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zämehebe Magazin Werkheim Uster Ausgabe 2, Juni 2017, 36. Jahrgang

Jahresbericht 2016


Charity Piano Dinner mit Chris & Mike «pianopopuläär» 4. November 2017 | Stadthaussaal Effretikon Das Werkheim Uster freut sich, Sie zur Charity-Veranstaltung am 4. November 2017 einzuladen. Es erwartet Sie ein Abend voller Rhythmus und Leidenschaft mit den Piano-Entertainern Chris & Mike sowie eine kulinarische Reise nach New Orleans. Der Erlös geht vollumfänglich zugunsten des Bauprojekts «Friedhofstrasse 5».

Tickets à CHF 150.– | Informationen & Vorverkauf: www.werkheim-uster.ch/charity


Inhalt Seite 4

Seite 16

Unternehmerisch für Menschen mit einer Beeinträchtigung

Modernes Wohnen im ­rustikalen Heussergut

Seite 17 Seite 7

Unsere nächsten Termine

Aktiv mit dem lokalen Gewerbe

Seite 19 Seite 8

Kommentar zur Jahresrechnung 2016

Angekommen im Ustermer Wald

Seite 20 Seite 9 Wertvolle Zusammenarbeit im ersten Arbeitsmarkt

Bilanz

Seite 21 Betriebsrechnung

Seite 10 Rechtliche Grundlagen versus Ethik im Werkheim-Alltag

Seite 11 Viel mehr als neue Abkürzungen

Seite 22 Kennzahlen

Seite 24 Wir machen uns stark für Menschen mit Behinderung

Seite 12 Was darf es heute sein?

Seite 25 Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Seite 15 Dienstjubiläen

Seite 26 Werkheim Uster sucht ­Liegenschaften zum Kauf

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Administration Personal & Klienten des Werkheim Uster Druck, Gestaltung Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Auflage 4‘600 Exemplare | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement CHF 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

Jahresbericht

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Unternehmerisch für Menschen mit einer Beeinträchtigung «Ein Unternehmen soll unternehmen, nicht jammern!» (anonymes Zitat) Das Werkheim Uster hat im vergangenen Jahr viel unternommen, damit Beitragskürzungen nicht auf Kosten der Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung gehen.

Wir wollen Menschen mit einer Behinderung beim Übernehmen von Verantwortung für das eigene Leben und ihre Teilhabe an der Gesellschaft unterstützen. Diesen Auftrag gibt sich das Werkheim Uster in seinem Leitbild. Dies fordert uns heute speziell und in zwei Richtungen: einerseits durch schmerzhafte staatliche Beitragskürzungen und immer umfangreichere Vorgaben; andererseits durch die sich verändernde Gesellschaft, in der die Forderungen der UNO-Behindertenrechtskonvention erfreulicherweise nach und nach an Bedeutung gewinnen. Es stellen sich mehrere Fragen: Wie sieht ein zukünftiges, bedarfsgerechtes Angebot für Menschen mit Behinderung aus? Wie können wir ein solches Angebot unter den oben genannten Rahmenbedingungen auch zukünftig bereitstellen? Und wie können wir es finanzieren?

«Nahe am Mensch – nahe am Markt» Unsere Antwort lautet: Wir wollen als Unternehmen

Diese Überlegungen sind als wichtige Pfeiler in die

reagieren. Und zwar im Sinne des Bedeutungskerns

Strategie 2016 – 2020 unter dem Motto «Nahe am

des Wortes «Unternehmen»: Wir wollen etwas un-

Mensch – nahe am Markt» eingeflossen. Eine Stra-

ternehmen, die Herausforderungen proaktiv anpa-

tegie, die wir im vergangenen Jahr in ersten Schrit-

cken, nicht jammernd stillstehen. Wir wollen dies aus

ten umsetzten. Zum Beispiel mit der Gliederung der

der Verpflichtung heraus tun, die uns unser Leitbild

Werkstätten in fünf eigenständigere Produktions- und

auferlegt.

Dienstleistungsbetriebe. Das bedingte intensive Veränderungsschritte, sowohl organisatorisch als auch

Um nicht an der Begleitung der Bewohnerinnen, Be-

für die Mitarbeitenden. Damit wurde der Boden be-

wohner und Mitarbeitenden mit einer Behinderung

reitet, damit sich die Betriebe «Gartenraum», «Kunst-

zu sparen, drängen sich zwei Handlungsfelder auf:

voll», «Produktwerk», der Hotelleriebetrieb mit der

Erstens muss sich das Werkheim möglichst effizient

«8610-Gastronomie» sowie die Integration mit kun-

und effektiv organisieren. Zweitens müssen die Erträ-

dennahen Produkten und einem passgenauen ago-

ge unserer Produktions- und Dienstleistungsbetriebe

gischen Angebot erfolgreich und bedarfsgerecht

einen gewichtigeren Beitrag an die Kosten der ago-

weiterentwickeln können.

gische Arbeit des Werkheims beitragen. Mit der im Oktober eröffneten neukonzipierten Tagesstätte konnte ein echtes «à-la-carte-Menu» für deren Besucherinnen und Besucher geschaffen werden.

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Jahresbericht


Täglich wartet ein vielfältiges Angebot auf Entde-

entstehen. Individualität und Selbständigkeit waren

ckung. Dieser Mehrwert konnte durch eine Bündelung

wichtige Bezugspunkte bei der Entwicklung dieses

der bisherigen Tagesstättenangebote in den Ateliers

Wohnangebots.

und den Wohngruppen erreicht werden.

Hier sind wir stark Die neue Tagesstätte und die im Jahr 2016 abge-

Starke Unternehmen brauchen eine starke Crew: So

schlossene Neugliederung der Teams im Wohnbe-

sind die Anforderungen an den Stiftungsrat bezüglich

reich führten zu veränderten Aufgaben und Diensten

Fachkompetenz und Engagement in den letzten Jah-

des Fachpersonals. Um auch zukünftig als attrakti-

ren gestiegen. Nach dem Rücktritt der langjährigen

ver Arbeitgeber qualifiziertes Fachpersonal gewin-

Stiftungsrätin Claudia Heine konnte Mitte Jahr Beat-

nen und halten zu können, wurden unter anderem

rix Wegmüller als Nachfolgerin gewonnen werden. Mit

neue, innovative Dienstformen entwickelt, die sowohl

der Wahl von Daniel Dietrich als Geschäftsbereichs-

dem Bedarf der Menschen mit Beeinträchtigung ge-

leiter Betriebe Mitte November ist die Geschäftslei-

recht werden als auch den Bedürfnissen des Perso-

tung wieder vollzählig und gut aufgestellt. Er folgt auf

nals entgegenkommen.

Bernhard Krauss, der das Werkheim Mitte Jahr verlassen hat.

Mit der im März letzten Jahres eröffneten dritten Strukturwohngruppe und den dazugehörigen Tagesstruk-

Veränderungsreiche Zeiten stellen besondere Anfor-

turplätzen konnte das Angebot für Menschen mit

derungen an Fachpersonen. Ihr unternehmerisches

einem hohen Strukturbedarf der Nachfrage entspre-

Handeln zugunsten von Menschen mit einer Beein-

chend ausgebaut werden. Ebenfalls auf die Nach-

trächtigung und manchmal auch das Behalten eines

frage reagiert haben wir mit dem Umbau unserer

kühlen Kopfs waren entscheidend, dass das Werkheim

historischen Liegenschaft «Heussergut», wo nun

Uster im vergangenen Jahr den Kurs bei der Erfüllung

bis Mitte 2017 elf zusätzliche attraktive Wohnplätze

seines Auftrags gehalten hat. Herzlichen Dank!

Jahresbericht

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Jedes erfolgreiche Unternehmen hört auf die Stim-

vergangenen Jahr waren dies zum Beispiel Partner-

men seiner Kunden und Mitarbeitenden. Im Novem-

unternehmen, mit denen wir integrative Arbeitsange-

ber fand die erste Wahl für den neuen Betriebsrat der

bote entwickeln oder für die wir Aufträge abwickeln

Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung statt. Die

konnten, aber auch Projekte mit anderen Institutionen

Gewählten bringen nun Ideen und Vorschläge aus den

für Menschen mit Beeinträchtigung. Dankbar sind wir

fünf Betrieben ein und vertreten diese gegenüber der

über die wertvolle Zusammenarbeit wie auch über die

Werkheim-Leitung. Die kürzere Wartezeit an der Kaf-

vielfältige Unterstützung, die wir während des ganzen

feemaschine durch leicht verschobene Pausenzeiten

Jahres immer wieder erfahren durften – sei es durch

ist ein Beispiel, dass diese Mitsprache Wirkung zeigt.

tatkräftige Freiwilligenmitarbeit, eine Spende oder ide-

Wir sind dankbar für die vielfältige und engagierte Teil-

ellen Support.

habe an der Entwicklung des Werkheim Uster sowohl der Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung als auch der

In diesem Sinne freuen wir uns, auch in Zukunft mit

Bewohnerinnen und Bewohner.

anderen zusammen einiges zu «unternehmen», damit Menschen mit einer Beeinträchtigung ihre Stär-

Unternehmerisches Handeln bedeutet auch, den Blick

ken entfalten und ihr Leben möglichst selbständig als

über den eigenen Gartenzaun zu heben: Wo können

Teil der Gesellschaft gestalten können.

wir zusätzliche Ressourcen erschliessen oder Aufgaben besser erfüllen, indem wir mit anderen Per-

Martin Bornhauser, Stiftungsratspräsident

sonen oder Institutionen zusammenarbeiten? Im

Patrick Stark, Geschäftsleiter

«Ich bin Betriebsrätin für die Hotellerie geworden, damit ich Klientenwünsche erfüllen kann oder Probleme bei der Arbeit lösen kann. Ich konnte schon etwas bewirken und wünsche mir, dass noch mehr Leute auf mich zukommen mit ihren Wünschen. Der Betriebsrat ist eine gute Idee gewesen!» Adriana Eugenio Mendes ist Teil des ersten Betriebsrates im Werkheim Uster, der im Herbst 2016 in fünf Betrieben von den Mitarbeitenden an geschützten Arbeitsplätzen gewählt wurde. Mit dem Betriebsrat erhalten ihre Ideen, Vorschläge und Anliegen mehr Gewicht.

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Jahresbericht


Aktiv mit dem lokalen Gewerbe

Das Werkheim Uster versteht sich als Teil des öffentli-

Effretikon sowie der Lüchinger & Schmid AG in Klo-

chen Lebens der drei Zürcher Oberländer Bezirke Us-

ten zusammen, um nachhaltig Integrationsarbeitsplät-

ter, Pfäffikon und Hinwil. Dazu gehört auch, dass wir

ze zu schaffen. Auch die Teilnahme an Messen und

uns mit dem lokalen Gewerbe vernetzen. So engagie-

Märkten in der Region ist uns wichtig. So werden wir

ren wir uns aktiv in diversen Organisationen wie zum

auch an der Uster Messe 2017 die Gastronomie be-

Beispiel beim Wirtschaftsforum Uster, beim Gewer-

treiben und mit unseren Betrieben präsent sein. Wenn

beverband Uster, bei Uster plus oder bei Uster Tou-

Firmen ihre Volunteering-Einsätze bei uns im Werk-

rismus und nehmen auch an deren Anlässen teil. Als

heim durchführen, dann ist dies für beide Seiten sehr

Einkäufer von Produkten und Dienstleistungen versu-

bereichernd. Viele lokale Firmen gehören auch zu un-

chen wir, wenn immer möglich, das lokale Gewerbe

seren Auftraggebern und einige davon zählen auch zu

zu berücksichtigen. Ebenso arbeiten wir erfolgreich

unseren Spendern. Herzlichen Dank!

mit Partnerfirmen in der Region wie mit der Gemeinde Maur (Werkhof Ebmatingen), der Mazuvo AG in

Daniel Dietrich, Geschäftsbereichsleiter Betriebe

Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt. Immer und überall.

Gabriela Battaglia, Generalagentin

170223B03GA

Generalagentur Uster Bankstrasse 19, 8610 Uster T 044 905 91 11, uster@mobiliar.ch mobiliar.ch

Jahresbericht

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Angekommen im Ustermer Wald Anfang Januar 2016 startete das Forstteam des «Gartenraum» bei leichtem Schneefall zu seinem Waldabenteuer. An jeweils zwei Arbeitstagen arbeiteten vier betreute Mitarbeitende und zwei Fachpersonen im Oberustermer Wald. Die Privatwaldkorporation Uster ist mit der geleisteten Arbeit sehr zufrieden und hat uns eine grosszügige Waldparzelle zur Pflege zugeteilt. Seit Juli 2016 arbeitet das Team fünf Tage im Wald und umfasst aktuell bis zu neun

Stärkung angeboten wird. Die tägliche Arbeit mit den

betreute Mitarbeitende pro Tag. Sie fällen Bäume,

Mitarbeitenden mit einer kognitiven Beeinträchtigung

zerkleinern diese, spalten und erstellen Scheiterbei-

im Wald bringt eine grosse Herausforderung mit sich;

gen im Akkord. Auch das Aufasten von Jungbäumen

unser Fachpersonal ist stets gefordert, alle Bedürfnisse

gehört zu ihrer Arbeit. Die Mitarbeitenden schätzen

unter einen Hut zu bringen. Es kommt vor, dass sich

die Arbeit in der Natur, die sie nahe erleben und wo

einer als Klettermeister sieht und einen Baum zu er-

sie anpacken können. Hier haben auch intensive Emo-

klimmen versucht. Oder ein anderer möchte bei Regen

tionen ihren Raum. Der Wald bietet aber auch ruhi-

doch lieber fluchtartig den Heimweg anpeilen. Solche

ge Tätigkeiten wie das Sammeln von Blüten. Aus den

Herausforderungen sind zugleich die Highlights und

gesammelten Holunderblüten stellt das Forstteam

werden uns auch in Zukunft weiter begleiten.

hauseigenen Sirup her, welcher an einer kleinen Verpflegungsstation am Wegrand erfreuten Passanten zur

Roger Schmutz, Betriebsleiter Gartenraum

«Seit dem Sturm Lothar am 26. Dezember 1999 wurden in unseren Waldflächen über 50 Hektaren neu bepflanzt. Seit 2016 unterstützt uns die Waldgruppe des Werkheim Uster in der Jungwaldpflege tatkräftig. Gepflegter Wald ist für die Bevölkerung sehr wichtig. Er hilft zur Klimaverbesserung, ist ein wichtiger Sauerstofflieferant und besonders wichtig ist der Wasserspeicher, der uns ein gesunder Wald liefert. Durch die Aufarbeitung von Brennholz für die öffentlichen Grillstellen im Oberustermer Wald und in Wermatswil, welche im Eigentum der Privatwaldkorporation Uster sind, leistet die Waldgruppe einen wertvollen Beitrag für die Bevölkerung. Im Namen der Privatwaldkorporation Uster danke ich dem Werkheim Uster und besonders der Waldgruppe für ihre wertvolle Arbeit.» Hans Streit, Wermatswil, Präsident Privatwaldkorporation Uster

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Jahresbericht


Wertvolle Zusammenarbeit im ersten Arbeitsmarkt «Die langjährige ZusamAnfang 2016 wurden zwei Partnerunternehmen des Werkheim Uster mit dem «This-Priis» ausgezeichnet.

menarbeit mit dem Werkheim Uster empfinde ich als sehr angenehm. Die Werkheim-Mit-

Die Keller Recycling AG in Hinwil und das Garten-Cen-

arbeitenden sind sehr engagiert, freundlich und zuvor-

ter Ernst Meier AG in Dürnten durften die Anerken-

kommend. Die verschiedenen Tätigkeiten werden zuverlässig

nung für ihre vorbildliche Integration von Menschen

erledigt und allfällige Probleme zeitnah mit dem zuständigen

mit einer Beeinträchtigung entgegennehmen. Solche

Fachpersonal vom Werkheim «ad hoc» besprochen. Die Mitar-

Prämierungen freuen natürlich auch das Werkheim

beitenden sind gut etabliert. Ohne sie wäre es schwierig, den

Uster. Sie zeigen, dass das Engagement, Menschen mit

Arbeitsalltag aufrechtzuhalten. Für beide Seiten ist der dezen-

einer Beeinträchtigung in die Arbeitswelt zu integrie-

trale Arbeitsplatz vom Werkheim eine Win-Win-Situation.»

ren, wahrgenommen und geschätzt wird. Markus Steiger, Leiter Bereich Logistik Das Werkheim Uster arbeitet seit Jahren erfolgreich mit diversen Partnerunternehmen zusammen, um

Liegend im Migros-Verteilbetrieb in Volketswil

dezentrale und integrative Arbeitsplätze anbieten zu können. Diese Arbeitsplätze sind beliebt – sowohl bei den Arbeitnehmern mit Beeinträchtigung als auch

Die Unternehmen schenken den Werkheim-Mitar-

bei den Unternehmen. So hatten die Job-Coachs des

beitenden grosses Vertrauen und ermöglichen da-

Werkheims auch im Jahr 2016 alle Hände voll zu tun,

mit bemerkenswerte Entwicklungsschritte. So kann

um geeignete Mitarbeitende und passende Stellen

es durchaus vorkommen, dass bei der Firma Schnei-

zueinander zu bringen. Die Partnerfirmen ihrerseits

der Umweltservice AG ein Mitarbeiter, der durch einen

stellen der jeweiligen Arbeitskraft eine interne Be-

Job-Coach vom Werkheim begleitet wird, stunden-

zugsperson zur Seite, die auch Ansprechperson für

oder gar tageweise eine Sammelstelle selber leitet.

den Job-Coach ist.

Ebenso wertvoll ist es, dass Partnerunternehmen Werkheim-Mitarbeitende am Alltagsleben teilhaben lassen: Im Migros Verteilbetrieb Volketswil – der bereits seit 2003 geschützte Arbeitsplätze für Mitarbeitende vom Werkheim Uster ermöglicht und sich sehr für deren Integration einsetzt – essen heute 13 Werkheim-Mitarbeitende und 5 Lernende gemeinsam mit ihren Arbeitskollegen in der Kantine und sind wie alle anderen auch zu Migros-Mitarbeiteranlässen wie beispielsweise zur Weihnachtsfeier eingeladen. Und auch die IKEA-Mitarbeitenden laden ihre Kollegen aus dem Werkheim zu Teamevents ein. Dies baut Hemmschwellen ab und fördert das Zugehörigkeitsgefühl. Solche Erfahrungen motivieren uns, weiterhin die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung im ersten Arbeitsmarkt zu fördern. Jürg Imhof, Betriebsleiter Integration

Jahresbericht

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Rechtliche Grundlagen versus Ethik im Werkheim-Alltag 2013 wurde das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht eingeführt. Für die Menschen, die im Werkheim Uster wohnen und arbeiten, haben sich dadurch massgebliche und vor allem viele positive Veränderungen ergeben. Menschen mit einer Beeinträchtigung haben an persönlichen Rechten gewonnen. Es ist dem Werkheim Uster ein grosses Anliegen, sie in der Wahrung dieser Rechte angemessen zu unterstützen. Nicht selten stossen beteiligte Personen in Diskussionen im Werkheim, aber auch mit gesetzlichen Vertretungen oder Behörden dabei an Grenzen – vor allem bei der Betrachtung der rechtlichen Grundlagen auf der einen Seite und ethisch moralischen Dilemmata, die sich aus der Auslegung ergeben können. Dazu Beispiele, die sich im Werkheim-Alltag ergeben können: ∞ Eine im Werkheim Uster lebende Person verliebt

Beeinträchtigung. Konflikte im Spannungsfeld «Klient»,

sich und möchte heiraten. Die gesetzliche Vertre-

«gesetzliche Vertretung und Angehörige», «Behörden

tung und Betreuungspersonen im Werkheim Uster

oder andere Stellen» und dem «Werkheim Uster» ent-

mutmassen, dass das erhaltene Eheversprechen

stehen meist dann, wenn keine Einigung erzielt wer-

weniger der im Werkheim lebenden Person gilt, als

den kann über Themen wie die Urteilsfähigkeit der

der vermuteten Absicht, sich als verheiratete Per-

betroffenen Person und deren Rechte auf Selbstbe-

son rechtlich besser zu stellen.

stimmung. Das Werkheim sieht sich verpflichtet, in erster Linie den Bewohnerinnen, Bewohnern und

∞ Die gesetzliche Vertretung einer im Werkheim Us-

betreuten Mitarbeitenden zu ihrem Recht zu verhel-

ter wohnenden Person strebt deren Übertritt in

fen, das aber nicht immer mit dem korrespondiert,

eine andere soziale Institution für Menschen mit

was Angehörige und/oder gesetzliche Vertretungen

Behinderung an, ohne dass die betroffene Person

als passend erachten. Wiederholt ist es 2016 auch zu

einverstanden ist.

Situationen gekommen, bei denen Behörden involviert waren. Aufgabe vom Werkheim Uster war es in

∞ Angehörige einer Bewohnerin wünschen, dass die-

diesen Fällen, Bewohnerinnen, Bewohner und be-

se Massnahmen zur Schwangerschaftsverhütung

treute Mitarbeitende in der Wahrung ihrer Rechte zu

trifft. Die Bewohnerin jedoch entschliesst sich, nicht

unterstützen.

zu verhüten. Ein spannendes Thema, das im Werkheim-Alltag imBei allen drei Beispielen handelt es sich um persönli-

mer präsenter wird.

che oder höchstpersönliche Rechte, die grundsätzlich für alle Menschen gelten – ob mit oder ohne geistige

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Jahresbericht

Heike Spilling, Geschäftsbereichsleiterin Wohnen


Viel mehr als neue Abkürzungen Es gibt nicht wenige Personen, die sich noch nicht

Bewohnerinnen und Bewohner, die in eigenen Woh-

an die neuen Abkürzungen in der Abteilung Dezen-

nungen oder Studios wohnen und ambulant beglei-

trales Wohnen gewöhnt haben und erst nachschla-

tet werden.

gen müssen, um zu wissen, dass die Wohngruppe an der Bertastrasse jetzt W3S2 und diejenige an der In-

Aus der Sicht eines Bewohners oder einer Bewoh-

dustriestrasse W3A1 heisst. Aber die neuen internen

nerin ist es nämlich unerheblich, zu wissen, zu wel-

Bezeichnungen sind nur ein sehr kleiner Teil der or-

cher Organisationseinheit die persönliche Begleitung

ganisatorischen Veränderungen in dieser Abteilung.

gehört. Viel wichtiger ist, dass sie oder er die richtige Begleitperson bekommt. Und wenn diese eben

Viel wichtiger ist, wie die Abteilung seit April 2016

einem anderen Standort angegliedert ist, bedeutet

strukturiert wird. Im Sinne der Werkheim-Gesamtstra-

das kein Hindernis mehr. Dies ist ein weiterer Schritt

tegie «Nahe am Mensch – nahe am Markt» wurden

dazu, dass sich Bewohnerinnen und Bewohner ihre

auch hier Standorte zusammengefasst und organisa-

persönliche Begleitung weitestgehend selber aus-

torisch verschlankt. Aus sechs Gruppen wurden zwei

suchen können. Ein weiterer Schritt auf dem Weg

Teams: der ambulante und der stationäre Arm des

zur Umsetzung des Werkheim-Leitbildes und der

Dezentralen Wohnens. Mit den gestrafften Führungs-

UNO-Behindertenrechtskonvention. Und für diesen

strukturen kann man schneller und besser auf die

Weg muss man vielleicht auch manchmal eben neue

sich verändernden Bedürfnisse der Bewohnerinnen

Abkürzungen lernen, oder?

und Bewohner eingehen. Die beiden Teams sind untereinander viel durchlässiger und arbeiten vermehrt

Florian Rennpferd, Abteilungsleiter Dezentrales

standortübergreifend. Profitieren können davon die

Wohnen

Jahresbericht

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Was darf es heute sein? Viel wurde im Vorfeld über sie geredet, nun gehört

Personell verfügt die Tagesstätte über ein sogenanntes

sie seit Oktober 2016 zum festen Angebot des Werk-

Kernteam von zehn Personen, welches ausschliesslich

heim Uster: die neue Tagesstätte. In einer Umfrage

im Rahmen der Tagesstätte arbeitet. Dieses Kernteam

vier Monate nach der Eröffnung der Tagesstätte haben

ist Ansprechpartner für die Besucher der Tagesstätte,

26 von 27 Besucherinnen und Besucher ausgesagt,

das Personal und Angehörige. Ein Ergänzungsteam,

sie verbringen gerne den Tag dort. Die beliebtesten

bestehend aus Personal der Wohngruppen, bietet

Angebote sind der Besuch des Sozialhundes, das ge-

täglich Unterstützung. Die Organisation der Dienst-

meinsame Trommeln, die Malangebote und die An-

pläne stellte bei der Einführung der Tagesstätte eine

gebote im Offenen Treff.

echte Knacknuss dar für die Verantwortlichen – galt es doch, rund 50 Fachpersonen aus den Wohngrup-

Bei der Entwicklung der Tagesstätte im Werkheim

pen auch in der Tagesstätte einzuplanen. Nach eini-

wurde das Angebot als «à la carte» definiert: Im Kon-

gen Anlaufschwierigkeiten hat sich diese Planung nun

text der Tagesstätte bedeutet «à la carte», dass die

gut eingespielt.

Besucherinnen und Besucher zwischen Angeboten wählen können. Wer nicht selbständig wählen kann,

Ein erstes positives Fazit kann gezogen werden. Für die

wird unterstützt in der Entscheidungsfindung oder

Besucherinnen und Besucher der Tagesstätte hat das

bekommt ein Angebot zugewiesen, damit er oder sie

Werkheim Uster ein Angebot geschaffen, das vollum-

dieses näher kennenlernen kann.

fänglich auf deren Bedarf abgestimmt ist und mit dem flexibel auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingegangen werden kann. Das vielfältige Angebot soll massgeblich dazu beitragen, dass der Besuch der Tagesstätte das Erleben von Sinn, Partizipation, Autonomie und Kompetenz ermöglicht. Fritz Rathgeb, Abteilungsleiter Zentrales Wohnen 2

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Jahresbericht


Vreni und René Kaufmann führen erfolgreich das Rössli in Illnau. Seit über 25 Jahren erhalten Bewohnerinnen und Bewohner des Werkheim Uster vom Restaurant Rössli eine grosszügige Einladung zu einem besonderen Abendessen in der Adventszeit. «Die Freude ist immer auf beiden Seiten, wir machen keine Unterschiede zwischen Gästen des Werkheim Uster und anderen Besuchern des Hauses. Die Zusammenarbeit mit dem Personal vom Werkheim Uster ist eine Bereicherung und gleichzeitig auch eine Entlastung unserer Servicemitarbeiter. Wir freuen uns jedes Jahr auf den Anlass.»

Jahresbericht

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Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue! 5 Jahre

Singtothong Jirawan Sopah

Mitarbeiterin Betrieb Integration

06.08.2017

Wirz Andrea

Personal Verwaltung

13.08.2017

Halbleib Jonathan

Mitarbeiter Betrieb Produktwerk

20.08.2017

Hugentobler Marco

Mitarbeiter Betrieb Integration

20.08.2017

Maier Dominik

Mitarbeiter Betrieb Integration

20.08.2017

Caflisch Andri

Personal Betrieb Integration

08.10.2017

Sommer Daniela

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2

11.10.2017

Schwabe Lilian

Personal Betrieb Hotellerie

01.11.2017

Husi Xenia

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 1

01.12.2017

Sonntag Stefanie

Personal Pool Betrieb Hotellerie

01.12.2017

10 Jahre

Ringgenberg Aramis

Personal Betrieb Produktwerk

01.07.2017

Küng Michael

Personal Betrieb Gartenraum

01.08.2017

Rüegg Fabienne

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2

01.08.2017

Hunziker Martin

Mitarbeiter Betrieb Produktwerk

20.08.2017

Pedersen Gitta Ingrid

Mitarbeiterin Betrieb Integration

20.08.2017

Polovina Azra

Mitarbeiterin Betrieb Kunstvoll

20.08.2017

Yagoubi Rahma

Mitarbeiterin Betrieb Produktwerk

20.08.2017

Rieder René

Mitarbeiter Betrieb Integration

01.09.2017

Nüesch Anna

Personal Pool Abteilung Zentrales Wohnen 2

01.09.2017

Honegger Barbara

Personal Abteilung Dezentrales Wohnen

15.10.2017

Homberger Marlies

Mitarbeiterin Betrieb Hotellerie

01.12.2017

Balaj Drita

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2

01.12.2017

15 Jahre

Baumgartner Thomas

Mitarbeiter Tagesstätte

19.08.2017

Braun Manuel

Mitarbeiter Betrieb Integration

19.08.2017

Rech Alessandro

Mitarbeiter Betrieb Integration

19.08.2017

Ritter Adelina

Mitarbeiterin Betrieb Hotellerie

19.08.2017

Rothenberger Mathias

Mitarbeiter Betrieb Produktwerk

19.08.2017

Wegmüller Marc

Mitarbeiter Betrieb Gartenraum

19.08.2017

Ringer Fabia

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2

01.09.2017

Enz Martin

Personal Betrieb Integration

01.11.2017

20 Jahre

Himmler Deborah

Mitarbeiterin Betrieb Kunstvoll

18.08.2017

Steiner Peter

Mitarbeiter Betrieb Produktwerk

18.08.2017

Homberger Jacques

Mitarbeiter Betrieb Produktwerk

01.09.2017

Köhl Thomas

Mitarbeiter Betrieb Kunstvoll

01.11.2017

25 Jahre

Scheiwiller Verena

Personal Betrieb Kunstvoll

01.08.2017

Hrisoula Vakidis

Mitarbeiterin Betrieb Kunstvoll

17.08.2017

Paradiso Sergio

Mitarbeiter Tagesstätte

01.09.2017

Eckhardt Christian

Mitarbeiter Tagesstätte

23.11.2017

Neff Thomas

Mitarbeiter Betrieb Gartenraum

23.11.2017

Wartmann Stefan

Mitarbeiter Betrieb Gartenraum

23.11.2017

30 Jahre

Kocher Schmid Karin

Personal Abteilung Dezentrales Wohnen

01.11.2017

40 Jahre

Kreienbühl Beat

Mitarbeiter Tagesstätte

15.11.2017

Dienstjubiläen

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Modernes Wohnen im rustikalen Heussergut Der geplante Ausbau unserer Wohnplätze läuft auf

Da verschieden grosse und unterschiedlich ausgestat-

Hochtouren. Pünktlich haben die Bauarbeiten für die

tete Wohneinheiten gebaut werden, gibt uns dies die

neue Wohngruppe im Heussergut im November 2016

Möglichkeit, Bewohnerinnen und Bewohner nach ih-

begonnen. Und während noch alles im Rohbau ist,

rem unterschiedlichen Bedarf nach Ruhe, räumlicher

muss auch schon an der Feinplanung gearbeitet wer-

Struktur und Betreuungsintensität einziehen zu las-

den: Um die richtige Möbelauswahl zu treffen, muss

sen. Dabei darf natürlich auch die zwischenmensch-

zum Beispiel bereits klar sein, für welche Bewohnerin-

liche Seite nicht ausser Acht gelassen werden. Zum

nen und Bewohner die Möbel passen und zweckmäs-

Glück kennen wir viele Bewohnerinnen und Bewoh-

sig sein sollen. Schon bei der Planung im Vorfeld des

ner schon jahrelang und können uns vorstellen, bei

Bauprojektes wurde anhand des bestehenden Bedarfs

welchen Konstellationen ein stimmiges Zusammen-

eine Vorstellung entwickelt, wer im Sommer 2017 in

leben wahrscheinlich ist.

die neuen Räume einziehen könnte. Nun ging es darum, die Belegung der Wohnplätze zu konkretisieren.

Wir haben also eine konkrete Vorstellung von den neuen Heussergut-Bewohnerinnen und -Bewohnern. Da

Da die baufällige Liegenschaft an der Friedhofstrasse

wir aber trotz der oben erwähnten und am Bedarf der

5 bald einem Neubau weichen wird, brauchen die Be-

Bewohnerinnen und Bewohner angepassten Faktoren

wohnerinnen und Bewohner, die heute dort leben, ein

nicht deren Autonomiebestreben vergessen wollen,

neues Zuhause im Heussergut. Bei unseren Überle-

haben wir entschieden, zwei Plätze intern auszu-

gungen zur Bewohner-Zusammensetzung im Heu-

schreiben. Das gibt allen Werkheim-Bewohnerinnen

ssergut spielten unterschiedliche Faktoren eine Rolle:

und -Bewohnern die Möglichkeit, sich für einen Wohnplatz im Heussergut zu bewerben. Erfahrungsgemäss macht es Sinn, wenn sich potentielle Bewerberinnen und Bewerber anhand von schon Bekanntem entscheiden können. Wenn wir also die beiden freien Plätze intern ausschreiben, sollen die Interessenten wissen, um welches Zimmer, in welcher Wohneinheit und um welche Mitbewohnerinnen und -bewohner es sich handelt. Wir sind gespannt, wer diese Chance nutzen möchte. Jris Bray, Abteilungsleiterin Zentrales Wohnen 1

16

Jahresbericht


«Als ich mich zum ersten Veranstaltungsabend im «8610 Restaurant» angemeldet habe, war ich noch etwas skeptisch. Nach diesem ersten Anlass war ich jedoch begeistert! Da ich aus einer Gastronomie-Familie stamme, bemerke ich alle diese wichtigen kleinen Details von der Küche bis zum Service, welche in einem Restaurant wichtig sind. Alle Mitarbeitenden vom «8610 Restaurant» verfügen über eine aussergewöhnliche Freundlichkeit und Herzlichkeit. Man merkt, alle sind mit Herzblut bei der Sache, was in vielen Betrieben nicht mehr der Fall ist. Speziell berührt hat mich, wie die betreuten Mitarbeitenden im Service integriert sind und mit Freude bei der Arbeit sind. Ich freue mich als «Stammgast» bereits auf den nächsten Anlass im «8610 Restaurant».» Peter Lombriser, Gast im «8610 Restaurant»

Unsere nächsten Termine 16. Juni 2017

Serenade: Hörnli-Fäger

Café «8610 im Stadtpark»

24. Juni 2017

Werkheimfäscht auf der Püntwiese

Püntwiese, Uster

14. Juli 2017

Serenade: Schlossberg-Musikanten

Café «8610 im Stadtpark»

24. Juli – 28. Juli 2017 Betriebsferien & «Ferien ohne Koffer» 22. Juli – 30. Juli 2017 Sommerferien Verkaufsladen «Geschenkreich» 22. Juli – 13. Aug. 2017 Sommerferien «8610 Restaurant» 18. August 2017

Serenade: Gino Todesco & Hugi Bigi

Café «8610 im Stadtpark»

1. September 2017

Serenade: Germano Cantore, Cross over Pop, Jazz & Funk

Café «8610 im Stadtpark»

5. September 2017

Veranstaltungsabend im 8610 «Österreichische Tavolata»

«8610 Restaurant»

16. – 20. Oktober 2017 «Ferien ohne Koffer» 21. Oktober 2017

Tag der offenen Tür

Produktwerk

4. November 2017

Charity Piano Dinner mit Chris & Mike

Effretikon

28. November 2017

Veranstaltungsabend im 8610 «8610 goes exclusive»

«8610 Restaurant»

30. Nov. & 1. Dez. 2017 Uster Märt mit Werkheim-Marktstand

Uster

15. Dezember 2017

Reformierte Kirche, Uster

Weihnachtsfeier

Jahresbericht

17


«Es

war

einfach schön auf dem Laufsteg vor allen Leuten zu laufen, vor viel Publikum! Es hat mir sehr gefallen, mit meiner Freundin Martina zu laufen. Es war Hammer, als ich das erste Mal auf dem grossen Laufsteg war. Das Beste ist für mich gewesen, das Gefühl wie ein Topmodel zu sein, wie ein Topmodel von Germanys Next Topmodel von Heidi Klum.» Das Werkheim-Model Tatjana Meier war das Key Visual der 10. Edition der Mode Suisse und stand mit vier weiteren Werkheim-Models an der Mode Suisse für den Modedesigner Julian Zigerli auf dem Laufsteg. Im Namen des Gemeinderates Volketswil ehrte Gemeindepräsident Bruno Walliser Tatjana Meier für ihren Erfolg als Werbegesicht der Mode Suisse.

18

Jahresbericht


Kommentar zur Jahresrechnung 2016 Was in der Betriebsrechnung im Vorjahresvergleich zahlenmässig unspektakulär erscheint, zeigt erst mit einigen Fakten angereichert den eigentlichen Wert des positiven Jahresergebnisses: Die ergriffenen Massnahmen erweisen sich als geeignet und fangen die Beitragskürzungen auf.

Die für das Betriebsjahr 2016 angekündigte beträcht-

erfreulich ist der Ausbau der integrativen Arbeitsplät-

liche Beitragskürzung ist Realität geworden, eine wei-

ze, wo neue Partnerbetriebe gewonnen und dadurch

tere wesentliche Kürzung folgt 2018. Die forcierte

attraktive Arbeitsplätze geschaffen werden konnten.

Umsetzung der Strategie 2016 – 2020 hat operativ wie

Hinsichtlich der anstehenden Bauprojekte haben wir

administrativ von allen – Bewohnerinnen, Bewohnern

die Bemühungen zur Kommunikation unseres Finan-

und betreuten Mitarbeitenden wie auch Personal – viel

zierungsbedarfs intensiviert. Einige namhafte und eine

Einsatz und Veränderungsbereitschaft zur Einhaltung

Vielzahl weiterer Spenden durften wir dadurch entge-

des ambitionierten Budgets gefordert.

gennehmen. Aufgrund der erst gegen Jahresende aufgenommenen Bautätigkeiten treffen die Rechnungen

Die nach dem Betreuungsbedarf abgestuften kantona-

dazu im folgenden Jahr ein, deshalb sind die Spen-

len Beiträge für Wohnplätze sind auf das Berichtsjahr

den solange im Fonds «Investitionen» zweckgebun-

hin – je nach Stufe – zwischen 11% und 23% gekürzt

den deponiert.

worden. Demgegenüber konnten zusätzliche Wohnplätze geschaffen und im Verlauf des Jahres besetzt

Mit einem Ertragsüberschuss von weniger als 1% der

werden, was zu rund 8% mehr Belegungstagen geführt

gesamten Einnahmen kann das Werkheim Uster seit

hat. Durch die zusätzlichen Belegungstage sowie dank

nunmehr fünf Jahren in Folge ein ausgeglichenes

dem Ausbau von rein durch Pensionstaxen finanzier-

oder sogar leicht positives Ergebnis ausweisen. In

ten Wohnplätzen sind diese Einnahmen im Vergleich

Anbetracht der in dieser Zeit mehrmals und sub-

zum Vorjahr gestiegen. Zusammen mit der besseren

stantiell nach unten angepassten kantonalen Be-

Auslastung der Arbeits- und Tagesstätten-Plätze konn-

triebsbeiträge sind diese Ergebnisse also kein Zufall,

te die Summe der kantonalen Beiträge gegenüber dem

sondern das Resultat von klaren Vorwärtsstrategien,

Vorjahr praktisch gehalten werden – gleichzeitig wur-

hoher Ausgabendisziplin und geregelten Finanz- und

den jedoch deutlich mehr Bewohnerinnen, Bewohner

Steuerungsprozessen.

und betreute Mitarbeitende betreut. Die deutliche Zunahme der Anzahl Belegungstage hat

Diese Erfahrungen werden uns ermöglichen, auch in

punktuelle Erhöhungen der personellen Ressourcen

Zukunft – gerade auch im Blick auf die erwähnte wei-

erforderlich gemacht – daher hat der Personalauf-

tere Beitragskürzung – die Ressourcen effizient und ef-

wand leicht zugenommen –, jedoch nicht im gleichen

fektiv zu Gunsten der bedarfsgerechten Angebote an

Ausmass wie der Anstieg der Anzahl Bewohnerinnen,

Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsplätzen einzusetzen.

Bewohner und betreuten Mitarbeitenden. Nicole Rüttimann, Leiterin Finanzen & Controlling Der Umsatz der Betriebe hat sich insgesamt auf dem Vorjahresniveau gehalten, was angesichts der personellen Veränderungen, der strukturellen Anpassungen sowie der branchenspezifischen Schwankungen der einzelnen Betriebe eine positive Bilanz ist. Besonders

Jahresbericht

19


Bilanz 31.12.2016

31.12.2015

Kasse

72‘491.45

89‘642.25

Post

50‘360.11

29‘303.42

Bank

1‘422‘956.12

699‘055.91

Flüssige Mittel

1‘545‘807.68

818‘001.58

Forderungen aus Lieferungen & Leistungen

Beträge in CHF

1‘820‘849.30

1‘603‘088.50

Übrige Forderungen

147‘477.58

145‘107.35

Delkredere

-27‘930.35

-13‘545.10

1‘940‘396.53

1‘734‘650.75

Forderungen Vorräte

310‘413.00

319‘868.00

Vorräte

310‘413.00

319‘868.00

1‘503‘961.59

1‘506‘378.26

Aktive Rechnungsabgrenzung

1‘503‘961.59

1‘506‘378.26

Total Umlaufvermögen

5‘300‘578.80

4‘378‘898.59

Grundstücke & Bauten

17‘528‘058.36

17‘929‘465.11

945‘547.12

876‘859.86

Aktive Rechnungsabgrenzung

Anlagen & Einrichtungen Anlagen in Bau

321‘412.35

0.00

Übrige Sachanlagen

367‘491.01

395‘629.96

19‘162‘508.84

19‘201‘954.93

21‘000.00

21‘000.00

Sachanlagen Wertschriften & Finanzanlagen Finanzanlagen

21‘000.00

21‘000.00

Total Anlagevermögen

19‘183‘508.84

19‘222‘954.93

TOTAL AKTIVEN

24‘484‘087.64

23‘601‘853.52

Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen

514‘080.24

445‘760.27

Übrige Verbindlichkeiten

666‘823.05

599‘621.42

1‘208‘718.40

981‘405.05

Kurzfristiges Fremdkapital

2‘389‘621.69

2‘026‘786.74

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

5‘600‘000.00

5‘860‘000.00

Eventualverbindlichkeiten

7‘530‘280.10

7‘850‘232.78

13‘130‘280.10

13‘710‘232.78

2‘647‘125.94

1‘837‘575.10

Passive Rechnungsabgrenzung

Langfristiges Fremdkapital Spendenfonds Schwankungsfonds Finanzierer

159‘149.00

-365‘481.00

2‘806‘274.94

1‘472‘094.10

Einbezahltes Kapital

3‘265‘136.15

3‘265‘136.15

Erarbeitetes freies Kapital

2‘696‘235.61

2‘729‘499.86

Fondskapital

Jahresergebnis Organisationskapital TOTAL PASSIVEN

20

Jahresbericht

196‘539.15

398‘103.89

6‘157‘910.91

6‘392‘739.90

24‘484‘087.64

23‘601‘853.52


Betriebsrechnung 1.1. – 31.12.2016

1.1. – 31.12.2015

12‘663‘477.80

12‘712‘662.55

644‘484.77

694‘878.23

Pensionstaxen und Hilflosenentschädigungen

7‘106‘949.27

6‘784‘622.72

Beiträge andere Finanzierer

1‘186‘442.58

1‘090‘900.91

21‘601‘354.42

21‘283‘064.41

4‘812‘143.12

4‘788‘941.35

82‘638.92

69‘834.79

153‘806.39

160‘754.54

5‘048‘588.43

5‘019‘530.68

231‘117.47

218‘433.69

835‘534.44

492‘930.94

1‘066‘651.91

711‘364.63

27‘716‘594.76

27‘013‘959.72

20‘614‘971.55

19‘983‘818.92

20‘464‘586.67

19‘897‘104.51

150‘384.88

86‘714.41

5‘910‘487.49

5‘969‘836.76

5‘783‘645.30

5‘874‘227.02

126‘842.19

95‘609.74

Betriebsaufwand

26‘525‘459.04

25‘953‘655.68

Betriebsergebnis

1‘191‘135.72

1‘060‘304.04

37.59

46.60

Finanzaufwand

-111‘947.46

-109‘584.27

Finanzergebnis

-111‘909.87

-109‘537.67

Jahresergebnis ohne Fondsergebnis

1‘079‘225.85

950‘766.37

Zuweisung zweckgebundene Spendenfonds

-1‘066‘651.91

-711‘364.63

277‘227.07

182‘324.15

-789‘424.84

-529‘040.48

Beträge in CHF Betriebsbeiträge Kanton Zürich Betriebsbeiträge übrige Kantone

Beiträge öffentliche Hand + Taxen Erträge aus Produktion & Dienstleistungen Mieterträge Erträge aus übrigen Leistungen Erträge aus erbrachten Leistungen Spenden ohne Zweckbestimmung Spenden mit Zweckbestimmung Spendenerträge Total Erträge Personalaufwand – davon ordentlicher Personalaufwand – davon durch Spenden finanzierter Personalaufwand

Sachaufwand – davon ordentlicher Sachaufwand – davon durch Spenden finanzierter Sachaufwand

Finanzertrag

Verwendung zweckgebundene Spendenfonds Fondsergebnis Spendenfonds Zuweisung Schwankungsfonds Finanzierer

-93‘261.86

-23‘622.00

Fondsergebnis Schwankungsfonds Finanzierer

-93‘261.86

-23‘622.00

ZUGUNSTEN DES ORGANISATIONSKAPITALS

196‘539.15

398‘103.89

Zuweisung Organisationskapital

-196‘539.15

-398‘103.89

0.00

0.00

JAHRESERGEBNIS

Jahresergebnis nach Zuweisung

Der Stiftungsrat hat an der Sitzung vom 3. Mai 2017 vom positiven Bericht der Revisionsstelle Kenntnis genommen und die Jahresrechnung 2016 genehmigt. Die Jahresrechnung 2016 finden Sie auf unserer Webseite www.werkheim-uster.ch.

Jahresbericht

21


Kennzahlen Im Werkheim Uster leben insgesamt 142 Bewohnerinnen und Bewohner. Insgesamt sind 485 Mitarbeitende – 220 Mitarbeitende an geschützten Arbeitsplätzen und 265 Fachpersonen – im Werkheim Uster tätig, was 389 Vollzeitstellen entspricht. Es wohnen und/oder arbeiten 512 Menschen im Werkheim Uster.

22

Jahresbericht


Bewohnerinnen und Bewohner Total Bewohnerinnen und Bewohner: 142*

Tagesstruktur Total Vollzeitstellen bzw. Plätze: 211 (230* Personen) Geschützte Ausbildungsplätze: 9 Integrative Arbeitsplätze: 17

Berufsfindungsjahr: 2

Tagesstätten: 42

Geschützte Arbeitsplätze 141

Personal Vollzeitstellen: 188 (265* Personen, davon 8* in Ausbildung) Leitung & Verwaltung: 14

Hotellerie: 41

Wohnen: 89 Arbeit: 44

* Stichtag: 31. Dezember 2016

Jahresbericht

23


Wir machen uns stark für Menschen mit Behinderung Stiftungsrat

Stand: 1. Januar 2017 Martin Bornhauser

Daniel Fuhrimann

Werner Egli

Präsident

Vize-Präsident

Finanzreferent

Annemarie Beglinger

Josef Gübeli

Christoph Hitz

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Beat Schneider Mitglied

Beatrix Wegmüller Mitglied

Stefan Zigerli Mitglied

Geschäftsleitung Patrick Stark

Heike Spilling

Daniel Dietrich

Geschäftsbereichs-

Geschäftsbereichs-

leiterin Wohnen

leiter Betriebe

Jris Bray

Fritz Rathgeb

Florian Rennpferd

Abteilungsleiterin

Abteilungsleiter

Abteilungsleiter

Wohnen 1

Wohnen 2

Aussenwohnen

Marie-Claire Dominé

Jürg Imhof

Maik Kunz

Betriebsleiterin

Betriebsleiter

Betriebsleiter

Produktwerk

Integration

Hotellerie

Radojka Rennpferd

Roger Schmutz

Betriebsleiterin

Betriebsleiter

Kunstvoll

Gartenraum

Anita Kupper

Nicole Rüttimann

Monika Schilling

Leiterin

Leiterin Finanzen &

Leiterin

Kommunikation

Controlling

Human Resources

Geschäftsleiter

Ressortleitungen

24

Jahresbericht


Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung Wie bereits zu Beginn dieses Jahresberichts erwähnt,

Das Werkheim dankt Eltern und Angehörigen, die uns

unternimmt das Werkheim Uster viel, damit Men-

grosse Wertschätzung entgegen bringen und unser

schen mit einer Beeinträchtigung ihre Stärken entfal-

Tun ideell unterstützen.

ten und ihr Leben möglichst selbständig als Teil der Gesellschaft gestalten können. All dies ist jedoch nur

Das Werkheim dankt dem Fachpersonal, das sich je-

möglich, weil wir als soziale Institution vielfältige und

den Tag mit viel Elan für die Begleitung, Förderung

wertvolle Unterstützung von vielen Seiten erfahren

und Entwicklung von Menschen mit einer Beeinträch-

dürfen. Vielen herzlichen Dank für Ihren ideellen, eh-

tigung einsetzt und sich auch 2016 tatkräftig, hart-

renamtlichen und finanziellen Beitrag!

näckig und erfolgreich für die Umsetzung unseres Leitbildes eingesetzt hat.

Das Werkheim dankt allen freiwillig Engagierten, die zuverlässig und mit grosszügigen Zeit-Geschenken

Das Werkheim dankt Gästen der 8610-Gastronomie,

auch dort eine individuelle Begleitung möglich ma-

Partnerfirmen wie auch Kunden des «Geschenkreich»

chen, wo das Werkheim sonst an seine Grenzen stos-

und der Betriebe «Kunstvoll», «Gartenraum» und «Pro-

sen würde.

duktwerk», die uns mit ihren Aufträgen als regionales Unternehmen stark machen.

Das Werkheim dankt den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die dazu beigetragen haben, dass 2016

Vielen herzlichen Dank – wir freuen auf weitere po-

nicht nur der Umbau im Heussergut in Angriff genom-

sitive Begegnungen mit Ihnen!

men werden konnte, sondern auch kleinere und grössere Wünsche erfüllt werden konnten. Sie haben damit einen Mehrwert für Bewohnerinnen, Bewohner und betreute Mitarbeitende möglich gemacht.

Jahresbericht

25


Werkheim Uster sucht ­Liegenschaften zum Kauf Das Werkheim Uster ist auf der Suche nach Wohn-

entsprechendes Bauland zu erstehen. Insbesondere

und Gewerberaum in Uster und Umgebung. Derzeit

bei Gewerbeflächen können wir uns auch Koopera­

mietet das Werkheim diverse Liegenschaften in U ­ ster,

tionen und Nutzungen mit Partnern vorstellen – denn

was einen erheblichen Budgetposten bedeutet. Wir

auch Menschen mit einer Behinderung wollen Teil des

wollen aufgrund von Beitragskürzungen mittelfris-

lokalen Gewerbes sein.

tig unsere Mietkosten reduzieren und den Anteil der Liegenschaften im Eigenbesitz erhöhen. In diesem

Damit Menschen mit und ohne Behinderung gemein-

Vorgehen sieht das Werkheim Uster Sparpotential,

sam leben können, sucht das Werkheim Uster ein

­wodurch mehr Mittel für die Begleitung von Menschen

Mehrfamilienhaus. Wir setzen uns dafür ein, dass selb-

mit einer Beeinträchtigung eingesetzt werden können.

ständige Menschen mit einer Behinderung im Quartier wohnen können, um ihnen Teilhabe an der Gesell-

Sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerberäumen ist

schaft zu ermöglichen. Um das Zusammenleben ver-

das Werkheim Uster interessiert daran, Liegenschaf-

schiedener Menschen zu stärken, können wir uns

ten zu kaufen, diese im Baurecht zu erwerben oder

auch vorstellen, in einem grösseren Wohnhaus einzelne Wohneinheiten an Dritte zu vermieten. Das Werkheim Uster kann in einem spekulativen ­Umfeld nicht mithalten, Objekte oder Land zu sehr hohen Preisen zu erstehen. Wir sind daher auf der Suche nach Verkäuferinnen und Verkäufern, die sich vorstellen können, ihre Liegenschaft zu einem interessanten Preis zu verkaufen. Denken Sie darüber nach, die Nachfolge Ihres KMUs zu lösen? Möchten Sie Ihre Liegenschaft übergeben? Sind Sie dabei, Ihren Nachlass zu regeln? Wir freuen uns, wenn Sie in solchen ­Momenten an das Werkheim Uster denken und mit uns Kontakt aufnehmen. Weitere Informationen finden Sie auf: www.werkheim-uster.ch

Kontakt Daniel Dietrich | Leiter Geschäftsbereich Betriebe & Fundraising T 044 943 17 17 | daniel.dietrich@werkheim-uster.ch


Die Erfolgsstory der 333‘333 Werap-Spulen Seit dem Sommer 2010 arbeitet die Werap Wicklerei AG in der Produktion von Auslösespulen erfolgreich mit dem Werkheim ­Uster zusammen. Die Mitarbeitenden der Integration und des Betriebes «Produktwerk» übernehmen die Montage, das Löten, das Konfektionieren und das Verpacken. Sie sind stolz ­darauf, dass es «ihre» Spulen bis nach Indien, Amerika und Thailand schaffen – wo sie in grösseren elektronischen Anlagen eingesetzt ­werden. Am 10. Mai 2017 freuten sich die ­Verantwortlichen über die Auslieferung der 333‘333. Auslösespule und besuchten die Produktionsstätte persönlich, um sich für die gute Zusammenar-

«Wir schätzen die hohe Flexibilität und die ausge-

beit zu bedanken.

zeichnete Qualität. Auch dank der Arbeit des Werkheim Uster hatten wir in den letzten Jahren noch nie

«Die Spulen sind zwar klein, aber sie sind sehr wich-

Qualitätsprobleme oder Lieferverzug.»

tig beim Bau von Kraftwerken. Danke!»

Thomas Furrer, Head of Manufacturing and

Andreas Rüegg, Managing Director,

­Logistics, Werap Wicklerei AG

Werap Wicklerei AG

Produktion in China oder Uster? Nicht für jede Arbeit lohnt sich eine Auslagerung der Produktion ins Ausland. Durch die Aufteilung einer komplexen Aufgabe in mehrere Arbeitsschritte können die Werkheim-Betriebe auch anspruchsvolle Aufgaben lösen und freuen sich auf neue Herausforderungen. Gerne erstellt Ihnen das «Produktwerk» massgeschneiderte Offerten für Ihre Anfrage.

Druck | Mechanik | Versand & Verpackung | Holzbearbeitung | K-Lumet Produktwerk | Seestrasse 110f | 8610 Uster T 044 943 17 00 | produktwerk@werkheim-uster.ch | www.produktwerk.ch


Zu gewinnen Tickets WerkheimZirkus

Werkhe fäscht im Markt | Spiele | Zirkus | Streetfood | Live-Musik

Samstag, 24. Juni 2017

ab 10.30 Uhr auf der PĂźntwiese Uster Eintritt frei. Tickets Werkheim-Zirkus werden online verlost.

www.werkheim-uster.ch/fest2017

Werkheim-Zirkus in Kooperation mit

Zämehebe 2/2017 - Jahresbericht 2016  
Zämehebe 2/2017 - Jahresbericht 2016  
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