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WILLOW MAGAZIN

K48991

WAS IST EIGENTLICH DAS WILLOW CREEK NETZWERK Eine Einladung

FOKUS LEITUNGSKONGRESS 2012 Fakten, Zahlen, Update

PROMISELAND-KONGRESS 2011 IN STUTTGART Berichte, Eindrücke, Fotos

WIE DER GOTTESDIENST, SO DIE GEMEINDE Ein Interview über Gottesdienstgestaltung


Kompetenz. Und Gottvertrauen.

Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik. Auf christlicher Basis.

In der de’ignis-Fachklinik behandeln wir psychische und psychosomatische Erkrankungen, z. B. Depressionen, Ängste und Zwänge – sowohl stationär als auch ambulant. Grundsätzlich können die Kosten für eine Behandlung in unserer Klinik von allen Kostenträgern übernommen werden. Nutzen Sie auch unsere Präventionsangebote, bei denen die gesundheitliche Vorsorge im Mittelpunkt steht. Das Angebot reicht von individuellen Gesundheitswochen bis hin zu Kursen zur Stressbewältigung. de’ignis-Fachklinik gGmbH auf christlicher Basis für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik Walddorfer Straße 23 · 72227 Egenhausen Telefon 07453 9391- 0 · info@deignis.de

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Fortbildung in Christlich-integrativer Psychotherapie Anmeldung noch möglich!


EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser, ich freue mich, Ihnen heute druckfrisch die erste Ausgabe des neuen WILLOW MAGAZINs vorstellen zu können. Wir haben die Zeitschrift für Sie neu gewichtet, kräftig aufgeräumt und optisch aufgefrischt. Vier Rubriken finden sich nun in jeder Ausgabe: KONGRESSE, NETZWERK, RESSOURCEN, TRAINING. Das sind zugleich die Schwerpunkte von Willow Creek Deutschland/Schweiz. Angetrieben sind sie von der Überzeugung: THE LOCAL CHURCH IS THE HOPE OF THE WORLD – die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt. Davon berichtet auch unser aktuelles Heft: von Mut machenden Beispielen aus Gemeinden, von der Chance eines starken Netzwerkes, einer nachhaltigen Arbeit mit Kindern, bis hin zu praxistauglichen Materialien. Das WILLOW MAGAZIN will Ihnen mit jeder Ausgabe neuen Mut machen, Sie mit Ideen versorgen, Ihren Horizont weiten, um Sie in den Aufgaben Ihrer eigenen Gemeinde zu unterstützen. Damit auch sie immer mehr und umfassender zur

Hoffnung für Ihr Umfeld, für die Welt werden kann. Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen zur neu gestalteten Zeitschrift. Per E-Mail: willowmagazin@willowcreek.de oder auf www.facebook.com/willowcreek.de Ihr Gotthard Westhoff Redaktionsleitung

INHALT KONGRESSE NETZWERK RESSOURCEN TRAINING

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PROMISELAND-KONGRESS 2011 IN STUTTGART

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ZWEI WOCHEN KÜSST DER MENSCH, ZWEI WOCHEN BETET ER

Berichte, Eindrücke, Fotos

INNO2012 – DAS INNOVATIONSFORUM FÜR DIE KIRCHE VON HEUTE Inhalte, Programm

FOKUS LEITUNGSKONGRESS 2012 Fakten, Zahlen, Update

WAS IST EIGENTLICH DAS WILLOW CREEK NETZWERK? Eine Einladung

WIE DER GOTTESDIENST, SO DIE GEMEINDE Bill Hybels, Matt Lundgren und Aaron Niequist über Gottesdienste, die bewegen

FÜR GOTT WERBEN Wie Gemeinden sich und ihr Anliegen sinnvoll vermitteln können

DIE FRAGE DER IDENTITÄT Willow mit neuem Gesicht

SEHEN, WAS ENTSTEHEN KANN Wie Ihre Spende an Willow Creek die Zukunft von Gemeinden verändern könnte

KOMM WIE DU BIST John Burke und die Gateway Community Church

NEUE RESSOURCEN FÜR DIE GEMEINDEARBEIT AUSBLICK Studienreise zu Willow/USA / Jugendplus-Kongress 2013 / Studienreise zur „Orange“-Konferenz 2012 in Atlanta /

EINE LEITUNGSKULTUR ENTWICKELN Bill Hybels über die Notwendigkeit von Führung in der Gemeinde

IMPRESSUM EDITORIAL 3


NEXT LEVEL DER PROMISELAND-KONGRESS 2011 IN STUTTGART Vom 21. bis 22. Oktober trafen sich in Stuttgart rund 1.800 Mitarbeitende, die in der Gemeindearbeit mit Kindern tätig sind, um sich neu für ihren Dienst inspirieren und ausrüsten zu lassen. Als Referenten war unter anderem Pat Cimo, die Leiterin des Kinderprogramms der Willow-Gemeinde und „Think Orange!“-Autor und Pastor Carey Nieuwhof aus Kanada dabei. Ein Erlebnistagebuch. VON CHRISTIANE HENRICH

4  KONGRESSE

16:07 Uhr

Der erste Vortrag gehört Pat Cimo, Chefin des Kinderprogramms „Promiseland“ in der Willow Creek-Gemeinde. Wie können „unsere“ Kids in ihrer Welt klarkommen, in der sie jeden Tag vielen Herausforderungen begegnen (streitende Eltern, Mobbing in der Schule, Beeinflussung durch Medien usw.)? Pat ermutigt uns, Kindern eine Orientierung für ihr Leben anzubieten. Wir können ihnen das Verlangen vermitteln, Gott näher zu kommen, auf ihn zu hören. Und wir können sie darin bestärken, ihre Begabungen wahrzunehmen und das, was sie mit Gott erleben, mit anderen zu teilen. So werden aus ihnen starke, widerstandsfähige Persönlichkeiten.

16:22 Uhr

„Ja, mir san mi‘m Radl da!“, singt Kindermusiker Mike Müllerbauer mit seiner Band fröhlich von der Bühne – passend zur Bühnendeko, die aus allerlei aufgehängten Zwei-, Drei- und Vier-Radln besteht. Was das „Radln“ mit dem Kongressthema „NEXT LEVEL“ zu tun hat, klärt sich schnell, nachdem die Moderatoren per Tandem auf die Bühne gerollt sind: Wie ein Kind vom Bobbycar übers Dreirad und Stützräder zum großen Rennrad „aufsteigt“, soll unsere Gemeindearbeit mit Kindern das „next level“, die nächste Ebene, erreichen.

Nach der Kaffeepause geht‘s mit Gideon weiter – und als alle Kongressteilnehmer ihn beim Hörnerblasen und mit dem Ruf „Für den Herrn und Gideon!“ unterstützen, klingt das Ganze tatsächlich wie wildes Kriegsgeschrei.

Nachdem zehn Freiwillige mit witzigen Hüten, Lollis und – nicht ganz freiwillig – einem nutellaverschmierten Gesicht als „unsere Kids“ ausstaffiert wurden, demonstriert Pat Cimo im zweiten Vortrag, wie viele Kinder sich laut Statistik bis zum Alter von 22 Jahren vom Glauben abwenden – acht von zehn! Wäre es nicht toll, diesen Kindern einen Glauben zu vermitteln, der ein Leben lang hängenbleibt? Pat plädiert für eine klare Definition geistlichen Wachstums, eine Entschleunigung dessen, was wir den Kindern vermitteln, und die Einbeziehung der Eltern in die geistliche Erziehung ihrer Kinder. Diese Prinzipien haben sich in den letzten Jahren in Promiseland als sinnvolle neue Zielrichtung erwiesen, sie auf ein neues Level geführt.

17:44 Uhr

14:02 Uhr

Das Foyer des Gospel Forum in Stuttgart-Feuerbach füllt sich. Rund 1.800 erwartungsvolle Leute aus ganz Deutschland sind gekommen. Zwei Drittel von ihnen aus der Evangelischen Kirche. Obwohl in vielen Gemeinden Männer selten im Kinderprogramm mitarbeiten, überrascht hier positiv: mehr als ein Drittel sind Männer.

14:19 Uhr

12:33 Uhr

FREITAG 21.10.

Sieben Workshops stehen zur Wahl. Von „Kleingruppen leiten“ über „Erfolgreiche Teamarbeit“ bis zu „Kinder in Nöten verstehen“. „Trauen wir Gott zu, dass er Kinder durch sein Wort unmittelbar ansprechen kann?“ Das fragt Bibellesebund-Referent und Schlunz-Autor Harry Voß die Zuhörer in seinem Workshop „Kreatives Bibellesen mit Kindern“. Dann stellt er kreative Methoden vor, wie man mit Kindern ins Gespräch über den Bibeltext kommen kann, ohne sie mit bloßen „Quizfragen“ abzuspeisen.


09:44 Uhr

„Think orange!“, fordert uns Carey auf. Das heißt: Wenn Familie (Rot) und Gemeinde (Gelb) ihren geistlichen Einfluss auf Kinder kombinieren, ergibt das mehr als die Summe der Einzelteile, nämlich eine neue „Farbe“ (Orange), eine neue Intensität der Arbeit mit Kindern. „Es geht nicht darum, so viel Bibelwissen wie möglich in die Kinder reinzustopfen“, sagt Carey.

16:53 Uhr

Eben hat uns Willow-Referent Jörg Ahlbrecht in seiner Mitarbeiter-Erholungspredigt mit viel Humor und Tief­ gang zu einem Beziehungsglauben aufgefordert (im Gegensatz zum Glauben, der nur das herrschende System bestätigt) und uns eine tägliche Psalm-23-Übung empfohlen. Nun gibt es Abendmahl – noch ein Aufatmen mitten in der Hektik des Alltags.

können. Ein Kinder-Einkaufswagen mit nur 40 gelben Bällen zeigt die 40 Stunden Einflussmöglichkeit an, die Kindermitarbeitende durchschnittlich auf „ihre“ Kinder haben.

Die letzte Session: ums Starkbleiben soll es gehen. Carey Nieuwhof berichtet überraschend ehrlich von einer BurnoutPhase in seinem Leben, in der ihm alle Leidenschaft für Gott, seine Gemeinde, seinen Dienst verloren gegangen war. Er lässt uns an seinen Erkenntnissen teilhaben, die er aus dieser Zeit mitgenommen hat. Die wichtigste: „Du kommst an erster Stelle, wenn es um persönliches geistliches Wachstum geht!“ Seine Aussagen treffen mich in einem Moment, in dem ich mich selbst total überarbeitet und ausgelaugt fühle – da kommt das Angebot des folgenden Segensgebets genau richtig.

17:55 Uhr

20:09 Uhr 20:23 Uhr

Super, das hat sich jetzt schon gelohnt: Tolle Anbetungszeit mit der hauseigenen Worship-Band des Gospel Forum – das ist echte Seelennahrung.

21:19 Uhr

Ob ich noch eine weitere Session schaffe? Ich bin von den vielen Inputs echt erschöpft! Aber versuchen werd ich‘s auf jeden Fall – schließlich soll es heute Abend darum gehen, wie ich als Mitarbeiterin geistlich auftanken und Gott neu erleben kann.

Nach Abschiedsworten, Segen und einem letzten Lied schwärmen 1.800 Teilnehmende mit kreativen Ideen, geistlichem Input und jeder Menge Inspiration abgefüllte Kindergottesdienstleiter und -mitarbeitende aus. Es ist vorbei – und fängt gerade erst an!

09:29 Uhr

09:13 Uhr

SAMSTAG 22.10. Hilfe – 3.000 knallrote Plastikbälle fliegen durch die Halle, während die Referenten Pat Cimo und Carey Nieuwhof und die Promiseland-Koordinatorin Febe Olpen mit Einkaufswagen durch die Gänge sausen, um so viele Bälle wie möglich einzusammeln. Je ein Drittel der Kongressteilnehmer unterstützt eine(n) der Drei – hach – und meine Gruppe gewinnt!

Carey Nieuwhof, Pastor der Connexus-Gemeinde in der Nähe von Toronto/Kanada, besitzt jede Menge Humor. Das wird sonnenklar, als er von seinen Erfahrungen mit der „German Autobahn“ erzählt. Anschließend stellen wir fest, dass rote Bälle nicht bloß zum Spielen da sind. Sie können auch Tatsachen veranschaulichen: 3.000 rote Bälle stehen für 3.000 Stunden, die Eltern im Durchschnitt pro Jahr mit ihren Kindern verbringen – Zeit, in denen sie aktiv Einfluss nehmen

T  Christiane Henrich ist als Redakteurin beim SCM Bundes-Verlag verantwortlich für die Zeitschriften „KLÄX“ und „Kleine Leute – Großer Gott“. In ihrer Gemeinde, der FeG Witten, arbeitet sie in der „Schnecken“-Gruppe mit vier- bis siebenjährigen Kids.

KONGRESSE 5


THINK ORANGE!

IM GESPRÄCH MIT CAREY NIEUWHOF CAREY, WIE KOMMT‘S, DASS DU DICH ALS PASTOR SO STARK IM KINDER- UND FAMILIENBEREICH ENGAGIERST? Ich sehe das nicht als ein Thema der Arbeit mit Kindern, sondern als ein Leitungsthema. 75 % der Leute, zu denen ich sonntags predige, sind Erwachsene, die Kinder haben. Ich versuche, die Familien einzubeziehen. Sie bestimmt die geistliche Atmosphäre in ihrem Zuhause. Auch wenn nicht jedem Gott wichtig ist, ist dennoch jedem seine Familie wichtig. So können wir Brücken bauen, indem wir über Kindererziehung reden, entsprechende Angebote machen. Das ist ein guter Einstieg in eine Beziehung zu Jesus. WAS STECKT HINTER DEM „ORANGE“-KONZEPT?

Orange ist eine Kombination aus den Farben Gelb und Rot. Wenn wir Leiter ermutigen, „orange“ zu denken, bedeutet das: Gelb steht für die Kirche – das Licht Jesu. Rot, die Farbe der Liebe, steht für die Familie. Die Bibel zeichnet uns ein Bild von beiden Einflüssen – der Familie und der Gemeinde –, die nicht unabhängig voneinander, sondern zusammen arbeiten, um etwas Dynamischeres zu erschaffen, als es jeder für sich allein tun könnte. Wenn man Gelb und Rot mischt, kriegt man etwas Dynamischeres: Orange. Wir ermutigen also Familien und Gemeindeleitungen, bei der geistlichen Erziehung der Kinder zusammenzuarbeiten, weil man dadurch mehr erreichen kann.

6  KONGRESSE

WIE SIEHT DAS IN DER PRAXIS AUS? Wir glauben, dass das, was zu Hause passiert, wichtiger ist als das, was in der Gemeinde passiert. Diese Sicht versuchen wir den Eltern weiterzugeben. Fünf Prinzipien der Kindererziehung haben wir entwickelt: Erstens ermutigen wir Eltern, größeren Einfluss auf ihre Kinder zu nehmen. Zweitens wollen wir das Ergebnis im Blick behalten – ein Baby bleibt nicht lebenslang ein Baby; wenn Eltern sich schon früh Gedanken darüber machen, zu welchem Menschen sie ihr Kind in 20 Jahren erzogen haben wollen, können sie ihre Prioritäten auf das konzentrieren, was wichtig ist. Beim dritten Prinzip geht es darum, um die Herzen der Kinder zu kämpfen. Man kann mit den Kindern oder für die Kinder kämpfen. Der beste Weg dazu ist eine wertschätzende Kommunikation. Viertens ermutigen wir Familien, die Qualität und Quantität der Zeit, die sie miteinander verbringen, zu steigern. Fünftens: das Pflegen der persönlichen Beziehung zu Gott. Eltern sind oft so damit beschäftigt, ihren Kindern jeden nur möglichen Vorteil zu verschaffen. Dabei übersehen viele Eltern ihren eigenen Seelenzustand.

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  Christiane Henrich  Das vollständige Interview mit Carey Nieuwhof sowie ein Interview mit der Promiseland-Leiterin Pat Cimo, finden Sie hier: www.promiseland-kongress.de


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CAREY NIEUWHOF sorgt mit dem „Orange“-Ansatz für einen Aha-Moment MIKE UND HEIDE MÜLLERBAUER: Bewegungslieder mit bayrischem Charme JÖRG AHLBRECHT: Abkehr vom Systemglauben HARRY VOSS im Willow-Interview PAT CIMO: Kinderherzen erreichen, statt Babysitting betreiben MODERATOREN-TANDEM Daniel Kliemt und Febe Olpen DER 3.000-STUNDEN vs. 40-Stunden Unterschied

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RESSOURCEN www

 Arbeitsmaterial, Clips und Interviews der Konferenz: www.promiseland-kongress.de

i  Studienreise zur „Think Orange“-Konferenz siehe Seite 27

 CD-Set mit allen 6 Vorträgen und 7 Workshops vom Promiseland-Kongress: 45 € Bestellung: www.willowshop.de Telefon: 0641.984370

 Martin Weinbrenner (www.martinweinbrenner.de) Levi Dörflinger

KONGRESSE 7


INNOVATIONSFORUM FÜR DIE KIRCHE VON HEUTE 24. / 25. JANUAR 2012 IN DER PORSCHE-ARENA, STUTTGART

Welche Innovationen braucht die Kirche von heute? Wie geschieht Erneuerung in landeskirchlichen Gemeinden? Wie sieht sie in Freikirchen und freien Werken aus? Und was ist, wenn Erneuerung gar nicht mehr nach bekannten, kirchlichen Strukturen fragt, sondern vollkommen eigene, ja eigenwillige Wege geht? Fördert Innovation Vielfalt oder erzeugt sie nur Zersplitterung? Wie viel Spannung hält Innovation aus und wie einschneidend darf sie sein, ohne ernsthaft zu verletzen? Geht Erneuerung überhaupt ohne Verletzung ab oder gehen beide immer Hand in Hand? Und welche Rolle spielt der Charakter derer, die beteiligt sind? Ist Neues immer die Abrechnung mit dem Alten? Oder ist es die Weiterentwicklung auf der Grundlage des Alten?

Programm in Stuttgart zusammenkommen. Der Mix der Mitarbeitenden und die lange Liste der Gemeinden und Projekte, die bei inno2012 beteiligt sind, lassen den weiten Horizont erkennen, der sich mit diesem Forum auftut. Ganz bewusst wird der Bogen zwischen Erneuerungsbewegungen in den eher traditionell geprägten Kirchen und Gemeindeverbänden und jungen Projekten weit gespannt. Es geht nicht um das Entweder – Oder, nicht um alt oder neu, um traditionell oder (post)modern. Es geht darum wahrzunehmen, wo sich etwas in die richtige Richtung bewegt. Es gilt wertzuschätzen, welche Erfahrungen andere machen und es gilt zu lernen, wie diese Erfahrungen uns selbst weiterbringen oder ergänzen können.

Fragen über Fragen. Klar, Antworten wären uns lieber. Doch wer aufhört zu fragen, hat entweder schon gefunden oder er hat sich einfach abgefunden. inno2012 möchte Fragen zulassen und scheut sich nicht vor den unbequemen. inno2012 macht deutlich: Wir sind auf der Suche nach adäquaten und relevanten Formen von Kirche für die Kirche von heute.

INHALTE Zum Programm gehören das 8x8-Plenum – achtminütige Inputs aus acht verschieden Gemeindeperspektiven; Speakers Corner – Vertiefung des 8x8 Plenums mit anschließender Gegenrede; diverse Foren sowie verschiedene Gemeindemodell-Präsentationsformen bei „Facetime“. Damit erhält inno2012 den Charakter einer Lern-, Austausch- und Networking-Plattform, die über das geplante Programm hinaus die innovative Kraft im Gemeindeaufbau erfahrbar macht.

Aber inno2012 versucht auch Antworten zu geben. Nicht die schnellen und simplen, sondern die aufrichtigen, die im Kreuzfeuer der Meinungen geschliffen werden; und die sich in der Gemeindepraxis bewähren und sich auf fundierte Erfahrungen stützen.

T  Karl-Heinz Zimmer ist Geschäftsführer von

Beides, Kreuzfeuer der Meinungen und Praxiserfahrung werden in einem abwechslungsreichen und interessanten

8  KONGRESSE

Willow Creek Deutschland/Schweiz www

  Weitere Infos: www.willowcreek.de/inno2012


Großen Andrang verzeichnet der Leitungskongress vom 26. bis 28. Januar 2012 in der Schleyerhalle und Porsche-Arena in Stuttgart: Mehr als 6.000 Personen haben sich bereits angemeldet. Die größte Gruppe der angemeldeten Teilnehmer bildet die evangelische Landeskirche (43 %), gefolgt von Teilnehmern aus Freien evangelischen Gemeinden (12 %) und Baptistengemeinden (10 %). Auch aus der Schweiz werden zahlreiche Teilnehmer in Stuttgart erwartet: rund 400 sind bereits angemeldet. Daniel Baldenweg, Vorstandsmitglied von Willow Creek Schweiz: „Angesichts der herausragenden Sprecher erwarte ich, dass der Kongress einen nachhaltigen Einfluss auch auf die Kirchen und Gemeinden in der Schweiz hat, ja eine neue Bewegung auslöst.“ Der Leiter des Amtes für Missionarische Dienste in der Badischen Kirche Hans-Martin Steffe meint: „Stay wild statt Burn out“ ist der Titel eines Buches aus der Landeskirche Bayerns. Genau das will der Leitungskongress vermitteln – die Balance zwischen mutigen Schritten in der Gemeindearbeit und persönlicher Einkehr, um die Stimme des Guten Hirten zu hören.“ „Seit meinem ersten Besuch 1990 in der WillowGemeinde bin ich motiviert, Menschen mit dieser Gemeinde zusammenzubringen. Ich erwarte vom Kongress in Stuttgart einen neuen Schub, gerade für die, denen die Freude am Gemeindebau verloren gegangen ist“, wünscht sich Jürgen Mette, Geschäftsführer der Stiftung Marburger Medien. Und der internationale Leiter der Willow Creek Association, Gary Schwammlein ergänzt: „Von der Sprecherzusammenstellung her wird es die beste Konferenz die wir je in Deutschland hatten.“ Willow-Kongresse haben Langzeitwirkung. Der Leiter des Instituts für Mitarbeiter- und Gemeindeentwicklung im Bund Ev.-Freik. Gemeinden, Dr. Oliver Pilnei, ist überzeugt: „Die Willow-Kongresse ragen aus der christlichen Kongress-Landschaft heraus. Die Teilnehmer bekommen hervorragende Impulse und finden eine dichte geistliche Atmosphäre. Kein Motivationsstrohfeuer, sondern Inspiration mit Langzeitwirkung. Für Leiterinnen und Leiter eine gute Gelegenheit persönlich und mit dem Team einige Schritte weiterzukommen.“ Anmeldungen zum Leitungskongress sind weiterhin möglich. Am 15. Dezember endet die günstige Teilnehmergebühr. Weitere Infos sowie Anmeldung online: www.leitungskongress.de

GROSSES INTERESSE AN FACHAUSSTELLUNG Auch die Fachausstellung im Rahmen des Kongresses ver­ zeichnet großes Interesse: Mehr als 130 Aussteller haben sich angemeldet, um ihre Angebote und Leistungen den engagierten haupt- und ehrenamtlichen Kongressteilnehmern zu präsentieren. Einige wenige Ausstellungsstände sind noch buchbar. Details: www.leitungskongress.de

„ZEITRAUM“ Erstmals wird es beim Kongress einen großzügigen „Raum der Stille“ geben, den „Zeitraum“. Dorthin können sich die Teilnehmer während der Konferenz zurückziehen, um Gehörtes zu verarbeiten, zu beten – allein oder mit dem eigenen Team. Von einer Künstlerin gestaltet, wird es dort verschie-

LEITUNGSKONGRESS 2012 6.000 ANMELDUNGEN – GROSSE ERWARTUNGEN E STIG GÜN N BIS E R H Ü GEB

.2011 15.12T ANMELDEN JETZ

dene Stille-Bereiche geben: mit ausdruckstarken Bildern und Plastiken, Wänden mit der Möglichkeit Eindrücke festzuhalten, Hörstationen mit ausgewählten Bibeltexten, ein Angebot das Abendmahl einzunehmen und vieles mehr.

LOBPREIS MIT LOTHAR KOSSE UND MATT LUNDGREN Gemeinsam mit Matt Lundgren, dem Worship-Leiter der Willow-Gemeinde, wird Lothar Kosse die Anbetungszeiten beim Kongress leiten. Kosse zählt zu den bekanntesten christlichen Künstlern im deutschsprachigen Raum. Als Gitarrist, Komponist und Produzent hat er auf über hundert CDs nationaler und internationaler Künstler mitgewirkt. Kosse: „Ich wünschte, dass wir einmal mehr entdecken, wie befreiend es ist, wenn wir Gott über den Weg laufen. Gott ist so real, so unmittelbar freundschaftlich, überhaupt nicht so weit weg wie wir immer glauben.“

US-TEAM IN STUTTGART Wie bei vielen Willow-Kongressen, werden auch in Stuttgart rund 20 ehrenamtlich Mitarbeitende aus der Willow-Gemeinde in South Barrington vor Ort sein. Die Ehrenamtlichen, die ihre Reisekosten selbst tragen und sich extra Urlaub nehmen, sehen ihren Ordner-Einsatz als Dienst für die deutschen Gemeinden und beten regelmäßig für unser Land.

PRAKTIKANT/IN GESUCHT Für den Leitungskongress in Stuttgart sucht Willow Creek Deutschland ab sofort bis Anfang Februar eine/n Praktikant/ in. Die Tätigkeiten beinhalten organisatorische Aufgaben bei der Kongressvorbereitung, wie auch bei der Veranstaltung selbst. Verantwortungsbewusstsein, eigenständiges Arbeiten, organisatorisches Geschick und Teamfähigkeit sind für das Praktikum nötig. Weitere Infos: Stefan Bieber, Willow Creek Deutschland. Telefon: 0641.98437-15 | E-Mail : biebers@willowcreek.de

T

  Gotthard Westhoff

  Thommy Mardo

KONGRESSE 9


WAS IST EIGENTLICH DAS WILLOW CREEK NETZWERK? EINE EINLADUNG

VON JÖRG AHLBRECHT Seit fast zwanzig Jahren ist Willow Creek weltweit tätig, um Kirchen und Gemeinden dabei zu unterstützen, wirkungsvolle Gemeinde Jesu zu sein. Wir glauben, dass die Ortsgemeinde durch die Kraft Jesu, die in ihr wirkt, die Hoffnung der Welt ist. Die Gemeinde spielt die zentrale Rolle in Gottes Plan. Durch sie will Gott zerbrochenes Leben heilen und die Hoffnung der Menschen wiederherstellen. Ausgehend vom Missionsbefehl in Matthäus 28 sollen Menschen in die lebensspendende Nachfolge Jesu finden. Der Sinn des Willow Creek Netzwerkes ist dabei, Sie in Ihrer gemeindlichen Mitarbeit, wie auch Ihre Gemeinde als ganzes zu stärken. Das geschieht, indem wir Ihnen verändernde Erfahrungen, erprobte Materialien und einen horizonterweiternden Austausch zugänglich machen. Dazu dienen die vier Schwerpunkte von Willow Creek Deutschland/Schweiz: KONGRESSE, NETZWERK, RESSOURCEN und TRAINING. Sie helfen: •  Ihre Leidenschaft und Befähigung zum Nachfolger Jesu weiterzuentwickeln •  Ihr Verständnis von Gott in Ihrer Situation zu schärfen •  Erprobte Lösungen zu entdecken, mit denen Gott welt- weit sein Reich baut •  Materialien anzubieten, die zu Ihrer individuellen Situation passen •  Verschiedene Formen des Trainings auf unterschied lichen Kanälen anzubieten •  Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, um von- und miteinander zu lernen

Das Willow Creek Netzwerk ist für die Gemeinden gedacht, denen es ein Anliegen ist, aus Gott fernen Menschen völlig hingegebene christuszentrierte Nachfolger zu machen. Darum laden wir Sie ein, Teil dieses weltweiten Netzwerkes zu werden. Zum Netzwerk gehören derzeit Kirchen aus über 80 Denominationen aus jedem Winkel der Welt. Wir laden Sie ein, dabei zu sein bei dieser großartigen Bewegung, durch die Gott vieles in seiner Kirche neu belebt. Nehmen Sie Teil und geben Sie Teil an dem, was Gott bei Ihnen vor Ort tut. Wir würden gerne davon hören, was bei Ihnen geschieht – denn das Netzwerk sind auch Sie und Ihre Gemeinde. WIE KÖNNEN SIE TEIL DES NETZWERKS WERDEN? Eine Möglichkeit ist, Willow-Partner zu werden – als Einzelperson (50 €/Jahr), als Hauptamtlicher (100 €) oder als ganze Gemeinde (200 €). Im Austausch für den jährlichen Beitrag, mit dem Sie die Arbeit unterstützen, gewährt Willow Creek Nachlässe für Kongresse, Trainingsangebote und ausgewähltes Material. Darüber hinaus möchten wir eine Gebetsarbeit aufbauen, ein Team von finanziellen Unterstützern suchen und den Pool der ehrenamtlichen Helfer bei Kongressen ausweiten.

T  Jörg Ahlbrecht ist verantwortlich für Training und Ressourcen bei Willow Creek Deutschland

i  Informationen und Anmeldung zum Willow-Netzwerk: www.willowcreek.de/partnerschaft   Constanze von der Goltz NETZWERK 11


WIE DER GOTT­ES­­DIENST, SO DIE GEMEINDE

SHARON IRVING GEHÖRT ZU DEN VIELSEITIGSTEN TALENTEN DER WILLOW-CREEK-GEMEINDE. SIE KOMMUNIZIERT NICHT NUR DURCH AUSDRUCKSSTARKEN GESANG. AUS IHRER FEDER STAMMEN AUCH VIELE KREATIVE GOTTESDIENSTBEITRÄGE, LIEDER, GEDICHTE UND CLIPS. UND SIE VERBREITET STETS EINE GESUNDE PORTION „HEILIGEN SCHALK“, WIE SIE ES FORMULIERT.

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Willow Creek gilt hierzulande immer noch als Synonym für Gästegottesdienste. Dabei hat die Gemeinde schon 2008 die Aufteilung in den „Seeker Service“ (Gottesdienst für Suchende) am Wochenende und den „Midweek Service“ (Gottesdienst für Gemeindeglieder) während der Woche, nach dreißig Jahren beendet. Seitdem versucht man in einem Gottesdienst alle anzusprechen: Menschen, die den Glauben entdecken wollen, wie auch Christen, die im Glauben wachsen möchten. Über diese Herausforderung ein Gespräch mit Bill Hybels und zwei seiner musikalischen Leiter: Aaron Niequist und Matt Lundgren.

WIE KÖNNEN MENSCHEN IM GOTTESDIENST GOTT BEGEGNEN? Aaron Niequist: Menschen kommen in ganz unterschiedlicher Verfassung. Deshalb versuche ich sie auf unterschiedliche Weise direkt mit Gott in Verbindung zu bringen. Ich will nicht alles vorgeben, sondern sie herausfordern: Was möchtest du Gott jetzt sagen? Wir Lobpreisleiter sind eigentlich Vermittler zwischen Mensch und Gott. Bill Hybels: In einem Gottesdienst haben wir an alle Besucher eine Karte und einen Stift ausgeteilt. Wir forderten sie auf, während eines Musikstücks das aufzuschreiben, was sie Gott am liebsten sagen würden. Anschließend sollten sie es ihm leise vorlesen und so das Beten auf eine andere Weise ausprobieren. Aaron: Ich erinnere mich, Bill, dass du sagtest: „Wenn ihr noch nicht regelmäßig mit Gott sprecht, schreibt einfach das auf: Gott, ich weiß nicht, wie ich mit dir reden soll.“ Leider wird Anbetung oft nur mit Singen gleichgesetzt. Dabei gibt es so viele Ausdrucksformen. KÖNNT IHR EINSCHÄTZEN, OB ETWAS IM GOTTESDIENST MENSCHEN ANGESPROCHEN HAT? Matt Lundgren: Oft hören wir: „Der Gottesdienst war super.“ Aussagekräftigere Antworten bekommt man, wenn man nachfragt: „Was genau hat dich angesprochen?“ Die Leute fühlen sich meistens in den persönlichen Momenten am tiefsten berührt. Bill: In einem Gottesdienst hat jemand aus unserem Theaterteam auf eine durchsichtige Acrylwand Symbole gemalt, die unsere Sünden symbolisieren. Dann hat er sie mit einem Lösungsmittel entfernt. Man konnte richtig sehen, wie das Lösungsmittel die Farbe aufgelöst hat; das hat das Abwaschen der Sünden ganz deutlich gemacht. Dann habt ihr zu den Besuchern gesagt: Jetzt habt ihr die Gelegenheit, mit Gott über eure Sünden zu sprechen. Stellt euch dabei vor, wie sie durch die Kraft des Gekreuzigten verschwinden. Auf der Leinwand stand in großen Lettern Jesaja 1,18: „Selbst wenn eure Sünden scharlachrot sind, sollen sie schneeweiß werden.“ Das war sehr eindrücklich. SICHERLICH HAT AUCH MAL ETWAS NICHT FUNKTIONIERT. Matt: Meistens lag es daran, dass ich etwas getan oder gesagt habe, das nicht mir entsprach. Dann wurde es unglaubwürdig und unecht, sodass auch die Gottesdienstbesucher sich nicht einklinken konnten. Bill: Einmal sollten die Besucher etwas aufschreiben und zu einem Kreuz an der Bühne bringen. Wir haben uns völlig verkalkuliert, wie viele Leute das tatsächlich machen. Es gab lange Warteschlangen und es hat extrem viel Zeit gekostet. Dadurch hatte die gute Idee einen Teil ihrer Kraft verloren.

WIE WERDEN MENSCHEN IM GOTTESDIENST INNERLICH EINBEZOGEN? Matt: Wir fragen uns: Wie können Menschen neu über Altbekanntes nachdenken? Wie können sie sich selbst in neuem Licht sehen, wie können sie etwas neu empfinden? Ich glaube, dass viele Menschen während der Woche weder richtig lachen noch weinen. Sie erleben kaum tiefe Gefühle. Dennoch sind wir als emotionale Wesen geschaffen. Das versuchen wir in den Gottesdienst zu integrieren, ohne es überzubetonen. WELCHE MÖGLICHKEITEN HABEN GEMEINDEN MIT GERINGEN RESSOURCEN? Matt: Die besten Ideen entstehen, indem man sich austauscht. Sie haben nichts mit Ressourcen zu tun. An einem Adventsgottesdienst hatte eine unserer Sängerinnen zu Begin der Lobpreiszeit eine einzelne Kerze auf der Bühne angezündet, die dann in Großaufnahme auf der Leinwand eingeblendet wurde. Allein der Anblick dieser schlichten Kerze hat dazu beigetragen, dass jeder im Saal innerlich heruntergefahren ist und bei der Sache war. WAS IST DER SCHWIERIGSTE TEIL DES KREATIVEN PROZESSES? Bill: Wenn man mit einem kleinen Team an 52 Sonntagen großartige Gottesdienste gestalten will. Man kann sich ausrechnen, wie viele großartige Ideen nötig sind. Das überfordert jeden. Hinzu kommt, dass Künstler sich schwer tun, ihren kreativen Kreis zu vergrößern. Aber es gibt in jeder Gemeinde viele kreative Menschen, die ihre Ideen gerne einbringen würden. Das muss nur organisiert werden. Ich hatte mal Börsenmakler, Hausfrauen, Lehrer und andere eingeladen, um von ihnen Predigtthemen und Ideen zu erhalten. Die Kreativität dieser Leute hat mich schier umgehauen. Warum sind die so kreativ? Weil sie das nicht für 52 Sonntage im Jahr machen müssen! Wer Gottesdienste plant, sollte solche Leute hin und wieder einladen, ihnen eine Pizza spendieren und dann Ideen entwickeln. Aaron: Wir tauschen uns regelmäßig über eigene Erlebnisse aus, und spinnen diese Fäden als Idee weiter. WIE WICHTIG IST ES, DEN PASTOR MIT EINZUBEZIEHEN? Matt: Wenn der Pastor denkt, dass der erste Teil des Gottesdienstes nur die Aufwärmphase für seine Predigt ist, sind Spannungen vorprogrammiert. Gott kann und will durch jedes Element im Gottesdienst Menschen weiterbringen. Bill: Die Rolle von Gottesdiensten wird unterschätzt. Sie sind entscheidend, wie es um eine Gemeinde bestellt ist. Wenn im Gottesdienst Gottes Kraft gespürt wird, wenn dort Leben verändert werden, wenn wir entdecken, wir er unter

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GOTTESDIENST-PROGRAMMLEITERIN CORINNE FERGUSON (LI.) IM GESPRÄCH MIT SHARON IRVING BEI DER PROBE

uns wirkt, dann prägt das die gesamte Gemeinde. Es hat Auswirkungen auf alle Arbeitsbereiche. Wenn Gottesdienste diese Schlüsselrolle haben – kann dann ein Pastor mit jemand besserem seine Zeit verbringen, als mit den Leuten, die dem Gottesdienst die Form geben? Für mich hat dieses Team eine zentrale Rolle. Darum will ich keine flüchtigen Beziehungen zu diesem Team. Wenn ich eine super Predigt halte, die halbe Stunde davor aber oberflächlich war, bringt das keinem was. Oder andersrum: Wenn die Jungs eine intensive Lobpreiszeit gestemmt haben, aber der Gottesdienst durch meine Predigt an Höhe verliert, ist das auch schlecht. Die besten Gottesdienste sind die, in denen Gott schon am Anfang „loslegen“ kann, man auf eine Reise mitgenommen wird, die an einem Höhepunkt endet. Dann unterscheidet man nicht mehr zwischen dem Prediger, dem Lobpreis-, Technik- oder Videoteam. WIE VIEL FREIHEIT GEBT IHR DEM LOBPREISLEITER ODER PASTOR, SPONTAN ZU REAGIEREN? Bill: In den letzten Jahren haben wir versucht, mehr Freiraum zu geben. Dieses Hören auf Gott muss man einüben. Wenn wir die Gottesdienste planen und hörend beten, bitte ich unsere Lobpreisleiter manchmal, ein oder zwei Optionen in der Hinterhand zu haben, weil es passieren könnte, dass wir nicht sofort zur Predigt übergehen. Wenn wir im Gottesdienst diesen Punkt dann tatsächlich erreichen, haben wir Optionen für ein paar Eventualitäten. WIE WICHTIG SIND KONKRETE ANLEITUNGEN IM GOTTESDIENST? Bill: Ich habe mal eine kleine Gemeinde besucht, in der eine ältere Dame auf einer kaputten Orgel ein Lied vortrug. Am Schluss spielte sie noch etwas weiter und deutete an, dass nun jeder die Möglichkeit habe, Gott im Gebet seine Sorgen

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zu bringen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt ein Menge Druck. Das brachte ich Gott in dem Moment und spürte anschließend, wie mir die Last abgenommen wurde. Es waren höchstens 35 Leute im Gottesdienst und die Frau war nicht das Supertalent. Aber sie hatte einen Freiraum für den Heiligen Geist geschaffen. Da war kein Pastor beteiligt. Manchmal müssen wir weniger reden und weniger singen, nur die Rahmenbedingungen schaffen – und dann zur Seite treten, damit Gott wirken kann.

T  Bill Hybels ist Gründer und leitender Pastor der Willow CreekGemeinde in South Barrington bei Chicago. Von den Anfängen im Kino bis heute zählen Gottesdienste, die Menschen bewegen und begeistern, für ihn zum A und O einer wirkungsvollen Gemeinde.  Matt Lundgren tourte als Saxophonist durch kleine Jazz-Clubs und große Arenen. Seit einigen Jahren ist er einer der Musikleiter in den Willow-Gottesdiensten. Beim Leitungskongress in Stuttgart ist er mit der Willow-Band dabei.  Aaron Niequist ist in der Willow-Jugendgruppe aufgewachsen. Dann zog es ihn in die Gemeinde von Rob Bell, wo er die musikalische Leitung der Gottesdienste übernahm. Über seine Heirat mit der Hybels-Tochter Shauna kam er zurück zu Willow.   Willow Creek Association  Das ungekürzte Gespräch erhalten Sie im Willow-Audiojournal als Download: www.willowshop.de


Wasser, Seife, Medizin, Essen, ein Dach über dem Kopf? Selbstverständlich! Leider nicht für alle auf der Welt, sondern für die meisten nicht vorhanden.

AUS DANKBARKEIT

KÖNNEN WIR MIT ANDEREN

IM NAMEN JESU TEILEN, DAMIT AUCH SIE GENUG ZUM LEBEN HABEN.

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GEMEINDE ALS LEBENSRETTER

WIE GEMEINDEN SICH UND IHR ANLIEGEN SINNVOLL VERMITTELN KÖNNEN. VON ANDREAS JUNGE Ein Grundprinzip von Werbung ist: Nur wer verstanden hat, worum es geht, kann es anderen verständlich machen. Nur wer selbst überzeugt und begeistert ist, kann andere begeistern. Das gilt auch für Gemeinde. Wer und was ist „Gemeinde“? Für wen ist sie da? Darüber ist viel nachgedacht, geschrieben und gesprochen worden – auch auf Willow-Kongressen. Mich hat vor einigen Jahren die pointierte Frage von Bill Hybels elektrisiert: Was würde deiner Stadt fehlen, wenn es deine Gemeinde nicht gäbe? Fest steht: Die Gemeinde ist die einzige Organisation, die von Gott selbst ins Leben gerufen wurde. Keine andere Autorität der Welt steht so unter seinem Schutz und in seinem Auftrag, Leben zu retten. Und ist damit Hoffnung für diese Welt. Der Theologe Karl Barth hat es so formuliert: „Die christliche Gemeinde ist nicht von ungefähr, nicht aufs Geratewohl, sondern mit einem ganz bestimmten Auftrag in die Welt gesendet. Sie ist nicht vor ihrem Auftrag da, um ihn dann erst zu bekommen. Und sie ist nicht ohne ihn da, so dass die Frage, ob sie ihn habe und auszuführen habe oder nicht, je offen sein könnte. Sie ist ja eben für die Welt da.“

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Manchmal hilft es, sich das plastisch vorzustellen. Wenn Ihre Gemeinde ein Schiff wäre, was für ein Schiff wäre es? Ein Kreuzfahrtschiff auf großer Fahrt? Da ist es nicht so wichtig, wo man ankommt. Es geht vor allem darum, dass die Reise angenehm und unterhaltsam ist, der Service an Bord gut, die Mannschaft sympathisch, die Musik begeistert, und die Kinder versorgt sind, dass ein laues Lüftchen weht, es aber nicht zu stürmisch wird. Oder wäre Ihre Gemeinde eher ein Seenot-Rettungskreuzer, den auch Wind und Wetter nicht vom Kurs abbringen? Der eine Mannschaft hat, die gut ausgerüstet ist; die um ihre Mission weiß: sich mit ganzer Kraft dafür einzusetzen, Leben zu retten. Die Bibel macht deutlich, dass die Gemeinde Gottes Lebensrettungs-Organisation ist. Werbung kann Gemeinde unterstützen, diesen Auftrag zu erfüllen. Dabei geht es nicht darum, die Ausstattung eines Kreuzfahrtschiffes zu optimieren, die Farbe der Speisekarten und Veranstaltungsflyer dem aktuellen Trend anzupassen und alles etwas frischer zu gestalten. Eine Gemeinde braucht nicht zuerst ein neues Signet, aufgefrischte Briefbögen und bunte Flyer, sondern liebende Herzen und offene Arme für die Menschen in ihrem Umfeld. Werblich kann man dies die Zielgruppe nennen. Denken Sie von dieser Zielgruppe her. Gehen Sie auf die Nöte, Fragen und Sehnsüchte der Menschen in Ihrer Nähe ein. Statt mit vorgefertigten Antworten und Programmen auf diese Menschen zuzugehen, versetzen Sie sich zunächst in die Lage, die Köpfe und Herzen dieser Menschen. Ist dieser Schritt vollzogen, benötigt Ihre Gemeinde die richtigen Kommunikations-Werkzeuge, die helfen, ihren Auftrag zu erfüllen. Dabei spielt zunächst das Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. Wie nimmt man Ihre Gemeinde „von außen“ wahr? Zu einem Erscheinungsbild gehören das Signet als Erkennungszeichen, manchmal ein Slogan, Farben, Schriften und Bilder.


außen (Fans). Stellen Sie sich vor, in einer Bundesligamannschaft würde jeder Spieler im privaten Freizeit-Dress aufs Spielfeld laufen … Wie ist das bei Ihrer Gemeinde? Nutzen Ihre Einzel-Veröffentlichungen die Chance, als „Mannschaft“ aufzutreten – oder ist die „individuelle Note“ wichtiger? Hierin spiegelt sich immer auch die Persönlichkeit, die Identität eines Unternehmens wider. Man spricht deshalb von der „Corporate Identity“, der Unternehmens-Identität. Ersetzen wir das Wort „Corporate“ einfach durch „Gemeinde“. In dem Zusammenhang gibt es weitere Begriffe, die aus der Werbung kommen, sich aber durchaus auch auf Gemeinde übertragen lassen.

GEMEINDE-IDENTITÄT

WIEDERSEHEN MACHT FREUDE Gegenüber Neuem sind Menschen von Natur aus neugierig, aber auch skeptisch und zurückhaltend. Ob Bilder, Gesichter, Töne, Stimmen, Musik, Geruch oder Geschmack: Erst das „Wiedererkennen“ macht Freude. Forschungen zur Wahrnehmung zeigen, dass mindestens sechs bis acht Impulse nötig sind, um etwas überhaupt bewusst wahrzunehmen. Wenn Werbung funktionieren soll, muss sie auf Wiedererkennen setzen. Je leichter sich etwas einprägt, desto besser. Es kommt darauf an, dass die Menschen, die Sie erreichen wollen, Sie wiedererkennen – auf Anzeigen und Plakaten, im Internet und am Gebäude, im Gemeindebrief und auf Einladungszetteln. Machen Sie Menschen die Freude und lassen sie sich „wieder sehen“.

Sie umfasst u. a. Geschichte, Werte, Anschauungen, Ideen, Atmosphäre, Charakter, Pläne, Stärken und Schwächen. Schauen Sie sich diese Bereiche in Ihrer Gemeinde einmal genau an und entdecken Sie so die Persönlichkeit Ihrer Kirche oder Gemeinde. Wer sich darauf einlässt, wird einen Prozess in Gang setzen, der Gemeinde nicht nur beschreibt, sondern auch verändert. Denn wenn eine Gemeinde sich über das Ziel ihrer Arbeit Gedanken macht, wird sie auch Wege überlegen, es zu erreichen. Die Identität oder Persönlichkeit Ihrer Kirche oder Gemeinde drückt sich auch in der Gemeinde-Kommunikation aus. Dazu gehören alle Werbemittel- und Maßnahmen, mit denen sie sich an die Öffentlichkeit, aber auch an die eigenen Mitglieder wendet: Gemeindebrief, Einladungsflyer, Webseite, Schaukasten, Schilder und Schriftzüge am Haus, Briefpapier, Protokolle und dergleichen. Wie tritt Ihre Gemeinde in der Öffentlichkeit auf? „Wiedererkennbar“ oder „unauffällig“? Wie können Sie Vertrauen wachsen lassen? Wenn Sie sich diese und ähnliche Fragen zuerst selbst stellen und dann auch den Menschen in Ihrem Umfeld, können Sie die beiden „Antwortprofile“ miteinander abgleichen. Sie sehen dabei sehr gut, an welchen Stellen Ihre Wahrnehmung eher Wunschdenken als Realität ist.

WIEDERERKENNBAR, WEIL EINHEITLICH Das heißt nicht, dass der Prospekt für den Kindernachmittag genauso aussehen muss, wie der für den Weihnachtsabend im Seniorenkreis. Es gilt, auf die Zielgruppe der jeweiligen Veranstaltung einzugehen – aber dabei den gemeinsamen Absender erkennbar werden zu lassen. So können sich die einzelnen Maßnahmen und Mittel gegenseitig unterstützen und müssen nicht jeder für sich um Aufmerksamkeit ringen. Mehr noch: Veranstaltung A kann davon profitieren, dass Gruppe B seit Jahren gute Arbeit macht und Vertrauen erworben hat.

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 Andreas Junge ist Dipl.-Designer und leitet die Agentur jungepartner im Ruhrgebiet. Ehrenamtlich engagiert er sich als Ältester und für die Öffentlichkeitsarbeit in der Freien ev. Gemeinde Witten.   Oliver Schwartz

EINHEITLICH MACHT STARK Dass Einheitlichkeit nicht nur wiedererkennbar macht, sondern auch ein „Wir-Gefühl“ erzeugt, sieht man bei Teams mit gleicher Kleidung wie Notärzte, Polizei, Sportmannschaften oder Reisegruppen. Das gilt nach innen (Identität) wie nach

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DIE FRAGE DER IDENTITÄT VON GOTTHARD WESTHOFF

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Jesus sitzt mit seinen zwölf Jüngern zusammen. Plötzlich fragt er in die Runde: „In der letzten Zeit habt ihr euch öfter unters Volk gemischt; was sagen die Leute eigentlich, wer ich sei?“ Eifrig berichten die Jünger, was sie über Jesus aufgeschnappt haben: „Manche halten dich für Johannes den Täufer“, sagt jemand. „Manche halten dich für Elia“, entgegnet ein anderer.“ „Einige halten dich für Jeremia oder einen der Propheten“, weiß ein dritter zu berichten.

Nach 15 Jahren Kongresstätigkeit hat Willow Creek Deutschland/Schweiz sich ebenfalls und neu die Frage gestellt: Wie wird Willow im Land wahrgenommen? Wie nehmen wir uns selbst wahr? Was ist unser Auftrag für die nächste Etappe? Ein längerer Prozess mit vielen Gesprächen innerhalb und außerhalb der eigenen Reihen wurde eingeläutet. Auch wenn dieser Prozess noch nicht vollkommen abgeschlossen ist, ist eine frische Fokussierung der Arbeit und Vorgehensweise entstanden.

Da unterbricht Jesus die muntere Antwortrunde und spitzt die Frage zu: „Und ihr“, fragt er, „für wen haltet ihr mich?“ Natürlich wusste Jesus haargenau, was jeder einzelne in der Runde über ihn dachte. Das kann also nicht der wahre Grund für seine Frage gewesen sein. Auch war er sich seiner eigenen Position vollkommen sicher und bedurfte keiner verbalen Streicheleinheiten von seinen Nachfolgern, was seine Stellung anging. Warum stellt er also die Frage, was seine Jünger über ihn dachten?

THE LOCAL CHURCH IS THE HOPE OF THE WORLD – die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt. Das ist nicht nur seit mehr als 35 Jahren das Credo des Willow-Creek-Gründers Bill Hybels, es ist die Botschaft des Neuen Testaments: Die Gemeinde ist der „Leib“ von Jesus Christus. Er soll in Jesu Namen auf Erden dessen Botschaft in Wort und Tat proklamieren. Die Gemeinde in ihrem gottgegebenen Auftrag zu unterstützen, immer umfassender tatsächlich diese Hoffnung zu sein und zu leben, das betrachtet Willow Creek Deutschland/Schweiz als seine gottgegebene Aufgabe: durch Kongresse, Netzwerk, Training und Ressourcen.

Ich vermute, die Frage war unmittelbar für seine Jünger gedacht. Seit geraumer Zeit waren sie mit Jesus unterwegs. Sie hatten seine Worte gehört. Seine Taten gesehen. Seine Wunder erlebt. Es war der Punkt gekommen, an dem jemand zum Ausdruck bringen musste, wem sie da eigentlich folgten. Und alle sollten es hören. Wenn diese Frage unbeantwortet bleiben, wenn in diesem Punkt Unklarheit herrschen würde, würden die Jünger nie in der Lage sein, ihren herausfordernden Dienst auf lange Sicht auszuüben. Das wusste Jesus. Ihm war klar, wie wichtig eine präzise Wahrnehmung, ein klares „Markenzeichen“, eine fest umrissene Identität ist. KLARHEIT BRINGT FOKUS Jede der Zukunft zugewandte Gemeinde oder Organisation wird früher oder später auch fragen: „Was sagen andere eigentlich über uns?“ Und: „Was sagen wir selbst über uns?“ Ehrliche Antworten auf diese Fragen führen immer zu großer Klarheit und neuem Fokus. Das Diffuse, Schwammige, Unberechenbare schwindet. Klarheit über die eigene Identität hilft jeder Gemeinde oder Organisation, die eigene „Marke“, den eigenen Auftrag zu schärfen, die eigenen Werte zu klären und mit neuer Präzision der eigenen Zielgruppe zu begegnen.

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Die Folge daraus: Willow kommuniziert klar sein Anliegen, sein „Markenzeichen“. Eine „Marke“ ist mit einem Versprechen vergleichbar, das man seinen Kunden oder einer Zielgruppe gibt. Ein Versprechen, das sich im Laufe der Zeit durch beständige Kommunikation und das konsequente Einhalten der „Zusagen“ bestätigt. Schon das Lesen oder Hören eines Markennamens – sei es ein Produkt, eine Organisation oder eine Gemeinde – sollte beim Leser oder Zuhörer sofort eine Reihe von Erwartungen auslösen hinsichtlich der Identität, Qualität oder Zielsetzung, die hinter der „Marke“ steht. Ein gründlicher Blick in die eigene Organisation oder Gemeinde ist wichtig, um sicherzustellen, dass das, was man sich auf seine Fahnen geschrieben hat, auch wirklich umgesetzt wird. Um sein Anliegen im deutschsprachigen Europa zu vermitteln, wird Willow Creek Deutschland/Schweiz von der Agentur „gobasil“ aus Hamburg und Hannover unterstützt. Für das WILLOW MAGAZIN nehmen die kreativen Wasserläufer Sie mit auf einen kleinen Ausflug durch das „Making of“:

T  Gotthard Westhoff ist Mitarbeiter von Willow Creek Deutschland.


willow – Weide {f} creek – Bach {m} – Flüsschen {n} – (kleine) Bucht {f}

THE LOCAL CHURCH IS THE HOPE OF THE WORLD

WELTWEITE WELLE 12. Oktober 1975, Palatine, Illinois, USA: Der weltweit erste Willow Creek Gottesdienst findet im örtlichen „Willow Creek Movie Theater“ statt, gestaltet von Bill Hybels und seinen Weggefährten. Die neu gegründete Kirche wächst, es folgen diverse Ortswechsel, das Kino bleibt jedoch bis heute Namenspatron. Im Jahr 1996 erreicht „die Welle“ Deutschland mit dem ersten deutschsprachigen Kongress in Hamburg mit 4.500 Teilnehmern. Im Jahr 1999 findet der erste Kongress in der Schweiz statt. Auch das Logo wandelt sich im Laufe der Jahre. Die aktuelle grafische Überarbeitung rückt das bekannte, wellenförmige W-Signet in den Mittelpunkt. Der Schwung bleibt, das Signet wird stärker und gleichzeitig kompakter, der Willow-Schriftzug integriert sich.

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Wieviele WillowGemeinden gibt es in Deutschland und der Schweiz? Eine Drei Keine

Richtig – es gibt keine „Willow Creek Kirchengemeinde“ in Deutschland und der Schweiz. Willow Creek D /CH trägt seit über 15 Jahren dazu bei, dass haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in ihren Ortsgemeinden ihre Berufung entdecken, ihr Potential entfalten und als gesunde Kirchengemeinden der Gesellschaft mit Glaube, Hoffnung und Liebe begegnen. Als eigenständiger Zweig des weltweiten Netzwerks der Willow Creek Association ist Willow Creek D/CH landesweit und weltweit im Austausch mit geistlichen Leitern, Führungspersonen, Autoren, Kirchengemeinden und christlichen Werken. Seit 1996 wächst das Netzwerk von interessierten Leitern, engagierten Mitarbeitern und Diakonen verschiedener Denominationen in Deutschland und der Schweiz. Es gibt hierzulande also keine Willow Creek Kirchengemeinde, und doch unzählige Gemeinden, haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende, die von den Impulsen aus dem Willow Netzwerk inspiriert und ermutigt wurden.

EINE VISION, VIER ARBEITSFELDER Die Vision einer gottgetragenen und einanander in christlicher Nächstenliebe verpflichteten Gesellschaft findet sich in allen Arbeitsfeldern wieder: KONGRESSE ermöglichen den fachlichen Austausch, persönliche Begegnungen und die Bildung und Stärkung von NETZWERKEN mit Gleichgesinnten. RESSOURCEN bieten praktische Hilfestellungen und geistliche Inspiration in diversen Medienformaten, von Buch bis DVD. Die TRAININGS – Seminare, Workshops, Vorträge und Coachings – ermöglichen eine individuelle und intensive Auseinandersetzung mit Berufung, Professionalität und Vision im Team vor Ort.

KONGRESSE NETZWERK RESSOURCEN TRAINING Sind sie bei facebook? Dann kennen Sie die Prozedur: Schauen Sie auf der Willow-Fanpage vorbei, drücken Sie uns den Daumen und bleiben Sie immer up-to-date:

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Mein Ziel erreichen mit…

Coachingausbildung EASC

Widerstehen Sie niemals der Qualität! Erweitern Sie Ihre Coachingkompetenz für Ihre Beratungs- und / oder Führungstätigkeit nachhaltig. Sichern Sie sich gleichzeitig das begehrte EASC-Zertifikat. Nächster Ausbildungsstarts: März 2012 4progress GmbH | Oristalstrasse 58 | 4410 Liestal | Telefon +41 (0)79 640 93 23 mail@4progress.ch | www.4progress.ch | www.4progress.eu

VARIATION UND WIEDERERKENNBARKEIT: DAS NEUE CORPORATE DESIGN www.wIllowcREEk.DE

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MUSTER-kongRESS 2010

MUSTER-kongRESS 2010

MUSTER-kongRESS 2010

MUSTER-kongRESS 2010

KONGRESSTITEL

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KONGRESSTITEL

6.–8. MonAT 2010

6.–8. MonAT 2010

6.–8. MonAT 2010

6.–8. MonAT 2010

Name Sprecher Eins Name Sprecher Zwei Name Sprecher Drei

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Name Sprecher Drei

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Name Sprecher Fünf

Name Sprecher Sechs

Name Sprecher Sechs

und weitere

RERATT/ STÖDERAB

ANMEL RINfO SONDE

und weitere

RERATT/ STÖDERAB

RERATT/ STÖDERAB

MUSTER-AREnA In MUSTERSTADT

ANMEL RINfO SONDE

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MUSTER-AREnA In MUSTERSTADT

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STÖRER

ATT/ DERAB ANMEL RINfO SONDE

MUSTER-AREnA In MUSTERSTADT

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MUSTER-kongRESS 2010

MUSTER-kongRESS 2010

KONGRESSTITEL

Kongress- / Veranstaltungsart

MUSTER-kongRESS 2010

6.–8. MonAT 2010

6.–8. MonAT 2010

KONGRESSTITEL

Kongress- / Veranstaltungstitel

Kongress- / Veranstaltungs-Keyvisual, Grafik, Foto

Name Sprecher Eins

Kongress-Sprecher /-info

Name Sprecher Zwei

Name Sprecher Zwei

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Name Sprecher Drei

Name Sprecher Vier

Name Sprecher Vier

Name Sprecher Fünf

Name Sprecher Fünf Name Sprecher Sechs

und weitere

und weitere

Name Sprecher Eins Name Sprecher Zwei

Kongress-Sprecher /-info

Name Sprecher Drei

Name Sprecher Sechs

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6.–8. MonAT 2010

TAgESkonfEREnz

Kongress-Sprecher /-info

Name Sprecher Eins

KONGRESSTITEL

Kongress- / Veranstaltungsdatum

Name Sprecher Drei

KONfERENZ TITEL

Name Sprecher Vier

fR 29. okTobER 2010

Name Sprecher Fünf Name Sprecher Sechs und weitere

Zwei Tageskonferenzen mit ER STÖR

RABATT/ ANMELDE NfO SONDERI

Sprecher Eins und Sprecher Zwei

MUSTER-AREnA In MUSTERSTADT

Din A 5

STÖRER

ATT/ DERAB ANMEL RINfO SONDE

RERATT/ STÖDERAB

MUSTER-AREnA In MUSTERSTADT

ANMEL RINfO SONDE

MUSTER-AREnA In MUSTERSTADT

DüSSElDoRf

Kongress- / Veranstaltungsort Din Lang Flyer

Aktuell befindet sich das Corporate Design von Willow Creek D/CH in einem umfassenden Erneuerungsprozess. Sie haben es an der einen oder anderen Stelle sicher schon bemerkt. Ende letzten Jahres war die Werbung für den JugendplusKongress „MIND THE GAP“ die erste sichtbare Ausprägung des neuen Konzepts. Im Februar wurde der neue Messestand beim Kongress christlicher Führungskräfte enthüllt und seit dem Frühjahr 2011 dreht sich das „Worauf kommt es an?“Mobileé als Keyvisual für den Leitungskongress 2012 in Print und im Web. Die graphische Umstellung des Newsletters „WillowNews“ ist ein weiterer Schritt der „digitalen Erneuerung“.

Auch die Webseite www.willowcreek.de wird hinter den Kulissen intensiv überarbeitet, neu strukturiert und inhaltlich aktualisiert. Im Bereich Print halten Sie die jüngste Neuerung soeben in Ihren Händen. Danke für Ihr Interesse – wir wünschen Ihnen viel Mut, Ideenreichtum, Teamgeist und Ausdauer bei anstehenden Veränderungen und Neuanfängen. Bleiben wir in Bewegung, bewegt von Gott.

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  Text & Illustration: gobasil

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SEHEN, WAS ENTSTEHEN KANN WIE IHRE SPENDE AN WILLOW CREEK DIE ZUKUNFT VON GEMEINDEN VERÄNDERN KÖNNTE VON KARL-HEINZ ZIMMER

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Sicher kennen Sie das Bild von den drei Steinmetzen. Jeder behaut einen Stein. Obwohl alle das gleiche tun, sagt der eine: „Ich behaue einen Stein.“ Der zweite: „Ich arbeite an einem Spitzbogenfenster.“ Der dritte: „Ich baue eine Kathedrale.“ Alle tun das Gleiche, aber jeder hat etwas anderes vor Augen. Die Sichtweise entscheidet letztlich über Motivation, Engagement und darüber, wie erfüllend das ist, was wir tun. Dieses Bild möchte ich gerne übertragen, um mit Ihnen über Spenden zu reden. Ich möchte Ihnen aber nicht sagen, wie hart die Arbeit ist oder wie viele „Steine“ noch behauen werden müssen. Vielmehr möchte ich Ihren Blick darauf lenken, worum es geht, wenn ich Sie um Ihre Spende bitte: den Bau der (sinnbildlichen) „Kathedrale“ – die Gemeinde Jesu Christi. Sie so zu gestalten, dass sie einen vollmächtigen Dienst in unserer Welt tun kann, oder – wie es bei Willow oft heißt – „die Hoffnung für die Welt ist“. Darum geht’s! Wir alle wissen, wie weit das biblische Bild von Gemeinde oft von dem entfernt ist, was wir landauf, landab erleben. Diesen Zustand wollen wir nicht einfach nur beklagen. Wir wollen ihn um Christi und der Menschen Willen verändern! Ihre Spende ist dafür ein wichtiger Beitrag.

Zwar hat sich vieles bewegt: Menschen kommen zum Glauben, Gemeinden wachsen und neue Dienste entstehen. Dafür sind wir sehr dankbar. Aber stellen Sie sich einmal vor… •  wir könnten so arbeiten, dass wir der doppelten Zahl von Gemeinden in ihrem Veränderungsprozess helfen könnten •  wir könnten mehr Veranstaltungen in Gegenden anbieten, wo der geistliche Boden hart und die Besucherzahlen geringer sind, weil wir mit Ihrer Spende nicht davon ab hängig sind, ob sich die Dinge auch „rechnen“ •  wir könnten künftigen Hauptamtlichen, die die Gemeinden maßgeblich prägen, schon während ihrer Ausbildung die Möglichkeit eröffnen, die Willow Creek-Gemeinde kennenzulernen •  wir könnten Theologie-Dozenten tiefere Einblicke in Arbeitsbereiche, Strukturen und Anliegen von Willow Creek vermitteln und entsprechende Studienwochen anbieten. Können Sie „die Kathedrale“ sehen? Das alles ist nur möglich, wenn Sie „mitbauen“. Mit Ihrer Hilfe kann sie entstehen. Lassen sie uns gemeinsam im Blick behalten, worum es bei allem geht!

DAMIT GEMEINDEN BESSER WERDEN Vor einigen Monaten hat uns ein Ehepaar eine Geldsumme überwiesen. Ich bedankte mich und erfuhr den Grund dieser Spende: Ein Geschäftsfreund des Paares, der nichts von Glaube und Kirche wissen wollte, erkrankte an Krebs. Durch diese Krise ins Fragen gekommen, suchte er Kontakt zu einer christlichen Gemeinde. An der Schwelle des Todes fand er dort aber eher Belanglosigkeit und eine Botschaft, die völlig an seiner Not und seinen Fragen vorbeiging. Der Schwerkranke wechselte die Gemeinde. Mit dem gleichen Ergebnis. Er starb, ohne gefunden zu haben, was er nach Jesu Willen in der Gemeinde hätte finden sollen: den Weg, die Wahrheit, das Leben. „So etwas“, sagte mein Gegenüber, „darf einfach nicht passieren. Lassen Sie uns nicht müde werden, dafür zu sorgen, dass die Kirchen bei uns besser werden. Sie (er meinte Willow) machen da eine ganz wichtige Arbeit; wir wollen mit unserer Spende dazu beitragen, dass sich die Zustände in unseren Kirchen weiter zum Positiven verändern.“

SPENDEN FÜR WILLOW CREEK DEUTSCHLAND Nr.: 333093 BLZ: 500 921 00 bei der SKB Bad Homburg IBAN: DE81 5009 2100 0000 3330 93, BIC: GENODE51BH2 Online-Spende: www.willowcreek.de SPENDEN FÜR WILLOW CREEK SCHWEIZ Überweisung mit beiliegendem Zahlschein oder auf folgendes Konto: IBAN: CH10 0079 0042 3791 7696 6 BIC: KBBECH22XXX Berner Kantonalbank, 3001 Bern Online-Spende: www.willowcreek.ch

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  Karl-Heinz

Zimmer ist Geschäftsführer von Willow Creek Deutschland/Schweiz.

  Oliver Schwartz

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KOMM WIE DU

JOHN BUR KE UND DIE

GATEWAY

COMMUNIT Y CHURCH

BIST

Das Motto der Gatew ay Commu lässt aufh nity Churc orchen: „P h in Austin erfek te M bewusst m (Texas) enschen u öchte die G n erwünscht“ emeinde e men ist, g . Ganz in Ort sein anz gleich , wo jeder wo er sich willkombefindet. auf seiner geistlichen 1998 wurd Reise e die Gem e inde von Jo war er Leit hn Burke g er der Jug egründet. endarbeit bei Chicag Z u vo r in der Willo o. „Bei Wil w C reek-Geme lo w habe ich wirklich etw inde gelernt, da as b e w e g e ss eine Gem n kann“, sa e in de gt er. Mutig desh alb seine Z EINE NEUE ielsetzung sein, die G : Gateway so laube und GENERATIO ll te G fü e r Mensche meinde“ ab tioniert: vi N VON KIRCHENF n g e h a k t h ab ele der jetz E e n . E s ha t R N t 5.000 G E N Vergangen fu n emeindegli kheit negati e d e r h ab e ve Erfahru gemacht. n in der ngen mit K Die Mensc Deshalb b irche und C hen, die Ga emüht sic sein, wo S hristen teway erre h Gateway u nd 80er Ja keptiker un icht, wuch e in si hren auf. V c d h sen in den Z e weifler off re nen. Sie zä r O rt iele in zerr zu sem Chao 1970ern en ihre Fra hlt nun zu ü tt s e g h te e a n tt d n e e st Familien. „M n US-Gem ich nicht g ellen könge Erwach ten Proble einden, die e it diere sene, Sing c h n et. Fast jed men zu kä erfolgreich les und jun er hat mit mpfen“, sa junge Familie D ie ernsF g ra t B g n erreiche e war: Wir urke. n. d diese jun Sie hat dre zur Lösun i Standorte g e G eneration g ihrer Pro : Vom Haup bereit sein Millionenst bleme tats tcampus im wenden? E , sich adt Austin ächlich an b N e o n , rd so w w ir d d der Gott e w ie Standort im st ic e Gemeinde h n ti d g e : Menschen r würde die esdienst a Süden der zu dort abzuh n einen zw Gemeinde Stadt übe Internet-C olen, wo si eiten bereit sein rtragen. D a m p us . B e st , ehen? azu komm ei d er O n haben die t ein line-Gotte E s w Zuschauer a r sd k lar: Der ty ienstübert die Möglic sorgerlich pische, jun ragung hkeit, ihre mit Glaub en Anliege ge Einwoh en und Ge F ra g n e ner von A a n n u Ansprechp nd seelrichten. G meinde nic ustin, der a uf ansprec ateway ist artner der ht viel anfa h e G n ü e d b m e e n g e n k ann rzeugt: wir einde zu u sein, wo si n d a n re d ie Gatewa g end e A ng , muss ch unser L wollen do y-Gemeind ebote treff eben absp rt Gemein Deshalb g e betrit t. Te e n , w e nn e ielt. de renten sin ibt es ein d r B d nicht die easley: „Un e Vielzahl Zusammen anderen G sere Konk an „Netwo Die verloc schlüsse vo e u m re rk in kenden Bru s“, geogra den. Es ist n 30-75 G regelmäßig fische nch-Angeb der Badese Erholungsp emeindegli treffen, um ote am So e. h e a d se e rn n nntagmorg im , a ch einer du die sich Glauben zu die Nöte d „W e ir n rc . er Mensch w D w h ie o fe a ll c ie te h rten Nach sen und si n einen g en in ihrer t.“ Und we ch um uten Gotte Nachbarsc uns aber ri iter: sdienst an haft zu küm chtig anst bieten – m John Burk mern. re n g e je n m ussten , um etwa and zum G e: „Bei Gate s zu biete ottesdienst way hieß e te Leute si n, dass sic besuch, st entscheide s von Anfa nd hier un h att zum So t. “ n g a e n rw : ‚P ünscht.‘ Da nntagsbru e Kultur des rf e kn ch s beinhalte Wachstum t auch ein s. Wir sage bleib nicht e Die Verpflic n ‚Komm w wie du bis htung, attra ie d u t‘ bist, aber . D a s g e h t ab k tive Gotte schen in d te auch TJ Cu er nur, wen sdienste a er Gemein mmins in d n die Mennzubieten, de eine K A nnahm e ie Gemeind K ü brachu n ltur der vo stler. Und spüren.“ e. Er bekeh ic rb h e li h e rte sich. „Ic a b lt e losen F Den „Kom il m B e e “, su h bin erzählt er. ch in Gate m wie du „Bei meine w ay h ab e n bist“-Ansa uns, mein m ersten Vater und sie eine Sze tz verfolgt t Burke. E ic n h auch Gott e aus Mein gezeigt. Da r beginnt e Braut, ih mit seine Gna bei hat mic Clip mit in beim Ist-Z r de ruft er h beeindru die Predig u st a n d . u ck t, wie sie „D n t s in eine u e rc in während w h h g o e h b em Niveau a u t h ab e n d Beziehung e n ir noch Sü .“ Kreativitä ausgedrüc mit ihm – nder sind. sehnt sich t soll auf k t werden ebenfalls w Die junge danach, so , aber laut ichtig, Feh G e n e a B ra le k zeptiert u e ti a r o sl m wie sie ist“ n d ey ist es a a c ra h n, dass sic en zu dürf nd geliebt , sagt er. h ein Mensc en: „Uns li zu werden e g t m e hr er immer a h weiteren lles 100%ig twickelt, a ls daran, d richtig ma „Das Gege ass cht“, so Be nteil einer a sl e y. K ultur der G Lisa Slate des Verheim nade ist e w a lichens,“ fü r jemand, au ine Kultur gt Ted Bea voll zutraf. f die der S Gemeinde sley, Mitgrü , hinzu. „We atz „Komm Sie trug D n d readlock s, e n r wie du bis n Mensche d er d dass sie nic ie si e bereit s d kam häufig t“ n das Gefü ht einem b ie Nacht vo in den Klam h l h ab e n , estimmen C rh lu chen, fang otten, e b r s in den rau der Stadt g Idealt ypus en sie an, chgeschw etragen ha entspreDinge zu ve ängerten „Ich hatte tte. fügt hinzu rheimliche erwartet, d : „Die Gnad n .“ a ss U e nd muss deutl m is a t n den, dass w n m ie ic vorgekom h abweise ich gemac ir uns mit u n würde, a men“, erzä ht wernserer em nung unbe b e r da s hlt sie. Da nicht von G pfundenen g rü ihre Sorge ott abwen n d e t w S a c r, h ko am den, sonde u m n d n ie Ablehte ben heran n st L is einlassen. a sich gan rn ihn an u lassen, der „Vor allem z auf d e n G nser Leuns veränd sa e g ottesri Wachsen u t n si n e. „Und an ere ich mic ern und un nterstütze Predigten, h an die M s beim n kann.“ Leben zu tu d ie usik “, w irklich mit n hatten.“ meinem 24 TR AIN

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Im Laufe d er Zeit lern te Ted Bea digen verä sley, dass ndern mu er seine Art ss te: „Meine oft um de zu prePredigten n Aspek t d drehen sic e s Widerstan in meiner h nun des“, erzäh Vorbereitu lt er. „Ich fr ng oft: Wa das nicht ag e ru m möchte glauben? W ich (als Zu enn wir W bringen, is h ö re id r) erstand nic t die Predig ht zur Spra t reine Info ch e rmationsv ermit tlung DIE BED .“

EUTUNG V ON KLEING RUPPEN Kleingrupp en si

n d na ch d e m Gottesd ge Gemein ienst, die zw de-Strateg ie. Hier we eite wichti änderungsp rden Mensc rozess we h e n in it ihrem Vere r begleitet. sind darin Rund 3.00 integriert. 0 Persone Durch die loser Anna Atmosphä n hme, Auth re vo n e vorbehaltn tizität und hat Gatew geistlichem ay hinsich tlich der L Wachstum besondere eitung von s Modell g Kleingrupp eschaffen. en ein Gary Fora n, bei Gate way veran gruppenle twortlich iter: „Wir b für die Kle e mühen un weiterkom ins darum, d men. Jede ass die Le r von ihnen it Mentor zu er hat einen r Seite. Hie erfahrenen r setzten w Leute ein.“ ir bewusst Ihre Haupta unsere Top ufgabe sin spräche m d monatlic it jedem K h e Einzelge le ingruppen geistliche leiter, dere Wachstum n Ziel das und der A qualitäten usbau von ist. Dafür h F ührungsa ben wir Ma erstellt, die terial und die Aufgab S tr ategien e des ‚Leit ren und p ers für Leit rak tisches e r‘ d efinieHandwerk Gespräche szeug für bereit stell g e is tliche en.“

    T John Bur ke ist Gründ     Co er und Past mmunit y Ch or der Gat eway urch in Au stin, Texas/ USA

Die Gatew ay-Gemein de erreich unter 45 Ja t vornehm hren. Die m lich Mensc eisten hab h en Hintergrun en einen b d: ewegten •  Jede dri tte Frau ha tte bereit s •  Jede vie eine Abtre rte Frau is ibung t vor ihrem belästigt w 18 . Lebensjah orden r sexuell •  Jeder Zw eite hat vo r d e r H o ch zusammen zeit mit de gelebt m Partner •  Jeder Fü nfte hatte mit Droge •  Viele ha nmissbrau ben Proble ch zu käm me mit Po pfen Internetaff rn ographie u ären nd

TAGESSEM INAR MIT JOHN B

URK

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GEISTLICH LEITEN | EIN HANDBUCH PETER BÖHLEMANN/MICHAEL HERBST

BONHOEFFER | PASTOR, AGENT, MÄRTYRER UND PROPHET ERIC METAXAS

Was ist geistliche Leitung? Wie und durch wen geschieht sie? Der Leiter des Pastoralkollegs der Ev. Kirche von Westfalen, Peter Böhlemann und Michael Herbst, Professor für Praktische Theologie an der Theol. Fakultät der Uni Greifswald, bringen beides in ein konstruktives Verhältnis: die Offenheit für den Geist Gottes und das Handwerkszeug guter Leitungsarbeit. Das Buch hilft, Leitungsprozesse geistlich zu begreifen und zu gestalten und Führung in Kirche und Gemeinde zu verbessern. Enthalten sind praktische Fragen zu Themen wie Sitzungsleitung, Zeitmanagement, Umgang mit Konflikten. Das Buch identifiziert unterschiedliche Leitungstypen. Ein Fragebogen hilft zur Einsicht in das eigene Leitungsprofil und ist ein praktisches Hilfsmittel für die Arbeit in Leitungsgruppen.

30. Januar 1933: Adolf Hitler wird deutscher Reichskanzler. Noch ahnt niemand, dass sein Regime Deutschland zerstören wird. Doch schon zwei Tage später warnt der junge Pastor Dietrich Bonhoeffer im Rundfunk vor dem „Ver-Führer“. Nach langem innerem Ringen entscheidet er sich schließlich, als Doppelagent gegen Hitler zu arbeiten. Das kostet ihn 1945 im KZ Flossenbürg das Leben. Metaxas erzählt Bonhoeffers Geschichte und lässt ihn in zum Teil wenig bekannten Briefen zu Wort kommen. Sein entschiedener Glaube an Jesus Christus gab ihm die Kraft für sein mutiges Handeln.

Format: CD-ROM Verlag: Willow Medien GmbH Preis: 45,00 €

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PROMISELAND-KONGRESS 2011 | CD-SET

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Alle sechs Vorträge vom Kongress in Stuttgart in einem CD-Set. Inkl. alle Workshops: „Kreatives Bibellesen mit Kindern“, „Kreative Plenumsgestaltung“, „Kinder in Nöten verstehen“, „Promiseland entdecken“, Erfolgreiche Teamarbeit“, „Frage & Antwort“, „Kleingruppen mit Kindern leiten“.

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WILLOW-GOLD-EDITION | FILME II Die Gold-Edition II enthält fünf Kurzfilme, die bei Willow-Kongressen besonderen Eindruck hinterlassen haben. Geeignet zum Vorführen in Gottesdienst, Hauskreis oder Jugendgruppe. „Tausend Fragen“, „Psalm 23“, „Gott unserer Städte“, „Mein König ist …“, „Vergebung“. Einige Filme haben deutsche Untertitel, andere sind durchweg auf Deutsch. Ausführliche Filmbeschreibung: www.willowshop.de.

26  RESSOURCEN

Format: DVD Verlag: Willow Medien GmbH Reihe: Willow-Gold-Edition Preis: 19,90 €

WILLOW-GOLD-EDITION | THEATER Die DVD enthält fünf kurze Theaterstücke, die auf Willow-Kongressen auf große Resonanz gestoßen sind. Sie eigenen sich als Einspieler im Gottesdienst, Hauskreis oder in der Jugendgruppe. Enthalten sind „Eltern am Spielfeldrand“; „Bin ich schön?“; „1.000 Jahre alt“; „Hallo Menschheit“; „Sterne zählen“. Einige Stücke haben deutsche Untertitel, andere sind auf Deutsch gespielt. Ausführliche Beschreibung der Stücke: www.willowshop.de

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AUSBLICK

„WIR ERLEBTEN ALLERBESTE QUALITÄT: BEI DER SORGFÄLTIGEN GOTTESDIENSTGESTALTUNG, IN LEIDENSCHAFTLICHER PREDIGT, IM EINSATZ MODERNSTER TECHNIK.“ Dr. Erhard Berneburg, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) im Diakonischen Werk der EKD „DER BESUCH DER WILLOW-GEMEINDE ÜBERTRIFFT DAS SIGHTSEEING-PROGRAMM VON CHICAGO. SCHON BEIM ERSTEN KONTAKT MIT DEN EHRENAMTLICH MITARBEITENDEN WIRD DER GEIST DIESER GEMEINDE SPÜRBAR.“ Andrea Baur, Vorstand Albrecht-Bengel-Haus Tübingen „EINE WOCHE BEI WILLOW IST WIE EIN BLICK DURCH EIN WUNDERBARES KALEIDOSKOP.“ Rabea Rentschler, Heidelberg

Willow Creek Deutschland/Schweiz bietet vom 4. – 12. August 2012 wieder eine Studienreise zum Leadership Summit in der Willow Creek-Gemeinde in South Barrington bei Chicago an. Für die Reisegruppe wird es eigene Reflektionszeiten geben, die dabei helfen das Gehörte und Erlebte in die eigene Gemeindesituation zu übertragen. Der Leadership Summit zählt zu den herausragenden Veranstaltungen für Führungsfragen in Kirche und Gemeinde sowie Non-Profit-Organisationen. Hochkarätige Sprecher aus dem Gemeinde-, Non-Profit- und Wirtschaftssektor werden auch 2012 wieder dabei sein. Neben der Konferenz erhält die Reisegruppe Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche der Willow-Gemeinde. Außerdem stehen verschiedene Sightseeing-Angebote in Chicago und Umgebung auf dem Programm. Die Reise richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter von Gemeinden und christlichen Werken. Reise mit deutscher Übersetzung. Infos & Anmeldung: www.willowcreek.de/summit

JUGENDPLUS-KONGRESS 2013 Der nächste Jugendplus-Kongress von Willow Creek findet vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in der Rittal-Arena in Wetzlar statt. Der Kongress richtet sich an Mitarbeitende in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Um deren Fragen und Herausforderungen beim Kongress aufzugreifen, fand Mitte November ein erstes Planungstreffen statt, zu dem die Leitungspersönlichkeiten vieler Jugendverbände und Arbeiten eingeladen wurden, darunter EC, CVJM, Campus für Christus, SMD sowie Leiter kirchlicher und freikirchlicher Jugendverbände. Mitverantwortlich wird wieder Torsten Hebel von der blu:boks Berlin sein.

ORANGE-CONFERENCE 24. – 30. April 2012, Atlanta/USA Zum ersten Mal bietet Willow Creek Deutschland/Schweiz eine Studienreise zur „Orange-Conference“ nach Atlanta an. Beim „Orange”-Konzept werden zwei Stärken vereint: der Einfluss der Gemeinde (gelb) mit der Liebe der Familie (rot). Dadurch entsteht eine neue Farbe: Orange – oder eine neue Qualität in der Arbeit mit Heranwachsenden. Dieser Generation soll durch die gemeinsamen Bemühungen von Elternhaus und Gemeinde der Glaube wirkungsvoller nahegebracht werden. Das seit Jahren erfolgreich erprobte Konzept sieht vor, dass alle Gruppen – von der Krabbelgruppe bis zur Jungen-Erwachsenenarbeit – auf einzigartige Weise verknüpft werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dadurch nicht nur die

Gemeindearbeit erfolgreicher ist, sondern auch die Familien maßgeblich gestärkt werden. Die Konferenz vermittelt die fünf Schwerpunkte von Orange: 1. Integrative Strategie; 2. Schärfung der Botschaft; 3. Reaktivierung der Familie; 4. Wiederentdeckung von Gemeinschaft; 5. Einfluss nutzbar machen. Das Konzept ging aus der „Northpoint Community Church“ hervor. Deren Gründer und Pastor Andy Stanley – Sprecher beim Leitungskongress 2012 in Stuttgart – wird ebenso bei „Orange“ referieren, wie Craig Groeschel, Carey Nieuwhof und Sue Miller, allesamt ehemalige Willow-Kongress-Referenten, die das Konzept erfolgreich umsetzen. Mehr über Orange: www.whatisorange.org Mehr über die Studienreise: info@willowcreek.de

TRAINING 27


G F

JKLM N H I O P

E

D

A

C

JAHRE B

LEBENSZEIT

ZWEI WOCHEN KÜSST DER MENSCH, ZWEI WOCHEN BETET ER Wir essen, verreisen, hören Musik, gehen ins Theater. Wir duschen, spielen mit den Kindern, stehen im Stau. Wieviel Zeit der Mensch nach einem Leben mit einer durschnittlichen Lebenserwartung von 80,2 Jahren tatsächlich im Auto oder im Internet verbracht hat, wurde in diversen Studien erforscht. Dass auch blanke Zahlen interessante Einblicke geben können stellen wir Ihnen auf dieser Doppelseite vor. Motoki Tonn / T  Klaus Johannes Schlag

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 Sebastian Weiß  /  Oliver Schwartz


30 JAHRE 24,4 JAHRE 7 JAHRE Konsumiert er Medien [A]

Schläft der Mensch [B]

Zzzz

Arbeitet der Mensch [C]

zz…

www 12 JAHRE UND 3 MONATE: Fernsehen 10 JAHRE UND 5 MONATE: Hörfunk und Radio lauschen 1 JAHR UND 11 MONATE: Musik hören, bspw. CD, MC, LP, MP3 4 JAHRE UND 3 MONATE: Internet stöbern 1 JAHR UND 3 MONATE: Tageszeitung lesen

5 JAHRE Wendet er für Essen auf [D]

2 JAHRE+ 2 JAHRE+ 10 MONATE 6 MONATE Verplaudert, vertratscht und verscherzt er [E]

Verbringt der Deutsche im Auto (6 Monate davon im Stau) [F]

1 JAHR UND 3 MONATE: Bücher lesen 4 MONATE: Zeitschriften lesen 3 MONATE: Video/DVD schauen

1 JAHRE + 7 MONATE

1 JAHR

9 MONATE

9 MONATE

Geht der Deutsche ins Museum, Kino, Theater oder zu Konzerten [H]

Wäscht und bügelt der Deutsche [I]

Spielt er mit seinen Kindern [J]

Betätigt er sich sportlich. Puh… [G]

6 MONATE

4 MONATE

3 MONATE

3 MONATE

Sitzt er auf der Toilette [K]

Spielt er am Computer [L]

Vertreibt er sich die Zeit in Kneipen [M]

Nimmt er an Vereinssitzungen teil [N]

2 WOCHEN

2 WOCHEN

Küsst der Mensch [O]

Betet er [P]

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EINE LEITUNGSKULTUR ENTWICKELN VON BILL HYBELS

Vor Jahren sind wir als Familie im Urlaub im Gottesdienst einer kleinen traditionellen Gemeinde. Wir sitzen in der letzten Reihe, hören auf das Orgel-Präludium „Spirit of the Living God, Fall Afresh on Me“ (Geist des lebendigen Gottes, erfülle mich neu), die Gemeinde in Andacht versunken. Plötzlich öffnet sich der Seiteneingang. Ein Mann mittleren Alters kommt herein. Mit Mikrofon in der Hand geht er Richtung Kanzel. Alle halten den Kopf gesenkt. Mir ist sonnenklar, was als nächstes geschehen wird. Der Mann wird das Mikrofon in den Ständer stecken. Als Fachmann in Sachen Leitung vermute ich, dass die Verstärkeranlage eingeschaltet ist. Es wird ein sehr hässliches Geräusch geben. Wir haben das in Willow auch schon erlebt. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Der Mann geht zur Kanzel und steckt das Mikro ein. Hässlich und laut ertönt das Geräusch. Die Gemeinde zuckt zusammen. Köpfe rucken nach oben, Herzschrittmacher setzen aus, Babys wachen auf. Schrecklich! Aber damit nicht genug. In dem flexiblen Ständer wird das Mikro hin- und herbewegt – mit entsprechendem Lärm. Alles soll gut für den Pastor vorbereitet sein. Dann verlässt der Mann den Saal. Und die Andacht ist dahin. Nach einer wundervollen Urlaubswoche gehen wir am nächsten Sonntag noch einmal in diese Gemeinde. Wir sitzen in derselben Bank wie vorige Woche.

Das Präludium erklingt: „Spirit of the Living God Fall Afresh on Me“. Ich denke: „Sie versuchen es heute noch einmal.“ Wieder versinken alle in Andacht. Und wieder geht die Tür auf. Derselbe Mann mit demselben Mikro. Ich denke nur: „Das darf nicht wahr sein ...“ Und auf einmal wird mir klar: „Das macht er jede Woche so!“ Am liebsten wäre ich aufgestanden und hätte laut gerufen: „Ist hier ein Leiter anwesend?“ Wäre ein Leiter da gewesen, hätte er oder sie nach 400 oder 500 dieser Störungen eine Besprechung angesetzt. Er hätte den Organisten eingeladen, einige Gemeindeglieder und den betreffenden Mitarbeiter. Zuerst würde er dem Organisten danken: „Du spielst sehr schön; so können die Leute richtig im Gottesdienst ankommen. Danke.“ Dann spricht er die anderen Mitarbeiter an und lobt sie. Schließlich wendet er sich an den „Mikro-Fachmann“: „Der Job, den du machst, ist sehr wichtig. Ohne dich könnte man den Pastor nicht verstehen, der Gottes Wort verkündigt. Und wir möchten, dass du diese Aufgabe weiterhin tust. Aber vielleicht zehn Minuten früher als bisher ... Dann kannst du nämlich „Spirit of the Living God“ hören. Und alle anderen können auf die Musik hören, ohne dass etwas Unangenehmes passiert.” Wahrscheinlich würde dieser Mitarbeiter sagen: „Kein Problem.“ Er liegt ja nicht nachts wach und überlegt sich, wie er den Gottesdienst ruinieren kann. Ihm hat nur bisher niemand gesagt, wie er es besser machen kann. Ich werde diese zwei Sonntage nie vergessen, auch wenn ich von den Predigten kein Wort behalten habe.

LÖSUNGSORIENTIERT LEITEN Ich bin in einer eher schwierigen Gemeinde aufgewachsen. Es gab viele Probleme – wie übrigens in jeder Gemeinde, auch bei Willow. In der Gemeinde, in der ich aufwuchs, gab es Probleme mit der Musik, der Jugendgruppe, dem Geld ... Aber sie hat sich diesen Problemen nie gestellt. Und so haben die Probleme der Gemeinde im Laufe der Zeit alle Kraft genommen. Nach 35 Jahren war es vorbei: Grundstück und Gemeindehaus wurden verkauft. Als ich davon erfuhr, setzte ich mich ins Auto und fuhr hin. Ich dachte daran, wie mein Vater der Gemeinde das Grundstück geschenkt hatte; wie viele Nachtschichten mein Bruder und ich eingelegt hatten, um die gebrauchten Kirchenbänke abzuschleifen und neu zu streichen. Lange Zeit war diese Gemeinde voller Hoffnung. Und nun saß ich hier und starrte auf das Schild: ZU VERKAUFEN. Ich war schockiert.

TRAINING 31


DIE MACHT DER VISION

Zugleich haben in den 35 Jahren ihres Bestehens viele Mitglieder erfolgreiche Unternehmen aufgebaut. Oft habe ich sonntags gedacht: „Von Montag bis Freitag setzen die Gemeindemitglieder ihren Geschäftssinn und ihre Führungs­ qualitäten voll ein, aber wenn sie in ihrer Gemeinde sitzen, die auch jede Menge Probleme hat, lassen sie das alles außen vor. Warum bemühen sie sich hier nicht mit dem gleichen Elan um Lösungen?“ Es blieb dabei: In der Gemeinde haben sie den Mund nicht aufgemacht. Am plausibelsten für dieses Verhalten erscheint mir: Die Gemeinde hatte zu keinem Zeitpunkt das, was ich eine „Leitungskultur“ nenne. Das wurde nicht gelehrt und nicht geschätzt. Als sich meine Leitungsgabe zeigte, wurde ich nie ermutigt. Das spielte in der Gemeinde keine Rolle – obwohl durchaus biblische Inhalte vermittelt wurden. Es war nicht so, dass die Pastoren die Bibel nicht gekannt hätten. Einer von ihnen liebte den Römerbrief besonders; in Kapitel 12,8 wird ausdrücklich gesagt: Wer die geistliche Gabe der Leitung hat, soll leiten. Mit aller Sorgfalt. Leiten nicht nur bei der Arbeit oder in der Familie, sondern überall. In deinem Stadtviertel, in der Schule ... leite – und tu es mit aller Sorgfalt! Nicht stolz oder aggressiv, sondern in einer Haltung des Dienens, die fragt: „Was kann ich dazu beitragen, die Probleme in dieser Familie, in diesem Stadtviertel, bei der Arbeit oder in der Gemeinde offen anzusprechen und zu lösen?“ „Leiten mit Sorgfalt“ heißt hier, dass man in seiner Leitungsausübung besser wird. Dass man in seine Gaben investiert: durch Lesen, den Besuch von Kongressen, den Kontakt zu anderen Leitungspersonen, die einem voraus sind. Meine Erfahrung hat mich so geprägt, dass ich bei Willow großen Wert darauf gelegt habe. Ich habe von Anfang an gesagt: „Wir werden Leiter finden und sie bitten, ihre Gabe nicht nur im Beruf, sondern auch in der Gemeinde einzusetzen. Wir werden sie lehren, herausfordern und von ihnen erwarten, dass sie diese Gabe in allen Arbeitsbereichen einsetzen.“ Leitung ist wichtig – in jedem Bereich der Gesellschaft, besonders aber in der Gemeinde. Wenn in der Gemeinde gut geleitet wird, werden Verlorene gefunden. Gefundene wachsen im Glauben. Einsame finden eine neue Familie. Armen wird geholfen. Gelangweilte finden neuen Lebenssinn. Das gesamte Umfeld wird verändert. Das Reich Gottes nimmt so auf Erden Gestalt an.

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Wer von Leitung auch nur ein bisschen Ahnung hat, weiß, dass das größte Kapital eines Leiters die Vision ist. In Sprüche 29,18 steht: „Ohne Offenbarung (= Vision) ‚verwildert‘ ein Volk.“ Das bedeutet nicht, dass das Volk stirbt, sondern dass ihm keine Möglichkeit eingeräumt wird, sich zu verändern. Alles wird bleiben, wie es immer war. Die Menschen vergessen, warum sie tun, was sie tun. Sie werden egoistisch. Alles dreht sich nur noch um sie selbst. Gott beschenkt Leitungspersonen mit der Fähigkeit, Seine Vision für eine Sache zu erspüren und sie anderen so überzeugend zu vermitteln, dass die Leute bereitwillig folgen. Vor einigen Jahren hat die Ex-Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina beim Leitungskongress darüber gesprochen, wie man Menschen in Bewegung bringen kann: Man muss ihnen helfen ihre Angst zu überwinden. Sie sagte: „Du musst den Leuten eine Vision vermitteln, die fesselnder ist als das, wovor sie Angst haben.“ Jesus hat für seine Gemeinde ein großes Ziel: Sie soll wie eine Stadt auf dem Berg sein. Schon von fern sieht man ihre hellen Lichter, sie verheißen Leben und Hoffnung.

TEAMS AUFBAUEN Neben der Vermittlung einer Vision bilden Leiter Teams, die sie beim Erreichen dieser Vision unterstützen. Wahre Leiter sind sich nicht zu schade zu fragen: „Könntest du dir vorstellen, uns in dieser Sache zu unterstützen – zur Ehre Gottes? Die Mühe lohnt sich.“ Leiter stellen andere an die Position, die für das gemeinsame Erreichen des Zieles genau richtig ist. Was hat Jesus getan, als er seine Vision für die Errettung der Welt „an den Mann“ bringen wollte? Er hat in Führungspersönlichkeiten investiert. Gezielt. Mit großer Geduld. Und sie haben die Welt verändert.

GOTTES STRATEGIE Leitungspersonen, die sich Römer 12,8 auf die Fahne geschrieben haben, fragen häufig: „Hat Gott für die Veränderung der Welt einen strategischen Plan? Wie lautet er?“ Gary Haugen sagte dazu vor einigen Jahren beim Leitungskongress: Wie will Gott leidenden Menschen glaubhaft machen, dass er gut für sie ist? Die Bibel gibt eine überraschende Antwort: Wir sind der Plan. In Matthäus 5 sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Ihr seid das Licht der Welt. Euer Licht soll leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel verherrlichen.” Christen sollen anderen glaubhaft machen, dass Gott gut ist. Wir sollen das Evangelium verkünden, Hungernden Nahrung geben, Kranken Zugang zu Ärzten und Medikamenten verschaffen und denen ein Zuhause geben, die keines haben. In all dem wird für diese Menschen glaubhaft, dass Gott gut ist. Genau das sagen Leiter anderen Christen: „Leute, wir sind Gottes Plan! Wir müssen die Vision weitergeben, Licht sein. Mit Gottes Kraft können wir gemeinsam Dinge schaffen, die einer allein niemals schaffen kann.“


Vor einigen Jahren war Bischof T. D. Jakes als Referent beim Leitungskongress. Am Schluss seines Vortrags sprach er besonders zu denen, die in ihren Leitungsaufgaben müde geworden waren und zu denen, die ihre Verantwortlichen mehr unterstützten müssten. Bischof Jakes forderte die Teilnehmer auf, ihre Hände zu heben. Dann sagte er: „So wie jetzt eure Arme in die Höhe gestreckt sind, streckt euch nach Höherem aus: Nach Menschen in eurer Stadt, die verloren gehen. Nach Menschen die in eurem Umfeld Selbstmord gefährdet sind. Nach Kindern, die in Schwierigkeiten geraten sind. Streck dich aus nach dem, was Gott dir für dein Leben versprochen hat: Nach dem Unsichtbaren. Dem Nicht-Greifbaren. Dem Unmöglichen. Dem Unerreichbaren. Gib nicht auf! Eure Arme sind jetzt wahrscheinlich müde. So ist es, wenn ein Leiter die Hände oben hält – ganz ohne Hilfe von anderen. Sie strecken sich nach etwas aus, aber irgendwann werden sie müde und die Hände sinken, denn niemand ist da, der sie oben hält. Lass nicht zu, dass die Hände eines Leiters oder einer Leiterin sinken.“ Plötzlich machten sich überall im Saal Menschen auf den Weg zu ihrem Pastor. Es fielen Worte wie: „Ich danke dir nicht genug. Ich unterstütze dich nicht genug. Mit Kritik bin ich immer schnell, mit Lob meist einer der Letzten.“ Wir erlebten, wie innere Wunden heilten. Menschen sammelten sich wieder um eine Vision. Teams wurden umstrukturiert, die gemeinsame Arbeit wieder aufgenommen. Voller Inspiration und Tatendrang kehrten sie in ihre Gemeinden zurück, von dem Wunsch beseelt, Großes für Gott zu tun. Wenn die Vision klar formuliert, Teams gebildet und die Arbeit in einer Kultur der Ermutigung inspiriert und motiviert angegangen wird, dann entsteht ein Gefühl der Gemeinsamkeit, das ausdrückt: „Wir machen das hier gemeinsam. Es gibt nichts, was Gott nicht durch dieses Team, durch diese Vision oder durch diese Gemeinde erreichen könnte.“

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Sie bringen folgende Qualifikationen mit:

ABUS August Bremicker Söhne KG Altenhofer Weg 25 58300 Wetter Tel.: 02335-634-0

• Erstellung und Durchführung von Marktanalysen in Abstimmung mit dem Vertrieb • Auswertung von Marktanalysen und Erstellung von Bedarfsanalysen • Beobachtung des Wettbewerbs im Bereich Vorhangschloss/Überfallen und angrenzenden Produktbereichen • Analyse und Auswertung von produktbezogenen Reklamationen • Erstellen von Produktanforderungsprofilen • Mitarbeit bei der Erarbeitung von Vertriebskonzepten, Produkteinführungs- und Auslaufstrategien • Vorbereitung und Betreuung von Produktzertifizierungen • Vorstellung neuer Produkte bei den Vertriebsmitarbeitern • Organisation und Durchführung von Produkttrainings • Führen von Einkaufsverhandlungen mit Produktionspartnern • Teilnahme an Fachmessen

• Fachhochschulabschluss, Techniker oder Meister mit Erfahrung im Produktmanagement, Marketing oder Vertrieb • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift • Bereitschaft zu Reisetätigkeiten (weltweit) • sehr gute Organisationsfähigkeit • Selbständige Arbeitsweise mit einem hohen Grad an Verantwortungsbewusstsein • Teamfähigkeit und Flexibilität • gute MS-Office Kenntnisse (Word, Excel, Powerpoint)

Wenn Sie an einer langfristigen Verbindung interessiert sind, bietet Ihnen diese Aufgabe in einem nach christlichen Prinzipien geführten Unternehmen mit einem sehr guten Betriebsklima und einem dynamischen Team eine hervorragende Chance. Sie möchten sich dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen und sind bereit, Verantwortung zu übernehmen? Dann senden Sie ihre kompletten, aussagefähigen Bewerbungsunterlagen, die wir selbstverständlich vertraulich behandeln werden, an die ABUS August Bremicker Söhne KG, Geschäftsleitung, Herrn Joachim Dross.

www.abus.com


„AUF DEN LEITUNGSKONGRESS FREUE ICH MICH, WEIL ER IMMER EINE GUTE GELEGENHEIT ZUR PERSÖNLICHEN STANDORTBESTIMMUNG IST. ICH HABE MIR AUCH VORGENOMMEN, UNSERE GEMEINDE DORT MAL GEDANKLICH NEU ZU SCANNEN ...“ Auf dem Cover dieser Ausgabe: Doro Römhild nimmt mit 20 Personen aus ihrer Gemeinde am FOKUS Leitungskongress im Januar teil. Sie ist Diakonin der Petrusgemeinde in Kelsterbach bei Frankfurt und zuständig für den Bereich „Veranstaltungen“ – insbesondere für die Gottesdienste.

THE LOCAL CHURCH IS THE HOPE OF THE WORLD

WILLOW MAGAZIN 4/11  

Willow Magazin ist die Informationszeitschrift von Willow Creek D/CH, berichtet über (inter)nationale Gemeindeentwicklungsprozesse und gibt...

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