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Aus dem Inhalt BMI 6 / 2009

Umweltpreis an die Pfarre

Erfolg der Faschingsgilde Gratkorn

Seite 7 Blutspendeaktion des Roten Kreuzes

Umweltprojekt NEK

Seite 9 Leistungen der Marktgemeinde Gratkorn

Seite 16 Ehrung für Sport und Kultur

Titelthema: Gratkorn erstrahlt im neuen Weihnachts-Licht Seite 4

Seite 27

Seite 22

Seite 30

Erreichbarkeit unserer MitarbeiterInnen Unsere Gemeindeverwaltung, der Wirtschaftshof sowie der Journaldienst der Marktgemeinde Gratkorn sind unter (03124) 22 201 und den folgenden Durchwahlen erreichbar: Funktion

IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Marktgemeinde Gratkorn Für den Inhalt verantwortlich: Bgm. Ernest Kupfer, Gratkorn www.gratkorn.com Redaktion: Mag. Martina Mixner martina.mixner@mggratkorn.at Gestaltung: Gasser Werbung T: 0664 / 44 170 44 E: werner.gasser@aon.at Fotos: Redaktion, Gasser Werbung Druckerei: Styria Printshop, Gratkorn Verlagsort: Gratkorn Herstellungsort: Gratkorn Gedruckt auf: Sappi Papier Die Zulassungsnummer der gegenständlichen Druckschrift “Gratkorner Bürgermeister-INFO” lautet “32564G88U”.

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Name

Durchwahl

Zimmer

Bürgermeister Ernest KUPFER Amtsleiterin Dr. Herta HIRTENFELDER Sekretariat Bürgermeister & Amtsleitung Jasmin NOVAK Tanja BRANDNER Bauamtsleiter Ing. Karl-Heinz MURLASITS Baurecht Mag. Martina MIXNER Bauamt / Sachbearbeitung Tanja JAUK Bauamt / Sachbearbeitung Karin MOLLICH Bauamt Bmst. Ing. Franz KURZMANN

26 25 26 26 15 17 14 2 12

Vermittlung

Margit HEMMER

31

OG 4

Karin SCHWAB Michaela KERBLER Andrea TOTTER

16 20 11

EG 7 EG 7 EG 7

Amtskassenleitung

Peter GRUBER

21

EG 2

Buchhaltung Buchhaltung und Wirtschaftshof- Angelegenheiten

Manuela PICHLER

18

EG 3

Manfred PUCHER

30

EG 3

Lohnverrechnung/EDV

Petra HALBEDL

22

EG 4

Alten- u. Pflegeheim

Ingrid PREITLER

42

APH

Meldeamt, Standesamt, Staatsbürgerschaft

OG 2 OG 2 OG 2 OG 9 OG 11 OG 10 OG 10

Der Journaldienst der Marktgemeinde Gratkorn ist 24 Stunden unter folgenden Nummern erreichbar: Journaldienst 1: 0664/9628 610 / Journaldienst 2: 0664/9628 611 / Journaldienst 3: 0664/9628 612


Vorwort des Bürgermeisters

Geschätzte Gratkornerinnen und Gratkorner!

Bürgermeister Ernest Kupfer Amtsstunden im Gemeindeamt Gratkorn Dienstag 9 - 12 Uhr Donnerstag 14 - 18 Uhr Telefon (03124) 22 201 - 26 e-Mail ernest.kupfer@mggratkorn.at Internet www.gratkorn.com

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Zum Jahresende lassen wir üblicherweise die Zeit Revue passieren. Auch ich habe mir in den letzten Tagen Gedanken zu diesem sich zu Ende neigenden und für mich sehr bewegten Jahr gemacht. Seit fast einem Jahr bin ich nun Bürgermeister unserer Gemeinde. Viel ist seitdem passiert: Unsere Ortsdurchfahrt wurde generalsaniert, der Kanal- und Wasserleitungsbau schreitet kontinuierlich voran, die Revision unseres Flächenwidmungsplanes konnte erfolgreich abgeschlossen werden, der Zubau für eine weitere Kinderkrippen-Gruppe steht kurz vor seiner Fertigstellung und das neue Jugendcafe konnte bereits Anfang Oktober seiner Bestimmung übergeben werden. Auch für das neue Jahr stehen einige wichtige Projekte für die Gemeinde an, wie etwa der Bau des Rückhaltebeckens in der Dult oder der schrittweise Ausbau unserer Straßenbeleuchtung zur Sicherheit der Fußgänger. Natürlich gibt es viele Wünsche und Ideen für weitere Investitionen in unserer Gemeinde. Aber wie jeder einzelne muss auch die Gemeinde verantwortungsvoll überlegen, was sie sich leisten

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Die verschiedensten Adventveranstaltungen und die wunderschön geschmückten Plätze, Straßen und Häuser bringen deutlich zum Ausdruck, dass das schönste Fest des Jahres, aber auch der Jahreswechsel mit riesigen Schritten näher rücken.

kann. Schließlich sehen sich die Gemeinden infolge der Wirtschaftskrise mit sinkenden Steuereinnahmen bei gleichzeitig gewaltig steigenden Ausgaben für Soziales konfrontiert. Mehr denn je heißt es für uns nun, nachhaltig zu wirtschaften. An dieser Stelle möchte ich auch noch einen kurzen persönlichen Rückblick auf das auslaufende Jahr werfen: Es war für mich ein Jahr voller Ereignisse, aber auch ein Jahr der Begegnungen und des Kennenlernens. In den wöchentlichen Amtsstunden und vor allem bei den Bürgermeisterstammtischen hatte ich viele Gelegenheiten, mit Ihnen geschätzte Gratkornerinnen und Gratkorner über innovative Ideen und

die vielen Herausforderungen, die auf unsere Gemeinde in den nächsten Jahren zukommen werden, zu diskutieren. Dabei konnte ich mich auch davon überzeugen, dass Gratkorn sehr viele engagierte Einwohnerinnen und Einwohner hat, die jedes Jahr aufs Neue beweisen, dass sie nicht nur für sich selbst stehen und Ansprüche stellen, sondern stets bereit sind, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Bei diesen möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Abschließend wünsche ich allen Gratkornerinnen und Gratkornern, allen Jugendlichen und Kindern ein besinnliches Weihnachtsfest sowie viel Gesundheit und Erfolg im Neuen Jahr.

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Aus dem Gemeindeamt

Inge Schneider „Wir setzen damit einen innovativen Beitrag für unsere Umwelt!“

Gratkorn erstrahlt im neuen

Weihnachts-Licht

Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes sorgten für die neue Weihnachtsbeleuchtung in Gratkorn.

Schön und vor allem auch sparsam – das ist die neue Weihnachtsbeleuchtung, die im heurigen Advent erstmals Gratkorns Straßen ziert. Die Gratkorner Betriebe, wie auch die GratkornerInnen selbst zeigen sich mit dem neuen Lichtdesign glücklich und rundherum zufrieden. Die neuen Sterne wurden meinderätin Inge Schneider übrigens von den Mitarbei- und fügt weiter hinzu „Vor tern des Wirtschaftshofes mit allem aber setzen wir damit Unterstützung der Firma Lex einen innovativen Beitrag für selbst hergestellt, wodurch unsere Umwelt“. Auf vielfanatürlich einiges an Geld ge- chen Wunsch der Gratkornespart werden konnte. Aber rInnen soll im nächsten Jahr auch zukünftig sind mit eini- die Weihnachtsbeleuchtung gen Einsparungen zu rechnen: erweitert werden. Dann wer„Mit der neuen LED-Technik den auch die St. Stefaner und kann enorm viel Strom und Dr. Karl Renner-Straße sowie damit natürlich auch Kosten die Grazer Straße bis zur LB gespart werden“, erklärt Ge- 67 in neuem Glanz erstrahlen.

Zur Erinnerung:

Schneeräumpflicht! Der Winter ist da und damit wird wie fast jedes Jahr wieder die Frage aufgeworfen, wer für die Schneeräumung der Gehsteige verantwortlich ist. Auf diese Frage geben die Bestimmungen des § 93 der Straßenverkehrsordnung eindeutig Auskunft:

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Die Eigentümer von Liegenschaften haben dafür Sorge zu tragen, dass die entlang ihres Grundstückes in einer Entfernung von nicht mehr als 3 m vorhandenen, dem öffentlichen Verkehr dienenden Gehsteige und Gehwege einschließlich bestehender BMI 6 / 2009

Stiegenanlagen in der Zeit von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr von Schnee und Verunreinigungen gesäubert sowie bei Schnee und Glatteis bestreut sind. Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind die Eigentümer von unverbauten land- und forstwirtschaftlich genutzten

Liegenschaften. Hier kommt es nicht auf die Widmung, sondern auf die Nutzung als land- und forstwirtschaftliches Grundstück an. Ist ein Gehsteig (Gehweg) nicht vorhanden, so ist der Straßenrand in der Breite von 1 m zu säubern und zu bestreuen. Mit der Erfüllung Ihrer Aufgaben leisten Sie einen Beitrag zur Sicherheit und Sauberkeit unserer Gemeinde.


Bürgermeisterstammtische 2009 Im vergangenen November lud Bürgermeister Ernest Kupfer zu insgesamt acht Bürgermeisterstammtischen. Mehr als 400 Gratkornerinnen und Gratkorner aus allen Ortsteilen folgten dieser Einladung, um gemeinsam zu diskutieren und Fragen, Wünsche und Anregungen zu liefern. Nach der hohen Beteiligung der Gratkorner Bevölkerung an der im vergangenen Sommer gestarteten Fragebogenakti on durfte sich Bürgermeister Ernest Kupfer auch über einen regen Andrang bei den wieder eingeführten Bürgermeisterstammtischen freuen. „Diese Stammtische sind bestens dazu geeignet, um unmittelbar

GH Pucher

und direkt mit der Bevölkerung ganz lokale Probleme anzusprechen“, erklärt Bürgermeister Ernest Kupfer und fügt weiters hinzu: „Dabei tauchen Probleme und Lösungsansätze auf, an die seitens der Politik oftmals gar nicht gedacht wird“. Einige der Ideen und Vorschläge wurden auch bereits in die Tat umgesetzt,

Aus dem Gemeindeamt

andere müssen natürlich im Gemeinderat noch diskutiert werden. „Wir sind bemüht, auf die Wünsche FF Friesach der Gratkornerinnen und Gratkorner, so weit dies möglich ist, einzugehen“, meint Bürgermeister Ernest Kupfer, der auch im nächsten Jahr wieder zu Bürgermeisterstammtischen einladen möchte.

Bürgermeister Ernest Kupfer: „Direkt die Wünsche der Bevölkerung zu erfahren, ist mir sehr wichtig!“ GH Pucher

Kulturhaus

FS 3 & Rosi´s ImbissStube Musik- und Kunstschule

HOTEL Gratkorn

Stadion Gratkorn

Kulturhaus

FS 3 & Rosi´s ImbissStube

GH Weißeggerhof

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Aus dem Gemeindeamt

Reisepässe rechtzeitig erneuern! Im Jahr 2010 verlieren mehr als 1,2 Millionen Reisepässe ihre Gültigkeit. Der Kundenansturm auf die Passbehörden wird daher doppelt so hoch wie in anderen Jahren sein. Zwischen März und August 2010 muss daher mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Wer eine Reise plant, sollte also rechtzeitig prüfen, ob sein Reisepass noch gültig ist. Die Ursache für den erwarteten Ansturm liegt darin, dass bis zum März 2000 aufgrund einer Gebührenerhöhung sehr viele neue Reisepässe beantragt wurden. Diese verlieren jetzt nach zehn Jahren ihre Gültigkeit. Außerdem benötigt nunmehr jedes Kind einen eigenen Reisepass. Bestehende Miteintragungen sind nur mehr bis 2012 gültig. Sollte auch Ihr Reisepass im nächsten Jahr ablaufen, so bitten wir Sie bereits jetzt,

rechtzeitig, d.h. ab Dezember 2009 sowie in den schwächer ausgelasteten Monaten Jänner und Februar 2010, zur Gemeinde zu kommen, um Ihren neuen Reisepass zu beantragen. Nur so können wir Gemeinden gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung gewährleisten, dass Sie zeitgerecht und innerhalb der üblichen Bearbeitungszeit von einer Woche Ihren neuen Reisepass erhalten.

Christbaumabfuhr 2010 Der Wirtschaftshof der Marktgemeinde Gratkorn sammelt in der Zeit von 11. bis 15. Jänner 2010 wieder die Christbäume im gesamten Ortsgebiet kostenlos ein, um diese einer umweltgerechten Verwertung zuzuführen. Wir ersuchen Sie in diesem Zusammenhang, Lametta, Kerzen und anderen Weihnachtsschmuck vollständig von Ihrem Baum zu entfernen.

Christbaumsammelstellen (Abfuhrtermin vom 11.-15.1.2010)

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 Neubaugasse: Eislaufplatz - Haus Nr.2  Koloniegasse: Trafostation  Raiffeissenweg: Höhe Haus 17  Lamplpark  Kirchweg-Park  Parksiedlung: Spielplatz  Am Brunnboden: Höhe Haus Nr. 30  Dultstraße bei der Amtstafel  Dr.-Heinz-Weiß-Siedlung: Sammelstelle  Oberes Tangelried: Sammelstelle  Felberstraße: Sammelstelle Höhe Haus 123  Am Rinnergrund: Höhe Haus 2-6  Eggenfelder Straße: Rüsthaus  Kreuzung Zenzlweg/Feldbauerweg

Nur so ist eine Verwertung zu hochwertigem Kompost möglich. Abgeschmückte Tannenzweige und Naturgestecke sind über die Biotonnen bzw. über den eigenen Kompost zu entsorgen. In der nebenstehenden Tabelle finden Sie sämtliche 26 Sammelstellen für Ihre Christbäume.

 Friesach-Dorf: Feuerwehr  Rannachstraße: Sammelstelle  Kreuzung Dultstraße/Dultweg  Kreuzung Hausbergweg/Bergweg  Am Hartboden: Sammelstelle bei der Amtstsafel  Kreuzung: Hart/Harterhöhe  Kreuzung: Judendorfweg/Kurzgasse  Kreuzung: Flurgasse/Augasse  Trattenhof: Höhe Haus 5  Kreuzung Kapellenweg/Waldweg  Sammelstelle Forststraße: Kühlhaus  Jasen


Die Pfarre informiert / Aus dem Gemeindeamt

(vl) Maria Lanz, Pfarrer Benedikt Fink, Organisationsleiterin Brigitte Pichler, DokumentationsVerfasserin Elisabeth Kink und Initiatorin Theresia Luttenberger

Pfarre Gratkorn

Umweltpreis der Diözese In der Gratkorner Pfarre wird Umweltschutz groß geschrieben: Nachdem die Pfarre bereits am Projekt „kirchliches Umweltmanagement“ teilnimmt, erhielt sie nun auch den Diözesanen Umweltpreis 2009 verliehen. Insgesamt 35 steirische Pfarr- gemeinde Gratkorn, die sich gemeinden haben sich an – wie wir uns erinnern - für ihr dem Projekt „Natürlich feiern! Pfarrfest einiges hat einfallen Pfarrfeste schöpfungsfreund- lassen: Neben Speisen und lich gestalten“ der Katho- Getränken von Bauern aus der lischen Aktion Steiermark Region waren auch Fairtradebeteiligt und keine Mühen Produkte angeboten worden. gescheut, ihr Pfarrfest um- Auf Plastikgeschirr und plasweltfreundlich und damit auch tikverpackte Werbegeschenschöpfungsfreundlich aus- ke war gänzlich verzichtet zurichten. So auch die Pfarr- worden. Daneben waren auch

ein „natürlich gestaltetes“ Kinderprogramm sowie ein kostenloser Heimbringerdienst angeboten worden, um nur einige von vielen Ideen aufzugreifen. Für dieses Engagement wurde die Pfarre Gratkorn mit dem Hauptpreis in Höhe von 3.000 Euro belohnt, welcher gleich in das nächste umwelt- und energieeffiziente Projekt fließen soll, nämlich in den Einbau einer umweltschonenden Kirchenheizung.

Anmeldung

Kindergarten- und Kinderkrippenjahr 2010/11 Ab sofort können Sie Ihr Kind für den Besuch eines Kindergartens oder der Kinderkrippe für das Kindergartenjahr 2010/2011 anmelden. Das dazu notwendige Formular erhalten Sie im Meldeamt der Marktgemeinde Gratkorn (Frau Kerbler). Anmeldeschluß ist der 31. März 2010.

Schuleinschreibung Die Schuleinschreibung der beiden Gratkorner Volksschulen für das Schuljahr 2010/2011 findet am Donnerstag, dem 21. Jänner 2010 in der Zeit zwischen 8.00 und 12.00 Uhr im Sitzungssaal des Marktgemeindeamtes statt.

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Rückblicke / Aus dem Gemeindeamt

Die Edlseer:

2. Adventkonzert Am ersten Adventsonntag luden die Bürgermeister der Gemeinden Gratkorn, Gratwein, Judendorf-Straßengel und Rein ihre Senioren wieder zu einem musikalischen Großereignis, nämlich zum Adventkonzert der Edlseer ein. Der Ansturm war enorm: Circa 300 Menschen besuchten um den symbolischen Preis von einem Euro pro Eintrittskarte diese Großveranstaltung, welche heuer in der Sporthalle in EisbachRein stattfand. Das Publikum zeigte sich begeistert: Die Edlseer beeindruckten mit sämtlichen ihrer größten Hits. Für die Verpflegung mit Mehlspeisen, Brötchen und Kaffee sorgte dankenswerter Weise der Sportverein Rein. Der Erlös aus den verkauften Karten kommt übrigens zur Gänze sozialen Projekten der Region zugute.

Tolle Geschenksidee: Weihnachts-CD der aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Edlseer.

Die 4 Bürgermeister Gerald Murlasits, Ernest Kupfer, Harald Mulle und Ewald Habersack mit den Edlseern und Gratkorns Pensionistenobmann Georg Hemmer beim Adventkonzert.

Danke für die

Christbaumspende Der diesjährige Christbaum am Andreas-Leykam-Platz wurde von Familie Tomann (Wilhelm Rengelrod-Siedlung), jener am Friedhofsplatz von Frau Maria Horvath (Bienengasse) gespendet. Wir möchten uns auf diesem Wege bei den großzügigen Spendern für die wunderschönen Bäume sehr herzlich bedanken.

Lob und Dank Ohne private Initiative kann eine Gemeinde weder wachsen, noch schön werden, geschweige denn schön bleiben. Aufgrund einer derartigen Initiative erstrahlt das Marterl am Mikronweg wieder in neuem Glanz. Josef Wippel hat es sich schon seit Jahren zur Aufgabe gemacht, dieses Bauwerk zu renovieren und investiert jedes Jahr beinahe eine Woche seiner Freizeit, um das Marterl

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vor dem Verfall zu retten. Die Marktgemeinde Gratkorn möchte sich an dieser Stelle bei Josef Wippel recht herzlich für diese vorbildhafte Initiative bedanken.


Rückblicke

Faschingsgilde Gratkorn:

Unterhaltung vom Feinsten Die 21. Faschingssitzung in Gratkorn brachte Unterhaltung auf höchstem Niveau. 650 Besucher konnten an beiden Veranstaltungstagen ein Feuerwerk an Unterhaltung genießen. Die Faschingsgilde setzte dabei auf ein sehr abwechslungsreiches Programm, bei dem sich Sprechparts mit Show- und Gesangseinlagen abwechselten. So war das ca. dreieinhalb Stunden dauernde Programm im Nu vorbei.

Erstmals konnten auch einige Gratkorner GemeindevertreterInnen für einen Auftritt gewonnen werden. Die beiden Vizebürgermeister Gerti Kronjäger und Peter Rinner machten zu Andreas Gabaliers „Fesche Maderl“ beste Figur. Bei der anschließenden Polonaise hielt es kaum jemanden auf seinem Platz. Johann Miko führte souverän durch das Programm, das wieder mit Höhepunkten vollgepackt war. Das Männerballett erntete minutenlange „Standing Ovations“, die Tanzgruppe „United 24“ sorgte mit einem MichaelJackson-Medley für einen der besten Parts. Hinsichtlich des „Live-Gesanges“ gab es durch Martina Eichinger, Katrin Gasser und Andrea Karrer wirklich bemerkenswerte Darbietungen zu hören. Der FGG-Pfarrer Joe Walkner mit seinem Ministranten Hansi Preitler war wieder einfach genial und selbst die schmerzlich vermissten Hausmeister haben würdige Nachfolger gefunden. Gewohnt brillant agierten die Faschings-Babys, während bei den Waschweibern und den Damengesprächen kein Auge trocken blieb.

Fesches Maderl und flotter Bua: Bgm. Ernest Kupfer beim Interview mit Hofmarschall Johann Miko Dancing Star Franz Wenter mit Hausmeisterin Michi Kronjäger Peter Rinner und Gerti Kronjäger

Neues Prinzenpaar: Viki und Richi Hasenhüttl

United 24

Männerballett Peter und Inge Kohlbacher mit Katrin Gasser

Die Galaveranstaltung der Gratkorner Gilde zum Faschingsbeginn war ein mehr als gelungener Event und wird auch 2010 mit zwei Veranstaltungen seine Fortsetzung finden. Fotos: Donner Gratwein

FGG-Pfarrer Joe Walkner und sein Ministrant Hansi Preitler BMI 6 / 2009

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Im Blickpunkt

FF Friesach-Wörth

Jahresbericht Das Kommando der FF Friesach-Wörth, HBI Ferdinand Peer und OBI Ewald Fleck sowie die gesamte Mannschaft blicken auf ein sehr erfolgreiches, aber auch sehr einsatzreiches Jahr zurück. So hatten die Kameraden im Berichtsjahr 2009 insgesamt 63 Einsätze zu bewältigen. Daneben wurden aber auch zahlreiche Stunden für Ausbildung, Einsätze, Schulung und sonstige Tätigkeiten zum Wohle der Bevölkerung unentgeltlich geleistet.

jun., Anja Gruber sowie Daniel Christandl und Marcel Faller stellen sich in den Dienst der Feuerwehr. Im vergangenen November fand schließlich auch wieder der traditionelle Wissenstest statt. Alle Jugendlichen stellten sich der Prüfung und konnten mit maximaler Punkteanzahl ihr Abzeichen entgegen nehmen: Daniel Christandl erhielt das Wissenstestabzeichen in Bronze, Marcel Faller das Wissenstestabzeichen in Bronze und Alexander Rath und Gregor Sajowitz erhielten erfolgreich das FeuerwehrJugend-Leistungsabzeichen in Silber sowie das Wissenstestabzeichen in Gold.

Technischer Lehrgang 1: Richard Ebner und Matthias Pirstinger Technischer Lehrgang 2: Andreas Bergmann und Johann Rath Technischer Lehrgang für Menschenrettung: Andreas Bergmann und Hubert Farmer. Lehrgang Funker in der Einsatzleitung: BM Wolfgang Mack und LM Vinzenz Zach Motorsägenkurs: BM Wolfgang Mack, LM Hubert Farmer, HFM Gerald Rath und FM Richard Ebner Den KommandantenLehrgang und die Kommandantenprüfung legte Gernot Rieger mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Der Funk ist das Nachrichtenmittel der Feuerwehren. Folgende KameradInnen stellten sich im vergangenen September dem Funkleistungsabzeichen in Deutschfeistritz: Gernot Rieger, Andreas Bergmann, Claudia Fleck, Hubert Farmer, Martin Stocker und Richard Ebner. Wir gratulieren herzlich!

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Die Feuerwehr Friesach-Wörth wurde heuer enorm durch die zahlreichen Hochwassereinsätze, Brandeinsätze, technische Hilfeleistungen sowie Verkehrsunfällen gefordert. Besonders auf der S35 - im Teilstück vom Knoten Friesach bis Ausfahrt Badl - ereigneten sich zahlreiche Verkehrsunfälle. Um diese Einsätze so gut zu bewältigen gab es Übungen, Schulungen sowie Kameradschaftspflege. Gerade

letztere nimmt einen hohen Stellenwert ein, um all diese Einsätze bestmöglich meistern zu können. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, besuchten viele Kameraden Kurse an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring (Siehe Kasten links). Im diesen Jahr verzeichnete die Feuerwehr Friesach-Wörth erfreulicherweise auch vier Neuzugänge: Franz Rumpl

Alle interessierten Jugendliche aus Friesach und Umgebung, die mehr über die Feuerwehrjugend wissen wollen, können sich beim Abschnittsjugendbeauftragten Ewald Fleck unter der Telefonnummer: 0664/4158568, alle anderen bei Ferdinand Peer unter der Telefonnummer: 0664/9600098 melden! Seit Februar 2009 ist die Feuerwehr Friesach-Wörth auch im Internet vertreten. Besuchen Sie die Homepage (www. ff-friesach-woerth.at) und informieren Sie sich über die verschiedensten Aktivitäten, so etwa über den Fetzenmarkt im nächsten Mai oder die Disco im Juni 2010. Die KameradInnen der FF Friesach-Wörth bedanken sich für die großzügigen Spenden, wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2010!


Im Blickpunkt

Handy-Tipp vom Roten Kreuz:

IN = Im Notfall

Eine neue Idee, nämlich auf seinem Mobiltelefon Notfallnummern zu speichern und diese mit IN – ( Kontaktperson ) zu kennzeichnen, verbreitet sich zur Zeit. Im eigenen Interesse sollte sich jeder Mobiltelefonbesitzer dies zu Nutze machen. Damit sichert man im eigenen Notfall eine möglichst rasche Verbindung zu Angehörigen. Wie speichert man nun eine „IN – Nummer“? Einfach die Rufnummer der Person, die angerufen werden soll, unter dem Namen „ IN – (Kontaktperson) speichern, z.B. „IN – Mama“ oder „IN – Ehegattin“

Üblicherweise werden seitens des Rettungsdienstes keine Angehörigen verständigt, es sei denn bei Minderjährigen deren Erziehungsberechtigten. Diese Kontaktnummern können aber jedenfalls diejenigen nutzen, deren Aufgabe es ist, die Angehörigen von Erkrankten bzw. verletzten Personen zu informieren, nämlich Polizei und Krankenhaus.

Wie speichere ich mehr als eine „IN – Nummer“ Die Bezeichnung nummerieren, z.B. „IN 1 – (Kontaktperson)“, „IN 2 – (Kontaktperson)“ usw. Wie verbreitet ist IN? Derzeit ist IN in Österreich noch im Anfangsstadium und wird vor allem durch Mundpropaganda verbreitet. Also bitte weitersagen!

Notfall-Nummern mit IN beginnen.

Musik- und Kunstschule

Großer Erfolg

Bei dem im vergangenen Oktober organisierten 11. alpenländischen Volksmusikwettbewerb für diatonische bzw. steirische Harmonika in Flachau zeigten ca. 200 Teilnehmer/innen aus Österreich, Bayern sowie Südtirol ihr Können. Bewertet wurden die Leistungen schließlich mit den Prädikaten „ausgezeichneter Erfolg“, „sehr guter Erfolg“, „guter Erfolg“, „mit Erfolg teilgenommen“ sowie „teilgenommen“. Die Gratkorner Kunst- und Musikschule wurde dabei einmal mehr durch ihren musikalischen Nachwuchs sehr gut vertreten: So erreichte Gregor Veit einen ausgezeichneten sowie Markus Sundl einen sehr guten Erfolg.

den zahlreichen Zuhörern und den Fachjuroren dementsprechend honoriert wurden. Zu erwähnen ist in diesem Rahmen auch, dass von den 200 Teilnehmer/innen nur 20 mit dem Prädikat „ausgezeichneter Erfolg“ bewertet wurden.

Die Schüler von Mag. Christian Hartl MA zeigten hervorragende Leistungen, die auch von

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Im Blickpunkt

FF Gratkorn-Markt

Feuerwehr Aktuell Katastrophenübung in der Hackher-Kaserne Das Szenario 30. November 2009: In der Feuerwehr Gratkorn geht ein Anruf ein. Gemeldet wird eine Explosion im Kasernengelände. Werkstätten brennen, es herrscht ein totaler Stromausfall. Mehrere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten und schwerstverletzten Personen hatten sich zugetragen. Einige Grundwehrdiener werden noch vermisst.

(vl) Vizeleutnant GR Peter Lendl, Hauptmann Mag. Jochen Walzer, OBI Heinz Steyskal und Bürgermeister Ernest Kupfer

www.feuerwehr-gratkorn.at

Was wie eine furchtbare Katastrophe klingt, ist Gott sei Dank nur eine Feuerwehrübung des Abschnittes 6 in der Hackher-Kaserne in Gratkorn. Dabei probt die FF GratkornMarkt gemeinsam mit den Feuerwehren der umliegenden Gemeinden wie auch anderen Organisationen wie beispielsweise mit dem Roten Kreuz diese Szenarien, um für den Ernstfall so gut wie möglich gerüstet zu sein.

Übungsablauf Sofort nach Alarmierung rückt die FF Gratkorn-Markt mit vier Fahrzeugen zum Einsatzort aus, wo Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Thomas Glanner feststellt, dass die KameradInnen diese Ein-

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sätze nicht allein bewältigen können. Daraufhin wird eine Einsatzleitung eingerichtet und der technische Zug des Feuerwehrabschnittes 6 sowie das Rote Kreuz alarmiert. Der technische Zug des Abschnittes 6 setzt sich aus den Feuerwehren der folgenden Gemeinden zusammen: St. Oswald/ St. Bartholomä, Stattegg, Eisbach, Stiwoll, Judendorf-Straßengel, Berndorf, Hitzendorf, St. Pankratzen, Rohrbach-Steinberg sowie Gratwein. Diese Feuerwehren rücken jeweils mit einem speziellen Fahrzeug aus. Daneben stellt auch die Betriebsfeuerwehr der Firma Sappi ein Sonderfahrzeug zur Verfügung und es wird schließlich noch der Einsatzstab des Abschnit-

tes 6 alarmiert, welcher organisatorische Aufgaben übernimmt. Nach dem Eintreffen der auswärtigen Feuerwehren kümmern sich diese am Einsatzort sofort um die Menschenrettung, Personensuche sowie Brandbekämpfung, während das Rote Kreuz und die Feuerwehrsanitäter einen Sammelplatz für die Verletzten einrichten. Schließlich sind alle Opfer versorgt und die Feuerwehr kann endlich „Brand aus“ geben.


Im Blickpunkt

Nachbesprechung Eine derartige Übung, welche übrigens von eigenen Übungsbeobachtern genauestens mit verfolgt werden – als Beobachter fungierten dabei Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Rieger, BezirksfeuerwehrkommandantStellvertreter Gerhard Samt, Ehrenabschnitt sbrandinspektor Ludwig Mitteregger sowie Abschnittsbrandinspektor des Abschnittes Frohnleiten, Willi-

bald Wurzinger – bedarf letztendlich auch einer Nachbesprechung, der insgesamt 94 KameradenInnen beiwohnten. In diesem Rahmen bedankte sich Feuerwehrkommandant Thomas Glanner beim Kasernenkommandanten Ing. Mag Jochen Walzer sowie Vizeleutnant Peter Lendl für die zurverfügungstellung des Kasernengeländes und Einrichtungen des Bundesheeres sowie

für die gute Zusammenarbeit bei dieser Abschnittsübung. Auch Bürgermeister Ernest Kupfer hatte die gesamte Übung mitverfolgt. Begeistert von den Leistungen der Einsatzkräfte sprach er diesen seinen Dank und seine große Anerkennung für die gelungene Übung aus. Zu guter Letzt wurden schließlich alle Teilnehmer dieser Übung von der Kasernenleitung zu einer kleinen Jause eingeladen.

Feuerwehrjugend: Wissenstest in Judendorf Strassengel Fünf Jungfeuerwehrmänner sowie Probefeuerwehrmänner nahmen am Sonntag, dem 8. November 2009, mit ihrem Jugendbetreuer HFM Marco Taferner in der Volksschule Judendorf Strassengel an einen Wissenstest teil. Dieser Test dient dazu, in verschiedenen Modulen den Wissensstand der Jungfeuerwehrmänner zu überprüfen. Die Nachwuchskameraden mußten dabei zahlreiche Fragen aus den Fachbereichen Organisation in der Feuerwehr, Formalexerzieren, Fahrzeug- und Gerätekunde, Dienstgrade, Warn- und Alarmsysteme sowie Kleinlöschgeräte beantworten. Franz Fischler und Manuel Krinnerl absolvierten die Module 1, 2 und 3, während den Wissenstest in Bronze Mario

HBI Thomas Glanner und BR Gerhard Sampt

(vl) Sommer, Sitter, Pendl, Fischler, Reinprecht, Krinner und Horvath

Horvath, Marcel Sommer, Pascal Pendl und Patrick Sitter absolvierten. Den Wissenstest in Gold durchlief Philipp Reinprecht. Alle Teilnehmer meisterten diese Prüfung mit „sehr gutem Erfolg“. Herzliche Gratulation!

Vorschau Am Samstag, den 23. Jänner 2010 veranstaltet die Feuerwehr Gratkorn-Markt für die

Feuerwehrjugend des Abschnittes 6 ein Hallenfußballturnier in der Sporthalle Gratkorn. Alle Gratkornerinnen und Gratkorner sind herzlich dazu eingeladen, den Nachwuchs anzufeuern. Die Feuerwehrkameraden/ innen wünsche allen eine besinnliche Adventzeit, ein schönes Weihnachtsfest und für 2010 alles Gute und viel Gesundheit. BMI 6 / 2009

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Rückblicke

PV-Gratkorn

Krampuskränzchen Bürgermeister Ernest Kupfer lud wieder die Gratkorner PensionistInnen zum traditionellen Krampuskränzchen in das Kulturhaus ein. Die Stimmung unter den zahlreichen Besuchern war wieder besonders ausgelassen als die Perchtengruppe der Schraußkogler – die Gratkorner Teufel – ihren Auftritt hatten. Zahlreiche GemeinderätInnen waren wieder als Servierpersonal unterwegs, während die „Steirer Vagabunden“ für die musikalische Unterhaltung sorgten. Bgm. Ernest Kupfer bedankt sich an dieser Stelle recht herzlich bei allen Mitwirkenden und Besuchern. Wir freuen uns schon auf das Krampuskränzchen 2010!

Pensionistenobmann Georg Hemmer und GR Connie Steinscherer.

Die „Gratkorner Teufel“ mit Bürgermeister, Gemeinderäten und zahlreichen Helfern.

FC Gratkorn Krampusmarkt Am 5. Dezember veranstaltete der FC Pax Gratkorn wieder seinen beliebten Krampusmarkt am Andreas Leykam-Platz, der auch diesmal zahlreiche Besucher anzog. Während die Perchtengruppe der Schraußkogler mit ihren Showeinlagen begeisterte, sorgte der FC Pax Gratkorn wie immer für das leibliche Wohl.

Showprogramm der Gratkorn-Teufel beim FC GratkornKrampusmarkt am Andreas Leykam-Platz.

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Natürlich war auch die Gratkorner Landjugend vertreten.

Tolle Stimmung auf der von Beisl-Wirt Hermann Prietl veranstalteten Krampus-Party.


Neue Betriebe / Vorschau

Café del Mar Aus Bla Bla wurde das Café del Mar. Die Gastronomie-Szene in Gratkorn ist wieder um eine Facette reicher: Am 1. Dezember eröffnete Sabine Rappold, ihres Zeichen ein echter GastronomieProfi mit 15-jähriger Berufserfahrung als Chefin, ein Tagescafé.

Bürgermeister Ernest Kupfer überbrachte die besten Wünsche der Gemeinde an Sabine Rappold (r).

„Wir bieten neben dem traditionellen Caféhausangebot auch Schmankerln aus Italien, wie kleine Snacks, Prosecco vom Fass und ausgesuchte

Weine an“, so Sabine Rappold, die sich auch über Ihren Besuch sehr freuen würde. Geöffnet hat das Tagescafé übrigens von 8 – 22 Uhr.

Bauernmarkt am Leykam-Platz Am 23. sowie 30. Dezember 2009 findet der Bauernmarkt von 7.00 bis 11.30 Uhr statt. Neu: Jeden Samstag frische Fische! Auch Vorbestellungen für die Festtage möglich.

Edmund Teichert und Bgm. Ernest Kupfer am Gratkorner Bauernmarkt.

Jubiläumsjahr:

Volkstanzgruppe Friesach 2010 feiert die Steirische Volkstanzgruppe Friesach unter dem Motto „30 Jåhr - net wåhr“ ihr 30-jähriges Bestandsfest. Der junge Verein – der Altersdurchschnitt der Vereinsspitze liegt bei 28,2 Jahren - hat sich ganz der Volkskultur verschrieben und verspricht mit Schneid, Tatkraft und viel Schwung an das Jubiläum heranzugehen.

und Austropop), Spiel, Spaß, Sauschädlessen und einem großen Feuerwerk um Mitternacht wird ins neue Jahr hineingefeiert werden.

Begonnen wird mit den Festivitäten bereits am 31. Dezember 2009 ab 20.30 Uhr mit einem gebührlichen Silvesterball im Gasthaus Weingrill in Friesach (Tischreservierungen: 03127 / 22 60). Mit guter Musik (Gruppe Anplagt - Volksmusik

Volkstanzgruppe Friesach 30-jähriges Bestandsfest BMI 6 / 2009

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Umwelt

In der Zielgeraden:

Projekt NEK® Bildung Das Projekt NEK® Bildung setzt in unserer Region seit zwei Jahren Akzente mit dem Ziel, die Bevölkerung auf die Wichtigkeit des Energiesparens hinzuweisen. Am 19.11. fand der feierliche Abschluss im Restaurant Fischerwirt mit rund 60 Gästen statt. Gerhard Ulz vom Landesenergieverein Steiermark und Josef Herzog, Bezirkskammerobmann für Graz und Graz-Umgebung überbrachten Begrüßungsworte von den Landesräten Wegscheider und Seitinger. Vizebürgermeisterin Kronjäger wie auch ihre Amtskollegen aus den Gemeinden Judendorf-Straßengel und Gratwein, Bürgermeister Harald Mulle und Bürgermeister Gerald Murlasits betonten, dass sich die Gemeinden auch nach dem Projekt, mit dem Thema Energieeffizienz und Energiesparen verstärkt beschäftigen werden. Darauf folgten Berichte berichtete über die Aktivitäten der Ökoregion Kaindorf bei Hartberg von Maria Loidl sowie über die Aktivitäten der Gemeinde Semriach rund um das e5 Projekt durch Bürgermeister Jakob Taibinger.

Vizebürgermeisterin Gerti Kronjäger und GR Inge Schneider: 40.000 Haushalte könnten 33 Mio kWh Strom (oder Strom für 6.400 Haushalte) einsparen!

Fotos: ecowatt

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In diesem Rahmen wurde auch die von ecowatt erstellte Broschüre mit dem Titel „Energieeffizienz in Gemeinden und Regionen“ dem interessierten Publikum vorgestellt. Die Broschüre wurde anhand der durchgeführten Maßnahmen entwickelt und soll österreichischen Gemeinden als Leitfaden für die Einführung von Energieeffizienz dienen.

Höhepunkt des Abends war aber sicherlich der Dank an die Familien, die sich bei der Energiesparberatung beteiligten. Dreizehn Familien aus Judendorf-Straßengel, Gratwein und Gratkorn haben in einem Jahr 10.000 kWh Strom eingespart. Das entspricht einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 2,5 Haushalten. Würden sich 40.000 Haushalte aus dem Bezirk Graz Umgebung

ein Jahr mit diesem Erfolg an der Stromsparbegleitung beteiligen, so würden sie 33 Mio kWh Strom oder Strom für 6.400 Haushalte einsparen. Die Ergebnisse der zweiten Fragebogenuntersuchung sowie die Broschüre und die Vorträge stehen auf der Homepage der Firma ecowatt. www. ecowatt.at. zum Download bereit.

ecowatt erneuerbare energien Bahnhofstraße 22/2 | 8112 Gratwein Tel: +43 3124 54 111-0 Fax: +43 3124 54 111-10 office@ecowatt.at | www.ecowatt.at


Ellyments – vom Kopf bis zu den Füßen

Neu in Gratkorn

Neue Betriebe / Benefiz

Am Samstag, dem 12.12. um exakt 12.12 Uhr konnten Sie sich die GratkornerInnen im neuen Haare/Nägel/Füße-Studio Ellyments am Hermann Lex-Weg 5 vom Kopf bis zu den Füßen verwöhnen lassen. An die 80(!) Personen überzeugten sich persönlich vom neuen Angebot. Schräg gegenüber der Praxis von Dr. Mandak – also unweit vom Billa-Markt gelegen ist das neue Studio auch sehr gut erreichbar. Elly (Friseur), Katrin (Nageldesign) und Isabella (Fußpflege) haben sich viele sensationelle Eröffnungs-Angebote einfallen lassen. Ein Ellyments-Wohlfühlprogramm ist sicher auch eine echte Geschenksidee: Die Gutscheine dafür (mit minus

10%) sind ab sofort erhältlich. Interesse? Die Telefonnummern zur Terminvereinbarung sind: Friseur Elly Prietl 0664 / 24 334 24 / Nageldesign Katrin Gasser 0676 / 928 1600 und Fußpflege Isabella Sommer 0664 / 42 20 968.

Als allererster Gratulant stellt sich Bgm Ernest Kupfer bei Elly Prietl, Katrin Gasser und Isabella Sommer ein.

Spende statt Weihnachtsgeschenke

RAIBA Gratkorn:

Die Raiba-Gratkorn hat auch heuer wieder auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftsfreunde verzichtet und stattdessen an den Elmar-Fandl-Sozialfonds gespendet. Vor einigen Tagen überreichten Bankstellenleiterin Petra Borics und Manfred Freitag seitens der RAIBA Gratkorn einen Scheck in Höhe von 1.200 Euro an Bürgermeister Ernest Kupfer. Wie schon in den vergangenen Jahren hat sich diese Filiale auch heuer wieder dazu entschlossen, sozial bedürftigen Gratkornerinnen und Gratkornern auf diesem Weg zu unterstützen. Sollten auch Sie hilfsbedürftigen Menschen unserer Gemeinde unterstützen wollen, so steht auch Ihnen der Elmar-Fandl-Sozialfonds (Raiba Gratkorn-Deutschfeistritz, BLZ: 38111, Konto-Nr.: 110.270) zur Verfügung. BMI 6 / 2009

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Rückblicke

Alten- und Pflegeheim:

Einstimmen auf den Advent Seit genau 20 Jahren ist es Tradition, dass Käthe Wess und die Damen des Gratkorner Frauenkomitees ein paar Tage vor Beginn der Adventzeit das Alten- und Pflegeheim Gratkorn besuchen. Dieses „Einstimmen auf den Advent“ findet bei den Heimbewohnern besonderen Anklang. Das Frauenkomitee serviert dabei selbst gebackene Mehlspeisen wie Apfelbrot, Schokokuchen und viele andere Leckereien. Auch auf die musikalische Umrahmung wurde heuer nicht vergessen: Gabi

Meister und ihre GM Voices gaben besinnliche Lieder zum Besten. Das Team des Altenund Pflegeheimes bedankt sich bei allen Gästen für diese wunderschöne Veranstaltung, die einen großartigen Einstieg in die Vorbereitungen auf das schönste Fest des Jahres bildete.

Frauenkomitee: Bunter Adventmarkt Jedes Jahr in der Adventzeit ist unser Gratkorner Frauenkomitee besonders aktiv: Für den alljährlichen Adventmarkt am Andreas-Leykam-Platz wird rege gebastelt und gebacken. Auch heuer hatten daher alle BesucherInnnen dieses Adventmarktes wieder viele Möglichkeiten, günstige Geschenke zu erwerben oder sich einfach bei einem Glaserl Glühwein aufzuwärmen.

Obfrau Käthe Wess bedankt sich bei allen Gratkornerinnen und Gratkornern, die auch diesmal wieder das tolle Angebot genutzt haben. Der Erlös aus dem Verkauf wird wie jedes Jahr für die Arbeit mit den behinderten Freunden verwendet. Das Frauenkomitee Gratkorn wünscht abschließend allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2010!

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Café Konditorei Handl

Rückblicke

Adventzauber Am Sonntag, dem 13.12. veranstaltete die Café Konditorei Handl den ersten Adventzauber zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest – sogar mit Schnee, den die Veranstalter extra bestellt hatten, wie Familie Handl augenzwinkernd erzählte. Am Glühwein- und Punschstand konnten sich die zahlreichen Gäste bestens gegen die Kälte wappnen. Daneben gab es noch eine Handwerksausstellung, während die Jagdhornbläser Gratkorn für die richtige Atmosphäre sorgten. Natürlich durften auch die bewährten Leckereien, wie etwa das Weihnachtsgebäck oder die vom Seniorchef persönlich zubereiteten Waffeln, nicht fehlen.

Lachen ist die beste „Medizyn“ Das Gesundheitsteam von Sappi und das Kulturreferat der Marktgemeinde Gratkorn veranstalteten am 19. November 2009 einen amüsanten Kabarettabend mit Dr. Michael Mandak, der neben seiner Facharzttätigkeit auch seine Berufung im Kabarett gefunden hat. Nur wenige Tage nach Ankün- staltung, welcher heuer 2.641 digung des Kabarettabends Euro betrug, wurde zur Gänze war dieser auch schon wie- dem Frauenkomitee Gratkorn der restlos ausverkauft. Über übergeben, welches dieses 500 ZuschhauerInnen kamen Geld für die Behindertenins Kulturhaus Gratkorn und arbeit verwenden wird. An waren begeistert – Michael dieser Stelle möchte sich die Mandak hat mit seinem Mu- Marktgemeinde Gratkorn auch sikkabarett die Lachmuskeln bei Dr. Michael Mandak noch des Publikums stark bean- einmal bedanken, der zur sprucht. Mit diesem Lachen Unterstützung dieses sozialen unterstützte das Publikum Engagements auf seine Gage aber auch einen guten Zweck: zur Gänze verzichtete. Der Reinerlös dieser Veran-

(vl) Dr. Manfred Hartinger, Dr. Gertrude Hirsch, Angelika Wener, Dr. Michael Mandak, Käthe Wess und Bürgermeister Ernest Kupfer BMI 6 / 2009

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Jugend

Jugendcafé:

Arena-News

Neuzugang im Arena-Team

Weihnachtsfeier in der Arena

Social Soccer-Cup 2010 - Winter-Edition

Nach dem Ausscheiden von Benjamin Reinprecht erhält das Arena-Team mit Valentin Hasiba wieder eine männliche Verstärkung. Unter den sportbegeisterten Gratkorner Jugendlichen ist Valentin kein unbeschriebenes Blatt mehr – er ist Team-Spieler der erfolgreichen G-State-Scorpions.

Mit allen Besuchern der Arena möchten Wiki, Anke und Vale am 19. Dezember 2009 eine Weihnachtsfeier veranstalten. Das Arena-Team organisiert dazu einen Singstar-Contest und möchte gemeinsam mit den Jugendlichen schließlich für das leibliche Wohl, nämlich Brötchen, Lebkuchen, Lasagne und nicht zu vergessen den alkoholfreien Weihnachtspunsch, sorgen. Sämtliche Getränke sind übrigens gratis. Das Arena-Team freut sich auf Euer Kommen!

Fußballbegeisterte aufgepaßt: Der Social Soccer-Cup 2010 macht am 27. Februar 2010 in der Gratkorner Sporthalle Station. Interessierte Mannschaften haben noch die Gelegenheit, sich für diese Veranstaltung anzumelden.

Wiki

» Steckbrief

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Jugendcafè Arena: Achtung - neue Öffnungszeiten! Dienstag und Mittwoch: Donnerstag: Freitag und Samstag:

16.00 bis 20.00 Uhr 15.00 bis 20.00 Uhr 14.00 bis 19.00 Uhr

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Die neuen Öffnungszeiten orientieren sich am Freizeitverhalten der Jugendlichen und wurden von diesen gemeinschaftlich festgelegt.

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Jugendcafé Arena Weihnachtsfeier 09 Singstar-Contest Das Arena-Team freut sich auf dich! 14.00 bis 21.00 Uhr 19. Dezember 2009

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Anke

Name: Valentin Hasiba 09.07.1985 Ausbildung: Matura im BG/BRG Kapfenberg (Teamsportakademie); aktuell absolviere ich das Kolleg für Sozialpädagogik in Graz und werde im kommenden Juni meinen Abschluss machen. Verbundenheit zu Gratkorn: Ich spiele für den Atus Gratkorn Basketball und ich habe mit dem Verein schon 2 Landesligameistertitel und einen Cuptitel feiern dürfen. Jetzt spielen wir in der 2. Bundesliga und wollen dort vorne mitspielen. Motto: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.

Seit 2004 veranstalten die beiden Jugendzentren ClickIn Gratwein und das Gratkorner Jugendzentrum den nationenübergreifenden SOCIAL SOCCER CUP! Dieses FußballTurnier ist ein Kleinfeld-Turnier speziell für Jugendzentren sowie Jugend- und Sozialeinrichtungen, bei dem Fußball natürlich eine wichtige Rolle spielt. Im Vordergrund steht aber das FairPlay, das Kennenlernen und Zusammenkommen der verschiedenen Einrichtungen! So kommt es weniger drauf an, wie gut oder schlecht jemand spielt, Hauptsache man ist dabei und hat Spaß an der Veranstaltung! Interessierte Mannschaften haben noch die Gelegenheit, sich für dieses Turnier anzumelden. Zu beachten ist dabei, dass eine Mannschaft aus zumindest fünf bzw. wenn ein Mädchen daran teilnimmt, aus sechs SpielerInnen besteht. Fr e u e n d ü r f e n sich die Zuseher aber nicht nur auf spannende Fußball-Matches, sondern auch auf ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm, welches gerade vom Arena-Team zusammengestellt wird.


CHS-Gratkorn:

Skiübergabe Insgesamt 38 Schülerinnen und Schüler der CHS durften sich heuer wieder über ein neues Paar Ski freuen. Bürgermeister Ernest Kupfer führt diese jahrelange und unter den steirischen Gemeinden wohl einzigartige Aktion weiter und überreichte den begeisterten SchülerInnen die neuesten Modelle.

Sportartikelhändler Harald Scherz, Bürgermeister Ernest Kupfer und Dir. Anton Bradac bei der Skiübergabe.

Erfolgreiches Jugend-Projekt

„Dirtpark“

Durch das gemeinsame Engagement einiger Gratkorner Schüler und der Unterstützung durch die Marktgemeinde Gratkorn konnte vor einigen Wochen ein tolles Projekt buchstäblich innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden: Der bei der Parksiedlung gelegene Abenteuerspielplatz erhielt einen Dirtpark. Alles begann mit der Idee der dert und vor allem ohne dass Hauptakteure namens Bernd sie Anrainer belästigen, ihrem Stübinger, Christopher Schir- Hobby nachgehen können. gi, Kevin Reicher sowie Domi- Kurzentschlossen trugen sie ihr nik Neumeister, alles Schüler Anliegen Bürgermeister Ernest der Computerhauptschule Kupfer vor, der diese Idee soGratkorn und zugleich begeis- gleich unterstützte. Innerhalb terte Biker. Diese Burschen kürzester Zeit wurde sodann wünschten sich schon länger ein Standort gefunden, diese einen Platz, wo sie ungehin- kleine Anlage gemeinsam mit

den Schülern geplant und die Aufschüttungen schließlich mittels Erdreich, welches von Kanalbauarbeiten angefallen war, errichtet. Über diese rasche Realisierung freuten sich nicht nur die Schüler, sondern auch Bürgermeister Ernest Kupfer: „Der Dirt-Park ist Teil unseres Programms, welches der jungen Generation ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung in unserer Gemeinde bieten will“.

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Gesundheitsecke

Rotes Kreuz Gratkorn

Blutspendeaktion

Blutspendeaktion: Montag, 21. Dezember 2009 von 10.30 bis 13.30 Uhr sowie von 14.30 bis 19.00 Uhr.

In Österreich werden jährlich rund 470.000 Blutkonserven für Kranke und Unfallopfer gebraucht. Dass sie diese auch bekommen, dafür sorgen die Blutspendedienste des Österreichischen Roten Kreuzes. Diese Aufgabe kann

aber nur dann erfüllt werden, wenn ausreichend freiwillige Blutspenderinnen und Blutspender ihren „Lebenssaft“ unentgeltlich zur Verfügung stellen. Falls auch Sie sich dazu entschließen, Ihr Blut zu spenden,

so haben Sie am Montag, dem 21. Dezember 2009 die Möglichkeit dazu. Die Gratkorner Ortsstelle veranstaltet an diesem Tag nämlich in der Zeit von 10.30 bis 13.30 Uhr sowie von 14.30 bis 19.00 Uhr wieder ihre Blutspendeaktion.

Besuchs- und Sozialdienst Elfriede, 75: „Als mein Mann noch gelebt hat, hatte ich jemanden mit dem ich reden konnte. Wir sind sehr viel gereist und haben auch oft Veranstaltungen besucht. Seit mein Mann jedoch gestorben ist fühle ich mich sehr einsam und ich habe das Gefühl nicht mehr am Leben teilzuhaben. Meine Tochter und deren Familie kommen mich gelegentlich besuchen; alle arbeiten und haben viel zu tun, da möchte ich nicht auch noch um etwas bitten ...“

Mitarbeiterinnen des Besuchs- und Begleitdienstes Gratkorn

Einsamkeit und Isolation werden von vielen älteren Menschen gefürchtet. Es ist wichtig, dass Ältere Menschen neben der Familie auch Kontak te zur Außenwelt knüpfen und Gespräche mit Gleichgesinnten führen können.

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Der Besuchs- und Sozialdienst steht für Vertrauen, Verlässlichkeit und Zeit für Sie. Ziel ist es, Einsamkeit und Isolation entgegenzuwirken und die persönliche Sicherheit und Eigenständigkeit der Betroffenen Personen aufrechtzuerhalten.

Leistungen:  Begleitung ( Arzt, Friseur, Verwandtenbesuche) Gemeinsame Besorgungen (Apotheke, Post, Friedhof, etwaige Amtswege)  Jegliche Einkäufe  Kommunikation (Kaffeehaus, Briefe schreiben, Lesen, Karten spielen usw.)  Gemeinsame Spaziergänge  Gedankliche Reisen an Orte der Erinnerung (bringt Lebensfreude!)  Haustierversorgung  Singgruppen  Pensionistenturnen

Informationen erhalten Sie unter: 0664 / 402 39 83 (Fr. Reitbauer) guerin@gmx.at 0664 / 487 21 30 (Fr. Hollensteiner)

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Silvester – Hund und Katz in Panik? So schön die bunten Lichtspiele am Silvesterhimmel und die lautstarke Begrüßung des neuen Jahres für manche unserer Mitmenschen auch sind, so anstrengend und ängstigend sind sie für viele unserer Haustiere. Der Grund dafür ist die Angst vor lauten plötzlichen Geräuschen, vor „zischenden Feuerschlangen“ und dem Brand-Geruch, der in der Luft liegt. Ursächlich kann es sich um angeborene (genetisch) oder erworbene (erlernte) Ängste handeln, wobei der wichtigste Entstehungsfaktor für Geräuschängste eine mangelnde Gewöhnung an solche ungewöhnlichen Ereignisse im Welpenalter darstellt. Auf keinen Fall sollten Sie Ihren zitternden Hund beruhigen und trösten, da er die tröstende Ansprache als Lob für seine Panikattacken sieht und seine Angst so in der Regel noch verstärkt wird. Bleiben Sie stattdessen ruhig und gelassen und helfen Sie durch so genannte „calming signals“ (z.B. Gähnen, sich kratzen)

Ihr Hund gehört am Silvesterabend auf jeden Fall von der Leine, um ihn vor Verletzungsgefahr zu bewahren. Auch Katzen sind an diesem Abend viel besser im Haus aufgehoben!

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Haustier einen stressfreien Silvesterabend und ein gesundes Jahr 2010.

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Ihrem Hund bei der Bewältigung seiner Aufregung. Lassen Sie Ihren vierbeinigen Freund am Silvesterabend auf keinen Fall von der Leine, um ihn vor panischer Flucht und der damit verbundenen Verletzungsgefahr zu bewahren. Auch Katzen sind an diesem Abend besser im Haus aufgehoben. Ihr Haustier sollte sich im ruhigsten Raum des Hauses aufhalten. Ein geschlossenes Körbchen oder eine Transportbox, an die das Tier gewöhnt ist, haben sich als Rückzugsmöglichkeit bewährt. Sie können auch Hunde oder Katzen Beruhigungs- Geruchsstoff

(erhältlich beim Tierarzt) verwenden, um den Stress für Ihr Tier zu verringern. Bestimmte Homöopathika oder pflanzliche mit Aminosäuren angereicherte Futterzusatzstoffe wirken sich positiv auf das Nervenkostüm unserer vierbeinigen Mitbewohner aus. In ganz schweren Fällen können auch Beruhigungsmittel angebracht sein, fragen Sie vor ihrer Anwendung aber unbedingt Ihren Tierarzt um Rat.

Kleintierambulatorium Gratkorn Dr. med.vet. Hemma Schichl-Pedit Fachtierärztin für Kleintiere Bruckerstrasse 20 Tel: 03124 23234 email: office@schichlvet.at

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Wenn ein Hund unter Geräuschangst leidet, ist ein Entspannungstraining meist sehr langwierig und aufwendig, aber in jedem Fall einen Versuch wert. Bedenken Sie, dass Ängste mit zunehmendem Alter eher zunehmen. Das Training sollte unter fachlich qualifizierter Anleitung durchgeführt werden.

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Gesundheitsecke

» Ärzte Notdienste Jänner 2010 1.1. 2.1. / 3.1. 6.1. 9.1. / 10.1 16.1. / 17.1. 23.1. / 24.1. 30.1. / 31.1.

Dr. Novak Dr. Kraus Dr. Jabbour Dr. Jabbour Dr. Novak Dr. Kraus Dr. Jabbour

Februar 2010 6.2. / 7.2. 13.2. / 14.2. 20.2. / 21.2. 27.2. / 28.2.

Dr. Novak Dr. Kraus Dr. Jabbour Dr. Novak

März 2010 6.3. / 7.3. 13.3. / 14.3. 20.3. / 21.3. 27.3. / 28.3.

Dr. Kraus Dr. Jabbour Dr. Novak Dr. Kraus

Bitte nur sicheres Spielzeug unter den Christbaum legen! Weihnachten steht vor der Tür und Eltern, Verwandte und Bekannte stehen angesichts des riesigen Warenangebots oft vor einer schwierigen Entscheidung, wenn es um die Auswahl des richtigen Spielzeuges geht. „Für unsere Kleinen nur das Beste“ gilt als oberster Grundsatz. Skandale um gefährliches Spielzeug und öffentliche Rückrufe verunsichern jedoch die Eltern zunehmend. Worauf kann man sich beim Spielzeugkauf überhaupt noch verlassen? Wie können wir Kinder vor möglichen Gesundheitsgefahren durch Spielwaren schützen?

Tipps für sicheres Spielzeug: Checkliste

Aus diesem Grund hat das Gesundheitsministerium eine neue Broschüre „Tatsachen über Spielsachen“ erarbeitet. Mit ihr erhalten Sie Tipps und Ratschläge zum Thema Spielzeugkauf.

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Telefonnummern Dr. Novak (03124) 25 330 oder (03124) 53 647 Dr. Kraus (03124) 22 550 oder (03124) 23 455 Dr. Jabbour (03124) 22 444 oder 0676 / 96 50 620

An das Christkind:

In der Checkliste haben wir für Sie vorab einige Punkte aufgelistet, die Sie beim nächsten Einkauf von Spielzeug beachten sollten!

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Die Broschüre „Tatsachen über Spielsachen“ steht auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit (www.bmg.gv.at) zum Download bereit.

 Ist das Spielzeug stabil und solide verarbeitet?  Gibt es ablösbare Kleinteile, die verschluckt werden könnten? Erstickungsgefahr!  Prüfen Sie Spielsachen auf scharfe Ecken und Kanten – Verletzungsgefahr!  Aufklappbare, verschiebbare Teile: Kann sich das Kind einklemmen? Kleinteile im Inneren: Sind sie sicher verschlossen? Riechen: bei unangenehm stechenden oder beißenden Gerüchen könnte vielleicht ein gefährlicher Stoff enthalten sein. Hände weg!  Achten Sie auf nicht-entflammbare Materialien.  Farben und Lacke: Farbecht? Speichelecht? Schweißecht?  Lieber kein Spielzeug mit Kleinbatterien (Knopfbatterien)bei Verschlucken besteht Lebensgefahr! Spielzeug für Kleinkinder muss so groß sein, dass es weder verschluckt werden noch in die Atemwege gelangen kann. Wir empfehlen die Größe eines Tennisballes.  Kuscheltiere und anderes Textilspielzeug sollen waschbar sein. Achten Sie beim Kauf auf die Waschmaschinentauglichkeit Ihres Produktes.  Name und Anschrift des Herstellers bzw. des Importeurs müssen auf der Verpackung angegeben sein. Bitte Aufbewahren! Jedes Spielzeug muss mit dem CE–Zeichen gekennzeichnet sein!  Auf Prüfsiegel achten wie z.B.: „GS“, „Toxproof“, „TÜV-Proof“ oder „Spielgut“.  Altersangaben der Hersteller auf der Verpackung beachten  Bewahren Sie den Beleg auf!  Lesen Sie die Gebrauchsanweisung und achten Sie besonders auf Warnhinweise!  Erklären oder zeigen Sie Ihrem Kind, wie es mit dem Spielzeug umgehen soll.  Kontrollieren Sie die Spielsachen Ihres Kindes regelmäßig auf Beschädigungen, wie zum Beispiel aufgerissene Nähte oder lose Teile.

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Privatkindergarten Micky Mouse

„Sessel(Verni-)sage“ Eine Vernissage der anderen Art veranstalteten die Kinder des Privatkindergartens Micky Mouse im vergangenen Sommer. Mit viel Fleiß und jeder Menge Kreativität gestaltete jedes Kind einen der alten Kindergar tensessel, die mittlerweile schon 25 Jahre (oder mehr?!) auf dem Buckel hatten. Voller Stolz präsentierten die Kinder im Rahmen

einer SESSEL(VERNI-)SAGE schließlich ihre Kunstwerke, die vom Fußballer-Sessel bis zum Zug- oder Prinzessinnensessel reichten. Bürgermeister Ernest Kupfer bekam einen Gemeindesessel mit dem Gratkorn-Wappen

Bgm. Kupfer freute sich sichtlich über das tolle Kunstwerk.

überreicht. Und der Zweck dieser Sessel-Sage? Mit dem Verkauf der kreativen Werke konnten neue Sessel für die gesamte Kindergartengruppe finanziert werden. Fazit der Kinder zu diesem Projekt: „Auf den neuen Sesseln sitzt sich’s prima! Es ist schön, selbst einen Beitrag leisten zu können.“

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Gesundheitsecke

Vorsorgeuntersuchung – Sinn oder Unsinn? Jeder der rund acht Millionen Österreicher geht durchschnittlich zehnmal pro Jahr zu einem Kassenarzt. Im Vergleich dazu ist die Zahl derer, die eine Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen mit ca. 12 Prozent der Anspruchsberechtigten pro Jahr relativ klein. Da die Vorsorgeuntersuchung im Schnitt alle drei Jahre in Anspruch genommen wird, werden insgesamt ca. 40 Prozent der relevanten Bevölkerung von diesem Angebot erreicht. Ist es mit den angebotenen Mitteln möglich, vermeidbare Leiden rechtzeitig zu erkennen und auch zu heilen oder haben jene Skeptiker recht, die meinen, Gesunde hätten beim Arzt nichts verloren? Werfen wir einen Blick auf die Statistik: Knapp die Hälfte aller Österreicher stirbt an Krankheiten des Herz- und Kreislaufsystems, ca. ein Viertel an Krebs, womit lediglich ein weiteres Viertel durch andere Todesursachen wie Unfälle, Verletzungen, Infektionen, Krankheiten der Atemwege usw. ums Leben kommt. Nach ganz nüchternen statistischen Kriterien loht es sich also gewiß, nach Krebs- und nach Herz- und Kreislauferkrankungen zu fahnden. Früherkennung heißt im optimalen Fall auch frühzeitige Korrektur von Risiken, frühe Behandlung und somit Vermeidung von Spätfolgen und tödlichem Ausgang.

» Dr. Michael Mandak Facharzt für Innere Medizin ÖÄK Diplom Ernährungsmedizin ÖÄK Fortbildungsdiplom, Lehrpraxis

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Hermann Lex-Weg 2 8101 Gratkorn Tel: 03124 / 23 977 Fax 03124 / 23 977 23 e-Mail: dr.mandak@aon.at

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Doch gibt es tatsächlich eine Krebsfrüherkennung? Ja und nein: So ist im Fall von Darmkrebs mit der VorsorgeDarmspiegelung, welche ab dem 50. Lebensjahr für jedermann – auch für völlig beschwerdefreie Personen – empfohlen wird, eine äußerst effiziente Krebsvorsorge möglich: Experten schätzen, dass man mehr als neun von zehn Fällen von Darmkrebs durch eine Vorsorge-Koloskopie verhindern kann. Bei anderen Krebsarten, wie Bauchspeicheldrüsen- oder Lungenkrebs stellt eine Früherkennung hingegen eher einen glücklichen Zufall dar, ganz einfach, weil

keine geeigneten Früherkennungsmethoden verfügbar oder für eine breite Anwendung schlicht zu teuer sind. Für die Brustkrebs-Früherkennung ist ein Screening mittels Mammographie bei definierten Risikogruppen sicher sinnvoll, andererseits muß vor unkritischer breiter Anwendung von strahlenbelastenden Untersuchungen gewarnt werden, da sie ihrerseits die Krebsgefahr wiederum erhöhen. Strahlenhygiene, also die Vermeidung unnötiger strahlenbelastender Untersuchungen, wird leider in Österreich ohnedies klein geschrieben. Durch die enormen Fortschritte in den so genannten bildgebenden Verfahren wird die Diagnostik zwar weitaus präziser, doch werden anderseits enorm viele Untersuchungen veranlaßt, deren Ergebnis das weitere medizinische Vorgehen gar nicht beeinflußt. Die Zahl unüberlegter, dem Patienten nicht dienlicher, strahlenbelastender Untersuchungen, sei es als Computertomographie, Lungendurchleuchtung, Szintigraphie usw., liegt mit Sicherheit im Millionenbereich. Unkritische Vorsorgemaßnahmen können auch durch falschen Verdacht schaden. So kann die unüberlegte Suche nach Tumoren auch zu falschem Krebsalarm, zu Angst und Unsicherheit bei den Betroffenen und einer Reihe von unangenehmen und komplikationsreichen weiteren Untersuchungen führen. Ob und welche Angebote zur Vorsorge angeboten und durchgeführt werden, ist eine

komplexe und weitreichende Entscheidung, die von Ärzten hohe Fachkompetenz und ethisches Handeln verlangt. Um so mehr, als die offiziellen Vorsorgeprogramme nicht das widerspiegeln, was sich in internationalen Studien als sinnvoll herausgestellt hat. In einer Zeit, in der jede Google-Suche zu einem beliebigen medizinischen Fachbegriff auf Knopfdruck eine schier unüberblickbare Informationsflut erzeugt, erscheint es gerade in Sachen Gesundheitsvorsorge für den kritischen und gesundheitsbewussten Bürger letzten Endes nach wie vor sinnvoll, sich mit seinem Interesse an einer vernünftigen Gesundheitsvorsorge an den Arzt seines Vertrauens zu wenden. Jener sollte vor der Durchführung von Untersuchungen die Lebens- und Risikosituation des Patienten ausführlich besprechen und mit diesem gemeinsam eine individuelle Vorgehensweise vereinbaren. Diese Taktik kann – leider nicht immer, aber sehr oft – Leiden vermeiden und sogar Leben retten. Nicht alles ist sinnvoll, wo Gesundheitsvorsorge draufsteht, doch sollte dies keinesfalls zu Nihilismus führen! Mit einer gut gemachten Gesundheitsvorsorge ist es sicher möglich, mit einem Minimum an Gefahren und an Verunsicherung ein Maximum an gesundheitlichem Gewinn für den gesundheitsbewussten Bürger herauszuholen.


Leistungen 2010 der Marktgemeinde Gratkorn Babys Volksschule für sämtliche Schüler

Gutscheine bei der Geburt in der Höhe von € 60,00 Übernahme der Fahrkosten für Ausflüge zusätzlich noch € 22,00 pro Ausflug

Hauptschule

Schulskiaktion für die 2. Klassen der Hauptschule – jede/r SchülerIn erhält ein Paar Ski mit Bindung

Pflichtschul-Skikurse:

Aus dem Gemeindeamt

€ 22,00 pro teilnehmendem(r) SchülerIn

SchülerInnen höherer Schulen und StudentInnen Beitrag in der Höhe von € 60,00 jährlich pro SchülerIn/StudentIn Kindererholungsaktionen von Gratkorner Vereinen € 3,00 pro Tag und Gratkorner Kind Kinderfreundebad

Betriebskosten

Übernahme der Kosten folgender Abgänge: Kindergarten Kinderkrippe Ganztageskindergarten Verein Micky Mouse Nachmittagsbetreuung Verein Tagesmütter Gastschulbeiträge Musikschule Alten- Pflegeheim

Umweltschutz

monatlich pro Kind € 225,-monatlich pro Kind € 666.-monatlich pro Kind € 300,-monatlich pro Kind € 180,-monatlich pro Kind € 313,-pro Stunde pro Kind € 0,69 monatlich pro Schüler € 80,-- bis €120,-monatlich pro Schüler € 125,-monatlich pro Bett € 175,--

Förderung von Anschaffung von Solaranlagen, Biomasse Kleinfeuerungsanlagen (50% der Förderung vom Land Steiermark)

Landwirte Besamungszuschuss (Erstbesamung +zwei weitere Nachbesamungen): je 31,-Anschaffung von Zuchtwidder (aliquot: ab 24 Schafe – 100% vom Kaufpreis) Anschaffung (und Ausleihen) von landwirtschaftlichen Geräten

Soziale Leistungen (1 x jährlich) Sozialhilfe-Empfänger:

Lebensmittelgutschein in der Höhe von € 75,00 und

Heizkostenzuschuss

analog dem Land Steiermark von derzeit € 120,00 für Ölheizungen und € 90,00 für Heizungen mit sonstigen Brennstoffen

Befürsorgte Kinder:

Weihnachtsgabe in der Höhe von € 150,00 und 1 Blumenstrauß für die jeweilige Mutter

Behinderte Kinder:

bis zur Pflegestufe 4: € 110,00 ab der Pflegestufe 5: € 150,00 BMI 6 / 2009

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Rechtsberatung

ALKOHOL AM STEUER, DAS KOMMT TEUER! Die Adventzeit lockt auch viele zu den Punschständen. Für jeden Autolenker sollte jedoch klar sein: Ein Punsch zu viel kann tödlich enden, für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

die Teilnahme an einem Verkehrscoaching aufgetragen. Ab einem Alkoholgehalt von 0,5 Promille sind zwischen EUR 300,- und EUR 3.700,Verwaltungsstrafe fällig. Wird man das erste Mal alkoholisiert beim Autofahren erwischt, behält man zwar die Lenkberechtigung, allerdings gibt es dafür eine Vormerkung im Führerscheinregister.

Schon geringe Mengen an Alkohol können sich im Straßenverkehr fatal auswirken! Alkoholisiert erkennt man Menschen und Objekte zu spät und hat eine langsamere Reaktion. Hinzu kommt, dass in den Wintermonaten die Witterungsverhältnisse für jeden Pkw-Lenker schon allein eine Gefahr darstellen können (Schneefall, schlechte Sicht, nasse Fahrbahn, Nebel). Als Beispiel möchte ich hier anführen, dass ein Fahrzeuglenker, der seinen Pkw mit 0,7 Promille gelenkt hat, die Bremslichter an dem vor ihm fahrenden Kraftfahrzeug infolge Trunkenheit viel zu spät erkannt hat, sodass er auf den Pkw aufgefahren ist. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Lenker des Fahrzeuges schwer verletzt; er erlitt einen Beckenbruch, mehrere Prellungen und es war verletzungsbedingt ein stationärer Aufenthalt von 12 Tagen erforderlich.

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Auf Österreichs Straßen entsteht alle drei Stunden ein Verkehrsunfall, der von einem Alkolenker verursacht wird. Dennoch wird Alkohol am Steuer von vielen nicht als das erkannt, was es ist: lebensgefährlich für sich und die anderen Verkehrsteilnehmer. BMI 6 / 2009

Mit welchen Folgen müssen Sie als Verursacher eines Verkehrsunfalles, der durch Alkoholbeeinträchtigung verschuldet ist, rechnen? Durch den Einsatz von AlkoholVortestgeräten wird mehr kontrolliert. Durch diese Vortestgeräte fallen Wartezeiten wie beim komplizierteren Alkomat-Test weg. Falls ein Alkoholwert unter 0,25 mg – das entspricht 0,5 Promille – festgestellt wird, darf der Lenker gleich nach dem Vortest die Fahrt fortsetzen, falls sich aber der Verdacht einer Alkoholbeeinträchtigung ergibt, muss sich der Betroffene dem Alkomat-Test unterziehen. Die Verweigerung der Teilnahme am Vortest kann nicht bestraft werden, allerdings ist für Vortest-Verweigerer ein Alkomat-Test verpflichtend. Wer alkoholisiert sein Fahrzeug lenkt, setzt auch viel Geld aufs Spiel, wie dies im Überblick dargestellt wird: Wer bei einer Verkehrskontrolle von der Exekutive betrunken erwischt wird, muss neben einer saftigen Verwaltungsstrafe bis 0,79 Promille auch mit einer Vormerkung und ab 0,8 Promille mit der Entziehung der Lenkberechtigung rechnen. Daneben wird

Eine zusätzliche Verschärfung bringt das Vormerksystem für Wiederholungstäter: Wird man nämlich neuerlich alkoholisiert erwischt, ordnet die Behörde eine Maßnahme wie z.B. eine Nachschulung durch Psychologen an, die zusätzlich mindestens EUR 200,kostet. Beim dritten Verstoß gegen diese Bestimmungen oder gegen ein anderes der 13 Vormerkdelikte binnen zwei Jahren gibt es kein Pardon mehr – die Lenkberechtigung ist für mindestens drei Monate weg. Ist der Alkoholgehalt höher als 0,8 Promille, bezahlt man mindestens EUR 800,-. Die


Rechtsberatung Höchststrafe liegt auch hier bei EUR 3.700,-; hinzu kommt die Absolvierung eines Verkehrscoachings, das mehrere Stunden dauert und ca. EUR 100,- kostet. Gleichzeitig wird die Lenkberechtigung für die Dauer eines Monats, sofern man keinen Un-fall verursacht hat, entzogen, im Wiederholungsfall mindestens für drei Monate. Wer sich mit 1,2 bis weniger als 1,6 Promille hinters Steuer setzt, muss mit einer Strafe von zumindest EUR 1.200,- bis EUR 4.400,- rechnen, vier Monaten Führerscheinentzug und Nachschulung für 15 Stunden, wobei für diese Nachschulung einige hundert Euro zu bezahlen sind. Die Strafen 1,6 Promille und darüber betragen EUR 1.600,- bis EUR 5.900,- und Ent-ziehung der Lenkberechtigung von mindestens sechs Monaten. Daneben ist eine Nachschulung, wobei Kosten in Höhe von etwa EUR 500,entstehen, verpflichtend, ein Termin beim Amtsarzt und eine verkehrspsychologische Untersuchung, die nochmals zusätzlich EUR 363,- kostet, vorgeschrieben. Die gleichen Konsequenzen drohen übrigens auch, wenn der AlkomatTest verweigert wird.

Besonders aufpassen müssen Probeführerscheinbesitzer sowie Lkw- und Busfahrer. Für sie gilt die erwähnte 0,1-PromilleGrenze. Bei der Überschreitung dieser Grenze werden Probeführerscheinbesitzer zur Nachschulung geschickt und Lkw- und Busfahrern droht eine Vormerkung im Führerscheinregister. Bei einem durch Alkohol verursachten Unfall sind die Rechtschutz- und die Kaskoversicherung leistungsfrei. Dies bedeutet, dass die Leistung für den eigenen Schaden aus der Kaskoversicherung entfällt, ebenso wird keine Rechtschutzdeckung für allfällige Verfahren (Verwaltungsstrafverfahren, Verwaltungsverfahren über den Entzug der Lenkberechtigung) gewährt. Die Haftpflichtversicherung bezahlt zwar die Kosten des Unfallopfers, die mitunter erheblich und drastisch ausfallen können. Man stelle sich nur vor, das Unfallopfer erleidet schwerste Verletzungen, verliert den Job, wird arbeitsunfähig, muss sich immer wieder Operationen unterziehen, was bedeutet, dass oft ein Leben lang Ansprüche gegen den

Verursacher geltend gemacht werden. Sollte die Haftpflichtversicherungssumme dafür nicht ausreichen, muss der Schadensverursacher die Kosten aus eigener Tasche tragen. Die Haftpflichtversicherung kann sich bei einem durch Alkohol verursachten Unfall beim Versicherungsnehmer bzw. Unfallverursacher bis zu einem Betrag von EUR 11.000,- regressieren. Dies bedeutet, dass der Alkolenker für Kosten, die die Haftpflichtversicherung dem Unfallopfer zur Auszahlung gebracht hat, im Regressweg zu ersetzen (EUR 11.000,- sind aus eigener Tasche zu bezahlen) hat. Besonders belastend für den alkoholisierten Lenker und seine Familie sind üblicherweise neben den unmittelbaren Verpflichtungen für die Bezahlung von Geldstrafen und Regressforderungen der Versicherung die strafrechtlichen Konsequenzen. Üblicherweise, ganz leichte Folgen des Unfalles ausgenommen, muss der alkoholisierte Lenker mit einer Haftstrafe rechnen. Dies bedeutet, dass eine zumindest mehrmonatige unbedingte Freiheitsstrafe Folge eines solchen Unfalles ist. Diese Freiheitsstrafe ist im Gefangenenhaus zu verbüßen. Damit verbunden ist häufig der Verlust des Arbeitsplatzes, da die Fortbeschäftigung mit einer sogenannten Freigängerregelung nicht gewährleistet ist, ganz abgesehen davon, dass sie aufgrund örtlicher Entfernungen oft auch nicht umgesetzt werden kann. Es muss also jedem Fahrzeuglenker bewusst sein, dass er bei Alkohol am Steuer nicht nur das Leben andere gefährdet, sondern auch sich und seine Familie um die wirtschaftliche Existenz bringen kann.

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Sport & Kultur

Nominierungen

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Sport- & Kulturehrung 2010

Die Kriterien für sportliche Leistungen sind: Bronze: Silber: Gold:

1. bis 3. Platz 1. bis 5. Platz 1. bis 7. Platz

bei Landesmeisterschaften bei Österreichischen Meisterschaften bei internationalen Meisterschaften und Europameisterschaften 1. bis 10. Platz bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen

Kriterien für Vereinsfunktionäre: Bronze Silber Obmann 10 Jahre 15 Jahre Gewählte, ehrenamtliche Funktionäre 20 Jahre 25 Jahre

Gold Ehrenzeichen 20 Jahre 25 Jahre 30 Jahre

Musik- und Kunstschule Gratkorn Schulgasse 6a 8101 Gratkorn

Die schon traditionelle Sport- und Kulturehrung findet im kommenden Jahr bereits am 3. März 2010 statt. In diesem Rahmen werden Sportler, die Spitzenplatzierungen bei Wettkämpfen erlangt haben sowie erfolgreiche Kulturschaffende bzw. Vereinsfunktionäre gewürdigt. Wir ersuchen daher, all jene Sportler, die in Gratkorn gemeldet sind und nicht innerhalb eines Vereines etabliert sind, Nennungen bis spätestens Freitag, den 15. Jänner 2010 im Gemeindeamt oder in der Musik- und Kunstschule

Gratkorn entsprechend dem beigefügten Formular abzugeben bzw. an folgende E-MailAdressen zu übermitteln: ingrid.preitler@mggratkorn.com oder musikschule@gratkorn.com

Bitte in der Musik- und Kunstschule Gratkorn bzw. der Marktgmeinde

Der Verein / Ansprechpartner

Gratkorn abgeben oder per Post einsenden

Vereinsmitglied / Name / Adresse

Sportliche Leistung im Jahr 2009 / Bewerb / Platzierung oder Dauer der Funktion

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Infos: Fr. Ingrid Preitler / 03124 / 22 382 BMI 6 / 2009


Soziale-Dienste

Alten- und Pflegeheim

Das Team

Im vergangenen Juli wurde Wolfgang Schieghofer zum neuen Leiter des Alten- und Pflegeheimes Gratkorn bestellt. Er und sein motiviertes und kompetentes Team bemühen sich täglich, die zur Zeit insgesamt 44 Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich zu versorgen und dabei Werte wie Menschenwürde, Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Respekt und Akzeptanz zu vermitteln. Um die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der BewohnerInnen erfüllen zu können, arbeiten die verschiedenen Berufsgruppen Pflege, Küche, Hauswirtschaft und Verwaltung eng verzahnt zusammen. Im Folgenden stellen wir Ihnen nun die jeweiligen Bereichsleiter vor.

Walter Muhrer, Pflegedienstleiter

Elfriede Obersberger, Leiterin Hauswirtschaft

Wolfgang Schieghofer, Leiter des Alten- und Pflegeheimes Gratkorn

Erich Scheiber, Küchenleiter

Anmeldungen bei Frau Ingrid Preitler

Veranstaltungs- und Müllabfuhrkalender 2010 Für das Jahr 2010 wurde vom Kulturreferat wieder ein umfang- und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Der Veranstaltungskalender wurde dieser Ausgabe der Bürgermeister-Information beigelegt, ebenso wie der Müllabfuhrkalender für das Jahr 2010. Sollten Sie aus irgendeinem Grund diese beiden Beilagen in Ihrer Ausgabe nicht gefunden haben, so können Sie diese im Gemeindeamt Gratkorn bei Frau Hemmer kostenlos abholen (Tel.Nr.: 03124/22 20 1-31).

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Aus dem Vereinsleben

Pensionistenverband Gratkorn:

Fahrtenprogramm 2010

Das Reiseteam des Pensionistenverbandes Gratkorn hat sich auch diesmal wieder darum bemüht, für das Jahr 2010 ein interessantes und abwechslungsreiches Fahrtenprogramm für seine Mitglieder sowie für alle Interessierten zusammenzustellen. 13.- 20. APRIL Frühjahrstreffen in Chalkidike, Griechenland

12. AUGUST Hüttenberg – Heinrich Harrer Museum Abfahrt 7 Uhr / 14,- Euro

6. MAI Muttertagsfahrt Abfahrt 8 Uhr / 14,- Euro

16. SEPTEMBER Gosausee - Wandertag Abfahrt 7 Uhr / 18,- Euro

17.- 21. MAI Bäderfahrt OLIMIA Vollpension inkl. Eintritte uvam. Abfahrt 9 Uhr / 240,- Euro

14. OKTOBER Pechmanns Mühle Abfahrt 8 Uhr / 14,- Euro

16.- 19. JUNI Plitvicer Seen 5* Hotel mit HP uvam. Abfahrt 6 Uhr / 280,- Euro

11. NOVEMBER Gansl-Essen Abfahrt 8 Uhr / 14,- Euro 2. DEZEMBER Krampusfahrt Abfahrt 12 Uhr / 14,- Euro

15. JULI Frauenalpe Abfahrt 8 Uhr / 14,- Euro

15. DEZEMBER Weihnachtsfeier Kulturhaus, 14 Uhr

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Ortsgruppen-Obmann GR Georg Hemmer freut sich, wenn er auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche TeilnehmerInnen bei den verschiedensten Ausflügen, Reisen, sportlichen Terminen wie anderen gesellschaftlichen Veranstaltungen begrüßen darf. Wöchentliches Programm: Dienstags ab 14 Uhr Klubnachmittag. Freitags Kegeln von 17 Uhr bis 19 Uhr. An dieser Stelle wünscht der gesamte Vorstand allen Mitgliedern eine besinnliche Adventzeit, ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010.


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