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15.7. 2016 Nr. 28

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AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL

INHALT Vollsperrung kommt Eine Information aller Anwohner, Geschäftsleute und Gastronomen an der Konstanzerstrasse und im Quartier über die Vollsperrung des Kreisels Döbeli steht noch bevor. Trotzdem gelangten Details des Projekts nach draussen und sorgten für heftige Kritik. Was Betroffene und Verantwortliche dazu sagen auf Seite 3

Menschen helfen Menschen

Kleingärtner atmen auf Die Kleingärtner im Döbeli kommen aus Konstanz und Kreuzlingen. Als sie im April 2015 von den Plänen der Stadt Wind bekamen, alle Fussballplätze auf dem Döbeli zusammenzuführen, war der Ärger gross und sie stellten sich auf die Hinterbeine. Nun wollen die Verantwortlichen eine andere Strategie verfolgen. Seite 4

Lehren gezogen Nach 35 Jahren wird die Seklehrerin Brigitte Massó in den Ruhestand entlassen. Viele Kreuzlinger Jugendliche und Eltern sind über die Jahre mit ihr in Kontakt gekommen, nicht immer positiv. So auch unser Redaktor Emil Keller. Seite 7

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Nr. 28

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15. Juli 2016

Mal aufs Velo umsteigen? 1999 wurde der Döbelikreisel gebaut. Im September will ihn der Kanton sanieren. Von 5. bis 21. September ist er darum vollständig gesperrt. Geschäftsleute und Gastronomen in der Konstanzerstrasse befürchten erhebliche Nachteile. Es ist aber gemäss Bauherr die beste Lösung. Kreuzlingen. In der Konstanzerstrasse sehen Geschäftsleute und Gastronomen den Kalenderwochen 36, 37 und 38 besorgt entgegen. Dann saniert der Kanton den Betonbelag des Kreisels Döbeli und den Asphalt der Unterführung Bärloch. «Wirtschaftlich eine Katastrophe für uns», sagt FDP-Gemeinderat Marc Portmann. Er befürchtet Umsatzeinbussen, weil die Zufahrt zu seinem Geschäft erschwert ist. Zu ihm käme man dann nur noch via Umleitung über Hauptund Brückenstrasse. Der Zigarrenhändler rechnet mit massiven Staus. Dabei fahren durchschnittlich ohnehin schon über 10 000 Autos pro Tag über die untere Konstanzerstrasse. Auch findet er, dass es durchaus andere Optionen als eine Vollsperrung gebe: «Temporäre Öffnung und Umleitung über den Hauptzoll etwa, 24Stunden-Betrieb oder eine Sanierung während Verkehr», zählt er auf.

DURCHHALTEN Die untere Konstanzerstrasse bis zum Emmishofer Zoll ist ein kleines Kreuzlinger Sorgenkind. Seit dem Wegzug der Migros und später dann auch des Denners müssen sich Geschäftsleute und Gastronomen hier hart durchbeissen – verstärkt durch den Frankenkurs. Viel wurde schon geschrieben über ihren Durchhaltewillen. Denn obwohl sich in den Schaufenstern hauptsächlich die Karossen der im Stau steckenden Einkaufstouristen spiegeln, machen immer wieder neue Geschäfte auf. Und die alten machen weiter, irgendwie. Stefan Böker

Lieber viel Verkehr als keinen? Portmann bekam von den Plänen des Kantons eher zufällig Wind und ist deswegen, wie andere aus der Strasse, verärgert. Für zweieinhalb Wochen führe bei einer Vollsperrung kein Auto am «City Imbiss» von Michel Dreier vorbei. «Das wird in der Kasse bemerkbar sein», sagt dieser. Auch Uhrmacher Leo Scheiwiler stimmt mit ein in den Kanon der Kritiker, hat aber dank Info von Port-

Rund 20 000 Autos fahren pro Tag um den Döbelikreisel. Eine teilweise SperBild: sb rung führe zum totalen Verkehrskollaps, sagt die Projektleitung.

mann vorgesorgt: «Ich habe meinen Jahresurlaub in den September gelegt.» Hubert Schmid vom «Don John» ist den vielen Verkehr schon gewohnt, die «Roxy Bar» macht gleich für zwei Wochen zu. «Zufall, dass wir immer dann Urlaub machen», sagt Inhaberin Gordana Vlajic. «Informiert wurden wir ja nicht.»

Treffen hinter den Kulissen Von sich aus baten die Geschäftsleute der Konstanzerstrasse den Projektleiter zum Gespräch. Patrick Haltner ist sich der Brisanz einer Vollsperrung bewusst – es ändere aber nichts an der Notwendigkeit. Er erklärte die Vorteile: «Statt zweieinhalb würden die Arbeiten ansonsten acht Wochen dauern. Mit einer Ampelanlage wäre am Döbelikreisel, wo jeden Tag rund 20 000 Autos vorbeifahren, ein Verkehrskollaps garantiert. Das Projekt wird zwar nicht günstiger, aber qualitativ besser, weil der Beton vor der Verkehrsfreigabe einige Tage länger aushärten kann. Zudem kann so gleichzeitig die Unterführung saniert werden.» Gemäss Projektleiter Haltner werden alle Anwohner in der nächsten Woche per Post informiert. «Wir haben im Vorfeld mit den grossen Firmen am Kreisel, den direkt Betroffenen, gesprochen. Hätten diese ihr OK nicht gegeben, wäre eine Vollsperrung nicht möglich gewesen.» Zusätzlich arbeite das beauftragte Unternehmen mit einem Bonus-MalusSystem. Wenn die Arbeiten am Kreisel schneller fertig sind, gibt’s eine Belohnung. Dauert es länger, muss das Unternehmen zahlen. Er ist sich sicher: «Es gibt keine Lösung, die für die Gesamtheit besser wäre. Klar kommt es auch so zu Rückstau, bis alle die Umfahrung kennen. Aber man darf nicht immer nur auf sich selbst und seinen eigenen Vorteil schauen.»

Marc Portmann stolpert jedenfalls über den Fakt, dass die Stadt 43 Prozent der Kosten trage und scheint im inoffiziellen Meeting nicht überzeugt worden zu sein. In der Gemeinderatssitzung vergangene Woche machte er seinem Ärger Luft. «Bauherr ist der Kanton», wies Bau-Stadtrat Ernst Zülle Kritik am Stadtrat zurück. Und gab uns auf Anfrage Auskunft: «Diese Lösung ist die effizienteste.» Ein 24-Stunden-Betrieb, der nur in Ausnahmefällen, etwa auf Autobahnen, möglich sei, verletze den Landesmantelvertrag des Bauhauptgewerbes (LMV) und das Nachtfahrverbot für LKWs. Auch der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz der Bauleute müsse Rechnung getragen werden. Ganz abgesehen von der Nachtruhestörung der Bevölkerung. Und mit der Sanierung zu warten, sei ebenfalls keine Alternative. «Ich habe Verständnis für die Kritiker», gibt Stadtrat Zülle zu. «Aber alle Strassen müssen irgendwann saniert werden, und das führt zu Einschränkungen. Wenn es bei den Geschäften und Restaurants zu Umsatzeinbussen kommt, ist das bedauerlich. Aber anders geht es nicht.» Er rät: «Wer kann, soll während der Zeit auf Fahrten verzichten und ÖV oder Velo nutzen.» Ein Tipp, den Portmann nicht gelten lässt. «Viele sind heute wegen der Arbeit aufs Auto angewiesen – vor allem die, die auf dem Land wohnen.» Derweil gibt es einen in der Konstanzerstrasse, der der ganzen Geschichte ziemlich gelassen entgegen sieht: der Inhaber vom Bikes-Outlet. «Die Leute kommen zu uns wegen den günstigen Preisen, nicht wegen dem lässigen Anfahrtsweg», sagt Oliver Ösch. Und ausserdem: «Ein besseres Argument für den Kauf eines Velos als mit dem Auto im Stau zu stehen können meine Kunden kaum bekommen.» Stefan Böker

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Reglement genehmigt Kreuzlingen. An seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien genehmigte der Gemeinderat die Teilrevision des Feuerschutzreglements der Stadt Kreuzlingen. In der materiellen Beratung hiess das Parlament einen Änderungsantrag von Gemeinderat Hanns Wipf, Fraktion SP/GEW/JUSO, bezüglich der Ersatzabgabe gut. Neu beträgt sie maximal 20 Prozent der einfachen Staatssteuer der satzbestimmenden Faktoren. Nach intensiver Diskussion erklärte das Parlament anschliessend die Motion der Fraktion FDP/EVP betreffend der Wahl von Mitgliedern der Sozialhilfekommission mit 22 Ja- zu 11 Nein-Stimmen als erheblich. Somit ist der Stadtrat beauftragt, ein Reglement auszuarbeiten. Es soll unter anderem regeln, dass die Mitglieder der Sozialhilfekommission neu durch den Gemeinderat zu wählen sind und nicht wie bis anhin durch den Stadtrat. IDK

GEMEINDERAT An der vergangenen Gemeinderatssitzung war der Untersuchungsbericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zum Baurechtsvertrag mit der Ostschweiz Parkhaus AG (OSP, wir berichteten) grosses Thema. Bauverwaltung und Stadtrat mussten sich dabei harte Worte anhören. Generell wurde bemängelt, dass das Auswahlverfahren nicht mehr rekonstruierbar ist, da entsprechende Dokumente nicht mehr existieren. Auch krittelten die Gemeinderäte an der Absage, welche die ausgeschiedenen Bewerber erhielten. Diese enthielt aber, wie auf Nachfrage Andreas Hebeisens (SP) bestätigt wurde, keine Begründung. Beat Rüedi (FDP) zitierte aus dem Schreiben. Auch sein Urteil fiel vernichtend aus: «War das Projekt der OSP wirklich das Beste? Das interessiert die Bevölkerung, kann aber nicht mehr beantwortet werden. Das ist nicht befriedigend.» Bissig stellte er in den Raum, dass es am Ende möglicherweise nur «die schönen blauen Augen» des damaligen Stadtrats Michael Dörflinger gewesen seien , die zur Entscheidung des Gesamtstadtrats führten. Die Bewerber hätten sehr viel Aufwand, Zeit und Geld in ihre Dossiers gesteckt. Für jeden seien dadurch um die 10 000 Franken an Kosten aufgelaufen. Wer dann eine solche kurze, wenig wertschätzende Absage erhalte, sei zu Recht verbittert. «So kann man nicht schaffen», schloss Rüedi. Auch Rägäbogä-Gemeinderat Christian Forster machte seiner Enttäuschung Luft. Seine Achtung vor einem ehemals geschätzten Stadtratsmitglied sei durch die ganze Sache gesunken. S. Böker


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KREUZLINGEN/KONSTANZ

KreuzlingerZeitung

Nr. 28

15. Juli 2016

Planänderung besänftigt Kleingärtner Die Stadt verfolgt ihre «Maximalvariante», alle Kreuzlinger Fussballplätze im Döbeli-Areal zu vereinigen, nicht weiter. Das sorgte für Aufatmen bei Kreuzlinger und Konstanzer Kleingärtnern, hätten sie doch dann zügeln müssen. Ein moderater Ausbau des AS Calcio bleibt gewünscht und wird weiterverfolgt. Kreuzlingen. Der Widerstand gegen die Pläne der Stadt Kreuzlingen, im Döbeli Fussballplätze zu bauen, formierte sich im April 2015 – zunächst von privater Seite, dann auch von politischer. Betroffene Kleingärtner brachten den Konflikt in den Gemeinderat, dieser reagierte. Seitdem muss das Konstanzer Stadtparlament Änderungen betreffend der Kleingärten und der Nutzung im Areal Döbeli absegnen. Auch beim Parlamentariertreffen im Juni machten die Volksvertreter der Nachbarstadt deutlich: Wenn Kreuzlingen die Pläne, im Döbeli ein aus fünf Plätzen bestehendes «FussballMekka» (Stadtrat Zülle in unserer Zeitung in Ausgabe 50/2015) zu bauen, weiterverfolgt, dann wird es politisch ein wahnsinnig schwerer Weg. Und einer, den auch Kreuzlinger Gemeinderäte mit Steinen belegen. So kam es, dass zum von der SPD Konstanz und der Kreuzlinger SP einberufenen Treffen vor Ort am vergangenen Mittwochabend Stadtrat Ernst

FUSSBALLER

Bau-Stadtrat Ernst Zülle (Mitte) kam zum Ortstermin und berichtete zahlreiBild: sb chen Kleingärtnern und Mitgliedern des AS Calcio.

Zülle und Ruedi Wolfender, Leiter des Departements Bau, erschienen und einen Schritt zurück krebsten. «Wir mussten über die Bücher», gab Stadtrat Zülle zu. Auf der Wunschliste stehe nach wie vor das Döbeli. Weitaus realistischer sei heute, die Trennung der Sportstätten – FCK auf Klein-Venedig oder im Seezelg, der AS Calcio im Döbeli – beizubehalten. Das sei schon immer zweite Priorität gewesen, wenn sich das Döbeli als nicht machbar herausstellen sollte, so Zülle. «Wir wollen keine Kleingärten vertreiben». Dafür gab es Applaus. Stadtrat Zülle betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit über die Grenze sei. «Wir müssen die Infrastruktur gemeinsam gestalten.» Offene Ohren

habe man für die Wünsche der Stadt Konstanz nach einem Naherholungsgebiet mit neuen Grenzübergängen für den Langsamverkehr im Döbeli. Auf Klein-Venedig wollen beide Städte langfristig Wohn- und Grünanlagen, der Sport soll ins Seezelg ausweichen. Hier soll ein Tenniszentrum entstehen, wenn möglich ein Reka-Feriendorf, für drei Fussballplätze gäbe es Raum. Um die kantonalen Hochwasserschutzvorgaben umzusetzten, müsse allerdings in naher Zukunft am Saubach gewerkelt werden. Es könne sein, dass sich dadurch kleine Änderungen bei einigen Gärten ergeben, kündigte Stadtrat Zülle an. Zunächst stehe aber die Verlängerung des Pachtvertrags für das vom AS Calcio genutzte Gelände

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Präsident Daniele Scardino legte die Position des Kreuzlinger Vorzeigevereins AS Calcio dar. «Vier Naturrasenplätze oder stattdessen ein Kunstrasenplatz und zwei Naturrasenplätze» wären ein Ausbau, der dem stetig wachsenden Fussballverein, in dem über 200 Kinder und Jugendliche trainieren und rund ein Viertel der Mitglieder über die Grenze zum Kicken kommt, eine langfristige Perspektive eröffnen würde. «Durch unsere Ausbaupläne werden keine Schrebergärten vertrieben», versicherte Scardino. FCK-Präsident Daniel Geisselhardt liess sich entschuldigen und die wenig überraschende Nachricht überbringen, dass sein Fussballverein nicht von Klein-Venedig wegzügeln möchte. Diesen Standpunkt hatte der FCKHäuptling schon seit Beginn der Diskussion stets vertreten. Mehr noch: Eine Gruppe von Vertretern Kreuzlinger Vereine könnte sich sogar ein «Aktiv-Zentrum», das eine umfangreiche Nutzung des Geländes für Freizeit, Bewegung und Kultur vorsieht, auf dem Areal Klein-Venedig vorstellen (s. Ausgabe 50/2015). sb an. Dieser muss von Konstanz genehmigt werden. Die Gartenfreunde Döbeli zeigten sich gemäss Schriftführerin Anna Kern «völlig dankbar». Die Umsiedelung hätte «nur» 36 Gärten betroffen, aber für die Besitzer bedeuteten diese «alles». Tina Benoni, Präsidentin des Vereins für Familiengärten Kreuzlingen und Umgebung, zeigt sich ebenfalls erfreut über die Informationen. S. Böker

Zwei Engel im Wasser

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FEIERN AUF PORTUGIESISCH

Portugiesen bilden die viertgrösste Ausländergruppe in Kreuzlingen. Klar, dass der Titelgewinn der Fussballeuropameisterschaft lautstark und lange gefeiert wurde. Am Sonntagabend versammelten sich über hundert Personen auf dem Löwenkreisel und feierten, was das Zeug hielt. Sie stimmten Fangesänge an, hüpften auf und ab, jauchzten ihre Freude mit Tröten in die warme Luft des Sommerabends hinaus, wenn sie nicht gerade vorbeifahrende Autos anfeuerten. Deren Fahrer hupten jubelnd zurück. Mit Fahnen rannten die Fans immer wieder um den Kreisel. Auf mitgebrachten Topfdeckeln schlugen sie den Rhythmus zum Freudenanlass. Noch bis in den frühen Morgen feierten die Menschen; die Polizei zeigte sich tolerant, hielt die Szenerie dennoch wachsam im Auge. Stefan Böker

Konstanz. Glück im Unglück hatte am späten Sonntagnachmittag ein 37-jähriger Mann aus Stuttgart. Er schwamm im Obersee in Richtung Glockenschlagwerk, als ihm plötzlich die Kraft ausging und er zu ertrinken drohte. Zwei in der Nähe schwimmende Männer nahmen seine Hilferufe war und eilten ihm zu Hilfe. Die Helfer in der Not konnten den 37-Jährigen stützen und mit ihm an Land schwimmen. Anschliesend wurde er vom DRK zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Sie retteten sein Leben Nach bisherigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Konstanz wäre der 37-Jährige ohne die Hilfeleistung der beiden Männer ertrunken. PD KN


KreuzlingerZeitung

KREUZLINGEN

Nr. 28 15. Juli 2016

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Grenzen öffnen fängt im eigenen Denken an haben die Flüchtenden den Respekt vor mir verloren. Von jedem einzelnen wurde ich täglich und aufs neue herzlich mit einem Lächeln begrüsst. Ich wurde immer wieder zum Essen eingeladen, zum Tee, zum Kaffee. Jede Begegnung ist ein Geschenk.»

Die Kreuzlingerin Sonia Fuentes verbringt vier Wochen als freiwillige Helferin in einem griechischen Flüchtlingscamp. Kreuzlingen. In ihrem Urlaub reist Sonia Fuentes für vier Wochen nach Ritsona in Griechenland. Aber nicht in ein Hotel, sondern in ein Flüchtlingscamp. Dieses liegt 75 Kilometer nördlich von Athen auf einem Waldstück in einem Militärgelände. Hier sind seit Mitte März über 650 Menschen untergebracht, aus Syrien, Palästina und dem Irak. 200 davon sind Kinder. Das Militär hat hunderte von Zelten aufgebaut. Es gibt Liegen, Schlafsäcke und Decken für jeden. Es wurden Toiletten aufgestellt und mit Hilfe von Spenden auch einige Duschen. Fuentes arbeitet als Helferin der österreichischen NGO «Echo100Plus» in diesem Camp. Sie ist täglich für sieben Stunden dafür zuständig Essen zu verteilen. Dieses wird drei Mal am Tag ebenso wie das Trinkwasser von der Armee geliefert. Es gibt Kartoffeln, Reis, Spinat und Teigwaren, die sich wöchentlich wiederholen und nach nichts schmecken. Die nächste Stadt mit Einkaufsmöglichkeiten ist im 17 Kilometer entfernten Chalkida. Abends fahren die freiwilligen Helfer mit gemieteten Autos in eine externe Unterkunft. Dort sitzen sie in Cafès, schauen Fussball, essen griechischen Salat – das normale Leben. «Man kommt sich dabei vor, wie im falschen Film», sagt Fuentes, «es ist so unfair, dass es zwei Welten gibt.»

Eine Flucht kostet viel Geld

Sonia Fuentes und die Kinder aus dem Camp in Ritsona.

ten: von zehn Uhr bis zur Mittagszeit. Nach der Siesta arbeiten sie bis zum frühen Abend. Die Flüchtenden brauchen aber rund um die Uhr eine medizinische Versorgung. Immer wieder rücken Helfer mitten in der Nacht aus, um Flüchtlinge zum Notarzt nach Chalkida oder Athen zu fahren. Eine traumatisierte junge Frau versucht sich das Leben zu nehmen. Ein kleines Mädchen verbrennt sich am Feuer und leidet schlimmste Schmerzen. Ein Familienvater wird von einer Gruppe junger Männer mitten in der Nacht aufgesucht und zusammengeschlagen. Seine Tochter habe ihre Tochter geschlagen und das lassen sie sich nicht bieten. Die Geschehnisse führen ins Absurde. Alle sind überfordert und jeder zeigt es auf seine Art.

Natels bedeuten Hoffnung Die Umstände sind extrem Obwohl die Brandgefahr extrem hoch ist, hat fast jede Familie ein Feuer vor dem Zelt, auf dem gekocht wird: Kaffee, Tee, Gemüsegerichte. Die Menschen in Ritsona riechen intensiv, nach dem Rauch der Feuerstellen, nach Ungewaschensein, nach fehlender Würde. Das Rote Kreuz ist vor Ort. Es sind bezahlte, spanische Ärzte, die sich strikt an ihren Stundenplan hal-

Kinder sind die Zukunft.

Bild: zvg

Ein Smartphone gleicht in Ritsona einem Juwel. Jede Familie hält damit den Kontakt zu Verwandten und Freunden. Viele sind in Syrien zurückgeblieben, leiden täglich unter dem Krieg und teilen ihre Informationen. Andere sind ebenfalls auf der Flucht oder bereits in Deutschland, Schweden oder Norwegen angekommen, wo sie auf ihre Familienmitglieder warten. Man ist ständig in Kontakt, schickt Bilder, Videos, Sprachnachrichten. Auch mit den Helfern wird kommuniziert. Tausende von Bildern mit Herzen, Blumen und Hoffnungssymbolen werden auch verstanden, wenn man nicht dieselbe Sprache spricht. Jeder Kontakt ist mit Hoffnung verbunden: Hoffnung auf ein besseres Morgen. Hoffnung auf ein Ende des Krieges im Heimatland. Hoffnung auf eine Weiterreise, an einen Ort, an dem ein selbständiges Leben in Frieden möglich ist. Tamim ist 23 Jahre alt und aus Kabul. Sein Erstgeborener wurde vor seinen Augen umgebracht. Mit seiner

Bilder: zvg

Frau und zwei Kindern hat er Afghanistan verlassen. Er ist IT-Spezialist und spricht hervorragend Englisch. Seiner Frau ist auf der Überfahrt mit dem Boot das Handy kurz ins Wasser gefallen. Sie ist untröstlich. All ihre Bilder von den Angehörigen,von ihrem Haus, ihrer Heimat, sind weg. Sie ist überzeugt davon, dass sie ihre Familie nie wieder sehen wird.

Kein Ende in Sicht In Ritsona dreht sich alles um die Registrierung für ein Gespräch mit der griechischen Behörde. Die Wartezeit beträgt mitunter bis zu sechs Monate. Dann wird man einem Land zugeteilt und beginnt die Organisation der Reise dorthin. Bisher hat kaum jemand einen Termin dort erhalten. Der Frust steigt, er zeigt sich in jeder erdenklichen Art und Weise. Die Menschen können nicht mehr. Es ist heiss und der Fastenmonat steht bevor. Es herrscht Hoffnungslosigkeit, jeder Tag ist bedrückend. «Mir bricht das Herz. Ich bin wieder zurück im Alltag und dort sitzen alle nach wie vor in ihrem scheiss Zelt», so Fuentes.

Freundschaften entstehen Besonders ans Herz gewachsen sind Fuentes zwei junge Männer aus Syrien. Beide heissen Ibrahim, sie haben sich auf der Flucht kennengelernt und teilen sich ein Zelt. Beide haben ihre Familien im heimatlichen Dorf zurückgelassen. Dieses wird konstant bombardiert, die Familie lebt in Panik. Fuentes berichtet über ihre Zeit im Camp: «Für mich ist jeder Tag in Ritsona wie fünf Tage am Stück zusammen. Die Zeit erscheint ewig und ist voll mit Emotionen. Es entstehen trotz Sprachbarrieren tiefe Gespräche und innige Umarmungen. Es wird viel geweint und zusammen gelacht. Es wird musiziert, es wird geflucht. Alles findet Platz in den Stunden in Ritsona. Niemals

Für einen Grenzübergang von Syrien in die Türkei muss man 500 Franken bezahlen. 650 Franken kostet eine Schiffsüberfahrt von der Türkei nach Chios, eine kleine Insel in Griechenland. Die Reise ist begleitet von Todesangst, die sich in den Augen der Flüchtenden festgebrannt hat. Die Schlepper kommen nun nach Ritsona. Immer wieder gibt es Angebote für Reisen nach Kanada oder andere Länder dieser Welt. Die Flüchtenden sehen keinen Ausweg und kontaktieren ihre Familien, bitten diese um Geld via Western Union, um ihre Reise mit den Schleppern zu planen. Nochmal 3000 Franken. Und keine Garantie.

Eine Frage der Humanität Nach dieser Zeit in Ritsona ist für Fuentes nun nichts mehr wie zuvor: «Eines ist mir nun klar: Menschen auf der Flucht sind genau gleich wie wir. Sie haben dieselben Ängste, Wünsche, Träume und Bedürfnisse wie wir. Es gibt keinen einzigen Unterschied zwischen ihnen und uns. Dies wusste ich bereits vor meinem Aufenthalt in Ritsona – aber das Bewusstsein jetzt ist anders. Wir sind mit einem gesunden Menschenverstand geboren worden. Lasst uns diesen Verstand erkennen und benutzen. Die humanitäre Katastrophe ist brutal. Sie wird nicht besser wenn wir die Augen davor verschliessen. Die Religion spielt keine Rolle. Das Recht auf ein würdevolles Leben steht im Vordergrund. Zuerst müssen wir die Grenzen in unseren eigenen Köpfen abbauen, erst dann sind wir wirklich bereit eine Landesgrenze zu öffnen.» Veronika Fischer

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«Gib dir einen Schupf!» Nach 35 Jahren geht die Sekundarlehrerin Brigitte Massó in den Ruhestand. In dieser Zeit wurden ganze Generationen von Jugendlichen in ihrem Unterricht über die Menschheitsgeschichte aufgeklärt und paukten Französischvokabeln. Auch Redaktor Emil Keller durchlief bei ihr die Schulzeit. Eine Begegnung.

wichtig, und man muss dieses auch weitergeben können. Entwickelt sich die Schule in die richtige Richtung? Auch die Pädagogik unterliegt Modeströmungen. Bei der 68er Bewegung stand der Kollektivgedanke im Mittelpunkt. Heute geht es um das Individuum, die Schüler sollen sich am besten alles selber beibringen. Das ist illusorisch, die meisten Jugendlichen denken zwar, sie wissen und können alles, doch fehlt ihnen oft die Reife, selbstständig zu lernen. Schlussendlich hängt das Gelingen aber nicht vom Schulsystem ab, sondern von der Lehrperson, die vorne steht.

Emil Keller: Noch heute erzähle ich Freunden, dass Ihr Unterricht mir die Freude am Französisch genommen hat. Brigitte MassÓ: Schade, ich liebe diese Sprache und habe immer versucht, diese Freude an die Schüler weiterzugeben. Naja, beim Englisch hat das besser funktioniert. Immerhin wird das Frühfranzösisch nun endlich abgeschafft. Deine Reaktion beobachte ich mittlerweile häufig. Es wird ein regelrechtes «French bashing» betrieben. Dabei ist es eine Sprache, die viele Türen im Leben öffnet. Aber ich glaube nicht, dass das Thema Frühfranzösisch vom Tisch ist. Bundesrat Alain Berset hat ja bereits sein Veto gegen die Abschaffung angekündigt. Es wäre sicher nicht die einzige Veränderung, die Sie über die Jahre miterlebt haben. Wann ging es für Sie los in Kreuzlingen? 1977 fing ich im Pestalozzi Schulhaus an. Ich kam damals direkt von der Universität Zürich, wo ich Sprachen studiert hatte. Im Lehrerkollegium war ich damals unter gebildeten Herren in Anzügen die einzige Frau. Sicher nicht einfach, sich da durchzusetzen – bei Schülern als auch bei Lehrern. Ja, der Anfang war schon happig. Ich war zugedröhnt von Vorbereitungsarbeit. Zudem war man als Lehrer ein Einzelkämpfer, niemand hat seine Probleme gezeigt. Als sich Ende der 80er Jahre die Drogenproblematik auch bei uns bemerkbar machte, kam ich schon an meine Grenzen. Es gab damals keinen Schulleiter oder Schulberater, an den man sich hätte wenden können. Was haben Sie aus dieser Zeit mitgenommen? Viel Fachwissen, Seriosität und Disziplin.

Brigitte Massó in ihrem Klassenzimmer im Schulzentrum Egelsee. Bild: ek

Und Humor? Als ich mich beim Üben von Bewerbungsschreiben mal als «Fussabtreter» beworben hatte, gab es gleich ein Elterngespräch. Du hast ja auch eher zu den Verweigerern gezählt. Besonders bei Jungs beobachte ich diese Trotzphase in der Pubertät. Bei Mädchen kann man da eher noch an die Vernunft appellieren, aber auch nicht bei allen. Mochten Sie Mädchen nicht sowieso lieber? So ein Blödsinn. Klar, es gibt immer Schülerinnen oder Schüler, bei denen die Chemie besser stimmt. Bei enthusiastischen Schülerinnen und Schülern fühlte ich mich beflügelt.

Fleissige, Verweigerer und noch viele Arten mehr. Mit der Zeit lernt man die Typen zu erkennen und kann frühzeitig auf sie eingehen. Schulpräsident René Zweifel lobte Sie beim Abschied als eine der kompetentesten Lehrerinnen, die er kennt. Was macht eine gute Lehrperson aus? Grundvoraussetzung ist sicher mal die Freude an Kindern. Gleichzeitig darf man aber nicht die Kumpelrolle einnehmen. Fundiertes Wissen ist

Also mir mussten Sie die Franzwörtchen eintrichtern. Was ist gleich geblieben über die Jahre? Das Kerngeschäft als Sekundarlehrerin. Es geht darum, Jugendlichen die Augen zu öffnen und sie in dieser spannenden, aber auch problematischen Phase des Lebens zu begleiten. Um ehrlich zu sein, waren Sie es, die mir damals empfohlen hat in die Handelsmittelschule zu gehen. Ohne Ihren Rat wäre ich wohl nicht dort gelandet, wo ich heute bin. Wohin führt Ihr Weg, nachdem Sie ihn so vielen anderen Menschen gezeigt haben? Kultur geniessen und mich selber weiterbilden. Als Seklehrerin weiss man von vielem etwas. Dieses Wissen möchte ich vertiefen. ek

Was für einen Rat müsste ich meinem früheren Ich denn geben, um zu Ihren Lieblingen zu zählen? Gib dir einen Schupf! Merke, dass du in der Schule unheimlich viel lernen kannst fürs Leben. Nutze die Zeit und brauche deinen Verstand. Ganzen Generationen von Jugendlichen haben Sie diesen Rat gegeben. Egal, ob dieser ankam oder nicht, man kennt Sie in Kreuzlingen. Wie viele Schüler sind durch Ihre Klassenzimmer gegangen? Genau kann ich das nicht beziffern, aber an die 600 Jugendlichen waren es sicher. Ist da jedes Kind verschieden oder zeichnen sich Muster ab? Es gibt Träumer, Streber, Clowns,

Von Schulpräsident René Zweifel (r.) in den verdienten Ruhestand entlassen (v.l.n.r): Renate Schiess, Marlies Gamper, Brigitte Massó, Markus Raimann, Gaby Fontanive, Anne Bär. Bild: Natalia Staniszewska

GEEHRT UND VERABSCHIEDET

«Heute geht es für acht Lehrpersonen in die langen Sommerferien», verabschiedete Schulpräsident René Zweifel am Examensapéro acht Lehrpersonen in den Ruhestand. Unter Lacher und Applaus der Lehrerschaft gab er Anekdoten aus dem Werdegang der Pesninäre zum besten. Zudem wurden altgediente Jubilare geehrt und Neuzugänge in der Schulgemeinde willkommen geheissen. «Wir verlangen viel von unseren Lehrpersonen und legen die Messlatte hoch. Aber das sind wir den Kindern und Eltern schuldig», beschrieb Zweifel das Spannungsfeld, in dem sich die Schule bewegt. ek /Bild: zvg


KreuzlingerZeitung

Nr. 28 15. Juli

Andreas Netzle mit dem «Prix Kreuzlingen» aus dem Jahr 2014. Bild: zvg

Stadtpräsident verleiht Preis Die diesjährige Bundesfeier der Stadt Kreuzlingen findet im Schulzentrum BerneggEmmishofen statt und wird vom Quartierverein Emmishofen organisiert. Während der Feierlichkeiten findet die Übergabe des Prix Kreuzlingen statt. Stadtpräsident Andreas Netzle wird den Anerkennungspreis zum siebten Mal übergeben. Im Turnus organisieren die vier Quartiervereine der Stadt Kreuzlingen jeweils die 1.-August-Feier. In diesem Jahr lädt der Quartierverein Emmishofen ins Schulzentrum Bernegg ein. Die Feier beginnt um 9.45 Uhr mit einem Apéro, offeriert vom Quartierverein. Die Festwirtschaft wird im Anschluss mit einem Frühschoppenkonzert der Emmishofer-Musikanten eröffnet. Unter dem Motto Spiel, Spass und Plausch sorgt der Circus Balloni für abwechslungsreiche Kinderunterhaltung. Um 11.15 Uhr verleiht Stadtpräsident Andreas Netzle zum siebten Mal den «Prix Kreuzlingen», das mit dem Glockengeläute endet. Zur Mittagszeit können sich die Gäste mit feinen Speisen vom Gutsbetrieb Bernrain verwöhnen lassen. Nach einer musikalischen Einlage der Berner Jodler und dem Schweizer Psalm folgt um 13.20 Uhr die Festansprache von René Zweifel, Schulpräsident Kreuzlingen. Anschliessend stimmt die Festgemeinde das Thurgauerlied an. Am Nachmittag erwartet die Besucher ein weiterer musikalischer Höhepunkt mit Kurt Lauer und der Swiss-German Dixie-Corporation. Der neue Gemeinderatspräsident Dino-Gerardo Lioi überbringt um 16.30 Uhr sein Grusswort. Zum Abschluss der Bundesfeier schenkt die Narrengesellschaft Emmishofen die traditionelle Emmishofersuppe aus. Die Veranstaltung endet um ca. 18 Uhr. IDK

1.-AUGUST-FEIER 2016 BUNDESFEIER IN KREUZLINGEN

KREUZLINGEN 1. August

Durchführung:

Montag, 1. August 2016

Ort:

Schulzentrum Bernegg – Emmishofen

Programm:

Schützenhaus Fohrenhölzli

16.00 –Quartier-Apéro 24.00 Festwirtschaft 9.45 –10.00 (offeriert vom Quartierverein) Buffetbetrieb undEmmishofer-Musikanten Getränke 10.00 Frühschoppenkonzert/ Essen mit den Fleisch und Würste vom Grill Festwirtschaft BarbetriebSpiel (ab 21.00) Kinderaktivitäten – Spass – Plausch mit Circus Balloni 18.30 Erlebnis Bauernhof 10.45 16.00 –Begrüssung durch CHRISTIAN BRÄNDLI Hof Neuweiler, Tiere erleben, reiten, PräsidentBesichtigung Quartierverein Emmishofen Milchbar, Spielwagen und vieles mehr 11.00 Unterhaltung mit den Emmishofer Musikanten 18.30 – 20.00 Konzert Jugendmusik Kreuzlingen 11.15 VERLEIHUNG DES PREISES «Prix Kreuzlingen» durch 19.30 ANDREAS Preisübergabe "Prix Kreuzlingen" NETZLE, Stadtpräsident Kreuzlingen Moderiert von Stadtpräsident Andreas Netzle 11.55 Glockengeläute Anschliessend Schweizerpsalm und Thurgauerlied 12.00 Mittagsverpflegung: Kulinarisches vom Gutsbetrieb Bernrain 20.15 Festansprache 13.00 Berner Jodler mit Alphorn Nationalrat Christian Lohr 13.15 20.30 –Schweizer Psalm 23.30 Musikalische Unterhaltung FESTANSPRACHE von&RENÉ ZWEIFEL, Duo Hürlisman Fergusson Schulpräsident Kreuzlingen 21.30 Lampionumzug 13.45 Thurgauerlied 22.00 Grosser 1. August-Funken 14.00 Musikalische Unterhaltung mit Kurt Lauer und der Swiss German Dixie Corporation Quartierverein Egelshofen, Kreuzlingen Fortsetzung des Kinder-Aktivitätenprogramms Stadt Kreuzlingen mit Circus Balloni 13.20

16.30

Festansprache mit Grusswort von DINO LIOI, Gerardo Gemeinderatspräsident Kreuzlingen

17.00

«Dankeschön» mit Schlusswort von CHRISTIAN BRÄNDLI Präsident Quartierverein Emmishofen

17.05

Ausschank der traditionellen Emmishofersuppe durch die Narrengesellschaft Emmishofen

ca. 18.00

Ende der 1.-August-Feier 2016

Ob Regen oder Sonnenschein, das ist doch keine Frag, geniessen Sie die Emmishoferluft, am Nationalfeiertag


SEITE DER STADT

KREUZLINGEN

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Ein Energie-Projekt zum Mitmachen Eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach ist eine gute Sache. Doch wer als Mieter in einem Mehrfamilienhaus lebt oder als Hausbesitzer einfach nicht die geeignete Dachfläche besitzt, geht derzeit leer aus. Die Technischen Betriebe Kreuzlingen bieten für diese Kundengruppe eine alternative Lösung: ChrüzlingeSolar. Es gibt sie mittlerweile auch in anderen Schweizer Städten: Beteiligungsmodelle an Photovoltaikanlagen für Kunden von Energie-Versorgern. Auf dem Dach des ehemaligen Schiesser-Areals in Kreuzlingen wird im Herbst 2016 eine solche Anlage mit ca. 370 Photovoltaik-Modulen gebaut. Die TBK bieten ihren Kunden die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen. Gedacht ist das Projekt für Mieter und Hausbesitzer, die gerne ihren «eigenen Solarstrom» produzieren möchten. Und so rechnet sich das Modell: An «ChrüzlingeSolar» kann sich jeder TBK-Kunde mit dem Kauf

von einem oder mehreren Modul(en) à 540 Franken beteiligen. Im Gegenzug vergüten die TBK pro Modul 200 Kilowattstunden mit 15 Rappen pro kWh. Daraus ergibt sich eine Gutschrift von 30 Franken die einmal jährlich via Stromrechnung erfolgt. Über die Betriebsdauer von 20 Jahren ergibt sich ein Gesamtgewinn von 60 Franken pro Modul. Der ökologische Mehrwert für die 200 kWh Solarstrom pro verkauftes Modul, wird den partizipierenden TBK-Kunden zugerechnet und verbessert so den lokalen Anteil aus erneuerbaren Energien im Strommix.Anmelden können sich die TBK-Kunden über das entsprechende Formular auf www.tbkreuzlingen.ch im Onlineschalter des Kundenportals. Natürlich kann jeder nur so viele Module erwerben, wie es maximal seinem durchschnittlichen Stromverbrauch der letzten drei Jahre entspricht. Weitere Infos unter Tel. 071 677 61 85 oder www.tbkreuzlingen.ch

Wohnen, wo andere Urlaub machen Grillplausch oder in einem feinen Restaurant in Kreuzlingen. Weshalb haben Sie sich für diese Destination entschieden? Wozu in die Ferne schweifen? Wir haben das Privileg an einem Ort zu wohnen, wo andere Urlaub machen.

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Stadtrat Thomas Beringer.

Wo und wie verbringen Sie Ihre Sommerferien? Ich bleibe in Kreuzlingen und werde eine Woche mit meiner Frau auf dem Bodensee Angeln und Baden. Die Abende geniessen wir mit der Familie oder mit Freunden, sei es bei einem

Besuchen Sie die Technischen Betriebe Kreuzlingen unter www.tbkreuzlingen.ch und surfen Sie durch unsere neue Online-Welt.

Einbürgerungsgesuche Müller, Timo, geb. 29.09.1993 in Gifhorn/Deutschland, deutscher Staatsangehöriger, ledig, Gleisbauer, wohnhaft Seefeldstrasse 22 Begründete, schriftliche Einwendungen gegen die Einbürgerung sind innert 10 Tagen, bis spätestens 25. Juli 2016, an die Stadtkanzlei, Einbürgerungskommission, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, zu richten. Einbürgerungskommission der Stadt Kreuzlingen

8280 Kreuzlingen Provenzano Anna Rita, Ilgenstrasse 17, 8280 Kreuzlingen

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2016-0134

Längle Peter, Konstanzerstrasse 72b, 8280 Kreuzlingen

Abbruch bestehende Gebäude, Sägestrasse 3, Neubau 2 Mehrfamilienhäuser, Sägestrasse 3 + 5

Pedone Fernando, Ilgenstrasse 17,

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HRS Real Estate AG, Walzmühlestrasse 48, 8500 Frauenfeld

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Leutenegger Markus, Säntisstrasse 16, 8280 Kreuzlingen

Änderungsgesuch für Neubau Schulgebäude, Seestrasse 7

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Einbau Tür, Anbau Podest und Treppe, Ilgenstrasse 17

Anbau Vordach + seitliche Verglasung, Konstanzerstrasse 72b

Erstellen Pergola, Schulstrasse 1 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Überschreitung Baulinie)

HTC High-Tech-Center AG, High-TechCenter 2, 8274 Tägerwilen Baugesuche SBW Idea AG, Schloss Brunnegg, Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende 8280 Kreuzlingen Baugesuche eingegangen:

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Bild: zvg

Ersatz best. Orientierungstafel, Hauptstrasse 58 Historika AG, Wiesentalstrasse 19, 9242 Oberuzwil

Was vergessen Sie mit Absicht einzupacken? Den Regenschirm. Was gedenken Sie aus den Ferien mitzunehmen? Erholung, Zufriedenheit und Gesundheit. Materiell: Hechte, Felchen und Saiblinge. IDK

Baubewilligungen erteilt (Woche 27) – Erweiterung und Neubau Aussenstation Kiosk, Schwimmbadstrasse 2 – Erweiterung Grabkammern Zentralfriedhof, Alpstrasse 41 – Umbau Wohn- und Geschäftshaus (geändertes Projekt) und Neubau Mehrfa-milienhaus, Hauptstrasse 26 + 26a – Abbruch Trafostation sowie Neubau Mehrfamilienhaus mit Wohnstudios, Schützenstrasse 34 Bauverwaltung Kreuzlingen

Die Pläne liegen vom 19.07.2016 bis 08.08.2016 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben.


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KREUZLINGEN/REGION

KreuzlingerZeitung

Tatverdächtiger ist geständig Er hat gestanden: Ein 59-Jähriger aus Konstanz hat die 38Jährige getötet, deren Leiche am Pfingssonntag in der Tägerwiler Badi gefunden wurde. Tägerwilen. Der Mann wurde am Donnerstag vor einer Woche von den spanischen Behörden ausgeliefert und seitdem mehrmals verhört, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Thurgau, Stefan Haffter, auf Anfrage mitteilte. Über das genaue Tatmotiv und den Tathergang könne er aber zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen nichts sagen. «Er gestand am Freitag. Die Ermittler setzen jetzt die Puzzleteile zusammen und klären Detailfragen», so Haffter. Verhört werde jeweils bis zu drei Stunden, mit Pausen, in unregelmässigen Abständen. Bei den Einzelbefragungen sei der Verteidiger des Tatverdächtigen zugegen.

Warum tötete er die 38-Jährige? Am 15. Mai wurde im Uferbereich beim Parkplatz Seerheinbadi in Tägerwilen die Leiche einer 38-jährigen Frau gefunden. Die Obduktion durch das IRM St. Gallen ergab, dass das Opfer massive Kopfverletzungen aufwies, die todesursächlich waren.

Bei der Badi Tägerwilen wurde die Leiche gefunden.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen und der Kantonspolizei Thurgau führten rasch auf die Spur des Tatverdächtigen, der am 16. Mai durch die Staatsanwaltschaft international zur Verhaftung ausgeschrieben wurde. Bereits einen Tag später konnte der Tatverdächtige am Flughafen in Barcelona von den spanischen Behörden verhaftet und in Auslieferungshaft versetzt werden.

Bild: ek

Die Staatsanwaltschaft beantragte über das Bundesamt für Justiz bei den spanischen Behörden die Auslieferung des Tatverdächtigen an die Schweiz. Der verfahrensleitende Staatsanwalt hat den Tatverdächtigen am 8. Juli erstmals persönlich einvernommen und daraufhin beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Thurgau Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Dieser Antrag wurde gutgeheissen. sb

Pfanne vergessen Kreuzlingen. Am Montag kam es in Kreuzlingen aufgrund einer vergessenen Pfanne zu einem Küchenbrand mit Rauchgasvergiftung. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau liess ein 20-jähriger Mann nach 18 Uhr an der Bächlistrasse eine Pfanne mit Öl unbeaufsichtigt auf dem eingeschalteten Küchenherd stehen. Als er später in die Küche zurückkehrte und den Pfannendeckel anhob, gab es eine Stichflamme, die einen Teil der Küche in Brand setzte. Der Mann konnte mit einem Feuerlöscher die Flammen selber eindämmen. Die aufgebotene Feuerwehr Kreuzlingen kam nicht mehr zum Lösch- Bild: sb einsatz. Der 20-Jährige wurde leicht verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Kapo TG

Kurz nach dem Girsbergtunnel stand das Fahrzeug in Vollbrand. Bild: Kapo TG

Auto in Vollbrand Kreuzlingen. Auf der Autobahn A7 bei Kreuzlingen brannte in der Nacht auf Samstag ein Auto vollständig aus. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 54-jähriger Autofahrer mit seinen drei Mitfahrern kurz nach 3 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Kurz vor Ende des Girsbergtunnels brach das Feuer aus. Der Lenker hielt das Auto nach dem Tunnel auf den Pannenstreifen an und alle

Insassen konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Kurz danach stand das Fahrzeug in Vollbrand. Die Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen war rasch vor Ort und löschte das Feuer. Am Auto und an den Verkehrseinrichtungen entstand Sachschaden von insgesamt 30 000 Franken. Wie es zum Brand kommen konnte ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Kapo TG

Nr. 28

15. Juli 2016

2000 Hennen Engwilen. 2000 Legehennen und ein paar Hähne möchten gerne weiterhin im Grünen scharren. Wegen HerdenBild: archiv wechsel werden auf dem Zwickyhof in Engwilen 16 Monate alte braune BIO-Legehennen mit reduziertem Gefieder, aber noch ca. 80 Prozent Legeleistung an folgenden Tagen abgegeben: Heute Freitag, 15. Juli, ab 19 Uhr bis max. 15 Hühner, tags drauf ab 15 Uhr bis max. 15 Hühner, am Sonntag, 17. Juli, ab 15 Uhr bis max. 25 Hühner, am Montag und Dienstag ab 19 Uhr auch eine grössere Anzahl Hühner. Es hat, solange es hat! Aktueller Stand und Verfügbarkeit auf der Homepage. Bitte grosse Transportkörbe oder stabile Schachteln mit Luftlöchern für den Transport mibringen. Ein tiergerechter Transport muss gewährleistet sein. Positionen von 40 Hennen und mehr bitte anmelden per Mail an tierhilfe.schweiz@bluewin.ch oder SMS 079 717 58 66. eingesandt www.tierhilfe-schweiz.ch

Tödlicher Badeunfall Bottighofen. Bei einem Badeunfall im Bodensee verstarb am Sonntag ein 78jähriger Mann. Ein Schlauchbootfahrer entdeckte nach 17 Uhr, rund 150 Meter von der Badi Bottighofen entfernt, einen leblosen Körper im Wasser. Er zog den Mann ins Boot und paddelte sofort an Land. Dort leiteten er und weitere Passanten Reanimationsmassnahmen ein, die von einem Notarzt und dem Rettungsdienst fortgesetzt wurden. Der Mann verstarb wenig später im Spital. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 78jährigen Schweizer aus der Region. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau badete der Mann nach 17 Uhr alleine im Bodensee. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat zur Klärung der Todesursache ein Verfahren eröffnet und die Obduktion des Leichnams angeordnet.

Zeugenaufruf Wer den Mann am Sonntagnachmittag beim Baden beobachtet hat oder Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 071 221 40 00 zu melden. Kapo TG


KreuzlingerZeitung

Nr. 28

KREUZLINGEN 11

15. Juli 2016

Schwung fürs Leben gefunden Im Film«Swing it Kids» wird das Innenleben der ostschweizer Ausnahme Big Band «Swing Kids» beleuchtet. Im Openair-Kino wurde die Langzeitdokumentation der talentierten Jugendlichen samt Ohrprobe vorgeführt. Kreuzlingen. «Freude rüber bringen, darum geht’s in der Musik», erklärt Bandleader Dai Kimoto seine Philosophie in der Dokumentation «Swing it Kids». Sein Sohn, der Filmemacher Fabian Kimoto begleitete die ausschliesslich aus Jugendlichen bestehende Ostschweizer Big-Band über mehrere Jahre hinweg bei ihren Tourneen in Argentinien und Japan. Entstanden sind lebensechte und intime Einblicke in die eigentlich für erwachsene Musikprofis gedachte Lebenswelt der Pubertierenden.

Bewegtes Publikum Dass Dai Kimoto es schafft, seine Einstellung zur Musik zu übertragen, wird spätestens bei den Aufnahmen des Publikums sichtbar. Da wippt die Hüfte des Grillmeisters aus Argentinien zur Jazzmusik mit und die japanische Oma verdrückt einige Tränen, wenn die Band ihr Mitgefühl zur Katastrophe von Fukushima mit Tönen Form verleiht. So gibt es nicht nur eine Reihe an musikalisch mitreissende Momenten, sondern auch viele menschlich berührende Stellen in der

RESCUEMED ÜBERNOMMEN Das Herz-Neuro-Zentrum fusioniert mit dem Rettungsdienst Rescuemed. «Wir bündeln all unsere medizinischen Aktivitäten im Kanton Thurgau auf das Herz-Neuro-Zentrum Bodensee als zentralen Leistungserbringer unserer Unternehmensgruppe», schreibt Pressesprecher Franco Gullotti. Ferner ermögliche dieser Schritt eine Harmonisierung der administrativen Strukturen und senke Kosten. Für Notfallpatienten aus der ganzen Region ändere sich nichts. Dienstleistungen und Erscheinungsbild sowie beide Einsatzorte in Kreuzlingen und Herdern-Lanzenneunfarn bleiben bestehen.

Vor der Vorführung der Dokumentation zeigten die «Swing Kids» ihr musikaBild: ek lisches Können.

81-minütigen Dokumentation. Für den Zuschauer wir aber der enorme Leistungsdruck ersichtlich, unter dem die Jugendlichen stehen. Neben Familie, Schule und Freunden müssen sie genügend Zeit zum Proben finden, um den hohen Ansprüchen des Profi Trompeters Dai Kimoto gerecht zu werden. «Ohne die Swing Kids wäre ich ein 0815-Typ geworden», rekapituliert Tenorsaxophonist Flavio. Dem neunjährigen Ausnahmetalent Ayleen, welches 150 Songs in einer Woche verinnerlicht, ist das egal. Sie will während der zweiwöchigen Japantour einfach nur zurück zu ihrem Vater. «Es ist in Ordnung, dass sie jetzt noch nicht merken, wie wichtig diese Auftritte für ihre Persönlichkeitsent-

wicklung und ihr Selbstvertrauen sind», begründet der Romanshorner Kimoto sein Perfektionsstreben, das den Jugendlichen Reisen um die Welt ermöglicht. «Das Schlimmste an den Swing Kids ist das Ende», resümiert «Veteran» Nico, der am Ende des Films aufgrund seiner 18 Jahre aus der BigBand-Familie aussteigen muss. Emil Keller

OPEN-AIR-KINO

«Swing it Kids» samt Orchester, sind auch noch in Arbon bzw. Wil zu sehen. Und das Open-Air-Kino Kreuzlingen zeigt noch bis zum 31. Juli täglich aktuelle Filme.

Bild: archiv

Die Rescuemed ist seit Bestehen der Sanitätsnotrufzentrale (SNZ) an diese angebunden (Notfallnummer 144) – eine bewährte Struktur. «Als spezialisiertes Akutspital für Herzmedizin und Neurochirurgie in der Region war und bleibt die Sicherstellung einer umfassenden Notfallversorgung zentraler Bestandteil unseres Leistungsspektrums», so Gullotti. «Die bereits enge Verzahnung zwischen Rescuemed und dem Herz-Zentrum (z.B. sind die Notärzte ja auch am HerzZentrum tätig) wird mit diesem Schritt nun auch in der Organisationsstruktur abgebildet.» Hinsichtlich dieser habe man sich an den beiden Kantonsspitälern orientiert. sb

Hilfe für eine Mutter von 134 Kindern Gulnara Degenbaeva leitet ein Waisenhaus in Kirgistan. Sie hat schon über 134 Kinder von der Strasse aufgelesen und adoptiert. Ein Kreuzlinger Arzt lernte die emsige Frau kennen und sammelt nun Spenden für ihr engagiertes Projekt.

Verhältnisse sind dennoch sehr unterschiedlich. Gulnara Degenbaeva hat in den 1990er Jahren des chaotischen Umbruches in den ehemaligen Sowjetrepubliken begonnen, Waisenkinder auf ihren eigenen Namen zu adoptieren. Bis heute sind es 134 Kinder. Sie versorgt die Kinder und lässt ihnen eine solide Ausbildung zukommen. Mittlerweile hat Gulnara schon 21 Enkelkinder.

Kreuzlingen. Dr. med. Christoph Eismann aus dem Herz-NeuroZentrum zieht es seit mittlerweile 15 Jahren jeden Sommer nach Kirgistan. Er lernte das Land kennen und lieben, als er dort als erster deutscher Student zu Gast war. Eismann spricht fliessend Russissch und veranstaltet dort unter anderem Bergexpeditionen und Führungen. Nun wird Kirgistan gerne die «Schweiz Mittelasiens» genannt – die

Liebevoll und familiär

Strassenkids in Kirgistan.

«Das Besondere an diesem Kinderheim ist, dass die Kinder nicht mit einem oft in solchen Einrichtungen, rauhen Umgangston erzogen werden, sondern in einer wirklich liebevollen, familiären Atmosphäre, die den Besucher sofort bei Betreten des Hauses ansteckt», berichtet der Mediziner. Das Kinderheim, ein ehemaliges russisch-orthodoxes Kloster aus dem

Bild: zvg

19. Jahrhundert, liegt am berühmten Issyk-Kul-See und sei in sehr schlechtem baulichem Zustand, da es, wie alle kirchlichen Einrichtungen, zu Sowjetzeiten verwahrloste. Der soliden Bausubstanz sei es zu verdanken, dass das Gebäude noch nutzbar ist. Eismann: «Es wurde vor einigen Jahren bereits teilsaniert, jedoch wird ein zweiter Sanitärtrakt benötigt, sowie weitere Schlafräume im bisher unsa-

nierten Gebäudeteil. Leider gibt es keine staatliche Unterstützung für diese Einrichtung, sodass es trotz Selbstversorgung mit Fleisch und Gemüse auf dem grossen Grundstück immer wieder zu finanziellen Engpässen kommt.» Also gründete er über die Schweizer Online-Plattform www.icareforyou.ch ein Hilfsprojekt, um dringend benötigte Baumaterialien für die Sanierung des Gebäudes zu kaufen. Jeder noch so kleine Beitrag sei herzlich willkommen, sagt er und lädt Interessierte dazu ein, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. «Es wäre schön, wenn für diese wunderbare Einrichtung Spenden zusammenkommen. Anfang August werde ich wieder in Kirgistan sein, um direkt vor Ort selbst Notwendiges mit dem Geld zu kaufen», verspricht Dr. Eismann. eingesandt/sb www.doktor-eismann.ch


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KREUZLINGEN

KreuzlingerZeitung

Nr. 28

15. Juli 2016

Bild: zvg

150 neue Lehrerinnen und Lehrer 150 neue Lehrpersonen für die Vorschul-und Primarstufe wurden am 9. Juli diplomiert. Claudio Zingg, Prorektor Lehre a.i., und die Mentorinnen und Mentoren überreichten den zukünftigen Kindergärtnerinnen und Primarlehrpersonen im Kulturzentrum Dreispitz in Kreuzlingen ihr Lehrdiplom. Auf der Primarstufe erhielten insgesamt 100

Frauen und 28 Männer ihre BachelorUrkunde, auf der Vorschulstufe wurden 22 Frauen diplomiert. Die musikalische Umrahmung der diesjährigen Bachelor-Feier wurde mit Liedern aus dem Libanon, der Schweiz und Albanien gestaltet. Diese wurden im Schwerpunktfach «Interkultureller Musikunterricht» vorbereitet. Im Anschluss an die Diplomübergabe würdigte Walter Hugentobler, Präsi-

Paketablage für Schweizerkunden auch Paketversand Konstanz am Hauptzoll t Melodie «Z» CD/DVD Tel.: 0049 7531 226 30

Kreuzlinger Verkehrswege zu Zeiten des Konzils Kreuzlingen. Auch im dritten Jubiläumsjahr des Konstanzer Konzils greift die Stadt Kreuzlingen die vielfältigen Aspekte des Grossanlasses im Mittelalter auf und stellt mit drei Rundwegen Verbindungen zur heutigen Zeit her. Seit Montag liegen die Flyer für die Veranstaltungsreihe «Verkehrswege zu den Zeiten des Konzils» an diversen Verkaufsstellen und an den Schaltern der Stadtverwaltung auf. Die Führungen befassen sich mit den Themen Seeweg, Reiseweg sowie Versorgungsweg und führen zu insgesamt 13 historischen Orten in Kreuzlingen. Die Rundwege können indivi-

duell oder unter der Leitung von Historikern begangen werden. Mit der Führung «Seeweg» startet die Veranstaltungsreihe am Mittwoch, 24. August, mit den beiden Historikern Uwe Moor und Georg Strasser. Der Rundweg dauert rund 90 Minuten. Im September gehen Moor und Strasser auf den «Reiseweg». Ulrich Büttner beendet die Veranstaltungsreihe im November mit dem Referat «Die Geschichte der Dunkelheit – der Umgang mit der Nacht in früheren Jahrhunderten» und ist inhaltlich dem «Versorgungsweg» geschuldet. Infodienst Kreuzlingen

dent des Fördervereins der PHTG, zwei hervorragende Diplomarbeiten. Denise Knittel schrieb ihre Arbeit über «Die Nutzung von Filmsequenzen im Wandel der Zeit». Simona Eisenring befasste sich in ihrer Arbeit mit dem Thema «Kontinuität und Wandel in Entscheidungsprozessen von Schulbehörden». Alle Absolventinnen des Studiengangs Vorschulstufe, die eine Stelle gesucht haben, haben eine gefunden.

Von den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Primarstufe, die eine Stelle gesucht haben, haben 76 Prozent eine gefunden. 80 Prozent der zukünftigen Lehrpersonen werden ein Pensum von 80 bis 100 Stellenprozent ausfüllen. Dieses Jahr haben rund zwei Drittel der Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger eine Stelle im Kanton Thurgau gefunden. Das ist mehr als im Vorjahr. PHTG

Bürgergemeinde erhält Förderpreis «Eiche 2200» Kreuzlingen. Der Verein proQuercus verleiht mit Unterstützung der Fondation Audemars Piguet zum siebten Mal den Preis «Eiche 2200» zur Förderung eichenreicher Wälder. Dieser Förderpreis ist Projekten und Aktivitäten gewidmet, welche einen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der Eiche leisten. Der Preis 2016 geht an die Bürgergemeinde Kreuzlingen (TG).

Wichtige Baumart wird erhalten Die grossen alten Stieleichen im Wald der Bürgergemeinde Kreuzlingen weisen darauf hin, dass sich diese Baumart hier wohl fühlt und zeugen von einer jahrhundertealten Tradition des Eichenanbaus. Die Bürgergemeinde unternimmt grosse Anstrengungen, um diese ökologisch und kulturhistorisch wichtige Baumart zu erhalten.

Für zukünftige Generationen Nebst dem Einrichten von EichenSonderwaldreservaten zum Schutze der Alteichen und der Biodiversität, geht es vor allem auch darum, dieses Natur- und Kulturerbe zu verjüngen. Nur so kann dieses für zukünftige Generationen erhalten werden. Diese Einsicht in konkrete Handlungen und Projekte umzusetzen ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten allerdings nicht selbstverständlich. Entsprechend beglückwünscht die Jury des Förderpreises die Bürgergemeinde Kreuzlingen zu Ihrem Vorhaben, frei werdende Waldflächen in Eichenbestände umzuwandeln und ist glücklich, dieses Anliegen mit dem Preis Eiche 2220 unterstützen zu können. Die Preisverleihung wird im Frühjahr 2017 stattfinden. eingesandt


Sommer in der City Grillparty, Garten, Baden, Shoppen, Feiern, Chillen

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Arrangement «Zeit für zwei» im Schloss Hünigen Das Lösungswort finden Sie versteckt in unserem Sommer-Spezial. Auf jedem Puzzleteil befindet sich ein Buchstabe. Richtig eingefügt, von links nach rechts und von oben nach unten, ergibt sich das richtige Lösungswort. Senden Sie dieses mit Ihrer Adresse bis Freitag, 22. Juli, per Post an KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen oder an gewinnspiel@kreuzlinger-zeitung.ch

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in der City

Bild: zvg

Schloss Hünigen war einst nur dem Adel vorbehalten.

Das Viersterne-Seminarhotel Schloss Hünigen, gelegen zwischen Bern und Thun, ist weit mehr als ein edles, altes Herrschaftsgebäude: Seit seinem Umbau 2013 ist es ein perfekt auf Meetings, Bankette und Firmenveranstaltungen ausgerichtetes Haus mit Restaurant, Hotel, Park und zehn unterschiedlichen Räumlichkeiten für Seminare und Co. Diese müssen nicht zwingend im Schloss aus dem 16. Jahrhundert stattfinden, denn seit 2015 gibt es im Garten auch einen rund 70 Quadratmeter grossen Pavillon mit viel Tageslicht und Blick ins Grüne. Am Schloss finden sich viele kostenlose Parkplätze und der Bahnhof Stalden i.E. ist ebenfalls nahe am Hotel. Der grosszügige und lauschige Schlosspark lädt zum Arbeiten im Freien ein und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Teambuilding-Aktivitäten. Wer nach dem perfekten Ambiente für den schönsten Tag in seinem Leben sucht, wird hier fündig. Der historische von May Saal, wie auch der grosszügige Hallersaal mit direktem Terrassenzugang, laden zur Traumhochzeit ein. Und wer schon immer von einer Trauung unter freiem Himmel geträumt hat, wird im Schlosspark mit altem Baumbestand und einer perfekten Location belohnt. Jedem getrauten Hochzeitspaar auf Hünigen wird zudem ein persönlicher Rosenstock mit Name und Hochzeitsdatum gewidmet, welcher Platz im Rosengarten erhält – ein persönliches Geschenk des Hotels. Auch für den privaten Aufenthalt lädt das Schloss Hünigen mit attraktiven Angeboten. Genossen werden kann beispielsweise das saisonale 5Gänge Schlossmenü mit regionalen Köstlichkeiten im Restaurant Rosarium oder auf der gemütlichen Terrasse inmitten von 3500 Rosenstöcken. Am Mittag, jeweils von Dienstag bis Freitag, geniessen Seminargäste sowie hungrige Durchreisende das köstliche Lunchbuffet mit frisch zubereiteten Speisen. Am Sonntag bittet das Hotel dann zum Schlossbrunch. Für einen perfekten Start in den Tag sorgen kalte und warme Speisen natürlich, wann immer möglich, aus der Region.

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Heute sind die Schlosstüren für jedermann geöffnet.

Für einen verlängerten Aufenthalt sorgen in den 49 Zimmern und Juniorsuiten ein stilvolles, modernes Interieur mit auserlesenen Materialien sowie klassischen Elementen ein Wohlfühlgefühl und vermitteln die Geschichte des Hauses. Die Zimmer bieten alle Annehmlichkeiten und sie verfügen, je nach Kategorie, über einen eigenen Balkon und der kostenlose Zugang zum Wellnessbereich rundet das Angebot ab. Das Schloss Hünigen bietet zahlreiche kulturelle und kulinarische Events: Zum Beispiel einen gemütlichen Abend bei einem klassischen Konzert oder einer Weinverkostung. Der Gastgeber, Thomas Steidle, und sein Schlossteam freuen sich auf ihre Gäste. Schloss Hünigen . Freimettigenstrasse 9 . 3510 Konolfingen T +41 31 791 26 11 . hotel@schlosshuenigen.ch . schlosshuenigen.ch

The View – Contemporary Art Space. Zeitgenössische Kunst an exponierter Lage

Am 18. Juni wurden die etwas anderen Räumlichkeiten unter Tage – ein umgenutztes Wasserreservoir, ein Zivilschutzbunker und ein militärischer Unterstand aus dem Kalten Krieg – mit zeitgenössischer Kunst erneut zum Leben und Kunstraum erweckt. THE VIEW 2016 bietet Interessierten der Gegenwartskunst eine abwechslungsreiche und faszinierende Ausstellung. Die diesjährige Ausstellung zeigt Exponate wie Hallucigenias, fragile skulpturale Glasgefässe von

Martin Walde. Hallucigenia ist eine ausgestorbene Tiergattung, die im Kambrium – vor 500 Mio. Jahren – den Boden der Ozeane bewohnte. Martin Waldes künstlerische Unternehmungen sind geprägt von der Natur, vom Geheimnisvollen und von Neugierde. Fahrend auf Rädern, dreht sich der «Defender» von Björn Schülke um sein eigenes Selbst. Erforscht oder verteidigt die kinetische Skulptur den Zivilschutzraum oder ist sie gar ein Eindringling? Boris Petrovsky präsentiert mit «Ouroboros» einen


Zug ohne Anfang und Ende – eine mediale Neuinterpretation des altägyptischen Symbols einer Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beisst. Die Künstlerin Martina Lauinger zeigt «Knoten», «Chromosomen», «Paare» sowie «Gruppen» und verarbeitet in ihren Stahlplastiken Lebensthemen wie Geschlechterfragen, soziale Beziehungen, Gentechnik sowie die Dualität von Norm und Abweichung. Noch bis 30. September 2016: Freitag & Samstag: 11 bis 19 Uhr Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Boris Petrovsky_Ouroboros_2016

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Rosgartenmuseum Das Tägermoos – Ein deutsches Stück Schweiz. Seit fünf Jahrhunderten bestimmt Konstanz über ein kleines Stück Schweiz mit: Es ist das westlich der alten Stadtmauern und jenseits der Landesgrenze gelegene „Tägermoos“, ein 150 Hektar großes Grünland mit Gemüsefeldern, Gewächshäusern, einem Badeplatz am Rhein und Kleingärten. Diese idyllische Schweizer Gemarkung gehört überwiegend der Stadt Konstanz. Nach einem Staatsvertrag von 1831 nimmt Konstanzer Gemüsegärtner befüllen Weidekörbe mit

Zwiebeln für einen großen

Zwiebelmarkt in der Schweiz.

DAS TÄGERMOOS

16 . 7.– 3 0 .1 2 .16

Ein deutsches Stück Schweiz

Konstanz dort die Rechte einer quasi Schweizer Gemeinde wahr. Bebaut werden die Felder von Gemüsegärtnern aus dem Konstanzer Stadtteil Paradies. In zwei Weltkriegen entfremdeten sich die Nachbarn, das Tägermoos drohte Konstanz 1945 gar verloren zu gehen. Heute bedrohen Verkehr und Siedlungsentwicklung die grüne Idylle. Die Ausstellung stellt das wundersame Stück deutschschweizerischer Nachbarschaftsgeschichte in Bildern und Geschichten vor: Gemälde und Grafiken u. a. von Josef Mosbrugger, Anton Beck, Johann Thomas Hauer, Friedrich Thurau, Gebhard Gagg, Karl Einhart, Walter Hangarter und Klaus Baeuerle zeigen Idyllen und Idealisierungen. Fotodokumente aus dem Alltag um 1900 illustrieren das karge Landleben, heutige Aufnahmen der Fotografin Hella Wolff-Seybold dokumentieren die Veränderungen der Gegenwart. 16. Juli bis 30. Dezember im Rosgartenmuseum Konstanz

Rosga r ten mus eu m Konst a n z Di–Fr 10–18 Uhr, Sa,So & Feiertag 10–17 Uhr, Mo geschlossen


G

Sommer

in der City

Schlafen wie auf Wolken

Auf zum Burgfest!

So 17.07.

von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Die spezifische Boxspring-Konstruktion mit dem matratzenähnlichen Unterbau wird auf der zweiten Ebene durch eine Taschenfederkernmatratze veredelt. Diese liegen auf der Box-Untermatratze und werden optimal mit einem Topper kombiniert. Diese Drei-Lagen-Konstruktion sorgt für ein schwingendes Liegegefühl «wie auf Wolken» mit einer angenehm hohen Bettkante. Die Unterkonstruktion ist mit einem körpergerechten 7-Zonen Taschenfederkern ausgestattet, wahlweise unverstellbar oder mit Motor zur individuellen Anpassung der Liegeposition. Die zweite Lage beinhaltet eine stoffbezogene 7-ZonenTaschenfederkern–Matratze, erhältlich in 19 Zentimeter oder 21 Zentimeter

90 Stunden Kleinkunst und Musik an einem Tag mit Noltes Theater Überlingen (Bild) und vielen anderen Akteuren

www.hohentwielfestival.de

Höhe jeweils in drei Härtegraden. Die dritte Lage wird für noch mehr Liegekomfort mit einem Topper ergänzt. Vom einzigartigen Liegegefühl kann man sich bei Linea Molina an der Romanshornerstrasse 69 in Kreuzlingen überzeugen.

Lesetipp

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tachter. Anna Stern: Der Gu g Zürich, Roman. Salis Verla n, ite CHF 29.95 Gebunden, 240 Se Die Sommerferien sind die Zeit im Jahr, in der man gute Literatur braucht. Wie beim Reisen im Allgemeinen kann man sich auch hier die Frage stellen: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Urlaub zuhause, am Bodensee, kann phantastisch sein. Man kann sich Fernflüge und Hotelzimmer sparen und das heimische Gewässer erforschen. Passend hierzu gibt es nun ein Buch, das


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Sommer S N

Ziemlich anspruchslos. Der Preis, nicht die Möbel!

Bild: Anna Stern, Salis Verlag

nicht besser dazu geeignet sein könnte: «Der Gutachter» von Anna Stern. In diesem krimiartigen Roman wird eine Thematik aufgearbeitet, die man schon des Öfteren vernommen hat – die Wasserqualität des Bodensees und ihre Auswirkungen auf die heimische Fischerei. Ein komplexes Terrain, für den Laien auf Anhieb kaum zu verstehen. So trifft es sich vorzüglich, dass Kriminalkommissar Faber sich in ebendiese Inhalte einarbeiten muss, um die Spuren eines verschwundenen Mannes nachzuvollziehen. Dieser ist der beauftragte Gutachter, der beurteilt, ob das Seewasser mit Phosphaten angereichert werden soll, um mehr Nährstoffe für die heimischen Fische zu bieten, oder ob ein solcher Eingriff in die Natur schädlich wäre. Von seinem Urteil hängen Existenzen ab. Direkt betroffen sind vier Berufsfischer, von denen einer in den Augen des Kommissars verdächtig erscheint. Es geht um Menschen, «für die jeder neue Tag eine Herausforderung ist, kein Geschenk der angenehmen Art, sondern ein aussichtsloser Kampf, an dessen Ende nichts weiter wartet als ein kaltes, ungemachtes Bett und ein paar Stunden Einsamkeit». Es geht um die Stadt, «wie ein magischer Teppich, der ständig in Bewegung ist» und schliesslich geht es um den See, beschrieben in unterschiedlichen Stimmungen, von sommerlich leicht bis dunkel, ziehend, nicht mehr loslassend. Und so ist auch der Roman: In der

zunächst sehr leisen und bedächtigen Erzählung steigt die Spannung und lässt einen Sog entstehen, der an das Buch fesselt. «Der Gutachter» ist ein Roman, der intelligent aufgebaut ist und durch eine Sprachlichkeit besticht, die sich durch zarte Töne und Bilder auszeichnet, die wie romantische Gemälde erscheinen – sowohl in der Naturbeschreibung als auch in der sehnsuchtsvollen Welt der Protagonisten, die verloren wirken auf ihrer Suche nach Sinn und Liebe. Die Autorin Anna Stern studiert Umwelt- und Naturwissenschaften in Zürich und stammt aus der Bodenseeregion. Beides fliesst in ihre literarische Arbeit ein, man spürt ihr Herz für den See schlagen. Für den Konflikt zwischen Berufsfischerei und Naturschutz möchte sie keine Antwort darlegen. «Die Thematik ist zu vielschichtig, es gibt keine einfache Lösung, daher gilt es die Komplexität darzulegen», sagt Stern. Beinahe wie von selbst erhält man im Rahmen eines spannenden Krimis also Informationen zur Umweltlage des Bodensees, die von der Autorin sachlich und wertfrei dargestellt werden. Auch die Überforderung der Tragweite wird thematisiert, die eine finale Entscheidung schwer macht. Der Roman ist gestaffelt in sieben Tage – eine perfekte Lektüre also für eine Urlaubswoche.

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A T

Sommer

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18 KINO/FILMTIPPS

KreuzlingerZeitung

KINO KONSTANZ

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Freitag, 15. Juli â&#x20AC;&#x201C; Mittwoch, 20. Juli CINESTAR â&#x20AC;&#x201C; im Lago-Center â&#x20AC;&#x201C; Tel. 0049 7531 36 34 910 www.cinestar.de/de/kino/konstanz-cinestar/ Fr

Sa

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Deutschland. Dein Selbstporträt (ab 0) Neu

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Meine griechischen Ferien (ab 6) Neu

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Mullewapp - Eine schöne Schweinerei 3D (ab 0) Neu

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Streetdance New York (ab 0) Neu

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Nr. 28

15. Juli 2016

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Independence Day: Wiederkehr 3D (ab 12) Neu

14:45 17:00 20:00 23:00

Independence Day: Wiederkehr 3D OV (ab 12) Neu

20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00

Mullewapp - Eine schöne Schweinerei (ab 0) Neu

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Smaragdgrün (ab 12)

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SCALA Kinozentrum â&#x20AC;&#x201C; Marktstätte Konstanz Tel. 0049 7531 90 34 21 â&#x20AC;&#x201C; www.cinestar.de/de/kino/konstanz-scala-kinocenter/ Fr

15:00 15:00 15:00 15:00 15:00 15:00 17:45 17:45 17:45 17:45 17:45 17:45 20:30 20:30 20:30 20:30 20:30 20:30

Stadtlandliebe (ab 6)

Agnes (ab 12) Neu Foto: Ostkreuz (ab 0) Neu

Unterwegs mit Jacqueline OmU (ab 0) Neu

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Lou Andreas-Salomé (ab 6)

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Unterwegs mit Jacqueline (ab 0) Neu

Verräter wie wir (ab 16)

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Toni Erdmann (ab 12) Neu

Ice Age â&#x20AC;&#x201C; Kollision voraus! (ab 0) FZ: â&#x201A;¬ 0,50

Ice Age â&#x20AC;&#x201C; Kollision voraus! 3D (ab 0)

Sa

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Peggy Guggenheim (ab 0) Liebe Halal (ab 6) Nur wir drei gemeinsam (ab 12) Vor der Morgenröte (ab 0)

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ZEBRA Kommunales Kino Konstanz e. V. Telefon: 0049 7531 60 162 â&#x20AC;&#x201C; www. zebra-kino. de

Bastille Day (ab 16)

23:15 23:15

Vorankündigung: Sommerpause und Open Air 2016

Ein ganzes halbes Jahr (ab 12)

18:00 18:00 12:15 20:45 20:45 18:00 18:00 18:00 18:00 23:15 23:15 20:45 20:45 20:45 20:45

Central Intelligence (ab 12)

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Conjuring 2 (ab 16)

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The Nice Guys (ab 16)

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Seit 29.6. ist das Zebra Kino in der Sommerpause, doch vom 24.7.â&#x20AC;&#x201C; 11.8.2016 sind wir wieder Open Air im Neuwerk-Innenhof (bei Regen in der Neuwerk-Kantine) zu Gast und präsentieren ein buntes Filmprogramm unter dem Sternenhimmel: Sonntag, 24.7.: DOPE (OmU) Montag, 25.7.: SPOTLIGHT (OmU) Dienstag, 26.7.: GHOSTBUSTERS (1984) (OmU) Donnerstag, 28.7.: MAD MAX: FURY ROAD (OmU) Montag, 1.8.: MÃ&#x201E;NGELEXEMPLAR Dienstag, 2.8.: HIGH-RISE (OmU) Donnerstag, 4.8.: DAS BRANDNEUE TESTAMENT Sonntag, 7.8.: ALLES STEHT KOPF Montag, 8.8.: SCHROTTEN! Dienstag, 9.8. DEADPOOL (OmU) Donnerstag, 11.8.: THE NEON DEMON (OmU)

15:00 15:00 15:00 15:00 15:00 17:30 17:30 17:30 17:30 17:30 20:30 20:30 20:30 20:30 20:45 23:00

Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln (ab 6)

20:00

12:15

Warcraft: The Beginning 3D (ab 12)

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X-Men: Apocalypse 3D (ab 12)

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Angry Birds (ab 0)

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Bibi & Tina â&#x20AC;&#x201C; Mädchen gegen Jungs (ab 0) Sneak Preview (ab 18)

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Star Trek Beyond 3D (ab 12) Preview

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Star Trek Beyond 3D-OV (ab 12) Preview

20:15

Los gehtâ&#x20AC;&#x2DC;s immer ab 21:45 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 21 Uhr! Die Karten kosten 8 â&#x201A;¬, den ermäÃ&#x;igten Eintritt gibtâ&#x20AC;&#x2DC;s für 7 â&#x201A;¬. Für alle, die schon ganz genau wissen welche/n Film/e sie anschauen möchten, gibt es die Möglichkeit der Kartenvorreservierung! Alle Infos: http://zebra-kino.de/openair/


KreuzlingerZeitung

Nr. 28

SERVICE

15. Juli 2016

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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN AMTLICHE TODESMELDUNGEN Gestorben am 7. Juli 2016 Guido Josef Nünlist verwitwet von geb. Stäheli, Ursula Rita von Erlinsbach SO wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Ribistrasse 29 geboren am 29. Mai 1934

Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen www.kath-kreuzlingen.ch Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen www.evang-kreuzlingen.ch Sonntag, 17. Juli

Sonntag, 17. Juli

11.30 Uhr: Wochenabschlussandacht Kirche Kreuzlingen 16.00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl, Alterszentrum Kreuzlingen, Pfr. Gunnar Brendler

9.30 Uhr: Santa Messa in lingua italiana 11.00 Uhr: Feier der hl. Eucharistie

Dienstag, 19. Juli

Montag, 18. Juli

7.30 Uhr: Messfeier

IMPRESSUM

15. Jahrgang

Amtliches Publikationsorgan für Kreuzlingen, Kemmental, Lengwil, Tägerwilen. Auflage: 23 500 Exemplare, erscheint am Freitag.

Verlag, Inserate, Redaktion KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen, Tel: 0716788030, Fax: 0716788040, info@kreuzlinger-zeitung.ch, www.kreuzlinger-zeitung.ch Geschäftsleitung: Nina Paproth

Redaktion Stefan Böker (sb), Emil Keller (ek), Veronika Fischer (vf) Tel: 071 678 80 34, redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch

Inserate Leitung: Petra Diaz, Dagmar Holynsky, Gabriele Buba Tel: 071 678 80 39, inserate@kreuzlinger-zeitung.ch Layout: Willy Messmer, Regina Weißenberger Druck: Druckerei Konstanz

18.00 Uhr: Rosenkranzgebet

Mittwoch, 20. Juli 8.30 Uhr: Feier der hl. Eucharistie

Donnerstag, 21. Juli Spenden Sie jetzt 10 Franken: SMS «give food» an 488 Mehr Infos: swissaid.ch/bio

Samstag, 16. Juli 18.00 Uhr: Vorabendmesse

Sonntag, 17. Juli 10.30 Uhr: Sonntagsgottesdienst

15.30 Uhr: Rosenkranzgebet für die Pfarrei 16.00 Uhr: Feier der hl. Eucharistie

Freitag, 22. Juli 15.00 Uhr: Rosenkranzgebet 18.30 Uhr: Anbetung 19.00 Uhr: Feier der hl. Eucharistie

8.30 Uhr: Messfeier

Donnerstag, 21. Juli J opf Jeder zählt. Jed Jeder Tropf pfen zählt. Jede n zählt. Jeder Trop Tropfen zählt. Jede n zählt. Jeder Tropfen Jeder Tropfen zählt. Jed n zählt. Jeder Tropfen zä ropfen zählt. Jeder Tropf lt. Jeder Tropfen zählt. Je fen zählt. Jeder Tropfen r Tropfen zählt. Jeder Tr fen zählt. Jeder Tro der Tropfen zäh

SPENDE BLUT RETTE LEBEN

NOTDIENST Notfallkreis Nr. 7 «Region Kreuzlingen» Bätershausen, Bottighofen, Gottlieben, Illighausen, Kreuzlingen, Landschlacht, Lengwil, Münsterlingen, Neuwilen, Oberhofen, Scherzingen, Schönenbaumgarten, Schwaderloh, Tägerwilen, Triboltingen, Wäldi, Zuben Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 199 (1.93 Fr./Min.) an. Notfallkreis Nr. 8 «Amriswil-Obersee» Amriswil, Almensberg, Altnau, Auenhofen, Biessenhofen, Brüschwil, Dozwil, Engishofen, Güttingen,Hagenwil, Hatswil, Hefenhofen, Herrenhof, Kesswil, Langrickenbach, Muolen, Oberaach, Niederaach, Räuchlisberg, Schocherswil, Sommeri, Uttwil Notfallnummer 0900 000 327

täglich informiert clever werben schauen Sie rein!

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Freitag, 22. Juli 20:00 Uhr: U2 -Die Musikshow

19.15 Uhr: Abendmesse

Freitag, 22. Juli

Sonntag, 17. Juli

Mittwoch, 20. Juli 14:45 Uhr: Das Kleine 1 x 1 der Sterne 16:00 Uhr: Von der Erde zum Universum 19:00 Uhr: Öffentlicher Sternwarten-Abend

Freitag, 15. Juli

9.45 Uhr: Gottesdienst Kirche Kreuzlingen, Pfr. Damian Brot

Samstag 16. Juli 15:00 Uhr: Milliarden Sonnen 16:45 Uhr: Geheimnis Dunkle Materie

15:45 Uhr: Kaluoka‘hina - Das Zauberriff

Samstag, 16. Juli 9.00 Uhr: Feier der hl. Eucharistie Anschliessend Kaffee im Ulrichshaus 17.00 Uhr: Beichtgelegenheit 18.00 Uhr: Vorabendmesse

Aktuelle Woche

14:00 Uhr: Zwei kleine Stücke aus Glas

Pfarrei St. Stefan, Emmishofen

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Programm Juli

Pfarrei St. Ulrich

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Gestorben am 7. Juli 2016 Maria Sophia Rüegg ledig von Eschenbach SG wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Besmerstrasse 6 geboren am 16. August 1928

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AGENDA/VERANSTALTUNGEN

KreuzlingerZeitung

Nr. 28 15. Juli 2016

SOUNDCOCKTAIL AN DER SONDERBAR Kreuzlingen. Die erste SonderBar

Das Schloss Gottlieben und die Insel Reichenau. Bild: zvg

HISTORISCHER SPAZIERGANG Gottlieben. Die Gemeinde Gottlieben hat einen engen Bezug zur Stadt Konstanz, geht doch das Schloss Gottlieben auf ein altes Schloss der Bischöfe von Konstanz zurück. Barbara Kohler-Hippenmeyer zeigt in einem Dorfspaziergang am Freitag, den 22. Juli um 17 Uhr die Denkmäler des Ortes und berichtet auf unterhaltsame Weise aus der Geschichte von Gottlieben. Am Ende des Rundgangs erwartet Sie eine kleine Erfrischung. Für stark Gehbehinderte nicht geeignet. Kosten pro Person zehn Euro, Anmeldung unter: ines.stadie@konstanz.de oder 0049 7531 900 914. Treffpunkt: Parkplatz am Dorfeingang. eingesandt

2016 des Z88 findet am kommenden Freitag, 15. Juli, im Dreispitzpark statt. Beginn ist um 20 Uhr und für die Musik sorgt die Wallbanger-Jazzgroup mit Marco Sacchetti am Gesangsmikrofon. Der Name «Wallbanger-Jazzgroup» geht auf die frühen 1980er Jahre zurück und entstand in der Frauenfelder Kneipenszene. Wie der gleichnamige, erfrischende Cocktail steht die Musik für eine beswingte Atmosphäre, bereichert festliche Dinners und heitere Partys in einem anregenden Ambiente, jazzig angehaucht, edel verfeinert mit Blues und Latin.

Von den ersten Tönen an dabei sind der swingerprobte Pianist Dandy Meier und Drummer Billy Schmid. Seit 2004 sorgt zusätzlich der vielseitige Gitarrist Martin Schärer für spannende Rhythmen und solistische Highlights. Walo Groebli legt seit 2008 mit seinem wunderbaren Kontrabass den erdigen Groove für einen exquisiten Soundcocktail. Am Gesangsmikrofon steht Marco Sacchetti, ein Kreuzlinger Rock-Urgestein, bekannt vor allem als Frontmann der Lennox CF. Die SonderBar findet nur bei guter Witterung statt.

Bild: Theater Konstanz/Ilja Mess

BELIEBTE KONZILFESTSPIELE Konstanz. Für «Der Name der Rose»

rung hat über seine Worte Tag und Nacht nachzusinnen. Herzlich eingeladen sind neugierige Menschen, die sich mitten im geschäftigen Alltag nach Stille sehnen. Am Donnerstag, 21. Juli, 20 Uhr im Out of Bounds Café , Bahnhofstasse 39.

sind leider keine Karten mehr verfügbar. Das Stück nach Umberto Ecos Roman ist bis einschliesslich 24. Juli ausverkauft. Ein einzigartiges Freilufterlebnis verspricht jedoch ab 30. Juli auch «Konstanz am Meer. Ein Himmelstheater» mit elf Darstellerinnen und Darstellern sowie 30 Statistinnen und Statisten, ebenfalls auf dem Konstanzer Münsterplatz. Für die Vorstellungen am 30. und 31. Juli um 19 Uhr, sowie am 2., 3. und 4. August, jeweils ab 19 Uhr, sind noch Karten erhältlich.

www.outofbounds.eu

www.theaterkonstanz.de

www.z88.ch

SHEKINA MEDITATION Kreuzlingen. In der heutigen Zeit verbinden wir das Wort Meditation meistens mit fernöstlichem Gedankengut und anderen religiösen und spirituellen Praktiken. Die Shekina Meditation geht zurück auf eine langjährige christliche Tradition, die ihre Wurzeln in Gottes Aufforde-

Ränkespiele um den Papsttitel.

AUSSTELLUNGEN

VERSCHIEDENES

KREUZLINGEN Bis 28. August

KREUZLINGEN

«10 Jahre – 10 Künstler». Verschiedene Werke von

Jeden Freitag

Gemüsemarkt, mit regionalen Produkten.

regionalen Künstlern sind im ganzen Haus verteilt.

8.30 bis 11 Uhr

Alterszentrum Kreuzlingen, Kirchstrasse 17

Fast täglich bis 11. August

«Ein Käfig voller Narren». Im Spiegelzelt präsentiert das See-Burgtheater diesjährig ein buntes Treiben. Bei jeder Witterung. Karten unter info@see-burgtheater.ch oder 071 670 14 00.

20.30 bis 22.30 Uhr

Zwischen Seemuseum und Schloss Seeburg

Samstag, 16. Juli

17. Neuwerk Sommerfest. Bands und DJ’s kommen aus ihren Proberäumen gekrochen und feiern den Sommer. Von Rock, Pop über Indie bis Ska ist alles vertreten. Im Innenhof und der Kantine.

Ab 17.30 Uhr

Neuwerk, Oberlohnstrasse 3

Samstag, 16. Juli

Vernissage zu Ashanti Gold. Schmuckdesigner Michael Zobel hat sich von den interessanten Formen der Ashanti-Gold-Gewichte aus Ghana inspirieren lassen.

19 Uhr

Annick-Schmuckdesign, Kreuzlinger Strasse 50

Samstag, 16. Juli

Chriesifäscht, zur Feier der süssen Frucht. Mit Chriesimarkt, Chriesibähnli und Spuckmeisterschaft.

Ab 11 Uhr

Mehrzweckhalle Salenstein

Sonntag, 17. Juli

«Tunnel, Grotten, Eiskeller und Spiele», Kinderführung im Napoleonmuseum. Anmeldung erforderlich: 058 345 74 10 oder reservation.nap@tg.ch.

13.30 Uhr

Schloss Arenenberg

Mi. 17 bis 19 Uhr, Fr. und So. 14 bis 17 Uhr

Museum Rosenegg, Bärenstrasse 6

Bis 28. August

Gejagte Jäger. Sonderausstellung über Haie.

Mi., Sa., So. 14 bis 17 Uhr

Seemuseum, Seeweg 3

Bis 26. September

Über Grenzen hinweg. Das Kulturcafè «Über

KONSTANZ

Grenzen hinweg» will Ort der Begegnung und Auseinandersetzung sein und genau das strebt auch Brigitte Buchholz in den Aussagen ihrer Bilder an. Do. und Fr. 15 bis 19 Uhr Sa. 14 bis 18 Uhr Bis 2. Oktober

Out of Bounds, Bahnhofstrasse 39 «Kaspar und die verschwundene Riechkugel». Ausstellung von Ralf Staiger und Chris Inken Soppa.

Mi., Sa., So. 14 bis 17 Uhr Bis 31. Dezember

SALENSTEIN

Seemuseum, Seeweg 3 Hüben und Drüben. Die Dauerausstellung zeigt in jedem Raum ein Thema zum Leben an und mit der Grenze. Kurze Film- und Videosequenzen auch aus der Gegenwart beleben die Ausstellung.

Mi. 17 bis 19 Uhr, Fr. und So. 14 bis 17 Uhr

Museum Rosenegg, Bärenstrasse 6


KreuzlingerZeitung

Nr. 28

SPORT

15. Juli 2016

Ein Lauf um Zeit gegen den Wind Karim Hussein gewinnt an der Leichtatlethik-EM in Amsterdam Bronze, verschenkt dafür aber den Titel. Amsterdam. Bei der LeichtathletikEM erlebte der Champion von 2014 Karim Hussein ein Déjà-vu. Bereits im WM-Halbfinal 2015 lief für Hussein bis zur Zielgeraden alles gut, um dann am letzten Hindernis noch an der Finalqualifikation zu scheitern. In diesem Jahr wäre es Hussein ebenfalls möglich gewesen, mehr als eine Bronzemedallie über 400m Hürden zu erreichen. Anfangs erschien das Ergebnis schon fast klar: Der in Kuba geborene Türke Yasmani Copello war so schnell und vor allem so locker gelaufen, dass Gold schon fast vergeben schien. Aber dann kam Hussein im Final aus der Kurve, er sah Copello vor sich und setzte 50 Meter vor dem Ziel zum Sturmlauf an. Noch schien ein Sieg möglich. Doch am letzten Hindernis verlor Hussein an Schwung und wurde von Copello sowie dem Spanier Sergio Fernandez überholt. In 49,10 lag Hus-

Der Leichtathletik Star Karim Hussein kommt aus Tägerwilen. Bild: Erwin Züger

sein nur vier Hundertstel hinter Silber und zwölf Hundertstel hinter Gold – kein Abstand, der nicht aufzuholen gewesen wäre. Die Siegerzeit von 48,98 zeigt, wie schwierig die Bedingungen an diesem Abend waren. Der Wind wehte in

jede erdenkliche Richtung. Hussein musste gegen den Wind laufen. Das gelang ihm ausgezeichnet – bis zur letzten Hürde. Interpretationssache ist nun, ob man von einem Verlust des Titels oder vom Gewinn einer Medaille sprechen soll. vf

Vier neue Spielerinnen eingesetzt Der HSC Kreuzlingen hat vier neue Akteurinnen verpflichtet. Sie verstärken das Kader von Cheftrainer Gabor Fülöp nachhaltig. Handball. Nach der gleichermassen überraschenden wie erfreulichen, erstmaligen Promotion in die SPAR Premium League 1 haben sich die Kreuzlinger Verantwortlichen nach geeigneten Verstärkungen umgeschaut. Man wollte die Aufstiegsmannschaft nicht umkrempeln, sondern nachhaltig ergänzen. In der ersten Saison im Schweizer Oberhaus ist der Ligaerhalt das erklärte Ziel der Thurgauerinnen. Es dürfte

Jaqueline Toifl.

Bild: zvg

dabei wie in den vergangenen zwei Spielzeiten eine Zweiklassen-Gesellschaft herrschen. An der Spitze sind Titelverteidiger Spono Eagles (Nottwil), der LC Brühl St. Gallen und der LK Zug dominierend. Dahinter werden RW Thun, Yellow Winterthur, der ATV/KV Basel sowie der BSV Stans und der HSC Kreuzlingen versuchen, sich aus dem Abstiegskampf herauszuhalten.

Zwei neue Torfrauen Nachdem der HSCK in der vergangenen Saison grösstenteils nur mit einer Torhüterin (Nadine Stein) auskommen musste, war klar, dass er sich auf dieser Position nach Ergänzungen umschaut. Mit Erfolg. Nach zwei Saisons beim TV Holzheim (De) in der 3. Bundesliga wechselt Adriane Hajduk zum SPL1-Neuling. Von Buducnost Podgorica (höchste Spielklasse in Montenegro) stösst das vielversprechende Talent Andjela Roganovic (16) zum HSC Kreuzlingen. Die 1,94 Meter grosse Torfrau gehört dem U20-Kader von Montenegro an und bestreitet aktuell die U20-Weltmeisterschaften in Russland. Vom österreichischen 1. Bundesligisten ATV Trofaiach wechselt die Linksaussen Katja Sivka in die Grenzstadt. Die 26-jährige Slovenin soll zusammen mit ihrer Landsfrau Martina

Strmsek die linke Angriffsseite des HSCK verstärken. Verstärken konnte der HSCK auch seinen rechten Rückraum. Mit Jacqueline Toifl (26) stösst eine erfahrene Spielerin zu den Kreuzlingerinnen. Die 1,68 Meter grosse Akteurin bestritt bisher zwei Einsätze für die A-Nationalmannschaft Österreichs und spielte neben diversen Clubs in ihrem Heimatland auch schon beim (inzwischen aufgelösten) TSV St. Otmar St. Gallen und zuletzt bei Yellow Winterthur in der höchsten Schweizer Liga. Mit den Eulachstädterinnen kam Toifl zu mehreren Europacup-Einsätzen. Markus Rutishauser

Adriane Hajduk.

Bild: zvg

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SCK verliert um Haaresbreite Wasserball. Ein fulminanter Start in die Halbfinals hat dem SC Kreuzlingen eine bequeme 2:0-Führung in der Best-of-Five-Serie beschert. Zur dritten Partie ging es wieder zum Titelverteidiger nach Horgen. Nur noch ein Sieg trennt die Thurgauer vom Final. Die Spiele vom Samstag sowie Donnerstag hatten gezeigt, dass die Wasserballer angespornt sind, den Titelverteidiger aus der Meisterschaft zu kicken. Am Dienstag Abend hatten sie die Möglichkeit, dies zu vollenden. Allerdings waren es diesmal die Horgener die den besseren Beginn erwischten. Die Gastgeber legten im ersten Viertel mit zwei Toren vor. Erst nach der Pause meldete sich Kreuzlingen zu Wort und Robin Pleyer egalisierte durch ein Penaltytor den Rückstand kurz vor der Halbzeit zum 3:3. Daraufhin übernahm der SCK die Führung, die beinahe bis Spielende hielt. Es stand 6:4 für Kreuzlingen im letzten Viertel. Obgleich die Defensive relativ sicher stand, fehlte im Angriff der letzte Biss, woraufhin Horgen ausgleichen konnte.

Kein Glück im Penaltyschiessen Mit dem 6:6 nach Abpfiff kam es direkt zum Penaltyschiessen, das Horgen beginnen durfte. Die ersten zwei Schützen beider Teams trafen direkt. Goalie Weber hielt danach den Horgener Schuss, doch ausgerechnet Torschützenkönig Petrovic konnte diese Vorlage nicht zum 3:2 verwerten. Zur Entscheidung kam es schliesslich als Horgen zum 5:4 verwandelte. Der SCK durfte nachsetzen, jedoch missglückte der Versuch, womit das Team vom ZürichSee insgesamt mit einem 11:10-Resultat gewann. Die Ostschweizer haben es nicht geschafft, den Sack im dritten Halbfinalmatch zuzumachen. Dieser Umstand ist nicht gravierend, da man die ersten beiden Begegnungen souverän gewonnen hat. Zumal handelte es sich um eine Auswärtspartie, die in der Regel schwieriger zu bewältigen sind. Es bleiben den Kreuzlingern noch zwei Versuche, um den Einzug in die Endrunde perfekt zu machen. Erfreulicherweise fand das nächste Spiel gestern Abend im Freibad Hörnli statt. Zuhause spielt es sich bekanntlich am besten, da die Mannschaft erneut auf die Rückendeckung seiner Fans zählen. Ob es für den Finaleinzug gereicht hat, erfahren Sie unter www.kreuzlinger-zeitung.ch


RÄTSEL

22 großer See in Nordamerika Sitz der Stadtverwaltung

schlimm

KreuzlingerZeitung

luftförmige Materie

Schienenweg

altröm. Tribun

Nachfolger Mohammeds

Rohrpalme

eh. Kfz-Z. Lahr

7 Schweiz. Dirigent, † 1927

unwirklich

Märchengestalt (Frau ...) französische Atlantikinsel Freitag vor Ostern

Wappenblume

Prägestempelabdruck

Hühnerprodukt

Fluss zum Genfersee

1

ein Gesetzbuch (Abk.)

Staatskasse

15

Senatsmitglied

2

Augenflüssigkeit

ehem. deutsche Währung

algerische Geröllwüste

13

eingezäuntes Land

hart, unbeugsam

15. Juli 2016

engl. Anrede (Fräulein)

elektr. Informationseinheit

förmliche Anrede

Wirbeltiergattung

französisch: Straße

Kanton der Schweiz

verwirrt

norwegische Münze

dt. Schauspieler, † (Harald)

Lenkrad

Nr. 28

ein Brettspiel

BesucheunserenOnlineshop www.arasian-dreams.de

geschlossen

verehrtes Vorbild englisch: Ohr

Fürstenanrede

Gebäck u. GeGetränk vor dem wichtseinheiten Essen

Abk.: Deziliter

Vorschlag zur Abhilfe

kleines Nagetier USFilmstar (†, Liz) franz., span. Fürwort: du

großes Meerestier

10

Papageien Neuseelands dichter Rauch

Schweiz. Aktienindex (Abk.)

Atem (ugs.)

Mo13:00-18:00Uhr|Di-Sa10:00-18:00Uhr Bodanstr.39|78462Konstanz|Tel.+4975319184111|info@arasian-dreams.de imaginäres Land

eine Feuerwaffe (Abk.)

Tal und Ort im Wallis

weibliche Fabelwesen Verbindungsmasse aus Gips

4 Pflanzenstachel franz. Schauspieler (Alain)

Morast

antiker Name von Troja

Ort nordwestl. Signau (BE)

griech. Philosoph, † 138

längere Belästigung

anstrengendes Lernen

Hoteldiener

Wasser-, Gasuhrkontrolleur norddeutsch: kleine Mücke

schmaler Gebirgsweg

ohne Zusatz direkt, von vorn

8

5

Kfz-Z. ElbeElsterKreis

Ort in Nid walden

zwecks

Neffe von Abraham (A.T.)

11

englisch: Sonne

Körperbau

räumliche Ausdehnung

eine Ampelphase

bunte Tanzshow

Geräusch

in der jetzigen Zeit

3 französischer unbest. Artikel

Übergangslösung

Figur der ‚Sesamstraße‘

Kälbermagenenzym Abk.: Obligationenrecht

je (latein.)

direkter Nachbar

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Autor von ‚Lili Marleen‘

ein Metall

Rufname Eisenhowers

Darmepidemie

Krebslarve

sehr fein

eine Lamaart

unbestimmtes Fürwort

6 Gesetz, Anordnung

Wüstenei

Kiefer

ersatzweise

Lehrgänge

elektr. geladenes Teilchen

Wolle der Angoraziege

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SchlanRohge im ‚Dschun- kostgelbuch‘ speise

Bergvölker in Laos

Gewinn: Euro 30.– Gutschein von ARASIAN DREAMS Gewinner Riethmann, Ermatingen Gewinner vom vom letzten letztenRätsel: Rätsel:P. Rosmarie Beutler, Tägerwilen Regula Elmer, Tägerwilen

Infusionsgerät

Initialen von Machiavelli

deutsche Vorsilbe

Auflösung des letzten Rätsels

E WA S S T D E RWE I E Y OG I G ME I E D I S C H C H T T R E I H E L A I T E N T UG K E I A L T I S A F B R U G I MOD E L A I O T A G E R E I N

T E R E R B F E R T R O M P E T E A L A D I N R B B L

ME L ON U R A S I S L O S T E L S ME R A

U R I E R I S O C U S J G E R A T I L S L M E T O I C H

G ME I N S H K A A ON L I L N S

L E E R E N

U N S E T U E N AG L A E L I E C C H

L G S K I L I F Z MOD E U K E F I R T I A R F ON ME T E OR I S RG E B A S A G E T U R F OU T F OR L I GO T T T O T L H E E S T I N E L L M L I H AMS T E L E F A N E L B E B I S E N I S H S E A L L A N N

T M A T A R E N D I E Z E R

WUERDENTRAEGER DEIKE-PRESS-2127-22

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Senden Sie das Lösungswort bis Mittwoch, 20.7.2016, per Postkarte oder E-Mail an: KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen oder an gewinnspiel@kreuzlinger-zeitung.ch (mit Adresse)


Tägerwiler Post Die lebendige Zeitung einer lebendigen Gemeinde

15. Juli 2016

Nr. 28

Wettkampfsaison erfolgreich beendet Mit dem 3. Rang der Aktiven in der Kategorie Boden startete das GTT-Tägerwilen am Munotcup in Schafhausen am 21. Mai ihre Wettkampfsaison. Für den zweiten Wettkampf der Saison reiste die Leichtathletikriege (LAR) Tägerwilen-Kreuzlingen zusammen mit dem GeräteTurnTeam (GTT) Tägerwilen ins solothurnische Bellach an das Regionalturnfest. Trotz der regnerischen Witterung hat sich das Wettkampf Wochenende am 4. und 5. Juni ausgezahlt. Die Jugendsowie die Aktivgruppe nahmen je an einem dreiteiligen Vereinswettkampf teil. Neu wurden in diesem Jahr zusätzlich zu den Bodenküren zum ersten Mal zwei Gerätekombinationen mit Boden und Stufenbarren von der Jugend A und den Aktiven gezeigt. Belohnt wurde die Jugend mit dem 1. Rang in der 3. Stärkeklasse mit 27.85 Punkten und die Aktiven mit dem 7. Rang, ebenfalls in der 3. Stärkeklasse, mit 26.73 Punkten.

GTT und LAR Tägerwilen in Solothurn.

Die Mädchen der Jugend A starteten zudem noch bei der Stafette am Sonntagnachmittag und landeten auf dem 2. Platz. Die Läufe der Aktiven mussten wetterbedingt abgesagt werden.

Bild: zvg

Am Jugendwettkampf in Villnachern feierte die GTT-Jugend ihren Sieg im dreiteiligen Vereinswettkampf mit 28.09 Punkten. In der Pendelstafette erhielten die jungen Sportlerinnen die Note 9.19, die Geräte-

kombination der Jugend A erturnte sich eine Note von 9.30 und die Bodenkür der Jugend B beeindruckte und wurde mit der hervorragenden Note von 9.60 belohnt. Für den letzten Wettkampf vor der Sommerpause starteten die LAR und das GTT wieder zusammen am Turnfest Seerugge in Sonterswil. Die Sportlerinnen und Sportler zeigten starke Leistungen in den Disziplinen Gerätekombination (9.19), Schleuderball (6.49), Kugelstossen (9.31), Boden (9.33) und Speer (10.00). Insgesamt bedeutete das eine Punktzahl von 27.43 in diesem dreiteiligen Wettkampf und den Sieg in der 3. Stärkeklasse. Das GTT gratuliert den Sportlerinnen und Sportlern der beiden Vereine zu ihren tollen Leistungen, bedankt sich bei den Leiterinnen und Leitern für ihr Engagement und die Unterstützung und wünscht allen sonnige Sommerferien! Rebecca Fässler

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KIRCHEN-AGENDA

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Schalteröffnungszeiten

Evang. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben

der Gemeindeverwal-

Sonntag, 17. Juli 9.45 Uhr Gottesdienst trad. in Tägerwilen (Simone Widler), Kollekte: Bibellesebund

tung während den Schul-Sommerferien

Kath. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben

Die Gemeindeverwaltung Tägerwilen hat während den Schul-Sommerferien wie folgt offen:

Sonntag, 17. Juli

11. bis 15. Juli Normale Schalterzeiten

9.15 Uhr Sonntagsgottesdienst

18. Juli bis 5. August Nur morgens 8.30 bis 11.45 Uhr

18.30 Uhr Anbetung

18. Juli bis 5. August Am Nachmittag sind die Schalter geschlossen. Wir geben Ihnen während dieser Zeit gerne telefonische Auskünfte.

Wir wünschen Ihnen sonnige Tage. GEMEINDEVERWALTUNG TÄGERWILEN

18.45 Uhr Rosenkranz

Ich bin da für Sie in der Region Kreuzlingen.

19.15 Uhr Abendmesse in Tägerwilen

FCTchurch ref. Freikirche Zecchinel Zentrum

Reto Saurer, T 071 677 00 42, reto.saurer@mobiliar.ch

Generalagentur Kreuzlingen Roland Haselbach Hauptstrasse 53 8280 Kreuzlingen T 071 677 00 30 mobiliar.ch

Sonntag, 17. Juli 160606S08GA

8. bis 12. August Normale Schalterzeiten

Mittwoch, 20. Juli

Kein Gottesdienst

Donnerstag, 21. Juli 9 Uhr Toddlers


24

TÄGERWILER POST POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Die Gemeindeverwaltung sucht auf den 1. August 2017 eine(n) aufgestellte(n) Lernende/Lernenden für eine 3-jährige Lehre als

Kauffrau/Kaufmann Wir bieten eine vielseitige und interessante Ausbildung in einem kleinen, jungen Team. Allfällige Fragen wird Dir gerne Herr Beneduce, Gemeindeschreiber, beantworten (Telefon 071 666 80 19 alessio.beneduce@taegerwilen.ch). Deine Bewerbung mit den nötigen Unterlagen sende bitte an die Gemeindekanzlei Tägerwilen, Bahnhofstrasse 3, 8274 Tägerwilen. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung bis zum 19. August 2016. GEMEINDEKANZLEI TÄGERWILEN

Nr. 28 15. Juli 2016

Junge, engagierte 1.-August-Rednerin Dominique Engelhart lebt seit 1994 bei uns in Tägerwilen. Sie besuchte die Schulen hier im Dorf und machte ihre Matura an der PMS in Kreuzlingen. Danach hat sie ein Jahr mit Sprachaufenthalten und Reisen verbracht.

reits zweimal auf der FDP Liste für den Kantonsrat kandidiert und einmal auf der Jungfreisinnigen Liste für den Nationalrat. Zurzeit lebt Dominique Engelhart unter der Woche in St. Gallen, geniesst jedoch die Wochenenden und Semesterferien in Tägerwilen.

Faszination Ferne Das Reisen und fremde Kulturen faszinierten Dominique Engelhart schon immer. Das ist auch ein Grund, weshalb sie an der Universität St. Gallen Internationale Beziehungen studiert. Schon seit einigen Jahren ist die 23-jährige politisch aktiv und hat be-

Weiteres Programm Seien wir gespannt auf ihre Ausführungen zu unserem Nationalfeiertag! Und nächste Woche erfahren Sie mehr über unsere Akrobatik-Künstler. GEMEINDEVERWALTUNG TÄGERWILEN

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Gratulation Nora Nater aus Hugelshofen, hat vor einigen Tagen die Prüfung als Kauffrau mit Erfolg bestanden. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung gratulieren der Jungkauffrau zu ihrem Erfolg recht herzlich! Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Tägerwilen

VERANSTALTUNGEN SPITEX-FONDS TÄGERWILEN GOTTLIEBEN

Montag, 1. August Bundesfeier beim

Tägerwilen und Gottlieben freuen sich über Spenden

Trittenbachschulhaus 19 Uhr Start Festwirtschaft

Seit dem 1. Januar 2013 sind die Gemeinden Tägerwilen und Gottlieben Mitglied des neuen Vereins Spitex Region Kreuzlingen. Privatpersonen POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Sprechstunde beim Gemeindepräsidenten Samstag, 23. Juli 10 Uhr bis 11.30 Uhr

während meinen Ferien aber imerreichen.

markus.thal-

mann@taegerwilen.ch.

Nächste

Sprechstunde am 27. August. GEMEINDEPRÄSIDIUM TÄGERWILEN

theater 20.15 Uhr Beginn der Feier

Der Standort Tägerwilen bleibt für die Einwohner von Tägerwilen und

Ansprache: Dominique Engel-

Gottlieben auch in Zukunft unverändert erhalten. Die Patienten werden

hart. Auftritte von TSV Tägerwi-

durch das bekannte und bewährte Team betreut und gepflegt.

len und Akrobatikduo Corinne

Auch im Jahr 2016 sollen nicht KVG-pflichtige Leistungen (wie Haushilfe)

& Fabien. Musikalischer Rah-

für die Bezüger subventioniert werden.

Per E-Mail können Sie mich ausser mer

können nicht Mitglied des neuen Vereins werden.

19 und 19.30 Uhr Kasperli-

men mit dem Musikverein Tägerwilen.

Die «Freiwilligen Dienste» Rotkreuz-Fahrdienst, Mahlzeitendienst und Besuchsdienst können unter Telefon 079 291 75 82 oder per mail (fa-ma-dienste@bluewin.ch) erreicht werden. Alle diese Dienstleistungsangebote sind nur durch Spenden möglich. Wir empfehlen Ihnen deshalb den

Montag, 1. August

IMPRESSUM Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Tägerwilen

Spitex-Fonds Tägerwilen Gottlieben:

Brunch à discretion

PC Konto 85-647264-0

9.30 bis 13.30 Uhr bei

IBAN CH79 0900 0000 8564 7264 0

schönem Wetter im Garten,

Der Fonds wird durch die Finanzverwaltung Tägerwilen geführt und die

sonst im Rebhüsli.

Politische Gemeinde Tägerwilen, 071 666 80 20

Verwendung durch den Gemeinderat kontrolliert.

Ab August

gemeinde@taegerwilen.ch

Wir freuen uns, wenn Sie das Spitex-Team, die Patienten sowie die

Gruppenturnen mit Anna findet

Erscheint wöchentlich: Freitag

freiwillig Engagierten unterstützen und danken Ihnen für Ihre Solidarität.

taegerwilen@kreuzlinger-zeitung.ch Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr

wieder dreimal wöchentlich statt (Montag, Mittwoch, Donnerstag

GEMEINDERÄTE TÄGERWILEN GOTTLIEBEN

jeweils ab 10 Uhr).


Nr. 28

TÄGERWILER POST

15. Juli 2016

Gratulation zur Bronzemedaille Nach deinen tollen 400m-Hürdenläufen in den vergangenen beiden Jahren durfte man im Hinblick auf die Finalläufe an der EM 2016 zuversichtlich sein. Trotz einem sehr starken Feld ist es dir gelungen, dem Druck standzuhalten und für die Schweiz eine Bronzemedaille zu gewinnen. Wenn man sieht, wie nah die einzelnen Platzierungen jeweils zusammenliegen und wenige Hunderstelsekunden entscheiden können,

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Schifffahrt zu teuer für Altersbeihilfe

dann ist ein Medaillengewinn alles andere als selbstverständlich.

Nächster Halt Rio Zu diesem grossartigen Erfolg möchten wir dir im Namen der Tägerwiler Bevölkerung ganz herzlich gratulieren. Für dein grosses nächstes Ziel, die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro, wünschen wir dir nur das Beste. GEMEINDERAT TÄGERWILEN

Wie jedes Jahr um diese Zeit informiert die Stiftung Altersbeihilfe über die Schifffahrt, die seit vielen Jahren für alle Senioren von Tägerwilen und Gottlieben von der Stiftung organisiert und auch bezahlt wurde.

weniger Einnahmen hat infolge der tiefen Zinssätze. Auch Legate und Spenden sind selten geworden, so dass immer weniger Geld zur Verfügung steht.

Unterstützungen gehen vor Schifffahrt abgesagt Für dieses Jahr müssen wir die Schifffahrt leider absagen. Es liegt nicht daran, dass wir diese schöne Tradition nicht mehr aufrechterhalten wollen. Die Preise für das Schiff wurden so stark erhöht, dass wir die Fahrt einfach nicht mehr finanzieren können. Ein Angebot war 65 Prozent höher als im Vorjahr und die anderen möglichen Schiffe würden in der Saison mehr als das Doppelte kosten. Zu den hohen Kosten kommt leider auch noch dazu, dass die Stiftung immer

Wir wollen in erster Linie die notwendigen Unterstützungen finanzieren und müssen uns bei den Veranstaltungen deshalb leider etwas zurückhalten. Das heisst nun aber nicht, dass wir keine Veranstaltungen mehr anbieten werden. Wir müssen jedoch einfach Programmpunkte auswählen, die finanzierbar sind. Wir wünschen allen schöne Sommertage! Wir werden versuchen im nächsten Jahr wieder eine Schifffahrt in einem ähnlichen Rahmen zu organisieren. Stiftungsrat der Stiftung Altersbeihilfe

2014 hiess es noch: Alle Seniorinnen und Senioren an Bord!

Bild: zvg Anzeige

Gratulation zum Lehrabschluss Die Dreher AG Tägerwilen mit Mitarbeitern gratuliert

Meinrad Schenk, wohnhaft in Wäldi, zum erfolgreichen Lehrabschluss als Polymechaniker EFZ.

Kariem Hussein gab alles beim 400m-Hürdenlauf.

Bild: zvg

Wir freuen uns, Dich weiterhin bis zu Deinem RS – Beginn im Frühjahr 2017, in unserem Team zu haben.


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REGION

KreuzlingerZeitung

25 Jahre Kulturförderung Kreuzlingen. Die Kulturstiftung des Kantons Thurgau hat ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Stiftungsratspräsidentin Claudia Rüegg erläuterte die Zweckbestimmung der Stiftung und betonte, dass die in der Stiftungsurkunde 1991 festgehaltenen Kriterien, wonach die Stiftung jene kulturellen Projekte fördere, die sich um neue Formen und Inhalte bemühen und Kulturschaffende aus verschiedenen Bereichen zu einer gemeinsamen Arbeit zusammenführen, auch heute noch ihre Gültigkeit hätten. Allerdings, so Rüegg weiter, seien dies durchaus fragile Begriffe, die einer steten Reflexion bedürfen.

Aus von der Kulturstiftung unterstützten Projekten hervorgegangene Ausstellungskataloge, KünstlerInnenmonografien oder Tonträger. Bild: C. Minjolle

«Kulturpolitischer Meilenstein» In der Folge berichtete Alt-Regierungs- und Alt-Ständerat Hermann Bürgi von den kulturpolitischen Visionen, die 1991 zur Gründung der Kulturstiftung geführt hatten. «Ein Meilenstein für die Kulturförderung im Kanton Thurgau», so Bürgi. Seitdem erhält die Stiftung jährlich 800 000 Franken für die Förderung kultureller Initiativen und die Realisierung eigener Projekte.

Im Anschluss an diesen Blick in die Vergangenheit, rückten der Künstler und Kurator Richard Tisserand, die Autorin Elisabeth Binder und der Leiter des Phönix Theaters, Philippe Wacker, die Perspektive der Kunst und Kulturschaffenden in den Fokus. Sie äusserten sich zu ihrer «persönlichen» Beziehung zur Kulturstiftung und erzählten von ihren, von der Kulturstiftung unterstützten

Ausstellungen, Romanen oder Tanzund Theaterproduktionen. Dabei betonten sie nicht nur die Wichtigkeit von der die finanzielle Förderung ergänzende inhaltliche Begleitung und die Bereitstellung von Fachwissen, sondern lobten die Kulturstiftung auch für die flexiblen und schnellen Strukturen, die den künstlerischen Arbeitsabläufen dienlich seien. Kulturstiftung Thurgau

Nr. 28

15. Juli 2016

Unsicher gefahren Triboltingen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht zwei Autofahrer, die am Dienstagmorgen in Triboltingen einem 60-jähriger Autofahrer ausweichen musste. Dieser war kurz vor 7 Uhr in Triboltingen in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fiel er dabei durch seine unsichere Fahrweise auf. So touchierte er beinahe eine Hauswand und hatte Mühe, die Spur zu halten. Zwei entgegenkommende Autofahrer mussten abbremsen und ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Der Autofahrer konnte wenig später durch die Kantonspolizei Thurgau angehalten werden. Es wird jetzt abgeklärt, was die Ursache für die unsichere Fahrweise war.

Zeugenaufruf Die beiden Autofahrer, die in Triboltingen dem schwarzen Personenwagen ausweichen mussten, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 071 221 40 00 zu melden. Kapo TG

Ausstellung: Vom Buch zur Virtual Reality Konstanz. »Perspektivwechsel« ist in diesem Semester das Motto, unter das die Studierenden der Studiengänge Kommunikationsdesign an der Hochschule Konstanz ihre Werkschau zum Semesterende stellen. Auf

allen vier Stockwerken des L-Gebäudes auf dem Campus der Hochschule sind wieder Kampagnen, Konzepte, Plakate, Bücher, Filme, Apps, Ideen für Ausstellungsräume, Illustrationen zu sehen.

Auch in Virtual Reality darf man eintauchen. Die Ausstellung ist von 16. Juli, 18.30 Uhr bis Dienstag, 19. Juli, zu sehen. Öffnungszeiten: Sonntag, 12 bis 18 Uhr, werktags 10 bis 17 Uhr. Die Virtual-Reality-Ausstellung

ist nur am Samstag zu sehen. Die Designpreise werden am Vernissagenabend um 21 Uhr verliehen. Anschließend feiern Studenten und Gäste mit einer grosen Party das Semesterende. eingesandt

Erste Etappe auf dem Weg zum Weltrekord

GEWAPPNET FÜR DEN BERUFSALLTAG

Anfang Juli feierten sieben junge Frauen und Männer am BBZ Arenenberg den erfolgreichen Abschluss der Attestausbildung «Agrarpraktiker/-in EBA» und 60 den Abschluss der Ausbildung «Landwirt/-in EFZ». Einige der angehenden Junglandwirte fuhren im Konvoi mit festlich geschmückten Traktoren an den Arenenberg und präsentierten Zuchttiere. Einige Lehrabsolventen erschienen in der Tracht und verliehen der Feier damit eine besondere Note. Hannes Vogel erzielte das beste Ergebnis bei den Agrarpraktikern, Marcel Ackermann schloss die Ausbildung zum Landwirt mit Höchstnote ab. eingesandt

Ermatingen. Thorsten Arp, Feuerwehrkommandant aus Ermatingen, ist hinsichtlich Rheinrekord mit dem Kanu auf Kurs. Nach dem Start in Chur am Montag legte er die erste Tagesetappe bis nach Ermatingen zurück. Nicht ganz optimale Wetterbedingungen – dafür ein umso grosser Wille, den Rekord zu schaffen, zeichneten ihn dabei aus. Spät abends (ca. 22.30 Uhr) kam er, begleitet auf dem Wasser von Joël Lallemand mit dem Motorboot, in Ermatingen am Hörnli an. Arps Feuerwehrkollegen waren vor Ort – die Wasserkanone hat man als Begrüssung in Betrieb genommen; viele Freunde und Dorfbewohner haben Thorsten trotz später Stunde laut begrüsst und ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem Weg nach Rotterdam gewünscht. Am Mittwoch ging es bereits

wieder sehr früh los, um das nächste Tagesziel bei Basel zu erreichen. Für diejenigen, die Bild: zvg dabei waren und miterlebt haben, wie in der Dunkelheit sich zwei winzige Positionslichter des Kanus schnell auf dem Ufer zu bewegen und ein strahlender Thorsten aussteigt, ist es klar geworden, dass er – unabhängig vom Ergebnis seines Vorhabens – schon heute ein grosser Gewinner ist. Weitere Informationen rund um das Projekt, Fotos, Tagesberichte und die jeweils genaue Position unterwegs sind auf der Webseite www.rheinrekord.ch zu finden. Coreta Schmied


KreuzlingerZeitung

Nr. 28

MARKTINFOS 27

15. Juli 2016

Ein Fest mitten im Chriesiland Zu Ehren der süssen Frucht findet in Salenstein alljährlich ein grosses Chriesifest statt. Dieses Jahr ist es am 16. Juli wieder so weit. Salenstein. In der Bodenseeregion werden jährlich über 500 Tonnen Kirschen produziert und mit 100 Hektaren steht ein Fünftel der Schweizer Süsskirschenkulturen am Bodensee.

Den Besuchern des Festes wird auch in diesem Jahr wieder viel geboten. Am Chriesimarkt werden die lokalen Produzenten Chriesi in Reinform, aber auch allerhand andere Chriesiprodukte anbieten. Ebenfalls am Markt zu bestaunen sind unter anderem Drechslerarbeiten und Möbel aus Chriesiholz. Als besondere Attraktion kann zwischen 16 und 18 Uhr Anatol Stäheli zugeschaut werden. Er stellt aus einem Stück Holz eine Skulptur her, welche anschliessend versteigert wird. In Fruthwilen kann eine Chriesianlage besichtigt werden und es werden spannende Informationen rund um den Anbau des Chriesis vermittelt. Die interessierten Personen erreichen die Plantage bequem mit dem Chriesibähnli, welches extra für das Fest konzipiert wurde.

Unterhaltung und das leibliche Wohl kommen nicht zu kurz

Bild: archiv

Ab 11 Uhr werden die turnenden Vereine Salenstein eine leistungsfähige Festwirtschaft betreiben, an der eine reichhaltige Auswahl

an Speisen und Getränken angeboten wird. Als Spezialität werden Chriesibier und wiederum die feinen Thurgauer Chriesiwürste aus Basadingen angeboten. An der Outdoor-Chriesibar werden auch dieses Jahr wieder feine Drinks ausgeschenkt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt den ganzen Tag hindurch DJ Fredy. Um 14 Uhr steht die Freibiermusik aus Allensbach auf der Bühne und um 19 Uhr bitten die Musikapostel zum Tanz.

4. Ostschweizer Meisterschaft im MS Napoleon. Chriesistein-Weitspucken Das Chriesisteinweitspucken gehört seit der ersten Auflage zum festen Bestandteil des Festes. Auch dieses Jahr wird in den Kategorien Männer, Frauen und Schüler der jeweilige Ostschweizer Meister gekürt. Während des ganzen Tages kann man sich für das grosse Finale qualifizieren, welches um 18.30 Uhr stattfindet. Den Gewinnern winkt, nebst attraktiven Preisen, ein grosser Siegerpokal. Seit dem letzten Jahr liegt der Chriesifäscht-Rekord bei sagenhaften 18.03 Metern. Alle Informationen zum Salensteiner Chriesifäscht werden laufend auf www.chriesifaescht.ch publiziert. Die turnenden Vereine Salenstein freuen sich bereits jetzt auf Ihren Besuch. eingesandt

Bild: archiv

Märli Schiff auf dem Untersee Ermatingen. Am 22. Juni, 19.30 Uhr ab Ermatingen legt die MS Napoleon zu einer zweistündigen Abendrundfahrt ab. Mit an Bord ist die Märchenund Sagenerzählerin Rahel Ilg aus Salenstein. Unter den spannenden Erzählungen finden sich auch Sagen um den Untersee. Auf Wunsch wird den Gästen passend eine geräucherte Felche aus dem See mit Beilagen serviert. Anmeldung unter Info: www.unterseeschifffahrt.ch Tel. 0794272223

Glanzvolle Premiere bei Circus Krone Am Dienstag, 12. Juli, war die Eröffnung von einer Woche Zirkus vom Feinsten auf dem Festplatz Klein Venedig. Konstanz. Der berühmte Circus Krone gastiert, wie bereits gemeldet, vom 12. bis 18.Juli auf dem Festplatz Klein Venedig in Konstanz und gibt täglich zwei glamouröse Vorstellungen: wochentags um 15.30 und 20 Uhr und am Sonntag um 11 sowie um 15 Uhr. Am letzten Gastspieltag, Montag 18. Juli, gibt es nur eine Abschieds-Vorstellung um 15.30 Uhr. Präsentiert wird das JubiläumsProgramm «Evolution», das in allen zwanzig circensischen und artistischen Attraktionen neu ist. Frei nach dem Motto «Eine unvergessliche Reise um die Welt» wird ein Feuerwerk aus klassischer Circuskunst und moderner Show gezeigt. Allein für Kostüme, Requisiten, Licht und Musik wurden mehr als 500 000 Euro investiert. 54 Artisten aus 14 Nationen und fünf Kontinenten

Martin Lacey junior und die Könige der Wildnis.

wirken mit. Phantasievolle Tierlehrer, exzellente Akrobaten und wunderbare Clowns – die ganze Vielfalt eines Weltklasse-Circus. Zu sehen sind unter anderem eine echte Luftsensation aus Amerika, eine Mischung aus Fliegendem Motorrad

Bild: zvg

und Mondlandung sowie der «König der Löwen» mit seinen prachtvollen Raubkatzen und der grössten gemischten Raubtiernummer der Welt. Ausserdem Nashornbulle Tsavo, lustige Seelöwen und Papageien im Freiflug unter der Circuskuppel. Nicht

zu vergessen die Legende des Lachens: Superclown Fumagalli. Zu Krone gehören gegenwärtig fast 400 Menschen, mehr als 250 Tiere und ein Spielzelt für 4 000 Personen. Sehr oft steht die Institution in der Kritik von Tierschützern. Auch in Konstanz sind einige Plakate mit Aufschriften versehen, die den Circus als Ort der Tierquälerei bezeichnen. Dabei gilt es, sich mit den Tierschutzrichtlinien der Einrichtung auseinanderzusetzen. Der Circus Krone setzt sich nach eigenen Angaben stark für das Wohlergehen seiner vierbeinigen Artisten ein und unterliegt einer Vielzahl von Kontrollen. Der Circus beteuert, dass er «für das Wohlergehen seiner Tiere einen enormen personellen, materiellen, logistischen und finanziellen Aufwand» betreibe. Wer sich ein differenziertes Bild machen möchte, kann sich auf der Homepage des Circus informieren. Telefonische Reservierungen: Tel. (+49)1805 247 287 www.circus-krone.de


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MARKTINFOS

KreuzlingerZeitung

Klassenlehrer Richard Haag zeigt mit den Kids Richtung Säntis.

Bild: zvg

Nr. 28

15. Juli 2016

Das Festival am Hohentwiel lockt jährlich Tausende von Besuchern.Bild: zvg

Zum Säntis per Velo 90 Stunden Burgfest Die 5. Klasse der Rudolf Steiner Schule hat aus eigener Kraft Anfahrt und Aufstieg des Säntis gemeistert. Kreuzlingen. Am ersten Tag sind die Schüler mit dem Velo 57 km bis nach Appenzell gefahren, um im «Strohhüsli» bei Familie Brülisauer zu übernachten. Am zweiten Tag heisst es, die 120 Höhenmeter von Appenzell nach Wasserauen zu bezwingen. Dann ist es soweit: Bergrucksäcke schultern und los geht es. In drei Stunden ist die

Meglisalp erreicht. Am andern Tag wird der Kalkriese Säntis in Angriff genommen. Die Tour, die sich die Klasse mit ihrem Lehrer ausgedacht hat, ist Bestandteil des Faches Geologie, das im Steinerschul-Lehrplan ein Schwerpunkt-Thema darstellt. Nach den Sommerferien geht es ins kristalline Gestein. Im Gotthardmassiv wird die Klasse auf dem Vier-Quellen-Weg die Quellgebiete von Rhone, Reuss, Rhein und Ticino hand- und fussfest kennenlernen. «Die Schüler sollen zu lebendigen Begriffen kommen» – so will es die Waldorfpädagogik. eingesandt

Bilder: zvg

Am Sonntag, 17. Juli, gibt es von 10 bis 21 Uhr Musik und Kleinkunst am Hohentwiel. Singen. Im Rahmen des 47. Hohentwielfestivals kann man 90 Stunden Programm auf 13 parallel bespielten Bühnen in Deutschlands grösster Festungsruine erleben. Bauchredner, Zauberer, Clowns, Artisten, Natur- und Wildnisschule, Kinderschminken, Jonglage, Feuerschlucken, ein Fakir und vieles mehr bringt die kleinen Zuschauer zum Lachen und zum Staunen. Kabarett,

Theater und Musik von Blasorchestern über Rock, Pop, Irish Folk bis Jazz werden für die Erwachsenen geboten. Das diesjährige Burgfest wartet mit einem echten Knaller auf: Der Geiger und Pianist Romeo Franz und sein Ensemble mit dem Gitarristen «Big Papa Joe» Bawelino. Final tritt die Gruppe «Allgäu Power» auf. Vorverkaufskarten fürs Burgfest gibt es bei der Tourist Information Singen sowie bei allen anderen Reservix-Vorverkaufsstellen und im Internet. Tel. (+49)7731 85-262 www.hohentwielfestival.de

Bild: Rosel Eckstein/pixelio.de

NACHWUCHSMODEL AUS ERMATINGEN

ROTKEHLCHEN ELTERN-KIND-GRUPPE

Im Rahmen eines Online-Castings hat ibis Hotels Schweiz zwei Frauen und zwei Männer gesucht, die sich für die neue Marken-Kampagne von Olympiasieger und Newcomer-Fotograf Iouri Podladtchikov in einem der Hotels ablichten lassen. Einer der Gewinner stammt aus Ermatingen. Der achtzehnjährige Cyril Müller wurde von der Community auf Platz 1 gewählt und hat sich somit gegen über 300 Mitbewerber durchgesetzt.

Die Gartenspielgruppe Rotkehlchen in Kreuzlingen erweitert ihr Angebot für Kinder ab 6 Monaten bis 3 Jahren. Ab Ende August gehen die Kleinsten am Dienstagmorgen von 9 bis 11 Uhr begleitet von einer Fachperson im vertrauten Rahmen auf Entdeckungsreise. Sie üben sich im Zusammensein mit Gleichaltrigen. Die Eltern bekommen beim Gärtnern Zeit zum Durchatmen und für anregende Gespräche. www.gartenspielgruppe-rotkehlchen.com

eingesandt

Klz 28  

KreuzlingerZeitung

Klz 28  

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