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März /April 2014 · 14. Jahrgang · 3,50 € w icht

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BARBARA HENDRICKS

Wohnen muss bezahlbar sein

DR. ANTON HOFREITER

Neuaufstellung der Grünen

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Leidenschaft seit 30 Jahren

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Mit Hauptstadtkalender für Wirtschaft & Politik

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MIPIM CANNES SPEZIAL

DIGITAL ODER ANALOG? VERLAGSGRÜNDERSTADT BERLIN


Energetische Gebäudesanierung für Vermieter und Investoren. Mit unseren passenden Finanzierungslösungen fördern wir Sie bei der Modernisierung oder Sanierung Ihrer Immobilie in Berlin. Unsere Berater freuen sich auf ein Gespräch. Sprechen Sie uns an: Telefon: 030 / 2125-2662 E-Mail: immobilien@ibb.de www.ibb.de/wohnen_modernisieren


Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, in Berlin hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka kürzlich die digitale Gesellschaft ausgerufen. Was für die einen noch Neuland ist, wurde insbesondere für Medienunternehmen schon vor vielen Jahren zur Selbstverständlichkeit. Nicht nur die BERLINboxx ist seit Jahren online und mit ihrem Wochenmagazin weekly jeden Montag für die Leser da. Von der Tageszeitung bis zum Buch haben digitale Produkte das bedruckte Papier zunehmend ergänzt und in manchen Bereichen sogar abgelöst. Die Bandbreite der Anwendungen ist inzwischen riesig und reicht von der News-App für das Smartphone bis zum E-book-reader. Gelernt haben die Verlage aus dem Versagen der Musikindustrie, die viel zu lange auf das 80er-Jahre Relikt CD gesetzt hat, während sich vor allem bei den jungen Konsumenten längst das bequeme MP3-Download durchgesetzt hatte. Vorreiter in Deutschland für diese dynamische Entwicklung ist Berlin. Nirgendwo entstehen so viele junge innovative Verlage wie hier, keine andere Stadt hat eine so enorme Sogwirkung auf etablierte Verlage, wie die Hauptstadt: Ehapa kam mit Donald aus Stuttgart, das Wochenmagazin Die Zeit aus Hamburg hat mit Magazin- und Onlineredaktion sowie dem hauseigenen Kunstverlag das Hauptstadtbüro massiv aufgewertet und das politische Magazin Cicero wurde gleich hier gegründet. Heute ist Berlin Deutschlands Verlagshauptstadt. Wo wir stehen, was die aktuellen Trends sind und welche Neugründungen vielleicht die Verlage der Zukunft werden können, ist Titelthema in der aktuellen BERLINboxx. Einen weiteren besonderen Schwerpunkt widmen wir in dieser Ausgabe der Immobilienwirtschaft. Anlässlich der Fachmesse MIPIM in Cannes beleuchten wir die Lage der Branche in unserer Stadt. Interviews mit der Bundesbauministerin, dem Stadtentwicklungssenator sowie wichtigen Verbandschefs zeichnen ein umfassendes Bild der aktuellen Themen, Stimmungen und Entwicklungen. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre der BERLINboxx!

Foto: Alex Otto

Herzlichst

Dr. Angela Wiechula Herausgeberin

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Get Old

Wir werden älter. Gut so. Es sind die kleinen Momente, die uns Menschen viel bedeuten und die wir genießen wollen – ein Leben lang. Genau dafür arbeitet Pfizer weltweit: Wir erforschen und entwickeln seit mehr als 160 Jahren innovative Arzneimittel und verbessern Gesundheit und Lebensqualität in allen Lebensphasen. So arbeiten wir jeden Tag an der Verwirklichung unserer Vision. Gemeinsam für eine gesündere Welt.

www.pfizer.de


Inhalt Editorial Neu in Berlin

Seite 3 Seite 6

Barbara Hendricks zur aktuellen Lage der Immobilienwirtschaft Dr. Anton Hofreiter, Neuaufstellung der Grünen Bauindustrieverband fordert Großprojekte Michael Müller zur Berliner Immobilienbranche

Seite 8 Seite 10 Seite 12 Seite 14

TITEL Verlagsgründerstadt Berlin Florian Kranefuß zur Rolle des Tagesspiegel TMM behauptet sich am Markt EurActiv.de, Standort für Europamedien

Seite 16 Seite 28 Seite 30 Seite 34

WIRTSCHAFT 30 Jahre Wall AG in Berlin The Cloud Networks erobert die Hauptstadt proXcel GmbH, Praxis und Wissenschaft

Seite 38 Seite 42 Seite 44

MIPIM SPEZIAL 2014 Die Hauptstadt will hoch hinaus ZIA gegen Mietpreisbremse Berlin braucht stabilen Wohnungsbau Lebensqualität trifft Metropolenflair Neubauten werden benötigt Erster deutscher Minotti-Showroom eröffnet Trends des Berliner Immobilienmarktes Innovation für Privatinvestoren

Seite 48 Seite 54 Seite 56 Seite 58 Seite 60 Seite 62 Seite 64 Seite 66

GESELLSCHAFT Neues Präsidium im Berlin Capital Club Zoo und Tierpark Berlin erwarten den Frühling Zwei Premieren im Tipi am Kanzleramt

Seite 68 Seite 70 Seite 72

Termine Impressum Zu guter Letzt

Seite 74 Seite 96 Seite 97

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Neu in Berlin

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Wirtschaftsstandort Aktuell Wunschkandidaten Die kürzlich gegründete Personalvermittlung mit Sitz in Berlin wird von zwei deutschen und einem portugiesischen Jungunternehmer betrieben. Als Ziel wurde sich gesetzt, den ITSpezialisten aus dem EU-Ausland - mit Augenmerk auf die südeuropäischen Krisenstaaten – einen transparenteren Zugang auf den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Auf der anderen Seite konzentriert sich das Jungunternehmen auf den akuten Fachkräftemangel auf dem Binnenmarkt.

king.com Europas größter Spieleentwickler kommt in die Hauptstadt. Das Unternehmen aus Großbritannien baut derzeit ein Entwicklerstudio in Berlin auf. Aussagen von Riccardo Zacconi zufolge, dem CEO von King, sollen im Berliner Studio künftig Casual Games für den weltweiten Markt produziert werden.

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hello.de AG Als innovativer Lösungsanbieter für Customer-Relationship-Management mit hoher Social-Media-Kompetenz geht hello.de ab sofort an den Start. Das Berliner Start-up beschäftigt sich mit der Wert- und Absatzsteigerung im Bereich E-Commerce sowie der gezielten Ansprache und Akquisition von Neukunden für Unternehmen. Personell bündelt das junge Unternehmen viele Jahre Branchenkompetenz: Die Gründer Eckhard Spoerr und Andreas Sand bringen Erfahrung von freenet mit.

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crowdfunding-berlin.com Das neue Portal ist ein Pilotprojekt des Landes Berlin. Es stellt Berliner Projekte, Portale und Akteure übersichtlich vor, bündelt Wissen, aktuelle Trends, Marktentwicklungen, Veranstaltungen und nennt konkrete Ansprechpartner. Zudem kommen Projekte und Akteure zu Wort und diskutieren Fragen rund um Crowdfunding und Crowdinvesting durchaus kontrovers. 

Berlin wireless In der Hauptstadt soll Europas größtes unabhängiges City WiFi entstehen. Unter dem Motto „Berlin wireless“ entwickelt The Cloud Networks, der größte unabhängige Public WLAN Anbieter in Europa und Tochter des britischen Medienkonzerns BSkyB, mitten in der Stadt grenzenloses WLAN. Davon profitieren werden alle: die Berliner, Touristen und Studenten ebenso wie Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik. Schon heute ist „Berlin wireless“ an 275 Standorten in der Stadt verfügbar.

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Capsuling.Me Eine mobile Anwendung für Tablet- und Smartphone Nutzer. Das sechsköpfige internationale Team um Gründer Michael Ronen hat eine App entwickelt, mit der User eine Videooder Tonaufnahme an einem bestimmten Ort hinterlassen können. Besucher können so ein speziell für diesen Ort geschaffenes Erlebnis genießen.


Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Bundeskabinett im Gespräch

Über die aktuellen Entwicklungen der Immobilienwirtschaft und den Koalitionsvereinbarungen bezüglich des Mietrechts sprachen wir in Hinblick auf die MIPIM 2014 in Cannes mit der neuen Bauministerin Barbara Hendricks. Frau Hendricks, seit Dezember ist das Bauressort mit dem Umweltministerium verschmolzen. Viele Unternehmen sehen das mit Sorge, weil sie restriktivere Vorschriften befürchten. Was dürfen wir hier von Ihnen erwarten? Es gibt keinen Grund zur Sorge, im Gegenteil. Es wird sich zeigen, dass die Verschmelzung von Umwelt und Bauen viele

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Synergien bringt, die letztlich uns allen zugute kommen. Nehmen Sie zum Beispiel das Ziel, unsere Städte grüner zu machen – mehr Parks, Bäume und Grünflächen. Das ist gut für die Erholung der Anwohner, aber auch für das Mikroklima einer Stadt, die Luftqualität und nicht zuletzt den Naturschutz. Oder nehmen Sie das Beispiel Klimaschutz im Gebäudebereich. Die energetische Sanierung von Wohnungen ist ein zentraler Baustein für den Klimaschutz, aber er entlastet auch die Menschen bei ihrer Heizkostenrechnung. Natürlich müssen wir darauf achten, dass Kosten und Nutzen dabei so verteilt werden, dass keiner überfordert wird. Wir ha-

Foto: Bundesregierung/Sandra Steins

„Klimaschutz und Bezahlbarkeit des Wohnens müssen vereinbar sein“


Politik ben jetzt die Chance, all diese Fragen im großen Zusammenhang zu klären. Eines Ihrer Kernthemen, die Erneuerbaren Energien, überschneidet sich mit dem Aufgabenbereich von Sigmar Gabriels Ministerium für Wirtschaft und Energie. Müssen wir jetzt schon mal Konflikt- und Bürokratie-Alarm auslösen? Die Zuständigkeiten waren und sind klar geregelt: Bis zur Regierungsbildung war das Umweltministerium für die Erneuerbaren Energien federführend zuständig, seither liegt das Thema in der federführenden Zuständigkeit des Ministeriums für Wirtschaft und Energie. Als Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit bleibe ich aber natürlich zuständig für den Klima-, Umwelt- und Naturschutz und habe von daher intensiv mitzureden bei den Themen Energiewende,

BERLINboxx-Verleger Frank Schmeichel im Gespräch mit Bauministerin Hendricks auf dem BID-Neujahrsempfang

Foto: BERLINboxx

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Ressorts liegt Sigmar Gabriel und mir genauso wie unseren Staatssekretären dabei besonders am Herzen. Energetische Sanierungen werden oft verantwortlich für drastische Mietpreissteigerungen gemacht. Welche Strategien verfolgen Sie, um die Mieter trotz Sanierung zu entlasten? Bei der energetischen Sanierung müssen wir zwischen zwei wichtigen Zielen abwägen, den Klimaschutz- und Ener-

gieeinsparzielen einerseits und der Bezahlbarkeit des Wohnens andererseits. Eine wichtige Rolle hierbei hat das CO2Gebäudesanierungsprogramm, das wir fortführen und aufstocken werden. Von der Förderung der energetischen Gebäudesanierung profitieren Mieter und Vermieter. Für die Mieter werden der Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten gesenkt – zudem sind Mieterhöhungen nach einer Modernisierung dadurch begrenzt, dass die öffentlichen Fördermittel von den umlegbaren Kosten abgezogen werden müssen. Für die Vermieter beziehungsweise Investoren reduzieren sich die Gesamtkosten um den Anteil der Fördermittel. Was heißt das konkret? Gemäß Koalitionsvereinbarung planen wir eine auf zehn Prozent verringerte Modernisierungsumlage im Mietrecht mit einem Umlagezeitraum längstens bis zur Amortisation der Modernisierungskosten. So wollen wir die Mieter wirksamer vor nicht tragbaren Mieterhöhungen schützen. Außerdem werden wir das Wohngeld verbessern und einkommensschwache Haushalte wirkungsvoll bei ihren Wohnkosten entlasten. Die Leistungshöhe und die Miethöchstbeträge werden wir an die Bestandsmieten- und Einkommensentwicklung anpassen. Diese und andere wohnungspolitische Herausforderungen werden wir mit einem Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen mit Ländern, Kommunen, Verbänden und weiteren relevanten gesellschaftlichen Akteuren angehen. Dazu setzen wir auf einen wohnungspolitischen Dreiklang aus einer Stärkung der Investitionstätigkeit, einer Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus und einer ausgewogenen mietrechtlichen und sozialpolitischen Flankierung. Alle Maßnahmen werden in einem Aktionsprogramm zur Belebung des Wohnungsbaus und der energetischen Gebäudesanierung zusammengefasst. (mf)

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Interview

„Wir nehmen kein Blatt vor den Mund“ Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

Seit Oktober vergangenen Jahres steht „Toni“ Hofreiter an der Spitze der Bundestagsfraktion der Grünen, als Nachfolger von Jürgen Trittin. Wir sprachen mit ihm über die Gründe für die Wahlpleite der Grünen und seine Ideen, die Partei wiederzubeleben. Herr Dr. Hofreiter, lange Zeit galten Sie als aufstrebender „Jungpolitiker“, jetzt sind Sie an der Fraktionsspitze der Grünen angekommen. Genießen Sie es, jetzt endlich am Steuer zu sitzen? Genießen kann ich ein gutes Essen. Ich möchte es eher so formulieren: ich trage gern Verantwortung. Die Grünen haben Ihr Wahlziel nicht erreicht. Gründe dafür waren das entstandene Image als Verbotspartei, aber auch die Pädophilie-Debatte. Was tun Sie, um sich von diesen Altlasten zu befreien? Wir Grünen haben in unserer Gründungszeit schreckliche Diskussionen und Positionen zur Frage der Sexualität mit Kindern vertreten. Das lassen wir nun von einem unabhängigen Forscher aufarbeiten, parallel arbeitet eine Kommission der Partei daran, auch den Kontakt mit möglichen Opfern zu suchen. Da kommt alles auf den Tisch. Ansonsten werden wir in der neuen Legislaturperiode deutlich machen, dass wir die Partei

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der Freiheit, der Selbstbestimmung und der Bürgerrechte sind. Die Grünen wollen zurück an die Macht und sie haben gerade angekündigt, sich an Stelle der FDP als moderne Bürgerrechtspartei profilieren zu wollen. Welche Rolle werden Sie dazu im Bundestag übernehmen? Wir Grüne bleiben wir Grünen - ich sehe unsere Aufgabe weiterhin darin, Veränderungen für ein besseres Morgen anzutreiben. Zentrale Zukunftsaufgaben von der Energiewende über die Bildungsrepublik bis zur weiteren Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur geht diese Regierung nicht an. Da zeigt sich: je größer die Mehrheit, desto kleiner der Anspruch. Richtung 2017 haben wir deutlich gemacht, dass wir als eigenständige Kraft mit allen demokratischen Parteien reden werden – entscheiden werden die Inhalte. Wenn wir von Machtoptionen reden, stellt sich natürlich die Frage nach möglichen Koalitionspartnern. Ist das hessische Modell für Sie eine Perspektive zur Ablösung der GroKo? Jedenfalls dürfen wir nach der nächsten Wahl keine Scheuklappen haben – übrigens auch nicht gegenüber Rot-RotGrün. Entscheidend sind die Inhalte: Die haben in Hessen zwischen CDU und


Politik

Foto: Stefan Kaminski

Grünen gepasst, im Bund nach der letzten Wahl nicht, weil die Union eine wirkliche ökologische Modernisierung nicht mittragen wollte. Wie das 2017 sein wird? Schauen wir mal. In jedem Fall haben Sie sich auf Konfrontationskurs mit der SPD begeben: Sie haben massiv kritisiert, dass Wirtschaftsminister Gabriel den Ausbau der Windkraft drosseln will. Gleichzeitig rumort es an Ihrer Basis, weil mehr Windräder auch eine ökologische Belastung bedeuten. Wie passt das zusammen? Es gibt keinen Grund für uns, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die geplante Deckelung der Erneuerbaren Energien und der Schutz der Kohlelobby durch Gabriel sind nicht zukunftsfähig. Immerhin ist die EEG-Novellierung noch lange nicht eingetütet. Wir sind der Meinung, dass Deutschland einen breiten Konsens für die Energiepolitik benötigt. Daher

suchen wir die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung wie auch mit Gewerkschaften, Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Industrie und Handwerk. Ein regionales Thema von bundesweitem Interesse ist der Bau des Flughafens BER. Auch hier haben Sie mit Kritik an den Verantwortlichen nicht gespart. Was würden Sie denn anders machen? Ein Großprojekt erfordert von Anfang an einen ehrlichen, detaillierten und nachvollziehbaren Finanz- und Zeitplan. Dann laufen später nicht die Kosten und Termine aus dem Ruder. Und es braucht Akzeptanz. Die erreicht man durch eine umfassende Einbindung von BürgerInnen und relevanten Institutionen. Und nicht zuletzt braucht man Transparenz, denn Transparenz beugt Planungswirrwarr und Verdruss à la BER vor. (mf)

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Politik

Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg

„Unsere Gesellschaft braucht Großprojekte“ Bauindustrie fordert Wandel der politischen Kultur Die Wirtschaft folgt der Infrastruktur. Eine alte Lehrmeinung, die für viele Branchen bis heute Gültigkeit hat. Die Fachkompetenz für Erhalt und Neubau von Straßen, Schienen und sonstigen Transportwegen haben die Unternehmen der Bauwirtschaft. Doch nur der Hochbau, der vor allem private Investoren zu den Auftraggebern zählt, läuft. Im von der öffentlichen Hand dominierten Tiefbau bremsen dagegen die leeren Kassen viele Projekte aus. Im Gespräch mit der BERLINboxx brachte Axel Wunschel, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg, das Problem auf den Punkt: „Bei der Verkehrsinfrastruktur findet schon seit Jahren ein Werteverzehr statt. Die laufenden Abschreibungen sind höher als die Investitionen. Das macht sich inzwischen auch bei der Substanz bemerkbar.“ Jüngstes Beispiel ist die Sperrung der maroden Freybrücke in Spandau für den Schwerlastverkehr. Kein Einzelfall, sondern ein gutes Beispiel für das Grundproblem. In Berlin gebe es derzeit etwa 1.100 Brücken, die in der Zuständigkeit des Senats liegen. Ausgehend von einer Haltbarkeit einer Brücke von 100 Jahren betont Wunschel: „Im Schnitt müssten

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also jedes Jahr elf Brücken in der Stadt ersetzt werden, gegenwärtig sind es aber nur fünf.“ Folgen hat das nicht nur für die Verkehrsinfrastruktur und alle, die auf sie angewiesen sind. Auch die Tiefbaufirmen in der Region nehmen Schaden, wenn die Aufträge ausbleiben. Problem Fachkräftemangel Doch damit nicht genug. Eine weiteres Problem belastet die Baubetriebe in Berlin-Brandenburg: Viele Fachkräftepositionen können kaum noch neu besetzt werden. Ein nicht unerheblicher Teil des noch vorhandenen Personalnachwuchses in der Region wandert ab. „Hält dieser Trend so an, wird sich die Baubranche in der Region in den kommenden zehn Jahren halbieren“, resümiert Wunschel im BERLINboxxGespräch. In der Region wie auch bundesweit übernehmen Lehrbauhöfe die überbetriebliche Ausbildung künftiger Fachkräfte. Programme wie „Berufsstart Bau“ sollen zudem auch ältere Arbeitnehmer für die Branche begeistern und auf eine Ausbildung vorbereiten. Aus Wunschels Sicht sind heute neben der Fachkräftesicherung vor allem Großprojekte unabdingbar, um den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu begegnen. „Unsere Gesellschaft braucht


Axel Wunschel, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg

Foto: Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg

Vorhaben wie das Stadtschloss, die U5 oder den BER. Allerdings müssen wir sie zukünftig besser managen. Wichtig ist eine realistische Herangehensweise.“ Kosten oft nicht abschätzbar Dazu zählt Wunschel vor allem den ehrlichen Umgang mit den Kosten, die oft erst während des laufenden Baus realistisch eingeschätzt werden könnten. „Großprojekte kommen nicht ohne Risikobudgets aus. London wollte die Olympischen Spiele und hat für seine Olympiabauten ein Drittel mehr Mittel bereitgestellt, als eigentlich veranschlagt worden waren.“ Politische Gremien in Deutschland würden sich dagegen vor allem durch niedrige Kosten von einem Projekt überzeugen lassen. Mehrkosten müssten dann oft im laufenden Prozess schrittweise und begleitet von hitzigen öffentlichen Diskussion mühsam durchgesetzt werden. „Hier brauchen wir einen Wandel in der politischen Kultur“, fordert Wunschel.

Mietpreisbremse keine Lösung Mutigere Entscheidungen wünscht sich Wunschel auch in der Wohnungsbaupolitik. „Es gibt gute offensive Ansätze der Senatspolitik, beispielsweise im sozialen Wohnungsbau. Aber in der Praxis passiert zu wenig. Es fehlen einfach die Aufträge für Neubauten.“ Ähnlich kontraproduktiv sei die bundespolitische Diskussion über die Einführung einer Mietpreisbremse. „Schweden hat sie und dort ist in der Folge der Mietwohnungsbau zum Erliegen gekommen. Damit ist keinem geholfen. Letztendlich wird das Gegenteil erreicht.“ Wunschels Perspektive heißt ganz klar mutig investieren: Nur wenn neu gebaut wird, kommt wieder Dynamik in den Wohnungsmarkt, kann die Infrastruktur erhalten und damit dauerhaft Wertschöpfung durch Dienstleistung, Handel und Industrie generiert werden. „Dann gewinnt auch der Staat durch wachsende Steuereinnahmen.“ (te)

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Michael Müller, Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

„Wir wollen die Mietpreisbremse zügig umsetzen“ Herr Senator, Sie sind bei der MIPIM in Cannes natürlich wieder vor Ort. Welche Bedeutung hat diese Messe für die Berliner Immobilienwirtschaft? Berlins Kurs steht auf Wachstum. Es gibt einen zunehmenden Bedarf an Wohnraum, aber inzwischen auch an Büro- und Gewerbeflächen. Daher nutzen wir die MIPIM. um mit Partnern aus der Immobilienwirtschaft international dafür zu werben, in Berlin zu investieren. Dabei kommt uns

zugute, dass wir nach wie vor interessante Flächen anzubieten haben. Das Interesse der Investoren reicht dabei heute weit über die Innenstadt hinaus auf alle Bezirke Berlins. Für die Immobilienwirtschaft ist die Messe zudem wichtig, die Berliner Situation mit anderen Metropolen zu vergleichen und die Entwicklung des Immobilienmarkts international einzuschätzen. Ein großes Thema in der Immobilienbranche ist derzeit die von der neuen


Politik Bauministerin Hendricks angestrebte „Mietpreisbremse“. Wie steht der Berliner Senat dazu? Auch Berlin hat jahrelang eine Begrenzung bei Wiedervermietungen gefordert, und wir werden eine solche Mietpreisbremse für Berlin zügig umsetzen, wenn der Bund die Möglichkeit dafür schafft. Die konkrete Ausgestaltung dieser „Mietpreisbremse“ muss aber auch gewährleisten, dass Investitionen in den Wohnungsneubau wirtschaftlich vertretbar bleiben. Da muss jetzt die Bundesebene einen Entwurf vorlegen, wie der Wohnungsneubau und auch energetische Sanierungen erfolgreich möglich sein werden. Unser Ziel ist es, eine für Wohnungssuchende und Investoren gleichermaßen vertretbare gesetzliche Regelung zu finden.

Foto: SenStadt

Wie schätzen Sie die zukünftige Mietpreisentwicklung in der Hauptstadt ein? Allein in den letzten drei Jahren sind rund 100.000 Einwohner dazugekommen. Dieser Trend setzt sich fort und führt weiterhin zu einer wachsenden Wohnungsnachfrage. Gleichzeitig sind aber inzwischen auch die Neubauzahlen in den letzten Jahren in Berlin deutlich gestiegen. Durch die Wiedereinführung einer Wohnungsbauförderung und durch mehr Neubau bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften fördert der Senat aktiv, dass das Wohnungsangebot auch in den nächsten Jahren weiter steigen wird. Klar ist aber auch: Die anhaltende hohe Nachfrage wird die Mieten wohl auch in Zukunft weiter steigen lassen. Durch regulierende Maßnahmen oder auch die Förderung von Neubau kann der allgemeine Mietpreisauftrieb in Berlin abgeschwächt, nicht aber verhindert werden. Sie haben seit Anfang Januar das „Aufgrabeverbot“ nach über zehn Jahren wieder in Berlin reaktiviert. Dürfen wir uns nun auf eine baustellenfreie Hauptstadt freuen?

Das ist jetzt zu einfach gedacht, wir wollen ja Bautätigkeit in der Stadt – vom Wohnungsbau bis zum Schlaglochprogramm. Das geht nicht, ohne dass es jemand merkt. Mir ist es aber ein großes Anliegen, dass wir den Verkehr rund um die Baustellen besser koordinieren. Da müssen alle mit anpacken, Bauherren, die Bezirke, die meistens Straßenbaulastträger sind, und natürlich auch wir. In diesem Sinne haben wir auch einen festen Steuerungskreis eingerichtet. Das Aufgrabeverbot hilft vor allem, dass die Leitungsunternehmen wie Telekom, Vattenfall oder Wasserbetriebe sich besser koordinieren und nicht nacheinander die gleichen Straßenabschnitte aufreißen. Insgesamt sind am Rand des Tempelhofer Feldes in mehreren Quartieren 4700 Wohnungen und Gewerbeflächen für rund 7000 Arbeitsplätze vorgesehen. Ist das bei dem derzeitigen Gegenwind durch den Volksentscheid überhaupt noch realistisch? Darüber wird am 25. Mai abgestimmt. Und ich werbe natürlich aktiv dafür, dass unsere Pläne umgesetzt werden können. Wir sagen aus gutem Grund: 230 Hektar, größer als der Große Tiergarten, bleiben als Freifläche in ihrer Einzigartigkeit und Weite erhalten. Aber die Ränder des Feldes nutzen wir für den Bau von dringend benötigten neuen, bezahlbaren Wohnungen. Als Partner stehen für diese Wohnungen städtische Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften zur Verfügung. So können wir mit dem Tempelhofer Feld mehr Grün für die Berlinerinnen und Berliner schaffen, aber die landeseigenen Flächen auch für Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen im Innenstadtring nutzen. Berlin wächst, und wir können nicht immer sagen, wir brauchen Neubau, aber bitte nicht hier. Die Initiative sagt letztlich, nichts darf mehr passieren. Das ist keine Stadtentwicklung, das ist 100 Prozent Stillstand. (mf)

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Verlagsgr 端ndersta dt


Nac h 8 0 J a hren ist Be rlin wiede D i e Nä h e z u r Deu t s c h la den politis n d s V e r lag chen Instit Gar ant wie s s ta d t N r . 1 utionen is d i e V i el fä l . t d a f ü r ge tigkeit der ve r ga n ge n n au s o n eugeg r ü n en Jahren. d e t e n V e r lage B E R L INb o x x Ver änderu wirft eine in den n ge n i m P r n B l i c k au f i n t- u n d O n die l i n ebe r e i c h.

Foto: S. Hofschlaeger_pixelio.de

Titel

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Titel

Ist Digital besser? Der Chef des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Scherzer, brachte es Anfang des Jahres auf den Punkt, die Diskussion um Print versus Online ist eine „Schlacht von gestern“. Längst haben wir uns daran gewöhnt, dass Wikipedia innerhalb weniger Jahre die 200-jährige Dominanz der BrockhausEnzyklopädie quasi pulverisiert hat. Wir haben uns auch daran gewöhnt, in der U-Bahn automatisch das Smartphone zu zücken anstatt mal die Augen zu schließen, wie wir es vielleicht vor ein paar Jahren noch getan hätten. Liest jemand Zeitung in der U-Bahn, also die aus Papier, wird man mitunter wie ein Wesen aus einer anderen Welt beäugt. Die Verlagsbranche hat sich längst auf das veränderte Nutzerverhalten eingestellt. Aber wer glaubt, die Printprodukte wären am Ende, der irrt. Die großen Verlage haben inzwischen erkannt, dass Print und Online nicht in Konkurrenz stehen, sondern sich gegenseitig ergänzen. Tagesspiegel.de, Bild.de, Spiegel Online – der Vorteil der Online-Portale liegt auf der Hand: Sie sind schneller als ihre älteren Geschwister aus dem Print-Be-

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reich. Passiert etwas, ist die Meldung innerhalb weniger Minuten online und auf jedem Smartphone als Topmeldung angezeigt. Genauso schnell vergisst der Rezipient die Meldung aber auch wieder, weil er einfach zu viele Informationen über das Netz bekommt. Bei Print-Produkten ist das anders. Ein Print-Magazin hat Zeit zu reifen wie guter Wein. Hochwertige recherchierte Geschichten brauchen Zeit. Das ist der Wert der Print-Magazine, hier erinnert sich der Nutzer auch noch später an einen gut gemachten Artikel. So leben Print und Online mittlerweile in friedlicher Koexistenz.


Titel

Fotos: fotolia.com; birgitH_pixelio.de

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Der Verlagsstandort Berlin ist ein bedeutendes Thema, mit dem wir in den nächsten Jahren insbesondere in der Digitalwirtschaft punkten können. Axel Springer als Traditionsverlag ist ein ganz starkes Asset für Berlin, weil das Unternehmen in der Digitalwirtschaft und als Inkubator eine ganz starke Ankerfunktion in Berlin hat. AuSSerdem baut Burda seine Aktivitäten in Berlin aus, nicht nur was einzelne Titel anbelangt, sondern gerade an der Schnittstelle zur IT- und Digitalwirtschaft. Cornelia Yzer

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im Januar 2014 bei der Vorstellung der Berlin Partner Jahresbilanz

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Titel

Die Macht der Inkubatoren

Der größte Verlag Europas, Axel Springer SE, ist Taktgeber der neuen Entwicklung. Der Berliner Mediengigant hat sich im November letzten Jahres mit dem Plug & Play Tech Center, einem führenden Start-up-Investor und Accelerator aus dem Silicon Valley, zusammengeschlossen. Daraus entstanden ist Axel Springer Plug & Play Accelerator, das als Inkubator für internationale Gründer mit digitalen und innovativen Geschäftskonzepten fungiert. Davon profitiert beispielsweise das deutsche Start-up blogfoster, welches eine Softwarelösung zur individuellen Monetarisierung und Analyse von Blogs weltweit bietet. Das erst im August 2013 gestartete Unternehmen wird seit

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Herbst letzten Jahres von Axel Springer Plug & Play Accelerator „anschubfinanziert“ und schielt schon jetzt auf den US-Markt. blogfoster-Gründer Jan Homann ist begeistert: „Mit Axel Springer haben wir operativ einen starken Partner und wir können auf die konzerneigene Infrastruktur hinsichtlich Blogs und Werbekunden zurückgreifen. Darüber hinaus ist das Plug & Play Tech Center in San Francisco eine große Hilfe für die Lokalisierung von blogfoster auf dem US-Markt.“

Foto: Axel Springer AG

In Folge der Wiedervereinigung und der Rückkehr der politischen Institutionen konnte Berlin seinen Status als Verlagsstadt Nr. 1 nach langer Zeit wieder gewinnen. Neben der Fokussierung auf politische Nachrichten profitiert der Verlagsstandort Berlin vor allem von den vielen kleinen Start-ups. Diese werden mittlerweile von namhaften Medienunternehmen gefördert.


Die Offsetdruckerei in Berlin-Spandau produziert seit 1993 für den Axel Springer Verlag

???

Schon gewusst, dass… …Berlin mit 180 Verlagen vor München (138), Stuttgart (88) und Frankfurt (72) deutschlandweit führend ist?

Foto: S.Hofschlaeger_pixelio.de Quelle/Kasten: Projekt Zukunft 2012

…die meisten Erstauflagen (8.622 im Jahr 2011) in Berlin verlegt werden? …Zehn Prozent der bundesweiten Produktion von Neuerscheinungen aus Berlin kommen? …es laut Landesverband BerlinBrandenburg sogar weit über 350 Verlage mit immerhin regelmäßiger Buchproduktion geben soll?

…der Berliner Wissenschaftsverlag De Gruyter auf eine 250-jährige Geschichte zurückblicken kann?

…es in den 1990er Jahren bereits eine erste Welle von Neugründungen gab (z.B. Ch. Links, AvivA, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Reprodukt oder BeBraoder Rowohlt Berlin)? …ab 2000 eine zweite Gründungswelle der sogenannten „Jungen Verlage“ folgte (z.B. Berenberg, Kookbooks, Verbrecher, Verlag Matthes & Seitz)?

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Verlagshauptstadt Berlin > Zehn Verlage, die man kennen muss

1.

Axel Springer SE Der größte Verlag in Europa machte 2012 einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro mit durchschnittlich etwa 13 500 Mitarbeitern. Das 1946 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im Axel-Springer-Haus in Kreuzberg.

2.

Springer Science + Business Media

3.

Ullstein Buchverlag Der 1877 gegründete Berliner Traditionsverlag hat seit der SpringerÜbernahme des Zeitungsverlag B.Z. Ullstein GmbH nur noch die Buchsparte in seinen Händen. Bei 43 Millionen Euro Umsatz und 88 Mitarbeitern glänzt eher der berühmte Name.

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Hat nichts mit Axel Springer zu tun. Mit weltweit mehr als 7000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 981 Millionen Euro ist der von Julius Springer 1842 in Berlin gegründete Wissenschaftsverlag aber ähnlich erfolgreich.

4.

Duden

Der Verlag des Wörterbuchs der deutschen Sprache ist im Frühjahr 2013 vom Standort Mannheim nach Berlin-Alt-Treptow umgezogen. Die 26. Auflage erschien im letzten Jahr erstmals aus der Hauptstadt und umfasste 1.216 Seiten mit etwa 140.000 Stichwörtern.


5.

Titel

Cornelsen Verlag Der Schulbuchverlag bietet seit 1946 klassische Unterrichtsmaterialien an, die seit einigen Jahren durch digitale Angebote erweitert wurden. Das Verlagsprogramm umfasst 17.000 Titel aus rund 40 Fachrichtungen, davon jährlich 1.500 Neuerscheinungen bei 1300 Mitarbeitern.

7. 8.

6.

Verlag Walter de Gruyter

Egmont Ehapa Verlag Den bekannten Comicbuchverlag gibt es seit 1951 und er gehört mittlerweile zu einer Tochtergesellschaft der skandinavischen Egmont Mediengruppe mit Sitz in Kopenhagen. Das Umsatzergebnis 2012 belief sich auf 67,8 Millionen Euro bei 89 festen Mitarbeitern.

Der Wissenschaftsverlag gibt jährlich über 1.300 neue Titel heraus, die Hälfte davon in englischer Sprache. Außerdem werden 650 Fachzeitschriften und Online-Datenbanken veröffentlicht. Der Verlag hat 350 Mitarbeiter.

Cicero Das monatlich erscheinende politische Magazin wurde 2004 in Berlin gegründet. Seit dem Focus das erste politische Blatt, das sich auf dem Zeitschriftenmarkt halten konnte. Die verkaufte Auflage liegt bei rund 83.000 Exemplaren.

9. Foto: Thomas Siepmann_pixelio.de

teNeues

10.

Seit März 2011 gibt es mit teNeues Digital Media eine Zweigstelle des Kempener Verlages im Prenzlauer Berg. App-Entwicklung, MarketingStrategien und besonders die Gestaltung und Produktion von Reiseführern (Cool Cities Reihe) gelten nicht nur in der Hauptstadt als Geheimtipp.

Suhrkamp Verlag Der traditionsreiche Buchverlag kam 2006 aus dem Frankfurter Westend nach Berlin-Charlottenburg und geriet im letzten Jahr trotz 24 Millionen Euro Umsatz und 145 Mitarbeitern in schweres Fahrwasser. Da sich der Verlag mit der Digitalisierung gar nicht anfreunden möchte, bleibt nur, alles Gute zu wünschen.


Titel

Die Innovativen BERLINboxx stellt Ihnen vier junge, spannende Verlage aus der Hauptstadt vor, die beispielgebend für die Vielfältigkeit und Dynamik in der Branche sind.

Guter Wein für junge Leute CaptainCork ist ein junger OnlineVerlag, der konsequent mit der traditionellen Weinkritik bricht und damit neue Zielgruppen bedient, die sich für Wein interessieren. Marcus Johst und Maximilian Flügge haben CaptainCork vor etwa fünf Jahren gegründet und erreichen mittlerweile knapp 200.000 Pageviews pro Monat. Die Zielgruppen

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werden über die Homepage und die Social Media-Kanäle erreicht. Marcus Johst könnte sich keinen besseren Ort zum Gründen vorstellen: „Die Stadt ist einfach inspirierend für neue Medienentwicklungen, weil sie im positiven Sinne respektlos macht. Wer heute Medien macht, muss Regeln und eingelernte Muster durchbrechen, denn das Internet ist gnadenlos. Man muss tagtäglich Aufmerksamkeit durch immer neue Überraschungen herstellen. Langfristig bindet man Leser durch eine aus-


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CaptainCork Maximilian Flügge (l.) und Marcus Johst wollen das größte Weinmagazin im deutschsprachigen Raum werden, wozu Sie vor allem eine jüngere Zielgruppe ansprechen

Fotos: Captain Cork; birgitH_pixelio.de

gewogene Mischung aus schriller Unterhaltung und informativer Substanz.“

Das schönste Buch der Welt kommt aus Berlin Mit Kinderbüchern beschäftigt sich das Verlagshaus Jacoby & Stuart, das vor sechs Jahren vom Verlegerehepaar Ed-

mund Jacoby und Nicola Stuart gegründet wurde. Seit der Gründung sind schon über 200 Titel erschienen, die meisten davon im Kinder- und Jugendbuchbereich. Bereits das allererste Buch „Leute“ des Autors Blexbolex wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 nominiert und von der Stiftung Buchkunst als schönstes Buch der Welt ausgezeichnet. Das hat die Richtung vorgegeben. Mit aus Deutschland stammenden Künstlern wie Rotraut Susanne Berner, >>

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Kürzlich organisierte kindai:projects eine Start-up Tour zu innovativen Verlagen wie Krautreporter und qiez.de

Jutta Bauer, Atak, Christoph Niemann, Axel Scheffler, Regina Kehn, Gerda Raidt und Britta Teckentrup setzt der Verlag im Segment Kinderbilderbuch nationale und internationale Qualitätsmaßstäbe, und mit international erfolgreichen Künstlern wie Blexbolex, Benjamin Lacombe oder Nicholas Oldland holt er die besten ausländischen Illustratoren in den deutschsprachigen Raum. Die Gründer haben sich dabei bewusst für den Standort Prenzlauer Berg entschieden: „Hier gibt es im Umkreis viele Ateliers und Galerien. Einige unserer Künstler wohnen fußläufig von unserem Verlag. Das erleichtert den kreativen Prozess. Darüber hinaus ist die Umgebung hier sehr kinderreich, die Mütter und Väter vom Kollwitzplatz sind deutschlandweit schon sprichwörtlich. Das ist ein gutes Klima für einen Verlag mit dem Schwerpunkt für Kinder- und Jugendliteratur. Wir fühlen uns sehr wohl.“

Stadtentwicklung online Qiez.de ist ein bezirks- und kiezorientiertes Berliner Stadtteilportal, das tagesaktuell redaktionelle Themen mit Leserreporter-Beiträgen verknüpft. Portalmanager Tom Kerschke erkannte

Fotos: kindai:projects; Verlagshaus Jacoby & Stuart GmbH; Loox Sports GmbH

Das Pop-Up Buch „Ozean“ wird vom Verlagshaus Jacoby & Stuart produziert


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eine Marktlücke: „Es existierte in Berlin kein hyperlokales Format, weder im Print- noch Online-Bereich, das die Berliner Bezirke und Kieze detailliert und in die Tiefe gehend beleuchtet hat. Unser Ziel ist es, mit Hilfe der Berliner tief in die Kiez-Welten einzutauchen und somit auch so etwas wie Nachbarschaftshilfe zu leisten.“ Mittlerweile wird das Magazin durch den Tagesspiegel-Inkubator Urban Media und durch den BFB BestMedia4Berlin-Verlag in der regionalen Direktvermarktung gefördert. Die 200.000 monatlichen Clicks stehen für den Erfolg. Das Portal möchte künftig seine Mobile-Strategie und das Web-TV-Angebot wird ausbauen. Es gibt aber noch viele andere spannenden Geschichten aus dem Bereich der Verlagsgründungen. In jedem Fall bietet Berlin aufgrund seiner Kostenstruktur, seiner Internationalität, aber auch seiner Kreativität optimale Bedingungen für junge Gründer. Vielleicht kommt ja The Next Facebook aus Berlin.

Sportmagazine im Trend Das Fitnessmagazin LOOX bietet eine einzigartige Mischung von Inspiration

Michael Divé, Verlagsleiter und Chefredakteur vom Fitnessmagazin LOOX und Information mit Tiefgang in den Bereichen Training und Ernährung sowie ausgewählte Trends aus den Lifestylebereichen Mode, Beauty, Reise und Technik. Für das vierte Quartal 2013 steigerte das LOOX Magazin seine Auflage zum fünften Mal in Folge und erreichte laut IVW-Zählung eine verkaufte Auflage von fast 110.000 Exemplaren. Damit steigerte LOOX seit offizieller Erstprüfung durch die IVW im vierten Quartal 2013 die Auflage um mehr als 42 Prozent. Michael Divé, Verlagsleiter und Chefredakteur von LOOX verlässt sich aber nicht nur auf das Printmagazin: „Unsere kostenlose Trainings-App LOOX Fitness Planer wurde bereits drei Monate nach ihrem Launch im November 2013 von über 300.000 Nutzern heruntergeladen. Auch dies ist ein toller Erfolg.“ (mf)

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Verlag Der Tagesspiegel GmbH

„Wir wollen hinter die Kulissen der Politik schauen“ Die Berliner Zeitungslandschaft ist im Umbruch. Der Axel Springer Verlag hat sich von der Berliner Morgenpost getrennt und die Redaktionen von B.Z. und Bild zusammengelegt. Der Tagesspiegel hat an Auflage verloren. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Florian Kranefuß über die Rolle seines Blattes als eines der Leitmedien in der Hauptstadt. Herr Kranefuß, inzwischen gibt es bei Ihnen mit Sebastian Turner einen neuen Herausgeber. Was hat sich denn in Ihrem Verlagshaus geändert, um das Traditionsblatt fit für die Zukunft zu machen? Wir investieren in Inhalte, wo andere eher darüber nachdenken Inhalte zu kürzen oder ganze Redaktionsstäbe abzubauen. Wir glauben daran, dass Berlin ein guter Ort für Qualitätsmedien ist. 54 Prozent der Politik-Entscheider in der Hauptstadt greifen schon jetzt bei der täglichen Lektüre zum Tagesspiegel. Das sind weit mehr als jede überregionale Abo-Zeitung und alle überregionalen Abo-Zeitungen zusammen. Und wir gewinnen Marktanteile hier in unserem Heimatmarkt in Berlin und freuen uns auch darüber, weil die Auflagenentwicklung des Tagesspiegels deutlich stabiler als bei den Wettbewerbern ist.

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Der Tagesspiegel ist als selbsternanntes Leitmedium der Hauptstadt besonders auf die Politikberichterstattung fokussiert. Hier wollen Sie besonders innovativ sein. Mit „Tagesspiegel Agenda“ haben wir kürzlich ein neues, innovatives Produkt gestartet, das es in dieser Form in Deutschland überhaupt noch nicht gibt. Jeden Dienstag erscheint in den Sitzungswochen des Deutschen Bundestages „Tagesspiegel Agenda“: ein eigener Zeitungsteil mit mehr politischem Hintergrund aus dem Innenleben der Macht – für PolitikEntscheider der Hauptstadt und alle politischen Interessierten. Damit wollen wir hinter die Kulissen der Politik schauen und über Dinge berichten, die sonst nicht in den Zeitungen stehen. „Print vs. Digital“ gilt laut dem VDZ mittlerweile als „Schlacht von gestern“. Hat die Digitalisierung das Printmedium aus Ihrer Sicht schon verdrängt? Ich sehe im digitalen Geschäftsfeld einen hochattraktiven, spannenden Wachstumsmarkt, der komplementär unser Portfolio erweitert und zusätzliche Vertriebskanäle öffnet. Wir führen hier in der digitalen Auflage in Berlin, was über E-Paper im Bereich „Paid-Content“ verkauft wird. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei unserer 100 Prozent Tochter Urban Media.


Foto: Verlag Der Tagesspiegel GmbH

Florian Kranefuß, Geschäftsführer Verlag Der Tagesspiegel GmbH

In dieser haben wir unsere digitalen Aktivitäten der Tagesspiegel Gruppe gebündelt. Im digitalen Feld wachsen wir kontinuierlich – hier sehen wir noch viel Potential für Umsatzzuwächse. Urban Media vermarktet auch andere Internetauftritte von Publishern. Mittlerweile gehören wir zu den 20 größten Agenturen in Deutschland und haben mit diesen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr die Profitabilität erreicht. Mit tagesspiegel.de sind wir Marktführer in direkten Vergleich der newssites der Berliner Zeitungen. Mit der Marktposition haben wir eine hervorragende Ausgangsbasis für den Aus- und Aufbau weiterer digitaler Geschäftsmodelle. Sie gelten als Experte im Bereich der Digitalen Medien. Welche Rolle spielen dabei die hochgelobten Start-ups der Hauptstadt? Das Start-up-Cluster in Berlin ist ein wesentliches und auch stark wachsendes

für diese Region, weil hier Unternehmertum par excellence stattfindet. Ich war ja auch selber mal Gründer und habe auf diesem Gebiet wichtige Erfahrungen gesammelt. Berlin ist ein wunderbarer Standort, um neu zu gründen. Im Übrigen nicht nur für Internetmodelle, sondern auch für Unternehmensgründungen in anderen Innovationsbranchen wie beispielsweise im Medizin- und Forschungsbereich. Global gesehen ist Berlin auf gutem Weg, sich neben dem Silicon Valley und Tel Aviv als ein Standort für Kreativität, Unternehmertum und Innovation auf dem Gebiet der Internetindustrie zu qualifizieren. Das liegt auch an einer lebendigen Venture Capital Szene und der Internationalität in Berlin. Bei den Later-Stage Finanzrunden haben wir noch Entwicklungspotenzial, also wenn es um große Investments-Tickets im zweistelligen Millionenbereich geht. Dort sind die Amerikaner uns noch weit voraus. (mf)

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TMM Marketing und Medien GmbH

Kleines Berliner Verlagshaus behauptet sich am Markt Welche Strategie führt Verlage im Internetzeitalter zum Erfolg? So unterschiedlich die Antworten auf diese Frage auch ausfallen, in einem Punkt herrscht Einigkeit: Erfolgsgarant Nummer eins war, ist und bleibt - die Qualität der Produkte. Stimmt diese, können auch kleine Verlage in einem schwierigen Umfeld prosperieren. Wie das geht, zeigt die TMM Marketing und Medien GmbH, ein kleines Verlagshaus mit Sitz in Berlin, das seit über zehn Jahren Gesellschaftsmagazine und Special-Interest-Journale publiziert. Dazu gehören zum Beispiel das „TOP Magazin“ für Berlin, für Brandenburg, für Hamburg und weitere Regionen, die Zeitschrift „BerlinBrandenburgisches Handwerk“ der Handwerkskammer Berlin, „hogaAKTIV“, das Mitgliederjournal des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin, oder das „Mitteilungsblatt Berliner Zahnärzte“ (MBZ). „TOP Magazin“ Flaggschiff und Imageträger des TMMVerlags ist das „TOP Magazin“, dessen

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regionale Ausgaben im Jahr viermal erscheinen. Die Berliner Ausgabe ist übrigens das dienstälteste Lifestyle-Magazin der Hauptstadt. „Negativschlagzeilen gibt es im Überfluss. Deshalb“, so Jürgen H. Blunck, Verleger und Geschäftsführer des TMM-Verlags zum Konzept des „TOP Magazins“, „konzentrieren wir uns hier auf die schönen Seiten des Lebens. Dabei legen wir bei Text, Fotografie, Gestaltung und Druck hohen Wert auf Qualität. Inhalt und Form müssen übereinstimmen.“ Das inhaltliche Spektrum der „TOP Magazine“ ist breitgefächert und erstreckt sich auf Themen aus Business, Gastronomie, Hotellerie, Kultur, Mode, Beauty, Gesundheit, Wellness oder Wohnen. Über die Zielgruppen macht Blunck keinen Hehl: „Wir wollen in erster Linie Entscheidungsträger und Meinungsbildner aus Wirtschaft und Gesellschaft erreichen – Berufsgruppen wie Unternehmer, Medienschaffende, Mediziner, eben die gesellschaftlich aktiven Macherinnen und Macher. Menschen, die Luxus lieben, Muße schätzen oder sonst positiv von sich reden machen.“


Jürgen H. Blunck, Geschäftsführer TMM Marketing und Medien GmbH

Fotos: TMM Marketing und Medien GmbH

Klein, aber… Die Entwicklung des TMM-Verlags in den vergangenen Jahren bestätigt den eingeschlagenen Weg. In einer Zeit, in der andere Verlage in Turbulenzen geraten, kann Jürgen H. Blunck eine Erfolgsbilanz vorweisen: „2013 war für unseren kleinen Verlag ein sehr erfolgreiches Jahr. Es ging wieder deutlich aufwärts, nachdem zwischen 2008 und 2011 das Anzeigengeschäft massiv eingebrochen war.“ Doch der Erfolg kam nicht über Nacht. Erst mussten zwei grundlegende Erkenntnisse reifen und das erfordert Zeit. „Zum einen“, Blunck weiter, „erkannten die meisten unserer Anzeigenkunden, dass ihre qualitativ hochwertigen Produkte und Leistungen einen sehenswerten Rahmen brauchen. Luxus verträgt nicht die Flüchtigkeit des Internets. Zum anderen mussten auch die MarketingProfis erst lernen, dass Print und Online keine Konkurrenten sein müssen, sondern durchaus gleichberechtigt und zum gegenseitigen Vorteil zusammen arbeiten können.“

Wachstum Der Kurs des TMM-Verlags zeigt klar in Richtung Wachstum. Erfolgversprechend sind beispielsweise Kooperationen mit regionalen Partnern bei der Herausgabe von Verbandsmagazinen wie „hogaAKTIV“ oder das „Mitteilungsblatt Berliner Zahnärzte“. Dafür bietet TMM eine große Leistungspalette: „Von Planung, Finanzierung und Vertrieb bis zu Redaktion, Layout und Druckbegleitung bieten wir alles, was den Herstellungs- und Vermarktungsprozess einer Zeitschrift für unsere Partner spürbar erleichtert“, sagt Blunck. Wachstum heißt für TMM auch neue Wege gehen. Bekannt und fast schon legendär sind die Nachtmagazine mit aktuellen Fotos, die das Team um Jürgen H. Blunck noch am Abend von Galaveranstaltungen oder großen gesellschaftlichen Ereignissen wie z.B. dem Sommerfest des Regierenden Bürgermeisters von Berlin herausgibt. Was 2006 noch als Experiment startete,ist inzwischen mit insgesamt über 50 Ausgaben zu einem weiteren Markenzeichen des TMM-Verlags geworden. (tp) www.tmm.de

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Titel

CEO Oliver Brügmann und sein Team von visumate kennen sich mit Social Media Marketing aus

Wohnzimmer statt Plakatwand Markenkommunikation im Wandel Von Oliver Brügmann, Co-Founder & CEO visumate UG

Jeder Deutsche verbringt mehr als drei Stunden am Tag online und davon wiederum rund ein Viertel der Zeit in sozialen Netzwerken. Und zwar keinesfalls nur, um sich mit Freunden auszutauschen. Nutzer möchten sich informieren, Trends erkennen und auf Augenhöhe mit ihrer Lieblingsmarke kommunizieren. Social Media Agentur visumate Geschäftsführer Oliver Brügmann (Co-Founder & CEO) setzt mit seinem Team genau dort an. „Wir bringen Unternehmen direkt in die Wohnzimmer der Kunden und helfen ihnen Themen erfolgreich zu moderie-

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visumate hat sich darauf spezialisiert, für seine Kunden hochkomplexe Social Media Strategien zu entwickeln und umzusetzen. „Ziel unserer Arbeit ist es, ganzheitliche Social Media Strategien für Unternehmen zu entwickeln und Kunden nachhaltig zu Werbebotschaftern ihrer Marken zu machen“, erklärt Brügmann. Das Unternehmen verfügt über ein weltweites Netzwerk an Fotografen und Influencern; dies ermöglicht sowohl sehr hochwertigen und authentischen Content zu generieren und diesen auch in Kampagnen zu vermarkten. „Die Leute wollen Dinge aus dem täglichen Leben und authentische Emotionen. Wir setzen daher stark auf visuelle, emotionsgetriebene Inhalte, die wir eigenständig produzieren.“ Vielerorts wird noch nicht erkannt, welche Bedeutung Social Media für den Konsumenten hat und wie diese Medien erfolgreich genutzt werden können. Nichts oder wenig tun, ist dabei oft die schlechteste aller Alternativen. Wer sich nicht darauf einlässt und einstellt, bekommt vieles nicht mit und setzt sein Unternehmen durchaus dem Risiko eines „shitstorms“ aus.

Foto: visumate UG

visumate UG

ren“, sagt er. „Verbraucher wollen ihre Marke nicht mehr vorgelebt bekommen, sie möchten ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringen und selbst ein Teil davon werden. Das Ergebnis ist oft verblüffend, denn die Bereitschaft der Kunden in Social Media selbst zum Werbebotschafter für eine Marke zu werden, ist weit größer als man erwartet.“


Kolumne

Nachträgliche Anpassung der Urhebervergütung im Verlagsrecht Von Dr. Bertrand Malmendier

Foto: Malmendier Partners

Karlsruhe locuta – causa finita? Auch nach dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur gerichtlichen Anpassung der Urhebervergütung stellt sich die Frage, ob damit das letzte Wort gesprochen ist. Mit seinem Beschluss vom 23. Oktober 2013 hat das höchste deutsche Gericht (endlich) die 2002 neu eingeführte Vorschrift des § 32a Urhebergesetz für verfassungsgemäß erklärt. Geklagt hatten zwei Übersetzer, die für einen Verlag englische Bestseller ins Deutsche übertragen hatten. Als Honorar war, wie üblich, eine Seitenpauschale und daneben eine eher geringe Erlösbeteiligung vereinbart worden. Später hatten sie erfolgreich auf eine Erhöhung der Vergütung auf ein dem wirtschaftlichen Erfolg der Bücher angemessenes Niveau geklagt. Das Bundesverfassungsgericht anerkennt zwar, dass darin eine wirtschaftliche Belastung der betroffenen Verlage und ein Eingriff in deren Grundrechte liegen. Gerechtfertigt wird das aber durch den Hinweis auf die typischerweise „gestörte Vertragsparität“ zwischen freiberuflich tätigen Urhebern und den großen Verlagen. Dieses Argument wird nach wie vor kritisch gesehen: Die Regelung sei zu weit gefasst und pauschal, denn längst nicht in allen Künstlerverträgen sei die „Parität“

zwischen den Parteien gestört, gerade erfolgreiche Künstler könnten erheblichen Druck auf Verlage ausüben und hohe Honorare aushandeln. Wegen der im Buchhandel herrschenden oligopolistischen Strukturen laufen diese selbst Gefahr, in eine „Sandwich-Position“ zu geraten. Mit dem Urteil aus Karlsruhe ist jetzt allerdings vorerst nicht mehr daran zu rütteln, dass die nachträgliche gerichtliche Honoraranpassung rechtens ist. Ein Schlusspunkt ist damit allerdings nicht gesetzt, eher ein Startschuss: Die Zivilgerichte werden künftig Maßstäbe für eine „angemessene“ Urhebervergütung entwickeln müssen, die den zahlreichen unterschiedlichen Konstellationen, Interessen und Ausgangslagen gerecht werden. Verlage müssen jetzt verstärkt mit Klagen unzufriedener Autoren und Übersetzer rechnen – ein Problem für eine verlässliche Kalkulation. Umso wichtiger ist es, bereits bei der Formulierung der Werkverträge darauf zu achten, dass die vereinbarte Vergütungsregelung klar und gut begründet ist. Nur dann kann es gelingen, später gegebenenfalls ein Gericht davon zu überzeugen, dass sie „gerecht“ ist und den beiderseitgen Interessen angemessen Rechnung trägt. Es lohnt sich, hier frühzeitig rechtlichen Rat zu suchen!

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Titel EurActiv.de

Berlin als Standort für Europamedien Von Ewald König, Herausgeber und Chefredakteur EurActiv.de

Als Kulturmetropole lockt Berlin selbstverständlich Verlage an. Aber auch als Europa-Nebenhauptstadt ist Berlin der perfekte Ort für europäische Medien. Seit fünf Jahren gibt es EurActiv.de, die Deutschland-Redaktion des paneuropäischen Online-Portals. Ausgerechnet in Berlin hat es ganz lang gedauert. Als EurActiv Deutschland im Jahr 2009 gegründet wurde, da existierte das europapolitische Medium bereits seit zehn Jahren in Brüssel. Auch in Paris und etlichen osteuropäischen Hauptstädten war das markante gelbe Logo schon beheimatet. In der deutschen Hauptstadt, die sich immer mehr zu einer europäischen Neben-Hauptstadt neben Brüssel entwickelt, wurde EurActiv erst kurz vor der Europawahl und der Bundestagswahl 2009 auf die Beine gestellt. Es hat so lang gedauert, weil gerade das Berlin-Büro, das wohl wichtigste nach der Zentrale in Brüssel, besonders gut vorbereitet werden sollte. Vor den Europa- und den Bundestagswahlen des Jahres 2009 war es freilich allerhöchste Zeit, ein europapolitisches Online-Medium zu eröffnen. Wann denn sonst?

Im Zentrum der Macht Von Anfang an hat das Redaktions- und Marketingteam seinen Sitz im Haus der

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Bundespressekonferenz im Berliner Regierungsviertel. Unsere Fenster gehen in das Atrium des Pressehauses, sodass wir nicht nur die fünf Olivenbäume im Atrium und nicht nur den in den Boden eingelassenen Streifen sehen, der den früheren Mauerverlauf in dieser Stelle markiert – übrigens: wir sitzen auf der Ostseite. Sondern unser Blick geht direkt in den gläsernen Saal der Bundespressekonferenz, dessen blaue Rückwand fast täglich in den Fernsehnachrichten zu sehen ist. Dahinter versperrt uns der Bundestags-Kindergarten – der teuerste Deutschlands – mit den als Mutterbrüste stilisierten beiden Kuppeldächern den Blick aufs Kanzleramt. Wir sitzen also mitten im Regierungsviertel und haben das politische und mediale Geschehen im Blick und im Griff. Hier nehmen wir an Pressekonferenzen teil, hier erreichen wir Interviewpartner, hier werden wir zu Hintergrundgesprächen eingeladen, hier kriegt man Gerüchte und Hinweise mit. Wir laden aber auch Gäste in die Redaktion ein – darunter sogar zwei Staatspräsidenten, zwei Parlamentspräsidenten, mehrere Außen- oder Europaminister, immer wieder Botschafter, aber auch Abgeordnete von Bundestag und Europaparlament. Unser Gästebuch lässt sich sehen. So holen wir uns Informationen aus erster Hand, um nicht allein von Nachrichtenagenturen oder Pressemitteilungen abhängig zu sein.


Blick aus der EurActiv.de-Redaktion in das Atrium der Bundespressekonferenz

Ort für Diskussionen

Foto: EurActiv.de

Außerdem veranstalten wir im Pressehaus in unregelmäßigen Abständen Stakeholder Workshops. Manche unserer Veranstaltungen haben regelrecht Konferenzformat. Da diskutieren hochrangige Panelisten aus allen politischen Ebenen und aller Couleurs, aber auch Experten von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Think Tanks kontrovers über Energiewende, Netzpolitik, Ressourceneffizienz, Klimaschutz, Schuldenkrise, Fiskalpakt oder EU-Erweiterung. Nach der Diskussion, stets moderiert von einem EurActiv.de-Redakteur, sind alle Workshop-Teilnehmer zum Networking Lunch im Bistro des Pressehauses eingeladen. Hier können die Teilnehmer, die aus der Wirtschaft, aus Verbänden, aus dem Lobbyismus, aus Bundestag oder Landesparlamenten, aus Landesvertretun-

gen, aus Stiftungen und Denkfabriken, aus Botschaften und Anwaltskanzleien und selbstverständlich aus der Medienlandschaft auch noch nach der Veranstaltung Meinungen und Visitenkarten austauschen. Somit haben sich die Workshops und der Mittagsimbiss zu einer veritablen Berliner Kontaktbörse mit Europabezug etabliert, nicht nur für professionelle Kooperationen und Partnerschaften, sondern auch bei der Jobsuche. Ob wir damit auch schon Ehen gestiftet haben, ist noch nicht erforscht. Möglich ist es...

Berichterstattung in 15 Sprachen Berlin beherbergt mit EurActiv.de ein einzigartiges Medium in seinem politischen Zentrum. Ein Medium, das über sein Netzwerk täglich in fünfzehn Sprachen berichtet. Wir bringen Nachrichten, Interviews, Analysen, >>

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Titel

Hintergründe und Standpunkte zu europapolitischen Themen, die für deutsche, österreichische und Schweizer (ja, auch dort gibt es EU-Interessierte!) Leser wichtig sind. Was EurActiv.de von anderen europaaffinen Publikationen unterscheidet: Wir sind unabhängig und erhalten keinerlei Subventionen von europäischen oder deutschen Institutionen. Das erlaubt uns, die europäische Agenda durchaus kritisch zu begleiten und beispielsweise hohe Preisverleihungen an EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy (Aachener Karlspreis) oder Kommissionspräsident José Manuel Barroso (Spaniens Karl.V.-Preis) in Frage zu stellen oder die fast einjährige Vakanz an der Spitze der EU-Kommissionsvertretung in Berlin als Brüskierung zu bezeichnen. Auch als Debattenforum hat sich EurActiv.de etabliert. So mancher Akteur aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beteiligt sich am Meinungsaustausch zu aktuellen Themen und schreibt für uns exklusive Standpunkte. Andere Autoren stellen Beiträge, bevor sie in anderen Medien erscheinen, vorab EurActiv.de zur Verfügung.

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Geheimtipp für angehende Akademiker Unser System, möglichst viele Verlinkungen unter die Artikel zu stellen, wird nicht nur in vielen Büros wertgeschätzt, sondern vor allem bei Studenten und Doktoranden. Die Links sind für sie sehr hilfreich, ein Thema umfassend zu behandeln. Wir gelten damit als Geheimtipp für angehende Akademiker. Sehr geschätzt wird auch unsere Terminvorschau, die wir alle zwei Wochen mit relevanten Veranstaltungen aus Berlin und Brüssel aussenden. Die Auswahl hilft sogar EU-Profis, den Überblick über Wesentliches zu behalten. Berliner, die beruflich mit Europa zu tun haben oder privat interessiert sind, wie es nun mit diesem Kontinent weitergeht, können jederzeit gebührenfrei unsere Website ansehen (www.euractiv.de) oder – ebenfalls kostenlos – unseren täglichen Newsletter abonnieren (man trage einfach rechts oben auf unserer Startseite seine E-Mail-Adresse ein). Wer die vierzehntägige Terminvorschau erhalten oder auf den Verteiler für Workshop-Einladungen gesetzt werden möchte, schreibe einfach eine E-Mail an kommunikation@euractiv. de oder an redaktion@euractiv.de. Mit Blick auf nächste Europawahl (25. Mai 2014) lohnt sich das.

Foto: EurActiv.de

EU-Kommissar Günther Oettinger (l.) im Gespräch mit EurActiv.deChefredakteur Ewald König


Kolumne

Von Christian Goy, Geschäftsführer der Alliander Stadtlicht GmbH und Fachmann für Energiepolitik

Foto: Alliander Stadtlicht GmbH

Energiewende in Berlin: Versorgung bedeutet Verantwortung Es klingt so gut: Bessere Zukunft für unsere Kinder, nachhaltige Politik mit Schonung von Umwelt und Ressourcen. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Kombination mit intelligenten Verteilnetzen, eine der großen Aufgaben unserer Gesellschaft. Was passiert tatsächlich? Die großen Player am Markt kommen nicht voran. Stattdessen bekommen Kunden der großen Energielieferanten weiterhin freundlich formulierte Marketingbriefe mit den obligatorischen Preiserhöhungen. Die Rechnung für die Energiewende bekommen wir alle, egal ob direkt bei unserem Strom zuhause oder indirekt etwa beim

Bahnfahren. Die Energiekonzerne erfüllen die Vorgaben der Politik und füllen dabei weiter munter ihre Kassen. Dabei w war Energieversorgung ursprünglich eine kommunale Aufgabe. Die meisten Energiekonzerne haben dort ihren Ursprung. Das scheint längst vergessen. Energieversorgung aber ist mehr als Geschäft, sie bedeutet Verantwortung. Der Aufbau eines eigenen Stadtwerks in Berlin ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Energiewende lässt sich so schneller umsetzen und die Verbraucher können über die Politik mitbestimmen. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Versorgern im regionalen Bereich stärkt Stadtwerke und schafft Vertrauen. Alliander arbeitet als größter Energieversorger in den Niederlanden nach diesem Modell sehr erfolgreich, auch weil sich Alliander nie von seinen kommunalen Wurzeln getrennt hat. Für eine nachhaltige Energieversorgung ist es allein mit der Reform des ErneuerbareEnergien-Gesetzes nicht getan. Wir brauchen mehr Verantwortungsbewusstsein und bessere Möglichkeiten für kommunale Versorger am Markt. Dann wird auch in Berlin die Energiewende ein Gewinn für alle.

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Wall AG

Mit Leidenschaft für unsere Stadt 30 Jahre Wall AG in Berlin

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Marktführer für Stadtmöblierung und Außenwerbung nahm 1984 in Berlin an Fahrt auf... …mit einem Großauftrag der BVG… Gewissermaßen haben wir in Berlin zwei Lizenzgeber für die Werberechte: Einmal das Land Berlin, inklusive seiner zwölf Bezirke, und die BVG. Bus-

Fotos: Wall AG

Herr Wall, auch wenn Ihr Unternehmen etwas älter ist, feiern Sie in diesem Jahr ein besonders wichtiges Jubiläum. 2014 begehen wir einen runden Geburtstag: Seit 30 Jahren arbeiten wir aus, mit und für Berlin. Unser Unternehmen wurde bereits 1976 im badischen Ettlingen gegründet, doch die Erfolgsgeschichte der Wall AG hin zu einem


Wirtschaft

Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG, führt das Unternehmen seit 2007

se und Bahnen prägen das Stadtbild von Berlin. In Kooperation mit der BVG hat die Wall AG wesentlich zum Aufbau eines modernen Netzes von Haltestellen beigetragen: 1984 haben wir die Stadt mit den ersten Wartehallen unseres Unternehmens ausgestattet. Nach der Wiedervereinigung haben wir auch den Ostteil der Stadt erschlossen. Berlin, die BVG und die Wall AG – das ist ein starkes Team. In Berlin haben wir heute 500 Mitarbeiter. Bei „Infrastruktur“ denken viele gemeinhin an Wasser und Strom, Abfallbeseitigung oder Nahverkehr. Doch auch Sie sehen sich als Eckpfeiler der Berliner Grundversorgung. Nehmen wir allein die 4.500 BVGWartehallen – eine riesige Anzahl; mehr, als manche Orte an Einwohnern

haben. Die meisten davon haben wir selbst produziert und aufgestellt, wir warten und reinigen sie täglich – und versehen sie natürlich auch mit Werbung. 110 Servicefahrzeuge sind dazu täglich im Einsatz. Die gut 200 City-Toiletten werten ebenfalls den Lebensraum in Berlin auf. Sie sind flächendeckend in der Stadt verteilt und barrierefrei zugänglich. City-Toiletten und Bushaltestellen – das hört sich nach einem grundsoliden und stabilen Geschäft an. Wo sind da die Innovationen? Alle unsere Produkte werden permanent runderneuert, bis ins Detail setzen wir ständig neue Trends: Allein in Berlin bieten wir die Haltestellen in vier Designs an. Am U-Bahnhof >>

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Wirtschaft

Friedrichstraße: Der erste U-Bahnhof der Welt mit ausschließlich digitalen Werbeflächen

Berlin haben Sie als Sprungbrett in andere Städte und Märkte genutzt. Was hat Sie so erfolgreich gemacht? Das Wichtigste ist für uns die hohe Qualität

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unserer Produkte und Dienstleistungen. Und das sagen wir nicht nur so – wir leben es auch: Beispielsweise fertigen wir alles selbst, wir haben unser eigenes Produktionswerk in Velten. Dort entstehen Designkonzepte vom Prototyp bis zur Serienreife. Bei der Forschung und Entwicklung bis hin zur Wartung und Vermarktung unserer Stadtmöbel setzen wir ausschließlich auf eigene, geschulte Mitarbeiter. In jedem Produkt steckt also 100 Prozent Wall. Nur so können wir unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden und Berlin hochwertige Stadtmöbel garantieren. Daneben arbeiten Sie jedoch auch mit Partnern… Natürlich haben wir Tochtergesellschaften. Nur so können wir flexibel auf unseren grundverschiedenen Märkten agieren. Doch alles liegt unter einem Dach. DIE DRAUSSENWERBER etwa sind seit 2008 die Experten für lokale Außenwerbung in Berlin. Sie bieten überall in der Stadt Wer-

Fotos: Wall AG

Friedrichstraße haben wir als Innovationsführer den ersten U-Bahnhof der Welt mit ausschließlich digitalen Werbeflächen gestartet. Viele unserer CityToiletten lassen sich von zwei Einzelnen zu einer Geräumigen für Rollstuhlfahrer vergrößern; wir nutzen ein spezielles Wasser, sodass wir ohne Chemie unsere Vitrinen reinigen können; und für unsere Litfaßsäulen, ein Urberliner Produkt, haben wir eine ausgeklügelte stromsparende Beleuchtung erfunden. Diese Liste mit vielen Patenten ließe sich noch endlos fortsetzen: Von großen Designlinien bis zum kleinen Ersatzteil verbessern wir täglich unsere Produkte. Und wenn Berlin es möchte, könnten wir in der Innenstadt auch kostenloses und unbegrenztes WLAN anbieten.


Zwei Berliner Wahrzeichen: Der Berliner Dom und die Wall-Wartehalle im Design „Unter den Linden“

beflächen auf Litfaßsäulen, an Straßenlaternen, in Wartehallen, U-Bahnhöfen und an Fahrzeugen der BVG – insgesamt 50.000. Das macht DIE DRAUSSENWERBER mit ihren 75 Mitarbeitern zum wichtigen Partner vor allem für Kulturbetriebe. Bekannt ist Wall auch für sein großes gesellschaftliches Engagement. Seit zehn Jahren kümmern wir uns – neben unseren eigentlichen Produkten – auch um andere Elemente des Berliner Stadtbilds: Wir pflegen und warten viele Berliner Denkmäler und bringen 75 Brunnen zum Sprudeln. Das ist ein Viertel aller Fontänen der Stadt, allein dafür geben wir 400.000 Euro jährlich aus. Ihren Höhepunkt findet die Zusammenarbeit in der alljährlichen Weihnachtsbeleuchtung in der City-West. Und Sie fördern auch die Kultur… Wir unterstützen viele Museen, Theater und Opernhäuser in unserer Stadt. Vom

Friedrichstadtpalast, über das Renaissance-Theater bis zum Jüdischen Museum verschaffen wir den Sponsorempfängern eine großartige Medienpräsenz. Ein anderer Schwerpunkt liegt im sozialen Bereich. Seit vielen Jahren fördern wir langfristig Vereine, Organisationen und Initiativen – an sozialen Brennpunkten aber auch bei Projekten und Themen, bei denen wir engagierte Bürgern unter die Arme greifen können. Wir finden es gut, wenn staatliches wie privates Engagement Hand in Hand gehen. Die Wall AG – das ist also mehr als Stadtmöblierung und Werbung? Wir verstehen uns als Partner von Städten und Menschen: Wir gestalten das Stadtbild, werten den Lebensraum auf, schaffen Infrastruktur und Innovation, helfen Menschen und fördern Kultur. (te)

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The Cloud Networks

Ein Netzwerk liegt in der Berliner Luft

Und so funktioniert es: Zu erkennen ist das WiFi-Netz an der Netzwerkkennung „Berlin wireless“. Die kostenlose App „Be WiFi“ zeigt die HotSpots von „Berlin wireless“ an und führt den Nutzer so zu den Gebieten, in denen das einheitliche Drahtlosnetz bereits verfügbar ist. Über die Anmeldeseite können sich Nutzer registrieren und anschließend mindestens 30 Minuten kostenlos surfen. Wer nach Ablauf der Zeit weiter online unterwegs sein möchte, kann dann auf der Startseite von „Berlin wireless“ weitere Onlinezeit erwerben. Das

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Angebot findet außer bei den Berlinern insbesondere auch bei ausländischen Touristen bereits Anklang, da sich damit eine schnelle Möglichkeit für das mobile Surfen mit dem Smartphone bietet und teure Roaming-Kosten entfallen.

Vom HotSpot zur HotCity Die Ausdehnung des Netzes sowie der Ausbau konzentrieren sich derzeit auf den Innenstadtbereich sowie Straßen und Plätze mit großem Publikumsverkehr bzw. auf beliebte Stadtteile. So umfasst „Berlin wireless“ in der Innenstadt auch das Einkaufsviertel, Restaurant- und Kneipenviertel sowie zahlreiche Touristenattraktionen. Einige Beispiele für HotZones: Europa-Center, Hackescher Markt, Nollendorfplatz, Winterfeldtplatz, Savignyplatz, Friedrichstrasse, Kudamm, Alex. Erklärtes Ziel von The Cloud ist die sukzessive Verbindung dieser HotZones und damit der Wandel von Berlin zur „HotCity“. Das neue WLAN stärkt, nach Ansicht des Unternehmens, das Niederlassungen in London, München und Stockholm betreibt, die Stellung Berlins im internationalen Wettbewerb mit anderen europäischen Metropolen. „Der Aufbau eines flächendeckenden WLAN-Netzes in

Foto: iStock

Die Berliner, aber auch Berlin-Touristen und Studenten erwartet in der deutschen Hauptstadt eine Neuheit. The Cloud Networks, eine Tochter des britischen Medienkonzerns BSkyB, entwickelt mitten in der Stadt ein flächendeckendes WLAN. Das Unternehmen ist der größte WLAN-Anbieter in Europa mit 45.000 WLAN-Zugangspunkten und fast 57 Millionen monatlichen Nutzern. Unter dem Namen „Berlin wireless“ stellt der Public WLAN Provider ein drahtloses Netz an bereits 275 Zugangspunkten, sogenannten HotSpots, in ganz Berlin öffentlich zur Verfügung. Aufgebaut wird das Outdoor-Indoor-WLAN-Netzwerk von The Cloud in Zusammenarbeit mit lokalen Standortpartnern aus Gastronomie, Hotellerie, Handel und Dienstleistung, zusammengefasst als City Partner.


Wirtschaft

Auf dem Weg zum flächendeckenden WLAN – In Berlin entsteht derzeit das größte öffentlich zugängliche HotSpot-Netzwerk Europas

Berlin“, betont Tim Gülicher, Vice President Sales & Marketing von The Cloud, „hat Pilotcharakter. Nirgendwo sonst werden die Vorteile dieser Technik für Nutzer und Kommunen so sichtbar wie hier.“ Profitieren sollen von dem neuen cityweiten Netz neben Privatpersonen auch Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft. „Berlin wireless ist nicht nur WLAN, sondern ein neuer Kommunikationskanal für lokale Geschäfte“, erläutert Gülicher die Vorteile, „denn unser City WiFi verbindet das mobile Web auf innovative Weise mit dem stationären Handel.“ Dass neben dem Gastronomie- und Dienstleistungssektor der Handel zu den größten Gewinnern zählt, glaubt auch Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg: „Durch die neue

Dimension kabelloser Kommunikation und Information kann der Einzelhandel das Internet künftig besser in seine Verkaufsstrategien integrieren als bisher. Sowohl die Kundenansprache als auch die Kontaktaufnahme der Kunden werden einfacher, sodass der stationäre Handel von dem digitalen Hype rund um das Smartphone deutlich profitieren kann.“ Für die City Partner von „Berlin wireless“ entsteht somit die Möglichkeit, von der bestehenden Reichweite des Netzwerks zu profitieren. Denn über 12.400 Menschen pro Monat nutzen „Berlin wireless“ bereits. Mit jedem weiteren City Partner erhöht sich zudem der Wirkungsbereich. Zu den City Partnern gehören unter anderem Dussmann, Europa-Center, Park Inn und Udo Walz. (az)

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proXcel GmbH

Management will gelernt sein Die Anforderungen an Unternehmensstrukturen haben in den vergangenen Jahren mehr und mehr zugenommen. Lange sind die Zeiten vorbei, in denen ein Betriebsleiter nach Augenmaß und Bauchgefühl seinen Unternehmensbereich führte. Globale Märkte, steigender Wettbewerb und eine zunehmend digitalisierte Gesellschaft erfordern mehr denn je gleichermaßen flexible wie effiziente Arbeitsabläufe. Auch in deutschen Unternehmen ist ein spürbarer Wandel im Gange. Moderne Managementtechniken wie Six Sigma oder Lean Management sind auf dem Vormarsch. Besonders in der Automobilbranche haben sie sich bereits zu Standards entwickelt. Arbeitsprozesse aus Produktionsund Dienstleistungsbranchen lassen sich mithilfe solcher wissenschaftlichen Verfahren exakt erfassen, analysieren und effektiv gestalten. Längst setzen nicht mehr nur internationale Konzerne, sondern vermehrt auch deutsche Mittelständler und öffentliche Einrichtungen auf die fortschrittlichen Verfahren. Die komplexe Methodik erfordert jedoch spezielle Fachkenntnisse, die nicht mit einem simplen Griff zum Lehrbuch vermittelt werden können. Für Unternehmen, die die Prozesse von Grund auf neu einführen, gestaltet sich eine entsprechende Weiterbildung der eigenen Führungskräfte damit schnell problematisch. Externe Expertise wird damit zu einem gefragten Gut.

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Schafiq Amini, Leiter des Bereichs Academy bei der proXcel GmbH

Erfahrungswerte statt grauer Theorie Dies hat auch die auf Prozesse, Qualität und IT spezialisierte Unternehmensberatung proXcel GmbH aus Berlin erkannt. Unter dem Label „proXcel Academy“ werden hier bereits seit mehreren Jahren Trainings und Seminare für Unternehmen aus der Automobil- und Gesundheitswirtschaft, der Dienstleistungsbranche sowie dem öffentlichen Bereich angeboten. Zu den großen Kunden zählt unter anderem die Bundeswehr - Über 300 Offiziere hat proXcel in den letzten vier Jahren bereits in Six Sigma ausgebildet.


Wirtschaft

Zurück auf die Schulbank: Mit dem Einzug moderner Management-Techniken gewinnen auch spezielle Trainings für Führungskräfte mehr und mehr an Bedeutung

Der Zusammenhang liegt nahe, denn die Anwendung und Einführung elaborierter Management-Werkzeuge gehört für die Berater zum Tagesgeschäft.

Fotos: proXcel GmbH

„Besonderes Augenmerk“, so der Leiter des Academy-Bereichs Schafiq Amini, „liegt für uns darin, dass unsere tägliche Erfahrung in der Praxis direkt in unsere Trainings mit einfließt. Neben theoretischen Kenntnissen binden wir etwa umfassende, interaktive Übungsaufgaben ein, die sich methodisch an häufigen Problemstellungen in der praktischen Umsetzung orientieren und die in Gruppenarbeit gelöst werden.“ Kooperation mit Fraunhofer-Institut Seit Kurzem wird der praxisnahe Ansatz noch um eine weitere entscheidende Komponente ergänzt. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen (IPK) und Konstruktionstechnik sowie dem Fachgebiet Qualitätswissenschaft der Technischen Universität Berlin finden unter dem

Namen „Wissenschaft & Praxis“ gemeinsam ausgerichtete Trainings vor allem zum Thema Six Sigma statt. Hierbei werden Trends und Entwicklungen aus der Wissenschaft und Best Practice Lösungen aus der Beratung gezielt miteinander kombiniert. „Von diesem kontinuierlichen Wissensaustausch profitieren beide Seiten enorm - nicht nur im Rahmen des Schulungsprogramms, sondern sie bilden auch einen Mehrwert für das Tagesgeschäft“, erläutert Amini. „An erster Stelle steht aber der Gewinn der Kursteilnehmer, denen eine perfekte Balance zwischen praktischer Erfahrungen und neuester wissenschaftlicher Erkenntnis auf den Weg gegeben wird.“ (sr)

INFO box Das Kursangebot der proXcel Academy finden Sie unter: www.proxcel.de/index.php/academy

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Die BERLINboxx erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 11.000 Exemplaren. Hier finden Sie uns unter anderem:

Arbeitsgemeinschaft 13. August e. V., Abgeordnetenhaus, Aigner GendarAlexander Plaza Berlin, Aparthotel an der Spree, Argoneo (früher: Union da & Daniel Dormann, Aspria Berlin GmbH Spa & Sporting Club, bdew, Bunund Wasserwirtschaft e. V., Berlin Brandenburgische Akademie der WissenClub, Berlin Excelsior Hotel, Berlin Marriott Hotel, Berlin Partner , Berliner Pressekonferenz, Berliner Volksbank, Berliner Volksbank eG, BertelsmannGründerzentren, BMW-Konzernrepräsentanz, Borchardt, Börse Berlin-Bredenburgische Spielbanken GmbH & Co. KG, BSR, Bundespressekonferenz, Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V., Businessplan-Wettbewerb Berlin werbsbüro in der IBB, City Stiftung Berlin, Cityhotel am Gendarmenmarkt, mobilienManagement GmbH, DB Projektbau, DB Projektbau, DB Projektbau, sentanz, Deutsche Bank IFC, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Urbanistik, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DIB - Deutsche Informations Young, Europäische Bewegung Deutschland e. V., Friedrich-Naumann-StifBerlin, Grand Hotel Esplanade, Grand Hyatt Berlin, GründerZentrum Panvertretung, Hill & Knowlton, Hotel Ambassador, Hotel Berlin, Berlin, Hotel Hotel InterContinental, Hotel Palace Berlin, Humboldt-Forum Wirtschaft / zu Berlin, ICC Infocounter, IHZ/ Gründerbox M25, IHZ/ Gründerbox S23, Verlag IMV GmbH & Co. KG, index GmbH - Projekt Zukunft, INFRANEU„Initiative ProDialog“, Initiative Top 500 / Deutsche Informationsbörse Wuhlheide / IM GmbH Haus 40, International Club Berlin, InvestitionsGmbh Berlin-Adlershof , Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kienbaum Berlin -Stiftung e. V., Landesvertretung Baden-Württemberg, Landesvertretung tretung Bremen, Landesvertretung des Freistaates Bayern, Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Landesvertretung Niedersachsen, LandesvertreLandesvertretung Rheinland-Pfalz, Landesvertretung Saarland, LandesAnhalt, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Landesvertretung genschaftsfonds Berlin, Maritim Hotel, Maritim Hotel Berlin, Wirtschaftsclub e. V., Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis Media.net berlinbrandenburg e. V., Medienboard Berlin-BranNiederländische Botschaft Wirtschaftsabteilung, Olympiastain Berlin, P.O.R.R., Paris Bar, Park Inn Alexanderplatz, Phönix Vitis, Piezka Projektentwicklung, Pleon, Porsche Zentrum BerRandstad, Regierender Bürgermeister von Berlin, Restaurant im Grunewald, SDWBB e. V. c/o Kebe + Schoberth Architekten, Rathaus, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und FrauServices GmbH & Co Kg, Sofitel am Gendarmenmarkt, Stiftung Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, logie Coaching Center GmbH, Tele Columbus GmbH, Tertianum num Residenz Berlin, TGS Technologie- und Gründerzentrum Berlin, The Ritz Carlton, The Westin Grand Berlin, TOPOS. PaulBerliner Kaufleute und Industrieller, Vereinigung der Unternehund Brandenburg e. V., Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg Europäischen Kommission in Deutschland, VIVALDI, VW AG, WeiManagement GmbH Arbeitsgemeinschaft 13. August e. V., AbGendarmenmarkt, Akelei e. V., Alexander Plaza Berlin, Apartho(früher: Union Investement), Aron Linda & Daniel Dormann, & Sporting Club, bdew, Bundesverband der Energie- und WasBrandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin Capital Hotel, Berlin Marriott Hotel, Berlin Partner , Berliner Morgenpost, Berliner Volksbank, Berliner Volksbank eG, Bertelsmann-Repräderzentren, BMW-Konzernrepräsentanz, Borchardt, Börse BerBrandenburgische Spielbanken GmbH & Co. KG, BSR, Bundessehaus, Bundestag, Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V., Berlin Brandenburg Wettbewerbsbüro in der IBB, City Stiftung Gendarmenmarkt, Commerzbank, core ImmobilienManagement Projektbau, DB Projektbau, Degussa-Konzernrepräsentanz, DeutIndustrie- und Handelskammertag, Deutsches Institut für Urbalische Gesellschaft, DIB - Deutsche Informations Börse GmbH, ische Bewegung Deutschland e. V., Friedrich-Naumann-Stiftung, Grand Hotel Esplanade, Grand Hyatt Berlin, GründerZentrum Landesvertretung, Hill & Knowlton, Hotel Ambassador, Hotel Citadines, Hotel Hilton, Hotel InterContinental, Hotel Palace Wirtschaft /Humboldt-Universität zu Berlin, ICC Infocounter, IHZ/ Gründerbox S23, Immobilien Manager Verlag IMV GmbH & jekt Zukunft, INFRANEU-Hauptverband e. V., „Initiative ProDia/ Deutsche Informationsbörse AG, Innovationspark Wuhlheide International Club Berlin, Investitionsbank, ipal GmbH, IZMB Kempinski Hotel Bristol Berlin, Kienbaum Berlin GmbH, Konrad V., Landesvertretung Baden-Württemberg, Landesvertretung tretung Bremen, Landesvertretung des Freistaates Bayern, LanLandesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Landesvertretung vertretung Nordrhein-Westfalen, Landesvertretung RheinlandSaarland, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Landesvertretung vertretung Schleswig-Holstein, Liegenschaftsfonds Berlin, Hotel Berlin, Märkischer Presse- und Wirtschaftsclub e. V., Wirtschaftskreis e. V., Mauer Museum, Media.net berlinbrandenBerlin-Brandenburg, Messe Berlin, Niederländische Botschaft Olympiastadion Berlin GmbH, OPEL in Berlin, P.O.R.R., Paris Bar, Phönix Gründerzentrum, Piero de Vitis, Piezka ProjektentwickZentrum Berlin, Radisson SAS Hotel, Randstad, Regierender

menmarkt, Akelei e. V., Investement), Aron Lindesverband der Energieschaften, Berlin Capital Morgenpost, Berliner Repräsentanz, BIG/TIB men, Botschaften, BranPressehaus, Bundestag, Brandenburg WettbeCommerzbank, core ImDegussa-KonzernrepräDeutsches Institut für Börse GmbH, Ernst & tung, Gesundheitsstadt kow, Hessische LandesCitadines, Hotel Hilton, H u m b o l d t - Un i v e r s i t ä t Immobilien Manager Hauptverband e. V., AG, Innovationspark bank, ipal GmbH, IZMB GmbH, Konrad -Adenauer Brandenburg, LandesverHamburg, Landesvertretung tung Nordrhein-Westfalen, vertretung SachsenSchleswig-Holstein, LieMärkischer Presse- und e. V., Mauer Museum, denburg, Messe Berlin, dion Berlin GmbH, OPEL Gründerzentrum, Piero de lin, Radisson SAS Hotel, Guy, RS AG, Schlosshotel Senatskanzlei - Berliner en, Siemens Business Wissenschaft und Politik/ Swissôtel Berlin, TechnoResidenz Berlin, TertiaSpreeknie, The Regent Linke-Höfe, VBKI Verein mensverbände in Berlin GmbH, Vertretung der berWirtschaft eG, WISTAgeordnetenhaus, Aigner tel an der Spree, Argoneo Aspria Berlin GmbH Spa serwirtschaft e. V., Berlin Club, Berlin Excelsior Berliner Pressekonferenz, sentanz, BIG/TIB Grünlin-Bremen, Botschaften, pressekonferenz, PresBusinessplan-Wettbewerb Berlin, Cityhotel am GmbH, DB Projektbau, DB sche Bank IFC, Deutscher nistik, Deutsch-IsraeErnst & Young, EuropäGesundheitsstadt Berlin, Pankow, Hessische Berlin, Berlin, Hotel Berlin, Humboldt-Forum IHZ/ Gründerbox M25, Co. KG, index GmbH - Prolog“, Initiative Top 500 / IM GmbH Haus 40, Gmbh Berlin-Adlershof , -Adenauer -Stiftung e. Brandenburg, Landesverdesvertretung Hamburg, Niedersachsen, LandesPfalz, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, LandesMaritim Hotel, Maritim Marzahn-Hellersdor fer burg e. V., Medienboard Wir tschaf tsabteilung, Park Inn Alexanderplatz, lung, Pleon, Porsche Bürgermeister von Berlin,


Gesundheit Dr. Stephan Ziegler nimmt die Angst vor dem Zahnarztbesuch

KU 64

Die etwas andere Zahnarztpraxis

Foto: KU 64

Dass es beim Zahnarzt auch schön sein kann, beweist die Zahnarztpraxis „KU 64 – Die Zahnspezialisten“ am Kurfürstendamm. Mit atemberaubendem Design der GRAFT-Architekten und erstklassiger High-Tech-Zahnmedizin machen Dr. Stephan Ziegler und sein Team den Zahnarztbesuch zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Lifestyle-Architektur trifft modernste Zahnheilkunde Die Praxisräume wurden, ebenso wie der Kinderpraxisbereich, von den Berliner Star-Architekten „Graft“ (Q! Hotel, Häuser für Brad Pitt und Will Smith etc.) und der neue OP-Bereich von den „Karhard“-Architekten (Berghain, Panoramabar, Asphaltclub) gestaltet. Ein echtes Entspannungs- und Lifestyle-Eldorado für Patienten und Besucher: superlässiges Interior-Design trifft auf modernste High-TechAusstattung und beste zahnmedizinische Versorgung. Unterstützt wird das sympathische Zahnärzte-Team um Dr. Stephan Ziegler von speziell ausgebildeten Prophylaxe-Spezialisten sowie zahlreichen zahnmedizinischen Assistenten.

Die Praxis Die Zahnspezialisten von KU64 bieten ein breites Leistungsspektrum auf höchstem Niveau. Der Warteraum wird zur WohlfühlLounge. An der Empfangsbar duftet es nach Cappuccino und der Besucher kann über die Dachterrasse den Ausblick genießen. Doch für Dr. Stephan Ziegler und das Architektenteam steht mehr dahinter: „Wir vom Team der Zahnarztpraxis KU64 Berlin möchten alles dafür tun, dass sich der Patient bei uns so wohl fühlt und beinahe vergisst, in einer Zahnarztpraxis zu sein.“ Das Team Das eingespielte zahnärztliche Spezialistenteam kann besonders umfangreiche und komplexe Behandlungen in einer oft deutlich reduzierten Anzahl von Praxisbesuchen meistern. Zu dem Team gehören 18 Zahnärzte (u.a. Oralchirurgen, Parodontitisspezialisten, Kieferorthopäden, Ästhetikspezialisten, Kinderzahnärztinnen), 14 zahnmedizinische Assistentinnen, 12 Prophylaxespezialisten, zehn zahnmedizinische Fachangestellte im Empfangsbereich und in der Verwaltung sowie zehn Zahntechniker und eine Heilpraktikerin. Und die Praxis hat an sieben Tagen in der Woche geöffnet! www.ku64.de

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MI

MIPIM-Spezial 2014

Die Hauptstadt will hoch hinaus

PIM C annes Spezial

Von Christian Hunziker Investoren aus dem In- und Ausland begeistern sich für Berlin. Dabei rücken neben Wohnimmobilien verstärkt Bürogebäude in den Fokus. Sogar neue Projekte ohne Vorvermietung werden mittlerweile in Angriff genommen. Es ist ein großes Wort, das Olaf Drossert gelassen ausspricht. „Wir sind nicht auf eine bestimmte Vorvermietungsquote angewiesen und bauen spekulativ“, sagt der Büroleiter Berlin der Becken Develop-

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ment GmbH. Voraussichtlich im Frühsommer dieses Jahres will das Hamburger Unternehmen mit der Realisierung seines ersten Projekts in Berlin beginnen. Bertha Berlin heißt das Bürogebäude, das


MIPIM Spezial

Nach dem Prinzip der Gartenstadt realisiert die Deutsche Eigenheim derzeit das Projekt „AuenFlügel“ in Falkenberg am Rande Berlins

Foto: CD Deutsche Eigenheim AG

nach Plänen des renommierten Architekturbüros Barkow Leibinger südlich vom Hauptbahnhof in die Höhe wachsen wird. Spekulativer Büroneubau – das hat Berlin in den letzten Jahren nur ganz selten gesehen. Kaum ein Projektentwickler ließ die Bagger auffahren, wenn er nicht zuvor für mindestens 40 oder 50 Prozent der Flächen einen Mieter gefunden hatte. Doch diese Zurückhaltung weicht allmählich einer größeren Zuversicht. „Derzeit suchen Entwickler verstärkt geeignete Grundstücke oder sanierungsfähige Objekte, um sich mit vermarktungsfähigen Produkten einzudecken“, beobachtet Alexander Kropf, Team Leader Office

Investment Berlin beim Beratungsunternehmen Jones Lang LaSalle (JLL). Und er nennt auch den Grund dafür: „Aufgrund der jahrelangen Zurückhaltung bei Projektentwicklungen in Verbindung mit einer anhaltenden Verknappung von geeigneten Flächen werden Projektentwicklungen in der Hauptstadt wieder attraktiv.“

Schwerpunkt Hauptbahnhof Besonders gut lässt sich diese Entwicklung rund um den Hauptbahnhof be- >>

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obachten. Dort sind neben Bertha Berlin noch mehrere andere Vorhaben in Planung oder Realisierung: Am Humboldthafen errichtet der Projektentwickler OVG Bischoff das Bürogebäude Humboldt HafenEins, neben dem bereits fertig gestellten Tour Total plant die CA Immo das Bürogebäude Monnet 4, und südlich vom Hauptbahnhof wächst das ebenfalls von CA Immo entwickelte John-F.-KennedyHaus in die Höhe. Während diese drei Gebäude bereits lange vor ihrer Fertigstellung komplett oder weitgehend vermietet sind, setzt die Becken Development GmbH auf ein Konzept, das größtmögliche Flexibilität

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ermöglicht. „Nutzer haben heute keinen langen Vorlauf bei ihrer Anmietungsentscheidung mehr“, sagt Stefan Spilker, Geschäftsführer von Becken Development. Zudem ist das 17.000 Quadratmeter Mietfläche umfassende Gebäude so angelegt, dass es nicht nur für einen Großnutzer, sondern auch für mehrere Mieter geeignet ist. Auch die Finanzierungshürde, die für spekulative Projektentwicklungen oft hoch liegt, hat das Unternehmen dank einem Joint-Venture mit den HanseMerkur-Versicherungen elegant genommen. Die Vermarktungschancen solcher moderner Neubauten schätzen Experten als gut

Foto: Diamona & Harnisch

Eine der begehrtesten Wohnlagen Berlins: Mitten im historischen Ortskern Schlachtensee errichtet Diamona & Harnisch das Neubauensemble Schlachtensee Carré


MIPIM Spezial

Fixpunkt Berlin - Zahlreiche Projektentwickler zieht es in die Hauptstadt, so auch die Hamburger BECKEN-Gruppe mit ihrem Büroneubau „Bertha Berlin“ in der Europacity

Foto: Becken Development

ein. „In den stark nachgefragten Lagen ist eine Verknappung von hochwertigen Flächen ein immer dringlicher werdendes Problem“, sagt Sven Scharke, Team Leader Office Leasing bei JLL in Berlin. Besonders hohes Potenzial attestiert er der Europacity, in deren Umfeld das Projekt Bertha Berlin entsteht, und dem Mediaspree-Gebiet in Friedrichshain.

Wirtschaftlicher Aufwärtstrend „Berlin hat sich in den vergangenen Jahren toll entwickelt“, begründet Stefan

Spilker, warum sich Becken Development jetzt auch an der Spree engagiert. Tatsächlich verbessert sich die wirtschaftliche Lage der Hauptstadt zusehends. Obwohl Berlin mit rund zwölf Prozent noch immer eine hohe Arbeitslosenquote hat, ist die Zahl der Beschäftigten zuletzt deutlich gestiegen – allein 2013 um 33.400 oder 1,9 Prozent. Bis zum Jahr 2020 könnten nach Ansicht der Unternehmensberatung McKinsey & Company allein durch Start-ups weitere 100.000 neue Arbeitsplätze entstehen. „Die deutsche Hauptstadt hat beste Voraussetzungen, sich zur führenden Gründermetropole in Europa zu entwickeln“, heißt es in einer Studie von McKinsey. >>

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Diese Attraktivität für junge Unternehmen wirkt sich bereits jetzt auf den Bürovermietungsmarkt aus. „Die expansive Nachfrage insbesondere junger, neuer oder wachsender Unternehmen führt dazu, dass der Leerstand sukzessive sinkt“, sagt Markus Schmidt, Leiter von Aengevelt-Research. Nach seinen Angaben standen Ende 2013 knapp 1,4 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, fünf Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Investoren schätzen Berlin All das trägt dazu bei, dass Investoren ein großes Interesse an der deutschen Hauptstadt zeigen. Laut einer Umfrage unter gut 500 Experten, die das Urban Land Institute und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC in Auftrag gaben, liegt Berlin im Ranking der attraktivsten europäischen Investitionsstandorte auf dem vierten Platz. Gemäß einer weiteren Umfrage durch die Beratungsgesellschaft Ernst & Young Real Estate hat Berlin insbesondere in der Gunst der Büroinvestoren deutlich zugelegt: 27 Prozent der befragten Investoren erklärten, Berlin stehe besonders in ihrem Investmentfokus; 2012 waren es erst 20 Prozent gewesen. Sogar bundesweit die Nase vorn hat Berlin bei Investitionen in Wohnimmobilien. „Allein von den zehn größten Transaktionen mit einem Investmentvolumen von insgesamt mehr als acht Milliarden Euro entfielen gut fünf Milliarden Euro auf die Bundshauptstadt und die angrenzenden Bundesländer“, berichtet Michael Schlatterer, Team Leader Residential Valuation beim Beratungsunternehmen CBRE in Berlin.

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Wohnungen bleiben attraktiv Doch nicht nur Großinvestoren, sondern auch Privatanleger begeistern sich für Berliner Wohnungen. „Die Nachfrage nach Berliner Immobilien steht auf einem breiten Fundament von Interessenten aus dem In- und Ausland“, sagt Marc Wiese, Vorstand der Sanus AG. „Bauträger und Projektentwickler dürfen sich auch in den kommenden Jahren auf stetig, aber moderat steigende Verkaufspreise einstellen.“ Eine Preisblase ist nach Ansicht Wieses nicht zu befürchten, da der Preisentwicklung eine substantielle Nachfrage zu Grunde liege. Die Sanus AG wird Ende dieses Jahres mit dem Bau von 72 Wohnungen in der Torstraße 224/228 im Stadtteil Mitte beginnen. Den Einstiegspreis der zwischen 50 und 90 Quadratmeter großen Einheiten beziffert Wiese auf 5.000 Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls ein hochwertiges Vorhaben realisiert der Projektentwickler Diamona & Harnisch: Im Stadtteil Schlachtensee (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) entstehen bis Frühjahr 2016 unter dem Namen Schlachtensee Carré 72 Wohnungen. „Unsere vorangegangenen Projekte haben gezeigt, dass die Nachfrage nach gehobenem Wohnraum in Berlin ungebrochen ist“, sagt Alexander Harnisch, Geschäftsführer von Diamona & Harnisch. Allerdings ist der Preisanstieg nicht mehr ganz so stark wie in den Vorjahren. Dies geht aus dem Wohnmarktreport des Wohnungsunternehmens GSW und der Beratungsgesellschaft CBRE hervor. Demnach stiegen die Preise, zu denen Eigentumswohnungen in Inseraten angeboten werden, 2013 um gut neun Prozent; 2012 waren es noch 20 Prozent gewesen.


MIPIM Spezial

Die SANUS AG baut ein Wohnprojekt in der Torstraße 224-228

Foto: Sanus AG

Auch die Steigerung der Angebotsmieten hat sich verlangsamt – von 14 Prozent (2012) auf sieben Prozent (2013). Dabei dürfte das Angebot an Wohnungen in den nächsten Jahren erheblich zunehmen – nicht zuletzt dank spektakulärer Projekte. So plant die CD Deutsche Eigenheim AG in Falkenberg (Bezirk Lichtenberg) die AuenFlügel Berlin, eine Siedlung mit bis zu tausend Häusern, für deren Gestaltung das namhafte Architekturbüro GRAFT und das Büro WES LandschaftsArchitektur zuständig sind. „Wir wollen eine neue Adresse zwischen Stadt und Natur schaffen, welche die nahtlose Verbindung zwischen urbanem Leben und Wohnen in grüner Idylle ermöglicht“, sagt Günter Minge, Vorstand der CD Deutsche Eigenheim AG. Für ein weiteres Vorhaben des Unternehmens, TelTown Berlin in Teltow, wurde im vergangenen Herbst bereits Richtfest gefeiert. Hoch hinaus will derweil das US-Unternehmen

Hines: Am Alexanderplatz wird es voraussichtlich 2015 mit dem Bau eines 150 Meter hohen Turms beginnen, der neben einem Hotel rund 300 Eigentumswohnungen umfassen wird. Marktkenner erwarten, dass für die Penthouse-Wohnungen Preise von gegen 20.000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen werden dürften – unverbaubarer Blick über die aufstrebende Metropole inbegriffen.

INFO box Christian Hunziker ist freier Journalist mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft und schreibt für verschiedene Tageszeitungen (u.a. Handelsblatt, Tagesspiegel) sowie Fachzeitschriften (u.a. Immobilienmanager, DW Die Wohnungswirtschaft). 2011 wurde er mit dem Deutschen Preis für Immobilienjournalismus ausgezeichnet.

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MIPIM Spezial

Peer Steinbrück und ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner auf dem Tag der Immobilienwirtschaft in Berlin

Zentraler Immobilienausschuss (ZIA)

„Die Mietpreisbremse ist Eingriff ins Eigentum“

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gibt es bisher keine allumfassende Immobilienvertretung, die für unsere Interessen etwa gegenüber dem Europäischen Parlament eintritt. Sie fordern einen Dialog zwischen der neuen Bundesregierung und der Immobilienbranche. Welche Punkte sind Ihnen besonders wichtig? Das sind im Wesentlichen zwei Punkte: Erstens die Begrenzung der Modernisierungsumlage und zweitens die „Mietpreisbremse“. Das sind die beiden Themen, die die Wohnungswirtschaft im Besonderen betreffen. Bei der Modernisierungsumlage befürchten wir, dass Wohnungsbauer verschreckt werden. Modernisierungen müs-

Foto: www.weidemann.info

Herr Dr. Mattner, Sie sind seit Jahren ausgewiesener Branchenkenner und wurden auf der Expo Real sogar zum „Immobilienkopf 2011“ gekürt. Was erwarten Sie von der MIPIM 2014 in Cannes? Ich bin seit 20 Jahren auf der MIPIM und habe bisher kein Jahr verpasst. Der ZIA ist der einzige deutsche Immobilienverband, der sich auf der Messe präsentiert. Das ist für uns eine hervorragende Möglichkeit, sich in Gesprächen über die Entwicklung auf internationalen Immobilienmärkten auszutauschen. Es geht aber auch um die nationale Kontaktpflege auf der MIPIM, weil dort im Wesentlichen alle deutschen Player der Branche vertreten sind. Leider


sen sich langfristig für die Investoren auszahlen. Wir haben zu beiden Themen den Bundesministerien unsere Bereitschaft zum Dialog angeboten. Unser Vorschlag ist, dass das Ganze in einer Arbeitsgruppe nicht nur mit Verbänden, Investoren oder Vermietern sondern auch mit den Mietern zu besprechen. Gerade bei komplexen Materien ist ein gemeinsamer Dialog in einer Arbeitsgruppe sinnvoll, bevor diese Dinge in Gesetzesform gegossen werden.

Foto: Gerald Schmidt, BID

Welche Gefahren sehen Sie bei der „Mietpreisbremse“? Zunächst gibt es psychologische Gefahren, die Investoren hemmen, neue Wohnungen zu bauen. Gerade in Gegenden, wo neue Wohnungen gebraucht werden, führt das zu Anspannungen des Wohnungsmarktes. Außerdem ist die „Mietpreisbremse“ nur in ausgewählten Quartieren von Ballungsräumen tatsächlich relevant. Nach langen Diskussionen wurde das Thema letztendlich mit einer Reihe von Einschränkungen in den Koalitionsvertrag mitaufgenommen. Zum einen gilt die Mietpreisbremse nicht für die Erstvermietung. Wenn das nicht so wäre, könnte man gar nicht mehr bauen. Wohnungsneubau braucht eine gewisse Kostenmiete, weil Kosten für Grunderwerb oder Finanzierung gedeckt werden müssen. Zum anderen ist das die festgesetzte Mietobergrenze, die regional oder zeitlich begrenzt sein soll. Dem liegt eine verordnungsrechtliche Erwägung zugrunde. Die „Mietpreisbremse“ ist aus meiner Sicht ein Eingriff in das private Eigentum. Das Wirtschaftsministerium unter Sigmar Gabriel ist nun auch für die energetische Sanierung von Gebäuden verantwortlich. Halten Sie die neuen Zuständigkeiten in der Bundesregierung für sinnvoll? Das Wichtigste war eigentlich, auch unabhängig von den Immobilienthemen, die Energiefragen in einem Ministerium

Mitte Januar begrüßte Dr. Andreas Mattner Gäste aus Politik und Wirtschaft beim Jahresempfang der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland

zusammenzufassen. In der letzten Legislaturperiode gab es Dreifachzuständigkeiten von Umwelt, Wirtschaft und Bau. Das führte natürlich zu niedriger Geschwindigkeit bei innovativen Energiekonzepten. Da die Energiewende bis heute nicht bewältigt ist, hat das natürlich auch Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft. Insbesondere bei der energetischen Sanierung ist es wichtig, auf Effizienz zu setzen. Was heißt das konkret? Es geht vor allem um die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden. Wir hatten seit Jahren einen konkreten Vorschlag gemacht, dass man die energetische Sanierung steuerlich absetzen kann, ähnlich wie bei denkmalgeschützten Gebäuden. Dann gibt es das sogenannte Gebäudesanierungsprogramm, was aber eher Subventionen sind. Wir erhoffen uns in der Diskussion mit Herrn Gabriel, dass wir solche Elemente noch einmal besprechen können. Eines steht fest: Die Energiewende ist nicht ohne die Immobilienwirtschaft zu bewältigen und dazu ist ein Dialog erforderlich. (mf)

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MIPIM Spezial Investitionsbank Berlin

Berlin braucht stabilen Wohnungsneubau

Die Berliner Wirtschaft befindet sich weiter im Aufholprozess. Es entstehen zunehmend mehr Arbeitsplätze in der Stadt. Vor diesem Hintergrund bietet Berlin viele Chancen, besonders für junge und gut qualifizierte Neubürger, darunter viele aus dem Ausland.

Im Wohnungsbau markiert das Jahr 2012 eine Trendwende. Nachdem bereits 2011 die Zahl der Baugenehmigungen deutlich gestiegen war, wurden nun 2012 auch erheblich mehr Wohnungen fertiggestellt als in den Vorjahren. Mit rund 4.200 neuen Wohnungen und ca. 1.200 fertiggestellten Wohnungen in bestehenden Gebäuden wurde der höchste Stand der letzten zehn Jahre erreicht. Die Aussichten, dass der Wohnungsneubau weiter anzieht, sind gut. Dies zeigen die Baugenehmigungen, die 2012 erteilt wurden. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent auf rund 10.000.

Auch im Jahr 2012 waren daher die Wanderungsgewinne mit rund 41.000 Personen erheblich. In den letzten Jahren konnten die Einwohnergewinne noch durch einen Wohnungsüberhang abgefangen werden, der aber inzwischen abgebaut ist. Da die Bautätigkeit bislang nicht mit dem Nachfrageanstieg Schritt haltenNatürliche und wanderungsbedingte Bevölkerungsentwicklung in Berlin 2003-2012

Anzahl der Personen

40.000 30.000 20.000 10.000 0 -10.000

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 20111 2012 1

Natürlicher Bevölkerungssaldo Außenwanderungssaldo Bevölkerungsentwicklung insgesamt für die Jahre 2011 und 2012 erfolgte die Fortschreibung auf Basis der Ergebnisse des Zensus 2011

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Um den weiter steigenden Bedarf zu decken, muss sich auch die Fertigstellungsrate auf diesem hohen Niveau von ca. 10.000 Einheiten bewegen. Um weiterhin breiten Schichten der Bevölkerung günstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ist es nicht nur wichtig, die notwendigen Anreize für Investoren zu schaffen, in dieser Stadt zu investieren. Darüber hinaus gilt es, über eine gezielte Wohnraumförderung preisdämpfend zu wirken.

Foto: IBB; Grafik: Copyright: IBB Wohnungsmarktbericht 2013, Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

konnte, verringert sich das verfügbare Wohnungsangebot kontinuierlich. Steigende Mieten und Preise für Wohnimmobilien sind die Folge. Wie aus dem aktuellen IBB Wohnungsmarktbericht 2013 hervorgeht, stiegen die Angebotsmieten um zehn Prozent, die Angebots-Kaufpreise für Eigentumswohnungen um 14 Prozent. Neu ist, dass nach Jahren der Stagnation nun auch die Angebots-Kaufpreise für Eigenheime in Berlin spürbar steigen. Hier betrug der Preisanstieg innerhalb eines Jahres sieben Prozent.

Von Ulrich Kissing, Vorsitzender des Vorstands der Investitionsbank Berlin


Runze & Casper

Deutsche Repräsentanz für MIPIM MAPIC MIPIM Asia Runze & Casper Werbeagentur GmbH Linienstraße 214 D-10119 Berlin Phone: +49 (0) 30 / 2 80 18-5 55 Fax: +49 (0) 30 / 2 80 18-5 40 mipim@runze-casper.de www.runze-casper.de Darüber hinaus gestaltet Runze & Casper seit 1994 den Gemeinschaftsstand Berlin auf der MIPIM in Cannes sowie seit 2000 den Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg auf der EXPO REAL in München. Phone: +49 (0) 30 / 2 80 18-5 57 info@runze-casper.de


Dahlem Paradise

Lebensqualit채t trifft Metropolenflair

Besichtigungen: Do-So 13.00-16.00 Uhr Am Hegewinkel 7, 14169 Berlin Telefon: 030/897 84 07 77 info@dahlem-paradise.de


MIPIM Spezial

Wohnen mit Privatsphäre und Lebensqualität – diese seltene Kombination aus grüner Idylle und Nähe zur Berliner Innenstadt mit den zahllosen Möglichkeiten einer Metropole ist gefragt wie nie zuvor. Daher sind auch nur noch wenige Wohneinheiten im neu entstehenden Dahlem Paradise frei. Die exklusive Neubau-Villensiedlung des Projekts umfasst insgesamt vier unterschiedliche Haustypologien, welche auf die Bedürfnisse der künftigen Bewohner zugeschnitten sind und urbanes Leben mit dem Wohnen am Rande des

Grunewalds verbinden. Durchgangsverkehr gibt es in dem parkartigen Areal nicht. Auf einem rund 18.000 Quadratmeter großen Parkgrundstück befinden sich Twin-Villen, Townhäuser sowie frei stehende Stadtvillen mit luxuriösen Eigentumswohnungen und Penthäusern.

>>> Das besondere Highlight: dahlem paradise verfügt über einen eigenen Concierge-Service. In einem eigenen Pavillongebäude nimmt der Concierge Pakete entgegen oder regelt kleinere Aufgaben, die den Alltag erleichtern wie zum Beispiel Blumengießen, Textilreinigungsservice, Betreuung der Wohnung in Abwesenheit.

stammt von dem renommierten Landschaftsarchitekturbüro Fugmann und Janotta. Für das Architekturkonzept von dahlem paradise ist das Büro Fissler Ernst Architekten verantwortlich. Bei der Umsetzung legte die ausführende conwert Immobiliengruppe besonderen Wert auf eine moderne Formensprache, verbunden mit einer Atmosphäre zum Wohlfühlen. Die Quadratmeterpreise liegen zwischen 4.300 und 4.400 Euro für die Apartments und bei etwa 5900 Euro für die Penthäuser. Ein Großteil der Apartments und Doppelhäuser ist bereits bewohnt. Aber das Highlight kommt noch: Der Vertriebsstart für die exklusiven Penthäuser ist im März 2014! (js)

Im Tiefgeschoss des Pavillons befinden sich Räumlichkeiten, die von den Anwohnern beispielsweise für Massagen oder Wellness-Anwendungen genutzt werden können. Zudem erfüllen sämtliche Wohneinheiten den energieeffizienten KfW70-Standard. Die umfangreiche Gartenund Freiraumgestaltung der Außenanlage

Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen: Mehrere Bäder, Fußbodenheizung, große Balkone oder Terrassen, Dreifachverglasung sowie bodentiefe Fenster und Eichenparkett. >>>

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MIPIM Spezial

Berliner Volksbank

Neubauten werden benötigt Bei Thomas Brand und Andreas Schmucker sind gewerbliche Immobilienkunden in guten Händen. Zusammen verantworten die beiden Immobilienexperten das Geschäft mit professionellen Immobilienkunden wie Projektentwicklern, nationalen und internationalen Investoren, Bauträgern, Bestandshaltern sowie Wohnungsbaugesellschaften und –genossenschaften. Als Kapitalgeber für Bauträgerobjekte und Immobilienbestände hat die Berliner Volksbank in den letzten Jahren zahlreiche Bauvorhaben in der Stadt begleitet. Es gibt Stimmen, die von einer Überhitzung bei der Preisentwicklung von Eigentumswohnungen sprechen. Wie sieht Ihre Einschätzung hierzu aus? Andreas Schmucker: Auch wir haben beobachtet, dass die Preise für Neubauwohnungen insbesondere in den letzten beiden Jahren nochmals dynamisch angestiegen sind. Wenn man bedenkt, dass der überwiegende Teil dieser Wohnungen mit dem Ziel einer langfristigen Eigennutzung erworben werden und nicht als spekulative Anlageobjekte, relativiert sich diese Entwicklung schnell. Jeder, der die Preisentwicklung im Neubausegment über einen längeren Zeitraum beobachtet und um den allgemei-

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Thomas Brand ist seit einem Jahr bei der Genossenschaftsbank, kann aber ebenfalls auf über zwanzig Jahre im gewerblichen Immobiliengeschäft zurückblicken.

nen Preisanstieg bereinigt, stellt fest, dass das Preisniveau seit Jahrzehnten stabil geblieben ist. Welche Entwicklung sehen Sie für die nächsten Jahre? Thomas Brand: Mit Blick auf den anhaltenden Bevölkerungszuwachs, die wirtschaftliche Erholung der Stadt und dem nach wie vor sehr niedrigen Zinsniveau, glauben wir auch künftig an eine positive Entwicklung. Auf der anderen Seite muss aber langfristig die Einkommensentwicklung mit dem Preisanstieg mithalten. Insofern rechnen wir auf Dauer mit einer Verlangsamung der Preiszuwächse. Die Renditen im Investmentbereich sind stark zurückgegangen. Lohnt es sich noch, Berliner Wohnungsbestände zu erwerben? Andreas Schmucker: Die Preisgestaltung hängt maßgeblich von der künftigen Renditeaussicht ab, also vom tatsächlich erzielbaren Mietsteigerungspoten-


Fotos: Berliner Volksbank

zial des jeweiligen Investments. Derzeit sind unter anderem die fehlenden alternativen Anlagemöglichkeiten in Verbindung mit dem günstigen Zinsniveau für die kräftigen Preissteigerungen verantwortlich. Bestandshalter mit langfristigem Anlagehorizont haben dennoch gute Chancen, nachhaltig steigende Renditen zu erwirtschaften, die die heutigen Preise relativieren. Dies besonders in Lagen, die künftig an Attraktivität gewinnen dürften, und bei Wohnungen, die in Größe und Zuschnitt dem künftigen Bedarf entsprechen. Inwieweit profitiert der Markt der Büro- und Handelsimmobilien von der positiven Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung? Thomas Brand: Aufgrund der mangelnden Neubautätigkeit in den letzten Jahren hat sich das Angebot an zeitgemäßen Büroflächen spürbar verknappt. Als Folge hieraus haben sich die Büromieten wieder auf das Vorkrisenniveau von vor 2008 erholen können. Einhergehend mit der positiven Entwicklung Berlins im Dienstleitungsbereich wird die Nachfrage weiter steigen. Neubauten werden benötigt. Berlin wird mittelund langfristig als Unternehmensstandort immer wichtiger. Als Stichpunkte seien hier nur genannt: Regierungssitz, Fachkräfteangebot, Wissenschaft und attraktive Lebensbedingungen. Bei den Handelsobjekten sehen wir eine differenzierte Entwicklung: Berlin als größter deutscher Einzelhandelsstandort verfügt noch über ein vergleichsweise geringes Kaufkraftniveau. Dieses Manko wird aber seit Jahren durch einen erfreulichen Anstieg der Touristenzahlen kompensiert. Besonders die TopEinzelhandelsstandorte profitieren davon. Die größten Chancen sehen wir in historisch gewachsenen Citylagen. Verschiedene Projektentwicklungen be-

Andreas Schmucker ist seit über zwanzig Jahren als Experte für die professionellen Immobilienkunden der Berliner Volksbank tätig.

finden sich bereits in der Realisierung, weitere werden folgen. Ergeben sich aus der aktuellen Entwicklung des Immobilienmarktes Erfordernisse, dass die Berliner Volksbank ihre geschäftspolitischen Kriterien bei der Vergabe von Immobilienkrediten überdenkt? Thomas Brand und Andreas Schmucker: Wir engagieren uns seit vielen Jahrzehnten als verlässlicher und leistungsstarker Partner der Berliner und Brandenburger Immobilienwirtschaft. Grundsätzlich begleiten wir alle Vorhaben, die eine Bedienung des Kredites aus den Objekterträgen nachvollziehbar erwarten lassen und nachhaltig sichern. Unser strategischer Schwerpunkt liegt im Finanzierungsgeschäft wohnwirtschaftlich genutzter Immobilien. Darüber hinaus stellen wir unsere Expertise auch für Investments in anderen Nutzungsarten zur Verfügung. Wir sind optimistisch, an das gute Neugeschäft der vergangenen Jahre anknüpfen zu können. (js)

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Herrendorf Inneneinrichtungen

Herrendorf-Chef Arno Schneider eröffnet ersten Minotti Showroom in Deutschland Die italienische Möbelmanufaktur Minotti hat den einzigen Showroom Deutschlands in Berlin eröffnet. In den Räumen von Herrendorf in der Lietzenburger Straße 99 präsentiert Herrendorf-Chef Arno Schneider auf 350 Quadratmetern über zwei Etagen die Vielfalt der Minotti-Kollektionen, für die der italienische Architekt Rodolfo Dordoni die kreative Verantwortung hat. Das traditionsreiche Einrichtungshaus Herrendorf, das Arno Schneider inzwischen vom Gründer Thomas Herrendorf übernommen hat, schafft mit dem Minotti Berlin Showroom einen Anziehungspunkt für anspruchsvolles Möbeldesign und Einrichtungsplanung in der Hauptstadt. Vor genau zehn Jahren eröffnete in Los Angeles weltweit der erste Minotti Flagship Showroom. Es folgten New York, Singapur, Sao Paulo und London und nun auch die deutsche Hauptstadt. Neben den Söhnen des Gründers Alberto Minotti, Renato und Roberto, feierte auch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann mit Arno Schneider und 300 Gästen den neuen Design-Hotspot in Charlottenburg. In einer Anreihung von einzelnen intimen Räumen wird die

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Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, Arno Schneider, Geschäftsführung Minotti Berlin und Dr. Angela Wiechula, Herausgeberin der BERLINboxx (v.l.n.r.)

Minotti-Kollektion mit ihrer charakteristischen Synthese von klassischem und modernem Stil harmonisch präsentiert: Wohnfeeling pur. Die individuelle Beratung des Herrendorf Interior Design-Teams aus Innenarchitekten, Designern und Möbeltischlern steht für Toleranz und eine ausgeprägte kosmopolitische Haltung. Zahlreiche Häuser, Penthäuser und Lofts in Berlin tragen diese charakteristische Handschrift, die stets den individuellen Stil seiner Kunden respektiert.


MIPIM Spezial

Eröffnung des ersten Deutschen Minotti Showrooms: v.l.n.r.: Gloria Tetteh, Minotti Berlin, Alessio Minotti, Roberto Minotti und Arno Schneider, Geschäftsführung Minotti Berlin

Fotos: Herrendorf Inneneinrichtungen GmbH & Co. KG

Beim Wohnungsboom in Berlin wächst das Projektgeschäft – Herrendorf als Partner von Projektentwicklern Herr Schneider, Sie statten für verschiedene Berliner Projektentwickler und Bauträger Musterwohnungen bei Neubauprojekten oder Altbausanierungen aus. Was ist die Motivlage? Eine klare Win-Win-Situation: Für den Projektentwickler, der mit einer eingerichteten Musterwohnung ein Wohngefühl vermittelt und nicht nur geputzte Wände. Für den Wohnungskäufer, der häufig in Berlin einen Zweit- oder Drittwohnsitz hat und bei Gefallen die Einrichtung in den Wohnräumen, Küchen, Bad, aber auch das Lichtdesign erwerben kann oder durch die Inspiration bei uns für seine individuelle Wohnung die Planung und Einrichtung in Auftrag gibt. Und natürlich für Herrendorf Interior Design. Wir erschließen uns so neue Kunden.

Wie muss man sich das vorstellen? Wir bieten den Käufern der hochwertigen Wohnungen oder Penthäusern ein sogenanntes Servicepaket an. Das umfasst ein Planungspaket für die Bereiche Wohnen, Küche, Bad und Lichtdesign. Diese erste Einrichtungsplanung kostet den Kunden nichts, was ein echter Mehrwert für ihn ist. Sind wir dann erst einmal im Gespräch, entsteht Vertrauen und in den meisten Fällen erhalten wir den Planungsauftrag, den wir anschließend auch mit unseren Kollektionen umsetzen. (tp) Kontakt: Herrendorf Inneneinrichtungen Telefon 0049 -30 -755 42 04 -50 mail@herrendorf.com www.herrendorf.com

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René Drotleff, Leiter des Wachstumsbereiches Immobilienwirtschaft der Region Ost der KPMG

KPMG

Gewohnt wird immer

Die Immobilienbranche ist einer der wesentlichen Wachstumstreiber der Berliner Wirtschaft. Über die Berliner Immobilienszene, deren Chancen und Herausforderungen und die Megathemen der nächsten Jahre sprachen wir mit René Drotleff, Leiter des Wachstumsbereiches Immobilienwirtschaft der Region Ost der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Herr Drotleff, wie ist Ihre Einschätzung des Berliner Immobilienmarktes?

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Die Immobilienbranche ist selbstbewusst und kann dies auch sein – immerhin trägt sie nach Angaben des ZIA (Zentraler Immobilienausschuss e.V.) mit fast 20 Prozent zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in Deutschland bei. Berlin ist dabei einer der wichtigsten Immobilienstandorte in Deutschland. Neben starken kommunalen Wohnungsgesellschaften agieren hier in- und ausländische Kapitalgeber mit Investitionen in alle Arten von Immobilien. Darüber hinaus gibt es

Foto: KPMG

Trends und Herausforderungen des Berliner Immobilienmarktes


MIPIM Spezial eine breite Landschaft an immobilienwirtschaftlichen Dienstleistern in der Stadt. In Berlin verbindet sich die klassische Immobilienwirtschaft mit der Bundes- und kommunalen Politik, den Interessenverbänden oder den Hochschulen. Dies macht die Community einzigartig und spannend. Unser Anspruch ist es, aktiver Teil dieser Community zu sein und die Themen der Branche voranzutreiben. Neben regelmäßigen Breakfast Meetings zu aktuellen immobilienwirtschaftlichen Themen hat sich insbesondere unser KPMG Immobilienabend etabliert, bei dem renommierte Gastredner, zuletzt Herr Prof. Just, Immobilienkopf des Jahres 2013, zu Megathemen der Branche referieren und neue Denkimpulse setzen. Was konkret sind denn aus Ihrer Sicht die aktuellen Megathemen der Branche? Die aktuellen kurz- und mittelfristigen Megathemen im Berliner Markt sind sicherlich das „Bündnis für bezahlbare Mieten“ oder das Wohnungsneubauprogramm des Berliner Senats mit geplanten 48.000 Wohnungen in den nächsten Jahren. Auf Bundesebene ist zum Beispiel die Umsetzung der Mietpreisbremse ein wichtiges Thema. Daneben beschäftigt sich die Community grundsätzlich mit Fragen der Refinanzierung von Immobilieninvestments, insbesondere getrieben aus den gestiegenen regulatorischen Anforderungen an die finanzierenden Banken. Lässt sich die goldene Regel der Bilanz, langfristige Investments auch langfristig zu finanzieren, praktisch überhaupt noch umsetzen? Alternative Finanzierungsquellen – Versicherungen, Pensionskassen, ja sogar ausländische Staatsfonds - spielen in den Gedanken der Investoren eine wichtige Rolle. So

ist es neuerdings auch chinesischen Versicherungen und Staatsfonds erlaubt, Direktinvestments in ausländische Immobilien zu tätigen. Des weiteren haben wir die Bedeutung der Immobilienwirtschaft für die Erreichung der energiepolitischen Ziele. Diesbezüglich wurden im Koalitionsvertrag entsprechende Anreize für Investitionen in Energieeffizienz gesetzt. Langfristig stellt vor allem aber die alternde Bevölkerung eine der größten Herausforderungen der Branche dar. Hier sind zum Beispiel Lösungen für barrierefreies Wohnen und komplementäre Dienstleistungen wie Pflegedienstleistungen gefragt. Die von Ihnen genannten Fragestellungen berühren ganz unterschiedliche Themenbereiche. Wie unterstützen Sie Ihre Kunden in diesem komplexen Umfeld? Sie haben recht. Die Aufgaben, bei denen wir unsere Kunden unterstützen, sind extrem vielfältig. Kompetenter Ansprechpartner für unsere Mandanten sind wir deshalb, weil wir schon seit langem eine Gruppe von Experten zusammengestellt haben, die sich fokussiert mit diesen Themen beschäftigt. Hier kommen Kollegen aus all unseren Kompetenzbereichen (Wirtschaftsprüfung, Consulting, Steuer- und Rechtsberatung) zusammen. Damit sind wir in der Lage, unsere Kunden in allen relevanten Themen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilie und mit der entsprechenden Erfahrung mit Unternehmen aller Assetklassen zu unterstützen. Unsere aktive Präsenz in der Real Estate Community, insbesondere auch unsere verschiedenen Hochschulaktivitäten und unsere aktive Rolle im ZIA, dient als wechselseitiger Informationspool und Ideengeber für die Bewältigung der Herausforderungen der Branche. (te)

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Hubertus Neuhaus, Geschäftsführer der Dolphin Value GmbH

Dolphin Value GmbH

Die Dolphin Unternehmensgruppe beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Projektentwicklung, der Sanierung und der Vermarktung denkmalgeschützter Immobilien in Deutschland und ist in dem Bereich der Markführer in Deutschland. Die erprobten Investmentstrategien der Dolphin Unternehmensgruppe, die bisher denkmalgeschützte Immobilien im Wert von über 1,5 Milliarden Euro realisiert hat, mit überdurchschnittlichen Renditen und die ausnahmslos pünktliche Rückführung nationaler und internationaler Anlegergelder sprechen für sich. Die Finanzkompetenz der Dolphin Group ist seit 2013 in der Dolphin Value GmbH gebündelt. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Hubertus Neuhaus.

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Her Neuhaus, wie beurteilen Sie das aktuelle Zinsumfeld? Das erlebt ja jeder aktuell selbst, die Verzinsung die Banken und Versicherungen für klassische Kapitalanlagen bieten, ist so gering, das diese sogar unter den momentan niedrigen Inflationsraten von ca. 2,0 Prozent liegen. Das bedeutet real, dass investiertes Vermögen jeden Tag weniger wert wird. Bei 0,5 Prozent Zinsen und 2,0 Prozent Inflation sind das in nur zehn Jahren 15 Prozent realer Vermögensverlust. Gerne sprechen auch Politiker davon, dass eine Niedrigzinsphase notwendig ist, um die marode Wirtschaft anzukurbeln. Das ist eine Dreifach-Lüge. Erstens ist die wahre Ursache für die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zen-

Foto: Dolphin Value GmbH

Innovation für Privatinvestoren


MIPIM Spezial tralbank EZB die exorbitant hohe Staatsverschuldung innerhalb der EU. Die Entschuldung wird durch Geld drucken und niedrige Zinsen vorgenommen. Zweitens ist die Wirtschaft, zumindest in Deutschland, alles andere als marode, ein Blick auf die Unternehmensgewinne spricht da eine andere Sprache. Und drittens wird durch den Begriff „Phase“ suggeriert, dass nach der vorübergehenden Niedrigzinsphase eine Hochzinsphase sich anschließt. Ob meine Generation das noch erlebt, ist eher fraglich. Und wie beurteilen Sie die Kapitalmärkte momentan? Festgeld- und Tagesgeldkonten, Sparbriefe, Bausparverträge oder Kapital-Lebensversicherungen sind Anlageklassen, die momentan keine akzeptable Verzinsung bieten können. Ob Aktienmärkte „billig“ oder „teuer“ sind, ist immer schwer zu beurteilen. Investmentlegende Warren Buffet achtet besonders auf das Verhältnis der Wirtschaftsleistung der USA zu der Bewertung aller Aktien. Er stellt das Bruttoinlandsprodukt BIP dem Gesamtwert des Aktienindex Wilshire 5000 Index gegenüber. Aktuell ist die Kapitalisierung des Aktienindex höher als die Wirtschaftsleistung des Landes, für Warren Buffet ein Warnsignal. Ein ähnlicher Indikator ist die „Q-Ratio“ des Nobelpreisträgers James Tobin, der bei institutionellen Investoren einige Beachtung findet. Hier wird Marktwert und Buchwert der Unternehmen gegenübergestellt. Der Wert liegt zurzeit bei zirka 1, was im historischen Vergleich leider sehr hoch ist. Nur während der Dotcom-Blase war der Wert auf 1,63 gestiegen. Und welcher euroländische Aktienmarkt ist der in diesem Jahr erfolgreichste? Griechenland ! Es gibt also einige Faktoren, die zur Vorsicht an den Aktienmärkten 2014 mahnen.

Die Flucht in Sachwerte hat deswegen besonders im Immobilienbereich stattgefunden. Vor allem der deutsche Wohnimmobilienmarkt bekam das durch eine nach oben schnellende Nachfrage zur spüren. Das Preisniveau bei deutschen Wohnimmobilien stieg in den letzten 6 Jahren um ca. 55 Prozent, im Immobilienbereich eine unglaubliche Wertsteigerung. Das Dilemma: Trotz der weiterhin historisch niedrigen Kreditzinsen sind Direktinvestments in Immobilien ohne hohe Steuervorteile, wie zum Beispiel im Denkmalschutzsegment, kaum noch bezahlbar. Erst recht nicht in den begehrten Lagen, die auch künftig hohe Wertsteigerungspotentiale bieten. Viele potentielle Immobilieninvestoren scheitern schon am zu hohen Eigenkapitaleinsatz, den die kreditgebende Bank verlangt. Welche Möglichkeiten einer sinnvollen Kapitalanlage bleibt dem Investor denn dann noch? Mit neuen und flexiblen Konzepten platziert Dolphin Value jetzt auch für Privatanleger Möglichkeiten am Markt, von bewährten und erfolgreichen immobilienorientierten Anlagestrategien institutioneller Investoren zu profitieren. Eine für Privatanleger unbekannte Anlageklasse sind grundbuchbesicherte Festzinskonzepte, derzeit bieten wir z.B. im zweijährigen Bereich eine Verzinsung von 7,5 Prozent p.a. an. Dazu sind alle Kundengelder grundbuchrechtlich komplett besichert. (mp)

INFO box Kontakt: Dr. Andre Klein Leiter Unternehmenskommunikation der Dolphin Group a.klein@dolphin-capital.de www.dolphin-capital.de www.dolphin-value.de

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Neues Präsidium im Berlin Capital Club (v.l.n.r.): Nils Busch-Petersen (Vize-Präsident), Claus R. Mayer (Vize-Präsident), Jörg Woltmann (neuer Präsident), Heinz Dürr (Ehren-Präsident) und Dieter R. Klostermann (Chairman)

Berlin Capital Club

Neues Präsidium am Gendarmenmarkt Neben der Jahreswende gab es beim Neujahrsempfang des Berlin Capital Club Ende Januar einen weiteren Anlass zum Feiern: Jörg Woltmann, Vorstand und Alleinaktionär der Allgemeinen Beamten Kasse Kreditbank AG sowie Alleingesellschafter der Königlichen Porzellan-Manufaktur, übernahm von Heinz Dürr die Präsidentschaft des weltweit vernetzten Businessclubs. Heinz Dürr wird das Board des Berlin Capital Club als Ehrenpräsident weiterhin unterstützen. Dieter R. Klostermann, Gründer der CCA Group und damit auch des Berlin Capital Club sowie die 600 Mitglieder stießen gemeinsam auf den neuen Präsidenten an. Woltmann ist Gründungsmitglied (seit 2001) des Clubs, seit 2007 Mitglied des Advisory Boards und seit

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2013 Vizepräsident des Berlin Capital Clubs. In seiner neuen Position übernimmt er nun verstärkt repräsentative Aufgaben und berät das Clubmanagement. Jörg Woltmann neuer Präsident „Als Gründungsmitglied bin ich seit vielen Jahren dem Berlin Capital Club verbunden. Deshalb freue ich mich, meinen HeimatBusiness-Club nun auch als Präsident unterstützen zu können. Ich bin vom Konzept eines internationalen Club-Netzwerkes, das Geschäftsmenschen sowohl regional als auch weltweit miteinander vernetzt, überzeugt und glaube, dass wir in dieser Hinsicht noch viel Potenzial ausschöpfen können“ so Jörg Woltmann zu seiner neuen Aufgabe im Berlin Capital Club.


Gesellschaft

Neu-Präsident Jörg Woltmann (l.) und Ehrenpräsident Heinz Dürr

Fotos: Berlin Capital Club

Heinz Dürr wird Ehrenpräsident Auch Ehrenpräsident Heinz Dürr ist mit der Entscheidung von Dieter R. Klostermann für Jörg Woltmann sehr zufrieden: „Ich freue mich, Jörg Woltmann als meinen Nachfolger für den Berlin Capital Club gewonnen zu haben. Als erfolgreicher Unternehmer, der mit Berlin eng verwachsen ist und in dieser Stadt mit viel Herzblut schon einiges bewegt hat, ist er genau der richtige Mann für diesen anspruchsvollen Posten. Ich als Schwabe in Berlin werde ihn und den Club weiterhin sehr gern begleiten.“ Unterstützt wird Jörg Woltmann in seiner Position von den beiden neuen Vizepräsidenten Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. (HBB), und Claus R. Mayer, Geschäftsführer der MR Plan GmbH. Kooperation mit der BERLINboxx Diese weltweite ebenso wie regionale Vernetzung bestimmt das Wesen des Clubs und ist Grundlage der zunächst europaweiten Kooperation mit dem

Dr. Angela Wiechula, Herausgeberin der BERLINboxx, und Frank Schmeichel, Gründer des Kommunikationsdienstleisters Business Network und Verleger der BERLINboxx

Kommunikationsanbieter Business Network aus Berlin, in deren Gruppe auch die BERLINboxx verlegt wird. Der im vergangenen Jahr gemeinsam initiierte „Club der Entscheider“ ist eine Business-Plattform, die an den europäischen Metropolstandorten der IAC Businessclubs Wirtschaftsführer in den Cross-Border-Dialog bringt. Frank Schmeichel, Gründer des Kommunikationsdienstleisters Business Network und Verleger der BERLINboxx: „Das ist ein Beispiel für den kosmopolitischen Geist Berlins, der im Berlin Capital Club gelebt wird. Hier wird vernetzt agiert und international gehandelt. Für diesen Geist steht beispielhaft unser neuer Clubpräsident Jörg Woltmann, der selbst als erfolgreicher und mutiger Unternehmer eine traditionelle Marke wie KPM weltweit als Visitenkarte Berlins etabliert hat. Ein besserer Nachfolger für den bedeutenden Gründungspräsidenten Heinz Dürr hätte unser Club nicht finden können“, so Schmeichel weiter. (mf)

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Zoo und Tierpark Berlin

Der Frühling kann kommen Am 21. März wird der kalendarische Frühling eingeläutet. Mit einer Jahreskarte können an 365 Tagen im Jahr täglich außergewöhnliche Tiere aus fünf Kontinenten im Zoo, Zoo-Aquarium und Tierpark Berlin bestaunt werden. In der ersten Jahreshälfte gibt es dazu auch wieder verschiedene Veranstaltungen, um „täglich wilde Szenen“ zu erleben. Osterspaziergang Auch das Osterfest steht vor der Tür und wie schon in den vergangenen Jahren laden Zoo und Tierpark wieder zu österlichen Aktionen ein. Am Ostersonntag, dem 20. April, findet wieder eine tierische Rallye durch den Zoo Berlin statt. Wer Lust und Freude am Entdecken

und Erkunden hat, kann sein Wissen beim tierischen Quiz auffrischen. Am Ostermontag, dem 21. April, startet wieder der traditionelle Osterspaziergang im Tierpark Berlin um 11.30 Uhr am Springbrunnen vor dem Schloss Friedrichsfelde. Ein kreatives Quartett aus Schauspielern und Musikern begleitet die Besucher auf dem etwa einstündigen Spaziergang durch den Tierpark. An verschiedenen Stationen werden österliche, frühlingshafte und literarische Texte mit Musik dargeboten. Ebenfalls am Ostermontag lädt die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark und Zoo Berlin um 11 Uhr zum Osterbrunch in das Schloss Friedrichsfelde ein.

Foto: Zoo Berlin

Zum Osterspaziergang im Tierpark Berlin spielt traditionell ein kreatives Quartett aus Schauspielern und Musikern


Gesellschaft Begleitprogramm der Junior Zoo-Universität Besonders die jungen Besucher erfreuen sich am Begleitprogramm der Junior ZooUniversität, das im Frühjahr erstmals am 23. März von 12-14 Uhr stattfindet. Im Liechtensteinsalon des Zoo-Restaurants berichtet der Diplombiologe Dr. Florian Sicks aus dem Tierpark Berlin zu dem Thema „Leben, Bedrohung und Schutz der Rothschildgiraffe“. Der Eintritt ist für Studenten und Alumnis der Junior ZooUniversität frei. Für interessierte Besucher gelten die üblichen Eintrittspreise des Zoo Berlins. Frühlingskonzerte Am 1. Mai sind Zoo und Tierpark von 11 bis 18 Uhr wieder erfüllt von schönen Stimmen, denn dann gibt es das Frühlingssingen mit dem Chorverband Berlin und seinen Gästen. Auf drei Bühnen im Tierpark und einer zentralen Bühne im

Zoo laden die Berliner Goldkehlchen zum Mitsingen ein. Tradition zu Pfingsten In beiden Berliner Tiergärten wird die Tradition der Pfingstfrühkonzerte gepflegt, die im Zoo bereits seit über 160 Jahren und auch im Tierpark schon mehr als ein halbes Jahrhundert lang stattfinden! Natürlich wird auch dieses Jahr am 8. und 9. Juni wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten. Für beinahe jeden Musikgeschmack ist etwas dabei: So tritt neben dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr, unter anderem auch das BVG Orchester und die Jazz Combo der Landespolizei auf. Es wird also von orchestraler Blasmusik, Rock ’n’ Roll und Jazzklängen fast alles geboten. Moderiert werden die Pfingstkonzerte von Stephan Buchheim und Susanne Papawassiliu. (rs) Mehr Infos unter: www.hauptstadtzoo.de

Foto: Tierpark Berlin

Die Junior Zoo-Universität widmet sich dem Schutz der bedrohten Rothschildgiraffe

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Die schrägen Australier von „The Briefs“ sorgen für gute Stimmung

BRIEFS – The Second Coming Australiens heißeste Varieté Show kommt nach Berlin Glamour, Glitter und Katastrophen auf High-Heels! Die Travestiehelden aus Brisbane lassen Aussie-Humor, preisgekrönte Zirkusnummern und Frivolitäten aufeinander prallen und erobern ihr Publikum weltweit im Sturm – und sind jetzt auch im Tipi am Kanzleramt zu Gast. Hunde-Show-Satire, intime Jo-Jo-Tricks, Windmaschinen, Spektakel à la Busby Berkeley, Seilspringen und Tanznummern, die die besten Stripper erblassen lassen. Kurzum: ein wildes Potpourri aus

Burlesque, Trash und Artistik. Publikumsliebling Fez Faanana a.k.a. Shivannah führt charmant durch die Show und bändigt die chaotische Truppe. Der in Las Vegas preisgekrönte ‚Captain Kidd‘, gibt den fabelhaften Vogel im goldenen Vogelbad. Die stürmische Dallas Dellaforce verhilft Drag-Artistik zu neuen Höhen. Evil Hate Monkey ist tierisch und komisch und die herrlich erfrischende Zirkusgöre Louis Biggs begeistert nicht nur durch ihr Können! Mit von der Partie sind außerdem der australische Zirkusstar Ben Lewis, bekannt von Tom Tom Crew und Circus Oz und der zauberhaft-clowneske Lachy Shelley. (mf) Tipi am Kanzleramt Voraufführung: 06. März Premiere: 07. März Spielzeit: 06. bis 28. März 2014, Di – Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr Preise: 25,10 € – 39,50 € Tickets: 030-390 665 50 oder www.tipi-am-kanzleramt.de

Foto: Tipi am Kanzleramt

Tipi am Kanzleramt


Gesellschaft

Tipi am Kanzleramt

„Love!“ feiert Premiere Gayle Tufts gehört zu besten Entertainerinnen Deutschlands

Die US-amerikanische Entertainerin Gayle Tufts kam 1984 das erste Mal nach Berlin und lebt seit 1991 fest in der Stadt. Im Tipi am Kanzleramt gehört sie mittlerweile schon fast zum Inventar und feiert im April die Premiere ihres Programms „Love!“.

Foto: Katja Renner

Gayle Tufts macht die Bühne zum Schauplatz ihres in allen Regenbogenfarben schillernden Liebes-Lebens – eine zum Schreien komische Abrechnung mit sämtlichen handelsüblichen Stereotypen und Klischees zum Thema Liebe. Wie nebenbei erweitert sie die Szenerie um den Blick von außen auf ein Land, das eine Ex-Kommunistin und Physikerin zur Bundeskanzlerin gewählt hat. Die ingeniöse Entertainerin beherrscht die hierzulande rare Kunst, persönliche Erfahrungen in verführerisch glitzernde Showeinlagen zu verpacken, ohne dass deren Wahrheitsgehalt verloren geht. So lässt sie im schönsten Denglish

herbe Abschiede Revue passieren, begibt sich wie Frau Merkel auf die Suche nach ihrem inneren Stralsund und verliebt sich immer wieder neu in das Land ihrer Wahl: Deutschland. Sie singt zu Herzen gehende Balladen und mitreißende Popnummern. Dabei setzt sie die Zuschauer einem Wechselbad der Emotionen aus, die eines gemeinsam haben – sie fühlen sich echt an. Anders gesagt: Gayle Tufts bereitet allen eine „real good time“, eine wirklich gute Zeit. Als Unterstützung fungieren Marian Lux (Flügel), The Berlin String Trio (Special Guest) und Melissa King (Regie). (mf)

Tipi im Kanzleramt Premiere: 8. April Spielzeit: 8. April – 4. Mai 2014, Di – Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr Preise: 20,80 € – 34,50 € Tickets: 030-390 665 50 oder www.tipi-am-kanzleramt.de

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Termine März & April 2014 Termine www.euractive.de Berlin Montag 10.03.2014

Donnerstag 27.03.2014

18:00 Historische Rede an Europa Ort: wird noch bekannt gegeben

18:00 Volkshochschule Kurs: Die leise Stimme des europäischen Volkes?

V: Schwarzkopf Stiftung

Ort: VHS Berlin-Lichterfelde, Raum 311 Goethestraße 9-11 12207 Berlin

Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de 19:00 Strategien Europa 2020 – Wie weiter mit Strukturfonds ab 2014?

V: VHS Berlin-Lichterfelde Anmeldung erforderlich

Ort: Satellite Office Friedrichstr. 200 10117 Berlin

Montag 31.03.2014

V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

18:00 Vortag: Das soziale Europa stärken

kostenpflichtig

Ort: wird noch bekannt gegeben V: Schwarzkopf Stiftung

Montag 10.03.2014 Mo 9:00 bis Mi 12.03.2014 14:30 Seminar: 9th European Annual Symposium EU Funds 2014. Managing Change with the new Generation of European Structural and Investment Funds 2014-2020 Ort: Maritim Hotel Berlin Stauffenbergstraße 26 10785 Berlin V: Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft & Recht Anmeldung erforderlich www.euroakad.eu

Mittwoch 19.03.2014 13:00 – 15:00 Risikofaktor Cholesterin: Ist Europa krank? Ort: Europäisches Haus Unter der Linden 78 10117 Berlin V: EurActiv.de Anmeldung erforderlich www.euractiv.de

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www.schwarzkopf-stiftung.de

Dienstag 08.04.2014 20:00 - 22:00 Scheitert die europäische Utopie? Wolfgang Streecks Buch „Gekaufte Zeit“ über die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus Ort: Gneisenaustr. 2a 10961 Berlin V: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Montag 28.04.2014 18:00 Wie erreichen wir ein solidarisches Europa? Ort: Schwarzkopf-Stiftung Sophienstraße 28 – 29 10178 Berlin V: Schwarzkopf Stiftung www.schwarzkopf-stiftung.de


März & April 2014 Termine Termine www.euractive.de Brüssel Dienstag 04.03.2014

Freitag 07.03.2014

13:30 The future of EU banking (QED Conference)

09:30 Konferenz: Towards Zero Waste: Beyond recycling: Best practices on resource management in the EU

Ort: Thon Hotel EU Rue de la Loi 75 1000 Brüssel V: QED Communication Anmeldung erforderlich

Ort: European Parliament, Room A1G3 & A5E1 60 Rue Wiertz 60 1047 Brüssel V: Greens-EFA Group

Mittwoch 05.03.2014

Anmeldung erforderlich www.greens-efa.eu

13:00 Konferenz: The Alarming Rise in the Incidence of Chronic Kidney Disease in Europe – How to Deal with this Costly Problem

15:00 Konferenz: Get women on board: Will the EU do what it takes?

Ort: The European Parliament, Room A5 Rue Wiertz 60 1047 Brüssel V: European Kidney Health Alliance Anmeldung erforderlich 18:00 Seminar: The EU‘s Fuel Quality Directive – What Effects on Trade and Geopolitics? Ort: The European Parliament, Room PHS 5B001 Rue Wiertz 60 1047 Brüssel V: ALDE - Alliance of Liberals and Democrats for Europe Anmeldung erforderlich felix.uedelhoven@ep.europa.eu

Ort: European Parliament, Room A1G3 Rue Wiertz 60 1047 Brüssel V: Greens-EFA Group Anmeldung erforderlich www.greens-efa.eu

Mittwoch, 19.03.2014 10:00 APACHES- Develop building blocks for future territorial cooperation Ort: European Parliament Wiertzstraat 60 1047 Brüssel V: Liaison Agency Flanders-Europe Anmeldung erforderlich

Dienstag, 01.04.2014 08:30 Forum for the Future of Agriculture 2014 Ort: The Square Meeting Center Ravensteinstraat 2 1000 Brüssel

Immer aktuell

V: Forum for the Future of Agriculture

www.berlinboxx.de

Anmeldung erforderlich www.forumforagriculture.com

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 10 Sonnabend 01.03.2014 10:00 Jahreshauptversammlung der Südosteuropa-Gesellschaft Öffentliche Jahreshauptversammlung der Südosteuropa-Gesellschaft. Festredner: Außenminister der Republik Kosovo S.E. Herr Enver Hoxhaj. Ort: Hauptgebäude der Humbold-Uni zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich www.asoulforeurope.eu

19:00 Gentlemen‘s Dinner im Berlin Capital Club

V: Südosteuropa-Gesellschaft

Dies ist eine sehr erfreuliche Art der Kontaktpflege bei einem gesetzen 3-Gang Menü inkl. korrespondierender Getränke.

Anmeldung erforderlich www.sogde.org

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin

12:00 Mehr als nur der Berlinale-Bär: Werkschau von Renée Sintenis

V: Berlin Capital Club

Die Bildhauerin Renée Sintenis (1888-1965) ist eine der bedeutendsten Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts und Schöpferin des Berlinale Bären. Gezeigt werden mehr als 100 Plastiken. Ort: Georg Kolbe Museum, Sensburger Allee 25, 14055 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.vbki.de

Sonntag 02.03.2014

Nur mit Einladung, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

Dienstag 04.03.2014 08:00 Haftung von Organen in Vereinen – Aktuelle Entscheidungen Die Veranstaltung erläutert aktuelle Rechtsfälle aus der Praxis und zeigt, wie durch durchdachte Maßnahmen, Risiken für Verein und Vorstand bzw. Geschäftsführung reduziert werden können. Ort: Buse Heberer Fromm, Kurfürstendamm 237, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

11:00 Thilo Sarrazin – Die Grenzen der Meinungsfreiheit

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Der stellvertretende Cicero-Chefredakteur Alexander Marguier und Kolumnist Frank A. Meyer im Foyergespräch mit Thilo Sarrazin, ehemaliges Vorstandsmitglied der Bundesbank.

18:30 Impulsvortrag – Kosten statt Köpfe: Betriebliche Veränderungsprozesse optimal begleiten

Ort: Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin V: Berliner Ensemble Kostenpflichtig www.berliner-ensemble.de

Montag 03.03.2014 09:00 Berliner Konferenz 2014 Zum ersten Mal in ihrer 10-jährigen Geschichte wird die Berliner Konferenz mit dem Europäischen Parlament koproduziert. Ort: Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin V: „A Soul for Europe“ Initiative, Cultural Coalition for a Citizen’s Europe

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Ort: VBKI, Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.vbki.de 19:00 Businessplan-Wettbewerb BerlinBrandenburg              2.Kontaktabend  Ort: Dienstleistungszentrum, Brunnenstraße 111, 13355 V: Investitionsbank Berlin, Investitionsbank des Landes Brandenburg, Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. Anmeldung erforderlich www.b-p-w.de


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 10 Mittwoch 05.03.2014

Donnerstag 06.03.2014

09:00 Vortrag: The Berlin International Economics Congress

09:00 Frühjahrstagung „go-cluster“ 2014

Bis zum 07. März 2014.

Ort: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Invalidenstr. 48, 10117 Berlin

Ort: Kurfürstendamm, 10719 Berlin

V: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

V: ICD Academy

Anmeldung erforderlich www.go-cluster.de

Anmeldung erforderlich www.culturaldiplomacy.de 10:00 ITB – Internationale Tourismusbörse Berlin 2014 Bis zum 09. März 2014. Ort: Messe Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin V: Messe Berlin GmbH Kostenpflichtig www.itb-berlin.de 13:00 4. ITB Leisure-Trend-Forum Themenschwerpunkte: Erfolgsfaktoren eines Health-Resorts, Wird die Kur zum Luxus? Erlebnisregion 2020 Wolfsburg AG, Shoppingcenter als Freizeitdestination. Ort: Messe Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin V: SD consulting services Anmeldung erforderlich www.sd-group.de 19:00 Was ist aus der Gesundheitskarte geworden? Braucht der Patient bzw. die Patientin eine neue Gesundheitskarte, was kann die neue Gesundheitskarte, wie ist der Schutz vor Datenmissbrauch, ist die elektronische Kommunikation von Arzt zu Arzt sicher? Ort: DRK Kliniken Berlin, Spandauer Damm 130, 14050 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

19:00 Nanotechnologie in Berlin – Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg im High-Tech Segment Ziel der Veranstaltung ist, die aktuellen Herausforderungen und Chancen dieser Technologie zu beleuchten. Ort: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Unter den Eichen 44-46, 12203 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net 19:00 Akademie der Wissenschaften zur EU als Rechtsgemeinschaft Vortragsveranstaltung zum Thema „Europa als Rechtsgemeinschaft? Gefährdungen und Herausforderungen“, mit dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle. Ort: Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin V: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften kostenfrei www.bbaw.de

Freitag 07.03.2014 08:00 Compliance - Pflichten und Haftung von GmbH Geschäftsführern

19:30 Veranstaltungsreihe zum Thema Föderalismus und Bildungspolitik

Es werden Compliance-Pflichten von GmbHGeschäftsführern näher erläutert und anknüpfend Haftungsszenarien von GmbHGeschäftsführern erörtert und Maßnahmen zu deren Vermeidung vorgestellt.

Thema: „Unaufgeregt reden zum Föderalismus“.

Ort: Knauthe Rechtsanwälte, Leipziger Platz 10, 10117 Berlin

Ort: ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator, Neue Promenade 6, 10178 Berlin

V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

V: Stiftung Mercator, Hertie-Stiftung, Vodafone Stiftung Deutschland, KMK

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Anmeldung erforderlich www.vodafone-stiftung.de

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 10/11 17:00 Was geht das mich an? Grundlagen liberaler Kommunalpolitik Mit dem ersten Grundlagenseminar zur Kommunalpolitik sollen Teilnehmer/-innen mit geringen Vorkenntnissen die Berliner Verwaltungsrealität, deren gesetzlichen Rahmen und die Rolle von Bürgern näher gebracht werden.

V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de 17:30 Deutschland im Pflegenotstand Bis zum 11. März 2014.

Ort: Best Western Hotel President, An der Urania 16-18, 10787 Berlin

Die Tagung will die Mikroentscheidungsebene in Familien mit der transnationalen Arbeitsmarktebene von Care Migration auf der Makroebene zusammenbringen.

V: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich www.freiheit.org

V: Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

17:00 DGB-Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2014 Am Vorabend des Internationalen Frauentages am 8. März 2014 präsentieren DGB-Bundesvorstand, DGB-Bezirk Berlin-Brandenburg und Region Berlin, ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg, FB Handel, den polnischen Spielfilm „Dzien kobiet“. Im Anschluss diskutieren (Lidl-)Betriebsrätinnen aus Berlin und Lubuskie/Polen über die Arbeitsbedingungen im Einzelhandel. Ort: DGB-Haus, Keithstr. 1-3, 10787 Berlin

Anmeldung erforderlich www.boell.de 18:30 11. Women´s Talk der Unternehmerinnen und Professionals aus der Medien- und Kreativwirtschaft Zum 11. Mal laden media.net berlinbrandenburg, Women in Film & Television (WIFTG) und Villa Kult Unternehmerinnen aus der Medien- und Kreativwirtschaft zum Austausch ein. Ort: Villa Kult, Hindenburgdamm 12, 12203 Berlin V: media.net berlinbrandenburg e.V.

V: Deutscher Gewerkschaftsbund

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.medianet-bb.de

Anmeldung erforderlich www.dgb.de

19:00 Strategien Europa 2020 – Wie weiter mit Strukturfonds ab 2014?

Montag 10.03.2014 09:30 Jahresfachtagung EU-Fonds in deutscher Praxis Bis zum 11. März 2014. Thema: „EU Fonds in deutscher Praxis – Die Herausforderungen der neuen Förderperiode 2014-2020 bewältigen“.

Über die strategische Ausrichtung, den Einsatz der Fördergelder und die künftigen Förderschwerpunkte des ESF von 2014 bis 2020 soll in der Veranstaltung diskutiert werden. Ort: Satellite Office, Friedrichstr. 200, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Ort: Maritim Hotel Berlin, Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

V: Europäische Akademie für Steuern,Wirtschaft & Recht

19:00 Der sogenannte „Nahe Osten“: Region im Aufbruch oder ewiger Krisenherd?

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.euroakad.eu 17:30 „Historische Rede an Europa“ Referent: Ruprecht Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages a.d. Ort: Mendelssohn Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin

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Thema: Ägypten: Von Mubarak über Mursi zu As-Sisi – war der Aufstand vergeblich? Ort: Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich www.boell.de


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 11 20:00 Friedrich-Naumann-Stiftung zur digitalen Überwachung

17:00 Telemedizin und vernetzte Medizin – was können Bundesländer leisten?

Diskussionsveranstaltung der FriedrichNaumann-Stiftung zum Thema „WebAttack – Der Staat als Stalker“, u. a. mit dem Unternehmer Roman Maria Koidl, dem Fraktionsvorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Wolfgang Kubicki MdL und dem Schauspieler Ben Becker.

Gelegenheit, sich über Strategien und aktuelle Entwicklungen der Telemedizin aus der Sicht der Bundesländer zu informieren. Unter anderem mit Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Land Brandenburg.

Ort: Babylon-Filmtheater, Rosa-Luxemburg-Straße 30

Ort: Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Kantstr. 129, 10625 Berlin

V: Friedrich-Naumann-Stiftung

V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Anmeldung erforderlich www.freiheit.org

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Dienstag 11.03.2014

17:15 Afterwork-Seminar: Erfolg beginnt im Kopf

09:00 GreenCampus Workshop Spezial: Veränderungsprozesse gestalten Die Teilnehmenden dieses Workshops erhalten einen fundierten Überblick und lernen praxiserprobte Werkzeuge kennen, um besser vorbereitet auf anstehende Veränderungsprozesse zu reagieren bzw. diese erfolgreich voranzutreiben. Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

In den Vorträgen erfahren Sie, wie Sie die Kraft der Gedanken nutzen, wie Sie sich stilsicher in allen Lebenslagen bewegen und wie Sie durch ein wertschätzendes Miteinander eine starke Gemeinschaft bilden. Ort: Akademie der Konrad-AdenauerStiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich www.kas.de

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.boell.de 10:00 Vodafone Stiftung zur Motivation von Schülern

18:30 Ladies Lounge im Berlin Capital Club

Pressegespräch zur Vorstellung der Studie der Royal Society of Arts London zum Thema „Schüler richtig motivieren“, u. a. mit dem Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland Dr. Mark Speich

Treffen Sie sich mit anderen Clubdamen und lassen Sie bei Köstlichkeiten aus Keller und Küche den Tag ausklingen.

Ort: Vodafone Stiftung Deutschland, Pariser Platz 6a

V: Berlin Capital Club

V: Vodafone Stiftung Deutschland Anmeldung erforderlich www.vodafone-stiftung.de 10:00 Diskussions- und Vortragsveranstaltung: Große Koalitionen in Bund und Land Referent: Dr. Klaus Lederer (MdA), Landesvorsitzender DIE LINKE.Berlin. Ort: Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de 19:00 Parlamentarischer Abend des Vereins für öffentliche und private Vorsorge Thema: „Soziales zukunftsfest machen – Herausforderungen der 18. Legislaturperiode“. Ort: Allianz Group Repräsentanz, Pariser Platz 6, 10117 Berlin

V: «Helle Panke» e.V. – Rosa-LuxemburgStiftung Berlin

V: Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

Kostenfrei www.helle-panke.de

Nur für geladene Gäste www.deutscher-verein.de

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 11 19:00 Zwanzig Jahre Bemühungen um eine Lösung des Nahostkonflikts – doch wer vertritt die PalästinenserInnen? Ort: Heinrich-Böll-Stiftung e.V. V: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin Kostenfrei www.boell.de

Mittwoch 12.03.2014 09:30 Jahresauftaktkonferenz der DENEFF „Innovationen. Energieeffizienz weiterdenken!“ Unter anderem mit Dr. Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin. Ort: Umweltforum Auferstehungskirche, Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin V: Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz Anmeldung erforderlich www.deneff.org 09:30 Interkulturelles Seminar Korea: „Dos und Don’ts im Umgang mit koreanischen Geschäftspartnern“ BE Consultants International ist seit 5 Jahren in Südkorea vor Ort und zeigt wie man sich für die Herausforderungen auf diesem Markt rüsten kann.

18:00 Schwarzkopf-Stiftung zu sozialer Gerechtigkeit Lesung und Diskussionsveranstaltung der Schwarzkopf-Stiftung zum Thema „Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit“, u. a. mit dem Autor Prof. Colin Crouch von der University of Warwick Ort: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, Sophienstraße 28-29 V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de 17:00 Verkehr 2050: Wie werden sich Mobilität und Verkehr langfristig entwickeln? Im Difu-Dialog soll diskutiert werden, welche Szenarien und Interessen unterschiedliche Institute zeichnen und vertreten, wie die vom Verkehr ausgehenden Belastungen für Mensch und Umwelt mittel- und langfristig vermieden werden können, und wie sich die langfristige Perspektive angesichts der Langlebigkeit von Verkehrsinfrastruktur politisch verankern lässt. Ort: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Anmeldung erforderlich www.difu.de

V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

18:00 Lesung mit anschließender Diskussion „Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit“

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Zu Gast: Colin Crouch, Politikwissenschaftler und Soziologe der University of Warwick.

10:00 Seminar- Inforeihe „Fit für die BUGA 2015“

Ort: Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstr. 28/29, 10178 Berlin

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam, der Tourismusverband Havelland und weitere Partner laden alle Touristiker der Havelregion zu kostenfreien Seminaren zur Erlangung des Qualitätssiegels „Von der BUGA empfohlen“ ein. Thema: „Erfolgreich im Internet“.

V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa

Ort: Restaurant Zum Alten Hafen, Am Alten Hafen 1, 14712 Rathenow

19:00 Dinnerabend mit Günther Jauch

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin

V: IHK Potsdam Anmeldung erforderlich www.potsdam.ihk24.de

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Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de

Plaudern Sie bei einem Dinnerabend mit Günther Jauch über sein Weingut und genießen Sie zum 4-Gang Menü des Küchenchefs Michael Tuschen die wunderbaren trockenen, feinherben oder restsüßen SaarRieslinge des Weingutes von Othegraven. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 11 V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

Donnerstag 13.03.2014 09:30 Kongress Armut und Gesundheit 2014 Bis zum 14. März 2014. Thema „Gesundheit nachhaltig fördern: langfristig – ganzheitlich – gerecht“, u.a. mit der brandenburgischen Gesundheitsministerin Anita Tack, der Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Prof. Elisabeth Pott und dem Vorstand des BKK Dachverbands Franz Knieps. Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin V: Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.armut-und-gesundheit.de 10:30 Stadtmarketing: Kontinuität oder Neuorientierung? Im Seminar sollen der aktuelle Stand des Stadtmarketing, aber auch seine Perspektiven vorgestellt und erörtert werden. Ort: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.difu.de 14:00 2. BundesKongress GenderGesundheit 2014 Bis zum 14. März 2014. Thema des Kongress „Herausforderungen und Potentiale geschlechtsspezifischer Gesundheitsversorgung“. Unter anderem mit Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg. Ort: Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin

15:00 vzbv zu digitalen Verbraucherrechten Diskussionsveranstaltung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zum Thema „Smarte neue Verbraucherwelt? Was die digitale Zukunft bringt“ Ort: Kalkscheune, Johannisstraße 2 V: Verbraucherzentrale Bundesverband Anmeldung erforderlich www.vzbv.de 18:00 Michelin Parlamentarischer Abend Thema: „Reifen und Straße – Eine Allianz für weniger Verkehrslärm“. Zusammen mit Vertretern des deutschen Bundestages, der Wissenschaft, des Straßenbaus und der Automobilindustrie soll über die Möglichkeiten und Grenzen von Lärmreduzierung im Straßenverkehr diskutiert werden. Ort: Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund, Behrenstr. 21, 10117 Berlin V: Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA Anmeldung erforderlich www.michelin.de

19:00 IAC Clubs zu Gast im Berlin Capital Club: Kitzbühel Country Club Herr Richard Hauser, Eigentümer des Kitzbühel Country Club wird Ihnen im Rahmen eines Kamingesprächs den Club näher vorstellen. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

Freitag 14.03.2014 09:00 Halbtagesseminar: Beschäftigtendatenschutz – ein aktueller Überblick

V: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Ort: lindenpartners, Friedrichstr. 95, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bundeskongress-gender-gesundheit.de

V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 11/12 09:00 Gesundheit als Beruf – Jobmesse der Gesundheitswirtschaft Bis zum 15. März 2014. Die Job- und Karrieremesse Gesundheit als Beruf ist eine Plattform für die Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg. Sie präsentiert Besuchern konkrete Stellenangebote, Infos zur Berufsvielfalt der Gesundheitswirtschaft, sowie aktuelle Aus- und Weiterbildungsangebote. Ort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin V: Industrie- und Handelskammer Berlin; Cluster Gesundheitswirtschaft BerlinBrandenburg / HealthCapital; Urania Berlin Kostenfrei www.gesundheit-als-beruf.de 19:00 Erster Ball der Verbände Mit dem Botschafter der Republik Österreich Dr. Ralph Scheide, und zahlreichen Repräsentanten aus Kultur, Wirtschaft und Politik unter dem Motto „Berlin trifft Wien“. Ort: Kempinski-Hotel Bristol, Kurfürstendamm 27, 10719 Berlin V: Bundesverband der Vereins-, Verbands und Stiftungsgeschäftsführer e.V., RoRo Infra GmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.ballderverbaende.de

Sonnabend 15.03.2014 18:30 Kultur vor Ort: Die Berliner Philharmoniker – in Gespräch und Konzert Die Berliner Wirtschaftsgespräche laden im Rahmen der Reihe ‚Kultur vor Ort‘ ein zu einem Gespräch mit dem Intendanten der Berliner Philharmoniker, Martin Hoffmann, und anschließendem Konzert. Ort: Philharmonie Berlin, Herbertvon-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Montag 17.03.2014 08:00 Europa vor der Wahl – Was bringt uns Europa? Politisches Frühstücksgespräch mit Joachim Zeller MdEP. Ort: Akademie der Konrad-AdenauerStiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin V: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich www.kas.de 09:00 2nd “Investors Dinner goes Europe” Bis zum 18. März 2014. EIT ICT Labs und media.net Berlin-Brandenburg laden 14 Top European EIT ICT Labs Start-ups ein um 30 Europäische Investoren bei der zweiten Auflage der “Investors Dinner goes Europe” zu treffen. Ort: EIT ICT Labs CLC, Ernst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin V: media.net berlinbrandenburg e.V. Anmeldung erforderlich www.medianet-bb.de 09:00 Tagung „Immobilien Due Diligence“ Durch die Analyse von Immobilienmarktdaten, aber auch rechtlichen, steuerrechtlichen, technischen und finanziellen Aspekten kann die Entscheidungsqualität wesentlich erhöht und Risiken gemindert werden. Im Zentrum der Veranstaltung stehen praxiserprobte Verfahren, Vorgehensweisen und angewandte Methoden. Anhand von Beispielen werden konkrete An- oder Verkaufsentscheidungen nachgezeichnet. Ort: Sofitel Berlin Kurfürstendamm, Augsburger Str. 41, 10789 Berlin V: BBA - Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bba.de 10:00 Fachtagung zum Thema „Smart Cities – Perspektiven der Städte zwischen Technikeuphorie und urbaner Lebensqualität“ Bis zum 18. März 2014.

Immer aktuell www.berlinboxx.de

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Ziel des Seminars ist es, die „Smart City“ in ihren Charakteristika und Umsetzungsmöglichkeiten genauer zu bestimmen. Nicht „Hochglanzbilder“ sondern die gebaute europäische Stadt soll dabei im Mittelpunkt stehen. Europäische und nationale Fallbeispiele werden vorgestellt.


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 12 Ort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.difu.de

10:00 Messe: Laser Optics Bis zum 20. März 2014. Internationale Fachmesse und Kongress für Optische Technologien und Mikrosysteme.

13:30 6. VdTÜV Forum Kerntechnik

Ort: Messe Berlin, Messedamm 22, 14055 Berlin

Bis zum 18. März 2014.

V: The Optical Society (OSA)

Das Forum gibt Herstellern und Betreibern kerntechnischer Anlagen, ingenieurtechnischen Beratern und Gutachtern sowie den atomrechtlichen Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden Gelegenheit zur Information und Diskussion über aktuelle Fragestellungen.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.laser-optics-berlin.de 16:00 Tagung: Recht und Religion – Jüdische und christliche Perspektiven

V: TÜV e.V.

Bis zum 20. März 2014. Heute muss sich das „heilige“ Recht der großen Religionen innerhalb einer multireligiösen Gesellschaft verorten. Die Tagung will diesen Fragen im Gespräch zwischen Juden und Christen nachgehen.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.tuev-sued.de

Ort: Evangelische Bildungsstätte auf Schwanenwerder, Inselstr. 27/28,14129 Berlin

19:30 Große Psychologen zu Gast: Heute mit Prof. Dr. Gerd Gigerenzer

V: Evangelische Akademie zu Berlin

Ort: Hotel Meliá Berlin. Friedrichstr. 103, 10117 Berlin

Gerd Gigerenzer (*1947) ist der in Wissenschaftskreisen derzeit meistzitierte deutsche Psychologe. Er ist mit „Risiko – Wie man die richtigen Entscheidungen trifft“ wieder in den Bestsellerlisten, gab aber auch neulich mit ‚Bessere Ärzte, bessere Patienten, bessere Medizin‘ ein Fachbuch zum Thema Gesundheitswesen heraus. Der Autor spricht über die Thematiken dieser beiden Bücher und stellt sich im Anschluss der Diskussion.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.eaberlin.de 19:00 Akademie der Wissenschaften zur Friedens- und Sicherheitspolitik der EU Vortragsveranstaltung zum Thema „Frieden und Sicherheit in der Krise - welche Rolle für Europa?“, mit dem Direktor des Stockholm International Peace Research Institute Prof. Tilmann Brück Ort: Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin

Ort: Berliner Kalkscheune, Johannisstr. 2, 10117 Berlin

V: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Kostenfrei www.bbaw.de

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Mitwoch 19.03.2004

Dienstag 18.03.2014 09:00 Aktuelles Arbeitsrecht – Was gilt es im Jahr 2014 zu beachten? Das Seminar bietet einen Überblick über praxisrelevante arbeitsgerichtliche Entscheidungen des letzten Jahres und bietet praxisnahe Lösungsvorschläge für die aktuellen Herausforderungen.

8:30 INFRANEU-Frühstück mit Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe

Ort: Buse Heberer Fromm, Kurfürstendamm 237, 10719 Berlin

V: INFRANEU e.V.

V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin Anmeldung erforderlich, Kosten: 15 € www.infraneu.de

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 12 09:00 Krisenkommunikationsgipfel 20. Gipfeltreffen für Kommunikationsmanager, Pressesprecher, Krisenbeauftragte, Wissenschaftler, Fach- und Führungskräfte. Ort: Technische Universität, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin V: Technische Universität

Ort: PULLMAN Berlin Schweizerhof, Budapester Str. 25, 10787 Berlin V: Deutschen Gesellschaft für Pharmazeutische Medizin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.icpm2014.com 10:00 Entscheiderkongress Berlin

13:00 Podiumsdiskussion „Digitalisierung – Chance für den Mittelstand“ Unter anderem mit Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Zum Thema Klimaschutz durch Aufforstung und Waldschutz in Berlin. Ministerpräsident a.D. Jean Claude Juncker wird feierlich seine Urkunde als Ehrensenator des Senat der Wirtschaft erhalten. Bereits jetzt haben EU Kommissar Günther Oettinger, Prof. Günter Verheugen und Prof. Dr. Klaus Töpfer ihre Teilnahme angekündigt.

Ort: bcc Berliner Congress Center, Alexanderstr. 11, 10178 Berlin

Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

V: Wirtschaftsrat der CDU e.V.

V: World Forest Foundation

Nur für geladene Gäste www.wirtschaftsrat.de

Anmeldung erforderlich www.weltwaldklima.de

18:00 Berliner Stahldialog 2014

10:00 Kongress Bioenergiedörfer 2014

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl lädt Vertreter aus Politik und Wirtschaft nach Berlin ein, um gemeinsam über die Zukunft der deutschen Stahlindustrie, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren.

Aktuelle Projekte, Entwicklungen und Herausforderungen werden auf dem Kongress „Bioenergiedörfer“ am 20. und 21. März 2014 in Berlin diskutiert.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.krisenkommunikationsgipfel.de

Ort: ZDF im Zollernhof, Unter den Linden 36-38, 10099 Berlin V: Wirtschaftsvereinigung Stahl Anmeldung erforderlich www.stahl-online.de 18:00 Vortragsveranstaltung „Verlorene Chancen im Schadensersatzrecht“ Mit Universitätsprofessor Dr. Gerald Mätsch, Universität Münster. Ort: Kammergericht Berlin, Elßholzstr. 30-33, 10781 Berlin V: Juristische Gesellschaft zu Berlin e.V. Kostenfrei www.juristische-gesellschaft.de

Donnerstag 20.03.2014 09:00 30. Jahreskongress „Smart development for better drugs“ Bis zum 21. März 2014. Die DGPharMed veranstaltet jedes Jahr im März ihren Jahreskongress, an dem vielfältige Themen der Pharmazeutischen Medizin präsentiert werden.

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Ort: Hotel Mövenpick, Schöneberger Str. 3, 10963 Berlin V: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.veranstaltungen.fnr.de 10:30 Nachhaltige Stadtentwicklung. Integriert. Vernetzt. Partizipativ. Überzeugend. Bis zum 21. März 2014. Im Seminar geht es darum, wie die Integration verschiedener Themen – wie z.B. Umwelt, Mobilität, Wirtschaft, Bildung, Finanzen, Gesundheit – gelingen kann und welche Rolle ‚Good Governance‘ beim Umgang mit möglichen Zielkonflikten spielt. Ort: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.difu.de 17:00 Frühlingsconvent des Senats der Wirtschaft Ehrung von Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, ehemaligen luxemburgischen Ministerpräsident. Laudator: EU-Kommissar Günther Oettinger.


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 12/13 Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin V: Senat der Wirtschaft Global Economic Network Sektion Deutschland - Senat e.V. Nur mit Einladung www.senat-der-wirtschaft.de 17:45 Akademie der Wissenschaften zur Stammzellenforschung Vortragsveranstaltung zum Thema „Stratifizierte Medizin - Über Stammzellen und andere moderne Technologien“. Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin V: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Montag 24.03.2014 10:00 Seminar: Qualifizierung zum EU-Fundraiser – zertifizierte Weiterbildung Die berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung ist praxisnah und orientiert sich an den Herausforderungen, die sich bei der Beantragung europäischer Fördergelder stellen. Ort: AEG-Haus, Hohenzollerndamm 152, 14199 Berlin V: emcra - Europa aktiv nutzen Anmeldung erforderlich www.emcra.eu

Dienstag 25.03.2014

kostenfrei www.bbaw.de 20:00 Netzwerktreffen des Netzwerks Berlin Diskussionsveranstaltung des Netzwerks Berlin zum Thema ‚Die Zukunft von RotRot-Grün‘, mit dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Die Linke Gregor Gysi. Ort: SPD-Fraktionssaal, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

08:30 Frühstück mit Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club

V: Netzwerk Berlin e.V.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

Anmeldung erforderlich www.netzwerkberlin.de

09:00 9. Kongress für Gesundheitsnetzwerker

Freitag 21.03.2014 12:30 Von der Defensive in die Offensive: Berufliche Entwicklung aktiv gestalten – Karriereworkshops für Wissenschaftlerinnen Der Karriereworkshop bietet Wissenschaftlerinnen einen Erfahrungsaustausch über die Fachgrenzen hinweg.

Bis zum 26. März 2014. Auch im 9. Jahr in Folge stellt der Kongress Gesundheitsnetzwerker das Thema Internetmedizin in den Mittelpunkt. Erfolgreiche webbasierte Therapieformen und Strategien für Gesundheitsanbieter werden vorgestellt und gemeinsam mit Experten diskutiert. Ort: Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin V: Agentur WOK GmbH

Teilnehmerinnen erfahren Unterstützung, ihre berufliche Entwicklung aktiv und zielgerichtet zu gestalten. Ort: Lette Verein, Viktoria-Luise-Platz 6, 10777 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.gesundheitsnetzwerker.de 09:30 15. Handelsblatt Jahrestagung „Betriebliche Altersversorgung 2014“ Bis zum 27. März 2014. Ort: Hotel InterContinental Berlin, Budapester Str. 2, 10787 Berlin V: Handelsblatt GmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.handelsblatt-bav.de

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 13 10:00 BDEW-Fachkongress „Treffpunkt Netze 2014“ Bis zum 26. März 2014. Der Fachkongress der Energienetzbetreiber in Deutschland stellt sich 2014 den aktuellen Fragen zum Regulierungsrahmen, der Netzentgeltsystematik, zur Systemstabilität und zur Einführung des Smart Metering. Ort: InterContinental Berlin, Budapester Str. 2, 10787 Berlin

Integrierten Sekundarschule (ISS), die Haupt- und Realschule zusammenfassen. SchülerInnen sollten nicht mehr aufgrund der Schulform zu VerliererInnen abgestempelt werden. Die Veranstaltung will einen bilanzierenden Blick auf die Schul-strukturreform werfen. Ort: Satellite Office, Friedrichstr. 200, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

V: BDEW Bundesverband der Energieund Wasserwirtschaft e.V.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.treffpunkt-netze.de

19:00 Akademie der Wissenschaften zur EU

10:00 11. Frauenpolitische Fachtagung der dbb bundesfrauenvertretung Am 25. März 2014 holt die dbb bundesfrauenvertretung das Thema Gender Budgeting aus dem gleichstellungs -politischen Schattendasein. Unter der Prämisse Gender Budgeting als Gerechtigkeitsgebot geht es auf der 11. Frauenpolitischen Fachtagung um die Frage: Was „verdient“ die andere Hälfte des Himmels? Ort: dbb forum berlin, Friedrichstr. 169/170, 10117 Berlin V: dbb beamtenbund und tarifunion Anmeldung erforderlich www.dbb.de 10:30 Rechtspolitischer Kongress: Demokratisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt

Vortragsveranstaltung zum Thema „Visionen für Europa - Wissenschaft trifft Nachwuchs“, mit Dr. Ulrike Guérot von Open Society Initiative for Europe. Ort: Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin V: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Kostenfrei www.bbaw.de 19:00 Podiumsdiskussion „Neustart für Tegel und Tempelhof: Was passiert wirklich mit den Berliner Flughäfen?“ Unter anderem mit dem Berliner Stadtentwicklungsstaatssekretär Ephraim Gothe und dem Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH Dr. Philipp Bouteiller. Ort: Berlin Hilton Hotel, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin

Bis zum 26. März 2014.

V: Märkischer Presse- und Wirtschaftsclub e.V.

Der Kongress befasst sich mit elementaren Fragestellungen zur Zukunft Europas, der Realisierung von Grundrechten und den notwendigen Impulsen für eine soziale Rechtspolitik.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.mpwberlin.de

Mittwoch 26.03.2014

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin V: Friedrich-Ebert-Stiftung, Deutscher Gewerkschaftsbund, Hans-Böckler-Stiftung Anmeldung erforderlich www.rechtspolitischer-kongress.de 19:00 Parlamentarischer Abend: Bilanz der Schulstrukturreform: Womit konnte sie punkten – Was muss noch geschehen? Vor über 3 Jahren wurde das Berliner Schulsystem reformiert: die Hauptschulen wurden abgeschafft und es entstanden die

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08:15 „Verantwortlich für Berlin“ – Frühstück Der Berlin Capital Club und die Stiftung Zukunft Berlin laden zu der Veranstaltungsreihe „Verantwortlich für Berlin“ ein. Zusammen mit Gästen aus dem Kreis der Stiftung Zukunft Berlin sowie Mitgliedern des Berlin Capital Club sollen Ziele aus der Arbeit der Stiftung diskutiert werden


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 13 – eine gute Gelegenheit, in neuer Weise wichtige Themen der Stadt im Gespräch mit engagierten Persönlichkeiten der Berliner Gesellschaft voranzubringen. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de 09:00 2. BPI-Pharmakovigilanz-Infotag Thema: Deep Impact – Facetten der neuen Pharmakovigilanzgesetzgebung. Ort: EUREF-Campus, Torgauer Str. 12-15, 10829 Berlin

13:30 KBV Messe Versorgungsinnovation 2014 Bis 28. März 2014. Praxisnetze, Medizinische Versorgungszentren, aber auch indikationsbezogene Kooperationen mit selektivvertraglichem Hintergrund präsentieren insgesamt 50 Projekte zu den Leitthemen der Versorgungsmesse: Qualität, Kooperation und Diversifizierung. Kurzvorträge, Fachforen und Podiumsdiskussionen runden das Angebot der Veranstaltung ab. Ort: dbb forum berlin, Friedrichstr. 169, 10117 Berlin ? V: Kassenärztliche Bundesvereinigung

V: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.versorgungsmesse.net

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bpi.de

17:45 Konferenz „Klimawandel in Stadt und Region“

10:00 Seminar- Inforeihe „Fit für die BUGA 2015“

Bis zum 27. März 2014.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam, der Tourismusverband Havelland und weitere Partner laden alle Touristiker der Havelregion zu kostenfreien Seminaren zur Erlangung des Qualitätssiegels „Von der BUGA empfohlen“ ein. Thema: „Fünf Standorte. Eine BUGA“. Ort: Kulturzentrum Rathenow, Märkischer Platz 3, 14712 Rathenow

StadtKlima, ImmoKlima und KlimaMORO zeigen mit ihren Ergebnissen Strategien und Konzepte aus unterschiedlichen räumlichen Ebenen vom einzelnen Gebäude über das komplexe Gebilde Stadt bis hin zur Region im Kontext des Themenbereichs „Klimawandel – Strategien, Potenziale und Gefährdungen“.

V: IHK Potsdam

Ort: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Invalidenstr. 44, 10115 Berlin

Anmeldung erforderlich www.potsdam.ihk24.de

V: Bundesinstitut für Bau-, Stadtund Raumforschung (BBSR)

10:30 „Hauptstadtkonferenz Elektromobilität 2014 – Elektromobilität made in Berlin-Brandenburg“

Anmeldung erforderlich www.klimastadtraum.de

Nach dem Erfolg der ersten Hauptstadtkonferenz Elektromobilität mit über 500 Teilnehmern im vergangenen Jahr wartet die Konferenz 2014 mit Bewährtem und innovativen Neuerungen auf. Unter anderem mit Klaus Wowereit u.v.a. Ort: Rotes Rathaus, Rathausstraße, 10178 Berlin V: Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

18:00 28. DGVT Kongress für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung Bis zum 30. März 2014. Thema „Positive Perspektiven in Psychotherapie und Gesellschaft“. Ort: Freie Universität, Silberlaube, Otto-von-Simson-Straße 26, 14195 Berlin V: Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.dgvt.de

Anmeldung erforderlich www.emo-berlin.de

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 13 Donnerstag 27.03.2014

Freitag 28.03.2014

10:45 Praxis-Wissen-Erfahrungsaustausch: Zu Fuß mobil im Quartier

09:00 Praktisches Finanzwissen: Unternehmenszahlen verstehen

Bis zum 28. März 2014.

Bis zum 29. März 2014.

Thema: „Synergien kommunaler Stadtentwicklungs-, Gesundheits-, Umwelt- und Verkehrspolitik“.

Ort: VBKI, Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin

Ort: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.difu.de 14:00 Jahrestagung des Bundesverband der Berufsbetreuer/innen Bis 29. März. U. a. mit dem Berliner Senator für Justiz und Verbraucherschutz Thomas Heilmann, dem Leiter des Arbeitsstabes bei der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Torsten Einstmann und Ruth Fricke vom Bundes verband Psychiatrie-Erfahrener Ort: Hotel Scandic, Gabriele-Tergit-Promenade 19 V: Bundesverband der Berufsbetreuer/innen Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig 15:00 Tagung: Staatsfinanzen im künftigen Europa Bei der Tagung sollen Konzepte europäischer Staatsfinanzierung vor dem Hintergrund von Schuldenbremse und Fiskalpakt diskutiert werden. Ort: Französischer Dom, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin V: Hans-Böckler-Stiftung Anmeldung erforderlich www.boeckler.de

V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.vbki.de 09:00 Getting more Women in Politics Ziel der Veranstaltung ist es, bei mehr Frauen das Interesse für politische Prozesse zu wecken, um mit Hilfe des politischen aktiven Engagements die Ziele der Gleichberechtigung zu verwirklichen. Ort: Best Western Hotel President Berlin, An der Urania 16-18, 10787 Berlin V: BPW Germany e.V., LUDEN (LOCAL URBAN DEVELOPMENT EUROPEAN NETWORK) Anmeldung erforderlich www.bpw-germany.de 09:30 2. Männergesundheitskongress Unter dem Titel „Man(n) informiert sich - Fragen und Antworten zur Männergesundheit“ wird am 28.03.2014 in Berlin der 2. Männergesundheits-kongress der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesgesundheitsministeriums stattfinden. Fragen und Antworten zu männerspezifischen Gesundheitsthemen stehen im Fokus des Kongresses. Ort: Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie, Hannoversche Str. 5b, 10115 Berlin V: Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.maennergesundheitsportal.de 10:30 Tagung: Beschäftigungschancen für Menschen mit Migrationshintergrund

19:00 „Smoke In“ mit Dr. Maximilian Herzog Begleitet werden die Zigarren von einem 3-Gänge Menü des Küchenchefs Michael Tuschen.

Im Fokus der Tagung steht die Frage nach Handlungsmöglichkeiten: Was muss getan werden, um eine bessere Arbeitsmarktintegration von Migranten und Migrantinnen zu ermöglichen?

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin

Ort: ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

V: Berlin Capital Club

V: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, Vereinten Dienst- leistungsgewerkschaft (ver.di)

Anmeldung erforderlich www.berlincapitalclub.de

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März & April 2014 Termine Kalenderwoche 13/14 Anmeldung erforderlich www.boeckler.de

Wie kann sich Deutschland für ein sozialeres Europa einsetzen? Diese und weitere Fragen werden mit Hannelore Kraft diskutiert.

Montag 31.03.2014

Ort: Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstr. 28 – 29, 10178 Berlin

08:00 Europa im Gespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, MdEP

V: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich www.schwarzkopf-stiftung.de

V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

19:30 Helfende Kommunikation: Patientengespräche besser gestalten Klaus Hüllemann zeigt, wie man mit Worten, Verhalten, Gestik und Mimik Sicherheit und Hoffnung vermittelt, ohne die Ernsthaftigkeit einer Krankheit zu bagatellisieren.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net 10:00 Workshop: Kommunikation und Führung – was Frauen von Männern unterscheidet Bis zum 01. April 2014. In dem Workshop sollen weiblichen Führungskräften und interessierten Frauen, die vor KarriereEntscheidungen stehen, nicht nur theoretische Kenntnisse vermittelt, sondern anhand von praktischen Beispielen und Fall-Konstellationen diese Herausforderung des Umgangs mit Macht und Machtspielen trainiert werden. Ort: Europäische Akademie Berlin, Bismarckstr. 46/48, 14193 Berlin V: Europäische Akademie Berlin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.eab-berlin.eu 17:00 Fachtagung „Back to Europe“ Zehn Jahre Osterweiterung Vor dem Hintergrund von Erwartungen und Prognosen aus dem Jahr 2004 analysieren Studierende des Evangelischen Studienwerks Villigst ökonomische, politische und gesellschaftliche Entwicklungen der postsozialistischen EU-Beitrittsstaaten. Ort: Evangelische Bildungsstätte Schwanenwerder, Inselstr. 27-28, 14129 Berlin V: Evangelische Akademie zu Berlin Nur für geladene Gäste www.eaberlin.de 18:00 Vortrag „Das soziale Europa stärken!” von Hannelore Kraft Wie kann ein soziales Europa in der Zukunft gestärkt werden? Welche Rolle kann die EU dabei spielen? Was tut Europa zur Bekämpfung der Armut innerhalb der EU? Welche Rolle spielt Solidarität in den europäischen Ländern und zwischen ihnen?

Ort: Lehmanns Charité, Luisenstr. 9, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Dienstag 01.04.2014 08:00 Risiken vermeiden im Einkauf und Vertrieb Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net 08:30 Kongress 17. Effizienter Staat 2014 Bis zum 02. April 2014. Thema: „Agenda 2020 – digital, effizient, gemeinsam“. Ort: dbb forum, Friedrichstr. 169-170, 10117 Berlin V: Behörden Spiegel Anmeldung erforderlich www.effizienterstaat.eu 09:00 Veränderungsprozesse ganzheitlich begleiten: Kommunikation und Arbeitsrecht Hand in Hand Bis zum 02. April 2014. Durch Fusionen, Übernahmen und Restrukturierungen sollen Synergieeffekte erreicht werden. Dabei treffen häufig unterschiedliche Interessen und Unternehmenskulturen aufeinander. Veränderungsprozesse folgen dabei immer bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Das Wissen und der aktive Umgang mit ihnen machen einen Veränderungsprozess steuerbar. >>>

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 14 Ort: VBKI, Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

V: Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.

19:00 Parlamentarischer Abend der RWE AG Thema „Innovationen für die Stromerzeugung. Welche Visionen bewähren sich in der Realität?“, unter anderem mit dem Leiter Forschung & Entwicklung bei der RWE AG Dr. Frank-Detlef Drake und dem Vorstandsmitglied von RWE Generation Roger Miesen.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.vbki.de 17:00 Vortrags- und Diskussionsveranstaltung: Bürgerschaftliches Engagement und Stadtentwicklung Bei diesem interdisziplinären Gedankenaustausch stellen Akteure aus Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft, aus Wissenschaft und Praxis ihre Wahrnehmungen gegenüber und benennen Bedingungen für ein Gelingen solcher wichtiger Aushandlungsprozesse.

Ort: RWE-Repräsentanz Berlin, Friedrichstr. 95, 10117 Berlin V: RWE AG Nur für geladene Gäste www.rwe.de

Donnerstag 03.04.2014

Ort: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin

11:00 Institut für Urbanistik zur Elektromobilität

V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH

Bis zum 04. April 2014.

Anmeldung erforderlich www.difu.de

Fachtagung zum Thema „Elektromobilität in Kommunen“.

Mittwoch 02.04.2014

Ort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin

10:00 Seminar: Das Löwinnenprinzip – Karrierestrategien für Frauen

V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH

Bis zum 03. April 2014.

10:00 20. Marktplatz Bildung – Die Berliner Bildungsmesse

Kompetenztraining speziell für Frauen aus der europäischen Politik, Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft. An praxisnahen Beispielen aus ihrem beruflichen Alltag lernen und üben die Teilnehmerinnen in den Seminaren, wie sie besser auftreten, handeln und überzeugen. Ort: Europäische Akademie Berlin, Bismarckallee 46/48, 14193 Berlin V: Europäische Akademie Berlin Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.eab-berlin.eu

16:00 Members get together des Berlin Capital Club – Schloss Charlottenburg Exklusive Führung durch das Schloss Charlottenburg mit Schlossgarten. Die Dauer der Führung beträgt 2 Stunden. Ort: Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 10, 14059 Berlin V: Berlin Capital Club

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Anmeldung erforderlich, www.difu.de

Marktplatz Bildung bietet mit rund 100 Austellern Informationen und Beratung rund um die Themen berufliche Aus- und Weiterbildung. Für Migrantinnen und Migranten gibt es eine Vielzahl von Angeboten zur Nachqualifizierung. Zusätzlich erwarten den Besucher zahlreiche Fachvorträge sowie Diskussionsrunden. Ort: KOSMOS, Karl-Marx-Allee 131a, 10243 Berlin V: EUROPUBLIC GmbH Werbeagentur Kostenfrei www.marktplatzbildung.de

Freitag 04.04.2014 10:00 Tagung „Protestantische Ethik und moderner Sozialstaat“ Bis zum 05. April 2014. Der Kongress verfolgt im Dialog mit Wissenschaftlern aus den USA, Großbritannien, Skandinavien und Deutschland drei Ziele: Er wirft einen Blick auf das Verhältnis von Reformation und modernem Sozialstaat. Er analysiert historische und aktuelle Trends


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 14/15 in der Entwicklung des Sozialstaats. Er fragt nach der Zukunft des Sozialstaats unter den Herausforderungen neoliberaler Globalisierung.

Fallstudien und Rollenspielen das erlernte Wissen zu testen und zu verfestigen.

Ort: Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom), Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.proxcel.de

Ort: Friedrichstr. 188, 10117 Berlin V: proXcel GmbH

V: Evangelische Akademie zu Berlin

09:00 Seminar: Das Löwinnen-Prinzip – Karrierestrategien für Frauen!

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.eaberlin.de

Ort: Ameron Hotel ABION Spreebogen Berlin, Alt-Moabit 99, 10559 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

18:00 5. Berlin Capital Club Fun Indoor Golf Turnier

10:00 Standortfaktor Stadt - Perspektiven für die kommunale Wirtschaftsförderung

Gestartet wird in 4-er Flights, Spielform 2er Scramble. Die Teams werden je nach Spielstärke vom Berlin Capital Club zusammengestellt.

Bis zum 08. April 2014.

V: Berlin Capital Club

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, was Stadtentwicklung zur wirtschaftlichen Entwicklung von Städten beiträgt und wie sich Wirtschaft und Wirtschaftsförderung an entsprechenden Planungs- und Veränderungsprozessen beteiligen kann.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

Ort: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin

V: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH

Montag 07.04.2014 09:00 Seminar: Six Sigma Yellow Belt Bis zum 08. April 2014. Schulungsseminar für Führungskräfte und -nachwuchs sowie Qualitäts- und ProjektmanagerInnen. Im Rahmen dieses zweitägigen Seminars werden die Grundzüge, Methoden und wesentliche Ziele von des Managementsystems Six Sigma vermittelt. Ort: Produktionstechnisches Zentrum Berlin, Pascalstraße 8-9, 10587 Berlin

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.difu.de 10:00 Fachtagung „Lebensmittelkontrolle – heute und morgen“ Der BLL wird am 7. und 8. April 2014 in Berlin ein zweitägiges Symposium zum Thema ‚Lebensmittelkontrolle – heute und morgen‘ veranstalten, um damit eines der für die Lebensmittelwirtschaft wichtigsten Themen des Jahres 2014 in seiner ganzen Komplexität aufzugreifen. Ort: N.N.

V: Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK)

V: Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.weiterbildung.ipk.fraunhofer.de

Anmeldung erforderlich www.bll.de

09:00 Seminar: Qualitätsmanagementsysteme Bis zum 08. April 2014.

10:00 Seminar: Qualifizierung zum Manager für öffentliche Fördergelder – zertifizierte Weiterbildung

Neben den Inhalten der DIN EN ISO 9001:2008 werden auch spezielle, auf der DIN EN ISO 9001:2008 basierende Qualitätsmanagementsysteme, wie bspw. die ISO TS 16949 vermittelt. Schulungsteilnehmer erhalten neben fundiertem Wissen auch die Gelegenheit, im Rahmen von

Die zertifizierte Weiterbildung qualifiziert für das Management öffentlicher Förderung: Ob ESF und EFRE in Deutschland oder die verschiedenen SGB-Finanzierungsinstrumente – Überblick über nationale Fördergelder, Konzepte und Anträge wie geförderte Projekte erfolgreich erstellt werden. >>>

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 15 Ort: AEG-Haus,Hohenzollerndamm 152, 14199 Berlin

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

V: emcra - Europa aktiv nutzen

18:00 International Games Week 2014 Berlin

Anmeldung erforderlich, www.emcra.eu

Bis zum 13. April 2014. Ort: verschiedene Orte, Berlin V: Medienboard Berlin-Brandenburg 19:00 Gentlemen‘s Dinner im Berlin Capital Club

Kostenpflichtig www.internationalgamesweekberlin.com

Dies ist eine sehr erfreuliche Art der Kontaktpflege bei einem gesetzen 3-Gang Menü inkl. korrespondierender Getränke. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Nur für geladene Gäste, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

Dienstag 08.04.2014 N.N. 20. Deutscher Bankentag 2014 Bis zum 09. April 2014. Ort: bcc Berlin Congress Center GmbH, Alexanderstr. 11, 10178 Berlin V: Bundesverband deutscher Banken e.V. Anmeldung erforderlich www.bankenverband.de 08:00 Haftung von Organen in Vereinen – Aktuelle Entscheidungen Die Veranstaltung erläutert aktuelle Rechtsfälle aus der Praxis und zeigt, wie durch durchdachte Maßnahmen, Risiken für Verein und Vorstand bzw. Geschäftsführung reduziert werden können. Ort: Buse Heberer Fromm, Kurfürstendamm 237, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net 09:30 Benimm ist in. Das Seminar zur Karriereentwicklung Das Seminarkonzept „Benimm ist in“ unterstützt die Teilnehmer, sich sicher auf dem Parkett zu bewegen und damit Karrieremöglichkeiten zu eröffnen und zu steigern Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

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18:30 Ladies Lounge im Berlin Capital Club Treffen Sie sich mit anderen Clubdamen und lassen Sie bei Köstlichkeiten aus Keller und Küche den Tag ausklingen. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

Mittwoch 09.04.2014 08:00 CDU-Wirtschaftsrat mit dem IG BCE-Vorsitzenden Vassiliadis Hauptstadt-Frühstück des Wirtschaftsrats der CDU mit dem Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Michael Vassiliadis. Ort: Käfer im Bundestag, Platz der Republik, 11011 Berlin V: Wirtschaftsrat der CDU e.V. Nur für geladene Gäste www.wirtschaftsrat.de 08:30 Politisches Frühstück mit Dr. Barbara Hendricks Zu Gast ist Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Ort: „Habel am Reichstag“, Luisenstr. 19, 10117 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 15 09:00 Seminar- Inforeihe „Fit für die BUGA 2015“ Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam, der Tourismusverband Havelland und weitere Partner laden alle Touristiker der Havelregion zu kostenfreien Seminaren zur Erlangung des Qualitätssiegels „Von der BUGA empfohlen“ ein. Thema: „Professionelles Beschwerdemanagement“. Ort: Restaurant Genusscatering, Bahnhofstraße 22, 14727 Premnitz

19:00 Abendempfang des Berliner Demografie Forums

15:00 Innovationen Herz-KreislaufErkrankungen: Zulassungen am Puls der Zeit? Der Bundesverband der Deutschen Industrie weist nicht nur auf die Zunahme und volkswirtschaftliche Bedeutung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin, sondern zeigt auch, welchen entscheidenden Beitrag die deutsche Gesundheitswirtschaft bei Diagnostik und Therapie leistet.

Anmeldung erforderlich www.bdi.eu 17:00 Europäischer CIVIS Online Medienpreis 2014 Auszeichnung für journalistisch aufbereitete Webseiten zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt.

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin Nur mit Einladung, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

Anmeldung erforderlich www.potsdam.ihk24.de

V: Bundesverband der Deutschen Industrie

Kamingespräch aus der Veranstaltungsreihe „manager lounge“ des Mitgliedes Manfred B. Geisler zu einem aktuellen Thema.

V: Berlin Capital Club

V: IHK Potsdam

Ort: Auditorium im Quartier 110, Friedrichstr. 180, 10117 Berlin

19:00 Manager Lounge im Berlin Capital Club

Ort: Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin V: Berliner Demografie Forum Nur für geladene Gäste www.berlinerdemografieforum.org

Donnerstag 10.04.2014 08:30 Fach-Dialog „Ausgebremst: Die Mietpreisbremse zu Ende denken“ Wie mögliche Entwicklungen der Mietpreise und deren Einschränkungen aussehen könnten, welche rechtlichen Rahmenbedingungen überhaupt zur Verfügung stehen und welche Szenarien auftreten können, erfahren Sie bei diesem Fach-Dialog. Ort: K&L Gates LLP Markgrafenstraße 42, 10117 Berlin V: Heuer Dialog GmbH

Ort: ARD Hauuptstadtstudio, Wilhelmstr. 67a, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.heuer-dialog.de

V: CIVIS Medienstiftung

09:00 Workshop Corporate-Design-Management

Nur mit Einladung www.civismedia.eu 18:00 Vortragsveranstaltung „Schwarze Kassen bei der Kirche? Finanzen und Haushalt in der katholischen und evangelischen Kirche“ Ort: Kammergericht, Elßholzstr. 30-33, 10781 Berlin

Corporate-Design-Prozesse effizient entwickeln, gestalten und bewerten. Ort: Gotzkowskystraße 20/21, 10555 Berlin V: wirDesign Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.wirdesign.de

V: Juristische Gesellschaft zu Berlin e.V.

Imme aktue r ll

Kostenfrei www.juristische-gesellschaft.de

www.berlinboxx.de

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 15/16/17 10:00 DIA-Forum 2014 Thema „Europa vor der Wahl – wohin steuert die europäische Sozialpolitik?“.

V: Investitionsbank Berlin, Investitionsbank des Landes Brandenburg, Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V.

Ort: Atrium der Deutschen Bank, Charlottenstr. 37/38, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich www.b-p-w.de

V: Deutsches Institut für Altersvorsorge GmbH Anmeldung erforderlich www.dia-vorsorge.de

20:00 Netwerktreffen des Netzwerks Berlin

10:30 Social Media Dialog 2014

Anmeldung erforderlich www.netzwerkberlin.de

Namhafte Social Media Experten und Unternehmensvertreter schildern den Teilnehmern ihre Erfahrungen anhand von Praxisbeispielen und zeigen neue Möglichkeiten und Anwendungsszenarien auf, wie Unternehmen das Kommunikations- und Marktpotenzial von Social Media effektiv nutzen können. Thema: Social-MediaTechnologie – Einsatzbereiche von Apps bis Tools. Ort: Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt V: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bvdw.org

Ort: SPD-Fraktionssaal, Platz der Republik 1, 11011 Berlin V: Netzwerk Berlin e.V.

Montag 14.04.2014 09:00 Seminar: Grundlagenwissen Qualitätsmanagement Bis zum 15. April 2014. Im Rahmen dieses Trainings werden grundlegende Themen zum Qualitätsmanagement vermittelt. Auf Grundlage der DIN EN ISO 9000 : 2005 werden wichtige Begrifflichkeiten des Qualitätsmanagement erörtert und mit praktischen Beispielen verdeutlicht. Darüber hinaus werden elementare Werkzeuge des Qualitätsmanagements vorgestellt. Ort: Friedrichstr. 188, 10117 Berlin

10:45 Berliner Demografie Forum 2014

V: proXcel GmbH

Bis zum 11. April 2014.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.proxcel.de

Thema „Sicherheit – Vertrauen – Solidarität“. Ort: European School of Management and Technology, Schlossplatz 1, 10178 Berlin V: Berliner Demografie Forum Nur für geladene Gäste www.berlinerdemografieforum.org 18:00 Verleihung der PR Report Awards Auszeichnung der erfolgreichsten Arbeiten der Kommunikationswirtschaft und der Menschen dahinter. Ort: Kraftwerk Berlin, Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin

Montag 21.04.2014 09:00 Seminar: Business Process Management In diesem Training werden anhand von theoretischen und praktischen Trainingssequenzen die Grundlagen des Business Process Management vermittelt. Ort: Friedrichstr. 188, 10117 Berlin V: proXcel GmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.proxcel.de

V: Haymarket Media Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.prreportawards.de 19:00 Businessplan-Wettbewerb BerlinBrandenburg              2.Prämierung Ort: Fritz Club, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 Berlin

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Dienstag 22.04.2014 09:00 Seminar: Verbesserungsstrategie für Führungskräfte - Business Excellence In diesem Seminar werden der Total Quality Management Ansatz vorgestellt und in Verbindung gebracht mit dem EFQM-Modell zur Bewertung des Reifegrads einer Organisation hinsichtlich Excellence.


März & April 2014 Termine Kalenderwoche 17/18 Ort: Friedrichstr. 188, 10117 Berlin V: proXcel GmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.proxcel.de

Mittwoch 23.04.2014 09:00 Seminar: Verbesserungsstrategie für Führungskräfte – Lean Management Im Rahmen dieses Seminars werden die Prinzipien und Leitgedanken des Lean Management Ansatzes vermittelt. Wesentliche Ziele von Lean Management werden ausführlich und anschaulich vermittelt. Eine Vorgehensweise zur nachhaltigen Einführung von Lean Management in Organisationen wird vorgestellt sowie Ansatzpunkte zur Verknüpfung mit anderen Managementansätzen.

10:00 6. Berliner BUIS Tage – Fachtagung der Fachgruppe Betriebliche Umweltinformationssysteme Bis zum 25. April 2014. Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft – Campus Wilhelminenhof, Wilhelminenhofstr. 75, 12459 Berlin V: Gesellschaft für Informatik e.V. Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.enviroinfo.eu

Freitag 25.04.2014 09:00 Seminar: BEYOND LEADERSHIP

Ort: Friedrichstr. 188, 10117 Berlin

Dieses Seminar geht auf verschiedene Strategierichtungen wie die der Marktoder Ressourcenorientierung ein und betrachtet verschiedene Krisenzustände von Organisationen sowie die dazugehörigen Reaktionsmöglichkeiten.

V: proXcel GmbH

Ort: Friedrichstr. 188, 10117 Berlin

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.proxcel.de

V: proXcel GmbH

19:00 Businessplan-Wettbewerb BerlinBrandenburg              3.Kontaktabend Ort: KOSMOS, Karl-Marx-Allee 131a, 10243 Berlin V: Investitionsbank Berlin, Investitionsbank des Landes Brandenburg, Unternehmens verbände in Berlin und Brandenburg e.V. Anmeldung erforderlich www.b-p-w.de

Donnerstag 24.04.2014 09:00 Seminar: Verbesserungsstrategie für Führungskräfte – Six Sigma

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.proxcel.de

Montag 28.04.2014 08:00 Scheinselbständigkeit ausschließen – Verträge richtig gestalten Der Rechtsanwalt Reinhold Kopp, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Partner bei der HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft in Berlin zeigt die Klippen von Vertragsgestaltung und -durchführung auf und gibt Tipps, wie man sie umschiffen kann. Ort: HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Joachimstaler Str.12 /Ecke Kurfürstendamm, 10719 Berlin V: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Dieses Seminar bietet Führungskräften einen Einblick in die Six Sigma Strategie. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass Six Sigma als Managementansatz vermittelt wird. Des Weiteren werden Ansatzpunkte zur unternehmensweiten Implementierung von Six Sigma sowie die Verknüpfung mit anderen Managementsystemen und -ansätzen vorgestellt.

Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.bwg-ev.net

Ort: Friedrichstr. 188, 10117 Berlin >>>

Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin

V: proXcel GmbH Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.proxcel.de

8:30 INFRANEU-Frühstück mit Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

V: INFRANEU e.V. Anmeldung erforderlich, Kosten: 15 € www.infraneu.de

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Termine März & April 2014 Kalenderwoche 18 09:00 Seminar: Qualitätsmanagement in der Produktanlaufphase

11:30 BVDA - Frühjahrstagung 2014

Bis zum 29. April 2014.

Am Abend findet die Preisverleihung „Durchblick“, „Durchklick“ und „Redakteurs-Preis“ statt.

Schulungsseminar für Führungskräfte und -nachwuchs sowie Qualitäts- und ProjektmanagerInnen. Im Rahmen dieses zweitägigen Seminars werden in der Praxis erprobte Vorgehensweisen und Methoden zur erfolgreichen und effizienten Umsetzung der Produktanlaufphase vermittelt. Ort: Produktionstechnisches Zentrum Berlin, Pascalstr. 8-9, 10587 Berlin

Bis zum 30. April 2014.

Ort: Scandic Berlin Potsdamer Platz, Gabriele-Tergit-Promenade 19, 10963 Berlin V: Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. Nur mit Einladung www.bvda.de

V: Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.weiterbildung.ipk.fraunhofer.de

Dienstag 29.04.2014 09:00 Vodafone Stiftung zur Motivation von Schülern Podiumsdiskussion der Vodafone Stiftung zum Thema „Mach Dein Ding“, u. a. mit der Vorsitzenden von Typisch Deutsch Sezen Tatlici, dem Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Dr. Mark Speich und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD Thomas Oppermann Ort: Reichstagsgebäude, Platz der Republik 1

19:00 „Made in Berlin – Menschen machen Berlin erfolgreich“ Gemeinsame Veranstaltung mit dem Mitglied Manfred B. Geisler aus der Veranstaltungsreihe „Made in Berlin – Menschen machen Berlin erfolgreich“. Ort: Berlin Capital Club, Mohrenstr. 30, 10117 Berlin V: Berlin Capital Club Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig www.berlincapitalclub.de

V: Vodafone Stiftung Deutschland Anmeldung erforderlich www.vodafone-stiftung.de

Impressum Verlag und Redaktion: Business Network Marketing- und Verlagsgesellschaft mbH BERLINboxx Business Magazin Fasanenstr. 47, 10719 Berlin Tel.: 030/88 91 87 94 Fax: 030/88 91 87 96 redaktion@berlinboxx.de V.i.S.d.P.: Geschäftsführender Chefredakteur: Dr. Ingolf Neunübel (in) Chefredakteur: Thorsten Elsholtz (te) Herausgeberin: Dr. Angela Wiechula (awi)

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Verleger: Frank Schmeichel (fs)

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 10/Januar 2012

Gründungsherausgeber: Werner Plötz

Grafik, Layout, Illustration: Kerstin Rath

Redaktionsleitung: Markus Feller (mf) Jessica Schabacker (js)

Cover Gestaltung: Christian Schneider

Redaktion: Elena Jochmann (ej) Rebecca Stratmann (rs) Stephan Richter (sr) Marcel Pelzer (mp) Tilman Pradt (tp) Andreas Zöllner (az) Joachim Koch (jk)

Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH

IVW-Siegel 3. Quartal 2013

Druckauflage: 11.000


Zu guter Letzt

PRÄMIERT

In der Kategorie „Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung“ landete die BSR sogar auf Platz 1

Oranges Vorbild Die Berliner Stadtreinigung (BSR) gehört zu den 50 deutschen Top-Arbeitgebern im Jahr 2014. Das ist das Eregbnis einer Umfrage unter den Lesern und Nutzern von Focus, Xing und Kununu. Die BSR steht damit in einer Reihe mit Airbus, BMW, Paypal und VW. Im Branchenranking kam die BSR wegen herausragender Job-Bedingungen sogar auf Platz 1.

Unter anderem konnten die Befragten bewerten, wie zufrieden sie mit dem Führungsverhalten ihrer Vorgesetzten, ihren beruflichen Perspektiven, dem Gehalt sowie dem Image ihres Arbeitgebers sind. Die BSR ist das einzige ausgezeichnete Unternehmen unter Deutschlands 50 besten Arbeitgebern mit Firmensitz in Berlin. Chapeau! (mf)

BLAMIERT

Trotz schöner Fassaden trügt der Schein an der Frankfurter Allee

Fotos: BSR; Howoge

Howoge baut für sich selbst In Berlin fehlt es an Wohnraum. Daher hat die Stadt ihren kommunalen Betrieben verordnet: Bauen! Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge tut nun wie geheißen und baut in Lichtenberg ein 18-geschossiges Hochhaus. Doch hat man dort wohl überhört, dass der Bau von Wohnraum gemeint war. Bei dem geplanten Gebäude an der Frank-

furter Allee handelt es sich nämlich um einen Büroturm, den das kommunale Unternehmen gerne als neuen Hauptsitz nutzen möchte. Dabei steht in Berlin fast eine Millionen Quadratmeter Bürofläche leer. Auch wenn die Mittel für den kommunalen Wohnungsbau knapp sind, für den Eigenbedarf scheint noch genug Geld vorhanden zu sein. (az)

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Vorschau Mai l Juni

Foto: Herbert K채fer_pixelio.de

N채chste Ausgabe

Luft- und Raumfahrt

Berlin 98


Top-Arbeitgeber braucht … … engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Berliner Stadtreinigung zählt zu den 50 besten Arbeitgebern Deutschlands* – und eröffnet jungen Menschen jedes Jahr vielfältige Karrierewege. Denn nur ein starkes Team, bringt auch saubere Leistungen. *FOCUS-Umfrage 02/2014: Beste Arbeitgeber Deutschlands

http://Ausbildung.BSR.de

Ausbildung und Duales Studium


BERLINboxx - März/April - digital oder analog?