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Nr. 1 - Mai/Juni 2012

Ci è piaciuto molto! - Progetto di scambio Merano-Lodi Mercoledì, 14 marzo Alle ore 14.15, sono arrivati alla stazione di Merano alcuni studenti di un istituto tecnico economico di Lodi. Alcuni di noi sono andati alla stazione ad attenderli. Il saluto non è stato particolarmente emozionante, solo un piccolo ciao e un grande imbarazzo. Dopo, siamo andati in città con la Professoressa Agnelli e il Professor Bernard per visitare Merano. La sera, i ragazzi di Lodi sono andati nelle famiglie che li hanno ospitati. Quel giorno è stato il più carico di tensione, perché eravamo tutti agitati e non ci conoscevamo ancora. Giovedì, 15 marzo Per gli studenti di Lodi era il primo giorno di scuola nella nostra classe e si vergognavano a entrare in classe. Questo momento è stato divertente per noi e abbastanza imbarazzante per loro. Le professoresse ci hanno aiutato a rompere il ghiaccio e ci siamo capiti molto in fretta. A mezzogiorno siamo andati insieme a mangiare una pizza. Durante il pranzo ci siamo capiti alla grande e abbiamo iniziato a parlare della vita di tutti i giorni. Dopo pranzo ci siamo incontrati in Piazza Teatro e siamo andati insieme al Preside e alla Professoressa Agnelli a visitare l’azienda Zipperle a Maia Bassa. Venerdì, 16 marzo La mattina abbiamo avuto lezione regolare e anche gli studenti di Lodi hanno partecipato. Durante le lezioni di economia aziendale abbiamo svolto un percorso interdisciplinare e abbiamo imparato a simulare conversazioni telefoniche commerciali in lingua italiana. Di pomeriggio, i ragazzi di Lodi hanno fatto una breve visita guidata della città di Bolzano. Poi hanno avuto tempo libero per bere qualcosa o fare shopping. La sera, ci siamo incontrati al Pub1 per stare insieme, in compagnia. Con noi sono venute la Professoressa Agnelli e la Professoressa di tedesco di Lodi. Per noi è stato molto importante far vedere ai ragazzi di Lodi la vita notturna di Merano. Sabato, 17 marzo Alle 11, ci siamo trovati al Tip Top per fare un piccolo feedback sull’esperienza vissuta insieme. I ragazzi di Lodi erano molto contenti di aver fatto questo progetto e hanno detto che gli è piaciuto molto. Anche noi abbiamo dato il nostro feedback e abbiamo espresso la nostra soddisfazione per l’esperienza fatta. Alle 12, poi, siamo andati al “Forster-Bräu”, dove abbiamo mangiato piatti tipici tirolesi e dove sono arrivati anche i nostri genitori. Dopo pranzo, abbiamo accompagnato i ragazzi di Lodi alla stazione di Merano e li abbiamo salutati. Non eravamo contenti che dovessero già ripartire per Lodi, però, dall’altra parte, sapevamo che non sarebbe stato un addio. Infatti, in maggio, alcuni di noi sono stati a Lodi per ricambiare la visita.

Classe 3B

Kreativ in Wort und Bild Zu Besuch bei der Medienagentur Chameleon Graphics

Die Medienagentur Chameleon Graphics bei der Arbeit

Chameleon Graphics ist eine der beiden Medienagenturen an der WFO Franz Kafka bzw. an der ehemaligen LeWiT in der Galileistraße. Was die Übungsfirmen für die 4. Klassen der Handels- und HandelsoberschülerInnen sind, sind die Medienagenturen für die Maturaklassen der Werbegrafiker. Nur dass hier noch wirklichkeitsnäher gearbeitet wird als dort. Im Dachgeschoss der Außenstelle Museum tüfteln die beiden Klassen der Werbegrafiker jeweils einen Nachmittag in der Woche an konkreten Herausforderungen. „Es gelingt immer wieder, Aufträge von außen zu bekommen. Die SchülerInnen können das in den vier Jahren vorher Gelernte hier unter Beweis stellen“, erklärt Ursula Stingel, Fachlehrkraft für Grafik bei Chameleon Graphics (Klasse 5FWG2) und Creative Lounge (Klasse 5FWG1).

Mai/Juni 2012

nämlich nicht: auch die creative lounge wartet mit Vorschlägen auf – auch in diesem Punkt sind die Medianagenturen nah an der beruflichen Wirklichkeit. Benjamin und Matthias beratschlagen sich vor einem Bildschirm in einer weiteren Ecke des Raumes. Gemeinsam mit Sarah, Miriam und Desireè bilden sie die Grafikertruppe von Chameleon Graphics. Am Bildschirm entdecke ich einen Ort, der mir bekannt vorkommt - und doch auch wieder nicht. „Für Meran 2000 machen wir einen Vorschlag für die Beschilderung, Zufahrt in Falzeben.“ In einem Nebenraum sitzen die VerwalterInnen von Chameleon Graphics mit ihrer Fachlehrkraft, Professor Franz Alber. Dort wird die Büroarbeit geleistet, die eine Medienagentur ebenso bewältigen muss wie jedes andere Unternehmen. Jeder Schüler und jede Schülerin entscheidet sich am Beginn des 5. Schuljahres für einen Spezialbereich innerhalb ihrer Medienagentur und bleibt dann das ganze Jahr über dabei. Gewechselt werden kann eventuell am Ende des ersten Semesters.

NEWS FOR YOU

Dr. Franz Alber beim Gespräch mit seinen Verwaltungsschülern

Nur noch zwei Jahre lang wird die WFO Franz Kafka über die beiden Medienagenturen verfügen, dann läuft der Zweig Werbegrafik an der Schule aus. Schade, denn die Fähigkeiten der SchülerInnen sind für die Schule ein großer Gewinn.

Creative Lounge

Art Director Daniel mit Creative Director Melanie bei der Besprechung der Met Etiketten

Mir gegenüber sitzen nun Daniel Lechthaler und Melanie Schweitzer, ihres Zeichens Art Director und Creative Director von Chameleon Graphics. „Wir verteilen die Aufträge an die spezialisierten Abteilungen für Text, Grafik, Fotografie und Verwaltung, organisieren die Arbeit und sind für die Kundenbetreuung verantwortlich “, erläutern die beiden. Und damit sind sie auch dafür zuständig, mich über die Arbeit der Medienagenturen zu informieren. „In diesem Schuljahr haben wir z.B. das neue Logo der WFO Franz Kafka entworfen, die WFO News gelayoutet, Logo und Etiketten für einen Imker gestaltet“, listet Daniel auf. Elisa und Sabrina, die Texterinnen von Chameleon Graphics, sitzen an einem Computer. „Wir entwickeln gerade den Slogan für ein Taxiunternehmen“, geben sie Bescheid. Der Inhaber des Unternehmens wird in etwa einer halben Stunde erwartet, um ihre Vorschläge zu begutachten. Und nicht nur ihre! Die Konkurrenz schläft

Spür den Sommer, fühl dich frei!


Nr. 1 - Mai/Juni 2012

Weiterführung der 5-Tage-Woche!

Was tun im Sommer? Ich werde arbeiten gehen. Entweder als Empfangssekretärin bei der Gewerkschaft oder als Frühstücksbedienung in einem Hotel in Schenna. Ich fange sofort nach Unterrichtsende an und höre erst im September auf. Elisabeth, 2C, Rennweg

Liebe Schüler/innen! Sehr geehrte Eltern! Sehr geehrte Professorinnen und Professoren! Liebe Leser/innen! Das Schuljahr neigt sich nun dem Ende zu. Die Fachprüfungen sind im Gange, die Schüler/innen der 5. Klassen sind eifrig mit der Vorbereitung auf die staatliche Abschlussprüfung beschäftigt. Die anderen können das Jahr ein wenig ruhiger ausklingen lassen. Für die wenigen, denen es nicht gelingen wird, das Schuljahr positiv abzuschließen, hier der Hinweis, dass die Aufholprüfungen dieses Jahr das erste Mal in der letzten Augustwoche durchgeführt werden. Die Umfrage bezüglich der 5- oder 6-Tage-Woche hat ein eindeutiges Ergebnis gebracht. Alle Kategorien haben sich mit teilweise großer Mehrheit für die Weiterführung der 5-Tage-Woche ausgesprochen. Der Schulrat hat diesem Ergebnis entsprechend in seiner letzten Sitzung die Beibehaltung der 5-Tage-Woche einstimmig beschlossen. Die Weichen für das nächste Schuljahr sind gestellt, die Schulreform greift sukzessive und im Schuljahr 2012/13 sind alle ersten, zweiten und dritten Klassen davon betroffen. Auch aufgrund des leichten Zuwachses werden wir auch im kommenden Schuljahr beide Gebäude (Rennweg und Galileistraße) nutzen. Mir bleibt nur noch, mich bei allen Beteiligten - Professorinnen und Professoren Eltern, Schülern und Schüler/innen, Verwaltung und Schulpartnern - für die gute Zusammenarbeit zu bedanken, uns allen ein erfolgreiches Schulende und dann einen wohlverdienten Sommerurlaub zu wünschen.

Ferdinand Patscheider Direktor

Auflösung des Rätsels aus der letzten Ausgabe

Die folgende Abbildung zeigt, wie die Figur in einem Zug gezeichnet werden kann. Die abgeschrägten Ecken dienen nur der besseren Veranschaulichung und sind für den eigentlichen Kurvenzug nicht relevant.

Schon seit Mitte Mai arbeite ich halbtags an der Kassa im Naturbad Gargazon. In den Ferien arbeite ich dann bis Mitte Juli den ganzen Tag über dort. Danach fahre ich für zwei Wochen in Urlaub. Ich weiß noch nicht, wohin. Im August gehe ich Äpfelklauben. Maximilian, 4A, Rennweg

Was ich im Sommer machen werde, weiß ich noch nicht genau. Außer, dass ich jeden Tag Training habe: Sommervorbereitung fürs Eishockeyspielen. Als Ferienjob werde ich ab und zu in der Bar eines Verwandten aushelfen. Christian, 3BP, Rennweg

Falls ich arbeite, dann etwas Leichtes. Ansonsten genieße ich die Freizeit mit meiner Familie und den besten Freunden. Meine Lieblingsbeschäftigung? Chillen! Zahwa, 1B, Rennweg

Zunächst kommt einmal die Matura! Dann versuche ich eine Woche frei zu halten, um Urlaub zu machen. Danach betreue ich in Proveis die Kindererlebniswochen. Anschließend kellnere ich, wie schon in den vergangenen Jahren, in einem Restaurant. Und im Herbst besuche ich die Uni! Melanie, 5B, Rennweg

Mathe - Logelei Du hast vier Elemente. Wie sieht das fünfte Element aus?

Termine Fr 08. Juni Vorstellung des „Tunesienprojekts“, 1. - 4. Klassen Do 14. Juni Schulsporttag Fr 15. Juni Zeugnisverteilung Mo 18. Juni Beginn der Aufholkurse Mi 20. Juni 1. schriftliche Arbeit der staatlichen Abschlussprüfung Di 10. Juli Diplomfeier, 18:00 Uhr

Wahlfächer Wahlfächer im kommenden Schuljahr (Einschreibungen im September) APPs & Roboter (mit Giovanni Mahlknecht) Du hast eine Idee für eine neue Android-APP, weißt aber nicht, wie du diese umsetzen kannst? Du bist kein „Technik-Freak“, möchtest aber doch hinter die Kulissen der Software-Macher deines Telefons schauen? Du möchtest wissen, wie man einfache Roboter ansteuert, oder einfach nur, was Programmieren ist? Dann mach doch mit! Präsentiere unsere Schule! (mit Birgit Stimpfl) Hilf mit, unsere Schule über Facebook, Homepage, Blogs... zu präsentieren, und lerne deine persönlichen Netzgewohnheiten für die Bedürfnisse eines Betriebes zu nutzen. Fortgeschrittene haben Vorrang! Foto, Audio, Video und Podcasts (mit Giovanni Mahlknecht) Videos für die Homepage oder YouTube & Co? WFO News als Audio-Podcast auf der Homepage der WFO? Flashmob-Idee? Fotos für deine Facebook-Seite bearbeiten? In dieser Gruppe sind wir offen für alles und entscheiden gemeinsam, womit wir uns beschäftigen wollen. Rasende Reporter (mit Carmen Steiner) Fakten recherchieren, Fotos machen, Interviews führen, Artikel verfassen, Layout gestalten: Zeitungsmacher müssen vielseitig sein, dafür ist die Redaktionsarbeit aber auch abwechslungsreich. Viermal im Schuljahr erscheinen die WFO News for You, wer macht mit? Chinesisch muss man können! (mit Nong Chunliang) Dear students, I’m searching for people among you who are keen on knowing about a very different culture and want to learn a world language which is NOT English. Do you like decoding characters which are a mystery to almost everybody you know? Would you like to experience the peace and quietness of the Chinese Art of Writing and Tea Drinking? If you can answer all these questions with YES, then this course is the right one to join for you!

Theater, das dich angeht (mit Franco Bernard) Hast du Lust auf Theater? Möchtest du einmal selbst auf der Bühne stehen oder hinter den Kulissen an Text, Ausstattung und Bühne mitarbeiten? Ein schulübergreifendes Projekt zum Thema Sucht & Suche bietet dir die Gelegenheit dazu. Geocaching (mit Helga Unterthurner) Geocaching ist eine Art elektronische Schatzsuche. Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den geografischen Koordinaten eines „caches“ werden „Schätze“, die an ungewöhnlichen Plätzen versteckt wurden, gesucht und hoffentlich gefunden. Es wird Spaß machen, gemeinsam auf Entdeckungstour in Meran und Umgebung zu gehen und auch selber einen Fund zu verstecken. Gleichzeitig werden spielerisch Ortskenntnis, Orientierungssinn, Kartenkompetenz und der Umgang mit neuen Technologien trainiert.

Herr Alhasan Louai ...genannt Hasan, ist seit dem Jahr 2011 Schuldiener an der WFO Franz Kafka am Rennweg. Sein Heimatland ist Syrien, das er vor 16 Jahren verlassen hat. In Wien lernte er seine heutige Frau, eine Südtirolerin, kennen und zog mit ihr 2003 nach Schlanders. Mit ihr hat er zwei Kinder, Jakob (5 Jahre) und Lilli (2). Während er in Südtirol anfänglich die Großstadt vermisste, findet er seit der Geburt der Kinder das ländliche Leben im Vinschgau ideal.

Wusstest du, dass Alhasan Louai... ...in der syrischen Millionenstadt Homs geboren wurde, die in den letzten Monaten traurige Berühmtheit erlangt hat? ...englische Sprache und Literatur studiert und auch für kurze Zeit unterrichtet hat? ...auch seine fünf Geschwister – bis auf eine Schwester – alle Universitätsabschlüsse haben? ...einige Jahre in England lebte, wo seine Frau an der Universität Deutsch unterrichtete? ...die deutsche Sprache nur am Anfang für schwierig hält, die mit fortschreitender Kenntnis aber immer einfacher wird, während es beim Englischen genau umgekehrt ist? ...in Wien, London und auch in Bozen viele Jahre als Buchdrucker gearbeitet hat? ....seine Arbeit als Schuldiener mag, weil er so „mit Menschen reden kann, als Buchdrucker steht man nur an Maschinen“. ...in seiner Freizeit früher viel Sport betrieben hat, nun aber am liebsten Nachrichten über den arabischen Raum und aus aller Welt hört, sieht und liest? ...arabische Zeitschriften im Internet liest und mit Vorliebe arabische Filme anschaut? ...mit seinen Kindern Arabisch spricht? ...das Südtiroler Essen mag und vor allem das Südtiroler Brot köstlich findet? ...der Ansicht ist, dass es die Schüler an der WFO bzw. in Südtirol gut haben? „In Syrien hat eine Schule mit 2000 Schülern nur einen Schuldiener!“


wfo news for you nr. 4