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Januar/Februar 2013 · 13. Jahrgang · 3,50 €

TOP

70 Die Berliner GESELLSCHAFT im Imagetest


Foto: © BBB Management GmbH / David Ausserhofer

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, herzlich willkommen im neuen Jahr! Das Team der BERLINboxx und ich persönlich wünschen Ihnen für 2013 Gesundheit, Glück, Erfolg und Zufriedenheit. Gern bedanke ich mich bei dieser Gelegenheit für die uns im vergangenen Jahr erwiesene Treue und ich hoffe, dass wir Sie auch im neuen Jahr wieder mit interessanten Informationen über die unterschiedlichen Facetten Berlins begleiten können. Wie vor zwölf Monaten beginnen wir das neue Jahr wieder mit einem Paukenschlag. Gemeinsam mit unseren Lesern haben wir die Hauptstadtgesellschaft erneut einem Imagetest unterzogen und herausgekommen ist die Neuauflage der Top 70. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurden sieben Kategorien von wichtig über kreativ bis nervig zugeordnet, wobei wir diesmal darauf verzichtet haben, Persönlichkeiten allein wegen ihres Amtes aufzunehmen. Das Ergebnis, dessen bin ich mir sicher, wird in der Stadt wieder heftig diskutiert werden. Die erste BERLINboxx 2013 hat aber noch mehr zu bieten - zum Beispiel Interviews mit Sandra Scheeres (SPD), Senatorin für Jugend, Bildung und Wissenschaft, oder mit Florian Graf, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Beide ziehen Bilanz nach dem ersten Jahr Große Koalition. Hinweisen will ich Sie auch auf den Beitrag über die zum 63. Mal stattfindende Berlinale, in dem Sie interessante Hintergrundinformationen über das weltgrößte Publikumsfilmfestival lesen können. Aufschlussreich ist ebenfalls der Artikel über das Evangelische Johannesstift, das im vergangenen Jahr zwei internationale Auszeichnungen für die beste Vermögensverwaltung erhielt.

NURIA CERDÁ-ESTEBAN erforscht Heilungsmöglichkeiten von Diabetes

Abschließend mache ich Sie wie gewohnt auf den Hauptstadtkalender aufmerksam. Er ist Teil unseres bundesweiten Wirtschaftsinformationsdienstes und bietet Ihnen ständig über 400 Business- und Politiktermine.

forschen

www.berlin-buch.com

Ich wünsche Ihnen eine ebenso informative wie spannende Lektüre und ein erfolgreiches Networking.

Foto: Alex Otto

In Buch engagieren sich seit 100 Jahren Mediziner und Forscher gemeinsam für den Wert der Gesundheit. Doktorandin Nuria CerdáEsteban erforscht Wege, Diabetes zu heilen. Ihre Forschungsgruppe am MDC will Leberzellen so umprogrammieren, dass sie Insulin produzieren. Die Leber könnte dann diese Aufgabe von der Bauchspeicheldrüse übernehmen. Lernen Sie Buch, seine Partner und die einzigartige Campusatmosphäre kennen, in der die Zukunft der Medizin entsteht.

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Aus dem Inhalt

Kolumne

Editorial Berlin Partner Kolumne

Seite 3 Seite 5

TITEL Die Berliner Gesellschaft im Imagetest

Seite 6-21

POLITIK Sandra Scheeres zieht Bilanz Florian Graf: Ein Jahr Große Koalition

Seite 22 Seite 26

Melanie Bähr, Geschäftsführerin der Berlin Partner GmbH

WIRTSCHAFT Malmendier Partners Seite 30 Sorgen der Berliner Fahrgastschifffahrt Seite 32 Asien-Pazifik-Wochen Seite 34 Vorbildliche Vermögensverwaltung Seite 36 Berlin Capital Club: Exklusivität pur Seite 38 ManpowerGroup: Konzernrepräsentanz in Berlin Seite 42

Seite 46 Seite 48

FILM Die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Seite 50

BEZIRK SPANDAU Helmut Kleebank im Gespräch

Seite 56

BUSINESS NETWORK Frank Schmeichel über Gefahren im Netz

Seite 58

GESELLSCHAFT Weintrends 2012 100 Jahre Zoo-Aquarium

Seite 65 Seite 68

Termine Impressum Service Zu guter Letzt

Seite 70 Seite 79 Seite 80 Seite 96 Foto: Berlin Partner

IMMOBILIEN Berlins neue Hochhauskultur Diamona & Harnisch: Altbausanierungen

Liebe Leserinnen und Leser,

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die Berliner Wirtschaft zeigte sich 2012 dynamisch und in guter Verfassung. Im vergangenen Jahr haben wir uns zum ersten Mal seit langen vom Bundestrend abgekoppelt. Das Wachstum war fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt (Berlin: 1,4 Prozent, Bund: 0,6 Prozent). 2013 sehen die Prognosen einen Zuwachs von 0,2 Prozent vor und damit anderthalb mal soviel wie im Bund (Berlin: 1,6 Prozent, Bund: 1,0 Prozent). Das hat auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. So gab es im 3. Quartal gut 40.000 Erwerbstätige mehr als vor einem Jahr. Hier beträgt der Anstieg das 2,5-fache gegenüber dem Bund (Berlin: 2,4 Prozent, Bund: 0,9 Prozent). Berlin ist dabei, die Rote Laterne in der Arbeitslosenstatistik abzugeben. Die hohe Attraktivität der Stadt zieht immer Menschen an. Im vorigen Jahr waren es 3,5 Millionen, die in Berlin lebten - ein neuer Rekord. Damit kommen auch mehr Talente, gut ausgebildete Nachwuchskräfte und Kreative. So liegt Berlin auf Platz eins der Produktionsbetriebe für TV- und Kinofilme. Hier werden die meisten Buchtitel produziert. Hier gibt es die meisten Buchverlage. In der Kulturwirtschaft arbeiten fast 50.000 Menschen – auch das bundesweit Platz eins. Die Start-up-Szene boomt. Schönhauser

Allee statt Silicon Valley. Berlin ist das Start-up-Zentrum Europas. Und Berlin ist nicht nur Gründerhauptstadt Deutschlands, auch immer mehr Risikokapitalgeber eröffnen hier ihr Büro. Und dann ist die Region Berlin-Brandenburg im April Schaufenster Elektromobilität geworden. Die ersten Projekte sind inzwischen ins Rollen gekommen. Daneben sind 2012 namhafte Unternehmen in die Stadt gekommen. Stellvertretend sei hier E.ON mit seiner Business Services Gesellschaft genannt. Hier will das Unternehmen seine konzernweiten Personaldienstleistungen konzentrieren und 260 Arbeitsplätze schaffen. Oder der japanische Pharmakonzern Takeda. Er siedelt hier 100 Mitarbeiter mit Headquarter-Funktionen sowie aus den Bereichen Sales und Marketing an. Bei allen Erfolgen – Berlin hat auch Niederlagen einstecken müssen, denn nicht jede Ansiedlung klappte im harten Wettbewerb der Städte und Regionen. Für 2013 gilt es deshalb, noch besser, noch investorenorientierter zu werden, die Kräfte zu bündeln, um Berlins Entwicklung weiter voranzutreiben. Dafür werden auch mit der Fusion von Berlin Partner und der TSB Innovationsagentur die Weichen gestellt.

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Titel

Titel

Die Hauptstadtgesellschaft im Imagetest

Berlin ist nicht nur deutsche Hauptstadt, sondern die Stadt, zu der jeder eine Meinung hat. Vielfalt allein prägt Berlin aber nicht – auch ihre Bewohner, ob zugezogen oder einheimisch, machen Berlin erst zu dem, was sie ist: Eine Stadt der Inspiration und so manchen Überraschungen.

Foto: CC das sabrinchen

Nachdem wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal ein Berlin Ranking der Top-Entscheider und Flop-Nervensägen durchführten und auf viel positive Resonanz stießen, haben die Wirtschafts-, Politik- und Gesellschafts-Redaktionen der BERLINboxx gemeinsam mit unseren Lesern nun zum zweiten Mal eine Auswahl getroffen, wer in das Jahr 2013 mit welcher Charakterisierung startet. Es sind Persönlichkeiten, die 2012 in der einen oder anderen Weise von sich Reden machten. Dabei haben wir darauf verzichtet, Persönlichkeiten allein wegen ihres Amtes beispielsweise als bedeutsam einzustufen. Wichtiger waren uns die Menschen, die Akzente setzten, sich verdient machten, kaum wahrnehmbar waren oder die Öffentlichkeit durch ihr Auftreten nervten.

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Wie bei jedem Ranking können nicht alle berücksichtigt werden. Die abgebildete Reihenfolge bedeutet keine Rangfolge. Betrachten Sie dies deshalb als einen subjektiven Einblick in die Macht- und Rollenverteilung der Berliner Gesellschaft. So wird sichtbar, wie sich die Images der einzelnen Persönlichkeiten entwickeln und welche Bewegungen in der Berliner Gesellschaft stattfinden. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie…

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Dr. Eric Schweitzer Mit ihm als künftigen Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages dürfte in dem altehrwürdigen, etwas gemächlich wirkenden Verband einiges anders werden. Bleibt er sich treu, so wird er wie schon die IHK Berlin auch die DIHK mit neuen Ideen auf Trab bringen.

Holger Lippmann Der Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds Berlin verwaltet Tausende landeseigene Grundstücke und Immobilien. Trotz hoher politischer Auflagen gelingt es ihm mit geschicktem Marketing immer wieder, die Landeskasse aufzubessern.

Tuomo Hataka Der Deutschlandchef von Vattenfall hat den wichtigsten Energieversorger Berlins in ruhiges Fahrwasser gelenkt. Mit Umsicht arbeitet er an Konzepten für die Energiewende in der Hauptstadtregion. Sein Motto: Mut zur Chance.

Dr. Andreas Penk Seine Stimme hat Gewicht in der Hauptstadt. Als Chef von Pfizer Deutschland und des europäischen OnkologieZentrums von Pfizer, die er beide hierher brachte, übt er maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Pharmawirtschaft in der Stadt aus.

Burkhard Ischler Mehr Industrie und noch mehr Raum für Spitzentechnologie – fordert der UVB-Präsident und oberster Siemens-Vertreter in Berlin und legt damit den Finger immer wieder auf den entscheidenden Punkt für die Zukunft der Hauptstadt.

Michael Zahn Der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Wohnen AG formte mit Umsicht eines der bedeutentsten Wohnungsbauunternehmen Deutschlands – zufriedene Mieter, motivierte Mitarbeiter, tolle Gebäude, von denen einige sogar Weltkulturerbe sind.

Dr. Mathias Döpfner Der Chef der Axel Springer AG gehört nach wie vor zu den einflussreichsten Managern nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland. Neuer Beweis: Kürzlich wählte ihn das Hamburger Magazin „new business“ zur wichtigsten deutschen Medienpersönlichkeit.

Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Stock Nicht nur als Präsident der Akademie der Wissenschaften wichtig, viel Anerkennung hat er sich auch als Vermittler in schwierigen Situationen erworben. So wird er zum Beispiel die Fusion von Berlin Partner und Technologiestiftung moderieren. Mario Czaja Sein erstes Jahr als Senator für Gesundheit und Soziales ist eine Erfolgsgeschichte. Seit Amtsantritt hat er vieles angeschoben und manches auch schon umgesetzt. Bei Themen wie der bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung verleiht er Berlin im Bundesvergleich eine Vorreiterrolle.

SIE HABEN EINFLUSS UND GESTALTEN DIE STADT

Titel

Dr. Ulrich Nußbaum Der Finanzsenator hat einen Plan: Spätestens ab 2016 soll Berlin ohne neue Schulden auskommen. Uns allen ist zu wünschen, dass er seine Linie trotz mancher Anfeindung beibehält und den Konsolidierungskurs der Berliner Finanzen durchsetzt.

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Thomas Herrendorf Inneneinrichter und Kosmopolit in einer Person. Seine kreativen Einrichtungsideen prägen New Yorker Lofts ebenso wie die Schweizer Botschaft in Berlin oder die Domizile von Prominenten rund um den Globus.

Jens Lorenz Juwelier und Gründer des ersten und einzigen Uhrenmuseums der Hauptstadt mit Meisterwerken europäischer Uhren-Manufakturen. Das 1874 gegründete Familienunternehmen hat es bereits unter die Top 100 für „Exzellente Schmuckkultur“ im deutschsprachigen Raum gebracht.

Oliver Eller Der Chef des Adlon Kempinski hat aus einem bereits sehr guten Hotel die führende Luxusherberge Deutschlands gemacht. Im In- und Ausland und für die meisten Berliner ist das Haus der Inbegriff für Pracht, Stil und Noblesse schlechthin.

Iris Berben Filmikone voller Anmut und Größe. Ihre Auftritte lassen alles um sie herum in Glanz erstrahlen. Doch sie setzt sich auch anderweitig in Szene und engagiert sich bei sozialen und politischen Projekten, insbesondere gegen Rechts.

Roland Mary Sehen und gesehen werden: Wer etwas auf sich hält, geht ins Borchardts, ins neu eröffnete Grosz am Ku’damm oder in ein anderes seiner Edelrestaurants. Hier gibt sich die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Klinke in die Hand.

Max Raabe Von Kopf bis Fuß auf Gentleman eingestellt: Er und sein Palast Orchester lassen die glanzvollen 20er und frühen 30er Jahre wiederauferstehen. Mit einer Mischung aus Perfektion, Wehmut und Ironie trifft er genau den Zeitgeist wie vor 80 Jahren.

Karl-Heinz Müller Er hat die Mode zurück nach Berlin gebracht: Seit BREAD & BUTTER, ein Flaggschiff der internationalen Modemessen, in Berlin stattfindet, gehört die Hauptstadt auch in der Modewelt wieder zur ersten Liga.

Ursula Vierkötter Die KaDeWe-Chefin versteht es, das bekannteste Kaufhaus Deutschlands immer wieder neu zu erfinden. Als Symbol der Hauptstadt profitiert der Luxustempel gleichzeitig von ihrer Anziehungskraft – eine wirkliche Win-Win-Situation. Tim Raue Der zweite Michelin-Stern unterstreicht die Spitzenposition seiner Kochkunst, in der inzwischen an gastronomischen Highlights reichen Hauptstadt. Er gehört zweifelsohne zu den meistdiskutierten Köpfen der kulinarischen Hemisphäre.

SIE BRINGEN PRACHT UND GLAMOUR IN DIE STADT

Titel

Daniel Barenboim Als Dirigent, Pianist, Buchautor und Chef der Berliner Staatsoper ist er einer der bekanntesten Botschafter der Kulturhauptstadt Berlin. Beispielhaft ist auch sein Einsatz für politische Themen, allen voran dem Nahostproblem.

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Volker Schlöndorff Förderte die Renaissance des Filmstandorts Berlin-Brandenburg. Nach der Wende verhinderte er mit anderen den Abriss des Filmstudios Babelsberg und heute engagiert er sich als Vorsitzender des Vereins Europäisches Filmzentrum Babelsberg für das Filmmekka.

Brigitte Gross Frauenquote? Für die Berliner Unternehmerin des Jahres kein Thema. Mit ihrer Firma alpha-board behauptet sie sich in der Männer-Domäne Elektronik-Design. Sie ist auch Mitglied im Senat der Wirtschaft, der deutschen Sektion des Global Economic Network.

Dr. Thomas Herr Prüfen, Managen, Beraten – er ist einer der Väter der Trinität technischer und ökologischer Beratung von Immobilien-, Finanz- und Bauwirtschaft. Ebenso einzigartig sind auch die Ergebnisse: hocheffiziente und risikominimierte Lösungsangebote für alle Immobilienarten.

Jochen Sandig Ritter und Raumpionier – wer kann das in Berlin schon von sich sagen. Der Gründer des Radialsystems fördert den Künstlerdialog ebenso wie den deutsch-französischen Kulturaustausch, will aber mehr und mehr auch Location für die Wirtschaft sein.

Cédric Aurelle Als Leiter des Bureau des Arts Plastiques der französischen Botschaft hat er bereits Spuren in Berlin hinterlassen. Nun soll seine Inspiration auch der Kunstmesse abc und dem Berliner Gallery Weekend zugutekommen.

Alexandra Fischer-Röhler / Johanna Kühl Das Berliner Designerduo entwickelt das inzwischen weltbekannte Label Kaviar Gauche, das für avantgardistisches Design voller Leichtigkeit steht. Ihre Highlights sind die Kleiderlinie und die Taschenkollektion mit dem Klassiker Lamella Bag.

Hans-Reiner Schröder Der Berliner BMW-Chef setzt die Edelmarke immer wieder mit Kreativität und Köpfchen in der Hauptstadt in Szene. Berlin-Marathon, Berlinale, Staatsoper für alle – Berlin freut sich auf weitere Überraschungen ebenso wie auf die neue Niederlassung am Kaiserdamm.

Wolfgang Joop Er hat nicht nur die Stützstrümpfe wieder modern gemacht, er polarisiert auch gern: „Man sollte nur auf Leute hören, mit denen man auch ins Bett gehen würde“, empfahl er beispielsweise Bankkunden. Wie auch immer: Wer Joop trägt, ist angesagt! Yadegar Asisi Er hat zusammengebracht, was nicht zusammengehört: Panorama und Gasometer. Allein das Panometer der antiken Metropole Pergamon lockte 1,5 Millionen Besucher an – eine Dimension, in die sicherlich auch sein Projekt der Berliner Mauer vorstoßen wird.

NEUE IDEEN, NETZWERKE UND IMPULSE

Titel

Franco Stella Sein Plan gibt dem Herzstück der historischen Mitte Berlins ein Gesicht. Bleibt zu hoffen, dass das Stadtschloss mit seinem überwältigenden Formenreichtum den wichtigsten Platz Deutschlands glanzvoll erstrahlen lässt wie dereinst unter Schinkel.

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Ulrik Nehammer Der gebürtige Däne übernahm 2012 den Vorsitz der Coca Cola Erfrischungsgetränke AG in der Hauptstadt mit dem Auftrag, das Unternehmen auf die nächste Wachstumsstufe zu führen. Das wäre auch gut für Berlin.

Fritz Kalkbrenner Bruder des weltbekannten Musikproduzenten Paul Kalkbrenner und neuer Stern am Berliner Club-Himmel. Nach zahlreichen gemeinsamen Vorhaben begeistert er die Szene nun mit eigenen faszinierenden Projekten.

Dietmar Schwarz Der Einstieg konnte nicht besser sein: 100 Jahre Deutsche Oper boten den Rahmen für die erste Bewährungsprobe ihres neuen Intendanten. Er hat sie bestanden und kann nun das Hauptziel in Angriff nehmen: Das Haus zu alter Größe führen.

Jos Luhukay Er ist der neue Hoffnungsträger der Berliner Fußballgemeinde und hat die „Alte Dame“ Hertha wieder auf Trab gebracht. Mit dem Mann ohne Negativschlagzeilen könnte der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelingen. Wir drücken die Daumen!

Stefan Grützmacher Aus vier mach zwei. Was vorher vier Schultern trugen, hat der neue Chef der Berliner Gasag nun allein übernommen – und das ist nicht wenig. Seine Devise: Sicherung neuer Entwicklungschancen in einem zunehmend komplexer werdenden Energiegeschäft.

Thomas Oberender Der neue Intendant der Berliner Festspiele hat große Ziele in der Hauptstadt: Auf einen der herausgehobensten Kulturposten der Republik will er die hoch subventionierten Kulturinstitute zu wahren „Reflexionsmaschinen“ machen, wie er selber gern sagt.

Annette Kroeber-Riel Gute Kontakte zur Politik können nicht schaden. Das weiß auch die Leiterin der Berliner Google-Filiale, die hier den Dialog zu Politikern, Ministerien und Behörden in Gang bringen und den Internetriesen ein positives Image sichern will.

Friedrich W. Niemann Extravaganz in Vollendung – diesen Anspruch hat er für das Waldorf Astoria Berlin ausgerufen. Als Direktor will er das Hotel an die Spitze aller Luxusherbergen in der Hauptstadt führen. Ein hohes Ziel bei besten Voraussetzungen. Monika Lüke Probleme beim Weggang von Amnesty International und Widerstände des zuständigen Landesbeirats erschwerten ihr den Start als neue Integrationsbeauftragte des Senats. Doch inzwischen steht fest: Eine gute Besetzung für eine wichtige Position.

VENI! VIDI! VICI!

Titel

Cornelia Yzer Sie weiß Bescheid und hat die richtigen Kontakte. Erst Rechtsanwältin, dann Pharmalobbyistin, jetzt Wirtschaftssenatorin. Genau das braucht die Stadt: Jemanden, der die Berliner Wirtschaft dauerhaft auf die Erfolgsspur bringt.

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Otto Schily Erst Mitbegründer der Grünen, später Bundesinnenminister für die SPD. Er bleibt sich treu und ist auch heute nur schwer festzulegen – eine der wenigen Ausnahmen: Auch mit 80 kämpft er weiter konsequent für ein Verbot der NPD.

Mario Ohoven Oscar des deutschen Mittelstands, Europa-Preis des Europäischen Wirtschaftsinstituts (EWI) und Mittelstandspreis Kustos: Der Präsident des BVMW lebt für die mittelständische Wirtschaft. Um ihr Überleben zu sichern, fordert er radikale Reformen.

John Kornblum Seine beste Zeit hatte er als US-Botschafter in Berlin. Jetzt ist er Berater und Mitglied in Aufsichtsräten. Ein Platz in der Weltgeschichte ist ihm sicher: Ronald Reagans berühmte Worte “Mr. Gorbachev, tear down this wall“ schrieb er ihm ins Manuskript.

Dieter Hallervorden Ein Leben zwischen Kabarett und Chaos – mit Nonsens als Methode. Die in der gesamten Bundesrepublik bekannte Knallcharge erreichte einst Einschaltquoten wie Spitzenspiele der Bundesliga. Fortsetzung läuft: Intendant des Schlossparktheaters.

Prof. Dr. Friedbert Pflüger Sein Name steht für Durchhaltevermögen. Nach der Politik ist er jetzt in vielen Rollen in der Wirtschaft aktiv – zum Beispiel als Unternehmer, als Senior Advisor von Roland Berger Strategy Consultants und als Moderator hochrangiger Energiegespräche am Reichstag.

Jochen Feilcke Wie er sagt, öffnet er gern Türen, ebnet Wege, knüpft Kontakte und baut Brücken. Dieses ebenso umfangreiche wie anspruchsvolle Programm setzt er seit Jahren als Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft erfolgreich um.

Sabine Christiansen All in One – Fernsehmoderatorin, Journalistin, Produzentin und neuerdings auch Werbeikone. Die Bambi-Preisträgerin tritt nicht mehr so oft in Erscheinung wie einst, stellt jedoch ihre Klasse als Fernsehjournalistin bei Spezialaufgaben immer wieder unter Beweis.

Frank Zander Seine Biografie bietet Stoff für mehrere Bücher: Schreiben war aber nie sein Ding. Viel besser ist er bis heute im Musizieren. Dabei schwimmt er am liebsten gegen den Strom genauso wie mit seiner in jedem Jahr wiederkehrenden Aktion „Weihnachten für Obdachlose“ in Berlin. Prof. Dr. Peter Raue Schon über 70, aber Ruhestand kennt er nicht. Nach wie vor engagiert er sich als Anwalt im Bereich von Kunst und Kultur. Berlin wird ihm ewig dankbar sein für solche Ausstellungen wie MoMA und „Die schönsten Franzosen kommen aus New York“.

SIE SIND EINFACH UNVERWÜSTLICH

Titel

Prof. Dr. Dr. Roland Hetzer Der Mann der Herzen und eine Koryphäe der Hauptstadt. Vielen schenkte er ein zweites Leben und er selber ist der Beweis, dass Freundlichkeit, Witz und Humor eine ebenso wichtige Medizin sein können wie die Kunst der Chirurgie.

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Axel Oberwelland Es ist der Naschkönig Deutschlands – ein weitgehend unbekannter allerdings. Der Herr über Storck und Marken wie Nimm2, Merci und Toffifee und einem jährlichen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro lebt in Reinickendorf und meidet die Öffentlichkeit, wo es nur geht.

Gerhard Kämpfe Musik ist sein Geschäft. Als Erfinder und Festivaldirektor des Classic Open Airs hat er Geschichte geschrieben. Vielerorts wird versucht, das Original zu kopieren – vergebens. Die Person hinter dem Event kennt aber kaum jemand.

Raimund Hosch Der Chef der Berliner Messe vergleicht den hiesigen Standort gern mit Paris oder Singapur. Dieser Anspruch hat Berlin zu einem der bekanntesten Messe- und Kongressplätze weltweit gemacht. Sein Nachfolger wird in große Fußstapfen treten.

Suat Bakir Als ihr Geschäftsführer hat er großen Anteil am Umzug der Türkisch-Deutschen IHK von Köln nach Berlin. Dieser Erfolg war auch das Ergebnis einer zurückhaltenden Öffentlichkeitsarbeit – zu viel davon, hätte diesem wichtigen Vorgang mehr geschadet als genutzt.

Torsten Kruse Er leitet das Flaggschiff der Kaufhof-Gruppe, das Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Ein schwieriger Standort, doch allen Befürchtungen zum Trotz: Das Haus behauptet sich – auch durch soziale Aktionen zur Unterstützung einkommensschwacher Familien.

Klaus-Jürgen Meier Allianz-Urgestein, der die erste Allianz-Bank an den Ku‘damm brachte. Als ihr Chef hat er die AG City nach Jahren der Lethargie wieder auf Vordermann gebracht und damit einen wichtigen Beitrag zur Renaissance der City West geleistet.

Reinhard Müller Gründer der Stiftung Denkmalschutz Berlin und Vorstand der EUREF AG. Nur wenige kennen seine Verdienste bei der Verwirklichung komplizierter und für Berlin wichtiger Bauvorhaben, wie den Tempelhofer Hafen oder das Gasometer in Schöneberg.

Roland J. Stauber Neue Firma, neuer Name, ambitionierte Ziele: Der Geschäftsführer von Berlinovo könnte beim Imageaufbau aus dem Vollen schöpfen. Das verhindert jedoch bisher die Vogelstrauß-Politik der unternehmenseigenen Öffentlichkeitsarbeit. Dr. Dirk Lauscher Chef von ausgebildeten Goldschmieden, Zahntechnikern und Uhrenmachern, die in Berlin Unterstützungssysteme für herzkranke Patienten herstellen. Unter seiner Leitung entwickelte sich Berlin Heart zum Weltmarktführer.

WICHTIG, ABER OHNE VIEL PUBLICITY

Titel

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Parzinger Der Vorsitzende der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Träger des Bundesverdienstkreuzes macht nicht viel Aufhebens um seine Person. Angesichts der von ihm verwalteten Kunstschätze und Reichtümer könnte etwas mehr Öffentlichkeit jedoch nicht schaden.

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Barbara Schöneberger Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Diese Regel könnte die Moderatorin, Schauspielerin und Sängerin hin und wieder beherzigen. Niemand spricht ihr Qualität ab, aber undosiert kann selbst diese mit der Zeit auf die Nerven gehen.

Gregor Gysi Misserfolge auf ganzer Linie: Isoliert in seiner Partei, Ehe erneut gescheitert, Kampf auf verlorenem Posten. Auch die Vorwürfe der Zusammenarbeit mit der Stasi konnte der Vorsitzende der Fraktion der Linken im Bundestag nie ganz ausräumen.

Harald Glööckler Hauptberuf: Modeschöpfer – Nebenberuf: Nervensäge. Seine Omnipräsenz ist kaum zu ertragen. Pompöös ist an dem König des Kitschs nun wirklich nichts – eher desaströs. Selten sind Kreationen so geschmacksabhängig wie seine.

Prof. Dr. Gertrud Höhler Hochmut kommt vor dem Fall: Erst die Demontage als angebliche CSU-Beraterin bei Lanz, dann die unangemessene Kritik am System Merkel. Die selbsternannte Intimkennerin der Mächtigen dieses Landes hat es übertrieben und steht nun ziemlich entblößt da.

Johannes Ponader Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei, Pädagoge, Hartz-IV-Empfänger und Geldsammler in eigener Sache. Hier ist zusammen, was nicht zusammen gehört – eine Kombination, die sogar seine eigene Partei nervt, die ihm Medienverbot erteilte. Zu Recht!

Birgit Zander Viel Licht – noch mehr Schatten. Sie ist die offizielle Festivaldirektorin und möchte gern auch als Erfinderin des Festival of Lights gelten. Dem ist mitnichten so. Die Agenturchefin ist dafür verantwortlich, dass das vormalige Event-Highlight viel an Glanz verloren hat.

Ronald S. Lauder Die Niederlage in Sachen Flughafenklinik Tempelhof hat er immer noch nicht verdaut. In seinem Ärger auf Berlin ging er jüngst sogar soweit, der Stadt „Antikultur“ vorzuwerfen. Verletzte Eitelkeit ist eben kein guter Ratgeber.

Harald G. Huth Nach peinlicher Golfbetrügerei im Vorjahr glänzt er nun durch Selbstüberschätzung und Größenwahn. Sein Projekt am Leipziger Platz wird kein Einkaufsparadies, sondern ein 0815-Shoppingcenter ohne die versprochenen Luxuslabels. Mit Tricks lässt sich Erfolg eben nicht herbeizaubern. BER Blamage Einer Region. Drei Buchstaben entpuppen sich als Menetekel für Berlin und Brandenburg. Kübel voller Spott werden über die Verantwortlichen ausgeschüttet. Jetzt muss der Durchbruch für dieses wichtige Projekt erreicht und Berlins Image wiederhergestellt werden.

OMNIPRÄSENT UND EGOMANISCH

Titel

Heinz Buschkowsky Wichtig ist nicht, wie es gemeint ist, sondern wie es ankommt. Das hätte der Neuköllner Bürgermeister wissen müssen, als er Integrationsdefizite offen ansprach. Die Art seiner Kommunikation und wie er sich selbst inszeniert, schadet der Sache.

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Politik

Politik

Interview mit Sandra Scheeres

Am 1. Dezember 2011 wurde Sandra Scheeres überraschend Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Berlin. Viele hatten sie nicht auf der Kandidatenliste, doch inzwischen ist Scheeres eine der tragenden Säulen des Senats. Wir sprachen mit der 41-jährigen über ihr erstes Jahr als Senatorin. Frau Scheeres, wie sieht Ihre Bilanz nach zwölf Monaten als Senatorin aus? Ich kann auf ein spannendes, insgesamt positives Jahr zurückblicken. Wir haben die wichtigsten geplanten Vorhaben angeschoben und schon ein gutes Stück Weg der Realisierung absolviert. Das war nicht immer leicht, aber die Erfolge sprechen für sich.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft

sern. Das ist übrigens auch ein wichtiger Aspekt der Attraktivität unserer Stadt, denn damit ziehen wir gerade junge Familien verstärkt an. Und wie sieht es auf dem Gebiet der Bildung aus? Im Mittelpunkt stand und steht die Wirkung der Schulreform. Wir sind uns in der Koalition einig, dass nach den vielen Veränderungen in den letzten Jahren endlich Ruhe in die Schulen einziehen muss. Wir brauchen Zeit, um die Auswirkungen der Veränderungen zu. Ein anderer Schwerpunkt heißt Inklusion, das heißt Respektierung und Wertschätzung der Vielfalt in Bildung und Erziehung.

Machen wir es konkret: Was wurde bisher im Bereich Jugend erreicht? Hier ist viel geschehen. Wir haben beispielsweise einen detaillierten Bedarfsatlas für die benötigten Kitaplätze entwickelt, einen „Jugend-Demokratiefonds“ eingerichtet, das Kinderforschungszentrum HELLEUM eröffnet und unter dem Motto „Stark gemacht! – Jugend nimmt Einfluss“ werden Projekte gefördert, die das Demokratieverständnis junger Menschen forcieren. Über all dem steht die Aufgabe, die Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbes-

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Das Thema Inklusion ist zurzeit in aller Munde. Worum geht es hier? Inklusion ist eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Aufgaben. Dabei geht es nicht nur um die Integration behinderter beziehungsweise beeinträchtigter Kinder in den regulären Schulbetrieb. Das ist wichtig, aber längst nicht genug. Wir brauchen vor allem einen grundlegenden Einstellungswandel in der Bevölkerung. Die Gesellschaft muss mehr Akzeptanz zeigen und unverkrampfter mit Menschen mit Behinderungen und Benachteiligungen umgehen.

Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

„Nur wenn wir wissen, was unsere Kinder und Jugendlichen bewegt, können wir auch in ihrem Interesse handeln“

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Politik

Everybody‘s here Fortsetzung von Seite 22

Wie soll das erreicht werden? Inklusion vollzieht sich nicht automatisch, sondern braucht die Unterstützung der Politik. Der Senat hat in der letzten Legislaturperiode ein Gesamtkonzept „Inklusive Schule“ entwickelt, mit dem wir deutlich mehr Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderungsbedarf in den Unterricht an allgemeinen Schulen bringen wollen. Wenn in Kita und Schule Kinder mit und ohne Beeinträchtigung zusammen spielen und lernen, kann das den Abbau von Berührungsängsten unterstützen und ein Zustand der Normalität hergestellt werden. Damit die Einführung von Inklusion gelingt, müssen wir die Erfahrungen derjenigen viel stärker nutzen, die inklusive Maßnahmen bereits umsetzen.

www.messe-berlin.de

PANORAMA Berlin ExpoCenter Airport

18.01.−27.01.

Internationale Grüne Woche Berlin Ausstellung für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau

06.02.−08.02.

FRUIT LOGISTICA Internationale Messe für Früchte- und Gemüsemarketing

06.03.–10.03.

ITB Berlin – The World’s Leading Travel Trade Show®

23.03.–24.03.

VELOBerlin Die Publikumsmesse rund um Fahrrad, urbane Mobilität und Reisen

09.04.–11.04.

conhIT 2013 Der Branchentreff für Healthcare IT

23.04.–26.04.

WASSER BERLIN INTERNATIONAL Fachmesse und Kongress Wasser und Abwasser

22.05.–25.05.

LinuxTag Internationaler Treffpunkt der Open Source Branche

04.06.–06.06.

Coil Winding Insulation & Electrical Manufacturing Exhibition International Exhibition and Conference

31.05.–02.06.

YOU 2013 Die Leitmesse für Jugendkultur

06.09.–11.09.

IFA 2013 CONSUMER ELECTRONICS UNLIMITED

24.09.–27.09.

CMS 2013 Cleaning.Management.Services. Internationale Fachmesse und Kongress

17.10.–20.10.

17. VENUS BERLIN Internationale Fachmesse

13.11.–17.11.

IMPORT SHOP BERLIN DAS SCHÖNSTE DER WELT

20.11.–24.11.

BOOT & FUN BERLIN

12.12.–15.12.

HIPPOLOGICA Berlin Die internationale Pferdesportmesse

Messe Berlin GmbH · Messedamm 22 · 14055 Berlin Tel. +49(0)30/3038-0 · Fax +49(0)30/3038-2325 www.messe-berlin.de · central@messe-berlin.de

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Stand 12/2012. Auszug. Änderungen vorbehalten.

15.01.–17.01.

Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Messen 2013

Sie sind auch für die Wissenschaft zuständig. Welche Fortschritte gibt es hier zu vermelden? Die Wissenschaft ist, wie Sie wissen, eine der Stärken Berlins – und muss ausgebaut werden. Wichtigstes Ergebnis der letzten Monate ist die Gründung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG), in dem die Charité und das MaxDelbrück-Centrum (MDC) institutionell verbunden sind. Damit besteht ein gemeinsamer Forschungsraum von klinischer und Grundlagenforschung, wobei die Krankenhausversorgung der Charité ebenso wie die universitäre Forschung und Lehre in der Zuständigkeit des Landes Berlin bleibt. Bis 2018 stellen Bund und Land dem BIG 300 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist ein großer Erfolg für den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort Berlin. Ein Erfolg, der kaum zu überschätzen ist. Durch das BIG bekommt Berlin eine weltweit führende Forschungseinrichtung für Medizin und Gesundheit, insbesondere in der zukunftsträchtigen biomedizini-

Sandra Scheeres auf Schultour in der Hans-Fallada-Grundschule in Berlin

schen und interdisziplinären Forschung. Gleichzeitig verspreche ich mir von dem neuen Institut ideale Voraussetzungen für die Förderung unserer Nachwuchswissenschaftler. Schließlich sind wir die „Stadt der jungen Forscher“, was bereits die Exzellenzinitiative gezeigt hat. Welche sind Ihre n��chsten Aufgaben? Ganz klar geht es darum, die angekurbelten Programme und Projekte erfolgreich fortzuführen, in erster Linie in den Bereichen Jugend und Bildung. Ich bin viel in Schulen und Kitas, tausche mich mit Lehrern aus und verschaffe mir einen Eindruck von den Bedingungen vor Ort. Dazu gehört auch das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen. Nur wenn wir wissen, was sie bewegt, können wir auch in ihrem Interesse handeln. Ein kleines Beispiel dafür ist das schon erwähnte Kinderforschungszentrum HELLEUM in Hellersdorf. Kinder aus Kitas und Grundschulen können in dieser Lernwerkstatt naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen auf den Grund gehen und sich dafür begeistern. (bwi)

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Politik

Politik

Interview mit Florian Graf Nach einem Jahr Große Koalition in Berlin wird allerorten erste Bilanz gezogen. Die Bewertung des Erreichten fällt unterschiedlich aus und trennt nicht nur die politischen Lager. Auch in der Bevölkerung gehen die Meinungen auseinander. Darüber sprachen wir mit Florian Graf, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Florian Graf, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

Herr Graf, das erste Jahr Rot-Schwarz in der Hauptstadt ist Geschichte. Wie fühlen Sie sich? Ich bin zufrieden mit den Ergebnissen der Arbeit des Senats und mit der Arbeit unserer Fraktion. Wir haben das Machbare umgesetzt und somit wichtige Grundlagen für einen erfolgreichen Verlauf der gesamten Legislaturperiode geschaffen.

zustande gekommen ist. Die Fraktionen von SPD und CDU sind das stabile Scharnier dieser Koalition. Wir haben vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Wissenschaft wichtige Projekte auf den Weg gebracht, die zum Teil einen Paradigmenwechsel in der Berliner Politik darstellen. Können Sie das konkretisieren? Ich denke bei den Erfolgen zuallererst an den Weiterbau der A 100, den Bau der Tangentialverbindung Ost (TVO) oder an das Konzept für die Nachnutzung von Tegel. Im Bereich Wissenschaft haben wir mit Hilfe der Bundesregierung die Kooperation zwischen Charité und MaxDelbrück-Centrum unter Dach und Fach gebracht, wodurch der Wissenschaftsund Gesundheitsstandort Berlin in Zu-

Foto: CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin

„Wer in der Demokratie Regierungsverantwortung übernimmt, muss kompromissbereit sein“

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Ihre Zufriedenheit in allen Ehren, in der Bevölkerung wird das teilweise anders gesehen. Beim Eiskunstlaufen würde Rot-Schwarz sicherlich eine gute A-Note bekommen. Bei der B-Note hätten wir noch Potenzial nach oben. Womit kann der Senat nach einem Jahr in der Öffentlichkeit punkten? Das Wichtigste ist, dass trotz aller Unkenrufe am Beginn eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen SPD und CDU

kunft eine noch größere Rolle spielen wird als heute. Und wie sieht es im Bereich Jugend und Bildung aus? Auch hier gibt es wichtige Fortschritte. Hervorheben will ich vor allem den sogenannten „Schulfrieden“. Das heißt, wir nehmen uns die Zeit, die in den letzten Jahren eingeführten, teilweise heftig umstrittenen Reformen im Schulsystem eingehend auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. Beim jahrgangsübergreifenden Ler-

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Politik 23. Jahresauftaktkongress

Politik Fortsetzung von Seite 27

2013 Treffpunkt der Immobilienwirtschaft! 24. und 25. Januar 2013, Hilton Frankfurt

„Sehr gute Plattform zum Jahresauftakt für die Einschätzung von Marktentwicklungen und Erfahrungsaustausch mit verschiedenen Marktteilnehmern.“ Jörg Neumann, HOCHTIEF Property Management

Wichtigster, unabhängiger Kongress zum Jahresanfang: Aktuelle Zahlen, Marktanalysen und Konjunkturdaten Trends und Prognosen von Key Playern der Branche Kontaktbörse für Investoren, Entwickler, Betreiber, Makler, Bestandshalter und Planer Viele Gelegenheiten, Netzwerke zu pflegen und aufzubauen

Mit Referenten von: Allianz Real Estate BASF BEOS Bündnis90/Die Grünen Deutsche Bank Deutscher Städte- und Gemeindebund ECE Projektentwicklung IVG Immobilien HANNOVER LEASING Helaba Landesbank Hessen-Thüringen Jones Lang LaSalle Shell Siemens Signa Holding Taurus Investment Holding T-Systems International Union Investment Real Estate Warburg-Hendersen ...und vielen weiteren!

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INFO-TELEFON: 02 11.96 86-35 13 (Antje Weiruss) www.cimmit.de

nen allerdings haben wir aus dem Zwang (unter Rot-Rot) bereits wieder eine Freiwilligkeit für die Schulen hergestellt. Sie sprechen sehr viel von Vertrauen und Harmonie in der Großen Koalition. Was sagen Sie zum Vorwurf, dass die CDU Gefahr läuft, ihre Konturen zu verlieren? Diese Gefahr sehe ich nicht. Wer in einer Demokratie Regierungsverantwortung übernimmt, muss kompromissbereit sein. Und die Handschrift der CDU ist in dieser Koalition klar erkennbar: Wir haben 350 neue Lehrer eingestellt, wir entlasten die Verbraucher allein im Jahr 2012 um 60 Millionen Euro bei den Wassergebühren und wollen den Tarif nachhaltig senken, und wir bilden 250 Polizisten zusätzlich aus. Was unterscheidet in diesem Sinne die jetzige von der Vorgängerregierung? Ich finde, uns unterscheidet sehr viel von Rot-Rot: Erstens arbeitet der Senat ideologiefrei zusammen. Ein Beispiel dafür habe ich schon genannt: den „Schulfrieden“. Zweitens halten wir uns an unsere Versprechen aus dem Wahlkampf und setzen die Koalitionsvereinbarungen um. Wir stehen für eine zuverlässige Politik. Bestes Beispiel dafür ist die Abschaffung des Straßenausbaubeitragsgesetzes. Und drittens ist die Politik der Großen Koalition bürgernah. Was meinen Sie mit bürgernah? Der Senat orientiert sich zuerst an den Bedürfnissen der Bevölkerung. Drei Beispiele: Der Senat hat die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt seiner gesamten Tätigkeit gestellt, um auch das Problem der Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. Wir wollen die rote Laterne im Bundesvergleich abgeben. Weiterhin ist der Senat Vorreiter bei der Schaffung von guten Bedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nicht umsonst kümmern wir uns so intensiv um die frühkindliche Erziehung und den gesamten

Schulbereich. Und wir bringen wieder Bewegung in den Wohnungsbau durch die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum. Immerhin wollen wir in dieser Legislaturperiode mindestens 30.000 dieser Wohnungen bauen. Welcher ist Ihr wichtigster Wunsch als CDU-Fraktionsvorsitzender für die Zukunft? Ich wünsche mir vor allem, dass es mit der Berliner Wirtschaft weiter aufwärts geht. Geht es unserer Wirtschaft gut, dann geht es auch der Stadt gut. Dafür brauchen wir eine gute Infrastruktur, passende Rahmenbedingungen für Investoren, qualifizierte Mitarbeiter und einen öffentlichen Dienst, der seiner Verantwortung gerecht werden kann. (in)

INFO box Florian Graf ist ein „echter“ Berliner. Er wurde 1973 geboren und absolvierte nach dem Abitur ein Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, das er 1996 als Diplomverwaltungswirt abschloss. Seine berufliche Laufbahn begann in der Senatsverwaltung für Inneres, in der er von 1997 bis 2000 tätig war. Danach war er persönlicher Referent des Staatssekretärs für Wirtschaft. Anschließend arbeitete er als Büroleiter des Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Seit 2006 ist er Mitglied des Abgeordnetenhauses und von 2009 bis 2011 parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion, deren Vorsitz er am 1. Dezember 2011 übernahm.

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Wirtschaft

Wirtschaft Ein Länderschwerpunkt der Kanzlei Malmendier Partners ist die Russische Föderation. Rechtsanwalt Dr. Malmendier begleitet und berät russische Unternehmen bei ihren Aktionen in Deutschland und Europa, sowie umgekehrt Investoren und Unternehmen, die sich in Russland engagieren wollen.

Malmendier Partners

Anwalt und Moderator

Internationales Parkett Seine Kanzlei Malmendier Partners befindet sich in bester Lage am Kurfürstendamm und pflegt auf internationalem Parkett Kontakte auf höchster Ebene. „Gemeinsam mit meinem Partner Dr. Mathias Hellriegel und acht Anwälten“, erläutert Malmendier, „haben wir einen umfangreichen Mandantenstamm in Deutschland und in Mittel- und Osteuropa aufgebaut und uns auf Bereiche wie Privatisierungen, Energie, öffentliche Infrastruktur, Immobilienentwicklungen oder Technologietransfer konzentriert.“ Als gebürtiger Franzose und Conseiller du Commerce Exterieur de la France liegt ihm auch viel an der Zusammenarbeit mit französischen Unternehmen, sodass Malmendier Partners zu den am stärksten international ausgerichteten Kanzleien in Berlin gehört. „Dank der Doppelstrategie Internationalisierung und Spezialisierung“, so seine Einschätzung, „können wir uns deutlich von anderen

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Kanzleien abheben.“ Im Bau- und Immobilienrecht gilt Malmendier Partners als durchsetzungsstark und effizient. Ein Beispiel dafür ist das durch die Kanzlei erstrittene Baurecht für eine der prominentesten Immobilienentwicklungen am Leipziger Platz. Entwicklungspartnerschaft Malmendier engagiert sich auch für den Ausbau länderübergreifender Wirtschaftsbeziehungen, in erster Linie zwischen Russland und Europa, aber auch mit Frankreich. Er ist einer der Initiatoren der Europa-Vertretung für sozialkonservative Politik (ZSKP) und des Centre for European Links (EU Link), die eine Entwicklungspartnerschaft beider Seiten zum Ziel haben, und Moderator entsprechender Annäherungsprozesse, sowie des Deutsch-Französischen Wirtschaftskreises. „Russlands größte Herausforderung ist es“, so Malmendier, „sein Ansehen in Europa aufzubessern. Nur dann werden deutsche und europäische Unternehmen nicht nur Geschäfte mit russischen Firmen machen, sondern selber im Land investieren.“ Dafür bringt er die richtigen Partner zusammen. „Ohne verlässliche Partnerschaften“, Malmendier weiter, „lässt sich in Russland wenig erreichen, auch wegen des unklaren Rechtssystems. Mit den richtigen Partnern stehen die Türen heute allerdings weiter offen als jemals zuvor.“ (rk)

Das Weiße Haus in Moskau ist der Sitz der Regierung Russlands.

Foto: Wikimedia

Berlin ist nicht nur politisches Zentrum Deutschlands, sondern eine der wichtigsten Metropolen weltweit. Das sind Bedingungen, unter denen die Kernkompetenzen von Rechtsanwalt Dr. Bertrand Malmendier, der seit den 90er Jahren in der Hauptstadt aktiv ist und sich auf Rechtsberatung in relevanten Nischenbereichen der Wirtschaft, insbesondere Mittel- und Osteuropas spezialisiert hat, voll zum Tragen kommen.

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Wirtschaft

Wirtschaft gestelle „Alte Börse“ nicht nutzen, was zu finanziellen Verlusten führte.“

Berliner Fahrgastschifffahrt

Neue Gefahren am Horizont

Berliner Reedereien befürchten höhere Abgaben

Der Wasserschifffahrt in Berlin drohen weitere Gefahren, sollte die Bundesregierung ihre Ankündigung wahr machen und die Neukategorisierung der Bundeswasserstraßen dazu nutzen, die Verantwortung und damit auch die Finanzierung der Wasserwege auf die Länder abzuwälzen. Der damit verbundene Wegfall aller bisher geplanten Investitionen in die Wasserstraßen hätte auch in Berlin weitreichende Folgen für die

Da überrascht es nicht, dass die Hauptstadtregion ebenfalls ein Paradies für Wassersportler ist, die von hier aus auch tausende Seen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erreichen können. Das alles wirkt natürlich auch als Touristenmagnet. Sehr viele Besucher der Stadt nutzen die Möglichkeit, die Stadt vom Wasser aus zu erleben. „Die Berliner Reedereien befördern mit Ausflugsdampfern und Passagierschiffen jedes Jahr über zwei Millionen Fahrgäste über Spree und Havel mit ihren unzähligen Kanälen und Seen“, sagt einer, der es wissen muss: Frank Westphal, Geschäftsführer der BWSG Berliner Wassersport und Service GmbH. „Damit ist unsere Branche ein wichtiger Faktor für die touristische Attraktivität der Hauptstadt und ihres Umlandes.“ Klein aber stark Die BWSG ist eine von 30 Reedereien, die die Hauptstadtregion für die Berliner und ihre Gäste vom Wasser aus erschließen: Das traditionsreiche Unternehmen hat

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seinen Standort in Köpenick, der Wiege des Wassertourismus in Deutschland. Die 1998 aus der Yachtwerft Köpenick ausgegründete Reederei bietet sowohl Linienund Charterfahrten als auch Liegeplätze für Motorboote an und konnte sich mit seinem ganzheitlichen Ansatz erfolgreich am hart umkämpften Markt profilieren. „Heute haben wir 20 Mitarbeiter und sind mit vier großen Charterschiffen auf den Wasserstraßen Berlins unterwegs. Außerdem betreiben wir einen Verleih für Motorsportboote und am selben Standort das in Köpenick immer beliebter werdende Marina-Restaurant Skipper‘s“, erläutert Westphal. Dabei profitiert die BWSG auch von der günstigen Lage ihrer Marina zwischen Müggelsee, Teltowkanal und der attraktiven Seenlandschaft rund um die Dahme: „Wir haben uns unter anderem im Bereich der Charterfahrten für Feiern und besondere Anlässe etabliert und sind durch unsere verschiedenen Angebote breit aufgestellt“, bestätigt der BWSG-Geschäftsführer. Trotz aller Möglichkeiten ist das Schifffahrtsgeschäft in Berlin zurzeit kompliziert: „Das liegt vor allem daran“, so Westphal weiter, „dass die umfangreichen Bauarbeiten vor allem in Mitte die Passagierschifffahrt massiv behindern. Wir konnten zum Beispiel mehrere Jahre unsere genehmigte Anle-

Foto: BWSG

Berlin gilt als Drehkreuz für den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr. Dass sich hier auch viele Wasserwege kreuzen, ist weniger bekannt. Berlin ist eine Wasserstadt, sogar mit direkten Zugängen zu Nord- und Ostsee.

Fahrgastschifffahrt. Als Betroffener sagt Westphal: „Sollte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) an diesen Plänen festhalten, kämen unter Umständen weitreichende Belastungen auf eine der beliebten, touristischen Attraktionen zu. Es ginge dann um die Frage, wer künftig für den Erhalt der Wasserwege verantwortlich ist. Eine weitere Kostenbelastung der Berliner Fahrgastschifffahrt wie im Zusammenhang mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer von sieben auf zwölf Prozent wäre für die bisherige positive Entwicklung dieser Branche nicht förderlich.“ (jp)

Die Belvedere der BWSG vor dem Paul-Löbe-Haus

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Wirtschaft

Wirtschaft

Berlin als Schaufenster Elektromobilität geht hier schon neue, zukunftsweisende Wege. Ein erwartetes Bevölkerungswachstum durch neue Bezirke oder 250.000 Bewohner mehr bis 2030 lässt Wirtschaft und Politik schon heute die Weichen für die Zukunft stellen. Die von Berlin Partner organisierte Konferenz „Smart Solutions for Urban Challenges“ setzt in diesem Spannungsfeld an. Im Rahmen der Konferenz werden innovative Konzepte und Lösungsansätze für die Stadt der Zukunft vorgestellt. Die Diskussion legt den Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit Asien-Pazifiks mit Berlin. Wirtschafts- und Technologieforen widmen sich den folgenden vier Themenfeldern:

Asiatische und deutsche Teilnehmer im Austausch - Meet&Greet Cathay Pacific Abendempfang 2012

Asien-Pazifik-Wochen

Green City Nur durch ein flexibles Management der Energieversorgungsnetze können energieeffiziente und klimafreundliche Lösungen für die Metropolen der Welt den Weg hin zu einer CO2-neutralen Gesellschaft ebnen.

„Smart Cities“ im Fokus

Auch 2013 schlagen die Asien-PazifikWochen wieder eine Brücke zwischen Deutschland und Asien. Im Fokus der 9. Asien-Pazifik-Wochen, die vom 5. bis 14. Juni stattfinden, steht das Zukunftsthema „Smart Cities“.

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Zunehmende Urbanisierung bei gleichzeitiger Verknappung von Ressourcen erfordert ein Umdenken in der Stadtplanung. Im Jahr 2050 werden bereits sechs Milliarden Menschen, also zwei Drittel der Weltbevölkerung, in Städten leben. Veraltete Infrastrukturen, Klimawandel, begrenzte natürliche Ressourcen und die stetig wachsende Bevölkerung stellen große Herausforderungen für die Städte der Gegenwart und Zukunft dar. „Smart Cities“ bieten Lösungen für diese Entwicklungen an und beziehen alle Aspekte der modernen Stadtplanung mit ein. Während im asiatischen Raum mit sogenannten Green Fields vorwiegend neue, intelligente Städte konzipiert werden, müssen europäische Metropolen mit ihren Gegebenheiten arbeiten und vorhandene Infrastrukturen optimieren.

Mobile City Bestehende Infrastrukturen kommen bei der Bewältigung des Verkehrsaufkommens immer mehr an ihre Grenzen. Durch intelligente Vernetzung der Verkehrsangebote können kostengünstige, sichere und umweltschonende Lösungen für den Personen- und Güterverkehr entwickelt werden.

Fotos: Berlin Partner

Seit 1997 bieten die Asien-Pazifik-Wochen Berlin eine einzigartige Plattform für öffentliche und private Akteure aus der Hauptstadtregion, aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem AsienPazifik-Raum. Hier werden aktuelle Themen aus unterschiedlichsten Perspektiven von Experten aus Wirtschaft und Politik, Forschung und Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft diskutiert, um gemeinsam Antworten auf globale Zukunftsfragen zu erarbeiten und nachhaltige Strategien zu entwickeln.

SafeCity Aus der stetig zunehmenden Verstädterung, vor allem auch in Asien, erwachsen immer komplexere Sicherheitskonzepte sowie eine steigende Abhängigkeit der Städte vom effizienten Ressourcenmanagement. Eine Lösung bietet die Entwicklung und Bereitstellung von Sicherheitstechnologien für den urbanen Raum.

Creative City In den letzten Jahren ist die Kreativwirtschaft zu einem Motor der wirtschaftlichen Entwicklung von Städten geworden. Durch die branchenübergreifenden und unkonventionellen Ansätze bieten sich neue Denk- und Lösungsmodelle für den ökonomisch-technologischen Strukturwandel. Als integraler Bestandteil des Konferenz- und Workshop-Programms bietet die Kooperationsbörse „Business Contact Forum“ mit den Formaten „Asia2Match“, „Asia Lounge“ und „Meet&Greet“ die Möglichkeit, Absatzmärkte, Kooperationspartner und Investitionsmöglichkeiten in Asien zu finden. Der Asien-PazifikAusschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beteiligen sich mit einem eigenen Asien-Wirtschaftstag am 6. Juni 2013 am Programm der AsienPazifik-Wochen. Wie in den vergangenen Jahren findet ein umfangreiches Partnerprogramm statt - mit einer Vielzahl verschiedener Formate wie Wirtschaftstagen, Ausstellungen, Filmvorführungen und Konzerten. (uh)

INFO box

Asien-Pazifik-Wochen 5. bis 14. Juni 2013 Die neuesten Entwicklungen und News rund um die Asien-Pazifik-Wochen 2013 finden Sie ab sofort unter: www.apwberlin.de www.facebook.com/APWberlin

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Wirtschaft

Wirtschaft Andreas Arentzen, kaufmännischer Vorstand des EJS (l.), und Jens Güldner, Leiter Vermögensmanagement des EJS, mit dem portfolio award

Evangelisches Johannesstift

Geldanlage nach hehren Prinzipien „Bester Vermögensverwalter für nachhaltige Anlagen“

Das war nicht der erste derartige Preis. Bereits im Frühjahr hatte portfolio institutionell das Vermögensmanagement der Stiftung mit dem Titel „Bester Nachhaltiger Investor“ geehrt. Durch den Gewinn beider Awards fühlt sich das Evangelische Johannesstift darin bestätigt, den eingeschlagenen ethisch-nachhaltigen Weg für die Geldanlagen der Stiftung systematisch weiter zu gehen. „Wir sind stolz, dass wir diese Preise gewonnen haben“, sagt Andreas Arentzen, kaufmännischer Vorstand des EJS. „Die Integration von ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien in unsere Finanzanalyse hat sich bewährt. Sie hilft bei der Auswahl besonders risikoarmer Finanzprodukte und beweist, dass nachhaltige Anlagegrundsätze den Vergleich mit konventionellen Konzepten mehr als bestehen.“ Drei Jahre Arbeit Die Auszeichnungen sind das Ergebnis einer mehr als dreijährigen intensiven Arbeit, in denen das EJS eine völlig

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neue Investmentstrategie eingeführt und dabei einen sehr hohen Durchdringungsgrad seines EJS-Stiftungsfonds mit ethisch-nachhaltigen Investments erreicht hat. Die Kongruenz mit den Werten der Stiftung ist dabei zentraler Aspekt. Das bedeutet den Ausschluss von menschenrechtsverletzenden, inhumanen und/oder umweltschädlichen Bereichen des wirtschaftlichen und politischen Lebens. Bei der Definition von Negativkriterien werden ganze Branchen, Produkte oder Produktionsprozesse von der Aufnahme in den Fonds zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, jedoch negativ bewertet. Beim „fördernden“ Ansatz fließt das veranlagte Geld in Projekte, Unternehmen etc., die einen besonderen ökologischen beziehungsweise sozialen Nutzen für Umwelt und Gesellschaft bedeuten. Zu Positivkriterien zählen zum Beispiel die Bevorzugung von Ökopionieren oder Firmen mit einem überzeugenden Umweltmanagementsystem. Ein weiterer fördernder Investmentansatz ist die Best-in-Class-Strategie, die vor allem bei der Auswahl des Portfolios für einen nachhaltigen Investmentfonds zur Anwendung kommt. Dabei wird zunächst keine Branche, kein Unternehmen oder Staat ausgeschlossen, sondern es werden jeweils die nachhaltigsten Investitionsmöglichkeiten innerhalb eines Bereichs gewählt. Die Idee dahinter ist die Förderung eines Wettbewerbs nach ethischen Maßstäben.

Wertentwicklung

Foto: Evangelisches Johannesstift

Wer hätte das gedacht? Keine Bank, keine Versicherung, kein Investmentfonds – nein: Das Evangelische Johannesstift (EJS) aus Berlin darf sich als bester Verwalter nachhaltiger Investments des Jahres 2012 bezeichnen. Verliehen wurde die Auszeichnung bei den diesjährigen internationalen TBLI ESG Leader Awards.

Das Evangelische Johannesstift ist in der Anlage seines Stiftungsvermögens einerseits auf gute Erträge angewiesen, auf der anderen Seite brauchen eine stetige und positive Wertentwicklung dieser. Dies auszubalancieren, ist Aufgabe des Vermögensmanagements unter der Leitung von Jens Güldner, der dazu erklärt: „Die Erwirtschaftung einer Mindestrendite von ein bis zwei Prozent über der Inflationsrate in Deutschland gilt als oberstes Ziel, das möglichst durch nachhaltige Investments erzielt werden soll.“ Mit den Stiftungserträgen müssen unter anderem die Ausbildung der Diakone, die Stiftsfeste, Zuschüsse für die Arbeit der Beratungsstellen, die Arbeit der Kirchengemeinde und viele andere Dinge mehr finanziert werden. Es sind insgesamt die Aufgaben, die nicht durch die Entgelte der Krankenkassen, Jugendämter und sonstiger Sozialträger finanziert und wofür auch keine Spenden und Erbschaften eingesetzt werden. (in)

INFO box

Die TBLI ESG Leaders Awards sind die renommiertesten Preise für nachhaltiges Investieren in Europa und den USA, wobei ESG für environmential, social, governance steht. TBLI möchte mit diesen Preisen die Aufmerksamkeit auf Anleger und deren Errungenschaften und Erfolge im Bereich des nachhaltigen Investierens richten. Zur Ermittlung der Preisträger nominieren Einzelpersonen und Unternehmen Kandidaten. Danach erfolgt eine öffentliche Abstimmung. Die Gewinner werden abschließend durch eine unabhängige, fachkundige Jury gewählt.

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Wirtschaft

Wirtschaft Berlin Capital Club

Hochkarätige Kontakte in exklusiver Atmosphäre Der Berlin Capital Club wurde 2001 gegründet und ist der erste private und exklusivste Businessclub Berlins. Mit seiner zentralen Lage über den Dächern des Gendarmenmarkts gehört er zu den besten Adressen der Hauptstadt. Seinen Mitgliedern bietet der Berlin Capital Club exzellente regionale, bundesweite und internationale Geschäftskontakte sowie absolute Diskretion. Im Vordergrund der Geschäftsphilosophie des Clubs, der von der CCA-Gruppe, einer der führenden internationalen Entwickler und Betreiber exklusiver und privater

„Hauptstadtfrühstücke“ sollen abwechselnd in verschiedenen International Associate Clubs in deutschen Hauptstädten stattfinden und interessante Persönlichkeiten aus Politik und Kultur zusammenführen. Eine Auswahl weiterer Veranstaltungen des Berlin Capital Clubs finden Sie im Terminteil dieser Ausgabe und auf der Homepage der BERLINboxx. Gastronomischer HotSpot Das Restaurant „Capital Grill“ des Clubs ist für Geschäftsessen perfekt geeignet,

Dr. Philipp Rösler im Berlin Capital Club

Clubs, betrieben wird, steht die Vernetzung und Förderung: Durch die Anbindung an das weltweite IAC-Netzwerk haben Mitglieder Zugang zu fast 250 weiteren Clubs, zum Beispiel in Metropolen wie New York, Paris oder London.

Fotos: Berlin Capital Club

Gelebte Netzwerke

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In diesem Jahr plant das BusinessMagazin BERLINboxx in Kooperation mit dem Berlin Capital Club und seinem internationalen Netzwerk eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben zu rufen. Die

bei Tagungen gibt es einen GanztagesService mit Frühstück, Drei-Gänge Business Lunch und Champagner am Ende der Konferenz. Die Members Bar ist zudem ein beliebter Rückzugsort, der in freien Momenten Ruhe und Entspannung ermöglicht. Küchenchef Michael Tuschen kreiert mit seinem Team exklusive Menüs in Fünf-Sterne-Qualität, regelmäßig werden Überraschungsmenüs, die sich vor allem bei den Mitgliedern großer Beliebtheit erfreuen, veranstaltet. (in) www.berlincapitalclub.de

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Kolumne

Kolumne

Steuertipp

Renaissance der Berliner Anwaltschaft

Von Heinz Pudell, Steuerberater

Von Dr. Bertrand Malmendier

Schweizgeld und Wahlkrampf

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Das geplante Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz ist nach dem Scheitern im Bundesrat nun auch endgültig im Vermittlungsausschuss gescheitert. Was nun?

Foto: Pudell

ihnen auf. Es war lukrativer, sich einem internationalen Netzwerk anzuschließen und sich Mandate aus Großbritannien und den USA vermitteln zu lassen, vor allem, wenn man die Immobilien- und Finanzwirtschaft beriet. Wenige Wirtschaftsanwälte blieben selbständig und unabhängig. Bald mussten die Berliner Standorte wöchentlich nach London oder New York über Umsatzentwicklungen und Geschäftsstrategien berichten. Von langer Dauer war dieser Prozess indes nicht, denn die globale Finanzkrise beendete ab 2007 jäh das Transaktionsund Finanzierungsgeschäft, und manch eine Großkanzlei konnte sich örtliche Niederlassungen nicht mehr leisten. Berliner Wirtschaftsanwälte erleben seither eine echte Renaissance. Auf bestimmte Beratungsbereiche spezialisiert oder den Standort Berlin für regierungs- und verbandsnahe Beratung oder als Tor zum Osteuropa- oder Skandinaviengeschäft nutzend, suchen nicht nur mittelständische Unternehmen, sondern auch Konzerne die Beraterpersönlichkeiten, die die Rechtskultur dieser Stadt bis heute geprägt haben.

Foto: Malmendier Partners

Berlin war und ist eine Stadt großer Juristen. Wenn man um den Amtsgerichtsplatz in Charlottenburg flaniert und Straßennamen liest – wie Windscheid, Suarez, Savigny – selbst Goethe war Jurist – versteht man, welches rechtsgeschichtliche Erbe diese Stadt aufweist. Aber sie hat nicht nur große hier geborene oder beheimatete Juristen. Sie hat auch Institutionen wie das Kammergericht oder das Preußische Oberverwaltungsgericht hervorgebracht, die maßgeblich zur Entwicklung einer gelebten Rechtskultur in ganz Deutschland beigetragen haben, die weltweit ihresgleichen sucht. Wer international unterwegs ist, weiß, dass sehr viele Länder auf Schiedsgerichte angewiesen sind, weil die staatlichen Gerichte versagen oder es sie schlicht nicht gibt. Die Berliner Anwaltschaft war und ist ein bedeutender Bestandteil dieses Kulturprozesses. Nach der Wiedervereinigung erlebten Berliner Wirtschaftsanwälte eine neue Dynamik, angetrieben durch das Privatisierungsgeschäft um die Treuhandanstalt und die zunehmende Regierungsnähe, doch wurden viele von ihnen bald von überörtlichen Sozietäten überholt oder gingen in

Schwarz-Blau wollte die steuerliche Vergangenheit von Schwarzgeldern in der Schweiz durch eine Einmalzahlung von 21 bis 41 Prozent auf das Vermögen endgültig legalisieren und für die Zukunft eine europaweit gültige Quellenbesteuerung durchsetzen.

taleinnahmen. Zum einen liegt dies an der Finanzkrise. Für Schwarzgeldkonten wurden nur ganz geringe Zinsen und Dividenden erwirtschaftet. Außerdem waren diese Wertpapierdepots als Notgroschen äußerst konservativ angelegt, womit eine geringere Rendite evident ist. Darüber hinaus haben die Schweizer Banken bei ihrer Gebühren- und Kostenstruktur mächtig hingelangt. Wer seine Konten prüft, wird feststellen, dass sein Vermögen in den letzten zehn Jahren kaum angestiegen ist.

Rot-Grün lehnte das Abkommen ab, weil es angeblich zu viele Schlupflöcher gab und das geschätzte Volumen von zehn Milliarden Steuereinnahmen zu gering sei. Der illegale Erwerb von gestohlenen Daten-CDs ist dieser Seite offensichtlich angenehmer.

Das Abkommen wäre nicht schlecht gewesen - denn es hätte endgültig Rechtssicherheit geschaffen. Aber auch die „alte Rechtslage“ ist handlungsaktiv: Jetzt hat jeder Betroffene die Zeit, sich intensiv mit der Nachdeklaration seiner Kapitaleinkünfte auseinanderzusetzen.

Was sagt der Steuerberater dazu? Meine Erfahrungen zeigen sehr deutlich, dass die Einmalzahlung nach dem Abkommen erheblich höher ausfällt als eine nachträgliche Versteuerung der in den letzten zehn Jahren erzielten Kapi-

Fazit: Auch wenn die gen Schweiz reitende Kavallerie von fürstlich entlohnten Redenschwingern gestoppt wurde, das erhoffte Steueraufkommen reduziert sich mit jedem Tag.

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Wirtschaft

Wirtschaft

ManpowerGroup

Konzernrepräsentanz in Berlin erfüllt Erwartungen

beispielsweise die Umsetzung der vereinbarten Branchenzuschläge. Insgesamt sind die letzten Jahre sehr bewegt für unsere Branche gewesen: Wir haben in den Krisenjahren 2008 und 2009 erhebliche Einbußen hinnehmen müssen und auch das Instrument Kurzarbeit konnte die Branche erst spät nutzen. Damals hat die Branche hunderttausende Mitarbeiter verloren. Zusätzlich hat der Missbrauch der Zeitarbeit zum Beispiel durch Schlecker dem Image der Branche enorm geschadet. Daraus resultieren auch wesentliche Beweggründe, die eigene politische Arbeit mit den Möglichkeiten einer Hauptstadtrepräsentanz zu forcieren.

Marcel Pelzer (r.), Leiter der Hauptstadtrepräsentanz der ManpowerGroup,mit dem Vorsitzenden der Berliner Pressekonferenz Thomas Klein (m.) und Peer Steinbrück, MdB und Kanzlerkandidat der SPD

Herr Pelzer, als Sie im letzten Jahr nach Berlin kamen, war hier gerade eine hitzige Debatte zwischen Medien, Gewerkschaften, Verbänden und Politik über Ihre Branche und Branchenzuschläge in vollem Gange. War das für Sie wie ein Sprung ins kalte Wasser?

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Ganz so neu war diese Situation für mich nicht. Ich bin bereits seit 20 Jahren in der Branche und verantworte seit über sechs Jahren die Zusammenarbeit mit der Politik, sodass ich wusste, was auf mich zukommt. Für uns ging es damals aber auch um die Eröffnung einer eigenen Konzernrepräsentanz in der Hauptstadt. Wir wollen Flagge zeigen und uns in unmittelbarer Nähe zur Politik positionieren. Welche konkreten Ziele verfolgt die Hauptstadtrepräsentanz? Als diese Entscheidung getroffen wurde, wussten wir, dass zahlreiche Veränderungen für unsere Branche anstehen,

Foto: ManpowerGroup

Keine politische Diskussion über den Arbeitsmarkt ohne das Thema Zeitarbeit. Das gilt gerade in Wahlkampfzeiten, wie die nächsten Monate und Wochen bis zur Bundestagswahl wieder beweisen werden. Über diese und andere Themen sprachen wir mit Marcel Pelzer, dem Leiter der Hauptstadtrepräsentanz ManpowerGroup.

Welche sind Ihre Aufgaben als Hauptstadtrepräsentant? Natürlich gehört die Nutzung der vielfältigen Veranstaltungslandschaft der Hauptstadt zum Kern meiner Arbeit. Dabei geht es um Kontakte, nicht um politische Einflussnahme. Die streben wir nicht an. Das ist die Aufgabe der Verbände. Ich würde meine Aufgabe eher Aufklärungsarbeit nennen. Sehr viele Facetten der modernen Zeitarbeit wie Qualifizierung oder Personalentwicklung, die wir jeden Tag praktizieren, geraten bei der pauschalen Betrachtung schnell aus dem Blickfeld. Auch in den Medien geht es beim Thema Zeitarbeit oft nur um negative Beispiele. Diese einseitige Perspektive ist weder fair noch hilfreich. Viele der über 800.000 Mitarbeiter in der Branche entscheiden sich bewusst für Arbeit und gegen Hartz IV und es wäre fatal, wenn der Eindruck entstünde, dass unsere Kolleginnen und Kollegen Mitarbeiter zweiter Klasse seien. Wie fällt die erste Bilanz Ihrer Aufklärungsarbeit, wie Sie es nennen, aus? Ich bin bis jetzt sehr zufrieden. Wir ste-

hen noch am Anfang unseres Weges und viele Themen warten noch darauf, geklärt zu werden. Im September ist Bundestagswahl. Worum wird es im Wahlkampf aus Ihrer Sicht vor allem gehen? Arbeitsmarktthemen gehören verständlicherweise immer zum Wahlkampf. In dem Kontext wird es auch um Zeitarbeit gehen, die an der Schnittstelle zwischen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik steht. Zeitarbeit ist ein beliebtes Wahlkampfthema. Diskutiert werden dürften auch Fragen der Tarifverhandlungen, die in diesem Jahr wieder anstehen. Ich freue mich auf die vielen Diskussionen, hoffe aber, dass die öffentliche Debatte sachlich verläuft. (ej)

INFO box

ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist der versierteste Personalberater Deutschlands: Joint Ventures mit drei DAX-notierten Branchenführern und die auf MINTBerufe (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) spezialisierte Gesellschaft Experis machen den Konzern zum Vorreiter in der Branchen- und Fach-Spezialisierung. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen in rund 200 Niederlassungen mehr als 22.000 Mitarbeiter, die überwiegend in Kundenunternehmen tätig sind. Weltweit ist die ManpowerGroup mit einer Präsenz in 80 Ländern führender Anbieter innovativer Human Resources-Lösungen.

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Wirtschaft

Immobilien

Berliner Stadtreinigung

Bauwert Investment Group

Innovative Abfallbehälter

Stadthäuser in Ostund West-Berlin

Das kennt jeder: Verschiedene Mülleimer in der Küche helfen zwar bei der Abfalltrennung, verstellen aber den Weg und sind nicht gerade schön anzusehen. Im Normalfall stehen sie auf dem Fußboden und werden nicht selten unter der Spüle versteckt. Der Siegerentwurf „New Order“ des Studios Böttcher + Henssler, der von einer aus Vertretern der Wissenschaft und Wirtschaft bestehenden Jury gekürt wurde, geht einen ganz anderen Weg: Statt auf dem Boden können die verschiedengroßen und -farbigen Taschen alternativ an eine Wand angebracht

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Auslöser der Berliner Renaissance der Reihenhäuser sind die vor fünf Jahren fertiggestellten Townhäuser in BerlinMitte, westlich des Auswärtigen Amtes. Es folgten zahlreiche Stadthaus-Entwicklungen wie die in der Scharnhorststraße und auf der Halbinsel Stralau. „Townhouses verbinden die Attraktivität des urbanen Wohnens mit dem Vorzug eines eigenen Hauses und eigenen Gartens mitten in der Stadt“, erklärt Henning Hausmann, Leiter Investment der Bauwert Investment Group. Auch die zukünftigen „Kronprinzengärten“ auf dem 3.200 Quadratmeter großen Grundstück Werderscher Markt, Ecke Oberwallstraße in Berlin-Mitte beherbergen sieben Stadthäuser, von denen bereits vor Baubeginn sechs veräußert sind.

Allzweckwaffe Die Mülltaschen bestehen außen aus strapazierfähigem Textil, innen steckt ein stabiler Einsatz, der austretende Flüssigkeiten auffangen kann. Das Gewebe ist extrem robust und auswaschbar. Dank des stabilen Henkels ist die

Tasche nicht nur als Müllbehältnis einsetzbar, sondern auch als Einkaufstasche. „Uns war besonders wichtig, dieses Trenntmöbel zu fairen Bedingungen zu produzieren und natürlich, dass es vollständig recycelbar ist“, so BSR-Chefin Vera Gäde-Butzlaff. „Wir haben das Ziel des Wettbewerbs, ein innovatives, frisches Produkt zu entwerfen und auf den Markt zu bringen, nun mit Leben erfüllt.“ Der Preis für die Einzeltaschen liegt zwischen 45 Euro und 49 Euro, das Set aus drei Taschen gibt es zum Preis von 117 Euro. Die trendigen Taschen können ausschließlich im Internet unter www.BSR. de/shop bezogen werden. (uh)

Foto: Bauwert Investment Group

Optimale Mülltrennung

werden, was nicht nur platzsparend und individuell erscheint, sondern auch noch gut aussieht.

Foto: BSR

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) und das Design-Netzwerk „Create Berlin“ riefen 2011 einen Gestaltungswettbewerb für originelle und wiederverwendbare Abfallbehälter aus. Unter dem Namen „TrenntMöbel gesucht“ bewarben sich kreative Köpfe aus Berlin, die ihrer Phantasie freien Lauf ließen. Sieger wurde das Konzept „new order“, das in einer kleinen Auflage produziert wurde und seit Dezember im Online-Shop der BSR erhältlich ist.

Nun realisiert der Projektentwickler Bauwert in Charlottenburg-Wilmersdorf in der Württembergischen Straße 40 das erste Townhaus der City West. Das sechsgeschossige Stadthaus verfügt über 286 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche und bietet einen eigenen Garten mit Terrasse und Balkonen. „Über eine großzügige Foyerhalle gelangt man in den Garten und zur Doppelparkgarage, zugleich führt eine Treppe oder ein Personenlift in die fünf oberen Etagen“, beschreibt Henning Hausmann. Mit den in Naturstein gehaltenen Bodenbelägen im Foyer, im Aufzug sowie auf den Treppenläufen setzt sich die Hochwertigkeit des Gebäudes im Inneren fort. Das moderne Energiekonzept mit Nutzung und Erfüllung der Energieeinsparverordnung sorgt für eine hohe Energieeffizienz.

Von Architekt Prof. Arno Bonnani entworfen, bildet das Haus mit seinem klassizistischen Architekturstil eine passende Ergänzung zu seinem direkten Nachbarn, dem Wohnensemble „Rosengärten“. Hier entstehen auf dem 14.000 Quadratmeter großen Areal der Württembergischen Straße 41-49 bis Frühjahr 2013 insgesamt 214 Eigentums- und Mietwohnungen. Die Wohneinheiten der elf individuellen Häuser, die eine Wohnfläche von 24.000 Quadratmeter umfassen, sind zu 100 Prozent verkauft. Als Teil des Bebauungsplans der Rosengärten, fiel nun der Baustart für die Stadtvilla, die bis zum Sommer 2013 fertiggestellt wird. (bw)

Das erste Townhaus der City West

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Immobilien

Immobilien

Stadtentwicklung

Berlins neue Hochhauskultur

Ja, meint Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Hochbauprojekte können das urbane Berlin bereichern. Allerdings werden sie nur dann erfolgreich sein, wenn sie in vorhandenen Quartieren mit einer funktionierenden Infrastruktur entstehen. Dann würden sie einen Mehrwert für Stadt und Mensch schaffen, so Lüscher. Dieses Verständnis einer Berliner Hochhauskultur unterscheidet sich klar von den Reißbrett-Siedlungen aus der Zeit um 1960. Damals wurde das Wunderwerk Hochhaus lediglich als Notwendigkeit im Rahmen der Gewährleistung eines umfassenden Wohnraumangebots gesehen. Seitdem ist viel Zeit vergangen und Metropolen wie Singapur, Sidney oder Mailand zeigen mit Star-Architekten wie Daniel Libeskind oder Christoph Ingenhoven, dass Hochhäuser eben auch preisgekrönte Kunstobjekte sein können. Vertikal heißt die Lösung Dies versucht die Immobilienwirtschaft nun auch an der Spree zu schaffen. Nach dem Tour Total in der Europacity und dem

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Waldorf Astoria am wiedererstarkten Kurfürstendamm stehen weitere Türme in den Startlöchern. So werden an der Fanny-Zobel-Straße im Bezirk TreptowKöpenick direkt am Spreeufer zwei Wohntower und ein Hotelhochhaus mit Höhen von bis zu 110 Meter entstehen und in Alt-Hohenschönhausen ist ein HochhausTrio mit bis zu 118 Metern Höhe geplant. Auch der Berliner Alexanderplatz scheint einer Hochhaus-Zukunft entgegenzublicken. Vor fast zwanzig Jahren entwarf Architekt Hans Kollhoff zehn 150 Meter hohe Bürotürme, die sich nun zum Teil in einem neuen Bauplan für den Alexanderplatz wiederfinden. Dass gerade jetzt das Interesse der Investoren an Hochhäuser erwacht, ist kein Zufall. Die Nachfrage nach Wohnungen in Berlin ist den letzten Jahren dramatisch gestiegen und wird angesichts von 250.000 Neu-Berlinern bis 2030 weiter steigen. Da das Stadtgebiet begrenzt ist und Bauland immer knapper wird, ist es eine naheliegende Lösung, in die Höhe zu bauen, meint Agromex-Geschäftsführer Franz Rembold, der das Treptower Spreeufer an der Fanny-Zobel-Straße um drei Türme reicher machen will. Er sieht aber noch einen weiteren Grund für die Lust am Hochbau: Es ist die veränderte Einstellung der Berliner, für die Wolkenkratzer inzwischen auch ästhetisch sein können – eine Erkenntnis, die angesichts so mancher Bausünden im Osten und Westen der Stadt sich hier langsamer durchsetzte als andernorts.

Urbanes Statussymbol

Foto: Total Deutschland GmbH

Schön ist es in Berlin. Das finden die Berliner ebenso wie die Besucher aus aller Welt, die in immer neuen Rekordzahlen in die Hauptstadt strömen. Eines allerdings fehlt: eine postkartentaugliche Skyline à la New York. Aber das könnte sich bald ändern angesichts der vielen Hochhauspläne, die überall die Runde machen. Bleibt die Frage, ob die Stadt reif ist für eine Hochhauskultur?

Doch nicht nur die Bürger haben erkannt, dass in einem Hochhaus viel Kreativität stecken kann. Auch die Berliner Bezirke haben ihre Hochhauspläne lieben gelernt. Denn jedes Hochhaus ist durch die unterschiedliche und charakteristische Architektur ein Wiedererkennungsmerkmal für den Bezirk, ja vielleicht sogar auch ein Statussymbol. So fragte nicht umsonst bereits das erste bunte Berliner Tagesblatt „Wer hat den längsten?“. Darüber hinaus bieten Hochhäuser auch für den Klimawandel eine Lösung. „Je dichter eine Stadt besiedelt ist, desto weniger Energie verbraucht sie“, sagt zum Beispiel Architekt Christoph Ingenhoven, der für seine jüngste Hochhausarbeit in Sidney gerade mit dem internationalen Hochhaus-Preis geadelt wurde. Es kann also festgehalten werden: Hochbauprojekte sind in Berlin politisch gewollt. Als Antwort auf den Wohnungs- und Grundstücksmangel ebenso wie als Zeichen, dass Berlin den Sprung an die Spitze der Metropolen der Welt geschafft hat. Und vielleicht gibt es sie in wenigen Jahren ja dann doch: die Postkarte mit SpreeSkyline. (ck)

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Immobilien

Immobilien Diamona & Harnisch

Weitere Expansion mit Altbausanierungen

Das Paulinum war 1908/1909 als evangelisches Knabeninternat errichtet worden

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Foto: Diamona & Harnisch

Zusammen mit Grunewald und Mitte gehört Dahlem zu den vornehmsten Lagen Berlins. Neben dem „Deutschen Oxford“ rund um die Freie Universität, dem Botanischen Garten und dem Museumszentrum Dahlem hat der Ortsteil seinen zumeist alteingesessenen Einwohnern vor allem beschauliche Ruhe und viele gepflegte Grünflächen zu bieten. Mit dem Kauf eines rund 12.700 Quadratmeter großen Gartengrundstücks in dieser begehrten Villengegend und dem Beginn der Planungen für das Projekt Paulinum-Dahlem setzt Diamona & Harnisch seinen Expansionskurs im gehobenen Wohnimmobiliensegment weiter fort. Seit dem Beginn seiner Aktivitäten in der Hauptstadt vor rund fünf Jahren hat der Projektentwickler bereits sechs Wohnquartiere mit insgesamt 318 neuen Wohneinheiten geschaffen. „Wir haben mittlerweile über 125 Millionen Euro in neue Wohnbauprojekte investiert“, sagt Alexander Harnisch, Geschäftsführer Diamona & Harnisch. Neben dem Neubau spielt dabei auch die Sanierung von Bestandsgebäuden zunehmend eine wichtige Rolle: So werden zum Beispiel auf dem neu erstandenen Baugrundstück in unmittelbarer Nähe des Botanischen Gartens zwei bestehende Altbauvillen fachgerecht saniert. Zudem sollen auf dem Areal zwischen Altenstein-, Wichern- und Ehrenbergstraße sowie Reichensteiner Weg auch komplementäre Neubauvillen mit klassischer Architektur entstehen. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um ein

Neubauensemble mit unterschiedlichen, architektonisch harmonierenden Baukörpern. Sie ergänzen die beiden Altbauten, die ursprünglich als Schule gebaut wurden und nun hochwertig saniert und zu Wohneigentum mit Balkonen beziehungsweise Terrassen umgewandelt werden. Eine der beiden Altbauvillen steht unter Denkmalschutz: „Das ist für Investoren sehr interessant, denn über die Absetzung für Abnutzungen sind Käufer steuerlich im Vorteil“, erklärt Harnisch. Mit dem Paulinum-Dahlem realisiert Diamona & Harnisch bereits sein drittes Projekt in Steglitz-Zehlendorf. „Unsere Projekte Fichtenberg Carré und KönigsQuartier haben gezeigt, dass in diesem Bezirk eine große Nachfrage nach modernen Stadthäusern besteht, die zeitgemäßes Design mit energieeffizienter Architektur verbinden. Dabei prüfen wir auch immer wieder die Nutzung von Geothermie“, so Harnisch. Das KönigsQuartier besteht aus fünf neuen Stadtvillen sowie einer sanierten Altbauvilla und verzeichnet genauso wie die Choriner Höfe in Mitte einen Vermarktungsstand von über 90 Prozent. Sowohl das aus 130 Wohnungen und sieben Gewerbeeinheiten bestehende Wohnquartier in Mitte als auch das KönigsQuartier nutzen dabei Erdwärme für eine nachhaltige Wärmeregulierung der Wohnflächen und decken damit bis zu 70 Prozent des jährlichen Heizenergiebedarfs ab – eine Option, die auch für kernsanierte Altbauten interessant sein dürfte. (jp)

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Film

Film

63. Internationale Filmfestspiele Berlin

Foto: Berlinale 2008, Ali Ghandtschi

Namhafte nationale und internationale Stars oder die, die sich dafür halten, Journalisten, Fachbesucher sowie zahlreiche Film- und Festivalfans tummeln sich im Februar wieder in der Hauptstadt. Besser bekannt als Berlinale ist das Filmfestival mittlerweile eines der weltweit bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Vom 7. bis 17. Februar lädt Berlin zu den 63. Internationalen Filmfestspielen ein.

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Der Goldene Bär – Hauptpreis der Internationalen Festspiele Berlin

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Fest der Superlative Premiere hatte das Filmfestival 1951. Seit 2001 ist Dieter Kosslick, einer der engagiertesten Filmförderer, Festivaldirektor der Filmfestspiele. Eine internationale Jury verleiht den im Wettbewerb gezeigten Filmen und Filmschaffenden traditionell den Goldenen und Silbernen Bären und weitere Preise. Mehr als 19.000 Fachbesucher aus etwa 115 Ländern, darunter rund 4.000 Journalisten, nehmen jedes Jahr an den Filmfestspielen teil. Als Branchentreff mit rund 300.000 verkauften Eintrittskarten ist die Berlinale das größte Publikumsfestival und gehört zu den Festivals der AKategorie. Finanziert wird die Berlinale durch private Sponsoren und mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt. In diesem Jahr wird der chinesische Regisseur Wong Kar-Wai das Amt des Jurypräsidenten bekleiden, womit sich Kosslick „einen lang gehegten Wunsch“ erfüllt. Seine von einer individuellen Schaffens-

Film weise geprägten Filme wie „In the Mood for Love“ (2000) oder „My Blueberry Nights“ (2007) machten den Chinesen zur Kultfigur des zeitgenössischen Autorenkinos. Heute gilt er als einer der wichtigsten Filmschaffenden des Weltkinos. Wong Kar-Wai ist mit der Übernahme des Amtes des Jurypräsidenten einer der hochkarätigsten Nachfolger von Filmschaffenden und Schauspielern der vergangenen Jahren wie zum Beispiel Werner Herzog (2010), Volker Schlöndorff (1991), Sir Ben Kingsley (1998) oder Isabella Rossellini (2011). Mit dem Amt des Jurypräsidenten wurden bisher am häufigsten US-Amerikaner betraut (13 Mal), gefolgt von Briten (elfmal), Franzosen (siebenmal) und Deutschen (sechsmal). Glamouröse Vergangenheit Die Berlinale wird in diesem Jahr zum mittlerweile 63. Mal veranstaltet, wobei der Wettbewerb, das Herzstück des Festivals, etwa 20 Filme umfasst. Die Wur-

Schauspielerin und Regisseurin Angelina Jolie bei der Premiere ihres Films „In the Land of Blood and Honey“ 2012

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Fotos: Berlinale 2012, Piero Chiussi, Berlinale 2012, Alexander Janetzko

Film zeln der Filmfestspiele gehen bis in das Jahr 1951 zurück, als der damalige Film Officer der Militärregierung der Vereinigten Staaten Oscar Martay das Festival das erste Mal in der deutschen Hauptstadt ausrichten ließ und damit die Berliner Filmindustrie entscheidend beeinflusste und förderte. Am 6. Juni 1951 wurde unter dem Motto „Schaufenster der freien Welt“ die erste Berlinale mit Alfred Hitchcocks Film „Rebecca“ eröffnet. Als Reaktion auf die Berlinale fand im gleichen Jahr im Ostteil der Hauptstadt „Das Festival des volksdemokratischen Films“ statt, wo hauptsächlich Filme des damaligen Ostblocks präsentiert wurden.

bestimmt. Erst 1956, als das Filmfestival offiziell mit weiteren Festivals der „A-Kategorie“ wie Cannes, Venedig oder Locarno gleichgestellt wurde, änderte sich dies entsprechend der Richtlinien der FIAPF (Fédération Internationale des Associations de Producteurs de Films). Eine internationale Jury übergab fortan den Goldenen und Silbernen Bären. Die ersten Berlinale-Festivals waren geprägt durch internationale Stars wie Gary Cooper, Sophia Loren oder Cary Grant und damit vor allem glamouröse Publikumfestivals.

Seit der ersten Berlinale - zunächst noch im Sommer (erst seit 1978 findet die Veranstaltung im Februar statt) – wird auch der Goldene Berliner Bär verliehen, der nach einer Vorlage der Berliner Bildhauerin Renée Sintenis kreiert wurde. In den ersten Jahren wurden die Preisträger teilweise noch durch Publikumsauswahl

Mit der Zeit änderte sich auch stets die Ausrichtung des Festivals. Gesellschaftliche und politische Umwälzungen machten in den 1960er und 1970er Jahren das Festival zur Stätte von Provokation und Polarisierung. So trat beispielsweise 1970 die gesamte Jury zurück, nachdem es aufgrund des Beitrags „ok“, einem

Auf Höhe der Zeit

Schauspielerin Huo Siyan mit Dieter Kosslick beim Kulinarischen Kino 2012

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Film

Rund 400 Filme werden in den unterschiedlichsten Sektionen präsentiert. Im Mittelpunkt steht stets der Wettbewerb mit Filmen, die in den letzten zwölf Monaten produziert und bisher nicht außerhalb ihrer Herkunftsländer öffentlich gezeigt wurden. Dabei entscheidet die Festivaldirektion über die Nominierung der Filme und die Auswahl der Jurymitglieder. Diese verleiht traditionell zum Ende des Filmfestivals die zwei Berliner Bären in verschiedenen Kategorien. Neben der Sektion Wettbewerb werden Filme in den Kategorien Panorama, Forum, Generation, Perspektive Deutsches Kino, Berlinale Special, Berlinale Shorts, Retrospektive und Hommage gezeigt. Interessante Sonderreihen und der Berlinale Talent Campus ergänzen das Programm. Vielschichtiges Programm Etliche Unterkategorien der Programmpunkte sind für sich genommen schon ein kleines Festival. Politisch engagiertes Kino oder außereuropäische Pro-

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duktionen kann erfahren, wer sich dem „Internationalen Forum des Jungen Films“ (kurz: Forum) widmet. Hier wird seit 1971 jungen Filmschaffenden eine außergewöhnliche Plattform zur Verfügung gestellt. So erhalten auch ungewöhnliche Produktionen, etwa überlange Formate oder Independentfilme, eine Möglichkeit zur Bekanntmachung. Die Deutsche Kinemathek organisiert jährlich im Rahmen der Berlinale seit 1951 die „Retrospektive“. Hierbei wird unter Leitung von Rainer Rother ein Rückblick auf Meisterwerke der Filmkunst sowie eine Hommage an Filmschaffende und Akteure veranstaltet. Dieses Jahr liegt der Fokus auf den Einflüssen des Weimarer Kinos auf internationale Filme nach 1933 bis in die 1950er Jahre. Unter dem Titel „The Weimar Touch“ werden Filme wie Ernst Lubitschs „Sein oder Nichtsein“ (1942), „Manche mögen’s heiß“ (1959) von Billy Wilder sowie „Casablanca“ (1942) von Michael Curtiz gezeigt. Das Weimarer Kino ist eines der Vielfalt: Die Filme deutscher Emigranten nach der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 behandeln soziale Not in den Städten, kennen Slapstick und Wortwitz, Lachen und Schaudern. Die Sonderreihe mit dem Titel „NATIVe“ widmet sich als neue Sektion filmischen Erzählungen indigener Völker der ganzen Welt. Ein gemeinsames Kuratorium mit entsprechenden Experten zeigt Meilensteine indigenen Filmschaffens in einem eigenen Programm aus Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen. Der sogenannte Berlinale Talent Campus unter dem Motto „Some Like It Hot“ bietet zum 11. Mal jungen Filmemachern eine Plattform,

eigene Werke zu präsentieren. In der Perspektive Deutsches Kino werden Neuentdeckungen der deutschen Filmlandschaft vorgestellt und ein junges Regietalent mit einem von der Uhren-Manufaktur Glashütte gestifteten Förderpreis in Höhe von 15.000 Euro geehrt. Die Preisträger des Silbernen und Goldenen Bären Atsushi Wada (l.) und Joao Salaviza der Kategorie „Berlinale Shorts“

Fotos: v. o. Berlinale 2012, Heinrich Voelkel, Berlinale 2012, Richard Hübner, Berlinale 2012, Max Kullmann

von Michael Verhoeven inszenierten Vietnamkriegsfilm, zu heftigen Streitigkeiten über die weitere Teilnahme des Beitrags an den Festspielen gekommen war. Nach der Verlegung der Berlinale in den Winter, sodass sich das Festival weniger mit anderen wichtigen Terminen der Branche überschnitt, wurden weitere Sektionen wie die Deutsche Reihe eingeführt. Seit 2000 ist das Theater am Potsdamer Platz mit 1.800 Sitzplätzen Hauptspielstätte der Berlinale, wo nicht nur der Eröffnungsfilm und die Filmpremieren der Wettbewerbsfilme gezeigt werden, sondern auch die abschließende Preisverleihung stattfindet.

Film

Die Schauspielerin Meryl Streep mit dem Goldenen Ehrenbären auf der Berlinale 2012

Branchentreff der Filmwirtschaft Wer sich über neueste Produktionen und Entwicklungen in der globalen Filmwirtschaft informieren will, hat die Möglichkeit, den European Film Market (EFM) im Martin-Gropius-Bau zu besuchen, der zu den bedeutendsten Branchentreffs der internationalen Filmwirtschaft zählt. Hier tummeln sich Produzenten, Verleiher, Ein- und Verkäufer, Financiers sowie Vertreter von TV, Home Entertainment und Neuen Medien. Als Nachfolgeveranstaltung der früheren Filmmesse gibt der EFM der Berlinale immer wieder wichtige Impulse und ist heute einer der dynamischsten Marktplätze des internationalen Filmhandels. Kunst, Glamour, Party und Geschäft liegen zwei Wochen lang eng beieinander. Zwei Wochen, in denen die Hauptstadt ganz auf Film eingestellt sein wird. (uh)

Ab Ende Januar ist das komplette Festivalprogramm verfügbar. Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt Anfang Februar an diversen Vorverkaufsstellen, Online -Tickets sind über die Berlinale Website www.berlinale.de buchbar. Weitere Informationen zur Berlinale 2013 finden Sie ebenfalls auf der Homepage. Die Preisverleihung für die Sektion Generation 2012

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Berliner Bezirke

Berliner Bezirke Berlin haben eine lange Geschichte. Tatsächlich war Spandau selbstständig, bis es 1920 wie viele andere Ortschaften um Berlin herum eingemeindet wurde. Die verordnete Zusammengehörigkeit wurde durch die Mauer und Teilung der Stadt zur gelebten Verbundenheit. Heute ist das auch gar nicht mehr anders vorstellbar. Dennoch sind die Spandauer stolz auf ihre Eigenständigkeit und wie ich feststelle, fordern das auch immer öfter andere Bezirke für sich. Es geht nicht darum, Bezirke abzuschaffen, sondern zu stärken. Die Hoffnung, dass durch die Zusammenlegung von Teilen der bezirklichen Verwaltungen Einspareffekte erzielt würden, ist trügerisch, denn das wäre gegen die Interessen der Bevölkerung gerichtet. Ich gehe oft durch Spandau und höre von den Menschen, dass der Bezirk noch stärker über seine Belange entscheiden sollte. Die Menschen wollen also nicht weniger Bezirk, sondern mehr.

Helmut Kleebank (SPD), Bezirksbürgermeister von BerlinSpandau

Bezirk Spandau

Die Zitadellenstadt Spandau ist nicht nur bekannt für ihre Eigenständigkeit. Der westlichste Bezirk Berlins ist auch der älteste und der mit der größten Nord-Süd-Ausdehnung. In unserer Reihe über die Berliner Bezirke sprachen wir dieses Mal mit Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) über die Situation in Spandau. Herr Kleebank, wodurch zeichnet sich der Bezirk Spandau besonders aus? Einst und jetzt auch noch spürt man die Eigenständigkeit des Bezirks – ein Umstand, der von Generation zu Generation

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weiterlebt. Ich stelle immer wieder fest, dass vor allem Jugendliche mit Spandau sehr verbunden sind. Das ist für mich absolut nachvollziehbar. Die Altstadt mit der Zitadelle, der Gutspark Neukladow oder das Flanieren am Kladower Hafen – alles Elemente, die unseren Bezirk so attraktiv und lebenswert machen. Es lohnt sich daher nicht nur für Berliner, Spandau zu entdecken. Spandauer sagen häufig selbstironisch, sie seien keine Berliner. Wie stark fühlen sie sich wirklich als diese? Die Beziehungen zwischen Spandau und

Foto:Bezirksamt Spandau von Berlin

„Die Menschen wollen nicht weniger Bezirk, sondern mehr“

Wie ist die wirtschaftliche Lage in Spandau? Wenn der Flughafen Tegel erst seine Pforten geschlossen hat, wird Spandau für Investoren noch attraktiver als es jetzt schon ist. Dann fällt auch der Fluglärm weg, der durch die Zunahme des Flugverkehrs in Tegel zurzeit für viele kaum noch erträglich ist. Als Industriestandort ist Spandau schon jetzt einer der Schwerpunkte in der Stadt. Denken Sie an Siemens, Osram oder BMW, die hier alle eigene Werke betreiben. BMW zum Beispiel hat erst kürzlich das Areal um Berlins größter Bauruine erworben, auch bekannt als „Tor zu Spandau“, um künftig in neue Technologien investieren zu können. Nicht ohne Stolz kann ich behaupten, dass die finanzielle Situation in Spandau auf einem guten Weg ist. Die einstige Schuldenlast von 19 Millionen Euro haben wir fast halbiert und 2014 werden

wir nahezu komplett schuldenfrei sein. Berlin wächst. Bis 2030 soll die Stadt über 250.000 Einwohner mehr haben als heute. Das wirft die Frage nach der Wohnsituation auf. Wie ist die derzeit in Spandau? Momentan sehr gut. Wir haben Wohnraum für alle Bedürfnisse und gleichzeitig noch ein Potenzial von 5.000 Wohneinheiten. Wer in Spandau wohnt, kann die Vorteile des Bezirks nutzen, hat aber auch gute Anbindungen in die City Ost und die City West. Gerade im Wohnbereich dürfte die Anziehungskraft von Spandau nach der Schließung von Tegel weiter wachsen. Welche Auswirkungen haben die Personaleinsparungen für die Verwaltung des Bezirks? Natürlich knirscht es auch hier an allen Ecken. Alle Ämter sind vom Personalabbau betroffen, müssen aber trotzdem ihre Aufgaben erfüllen. Das ist ein Problem. Viel wichtiger ist allerdings, dass ein Großteil der Verwaltungsmitarbeiter in den nächsten Jahren altersbedingt ausscheidet. Hier muss in der Hauptstadt generell umgedacht werden. Wir arbeiten derzeit an einem eigenen Personalentwicklungskonzept, das wir im Sommer vorstellen werden. Wie immer stellen wir auch Ihnen zum Schluss die „Wunschfrage“: Stellen Sie sich vor, sie haben einen Wunsch frei, welcher wäre das? Natürlich wünsche ich mir wie andere Bezirke auch, dass Spandau über die Mittel verfügt, die benötigt werden, um gute Leistungen für die Bürger/innen erbringen zu können. Genauso wichtig ist mir allerdings die Stärkung des friedlichen Zusammenlebens. Die häufiger werdenden Vorfälle mit exzessiver Gewalt und die zunehmende Gewalt auf Fußballplätzen zeigen, wie nötig das ist. (uh)

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Business Network

Business Network

Das digitale Netz – das bedrohliche Leitmedium oder Wie Unternehmen sich aufstellen gegen den digitalen Terror

Frank Schmeichel ist Gründer der international tätigen Kommunikationsgruppe Business Network mit Sitz in Berlin und berät Unternehmen ebenso wie Regierungen.

Von Frank Schmeichel

Die Mediengesellschaft hat uns im Griff – zunächst unmerklich, dann immer fester und schließlich bestimmt sie sämtliche Lebensbereiche. Dies ist aber weniger das Resultat vervielfältigter Kommunikationsangebote wie in der Informationsgesellschaft. Es ist vielmehr das Ergebnis einer neuen Dimension, in der „reale“ und fiktive Wirklichkeit gleichberechtigt nebeneinander existieren und zusammen das Leben der Menschen bestimmen.

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Foto: Business Network

Medienpräsenz entscheidet In der digitalen Gesellschaft, in der jeder Einzelne über soziale Netzwerke oder Blogs Aufmerksamkeit und Relevanz schaffen kann, haben die Medien einen völlig neuen Stellenwert. Sie werden immer mehr zum ausschlaggebenden Kriterium, ob ein Sachverhalt relevant erscheint oder nicht - oder anders gesagt: Allein durch mediale Präsenz erfahren Fakten, Informationen, Geschehnisse usw. eine massive Aufwertung. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Was nicht in den Medien ist, kann nicht wichtig sein. Was früher mit dem altbekannten Satz „Wer nicht kommuniziert, findet nicht statt“ allegorisch ausgedrückt wurde, bekommt in der Mediengesellschaft

erstmals einen wirklichen Sinn. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, dass die durch mediale Präsenz erreichte Relevanz letztlich konstruiert bleibt und noch keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Bedeutung zulässt. Neues Leitmedium Das digitale Netz als Hauptcharakteristikum der Mediengesellschaft ist zugleich das neue Leitmedium. Das Daten-Netz integriert alle „alten“ Medien und macht die “Leitartikler” den selbst ernannten Bloggern gleich. Für die Kommunikation bedeutet das: Sie wird schwerer beherrschbar. Tageszeitungen als Leitmedien folgten zumeist Gesetzen der Objektivität und waren steuerbar oder zumindest sozial zuzuordnen. Schon die Möglichkeit, eine Vielzahl von Programmen auszustrahlen und zu empfangen, hat diese Übersichtlichkeit der Kommunikationsbeziehungen beendet. Das Datennetz schließlich kennt keine klare Trennung von Autor und Rezipienten, es ist unüberschaubar. Selbst nationale Interessen lassen sich im Netz kaum kommunikativ durchsetzen, weil der Kommunikationsfluss keine nationalen Grenzen mehr kennt.

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Die BERLINboxx erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 11.000 Exemplaren. Hier finden Sie uns unter anderem:

Arbeitsgemeinschaft 13. August e. V., Abgeordnetenhaus, Aigner GendarAlexander Plaza Berlin, Aparthotel an der Spree, Argoneo (früher: Union da & Daniel Dormann, Aspria Berlin GmbH Spa & Sporting Club, bdew, Bunund Wasserwirtschaft e. V., Berlin Brandenburgische Akademie der WissenClub, Berlin Excelsior Hotel, Berlin Marriott Hotel, Berlin Partner , Berliner Pressekonferenz, Berliner Volksbank, Berliner Volksbank eG, BertelsmannGründerzentren, BMW-Konzernrepräsentanz, Borchardt, Börse Berlin-Bredenburgische Spielbanken GmbH & Co. KG, BSR, Bundespressekonferenz, Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V., Businessplan-Wettbewerb Berlin werbsbüro in der IBB, City Stiftung Berlin, Cityhotel am Gendarmenmarkt, ImmobilienManagement GmbH, DB Projektbau, DB Projektbau, DB Projektpräsentanz, Deutsche Bank IFC, Deutscher Industrie- und HandelskammerUrbanistik, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DIB - Deutsche Informations Young, Europäische Bewegung Deutschland e. V., Friedrich-Naumann-StifBerlin, Grand Hotel Esplanade, Grand Hyatt Berlin, GründerZentrum Panvertretung, Hill & Knowlton, Hotel Ambassador, Hotel Berlin, Berlin, Hotel Hotel InterContinental, Hotel Palace Berlin, Humboldt-Forum Wirtschaft / zu Berlin, ICC Infocounter, IHZ/ Gründerbox M25, IHZ/ Gründerbox S23, Verlag IMV GmbH & Co. KG, index GmbH - Projekt Zukunft, INFRANEU„Initiative ProDialog“, Initiative Top 500 / Deutsche Informationsbörse Wuhlheide / IM GmbH Haus 40, International Club Berlin, InvestitionsGmbh Berlin-Adlershof , Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kienbaum Berlin -Stiftung e. V., Landesvertretung Baden-Württemberg, Landesvertretung tretung Bremen, Landesvertretung des Freistaates Bayern, Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Landesvertretung Niedersachsen, LandesvertreLandesvertretung Rheinland-Pfalz, Landesvertretung Saarland, LandesAnhalt, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Landesvertretung genschaftsfonds Berlin, Maritim Hotel, Maritim Hotel Berlin, Wirtschaftsclub e. V., Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis Media.net berlinbrandenburg e. V., Medienboard Berlin-BranNiederländische Botschaft Wirtschaftsabteilung, Olympiastain Berlin, P.O.R.R., Paris Bar, Park Inn Alexanderplatz, Phönix Vitis, Piezka Projektentwicklung, Pleon, Porsche Zentrum BerRandstad, Regierender Bürgermeister von Berlin, Restaurant im Grunewald, SDWBB e. V. c/o Kebe + Schoberth Architekten, Rathaus, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und FrauServices GmbH & Co Kg, Sofitel am Gendarmenmarkt, Stiftung Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, gie Coaching Center GmbH, Tele Columbus GmbH, Tertianum ReResidenz Berlin, TGS Technologie- und Gründerzentrum SpreeThe Ritz Carlton, The Westin Grand Berlin, TOPOS. Paul-LinkeKaufleute und Industrieller, Vereinigung der Unternehmensverdenburg e. V., Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, VerKommission in Deutschland, VIVALDI, VW AG, WeiberWirtschaft GmbH Arbeitsgemeinschaft 13. August e. V., Abgeordnetenhaus, Akelei e. V., Alexander Plaza Berlin, Aparthotel an der Spree, Investement), Aron Linda & Daniel Dormann, Aspria Berlin Club, bdew, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft burgische Akademie der Wissenschaften, Berlin Capital Club, Berlin Marriott Hotel, Berlin Partner , Berliner Morgenpost, Berliner Volksbank, Berliner Volksbank eG, Bertelsmann-Repräsentanz, BMW-Konzernrepräsentanz, Borchardt, Börse Berlin-Bremen, burgische Spielbanken GmbH & Co. KG, BSR, BundespresseBundestag, Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V., BusiBerlin Brandenburg Wettbewerbsbüro in der IBB, City Stiftung Gendarmenmarkt, Commerzbank, core ImmobilienManagement DB Projektbau, DB Projektbau, Degussa-Konzernrepräsentanz, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Deutsches InDeutsch-Israelische Gesellschaft, DIB - Deutsche Informations Young, Europäische Bewegung Deutschland e. V., FriedrichGesundheitsstadt Berlin, Grand Hotel Esplanade, Grand Hyatt Pankow, Hessische Landesvertretung, Hill & Knowlton, Hotel Berlin, Hotel Citadines, Hotel Hilton, Hotel InterContinental, Humboldt-Forum Wirtschaft /Humboldt-Universität zu Berlin, Gründerbox M25, IHZ/ Gründerbox S23, Immobilien Manager KG, index GmbH - Projekt Zukunft, INFRANEU-Hauptverband e. Initiative Top 500 / Deutsche Informationsbörse AG, InnovatiGmbH Haus 40, International Club Berlin, Investitionsbank, ipal Adlershof , Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kienbaum Berlin -Stiftung e. V., Landesvertretung Baden-Württemberg, LandesLandesvertretung Bremen, Landesvertretung des Freistaates Hamburg, Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Landessen, Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Landesvertretung vertretung Saarland, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, LandesLandesvertretung Schleswig-Holstein, Liegenschaftsfonds Maritim Hotel Berlin, Märkischer Presse- und Wirtschaftsclub e. Wirtschaftskreis e. V., Mauer Museum, Media.net berlinbrandenBerlin-Brandenburg, Messe Berlin, Niederländische Botschaft Olympiastadion Berlin GmbH, OPEL in Berlin, P.O.R.R., Paris Bar, Phönix Gründerzentrum, Piero de Vitis, Piezka ProjektentwickZentrum Berlin, Radisson SAS Hotel, Randstad, Regierender

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menmarkt, Akelei e. V., Investement), Aron Lindesverband der Energieschaften, Berlin Capital Morgenpost, Berliner Repräsentanz, BIG/TIB men, Botschaften, BranPressehaus, Bundestag, Brandenburg WettbeCommerzbank, core bau, Degussa-Konzernretag, Deutsches Institut für Börse GmbH, Ernst & tung, Gesundheitsstadt kow, Hessische LandesCitadines, Hotel Hilton, H u m b o l d t - Un i v e r s i t ä t Immobilien Manager Hauptverband e. V., AG, Innovationspark bank, ipal GmbH, IZMB GmbH, Konrad -Adenauer Brandenburg, LandesverHamburg, Landesvertretung tung Nordrhein-Westfalen, vertretung SachsenSchleswig-Holstein, LieMärkischer Presse- und e. V., Mauer Museum, denburg, Messe Berlin, dion Berlin GmbH, OPEL Gründerzentrum, Piero de lin, Radisson SAS Hotel, Guy, RS AG, Schlosshotel Senatskanzlei - Berliner en, Siemens Business Wissenschaft und Politik/ Swissôtel Berlin, Technolosidenz Berlin, Tertianum knie, The Regent Berlin, Höfe, VBKI Verein Berliner bände in Berlin und Brantretung der Europäischen eG, WISTA-Management Aigner Gendarmenmarkt, Argoneo (früher: Union GmbH Spa & Sporting e. V., Berlin BrandenBerlin Excelsior Hotel, Pressekonferenz, Berliner BIG/TIB Gründerzentren, Botschaften, Brandenkonferenz, Pressehaus, n e s s p l a n - We t t b e w e r b Berlin, Cityhotel am GmbH, DB Projektbau, Deutsche Bank IFC, stitut für Urbanistik, Börse GmbH, Ernst & Naumann-Stif tung, Berlin, GründerZentrum Ambassador, Hotel Berlin, Hotel Palace Berlin, ICC Infocounter, IHZ/ Verlag IMV GmbH & Co. V., „Initiative ProDialog“, onspark Wuhlheide / IM GmbH, IZMB Gmbh BerlinGmbH, Konrad -Adenauer vertretung Brandenburg, Bayern, Landesvertretung vertretung NiedersachRheinland-Pfalz, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Berlin, Maritim Hotel, V., Marzahn-Hellersdorfer burg e. V., Medienboard W ir tschaf tsabteilung, Park Inn Alexanderplatz, lung, Pleon, Porsche Bürgermeister von Berlin,

Business Network Frank Schmeichel: Das digitale Netz Fortsetzung von Seite 59

Machtmissbrauch Diese neue Macht der Medien in Kombination mit den Möglichkeiten des Netzes steigert die Gefahr des Missbrauchs ins Unermessliche. Journalisten sind in der Lage, Unternehmen oder Personen zu diskreditieren – ob berechtigt oder nicht sei dahin gestellt – und in ihrer Existenz schwer zu bedrohen. Wer solchen Angriffen ausgesetzt ist, kann sich kaum wehren. Dabei erleichtern Internet und soziale Netzwerke solche Attacken. Das Netz pervertiert denunziatorische Bestrebungen oder Attitüden zusätzlich durch Anonymität, fehlende direkte Kontakte und Zeitverschiebungen. Diese Möglichkeiten der Tarnung stärken das Aggressivitätspotential, ohne dabei auf Fakten Rücksicht zu nehmen. Für skandalsüchtige Journalisten reicht eine Melange aus Verdächtigungen, Halbwahrheiten und Denunziationen. Es wird behauptet und angeklagt, es wird beschimpft und verdächtigt – allein mit dem Ziel, negative und häufig auch verleumderische Einträge bei Google zu generieren. Leider ist das nicht nur Theorie. Vernichtungsfeldzüge werden selbst von so renommierten Blättern wie der Wirtschaftswoche ungeschminkt ausgesprochen. Dabei besteht kein Bedenken, mit einem Unternehmen auch Arbeitsplätze zu vernichten. Zwang zur Kommunikation Wer plötzlich am Pranger steht und sich wehrt, braucht Kommunikationsberatung und eine digitale Strategie. Ein einziger Blogeintrag kann eine Lawine von Reaktionen lostreten, die für ein Unternehmen existenzgefährdende Dimensionen annehmen können. Daraus ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:

• Der neue Stellenwert der Kommunika tion erfordert Strategien und Konzep te, die dazu geeignet sind, die Chan cen zu nutzen, aber genauso auf die Gefahren soweit wie möglich vorbe reitet zu sein. •

In einer Ära global wachsender Ungewissheit und Verunsicherung wird die glaubhafte Kommunikation von Werten zu einem Eckpfeiler gesellschaftlicher Stabilität. Dies bedeutet, dass vor allem Unternehmen ihre Kommunikation an der realen Wirklichkeit ausrichten müssen, um Glaubhaftigkeit zu erreichen.

Wer kommuniziert, muss vorwärts kommunizieren. Ausgehend von einer Analyse der Vergangenheit werden zukunftsorientierte Denk- und Handelsweisen zum Regelfall jeglicher Kommunikation.

Unsere Gesellschaft unterliegt beständigen Veränderungen. Wer das in seiner Kommunikationstätigkeit nicht berücksichtigt, wird zu den Verlierern gehören. Change Relations werden sich daher zum wichtigsten Arbeitsfeld der Kommunikationsberatung entwickeln.

Wer darauf nur reagiert, gehört schon zu den Verlierern. Vorausschauend handeln, aktiv Inhalte bestimmen und in Netzwerken eine Persönlichkeit entwickeln, das ist die richtige Strategie, die kein Vakuum zulässt, das nur zu gern von Gegnern gefüllt wird. In einer atomisierten Medienwelt, in der die tradierten Werte erodieren, bedarf es einer komplexen Antwort auf diese Herausforderungen.

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Gesundheit

Gesundheit

Deutsche Pflegeheim Fonds

Pflegeimmobilienmarkt Klare Entwicklungskonzepte gefragter denn je

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Von Dr. Kathrina Stojanow

Haarausfall belastet – physisch wie psychisch. Daher wünschen sich viele Menschen Abhilfe und probieren alle Angebote von Hausmitteln über Medikamente bis hin zur Haartransplantation aus.

INFO box Felix von Braun (l.) und Bernd Rothe leiten die Geschicke des Deutschen Pflegeheim Fonds

Die DPF AG ist spezialisiert auf Investitionen in Pflege- und Seniorenimmobilien. Die Unternehmensgruppe hat innerhalb kurzer Zeit einen zweistelligen Millionen-Euro Betrag investiert. „Nur wer auf eine marktfähige Immobilie setzt, geht ein geringes Investitionsrisiko ein“, erklärt DPF-Vorstandskollege Felix von Braun. In den kommenden drei Jahren möchte der Berliner Pflegespezialist weitere Investments im Wert von über 100 Millionen Euro im gesamten Bundesgebiet tätigen.

Jetzt gibt es aber eine neuartige Behandlungsmethode mit sehr guten Erfolgsaussichten - die thrombozytenreiche Blutplasma PRP-Behandlung.

Foto: Inis John Unternehmensfotografie & Fotomedien

Der demografische Wandel und die damit verbundenen tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft sind unabwendbar. Was aber immer noch fehlt, so Rothe, ist ein klares Konzept für die benötigten Wohnformen. Nach wie vor überschätzen einige Experten den Bedarf an Pflegeheimen, da die Ansprüche der Senioren außen vor gelassen werden, so Rothe in seinem Impulsvortrag „Investments & Initiative“ auf dem CAR€ INVEST-Kon-

Haarausfall Erfolgreich behandeln mit Blutplasma PRP

gress. Wesentliche Kriterien einer marktfähigen Seniorenimmobilie sind neben dem Konzept, die Lage, vorhandene Infrastruktur, Alter und Zustand des Objekts sowie Ausstattung und Bettenanzahl. Für ein wirtschaftliches Investment müssen diese Faktoren mit der Konkurrenzsituation unter den Betreibern und dem tatsächlichen Bedarf korrelieren. (rm)

Foto: Deutscher Pflegefonds

Die Prognosen sprechen eine deutliche Sprache: Bis 2030 müssen laut aktuellem Pflegeimmobilienreport von CBRE und immoTiss care rund 54 Milliarden Euro in den Neubau und Erhalt von Pflegeimmobilien investiert werden. Demzufolge werden 380.000 zusätzliche Pflegebetten benötigt. Der Vorstand des Deutschen Pflegeheim Fonds (DPF AG) Bernd Rothe warnt jedoch vor einer einseitigen Investmentstrategie ausschließlich in stationäre Pflegeheime: „Bis 2030 wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen auf 3,3 Millionen erhöhen. Damit wären die Planungen für Pflegeimmobilien scheinbar gesichert. Doch ist es fraglich, ob die bisherige Steigerung der Anzahl von stationären Pflegeheimen einfach fortgeschrieben und auf die Zukunft übertragen werden kann.“ Seiner Meinung nach kommt es vielmehr darauf an, ausgewogen vorzugehen, und allen Möglichkeiten betreute Wohnformen, Residenzen, andere Pflegewohnkonzepte als auch stationäre Pflegeheime – für Investitionen zu nutzen.

Hierbei wird dem Patienten Blut abgenommen und direkt in der Arztpraxis durch Zentrifugieren und Filtrieren (Plasmapherese) ein Plasma gewonnen, das hochkonzentriert an Thrombozyten, Wachstumsfaktoren und Stammzellen ist. Dieses Plasma wird mit kleinsten Injektionen in die betroffenen Kopfhautstellen unter Lokalanästhesie eingebracht. Das eigene Blutplasma ist mit seinen biologischen Bausteinen in der Lage, Haar-

wurzelzellen wieder herzustellen, Zellen zur Blutgefäßbildung zu stimulieren und gewebsaktivierend zu wirken. Durch die verbesserte Durchblutung und eine optimale Nährstoffversorgung kann der Haarausfall gestoppt und die Neubildung von Haarfollikeln angeregt werden. Die Eigenblut – PRP-Plasmabehandlung ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet und ab dem 18. Lebensjahr durchführbar. Eine große Anzahl von wissenschaftlichen Publikationen belegen die Fähigkeit von PRP-Serum, die körpereigenen Selbstheilungsprozesse zu beschleunigen und damit die Neubildung und Regeneration von Zellen anzuregen. Damit ist die Eigenblut- PRP- Plasmatherapie bei Haarausfall eine kostengünstige und mit geringerem Risiko versehene Alternative zur Haartransplantation. www.hautarzt-berlin.de

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Lebensart

Weinkolumne

Weintrends 2012 Von Anne Rotheut und Karl Dörfler

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Dieter Kuckelkorn

Meister der noblen Eleganz

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Schuhproduktion einstellen. Ein Freund hielt ihn davon ab und beide beschlossen, gemeinsam weiterzumachen. Traditionelles Handwerk

Mittlerweile besitzt der Schuhmacher nicht nur Niederlassungen in seiner Heimatstadt Aachen. In Berlin ist er mit vier Bezugsquellen, wie im Departement Store 206 in der Friedrichstraße vertreten. Prominente aus Deutschland und Europa tragen Dieter Kuckelkorn Schuhe, so auch der Berliner Sternekoch Tim Raue. Ein echter „Kuckelkorn“ hat seinen Preis – dafür erhält der Schuhträger aber auch ein echtes Stück Lebensqualität. (uh) www.dieterkuckelkorn.de

Foto: CC wdso

Das Markenzeichen von Kuckelkorn ist die rahmengenähte Fertigung der Schuhe, die handwerklich erfolgt. Pro Tag stellt der Perfektionist etwa 20 Paar dieser Meisterwerke her.

Foto: Kuckelkorn

Das Erscheinungsbild eines jeden wird erst mit dem richtigen Schuhwerk komplettiert. Der Handwerker und Designer Dieter Kuckelkorn hat eine Passion für die Fertigung edler Stücke am unteren Körperende entwickelt – eine Leidenschaft, die er seit mehr als zwanzig Jahren lebt. Alles begann mit der Übernahme einer spanischen Firma 1972, die hochwertige Schuhe herstellte. Kuckelkorn wollte diese auf dem deutschen Markt etablieren, was die andere Passform der Spanier nicht zuließ. Nach ersten Erfolgen durch professionelle Herrenausstatter übernahm Kuckelkorn eine eigene Schuhverarbeitung in Spanien, um für den deutschen Markt zu produzieren – mit deutscher Passform für Männer wie Frauen. Als Ende der 90er Jahre italienische Marken wie Prada den Markt überschwemmten und klassische Marken zu verdrängen drohten, wollte auch Kuckelkorn seine

Welche Weintrends sind für das Jahr 2012 zu verzeichnen? Bordeaux geriet aufgrund der hohen Preise in Folge der Millennium-Jahrgänge 2009 und 2010 in große Kritik, blieb aber als historischer „Weinklassiker“ weiterhin begehrt. Ein erneuter Aufwärtstrend zeigte sich bei den italienischen Weinen. Für die größten Überraschungen sorgten Erzeuger und Anbauregionen fernab der altbewährten Spitzenklasse, die Weine von außergewöhnlicher Qualität hervorbrachten. Ein Zeichen dafür, dass die moderne Weinbereitung nun auch Italien erreicht hat. Die deutschen Rieslinge versetzten uns bei so manchen Proben in geballtes Staunen. Es ist schlicht eine Freude, das Entwicklungspotenzial der großen Rieslinge zu bewundern. Der eindeutige Trendsieger im Jahr 2012 war neben Weinen aus Burgund und von der Rhone der Champagner! Während Burgund wie üblich mit Terroir und Eleganz überzeugte, triumphierten die Rhone-Weine mit opulenter Finesse und das zu attraktiven Preisen. Der Champagner blieb, was er ist: einzigartig und schlichtweg genial!

Hier nun unsere drei persönlichen Spitzenreiter aus den „Top 100 Wines oft he Year“ von Winespectator (WS):

Château Canon La Gaffeliere 2009, St. Emilion: geschmeidig buttrige Textur, weiche Tannine, saftige Frucht von schwarzer Johannisbeere, Schwarzkirsche und Brombeere, Röstaromen, ein Hauch Karamell. Rauchiger Abgang mit Aromen von Lakritze, Nelke und Kräutern. (etwa 89 Euro, 96 WS Punkte) Elio Grasso, Barolo Gavarini Chiniera 2008: absolut großartig, tiefgründig und komplex: die aromatische Vielfalt reicht von rassigen Röst- und Holzaromen über zarte Rosennoten bis hin zu pikanten Gewürznuancen und saftigen Fruchtaromen von Kirsche und Erdbeere; elegante Struktur und seidige Tannine. (etwa 59 Euro, 95 WS Punkte) Perrin & Fils, Vinsobres Les Cornuds 2010: dicht und konzentriert, aber sehr fein; Aromen von Sauerkirsche, Cassis und Brombeere begleitet von floralen Noten (Veilchen). Langes, würziges Finish. (etwa 11 Euro, 91 WS Punkte) Viel Vergnügen beim Probieren! www.champa.de www.weekend-offer.de www.bottlespot.de

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Gesellschaft

Gesellschaft

Stiftung Zukunft Berlin

Berlin braucht mehr Mitverantwortung der Bürger

Herr Dr. Hassemer, die Stiftung Zukunft Berlin setzt sich seit über sechs Jahren intensiv für die erfolgreiche Entwicklung in der Hauptstadt ein. Welche Bedeutung nimmt dabei die Mitwirkung der Bürger ein? Wichtige Entscheidungen wollen wir nicht allein der Politik überlassen. Bürger sind auch verantwortlich für das gemeinsame Ganze. Sie haben eine eigenständig verantwortliche Rolle für die sie selbst betreffenden Dinge. Wir haben dazu fünf „Grundsätze Bürgerschaftlicher Mitverantwortung“ entwickelt, an deren Implementierung auf Bundes- und Landesebene bei Politik, Entscheidern und Bürgern wir arbeiten. Kurz: Bürgerschaftliche Mitverantwortung erfordert eine neue Art der Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Entscheidern im Prozess der Entscheidungsvorbereitung. Was versteckt sich hinter diesen fünf Grundsätzen Bürgerschaftlicher Mitverantwortung?

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Zunächst einmal muss man die Mitverantwortung der Bürger ernsthaft wollen. Das gilt sowohl für die Seite der Bürger als auch für die der Entscheider. Zweitens muss klar sein, worum es geht. Über die relevanten Daten und Fakten müssen sich die am Verfahren Beteiligten vorab verständigen. Drittens muss die Auswahl der Mitwirkenden begründet sein. Sie richtet sich nach Anlass und Art des Verfahrens. Jeder soll sich grundsätzlich vertreten sehen. Viertens muss das Verfahren angemessen und transparent und seine Steuerung neutral sein. Vorab muss ein gemeinsamer Verfahrensablauf festgelegt werden. Fünftens müssen die Bürger nach Abschluss des Vorhabens beteiligt bleiben. Es muss vorher eine Verständigung darüber geben, wozu die gemeinsame Entscheidungsvorbereitung beide Seiten berechtigt und verpflichtet. Wo konnten Sie diese Art der gemeinsamen Entscheidungsvorbereitung in Berlin bereits anwenden? Der „Bello-Dialog“ ist ein gutes Beispiel dafür. Dabei geht es um die Vorbereitung einer möglichen Neufassung des Berliner Hundegesetzes. In einer gleichberechtigten Partnerschaft mit dem Justizsenator verantwortet und organisiert unsere Stiftung die Mitwirkung der Bürger in diesem Prozess. Rund 30 Bürger und Bürgerinnen nehmen als Vertreter der für das Thema relevanten Belange und Inte-

Dr. Volker Hassemer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin und Senator a. D

ressen zum Zusammenleben von Mensch und Hund in der Stadt an dem Prozess teil. 2013 wird die Stiftung außerdem eine gemeinsame Entscheidungsvorbereitung zur Stadtentwicklungsstrategie des Areals östlich der Jannowitzbrücke organisieren.

Fotos: Stiftung Zukunft Berlin Hermann Willers, CC Kdungodung

Kommunen sind immer mehr auf die Mitverantwortung ihrer Bürger angewiesen. Ohne deren Engagement können viele Aufgaben in den Städten nicht mehr adäquat gelöst werden. Über die Situation in der Hauptstadt sprachen wir mit Dr. Volker Hassemer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin und Senator a. D.

In welchen Bereichen der Berliner Zukunftsgestaltung sind Sie außerdem aktiv? Mehr als 200 Berlinerinnen und Berliner arbeiten in verschiedenen Initiativen mit jeweils fünf bis 10 ehrenamtlichen Mitgliedern. Beispiele: Unter dem Motto „Starke Metropole“ arbeiten wir mit einer Initiative intensiv an der Verbindung von Sport und Kultur. Zusammen mit verschiedenen Partnern aus Hotelbranche, Kongress- und Gesundheitswirtschaft sowie Tourismus wollen wir die Voraussetzungen für Konferenzen von weltwei-

ter Bedeutung verbessern. Zum Thema „Stadt durch Bildung und Kultur“ beschäftigen wir uns in einer Initiative mit dem geplanten Humboldt-Forum als dem für Jahrzehnte bedeutendsten Kulturprojekt Deutschlands. Wir wollen das Humboldt-Forum als einen Ort des kulturellen Dialogs über die Menschheitsfragen der Gegenwart und Zukunft in unserer Welt des 21. Jahrhunderts. Am Beispiel Campus Rütli helfen wir mit, die sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen einer ehemaligen Problemschule modellhaft zu beantworten. Die dort gerade neu eröffnete Quartiershalle ist neben dem inhaltlich Geleisteten ein aktueller baulicher Meilenstein auf dem Weg, den Campus zum Zentrum eines integrierten, kulturelle und soziale Vielfalt als Ressource nutzenden Kiezes zu machen. (in) www.stiftungzukunftberlin.eu

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Gesellschaft

Gesellschaft

Zoo und Tierpark Berlin

Ereignisreiches Jubiläumsjahr 2013

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INFO box oder Kantschils, hirschartige Paarhufer. Auf einem eigens angelegten Wipfelpfad in der ersten Etage des Vogelhauses können die Gäste ihre Blicke in die Baumkronen schweifen lassen, wo sich ein Großteil der fliegenden Vogelhausbewohner aufhält. Bauliche Neuerungen wird es auch im Tierpark geben. Wichtigstes Projekt ist die neu gestaltete Tropenhalle und die energetische Sanierung des beliebten Raubtierhauses, das nach dem bekannten Tierforscher Alfred Brehm benannt ist und seit 1963 seine Besucher erfreut.

100 Jahre Zoo-Aquarium Das Zoo-Aquarium wurde am 18. August 1913 unter Leitung des damaligen Direktionsassistenten Oskar Heinroth an der Budapester Straße eröffnet. Kernstück des Hauses war die Krokodilhalle, einst die erste begehbare Tieranlage der Welt. Anlässlich des Jubiläums werden unter anderem Räumlichkeiten angeboten, die Firmen oder Privatpersonen auch für eigene Veranstaltungen nutzen können. Ein weiteres wichtiges Ereignis dieses Jahres im Zoo ist die Eröffnung des Vogelhauses im Frühjahr. Diese auch architektonisch interessante Anlage umfasst 5.500 Quadratmeter mit drei thematisch auf Afrika, Asien und Australien ausgerichteten Freiflughallen. Hier gibt es auch fliegende Säugetiere zu sehen, die den meisten von uns unbekannt sein dürften – zum Beispiel Nilpflugpferde

Konzerttradition

Foto: Zoo und Tierpark Berlin

Zoologischer Garten und Tierpark Berlin bieten ihren Besuchern auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen, viele davon in Verbindung mit dem 100-jährigen Jubiläum des Zoo-Aquariums. Insgesamt wird ein breit gefächertes Programm für Jung und Alt offeriert. Das Jahr beginnt gleich mit drei Highlights – zwei Messen und einem Event. Zoo, Zoo-Aquarium und Tierpark präsentieren sich vom 18. bis 27. Januar auf der Internationalen Grünen Woche (IGW). Das Motto der Blumenhalle trägt dieses Jahr den Namen Boulevard. Der Zoo inszeniert einen „Boulevard der Bildung“ und legt seinen Schwerpunkt auf Bildungsthemen. Der zweite Höhepunkt ist die Teilnahme an der Internationalen Tourismusbörse vom 6. bis 10. März, auf der sich Zoo und Tierpark am Gemeinschaftsstand der Berlin Stars vorstellen. Der Dritte im Bunde ist der „Karneval der Tiere“, zu dem am 9. Februar wieder in das Flusspferdhaus eingeladen wird. Hier kommen besonders die kleinen Gäste auf ihre Kosten. Gemeinsam mit dem 1. Karnevalsstammtisch Berlin-Wilmersdorf OUT hält der Zoo ein abwechslungsreiches Programm von Kinderschminken bis Maskenbasteln bereit - und der Karnevalsumzug darf dabei auch nicht fehlen.

Ganz in der Tradition früherer Musikveranstaltungen finden im Mai wieder die beliebten Pfingstkonzerte in Zoo und Tierpark statt. Im Zoo gibt es diese Veranstaltungen bereits seit mehr als 160 Jahren und auch der Tierpark kann auf eine Tradition von mehr als einem halben Jahrhundert zurückblicken. (in) www.zoo-berlin.de

In Kooperation mit dem Zoo Berlin – Das Begleitprogramm der Junior Zoo-Universität Berlinam 16. Februar 2013 in der Urania

Faszination Rotes Meer Alle Meere haben in 1.000 Metern Tiefe eine Wassertemperatur von nur wenigen Grad Celsius – mit einer Ausnahme: das Rote Meer. Es ist selbst in der Tiefsee zirka 20 Grad warm und stellt weltweit einen einzigartigen Lebensraum dar. Heinz Krimmer vermittelt einen Eindruck vom Leben am und im Roten Meer und stellt die schönsten Biotope des Roten Meeres sowie die interessantesten Lebewesen in Film und Fotoaufnahmen vor: Vom größten Fisch der Welt, dem Walhai, bis zum kleinen Putzerfisch, der übrigens auch gerne Menschen putzt. Vorausgesetzt, sie können lange genug die Luft anhalten. Der Eintritt für Studenten und Alumni der Junior Zoo-Universität ist frei, ZooJahreskarteninhaber bekommen ermäßigten Eintritt.

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Termine Januar & Februar 2013 Kalenderwoche 1/2/3 Samstag 05.01.2013 15:15 Exklusive Führung: 100 Jahre Fund der Nofretete - Sonderausstellung Neues Museum Aus Anlass des Auffindungsdatums der Büste der Nofretete am 06.12.1912 zeigt das Ägyptische Museum und Papyrussammlung eine groß angelegte Sonderausstellung zur Amarna-Zeit im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin. Ort: Neues Museum, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 25,00 Euro, Nichtmitglieder: 30,00 Euro www.bwg-ev.net Donnerstag 10.01.2013 10:30 Wer ist der König in der Stadt? Wirtschaft M/macht Stadt Seminar für Mitglieder der Verwaltungsführung, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtplanung, Recht, Bauen, Wohnen, Wirtschaftsförderung, Schule, Sport, Kultur, Rechnungsprüfung, aus den städtischen Beteiligungen und aus den Serviceeinheiten Finanzen, Personal und Organisation sowie für Ratsmitglieder. Ort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Anmeldung erforderlich www.difu.de 20:15 Peter Sprong „Das befreite Wort“ Viele Redner, ob geübt oder ungeübt, plagt die Angst vor dem öffentlichen Auftritt. Sprong kennt diese Situation aus langjähriger beruflicher Erfahrung und weiß, wie man damit umgeht. Ort: Lehmanns Media, Hardenbergstraße 5/ Ecke Knesebeckstraße, 10623 Berlin V: Lehmanns Media Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 7,50 Euro www.lehmanns.de Freitag 11.01.2013 18:00 IHK-Neujahrempfang Gemeinsamer Neujahrempfang von IHK und HK. Ort: Ludwig-Erhard-Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin V: IHK und HK

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Alle Termine auf www.berlinboxx.de Samstag 12.01.2013 19:30 14. Presseball Berlin Der PRESSEBALL BERLIN ist eine rauschende Ballnacht, immer am zweiten Sonnabend im Januar des neuen Jahres, mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport und Medien. Ort: Hotel de Rome, Behrenstraße 37, 10117 Berlin V: PRESSEBALL BERLIN Förderverein e. V. Anmeldung erforderlich www.presseball.de Dienstag 15.01.2013 10:00 BREAD & BUTTER 2013 Die Modefachmesse BREAD & BUTTER Berlin - tradeshow for selected brands realisiert das Konzept einer innovativen Messeveranstaltung für die progressive, zeitgenössische Bekleidungskultur. Bis 17. Januar 2013. Ort: Flughafen Berlin-Tempelhof, Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin V: Bread & Butter GmbH www.breadandbutter.com 18:00 Historische Reden an Europa Im Rahmen der Veranstaltung wird die Rede von Helmut Kohl in Auszügen verlesen. Wolf Biermann wird sie kommentieren und um seine europapolitische Perspektive ergänzen. Er ist aufgrund seiner radikalen Kritik gegen die Parteidiktatur der SED aus der DDR ausgebürgert worden, seiner politischen Einmischung tat dies jedoch keinen Abbruch. Ort: Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28/29, 10178 Berlin V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de Mittwoch 16.01.2013 14:30 9. Berlin Konferenz und Neujahrsempfang: Internationale Finanzmärkte Chancen und Risiken 2013 Nach wie vor sind die Staatsschulden in Europa zu hoch und deren Rückführung kommt nur langsam voran. Besonders in den südeuropäischen Ländern stehen weitere Reformen an und die Risiken für den Euro und die Finanzmärkte sind bislang nicht abschließend gelöst. Die Konjunktur hat sich zum Ende 2012 in ganz Europa, inzwischen auch Deutschland, weiter abgeschwächt. Wachstumsimpulse für 2013 stehen aus, und sind angesichts der knappen öffentlichen Kassen nur in geringem Umfang zu erwarten. Die Energiewende und die damit

Januar & Februar 2013 Termine Alle Termine auf www.berlinboxx.de verbundenen Lasten für Deutschland tragen ebenso zu weiteren Risiken für Konjunktur und den Standort Deutschland bei. Ort: Haus der Commerzbank, Pariser Platz 1, 10117 Berlin V: British Chamber of Commerce in Germany e. V. Anmeldung erforderlich www.bccg.de 17:00 Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte Thema: Was bleibt, wenn Förderprogramme gehen? Ort: Zimmerstraße 15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Anmeldung erforderlich www.difu.de 18:00 Neujahrsempfang: Internationale Finanzmärkte – Chancen und Risiken 2013 Mit Simon McDonald CMG, Britischer Botschafter, und Norbert Strohschen, Präsident BCCG. Ort: Britische Botschaft, Wilhelmstraße 70-71, 10117 Berlin V: British Chamber of Commerce in Germany e. V. www.bccg.de 18:30 Jahresempfang der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland Begrüßung durch Senator a. D. Walter Rasch, Vorsitzender der BID und Präsident des BFW. Das Grußwort wird Rainer Brüderle, MdB und Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, sprechen. Ort: Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin V: BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland Anmeldung erforderlich www.bid.info 19:00 Manager Lounge Kamingespräch aus der Veranstaltungsreihe „manager lounge“ des Berlin Capital ClubMitgliedes Manfred B. Geisler zu einem aktuellen Thema. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich www.berlincapitalclub.de

Kalenderwoche 3 Donnerstag 17.01.2013 18:30 Business Breakfast „Turbulenzen auf den Luftverkehrsmärkten? Die strategische Ausrichtung der Lufthansa und der Standort Berlin“ Referent: Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG. Ort: Konferenzzentrum der IHK, Ludwig Ehrhard Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. Anmeldung erforderlich www.vbki.de 18:30 „After Work” Unternehmertreffen Thema: Familienunternehmen im Wandel der Zeit – die Dussmann-Gruppe und der Standort Berlin. Referent: Dirk Brouwers, Vorsitzender des Vorstandes Dussmann Stiftung & Co. KGaA. Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 10,00 Euro, Nichtmitglieder: 15,00 Euro www.vbki.de 19:00 Neujahrsempfang des Industrieclub Potsdam Mit einem Gastvortrag von Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam. Ort: Villa Arnim, Weinbergstraße 20, 14469 Potsdam V: Industrieclub Potsdam “Christian Peter Wilhelm Beuth” e. V. Anmeldung erforderlich www.industrieclub-potsdam.de Kostenbeitrag: 20,00 Euro Freitag 18.01.2013 10:00 Internationale Grüne Woche Berlin Die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Bis zum 27. Januar 2013. Ort: Messe Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin V: Messe Berlin GmbH www.gruenewoche.de

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Termine Januar & Februar 2013 Kalenderwoche 4 Montag 21.01.2013 18:30 Aufstand und Umbruch in der arabischen Welt: Machtwechsel, Bürgerkrieg oder neue Stabilität? Referent: Prof. Dr. Volker Perthes, Vorsitzender der Geschäftsführung, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Berlin. Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. Anmeldung erforderlich www.vbki.de Dienstag 22.01.2013 09:20 20. Handelsblatt Jahrestagung: Energiewirtschaft 2013 Unter anderem mit Wolfgang Clement, Bundeswirtschaftsminister a. D. und Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, BMWi. Bis zum 24. Januar 2013. Ort: InterContinental, Budapester Straße 2, 10787 Berlin V: Handelsblatt Anmeldung erforderlich www.handelsblatt-energie.de 10:00 Informationsveranstaltung „EUFördermittel für innovative IKT-Lösungen in Wirtschaft und Gesellschaft“ Gemeinsam mit der Nationalen Kontaktstelle für das IKT-Programm der EU ICT-PSP organisiert das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg die jährliche Informationsveranstaltung für die letzte Antragsrunde in der laufenden Förderperiode. Ort: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Scharnhorststraße 34-37, 10115 Berlin V: Enterprise Europe Network BerlinBrandenburg Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 65,00 Euro www.berlin-partner.de 18:00 Die Zukunft des Euro Gast: Prof. Dr. Paul J.J. Welfens, Volkswirtschaftler Bergische Universität Wuppertal. Ort: zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de

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Januar & Februar 2013 Termine

Alle Termine auf www.berlinboxx.de

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18:30 Mehr als alte Villen und exklusives Einkaufen – Charlottenburg als Wirtschaftsstandort Es diskutieren: Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident, Technische Universität Berlin, Reinhard Naumann (SPD), Bezirksbürgermeister, Bezirksamt CharlottenburgWilmersdorf, Dietmar Schickel, COO, Tele Columbus GmbH. Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 15,00 Euro, Nichtmitglieder: 25,00 Euro www.vbki.de

Festsaal, Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin V: Evangelisches Johannesstift SbR www.johannesstift-inklusionskongress.de

19:00 50 Jahre deutsch-französischer Freundschaftsvertrag Veranstaltung aus Anlass der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages am 22. Januar 1963 durch Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle. Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Anmeldung erforderlich www.kas.de Mittwoch 23.01.2013

08:30 INFRANEU-Frühstücksgespräch Gast: Cornelia Yzer, Senatorin Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Thema: Berliner Wirtschaft auf Erfolgskurs. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: INFRANEU e. V. Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 13,50 Euro www.infraneu.de 09:00 Inklusionskongress des Evangelischen Johannesstifts Vorstellung nationaler und internationaler Good-Practice-Beispiele. Mit Martin von Essen, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Johannesstifts, Prof. Dr. Dr. Günter Stock, Präsident der Akademie der Wissenschaften Berlin-Brandenburg und Clustersprecher von Health Capital, und Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales. Ort: Evangelisches Johannesstift, Großer

17:00 Neujahrsempfang des Berliner und Brandenburger Einzelhandels Mit Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin. Ort: Berliner Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin V: Handelsverband Berlin-Brandenburg e. V. Anmeldung erforderlich www.hbv-ev.de Donnerstag 24.01.2013 19:00 8. Kennenlerntreffen der Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Die Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. stellen sich vor: Ausgebuchte Veranstaltungen, spannende Diskussionen, vielfältige Möglichkeiten der aktiven Mitarbeit im Verein, ein hervorragendes Netz – das alles sind Attribute, für die die Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. stehen. Auf dem Kennenlerntreffen soll der Verein in seinen Vielfältigen Facetten aber auch die bisherige Arbeit der „Offenen Gesprächskreise“ vorgestellt werden. Ort: Satellite Office, Friedrichstraße 200, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Nichtmitglieder: 8,00 Euro www.bwg-ev.net Freitag 25.01.2013 10:00 Preisverleihung des Jugendwettbewerbs Denkt@g 2012 Der DenkT@g findet bereits zum siebten Mal statt und ist fester Bestandteil, Begriff und Markenzeichen des alljährlichen offiziellen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar. Junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren waren aufgerufen, eine Internetseite zum Thema Fremdenfeindlichkeit, Vertreibung oder Rechtsextremismus zu erarbeiten. Rund 100 von ihnen werden nach Berlin eingeladen, um an der Auszeichnung der besten Beiträge teilzunehmen und vielleicht selbst unter den Gewinnern zu sein. Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung Anmeldung erforderlich www.kas.de

Kalenderwoche 4/5 Sonntag 27.01.2013 15:15 Exklusive Führung: 100 Jahre Fund der Nofretete - Sonderausstellung Neues Museum Aus Anlass des Auffindungsdatums der Büste der Nofretete am 06.12.1912 zeigt das Ägyptische Museum und Papyrussammlung eine groß angelegte Sonderausstellung zur Amarna-Zeit im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin. Ort: Haupteingang zum Neuen Museum, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 25,00 Euro, Nichtmitglieder: 30,00 Euro www.bwg-ev.net Montag 28.01.2013 08:30 Mittelstandsfrühstück mit Cornelia Yzer Mit Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 17,00 Euro, Nichtmitglieder: 20,00 Euro www.bwg-ev.net 18:00 Die Verantwortung der Medien in und für Europa Gast: Dagmar Reim, Intendantin des RBB. Ort: Zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de 20:15 Manfred Lahnstein: Die asiatische Herausforderung Manfred Lahnstein, einst Finanzminister in der Regierung Helmut Schmidts und seit Jahrzehnten Asienreisender in vielfacher Mission, plädiert für notwendiges Umdenken: “Wir müssen Asien so sehen, wie es die Asiaten tun. Kenntnis, gedankliche Auseinandersetzung und Respekt - das ist der einzige Weg in die Zukunft, wenn wir nicht ins Abseits geraten wollen.“ An diesem Abend unternimmt er Expeditionen, die dem Leser unterschiedliche asiatische Kulturen näher bringen und die Augen öffnen für ein wahrhaft globales Verständnis des Weltgeschehens. Ort: Lehmanns Media, Hardenbergstraße 5/ Ecke Knesebeckstraße, 10623 Berlin

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Termine Januar & Februar 2013

Januar & Februar 2013 Termine

Kalenderwoche 5

Alle Termine auf www.berlinboxx.de

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V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 7,50 Euro, Nichtmitglieder: 10,00 Euro www.bwg-ev.net

V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 18,00 Euro www.berlincapitalclub.de

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung Anmeldung erforderlich www.boell.de

Dienstag 29.01.2013 09:00 Aktuelles Arbeitsrecht - Was ändert sich im Jahr 2013? Das Jahr 2012 brachte für das Arbeitsrecht zahlreiche Veränderungen, insbesondere durch neue Gerichtsentscheidungen, die künftig beachtet werden müssen. Das betrifft in erster Linie das Urlaubsrecht und die Vergütung für Überstunden. Aber auch bei der Befristung von Arbeitsverträgen, beim Kündigungsschutz und im Bereich des Diskriminierungsschutzes gilt es, sich auf Veränderungen einzustellen. Die genaue Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung bewahrt Unternehmen vor kostspieligen Fehlern, eröffnet aber auch interessante Gestaltungsmöglichkeiten für Arbeitsverträge und Betriebsvereinbarungen. Das Seminar bietet einen Überblick über die wichtigen Entwicklungen im Arbeitsrecht und bietet praxisnahe Lösungsvorschläge für die aktuellen Herausforderungen. Ort: Buse Heberer Fromm, Kurfürstendamm 237, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 80,00 Euro, Nichtmitglieder: 100,00 Euro www.bwg-ev.net 19:00 Weichenstellung für Berlins Kultur – Ziele und Aufgaben der aktuellen Kulturpolitik Berlins Die Berliner Wirtschaftsgespräche laden zusammen mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin ein zu einem Podiumsgespräch zur aktuellen Kulturpolitik Berlins. Ort: Haus Berliner Stadtbibliothek, Breite Straße 30-36, 10178 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Nichtmitglieder: 12,00 Euro www.bwg-ev.net Mittwoch 30.01.2013 09:00 Immobilien Frühstück Eine Veranstaltung des Berlin Capital Club in Zusammenarbeit mit der Savills Immobilien Beratungs-GmbH mit Thomas Hohwieler, Managing Director - Strabag Real Estate GmbH. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin

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12:30 126. PropertyLunch® Berlin Referent: Sebastian Czaja, JAHN BAUMANAGEMENT GmbH & Co. KG. Thema: Parkhaus - die ungeliebte Immobilie mit Renditepotenzial. Ort: Hotel De Rome, Behrenstraße 37, 10117 Berlin V: PROPERTY LUNCH Networking KG Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 150,00 Euro www.propertylunchnetworking.de Donnerstag 31.01.2013 10:00 Bundeshauptstadt Berlin Seminar für politisch interessierte Bürger. Bis 3. Februar 2013. Ort: Golden Tulip Hotel, Landgrafenstraße 4, 10787 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Anmeldung erforderlich www.kas.de 10:30 Einzelhandel in der Stadt - Aktuelle Entwicklungen und Handlungserfordernisse Seminar für Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung und Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Liegenschaften, aus Kämmereien und für Ratsmitglieder sowie für Vertreter/innen der zuständigen Verbände und Kammern. Bis 01. Februar 2013. Ort: Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Anmeldung erforderlich www.difu.de Kostenbeitrag: 410,00 Euro 13:00 Fachkongress: Auto 3.0 – Die Zukunft der Automobilindustrie Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und der Entwicklung der Rohstoffpreise ist die Reduzierung der Ressourcen- und Energieverbräuche sowie der Emissionen in allen Phasen des Produktlebenszyklus eine zentrale Aufgabe der Automobilindustrie. Dieser Prozess der Automobilproduktion muss von den richtigen politischen Leitplanken flankiert werden, die den Erfordernissen des Umwelt- und Klimaschutzes gerecht werden: Das Auto muss noch effizienter und nachhaltiger werden. Dieses Spannungsfeld auszuloten ist das Ziel der gemeinsamen Tagung zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Verband der Automobilindustrie.

18:00 INFRANEU-Fachforum Mit Prof. Dr. Claudia Kemfert, DIW Berlin. Thema: Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende. Ort: EUREF Campus, Kurfürstenstraße 132, 10785 Berlin V: INFRANEU e. V. Anmeldung erforderlich www.infraneu.de Freitag 01.02.2013 08:00 Politisches Frühstück mit Christian Lindner FDP Mit: Christian Lindner, FDP Landes- und Fraktionsvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Thema: Zukunft des Liberalismus: Freiheit, Fairness, Fortschritt. Ort: Habel am Reichstag, Luisenstraße 19, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 12,00 Euro, Nichtmitglieder: 15,00 Euro www.bwg-ev.net 13:00 Hauptstadt-Rede von Volker Bouffier Am 1. Februar 2013 spricht der Ministerpräsident des Landes Hessen, Volker Bouffier, in der vom Beirat der Stiftung Zukunft Berlin initiierten Reihe „Hauptstadt-Reden“. Ort: Landesvertretung Hessen, In den Ministergärten 5, 10117 Berlin V: Stiftung Zukunft Berlin Nur mit Einladung www.stiftungzukunftberlin.eu Samstag 02.02.2013 19:30 Ball der Komischen Oper Berlin Der Ball steht unter dem Motto „Berlin und die 20er Jahre“. Ort: Komische Oper Berlin, Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin V: Komische Oper Berlin Anmeldung erforderlich kostenpflichtig

Kalenderwoche 5/6/7 20:15 Verleihung der 48. GOLDENEN KAMERA VON HÖRZU Die Verleihung der 48. GOLDENEN KAMERA VON HÖRZU findet in der Ullstein-Halle im Verlagshaus der Axel Springer AG in Berlin statt und wird von Hape Kerkeling moderiert. Das ZDF sendet die glamouröse Gala um 20.15 Uhr live. Ort: Ullstein-Halle des Axel Springer Verlags, Markgrafenstraße 19A, 10969 Berlin V: HÖRZU Anmeldung erforderlich Dienstag 05.02.2013 19:00 Europa im Gespräch mit Matthias Wissmann - Die deutsche Automobilindustrie im globalen Wettbewerb – Chancen und Herausforderungen für die Zukunft Vortrag: Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Ort: Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder (inkl. Dinner): 30,00 Euro, Nichtmitglieder (inkl. Dinner): 35,00 Euro ww.bwg-ev.net Mittwoch 06.02.2013 19:00 Manager Lounge Kamingespräch aus der Veranstaltungsreihe „manager lounge“ des Berlin Capital ClubMitgliedes Manfred B. Geisler zu einem aktuellen Thema. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich www.berlincapitalclub.de Dienstag 12.02.2013 18:00 Liquid Democracy und Europa Gast: Julia Schramm, Vorstandsmitglied der Piratenpartei a. D. Ort: Zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de

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Termine Januar & Februar 2013 Kalenderwoche 7/8 Mittwoch 13.02.2013 08:30 Neues vom Berlin-Brandenburger Arbeitsmarkt Mittelstandsfrühstück mit Dieter Wagon, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 15,00 Euro, Nichtmitglieder: 20,00 Euro www.bwg-ev.net 17:00 Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte Thema: Die Bundesverkehrswegeplanung 2015 – was geht das die Städte an? Ort: Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) Anmeldung erforderlich www.difu.de Donnerstag 14.02.2013

08:30 INFRANEU-Frühstücksgespräch Mit S.E. Sven Staffan Carlsson, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter von Schweden. Thema: Schwedens Energiepolitik. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: INFRANEU e. V. Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 13,50 Euro www.infraneu.de 10:00 Die politische Rede - Workshop für Redenschreiber Der amerikanische Wahlkampf hat noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig die politische Rede ist - auch, um die eigenen Anhänger zu motivieren. Voraussetzung für eine gelungene Rede ist eine überzeugende Botschaft und die zielgenaue Ansprache. Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Anmeldung erforderlich www.kas.de

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Alle Termine auf www.berlinboxx.de 18:30 Die Zukunft gestalten - Netzwerke statt Heime Wie sich Pflege neu arrangieren lässt. Vortrag mit anschließender Diskussion. Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Anmeldung erforderlich www.kas.de Montag 18.02.2013 10:00 Das Mobilitätsverhalten der Zukunft: Nicht weniger unterwegs - sondern intelligenter? Individuelle Mobilität wird komplexer, spontaner, situationsabhängiger und leichter zu handhaben. Diese Alltagsanforderungen verlangen zeitgemäße Mobilitätskonzepte für den Individual- wie für den Wirtschaftsund Güterverkehr. Ort: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Anmeldung erforderlich ww.difu.de 17:30 46. Berliner Steuergespräch Thema: Elektronisches Steuerverfahren. Ort: Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Straße 29, 10178 Berlin V: Berliner Steuergespräche e. V. Anmeldung erforderlich www.steuergespraeche.de 18:00 Europäische Umweltpolitik im 21 Jahrhundert: Verlieren wir den Wettlauf mit der Zeit? Gast: Peter Altmaier, Bundesumweltminister. Ort: Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28/29, 10178 Berlin V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de 19:00 Salon-Stammtisch mit Prof. Dr. Dr. Thomas Olbricht Mit Prof. Dr. Dr. Thomas Olbricht, Kunstsammler, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Wella AG. Thema: moving energies - Motto und Motivation der Sammlung Olbricht. Ort: Salon Berlin Geflüster, Ludwigkirchstraße 10 A, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 8,00 Euro, Nichtmitglieder: 12,00 Euro www.bwg-ev.net

Januar & Februar 2013 Termine Alle Termine auf www.berlinboxx.de Dienstag 19.02.2013 19:00 Gutsein will gelernt werden Der offene Gesprächskreis „Kommunikation“ der Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. will zum Thema „Corporate Social Responsibility CSR“ eine Veranstaltungsreihe ins Leben rufen und lädt zu einem ersten Werkstattgespräch ein. Ort: Bank für Sozialwirtschaft, Oranienburger Straße 13, 10178 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Nichtmitglieder: 12,00 Euro www.bwg-ev.net Mittwoch 20.02.2013 08:00 Gesellschafterstreit – Streit ohne Ende oder Ende ohne Streit Gesellschafterstreitigkeiten gefährden regelmäßig den Erfolg unternehmerischer Zusammenarbeit. Streitvermeidungs- oder Streitschlichtungsmechanismen kommen daher bereits in der Gründungsphase einer Gesellschaft oftmals entscheidende Bedeutung zu. Diese Veranstaltung stellt Mechanismen vor, mit denen Gesellschafterstreitigkeiten vorgebeugt und auftretende Gesellschafterstreitigkeiten geschlichtet werden können. Ort: KNAUTHE Rechtsanwälte, Leipziger Platz 10, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Nichtmitglieder: 12,00 Euro www.bwg-ev.net Donnerstag 21.02.2013 18:00 Der europäische Gasmarkt
Vortrag von Vyacheslav Krupenkov, Hauptgeschäftsführer der GAZPROM Germania GmbH. Ort: Villa Arnim, Weinbergstraße 20, 14469 Potsdam V: Industrieclub Potsdam “Christian Peter Wilhelm Beuth” e. V. Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 20,00 Euro www.industrieclub-potsdam.de

Kalenderwoche 8 die Strategien, dieses Problem zu lösen. Die Veranstaltung möchte mit Blick auf dieses Thema, Möglichkeiten und Wege diskutieren, den Notstand in Kitas und Erzieherausbildung zu verändern. Ort: INA Kindergarten, Dresdenerstraße 128, 10999 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Nichtmitglieder: 12,00 Euro www.bwg-ev.net 20:15 Gute Vorsätze: Klaus Schuster: Keinen Bock mehr? - Mehr Spaß und Motivation im Management Klaus Schuster war Vorstand einer internationalen Bankengruppe und arbeitete zuletzt für die Volksbanken in Serbien und Slowenien. Inzwischen berät, coacht und trainiert er mit seinem Unternehmen Topmanager, Junior Executives, High Potentials und Vertriebsmitarbeiter aller Branchen und Bereiche. Ort: Lehmanns Media, Hardenbergstraße 5/ Ecke Knesebeckstraße, 10623 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 5,00 Euro, Nichtmitglieder: 7,50 Euro www.bwg-ev.net Freitag 22.02.2013 08:00 Europa im Gespräch mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, MdB Die Reihe „Europa im Gespräch“ widmet sich mit vermehrter Aufmerksamkeit den europäischen Themen. Ein Großteil der Herausforderungen kann heute nicht mehr auf nationaler Ebene bewältigt werden. Immer mehr staatliche Kompetenzen werden daher durch die EU wahrgenommen. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 15,00 Euro, Nichtmitglieder: 20,00 Euro www.bwg-ev.net

19:00 Vom Rechtsanspruch für Eltern und Erziehernotstand – Wie kann Berlin den Erziehernotstand beenden und Qualität sichern? Im August 2013 ist es soweit: Der Rechtsanspruch auf ein staatlich gefördertes Betreuungsangebot kommt zum Tragen. Je nach Bundesland variiert die Zahl der fehlenden Betreuungsplätze ebenso, wie

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Termine Januar & Februar 2013 Kalenderwoche 8/9 Samstag 23.02.2013 19:00 Ball der Wirtschaft 2013 3000 Entscheider aus Berlin und Deutschland feiern in festlicher Atmosphäre bei kulinarischen Köstlichkeiten. Ort: InterContinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller Anmeldung erforderlich www.vbki.de Montag 25.02.2013 09:30 Das Löwinnen-Prinzip - Karrierestrategien für Frauen! Frauen sind in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. Das ist ein wirtschaftlicher Nachteil für die Unternehmen, denn gemischte Führungsteams erzielen bis zu 50 Prozent höhere Erträge. Ziel ist, Bewusstsein zu schaffen, zu sensibilisieren, den Blick für Chancen zu öffnen. Ort: BEST WESTERN PREMIER Hotel MOA Berlin, Stephanstraße 41, 10559 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 160,00 Euro, Nichtmitglieder: 210,00 Euro www.bwg-ev.net 10:00 Interkommunale Kooperation Pflicht oder Kür Kaum jemand wird sich gegen die Wichtigkeit oder Notwendigkeit von Kooperationen aussprechen. In der Praxis ist es jedoch deutlich schwieriger, sich von einem „Kirchturm“-Denken zu distanzieren. Es stellt sich die Frage, ob freiwillige Kooperationen tatsächlich funktionieren, wie sie entstehen und was sie brauchen. Erhöht Freiwilligkeit die Bereitschaft für ein konstruktives Miteinander? Sind „Not“ (z. B. aus Einsparungsgründen gemeinsam Infrastruktur anbieten) oder ein gemeinsames Thema (z. B. Netzwerk von Städten mit historischer Bausubstanz) unabdingbare Voraussetzungen für Kooperation? Oder funktionieren Kooperationen doch nur dort, wo sie verordnet werden? Bis 26. Februar 2013. Ort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Anmeldungen erforderlich www.difu.de

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Alle Termine auf www.berlinboxx.de Dienstag 26.02.2013 08:00 Politisches Frühstück mit Dr. Harald Schwager Mitglied des Vorstandes der BASF Dr. Harald Schwager, Mitglied des Vorstandes der BASF SE, verantwortlich für die Bereiche Oil & Gas, Construction Chemicals sowie die Region Europa sowie Procurement im Gespräch mit Wolfgang Tiefensee, Vorstand Berliner Wirtschaftsgespräche e. V., Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e. V. Ort: Habel am Reichstag Luisenstraße 19, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldungen erforderlich Mitglieder: 12,00 Euro, Nichtmitglieder: 15,00 Euro www.bwg-ev.net 09:30 Interkulturelles Seminar SaudiArabien und VAE Leider wird landläufig unterschätzt, dass man die Businesskultur seiner Zielmärkte erst verstehen sollte, um erfolgreiche Geschäfte machen zu können. Um allerdings eine stabile Geschäftsbeziehung herzustellen, bedarf es in den VAE und vor allem in Saudi-Arabien viel Zeit und großer Geduld; außerdem kann das Budget Ihres Unternehmens stark strapaziert werden. Die arabische Kommunikation ist zudem indirekt, sodass Missverständnisse mit einheimischen Händlern vorprogrammiert sind. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 160,00 Euro, Nichtmitglieder: 190,00 Euro www.bwg-ev.net 10:00 Smart Renewables 2013 Diskutiert wird mit Politikern, Wirtschaftsvertretern und Verbrauchern, wie die erneuerbaren und konventionellen Energieträger effizient in einem integrierten System verknüpft werden können. Bis 27. Februar 2013. V: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. Ort: andel‘s Hotel Berlin, Landsberger Allee 106, 10369 Berlin Anmeldung erforderlich www.smart-renewables.de

Januar & Februar 2013 Termine Alle Termine auf www.berlinboxx.de 18:00 Sozialreformen in Europa: Was tun außer sparen? Vortrag und Diskussion mit Sahra Wagenknecht, Die Linke. Ort: Zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de

Kalenderwoche 9 19:00 Made in Berlin – Menschen machen Berlin erfolgreich Gemeinsame Veranstaltung mit dem Berlin Capital Club-Mitglied Manfred B. Geisler aus der Veranstaltungsreihe „Made in Berlin – Menschen machen Berlin erfolgreich“. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich www.berlincapitalclub.de

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Täglich neue Termine! Impressum Verlag und Redaktion: Business Network Marketing und Verlagsgesellschaft mbH BERLINboxx Business Magazin Fasanenstr. 47, 10719 Berlin Tel.: 030 / 88 91 87 94 Fax: 030 / 88 91 87 96 redaktion@berlinboxx.de V.i.S.d.P.: Chefredaktion: Dr. Ingolf Neunübel (in) Herausgeberin: Dr. Angela Wiechula (awi) Verleger: Frank Schmeichel (fs) Gründungsherausgeber: Werner Plötz

Redaktionsleitung: Ulrike Heine (uh)

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 10 / Januar 2012

Redaktion: Elena Jochmann (ej), Jaroslaw Plewinski ( jp), Rebecca Stratmann (rs), Birte Wachsmuth (bw), Rilana Mahler (rm), Annemarie Rosenfeld (ar), Bonita Winkelbauer (bwi), Christian Roth (cr), Stephan Richter (sr), Marcel Pelzer (mp) Rabea Krause (rk)

Grafik, Layout, Illustration: Gesa Giering-Jänsch grafik@ businessnetworkberlin.com Cover Gestaltung: Christian Schneider Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH

Erscheinungsweise: alle 2 Monate

IVW-Siegel 4. Quartal 2011

Druckauflage: 11.000

Für Termine und Inhalt übernehmen wir keine Gewähr. Drucklegung: 20.12.2012

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Bundesverbände Bundespräsidialamt 030 / 20 000 Schloss Bellevue Spreeweg 1, 10557 Berlin, www.bundespraesident.de Bundespräsident Dr. Joachim Gauck Bundeskanzleramt 0180 / 27 20 00 0 Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin, www.bundeskanzlerin.de Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) Staatsminister

Staatsminister Bernd Neumann (CDU) Eckart von Klaeden (CDU)

Bundesministerien Bundestagsfraktionen Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU)

Bündnis 90/Die Grünen 030 / 22 75 67 89 www.gruene-bundestag.de

Bundesrat 030 / 18 91 00 -0 /-17 2, Leipziger Str. 3-4, 10117 Berlin, www.bundesrat.de

CDU/CSU 030/ 22 75 55 50 www.cducsu.de

Bundestag Deutscher Bundestag 030 / 22 70 Platz der Republik 1, 11011 Berlin, www.bundestag.de

Die Linke 030 / 22 75 11 70 www.linksfraktion.de FDP 030 / 22 75 23 78 www.fdp-fraktion.de SPD 030 /22 75 71 33 www.spdfraktion.de

030 / 18 30 03 06 0 Invalidenstr. 44, 10115 berlin, www.bmvbs.de Bundesminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann Parlamentarischer Staatssekretär Jan Mücke Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer Beamteter Staatssekretär Rainer Bomba Beamteter Staatssekretär Michael Odenwald

Verteidigung 030 / 18 24 82 40 Stauffenbergstr. 18, 10785 Berlin, www.bmvg.de

Bundesminister Dr. Thomas de Maizière (CDU) Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Kossendey Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt Beamteter Staatssekretär Rüdiger Wolf Beamteter Staatssekretär Stéphane Beemelmans

Wirtschaftliche Zusammenarbeit & Entwicklung 030/ 18 53 50, Stresemannstr. 94, 10963 Berlin, www.bmz.de Bundesminister Dirk Niebel (FDP) Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp Beamteter Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz

Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Dr. Ralf Brauksiepe Hans-Joachim Fuchtel Beamtete Staatssekretäre Gerd Hoofe Dr. Annette Niederfranke

Auswärtiges Amt 030 / 18 17 0 Werderscher Markt 1, 10117 Berlin www.auswaertiges-amt.de

Bundesministerien Verkehr, Bau & Stadtentwicklung

Arbeit & Soziales 030 / 18 52 70 Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin www.bmas.de

Wirtschaft & Technologie 030 / 18 61 50 Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin, www.bmwi.de Bundesminister Dr. Philipp Rösler (FDP) Parlamentarischer Staatssekretär Peter Hintze Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Otto Parlamentarischer Staatssekretär Ernst Burgbacher Beamteter Staatssekretär Dr. Bernhard Heitzer Beamteter Staatssekretär Stefan Kapferer Beamteter Staatssekretär Anne Ruth Herkes

Bundesminister Dr. Guido Westerwelle (FDP) Staatsminister Michael Link Cornelia Pieper Staatssekretäre Harald Braun Emily Haber

Bildung & Forschung 030 / 18 57 0 Hannoversche Str. 28-30, 10115 Berlin www.bmbf.de Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Thomas Rachel Dr. Helge Braun Beamtete Staatssekretäre Cornelia Quennet-Thielen Dr. Georg Schütte

Ernährung, Landwirtschaft & Verbraucherschutz 030 / 18 52 90 Wilhelmstr. 54, 10117 Berlin, www.bmelv.de

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Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) Parlamentarische Staatssekretäre Dr. Gerd Müller Peter Bleser Beamteter Staatssekretär Dr. Robert Kloos

Familie, Senioren, Frauen & Jugend 030 / 80 55 50 Glinkastr.24 / 10117 Berlin www.bmfsfj.de Bundesministerin Dr. Kristina Schröder (CDU) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues Beamteter Staatssekretär Lutz Stroppe

Finanzen 030 / 18 68 20 Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin www.bundesfinanzministerium.de Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Steffen Kampeter Hartmut Koschyk Beamtete Staatssekretäre Dr. Hans Bernhard Beus Werner Gatzer Dr. Thomas Steffen

Gesundheit 030 / 18 44 10 Friedrichstr. 108, 10117 Berlin, www.bmg.bund.de

Annette Widmann-Mauz Beamteter Staatssekretär Thomas Ilka

Inneres 030 / 18 68 10 Alt-Moabit 101D, 10559 Berlin, www.bmi.bund.de Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Christoph Bergner Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Ole Schröder Beamtete Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe Beamteter Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche

Justiz 030 / 18 58 00 Mohrenstr. 37, 10117 Berlin, www.bmj.bund.de Bundesministerin Sabine LeutheusserSchnarrenberger (FDP) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Max Stadler Beamtete Staatssekretärin Dr. Birgit Grundmann

Umwelt, Naturschutz & Reaktorsicherheit 030 / 18 30 50 Alexanderstr. 128-130, 10117 Berlin www.bmu.de Bundesminister Peter Altmaier (CDU)

Bundesminister Daniel Bahr (FDP)

Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche

Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach

Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser

Parlamentarische Staatssekretärin

Beamteter Staatssekretär Jürgen Becker

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Landespolitik Bündnis 90/ Die Grünen 030 / 61 50 05 0, Kommandantenstraße 80, 10117 Berlin www.gruene-berlin.de CDU Landesverband Berlin 030 / 32 69 04 0, Kleiststr. 23 – 26, 10787 Berlin www.cduberlin.de FDP Landesverband Berlin 030 / 27 89 59 0, Dorotheenstr. 56, 10117 Berlin www.fdp-berlin.de Die Linke Landesverband Berlin 030 / 24 00 93 01, Kleine Alexanderstraße 28,

10178 Berlin www.die-linke-berlin.de SPD Landesverband Berlin 030 / 46 92 22 2, KurtSchumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin, www.spd-berlin.de Piratenpartei Berlin 030 / 60 98 22 880 Pflugstraße 9a, 10115 Berlin www.berlin.piratenpartei.de Das Abgeordnetenhaus Berlin 030 / 23 25 23 25 Niederkirchstr. 5, 10117 Berlin

Bezirksbürgermeister www.berlin.de Bündnis 90/ Die Grünen Fraktion 030 / 23 25 24 00 Fraktion CDU 030 / 23 25 21 15 Fraktion SPD 030 / 23 25 22 22 Fraktion Die Linke 030 / 23 25 25 00 Piratenfraktion 030 / 23 25 26 11

Regierender Bürgermeister/Senatskanzlei Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit 030 / 90 26 0 Berliner Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin, www.berlin.de

Sprecher des Senats Dr. Richard Meng 030 / 90 26 32 00 Chef der Sentaskanzlei Björn Böhning 030 / 90 26 31 00

Bevollmächtigte beim Bund und Europabeauftragte Hella Dunger-Löper 030 / 90 26 36 00 Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten André Schmitz 030 / 90 22 82 00

Berliner Senat Regierender Bürgermeister: Klaus Wowereit (SPD), Kultursenator

Senatsbaudirektorin: Regula Lüscher (SPD)

Senatsverwaltung für Inneres und Sport Senator: Frank Henkel (CDU) Staatssekretäre: Bernd Krömer (CDU) Andreas Statzkowski (CDU)

Senatsverwaltung für Gesundheit & Soziales Senator: Mario Czaja (CDU) Staatssekretäre: Emine Demirbüken-Wegner (CDU) Michael Büge (CDU) Senatsverwaltung für Finanzen Senator: Dr. Ulrich Nußbaum (parteilos) Staatssekretäre: Dr. Margaretha Sudhof (SPD) Klaus Feiler (SPD)

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Senatorin: Sandra Scheeres (SPD) Staatssekretäre: Mark Rackles (SPD) Sigrid Klebba (SPD) Dr. Knut Nevermann (SPD) Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Senator: Thomas Heilmann (CDU) Staatssekretäre: Sabine Toepfer-Kataw (CDU) Alexander Straßmeir (CDU) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Senator: Michael Müller (SPD) Staatssekretäre: Christian Gaebler (SPD) Ephraim Gothe (SPD)

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Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Senatorin: Dilek Kolat (SPD) Staatssekretäre: Barbara Loth (SPD) Farhad Dilmaghani (SPD) Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Senatorin: Cornelia Yzer (CDU) Staatssekretäre: Guido Beermann (CDU) Henner Bunde (CDU)

Bezirksamt CharlottenburgWilmersdorf von Berlin Reinhard Naumann (SPD) Otto-Suhr-Allee 100 10585 Berlin

Bezirksamt Mitte von Berlin Dr. Christian Hanke (SPD) Mathilde-Jacob-Platz 1 10551 Berlin

Bezirksamt Spandau von Berlin Helmut Kleebank (SPD) Carl-Schurz-Str. 2/6 13597 Berlin

Bezirksamt FriedrichshainKreuzberg von Berlin Dr. Franz Schulz (Grüne) Frankfurter Allee 35-37 10247 Berlin

Bezirksamt Neukölln von Berlin Heinz Buschkowsky (SPD) Karl-Marx-Str. 83 12043 Berlin

Bezirksamt SteglitzZehlendorf von Berlin Norbert Kopp (CDU) Kirchstr. 1/3 14163 Berlin

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Andreas Geisel (SPD) Möllendorffstraße 6 10367 Berlin

Bezirksamt Pankow von Berlin Matthias Köhne (SPD) Breite Str. 24a 13187 Berlin

Bezirksamt TempelhofSchöneberg von Berlin Angelika Schöttler (SPD) Rathaus Schöneberg John-F.-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Bezirksamt MarzahnHellersdorf von Berlin Stefan Komoß (SPD) Alice-Salomon-Platz 3 12627 Berlin

Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Frank Balzer (CDU) Eichborndamm 215-239 13437 Berlin

Bezirksamt TreptowKöpenick von Berlin Oliver Igel (SPD) Rathaus Köpenick Alt-Köpenick 21 12555 Berlin

Termine NovemberBundesorgane & Dezember 2012 Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation (AIK) Prötzeler Chaussee 20 15334 Strausberg Tel.: 03341-58-0 Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Bundeskanzleramt Staatsministerin: Maria Böhmer Willy-Brandt-Str. 1 10557 Berlin Tel.: 18 400-16 40 Bundesagentur für Arbeit: Hauptstadtvertretung Friedrichstr. 39 10969 Berlin Tel.: 55 55 91–20 20 Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Straße des 17. Juni 112 10623 Berlin Tel.: 18 401-0 Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen DGZ-Ring 12 13086 Berlin Tel.: 18 70 30-0

Bundeseisenbahnvermögen Dienststelle Ost Leitung: Ursula Pliete Steglitzer Damm 117 12169 Berlin Tel.: 770 29-0 Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) Schönhauser Allee 120 10437 Berlin Tel.: 2451-10 09 Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) Der Landesbeauftragte für Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt Landesbeauftragter: Dipl.-Ing. Manfred Metzger Soorstr. 84 14050 Berlin Tel.: 306 82-0 Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Präsident: Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel Thielallee 88 / 92 14195 Berlin Tel.: 01888-412-0

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Bundesorgane Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH Dienststelle Berlin Geschäftsleiter: Gerd Ehlers Platz der Luftbrücke 2 12101 Berlin Tel.: 690 34-0 BVVG Bodenverwertungs- und –verwaltungs GmbH Geschäftsführer: Dr. Detlev Hammann, Dr. Wilhelm Müller Schönhauser Allee 120 10437 Berlin Tel.: 44 32-0 DB Mobility Logistics AG Caroline-Michaelis-Str. 5-11 10115 Berlin Tel.: 297 58-200 Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (BStU) der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Der Beauftragte: Roland Jahn Karl-Liebknecht-Str. 31 /33 10178 Berlin Tel.: 23 24-50 Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung Berlin Leibnizstr. 10 10625 Berlin Tel.: 34 75-0 Deutsche Rentenversicherung Bund Präsident: Dr. Herbert Rische Ruhrstr. 2 10709 Berlin Tel.: 865-0 DRK Landesverband Berliner Rotes Kreuz e. V. Bachestr. 11

12161 Berlin Tel.: 600 800 200 Einsatzführungskommando der Bundeswehr Werderscher Damm 21-29 Henning-von-Tresckow-Kaserne, 14471 Potsdam Tel.: 03327-50-20 44 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Staatssekretär: Steffen Seibert Dorotheenstr. 84 10117 Berlin Postanschrift: 11044 Tel.: 18 272-0 Physikalisch-Technische Bundesanstalt Institut Berlin Leiter: Prof. Dr. Hans Koch Abbestr. 2-12 10597 Berlin Tel.: 34 81 – 75 82 Robert Koch-Institut Präsident: Prof. Dr. Reinhard Burger Nordufer 20 13353 Berlin Tel.: 187 54-0 Standortkommando Berlin (StOKdo Berlin) Julius-Leber-Kaserne Leiter Abteilung Informationsarbeit: Oberstleutnant Klaus Neumann Kurt-Schumacher-Damm 41 13405 Berlin Tel.: 49 811-1073 Statistisches Bundesamt i-Punkt Berlin Leitung: Claudia Brunner Friedrichstraße 50 10178 Berlin Tel.: 18 644-94 34

Europäische Organisationen Europäische Kommission Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Europäisches Haus Leiter: Matthias Petschke Unter den Linden 78 10117 Berlin Tel.: 22 80-20-00

Europäisches Patentamt Generaldirektion 1 Dienststelle Berlin Gitschiner Str. 103 10969 Berlin Tel.: 259 01-0

Vertretung der Länder beim Bund Baden-Württemberg Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten: Peter Friedrich Tiergartenstr. 15 10785 Berlin Tel.: 254 56-0

Mecklenburg-Vorpommern Bevollmächtigte beim Bund: Staatssekretärin Angelika Peters In den Ministergärten 3 10117 Berlin Tel.: 20 60 5-6

Brandenburg Bevollmächtigte beim Bund: Staatssekretärin Tina Fischer In den Ministergärten 3 10117 Berlin Tel.: 22 00 22-0

Niedersachsen In den Ministergärten 10 Bevollmächtigte beim Bund: Staatssekretärin Dr. Martina Krogmann 10117 Berlin Tel.: 726 29-15 00

Bremen Bevollmächtigte beim Bund und für Europa: Staatsrätin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt Hiroschimastr. 24 10785 Berlin Tel.: 269 30-0

Nordrhein-Wesfalen Bevollmächtigte: Ministerin Angelica Schwall-Düren Hiroshimastr. 12-16 10785 Berlin Tel.: 275 75-0

Freistaat Bayern Bevollmächtigte beim Bund: Europaministerin Emilia Müller Behrenstr. 21/22 10117 Berlin Tel.: 202 65-500

Rheinland-Pfalz Bevollmächtigte beim Bund und für Europa: Staatsministerin Margit Conrad In den Ministergärten 6 10117 Berlin Postanschrift 11056 Berlin Tel.: 725 29-10 00

Freistaat Sachsen Bevollmächtigter beim Bund: Staatssekretär Erhard Weimann Brüderstr. 11-12 10178 Berlin Tel.: 206 06-0 Freistaat Thüringen Bevollmächtigter beim Bund: Reinhard Stehfest Mohrenstr. 64 10117 Berlin Tel.: 203 45-0 Hamburg Bevollmächtigter beim Bund: Staatsrat Wolfgang Schmidt Jägerstr. 1-3 10117 Berlin Tel.: 205 46-0

Saarland Bevollmächtigter beim Bund: MDgt Jürgen Lennartz In den Ministergärten 4 10117 Berlin Tel.: 726 29-00 00 Sachsen-Anhalt Bevollmächtigter beim Bund: Staatssekretär Dr. Michael Schneider Luisenstr. 18 10117 Berlin Tel.: 24 34 58-0 Schleswig-Holstein Bevollmächtigter beim Bund: Staatssekretär Heinz Maurus In den Ministergärten 8 10117 Berlin Tel.: 74 68 47-0

Hessen Minister für Bundesangelegenheiten: Bevollmächtigter Michael Boddenberg In den Ministergärten 5 10117 Berlin Tel.: 72 62 00-500

Europäisches Parlament Informationsbüro in Deutschland Leiter: Frank Piplat Unter den Linden 78 10117 Berlin Tel.: 22 80-10 00

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Landesregierung Brandenburg Landesregierung Brandenburg Staatskanzlei Ministerpräsident: Matthias Platzeck Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 866-12 01 Ministerium der Finanzen Minister: Dr. Helmut Markov Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-9

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Minister: Holger Rupprecht Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0 Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Minister: Jörg Vogelsänger Henning-von-Tresckow-Str. 2-8 14467 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0 Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Ministerin: Anita Tack Heinrich-Mann-Allee 103 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0

Minister der Justiz Minister: Dr. Volkmar Schauka Heinrich-Mann Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 866-0 Ministerium des Innern Minister: Dr. Dietmar Woidke Henning-von-Tresckow-Str. 9/13 14467 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0 Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie Minister: Günter Baaske Heinrich-Mann-Allee 103 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0

Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) Minister: Ralph Christoffers Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: 0331 / 866-0 Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Ministerin: Prof. Dr.-Ing Dr. Sabine Kunst Dortustr. 36 14467 Potsdam Tel.: 0331 86 645-04

Bundesverbände Januar & Februar 2012 Termine AUMA – Ausstellungs- und Messe- Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V. 030 / 24 00 00, Littenstr. 9, 10179 Berlin, www.auma.de

BDA Bund Deutscher Architekten 030 / 27 87 99 0, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin, www.bda-architekten.de

Die Familien Unternehmer - ASU 030 / 30 06 50, Tuteur Haus, Charlottenstraße 24, 10117 Berlin, www.familienunternehmer.eu

BDA Bundesv. d. Dt. Arbeitgeberverbände 030 / 20 33 0, Breite Str. 29, 10178 Berlin, www.bda-online.de

Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft - BDWi 030 / 28 88 07 0, Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin, www.bdwi-online.de

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Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg Lützowstraße 33 10785 Berlin Telefon: 030 - 26 39 18 0 www.berlinerbuchhandel.de

Bankenverband 030 / 16 63 0, Burgstr. 28, 10178 Berlin, www.bankenverband.de BDEW Bundesv. d. Ener.und Wasserw. e. V. 030 / 30 01 99 0, Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin, www.bdew.de BDI Bundesv. der Deutschen Industrie 030 / 20 28 0, Breite Str. 29, 10178 Berlin, www.bdi-online.de

Bundesverbände Januar & Februar 2012 Termine BDLI Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. 030 / 20 61 40 0, ATRIUM Friedrichstr. 60, 10117 Berlin, www.bdli.de BVDS Bundesverband Dt. Stiftungen 030 / 89 79 47 0, Mauerstr. 93, 10117 Berlin, www.stiftungen.org BDU Bundesv. Dt. Unternehmensberater 030 / 89 31 07 0, Reinhardtstr. 34, 10117 Berlin, www.bdu.de

BITKOM BV Info.Wirt., Telekomm, neue Med. 030 / 27 57 60, Albrechtstr. 10 A, 10117 Berlin, www.bitkom.org

DBB Beamtenbund und Tarifunion 030 / 4081 40, Friedrichstr. 169/170, 10117 Berlin, www.dbb.de

BJU Bundesv. junger Unternehmer der ASU 030 / 30 06 54 41, Tuteur Haus, Charlottenstraße 24, 10117 Berlin, www.bju.de

DEHOGA Dt. Hotel und Gaststättenverband 030 / 72 62 52 0, Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, www.dehoga-bundesverband.de

BTW Bundesv. d. Dt. Tourismuswirtsch. e. V. 030 / 72 62 54 0, Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, www.btw.de

DGB Deutscher Gewerkschaftsbund 030 / 24 06 00, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin, www.dgb.de

BDZV Bundesv. Dt. Zeitungsverleger 030 / 72 62 98 0, Markgrafenstr. 15, 10969 Berlin, www.bdzv.de

BVK Bundesv. Dt. Versicherungskaufleute BerlinBrandenburg 030) 28880713, Universitätsstr. 2-3 a 10117 Berlin www.bvk.de

DIHK Deut. Industrie- u. Handelskammertag 030 / 20 30 80, Breite Str. 29, 10178 Berlin, www.dihk.de

BFB Bundesv. der Freien Berufe 030 / 28 44 44 0, Reinhardtstr. 34, 10117 Berlin, www.freie-berufe.de

BVK-EV Bundesv. Dt. Kapitalbeteiligungsges. 030 / 30 69 82 0, Reinhardtstr. 27c, 10117 Berlin, www.bvkap.de

DJV Deutscher JournalistenVerband 72 62 79 20 Pressehaus 2107, Charlottenstr. 17, 10117 Berlin, www.djv.de

BfW Bundesv. freier Wohnungsunternehmen 030 / 32 78 10, Kurfürstendamm 57, 10707 Berlin, www.bfw-bund.de

BVMW Bundesv. mittelständ. Wirtschaft 030 / 53 32 06 0, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin, www.bvmwonline.de

DSGV Dt. Sparkassen- und Giroverband 030 / 20 22 50 Charlottenstr. 47, 10117 Berlin, www.dsgv.de

BfW Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. 030 / 23 09 58 0, Kurfürstendamm 57, 10777 Berlin, www.bfwberlin.de

BVR Bundesv. d. Dt. Volks u. Raiffeisenb. 030 / 20 21 0, Schellingstr. 4, 10785 Berlin, www.bvr.de

DST Deutscher Städtetag 030 / 37 71 10 Hausvogteiplatz 1, 10117 Berlin, www.staedtetag.de

Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb (CDH) e. V. 030 / 7 26 25 600 56 00, Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, www.cdh.de

DStV Dt. Steuerberaterverband 030 / 27 87 62 Littenstr. 10, 10179 Berlin, www.dstv.de

Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. 030 / 59 00 99 50, Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, www.bga.de

DVF Deutsches Verkehrsforum e V. 030 / 26 39 54 0 Klingelhöfer Str. 7, 10785 Berlin, www.verkehrsforum.de

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Sozialpolitische JanuarSpitzenorganisationen & Februar 2012 Termine

Bundesorgane GDV Gesamtverbd. d. Dt. Versicher.wirt. 030 / 20 20 50 00 Wilhelmstraße 43 / 43 G, 10117 Berlin, www.gdv.de GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. 030 / 82 40 30 Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin, www.gdw.de HDB Hauptverb. der dt. Bauindustrie 030 / 21 28 60, Kurfürstenstr. 129, 10785 Berlin, www.bauindustrie.de HDE Hauptverband des Dt. Einzelhandels 030 / 72 62 50 0, Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin, www.einzelhandel. de Immobilienverband IVD Bundesverband 030 / 27 57 26 0, Littenstrasse 10, 10179 Berlin, www.ivd.net

VDB Verband der Bahnindustrie 030 / 20 62 89 0, Jägerstr. 65, 10117 Berlin, www.bahnindustrie.info VDE Verband der Elektrotechnik 030 / 38 38 68 21, Bismarckstr. 33, 10625 Berlin, www.vde.de VDL Verband der Lokalzeitungen 030 / 39 80 51 50, Wexstraße 2, 10825 Berlin, www.lokalpresse.de VdPB Verband der Privaten Bausparkassen 030 / 59 00 91 50 0, Klingelhöferstr. 4, 10785 Berlin, www.bausparkassen.de VdU Verband deutscher Unternehmerinnen 030 / 20 05 91-90, Glinkastraße 32, 10117 Berlin www.vdu.de VOEB Bundesverb. Öffentl. Banken Dt. 030 / 81 92 0, Lennéstr. 11, 10785 Berlin,

www.voeb.de VPB Verband Privater Bauherren 030 / 27 89 01 0, Chausseestr. 8, 10115 Berlin, www.vpb.de VZBV Bundesverb. d. Verbraucherzentralen 030 / 25 80 00, Markgrafenstr. 66, 10969 Berlin, www.vzbv.de WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland Breite Str. 29, 030 / 10178 Berlin, www.wjd.de ZDB Zentralverband des Dt. Baugewerbes 20 31 40, Kronenstr. 55–58, 10117 Berlin, www.zdb.de ZDH Zentralverband des Dt. Handwerks 20 61 90, Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin, www.zdh.de

Landesverbände Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg 0331 / 74 46 0, Karl-Marx- Str. 27, 14415 Potsdam, www.bauindustrie-bb.de

Handelsverband BerlinBrandenburg e. V. 88 17 73 8, Mehringdamm 48, 10961 Berlin, www. hbb-ev.de

BDS/DGV Bundesverband der Selbständigen Deutscher Gewerbeverband e.V 28 04 91-0, Reinhardtstraße 35, 10117 Berlin, www.bds-dgv.de

HOGA Hotel- u. Gaststättvbd. Berlin 31 80 48 0, Keithstraße 6, 10787 Berlin, www.hoga-berlin.com

Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e. V. 86 00 04 0, Nassauische Str. 15, 10717 Berlin, www. fg-bau.de

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IVD Berlin-Brandenburg 89 73 53 64, Mohrenstraße 32, 10117 Berlin-Mitte www.ivd-berlin-brandenburg.de

MIT Mittelstands- und Wirtschaftsverband der Berliner CDU 32 69 04 36, Kleiststr. 23- 26, 10787 Berlin, www.mit-berlin.de UV Unternehmerverband Berlin e. V. 98 18 50 0, Frankfurter Allee 202, 10365 Berlin, www.uv-berlin.de

Ärztekammer Berlin K.d.ö.R. Präsident: Dr. med. Michael Hahn, Friedrichstr. 16, 10969 Berlin, Tel.: 408 06-0, www.aerztekammer-berlin. de Christlicher Gewerkschaftsbund Deutschland (CGB) Landesverband BerlinBrandenburg Landesvorsitzender: Markus Bolsch Obertrautstr. 57, 10963 Berlin, Tel.: 21 02 17-47, www.cgb.info dbb-beamtenbund und tarifunion Berlin Landesvorsitzender: Joachim Jetschmann; Mommsenstr. 58, 10629 Berlin, Tel.: 3279 52-0, www.dbb-berlin.de Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Bezirk Berlin-Brandenburg Bezirksvorsitzender: Dieter Scholz, Keithstr. 1/3, 10787 Berlin, Tel.: 212 40-0, www.berlin-brandenburg. dgb.de

Friedrich-Ebert-Stiftung e. V. Vorsitzender: Dr. Peter Struck Hiroschimastr. 17, 10785 Berlin, Tel.: 269 35-6, www.fes.de Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Dr. h.c. Rolf Berndt, Reinhardtstr. 12, 10117 Berlin, Tek,; 28 87 78-51, www.freiheit.org Greenpeace e. V. Politische Vertretung Berlin, Marienstr. 19-20, 10117 Berlin, Tel.: 30 88 99-0, www.greenpeace.de Hanns-Seidel-Stiftung e. V. Büro Berlin, Unter den Linden 78, 10117 Berlin, Tel.: 722 40 13, www.hss.de/stiftung standorte/berlin.html Heinrich-Böll-Stiftung e. V. Vorstand: Ralf Fücks, Barbara Unmüßig, Schumannstr. 8, 10117 Berlin,

Tel.: 285 34-0, www.boell.de Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Vorsitzender: Prof. Dr. Hans-Gert Pöttinger, Klingelhöferstr. 23, 10785 Berlin, Tel.: 269 96-0, www.kas.de Marburger Bund LV Berlin/ Brandenburg Vorsitzender: Dr. Killian Tegethoff, Geschäftsführer: Reiner Felsberg, Bleibtreustr. 17, 10623 Berlin, Tel.: 792 00-25, www.marburger-bund.de/ berlin-brandenburg Stiftung Synanon Leben ohne Drogen Vorstandsvorsitzender: Uwe Schriever, Bernburger Str. 10, 10963 Berlin, Tel.: 550 00-0, www.synanon.de Zahnärztekammer Berlin Präsident: Dr. Wolfgang Schmiedel, Stallstr. 1, 10585 Berlin, Tel.: 348 08-0, www.zaek-berlin.de

NEU

www.berlinboxx.de

UVB Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e. V. 31 00 50, Am Schillertheater 2, 10625 Berlin, www.uvb-online.de

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Botschaften, General- und Honorarkonsulate Afghanistan 030 / 20 67 35 0, Taunusstr. 3, 14193 Berlin, www.botschaft-afghanistan. de Ägypten 030 / 47 75 47 0, Stauffenbergstr. 6/7, 10785 Berlin, www.egyptian-embassy.de Albanien 030 / 25 93 04 0, Friedrichstr. 231, 10969 Berlin, www.botschaft-albanien.de Algerien 030 / 43 73 70, Görschstr. 45- 46, 13187 Berlin, www.algerischebotschaft.de Angola 030 / 24 08 97 0, Wallstr. 58, 10179 Berlin, www.botschaftangola.de Argentinien 030 / 22 66 89 0, Kleiststr. 23-26, 10787 Berlin, www.argentinischebotschaft.de Armenien 030 / 40 50 91 0, Nussbaumallee 4, 14050 Berlin, www.botschaft-armenien.de Aserbaidschan 030 / 21 91 61 3, Hubertusallee 43, 14193 Berlin, www.botschaftaserbeidschan.de Äthiopien 030 / 77 20 60, Boothstr. 20a, 12207 Berlin, www.aethiopien-botschaft. de Australien 030 / 88 00 88 0, Wallstr. 76-79, 10179 Berlin, www.australian-embassy.de

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Äquatorialguniea 030/ 88 66 38-77, Rohlfsstr. 17-19, 14195 Berlin, www.botschaftaequatorialguinea.de Bahrain 030 / 86 87 77 77, Klingelhöferstr. 7, 10785 Berlin, www.bahrain-embassy.de Bangladesch 030 / 39 89 75 0, Dovestr. 1, 10587 Berlin, www.bangladeshembassy.de Belarus 030 / 53 63 59 0, Am Treptower Park 32/33, 12435 Berlin, www.germany.mfa.gov. by/de Belgien 030 / 20 64 20, Jägerstr. 5253, 10117 Berlin, www.diplomatie.be/berlin Benin 030 / 23 63 14 7-0, Englerallee 23, 14195 Berlin www.ambassade-benin.de

Bulgarien 030 / 20 10 92 2, Mauerstr., 11, 10117 Berlin, www.mfa.bg Burkina Faso 030 / 30 10 59 90, Karolingerpl. 10-11, 14052 Berlin, www.embassy-bf.org Burundi 234 56 7-0, Berliner Straße 36, 10715 Berlin, www.burundiembassygermany.de Chile 030 / 72 62 03 5, Mohrenstr. 42, 10117 Berlin, www.embajadaconsuladoschile.de China 030 / 27 58 29 22, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, www.china-botschaft.de Costa Rica 030 / 26 39 89 90, Dessauer Str. 28-29, 10963 Berlin, www.botschaft-costa-rica. de

Bolivien 030 / 26 39 15 0, Wichmannstr. 6, 10787 Berlin, www.bolivia.de

Cote D’ Ivoire 030 / 89 06 96 0, Schinkelstr. 10, 14193 Berlin, www.ambaci.de

Bosnien-Herzegowina 030 / 81 47 12 10, Ibsenstr. 14, 10439 Berlin, www.botschaftbh.de

Dänemark 030 / 50 50 20 00, Rauchstr. 1, 10787 Berlin, www.daenemark.org

Brasilien 030 / 72 62 82 00, Wallstr. 57, 10179 Berlin, www.brasilianischebotschaft.de

Dom. Republik 030 / 25 75 77 60, Dessauer Str. 28 - 29, 10963 Berlin, www.embajadadominicana.de

Brunei Darussalam 030 / 20 60 76 0, Kronenstr. 55-58, 10117 Berlin, www.bruneiembassy.org

Ecuador 030 / 80 09 69 5, Joachimstaler Str. 10-12, 10719 Berlin, www.botschaft-ecuador.org

Botschaften, General- und Honorarkonsulate El Salvador 030 / 20 64 66 0, Joachim- Karnatz-Allee 47, 10557 Berlin, www.botschaftelsalvador.de Eritrea 030 / 44 67 46-0, Stavangerstr. 18, 10439 Berlin, www.botschaft-eritrea.de Estland 030 / 25 46 06 00, Hildebrandstr. 5 10785 Berlin, www.estemb.de Finnland 030 / 50 50 30, Rauchstr. 1, 10787 Berlin, www.finnland.de Frankreich 030 / 59 00 39 00 0, Pariser Platz 5, 10117 Berlin, www.botschaft-frankreich. de Gabun 030 / 89 73 34 40, Hohensteiner Str. 16, 14197 Berlin, www.botschaft-gabun.de Georgien 030 / 48 49 07 0, Rauchstr. 11, 10787 Berlin, www.germany.mfa.gov.ge Ghana 030 / 54 71 49 0, Stavangerstr. 17, 10439 Berlin, www.ghanaemberlin.de Griechenland 030 / 20 62-60, Jägerstr. 54-55, 10117 Berlin, www.griechenlandbotschaft.de Großbritannien 20 45 70, Wilhelmstr. 70-71, 10117 Berlin, www.britischebotschaft.de

Guatemala 030 / 20 64 36 3, J.-Karnatz- Allee 45-47, 10557 Berlin, www.botschaft-guatemala. dede Guinea 030 / 20 07 43 30, Jägerstr. 67/69, 10117 Berlin, www.ambaguinee.de Haiti 030 / 88 551-34, Uhlandstraße 14, 10623 Berlin, www. haiti.botschaft-berlin. net Honduras 030 / 39 74 97-11, Cuxhavener Str. 14, 10555 Berlin, www.embahonduras.de Indien 030 / 25 79 50, Tiergartenstr. 17, 10785 Berlin, www.indianembassy.de Indonesien 030 / 47 80 70, Lehrter Str. 16-17, 10557 Berlin, www. botschaft-indonesien. de Irak 030 / 81 48 80, Pacelliallee 19-21 14195 Berlin. www.iraqiembassy-berlin.de Iran 030 / 84 35 30, Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin, www.iranembassy.de Irland 030 / 22 07 20, Jägerstr. 51, 10117 Berlin, www.dfa.de Island 030 / 50 50 40 00, Rauchstr. 1, 10787 Berlin, www.iceland.org

Israel 030 / 89 04 55 00, A.-Viktoria-Str. 74-76, 14193 Berlin, www.israel.de Italien 030 / 25 44 00, Hiroshimastr. 1-7, 10785 Berlin, www.ambberlino.esteri.it Jamaika 030 / 85 99 45 11, SchmargendorferStr. 32, 12159 Berlin, www.jamaican-embassyberlin.de Japan 030 / 21 09 40, Hiroshimastr. 6, 10785 Berlin, www.embjapan.de Jemen 030 / 89 73 05 0, Budapester Str. 37, 10787 Berlin, www. botschaft-jemen.de Jordanien 030 / 36 99 60 0, Heerstr. 201, 13595 Berlin, www.jordanembassy.de Kambodscha 030 / 48 63 79 01, BenjaminVogelsdorff-Str. 2, 13187 Berlin, www.kambodschabotschaft. de Kamerun 030 / 89 0 680 9-0, Budapester Str. 37, 10787 Berlin, www.ambacam.de Kanada 030 / 20 31 20, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin, www.kanada.de Kap Verde 030 / 20 45 09 55, Stavangerstr. 16, 10439 Berlin, www.embassy-capeverde.de

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Botschaften, General- und Honorarkonsulate

Botschaften, General- und Honorarkonsulate

Kasachstan 030 / 47 00 71-11 Nordendstr. 14, 13156 Berlin, info@botschaft-kaz.de

Kuba 030 / 44 71 73 19, Stavangerstr. 20, 10439 Berlin, www.botschaft-kuba.de

Luxemburg 030 / 26 39 57 0, Klingelhöferstr. 7, 10785 Berlin, berlin. berlin.mae.lu

Mexiko 030 / 26 93 23 0, Klingelhöferstr. 3, 10785 Berlin, www.embamex.de

Nicaragua 030 / 20 64 38 0, J.-Karnatz- Allee 45, 10557 Berlin, www.nicaraguaportal.de

Katar 030 / 86 20 60, Hagenstr. 56, 14193 Berlin, www.embassy-qatar.de

Kuwait 030 / 89 73 00 0, Griegstr. 5-7, 14193 Berlin, www.kuwait-botschaft.de

Madagaskar 03322 / 23140, Seepromenade 92, 14612 Falkensee, www.botschaft-madagaskar. de

Moldau 030 / 44 65 29 7-0, Gotlandstr. 16, 10439 Berlin, www.germania.mfa.md

Niederlande 030 / 20 95 60, Klosterstr. 50, 10179 Berlin, www.niederlandeweb.de

Monaco 030 / 26 39 03 3, Klingelhöferstr. 7, 10785 Berlin,

Nigeria 030 / 21 23 00, Neue Jakobstr. 4,10179 Berlin, www.nigeriaembassygermany.org

Kenia 030 / 25 92 66 0, Markgrafenstr. 63, 10969 Berlin, www. kenyaembassyberlin. de Kirgisistan 030 / 34 78 13 38, Otto-Suhr-Allee 146, 10585 Berlin, www. botschaft-kirgisien.de Kolumbien 030 /26 39 61 0, Kurfürstenstr. 84, 10787 Berlin, www.embajada-colombia.de Kongo 030 / 30 11 12-98, Ulmenallee 42a, 14050 Berlin, www.embajada-colombia.de Korea-Nord 030 / 22 93 18 9, Glinkastr. 5-7, 10117 Berlin Korea-Süd 030 / 26 06 50, Stülerstr. 8-10, 10787 Berlin, www.deu.mofat.go.kr Kosovo 24 047 69-0, Wallstr. 65, 10179 Berlin, www.ambasada-ks.net Kroatien 030 / 21 91 55 14, Ahornstr. 4, 10787 Berlin, www.de.mfa.hr

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Laos 030 / 89 06 06 47, Bismarckallee 2a, 14193 Berlin www.laos-botschaft.de Lettland 030 / 82 60 02 22, Reinerzstr. 40/41, 14193 Berlin, www.am.gov.lv Lesotho 030 / 25 75 72 0, Kurfürstenstraße 84, 10787 Berlin, www.lesothoembassy.de Libanon 030 / 47 49 86 0, Berliner Str. 127, 13187 Berlin, www.libanesische-botschaft.info Liberia 030 / 26 39-11 94, Kurfürstenstr. 84, 10787 Berlin, www.liberiaembassygermany.de

Malawi 84 31 54-0, Westfälische Str. 86, 10709 Berlin www.malawi-berlin.com Malaysia 030 / 88 57 49 0, Klingelhöferstr. 6, 10785 Berlin, www.kln.gov.my Mali 030 / 31 99 88 3, Kurfürstendamm 72, 10709 Berlin, www.ambamali.de Malta 030 / 26 39 11 0, Klingelhöferstr. 7, 10785 Berlin Marokko 030 / 20 61 24 0, Niederwallstr. 39, 10117 Berlin, www.botschaft-marokko.de

Libyen 030 / 20 05 96 41, Podbielskiallee 42, 14195 Berlin, www.libyschebotschaft.de

Mauretanien 030 / 20 65 88 3, Kommandantenstr. 80, 10117 Berlin, mauretanien.botschaftberlin.net

Liechtenstein 030 / 52 00 06 30, Mohrenstr. 42, 10117 Berlin, www.embassy-finder.com

Mauritius 030 / 26 39 36 0, Kurfürstenstr. 84, 10787 Berlin, www.mauritius-embassy.de

Litauen 030 / 89 06 81 0, Charitéstr. 9, 10117 Berlin, de.mfa.lt

Mazedonien 030 / 89 06 95 0, Hubertusallee 5, 14193 Berlin, www.mfa.gov.mk

Mongolei 030 / 47 48 06 0, Dietzgenstr. 31, 13156 Berlin, www.botschaft-mongolei.de Montenegro 51 65 10-70, Dessauer Str. 28/29, 10963 Berlin, www.botschaft-montenegro. de Mosambik 030 / 39 87 65 00, Stromstr. 47, 10551 Berlin, www.embassy-of-mozambique.de Myanmar 030 / 20 61 57 10, Thielallee 19, 14195 Berlin, www.botschaft-myanmar.de Namibia 030 / 25 40 95 0, Reichsstr. 17, 14052 Berlin, www.namibia-botschaft.de Nepal 030 / 34 35 99 20 22, Guerickestr. 27, 10587 Berlin, www.nepalembassygermany.de Neuseeland 030 / 20 62 10, Friedrichstr. 60, 10117 Berlin, www.nzembassy.com

Norwegen 030 / 50 50 50, Rauchstr. 1, 10787 Berlin, www.norwegen.no Österreich 030 / 20 28 70, Stauffenbergstr. 1, 10785 Berlin, www.bmeia.gv.at Oman 030 / 81 00 51 0, Clayallee 82, 14195 Berlin Pakistan 030 / 21 24 29 9, Schaperstr. 29, 10719 Berlin, www.pakemb.de Panama 030 / 22 60 58 11, Wichmannstr. 6, 10787 Berlin, www.botschaft-panama.de Paraguay 030 / 31 99 86 12, Hardenbergstr. 12, 10623 Berlin, www.paraguay.de Peru 030 / 20 64 10 3, Mohrenstr. 42–44, 10117 Berlin, www.botschaft-peru.de

Philippinen 030 / 86 49 50 0, Uhlandstr. 97, 10715 Berlin, www.philippinischebotschaft.de Polen 030 /22 31 30, Lassenstr. 19-21, 14193 Berlin, www.berlin.polemb.de Portugal 030 / 59 00 63 50 0, Zimmerstr. 56, 10117 Berlin, www.botschaftportugal.de Rumänien 030 / 21 23 92 02, Doretheenstr. 62-66, 10117 Berlin, berlin.mae.ro Russische Föderation 030 / 22 91 11 0, Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin, www.russische-botschaft.de Sambia 030 / 20 62 94 0, AxelSpringer-Straße 54a, 10117 Berlin, www.zambiaembassy.de Saudi Arabien 030 / 88 92 50, Tiergartenstr. 33-34, 10785 Berlin, www.mofa.gov.sa Schweden 030 / 50 50 60, Rauchstr. 1, 10787 Berlin, www.schweden.org Schweiz 030 / 39 04 00 0-0 Otto-von-Bismarck-Allee 4a, 10557 Berlin, www.botschaftschweiz.de Senegal 030 / 85 62 19 0 Dessauer Straße 28/29, 10963 Berlin, www.botschaft-senegal.de

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Bildnachweise Top 70

Botschaften, General- und Honorarkonsulate Serbien 030 / 89 57 70 0, Taubertstr. 18, 14193 Berlin, www.konzulati-rs.de Sierra Leone 030 / 77 20 58-50, Herwarthstr. 4, 12207 Berlin, www.slembassy-germany. org Simbabwe 030 / 20 62 26 3, Kommandantenstr. 80, 10117 Berlin, www.simbabwe-botschaft.de Singapur 030 / 22 63 43 0, Voßstr. 17, 10117 Berlin, www.mfa.gov.sg Slowakei 030 / 88 92 62 00, Friedrichstraße 60, 10117 Berlin, www.botschaft-slowakei.de Slowenien 030 / 20 61 45 0, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin, www.berlin.embassy.si Spanien 030 / 25 40 07 0, Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin, www.maec.es Sri Lanka 030 / 80 90 97 49, Niklasstr. 19, 14163 Berlin, www.srilanka-botschaft.de Südafrika 030 / 22 07 30 Tiergartenstr. 18, 10785 Berlin, www.suedafrika.org Sudan 030 / 89 06 98 0, Kurfürstendamm 151, 10709 Berlin, www.sudan-embassy.de

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Syrien 030 / 50 17 70, Rauchstr. 25, 10787 Berlin, www.syrianembassy.de

Uganda 030 / 24 04 75-56, Axel-Springer-Str 54a, 10117 Berlin, www.konsulat-uganda.de

Tadschikistan 030 / 34 79 30 0, Perleberger Str. 43, 10559 Berlin, www.botschaft-tadschikistan.de

Ukraine 030 / 28 88 72 17, Albrechtstr. 26, 10117 Berlin, www.mfa.gov.ua

Tansania 030 / 30 30 80 0, Eschenallee 11, 14050 Berlin, www.tanzania-gov.de

Ungarn 030 / 20 31 00, Unter den Linden 74/76, 10117 Berlin, www.mfa.gov.hu

Thailand 030 / 79 48 10, Lepsiusstr. 64-66, 12163 Berlin, www.thaiembassy.de

Uruguay 030 / 26 39 01 6, Budapester Str. 39, 10787 Berlin,

Togo 030 / 49 90 89-68, Grabbeallee 43, 13156 Berlin, www.botschaft-togo.de Tschad 319 91 62-0, Lepsiusstr. 114, 12165 Berlin, www.ambatchadberlin.com Tschechische Rep. 030 / 22 63 80, Wilhelmstr. 44, 10117 Berlin, www.mzv.cz Tunesien 030 / 36 41 07 0, Lindenallee 16, 14050 Berlin www.tunesien.botschaftberlin.net Türkei 030 / 27 58 50, Rungestr. 9, 10179 Berlin, www.berlin.emb.mfa.gov.tr Turkmenistan 030 / 30 10 24 52, Langobardenallee 14, 14052 Berlin, www.botschaft-turkmenistan. de

USA 030 / 83 05 0, Pariser Platz 2, 10117 Berlin, www.usembassy.de Usbekistan 030 / 39 40 98 0, Perleberger Str. 62, 10559 Berlin, www.uzbekistan.de Vatikan 030 / 61 62 40, Lilienthalstr. 3a, 10965 Berlin Venezuela 030 / 83 22 40 0, Schillstr. 9 - 10, 10785 Berlin, www.botschaftvenezuela.de Ver. Arab. Emirate 030 / 51 65 14 30, Hiroshimastr. 18-20, 10787 Berlin, www.uae-embassy.de Vietnam 030 / 53 63 01 08, Elsenstr. 3, 12435 Berlin, www.vietnambotschaft.org

Seiten 8/9 Hintergrundbild: CC, Rosshuggett Dr. Ulrich Nußbaum: Senatsverwaltung für Finanzen Dr. Mathias Döpfner: Axel Springer AG Burkhard Ischler: Siemens Tuomo Hataka: TU Berlin Dr. Eric Schweitzer: IHK Berlin Mario Czaja: CDU Berlin Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Stock: Noel Tovia Natoff BBAW Michael Zahn: Deutsche Wohnen Dr. Andreas Penk: Pfizer Holger Lippmann: Liegenschaftsfonds Berlin, Hans Scherhauser Seiten 10/11 Hintergrundbild: CC, Siebbi Daniel Barenboim: Monika Rittershaus Karl-Heinz Müller: bread and butter Roland Mary: café-future.net Oliver Eller: Adlon Kempinski Berlin Thomas Herrendorf: Herrendorf Raue: Jens Berger (Tip Berlin) Ursula Vierkötter: Christian Kruppa Max Raabe: Berlinale 2008 Iris Berben: Quadriga Preisverleihung 2010 Jens Lorenz: Jens Lorenz Seiten 12/13 Hintergrundbild: CC, Humanrightslogo Franco Stella: Franco Stella Hans-Reiner Schröder: BMW Berlin Cédric Aurelle: Bureau N, Berlin Dr. Thomas Herr: Valteq Volker Schlöndorff: Maurizius Kubik Yadegar Asisi: asisi Wolfgang Joop: Wikimedia Alexandra Fischer-Röhler / Johanna Kühl: Nicolas Kantor Jochen Sandig: Harry Schnitger Brigitte Gross: Alpha Board Seiten 14/15 Hintergrundbild: CC, Marfis75 Cornelia Yzer: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Annette Kroeber-Riehl: Google Stefan Grützmacher: GASAG Berliner

Gaswerke Aktiengesellschaft Dietmar Schwarz: Peter Badge Ulrik Nehammer: Coca Cola Monika Lüke: dapd Friedrich W. Niemann: Waldorf Astoria Berlin Thomas Oberender: Elsie De Brauw Jos Luhukay: Wikimedia Fritz Kalkbrenner: Fritz-kalkbrenner.de Seiten 16/17 Hintergrundbild: CC, Sebastian Koeck Roland Hetzer: Wikimedia Sabine Christiansen: Wikimedia Prof. Dr. Friedbert Pflüger: CDU Berlin John Kornblum: Heinrich-Böll-Stiftung Otto Schily: SPD Prof. Dr. Peter Raue: Raue L.L.P. Frank Zander: musicbase.de Dieter Hallervorden: Wikimedia Jochen Feilcke: Konrad-Adenauer-Stiftung Mario Ohoven: Silke Borek Seiten 18/19 Hintergrundbild: CC, Pixelroiber Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Parzinger: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Bildschön Gerhard Kämpfe: Wikimedia Torsten Kruse: Gregor Anthez Raimund Hosch: 2012 Messe Berlin GmbH Dr. Dirk Lauscher: berlinheart.de Roland J. Stauber: Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH Klaus-Jürgen Meier: AG City Suat Bakir: TD-IHK Reinhard Müller: EUREF Seiten 20/21 Hintergrundbild: CC, Iwan P. Heinz Buschkowsky: Wikimedia Ronald S. Lauder: Wikimedia Johannes Ponader: Tobias M. Eckrich Harald Glööckler: Wikimedia Barbara Schöneberger: Wikimedia BER: BER Harald G. Huth: Sven Meissner (BZ) Birgit Zander: berlin-newsblock.de Höhler: Lasalle Institut Gregor Gysi: DIE LINKE

Zypern 030 / 86 83 0, Wallstr. 27, 10179 Berlin, www.mfa.gov.cy

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Zu guter Letzt

Zu guter Letzt

PRÄMIERT

BLAMIERT

Die Überraschung blieb aus – die Sanierung der Staatsoper gehorcht dem Gesetz der Serie

Präsidenten-Pranken müssen schlichten: Füchse-Boss Dr. Frank Steffel, MdB (rechts am Bildrand) im November in Berlin

Es kommt zum Handgemenge, FüchsePräsident Steffel geht dazwischen und lässt erst locker, als sich alle Spieler wieder beruhigt haben. Zum Glück: Denn mit seinem engagierten Einschreiten hat Frank Steffel der hässlichen Szene ein Ende gemacht. Das nennt man vollen Einsatz. Für uns das Berliner Sportfoto des Jahres. (jp)

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Und dabei wäre es so schön gewesen, wenn die Sanierung der Staatsoper Unter den Linden im Plan geblieben wäre. Doch leider ist die Staatsoper nur ein weiteres Großprojekt, das den Kosten- und Zeitrahmen sprengt: Statt 242 Millionen Euro soll der Umbau des Opernhauses bis 2017 nun knapp 288 Millionen Euro kosten. Bereits seit 2010 wird an der Sanierung des Opernhauses gearbeitet und die Wiedereröffnung hat sich bis heute bereits um zwei Jahre verzögert. Foto: Max Lautenschläger

So hat man den Berliner Bundestagsabgeordneten und Füchse-Präsidenten Dr. Frank Steffel noch nicht gesehen: In Anzug und Krawatte hielt er nach dem Handball-Spiel Füchse gegen Wetzlar Nationaltorhüter Silvio Heinevetter mit voller Kraft davon ab, auf eine Provokation von Michael Müller zu reagieren.

Foto: Fishing4 Bildagentur

Mit vollem Einsatz für den Sport

Die Staatsoper Unter den Linden

Die höheren Kosten für das Prestigeprojekt entstehen unter anderem durch eine zusätzliche Isolierschicht für einen unterirdischen Verbindungsgang und dem Rückzug der bisherigen Planungs-

firma Drees & Sommer, mit der sich die Senatsverwaltung nicht mehr über den Fortgang der Arbeiten einigen konnte. Aufgrund der notwendig gewordenen Beauftragung einer neuen Planungsfirma ist nun mit einer weiteren Verzögerung der Bauarbeiten zu rechnen. Ein wenig Trost spendet da vielleicht die Tatsache, dass die errechneten Mehrkosten von insgesamt 46 Millionen Euro auch einen Posten von 13,4 Millionen Euro für Unvorhergesehenes beinhalten. Man ist offenbar doch lernfähig – wobei diese Summe in der heutigen Realität wohl unwidersprochen als „Peanuts“ tituliert werden darf. Nach allen Erfahrungen reicht dieser Notgroschen ohnehin bei weitem nicht aus, denn mittlerweile ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass ein Großprojekt immer mindestens das Doppelte der zunächst veranschlagten Kosten verursacht. Die Verwaltung sollte in Zukunft also stets noch einmal 100 Prozent der errechneten Kosten draufschlagen – für das Gesetz der Serie. (jp)

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Gesellschaft

Berliner Bälle 2013 Ab dem 12. Januar heißt es wieder: Hier tanzt Berlin! Erleben Sie rauschende Ballnächte mit viel Tanz, Unterhaltung und Vergnügen. Beim großen Berliner Reiseball in der Villa Schützenhof erwartet Sie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit renommierten Tanzorchestern und Musikern. Ein hochwertiges Catering, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist, wird zudem für Gaumenfreuden sorgen. Der traditionelle Presseball findet bereits zum 114. Mal, dieses Jahr aber das erste Mal im Hotel de Rome statt. Der Komische Oper Ball am 2. Februar 2013 für Freunde und Förderer des Hauses ist kein Ball wie jeder andere. Feiern Sie gemeinsam mit Künstlern und Solisten auf der Opernbühne und erleben Sie einen exklusiven Abend. Der Verein der Berliner Kaufleute und Industrieller feiert seinen 63. Ball der Wirtschaft am 23. Februar 2013. Wieder werden über 3.000 Entscheider aus Berlin und ganz Deutschland in das Hotel InterContinental kommen und gemeinsam eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse Berlins feiern. Schirmherr ist dieses Jahr Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.

Berliner Reiseball – Festa do Brasil 12. Januar 2013 Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Villa Schützenhof 114. Presseball Berlin 12. Januar 2013 Einlass: 19.30 Uhr Hotel De Rome Ball der Gartenfreunde 18. Januar 2013 Einlass: 9.30 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Palais am Funkturm Komische Oper Ball 2. Februar 2013 Einlass: 13.30 Uhr Komische Oper Berlin VBKI - Ball der Wirtschaft 23. Februar 2013 Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr Hotel InterContinental Berlin

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Bis 03. März 2013 in Berlin Humboldthafen am Hauptbahnhof Ticket-Hotline: 01805 - 388 883 * · www.palazzo.org 98


Guten Start. Wir danken allen Berlinerinnen und Berlinern f端r 366 Tage Vertrauen in unsere Dienstleistungen. Auch in diesem Jahr sind wir wieder jeden Tag f端r Sie da. Ihnen allen w端nschen wir einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2013.

Ihre Berliner Stadtreinigung

www.BSR.de


BERLINBoxx - Top 70 - Januar/Februar