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zämehebe Magazin Werkheim Uster Ausgabe 1, April 2017, 36. Jahrgang

Wir setzen uns fĂźr andere ein!


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Editorial Liebe Leserinnen und Leser «Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die volle Verwirklichung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen ohne jede Diskriminierung aufgrund von Behinderung zu gewährleisten und zu fördern.»

UNBehindertenrechtskonvention Die UN-Behindertenrechtskonven­ tion wurde 2006 in New York verabschiedet und zählt heute 151 Vertragsstaaten. Sie ist das erste internationale Spezialübereinkommen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und wurde von der Schweiz im April 2014 ratifiziert. Damit verpflichtet sich die Schweiz, Hindernisse zu beheben, mit denen Menschen mit Behinderungen konfrontiert sind, sie gegen Diskriminierungen zu schützen und ihre Inklusion und ihre Gleichstellung in der Gesellschaft zu fördern. Die Konvention schafft keine Sonderrechte für Menschen mit Behinderungen, sondern übernimmt die Grundrechte der verschiedenen Menschenrechtsinstrumente und überträgt sie auf die besondere Situation der behinderten Menschen, indem sie ihre Umsetzung spezifiziert und konkretisiert. Ziel ist es, dass Menschen mit Behinderungen ihre Rechte in gleichem Masse ausüben können wie Menschen ohne Behinderungen. Die Konvention enthält daher Bürgerrech-

So steht es in der Behindertenrechtskonvention der UNO und dazu bekennt sich auch das Werkheim Uster in seinem Leitbild, wo es sich auf diese Grundlage beruft und die Vision formuliert, «dass Menschen mit einer Behinderung ihr Potential an selbstbestimmtem Handeln in der Gesellschaft leben und nutzen können». Dem lebt das Werkheim zum Beispiel mit verschiedenen Mitwirkungsmöglichkeiten nach, sei es beim Wohnen oder an der Arbeit. In diesem Zämehebe erzählen Mitarbeitende mit einer Beeinträchtigung von ihrem Engagement im Betriebsrat des Werkheim Uster. Und auch bei unserem Neubauprojekt an der Friedhofstrasse 5 in Uster wird selbstbestimmte Lebensgestaltung gross geschrieben. Lesen Sie von einem innovativen Wohnkonzept. Nicht nur im Werkheim wollen wir die Teilhabe von Menschen mit einer Beeinträchtigung fördern. Auch die Stadt Uster macht sich auf den Weg und will eine «Inklusionsstadt» werden. Der Stadtpräsident von Uster und Werkheim-Stiftungsrat Werner Egli erklärt, was das heisst. Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Lektüre.

te, politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Rechte.

Patrick Stark Geschäftsleiter

Editorial

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Inhalt Seite 6

Seite 15

Mitreden im Betriebsrat

Dienstjubiläen

Seite 12

Seite 16

Zirkus-Atmosphäre am Werkheimfäscht

Uster – eine Stadt der Inklusion?

Seite 13

Seite 18

Daniel Dietrich neu Geschäftsbereichsleiter Betriebe

«Wohnen wie du und ich» – Bauprojekte im Werkheim

Seite 13

Seite 20

Unsere nächsten Termine

6 Jahre Frühling im «8610»

Seite 14

Seite 22

Den Hausschlüssel übergeben – von M ­ it- zur Selbstbestimmung

Wunschliste – vielen Dank für Ihre Spende!

Freiwillige für Computerund Handyfragen gesucht Einige Werkheim-Bewohnerinnen und -Bewohner besitzen einen ­eigenen Computer, viele haben ihr eigenes Handy. Schnell passiert es, dass eine falsche Taste getippt wird und etwas nicht mehr so läuft, wie es soll. Daher wäre es schön, wenn freiwillig Engagierte ihr Wissen weitergeben und so Menschen im Werkheim Uster beim Umgang mit den neuen Medien unterstützen könnten. Diese Aufgabe ist punktuell und kann nach individueller A ­ bsprache erfüllt werden. Interessierte melden sich bitte per Telefon 044 943 17 00 oder per E-Mail an info@werkheim-uster.ch. Vielen Dank!

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Administration Personal & Klienten des Werkheim Uster Druck, Gestaltung Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Auflage 4‘600 Exemplare | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement CHF 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

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Mitreden im Betriebsrat Im Herbst 2016 wurde erstmals ein Betriebsrat im Werkheim Uster gewählt. Der Betriebsrat ­besteht aus Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung, welche die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen an geschützten Arbeitsplätzen vertreten. Ihre Ideen, Vorschläge und Anliegen ­erhalten auf diese Weise mehr Gewicht. Schon vor der Einführung des Betriebsrats hatten Mit-

Beachtliche Wahlbeteiligung von 69%

arbeiterinnen und Mitarbeiter an geschützten Arbeits-

Der Betriebsrat wird von Katrin Roth Jenal, Fachver-

plätzen verschiedene Möglichkeiten, sich im Werkheim

antwortliche Soziales, begleitet und in seiner Aufgabe,

Uster einzubringen. Sie konnten sich beispielsweise in

wo nötig, unterstützt. Sie hat die notwendigen Vorbe-

ihrer Arbeitsgruppe direkt an ihre Vorgesetzten wen-

reitungen zur Einführung des Betriebsrates getroffen,

den oder Anliegen an einem gesamtbetrieblichen Mit-

bevor die ersten Betriebsratswahlen im Oktober 2016

arbeiter- und Bewohnerforum formulieren. Mit dem

durchgeführt werden konnten. So erarbeitete Katrin

Betriebsrat haben die Mitarbeitenden an geschützten

Roth Jenal ein Reglement für den Betriebsrat in leicht

Arbeitsplätzen nun zusätzlich ein offizielles Gremium,

verständlicher Sprache und informierte die Mitarbei-

wodurch ihre Wünsche und Anliegen mehr Gehör fin-

tenden in allen Betrieben über die Idee des Betriebsrats

den und direkter in die Entwicklung des Werkheim Us-

sowie über die bevorstehenden Wahlen. 35 Mitarbei-

ter einfliessen sollen.

terinnen und Mitarbeiter aus den fünf Werkheim-Betrieben haben für das Amt als Betriebsrat kandidiert.

Das Werkheim Uster ist eine der ersten Schweizer

Mit einer Wahlbeteiligung von 69% wurden anschlies-

Organisationen im Behindertenbereich, die einen

send folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ge-

Betriebsrat für Menschen mit Beeinträchtigung ein-

wählt: Sara Gossweiler für den Betrieb «Gartenraum»,

geführt haben. Für das Werkheim ist die Teilhabe von

Adriana Eugenio Mendes für den Hotelleriebetrieb, Si-

Menschen mit einer Beeinträchtigung zentral und so

mon Berger für den Integrationsbetrieb, Merle Sieber

bekräftigt auch Daniel Dietrich, Geschäftsbereichslei-

für den Betrieb «Kunstvoll» und Roger Brunner für

ter Betriebe: «Im Sinne der UNO-Behindertenrechts-

den Betrieb «Produktwerk». Sie alle haben Freude an

konvention verfolgt das Werkheim Uster die Vision,

ihrem neuen Amt und setzen sich gerne für Ihre Ar-

dass Menschen mit einer Behinderung ihr Potential

beitskolleginnen und -kollegen ein.

an selbstbestimmtem Handeln in der Gesellschaft leben und nutzen können – und dazu gehört auch Mit-

Offen für Neues

sprache am Arbeitsplatz. Deshalb setzen wir uns dafür

Die Mitglieder des Betriebsrats haben sich gemein-

ein, die Teilhabe von Mitarbeitenden an geschützten

sam mit Katrin Roth Jenal Ende 2016 zur ersten Be-

Arbeitsplätzen in unseren Betrieben zu fördern.» Noch

triebsratssitzung getroffen. Sie haben vereinbart, dass

ist der Betriebsrat in der Anfangsphase: «Der Betriebs-

sie sich alle zwei Monate sehen, um Anliegen aus den

rat ist für uns alle neu und es braucht Zeit und Offen-

Betrieben und weitere Schritte zu besprechen. An ei-

heit von allen Beteiligten, weil wir alle dazulernen.

ner Sitzung pro Jahr werden auch Patrick Stark, Ge-

So ist es zum Beispiel – wie auch bei einer Personal-

schäftsleiter, und an einer weiteren Sitzung Daniel

kommission – nicht so, dass mit dem Betriebsrat au-

Dietrich, Geschäftsbereichsleiter Betriebe, anwesend

tomatisch jeder Wunsch in Erfüllung geht. Es müssen

sein, um direkt Anliegen besprechen zu können. Der-

Anträge an die richtigen Stellen gestellt werden und

zeit leitet Katrin Roth Jenal die Sitzungen und schreibt

wir von der Geschäftsleitung sind gefordert, entspre-

das Protokoll. «Es wollen aber alle einmal versuchen,

chende Anträge zu prüfen.»

das Protokoll zu schreiben, auch wenn zwei Mitglieder

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Betriebsrat


Mühe haben mit dem Schreiben», erzählt Katrin Roth

Können ein paar Gruppen früher oder später Pause

Jenal von der ersten Sitzung. So meinten die Betriebs-

machen, damit es nicht immer so eine lange Schlan-

räte: «Wenn wir es nicht probieren, dann wissen wir

ge vor dem Pausenkiosk gibt? Gibt es einen Ort, wo

nicht, ob wir es können oder nicht!» Und diejenigen,

wir uns über Mittag ausruhen können?

die gut schreiben können, haben den anderen sofort ihre Hilfe angeboten.

Diese und andere Themen werden an der Betriebsratssitzung besprochen. Katrin Roth Jenal unterstützt

Erfolgreicher Start

dabei, wenn es beispielsweise darum geht, Wege und

Die Arbeit im Betriebsrat ist gut angelaufen. Die Be-

Kontakte zu den richtigen Stellen zu vermitteln. Und so

triebsräte werden in ihren Betrieben von ihren Arbeits-

kann der Betriebsrat bereits erste Erfolge verbuchen:

kolleginnen und -kollegen angesprochen, wenn der

Eine Arbeitsgruppe macht inzwischen früher Pause

Schuh irgendwo drückt oder wenn sie eine Idee ha-

und es gibt jetzt Liegestühle zum Ausleihen, damit

ben. Insbesondere Themen zum Essen und zur Nut-

man sich über Mittag ausruhen kann.

zung von Räumen beschäftigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an geschützten Arbeitsplätzen: Ist es möglich, den Selecta-Automaten während der Baustelle im Heussergut an einen ruhigeren Ort zu stellen?

Betriebsrat

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Katrin Roth Jenal, Fachverantwortliche Soziales

mitzugestalten. Für mich ist es eine Ehre, den Betriebsrat zu begleiten. Es war und ist total interessant, das Projekt aufzugleisen und zu überlegen, wie man das gestalten kann, damit es funktioniert und der Betriebsrat ein ernstzunehmendes Gremium wird – in einem Umfeld, wo die Menschen sehr verschieden sind. Es ist für mich sehr berührend, zu sehen, wie die Betriebsräte einander unterstützen und persönliche Grenzen immer wieder erweitern. Sie sagen: «Okay, das haben wir noch nie gemacht, aber das wollen wir Seit Oktober 2016 gibt es den ersten Betriebsrat im Werkheim. Seid ihr gut gestartet? Ich finde, wir sind sehr gut gestartet. Wir hatten schon zehn Anliegen in der ersten Sitzung! Es war wirklich eine Freude und wir haben zwei Stunden motiviert durchgearbeitet. Die Stimmung ist gut, die Betriebsräte unterstützen sich gegenseitig und achten aufeinander. Das finde ich wirklich sehr positiv. Konnte der Betriebsrat schon etwas erreichen? Auf jeden Fall. Ein paar Anliegen wurden bereits umgesetzt, bei anderen sind wir mittendrin. Die Betriebsräte sind an den Sitzungen immer sehr motiviert. Ihr Kostenbewusstsein gefällt mir. Die Betriebsräte suchen immer nach Lösungen, die machbar sind – wenn sie mehr Raum möchten, wollen sie nicht einfach etwas Neues bauen, sondern schauen zuerst, wie die Raumnutzung heute ist und was sinnvoll ist. Wie gehen die Betriebsräte damit um, dass Anliegen manchmal nicht von heute auf morgen erledigt werden können? Das ist etwas, das viele noch lernen müssen. In einer solch grossen Organisation wie das Werkheim Uster ist, braucht es auch Zeit, bis Anliegen gelöst werden können. Das ist manchmal frustrierend. Was bedeutet der Betriebsrat für dich persönlich? Ich finde es wichtig, dass es Möglichkeiten gibt, Anstösse einzubringen und die eigene Umgebung

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Betriebsrat

jetzt probieren». Diese Arbeit macht mir sehr Spass, aber ich sehe auch die Verantwortung, die ich habe, und nehme sie ernst. Was wünschst du dir für die Zukunft des Betriebs­ rates im Werkheim? Dass wir uns als Gruppe weiterentwickeln können und dass wir Wege finden, um den Lebensraum im Werkheim auf eine gute Art mitgestalten zu können.


Simon Berger, Betriebsrat für den Integrationsbetrieb

Hast du schon viele Anliegen erhalten?

Du arbeitest in einem Be-

Nein, ich habe noch nicht viele Anträge erhalten. Vom

trieb mit verschiedenen

Wohnen her war das Thema mit den Kerzen. Wir dür-

Standorten. Wie hast du

fen in den Wohngruppen keine Kerzen anzünden. Wir

Kontakt mit den anderen

haben den Antrag gestellt, dass wir das wieder ma-

Mitarbeitern?

chen dürfen, aber das ist nicht durchgekommen, weil

Wir haben Plakate aufge-

es vom Kanton her verboten ist. Das sind Gesetze.

hängt, auf denen meine Han-

Beim Arbeiten habe ich noch keine Anträge erhalten,

dynummer steht. Die anderen können mich per

aber das kommt dann schon noch.

WhatsApp oder SMS erreichen. Das geht gut. Und bald gehe ich dann mal noch die anderen Orte be-

Wie sind die Sitzungen vom Betriebsrat?

suchen. Ich mache einen Rundgang mit dem Job-

Gut. Wir besprechen verschiedene Dinge rund um das

Coach, zum Beispiel bei der IKEA. Ich möchte die

Werkheim Uster. Auch kleinere Sachen.

anderen Betriebe sehen.

Was ist dir wichtig als Betriebsrat?

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Ich mache es einfach gerne. Es ist mir ein Anliegen,

Ich wünsche mir eine gute Zusammenarbeit im Be-

dass die Leute einfach zu mir kommen können, wenn

triebsrat. Das hat gut angefangen so.

sie etwas haben. Es gibt sicher etwas in den nächsten vier Jahren. Ich bin eben für vier Jahre als Betriebsrat

Hat sich etwas für dich persönlich verändert, seit du

gewählt. Ich würde es aber auch länger machen. So

Betriebsrat bist?

lange ich kann, mache ich das Amt gerne.

Ich habe einfach Freude daran und mache das gerne.

Roger Brunner, Betriebsrat für den Betrieb «Produktwerk» Bist du gerne Betriebsrat?

Wie sind die Sitzungen vom

Ja, ich hatte die Idee selber und habe Freude daran.

Betriebsrat? Die Sitzungen sind gut. Wir sam-

Ist schon jemand auf dich zugekommen mit einer

meln verschiedene Ideen und

Idee?

besprechen die miteinander.

Ja, wegen dem Essen. Es ist jemand auf mich zugekommen und dann haben wir das an der Sitzung be-

Hat sich für dich persönlich etwas

sprochen. Das Essen am Mittag ist manchmal nicht so

verändert, seit du Betriebsrat bist?

warm. Da konnte ich etwas machen. Ich habe bei der

Nein, eigentlich nicht. Ich finde es gut, dass das Pla-

Küche gefragt, ob sie etwas machen können. Jetzt ist

kat mit meinem Kontakt aufgehängt ist. Dann wissen

es besser. Sie haben eine andere Box zum Wärmen

die anderen Bescheid, wo sie sich melden können.

und jetzt ist das Essen warm.

Interviews: Anita Kupper

Betriebsrat

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Adriana Eugenio Mendes, Betriebsrätin für den Hotelleriebetrieb

Warum bist du Betriebsrätin geworden? Damit ich Klientenwünsche erfül-

Bild von einer Frau und bei der Männergarderobe ein grosses Bild von einem Mann hingeklebt. Jetzt gehen alle in die richtige Garderobe.

len kann oder Probleme bei der Arbeit lösen kann.

Was wünschst du dir für die Zukunft? Dass noch mehr Leute auf mich zukommen würden

Wie sind die Sitzungen vom

mit ihren Wünschen.

Betriebsrat? Wir besprechen alle Themen von den verschiedenen Arbeitsgruppen. Was so anfällt.

Hat sich etwas für dich persönlich verändert, seit du Betriebsrätin bist? Ja, hat es. Jeden Freitag gehe ich in einen Kurs. Die-

Was ist dir wichtig als Betriebsrätin?

ser Kurs beinhaltet das Thema, wie ich den Klienten

Alle Themen, die die Klienten wünschen, sollen an-

helfen kann. (Anm.: Es handelt sich um die «Peer-Aus-

geschaut werden und nicht ignoriert.

bildung» von «Mensch zuerst».)

Konntest du als Betriebsrätin schon etwas bewirken?

Findest du es gut, dass es den Betriebsrat überhaupt

Ja, zum Beispiel bei der Frauengarderobe. Früher sind

gibt?

immer wieder Männer in die Frauengarderobe gekom-

Ja, das ist eine gute Idee gewesen.

men. Ich habe bei der Frauengarderobe ein grosses

Interview: Eveline Waibel

Merle Sieber, Betriebsrätin für den Betrieb «Kunstvoll» Warum bist du Betriebs­ rätin geworden?

Wie sind die Sitzungen vom Betriebsrat? Wir sind an der Sitzung mit Katrin Roth. Sie ist unsere

Ich habe mich beworben.

Begleiterin. Als erstes schauen wir das Protokoll der

Wir haben dann Wahlzet-

letzten Sitzung an. Dann kommt jeder einzeln dran

tel bekommen und man

mit Themen für den eigenen Betrieb. Und dann wird

konnte sich sogar sel-

über all diese Themen diskutiert.

ber wählen. Ich habe mich nicht selber gewählt, aber mehrere andere haben mich gewählt. Mich hat es sehr interessiert und ich kann mich gut für andere einsetzen.

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Betriebsrat

Was ist dir wichtig als Betriebsrätin? Dass auch die Klienten etwas zu sagen haben. Und auch gehört werden.


Konntest du als Betriebsrätin schon etwas bewirken?

Hat sich etwas für dich persönlich verändert, seit du

Gibt es konkrete Beispiele?

Betriebsrätin bist?

Ja, wir von der Textil haben nun 15 Minuten früher

Nein, ausser dass ich jetzt die Sitzungen habe. Oder

Pause, also das heisst, nicht mehr um 9.45 Uhr, son-

ich habe Termine mit Personen, die etwas ändern kön-

dern neu um 9:30 Uhr. So ist es nicht so eng in der

nen. Und ich bin die Ansprechperson vom «Kunstvoll».

Pause. Findest du es gut, dass es den Betriebsrat überhaupt Was wünschst du dir für die Zukunft?

gibt?

Nichts Besonderes, ausser dass ich es sehr stressig fin-

Ja, das finde ich super!

de, dass ständig die Namen für die Bereiche ändern.

Interview: Eveline Waibel

Zum Beispiel heisst der Emu-Shop nun «Geschenkreich» oder die Textil und die Kunstproduktion heissen jetzt «Kunstvoll». Das finde ich nicht so cool und es ist kompliziert für die interne Post.

Sara Gossweiler, Betriebsrätin für den Betrieb «Gartenraum»

Warum bist du Betriebsrätin geworden?

Konntest du als Betriebsrätin schon etwas bewirken? Ja, die Essensausgabe ist jetzt länger, so dass wir eine

Ich war sehr überrascht,

gestaffelte Mittagspause machen können. Und die «Ich

dass ich gewählt wurde. Ich

bin neu und stelle mich vor»-Blätter werden jetzt auch

denke, weil ich gut zuhö-

bei uns im Garten aufgehängt.

ren kann. Es hat mich sehr gefreut.

Was wünschst du dir für die Zukunft? Dass meine Kollegen zu mir kommen mit ihren Wün-

Wie sind die Sitzungen vom Betriebsrat?

schen und dass ich damit etwas erreichen kann.

Die erste Sitzung war sehr gut. Und die zweite war chaotisch. Wir müssen schauen, dass eine Person

Hat sich etwas für dich persönlich verändert, seit du

spricht und nicht alle miteinander.

Betriebsrätin bist? Ich habe Selbstvertrauen entwickelt. Und dass ich

Was ist dir wichtig als Betriebsrätin?

auch für meine Kollegen da bin. Das hat mir mehr

Dass ich meinen Betrieb, den «Gartenraum», vertre-

Verantwortungsbewusstsein gebracht.

ten kann. Ich mache ein Umfrageblatt mit Wünschen

Interview: Markus Steiger

und Anregungen, was gut ist und was nicht so gut ist.

Betriebsrat

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Zirkus-Atmosphäre am Werkheimfäscht Wer wollte nicht schon immer mal in einem richtigen Zirkuszelt auftreten, in einer Manege, von einem kräftigen Zirkusorchester begleitet und sich unter dem tosendem Applaus vor dem Publikum verneigen?

Dieser Traum wird am Samstag, 24. Juni 2017 wahr,

machen die selbstkreierten Direktionsansagen, sie

wenn Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende

­präsentieren ihre Nummern und sie begleiten das

des Werkheim Uster am Werkheimfäscht ihre Zirkus-

Programm mit ihrer Livemusik. Mitmachen können

Galavorstellung geben – im ausverkauftem Haus auf

in der Werkheim-Projektwoche bis zu 80 Teilnehmer­

der Püntwiese in Uster. Sie präsentieren dann ihr Pro-

innen und Teilnehmer. Wir freuen uns jetzt schon auf

gramm, welches sie zusammen mit den Artisten des

ihren Auftritt!

Mitspiel-Zirkus «Circolino Pipistrello» während der Woche erarbeiten werden. Es ist Zirkus hautnah, vom

Und wir freuen uns auch auf Ihren Besuch am dies-

Zeltaufbau bis Zeltabbau zum Mitmachen und Mit­

jährigen Werkheimfäscht mit besonderer Zirkus-­

erleben – vom Aussuchen der Kostüme für die Rol-

Atmosphäre. Merken Sie sich schon heute den

lenfindung über das Lampenfieber vor dem Auftritt

Samstag, 24. Juni 2017 vor und kommen Sie vorbei!

bis zur Wehmut, wenn die Zeltmasten sinken. All dies

Fritz Rathgeb, Co-Projektleiter Werkheimfäscht

gehört zum Zirkuserlebnis. Die Haltung der Pipistrelli (übrigens italienisch für «Fledermäuse») kann beschrieben werden mit Partizipa­ tion im Zirkus. Sie fördern das kreative Arbeiten in der Gruppe, die Einzelleistung steht im Hintergrund. Die Kleinste oder der Schwächste kann als Spitze einer Menschenpyramide der Höhepunkt der Nummer sein. Die Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende

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Projektwoche Circolino Pipistrello


Daniel Dietrich neu Geschäftsbereichsleiter Betriebe Seit Januar 2017 übt Daniel Dietrich neu eine Doppelfunktion als Geschäftsbereichsleiter Betriebe und Fundraiser aus und ist somit auch Mitglied der Geschäftsleitung.

Bereits seit Mai 2016 ist Daniel

Daniel Dietrich freut sich über seine neue Aufgabe

Dietrich erfolgreich als Fund-

und die Zusammenarbeit in der Geschäftsleitung: «Ich

raiser für das Werkheim Us-

sehe es als spannende Herausforderung, die Betriebs-

ter tätig. In seiner neuen

leitenden bei der Umsetzung der Strategieziele zu

Funktion als Geschäfts-

unterstützen und die Entwicklung hin zu eigenständi-

bereichsleiter Betriebe ist

geren Betrieben zu koordinieren. Gleichzeitig ergeben

er verantwortlich für die

sich aus meinen beiden Funktionen neue ­Synergien,

fünf Betriebe des Werkheim

die wir als Werkheim positiv nutzen können.»

Uster, die insgesamt 175 bedarfsgerechte geschützte Ar-

Daniel Dietrich bringt mit seinem Fachhochschul­

beitsplätze für Menschen mit einer

abschluss in Betriebsökonomie und anschliessenden

kognitiven Beeinträchtigung in Uster und der Region

Weiterbildungen sowie mit seiner Erfahrung – unter

anbieten. Dabei handelt es sich um die Betriebe «Pro-

anderem als Geschäftsstellenleiter der UBS in Uster –

duktwerk», «Gartenraum» und «Kunstvoll» wie auch

ausgewiesene Führungserfahrung, Managementkom-

um den Hotelleriebetrieb und die Integration.

petenzen und ein breites Netzwerk mit.

Unsere nächsten Termine 22. April bis

Frühlingsmarkt mit Werkheim-Marktstand

Zentralstrasse, Uster

17. Mai 2017

Forum «Leichte Sprache» von

Friedhofstrasse 3a, Uster

Insieme Zürcher Oberland, WABE Wald & Werkheim Uster

19. Mai 2017

Serenade: Samborombón & Silvia Solari

23. April 2017

Café «8610 im Stadtpark»

6. Juni 2017

Veranstaltungsabend im 8610 «Dine Around Greifensee»

«8610 Restaurant», Uster

16. Juni 2017

Serenade: Hörnli-Fäger

Café «8610 im Stadtpark»

24. Juni 2017

Werkheimfäscht auf der Püntwiese

Püntwiese, Uster

14. Juli 2017

Serenade: Schlossberg-Musikanten

Café «8610 im Stadtpark»

24. Juli bis

Betriebsferien & «Ferien ohne Koffer»

28. Juli 2017 18. August 2017

Serenade: Gino Todesco & Hugi Bigi

Café «8610 im Stadtpark»

1. September 2017

Serenade: Germano Cantore

Café «8610 im Stadtpark»

5. September 2017

Veranstaltungsabend im 8610 «Österreichische Tavolata»

«8610 Restaurant», Uster

Werkheim Uster

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Den Hausschlüssel übergeben – von Mit- zur Selbstbestimmung Nicht nur in den Betrieben fördert das Werkheim Uster Teilhabe. Auch Bewohnerinnen und ­Bewohner haben vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen und mitzuwirken. Dies ist auch ein zentrales Thema bei Wohngruppen im Quartier mit selbständigeren Bewohnern. «Montags gab es immer Wurstsalat», weiss ein Be-

diese Absprachen hinterfragen: «Warum soll ich für die

wohner zu berichten, wenn er davon erzählt, wie es

anderen kochen, wenn ich an den übrigen Tagen sel-

früher mal war. Wurstsalat ist praktisch: Einfach zuzu-

ber zum Nachtessen gar nicht da bin?» Eine berech-

bereiten, schnell gemacht und kann nicht kalt werden.

tigte Frage, die beantwortet werden muss. Und weil

Ausserdem wissen alle, was sie montags zum Essen

es fünf gegen einen steht, braucht es die Moderation

erwartet. Doch stellt sich die Frage: Wer hat das ur-

der Fachpersonen.

sprünglich eigentlich so entschieden? Die Bewohner der «Industriestrasse» bezeichnen sich Heute ist das anders. Da planen Bewohner, die mög-

zwar selber als Wohngruppe, doch sind sie streng ge-

lichst selbständig in Wohngruppen in Ustermer Quar-

nommen eine Wohngemeinschaft, weil es hier stark

tieren wohnen, und Fachpersonen gemeinsam, was

auch um das Gemeinsame geht. Gemeinsam abspre-

abends auf den Tisch kommt und wer kocht. Oder die

chen, wie man zusammenleben will, gemeinsam ab-

Köchin oder der Koch des jeweiligen Abends entschei-

machen, welche Pflichten und Rechte in der Wohnung

det, was zubereitet wird. Das Nachtessen ist ein guter

gelten sollen. Ort dieses Aushandelns ist formal ge-

Gradmesser für Mit- und Selbstbestimmung. Mitzube-

sehen die wöchentliche Bewohnersitzung. Die Güte

stimmen, welches Gericht gekocht wird, ist besser als

und Stabilität der Vereinbarungen muss sich denn im

einfach essen zu müssen, was auf den Tisch kommt.

Alltag untereinander beweisen.

Noch interessanter wird es, wenn Fachpersonen den Mut aufbringen, ihre Macht Schritt für Schritt abzuge-

Diskutiert wird weniger, wer welches Ämtli macht,

ben und den Bewohnern Verantwortung für ihr (Zu-

sondern vielmehr die Frage: Was ist sauber? Was ist

sammen-)Leben übergeben.

dreckig? Dazu gehen die Meinungen naturgemäss weit auseinander. Das sorgt einerseits für Streitpotenzial,

Gemeinsame Mindeststandards

andererseits hilft es auch, herauszufinden, was die ei-

Beispiel Werkheim-Wohngruppe «Industriestrasse»:

genen Bedürfnisse sind und wie sich diese von denen

Besonders wichtig ist den Bewohnern dort zurzeit

der anderen unterscheiden können.

nicht, was gekocht wird, sondern, dass gekocht wird. Denn dies ist eine der wenigen Regeln, welche die

Bedarfsgerechte Begleitung

Bewohner in der «Industriestrasse» haben. Wie diese

Diese intensiven Aushandlungsprozesse der Bewoh-

Regel genau entstanden ist, kann heute zwar keiner

ner untereinander zu begleiten, zu moderieren und zu

mehr genau sagen, doch wird sie von allen akzeptiert

schlichten ist eine der Hauptaufgaben für das Fachper-

und gelebt. Sie ist einer von drei «Mindeststandards»

sonals – nicht nur an diesem Standort. Die Bewohner

auf denen zurzeit das Zusammenleben basiert (2. Ämt-

wohnen in einer «Zweck-WG» und brauchen das Per-

li erledigen, 3. Besuche von anderen vorher abspre-

sonal, um das Zusammenleben zu meistern. Zu lernen,

chen). Notabene zurzeit, denn diese Regeln könnten

wie man eine Waschmaschine bedient ist vergleichs-

sich auch ändern. Zum Beispiel, wenn neue Bewohner

weise einfach. Wichtiger ist es, eigene Erfahrungen zu

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Mitwirkung im Wohnbereich


machen, sich zu stärken, Sozialkompetenzen zu ler-

Die Fachperson agiert zwischen den Erwartungen

nen. «Wir wollen, dass Menschen mit einer Behinde-

der verschieden Anspruchsgruppen: Bewohnerinnen

rung ihr Potential an selbstbestimmtem Handeln in

und Bewohner, Werkheim, Eltern, Beistände, Nach-

der Gesellschaft leben und nutzen können», heisst es

barn, Gesellschaft... Das ist nicht immer einfach und

im Leitbild des Wekheim Uster. Und genau das ist es,

erfordert die Fähigkeit, mit Unsicherheiten umgehen

was man in der «Industriestrasse» feststellen kann.

zu können. Dessen sollten sich Aussenstehende stets

Die Verantwortung für die Ausgestaltung der Woh-

bewusst sein, wenn sie glauben, dass etwas nicht nach

nung, die Art und Weise des Zusammenlebens wird

den eigenen Erwartungen zu laufen scheint.

von den Betroffenen selber getragen. Das Werkheim Wenn wir also von Mitbestimmung im Wohnbereich

Uster setzt dabei den Rahmen.

sprechen, geht es um einen Prozess mit dem Ziel,

Ansprüche der Anspruchsgruppen

Menschen, die in einem hohen Abhängigkeitsverhält-

Das professionelle Selbstverständnis der Fachperso-

nis sind, zu stärken (= erlernte Hilflosigkeit abbauen),

nen hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren

sie zu ermächtigen (= Macht teilen und abgeben) und

sehr verändert. «Früher war es einfach», sagt ein Mit-

sie zu befähigen, Verantwortung zu übernehmen (=

arbeiter, «damals war ich sozusagen der Chef auf der

Empowerment). Kurz: Den Hausschlüssel an die Be-

Gruppe und konnte sagen, wo es lang geht». Wo es

wohnerinnen und Bewohner übergeben.

«lang gehen» soll bestimmen heute viele Faktoren.

Florian Rennpferd, Leiter Dezentrales Wohnen

Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue! 5 Jahre

Alfaro Nicolas

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2

01.05.2017

van Erp Catharina

Personal Geschäftsbereich Wohnen

01.05.2017

Catenazzi Marco

Personal Abteilung Dezentrales Wohnen

15.05.2017

Eysseric Elizabeth

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2

01.06.2017

Gentz Kathleen

Personal Pool Betrieb Hotellerie

01.06.2017

Leimgruber Lucienne

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 1

01.06.2017

Mäder Manon

Personal Pool Betrieb Hotellerie

01.06.2017

Steffen Evelyn

Personal Geschäftsbereich Wohnen

01.06.2017

Maier Andreas

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2

11.06.2017

10 Jahre

Bosshard Arnold

Personal Betrieb Integration

01.05.2017

Gautschi-Visconti Cinzia

Personal Verwaltung

01.05.2017

Keller Tobias

Personal Abteilung Dezentrales Wohnen

01.05.2017

Karagülle Mirella

Personal Geschäftsbereich Wohnen

15.05.2017

15 Jahre

Dominé Marie-Claire

Leitung Betrieb Produktwerk

21.05.2017

Kaynak Veli

Personal Abteilung Dezentrales Wohnen

01.06.2017

20 Jahre

Häberling Rita

Personal Abteilung Zentrales Wohnen 1

01.04.2017

30 Jahre

Brunner Roger

Mitarbeiter Betrieb Produktwerk

01.04.2017

Laterza Carmine

Mitarbeiter Betrieb Hotellerie

21.04.2017

Schopfer Beat

Mitarbeiter Betrieb Produktwerk

18.05.2017

35 Jahre

Fasciati Christiane

Mitarbeiterin Betrieb Kunstvoll

03.05.2017

40 Jahre

Albert Daniel

Mitarbeiter Betrieb Produktwerk

18.04.2017

Dienstjubiläen

15


Uster – eine Stadt der Inklusion? Werner Egli, Stadtpräsident von Uster und Stiftungsratsmitglied des Werkheim Uster, referierte Ende 2016 im Rahmen der Fachtagung «Soziale Inklusion und Lebensqualität» der Stiftung ­Wagerenhof. Auszüge aus seinem spannenden Referat zur Rolle der Stadt Uster.

«Der Stadtrat Uster hat die Haltung, dass

brauchen, sondern vielmehr darum, was diese uns

es eine ehrenwerte Aufgabe ist, sich

mitteilen, was sie brauchen. Die Stadt Uster will dazu

für Menschen mit Beeinträchti-

selbstverständlich die universellen Menschenrech-

gung einzusetzen. [...] Immerhin

te und die Gleichstellungsgesetze einhalten sowie

befinden wir uns in einem Span-

im Rahmen der eigenen Möglichkeiten alles tun,

nungsfeld, in dem die Fürsor-

was sinnvoll und zumutbar ist, um zu fördern, dass

ge für Menschen mit geistiger

Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft

Behinderung und/oder mit zum

teilhaben. Die Ausrichtung der langfristigen Behin-

Teil komplexen Mehrfachbehin-

dertenarbeit der Stadt Uster muss sich zwingend am

derungen dem Recht der Selbst-

konkreten Bedarf der im Sozialraum Uster lebenden

bestimmung gegenübersteht und in

Menschen mit Behinderungen orientieren. Dies be-

dem Menschen mit Behinderungen und

deutet zwangsläufig, dass die Inklusion von Menschen

Menschen ohne Behinderung gleich beteiligt sein

mit Behinderungen in die Gesellschaft unserer Stadt

sollen und sich gleichermassen einbringen können.

ein sozialraumorientierter Prozess ist.

Dies erfordert von uns als Stadt und als wichtige, treibende Kraft bei der Inklusion von Menschen mit Be-

Die Merkmale eines inklusiven Sozialraums Uster sind:

hinderungen eine klare Haltung. Bei der Inklusion

Gleichbehandlung und Nicht-Diskriminierung, Bar­

von Menschen mit Behinderungen orientiert sich der

rierefreiheit und Kultursensibilität, Begegnungs- und

Stadtrat von Uster deshalb unter anderem an folgen-

Netzwerkstrukturen, sowie Beratungs- und Unter-

dem Menschenbild:

stützungsstrukturen, Partizipation der Menschen mit

–– Die Achtung vor der selbstbestimmten Lebenswei-

Behinderungen an Planungs-, Gestaltungs-und Ent-

se, der Selbstverantwortung und dem «Eigen-Sinn»

scheidungsprozessen – und eine Haltung, die alle ein-

von Menschen mit Behinderung.

bezieht und niemanden ausschliesst.

–– Der Respekt vor der «eigenen» Zeit und den «eigenen» Wegen der Menschen mit Behinderung und

Wenn der Stadtrat von Inklusion als Prozess im Sozi-

der Verzicht auf enge Zeithorizonte und standar-

alraum Uster spricht, meint er Folgendes:

disierte Hilfepläne.

–– Zur gegenwärtig vorhandenen Fokussierung der

–– Grundorientierung an einer Rechteperspektive –

Hilfen auf das Individuum braucht es in der Gesell-

Menschen mit geistiger Behinderung verfügen,

schaft (also auch hier in Uster) eine notwendige Er-

unabhängig von der Schwere ihrer Beeinträch-

gänzung: Eine sozialräumliche Perspektive, die die

tigung, über ein unveräusserliches Beteiligungs-

Gestaltung des Gemeinwesens in den Blick nimmt.

und Wahlrecht.

–– Durch den Prozess der Inklusion sollen Menschen mit Behinderungen an sozialen, politischen, kultu-

Es geht dem Stadtrat somit bei der Inklusion von Men-

rellen und gesellschaftlichen Anlässen teilhaben. Es

schen mit Behinderungen ganz klar nicht darum, was

soll sogar selbstverständlich werden.

wir denken, dass Menschen mit Beeinträchtigung

16

Stadt Uster


Mit einer Sozialraumanalyse zu konkreten Massnahmen –– Durch den Prozess der Inklusion soll die Kultur des Zusammenlebens gefördert werden und darum Lebensbedingungen so gestalten werden, dass Menschen unterschiedlicher Ausprägungen zufrieden(er) zusammen leben können. Inklusion von Menschen mit Behinderungen ruft unter anderem nach folgenden Aktivitäten in unserem Sozialraum: Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderung in Institutionen und Gremien der Behindertenhilfe, in der Selbsthilfe und auf kommunaler Ebene; Nachbarschaftliche Kontakte und Interaktionen; Zusammenarbeit zwischen Kirchen, Schulen, Trägern von Einrichtungen und Diensten, sowie lokalen Einrichtungen und Vereinen; Beteiligung am Gemein-

Der Gemeinderat der Stadt Uster hat im April 2016 die Leistungsmotion «Gleichstellung für Menschen mit Behinderung fördern» an den Stadtrat überwiesen. Zur Erarbeitung von Massnahmen zur Umsetzung der Leistungsmotion hat der Stadtrat eine Sozialraumanalyse bei der Fachhochschule Nordwestschweiz in Auftrag gegeben. Bis Herbst 2017 soll ermittelt werden, wie viele Menschen mit welchen Beeinträchtigungen im Raum Uster leben und welchen Unterstützungsbedarf sie haben. Darauf abgestützt werden Massnahmen abgeleitet. Dazu finden Interviews und Begehungen mit Menschen mit Beeinträchtigung und Experten statt. Die Ustermer Bevölkerung wird durch mehrere Hearings einbezogen.

wesen; Einbeziehung von Freiwilligenarbeit; Kooperation mit Kulturschaffenden. Das Engagement für diese Aktivitäten ist in hohem Masse abhängig von der Mo-

Kontakte mit Vertretern der Stadtverwaltung und der

tivation einzelner Personen oder Personengruppen

Blaulichtorganisationen scheinen in der Regel posi-

in unterschiedlichen Funktionsbereichen. Dieses gilt

tiv eingeschätzt zu werden. Die Voraussetzungen für

es zu fördern.

Uster als vorbildliche Inklusionsstadt in der Schweiz sind durchwegs intakt!

[...] Die Schweiz hat die UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2014 ratifiziert. [...] Die Umsetzung

Die Positionierung von Uster als Inklusionsstadt im

der UN-Behindertenrechtskonvention wird uns also

Sinn der UN-Behindertenrechtskonvention ist zum

zwangsläufig beschäftigen. Uster will die Gunst der

einen die logische Fortführung der bisherigen Behin-

Stunde nutzen, um in der Schweiz als Inklusionsstadt

dertenpolitik der Stadt und des Sozialraumes, zum

wegweisend zu sein.

anderen macht diese auch vor dem Hintergrund des strategischen Standortmarketings und der strategi-

[...] Eine der zentralen Forderungen [der UN-Behin-

schen Wettbewerbspositionierung Sinn.

dertenrechtskonvention] ist die Inklusion, also die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonven-

Gesellschaft. [...] Uster hat eine sehr lange Tradition

tion ist auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

im Zusammenleben von Menschen mit Beeinträchti-

Die Stadt Uster kann für Gleichstellung und Inklusion

gungen und Menschen ohne Beeinträchtigung. Orts-

im eigenen Rahmen einiges tun, vor allem kann Uster

ansässige Institutionen berichten uns in der Regel

die volle Teilhabe aller Menschen mit Behinderung bei

sehr positiv von ihren alltäglichen Erfahrungen in

den unterschiedlichen Akteuren im Sozialraum (wie

Uster und von den vielen Begegnungen mit der Be-

Vereine, Unternehmen oder Kulturschaffende) unter-

völkerung unserer Stadt. Auch der Umgang mit Mitar-

stützen und dadurch auf dem Weg in eine inklusive

beitenden der in Uster ansässigen Geschäfte und die

Gesellschaft gestalterisch tätig werden.

Stadt Uster

17


Wir haben vom Parlament im April 2016 den Auftrag

wahrnehmen. Hierbei ist unser Ziel, möglichst viele

bekommen, die Gleichstellung für Menschen mit Be-

Akteure (wie Bevölkerung, Vereine, Schulen oder Ge-

hinderung zu fördern. Von uns werden Vorschläge

werbe) in unserem Sozialraum für die Anliegen von

erwartet, wie diese politische Vorgabe umgesetzt wer-

Menschen mit Beeinträchtigungen zu sensibilisieren

den soll. Wie bereits erwähnt, gibt sich der Stadtrat als

und zu engagieren.

Inklusionsstadt für Menschen mit Beeinträchtigung eine duale Aufgabe: Zum einen werden wir innerhalb

Der Stadtrat ist überzeugt, dass die geplanten Mass-

der Stadtverwaltung alles in Bezug auf die Inklusion

nahmen zielführend und für die Behindertenpolitik in

und damit auch für die Gleichstellung von Menschen

Uster wegweisend sind. [...]»

mit Behinderungen tun, was sinnvoll und möglich ist. Zum anderen werden wir im Sozialraum Uster

Besten Dank an Werner Egli und die Stiftung Wage-

eine aktive Rolle bei der Vernetzung und Koordinati-

renhof für die Erlaubnis, das obige Referat auszugs-

on der in der Behindertenarbeit tätigen Betroffenen,

weise an dieser Stelle publizieren zu dürfen.

Gruppierungen, Organisationen und Institutionen www.werkeim-uster.ch/inklusionsstadt

18

Bauprojekte


«Wohnen wie du und ich» – Bauprojekte im Werkheim Mit den Bauprojekten «Heussergut» und «Friedhofstrasse 5» schafft das Werkheim Uster vielfältigen Wohnraum, der dem individuellen Bedarf von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung entspricht und ihnen gleichzeitig das Erleben von Selbständigkeit ermöglicht.

Bauprojekt Heussergut

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre vielfältige Unter-

Der Umbau im Heussergut läuft nach Plan. Nachdem

stützung beim Bauprojekt Heussergut! Sie tragen mit

die Bauarbeiter Anfang Jahr die Dachlukarnen ver-

Ihrem Beitrag massgeblich dazu bei, dass Bewohne-

grössert haben, verlegen sie derzeit Rohre und bau-

rinnen und Bewohner im Werkheim selbstbestimmt

en Wände auf. Gleichzeitig werden die Möbel für die

und bedarfsgerecht wohnen können.

Inneneinrichtung der neuen Wohnräume ausgesucht. Dabei legen wir Wert darauf, dass die Möbel einerseits

Bauprojekt Friedhofstrasse 5

in Struktur und Farbe eine positive Atmosphäre in die

An Stelle der heutigen baufälligen und nicht mehr

Räumlichkeiten bringen. Andererseits ist es notwen-

zeitgemässen Liegenschaft an der Friedhofstrasse 5

dig, dass die Möblierung strapazierfähig ist und der

in Uster wird ein Gebäude mit 13 flexibel nutzbaren

übermässigen Nutzung und Beanspruchung stand-

Studios geplant. Alle Studios sollen je über ein eigenes

halten kann.

Badezimmer verfügen und 7 Studios mit einer kleinen Küche ausgestattet werden. Sämtliche Räumlichkei-

Geplant ist, dass im Sommer 2017 elf Bewohnerin-

ten werden über einen Aufzug erreichbar, barrierefrei

nen und Bewohner in den neuen Wohnräumen im

und damit vollumfänglich rollstuhlgängig sein. Gröss-

Heussergut einziehen. So wie der neue Wohnraum

tenteils sollen die Studios permanent von Bewohne-

konzipiert ist, wird die Selbständigkeit für jeden gross

rinnen und Bewohnern des Werkheim Uster benützt

geschrieben – Unterstützung ist jedoch bei Bedarf

werden. Die Studios werden jedoch so ausgestattet,

gewährleistet. So ist die Anbindung an die zentralen

dass sie flexibel – als Bewohnerzimmer wie auch für

Dienstleistungen wie Nachtwache, Verpflegung, Rei-

Timeout- und Ferienplätze – nutzbar sind.

nigung und Wäscherei ein Pluspunkt für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner.

Indem das Wohnen in den eigenen vier Wänden mit einem umfassenden Angebot an zentralen Dienstleistungen kombiniert wird, realisiert das Werkheim Uster ein innovatives Wohnkonzept für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung. Das Vorprojekt liegt vor und die vorliegende Kostenschätzung geht von Kosten von rund CHF 3 Millionen aus. Voraussichtlichter Baubeginn ist im Herbst 2017, Ende 2018 sind Fertigstellung und Bezug geplant. Auch bei diesem Bauvorhaben sind wir auf Ihre Unterstützung durch Spenden angewiesen. Wir danken Ihnen bereits heute für Ihren Beitrag!

Bauprojekte

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6 Jahre Frühling im «8610» Die Mitarbeitenden des «8610 Restaurant» haben sich für die 28. Speisekarten-Inspiration, im sechsten Jahr nach der Eröffnung, für die Frühlingskarte 2017 Besonderes einfallen lassen.

meier, Daniel Wernli und Maik Kunz haben mit dem

Von Herzen gekocht, dem Gast liebevoll serviert

2015 engagierten Küchenchef Flemming Schulthess

Im «8610 Restaurant» arbeiten wir in der Küche und

die vergangenen sechs Jahre «8610 Restaurant» mit

im Service mit durchschnittlich je zwei Auszubilden-

Banketten und Caterings reflektiert und den zukünf-

den (Praktische Ausbildung, Berufliche Grundbildung

tigen Weg den aktuellsten Bedürfnissen angepasst.

mit Eidgenössischem Berufsattest bzw. Eidgenössi-

Das Grundkonzept – sorgfältig auserlesene Produkte

schem Fähigkeitszeugnis) sowie 13 Mitarbeitenden an

vom vorzugsweise einheimischen Marktangebot als

einem geschützten Arbeitsplatz. Die Erfahrungen der

mediterran zubereitete Gerichte anzubieten – ist er-

letzten sechs Jahre haben erfreulich gezeigt, dass Kü-

folgreich gesetzt. Dies mit dem Ziel, eine Marktlücke in

chenmitarbeitende mit der Herausforderung, welche

Uster abzudecken, um so viele kulinarisch interessierte

eine Küche mit sich bringt, wachsen, Servicemitar-

Gäste wie möglich an der Friedhofstrasse begrüssen

beitende im Kontakt mit der Öffentlichkeit an Selbst-

zu dürfen. Die interessanten Synergien mit der inter-

vertrauen gewinnen. Mit Stolz fördern wir mit hohen

nen Küche des Werkheim Uster sowie bei Bankettver-

Belastungs- und auch Qualitätsansprüchen Mitarbei-

anstaltungen und Caterings werden genutzt. Darüber

tende aus dem geschützten Rahmen in den ersten

hinaus steigern vor allem die gastronomischen Teil-

Arbeitsmarkt.

Die langjährigen 8610-Gastronomen Lisa Descher-

nahmen bei Grossveranstaltungen in und um Uster den Bekanntheitsgrad des gesamten Werkheim Uster.

Das Küchenteam beim ­Probekochen. Auch unsere beiden Lernenden sind bei der Entwicklung dabei.

20

Frühling im «8610 Restaurant»


Klassiker 8610-Hackbraten und «fish catch of the day»

Das 8610-Team vor dem Bankettservice.

Als konstanter Klassiker wird seit Jahresbeginn der nach Lisa-Deschermeier-Rezept zubereitete 8610-Hackbraten aus Bio-Kalbfleisch angeboten. Serviert wird der Gaumenklassiker mit Taglierini, Morchelsauce und bunten Karotten. Wir empfehlen unseren Gästen täglich den «fish catch of the day». Dieser kommt immer fangfrisch hauptsächlich aus internationalen Gewässern.

Ab April Frühlingsbestseller der letzten 6 Jahre Von April bis Juni servieren wir dieses Jahr die Bestseller der letzten sechs Frühlingsmenükarten. Wir freuen uns auf die marktfrischen Frühlings-Bestsellergerichte und ganz besonders auf Ihren Besuch bei uns im «8610 Restaurant»! Maik Kunz, Betriebsleiter Hotellerie

Die Produktewahl, Kompositionen und Kalkula­ tionen werden im

Hier ein kleiner ­Auszug der Bestseller:

Team besprochen und festgelegt.

Ustermer Riesling-Silvaner-Suppe | Strudel Bündner Rohschinken | Mascar­pone | Bärlauch Spargelsalat | Vinaigrette | Erdbeeren | Ziegenkäsecrostini | Honig Lammkotelettes | CH-Bio | Fetahaube | grüne Bohnen | Kartoffelgaletten Saibling | CH | geräuchert | Beurre Blanc Venererisotto | Frühlingsgemüse Frische Erdbeeren | Vanille-­ Basilikumjus | Turicum Gin

Waren Sie schon einmal an einem unserer Veranstaltungsabende dabei? Gerne nehmen wir heute schon Ihre Reservation für die folgenden Daten ­unter 044 940 8610 entgegen. –– «Dine Around auf dem Greifensee» am 6. Juni 2017 (CHF 120) –– «Österreichische Tavolata» am 5. September 2017 (CHF 90) –– «8610 goes exclusive» am 28. November 2017 (CHF 200)

Sorbet www.8610restaurant.ch

Frühling im «8610 Restaurant»

21


Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende! Der bestehende finanzielle Rahmen aus Produktions-

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Spende-

erträgen und staatlichen Beiträgen setzt dem Werk-

rinnen und Spendern bedanken, die das Werkheim

heim Uster gelegentlich enge Grenzen. Es ist daher

Uster unterstützen, indem sie Wünsche erfüllen. Bei-

auf Spenden angewiesen, um kleinere und grössere

spielhaft und stellvertretend für solche wertvollen

Wünsche zu ermöglichen. Wir freuen uns, wenn Sie

Beiträge möchten wir die Firma Funk Insurance Bro-

uns dabei helfen, solche Wünsche zu realisieren. Da-

kers AG nennen. Dank ihrer Unterstützung konnte das

mit schaffen Sie einen Mehrwert für Menschen, die

Werkheim Uster ein E-Bike anschaffen, mit dem bei-

im Werkheim Uster wohnen und arbeiten, der sonst

spielsweise Bewohner auf ihrem Arbeitsweg beglei-

nicht möglich wäre.

tet werden können. Herzlichen Dank!

15 Arbeitsschürzen für Tagesstätte à

20.–

Saisonale Dekorationsartikel für Wohngruppen

CHF 40.–

Spiegel für Wohngruppen

CHF 50.–

2-Mann-Handsäge für Forsteinsatz

CHF 100.–

Deckenlampen für bessere Beleuchtung CHF 150.– Einfaches Sofa für Wohngruppe

CHF 200.–

Hängematte mit Gestell für Wohngruppe CHF 300.– 4 Sitzbänke für Betrieb «Produktwerk»

CHF 1‘400.–

Rasenmäher für Betrieb «Gartenraum» CHF 2‘000.– Möblierung für Wohngruppen-Terrasse CHF 2500.– Wir freuen uns über jeden Beitrag. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Postcheckkonto 80-85-1 Stiftung Werkheim Uster IBAN CH38 0900 0000 8000 0085 1 Falls ein Wunsch mehrmals erfüllt wird, erlauben wir uns, die entsprechende Spende für andere Wünsche zugunsten von Menschen mit einer Behinderung einzusetzen.

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Wunschliste


Das Werkheim Uster – hier sind wir stark!

Catering | Bankette | Raumvermietung 8610 Gastronomie | Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster T 044 943 17 41 | 8610gastronomie@werkheim-uster.ch www.8610gastronomie.ch

Druck | Mechanik | Versand & Verpackung Holzbearbeitung | K-Lumet Produktwerk | Seestrasse 110f | 8610 Uster T 044 575 25 55 | produktwerk@werkheim-uster.ch www.produktwerk.ch

Restaurant | Bar | Events | Garten 8610 Restaurant | Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster T 044 940 8610 | 8610restaurant@werkheim-uster.ch www.8610restaurant.ch

Gärtnerei | Gartenpflege | Forstarbeiten Gartenraum | Apothekerstrasse 18 | 8610 Uster T 044 943 17 13 | gartenraum@werkheim-uster.ch www.gartenraum-uster.ch

Café | Take out | Events 8610 im Stadtpark | Quellenstrasse 6 | 8610 Uster T 043 943 17 47 | 8610imStadtpark@werkheim-uster.ch www.8610imStadtpark.ch

Bilder | Skulpturen | Unikate | Karten | Textilien Kunstvoll | Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster T 044 943 17 60 | kunstvoll@werkheim-uster.ch www.kunstvoll-uster.ch

Terrasse | Gaststube | Take out Events | Bootsvermietung

Geschenke | Holzspielsachen | Dekorationsartikel

8610 am See | Uferweg 3 | 8610 Uster

Geschenkreich | Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster

T 044 943 17 48 | 8610amSee@werkheim-uster.ch www.8610amSee.ch

T 044 943 17 69 | geschenkreich@werkheim-uster.ch www.geschenkreich.ch


Ahoi im «8610 am See»

Öffnungszeiten Sommermonate 14. April 2017 bis 1. Oktober 2017 täglich ab 8.00 Uhr, auch abends geöffnet, warme Küche ab 11.30 Uhr Der Gastronomiebetrieb «8610 am See» bei der Schifflände in Niederuster bringt Riviera-Feeling an den Greifensee und ist 365 Tage im Jahr geöffnet. Neben dem Take-out mit Snacks und Getränken servieren wir Ihnen auf der Terrasse sowie in der Gaststube ausgewählte Menüs. Im Weiteren können Sie bei uns Ruderboote und Boards für Stand-up-Paddling mieten.

Terrasse | Gaststube | Take out | Events | Bootsvermietung 8610 am See | Uferweg 3 | 8610 Uster T 044 943 17 48 | 8610amSee@werkheim-uster.ch | www.8610amSee.ch

Zämehebe 1/2017 - Wir setzten uns für andere ein!  
Zämehebe 1/2017 - Wir setzten uns für andere ein!  
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