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MEGA-KIRCHE Ihre Erfolge und ihre Kritiker KLEINGRUPPEN Überzeugende Angebote für Skeptiker und Suchende KREATIVITÄT Die Kraft der Kunst im Gottesdienst KONGRESS Der Leitungs- und Kinderplus-Kongress in Hannover K48991

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RUBRIK


EDITORIAL / INHALT Liebe Leserin, lieber Leser, ein gerade mal 40-jähriger Mann, akkurat gescheiteltes blondes Haar, dunkler Anzug mit dezenter Krawatte steht vorn am Rednerpult. Leidenschaftlich spricht er von der Hoffnung, die die Ortsgemeinde in diesem Land verbreiten könne – wenn sie gut geleitet wird. Die 4.500 Zuhörer – zunächst skeptisch und abwägend – öffnen sich schließlich für die Mut machenden Worte. 1996 war das, als der noch junge Bill Hybels beim ersten Willow Creek Kongress in Deutschland über seine Erfahrungen in und mit Gemeinde sprach. Im Februar 2016, 20 Jahre später, spricht Hybels wieder in Deutschland, diesmal zu den rund 10.000 Besuchern des Leitungskongresses in Hannover. Mit schlohweißem Haar inzwischen, auch Anzug und Krawatte sind längst passé – aber seine Botschaft ist unverändert, seine Leidenschaft ungebrochen: Jede Gemeinde in diesem Land soll ihr gottgegebenes Potenzial entfalten, um Christus bekannt zu machen und Menschen zu dienen. Und eine gute Leitung ist dafür eine unbedingte Voraussetzung. 30 Willow-Kongresse haben seit 1996 in Deutschland stattgefunden. 120.000 Menschen haben sie besucht, wurden davon inspiriert. Einer von ihnen ist Hans-Hermann Pompe, Leiter des Zentrums ›Mission in der Region‹ der EKD. Sorgfältig hat er die Kongress-Impulse in sein

Umfeld übersetzt, damit experimentiert. Über seine Erfahrungen berichtet er in dieser Ausgabe. Erfrischend und offen. Nur ein Beispiel: Viele Gemeinden erklären zwar, Suchende erreichen zu wollen, vertreten dabei aber oft nur ihre frommen Standpunkte und haben nicht immer ein echtes Interesse an den Menschen. Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind aber unerlässlich, wenn die Botschaft ankommen soll. Der New York Times-Journalist Nicholas Kristof geht mit seinem Artikel in eine ähnliche Richtung: Viele Evangelikale überlassen ihr Image und das des christlichen Glaubens herausgeputzten ›Promi‹-Predigern, die sich auf Homosexuelle eingeschossen haben und sich leidenschaftlich für das menschliche Leben engagieren – allerdings nur bis zur Geburt. Dabei hätten die Gemeinden durch tatkräftige Formen der Nächstenliebe und gezielte Kooperationen gute Möglichkeiten, dem Glauben mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Anregende Themen warten also auf Sie. Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen! Ihr Gotthard Westhoff Redaktionsleitung

P.S. Mehrfach wurden wir darauf hingewiesen, dass auch in Gemeinden, kirchlichen Organisationen und Werken ein Fachkräftemangel herrscht. Wir haben uns daraufhin entschlossen, im hinteren Teil des Magazins erstmals einen Stellenmarkt einzurichten.

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WILLOW WELT Kurz notiert

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UM DER STREIT HTIGKEIT MEHR GEREC

WILLOW-IMPULSE

Für Sie und Ihre Gemeinde

Die Erfolge der Mega-Kirchen und ihre Kritiker

12 WENIGER BONO IN DER GEMEINDE Ungesunde Lobpreiskultur

13 WILLOW FINANZIERT WELTWEIT GEMEINDEHÄUSER

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Jubiläumsgeschenk anlässlich des 40-jährigen Gemeindebestehens

ERSTMAL ALLES IN FRAGE STELLEN DÜRFEN?! Missionarische Kleingruppen für Skeptiker und Suchende

24 DER INSPIRATIONS-KONGRESS Leitungskongress 2016: Ein Rückblick

20 DER DEAL MIT GOTT FÜR DIE BÜHNE

32 EIN PLUS FÜR KINDER Kinderplus-Kongress 2016: Ein Rückblick

Interview mit dem Künstler Nick Benoit

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STELLENMARKT

43 Impressum /

Fachkräfte

Kleinanzeigen EDITORIAL / INHALT

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WILLOW WELT NEUIGKEITEN AUS DEM WELTWEITEN WILLOW-NETZWERK – KURZ NOTIERT.

ÜBERSEE-MUSEUM BREMEN Willow-Gemeinde in der Ausstellung ›Amerika‹ Im Übersee-Museum Bremen wird derzeit die neue Dauerausstellung ›Amerika‹ vorbereitet, die im Herbst 2016 ihre Tore öffnen soll. In der Ausstellung möchte man unter anderem dem amerikanischen Phänomen der Großkirchen auf die Spur kommen. Um die Unterschiede zu Gottesdiensten, wie sie in Deutschland üblich sind, für die Besucher nacherlebbar zu machen, werden im Rahmen der Ausstellung Ausschnitte aus Gottesdiensten der Willow Creek-Gemeinde in Chicago gezeigt. Sie sollen verdeutlichen, wie bei Willow Creek die Glaubensvermittlung erlebnisreich, medial und technisch auf hohem Niveau dargeboten wird. Ein vom Übersee-Museum beauftragter Fotograf hat in der Gemeinde Fotos gemacht, die großformatig die Ausstellung ›Amerika‹ ergänzen; sie wird 16 Jahre in Bremen zu sehen sein.

WILLOW CREEK DEUTSCHLAND Eine Bewegung stellt sich vor Pünktlich zum Leitungskongress hat Willow Creek Deutschland eine 32-seitige Infobroschüre herausgegeben, die die Bewegung vorstellt. In der Rubrik ›Willow verstehen‹ werden die Ursprünge der Willow Creek Gemeinde, ihr weltweiter Dienst durch die Willow Creek Association sowie die Arbeit von Willow Creek Deutschland in den vergangenen 20 Jahren thematisiert. Die Rubrik ›Willow erleben‹ stellt die Kongressarbeit in Deutschland sowie das Willow Creek-Netzwerk vor. Broschüre kostenfrei bestellen: Tel. 0641-984370 · info@willowcreek.de oder online lesen auf: willowcreek.de/infobroschuere

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TECHNIK-KOOPERATION Willow-Event als Test für Sound-Equipment-Hersteller Die französische Firma NEXO zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Lautsprechersystemen. Ihre Technologie kam im Oktober anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Willow Creek-Gemeinde zum Einsatz, als es galt, das 20.500 Personen fassende United Center in Chicago für die Festveranstaltung zu beschallen. Auf ihrer Webseite schreibt NEXO, dass dabei das weltweit größte STM-Line-Array als Lautsprecher-System zum Einsatz kam. Der technische Leiter der Veranstaltung, Todd Elliot, erklärte: »Das 40-jährige Jubiläum war die größte Produktion, die Willow bisher außerhalb der eigenen Gebäude realisiert hat. Daher war es wichtig, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die Erfahrung mit Events in dieser Größenordnung haben.« Auf der NEXO-Webseite äußert sich die Firma sehr zufrieden mit der Co-Produktion. Darüber hinaus stellte die Firma YAMAHA Willow Creek für die Veranstaltung ihr neuestes Mischpult zu Testzwecken zur Verfügung: das Rivage PM10. »Dass wir noch vor der offiziellen Markteinführung die neueste YAMAHA-Konsole nutzen durften, war für beide ein Gewinn«, so Elliot. Auch YAMAHA beschreibt auf ihrer Webseite ausführlich die gelungene Zusammenarbeit.

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Abenteuer-Wochenenden - Initiation - Reisen Initiation für Jungen durch Väter AbenteuerWochenenden Väter-Söhne Initiation für Mädchen durch Väter Abenteuer-Wochenenden Väter-Töchter und Mütter-Töchter

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zu Fuß durch Bärenland!

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im südlichen Afrika Namibia – Botswana – Südafrika

www.simply-wilderness.com RUBRIK

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WILLOW CREEK GEMEINDE 70.000 Strafgefangene erhalten ein Weihnachtspaket Die Willow Creek Community Church hat kurz vor Weihnachten an jeden Insassen eines Gefängnisses im US-Bundesstaat Illinois ein Weihnachtspäckchen versandt. Insgesamt packten Gemeindeglieder im Rahmen eines Gottesdienstes rund 70.000 kleine Pakete. Sie enthielten Süßigkeiten, christliche Literatur, einen Bibel-Fernkurs und eine Grußkarte von Willow Creek: mit Hinweisen zu den Angeboten des Willow-Care Centers, die die Familien der Strafgefangenen in Anspruch nehmen können. Tausende Dankeskarten von Gefangenen gingen daraufhin bei der Gemeinde ein; Hunderte von Brieffreundschaften zwischen Gemeindegliedern und Gefangenen wurden begonnen. Die Leiterin des Care Centers, Josie Guth: »Seit wir diese Aktion vor drei Jahren begonnen haben, hat Gott die Herzen unserer Gemeinde gegenüber den Gefangenen geweitet. Viele Rückmeldungen sind bewegend: Menschen sind dankbar, dass sie besonders in dieser Jahreszeit nicht in Vergessenheit geraten sind. Wir konnten hier etwas Hoffnung verbreiten.«

JEAN BLOUNT Seit 25 Jahren die rechte Hand von Bill Hybels Standing Ovations erhielt kürzlich Jean Blount (im Bild rechts, neben Ehemann Wayne) im Willow-Gottesdienst: Die Gemeinde dankte ihr für 25 Jahre, die sie nun schon als Assistentin und rechte Hand von Bill Hybels arbeitet. Gefragt, wie sie ihre Zusammenarbeit mit Hybels erlebe, antwortete sie in einem Interview: »Ich bekomme mit, wie Bill sich tagtäglich mit jeglicher Art von Problemen und Herausforderungen befassen muss, die man sich nur vorstellen kann. Das liegt bei einer Gemeinde in unserer Größe in der Natur der Sache.« Dennoch, sagte Blount, habe Bill immer ein offenes Ohr für Führungspersonen aus aller Welt, die um seinen Rat bitten für die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind. Auf die Frage, was sie am meisten von ihrem Chef gelernt hat, antwortete sie: »Wie man gut zuhört und die richtigen Fragen stellt. Bill ist zudem ein fleißiger und gewissenhafter Arbeiter. Niemals ist er sich zu fein, andere um Rat zu bitten beziehungsweise anderen das Lob zu spenden, das ihnen zusteht.« Auch wenn sie im Hintergrund arbeite, empfinde sie ihre Assistentenrolle als echte Berufung. »Ich liebe meine Arbeit, ich liebe, mit wem ich zusammenarbeite und ich liebe den, für den ich es letztendlich tue«, bekannte Blount.

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CHICAGO TRIBUNE Willow Creek-Gemeinde als bester Arbeitgeber ausgezeichnet Die Tageszeitung ›Chicago Tribune‹ hat einen Bericht veröffentlicht, wonach die Willow Creek Gemeinde 2015 der ›beste Arbeitsplatz/-geber‹ in der Kategorie ›Mittelgroße Unternehmen‹ in Chicago ist. Die Organisation ›WorkplaceDynamics‹, die die Umfrage in Auftrag gegeben hat, teilte mit, dass zum ersten Mal eine Kirchengemeinde den Spitzenplatz erreicht habe. 2.426 Unternehmen wurden eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen, 261 Unternehmen nahmen letztendlich teil. Die Kategorie ›Mittelgroße Unternehmen‹ bezieht sich auf eine Angestelltenzahl zwischen 250 und 999. Aus der Willow Creek-Gemeinde nahmen 349 Angestellte an der Umfrage teil.

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WILLOW IMPULSE Für Sie und Ihre Gemeinde VIDEOJOURNAL Im Videojournal vermittelt Bill Hybels alle 14 Tage Leitungsimpulse für engagierte haupt- und ehrenamtliche: überzeugend, prägnant, mit hohem Praxisfaktor. In die 5-Minuten-Clips fließt Bill Hybels’ gesamte Leitungserfahrung als Gründer und Pastor ein. Kostenloses Abo: willowcreek.de/videojournal

NEWSLETTER

GLS-GEMEINDEN IN SAMBIA Gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeit Der Global Leadership Summit (GLS) fand Anfang diesen Jahres in Samfya/Sambia statt. Koordiniert wurde er von David Temfwe, einem gebürtigen Sambier: »Der Summit hätte zu keinem besseren Zeitpunkt stattfinden können. Unsere Stadt, ja unser ganzes Land steht vor großen Herausforderungen.« 64% der Einwohner von Samfya leben in extremer Armut. Die Regierung will die Stadt in großem Stil für den Tourismus erschließen. Eine Folge: Viele Menschen können sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten. Laut Temfwe waren die GLS-Besucher nach der Veranstaltung neu entschlossen, ihre Gemeinden selbstloser zu leiten und sich auch gegen gesellschaftliche Missstände einzusetzen. Eine Teilnehmerin: »Unsere Gemeinden müssen denjenigen, die nicht gehört werden, eine Stimme geben.« Als Folge des GLS wurde in Samfya ein baldiger Tag des Gebets und Fastens ausgerufen, an dem alle Kirchen für ihre Stadt und ihr Land vor Gott einstehen sollen. Der GLS fand 2015 in 120 Ländern statt und wurde von 250.000 Menschen besucht.

Updates über die Arbeit, Termine und Angebote von Willow Creek Deutschland/Schweiz erhalten Sie per E-Mail durch die monatlichen WILLOW NEWS. Zu abonnieren unter: willowcreek.de/newsletter

WILLOW-NETZWERK Weltweit sind mehr als 10.000 Gemeinden aus über 90 Denominationen in über 35 Ländern Teil des Willow-Netzwerks. Es versteht sich als Visionsgemeinschaft innovativer Menschen, die nach biblischem Auftrag Gemeinde bauen und voneinander lernen wollen. Sie können dazugehören. Eine Partnerschaft im Netzwerk ist möglich als Einzelpartnerschaft, Partnerschaft für Hauptamtliche und Gemeindepartnerschaft. willowcreek.de/partnerschaft

TV-GOTTESDIENSTE Die Gottesdienste der Willow Creek-Gemeinde in Chicago werden – leicht gekürzt – samstags um 12 Uhr auf Bibel-TV ausgestrahlt. Außerdem jederzeit abrufbar auf: willowcreek.tv

SOZIALE MEDIEN

LOUISIANA STAATSGEFÄNGNIS Hybels coacht inhaftierte Pastoren Ein ungewöhnlicher Ort für ein Pastoren-Coaching ist das Staatsgefängnis des US-Bundesstaates Louisiana. Mit 6.100 Insassen ist es das größte Gefängnis in den USA und galt lange auch als das blutigste. Als vor 20 Jahren Burl Caine die Leitung übernahm, setzte er sich für umfangreiche Reformen ein. Die Gewaltrate sank um 85%. Gläubige Insassen gründeten mittlerweile rund 100 Gemeinden, die von insgesamt 1.800 Häftlingen besucht werden. Cain lud Bill Hybels ein, die Pastoren vor Ort zu coachen. Daraufhin reiste Willow mit einem Worship-Team an und gestaltete anschließend einen Gottesdienst. Seit letztem Sommer wird der Global Leadership Summit vom Willow Campus aus per Satellit in das Staatsgefängnis von Louisiana übertragen, um die Pastoren und Gemeindeglieder zu ermutigen und zu schulen. WILLOW WELT

Folgen Sie unseren Profilen in den Sozialen Medien, um über die Arbeit von Willow Creek Deutschland/Schweiz auf dem Laufenden zu bleiben. willowcreek.de/facebook willowcreek.de/twitter willowcreek.de/instagram

WILLOW UNTERSTÜTZEN Die Kongresseinnahmen decken bei weitem nicht die Ausgaben der vielschichtigen Arbeit von Willow Creek Deutschland/Schweiz, das als eigenständiges Werk keine finanzielle Unterstützung der WillowUS-Gemeinde erhält. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass hierzulande Gemeinden nachhaltig verändert werden. willowcreek.de/spenden

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Wenn in nationalen Umfragen Pastoren nach der einflussreichsten Gemeinde der USA gefragt werden, entscheiden sie sich häufig für die Willow Creek Community Church in einem Vorort von Chicago. Die denominationell nicht gebundene Megachurch, die 1975 von Pastor Bill Hybels gegründet wurde, zieht jedes Wochenende mehr als 25.000 Besucher in ihre Gottesdienste. Hybels, 64, ist ein sanfter und unaufdringlicher Mann und ein ›Schwergewicht‹ in der Welt des Glaubens. Er hat das Thema der sozialen Gerechtigkeit zu einer der tragenden Säulen seiner Gemeinde gemacht. Willow Creek bringt Pastoren aus armen Ländern – z. B. Guatemala und Malawi – nach Chicago, wo sie bei Gemeindegliedern wohnen und häufig intensive und lang anhaltende Freundschaften schließen. Da ist es gar nicht ungewöhnlich, dass Chicagoer Geschäftsleute auf einer Dienstreise nach London den Umweg über Malawi machen. In Afrika engagiert sich Willow Creek besonders für den Kampf gegen HIV/AIDS. Ehrenamtliche reisen nach Afrika, um mit Ortsgemeinden in Hilfsprojekten oder auch beim Brückenbau zusammenzuarbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Frauen und dem Kampf gegen Sexhandel – national und international. Außerdem gibt es in der Gemeinde eine Gruppe, die sich für Rechte von Gefängnisinsassen einsetzt und Gemeindemitglieder ermutigt, ehrenamtlich in Gefängnissen zu arbeiten. Wir waren in der Willow Creek-Gemeinde, um speziell über die wichtige Thematik der Stärkung von

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Frauen zu sprechen, und gerieten mitten hinein in die Vorbereitungen zum Projekt ›Saatgut für Simbabwe‹: Ehrenamtliche opferten ihre Zeit, um 530.000 Päckchen mit hochwertigem Saatgut für (überwiegend weibliche) Farmer in Simbabwe zu packen. Jeder Gottesdienstbesucher bekam an diesem Tag eine in bunten Farben gestrickte Tasche, in die er oder sie die Spende für den Kampf gegen globale Armut legen konnte. Am Montag kam eine FedEx-Fahrerin ins Gemeindebüro und gab dort eine der Taschen ab. »Die habe ich auf dem Parkplatz gefunden«, erklärte sie, »das ist doch bestimmt ein Portemonnaie.« Die Mitarbeiterin erklärte ihr, worum es sich eigentlich handelte, woraufhin die Fahrerin die Tasche mit neuem Respekt betrachtete. Sie sagte: »Ich gehöre zu keiner Gemeinde und denke auch nicht viel über Religion nach. Aber wenn ich eine Gemeinde suchen würde, würde ich mich bestimmt für die hier entscheiden.«

ERFÜLLUNG OHNE PEINLICHKEIT Vor einiger Zeit hat Willow Creek das ›Care Center‹ eröffnet, ein sozial-diakonisches Zentrum, in dem Menschen aus der Umgebung, bei denen es im Leben nicht so gut läuft, Hilfe und Unterstützung erfahren. Überwiegend Ehrenamtliche geben Obdachlosen Unterkunft, versorgen bedürftige Kinder mit Kleidung, geben selbst angebautes Gemüse ab. Außerdem gibt es zahnärztliche Behandlung, Rechtsberatung und Unterstützung beim Schreiben des Lebenslaufs für die Jobsuche. Und wenn das Auto kaputt, eine Reparatur aber finanziell unerschwinglich ist, dann

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n e Hilfe, wen eine enorm es re re e ä ß w rö g gesehen tionen eine Langfristig e Organisa ch en würe li g b u st le a ri g rh ch Ta to che und it an den li e ter die Mo lt n rb e u a w r n a e g m so den net werden Zusam t man schaft zur Mitarbeiten ancen eröff das brauch it h ll ie C re a d e e t r B u ü en e F u n . a h it en sc könn elt we f dem Gebie mtlich ßartiges au was sie tun durch die w sich ehrena , , ro n ie G en e d – h d n , in se te en is h d se n le r u ikern m eh Mensc de Seiten en, Mechan nnte noch Armee von könnten. Bei chtsanwält , und es kö e e eine kleine R ilf man (mehr) h H n lic n ß en re ‹. ä w lie chte – umanit , einsch Daumen h re n r en en e re h n d ie g sc rü a ›g en g . M en den ‹ des Misseich einem ale‹ Gemein ›Gotteskluft nders im Ber freunde mit rm o o ie en es D n rt ›n b a . e ls G a rd d ü n rs u e rspritzende n Kom iten w en sind and mmenarbe einer Gift ve ausgeprägte sa e r rzu lg re o o V ih F Mega-Kirch e it ‹ m ch m likum einsa ängt ise au auf ihr ›Pub s Erfolgs h ens, teilwe ert das gem u en w a eh it, tr ch g rs ke in e h E , lic k e, Ein Teil ihre h nd dem öhlich n Politi Mensc r sie eine fr sfähigkeit u Feinde der erikanische fü t m en ra is m te e b In sa n lie t m ei munikation hsten gemen ie gem emeine Gelebte Näc en gegen d g. Das Enga en von allg n eh m ru g e e h p h a o T o rf r E K h zusammen. fü a e ass nend g e n ug sch n bedeutet, d de und loh fach nicht gt geografi s in a in e d w t, e u b n u rm n t A befriedigen n vo nich nationale in ›Abtrage chsten (der esse, z. B. für den Nä ee Pflicht, ke in ew b ke e zu si s a eht. r h etw ist fü ration best sein muss) ll hkeit, wirklic e lic es g g ö t M is ie s d rn. E ndern SCHAU t zu erweite Schuld‹, so ALE NABEL IK en Horizon it Freunden L m en E , g G it ei N ke h en A d lic V s E gen und , eine Mög liegt durchau zu schlieAktiv-werden Gotteskluft ntschaften se an e ie g d ek a r B e fü , Im schaftliches g in eu n n twortu berlasse ten und n einlich se an ü p ei er n b t V h le ar a ie ic zu n D lik t e en p au igern, Evang zusamm einem überh ernsehpred d Erfüllung Seiten. Die F n ss n u u n e t m te id e ch s tz b a e u f p m d e u a sg sich ßen. Un noch Spaß von der flege herau haben und s außerdem nnen viel fbau und -p geschossen kö u n a n ei n– e n le re o el ie s ti g dass all da e a xu a d g ben en Homose den A k t f e Organis Le u h a e ch rc h li u ch lt d lic e si h e W ie sc er d en bringt. els und and diakonih für das m en, die Hyb soziale und idenschaftlic r le fü t n Freude lern e m ag e d das Eng Gebens un ln. te it rm te ve sche Projek

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»Wenn säkulare Kritiker Evangelikale verhöhnen, zeigen sie genau die Engstirnigkeit, die sie bei den religiösen ›Frömmlern‹ belächeln.«

allerdings n ur bis zur G ebur t. Einer binden soga Studie zufolg r Teenager un e verd Twens das tum über w und blieb, um heutige Chri iegend mit Überlebende stenBegriffen w zu versorgen feindlich‹, ›v S treifzügen d ie ›homose erurteilend‹, und bei sein ur ch die Stad xu el len›zu politisch en t noch meh In den letzte re tten. Wilken ‹ und ›heuch r n Jahrzehnte Menschen zu s re le ch ri n sc et h‹. e n des 20. Ja da m der Vatikan m it , dass man ordete, und hrhunderts eine eher tr ihn auch erdass er, sollt spielte agische Rolle e er überleb das Kondom verlieren wür , indem näm en verbot einen d , e, seinen Job w ei l er lich sich den ein unrühmlichen breitung vo gen zur Evak deutigen An Beitrag zur n AIDS leis ui er un weisung A w usidersetzt hat tete. Der üb Richard Stear er. Solche M te. Und doch erzeugte C en ns, der eine sc h en h blieb ve ri st rdienen Aner Er folg versp in der freien achtung. kennung, nic rechende Kar Wir tschaft au h t ri Verere fgab, um da werk World Auch in den s christliche Vision zu le U S A en H ilf ga siten, beschre gieren sich K wegenden B den auf ein irchen und G ibt in seinem e Art und W uch ›Das Lo emeinbech in unsere ei se für die U Entset zen, A rm en und Obda m Evangeliu nterstützun das ihn bei ch m lo g von ‹ se da m Anblick vo n, die die sä s Uganda über nicht sieht, kulare Linke n AIDS-Wai fiel. »Am mei g es ch w se ei h äufig n g e in sten quälte m denn anerke Wo ist hier bensmittela ich dabei die nnt. Unzählig die Gemeind usgaben und Fr e ag e? Le e: «, so schreib Suppenküch Nachfolger C werden von en im ganze t er. »Wo si hristi mitten eh re na m n nd tl La ic di nd in dieser viel h arbeitende e nitären Kata geleitet. Das leicht größte n Gemeindeg strophe unse selbe gilt fü n humaliedern rer Zeit? Die r d ie doch um dies K le S id am ung, die an B mlung von Gemeinde mus e ›Witwen un edürftige ve warmer s sich d Waisen in rteilt wird. D (Jakobus 1,27) umfasst man ihrer Not‹ kü as Engagem .« Stearns ze ch m al m m so er ent g rreißt es das n ar är ztliche Gemeinde si Versorgung, Herz, wenn er und zahnär eht, »die genu so dass in vi zt lic ei n he el e g Geld für gr en ländlichen hat, aber zu die Ortsgem oße Kirchenba Gebieten der wenig Bereits einden diejen ut U en S A igen sind, die chaft für den Krankenhäus Bedür ftige kü sich um Arm Bau von Schu er und Klinik mmern. e und len, en.« Immer wied er behaupte n Liberale fä HEUCHLERIS dass christlic lschlicher wei he Hilfsgrupp CHE LIBERA se, en nur denen falls Christen LE helfen, die eb sind. Die Opf en er, die manch werden von Aber auch di e Christen br ihnen nicht e säkulare Li ingen, wahrgenom Gotteskluft ge nke hat ihre genen fünf Ja men. In den n Beitrag zu hren kam zu leistet. Einers verganm Beispiel di r eits rühmen ihrer Toleran mittelhilfe fü e Hälfte der sich die Libe z, andererse r H ai ti Le vo ra bensn le O n it rg s machen si anisationen den Glauben sen Bezug w e sich lustig mit einem re von konserva ie World Vis üb ligiöer io ti n, die vor Ort ven Evangelik liken und ig Netzwerk ve alen und Kat über ein gro rfügen. Wen norieren das h ßes o n säkulare Kri Gute, das d durchaus tu Christen ve tiker evangel iese Mensc n. Sie üben h rhöhnen, dan ik h en ale ef n tige Kritik an zeigen sie d Vatikans zu Engstirnigke der Haltung amit genau m Thema K it, die sie bei d o d es n ie d ihren ›Opfer ome, aber se die Kliniken ›Frömmlern n‹, den relig hen nicht, da in den ländl ‹, belächeln iö se ic ss . n R h en Gebieten eligiö se Am AIDS-Patien mehr für wo erikaner spen Afrikas, die ten behand hltätige Zwec au d ch en el n ke , häufig ka und engagier sind – und da siver ehrenam tholisch gef ss die dortig en sich inte tlich, als jed ührt nen Priester un e an mal Kondom Li dere Gruppe. be ra le n sich mit ve d Nonnen m e verteilen, Würden die rä an ch ch um tl ic hen Äußerun AIDS zu bek abgelegene, und religiöse gen zurückha ämpfen. Wer unsichere u Konservativ lten in nd krisenges e ihre Heuchel Welt reist, w kö n n te n chüttelte Te si e ei eindämm ird fast über di e g em ile ei n d sa en, er al m l en N onnen und P die dort das wahrscheinlic Feinde der M riester treffe Evangelium enschlichkeit h sehr viel er le n be , fo n . Als Anfang lgreicher bek licher Mob in 2014 ein chri ämpfen. der Zentralaf strikanischen und Muslime Republik wü abschlachtet tete e, waren es Priester, die NICHOLAS K häufig kathol das eigene RISTOF ist Jo is che Le urnalist der b en risk ierten folgten Sch Te xtauszug stam New York Ti utz und Ob , um den Ver mes. Der mt aus seinem d ac h zu gewähre Völkermord ak tu en el ts le te n Buch ›Ein ht. Chancen n. 1994 , bei in Ruanda, b Pfad eröffnen, Le m lieb nur ein in der Haup ben veränder Geschichten einziger Am n. Inspirieren tstadt zurück aus der ganz er ik an de er : en C arl Wilkens, 7-Tage-Adve Welt‹; Verlag München 20 ntisten, sch Missionar d C .H . Beck. 15. Kristof un ickte seine er d se ine Ehefrau Co-Autorin de Familie nach Sheryl WuD s Buches – Hause unn – sind Träger Pu lit zer-Preise

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s. Übers et zu ng

des renomm ierten des Auszug s: Antje Ger ner


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o n o B de? l e i v n i u e Z m e G r e d in

AARON NIEQUIST ÜBER UNGESUNDE LOBPREISKULTUR Vor einiger Zeit habe ich in Chicago ein U2Konzert besucht. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Etliche Male habe ich die irische Rockband bereits live erlebt. An diesem Abend war Bonos Stimme erneut in Hochform, die Show atemberaubend, die Stimmung elektrisierend. Schon jetzt freue ich mich auf die nächste Tour von U2. Aber in meine Begeisterung über Bonos Fähigkeit, solch ein monumentales Musikerlebnis abzuliefern, mischte sich ein anderer Gedanke: Obwohl diese hymnische, fast erlösende Euphorie für ein Konzert völlig angemessen ist, entspricht sie nicht der Lebenswirklichkeit eines normalen Alltags. Dennoch versuchen viele Lobpreisleiter Sonntag für Sonntag solch ein musikalisches ›Gipfelerlebnis‹ zu schaffen. Haben die Leute ihre Hände gehoben? Haben sie laut mitgesungen? Wurden ihre Emotionen angesprochen? Diese und ähnliche Fragen haben zahlreiche Worshipleiter von herumreisenden Rockstars übernommen und zum Maßstab der christlichen Lobpreiskultur erhoben. Ein ausgefallenes 12-Gänge-Menü ist für einen Hochzeitstag großartig – aber für die normale Alltagsküche kaum praktikabel. Ein Lobpreiserlebnis wie ein Rockkonzert ist in kleinen Dosen sicher eine inspirierende Erfahrung. Erhebt man es aber zur Norm, wird es gefährlich. 12

Dazu einige Überlegungen: Gipfelerlebnisse sind nicht alles, was den Glauben ausmacht. Wenn wir in der Lobpreiszeit fälschlicherweise vermitteln, dass sie für jeden Christen zu jeder Zeit Standard sein müssen, erweisen wir den Menschen, die sich gerade in einer Krise befinden – oder sich irgendwann einmal befinden werden (also jeder) – einen Bärendienst. Es hat einen guten Grund, dass die Psalmen die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle abdecken: Feiern, Klagen, Angst, Wut, Freude, Tanz und Zweifel. Ständiger ›Rockkonzert-Lobpreis‹ ist keine Hilfe für den Alltag, also für 99,9 Prozent des wirklichen Lebens. Der Alltag ist oft weder spektakulär noch besonders unterhaltsam, häufig ist er mit Unannehmlichkeiten verbunden. Eine Lobpreiskultur, die uns nicht dahin führt, Gott in jedem Augenblick unseres Lebens zu entdecken, ist einfach zu unausgewogen. Der Druck, Spektakuläres auf die Beine zu stellen, kann belastend sein: für Lobpreisleiter, Pastoren und Mitarbeitende. Nicht jeder Sonntag ist wie ein WM-Endspiel. Der Versuch, jede Woche lebensverändernde Erlebnisse zu schaffen, führt nicht selten ins Burnout, weil man meint: Alles muss größer und besser sein als in der vergangenen Woche. NE T Z WERK

Permanenter ›Rockkonzert-Lobpreis‹ bringt oberflächliche Christen hervor: Wenn wir immer nur das bekommen, was wir mögen, werden wir gewisse Tiefen des Glaubens nicht erleben. Oft lernen wir gerade dann am besten, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Außerdem spricht Gott häufig durch Flüstern zu uns. Ständige Überreizung kann uns von dem ablenken, was Gott sagen und tun möchte. Manchmal ist Einfachheit und Ruhe das Beste, was wir der Gemeinde anbieten können. Können wir Lobpreisleiter trotzdem etwas von Bono lernen? Ja, eine ganze Menge! Aber ebenso können wir von Dichtern, Priestern, Therapeuten und Theologen lernen, von betenden Großeltern, engagierten Grundschullehrern und gläubigen Managern. Das Reich Gottes ist unendlich weit und geheimnisvoll und näher als die Luft, die wir atmen. Diese Vielfalt sollten wir für unsern Lobpreis erschließen und uns zunutze machen. AARON NIEQUIST ist einer von vier WorshipLeitern in der Willow Creek Community Church. Er ist verheiratet mit Shauna, der Tochter von Lynne und Bill Hybels. aaronniequist.com


WILLOW FINANZIERT WELTWEIT GEMEINDEHÄUSER Ein außergewöhnliches Ziel hat Bill Hybels, Pastor der Willow Creek Community Church, zum Abschluss der Festveranstaltung anlässlich des 40-jährigen Gemeindejubiläums ausgerufen. »Unser Leitungsteam hat sich gefragt«, so Hybels, »was wir als Jubiläumsgeschenk zu unserem 40jährigen Bestehen tun könnten, das Gott Freude bereiten würde. Wir selbst sind mit einem festen Sitz für unsere Gemeinde in South Barrington reich gesegnet und auch unsere sieben Regionalgemeinden sind auf einem guten Weg zu einem dauerhaften Versammlungsort. Doch wir wissen, dass eines der größten Hindernisse für viele Hauptamtliche in Entwicklungsländern der Mangel an geeigneten eigenen Räumlichkeiten ist. Die Bandbreite reicht von einfachen Zelten über Häuser mit undichten Dächern bis hin zu Gebäuden, die nicht sicher sind. Von den vielerorts hohen Mietkosten gar nicht zu reden. Doch was wäre, wenn 40 unserer Partnergemeinden überall auf der Welt von uns einen einmaligen Zuschuss erhielten, damit sie sichere, beständige Räumlichkeiten errichten oder kaufen können?« 40 Gemeindehäuser: Hybels hat ein ambitioniertes Ziel formuliert. Zweifelsohne würde es Gott – und den Gemeinden – gefallen, wenn es erreicht würde. Die Gemeinde hat geantwortet und Extraspenden gesammelt. Einmal mehr hat sie enorme Großzügigkeit bewiesen, denn das Ergebnis hat die Erwartungen sogar übertroffen: Statt der geplanten 40 können nun 50 Häuser für Gemeinden gebaut werden! Die Auswahl wurde von der Willow Creek Association – in Absprache mit Partnern in den jeweiligen Ländern – getroffen. Im Foyer des Willow-Gebäudes konnte sich die Gemeinde vorab über alle wichtigen Details und Fakten informieren. Bill Hybels zeigte sich tief bewegt über das enorme Engagement: »Mir fehlen die Worte«, sagte er zu seiner Gemeinde, »wenn ich eure Opferbereitschaft sehe. Es ist für uns kaum vorstellbar: Viele der nun begünstigten Gemeinden mussten sich bis zu 20 Jahre lang in Zelten treffen – und sie dachten, dass dies immer so bleiben muss. Und nun, im Jahr 2016, erhalten sie ein schützendes Haus mit festen Ziegelwänden. Danke, dass ihr ein Herz für die weltweite Gemeinde habt!« 40churches.willowcreek.org

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Erstmal alles infrage stellen dürfen?! Hans-Hermann Pompe: Missionarische Kleingruppen mit Skeptikern und Suchenden

Ein Gartenfest. Wir sitzen auf einer Wiese, essen Wurst und schauen auf Wuppertal. Mitten im Smalltalk fragt mich Herbert: „Kann ich dich mal etwas Dienstliches fragen?“ „Klar“, antwortete ich und werde dann doch überrascht von seiner Frage: Was ich davon hielte, dass die Schriften des Neuen Testaments nach seinem Gefühl nur Fälschungen seien, irgendwann im 2. oder 3. Jahrhundert entstanden und so geschickt gemacht, dass viele Menschen ihnen auf den Leim gingen. „Überleg dir gut, ob du dich auf ein Gespräch mit mir einlässt,“ schmunzelt er in Erwartung meiner Antwort. „ich lese seit 20 Jahren den SPIEGEL.“

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Wohin mit Suchenden? Wie finden Suchende und Distanzierte ihren Weg zum Glauben? Wo kommen distanzierte und zweifelnde Menschen in unseren Gemeinden vor; wo finden sie einen Raum für ihre Fragen, der nicht sofort durch unsere Absichten und Maßstäbe abgesteckt ist? Wer begleitet sie bei einer geistlichen Reise, bei der sie über den Ausgangspunkt, das Tempo, ihr Fahrzeug und die Stationen selbst bestimmen können? Die meisten Gemeinden versuchen ja, möglichst viele Angebote zu machen. Für eine breite Zielgruppe gibt es geschlechts-, alters- und interessensbezogene Initiativen. Doch schon gemeindeintern erreichen diese nur einen kleinen Teil der Menschen. Auf der anderen Seite möchten neugierige und suchende Menschen nicht an einem vorgeschriebenen Dienstagabend zu einem Gemeindekreis gehen; ihnen geht es vielmehr um ein echtes Interesse an ihrer Person. Doch für Offenheit und Vertrauensbildung brauchen Suchende eine sichere Umgebung, in der sie sich willkommen fühlen. Ideal dafür ist ihr eigenes Wohnzimmer, die Präsenz ihrer Freunde und das Thema, das sie aktuell beschäftigt. Unsere kirchliche Angebotsstruktur beinhaltet dagegen unseren Stil, unsere Fragen, unser Tempo. Unsere Didaktik bestimmt die Abläufe, unsere Kultur die Art der Gastfreundschaft. Dabei können viele Männer nur wenig mit unseren Liedern anfangen, davon abgesehen ist roter Tee nicht ihr erklärtes Lieblingsgetränk. So finden Suchende nur schwer einen für sie passenden Raum in der Kirche.

Gute Literatur zur Bibel aus der Sicht von Skeptikern Zurück zu Herbert. Ihm begegne ich zwanglos auf einem Gartenfest und natürlich antworte ich gern auf seine Fragen: Ich erzähle vom hohen Alter der neutestamentlichen Textüberlieferung, ihrem klaren zeitlichen Vorsprung vor allen anderen antiken Texten. Interessiert hört er zu und fordert mich auf, weiterzureden. Daraus wird eine ›Aus-dem-Stand-Vorlesung‹ von etwa einer dreiviertel Stunde. Ich bin jetzt heilfroh über meine Lektüre eines älteren Buches des englischen Neutestamentlers F.F. Bruce, das aus der Sicht von Skeptikern denkt. Etwas Ähnliches habe ich seitdem aus der Hand eines deutschen Fachtheologen leider nie wieder in die Hand bekommen. Herbert unterbricht kaum und saugt die theologischen Informationen wie ein trockener Schwamm auf. Am Ende bedankt er sich: Das sei alles sehr interessant gewesen, er hätte vieles nicht gewusst. Sein Schlusskommentar klingt gleichermaßen ironisch wie sehnsüchtig: »Wenn du mal etwas für einen Ketzer wie mich machst, dann sag mir Bescheid!«

Die „Seeker-Groups“ bei Willow Creek Bereits 1999 habe ich im Rahmen einer Studienreise zur Willow Creek Community Church in Chicago das Konzept der ›seeker groups‹ kennengelernt: Offene Kleingruppen für Suchende als Angebot einer geistlichen Reise zum Glauben. Die Grundlagen sind einfach: Bringe die Offenheit für Glaubensfragen von suchenden Menschen –

mitsamt all ihren Fragen – mit beziehungsfähigen und evangelistisch begabten Christen zusammen. Die Willow Creek Gemeinde richtet sämtliche Angebote und Strukturen auf die Kultur, die Fragen und den Alltag von Kirchenfernen aus – vor allem durch Beziehungsaufbau und persönliche Glaubwürdigkeit. In einem Bericht für meine damalige Gemeinde habe ich die Idee der ›seeker groups‹ und diesen besonderen Studientag so beschrieben: »So etwas kenne ich bei uns nicht, obwohl ich ahne, dass Weniges so geeignet wäre, Menschen auf ihrer geistlichen Reise zu begleiten, wie eine liebevolle und offene Kleingruppe … Eine Gruppe von Suchenden und Skeptikern ist heute im Seminar zu Gast. Man spürt, wie unsicher sie sich vor diesen 50 Kirchenleuten aus aller Welt fühlen, aber in ihrer Ehrlichkeit wirken sie sehr charmant. Und wir spüren, wieviel ihnen die offene Atmosphäre in ihrer Gruppe bedeutet. Ich finde bei ihnen nichts Aufgesetztes – und mir ist klar: Bei diesen Menschen schlägt das Herz der Willow Creek Gemeinde. Ob sich deutsche Kirchendistanzierte in eine vergleichbare Gruppe einladen lassen würden?« Jahrelang haben diese Gedanken in mir ›geschmort‹; jetzt sitzt mit Herbert ein erwachsener Suchender vor mir, der sich selbst ›Ketzer‹ nennt, nur weil er skeptisch ist. Im Gegensatz zu Herbert ist ein Ketzer ja ein Irrlehrer innerhalb der Kirche. Herbert ist dagegen der Typ ›aufgeschlossener Sympathisant‹, der schon zu Zeiten der Bibel neugierig mitten im korinthischen Gemeindegottesdienst unter den Glaubenden sitzt (vgl. 1. Kor. 14). Doch was haben wir heute Menschen wie Herbert anzubieten? Wäre eine Kleingruppe für Menschen wie ihn eine Chance, seinen Weg zum Glauben zu finden? Lässt sich das amerikanische Modell auf Deutschland übertragen? Ich beschließe es einfach auszuprobieren.

„Roter Tee ist nicht das Lieblingsgetränk von Männern.“

Viele Fragen, genügend Zeit und offene Beziehungen Aus dem Willow-Konzept übernehme ich die zentrale Idee: Zwei Christen bilden den ›Zellkern‹ der Gruppe. Weil ich eher ein ›Kopfmensch‹ bin, bilde ich ein Team mit meinem Freund Gotthard, der eine evangelistische Leidenschaft hat und zugleich ein begabter Beziehungsmensch ist. Er sorgt vor allem für die Gruppentemperatur, ich kümmere mich um die Vorbereitung und die Argumente. Die beabsichtigte Mischung unserer Gaben hat sich im Nachhinein äußerst bewährt: Kopf und Herz, Diskussion und Atmosphäre, Kritik und Lebensgenuss, Argument und Einfühlung gehören zusammen wie die rechte und linke Gehirnhälfte. Übrigens: Jesus hat seine Jünger grundsätzlich zu zweit ausgesandt, und Paulus wollte wo immer möglich im Team arbeiten. Eine Kleingruppe für Suchende kann entstehen, wenn Christen Menschen in ihrer Bekanntschaft zu einer NE T Z WERK

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geistlichen Reise ohne jegliche Vorbedingung einladen. Wir haben nie aktiv für unsere Gruppe geworben. Doch die Verantwortlichen in der Gemeinde kennen das Konzept und können Menschen persönlich zu uns vermitteln. Um vertrauenswürdige Beziehungen aufbauen zu können, finden unsere Treffen in Privathäusern statt. Schließlich ist Gemeinde über drei Jahrhunderte hinweg in privaten Umfeldern entstanden und gewachsen – das Evangelium hat sich also weitgehend über Alltagsbeziehungen ausgebreitet.

Ähnliche Lebenskonzepte erleichtern Vertrauensbildung Für die Arbeit der Kleingruppe ist es sinnvoll, wenn sich die Lebensfragen und -situationen der Teilnehmenden ähneln. Aus unterschiedlichen Gründen beginnen wir mit Männern zwischen 30 und 55, die kaum oder gar nicht mit Gemeinde oder Fragen des Glaubens vernetzt sind: Sie fallen oft durch die üblichen ›Netze‹; andererseits fällt es ihnen leichter, unter ihresgleichen über den Glauben zu reden: Sie suchen stärker argumentativ und rational. Eine lockere Atmosphäre, von ›small talk‹ eingerahmt, ist ebenfalls wichtig. Wir haben dann sechs bis acht Männer gezielt angesprochen, ihnen die Rahmenbedingungen erläutert und schließlich eingeladen.

Einfache Teilnahmebedingungen Die Eingeladenen sollen eigene, neugierige Fragen mitbringen und andererseits offen für biblische Antworten sein. Alle Fragen werden gesammelt, und der ›Fra­gentank‹ im Lauf der Zeit wieder aufgefüllt. So gestalten die Teilnehmenden durch ihre persönlichen Fragen das ›Curriculum‹ der Treffen. In unserer Gruppe gibt es nie einen Mangel an Fragen. Ich erinnere noch gut die allererste Frage, die sich gleich zu einer Lernerfahrung entwickelte und als Top-Frage unserer Gruppe für den Start ausgewählt wurde: »Warum hat Gott den Menschen nicht ohne die Möglichkeit zur Sünde geschaffen? Dann hätte er sich und uns doch eine Menge Probleme erspart«. Andere Wunschthemen lauten: »Warum gerade dieser Gott?« – »Was ist mit der Wahrheit anderer Religionen?« – »Was ist das Böse und woher kommt es?« Erstaunlicherweise werden hier viele zutiefst theologische Themen aufgeworfen. Und die Teilnehmenden haben zum Teil ganz andere Interessen als wir vorher vermutet haben – wir müssen unsere Planungen also immer wieder neu an ihnen ausrichten. Im Vorfeld hat jeder zugestimmt, dass wir unseren Ausführungen Texte der Bibel als Referenz zugrunde legen. Einige haben sich für die Treffen dann die Konfirmationsbibeln ihrer Kinder geliehen. Uns ist es vor allem beim (für viele ungewohnten) Lesen der biblischen Texte wichtig, dass sich niemand beim Suchen oder Lesen eines

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Textes blamiert. Es beschämt mich als Christ, dass sich einige für ihr ›Nichtwissen‹ glauben entschuldigen zu müssen. Zu unserem Konzept eines sicheren Ortes gehört elementar, dass sich niemand mit einem Zweifel oder einer Unkenntnis bloßgestellt fühlt: Die Bibel ist schon lange kein allgemeines Wissensgut mehr, sondern für viele Mitmenschen ein unbekanntes Land. Damit steigt gleichzeitig die Neugier: Zachäus ist hier nicht ›abgepredigt‹; seine Geschichte lädt vielmehr neu zum Entdecken ein.

Wein, Käse und Fragen statt Lieder, Tee und Gebet Allein die Verständigung über das Miteinander kann für die Verantwortlichen zu einer Kette von Überraschungen führen, sind wir doch, weit mehr als wir ahnen, von tradierten Selbstverständlichkeiten bestimmt. Die Gastfreundschaft in Gemeindehäusern hat gewisse InsiderStandards entwickelt (roter Tee und Salzstangen), deren mangelnde Attraktivität den Verantwortlichen schon gar nicht mehr auffällt. Als wir uns zum Start auf meiner Gartenterrasse treffen, liegen Sehnsüchte und Neugier ebenso auf dem Tisch wie Ängste und Zweifel. Die Teilnehmer kennen sich teilweise nicht, und für mich steht das, was ich über Gruppenkultur zu wissen meine, in wichtigen Teilen zur Disposition. Als ich vorschlage, gelegentlich ein Gebet zu

„Es beschämt mich als Christ, dass sich einige für ihr ’Nichtwissen‘ glauben entschuldigen zu müssen.“

sprechen, sagt ein Teilnehmer spontan: »Das wird mir zu eng.« Also verzichten wir darauf. Auch mit dem Gesang tun sich Männer eher schwer. Ab dem zweiten Abend gibt es einen kleinen Imbiss. Statt Salzstangen stehen eine Käseplatte, Salate oder eine schmackhafte Suppe auf dem Tisch. Statt rotem Tee gibt es Wasser, Wein und Bier. Jede Kleingruppe muss natürlich ihre eigene Kultur finden und pflegen, denn Menschen gehen nur dann miteinander weiter auf die Reise, wenn sie sich wohlfühlen. Heinz, dem das Gebet zu ›eng‹ ist, spricht gleich beim Start seine Bedenken und vermutlich auch die der anderen aus: »Ich will hier aber nicht bekehrt werden«. Ich antworte: »Wir werden nichts manipulieren. Und bekehren, das kann sowieso nur Gott. Würdest du dich denn beschweren, wenn Gott dich zum Glauben bringt?« – »Nein«, schmunzelt er, »wenn das von Gott kommt, ist das etwas anderes.« Ein Jahr

Das neue Buch von Martin Schleske Auf dem Willow Kongress 2014 in Leipzig hielt Martin Schleske einen bewegenden Vortrag. Martin Schleskes ganzes Leben ist eine große Suche – nach dem perfekten Klang und dem Geheimnis Gottes. Die Geschichten, die der Geigenbaumeister in seinem neuen Buch „Herztöne“ erzählt, sind faszinierende Gleichnisse zu den Themen Inspiration, Weisheit, Kreativität, Gebet, Schönheit, Mystik und Seele.

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Unterwegs. Sein.


später wird er mit seiner Tochter über Ostern nach Taizé fahren und nach seiner Rückkehr der Gruppe berichten: »Ich bin dort Gott begegnet, ich kann jetzt glauben«. Derzeit treffen wir uns etwa alle drei Wochen, weil es bei mir nicht öfter geht. Die Teilnehmer wären trotz beruflicher und familiärer Belastungen durchaus zu kürzeren Abständen bereit. Für die Durchführung der Abende bekomme ich als vorbereitender Mitarbeiter einen großen Vertrauensvorschuss: Ich kann die Texte auswählen und die Einführungen gestalten. Ich kann Arbeitsblätter mitbringen, länger referieren oder Meinungen sammeln, Texte diskursiv oder meditativ bearbeiten oder Fremdreferenten vorschlagen: Als die Ehe eines Teilnehmers zerbricht und die Frage nach Gottes Vorstellungen über Mann-Frau-Beziehungen ansteht, ist der Gruppe ein externer Referent bei dieser sehr persönlichen Frage schon deshalb eine Hilfe, weil er eine gewisse Distanz mitbringt.

Glaubenskurs für Erwachsene eingeschoben. Möglicherweise war das etwas zu früh – es wird aber vermehrt Themen geben, die zu praktischen Glaubensschritten führen, auch wenn Zweifel bleiben und noch manche Fragen offen sind.

Themen, Verhalten und Methodik in ständiger Reflexion

Gastfreundschaft: Teilnehmer sind gerne Gastgeber. Miteinander essen und trinken schafft eine offene Atmosphäre und beteiligt alle an der Durchführung. Die Treffen in den Wohnzimmern verlangen eine gewisse Flexibilität: Familienangehörige laufen durch den Raum, die Sitzordnung ist nur bedingt veränderbar – aber die Erfahrung der gegenseitigen Gastfreundschaft wiegt all das auf.

Die beiden Verantwortlichen treffen sich zwischen den Abenden zu Austausch, Planung und zum Gebet. Die Begleitung der Gruppe bedeutet auch ein ständiges Nachjustieren von Themen, Verhalten und Methodik. Zur eigentlichen Frage wird, was Gott mit den Teilnehmern vorhat und welches die nächsten Schritte sind. Dieser geistliche Rahmen der Verantwortlichen ist so etwas wie die unsichtbare Leitplanke des Unternehmens. Sie hält die Gruppe auf Kurs, verhilft zur Reflexion und Sensibilisierung der Verantwortlichen. Beide machen sich gegenseitig auf Entwicklungen aufmerksam, geben dem anderen Rückmeldung, sprechen über Veränderungen und nennen die Teilnehmenden vor Gott.

Von A – Z: Erfahrungen aus Kleingruppen mit Skeptikern Argument: Für die Themen braucht es häufig eine gute Apologetik. Skeptiker wollen Argumente ernst genommen und widerlegt finden. Ein Argument schafft noch keinen Glauben, aber es kann dafür öffnen: Apologetik macht die Zufahrtswege zum Glauben wieder frei. Auswertung: Jeweils nach zwölf Monaten ist Zeit für eine Gruppen-Evaluation. Das Interesse an der Fortsetzung ist bisher ungebrochen, und die Reise verändert uns alle. Doch es braucht auch einen langen Atem: Nach zweieinhalb Jahren haben wir erstmalig einen

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Beziehungen: Während der Reise entwickeln sich Beziehungen, es entstehen Freundschaften. Schwere Sorgen Einzelner brauchen Raum und gegenseitige Unterstützung. An dramatischen Wegstellen haben wir für Einzelne gebetet, dies aber (noch) nicht zum festen Bestandteil gemacht. Flexibilität: Störungen haben Vorrang, aktuelle Fragen werden vorgezogen. Wer im sensiblen Zuhören eigene Planungen umwerfen lässt, gibt dem vorher erbetenen Geist die Möglichkeit, seinen eigenen Weg zu gehen.

Glauben: Die geistliche Reise verändert alle Teilnehmer ganz individuell, in Abhängigkeit von Charakter, Einstellungen und der eigenen Geschichte. Auch ich selbst habe aus den Fragen und Gesprächen viel gelernt – etwa dass die hartnäckigsten Zweifel der Postmoderne sich weniger auf die Gottesfrage als auf die Christologie beziehen. Gebet: Der Austausch der Verantwortlichen und ihr gemeinsames Gebet für den Weg sind geistliche Schlüsselelemente: Nichts kann passieren, wenn Gottes Geist nicht wirkt. Eine solche Gruppe reist nur in die richtige Richtung weiter, wenn die Reiseleiter sorgsam nach dem Weg des Auftraggebers fragen. Information: Es gibt ein ausgeprägtes Interesse an Information und biblischer ›Lehre‹, hoch willkommen sind verdichtete Infoblöcke. Fast kein Abend verläuft wie vorher geplant. Typisch sind Zwischenfragen, die zur Beantwortung eine andere als die ausgewählte Bibelstelle verlangen. Spätestens bei diesen Fragen wird aus der Vorbereitung eine assoziative Reise, oft durch mehrere Bibelstellen. Material: Die Teilnahme muss ohne Vorbereitung oder Nacharbeit möglich sein; kleine ›Handouts‹ zum Mitnehmen sind als Vertiefung aber durchaus willkommen.


Wenn dein Boot Wurzeln schlägt: Such das Weite! In der Phase der Auswertung nehmen wir auch passende neue Elemente an Bord. Beispielsweise hat die Gruppe bereits ihren ersten eigenen Gottesdienst gestaltet. Zwei weitere Veränderungen passen zum Erleben der eigenen Spiritualität und der gewachsenen Vertrauensbeziehung: Alle Treffen enden nun mit einem Segen, den einer der Mitarbeiter vorbereitet. Weiterhin haben wir das ›Lebenswort‹ eingeführt: Ein einzelner Bibelvers wird am Ende des Abends auf eine kleine Karte geschrieben und mitgenommen. Bis zum nächsten Treffen hängt die Karte an der Wohnungstür, am PC-Bildschirm oder im Auto und wird möglichst oft gelesen. Beim nächsten Treffen fragen wir nach: »Was hat dieser Vers mit euch gemacht?« Was ist in den knapp vier Jahren geschehen? Für alle Teilnehmenden wurde der Frageweg zu einem Glaubensweg. Sie nehmen einfach an, dass ein existierender Gott ein Interesse an ihnen hat. Am ehesten kann man ihre Reise wohl mit dem Weg der Emmaus-Jünger in Lukas 24 vergleichen: Ein Gespräch mit einem zunächst Unbekannten, der unterwegs immer wichtiger wird und der sich schließlich jedem Einzelnen offenbart. Diese Reise steht nach 1. Mose 12 unter der Verheißung, dass auch der Weg zu Gott bereits ein Weg mit Gott ist.

Ich hoffe auf viele solcher Reisegruppen für Skeptiker in unseren Gemeinden: Sie können zu einem wichtigen Nebeneingang werden, weil für viele Menschen die Haupt­ eingänge von Gottesdiensten oder Veranstaltungen nur schwer zugänglich sind. Der brasilianische Bischof Helder Camara macht in seinen Nachtgedanken zum erneuten Aufbruch Mut: »Wenn dein Boot, seit langem im Hafen vor Anker, dir den Anschein einer Behausung erweckt, wenn dein Boot Wurzeln zu schlagen beginnt in der Unbeweglichkeit des Kais: Such das Weite! Um jeden Preis müssen die reiselustige Seele deines Bootes und deine Pilgerseele bewahrt bleiben.«

 HANS-HERMANN POMPE ist rheinischer Pfarrer, arbeitet als Leiter des Zentrums ›Mission in der Region‹ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und war bis 2015 Vorsitzender von ›Missionale Köln‹. Hier finden Sie ausgearbeitete Teilnehmerunterlagen zu verschiedenen Themen: zmir.de/suchergruppen Der Text ist eine gekürzte, bearbeitete Fassung aus ›Brennpunkt Gemeinde‹, Studienbrief A 83, AMD Berlin. Erhältlich: willowcreek.de/magazin/brennpunkt-gemeinde

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„Ich habe mit Gott einen Deal für die Bühne gemacht.“

Ausdrucksstarke und inhaltsreiche Ein-Mann-Spielszenen brachte der Künstler NICK BENOIT beim Kongress in Hannover auf die Bühne. Etwa als er beide Arme tief in ölige Flüssigkeit tauchte und verdeutlichte, wie schnell Sünde sich im Leben breit macht. Richtig rein wird ein Mensch nur, wenn der Vater die Reinigung zu seiner Sache macht. Benoit steht für eine neue Generation von Künstlern, die die Gottesdienste der Willow Creek Gemeinde seit geraumer Zeit prägen. Es sind nicht mehr Theaterstücke, durch die geistliche Fragen aufgeworfen werden, sondern persönliche Geschichten, kreativ aufbereitet, durch die biblische Inhalte transportiert werden; häufig unterstützt durch raffinierte Video- und Lichtprojektionen oder anschauliche Gegenstände. Gotthard Westhoff sprach mit Benoit über die Kraft guter Geschichten.

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Viele deiner Texte sind sehr persönlich. Fällt es dir leicht, tausenden von Menschen einen so tiefen Einblick in dein Leben zu geben? (lacht) Meine Frau würde wahrscheinlich sagen, dass ich auf der Bühne viel leichter Einblick in mein Inneres gebe, als ich das in Beziehungen tue. Wahrscheinlich hat sie sogar recht. Ich bin eigentlich ein recht zurückhaltender Mensch. Das meiste, was ich auf der Bühne preisgebe, tue ich aus Gehorsam. Es ist eine Art Deal, den ich mit Gott gemacht habe: Er gibt mir die Gelegenheit, die Dinge zu tun, die ich von Herzen gern tue – dafür erzähle ich die Dinge, von denen ich weiß, dass er möchte, dass sie erzählt werden. Auch wenn die meisten Geschichten, die ich auf der Bühne erzähle, mit tiefen persönlichen Gefühlen verknüpft sind. Wenn ich es recht überlege, gehören eigentlich alle unsere Erfahrungen und Geschichten nicht nur uns selbst – sie sind auch zur Ermutigung anderer gedacht und letztlich zur Ehre Gottes.

Nick, wann hast du zum ersten Mal gespürt, dass du eine kreative Ader hast? Mit neun Jahren habe ich zum ersten Mal an einer Theater-Aufführung in der Schule teilgenommen. Anschließend hörte ich, wie ein Lehrer zu meinen Eltern sagte, dass ich in dem Stück sehr gut gespielt hätte. Das war ein Schlüsselerlebnis für mich. Dieser Moment hat den Kurs meines Lebens festgelegt. Wenn eine Begabung auf nur einen Funken an Ermutigung trifft, ist das, als würde man ein Streichholz an ein Pulverfass legen. Man hat in dem Moment keine Vorstellung, was für eine Explosion daraus entstehen kann.

Hattest du als Künstler bestimmte Vorbilder, die dich besonders geprägt haben?

Meist werden deine Stücke durch Videoprojektionen oder technische Raffinessen unterstützt. Entwickelst du die Inszenierungen schon beim Schreiben?

Nie. Natürlich hatte ich während meiner Schauspielausbildung Dozenten und Mentoren, die mir eine Menge beigebracht haben. Aber sie haben mich stets ermutigt, meine eigene Stimme zu finden, statt die Botschaft oder das Stilmittel eines anderen zu imitieren. Ich bin überzeugt, dass Gott jedem Menschen eine unverwechselbare Art gegeben hat, durch die er oder sie das ausdrücken kann, was es auszudrücken gilt. Da möchte ich doch keine Blaupause eines anderen sein.

Nein, das entwickle ich mit einem großartigen Team. Wenn ich denen meinen Textentwurf vorlege, bin ich vom Schreiben völlig erschöpft und besitze keinen Funken Kreativität mehr. Sie sorgen dann für den zweiten Wind. Vom Team möchte ich ganz genau wissen, was mein Text mit ihnen macht, welche Bilder und Farben er bei ihnen auslöst. Anschließend durchforsten wir alle möglichen Quellen zum jeweiligen Thema, um Anregungen für die Inszenierung zu bekommen. Am meisten gefällt mir, wenn wir in den Quellen nichts Passendes finden, weil sich offenbar niemand bisher Gedanken darüber gemacht hat. Klar: Irgendwo hat sicher jemand einen Beitrag gegeben – aber eben nicht mit dem genau passenden Bild, Sound oder Video.

Wie kommst du auf die Geschichten, die du auf der Bühne so eindrücklich erzählst oder darstellst? Die meisten entspringen meinem eigenen Leben. Ich führe ein Tagebuch, in das ich täglich wenigstens 300 Worte schreibe. Diese Disziplin habe ich mir auferlegt. Meistens fühlt sich das Schreiben redundant an, weil ich einfach nur notiere, was ich an dem Tag erlebt habe. Aber immer wieder führt Gott mich zu den Sätzen zurück, die ich oft mühsam aufgeschrieben habe, und er zeigt mir das Samenkorn darin, aus dem dann eine Geschichte entsteht.

In Hannover lief bei einem deiner Stücke parallel die Videoprojektion deines Schattens hinter dir auf einer Großbildleinwand. Der Einsatz aufwändiger Technik und das nötige Timing in deinem Spiel schaffen neue Dimensionen in einem Stück – es kann aber auch mehr schief gehen.

Du produzierst recht viele Stücke – man könnte meinen, du führst ein sehr bewegtes Leben. Das wird dich vielleicht wundern, aber die meisten Stücke entstammen nicht den herausragenden Anlässen meines Lebens, sondern den unscheinbaren, oft auch schmerzhaften Momenten, die ich sicher vergessen hätte, hätte ich sie nicht niedergeschrieben. Wenn ich zu diesen Momenten in meinem Tagebuch zurückkehre, schenkt Gott mir manchmal den Blick für die tiefen Wahrheiten, die darin verborgen sind. Es ist schon komisch, dass Gott mich durch die Worte ermutigt, die ich selbst zuvor geschrieben habe.

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Um diese Fehlerquellen zu minimieren, sind die Proben da, die wir sehr ernst nehmen. Dennoch: Sekunden, bevor auf der Bühne die Scheinwerfer angehen, denke ich oft: »Wenn ich jetzt über den ersten Satz stolpere, fällt das ganze Stück in sich zusammen.« Aber bevor ich die Zeit habe, über diese Horrorvorstellung nachzudenken, hat das Stück bereits begonnen. Furcht zwingt dazu, sich zu fokussieren. Sie hat also auch etwas Gutes.

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Wie weißt du, ob eine Geschichte reif ist für eine Aufführung? Bei Willow haben wir eine Kultur der völligen Offenheit entwickelt. Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass meine Mitstreiter mich lieben, für mich sind und mir aus tiefstem Herzen Erfolg mit einem Stück wünschen. Ich bezweifle auch nie, dass sie mir die volle Wahrheit sagen, ob ein Stück die Qualität besitzt, aufgeführt zu werden. Sie prüfen alles, was ich schreibe, sehr genau, schlagen auch Änderungen vor. Erst wenn ein Manuskript unser Team berührt hat, gehen wir zur Inszenierung über.

Wie hast du deine Aufführungen beim Kongress in Hannover erlebt: Haben die Menschen anders reagiert als in Chicago? Das war tatsächlich eine meiner größten Sorgen: Ich war zum ersten Mal in Deutschland und mit der Kultur nicht vertraut. Ich habe mich gefragt: Wie werden die Deutschen reagieren? Wird das mit den deutschen Untertiteln funktionieren? Aber schon nach den ersten Sätzen hat das Publikum gelacht – an der gleichen Stelle, an der auch die Leute in Chicago gelacht haben. Für mich war das ein ganz bedeutender Moment. Ich habe mich plötzlich so zu Hause gefühlt, wie ich es selten erlebe, wenn ich unterwegs bin.

Woran machst du fest, ob ein Stück ein „Erfolg" war? Unterm Strich wollen wir mit den Stücken Menschen bewegen: entweder emotional oder zu einer bestimmten Entscheidung oder zu einer Begegnung mit Gott. Ob wir Menschen tatsächlich bewegt haben, ist nicht immer einfach zu beurteilen. Diese Diskussion ist bei uns nie beendet – wir versuchen aber möglichst genau herauszufinden, ob das passiert ist, was wir erreichen wollten. Manchmal kommt es allerdings vor, dass Gott mich buchstäblich spüren lässt, wenn sich die ›Stimmung‹ im Saal ändert: von einem bequemen Zurücklehnen hin zu einem tiefen Berührt-werden von Gott. Das sind kleine Gnadengaben, die Gott mir manchmal schenkt. Darum geht es ja letztendlich bei diesen kreativen Elementen im Gottesdienst: Menschen sollen Gott begegnen und sich selbst in seinem Licht sehen.

Jedes Mal, wenn ich eine Aufführung von dir erlebe, spüre ich eine enorme Dringlichkeit in deiner Präsentation. Steckt tief in dir vielleicht ein Prediger? Prediger und Künstler haben ja eigentlich das gleiche Ziel: Sie wollen in die Seele eines Menschen sprechen. Früher habe ich Prediger und Pastoren nicht sehr positiv betrachtet. Bei meiner Berufung hat Gott mir dann deutlich gemacht, dass sie nur zur Hälfte die zu einem Künstler ist – die andere Hälfte ist die eines ›Seelen-Formers‹, eines Pastors sozusagen. Als ich das bewusst angenommen habe, wurde mein künstlerisches Schaffen besser und meine Leidenschaft intensiver. Manchmal kommen heute Leute nach einer Aufführung auf mich zu und fragen: Kannst du dir vorstellen, irgendwann mal zu predigen? Meine Antwort lautet dann immer: Das habe ich doch gerade getan!

NICK BENOIT ist ›Creative Director‹ in der Willow Creek Community Church in Chicago. Interview: Gotthard Westhoff nickbenoit.com Thorsten Indra

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Kreuzfahrten und Reisen 2016

Ü ber

25 J a hre

Reisen und Meer

Neue Horizonte entdecken. Menschen begegnen. Urlaub genießen.

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

25. August bis 8. September 2016

Große Sommerkreuzfahrt „Rund um Westeuropa“ mit MS BERLIN – exklusiv gechartert Bremerhaven Auf der Themse London Saint Malo (Mont Saint Michel) Leixões (Porto) Lissabon Cádiz (Sevilla) Málaga (Granada) Barcelona

Vigo (Santiago de Compostela) Nizza

Wort an Bord: Dr. h.c. Erwin Teufel Ministerpräsident a.D. des Landes Baden-Württemberg

Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt, Rektor der CVJM-Hochschule Kassel

Beate Ling, Sängerin und Gesangscoach

Pastor Eckard H. Krause Gründer des Missionarischen Zentrums Hanstedt

Musik an Bord: Manfred Siebald, Sänger und Liedermacher

KMD Hans-Ulrich Nonnenmann, Landesposaunenwart und Leiter der Bordposaunen

Doris und Dir. Wilfried Schulte, Missionswerk NEUES LEBEN

Dekan Ralf Albrecht, Vorsitzender der Lebendigen Gemeinde – Christusbewegung, Württemberg

Michael Schlierf, Pianist und Komponist

KMD Hans-Martin Sauter, Leiter der Chorarbeit des ejw, u.a. des LAKI-Pop-Chors Württemberg

Reisen 2015

bis einschl. 17 Jahre, Sonderprogramm für Kids und Teens

Ü b er

15. bis 30. Oktober 2016

2. bis 7. Februar 2017

Die große USA-Reise

INFORMATIONSREISE für Planer einer Israelreise

Chicago Las Vegas Zion Nationalpark Bryce Canyon Lake Powell Monument Valley Grand Canyon Los Angeles San Francisco Mit Gottesdienst-Besuch in Willow Creek und Saddleback Verlängerungsmöglichkeit New York City

für Pfarrer, Gemeindeleiter, Gruppenleiter Lernen Sie das Heilige Land effektiv und kompakt kennen

Frühbucher-Bonus bis zum 31.3.2016

999,–

SuperKinderTarif

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Reisen nach Israel

Ihre Kostenbeteiligung: € 448,00 ab/bis Frankfurt

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RUBRIK


20 JAHRE WILLOW CREEK

INSPIRATIONSKONGRESSE

ZUKUNFT – HOFFNUNG – KIRCHE 20-jähriges Willow-Jubiläum in Deutschland. Seit 1996 bedeuten die Kongresse zweieinhalb Tage nachdenken, ermutigen und inspirieren lassen für die Zukunft von Kirche und Gemeinde. Darum ging es auch beim Leitungskongress in Hannover. »Sturmfest muss die Kirche heute sein, himmelsnah, bodenständig«, sagte der deutsche Willow Creek-Vorsitzende Ulrich Eggers. »Kirche ist Hoffnung für die Welt – wenn sie es richtig gut macht.« Mit dabei: Fast 10.000 Teilnehmer. Und 474 ehrenamtliche Mitarbeiter, die für einen reibungslosen Kongressablauf sorgten, unter ihnen 50 Ehrenamtliche aus der Willow-Gemeinde in Chicago, die extra Urlaub dafür genommen hatten.

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KONGRESSE


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BILL HYBELS LEIDENSCHAFT FÜR GUTE GEMEINDEKULTUR »Lebe deine Leiterschaft bestmöglich, du wirst es niemals bereuen!« Einmal mehr gab Willow Creeks Hauptpastor Bill Hybels Einblick in seine Erfahrungen aus mehr als 40 Dienstjahren. »Aufopfernde Liebe« sieht er als »Kern von Leitung: Sie verändert Beziehungen und formt Gemeinschaften«. Gerade heute, wenn Leiter oft eher berühmt sein und im Rampenlicht stehen wollen. Hybels: »Es lohnt sich, Liebe zu leben am Arbeitsplatz, in Gemeinde und Nachbarschaft.« Für Leitungspersönlichkeiten ist es wichtig, »leidenschaftlich« an einer guten Gemeindeund Mitarbeiter-Kultur zu arbeiten. Dem steht in den USA ein Trend zu Kurzzeit-Verantwortungsträgern entgegen, die im Schnitt nur 4,5 Jahre in ihrem Job bleiben. Darum fragt Hybels: »Will ich ein Vermächtnis hinterlassen, das fortbesteht?« Und er macht Mut: »Hinterlasst etwas Schönes! Lest, predigt, lehrt die christliche Botschaft und lebt danach!«

JOSEPH GRENNY HEIKLE GESPRÄCHE, LIEBE, RESPEKT Der Bestseller-Autor und Unternehmensberater motivierte die Kongressteilnehmer, »Einflussnehmer« zu werden: andere Menschen positiv zu beeinflussen, um ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Die Bibel mit ihren vielen Erzählungen menschlicher Entwicklungen ist für Grenny ein erstklassiges »sozialwissenschaftliches Lehrbuch«. Oft müssen Leiter heikle Gespräche führen. Ein Grundprinzip: »Die Gesundheit einer Beziehung, eines Teams, einer ganzen Organisation hängt ab von der Dauer zwischen dem Zeitpunkt, an dem ein Problem erkannt ist, und dem Gespräch darüber.« Nicht die Schwierigkeiten sind das Problem, sondern dass es »keine richtige Diskussionskultur« gibt: »Wir sprechen nicht – rechtzeitig – darüber.« Grenny warb dafür, heikle Gespräche nicht zu umgehen, sie aber respektvoll und mit Liebe zu führen. Das wirkt sich positiv aus auf alle Bereiche und die Qualität der Arbeit.

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LIZ WISEMAN KLUGE ANFÄNGER – ERFAHRENE LEITER Die Klugheit der Anfänger – und die Bedeutung erfahrener Leitenden – in Unternehmen und Gemeinden nahm Liz Wiseman unter die Lupe. Das Zusammenspiel beider Gruppen ist ein regelmäßiger Pendelschlag, sagte die Gründerin der WisemanGroup, die Führungskräfte großer Unternehmen (Apple, Nike, Twitter) berät. Wenn die Entwicklung einer Organisation stockt, müssen Mitarbeiter gleichermaßen »ewige Neulinge« wie auch erfahrene Leiter sein – und dabei »die Kunst des Umschwenkens meistern«. Diese (doppelte) Intelligenz hält Gemeinden wie Unternehmen an der Spitze.


CHRISTINE CAINE GOTT FORMT DEN CHARAKTER In einem temperamentvollen Vortrag sprach Christine Caine vom Hillsong-Leitungsteam über Berufung: »Berufung ist kein Instagram-Bild unseres Dienstes, das sofort verfügbar ist.« Es gehe nicht darum, »möglichst viele Likes zu bekommen«, sondern zu werden wie Jesus. »Wie viel von seinem Wesen wird in uns sichtbar?« Caine: »Gott bereitet seine Leute vor auf die Aufgaben, formt ihren Charakter und macht Mut zu neuen Herausforderungen.«

MICHAEL HERBST HIER REGIERT BARMHERZIGKEIT In einem vielbeachteten Referat befasste sich der Theologe Michael Herbst mit Kirche und Gemeinde als Ort der Barmherzigkeit: »Auf jeder Seite der Bibel stoßen wir auf Gottes Barmherzigkeit.« Der tiefste Grund für gelebte Barmherzigkeit liegt in Jesu »bedingungsloser Identifikation« mit den Armen: »In jedem Menschen begegnet uns Gottes Ebenbild.« Wenn Menschen Gemeinden erleben, sollten sie »spüren: Hier regiert Barmherzigkeit.« Darum: »Wer wirklich helfen will, wird immer darauf schauen, mit und nicht nur für die Menschen etwas zu tun.« Außerdem hat Gott den Missionsbefehl in der Flüchtlingsfrage »auf den Kopf gestellt: Gott hat uns in die Welt geschickt, aber das fiel uns schwer. Also Plan B: Gott schickte die Welt zu uns.« »Trotz aller Ernüchterung« stimmte Herbst zu, »dass unsere Kanzlerin Recht hatte: Wir können das schaffen« und erinnerte an die Integrationsfähigkeit der Deutschen nach 1945; fügte aber an: »Bisher reichte es, etwas abzugeben; jetzt geht es darum zu teilen.« KONGRESSE

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LEO BIGGER PFLEGE DEINE FREUNDSCHAFTEN! »Pflege deine Freundschaften!«, riet Leo Bigger, Leiter der ICF Zürich. »Tu und nutze das, was du mit Leidenschaft machst«: auf dem Golfplatz, beim Kaffeeklatsch oder Motorradfahren, unter Hundefreunden oder bei Technikfreaks. »Dann kommt irgendwann die Frage nach Gemeinde, nach Jesus – und dann kannst du sagen: Gute Frage!« Und das Gespräch über Glaube und Leben beginnt …

MICHAEL DIENER VERGEBUNG, BARMHERZIGKEIT, EINHEIT Drei Dinge hatte Michael Diener, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, auf dem Herzen mit Blick auf ein echtes Christsein in Kirche und Gesellschaft: Erstens, das Leben aus der Vergebung hat bis heute prägende Kraft: »Dazu muss es aber gelebt werden. Das Herz darf nicht hart werden.« Zweitens: »Wir brauchen Barmherzigkeit, konkrete Taten der Liebe.« Ihn bewegt, dass 70 Jahre nach dem Nazi-Verbrecherregime »sich heute Menschen danach sehnen, hierher zu kommen«. Schließlich betont Diener die geistliche Einheit der Christen: »Wir brauchen keine Einheitskirche, sollten aber in versöhnter Verschiedenheit miteinander unterwegs sein, untrennbar durch Christi Liebe verbunden.«

JOHANNES HARTL KIRCHE, DIE IHR INNERES NEU ENTDECKT Von der Erfahrung einer mehrtägigen Auszeit in der Stille berichtete der katholische Theologe Johannes Hartl, der das Gebetshaus Augsburg leitet. Schnell kämen in solchen Stillezeiten Fragen: Was bleibt von meinem Leben? Das Hoffnungsvolle daran: »Wenn Jesus in die Leere unserer schwachen Selbstkonstruktion kommt, entsteht etwas Neues – nämlich: einfach Kind Gottes zu sein.« Hartls Überzeugung: Alles echte, geistliche Leben »stammt, wächst, strahlt immer von innen«. Beten kann man lernen. »Das ist ähnlich wie lieben lernen: Es ist einfach, kostet aber alles«, sagte Hartl. Er träumt von einem »Lebensstil von innen nach außen« und einer Kirche, die ihr Inneres neu entdeckt.

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KONGRESSE


DIE KONGRERSSBAND MUSIKANTEN MIT NIVEAU Ein Willow-Kongress wäre kein Willow-­ Kongress ohne amerikanisch-deutsche Wor­ ship-Band um Matt Lundgren (Chicago). Sie leiten die Teilnehmer in die Anbetung. Einen besonderen musikalischen Leckerbissen boten Lundgren & Co. am Samstagmorgen, zum Startschuss für den Kinderplus-Kongress: »Die Mitarbeiter sind die coolsten Leute hier in der Halle«, sagte der Worshipleiter. Aber, ergänzt er, »auch die Alten waren schon cool«. Zum Beweis performen er und die Band Songs von den 1950ern bis zu den 90ern: Da fliegen bei »Surfin USA« bunte Bälle durch die Halle; Tina Crawley möchte als Whitney Houston »dance with somebody«; es wird gerappt in Glitterkostümen; Katja Zimmermann lässt wie Nena »99 Luftballons« (von der Hallendecke) fliegen; die Halle rockt mit »Born in the USA«; und im Finale geht Lena Belgart stilgerecht titanic-mäßig unter: »My heart will go on«.

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DIE KRAFT DER MUSIK In einem starken seelsorgerlichen Moment berichtete Bill Hybels von eigenen furchtsamen Momenten in den zurückliegenden Monaten – und der Erfahrung, dass biblische Wahrheiten, in Lieder verpackt, eine heilende Kraft haben. Tina Crawley singt mit der Band den bewegenden Song »I am no longer a slave to fear. I am a child of God.« Hybels: »Gute Leitung ist möglich mit guter biblischer Lehre, mit Brüdern und Schwestern an unserer Seite und mit guten Liedern. Probiert die Kraft der Musik noch mehr aus!«

SPENDE: 240.000 EURO FÜR GLOBAL LEADERSHIP SUMMIT Eine überwältigend große Beteiligung und ein großzügiges Ergebnis erbrachte die Kollekte beim Willow Creek Leitungskongress: Insgesamt 240.000 Euro kamen in Hannover zusammen. Das Spendengeld dient zur Finanzierung des ›Global Leadership Summit‹ in Entwicklungslängern, deren Besucher sich eine Teilnahme sonst nicht leisten könnten. Bei den internationalen Leitungskongressen, die 2015 in 120 Ländern zum Teil per VideoEinspielung der Vorträge veranstaltet wurden, werden Haupt- und Ehrenamtliche in Gemeinden geschult.

NICK BENOIT SPOKEN WORD

Jörg Podworny Thorsten Indra

Der Künstler Nick Benoit (siehe Titelstory auf S. 20) vertiefte mit eindrücklichen Ein-MannTheaterszenen die Inhalte des Kongresses: Einmal sitzt er – raffiniert auf Großbildleinwand eingeblendet – an einer alten Schreibmaschine und macht sich Gedanken, über das Leben und die Begabungen: »Wir sind alle unterschiedlich«, sagt er: »Gottes gutes Werk.« Und regt an, weiterzudenken: Welches gute Werk hat Gott in dein Herz gelegt?

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RÜCKBLICK ONLINE Eine ausführliche Text-Berichterstattung zu den Referaten des Leitungskongresses, eine Reihe Video-Clips mit Sprecherinterviews und – auf vielfachen Teilnehmerwunsch – Folien zu den Vorträgen von Liz Wiseman und Joseph Grenny finden sich hier: willowcreek.de/kongresse/leitungskongress/ rueckblick

WIR BAUEN

GEMEINDEN.

MEDIEN BESTELLUNG Den Kongress nacherleben und für die Gemeinde daheim aufarbeiten: Dazu eignen sich die Kongress-DVDs oder Downloads der Vorträge von Hannover bestens: willowcreek.de/shop

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RICHTIGE ZUKUNFTSKONFERENZ »Heute beginnt die richtige Zukunftskonferenz«, meint der deutsche Willow-Vorsitzende Ulrich Eggers zum Auftakt des Kinderplus-Kongresses, der sich mit dem Ende des Leitungskongresses überlappt. Denn Kinder sind Gegenwart und »die Zukunft der Kirche«, erklärt Eggers vor den 2.900 zusätzlichen ›Kinderplus‹-Teilnehmern. Er bedauert, dass oft »zu wenig strategisch geplant« wird; »eigentlich müssten wir die besten Ressourcen, Räume, Leute für die Kinderarbeit bereitstellen, nicht nur eine ›Gemeinde-Schnitte‹.« Dann geht es los mit einer gekonnten Mischung aus wichtigen Vortrags-Impulsen, erprobten Praxis-Tipps und jeder Menge Spaß.

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s u l P n Ei ! r e d n i K r fü

R 2.900 TEILNEHME ELIB BEIM ZUKUNFTS-B SPASS-KONGRESS

REGGIE JOINER: VON BABYS UND TEENAGERN Reggie Joiner ist Mitbegründer der North Point Community Church und Mit-Erfinder des ›Orange‹-Konzepts, das auf die Partnerschaft von Familie und Gemeinde setzt. In seinem beeindruckenden Referat sagt er: »Die Gemeinde ist die größte Hoffnung, die Kinder für ihre Zukunft haben.« Richtig ist aber auch, dass »Kinder die Zukunft und Hoffnung für Gemeinden« sind. Untersuchungen bestätigen: Es wachsen die Gemeinden, in denen Familien eine große Bedeutung haben. »Darum sollten wir jedes schreiende Baby so aufnehmen, als wenn wir Jesus selbst aufnehmen; ebenso jeden pubertierenden Teenager.« Gemeindearbeit sollte sich »nicht nur konzentrieren auf die, die sowieso kommen«, sondern immer auch auf die, die noch nicht dazugehören. Entscheidend ist »die größere Geschichte«: Gott hat jeden Einzelnen gesucht und uns als Gemeinschaft zusammengestellt. Joiner: »Die Kinder und Teenager müssen verstehen, dass sie es wert sind, dass wir um sie kämpfen und ihnen alle Zeit und Liebe widmen.«

KERRY MAHLA & JUSTIN BRECKAN: BIBEL ZUM ANFASSEN Kerry Mahla vom Kreativ-Team der Willow-Gemeinde in Chicago analysiert, dass Gemeinden in ihrer Arbeit die heutige Kultur der Kinder (›Digital Natives‹, individuelle Bedürfnisse, volle Terminkalender, hoher Leistungsdruck) lange (zu) wenig berücksichtigt haben. Mahla empfiehlt, »mit einem großen Herzen beziehungsorientiert zu arbeiten«: Kinder haben eine Sehnsucht danach, gekannt und geliebt zu werden. Biblische Inhalte sollten die Mitarbeiter so vermitteln, dass sie bei den Kindern Entdeckerfreude, Forscherdrang und Neugier wecken; Geschichten so erzählt werden, dass die Kinder erkennen, »wie groß(artig) unser Gott« ist. Gemeinsam mit Justin Breckan, Kreativ-Mitarbeiter bei ›Promiseland‹, zeigt sie praktisch, wie man Kindern einfallsreich die Bibel nahe­ bringt. »Weil Gott selbst unglaublich kreativ ist«, haben Mahla und Breckan einen prall gefüllten Instrumentenkoffer im Gepäck. Videos, Rollenspiele, Spionage-Spürsinn oder Bibel-Untensilien »zum Anfassen«: Alle Ideen bieten »wunderbare Vorlagen« für Gespräche. Wichtiges Schlüsselprinzip: Kreativität ist ein Hilfsmittel, drängt sich nie in den Vordergrund. Am Ende sollen die Kinder sagen: »Es war cool – und ich habe mehr von Gott gelernt.« KONGRESSE

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FUN AM ABEND: SPASS MUSS SEIN Paco Leuschner alias Helene Fischer rockt die Halle: »Atemlos sonntagsfrüh – Kinder mochte ich noch nie ...« Und Moderations-Partnerin Febe Olpen reißt mit Whitney Houstons »I will always love you« im elegant-goldenen Kleid die Teilnehmer von den Sitzen. Fun Night beim Kinderplus-Kongress mit viel Spaß für die rund 2.900 Besucher. Als die Lachmuskeln 45 Minuten strapaziert sind, bündelt Reggie Joiner den Abend mit Gedanken zu Spaß und Glaube. »Es ist okay, mit Kindern Spaß zu haben, nur zum Spaß«, sagt er, und zitiert das achte Kapitel aus Nehemia: »Die Freude am Herrn ist eure Stärke.« Die naheliegende Frage: »Wie kraftvoll ist meine Familie, meine Gemeinde?« Anders ausgedrückt: »Es ist Sünde, keinen Spaß zu haben. Gott hat in der Schöpfung den Spaß angelegt. Wir wurden geschaffen zu spielen.« Mit Blick auf die Kinder überzeugt eine Beziehung mit viel Spaß sie davon, »dass du sie magst«. Darum: »Packt Spaß in euren Sonntag!«

JÖRG AHLBRECHT: MEIN LEBEN IN DER HAND DES EWIGEN GOTTES In einem Mitarbeiter- und Abendmahlsgottesdienst spricht Jörg Ahlbrecht, Referent bei Willow Creek Deutschland, über das, »was unseren Glauben, unser Leben trägt.« Der Schlüssel zu einem wertvollen und weisen Leben liege darin, »dass wir lernen, dass wir sterben müssen«. Wenn die Wahrheit um das Sterben »in meiner Seele verankert« ist, »dann entdecke ich das Leben mit Frieden, Gelassenheit und ewiger Perspektive.« Ahlbrecht: »Mein Leben liegt in der Hand des ewigen Gottes; dort ist es gut aufgehoben.« Jörg Podworny Thorsten Indra

UTE BUTH: SEXUALAUFKLÄRUNG »IM SINNE DES ERFINDERS« Eltern können und sollten den Kindern die Sexualaufklärung nicht vorenthalten. »Man kann gar nicht nicht aufklären«, sagt Ute Buth, Frauenärztin und Fachberaterin beim ›Weißen Kreuz‹. Sie warb für gute und frühzeitige Aufklärung »im Sinne des Erfinders«, machte Mut, sprachfähig zu werden und über Kurse, Schulungen und Seminare unverkrampft über Sexualität sprechen zu lernen.

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KONGRESSE


Sie leiteten durch den Kinderplus-Kongress: Febe Olpen (›Kinderforum‹ im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden) und Paco ›Joe‹ Leuschner (Familienpastor im ChristusTreff Marburg).

SERVICE Eine ausführliche Text-Berichterstattung zu den Referaten des Kinderplus-Kongresses findet sich hier: willowcreek.de/kongresse/ leitungskongress/rueckblick

Die Vorträge vom Kinderplus-Kongress 2016 sind auf DVD oder als Download erhältlich: shop2016.willowcreek.de


STELLENMARKT.

Liebe Leserin, lieber Leser, in Gesprächen mit Hauptamt­ lichen hören wir häufig, dass auch in Gemeinden, kirchlichen Organisationen und Werken ein Fachkräftemangel herrscht. Wir haben uns daraufhin entschlossen erstmals einen Stellenmarkt im Willow Creek Magazin einzurichten. Machen Sie doch auch Menschen in Ihrem Umfeld auf diese Angebote aufmerksam.

BERLINER GEMEINDE SUCHT ZUM 1. AUGUST 2016 EINE/N

WIR SUCHEN AB SOFORT EINE/N

PASTOR/IN IN VOLLZEIT

DIPLOM SOZIALPÄDAGOGEN/IN (FH/BA) ODER DIPL. SOZIALARBEITER/IN (FH/BA)

Lebendige Berliner Gemeinde freut sich auf beziehungsorientierte/n Pastor/ in, um gemeinsam zu glauben, Gottes Wege zu erkennen und neue Schritte zu wagen. Wir haben ein Herz für Familien, aber wir wollen uns auch den gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen stellen und sind daher bereit, uns neu zu orientieren. Wer möchte unsere vielfältige Gemeinde mit vielen engagierten Mitarbeitenden aus ganz Berlin darin begleiten, leiten, lehren, umbeten und vorangehen? Wir freuen uns auf Sie! Gemeinde Gierkezeile e.V., Landeskirchliche Gemeinschaft Gierkezeile 13 • 10585 Berlin • www.gierkezeile.de Kontakt: Michael Wolter • Tel.: 0160 982 37 567 • michael.wolter@gierkezeile.de

für die ambulanten Hilfen der Suchtberatungsstelle des Blauen Kreuzes in Ansbach. Es handelt sich um eine Teilzeit- oder Vollzeitstelle. Unsere Suchthilfe­ arbeit basiert auf christlichen Grundlagen. Wir wünschen uns einen Mitarbeiter, der fachliche Kompetenz und lebendigen Glaubensbezug verbindet und Kontakte zu den Selbsthilfegruppen & zur Gemeinde pflegt. Suchtberatung Blaues Kreuz Ansbach UG Kontakt: Tobias Haag • Triesdorfer Straße 1 • 91522 Ansbach • 0981-97781910 suchthilfe@blaues-kreuz-ansbach.de • www.blaues-kreuz-ansbach.de

FeG

Haan

Diakon/PaSToR (m/w) Die Gemeinde am Glemseck in Leonberg sucht ab sofort einen Diakon/ Pastor (m/w). Die Gemeinde am Glemseck will als „Personale Gemeinde“ innerhalb der ev. Landeskirche vor allem Personengruppen ansprechen, die sonst von der Kirche selten erreicht werden. Dazu zählen auch ehemalige Straffällige, Personen mit Suchtproblematik, Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge – und wegen des Standortes an der ehemaligen Solitude-Rennstrecke – auch Motorradfahrer und Motorsportbegeisterte. Mehr unter www.gemeinde-am-glemseck/mitmachen Die vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an Tobias Merckle, Seehaus 1, 71229 Leonberg, tmerckle@seehaus-ev.de

Hauseltern und Mitarbeitende für WG von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen Für den Aufbau von Wohngemeinschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Leonberg und Altensteig sucht der Seehaus e. V. Hauseltern, Sozialpädagogen (m/w) und Betreuer (m/w) – gerne auch mit Migrationshintergrund. Eine ausführliche Stellenbeschreibung gibt es unter www.seehaus-ev.de im Bereich Stellenangebote. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an Ingrid Steck, Seehaus 1, 71229 Leonberg, isteck@seehaus-ev.de

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Wir sind eine Gemeinde mit etwas mehr als 140 Mitgliedern, die sich in den letzten Jahren neu auf den Weg gemacht haben, gemeinsam Gott anzubeten und für Menschen da zu sein. In der Kinder- und Jugendarbeit erreichen wir durch Beziehungsarbeit Kinder, Teenager und Jugendliche, die zu einem großen Teil nicht in unserer Gemeinde aufgewachsen sind. Diese Kinder- und Jugendarbeit wollen wir stärken und auch die Kontakte zu den Eltern fördern. Zur Unterstützung eines motivierten, ehrenamtlichen Teams suchen wir zeitnah/ ab sofort eine(n)

KINDER- UND TEENREFERENT(IN) IN TEILZEIT (ca. 1/2 Stelle), zunächst befristet auf mindestens 2 Jahre Wir suchen dich, wenn … … du eine lebendige Beziehung zu Jesus hast und deinen Glauben ansteckend lebst … dein Herz für Kinder, Jugendliche und Familien schlägt … du kreativ mit uns nach vorne denkst und engagiert handelst Wir freuen uns auf dich, wenn ... … es dir ein Anliegen ist, in anderen Gaben zu entdecken und zu fördern … du die Mitarbeiter des Kindergottesdienstes, der Kindergruppenarbeit und der Jugendarbeit begleiten und fördern möchtest … du es liebst, Beziehungen zu pflegen Wir brauchen dich, wenn ... … du eine Gruppenleitung übernimmst … du die Kontaktarbeit zu den Eltern unterstützt … du möglichst auch eine Freizeit im Jahr verantwortlich leitest

Bewerbungen an: Pastor Ditmar Huckenbeck Ellscheider Straße 42-46 | 42781 Haan | Tel.: 02129-1078| pastor@haan.feg.de

STELLENMARK T


WIR SUCHEN AB SOFORT FÜR DEN

DYNAMISCHES UND OFFENES KOLLEGIUM SUCHT

KINDER UND JUGENDBEREICH

LEHRKRÄFTE

Eine(n) oder mehrere hauptamtliche MitarbeiterInnen (insgesamt max. 100 %, Aufteilung offen).

Die Freie Evangelische Schule Hannover (FESH) Privatschule seit 1989, staatl. anerkannt mit einer Grundschule und KGS mit gymnasialer Oberstufe möchte Sie kennenlernen. Ein starkes Miteinander auf der Basis eines christlichen Menschenbildes zeichnen die FESH ab Klasse 1 bis Klasse 13 aus.

Wichtig: Du hast ein Herz für Jesus, seine Menschen, seine Gemeinde und liebst gabenorientierte Teamarbeit. Deine Aufgaben: Beziehungsorientierte Kinder- oder/und Jugendarbeit im Team / Mitarbeiter gewinnen, begleiten und fördern. Schwerpunkt: Sonntägliches Abenteuerland mit 65 Kindern oder/und weiterer Aufbau der Jugendarbeit. Wir sind: Eine bunt gemischte Gemeinde auf dem Weg. Meld dich doch einfach mal!

Sie wollen in überschaubaren Klassengrößen (max. 26 Schüler) professionellen Unterricht gestalten. Bei Ihren Schülerinnen und Schülern möchten Sie individuelle Potenziale entdecken und Kompetenzen vermitteln! Freie Evangelische Schule Hannover (FESH) Prinz-Albrecht-Ring 67 • 30657 Hannover • Wiebke Flock, Verwaltungsleitung Tel. 0511-6044570 • verwaltungsleitung@fesh.de • www.fesh.de

EFG Gütersloh • Westfalenweg 1 a • 33332 Gütersloh Tel. 05241/687151 • hochsprung@efg-gt.de Kontakt: Ulrike Hochsprung • www.efg-gt.de

WEBDESIGNER? PER SOFORT SUCHEN WIR EINEN

FRONTEND-ENTWICKLER (M/W) APPROBIERTER PSYCHOLOGE (M/W) GESUCHT FACHKLINIK HAUS IMMANUEL – THERAPIE FÜR SUCHTKRANKE FRAUEN. DIE STELLE IST AB SOFORT ZU BESETZEN. Für die Fachklinik Haus Immanuel – ein Therapiezentrum für alkohol- und medikamentenabhängige Frauen – suchen wir baldmöglichst einen approb. Psychologen (m/w) in Voll- oder Teilzeit. Sie lieben eine abwechslungsreiche und fachlich anspruchsvolle Tätigkeit in guter Atmosphäre in einem kleinen multiprofessionellen Team, führen Einzel- und Gruppentherapie sowie Indikationsgruppen und testpsychologische Diagnostik durch. Wir bieten Vergütung nach AVR Bund, interne und externe Fortbildung und externe Supervision. Kommen Sie in die Genussregion Oberfranken zwischen Bayreuth und Bamberg. Fachklinik Haus Immanuel  •  Herr Gotthard Lehner Hutschdorf 46 • 95349 Thurnau  •  Tel.: 09228 99680 lehner@haus-immanuel.de • www.haus-immanuel.de

Moderne Web-Anwendungen und Responsive Design sind Dein Ding? Du bist fit in HTML5/CSS3, Javascript (jQuery) und PHP? WordPress und/oder TYPO3 CMS sind Dein zweites Zuhause? Wir bieten Dir eine Festanstellung mit 40 Std./Woche in Hille (bei Minden, Ostwestfalen-Lippe) zur Unterstützung unseres derzeit achtköpfigen Teams. Zu Deinen Aufgaben gehört die Entwicklung, Programmierung und Pflege von eigenen und Kunden-Websites. #webdesign #html5#css3 #php #wordpress #typo3 #tollesteam #resthof Bewerbung gerne per Du & per E-Mail: Thomas Kilian, Agenturleiter • Eicksen 55 • 32479 Hille Telefon +49 5734 969 28 – 0 • info@thoxan.com • www.thoxan.com/jobs.html

GEMEINDEPÄDAGOGEN (M/W) GESUCHT RÄUME ÖFFNEN – BETEILIGT SEIN – NEUE WEGE ENTWICKELN Die Evangelisch-methodistische Kirche sucht für die Gemeinden in Zwickau und Umgebung sowie Leipzig Gemeindepädagogen (m/w) für eine Vollzeit- und eine Teilzeitstelle gesucht. Mehr Informationen finden sie unter www.emk-ojk-knowhow.de Superintendent Stephan Ringeis 08058 Zwickau Lessingstraße 6 stephan.ringeis@emk.de

WIR SUCHEN EINE/N

THEOL. MITARBEITER/IN Unsere evang. Kirchengemeinde sucht ab sofort eine/n hauptamtliche/n theologische/n Mitarbeiter/in für unseren Gemeindeaufbau. Ausführliche Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie auf unserer Homepage: http://www.eki-gufi.de/index.php/stellenangebot-FGG.html Kirchenwinkel 3, 79194 Gundelfingen 0761-580480 • Helmut.Becker@eki-gufi.de Kontakt: Helmut Becker • www.eki-gufi.de

PASTOR/IN FÜR EG NIDDERAU DER EGHN E.V. SUCHT AB SOMMER 2016 EINE/N PASTOR/IN FÜR DIE EVANGEL. GEMEINSCHAFT NIDDERAU. Die EG Nidderau ist eine Gemeinde mit gut 100 Mitgliedern im Einzugsgebiet von Frankfurt/M. Informationen zu unserer Gemeinde, zu Grundwerten und zur Geschichte, sind auf unserer Internetseite nachzulesen: www.eg-nidderau.de. Das ausführliche Stellenangebot finden Sie unter www.eghn.de EGHN e.V. • Heimbachweg 18a • 34626 Neukirchen • Knüll Norbert Held Tel: 0170-760 7677 •  norbert.held@eghn.de • www.eghn.de

STELLENMARK T

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JUGENDPASTOR/IN (VOLLZEIT) WIR SUCHEN AB SOMMER 2016 EINE/N JUGENDPASTOR/IN (VOLLZEIT) FÜR DIE BEIDEN ZU UNS GEHÖRIGEN GEMEINSCHAFTEN IN KULMBACH (70 %) UND CREUSSEN (30 %). Das Aufgabengebiet umfasst: • Aufbau neuer Kinder- und Jugendgruppen •  Weiterentwicklung bestehender Arbeiten für Kinder und Jugendliche • Mitarbeiterbegleitung • In Kulmbach auch eigenständige Mitarbeit in der Gemeindearbeit Dafür suchen wir eine/n teamfähige und kommunikativen Hauptamtliche/n mit abgeschlossener theologischer Ausbildung und einem Herz für Kinder und Jugendliche, der/die initiativ tätig werden möchte. Gerne können sich bei uns auch Berufsanfänger bewerben. Für Details zu den anstellenden Gemeinschaften und zum Aufgabenprofil können zwei Gemeindeprofile angefor-dert werden. Wir bieten: • Teams in der Jugendarbeit • Begleitung durch den gleichen Pastor an beiden Orten • Dienstwohnung möglich • Bezahlung nach AVR Diakonie Deutschland, EZVK Altersvorsorge

Sie wollen Positives bewirken und Menschen in ihrer Entwicklung unterstützen? Sie wollen werteorientiert arbeiten und an Ihren Aufgaben wachsen? Unsere Dienstleistungen sind so vielfältig wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Finden Sie Ihren Weg zu uns! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung als

Hensoltshöher Gemeinschaftsverband e.V.  •  Regionalleiter Jan Werth Am Alten Rathaus 2 • 95473 Creußen • Tel. 09270-349104 werth@cg-creussen.de • www.weltrichstrasse.de / www.cg-creussen.de

Fachbereichsleiter (m/w) Kinder-, Jugend- und Familienhilfe CJD Sachsen in Chemnitz Job-Nr. 3290

MISSIONAR/-IN GESUCHT PÄDAGOGE/-IN FÜR GYMNASIUM IN GAROUA/NORDKAMERUN EBM INTERNATIONAL sucht auf Anfrage des Kameruner Baptistenbundes (UEBC) eine(n) Missionar/-in für ein Gymnasium in Garoua. Zum Profil der Stelle gehören die Unterstützung bei der Beschaffung geeigneter Lehrmaterialien, Erstellung von Lehrplänen und der Unterricht in den Fächern Deutsch und Englisch. Gesucht wird ein(e) Mitarbeiter/-in mit Offenheit für andere Kulturen und guten Sprachkenntnissen in Französisch und Englisch.

Referent (m/w) Beteiligungs- und Stiftungsmanagement CJD Zentrale bei Göppingen Job-Nr. 3211 Sachbearbeiter (m/w) Buchhaltung CJD Zentrale bei Göppingen Job-Nr. 3177 Fachbereichsleiter (m/w) Berufliche Bildung CJD Berlin-Brandenburg in Berlin Job-Nr. 3300

EBM INTERNATIONAL Generalsekretariat Christoph Haus Gottfried-Wilhelm-Lehmann-Straße 4 •  14641 Wustermark Tel. 033234-74152 • chaus@ebm-international.org Noch mehr Stellen: www.ebm-international.org/stellenangebote.0.html

www.die-chancengeber.de

Beruf und Berufung verbinden. Wenn Sie eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben und aktives Mitglied einer christlichen Gemeinde sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung als:

Lehrer (m/w) Erzieher (m/w)

Werden Sie Chancengeber (m/w) im CJD

mit II. Staatsexamen, für Sek. I+II: Deutsch, Spanisch, Musik, Englisch, Geschichte, PGW und Sport für Grundschule: Sport u. Englisch

Das CJD bietet jährlich 155.000 jungen und erwachsenen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Sie werden von 9.500 hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden an über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das christliche Menschenbild mit der Vision „Keiner darf verloren gehen!“.

CJD Zentrale Teckstraße 23 73061 Ebersbach Diese sowie viele weitere Stellenausschreibungen finden Sie unter:

www.cjd.de/jobs

JUGENDPASTOR | JUGENDPASTORIN AUF BASIS 50-60% Deine Persönlichkeit: Du bist beziehungsorientiert + innovativ | du kannst inspirieren + begeistern | du bist ein Teamplayer & bringst andere gerne in Stellung | du lernst gerne Neues & bist flexibel Deine praktischen Fähigkeiten: selbstständiges + eigenverantwortliches Arbeiten | Leitungs-Erfahrung | Kreativität | Kommunikation

staatlich anerkannt, für Kita-Leitung, mit Berufserfahrung

Starke Basis fürs Leben. Von der Kita bis zum Abitur vermitteln wir Kindern Bildung und christliche Werte. Unser engagiertes Team legt großen Wert auf kollegiale Zusammenarbeit und bildet sich regelmäßig fort, auch gemeinsam. Ihr Kontakt zu den August-Hermann-Francke-Schulen in Hamburg: ahfs · Christliche Schulen Hamburg · Bachstr. 11 · 22083 Hamburg · Tel.: 040 64 55 22 82 · info@ahfs.de · ahfs.de

Deine Aufgaben: Gesamtverantwortung für unseren Gemeindebereich „Young Church“ | besonders Entwicklung + Begleitung der Altersgruppe 18+ (18-30 Jahre) | Führung der Teamleiter in den anderen Altersgruppen | Mitgestaltung der Gottesdienste | Predigtdienste | Planung & Gestaltung von Jugend-Events | Vermittlung und Prägung unserer Vision und Kultur im Bereich Young Church Dein Anstellungsverhältnis: 20 – 24 Std. pro Woche | mittelfristig volle Stelle geplant | gerne studienbegleitend

WIR SIND EINE MISSIONARISCHE GEMEINDE UND SUCHEN ZUM SOMMER 2016

THEOLOGE, GEMEINDEPÄDAGOGE ODER RELIGIONSPÄDAGOGE (W/M) Ihre Aufgaben:  •  Begleitung und Fortbildung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterschaft • Leitung von Mitarbeiterteams • Gestaltung von Gottesdiensten • Koordination von Gemeindeveranstaltungen • Seelsorge • Ausbau unserer Hauskreisarbeit Sie haben eine hohe Eigenverantwortung und kreative Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der vereinbarten Arbeitsbereiche. Sie arbeiten im Team zusammen mit dem Gemeindepfarrer. Sie sind teamfähig, kommunikativ und nehmen gerne auch organisatorische Aufgaben wahr. Sie können sich mit unserer Gemeindephilosophie identifizieren: „Wir als Gemeinde der Evangelischen Landeskirche wollen: • Menschen zum Leben mit Jesus einladen. • Menschen im Glauben stärken. • Menschen in ihrer Not helfen.“ Die Anstellung zu 100 % ist unbefristet und erfolgt über unseren Förderverein. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVöD. Nähere Infos und Bewerbung: Pfarrer Dirk Hasselbeck • Tel.: 07706/919226 pfarrer.hasselbeck@kirche-oberbaldingen.de Ausführlichere Stellenbeschreibung unter: www.kirche-oberbaldingen.de

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Werner Seidel Senior Pastor werner.seidel@jesus-gemeinde.org • Mobil: 0174/3318825

JUGENDREFERENT/IN – WE WANT YOU!!! 70 – 100 %, FOKUS JUGENDLICHE, TEAMPLAYER GESUCHT DU bist begeistert von Jesus und der Arbeit mit Jugendlichen, schätzt persönliche Beziehungen und Teamarbeit, hast Erfahrung mit Kinder- und Jugendarbeit, bist theologisch ausgebildet, arbeitest eigenständig und übernimmst gerne Verantwortung, suchst nach Gottes Fußspuren in dieser Welt! WIR (die Jugend der evangelischen Christuskirche) suchen DICH, um unsere Jugendarbeit zu leiten und weiterzuentwickeln, uns persönlich und geistlich zu coachen, Freizeiten und Events mit uns durchzuführen, unsere Jugendgruppen, Gottesdienste und den Konfi-Unterricht zu leiten, die Welt der Jugendlichen in Lörrach mit uns zu verändern. Bewerbungen an Pfarrer Markus Schulz • markus.schulz@ekiloe.de oder Gemeinde a.d. Christuskirche • Nansenstr.6 • D-79539 Lörrach Infos unter www.christus-kirche.org

STELLENMARK T


LEHRKRÄFTE (M/W) GESUCHT

JUNGE GENERATION SUCHT:

PASTOR BZW. JUGENDREFERENT (M/W)

MIT ABGESCHLOSSENEM STUDIUM, VOLL- ODER TEILZEIT. Die Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen ist ein allgemeinbildendes Schulzentrum mit 1.500 Schülerinnen und Schülern. Durch eine christlich geprägte Arbeitsatmosphäre, beginnend in der Grundschule mit der Schuleingangsstufe und Jahrgangsteams in der weiterführenden Schule, bereiten wir die Kinder und Jugendlichen sowohl fachlich als auch in sozialer Hinsicht auf ein verantwortungsbewusstes Leben vor. Wenn Sie als entschiedene/r Christ/in in einem engagierten und teamorientierten Kollegium arbeiten möchten und Ihnen innovative Schulentwicklungsarbeit und das Gestalten von Schule und Unterricht wichtig ist, senden Sie Ihre aussage-kräftige Bewerbung mit kurzer Beschreibung Ihres geistlichen Werdegangs bitte an unsere Verwaltungsleiterin. Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen Antje Burmeister-Janssen • Habenhauser Brückenstr. 1 • 28279 Bremen Tel. 0421-83 936 154 • verwaltung@febb.de • www.febb.de

JUGENDLICH :-) -herzlich- ***LEIDENSCHAFTLICH*** ! erfahren ! mehr erfahren? www.feg-rhein-sieg.de

MISSIONAR/-IN GESUCHT PÄDAGOGE/-IN FÜR GYMNASIUM IN GAROUA/NORDKAMERUN EBM INTERNATIONAL sucht auf Anfrage des Kameruner Baptistenbundes (UEBC) eine(n) Missionar/-in für ein Gymnasium in Garoua. Zum Profil der Stelle gehören die Unterstützung bei der Beschaffung geeigneter Lehrmaterialien, Erstellung von Lehrplänen und der Unterricht in den Fächern Deutsch und Englisch. Gesucht wird ein(e) Mitarbeiter/-in mit Offenheit für andere Kulturen und guten Sprachkenntnissen in Französisch und Englisch. EBM INTERNATIONAL Generalsekretariat Christoph Haus Gottfried-Wilhelm-Lehmann-Str. 4 • 14641 Wustermark Tel. 033234-74152 • chaus@ebm-international.org Noch mehr Stellen: www.ebm-international.org/stellenangebote.0.html

KINDER- UND JUGENDREFERENT(IN) GESUCHT – 100% – UNBEFRISTET EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE NEUENBURG AM RHEIN Für folgende Arbeitsbereiche suchen wir eine engagierte Person: Leitung und Koordination des Teams der Kindergottesdienstarbeit. Ausbau der Kindergottesdienstarbeit in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden. Planung und Durchführung von Kinderevents und Kinderfreizeiten. Mitarbeit bei der Konfirmandenarbeit. Begleitung und Vernetzung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen. Pfr. Armin Graf • Pfr.Graf@gmx.de • Tel. 07631-9361402 Weitere Informationen zur Stelle, Vergütung etc. erhalten Sie unter: www.KircheNeuenburg.de

LASS DICH BERUFEN NACH 91332 HEILIGENSTADT – OBERFRANKEN/BAYERN Heiligenstadt ist eine evang. geprägte große Landgemeinde mit touristischem Schwerpunkt im Naturpark Fränkische Schweiz. Engagierte Christen in verschiedenen Gruppen und Kreisen in der evangelisch-lutherischen Gemeinde freuen sich auf einen Hirten mit lebendiger Verkündigung. Wir bieten viele aktive Gemeindeglieder, gute kirchliche Infrastruktur, sehr guten Gottesdienstbesuch, hohes Gabenaufkommen und Spendenbereitschaft. Vertrauensmann des Kirchenvorstandes: Martin Wretschitsch martin_wre@yahoo.de • Tel. 0172/8348947

VOLL AUSGEBILDETE LEHRKRÄFTE MIT 1.+2.STAATSEXAMEN IN FOLGENDEN FÄCHERN UND LEHRÄMTERN

Stein Human Resources Consulting

Mathematik, Physik, Französisch für Sekundarstufe 1 + 2 Englisch, Deutsch mit Lehrämtern für alle Schulformen der Sekundarstufe 1. Sowohl Vollzeit als auch Zeitzeit sind möglich. Im Falle einer Wiederbeschäftigung nach Elternzeit/ Familienphase bieten wir unsere Unterstützung an. Wir freuen uns über Kollegen und Kolleginnen, die vom Glauben an Jesus Christus geprägt sind.

Personalberatung, die bewegt Stein Human Resources Consulting Curiestraße 2 · 70563 Stuttgart www.stein-hrc.de

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bitte an Herrn Dr. Thomas Ehrhard Sabine-Ball-Schule • Hilpertstr. 26 • 64295 Darmstadt kontakt@fcsd.de • Tel. 06151 292020

WIR SUCHEN AB SOFORT (VOLLZEITANSTELLUNG)

STELLE FÜR GEMEINDE-/JUGENDREFERENT/-IN

PASTOR (M)

AB SEPTEMBER 2016 IN DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE OBERKOTZAU BEI HOF

Als Teil der Gemeindeleitung nehmen Sie Aufgaben (z.B. Verkündigung, Kasualien) in unserer Mehrgenerationengemeinde wahr und bringen sich als wiedergeborener Christ in einem weiteren eigenständigen Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Musik, Seelsorge, Diakonie oder Evangelisation ein. Sie haben eine abgeschlossene theol. Ausbildung und bringen eine Leidenschaft für biblische Lehre mit, sind teamfähig, initiativ und beziehungsorientiert und haben Freude am konzeptionellen und selbständigen Arbeiten. Ein Team von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern freut sich auf Sie.

Kirchengemeinde Oberkotzau 0,75-Stelle, mit 0,25-Stelle im Evangelisches Jugendwerk Hof. Bitte lesen Sie die interessante Stellenbeschreibung auf der Homepage der Kirchengemeinde. Pfr. Dieter Baderschneider • Autengrüner Str. 9 • 95145 Oberkotzau Tel. 09286/382 • baderschneider@kirche-oberkotzau.de Details: www.kirche-oberkotzau.de und: www.ejw-hof.de

FeG Lörrach • Gewerbestr. 1+3 • 79539 Lörrach Kontakt: Markus Vaßen • 07621 43694 sekretariat@feg-loerrach.de • www.feg-loerrach.de

PSYCHOLOG. PSYCHOTHERAPEUT M/W AB SOFORT ZUR ÜBERNAHME DER BEZUGSTHERAPEUTENFUNKTION IN DER REHA-KLINIK SERRAHN GESUCHT Unsere christlich geprägte Rehaklinik (36 Betten) behandelt primär alkoholabhängige Patienten. Reha- spezifische Kenntnisse sind wünschenswert, jedoch nicht Bedingung. Wir arbeiten Sie ein. Eine Appro- bation ist aber nötig. Unser einsatzbereites und motiviertes Team freut sich auf Ihre Bewerbung! Serrahner Diakoniewerk gGmbH – Peter Grosch (GF) Am Pfarrhof 1 • 18292 Kuchelmiß OT Serrahn • T. 038456-62515 info@serrahner-dw.de • www.rehaklinik-serrahn.de

BAPTISTEN-GEMEINDE IN ASCHERSLEBEN, SACHSEN-ANHALT

SUCHT EINEN NEUEN PASTOR (50% + X) als "Gemeinde für Menschen" wollen wir den Herrn Jesus in unserer entkirchlichten Region bekannt machen. Neben Predigen und Bibelarbeit liegt uns besonders eine Intensivierung der Kinder- und Jugendarbeit am Herzen. Gemeinde für Menschen • Douglasstraße 8 • 06449 Aschersleben Wolfram Kircher • wokircher@gmx.de • Tel: 0176 24216616

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PASTOR IN TEILZEIT GESUCHT IN EINER AUFSTREBENDEN GEGEND IN NIEDERSACHSEN Für Herbst 2016 suchen wir einen Pastor für eine 50% Stelle in der FeG Grafschaft Bentheim. Als Gemeinde befinden wir uns im Aufbruch. Deshalb wünschen wir uns einen leitungsbegabten Pastor, der offen und mit Einfühlungsvermögen auf Menschen zugeht und mit uns neue Schritte wagt.

Die Evangelische Gemeinde Albisrieden (EGA) wurde 1975 in Zürich-Albisrieden gegründet und verzeichnet mittlerweile 80 – 100 Gottesdienstbesucher. Seit 2007 ist sie dem Bund FEG angeschlossen.

Marco van der Velde • marco-van-der-velde@feg-grafschaft-bentheim.de Tel. 0421/16983300 • www.feg-grafschaft-bentheim.de

Für die Nachfolge unseres Gründerpastors suchen wir per 1. Juli 2016 oder nach Vereinbarung einen

GEIMEINDEPÄDAGOGE/DIAKON (M/W)

Pastor (100%)

ZUM NÄCHST MÖGLICHEN TERMIN SUCHEN WIR, die Luther-Kirchengem. liegt in Neumünster, in Schleswig-Holstein. Wir wollen Menschen helfen als Kinder Gottes zu leben. Dabei gehen wir sowohl unkonventionelle als auch traditionelle Wege. Unser Leitungsteam ist ebenso wie unsere Ehrenamtlichen hoch motiviert und engagiert. Wir suchen jemand der uns hilft unsere Angebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien menschennah durchzuführen und weiter zu entwickeln. Wir bieten eine 100% Stelle. (Weitere Infos siehe Homepage).

Wir freuen uns auf eine Person, welche • Das Evangelium von Jesus Christus sucherfreundlich, bibeltreu, praxisbezogen und verständlich verkündigt, sowie mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Pastor mitbringt • Eine abgeschlossene theologische Ausbildung mitbringt • Beziehungsorientiert, kontaktfreudig und teamfähig ist • Sich kreativ und nachhaltig für den Gemeindebau einsetzt • Gemeindemitglieder begeistert, fördert und begleitet • Vertraut ist mit der Gemeindekultur in der Schweiz

Ev.-Luth. Luther-Kirchengemeinde • Schulstraße 30 • 24536 Neumünster Tel. 04321/265000 • traegerverein@lutherkirche-nms.de Kontakt: Hans-Christian Hübscher / Wolfgang Protz • mobil: 0157 83087343  www.lutherkirche-nms.de

Wir bieten Ihnen • Offenheit und Spielraum, um eigene Ideen zu entfalten • Eine gute Infrastruktur • Ein motiviertes und unterstützendes Leitungsteam • Engagierte Gemeindemitglieder

MÄDCHENHEIM IN KARACHI/PAKISTAN

Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, gerne mit einer Predigt-Hörprobe per E-Mail an Tamara Blattmann unter bewerbung@egazh.ch.

BRAUCHT AB SOFORT EINE NEUE LEITERIN, DIE LANGFRISTIG MIT CHRISTUSTRÄGER-SCHWESTERN ZUSAMMENARBEITET. Gesucht wird eine erfahrene sozialpädagogische Fachkraft, die bereit ist, für mindestens 5 Jahre die Leitung von „Haus Tabita“ (35 Mädchen und vier kleine Jungen), eines von drei Heimen in Karachi, zu übernehmen. Das bringen Sie mit: – Erfahrung in pädagogischen Einrichtungen und in Mitarbeiterführung – angemessene Englischkenntnisse – die Motivation, junge Christen in einer islamisch geprägten Kultur auszubilden Sind Sie interessiert? Haben Sie noch Fragen? Sr. Christine Fimpel • Rudolf-Hausner-Str. 22 • 74653 Künzelsau Tel: 07940-547 529 Mail: sr.christine@christustraeger-schwestern.de www.christustraeger-schwestern.de/karachi

KLEINE IGS IM HANNOVER UMLAND SUCHT

JFC ermutigt und fördert junge Menschen darin, den christlichen Glauben zu leben und zeitgemäß weiterzugeben.

LEHRER/INNEN FÜR DIE SEK I für die Fächer Mathematik, Nawi, Deutsch, Englisch, Französisch, Kunst. Sie leben eine lebendige Beziehung zu unserem dreieinigen Gott, teilen unsere Vision von Lichtsein in der Gesellschaft und bringen ein grundlegendes Verständnis und Gestaltungsideen für offene Unterrichtsformen mit? Wir bieten eine beziehungsorientierte Schulgemeinschaft, ein aufgeschlossenes, kooperatives Mitarbeiterteam, moderne Konzepte wie fächer- und jahrgangsübergreifende Lernmodule, Unterrichten in offenen und handlungsorientierten Formen.

Für diesen wachsenden Dienst benötigen wir hauptamtliche Verstärkung (m/w):

Jugendevangelist

Leiter des Bereichs iThemba

IGS Immanuel-Schule • Hermannstraße 7 • 31675 Bückeburg • 05722 - 901635 info@immanuel-schule-schaumburg.de • www.immanuel-schule-schaumburg.de

Evangelistische Tanz- und Theaterteams aus Südafrika

Büro-Assistenz

Hauswirtschafter

WIR WOLLEN UNSER TEAM VERSTÄRKEN UND SUCHEN

EINE/N VIKAR/IN ODER PASTOR/IN

Weitere Details zu den einzelnen Stellen finden Sie unter www.yfc.de/mitarbeiten. Hört sich interessant an? Dann schicken Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung. JFC Deutschland e.V. Claudia Hildebrandt Postfach 1180 64355 Mühltal

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info@yfc.de 06151 - 141090

Wir bieten die Möglichkeit im Altersbereich der Tennies bis zu den jungen Erwachsenen neue Wege zu entwickeln und junge Menschen in ihrer Kultur abzuholen. Wir erwarten vollen Einsatz, gute Ausbildung, festen Charakter, Teamfähigkeit und ein hörendes Herz. Wir bieten eine Vollzeitstelle zu den gängigen Tarifen in einer der sich am besten entwickelnden Städten Deutschlands und einer Gemeinde mit fast 500 Mitgliedern und drei Pastoren (Matthias Jordan, Willi Greve, Annegret Lange-Müller). Wenn dich das anspricht, dann nimm bitte Kontakt auf oder bewirb dich direkt mit den üblichen Unterlagen. Jesus Centrum Kassel • Mendelssohn-Bartholdy-Str. 20 34134 Kassel willi.greve@jesus-centrum.de • www.jesus-centrum.de

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PASTOR/IN NAHE HAMBURG GESUCHT

FAMILIENKIRCHE WEIKERSHEIM

DIE ST. PETRUS GEMEINDE SUCHT EINE/N GEMEINDEPASTOR/IN IN VOLLZEIT

WIR BIETEN EINE ANSTELLUNG ALS JUGENDPASTOR M/W – AUCH ALS PRAKTIKANT OD. VIKAR MIT THEOLOGISCHER AUSBILDUNG

Wir sind eine Ev.- Luth. lebendige und christuszentrierte Kirchengemeinde nördlich von Hamburg, die mit ihrer Vision „Gott kennen und bekannt machen. Jesus lieben und seine Liebe leben.“ in unseren Ort hineinwirkt. Unsere Gemeinde feiert jeden Sonntag zwei unterschiedliche Gottesdienste mit allen Generationen und parallelem Kindergottesdienst. Jesu Wirken wird wöchentlich in rund 20 Hauskreisen und anderen Gruppen deutlich. Viele weitere Informationen über uns finden Sie unter www.kirche-rhen.de. Sie haben Freude daran, Menschen mit dem Evangelium vertraut zu machen. Sie nehmen sich gerne Zeit für Gespräche und Seelsorge. Sie nehmen Leitung wahr und entwickeln Leitende weiter. Sie besitzen ein Gespür dafür, Bewährtes zu erhalten, Neues zu entwickeln und Nebensächliches zu verabschieden. Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Rufen Sie uns gerne an! Das Bewerbungsverfahren läuft noch bis zum 31.03.2016 Die vollständige Stellenanzeige und Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: www.kirche-rhen.de/wir/stellenangebote St. Petrus Gemeinde auf dem Rhen • Norderstedter Str. 22 • 24558 Henstedt-Ulzburg Tel. Kirchenbüro: (04193) 72 45 • kgr@kirche-rhen.de • www.kirche-rhen.de

Ihr Profil: Team- und Lehrfähigkeit Freude an Beziehungen Leitungskompetenz Missionarische und charismatische Ausrichtung Ihre Aufgabe: Geistliche Leitung und Weiterentwicklung der Jugendarbeit Vernetzung mit anderen Bereichen der Gemeinde Pastorale Mitarbeit und Zusammenarbeit mit den Bereichsleitern Wir bieten eine mindestens 70% Stelle. Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: Familienkirche Weikersheim Siegrid Striefler • Am Bahnhof 3 • 97990 Weikersheim • s.striefler@web.de

DIREKTOR (M/W) DIREKTOR DES EVANGELISCHEN ALLIANZHAUSES IN BAD BLANKENBURG

Der CVJM Jöllenbeck arbeitet im Bielefelder Norden sowohl in der offenen Kinderund Jugendarbeit als auch in Gruppen und Projekten: Kindergruppe, Jugendfreizeit, Offene Arbeit, Gottesdienst für junge Leute mit Theater und Band usw. – die gesamte Bandbreite bieten wir an. Du willst für dich klären, ob Kinder- und Jugendarbeit eine berufliche Perspektive sein könnte oder willst dich einfach so einbringen, um neue Erfahrungen zu sammeln? Dann bist du bei uns richtig!

Das Evangelische Allianzhaus in Bad Blankenburg ist die seit 1886 bestehende Tagungsstätte der Deutschen Evangelischen Allianz e. V. Ihre Aufgaben: – Leitung der Tagungsstätte in enger Abstimmung mit den Gremien des Trägers – Erarbeitung und Leitung von eigenen Programmangeboten – Geistliche Ausrichtung des Hauses und der Angebote für Gäste – Vorbereitung und Leitung der jährlichen Bad Blankenburger Allianzkonferenz – Begleitung der Gäste und Gästegruppen – Personalverantwortung und Personalleitung – Geschäftsführung des als gGmbH geführten Betriebs – Vertretung des Hauses in kirchlichen, diakonischen und touristischen Netzwerken – Sie verfügen über einen Ausbildungsabschluss in den Bereichen Theologie, Betriebswirtschaft oder Management – Sie haben einschlägige Berufs- sowie möglichst auch Leitungserfahrungen in einem oder mehreren der genannten Bereiche – Sie sind in einer evangelischen Gemeinde (Landeskirche, Freikirche, Gemeinschaft...) verankert – Sie identifizieren sich mit den Anliegen und Zielen der Evangelischen Allianz Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an kirchliche und diakonische Vergütungstarife.

CVJM Jöllenbeck e.V. • Jugendreferent Jürgen Ennen • Schwagerstraße 9 • 33739 Bielefeld j.ennen@cvjm-joellenbeck.de • Tel. 05206/917946

Evangelisches Allianzhaus Bad Blankenburg gGmbH • Geschäftsführer Hartmut Steeb Esplanade 5 – 10 a • 07422 Bad Blankenburg • hartmut.steeb@ead.de

FSJ IN EINER STADT, DIE ES NICHT GIBT? DAS GIBT'S DOCH GAR NICHT! DOCH! IN BIELEFELD! WIR SUCHEN EINE FSJLERIN, DIE SICH EIN JAHR LANG IN UNSEREM CVJM FÜR GOTT ENGAGIEREN WILL.

Räume schaffen. Zukunft gestalten. Wir suchen (m/w): Bauleiter, Projektentwickler, Projektleiter, Technische Leiter und TGA-Planer Jetzt bewerben: moerk.de/karriere 41


VOLLZEIT-PASTORENSTELLE – WIEN

BEAUFTRAGER DER DEUTSCHEN EVANG. ALLIANZ (M/W)

DIE BAPTISTENGEMEINDE WIEN-BEHEIMGASSE SUCHT EINEN NEUEN PASTOR. BEGINN: SEPT. 2016, SPÄTESTENS JÄNNER 2017. Voraussetzungen: • Abgeschlossene theologische Ausbildung • Mehrjährige Diensterfahrung • Eigene Erfahrung in der Jüngerschaft • Gabe und Fähigkeit zu leiten und zu lehren • Training und Erfahrung in Seelsorge Unsere Gemeinde hat aktuell 120 Mitglieder und wöchentlich ca. 150 Gottesdienstbesucher. Gerne schicken wir ein Profil unserer Gemeinde und ein Pastorenprofil (was wir wichtig finden an und für unseren Pastor) zu. Übermittlung von Lebenslauf, Motivationsschreiben und Referenzen per E-Mail an pascher.lothar@gmail.com. Baptistengemeinde Wien – Beheimgasse • 1170 Wien • Beheimgasse 1

BEAUFTRAGTER DER DEUTSCHEN EVANGELISCHEN ALLIANZ E. V. BEIM DEUTSCHEN BUNDESTAG UND AM SITZ DER BUNDESREGIERUNG IN BERLIN Ihre Aufgaben u.a.: – Präsenz und Repräsentanz beim Deutschen Bundestag, bei der Bundesregierung, in den Bundesministerien und ihren Verwaltungen – Geschäftsführung des Arbeitskreises Politik der DEA – Zusammenarbeit mit anderen kirchlichen Beauftragten in Berlin und Brüssel – Beratung örtlicher Allianzkreise und Werke und Verbände in gesellschaftlich relevanten Fragen. Sie können gerne ausführliche Beschreibung anfordern und Ihre Bewerbung online einreichen. Deutsche Evangelische Allianz e. V. Generalsekretär Hartmut Steeb Esplanade 5 – 10 a • 07422 Bad Blankenburg Bewerbung gerne per E-Mail: hartmut.steeb@ead.de

KINDER- UND JUGENDREFERENT (M/W) ZUM 01.09.2016 GESUCHT

UNTERWEGS MIT DEM REISE-WERK AUSGEARBEITETE STUDIEN-/RUNDREISEPAKETE FÜR ERWACHSENE-CAMPS UND SELBSTVERSORGERHÄUSER FÜR JUGENDGRUPPEN

ARBEITEN, WO ANDERE URLAUB MACHEN. GEISTLICH WACHSEN UND IMPULSE SETZEN. Du hast eine Leidenschaft für Kinder, Jugendliche und Familien? "Orange" verbindest du nicht nur mit einer Farbe? Du kannst im Team arbeiten, bist innovativ, am Puls der Zeit, kannst geistliche Akzente setzen und denkst gerne auch mal "out of the box"? Dann bist du bei uns in der evangelischen Kirchengemeinde Wutachtal wahrscheinlich an der richtigen Adresse. Für unsere große Kinderund Jugendarbeit suchen wir eine(n) Hauptamtliche(n), der auch Familien im Blick hat. Deine Aufgaben sind die Begleitung, Förderung, Vernetzung und Schulung von Kindern und Jugendlichen – geistlich, aber auch ganz beziehungsorientiert. Interesse? Dann bewirb dich. Und schau vorher mal vorbei unter www.wutachtblick.de.

Bei uns finden Sie ein breites Angebot fertig ausgearbeiteter christlicher Themenreisen für Ihre nächste Gemeindefahrt, die Jungen E ­ rwachsenen oder den aktiven Seniorenkreis, komplett mit Busreise oder Sie organisieren die Anreise selber. Für Jugendgruppen halten wir viele tolle Camps und Selbstversorgerhäuser in Nord- und Süd­europa bereit. REISE-WERK Fritz Ludwig Otterbach & Tobias Haupt GbR Frankfurter Straße 20 • 35625 Hüttenberg • Telefon 06441. 9740452 info@reise-werk.de • www.reise-werk.de

Jürgen Schindler (1. Vorsitzender des Kirchengemeinderates) Im Gässle 1 a • 79780 Stühlingen • 07703-8932 juergen.schindler@wutachblick.de • www.wutachblick.de

HERAUSGEBER Willow Creek Deutschland e.V. Büro Deutschland Wingert 18 · 35396 Gießen Tel 0641.98437-0 Fax 0641.98437-10 Info@willowcreek.de willowcreek.de Spendenkonto: SKB Bad Homburg Konto 333093 · BLZ 500 921 00 Büro Schweiz Theaterstraße 27 b 8400 Winterthur Tel 0041(0)43. 92801919 Info@willowcreek.ch willowcreek.ch Spendenkonto: Berner Kantonalbank Postcheck-Konto 30 106 9 Konto 423.791.769.66 GESCHÄFTSFÜHRUNG Karl-Heinz Zimmer ANZEIGEN René Adam Kirchstraße 25 · 35799 Merenberg Tel 06471.5094690 adam@willowcreek.de

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REDAKTION Gotthard Westhoff (Leitung) Ulrich Eggers Volkhard Michel Jörg Podworny Karl-Heinz Zimmer Wingert 18 · 35396 Gießen Telefon 0641.98437-12 Telefax 0641.98437-10 westhoff@willowcreek.de GESTALTUNG gobasil GmbH · gobasil.com COVERFOTOGRAFIE Thorsten Indra · thorstenindra.de EDITORIALFOTOGRAFIE Pete Ruppert · pete-ruppert.com DRUCK westermann druck GmbH Georg-Westermann-Allee 66 38104 Braunschweig ADRESSÄNDERUNG Bitte direkt an Willow Creek Deutschland/Schweiz, Adressen siehe oben WILLOW-PARTNER Für Mitglieder im Willow-Netzwerk ist der Bezug des Magazin in der Mitgliedsgebühr enthalten.


23.—25. März 2017 Velodrom Berlin

OPEN DOORS TAG 2016

Save the date!

Der missionarische Gemeindekongress 2017

im ANGESiChT DES

DER muTiGE GlAubE vERfOlGTER ChRiSTEN

Sa 4. Juni

Stadthalle Bielefeld DYNAMISSIO ist eine Wortverschmelzung von „Dynamis“ und „Mission“, von der Kraft Gottes und dem Auftrag der Gemeinde. Der Kongress vermittelt in zentralen Veranstaltungen im Velodrom und in zahlreichen Foren in der Stadt, wie das Evangelium heute in Wort und Tat erfahrbar gemacht werden kann.

Sa 11. Juni

Rheingoldhalle Mainz Mit bewegenden Berichten aus Verfolgungsländern, Impuls von Bruder Andrew und großem Kinderprogramm

www.dynamissio.de

www.opendoors.de/odtag


»Menschen durch die Kraft der Kunst zu bewegen und so zur Veränderung ihres Lebens beizutragen, wird wohl nirgends mehr gewürdigt als in der Willow Creek-Gemeinde. Deshalb bin ich so dankbar, meine Arbeit genau hier ausüben zu dürfen.«

NICK BENOIT ist Creative Director in der Willow Creek Community Church in Chicago. Er leitet ein Team von Künstlern, Filmschaffenden, Autoren und Technikbegeisterten, die für die Kreativelemente in den Gottesdiensten zuständig sind.

WILLOW CREEK MAGAZIN 1/16  

Das Willow Creek Magazin ist die Informationszeitschrift von Willow Creek D/CH, berichtet über (inter)nationale Gemeindeentwicklungsprozesse...

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