteste und älteste Verkehrsader in Kreuzlingen. Sie erstreckt sich vom Hauptzoll bis zum Kreisel beim Blauen Haus und ist insgesamt 1,5 Kilometer lang. Durch einige grössere und kleinere bauliche Eingriffe wurde diese Verkehrsachse in den letzten 120 Jahren in ihrem Erscheinungsbild stark verändert. Die Begehung beginnt beim Hauptzoll (Schweizer Seite) und endet beim Löwenkreisel. eingesandt

Posaunen erklingen Bottighofen. Die «Lucerne Bone Connection», ein Posaunenensemble bestehend aus jungen Schweizer Berufsmusikern und Musikstudenten, gastiert mit einem Konzert am Freitag, 13. September, 20 Uhr, im grossen Saal des Dorfzentrums in Bottighofen. Das Ensemble verspricht bei freiem Eintritt einen unterhaltsamen und ansprechenden Konzertabend für jedermann. eingesandt

Chor und Philharmonie

Tizian Naef und Julia Stocker.

Bilder: zvg

Konzert in der Kirche Konstanz. Nach der Sommerpause startet das beliebte «kleine konzert» am Samstag, 14. September, 17 Uhr, in der Lutherkirche die neue Saison mit Flöte und Cembalo, gespielt von Julia Stocker, Traversflöte und Tizian Naef, Cembalo. Auf dem Programm stehen Werke von M. Blavet, G. Muffat, J.S. Bach und C. Ph. E. Bach. Julia Stocker, geboren in Tirol, ist seit 2011 Soloflötistin im Sinfonischen Blasorchester Vorarlberg und darüber hinaus Kammermusikerin u.a. im «Ensemble 392», in dem auch der Cembalist Tizian Naef als In-

strumentalpartner mitwirkt. Dauer des Konzertes etwa 50 Minuten. Wie immer ist der Eintritt frei und es wird am Ausgang um eine Kollekte gebeten. Die samstägliche Konzertreihe ist offen für interessierte Musikerinnen und Musiker aus der Region, aber auch darüber hinaus. Nähere Infos beim Kantor der Lutherkirche, Kirchenmusikdirektor Claus Gunter Biegert, Tel. 0049 7531 2848455, E-Mail: info@kultur-forum-lutherkirche.de. Die Programme der nächsten Konzerte auf www.kultur-forum-lutherkirche.de eingesandt

Kreuzlingen. Der Oratorienchor Kreuzlingen konzertiert am Sonntag, 22. September, um 17 Uhr, in der Katholischen Kirche St. Stefan mit einem spannenden Programm: Zu Beginn erklingt das beliebte «Requiem» für Chor und Orchester von Gabriel Fauré (1845-1924). Als Solisten konnten die bekannte Konstanzer Sopranistin Claudia von Tilzer und Matthias Horn (Bariton) aus Heidelberg gewonnen werden. Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz begleitet den Chor und spielt dann unter Leitung der Dirigentin Annedore Neufeld die Sinfonie in g-Moll, KV 550 von W.A. Mozart. Als zweites Chorwerk des Franzosen Francis Poulenc (18991963) steht dessen «Gloria» auf dem Programm, mit sechs kurzweiligen und klangvollen Sätzen. Karten sind erhältlich unter www.oratorienchorkreuzlingen.ch und bei der Buchhandlung Bodan AG, Kreuzlingen. Die Abendkasse ist ab 16 Uhr geöffnet. eingesandt


Wirtschaftsstandort Tägerwilen In Tägerwilen läuft es gut Der Tägerwiler Gemeindeammann Markus Thalmann blickt positiv auf die derzeitige Wirtschaftslage in seinem Dorf. Im Interview mit der KreuzlingerZeitung spricht er ßber die neue Ortsplanung, verrät was diverse Neuzuzßge fßr Tägerwilen bedeuten und wie die Gemeinde sich an der neuen Kreuzlinger Schwimmhalle beteiligen mÜchte. KreuzlingerZeitung: Herr Thalmann, wie geht es heute dem Wirtschaftsstandort Tägerwilen? Markus Thalmann: Grundsätzlich kann ich sagen, dass es gut läuft. Mir ist keine Firma bekannt, die zur Zeit mit existenziellen Problemen zu kämpfen hat. Vielmehr weiss ich, dass einige Firmen von einer grossen Auftragslage profitieren. Das macht sich auch am Steueraufkommen der juristischen Personen bemerkbar. In den letzten Jahren sind einige Firmen neu nach Tägerwilen gekommen, hier beheimatete Firmen haben sich wiederum mit einem Neubau erweitert. Wird es weitere Ansiedlungen geben? Und was wßrde das fßr Tägerwilen bedeuten? Thalmann: Gerade haben wir wieder eine grosse Baustelle an der Konstanzerstrasse. Hier baut neu eine interessante Firma eine grosse Werkhalle mit angegliedertem zweigeschossigem Bßrotrakt. Sie ist in der Forschung tätig und stellt fßr den Bereich der Materialveredelung Prototypen her. Fßr

Tägerwilen bedeutet das, dass mittelfristig rund 50 neue Arbeitsplätze entstehen. Zudem sind wir derzeit mit drei weiteren Firmen im Gespräch, die gerne in Tägerwilen einen Neubau realisieren mÜchten. Auch dadurch wßrde die Arbeitsplatzzahl weiter steigen, was sehr positiv ist. Ist der Neubau der Kinderkrippe Calimero, die von Triboltingen nach Tägerwilen ziehen mÜchte, ebenfalls eine positive Nachricht fßr Sie? Thalmann: Auf jeden Fall. Die Kinderkrippe Calimero hat lange nach einer MÜglichkeit gesucht, in Tägerwilen einen Neubau zu realisieren. Im Dorf haben wir den gut laufenden Kindertreff, ein Angebot zur FÜrderung familienergänzender Kinderbetreuung, der aber erst Kindern ab dem Kindergartenalter offen steht. Die Kinderkrippe Calimero wäre eine optimale Ergänzung, denn hier werden bereits Säuglinge ab drei Monaten betreut.

Das ist ein weiterer Mosaikstein fĂźr ein gutes Standortmarketing. Man sieht, es wird viel gebaut in Tägerwilen, nicht nur Geschäftsgebäude, auch Mehrfamilienhäuser. Nun hat sich ja eine Planungskommission an die Ă&#x153;berarbeitung der Ortsplanung gemacht. Was ist der aktuelle Stand? Thalmann: Die Ortsplanung sollte alle zehn bis 15 Jahre Ăźberarbeitet werden. Aufgrund des Wachstums in den letzten Jahren mĂśchten wir diesmal nur wenige neue Einzonungen vornehmen. Richtplan, Zonenplan und Baureglement liegen derzeit beim Kanton zur VorprĂźfung, doch mĂźssen wir damit rechnen, dass es noch eine Weile dauert, bis wir RĂźckmeldung erhalten. So haben wir parallel die Anpassung des Schutzplanes Kulturobjekte in Angriff genommen. Dieser enthält derzeit rund 30 schĂźtzenswerte Häuser in Tägerwilen, weitere 30

sollen dazu kommen. Auch die Beitrags- und Gebßhrenordnung ist Teil der Ortsplanung, fßr die derzeit ein neuer Entwurf erarbeitet wird. Auch die BevÜlkerung konnte sich zur Ortsplanung äussern. Wurde das in Anspruch genommen? Thalmann: Während der Vernehmlassungsphase hat es eine rege Beteiligung gegeben. Die Anregungen wurden zum Teil bereits oder werden noch diskutiert. Im letzten Jahr haben Sie gesagt, dass zudem gute Voraussetzungen fßr eine bessere innere Verdichtung geschaffen werden sollen. KÜnnen Sie heute sagen, wie diese aussehen kÜnnten? Thalmann: Die Kernzone des Dorfes wird neu von der sogenannten Zentrumszone abgelÜst. Damit soll in dem Gebiet die Nutzungsziffer abgeschafft werden. Fortsetzung S. 28

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Wirtschaftsstandort Tägerwilen → Das bedeutet, dass beim Bauen nur noch auf Gebäudehöhe und Abstand zu benachbarten Grundstücken geachtet werden muss. Die Gebäudehöhe wiederum soll von drei Stockwerken mit Attikageschoss auf vier Stockwerke mit Attikageschoss steigen. Noch etwas anderes: Im Juni haben Sie sich positiv für die Mitfinanzierung der neuen Kreuzlinger Schwimmhalle ausgesprochen. In-

wieweit profitiert Tägerwilen von solchen Grossprojekten der Nachbarn? Thalmann: Wir profitieren grundsätzlich von solchen Projekten. Schon das Schwimmbad Egelsee in Kreuzlingen zeigt wie sehr: 420 Tägerwiler haben dort ein Jahresabonnement. Wird die neue Schwimmhalle gebaut, wird die Zahl sicher steigen. Also haben wir im Gemeinderat beschlossen, das Projekt Schwimmhalle mit ei-

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nem einmaligen Baubeitrag von 500 000 Franken und später mit einem auf vorerst zehn Jahre befristeten Beitrag von 50 000 Franken pro Jahr zu unterstützen. Die Botschaft dafür wird für die Gemeindeversammlung im Dezember vorbereitet. Was glauben Sie, welche Herausforderungen auf die Tägerwiler Wirtschaft in Zukunft noch zukommen werden?

Thalmann: Wir leben in einer Zeit, die sehr kurzlebig ist. Ich denke, in solchen Zeiten ist es für die Tägerwiler Wirtschaft wichtig, flexibel auf Marktänderungen reagieren zu können. Firmen, gerade kleinere, wie wir sie vermehrt in Tägerwilen haben, die gut geführt werden, werden auch lange Bestand haben. Interview: Kathrin Brunner


Biotta setzt auf Schweizer Qualität In über 30 Ländern weltweit kann man die naturbelassenen Biotta Säfte aus dem Thurgau geniessen. Das Erfolgsgeheimnis? – Beste Schweizer Qualität. Seit über 50 Jahren werden in der Biotta Manufaktur in Tägerwilen feinste Gemüse- und Fruchtsäfte aus biologischen Zutaten hergestellt. Dabei wird konsequent auf künstliche Zusätze und die Zugabe von Zucker verzichtet. Denn hochwertige Bio-Rohstoffe schmecken in ihrer ursprünglichen Form einfach am besten. Biotta setzt auf Schweizer Qualität und die Zusammenarbeit mit regionalen wie lokalen Bio-Bauernhöfen. Zahlreiche Landwirte aus der Region liefern erntefrisches Gemüse nach Tägerwilen – von der Bio-Kartoffel bis zum Bio-Rüebli. Neu widmet man sich einem ganz besonderen Projekt: BioAroniabeeren aus dem Thurgau. Gemeinsam mit der IG Aronia unterstützt Biotta Bio-Bauern aus der Region beim Anbau der in der Schweiz noch recht unbekannten Beere. So gibt es seit 2012 feinste Thurgauer Aroniabeeren, die vor allem ein Symbol für die Innovationskraft der Region sind. Im neuen Biotta Aronia-Acerola Saft kann man diese Schweizer Beeren geniessen. Die Biotta Manufaktur verarbeitet diesen Spätsommer die gesamte Bio-Ernte der IG Aronia und garantiert damit für alle Beeren eine standardisierte und zertifizierte Verarbeitungsqualität nach den strengen Biotta Richtlinien.

Frisch verarbeitet vom Feld in die Flasche – so schmecken Thurgauer Aroniabeeren am besten.

Im neuen Biotta Aronia-Acerola Saft sind unter anderem Schweizer Beeren enthalten.

Mehr Natur geht in keine Flasche

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RÄTSEL

30 deutscher Hauptstädter

KreuzlingerZeitung

Feldgemeinschaft

Zuhause

Inseleuropäer

ein Balte

franz. englisch: DepartementNacht hptst.

jung kastriertes Schwein

Teil des Fußes

Nr. 37

13. September 2013

Schifferoberung

eine Schulart

sonderbar, merkwürdig

knapp, schmal

Säugling

2

10 Buchhersteller, Zeitungsmacher

alte franz. Goldmünze

Teil des Auges geschlossen

7 leicht feucht

Streitmächte

Regenerierung

9 männlicher franz. Artikel

Passionsspielort in Tirol

Stadt in Böhmen

6

Fangnetz für Greifvögel

Stützbalken

Rage

Figur in Wagners ‚Rheingold‘

medizinisch: Harnstoff

13

Kreuzesinschrift schwach glänzend

engl. Fürwort: es

Unsere Mitarbeiterinnen beraten Sie gerne.

in Reichweite

Hochgebirge betreffend

ätzende Flüssigkeiten

franz. Betonungszeichen

Kontrahent

5

Hauptstierkämpfer indianische Sprachfamilie

Art und Weise Fremdwortteil: lang, mächtig

englischer Männername

Erderschütterung

franz., lateinisch: und

Karibikstaat (span.)

ital. Dramatiker (NobelPreis)

entsprechend

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C O Z U R K A G E

Hölle

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berlinerisch: ich

S HO P R A A N

A A S S E L I N

Frauenkurzname südam. Knollenfrucht

Auflösung des letzten Rätsels

K N F U C H B A

Gegenteil von Stillstand

amerikanische ‚GmbH‘

4 Schlafstätte

heimlicher Zorn

Störmuster beim Druck

indische Singvögel Ruhe, Schweigen

Steinanlegespiel

Vorname von Ulknudel Krüger

Gänsevogel

8 französisch: Mutter

Welt Quellohne menschl. gebiet des Ob Eingriff

französische Anrede (Abk.)

scheues Waldtier

Ebbe und Flut

Gewürzständer

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erklären

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Senden Sie das Lösungswort bis Mittwoch, 18.9. 2012, per Postkarte oder E-Mail an: KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen oder an gewinnspiel@kreuzlinger-zeitung.ch (mit Adresse)


Tägerwiler Post Die lebendige Zeitung einer lebendigen Gemeinde

13. September 2013

Nr. 37

KIRCHEN-AGENDA Evang. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben Sonntag, 14. September ab 9.30 Uhr Gospel-Workshop mit Urs Leuenberger

Sonntag, 15. September 10.45 Uhr Gospelgottesdienst («Chile für alli») zum Dank-, Buss- und Bettag (Pfr. Uwe John) mit Abendmahl, Thema: Beziehungen muss man haben – Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es – einander helfen. Kollekte: Landeskirche

Donnerstag, 19. Sept. 15.30 Uhr Kaffeetreff für Trauernde, Kirchweg 8; Thema: Dem Himmel etwas näher.

Freitag, 20. September 18.30 Uhr JAM im Pavillon (5. und 6. Klasse)

Katholische Kirchgemeinde

Mehr Fotos vom Vereinstag sind auf der Homepage des Vereins, www.uhct.ch, zu finden.

Vereinstag Unihockey Club Am Samstag, 7. September, hat in und um die Dreifachturnhalle Tägerwilen bei schönstem Wetter der Vereinstag des UHC Tägerwilen stattgefunden. Eingeladen waren alle Spielerinnen und Spieler und deren Familien. Gestartet wurde mit den Mannschaftsfotos. Beim anschliessenden Mittagessen konnte man sich austauschen und besser kennenlernen. Am Nachmittag wurde ein Plauschturnier

Sonntag, 15. September

durchgeführt. Die Mannschaften waren bunt gemischt und es herrschte eine gute Atmosphäre. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit draussen verschiedene Geräte und Spiele aus dem Bewegungsanhänger auszuprobieren. In der Halle konnte man seine

EVANGELISCHE KIRCHGEMEINDE Chile für alli mit Gospelworkshop

09.15 Uhr Bettagsgottesdienst Mitwirkung Singkreis

Mittwoch, 18. September 18.45 Uhr Rosenkranzgebet 19.15 Uhr Abendmesse

Pré-Ballett und Funky Jazz in Tägerwilen Am Montagnachmittag beginnt im impuls TANZ | BEWEGUNG von 16.30 bis 17.30 Uhr ein neuer Pré-Ballett Kurs für Kinder ab sechs Jahren. Eine Vorbereitung für das Klassische Ballett, in der liebevoll auf die Kinder eingegangen wird. Altersgerecht und spielerisch werden Schritte und Bewegungen zu klassischer Musik erarbeitet. Sigi Schatton hat jahrelange Erfahrung im Unterricht mit Kindern. Jeweils Freitag von 16.30 bis 17.30

Bild: zvg

Uhr kommen Kinder ab 10 Jahren auf ihre Kosten. Mit Funky Jazz hat Anne Labhardt ihren eigenen Stil entwickelt, in dem sie Jazz mit Hip Hop, Funk und anderen Bewegungen mischt und eine flippige, coole Choreographie erarbeitet. Schnupperlektionen sind nach telefonischer Anmeldung möglich. Weitere Informationen unter Tel. 071 667 05 65 oder impuls@tanz-bewegung.ch eingesandt

Unihockey-Fertigkeiten an der Skills Competition messen. Die Fotos vom Vereinstag und den jeweiligen Mannschaften sind auf unserer neuen Homepage aufgeschaltet. Wir bedanken uns bei allen Eltern und Besuchern, die am Anlass teilgenommen haben. Weiter bedanken wir uns bei Herrn Gerwig von der Raiffeisenbank, welcher unseren Vereinstag besucht hat. UHCT

EINLADUNG

Am kommenden Sonntag, 15. September, findet um 10.45 Uhr in der Ev. Kirche Tägerwilen die nächste «Chile für alli» statt. Das Thema lautet «Beziehungen muss man haben – Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es». Musikalisch verwandelt sich der Familiengottesdienst in eine «Gospelchurch». Ein Workshopchor aus über 30 Sängerinnen und Sängern von Kindern bis zu Senioren wird eine bunte Mischung aus verschiedenen Gospels präsentieren. Die Songs wurden am Tag zuvor unter der Leitung von Urs Leuenberger in einem Workshop eingeübt. Wir freuen uns auf Sie, wenn es am Sonntag heisst «Chile für alli» goes Gospel.

6,8 Millionen Menschen sind von den kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien betroffen, davon sind 2 Millionen auf der Flucht. Am kommenden Dank-, Buss- und Bettag bitten wir ganz besonders für alle, die unter den kriegerischen Auseinandersetzungen leiden. Lasst uns gemeinsam beten, damit die Verantwortlichen nach so viel Leid und so vielem Schrecken zu einer friedlichen Lösung gelangen. Wir laden ein zum Gebet im Gottesdienst in Bruder Klaus, Sonntag, 15. Sept. um 09.15. Mitwirkung des Singkreis Bruder Klaus.

Evangelische Kirchgemeinde

Kirche Bruder Klaus

Gebet für Frieden in Syrien


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TÄGERWILER POST

VERANSTALTUNGEN Freitag, 13. September «Mord an Bord» Theater Tägerwilen Beginn: 20 Uhr Bürgerhalle Tägerwilen Weitere Vorstellungen am 14.,15.,19., 20., 21. Sept.

Sonntag, 22. September Bruder Klaus Fest Kirche Tägerwilen, 10.00 Festgottesdienst und Gottesdienst für Kinder; anschliessend «Chilefest» , mit Jo-Jo Master Riccardo Meli und Spielplausch und Überraschung für Kinder; für alle: Gutes vom Grill und Dessertbuffet.

Mittwoch, 25. September Dorfführung mit Bruno Sutter Treffpunkt: 19 Uhr Bahnhof Tägerwilen Dorf

Freitag, 27. September Jungbürgerfeier Treffpunkt: 18.45 Uhr Schifflände Gottlieben

EINLADUNG 23. Seniorenzmittag, Donnerstag, 26. September, 12 Uhr, in der Bürgerhalle Tägerwilen Die Frauenvereine Gottlieben und Tägerwilen laden die Seniorinnen und Senioren zum jährlichen Mittagessen mit musikalischer Begleitung in die Bürgerhalle Tägerwilen ein. Anmeldungen erbeten bis zum 20. September, Tel. 071 669 17 93, Marlies Dütsch oder Tel. 071 669 26 85, Romana Wiesli. eingesandt

Nr. 37

13. September 2013

Auf Bergtour mit dem MTV Ein strahlend schöner Spätsommertag erwartete zehn unternehmungslustige Männerturner. Da der Wetterbericht für den Sonntag nicht allzu gut voraus gesagt wurde, entschieden sich die beiden Organisatoren Koni Bär und Willi Forster die grosse Tour schon am Samstag zu machen. Sie sollten recht behalten. Der Weg führte über Arbon, Sargans und Chur zu unserem Ausgangspunkt dem Berghotel TGANTIENI 1796 m ü M auf der Lenzerheide. Nach einer Kaffeepause hiess es Bergschuhe anlegen, Rucksack umhängen und die Wanderstöcke auf die richtige Höhe einstellen. Unter der Leitung von Koni begannen wir mit unserem Wandererlebnis und waren natürlich gespannt, was uns alles erwarten sollte. Da das Wetter mitspielte konnte ja nichts fehlgehen.

Recht ruppig und steil Nach dem obligatorischen Stundenhalt (Durst, etwas Hunger und eine herrliche Aussicht) ging es dem Mittagsrastplatz entgegen. Dieser befand sich etwas windgeschützt im Sattel zwischen Stäzerhorn und Piz Danis. Nach der Rast und einem kurzen Mittagsschläfchen ging es nun recht ruppig und steil zu unserem höchsten Punkt der Bergtour. Auf dem Piz Danis erwartete uns eine bombastische Fernsicht auf 2497 m ü M. Leider war der Wind etwas ein Spielverderber. Er fühlte sich recht kalt an und so entschlossen wir uns nach kurzer Pause unser nächstes Ziel an zu gehen. Auf dem Weg nach unserem Ziel, der Wanderung Scalottas 2321 m ü M machten wir noch einen kleinen Halt bei der June Hütte. Das Radler oder der Saft liess den steilen und etwas heiklen Abstieg aber schnell vergessen. Zum Schluss erwartete uns nochmals ein steiler Aufstieg zur Bergstation Scalottas. Auch hier ein

Der Männerturnverein war unterwegs.

super Panorama. Noch schnell ein Gruppenfoto und schon brachte uns der Sessellift zu unserer Unterkunft. Die Einen ruhten sich etwas aus die Anderen suchten die Dusche auf und einige genossen die Sonnenstrahlen auf der Terrasse bei einem kühlen Bier. Nach dem feinen Nachtessen und dem ausgezeichneten Dessert wurden noch diskutiert und von früheren Bergtouren und anderen Begebenheiten erzählt (waren sie auch alle wahr?). So langsam aber sicher suchten dann alle die wohlverdiente Ruhe im Massenlager auf. Was heisst denn hier Ruhe bei diesem «Geschnarche» und der der Wärme in Schlag.

Dicker Nebel am Sonntag Welch grosse Enttäuschung am Sonntagmorgen. Dicker Nebel und Nieselregen sollten unsere Begleiter für den Sonntag werden. Da der Wetterbericht alles andere als gutes meldete entschlossen sich Koni und Willi die

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O’zapft is in der Tägerwiler Badi Zum Abschluss der Sommersaison 2013 veranstalten wir am Sonntag, 22. September, ab 11 Uhr (Verschiebedatum: Sonntag, 29. September) ein kleines Oktoberfest mit Weisswurst, Brezeln und allem was dazugehört! Also, raus mit dem Dirndl und der Lederhose, wir freuen uns auf Euch! Solange danach das Wetter noch mitspielt, hat der Kiosk nachmittags geöffnet. Badi-Team

Bild: zvg

Bergtour abzubrechen und den Heimweg unter die Räder zu nehmen. Nach einem Zwischenhalt erwartete uns Tägerwilen so kurz nach Mittag wieder. Trotz der kürzeren Bergtour war es ein riesiger Erfolg und ein tolles Erlebnis. Willi bedankte sich bei Koni für die Organisation und allen die dabei waren und gab der Hoffnung Ausdruck, dass in zwei Jahren wieder zu einer neuen Bergtour gestartet werden kann. Willi Forster

IMPRESSUM Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Tägerwilen Politische Gemeinde Tägerwilen, 071 666 80 20 gemeinde@taegerwilen.ch Erscheint wöchentlich: Freitag taegerwilen@kreuzlinger-zeitung.ch Redaktionsschluss: Mittwoch, 9 Uhr

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Voranzeige Dorfführung Dieses Jahr hat sich Bruno Sutter, Tägerwilen, bereit erklärt, unsere Dorfführung durch den alten Dorfkern Tägerwilen durchzuführen. Am Mittwoch, 25. September, ist es wieder so weit. Die Führung beginnt um 19 Uhr beim Bahnhof Tägerwilen-Dorf. Bei ausgesprochen schlechter Witterung findet die Führung nicht statt. Notieren Sie sich dieses Datum, wir freuen uns auf Ihr Kommen. GEMEINDEVERWALTUNG TÄGERWILEN


Nr. 37

TÄGERWILER POST

13. September 2013

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Mit dem Velo nach Lindau Samstag, 14. September Ab 11.00 rund ums Huus buntes Herbstfest für die ganze Familie

Montag, 16. September 9.30 Uhr im Bastelzimmer Singen – Bindersgartenchörli

Donnerstag, 19. Sept. 14.00 Uhr im Bastelzimmer Handarbeitsrunde

Montag, 23. September 9.30 Uhr im Bastelzimmer Singen – Bindersgartenchörli

Freitag, 27. September 10.00 Uhr im Bastelzimmer, Gottesdienst POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

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Wer ein rechtliches Interesse nachweist, kann während der Auflagefrist gegen das Bauvorhaben beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache führen. BAUSEKRETARIAT TÄGERWILEN

Am Samstag, 7. September, um 7 Uhr begann für zwölf Turner die Turnfahrt des TSV Tägerwilen. Bis dahin war nur bekannt, dass es mit dem Velo vorwärts ging und dass Badehosen mitzunehmen sind. Das Tagesziel, nämlich Lindau, wurde dann auch schnell durch unseren Organisator und Tour Guide, Andreas Schneider, enthüllt. Die Velos wurden gesattelt und wir fuhren in Richtung Romanshorn los. Ohne nennenswerte Zwischenstopps ging es dem See entlang bis nach Rorschach. Dort angekommen gab es auf dem Gelände der Sandskulpturenausstellung den ersten Vesper. Frisch gestärkt nahmen wir nun das nächste Zwischenziel die Stadt Bregenz in Angriff. Nach einem Stopp kurz nach der österreichischen Grenze und einer doch ziemlich in die Länge gezogenen Durchquerung des Rheindeltas kamen wir dann auch dort an. Anschliessend führte uns der Weg auf den Pfänder. Dort hatten wir einen etwas trüben aber trotzdem wunderschönen Ausblick über den Bodensee. Nach einem Bier für die einen und einem Powernap für die anderen ging es weiter mit der Tour. Nachdem sich alle wieder auf den doch nicht mehr ganz so bequemen Fahrradsattel geschwungen hatten, traten wir

Die Teilnehmer der TSV Turnfahrt 2013.

die letzte Tagesetappe an. In Lindau angekommen quartierten wir uns nach einem Besuch in einem Restaurant auf der Insel schliesslich in der Jugendherberge auf dem Festland ein. Den Abend liessen wir dann bei Speis und Trank auf der Touristeninsel ausklingen. Tag zwei wurde durch ein erstaunlich üppiges Frühstücks-Buffet eingeläutet. Für den nächsten Programmpunkt waren die eingepackten Badehosen von Vorteil: Wir übten uns in der Sportart des «Stand Up Paddling», was so viel bedeutet wie auf einem Surfbrett stehen und mit einem Paddel Vortrieb erzeugen. Nach einer kurzen Angewöhnungsphase konn-

Bild: zvg

ten sich alle fortbewegen und dabei auch über Wasser halten. Da dies aber viel zu langweilig war, begannen schnell kleine Kämpfe, wobei schlussendlich jeder ins Wasser fiel. Nach der sportlichen Betätigung wurden die restlichen Vesperreserven noch gegessen und dann ging es weiter Richtung Friedrichshafen. Dort angekommen nahmen wir den Katamaran nach Konstanz. Nach der Rund 50-minütigen Fahrt neigte sich unsere Turnfahrt dem Ende zu. Auf dem letzten Abschnitt, von Konstanz nach Tägerwilen, begann es dann zu regnen. Somit wurde der Regenschutz nicht ganz umsonst mitgenommen. Dominik Breitler

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Die neuesten Zahlen Einwohner per 31.07.13:

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+ Zuzüger Schweizer 21 + Zuzüger Deutsche 28 + Zuzüger andere Ausländer 4 + Geburten 2 - Wegzüger Schweizer 13 - Wegzüger Deutsche 9 - Wegzüger andere Ausländer 8 3 - Todesfälle Einwohner per 31.08.13: • davon Schweizer • davon Ausländer – davon Italiener – davon Deutsche – davon Mazedonier – andere Nationalität Nicht enthalten: • Kurzaufenthalter • Asylsuchende • Vorläufige Aufnahme • Nebenwohnsitz

4200 2726 1474 148 978 100 248 75 11 58

EINWOHNERKONTROLLE TÄGERWILEN

Informationen zur Ortsplanung Die Entwürfe der überarbeiteten Planungsinstrumente (Richtplan, Zonenplan, Baureglement und Planungsbericht) liegen seit Ende April beim Kanton zur Vorprüfung. Es muss leider davon ausgegangen werden, dass die kantonale Stellungnahme zur Vorprüfung erst im November 2013 oder noch später eintreffen wird. Anschliessend folgt die Einarbeitung und dann die öffentliche Auflage. Folglich kann sich die Stimmbürgerschaft voraussichtlich erst an der Gemeindeversammlung vom 5. Mai 2014 mit dem überarbeiteten Zonenplan und neuem Baureglement befassen. An der letzten Sitzung hat sich die Planungskommission mit den Vernehmlassungseingaben beschäftigt. Schriftliche Antworten werden noch folgen. Einzelne Eingaben sind noch nicht abschliessend ausdiskutiert. Informationsveranstaltung: Schutzplänen Kulturobjekte 4. November, 19 Uhr, Bürgerhalle Im heutigen Schutzplan sind gut 30 Liegenschaften aufgeführt. Neu müssen rund 30 weitere Liegenschaften in den Schutzplan Kulturobjekte aufgenommen werden. Was heisst das für die Eigentümer? Am Montag, 4. November, starten um 19 Uhr in der Bürgerhalle eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten Einwohnerinnen und Einwohner. Die betroffenen LiegenschafstbesitzerInnen werden eine persönliche Einladung erhalten. Die aktuellen Entwürfe der neuen Planungsinstrumente finden Sie weiterhin auf der Gemeindehomepage unter dem Suchbegriff «Ortsplanung». GEMEINDERAT TÄGERWILEN


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KREUZLINGEN/EINGESANDT

KreuzlingerZeitung

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13. September 2013

Cowgirls, Country und Kennenlernen Rund 200 Gäste kamen am vergangenen Montagabend zum Neuzuzüger-Apéro ins Dreispitz. Dort wurden sie herzlich willkommen geheissen und erhielten zahlreiche Informationen über die Stadt und ihre Menschen – ein gelungener Anlass, der Geselligkeit und Zweck verband. Kreuzlingen. «Hier haben sie die Möglichkeit, auf einen Schlag rund 70 Kreuzlinger kennenzulernen», ermunterte Stadtammann Andreas Netzle die Anwesenden in seiner Ansprache. Das stimmte: Neben den «hohen» Kreuzlingern wie StadträtInnen, Gemeinderäten, Schulpräsident oder zahlreichen Vereinspräsidenten tummelten sich rund 70 Personen im Saal, um die Neuen zu begrüssen. «Leute, die sich ausken-

nen», so Netzle über die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, diverser Organisationen wie Schulen, Kirchen, Sport- und Kulturvereinen sowie der politischen Parteien. Dass in einer Stadt wie Kreuzlingen mit ihrem hohen Ausländeranteil das Zusammenleben ohne nennenswerte Schwierigkeiten funktioniert, sei eine Gemeinschaftsleistung, erklärte Netzle. «Helfen auch Sie mit und traNeuzuzüger Nicole Widmer und Beat Huber genossen den Abend.Bilder: sb

Die Line Dance-Choreographie ging zu Countrymusik durch die Menge.

Ein Mammut wird gefällt Im Kreuzlinger Seeburgpark befindet sich neben vielen anderen Attraktionen auch ein Baumgarten mit mächtigen, meist exotischen Bäumen. Einer der beiden Mammutbäume südlich des Schlosses muss krankheitshalber gefällt werden. Die Fällaktion ist witterungsabhängig; der genaue Zeitpunkt wird in den Medien publiziert. IDK

gen Sie dem Sorge», forderte er die Anwesenden auf. Dazu gehöre auch, die Mentalität, Sitten und Gebräuche kennenzulernen und zu akzeptieren sowie freiwilliges Engagement in Vereinen und Organisationen. Im Weiteren stellte er die Stadt vor und lud die Anwesenden ein: «Erkunden Sie die Gegend und gehen Sie auf Einkaufstour.» Auf eine Art Infotour konnten die neuen Kreuzlinger

noch am selben Abend gehen, waren doch die Stände im Saal erneut nach dem Marktplatz-Konzept angeordnet. Stehtische und gemütliche Sitzgelegenheiten luden dagegen in der Mitte des Raumes zum Verweilen ein. Für Unterhaltung sorgte eine Line Dance-Aufführung vom Country Western Dance Club Rising Moon mit fetziger Country- und Rock’n’RollMusik. Der Verein nutzte die Gelegenheit wie viele andere, und machte auf seine Schnupperkurse in der Line Dance Hall aufmerksam. «Ein gelungener Abend», lobten etwa Beat Huber und Nicole Widmer. Das Paar wohnt seit drei Monaten in der Stadt. Für den 36-Jährigen gab es am Abend schon Bekanntes zu hören, absolvierte er doch seine Ausbildung hier. Die 29-Jährige erhielt neue Anregungen, um auf eine Entdeckunsreise durch Kreuzlingen zu gehen. «Und sie hat ja auch einen guten Führer», sagte Beat lachend. sb

Campus feiert dreifaches Jubiläum

Kranker Mammutbaum (m.). Bild: zvg

Die Pädagogische Maturitätsschule (PMS), die Kantonsschule Kreuzlingen (KSK) und die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) laden heute Freitag, 13. September, zum Feiern ein. Anlass dazu geben drei Jubiläen. Vor zehn Jahren wurde die PHTG gegründet und das Lehrerseminar wurde zur PMS. Vor fünf Jahren entstand mit den Neubauten der PHTG der Campus Bildung Kreuzlingen mit der KSK, der PHTG und der PMS.

Bild: zvg

Jubiläumsfeier im Dreispitz Siegerin Jasmin Schläpfer beim Schwimmen. Bild: Kirsten Stenzel

GLANZLEISTUNGEN BEIM TRIATHLON Gut vorbereitet starteten kürzlich knapp 50 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des SSZ Egelsee zum Triathlon. Die äusseren Bedingungen waren nahezu perfekt, ebenso die Stimmung unter den Jugendlichen, die erstmals wettkampfmässig einen Triathlon absolvierten. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Knaben wurden neue Bestleistungen erzielt und die Zeiten um Minuten verbessert. Jasmin Schläpfer und Silvan Marty heissen die neuen Rekordhalter (Galerie auf www.kreuzlinger-zeitung.ch). Paul Nay

Um 16.15 Uhr beginnt die Jubiläumsfeier im Sport- und Kulturzentrum Dreispitz. Nach der Begrüssung von Prof. Dr. Priska Sieber, Rektorin PHTG, und Lorenz Zubler, Rektor PMS, werden die Regierungsrätin Monika Knill sowie der Präsident des Hochschulrates der PHTG, Alfred Müller, einen Blick zurück auf die vergangenen zehn Jahre werfen. Priska Sieber wird die Feier mit einem Ausblick in die Zukunft und auf die Weiterentwicklung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung beschliessen. Das Pro-

gramm wird durch die Einspielung von Grussbotschaften und verschiedenen musikalischen Beiträgen umrahmt.

Ehemalige treten auf Nach der Jubiläumsfeier findet das grosse Campusfest für die Öffentlichkeit statt. Ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler der PMS und KSK sowie Absolventinnen und Absolventen der PHTG werden Ihr Können dem Publikum darbieten. Um 18.45 Uhr eröffnen die Wyfelder Luusbuebe im Lichthof der PHTG das Fest. Weiter werden Christian Uetz, die Geschwister Vonderwahl, Stimmrecht sowie die Klasse von Daniel Steger zu hören sein. In der Aula der KSK treten der Jazzworkshop der PMS, His Dog Bingo und die Wilde 13 auf. Filme und Bildreihen bieten Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart der Campus-Schulen. Für das kulinarische Wohl sorgen Kuchenstände, Marktfahrer, der Förderverein der PHTG mit einer Bar mit Barpianist sowie das Team der Mensa der PMS. Die drei Campus-Schulen freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen sind online zu finden unter: www.phtg.ch


KreuzlingerZeitung

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13. September 2013

Ein Traum wird jährig Das Reisebüro «Cornels Reisebar» in der Konstanzerstrasse feierte sein einjähriges Jubiläum. Langjährige Erfahrung und persönliche Beratung stehen hier im Vordergrund. Kreuzlingen. Am 1. September 2012 ging Silvia Cornels langgehegter Wunsch in Erfüllung: Sie eröffnete in Kreuzlingen ihr kleines, feines Reisebüro «Cornels Reisebar». Der Name steht seither für ihr persönliches Engagement und ihre mittlerweile bekannte Gastfreundschaft. Vergangenen Samstag feierte «Cornels Reisebar» einjähriges Jubiläum und die Inhaberin erfreute sich regen Zulaufes. «Es ist wunderbar, so zahlreiche Kunden, Freunde, Bekannte zu sehen, die teilweise einen weiten Weg nach Kreuzlingen auf sich nahmen, um mit mir anzustossen.» Das Reisebüro, das sich an der Konstanzerstrasse bereits einen guten Namen gemacht hat, bietet Reisen in

Silvia Cornel (Zweite von rechts) feierte mit Kunden und Freunden das einBild: Thomas Martens jährige Bestehen ihres Reisebüros.

alle Welt an. Bei «Cornels Reisebar» können Flüge, Hotels, Mietwagen, Kreuzfahrten, sowie Arrangements jeglicher Reiseveranstalter gebucht werden. Egal ob Schweizer- oder Deutsche Veranstalter, in Schweizer Franken oder in Euro. Ihre Beratungsund Reiseerfahrung der letzten 20 Jahre garantieren den Kunden den bestmöglichen Service. Diese wissen das

offenbar zu schätzen, denn sie kommen immer wieder gerne auf ihre Dienste und die der freien Beraterin Nathalie Sassine zurück. Silvia Cornels Erfahrungen zufolge haben in den letzten Jahren OnlineBuchungen zwar zugenommen, doch kommen viele Reisende wieder auf die persönliche Beratung zurück. «Einen Ansprechpartner zu haben, der sich

mit dem Kunden und seinen Wünschen auseinandersetzt, seine Fragen beantwortet und bei Problemen in den Ferien zuständig ist, ist heute wieder viel öfter erwünscht», sagt sie. Ausserdem ist es nicht teurer, bei Cornels Reisebar zu buchen, als im Internet oder direkt beim Veranstalter. Silvia Cornel versichert: «Wir haben eine klare Preispolitik, ohne jegliche Bearbeitungsgebühren, wie das eben oft bei Veranstaltern der Fall ist. Unsere Kunden zahlen genau das, was sie gebucht haben. Aber sie erhalten zusätzlich den persönlichen Service.» Das wird auf der neu gestalteten Homepage des Reisebüros, die demnächst aufgeschaltet wird, noch klarer ersichtlich sein. Ausser zahlreichen Infos zu Reisen und Destinationen, wird man auf www.cornelsreisebar.ch bald auch aussergewöhnliche Angebote auf der ganzen Welt entdecken dürfen. Die persönliche Beratung ist auch hier – ob im Reisebüro, per E-Mail oder telefonisch – garantiert. eingesandt

Die wohl schönste Tanzkunst der Welt Kreuzlingen. Der Orientalische Tanz hat seinen Ursprung in Ägypten, wo er heute noch weit verbreitet ist. Kaum ein anderer Tanz hat so viele Stile und Facetten wie der orientalische Tanz und allesamt sind sie auf eine seit Jahrtausenden überlieferte Tanzkultur und -tradition zurückzuführen, die sich seither stetig weiterentwickelt hat. Besonders der moderne orientalische Tanz hat in den letzten Jahren vermehrt den Weg zu uns in den Westen gefunden. Mit seinen Einflüssen aus Jazz, Modern Dance, Ballett und vielen anderen Tanzstilen bietet er eine breite Palette an Möglichkeiten und kennt beinahe keine Grenzen in seiner Kreativität.

de Rolle im Tanz. Mit viel Leidenschaft bringt sie so die moderne Tanzkultur des Orients an ihre Schülerinnen. Ihr Unterricht ist ganzheitlich gestaltet und bringt frischen Wind in unseren westlichen Tanzstil.

Neue orientalische Tanzkurse Am 17. September starten die neuen orientalischen Tanzkurse bei Samira Flury in den Movimento Studios an der Hauptstrasse 20a in Kreuzlingen. Informationen gibt es unter www.aywasamira.com

Freude an Bewegung Seit vier Jahren unterrichtet Samira Flury nun orientalischen Tanz und ist Lehrerin mit Leib und Seele. Im Unterricht ist ihr oberstes Gebot Freude an Bewegung. Sie legt besonders Wert darauf, die Seriosität des orientalischen Tanzes zu vermitteln. Dabei sollen nicht nur Haltung und Technik geschult werden, denn Tanz ist mehr als nur Theorie. Ausdruck, Leidenschaft und die eigene Körperwahrnehmung spielen eine entscheiden-

Samira Flury.

Bild: zvg

Thomas Weihrich, Inhaber/Geschäftsführer der Weihrich Informatik GmbH, präsentiert zusammen mit Martina Weihrich den neuen Auftritt ihrer Kreuzlinger IT-Unternehmung. Bild: zvg

Neuer Name, gleiche Qualität Aus 2W Business Communication wird Weihrich Informatik. Kreuzlingen. Nach zehnjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit markiert das Kreuzlinger IT-Unternehmen 2W Business Communication – oder kurz: 2wbc – mit einem Namenswechsel zu «Weihrich Informatik» den nächsten Schritt in die Zukunft. Mit seiner neuen Optik bleibt das Unternehmen trotzdem der Partner für individuelle Informatik-Gesamtlösungen. «Der Name ‹Weihrich Informatik› bringt den Inhalt unserer Geschäftstätigkeit klar zum Ausdruck und betont gleichzeitig die persönliche Note und die hohe Identifikation, die uns bei dieser Tätigkeit so wichtig

sind», sagt Thomas Weihrich, Inhaber und Geschäftsführer der von ihm im Jahr 2003 gegründeten IT-Unternehmung. Weihrich Informatik mit heute 15 Mitarbeitenden steht weiterhin für massgeschneiderte und effiziente ITLösungen – von Einzel-Arbeitsplätzen über Client-Server-Landschaften inkl. neuesten Sicherheits- und Speicherlösungen bis hin zu komplexen Gesamtstrukturen inklusive vollintegrierten Telefonanlagen. Weihrich Informatik GmbH Alleestrasse 20 8280 Kreuzlingen www.weihrich.ch


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MARKTINFOS

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13. September 2013

Ein Grossprojekt erwacht zum Leben breite Palette von EntsorgungsAm neuen Strandort der Muldienstleistungen. Zum Beispiel die denzentrale-OTG AG entsteht Sammlung, Sortierung und Bean der Buchenölzlistrasse 8 in handlung sämtlicher Wertstoffe und Amriswil ein attraktives EntAbfälle sowie eine öffentliche Sammelstelle mit attraktiven Öffnungssorgungszentrum, die «Renerzeiten. gie». Der Neubau ist ein Mark• Ein grosszügiger Entladebereich stein in der Geschichte des hilft, das Material einfach, bequem Unternehmens und ein Meiund schnell am richtigen Ort zu lenstein in Effizienz und Öko«entsorgen». die nachfolgenden Hochbauarbeiten. Wertstoffe und Abfälle verarbeitet logie. Im Rahmen der gesetzlichen Mög- und einer sinnvollen Wiederverwer- • Die Produktion von umweltfreundAmriswil. Mit einer Vielzahl an technischen Innovationen wird die «Renergie» bei ihrer Inbetriebnahme einen neuen Massstab für die effiziente Bewirtschaftung von Abfällen und Wertstoffen aus Gewerbe und Industrie setzen.

Guter Baufortschritt Die Tiefbauarbeiten sind, trotz widrigen Wetterverhältnissen im Frühjahr, gut fortgeschritten und bald abgeschlossen. Dies ist Voraussetzung für

lichkeiten werden – wo immer möglich – Recycling-Baustoffe eingesetzt. Derzeit sind Hochbauarbeiten im vollen Gang und der Bau gewinnt stetig an Höhe. Die Zusammenarbeit zwischen Tief- und Hochbau funktioniert einwandfrei und führt zu einem guten Baufortschritt. Der Einsatz von modernster Technologie hilft mit, effizient zu arbeiten. In einem nächsten Schritt werden die riesigen Stahlstützen für die grosse Halle aufgestellt. In dieser Halle werden künftig bis 40 000 Tonnen

tung zugeführt.

Neubau mit Vorteilen Die neue Anlage bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Die wichtigsten sind: • Gute Verkehrsanbindung: Die Verkehrserschliessung erfolgt über die Buchenhölzlistrasse von Westen. Falls die BTS in geplanter Form gebaut wird, wird östlich des Areals ein Anschluss erstellt. • Breites Tätigkeitsgebiet: Auf dem Areal der «Renergie» entsteht eine

licher Energie mittels Photovoltaik und der thermischen Verwertung von Altholz hilft mit, das Ziel eines CO2-neutralen Betriebs zu erreichen und die Umwelt zu entlasten. • Die flexible Bauart der «Renergie» erlaubt es, auf diverse Bedürfnisse und Ideen der Kunden einzugehen. Erste Synergien sind in Prüfung und werden gemeinsam realisiert und umgesetzt. Die Verantwortlichen sind jederzeit offen für neue Modelle. www.muldenzentrale-otg.ch

Ekkharthof tanzt in neuem Kleid im Web

Die Aufführung «Der Clown Gottes» der Ekkharthof Theatergruppe. Bild: zvg

Herbstfest Ekkharthof Lengwil. Am letzten Wochenende vom 7. bis 8. September wurde auf Ekkharthof das alljährliche Herbstfest unter dem Motto «Wasser» gefeiert. Das Motto wurde am Sonntag von Petrus ein bisschen zu wörtlich genommen, am Samstag strahlte die Sonne jedoch mit den Gästen um die Wette und so war das Fest im Ganzen total gelungen. Auf der Spielwiese wurden die verschiedensten Spiele zum Thema Wasser angeboten. Am Samstag und am Sonntag führte die Ekkharthof Theatergruppe das Theaterstück «Der Clown Gottes» auf. Ein Theaterstück mit vielen akrobatischen Einlagen rund um die bunte Zirkuswelt wofür Wochen im Voraus hart geprobt wurde. Das Musiker-Duo De Strawanza unterhielt die Gäste auf dem Gelände mit ihrer einzigartigen und fröhlichen Musik mit Drehorgel

und Saxophon und im Marktzelt wurden bei fröhlichem Markttreiben fleissig die einzigartigen EkkharthofProdukte aus Handarbeit gekauft oder bei Kaffee und Kuchen gemütlich miteinander geplaudert. Ein besonderer Höhepunkt war am Samstagabend die Show von Martin O. Der Stimmenkünstler hat das Publikum mit seiner Spontanität begeistert. Alexander Lauterwasser zeigte am Sonntag spannende Bilder von Wasserschwingungen und erklärte Formen und Strukturen, die in der Natur immer wieder auf die verschiedenste Art und Weise vorkommen. Zuletzt wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, als kleines Wunder in der Landwirtschaft, 21 junge Schweine auf die Welt gebracht. Wenn das kein gutes Omen ist? Ekkharthof Lengwil

Seit dem 22. August 2013 präsentiert sich der Ekkharthof in neuem Internet-Design. Übersichtlich, klar und strukturiert ist die neue Seite, das hat der Ekkharthof ganz bewusst so gewählt. Lengwil. «Die User sollen eintauchen in die Ekkharthof-Welt», meint Ruedi Engeler, Leiter Markt und Kommunikation und Projektleiter des Homepage-Relaunchs. «Unsere alte Seite hat die Internet-Nutzer mit den vielen Informationen fast erschlagen. Wir wollen zwar nach wie vor informativ auftreten, aber die Besucherinnen und Besucher sollen selbst entscheiden können welche Daten und Fakten für sie wichtig sind.»

Kein Schnick-Schnack Um auf den ersten Klick übersichtlich zu erscheinen, wird der Ekkharthof beim Aufrufen der Seite www.ekkharthof.ch zunächst in sieben Hauptthemen unterteilt: Ekkharthof, Heilpädagogisches Zentrum, Sonderschulheim, Wohnheim Erwachsene, Werkstätten / Tagesstruktur, Besonderes und Shop. Jeder dieser sieben Bereiche ist in weitere Unterthemen gegliedert, welche erscheinen, sobald mit der Maus über die entsprechenden Felder

gefahren wird. Auffällig sind auch die UK-Symbole, die bei den Hauptbereichen eingesetzt werden. Hier handelt es sich um grafische Symbole der Unterstützten Kommunikation, die das Geschriebene in bildlicher Form übersetzen. Damit können sich auch nichtlesende Personen auf der Seite orientieren. So lebhaft wie der Alltag auf dem Ekkharthof ist, soll auch die Homepage täglich mit aktuellen Geschichten und Neuigkeiten aktualisiert werden. Bis Mitte Oktober wird das ganze Portal vollständig sein.

Internet-Shop und Newsletter «Das nächste anstehende Projekt wird der Internet-Shop sein», sagt Engeler. Sobald der neue Internet-Shop aufgeschaltet ist, können Kunden bequem von zu Hause aus die einzigartigen Ekkharthof-Produkte – exklusive Milchprodukte – mit ein paar Klicks bestellen und bekommt sie per Post nach Hause geliefert. Neu wird der Ekkharthof mit einem regelmässigen Newsletter-Versand über die Neuigkeiten rund um den Ekkharthof informieren. Wer sich unter www.ekkharthof.ch für den Newsletter registriert, wird somit auch benachrichtigt sobald der Internet-Shop online ist. www.ekkharthof.ch


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