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BE R L I N

MIT HAUPT S TADTKALENDER FÜR WIRTSCHAFT UND POLITIK März/April 2012

12.Jahrgang

3,50 €

MIPIM SPE

ZIAL

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IN BERLIN WO LEB EN

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Exklusiv-Interview mit Stadtentwicklungssenator Michael Müller Analysen, Fakten und Prognosen zu Standorten in der Hauptstadt Biotronik - Die Herz-Schritt-Macher Berlins


Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, nach dem Erfolg der Januar/Februar-Ausgabe der BERLINboxx mit unserem ersten umfassenden Imagetest der Hauptstadtgesellschaft haben wir auch in diesem Heft wieder ein Thema aufgegriffen, das viel diskutiert werden dürfte. Diesmal geht es um die Frage der besten Berliner Adressen fürs Geschäft und fürs Wohnen. Gemeinsam mit Standortexperten von Banken, Projektentwicklern, Investoren und Instituten haben wir die Entwicklungspotenziale der Bezirke und Kieze untersucht. Herausgekommen ist eine ebenso aufschlussreiche wie differenzierte Beurteilung der Zukunftsfähigkeit der einzelnen Standorte sowie des Imagefaktors von Gewinner- oder Verliereradressen. Den zweiten Schwerpunkt unserer März/April-Ausgabe bildet nun schon traditionell ein MIPIM Spezial. Dieses Mal wird Deutschland Ehrengast der GewerbeimmobilienLeitmesse sein – ein guter Anlass für viele Unternehmen, sich oder ihre Berliner Projekte vorzustellen. Herzstück des MIPIM Spezial ist erneut eine fundierte Untersuchung des Berliner Immobilienmarktes durch den renommierten Immobilienjournalisten Christian Hunziker. Aus der Reihe der anderen Beiträge in diesem Heft ragt zum Beispiel der Bericht über ein Treffen mit dem tunesischen Außenminister hervor, zu dem die BERLINboxx und wenige andere Medien eingeladen waren. Interessant ist auch unser Interview mit Thomas Klein, dem Vorsitzenden der Berliner Pressekonferenz, über Scheinheiligkeit und Anstand in Politik und Medien am Beispiel des Gerangels um das Amt des Bundespräsidenten. So, wie wir permanent an der Verbesserung des Informationsgehalts der BERLINboxx arbeiten, so entwickeln wir auch Schritt für Schritt das Layout weiter. Das ist diesmal vor allem an der Titelseite zu sehen, auf der wir unser Logo einem sanften Relaunche für ein zeitgemäßes Erscheinungsbild unseres Magazins unterzogen haben. Last, but not least will ich Sie an dieser Stelle auf unseren Hauptstadtkalender hinweisen, der wieder viele Business- und Politik-Termine enthält und Teil unseres bundesweiten Wirtschaftsinformationsdienstes (www.berlinboxx.de) ist. Hier halten wir für Sie ständig über 400 tagesaktuelle Termine bereit.

Foto: Alex Otto

Eine informative Lektüre und ein erfolgreiches Networking wünscht Ihnen

Dr. Angela Wiechula Herausgeberin

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Titel Modernisierungspartnerschaft Moskau-Berlin

BIKINI Berlin Attraktive Formen, luxuriรถse Inhalte

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Aus dem Inhalt

Editorial TV Berlin Kolumne Berlin Partner Kolumne

Seite 3 Seite 6 Seite 7

Gespräch mit dem tunesischen Außenminister

Seite 8

TITEL Best Places in Berlin Wo leben und arbeiten die Erfolgreichen? Senator für Stadtentwicklung Müller im Interview Aufgaben und Rolle der BSR in Berlin

Seite 10 Seite 20 Seite 24

MIPIM Spezial Analyse des Berliner Immobilienmarktes Volksbank Vorstand Mertke im Gespräch Aktuelle Projekte Liegenschaftsfonds Berlin Berliner Büromarkt 2011 Frauenpower in der Immobilienbranche

Seite 28 Seite 37 Seite 38 Seite 40 Seite 44

Immobilien Neu auf dem Markt nach Fusion: VALTEQ Allgemeine Immobilien-Börse CIMMIT und QUO VADIS 2012

Seite 48 Seite 50 Seite 52

WIRTSCHAFT Fachkräftemangel bei Erziehern Inneneinrichter Thomas Herrendorf Steffel Trendshow 2012

Seite 54 Seite 58 Seite 60

MEDIEN Gespräch mit dem Chef der Berliner Pressekonferenz

Seite 64

GESUNDHEIT Helfen, um Zukunft zu gestalten

Seite 68

GESELLSCHAFT Highlights in Zoo und Tierpark 2012 Bundeswirtschaftsminister im Golfclub Wannsee

Seite 72 Seite 75

Termine Service Impressum Zu guter Letzt

Seite 76 Seite 94 Seite 94 Seite 98

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Kolumne

Positive Signale aus der Berliner Wirtschaft

Gleichzeitig schafft der neue Flughafen eine weitere Entwicklungsfläche in der Hauptstadt. Wie in Tempelhof auch, muss nun für das Gelände des Flughafens Tegel ein Nachnutzungskonzept entwickelt

werden. In diesem Bereich hat Berlin ein Luxusproblem oder um es positiv zu formulieren: Keine andere Hauptstadt oder Metropole verfügt über so viele innerstädtische oder statdnahe Entwicklungsflächen. Das steigert die Attraktivität für Investoren, die hier noch großes Potenzial zu vertretbaren Preisen vorfinden. Aber gerade die Diskussion um Tempelhof zeigt, dass Konzepte für eine sinnvolle und wirtschaftliche Entwicklung von großen Flächen schwierig zu finden sind. Und der Bedarf an Technologieparks dürfte nicht sprunghaft wachsen, zumal es in Berlin schon viele Subzentren gibt, die eher organisch weiter wachsen sollten. Auch für Unternehmen, die bereits in Berlin ansässig sind, ist die Erweiterungsfläche rund um ihr bestehendes Areal interessanter als eine Verlagerung an einen neuen Standort. Hier müssen die Verantwortlichen für Stadtentwicklung aufpassen, dass nicht alle Energie in den Ausbau der großen Areale fließt. Genauso wichtig ist es, die bestehenden Areale zu sichern und hier auch Ausbaupotenziale zu erhalten.

„tv.berlin aktuell“ täglich ab 17:00 Uhr zu jeder vollen Stunde.

„Standort Berlin“ mit Peter Brinkmann, immer mittwochs 20:15 Uhr & 22:15 Uhr.

Es liegt etwas in der Luft. Wer dieses Jahr den Neujahrsempfang von IHK und Handwerkskammer besucht hat, sollte es gespürt haben: Der Berliner Wirtschaft könnte ein gutes Jahr bevorstehen. Die Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters und der meisten Senatoren könnte ein Signal sein, dass der Wirtschaft eine höhere Priorität in der politischen Arbeit des rot-schwarzen Senats eingeräumt wird. Insgesamt war die Stimmung des Abends optimistisch, vor allem in Hinblick auf die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens Willy Brandt am 3. Juni. Bei diesem Thema entwickelt der Regierende Leidenschaft und das klang auch in seiner Rede an diesem Abend durch. Zu Recht, denn dieses Infrastrukturprojekt schafft Arbeitsplätze und ist der Nukleus, um den herum weitere Projekte entstehen werden.

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Foto: TV Berlin

Mathias Adler, Geschäftsführer von tv.berlin


Kolumne

Foto: Berlin Partner

Liebe Leserinnen und Leser, Schönefeld, Tempelhof, Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Marzahn oder Tegel – Keine andere Metropole weltweit verfügt über so viele zentral oder zentrumsnah gelegenen Entwicklungsflächen wie Berlin. Nirgendwo sonst bieten sich der Wirtschaft so attraktive und preisgünstige Ansiedlungsmöglichkeiten wie in der Hauptstadt.

fens Tempelhof. Die Tempelhofer Freiheit soll ein Schaufenster für die nachhaltige Entwicklung von Metropolen werden. Die Prinzipien der „Sustainable City“ – ökonomische Wirkung, ökologische Komponente, soziale und partizipative Entwicklung – sollen hier umgesetzt werden. Unter anderem ist ein Zentrum für Elektromobilität geplant.

Der Flughafen Berlin-Brandenburg International Willy Brandt wird nicht nur der modernste Flughafen Europas sein, sondern auch bei weitem die größte Arbeitsstätte der Region: 20.000 Menschen werden dort arbeiten. Als aktuell größtes Verkehrs- und Infrastrukturprojekt wird der BER ein wichtiger Motor für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region sein.

Bemerkenswert ist auch die Entwicklung und das Wachstum des Wissenschaftsund Technologieparks Adlershof. Hier arbeiten nach 15 Jahren Entwicklung rund 14.000 Menschen in 800 Unternehmen. Hinzu kommen knapp 7000 Studenten und 900 Mitarbeiter der naturwissenschaftlich-technischen Institute der Humboldt-Universität.

Mit Inbetriebnahme des neuen Großflughafens wird der Flughafen Tegel stillgelegt. Gemäß dem Konzept des Berliner Senats soll sich das 460 Hektar große Areal künftig zu einem Standort für urbane Technologien und für die Forschung, Entwicklung und Produktion regenerativer Energien entwickeln.

Aber auch der Clean Tech Business Park Marzahn, das Areal um den Hauptbahnhof und das Gebiet entlang der Spree in Friedrichshain-Kreuzberg sind Areale mit großem Potenzial. Und natürlich dürfen wir gewachsene innerstädtische Lagen – zum Beispiel die City-West – nicht vergessen, wo derzeit mehrere große Immobilienprojekte realisiert werden.

Zukunftsweisend sind die Pläne für die Nachnutzung des ehemaligen Flugha-

Melanie Bähr

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Politik international

Unterstützung bei der Lösung der Energiefragen BERLINboxx im Gespräch mit dem tunesischen Außenminister Rafik Abdessalem

Der jugendlich wirkende 43-jährige Rafik Abdessalem gehört der moderatislamischen Partei Enhada an und ist seit Dezember 2011 Außenminister in der Regierung von Hamadi Jebali. Der Minister, der in Großbritannien studierte und im arabischen Emirat Katar in einem politischen Think Tank mit nachgesagter Al-Jazeera Nähe gearbeitet hat, parliert während unseres Gespräches im „Regent“ am Berliner Gendarmenmarkt weltläufig

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in bestem Oxford-Englisch. Politische Beobachter betrachten diesen Hintergrund allerdings als starke Einflussmöglichkeit Katars auf die neue Politik Tunesiens. Abdessalem ist außerdem der Schwiegersohn des Gründers der islamorientierten Enhada-Partei, Raschid Ghannouchi. Befürchtungen, dass diese Verbindungen zu Interessenkonflikten in der praktischen Politik führen könnten, schien der Außenminister zerstreuen zu wollen. Man befinde sich auf dem besten Weg zur Demokratisierung. Das Land sei stabil, die politischen Institutionen funktionierten und nach dem Sturz des Ben Ali Regimes habe sich eine breite und aktive Zivilgesellschaft entwickelt. Den Einwand, dass seine politische Nähe zum Emirat Katar auch eine Änderung der tunesischen Außenpolitik bedeuten könnte, verneinte der Minister. „Tunesien sei einerseits ein mediterranes Land mit engen Bindungen nach Europa, andererseits auch afrikanischer und ara-

Fotos: Botschaft Tunesien

„Tunesien hat die ersten transparenten und freien Wahlen absolviert und eine breite Koalitionsregierung gebildet. Nun sind Unternehmen eingeladen in dem nordafrikanischen Land zu investieren. Wirtschaftlicher Aufschwung und demokratische Entwicklung sind zwei Seiten der gleichen Medaille.“ Das war die wichtigste Botschaft des tunesischen Außenministers Rafik Abdessalem im Gespräch mit der BERLINboxx. „Tunesiens Entwicklung kann ein Modell für ganz Nordafrika sein“, betonte der Außenminister.


Politik international bischer Staat. Beidem sollte Rechnung getragen werden.“ Nach der politischen Befreiung ist den Verantwortlichen klar, dass es jetzt vor allem um die wirtschaftliche Gesundung des Landes geht. Die Erwartungen – und damit auch die Chancen für deutsche Unternehmen sind bei den Tunesiern sehr hoch. „Ökonomische Erholung und Demokratie gehören für uns zusammen“, erinnerte der Minister. Abdessalem lobte das deutsche unternehmerische Engagement in seinem Land. Etwa 180 deutsche Unternehmen würden etwa 48.000 Arbeitsplätze in seinem Land schaffen. Gut ausgebildete Arbeitskräfte und eine hohe Akademikerrate machen Tunesien beispielsweise zu einem wichtigen Zulieferer für die Autoindustrie. Jeder zweite Kabelbaum, der in ein deutsches Auto eingebaut wird, stammt aus dem nordafrikanischen Land. Vor allem aber sei es die Energiefrage, die Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie, bei der die Unternehmen aus der Region Berlin-Brandenburg einen

wichtigen Beitrag leisten könnten. Das Land habe einen ehrgeizigen Solarplan aufgestellt, der vorsehe, dass schon in wenigen Jahren der überwiegende Teil der tunesischen Energie aus Sonnenenergie gewonnen werden könne. Hier sei das Know-how und die technologische Kompetenz der Berlin-Brandenburger Unternehmen gefragt. Abdessalem erwartet, dass es im Rahmen einer Freihandelszone zwischen Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko und Mauretanien schon in den kommenden Monaten weitreichende Fortschritte geben werde und sich die Märkte weiter öffnen. Wichtig sei für Tunesien darüber hinaus die Rückkehr der Touristen. Gerade der Fremdenverkehr spiele eine sehr große Rolle in seinem Land. Angesichts der politischen Stabilität Tunesiens gibt es aus seiner Sicht keinen Grund, die touristischen Regionen des nordafrikanischen Landes zu meiden. Abdessalem betonte in diesem Zusammenhang, dass auch an einer Neuausrichtung des Tourismus gearbeitet werde. „Wir wollen mehr Qualitätstourismus für anspruchsvolle Zielgruppen in unserem Land.“ (ft)

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Titel

Best Places in Berlin Wo leben und arbeiten die Erfolgreichen? Tops: Gendarmenmarkt und Grunewald Flops: Potsdamer Platz und Checkpoint Charlie New York, London, Paris, Zürich und Tokio - alle diese Metropolen haben ihre weltbekannten Top-Adressen. Diese Best Places sind mehr als nur Fassade, sie sind die Grundlage des Erfolgs. International ist dies längst eine Selbstverständlichkeit. In der jungen Hauptstadt Berlin bilden sich diese High-EndStandorte erst heraus. Jetzt ist die Zeit, einmalige Premiumadressen zum guten Preis zu bekommen. Aber aufpassen: Teuer ist nicht immer gut, klangvolle Namen halten nicht immer, was sie versprechen und Makler sind nicht die besten Reputationsberater.

Die Redaktion der BERLINboxx hat die Situation auf dem Berliner Immobilienmarkt zusammengefasst und eine Auswahl der wichtigsten Tops und Flops getroffen. Das Ergebnis der Bewertungen durch Banken, Immobilienentwicklern, Institute, Investoren und Analysten haben uns in vielen Punkten selbst überrascht. Wer hätte noch vor wenigen Monaten gedacht, dass dem Potsdamer Platz droht, zur Verlierer-Adresse zu werden. Es gibt allerdings auch Beispiele, die höchsten internationalen Standards standhalten wie die Wohnadressen entlang des kleinen Wannsees, die sich mit denen an der Zürcher Goldküste oder in Neuilly-sur-Seine messen können. In unserer Berlin-Matrix zeigen wir die Entwicklungen und das Image von wichtigen neuen und alten Adressen in Berlin.

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Titel Potsdamer Platz Der Potsdamer Platz steht als gute Geschäftsadresse auf der Kippe. Mischung aus Filialen internationaler Wirtschaftsberatungen, Kanzleien und jede Menge Mietbüros. Die Bahn bleibt, aber Daimler und Mercedes gehen. Damit schwinden der Glanz und die Substanz. In den Bewertungen fällt der Potsdamer Platz aus dem Ranking der Core-Immobilien. Potsdamer Platz und Leipziger Platz Am Leipziger Platz werden für Privatwohnungen zurzeit höchste Quadratmeterpreise aufgerufen. Ein Hype ohne ersichtlichen Grund. Einer entsprechenden Lebensqualität fehlen an dieser Adresse die Parameter: Freizeitangebote, gehobene Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs. Stattdessen wird am Leipziger Platz ein weiteres Shopping-Center mit Filialisten gebaut. Das gilt auch für die Wohnungen am wesentlich preiswerteren Potsdamer Platz.

Potsdamer Platz

Mitte Schöneberg

Fotos: creativ commens,Lilli2, dalbera

Gendarmenmarkt Adresse auf internationalem Spitzenniveau, die in den kommenden Jahren noch besser wird. Wer hier an einem der schönste Plätze Europas sein Büro unterhält, macht alles richtig und verschafft sich erstklassige Reputation. Zwischen Regent-Hotel, Borchardt, Lafayette und Hilton residiert hier auch der einflussreiche Berlin Capital Club. Angebot ist begrenzt! Gendarmenmarkt Ideal für anonymes Wohnen und Firmenwohnungen. Beste Reputation haben die wenigen Dachgeschosse mit grandioser Aussicht. Weiteren Glanz bringen bald die nah gelegenen Kronprinzengärten. Hausvogteiplatz Top-Adresse, allerdings ohne Understatement. Wer hier residiert, zeigt gerne, was er hat und dass er es geschafft hat.

Gendarmenmarkt

Mitte

Geschäftlich Privat

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Titel Friedrichstraße Hervorragende Lage zwischen Spree und Leipziger Straße mit erstklassigen Kanzleien und internationalen Repräsentanzen. Aber Vorsicht! Der obere und der untere Teil bieten zwar den klangvollen Namen, halten aber weniger, als sie versprechen. Unter den Linden Besetzt durch Bundestag, Botschaften und öffentliche Verwaltungen. Vergessen Sie den Vergleich mit dem Champs Elysée. Der Boulevard ist heute touristisch geprägt und ohne Glamour. Pariser Platz Erste Adresse, teuer und ausgesprochen repräsentativ, aber trotzdem nicht protzig. Glücklich, wer hier residiert, denn die Angebote an dieser Adresse sind vergeben.

Friedrichstraße

Mitte

Hackescher Markt Etablierte Kreative. Agenturen, die sich die steigenden Preise an diesem touristischen Hotspot leisten können. Erweitert sich durch das vielversprechende Hackesche Quartier, wo bereits eine der ersten Agenturen Deutschlands ihren Sitz hat. Hauptbahnhof, Heidestraße und Europa-City Perspektivisch das interessanteste Entwicklungsgebiet in der Innenstadt. Die Mischung aus Kunst und neuen Investoren verspricht ein guter Mix zu werden. Kann eine Top-Adresse werden. Viel Potenzial haben einige interessante neue Bauprojekte. Der Mineralölkonzern Total zieht in den „Tour Total“, eines der ersten fertiggestellten Gebäude in diesem Bereich. Galerien und der Hamburger Bahnhof bieten einen stilvollen Rahmen.

Geschäftlich Privat

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Alexanderplatz Hat immer noch den Geruch der DDRPlanwirtschaft, allerdings gibt es für den bekanntesten Platz Berlins vielversprechende Ansätze. Gute Adresse für Unternehmen mit Osteuropa-Kontakten. Europa-City Perspektivisch interessantestes Entwicklungsgebiet auch für Wohnen im Einzugsgebiet von Charité und neuer BND-Zentrale. Auch angrenzende Straßenzüge wie die Scharnhorststraße profitieren.


Titel Moabit Entlang der Spree gab es einige Versuche, gute Geschäftsadressen zu etablieren, vom Spreebogen bis zur Gotzkowsky-Brücke. Teilweise gute Preis-Leistungsangebote, aber nicht wirklich repräsentabel.

Wedding Ideale Adresse für Streetworker mit einem kurzen Weg zur Arbeit.

Moabit und Spreebogen Auf den ersten Blick eine attraktive Wohnlage, taugt aber als gute Adresse nichts. Problematische Nachbarschaft und fehlender Charme bestimmen diesen ehemaligen Beamten-Bezirk. Tiergarten, Hansa- und Diplomatenviertel Das Beste aus der Mitte. Hier residiert der Bundespräsident im Schloss Bellevue, im Hansa-Viertel gibt es Top-Lagen am Wasser und in Parknähe, die fast noch als Geheimtipp gelten können. Der neue Diplomatenpark im südlichen Tiergarten ist auf dem Weg zur guten Adresse.

Spreebogen, Innenministerium

Wedding Moabit

Tiergarten

Fotos: creativ commens,mKb, Energiequant

Wedding Guter Standort, falls Sie ein größeres Industrieunternehmen aufbauen wollen. Ansonsten sozial problematisch, daran ändert auch der Zuzug einiger namhafter internationaler Galerien und Designunternehmen nichts. Buch Traditioneller Standort für Forschung und angewandte Medizin, mit einem der wichtigsten Zentren für Biotechnologie in Deutschland, inmitten nahezu unberührter Landschaft.

Pankow

Buch Weißensee

Pankow Der Charme der untergangenen Ost-Eliten hängt noch in den Mauerritzen, hat aber Potenzial. Profitiert von der Schließung des Flughafens Tegel. Weißensee Ermöglicht auch Zugezogenen preiswertes bürgerliches Wohnen. Als Fortführung von Prenzlauer Berg im Kommen.

Geschäftlich Privat

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Titel Prenzlauer Berg Mehr Wohnen als Arbeiten, ideal für Kleingewerbe mit Angeboten für junge Familien. Prenzlauer Berg Familienfreundliches Milieu für Besserverdiener mit der Tendenz, kleinbürgerlich langweilig zu werden. Beliebt bei Studienräten und Selbstständigen in Kreativberufen. Prenzlauer Berg, Kollwitz Platz

Charlottenburg und Wilmersdorf Profitieren vom Image des Ku‘damms, noble Büroadressen in den eleganten Seitenstraßen zeigen Understatement im Gegensatz zu manch neuen Büropalästen in Mitte. Beste Adressen zwischen Joachimsthaler Straße und Olivaer Platz. Moderne Architektur auf historischer Basis, legendär die edle Currywurst-Bude, N°195 Ku‘damm, wo selbst HollywoodStars einkehren.

Bahnhof Zoo Solide und repräsentativ. Wer hier eine Büroadresse unterhält, ist meist lange im Geschäft und verfügt über Erfahrung. Interessant wird die Entwicklung am unteren Ende entlang des Breidscheidtplatzes mit der Sanierung des legendären Bikinihauses und dem neuen Hotel Waldorf Astoria. Die Gegend um den Bahnhof Zoo wird enorm aufgewertet und kann dem Kurfürstendamm zusätzlichen Push geben.

Charlottenburg, Westend Im Einzugsgebiet des Kurfürstendamms sehr gute Adressen, die Altbauten sind bei in- und ausländischen Investoren beliebt. Wilmersdorf, Schmargendorf Gediegen mit starker Substanz. Hier residiert nicht nur der Regierende Bürgermeister, sondern auch jeder, der solide wohnen möchte, mit einer schnellen Anbindung an die Innenstadt. Kaum freier Wohnraum vorhanden, wovon Charlottenburg profitiert. Abhilfe sollen die Rosengärten am Olivaer Platz schaffen.

Kurfürstendamm

Schmargendorf

Geschäftlich Privat

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Charlottenburg Wilmersdorf


Titel Grunewald und Zehlendorf Eignen sich als Geschäftsadresse nur für Privatiers mit persönlichem Sekretär, kurze Anbindung zu den Reitwegen im Grunewald. Grunewald Top-Adresse für die Privatresidenz. Zunehmende russische Durchmischung. Schade nur, die zunehmende Aufteilung großbürgerlicher Anwesen in kleinere Einheiten.

Grunewald, Königsallee

Kleiner Wannsee Hier leben diejenigen, die es geschafft haben: Besitzer von Möbelhäusern, gleich zwei wichtige Verbandspräsidenten, Stadtmöbelfabrikanten, Verleger und weiterer Geldadel. Jüngst wurde sogar der amerikanische Botschafter bei Villenbesichtigungen entdeckt.

Zehlendorf

Grunewald

Steglitz, Lichterfelde Wer die Ruhe von der Stadt sucht, ist hier richtig. Aber Vorsicht: Industriegebiete!

Fotos: creativ commens,mKb, Dieter Titz, Bergfels, PAVDW

Dahlem, Zehlendorf Reichlich Bildungsbürgertum mit Familienvermögen und dem Hang zum Understatement. Protzige Neubauten von Neureichen sind noch die Ausnahme.

Mexikoplatz, Zehlendorf

Dahlem

Geschäftlich Privat

Zehlendorf

Steglitz

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Titel Kreuzberg Hat teilweise gutes Potenzial, die Ansiedlung der Berggruen-Holding verspricht eine Aufwertung. Vielversprechende Randgebiete nach Neukölln. Das anarchistische Kreuzberg wird langsam bürgerlich und zum neuen Schöneberg. Kreuzberg Angeblich der neue In-Bezirk der jungen Kreativen. Seit 2006 mit die höchsten Mietsteigerungen. Zahlreiche Kieze mit ethnischer Durchmischung.

Mediaspree und Osthafen Die Gegend um die Oberbaumbrücke und die O2-Arena ist eine gute Adresse für Zeitgeist-Branchen, hat aber noch keine richtige Anbindung an den Rest der Stadt und wirkt auf Besucher immer noch seelenlos. Das ist auch das Risiko bei dem künstlichen Media-Spree Projekt. Beide haben aber noch große Chancen.

Friedrichhain Kreuzberg

Friedrichshain Nach Preisanstieg in Prenzlauer Berg vor allem bei Studenten beliebt. Gute Adresse, um noch eine preiswerte Wohnung zu kaufen, Preise ziehen aber kontinuierlich an.

Flughafen Tempelhof Bislang hat der stillgelegte Flughafen den Charme einer ungewollt geerbten Fabrikhalle. Bemühungen um Investoren blieben erfolglos, was fehlt ist ein kreatives Konzept für diese 1A-Lage. Hoffnungsvolle Ansätze gibt es trotzdem, vor allem im Messebereich. Tempelhof Kurze Arbeitswege zu den wenigen verbliebenen Industriearbeitsplätzen Berlins, kleinbürgerlicher Charme. In letzter Zeit starker Aufwärtstrend, vor allem bei den an das Tempelhofer Feld angrenzenden Flächen. Schöneberg In weiten Teilen Charme der 80er mit notorischem Parkplatzmangel, erfreut sich aber immer noch großer Beliebtheit, insbesondere das Bayrische Viertel.

Geschäftlich Privat

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Flughafen Tempelhof

Schöneberg

Tempelhof


Titel Neukölln Die perfekte Adresse für soziale Stiftungen von Unternehmen, aber nicht als Repräsentanz geeignet. Neukölln Künstler auf der Suche nach preiswerten Ateliers und Makler auf der Suche nach dem großen Deal machen aus Neukölln einen angeblichen Geheimtipp. Realität ist ein Bezirk, der bundesweit als schwieriges Pflaster bekannt ist. Daran wird sich auf absehbare Zeit wenig ändern.

Neukölln, Schillerkiez

Neukölln

Fotos: creativ commens,MathjisJH, osludgegulper, korom

Reinickendorf, Flughafen Tegel Noch kein politisches Konzept für die Zeit nach der Schließung. Ideenlosigkeit lähmt wie in Tempelhof die Entwicklung. In anderen Metropolen wären bereits jetzt die Filets vergeben. Frohnau Der Norden Berlins hat Noblesse und Qualität, aber es steigen auch die Preise. Für die weiten Wege in die City lohnt sich ein bequemer Wagen mit Fahrer.

Flughafen Tegel

Frohnau

Tegel

Geschäftlich Privat

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Titel Schönefeld Neuer Standort für Dienstleister und internationale Logistik, im Grunde Gewerbegebiet mit angeschlossenem Flughafen.

Flughafen Schönefeld

Schönefeld Treptow-Köpenick Kleinstädtischer Charakter mit Villengegenden. Aber auch die Besitzer der billig erworbenen Modrow-Immobilien orientieren sich inzwischen an den Preisen in Zehlendorf, teilweise weite Anfahrt zur Innenstadt. Adlershof Hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten als Adresse sehr gut entwickelt. Großes Potential wegen der Nähe zum neuen Großflughafen in Schönefeld. Mit mehr als 800 Firmen und sechs Instituten der Humboldt-Universität ein Gründer- und Technologiezentrum par excellence.

Berlin Adlershof

Treptow

Geschäftlich Privat

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Adlershof

Köpenick


Titel Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen Die neue Adresse für die Opfer der steigenden Mieten in den Innenstadtbezirken. Image schlechter als die Realität. Viele Lokalpatrioten.

Marzahn Hellersdorf

Hohenschönhausen

Droht eine Berliner Immobilienblase?

Fotos: creativ commens,luisvilla, berlinshots, copyriot

Auf diese viel diskutierte Frage antwortete uns Christian Roth, Gründer der HORICON Invest Immobiliengruppe Die Wohnimmobilien in Deutschland erfreuen sich weiterhin höchster Beliebtheit. Das gilt besonders für Wohn- und Geschäftshäuser und Eigentumswohnungen in Berlin. Weil die Nachfrage aber überall sehr groß ist, kam in letzter Zeit die Befürchtung auf, dass die teils rasant steigenden Preise für eine Immobilienblase sorgen könnten. Davon ist aber nichts zu spüren: Zwar findet in beliebten Wohnlagen eine deutliche preisliche Überhitzung statt, doch das sorgt auch und gerade für eine verzerrte Wahrnehmung. Die reale jährliche Preissteigerung in Deutschland lag im vergangenen September nur bei moderaten 2,8 Prozent, was von anderen Ländern deutlich übertroffen wurde. In Berliner Bestlagen liegt die Steigerung wesentlich höher, was al-

lerdings „normale“ Stadtlagen mit ihrem moderaten Preisanstieg ausgleichen. Der Boom zum Immobilienkauf wird voraussichtlich auch in nächster Zeit in Berlin keinen großen Einbruch erleben. Berlin bleibt demographischer Gewinner und damit bevorzugter Investmentstandort für in- und ausländische Käufer! Außerdem gab Christian Roth für kaufwillige Leser Geheimtipps: Hier sollte man kaufen: Tempelhofer Feld und angrenzende Bezirke Allgemein: Wasserlagen an der Spree und in Köpenick Hier sollte man es (noch) bleiben lassen: Hohenschönhausen, Marzahn

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Titel

Raum ist nicht vermehrbar Behutsamer Umgang mit dem einzigartigen Flächenpotenzial ist geboten Gespräch mit Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung von Berlin

Im Unterschied zu den meisten anderen Metropolen verfügt Berlin über zahlreiche attraktive Immobilien und Liegenschaften in allen Lagen. Wie beurteilen Sie das damit verbundene Potenzial für die Stadtentwicklung? Berlin hat in der Tat einen Standortvorteil, weil noch immer Flächen auch in zentraler Lage zur Verfügung stehen, die seit der Wiedervereinigung auf eine neue Nutzung warten – denken Sie an Tegel und Tempelhof, an ehemalige Bahngelände wie am Hauptbahnhof und an der Heidestraße oder den alten Grenzstreifen im östlichen Spreeraum. Damit sind wir in der Lage, auf den stärker werdenden Nachfragedruck auf Innenstadtflächen zu reagieren, dem die meisten großen Städte heute ausgesetzt sind. Gleichzeitig wissen wir aber: Raum ist nicht vermehrbar, das heißt, wir müssen mit unserem Flächenpotenzial behutsam umgehen und auch aus klimatischen Gründen eine zu starke Verdichtung vermeiden. Die durchgrünte Stadt, das ist auch ein Standortvorteil, auf den Berlin setzt.

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Im Wettbewerb der Städte und Regionen kann Berlin insbesondere mit seinem Immobilienangebot enorm punkten. Welche Strategie verfolgt der Senat bei der Platzierung des Flächenangebots auf den nationalen und internationalen Märkten? Wir können gegenwärtig eine interessante Entwicklung beobachten. Wohnimmobilien werden gefragter und überflügeln bisweilen bereits Investitionen in Büros und Gewerbe. Diesen Trend wollen wir für Berlin nutzen und Unternehmen einladen, in Berlin Wohnungen zu bauen. Deswegen werden wir im März auf der MIPIM in Cannes dieses Thema in den Vordergrund stellen. Wir sind da sehr selbstbewusst: Berlin steht für Internationalität und Kreativität und zieht viele Menschen an. Wir wollen Wohnen mit Qualität – und das nicht nur für einen kleinen Kreis, der es sich leisten kann. Daher werden wir im Rahmen einer Internationalen Bauausstellung Berlin 2020 neben anderem das Thema Wohnen in den Vordergrund stellen. Da hat Berlin viel Kompetenz und Erfahrung, die wir international anbieten wollen.


Titel

Bei welchen der zur Verfügung stehenden Stadtentwicklungsgebiete sind Sie mit der Vermarktung zufrieden und bei welchen sehen Sie noch Nachholbedarf? Vor allem stelle ich fest, dass sich das Interesse an Berlin insgesamt verstärkt. Da sind wir anderen Städte inzwischen voraus. Größere Entwicklungen, die gute Vermarktungserfolge erkennen lassen, sind der Bereich entlang der Oberen Stadtspree mit Gewerbe-, aber auch immer mehr Wohnflächen, die Flottwellstraße mit zirka 24.000 Quadratmetern neuer Wohnfläche sowie die Europacity und weitere Bauten um den Hauptbahnhof wie der Tour Total und das Intercityhotel. Wichtig für Berlin sind aber nicht nur die großen Stadtentwicklungsgebiete, sondern auch die im Vergleich dazu eher kleinteiligen Projekte. Auch sie machen einen wichtigen Teil der Stadtentwicklung aus. Wir werden außerdem sehen, dass von dem Start des Flughafens Willy Brandt der Südosten Berlins in besonderer Weise profitiert.

Foto: SPD

Gleichzeitig zeigt sich auch bei uns ein Trend zu den zentralen Lagen, so wie es in allen Metropolen der Fall ist. Es ist ein Trend, dem wir entgegen wirken wollen. Auch die Immobilienwirtschaft muss sehen: Wenn sich das Interesse auf die Kerngebiete reduziert, führt dies auf Dauer zu Fehlentwicklungen. Wir werben daher für die Chancen, die sich aus einem verstärkten Blick über die Innenstadt hinaus ergeben. Fortschritte sind aus unserer Sicht bei der lange in der Kritik stehenden Nutzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof zu verzeichnen. Wie bereitet sich der Senat auf die in wenigen Monaten erfolgende Stilllegung des Flughafens Tegel vor? Tegel und Tempelhof sind zwar demnächst

gleichermaßen ehemalige Flughäfen – und doch sind sie grundverschieden. In beiden Fällen geht es um eine strategische und langfristige Entwicklung – und die braucht vor allem Zeit und Sorgfalt. Tempelhof muss als riesiges innerstädtisches Areal sehr vielen Interessen genügen – vom Wohnen über Freizeit und Erholung bis hin zu Bildung und Kreativwirtschaft. Tegel dahingegen bietet strategische Optionen, die vor allem für eine Verknüpfung von Forschung und urbaner Technologie sprechen. Deswegen sind hier gemeinsam mit Planern, mit Universitäten, mit der Wirtschaft, mit dem Bezirk seit längerer Zeit intensive Vorbereitungen getroffen worden, die ein zügiges Handeln nach dem Ende des Flugbetriebs möglich machen. Aber auch in Tegel gilt: Es ist ein sehr, sehr großes Projekt, das wir solide entwickeln werden. Gegenwärtig wird viel von einer glänzenden Zukunft Berlins als Hauptstadt und Metropole gesprochen. Wie sind Ihre persönlichen Vorstellungen von Berlin – sagen wir in zehn Jahren? Wir dürfen bei allem Optimismus, den ich teile, nicht die erheblichen Herausforderungen übersehen, denen sich Berlin stellen muss: Wir wollen den wirtschaftlichen Erfolg, wir wollen, dass Menschen aus aller Welt hierher kommen, um die Kreativität Berlins für die Verwirklichung eigener Ideen zu nutzen, wir wollen die solidarische Stadt, wir wollen die ökologische Stadt. Das kommt nicht von selbst und wir müssen uns dem Wettbewerb der Städte stellen. Gleichwohl können wir es schaffen, dass sich Berlin in zehn Jahren mit Stolz in wirtschaftlicher wie sozialer Hinsicht als das bezeichnen kann, was es heute schon in vielerlei Hinsicht ist: Eine starke, weltoffene und beliebte Metropole in der Mitte Europas. (in)

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Titel

Berlin: Eine der innovativsten Metropolen der Welt Peter Zühlsdorff

Gespräch mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Berlin Partner GmbH

Nachhaltigkeitshauptstadt? Damit ist ein Zentrum neuer und moderner Industrien gemeint, in dem auf die wissenschaftlichen und technologischen Fragestellungen zukunftsfähige Antworten gegeben wird. Nachhaltigkeitshauptstadt heißt aber auch hohe und ökologisch verträgliche Lebensqualität,

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ein einzigartiges Kunst- und Kulturangebot, eine hohe Innovationskraft in allen Lebensbereichen und nicht zuletzt ethnische Vielfalt einer strukturell jungen Bevölkerung. Worauf beruht die Einschätzung? Ich sehe zwei Gründe. Erstens besitzt Berlin alle Voraussetzungen, um weltweit eine bedeutende Rolle zu spielen. Berlin ist eine dynamische Metropole, in der die politische Elite Deutschlands, eine zunehmende Anzahl von Zentralen weltweit operierender Unternehmen und immer mehr Kompetenzträger aus allen Bereichen versammelt sind. Für Berlin sprechen das investitionsfreundliche Klima, die attraktiven Finanzierungs- und Förderprogramme sowie die gute Verfügbarkeit von Ansiedlungsflächen. Unternehmen können hier ihre Pläne schneller als andernorts umsetzen.

Foto: Berlin Partner

Herr Zühlsdorff, nach vielen Jahren in Schlüsselpositionen der deutschen Wirtschaft engagieren Sie sich seit Dezember 2010 bei Berlin Partner. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung Berlins? Berlin hat das Potenziale, die künftige Nachhaltigkeitshauptstadt Europas und damit zugleich eine der modernsten Metropolen weltweit zu werden. Berlin wird seine Rolle als Trendsetter in vielen Bereichen weiter ausbauen und so seine Anziehungskraft vor allem für junge und kreative Menschen verstärken.


Titel

Und welcher ist der zweite Grund? Berlin war immer eine Stadt im Wandel und lebte damit auch immer am Puls der Zeit. Das gilt noch heute und macht einen wesentlichen Teil der Mentalität der Stadt aus. Die Berliner nutzen jedes Ereignis, um sich neu zu erfinden, sodass sich permanent Veränderungen vollziehen. Welche Standortvorteile hat Berlin? Alle aufzuzählen geht hier nicht. Deshalb beschränke ich mich auf einige Beispiele – wie die Verfügbarkeit attraktiver Immobilien in allen Lagen, die höchste Dichte an Forschern und Akademikern in Deutschland, die exzellente Infrastruktur, die hohe Produktivität bei niedrigen Arbeitskosten, die Qualität der Arbeit und die hohe Lebensqualität. Wie gesagt, das ist nur eine Auswahl. Und doch wird daran sichtbar, dass sich im nationalen und internationalen Wettbewerb nur die Städte und Regionen dauerhaft durchsetzen, die sich im Ganzen positiv präsentieren. Besonders wichtig erscheint das Immobilienangebot in Berlin. Wie sehen Sie das? In der Tat: Hier kann Berlin enorm punkten. Nirgendwo sonst finden Unternehmen oder Institutionen derart attraktive Immobilienobjekte in zentraler Lage wie hier und das zu weitaus günstigeren Bedingungen als in den anderen Metropolen. In Berlin gibt es WeltstadtImmobilien zum „Umlandpreis“. Denken Sie an solche Entwicklungsgebiete wie Hauptbahnhof, Media Spree, Flughafen Tempelhof oder bald das Gelände des Flughafens Tegel, um die Dimensionen und Möglichkeiten für ansiedlungswillige Unternehmen in Berlin zu erfassen. Welche Rolle spielt Berlin Partner in der Ansiedlungs- und Strukturpolitik? Unser Name ist Programm: Berlin Partner

ist Partner bei Unternehmensansiedlungen, in der Außenwirtschaftsberatung und im Hauptstadt-Marketing. Wir unterstützen Investoren am Standort, helfen Berliner Betrieben, externe Märkte Deutschlands zu erschließen und machen die Stadt zu einer starken Marke. Dabei praktizieren wir ein bundesweit einmaliges Modell, bei dem das Knowhow der Berliner Wirtschaftsförderung gebündelt wird – zum Beispiel durch die Kooperation mit den zwölf bezirklichen Wirtschaftsförderungen. Berlin Partner ist eine One-Stop-Agency, mit der Berlin mehr Service und mehr Wirtschaftsförderung für Unternehmen bieten kann als andere Standorte in Deutschland und Europa. Das klingt nach viel Arbeit. Wie ist das Aufwand-Nutzen-Verhältnis? Von 2001 bis 2011 war Berlin Partner an mehr als 1.220 Unternehmensansiedlungen beteiligt. Allein 2011 kamen 159 Unternehmen nach Berlin oder erweiterten hier ihren Standort. Um in Zukunft erfolgreich zu bleiben, werden wir unsere Ansiedlungspolitik weiter differenzieren. Erstens geht es um die Ausschöpfung der Potenziale in Berlin selbst. Ich denke vor allem an die stärkere Einbeziehung nichtdeutscher Bevölkerungsgruppen in das Wirtschaftsleben der Stadt, allen voran die türkisch- und russischsprachige Community. Zweitens geht es um verstärkte Akquisitionsbemühungen vor unserer Haustür, das heißt in Deutschland und im benachbarten Ausland. Letzteres meint vor allem die westpolnischen Gebiete, wo in reichlich 70 Kilometern Entfernung neue Wirtschaftsgebiete heranwachsen. Und drittens schließlich steht natürlich die zielgerichtete Berlin-Werbung auf den internationalen Märkten weiter auf der Tagesordnung. In diesem Dreiklang werden wir auch in Zukunft Erfolg haben. (in)

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Vera Gäde-Butzlaff, Vorsitzende des Vorstands der Berliner Stadtreinigung

Berliner Stadtreinigung

Müll wegwerfen – das war einmal

Frau Gäde-Butzlaff, die BSR ist eines der größten kommunalen Stadtreinigungsunternehmen Europas. Wie geht Ihr Unternehmen mit den Unmengen von Abfall um, die täglich in Berlin anfallen? Sehr sorgsam. Müll ist kostbar geworden, wenn auch weniger in wirtschaftlicher, als viel mehr in ökologischer Hinsicht. Aus dem, was früher wertlos schien, können wir heute Strom, Wärme, Biogas und

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Sekundärrohstoffe gewinnen. Ziel ist ein schonender Umgang mit den Ressourcen. Wie sieht das praktisch aus? Umweltschutz ist eines der wichtigsten Unternehmensziele. Wir haben ein Umweltprogramm und arbeiten bei der Erfüllung auch eng mit dem Land Berlin zusammen. So wurde bereits 2007 eine erste Klimaschutzvereinbarung zur Reduzierung der CO2-Emissionen getroffen, die wir 2010 mit 130.000 Tonnen um neuntausend Tonnen übererfüllten. Und im vergangenen Jahr haben wir die 2. Klimaschutzvereinbarung mit einem Einsparziel von 113.500 Tonnen CO2 bis 2015 abgeschlossen. Wie soll das erreicht werden? Die Schritte dahin stehen bereits fest. So werden durch die Einführung der Orangen Box 12.500 Tonnen CO2 eingespart,

Fotos: Berliner Stadtreinigung

Abfallwirtschaft war früher. Heute geht es um Ressourcen-Management. Müll wird nicht mehr als „Schmutz“ angesehen. Müll ist Rohstoffquelle und Energielieferant und fast vollständig verwertbar. Über dieses neue Verständnis von Abfallwirtschaft und die Rolle eines kommunalen Unternehmens sprachen wir mit Vera GädeButzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung (BSR).


Titel durch die Fertigstellung der Biogasanlage mit Kraftstoffnutzung 5.000 Tonnen, durch die Ertüchtigung des Müllheizkraftwerks 2.500 Tonnen oder durch die Sanierung der Deponien und Altablagerungen zusammen zirka 92.000 Tonnen. Stichwort Biogasanlage: Welchen Sinn macht eine solche Investition? Sehr viel Sinn, denn hier gilt: Das Gute daran ist das Gute darin. Das Gute in Tausenden Tonnen Bioabfällen jedes Jahr – 2011 waren es in Berlin 62.000 Tonnen – ist der hohe Energiegehalt. Intelligent eingesetzt, lassen sich dadurch fossile Energieträger wie Öl, Erdgas und Kraftstoffe in beträchtlichem Umfang einsparen. Deshalb bauen wir in Ruhleben eine Vergärungsanlage mit einer Kapazität von 60.000 Tonnen. Was geschieht mit dem gewonnenen Gas? Nach fachgerechter Aufbereitung speisen wir das Gas ins Gasnetz ein und entnehmen es wieder an Gastankstelllen auf drei unserer Standorte, betanken damit unsere gasbetriebenen Müllfahrzeuge. Pro Jahr wird die Biogasanlage etwa 2.000 Tonnen Biogas produzieren. Das spart 2,5 Millionen Liter Diesel. Wenn die Anlage Anfang 2013 in Betrieb geht, wird rund die Hälfte unserer Müllsammel-Flotte gasbetrieben sein. Mit 150 Fahrzeugen werden wir dann die Hälfte der Müllsammelkilometer in der Stadt klimaneutral fahren. Das ist deutschlandweit einmalig und ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz in der Hauptstadt. Wie stehen die Beschäftigten der BSR zu den hohen Zielstellungen? Das gute Ansehen der BSR und die Erfolge des Unternehmens sind wesentlich unseren rund 5.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken. Unsere Beschäftigten haben mit den Müllmännern und Straßenkehrern von gestern nichts gemeinsam. Für unsere Beschäftigten sind Ökologie und

Innovation wichtige Themen. Sie sind engagiert, flexibel, kreativ und alle sind auch stolz darauf, hier zu arbeiten. Was unternehmen Sie und die gesamte Geschäftsführung, damit das so bleibt? Sehr viel. Wir fördern aktiv die Innovationskultur im Unternehmen genauso wie das Verständnis und Engagement der Beschäftigten in Sachen Umweltschutz. Zudem steht die BSR für attraktive und sichere Arbeitsplätze und wir sind – übrigens zertifiziert – ein Unternehmen, das die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert. Das schafft Vertrauen und entspricht unserer Verantwortung als öffentliches Unternehmen und als einer der größten Arbeitgeber in Berlin. Die Berliner Stadtreinigung hat ein ausgesprochen gutes Image. Wie sehen Sie die Rolle der BSR in der deutschen Hauptstadt? Wir sind ein Bestandteil der urbanen Infrastruktur und wir sind ein kommunales Unternehmen, gehören also allen Berlinerinnen und Berlinern. Unsere Ausrichtung ist eindeutig: hohe ökologische Standards, hohe Qualität unserer Dienstleistungen, soziale Verantwortung gegenüber der Stadt und den Beschäftigten – zum Beispiel indem wir Tariflöhne zahlen, mit denen man in Berlin leben kann und nicht auf Transferleistungen angewiesen ist – und all das zu den niedrigsten Gebühren unter den deutschen Großstädten. Und wir treiben Innovationen voran, beteiligen uns zum Beispiel beim Thema E-Mobilität oder bei alternativen Antrieben. So war die BSR Partner für den Test eines Hybrid-Müllsammelfahrzeugs von Daimler, gemeinsam mit zwei anderen Unternehmen haben wir das weltweit erste Müllsammelfahrzeug mit einem Brennstoffzellen-Antrieb für die Ladehydraulik entwickelt. Mit all dem ist die BSR auch ein wichtiger Standortfaktor für Berlin. (in)

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Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, Frank Balzer

Bezirk mit Potenzial Reinickendorf bereitet sich auf die „Nach-Flughafen-Ära“vor

Wir trafen einen Bezirksbürgermeister, der optimistisch in die Zukunft blickt. „Denn schon jetzt“, so Balzer, „können wir deutlich erkennen, dass die Grundstückspreise bei uns im Bezirk in nahezu allen Lagen anziehen. Nach der Schließung des Flughafens wird der Bezirk von Fluglärm nicht mehr berührt, das macht unsere Wohnlagen noch attraktiver.“ Balzer weiß, wovon er spricht, schließlich war er jahrelang Baustadtrat, bevor er Bezirksbürgermeister des Bezirks mit

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rund 250.000 Einwohnern im Norden Berlins wurde. Ihm ist klar, dass es bis zur endgültigen Umwandlung des gesamten Flughafengeländes in Tegel zehn bis 15 Jahre dauern wird. „Doch anders als bei der Diskussion um den Flughafen Tempelhof haben das Land Berlin und der Bezirk rechtzeitig die Weichen für ein sinnvolles Nachnutzungskonzept gestellt. Grundlagen für Nachnutzung gelegt Mit der Gründung der landeseigenen Tegel Projekt GmbH, die von Hardy Schmitz geleitet wird, der mit der Entwicklung von Adlershof viel Erfahrung gesammelt hat, werden wir schnell Erfolge erzielen können. Auch der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorgestellte Entwurf für einen B-Plan ist eine erste Grundlage für die weiteren Entwicklun-

Foto: Bezirksamt Reinickendorf

Die Schließung des Berliner Flughafens Tegel steht in knapp drei Monaten bevor. Doch was passiert dann dort mit den riesigen Flächen und wie wird sich die Umstrukturierung auf den Bezirk auswirken? Das wollte die BERLINboxx vom Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, Frank Balzer, wissen.


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gen. Entscheidend ist, dass Investoren und Unternehmen gewonnen werden, um mit privatem Kapital eine wirtschaftliche Erfolgsstory für Reinickendorf zu schreiben.“ Balzer glaubt, dass schon in zwei oder drei Jahren Ankermieter mit entsprechender internationalen Strahlkraft zum Thema „Urban Technologies, Technologien für die Stadt der Zukunft“ zumindest für das Terminalgebäude gefunden sind. Zehn bis 15 Jahre Entwicklung

Foto: CC korom

Für die Gesamtentwicklung des 215 Hektar großen Areals auf dem Tegeler Flugfeld rechnet der Reinickendorfer Bezirksbürgermeister etwa zehn bis 15 Jahre. Und kommt dabei ins Schwärmen: „Jede Hauptstadt, jede Großstadt beneidet uns um derart große innerstädtische Flächen, die zur Ansiedlung von Gewerbe zur Verfügung stehen.“ Balzer sieht das Flughafengelände vor allem als Standort für produzierende Unternehmen. Natürlich weiß er, dass kurzfristig flughafennahe Jobs und Betriebe, wie Speditionen und Logistikunternehmen aus dem Bezirk Richtung

Flughafen BER - Willy Brandt abwandern werden. Doch Frank Balzer ist überzeugt, diesen Saldo ausgleichen zu können. Die Chancen überwiegen die Risiken bei weitem. Reinickendorf als Standort für die Industrie hat eine lange Tradition, man denke nur an die Borsigwerke in Tegel. „Den Strukturwandel von der Industriezur Kommunikations- und Wissensgesellschaft hat auch Reinickendorf durchmachen müssen und es dabei erfolgreich verstanden, moderne Unternehmem anzusiedeln. Das Beispiel Motorola auf dem ehemaligen Börsiggelände, aber auch die kleinen innovativen Unternehmen, die sich nebenan im Gewerbe- und Logistikpark Dock 100 niedergelassen haben, beweisen das“, bekräftigt der Bezirksbürgermeister. Reinickendorf ist schon jetzt die Heimat zahlreicher mittelständischer Unternehmen. Die Steffel Unternehmensgruppe, Underberg, die Storck-Gruppe, der Spiralbohrhersteller Gühring sind nur einige aus der Reihe der Hidden Champions, die man hier findet. Balzer verweist „auf die Wirtschaftsfreundlichkeit im Bezirk als das große Plus. Bei uns gehen Verfahren deutlich schneller als in anderen Teilen Berlins.“ (bw)

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MIPIM Spezial

Metropole im Christian Hunziker Am 3. Juni dieses Jahres nimmt der neue Berliner Flughafen in Schönefeld seinen Betrieb auf. Beobachter versprechen sich dadurch weitere Impulse für den Immobilienmarkt der deutschen Hauptstadt. Dass immer mehr Anleger Berlin als einen der attraktivsten Investitionsstandorte Europa betrachten, ist jedoch keineswegs nur auf den neuen Flughafen zurückzuführen. Jedes Jahr fragen das Urban Land Institute (ULI) und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers führende Immobilienexperten aus Europa, wo ihrer Ansicht nach Investitionen besonders lohnend sind. Für Berlin hätte das Ergebnis der letzten Studie, die zu Beginn dieses Jahres veröffentlicht wurde, kaum besser ausfallen können: Befragt nach den Investitionsaussichten in 27 europäischen Metropolen, setzten die Experten die deutsche Hauptstadt auf Platz 4 – deutlich vor Städten wie Paris, London und Frankfurt, geschlagen nur von Istanbul, München und Warschau.

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Dieses Urteil dürfte viele alteingesessene Berliner überraschen. Sie sehen hauptsächlich die wirtschaftlichen Probleme der Stadt: die hohe Arbeitslosigkeit, das niedrige Durchschnittseinkommen, den hohen Anteil an Menschen, die von staatlichen Transferleistungen leben. Von außen betrachtet, stellt sich die Situation jedoch anders dar. Ein vergleichsweise niedriges Mietniveau, einen breiten Branchenmix und einen wachsenden Dienstleistungssektor nennt zum Beispiel Dr. Bruno Ettenauer, Vorstandsvorsitzender des österreichischen Immobilienunternehmens CA Immo, als Pluspunkte der deutschen Hauptstadt. „Gepaart mit einem traditionell gemäßigten Neuflächenangebot“, so Dr. Ettenauer, „ergibt dies aus Sicht des Immobilieninvestors einen krisenresistenten Wachstumsmarkt.“ Gestützt wird diese Einschätzung durch handfeste Fakten. Zwischen 2004 und 2009, so errechnete es das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW),


MIPIM Spezial

Aufschwung wuchs die Berliner Wirtschaft im jährlichen Durchschnitt um 1,7 Prozent und damit viel stärker als die gesamtdeutsche Wirtschaft (0,5 Prozent). Dazu trug vor allem der Dienstleistungssektor bei: Zwischen 2005 und 2010 nahm die Zahl der Bürobeschäftigten in Berlin um 11,5 Prozent zu – das mit Abstand stärkste Wachstum unter den sieben größten deutschen Städten. „Berlin“, folgert Lars Kirmse vom Assetmanager argoneo, „ist auf gutem Wege, eine wirtschaftlich starke Metropole zu werden.“

Fotos: creativ commens,Wittekind

„Sicheres Investment“ Dieser positive Trend schlägt sich auch in den Zahlen der Maklerhäuser nieder. 2011 wurden in Berlin rund 550.000 Quadratmeter Bürofläche vermietet – das zweitbeste jemals registrierte Ergebnis. Über gute Geschäfte freuen sich auch die Investmentberater: Sie vermittelten im vergangenen Jahr gewerblich genutzte Immobilien im Wert von rund 2,3 Milliarden Euro.

Allerdings ist der Immobilienmarkt nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland in einer erstaunlich stabilen Verfassung. Der Grund: Angesichts von Schuldenkrise, Unsicherheiten an den Finanzmärkten und niedrigen Renditen für sichere Staatsanleihen haben sich Immobilien ihren festen Platz als attraktive Anlagealternative gesichert. Deutschland profitiert davon besonders stark, da die deutsche Wirtschaft bisher kaum Anzeichen von Schwäche hat erkennen lassen. „Die Kombination aus Deutschland und Immobilien“, konstatiert Andreas Quint, bis Ende 2011 Deutschlandchef des Beratungsunternehmens Jones Lang LaSalle, „bleibt trotz Eurokrise nahezu unschlagbar.“ Diese Einschätzung teilen institutionelle und private Investoren aus Russland. „Immobilien Made in Germany gelten bei ihnen als sicheres Investment“, beobachtet Dr. Bertrand Malmendier von der international orientierten Rechtsanwaltskanzlei Malmendier Partners. Ins-

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MIPIM Spezial

Neuer Hingucker am Kurfürstendamm: Neubau N° 195 Ku‘damm

Sebastian Klatt, Leiter Projektentwicklung bei Freo

besondere Immobilien in der deutschen Hauptstadt werden laut Dr. Malmendier „als beständige, sichere und langlebige Investition“ angesehen. Dazu trage auch „der hohe Charmefaktor“ bei, den Berlin in der russischen Öffentlichkeit genieße.

fangen. Direkt daneben plant die Strabag Real Estate GmbH mit dem Atlas-Tower einen weiteren Turm. Und bis 2013 will die Bayerische Hausbau die Revitalisierung des Zoobogens (jetzt Bikini Berlin genannt) abschließen.

City-West im Kommen

Die Attraktivität der City-West zeigt sich auch beim Projekt N° 195 Ku‘damm. Für 100 Millionen Euro baut die Freo ein denkmalgeschütztes Hochhaus um und ergänzt es durch einen Neubau, sodass eine Mietfläche von 15.200 Quadratmetern entsteht. „Bereits knapp ein Jahr vor der Fertigstellung sind die Flächen zu 70 Prozent vermietet“, freut sich Sebastian Klatt, Leiter Projektentwicklung bei Freo. „Dieser frühzeitige Vermietungserfolg spricht sowohl für die Qualität des Gebäudeensembles als auch für den Standort.“

Ein hervorragendes Image hat Berlin aber nicht nur in Moskau und St. Petersburg, sondern in fast allen Ländern dieser Welt. Überall gilt Berlin als Stadt der Jungen und Kreativen, als Metropole, die sich in rasantem Tempo verändert und dabei jedem die Chance gibt, an ihrer Dynamik teilzuhaben. Dazu passt, dass sich das Erscheinungsbild der Stadt permanent ändert und immer wieder neue Viertel in den Blickpunkt rücken. Derzeit erlebt zum Beispiel die City-West einen veritablen Revitalisierungsschub. In diesem Jahr wird das Hotel Waldorf Astoria im Zoofenster, einem 119 Meter hohen Hochhaus neben dem Bahnhof Zoo, die ersten Gäste emp-

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„Vor allem Modelabels und Kultmarken suchen repräsentative Verkaufsflächen auf dem Kurfürstendamm“, beobachtet Klatt. Das bestätigt Lars Kirmse von argoneo, dem Centermanager des Neuen


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Fotos: Freo, Centermanager des Neuen Kranzler Eck

Lars Kirmse, Centermanager im Neuen Kranzler Eck, vor dem Gebäudekomplex, in dem aktuell 93 Prozent der Büro- und Gewerbeflächen vermietet sind

Kranzler Eck, der in den vergangenen Monaten beispielsweise den LifestyleFilialisten Urban Outfitters, den Herrenmodeanbieter Camp David und das Salatbar-Konzept Dean & David als Mieter gewinnen konnte. Kurfürstendamm und Tauentzienstraße seien immer ein starker Einzelhandelsstandort gewesen, betont Kirmse. Jetzt aber gäben „die aktuellen Projektentwicklungen und Modernisierungen der City-West ein neues, frischeres Gesicht“. Davon profitiere auch der Büromarkt, da nun ein größeres Angebot an zeitgemäßen Flächen zur Verfügung stehe.

dieser Flughafen kommt, werden sich auch solche Konzerne ansiedeln.“

Die City-West ist jedoch nicht der einzige Stadtteil im Aufbruch. „Derzeit steht Kreuzberg besonders im Fokus“, sagt Sebastian Klatt von Freo. Er entwickelt am Anhalter Bahnhof ein Neubauprojekt mit insgesamt 30.000 Quadratmetern Mietfläche. Klatt ist zuversichtlich, dafür Büronutzer zu finden. „Bisher“, sagt er, „hat das Fehlen eines internationalen Flughafens abschreckend auf international agierende Firmen gewirkt. Nun, da

Geschlossen wird hingegen der Flughafen Tegel. Sein Gelände will der Berliner Senat in einen Forschungs- und Industriepark für technologieorientierte Firmen verwandeln. Wohnungsbau ist nach derzeitigem Stand nicht vorgesehen – obwohl dieser nach Jahren der Stagnation mittlerweile in den Fokus der Projektentwickler gerückt ist.

Tatsächlich werden in diesem Jahr die Karten auf dem Berliner Immobilienmarkt neu gemischt. Am 3. Juni nimmt der neue Flughafen in Schönefeld seinen Betrieb auf – und damit dürften sich die Gewichte in der Stadt deutlich verschieben. Fachleute erwarten, dass sich 40.000 Arbeitsplätze am und um den neuen Flughafen ansiedeln werden und dass dadurch der Südosten der Stadt als Gewerbe- und Wohnstandort an Attraktivität gewinnen wird.

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Dr. Thomas Herr, Geschäftsführer und Partner der Valteq GmbH

Viele zieht es nach Berlin Das hat vor allem einen Grund: die starke Zunahme der Einwohnerzahl. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 erhöhte sich die Zahl der Berlinerinnen und Berliner um 30.000 oder 0,9 Prozent. Weil in den vergangenen Jahren nur wenige Wohnungen errichtet wurden, hat die wachsende Haushaltszahl zwei Folgen: Der Leerstand sinkt und die Mieten steigen. Bei den Mitgliedsunternehmen des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen standen Ende 2010 nur noch drei Prozent der Wohnungen leer – zehn Jahre vorher waren es doppelt so viele gewesen. Und obwohl der Berliner Mietspiegel die für eine Weltstadt noch immer sehr niedrige Durchschnittsmiete von 5,21 Euro pro Quadratmeter und Monat ausweist, steigen in den Innenstadtbereichen die Mieten bei neuen Vertragsabschlüssen sprunghaft an. Nach Erhebungen des Immobilienberatungsunternehmens Jones Lang LaSalle waren in Inseraten angebotene Wohnungen im Bezirk Mitte im Jahr

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2011 10,7 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 9,5 Prozent und im Bezirk Neukölln 9 Prozent. Dieser Trend bleibt Investoren nicht verborgen. Nach Angaben des Maklerunternehmens CB Richard Ellis wechselten im Jahr 2011 über 32.300 Wohneinheiten für 2,3 Milliarden Euro den Eigentümer, wobei nur Verkäufe in Paketen von mindestens 50 Wohnungen berücksichtigt sind. „Damit“, urteilt Michael Schlatterer, Team Leader Residential Valuation bei CB Richard Ellis, „untermauert Berlin seine Stellung als wichtigster und fungibelster lokaler Transaktionsmarkt für Wohnimmobilien in Europa.“ „Wir sehen ein ungebrochenes Interesse an Ankäufen in Berlin“, bestätigt Dr. Thomas Herr, Geschäftsführer und Partner der Valteq GmbH. Das Unternehmen, zu Beginn dieses Jahres aus dem Zusammenschluss von drei Firmen entstanden, ist unter anderem in der Technischen Due Diligence tätig. Als Käufer treten


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Baustart für das YOUNIQ Projekt in Potsdam mit 338 Studentenapartments ist bereits im Frühjahr 2012

Fotos: Corestate Capital AG, Valteq GmbH

laut Dr. Herr hauptsächlich Privatanleger, Fondsgesellschaften sowie neu auch städtische Wohnungsbaugesellschaften auf. „Verkäufer“, so der Experte, „sind zum Teil Unternehmen, die in der vorigen Hochphase des Marktes möglicherweise zu teuer gekauft haben oder die ihre ehrgeizigen Businesspläne nicht verwirklichen konnten.“ Daraus ergeben sich Chancen für potenzielle Käufer. So erwarb vor kurzem die Corestate, ein im Schweizer Zug ansässiger Private-Equity-Investor, auf einen Schlag 3.000 Wohnungen in Berlin. Zuvor hatte das Portfolio zum Bestand eines ausländischen Investors gehört, der das Wohnungspaket während der letzten Hochphase des deutschen Immobilienmarktes von 2006/07 übernommen hatte. Die Zahl solcher Transaktionen wird in nächster Zeit zunehmen, ist Ralph Winter, Gründer der Corestate Capital AG, überzeugt. Der Grund: Bei vielen während der Boomphase gekauften Port-

Rainer Nonnengässer, Vorstand der Young AG

folios steht jetzt die Prolongation der Finanzierung an. Und das bringt nicht wenige Eigentümer in Bedrängnis – vor allem diejenigen, die damals mit hohem Fremdkapitaleinsatz kauften. Heute wollen Banken nämlich wesentlich mehr Eigenkapital sehen. Die Folge, so Winter: „der Druck auf leistungsgestörte Portfolios steigt.“ Banken suchten in solchen Fällen neue Investoren, die in der Lage seien, den Wert der Wohnungen durch Auflösen des Instandhaltungsstaus, Sanierung und den Abbau des Leerstands weiterzuentwickeln. Winter: „Die Banken vertrauen denen, die ihr Immobilienhandwerk verstehen, und nicht denen, die virtuos mit Excel-Sheets umgehen.“ Private wollen kaufen Doch auch die Nachfrage von privaten Wohnungskäufern ist gestiegen, wie Alexander Harnisch von Diamona & Harnisch feststellt. Das Unternehmen entwickelt Eigentumswohnungen in innerstädtischen Lagen, so zum Beispiel den Diplomatenpark in Tiergarten, die Chori-

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Geschäftsführer Alexander Harnisch von Diamona & Harnisch

ner Höfe in Mitte und das Projekt Kastanienallee 63/64 ebenfalls in Mitte. Derzeit registriert Harnisch eine besonders starke Nachfrage von Eigennutzern, von denen viele bereits in Berlin wohnen – was insofern bemerkenswert ist, als Berlin lange als klassische Mieterstadt galt. „Diese Käufer“, sagt Harnisch, „verfügen über genügend Eigenkapital, um sich jetzt noch zu relativ niedrigen Preisen den Traum von einem urbanen und nachhaltigen Eigenheim zu erfüllen.“ Ähnliche Beobachtungen macht Marc Wiese, Vorstand der Berliner Sanus AG. Besonders positiv entwickeln sich nach seinen Beobachtungen die Stadtteile Mitte und Prenzlauer Berg. Aber auch Pankow, Wilmersdorf, Charlottenburg, Kreuzberg und Friedrichshain sieht Wiese im Kommen. Ein ungewöhnliches Projekt realisiert Sanus derzeit in Friedrichshain: In der Pettenkofer Straße entsteht bis Ende dieses Jahres ein Neubau mit 28 Apartments mit flexiblen Grundrissen, die sich gezielt an Studierende richten. „Die Nachfrage nach für Studen-

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Das Königsquartier in Zehlendorf punktet mit Geothermie

ten geeignetem Wohnraum übersteigt das Angebot bei weitem“, stellt Wiese fest. „Die Realisierung von spezifischen Wohnangeboten für Studierende ist also ein echter Zukunftsmarkt.“ Das bestätigt auch Rainer Nonnengässer, Vorstand der Young AG, die als führender Anbieter für studentisches Wohnen auch nach Berliner Grundstücken Aussicht hält. Steigen werden die Preise nach Überzeugung Wieses auch für andere Wohnungstypen. Im Durchschnitt rechnet er mit einer jährlichen Wachstumsrate von 3 bis 3,5 Prozent. „Das Kaufpreisniveau im Berliner Wohnimmobilienbereich ist im europäischen Vergleich immer noch sehr günstig und wird in den nächsten vier Jahren weiter ansteigen“, ist auch Christian Gérôme überzeugt, Geschäftsführer der Allgemeinen Immobilien-Börse. Zwar habe Berlin als Folge der Teilung noch immer einen großen Rückstand auf andere Metropolen aufzuholen, gibt Ralph Winter von Corestate zu bedenken. In zehn Jahren werde der Preisunterschied beispielsweise zu Paris jedoch nicht mehr


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Auch ein Projekt der Sanus AG: Die Scharnhorststraße in Berlin Mitte

so hoch sein wie heute.

Fotos: Diamona & Harnisch, Sanus AG, Christian Hunziker

Eine Preisblase sei angesichts des „nachhaltigen Wachstums“ nicht zu befürchten, ist Alexander Harnisch überzeugt:

Marc Wiese, Vorstand Sanus AG

„Im hiesigen Immobilienmarkt steckt noch sehr viel Potenzial. Insofern müssen Investoren auch keine harte Landung befürchten – vorausgesetzt, die Lage und das Nutzungskonzept stimmen.“

Christian Hunziker ist freier Journalist mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft und schreibt für verschiedene Tageszeitungen (u. a. Handelsblatt, FAZ, Tagesspiegel) sowie Fachzeitschriften (u. a. Immobilienmanager, DW Die Wohnungswirtschaft). 2011 wurde er mit dem Deutschen Preis für Immobilienjournalismus ausgezeichnet.

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Erster Ansprechpartner im genossenschaftlichen Verbund Andreas Mertke, Vorstand der Berliner Volksbank

Projektentwickler und Investoren haben derzeit verstärkt Berlin im Visier. BERLINboxx fragte Andreas Mertke, Vorstand der Berliner Volksbank, nach der Einschätzung der Banken. Herr Mertke, wie beurteilen Sie die Entwicklung am Berliner Immobilienmarkt? Die Bevölkerungszahl hat sich in Berlin positiv entwickelt und auch für 2012 ist mit einem weiteren Zuwachs zu rechnen. Damit wird auch die Nachfrage nach Wohnraum weiter zunehmen. Gleichzeitig ist das Angebotsniveau insbesondere im Neubaubereich immer noch relativ niedrig. Dies gilt sowohl für den Mietwohnraum als auch für das Wohneigentum. Ideale Voraussetzungen für Investoren, Projektentwickler und Bauträger und damit auch für die Berliner Volksbank. Die Marktlage erlaubt es uns, mit Hilfe von Eigenkapital und Vorvertriebsquoten das Risiko für Kunden und für uns im Griff zu behalten. Wie bewerten Sie die Entwicklung für den gewerblich genutzten Immobilienmarkt? Der Büromarkt hat in den vergangenen Jahren eine differenzierte Entwicklung genommen. Wir beobachten, dass sich insbesondere in den sehr guten Lagen das Angebot an adäquaten Flächen ver-

knappt. Gleichzeitig kommen allmählich wieder neue Projekte auf den Markt, das stimmt uns verhalten optimistisch. Allerdings engagieren wir uns auch künftig im gewerblich genutzten Immobilienmarkt nur selektiv. Als erster Ansprechpartner im genossenschaftlichen Verbund sind wir gemeinsam mit unseren Verbundpartnern, allen voran die DG Hyp, aber natürlich in der Lage, jede Finanzierungsanfrage in unserer Region entgegenzunehmen und zu lösen. Und die Entwicklung am Hotelmarkt? Hier verfolgen wir die langjährige Steigerung der Besucherzahlen ebenso wie die muntere Investitionsbereitschaft von Betreibern und Investoren mit großem Interesse. Wie sehen Sie den Wettbewerb am Berliner Immobilienfinanzierungsmarkt? Trotz des Rückzugs einiger Mitwettbewerber gibt es nach wie vor einen Kampf um professionell aufgestellte Immobilienkunden. Die Intensität des Wettbewerbs ist hierbei in den Segmenten unterschiedlich, wird jedoch unserer Einschätzung nach wieder leicht zunehmen. Denn die Finanzierung von Core-Immobilien bleibt ein wichtiges Standbein für Banken. (ck)

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Otto-Braun-Straße in der östlichen Berliner City

Ganz Berlin – ganz provisionsfrei! Der Liegenschaftsfonds Berlin vermarktet seit über zehn Jahren landeseigene Immobilien und Grundstücke Wer in Berlin auf die Suche nach einer ungewöhnlichen Immobilie geht, ist beim Liegenschaftsfonds Berlin richtig. Mit mehr als 5.000 Verkaufsobjekten in Berlin bietet sein vielseitiges Portfolio das Passende für Investoren, Käufer und Mieter. Seit mehr als zehn Jahren verkauft der Liegenschaftsfonds Berlin als Treuhänder des Landes nicht mehr genutzte öffentliche Immobilien – und das ganz provisionsfrei und aus erster Hand!

Der Liegenschaftsfonds kennt die richtigen Ansprechpartner. Bei Anfragen zum Baurecht, zu Nutzungsmöglichkeiten sowie Standortfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Liegenschaftsfonds den Investoren zur Seite. Sie öffnen die Türen zu den Planungsämtern der Bezirke und den Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung oder Wirtschaft.

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Die Politik nimmt Kurs auf 30.000 neue Wohnungen, die in den nächsten fünf Jahren entstehen sollen. Der Liegenschaftsfonds ist darauf vorbereitet und wird zirka 250 Wohnungsbaugrundstücke aus seinem Gesamtportfolio bereitstellen. Kaufinteressenten werden

Foto: Liegenschaftsfont Berlin

Zwei aktuelle Wohnprojekte Doch der Liegenschaftsfonds kann mehr als Verkauf und Vermietung: Er unterstützt potenzielle Interessenten auch bei der weitergehenden Entwicklung der Objekte. Dabei ist gerade seine enge Vernetzung mit den Verwaltungen des Senats und der Bezirke der größte Vorteil auf dem Berliner Immobilienmarkt.


MIPIM Spezial zum Beispiel bei der Schaffung von Planungsrecht unterstützt, wobei auch gleich stadtentwicklungspolitische Ziele und Nutzungsvorgaben berücksichtigt werden, sodass der Investor belastbare Aussagen zu den Rahmenbedingungen der Nutzung erhält. Otto-Braun-Straße/Karl-Marx-Allee direkt am Alexanderplatz Der Standort wird in den nächsten Jahren zu einem der größten Entwicklungsvorhaben in der östlichen Berliner City. Auf dem zirka 3,1 Hektar großen Grundstück kann zukünftig eine 5- bis 15-geschossige Neubebauung mit 90.000 bis 100.000 Quadratmetern Geschossfläche realisiert werden. Vorgesehen ist eine citytypische Mischnutzung aus Büro, Handel, Dienstleistung und 40 bis 50 Prozent Wohnen. Zurzeit wird das Planungsrecht zum Standort erarbeitet. Eigentümer der Liegenschaft sind zu etwa gleichen Anteilen das Land Berlin und die Bundesrepublik Deutschland. Der Verkauf

der Entwicklungsflächen ist ab viertem Quartal 2012 geplant. Buckower Felder an der Neuköllner Landesgrenze zur Mark Brandenburg Der Liegenschaftsfonds hat ein rund 16 Hektar großes landwirtschaftlich genutztes Grundstück im Portfolio. Nach den bezirklichen Vorstellungen soll auf dem Areal eine aufgelockerte und durchgrünte Wohnsiedlung mit hohen ökologischen Standards zu bezahlbaren Preisen entstehen. Die Vermarktung des Grundstücks wird an den Fortgang des Bebauungsplanverfahrens gekoppelt, um gegenüber den Investoren Planungssicherheit bereitstellen zu können. Der Vermarktungsbeginn wird Mitte 2013 erfolgen. Aufgrund der Größe des Entwicklungsgrundstücks ist die Bildung von einzelnen Baufeldern möglich, die wahrscheinlich auch aggregierbar sind. In den nächsten Jahren entstehen hier zirka 250 neue Wohnungen. (bw)

Weitere Pläne: „Mehr Wohnen für Berlin“ 2012 In diesem Jahr bringt der Liegenschaftsfonds verteilt über die gesamte Stadt rund 50 für den Geschosswohnungsbau geeignete Liegenschaften (zirka 183.000 Quadratmeter Geschossfläche für etwa 1.875 Wohnungen) auf den Markt. 2013 Über Maßnahmen der Grundstücksqualifizierung durch die Projekt KG des Liegenschaftsfonds können weitere 1.160 Wohnungen entstehen. • Otto-Braun -Str. 70 in Berlin-Mitte, 450 Wohnungen • Anne-Frank-Straße 6,8,10 in Köpenick , 180 Wohnungen • An der Mole, Kynaststr. im Bezirk Lichtenberg, 120 Wohnungen • Buckower Felder, Buckower Damm 302 in Neukölln, 250 Wohnungen • ehemaliges Krankenhaus Staaken, Schulstr. 13 in Berlin-Spandau, 160 Wohnungen 2012 und 2013 bringt der Liegenschaftfonds Flächen für zirka 3.000 Wohnungen auf den Markt. Der Start mit den ersten 35 Grundstücken erfolgt sofort. Weitere Informationen unter www.liegenschaftsfonds.de.

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MIPIM Spezial

Berliner Büromarkt 2011 Flächenumsatz etwa auf Vorjahresniveau – Vermietungsvolumen erreicht Rekordwert

Christian Leska, Managing Director Office Agency bei Savills

• Büroflächenumsatz mit 740.200 Quadratmetern knapp unter Vorjahresniveau • Spitzen- und Durchschnittsmiete verglichen mit dem Vorjahr nahezu unverändert bei 21,00 EUR/Quadratmeter und 12,14 EUR/Quadratmeter • Leerstandsrate mit weiterem Rückgang auf 6,0 Prozent Im gerade abgelaufenen Jahr wurden in Berlin 708.800 Quadratmeter Bürofläche vermietet und damit mehr als je zuvor. Zum ersten Mal überhaupt wurde die Marke von 700.000 Quadratmetern, die durch Vermietungen erzielt wurden, durchbrochen. Da sich der Eigennutzerumsatz zugleich deutlich auf 31.400 Quadratmeter reduzierte (2010: zirka 116.700 Quadratmeter), ging der Gesamtflächenumsatz 2011 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 3,1 Prozent auf 740.200 Quadratmeter zurück. „Der Berliner Büromarkt zeigte sich damit von den schlechter werdenden konjunkturellen Rahmenbedingungen weitgehend unbeeindruckt“, zieht Christian Leska,

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Managing Director Office Agency und bei Savills verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in Berlin, ein positives Jahresfazit. „Zwar lag der Flächenumsatz im 2. Halbjahr mit 350.000 Quadratmetern rund 10 Prozent unter dem Wert des 1. Halbjahres, allerdings war die Nachfrage im kleinen und mittleren Flächensegment weiterhin sehr lebhaft“, so Leska weiter. Der erreichte Flächenumsatz 2011 übertraf den Durchschnitt der vorangegangenen zehn Jahre um etwa 100.000 Quadratmeter beziehungsweise knapp 15 Prozent. Deutlich positiv wirkte sich die vitale Flächennachfrage auch auf den Leerstand


MIPIM Spezial Titel

Durchschnittsmieten 2011 in den Berliner Bezirken

aus. Per 31.Dezember 2011 standen zirka 1,12 Millionen Quadratmeter Bürofläche und somit etwa 140.000 Quadratmeter weniger leer als vor Jahresfrist. Die Leerstandsquote ging in den vergangenen zwölf Monaten um knapp einen Prozentpunkt auf 6,0 Prozent zurück. Dazu trug neben der hohen Nachfrage und der hohen Nettoabsorption von zirka 234.200 Quadratmetern auch das vergleichsweise geringe Flächenfertigstellungsvolumen bei, das im Jahr 2011 etwa 157.000 Quadratmeter betrug. Bezogen auf den Flächenbestand zu Jahresbeginn 2011 bedeutet dies einen Flächenzuwachs von gerade 0,8 Prozent. Im laufenden Jahr dürften sich die Flächenfertigstellungen auf einen ähnlichen Wert wie 2011 summieren, sodass auch 2012 mit einem Leerstandsabbau zu rechnen ist.

Eine ausgesprochen stabile Entwicklung zeigte im Jahresverlauf das Mietniveau. Die Spitzenmiete pendelte im gesamten Jahr 2011 um die Marke von 21,00 EUR/ Quadratmeter. Das durchschnittliche Mietniveau bewegte sich zwischen etwa 12,00 EUR/Quadratmeter und 12,50 EUR/Quadratmeter und lag zum Jahresende nahezu exakt auf Vorjahresniveau. Wesentliche Veränderungen sind hier auch im Verlaufe des Jahres 2012 nicht zu erwarten. Die geringe Neubauaktivität wirkt nach unten stabilisierend, während sich andererseits die Flächennachfrage bedingt durch die nachlassende konjunkturelle Dynamik etwas abschwächen dürfte und somit eine deutliche Aufwärtsbewegung des Mietniveaus sehr wahrscheinlich ebenfalls ausbleibt. www.savills.de

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MIPIM Spezial

Dr. Hans-Jürgen Riese, Geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Riese Gruppe

Dr. Riese Gruppe

Immobilien mit Persönlichkeit

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derjenigen, die die Immobilie sanieren und ihr neues Leben einhauchen. Seit über dreißig Jahren verfolgt die Dr. Riese Gruppe ein klares Ziel. Ihr Chef beschreibt das so: „Rein materielle Werte aus der Immobilie zu entwickeln reicht uns nicht. Schauen Sie, Immobilien sind immer mehr als nur das Dach über dem Kopf. Sie sind auch soziale Verpflichtung, die mit umfassenden gesetz­lichen Rege­ lungen verbunden ist. Dabei müssen alle Interessen gegeneinander abgewogen werden. Aber auch soziale Verantwortung, die nur durch gegenseitigen Res-

Foto: Riese Gruppe

„Der Begriff Persönlichkeit umfasst die einzigartigen psychologischen Eigenschaften eines Individuums, in denen es sich von anderen unterscheidet,“ so einschlägige Lexika. Können Immobilien „Persönlichkeit“ besitzen, wollen wir von Dr. Hans-Jürgen Riese, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Dr. Riese Gruppe, wissen. „Jede Immobilie hat so was wie eine Persönlichkeit, vielleicht sogar eine Seele,“ bejaht er. Denn ein Gebäude strahlt mmer etwas aus und definiert sich nicht nur durch „Lage, Lage Lage“, sondern auch durch die Mieter, die Nachbarschaft und das Engagement


MIPIM Spezial

pekt übernommen werden kann, gehört dazu.“ Die Dr. Riese Gruppe bietet Komplettlösungen rund um die Immobilie. „Das entspricht unserem Slogan, denn auch die Menschen, die eine Immobilie betreuen, tragen zu deren Persönlichkeitsbildung bei.“ Zu den Dienstleistungen der Gruppe gehört das gesamte Angebot der Wertschöpfungskette, angefangen von der Immobiliensuche über die Projektentwicklung, die Planung und Ausführung anfallender Sanierungsarbeiten nach HOAI, die Hausverwaltung, das Assetmanagemen bis hin zur Planung einer notwendigen und vernünftigen Exitstrategie. „Wir haben sowohl die kaufmännische, die juristische als auch die technische Kompetenz unter einem Dach“, erläutert Dr. Riese das Geschäftsmodell seiner Gruppe. „Wir bieten unsere Leistungen aber auch modular an, nicht jeder Mandant braucht unbedingt alle unsere Tools.“ Schwerpunkte hat die Gruppe in der Sanierung von Altbauten. Lange Jahre war man vor allem in Friedenau tätig, nach der Wende kam der Bezirk Pankow/Prenzlauer Berg dazu. Noch heute ist Dr. Riese stolz auf seine Entscheidung, die Konzentration auf das Gebiet rund um den Arnimplatz, zwischen Schivelbeiner- und Bornholmer Straße gelegt zu haben. „Natürlich gab es

an anderen Stellen mehr Fördermittel, aber wir konnten uns nicht nur davon leiten lassen“, erinnert sich Hans-Jürgen Riese. Mit Fördermitteln kennt sich der DiplomVolkswirt und Diplom-Kaufmann gut aus, denn mit den Fragen des geförderten Wohnungsbaus beschäftigte er sich schon in seiner Diplomarbeit. Damals betrachtete er dieses Feld eher skeptisch, der Rückzug des Landes Berlin aus der Förderung sollte ihm letztendlich Recht geben. Immobilienkompetenz, das bedeutet immer auch ein Gefühl für die Entwicklung des Marktes zu haben. Wo die größten Entwicklungspotenziale in Berlin vorhanden sind, wollte die BERLINboxx von Dr. Riese wissen. Die Antwort verblüfft. „In Berlin können Sie im Immobilieninvestment fast nichts falsch machen“, meint der Fachmann. Es käme lediglich darauf an, welche Ziele man bei seiner Investition verfolge. Grundsätzlich hält er zum Beispiel die Rungestraße in der Luisenstadt in Mitte für ein lohnenswertes Ziel. Hier, rund um Märkisches Museum, Wall- und Inselstraße, stecke erhebliches Potenzial, das noch gehoben werden müsse. Auch Moabit und der Wedding böten für Langfristinvestoren sehr gute Möglichkeiten, eine hohe Wertschöpfung zu erreichen. (in)

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MIPIM Spezial

„Man muss auch mal den Sprung ins kalte Wasser wagen“

Corinna Gliese, Geschäftsführende Gesellschafterin der ICON Investmentconsulting

Frauenpower in der Immobilienbranche

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erst einmal passé und auch sonst galt es sich einzuschränken. Schnell wieder auf der Überholspur Doch schnell kehrte Corinna Gliese auf die Erfolgsspur zurück. Das verdankt sie vor allem ihrer Geradlinigkeit und ihrer Authentizität, die in der Immobilienszene der Hauptstadt nicht so häufig sind. Sie hat sich mit ihrem Unternehmen ICON Investmentconsulting GmbH im Immobilienbereich auf die Beratung von FamilyOffices, institutionellen und privaten Investoren spezialisiert.

Foto: ICON Investmentconsulting

Corinna Gliese, Geschäftsführende Gesellschafterin der ICON Investmentconsulting, blickt aus dem Fenster und schaut vis-a-vis auf das Auswärtige Amt und sagt voller Überzeugung: „Immobilien muss man leben können.“ Vor über zehn Jahren, mit gerade einmal Mitte dreißig, hat die erfolgreiche Geschäftsfrau, die zuvor ihr Handwerk bei so erstklassigen Adressen wie Weatherall Green & Smith, Jones Lang Wootton und M.M. Warburg-Schlüter gelernt hat, den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. Der Firmenwagen und die Privilegien einer leitenden Angestellten waren damit


MIPIM Spezial nächsten Projekte steht. Gliese vermarktet für die BAUWERT Investment Group die neuen Kronprinzengärten auf dem nördlichen Friedrichswerder, direkt neben der Friedrichswerderschen Kirche. Hier werden inzwischen Quadratmeterpreise von bis zu 14.000 Euro erzielt. Der Friedrichswerder ist ihr Revier Überhaupt scheint es ihr diese Gegend angetan zu haben. Corinna Gliese gehörte zu den Pionieren, die das Konzept der Townhouses auf dem Friedrichswerder auf den Weg brachten. Fünf Jahre später schwärmt sie von dem Projekt. Aus einer Stadtbrache sei ein modernes Wohnviertel mit funktionierender Infrastruktur, vielen Kindern und sogar einem Wochenmarkt um die Ecke - auf dem Hausvogteiplatz - entstanden. Zahlreiche namhafte Architekten hätten sich hier verewigt und eine ganz besondere, stilbildende Stadtlandschaft geschaffen. Leben und Arbeiten

Mit ihrem fünf-Personen-Büro bewegt die agile Frau Großes. „Selbst eine dreihundert Millionen Euro-Transaktion haben wir hier schon gestemmt“, erzählt Corinna Gliese nicht ohne Stolz. Dabei kommt es ihr, die einstmals Sport und Deutsch auf Lehramt studierte, nicht auf schiere Größe an. Viel wichtiger ist ihr Qualität, denn daran wird man letztendlich gemessen. Und dazu gehört entsprechende Kompetenz, die sie sich bei den genannten Unternehmen zum Beispiel im Rahmen der Sanierung von Mehrfamilienhäusern angeeignet hat. Die Immobilienspezialistin steuert ihre geschäftlichen Aktivitäten aus dem Büro ihres Townhouses unweit des Werderschen Marktes, wo auch eines ihrer

Corinna Gliese verbindet in ihrem Townhouse Leben und Arbeiten miteinander. Sie ist Mutter eines vierjährigen Sohnes, der nicht nur im Haus, sondern auch in ihrem Leben einen wichtigen Platz einnimmt. „Als Frau muss man sich ab und an doppelt beweisen“, weiß sie aus Erfahrung. In der überwiegend von Männern dominierten Immobilienbranche gelte es durch Fachkompetenz, Zielstrebigkeit und Humor sich entsprechenden Respekt zu erarbeiten. Netzwerke und über 20 Jahre lange Erfahrung sind für Corinna Gliese wichtige Elemente ihres geschäftlichen Erfolgs. „Ich lasse immer auch ein Stück persönliche Sichtweise und Empfehlungen mit in eine Geschäftsbeziehung einfließen“, betont sie. Das schafft eine gemeinsame Basis für Vertrauen und dies ist, wie wir ja wissen, der Anfang von allem. (in)

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MIPIM Spezial Kalenderwoche

Dr. Bertrand Malmendier

Das dicke Ende kommt zum Schluß Ausgleichsbeträge in Sanierungsgebieten

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derspielplätzen und Grünanlagen, aber dennoch nicht billiger. Naturgemäß ist es aber schwierig, eine solche hypothetische Entwicklung methodisch sauber in Zahlen zu fassen. Die Behörden blenden sie derzeit bei der Ermittlung der Ausgleichsbeträge völlig aus und tun so, als würden dort ohne Sanierungsmaßnahme noch immer DDR-Verhältnisse herrschen. Ein zweites Problem betrifft die Entwicklungsgebiete am Stadtrand: Hier sollten ursprünglich riesige Wohnsiedlungen auf der Grundlage anspruchsvoller Planungskonzepte entstehen („Wasserstadt“). Weil aber das erwartete Bevölkerungswachstum Berlins nach der Wende ausblieb und teils auch wegen Misswirtschaft, blieben die Projekte auf halbem Wege stecken und es folgte eine „Umsteuerung“: Realisiert wurden, wenn überhaupt, gewöhnliche Wohngebiete, wie sie auch an anderen Stellen im Speckgürtel gewachsen sind. Die betroffenen Eigentümer stellen sich jetzt natürlich die Frage, weshalb sie trotz des zwischenzeitlichen Scheiterns voll zur Kasse gebeten werden. Wie die Verwaltungsgerichte mit diesen Fragen umgehen werden, wird sich in den kommenden Monaten und Jahren zeigen.

Foto: Malmendier

Nach der Wende wurden in Berlin mehrere großangelegte Sanierungs- und Entwicklungsgebiete festgesetzt, etwa im Scheunenviertel, auf der Halbinsel Stralau und in Spandau. Inzwischen sind die meisten von ihnen mit mehr oder weniger Erfolg offiziell abgeschlossen – und sollen sich jetzt für das Land rentieren: Das Baugesetzbuch sieht vor, dass die „sanierungsbedingte“ Wertsteigerung aller im Sanierungsgebiet gelegenen Grundstücke per Bescheid abgeschöpft werden darf. Oft geht es dabei um erhebliche Beträge, die mehr als die Hälfte des Bodenwertes ausmachen können. Die Berechnung der Wertsteigerung ist dementsprechend ebenso bedeutsam wie schwierig. Bei den wendebedingten Berliner SanierungsEntwicklungsgebieten, die derzeit in der Abrechnungsphase sind, stellen sich dabei besondere Probleme, die rechtlich noch nicht geklärt sind: Erstens müssen sanierungsbedingte Qualitätsverbesserungen von solchen abgegrenzt werden, die auch ohne staatliches Eingreifen eintreten werden: So ist es sehr wahrscheinlich, dass sich etwa das 1990 heruntergekommene Scheunenviertel auch ohne gezielte Sanierungsmaßnahmen rasch zu einem hochpreisigen Szeneviertel entwickelt hätte – vielleicht mit weniger Kin-


MIPIM Spezial

Rubina Real Estate

Netzwerke wichtiger denn je „In der Immobilienbranche können Sie heute nur noch mit starken Netzwerkpartnern eine gewichtige Rolle spielen. Einzelkämpfer haben im Wettbewerb kaum noch eine Chance.“, beschreibt Carsten Heinrich, CEO der Rubina Real Estate GmbH, die Situation. „In diesem Sinne“, so der Immobilienexperte weiter, „versteht sich Rubina Real Estate seit jeher als Networkplayer. Zu unseren Partnern gehören Experten aus den Bereichen finanzierende Banken, Architektur, Rechtsprechung und Steuerwesen. Grundsätzlich arbeiten wir immer nur mit den Besten der Branche zusammen, mit denen wir ein funktionierendes Netzwerk aufgebaut haben.“

Foto: creativ Commens TIM Pritlove

Beratungskompetenz Ebenso wichtig ist Beratungskompetenz, die zunehmend von ausländischen Investoren eingefordert wird, sagt Heinrich. „Wir begleiten ausländische Anleger durchgehend von der Immobiliensuche über Transaktionen bis zum Asset-Management. Das funktioniert aber nur mit Detailkenntnissen der jeweiligen regionalen Gegebenheiten.“ Daraus ergibt sich eine der Stärken von Rubina Real Estate: Akquisition, Entwicklung und Vermarktung von Wohnimmobilien in Berlin und Potsdam. „Man muss schon das Gras in dieser Stadt wachsen hören können, um sich am Markt zu behaupten“, betont Carsten Heinrich. „Wir bereiten im Auftrag der Kunden die Objekte fachlich auf hohem Niveau für den Ankauf vor.“

Deutscher Immobilienmarkt Aus seiner Sicht ist der deutsche Markt für ausländische Investoren besonders interessant. „Fast 60 Prozent ihrer Immobilieninvestitionen in Westeuropa“, erklärt er, „steckten große Private-Equity-Fonds vergangenes Jahr in deutsche Objekte, wobei ein Großteil davon nach Berlin floss.“ Das liegt seiner Meinung nach vor allem daran, dass Deutschland trotz der globalen Wachstumsabschwächung im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt ist. Zu Berlin sagt Heinrich: „Die deutsche Hauptstadt hat immer noch die besten Preise und wird bei Anlegern als stabiler Markt wahrgenommen. Hier wechseln hochwertige Immobilien noch häufiger also anderswo den Besitzer.“ Perspektiven 2012 wird ein gutes Jahr für die Berliner Immobilienwirtschaft, laut Heinrich. Das umso mehr, da sich die Finanzierungskosten weiterhin auf sehr niedrigem Niveau bewegen. „Das letzte Jahr noch zu übertreffen, dürfte insgesamt allerdings schwierig werden, weil Banken zunehmend einen höheren Eigenkapitalanteil einfordern. Aber auch hier können wir mit unserer Beratungskompetenz aktiv werden.“ Das kann er nicht zuletzt mit den Erfolgen seines Unternehmens belegen, denn Rubina Real Estate kann auf einen durch die Mitarbeiter der RRE erbrachten Umsatz am Immobilienmarkt von über einer halben Milliarde Euro verweisen. (ar)

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Immobilien

Marktkonsolidierung in der Immobilienwirtschaft Fusionskarussell auf Hochtouren

Im ersten Halbjahr 2011 gab es nach Angaben einer Untersuchung von McKinsey weltweit 27 Prozent mehr Firmenübernahmen und Zusammenschlüsse als noch im Vorjahr. Ein Trend, der sich auch 2012 weiter fortsetzen wird und derzeit die Immobilienbranche zunehmend erreicht. Jones Lang LaSalle fusioniert mit King Sturge, Trombello Kölbel und Colliers International schließen sich zusammen und Makon, Global Assessment und THProjektmanagement gründen die VALTEQ GmbH. Doch was hält das Fusionskarussell in Bewegung? Es ist vor allem die Möglichkeit, durch ein Bündnis Service und Kompetenz zu erweitern. Gleichzeitig erhöhen sich die personelle Schlagkraft sowie die Marktpräsenz.

umsatz unter 50.000 Euro und nur weniger als ein Viertel der Unternehmen verdient mehr als 250.000 Euro. Der durchschnittliche Umsatz liegt bei 180 bis 470 Tausend Euro pro Büro und das, obwohl der Markt in Deutschland fast 40 Milliarden Euro per anno groß ist. Ein riesiges Potenzial also für eine Marktkonsolidierung. „Doch schiere Größe stellt noch keinen Mehrwert für die Kunden dar. Vielmehr kommt es auf die Fähigkeit zur jederzeitigen, nachfragegerechten Kombination spezialisierten Wissens und Könnens an – und das an jedem Tag von Neuem, da jedes Projekt und jeder Kunde andere Anforderungen stellt“, erklärt Dr. Thomas Herr, Geschäftsführer und Partner von VALTEQ.

Engpass in Deutschland

Perspektivwechsel nötig

Gerade im Bereich der technischen Immobilienberatung haben über drei Viertel der Büros weniger als fünf Mitarbeiter. Nach Angabe der Volksbanken kämpfen fast 118.000 Hochbauarchitekten, Bausachverständige, Ingenieure für bautechnische Gesamtplanung und technische Fachplanung sowie technischwirtschaftliche Berater um Aufträge. Ein Drittel der Büros erzielt einen Jahres-

Gerade gegenwärtig ist es von substanzieller Bedeutung, eine Immobilie aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Oft haben die Marktteilnehmer lediglich Partikularinteressen, was zu einem Tunnelblick führen kann. Verkaufs-, Finanzierungs-, Nutzungs- und Wirtschafts- sowie Bau- und Planungsaspekte werden isoliert voneinander betrachtet. Eine Vorgehensweise, die

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Foto: VALTEQ

Starke Partner: Das Führungstrio der VALTEQ: Jürgen Scheins, Dr. Gabriele Lüft und Dr. Thomas Herr


Immobilien

Geballte Power: Das VALTEQ-Team

nicht zielführend und effizient ist. Um nachhaltig und damit zukunftsfähig zu sein, muss projektorientiert ein individuelles Gleichgewicht zwischen ökonomischen, ökologischen, aber auch sozialen Gesichtspunkten gefunden werden. Hier setzt VALTEQ an: Das Unternehmen verfügt mit dem kombinierten Know-how und den Erfahrungen aller drei bisherigen Firmen über eine fundierte Expertise in den Feldern Technische- und Umwelt Due Diligence, Projektmanagement, Technisches Asset Management, Facility Management-, Energie- und Nachhaltigkeits-Beratung. Allrounder gesucht Das neu entstandene Unternehmen kann künftig seiner Mittlerrolle zwischen Finanzindustrie, Immobilienwirtschaft, Nutzer und Betreibern, Planungs- und Bauwirtschaft besser gerecht werden. Angeboten wird ein Gesamtpaket, das

in Deutschland Seltenheitswert hat, dem aber die Zukunft gehört, denn die Branche braucht Allrounder. Gleichzeitig ermöglicht die Fusion ein Wachstum in Richtung internationaler Immobilienmärkte. Auch hier sind die Alleskönner gefragt wie nie. Dr. Gabriele Lüft, die die Global Assessment GmbH in Frankfurt am Main im Jahr 2009 gegründet hat und nun VALTEQ-Geschäftsführerin und Partnerin ist, resümiert: „Neben einem Ausbau unserer Marktposition in Deutschland zielen wir mit dem Zusammenschluss auch auf Wachstumsimpulse durch die Erschließung internationaler Immobilienmärkte.“ Der IVD prognostiziert ein gutes Jahr 2012 für die Immobilienwirtschaft und auch ZIA sieht die Immobilienbranche als solides Fundament in rauen Zeiten. Dennoch ist und bleibt der Markt ebenso schwierig wie umkämpft. Fusionen dienen damit nicht nur dem Selbsterhalt, sondern machen den gesamten Immobilienzweig wettbewerbs- und zukunftsfähig. (rm)

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Immobilien

In dem stuckverzierten Altbau wohnte in den Jahren 1910 bis 1913 der spätere Bürgermeister von Berlin Ernst Reuther

Allgemeine Immobilien-Börse

Der Berliner Wohnungsmarkt brummt: Im vergangenen Jahr machten Wohnimmobilien 74 Prozent des Berliner Immobilien-Handelsvolumens von insgesamt 8,8 Milliarden Euro aus – und bei einem marktaktiven Leerstand von nur 2,7 Prozent erscheint ein weiterer Anstieg des Mietniveaus mehr als gesichert. Die attraktive Marktsituation macht Neubau- und Sanierungsprojekte in guten Lagen immer rentabler: „Durch unseren unmittelbaren Kontakt mit dem Immobilienmarkt erkennen wir die Nachfrage, für die keine adäquaten

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Angebote vorhanden sind, und haben dementsprechend unsere Aktivitäten als Bauträger und Projektentwickler in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut“, erklärt dazu Christian Gérôme, Inhaber und Geschäftsführer der Allgemeinen Immobilien-Börse GmbH. „Mit dieser Dienstleistung verzeichnen wir hohe Wachstumsraten, sodass wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren aus einem zusätzlichen Standbein ein eigenständiges Geschäftssegment aufbauen.“ Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Allgemeinen Immobilien-Börse liegt

Foto: Allgemeine Immobilien-Börse

Projektentwicklung birgt großes Wachstumspotenzial


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Lützenstraße 10 in Berlin-Charlottenburg

vor allem auf der direkten Betreuung bei Kauf- und Verkaufsprozessen für Wohnungen, Einfamilienhäuser, Villen sowie Mietshäuser in ganz Berlin. Seit der Gründung 1992 ist das unabhängige Immobilienhaus permanent im Markt für die Vermittlung hochwertiger Immobilien präsent und konnte mit privaten und institutionellen Kunden aus über 60 Ländern bis heute ein Transaktionsvolumen von über einer Milliarde Euro erzielen. Beratung bei Projektentwicklungen Darüber hinaus hat sich die Allgemeine Immobilien-Börse in den vergangenen Jahren innerhalb ihres umfassenden Betreuungs- und Dienstleistungspakets eine Expertise in der Beratung von Projektentwicklungen aufgebaut. „Dieses Know-how nutzen wir zunehmend als eigenständiger Bauträger, denn die Ber-

liner reißen sich im Moment um liebevoll sanierte Altbauwohnungen in guter Lage“, kommentiert Gérôme den aktuellen Trend. Als Beispiel nennt er den historischen Altbau in der direkt am Kurfürstendamm gelegenen Lützenstraße 10 mit einer Gesamtwohnfläche von 1.500 Quadratmetern. Hier hat die Allgemeine Immobilen-Börse gerade zwölf aufwendig renovierte Wohneinheiten mit Wohnflächen von 105 bis 170 Quadratmetern an private Kapitalanleger und Eigennutzer übergeben. „Zu unseren Kunden gehören Diplomaten, Künstler und Journalisten. Für Wohnungen in ruhigen und gleichzeitig sehr verkehrsgünstig gelegenen Lagen in Berlin-Charlottenburg sind auf dem Markt aktuell Verkaufspreise von 2.500 bis 3.600 Euro pro Quadratmeter darstellbar – in diesem Segment haben wir eindeutig einen Verkäufer-Markt.“ (jp)

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Immobilien

EU-Kommissar Günther Oettinger (l.) und Ralph Winter, Chairman und Founder der Corestate Capital AG, waren nur zwei der 300 Top-Entscheider, die anlässlich von QUO Vadis 2012 nach Berlin kamen

CIMMIT und QUO VADIS 2012

Einer inzwischen guten Traditon folgend, trafen sich auch zum Auftakt dieses Jahres namhafte Experten und Unternehmer der Immobilienwirtschaft zur CIMMIT in Frankfurt am Main und zu QUO VADIS in Berlin, um einen Blick auf das Immobilienjahr zu werfen.

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Das mit Spannung erwartete Frühjahrsgutachten vom Rat der Immobilienweisen kam zu dem Schluss: Die deutsche Immobilienwirtschaft ist Stabilitätsanker für die deutsche Wirtschaft und der Gewinner der europäischen Schuldenkrise. Niedrige Zinsen, Inflationsangst und der

Foto: BERLINboxx

Die deutsche Immobilienwirtschaft zwischen Optimismus und Finanzierungssorgen


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internationale Mangel an sicheren Anlagemöglichkeiten haben die Investitionen in Wohnungen, Büros und Handelsimmobilien deutlich ansteigen lassen. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, prophezeit der Rat in seinem Gutachten. Diese Einschätzung bestätigen auch internationale Marktplayer wie Immobilienmogul Jerry Speyer oder Ric Lewis, CEO von Tristan Capital Partners. Büroimmobilien Andreas Schulten, Vorstand der BulwienGesa AG, bescheinigte in seinem Part des Frühjahrsgutachtens dem Büroimmobilienmarkt positive Aussichten. Einige für den Arbeitsmarkt relevante Frühindikatoren deuteten auf eine weiterhin hohe Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften hin. Einzelhandelsimmobilien Auch für das Einzelhandelssegment zeichnet das Gutachten ein positives Bild. Manuel Jahn von GfK GeoMarketing GmbH prognostizierte bei QUO VADIS einen leicht steigenden Einzelhandelsumsatz. Die deutschen Einzelhandelsimmobilien bleiben bei nationalen wie internationalen Investoren gefragt. Wohnungsmarkt Professor Harald Simons, Mitglied des Vorstands der empirica ag, lieferte die neuesten Zahlen zum Wohnungsmarkt Deutschland, die zwar nicht überraschten, aber dennoch beeindruckten: So bleibt die Nachfrage nach Wohnimmobilien auf einem hohen Niveau mit entsprechenden Impulsen auf die Märkte.

Sowohl in den großen Städten als auch in den Landkreisen sei der Trend zu steigenden Mieten und Kaufpreisen ungebrochen. Finanzierung Die Assetklassen übergreifende Finanzierungsproblematik stand im Mittelpunkt der CIMMIT 2012. „2012 brauchen viele fünfjährige Deals aus dem letzten BoomJahr 2007 eine Anschlussfinanzierung“, so Bernd Knobloch, Stiftungsratsmitglied der Schörghuber Unternehmensgruppe. Zusätzlich würden die Banken Risikoobjekte auf den Markt bringen, um ihre Eigenkapitalquote zu verbessern. So stehen derzeit weltweit notleidende Vermögenswerte im Wert von 1,4 Billionen Euro zum Verkauf, über die nächsten vier Jahre werden zusätzlich zirka 1,2 Billionen Euro Darlehen aus gewerblichen Immobilienkrediten fällig, hiervon zirka 500 Milliarden Euro in Europa und 125 Milliarden Euro in Deutschland. „Fremdkapital wird von Banken überhaupt nicht mehr oder nur noch für Investitionen mit sehr niedrigem Risiko angeboten. Dieser Zustand wird sich noch verschlechtern und zu einem steilen Anstieg notleidender Immobilienportfolios führen. Die Banken können aufgrund der ihnen auferlegten Eigenkapitalmindestanforderungen dem öffentlichen Anspruch der ausreichenden Kreditversorgung nicht mehr nachkommen. Die Finanzierung von Immobilieninvestitionen, wie wir sie kennen, ist Vergangenheit und niemand kann derzeit die genauen Auswirkungen auf die Märkte erkennen. Das ist die neue Normalität“, so Ralph Winter, Founder und Chairman der Corestate Capital AG. (ck)

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Wirtschaft Fachkräftemangel bei Erziehern

Berlin droht Kitaplatz-Notstand

Kitaplatz-Notstand Personalchefs und Personaldienstleister kennen den Kita-Notstand mit seinen

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Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt nur allzu gut. Dennoch sind Eigeninitiativen von Unternehmen bisher ganz rar. Die ManpowerGroup, ein großer Personaldienstleister, ging nun mit gutem Beispiel voran und entwickelte zusammen mit dem Bildungsministerium das Forschungsprojekt Flexibalance, bei dem es um die Integration Alleinerziehender in den Arbeitsmarkt geht. In Berlin stellte ManpowerGroup schnell fest, dass es für die Erhöhung der Arbeitsstunden Alleinerziehender von Teilzeit auf Vollzeit nicht ausreichend Kitaplätze gibt, da viele Erzieherstellen nicht besetzt sind. Pilotprojekt Auf Basis dieses Wissens hat Manpower Group zusammen mit dem Bildungsträger Meco Akademie, der Berliner Arbeitsagentur und den JobCentern ein gemeinsames Kita-Pilotprojekt initiiert: Die Träger der öffentlichen Hand haben

Foto: Fotolia

2013 bekommt jedes einjährige Kind einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz, der Bedarf kann sich entsprechend beinahe verdreifachen. Nach Berechnungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) braucht Berlin bis 2015 dann zirka 19.000 neue Kitaplätze und 7.650 neue Erzieher – rechnen kann Berlin mit nur 3.500 neuen Erziehern. Für jedes Kind einen Kitaplatz ab 2013 zu gewährleisten, wird somit unrealistisch. Dennoch bezeichnet ein Senatssprecher Medienberichten zufolge die Zahlen der GEW als übertrieben. Dabei könnte Berlin - anstatt die Zahlen zu leugnen - die exzellente Chance mit dem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz nutzen, um die Arbeitsmarktbedingungen der Stadt langfristig zu verbessern.


Wirtschaft

die Suche nach geeigneten Kandidaten unterstützt und Bildungsgutscheine gestellt. Die Auswahl der Mitarbeiter erfolgte gemeinsam mit Experten aus Kitas und Einrichtungen. Anschließend hat ManpowerGroup zusammen mit der Meco Akademie 3000 Berliner Kitas angesprochen, um für die 21 Projektteilnehmer einen Platz für den praktischen Teil der Erzieherausbildung zu finden. Insgesamt werden Auszubildende zwei Jahre lang von der Meco Akademie auf die NichtSchüler-Prüfung vorbereitet und haben schon während dieser Zeit einen Arbeitsvertrag mit ManpowerGroup und ein monatliches Gehalt. Viele Gewinner Vom Pilotprojekt profitieren alle: Auszubildende, die einen gefragten und zukunftsträchtigen Beruf erlernen; Kitas, die dem akuten Erziehermangel Abhilfe schaffen; Arbeitsagenturen und

JobCenter, die die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt verbessern, und ManpowerGroup, die hoffentlich leichter Kitaplätze für ihre Angestellten findet. Und auch wenn sicherlich nicht alle 21 Projektteilnehmer dem Zeitarbeitsunternehmen erhalten bleiben, macht das laut Hendrik Laxa, Projektverantwortlicher und Business Manager bei Manpower, nichts: „Wir freuen uns über jeden, der durch unser Projekt seinen eigenen Weg findet.“ Vielleicht ermutigt das Pilotprojekt auch andere Berliner Unternehmen, sich der Frage des Fachkräftemangels mit innovativen Ansätzen zu nähern und nach neuen Wegen zu suchen. „Mit diesem Modell haben wir die Chance, dem Fachkräftemangel in den Kitas bis 2013 erheblich entgegenzuwirken“, sagt Laxa. Ihm zufolge könnten bis zu 100 Erzieher pro Jahr durch dieses Projekt ausgebildet werden – immerhin ein Tropfen auf den heißen Stein. (ej)

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Dr. Gerhard Göbel, Geschäftsführer und kreativer Kopf von Schöning Berlin

Vom Berliner Traditionsunternehmen zum Trendsetter Schöning Berlin feiert 100-jähriges Bestehen Die Geschichte des Unternehmens Schöning Berlin lässt sich bis ins Jahr 1911 zurückverfolgen, eine Zeit in der alle großen Pharmakonzerne entstanden. Damals gründete der Apotheker CarlLudwig Hermann ein chemisches Laboratorium im schlesischen Breslau und zog kurze Zeit später nach Berlin. 1936 erwarben Richard Schöning und Richard Wulff das Unternehmen und firmierten es zu Schöning Berlin um. Fortan trotzte der Pharmahersteller dem 2. Weltkrieg, diversen Wirtschaftkrisen und der Teilung Deutschlands. Umfassenders Repertoire Heute, über 100 Jahre nach Firmengründung, ist aus dem kleinen chemischen Labor ein mittelständisches Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über drei Millionen Euro geworden. Pharmazeutische Präparate und Kosmetika sind das Gold, das die Firma produziert. In ihrem

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Repertoire hat das Unternehmen Schöning Pharmazeutische Präparate GmbH & Co. KG Berlin alles: Von der klassischen Hämorrhoiden-Salbe über Erkältungsmittel bis hin zu wertvollen Arzneimitteln für Alzheimererkrankungen. Dr. Gerhard Göbel, der die geschichtsträchtige Firma im Jahr 2010 erworben hat, resümiert: „Die vergangenen 100 Jahre haben gezeigt, dass wir zwar für die Bewältigung aller kritischen Krankheitssituationen die richtigen Hilfs- und Heilmittel haben und doch können wir uns darauf nicht verlassen. Die Zukunft gehört eindeutig Präparaten, die den Alltag erleichtern. Hier müssen wir ansetzen und in die Entwicklung gehen.“ Präparate mit Tradition und Innovation Als Dr. Göbel vor zwei Jahren Schöning Berlin übernahm, konnte er kaum glauben, welche Perlen sich in dem traditionsreichen Pharmabetrieb versteckten.


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Seit über 100 Jahre Qualitätsarbeit bei pharmazeutischen Präparaten

Das Programm ist vielseitig: Neben der klassischen Arznei werden Saunaaufgüsse und homöopathische Produkte hergestellt. Das Unternehmen besitzt allein 62 Lizenzen in der Homöopathie, sieben genutzte Lizenzen in der Pharmazie und eine Rezepturbibel, die noch viel Spielraum für neue Heil- und Hilfsmittel beinhaltet. Derzeit können im Labor von Schöning Berlin in Berlin Alt-Mariendorf an einem Tag zum Beispiel bis zu 1.000 Liter Saunaaufgussmittel und 5.000 Liter Franzbranntwein hergestellt werden. Die Qualität der Produkte haben auch die deutschen Discounter erkannt: Für fast alle namhaften Lebensmittel- und Drogeriemärkte produziert Schöning Berlin inkognito. Expansion ins Ausland Mit der neuen Geschäftsführung beginnt gleichzeitig auch eine neue Ära: Erstmals sollen auch neue Märkte erschlossen werden. „2012 wird für uns ein bedeutendes Jahr. Erstmals in der Unternehmensgeschichte erweitern wir unseren Aktionsradius ins Ausland. Unser Ziel wird zunächst Russland sein, in dem sich unsere Produkte bereits vor Markteintritt großer Beliebtheit erfreuen“, erklärt Dr. Göbel. Ein erster Schritt ist das im März ge-

schlossene Joint Venture zwischen Schöning Berlin und dem russischen Industrieministerium. “Schöning Russia“, so Titel des neuen Unternehmens, vertreibt dabei nicht nur die hierzulande erfolgreichen Produkte, sondern profitiert auch von seinem langjährigen Know-how. Darüber hinaus wird unter Nutzung der vorhandenen Ressourcen auch zukünftig vor Ort produziert. Dass Russland in der Expansionsgeschichte erst der Anfang ist, dessen ist sich Dr. Göbel sicher. Auch eine Erweiterung seiner Produktpalette plant das Pharmaunternehmen. Hinzu kommen alltagspraktische Hilfsmittel wie Diätpräparate, Nahrungsergänzungsmittel, Badezusätze und dergleichen mehr. Nährungsergänzungsmittel beispielsweise in Tablettenform sind längst überholt, Schöning Berlin vertreibt zukünftig derlei Produkte in Liquidform, wodurch die Bestandteile noch effizienter wirken. Dr. Gerhard Göbel: „Um unsere mannigfachen Ideen in die Tat umzusetzen, investieren wir in diesem Jahr noch einen sechsstelligen Betrag in die Modernisierung unserer Produktionsstätten und können damit der Konkurrenz in jedem Fall standhalten und selbst Trends setzen.“ Pfizer, Bayer-Schering, Berlin Chemie – Schöning Berlin hält den Anschluss und ist zukunftsweisend. (rm)

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Inneneinrichter Thomas Herrendorf

Raumerlebnisse eines Kosmopoliten Er ist eine mitreißende Persönlichkeit das schnelle Sprechen, die sprühende Intelligenz und das Durchblitzen von Genialität – Berlins bekanntester Inneneinrichter Thomas Herrendorf ist ein Kosmopolit, dessen kreative Einrichtungspläne in New Yorker Lofts ebenso eingeflossen sind wie in die Schweizer Botschaft in Berlin oder in die zahlreichen Häuser und Wohnungen von Prominenten, aber auch von ganz normalen Menschen mit gutem Wohngeschmack. Kurz: Thomas Herrendorf ist eine lebende Berliner Legende. Individuelles Wohnerlebnis In seinen Geschäftsräumen an der Lietzenburger Straße wird seine Handschrift auf zwei Etagen deutlich: Verschiedene kulturelle Einflüsse kombiniert er zu einem individuellen Wohnerlebnis. Keine standardisierten Wohntrends aus „Schöner Wohnen“, sondern immer eine

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persönliche Note, die die Persönlichkeit seines Kunden mitnimmt und nicht wie so oft bei Innenarchitekten oder Einrichtern einem Diktat unterwirft. Herrendorf hat Respekt vor seinen Kunden. Er oktroyiert ihnen nicht den gerade gültigen modischen Schick, sondern nimmt sie mit auf seine kreative Reise, manchmal sogar mit in eine Galerie oder auf einen Flohmarkt, wenn es um Kunst oder originelle Accessoires geht. „Stil ist keine Sache des Geldes“, sagt Herrendorf, „sondern eine Sache von Persönlichkeit und Klarheit.“ Mit dieser Philosophie ist Herrendorf, der mit zahlreichen internationalen Preisen, wie dem „Oskar der Interieurwelt“ ausgezeichnet wurde, ein Innovationsführer seiner Branche geworden. „Regeln brechen, das mag ich“, erklärt der jungenhaft wirkende Mittfünfziger und zeigt auf einen Raum, der elegante italienische Sitzmöbel kombiniert mit einem chinesischen Tempelschrank aus dem 19. Jahrhundert und Lampen aus Marokko sowie Skulpturen, die er in einem vietnamesischen Bergdorf gefunden hat. Bei Herrendorf stimmen die Blickachsen, schafft das richtige Lichtund Farbkonzept die atmosphärische Stimmung, die durch geschickt eingesetzte Spiegelflächen eine zauberhafte Dimension erhält. Ziel ist ein Gesamtkunstwerk Herrendorf und seine Mitarbeiter setzten ihre Ideen und Planungen nach der uner-

lässlichen Raumbegehung und dem ausführlichen Gespräch mit dem Kunden detailreich um in Pläne, die beinahe einem Bühnenbild gleichen. Er spielt mit Farben und Materialien und schafft so in der Entwurfsphase eine sehr nachvollziehbare Anmutung dessen, was real entstehen soll. Herrscht dann Einigkeit über die neu zu gestaltenden Räume, wird Herrendorf zum Dirigenten. Mit langjährig vertrauten Tischlern, Malern und anderen Spezialisten wird die Umsetzung der Pläne besprochen. Das Orchester an Dienstleistern ist hervorragend aufeinander eingespielt. Hier wird deutlich, was Herrendorf wirklich schafft: ein Gesamtkunstwerk, ein Raumerlebnis, ein Ambiente, das eine völlig neue Lebensart ermöglicht. So entsteht bei Herrendorf ein unverwechselbarer und singulärer Wohnstil. Kein Wunder, dass sich die vielen internationalen Immobilienkäufer, die Berlin als Erst-, Zweit- oder Drittwohnsitz ausgewählt haben, in der Lietzenburger Straße gut aufgehoben fühlen. Bei Herrendorf beraten erfahrene Innenarchitekten in vielen verschiedenen Sprachen. Und das liebt Herrendorf: “Berlin ist in den vergangenen Jahren kosmopolitischer geworden. Meine Lieferanten aus Mailand oder Paris lieben es hier zu sein. Berlin ist international ein Magnet!“ Und ob die Immobilienkäufer nun aus Berlin, Moskau, London, New York oder Abu Dhabi kommen, die meisten treffen sich bei Herrendorf, wenn es um die Innenarchitektur geht. Wo auch sonst? (rs)

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Steffel Trendshow 2012

Zeugnis der Stärke des deutschen Mittelstandes (Foto r.) Zwei Multitalente: Dr. Frank Steffel, Geschäftsführer und Inhaber der Steffel Gruppe, und Frauke Ludowig, Journalistin und TV-Moderatorin

Der deutschen Immobilienbranche geht es gut und damit auch den Fachhandwerkern und Fachhändlern der Interieur- und Raumausstattungsbranche. Wo immer Neubauten errichtet oder Modernisierungen durchgeführt werden – und das ist zurzeit häufig der Fall – entstehen auch in diesen Bereichen neue Arbeitsplätze. Ein Indikator für die gute Auftragslage in der Branche ist die bisher größte Hometrend-Messe Deutschlands – die Steffel-Trendshow vom 16. bis 18. März in Berlin. Event in XXL-Format Einen solchen Event hat es bisher in Deutschland noch nicht gegeben. Es ist die größte privat organisierte Branchenmesse und sogleich die größte Veranstaltung, die bisher in Deutschlands größtem Hotel, dem Berliner Estrel, stattfindet. Angesichts der zahlreichen Teilnehmer und der Vielfalt der diskutierten Themen läuft die Steffel-Trendshow der internationalen Einrichtungsmesse imm-cologne den Rang ab, die immer noch als das Nonplusultra der Branche gilt.

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Hochkarätige Gäste Die Liste der Referenten auf der dreitägigen Veranstaltung ist lang und prominent besetzt – zum Beispiel mit Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, oder mit Prof. Dr. Manfred Güllner, dem Chef des Forsa-Instituts. Weitere bekannte Persönlichkeiten auf der Trendshow sind unter anderem Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH), Theologe Prof. Dr. Dr. Wolfgang Huber, der Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Manfred von Richthofen oder die Sportikone Silvio Heinevetter und Fernsehjournalistin Frauke Ludowig. Über 5.000 Entscheider „Mit der Trendshow 2012 geben wir über 5.000 Entscheidern aus Fachhandel und Fachhandwerk die Möglichkeit, gemeinsam nicht nur die Trends der kommenden Saison zu erörtern, sondern auch über die Zukunft des deutschen Mittelstands zu diskutieren“, erklärt Dr. Frank Steffel, Geschäftsführer und Inhaber der Steffel

Foto: Steffel Trendshow

Galaabend der Steffel Trendshow 2008


Wirtschaft

Gruppe, der das Branchenereignis des Jahres komplett mit Eigenmitteln realisiert und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Branche und des Mittelstandes leistet. Das Spitzenereignis findet, nach 2008, bereits zum zweiten Mal im Estrel statt. Die Fakten beieindrucken: Bis zu 15.000 Gäste, ein umfangreiches, dreitägiges Programm, mehr als 100 Aussteller auf einem rund 12.000 Quadratmeter großen Messegelände, ein von Frauke Ludowig moderierter Galaabend und erstmals auch eine Trendwerkstatt mit innovativen Verarbeitungs- und Verlegetechniken sowie das Novum Trendseminar. Zukunftsthemen Neu ist auch die klare thematische Ausrichtung auf die Megatrends, die für den Mittelstand in den kommenden Jahren relevant sein werden: „Zu den Zukunftsthemen des deutschen Mittelstand gehört vor allem der demografische Wandel mit seinen Folgen für Märkte und die Fachkräftesicherung unserer Betriebe“, erklärt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke, und ergänzt mit einer Frage, die bereits jetzt im Handwerk heiß dis-

kutiert wird: „Wie können wir künftig mit qualifizierten, engagierten, innovationsfreudigen Mitarbeitern die Wünsche der Kunden erfüllen und so die Rolle des deutschen Mittelstandes als Rückgrat unserer Wirtschaft festigen?“ Ein Teil der Antwort ergibt sich daraus, dass die Steffel Gruppe auch alle Auszubildenden der Branche eingeladen hat. „Wir haben uns entschieden, nicht nur mit dem Programm der Trendshow, sondern auch mit ihrer Umsetzung neue Wege zu gehen“, erklärt Steffel, der die Organisation des Jugendgipfels im Rahmen der Trendshow den eigenen Auszubildenden übertragen hat. „Wer sonst außer unsere Jugend kann uns helfen, Trends von morgen schon heute zu erkennen?“ Die Steffel Gruppe stellt zahlreiche technische Neuerungen im Bereich Logistik und Online-Vertrieb vor, wie etwa einen eigene Hometrend-App sowie ein in der Branche bisher einzigartiges zentrales Warenverfolgungssystem. „Wir.Wohnen. Zukunft“ lautet dann auch das passende Motto des ganzen Branchenevents, denn bei der Steffel Trendshow 2012 hat die Zukunft des Wohnens schon begonnen. (jp)

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Wirtschaft

Bereits seit 1994 hat die JRC Capital Management ihren Sitz am Kurfürstendamm 186 in Berlin

Frische Perspektiven im Finanzbereich Die JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH ist seit kurzem mit einem neuem Design online: Der Internetauftritt des Finanzdienstleisters wurde einem kompletten Relaunch unterzogen und präsentiert sich nun mit einer neuen Bilderwelt mit frischen Farben und einem zusätzlichen inhaltlichen Bereich. Gründe für eine Veränderung des Webauftritts gab es viele, erklärt Jannis Raftopoulos, Namensgeber und geschäftsführender Gesellschafter der JRC Capital Management. „Seit beinah zwei Jahrzehnten steht unser Unternehmen für innovative Lösungsansätze und die Kombination aus Altbewährtem mit neuen Ideen. Das spiegelt sich nun auch in unserem Internetauftritt wider.“ Auf der Website, die fortan unter www. jrconline.com abrufbar sein wird, gibt es nun einen erweiterten Servicebereich, der ein noch effektiveres und schnelleres Finden von Informationen ermöglichen soll. Hier erhalten Besucher einen Überblick über die wichtigsten tagesaktuellen Börsen- und Finanznews und die

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wöchentlichen Kursentwicklungen in den Marktanalysen sowie einen Einblick in aktuell gehandelten Positionen der JRC. Bei der JRC-Kolumne können sich Interessierte zudem hilfreiche Anlegertipps holen. Bereits 1994 wurde JRC gegründet und war damit eines der ersten Unternehmen seiner Art am noch jungen Finanzstandort Berlin. Seitdem ist der Finanzdienstleister mitten im Herzen der deutschen Metropole, am Kurfürstendamm 186, beheimatet. Der Firmensitz sowie einige andere Gebäude in der unmittelbaren Umgebung sind jetzt zentrale Bildelemente im Onlineauftritt des Unternehmens und sollen die langjährige Verbundenheit zur Hauptstadt symbolisieren. „Genau wie das Gesicht Berlins verbinden auch wir Traditionelles mit Modernem. Zwar war es damals schon ein gewisses Risiko, sich gegen die Finanzmetropole Frankfurt zu entscheiden. Die letzten Jahre und der Erfolg unseres Unternehmens haben jedoch gezeigt, dass die Standortwahl Berlin die richtige Entscheidung war“, so Raftopoulos. (bwi)

Foto: JRC, SMACK Communications

JRC Capital Management mit neuem Online-Design


Medien

ACTA X Regula Bathelt, Geschäftsführerin und Executive Partner SMACK Communications GmbH

Der Datenschutz genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert und seine unermüdlichen Verteidiger warnen zurzeit vor der offiziellen Datenzusammenführung von Google, dem lebenslangen Datentreibnetz Facebook und insbesondere vor dem mysteriösen Anti-ProduktpiraterieHandelsabkommen ACTA. Zyniker und Unternehmensvertreter vermuten hinter der plötzlichen Mobilisierung der jugendlichen Stubenhocker gegen letzteres lediglich das Schreien verzogener Kinder. Schließlich ist eine ganze Generation damit aufgewachsen, am Radiogerät und am Videorecorder im richtigen Augenblick die Aufnahmetaste zu drücken oder als Computer-Kids zahllose Disketten zu tauschen und zu kopieren – bevor mit Napster schließlich beide Welten endgültig zu einer globalen Gemeinschaft der Raubkopierer verschmolzen. Aber auch wenn mit ACTA das Ziel verfolgt wird, diesen Verhaltensmustern mit Zwangsmaßnahmen einen Riegel vorzuschieben, so geht nur eine kleine Minderheit zur Verteidigung einer utopisch verklärten Selbstbedienungsmentalität auf die Straße. Die überwältigende Mehrheit der Nutzer versteht sehr wohl, dass geis-

tiges Eigentum rechtlichen Schutz verdient. Die Proteste richten sich vielmehr gegen eine zunehmende staatliche Kontrolle der Verbreitung digitaler Inhalte. Wie diese Kontrolle in der Praxis aussehen kann, zeigen Beispiele wie Internetsperren nach dreimaliger Verfehlung in Frankreich oder die Zwangsrekrutierung von Providern als Hilfssheriffs zur Überwachung ihrer Kunden in Großbritannien, der Heimat von Eric Arthur Blair alias George Orwell, eine wachsende Anzahl von Überwachungskameras im öffentlichen Raum und Guy Fawkes. Fawkes, der vor über 400 Jahren das gesamte englische Königshaus samt Parlament in die Luft zu jagen drohte, ist heute eine Pop-Ikone, deren Symbolik sowohl durch die Occupy-Wall-Street-Bewegung als auch durch die Skript-Kiddies des Internetkollektivs Anonymous und die ACTA-Gegner als Projektionsfläche für ihre zum Teil diffusen Ängste dient. Die Regierung und auch die Industrie täte gut daran, diese Ängste vor der Internetüberwachung ernst zu nehmen und ihre potenziellen Kunden mitzunehmen, statt ausschließlich auf rechtliche Repressionsmaßnahmen zu setzen.

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Medien

BERLINboxx-Chefredakteur Dr. Ingolf Neunübel (l.) im Gespräch mit Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz

Was sind die Konsequenzen aus der Affäre Wulff? Welche Bedeutung hat die Nominierung von Joachim Gauck, welche Signale gehen davon für Wirtschaft und Lobby aus? Die neue Diskussion um das Verhältnis von Politik und Wirtschaft

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sorgt in der Berliner Republik für Unruhe. BerlinBoxx Chefredakteur Dr. Ingolf Neunübel sprach darüber mit Thomas Klein, Herausgeber des European Circle, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz und Berater von Medienunternehmen.

Foto: BERLINboxx

Zwischen Scheinheiligkeit und Anstand Nach Wulff und vor Gauck: Die neuen Ansprüche an Politik, Medien und Lobby-Arbeit


Medien Was bedeutet die Berufung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten? Ein Bundespräsident Gauck ist zunächst das Ergebnis politischen Kalküls. Er ist der Kompromisskandidat, hält die Koalition zusammen und ebnet den Weg der Kanzlerin zur SPD. Ob das trägt, wird sich zeigen. Die Erwartungen an Gauck sind hoch, er soll mehr moralische Instanz sein als Wulff, mehr Idealist statt Karrierist. Ich persönlich hätte mir eine Persönlichkeit mit mehr fortschrittlichen Impulsen für unseren gesellschaftlichen Wandel gewünscht. Und welche Folgen hat die Affäre Wulff? Wulff wird keine Rolle mehr spielen. Was aber bleibt sind die Folgen der Affäre, und die gehen an die Substanz. Wirtschaft und Politik sind verunsichert und die PR-Experten haben offensichtlich die rasanten und grundlegenden Veränderungen in den Medien nicht mitbekommen. Wulff ist über den Umgang mt den Vorwürfen gestürzt. Nicht nur er wurde schlecht beraten, sondern alle anderen Beteiligten, auch seine Freunde aus der Wirtschaft. Was spielt sich in Berlin ab, ist das, was wir durch die Medien erfahren, wirklich alles? Im Zentrum der politischen Macht ist das wichtigste Gut gefährdet: Vertrauen und Diskretion. Selbstverständlich wird nicht alles berichtet, denn manche Medien sind selbst zu Akteuren in dieser Sache geworden, sie versuchen selbst eine Art Politik zu machen. Das ist nicht neu. Neu ist aber, dass dies nicht mehr aus einem politischen Lagerdenken heraus geschieht, sondern zu einer unberechenbaren Gefahr für Politik und Wirtschaft wird. Da nutzen in der politischen Krise nicht mehr die Programme der Agenturen. Da braucht es kompetente Hilfe, Inhalte, Haltung und Anstand, kurz Reputations-Management.

Sind Netzwerke mit glamourösen Partys und Gourmet-Dinner wichtig für gute Politik? Wichtig ist ein stilvoller und passender Rahmen. Ich vermute, Sie servieren Ihren Gästen zuhause auch keine Tiefkühlpizza. Manche Insider und Macher dieser Events scheinen nicht mehr zu wissen, was passend ist und was nicht. Natürlich müssen sich Politiker, Journalisten und Wirtschaftsvertreter zusammensetzen und miteinander sprechen können. Anders hat Politik nie funktioniert und wer das Gegenteil behauptet, ist scheinheilig. Wer sich allerdings von Champagner korrumpieren lässt, gehört sofort vor die Tür gesetzt. In der Berliner Pressekonferenz sind mehr als 100 Medien organisiert, merken Sie schon Veränderungen? Der Graben zu den Medien ist tiefer und breiter geworden. Die meisten Kolleginnen und Kollegen in den Chefredaktionen sind sehr gewissenhaft und selbstbewusst, getragen von einer unabhängigen Haltung. Leider wächst gleichzeitig der wirtschaftliche Druck über Auflage und Quote. Das klingt so, als hätten die vielen hochbezahlten PR-Berater ziemlich versagt? Ja, das sehe ich so. Selbstverständlich ist ein großer Teil der augenblicklichen Diskussion auch ein Versagen der entsprechenden Politikberatungen. Die Wulff-Affäre ist ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht macht. Politik ist kein Geschäft für Werbung. Und was sollte sich dann ändern? Wer entscheiden und führen will, braucht die Kompetenz dazu. Es gibt Möglichkeiten, dafür gute und seriöse Hilfe zu bekommen. Wer sich allerdings jetzt nicht auf die neue Situation einstellt, der hat verloren - unweigerlich.

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Medien

BERLINboxx TV

Fortsetzung der Talkformats der etwas anderen Art

Heinz Dürr, Wirtschaftsexperte und ExBahnchef, bereichert das Talkformat im deutschen Fernsehen. Er macht Wirtschaft verständlich und beleuchtet persönliche Seiten von Wirtschaftsgrößen. Nach der erfolgreichen ersten Staffel im Sommer 2011 starteten am 15. Februar auf tv.berlin die Fortsetzungsserien von BERLINboxx TV, die bis Mitte März immer mittwochs zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr auf tv.berlin ausgestrahlt werden.

Mit dem eigenen Fernsehauftritt baut die BERLINboxx das Informationsangebot für Entscheider und Multiplikatoren aus Wirtschaft und Politik weiter aus. Das gilt auch für die Kurzporträts wichtiger Hauptstadtnetzwerke, die auf die Wirtschaftstalks folgen und die Journalistin Tina Knop moderiert. Vorgestellt werden diesmal zum Beispiel die einflussreiche Berliner Freitagsrunde, die Initiative Hauptstadt Berlin oder die Niederlassung Berlin der Deutschen Popakademie.

Interessante Gesprächspartner

Frank Schmeichel, Gründer der Medien- und Kommunikationsgruppe Business Network und BERLINboxx-Verleger: „Die BERLINboxx und das wöchentliche Online-Magazin ‚BERLINboxx-Die Woche‘ haben sich zu Arbeitsinstrumenten von Managern und Politikern entwickelt. Mit unserem Wirtschafts- und Politikkalender ist die BERLINboxx zu einer Institution geworden und aus dem Wirtschaftsleben Berlins nicht mehr wegzudenken.“ (in)

Der erste Gesprächsgast von Dürr war Marcel Pelzer, der Leiter der Hauptstadtrepräsentanz der ManpowerGroup Deutschland. Danach folgten beziehungsweise folgen zum Beispiel Dr. Frank Steffel, Inhaber der Steffel Unternehmensgruppe, Peter Zühlsdorff, der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Berlin Partner GmbH, oder Gabriele Thöne, kaufmännischer Vorstand von Zoo und Tierpark Berlin.

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Foto: BERLINboxx

Ex-Bahnchef Heinz Dürr auf BERLINboxx TV im Gesrpräch mit Gariele Thöne, kaufmännischer Vorstand von Zoo und Tierpark Berlin


Medien

Märkischer Presseund Wirtschaftsclub Networking Plattform par excellence

Xing, Twitter und Facebook sind nur einige Möglichkeiten, sein Netzwerk online zu pflegen. Social Media hat einen Siegeszug erfahren und ist aus dem Business vieler Unternehmer und der Arbeit von Multiplikatoren nicht mehr wegzudenken. Dennoch bleibt ein Trend: der persönliche Austausch Face to Face.

Foto: MPW

Diesem Anspruch wird der Märkische Presse- und Wirtschaftsclub (MPW) seit über 20 Jahren gerecht. Am Gendarmenmarkt, zentraler geht es nicht im Herzen von Berlin, treffen sich Unternehmer, Politiker und Medienvertreter zum persönlichen Austausch - und manchmal auch zum Schlagabtausch. Hier entstehen Kontakte, Kooperationen und Geschäfte werden angebahnt. MPW steht für Medien, Politik und Wirtschaft. Der Märkische Presse- und Wirtschaftsclub wurde 1990 als Diskussionsforum für Journalisten, Pressesprecher und Unternehmer aus Ost und West gegründet. Seither hat sich der MPW zu einem der führenden Hauptstadtforen entwickelt.

Berlin ist bunt und bietet eine Vielzahl an Netzwerken. Da bleibt die Frage, wie behauptet sich der MPW? MPW-Präsident Michael Schumann argumentiert so: „Der Anspruch an unsere Veranstaltungen ist hoch: Neben Exklusivität und Aktualität der Themen legen wir großen Wert auf die Kompetenz der Gäste aus Medien, Politik, Wirtschaft und Kultur. Das ist eine Voraussetzung, um im Wettbewerb mit einer Vielzahl von Diskussionsforen in Berlin bestehen zu können.“ Der MPW hat sich von Beginn an auf die Fahne geschrieben, einen Beitrag zur Entwicklung der inneren Einheit Deutschlands zu leisten. Thematische Kernkompetenzen gehen weit über Berlin und Brandenburg hinaus – bis zu den EU-Erweiterungsstaaten im Osten und der Arbeit in Brüssel. Getreu dem Motto „Regionale Themen – überregionale Ausstrahlung“ bietet er Mitgliedern und Gästen eine attraktive Plattform für Kontakte, Hintergrundgespräche und vielfältige gegenseitige Informationsmöglichkeiten. www.mpwberlin.de

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Gesundheit

Das Evangelische Johannesstift und seine Kampagne „Kinder beflügeln“ schaffen besondere Bildungserlebnisse für benachteiligte Kinder, Beispiel: „Rock Wings“ – ein Musikprojekt an Brennpunktschulen

Evangelisches Johannesstift

Helfen, um Zukunft zu gestalten

Wie diese Erwartungen erfüllt werden können, zeigt das Beispiel Evangelisches Johannesstift (EJS) mit Sitz in BerlinSpandau. Seit Jahren initiiert und realisiert das Stift eine Vielzahl sozialer Projekte als Hilfsangebote an benachteiligte Menschen. „Wir setzen uns für eine sozial gerechte Gesellschaft ein, die nicht ausgrenzt“, erläutert EJS-Stiftsvorstand Martin von Essen. „Deshalb ergreifen wir Partei für Menschen, die aus sozialen, wirtschaftlichen, religiösen oder politischen Gründen in Not geraten sind oder zu geraten drohen. Mit den Maßnahmen, die allesamt nur über Spenden und Nachlässe finanziert werden können, wenden wir uns an Menschen mit Behinderungen, Familien, Jugendliche und Arbeitssuchende aus allen Altersgruppen.“

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Kinder beflügeln So heißt seit 2008 die Klammer für eine Vielzahl von Projekten, in denen Grundschüler aus sozialen Brennpunkten von Berlin und Brandenburg durch besondere Bildungserlebnisse gefördert werden. Im Schuljahr 2010/11 förderte „Kinder beflügeln“ mehr als 2.000 Kinder in 50 Projekten. Zu den Zielen sagt Wolfgang Kern, Pressesprecher des EJS: „Die Kampagne soll die Chancengleichheit verbessern. Wir wollen benachteiligten Kindern eine soziale und kulturelle Teilhabe schaffen und so die Lebens- und Lernsituation der Kinder und ihrer Familien erleichtern.“ Kinder werden über sinnliche und praktisch nachvollziehbare Methoden neu an Bildungsinhalte herangeführt wie Lesen, Schreiben, Werteerziehung, Bewegungsförderung, selbstständiges Handeln und richtige Ernährung. Im Projekt „Kiezwelten“ beispielsweise, einer Schülerzeitung an der Humboldthain Grundschule im Wedding, lernen etwa 20 Redakteurinnen

Foto: Evangelische Johannesstift

Corporate Social Responsibility (CSR) ist eine der häufigsten Forderungen nicht nur an die Wirtschaft, sondern an alle Bereiche unserer Gesellschaft. Besonders hoch liegt die Messlatte für kirchliche Unternehmen und Einrichtungen.


Gesundheit

Jährlich veranstaltet des Evangelische Johannesstift den „Run of Spirit“, um Menschen mit und ohne Beeinträchtigung beim sportlichen Treiben zusammen zu bringen

Viele ältere Menschen leben in Einsamkeit. Besuchsdienst wie LeNa schlagen Brücken zur Gesellschaft und zwischen den Generationen

und Redakteure ihren Kiez kennen und ganz „nebenbei“ lesen, schreiben, Fragen stellen, recherchieren und vieles mehr.

Berlin mit dem Innovationspreis des Berliner Sports ausgezeichnet. Lebendige Nachbarschaft

Run of Spirit Jedes Jahr, immer am Pfingstmontag, findet der „Run of Spirit“ statt – 2012 bereits zum vierten Mal. Schon beim ersten Lauf nahmen rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Kategorien Kinderlauf, Walking, barrierearmer Lauf und zehn Kilometer teil. Das wichtigste Anliegen ist, dass hier Menschen mit Behinderung teilnehmen. Geist des „Run of Spirit“ ist es, nicht nur dem eigenen Körper Gutes tun, sondern auch gute Ideen unterstützen, wie das Reitprojekt „Ira“, in dem behinderte Menschen und traumatisierte Kinder und Jugendliche Hilfe finden. Die Läufer unterstützten auch ein Projekt des schnellsten blinden Marathonläufers der Welt, Henry Wanyoike, der in seiner Heimat Kenia ein Zentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderung baute und in diesem Jahr wieder dabei sein wird. 2011 wurde die „Run of Spirit“ vom Landessportbund Berlin und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie

Das EJS kümmert sich auch um ältere Menschen. Dafür steht das Projekt „Lebendige Nachbarschaft“ oder kurz LeNa. Senioren, die sich allein oder einsam fühlen, die sich Gleichgesinnte als Gesprächspartner wünschen oder denen ihr Kiez in den letzten Jahren fremd geworden ist, finden hier Unterstützung. Nach einjährigem Bestehen sind bei dem Besuchsdienst elf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Sie begleiten die älteren Menschen bei Arztbesuchen, Einkäufen, Spaziergängen, Ausflügen und bieten lebenspraktischen Beistand. „Das gesamte Angebot ist kostenfrei“, erklärt Martin von Essen. „Der Bedarf ist so groß, dass wir ständig weitere Ehrenamtliche suchen, die Spaß und Interesse am Umgang mit älteren Menschen haben. LeNa ist ein Projekt mit Zukunft angesichts des demografischen Wandels, auf den wir uns immer einstellen.“ (in)

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Gesundheit

BERLINER DIAMANTEN Rund um den Globus bekannt und erfolgreich, doch in Berlin verborgen. Dies gilt für zahlreiche Unternehmen, die weltweit aktiv sind und ihren Sitz in der Hauptstadt haben. BERLINboxx stellt einige dieser Firmen vor.

BIOTRONIK Im Dienst am Herzen

„BIOTRONIKs Entwicklung der ProMRI® Technologie und deren Integration in die Lumax-740er Serie ist ein wichtiger Durchbruch in der Versorgung von Patienten mit implantierten Defibrillatoren”, betont Professor Massimo Santini vom San Filippo Neri Krankenhaus in Rom und Präsident der „World Society of Arrhythmias“. „Bislang waren Patienten mit einem ICD von der Nutzung moderner MRTDiagnostik ausgeschlossen, obwohl diese essenziell für die Erkennung und Behandlung schwerer Leiden wie Tumore, Schlaganfälle sowie weiterer neurologischer und orthopädischer Erkrankungen ist.”

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Dr. Werner Braun, Geschäftsführender Direktor von BIOTRONIK, fasst zusammen: „BIOTRONIK bietet mit seiner neuen Lumax-740-ICD Serie sowie den Herzschrittmachern der Modellreihen Evia und Estella das branchenweit größte Portfolio an MRT-verträglichen aktiven Herzimplantaten. Durch die kontinuierliche Erweiterung unseres Produktportfolios mit herausragenden Innovationen für eine optimierte Patientenversorgung können wir mehr denn je für uns in Anspruch nehmen, eine Führungsrolle im Bereich innovativer Medizintechnik einzunehmen.“ Innovationen – made in Berlin Ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten gelang BIOTRONIK mit der Closed Loop Stimulation. Die Closed Loop Stimulation ist das physiologischste Regelungssystem der Herzrate. Mit der Closed Loop Stimulation ausgestattete Herzlimplantate reagieren nicht nur auf die wechselnden körperlichen Belastungen der Patienten, sondern auch auf mentalen Stress und passen die Herzrate dementsprechend an. Eine weitere Innovation ist die fraktale Beschichtung implantierbarer Elektroden. Diese Beschichtung optimiert die elektrisch aktive Oberfläche der Elektroden und verbessert damit entscheidend ihre Wahrnehmungs- und Stimulationseigenschaften. BIOTRONIK hat in diesem Bereich eine Vorreiterfunktion und ist bis

Foto: BIOTRONIK

Weltneuheit Die neueste Innovation von BIOTRONIK wurde im November 2011 vorgestellt: Der weltweit erste implantierbare Cardioverter-Defibrillator (ICD) mit MRT-Verträglichkeit. Damit hat BIOTRONIK die ICDs entwickelt, die Patienten den Zugang zu modernen MRT-Diagnoseverfahren (Magnetresonanztomographie) eröffnen. Darüber hinaus wird das HF-T Implantat einen wichtigen Beitrag zur Erforschung von Herzerkrankungen leisten: Es verfügt über eine neuartige Technologie zur Messung intrakardialer Impedanzen (ICI), die im Rahmen klinischer Studien erforscht wird und langfristig dazu beitragen soll, die Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu verbessern.


Gesundheit

BIOTRONIK entwickelt weltweit den ersten MRT-fähigen implantierbaren Defibrillator

heute der einzige Hersteller fraktal beschichteter Elektroden. Auch im Bereich der Telemedizin ist BIOTRONIK Vorreiter. BIOTRONIK Home Monitoring® ist eine patientenfreundliche Technologie für die ärztliche Betreuung von Patienten mit Schrittmachern, ICDoder CRT-Systemen. BIOTRONIK Home Monitoring® versorgt den behandelnden Arzt online mit aktuellen Daten über den Implantat- und Patientenstatus – unabhängig vom Aufenthaltsort des Patienten und ohne, dass dieser aktiv etwas tun muss. Die neuartige Technologie vereint eine optimale Therapie mit effizienter Versorgung und steigert gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der Patienten. Qualität aus Leidenschaft Die Anfänge von BIOTRONIK liegen im Jahr 1963, als der Physiker Max Schaldach und der Elektroingenieur Otto Franke den ersten deutschen implantierbaren Herzschrittmacher in Berlin entwickelten. Auch heute ist BIOTRONIK fest in Berlin verwurzelt und von dort aus auf allen Kontinenten aktiv. BIOTRONIK hat

sich dem Ziel verschrieben, stets höchste Qualität zu liefern und den Fortschritt zu gestalten - in Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Kundenservice. Medizintechnik ist eine Branche, der die Zukunft gehört. Wo rasante Entwicklungen und kurze Innovationszyklen den Rhythmus bestimmen, sind engagierte, kreative, teamfähige Fach- und Führungskräfte willkommen und das beste Rezept für nachhaltigen Erfolg. (jr)

BIOTRONIK BIOTRONIK ist einer der weltweit führenden Medizintechnik-Hersteller für Herzrhythmus-Management und Vaskuläre Intervention. In über 100 Ländern der Welt ist BIOTRONIK vertreten - mit Produkten und Dienstleistungen, die für Menschen lebenswichtig sind. Eine große Verantwortung, die rund 5.600 Mitarbeiter gemeinsam tragen. www.BIOTRONIK.de

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Gesellschaft

Event-Highlights 2012 in Zoo und Tierpark Berlin Frühlingshafte Osteraktionen in Zoo und Tierpark Ostersonntag, 8. April, und Ostermontag, 9. April 2012, 11:30 Uhr

Pfingstkonzerte in Zoo und Tierpark Berlin Sonntag, 27. Mai, ab 8:00 Uhr und Montag, 28. Mai, ab 9:00 Uhr

Frühling in Zoo und Tierpark Berlin. Die Besucher leben auf und auch die Tiere spielen mit. In dieser Atmosphäre laden Zoo und Tierpark zu frühlingshaften Osteraktionen an beiden Feiertagen ein. Am Ostersonntag startet ein kreatives Trio aus Dresdner Schauspielern und Musikern im Tierpark um 11:30 Uhr am Eingang Schloss Friedrichsfelde den etwa einstündigen Spaziergang, vorbei an verschiedenen Innehalten-Stationen, an denen österliche, frühlingshafte und literarische Texte mit Musik dargeboten werden.

Manchmal hat es auch seine guten Seiten, wenn sich Traditionen ein wenig lockern. Die Pfingstkonzerte in Zoo und Tierpark sind ein wahrer Mythos – und begannen über Jahre immer um sechs Uhr in der Früh - für viele heutzutage allerdings zu früh. Früher war das anders. Da standen viele Besucher schon vor sechs Uhr Schlange und warteten auf Einlass.

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Anno 2011 dürfen die Gäste zwei Stunden länger schlafen. Aber um Punkt acht geht es dann zackig los. Mit dem Damenorchester Salome im Zoo und dem Salonorchester Berlin im Tierpark. Am Pfingstmontag legt dann um 9 Uhr das BVG-Orchester im Zoo und das Große Landespolizeiorchester Brandenburg im Tierpark los.

Foto: ZOO und Tierpark Berlin

Am Ostersonntag präsentieren der Tierpark im Schloss Friedrichsfelde um 15 Uhr Streichtrios der Klassik und Romantik. Zum Ostersonntag wird das Trio Schöneberg die Konzertgäste auf eine musikalische Reise durch drei Jahrhunderte mitnehmen. Gespielt werden das Streichtrio op. 58 von Albert Roussel, das Streichtrio B-Dur D581 von Franz Schubert und das Divertimento Es-Dur KV 563 von Wolfgang Amadeus Mozart. Im Zoo Berlin startet dann am Ostermontag ein kleines Programm auf der Bühne um 11:30 Uhr.

Und eines war auch Tradition und durfte auf keinen Fall fehlen: die Pfingst-Erdbeertorte mit unbedingt aufrechtstehenden Früchten. Sie wurde von der damals im Zoo ansässigen Bäckerei gezaubert.


Gesellschaft

Schloss Friedrichsfelde im Tierpark Berlin

BVG-Kinderparty Samstag, 23. Juni 2012, 10:00 bis 18:00 Uhr

Tierparkfest – 57 Jahre Tierpark Sonntag, 2. September 2012, ab 10:00 Uhr

Wer kennt sie nicht - die großen gelben Busse und die U-Bahnen der BVG. Am 23. Juni zeigen sich die Berliner Verkehrsbetriebe von einer ganz anderen Seite. Sie veranstalten die große BVG-Kinderparty im Tierpark. In einer echten U-Bahn auf dem Gelände werden Filme gezeigt und jeder kann sich wie im U-BahnFührerstand fühlen. Aus dem Programm: Puppentheater, Basteln und Schminken, BVG-Glücksdart mit tollen Preisen, zum Beispiel Karten für das Legoland und Sealife. Auf der Freilichtbühne werden in diesem Jahr der Liedermacher Gerhard Schöne und viele weitere Überrraschungen erwartet. Mit etwas Glück können viele neue „tierische Tierpark-Kinder“ auf der Bühne vorgestellt werden.

Zum Abschluss des kalendarischen Sommers trumpft der Tierpark nochmal so richtig auf: Großes Tierparkfest im Tierpark Berlin. Von 10 bis 16 Uhr ist auf der Freilichtbühne Action angesagt. Und zwar nonstop. Moderator ist Schlagerstar Uwe Jensen, das Opening gestalten Uli & die grauen Zellen und Ireen Sheer präsentiert ein Solokonzert. Die Berliner Rundfunk-Legende Karin Rohn begleitet Tierpark-Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz bei Tierpräsentationen. Weitere Gäste sind unter anderem: Claudia & Carmen, Gaby Rückert, die City Dancer, Tanja Lasch, Muck, Linda Feller und das Kindermusicaltheater Berlin e. V. Also volles Programm, für das eine gute Kondition gefragt ist. (in) Nähere Infos zu den Veranstaltungen unter www.hauptstadtzoo.de/veranstaltungen

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Die BERLINboxx erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 11.000 Exemplaren.

Wo Sie uns unter anderem finden:

BERLINboxx BusinessMagazin

März/April 2012

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12.Jahrgang

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UND

Exklusiv-Interview mit Stadtentwicklungssenator Michael Müller

Analysen, Fakten und Prognosen zu Standorten in der Hauptstadt Biotronik - Die Herz-Schritt-Macher Berlins


Gesellschaft Marc Wiese, Vorstand Sanus AG (l.), und Dr. Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister

Dr. Frank-Peter Muschiol, Erster Vorsitzender des Golf- und Land-Clubs BerlinWannsee (l.), und Dr. Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister

Vize-Kanzler Rösler beim Neujahrsempfang im Golf- und Land-Club Berlin Wannsee

Foto: BERLINboxx

Nicht im Regierungsviertel, sondern im beschaulichen Wannsee traf sich die Berliner Wirtschaftselite zu einem sehr entspannten Neujahrsempfang. Der traditionsreiche Golf- und Land-Club Wannsee ist bekannt für seine hochkarätigen Gäste zu diesem Anlass. Mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler war es diesmal nicht nur ein Kabinettsmitglied, sondern auch ein launiger und humorvoller Redner, der die 550 Mitglieder durch eine Tour de Raison der deutschen Politik führte. Ob Kabinett oder Griechenland, Eurokrise oder die Umfragewerte seiner Partei – Rösler nahm kein Blatt vor den Mund und gewährte Einblicke in Interna der politischen Klasse. Und am Schluss konnte der passionierte Nicht-Golfer ganz zünftig sogar noch mit einem Golfer-Witz aufwarten: Was haben Politik und Golf gemeinsam? Im Fernsehen sieht beides immer ganz einfach aus.

Club-Präsident Dr. Frank-Peter Muschiol, der in seiner Begrüßungsrede nicht nur stolz auf die Tradition des 1895 gegründeten Clubs, sondern auch auf die vielfach ausgezeichnete Jugendarbeit verwies, bedankte sich beim Bundeswirtschaftsminister dafür, dass er der Einladung in Deutschlands ältesten Golfclub gefolgt war. Kulinarisch wurden die Gäste mit einem ganz besonderen Flying Buffet der neuen zum Axel-Springer-Konzern gehörenden Clubgastronomie PACE (Paparazzi Catering & Event), einer Champagnerbar aus dem Hause Moët & Chandon, einer Kaviar Bar von International Caviar Corporation sowie mit dem Currywurst-Stand von Bier’s Ku‘damm 195 verwöhnt. Mitglieder der Band High Tones aus Hamburg unterhielten die Anwesenden musikalisch. Einen besonderen Service bot zudem BMW Riller & Schnauck: Alle Mitglieder wurden wieder auf Wunsch in einem BMW oder Rolls Royce nach Hause gefahren. (rs)

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 9 Donnerstag 01.03.2012

08.30 INFRANEU-Frühstücksgespräch mit Herrn Prof. Dr. Rainer Schwarz Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH zum Thema: „Flughafen Berlin-Brandenburg 90 Tage vor dem Start“. Ort: Restaurant Capital Grill des Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Infraneu e. V. Anmeldung erforderlich. Mail: info@infraneu.de www.infraneu.de 08.30 Business Breakfast mit Michael Müller MdA, Senator für Stadtentwicklung Thema: „Intelligente Mobilität, urbane Qualität und nachhaltiger Umweltschutz – Quadratur des Kreises?”. Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. Anmeldung erforderlich. www.vbki.de 09.00 5. BDEW-Kommunikationstag Schwerpunktthemen des 5. BDEW-Kommunikationstag sind: Markenkommunikation, Beschwerdemanagement im Social Web und Planung von Infrastrukturprojekten. Als Referenten treten u. a. Frank Bender (RheinEnergie AG) und Michael Blum (TUI Deutschland GmbH) auf. Ort: Hotel Steigenberger, Los-Angeles-Platz 1, 10789 Berlin V: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. Anmeldung erforderlich. www.ew-online.de 10.30 Roundtable-Gespräch von Visa Europe Thema: Future of Payments – Vom Aussterben des Portmonees! Wie und womit bezahlen die Deutschen in Zukunft? Ort: Paul-Löbe-Haus, Otto-von-BismarckAllee 4, 10557 Berlin V: Visa Europe Anmeldung erforderlich. www.visa.de 16.00 Bundesverband mittelständische Wirtschaft Deutschlands Jahresempfang Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft Deutschlands e. V. lädt auch

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in diesem Jahr wieder zum traditionellen Jahresempfang nach Berlin. Ort: Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin V: Bundesverband mittelständische Wirtschaft Deutschlands e. V. Anmeldung erforderlich. www.bvmw.de 18.00 VIII. Hochschulsymposium Strategische Partnerschaften in der deutschen Wissenschaftslandschaft: Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22, 10117 Berlin V: Hanns Martin Schleyer-Stiftung, Heinz Nixdorf Stiftung Anmeldung erforderlich. www.schleyer-stiftung.de 18.30 Podiumsdiskussion zum EU-Beitritt Makedoniens Die Europa-Union Deutschland und die Botschaft von Makedonien veranstalten eine Podiumsdiskussion zum Thema „Makedonien auf dem Weg in die EU“. Es diskutieren u. a. I.E. Kornelija UtevskaGligorovska, Botschafterin der Republik Makedonien und Peter Weiß, MdB und Vorsitzender der Deutsch-Südosteuropäischen Parlamentariergruppe im Bundestag. Ort: Europäisches Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin V: Europa-Union Deutschland e. V. Anmeldung erforderlich. www.europa-union.de 18.30 Nationale GeoParks – Bunte Seiten aus dem Buch der Erdgeschichte Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann, (MdL) lädt ein. Ort: Hessische Landesvertretung, In den Ministergärten 5, 10117 Berlin V: Hessische Landesvertretung Anmeldung erforderlich. www.landesvertretung.hessen.de 19.00 „Health Care der Zukunft = Healing Architecture“ Die geladenen Experten werden in Vorträgen zukunftsweisende Konzepte vorstellen und im diesem Zusammenhang von architektonischen, medizinischen, ökonomischen und politischen Aspekten hinterfragen. Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin V: Technische Universität Berlin Anmeldung erforderlich.


März & April 2012 Termine Kalenderwoche 9/10 www.healthcare-tub.com 19.00 Autoforum VI, Elektromobilität in Berlin-Brandenburgein Resümee zwischen Modellregion und Schaufenster Unter diesem Motto wird der Versuch unternommen, den Stand der Entwicklung zu diskutieren und die kommende Entwicklung kritisch zu reflektieren. Ort: Robert Bosch Stiftung, Bismarckstraße 71, 10627 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. www.bwg-ev.net Freitag 02.03.2012 07.30 Arbeitsfrühstück Wie die mittelständischen Banken die bisherigen Schritte des Gesetzgebers bewerten und welche Schritte auch unter der Berücksichtigung der weiteren Regulierungsmaßnahmen zukünftig erforderlich sein werden, sollen am Beispiel der Unternehmensfinanzierung dargelegt werden. Ort: Bundesverband Deutscher Banken, Burgstr. 28, 10178 Berlin V: Bundesverband deutscher Banken e. V. Anmeldung erforderlich. www.bankenverband.de 08.30 Frühstück mit Dr. Philipp Rösler Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Bundesvorsitzender der FDP und Vizekanzler ist zu Gast im Berlin Capital Club und spricht zu einem aktuellen Thema. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich. www.berlincapitalclub.de 18.00 3. Berlin Capital Club Fun Indoor Golf Turnier Gestartet wird in 4-er Flights, die Teams werden je nach Spielstärke vom Berlin Capital Club zusammengestellt. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich. www.berlincapitalclub.de 19.00 Verleihung des Anne-KleinFrauenpreises 2012 Der erste Anne-KleinFrauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung geht an Dr. Nivedita Prasad. Er wird bei einem Festakt überreicht. Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. Anmeldung erforderlich.

www.boell.de Samstag 03.03.2012 10.30 Was steht hinter der Euro-Krise? Mit der EU werden seit der globalen Krise zunehmend Finanzkrise, Staatsverschuldung und Stabilitätsmaßnahmen assoziiert. In diesem Seminar werden Hintergründe und Interessen analysiert. Ort: Schule für Erwachsenenbildung (SfE) im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. Anmeldung erforderlich. www.boell.de Sonntag 04.03.2012 11.00 Foyergespräch mit Bundesumweltminister Röttgen Das Thema dieses Cicero Foyergesprächs lautet „Energiewende oder Energieende?“ Frank A. Meyer und Michael Naumann sind im Gespräch mit dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Ort: Berliner Ensemble GmbH, BertoldBrecht-Platz 1, 10117 Berlin V: Cicero Magazin für Politische Kultur Anmeldung erforderlich. www.cicero.de Montag 05.03.2012 08.30 3. Energie-Symposium „Kraftwerke der Zukunft“ Themen: Die Energie-Wende, der Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022, die massive Entwicklung und Förderung von Erneuerbaren Energien, intelligente Netze, Neue Speicher, Erfindungen und Innovationen. Ort: Berlin Marriott Hotel, Inge-BeisheimPlatz 1, 10785 Berlin V: Management Circle AG Anmeldung erforderlich. www.managementcircle.de 10.30 Übergabe der Briefmarkenserie „Für den Sport 2012 Mit Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen und Dr. HansPeter Friedrich, Bundesminister des Innern Ort: Bundesministerium der Finanzen, Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin V: Stiftung Deutsche Sporthilfe Anmeldung erforderlich. www.sporthilfe.de 13.00 Rohstoffhandel – Brauchen wir mehr Regulierung? Was bedeutet es, wenn Rohstoffmärkte zunehmend für die Anlage großer Finanzmittel erschlossen werden? Welchen Einfluss haben Finanzinvestoren auf stark schwankende Rohstoffpreise? Und

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 10 wie wirken sich globales Wachstum und schwankungsanfällige Rohstoffpreise auf Entwicklungsländer aus? Ort: Sitzungssaal der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Reichstagsgebäude, 10557 Berlin V: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Anmeldung erforderlich. www.cducsu.de 17.00 Alt aber glücklich? Vorstellung des Diskussionspapiers „Alt aber glücklich? Ort: Heinrich Böll Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. Anmeldung erforderlich. www.boell.de 18.00 Dikussion zur Rolle des Bundestags in der europäischen Politikgestaltung Zu Gast ist Bundestagspräsident Norbert Lammert. Er spricht zum Thema „Der Bundestag in der europäischen Politikgestaltung – Die Rolle der nationalen Parlamente nach dem Vertrag von Lissabon“ Im Anschluss findet eine Diskussion zum Thema statt. Ort: Schwarzkopf-Stiftung V: Konrad-Adenauer-Stiftung Sophienstraße 28-29, 10178 Berlin V: Schwarzkopf-Stiftung „Junges Europa“ Anmeldung erforderlich. www.schwarzkopf-stiftung.de 19.00 Quo vadis, Volkspartei? Entwicklungen in unserer Parteienlandschaft Vortrag: Prof. Dr. Werner J. Patzelt, Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich, TU Dresden Ort: Stadtteilzentrum Schloss Biesdorf, AltBiesdorf 55, 12683 Berlin Anmeldung erforderlich. www.kas.de 19.00 Scheitert Europa, wenn der Euro scheitert? Es diskutieren: Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln, Matthias Petschke, Leiter der Vertretung Europäische Kommission, i.d. Bundesrepublik Deutschland, Dr. Martin Lindner (MdB), Deutscher Bundestag, Prof. Dr. Erich Weede, Soziologie-Professor, Universität Bonn Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. Anmeldung erforderlich. Mitglieder: 15,00 €, Nichtmitglieder: 25,00 €

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www.vbki.de Dienstag 06.03.2012 08.30 Frühstück mit Heiner Kirchkamp Heiner Kirchkamp spricht zum Thema „Inside Mercedes-Benz Classic Cars – Klassik – Automobile, Spaß und, oder intelligentes Investment?“. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich. www.berlincapitalclub.de 10.00 Agrarfinanztagung 2012 Der Deutsche Bauernverband und die Landwirtschaftliche Rentenbank laden ein zur Agrarfinanztagung 2012 zum Thema „Landwirtschaft auf Wachstumskurs- Konsequenzen für das Agrarbanking“. Ort: Hotel Aquino, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin V: Deutscher Bauernverband e. V. Anmeldung erforderlich. www.bauernverband.de 18.00 Eröffnung der Hauptstadtrepräsentanz Manpower Group Deutschland Referenten: Arbeitssenatorin Dilek Kolat, Staatssekretär für Wirtschaft Christoph von Knobelsdorff u.a. Ort: Atrium, Friedrichstraße 60, 10117 Berlin V: ManpowerGroup Deutschland Nur für geladene Gäste www.manpower.de 18.00 Parlamentarischer Abend Ort: Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg, Jägerstr. 1-3, 10117 Berlin V: Bundesverband deutscher Patentanwälte e. V. Anmeldung erforderlich. www.bundesverband-patentanwaelte.de 18.00 „Politikberatung in Krisenzeiten. Die Ethikkommission nach Fukushima“ Die Vortragsreihe „Wissenschaftliche Politikberatung“ vermittelt einen Einblick in die komplexen Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Experten und Politikern. Dieses Mal spricht Ortwin Renn. Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin V: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Anmeldung erforderlich. www.bbaw.de


März & April 2012 Termine Kalenderwoche 10 18.00 „Funktioniert das Frühwarnsystem Wirtschaftsprüfung?“ Diskussion über die Regulierungsvorschläge zur Stärkung der Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfer und die Bedeutung der Wirtschaftsprüfung als Frühwarnsystem Ort: DZ Bank Repräsentanz, Pariser Platz 3, 10117 Berlin V: ETL European Tax & Law Anmeldung erforderlich. www.etl.de 18.30 Gesundheitswirtschaft vor Ort bei Bayer HealthCare Pharmaceuticals In der Reihe „Gesundheitswirtschaft vor Ort“ wird Bayer HealthCare Pharmaceuticals besucht, dem Pharmabereich der Bayer HealthCare AG mit Hauptsitz in Berlin. Bayer HealthCare Pharmaceuticals ist in Deutschland das größte forschende Pharmaunternehmen. Ort: Bayer HealthCare Pharmaceuticals, Müllerstr. 178, 13353 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 18.30 „Liberalismus – Die unersetzbare Idee. Chancen und Herausforderungen für liberale Politik“ Hat der Liberalismus durch seine Erfolge in Theorie und Praxis heute wirklich keine Aufgaben mehr? Prof. Dr. Gerd Habermann, Wirtschaftsphilosoph und Publizist, wird über diese Frage sprechen. Ort: Ratskeller Reinickendorf, Eichborndamm 215 - 239, 13437 Berlin V: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Anmeldung erforderlich. www.freiheit.org 19.00 3. Reemtsma Cigarrenlounge Ein Sommelier wird vor Ort seine ausgesuchten karibischen Rumspezialitäten präsentieren. Ort: Ackerstr. 145, 10115 Berlin V: Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH Anmeldung erforderlich. www.reemtsma.com 19.00 Die USA im Jahr der Präsidentenwahl Vortrag und Gespräch mit Philip D. Murphy, Botschafter der USA in Deutschland Ort: Le Manège, Am Neuen Markt 9 a/b, 14467 Potsdam V: Konrad-Adenauer-Stiftung Anmeldung erforderlich. www.kas.de

19.00 „Jugend 2012 – Potentiale für NPOs“ Es beteiligen sich u. a. Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Juliane Rosin, Referentin für Internationales und Jugend der Naturschutzjugend und Alicia Blázquez Fernández, Outreach Managerin ONE Deutschland. Ort: Initiative ProDialog, Dorotheenstraße, 35, 10117 Berlin V: Initiative ProDialog Anmeldung erforderlich. www.prodialog.org Mittwoch 07.03.2012 08.00 Politisches Frühstück mit Jürgen Trittin Thema: Industriestandort Deutschland und die Energiewende – Wie passt dies zusammen? Ort: Weinkultur Habel, Luisenstr 17, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Mitglieder: 12,00 €, Nichtmitglieder: 15,00 € www.bwg-ev.net 10.00 ITB Berlin Auf der ITB Berlin präsentiert sich bis zum 11.03.2012 die gesamte Vielfalt des Reisens. Ort: Messe Berlin GmbH, Messedamm 22, 14055 Berlin V: Messe Berlin GmbH Mit Kostenbeitrag www.itb-berlin.de 12.00 Auftaktveranstaltung „Gewalt gegen Frauen - nicht mit uns“ Ort: Vertretung des Landes NordrheinWestfalen beim Bund, Hiroshimastr. 12-16, 10785 Berlin V: Deutscher Olympischer Sportbund Anmeldung erforderlich. www.dosb.de 12.00 „Investieren im Kosovo“ In hochrangig besetzten Panels werden Experten aus Politik und Wirtschaft die aktuellen politischen Entwicklungen sowie die Geschäfts- und Investitionsrahmenbedingungen des Landes sowie die Möglichkeiten geschäftlicher Aktivitäten diskutieren. Ort: Commerzbank, Pariser Platz 1, 10117 Berlin V: Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft Anmeldung erforderlich. www.ost-ausschuss.de

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 10 13.00 Der Arbeitsmarkt im Umschwung: Mehr Arbeitsplätze, schlechtere Jobs? Deutschland geht es gut: Immer mehr Menschen sind beschäftigt. Momentan sind über 41 Millionen Menschen in Arbeit. Die Zahl der Arbeitslosen liegt inzwischen deutlich unter drei Millionen. Schon wird in einigen Branchen Fachkräftemangel spürbar. Auf der anderen Seite birgt der moderne Arbeitsmarkt auch Risiken. Ort: Deutscher Bundestag, Reichstagsgebäude, 10557 Berlin V: CDU/CSU-Fraktion Anmeldung erforderlich. www.cducsu.de 17.00 „Alles unter Kontrolle? Aufsicht mit Weitsicht“ Der Verbraucherzentrale Bundesverband diskutiert mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verbraucherschutz und Medien die Notwendigkeit und den Nutzen eines „Finanzmarktwächters“ und der Integration des Verbraucherschutzes in die Finanzaufsicht. Ort: Gotischer Saal, Viktoria Quartier, Schmiedehof 17, 10965 Berlin V: Verbraucherzentrale Bundesverband Anmeldung erforderlich. www.vzbv.de 18.00 econsense-Nachhaltigkeitsstammtisch zu Sustainability Management und Reporting im Wandel Das Thema Nachhaltigkeit hat sich zu einem integrierten Topmanagement-Thema entwickelt. Wie wird die Entwicklung weitergehen? Worauf müssen sich Unternehmen einstellen? Ort: KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Klingelhöferstraße 18, 10785 Berlin V: econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft Anmeldung erforderlich. www.econsense.de 18.00 Get-together Party „Die Sonne Mallorcas“ – Saisoneröffnung Mallorca Shootings 2012 Ort: Art & Photo Urbschat, Kurfürstendamm 170, 10707 Berlin V: Art & Photo Urbschat Anmeldung erforderlich. www.fotostudio-urbschat.de Donnerstag. 08.03.2012 07.30 Honorar vs. Provision - Vergütung allein entscheidet nicht über Provision Vorstellung einer neuen Studie von Sophie Ahlswede. Ort: Haus der Deutschen Bank AG, Unter den Linden 13-15, 10117 Berlin V: Deutsche Bank AG

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Anmeldung erforderlich. www.db.com 13.00 Symposium für die Film- und Medienwirtschaft Thema: Der Schutz des geistigen Eigentums, Urheberrecht in der digitalen Medienwelt. Ort: Bertelsmann Repräsentanz, Unter den Linden 1, 10117 Berlin V: G+J Entertainment Media GmbH & Co. KG Anmeldung erforderlich. www.mediabiz.de 18.00 Neue Spielregeln für die Arbeitnehmerüberlassung Podiumsdiskussion zum Thema Zeitarbeit. Ort: Fröbel e. V., Alexanderstraße 9, 10178 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 18.30 Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen, berichtet über die EU Ratspräsidentschaft der Republik Polen Ort: Club von Berlin, Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Mitglieder: 10,00 € Nichtmitglieder: 15,00 € www.bwg-ev.net 19.00 Verleihung des Berliner Frauenpreises 2012 Alljährlich wird am Internationalen Frauentag im Rahmen einer Festveranstaltung der Berliner Frauenpreis verliehen. Ort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin V: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Berlin, Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Brandenburg Anmeldung erforderlich. www.berlin.de/sen/wtf/ Freitag 09.03.2012 08.30 17. Kongress Armut und Gesundheit Wirksamkeit und erfolgreiche Strategien der Prävention stehen im Mittelpunkt des 17. Kongress Armut und Gesundheit. Ort: Technische Universität, Straße des 17. Juni, 10587 Berlin V: Gesundheit Berlin e. V. Anmeldung erforderlich. Mit Kostenbeitrag. www.gesundheitberlin.de 19.00 Kamingespräch mit Herrn Peter Wolfgang Klose Er wird über das Thema „


März & April 2012 Termine Kalenderwoche 10/11 Stil & Etikette“ referieren. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich. www.berlincapitalclub.de Samstag 10.03.2012 18.00 Verleihung des Clara-Zetkin-Frauenpreises 2012 DIE LINKE lobt anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 zum zweiten Mal den Clara-Zetkin-Frauenpreis aus. Ort: KulturBrauerei, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin V: Die LINKE Anmeldung erforderlich. www.die-linke.de Sonntag 11.03.2012 11.30 Berliner Lektionen: Wer sind wir, wenn wir hören? Nachdenken über Klang, Musik, Interpretation. Eine Konzertrede mit dem belgischen Dirigent und Pianist Jos van Immerseel Ort: Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, 10719 Berlin Anmeldung erforderlich. Kostenbeitrag: 10,00 €; ermäßigt: 7,50 € www.berlinerfestspiele.de Montag 12.03.2012 09.00 Digital Innovators‘ Summit 2012 Ort: Deutsche Telekom Conference Center Berlin, Französische Straße 33 a-c, 10117 Berlin V: Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e. V. Anmeldung erforderlich. Ansprechpartner: Alexander von Reibnitz www.innovators-summit.vdz.de 09.30 „Modell Deutschland?“ Von der geteilten Nation zur Europäischen Union Mehr als 60 Jahre nach der Gründung der Bundesrepublik und über 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wird der brisanten Frage nach gegangen: Gibt es ein „Modell Deutschland“? Und wenn ja, was bedeutet es für uns heute, und wie hat es sich verändert? Ort: Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18, 10117 Berlin V: Deutsche Gesellschaft e. V. Anmeldung erforderlich. www.deutsche-gesellschaft-ev.de

10.00 Bundesinitiative „Unternehmen: Partner der Jugend“ Jahrestagung 2012 Die Jahrestagung des UPJ-Netzwerks engagierter Unternehmen und Mittlerorganisationen findet unter dem Motto „Verbindungen gestalten! CSR und gesellschaftliche Innovationen“ im Roten Rathaus in Berlin statt. Ort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin V: Bundesinitiative „Unternehmen: Partner der Jugend e. V.“ Anmeldung erforderlich. www.upj.de 10.00 ZDH -Steuerforum 2012 „Herausforderung Steuerpolitik - Was kann das Handwerk 2012 steuerpolitisch erwarten?“ Ort: Haus des Deutschen Handwerks, Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin V: Zentralverband des Deutschen Handwerks Anmeldung erforderlich. www.zdh.de

18.00 „Demografischer Wandel und Fachkräftebedarf in der Region BrandenburgBerlin“ Informationsabend über die Aufgaben und die Arbeit des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg im demografischen Wandel und dem damit verbundenen Mangel an qualifizierten Fachkräften. Ort: Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, In den Ministergärten 3, 10117 Berlin V: Infraneu e. V. Anmeldung erforderlich. www.infraneu.de 18.30 Vor Ort bei KNAUER: Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (HPLC) und Osmometrie Made in Berlin Seit 50 Jahren entwickelt und vertreibt KNAUER erfolgreich Osmometer und Chromatografiesysteme für den Einsatz in Bereichen wie der Umwelt- oder Lebensmittelanalytik. Ort: KNAUER, Hegauer Weg 83, 14163 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 19.00 US-Präsidentschaftswahlen: Hat Obama eine Chance wiedergewählt zu werden? Mit Christoph von Marschall, White-House-Korrepondent des Tagesspiegel, Susan Neiman, Direktorin des EinsteinForums Potsdam, Ralf Fücks, Vorstand der

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 11 Heinrich-Böll-Stiftung. Ort: Heinrich-Böll-Stiftung e. V., Schumannstraße 8, 10117 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. Ansprechpartner: Gregor Enste www.boell.de Dienstag 13.03.2012 08.00 Compliance für den Mittelstand Vortrag: Prof. Dr. Peter Fissenewert, Rechtsanwalt Buse Heberer Fromm. Ort: Buse Heberer Fromm, Kurfürstendamm 237, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 08.30 13. Handelsblatt Jahrestagung Thema: Betriebliche Altersvorsorge 2012. Ort: InterContinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin V: Handelsblatt GmbH Ansprechpartner: Utta Kuckertz-Wockel Anmeldung erforderlich. www.handelsblatt.com 09.00 5. IIR Green Building Summit Die IIR Deutschland lädt herzlich ein zur 5. IIR Green Building Summit. Die Teilnehmer können sich auf der Konferenz einen Überblick über die Bereiche Bestandsentwicklung, Zertifizierung und Projektentwicklung verschaffen. Ort: Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin V: IIR Deutschland Ansprechpartner: Daniel Gerhardt Anmeldung erforderlich. www.iir.de/greenbuilding2012 18.00 Abenteuer Flughafen. Vom Plan bis zur Inbetriebnahme Die Eröffnung des neuen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) rückt in greifbare Nähe. Es ist Zeit, den spannenden Anekdoten, Erfahrungen und Erlebnissen im Zuge der Planung, dem Bau und dem geplanten Umzug zum neuen Flughafengelände Gehör zu verschaffen. Ort: HolidayInn, Hans-Grade-Allee 5, 12529 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Mitglieder: 12,00 €, Nichtmitglieder: 20,00 € www.bwg-ev.net 18.00 Diskussion zum Grundlagenvertrag von 1972

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Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstr. 5, 10117 Berlin V: Deutsche Gesellschaft e. V. Ansprechpartner: Dr. Heike Tuchscheerer Anmeldung erforderlich. www.deutsche-gesellschaft-ev.de 19.00 Rennt das Internet dem Klimaschutz davon? Zukunftsperspektiven für eine grüne Informationstechnik Berliner Zukunftsgespräch mit Verleihung der „Green IT“-Kurzfilm-Awards. Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin V: IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung www.izt.de 19.00 „The Globalization of Clean Energy Technologies“ Es referiert Kelly Sims Gallagher, Associate Professor der Energy and Environmental Policy at The Fletcher School, Tufts University. Ort: American Academy 17-19, Am Sandwerder, 14109 Berlin V: American Academy in Berlin Anmeldung erforderlich. www.americanacademy.de 19.00 Berlins zentrale Entwicklungsplanung und Konzepte Ort: Deutsche Kreditbank – DKB, Taubenstrasse 7-9, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 19.00 Weinabend im Berlin Capital Club mit Frank Deutschmann der Löffelsend&Wein Company Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich. www.berlincapitalclub.de Mittwoch 14.03.2012 10.00 Aktuelles Arbeitsrecht - Was ändert sich im Jahr 2012? Ort: Buse Heberer Fromm, Kurfürstendamm 237, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Mitglieder: 160,00 €, Nichtmitglieder: 190,00 € www.bwg-ev.net 17.00 22. ImmoLounge Unter anderem mit Dr. Eric Schweitzer, Vorstand ALBA Group und Präsident der IHK zu Berlin.


März & April 2012 Termine Kalenderwoche 11 Ort: World Dinner Restaurant der O2-World Berlin, Tamara-Danz-Straße, 10243 Berlin V: BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e. V. Anmeldung erforderlich. www.lfw-berlin.de 18.00 „Europapolitik der Bundesregierung - Ansichten aus dem Bundestag“ Referent: Volker Kauder, Vorsitzender CDU/ CSU Bundestagsfraktion. Ort: Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28-29, 10178 Berlin V: Schwarzkopf-Stiftung „Junges Europa“ www.schwarzkopf-stiftung.de 20.00 Simone Solga - Bei Merkels unterm Sofa Simone Solga hat sich einen neuen Job als Kanzlersouffleuse gesucht. Nun ist sie das „Mädchen für alles“ im Kanzleramt:Sie hat die besten Einblicke in die Vorgänge der Bundesregierung und sieht vor allem, was im Kanzleramt und bei den Merkels unter den Teppich gekehrt wird. Ort: Die Wühlmäuse - Das Berliner Kabarett Theater, Pommernallee 2-4, 14052 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Kostenbeitrag: 25,50 € www.bwg-ev.net Donnerstag 15.03.2012 08.00 Mittelstandsfrühstück mit Staatssekretär Christian Gaebler, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Thema: Mobilitäts- und Infrastrukturentwicklung in dieser Legislaturperiode. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Mitglieder: 15,00 €, Nichtmitglieder: 20,00 € www.bwg-ev.net 09.30 Konferenz der Exportinitiativen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz Im Rahmen der Konferenz soll über das vielfältige Angebot der Exportinitiativen zu den Themen Auslandsmarktinformation, Geschäfts- und Kontaktanbahnung im Ausland sowie Auslandsmarketing informiert werden. Ort: Café Moskau, Karl-Marx Allee 34, 10178 Berlin V: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Anmeldung erforderlich. www.bmwi.de 14.00 KfW-Symposium zu Personaleinsatz und Anstellungsverhältnissen

Ort: KfW Bankengruppe, Charlottenstraße 33/33a, 10117 Berlin V: KfW Bankengruppe Anmeldung erforderlich. www.kfw.de 16.00 Unbequeme Baudenkmale des Sozialismus Ort: Stiftung Deutsches Historisches Museum/ Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin V: Stiftung Deutsches Historisches Museum, Landesdenkmalamt, Europa Universität Viadrina Anmeldung erforderlich. 20,00 €, ermäßigt: 10,00 € www.kuwi.europa-uni.de 18.00 Forschung vor Ort: Zuverlässigkeit mikroelektronischer Systeme in den Bereichen Medizintechnik und Industrieelektronik im Fraunhofer Institut Ort: Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, Gustav-MeyerAllee 25, 13355 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 19.00 „Steuer 2012“ Themen: Fallen in der Abgeltungssteuer. Änderung in der Besteuerung von Auslandseinkünften und -vermögen“. Ort: Bankhaus Sal. Oppenheim, Jägerstr. 51, 10117 Berlin V: Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA Ansprechpartner: Stephan Exler Anmeldung erforderlich. www.oppenheim.de Freitag 16.03.2012 08.00 Baurecht - Aktuelle Rechtsprechung 2012 Ort: Knauthe Rechtsanwälte, Leipziger Platz 10, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 15.30 Baustellenrundfahrt Flughafen BER Willy Brandt Ort: airportworld bbi, Flughafen Schönefeld, 12521 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Kostenbeitrag 22,00 €. www.bwg-ev.net

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 11/12 18.30 Die Kraft Europas - Hilfe für benachteiligte Regionen Europas Vortrag von Joachim Zeller, Mitglied des Europäischen Parlaments, mit anschließender Diskussion. Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung Ansprechpartner: Renate Abt Anmeldung erforderlich. www.kas.de Samstag 17.03.2012 09.30 34. Workshop Medizinethik Auch bei optimaler palliativmedizinischer Behandlung gibt es Patienten, die den Wunsch nach Sterbehilfe äußern. Medizinerinnen und Mediziner sind wie das gesamte Umfeld des Patienten mit einer schwierigen und belastenden Situation konfrontiert. Ort: St. Joseph-Krankenhaus, Wüsthoffstr. 15, 12101 Berlin V:Evangelische Akademie zu Berlin Anmeldung erforderlich. www.eaberlin.de Montag 19.03.2012 18.00 Business Woman Abend mit der Unternehmerin Regine Sixt Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich. www.berlincapitalclub.de 18.00 Das Bundesverfassungsgericht im Kontext - Verteidigung europäischer Grundrechte oder Wachhund ohne Zähne? Gast: Professorin Susanne Baer, Richterin am Bundesverfassungsgericht. Ort: Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28 - 29, 10178 Berlin V: Schwarzkopf-Stiftung „Junges Europa“ Anmeldung erforderlich. www.schwarzkopf-stiftung.de 18.30 Europa im Gespräch mit Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich Gast: Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des Inneren. Ort: Haus der Commerzbank, Pariser Platz 1, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Nichtmitglieder: 15,00 € www.bwg-ev.net 19.00 Salongespräch mit Prof. Dr. Gerd Gigerenzer und Gerald Uhlig

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Wirtschaft und Wissenschaft sind Eckpfeiler unserer Gesellschaft - Philosophie und Kunst ebenso. Wie groß ist ihr jeweiliger Anteil an Innovationen, die die Menschheit voranbringen? Ort: Salon Berlin Geflüster, Ludwigkirchstraße 10 A, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Mitglieder: 8,00 €, Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net Donnerstag 20.03.2012 08.00 Mittelstandsfrühstück mit Egon W. Behle, MTU Aero Engines Der Bau des modernsten Flughafens der Welt, Berlin Brandenburg BER, beeinflusst Investitions- und Standortentscheidungen von Unternehmen. Ort: HolidayInn, Hans-Grade-Allee 5, 12529 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Mitglieder: 15,00 €, Nichtmitglieder: 20,00 € www.bwg-ev.net 19.00 Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen und Ausstellungseröffnung „Heimweh – eine Trilogie“ Ort: Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin V: Bund der Vertriebenen Anmeldung erforderlich. www.bund-der-vertriebenen.de 20.00 „Herausforderungen für die Deutsche Marine nach der Bundeswehrreform“ Referent: Konteradmiral Heinrich Lange, Stellvertretender Inspekteur der Marine und Chef des Führungsstabes der Marine. Ort: The Ritz Carlton Hotel/Salon Bellevue, Potsdamer Platz 3, 10785 Berlin V: British Chamber of Commerce in Germany Anmeldung erforderlich. www.bccg.de Mittwoch 21.03.2012 13.15 Kompetenzzentrum Deutschland 2012 - „Wachstumstreiber Internet Chancen und Herausforderungen der Wirtschaft“ Ort: bcc Berliner Congress Center, Alexanderstr. 11, 10178 Berlin V: Wirtschaftsrat der CDU e. V. Anmeldung erforderlich. www.wirtschaftsrat.de 17.00 Neue Strategien für den Radverkehr


März & April 2012 Termine Kalenderwoche 12 Das Land Berlin verdichtet derzeit die verschiedenen Programme zu einer Radverkehrsstrategie. Auf Bundesebene wird entsprechend dem Koalitionsvertrag am Nationalen Radverkehrsplan 2020 gearbeitet. Ort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 13 - 15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu) Ansprechpartner: Cornelia Schmidt www.difu.de 18.00 Abenteuer Flughafen. Vom Plan bis zur Inbetriebnahme Dr. Körtgen, Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und verantwortlich für die Planung und den Bau des neuen Hauptstadtflughafens, berichtet über organisatorische, kommunikative und emotionale Herausforderungen, die ein Neubeginn mit sich bringt. V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Ort: HolidayInn, Hans-Grade-Allee 5, 12529 Berlin Mitglieder: 15,00 €, Nichtmitglieder: 20,00 € www.bwg-ev.net 19.00 Die Entstehung des Denkmals für Friedrich den Großen (1712-1786) Ort: Hilton Berlin, Mohrenstrasse 30, 10117 Berlin V: Gesellschaft Historisches Berlin e. V. www.ghb-online.de 19.00 Wo bleibt der Tanz in Berlin? Berlin, mit seinem vielfältigen kulturellen Angebot, hat Kultur als attraktiven Standortfaktor erkannt. Doch noch immer ist der Tanz in Berlin, im Vergleich zu anderen Kunstsparten, finanziell und strukturell im Nachteil. Ort: Zentral- und Landesbibliothek, Breite Str. 30 – 36, 10178 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 20.00 Gespräch mit der Deutschen Bahn AG Gespräch mit den ostdeutschen CDUBundestagsabgeordneten. Ort: Bahntower, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin V: CDU/CSU-Fraktion Ansprechpartner: Herr Narzynski www.cducsu.de Donnerstag 22.03.2012 08.00 Mittelstandsfrühstück mit Staatsse-

kretär Christoph von Knobelsdorff Thema: Schwerpunkte der Wirtschaftspolitik in dieser Legislaturperiode. Ort:Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. www-bwg-ev.net 08.00 Politisches Frühstück der Commerzbank Thema: „Lehren aus der Finanzkrise“, Referent: Sven Giegold, MdEP. Ort: Haus der Commerzbank, Pariser Platz 1, 10117 Berlin V: Commerzbank AG Anmeldung erforderlich. www.commerzbank.com 19.00 Standortvorteil - Gründer in Berlin Die Veranstaltung möchte entlang der Startups zeigen, wo die Vorteile der Metropole Berlin liegen und was es braucht, diese Vorteile weiter zu nutzen und auszubauen. Ort: Satellite Office PJB GmbH & Co. KG, Friedrichstraße 200, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erfoderlich. Nichtmitglieder: 15,00 € www.bwg-ev.net 19.00 „BORGWARD - die Rückkehr einer Legende“ Christian Borgward, Präsident der BORGWARD AG und Enkel des legendären Automobilkonstrukteurs und Unternehmers Carl f. W. Borgward engagiert sich zusammen mit seinem Partner Karlheinz L. Knöss, Vice-President & CEO der BORGWARD AG für die Rückkehr der deutschen Premiummarke BORGWARD. Ort: Weinbergstr. 20, 14469 Potsdam V: Industrieclub Potsdam www.industrieclub-potsdam.de Freitag 23.03.2012 08.00 Sportpolitisches Frühstück Thema: „Sport und Wirtschaft - Nur Gewinner? Ökonomische Effekte großer Sportevents in Hamburg“ mit Hamburgs Sportsenator Michael Neumann Ort: Hamburger Landesvertretung, Jägerstr. 1-3, 10117 Berlin V: Handelskammer Hamburg Anmeldung erforderlich. www.hk24.de Samstag 24.03.2012 10.00 VELOBerlin Die Publikumsmesse rund ums Fahrrad, neue urbane Mobilität und

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 13/15 Reisen. Ort: Messe Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin www.veloberlin.com Sonntag 25.03.2012 08.00 DPG - Frühjahrstagung Die Deutsche Physikalische Gesellschaft lädt zur traditionellen Frühjahrstagung nach Berlin. Die Veranstaltung zählt zu den größten Kongressen im Bereich Physik europaweit. Ort: Technische Universität, Straße des 17. Juni, 10587 Berlin V: Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. www.berlin12.dpg-tagungen.de 12.00 Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag 2012 Thema: „Auftrag: Gesellschaft. Zwischen Ehre und Amt – Dein Dienst für die Demokratie?“ Während des Workshops diskutieren die Teilnehmer mit Entscheidungsträgern aus den Bundestagsfraktionen und hospitieren einen Tag lang in Hauptstadtredaktionen. Ort: Deutscher Bundestag, 10557 Berlin V: Jugendpresse Deutschland e. V. Ansprechpartner: Pia Döhler Anmeldung erforderlich. www.jugendpresse.de Montag 26.03.2012 11.30 Frühjahrstagung 2012: Volkswirtschaftliche Ressourcen - nachhaltiges Wachstum sichern Ort: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstr. 18, 10117 Berlin V: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Anmeldung erforderlich. www.iwkoeln.de 18.00 Jahresempfang des Bundesverbands Deutscher Banken Es spricht Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank. Ort: Pariser Platz 4, 10117 Berlin V: Bundesverband deutscher Banken e. V. Anmeldung erforderlich. www.bankenverband.de 19.00 Wie sicher sind unsere Datennetze? - Wer schöpft uns ab? Unter diesem Motto wird der Versuch unternommen werden, den Stand der Entwicklung zu diskutieren und die kommende Entwicklung kritisch zu reflektieren. Ort: BAM Bundesanstalt für Materialforschung, Kleine Kapelle im Haus 89, Unter den Eichen 44 - 46, 12203 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Nichtmitglieder: 12,00 €

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Anmeldung erforderlich. www.bwg-ev.net Dienstag 27.03.2012 13.00 Unbekanntes Wirtschaftswunder: Sozialbranche zwischen Nichtachtung und Skandal Auf der Strecke bleiben Fragen: Wie kann der unbekannte und gleichzeitig milliardenschwere Tanker Sozialwirtschaft künftig überhaupt im Sinne des Sozialstaats gesteuert werden? Ort: Bank für Sozialwirtschaft, Oranienburger Straße 13/14, 10178 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. www.bwg-ev.net 13.00 “Globale Gene für die Europäische Projektplattform - wie Unternehmer und Freelancer online zueinander finden” Referent: Gunnar Berning, Vorstand twago AG. Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. Mitglieder: 10,00 €, Nichtmitglieder: 15,00 € www.vbki.de Mittwoch 28.03.2012 08.00 7. Kongress für Gesundheitsnetzwerker Versorgung 2020 Erstmals wird der Preis für Gesundheitsnetzwerker ausgeschrieben und auf dem Kongress verliehen. Jeweils 10.000 € für die beste Idee und für die beste Umsetzung eines Integrierten Versorgungsprojekts sind ausgelobt. Ort: Auf dem Charité Campus VirchowKlinikum, Berlin V: Agentur WOK GmbH Anmeldung erforderlich. www.gesundheitsnetzwerker.de 08.00 Mittelstandsfrühstück mit Staatssekretärin Sigrid Klebba Thema: Schwerpunktsetzungen in der Jugend- und Familienpolitik in dieser Legislaturperiode. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Mitglieder: 15,00 €, Nichtmitglieder: 20,00 € www.bwg-ev.net 08.00 Business Breakfast mit Andreas Baum MdA, Fraktionsvors. Piratenpartei Abgeordnetenhaus Berlin


März & April 2012 Termine Kalenderwoche 13 Thema: “Die Piraten entern das Staatsschiff - wohin soll die Reise gehen?” Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 15,00 € www.vbki.de 12.30 122. PropertyLunch® Referent: Francesco Fedele, Vorstandsvorsitzender der BF.direkt AG. Thema: Europa und die Schuldenkrise – Welche Einflüsse hat die Krise auf den aktuellen Finanzierungsmarkt? Ort: Hotel De Rome, Behrenstrasse 37, 10117 Berlin V: PROPERTY LUNCH Networking KG Anmeldung erforderlich www.propertylunchnetworking.de 13.00 Kauf und Verkauf von Immobilienpaketen Tipps zu Vertragsgestaltung, Sicherungsmöglichkeiten und Gewährleistungen bei Sach- bzw. Rechtsmängeln Ort: Hotel Palace Berlin, Budapester Straße 45, 10787 Berlin V: EUROFORUM Deutschland SE Ansprechpartner: Sonja Meyer Anmeldung erforderlich. www.euroforum.de 15.00 Enabling Innovation - die Energiewende als Innovationstreiber Es stellt sich die Frage, wie die Innovationsfähigkeit dieser Branchen kurz- bis langfristig gesichert werden kann. Welche innovationsfördernden und verlässlichen Rahmenbedingungen sind nötig? Braucht Deutschland ein komplett neues Innovationsimage zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft? Ort: Berliner Freiheit 2, Beisheim Center, 10785 Berlin V: Stiftung Neue Verantwortung e. V. Anmeldung erforderlich www.stiftung-nv.de 18.30 Politischer Abend „Politik trifft US-Investoren“ Präsentation der Studie IX. AmCham Business Barometer: Perspektiven zum Wirtschaftsstandort Deutschland. Ort: Allianz Stiftungsforum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin V: American Chamber of Commerce in Germany Ansprechpartner: Anett Sachtleben Anmeldung erforderlich www.amcham.de

18.30 Parlamentarischer Abend Statements der Fraktionsvorsitzenden des Deutschen Bundestages: Volker Kauder, Dr. Frank-Walter Steinmeier, Rainer Brüderle, Dr. Gregor Gysi, Jürgen Trittin. Ort: Hotel Adlon, Unter den Linden 77, 10117 Berlin V: Verband der Chemischen Industrie e. V. Anmeldung erforderlich www.vci.de Donnerstag 29.03.2012 08.00 Politisches Frühstück der UniCredit HypoVereinsbank Thema: „Europe‘s future - From an economic perspective“ Ort: UniCredit HypoVereinsbank, Potsdamer Platz 10, 10117 Berlin V: UniCredit HypoVereinsbank Anmeldung erforderlich www.hypovereinsbank.de

08.30 INFRANEU-Frühstücksgespräch mit Michael Müller, Bürgermeister und Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Thema: Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Infraneu e. V. Anmeldung erforderlich. Kostenbeitrag: 13,50 € www.infraneu.de 12.00 Business Lunch mit Dr. Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI). Thema: „Auswirkungen der europäische Staatsschuldenkrise auf die deutsche Industrie“ Ort: Grand Hotel Esplanade Berlin, Lützowufer 15, 10785 Berlin V: British Chamber of Commerce in Germany Mitglieder: 40,00 €, Nichtmitglieder: 45,00 € www.bccg.de 18.00 “Ägypten hat gewählt - hält der arabische Frühling sein Versprechen?“ Gast: Michael Meyer-Resende, Democracy Reporting International Ort: Schwarzkopf-Stiftung, Konferenzsaal - Paulinenhof Sophienstraße 28-29, 10178 Berlin V: Schwarzkopf-Stiftung „Junges Europa“ Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 14/17 18.30 Vom Flughafen Tempelhof zum Zukunftsort Tempelhofer Freiheit Die landeseigene Tempelhof Projekt GmbH hat ein Leitbild für den Ort entwickelt, das die globalen Themen des 21. Jahrhunderts mit den lokalen Bedürfnissen Berlins verbindet. Ziel ist die Belebung und Integration des ehemaligen Flughafenareals in den gewachsenen Stadtgrundriss. Ort: ehemaliges Flughafenrestaurant Aribase, Platz der Luftbrücke, 12101 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net 18.30 60 Jahre Börsen-Zeitung Vortrag von Prof. Dr. Otmar Issing, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank a.D.; Präsident des Center for Financial Studies (CFS) in Frankfurt. Ort: DZ Bank, Pariser Platz 3, 10117 Berlin V: Börsen-Zeitung Anmeldung erforderlich www.boersen-zeitung.de 19.00 Berlin als Ort für Kreative aus aller Welt. Die Stadt als Bühne zum anders Arbeiten oder ein Zwang zum prekären Leben? Ort: Admiralstr. 1, 10999 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. www.boell.de 19.00 Berlin im Aufwind: Finanzierbarkeit der Koalitionsvereinbarungen vor dem Hintergrund der Schuldenbremse Ort: Haus der Wirtschaft, Am Schillertheater 2, 10625 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Nichtmitglieder: 15,00 € www.bwg-ev.net Dienstag 03.04.2012 10.00 „Der Kampf um die Köpfe und Herzen – der Kampf um die Durchsetzung der Wahrheit“ Der Medienwissenschaftler Dr. Frank Schubert wendet sich im Vortrag u. a. folgenden Fragen zu: die Macht der Medien, dem Wahrheitsgehalt der Berichterstattung und der Ohnmacht der Rezipienten. Ort: Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin V: Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin Anmeldung erforderlich www.rosalux.de Mittwoch 04.04.2012 10.00 Daimler - Hauptversammlung 2012

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Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Ort: Messedamm 22, 14057 Berlin V: Daimler www.daimler.com Dienstag 10.04.2012 08.00 Spirale der Veränderung - Eine Landschaft, das Klima und der Mensch Ausstellung von Sina Muster und Geertje Jacob. Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. Ansprechpartner: Monika Steins www.boell.de Donnerstag 12.04.2012 19.00 Lesung und Diskussion zu transatlantischer Einflussnahme auf die deutsche Bundespolitik „Das Guttenberg-Dossier: Das Wirken transatlantischer Netzwerke und ihre Einflussnahme“ von Friederike Beck. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Europäische Kommission für Menschenrechte, Vera Lensfeld moderiert. Ort: Buchhandlung89, Grünberger Str. 84, 10245 Berlin V: Buchhandlung89 Ansprechpartner: Torsten Scholz Anmeldung erforderlich, mit Kostenbeitrag www.buchhandlung89.de Freitag 13.04.2012 19.00 Die Occupy-Wall-Street-Bewegung und die Linke in den USA Die OccupyBewegung scheint sich von New York aus über das gesamte Land auszubreiten. In welchem Verhältnis steht die Bewegung zur Linken? Die USA hat seit Roosevelt nur zwei Präsidenten hervorgebracht, Kennedy und Obama, die, zumindest verbal, den Versuch unternommen haben, fortschrittliche Politiker zu verkörpern. Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-BöllStiftung , Kottbusser Damm 72 , 10967 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. www.boell.de Samstag 14.04.2012 11.00 Demokratie oder Kapitalismus - Die Folgen der Euro-Krise und die Situation in Griechenland Die autoritäre Durchsetzung des Spardiktats gegenüber Griechenland hat den neoliberalen Charakter der EU widergespiegelt. Das Tagesseminar untersucht


März & April 2012 Termine Kalenderwoche 16 das Zusammenspiel der so genannten Troika IWF, EZB und der EU mit den Akteuren der Finanzmärkte und geht der Frage nach, welche Form von entdemokratisierter Staatlichkeit sich in Europa herausbildet. Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12047 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. www.boell.de Montag 16.04.2012 08.00 Mittelstandsfrühstück mit Thomas Heilmann, Senator für Justiz und Verbraucherschutz Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Mitglieder: 15,00 €, Nichtmitglieder: 20,00 € www.bwg-ev.net 09.00 3. Europäischer Discounter Kongress 2012 Wie und wo werden Discounter zukünftig expandieren? Welche neuen Discountformate werden sich entwickeln? Werden die Discounter zu einer eigenen Asset-Klasse in der Immobilienwirtschaft? Ort: InterContinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin V: The Conference Group GmbH Ansprechpartner: Kristina Planker www.conferencegroup.de 17.00 Auszeichnung Ideenpark Gesundheitswirtschaft auf der FTD Konferenz Gesundheitswirtschaft 2012 Um innovative Ideen, Projekte und Geschäftsmodelle einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Debatte über ein besseres Gesundheitssystem voranzutreiben, startet die FTD bereits zum siebten Mal den Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft. Ort: Bertelsmann Repräsentanz, Unter den Linden 1, 10117 Berlin V: Financial Times Deutschland www.ftd.de/ideenpark 18.30 Marketing für Kultur – Einrichtungen und -Event – aktuelle Trends Die Berliner Wirtschaftsgespräche laden zusammen mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zu einer Gesprächsrunde über aktuelle Trends des Marketings für Kultur am Beispiel der Friederisiko-Ausstellung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten ein. Ort: Haus Berliner Stadtbibliothek – Säulensaal, Breite Straße 30-36, 10178 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich. Nichtmitglieder: 12,00 €

www.bwg-ev.net Dienstag 17.04.2012 14.00 Europäische Konferenz des ICSC International Council of Shopping Centers Ort: Intercontinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin V: ICSC Anmeldung erforderlich, mit Kostenbeitrag www.icsc.org 17.00 Zivilgesellschaftliches Engagement und die Beiträge moderner ökonomischer Theorie Mit Dr. Bettina Hollstein, wissenschaftliche Kollegreferentin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt und Mitherausgeberin der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik (zfwu). Ort: Reichpietschufer 50, 10785 Berlin V: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung GmbH Ansprechpartner: Marie Unger www.wzb.eu 19.00 Förderungsmanagement Berlins mit Inkassounternehmen optimieren? Auftragsdatenverarbeitung oder Förderungsverkauf, was kann ein zukünftiges Modell für unsere Stadt sein? Ort: Satellite Office, Friedrichstraße 200, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. www.bwg-ev.net Mittwoch 18.04.2012 08.30 Energieeffizienz und Energieeinsparung: Die Nachfrage steigt – Wie positionieren Sie sich richtig? Ort: Hotel Concorde Berlin, Augsburger Straße 41, 10789 Berlin V: EUROFORUM Deutschland SE Ansprechpartner: Isabel Litzen Anmeldung erforderlich, mit Kostenbeitrag. www.euroforum.de/energieeffizienz

08.30 INFRANEU-Frühstücksgespräch mit Sybille von Obernitz, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung Thema: Perspektiven der Berliner Wirtschaft. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Infraneu e. V. Anmeldung erforderlich. Kostenbeitrag: 13,50 € www.infraneu.de

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 16/17 10.00 Deutscher Fundraising Kongress Der Deutsche Fundraising Kongress ist mit rund 700 Teilnehmern die größte und vielfältigste Fachveranstaltung zum Spendenwesen im deutschsprachigen Europa. Ort: Andel´s Hotel Berlin, Landsberger Allee 106, 10369 Berlin Anmeldung erforderlich. www.fundraising-kongress.de 14.30 IEB-Annual Conference „Internet enabled innovation“ Die IEB-Annual Conference ist eine jährliche, kostenlose Networking-Veranstaltung für die Wirtschaft, Wissenschaft und Lehre zu wechselnden Trendthemen der digitalen Kommunikation. Es erwarten Sie Experten zu Crowdsourcing & Co., neue Formate, Ausblicke auf das IEBForschungsjahr 2012 und Exponate. Ort: T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Winterfeldtstraße 21, 10781 Berlin V: Institute of Electronic Business Ansprechpartner: Anika Brockob www.ieb.net 18.00 „Unternehmen - nachhaltig und gesund“ Begriffe wie „Nachhaltigkeit“, „CSR“ und „ISO 26000“ werden zunehmend inflationär verwendet - haben aber eigentlich einen ernsten Hintergrund. Ort: IHK Potsdam, Breite Straße 2 a –c, 14467 Potsdam V: IHK Potsdam Anmeldung erforderlich. www.potsdam.ihk24.de Donnerstag 19.04.2012 09.00 „Smart Grids 2012“ Programmschwerpunkte sind in diesem Jahr u. a.: Maßnahmen der Bundesregierung zur Entwicklung von Smart Grids, Herausforderungen und Potentiale für Verteilnetzbetreiber und Smart Grids und Smart Markets aus Sicht der Bundesnetzagentur Ort: Best Western Premier Hotel Moa Berlin, Stephanstrasse 41, 10559 Berlin V: EW Medien und Kongresse GmbH Anmeldung erforderlich www.ew-online.de 18.30 Berlins vergessene Mitte: Die Wiederentdeckung der Altstadt Mit Dr. Benedikt Goebel, Historiker/Kurator, Berlin Moderation: Stefan Rethfeld, Architekt Berlin/Münster. Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Ansprechpartner: Renate Abt www.kas.de

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Freitag 20.04.2012 08.30 Mittelstandsfrühstück mit Dr. Grube, Deutsche Bahn AG Am 3. Juni 2012 wird der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy-Brandt (BER) an den Start gehen. Die Deutsche Bahn AG hat große Investitionen in diesem Zusammenhang getätigt und strebt eine intelligente Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger an. Mit der Eröffnung des modernsten Flughafens der Welt gestaltet die Deutsche Bahn AG die Infrastruktur eines internationalen Verkehrsknotenpunktes entscheidend mit. Ort: HolidayInn, Hans-Grade-Allee 5, 12529 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Anmeldung erforderlich Mitglieder: 15,00 €, Nichtmitglieder: 20,00 € www.bwg-ev.net 10.00 McPlanet.com 2012 Im Rahmen des Kongresses sollen gemeinsam „Wege in die Nachhaltigkeit“ erarbeitet werden. Die Veranstaltung setzt dabei an der Schnittstelle von globaler Gerechtigkeit, Globalisierungskritik und Umweltbewegung an. Ort: Technische Universität, Straße des 17. Juni, 10587 Berlin V: Klima-Allianz Deutschland Anmeldung erforderlich www.die-klima-allianz.de Samstag 21.04.2012 08.30 DocSteps 2012 Die Karrieremesse DocSteps des Marbuerg Bundes­Bietet Medizinstudieren­den sowie Ärzten eine Plattform, um sich auf den Berufseinstieg vorzubereiten und ihre Karriere in der Medizin zu gestalten. Ort: ICC Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin V: Marburger Bund www.docsteps.de Montag 23.04.2012 09.00 Konferenz zu nachhaltiger Bildung „Lernen über den Tag hinaus – Bildung für eine zukunftsfähige Welt. Herausforderungen für den Lernort Schule, Unterricht und Lehrerausbildung“ - dies ist das Thema der Fachkonferenz der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK). Ort: Vertretung der Freien Hansestadt Hamburg, Jägerstr., 10117 Berlin


März & April 2012 Termine Kalenderwoche 17 www.berlincapitalclub.de 09.00 Lebenslanges Wohnen: Probleme, Konzepte, Lösungen Bereits seit einigen Jahren beschäftigen sich Immobilienwirtschaft und Dienstleister mit dem demografischen Wandel. Die diesjährige BBA-Tagung stellt praktische Erfahrungen mit Geschäftsmodellen und technischen Hilfsangeboten in den Vordergrund. Ort: BBA, Lütowstraße 106, 10785 Berlin V: BBA–AkademiederImmobilienwirtscha fte.V Anmeldung erforderlich www.bba-campus.de

V: Bundeszentrale für politische Bildung Anmeldung erforderlich www.bpb.de 19.00 Salon Gespräch mit Prof. Dr. Raue, Rechtsanwalt, Notar, Kunstliebhaber und -förderer Ort: Salon Berlin Geflüster, Ludwigkirchstraße 10 A, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Mitglieder: 8,00 €, Nichtmitglieder: 12,00 € www.bwg-ev.net Dienstag 24.04.2012 08.30 Verwaltungskongress Effizienter Staat 2012 „Perspektive Mitmach-Staat Staatsmodernisierung zwischen Effizienz und Partizipation“ ist das Motto des Verwaltungskongresses Effizienter Staat 2012. Ort: dbb Forum, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin V: Behörden Spiegel Gruppe Anmeldung erforderlich www.behoerden-spiegel.de

10.30 B2B-Meetings im Rahmen von „EuroID 2012“ und „Hospital Build Europe“ Die Kooperationsbörse stellt für alle Besucher und Aussteller der Messen eine branchenübergreifende Austauschplattform dar und unterstützt sie bei der gezielten Suche nach geeigneten Geschäftspartnern. Ort: Messe Berlin GmbH, Eingang Süd, Jafféstraße, 14055 Berlin V: Enterprise Europe Network BerlinBrandenburg www.b2match.eu/b2b-meetings

10.00 Hospital Build Europe 2012 Fachmesse für Krankenhausbau, -betrieb und -ausstattung. Ort: Messe Berlin GmbH, Messedamm 22, 14055 Berlin V: EUROFORUM Deutschland SE Ansprechpartner: Ulrike Kohlert Anmeldung erforderlich www.hospitalbuildeurope.com 18.00 Veranstaltungsreihe zu Wirtschaftskriminalität und Korruption In fünf Veranstaltungen beschäftigt sich das Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit mit „Wirtschaftskriminalität und Korruption“. Prof. Hans See (Business Crime Control e. V.) hält einen Vortrag zum Thema „Kritik der kriminellen Ökonomie“ halten. Ort: Wilma 163, Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin V: Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit e. V. Anmeldung erforderlich www.oekumenischeszentrum.de Mittwoch 25.04.2012 08.00 Frühstück mit der Stiftung Zukunft Berlin Gemeinsame Frühstückveranstaltung aus der Veranstaltungsreihe „Verantwortlich für Berlin“. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin Anmeldung erforderlich.

17.00 Nachhaltiges Wirtschaften in der Stadt - ein neues kommunales Handlungsfeld? In der Veranstaltung geht es darum, die Rolle der Kommunen sowie Möglichkeiten und Grenzen kommunalen Handelns zu diskutieren, um nachhaltiges Wirtschaften in der Stadt zu fördern. Ort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 13 - 15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik GmbH www.difu.de 18.00 Dialogforum zum Klima- und Ressourcenschutz im Gebäudebestand Im Rahmen des NABU-Dialogforums „Klimaund Ressourcenschutz im Gebäudebestand“ trifft sich ein kleiner Kreis ausgewählter Akteure aus dem Gebäudesektor, um über Maßnahmen für wirksamen Klima- und Ressourcenschutz im Gebäudebestand auszutauschen und die Rahmenbedingungen dafür mitzugestalten. Ort: NABU Bundesgeschäftsstelle, Charitéstr. 3, 10117 Berlin V: NABU Naturschutzbund Deutschland e. V. Anmeldung erforderlich. www.nabu.de 19.00 Parlamentarischer Abend Begrüßung: Rolf-Peter Hoenen, Präsident Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.

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Termine März & April 2012 Kalenderwoche 17 Ort: Hotel Adlon, Unter den Linden 77, 10117 Berin V: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Anmeldung erforderlich www.gdv.de Donnerstag 26.04.2012 08.00 Politisches Frühstück mit Dr. Axel Nawrath Thema: Die Finanzierung der Energiewende und der Beitrag der KfW. Ort: Restaurant „Habel am Reichstag“, Luisenstr. 17, 10117 Berlin Mitglieder: 12,00 €, Nichtmitglieder: 15,00 € www.bwg-ev.net 18.30 Die kulturelle Vielfalt Europas Mit Doris Pack, MdEP. Ort.: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung Ansprechpartner: Renate Abt Anmeldung erforderlich www.kas.de 19.00 Soziales Wohnen in Berlin? In unserem Grundgesetz taucht das Recht auf Wohnen bis heute nicht auf. Das Bedürfnis nach sicherem, bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnen muss ein soziales Grundrecht sein. Ort: Frauenzentrum Paula Panke e. V., Schulstr. 25, 13187 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e. V. Ansprechpartner: Eva Gerlach www.boell.de

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Freitag 27.04.2012 19.00 Verleihung des Deutschen Filmpreises Die Preisträger des Deutschen Filmpreises, der LOLA, werden zum achten Mal von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt. Mit insgesamt fast drei Millionen Euro ist die Auszeichnung der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Ort: Friedrichstadtpalast Betriebsgesellschaft mbH, Friedrichstraße 107, 10117 Berlin V: Deutsche Filmakademie e. V. www.deutscher-filmpreis.de 19.00 Verleihung des Deutschen Dialogmarketing Preises ddp 2012 Der ddp ist der wichtigste Dialogmarketing-Wettbewerb im deutschsprachigen Raum. Er wird vom Deutschen Dialogmarketing Verband DDV bereits seit 29 Jahren ausgerichtet. Die Jury des ddp zeichnet Kampagnen oder EinzelMaßnahmen aus, die erfolgreich interaktiven Dialog führen und Menschen bewegen. Ort: STATION-Berlin, Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin V: Deutscher Dialogmarketing Verband e. V. Ansprechpartner: Nanah Schulze www.ddp-award.de Samstag 28.04.2012 19.00 Lange Nacht der Opern und Theater 57 Bühnen öffnen Ihre Pforten und zeigen von 19.00 Uhr bis 1.00 Uhr Produktionen aus den Genres Oper und Konzert, Tanz und Theater, Chanson und Schlager, Literatur und Kabarett, Puppen- und Jugendtheater, Improvisationstheater und Akrobatik. Ort: verschiedene Orte in Berlin V: Kulturprojekte Berlin GmbH www.langenacht.berlin-buehnen.de


Mai & Juni 2012 Termine Kalenderwoche 17

Terminvorschau Mai & Juni 2012 Donnerstag 03.05.2012 09.00 Europäisches Forum Onkologie 2012 - Fortschritte in der Krebstherapie Ort: Hotel Concorde Berlin, Augsburger Str. 41, 10789 Berlin V: WISO S.E. Consulting GmbH Anmeldung erforderlich. www.forum-onkologie.eu Montag 07.05.2012 08.00 Mittelstandsfrühstück mit Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Thema: Zukunftsorte, Industriepolitik und Infrastrukturprojekte. Was können wir uns leisten? Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. Mitglieder: 15,00 €, Nichtmitglieder: 20,00 € www.bwg-ev.net Donnerstag 10.05.2012 10.00 13.Deutscher Eigenkapitaltag des BVK Im Fokus wird die Frage stehen, vor welchen finanzpolitischen Herausforderungen der alternative Finanzplan Deutschlands und insbesondere die hiesige Beteiligungskapital-Branche steht. Ort: Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9, 10969 Berlin V: Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften www.bvkap.de Donnerstag 03.05.2012 Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg

Mittwoch 23.05.2012 10.00 Berliner Energietage 2012 Das Ziel ist klar: Energieeffizienz soll unter wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland nach vorn gebracht werden. Denn der effiziente Umgang mit knappen Ressourcen ist nicht nur klimapolitisch geboten, sondern – zumindest mittelfristig – auch wirtschaftlich vernünftig. Ort: Ludwig Erhard Haus Berlin, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin V: Energie- und Umwelt-Managementberatung Pöschk www.berliner-energietage.de Mittwoch 13.06.2012 10.00 Hauptstadtkongress 2012 - Medizin und Gesundheit Krankenhaus Klinik Rehabilitation 2012 - der Marktplatz der Gesundheitswirtschaft. Mit dem Hauptstadtforum und dem Tag der Versicherten. Ort: ICC Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin V: WISO S.E. Consulting GmbH www.gesundheitskongress.de Montag 18.06.2012 09.00 19.Handelsblatt Jahrestagung Immobilienwirtschaft 2012 Auch in 2012 treffen sich wieder zahlreiche Entscheider der Branche, die ihre aktuellen Projekte vorstellen und die Auswirkungen politischer Vorhaben diskutieren. Ort: The Ritz-Carlton, Potsdamer Platz 3, 10785 Berlin V: Handelsblatt GmbH Ansprechpartner: Friederike Hintze www.immobilien-forum.com

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Bundespolitik Bundespräsident

www.bundesrat.de

Bundespräsidialamt 030 / 20 000, Schloss Bellevue Spreeweg 1, 10557 Berlin, www.bundespraesident.de

Bundestag Deutscher Bundestag 030 / 22 70, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, www.bundestag.de

Bundespräsident Horst Seehofer (CDU) (bis zur Wahl des Bundespräsidenten am 18.03.2012) Bundeskanzleramt 0180 / 27 20 00 0 Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin, www.bundeskanzlerin.de

Bundestagsfraktionen Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) Staatsminister Eckart von Klaeden (CDU) Staatsminister Bernd Neumann (CDU) Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) Bundesrat 030 / 18 91 00 -0 /-17 2, Leipziger Str. 3-4, 10117 Berlin,

Bündnis 90/Die Grünen 030 / 22 75 67 89, www.gruene-bundestag.de CDU/CSU 030/ 22 75 22 67, www.cducsu.de Die Linke 030 / 22 75 11 70, www.linksfraktion.de

10115 Berlin, www.gruene.de CDU 030 / 22 07 00, Klingelhöferstr. 8, 10785 Berlin, www.cdu.de CSU 089 / 12 43 0, Franz J. Strauß-Haus, Nymphenburger Str. 64, 80335 München, www.csu.de FDP 030 / 28 49 58 0, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin, www.fdp.de Die Linke 030 / 24 00 90, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, www.dielinke.de

FDP 030 / 22 75 23 78, www.fdp-fraktion.de SPD 030 / 22 75 50 66, www.spdfraktion.de Bundestagsparteien Bündnis 90/ Die Grünen 030 / 28 44 13 0, Platz vor dem neuen Tor 1,

SPD 030 / 25 99 10, Willy-Brandt- Haus, Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin, www.spd.de

www.berlinboxx.de Täglich neue Termine! Impressum Verlag und Redaktion: Business Network Marketing und Verlagsgesellschaft mbH BERLINboxx Business Magazin Fasanenstr. 47, 10719 Berlin Tel.: 030 / 88 91 87 94 Fax: 030 / 88 91 87 96 redaktion@berlinboxx.de V.i.S.d.P.: Chefredaktion: Dr. Ingolf Neunübel (in) Herausgeberin: Dr. Angela Wiechula (awi) Verleger: Frank Schmeichel (fs) Gründungsherausgeber: Werner Plötz

Redaktionsleitung: Stephanie Böckermann (sb)

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 10 / Januar 2012

Redaktion: Elena Jochmann (ej), Corinna Kaspar (ck), Jaroslaw Plewinski ( jp), Rebecca Stratmann (rs), Birte Wachsmuth (bw), Rilana Mahler (rm) Annemarie Rosenfeld (ar) Bonita Winkelbauer (bwi) Christian Roth (cr)

Grafik, Layout, Illustration: Gesa Giering-Jänsch grafik@ businessnetworkberlin.com Cover Gestaltung: Kathrin BergerGley mail@kathrinberger.com Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH

Erscheinungsweise: alle 2 Monate Für Termine und Inhalt übernehmen wir keine Gewähr. Drucklegung: 27.02.2012

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IVW-Siegel 4. Quartal 2010

Druckauflage: 11.000


Bundesministerien Arbeit & Soziales 030 / 18 52 70 Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin, www.bmas.de Ministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Dr. Ralf Brauksiepe Hans-Joachim Fuchtel Beamtete Staatssekretäre Gerd Hoofe Andreas Storm

Auswärtiges Amt 030 / 18 17 0 Werderscher Markt 1, 10117 Berlin, www.auswaertiges-amt.de Außenminister Guido Westerwelle (FDP) Staatsminister Werner Hoyer Cornelia Pieper Staatssekretäre Peter Ammon Dr. Wolf-Ruthart Born Martin Biesel

Bildung & Forschung 030 / 18 57 0 Hannoversche Str. 28-30, 10115 Berlin, www.bmbf.de Ministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annette Schavan (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Thomas Rachel Dr. Helge Braun Beamtete Staatssekretäre Cornelia Quennet-Thielen Dr. Georg Schütte

Ernährung, Landwirtschaft& Verbraucherschutz 030 / 18 52 90 Wilhelmstr. 54, 10117 Berlin, www.verbraucher-

ministerium.de

Annette Widmann-Mauz

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU)

Beamteter Staatssekretär Thomas Ilka

Parlamentarische Staatssekretäre Dr. Gerd Müller Julia Klöckner Beamteter Staatssekretär Dr. Robert Kloos

Familie, Senioren, Frauen & Jugend 030 / 80 55 50 Glinkastr.24 / 10117 Berlin, www.bmfsfj.de Familienministerin Dr. Kristina Schröder (CDU) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues Beamteter Staatssekretär Josef Hecken

Finanzen 030 / 18 68 20 Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin, www.bundesfinanzministerium.de Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) Parlamentarische Staatssekretäre Steffen Kampeter Hartmut Koschyk Beamtete Staatssekretäre Dr. Hans Bernhard Beus Werner Gatzer Jörg Asmussen

Gesundheit 030 / 18 44 10 Friedrichstr. 108, 10117 Berlin, www.bmg.bund.de Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach Parlamentarische Staatssekretärin

Inneres 030 / 18 68 10 Alt-Moabit 101d, 10559 Berlin, www.bmi.bund.de Innenminister Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Christoph Bergner Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Ole Schröder Beamteter Staatssekretär Cornelia Rogall-Grothe Beamteter Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche

Justiz 030 / 18 58 90 30 Mohrenstr. 37, 10117 Berlin, www.bmj.bund.de Justizministerin Sabine LeutheusserSchnarrenberger (FDP) Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Max Stadler Beamtete Staatssekretärin Dr. Birgit Grundmann

Umwelt, Naturschutz & Reaktorsicherheit 030 / 18 30 50 Alexanderstr. 3,10178 Berlin, www.bmu.de Minister für Umwelt und Reaktorsicherheit Dr. Norbert Röttgen (CDU) Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser Beamteter Staatssekretär Jürgen Becker

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Bundesministerien Verkehr, Bau & Sadtentwicklung 030 / 18 30 03 06 0 Invalidenstr. 44, 10115 berlin, www.bmvbs.de Minister für Verkehr und Aufbau Ost Dr. Peter Ramsauer (CSU) Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann Parlamentarischer Staatssekretär Jan Mücke Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer Beamteter Staatssekretär Rainer Bomba Beamteter Staatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle

Verteidigung

Verteidigungsmenister Dr. Thomas de Maizière (CDU) Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Kossendey Parlamentarischer Staatssekretär Christian Schmidt Beamteter Staatssekretär Rüdiger Wolf Beamteter Staatssekretär Stéphane Beemelmans

Wirtschaftliche Zusammenarbeit & Entwicklung 030/ 18 53 50, Stresemannstr. 94, 10963 Berlin, www.bmz.de Bundesminister Dirk Niebel Parlamentarische Staatssekretärin Gudurn Kopp

030 / 18 24 82 40 Stauffenbergstr. 18,10785 Berlin, www.bmvg.de

Beamteter Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz

Bündnis 90/ Die Grünen 030 / 61 50 05 0, Kommandantenstraße 80, 10117 Berlin, www.gruene-berlin.de

10178 Berlin, www.die-linke-berlin.de

Wirtschaft & Technologie 030 / 18 61 50 18 61 50 Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin, www.bmwi.de Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) Parlamentarischer Staatssekretär Peter Hintze Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Otto Parlamentarischer Staatssekretär Ernst Burgbacher Beamteter Staatssekretär Dr. Bernhard Heitzer Beamteter Staatssekretär Stefan Kapferer Beamteter Staatssekretär Jochen Homann

Landespolitik

CDU Landesverband Berlin 030 / 32 69 04 0, Kleiststr. 23 – 26, 10787 Berlin, www.cduberlin.de FDP Landesverband Berlin 030 / 27 89 59 0, Dorotheenstr. 56, 10117 Berlin, www.fdp-berlin.de Die Linke Landesverband Berlin 030 / 24 00 93 01, Kleine Alexanderstraße 28,

SPD Landesverband Berlin 030 / 46 92 22 2, KurtSchumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin, www.spd-berlin.de Piratenpartei Berlin Pflugstraße 9a, 10115 Berlin, 030 / 60 98 22 880 www.berlin.piratenpartei.de Das Abgeordnetenhaus Berlin 030 / 23 25 23 25 www.berlin.de

Bündnis 90/ Die Grünen Fraktion 030 / 23 25 24 00 Fraktion CDU 030 / 23 25 21 20 Fraktion SPD 030 / 23 25 22 22 Fraktion Die Linke 030 / 23 25 25 10 Piratenfraktion 030 / 23 25 26 00

Regierender Bürgermeister/Senatskanzlei Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit 030 / 90 26 30 15 Berliner Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin, www.berlin.de

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Sprecher des Senats Dr. Richard Meng 030 / 90 26 32 00 Chef der Sentaskanzlei Björn Böhning 030 / 030 / 90 26 31 00

Bevollmächtigte beim Bund und Europabeauftragte Hella Dunger-Löper 030 / 030 / 90 26 36 00 Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten André Schmitz 030 / 030 / 90 22 82 00


Berliner Senat Regierender Bürgermeister: Klaus Wowereit (SPD), Kultursenator

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, SPD

Senatsverwaltung für Inneres und Sport Senator: Frank Henkel, CDU Staatssekretäre: Bernd Krömer, CDU Andreas Statzkowski, CDU

Senatsverwaltung für Gesundheit & Soziales Senator: Mario Czaja, CDU Staatssekretäre: Emine Demirbüken-Wegner, CDU Michael Büge, CDU Senatsverwaltung für Finanzen Senator Ulrich Nußbaum, parteilos Staatssekretäre: Dr. Margaretha Sudhof, SPD Klaus Feiler, SPD

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Senatorin: Sandra Scheeres, SPD Staatssekretäre: Mark Rackles, SPD Sigrid Klebba, SPD Knut Nevermann, SPD Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Senator: Thomas Heilmann, CDU Staatssekretäre: Sabine Toepfer-Kataw, CDU Alexander Straßmeir, CDU Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Senator: Michael Müller, SPD Staatssekretäre: Christaian Gaebler, SPD Ephraim Gothe, SPD

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Senatorin: Dilek Kolat SPD Staatssekretäre: Barbara Loth, SPD Farhad Dilmaghani, SPD Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Senatorin: Sybille von Obernitz, parteilos Staatssekretäre: Christoph von Knobelsdorff, parteilos Nicolas Zimmer, CDU

Bezirksbürgermeister Bezirksamt CharlottenburgWilmersdorf von Berlin Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) Otto-Suhr-Allee 100 10585 Berlin

Bezirksamt Mitte von Berlin Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke (SPD) Mathilde-Jacob-Platz 1 10551 Berlin

Bezirksamt Spandau von Berlin Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) Carl-Schurz-Str. 2/6 13597 Berlin

Bezirksamt FriedrichshainKreuzberg von Berlin Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz (Grüne) Frankfurter Allee 35-37 10247 Berlin

Bezirksamt Neukölln von Berlin Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) Karl-Marx-Str. 83 12043 Berlin

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) Kirchstr. 1/3 14163 Berlin

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (Sozialdemokrat) Möllendorffstraße 6 10367 Berlin

Bezirksamt Pankow von Berlin Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) Breite Str. 24A 13187 Berlin

Bezirksamt TempelhofSchöneberg von Berlin Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) Rathaus Schöneberg John-F.-Kennedy-Platz 10825 Berlin

Bezirksamt MarzahnHellersdorf von Berlin Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD) Alice-Salomon-Platz 3 12627 Berlin

Bezirksamt Reinickendorf von Berlin Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) Eichborndamm 215-239 13437 Berlin

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) Rathaus Köpenick Alt-Köpenick 21 12555 Berlin

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Zu guter Letzt PRÄMIERT Berlin ist einer der weltweiten Top-Ten Unistandorte

Unsere Hauptstadt ist zwar arm, aber sexy. Das sind zwei wesentliche Charmefaktoren Berlins: Dieser Meinung ist nicht nur der der Regierende Bürgermeister, sondern auch die Mehrheit der Studenten. Laut dem Ergebnis des jährlichen „QS Best Student Cities in the World“Rankings der Firma Quacquarelli Symonds (QS), liegt die deutsche Metropole im internationalen Vergleich auf Platz 8 von insgesamt 98 Plätzen. Die einzige weitere deutsche Stadt, die es in die Top 50 geschafft hat, ist München auf Platz 13. Bewertet wurde in der Studie unter anderem die Anzahl der internationalen

Studenten sowie die Lebensqualität und die dazugehörigen Lebenshaltungskosten. Hier hat die deutsche Hauptstadt ganz klar die Nase vorn: Keine andere Stadt verfügt über ein derart vielfältiges Freizeit- und Kulturangebot und bietet dabei gleichzeitig die Möglichkeit kostensparend zu leben. Kein Wunder also, dass es immer mehr junge Menschen nach Berlin zieht: Allein im letzten Wintersemester haben sich rund 30.000 Studenten an den Universitäten eingeschrieben. Insgesamt studieren hier 150.000 Menschen aus aller Welt. (bwi)

BLAMIERT Kein Catwalk mehr am Brandenburger Tor?

Zweimal jährlich bringt die Fashion Week Glanz und Glamour und mehr als 200.000 Besucher in die deutsche Hauptstadt, was nicht zuletzt der besonderen Kulisse zu verdanken ist: dem beliebten weißen Fashionzelt mit der Aussicht auf das Brandenburger Tor. Doch damit soll bereits im Juni Schluss sein: Monika Grütter, Vorsitzende der Stiftung Brandenburger Tor, plädiert für eine Standortverlegung der Modewoche. Grund hierfür: Sie verursache für Millionen Menschen Verkehrsstaus auf der Straße des 17.Juni, nur damit eine kleine Gruppe Champagner trinken könne. Als

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Alternativort zieht Grütter das Tempelhofer Feld in Erwägung. Veranstalter IMG und die zahlreichen Modedesigner dürfte eine weitere Verlegung nicht amüsieren. Schließlich mussten sie schon den Bebelplatz verlassen und haben sich erst an den glamourösen Standort gewöhnt. Außerdem ist die jetzige Location, eine der Attraktionen Berlins. Während nämlich in New York, Paris oder London die Catwalks über die ganze Stadt verteilt sind, ist das Fashionzelt vor dem Brandenburger Tor für einige Tage „der Nabel der Modewelt Europas“. (bwi)


Berlin bleibt grün Durchschnittlich 6 kg CO2 bindet ein Straßenbaum bei seiner Photosynthese pro Tag. Die rund 436.000 Straßenbäume in Berlin entlasten die Atmosphäre damit täglich um 2.616 t CO2. Die realisierten Klimaschutzmaßnahmen der BSR entsprechen pro Jahr der Leistung von rund 55.000 zusätzlichen Straßenbäumen.

www.BSR.de

BERLINboxx März/April  

Alle wichtigen Veränderungen in Wirtschaft, Politik und Kultur in Berlin.

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