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Aus dem Inhalt BMI 5 / 2009

Bürgerbefragung 2009

Neues Jugendcafé Arena

Seite 4

Seite 10 Dr. Karlheinz Pöschl: Steirer des Tages

Ortsdurchfahrt fertiggestellt

Dr. Michael Mandak: Musikkabarett Medzyn

Seite 27 ATUS Gratkorn: Erfolge über Erfolge

Titelthema: Mehr Sicherheit für unsere Kinder Seite 7

Seite 9 Ve ran s t alt ungs t ipp s

IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Marktgemeinde Gratkorn Für den Inhalt verantwortlich: Bgm. Ernest Kupfer, Gratkorn www.gratkorn.com Redaktion: Mag. Martina Mixner martina.mixner@mggratkorn.at Gestaltung: Gasser Werbung T: 0664 / 44 170 44 E: werner.gasser@aon.at Fotos: Redaktion, Gasser Werbung Druckerei: Styria Printshop, Gratkorn Verlagsort: Gratkorn Herstellungsort: Gratkorn Gedruckt auf: Sappi Papier Die Zulassungsnummer der gegenständlichen Druckschrift “Gratkorner Bürgermeister-INFO” lautet “32564G88U”.

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Vorwort des Bürgermeisters

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Geschätzte Gratkornerinnen und Gratkorner!

Bürgermeister Ernest Kupfer In meinem letzten Vorwort habe ich Ihnen von unseren Bemühungen um die rasche Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahmen am Dultbach berichtet. Umso mehr freut es mich, Ihnen nun mitteilen zu können, dass unsere Bemühungen Früchte getragen haben und aufgrund unserer Intervention endlich wieder Bewegung in die Pläne für dieses Projekt gekommen ist: In der vergangenen Woche konnten die Verhandlungen über die Grundablöse zwischen dem Land Steiermark und den betroffenen Grundstückseigentümern finalisiert werden. Damit gibt es für eine rasche Umsetzung dieser Hochwasserschutzmaßnahme grünes Licht.

Mit der Detailplanung – erste Vorentwürfe liegen ja schon seit dem Jahr 1992 vor – kann somit sofort begonnen werden, sodass im Frühjahr nächsten Jahres die dazu noch erforderlichen naturschutz- und wasserrechtlichen Genehmigungen eingeholt werden können. Sollte alles nach Plan verlaufen, so wird noch im Herbst 2010 der Spatenstich für das Rückhaltebecken, aber auch für die Sanierung des sich entlang der Dultstraße schlängelnden Unterlaufes erfolgen. Nach den beiden Rückhaltebecken am Pickel- bzw. am Felberbach und der Murverbauung wird mit der Realisierung des Retentionsbecken am Dultbach ein weiterer wichtiger Meilenstein für den Hochwasserschutz in unserer Gemeinde gelegt. Zulange mussten die Anrainer des Dultbaches mit Angst vor wiederkehrenden Überschwemmungen leben. Diese Angst wird nun Gott sei Dank bald der Vergangenheit angehören.

Im vergangenen Juli haben wir Sie mit einem Fragebogen ersucht, uns Ihre Meinung zur Lebensqualität in unserer Gemeinde, zur Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung, zum Angebot unserer Betreuungseinrichtungen und einigen anderen Themen mitzuteilen. Insgesamt 1.811 Erwachsene sowie 45 Jugendliche haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, und haben uns ihren Fragenbogen übermittelt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Ich freue mich über diesen sehr hohen Zuspruch, vor allem über die vielen konstruktiven und für uns sehr wertvollen Anregungen und Ideen, aber auch Kritikpunkte, die Sie liebe Gratkornerinnen und Gratkorner uns mitgeteilt haben. Auf Basis dieser Daten können wir fundierte Entscheidungen für die Zukunft unserer Gemeinde treffen.

Amtsstunden im Gemeindeamt Gratkorn Dienstag 9 - 12 Uhr Donnerstag 14 - 18 Uhr Telefon (03124) 22 201 - 26 e-Mail ernest.kupfer@mggratkorn.at

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Internet www.gratkorn.com

In dieser Ausgabe der Bürgermeister-Information finden Sie eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse dieser Umfrage. Die Auswertungsergebnisse möchte ich aber auch im Rahmen der Bürgermeisterstammtische präsentieren, zu denen ich Sie recht herzlich einlade. An insgesamt acht Abenden – den genauen Veranstaltungstermin und Ort für Ihren Ortsteil entnehmen Sie bitte dem Innenteil – möchte ich auf die Gratkornerinnen und Gratkorner zugehen, Ihnen zuhören – und das Gespräch und die Diskussion suchen. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn auch Sie diese Einladung annehmen und mit mir in angenehmer Atmosphäre über dieses und jenes sprechen. Schließlich gestalten Sie liebe Gratkornerinnen und Gratkorner damit unsere Gemeinde mit uns!

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Aus dem Gemeindeamt

Zusammenfassung der Ergebnisse:

Bürgerbefragung 2009 Im vergangenen Juli wurden die Gratkornerinnen und Gratkorner dazu aufgerufen, an einer Bürgerbefragung der Marktgemeinde Gratkorn teilzunehmen. In diesem Rahmen wurden zwei verschiedene Fragebögen, einer an die Gratkorner Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren, ein anderer an die Erwachsenen (ab 18 Jahren) verteilt. Diesen Aufruf nahmen sich insgesamt 1.811 BürgerInnen ab 18 Jahren zu Herzen, was einer beachtlichen Rücklaufquote von 31 Prozent entspricht. Demgegenüber beteiligten sich nur 45 Jugendliche an der Umfrage, was einer Beteiligung von 15 Prozent der Befragten entspricht.

Gesamtzufriedenheit mit der Gratkorner Gemeindepolitik Ein großes Lob der Bevölkerung geht an die Gratkorner Gemeindepolitik. 84 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit unserer Politiker sehr bis ziemlich zufrieden. Auch fühlen sich 78 Prozent der GratkornerInnen über die Gemeindepolitik sehr bis ziemlich gut informiert. Bereiche, in denen die BürgerInnen Handlungsbedarf sehen, liegen beispielsweise in der Verkehrspolitik – so werden etwa auch die Busverbindungen nach Graz bemängelt

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– im Bereich Sicherheit, hier wird etwa auf die fehlende Aufsicht im Park bzw. den Vandalismus hingewiesen, und auch das Hundeproblem (Leinenzwang, Hundekot). BMI 5 / 2009

Durchwegs zufrieden sind die GratkornerInnen auch mit den Öffnungszeiten der Kindergärten bzw. der Kinderkrippe. 68 Prozent der Befragten sehen die Kindergarten-Öffnungszeiten als ausreichend. Hinsichtlich der Öffnungszeiten der Kinderkrippe sind es immer noch 52 Prozent, wobei aus den Anmerkungen der Befragten am häufigsten der Wunsch nach einer Betreuung auch an Wochenenden bzw. in den Ferien und Feiertagen hervorgeht. Großen Anklang findet auch das seitens der Gemeinde organisierte Nachhilfeangebot (Gemeinde und Eltern teilen sich die Kosten der Nachhilfestunden): 82 Prozent der Befragten halten diese Aktion für sehr bzw. ziemlich wichtig.

Informationsweitergabe aus dem Gemeindeamt

Verkehrssicherheit

Vandalismus im Park - ein großes Problem.

Kinderbetreuung

Vor rund zwei Jahren wurde auf Nebenstraßen im Ortsgebiet eine 30-km/h-Beschränkung verordnet. Mit dieser Geschwindigkeitsregelung zeigen sich 39 Prozent der Befragten sehr zufrieden, 33 Prozent ziemlich zufrieden. Lediglich 17 bzw. 7 Prozent der Befragten sind mit dieser Maßnahme weniger bis gar nicht zufrieden. Um die Verkehrssicherheit in unserem Gemeindegebiet zu erhöhen, würden es 62 Prozent der GratkornerInnen befürworten, verstärkt Geschwindigkeitskontrollen bzw. auch Abstrafungen durchzuführen.

Das bekannteste und auch beliebteste Informationsmedium der GratkornerInnen ist die Bürgermeister-Information. Sage und Schreibe 92 Prozent der Befragten sind mit dem amtlichen Mitteilungsblatt sehr bzw. ziemlich zufrieden. Weniger bekannt ist noch die Internetpräsenz der Gemeinde (www.gratkorn.com). Insgesamt 66 Prozent der Befragten konnten dazu keine Aussage treffen, da sie die neugestaltete Homepage noch nicht gesehen hatten oder über keinen Internetzugang verfügen. Jene, die bereits die Homepage besucht haben, zeigen sich durchwegs (31 Prozent der Befragten) zufrieden. Diese Verteilung zeigt sich auch, wenn es um die Bewertung des Gratkorner Infokanals geht.


Aus dem Gemeindeamt

Erste Reaktionen auf die Ergebnisse der Bürgerbefragung: Das Thema Gesundheit beschäftigt die GratkornerInnen sehr. Insgesamt 68 Prozent der Befragten wünschen sich eine Vortragsreihe zu diesem Thema, gar 75 Prozent wollen dazu nähere Informationen in der Bürgermeister-Information lesen. Diesem Wunsch wurde mit dieser Ausgabe der Bürgermeister-Information Rechnung getragen: „Unsere Bürgermeister-Information wird ab sofort um eine Gesundheitsecke erweitert. Dabei werden Gratkorner Ärzte und Therapeuten komplementärer Heilmethoden die neuesten Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten vorstellen“, erklärt Bürgermeister Ernest Kupfer. Noch Handlungsbedarf sehen die GratkornerInnen wenn es um die Belebung unseres

Gemeindeparks geht. 48 Prozent der Befragten wünschen sich eine stärkere Belebung durch verschiedenste Aktivitäten. Bürgermeister Ernest Kupfer dazu: „Unsere heurigen Spiele-Nachmittage im Gemeindepark sind zwar auf große Begeisterung gestoßen, die Aktivitäten im Gemeindepark könnten aber sicherlich noch weiter ausgebaut werden. Der Park soll andererseits für unsere GratkornerInnen auch weiterhin als Ruheoase dienen.“ Kritisch wurde von einigen GratkornerInnen auch auf die fortschreitende Verbauung im Ortsgebiet hingewiesen. „Diese Problematik ist uns schon länger bewusst. Im Rahmen der letzten Revision unseres Flächenwidmungsplanes wurde daher das Bauland auch nur

mehr geringfügig sowie unter strengen raumplanerischen und landschaftsökologischen Gesichtspunkten erweitert“, erklärt zu diesem Punkt Helmut Weber, der Vorsitzende des Bau- und Raumordnungsausschusses.

Genau so sollte die Nutzung des Gemeindeparks aussehen. Bgm. Ernest Kupfer verspricht hier weitere Verbesserungen.

Einladung zu den Bürgermeisterstammtischen

Die Stammtische beginnen jeweils um 18.30 Uhr – die genauen Termine und Lokalitäten entnehmen Sie bitte der nebenstehenden Tabelle.

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Bürgermeisterstammtische November 2009 09.11.2009, Montag, Feuerwehrhaus Friesach-Wörth

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Bürgermeister Ernest Kupfer lädt alle Gratkornerinnen und Gratkorner zu den im November stattfindenden Bürgermeisterstammtischen ein. In diesem Rahmen werden die Ergebnisse der Bürgerbefragung präsentiert sowie über weitere Aktivitäten bzw. Anliegen unserer BürgerInnen in angenehmer Atmosphäre diskutiert.

10.11.2009, Dienstag, Weißeggerhof 11.11.2009, Mittwoch, Musik- und Kunstschule Gratkorn 12.11.2009, Donnerstag, Gasthaus Pucher 16.11.2009, Montag, Stadion Gratkorn, VIP Raum 17.11.2009, Dienstag, Hotel Gratkorn 18.11.2009, Mittwoch, FS 3 Imbiss-Stube 25.11.2009, Mittwoch, Kulturhaus Gratkorn

Bürgermeister Ernest Kupfer freut sich auf Ihr Kommen! BMI 5 / 2009

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Aus dem Gemeindeamt

Heizkostenzuschuss 2009/2010 Seit 19. Oktober kann im Meldeamt der Marktgemeinde Gratkorn wieder um den Heizkostenzuschuss 2009/2010 angesucht werden. In der bevorstehenden Heizungsperiode erhalten alle BürgerInnen, deren Einkommen einen bestimmten Grenzbetrag nicht übersteigt, einen Heizkostenzuschuss von 120 Euro beim Betrieb einer Ölheizung und 90 Euro beim Betrieb einer anderen Heizungsanlage.

Anspruchsberechtigt

Enorme Heizkosten sorgen oftmals für große Probleme - der Heizkostenzuschuss ermöglicht je nach Heizungsart Zahlungen von 90,-bis 120,-- Euro!

sind alle Personen, die seit dem 1.10.2009 ihren Hauptwohnsitz in der Steiermark haben, keinen Anspruch auf die Wohnbeihilfe NEU haben und deren Haushaltseinkommen die nebenstehenden Grenzen nicht übersteigt (Achtung, bei 14 Gehältern auf NettoJahreseinkommen umrechnen und durch 12 dividieren!)

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Alleinstehende Personen: € 901,50 Ehepaare bzw. Haushaltsgemeinschaften: € 1.351,50 für AlleinerzieherInnen: € 817,-Erhöhungsbeitrag pro Familienbeihilfe beziehendem Kind: € 259,--

Nachweislich geleistete Unterhaltszahlungen an geschiedene Ehegatten und Kinder gelten nicht als Einkommen. Denken Sie bitte daran, folgende Unterlagen mitzubringen: » Meldezettel » Lichtbildausweis » letzter Pensionsabschnitt bzw. Einkunftsnachweis, bei minderjährigen Kindern Nachweis über den Bezug der Familienbeihilfe, bei KontoinhaberInnen die Kontonummer; » bei Ölheizungen: Nachweis der Heizungsart (baubehördlicher Bewilligungsbescheid, oder Bestätigung des Öllieferanten, oder Bestätigung der Hausverwaltung/des Hauseigentümers) sowie » Brennstoffrechnung oder Heizkostenrechnung Bitte bedenken Sie, dass die Wohnbeihilfe Neu auch die Betriebskosten umfasst und viel weitgehender fördert als der Heizkostenzuschuss. Wer Anspruch auf die Wohnbeihilfe Neu hat, sollte im eigenen Interesse um diese Förderung ansuchen. Diese Förderaktion dauert noch bis 18. Dezember 2009.

Sperrmüllmenge steigt Im vergangenen Oktober wurde die zweite und letzte Sperrmüllsammlung dieses Jahres durchgeführt. Diese Sammlung war auch heuer wieder von einem beträchtlichen Anstieg der Sperrmüllmenge gekennzeichnet.

der Öffnungszeiten des Wirtschaftshofes (Mo - Do von 7.00 bis 16.00 Uhr sowie Fr von 7.00 bis 11.30 Uhr) möglich ist.

Wirtschaftshof abgegeben, so waren es im Herbst mehr als 41 Tonnen. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den Abgabemengen von Farben und Lacken sowie von Alteisen und Altöl ab. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie jedoch daran erinnern, dass eine Abgabe von Alteisen und Altöl ganzjährig während

Auch möchten wir Sie daran erinnern, dass eine Abgabe des Sperrmülls nur gegen Vorlage des zuvor an Sie übersendeten Gutscheins möglich ist. Diese Maßnahme sollte dem so genannten „Mülltourismus“ Einhalt gebieten.

Obwohl nur wenige Wochen zuvor die Fetzenmarkt-Sammlung des Kameradschaftsbundes durchgeführt worden war, wurden Sage und Schreibe 93,36 Tonnen Sperrmüll abgegeben. Im Frühjahr waren es noch rund 53 Tonnen. Auch Holzabfälle hatten Konjunktur: Wurden im Frühjahr noch rund 33 Tonnen an Altholz im

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Mehr Sicherheit für unsere Kinder!

Aus dem Gemeindeamt

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr - das wünscht sich Bürgermeister Ernest Kupfer speziell für unsere Kinder. Deshalb verteilte er kürzlich Reflektorbären an die Gratkorner Kindergarten- und Volksschulkinder. Viele Unfälle mit Fußgängern passieren nicht in der Nacht, sondern bei trübem Wetter und in den Dämmerungsstunden. Das ist eine Tageszeit zu der auch besonders viele Kinder unterwegs sind, sei es auf dem Weg zur Schule oder zu ihrem Freizeitvergnügen. Die nun von Bürgermeister Ernest Kupfer verteilten Reflektorbären sollen die Kinder dabei auf ihrem Schulweg besonders gut und vor allem rechtzeitig sichtbar machen. „Die Kinder waren von den Bären begeistert, ich hoffe, sie werden diese auch wirklich auf ihren Schultaschen tragen“, erklärt Bürgermeister Kupfer. Dies ist nur eine von mehreren Aktionen, mit der die Gemeinde wieder verstärkt auf die Schulwegsicherheit aufmerksam macht. Seit Schulbeginn kommt wieder die elektronische Geschwindigkeitsanzeige, welche auch über einen Datenspeicher verfügt, vermehrt zum Einsatz. „Damit wollen wir an die Verantwortung der Autofahrer appellieren“, so Bürgermeister Ernest Kupfer.

Die Sicherheits-Bären bringen nicht nur die Kinderaugen zum Leuchten.

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Aus dem Gemeindeamt

Neues von der

Kinderbetreuung Der neue Zubau beim Kindergarten II nimmt Formen an. Erst im September erfolgte der Startschuss, nun sind die Handwerker bereits mit dem Innenausbau beschäftigt. Noch vor Weihnachten werden die neuen Räumlichkeiten, die einer weiteren Kinderkrippengruppe Platz bietet , fertig gestellt und mit Jänner beziehbar sein.

Gabriele Binder wird mit Anfang 2010 die neue Leiterin vom Kindergarten II.

Mit dem Einzug einer neuen Kinderkrippen-Gruppe wird auch ein personeller Wechsel vollzogen. Kindergartenleiterin Inge Spörk, welche bereits seit 36 Jahren in der Marktgemeinde Gratkorn als Kindergartenpädagogin beschäftigt ist, tritt mit 1. Jänner 2010 in den wohlverdienten Ruhestand. Ihre Nachfolgerin wird Gabriele Binder, die damit Leiterin zweier Kindergarten- und einer Krippengruppe sein wird.

ÖASB Steiermark

Musikworkshop

Neues gibt es auch vom Kindergarten III zu berichten: Seit September hat dieser mit Nina Mercina, die schon seit 16 Jahren als Kindergartenpädagogin tätig ist, eine neue Leiterin. Gemeinsam mit einer weiteren Kindergartenpädagogin sowie einer Assistentin und einer Betreuerin begleitet sie mit großem Engagement die Gratkorner Kinder in ihre Zukunft.

Große, hell gestaltete Räume bestimmen den Zubau zum Kindergarten II.

Am 3. Oktober 2009 trafen sich in der Musik- und Kunstschule Gratkorn 44 Kinder und Jugendliche aus Gratkorn, Leoben und Breitenau, um am Musikworkshop des ÖASB Steiermark teilzunehmen. Dabei wurde von den ReferentInnen Gabi Meister (Musikschule Gratkorn), Ingrid Neugebauer (Musikschule Leoben) und Christian Schmelz (Chorleiter aus Eisenerz) ein buntes Liedprogramm erarbeitet.

Für die Organisation war die Jugendbeauftragte des ÖASB Stmk. Frau Anni Aschacher aus Leoben verantwortlich. Der Workshop dauerte von 09.00 17.30 Uhr und endete mit einer gelungenen Abschlusspräsentation für die Eltern. Die Kinder waren mit großem Eifer bei der Sache und versicherten, auch im nächsten Jahr wieder dabeisein zu wollen.

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Ortsdurchfahrt pünktlich fertiggestellt!

Aus dem Gemeindeamt Projekt

Freie Fahrt herrscht seit vergangener Woche wieder auf der Gratkorner Ortsdurchfahrt. Die Sanierungsarbeiten auf dem 1,8 km langen Straßenzug konnten plangemäß nach einer 13-wöchigen Bauphase fertiggestellt werden. Die Markierungsarbeiten haben den Schlusspunkt gesetzt: Die Sanierung unserer Ortsdurchfahrt ist beendet, der Verkehr rollt wieder wie gewohnt durch Gratkorn. „Die Verkehrsteilnehmer, besonders aber unsere Geschäftsleute sowie die unmittelbaren Anrainer der Ortsdurchfahrt haben während der Sanierungsarbeiten viele Beeinträchtigungen und Einschränkungen hinnehmen müssen. Für das aufgebrachte Verständnis darf ich mich daher recht herzlich bedanken“, erklärt Bürgermeister Ernest Kupfer, der sich über den Abschluss dieses großen Projektes erfreut zeigt.

Gratkorner GemeindebürgerInnen starteten

vorbildliches Projekt Anfang September 2009 wurde das Projekt „INNOVATION GROUP“ ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Karl Kraxner (Projektleiter), Harry Kohlbacher (Buchhaltung u. Controlling) und der freundlichen Unterstützung der Leykam-Siedlungsgenossenschaft haben sich insgesamt 24 Wohnungsmieter am Raiffeisenweg zusammengetan, um die (Hausbesorger-) Dienstleistungen neu zu vergeben bzw. auch selbst zu verwalten.

Mag. Doris Hartmann-Hahn von der Lebenshilfe mit (vl)Stefan Jamernegg, Karl Kraxner und Harry Kohlbacher von der Innovation Group.

In diesem Rahmen wurde der Sommerdienst (also die Gartenarbeit, Rasenmähen, etc.) an die LEBENSHILFE Gratkorn vergeben.

Bürgermeister Ernest Kupfer bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis der betroffenen Bewohner und Geschäftsleute.

„Mit dieser Auftragsvergabe wollen wir unter anderem anderen auch zeigen, dass Menschen mit Einschränkungen ihre Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit erledigen können. Vielleicht besteht für sie darin gerade eine Chance, sich wieder ins Berufsleben einzugliedern“, erklärt Karl Kraxner. Vielleicht macht dieses Beispiel ja Schule. Die Lebenshilfe Gratkorn würde sich jedenfalls über weitere, derartige Aufträge freuen. Schließlich erfahren Menschen mit Behinderung durch diese Arbeit, dass sie einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten. BMI 5 / 2009

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Jugend

Tag der offenen Tür

Jugendcafé Arena Der Tag der offenen Tür am 14. Oktober lockte zahlreiche GratkornerInnen in den neuen Jugendtreff in Gratkorn. „Tolle Atmosphäre“ oder „Das hätte ich mir zu meiner Jugendzeit auch gewünscht“ – diese und viele andere, ähnliche Kommentare waren unter dem interessierten und vom neuen Jugendcafé begeisterten Publikum zu hören.

(vl) Vzbgm. Peter Rinner, das Arena-Team und Bgm. Ernest Kupfer bei der Eröffnungsfeier des rauch- und alkoholfreien Jugendcafes!

„Die Jugendarbeit hat in Gratkorn Tradition. Unsere Gemeinde hat schon seit jeher den Jugendlichen Raum und Platz geboten“ erklärte Gemeinderat Mag. Martin Gössl, der sich ebenso beeindruckt von den offen gestalteten Räumlichkeiten zeigte, in seiner Eröffnungsrede und betonte weiter „Ich bin froh, dass dieses Gebäude wieder mitten in unserem Ort steht, so dass es alle Jugendlichen erreicht“. Diese Wirkung wurde auch

nicht verfehlt, wie die Leiterin des Jugendcafés, Mag.a (FH) Ludowika Gindl, erzählte: „An manchen Nachmittagen besuchen uns bis zu 70 Gratkorner Jugendliche“. Darunter etwa auch der 13-jährige Martin Mera, dem als Ideenlieferant für den Namen „Jugendcafé Arena“ im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten ein iPod überreicht wurde. Das Team um Leiterin Mag.a (FH) Ludowika Gindl ist jedenfalls schon eifrig dabei, Projekte und Aktivitäten für unsere Jugendlichen zu gestalten. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in unser nächsten Ausgabe der Bürgermeister-Information.

Super Vorstellung des Rad-Akrobaten Michi Sommer.

Auch ohne Alkohol kann man tolle Cocktails mixen. Großer Moment ...

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Das Jugendcafé Arena-Team stellt sich vor:

Mag.a (FH) Ludowika Gindl (kurz Wiki) Sozialarbeiterin (Schwerpunkt Sozialmanagement), Zahntechnikerin Hobbies: Englische Sprache, Sport (Laufen, Schwimmen, Yoga, Tanzen, Kampfsport), mit „FIMO“ basteln, Serien schauen. Zitat: Wenn du sieben Mal hingefallen bist, stehe acht Mal auf (buddhistische Weisheit). Motto: Ich freue mich auf den Neuanfang des Jugendcafes. Beruf:

Anke Heigl

Benjamin Reinprecht

27Jahre (09.09.1982) Sozial- und Berufspädagogische Trainerin Hotel- und Tourismusfachfrau Hobbies: Sachbücher lesen, Schi fahren, Kino, „Alles nur nicht sitzen…laufen, laufen, laufen…“ Motto: Lebe und genieße jede einzelne Sekunde in deinem Leben.

Alter: Beruf:

Alter: Beruf:

Jugend / Kunst & Kultur

21 Jahre (28.04.1988) Student der Soziologie und Psychologie Hobbies: Hip Hop, Kabarett Motto: Echte Legenden können Menschen nicht sehen, denn die haben statt zu reden was mit Händen bewegt.

Teammotto: Jetzt wird es uns sicher nicht langweilig. Jetzt geht’s los!!!

Gratkorner Künstler stellt im Pfarrheim aus Seit über 20 Jahren beschäftigt sich der gebürtige Burgenländer und nunmehrige Gratkorner Hobbykünstler Günther Csitkovits als Autodidakt mit Aquarellmalerei. Seine Werke präsentiert er nun in einer interessanten und bunten Ausstellung im Pfarrheim von Gratkorn. Landschaften, Blumen, Stilleben, Detail- und auch Aktbilder finden sich im reichhaltigen Repertoire von Günther Csitkovits, der bereits zahlreiche Seminare und Malkurse bei diversen Künstlern wie Claudia Fallosch, Prof. Sebastian Osterrieder oder Ernst Posch, aber auch Ausstellungen durchgeführt hat. „Meine Bilder sollen für den Betrachter immer klar und ersichtlich sein. Ich habe keinen Hang zum Abstrakten“, erklärt der Künstler Günther Csitkovits, für den die Aquarellmalerei persönlich

einen willkommenen Ausgleich darstellt. Seine Bilder können noch bis Weihnachten im Pfarrheim Gratkorn besichtigt werden.

Karl Aufegger und Bgm. Ernest Kupfer mit dem Künstler Günther Csitkovits und dessen Gattin (vr) BMI 5 / 2009

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Soziale-Dienste

Alten- und Pflegeheim

Herbstfest

Das Team um den vergangenen Juli bestellten neuen Leiter des Alten- und Pflegeheims, Wolfgang Schieghofer, hat sich heuer wieder mächtig ins Zeug gelegt: Das Foyer und der Speisesaal des Altenheims waren beim schon traditionellen Herbstfest wieder wunderschön herbstlich-bunt dekoriert.

Bürgermeister Ernest Kupfer war natürlich auch zu Besuch - hier im Bild mit Pflegedienstleiter Walter Muhrer und Frau Berta Zirke.

D i e B ew o h n e r I n n e n d e s Heims, aber auch die zahlreichen Besucher dieses Festes, darunter auch Bürgermeister Ernest Kupfer, seine beiden Vize Peter Rinner und Gerti Kronjäger sowie Gemeinderat Walter Klug, waren von der feierlichen musikalischen Umrahmung durch die SchülerInnen der Musikschule Gratkorn wie auch von den kulinarischen Köstlichkeiten der Küche des Alten- und Pflegeheimes be-

geistert. Natürlich durften dabei auch Kastanien und Sturm nicht fehlen. Das Herbstfest wurde gleichzeitig aber auch als Einweihung der kleinen Parkanlage vor dem Alten- und Pflegeheim verwendet. Obwohl das Gras noch spärlich angewachsen war, zeigten sich die BewohnerInnen des Heims und die Gäste des Festes von der harmonischen Gestaltung beeindruckt.

Der Leiter des Alten- und Pflegeheims, Wolfgang Schieghofer hat viele neue Ideen mitgebracht.

Schmuckstück: Der kleine Park zwischen Gemeindeamt und Altenheim. Eine erste Besichtigung gab es beim Herbstfest.

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Die neue Farbgestaltung ist besonders gelungen - in der nächsten BMI werden wir Ihnen das neue Team und das Haus näher vorstellen. BMI 5 / 2009

Nur lachende Gesichter ein sehr gelungenes Herbstfest ...


Sozial- und Gesundheitsverein Gratkorn

Soziale-Dienste

Austria Pflegegütezeichen Pflege beim Klienten vor Ort. Weiters wurde auch eine Telefonbefragung bei Klienten durchgeführt. Im abschließenden Bericht der Auditoren wurde besonders hervorgehoben, dass die Mi t ar b ei ter des Sozial- und Gesundheitsverein Gratkorn und Umgebung sukzessive die Konzepte der Kinaesthetics, der Validation und der Körperwahrnehmung bei der Betreuung seiner Klienten einfließen lässt.

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In Zusammenarbeit mit seinem Dachverband, dem Sozialmedizinischen Pflegedienst Hauskrankenpflege Steiermark, stellte sich der Sozial- und Gesundheitsverein Gratkorn und Umgebung der strengen Überprüfung der Auditoren der Quality Austria (Österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Qualität). Die Überprüfung umfasste mehrere Kriterien: Einerseits die Systemorganisation des Vereins, andererseits die Qualität der

Auch wurde die Förderung der Bewegungsfähigkeit und die Erhaltung der funktionellen Unabhängigkeit als sehr positiv bewertet, um den pflegebedürftigen Personen ihre Selbstständigkeit und die Erhaltung ihrer Lebensqualität zu ermöglichen.

Gerne steht Ihnen das Team des Sozial- und Gesundheitsverein Gratkorn für Beratungund Betreuung zur Verfügung!

Sie erreichen das Team unter der Telefonnummer (03124) 23 954.

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Der Sozial- und Gesundheitsverein Gratkorn und Umgebung erhielt dieses Jahr zum zweiten Mal das Austria Pflegegütezeichen für mobile Dienste.

Erntedankfest Auch heuer fand am 4. Oktober das Erntedankfest vor der Gemeinde statt. Dank des herrlichen Wetters und der Hilfsbereitschaft der Anwesenden, konnten wieder viele BewohnerInnen des Alten- und Pflegeheimes Gratkorn diesem alten Brauch beiwohnen.

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Soziale-Dienste

Senioren aufgepasst:

Urlaubsaktion 2010 Seit vielen Jahren organisiert das Sozialressort des Landes Steiermark gemeinsam mit den Sozialhilfeverbänden eine Gratis-Urlaubsaktion für ältere SteirerInnen. Alle jene, die in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen leben müssen und sonst kaum Möglichkeiten haben, einen Erholungsurlaub zu genießen, können sich für diese Urlaubsaktion anmelden. Der Urlaub findet in ausgewählten Gasthöfen in der ganzen Steiermark statt, in deren Umfeld vielfältige Freizeitgestaltungs- und Erholungsmöglichkeiten vorhanden sind.

» Die Gratis-Urlaubsaktion ist eine freiwillige Leistung des Landes Steiermark und der Sozialhilfeverbände/Gemeinden, auf die kein Rechtsanspruch besteht.

Wer kann teilnehmen? An der Teilnahme sind all jene Personen berechtigt, die

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bis 31. Dezember des laufenden Jahres das 60. Lebensjahr vollendet haben, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder Angehörige eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes sind, ihren Hauptwohnsitz in der Steiermark haben, deren Gesamtnettoeinkommen den Richtsatz nicht übersteigt, die sich ohne Betreuung, Hilfestellung oder Aufsicht am Urlaubsort zurechtfinden (Pflegestufe 1 und 2), pflegebedürftig sind, aber von einem Angehörigen oder einer anderen pflegenden Person (Nachbarn, Freunde, etc....) betreut werden wollen. In diesen Fällen können die Pflegestufen der Teilnehmer der Urlaubsaktion 3 oder höchstens 4 betragen, wenn sie mit der Unterbringung in einem Zweibett zimmer einverstanden sind. (Betreuende Begleit personen werden nach Möglichkeit in nahe gelegenen Zimmern oder gemeinsam in Appartements untergebracht).

Der Richtsatz, der für das Jahr 2010 noch nicht feststeht, betrug heuer für allein lebende Personen EUR 928,-für Ehepaare oder Lebensgemeinschaften EUR 1.348,--.

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Sollten Sie Interesse an dieser 10-tägigen – für die Teilnehmer kostenlosen - Seniorenurlaubsaktion haben, melden Sie sich bitte im Marktgemeindeamt Gratkorn, Meldeamt, Telefonnummer: (03124) 22 20 1 – 16.

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Bauernbund-Ortsgruppe Gratkorn

Rückblicke

Bauernausflug 2009 „Beinahe bis an die Grenze“ führte der heurige Ausflug der Bauernbund-Ortsgruppe Gratkorn. Das Ziel dieser Ausfahrt war diesmal die Südweststeiermark mit dem Großraum Wies. Für das Nachmittagsprogramm schenkte uns der Direktor der Raiffeisenbank Wies, Manfred Fürpass, seine Zeit als Begleiter durch den Ort. Besichtigt wurden die Pfarr- und Wallfahrtskirche „Zum Gegeißelten Heiland“ sowie die Emmauskapelle in Wernersdorf, die architektonisch und künstlerisch modern gestaltet ist. Sehr hochprozentig war dann der nächste Programmpunkt: Die Destillerie Jöbstl. Waltraud Jöbstl, eine überzeugte Bäuerin mit Visionen und eine weltweit anerkannte Schnapsbrennerin sowie tüchtige Geschäftsfrau stand den interessierten TeilnehmerInnen Rede und Antwort. Zufällig ergab sich hier auch die Gelegenheit, die steirische Weinkönigin Helena I. persönlich kennen zu lernen. Nach der Verkostung des Emmaus-Weines klang der Tag schließlich beim Fleischermeister und Ernährungsbera-

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Begonnen wurde mit der Besichtigung des Bio-Bauernhofes mit angeschlossener Hofkäserei der Fam. Deutschmann, in Frauental. Die Verarbeitung von Rohmilch zu Käse bedeutet für einen kleineren Familienbetrieb noch sehr viel Handarbeit. Beim Beobachten der Arbeitsvorgänge wurde den Teilnehmern bewusst, dass die hohe Qualität auch unweigerlich einen höheren Preis zu Folge haben muss. Das nächste Ausflugsziel war die Versuchsanstalt für Spezialkulturen in Wies, wo unter der kompetenten Führung von Dipl. Ing. Juliane Blaha erläutert wurde, wie in diesem Zentrum geforscht und die Ergebnisse schließlich in der Praxis umgesetzt werden. Einen besonderen Schwerpunkt stellt in diesem Rahmen die biologische Bekämpfung von Pflanzenschädlingen durch ihre natürlichen Feinde (Nützlinge) dar.

ter Marcel Kropf in Preding gemütlich bei Speis und Trank aus. Bei den Ausführungen von Herrn Kropf über die gesundheitlichen Auswirkungen falDestillerie Jöbstl scher Ernährung, überlegten sich dann einige Fahrtteilnehmer ernstlich, ob sie die Jause wirklich noch heute oder doch lieber erst morgen verzehren sollten. Alle TeilnehmerInnen dieses Ausflugs, darunter auch Bürgermeister Ernest Kupfer, die Gemeinderäte RosemaBio-Bauernhof mit angeschlossener Hofkäserei der rie Rumpler, Peter Lendl, Familie Deutschmann. Franz Lanz und die Gäste aus Stattegg und St. Radegund, waren vom abwechslungsreichen Programm begeistert und fühlten sich in der Runde sichtlich wohl. Wann: Dienstag, 10.11.2009 Wo: Gasthaus Pucher Der Bauernbund Was: Mikroorganismen möchte sich an dieser Einsatz in Haus, Garten und Stelle recht herzlich Landwirtschaft bei den UnterstütWer: Hr. Painer vom zern, nämlic h der Gartenparadies Painer Marktgemeinde und Kosten: KOSTENLOS der Raiffeisenbank Infos: Gartenparadies Painer Gratkorn bedanken. 03117 / 24 42

Vortrag Mikroorganismen

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Im Blickpunkt

Aktuelles

FF Gratkorn-Markt Großer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Gratkorn-Markt: Nach einem Festakt und Segnung durch Pfarrer Mag. Benedikt Fink wurde von Bürgermeister Ernest Kupfer der Fahrzeugschlüssel der Feuerwehr übergeben und das SRF somit offiziell in den Dienst gestellt.

Patinnen des neuen Fahrzeuges: Amtsleiterin Dr. Herta Hirtenfelder, Vbgm. Gerti Kronjäger und GV Doris Steinscherer. Bei diesem Festakt wurden auch verdiente Kameraden geehrt bzw. ausgezeichnet: LM Hubert Fink jun. für seine 40-jährige und HBM Günter Mathans für seine 50-jährige Feuerwehrtätigkeit. Das Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes Stufe III wurde LM Gerhard Magg verliehen, während das Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes Stufe II HBI Thomas Glanner, OBI Heinrich Steyskal sowie OBM Erwin Hausegger erhielten.

Großer Bahnhof: Auch die Markt- und Werkskapelle war mit dabei.

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Bei den Ansprachen der Ehrengäste wurden besonders die Leistungen der Feuerwehren hervorgehoben, die Einsatzbereitschaft der FF GratkornMarkt gewürdigt sowie auf die durch das neue Rüstfahrzeug gegebene Möglichkeiten, zur raschen und effektiven Hilfeleistung, hingewiesen. Die FF Gratkorn Markt möchte sich an dieser Stelle bedanken bei Pfarrer Mag. Benedikt Fink für die Fahrzeugsegnung, bei der Markt- und Werkskapelle

Gratkorn für die musikalische Umrahmung des Festaktes, bei den Ehrengästen, FeuerwehrkameradInnen, der Bevölkerung von Gratkorn für ihre Spenden im Rahmen der Haussammlung, bei der Marktgemeinde Gratkorn und dem Land Steiermark für die Förderungen und besonders bei den Patinnen des neuen Fahrzeuges - Vizebürgermeisterin Gerti Kronjäger, Amtsleiterin Dr. Herta Hirtenfelder und Vorstandsmitglied Doris Steinscherer sowie bei Bürgermeister Ernest Kupfer, der für die Feuerwehren immer ein offenes Ohr hat.


Im Blickpunkt

Bgm. Ernest Kupfer, HBI Thomas Glanner, OBI Heinrich Steyskal und Vbgm. Gerti Kronjäger

Grundausbildung (GAB) Voraussetzung für die Teilnahme unserer FeuerwehrkameradenInnen an den Feuerwehrkursen der Feuerwehrschule in Lebring ist die Absolvierung einer Grundausbildung. Diese Ausbildung besteht aus mehreren Modulen, die bei der örtlichen Feuerwehr, bei Feuerwehren des Abschnittes und in der Feuerwehrschule in Lebring unterrichtet und auch überprüft werden. Folgende Feuerwehrkameraden haben heuer diese Grundausbildung abgeschlossen: FM Martin Guggi, FM Patrik Mailänder sowie FM Manuel Kornberger. Wir gratulieren recht herzlich! Noch mehr Infos: www.feuerwehr-gratkorn.at

Ehrungen: LM Hubert Fink jun. für seine 40-jährige und HBM Günter Mathans seine 50-jährige Feuerwehrtätigkeit.

Übungen Damit die FeuerwehrkameradInnen auf dem neuesten Stand der Technik und Ausbildung stehen, müssen immer wieder Übungen durchgeführt werden. So etwa Übungen zur Brandbekämpfung und technischen Einsätzen, zur Menschen- und Tierrettung, zur Fahrzeugbergung sowie Seil- und Leiterübungen. Die Brandbekämpfung wird in speziellen Brandcontainern trainiert. Bei der diesjährigen Brandcontainerübung am 4. Oktober 2009 in Raaba nahmen die KameradInnen BI Gernot Zierler, HFM Alexander Hausegger, OFM Armin Gaar, OFM Christoph Trolp, FM Eva Griesbacher sowie FM Christian Kahr teil.

Weiters wurde auch noch eine Abschnittssanitätsübung und Atemschutzgeräteträgerübung im Betriebsgelände der Firma Sappi mit einem ÖBB- Übungskesselwagen durchgeführt.

In diesem Rahmen wurden ein Zimmer-, Motoren- sowie ein Gasflaschenbrand und schließlich noch die Rauchgasabkühlung geübt.

Veranstaltungen Am Krampustag, Samstag den 5. Dezember 2009 führen die FeuerwehrkameradInnen wieder Hausbesuche mit Nikolaus und Krampus durch. Anmeldungen nehmen entgegen: Rüsthaus Gratkorn Glanner Thomas Steyskal Heinz Trinkl Alfred

Tel. 03124 / 22 2 22 Tel. 0664 / 2243126 Tel. 0664 / 5205970 Tel. 0664 / 4952203 BMI 5 / 2009

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Aus dem Vereinsleben

Alpenverein Ortsgruppe Gratkorn/Gratwein

Weinlandwanderung Die heurige Jahresabschlusswanderung im vergangenen Oktober führte den Alpenverein Gratkorn-Gratwein in das südsteirische Weinland. Mit dem Bus ging es zuerst nach Wernersdorf, wo die bekannte und von Meister Brettschuh gestaltete EmmausKapelle besichtigt wurde. Weiter ging es dann nach Arnfels und über die Klapotetzstraße zum Weinbaubetrieb Marko.

Die Reisegruppe vor der Emmaus-Kapelle, Wernersdorf Von dort unternahmen die TeilnehmerInnen eine 2,5-stündige Rundwanderung, die zur Kreuzbergwarte über den Philosophenweg, durch Wald und Weingärten zurück zum Weingut Marko führte, wo

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die Gruppe bereits erwartet und von Köstlichkeiten aus der Region verwöhnt wurde. Das Wetter war den Wanderern leider nicht hold - leichter Nieselregen begleitete sie zeitweise, was aber gerade für

Alpenvereinsmitglieder kein Problem darstellt. Natürlich wird es auch 2010 wieder eine Weinlandwanderung, die vor allem bei den Senioren sehr beliebt ist, geben.

Wetterfest: Wanderung durch die Weingärten BMI 5 / 2009


Kunst & Kultur

Steirer des Tages

Dr. Karlheinz Pöschl Auszeichnungen wurden Gemeinderat und Musik- und Kunstschuldirektor Dr. Karlheinz Pöschl in seiner Laufbahn als Musiker schon zu Genüge zu Teil. Jene aber hat für ihn sicherlich eine besondere Bedeutung: Im vergangenen September wurde Dr. Karlheinz Pöschl von einer großen steirischen Tageszeitung zum Steirer des Tages gewählt. „Musik verbindet Völker“ – dieses Motto prägt seit Jahren das Schaffen des Gratkorner Musik- und Kunstschuldirektors. Bereits im Jahre 2007 initiierte und organisierte er das Jugendsinfonieorchesterprojekt Steiermark/Litauen, bei dem SchülerInnen der renommierten „M.K. Ciurlionis Music & Art High School“ gemeinsam mit SchülerInnen der steirischen Musikschulen, des J.J. Fux-Konservatoriums und der Kunstuniversität Graz musizieren. Nach 16 Konzerten dieses Orchesters im Baltikum, Italien und Österreich fand

dieses Projekt nun im vergangenen September mit einem Konzert im ausverkauften Stephaniensaal seinen Höhepunkt und gleichzeitig seinen Abschluss. Drei Jahre lang investierte Dr. Karlheinz Pöschl seine Energie in dieses ehrgeizige Projekt, welches nicht nur musikalische Höhepunkte hervorbrachte, sondern auch so viel zur Verständigung zwischen Menschen verschiedener Kulturen und damit zum Abbau von Barrieren im zwischenmenschlichen Kontakt beigetragen hat.

Auch die Marktgemeinde Gratkorn bedankt sich bei Dr. Karlheinz Pöschl für sein Engagement und wünscht ihm für seine zukünftigen Projekte viel Erfolg.

Großer Empfang in Litauen für Landesrätin Bettina Vollath, Vzbgm. Gerti Kronjäger und GR Dr. Karlheinz Pöschl.

Jugendsinfonieorchester Steiermark/Litauen

GR Dr. Karlheinz Pöschl mit Familie. BMI 5 / 2009

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Gesundheitsecke

Neu in Gratkorn:

Medizinische Trainingstherapie In Gratkorn bietet das Orthopädisch Physiotherapeutische Zentrum von ÖFB- und ÖSV-Kaderarzt Dr. Pabinger ab Dezember eine medizinische Trainingstherapie (MTT) an: Durch Krafttraining wird der Bewegungsapparat gestärkt!

Auch mit dem Schisport bestens vertraut ÖSVTeamarzt Dr. Pabinger

Ablauf der MTT:

chen. Die Folgen sind Gelenks-, Stoff wechsel- und Herzkreislauferkrankungen. Schon mit 2 x wöchentlich 30 Minuten können Sie Ihrem Körper die fehlende Bewegung durch ein auf Sie zugeschnittenes Trainingsprogramm therapeutisch zuführen. Dies haben die Privatversicherungen und viele Krankenversicherungen schon längst erkannt, die meisten unterstützen Patienten, sich körperlich zu betätigen: Dies hält länger gesund!

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MTT hilft nicht nur bei orthopädischen Krankheitsbildern wie Gelenksschmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden, MTT beeinflusst auch erhöhten Blutdruck, zu hohe Fettstoffwechselwerte, Demenz, Depression und eine Vielzahl von anderen Erkrankungen günstig. Wie hilft MTT? „Die Bewegung ist der Normalzustand des Menschen. Schon in der Antike trainierten Schüler im Gymnasium (eine Art Turnsaal) den Körper durch Krafttraining zusätzlich zum Studium der Musik, Lesen und Mathematik.“ meint Dr. Pabinger.

Zunehmender Einsatz von Maschinen in Beruf und Haushalt, steigende Benutzung von Autos und höherkalorische Ernährung führen zu einem Ungleichgewicht von Bewegung und Energieaufnahme. Früher war bis zum 25. Lebensjahr ein Muskelzuwachs zu verzeichnen, nun nur mehr bis zum 12. Lebensjahr. Ab diesem Zeitpunkt bildet sich die Muskulatur um 1% pro Jahr zurück, wenn Sie nicht laufend Sport, Krafttraining oder Ausgleichsübungen ma-

1) Durchuntersuchung beim zuweisenden Internist / Hausarzt und Festlegen der maximalen Belastungsgrenze (Maximalpuls) 2) Orthopädische Untersuchung bei Dr. Pabinger 3) Beginn mit MTT (Mo - Do: 07:30 - 18:30, Fr. 08:00-12:00 Uhr) Nähere Informationen zum Ablauf, den Kosten der Trainingstherapie, den Trainingszeiten und speziellen Angeboten bis Ende des Jahres erhalten Sie unter 03124-25370-0

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Eröffnung, 3. Dezember 2009, 19.00 Uhr, OPZ Gratkorn, Kirchplatz 5


Neu in Gratkorn

Gesundheitsecke

Shiatsu-Praxis Friedacher Der Ursprung von Shiatsu liegt in fernöstlichen Heilweisen. Das Ziel von Shiatsu ist es, Lebensenergie (Ki) zu erhalten bzw. wieder in Fluss zu bringen. Das japanische Wort Shiatsu bedeutet „Shi“ für Finger/Daumen und „Atsu“ für Druck. ist die Integration über die Meridianebene. Die Behandlung wird in bequemer Kleidung auf einer Matte am Boden durchgeführt und dauert etwa 60 Minuten. Shiatsu ist für alle Altersgruppen geeignet, wobei auf persönliche Kontraindikationen besonders Rücksicht genommen wird. Shiatsu ist kein Ersatz für eine medizinische Behandlung, kann diese aber im Heilungsprozess unterstützen.

Bürgermeister Ernest Kupfer, hier im Bild mit seiner Gattin Sabine, Gerold Friedacher und dessen Frau Sieglinde, überbrachte bei der Eröffnung die besten Wünsche der Gemeinde.

» Informationen und Terminvereinbarung: Dipl. Shiatsupraktiker Gerold Friedacher, Tel.: 0664/ 94 55 172 Andreas-Leykam-Platz 2/2/16

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Durch den berührenden Impuls von außen wird der Körper angeregt, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und das Immunsystem zu stärken, um wieder in einen ausgeglichenen Zustand zu kommen. Der gleichmäßige Fluss von Ki verbessert das körperliche Wohlbefinden insgesamt. Ein weiterer wichtiger Aspekt neben dem ganzheitlichen Ansatz des Zusammenwirkens von Körper, Geist und Seele,

Ärzte Notdienste November 2009 7.11. / 8.11. 14.11. / 15.11. 21.11. / 22.11. 28.11. / 29.11.

Dr. Kraus Dr. Jabbour Dr. Novak Dr. Kraus

Dezember 2009 5.12 / 6.12 . 8.12. 12.12. / 13.12. 19.12. / 20.12. 24.12. / 25.12. 26.12. / 27.12. 31.12.

Dr. Novak Dr. Kraus Dr. Jabbour Dr. Novak Dr. Kraus Dr. Jabbour Dr. Novak

Telefonnummern Dr. Novak (03124) 25 330 oder (03124) 53 647 Dr. Kraus (03124) 22 550 oder (03124) 23 455 Dr. Jabbour (03124) 22 444 oder 0676 / 96 50 620 BMI 5 / 2009

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Gesundheitsecke

Ein Problem auch in der kalten Jahreszeit:

Flohbefall

Mein Tier hat keine Flöhe! Die meisten Tierbesitzer sind unangenehm überrascht, wenn wir TierarztInnen mit dem Flohkamm erwachsene Flöhe oder den typischen rotbraunen Flohkot aus dem Fell des Tieres kämmen. Flöhe sind nicht nur unerwünscht und lästig, sondern können auch die Gesundheit von Mensch und Tier beeinträchtigen.

» Kleintierambulatorium Gratkorn Dr. med.vet. Hemma Schichl-Pedit Fachtierärztin für Kleintiere

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Bruckerstrasse 20 Tel: 03124 23234 email: office@schichlvet.at

Statistisch betrachtet ist ein Parasitenbefall jedoch nicht weiter erstaunlich, denn Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten unserer vierbeinigen Freunde und nur wer gut über sie Bescheid weiß, kann sich langfristig vor ihnen schützen. Flöhe sind 2-3 mm große, blutsaugende Insekten. Es gibt verschiedene Arten von Flöhen. In unserer Umgebung ist jedoch der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) die häufigste bei Hund, Katze und Mensch vorkommende Art. Hunde- und Menschenfloh sind sehr viel seltener. Zudem befallen alle Arten nicht nur ihren „eigentlichen“ Wirt, sondern auch andere Säugetiere (z. B. Mäuse, Igel) oder auch Vögel. Eine Einschleppung in die nähere Umgebung und von dort aus in Haus und Wohnung ist das ganze Jahr über möglich. Flöhe vermehren sich sehr rasch. Ein einzelnes Flohweibchen legt in einem Monat bis zu 750 Eier. Die Eier werden direkt im Fell des Haustieres abgelegt, aus welchem sie wegen ihrer glatten Oberfläche sehr leicht herausfallen. Das bedeutet: Überall dort, wo sich Hund oder Katze im Haus aufhalten, verteilen sie die Floheier: im Teppich, auf dem Sofa, im Auto und im Bett! Die Eier entwickeln sich in der Umgebung über Larven- und Puppenstadium wieder zu erwachsenen Flöhen – unter idealen Bedingungen in nur drei Wochen.

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Kleine, lästige Blutsauger Flöhe saugen auf Hund und Katze immer wieder Blut und verursachen dadurch starken Juckreiz und Hautreizungen. Sie können auch den Menschen befallen, um Blut zu saugen. Der lästige Juckreiz hält oft tagelang an, und es bilden sich Quaddeln, Bläschen und Knötchen auf der Haut. Vor allem beim Hund kann der beim Saugen abgesetzte Speichel zu starken allergischen Hautentzündungen, der so genannten Flohspeichel-Allergie-Dermatitis (FAD), führen – wenige Flöhe auf dem Hund reichen hier aus! Ohne tierärztliche Behandlung werden diese Hautwunden oft durch Bakterien oder Hefepilze besiedelt, sodass die Entzündung schließlich eitrig wird. Eine kontinuierliche Flohprophylaxe aller Tiere im gleichen Haushalt hilft, die Flöhe und die damit verbundene Allergie in den Griff zu bekommen

Flöhe übertragen Parasiten Der ungeliebte Floh kann auch andere Krankheitserreger wie Viren und Bakterien oder den Gurkenkernbandwurm Dipylidium caninum übertragen. Der Floh fungiert hier als Zwischenwirt. Schluckt der Hund oder die Katze bei der Fellpflege einen Floh, der eine Bandwurmlarve in sich trägt, entwickelt sich daraus im Dünndarm innerhalb von 2 bis 3 Wochen der erwachsene Bandwurm. Bei Flohbefall ist also immer auch an Bandwurmbefall zu denken.

Hygiene allein reicht nicht aus Leider reichen normale Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Staubsaugen oder regelmäßiges Waschen von Decken und Kissen des Hundekörbchens nicht aus, um dem Flohbefall vorzubeugen. Die zahlreichen Larven verstecken sich tief im Teppichboden oder in Dielenspalten oder ähnlichen Ritzen. Bei Hund und Katze stehen allerdings einfache und sichere Maßnahmen zur Verfügung, um einen Flohbefall zu verhindern oder auch einen bestehenden Befall erfolgreich zu beseitigen.

Was Tierhalter nicht immer wissen • Flohbefall ist keine Frage mangelnder Hygiene. • In über 90 Prozent der Fälle werden die ersten Flöhe übersehen. Bei Katzen bleibt selbst starker Flohbefall häufig unbemerkt, da viele Katzen keine Symptome zeigen. • Flohweibchen vermehren sich sehr rasch. Bereits nach der ersten Blutmahlzeit beginnen sie mit der Eiablage. Sie können täglich bis zu 40 Eier legen. • Flöhe, die man erstmals entdeckt, können schon mehrere Wochen alt sein. • Flöhe können bis zu 100 Tagen leben.


Um Hunde und Katzen vor den Risiken eines Flohbefalls und dessen Folgen schnell und dauerhaft zu schützen, und den Menschen vor Zoonosen zu bewahren, müssen also sowohl die erwachsenen Flöhe auf dem Tier, als auch die Flohstadien in der Umgebung abgetötet werden. Grundsätzlich gelten folgende Maßnahmen:

2. Behandlung der Umgebung zur Abtötung der Eier und Larven in der Umgebung. Nur so kann verhindert werden, dass sich innerhalb weniger Wochen bis hin zu Monaten neue Flöhe entwickeln. Unterstützend hilft sehr gründliches Saugen von Böden, Teppichen und Polstern. Anschließend ist der Staubsaugerbeutel geschlossen im Hausmüll zu entsorgen. 3. Entwurmung des Hundes und der Katze mit einem Präparat, das gegen Bandwürmer wirkt.

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4. Vorbeugender Flohschutz bei Hund und Katze, um einen Neubefall zu verhindern und ggf. aus nicht bekämpften Flohstadien neu entwickelte Flöhe umgehend abzutöten. Ihre TierarztIn berät Sie gerne über die für Ihr Tier und die Umgebungsbehandlung geeigneten Präparate.

In vielen Haushalten sorgen die neuen Energiesparlampen bereits für Licht. Wenn sie ausgedient haben, dürfen sie nicht in der schwarzen Restmülltonne landen und schon gar nicht beim Altglas. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten geringe Mengen an Quecksilber und recycelbare wertvolle Rohstoffe. Sie gehören zur Kategorie der Gasentladungslampen und fallen daher unter die Elektroaltgeräteverordnung. Für den privaten Letztverbraucher bedeutet das zunächst einmal, dass er beim Neukauf einer Lampe im Gegensatz zu früher kein Pfand bezahlen muss. Um ausgediente Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren umweltfreundlich zu entsorgen und gleichzeitig Rohstoffe zurückzugewinnen, sind sie zu wertvoll für den Restmüll und müssen daher bruchsicher und getrennt von anderen Abfällen erfasst werden. Das heißt: Ausgediente Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren können künftig unentgeltlich entweder bei einem Altstoffsammelzentrum (Problemstoffsammelstelle) der Gemeinde oder bei Neukauf einer Lampe (1:1-Fall) beim Händler abgegeben werden. Die alten Pfandmarken können weiterhin bei der Rückgabe einer Altlampe im Geschäft, das die Pfandmarke ausgegeben hat, eingelöst werden. Der Händler muss die alte Lampe auch ohne Neukauf einer Lampe annehmen und den Pfandbetrag rückerstatten.

Was passiert, wenn eine Energiesparlampe zerbricht? Eine neue Marken-Energiesparlampe enthält nur geringe Mengen an Quecksilber, rund 2 Milligramm, ältere

bzw. Billigprodukte maximal 5 Milligramm - das ist der gesetzliche Grenzwert. Wenn eine Lampe zu Bruch geht, reicht es aus, die Scherben zusammen zu kehren und in einem Behältnis aufzubewahren. Die Scherben keinesfalls saugen oder mit bloßen Händen berühren! Nach dem Wegräumen der Bruchstücke ist empfohlen, den Raum kurz zu lüften. Grundsätzlich gehören Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, auch wenn sie zerbrochen sind, in jedem Fall ins Altstoffsammelzentrum (Problemstoffsammelstelle) der Gemeinde und nicht in den Restmüll. Eine Lampe, die in Betrieb ist oder herausgenommen wird, gibt natürlich überhaupt kein Quecksilber ab, es entweicht nur in geringsten Mengen, wenn die Energiesparlampe bricht.

Umweltgerechte Entsorgung und Verwertung

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1. Behandlung von Hund und Katze mit dem Ziel, erwachsene Flöhe auf dem Tier abzutöten. Hund und Katze werden vor Flohstichen und deren Folgen geschützt, die Ablage neuer Eier wird unterbunden.

Energiesparlampen

Bitte bringen Sie Ihre Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren zu den Problemstoffsammlungen der Gemeinde!

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» Der 4-PunktePlan gegen Flöhe

Zu wertvoll für den Restmüll:

Gesundheitsecke/ Umweltschutz

Bei einer umweltgerechten Entsorgung kommt das so genannte Schredder- oder Glasbruchwaschverfahren zum Einsatz. Ziel ist eine Trennung der Gasentladungslampen in ihre Einzelbestandteile, so dass diese im Anschluss ordnungsgemäß verwertet werden können. Herkömmliche Glühbirnen und Halogenleuchtmittel sind von den vorgenannten Regelungen nicht betroffen und können weiterhin über die Restmülltonne entsorgt werden.

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Rechtsberatung

Dr. Gerda Schildberger

Arbeitnehmers Urlaubsrecht Dem Arbeitnehmer gebührt für jedes Arbeitsjahr ein Urlaub von 5 Wochen, nach Vollendung des 25. Dienstjahres erhöht sich der Anspruch auf 6 Wochen. Teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmern (dazu gehören auch geringfügig Beschäftigte), die an weniger als 5 Arbeitstagen pro Woche beschäftigt sind), haben entsprechend der Zahl der für sie maßgeblichen Arbeitstage Anspruch auf Erholungsurlaub gleich wie vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. In den ersten sechs Monaten des Dienstverhältnisses wächst der Anspruch monatlich aliquot zu, ab dem 7. Monat besteht der Anspruch in voller Höhe. Im zweiten Arbeitsjahr entsteht der gesamte Urlaubsanspruch jeweils mit Beginn des Arbeitsjahres zur Gänze.

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Der Urlaubsantritt muss mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden. Andernfalls ist die Abwesenheit n i c h t a l s U rlaubsverbrauch zu werten, sondern kann zur Entlassung führen. Die Urlaubsvereinbarung kann sowohl mündlich oder schriftlich erfolgen, es gibt keine besondere Formvorschrift. Eine einmal getroffene Vereinbarung über den Urlaubsverbrauch kann grundsätzlich weder durch den Arbeitgeber, noch durch den Arbeitnehmer einseitig widerrufen werden. Dies gilt sowohl für den Urlaubstermin, als auch für die Dauer des Urlaubs. Aus besonders wichtigen betrieblichen Gründen könnte der Arbeitgeber von dieser Vereinbarung zurücktreten, in diesem Fall hat er aber dem Arbeitnehmer die Stornokosten für den bereits gebuchten Urlaub zu ersetzen. Die Rechtsprechung sieht auch die Aufforderung, sich für telefonische Anfragen bereit zu halten, als Widerruf einer Urlaubsvereinbarung durch den Arbeitgeber an. Auch während der Kündigungsfrist kann der Verbrauch des Urlaubes nicht einseitig vorgegeben werden, sondern bedarf es der Vereinbarung mit dem Arbeitnehmer. BMI 5 / 2009

Die in vielen Betrieben geübte Praxis, einen einheitlichen Urlaubstermin einseitig durch den Arbeitgeber in der Form festzulegen, dass der Betrieb für eine bestimmte Zeit gesperrt wird, ist nicht als Vereinbarung des Urlaubstermins anzusehen, außer wenn jeder einzelne Arbeitnehmer ausdrücklich oder stillschweigend zustimmt. Eine Zustimmung des Arbeitnehmers kann auch darin liegen, dass er den durch Aushang im Betrieb angekündigten Termin des Betriebsurlaubs ohne Widerspruch zur Kenntnis nimmt. In der Praxis wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, bereits im Dienstvertrag für die Zukunft rechtswirksam die Zustimmung des Arbeitnehmers zum Verbrauch des Urlaubs während eines allgemeinen Betriebsurlaubes einzuholen. Dies wird von der Rechtsprechung als zulässig angesehen, wenn dadurch die Erholungsinteressen des Arbeitnehmers nicht gänzlich außer acht gelassen werden, wenn also der Arbeitnehmer beispielsweise einen hinreichend großen Teil (mehr als die Hälfte) des Urlaubs während des Betriebsurlaubes verbrauchen kann. Auch der Arbeitnehmer kann von einer Urlaubsvereinbarung nur aus wichtigen Gründen zurücktreten. Eine Erkrankung vor dem Urlaubsantritt

etwa ist ein wichtiger Grund, der den Arbeitnehmer zum Rücktritt von der Urlaubsvereinbarung berechtigt. Weist der Arbeitnehmer die behauptete Erkrankung aber nicht nach, muss er den Urlaub wie vereinbart gegen sich gelten lassen. In Betrieben, in denen ein Betriebsrat eingerichtet ist, muss der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber den mindestens zweiwöchigen Urlaub mindestens 3 Monate vorher bekannt geben. Kommt unter Beiziehung des Betriebsrates keine Einigung über den Urlaubsantritt zu Stande, darf der Arbeitnehmer den Urlaub zu dem von ihm vorgeschlagenen Zeitpunkt antreten, es sei denn, der Arbeitgeber hätte wegen des Zeitpunktes des Urlaubsantritts Klage beim zuständigen Arbeitsgericht eingebracht. Ein eigenmächtiger Urlaubsantritt des Arbeitnehmers und eine darauf gestützte Entlassung sind in diesem Fall nicht mehr möglich. Erkrankt ein Arbeitnehmer während des Urlaubs, werden die auf Werktage fallende Tage der Erkrankung auf das Urlaubsausmaß nicht angerechnet, vorausgesetzt, dass die Erkrankung länger als 3 Kalendertage gedauert hat. Hier werden also auch Samstage, Sonntage und Feiertage mitgezählt. Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber nach dreitägiger Krankheitsdauer die Erkrankung unverzüglich mitzuteilen. Eine inhaltsgleiche Regelung gilt auch, wenn nach Urlaubsantritt ein Pflegebedarf für länger als 3 Kalendertage entsteht. Das Recht zur Kündigung besteht auch während des Urlaubs, wobei der Arbeitgeber das Schreiben grundsätzlich an die letzte ihm bekannte Wohnadresse des Arbeitneh-


Rechtsberatung/ Gesundheitsecke

mers richten darf. Ist dem Arbeitgeber aber bekannt, dass der Arbeitnehmer im Urlaub ortsabwesend ist, gilt ein während des Urlaubs zugestelltes Schreiben erst mit Urlaubsrückkehr als zugegangen. Erst ab diesem Zeitpunkt sind die Kündigungsfristen zu berechnen. Ein Arbeitnehmer kann seinen Urlaub immer, auch in dem Urlaubsjahr, in dem das Arbeitsverhältnis endet, ungekürzt konsumieren. Nur für den nicht konsumierten Urlaub gebührt ihm aliquot eine Urlaubsersatzleistung entsprechend der Dauer der Dienstzeit. Urlaubsentgelt für einen über das aliquote Ausmaß hinaus verbrauchten Urlaub ist nicht rückzuerstatten. Vereinbarungen, die bei aufrechtem Dienstverhältnis für den nicht verbrauchten Urlaub Geld oder sonstige vermögenswerte Leistungen des Arbeitgebers vorsehen, sind an

sich rechtsunwirksamen und absolut nichtig. Zu empfehlen ist daher eine Vereinbarung im Rahmen der Ablöse derart, dass der abgelöste Urlaub jederzeit konsumiert werden kann, das dafür erhaltene Geld jedoch dann zurückzubezahlen ist. Auch bei einer länger dauernden Abwesenheit (Elternkarenz, Präsenzdienst) entsteht mit Beginn des neuen Urlaubsjahres der Urlaubsanspruch zunächst zur Gänze. Pro Urlaubsjahr darf allerdings eine Aliquotierung für die entsprechenden Abwesenheitszeiten vorgenommen werden. Fallen daher in ein Urlaubsjahr Zeiten einer Eltern - oder Bildungskarenz, einer Familienhospizkarenz mit gänzlicher Freistellung oder eines Präsenz-, Ausbildungsoder Zivildienstes, gebührt ebenfalls nicht der volle, sondern ein aliquoter Urlaub. Ist ein Verbrauch des Urlaubs

während des Urlaubsjahres ganz oder teilweise unterblieben, wird der Urlaubsanspruch auf das folgende Urlaubsjahr über tragen und zwar solange, als er nicht verjährt ist. Der Urlaubsanspruch verjährt nach Ablauf von 2 Jahren ab dem Ende des Urlaubsjahres, in dem er entstanden ist. Die Urlaubstage werden zuerst vom alten und dann vom neuen Urlaub abgestrichen. Davon zu unterscheiden ist der Anspruch auf Urlaubsersatzleistung. Diese wird erst mit Ende des Dienstverhältnisses fällig und verjährt nach 3 Jahren. Kollektivvertragliche Regelungen können eine wesentlich kürzere Frist vorsehen, und muss daher im besonderen Maße auf diese geachtet werden.

Radiästhetische Untersuchungen im

Gemeindeamt

Im Mai des heurigen Jahres wurde das Gemeindeamt von DI Thoralf Steidl, einem Architekten und anerkannten Experten der Geomantie und Radiästhesie auf technische und natürliche Felder untersucht. Als natürliche Felder bezeichnet man unterirdische Wasserführungen (Wasseradern), Geologische Störungen (Brüche, Verwerfungen), Geomantische Zonen (Kraftlinien), das Curry- und das Hartmanngitter (elektromagnetische Feldladungen, die sich von der Ionosphäre bis zur Erdoberfläche spannen), während man bei

technischen Feldern zwischen Nieder- und Hochfrequenzen unterscheidet. Jedes technische Gerät baut bei Betrieb ein elektromagnetisches Feld um sich auf. „Gerade in Büroräumen kommt es aufgrund der hohen Technisierung zu Resonanzen zwischen technischen und natürlichen Feldern. Manche Menschen reagieren

auf diese „Mischung“ besonders stark“, erklärt DI Steidl. Teil dieser Untersuchung war auch der Handymasten hinter dem Gemeindegebäude. „Ein Mobilfunksender stellt hier aber nur einen Teil der Gesamtbelastung dar“, erklärt DI Steidl. Als Folge der Messergebnisse wurde schließlich ein System gewählt, das belastende natürliche Felder ausgleicht und die körpereigene Energie stärkt.

DI Thoralf Steidl Triester Straße 370 8055 Graz Tel. 0676 / 66 22 866

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ÖGB-Pensionisten:

Die Reisegruppe vor dem Hotel Alpengruß

Kulturreise nach Bayern Schloss Hohenschwangau

Gipfelsieg auf der Zugspitze

Schloss und Park Linderhof

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Insgesamt 37 GerwerkschaftspensionistInnen traten im vergangenen September eine einwöchige Kulturreise nach Bayern an. Von Garmisch-Partenkirchen ausgehend, wo die TeilnehmerInnen untergebracht waren, bereisten diese die schönsten Kulturstätten Bayerns, wie etwa das Kloster Ettal, das Königsschloss Linderhof sowie den Passionsspielort Oberammergau mit den berühmten Häusern der Lüftlmalerei. Natürlich wurde auch die Zugspitze, der mit 2.962 m höchste Berg Deutschlands, besucht. Einige der Reisenden ließen es sich nicht nehmen, mit der Seilbahn zur Bergstation zu fahren um schließlich noch zum Gipfelkreuz zu wandern, während eine andere Gruppe den auf 1.000 m Seehöhe gelegenen Eibsee umwanderte. Weiters am Programm standen schließlich noch München, der Walchensee, der Kochelsee, das Kloster Benediktbeuern in Bad Tölz, das Schloss Hohenschwangau und schließlich noch Füssen.

besichtigt wurde. Es war dies zwar eine sehr anspruchsvolle Woche, von der aber jeder sicherlich nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch viele Fotos mit nach Hause brachte.

Auf der Heimfahrt machten die GewerkschaftspensionistInnen noch Station am Chiemsee, wo per Schiff die Fraueninsel

Schloss und Park Linderhof BMI 5 / 2009


Ein Musikkabarett von und mit Michael Mandak

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Medizyn

Im Blickpunkt

Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin - Die Marktgemeinde Gratkorn veranstaltet am 19. November daher gemeinsam mit dem Gesundheitsteam von Sappi Gratkorn einen Benefizkabarettabend mit dem dafür wohl geeignetsten Hauptdarsteller – nämlich Dr. Michael Mandak, Facharzt für innere Medizin und vielfach beachteter Kabarettist. schleusen?“) und wertvolle Tipps für Patienten („Welche Symptome muss ich meinem Arzt erzählen, damit er auf dieselbe Diagnose kommt, die ich bereits im Internet ermittelt habe?“) sind genauso dabei, wie entspannende Lieder, die garantiert nicht weh tun. Die Karten sind gegen einen Unkostenbeitrag von lediglich 2,- € in der Betriebsordination der Firma Sappi oder im Marktgemeindeamt Gratkorn (Frau Novak) erhältlich.

Der Reinerlös dieser Veranstaltung geht an das Frauenkomitee Gratkorn, welches jedes Jahr einen Ausflug mit den behinderten Freunden macht.

Besuchen daher auch Sie diesen Kabarettabend und unterstützen Sie damit einen guten Zweck.

Überraschung am Weinlesefest

Kabarett „Medizyn“ 19. November 2009 Kulturhaus Gratkorn Beginn: 19.00 Uhr Benefiz EK: 2,- €

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Im Musikkabarett „Medizyn“ erfahren Sie alles, was Sie schon immer über PatientInnen und ÄrztInnen wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten! Neben den höchst beliebten Themen Krankheit, Angst, Leid und Tod lernen Sie Wissenswertes über Gesundheits- und Sozialpolitik und erfahren, welche Diät Sie für immer schlank macht. Handlungsanleitungen für überlastete Ärzte („Wie kann ich noch mehr Patienten in noch kürzerer Zeit durch-

Am 10. 10. 2009 veranstaltete das Rote Kreuz Gratkorn sein traditionelles Weinlesefest. Auf die zahlreichen Gäste wartete diesmal eine besondere Überraschung. Aufgrund eines plötzlichen, heftigen Gewitters kam es zu einem Stromausfall, der für die Organisatoren des Festes zur Herausforderung wurde. Caroline Jaritz, die Leiterin des Kulturhaus-Restaurants stellte sofort Kerzen zur Verfügung, die von den Rot-Kreuz-Mitarbeitern verteilt wurden. Dem Kerzenschein und der Musikuntermalung mit steirischer Harmonika und Gitarre der Showband „Jet-Fashion“ war es zu verdanken, dass unsere Gäste in wohliger Stimmung einen romantischen Abend verbringen durften. Durch die gute Zusammenarbeit mit unseren KameradInnen von der Freiwilligen Feuerwehr Gratkorn unter der Leitung von Herrn Gernot Zierler war es möglich, mittels eines Notstrom-Aggregates die Band und die Bühnenbeleuchtung wieder mit Strom zu versorgen. Nur mit geringer

Verspätung konnte Ortsstellenleiter Ing. Günther Weber alle Gäste auf das herzlichste begrüßen und sich für ihre Geduld bedanken. Rechtzeitig zum Highlight des Festes, dem Auftritt unseres „Starmaniacs“ Richard Schlögl, war die Stromversorgung wieder hergestellt. Stürmischer Applaus begleitete seine Darbietung. Der weitere Verlauf des Festes gestaltete sich wie gewohnt, die Gäste unterhielten sich glänzend bis in die frühen Morgenstunden, sowohl im großen Saal, als auch in der Disco im Keller. Da der Rot-

Kreuz-Ortsstelle das sichere Heimkommen ihrer Besucher am Herzen liegt, haben sich die MitarbeiterInnen sehr darüber gefreut, dass der Heimbringerdienst so regen Zuspruch gefunden hat! BMI 5 / 2009

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Rückblicke

Dies & das

30 Jahre Firma Poller - Bgm. Ernest Kupfer und Kommerzialrat Heimo Medwed gratulieren Edith und Gerhard Poller zum 30-Jahre-Jubiläum.

Familienunternehmen mit neuer Führung: Vor Kurzem wurde von Georg Lex das erfolgreiche Unternehmen an seinen Sohn Richard übergeben. Bürgermeister Ernest Kupfer und sein Vize Peter Rinner überbrachten die besten Wünsche der Gemeinde.

Vizebgm. Gerti Kronjäger beim Speckfest am Leykam-Platz. Tennisrunde Trinkl: Auch in diesem Jahr gab es ein von Günter Sket und Josef Pajek perfekt organisiertes Turnier mit Schnapsen, Kegeln und natürlich Tennis.

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Tolle Unterhaltung und beste kulinarische Schmankerln gab es am Hoffest 09 vom Buschenschank „Brunnhansl“.


Spiel und Spaß: 4. Jux-Olympiade

Veranstaltungen

Geschick, Schnelligkeit – vor allem aber viel Spaß waren bei der heurigen Juxolympiade des Initiative-Teams Gratkorn angesagt. Jung und Alt duellierten sich in den diversen Disziplinen, wie Traktorradwettdrehen, Gummistiefelweitwerfen oder Scheibtruhenwettfahren. Für die ganz kleinen TeilnehmerInnen sorgte der Kasperl des Vereins Spüdibus für einen kurzweiligen Nachmittag, während im Festzelt die Gruppe Kristall ihre neue CD sowie Altbekanntes zum Besten gab. Aufgrund des neuerlichen großen Erfolges dieser Veranstaltung, plant das InitiativeTeam bereits die nächste JuxOlympiade.

GR Mag. Martin Gössl, GVM Doris Steinscherer, Benjamin Reinprecht, Olympiasieger Seppi Pajek und Vzbgm. Peter Rinner (vl).

Faschingsgilde Kartenvorverkauf Bis zum 13.11.2009 gibt es in der Raiffeisenbank Gratkorn noch die Vorverkaufskarten für die zwei großen Festveranstaltungen der Gratkorner Faschingsgilde. Am Freitag, dem 13. und Samstag, dem 14.11.09 werden jeweils ab 20 Uhr diese Veranstaltungen stattfinden. Für nur 14,-- Euro (inkl. einem Glas Sekt) könne Sie mit dabei sein. Es sind noch sehr gute Plätze vorhanden! Also, auf zur Raiffeisenbank Gratkorn und Karten sichern. Die Faschingsgilde wird bei ihrer 21. Auflage der Faschingseröffnung ein wahres Gag-Feuerwerk abbrennen. Obmann Harry Suppan: „Wir haben sicher noch nie so viel Zeit und Aufwand in die Vorbereitung der Veranstaltungen investiert.“ Das Männerballett ist mit den Proben fertig und auch die neuen Hausmeister werden Sie überraschen. Viele Musikeinlagen werden das Programm auflockern und auch einige Gratkorner

Gemeindevertreter werden erstmals einen Programmpunkt gestalten. FGG-Präsident Harald Bauer wird mit seiner beliebten Gruppe „Saustoak“ für die Musik sorgen und Hofmarschall Johann Miko führt durch das abwechslungsreiche Programm. Lassen Sie sich überraschen und kommen Sie zur 21. Faschingseröffnung in das Gratkorner Kulturhaus - ein tolles Programm erwartet Sie.

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Benefizturnier / Sport

Erfolgreiches Jahr der Gratkorner

Mountainbiker

Die großen Bemühungen der beiden Instruktoren Gottfried Schimek und Peter Treffkorn in der Nachwuchsarbeit wurden in der Saison 2009 mit vielen Stockerlplätzen der jungen SportlerInnen belohnt - 6 erste Plätze, 4 zweite Plätze und 3 dritte Plätze sowie viele weitere gute Platzierungen. Was 2006 mit einer kleinen Kondition und Koordination Mountainbikegruppe begann, in der Halle, Mountainbike – entwickelte sich 2008 zum Fahrtechniken im Freien und Radclub bikespeak mit einer geführte Mountainbiketouren stattlichen aktiven Mitglie- in Gratkorn und Umgebung zur derzahl. In zahlreichen Kur- Festigung und Erprobung des sen trainieren die Mitglieder Gelernten. Viel Wert wird auf

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Sicherheit, richtige Ausrüstung und Einschätzung des eigenen Könnens gelegt. Seit heuer gibt es für alle Mitglieder eine einheitliche Vereinsbekleidung, die mit Hilfe einiger Sponsoren und der dankenswerten Unterstützung der Gemeinden ermöglicht wurde. Das Programm für 2010 gibt es ab Ende 2009 auf www.bikespeak.at. Zusätzlich gibt es für Interessierte im Dezember 2009 einen Info-Abend. Neu im Programm ist die individuelle Wettkampfvorbereitung und Trainingsplanung für interessierte Mitglieder, um Top Platzierungen in der MTBChallenge-Gesamtwertung und viele Stockerlplätze heraus zu fahren.


Sport

ATUS Gratkorn:

Erfolge über Erfolge Es war ja nicht anders zu erwarten – Michaela Egger holte sich im Dreisprung abermals den Staatsmeister-Titel und das mit einem Vorsprung von einem Meter! Gleichzeitig übertraf sie erneut die 13-Meter-Marke. Im Weitsprung verfehlte sie die Bronzemedaille nur um 4 cm, schaff te damit aber ihre Saisonbestleistung. Mit diesen Ergebnissen ist Michaela Egger wirklich zufrieden, zumal sie erst im Vorjahr unter einem Knochenmarksödem litt und daneben auch die Witterungsverhältnisse in diesem Jahr nicht immer Spitzenleistungen zuließen. Aber auch die Masters (SeniorenInnen) legten sich heuer wieder mächtig ins Zeug. Allen voran Anna Edlinger, sie wurde österreichische Masters-Meisterin über 100 bzw. 200-Meter. Auch im Weitsprung holte sich Anna Edlinger den 1. Platz und erreichte mit einer Weite von 4,45 Metern einen neuen österreichischen Rekord. Bedauerlicherweise startete sie nicht bei den Weltmeisterschaften in Lahti. Da ihre Leistungen besser waren als jene der Siegerinnen in Lahti, wäre sie bestimmt drei Mal am Stockerl gestanden.

Aufgezeigt haben auch die Männer der Leichtathletiksektion: Hans Hofer wurde Meister im Speerwurf und jeweils Dritter im Kugelstoß, im Diskus- wie auch im Hammerwurf. Trainer Herbert Sechser sen. wurde Zweiter im Diskus-und Hammerwurf sowie Dritter im Speerwurf. Auch bei den Offenen Steirischen Masters MS war der ATUS Gratkorn trotz einiger Ausfälle der stärkste steirische Verein. Sibylle Premm siegte im Weitsprung und im 100-MeterLauf, Siegfried Amhofer wurde

Steirische Landesmeisterschaft der ländlichen Fahrer:

Meister über 200, 400 und 10.000-Meter, Herbert Sechser jun. holte sich im Kugelstoß, Hochsprung, Diskus-, Hammerund Speerwurf insgesamt fünf Goldmedaillen. Herbert Sechser sen. siegte hingegen im Diskus- und Hammerwurf vor seinem Vereinskollegen Hans Hofer, der auch im Speerwurf aufzeigte. Beide Sportler durften sich auch bei den Wurfbewerben der Offenen Wiener und Niederösterreichischen Landesmeisterschaften über den Tagessieg freuen.

Feiern für den ATUS Gratkorn Sieg um Sieg: Michaela Egger und Sibylle Premm

Erfolge für den ATUS Gratkorn: Trainer Mag. Herbert Sechser und Hans Hofer.

Vizelandesmeister Nicole Miko Nach ihren beiden zweiten Plätzen beim Reitpferdechampionat und beim Steiermark-Cup im Laintal, der nächste Erfolg für Nicole Miko. Am 26. und 27. September 2009 wurden die Steirischen Landesmeisterschaften der ländlichen Fahrer in Heiligenkreuz/ Waasen beim Lipizzaner-Franzl, Fam. Eccher, ausgetragen. Nicole Miko konnte den Vizelandesmeistertitel im Bewerb Haflinger-Einspänner mit dem Pferd Esmeralda, im Besitz von Familie Obenaus, für den Verein Pferdesport-Graz-Nord erobern. Nicoles Haflingerwallach Amon war mit Karl Obenaus und seinem Pferd Stern im Haflinger-Zweispänner-Bewerb im Einsatz , wobei dieses „Trio“ den tollen 3. Platz erreichen konnte. BMI 5 / 2009

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Benefizturnier / Sport

Voller Erfolg:

Elmar-Fandl-Gedenktunier Dank der professionellen Organisation durch Manfred Pötscher und seinem Organisationsteam wurde das traditionelle Asphalt-Stockturnier, welches heuer unter dem Titel „ElmarFandl-Gedenkturnier“ ausgetragen wurde, wieder zu einem großartigen Erfolg. Gleich 23 Mannschaften nahmen an diesem Bewerb teil und duellierten sich in spannenden Wettkämpfen. Als Sieger ging die Mannschaft „Cafe Meran“ hervor, gefolgt von den beiden Teams „P.E.C.H. Andritz“ und „Austria Graz“.

(vl) Horst Bäck, Organisator Manfred Pötscher, Bgm. Ernest Kupfer, Gerhard Fandl, Johann Preitler-Höller und Vzbgm. Gerti Kronjäger Der Erlös in Höhe von € 1.200, welcher von Bürgermeister Ernest Kupfer aus dem ElmarFandl-Sozialfonds sogleich verdoppelt wurde, kam heuer der in Gratkorn wohnhaften Familie Nunner zu Gute, welche das Geld für Therapien und sonstigen Aufwendungen ihres seit Geburt an spastisch gelähmten Sohnes Armin benötigen.

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Treffsicher: Das Team der FF Gratkorn-Markt

Manfred Pötscher möchte sich an dieser Stelle bei allen Helfern und Sponsoren, besonders aber dem Reisebüro Gratkorn, welches jedes Jahr eine Reise als Hauptpreis zur Verfügung stellt, sowie der Firma „Jimmy-Eisstöcke“, für ihre Unterstützung bedanken und würde sich freuen, alle Stocksportbegeisterten auch im nächsten Jahr wieder beim 5. Benefizturnier begrüßen zu dürfen. BMI 5 / 2009


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