So lange gibt es bereits unser Festival für Alte Musik, die »Resonanzen« – dieses Mal unter dem Motto »Les femmes«
Drei Geigerinnen
Lisa Batiashvili, Hilary Hahn und Patricia Kopatchinskaja in Violinkonzerten von Tschaikowsky, Prokofjew und Bartók
Drei Jazztrios
Die Kunst des Jazztrios mit großartigen Formationen um Harold LópezNussa, Jacky Terrasson und Wolfgang Muthspiel
Hilary Hahn
Festival »Resonanzen«
Jonas Kaufmann · Jan Lisiecki
Sehr geehrtes Publikum,
von der Komposition bis zur Wiedergabe im Konzert lebt die Musik von der schöpferischen Kraft der beteiligten Menschen. Sowohl in der Produktion als auch in der Aufführung zählen Originalität und Authentizität, und damit ist das Geschehen mit der Persönlichkeit der Künstler:innen in enger Weise verbunden. Zum gelungenen Ganzen wird ein Konzertabend aber erst durch die aktive, auf das künstlerische Geschehen gerichtete Aufmerksamkeit der Hörer:innen: Das immer Neue und Faszinierende an einem lebendigen Konzert entsteht im Moment der Wahrnehmung in einem ästhetisch und funktional optimal auf das Werk abgestimmten Rahmen. Dabei trägt das Hören einen Anteil am schöpferischen Prozess, und erst dieses vollendet das musikalische Werk.
Viele wunderbare Abende, Vormittage und Nachmittage im Wiener Konzerthaus zeigen die Lebendigkeit und die Vielfalt unserer Kultur. Die hohe Resonanz gegenüber dem Konzertgeschehen im Wiener Konzerthaus ist dabei auch ein Zeichen der Relevanz unserer Planung sowie der Offenheit und Qualitätsorientierung des Publikums in seiner ganzen Vielfalt. Ich bin Ihnen allen dankbar, dass Sie sich mit der Musik, mit diesem Haus und mit den darin für Sie tätigen Menschen so verbunden fühlen. Meine Kolleg:innen und ich erleben Ihre Präsenz als besonders wertvoll und es erklärt sich von selbst, dass viele Musiker:innen und das gesamte Team glücklich über Ihre Verbundenheit mit dem Haus und dem darin präsentierten Geschehen sind.
Im Jänner nimmt unsere gemeinsame Porträtreise mit der Musikerin, Sängerin, Theaterregisseurin und Liedermacherin Anna Mabo weiter Fahrt auf und bereitet den vielen herausragenden Künstlerpersönlichkeiten – wie der französischmarokkanischen Schriftstellerin Leïla Slimani oder der finnischestnischen Autorin Sofi Oksanen – den Weg, bis wir uns vom 17. bis zum 25. Jänner im Rahmen der »Resonanzen«, unserem Festival Alter Musik, unter dem Titel »Les femmes« ganz der weiblichen Seite der Musikgeschichte widmen. Dem großen Musiker Helmut Deutsch ist es zu verdanken, dass Jonas Kaufmann am 12. Jänner einen Liederabend im Großen Saal gibt. Zu seinem runden Geburtstag lädt der erfahrene Liedbegleiter junge Mitglieder der Opernstudios der Wiener Staatsoper und der Wiener Volksoper zu einer LiedMeisterklasse in den SchubertSaal (28. Februar). Einen emotionalen und künstlerischen Höhepunkt unseres KammermusikProgramms erwarte ich am 100. Geburtstag von Friedrich Cerha. Ensembles und Musiker:innen, die eng mit dem 2023 verstorbenen Doyen der österreichischen Komponisten zusammengearbeitet haben, führen Werke von ihm auf. Und auch die Orchesterplanung wird Sie beflügeln, so zum Beispiel wenn Philippe Jordan die Wiener Symphoniker durch Anton Bruckners »Romantische Symphonie« führt (8. & 11. Jänner) oder Klaus Mäkelä das Oslo Philharmonic mit Lisa Batiashvili als Solistin mit dem Violinkonzert von Tschaikowsky (22. Jänner) leitet.
Die folgenden Seiten zeigen Ihnen tausend gute Gründe für Ihren Besuch im Wiener Konzerthaus!
Mit herzlichen Grüßen
Matthias Naske
Intendant
4
IM PORTRÄT
Rundreise mit und zu Anna Mabo
Ein Interview mit unserer Porträtkünstlerin, der vielseitigen Musikerin, Sängerin und Regisseurin, über ihre Projekte
8 BLICKPUNKT
Emilie Mayer
Das Kammerorchester Basel spielt eine Symphonie der im 19. Jahrhundert gefeierten Komponistin aus Mecklenburg
10 RESONANZEN
Les femmes
Unser Festival für Alte Musik widmet sich u. a. venezianischen Waisenmädchen, der biblischen Salome und einer ungarischen »Blutgräfin«
RÜCKBLICK
15/10/25
Mi, 20.00 Uhr · Großer Saal
Anna Lapwood
Ein ausverkaufter Großer Saal bei einem Orgelabend: Das gelang der jungen, energiegeladenen Organistin, Resident Organist an der Royal Albert Hall in London. Mit ihrer Virtuosität, ihrer Begeisterungsfähigkeit und ihrem Charme schafft sie es, Zuhörer:innen weit über das traditionelle Konzertpublikum hinaus zu gewinnen. Ein OrgelDuoabend mit tänzerischem Programm steht im Jänner bevor:
Di, 20/01/26 · 19.30 Uhr · Großer Saal
Olivier Latry · ShinYoung Lee
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SOLISTISCHES
Große Orchester, unbekannte Namen
Delphine von Schauroth, Stefi Geyer, Marguerite Long u. a. stehen in enger Verbindung mit Schlüsselwerken des solistischen Repertoires
22 ORCHESTER
Femmes fatales
Alban Bergs »Lulu« als eine der Figuren von männermordenden Verführerinnen aus Bibel, Literatur, bildender Kunst und Oper
24 MUSIKREISEN Japan
Das Schlagwerkkollektiv Kodo steht für die kulturelle Tradition Japans – ein Land der Gegensätze, zwischen Lautsprecher und Trommelfell
26 KLAVIER
Kunst braucht Zeit
Der Pianist Ivo Pogorelich tüftelt lange an seinen Programmen und findet in den ausgewählten Werken ungeahnte Nuancen
Ein Leben als Liedbegleiter
Helmut Deutsch gibt anlässlich seines 80. Geburtstages einen Liederabend mit Jonas Kaufmann und einen Meisterkurs
30 JAZZ
Drei mal drei
Kontrabass, Schlagzeug und Klavier oder Gitarre: Das ist die Formation des Jazztrios, von denen drei erstklassige zu Gast sind
Kodo, S. 24 Julia Lacherstorfer,
Ivo Pogorelich, S. 26
Rundreise mit und zu
AnnaMabo
Sie war Lagerfeuer Gitarristin, SoundSlammerin und MoldenSchülerin. Sie hat den Puck gespielt, die »Nashörner« inszeniert und Sinead O’Connor gesungen. Mit ihren »Buben« kommt sie im Jänner wieder ins Konzerthaus. Und reist im April gleich weiter, in die nächste Galaxie
Im Frühling 2025 waren Sie noch am Münchner Volkstheater, im Sommer an der Wiener Staatsoper, im Herbst im Wiener Rabenhof. Im Winter kommen Sie zurück ins Wiener Konzerthaus. Das klingt fast nach einer klassischen Rundreise – wenn Sie dazwischen nicht noch in einem Winzerhof Halt gemacht hätten, und das ausgerechnet mit Texten von Ernst Jandl. Wie klang das? Wie passt das zusammen?
Das war ein Geschenk! Und das war ganz einfach! Die Texte waren schon so gut, da hat sich die Musik von selber geschrieben. Das war nicht so wie im Theater, wo man vor Shakespeare erst mal zurückschreckt. Es ist so leicht, sich selber anzuzweifeln. Aber ich konnte noch nie auf etwas so unbefangen stolz sein.
Gespielt haben Sie da beim Weltmusikfestival Glatt & Verkehrt in Krems, begleitet vom Cellisten Clemens Sainitzer. Das Cello begleitet Sie schon seit ihrer Kindheit, oder?
Ja, ich hab’ Cello gelernt, bis ich 18 war. Es war eine gute Art, den Nachmittag zu verbringen. Auch wenn man’s nicht gut macht, ist es wert, vieles zu lernen. Ich kann bis heute intonieren. Das ist wie mit den Sprachen. Die sind eines der wenigen Hobbys, von denen ich nicht leben kann!
Wie hat das denn überhaupt angefangen, mit der Musik? Und worum ging’s Ihnen? Ums Spielen? Und worum ging’s Ihren Eltern?
Ich hatte großes Glück, dass meine Eltern keine Künstler waren [Anm.: sondern New Yorks früherer Kulturforums-Leiter und Wiens ehemaliger Kulturstadtrat Peter Marboe und Verfassungsrechtlerin Irmgard Marboe]. Ich bin mit ihnen sehr wohl ins Theater und ins Konzert gegangen. Und meine Mutter spielt Geige im Mödlinger Symphonischen Orchester und ist ein RiesenOpernfan. Wir waren jedenfalls keine Familie, wo Country im Radio lief. Wir gingen auch nie zu Rockkonzerten.
Und wann kam die Gitarre, mit der Sie heute auf der Bühne stehen?
Ich war Pfadfinderin, da hab’ ich angefangen, Gitarre zu spielen. Ich war die Lagerfeuergitarre. Seit damals kann ich auch »Verdammt, ich lieb’ dich« spielen. Es ging aber nicht darum, wer die besten Soli spielt, es ging darum, dass man die Leute berührt. Das war ein Zugang, der mir sehr gefällt. Hätte man mich damals gefragt, ob ich beruflich Lagerfeuergitarre spielen möchte, hätte ich gesagt: »Ja!« Und genau das mach’ ich auch heute [lacht] …
Anna Mabo *1996, Wien
Eigentlich Anna Marboe. Musikerin, Sängerin, Theaterregisseurin und Liedermacherin. Nach einem Regiestudium an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien arbeitete sie u. a. am Schauspielhaus Wien. Ihre Alben: »Die Oma hat die Susi so geliebt« (2019), »Notre Dame« (2021), »Danke, gut« (2023) und »Mittelschwere Ekstase« (2025)
Haben Sie damals auch ans Theaterspielen gedacht? Oder war Ihnen das Lagerfeuer genug Publikum?
Mit 14 oder so hab’ ich auch Theater gespielt, in der Schule. Wir haben damals alles selber gemacht, das war Anarchie! Und wenn man älter wurde, führte man Regie. Das erste Stück war »Die Hochzeit« von Tschechow, dann kam der Puck im »Sommernachtstraum«. Da hab’ ich schon gedacht, ich werde Schauspielerin. Ich hatte es gern, wenn mir Leute zuhören. Und einen Weltverbesserungsanspruch hatte ich auch. Meine letzte Regiearbeit damals war »Weltuntergang« von Jura Soyfer …
Dann haben Sie ja auch Regie studiert, am Max Reinhardt Seminar, später noch Philosophie, in Gießen. Und dann sind Sie doch – auch – bei der Musik gelandet. Wie kam das?
Ich wusste gar nicht, dass man Regie studieren kann. Ich wollte nur sehen, wie das ist. Dann haben sie mich genommen. Aber dieser grundlegende Zweifel hat sich auch nicht gelöst. Beim Spielen wurde ich immer schlechter, ich war froh, dass ich das nicht mehr machen musste.
Dann dachte ich mir, es reicht nicht, mich nur mit dem Theater auseinanderzusetzen. Ich wollte mich mit der Welt auseinandersetzen. Wann das mit der Musik angefangen hat, weiß ich nicht genau – weil die Musik immer schon da war. Ich war auch nie aufgeregt. Und die Gitarre hatte ich immer dabei. An meinem ersten Album habe ich schon in Mittelhessen geschrieben, während ich Philosophie studiert hab’, in einer viel zu kleinen WG … 2019 hab’ ich dann Ernst Molden getroffen, das war beim ersten Theaterfestival in Litschau [Anm.: »Hin & Weg«, gegründet von Zeno Stanek]. Ich hab’ dort »Das wunderbare Zwischending« inszeniert, er hat das Musikprogramm kuratiert und einen SingerSongwriterKurs gemacht. Da hab’ ich mich angemeldet, wir saßen am See, ich spielte ihm drei Lieder vor. Und er hat gesagt: »Machen wir doch ein Album!« Einen Monat später hab’ ich ihn angerufen und gesagt: »Ich hätt’s jetzt fertig.« Also haben wir mein erstes Album bei Walther Soyka aufgenommen, und Ernst Molden hat’s produziert.
Aber gespielt haben Sie ja nicht nur im Studio oder am See, sondern auch auf der Bühne. Sind dort die Worte wichtiger oder die Töne?
Der Kern sind schon die Gefühle, die Texte, die Worte … Ich hab’ immer alle Sound Slams gewonnen! Und ich brauch’ eine Resonanz! Aber es ist nicht mein Ziel, von allen verstanden zu werden. Vielleicht bin ich nicht die beste Musikerin, die ich kenne. In der Regieposition, beim Theater, muss man ganz viel kommunizieren. Da war allein Musik zu machen erleichternd. Ich spiel’ nach wie vor gern allein – auch wenn kaum wer eine Band so bewundert wie ich meine!
Um Worte geht es auch in Eugène Ionescos »Nashörnern«, die Sie letzten Frühling durchs Münchner Volkstheater trampeln ließen. Wie absurd war das?
Die laufen auch noch, die »Nashörner«! Das Lustige bei den »Nashörnern« ist, dass man sich vorstellt, dass sich Menschen in Nashörner verwandeln. Das ist doch das Absurdeste! Im Theater ist das ein ganz spannender, schmaler Grat. Es hilft manchmal, die Welt zu verstehen, wenn man sie unverständlich macht.
Gar nicht absurd, sondern fantastisch ist Ihr Ausflug ins Aquarium, in das Sie im November im Berio-Saal des Konzerthauses getaucht sind. Wie nass war das?
Das ist eher ein Konzert mit theatralem Anspruch. Der Tiefseetourist, um den es da geht, ist eigentlich Astronaut. Und weil ihm im Weltall so fad ist und es dort so leise ist, taucht er ab, zu den »fetzigen Flundern«.
Einen Monat davor haben Sie nicht bei den Fischen, sondern bei den Raben Premiere gefeiert, im Wiener Rabenhof, mit Ihrem jüngsten Theaterprojekt zu Ferdinand Raimund. Geht’s da auch um Menschenfeinde oder mehr um Feenwünsche?
Da geht’s ums Ganze. Und das ist so was wie ein Musical. Aber da es auch um Raimund geht [Anm.: die Raimundspiele in Gutenstein hat Anna Mabos Onkel Ernst Wolfram Marboe sieben Jahre lang geleitet] , werden wir uns auch entsprechend verhalten [lacht]!
Im Porträt
Im Oktober haben Sie auch Ihr viertes Album herausgebracht, über das Ernst Molden sagt, es sei »befüllt mit beschwipsend virtuoser Musik« und mit »immer noch dichteren Sprachkunstwerken«, also: »Anna Mabo in Ekstase«. Das haben wir sogar im Porgy & Bess released …
Im Jänner kommen Sie mit Ihren »Buben« – mit Clemens Sainitzer am Cello und Alexander Yannilos an den Drums – mit denen Sie ja auch Ihre »Mittelschwere Ekstase« aufgenommen haben, in den Mozart-Saal. Aber Mozart gibt’s da nicht, oder doch? Und was dann? Es gibt auch Songs aus dem neuen Album. Und es soll alles mit Wasser zu tun haben. Das Ensemble inn.wien ist auch dabei. Wir haben das im Juli 2024 schon bei den wellenklængen in Lunz am See gespielt. Für uns war’s cool, Jazz und Pop, woher Clemens und Alex kommen, mit Klassik zu mischen.
Zwei Monate später, im März, kommen Sie wieder in den Mozart-Saal. Diesmal für ein Stehkonzert – und mit Gästen. Da kommen Lukas Klein von Buntspecht und Bassistin Beate Wiesinger. Auch da fand ich es interessant, eine Instrumentalistin mit eigenen Projekten mit einem Musiker, den ich aus verschiedenen Stufen der Bewunderung kenne, zusammenzubringen. Für dieses Konzert wollen wir gemeinsam etwas schreiben.
Im April heben Sie überhaupt ab – »Per Anhalter durch die Galaxis«. Wen nehmen Sie da mit, ins All? Und wie passt Douglas Adams in den Mozart-Saal? Ich hab’ gerade erst den »Hitchhiker’s Guide to the Galaxy« gelesen – ich wusste, ich bin late to the party [lacht] . Aber es ist so lustig, so ein dicht gesponnenes Netz – man weiß nie, wo man hinkommt. Es ist ein herrlicher Zugang zur Realität. Wir machen eine Strichfassung, die drei Schauspielerinnen in drei Teilen lesen werden. Dazwischen wird meine Mutter, die ja auch Weltraumrechtlerin ist, einen Vortrag halten, zum Beispiel darüber, ob man Planeten sprengen darf, wenn man eine Umfahrung im Weltall baut [lacht].
Und dann haben wir noch Franz Viehböck, der uns aus seiner Zeit im All erzählt. Die Musik kommt wieder von den Buben und mir – das wird mehr Improvisation. Und vielleicht werde ich noch zu den Gedichten der Vogonen Lieder schreiben. Aber das steht in den Sternen!
Und was kommt als Nächstes? Was steht noch in den Sternen?
Im Jänner bin ich auch im Volkstheater und dann in Linz. Es läuft gerade gut! Ich freu’ mich auch, etwas Eigenes zu probieren, von dem man nicht weiß, ob’s was wird. Die Kunst, die mich interessiert, besteht aus gut verbrachter Lebenszeit. Und ich werde ja dreißig nächstes Jahr. Ich würde gern eine lange Wanderung machen, über die Pyrenäen, ich will schauen, ob es möglich ist, sie zu überqueren.
Das Gespräch führte
MICHAELA FLECK-REGENFELDER
KONZERTTIPP
13/01/26
Di, 19.30 Uhr · MozartSaal
Anna Mabo & die Buben · inn.wien ensemble
Anna Mabo Gesang, Gitarre Clemens Sainitzer Violoncello Alexander Yannilos Schlagzeug inn.wien ensemble
Sophie Trobos Leitung
PORTRÄT 2025/26
15 & 16/11/25 Piccolo: Annas Aquarium und die fetzigen Flundern
13/01/26 Anna Mabo & die Buben inn.wien ensemble
06/03/26 Anna Mabo & Gäste
20/04/26 Anna Mabo & die Buben · MarieLuise Stockinger · Bibiana Beglau · Valerie Pachner
Nähere Informationen unter konzerthaus.at/de/anna-mabo
Blickpunk t Emilie Mayer
Emilie Mayer war im 19. Jahrhundert eine gefeierte Komponistin, deren Symphonien europaweit erklangen. Nach Jahrzehnten des Vergessens erfährt ihr Werk heute neue Würdigung
Der Komponist und Kantor Carl Loewe leitete als Musikdirektor in Stettin 1859 die Aufführung einer Symphonie, die er überschwänglich lobte. Ein »geniales Kunstwerk« nannte er die Symphonie in hmoll von Emilie Mayer. Um 1850 komponiert und im Königlichen Schauspielhaus Berlin 1851 uraufgeführt, wird sie zu Lebzeiten der Komponistin so häufig wie keine andere ihrer Symphonien aufs Programm gesetzt. Die zeitgenössische Kritik feiert »ihre sich durchweg über das Gewöhnliche erhebenden, oft in noblem Style gehaltenen Gedanken« und konstatiert ein »sonst bei Frauen nicht vorkommendes Gestaltungstalent«, und betont weiter, »ihre Harmonien aber sind gewählt und anziehend und bekunden sichere Beherrschung eines reichen Materials«.
So ist Emilie Mayer, als sie 1856 auf Einladung der Erzherzogin Sophie und ausgestattet mit einem Empfehlungsschreiben der Königin Elisabeth von Preußen nach Wien reist, bereits auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. In Berlin erklingen im Königlichen Schauspielhaus jedes Jahr ihre neuesten Werke, aber auch in Leipzig, München, Köln, Brüssel oder Stettin. Die Zeitungen berichten von erfolgreichen Konzerten und sind voll des Lobes über ihre Kom
positionen. In Wien wird sie »huldreich aufgenommen«. Das renommierte Hellmesberger’sche Quartett bringt in einem Privatkonzert mehrere Kammermusikwerke zu Gehör. Der Rezensent der Neuen Zeitschrift für Musik ist begeistert, beklagt allerdings, dass das Konzert nicht öffentlich stattfand, obwohl »sie wohl bis jetzt die einzige ihres Geschlechts ist, die sich mit so anhaltendem Eifer dem Dienst der Musen gewidmet hat«.
Diese erfolgreiche Komponistinnenlaufbahn war Emilie Mayer nicht vorgezeichnet. 1812 wird sie als Tochter eines wohlhabenden Apothekers im mecklenburgischen Friedland geboren. Zwar erhält sie schon früh Klavierstunden und soll ihren Lehrer mit selbstkomponierten Tänzen überrascht haben, aber erst nach dem Tod des Vaters 1840 kann sie, nun finanziell unabhängig, in Stettin bei Carl Loewe Komposition studieren. Unter seinem Einfluss setzt sie sich zunächst vor allem mit den Werken der Wiener Klassik auseinander. Auf Anregung Loewes geht sie um 1847 nach Berlin und setzt dort ihre Studien fort.
1850 veranstaltet Emilie Mayer im Schauspielhaus Berlin ihr erstes Konzert mit eigenen Kompositionen. Ihr gelingt, was für die meisten musikschaffenden Frauen ihrer Generation ein bloßer Wunschtraum bleibt: Von den Kritikern hochgelobt, etabliert sie sich erfolgreich als Komponistin. Ins Adressbuch lässt sie sich selbstbewusst als »Mayer, E., Komponistin« eintragen. In den folgenden Jahren stellt sie nun regelmäßig ihre neuesten Kompositionen vor. Insgesamt entstehen allein acht Symphonien für großes Orchester und mindestens 15 Konzertouverturen sowie eine Vielzahl von Kammermusikwerken. Nach ihrem plötzlichen Tod am 10. April 1883 wird Emilie Mayer allenthalben ausführlich gewürdigt, gerät aber schon bald in Vergessenheit. Glücklicherweise hat ihr nahezu vollständiger musikalischer Nachlass in der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin die Zeit bis zu ihrer Wiederentdeckung im späten 20. Jahrhundert überdauert.
Bis heute sind mittlerweile alle Symphonien und zahlreiche Kammermusikwerke aufgeführt, auf Tonträgern eingespielt und größtenteils in modernen Notenausgaben erschienen. Der Film »Komponistinnen« ließ Emilie Mayer 2018 in besonderer Weise lebendig werden. 2021 wurde ihr auch von öffentlicher Seite die verdiente Anerkennung zuteil: Das Land Berlin erhob ihre letzte Ruhestätte auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof zum Ehrengrab. Mit der Gründung der EmilieMayerGesellschaft 2023 wurde schließlich eine Institution geschaffen, die ihren Weg in die Konzertsäle als gleichberechtigte Größe neben den männlichen Kollegen ihrer Zeit weiter vorantreiben wird.
»Die h-moll-Sinfonie von Fräulein Emilie Mayer ist [...] ein bedeutendes und geniales Kunstwerk dieser Gattung, mit welchem die begabte Künstlerin die musikalische Literatur bereichert hat.«
Melanie Unseld im Gespräch mit Erwin Barta »eine Dame, die ihre Zeit fast ausschließlich mit Componieren zubringt ...« Vorurteile gegen Komponistinnen im 19. Jahrhundert
* Die Symphonie ist in der originalen Orchester fassung verschollen. Das Kammerorchester Basel spielt die Rekonstruktion von Andreas N. Tarkmann nach der vierhändigen Klavierfassung.
Alexandra Dovgan
Delyana Lazarova
Emilie Mayer
CARL LOEWE, 1859
Les femmes
VON PETER REICHELT
»Den
frauen vorschreiben zu wollen, sie müßten ihr haar lang tragen, da das lange haar lustgefühle erzeuge, und die frauen nur dazu da sind, diese erotische spannung zu verschaffen, ist eine frechheit.«
Das schreibt der »Held der Neuen Sachlichkeit« unter den Architekten, Adolf Loos – ein hartnäckiger Verfechter der schon von den Brüdern Grimm befürworteten Kleinschreibung übrigens –, anno 1928 in seiner Philippika gegen das, was mann damals immer noch mit »Frauenliebe und leben« gleichsetzte, unter dem Titel »Kurze haare«. »Weshalb lange haare weiblich und kurze männlich sein sollen – darüber mögen sich die alten weiber unter den männern den leeren kopf zerbrechen«, zieht Loos unmittelbar vor der eingangs zitierten Passage vom Leder und legt damit den Finger in eine offene Wunde: die der Mode.
Ganz abgesehen davon, dass frühneuzeitliche Kleiderordnungen für eine ständisch strukturierte Gesellschaft durchaus sinnvoll waren, klafft bis heute diese Wunde zwischen zeitbedingten (Schönheits)Idealen und ihrem moralischen Widerstand dagegen.
Dabei sind da doch Frauen und Männer immer schon gleichgestellt. Auch Männer sind einem modischen »Gefallzwang« ausgesetzt; und auch, wenn es bei den »Resonanzen« diesmal ausdrücklich um »Les femmes« gehen soll, kann das doch nur wiederum bedeuten, eine mehr oder weniger fokussierte Perspektive auf die Beziehung zwischen den Geschlechtern einzunehmen; soll heißen: ihr Verhältnis zueinander und wie es sich im Lauf der Zeit manifestiert bzw. verändert hat.
Nicht allein, dass heute das binäre Genderdenken überhaupt längst überholt ist – Frauen hatten keineswegs immer einen schwachen Stand in der Gesellschaft. Sie hatten und haben es oft schwer, aber sie hielten immer auch gewaltige Trümpfe in der Hand. Hier führt ein gerader Weg von Aristophanes’ »Lysistrata« bis zur Figur der Toni Sackbauer in Reinhard Schwabenitzkys Kultserie »Ein echter Wiener geht nicht unter« und weiter. Die vielleicht älteste und hartnäckigste Mär vom »starken und schwachen«, vom »leidenden und wirkenden« Geschlecht, die sich scheinbar unmittelbar aus der Natur herleitet, wurde
schon sehr früh durch die reale Komplexität der herrschenden Verhältnisse irritiert.
Die Brüder Edmond und Jules Goncourt – beide aus ihrer Gegenwart des 19. Jahrhunderts heraus übrigens leidenschaftliche Frauenverächter und dennoch zwei ihrer verdienstvollsten frühen Porträtisten – konstatierten 1862: »Die Frau war im 18. Jahrhundert das regierende Prinzip, der führende Verstand, die befehlende Stimme. Sie ist die allumfassende und verhängnisvolle Ursache, die Wurzel der Ereignisse, der Ursprung aller Dinge. […] Sie hat alles in ihrer Gewalt: den König und Frankreich, den Willen des Herrschers und die Macht der öffentlichen Meinung. Sie gebietet bei Hofe und ist die Herrin im Hause. Die Umwälzungen in Bündnissen und Systemen, Krieg und Frieden, Wissenschaften und Künsten, die Mode des 18. Jahrhunderts ebenso wie seine Geschicke – alles hat sie in der Tasche und zwingt es unter ihre Launen und Leidenschaften.«
Wie man sich so eine Frauenherrschaft anno 1762 vorgestellt hat, illustriert Baldassare Galuppis Dramma giocoso »L’uomo femmina« zum Beschluss der aktuellen FestivalAusgabe. Fellinis Meisterwerk »La città delle donne« von 1980 stimmt darauf – unter verstecktem Bezug auf Christine de Pizan (1364 – nach 1430), die erste professionelle Schriftstellerin und Autorin des »Livre de la Cité des dames« – im Neuen Salon ein.
Ein Festival der Alten Musik ist nicht dazu da, aktuelle gesellschaftspolitische Fragen zu beantworten. Es kann sie höchstens schüren und zur Kenntnis ihrer Geschichte beitragen. Von den vielen Frauengestalten, die im Laufe der Jahrhunderte das althergebrachte Geschlechtermodell unterliefen, konnte nicht einmal eine Handvoll aufgegriffen werden.
Deshalb wird durch Romina Lischkas Hathor Consort mit Barbara Strozzi auch nur eine Komponistin porträtiert. Deshalb kommt Jeanne
d’ Arc nicht vor – obwohl kurzer Haarschnitt und Männerkleidung schwerwiegende Anklagepunkte in ihrem Prozess waren – sondern die »böse Gräfin« Elisabeth Báthory als Gegenpol zur »lieben, braven Frau«. Darum wird »Notre Dame« Maria durch das Huelgas Ensemble als »die eine für alle« mit mittelalterlicher Männermusik umgarnt, der Zeitgenossen gleichwohl vorwarfen, extrem »weibisch« zu klingen. Daher möchte The Fine Hand die sechs Gemahlinnen Heinrichs VIII. als Frauen mit ihren ganz persönlichen Wünschen und Sehnsüchten zeigen und gerade deshalb versucht das barocke Gambenduo Intesa in Begleitung von Arsen Petrosyan und seinen armenischen Freunden ein neues Bild von Salome zu entwerfen. Dorothee Oberlinger und Bruno de Sá spielen dann im Rahmen des aktuellen Essenskonzerts vollends mit der Auflösung der »Sexes«.
Dies alles ermöglicht uns die herzhafte Vernachlässigung von Verdikten wie des von Paulus in seinem 1. Brief an die Korinther ausgerufenen »Mulieres in ecclesiis taceant!« (›Die Frauen sollen in euren Versammlungen schweigen!‹), gewisser bildungsimmanenter Vorbehalte in Humanismus und Renaissance gegen das erwerbsmäßige Musizieren von Frauen oder einer dezidiert (auch) kleidermodisch argumentierenden Polemik gegen jedwede »grimassierende« bzw. »unschickliche« Gebärden einnehmende weibliche Musikausübung – als das Spiel auf blasenden und solchen Instrumenten, bei denen der Mensch die Beine spreizen muss –, wie sie Carl Ludwig Junker 1783 »Vom Kostüm des Frauenzimmer Spielens« formulierte. Etliche Berichte musikalischer Reisender aus dem Venedig des frühen 18. Jahrhunderts zeigen, wie sehr sich christliche Dogmen, Geschlechterstereotype und männliches Kopfkino zu einer Skandalisierung weiblichen Musizierens verschworen.
Venedig, damals ein HotSpot für Kultur und Sextouristen, besaß in dem von Antonio Vivaldi aufgebau
ten und fast dreißig Jahre geleiteten Mädchenorchester des Waisenhauses Ospedale della Pietà eine Hörenswürdigkeit der Extraklasse. Vivaldi war zu seiner Zeit ein hochmoderner Komponist und vor allem durch die typische Verwendung musikalischer Sequenzen (also der mehrmaligen Wiederholung derselben Phrase auf unterschiedlichen Tonstufen) zu einem unverwechselbaren Personalstil gelangt, der selbst Bach nicht schreckte, die Werke seines berühmten Zeitgenossen intensiv zu rezipieren und parodieren.
Jordi Savall eröffnet daher mit seinen Musiciennes du Concert des Nations die diesjährigen »Resonanzen« mit einer Hommage an diese venezianische Attraktion eines rein weiblichen Spitzenorchesters unter der Leitung eines Komponisten en vogue.
Dass aber ein Aufbegehren gegen Mode und Zeitgeist noch lange kein Garant für allumfassend fortschrittliche Gesinnung ist, das beweist nicht zuletzt die Geschichte von Adolf Loos: 1928 – im selben Jahr als er den Artikel »Kurze haare« verfasste und fast auf den Tag genau 200 Jahre nach Vivaldis schicksalhafter Begegnung mit dem Vater der damals 11jährigen Maria Theresia, Kaiser Karl VI., in Triest – wurde er von der Wiener Polizei unter dem Verdacht des Kindesmissbrauchs verhaftet. Zwei Mädchen (und später ein drittes) im Alter von acht und zehn Jahren beschuldigten Loos, sie im Zuge von Aktsitzungen unsittlich berührt zu haben. Loos verbüßte daraufhin eine bedingte dreijährige Freiheitsstrafe. Die soziale Herkunft dieser Mädchen im »proletarischen Milieu«, wie Loos das nannte, reflektiert die Masse verdienstvoller Frauen, die im Rahmen dieser »Resonanzen« aus überlieferungstechnischen Gründen musikalisch nicht hinreichend gewürdigt werden können. Ihnen aber sei diese Ausgabe gewidmet.
Lucine Musaelian
RESONANZEN 2026
Sa, 17/01/26
Pietà!
Les Musiciennes du Concert des Nations, Alfia Bakieva Violine Bianca Riesner Violoncello Jordi Savall Leitung
Musik von Vivaldi
So, 18/01/26
Notre Dame
Huelgas Ensemble
Paul Van Nevel Dirigent
Musik von Perotinus, Leoninus und anonymen Meistern
Mo, 19/01/26
Salome’s Nightmare
Intesa Gambenduo
Arsen Petrosyan Ensemble
Musik von Stradella, Monteverdi, Carissimi, Yerevantsi u. a. sowie traditionelle armenische Volksmusik
Di, 20/01/26
Die Blutgräfin
Capella de la Torre
Katharina Bäuml Schalmei, Leitung
Musik von Senfl, Palestrina u. a.
Do, 22/01/26
Die Frauenzimmer
The Fine Hand
Musik aus dem Manuskript »Henry VIII« (um 1510–20) und zeitgenössische Traditionals Halbszenisches Konzert
Fr, 23/01/26
Unglückliche Nachtigall
Hathor Consort, Hana Blažíková, Dorothee Mields Sopran, Romina Lischka Viola da gamba, Leitung
Musik von Strozzi
Sa, 24/01/26
Essenskonzert
Damenbart & Hosenrolle
Ensemble 1700, Bruno de Sá Sopran, Dorothee Oberlinger Blockflöten, Leitung Musik von Scarlatti, Corelli, Händel u. a.
So, 25/01/26
Galuppi: L’uomo femmina
Le Poème Harmonique, Eva Zaïcik, Floriane Hasler Mezzosopran, Lucile Richardot Contralto, Victor Sicard
Bariton , François Rougier Tenor , Anas Séguin Bassbariton, Vincent Dumestre Leitung
Katharina Bäuml
Bruno de Sá
Romina Lischka
Jordi Savall
Große Konzerte, unbekannte Namen
Fanny Hensel, geb. Mendelssohn *1805 Hamburg, † 1847 Berlin Komponistin, Pianistin, Dirigentin, Konzertorganisatorin. Schrieb über 450 Werke, u. a. Lieder, Klavierstücke, ein Klaviertrio und ein Streichquartett, viele zu Lebzeiten unveröffentlicht. Leitung der Berliner Sonntagsmusiken ab 1831 und damit wichtiger Beitrag zum bürgerlichen Musikleben der Stadt.
Violinkonzerte von Brahms, Tschaikowsky, Prokofjew und Bartók, Klavierkonzerte von Mendelssohn und Ravel: Welche Solistinnen, Komponistinnen und Widmungsträgerinnen stehen hinter diesen bekannten Meisterwerken?
Delphine von Schauroth, Marie Soldat, Stefi Geyer oder Marguerite Long? Diese Namen sind heute weitgehend vergessen. Die Künstlerinnen teilen das Schicksal vieler Frauen in der Musikgeschichte, deren kulturelle Teilhabe im Vergleich zu der von Männern deutlich schneller in Vergessenheit gerät. Tatsächlich ist das Wirken dieser Frauen eng verknüpft mit Schlüsselwerken des klassischen Konzertrepertoires und deren Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Béla Bartók und Maurice Ravel.
Delphine von Schauroth *1813 Magdeburg, † 1887 München Pianistin und Komponistin. Konzertreisen bereits als Kind, insgesamt etwa 50 Jahre als Pianistin aktiv, verfügte über ein erstaunlich breites Repertoire. Felix Mendelssohn widmete ihr sein Klavierkonzert g-moll. Sie komponierte Werke für Klavier solo, darunter Lieder ohne Worte, von denen sie eines Mendelssohn zueignete.
Delphine von Schauroth und Fanny Mendelssohn Bartholdy
Die Pianistin und Komponistin
Delphine von Schauroth (1813–1887) unternahm bereits als Zehnjährige ihre erste Konzertreise durch Europa. Felix Mendelssohn hörte sie erstmals im März 1825 in Paris und machte kurz darauf ihre persönliche Bekanntschaft. An seine Schwester Fanny Mendelssohn schrieb er: »Sonntag früh war eine musikalische Gesellschaft beim Baron Trémont. Viel Zuhörer, in wenig Stuben. Viel Musik, wenig gute. Ich lernte da Onzlow, Vidal, Boëly, Mlle. Schauroth (eine junge Klavierspielerin) u.s.w. kennen.«
Während Felix sich aufmachte, als Komponist Europa weiter zu erkunden, hatte Fanny Mendelssohn Bartholdy im Oktober 1829 den Maler Wilhelm Hensel geheiratet und war am 16. Juni 1830 Mutter geworden. Im selben Jahr wurden drei von ihr komponierte Lieder unter dem Namen ihres Bruders in dessen Opus 9 veröffentlicht: »Zwölf Lieder mit Begleitung des Pianoforte / in Musik
»Es ist ein ächt musikalisches und empfindendes Gemüth in dem Kinde, welches, bey allen Erfordernissen eines schönen Anschlages, einer bereits ungemeinen Fertigkeit, in dem geistvollen Vortrage der schwierigsten Compositionen eines Beethovens und Hummels zum Herzen spricht«
(Allgemeine musikalische Zeitung, 1823)
gesetzt von Felix Mendelssohn Bartholdy« (Berlin: Schlesinger). Die Hintergründe und Intentionen der Beteiligten sind nicht im Detail zu durchdringen, doch familiäre Erwartungen und gesellschaftliche Konventionen spielten dabei sicher eine zentrale Rolle. In der Londoner Zeitschrift The Harmonicon wurde in einem Artikel vom 3. März 1830 interessanterweise ganz offen darüber berichtet: »But the whole of the twelve [songs] are not by him [Felix Mendelssohn]: three of the best are by his sister, a young lady of great talents and accomplishments.«
Im Sommer 1830 traf Felix Mendelssohn in München erneut auf Delphine von Schauroth und war nicht nur von ihrem musikalischen Talent begeistert. Der 21Jährige besuchte die Pianistin regelmäßig und spielte mit ihr vierhändig. Seine Familie hielt er zwar auf dem Laufenden, ließ sich aber zugleich nicht gänzlich in die Karten blicken: »Hier aber noch einen Privatnachtrag für die Geren [MendelssohnSchwestern]: ich gehe nun Tag um Tag auf die Gallerie und zweimal in der Woche Morgens zur Schauroth, wo ich lange Visiten mache. Wir raspeln
gräßlich. Eigentlich ist es zarte Freundschaft, würde Beckchen [die jüngere Schwester Rebecka] sagen, aber wer kann für Unglück, […] so ist das Alles nicht gefährlich, denn ich bin schon verliebt. Und zwar in eine Schottinn, deren Namen ich nicht weiß.« (Brief an Fanny Hensel, München, 27. Juni 1830)
Die entstandenen freundschaftlichen und anklingenden romantischen Gefühle schlugen sich schließlich auch kompositorisch nieder. Schauroth schrieb in Mendelssohns Stammbuch eine eigene Klavierkomposition mit dem Titel »Lied«, datiert vom 21. Juli 1830. Mendelssohn, der von München aus weiter nach Italien gereist war, antwortete darauf, indem er in Venedig ein Gondellied in gmoll komponierte. Dieses schickte er ihr im Oktober 1830 in Gestalt eines Stammbuchblatts zu. Während seines RomAufenthalts ab November 1830 arbeitete Mendelssohn an
seinem ersten Klavierkonzert gmoll op. 25, das er bei seiner Rückkehr in München vollendete und dort am 17. Oktober 1831 zur Uraufführung brachte. Das Konzert ist »Fräulein Delphine von Schauroth zugeeignet«.
Im Wiener Konzerthaus wird Mendelssohns erstes Klavierkonzert gleich zweimal zu hören sein: am 8. und am 11. Jänner 2026 mit den Wiener Symphonikern und Jan Lisiecki als Solist.
Marie Soldat-Röger
Am 15. Jänner 2026 begrüßt das Wiener Konzerthaus den Geiger Joshua Bell mit der Academy of St Martin in the Fields. Auf dem Programm steht mit Brahms’ Violinkonzert ein Klassiker. Brahms widmete die Komposition seinem Freund und Kollegen Joseph Joachim, der das Konzert mit ihm in Leipzig zur Uraufführung brachte. Weniger bekannt ist die erste Frau, die Brahms’
Opus 77 öffentlich spielte. Während der Arbeit am Violinkonzert, im Sommer 1878 in Pörtschach am Wörthersee, war Brahms auf die 15jährige Geigerin Marie Soldat aufmerksam geworden. Er empfahl die Grazerin für ein Studium bei Joseph Joachim an der Königlichen Hochschule für Musik zu Berlin. Marie Soldat (1863–1955) spielte Brahms’ Violinkonzert schließlich am 8. März 1885 bei der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde – in Gegenwart des Komponisten. Obwohl Johannes Brahms die Geigerin als Interpretin sehr schätzte, widmete er ihr keines seiner Werke direkt.
Stefi Geyer
Frauen wie Marie Soldat ist es zu verdanken, dass WeltklasseGeigerinnen heutzutage keine Seltenheit mehr sind. Im Wiener Konzerthaus ist am 22. Jänner 2026 Lisa Batiashvili mit dem Oslo Philharmonic zu hören, am 28. Jänner spielt Hilary Hahn mit dem Philharmonia Orchestra. Am 9. Februar folgt Patricia Kopatchinskaja mit dem Toronto Symphony Orchestra. Auf dem Programm steht – neben einer Erstaufführung eines Werkes der Komponistin KellyMarie Murphy und Gustav Mahlers Vierter – Béla Bartóks Konzert für Violine und Orchester Nr. 1. Widmungsträgerin des Violinkonzerts ist Stefi Geyer.
Marie SoldatRöger
* 1863 Geidorf/Steiermark, † 1955 Graz Violinistin, Pianistin und Lehrerin. Galt als eine der führenden Geigerinnen ihrer Zeit. Schülerin Joseph Joachims. Erste Frau, die Brahms’ Violinkonzert öffentlich spielte. Gründete das Soldat-RögerQuartett, konzertierte europaweit. Trat von 1914 bis 1928 acht Mal im Wiener Konzerthaus auf.
Die in Budapest geborene Violinistin Stefi Geyer (1888–1956) stand –ebenso wie Delphine von Schauroth – bereits als Kind auf der Bühne und unternahm größere Konzerttourneen. Beiden Musikerinnen gelang es, nach der Karriere als Kindervirtuosin auch als erwachsene Künstlerin erfolgreich zu sein. Im Jahr 1899, mit nicht einmal elf Jahren, hatte sich Stefi Geyer in Budapest auf einer Soirée in höchsten Gesellschaftskreisen präsentiert, um ihren Namen bekannt zu machen und Kontakte zu knüpfen. An diesem Abend traten auch die 14jährige Gräfin Dora Pejačević und deren Brüder auf. Noch im selben Jahr widmete Dora Pejačević der jüngeren Kollegin ihre
Stefi Geyer * 1888 Budapest, † 1956 Zürich Violinistin, reiste bereits als Wunderkind konzertierend durch Europa. Begeisterte u. a. Béla Bartók und Othmar Schoeck, die für sie Werke verfassten. Lebte von 1911 bis 1919 in Wien. Regelmäßige Konzerte in Zürich mit ihrem Streichquartett, dort auch Violinpädagogin. 1917 interpretierte sie mit Othmar Schoeck am Klavier dessen Sonate D-Dur op. 16 im Wiener Konzerthaus.
»… unter ihren Fachgenossen nimmt sie [Stefi Geyer] einen der ersten Plätze ein. Grosses technisches Können vereinigt sich bei dieser Violinistin mit musikalischem Denken und Fühlen.«
Musikzeitschrift Signale, 2. April 1913
Marguerite Long
*1874 Nîmes, † 1966 Paris Pianistin und Klavierlehrerin, gilt als typische Vertreterin der französischen Klavierschule. Zusammenarbeit und Freundschaft mit Gabriel Fauré, Claude Debussy und Maurice Ravel, der für sie sein Klavierkonzert schrieb. Begründete den heute noch bekannten Concours Marguerite Long – Jacques Thibaud und unterrichtete am Pariser Konservatorium. Zog sich mit 84 Jahren aus dem öffentlichen Konzertleben zurück.
Canconetta op. 8 für Violine und Klavier, die schließlich von Stefi Geyer auch öffentlich uraufgeführt wurde – für beide Frauen eine geschickte Strategie, um im Verbund ihren professionellen Anspruch zu untermauern.
Béla Bartók lernte Stefi Geyer 1906 in Budapest kennen. Sie wurden ein Liebespaar, trennten sich aber bald wegen unüberbrückbarer religiöser Differenzen. In die Zeit ihrer Partnerschaft fällt die Komposition von Bartóks erstem Violinkonzert, das Geyer nie öffentlich spielte. Das Manuskript verblieb bis zu ihrem Tod in ihrem Besitz. Stefi Geyer wurden im Laufe ihres Lebens zahlreiche Werke zugeeignet. Etwa widmete ihr der Schweizer Pianist und Komponist
Othmar Schoeck die Violinsonate op. 16 (1908) sowie das Violinkonzert op. 21 (1911/12). 1921 komponierte Walter Schulthess, mit dem sie verheiratet war, das Concertino op. 7 für Violine und Orchester für die Geigerin – ein Werk, das sie 1924 während einer längeren Tournee durch die USA wiederholt erfolgreich aufführte. Nicht zuletzt war Stefi Geyer auch als Pädagogin tätig und leitete von 1934 bis 1953 die StreicherKonzertklasse am Züricher Konservatorium: Neben vielen anderen bildete sie Aida Stucki aus, die spätere Lehrerin von AnneSophie Mutter.
Marguerite Long
Eine Zeitgenossin von Stefi Geyer ist die französische Pianistin Marguerite
»Die Interpretation Mme Marguerite Longs ist nicht nur reinste Poesie, sondern auch von einer großen klanglichen Sensibilität.«
13. Mai 1932
Long (1874–1966). Sie ist Widmungsträgerin von Ravels Klavierkonzert, das sie im Jahr 1932 uraufgeführt hatte. Besonders im Ausland war ihr Name eng mit dem Werk verknüpft, und sie spielte es häufig unter der Leitung des Komponisten selbst – bis zu dessen Tod im Jahr 1937. Marguerite Long galt generell als Spezialistin für die neue französische Schule. Zahlreiche Werke, u. a. von Gabriel Fauré, Darius Milhaud, Francis Poulenc und Eric Satie, sind ihr gewidmet. Sie stand früh in intensivem künstlerischen und freundschaftlichen Kontakt mit Gabriel Fauré sowie, vor allem nach dem Ersten Weltkrieg, mit Claude Debussy und später Maurice Ravel. Als Musikschriftstellerin publizierte Marguerite Long Beiträge zu allen
drei Künstlern. Zudem unterrichtete sie über Jahrzehnte am Pariser Konservatorium und gründete 1920 sogar ihre eigene private Klavierschule, die École Marguerite Long. Diverse Einspielungen mit Marguerite Long als Solistin – u. a. auch von Ravels Klavierkonzert – sind online zu finden.
94 Jahre nach der Uraufführung durch Marguerite Long spielt die italienische Pianistin Beatrice Rana Ravels Klavierkonzert mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Semyon Bychkov. Gerahmt wird das Klavierkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdys Italienischer Symphonie und Igor Strawinskis Ballett »Pulcinella«.
· HENRIKE ROST
KONZERTTIPPS
08 & 11/01/26
Do & So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Lisiecki · Jordan
Jan Lisiecki Klavier
Philippe Jordan Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert Nr. 1 g-moll op. 25
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische«
15/01/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Academy of St Martin in the Fields · Bell
Joshua Bell Violine, Leitung
Kevin Puts Earth für Violine und Orchester
Johannes Brahms Violinkonzert D-Dur op. 77
Robert Schumann Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 »Frühlingssymphonie«
22/01/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Oslo Philharmonic · Batiashvili · Mäkelä
Lisa Batiashvili Violine
Klaus Mäkelä Dirigent
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Violinkonzert D-Dur op. 35
Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 8 c-moll op. 65
28/01/26
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Philharmonia Orchestra · Hahn · Rouvali
Hilary Hahn Violine
SanttuMatias Rouvali Dirigent
Jean Sibelius
En Saga op. 9
Sergej Prokofjew
Violinkonzert Nr. 2 g-moll op. 63
Sergej Rachmaninoff
Symphonische Tänze op. 45
09/02/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Toronto Symphony Orchestra · Prohaska · Kopatchinskaja · Gimeno
Patricia Kopatchinskaja Violine
Anna Prohaska Sopran
Gustavo Gimeno Dirigent
KellyMarie Murphy
Curiosity, Genius, and the Search For Petula Clark (EA)
Béla Bartók
Violinkonzert Nr. 1 Sz 36
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 4 G-Durfür großes
Orchester und Sopran-Solo
27/02/26
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Tschechische Philharmonie · Rana · Bychkov
Beatrice Rana Klavier
Stefanie Irányi Sopran
Martin Mitterrutzner Tenor
Jongmin Park Bass
Semyon Bychkov Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«
Maurice Ravel
Klavierkonzert G-Dur
Igor Strawinski
Pulcinella. Ballett in einem Akt
Lisa Batiashvili
Hilary Hahn
Patricia Kopatchinskaja
Beatrice Rana
Kammermusik
Von traditionell bis experimentell: Das Sitkovetsky Trio spielt neben Haydn und Brahms auch ein Klaviertrio von Cécile Chaminade, die Anfang des 20. Jahrhunderts große Erfolge feierte, auch wenn ihr der Vater das Kompositionsstudium am Konservatorium untersagt hatte. Beim Mivos Quartet stehen Werke von sechs zeitgenössischen Komponistinnen auf dem Programm, darunter eine Uraufführung von Sofia Jernberg. Sie ist nicht nur Komponistin, sondern auch Vokalistin im Grenzbereich zwischen sogenannter EMusik und Jazz. Ingrid Laubrock ist selbst Saxophonistin, Flora Marlene Geißelbrecht Bratschistin und Vokalistin.
KONZERTTIPPS
13/02/26
Fr, 19.30 Uhr · MozartSaal
Sitkovetsky Trio
Alexander Sitkovetsky Violine
Isang Enders Violoncello
Wu Qian Klavier
Joseph Haydn Klaviertrio G-Dur
Hob. XV/25 »Zigeunertrio«
Cécile Chaminade
Klaviertrio a-moll op. 34
Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87
29/01/26
Do, 19.30 Uhr · BerioSaal
Mivos Quartet
Olivia De Prato Violine
Adam Woodward Violine
Victor Lowrie Tafoya Viola
Nathan Watts Violoncello
Sofia Jernberg Stimme
Ingrid Laubrock Ashes
Sivan Eldar Solicitations
Rebecca Saunders Unbreathed
Sofia Jernberg Psalm against the sea
(UA) Kompositionsauftrag des Wiener Konzerthauses
Annesley Black Folds Dependent
Flora Marlene Geißelbrecht
Light of Third ... Streichquartett mit Schattenspielen (EA)
Cécile
Chaminade
Sofia
Jernberg
Rebecca Saunders
Sivan
Eldar
Annesley
Black
Ingrid Laubrock
Flora
Marlene Geißelbrecht
Literatur
KONZERTTIPPS
19/01/26
Mo, 19.30 Uhr · BerioSaal
Leïla Slimani
»Trag das Feuer weiter«
Leïla Slimani Lesung
Basma Jabr Arabischer Gesang
Orwa Saleh Oud
10/02/26
Di, 19.30 Uhr · BerioSaal
Sofi Oksanen · Andrej Prozorov
Auf die Suche nach der Freiheit machen sich drei starke Autorinnen: Die Prix GoncourtPreisträgerin Leïla Slimani reist in »Trag das Feuer weiter« ins Marokko ihrer Kindheit, um sich selbst zu finden. Die estnischfinnische Autorin Sofi Oksanen, bekannt durch den Roman »Fegefeuer«, schreibt gegen totalitäre Macht und ihre Wirkung auf die Frauen an. Und Françoise Sagan spielt in ihrem SkandalBestseller »Bonjour tristesse« über ein freiheitsliebendes It Girl mit der Provokation.
Sofi Oksanen liest aus ihrem literarischen Werk
Andrej Prozorov Sopransaxophon
12/02/26
Do, 19.30 Uhr · MozartSaal
Häßle · Strunk · Cazes
Françoise Sagan: Bonjour Tristesse
Lilith Häßle Lesung
Nils Strunk Lesung, Gesang, Klavier
Gabriel Cazes Klavier, Akkordeon, Gitarre, Perkussion, Sounds
Françoise Sagan
Sofi Oksanen
Leïla Slimani Lilith Häßle
Pola Negri (1897–1987)
Fotografie aus dem Jahr 1923
Die polnische Schauspielerin wurde durch die Verkörperung von Femmes fatales in Stummfilmen, etwa in Ernst Lubitschs »Carmen«, zur gefeierten Schauspielerin und zum Sexsymbol. Nach dem Ende der Stummfilmära emigrierte sie in die USA, wo sie jedoch an ihre früheren Erfolge nicht mehr anknüpfen konnte.
Sie heißen Salome, Judith und Dalilah, Kleopatra, Loreley und Carmen, Nana und Lulu: die Figuren weiblicher Verführerinnen aus antiker Mythologie, dem Alten Testament, der deutschen Sagenwelt, der Oper und der Literatur
Gerade in Zeiten großer Ängste oder Umbrüche, die die patriarchale Ordnung in Frage stellen, sind Darstellungen von Femmes fatales weit verbreitet. In der bildenden Kunst schufen die Präraffaeliten im 19. Jahrhundert beispielgebende Gemälde, so etwa Dante Gabriel Rossetti seine »Lady Lilith« (1866 bis 1868): Adams ungehorsame erste Frau bewundert ihre üppig wallenden Locken in einem Spiegel. Gustav Klimt malte 1901 in Wien Judith mit dem Haupt des Holofernes, Franz von Stuck in München 1893 sein Gemälde »Die Sünde«, eine Frauenfigur mit nacktem Oberkörper, der eine Schlange über die Schulter blickt. Raum für Mehrdeutigkeit gibt es hier keinen: Die Frauen sind gefährliche Verführerinnen. Sie zerstören die Männer, die sie begehren. Aber im Grunde sind sie vielmehr von Männern geschaffene Bilder als eigene Figuren. Etwa zeitgleich äußerte der bedeutende britische Psychiater Henry Maudsley (1835–1918) seine Vermutung, dass Frauen, die eine Ausbildung anstrebten, vermutlich ihre Fortpflanzungsorgane schädigen und sich in Monster verwandeln würden – und somit den Fortbestand der Menschheit in Frage stellten.
In Frankreich schuf Émile Zola mit Nana eine berühmte Figur, die vermutlich Édouard Manet 1877 zu seiner »Nana« inspirierte – eine halbbekleidete Frau, die sich vor einem Spiegel schminkt. In der Bibel zählen zu den gleichermaßen selbstbewussten wie verführerischen und verhängnisvollen Frauen Salome, die das Haupt Johannes des Täufers fordert, Judith, die den assyrischen Anführer Holofernes im Heerlager mit seinem eigenen Schwert enthauptet, Dalilah, die dem vor Kraft strotzenden Samson das Haar im
Schlaf abschneidet und ihn somit seiner Stärke beraubt. Ihr Urbild war die biblische Eva, die für die Vertreibung aus dem Paradies verantwortlich ist.
Diese Figuren spielten auch in der Operngeschichte wichtige Rollen, insbesondere Ende des 19. Jahrhunderts, etwa in Werken von Camille SaintSaëns, Georges Bizet und Richard Strauss. Im 20. Jahrhundert folgten Othmar Schoecks 1917 uraufgeführte »Penthesilea« und Alban Bergs ab 1927 komponierte »Lulu«. Letzterer liegt die gleichnamige Figur aus Frank Wedekinds Dramen »Der Erdgeist« und »Die Büchse der Pandora« zugrunde – Werke, mit denen der Schriftsteller die heuchlerische Prüderie der bürgerlichen Gesellschaft bloßstellt und sie mit der hemmungslos sinnlichen Figur der Lulu konfrontiert. Die Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken fasst zusammen: »Bilderbuchartig vereint sie als skrupellos brutale Intrigantin, Giftmischerin und Mörderin alle frauenfeindlichen Klischees. Lulu ist das Negativ des zeitgenössischen weiblichen Ideals des reinen, unschuldigen Mädchens, der seelenvollen Gattin, des empfindsamen Engels im Haus.« Sie verkehrt alle bürgerlichen Ideale, niemand ist vor ihr sicher, »ob Mann, ob Frau, ob jung, ob alt, ob Medizinalrat oder Zirkuskünstler«.
1905 hatte eine von Karl Kraus initiierte Aufführung von Wedekinds »Büchse der Pandora« einen derart bleibenden Eindruck auf Alban Berg hinterlassen, dass ihn der Stoff nicht mehr losließ. 1927 entschloss er sich dazu, eine gleichnamige Oper zu komponieren, in der er jedem der Charaktere eine Zwölftonreihe zuordnete. Nach Fertigstellung des Particells, aber vor der Vollendung der Instrumentierung stellte er
auf Anregung von Otto Klemperer eine Suite zusammen. Erich Kleiber brachte die Suite trotz zunehmend schwieriger politischer Lage in Berlin am 30. November 1934 in der Staatsoper zur Uraufführung, wenige Tage darauf wurde er entlassen. In diese symphonischen Stücke bindet Berg auch einen Koloratursopran ein, der das berüchtigte Lied der Lulu vorträgt. Aufgrund einer Blutvergiftung in Folge eines Insektenstiches starb Berg am 24. Dezember 1935 und konnte die Oper nicht mehr vollenden. Die Suite gibt jedoch wichtige Anhaltspunkte für deren Instrumentierung. Friedrich Cerha, dessen 100. Geburtstag wir 2026 feiern (siehe auch S. 39), rekonstruierte den 3. Akt auf dieser Grundlage 1979. Das RSO Wien bringt die selten zu hörende LuluSuite nun mit Alina Wunderlin zur Aufführung. Es dirigiert Ingo Metzmacher, der am 16. Jänner auch ein Konzert des Klangforum Wien leitet (siehe S. 33).
Friedrich Cerha Monumentum für Karl Prantl Kurt Weill Der neue Orpheus. Kantate für Sopran, Violine und Orchester op. 15 Alban Berg Lulu-Suite. Symphonische Stücke aus der Oper »Lulu« für Koloratur sopran und Orchester
Musikreisen
Ein dumpfer Schlag, wie aus der Tiefe der Erde. Dann ein zweiter, fast wie ein Donner, der durch den Brustkorb fährt: Kodo ist ein Kollektiv, das den kulturellen Herzschlag Japans modern interpretiert und dabei starre Geschlechterrollen überwindet
ist gleichzeitig stille Zeremonie und ein endloser Beat. Popsängerinnen lächeln von übergroßen Bildschirmen, ihre Stimmen sind synthetisch geschichtet, makellos geglättet. So überblenden sich Welten: die grellen Harmonien der IdolBands und die geheimnisvolle Stille eines GagakuOrchesters, das seit Jahrhunderten die Kaiserhöfe beschallt.
Von der Geisha zur Popsängerin
Zwischen Lautsprecher und Trommelfell, zwischen Bühne und Schrein, öffnet sich ein Raum, in dem die Frau in Japans Musik nicht länger am Rand steht. Sie trägt die Moderne und die Vergangenheit zugleich. Mit dem Aufkommen der GeishaKultur wurden Frauen zu Trägerinnen und Vermittlerinnen musikalischer Ausdrucksformen. Instrumente wie die Shamisen (Langhalslaute) oder die Koto (Zither) wurden von Geishas meisterhaft gespielt. Ab den 1920erJahren begann sich die Rolle der Frau durch die Entstehung von Ryūkōka (frühe japanische Popmusik) zu verändern. Sängerinnen wie Noriko Awaya prägten die Szene und gaben Frauen erstmals eine eigene künstlerische Stimme im öffentlichen Raum.
Generationen ist sie nicht auf »weibliche Eleganz« reduziert. Ihre wilde, fast rockartige PerformanceÄsthetik sprengt das Bild der zurückhaltenden japanischen Musikerin.
Trommlerinnen
Japan ist ein Land voller Gegensätze: Tradition, die sich wie ein Echo hält, und Moderne, die in grellem Glanz ständig neu beginnt. Die großen Städte präsentieren sich in einem Meer aus Neon, das in der Dunkelheit pulsiert wie ein endloser Schaltkreis. Auf den Straßen lärmt die Rushhour, der Shinkansen jagt durch Tunnel, während in einem abgelegenen Schrein eine Glocke schlägt, ihr Klang so schlicht, dass er alle Geräusche des Jahrhunderts durchschneidet, und ein Bambushain neigt sich dem Wind, so alt, als hätte er das Rascheln der HeianDichter bewahrt. Die Gegenwart von Japan
Niedlich oder wild
Ab den 1980erJahren wurde die IdolKultur zentral: Junge Sängerinnen wurden zu Symbolen der »Reinheit«, »Niedlichkeit« (»kawaii«) und makellosen Jugend. Instrumentalistinnen hatten es jedoch besonders schwer, und Jazz galt als maskulin konnotierte Kunstform. Musikerinnen wie Toshiko Akiyoshi durchbrachen diese Normen – ihr gelang es allerdings erst, nachdem sie in die USA gegangen war. Den Wandel endgültig vollzogen hat Pianistin und Komponistin Hiromi. Anders als Musikerinnen früherer
Frauen spielen auch bei Kodo (»Herzschlag«, »Kind«) eine Rolle. Die physischen Anforderungen trugen dazu bei, dass Frauen im japanischen Trommelspektakel häufig marginalisiert blieben. Kodo hat diese Tradition behutsam, aber entscheidend durchbrochen. Bereits in den 1980erJahren traten Frauen in der Gruppe auf. Mit der Zeit übernahmen sie zentrale Rollen im Ensemble: an den Trommeln, den Zithern oder in Gesangsparts. Während Männer traditionell für die monumentalen OdaikoSchläge stehen, prägen Frauen die Präzision kleinerer Trommeln. Eri Uchida beschreibt, wie schwierig es sein kann, mit Instrumenten zu arbeiten, die für große, männliche Schultern gebaut sind, etwa mit den riesigen TaikoDrums. »Before, in Kodo, the biggest impression the audience got was of powerful men in loincloths and bare muscle […] but I find confidence in being a woman and it makes a strong impression on the audience.« Im Programm »Luminance« sind Frauen Teil der neuen Kompositionen und bringen ihre eigene Stimme in die Struktur des Abends ein. In der Dramaturgie von Kodo wird sichtbar, dass weibliche Präsenz nicht als Schwäche, sondern als zusätzliche Textur verstanden wird.
KONZERTTIPP
23/02/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Kodo
»Luminance«
Kodo Taiko Performing Arts Ensemble
VON MANFRED HORAK
Kunst braucht Zeit
Ivo Pogorelich am Klavier
Narrative schreiben sich häufig fest –und überdauern lange Zeitspannen. Seit die sozialen Medien das Tempo neu nachströmender Narrative deutlich erhöht haben, wirkt es beinahe wie aus der Zeit gefallen, sich eines Musikers zu besinnen, dessen Aufstieg lange vor zeitgenössischen InstagramHypes lag. Ivo Pogorelichs Ésprit ist seither eine Konstante des Klavierolymps – wie ein moderner Mythos.
Von Jubiläen und Traditionen
2018/19 feierte der in Belgrad als Sohn eines Kontrabassisten geborene Pogorelich nicht nur seinen sechzigsten Geburtstag, sondern auch das vierzigjährige Bühnenjubiläum: eine Laufbahn, außergewöhnlich von Beginn an. Auf seine eigene pianistische »Genealogie« legt der Künstler großen Wert, schließlich hat diese Tradition etwas »zu erzählen«: Aliza Kezeradze, Pogorelichs Klavierlehrerin, die im Laufe seines Lebens zur festen Größe an seiner Seite wurde, knüpfte gleich an zwei berühmte Traditionen an: einerseits an die russische Klavierschule des späten 19. Jahrhunderts, andererseits an das Virtuosentum Franz Liszts. Kezeradzes Lehrer Alexander Siloti verkörperte als LisztSchüler beides in Personalunion. Der junge, ungemein begabte Pogorelich hatte also große Chancen, von den Besten zu lernen und auf legendäre Traditionen zurückzugreifen. So waren es in der pianistischen Generationenfolge zu Liszt drei Personen, zu Beethoven – wie Pogorelich einmal erwähnte –sieben.
Ein »Kairos«-Moment
Als einer der bedeutendsten Zeitpunkte in seiner damals jungen Karriere galt jener Moment, als eine Frau im wahrsten Sinne des Wortes für ihn aufstand: Als der Himmelsstürmer Pogorelich 1980, damals 22 Jahre alt, nicht in die Finalrunde des Warschauer Chopinwettbewerbs kam und Martha Argerich darob erbost die Jury verließ. Für
Pogorelich wurde dies zu einem »Kairos«Moment seiner Karriere: zu einem Augenblick, in dem sich der Lauf der Dinge wesentlich ändert. Denn für ihn erwies sich der Wettbewerbsausgang in keiner Weise als beeinträchtigend – er eroberte nicht trotz, sondern wegen seiner originellen ChopinInterpretationen die großen Konzertpodien Europas und Amerikas.
Chopin über alles –und noch mehr!
Dem polnischen »Sänger am Klavier« Frédéric Chopin blieb Pogorelich sein Leben lang treu. Seit den 1980erJahren reiht sich eine sorgfältig überlegte AlbumVeröffentlichung an die nächste, mit wohlausgesuchtem Repertoire und Ausdeutungen, die »etwas zu sagen« haben: dies auch zu Bach, Scarlatti, Haydn, Brahms, Liszt, Mussorgski und Rachmaninoff. Ähnlich dem verehrten Chopin verfolgte Pogorelich eine Laufbahn, die abseits geläufiger Pfade war: Chopin reüssierte mit seiner Musik in kleinen Salons anstelle großer Konzertsäle; Pogorelich hingegen macht mittels seiner Kunst den Großen Saal zum Salon einer musikaffinen Gemeinschaft, in dem man die berühmtberüchtigte Stecknadel fallen hören könnte. Bei ihm ist ab dem ersten Ton klar: Hier spielt ein Pianist, der das »GenieNarrativ«, das ihn seit Jahrzehnten begleitet, gar nicht nötig hat.
Ecken und Kanten
In einem Interview postulierte Pogorelich, der lange an seinen Programmen und Veröffentlichungen arbeitet: »Kunst braucht Zeit.« Diese braucht nicht nur der Künstler, wenn er an Nuancen feilt, große Linien zeichnet – auch das Publikum muss sich beim Hörerlebnis auf diese bezwingende Originalität einlassen. »Hohe Kunst hat eine Eigenschaft: Sie ist grausam, sogar mir gegenüber«, so der Pianist. Seine Annäherungen sind niemals gefällig, oftmals überraschend, irritierend und vor allem: neu. So fördert er bei Chopins
Mazurken Ecken und Kanten zutage, lässt UnaussprechlichAbgründiges und zugleich Zartes in Mozarts Fantasie cmoll K 475 an die Oberfläche kommen. Erstmals im Wiener Konzerthaus ist der Pianist, der seit seinem Debüt im Jahr 1986 14 Mal zu Gast war, nicht nur mit Chopin, sondern auch mit Beethovens »Grande Sonate Pathétique« zu erleben. Dafür sollte man sich als Klavierliebhaber:in Zeit nehmen – denn die Kunst braucht Zeit, der Mythos ist das Zeitlose. Für beides ist Ivo Pogorelich ein gewandter Erzähler und ideale Verkörperung zugleich.
· ISABEL NEUDECKER
KONZERTTIPP
17/02/26
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Klavierabend
Ivo Pogorelich
Wolfgang Amadeus Mozart
Fantasie c-moll K 475 und d-moll K 385g
Adagio h-moll K 540
Ludwig van Beethoven
Sonate c-moll op. 13
»Grande Sonate Pathétique«
Frédéric Chopin
Nocturne Es-Dur op. 55/2
Mazurken a-moll, As-Dur, fis-moll op. 59/1–3
Sonate b-moll op. 35
Helmut Deutsch zum 80. Geburtstag
Ein Leben als Liedbegleiter
In der Welt der Klassik ist der Liedgesang eine exklusive Nische. Eine intime, facettenreiche Kunstform, die erst gar nicht für das Publikum großer Säle gedacht war, sondern für die Feinschmecker:innen der Hausmusik. Geboren wurde sie in bürgerlichen Salons des 19. Jahrhunderts, und seither wird sie von Generation zu Generation weitergegeben wie eine olympische Fackel.
Helmut Deutsch
*24. Dezember 1945, Wien Studierte in Wien und wurde schon mit 24 Jahren zum Professor ernannt. Liedbegleitung war bereits in der Studienzeit sein Hauptinteresse. Zwölf Jahre lang war er der feste Liedbegleiter von Hermann Prey. 28 Jahre lang hatte er in München eine Professur für Liedgestaltung inne.
Helmut Deutsch empfing sie von Liedlegende Hermann Prey, dessen Klavierbegleiter er zwölf Jahre lang war. Als er dem 16 Jahre älteren Starbariton das erste Mal vorspielte, legte Prey ihm – wie, um ihn zu testen – besonders schwierige Noten mit unbekannten HugoWolfLiedern aufs Pult: »Ich konzentrierte mich, so gut ich nur konnte, und versuchte, mein vor Nervosität zitterndes rechtes Bein zu ignorieren«, schreibt Deutsch über diese entscheidende Begegnung in seinen 2019 veröffentlichten Lebenserinnerungen »Den Gesang auf Händen tragen«.
Dieser Titel bringt die Mission aller Liedbegleiter:innen auf den Punkt: Sie müssen mitfühlen, mitatmen und im Notfall misslungene Einsätze der Gesangsstimme unmerklich korrigieren. Liedpianist:innen haben die Macht, durch diskreten Tastenzauber eine Stimme glänzen zu lassen. Sie
sind das, was der Tanzpartner im Pas de deux für eine Ballerina ist: Sie lassen sie wie einen Vogel durch die Lüfte schweben und passen auf, dass sie nicht fällt. Mehr noch, sie sind unverzichtbare Mitgestalter:innen. Durch die Art des Anschlags, Tempowahl und Tongebung entscheidet die oder der Begleitende über das atmosphärische Grundrauschen des Liedes und malt den poetischen Mikrokosmos musikalisch aus.
Genau diese Fähigkeiten sind es, die Helmut Deutsch zu einem berühmten Liedbegleiter machen. Die Liste seiner Gesangspartner:innen liest sich wie das Who is who der Opernwelt: Camilla Nylund, Diana Damrau, Michael Volle, Piotr Beczała und andere. Dazu gehört auch Startenor Jonas Kaufmann. Zu Weltruhm gelangte er durch tragfähige Spitzentöne in Rollen wie Don José, Werther oder Parsifal. Im Liedgesang zeigt er sich von seiner weichen Seite. Helmut Deutsch widmet ihm in seinem Buch sogar ein eigenes Kapitel: »Ich kenne keinen anderen Sänger, der so viel Freude daran hat, unendlich zart zu singen.«
Die dynamische Wandelbarkeit des Duos prägt die 2025 auf dem Album »Doppelgänger« erschienene Aufnahme von Robert Schumanns Liederzyklus »Dichterliebe«:
Empfindsam und traumverloren, wie aus der Erinnerung spielend, bereitet
Helmut Deutsch im Vorspiel zu »Im wunderschönen Monat Mai« den Boden für inniges Liebessehnen. Mit wohl dosiertem Vibrato gleitet Kaufmann darüber wie ein sanfter Windhauch. Zupackender wird das Duo in der finalen Abrechnung »Die alten, bösen Lieder«: Kaufmann mischt seiner Stimme eine fast baritonale Schwärze bei, Deutsch greift zackig und entschlossen in die Tasten.
Die »Dichterliebe« nach Gedichten Heinrich Heines, diese zeitlose
Geschichte eines Liebenden, der sich stellvertretend für die ganze Menschheit an unerwiderter Liebe die Seele wund scheuert, ist auch so ein Leuchtfeuer der Musikgeschichte. Jonas Kaufmann kam damit erstmals als Student der Liedklasse an der Hochschule für Musik und Theater München in Berührung. Sein Lehrer, lange bevor aus den beiden ein Duo auf Augenhöhe wurde, war niemand Geringeres als Helmut Deutsch. Und auch Deutsch legte mit diesem Stück einst seine künstlerische Reifeprüfung ab: 1980 begleitete er Hermann Prey darin im
»Ich kenne keinen anderen Sänger, der so viel Freude daran hat, unendlich zart zu singen.«
HELMUT DEUTSCH
über Jonas Kaufmann
ersten gemeinsamen Konzert.
Das Lied ist eine kleine Form, die große Hingabe verlangt. Sie braucht Liebe zum musikalischen Detail, Sorgfalt im Umgang mit dem Text und ein Gespür für all die feinen Abstufungen menschlicher Gefühle. Genau deshalb ist das Lied für Helmut Deutsch künstlerisches Lebenselixier. In seinem Buch resümiert er: »Für mich wäre ein Leben ohne Lieder kaum vorstellbar.«
· ANNA SCHORS
KONZERTTIPPS
12/01/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal Liederabend
Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann Tenor
Helmut Deutsch Klavier
Robert Schumann
Dichterliebe. Liederzyklus nach Gedichten von Heinrich Heine op. 48
Franz Liszt
Tre Sonetti di Petrarca S 270 sowie weitere Lieder von Franz Liszt
28/02/26
Sa, 17.00 Uhr · SchubertSaal LiedMeisterklasse mit Helmut Deutsch
Zum 80. Geburtstag
Mira Alkhovik Sopran
HannahTheres Weigl Sopran
Camila Aguilera Yáñez Mezzosopran
Adrian Autard Tenor
Christopher Flaskamp Klavier
Gyeontaek Lee Klavier
Helmut Deutsch Leitung
Ausgewählte Lieder
08/06/26
Mo, 19.30 Uhr · MozartSaal Liederabend
Kate Lindsey
Kate Lindsey Mezzosopran
Helmut Deutsch Klavier
Lieder von Robert Schumann, Hugo Wolf, Joseph Marx, Alexander Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold
Jonas Kaufmann
Harold LópezNussa Trio
Jacky Terrasson Trio
Wolfgang Muthspiel Trio
Von Havanna bis ins Alpenland: Mit dem
Harold LópezNussa
Trio, dem Jacky Terrasson Trio und dem Wolfgang Muthspiel
Trio gastieren drei unterschiedlich geprägte Jazztrios
Ein Trio ist ein Trio: Bass, Schlagzeug und – meistens – Klavier. Seltener Gitarre. Gelegentlich Saxophon oder Trompete oder Posaune. Alle Trios gleichen einander, jedes ist auf seine eigene Art Trio. Das Trio ist im Jazz seit Langem ein spezielles Format – das kleinste, in dem sich das komplette Frequenzband vom tiefen Brummen des Basses bis zu dem Sirren der Becken prägnant abbildet wie die verschiedenen Dimensionen von Musik: Melodie, Harmonie und Rhythmus. In ihm hat die Verfassung jedes Musikers maximale Auswirkung auf das Gelingen des gemeinsamen Ganzen, und die Kräfteverhältnisse zwischen den Musiker:innen lassen sich präzise ausbalancieren – im Falle des Gelingens zumindest.
Zunächst dominierten erfolgreiche Trios wie diejenigen von Benny Goodman, Nat King Cole oder Oscar Peterson, die entsprechend dem Starkult eher nach dem Modell eines Monopods, eines Stars mit zwei Stützbeinen, funktionierten. Das Trio um den Pianisten Bill Evans entwickelte in der zweiten Hälfte der 1950erJahre das ausbalancierte, trianguläre Triospiel des modernen Jazz. Im Zusammenspiel von Evans mit dem Bassisten Scott LaFaro und dem Schlagzeuger Paul Motian verschoben sich die Maßstäbe in Richtung kollektiver Gleichberechtigung und der Aushandlungsprozesse
der Demokratie: Die Trioidee kam zu sich selbst. Plötzlich hatten auch Bass und Schlagzeug ihren Platz an der Rampe, spielten Melodien oder Gleichwertiges und lenkten das Geschehen, während Evans mit seinem Klavier in den Hintergrund trat, gerade noch die Folge der Harmonien oder auch nur perkussiv den Puls der Musik andeutete. Stete Beweglichkeit und wache Interaktion, konzentriertes Hören und Reagieren traten an die Stelle vordefinierter Hierarchien und voraus berechneter Formabläufe. Und je weiter diese radikale Vision des Trios alte Gewissheiten abräumt, schafft es Raum für die Spannung des Ungewissen. Man hört Jazz, weil er wie das Leben ist: Vorher weiß man nicht, wie er ausgeht.
Harold López-Nussa Trio
Die drei Jazztrios, die in diesem Winter im Wiener Konzerthaus zu Gast sind, repräsentieren eine breite Palette der Möglichkeiten, die dieses Format im Jazz der Gegenwart so überzeugend macht. In der Musik des Harold LópezNussa Trio sind deutlich die Spuren seiner Lebenswanderung zu spüren: Er ist in Havanna geboren, aufgewachsen und zum Konzertpianisten ausgebildet worden und hat mittlerweile in Frankreich und im Jazz eine neue Heimat gefunden.
Jacky Terrasson Trio
Auch die Musik des Trios von Jacky Terrasson trägt die Merkmale eines Lebens als Weltenwanderer in sich. Geboren in Berlin, aufgewachsen als Sohn einer Mutter aus den Vereinigten Staaten und eines französischen Vaters, war auch Terrasson schon mit allen Wassern der klassischen Klavierliteratur gewaschen, als er in seiner Jugend den Jazz als die Musik für sich entdeckte, die seine kulturelle Mehrsprachigkeit am besten auf den Nenner bringt.
Wolfgang Muthspiel Trio
In der Biographie des in der Steiermark geborenen Gitarristen
Wolfgang Muthspiel ist Amerika nur eine der Ausbildung geschuldete, längere Episode. Nach 16 Jahren in Boston und New York, in denen er von einem vielversprechenden Gitarristen zu einem Weltstar seines Fachs avancierte, kehrte er ins Alpenland zurück, wo er zwischen seinen Saiten seine vielfältigen Einflusssphären beschwört, die ländlerselige Folklore und das Erbe der Wiener Klassik, die Wucht alpiner Rockmusik und die pralle Sinnlichkeit eines Tanzabends, irgendwo auf dem Land. Willkommen in einer Welt, in der nichts gewiss ist und nichts unmöglich. Willkommen in der Welt der Jazztrios.
KONZERTTIPP
13/01/26
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Harold LópezNussa Trio
Harold LópezNussa Klavier
Thibaud Soulas Kontrabass
Ruy LópezNussa Schlagzeug
29/01/26
Do, 19.30 Uhr · MozartSaal
Jacky Terrasson Trio
»Moving On«
Jacky Terrasson Klavier
Sylvain Romano Kontrabass
Lukmil Perez Schlagzeug
27/02/26
Fr, 19.30 Uhr · MozartSaal
Wolfgang Muthspiel Trio
Wolfgang Muthspiel Gitarre
Scott Colley Kontrabass
Brian Blade Schlagzeug
· STEFAN HENTZ
14 & 15/02/26
Sa & So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Film + Musik live
Fritz Lang:
Die Nibelungen
ORF RadioSymphonieorchester Wien
Frank Strobel Dirigent
14/02/26 Film »Siegfried«
(Die Nibelungen 1. Teil, D 1924)
15/02/26 Film »Kriemhilds Rache« (Die Nibelungen 2. Teil, D 1924)
Fritz Langs epischer Zweiteiler »Die Nibelungen« (1924) gilt als Meilenstein der deutschen Filmgeschichte. Das Drehbuch dazu schrieb Langs Frau Thea von Harbou. An zwei aufeinander folgenden Abenden ist der monumentale, neu restaurierte Film nun mit Live-Musik zu sehen. Unter der Leitung von Frank Strobel interpretiert das RSO Wien die Originalmusik von Gottfried Huppertz, die übrigens seine erste Arbeit für den Film war und mit ihrer innovativen Klangsprache begeistert. Sie verbindet spätromantische Klangwelten mit wagnerianischen Motiven und verstärkt so die dramatische Wirkung der expressiven Bilder. Auch nach über hundert Jahren fasziniert Fritz Langs visuelle Interpretation des Nibelungenlieds noch, ebenso wie die Geschichte um Siegfried, Kriemhild und Hagen. Ein echtes Highlight – nicht nur für Film- und Musikliebhaber:innen!
Nachtstücke
Woran denken Sie, wenn man Sie nach der Gattung des Nocturne fragt? Die meisten antworten hierauf: Frédéric Chopin. »Erfunden« hat das Nocturne im Sinne eines Charakterstücks für Klavier jedoch der heute weitgehend unbekannte, 1782 in Dublin geborene Komponist John Field. »Ich bin kein Calvinist. Ich bin ein Claveciniste«, soll er geantwortet haben, als man ihn am Sterbebett fragte, ob er Protestant, Katholik oder gar Calvinist sei. In London nahm der Klaviervirtuose Unterricht bei Muzio Clementi, auf seiner Reise nach St. Petersburg machte er auch in Wien Station, wo ihn Johann Georg Albrechtsberger unterwiesen haben soll. Mit seinen zwanzig Nocturnes hinterließ er Kompositionen von träumerischem, anmutigem Charakter, die u. a. Chopin stark beeindruckten. Alice Sara Ott hat diese noch relativ selten gespielten Stücke während der Pandemie für sich entdeckt. Bei ihrem Klavierabend kombiniert sie eine Auswahl daraus mit drei Sonaten von Beethoven mit ebenfalls romantisch-nächtlicher Prägung.
Sternschluchten
»Von den Canyons zu den Sternen … Das bedeutet ein Sich-Erheben aus der Tiefe der Canyons bis hinauf zu den Sternen – und noch höher hinauf bis zu den Auferweckten des Paradieses – um Gott und die Fülle seiner Schöpfungen zu preisen: die Schönheiten der Erde (ihre Felsen, ihre Vogelgesänge), die Schönheiten des sichtbaren Himmels, die Schönheiten des geistigen Himmels.« Mit diesen für ihn so charakteristischen Worten umschreibt Olivier Messiaen, was er mit »Des Canyons aux étoiles …« zum Ausdruck bringen wollte. Eine Reise durch die Nationalparks Utahs mit ihren außergewöhnlichen Felsformationen war zur Inspiration für sein wohl farbenprächtigstes und jedenfalls längstes Orchesterwerk geworden, das Messiaen für die Zweihundertjahrfeier der Unabhängigkeitserklärung der USA schrieb. Unter der Leitung von Ingo Metzmacher präsentiert das erweiterte Klangforum Wien dieses gigantische Meisterwerk.
Für wahre Begeisterungsstürme sorgte Alexander Malofeev, als er für Khatia Buniatishvili und Jewgeni Kissin in Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert einsprang. Die Kritiken bezeichneten ihn als »Weltklavierrevolution«, »das Publikum flippte aus vor Begeisterung«. Der 2001 in Moskau geborene Pianist gewann 2014 den Tschaikowsky-Wettbewerb in der Sparte Nachwuchs und lebt seit 2022 in Berlin. Im Wiener Konzerthaus debütiert er nun mit einem Klavierabend, bei dem er seine Virtuosität ebenso wie seine Ausdruckskraft unter Beweis stellen kann. Auf dem Programm stehen dabei Werke von russischen, teils exilierten Komponisten wie Sergej Prokofjew, Alexander Skrjabin, Igor Strawinski und Arthur Lourié ebenso wie solche nordischer Komponisten wie Jean Sibelius, Edvard Grieg und Einojuhani Rautavaara. Das Ausdrucksspektrum reicht von zarten, impressionistisch angehauchten Klängen bis hin zu ungebremstem Feuer.
17/01/26
Sa, 19.30 Uhr · MozartSaal
Klavierabend
Alexander Malofeev
Jean Sibelius Cinq morceaux op. 75
Edvard Grieg Aus Holbergs Zeit. Suite op. 40 (Fassung für Klavier)
Einojuhani Rautavaara
Sonate op. 64 »The fire sermon«
Sergej Prokofjew
Sonate Nr. 2 d-moll op. 14
Alexander Skrjabin Valse As-Dur op. 38
Igor Strawinski Symphonie d’instruments à vent (Bearbeitung: Arthur Lourié)
Arthur Lourié Cinq Préludes fragiles op. 1
Wilde Tänze
Ein Ballett auf den Pedalen verspricht das Konzert von Shin-Young Lee und Olivier Latry zu werden. Die renommierte Organistin und der Titularorganist von Notre Dame in Paris gastieren mit tänzerischen Orgelbearbeitungen französischer, osteuropäischer bzw. russischer Komponisten. Angefangen mit Jean-Philippe Rameaus »Tanz der Wilden« über einige von Béla Bartóks rhythmisch anspruchsvollen »Rumänischen Tänzen« bringen sie auch Maurice Ravels »Lever du jour« aus dem Ballett »Daphnis et Chloé« auf Manuale und Pedale. Ebenso farbenprächtig wie rhythmisch mitreißend sind der »feurige Tanz« aus Manuel de Fallas »Liebeszauber« sowie die Polowetzer Tänze aus Alexander Borodins Oper »Fürst Igor«. Neben diesen den asiatischen, nomadisch lebenden Kiptschak abgeschauten Tänzen steht Igor Strawinskis kultischer Opfertanz »Le sacre du printemps« auf dem Programm.
Manuel de Falla Danza ritual del fuego (El amor brujo »Der Liebeszauber«)
Alexander Borodin Polowetzer Tänze (Fürst Igor) Igor Strawinski Le sacre du printemps
ShinYoung Lee & Olivier Latry
Alexander Malofeev
Mit Frische und Vitalität
Wie ein roter Faden zieht sich die Musik von Dmitri Schostakowitsch durch das Wirken von Klaus Mäkelä. Regelmäßig widmet sich der finnische Dirigent den Werken des russischen Komponisten. Mit dem Oslo Philharmonic legte Mäkelä im letzten Jahr eine Einspielung der Symphonien 4, 5 & 6 vor, von der sich die Kritik begeistert zeigt: »Gerade die ebenso kurze wie knackige Sechste«, so BR-Klassik, »überzeugt bei ihm mit einer selten gehörten Frische und Vitalität.« Neben dieser Symphonie erklingt auch die farbenreich orchestrierte »Lemminkäinen Suite« von Jean Sibelius. Die vierteilige Tondichtung basiert auf Episoden aus dem finnischen Nationalepos Kalevala und gilt als Schlüsselwerk des finnischen Symbolismus.
La Philharmonica
Bühne frei für das erste weibliche Ensemble aus den Reihen der Wiener Philharmoniker! La Philharmonica wurde Anfang 2024 gegründet, kombiniert Streich- und Holzblasinstrumente und steht für Wiener Klangkultur, Virtuosität und unbändige Musizierfreude. Die sechs Musikerinnen treten in unterschiedlichen Konstellationen oder mit Gästen wie der Pianistin Mitra Kotte oder der Bratschistin Daniela Ivanova auf. Ihr Repertoire reicht von beliebten Klassikern über Opern- und Filmmusik-Hits bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Ebenso abwechslungsreich gestaltet sich das Konzerthaus-Debüt von La Philharmonica: So trifft u. a. Johann Strauß’ Fledermaus-Ouverture auf die Fantasia operistica von Gioachino Rossini, eine Zwiefacher Suite von Georg Breinschmid, Symphonic dances von Leonard Bernstein und Pauline Viardots »Six morceaux«. Freuen Sie sich auf ein grandioses Ensemble, das die unvergleichliche Klangkultur der Wiener Philharmoniker mit einem kraftvollen Plädoyer für musizierende Frauen verbindet!
23/01/26
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Oslo Philharmonic · Mäkelä
Klaus Mäkelä Dirigent
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 6 h-moll op. 54
Jean Sibelius Lemminkäis-sarja »Lemminkäinen Suite« op. 22
25/01/26
So, 19.30 Uhr · MozartSaal La Philharmonica
Lara Kusztrich Violine
Adela FrăsineanuMorrison Violine Ursula Ruppe Viola Ursula Wex Violoncello Andrea Götsch Klarinette Sophie Dervaux Fagott Anna Gruchmann Kontrabass Werke von Johann Strauß (Sohn), Jean Françaix, Gioachino Rossini, Georg Breinschmid, Pauline Viardot, YoYo Ma, Bobby McFerrin, John Williams und Leonard Bernstein
La Philharmonica
Klaus Mäkelä
Norbert Schneider
Norbert Schneider kehrt mit seinem neuen Programm »Werkschau« ins Wiener Konzerthaus zurück! Der gebürtige Wiener und dreifache Amadeus-Music-AwardGewinner präsentiert spannende Vorboten seines kommenden Albums sowie eine feine Auswahl aus seinem bisherigen Repertoire. Mit eingängigen Liedern wie »Feia am Dachl« thematisiert er aktuelle Entwicklungen, während »Weit soist nau fliegen« in der typischen Liedermacher-Tradition steht. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Emotionen: von herzlichem Gelächter bis hin zu tief berührenden Momenten. Hier treffen lässige Gitarrenriffs auf Texte zu komplexen Themen wie Glaube, Vergänglichkeit und Liebe – gewürzt mit einer ordentlichen Portion Wiener Charme. Eine mitreißende Kombination!
Orchester der Stimmen
Chanticleer, das Vokalensemble aus San Francisco, begeistert seit seiner Gründung 1978 durch Sänger und Musikwissenschaftler Louis Botto mit stimmlicher Virtuosität und stilistischer Bandbreite. Mit über einer Million verkaufter Aufnahmen, weltweiten Tourneen und zwei Grammy-Awards zählt es zu den führenden Vokalensembles der Gegenwart. Chanticleers Repertoire wurzelt in der Renaissance und wurde kontinuierlich erweitert. Es umfasst ein breites Spektrum an Klassik, Gospel, Jazz und Popmusik. Auch im Wiener Konzerthaus entfaltet Chanticleer ein Programm, das die Spannweite seines Repertoires zeigt: Von der feinsinnigen Mehrstimmigkeit der Ars nova eines Guillaume de Machaut über Renaissance-Motetten von William Byrd bis hin zu Bearbeitungen amerikanischer Volkslieder, Spirituals und Popsongs – etwa von Joni Mitchell.
26/01/26
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Norbert Schneider
»Werkschau«
Norbert Schneider Gesang, Gitarre & Band
28/01/26
Mi, 19.30 Uhr · MozartSaal
Chanticleer
Künstlerische Leitung: Tim Keeler »Sing Joyfully«
Tavian Cox, Luke Elmer, Cortez Mitchell, Bradley Sharpe, Logan Shields, Adam Brett Ward Countertenor , Vineel Garisa Mahal, Matthew Mazzola, Andrew Van Allsburg Tenor, Andy Berry Bass , Jared Graveley, Matthew Knickman Bariton
Werke von Guillaume de Machaut, William Byrd, Joni Mitchell u. a.
Norbert Schneider
Chanticleer
Kontemplative Klanglandschaften
Von Ambient, Techno, House und Electronics inspiriert sind Christian Löfflers Soundscapes, die von der Kritik als »Klassiker des kontemplativen House« gefeiert wurden. An Sven Helbigs Musik lobte die Times die »klassische Sprache mit einer entspannten, postmodernen Sensibilität«. Darüber hinaus sei er, so The Gramophone, »ein Meister darin, mit einem Minimum an Noten ein reichhaltiges Gefüge von Texturen, Stimmungen und Emotionen zu erzeugen«. Die zwei Musiker werden im Wiener Konzerthaus von einem großartig besetzten Ensemble musikalisch unterstützt: Zu erleben sind Johanna Burnheart an der Violine, Sloane Monroe an der Bratsche, Midori Jaeger am Cello und Elsas am Klavier. Die schwedische Sängerin Adna vervollständigt das Ensemble mit sanfter Stimme.
Göttliche Musik
Kian Soltani ist dem Konzerthaus-Publikum seit zehn Jahren durch zahlreiche Auftritte bestens bekannt. Auf dem Programm stehen zwei Cellokonzerte eines italienischen Virtuosen aus dem 18. Jahrhundert, dessen Werk erst in den letzten Jahrzehnten wieder größeres Interesse erweckt: Luigi Boccherini. Der reisende Musikschriftsteller Charles Burney zählte ihn 1783 zu den größten Meistern, die jemals für Geige und Cello komponiert haben und lobt seinen zugleich kühnen und eleganten Stil. »Wenn Gott [...] selbst Musik hören wollte, würde Er zweifellos die Werke Boccherinis wählen«, schrieb der Zeitgenosse Jean-Baptiste Cartier. Ergänzt wird das Konzert mit Kernrepertoire der Camerata Salzburg – mit zwei frühen Symphonien von Wolfgang Amadeus Mozart.
Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie A-Dur K 134 Symphonie G-Dur K 161b Luigi Boccherini Konzerte für Violoncello und Streichorchester G-Dur G 480 und D-Dur G 479
Kian Soltani
Christian Löffler
Romantische Lieder
Sopranistin Pretty Yende, international gefragt an Opernhäusern wie der Metropolitan Opera in New York oder der Wiener Staatsoper widmet sich dem Kunstlied. Geboren im südafrikanischen Piet Retief, begann Pretty Yende ihre Karriere mit einem Debüt als Micaela in »Carmen« am Lettischen Nationaltheater in Riga und ist seither regelmäßig in Hauptrollen des Opernrepertoires zu hören. Neben ihren Bühnenengagements ist sie auch im Konzertbereich und in Liederabenden präsent. Am Klavier begleitet die polnische Pianistin Anna Marchwińska, Spezialistin für vokale Kammermusik und geschätzte Partnerin zahlreicher Weltstars. Marchwińska studierte u. a. an der Juilliard School in New York. Gemeinsam interpretieren die beiden ein Programm, das Lieder von Richard Strauss, Sergej Rachmaninoff, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Claude Debussy umfasst.
Zurück in die Zukunft
Achtung! Dieses Konzert enthält stilistische Mischungen und genreübergreifende Klänge! Wer keine Angst vor Verstärkern und Schlagzeug hat, sollte sich dieses Programm nicht entgehen lassen. Anastasia Kobekina, die kürzlich eine Aufnahme von Bachs Cellosuiten vorgelegt hat, erprobt sich mit Friedrich Guldas Cellokonzert an jazzigen und rockigen Klängen. Dirigent Jean-Christophe Spinosi huldigt seinen Idolen Antonio Vivaldi und dem Rockgitarristen Eddie Van Halen. Bevor es mit Alan Silvestri zurück in die Zukunft geht, erklingt noch Joseph Haydns »bärige Symphonie« in C-Dur, deren brummende Bässe im Finalsatz bei der zeitgenössischen Hörerschaft das Bild eines Tanzbären hervorrief.
Anastasia Kobekina Violoncello JeanChristophe Spinosi Dirigent Friedrich Gulda Konzert für Violoncello und Blasorchester JeanChristophe Spinosi Tribute to Eddie Van Halen & Antonio Vivaldi
Joseph Haydn Symphonie C-Dur Hob. I/82 »L’Ours« Alan Silvestri Suite (Musik zu »Back to the future«) Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit Symphonikerblås (13/02)
10/02/26
Di, 19.30 Uhr · MozartSaal
Liederabend
Pretty Yende
Pretty Yende Sopran
Anna Marchwińska Klavier
Lieder von Richard Strauss, Sergej Rachmaninoff, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Claude Debussy
Pretty Yende
Anastasia Kobekina
Friedrich Cerha
Er war Komponist, Lehrer, Dirigent und Mitbegründer des Ensembles »die reihe«. Als solcher und in vielen weiteren Facetten seines Wirkens war Friedrich Cerha –und ist er bis heute – eine der prägenden Gestalten des österreichischen Kulturlebens während der gesamten Dauer der Zweiten Republik. An seinem 100. Geburtstag würdigt das Wiener Konzerthaus ihn mit einem Konzert, dessen Programm nicht zuletzt belegt, wie aktiv der 2023 nur wenige Tage vor Vollendung seines 97. Lebensjahres verstorbene Komponist sein Metier bis ins hohe Alter zu betreiben vermochte. Die in hochkarätigen Besetzungen interpretierten Kammermusikwerke des Abends repräsentieren größtenteils sein reiches Spätwerk, in dem Cerha vielfach zu den Wurzeln der musikalischen Moderne zurückkehrt. Mit den »Zehn Rubaijat des Omar Chajjam« steuert die Company of Music ein Chorstück bei, das Cerhas frühes Interesse an der Kultur des Orients illustriert.
17/02/26
Di, 19.30 Uhr · MozartSaal
Friedrich Cerha zum 100. Geburtstag
Company of Music,
Johannes Hiemetsberger Leitung
Boulanger Trio
Andreas Schablas Klarinette
Janna Polyzoides Klavier
Mitglieder des Klangforum Wien
Friedrich Cerha
Zehn Rubaijat des Omar Chajjam
Fünf Sätze für Violine, Violoncello und Klavier
Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier
Acht Sätze nach Hölderlin-Fragmenten
Morgenröte und Polarlicht
Ob Naturbetrachtungen, die Beschäftigung mit Mozarts »Don Giovanni« oder mit Dantes »Göttlicher Komödie« oder die Unabhängigkeit Finnlands: Vielfältig sind die Interpretationen zu Jean Sibelius’ 2. Symphonie. Der Komponist selbst sagte, es sei für ihn gewesen, »als ob Gott einige Steinchen zu einem Mosaik herabgeworfen habe und nun bat, sie wieder richtig zusammenzufügen« – so entstand aus seinen Skizzen das Werk mit dem beeindruckenden Finale. Eindeutig ist die programmatische Vorlage beim zweiten Programmpunkt der Wiener Philharmoniker: Bekannterweise orientierte Richard Strauss sich bei seiner berühmten Tondichtung »Also sprach Zarathustra« an Friedrich Nietzsche. Anfangs erklingt eine »Petite musique solennelle«, die György Kurtág anlässlich des 90. Geburtstags von Pierre Boulez komponiert hat. Andris Nelsons, Gewandhauskapellmeister und Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra, steht am Dirigentenpult.
19/02/26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Philharmoniker · Nelsons
Andris Nelsons Dirigent György Kurtág Petite musique solennelle en hommage à Pierre Boulez 90 Richard Strauss Also sprach Zarathustra. Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche op. 30 Jean Sibelius Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
Friedrich Cerha
Andris Nelsons
Legendäre Leningrader
Nahezu schicksalhaft verflochten mit tragischen historischen Ereignissen ist Schostakowitschs 7. Symphonie. Sie bildet mit der 8. und 9. Symphonie von 1943 und 1945 eine »Kriegstrias«. Entstanden ist sie 1941, während der Belagerung Leningrads. In der Tageszeitung Prawda bekannte Schostakowitsch: »Ich widme meine 7. Sinfonie unserem Kampf gegen den Faschismus, unserem unabwendbaren Sieg über den Feind, und Leningrad, meiner Heimatstadt …« Bis heute gilt sie als Monument des Widerstands gegen Krieg und Terror. Selbst ein Luftalarm soll das Publikum der Moskauer Erstaufführung nicht dazu bewegt haben, die Schutzräume aufzusuchen – so sehr fesselte die Musik. Die Wiener Symphoniker spielen das Werk unter dem Dirigat von Lorenzo Viotti. Zuvor erklingt Johann Sebastian Bachs Chaconne, in der viele einen musikalischen Grabstein für seine verstorbene Ehefrau Maria Barbara sehen.
20 & 22/02/26
Fr, 19.30 & So, 11.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Viotti
Lorenzo Viotti Dirigent
Johann Sebastian Bach
Chaconne (Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 für Violine solo)
(Bearbeitung für Orchester: Hideo Saito)
Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 »Leningrader«
Chopin pur
Die Karriere des Pianisten Garrick Ohlsson ist seit jeher mit dem Komponisten Frédéric Chopin verbunden. 1970 gewann er als erster US-Amerikaner den Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau. Im Wiener Konzerthaus war er 1975 erstmals zu Gast, 1977 gab er einen Klavierabend ganz im Zeichen Chopins. Beinahe ein halbes Jahrhundert später hat das Wiener Publikum ein weiteres Mal die Chance, ihn mit einem Konzert zu erleben, das dem polnischen Komponisten gewidmet ist. Mit einem Programm, das von Nocturnes über je eine Barcarolle, eine Fantasie, ein Scherzo bis hin zu einem Impromptu reicht, präsentiert er die kreative Bandbreite Chopins Musik ebenso wie deren spirituelle Tiefe. Den fulminanten Abschluss bildet die letzte seiner drei Sonaten, h-moll, aus dem Jahr 1844.
21/02/26
Sa, 19.30 Uhr · MozartSaal Klavierabend Garrick Ohlsson
»Frédéric Chopin. Der Pianist als Komponist«
Frédéric Chopin
Nocturne F-Dur op. 15/1
Nocturne H-Dur op. 9/3
Barcarolle Fis-Dur op. 60 Fantasie f-moll op. 49
Scherzo Nr. 3 cis-moll op. 39
Impromptu Fis-Dur op. 36
Sonate h-moll op. 58
Lorenzo Viotti
Garrick Ohlsson
Tango à la Piazzolla
Bandoneon, Klavier, Gitarre, Violine und Kontrabass: So sah das erste Quintett aus, das Astor Piazzolla 1960 begründete. Nach dem Tod des Begründers des Tango Nuevo rief seine Tochter Laura Escalada Piazzolla eine Stiftung ins Leben, um sein künstlerisches Erbe zu bewahren. In Folge formierte sich das Quinteto Astor Piazzolla, das Zugriff auf den gesamten Nachlass des verstorbenen Komponisten hat, der den Tango revolutionierte. Seitdem tourt es um die Welt und begeistert mit seinem unnachahmlichen Stil internationale Presse sowie Publikum, u. a. beim Montreux Jazz Festival. Zweimal gewann es bereits einen Latin Grammy. Nun ist das Quinteto Astor Piazzolla erstmals im Wiener Konzerthaus zu hören, wo es das neue Album »Oblivion« präsentiert. Dabei erklingen auch einige unbekanntere Stücke, die das Publikum so noch nie zu hören bekommen hat.
Paukenmesse
Es war so voll in der Kirche, dass er erdrückt worden wäre, hätte er nicht glücklicherweise ein Billet für den Chor ergattert. So schreibt Joseph Richter alias Eipeldauer über einen Besuch in der Wiener Piaristenkirche am 26. Dezember 1796. Dort erklang die »Missa in tempori belli«, die Joseph Haydn anlässlich der Primiz eines Piaristen komponiert hatte. Aufgrund der Paukenschläge im Agnus Dei nannte man sie später auch »Paukenmesse«. Den Hintergrund bildeten die kriegerischen Auseinandersetzungen mit Napoleon Bonaparte. Im September 1797 erklang die Messe zum Namenstag der Fürstin Maria Josepha Hermengilde Esterházy in Eisenstadt, für die Haydn bereits u. a. die Nelsonmesse und die Theresienmesse komponiert hatte. So eine »schöne Musik hab ich fast noch in kein Theater ghört«, resümierte der Eipeldauer nach der Uraufführung in der Piaristenkirche.
22/02/26
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Quinteto Astor Piazzolla »Oblivion«
Pablo Mainetti Akkordeon
Nicolás Guerschberg Klavier
Serdar Geldymuradov Violine
Armando de la Vega Gitarre
Daniel Falasca Kontrabass
28/02 & 01/03/26
Sa, 19.30 & So, 18.30 Uhr · Großer Saal Wiener KammerOrchester · Wiener Singakademie · de Vriend
Haydn: Paukenmesse
Elena Villalón Sopran
Anja Mittermüller Mezzosopran
David Fischer Tenor
Alexander Grassauer Bassbariton Great Talent
Jan Willem de Vriend Dirigent
Ludwig van Beethoven
Prüfung des Küssens WoO 89 Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie C-Dur K 338 Vorrei spiegarvi, oh Dio. Konzertarie für Sopran und Orchester K 418
Joseph Haydn Messe C-Dur Hob. XXII/9 »Missa in tempore belli / Paukenmesse«
Quinteto Astor Piazzolla
Jan Willem de Vriend
Musik Mosaik
Einblicke, Rückblicke und Vorschauen zu unserem Musikvermittlungsprogramm, das sich an unterschiedlichen Bedürfnissen orientiert
Superar
Wenn 500 Kinderstimmen den Großen Saal des Wiener Konzerthauses erfüllen, entsteht ein Klang, der weit über den Moment hinausweist. Unter dem Motto »Sing the Future« lassen junge Sänger:innen und Musiker:innen ihre Hoffnungen, Wünsche und Träume für eine gemeinsame Zukunft im Großen Saal erklingen. Ein Abend, der zeigt, wie lebendig und vielfältig die Musik von heute ist.
Silvia Vaterl Klavier, Superar Chor der Volkschulen und Mittelschulen, Superar Jugendchor, Superar Orchester
nachts
07 02 26
Erlebe eine Fusion von Klassik und Techno in Wiens prachtvollsten Sälen! Nach einem erfolgreichen Auftakt im März 2025 eröffnen 2026 Lucas & Arthur Jussen den Abend. Im Anschluss übernimmt das Kollektiv Kein Sonntag Ohne Techno den SchubertSaal sowie das Foyer des Großen Saals und sorgt für treibende Rhythmen und gekonnte Lichtinstallationen.
Sa, 07/02/26, 19.30 Uhr · Großes Foyer · Großer Saal · Schubert-Saal konzerthaus.nachts feat. Kein Sonntag Ohne Techno
19.30–21.00 Uhr · Großes Foyer Drinks & Cocktails
Kein Sonntag Ohne Techno DJs
21.00 Uhr · Großer Saal
Lucas & Arthur Jussen
Igor Strawinski Le sacre du printemps (Fassung für Klavier zu vier Händen)
D22.00-02.00 Uhr · Schubert-Saal & Foyer Großer Saal Party mit Kein Sonntag Ohne Techno
Musikmosaik
sound:chat
Auf eine Reise in die Vergangenheit lädt euch Porträtkünstlerin Dorothee Oberlinger ein. Gemeinsam mit ihren Studierenden präsentiert sie Werke aus dem 17. und 18. Jahrhundert für Blockflöten und Basso continuo – wie immer mit anschließendem Meet & Greet!
Fr, 16/01/26, 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Dorothee Oberlinger & ihre Meisterklasse »Grand Tour«
Dorothee Oberlinger Blockflöt e, Studierende der Universität Mozarteum Salzburg, Meisterklasse Dorothee Oberlinger:
Isabell Engl, Clara Starzetz, Julia Ziegler Blockflöte , Réka Nagy Laute, Gambe , Olga Watts Cembalo , Michael Stark Host
19.30 Uhr · Buffet Berio-Saal: Meet & Greet
klangberührt
Das junge Vokalensemble Momentum Vocal Music möchte die Vielfalt chorischen Musizierens hör und sichtbar machen. Sein Repertoire umfasst sowohl die Fülle der Chorliteratur als auch solistisch besetzte Vokalmusik von der Renaissance bis zur Gegenwart.
Mo, 26/01/26, 11.00 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Momentum Vocal Music
Simon Erasimus Leitung , Lilian Genn Moderation »klangberührt« steht Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen offen.
11.00 Uhr: Geschlossene Veranstaltung fur Schulklassen Informationen unter konzerthaus.at/schulkonzerte
18.30 Uhr: Öffentliche Veranstaltung
Resonanzen
Ein Werkstattkonzert, Führungen und ein interessantes Rahmenprogramm erwarten euch beim Festival »Resonanzen«, etwa eine Ausstellung zum Historischen Instrumentenbau, bei der ihr Instrumente probieren könnt. Beim Werkstattkonzert entdeckt ihr das größte Instrument des Hauses, die Orgel. Genauere Informationen und weitere Programmpunkte siehe unter konzerthaus.at/de/resonanzen.
Sa, 24/01/26, 11.00 Uhr · Großer Saal Werkstattkonzert für Familien
Julia Zeinler Orgel, Workshopleitung
Emmanuelle Dauvin Barockvioline, Orgelpedal
SieErmöglichen Projekte »klangberührt«wiemit Ihrer Spende!
Dorothee Oberlinger
Julia Lacherstorfer
Violine, Gesang, Performance, Komposition
* 1985 · Bad Hall, Oberösterreich
Klangforscherin
… entdeckte ihre Liebe zur Musik in ihrer Kindheit im Traunviertel, wo sie in einer volksmusikantisch aktiven Familie aufwuchs.
In Wien studierte sie an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Musikwissenschaft, Pädagogik und Musikerziehung (Hauptfach Violine), an der Universität Psychologie und Philosophie, in Linz an der Anton Bruckner Privatuniversität Jazz.
… inspiriert an der Volksmusik, dass sie wie ein lebendiges Archiv menschlicher Erfahrungen ist. Mit Projekten wie »SPINNERIN [a female narrative]« entstand eine Pionierarbeit: Volksmusik aus weiblicher Perspektive.
… ist eine Klangforscherin, die sich zwischen traditioneller Volksmusik und zeitgenössischer Komposition, zwischen Improvisation und Struktur bewegt.
… steht auf der Bühne sowohl solo als auch mit Ensembles wie ALMA oder Ramsch & Rosen. Ihre Konzerte führen sie von kleinen Dorfkirchen bis in große Konzertsäle und zu internationalen Festivals – mit dem Ziel, alte Klangwelten neu hörbar zu machen.
Simon Zöchbauer Zither, Trompete, Gesang Philipp Lossau Ausstattung
12/02/26
Do, 19.30 Uhr, BerioSaal
Julia Lacherstorfer
»Nachbarin [a diverse narrative]«
Julia Lacherstorfer, Sophie Abraham, Miriam Adefris, Lukas Froschauer
Weitere Informationen siehe Kalendarium S. 53
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/12/25
Allgemein ab 09/12/25
01
Do, 19.00 Uhr · Großer Saal Orchester
Silvester
Beethoven: Symphonie Nr. 9
Wiener Symphoniker
Wiener Singakademie
Christiane Karg Sopran
Beth Taylor Alt
Julian Prégardien Tenor
Alexander Grassauer Bassbariton Great Talent
Dima Slobodeniouk Dirigent
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125
€ 55/75/100/123/142/154,–
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
02
Fr, 20.15 Uhr · Großer Saal
Wiener Mozart Orchester
Das Wiener Mozart Orchester gestaltet die Konzerte nach dem Vorbild musikalischer Akademien des 18. Jahrhunderts, in denen es üblich war, beliebte Sätze aus den Symphonien und Solokonzerten mit bekannten Ouverturen, Arien und Duetten zu kombinieren.
€ 69/89/109/139,–
VVK · Veranstalter Wiener Mozart Orchester
03
Sa, 20.15 Uhr · Großer Saal
Wiener Mozart Orchester
Informationen siehe 02.01.
€ 69/89/109/139,–
VVK · Veranstalter Wiener Mozart Orchester
04
So, 20.15 Uhr · Großer Saal
Wiener Mozart Orchester
Informationen siehe 02.01.
€ 69/89/109/139,–
VVK · Veranstalter Wiener Mozart Orchester
05
Mo, 20.15 Uhr · Großer Saal
Wiener Mozart Orchester
Informationen siehe 02.01.
€ 69/89/109/139,–
VVK · Veranstalter Wiener Mozart Orchester
06
Di, 20.15 Uhr · Großer Saal
Wiener Mozart Orchester
Informationen siehe 02.01.
€ 69/89/109/139,–
VVK · Veranstalter Wiener Mozart Orchester
07
Mi, 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Alte Musik & Originalklang
Quatuor Mosaïques · Sir András Schiff
Sir András Schiff Hammerklavier
Wolfgang Amadeus Mozart Fünf vierstimmige Fugen aus J. S. Bachs
Wohltemperiertem Klavier, Band II K 405
Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett Es-Dur op. 12
Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur op. 44
€ 27/36/45/54/62/67,– Zyklus QM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
08
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester
Wiener Symphoniker · Lisiecki · Jordan
Jan Lisiecki Klavier
Philippe Jordan Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-moll op. 25
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« siehe Seiten 14–19
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSY
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
11
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester
Wiener Symphoniker · Lisiecki · Jordan
Informationen siehe 08.01. siehe Seiten 14–19
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,–
50% JM · VVK · Medienpartner DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
12
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Lied & Arien
Liederabend
Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann Tenor
Helmut Deutsch Klavier
Robert Schumann Dichterliebe. Liederzyklus nach Gedichten von Heinrich Heine op. 48 Franz Liszt Tre Sonetti di Petrarca S 270 sowie weitere Lieder von Franz Liszt siehe Seiten 28–29
€ 60/120/150/183/208/223,– Zyklus LIE
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
13
Di, 11.00 Uhr · Schubert-Saal Junges Publikum
Sing Along »Blauli«
Lorenzo Gangi Percussion
Karin Hopferwieser Violoncello
Mark Peter Royce Klavier
Simon Schellnegger Viola
Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko Moderation, Konzept
Beim Mitsingprojekt für Volksschulen erwartet die teilnehmenden Schulen ein neues Blauli-Programm (Band 9)!
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen Informationen auf konzerthaus.at/schulkonzerte oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 334 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Philippe Jordan · 08 & 11/01/26
Jan Lisiecki · 08 & 11/01/26
13
Di, 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Mini hop
»Wasserzauber«
Duo Rabonde
Felicia Bulenda Klarinette
Maike Clemens Violoncello
Maartje Pasman Tanz Nina Ball Ausstattung
Rosa Braber Regie
Manchmal plätschert das Leben einfach so dahin. Mini lässt sich treiben und taucht ein in die tönende Welt von Klarinette und Violoncello.
Ausverkauft Zyklus MHA
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Jazz
Harold López-Nussa Trio
Harold López-Nussa Klavier
Thibaud Soulas Kontrabass
Ruy López-Nussa Schlagzeug siehe Seiten 30–31
€ 27/36/45/54/62,– Zyklus JAZ
50% JM · VVK
Unterstützt von Erste Bank · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Global & lokal · Pop, Alternative & Electronics
Anna Mabo & die Buben · inn.wien ensemble
Anna Mabo Gesang, Gitarre Clemens Sainitzer Violoncello Alexander Yannilos Schlagzeug inn.wien ensemble
Sophie Trobos Leitung siehe Seiten 4–7
€ 29/33/38/43/47/49,– Zyklus SIN, U30
50% JM · VVK · Medienpartner FM4 und The Gap
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
14
Mi, 11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Mini hop
»Wasserzauber«
Informationen siehe 13.01.
Ausverkauft Zyklus MHB, MHC bzw. MHD
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses
Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Brass & Blasmusik · Crossover Musicbanda Franui
»Mischmasch«
Andreas Schett Leitung
Ausverkauft Zyklus CM
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Schubert-Saal Orchester
Wiener KammerOrchester · Udovychenko · Krumpöck
»Trennung Trauer Trost«
Dmytro Udovychenko Violine Harald Krumpöck Moderation, Dirigent Werke von Joseph Haydn, Herbert Willi, Edvard Grieg, Wilhelm Kienzl und Maurice Ravel
€ 43/53,– Zyklus PT
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Bei diesem Galakonzert singt die Starsopranistin Aida Garifullina Arien aus Opern von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Georges Bizet und Marc-Antoine Charpentier und es erklingen symphonische Werke von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms u. a.
€ 40/58/68/85/96/110,–
VVK · Veranstalter BA Management GmbH 15
Do, 11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum Mini hop »Wasserzauber«
Informationen siehe 13.01.
11.00 Uhr: Kombikarte € 30,– Zyklus MHE (ein Erwachsener und ein Kind)
14.30 & 16.00 Uhr: Ausverkauft Zyklus MHF bzw. MHG
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/12/25
Allgemein ab 09/12/25
15/01/26
Do, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Kammermusik
Leonkoro Quartett
Preisträger des Merito String Quartet Award 2022
Alban Berg
Lyrische Suite für Streichquartett Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett a-moll op. 13
€ 24/37/49/60,– Zyklus STR 50% JM · »stringendo«. Der Podcast zum Zyklus mit Mitgliedern des Leonkoro Quartetts. Weitere Informationen finden Sie unter konzerthaus.at/2526STR Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Solistisches
Academy of St Martin in the Fields · Bell
Joshua Bell Violine, Leitung
Kevin Puts Earth für Violine und Orchester
Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
Robert Schumann Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 »Frühlingssymphonie«
siehe Seiten 14–19
€ 27/39/54/68/80/92/100/109,– Zyklus VIR
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« Informationen siehe konzerthaus.at/2526SSM
KAPSCH-Konzert · Medienpartner DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Alice Sara Ott
John Field Nocturnes (Auswahl)
Ludwig van Beethoven
Sonate g-moll op. 49/1
Sonate E-Dur op. 109
Sonate cis-moll op. 27/2 »Mondscheinsonate«
siehe Seiten 33
€ 28/37/46/55/63/68,– Zyklus KIM
50% JM · VVK · Ersatztermin für den 14. März 2025 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Leonkoro Quartett ·
Alice Sara Ott · 15/01/26
Jänner
16
Fr, 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Junges Publikum · Alte Musik & Originalklang
sound:chat
Dorothee Oberlinger & ihre Meisterklasse
»Grand Tour«
Dorothee Oberlinger Blockflöte
Studierende der Universität Mozarteum Salzburg, Meisterklasse Dorothee
Oberlinger: Isabell Engl, Clara Starzetz, Julia Ziegler Blockflöte
Olga Watts Cembalo
Michael Stark Host
siehe Seite 43
€ 33,–/Jugendliche € 21,– Zyklus SOC Freie Platzwahl · VVK · Empfohlen ab 12 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Buffet Berio-Saal
Meet & Greet
Die Künstlerinnen geben Einblicke in ihr Schaffen, es moderiert Michael Stark.
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Mozart-Saal · Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal
Neue Musik
Klangforum Wien
Orchestra · Metzmacher
»Sternschluchten«
Christoph Walder Horn, Johannes Piirto Klavier, Lukas Schiske, Alex Lipowski Schlagwerk, Ingo Metzmacher Dirigent
Olivier Messiaen Des Canyons aux étoiles ... für Klavier, Horn, Xylorimba, Glockenspiel und Orchester
siehe Seite 33
€ 33,– Zyklus KFW
50% JM · Freie Platzwahl · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
21.00 Uhr · Großes Foyer Tutti
Austausch über das Gehörte mit den Interpret:innen
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
17
Sa, 13.00–18.00 Uhr · Säle & Foyers Resonanzen
32. Ausstellung Historischer Instrumentenbau
Internationale Instrumentenbauer:innen erwarten Sie am Eröffnungswochenende der Resonanzen und laden mit ihren klingenden Wunderwerken zum Schauen, Ausprobieren und Kaufen ein.
Eintritt frei
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
12.45 Uhr · Treffpunkt: Eingangsfoyer Führung durch die Ausstellung
€ 8,50/€ 4,– Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre
VVK · Separate Führungen für Kinder und Erwachsene parallel
Sa, 14.00 Uhr · Buffet Mozart-Saal Resonanzen
Pop-up-Stage
In gemütlicher Atmosphäre bespielen Studierende des Instituts für Alte Musik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die Pop-up-Stage. Im 15-Minuten-Takt sind junge Ensembles in unterschiedlichen Besetzungen zu erleben. Ab 17.00 Uhr startet eine gemeinsame Jam-Session, zu der auch Hobbymusiker:innen herzlich eingeladen sind. Bringen Sie Ihr Instrument (415 Hz) und los geht’s!
Resonanzen-Lounge
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen-Eröffnung Pietà!
Les Musiciennes du Concert des Nations
Alfia Bakieva Violine
Bianca Riesner Violoncello
Jordi Savall Leitung
Antonio Vivaldi
Concerto F-Dur RV 544 für Violine, Violoncello und Streicher »Concerto il Proteo o sia Il mondo al rovescio«
Concerto Es-Dur RV 253 für Violine, Streicher und Basso continuo »La tempesta di mare« op. 8/5
Concerto h-moll RV 580 für vier Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo (L’ estro armonico) op. 3/10
Le quattro stagioni »Die vier Jahreszeiten« RV 269, 315, 293, 297 (Il cimento dell’armonia e dell'invenzione) op. 8/1–4
€ 32/56/72/91/108/115,– Zyklus OK
50% JM · VVK
Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« –Informationen unter konzerthaus.at/resonanzen Medienpartner Ö1 Club und Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Klavier · Solistisches Klavierabend
Alexander Malofeev
Jean Sibelius Cinq morceaux op. 75 Edvard Grieg Aus Holbergs Zeit. Suite op. 40 (Fassung für Klavier) Einojuhani Rautavaara
Sonate op. 64 »The fire sermon« Sergej Prokofjew Sonate Nr. 2 d-moll op. 14
Alexander Skrjabin Valse As-Dur op. 38
Igor Strawinski Symphonie d’instruments à vent (Bearbeitung: Arthur Lourié)
Arthur Lourié Cinq Préludes fragiles op. 1 siehe Seite 34
€ 27/36/45/54/62/67,– Zyklus KIM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 10.00–17.00 Uhr · Säla & Foyers Resonanzen
32. Ausstellung Historischer Instrumentenbau
Informationen siehe 17.01.
Eintritt frei
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
09.45 Uhr · Treffpunkt: Eingangsfoyer Führung durch die Ausstellung
€ 8,50
VVK · Führung für Erwachsene
So, 11.00 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen-Vorspiel
Salvador Simão
Salvador Simão Tenor
Sieger des 16. Internationalen Cesti-Gesangswettbewerbs für Barockoper der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2025, Gewinner des Publikums- sowie des Sonderpreises »Resonanzen« Madalena Rollo Violine, Mariana Santos
Theorbe , Rosa Salomé Cembalo
Werke von Élisabeth Jacquet de La Guerre, Francesca Caccini und Isabella Leonarda
Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
VVK · Resonanzen-Lounge
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 15.00 Uhr · Neuer Salon
Film
Resonanzen-Kino
Film »The Day Iceland Stood Still«
Pamela Hogan »The Day Iceland Stood Still« (USA/ISL 2024, 71 Min. OmU)
Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
VVK · Resonanzen-Lounge
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Jänner
18
So, 16.45 Uhr · Neuer Salon
Film
Resonanzen-Kino
Film »Women in Love«
Ken Russell
»Women in Love« (GB 1969, 131 Min. OF)
Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
VVK · Resonanzen-Lounge Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 18.00 Uhr · Großer Saal
Plácido Domingo
»Glanzvolle Operngala«
Symphonie-Orchester der Wiener Volksoper, María José Siri Sopran, Plácido Domingo Tenor , François López-Ferrer Dirigent
Plácido Domingo ist ein weltweit gefeierter Tenor und Bariton mit mehr als 150 Opernrollen. Seine Karriere dauert nun schon mehr als ein halbes Jahrhundert an, er wurde u. a. mit zwölf Grammys ausgezeichnet.
Alte Musik & Originalklang · Chor, Oratorium & Oper Resonanzen
Notre Dame
Huelgas Ensemble, Paul Van Nevel Dirigent
Musik von Magister Perotinus, Magister Leoninus und anonymen Meistern
€ 29/38/47/57/66/70,–
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« –Informationen unter konzerthaus.at/resonanzen Medienpartner Ö1 Club und DER STANDARD
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 18.00 Uhr · Schubert-Saal
Literatur
Resonanzen-Vorspiel »Das kunstseidene Mädchen«
Olivia Marie Purka Lesung
Irmgard Keun Das kunstseidene Mädchen (1932) Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
VVK · Resonanzen-Lounge
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen
Salome’s Nightmare
Intesa: Lucine Musaelian Viola da gamba, Gesang, Nathan Giorgetti Viola da gamba
Astghik Snetsunts Qānūn
Avetis Keoseyan Percussion
Arsen Petrosyan Duduk, Leitung
Musik von Alessandro Stradella, Claudio Monteverdi, Giacomo Carissimi, Simeon Yerevantsi u. a. sowie traditionelle armenische Volksmusik
€ 29/38/47/57/66/70,–
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« – Informationen unter konzerthaus.at/resonanzen Medienpartner Ö1 Club und DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Literatur
Lesung
Leïla Slimani
»Trag das Feuer weiter«
Leïla Slimani Lesung
Basma Jabr Arabischer Gesang
Orwa Saleh Oud
€ 28,–
50% JM · Freie Platzwahl · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 21.30 Uhr · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang
Resonanzen-Nachspiel
La Duchesse
Barocktanzkurs mit Margit Legler
Sina Zack Tanz
Annelie Fiona Vanicek Tanz
Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
VVK · Resonanzen-Lounge Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20
Di, 18.00 Uhr · Schubert-Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen-Vorspiel
Vincenta Prüger
Vincenta Prüger Blockflöte
Lucilla Tempella Violine
Marcello Alemanno Viola da gamba
Sophie Esterbauer Laute
Hyeonjun Jo Cembalo
Musik von Tarquinio Merula, Isabella Leonarda, Mrs. Philharmonica, Anna Bon di Venezia u. a.
Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
VVK · Resonanzen-Lounge
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Orgel
Olivier Latry · Shin-Young Lee
Werke von Jean-Philippe Rameau, Béla Bartók, Maurice Ravel, Manuel de Falla, Alexander Borodin und Igor Strawinski siehe Seite 34
€ 31,– Zyklus OR 50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang
Resonanzen
Die Blutgräfin
Capella de la Torre
Katharina Bäuml Schalmei, Leitung
Musik von Ludwig Senfl, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Philippe de Monte u. a.
€ 29/38/47/57/66/70,–
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« –Informationen unter konzerthaus.at/resonanzen Medienpartner Ö1 Club und DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
21
Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal
Solistisches · Crossover Martynas Levickis
»Da Vincis Traum«
Martynas Levickis Akkordeon
Werke von Johann Sebastian Bach, Philip Glass, Gustav Mahler sowie eigene Folk-Song-Arrangements
€ 24/29/32/33,– Zyklus MM
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Kammermusik · Crossover Philharmonix
»Mese, Mese, Meskete«
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus PHI
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · RadioCafe
Alte Musik & Originalklang Resonanzen
Alte Musik –neu interpretiert
The Fine Hand, Elisabeth Hilscher und Peter Reichelt im Gespräch mit Johann Kneihs Eintritt frei · Anmeldung unter radiokulturhaus@orf.at Veranstalter Ö1
Lucine Musaelian · 19/01/26
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/12/25
Allgemein ab 09/12/25
22
Do, 18.00 Uhr · Schubert-Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen-Vorspiel UNIkate
MUK.barockorchester
Jörg Zwicker Leitung
Maria Teresa Agnesi Pinottini Auszüge aus »Il re pastore«. Dramma posto in musica für Soprane, Tenor und Orchester Instrumentale Intermedien aus »La Sofonisba«. Dramma per musica Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
Peter Iljitsch Tschaikowsky Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 8 c-moll op. 65 siehe Seiten 14–19
€ 28/41/56/72/86/98/108/115,– Zyklus MW
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen
Die Frauenzimmer
The Fine Hand, Carla Nahadi Babelegoto Mezzosopran, Elizabeth Sommers Fidel, Vincent Kibildis Harfe, Leonardo Bortolotto Viola da gamba , Bor Zuljan Laute, Anne-Kathryn Olsen Sopran, Leitung, Mara Winter Traversflöte, Gaita Ponto, Leitung Musik aus dem Manuskript »Henry VIII« (um 1510–20) und zeitgenössische Traditionals Halbszenisches Konzert in Kostümen von Saki
€ 29/38/47/57/66/70,–
50% JM · VVK
Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« –Informationen unter konzerthaus.at/resonanzen Medienpartner Ö1 Club und DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
23
Fr, 18.00 Uhr · Schubert-Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen-Vorspiel
Rosauro Ensemble
Agnese Allegra Sopran, Alejandro López Alt, Cecilia Aguilar García Traversflöte, Julianna Gaál Violine , Klára Hervai-d’Elhoungne Viola da gamba , Nao Nagayama Cembalo Musik von Pietro Antonio Cesti u. a. Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
VVK · Resonanzen-Lounge
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester
Oslo Philharmonic · Mäkelä
Klaus Mäkelä Dirigent
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 6 h-moll op. 54
Jean Sibelius Lemminkäis-sarja »Lemminkäinen Suite« op. 22 siehe Seiten 35
€ 28/41/56/72/86/98/108/115,– Zyklus KLM, U30
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« – Informationen siehe konzerthaus.at/2526SSM
Medienpartner DER STANDARD
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen
Unglückliche Nachtigall
Hathor Consort
Hana Blažíková, Dorothee Mields Sopran , Romina Lischka Viola da gamba, Leitung
Musik von Barbara Strozzi
€ 29/38/47/57/66/70,–
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« –Informationen unter konzerthaus.at/resonanzen Medienpartner Ö1 Club und DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Neue Musik · Lied & Arien
PHACE · Sun
»The Travel Agency is on Fire«
Sarah Maria Sun Stimme
Bernhard Lang
The Travel Agency is on Fire (EA)
€ 29,– Zyklus PHA
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.45 Uhr · Neuer Salon
Salon PHACE
Juri Giannini im Gespräch mit Bernhard Lang und Sarah Maria Sun
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Berio-Saal
24
Sa, 11.00 Uhr · Großer Saal
Junges Publikum · Alte Musik & Originalklang
Resonanzen
Werkstattkonzert für Familien
Julia Zeinler Orgel, Workshopleitung
Emmanuelle Dauvin Barockvioline, Orgelpedal
Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
VVK · Resonanzen-Lounge · Empfohlen ab 6 Jahren
Medienpartner Ö1 Club und DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 18.00 Uhr · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang Resonanzen-Special Emmanuelle Dauvin
Emmanuelle Dauvin Barockvioline, Orgelpedal Musik von Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Sebastian Bach u. a.
Emmanuelle Dauvin spielt auf der Violine und begleitet sich auf dem Orgelpedal.
€ 19,–
50% JM · Freie Platzwahl · VVK · Resonanzen Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Alte Musik & Originalklang · Lied & Arien Resonanzen-Essenskonzert
Damenbart & Hosenrolle
Ensemble 1700
Bruno de Sá Sopran
Dorothee Oberlinger Blockflöten, Leitung Werke von Alessandro Scarlatti, Giovanni Battista Bononcini, Arcangelo Corelli, Francesco Barsanti, Alessandro Marcello, Georg Friedrich Händel u. a.
€ 62/71/80/90/99/103,–(inklusive Buffet nach dem Konzert)
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« –Informationen unter konzerthaus.at/resonanzen Medienpartner Ö1 Club und Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 11.00 Uhr · Cafe Weidinger
Alte Musik & Originalklang Resonanzen
Baroque goes Weidinger
Musiker:innen von Le Poème Harmonique
Vincent Dumestre Laute
Barockbrunch am Lerchenfelder Gürtel. Eine Gelegenheit zur legeren Begegnung mit Mitwirkenden des Resonanzen-Finales in urig-wienerischem Ambiente!
Ausgebucht
Cafe Weidinger, Lerchenfelder Gürtel 1, 1160 Wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Lisa Batiashvili · 22/01/26
Jänner 25
So, 16.30 Uhr · Neuer Salon
Film
Resonanzen-Kino
Film »La città delle donne«
Federico Fellini »La città delle donne« (I/F 1980, 134 min., OmU)
Eintritt frei (Zählkarten erforderlich) VVK · Resonanzen-Lounge Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang · Chor, Oratorium & Oper Resonanzen-Finale
L’uomo femmina
Le Poème Harmonique Cretidea Eva Zaïcik Mezzosopran
Giannino François Rougier Tenor Gelsomino Anas Séguin Bassbariton Vincent Dumestre Leitung
Baldassare Galuppi L'uomo femmina. Dramma giocoso in drei Akten Libretto: Pietro Chiari
€ 30/51/64/80/95/102,– Zyklus VK 50% JM · VVK
Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« Informationen unter konzerthaus.at/resonanzen
Medienpartner Ö1 Club und Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Kammermusik · Crossover
La Philharmonica
Lara Kusztrich, Adela Frăsineanu-Morrison Violine, Ursula Ruppe Viola, Ursula Wex Violoncello, Andrea Götsch Klarinette, Sophie Dervaux Fagott, Anna Gruchmann Kontrabass
Werke und Bearbeitungen von Werken von Johann Strauß (Sohn), Jean Françaix, Gioachino Rossini, Georg Breinschmid, Pauline Viardot, Yo-Yo Ma, Bobby McFerrin, John Williams und Leonard Bernstein siehe Seite 35
€ 29/38/47/57/66/70,– Zyklus GM
50% JM · VVK · Unterstützt von Kapsch
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 11.00 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Inklusive Formate klangberührt
Momentum Vocal Music
Simon Erasimus Leitung
Lilian Genn Moderation
»klangberührt« steht Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen offen.
siehe Seite 43
11.00 Uhr: Schulkonzert · kostenfrei Informationen unter konzerthaus.at/schulkonzerte
18.30 Uhr: Öffentliche Veranstaltung · € 21,–50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucher:in mit Behinderung Zyklus KB
Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Global & lokal · Pop, Alternative & Electronics
Norbert Schneider
»Werkschau«
Norbert Schneider Gesang, Gitarre & Band
siehe Seite 36
€ 29/35/41/47/53/59/64/69,–
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
27
Di, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal
Junges Publikum
Klangmobile
Ramsch & Rosen
Julia Lacherstorfer
Violine, Shruti Box, Gesang
Simon Zöchbauer Zither, Trompete, Gesang
Philipp Lossau Ausstattung
Kombikarte € 30,– (ein Erwachsener und ein Baby)
Freie Platzwahl · Empfohlen für Erwachsene mit Babys
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Kartenvorverkauf für Mitglieder ab 01/12/25
Allgemein ab 09/12/25
Di, 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Lied & Arien · Gespräch, Vortrag & Einführung
Schubert für alle Prégardien · Baikoff · Heide
»Gruß«
Julian Prégardien Tenor, Erika Baikoff
Sopran, Daniel Heide Klavier
Moderierter Liederabend mit Liedern von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Xaver
Wolfgang Mozart und Franz Schubert
Nach der Pause wählt das Publikum Lieder aus der Schubert-Gesamtausgabe, die Julian Prégardien und Daniel Heide spontan interpretieren.
€ 32,– Zyklus SFA
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20.00 Uhr · Buffet Schubert-Saal
Gespräch, Vortrag & Einführung
Après Schubert
Austausch über das Gehörte mit den Interpret:innen
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Schubert-Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
V. Bellini Conservatory Orchestra of Catania
Serena Sáenz Sopran
Epifanio Comis Dirigent
Ouverture und Arien aus Opern von Vincenzo Bellini
Emanuele Casale
Festum sine voce / Camp Style
Johannes Brahms
Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68
€ 10/20/30/40,–
VVK · Veranstalter Conservatorio di Musica »V. Bellini«
Valerie Fritz Violoncello für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Elbphilharmonie Hamburg, BOZAR Brussels, Casa da Música Porto, Kölner Philharmonie, Konzerthaus Dortmund und Musikverein Wien
Werke von Georges Aperghis, Johann Sebastian Bach, Jennifer Walshe, Benjamin Britten, George Crumb, Péter Eötvös u. a.
€ 30,– Zyklus RIS
Freie Platzwahl
Unterstützt von der European Concert Hall Organisation Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
28
Mi, 10.00 & 14.30 Uhr · Schönberg-Saal
Junges Publikum
Klangmobile
Ramsch & Rosen
Informationen siehe 27.01.
Kombikarte € 30,–(ein Erwachsener und ein Baby)
Freie Platzwahl · Empfohlen für Erwachsene mit Babys Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 12.30 Uhr · Schubert-Saal
Literatur · Klavier
Musik und Dichtung: Buddenbrooks
Erwin Steinhauer · Anton Gerzenberg
Thomas Mann: Buddenbrooks III »Von Revoluzzern und Betrügern«
Erwin Steinhauer Lesung
Anton Gerzenberg Klavier
Robert Schumann Vier Märsche op. 76
Franz Liszt Symphonie Nr. 5 S 464/5 (Symphonies de Beethoven, partitions de piano) (Auswahl)
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus MUD1
50% JM · Musik und Dichtung 2025/26 ist Thomas Manns »Buddenbrooks« gewidmet · Mittagsmenü im KonzerthausRestaurant EssDur vor und nach dem Konzert.
Sergej Prokofjew Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-moll op. 63
Sergej Rachmaninoff
Symphonische Tänze op. 45 siehe Seiten 14–19
€ 28/41/56/72/86/98/108/115,– Zyklus OI
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Chor, Oratorium & Oper Chanticleer
Künstlerische Leitung: Tim Keeler
»Sing Joyfully«
Tavian Cox, Luke Elmer, Cortez Mitchell, Bradley Sharpe, Logan Shields, Adam Brett Ward Countertenor, Vineel Garisa Mahal, Matthew Mazzola, Andrew Van Allsburg Tenor, Andy Berry Bass, Jared Graveley, Matthew Knickman Bariton
Werke von Guillaume de Machaut, William Byrd, Joni Mitchell u. a. siehe Seite 36
€ 27/36/45/54/62/67,– Zyklus COM
50% JM · VVK
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
29
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Die Jubiläumstour 70 Jahre Egerländer
Alexander Wurz & Die Egerländer Musikanten – Das Original
Auf ihrer Jubiläumstournee präsentieren die Original Egerländer Musikanten ihren neuen musikalischen Leiter Alexander Wurz, der die von Ernst Mosch begründete und von Ernst Hutter weitergeführte Tradition mit frischem Klang und neuen Impulsen fortsetzt.
€ 60/65/70/75,–
VVK · Veranstalter Kulturzentrale Austria ist eine Marke der Schladming 700 Veranstaltungs GmbH
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Jazz
Jacky Terrasson Trio
»Moving On«
Jacky Terrasson Klavier
Sylvain Romano Kontrabass
Lukmil Perez Schlagzeug siehe Seiten 30–31
€ 27/36/45/54/62/67,– Zyklus JAU
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank
Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Neue Musik · Kammermusik
Mivos Quartet
Olivia De Prato, Adam Woodward Violine
Victor Lowrie Tafoya Viola
Nathan Watts Violoncello
Sofia Jernberg Stimme
Ingrid Laubrock Ashes
Sivan Eldar Solicitations
Rebecca Saunders Unbreathed
Sofia Jernberg Psalm against the sea (UA) Kompositionsauftrag des Wiener Konzerthauses
Annesley Black Folds Dependent
Flora Marlene Geißelbrecht Light of Third ... Streichquartett mit Schattenspielen (EA)
€ 29,– Zyklus NA
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
30
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
The Sound of James Bond
Pilsen Philharmonic Orchestra
Tertia Botha, Dennis LeGree Gesang
Chuhei Iwasaki Dirigent
Dietmar Wunder Moderation
Deutsche Synchronstimme von Daniel Craig
Ein kultiger Abend mit legendärer Musik: Hören Sie Soundtrack-Highlights aus über sechzig Jahren James-Bond-Geschichte –von »Goldfinger« bis »Keine Zeit zu sterben«. Moderator Dietmar Wunder – die deutsche Stimme von Daniel Craig – führt mit Charme und spannenden Anekdoten durch das Programm.
Pop, Alternative & Electronics · Klavier konzerthaus.nachts
feat. Kein Sonntag Ohne Techno
19.30–21.00 Uhr · Großes Foyer Drinks & Cocktails
Kein Sonntag Ohne Techno DJs 21.00 Uhr · Großer Saal Lucas & Arthur Jussen
Igor Strawinski Le sacre du printemps Bilder aus dem heidnischen Russland (Fassung für Klavier zu vier Händen)
22.00-02.00 Uhr
Schubert-Saal & Foyer Großer Saal Party mit Kein Sonntag Ohne Techno siehe Seite 42
€ 44,–
€ 22,– für Personen unter 30 Jahren
€ 18,– für Jugendmitglieder
Freie Platzwahl · VVK · Ab 16 Jahren
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
08
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Pop, Alternative & Electronics
Christian Löffler
»Until We Meet Again Tour« Christian Löffler Elektronik
Sven Helbig Klavier Special Guest siehe Seite 37
€ 39/46/53/59,– Zyklus U30
50% JM · VVK · Medienpartner DER STANDARD, The Gap und Ö1 intro, der kultüröffner
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Alban Berg Ensemble Wien
»Happy Birthday, Alban«
Sebastian Gürtler, Régis Bringolf Violine, Subin Lee Viola , Florian Berner Violoncello , Ariane Haering Klavier , Silvia Careddu Flöte, Alexander Neubauer Klarinette , Luis Ángel Arteaga Onofre Kontrabass Gast aus dem »Music for Social Change«-Programm der Hilti Foundation, Heidi Bosch Oboe
Werke von Alban Berg, George Gershwin, Johann Strauß und Richard Strauss
Zum zehnjährigen Jubiläum präsentiert das Alban Berg Ensemble Wien einen dreiteiligen Kammermusikzyklus mit Meisterwerken von Klassik bis Moderne in unterschiedlicher Besetzung – unterstützt von jungen kolumbianischen Musiker:innen aus dem »Music for Social Change«-Programm.
€ 27/41/51/58,–
VVK · Veranstalter Verein »Freunde zur Förderung des Alban Berg Ensembles Wien«
09
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Solistisches
Toronto Symphony
Orchestra · Kopatchinskaja · Prohaska · Gimeno
Patricia Kopatchinskaja Violine
Anna Prohaska Sopran
Gustavo Gimeno Dirigent
Kelly-Marie Murphy
Curiosity, Genius, and the Search For Petula Clark (EA)
Béla Bartók Violkonzert Nr. 1 Sz 36
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 4 G-Dur für großes Orchester und Sopran-Solo siehe Seiten 14–19
€ 28/41/56/72/86/98/108/115,– Zyklus OI
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Orchester
Camerata Salzburg · Soltani · Lopez
Kian Soltani Violoncello
Baptiste Lopez Konzertmeister, Leitung
Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie A-Dur K 134
Symphonie G-Dur K 161b
Luigi Boccherini
Konzert für Violoncello und Streicher G-Dur G 480 Konzert für Violoncello und Streichorchester D-Dur G 479 siehe Seite 37
€ 29/38/47/57/66/70,– Zyklus CUV
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Ursula Wex Konzept, Idee Lilian Genn Dramaturgie, Inszenierung
Zu hören sind spannende Ausschnitte aus Werken des philharmonischen Kernrepertoires, verbunden mit österreichischer Volksmusik und weiteren musikalischen Stilrichtungen. Die Orchestermitglieder führen selbst durch das Programm.
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen
Empfohlen für Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren Informationen unter konzerthaus.at/schulkonzerte Eine Kooperation der Wiener Philharmoniker und des Wiener Konzerthauses
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Lied & Arien
Liederabend
Pretty Yende
Pretty Yende Sopran
Anna Marchwińska Klavier
Lieder von Richard Strauss, Sergej Rachmaninoff, Peter Iljitsch Tschaikowsky und Claude Debussy siehe Seite 38
€ 29/41/57/72/83/91,– Zyklus LIE
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di, 19.30 Uhr · Berio-Saal
Literatur · Global & lokal
Sofi Oksanen · Andrej Prozorov
Sofi Oksanen Lesung in englischer Sprache Andrej Prozorov Sopransaxophon
€ 28,– Zyklus OT, U30
50% JM · Freie Platzwahl · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11
Mi, 12.30 & 18.30 Uhr · Schubert-Saal
Literatur · Kammermusik
Musik und Dichtung: Buddenbrooks
Ratjen · Steinhauer · Baumgartner · Gerzenberg
Thomas Mann: Buddenbrooks IV »Bruderzwist«
Jörg Ratjen Lesung (12.30 Uhr)
Erwin Steinhauer Lesung (18.30 Uhr)
Leonhard Baumgartner Violine
Anton Gerzenberg Klavier
Claude Debussy
Sonate g-moll für Violine und Klavier sowie Werke von Gabriel Fauré
12.30 Uhr: Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus MUD1
18.30 Uhr: € 24/29/32/33,– Zyklus MUD2
50% JM · Musik und Dichtung 2025/26 ist Thomas Manns »Buddenbrooks« gewidmet · Musik und Dichtung zu Mittag: Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien · Unterstützt von wienerberger Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 18.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Alte Musik & Originalklang Quatuor Mosaïques
Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 10 Jahren Informationen unter konzerthaus.at/schulkonzerte In Kooperation mit Open Symphony, dem Kinder- und Jugendprogramm der Wiener Symphoniker
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal Orchester Fridays@7
Wiener Symphoniker · Kobekina · Spinosi
Informationen siehe 12.02.
Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit Symphonikerblås siehe Seiten 38
€ 30/42/57/72/83,– Zyklus FR@7
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier
Sitkovetsky
Trio
Alexander Sitkovetsky Violine, Isang Enders Violoncello, Wu Qian Klavier
Joseph Haydn Klaviertrio G-Dur Hob. XV/25 »Zigeunertrio«
Cécile Chaminade Klaviertrio a-moll op. 34
Johannes Brahms Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87
€ 27/34/42/51/58/62,– Zyklus KT
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
14
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Film · Orchester
Film + Musik live Fritz Lang:
Die Nibelungen, 1. Teil
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Frank Strobel Dirigent
Film »Siegfried« (Die Nibelungen 1. Teil) (D 1924)
Regie Fritz Lang
Musik Gottfried Huppertz siehe Seite 32
€ 39/52/59,– Zyklus F
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Die Nibelungen« Informationen siehe konzerthaus.at/2526NIB Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien
Medienpartner ray Filmmagazin und Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
15
So, 10.30 Uhr · Mozart-Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper Wiener KammerOrchester · Baumgartner
Wiener Chormädchen Einstudierung: Stefan Foidl Erasmus Baumgartner Dirigent
Paul Hertel
Drei Stücke aus der Emigration op. 51
Michael Haydn Missa sub titulo Sancti Leopoldi pro festo Innocentium MH 837
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichersymphonie Nr. 9 C-Dur »Schweizer«
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft Kartenvorverkauf
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Literatur · Jazz
Häßle · Strunk · Cazes
Françoise Sagan: Bonjour Tristesse
Lilith Häßle Lesung
Nils Strunk Lesung, Gesang, Klavier
Gabriel Cazes Klavier, Akkordeon, Gitarre, Perkussion, Sounds
€ 29/38/47/57,– Zyklus LIT
50% JM · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 19.00 Uhr · Schubert-Saal Zyklus Yury Revich
Classic Revolution – PEACE
Yury Revich Violine
David Chen, Volodymyr Borodin Klavier
Das Programm basiert auf der neuen Konzept-CD »PEACE« von Yury Revich, die anhand von Komponist:innen unterschiedlicher Herkunft den Frieden erkundet, mit Werken von Bach bis zur Gegenwart.
€ 25/45/50/75/90,–
VVK · Veranstalter
€ 29/38/57/66/70,– Zyklus MA
Sitkovetsky Trio · 13/02/26
Februar
15
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Film · Orchester
Film + Musik live Fritz Lang: Die Nibelungen, 2. Teil
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Frank Strobel Dirigent Film »Kriemhilds Rache« (Die Nibelungen 2. Teil) (D 1924)
Regie Fritz Lang Musik Gottfried Huppertz siehe Seite 32
€ 39/52/59,– Zyklus F
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Die Nibelungen« Informationen siehe konzerthaus.at/2526NIB Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien Medienpartner ray Filmmagazin Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Crossover Philharmonic Five
»In 80 Minuten um die Welt«
Joaquín Turina Klavierquintett g-moll op.49 Werke von Komponist:innen aus verschiedenen Kontinenten und Kulturen
€ 29/39/52/64/74/80,– Zyklus PH5
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Francisca Gavilán Zurita · Francisco Navarro Lara
»Love & Dreams«
Weil jede Note »Ich liebe dich« flüstert
Francisca Gavilán Zurita Flöte Francisco Navarro Lara Klavier Werke von James Horner, Franz Schubert, Yiruma, John Barry, Pietro Mascagni, Claude Debussy und Ennio Morricone u. a.
€ 45,–
VVK · Veranstalter Escuela de Dirección de Orquesta y Banda Maestro Navarro Lara SL
16
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal Wiener Symphoniker X K-Pop
Wiener Symphoniker
Ryeowook Gesang
Yuwon Kim Dirigentin
Die Wiener Symphoniker reisen akustisch nach Südkorea und fusionieren die kunterbunte und schillernde Welt des K-Pop mit der europäischen Orchestertradition.
€ 28/41/56/72/86/98/108/115,–
VVK · Veranstalter Wiener Symphoniker
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Comedy · Brass & Blasmusik
Thomas Gansch ·
Georg Breinschmid
»Das große Fressen«
Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, Gesang
Georg Breinschmid Kontrabass, Gesang
Ausverkauft Zyklus CM
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
17
Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Klavierabend
Ivo Pogorelich
Wolfgang Amadeus Mozart Fantasie c-moll K 475 und d-moll K 385g, Adagio h-moll K 540 Ludwig van Beethoven Sonate c-moll op. 13 »Grande Sonate Pathétique«
Company of Music, Johannes Hiemetsberger Leitung , Boulanger Trio, Andreas Schablas Klarinette , Janna Polyzoides Klavier , Mitglieder des Klangforum Wien
Friedrich Cerha Zehn Rubaijat des Omar Chajjam · Fünf Sätze für Violine, Violoncello und Klavier · Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier · Acht Sätze nach Hölderlin-Fragmenten siehe Seite 39
€ 44,– Zyklus AV
50% JM · Freie Platzwahl
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18
Mi, 12.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik · Klavier
Jess-Trio-Wien
Ludwig van Beethoven Klaviertrio c-moll op. 1/3 Franz Schubert Klaviertrio B-Dur D 898
€ 24/31/37/41,– Zyklus JES
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Kartenvorverkauf
Mitglieder ab 01/12/25
Allgemein ab 09/12/25
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Kammermusik
Jerusalem Quartet
Alexander Pavlovsky, Sergei Bresler Violine
Alexander Gordon Viola Kyril Zlotnikov Violoncello
Joseph Haydn Streichquartett B-Dur Hob. III/78 »Sonnenaufgang«
Leoš Janáček Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate«
Maurice Ravel Streichquartett F-Dur
€ 27/36/46/55/62/67,– Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester
Wiener Philharmoniker · Nelsons
Andris Nelsons Dirigent
György Kurtág Petite musique solennelle en hommage à Pierre Boulez 90
Richard Strauss Also sprach Zarathustra. Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche op. 30
Jean Sibelius Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 siehe Seite 39
€ 38/59/84/108/129/149/164/178,– Zyklus MW 50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do, 19.30 Uhr · Schubert-Saal
Vienna Classical Music Festival 2026
Galakonzert des Wiener
Stadtorchesters
Martin Kerschbaum Dirigent, Solist:in wird nach Ende des Wettbewerbs bekanntgegeben Werke von Wolfgang Amadeus Mozart u. a.
€ 29,–
Freie Platzwahl · VVK Veranstalter Verein Culture Meeting Point
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchester
Wiener Symphoniker · Viotti
Lorenzo Viotti Dirigent
Johann Sebastian Bach Chaconne (Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 für Violine solo) (Bearbeitung für Orchester: Hideo Saito)
Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 »Leningrader« siehe Seite 40
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSF 50% JM · VVK · Medienpartner DER STANDARD Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
Sa, 11.00, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Allez hop
»Streich mit Strudel«
Anaïs Tamisier Violine, Marko Ferlan Gitarre, Felipe Javier Medina Kontrabass , Sarah Jeanne Babits Schauspiel, Konzept, Text , Simon Schober Schauspiel , OMAi Projektionsmaler , Laura Malmberg, Paul Sturminger Bühnenbild, Kostüme , Matthias Werner Allez-hop-Musik , Philipp Lossau Regie
Es gackert, es bellt, es röhrt! Was für ein Durcheinander! Poppy und Dandelion folgen den Geräuschen auf leisen Sohlen und wandern mit drei lustigen Weltenbummlern von Blumenwiese zu Blumenwiese. Was sie dort wohl erwartet?
Ausverkauft Zyklus AHA, AHB bzw. AHC Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Friedrich Cerha Monumentum für Karl Prantl Kurt Weill Der neue Orpheus. Kantate für Sopran, Violine und Orchester op. 15 Alban Berg Lulu-Suite. Symphonische Stücke aus der Oper »Lulu« für Koloratursopran und Orchester (Libretto: Alban Berg) siehe Seiten 22–23
€ 27/41/50/60/70/75,– Zyklus RSO
50% JM · Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Klavier · Solistisches
Klavierabend
Garrick Ohlsson
»Frédéric Chopin. Der Pianist als Komponist«
Frédéric Chopin Nocturne F-Dur op. 15/1
Nocturne H-Dur op. 9/3
Barcarolle Fis-Dur op. 60
Fantasie f-moll op. 49
Scherzo Nr. 3 cis-moll op. 39
Impromptu Fis-Dur op. 36
Sonate h-moll op. 58 siehe Seite 40
€ 27/36/45/54/62/67,– Zyklus KIM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
22
So, 11.00 Uhr · Großer Saal Orchester
Wiener Symphoniker · Viotti
Lorenzo Viotti Dirigent
Barbara Rett Moderation
Informationen siehe 20.02. siehe Seite 40
€ 25/37/51/64/75/87/95/102,– Zyklus WSM
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
So, 11.00, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum
Allez hop
»Streich mit Strudel« Informationen siehe 21.02.
Ausverkauft Zyklus AHD, AHE bzw. AHF
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Eine Produktion des Wiener Konzerthauses Unterstützt von Wiener Städtische und Wiener Städtische Versicherungsverein
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
So, 19.30 Uhr · Großer Saal
Global & lokal
Quinteto Astor Piazzolla
»Oblivion«
Pablo Mainetti Akkordeon
Nicolás Guerschberg Klavier
Serdar Geldymuradov Violine Armando de la Vega Gitarre
Daniel Falasca Kontrabass siehe Seite 41
€ 29/39/52/64/74/80,– Zyklus WO
50% JM · VVK
Medienpartner DER STANDARD und Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Percussion · Global & lokal Kodo
»Luminance«
Kodo Taiko Performing Arts Ensemble siehe Seiten 24–25
€ 29/43/61/77/91/100,– Zyklus PP, U30
50% JM · VVK · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Festspielhaus Baden-Baden und Palau de la Música Catalana
Edoardo Grieco Violine
Francesco Massimino Violoncello
Lorenzo Nguyen Klavier
Ernest Bloch Drei Nocturnes für Klaviertrio
Clemens Thomas Neues Werk (EA) Kompositionsauftrag von Festspielhaus Baden-Baden, Palau de la Música Catalana und European Concert Hall Organisation Sergej Rachmaninoff Klaviertrio Nr. 1 g-moll »Trio élégiaque«
Giulia Lorusso Nocturne
Mieczysław Weinberg Klaviertrio a-moll op. 24
€ 30,– Zyklus RIS Freie Platzwahl Unterstützt von der European Concert Hall Organisation Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mathieu van Bellen Violine Ori Epstein Violoncello Omri Epstein Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart Klaviertrio B-Dur K 502
Ludwig van Beethoven
Klaviertrio Es-Dur op. 70/2
€ 24/29/32/33,– Zyklus MM
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550, restaurant@essdur.wien Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mi, 18.00 Uhr · Großer Saal Junges Publikum
Superar Jahreskonzert
»Sing the Future«
Silvia Vaterl Klavier , Superar Chor der Volkschulen und Mittelschulen, Superar Jugendchor, Superar Orchester siehe Seite 42
€ 58,– (Fördererkarte)
€ 29,–/9,– für Personen unter 30 Jahren
Mit dem Kauf einer Fördererkarte unterstützen Sie im besonderen Maße die Aktivitäten des Vereins Superar Alle Einnahmen zugunsten des Vereins Superar Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Kodo · 23/02/26
Lorenzo Viotti · 20 & 22/02/26
Februar
25
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Kammermusik
Belcea Quartet · Avdeeva
Yulianna Avdeeva Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy
Capriccio e-moll op. 81/3 für Streichquartett
Fuge Es-Dur op. 81/4 für Streichquartett
Benjamin Britten
Streichquartett Nr. 2 C-Dur op. 36 Mieczysław Weinberg
Klavierquintett f-moll op. 18
€ 29/47/57/70,– Zyklus BE 50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
26
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Das Große Chinesische Neujahrskonzert 2026
Chinesisches Orchester Wuxi
Zhang Hongyan Pipa
Deng Jiandong Erhu
Sun Peng Musikalische Leitung
Robert Meyer Moderation
Werke von Li Huanzhi, Jiping Zhao, Wang Danhong, Deng Jiandong, Wang Yunfei und Ying Jiang
Feiern Sie den Beginn des Jahres des Pferdes mit einem glanzvollen Musikerlebnis – mit festlichen Ouvertüren, lyrischen Solokonzerten und Orchesterwerken.
Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«
Maurice Ravel
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Igor Strawinski
Pulcinella. Ballett in einem Akt
€ 27/54/68/80/100/109,– Zyklus VK
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« – Informationen siehe konzerthaus.at/2526SSM
Medienpartner DER STANDARD
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Jazz
Wolfgang Muthspiel Trio
Wolfgang Muthspiel Gitarre
Scott Colley Kontrabass
Brian Blade Schlagzeug
€ 27/36/45/54/62/67,– Zyklus JAU
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Ö1 Club
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
28
Sa, 11.00 & 15.00 Uhr · Berio-Saal
Junges Publikum Concertino
»Der Sandmann«
Piano & Sand: Sabina Hasanova Klavier , Anna Vidyaykina Sandmalerei
Mit Edward Griegs Bühnenmusik zu »Peer Gynt« u. a. berühmten Werken eröffnet der Sandmann den schlafenden Menschen jede Nacht aufs Neue märchenhafte Klangwelten.
€ 27,–/Kinder € 16,– Zyklus COA bzw. COB
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren
Eine Produktion von Wiener Konzerthaus und Piano & Sand
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 17.00 Uhr · Schubert-Saal
Lied & Arien · Gespräch, Vortrag & Einführung Lied-Meisterklasse mit Helmut Deutsch
Zum 80. Geburtstag
Mitglieder der Opernstudios der Wiener Staatsoper und der Wiener Volksoper
Mira Alkhovik, Hannah-Theres Weigl Sopran, Camila Aguilera Yáñez Mezzosopran, Adrian Autard Tenor, Christopher Flaskamp, Gyeontaek Lee Klavier, Helmut Deutsch Leitung
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper
Haydn: Paukenmesse
Elena Villalón Sopran
Anja Mittermüller Mezzosopran
David Fischer Tenor
Alexander Grassauer Bassbariton Great Talent
Jan Willem de Vriend Dirigent
Ludwig van Beethoven
Prüfung des Küssens WoO 89
Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie C-Dur K 338 Vorrei spiegarvi, oh Dio. Konzertarie für Sopran und Orchester K 418 Joseph Haydn Messe C-Dur Hob. XXII/9 »Missa in tempore belli / Paukenmesse« siehe Seite 41
€ 26/37/52/62/73/85/92/98,– Zyklus SCA
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa, 20.30 Uhr · Mozart-Saal
Neue Musik · Percussion
Klangforum Wien · Poppe
»Entgrenzte Zeit«
Informationen siehe 28.02., 18.00 Uhr
Restkarten nach Verfügbarkeit Zyklus KFW
50% JM · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 60)
22.00 Uhr · Buffet Berio-Saal
Tutti
Austausch über das Gehörte mit den Komponist:innen und Interpret:innen
Eintritt frei für Besucher:innen der Konzerte im Mozart-Saal · Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Yulianna Avdeeva · 25/02/26
Enno Poppe · 28/02/26
Höhepunkte im März 2026
Mo, 02/03/26 · Mozart-Saal
Kammermusik · Alte Musik & Originalklang
Dorothee Oberlinger · Nils Mönkemeyer
»Dance for two«
Werke von Bach, Feldman, Cage u. a.
VVK · € 29/38/47/57/66/70,– Zyklus GM
So & Mo, 15 & 16/03/26 · Großer Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper Wiener Symphoniker · Popelka
Orchester · Klavier Filarmonica della Scala · Kantorow · Chailly
Werke von Prokofjew und Tschaikowsky
€ 41/64/90/117/140/163/178/193,– Zyklus OI, G
Sa & So, 28 & 29/03/26 · Großer Saal
Alte Musik & Originalklang · Chor, Oratorium & Oper Pygmalion · Pichon
Bach: Matthäuspassion
23/03: Zyklus WSF · 24/03: Zyklus WSY
VVK · € 31/54/68/85/100/109,–28/03: Zyklus OK · 29/03: Zyklus JSB
Dorothee Oberlinger
Rudolf Buchbinder
Petr Popelka
TwoSet Violin
Ibrahim Maalouf
Khatia Buniatishvili
Raphaël Pichon
Riccardo Chailly
Zubin Mehta
Konzertreihen, Festivals & Specials
Klaus Mäkelä
Er ist 30 Jahre alt und aktuell einer der gefragtesten Dirigenten: der finnische Shootingstar Klaus Mäkelä. Schon 2021 / 22 begeisterte er als unser Porträtkünstler am Pult das Publikum. Im März gestaltet er zwei Konzerte mit dem Orchestre de Paris, dessen Musikdirektor er ist. Beim ersten Termin steht Musik von Georges Bizet und César Franck auf dem Programm. Beim zweiten Termin, mit Anna Vinnitskaya als Solistin, gestaltet er ein reines Rachmaninoff-Programm – mit dessen 2 . Klavierkonzert und der 2 . Symphonie.
Sa, 21/03/26 · Großer Saal
Orchester
Orchestre de Paris · Mäkelä
Werke von Georges Bizet und César Franck
So, 22/03/26 · Großer Saal
Orchester · Klavier
Orchestre de Paris · Vinnitskaya · Mäkelä
Werke von Sergej Rachmaninoff
Do, 26/03/26 · Großer Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper
Verdi:
Messa da Requiem
Orchester und Chor der Oper Zürich
Gianandrea Noseda Dirigent
Der Generaldirektor des Opernhauses Zürich, Gianandrea Noseda, leitet die Aufführung von Verdis Requiem, der »Oper im Kirchengewande«, mit den herausragenden Stimmen von Marina Rebeka, Agnieszka Rehlis, Joseph Calleja und David Leigh –ein Konzert von dramatischer Klangkraft.
Do, 21/05/26 · Großer Saal
Klavier · Solistisches
Lang Lang
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Isaac Albéniz, Enrique Granados, Ludwig van Beethoven und Franz Liszt
Lang Lang begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Als Fünfjähriger gewann er den Shenyang-Klavierwettbewerb und gab seinen ersten öffentlichen Klavierabend, mit neun studierte er am Zentralen Musikkonservatorium in Peking – heute ist er ein Star. Sein Rezital oszilliert zwischen klassischer Leichtigkeit Mozarts, dramatischer Intensität Beethovens und Liszts und leuchtendem spanischen Feuer von Albéniz und Granados.
Lang Lang
Gianandrea Noseda
Klaus Mäkelä
Anna Vinnitskaya
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preise und Ermäßigungen unter
Konzertreihen, Festivals & Specials
Mahler: Symphonie Nr. 8
Den größten Erfolg, den der Komponist je erlebte: Zwanzig Minuten dauerte der Applaus bei der Uraufführung von Mahlers Achter, genannt die »Symphonie der Tausend«, die berühmte Zeitgenossen wie Thomas Mann beklatschten: eine Symphonie mit Chören und Solist:innen – hier von einem exquisiten Cast mit u. a. Ying Fang, Wiebke Lehmkuhl und Tareq Nazmi dargeboten –, die außerdem einen lateinischen Hymnus mit einer Szene aus Goethes »Faust« verbindet. Andris Nelsons leitet die Wiener Philharmoniker bei drei Aufführungen dieses monumentalen Werks.
&
Gemischter Satz
Unser beliebtes Festival für Musik, Literatur, Kunst und Wein, kuratiert von Andreas Schett, dem Leiter der Musicbanda Franui, und dem Autor Christian Seiler, feiert seine 10. Ausgabe! Wie letztes Jahr findet es an drei aufeinander folgenden Tagen statt. Dieses Mal wird das Programm allerdings ausgeweitet: Am Donnerstag wird zum Auftakt in den Mozart-Saal gebeten. Der Große Saal ist der Rahmen, in dem Wein und Kunst am Freitag verheiratet werden. Am Samstag zieht das Publikum in erprobter Manier durch alle Säle des Wiener Konzerthauses – beglückt durch Konzerte und Wein.
09, 10 & 11/05/26
Sa, So & Mo · Großer Saal
Orchester · Chor, Oratorium & Oper
Wiener Philharmoniker · Andris Nelsons Dirigent
Wiener Singverein
Wiener Singakademie
Wiener Sängerknaben
Jacquelyn Wagner, Sarah Wegener, Ying Fang Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Tamara Mumford Alt
Benjamin Bruns Tenor
Michael Nagy Bariton
Tareq Nazmi Bass
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 8 Es-Dur in zwei Sätzen für großes Orchester, acht Solisten, zwei gemischte Chöre und Knabenchor
Do, 21/05/26 · Mozart-Saal
Gemischter Satz: Auftakt
VOCES8
Synesthetic4
Christoph Jarmer Gitarre, Gesang
Pi-hsien Chen Klavier
Dörte Lyssewski Lesung
Fr, 22/05/26 · Großer Saal
Gemischter Satz
Musicbanda Franui
Nicholas Ofczarek Lesung Garish
Jazzrausch Bigband u. a.
Sa, 23/05/26 · Alle Säle
Gemischter Satz
Musicbanda Franui
Laurenz Nikolaus
Sväng
Klakradl
Javus Quartett
Florian Boesch Bassbariton
Shuteen Erdenebaatar Klavier
Katharina Ernst Schlagzeug
Stefanie Dvorak Lesung
Dörte Lyssewski Lesung
Caroline Peters Lesung u. a.
Ermäßigung im Package »Gemischter Satz« –Informationen siehe konzerthaus.at/2526 GS
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Abendkassa
ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn
An den Abendkassen können nur Kartenkäufe und abholungen für die Veranstaltungen des jeweiligen Tages bzw. Abends vorgenommen werden.
Kartenvorverkauf
für Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft für Mitglieder ab 1 . Dezember, allgemein ab 9. Dezember (soweit bei den Veranstaltungen nicht anders angegeben). Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter gelten unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Der Veranstalter ist im Kalendarium bei den Veranstaltungen angegeben.
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Die vollständigen Allgemeinen Verkaufs und Abonnementbedingungen der Wiener Konzerthausgesellschaft finden Sie unter konzerthaus.at/agbs . Die Wiener Konzerthausgesellschaft bietet alle Lieferungen oder Dienstleistungen, insbesondere den Verkauf von Karten bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft, auf Grundlage dieser Allgemeinen Verkaufs und Abonnementbedingungen an. Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter handelt die Wiener Konzerthausgesellschaft im Namen und auf Rechnung des Veranstalters.
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Recht auf Zutritt zur Veranstaltung, Eigentumsvorbehalt: Das Recht auf Zutritt zu der entsprechenden Veranstaltung erwerben Sie erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür gekauften Karte samt aller damit verbundenen Gebühren und Spesen. Alle gekauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen im Eigentum der Wiener Konzerthausgesellschaft.
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Rollstuhlplätze sind zum Preis von 12 Euro erhältlich. Für eine Begleitung steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt. Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag Saison 2025/26: 1. September 2009) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50% Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 18 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten.
U30: Alle Personen unter 30 Jahren (Stichtag Saison 2025/26: 1. September 1995) erhalten bei nahezu allen Eigenveranstaltungen in der Saison 2025/26 an der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 18 Euro.
Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.
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Applaus für echten G ss
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Im Konzert wie im Leben zählt der feine Moment dazwischen.
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Abendpauschale mit der Bmove-App 6 € für 6 Std.
Mit der Bmove-App wird die Abendpauschale (18–24 Uhr) von 6 € automatisch verrechnet. Bei Einfahrt mit Kurzparkticket erhalten Sie an der Konzerthauskassa eine Nachsteckkarte und bezahlen am Kassenautomaten in der Garage.
Die Abendpauschale gilt in den folgenden Garagen:
Garage am Schwarzenbergplatz – Einfahrt: Am Heumarkt 39
Garage beim Palais Schwarzenberg – Einfahrt: über Prinz-Eugen-Straße / Schwarzenbergplatz
www.bestinparking.com / www.bmove.com
Konzerthaus Nachrichten Nr. 9 (35. Jg.): Alle Informationen in diesem Magazin geben den Stand bei Redaktionsschluss (3. November 2025) wieder. Änderungen vorbehalten. Täglich aktualisierte Informationen finden Sie unter konzerthaus.at
Herausgeber, Eigentümer, Verleger Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20
Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske, Intendant
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