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Jahresbericht 2011 « Ihre Bank im Westerwald »


Das Geschäftsjahr 2011 im Überblick Beträge in Mio. Euro

Bilanzsumme

2.120

Ausleihungen

1.379

Einlagen inkl. Inhaberschuldverschreibungen

1.749

Wertpapiere in Kundendepots

425 5.791

Jahresüberschuss (TEUR)

71.127

Mitglieder Kunden

143.838

Mitarbeiter inkl. Auszubildende

2

532

Geschäfts-, Zweig- und Servicestellen

34

Selbstbedienungsstellen

18


Inhaltsverzeichnis Seite

Brief des Vorstandes

4-5

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt!

6-7

Entwicklung der Westerwald Bank eG im Geschäftsjahr 2011

8 - 13

Unsere Firmenkunden in der Region: Weller GmbH & Co. KG

14

Unsere Firmenkunden in der Region: systemceram GmbH & Co. KG

15

Unsere Firmenkunden in der Region: Craco GmbH

16

Unsere Firmenkunden in der Region: Wyatt Technology Europe GmbH

17

„Wir sind Westerwald Bank“

18 - 19

Unsere Firmenkunden-Teams

20 - 21

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Der Schlüssel zum Erfolg

22 - 25

Wir investieren in unsere Region

26 - 27

Dank und Ausblick

28

Bericht des Aufsichtsrates

29

Bankstellennetz der Westerwald Bank eG Gremien der Westerwald Bank eG Entwicklung der Westerwald Bank eG in Zahlen

30 - 31 32 33 - 36

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„Alle, die sich freiwillig engagieren - in Vereinen, Verbänden, caritativ oder in der Jugendarbeit, in Kirchen oder Stiftungen - geben unserer Gesellschaft und unserem Land mit ihrem Tun ein menschliches Gesicht.“ Wilhelm Höser, Sprecher des Vorstandes

Sehr geehrte Mitglieder, sehr geehrte Kunden und Geschäftsfreunde, Unsere Volkswirtschaft: Deutschland/Europa

» Erholung der deutschen Wirtschaft

Nach dem dynamischen Wachstum in 2010 mit über 3,7 % Steigerung des Bruttosozialproduktes hat die deutsche Wirtschaft sich auch in 2011 weiter erholen können. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland preisbereinigt um 3 % expandiert. Wichtig dabei ist, dass in 2011 erstmals die Konsumausgaben der privaten Haushalte wiederum merklich zugenommen und damit deutlich zum Gesamtwachstum des Jahres beigetragen haben. Die Bruttoanlageinvestitionen waren auch in 2011 wesentlicher Wachstumstreiber. Das niedrige Zinsniveau, hohe Auslastungen der Produktionskapazität sowie die gute Ertragslage der Unternehmen unterstützten die Bereitschaft zu Investitionen in den Unternehmen. Der Export war im abgelaufenen Jahr nicht mehr so stark für das Wachstum verantwortlich wie in den Vorjahren. Zwar trug der Außenhandel insgesamt mit noch 0,8 % zum Wirtschaftswachstum bei; dieser Beitrag ist jedoch nur halb so hoch wie der relevante Vorjahreswert. Begünstigt durch die gute Konjunktur hat sich die Arbeitsmarktlage 2011 weiter entspannt. Die Anzahl der Erwerbstätigen konnte mit 41,1 Mio. einen neuen Jahreshöchststand erreichen. Die Arbeitslosenquote nahm im Vorjahresvergleich um 0,6 % auf 7,1 % ab. Hohe Energiepreise aber auch das gute wirtschaftliche Umfeld in Deutschland verursachten eine leicht erhöhte Inflationsrate, die jahresdurchschnittlich auf 2,3 % anstieg. Während für Gesamteuropa ein Wachstum von knapp 1 % generiert werden konnte, waren insbesondere die Peripheriestaaten tief in der Rezession. Portugal zeigte fast 2 % negatives Wachstum, Griechenland sogar 7,8 %.

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Mitte April wurde das Thema Verschuldungskrise durch den extremen Anstieg der Renditen der Anleihen Griechenlands wiederum für alle präsent. Die Diskussion einer notwendigen Umschuldung führte zu Zinsen von über 25 % p. a. für zweijährige Anleihen. Auch wurde im Mai ein Hilfsprogramm von 78 Mrd. Euro für Portugal erforderlich, um die Liquidität des Landes zu sichern. Dass Verschuldungskrisen keine Krisen sind, die innerhalb von kurzer Zeit lösbar sind, wurde im Jahr 2011 mehr als nur deutlich. Ein Krisengipfel folgte dem nächsten. Während im Sommer noch freiwillige Verzichte der Banken und institutioneller Anleger von 21 % auf griechischen Staatsschulden diskutiert wurden, veränderte sich diese Zahl zum Herbst 2011 auf 50 % und zum Jahresende 2011 auf bis zu 75 % notwendigen freiwilligen Forderungsverzicht. Die Kreditkonditionen für Griechenland-Anleihen stiegen zeitweise auf bis zu 100 % p. a. bei kurzfristigen Laufzeiten bis zwei Jahre. Am 8. und 9. Dezember 2011 konnte dann durch eine enge Zusammenarbeit von Frankreich und Deutschland endlich der Beschluss der europäischen Staatschefs gefunden werden, in eine Stabilitätsunion durch einen Nebenvertrag, der in 2012 zu schließen ist, einzutreten. Nur England wird dieser Vereinbarung nicht beitreten. Auch die Bewertung des Euros folgte der zunehmenden Verunsicherung im Laufe des Jahres durch die sich verschärfende Verschuldungskrise. Vor dem Hintergrund der sich verdichtenden Zinssenkungserwartung für den Euro-Raum vollzog der Euro im September eine scharfe Abwärtsbewegung. Innerhalb weniger Wochen sackte der Euro um 10 US-Cent auf 1,32 US-Dollar ab. Zum Jahresultimo notierte der Euro-Dollar-Kurs bei 1,29 US-Dollar, was einem Jahresrückgang von mehr als 4 US-Cent entspricht. Bei den europäischen Kapitalmärkten zeigte im Wesentlichen nur der DAX im ersten Halbjahr noch eine ausgeglichene Bilanz. Zum Jahresultimo lag der DAX bei einem Stand von 5.898 Punkten, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt von 15 % entspricht.


„Diejenigen, die ehrenamtlich tätig sind, fördern eine Haltung zu unserer Gesellschaft, die Toleranz ausdrückt, die für Respekt wirbt und die zeigt, dass es Spaß macht, sich für andere einzusetzen.“ Markus Kurtseifer und Paul-Josef Schmitt (Mitglieder des Vorstandes)

Für das Jahr 2012 wird eine leichte Rezession für den Euro-Raum erwartet, während die volkswirtschaftlichen Prognosen für Deutschland noch ein leichtes Wachstum von 0,5 % bis 0,8 % des Bruttosozialproduktes unterstellen. Die Verschuldungskrise wird uns auch im Jahr 2012 weiterhin begleiten. Wir werden uns auf hoch volatile Kapitalmärkte einzustellen haben und dies noch für eine längere Zeit. Unsere Westerwald Bank Die Westerwald Bank hat sich 2011 trotz der wirtschaftlichen Einflüsse der Verschuldungskrise gut entwickelt. Ein starkes Kreditwachstum, aber auch hohe Zuflüsse im Einlagenbereich zum Jahresende haben zum guten Ergebnis der Bank beigetragen. Die Bilanzsumme wuchs um 4,9 % auf 2,120 Mrd. Euro, das Kundenkreditvolumen konnte um 4,6 %, die Kundeneinlagen sogar um 4,9 % gesteigert werden. Ausgesprochen gute Zahlen, für die wir uns bei unseren Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchten. Wiederum bestätigt sich, dass die auf die genossenschaftlichen Werte ausgerichtete Geschäftspolitik der Westerwald Bank ein starkes Erfolgsmodell ist und auch für die Zukunft sein kann. Das gute Ergebnis des Geschäftsjahres 2011 stellt einen angemessenen Rahmen für die anstehenden Feiern zu unserem 150jährigen Gründungsjahr der Bank dar. 1862 wurde in Hachenburg der Vorschussverein für das Amt Hachenburg durch Georg Mergler nach den Ideen von Hermann Schulze-Delitzsch gegründet. Im gleichen Jahr entstanden auch die Vorgängerinstitute der späteren Raiffeisenbanken, die Darlehenskassenvereine im Sinne Raiffeisens für die Kirchspiele Rengsdorf und Bonefeld sowie die Obere Grafschaft Wied. Beide sind später in unsere Bank aufgegangen. Zur Betonung der großen Vordenker des Genossenschaftswesens Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch haben wir dieses besondere Jahr mit 2 x 150 Jahre Westerwald Bank herausgestellt. Die regionale Verbundenheit und das besondere Geschäftsmodell, in dem jeder zweite unserer Kunden auch Eigentümer

unserer Bank ist, haben uns in den letzten 150 Jahren wachsen und erfolgreich werden lassen. Heute ist die Westerwald Bank die drittgrößte Volks- und Raiffeisenbank in Rheinland-Pfalz und gehört zu den größten und solidesten Volks- und Raiffeisenbanken Deutschlands. Mit unseren Partnern aus der Finanzgruppe der Volks- und Raiffeisenbanken, die wie wir über das beste Rating aller privaten Kreditinstitute verfügen, bieten wir unseren Mitgliedern und Kunden ein umfassendes und attraktives Angebot an Finanzdienstleistungen.

» 2 x 150 Jahre Ihre Bank im Westerwald

Die Westerwald Bank als Volks- und Raiffeisenbank arbeitet für die Region und in der Region mit mehr als 71.000 Mitgliedern und 144.000 Kunden. Wir sind stolz darauf, dass wir uns in 150 Jahren mit zwischenzeitlich über 80 aufgenommenen Instituten durch die Hilfe unserer Kunden und Mitglieder zu einer der führenden deutschen Volks- und Raiffeisenbanken entwickeln konnten. Genossenschaftliche Werte prägen unser Denken, ein auf Werte basierendes Bankmodell ist zukunftsfähig und erfolgreich. Wir sind überzeugt, dass das genossenschaftliche Bankmodell durch die Konzentration auf Mitglieder und Kunden beste Voraussetzungen mitbringt, um auch in der Zukunft erfolgreich sein zu können. Wir möchten hiermit Danke sagen für 150 Jahre Vertrauen, Danke sagen für 150 Jahre gemeinsamen Erfolg, Danke sagen für 150 Jahre Westerwald Bank, Danke an Sie alle, unsere Mitglieder und Kunden, Verbände und Zentralbanken sowie Verbundpartner, Danke auch ganz besonders an unsere Mitarbeiter für ihr Engagement und ihren täglichen Einsatz. Hachenburg, im Mai 2012 Ihre Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank Der Vorstand Dipl.-Oec. Wilhelm Höser, Sprecher Markus Kurtseifer Paul-Josef Schmitt

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„Das Wissen, etwas Gutes, etwas Wichtiges leisten zu können, Menschen zu helfen und sogar in Notlagen beizustehen - das ist die Hauptmotivation für freiwilliges Tun. “ Nikolai Boiar, regionaler Vertriebsleiter und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Selters

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt! Freiwilliges Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärkt die Region Unsere über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein Teil der Region. Sie leben hier, man trifft sie beim Einkaufen, im Café oder beim Sport - und viele von ihnen engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Ehrenamt ist die Chance für jeden Einzelnen etwas zu bewegen und mitzugestalten. Freiwilliges Engagement ist nicht nur Hilfe für andere, sondern bedeutet auch persönliche Weiterentwicklung. „Wenn ich will, dass jemand etwas für mich tut, möchte ich auch etwas anbieten, das meinen Talenten und Fähigkeiten entspricht. Die Gesellschaft sind nicht nur alle anderen – ich bin ein Teil davon“, erläutert Nikolai Boiar, regionaler Vertriebsleiter der Westerwald Bank das, was ihn und viele seiner Kolleginnen und Kollegen antreibt, sich ehrenamtlich zu engagieren.

„Ehrenamtliche Tätigkeit ist eine Bereicherung. Denn ich kann Eigenschaften, Erfahrungen und meine Talente einbringen.“ Christian Bauer, Geschäftsstellenleiter Betzdorf/Kirchen, Atemschutzgerätewart in der Löschgruppe Freusburg und Kassierer im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Freusburg e.V.

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Im Dienst der Bürger Nikolai Boiar ist seit vielen Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Selters. Er stellt seine Fähigkeiten dort in den Dienst der Bürger, wo der Einsatz staatlicher Einrichtungen nicht zu finanzieren wäre. Die Einrichtung einer freiwilligen Feuerwehr dient schon seit jeher dem Schutz von Bürgerinnen und Bürgern und somit leisten die freiwilligen Feuerwehrmänner und –frauen eines der wohl herausragenden Ehrenämter. Ihr Motto: Retten – Löschen – Schützen – Bergen bestimmt auch das Leben unseres Mitarbeiters Nicolas Wörsdörfer, Kundenberater in der Geschäftsstelle Siershahn. „Ich lebe dieses Motto aktiv seit der Gründung unserer Jugendfeuerwehr im Jahr 2000, da war ich 10 Jahre alt. Mit 16 wechselte ich in die Einsatzabteilung. Heute bin ich bei uns in Helferskirchen Jugendwart und stellvertretender Wehrführer,“ erklärt Nicolas Wörsdörfer. Feuerwehrleute engagieren sich 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich durch ihre Bereitschaft zum Einsatz, darüber hinaus durch regelmäßige Weiterbildungen und Übungen sowie durch ihr Engagement und ihre Hilfe im Ernstfall. Irgendjemand hat einmal gesagt: „Feuerwehrleute sind komische Menschen; wo andere weglaufen, laufen sie hin.“


„Freiwillig und unbezahlt für eine gute Sache einzutreten, setzt Begeisterung und Motivation voraus - ganz unabhängig vom Alter.“ Nicolas Wörsdörfer, Kundenberater und stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Helferskirchen

Hinsehen – Hingehen - Helfen Genau dieses Hinsehen, Hingehen und Helfen findet sich auch in den genossenschaftlichen Werten Beteiligung, Selbständigkeit, Nachhaltigkeit und Verantwortung wieder. Ebenso wie diese Prinzipien Teil des unternehmerischen Selbstverständnisses der Westerwald Bank sind, gehört es zu unserer Werte orientierten Unternehmensphilosophie, den persönlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im regionalen Leben zu fördern. Das Engagement von Nikolai Boiar und Nicolas Wörsdörfer ist stellvertretend für die zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten unserer Belegschaftsmitglieder. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekleiden Ehrenämter in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, Sportvereinen, Kirchen, dem Rettungsdienst, in sozialen Einrichtungen, kommunaler Politik und vielen anderen Institutionen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Einige Beispiele finden Sie in unserem Geschäftsbericht. Nicht zu vergessen sind aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses, die sich als Ersthelfer im Betrieb engagieren. Als Helfer vor Ort sind sie notfallmedizinisch ausgebildet und übernehmen im Ernstfall die basismedizinische

Versorgung am Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anders ausgedrückt: Sie sind in der Rettungskette die lebensrettende Sofortmaßnahme für Mitarbeiter, Kunden und Gäste unseres Hauses.

» Soziales Engagement: Ideen made in Germany

Danke Nach Ergebnissen einer internen Befragung leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westerwald Bank über 21.000 Stunden freiwilliger, ehrenamtlicher Tätigkeiten im Jahr. Sie setzen somit den Gedanken Friedrich Wilhelm Raiffeisens „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“ aktiv in die Tat um. Ob sich unsere Belegschaftsmitglieder in ihrer Freizeit für andere Menschen, im Bereich des Sports, für die Umwelt, für Tiere, im kulturellen Bereich oder in der Heimat- und Brauchtumspflege engagieren – immer geht es darum, durch ihren Einsatz einen möglichst hohen gesellschaftlichen Nutzen zu stiften. Da können wir nur sagen: Vielen Dank, dass es Sie gibt!

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„Mit unserem ehrenamtlichen Engagement leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu einem menschlichen, Werte bewussten Miteinander in unserer Gemeinschaft. “ Hans-Jürgen Adler, Firmenkundenberater Aussenhandel/Zins- und Währungsmanagement. Ehrenamtlich tätig in der Kath. Kirchengemeinde St. Anna, Herschbach, insbesondere für den Kirchort Sessenhausen

Entwicklung der Westerwald Bank eG im Geschäftsjahr 2011 Die Geschäftsentwicklung unserer Bank ist eng mit der regionalen Entwicklung des Westerwaldes verknüpft. Gemäß der strategischen Ausrichtung unseres Institutes konzentrieren wir uns auf unsere regionalen privaten und gewerblichen Mitglieder und Kunden.

Bilanzsumme Die Bilanzsumme liegt mit 2.120 Mio. Euro um 100 Mio. Euro oder 4,9 % deutlich über dem Vorjahresniveau. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2011 arbeiteten im Schnitt nahezu 144.000 Kunden vertrauensvoll mit unserem Haus zusammen. Der Anstieg der Mitgliederzahlen um 1,1 % auf 71.127 Mitglieder zeigt das unverändert große Interesse der Kunden an der Entwicklung unserer Bank und den angebotenen Dienstleistungen.

an nahezu allen Geldausgabeautomaten und Kontoauszugsdruckern der Genossenschaftsbanken zur Verfügung. Die Bedeutung der Westerwald Bank für den heimischen Wirtschaftsraum zeigt sich auch in der starken Zahlungsverkehrstätigkeit. Der Gesamtumsatz auf den Kontokorrentkonten unserer Kunden belief sich in 2011 auf rund 19,9 Mrd. Euro. Es wurden ca. 22,4 Mio. Buchungsposten bearbeitet.

Forderungen an Kunden

Wir bieten unseren Kunden in den 34 personenbesetzten Bankstellen ein dichtes Netz mit kompetenter Beratung vor Ort. Darüber hinaus versorgen wir unsere Kunden jetzt an 18 Selbstbedienungsstellen mit Bargeld und aktuellen Kontoauszügen. Dieser Service steht bundesweit kostenlos

Die Kreditzusagen an Kunden bewegten sich mit einem Volumen von 343,2 Mio. Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Es wurden 4.695 Kreditzusagen gegeben. Aufgrund des unverändert niedrigen Zinsniveaus wurden insbesondere Kredite

Entwicklung der Bilanzsumme

Entwicklung der Kredite

in Mio €

in Mio €

2.011 2.020 2.120 1.380

2.100

1.360

2.050

1.340

2.000

1.320

1.950

1.300

1.900

1.280

1.850

8

1.332 1.323 1.379

2.150

2009

2010

2011

1.260

2009

2010

2011


„Ehrenamtliches Engagement bedeutet für mich die Stärkung und Förderung unserer gesellschaftlichen Gemeinschaft.“ Ginette Ruchnewitz, Kundenberaterin und Ortsbürgermeisterin in der Gemeinde Berod

mit langen Zinsfestschreibungen nachgefragt. Im kurzfristigen Kreditgeschäft war das Volumen aufgrund der guten Liquiditätslage unserer Unternehmenskunden leicht rückläufig. Das Kreditgeschäft insgesamt verlief im Jahr 2011 ausgesprochen dynamisch. So konnten die Forderungen an Kunden um 4,6 % gesteigert werden. Der Schwerpunkt der Kreditnachfrage im Segment der Privatkunden lag im wohnungswirtschaftlichen Bereich bei selbstgenutzten Objekten. Im gewerblichen Bereich standen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Fokus der Unternehmen.

Der Bestand an eigenen Wertpapieren erhöhte sich um 62,0 Mio. Euro auf insgesamt 463,8 Mio. Euro. Der Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Die Ausleihungen sind nach kaufmännischen Gesichtspunkten vorsichtig bewertet.

Die Spareinlagen stiegen um 12,9 Mio. Euro, die täglich fälligen Sichteinlagen um 3,6 Mio. Euro und die Einlagen mit vereinbarter Laufzeit um 75,9 Mio. Euro. Die Inhaberschuldverschreibungen verzeichneten einen Rückgang von 11,9 Mio. Euro.

Das Kreditgeschäft ist nach Branchen und Größenordnung der Einzelkredite breit gestreut.

Verarbeitendes Gewerbe Handel, Instandhaltung u. Rep. von Kfz und Gebrauchsgütern

» Entwicklung der Westerwald Bank eG

Die Einlagen sind im vergangenen Jahr um 4,9 % auf 1.749 Mio. Euro gestiegen. Die Entwicklung der Einlagenarten gestaltete sich 2011 sehr unterschiedlich, geprägt von dem Trend nach kurzfristig verfügbaren Anlage­formen.

Die strukturelle Entwicklung war durch die Finanzmarktkrise geprägt. Die Anleger suchten für ihre Gelder insbesondere sichere kurz- und mittelfristige Anlageformen.

Kreditnehmerstruktur nach Branchen Arbeitnehmer, Rentner, Pensionäre

Einlagen von Kunden

46,9 % 9,7 % Entwicklung der Einlagen 9,2 %

in Mio €

1.588 1.668 1.749

Dienstleistungen

14,1 %

1.750

Freie Berufe

2,7 %

1.650

Baugewerbe

7,9 %

1.600 1.550

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

2,3 %

Sonstiges

7,2 %

1.500 1.450

2009

2010

2011

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„Die Quelle für soziales Engagement liegt letztlich in unseren Herzen, Köpfen und Händen.“ Birgit Marquardt, Kundenberaterin Unterstützt die Messdienerausbildung der Kath. Kirchengemeinde Dernbach und ist gleichzeitig Kassiererin in mehreren Vereinen in Dernbach

Garantieverbund Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund ist für unser Institut die Möglichkeit einer Verpflichtung bis zur Höhe von 3,9 Mio. Euro verbunden. » Entwicklung der Westerwald Bank eG

Wertpapiergeschäft Der von unseren Kunden präferierte Sicherheitsaspekt beeinflusste auch die Entwicklung im Kundenwertpapiergeschäft. Im abgelaufenen Jahr wurde ein Wertpapierumsatz von mehr als 177 Mio. Euro getätigt. Zum Ende des Jahres 2011 wurden 24.266 Wertpapierkonten bei unserer Bank bzw. unseren Verbundpartnern geführt. Das Depotvolumen summierte sich auf rund 425 Mio. Euro.

Wertvolumen in der genossenschaft­ lichen FinanzGruppe Unser Kundenvolumen in der genossenschaftlichen FinanzGruppe wuchs um 2,5 % auf insgesamt 4.078 Mio. Euro, eine Größenordnung, die die Bedeutung unserer Bank in der Region eindrucksvoll dokumentiert. Neben den Krediten aus eigenen Mitteln in Höhe von 1.379 Mio. Euro haben wir Kredite an unsere Verbundpartner vermittelt: 78 Mio. Euro konnten wir bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall platzieren, 128 Mio. Euro bei den Hypothekenbanken der genossenschaftlichen FinanzGruppe, 57 Mio. Euro in Form von Gemeinschaftskrediten mit den genossenschaftlichen Zentralbanken, 23 Mio. Euro bei der R+V, 10 Mio. Euro bei der VR Leasing und 4 Mio.

Euro bei der Team-Bank. Insgesamt belief sich das Kreditvolumen unserer Kunden auf mehr als 1.679 Mio. Euro. Kreditvolumen in der genossenschaftlichen FinanzGruppe in Mio €

1.646 1.636 1.679 1.700 1.650 1.600 1.550 1.500 1.450

2009

2010

2011

Unsere Kunden unterhielten zum 31.12.2011 Einlagen von über 2.399 Mio. Euro. Neben Bankeinlagen in Höhe von 1.701 Mio. Euro waren dies Guthaben bei der Union Investment in Höhe von 228 Mio. Euro, Bausparguthaben von 122 Mio. Euro bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall, Rückkaufswerte in Lebensversicherungen der R+V von 151 Mio. Euro und Wertpapiere in Kundendepots von rund 197 Mio. Euro. Einlagevolumen in der genossenschaftlichen FinanzGruppe in Mio €

2.251 2.344 2.399 2.400 2.300 2.200 2.100 2.000 1.900

10

2009

2010

2011


„Ehrenamtliches Engagement gehört zum Rückgrat unserer Gesellschaft. Es sorgt für Zusammenhalt und Heimatbewusstsein.“ Mario Giel, Kundenberater Elektronische Bankdienstleistungen, tätig im Elternbeirat und Begleiter bei CVJM-Fahrten in Bad Marienberg

Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungsfragen und Vermögensanlagen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und durch die Tätigkeit unserer Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken wird vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft immer wichtiger. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Liquiditäts-, Marktpreis- und Betriebsrisiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik der Bank, wird auf Einzelengagement- und Portfolioebene von den zuständigen Organisationseinheiten durchgeführt.

» Entwicklung der Westerwald Bank eG

Daneben nimmt eine spezielle Kundenbetreuungsgruppe die intensive Betreuung problembehafteter Kreditengagements vor. Ein weiteres Team ist für die Sicherheitenverwertung und die Abwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten verantwortlich. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist unsere Betriebswirtschaftliche Abteilung verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des Kreditwesengesetzes (KWG) sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank vom Bereich Risikocontrolling überwacht. Durch die getroffenen organisatorischen Regelungen halten wir die sogenannten operationellen Risiken des Geschäftsbetriebes für überschaubar.

Wirtschaftstag in Frankfurt mit Kunden der Westerwald Bank eG

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„Ich bereite nicht nur anderen eine Freude, sondern auch mir selbst – weil man neben der beruflichen Tätigkeit Erfolge sieht, die sonst nicht stattfinden würden.“ Heike Herkersdorf, Assistenz Privatkunden und Lernpatin als Unterstützung jugendlicher Schüler im Westerwald

Investitionen Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf 4.832 T€. Den Schwerpunkt bildeten Bauinvestitionen von 3.253 T€, hier insbesondere die Investitionen in den Umbau unserer Geschäftsstelle in Altenkirchen. In die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden 608 T€ und in die EDV 971 T€ investiert. » Entwicklung der Westerwald Bank eG

Finanz- und Liquiditätslage Die Finanzlage unseres Institutes war im abgelaufenen Geschäftsjahr geordnet, die Zahlungsbereitschaft stets sichergestellt. Die Grundsätze der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht über die Liquidität gemäß § 11 Kreditwesengesetz wurden im Berichtsjahr stets eingehalten. Die Mindestreserveverpflichtungen bei der Deutschen Bundesbank wurden erfüllt. Zum Jahresende 2011 betrugen die liquiden Mittel 45,8 Mio. Euro oder 2,2 % der Bilanzsumme. Vermögenslage Eine solide und starke Eigenkapitalausstattung stellt das Fundament für die zukünftige Geschäftspolitik unserer Bank dar. Darüber hinaus sind diverse Rechtsnormen

Eigenkapitalentwicklung (Angaben in Tsd. €)

2010

2011

Geschäftsguthaben der Mitglieder

24.857

29.361

Gesetzliche Rücklage inkl. vorgesehener Zuführung

39.000

40.500

Andere Ergebnisrücklagen inkl. vorgesehener Zuführung

50.600

53.000

3.000

21.500

Fonds für allgemeine Bankrisiken Genussrechte Gesamt

12

20.168 18.953 137.625 163.314

an das Eigenkapital gebunden. Die vom Gesetzgeber geforderte Eigenmittelausstattung wurde von uns auch im Geschäftsjahr 2011 wieder deutlich übertroffen. Sofern die Vertreterversammlung dem Vorschlag zur Gewinnverwendung zustimmt, werden die Rücklagen um weitere 3,9 Mio. Euro erhöht. Im Rahmen der Strategie der Bank, verzinsliche Eigenkapitalbestandteile durch unverzinsliche zu ersetzen, wurden weitere noch ausstehende Genussrechte im Wert von 1,5 Mio. Euro zurückgezahlt. Der Baseler Ausschuss beschloss als Reaktion auf die Finanzmarktkrise höhere Anforderungen an die Eigenkapitalsituation der Banken (Basel III). Diese sehen einerseits u.a. eine schrittweise Erhöhung der Kapitalquoten und andererseits den Wegfall einzelner Kapitalpositionen bis zum Jahr 2022 vor. Da die ersten erhöhten Anforderungen bereits im Jahr 2013 einzuhalten sind, wurde den versteuerten stillen Eigenkapitalpositionen ein Betrag von 17 Mio. € entnommen und in den Fonds für allgemeine Bankrisiken übergeführt. Dadurch wird diese Position auch zukünftig dem haftenden Eigenkapital der Banken zugerechnet und gewährleistet damit eine angemessene Eigenkapitalausstattung für die künftige Kreditversorgung in der Region. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2011 konnten wir wiederum ein gutes Betriebsergebnis erzielen. Der Zinsüberschuss erhöhte sich hierbei um 0,7 Mio. Euro oder 1,5 % auf 47,2 Mio. Euro. Demgegenüber hat sich das Provisionsergebnis um 0,7 Mio. Euro oder 5 % auf 13,8 Mio. Euro verringert.


„Man packt gerne mit an, man hilft sich gegenseitig, man tut sich mit anderen zu gemeinsamen Zwecken zusammen. Und man empfindet Freude dabei - ganz einfach weil es gut tut, gebraucht zu werden.“ Robert Schönberger, Firmenkundenberater und Mitglied der Ortsgruppe Rennerod des BUND für Umweltund Naturschutz

Der operative Personalaufwand hat sich bei leicht gestiegenem Personalstand um 0,2 Mio. Euro oder 1,0 % erhöht. Der Sachaufwand erhöhte sich um 1,6 Mio. Euro, insbesondere begründet in der Umbaumaßnahme in Altenkirchen. Die Abschreibungen auf Sachanlagevermögen liegen mit 2,4 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau. Unser stark ausgeprägtes Kreditgeschäft in Verbindung mit einem ausgewogenen Anteil gewerblicher Kredite ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses zur Förderung der heimischen Wirtschaft. Zur Abschirmung der hiermit verbundenen Risiken wurde nach dem kaufmännischen Vorsichtsprinzip die erforderliche Vorsorge getroffen. Aufgrund der stabilen Konjunkturlage im vergangenen Jahr und unserer konsequenten Risikopolitik lagen die Vorsorgemaßnahmen für das Kreditgeschäft unter unseren internen Planwerte. Das Ergebnis der Bank nach Bewertungen und vor Steuern belief sich auf 28,5 Mio Euro. Hierin enthalten ist die Teilauflösung von Vorsorgereserven nach § 340f HGB. Abzüglich Steuern und Einstellung in den Fonds für allgemeine Bankrisiken verbleibt einschließlich Gewinnvortrag aus dem Vorjahr ein Bilanzgewinn von 5.795.337,71 Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Vertreterversammlung vor, den Bilanz­ gewinn wie folgt zu verwenden:

Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes Ausschüttung einer Dividende von 5,5 %

in €

1.475.692,39

Jubiläumsdividende von 1,5 % 402.461,56 Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen a) Gesetzliche Rücklage 1.500.000,00 b) andere Ergebnisrücklagen 2.400.000,00

Vortrag auf neue Rechnung Gesamt

» Entwicklung der Westerwald Bank eG

17.183,76 5.795.337,71

Impulsgeber Robert Schönberger ist bekannt in der Region um Bad Marienberg und Rennerod. Nicht nur in seiner ehemaligen Funktion als Firmenkundenberater der Westerwald Bank (er genießt seit kurzem die Freistellungsphase der Altersteilzeit), sondern ebenso als Mitglied der Ortsgruppe Rennerod des BUND für Umwelt- und Naturschutz. Gemeinsam mit engagierten Bürgern gehörte er zu den Vorreitern, die 1985 die BUND-Ortsgruppe gründeten, um ganz bewusst in ihrer Heimatregion für den Umweltschutz aktiv zu werden. „Es war meine Verantwortung als Vater, die mich damals antrieb. Ich wollte eine generationenübergreifende Lebensgrundlage schaffen“, erklärt Robert Schönberger. Viele erfolgreiche Aktionen gehen auf das Konto der BUND-Ortsgruppe Rennerod. Robert Schönberger weiß, wie zielführend eine ganzheitliche Betrachtung der Situation sein kann. Er agiert daher gerne als Impulsgeber, um alle Facetten zu beleuchten und das gewünschte Ziel zu erreichen – beruflich und auch in seinem Ehrenamt. Für die Zukunft der BUND-Ortsgruppe wünscht Robert Schönberger sich aktiven Nachwuchs sowie individuelles Engagement: „Wenn jeder Einzelne in seinem direkten Wohnund Lebensumfeld einen individuellen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leistet, wird sich in der Summe ein spürbarer und dauerhafter Erfolg bei der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen ergeben.“

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„Für uns sind ein Handschlag und ein Wort etwas wert – genau wie für unseren Großvater, vor mehr als sechzig Jahren, wie auch für unsere Eltern.“ Jörg und Christoph Röttgen, Geschäftsführer Weller GmbH & Co.KG

Unsere Firmenkunden in der Region: Weller GmbH & Co. KG, Altenkirchen

» Autobedarf Weller: Lieferant für qualitativ hochwertige Original-Marken-Teile und aktuelles Fachwissen.

Partner werden – Partner bleiben

Handschlagmentalität

Als leistungsstarker Partner für Kfz-Werkstätten, Autohäuser sowie Industrieunternehmen und selbstverständlich auch für Endverbraucher bietet die Weller GmbH & Co. KG, Altenkirchen, seit ihrer Gründung im Jahr 1956 Autoteile, Industriebedarf, Werkzeuge und Maschinen an.

„An unserer grundsätzlichen Mentalität hat sich während der gesamten Marktzugehörigkeit nichts geändert“, resümiert Christoph Röttgen. Kontinuität und Verlässlichkeit sind wesentliche Faktoren für die Geschäftsbeziehungen des Unternehmens. „Für uns sind ein Handschlag und ein Wort etwas wert – genau wie für unseren Großvater vor mehr als sechzig Jahren, wie auch für unsere Eltern. Wir agieren unkompliziert, bevorzugen kurze Wege und unsere Partner wissen, sie können sich auf uns verlassen,“ so der Geschäftsführer weiter. Und genau diese Eigenschaften schätzen Christoph und Jörg Röttgen auch in der Zusammenarbeit mit der Westerwald Bank. Die beiden Geschäftsführer erwarten professionelle und zielorientierte Unterstützung bei ihren finanzwirtschaftlichen Aktivitäten und finden - durch die Leistungsfähigkeit und das Know-How der Experten der Westerwald Bank – hier stets beste Lösungen.

„Als Großhändler haben wir in unserer Region eine Versorgungsfunktion übernommen, die einerseits von unseren Lieferanten forciert, aber insbesondere von unseren Kunden dringend benötigt wird“, erklärt Jörg Röttgen, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Weller GmbH. Sein Bruder Christoph, der mit ihm gemeinsam das Unternehmen führt, ergänzt: “Wir liefern nicht nur qualitativ hochwertige Original-Marken-Teile, sondern auch aktuelles Fachwissen. Und genau das schätzen unsere Marktpartner an der Zusammenarbeit mit uns.“ Keine Frage bleibt unbeantwortet, kein Problem ungelöst – das Team von Autobedarf Weller macht sich für seine Kunden stark. „Und erst recht, wenn´s brennt,“ so Christoph Röttgen. Mobilität ist Motivation Stillstand ist für die beiden Geschäftsführer ein Fremdwort. „Das ergibt sich quasi aus unserem Produktsegment“, erklären Christoph und Jörg Röttgen, „denn unsere Produkte dienen schließlich dazu, die Mobilität unserer Kunden zu gewährleisten. Genau das ist seit der Unternehmensgründung durch unseren Großvater unsere Motivation.“ Fritz Weller, der Gründer, war Fahrlehrer und begann 1956 mit dem Handel von Autobedarf und –zubehör.

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Die Brüder Christoph und Jörg Röttgen, die seit Mitte 2011 gemeinsam die Geschäfte der Weller GmbH & Co. KG führen, ergänzen sich perfekt in ihren Stärken. Das gemeinsame Ziel der beiden ist klar definiert: Autobedarf Weller wird - als verlässlicher Geschäftspartner und Arbeitgeber - in der Region seine zentrale Bedeutung als Großhändler und Marktpartner weiter ausbauen.


„Ohne das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre unser unternehmerischer Erfolg undenkbar.“ Gerhard Göbel und Manfred Engel, Geschäftsführer systemceram GmbH & Co.KG

Unsere Firmenkunden in der Region: systemceram GmbH & Co. KG, Siershahn Erfolgreiche Nähe zum Kunden Die systemceram GmbH & Co. KG, die ihren Ursprung in der KCH-Keramchemie hat, produziert am Unternehmensstandort Siershahn gießkeramische Produkte für Labor und Küche. Mit einer Exportquote von rund 15 % vermarktet die systemceram ihre Produkte in 35 Länder weltweit. Auf den Gebieten der Küchen- und Laborkeramik gehört das Westerwälder Unternehmen mit zu den Marktführern. Erfolg durch Bedarfsorientierung Bedarfsorientierte Produktlösungen auf einem hohen Qualitäts- und Designniveau kennzeichnen das unternehmerische Handeln. „Unsere Unternehmensphilosophie basiert auf einer ausgeprägten Kundenorientierung“, erklärt Gerhard Göbel, Vorsitzender der Geschäftsführung und einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der systemceram. Das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens lässt sich eindrucksvoll am Bespiel der Eckspüle „Mera Eck“ darstellen: Der Ideengeber für dieses erfolgreiche Produkt ist der Inhaber eines Küchenstudios aus dem bayrischen Essenbach-Mettenbach und seit Jahrzehnten ein keramikbegeisterter Handelspartner der systemceram. Er zeichnete genau das, was seine Kunden benötigten und die systemceram setzte die Idee in einem trendweisendem Design und einer zukunftsorientierten Funktion um. Das Ergebnis: Ein marktgängiges, ganz an den Bedürfnissen des Küchenhandels orientiertes Produkt. „Solche Prozesse der Produktentwicklung sind für uns geübte Praxis und wir setzen hierzu erprobte Instrumente ein,“ erläutert Manfred Engel, als geschäftsführender Gesellschafter der sys-

temceram verantwortlich für den Bereich Vertrieb. Dass diese Produktentwicklungsprozesse erfolgreich sind, beweisen nicht nur die Marktposition und die betriebswirtschaftlichen Zahlen des Unternehmens, sondern auch die Auszeichnung durch den product desing award 2011. Auf einer Produktionsfläche von ca. 20.000 m2 beschäftigt die systemceram heute rund 190 Mitarbeiter. Mit dem Ziel der Kapazitätserweiterung und technischen Rationalisierung baut das Unternehmen derzeit einen neuen Tunnelofen incl. einer 6.000 m2 großen Halle. Das Investitionsvolumen beträgt rund 14 Mio Euro. Das Gebäude wie auch Energieerzeugung und Energienutzung sind nach den strengen Vorgaben für die KfW im Rahmen des Energie-Effizienz-Progammes konzipiert. Finanzierungspartner hierbei ist die Westerwald Bank. Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter haben sich ganz bewusst für eine regionale Bank entschieden, denn für sie ist die Kenntnis des lokalen Marktes in Verbindung mit dem Expertenwissen der Spezialisten der Westerwald Bank von entscheidender Bedeutung.

» „Wir wissen, Erfolg braucht verlässliche Partner.“

Gerhard Göbel und Manfred Engel wissen, dass ihr unternehmerischer Erfolg ohne die richtigen Partner in allen Bereichen, aber vor allem ohne das Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter undenkbar wäre. Die notwendigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft haben die beiden Manager der systemceram gestellt und sie vertrauen darauf, dass die kommende Generation den bereiteten Weg erfolgreich weiter gehen wird.

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„Lange Unternehmenszugehörigkeiten, hohe Loyalität und großes Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen für unsere Attraktivität als Arbeitgeber.“ Geschäftsführung der Firma Craco GmbH, Atzelgift

Unsere Firmenkunden in der Region: Craco GmbH, Atzelgift Zukunft im Blick

» „Das WIR-Gefühl ist überall im Unter nehmen spürbar.“

Die Craco GmbH in Atzelgift ist einer der führenden Anbieter für Verschleißteile in Europa. Insbesondere die Baumaschinensowie die Recycling- und Natursteinindustrie zählen zu den Kunden des Inhaber geführten Traditionsunternehmens. „In unserem Kundenkreis befinden sich namhafte international operierende Konzerne ebenso wie regional ansässige Unternehmen“, erklärt Erich Schönenberg, der geschäftsführende Inhaber der Craco GmbH. „Alle unsere Kunden haben eins gemeinsam: sie brauchen eine schnelle und reibungslose Lieferung. Wir bieten daher, bei einem Exportanteil von 40 %, ein hohes Maß an Liefergeschwindigkeit sowie hervorragende Qualität“, so der Experte weiter. Das garantiert dem Unternehmen eine enge Kundenbindung und somit Vorteile für eine langfristige, erfolgreiche Zusammenarbeit. „Durch den engen Kundenkontakt konnten wir enorm viel Erfahrung sammeln – davon profitieren die Kunden gemeinsam mit uns bei jedem weiteren Projekt“, erläutert Erich Schönenberg. Erfolgreiche Marktzugehörigkeit

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Im Jahr 2011 feierte die Craco GmbH ihr 75-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen blickt auf eine lange und erfolgreiche Marktzugehörigkeit zurück. Aber wichtiger ist für die Unternehmensführung der Blick in die Zukunft – und diese ist durch den Bau einer neuen Produktionshalle gesichert. Auf 22.000 m² entsteht ein hochmoderner Hallenkomplex, um auch in Zukunft individuelle Verschleißschutz-Lösungen mit optimalen Fertigungsprozessen herstellen zu können und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Bei der Realisierung dieser Erweiterung wurde die Craco GmbH auch

von der Westerwald Bank hervorragend unterstützt. „Ich wünsche mir in allen Bereichen so eine gute Zusammenarbeit, mit derart kompetent agierenden Personen, wie wir sie im Bereich der Finanzierung mit der Westerwald Bank als Partner gefunden haben“, sagt Erich Schönenberg. Hervorragende Perspektiven Dieses Wir-Gefühl ist überall in der Craco GmbH spürbar. „Überdurchschnittlich lange Unternehmenszugehörigkeiten, die hohe Loyalität sowie das große Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen ganz sicher für unsere Attraktivität als Arbeitgeber“, erklärt Daniela Görtz. Besonders attraktiv sind aber auch die Perspektiven, die das Westerwälder Unternehmen jungen Menschen bietet: Die Craco GmbH bildet in insgesamt zehn Ausbildungsberufen aus. Darüber hinaus wird sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich durch duale Ausbildungsgänge die Kombination von Studium und Berufsausbildung forciert. „Wir bilden nahezu ausnahmslos für den eigenen Bedarf aus. Weiterhin besetzen wir durch eine konsequente und zielorientierte Personalentwicklung, dort wo es sinnvoll ist, unsere Führungspositionen mit eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dabei haben wir – quasi ganz nebenbei unsere Frauenquote mehr als erfüllt“, so Daniela Görtz. Erich Schönenberg ist sich sicher: „Mit dem Craco-Team und der zukunftsweisenden Investition in den neuen Hallenkomplex sind wir für kommende Herausforderungen bestens gerüstet und werden unsere Marktposition stärken und ausbauen – nicht zuletzt für die nächste Generation.“


„Wir legen besonders großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen sowie die stetige Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Dr. Christoph Johann, Geschäftsführer Wyatt Technology Europe GmbH; Annette Johann; Peter Rusert, Firmenkundenbetreuer Westerwald Bank eG

Unsere Firmenkunden in der Region: Wyatt Technology Europe GmbH, Dernbach High-End-Produkte aus dem Westerwald Die Wyatt Technology Europe GmbH (WTE) mit Sitz im Industriegebiet „Urbacher Wald“ in Dernbach wurde 1993 als Vertriebsgesellschaft für Produkte der Wyatt Technology Corporation, USA gegründet. Das Gesamtspektrum des Unternehmens umfasst neben dem Vertrieb wissenschaftlicher Analysegeräte, Kundenunterstützung und technischen Service, Entwicklung und Produktion von Analysegeräten sowie die Kundenschulung. Das exklusive Vertriebsgebiet ist der deutschsprachige Raum, Benelux, Dänemark, Finnland und Osteuropa. Im Jahr 2001 begann das Unternehmen, zusätzlich zum Vertrieb, die Entwicklung und Produktion von Eclipse-Produkten. Hierbei handelt es sich um Geräte für ein neuartiges Analysesystem zur Trennung von Makromolekülen, die Feld-FlussFraktionierung. Die Eclipse-Geräte werden weltweit exportiert. Erfolg ist Teamsache „Unser Unternehmen ist in den letzten fünf Jahren stark gewachsen und beschäftigt heute mehr als dreißig hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erläutert Dr. Christoph Johann, Geschäftsführer der WTE. „Wir legen besonders großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen sowie die stetige Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Neue Gesellschaft – neue Märkte Die Geschäftsanteile an WTE werden zu 55 % von Dr. Christoph Johann und zu 45 % von der Wyatt Technologie Corporation mit Sitz in den USA gehalten. Die Gesell-

schafter haben die Absicht, im Rahmen einer Betriebsaufspaltung den Bereich Eclipse Entwicklung und Produktion abzuspalten und als eigenständige Gesellschaft, Superon GmbH, weiterzuführen. Die Anteile der Superon GmbH werden zukünftig zu 100 % von Dr. Christoph Johann gehalten. Damit entsteht eine neues Unternehmen, das sich völlig auf die weitere Entwicklung und Erschließung neuer Märkte für die Geräte der FFF-Trenntechnik konzentrieren kann.

» „Erfolg ist nicht nur eine Frage von Ideen und Produkten.“

Auch in dieser Phase wird das Unternehmen von der Westerwald Bank als Hausbank begleitet. „Durch die Gründung der Superon GmbH haben wir die Möglichkeit die Forschung und Entwicklung in unserem Haus intensiver zu betreiben. Wir werden somit noch frühzeitiger Trends erkennen und in der Lage sein, ganz neue Märkte zu erschließen“, erklärt Dr. Christoph Johann. „Hierzu sind leistungsfähige und kompetente Geschäftspartner in allen Bereichen notwendig. Im Finanzsektor ist für uns - ganz ohne Frage - die Westerwald Bank dieser Partner. Insbesondere das KnowHow, aber auch die offene Kommunikation sowie die persönliche Zusammenarbeit schätze ich sehr“, so der Manager weiter. Ein Ziel des Unternehmens war es seit jeher, jeden Kundenkontakt zu einem positiven Erlebnis zu machen, unabhängig davon, ob der Kunden das Haus im Service-, Innovations- oder Produktbereich trifft. Dass dies gelungen ist, beweisen europaweit zufriedenen Kunden – in Kombination mit dem hervorragenden technischen Know-How ist das sicher eine gute Basis für die kommenden Herausforderungen.

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„Wir sind Westerwald Bank!“

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westerwald Bank eG

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„Für uns war es schon immer wichtig, uns für die Region und in der Region zu engagieren.“ Petra Leukel-Roth, Bereichsleiterin Firmenkunden-Team Westerwaldkreis

Unsere Firmenkunden-Teams „Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ (Henry Ford 1863-1947) Mit diesem Zitat lässt sich die Philosophie unseres Bereichs Firmenkunden treffend charakterisieren. Hauptzielgruppe ist der leistungsstarke, regionale Mittelstand mit seiner von Familienunternehmen geprägten Struktur, dem wir als kompetenter und zuverlässiger Partner zur Seite stehen. Unsere Kunden schätzen neben einer offenen und transparenten Zusammenarbeit, vor allem unsere Fachkompetenz sowie die Entscheidungsgeschwindigkeit und die persönliche Beratung durch unsere Spezialisten. Ganzheitlicher Beratungsansatz „Die Leistungsfähigkeit im Firmenkundengeschäft beruht auf dem ganzheitlichen Beratungsansatz. In der traditionell tiefen Verbundenheit zur Westerwälder Wirtschaft ist es unser Ziel, zu verstehen, was unsere Kunden „antreibt“, erläutert Petra Leukel-Roth, Bereichsleiterin Firmenkunden-Team Westerwaldkreis. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden individuelle, auf die jeweilige Branche und das spezifische Vorhaben abgestimmte Lösungen. Profundes Fachwissen, innovative Produkte, sehr gute Kenntnisse über den regionalen Markt sowie ein umfangreiches Netzwerk gewährleisten eine erfolgreiche Beratung in allen Finanz- und Unternehmensfragen.

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Leistungsfähigkeit und Marktorientierung „Leistungsfähige Produkte in den Segmenten Finanzierung, Zins und Währungsmanagement, Anlagemanagement sowie Zahlungsverkehr gehören ebenso zu unserem Produktportfolio wie ein marktorientiertes Angebot in den Bereichen Betriebliche Altersvorsorge, bedarfsorientierte Versicherungslösungen, Leasing etc. Selbstverständlich stehen wir unseren Kunden bei den Themen Unternehmensgründung bzw. -nachfolge aktiv zur Seite“, erklärt Frank Schmidt, Bereichsleiter Firmenkunden-Team Altenkirchen/ Neuwied. Wir setzen innovative Produktergänzungen ebenso wie eine intensive Vertriebstätigkeit aktiv zur Differenzierung gegenüber unserem Wettbewerb ein. Unser Ziel ist es, bestehende Geschäftsverbindungen auszubauen und neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Auf der Basis des genossenschaftlichen Selbstverständnisses und gemäß dem Motto Friedrich Wilhelm Raiffeisens: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“ sieht der Bereich Firmenkunden seine Verantwortung darin, der Westerwälder Wirtschaft ein leistungsfähiger und verlässlicher Finanzpartner zu sein – jetzt und in Zukunft.


„Ehrenamtliches Engagement bedeutet für mich auch mal über den Tellerrand hinausschauen und Verantwortung übernehmen.“ Frank Schmidt, Bereichsleiter Firmenkunden-Team Altenkirchen/Neuwied und Vorstandsmitglied im SV Raubach

Firmenkunden-Team Altenkirchen/Neuwied

Arno Ballnar

Sebastian Buchen

Torsten Gerhardt

Michael Hertel

Uwe Hollenberg

Fabian Jung

Magnus Liebert

Miriam Mai

Peter Rusert

Andreas Wagner

Thorsten Gräf

Klaus Heidrich

Jochen Lauer

Dirk Merten

Christof Quirmbach

Wilhelm Rudersdorf

Torsten Steiger

Urban Weber

Firmenkunden-Team Westerwald

Heinz Dreesen

Jörg Metternich

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„Ehrenamtliche Tätigkeit bedeutet für mich folgendes Zitat: Das Ziel ist es, dem Leben nicht mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben (Cicely Saunders).“ Martina Pfeifer-Krämer, Serviceberaterin, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin des Hospizvereins Altenkirchen

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Der Schlüssel zum Erfolg Die Westerwald Bank hat in 2011 insgesamt 13 neue Arbeitsplätze in unserer Region geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg von 540 im Vorjahr auf 553 im Jahr 2011. Hiermit reagieren wir sowohl auf die Anforderungen unserer Kunden, als auch auf die rechtlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben für Kreditinstitute. Ein weiterer Faktor für den Anstieg ist die aktive Nachwuchssicherung unseres Hauses. Damit realisieren wir schon heute Lösungen für

Starke Weggefährten Martina Pfeifer-Krämer ist eine positiv denkende Persönlichkeit, die mit beiden Beinen im Leben steht und ihren Beruf bei der Westerwald Bank mit Engagement und Freude erfüllt. „Ich hatte das große Glück, dass es in meinem Umfeld immer Menschen gab, die mir geholfen haben, wenn es besonders schwer wurde. Das ist der Grund, warum ich durch meine ehrenamtliche Tätigkeit etwas zurückgeben möchte“, fasst Martina Pfeifer-Krämer zusammen, was sie dazu bewegt hat, sich als ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin des Hospizvereins Altenkirchen zu engagieren. Ehrenamtliche Hospizbegleiter widmen sich einer intensiven und zwischenmenschlich anspruchsvollen Aufgabe. Das Ehrenamt erfordert Menschenkenntnis und intuitives Gespür. Martina Pfeifer-Krämer berichtet über ihre Erfahrungen. „Es ist wichtig, spontan und authentisch zu reagieren. Meist handle ich aus dem Bauch heraus. Dennoch ist Hintergrundwissen, zum Beispiel über die Deutung von Körpersprachen sehr nützlich.“ Hilfreiches Wissen wird den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen vor Beginn ihrer Tätigkeit vermittelt. In intensiven Schulungen werden sie auf ihre Aufgabe vorbereitet. Hospiz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Herberge“. Hospiz ist aber für die MitarbeiterInnen des Hospizvereins Altenkirchen kein Ort, an dem man sich einrichtet, sondern eine Haltung, in der man einander begegnet und miteinander unterwegs ist. 22

die zukünftigen Herausforderungen der demografischen Entwicklung. Wir nutzen unser breites personalwirtschaftliches Instrumentarium, um fachlich qualifizierte Nachwuchskräfte an unser Haus zu binden und sie als zukunftsweisenden Bestandteil für den Unternehmenserfolg in unser Institut zu integrieren. Talente gewinnen Ein zielführendes Instrument hierfür ist unsere zukunftsorientierte Ausbildung. Selbst im dualen System ergänzen wir die Ausbildung durch inner- und überbetriebliche Weiterbildungen. Unsere jungen Kolleginnen und Kollegen erhöhen permanent ihre fachliche Qualifikation und arbeiten intensiv an der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Neben den Berufsschulzeiten gehört der überbetriebliche Unterricht mit insgesamt 500 zusätzlichen Tagen zum erfolgreichen Ausbildungskonzept unseres Hauses. Ergänzend zum qualitativen Aspekt hat für uns auch die Quantität der Ausbildung eine hohe Priorität. So haben wir die Zahl der Auszubildende auf 14 pro Jahrgang erhöht. Um diese Zielgruppe adäquat zu erreichen, nutzen wir neue Medien selbstverständlich und zielführend. Die Facebook-Seite unserer Bank richtet sich speziell an potentielle Auszubildende und wir sind auf kununu, einer Bewertungsplattform für Unternehmen, präsent. Unser Bewerbungsverfahren haben wir auf ein Online-Tool umgestellt, externe und interne Bewerbungen generieren wir jetzt über die Karriereseite auf unserer Homepage.


„Ehrenamt ist für mich ein ganz selbstverständlicher Teil meines Alltagslebens.“ Michael Hähn, Sachbearbeiter Betriebswirtschaft und Trainer E-Jugend JSG Thalhausen-Maischeid, gleichzeitig aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kleinmaischeid

Talente binden Den jeweils zwei besten Auszubildenden pro Jahrgang bieten wir als Perspektive die Möglichkeit zum Bachelor-Studium an der ADG Montabaur in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Universität in Berlin. In 2011 boten wir insgesamt 23 jungen, ambitionierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Rahmenbedingungen für eine berufsbegleitende Weiterbildung. Die Westerwald Bank beteiligte sich im Berichtsjahr aktiv am Trainee-Programm „TeamUp“, einem modularen Qualifikationsinstrument der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die Ausbildungsinhalte werden innerhalb von 18 Monate sowohl in einer Genossenschaftsbank als auch in der DZ Bank sowie an zwei Verbundunternehmen vermittelt. Nach erfolgreichem Abschluss verfügen die Teilnehmer über ein fundiertes praxisbezogenes Wissen, um in einer Genossenschaftsbank Verantwortung zu übernehmen. Um insgesamt sechs junge Kollegen als Geschäftsstellenleiter bzw. Baufinanzierungsspezialist zu qualifizieren, starteten wir in 2011 einen speziell auf diese Inhalte fokussierten Förderpool. Weiterhin bereiteten wir in unserem Haus vier Trainees, u. a. im Bereich Firmenkundenberatung auf künftige, verantwortungsvolle Aufgaben vor.

Weiterbildung bilden aber die individuell konzipierten Inhouse-Veranstaltung unseres Hauses; mit einem Weiterbildungsangebote von ca. 800 zusätzlichen Seminartagen. Kultur der Verantwortung Die Westerwald Bank wird auch zukünftig erfolgreich sein und hat sich die Aufgabe gestellt, die bewährte genossenschaftliche Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und auf neue Anforderungen auszurichten. So haben unsere Führungskräfte und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch 2011 weiter an der Erlebbarkeit der genossenschaftlichen Werte – Nachhaltigkeit, Selbstständigkeit, Beteiligung und Verantwortlichkeit - gearbeitet. Unsere Kunden erkennen die Werte bei jedem Kontakt zu unserem Haus. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben dieses Selbstverständnis in der täglichen Führungsarbeit, in der Zusammenarbeit und in der Kommunikation untereinander. Um die Belegschaft in diesem Prozess bestmöglich zu unterstützen, nehmen die Führungskräfte unseres Hauses ihre Aufgabe in besonderer Weise wahr. So entwickelt das ca. 50-köpfige Führungsteam der Westerwald Bank kontinuierlich ein gemeinsames Führungsverständnis auf Basis der genossenschaftlichen Philosophie. Unser Erfolg basiert darauf, dass alle Führungskräfte sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die genossenschaftlichen Werte als Kern ihrer Aufgabe akzeptieren und leben.

Durchschnittlich investierte unsere Bank mehr als 3,6 Tage je Mitarbeiter in die Qualifikation der Belegschaft. Hierzu zählen ca. 500 Seminartagen an unseren Genossenschaftsakademien. Der Schwerpunkt der 23


„Wenn ich mich engagiere, dann mit voller Überzeugung und für alle, ohne Unterschied der Weltanschauung und Herkunft.“ Bärbel Metzger, Sachbearbeiterin Zahlungsverkehr, ehrenamtliche Politikerin und Mitglied im Vorstand des Frauenhauses Westerwald

Fairer Arbeitgeber Gesellschaftliches und berufliches Engagement Als Bärbel Metzger mehr als 45 Jahren bei der Westerwald Bank begann, war vieles anders als heute. „Damals wurden Mädchen noch nicht ausgebildet, sondern als Anlernlinge bezeichnet“, erinnert sich Bärbel Metzger schmunzelnd. Ihren Weg konnte „der ehemalige Anlernling“ Bärbel Metzger aber dennoch zielorientiert gehen, denn die grundsätzlichen genossenschaftlichen Werte: Nachhaltigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortlichkeit und Beteiligung sind seit je her die Grundlage für die langfristige Existenzsicherung unserer Westerwald Bank. Darüber hinaus bieten sie sowohl unseren Kunden als auch unseren Mitarbeitern eine verlässliche Orientierung. So konnte Bärbel Metzger u. a. als Leiterin des Zahlungsverkehrs ihre Kompetenz in unser Haus einbringen. In der Zeit von 1978 bis 1994 war sie Mitglied im Betriebsrat und von 1994 bis 2009 dessen Vorsitzende. Ehrenamtliche Politikerin Parallel zu ihrem beruflichen Engagement hat sich die gebürtige Lochumerin stets aktiv in die Politik eingebracht – sowohl auf kommunaler als auch auf Kreistags-Ebene. „In unserer Familie war und ist es selbstverständlich sich ehrenamtlich zu engagieren“, erklärt Bärbel Metzger. „Und wo könnte das wirkungsvoller sein, als an der Basis unserer Demokratie, der Kommunalpolitik“, so Bärbel Metzger weiter. Sie möchte dazu beitragen, Probleme, die die Menschen vor Ort betreffen, zu lösen. Aber damit nicht genug. Bärbel Metzger übernahm auch im Kreistag über zehn Jahre Verantwortung und seit etwa 16 Jahren engagiert sie sich im Vorstand des Frauenhauses Westerwald. Bärbel Metzger zeigt, dass gesellschaftliches und berufliches Engagement keine Gegensätze sind.

Bei allen Veränderungen ist es der Westerwald Bank gerade als fairer Arbeitgeber wichtig, im Wettbewerb dauerhaft zu bestehen und unseren Kunden einen optimalen Service und Beratung zu bieten. Eine elementare Voraussetzung hierfür ist die Bereitschaft unserer Belegschaft, notwendige Veränderungen als Herausforderung anzunehmen und aktiv zu gestalten. Wir wissen, dass die Leistungsbereitschaft neben der Leistungsfähigkeit die grundlegende Determinante des Arbeitsverhaltens ist. Das Ausmaß der individuellen Leistungsbereitschaft ist abhängig von der Motivstärke und den Merkmalen der Arbeitssituation. Aus diesem Grund ist es Teil unserer Unternehmenskultur, mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam deren Aufgaben- und Kompetenzfelder zu gestalten. Darüber hinaus vereinbaren wir mit unseren Potenzialträgern konkrete Entwicklungs- und Karriereplanungen. Work-Life-Balance Wer sich in seiner Arbeitssituation wohl fühlt, wird sich stärker mit seinem Unternehmen identifizieren und positiv zum Unternehmenserfolg beitragen. Auf vielfältige Weise unterstützt die Westerwald Bank ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin, die für sie richtige Balance zu finden. Seit Jahren bieten wir beste Voraussetzungen für flexible Teilzeitarbeitsverhältnisse. Mit einer Teilzeitquote von 38 % zeigen wir unter anderem, dass wir Familienpolitik nicht nur auf dem Papier realisieren.

Wir gratulieren... zum 45-jährigen Betriebsjubiläum Bärbel Metzger, Marktservice-Center Ransbach Baumbach Egon Dietershagen, Baufinanzierungsberater Wissen/Betzdorf zum 40-jährigen Betriebsjubiläum Peter Hassel, Leiter Geschäftsstelle Weyerbusch 24 Klaus Heidrich, Firmenkundenberater Hachenburg Albert Rödder, Leiter Geschäftsstelle Dattenfeld und Schaldern

Wir forcieren ein aktives Betriebliches Gesundheitsmanagement für den Erhalt und Ausbau der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Thema Stress


„Es geht darum, dass wir unsere Freizeit eigenverantwortlich und sinnvoll gestalten und die Verantwortung für uns selbst übernehmen.“ Pablo Perez-Leal, Auszubildender und Jugendvorstandsmitglied der Ortsgemeinde Luckenbach

und Überbelastung nehmen wir sehr ernst. Seminare zum Thema Work-Life-Balance, im Notfall eine telefonische Erstberatung durch Psychologen, die Sensibilisierung der Führungskräfte und ein achtsamer Umgang miteinander sind unsere Antworten auf vermehrte Krankheitsfälle. Körperlichen Problemen durch die oft sitzende Tätigkeit begegnen wir durch einen optimierten Arbeitsplatz und verschiedene Kurse von der Rückenschule bis zum Yoga. Kooperationen mit Fitnessstudios ergänzen unser Angebot. Für 2012 ist es unser Ziel, neben der Fortsetzung der laufenden Angebote insbesondere in die Bereitstellung und Ausstattung geeigneter Erste-Hilfe-Räume an unseren drei großen Standorten Hachenburg, Altenkirchen und Ransbach-Baumbach zu investieren. Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ist Kernstück des sozialen Ausgleichs. Im Berichtsjahr haben Vorstand und Betriebsrat intensiv daran gearbeitet, das gemeinsame „Wir-Verständnis“ unserer über 500 Mitarbeiter an 34 Standorten zu entwickeln und zu stärken. Neue Perspektiven Für unsere Auszubildenden ist es selbstverständlich, alle vorhandenen Informationsmöglichkeiten intensiv zu nutzen. Sie werden bereits von Anfang an an Projekte herangeführt, um diese selbstorganisiert und eigenverantwortlich zu bearbeiten und somit ihre Methodenkompetenz zu fördern. Hinzu kommen neben einer engagierten Teamarbeit, die Orientierung an unseren genossenschaftlichen Unternehmenswerten sowie der kompetente Umgang mit unseren Kunden, als Elemente, die auf die Entwicklung der Sozialkompetenz der Auszubildenden abzielen.

Wir als Westerwald Bank wissen, dass der Wechsel von der Schule zum Arbeitsleben ein großer Schritt für unsere Auszubildenden ist und begleiten diesen intensiv. Wir ergänzen die Ausbildung im dualen System optimal durch innerbetriebliche und überbetriebliche Weiterbildungen. Das Auseinandersetzen mit der eigenen Persönlichkeit und die Wirkung auf andere Personen eröffnen unseren jungen Auszubildenden einen neuen Blickwinkel und können auch ihr soziales Engagement fördern.

Lernen fürs Leben Seit seiner Kindheit lebt Pablo Perez Leal in der Gemeinde Luckenbach. Pablo Perez Leal ist seit 2010 Auszubildender zum Bankkaufmann bei der Westerwald Bank. Sein Ziel ist es, die Ausbildung gut abzuschließen, Erfahrungen zu sammeln um dann als Jugendmarktberater erfolgreich zu sein. Verantwortung übernehmen „Ich arbeite einfach gern mit jungen Menschen zusammen und ich übernehme gern Verantwortung“, erklärt Pablo Perez Leal. In seiner Freizeit fotografiert er leidenschaftlich und ist in seiner Heimatgemeinde Jugendvorstandsmitglied. Der Jugendvorstand setzt sich für die Belange junger Menschen ein, engagiert sich in Projekten und übernimmt Verantwortung für das Gemeinwesen. In Luckenbach ist das ganz konkret der Jugendraum: Ein Treffpunkt, den die ortsansässigen Jugendlichen gerne nutzen, um sich mit Gleichaltrigen zu treffen. „Es geht darum, dass wir unsere Freizeit eigenverantwortlich und sinnvoll gestalten und die Verantwortung für uns selbst übernehmen“, erklärt Pablo Perez Leal.

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„Ehrenamt bedeutet für mich, gemeinsam etwas bewirken, Ideen austauschen und diese auch zu verwirklichen.“ Reinhard Graßmann, Service-Berater Mitglied im Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Raubach, im Ortsbeirat von Elgert und im Stadtrat von Dierdorf

Wir investieren in unsere Region Die Westerwald Bank ist seit 150 Jahren fest mit der Region verwurzelt. Nachhaltiges Handeln sowie die Verantwortung für die Gemeinschaft sind Eckpfeiler unserer Unternehmenskultur. In der Funktion als Arbeitgeber, Kreditversorger, Sponsor, Steuerzahler und Auftraggeber für ansässige Unternehmen leisten wir einen großen Beitrag für die Wirtschaft und die Menschen vor Ort. Baumpflanzaktion Für jedes zusätzliche neue Mitglied will die Westerwald Bank einen Baum pflanzen. Diese Absicht hat die Bank zum Bestandteil ihres auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Leitbildes erklärt. „Allerdings sollen es mindestens 1000 Bäume pro Jahr sein“, unterstreicht Vorstandsprecher Wilhelm Höser. Das Projekt wird gemeinsam mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz nach fest definierten Qualitätskriterien für eine nachhaltige Wiederaufforstung durchgeführt. Freuten sich über die Wiederaufforstung nach Xynthia: Hans-Jürgen Rübesam, Revierleiter des Forstreviers Flammersfeld-Peterslahr, Altenkirchener Forstamtsleiter Franz Kick, Wilhelm Höser, Vorstandssprecher der Westerwald Bank sowie seine Vorstandskollegen Markus Kurtseifer und Paul-Josef Schmitt

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Unterstützt von Auszubildenden der Landesforstverwaltung pflanzten die zwölf Auszubildenden der Bank im ersten Ausbildungsjahr im Frühjahr 2011 über tausend Bergahorne, Hainbuchen und Traubeneichen im Waldgebiet Hück nördlich von Flammersfeld an der Verbindungsstraße zwischen Orfgen und Kescheid. Im Februar

2010 waren hier 70jährige Fichten auf einer Fläche von etwa einem Hektar dem Sturm Xynthia zum Opfer gefallen. Für den Altenkirchener Forstamtsleiter Franz Kick und den Revierleiter Hans-Jürgen Rübesam war die Pflanzaktion der Auszubildenden eine „gelungene Gemeinschaftsaktion, die allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht hat.“ Neben dem Setzen der Bäume in so genannten Klumpen (Pflanzen-Gruppen) mussten diese zudem mit Netzgeflechten zum Schutz vor Wildverbiss geschützt werden. „Neben den gepflanzten Bäumchen“, so Kick, „werden sich ohne weiteres Zutun eine Vielzahl von Birken, Fichten, Douglasien und Lärchen ansamen.“ Diese Mischung mache den Wald zukünftig widerstandsfähig. Für die Westerwald Bank ist die Aktion ein wichtiges Projekt, „um über das Alltagsgeschäft hinaus die Verbundenheit mit der Region zu leben. Wir agieren regional im Westerwald und auch deshalb versuchen wir, nachhaltig in der Region und für die Region zu arbeiten, und zwar dauerhaft und beständig, so wie das Wachstum der Bäume.“


„Das wahre Glück besteht nicht in dem was man empfängt sondern in dem was man gibt.“ (Johannes Chrysostomus) Lucia Eulberg, Service-Beraterin Vorstandsmitglied im VfR Nomborn und im Förderverein zum Erhalt der kath. Kirche St. Kilian in Nomborn

Raiffeisen-Campus in Wirges Es ist landesweit das erste Privatgymnasium in Trägerschaft einer Genossenschaft, und es ist zudem das einzige Gymnasium, das aus einer Eltern-Initiative entstanden ist: der Wirgeser Raiffeisen-Campus. Mit 37 Schülern - oder Lernern, wie man beim Raiffeisen-Campus sagt - in zwei Klassen hat die private Schule im vergangenen Sommer den Schulbetrieb als verpflichtende achtjährige Ganztagsschule aufgenommen. Das junge Gymnasium finanziert sich unter anderem durch Spenden der Eltern in Höhe von monatlich 190 Euro. Wo dies nicht möglich ist, werden diese Beträge durch Stipendien gedeckt. Zwei solcher Stipendien hat die Westerwald Bank übernommen. „Bildung als Grundvoraussetzung dafür, dass junge Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen können, ist für uns seit Jahren das Top-Thema bei allen unseren Engagements. Dabei liegen uns insbesondere solche Initiativen am Herzen, die sich gezielt der Zukunft der Jugendlichen hier in der Region widmen“, erläutert Wilhelm Höser.

„Wir erfahren viel aktive Unterstützung und stoßen auf großes Interesse in unserer Arbeit“, berichtet Schulleiter Bernhard Meffert. Für die Dauer von acht Jahren hat die Westerwald Bank zunächst ihr Engagement zugesagt, bis zum Abschluss des ersten Abiturjahrgangs. Die Unterstützung für den Raiffeisen-Campus fügt sich in die Strategie der Westerwald Bank, nachhaltige Verantwortung für die Region zu leben. Ausdrücklich würdigt der Schulleiter das Engagement der Initiatoren aus der Elternschaft, die die Notwendigkeit eines weiteren Gymnasiums im unteren Westerwald nicht nur erkannt hätten, sondern dieser Notwendigkeit auch Taten folgen lassen - und das im Sinne Raiffeisens in einer Gemeinschaft, die die Lasten auf viele Schultern verteilt.

» Gelebter Förderauftrag

Freude bei den Fünftklässlern des Wirgeser Raiffeisen-Campus: Wilhelm Höser (rechts), Vorstandssprecher der Westerwald Bank, übergab eine Spende über insgesamt 4.560 Euro für zwei Jahresstipendien an dem privaten Gymnasium an Schulleiter Bernhard Meffert (Mitte) und Campus-Vorstandsmitglied Dr. Jens Feld (links).

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“Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.” (Laotse) Waltraud Wagner-Drescher, Assistenz Firmenkunden-Team und ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht Koblenz

Dank für die gute Zusammenarbeit

» Dank und Ausblick

Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2011 bestätigen die strategische Ausrichtung unserer Bank auf die Region des Westerwaldes, auf unsere Mitglieder und Kunden. Sie sind Ausdruck der hohen Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zeigen, dass die genossenschaftlichen Werte und ihre Umsetzung auch heute ein nachhaltiges Geschäftsmodell bilden. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Kunden sowie Vertretern für diese besondere Vertrauensbeziehung. Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr hat unser Aufsichtsrat uns mit konstruktiver Beratung wesentlich unterstützt. Wir danken allen Damen und Herren des Aufsichtsrates für ihren wertvollen Rat und ihr persönliches Engagement. Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihr hohes Engagement wesentlich zum Ergebnis 2011 beigetragen haben. Ein ganz herzliches Dankeschön hierfür. Danken möchten wir auch unserem Betriebsrat für die sachliche und konstruktive Diskussion in allen wesentlichen Fragen. Ein lösungsorientiertes Vorgehen sowie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit waren der Garant für eine erfolgreiche Arbeit. Wir freuen uns über die positive Zusammenarbeit mit Innungen, Kommunen, Verbänden und Wirtschaft in der Region des Westerwaldes. Dies gilt ebenso für die Zusammenarbeit mit der Landeszentralbank Mainz, für die gute Zusammenarbeit mit dem Genossenschaftsverband e. V.,

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Frankfurt, dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e. V., Münster, mit der DZ Bank AG in Frankfurt und der WGZ AG, Düsseldorf, mit der Fiducia IT AG, Karlsruhe und den Partnern des genossenschaftlichen Verbundes.

Ausblick 2012 Die Prognosen für 2012 lassen ein mildes Wachstum für Deutschland erwarten. Eine verbesserte Beschäftigungssituation bei weiter steigenden Reallöhnen unterstützt einen wachsenden privaten Verbrauch. Die ungelösten Verschuldungsprobleme einiger europäischer Staaten werden für Unsicherheit in den Kapitalmärkten sorgen. Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wird uns in 2012 eine gute Voraussetzung für ein stabiles Wachstum liefern und sollte eine gesunde Basis für weitere Reallohnsteigerungen in den Folgejahren bilden können. Auch für 2012 erwarten wir ein zufriedenstellendes Ergebnis für unser Institut.

Hachenburg, im Mai 2012 Der Vorstand

Dipl.-Oec. Wilhelm Höser, Sprecher Markus Kurtseifer Paul-Josef Schmitt


Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2011 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende im engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Im Jahr 2011 hat der Aufsichtsrat insgesamt sieben Sitzungen sowie sieben Ausschusssitzungen abgehalten. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat bildeten: Mindestanforderungen für das Kredit- und das Handelsgeschäft, Kreditgenehmigungen, aktuelle Informationen über wichtige Kreditengagements, die Geschäftsentwicklung sowie die strategische Ausrichtung der Bank. Wie in den Vorjahren hat der Aufsichtsrat drei Prüfungsausschüsse, einen Personalausschuss und einen Ausschuss für Eilentscheidungen im Kreditgeschäft eingerichtet. Aus den Sitzungen der Ausschüsse ist dem Gesamtaufsichtsrat berichtet worden. Wegen Ablauf der Wahlzeit schieden in 2011 Frau Dipl.-Betriebswirtin Martina Zoth-Opolka sowie die Herren Dipl.-Wirt. Ing. Hartmut Goerg und Dieter Saffran aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder war zulässig. Frau Zoth-Opolka sowie die Herren Goerg und Saffran wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

Mit dem Bericht des Vorstandes und dem Jahresabschluss 2011 erklären wir uns in vollem Umfang einverstanden. Die vorgesehene Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - steht im Einklang mit der Satzung. Wir werden der Vertreterversammlung empfehlen, den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2011 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

» Bericht des Aufsichtsrates

Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung wurde vom Genossenschaftsverband e.V. durchgeführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit, den persönlichen Einsatz und das gezeigte Engagement im Geschäftsjahr 2011. Wir danken den Vertreterinnen und Vertretern für die Wahrnehmung ihres Ehrenamtes im abgelaufenen Geschäftsjahr und freuen uns auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit. Unser Dank richtet sich auch an alle Mitglieder, Kunden und Geschäftsfreunde, die der Westerwald Bank eG ihr Vertrauen schenken.

Hachenburg, im Mai 2012 Der Aufsichtsrat

Dipl.-Kfm. Karl Heinz Schmitz Vorsitzender 29


Bankstellennetz der Westerwald Bank eG Geschäftsstellen 57610 Altenkirchen Schlossplatz 6 56470 Bad Marienberg Bismarckstraße 17 57518 Betzdorf Wilhelmstraße 50 Nikolai Boiar Regionaler Vertriebsleiter

56237 Breitenau Kirchstraße 1a

56424 Staudt Bahnhofstraße 9 56457 Westerburg Marktplatz 3

57610 Altenkirchen • Aral-Tankstelle • Bahnhofstraße 2

57635 Weyerbusch Kölner Straße 4

57518 Betzdorf Bahnhofstraße

51570 Windeck-Dattenfeld Hauptstraße 102 - 104

57587 Birken-Honigsessen Hauptstraße 134 (Bürgerbüro)

57537 Wissen Rathausstraße 56

56269 Dierdorf Marktstraße 13 Servicestellen 57632 Flammersfeld Raiffeisenstraße 1 56276 Großmaischeid Dierdorfer Straße 4 57627 Hachenburg Neumarkt 1 - 5 56593 Horhausen Rheinstraße 41 57548 Kirchen Bahnhofstraße 9 - 11

Jörg Diewald Regionaler Vertriebsleiter

57612 Kroppach Bahnhofstraße 13 56305 Puderbach Mittelstraße 12 56235 Ransbach-Baumbach Rheinstraße 66 - 70 56316 Raubach Brechhofer Straße 5 56579 Rengsdorf Westerwaldstraße 33 56477 Rennerod Koblenzer Straße 2 56242 Selters Rheinstraße 36

Georg Rödder Regionaler Vertriebsleiter

30

56427 Siershahn Hauptstraße 6

SB-Stellen

56428 Dernbach bei Montabaur Hauptstraße 58 56249 Herschbach Heinrich-te-Poel-Str. 9 56206 Hilgert Hauptstraße 33

56477 Emmerichenhain Siegener Straße 6 57627 Hachenburg Gewerbegebiet Saynstraße 57629 Höchstenbach Aral-Tankstelle 56472 Hof Hauptstraße 31 56271 Kleinmaischeid Hauptstraße 26 56424 Mogendorf Aral-Tankstelle

56462 Höhn Gewerbegebiet

56424 Mogendorf Maxi-Autohof

56459 Langenhahn Waldstraße 1

56305 Puderbach Shell-Autoport

51597 Morsbach Waldbröler Straße 5a

56579 Rengsdorf ED-Tankstelle

57555 Niederschelderhütte Kölner Straße 46

56317 Urbach Hauptstraße 26

57647 Nistertal Hornisterstraße 3

56457 Westerburg (Gewerbegebiet) Wörthstraße

57641 Oberlahr Bahnhofstraße 57

56594 Willroth Shell-Autoport

57648 Unnau Hauptstraße 7

56422 Wirges Hüter-Einkaufszentrum

51570 Windeck-Schladern Waldbröler Straße 7

57537 Wissen Regio Bahnhof


Sandra Vohl

Rainer Kapp

Christian Bauer

Ulrich Birkenbeul

Geschäftsstellenleiter Bad Marienberg

Gerd-Peter Hermann

Stephan Zorn

Stefan Scherer

Friedhelm Krämer

Natalie Blum

Sebastian Heidrich

Rainer Hoffmann

Heiko Zelmer

Marco Treiber

Andreas Veith

Nadine Heuser

Hartwig Braun

Ralf Bossert

Peter Hassel

Albert Rödder

Geschäftsstellenleiter Großmaischeid

Geschäftsstellenleiter Ransbach-Baumbach und Breitenau

Geschäftsstellenleiterin Siershahn

Geschäftsstellenleiter Hachenburg

Geschäftsstellenleiter Raubach

Geschäftsstellenleiter Staudt

Geschäftsstellenleiter Betzdorf und Kirchen

Johannes Lücker

Geschäftsstellenleiterin Altenkirchen

Geschäftsstellenleiter Horhausen

Geschäftsstellenleiter Rengsdorf

Geschäftsstellenleiter Westerburg

Geschäftsstellenleiter Dierdorf

Geschäftsstellenleiter Kroppach

Geschäftsstellenleiter Rennerod

Geschäftsstellenleiter Weyerbusch

Geschäftsstellenleiter Flammersfeld

Geschäftsstellenleiterin Puderbach

Geschäftsstellenleiter Selters

Geschäftsstellenleiter Windeck-Dattenfeld

Carina Häbel

Geschäftsstellenleiterin Wissen

31


Gremien der Westerwald Bank eG Vorstand

Aufsichtsrat

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Aufsichtsrat

Dipl.-Oec. Wilhelm Höser

Dipl.-Kfm. Karl Heinz Schmitz

Bernd Ochsenbrücher

Sprecher des Vorstandes

Vorsitzender

stellvertretender Vorsitzender

Wirtschaftsprüfer

Dipl. Bankbetriebswirt (ADG)

Prof. Dr. Arno Steudter

Wilfried Franken

stellvertretender Vorsitzender

Betriebsratsvorsitzender

Markus Kurtseifer Dipl. Bankbetriebswirt (ADG) Paul-Josef Schmitt

Wirtschaftsprüfer Martina Pfeifer-Krämer

Dipl. Bankbetriebswirt (ADG) Dipl.-Kfm. Andreas Becker

Bankkauffrau

Wirtschaftsprüfer Generalbevollmächtigter

Hubert Wagner Wilfried Ehrenstein

Dr. Ralf Kölbach

Gen. Bankbetriebswirt

Landwirtschaftsmeister Dipl.-Kfm. Urban Weber

Dipl.-Volkswirt Jörg Federrath Rechtsanwalt Prokuristen

Stephan Zorn Bankkaufmann

Herbert Giehl Dipl.-Kfm. Peter Greiner

Kaufmann

Petra Leukel-Roth

Dipl.-Wirt.-Ing. Hartmut Goerg Geschäftsführer

Verbandszugehörigkeit

Dipl.-Ing. Ulf Hassel

Bundesverband der Deutschen

Geschäftsführer

Volksbanken und Raiffeisen-

Stefan Orthen Bankbetriebswirt

banken e.V., Berlin

Frank Schmidt Dipl. Bankbetriebswirt (ADG)

Dieter Saffran Geschäftsführer

Genossenschaftsverband e.V., Neu-Isenburg

Hans-Rüdiger Schneider Marktmanager

Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V.,

Zentralbanken

Martina Zoth-Opolka Dipl.-Betriebswirtin

DZ Bank AG, Frankfurt/Main WGZ Bank AG, Düsseldorf

32

Geschäftsführerin

Münster


Bilanz 2011 « Entwicklung der Westerwald Bank eG in Zahlen »

33


Entwicklung der Westerwald Bank eG in Zahlen Jahresbilanz zum 31.12.2011 – Kurzfassung Aktivseite

1. Barreserve a) Kassenbestand b) Guthaben bei Zentralnotenbanken c) Guthaben bei Postgiroämtern

EUR

EUR

Vorjahr TEUR

13.051.337,15 32.776.825,63 0,00 45.828.162,78

14.194 30.786 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind 3. Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig b) andere Forderungen

55.814.843,80 161.777.942,96 217.592.786,76

4. Forderungen an Kunden

0,00 0

50.659 190.335

1.306.630.914,30

1.248.900

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere 0,00 b) Anleihen und Schuldverschreibungen 143.171.072,67 c) eigene Schuldverschreibungen 202.473,28 143.373.545,95

0 130.241 4.532

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

320.411.181,87

267.024

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

45.837.221,37

45.986

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

179.040,24

179

9. Treuhandvermögen

545.781,92

684

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0 11. Immaterielle Anlagewerte

92.689,00

104

12. Sachanlagen

23.999.405,73

22.366

13. Sonstige Vermögensgegenstände

8.967.774,99

9.980

14. Rechnungsabgrenzungsposten

6.047.697,41

4.262

2.119.506.202,32

2.020.232

Summe der Aktiva

Bitte beachten Sie: 1. Der vollständige Jahresabschluss 2011 sowie der Lagebericht werden im Bundesanzeiger veröffentlicht und sind beim zuständigen Amtsgericht Montabaur (Genossenschaftsregister) hinterlegt. 2. Entsprechend der Satzung liegt der Jahresabschluss 2011 in den Geschäftsstellen Altenkirchen, Hachenburg und Ransbach-Baumbach aus und kann von interessierten Mitgliedern eingesehen werden. 3. Der Jahresabschluss 2011 wurde vom Genossenschaftsverband e. V. m it dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

34


Passivseite

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Mon. b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

3. Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

EUR

EUR

Vorjahr TEUR

7.017.108,28 177.822.821,82 184.839.930,10

3.914 186.983

706.156.907,75 17.028.536,80

708.246 2.088

627.089.671,65 339.143.748,42 1.689.418.864,62

623.531 263.214

59.100.647,34 0,00 59.100.647,34

71.042 0

4. Treuhandverbindlichkeiten

545.781,92

684

5. Sonstige Verbindlichkeiten

3.957.179,60

3.668

6. Rechnungsabgrenzungsposten

546.700,42

731

4.206.088,00 0,00 11.681.009,63 15.887.097,63

4.169 1.328 11.675

7. Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen b) Steuerrückstellungen c) andere Rückstellungen

8. [frei] 9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0 10. Genussrechtskapital

18.953.337,98

20.168

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken

21.500.000,00

3.000

29.361.325,00 0,00

24.857 0

39.000.000,00 50.600.000,00 5.795.337,71 124.756.662,71

37.500 48.300 5.134

12. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital b) Kapitalrücklage c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage cb) andere Ergebnisrücklagen d) Bilanzgewinn

Summe der Passiva

1. Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

2.119.506.202,32

2.020.232

0,00

0

72.563.050,05

73.907

0,00

72.563.050,05 0

0,00 0,00 121.414.362,50 121.414.362,50

0 0 114.365

35


Gewinn- und Verlustrechnung Für die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 2. Zinsaufwendungen 3. Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

EUR

EUR

Vorjahr TEUR

71.017.172,42 5.056.630,23

79.114 4.951

42.346.277,91

33.727.524,74

48.574

12.498.332,70 898.386,02 100.000,00 13.496.718,72

10.159 788 80

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 5. Provisionserträge 6. Provisionsaufwendungen

15.528.334,04 1.693.540,84

13.834.793,20

0

16.149 1.589

7. Nettoertrag/-aufwand des Handesbestandes 0,00 0 8. Sonstige betriebliche Erträge

2.005.776,05

2.238

9. [frei] 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung b) andere Verwaltungsaufwendungen

20.254.456,23

20.094

4.179.215,06 14.933.671,50 39.367.342,79

4.103 13.383

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

2.394.478,02

2.389

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

727.360,62

2.165

0,00

8.552

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft

7.921.633,32

0

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

7.921.633,32

0,00

0

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren

0,00 0,00

0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.192,16

0

18. [frei] 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

28.496.071,99

12.630

20. Außerordentliche Erträge

0,00

195

21. Außerordentliche Aufwendungen

0,00

1.215

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 -1.020 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

4.130.212,41

4.923

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 74.582,59 a) Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken

4.204.795,00 18.500.000,00

72 1.500

25. Jahresüberschuss

5.791.276,99

5.115

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.060,72 19 5.795.337,71 5.134 27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 5.795.337,71 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00

36

29. Bilanzgewinn

5.795.337,71

0 0 5.134 0 0 5.134


Jahresbericht 2011 Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank Neumarkt 1-5, 57627 Hachenburg Telefon: 02662 961-0 Fax: 02662 961-149 Internet: www.westerwaldbank.de E-Mail: info@westerwaldbank.de

Inhalt & Redaktion: Westerwald Bank eG, Volks- und Raiffeisenbank; pers-on, Anja Nassen, Dierdorf Konzeption & Design: Westerwald Bank eG, Volks- und Raiffeisenbank Claudia Adorf Fotos: Bildarchiv der Westerwald Bank eG; Andreas Schultheis; Fotostudio Ketz; Druck & Verarbeitung: rewi druckhaus, Reiner Winters GmbH, Wissen

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Neumarkt 1-5 57627 Hachenburg Telefon: 02662 961-0 Fax: 02662 961-149 Internet: www.westerwaldbank.de E-Mail: info@westerwaldbank.de

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Jahresbericht 2011  

Das Dokument enthält den Jahresbericht der Westerwald Bank eG.

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