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BILL HYBELS Antworten auf Fragen von Gemeindemitgliedern MELINDA GATES Das Milliarden-DollarVersprechen MICHAEL HERBST Wenn Willow Creek auf Fresh X trifft KLAUS NEUMEIER Kirche kann auch anders

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N E K C U R D E I S , E I W ? S R E D N A O W H C O N Drucken Sie bei WIRmachenDRUCK.de, Ihrer kostengünstigen Online-Druckerei, mit riesiger Produktauswahl in erstklassiger Qualität. www.wir-machen-druck.de 2

RUBRIK


EDITORIAL / INHALT Liebe Leserin, lieber Leser, die Willow Creek Association (WCA) hat ihre Ausrichtung deutlich geschärft. Das wurde beim jüngsten Global Leadership Summit (GLS) Anfang August in Chicago mehr als deutlich, von dem wir gerade zurückgekehrt sind. Statt ausschließlich Leitungspersonen in Gemeinden anzusprechen, ist es nun das erklärte Ziel, Leitende in allen Bereichen der Gesellschaft zu erreichen. Sie alle sollen darin unterstützt werden, ihre Ziele zum Wohl der Allgemeinheit zu realisieren. Dahinter steht die Überzeugung: Die Herausforderungen in dieser Welt sind mittlerweile so groß, global, komplex und miteinander verflochten, dass es nötig ist, all diejenigen zu fördern und zu ermutigen, die die Welt zum Positiven verändern wollen. Nur gemeinsam wird man in der Lage sein, weltweit Lösungen für die Nöte der Menschen zu finden. Unsere von Problemen gebeutelte Welt verlangt an unzähligen Orten nach besserer Führung – Führung, die vereint, statt zu trennen; die aufbaut, statt niederzureißen; die mutig anpackt, statt teilnahmslos zuzusehen; die die Interessen des anderen vor die eigenen stellt. Ausgestattet mit genügend Demut, können Leitungspersonen von jedem etwas lernen, sagt Bill Hybels. Pastoren können von Geschäftsleuten und Geschäftsleute von Pastoren lernen. Ältere von den Jüngeren und die Jüngeren von den Älteren. Mit ausreichend Demut können Gläubige von Nichtgläubigen und Nichtgläubige von Gläubigen etwas lernen. Der gerade in Chicago zu Ende gegangene GLS wird nun in 130 Ländern mit voraussichtlich rund 300.000 Teilnehmern per Video-Konferenz fortgesetzt. Das Ziel ist ambitioniert: Im Jahr 2020 sollen weltweit 500.000 Teilnehmer erreicht werden. Menschen mit Leitungsverantwortung sollen inspiriert und gefördert werden, ganz gleich, wo sie diese Leitung ausüben. Schon jetzt nehmen – neben den ›herkömmlichen‹ Gemeinde-Mitarbeitern – immer mehr Menschen aus anderen Gesellschaftsbereichen daran teil: Politiker, Polizisten, Studenten, Uni-Professoren, Unternehmer … Die Auswirkungen sind ermutigend. Im Willow Creek Magazin berichten wir regelmäßig darüber, was gute Leitung bewirken kann. In dieser Ausgabe ist z.B. von der ›Bill & Melinda Gates Stiftung‹ die Rede; von einem Pastor in El Salvador, der Jobs für Bedürftige organisiert; bis hin zu den umsichtig moderierten Veränderungsprozessen in der Evangelischen Kirchengemeinde in Bad Vilbel.

04 WILLOW WELT

Kurz notiert. / Impulse für Sie und Ihre Gemeinde

08 DANKE BILL, …

Ein Brief von Lynne Hybels an ihren Ehemann

12 »ASK BILL«

Hybels antwortet auf Fragen von Gemeindemitgliedern

18 DAS MILLIARDEN-DOLLAR-VERSPRECHEN

Ein Gespräch mit Melinda Gates

22 SPENDEN Infografik

24 EIN FEST FÜR KOPF & SINNE

Der missionarische Gemeindekongress DYNAMISSIO

26 WENN WILLOW CREEK AUF FRESH X TRIFFT

Zwei Bewegungen für den missionarischen Aufbruch

30 »KIRCHE KANN AUCH ANDERS«

Veränderungen in der Christuskirchengemeinde Bad Vilbel

Lassen Sie sich inspirieren! 34 HOFFNUNGSTRÄGER

Pastor Felix aus El Salvador

Gotthard Westhoff Redaktionsleitung

36 GEISTLICHE UMGESTALTUNG UND DIE KIRCHE

Auszug aus ›Verwandle mein Herz‹ von Dallas Willard

38 STELLENMARKT Kleinanzeigen

46 IMPRESSUM


WILLOW WELT NEUIGKEITEN AUS DEM WELTWEITEN WILLOW-NETZWERK – KURZ NOTIERT.

MENTORING FÜR JAGDBOMBERGESCHWADER Bill Hybels

OLYMPISCHES SILBER IM 3.000 METER HINDERNISLAUF Evan Jager Ausgerechnet ein Läufer, dessen Vater aufgrund einer Polio-Erkrankung gehbehindert ist, hat bei den Olympischen Spielen in Rio die Silbermedaille im 3.000 Meter Hindernislauf gewonnen: Evan Jager. Groß geworden ist Jager, der zugleich den US-Rekord über diese Distanz hält, in der Willow Creek Community Church. Evans Vater Joel ist Gründungsmitglied der Gemeinde und arbeitet noch heute im Technikbereich mit – in dieser Funktion auch bei verschiedenen Kongressen in Deutschland. »Es wird ein Stück von Gottes Wesen darin sichtbar, dass Joel, der nie einen einzigen Schritt laufen konnte, von Gott einen Sohn geschenkt bekam, der zu einem Läufer wurde – aber nicht zu irgendeinem, sondern zu einem Olympioniken«, sagte Bill Hybels, der seit frühester Kindheit eng mit Joel Jager befreundet ist. »Evan lief in Rio nicht um eine Medaille«, so Hybels, »er lief vor allem für seinen Vater.«

Mark Schmidt ist Chef-Ausbilder des 435. Jagdbombergeschwaders der US Air Force in Texas. Der überzeugte Christ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die zukünftigen Piloten nicht nur in ihrer Flugtauglichkeit zu fördern, sondern auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. »Aufgrund der extrem hohen Anforderung kommt es bei vielen Piloten häufig zu Scheidungen, Depressionen und Selbstmord«, so Schmidt. Das wichtigste Instrument sei nicht der Jet, sondern der Pilot, um den es sich ganzheitlich zu kümmern gilt, lautet die Überzeugung des Ausbilders. Dazu nutzt Schmidt Ausschnitte aus Summit-Vorträgen von Willow Creek, die er anschließend mit seinen Piloten bespricht. Kürzlich lud er Bill Hybels zu einem Mentoring-Treffen auf die Air Base ein. Als Dankeschön erhielt Hybels einen Flug im Kampfjet.

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WILLOW ONLINE SHOP Neuer Webauftritt

Einen völlig neuen Webauftritt hat der Online Shop von Willow Creek Deutschland. Unter willowshop.de finden sich nun alle verfügbaren Kongress-Medien, Bücher, Schulungsmaterialien und Angebote für die Arbeit mit Kindern und Geschenk-Ideen, ganz neu und übersichtlich sortiert.

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130.000 BESUCHEN LEITUNGSKONGRESS Global Leadership Summit Im August wurde in der Willow Creek Gemeinde in Chicago erneut der jährliche ›Global Leadership Summit‹ (GLS) veranstaltet. 10.000 Menschen nahmen direkt auf dem Willow-Campus teil, weitere 120.000 per Satellitenübertragung an 590 Orten in ganz Nordamerika. Zugleich wurde der GLS auch in 43 US-Gefängnisse übertragen, die die Konferenz als Schulungsveranstaltung für deren christliche Gruppen und Gemeinden nutzen. Bill Hybels: »Ich bin sehr ermutigt, dass so viele Menschen sich Zeit genommen haben, um in ihre Leitungsfähigkeiten zu investieren. Nicht nur in Gemeinden, in allen Bereichen unserer Gesellschaft benötigen wir Menschen, die mit Charakter und Kompetenz führen.« Vor Ort waren auch etwa 100 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

SPONTANE MÜLLENTSORGUNG IN MBARE Global Leadership Summit Simbabwe Der ›Global Leadership Summit‹ (GLS) wird nach dem Live-Kongress in Chicago als Video-Konferenz – ergänzt durch lokale Sprecher – in mehr als 125 Ländern durchgeführt. Auf diese Weise nehmen insgesamt 300.000 Menschen am GLS teil. Ein GLS-Übertragungsort war kürzlich Mbare, Simbabwe. An der Konferenz nahmen auch Schüler der Mbare High School teil. Besonders angesprochen waren diese von dem Gedanken, auch ohne offizielles Leitungsamt ihren persönlichen Einfluss geltend zu machen. So organisierten sie anschließend eine Reinigungsaktion in ihrem Vierteil, um den Müll zu entfernen, der gewohnheitsmäßig um ihre Schule herum abgeladen wird. Ihr beispielhaftes Vorgehen machte Schule: Anwohner und auch andere Schüler schlossen sich an und initiierten weitere Säuberungsaktionen in der Stadt.

CHICAGO-STUDIENREISE 5. – 12. August 2017 Vom 5. – 12. August 2017 bietet Willow Creek Deutschland/Schweiz wieder eine Studienreise zur Willow Creek Community Church in Chicago an. Darin eingeschlossen ist die Teilnahme am Global Leadership Summit auf dem Willow-Campus sowie ein Kennenlernen der verschiedenen Arbeitsbereiche der innovativen Gemeinde. Sightseeing- und kulturelle Angebote rund um die Metropole am Michigansee gehören ebenfalls zum Reiseprogamm. Eine deutsche Übersetzung wird angeboten. Weitere Infos: willowcreek.de/studienreise

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WILLOW IMPULSE Für Sie und Ihre Gemeinde

INFO- & TRAININGSABENDE Leitungskongress 2018 Vom 08.–10. Februar 2018 findet der nächste Willow-Leitungskongress in der Westfalenhalle in Dortmund statt. Dazu organisiert Willow Creek Deutschland ab Frühjahr 2017 rund 30 Info- & Trainingsabende im ganzen Land. Die Abende bestehen jeweils aus einem inhaltlichen Impuls für Mitarbeitende in der Gemeinde, im zweiten Teil stehen Informationen rund um den Leitungskongress 2018 im Mittelpunkt. Die Orte werden ab Jahresende auf willowcreek.de veröffentlicht.

VIDEOJOURNAL Im Videojournal vermittelt Bill Hybels alle 14 Tage Leitungsimpulse für engagierte haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in der Gemeinde: überzeugend, prägnant und mit hohem Praxisfaktor. In die 5-Minuten-Clips fließt Bill Hybels’ gesamte Leitungserfahrung als Gründer und Pastor ein. Kostenloses Abo: willowcreek.de/videojournal

NEWSLETTER Updates über die Arbeit, Termine und Angebote von Willow Creek Deutschland/Schweiz erhalten Sie durch die Willow-Infomail. Zu abonnieren unter: Deutschland: willowcreek.de/infomail Schweiz: willowcreek.ch/infomail

WILLOW-NETZWERK Weltweit sind mehr als 10.000 Gemeinden aus über 90 Denominationen in über 35 Ländern Teil des Willow-Netzwerks. Es versteht sich als Visionsgemeinschaft innovativer Menschen, die nach biblischem Auftrag Gemeinde bauen und voneinander lernen wollen. Sie können dazugehören. Eine Partnerschaft im Netzwerk ist möglich als Einzelpartnerschaft, Partnerschaft für Hauptamtliche und Gemeindepartnerschaft. willowcreek.de/partnerschaft

TV-GOTTESDIENSTE Die Gottesdienste der Willow Creek-Gemeinde in Chicago werden – leicht gekürzt – samstags um 12:00 Uhr auf Bibel-TV ausgestrahlt. Außerdem jederzeit abrufbar auf: willowcreek.tv

SOZIALE MEDIEN

SPECIAL FRIENDS Neue Räume für Menschen mit Behinderungen Die Willow Creek Gemeinde hat die Arbeit für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen ausgeweitet und dafür entsprechende Räume hergerichtet. Fachleute aus dem Bereich der Verhaltens- und kognitiven Therapie wurden zurate gezogen, um die Räumlichkeiten so zu entwickeln, dass sie Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen wirklich entgegenkommen, erklärte der Leiter der Arbeit, Paul von Tobel. »Jedes Detail – von der Beleuchtung, den Wandfarben, der Oberflächenbeschaffenheit der Möbel bis hin zu den Beschäftigungsangeboten wurde behindertengerecht konzipiert«, so von Tobel. Experimentiert wird derzeit mit einem eigenen Gottesdienst für Menschen mit Behinderungen, in denen die Lehrinhalte auf das Auffassungsvermögen der Beteiligten abgestimmt sind.

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Folgen Sie unseren Profilen in den Sozialen Medien, um über die Arbeit von Willow Creek Deutschland/ Schweiz auf dem Laufenden zu bleiben. Sie finden interessante Berichte, Fotos, Neuigkeiten, … – und bei Willow-Veranstaltungen zahlreiche Einblicke hinter die Kulissen. willowcreek.de/facebook willowcreek.de/twitter willowcreek.de/instagram

WILLOW UNTERSTÜTZEN Die Kongresseinnahmen decken bei weitem nicht die Ausgaben der vielschichtigen Arbeit von Willow Creek Deutschland/Schweiz, das als eigenständiges Werk keine finanzielle Unterstützung der Willow-US-Gemeinde erhält. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass hierzulande Gemeinden nachhaltig verändert werden.

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Danke Bill, … In vier Wochen feiert die Willow Creek Community Church ihr 41-jähriges Bestehen. Anlässlich des 40. Jubiläums vor einem Jahr schrieb Lynne Hybels ihrem Ehemann einen Brief, den sie später in ihrem Blog veröffentlichte. Er gibt einen ehrlichen Einblick und zeigt, wie eng ihre Beziehung mit dem Aufbau der Gemeinde verflochten ist.

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NE T Z WERK


Dieses Foto entstand während meines ersten Besuchs bei Bills Eltern. Offenbar verbrachte sein Vater damals viel Zeit in Afrika und kaufte viele Tierfelle. Wir fingen gerade an miteinander auszugehen. Damals waren wir beide erst 17 Jahre alt, fast noch Kinder

Über einen Zeitraum von fünf Jahren hinweg waren wir zusammen, trennten uns, verlobten uns, lösten unsere Verlobung wieder, gelobten uns, dass wir uns nicht wiedersehen würden, »niemals!« – und kamen dann doch wieder zusammen. Schließlich heirateten wir. Es war das Jahr 1974. Bill war Jugendpastor. Ein Jahr später starteten wir die Willow Creek Community Church in einem angemieteten Kino. Manchmal kommt es mir so vor, als wäre der 12. Oktober 1975, der Tag, an dem Willow den ersten Gottesdienst im Kino veranstaltete, erst gestern gewesen. Aber manchmal scheint es mir auch eine Ewigkeit her zu sein. Wir waren beide 23 Jahre alt und hatten zwar sehr wenig Weisheit, dafür aber eine Menge Leidenschaft. Bill hatte das Herz eines Evangelisten und war der Überzeugung, dass die Ortsgemeinde diejenigen erreichen sollte, die weit weg von Gott waren. Ich hatte das Herz (und die Ausbildung) einer Sozialpädagogin und vertrat die Ansicht, dass die Ortsgemeinde ein Zufluchtsort für die Randgruppen der Gesellschaft sein sollte. Gemeinsam hatten wir eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie Gemeinde sein könnte und auch sein sollte. Einen Traum zu haben, ist das eine. Ihn auch tatsächlich Realität werden zu lassen, etwas völlig anderes. Die kommenden Jahrzehnte waren viel herausfordernder als gedacht; wir machten auch viel mehr Fehler als erwartet. Wieder und wieder blieb uns nichts anderes übrig, als auf die Knie zu fallen und demütig Buße zu tun für unsere Fehler und Schwächen im Dienst. Und Gott war immer gnädig und vergab uns. Auch unsere Gemeinde war geduldig genug, uns beide erwachsen werden zu lassen. 40 Jahre später sind wir immer noch dankbar für jeden Tag, an dem wir unsere Berufung in der Ortsgemeinde leben können. Diesen Sonntagabend, am 18. Oktober 2015, wird unsere ganze Gemeinde sich im United Center in der Innenstadt Chicagos versammeln, um Gottes Treue und sein Werk unter uns in den vergangenen 40 Jahren zu feiern. Ich werde auch dort sein, die Geschichten aus den vier Jahrzehnten genießen und zweifellos im Laufe des Abends einige Tränen vergießen. Aber bevor die Feierlichkeiten beginnen, möchte ich etwas tun, das nur ich tun kann: nämlich meinem Ehemann öffentlich Danke sagen. Danke Bill, für deine Kühnheit einen Traum zu ergreifen, der in meinem eigenen Herzen widerhallte. Mit 23 Jahren war ich eine Träumerin – so wie du ein Träumer warst –, aber ich war nicht mutig. Ich hatte weder die Fähigkeiten, noch die Persönlichkeit, um den Sprung ins Unbekannte zu wagen und einen neuen Weg zu gehen. Ich wusste aber, dass du das kannst und entschied, mich dir anzuschließen.

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Auf unserem gemeinsamen Weg hast du mir geholfen, eine Kühnheit zu entdecken und zu entwickeln, von der ich gar nicht wusste, dass ich sie besaß. Und ich war nicht die Einzige! Es gab tausende Frauen bei Willow und darüber hinaus, die von einem Pastor hören mussten: »Du bist im Ebenbild Gottes geschaffen. Du hast Gaben, Träume und Leidenschaften, die von Bedeutung sind. Die Gemeinde und die Welt braucht es, dass du erkennst, wer du bist und die Fülle davon zeigst.« Viele von uns müssen das noch immer von einem Pastor hören. Ich bin so dankbar dafür, dass du nie aufgehört hast, mir dies zu sagen. Danke Bill, dass du immer um unsere Ehe gekämpft hast. Während einer unserer zahlreichen Beziehungspausen sagte meine Mutter einmal zu mir: »Ich verstehe euch zwei nicht. Es scheint, als könntet ihr nicht miteinander leben, aber anscheinend auch nicht ohne einander.« Nur um das klarzustellen: Sie meinte nicht »miteinander leben« im wörtlichen Sinne, wir wohnten nicht zusammen. Aber sie hatte definitiv nicht ganz Unrecht. Obwohl es so schien, als würden wir nicht perfekt zusammenpassen, konnten wir doch nie lange ohne den Anderen. Wir hatten eine Gemeinsamkeit, die uns immer wieder zueinander hinzog. Eine Lebensenergie. Eine Leidenschaft für den tieferen Sinn des Lebens. Ein Traum, der nie alt wurde. Vielleicht lag es auch daran, dass wir beide ziemlich stur sind und uns weigerten aufzugeben, loszulassen und weiterzugehen. Vielleicht sind wir beide auch einfach wahnsinnig hartnäckig. Falls das so ist, bin ich überaus dankbar für diese Beharrlichkeit. Sie hat uns immer wieder gute Dienste geleistet. Danke Bill, dass du unsere Kinder genug liebst, um ihnen zuzuhören und erschüttert zu sein, wenn eine Dreijährige dich fragt: »Papa, warum bist du so oft weg?« Damals entschieden wir uns gemeinsam, dass wir (falls nötig) lieber Menschen in unserer Gemeinde enttäuschen würden statt unsere Kinder. Trotz deiner zunehmenden Verpflichtungen bei Willow und deinem zunehmenden Maß an Verantwortung hast du an unserer damaligen Entscheidung festgehalten. Unsere Kinder sind nicht mit einem Papa aufgewachsen, der nie zu Hause war. Du warst anwesend, du warst liebevoll und du hast nie eine Gelegenheit verpasst, um »Ich liebe euch« zu sagen. Das ist wahrscheinlich der Grund, weshalb wir am Sonntagabend, wenn die öffentlichen Feierlichkeiten vorbei sind, mit unseren Kindern nach Hause fahren werden zu einer privaten Familienfeier, inklusive der Umarmungen und »Ich liebe euch«, die jedes Familientreffen prägen. Der größte Segen ist, dass diese Tradition jetzt mit unseren Enkelkindern weiterlebt. »Wir lieben dich, Henry! Wir lieben dich, Mac!« Ich weiß, dass du mir zustimmst, dass ›Oma‹ und ›Opa‹ die besten Rollen sind, die wir je hatten.

Ende der 70er Jahre: Bill Hybels mit seiner Tochter Shauna am Michigansee. Ihr Lieblingsfoto mit ihrem Vater.

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»Der Glaube meiner Kindheit war den Ansprüchen meines Erwachsenenlebens nicht gewachsen.«

Danke, Bill, dass du dich mit weisen Leuten umgibst und dich unter die Autorität einer Ältestenschaft stellst, die aus gottesfürchtigen Männern und Frauen besteht – denen sowohl die Gemeinde, als auch wir persönlich wichtig sind. Die Pluralität, die es in der Leitungsverantwortung bei Willow stets gegeben hat, konnte ein breites Spektrum an Verantwortungsbewusstsein und gesunder Rechenschaft gewährleisten. Die Geduld, die eine Leitungsperson bei Willow – mit seinem manchmal mühseligen System der Autoritätsaufteilung – aufbringen muss, ist dir nicht einfach zugefallen. Dennoch hast du sie befolgt und wertgeschätzt, wodurch du unserer Familie und der erweiterten Gemeinschaft von Willow gedient hast. Dies hat uns vor finanzieller Misswirtschaft, Leitungskrisen und Skandalen aufgrund charakterlicher Fehltritte bewahrt, durch die bereits viele gute Organisationen untergraben worden sind. Und du hast jungen Leitenden in dieser Zeit ermöglicht, ihre Gaben einzubringen, Erfahrungen zu sammeln und immer mehr zu reifen. Während wir jetzt dankbar auf die Vergangenheit zurückblicken, sind wir zugleich auch dankbar für viele junge Nachwuchsleiter, die die Gaben, Leidenschaft und Weisheit besitzen, Willow in die Zukunft zu führen – auf derselben festen Basis einer reifen und umsichtigen Ältestenschaft, wie wir sie damals hatten. Danke, Bill, dass du das Chaos meiner geistlichen Reise wohlwollend akzeptiert hast, obwohl sie sich so stark von deiner eigenen unterschieden hat. Wir sind auf so viele Arten das genaue Gegenteil voneinander; man hätte erwarten können, dass sich unsere geistlichen Pfade auseinander entwickeln. Doch in Wirklichkeit war ich zu Beginn meiner Vierziger drauf und dran, meinen Glauben zu verlieren (ohne Übertreibung!). Und wir beide standen währenddessen als öffentliche Personen im Dienst. Ganz offensichtlich war der Glaube meiner Kindheit den Ansprüchen meines Erwachsenenlebens nicht gewachsen, doch der Weg aus meinem kindlichen Glauben heraus war nicht einfach. Er führte mich durch viele Unsicherheiten, Zweifel und Fragen. Es war beängstigend. Und habe ich schon erwähnt, dass es sehr chaotisch zuging? Ich habe diesen Weg im Stillen zurückgelegt, doch du wusstest immer, was in mir vorging. Dennoch hast du mich nie gedrängt: »Komm langsam mal darüber hinweg, Lynne! Auf geht’s, weiter! Ich kann es mir nicht leisten, eine Frau mit geistlichen Problemen zu haben.« Im Gegenteil, du hast mich immer ermutigt: »Seit du siebzehn warst, habe ich gesehen, wie der Heilige Geist an dir gearbeitet hat. Ich glaube, wir können ihm auch in dieser Krise vertrauen. Versuch nicht, den Weg abzukürzen! Geh nicht zurück zu dem Punkt, an dem du dich geistlich sicher fühlst! Sondern geh weiter auf deiner authentischen Suche nach Gott!« Du hast sogar dem Ältestenkreis erklärt, dass ich für eine Weile nicht mehr bei Willow anwesend sein würde und dass dies völlig in Ordnung sei. »Sie lässt sich von einem weisen, geistlichen Mentor helfen«, hast du ihnen erklärt, »und sie braucht einfach ein bisschen Abstand.« Diese Freiheit erlaubte es mir, authentisch auf die Worte und das Leben Jesu zuzugehen – und einen christlichen Glauben zu finden, an den ich wirklich glauben konnte. Oft erzähle ich diese Geschichte anderen Pastoren und ihren Frauen, und sie sind immer völlig schockiert. Doch deine Reaktion auf mein geistliches Chaos war so mutig und so liebevoll. Dafür werde ich dir immer dankbar sein.

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Danke Bill, für deine tiefe Freundlichkeit gegenüber meinen Eltern. Es ist kein Geheimnis, dass du und mein Vater während der ersten Jahre durch eine holprige Phase gegangen seid. Du warst ein leicht(!) großspuriger 17-Jähriger und er war ein leicht(!) überfürsorglicher Vater. Großartig! Zwischen euch beiden hin- und hergerissen zu sein, war für mich nicht einfach; es dauerte mehr als nur ein paar Jahre, bis ihr eure Differenzen beigelegt hattet. Aber die E-Mails, die ihr euch jetzt schickt – ob es ein lockeres Gespräch über Autos und Boote oder eine bohrende Glaubensfrage ist – sind ein klares Zeichen von tatsächlicher Liebe und Respekt. Und was könnte ich nicht alles darüber sagen, wie du meine Mama geliebt hast?! Du hast immer erwähnt: Nachdem du sie getroffen hattest, konntest du keine Schwiegermutter-Witze mehr machen. Genauso wenig fand sie jemals etwas Schlechtes über dich zu sagen. Ihr zwei habt euren ganz eigenen Bewunderungsclub gegründet! Wann auch immer einer meiner beiden Eltern krank war, hast du es mir leicht gemacht, nach Michigan zu reisen, um bei ihnen zu sein. Als meine Mutter letztes Jahr gestorben ist, war ich so dankbar für all die Tage, Wochen und Monate, die ich in den letzten Jahren mit ihr verbracht habe. Danke, dass du mich von ganzen Herzen darin unterstützt hast! Danke Bill, dass du mein wachsendes, weltweites Engagement unterstützt. Du hast eine introvertierte Stubenhockerin geheiratet und endest letztlich mit einer die Welt bereisenden Aktivistin mit Leidenschaft für teure (globale Armut) und kontroverse Probleme (Frieden stiften). Immer wieder hast du mich gegenüber Kritikern verteidigt, die dachten, ich würde dich und Willow Creek zu tief in die komplizierten Nöte dieser Welt führen. Darüber hinaus hast du meine Aktivitäten immer großzügig abgesichert. Dadurch, dass ich mich dazu entschieden habe, ehrenamtlich zu arbeiten, ist meine Hilfe zwar oft erwünscht, grundsätzlich allerdings unbezahlt. Mein Bedürfnis

nach Absicherung wird sich wohl nicht so schnell ändern; tatsächlich wird es wohl eher noch zunehmen. Je weiter ich reise (Kongo, Jordanien, Irak), desto teurer werden die Flugtickets und desto mehr Organisationen lerne ich kennen, die wir »einfach unterstützen müssen«. Was damals, als wir 23 waren, wahr gewesen ist, gilt heute, mit 64, immer noch: Ich kann meine Träume dann am meisten verwirklichen, wenn ich auf die unterstützende Hilfe deiner Talente, Fähigkeiten und Erfahrungen zählen kann. In der Anfangszeit von Willow gab es viele in der Christenwelt, die uns als die schwarzen Schafe der Familie Gottes ansahen. Kluge und fromme Menschen fragten sich, ob irgendetwas Gutes von einem Haufen junger Leute kommen konnte, die ein Schlagzeug auf der Bühne hatten und die Liedtexte vom Overhead-Projektor mitsangen. Einige Jahre später veränderte sich diese Haltung: Sozusagen über Nacht wurden wir schwarzen Schafe zu den Lieblingen. Wir lernten, dass weder die Bezeichnung ›schwarze Schafe‹ noch ›Lieblinge‹ andauert. In den Augen der Öffentlichkeit hatten wir einen wechselnden Stellen­ wert: Mal kamen wir gut weg, mal schlecht, mal wurden wir imitiert, dann wieder ignoriert, mal wurden wir übertrieben gelobt, dann wieder zu Unrecht kritisiert. Ich komme jedoch immer wieder auf Folgendes zurück: Nach all diesen Jahren, nach allen Höhen und Tiefen ziehen wir immer noch am selben Strang. Und ich liebe unseren Traum und respektiere deine Leiterschaft genauso, wie ich es am 12. Oktober 1975 schon getan habe. Alles Gute zum 40. Geburtstag von Willow, Bill! Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie dieses Abenteuer in den nächsten Jahren weitergehen wird.

Gemeindehäuser. Christliche Werke. Wohnprojekte.

RUBRIK Visualisierung: Schilling + Escher Architekten, Stuttgart

LYNNE HYBELS ist die Ehefrau von Bill Hybels und Mitbegründerin der Willow Creek Communtiy Church in Chicago. Übersetzung: Anna Dengler

MÖRK Kirchenbau unterstützt Kirchengemeinden und christliche Werke im Bauprozess. Melden Sie sich jetzt zum nächsten KirchenbauForum an: www.moerk-kirchenbau.de

Ingenieurleistungen für Planungs- und 11 Bauprojekte.


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»ASK BILL« – HYBELS ANTWORTET AUF FRAGEN VON GEMEINDEMITGLIEDERN

»Ein Staatsmann muss mit Menschen klarkommen, die entgegengesetzte Meinungen vertreten« Vor dem Sommer erhielten die Mitglieder der WillowGemeinde Gelegenheit, per E-Mail und Twitter Fragen an Bill Hybels zu richten, die er dann im Gottesdienst beantworten würde. Hunderte nutzten diese Gelegenheit. Sie wollten wissen: Welchen Präsidentschaftskandidaten wird er wählen? Wie geht die Gemeinde mit Homosexualität um? Und – eine viel diskutierte Frage: Wer wird sein Nachfolger werden? Hybels kannte die Fragen vorher nicht, sondern beantwortete sie live. Ausgewählt und vorgetragen wurden sie vom Co-Pastor Steve Carter und der Executive-Pastorin Heather Larson. Auszüge:

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Bill, wie verbringst du deine Wochenenden, nachdem du in den drei Gottesdiensten gepredigt hast?

Viele wollen wissen: Welchen Präsidentschafts­ kandidaten wirst du wählen?

Wir haben ein kleines Häuschen am Michigansee, dorthin ziehe ich mich von Sonntagnachmittag bis Montagabend zurück, um aufzutanken. Lynne und andere Familienmitglieder kommen manchmal mit. Ich brauche einfach den physischen Abstand zum Gemeinde­ gelände, sonst würde ich am Montagmorgen gleich wieder in mein Büro zurückkehren, weil der Campus hier so einen großen Sog auf mich ausübt.

Dazu will ich etwas ausholen: Unsere Ältesten leiten diese Gemeinde nach einem ›Policy Governance‹-Modell. Das heißt: Sie haben Parameter erstellt, innerhalb derer ich mich als leitender Pastor frei bewegen, Entscheidungen treffen und Angestellte leiten kann. Eine dieser ›Spielregeln‹ lautet, dass ein Pastor diese Gemeinde nicht politisch in die eine oder andere Richtung beeinflussen darf. Folgendes wird oft vergessen: Die überwiegende Mehrheit der Gemeinden unseres Landes sind politisch uniform. Sie bestehen entweder mehrheitlich aus Demokraten oder Republikanern – je nach der politischen Orientierung des Pastors, der diese auch oft zum Ausdruck bringt. Das hat zur Folge, dass auch nur die Menschen dort bleiben und sich wohlfühlen, die die gleiche Gesinnung teilen. Wenn jemand mit republikanischem Hintergrund, der dem Glauben fern steht, z.B. eine ›demokratische‹ Gemeinde besucht, hat er bald das Gefühl: Hier geht es gar nicht so sehr um Jesus, sondern um Parteipolitik. Unsere Ältesten sind in diesem Punkt resolut: Wir sind als Gemeinde christuszentriert, wollen immer mehr lernen, was es heißt, ihm zu folgen und lassen die Parteipolitik außen vor. Wir haben hier diesen wunderbaren – und seltenen – Mix aus Gemeindegliedern, die etwa jeweils zur Hälfte den Republikanern und Demokraten zuzuordnen sind. Jeder soll bei uns willkommen sein, unabhängig von seiner politischen Haltung. Es geht also nicht darum, für wen ich stimmen werde, sondern dass jeder selbst den Kandidaten gut zuhört und im Gebet bewegt, wer wohl den besten Job machen würde, unser Land in die Zukunft zu führen.

Was ist dein Lieblingsleitungsbuch? Vermutlich ›Der Weg zu den Besten: Die sieben Management-­ Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg‹. Jim Collins, der schon häufig auf unserem Summit gesprochen hat, beschreibt darin, wie man eine Organisation aufbaut, die nicht nur für ein paar Jahre spitze, sondern auf lange Sicht erfolgreich ist.

Und welches Buch liest du zurzeit? ›1932: The Rise of Hitler and FDR‹. Das Buch vergleicht die Kindheit und Jugendzeit von Adolf Hitler und Franklin D. Roosevelt. Beschrieben wird ihre völlig unterschiedliche Prägung und welche Folgen dies auf ihr späteres Leben und den Lauf der Geschichte hatte. Mich als Führungsperson fordert das Buch sehr heraus. Es ist ein dicker Wälzer, den man nicht so nebenbei liest.

Auch mit 65 Jahren hast du immer noch viel Energie und bist gesundheitlich sehr fit. Woran liegt das? Wenn Menschen mir spiegeln, dass ich außergewöhnlich viel Energie besitze, kann ich immer nur entgegnen, dass ich ein anderes Leben gar nicht kenne. Ich bin in einer Unternehmerfamilie groß geworden. Mein Vater hat immer viel Energie verströmt. Er hat täglich etwa 18 Stunden gearbeitet; am Wochenende hat er Freizeitaktivitäten betrieben, die ihm körperlich vieles abverlangten. Ich bin also in einem Umfeld groß geworden, in dem das Leben nie einfach so dahinplätscherte. Als ich älter wurde, habe ich meine eigenen Freizeitaktivitäten entwickelt: Ich jogge, ernähre mich vernünftig, achte auf Ruhezeiten. Vor kurzem las ich in einer Studie: Wer körperlich fit ist, hat 20 % mehr Energie – für die Arbeit, Familie, Freizeit. Unser Leben hier auf Erden ist sehr kurz, deshalb möchte ich es Gott und den Menschen, die ich liebe, so gut wie möglich zur Verfügung stellen. Darum sind mir diese zusätzlichen 20 % einfach wichtig.

Jemand hat gefragt, ob du dich je als Präsident­ schaftskandidat aufstellen lassen würdest. Nächste Frage.

Welche Kriterien sind dir persönlich bei der Wahl eines Präsidentschaftskandidaten wichtig?

»Ich jogge, ernähre mich vernünftig, achte auf Ruhezeiten.« 14

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Zum einen bestimmte Werte. Wenn einem Kandidaten z.B. die Bedürftigen gleichgültig sind oder er oder sie sich nicht überzeugend um Frieden auf internationaler Ebene einsetzt, beunruhigt mich das und beeinflusst meine Entscheidung. Durch meine zahlreichen Reisen habe ich hautnah miterlebt, welch schlechten Ruf die USA derzeit in vielen Ländern hat. Diesen Verlust im Ansehen und in unserer Glaubwürdigkeit haben wir uns in vielerlei Hinsicht selbst zuzuschreiben, durch die Art, wie wir aufgetreten sind. Ein weiteres Kriterium: Ich schaue mir an, was die Kandidaten bisher geleitet haben. Wenn jemand nur über Führung redet, aber nicht vorweisen kann, wo er oder sie außergewöhnliche Führungsstärke bewiesen hat, frage ich mich: Weshalb soll ich dir glauben, dass du plötzlich eine Führungsperson wirst, wenn du am ersten Amtstag im Weißen Haus das Licht einschaltest? Eine Menge Führungskompetenz ist notwendig, um ein Land wie die Vereinigten Staaten zu führen. Man muss z.B. die richtigen Mitstreiter auswählen, Teams zusammenstellen, sich mit Beratern umgeben, die eine hohe Glaubwürdigkeit und Kompetenz mitbringen, um die anstehenden Aufgaben zu lösen. In einer pluralistischen Gesellschaft ist es unabdingbar, dass ein Staatsmann mit Menschen klarkommt, die völlig entgegengesetzte Positionen vertreten. Man muss die Bereitschaft mitbringen, diese Menschen kennen- und verstehen zu lernen, um konstruktiv verhandeln zu können und Dinge voranzubringen. Auch Kompromissbereitschaft gehört dazu.


»Ich wusste immer, dass mein Dienst hier nur für einen bestimmten Zeitabschnitt sein würde.« Mehrere Fragen betreffen das Thema der Homo-Ehe. Wie steht Willow Creek dazu? Wird diese Gemeinde homosexuelle Paare trauen? Auch hier möchte ich etwas ausholen. Als ich in der vierten Klasse war, hatte ich einen Mitschüler, der – rückblickend betrachtet – wohl homosexuell war. Er war anders – und alle merkten es. Eines Tages nach der Schule haben meiner Kameraden ihn so richtig verdroschen. Auch als er schon am Boden lag, schlugen sie ihn brutal ins Gesicht. Ich stand dabei und habe nichts dagegen unternommen. Das habe ich mir bis heute nicht verziehen. Ich glaube, dass er sein Anderssein nicht bewusst gewählt hat. Er war einfach so. Als ich mit 22 Jahren diese Gemeinde gründete, kamen Leute zum Glauben und wurden von mir getauft, die mich einige Monate später beiseite zogen und mir anvertrauten: Ich bin schwul, aber ich liebe Jesus und will in meinem Glauben weiter wachsen. Im Laufe der Jahre waren es sicher mehr als 200 Leute, die sich mir gegenüber geoutet haben. Als ich mit ihnen darüber sprach, hat kein Einziger gesagt: Ich habe eine Münze geworfen, um meine sexuelle Orientierung zu bestimmen. Sondern ich entdeckte, dass ich homosexuell bin. ›Und dann?‹, fragte ich. Die meisten antworteten: Ich bekam Angst und betete intensiv, dass ich heterosexuell würde – was bei keinem, mit dem ich sprach, passierte. Einige hatten sich in ihrer Ratlosigkeit Gemeinden anvertraut, wurden dort aber meistens vor die Tür gesetzt oder aufs Abstellgleis gestellt. So wuchs in mir die Überzeugung, dass es bei diesem Thema einen anderen Weg geben muss. Nämlich: an der traditionellen Sichtweise der Ehe festzuhalten und zugleich respektvoll mit Menschen aus der LGBT-Gemeinschaft (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) umzugehen, sie nicht auszugrenzen. NE T Z WERK

Vor ein paar Jahren kam ein junger Mann in unserer Gemeinde zum Glauben und sprach mich nach einem Gottesdienst an: »Würdest du dich mit uns treffen? Wir sind eine Gruppe von 15 Homosexuellen, die alle Gott lieben und denen diese Gemeinde sehr am Herzen liegt.« Seit zweieinhalb Jahren treffe ich mich nun regelmäßig alle sechs bis acht Wochen mit ihnen samstagabends in meinem Büro. Wir sprechen sehr offen darüber, wie sie als Homosexuelle ihren Glauben leben können – auch im Rahmen einer Gemeinde. Übrigens: Vor drei Jahren haben sich unsere Ältesten das Thema Homosexualität erneut angeschaut. 18 Monate lang haben sie gründlich gearbeitet: die Bibel neu studiert, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse angeschaut – und kamen zur gleichen Schlussfolgerung wie wir damals vor 40 Jahren. Diese Gruppe, mit der ich mich regelmäßig treffe, weiß genau, wie sich unsere Gemeinde positioniert hat. Dass wir die Sichtweise vertreten, dass eine Eheschließung nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich ist und dass die Sexualität für diese Einheit reserviert ist. Alle übrigen – Homosexuelle und Singles – sollen keusch leben, wenn sie es mit der Nachfolge ernst meinen. Das ist unser biblisches Verständnis. Und dennoch lieben diese Schwestern und Brüder Christus und unsere Gemeinde von ganzem Herzen und ringen mit der Frage, wie sie als homosexuell Empfindende Gott und Menschen dienen können. Ich finde in der Bibel keine Aussagen, die es Menschen verbietet, in einer Gemeinde mitzuarbeiten, die homosexuell empfinden, aber keusch leben – auch nicht, dass dieser Mensch etwa sündigt. Lediglich die homosexuelle Aktivität wird als Sünde bezeichnet. Wenn diese Menschen sich ihre homosexuelle Orientierung nicht ausgesucht haben, aber bereit sind, ihren Lebensstil Gott unterzuordnen, sollten wir dann nicht bereit sein, sie zur Mitarbeit in der Gemeinde einzuladen? 15


Noch etwas: Die meisten Menschen, die in finanziellem Chaos leben, sind in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem es genauso lief. Ich frage diese Leute immer sehr direkt: Wie werden deine Kinder und deine Enkel später mit ihrem Geld umgehen? Wäre es nicht an der Zeit, diesen Teufelskreis zu durchbrechen? Du hast es in der Hand – besuche bitte die Schuldnerberatung, die unsere Gemeinde anbietet!

»Es gilt, mit Gottes Geld auf Gottes Weise umzugehen.« Um es klar zu sagen: Es gibt auch einige in dem Kreis, die die Bibel anders verstehen und die die Haltung unserer Gemeinde nicht teilen. Aber auch mit ihnen setze ich mich respektvoll auseinander. Sie wissen, dass sich die Haltung unserer Gemeinde wohl nicht ändern wird. Dennoch wollen sie ehrlich begreifen, wie sie ihre Rolle demzufolge definieren müssen. Ich liebe diese Menschen. Es ist eine Offenheit und Verletzlichkeit in der Runde, wie ich sie selten in anderen Kleingruppen erlebt habe. Seit dem Vorfall damals in der vierten Klasse möchte ich diesen Menschen helfen, so gut ich kann.

Eine weitere Frage lautet: Wie weiß ich, ob ich in Gottes Augen genug spende? Man kann seinen Lebensstandard ja immer noch weiter senken und dadurch den „Zehnten" erhöhen. Interessante Frage. Meistens lautet die Frage genau andersherum: Wie komme ich darum herum, Gott nicht die ersten zehn Prozent meines Einkommens zurückzugeben? Der ›Zehnte‹ war immer als ein Startpunkt gedacht. Man drückt damit aus: Gott, ich vertraue und gehorche dir und manage dein Geld auf deine Art. Ich will mich selbst nicht generöser darstellen als ich bin. Aber ich möchte Gott mehr geben als gerade mal zehn Prozent. Denn Gott schenkt mir seinen Segen auch nicht nach dem MinimumPrinzip. Mein Geben über die zehn Prozent hinaus soll ein Ausdruck der Dankbarkeit ihm gegenüber sein. Jeder kann diesbezüglich experimentieren – ohne Schuldgefühle zu haben oder gesetzlich zu sein.

Wie ist deine Sicht zum Thema Abtreibung? Schon zu meiner Zeit als blutjunger Pastor, als wir uns noch im Kino trafen, kamen vielfach junge Frauen mit dieser Frage auf mich zu, weil sie ungewollt schwanger und nicht verheiratet waren. Ich kam also sehr früh mit dem wahren Leben in Berührung und setzte mich mit meinem Mentor, Dr. Bilezikian, und unserem Leitungsteam zusammen, um zu ergründen, was die Bibel zu diesem Thema sagt. Wir stellten fest, dass die Bibel immer für das Leben ist, dass man es nicht im Mutterleib tötet – unabhängig davon, wie es gezeugt wurde; denn das ist nicht die ›Schuld‹ des Kindes. Wir stellten weiter fest, dass es nicht nur um das Leben im Mutter­ leib geht, sondern auch um das Leben hier in der Welt. Als Kardinal Bernardin Erzbischof von Chicago war, prägte er den Begriff des ›saumlosen Gewandes‹, das ein Leben haben soll. Er meinte: Es soll vom Mutterleib bis zum Grab nicht von Menschenhand unter­brochen werden. Das schließt die Todesstrafe, wie auch die Euthanasie ein. Das ist meine persönliche Sichtweise, wie auch die unserer Gemeinde.

Viele Fragen zur Zukunft unserer Gemeinde wurden eingesandt. Darunter: Wurde bereits ein Pastor ausgewählt, der dein Amt übernimmt, wenn du in den Ruhestand gehst? Wir befinden uns seit viereinhalb Jahren in einer mehrjährigen Nachfolge-Planung. In unserem Leitungskreis arbeiten wir jede Woche an dem Thema und machen gute Fortschritte. Zwei Drittel des Weges haben wir bereits hinter uns. Sehr wichtig ist uns, dass wir diesen Prozess vertraulich behandeln. Aus einem einfachen Grund: Die Personen, die für verschiedene Leitungsrollen in Betracht gezogen werden, haben schon genug damit zu tun, Klarheit zu finden, ob sie sich diese Aufgaben vorstellen können. Wenn wir zusätzlich noch den öffentlichen Lichtkegel auf sie richten würden, während sie über ihre Zukunft nachdenken, darüber beten, wäre das nur unnötiger Druck. Wenn wir in diesem Punkt genügend Fortschritte gemacht haben, werden wir der Gemeinde die entsprechenden Namen und neuen Rollenverteilungen mitteilen und auch den Weg sehr transparent darstellen. Ich fühle mich übrigens nicht aus meinem Amt gedrängt. Ich wusste immer, dass mein Dienst hier nur für einen bestimmten Zeitabschnitt sein würde. Vor einiger Zeit wurde mir klar, dass nun ein jüngerer, energiegeladenerer Leiter oder ein Leitungsteam nötig ist, um diese Gemeinde in die Zukunft zu führen. Ich bin also sehr enthusiastisch, was den Übergang in diese neue Phase betrifft, und unterstütze diesen Prozess sehr.

Es gab eine Reihe an Fragen zum Thema Spenden. Eine lautet: Ist es falsch, wenn ich zuerst meine Schul­ den abzahle, bevor ich wieder den „Zehnten“ gebe? Das sollte jeder für sich mit Gott ausmachen. Ich habe mich im Laufe der Jahre mit Scharen von Leuten zusammengesetzt, die ihre Finanzen nicht im Griff hatten. Gemeinsam haben wir ein Budget aufgestellt und vereinbart: Du beginnst deinen ›Zehnten‹ mit zwei Prozent deines Einkommens. Wenn diese Rechnung abbezahlt ist, steigerst du es auf vier Prozent und so weiter. Wenn du dich am Tag X aus deinem Schuldenloch herausgearbeitet hast, gibst du den vollen Betrag. Ich bin in diesem Punkt also nicht so gesetzlich. Mir geht´s vielmehr darum, dass Menschen begreifen, dass ihr gesamtes Geld letztendlich Gott gehört. Es gilt, mit Gottes Geld auf Gottes Weise umzugehen, im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten leben zu lernen, Schulden wie die Pest zu vermeiden, für Unerwartetes wie fürs Alter einen bestimmten Betrag zu sparen und Gott mit dem Zehnten zu ehren. Wer das tut, erlebt finanzielle Freiheit. Warum? Weil man frei ist, seinen Fokus auf die wahren Herausforderungen im Leben und in der Welt zu richten und sich zu engagieren, statt im Würgegriff des eigenen finanziellen Chaos festzustecken. 16

Worauf freust du dich, wenn du in den Ruhestand gehst? Dass ich mehr Zeit habe zu segeln und mit weniger Jetlag zu tun habe. Vor allem möchte ich mich noch mehr auf meine Familie und Enkel konzentrieren. Sicherlich werde ich auch Zeit investieren, um Hauptamtliche in Ländern zu fördern, in denen das Christentum eine Minderheit ist und in denen Armut herrscht. Für diese Menschen verspüre ich nach wie vor viel Leidenschaft. Übersetzung: Gotthard Westhoff Willow Creek Association

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Kurs- und Studienmaterial

n e b u a l G Im wachsen!

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MELINDA GATES: DAS MILLIARDEN-DOLLARVERSPRECHEN Beim Leadership Summit im August sprach Bill Hybels mit Melinda Gates über die Ziele und Herausforderungen der ›BILL & MELINDA GATES STIFTUNG‹. Die Non-Profit-Organisation hilft Menschen dabei, ein gesundes und produktives Leben zu führen. In den Entwicklungsländern konzentriert sich die Stiftung auf die Verbesserung der Gesundheit der Menschen und unterstützt sie in ihren Chancen, sich aus Hunger und extremer Armut zu befreien. Ein Gesprächs-Auszug.

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Bill Hybels: Du bist nach eigenen Angaben in einer sehr intakten Familie aufgewachsen und hast deine Grundschulsowie Highschool-Zeit auf einer katholischen Mädchenschule verbracht. Das hat dich zu einer ›ungeduldigen Optimistin‹ werden lassen, wie du es nennst. Was meinst du damit? Melinda Gates: Wir hatten ein sehr enges Verhältnis untereinander. Meine Eltern gingen jeden Sonntag mit uns vier Kindern in den Gottesdienst. Im Laufe der Jahre haben wir verschiedene Gemeinden besucht, sodass ich einen guten Überblick bekommen habe. Meinen Eltern war wichtig, dass wir eine katholische Schulbildung erhielten, und die hat mich sicher geprägt. Wenn ich mir die letzten Jahre anschaue, verändert sich die Welt in vielerlei Hinsicht zum Positiven – trotz der täglichen Negativschlagzeilen: Die weltweite Armut wurde in den letzten 25 Jahren halbiert. Seit 1990 hat sich die Kindersterblichkeitsrate um 50 % verringert. Das Gleiche gilt für die Müttersterblichkeitsrate. Wir verändern also etwas in der Welt. Das macht mich optimistisch. Dennoch bin ich ungeduldig – wie auch mein Mann Bill. Warum? Weil wir hier in der USA so viele Ressourcen besitzen. Wenn wir noch mehr davon den Menschen in den Entwicklungsländern zugutekommen ließen, könnten wir die Zahlen noch mal um die Hälfte reduzieren. Und das in noch kürzerer Zeit. Bill und ich haben die feste Überzeugung: Jedes Menschenleben ist gleichwertig – ganz gleich, wo es gelebt wird. Deshalb müssen wir alle Menschen auch gleich behandeln und in gleicher Weise in sie investieren. Nach der Mädchen-Highschool bist du an die ›Duke Universität‹ gegangen und hast Informatik studiert. Kein typischer Studiengang für Frauen. Das stimmt. Aber ich liebe Technologie. In der Highschool hatte ich eine Lehrerin, die früh erkannte, dass ich gut in Mathe war. Sie ging daraufhin zur leitenden Nonne und erwirkte, dass wir ein Dutzend Computer anschafften – es waren Apple II Geräte. Ich begann früh damit zu programmieren und habe es geliebt. 1987 hast du dann bei Microsoft angefangen – weshalb dort? Ich hatte diverse Jobangebote. Aber während meines Studiums habe ich im Sommer immer bei IBM gearbeitet. Als ich dort mit meiner Vorgesetzten – einer Frau – über meine Zukunftspläne sprach, sagte ich ihr, dass ich demnächst ein Bewerbungsgespräch bei einer kleinen Firma namens Microsoft in Seattle haben würde. Meine Vorgesetzte sagte: Wenn du von denen ein Jobangebot erhältst, solltest du es unbedingt annehmen. Ich war verwirrt, dass sie mir nicht vorschlug, beim etablierten Unternehmen IBM einzusteigen. Ihre Antwort: Deine Chancen, als Frau mit deinen Kapazitäten bei Microsoft Karriere zu machen, werden riesig sein! IBM ist zwar fantastisch, meinte sie, aber es würde lange dauern, bis du dich durch die Hierarchien hochgearbeitet hättest.

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Bei Microsoft bekamst du tatsächlich recht bald eine leitende Position. Meine Zeit dort war großartig. Wir haben die Welt verändert; haben dazu beigetragen, dass es in jedem Haus einen Computer gab. Wir haben quasi aus dem Nichts Produkte entworfen, die es nie zuvor gegeben hatte. Als ich Microsoft nach neun Jahren verließ, war ich in meiner Abteilung für 1.800 Angestellte verantwortlich. Viele sind natürlich neugierig, wie du deinen heutigen Mann Bill Gates kennengelernt hast. Hast du dich in seiner Abteilung herumgedrückt oder er sich in deiner? Die Firma war noch relativ klein. Schon nach drei Wochen sollte ich nach New York reisen und dort ein Meeting leiten. Ich war zuvor noch nie in einer Stadt dieser Größe gewesen. Unser Büro teilte mir mit, dass ich aus Kostengründen in einem Doppelzimmer mit einer anderen weiblichen Angestellten übernachten würde. Diese Zimmergenossin sagte mir, dass es am Abend ein Essen mit anderen MicrosoftMitarbeitern geben würde, die ebenfalls in der Stadt seien. Als ich ankam, waren von den 30 Plätzen nur noch zwei frei. Und als Letzter kam schließlich Bill Gates – es gab für ihn nur noch einen freien Platz – den neben mir. Manchmal zahlt es sich aus, zu spät zu kommen. War es Liebe auf den ersten Blick? Würde ich nicht sagen. Er fragte mich allerdings, ob ich in zwei Wochen mal mit ihm ausgehen würde. »In zwei Wochen?«, fragte ich. Ich habe keine Ahnung, was ich in zwei Wochen machen werde, war meine Reaktion. Als wir dann schließlich ausgingen, merkte ich schon, dass er sich in mich verliebt hatte. Als später unser erstes Kind unterwegs war, sagte ich ihm, dass ich bei Microsoft aussteigen werde. Er war völlig überrascht. »Du liebst doch deinen Job«, sagte er, »wir können doch beides haben: Kinder und eine gemeinsame Karriere.« Meine Antwort: Nicht, wenn wir die Werte, auf die wir uns vor unserer Heirat verständigt haben, leben wollen. Wir können nicht eine herausfordernde Karriere verfolgen und zugleich Kinder großziehen – jedenfalls nicht in den ersten Jahren, wenn sie noch klein sind. Jemand muss zuhause sein. So habe ich es schließlich gemacht und bin nach neun Jahren ausgestiegen. Als wir uns kürzlich in der Zentrale der Bill & Melinda Gates Stiftung in Seattle trafen, hast du davon erzählt, wie wichtig dir geistliche Übungen sind, um Gott in deinem Alltag nahe zu sein. Wie kam es dazu? Auf der katholischen Schule lehrten uns die Nonnen die Bedeutung der Stille für unser Leben. Sie nahmen uns mit auf Stille-Wochenenden, bei denen es kurze Lehreinheiten gab, über die wir dann reflektiert haben. Diese Übungen wurden mir so wichtig, dass ich mir heute jeden Morgen eine Zeit der Stille nehme, bevor der Rest des Hauses aufwacht und die E-Mails eintreffen. Ich schaue auch bewusst nicht zuerst aufs Handy, wenn ich aufwache. Ich zünde eine Kerze an, lese einen geistlichen Text, schreibe einige Gedanken in mein Tagebuch und sitze dann still oder im Gebet vor Gott.

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Die Bill & Melinda Gates Stiftung ist die weltweit größte private Stiftung. Sie hat 1.400 Angestellte. Ihr spendet mehrere Milliarden Dollar – wie schwer fällt es euch, so viel Geld wegzugeben? Es ist ein Geschenk, dass wir in der Lage sind, das zu tun. Die Stiftung ist im Grunde nur die Verkörperung unserer Werte. Wir setzen jeden Tag unseren Verstand, unsere Kraft und unser Geld an vielen Orten der Welt ein, um diesen Werten gerecht zu werden. Hinzu kommt: Wir geben ja nicht nur unser Geld, sondern auch das anderer Menschen; z.B. das Vermögen des Großunternehmers Warren Buffett. Das bringt eine enorme Verantwortung mit sich.

»Wir haben die Entscheidung, den größten Teil unseres Besitzes abzugeben, schon vor unserer Eheschließung getroffen.«

Du hast viele hundert Millionen Dollar gespendet, damit Kinder in Entwicklungsländern Impfungen erhalten. Weitere Millionen flossen in Bildungsprojekte. Kürzlich hast du dich des Themas der Empfängnisverhütung und freiwilligen Familienplanung angenommen. Was hat es damit auf sich? Bill und ich sehen unsere Stiftung als eine Reise des Lernens. Viele der heutigen Erkenntnisse sind im Laufe der Zeit in uns gewachsen. Wir begannen mit Kinderimpfungen. Wegen unseres Fonds und unserer Forschungsgelder, die wir mit verschiedenen Partnern auf den Weg gebracht haben, sind jetzt sieben Millionen Kinder am Leben, weil sie diese Grundimpfungen erhalten haben. Drei Mal im Jahr besuche ich verschiedene Entwicklungsländer und setze mich dort mit Regierungsvertretern auseinander, um mich für verbesserte Strukturen und Richtlinien einzusetzen. Diese Arbeit ist für nachhaltige Hilfe ganz entscheidend. In meinen Gesprächen mit Frauen vor Ort – sei es in einem Slum in Nairobi oder in ländlichen Gebieten in Indien – erzählten sie mir immer wieder, dass sie keinen Zugang zu einer modernen Empfängnisverhütung haben. Sie sagten: Wir müssen viele Kilometer in der Hitze mit einem Baby auf dem Rücken laufen. Wenn wir an der Station angekommen sind, sind oftmals keine Verhütungsmittel da. Kondome werden in Afrika wegen der Aids-Problematik zwar verteilt. Aber viele Frauen sagten mir, dass sie bei dieser Verhütungsmaßname letztlich wenig Mitbestimmung haben. Und wenn Frauen auf ein Kondom bestehen – auch in einer Partnerschaft – geht damit oft der Verdacht einher, dass man dem Partner unterstellt, er – oder man selbst – habe Aids. Hinzu kommt: Bei einer hoch qualitativen Empfängnisverhütung mit einer umfassenden Information können Frauen endlich selbst mitbestimmen, wann sie Kinder haben möchten. Dadurch erhöht sich die Überlebenschance ihrer Kinder um ein Vielfaches.

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In meiner Zeit der persönlichen Stille und des Ringens mit dem eigenen Glauben wurde mir deutlich: Hier musst du etwas unternehmen. Mit Hilfe vieler Regierungspartner haben wir nun mehrere Milliarden Dollar zusammen­ getragen, um moderne Verhütungsmaßnahmen in vielen Ländern bereitzustellen und die Versorgungswege neu zu strukturieren. Wenn sich das im Vatikan herumspricht … Oh, dort sind sie bestens informiert. Ich selbst habe dazu viele Gespräche mit kirchlichen Vertretern geführt. Es wurde deutlich, dass wir an einem gemeinsamen Strang ziehen, was soziale Gerechtigkeit in diesem Punkt angeht. Wir haben auch übereingestimmt, in bestimmten Punkten nicht übereinzustimmen – aber in den Punkten gemeinsam voranzugehen, in denen wir übereinstimmen. Übrigens: 94 % der katholischen Frauen in den USA nutzen Verhütungsmittel. Ihr spendet viele Milliarden Dollar, um Not in der Welt zu lindern. Was geht euch durch den Kopf, wenn ihr andere extrem Wohlhabende seht, die offenbar kein soziales Gewissen haben und nichts für Bedürftige tun? Bill und ich haben die Entscheidung, den größten Teil unseres Besitzes abzugeben, schon vor unserer Eheschließung getroffen. Uns war klar: Man braucht eigentlich nicht viel, um über die Runden zu kommen. Warren Buffett hat uns dann ermutigt, auch andere Milliardäre für die Idee zu gewinnen, sich zu verpflichten, die Hälfte des eigenen Einkommens abzugeben. Entweder zu Lebzeiten oder nach dem Tod. Das haben wir getan und bisher 155 Milliardäre aus 17 Ländern gewonnen, die sich auch diesem Ziel verschrieben haben. Wir treffen uns einmal pro Jahr mit ihnen und erläutern, was durch ihre Spenden bewirkt wurde. Viele sagen uns anschließend: Ich möchte jetzt noch mehr Geld abgeben und auch meine Kinder mit einbeziehen. Ganz nebenbei entdecken sie, dass es etwas Lohnenswerteres gibt, als unentwegt im Hamsterrad dem Erfolg hinterher zu laufen. War es für dich und Bill schwerer, Microsoft aufzubauen oder eure Non-Profit-Organisation? Wenn Bill jetzt hier wäre, würde er antworten, dass er sehr früh viele Dinge richtig gemacht hat. Und dass er auch viel Glück hatte. Er war zur rechten Zeit am rechten Ort, als die Computer-Industrie begann und hat dafür das richtige Team zusammengestellt. Als wir die Non-Profit-Organisation gründeten, stellten wir rasch die Unterschiede zur Geschäftswelt fest. Im Unternehmen hatten wir stets klare Fakten. Wenn wir ein gutes Produkt auf den Markt brachten, erhielten wir sofort die Kundenrückmeldungen – z.B. in Form von guten Verkaufszahlen. Ein mittelmäßiges Produkt erbrachte geringe Verkaufszahlen und man hörte überall, was dem Produkt noch fehlte. Wir waren dann echt überrascht davon, dass viele Non-Profit-Organisationen weitreichende Entscheidungen trafen – oft ohne belastbare Fakten zu haben. Und damit enorme Risiken eingingen. Unser Ansatz war, zunächst ein Datensystem zu entwickeln, um die wichtigen Fakten zu sammeln und besser zu verstehen, was die Menschen tatsächlich benötigen, und um verlässliche Rückmeldungen zu erhalten, ob und wie die angebotenen Hilfen greifen.

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Kannst du ein Beispiel nennen? Ein Ziel von Bill ist es, Polio vollständig zu eliminieren. Also bekommen wir jede Woche einen Bericht auf unseren Schreibtisch, aus dem hervorgeht, wo auf der Welt in der zurückliegenden Woche Poliofälle aufgetreten sind. Erst gestern habe ich wieder den aktuellsten Bericht auf mein Handy erhalten. Unverzüglich wird dann ein Team entsandt, das dort die Menschen impft. Was die fehlenden Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung angeht, gab es vorher ebenfalls nirgendwo Daten. Als wir das Ziel ausgaben, bis zum Jahr 2020 120 Millionen Frauen in den ärmsten Ländern Zugang zu hoch qualitativen Empfängnisverhütungen, Informationen, Dienstleistungen und Mitteln zu verschaffen, waren die Zahlen auch so vage, dass man darauf kaum solide aufbauen konnte. Heute bilden wir junge Frauen aus, senden sie in die Entwicklungsländer und ermitteln die Daten selbst. Auch dazu erhalte ich regelmäßig eine Excel-Tabelle mit Farbcodes, aus denen hervorgeht, wo wir einen tollen Job machen und wo wir noch besser werden müssen. Diese Fakten helfen uns, dass die Hilfe auch tatsächlich bei den Menschen ankommt und dass wir unsere Gelder sinnvoll investieren, damit die Sterblichkeitsrate weiter sinkt. Man darf eines nicht vergessen: Wir arbeiten an den Problemen, die zu den größten in unserer Gesellschaft zählen. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft viele davon auch fallengelassen, eben weil sie so schwer sind. Bill und ich bitten unter anderem auch Regierungen, viele Milliarden bereitzustellen für die verschiedenen Nöte, die

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wir ermittelt haben – so wie wir das mit unserer Stiftung auch tun. Das tun sie nur, wenn wir ihnen diese konkreten Daten liefern können. Du arbeitest nun seit vielen Jahren im humanitären Bereich und hast viel erlebt. Berührt dich die Not der Menschen immer noch – auch der Gedanke, dass Gott dich dazu gebraucht, Leid auf der Welt zu lindern? Ja. Vor allem löst er immer wieder Dankbarkeit aus. Vor einiger Zeit habe ich mit meiner Tochter ein paar Tage in einem Massai-Camp verbracht. Wir haben im Sternenlicht Kühe gemolken, weil es dort nachts kein anderes Licht gab. Wir haben gemeinsam mit den Einheimischen gekocht und anschließend das Geschirr abgewaschen. Dabei wurde mir neu klar: Es war nicht die Entscheidung dieser Familie, hier geboren zu sein und dieses oftmals beschwerliche Leben zu leben. Das könnte genauso gut auch ich sein. Auch dass mir viele Menschen in ärmsten Verhältnissen, die überhaupt nicht wissen wer ich bin, Einblick in ihr Privatestes geben, mir Anteil an ihren Sorgen geben, berührt mich jedes Mal neu. Ich merke, letztendlich haben sie das gleiche Ziel wie ich: den eigenen Kindern das Beste mit auf ihren Lebensweg zu geben. Übersetzung: Gotthard Westhoff gatesfoundation.org/de Willow Creek Association

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Pressekonferenz ›Bilanz des Helfens 2016‹ vom Deutscher Spendenrat e.V. und GfK CharityScope

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zeigt, dass rund die Hälfte der Deutschen befürchtet, die eigene Bevölkerung könnte durch die Flüchtlingswelle benachteiligt werden. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass sich 47 % der Befragten im vergangenen Jahr für Flüchtlinge engagierten – und damit letztlich zu einem neuen Spendenrekord beigetragen haben. Überproportionales Engagement für Flüchtlinge – insbesondere bei Geldspenden – zeigen die über 60-Jährigen.«

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»Das Spendenvolumen lag im Jahr 2015 bei 5,5 Mrd €. Das bedeutet ein Plus von 11,7 % gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Spende erhöhte sich von 36 € auf 37 €. Zuwächse im Spendenaufkommen erhielt vor allem der Bereich humanitäre Hilfe. Deutlich an Bedeutung gewonnen haben Spenden für die Not-/Katastrophenhilfe. Diese Gewinne betreffen vor allem die Monate Mai (Erdbeben Nepal) und September/Dezember (Flüchtlingskrise in Deutschland) und wurden überdurchschnittlich oft über Mailings und über die Medien angestoßen. Die Befragung

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DYNAMISSIO: EIN UNGEWÖHNLICHER KONGRESS FÜR EVANGELISATION UND GEMEINDEAUFBAU

»Auf Entdeckungsreise nach Berlin« Zum Reformationsjubiläum 2017 findet vom 23.–25. März der missionarische Gemeindekongress DYNAMISSIO in Berlin statt. Christen unterschiedlichster gemeindlicher Traditionen werden ein sehr ungewöhnliches Event auf die Beine stellen, voneinander lernen und einander inspirieren. Was hinter der DYNAMISSIO-Idee steckt und welche Impulse sie sich für die kirchliche Landschaft erhoffen, das erklären die DYNAMISSIO-Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Zimmer und Ulrich Eggers im Interview. Das Gespräch führte Gotthard Westhoff.

Wie kam es eigentlich zum Kongress DYNAMISSIO? Karl-Heinz Zimmer: Als die deutschen Teilnehmenden 2010 vom ›3. Kongress für Weltevangelisation‹ der ›Lausanner Bewegung‹ in Kapstadt zurückkamen, wurde ihnen klar: Wir brauchen in Deutschland dringend einen neuen Impuls für Evangelisation und missionarischen Gemeindeaufbau. Ein Initiativkreis aus Leitern von Gemeindeverbänden und missionarisch ausgerichteten kirchlichen Werken entdeckten in Kapstadt also den großen Wert eines gemeinsam verantworteten Kongresses für unser Land. So fiel die Entscheidung, unter der Trägerschaft der ›Koalition für Evangelisation‹ in Deutschland, diesen Kongress anzustoßen.

KARL-HEINZ ZIMMER – Geschäftsführer von Willow Creek Deutschland und DYNAMISSIO.

Nun gibt es in unserem Land schon eine ganze Reihe christliche Kongresse. Weshalb jetzt noch eine weitere Konferenz?

Aber was genau macht DYNAMISSIO so anders und besonders?

Ulrich Eggers: Nun, Willow Creek Deutschland bietet ja regelmäßig einen Leitungskongress an, und der ›Kongress christlicher Führungskräfte‹ etwa wendet sich an Führungskräfte in der Wirtschaft. DYNAMISSIO will ein gezieltes Angebot zum missionarischen Auftrag lokaler Gemeinden machen. In dieser Form – sehr breit und zugespitzt zugleich – ist das bislang einzigartig und konkurriert auch nicht mit anderen Veranstaltungen.

Eggers: Die Teilnehmenden werden inspiriert durch einen Mix aus Plenar-Veranstaltungen im Velodrom, in bester Kongress- Qualität, wie viele sie bereits von Willow Kongressen kennen. Hinzu kommt eine Fülle von außergewöhnlichen Projekten, die in ganz Berlin stattfinden – also direkt dort, wo diese ›best-practice‹-Beispiele beheimatet sind. Und schließlich wird es zahlreiche Vertiefungs-Seminare und Foren mit interessanten

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Referenten aus Kultur, Politik und Kirche geben. Bei dieser Veranstaltung findet sich wirklich das ›Who is Who?‹ der missionarischen Gemeindeentwicklung wieder. Jeder Teilnehmer hat also die Möglichkeit, sich sein Kongressprogramm je nach Interessenlage selbst zusammenstellen. Zimmer: Aber nicht nur das Zusammenspiel von zentralen und dezentralen Programmelementen finde ich bemerkenswert. Es gibt auch ein breites Spektrum theologischer Ansatzpunkte und Vorgehensweisen, wenn es um das Verständnis und die Praxis von Evangelisation und Mission geht. Ich glaube, dass wir durch den Kongress auch zu einer größeren Einheit zusammenfinden, wenn es um die Vermittlung des Evangeliums in unsere Gesellschaft geht.

Berlin halt als pulsierende Großstadt ganz eigene Gegebenheiten. Kann man die Erfahrungen, die die Menschen dort in ihren Kirchen und Gemeinden machen, überhaupt auf eine kleine Landgemeinde übertragen? Sprich: Können die Kongressbesucher aus dem hessischen Hinterland von Großstadtgemeinden lernen? Zimmer: Ja, das können sie. Es geht ja nicht speziell um Großstadtgemeinden, sondern um Gesellschaftsentwicklungen und die Rahmenbedingungen, unter denen die Weitergabe des Evangeliums geschieht. Ganz egal wo.


Er macht Lust auf Berlin, weckt die Neugier auf frische Ideen für die eigene Gemeindearbeit und benötigt dazu nur knapp zwei Minuten: der neue DYNAMISSIO-Trailer. Geeignet, um Menschen in der Gemeinde auf den Kongress aufmerksam zu machen und ihn auf Facebook zu teilen. Download: dynamissio.de/infos

Selbst vor dem hessischen Hinterland, dem frommen Erzgebirge oder der schwäbischen Alb macht die kulturelle und religiöse Entwicklung unserer Gesellschaft nicht Halt – auch wenn sie sich nirgendwo sonst so konzentriert und ungeschminkt zeigt wie in Berlin. Es liegt an den Teilnehmenden, ob sie das Gehörte und Erlebte aus der Metropole in die eigene Situation transformieren wollen. Diesen Übertragungs-Prozess kann kein Kongress-Veranstalter leisten, das ist immer Aufgabe der Teilnehmenden. Unser Appell ist darum, dass DYNAMISSIO unbedingt ein ›lokales Nachspiel‹ haben sollte.

Rund die Hälfte des Kongresses findet dezentral in etwa 100 Foren, Seminaren und Projekten in ganz Berlin statt. Findet sich ein Nicht-Großstädter da zurecht? Zimmer: Aber klar! Die meisten Veranstaltungsorte liegen in einem Umfeld, das vom Velodrom aus gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Das BVG-Ticket ist im Teilnehmerticket übrigens enthalten. Jeder Teilnehmer erhält vorab alle nötigen Unterlagen, sodass er oder sie sich schon im Vorfeld mit dem Programm beschäftigen kann. Und natürlich haben wir ein kompetentes KongressBüro, das für alle noch offenen Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht.

ULRICH EGGERS – Geschäftsführer der Stiftung Christliche Medien, 1. Vorsitzender von Willow Creek Deutschland und Vorstandsmitglied von DYNAMISSIO.

Was können die Menschen von DYNAMISSIO erwarten – was werden sie mit nach Hause nehmen können? Eggers: Missionarisch wirkende Gemeinden und persönliche Evangelisation sind vielen Leuten ein Anliegen – aber jeder von uns weiß auch, wie sehr der gute Wille oftmals auf der Strecke bleibt. Darum brauchen wir alle immer wieder neue Motivation und begeisternde Ideen. DYNAMISSIO wird durch viele NE T Z WERK

Begegnungen und ebenso viel Ermutigung dazu beitragen, dass wir persönlich und als gesamte Gemeinde am Ball bleiben. Zimmer: Hinzu kommt, dass DYNAMISSIO so facettenreich ist. Das Spektrum der Themen ist so groß, dass für jeden Einzelnen wertvolle Impulse dabei sein werden und der eigene Horizont gehörig erweitert werden kann. Was die Besucher am Ende mitnehmen werden, hängt davon ab, wie offen und interessiert sie auf die Angebote zugehen und wie sie sich auf die besondere Berliner Entdeckungsreise einlassen. Doch nur wer sich rechtzeitig anmeldet, wird ›schmecken und genießen‹. Ein solches ›Menü‹ wird vielleicht nur ein Mal in zwanzig Jahren aufgetischt. dynamissio.de dynamissio.de/facebook

Günstige Gebühr bis 30. Sept.

Der missionarische Gemeindekongress 2017

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WENN WILLOW CREEK AUF FRESH X TRIFFT

PROF. DR. MICHAEL HERBST ÜBER ZWEI BEWEGUNGEN, DIE SICH FÜR MISSIONARISCHEN AUFBRUCH IN UNSEREN KIRCHEN EINSETZEN 26

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Seit 20 Jahren setzt sich Willow Creek in Deutschland dafür ein, dass Kirchen und Gemeinden im Land neu belebt werden. Damit ist Willow nicht allein. Auch die aus der Anglikanischen Kirche in England stammende Erneuerungsbewegung Fresh Expressions (Fresh X) hat in den vergangenen Jahren gerade in vielen Landeskirchen für frischen Wind gesorgt. Allerdings mit einem ganz eigenen Ansatz. Michael Herbst hat sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden auseinandergesetzt. »You like potato and I like potahto You like tomato and I like tomahto Potato, potahto, Tomato, tomahto. Let's call the whole thing off« So sangen Ella Fitzgerald und Louis Armstrong 1937 und arbeiteten sich durch amerikanische und britische Ausspracheregeln. Am Ende heißt es: ›Let’s call the whole thing off!‹ Lass uns das Ganze lieber absagen! Das wird nichts mit uns, so unterschiedlich wie wir sind. Das breite Amerikanisch galt eben als ungehobelt, das Britische dagegen als fein, gebildet, upper class. Das passt einfach nicht zusammen. Ist das der Ton, auf den wir hierzulande gestimmt sein sollten? Willow und Fresh X, das kann doch nichts werden! ›You like Mega, I like Micro, you like fancy halls, I like small small venues, you like the big show, I like messy church. Let’s call the whole thing off!‹ In der Tat wäre es auf den ersten Blick leichter, die Differenzen zwischen Willow Creek und den Fresh Expressions zu benennen, unabhängig von konfessionellen Differenzen.

Was auch immer wir uns als Fresh X vorstellen: Es ist kleiner, unfertiger und unfeiner. Eine Fresh X lebt davon, dass sich ein paar Menschen in einem Kontext verwurzeln. Die Gemeindephilosophie ist missional: Wir rufen nicht her zu uns, sondern wir gehen hin und bleiben. Wir beten intensiv. Wir dienen gemeinsam. Wir pflegen authentische Beziehungen. Wir ermutigen unsere neuen Freunde zu einem mündigen, lebendigen Christsein und lernen mit ihnen zusammen, was Nachfolge Jesu hier bedeutet. Und erst dann entsteht so etwas wie Gemeinde und Gottesdienst, vielleicht in einem Ladenlokal, einem Wohnzimmer oder einer alten Kapelle, wer weiß. Also doch: ›Let’s call the whole thing off?‹ Wenn wir über die ersten Beobachtungen hinausgehen, fällt eines auf: Die Kritik an Willow Creek kommt häufig aus den Kreisen, die sich für Fresh Expressions begeistern könnten. Es ist grundlegende Kritik, die aus der missionalen Theologie kommt. Kurz: Willow Creek und alle Mega-Churches stehen für ein überholtes und riskantes Unternehmen. Die Mega-Churches waren die Kirche der Baby-Boomer, aber hey: Die gehen gerade in den Ruhestand. Die wollten barrierefreie Gottesdienste, in denen sie Glauben und Spiritualität ebenso professionell zum Konsum angeboten bekommen wie alle anderen Konsumgüter. Das ist vorbei. Heute suchen Menschen eher Orte, an denen sie auf ernsthafte, authentische spirituelle Gemeinschaften treffen, die ihnen nichts vorsetzen und nichts vorschreiben, sondern eine Chance zum eigenen Entdecken und Mitmachen bieten. Und überhaupt: Kirche als Konsumgut, das geht gar nicht! Spiritualität – das sind keine ›tomatos‹ und ›potatos‹. Wo bleibt der Ruf in verbindliche Nachfolge, die Veränderung des Lebens, die soziale Verantwortung? Wo kämen wir hin, wenn wir Spiritualität zum Konsumgut machen und Kirche zum religiösen Dienstleister? Diese Frage müsste man natürlich auch an alle ›kasualkirchlichen‹ Konzepte im Raum der EKD richten! Neil Burgess brachte es auf den Begriff: Was wir in den Mega-Churches finden, ist nicht ›mission-shaped church‹, sondern ›shopping-shaped church‹. Let’s call the whole thing off?

Willow Creek ist eine amerikanische Mega-Church in einem riesigen Gebäudekomplex. Die Gemeindephilosophie sagt: Hierher kannst du kommen, und so gut wir können, werden wir alle Hindernisse aus dem Weg räumen, die dich hindern könnten, dich bei uns wohlzufühlen. Die Gottesdienste in South Barrington sind auf höchstem Niveau produzierte professionelle Events, Musiker, Künstler und Redner handverlesen. Das ist es, was den ersten Eindruck ausmacht.

»Beide sind so lebendig, weil sie relativ schmerzfrei Strukturen auf den Kopf stellen, wenn es darauf ankommt, der eigenen Mission treu zu bleiben.«

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GEMEINSAMKEITEN ENTDECKEN Aber leider ist es nicht so einfach. Nach beiden Seiten hin stimmt es so nicht. Zum einen spielen auch in der Fresh-X-Szene in England Gemeinden eine inspirierende Rolle, die groß und leuchtturmartig erscheinen, die sehr attraktiv und auch attraktional wirken, etwa St. Thomas in Sheffield. Und zum anderen ist das Bild von Willow Creek hier eher eine Karikatur. Der Vorwurf des reinen Konsumismus passt nicht zum enormen sozial-diakonischen Einsatz der Willow-Gemeinde, zu den zahlreichen Recovery-Gruppen und erst recht nicht zur geistlichen Vision, »to turn irreligious people into fully devoted followers of Christ«. In der Reveal-Studie formuliert es Willow Creek so: »We need to become as radical in equipping believers to live Christ-centered lives as we are at reaching seekers.« Darum möchte ich noch einmal neu ansetzen und fragen: Was haben denn Willow Creek und Fresh X gemeinsam? Beide haben ein hohes Maß an Leidenschaft für die, die bislang unerreicht blieben und vom Evangelium nicht so viel erfahren haben, dass es ihr Leben verändert hätte.

Es sind gerade diese Gemeinsamkeiten, die ich für spannend halte. Es ist zwar ein nahezu unausrottbares Vorurteil, aber Willow Creek bietet sich – auch auf den Kongressen – nicht als Blaupause für schnellen Erfolg in der Entwicklung deutscher Gemeinden an. Bei Fresh X ist das klar: Es geht um einen Weg geistlicher Entdeckungen, eine missionale Reise mit offenem Ausgang. Darum: Es sind gerade diese gemeinsamen geistlichen Haltungen, die für uns in Deutschland inspirierend sein sollten – Leidenschaft für die Unerreichten, Evangelisation und Diakonie vereint, Gebet im Zentrum, lebendiges, mündiges Christsein als Zielfoto und ein unbekümmerter Umgang mit Strukturen und Traditionen. Trotzdem sind beide weiterhin hoch verschieden. Es bleibt schon dabei: Willow Creek ist ein riesiger Tanker, die Fresh X sind eine etwas chaotisch anmutende Flotte höchst verschiedener kleiner und größerer Boote. Willow Creek reproduziert sich auch eher nach ähnlichem Muster selbst, auch dann, wenn regionale Standorte als Filialgemeinden im Großraum Chicago in anderen Kontexten entstehen. Aber beide könnten im Gespräch miteinander einiges lernen: Fresh X dürften im Blick auf die Sensibilität für Kontexte beweglicher und aufnahmebereiter sein. Fresh X haben wahrscheinlich mehr Mut zur ›messiness‹, während bei Willow alles, wirklich alles enorm strategisch durchdacht ist. Aber das ist für uns, ehrlich gesagt, nicht die spannendste Debatte.

Beide wollen die unselige Spaltung überwinden, die Wort und Tat voneinander isoliert wie Leib und Seele oder Heil und Wohl. Beide legen größten Wert auf das Gebet und erwarten im Gebet, dass der Geist ihnen auf die Schulter tippt und sie in ihrer Mission lenkt. Beiden geht es um mehr als eine formale Zugehörigkeit zur Kirche oder eine intellektuelle Zustimmung zum Glauben. Beide zielen auf ein lebendiges und mündiges Christsein. Beide sind deshalb so kreativ und lebendig, weil sie relativ schmerzfrei Traditionen hinter sich lassen und Strukturen auf den Kopf stellen, wenn es darauf ankommt, der eigenen Mission treu zu bleiben. Bei den Fresh X ist das die Ausgangslage, bei Willow Creek ist es über 40 Jahre eine erstaunliche Flexibilität.

»Willow bietet sich nicht als Blaupause für schnellen Erfolg in der Entwicklung deutscher Gemeinden an.«

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DIE ZUKUNFT UNSERER KIRCHE Deshalb zwei Überlegungen, die von Willow Creek und Fresh Expressions her auf den deutschen Kontext und die Zukunft der Kirche schauen: Erstens: Ich glaube, dass unsere kirchliche Landschaft sich massiv verändern wird. Wir werden unsere Ortsgemeinden auch in Zukunft haben – und tun gut daran. Aber sie werden ganz anders aussehen als heute. Wir werden auf eine eher regionale Organisation kirchlichen Lebens zugehen. In mehr oder weniger großen Regionen wird es Ortsgemeinden geben, aber es wird auch Fresh Expressions geben, manche unter dem Dach einer Ortsgemeinde, andere übergreifend; eher auf soziale Netzwerke als auf Gebiete ausgerichtet. Es wird funktionale Dienste geben, im Krankenhaus, in der Schule, im Gefängnis, aber sie werden sich – wenn es gut geht – in Richtung auf Fresh Expressions verändern. Es wird hoffentlich spirituelle Einkehrhäuser geben, Orte des Gebets und der Seelsorge. Es wird attraktive zentrale Anlaufstellen geben, große Kathedralen und Zentren kirchlichen Lebens. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es in dieser komplexen ›mixed economy‹ auch stärkere, größere Ortsgemeinden gibt: willowförmige Gemeinden, die besondere Leuchttürme sind, hoch attraktiv – im guten Sinne attraktional – die mit ihren Möglichkeiten die vielen kleineren Formationen geistlichen Lebens unterstützen, schulen, manchmal auch ausstatten. Es wird bei uns keine echten Mega-Churches geben, danach sehne ich mich auch gar nicht. Aber wenn unsere Kirchen durch ihre große Transformation gegangen sind und vieles nicht mehr da sein wird, dann hoffe ich, dass

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bei uns neben den vielen kleinen Booten und Schiffen in jedem größeren Gebiet auch ein paar gut sichtbare und solide Tanker umherfahren. Das sollten die größeren missionarischen Gemeinden in unserem Land jetzt schon im Blick haben: Was ist unsere Rolle in der Region? Zweitens: Wir können uns über die Entwicklung des Fresh-X-Netzwerks freuen. Das hätten wir uns vor fünf Jahren noch nicht träumen lassen! Wir sind inzwischen eine ökumenische Bewegung mit evangelischen Landeskirchlern, Leuten aus freien Werken, Katholiken und Freikirchlern. Wir haben Aufmerksamkeit beim Kirchenvolk und in den Hierarchien. Evangelische Landeskirchen wie Mitteldeutschland planen Erprobungsräume, und wenn man genau hinschaut, sieht man: Sie öffnen sich für Fresh Expressions. Das Wachstum bringt Weite. Das ist gut so. Fresh Expressions sind nicht uniform, sondern weit und vielfältig. Aber die gemeinsamen geistlichen Haltungen bei Willow und in den englischen Fresh X sind auch eine Mahnung: dass wir nämlich den großkirchlichen Pluralismus nicht einfach bei uns imitieren können. Das heißt zum einen: Wir sollten uns hüten, alles und jedes eine Fresh Expression zu nennen, sondern unsere Kriterien ernst nehmen: missional, kon-

­textuell, lebensverändernd, gemeindebildend muss sein, was wir Fresh X nennen. Wir müssen da­ rum ringen, die geist­ liche Mitte zu behalten, die wir bei Willow und Fresh X wahr­ nehmen. Diese Mitte ist kirchlich durchaus nicht selbst­ver­ ständlich. Aber von ihr leben wir, wenn wir den Menschen mehr als nur uns selbst und ein bisschen religiösen Trost geben wollen. Bei dieser Mitte geht es um das Vertrauen, den Gehorsam, die Liebe, die Hingabe, das demütige Hören und dankbare Beschenktwerden, immer bezogen auf den einen: den gekreuzigten und auferstandenen Jesus. Und dann darf man singen: »I like tomatos, and you like tomahtos. That’s fine!«  MICHAEL HERBST ist Professor für Praktische Theologie in Greifswald und Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung. theologie.uni-greifswald.de/ieeg Den hier abgedruckten Vortag hielt Pfr. Dr. Herbst im Februar 2016 beim Fresh-X-Seminartag in Hannover.

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DR. KLAUS NEUMEIER: WIE SICH DIE CHRISTUSKIRCHENGEMEINDE BAD VILBEL VON INNEN NACH AUSSEN GEWANDELT HAT

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„KIRCH kann auc ANDERS TITELKOPF


HE ch S“

Es ist Sonntag, der 17. Januar 2016, kurz vor 17 Uhr. Noch immer strömen Besucher in die Räume der Christuskirchengemeinde im hessischen Bad Vilbel. Weitere Stühle müssen herangeschafft werden. Es findet eine große Jubiläumsfeier statt: Seit 20 Jahren gibt es hier, jeweils im Winterhalbjahr, das zweite Gottesdienstformat „Kirche anders“. Von Willow-Creek-Impulsen geprägt, hat diese Gottesdienstform in den vergangenen Jahren die gesamte Gemeinde erneuert. Die Geschichte darüber zeigt, wie neue Ideen mit Mut, Weitsicht und guten Grundsätzen umgesetzt werden können – ohne im Streit oder in der Polarisierung von GemeindeParteien zu enden.

Alles im Team Ein Blick zurück. Als junger Pfarrer komme ich 1991 in diese Gemeinde im Norden des Rhein-Main- Gebietes. Die Christuskirchengemeinde gehört zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und ist mit heute rund 4.300 Mitgliedern eine normale volkskirchliche Ortsgemeinde in der Kernstadt. In Bad Vilbel ist das ›Bildungsbürgertum‹ zu Hause: Vor allem Familien schätzen die Stadt mit ihren 35.000 Einwohnern am Rande des Ballungsgebietes Rhein-Main als ihren Wohnort. In den Achtzigerjahren hat die Gemeinde eine sehr dunkle Zeit erlebt, verursacht durch heftige interne Streitigkeiten. Nun ist die Zeit reif für einen Neuanfang. Kirchenvorstand und Mitarbeitende sind offen für eine zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit, für die Beteiligung von Laien am Gottesdienst und eine Neuausrichtung der Konfirmanden- und Jugendarbeit. Ein Krabbelgottesdienst für die Eltern von Kleinkindern wird ebenso angeboten wie ein Bibelhauskreis. Ein großes Gemeindefest wird mitten in der Stadt gefeiert. Und einer meiner wichtigen Grundsätze ›Alles im Team‹ funktioniert in all diesen Bereichen – und bewährt sich bis zum heutigen Tag. Tatsächlich erleben wir in dieser Zeit, dass Menschen durch die einladende Gemeindearbeit einen ›neuen Wind‹ in ihrem Leben verspüren – ist es schon ein Hauch des Heiligen

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Geistes? Schwer zu sagen. Denn gleichzeitig müssen wir lernen, wie schwierig es ist, diesen Wind zu ›kanalisieren‹: Wir tun uns schwer, die neu angesprochenen Menschen in unsere traditionellen Gottesdienste einzuladen. Und so kommen die, die schon immer kamen – und das sind nicht sehr viele. Doch wir halten dagegen. Setzen Themenreihen an. Laden Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft ein, um Predigten zu halten – übrigens nicht immer zum Gefallen traditioneller Gottesdienstbesucher. Trotz aller Bemühungen treffen wir auf festgefahrene Bilder in den Köpfen der ›Gemeindefernen‹: Gottesdienste scheinen nur etwas für ›Insider‹ zu sein, sie werden als altmodisch erlebt, als hätten sie mit dem wirklichen Leben nichts zu tun. Ratlos und auch ein wenig frustriert treffe ich mich darum im Sommer 1995 mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter unserer Gemeinde, Tobias Utter. In Hamburg auf dem Evangelischen Kirchentag hat Bill Hybels und sein Konzept der Gottesdienste für Suchende ihn inspiriert, verbunden mit einer zeitgemäßen Gemeindearbeit und dem Aufbau von Freundschaften zu Nichtchristen. Tobias und ich verspüren die gemeinsame Vision eines quantitativen und vor allem qualitativen Gemeindewachstums. Wir suchen Gleichgesinnte, arbeiten ein Konzept aus und erfahren Unterstützung vom Kirchenvorstand. KIRCHE ANDERS kann beginnen.

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„Jede Form von Gemeinde­arbeit ist veränderbar.“

Bewährtes ergänzen, nicht ersetzen Nein, noch nicht ganz. Denn bevor wir mit der Öffentlichkeitsarbeit starten, ziehen wir durch alle Gemeindekreise und stellen das neue Konzept ausführlich vor. Wir wollen nicht die verschrecken, die im Gewohnten beheimatet sind. Wir möchten Bisheriges nicht beenden, sondern ergänzen. Wir möchten neue Menschen ansprechen. ›Kuno Kirchenfern‹ ist das Synonym für unsere Zielgruppe im Alter zwischen 30 und 50. Rückblickend ist es eine gute Entscheidung, dass wir immer im Gespräch geblieben sind. So können wir verhindern, dass ›die Traditionellen‹ und ›die Modernisierer‹ innerhalb der Gemeinde negativ polarisieren. Eine weitere Grundsatz­ entscheidung: Wir werben nur in Bad Vilbel für KIRCHE ANDERS, nicht im Umland. Schließlich geht es um eine Veränderung der eigenen Gemeinde und nicht darum, mögliche Unzufriedene aus Nachbargemeinden zu uns zu bringen. Die ›andere Kirche‹ ist von unserem regulären Gottesdienst von Anfang an klar abgegrenzt: Bistro-Atmosphäre nachmittags im Gemeindesaal, eine Predigt im Erzählstil ohne Talar, im Anschluss eine Frage- und Antwort­ runde, das Ganze umrahmt von flotter Musik von einer kleinen Bigband der hiesigen Musik­ schule (eine eigene Gemeindeband gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht). Im Februar und März 1996 finden drei Auftaktveranstaltungen statt, quasi ein Probe­ lauf. An allen drei Sonntagen ist der Saal mit rund 200 Besuchern gut gefüllt. Auch die schriftlich erbetenen Rückmeldungen sind

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ermutigend. Schnell wird für das Team klar: Wir machen weiter! Bis heute zählen wir 128 KIRCHE ANDERS-Veranstaltungen. Schon in der Anfangszeit gründet sich eine Band, und obwohl sie sich später wieder auflöst, entwickelt sich die Musik enorm weiter. Wir präsentieren unser Konzept bei zwei Kirchentagen, treten dem Willow-Creek-­Netzwerk bei und mehrere von uns besuchen das ›Willow Original‹ in Chicago. Ich selbst reise 2002 dorthin und erlebe das jährliche Tauffest von Willow mit. Auch dies inspiriert: Zwei Jahre später taufen wir selbst erstmals Konfirmanden durch Untertauchen in der heimischen Nidda. Wichtig ist uns immer eine gute Vernetzung – aber noch wichtiger ist der ständige prüfende und wache Blick in die eigene Gemeinde.

›Kirche anders‹ erneuert ›Kirche traditionell‹ Schauen wir genau hin. Kommt ›Kuno Kirchen­ fern‹ tatsächlich zu uns? Vereinzelt gewiss. Vor allem kommen aber die, die grundsätzlich an Gott, Glaube und Gemeinde interessiert sind – und die auf den traditionellen Gottesdienst keine Lust haben. Und es kommen jene, die von neuen Angeboten angesprochen werden: Dies sind vor allem Vater-­Kind-­Wo­­ chen­enden, Familien-­Skifreizeiten, Abende für Konfirmandeneltern, Krabbelgottesdienst-­ Familien und Kita-­Eltern. Unsere Angebote und die Gemeinde-­Entwicklung profitieren wechselseitig voneinander.

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Etwa 30 Mitarbeitende realisieren KIRCHE ANDERS. Nach jeder Saison gehen wir in Klausur, ermöglichen gleichzeitig eine Zäsur: Ausstiege, Pausenjahre oder einen Einstieg für Neue. Vermutlich sorgt die jeweils lange Sommerpause für die ungebrochene Motivation – im Schulterschluss mit dem unverändert hohen Interesse unserer Besucher. Und wir machen ähnliche Erfahrungen wie Willow Creek: Der Besucherkreis wird älter. So wird das parallel angebotene Kinderprogramm KICK (Kinder in der Christuskirche) deutlich schlechter besucht als noch vor zehn Jahren. Wie also können wir dran bleiben an der Generation der 30- bis 50-Jährigen? Das ist eine der Fragen, die uns bewegt. KIRCHE ANDERS ist heute ein wesentlicher Baustein unserer Gemeindeentwicklung. Dabei haben sich in den 20 Jahren vier Bereiche herauskristallisiert: Musik: Sie öffnet die Seele zu Gott hin. Darum stellen wir Menschen in Voll- und Teilzeit an: Modern ausgerichtete Chöre, vom Spatzenchor bis zum Gospeltrain. Jugend- und Erwachsenenbands. Klassische Kantorei. Die Orgel ist saniert und erweitert. Durch alle Ensembles kommen heute wöchentlich etwa 250 Menschen zu den Proben in die Gemeinde. Ermöglicht wird dies durch einen Förderverein mit über 100 regelmäßig Spendenden. Freizeiten und Hauskreise: Mehr als 1.000 Teilnehmende erleben etwa 30 Gemeindefahrten im Jahr. Das sind Familienangebote, Kinder- und Jugendfreizeiten,


Konfirmandenseminare, ein großes ›Was dir gut tut‹-Gemeindewochenende, Kultur- und Teamfahrten an Wochenenden. Zwölf Hauskreise für Erwachsene und zwei für Jugendliche ermöglichen ebenso Gemeinschaft wie 75 unterschiedlichste Teams innerhalb der Arbeitsbereiche. Mittendrin in Bad Vilbel: Seit 2012 – dem 50-jährigen Jubiläum unserer Gemeinde – haben wir ein ein neues Motto: ›Viele Gaben – ein Geist: Christuskirche Bad Vilbel mittendrin‹. Visuell deuten im (ebenfalls neuen) Logo bunte Puzzlesteine auf die Vielfalt im Gemeindeleben hin. Ganz ausdrücklich wollen wir ›mittendrin‹ sein und uns dabei mit Wort und Tat vor Ort als Christinnen und Christen zu erkennen geben: Mit Gottesdiensten auf den zentralen Plätzen der Stadt oder ganz unerwartet im AutoScooter beim Vilbeler Markt. Mit Ostereiersammeln in Verbindung mit dem Gewerbering. Mit der Öffnung unserer Kirche für Schulen und Musikschule. Und nicht zuletzt durch diakonische Arbeit, derzeit vor allem in der lokalen Flüchtlingshilfe. Neues Gottesdienst-Konzept: In den Jahren 2008 und 2009 konzipierten wir das Gottesdienst-Angebot neu. Wiederum haben wir so viele Menschen wie möglich einbezogen und dadurch erneut Verwerfungen vermieden. Seitdem feiern wir samstags in unserer alten Auferstehungskirche einen traditionell-liturgischen Abendgottesdienst mit Orgelmusik. Am Sonntagvormittag findet in der modernen Christuskirche der ›Treffpunkt Gottesdienst‹ statt, mit angebundenen Gottesdiensten für Kinder und Konfirmanden mit Orgel- und Bandmusik. Die klare Differenzierung hat uns gut getan, doch sie war auch durch das KIRCHE ANDERS-Konzept notwendig geworden: Wer hier den Einstieg findet, möchte mehr als einen traditionellen Gottesdienst als Weiterführung.

Formen ändern, Inhalt bewahren

Und es bleibt die gute evangelische Erfahrung, dass Kirche und Gemeinde immer in Veränderung bleiben. Schließlich bleibt die – ab und an ernüchternde – Einsicht, dass noch so viel Wille und Einsatz das Gottvertrauen nicht einfach bewirken können. Damit macht sich die Erkenntnis breit, dass unser Tun am Ende wertlos ist, wenn der Heilige Geist nicht seinen Segen gibt. Um uns daran zu erinnern und immer neue Erfahrungen zu machen, bleiben wir leidenschaftliche Willow-Kongressbesucher. Wie gut, dass wir uns 1995 von Bill Hybels und seiner Vision der veränderten Ortsgemeinde haben anstecken lassen! DR. KLAUS NEUMEIER ist Pfarrer im Fünfer-Pastorenteam in der Evangelischen Christuskirchengemeinde Bad Vilbel. ckbv.de Finn Adam / Evangelische Christuskirchengemeinde Bad Vilbel

„Wichtig ist der ständige prüfende und wache Blick in die eigene Gemeinde“

Was bleibt nach 20 Jahren? Zunächst eine große Dankbarkeit für einen geschenkten Perspektivwechsel und für eine neue Haltung: Wir versuchen die Gemeinde mit den Augen derer zu betrachten, die eben nicht ›schon immer‹ dazu gehören. Auch bleibt die Erkenntnis, dass jegliche Form gemeindlicher Arbeit veränderbar ist. Unveränderbar sind dagegen die Inhalte der Guten Nachricht! Was noch? Es bleibt die Erfahrung, dass die Gaben von Vielen ungleich mehr möglich machen als die noch so guten Ideen Einzelner.

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GEISTLICHE UMGESTALTUNG UND DIE KIRCHE Für gewöhnlich wird Christen in Theorie und Praxis beigebracht, dass es wichtiger ist, Recht zu haben (immer im Sinne der eigenen Tradition), als Christus ähnlich zu sein. Es gibt heute etwa 33.800 unterschiedliche christliche Gruppierungen und alle haben ›Recht‹. In der Tat darf man gemein sein, wenn man Recht hat. Man muss sogar gemein sein – rechtschaffen gemein, selbstverständlich. Man muss mit denen, die im Unrecht sind, deutlich werden, insbesondere wenn sie eine Führungsposition einnehmen. Sie verdienen es nicht anders. Ein grundsätzlicher Fehler der konservativen Kirche heute ist der, dass sie es sich zum Ziel macht, so viele Menschen wie möglich auf den Tod vorzubereiten und in den Himmel zu bekommen. Ihr Ziel ist es, Menschen in den Himmel zu bekommen, anstatt den Himmel in die Menschen. Dazu ist es natürlich notwendig, dass Menschen, die einmal im Himmel sein werden, wissen, was richtig und dazu notwendig ist. Doch in der Praxis zeigt sich: Wissen, was richtig ist, heißt wissen, was in dieser speziellen Kirchentradition richtig ist – und nicht etwa in Bezug darauf, Christus ähnlich zu werden. Sieht man die Sache aus dieser Perspektive und setzt sie so in die Tat um, so bringt sie sich selbst zu Fall. Und zwar deshalb, weil dieses Vorgehen Menschen schafft, die möglicherweise bereit sind zu sterben, die aber nicht bereit sind zu leben. Sie kommen in der Regel nicht miteinander zurecht und noch weniger mit Außenstehenden. Ihre engsten Beziehungen sind ein Gewirr von Kälte und Groll. Sie haben einen Weg gefunden, Christen zu sein, ohne Christus ähnlich zu sein. Als Konsequenz davon schaffen sie es nicht, so viele Menschen wie möglich auf den Tod vorzubereiten, weil das Leben der Bekehrten kein Zeugnis für das wahre und ewige Leben ist. Charles Finney meinte, einem Pastor gehe es oft wie einem Rechtsanwalt, der dem Gericht die Sachlage schildert, die er beweisen will (also das biblische Bild vom Leben, das von Gott kommt). Dann ruft er seine Zeugen auf (bekennende Christen), die in ihrer Aussage (ihrem Leben) allem widersprechen, was er gern beweisen wollte. Wenn wir uns das Ergebnis ausrechnen, müssen wir die Masse von Menschen berücksichtigen, die von Kirchen umgeben sind und nicht im Himmel sein werden, weil sie nie bewusst die Wirklichkeit Jesu in einem lebendigen Menschen gesehen haben. Der Weg, möglichst viele Menschen in den Himmel zu bekommen, besteht darin, den Himmel in möglichst viele Menschen zu bekommen. Und das ist der Weg echter geistlicher Erneuerung und Umgestaltung oder auch der kompromisslosen Nachfolge Jesu.

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GEFÄSS UND SCHATZ Dass wir auf Abwegen sind, glauben wir natürlich nicht. Die Dinge, in die wir all unsere Kraft stecken, scheinen oberste Priorität zu haben. Normalerweise sind das die Dinge, die zu einem guten und wahren Christen, egal welcher Konfession, einfach dazugehören – sei er Protestant, Katholik, Baptist. Doch tatsächlich haben wir inzwischen das Gefäß mit dem Schatz verwechselt. Paulus führt uns den Unterschied klar vor Augen: »Durch uns sollen alle Menschen Gottes Herrlichkeit erkennen, die in Jesus Christus sichtbar wird. Diesen kostbaren Schatz tragen wir allerdings in einem zerbrechlichen Gefäß. Denn so wird jeder erkennen, dass die außerordentliche Kraft, die in uns wirkt, von Gott kommt und nicht von uns selbst« (2. Kor. 4,6.7). Die Gefäße, von denen Paulus hier sprach, waren er selbst und seine Mitarbeiter, in all ihrer körperlichen Schwäche. Er sorgte sich nicht darum, denn er konzentrierte sich auf den Schatz: Gottes Kraft in ihm. Er wollte, dass der Glaube seiner Zuhörer nicht auf seiner Überredungskunst beruhte, sondern auf der Kraft Gottes. Die Schwäche des Gefäßes, seines Körpers, akzeptierte er und erkannte in ihr eine Möglichkeit, den Schatz, die Kraft Gottes, umso herrlicher erstrahlen zu lassen.

BUCHAUSZUG


Das gleiche Prinzip von Gefäß und Schatz gilt auch für Gemeinden, für ihre Traditionen und Lehrauffassungen. Haben Sie schon einmal bemerkt, dass fast alles, was eine Konfession auszeichnet, Abgrenzungsmerkmale sind? Wir tun etwas nicht, was ›sie‹ tun. Im Laufe der Zeit werden die verschiedenen Gruppen zu fast 100 Prozent zu ›Gefäß‹. Das heißt: Das, was sie für unverzichtbar halten und dem sie fast ihre ganze Aufmerksamkeit und Kraft schenken, hat mit menschlichen oder historischen Gegebenheiten zu tun. Es hat mehr zu tun mit allem, was uns prägte, während wir aufwuchsen, als mit dem Wesen Christi. Natürlich lieben wir diese Gegebenheiten und wir lieben all das Vertraute, das uns in unserem Leben begleitet hat. Weil uns diese Gegebenheiten ans Herz gewachsen sind – oftmals verbinden wir mit ihrer Geschichte viel Gutes –, verwechseln wir sie mit dem Schatz der echten Gegenwart Christi in unserer Mitte und verbringen die meiste Zeit damit, uns mit der Geschichte unserer Gruppe zu beschäftigen. Manchmal versuchen wir auch, sie anderen aufzuzwingen; wir erklären sie für unverzichtbar für das Heil des Menschen, zumindest aber zu dem, was für uns und andere am besten ist. Es ist nicht verwunderlich, dass wir vom Weg des geistlichen Wachstums abkommen, das uns Christus ähnlich machen könnte. Welche Kleidung sollte man im Gottesdienst tragen, soll man beim Singen stehen oder soll man überhaupt singen? Soll es einen Gebetsdienst geben und sollte er Teil des Gottesdienstes sein, sollte er nach dem Gottesdienst stattfinden oder im Rahmen eines speziellen Gottesdienstes? Sollen wir Suchende freundlich aufnehmen? Sollen wir Wunder in unserem Gottesdienst erwarten oder zulassen oder soll es nur klare Lehre geben? Wie soll das Abendmahl gefeiert werden und wie die Taufe? Wie soll unser Glaubensbekenntnis aussehen und sollen wir überhaupt eines haben? Und soll der Pfarrer einen weißen oder einen schwarzen Talar haben? Und so weiter und so weiter. Ich behaupte nicht, dass diese Dinge unwichtig sind (obwohl ich bei manchen ernsthafte Zweifel habe). Ich möchte zwei Dinge betonen. Erstens: Diese Dinge stehen nicht am Anfang. Sie sind nicht unentbehrlich und nicht grundlegend. Deshalb erwähnt das Neue Testament sie nicht. Und zweitens: Wenn wir diese Dinge als unverzichtbar oder auch nur als sehr wichtig einstufen – selbst wenn wir das nur praktisch dadurch tun, dass wir den Großteil unserer Zeit in sie investieren –, dann wird die Gemeinde nur wenig oder gar keinen Fortschritt im Bereich des geistlichen Wachstums zu einer christlichen Persönlichkeitsgestalt erzielen. Diese ›Gefäß‹-Angelegenheiten machen niemanden Christus ähnlicher, egal wie man im einzelnen dazu steht. Das ist eine Tatsache.

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STELLENMARKT.

Liebe Leserin, lieber Leser, aufgrund der guten Erfahrungen in der Ausgabe 1/16 haben wir uns entschlossen, auch in der aktuellen Ausgabe des Willow Creek Magazins einen Stellenmarkt einzurichten. Machen Sie doch auch Menschen in Ihrem Umfeld auf diese Angebote aufmerksam.

DIE EFG WÖLMERSEN/WESTERWALD BIETET DIE STELLE EINER/S KINDER- UND JUGENDREFERENT/IN

AB SOFORT (ODER NACH ABSPRACHE) FÜR EINE 100 % ANSTELLUNG (AUFTEILUNG ALS EHEPAAR MÖGLICH) SUCHEN WIR

WIR SUCHEN VERSTÄRKUNG

REFERENT/IN JUNGE GENERATION IN DER FEG BÖBLINGEN

Du hast eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, eine abgeschlossene theologische Ausbildung, liebst die Arbeit mit jungen Menschen und suchst eine neue Herausforderung? Die EFG Wölmersen möchte die Stelle einer/s Kinderund Jugendreferenten auf Teil- oder Vollzeitbasis zum nächstmöglichen Zeitpunkt neu besetzen (möglich auch als 125 %-Stelle eines Ehepaares). Wir sind ca. 230 Gemeindemitglieder und betreuen mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern ca. 100 Kinder und Jugendliche in der Woche. Detailliertere Infos zur Gemeinde und dieser Stellenanzeige findest du unter www.efg-woelmersen.de Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Wölmersen Michael Voigt • Hauptstr. 29 • 57635 Wölmersen Michael.Voigt@efg-woelmersen.de • www.efg-woelmersen.de

Pastor Manuel Neeb • manuel.neeb@feg-boeblingen.de • Tel.: 07031-4670445

WIR SUCHEN AB SOFORT EINE(N) MITARBEITER(IN) FÜR DIE

WIR FEIERN JEDE WOCHE MIT CA. 800 PERSONEN MODERNE GOTTESDIENSTE IN DENEN MUSIK EINE WICHTIGE ROLLE SPIELT.

KINDER- UND JUGENDARBEIT IN VOLLZEIT

LEITUNG DES MUSIK-BEREICHS Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine Musikerin / einen Musiker mit Erfahrungen in Bandleitung und der geistlichen Leitung von Anbetungszeiten. Wir bieten eine 50 % Stelle in einem gut funktionierenden Team ehrenamtlicher Musiker und angestellter Mitarbeiter. Weitere Infos und eine ausführlichere Stellenbeschreibung gibt es hier: Paulus-Gemeinde Bremen • Habenhauser Dorfstr. 27 • 28279 Bremen. Tel (0421) 200 790-28  •  carsten.deicke@paulusgemeinde.de

MITARBEITER/IN FÜR DIE JUGEND- UND KINDERARBEIT IN VOLLZEIT GESUCHT

URBACH SUCHT DICH Unsere lebendige und fröhliche Baptistengemeinde Urbach im Remstal bei Stuttgart mit 130 Mitgliedern, 50 Freunden und 60 Kindern sucht für den Aufbau einer offenen Teenie- und Jugendarbeit eine/n begeisterungsfähige/n und kontaktfreudige/n Mitarbeit/in in Vollzeit. Du solltest theologisch und/oder pädagogisch ausgebildet sein und auch das Coaching unserer ehrenamtlichen Mitarbeitenden übernehmen. Weitere Informationen zur Gemeinde und der Tätigkeit unter www.baptisten-urbach.de/posts/view/150 Bewerbungen bitte ausschließlich per Email an bewerbung@baptisten-urbach.de

IN EINER AUFSTREBENDEN GEGEND IN NIEDERSACHSEN

PASTOR IN TEILZEIT GESUCHT Für ab sofort suchen wir einen Pastor für eine 70 % Stelle in der FeG Grafschaft Bentheim. Als Gemeinde befinden wir uns im Aufbruch. Deshalb wünschen wir uns einen leitungsbegabten Pastor, der offen und mit Einfühlungsvermögen auf Menschen zugeht und mit uns neue Schritte wagt. Marco van der Velde 0421/16983300 • marco-van-der-velde@feg-grafschaft-bentheim.de

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Wir sind eine wachsende Freikirche in einer der dynamischsten Regionen Deutschlands. Zwei Pastoren arbeiten bereits in Vollzeit. Auf dem Weg zu einer missionalen Gemeinde, ist es deine Aufgabe, unsere lebendigen Bereiche Kinder und Jugend konzeptionell weiterzuentwickeln. Im Kinderbereich geht es vorrangig um eine enge Zusammenarbeit mit der zuständigen Bereichsleiterin sowie ein positives Miteinander und gute Brücken in den Jugendbereich zu gestalten. Im Jugendbereich setzt du Impulse, entwickelst das Team und bist gemeinsam mit den Mitarbeiterteams im „Doing“ gefragt.

Die Evangelische Gemeinde Schönblick ist eine Gemeinde innerhalb der Evangelischen Landeskirche Württemberg mit derzeit 250 Mitgliedern und ca. 500 Gottesdienstbesuchern. Ihre Aufgaben: • Leitungsverantwortung für die gesamte Kinderarbeit • Leitung der Mitarbeiterkreise (Kindergottesdienst, Kinderstunde, Jungscharen, Konfirmanden, Freizeiten) • Stellvertretung für die Resortleitung Jugend Ihr Profil: • Teamfähigkeit, Freude an Beziehungspflege, Leitungskompetenz • Missionarische Gesinnung  •  Theologische Ausbildung  •  Wir bieten eine Stelle in Vollzeit mit hoher Eigenverantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten. Bei der Wohnungssuche sind wir gerne behilflich. Weitere Informationen unter www.schoenblick.de/gemeinde • Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen. Ihre Bewerbung senden Sie an: Schönblick gemeinnützige GmbH z. Hd. Direktor Martin Scheuermann • Willy-Schenk-Str. 9 • 73527 Schwäbisch Gmünd   E-Mail: martin.scheuermann@schoenblick.de

MITARBEITER/IN BZW. PRAKTIKANT/IN GESUCHT

SCHWERPUNKT KINDER-/ JUGENDARBEIT Wer wir sind: Wir, die Vineyard Staufen, sind eine junge und lebendige Gemeinde im Markgräflerland. Für die vielfältigen Tätigkeiten in unserer wachsenden Gemeinde suchen wir ab sofort eine/n motivierte/n Mitarbeiter/in! Wir bieten dir die Möglichkeit, Gaben und Fähigkeiten zu entdecken und weiter zu entwickeln und erworbenes Wissen in die Praxis umzusetzen. Deine Aufgaben: Mitarbeit im Kindergottesdienst und im Jugendkreis, Unterstützung und Förderung der bestehenden Mitarbeiterteams, Planung und Mitwirkung an besonderen Events, Gottesdienstmitgestaltung, Teilnahme im Leitungsteam Was du mitbringen solltest: entsprechendes laufendes oder abgeschlossenes Studium (Religionspädagogik, Gemeindepädagogik, Lehramt, …), Teamfähigkeit, leidenschaftliche Liebe zu Jesus, Lern- und Reflexionsbereitschaft, Flexibilität Das erwartet dich: eine kreative Arbeitsmöglichkeit, befristete Anstellung in Teilzeit (50-80 %) mit Perspektive einer Festanstellung, Vergütung in Anlehnung an TVÖD S11, eine Gemeinde, die sich auf dich freut! Bei weiterem Interesse und für weitere Informationen: Vineyard Staufen • Reiner Müller, Gemeindeleitung • reiner.desiree.mueller@t-online.de www.vineyard-staufen.de

STELLENMARK T


Stellenanzeige

Fakräe gu! Wir machen Medien, damit Menschen Gott kennenlernen und er ihr Leben verändert. ERF Medien ist eines der größten christlichen Medienunternehmen in Deutschland mit weltweiter Wirksamkeit. Im Zuge unseres Modernisierungsprozesses suchen wir Verstärkung für unser Team: ■

Assistent/in des Bereichsleiters IT & Services (50 %)

Fundraiser/in

Haus- und Gebäudetechniker/in (75 %)

Justiziar/in (ab 1.1.2017)

Medieninformatiker/in

PHP-Webentwickler/in

Projektkoordinator/in Global Hope

Sachbearbeiter/in Datenanalyse (50 %)

Teamleiter/in Services

Vorstandsassistent/in

www.erf.de/jobs ERF Medien e. V. Wetzlar ■

RUBRIK

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SOZIALARBEITER/-IN GESUCHT FÜR FLÜCHTLINGSWOHNHEIM

STELLENUMFANG 100 % - LEBEN UND ARBEITEN, WO ANDERE URLAUB MACHEN

BEGEISTERT FÜR INTEGRATION? Für unsere neue Einrichtung "Flüchtlingswohnheim Grazer Straße" suchen wir Sie zur Verstärkung unseres Sozialarbeiterteams. Ihre Aufgaben sind Beratung und Betreuung der Familien und einzelreisenden Frauen. Gewünscht sind Sprachkenntnisse, interkulturelle Erfahrungen und Kenntnisse in den relevanten Rechtsgebieten. Ein Studienabschluss mit staatlicher Anerkennung ist erforderlich. Wir zahlen in Anlehnung an AVR. Die Einrichtung liegt mitten im Wohngebiet Hannover-Waldheim. Trägerin ist die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde am Döhrener Turm. Schon seit vielen Jahren betreibt die Gemeinde mit großem Erfolg und breiter Akzeptanz ein weiteres Flüchtlingswohnheim in der direkten Nachbarschaft. Wir freuen uns über Ihr Interesse! Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: EFG-Flüchtlingswohnheim Irene Wegener Hildesheimer Str. 161 • 30173 Hannover • efg-fluewo@alice.de Flüchtlingswohnheim I + II • Telefon: 0511. 98067-0 • www.efgadt.de

ENTWICKLUNG UND UMSETZUNG EINER VISIONÄREN GEMEINDEARBEIT MIT ENGAGIERTEM LEITUNGSTEAM

PASTOR FÜR MOTIVIERTE, KREATIVE GEMEINDE Wir als Gemeinde, EFG Daaden, suchen zum nächstmöglichen Termin einen Vollzeitmitarbeiter, der als Pastor die Aufgabenschwerpunkte der geistlichen Leitung und Gemeindeentwicklung sowie die Schulung, persönliche Begleitung und Entwicklung von Mitarbeitern verantwortlich übernehmen kann. Wir selbst sehen uns als junge Gemeinde mit langer Tradition, die danach fragt, wie Gottes Wille immer mehr und immer besser direkte Auswirkungen auf unsere Mitmenschen in der Gesellschaft haben kann. Hierbei wünschen wir Unterstützung und Führung durch einen Pastor. Falls Sie Interesse haben, bewerben Sie sich bitte über unseren Gemeindeverband, die Evangelische Gesellschaft, mit dem Hinweis "Pastor EFG Daaden". Weitere Infos über die EFG Daaden können Sie auf unserer Homepage unter www.efg-daaden.de finden. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung Evangelische Gesellschaft für Deutschland Herr Klaus Schmidt • Telegrafenstrasse 59-63 42477 Radevormwald • Telefon: 02195.925220 • k.schmidt@egfd.de • Homepage des Gemeindeverbandes: www.egfd.de • Homepage der EFG Daaden: www.efg-daaden.de

PASTOREN / GEMEINDEGRÜNDER GESUCHT IM MÜLHEIMER VERBAND FREIK.-EVANG. GEMEINDEN (MV) Der MV (evangelikal-charismatisch) setzt auf Wachstum durch gesunde und sich multiplizierende Gemeinden/Neugründungen. Wir suchen motivierte, dynamische Mitarbeiter, die uns darin unterstützen. Du bist theologisch ausgebildet, teamfähig und interessiert? Wir freuen uns über Kontaktaufnahme.

LEITUNG DES KINDERBEREICHS Die ev. Kirchengemeinde Cochem sucht ab 1.1.2017 für die Dauer von 2 Jahren einen Mitarbeiter(m/w) für den Kinderbereich, vorbehaltlich der Bewilligung einer Drittmittelfinanzierung. Es ist möglich, die Stelle mit zwei 50 %-Kräften zu besetzen. Die Vergütung erfolgt, entsprechend der Ausbildung und Berufserfahrung, nach BAT-KF. Wir suchen eine/n fröhlichen Christen / Christin mit theologisch-pädagogischer Vorbildung, einer unaufdringlichen missionarischen Gabe und Leitungsqualitäten, einem Herz für Kinder sowie Motivations- und Anleitungsfähigkeit für ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Aufgaben: 1) Leitung des Kinderbereichs der ev. Kirchengemeinde Cochem (50 %) • Gewinnung, Schulung und Begleitung von ehrenamtlich Mitarbeitenden • Leitung der Kindergottesdienste, Jungscharen und Kinderfreizeiten • Mitarbeit im Familiengottesdienstteam • Vernetzung, Werbung, Organisation und Administration 2) Aufbau einer sozialdiakonischen Arbeit in Kooperation mit den pädagogischen und sozialen Einrichtungen (50 %) • Konzepterstellung und Projektauswertung, • Gewinnung und Schulung eines Ehrenamtlichen-Teams • Vernetzung mit den pädagogischen und sozialen Einrichtungen, mit der Gemeinde und den Eltern • Durchführung von Angeboten für Kinder Mehr Infos zur Gemeinde unter www.coc-ek.de Bewerbung an: Pfarrerin Anke Wiedekind Tel.: 02671-7114 • Oberbachstr. 59 • 56812 Cochem

WIR SUCHEN ZUM AUSBAU UNSERES TRAINERPOOLS TRAINER UND BERATER (M/W) AUF HONORARBASIS

TRAINER UND BERATER GESUCHT Die ingenior training & consulting GmbH ist ein etabliertes Trainingsinstitut, das sich auf die Zielgruppe Ingenieure und Techniker in mittelständischen Unternehmen spezialisiert hat. Unsere Trainer arbeiten auf Basis eines christlichen Menschenbilds und Werteverständnis. Wir erwarten: Mind. 5 Jahre Berufserfahrung, Expertise in systemischer OE sowie Struktur- und Verhaltensthemen, Background aus dem technischen Bereich, souveränes pragmatisches Auftreten sowie sehr gute Englischkenntnisse. Bitte bewerben Sie sich nur per Email mit Lebenslauf und der Nennung von mind. 5 Referenzkunden aus dem Profit-Bereich. ingenior training & consulting GmbH Mail: personal@ingenior.de • www.ingenior.de

Friedemann Pache f.pache@muelheimer-verband.de • Tel. 04131-263794 • www.muelheimer-verband.de

BEIM DÜNENHOF »WO HIMMEL UND ERDE SICH BERÜHREN«, CHRISTLICHES TAGUNGS- & GÄSTEZENTRUM AN DER NORDSEE.

Stein Human Resources Consulting

HOTELFACHFRAU / HOTELFACHMANN Deine Aufgabe ist die Sicherstellung der hauswirtschaftlichen Versorgung (Reinigung, Wäscherei, Veranstaltungsmanagement). Du hast die Fähigkeit, das Hauswirtschaftsteam organisatorisch und fachlich zu leiten – dazu gehören auch bis zu sieben junge Menschen im FSJ. Du besitzt eine Ausbildung in Hauswirtschaft (o. vergleichbare Qualifikation). Du möchtest deine berufliche Tätigkeit bewusst in einem christlichen Werk einbringen und teilst die Begeisterung, Gott und Menschen zu lieben. Beim DÜNENHOF findest Du einen Vollzeit-Arbeitsplatz (40h) an einem besonderen Ort an der Nordsee in Cuxhaven. Ferienhotel (100 Betten), Gruppenhäuser (150 Betten) und Tagungen bilden unsere drei Arbeitsbereiche.

Personalberatung, die bewegt Stein Human Resources Consulting Curiestraße 2 · 70563 Stuttgart www.stein-hrc.de

DÜNENHOF Tagungs- und Gästezentrum • In den Dünen 2-4 • 27476 Cuxhaven bewerbung@duenenhof.org • www.duenenhof.org • Kontakt: Johannes Janke

BEI EINEM GRUPPENREISEN-VERANSTALTER & DER DHBW LÖRRACH

DIE EVANG.-REF. KIRCHENGEMEINDE ALMENA SUCHT EINE VON JESUS BEGEISTERTE PERSON FÜR DIE KINDER- UND JUGENDARBEIT.

Wir sind fasziniert von christlichen Guppenreisen (Freizeiten) und suchen Sie, eine junge engagierte Person, die im Glauben an Jesus Christus steht. Sie sollten zuverlässig, kreativ, kontaktfreudig und lernbereit sein. Im Rahmen der Praxisphasen lernen Sie die Prozesse, Chancen und Herausforderungen eines Reiseveranstalters kennen. Sie sind aktiv eingebunden. Wir, die Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH sind Veranstalter von christlichen Gruppenreisen mit einem breiten Angebot von jährlich 250 Reisen für viele Zielgruppen in etwa 40 Ländern.

DUALER STUDIENPLATZ "BWL-TOURISMUS" AB 1.10.2016

JUGENDREFERENT M/W GESUCHT Für den Neuaufbau unserer Kinder- und Jugendarbeit suchen wir ab sofort eine Jugendreferentin / einen Jugendreferenten. Wir bieten zunächst einen Stellenumfang von 50 % an. Sie erwartet ein großer Gestaltungsspielraum für die Entfaltung Ihrer Gaben im Rahmen unserer Gemeindearbeit. Nähere Einzelheiten auf Anfrage. Pfarrer Matthias Fiebig • Tel.: 05262 2246 oder Mail: pfarrer@kirchengemeinde-almena.de

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Liebenzeller Mission Freizeiten & Reisen GmbH Herrn Thomas Trommer, Geschäftsführer • t.trommer@freizeiten-reisen.de Tel. 07052 / 933-961

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Räume schaffen. Zukunft gestalten.

Die MÖRK GmbH & Co. KG ist ein erfolgreiches und wachsendes Familienunternehmen in der Bauwirtschaft mit Hauptsitz in Leonberg bei Stuttgart sowie Büros in Neu-Ulm und Frankfurt. Über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen Ingenieursleistungen für Planungs- und Bauprojekte in den Geschäftsbereichen Bau, Homes, Immobilien, Kirchenbau und Water. Eine konsequente Werteorientierung und das große Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sind die Basis unseres Erfolgs.

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> Ingenieur / Techniker (m/w) Technische Gebäudeausrüstung > Projektentwickler (m/w) > Informatiker / Fachinformatiker (m/w)

Warum bei MÖRK arbeiten? — Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Kolleginnen und Kollegen als Mensch wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Bei uns sind Sie daher nicht eine/r von vielen, sondern von Anfang an Teil der MÖRK-Familie. Unsere Baustellen befinden sich größtenteils in der Region und mit Vertrauensarbeitszeit und Home-Office-Modellen schaffen wir eine größtmögliche Flexibilität. Darüber hinaus bietet das MÖRK-Weiterbildungsprogramm Chance zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. Freuen Sie sich auf ein modernes Arbeitsumfeld mit neuen Büroräumen, aktueller Hardware, digitale Projektabwicklung, Smartphone (auch zur privaten Nutzung), eine attraktive betriebliche Altersvorsorge und tolle Firmenevents.

MACHEN SIE DEN ERSTEN SCHRITT! Senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen, Ihrem frühestmöglichen Eintrittstermin per E-Mail an bewerbung@moerk.de. MÖRK GmbH & Co. KG, Mollenbachstraße 33–35, 71229 Leonberg, Germany Phone +49 7152 6049-0, Fax +49 7152 6049-10, info@moerk.de www.moerk.de/karriere

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HERAUSFORDERNDE TÄTIGKEIT IN DER CHRISTENGEMEINDE ELIM HAMBURG E.V.

FÜR DIE PROFESSIONELLE GESTALTUNG VON ZEITSCHRIFTEN, WERBEMATERIALIEN UND DIGITALEN MEDIEN

BEREICHSLEITUNG (M/W) VERWALTUNG UND FINANZEN

GRAFIK-DESIGNER (M/W) GESUCHT

Die Christengemeinde Elim Hamburg e.V. ist eine stark wachsende evangelische Freikirche pfingstlicher Prägung. Derzeit haben wir am Sonntag an 3 Standorten ca. 1.600 Gottesdienstbesucher. Bis 2020 wollen wir (als „Multisite-Gemeinde“) jedoch noch weitere 2 Standorte gründen Der Gemeinde gehören ca. 35 Wohnungen sowie 2 Gemeindehäuser, die von unserer Verwaltung bewirtschaftet werden müssen. Sämtliche Finanzaufgaben (Budgetplanung und -kontrolle) gehören zum Arbeitsbereich. Eine vollzeitliche Buchhalterin, eine vollzeitige Leiterin des Gemeindebüros und ein vollzeitiger Facility-Manager sind vorhanden und würden an Sie berichten. Da die Aufgaben ständig weiter zunehmen und eine Professionalisierung für eine Freikirche unserer Größe unabdingbar ist, suchen wir zum 1.1.2017 (in Vollzeit) geeignete Kandidaten für diese neu geschaffenen Stelle. Ihr Profil • Gutes betriebswirtschaftliches Fachwissen und kaufmännische Managementerfahrung • Ein hoher Grad an Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit, hohe Belastbarkeit • Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre oder in einem vergleichbaren Fachgebiet • Mehrjährige Berufserfahrung, idealerweise in der Verwaltung • Ausgezeichnetes Zahlenverständnis sowie gutes Deutsch und Englisch in Wort und Schrift. • Führungseigenschaften wie Motivationsfähigkeit, soziale Kompetenz, Team­ fähigkeit und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein • Aktive Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche Wir bieten Ihnen • Einen sicheren Arbeitsplatz (Vollzeitstelle) • Leistungsgerechte Vergütung • Gutes Arbeitsklima • Sinnvolle, herausfordernde Tätigkeit

Die Aufgaben sind vielseitig und beinhalten eine Mischung aus Konzeption und Umsetzung von Grafikprojekten und Entwicklung und Erstellung von Onlinemedien (z.B. Newsletter, Landingpages, etc.). Weitergehende Aufgaben sind Tätigkeiten in der Verwaltung und Mithilfe bei Veranstaltungen, etc. Stellenumfang: 40 % Anforderungen: Abgeschlossenes Studium oder Fachausbildung im Bereich Grafik, Erfahrung im Bereich Grafik und Layout, Eigeninitiative, Teamfähigkeit, kommunikative und soziale Kompetenz, Identifikation mit den Zielen und der Glaubensgrundlage unserer Arbeit.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen, aussagekräftigen Bewerbung an Christengemeinde Elim Hamburg e.V. Zu Händen Dr. Mathias Bosch • Verwaltungsleiter • Bostelreihe 9 22083 Hamburg • Wir freuen uns auf Sie!

Albrecht-Bengel-Haus Ludwig-Krapf-Str. 5 • 72072 Tübingen Telefon: 07071-7005-0 • info@bengelhaus.de • www.bengelhaus.de

DER EVANG. KIRCHENBEZIRK LEONBERG SUCHT IN KOOPERATION MIT DER „PERSONALEN GEMEINDE AM GLEMSECK“ EINEN DIAKON (M/W)

GEMEINDEDIAKON/PASTOR (M/W) Die „Personale Gemeinde am Glemseck“, die zur Evang. Gesamtkirchengemeinde Leonberg gehört, möchte spezielle Personengruppen erreichen, die sonst von der Kirche selten erreicht werden: Ehemalige Straffällige, Jugendliche, Personen mit Suchtproblematik, Personen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge und standortspezifisch auch Motorradfahrer und Motorsportbegeisterte und andere. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter http://gemeinde-am-glemseck.de/stellenangebot-gemeindediakon Weitere Information erhalten Sie gerne bei: Herrn Tobias Merckle • Telefon: 07152/33123 300 • Mail: tmerckle@seehaus-ev.de oder bei Pfarrerin Elisabeth Nitschke • Telefon: 07152/43436 • Mail: elisabeth.nitschke@elkw. de

ALS ERGÄNZUNG ZUM BESTEHENDEN TEAM SUCHEN WIR EINEN ERFAHRENEN PASTOR MIT SCHWERPUNKT „ERWACHSENE 50+“

Bewerbungen erbitten wir mit den üblichen Unterlagen an das Evangelische Dekanatamt Leonberg • Pfarrstr. 15 • 71229 Leonberg • dekanatamt.leonberg@elkw.de

PASTOR 50 %-PENSUM IN WETZIKON (CH) Wir suchen eine Person die eine Liebe zu Gott und den Menschen in sich trägt und mit Leidenschaft biblische Wahrheiten in lebensnaher Weise vermittelt. Eine theologische Ausbildung und eine längere Gemeindeerfahrung wünschen wir uns ebenso wie eine aktive Teilnahme am Gemeindeleben. Regelmässige Predigtdienste, Mitarbeit an Seminaren und Seniorenveranstaltungen sowie Mitwirkung in Projekten und natürlich Investionen in Menschen gehören zu Deinen Aufgaben. Arbeitsort ist in Wetzikon, im schönen Zürcher Oberland. Wenn Du Dich mit Deinen Gaben und Fähigkeiten im Rahmen einer 50 %-Anstellung einbringen und als Teamplayer unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie Angestellten verstärken und ergänzen willst, dann sollten wir uns kennenlernen!

PREDIGER/PFARRER/DIAKON (M/W) GESUCHT FÜR DIE INNOVATIVE GEMEINDEBEWEGUNG CHECKPOINT JESUS IM CVJM THÜRINGEN IN ERFURT

GEISTLICHE LEITUNG GESUCHT Wollen Sie Menschen zum Glauben einladen und soziale Verantwortung wahrnehmen? Haben Sie Freude an der Verkündigung und an der Begleitung von Ehrenamtlichen? Sie haben eine theologische Ausbildung, Leitungsbegabung und sind Mitglied in der ACK? Dann bieten wir eine Vollzeitstelle. Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail: vorstand@cvjm-thueringen.de

David Gronau Pastor • david.gronau@feg-wetzikon.ch • Telefon +41 43 931 40 10 FEG Wetzikon • Langfurrenstraße 2 • 8620 Wetzikon

Weitere Infos: Jörg Stawenow • Tel.: 0361.26465-15 • www.cpj.de

FREIZEITZENTRUM SECHSELBERG SUCHT BETRIEBSLEITER (M/W) MIT DEM SCHWERPUNKT WIRTSCHAFTLICHE FÜHRUNG.

DIE CHRISTLICHE NON-PROFIT SPORTORGANISATION SRS E.V. SUCHT MITARBEITER (IN ABSPRACHE TEILW. AUCH IM HOMEOFFICE):

BETRIEBSLEITER (M/W)

NEUE PERSPEKTIVEN!

Zur Ergänzung des inhaltlichen Leiters sucht der Süddeutsche Gemeinschaftsverband für sein Freizeitzentrum Sechselberg baldmöglichst eine Person mit ausgeprägten administrativen und organisatorischen Fähigkeiten, sowie mit Berufserfahrung im Bereich wirtschaftliche Führung von Freizeitheimen. Nähere Informationen unter: Süddeutscher Gemeinschaftsverband e.V. Markus Siegele • Kreuznacher Str. 43c • 70372 Stuttgart E-Mail: markus.siegele@sv-web.de • Internet: www.sv-web.de • www.sechselberg.de

• Referent (m/w) für lokale christliche Sportarbeit • Mitarbeiter (m/w) für die strategische Betreuung und persönliche Anleitung unserer Freiwilligenprogramme • Mitarbeiter (m/w) in der Sportteam-Betreuung • Mitarbeiter Facility Management (m/w) • Mitarbeiter (m/w) in der Mitarbeiterqualifizierung Weitere Infos zu den jeweiligen Angeboten finden Sie unter www.srsonline.de/stellenangebote. SRS e.V. Manuel Schmitt-Lechner • mschmitt-lechner@srsonline.de • 02681 941-157

BEIM DÜNENHOF »WO HIMMEL UND ERDE SICH BERÜHREN«, CHRISTLICHES TAGUNGS- & GÄSTEZENTRUM AN DER NORDSEE.

FÜR DIE ZIELGRUPPENORIENTERTE PROJEKTARBEIT IM NEUEN GEMEINDEZENTRUM "LIVINGROOM" SUCHEN WIR EINE/N

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Deine Aufgabe ist die Sicherstellung der hauswirtschaftlichen Versorgung (Reinigung, Wäscherei, Veranstaltungsmanagement). Du hast die Fähigkeit, das Hauswirtschaftsteam organisatorisch und fachlich zu leiten – dazu gehören auch bis zu sieben junge Menschen im FSJ. Du besitzt eine Ausbildung in Hauswirtschaft (o. vergleichbare Qualifikation). Du möchtest deine berufliche Tätigkeit bewusst in einem christlichen Werk einbringen und teilst die Begeisterung, Gott und Menschen zu lieben. Beim DÜNENHOF findest Du einen VollzeitArbeitsplatz (40h) an einem besonderen Ort an der Nordsee in Cuxhaven. Ferienhotel (100 Betten), Gruppenhäuser (150 Betten) und Tagungen bilden unsere drei Arbeitsbereiche.

Im Fokus des "LivingRooms" stehen einsame und ältere Menschen, Schülerinnen und Schüler, Flüchtlinge sowie Eltern der Hausaufgabenkinder. Ihre persönlichen Stärken sind bei der Gewichtung der Aufgaben besonders gefragt. Haben Sie Lust und Ideen, uns bei der Umsetzung des Konzeptes „Living Room“ zu unter­ stützen, selbst zu organisieren und ein Team aus Ehrenamtlichen zu leiten? Sie verfügen über: - persönliche Bindung an Jesus Christus und Gottes Wort sowie seelsorgliches Grundwissen - Kreativität beim Entwickeln neuer Ideen und Schwerpunkte und Sensibilität in der Begleitung von Menschen mit Migrationshintergrund - Bewerbungsfähigkeit in der EKHN Dann erfahren Sie mehr unter www.waldkirche-obertshausen.de. Wir freuen uns auf Sie!

DÜNENHOF Tagungs- und Gästezentrum • In den Dünen 2-4 • 27476 Cuxhaven bewerbung@duenenhof.org • www.duenenhof.org •  Kontakt: Johannes Janke

Pfr. Hartmut Eglinsky • Im Hasenwinkel 4 • 63179 Obertshausen hartmut.eglinsky@waldkirche-obertshausen.de • 06104/41537

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Für unseren wachsenden Dienst suchen wir einen

Leiter (m/w) für unsere südafrikanischen Tanz- & Theaterteams Jedes Jahr von April bis Dezember sind die südafrikanischen iThemba Teams in Deutschland in Schulen und Gemeinden unterwegs und geben mit afrikanischem Flair ihre Hoffnung an Jugendliche weiter.

Für die Expansion in neue Märkte und Kundengruppen, insbesondere für den Markteintritt in England, suchen wir einen

Marketing Manager (m/w)

Wir bieten • Mitarbeit in einem jungen Team • Einsatz deiner englischen Sprachkenntnisse • Eine Aufgabe mit sozialem Engagement Die Aufgaben umfassen • Förderung von deutschen & afrikanischen Volontären • Planung der Einsätze & Kontakt mit den Veranstaltern Du solltest mitbringen • Ein Herz für Jugendevangelisation • Organisationsfähigkeit

und für die Entwicklung mehrerer Mobile Apps für Android und iOS einen

App-Entwickler (m/w) Beide Stellen sind vollzeit zu besetzen, vorzugsweise im Raum Karlsruhe. Die ausführlichen Stellenprofile finden Sie unter www.churchtools.de/jobs

Hört sich interessant an? Dann schicke uns deine aussagekräftige Bewerbung an JFC Deutschland e.V. Postfach 1180 64355 Mühltal

ChurchTools ist das Online-Verwaltungssystem für Kirchengemeinden und wird in über 600 Gemeinden im deutschsprachigen Raum eingesetzt.

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen! ChurchTools Innovations UG (haftungsbeschränkt) Matthias Huber · Tel. 0721 72479932 E-Mail: jobs@churchtools.de

Claudia Hildebrandt info@jfc.de 06151 - 141090

Für unser Büro in Augsburg suchen wir in Voll- oder Teilzeit

Elektrotechniker/Meister TGA-Planung (m/w) Projektleiter/Planer (m/w)

4Wände GmbH ist ein Planungsbüro und Generalunternehmer für moderne Multifunktions- und Gewerbeobjekte in Holzrahmenbauweise. Seit fast 20 Jahren realisieren wir bundesweit individuelle und energieeffiziente Gebäude. Zu unseren Kunden zählen Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen und Unternehmen.

BRING DICH BEI UNS EIN ALS:

LEITUNG MARKETING/PR (M/W)

Elektrotechniker/Meister für TGA-Planung (m/w) Elektroanlagen/TGA - Erfahrung in der Planung/Projektierung von Elektroanlagen/TG - Installationspraxis ist von Vorteil - Kenntnisse der Vorschriften und Normen im Bauwesen

KOCH/KÖCHIN

Projektleiter/Planer (m/w) - Praktische Erfahrung in einem der folgenden Bereiche: - Architekturbüro, Bauträger, SF-Bau, Holzbauunternehmen - Fundierte CAD Kenntnisse (ArchiCad) - MS-O MS-Office Anwendungen - Gutes Kommunikations- und Durchsetzungsvermögen

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Alle Stellenprofile findest Du unter www.4-waende.de/stellenangebote Bewerben Sie sich, vorzugsweise per Mail Susanne Hab Tel. 0821 4448830, s.hab@4-waende.de

#ich liebe meine gemeinde

Wort des Lebens e. V. | Assenbucher Str. 101 | 82335 Berg | Tel. 08151 9619-0 | www.wdl.de

STELLENMARK T

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Pflegeheim Schönblick In unserem Alten- und Pflegeheim bieten wir 54 Plätze für Kurz- und Dauerpflege an. Wir möchten Menschen Heimat im umfassenden Sinn ermöglichen. Darunter verstehen wir eine fachlich kompetente Pflege, eine gute, freundliche, familiäre Atmosphäre und geistliche Angebote und Begleitung.

Für unseren wachsenden Dienst benötigen wir einen

Mitarbeiter (m/w) für Teambetreuung und Hausmanagement

Wir suchen zum 1. Oktober 2016 eine

Leitung (m/w) in Vollzeit

Wir bieten • Mitarbeit in einem jungen Team • Einsatz deiner englischen Sprachkenntnisse • Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten

für den Bereich Soziale Betreuung und Seelsorge

Die Aufgaben umfassen • Betreuung & Anleitung des internat. Volontärteams • Management aller im Haus anfallenden Arbeiten Wir wünschen uns • Organisationsfähigkeit & Flexibilität • Eine engagierte, einfühlsame Persönlichkeit mit einem Herz für Jugendevangelisation • Abgeschlossene Ausbildung oder Studium

Hört sich interessant an? Dann schicken Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung. JFC Deutschland e.V. Claudia Hildebrandt Postfach 1180 64355 Mühltal

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Wir wünschen uns eine Führungskraft • mit einer sozialen/pädagogischen und theologischen Ausbildung • mit hoher Leitungs- und Sozialkompetenz • der die Betreuung alter Menschen mit und ohne Demenz am Herzen liegt • die hinter den christlichen Werten unseres Werkes steht Wir bieten einen Arbeitsplatz • mit hoher Eigenverantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten • an dem der christliche Glaube die Grundlage ist • Fort- und Weiterbildungen inklusive Nutzung des Gesamtprogramms des Schönblicks Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an: Alten- und Pflegeheim Schönblick · z. Hd. von Anja Kontermann Franz-Konrad-Straße 63 · 73527 Schwäbisch Gmünd E-Mail: anja.kontermann@schoenblick.de

Alpha ist der weltweit bekannteste Kurs zur Unterstützung von Gemeinden, Menschen die Relevanz des Evangeliums von Jesus Christus auf zeitgemäße Art erfahrbar zu machen. Neben Alpha gibt es weitere Kursangebote, die der Gemeinde vor Ort helfen, Fernstehende zu erreichen. (Elternkurse, Ehekurs, Ehe-Vorbereitungskurs u.a.m.) Die Arbeit von Alpha wird durch Spenden getragen. Im Zuge des Ausbaus unserer Arbeit suchen wir einen

Wir sind eine evangelische Freikirche mit deutschlandweit knapp 800 Gemeinden und über 52.000 Gemeindemitgliedern, deren Verwaltungszentrale sich in Erzhausen bei Darmstadt befindet (www.bfp.de). Für unsere Bundesgeschäftsstelle in Erzhausen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n:

Fundraiser m/w

Leiter/In Finanzen & Personal, 40 Std./Woche In dieser Funktion sind Sie unmittelbar dem Bundesschatzmeister unterstellt. Ihr Aufgabengebiet umfasst folgende Schwerpunkte: • Leitung des Bereichs „Finanzen & Personal“ • Erstellung der Monatsabschlüsse/Auswertungen • Verantwortung des Finanzcontrolling • Erstellung der Jahresabschlüsse in Abstimmung mit dem Steuerberater • Aufgaben der Personalverwaltung Wir wünschen uns eine Persönlichkeit mit kaufmännischer Ausbildung, Sozialkompetenz und Teamfähigkeit. Aufgrund der vielseitigen Aufgaben erwartet Sie ein sehr abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld. Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte per Mail an unseren Bundesschatzmeister Herrn Dr. jur. Martin Stötzel (martin.stoetzel@bfp.de).

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Ihre Aufgaben • Personalverantwortung inklusive Betreuung von Ehrenamtlichen • Umsetzung des Betreuungskonzeptes (Veranstaltungen/Beschäftigungsangebote) • Geistliche Betreuung unserer Bewohner (z. B. Seelsorge, Gottesdienste …) • Qualitätssicherung und Dokumentation der geplanten und erbrachten Leistungen

Wenn Sie Erfahrung im Fundraising haben, gewöhnt sind, selbstständig zu arbeiten, Spaß daran haben, zielgerichtet einen effizienten Spenderdialog aufzubauen und zu pflegen, kontaktfreudig sind und Teil eines motivierten Teams in einer dezentralen Struktur werden wollen: Melden Sie sich doch bitte bei uns! Es erwartet Sie eine Unternehmenskultur, die Ihnen das Arbeiten von zu Hause ermöglicht, eine Ihren Bedürfnissen angepasste Vergütung, ein motiviertes Team in einem internationalen Umfeld und die Möglichkeit, durch Ihren Einsatz aktiv an der Ausbreitung des Evangeliums zu arbeiten. Fragen an Alpha? Rufen Sie an! Alexander Graf zu Castell Geschäftsführer Alpha Deutschland e. V. Rollplatz 15, 99423 Weimar Fon +49 (0)3643 48 99 270 Mob +49 (0)1577 366 28 42 castell@alphakurs.de www.alphakurs.de

STELLENMARK T


Pädagogen in Berlin gesucht! Dir liegen Kinder am Herzen und Du möchtest mit ihnen wachsen? Wir sind ein junges Kollegium christlicher Pädagogen und suchen Verstärkung für unsere Kitas, Schulen und Horte an vier missionarisch interessanten Standorten in der Metropole Berlin! und außerdem

Schulleiter/in Kitaleiter/in Kitaerzieher/in Horterzieher/in Integrationserzieher/in (Kita) Integrationserzieher/in (Hort) Klassenlehrer/in (Grundschule)

Bauingenieur/in Handwerker/in Architekt/in

Ausführliche Stellenbeschreibungen findest Du hier: http://www.Christburg-Campus.de/Stellenangebote

Bewirb Dich bei uns: Bewerbung@Christburg-Campus.de


IMPRESSUM HERAUSGEBER Willow Creek Deutschland e.V. Büro Deutschland Wingert 18 · 35396 Gießen Tel 0641. 98437-0  ·  Fax 0641. 98437-10 info@willowcreek.de · willowcreek.de Spendenkonto: SKB Bad Homburg IBAN: DE81 5009 2100 0000 3330 93 BIC: GEN0DE51BH2 Büro Schweiz Theaterstraße 27 b · 8400 Winterthur Tel 0041(0)43. 92801919 info@willowcreek.ch · willowcreek.ch Spendenkonto: Berner Kantonalbank Postcheck-Konto 30 106 9 Konto 423.791.769.66 GESCHÄFTSFÜHRUNG Karl-Heinz Zimmer ANZEIGEN René Adam · Kirchstraße 25 35799 Merenberg · Tel 06471.5094690 adam@willowcreek.de ADRESSÄNDERUNG Bitte direkt an Willow Creek Deutschland/Schweiz, Adressen siehe oben

REDAKTION Gotthard Westhoff (Leitung) Ulrich Eggers Volkhard Michel Jörg Podworny Karl-Heinz Zimmer

UNTERWEGS MIT DEM REISE-WERK AUSGEARBEITETE STUDIEN-/RUNDREISEPAKETE FÜR ERWACHSENE-CAMPS UND SELBSTVERSORGERHÄUSER FÜR JUGENDGRUPPEN

Wingert 18 · 35396 Gießen Telefon 0641. 98437-12 Telefax 0641. 98437-10 westhoff@willowcreek.de

Bei uns finden Sie ein breites Angebot fertig ausgearbeiteter christlicher Themenreisen für Ihre nächste Gemeindefahrt, die Jungen E ­ rwachsenen oder den aktiven Seniorenkreis, komplett mit Busreise oder Sie organisieren die Anreise selber. Für Jugendgruppen halten wir viele tolle Camps und Selbstversorgerhäuser in Nord- und Süd­europa bereit.

GESTALTUNG gobasil GmbH · gobasil.com

REISE-WERK Fritz Ludwig Otterbach & Tobias Haupt GbR Frankfurter Straße 20 • 35625 Hüttenberg • Telefon 06441. 9740452 info@reise-werk.de • www.reise-werk.de

INFOGRAFIK (Seite 22 – 23) In Kooperation mit aserto · aserto.de EDITORIALFOTOGRAFIE Pete Ruppert COVERFOTOGRAFIE Finn Adam

DER EVANG. KIRCHENBEZIRK LEONBERG SUCHT IN KOOPERATION MIT DER „PERSONALEN GEMEINDE AM GLEMSECK“ EINEN DIAKON (M/W)

DRUCK westermann druck GmbH Georg-Westermann-Allee 66 38104 Braunschweig

GEMEINDEDIAKON/PASTOR (M/W)

WILLOW-PARTNER Für Mitglieder im Willow-Netzwerk ist der Bezug des Magazin in der Mitgliedsgebühr enthalten.

WILLOWCREEK.DE

Die „Personale Gemeinde am Glemseck“, die zur Evang. Gesamtkirchengemeinde Leonberg gehört, möchte spezielle Personengruppen erreichen, die sonst von der Kirche selten erreicht werden: Ehemalige Straffällige, Jugendliche, Personen mit Suchtproblematik, Personen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge und standortspezifisch auch Motorradfahrer und Motorsportbegeisterte und andere. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter http://gemeinde-am-glemseck.de/stellenangebot-gemeindediakon Weitere Information erhalten Sie gerne bei Herrn Tobias Merckle Telefon: 07152/33123 300 • Mail: tmerckle@seehaus-ev.de oder bei Pfarrerin Elisabeth Nitschke • Telefon: 07152/43436 • Mail: elisabeth.nitschke@elkw.de Bewerbungen erbitten wir mit den üblichen Unterlagen an das Evangelische Dekanatamt Leonberg • Pfarrstr. 15, 71229 Leonberg • dekanatamt.leonberg@elkw.de

Ein Job, der Leben verändert …

Die Lutherkirchgemeinde Chemnitz, eine Gemeinde mit über 2200 Mitgliedern innerhalb der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen, die in Theologie und Geschichte durch innovative Bewegungen, wie z.B. die Geistliche Gemeindeerneuerung geprägt ist, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

A K T U E L L E S T E L L E N A N G E B OT E

Co-Pastor bzw. Theologen (m/w) in Vollzeit

Wir suchen Menschen mit Herz für Jesus und für das Evangelium Für die Geschäftsstelle:

mit den möglichen Schwerpunkten: • Lehre und Seminararbeit • Mitarbeiterbegleitung • Arbeit mit Ehepaaren und Familien

• Leiter/in Operations für »Weihnachten im Schuhkarton®« – zum 1.11.2016 • Leiter/in Internationale Humanitäre Programme – zum 1.01.2017 Für den Außendienst:

Was Sie bei uns finden: • Bereitschaft neue Wege bei der Entwicklung von Gemeinde zu gehen • ein engagiertes Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter • einen verantwortungsbewussten und teamorientierten Vorstand • einen aktiven und leistungsfähigen Förderverein (Anstellungsträger)

• Mitarbeiter/in mit Schwerpunkt Teamentwicklung für die Region West für »Weihnachten im Schuhkarton®« – frühestmöglich

• Mitarbeiter/in mit Schwerpunkt Teamentwicklung für die Region Süd/Ost für »Weihnachten im Schuhkarton®« – frühestmöglich

Die ausführlichen Stellenbeschreibungen finden Sie unter: www.geschenke-der-hoffnung.org/jobs

Was Sie mitbringen sollten: • abgeschlossene theologische Ausbildung • Offenheit für das Reden Gottes und das Wirken des Heiligen Geistes • Freude an zeitgemäßer und lebensnaher Verkündigung • Bereitschaft zur Neu- und Weiterentwicklung von Arbeitsbereichen • Kommunikations- und Teamfähigkeit

dem Die mit n. arto Schuhk

Weitere Informationen unter: www.luther-chemnitz.de

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Geschenke der Hoffnung e. V. · Personalabteilung, Manuela Kadereit Telefon: 030 - 76883-303 · E-Mail: personal@geschenke-der-hoffnung.org

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VISIONEN-NACHHALTIG-VORANTREIBER alias Abteilungsleiter Projektakquisition (m/w)

aus dem Herzen Deutschlands bundesweit aktiv!

für Windenergie-Anlagen/Windpark-Planung

UNSERE GEMEINSAME VISION:

Ich kann mir vorstellen die Abteilung Projektakquisition aufzubauen, strategisch auszurichten und zum Erfolg zu leiten

Potentialflächen-Entwicklung par excellence Das wichtigste Element unserer Wertschöpfungskette ist der nachhaltige Aufbau einer Projektpipeline; insbesondere die dazugehörige Flächen- und Projekt-Akquisition.

Hands-on-Mentalität

Hier werden wir in den nächsten Jahren signifikant investieren! Unser Ziel ist es, eine eigenständige Abteilung* aufzubauen, die ‒ unabhängig von der Projektentwicklung ‒ Potentialflächen sucht, findet, prüft, kommuniziert und privatrechtlich sichert.

offen und kommunikativ

I am humble, hungry & smart

Ich kann strukturieren, organisieren, komplexe Sachverhalte verstehen und lerne schnell

Talent und Kenntnisse zur Führung und Motivation von Mitarbeitern

Bewirb Dich!

Ich traue mir zu, darüber hinaus noch repräsentative Aufgaben nach außen wahrzunehmen

Sende uns Deine Bewerbung an: team@vortex-energy.de Kennwort:

#WirsindeinTeam

#OhneDichfehltunswas #BistDudabei?

EINBLICK IN DEINE CHALLENGE:

www.vortex-energy-group.com

Wenn Du Dich hier selbst wiedererkennst, sollten wir uns schnellstmöglich kennenlernen!

Ich bin selbstbewusst, clever und erfolgshungrig ohne egozentrisch zu sein

27.-30.09.2016

Nachhaltig entwickeln, leiten und vorantreiben Die zu leitende Abteilung soll aus drei Säulen bestehen: 01 ¦ Planung / Weißflächenanalyse / Windparklayouts mithilfe unserer selbstentwickelten, vollautomatisierten, GIS-basierten Anwendung vortex analyzer 2.0

Wir sehen uns hier: B6/492

02 ¦ Regionalplanmanagement / Beziehungen zu Regionalämtern / Vorschlagsflächen 03 ¦ Leitung des Außendienstes / Kontaktaufbau und Pflege zu Eigentümern / Flächensicherung *Die Abteilung soll vorläufig 5-6 Mitarbeiter umfassen und entsprechend ihrem Erfolg organisch wachsen.

NEUE ENERGIEN – WEIL ES UNSERE NATUR IST. Planung, Bau & Betriebsführung seit 2004. vortex energy Deutschland GmbH Obere Königsstr. 30 34117 Kassel +49 561 / 450 798 - 0 info@vortex-energy.de


»Wir versuchen die Gemeinde mit den Augen derer zu betrachten, die eben nicht „schon immer“ dazu gehören.« DR. KLAUS NEUMEIER ist Pfarrer in einem Fünfer-Pastorenteam in der Evangelischen Christuskirchengemeinde in Bad Vilbel.

WILLOW CREEK MAGAZIN 3/16  

Das WILLOW CREEK MAGAZIN ist die Informationszeitschrift von Willow Creek D/CH, berichtet über (inter)nationale Gemeindeentwicklungsprozesse...

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