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z채mehebe Magazin Werkheim Uster Ausgabe 1, April 2015, 34. Jahrgang

Das Werkheim wirkt


Dienstleistungen Mechanik

Angebot Wir fertigen Ihre Teile von A bis Z: Bohren, Drehen, Entgraten, Fräsen, Gewinden, Sägen oder Trowalisieren (Gleitschleifen) mit CNC-Maschinen oder konventionell. Stahl, Chromnickel-Stahl, Buntmetalle oder Kunststoffe. Wir bearbeiten je nach Zerspanungsart kleine bis grosse Serien gemäss Ihren Zeichnungen und Vorgaben. Unsere Kunden kommen unter anderem aus der Flugzeug- und Textilmaschinenindustrie.

Qualität, Preise & Termine Abmessung und Gewicht der Werkstücke entsprechen den Grössenordnungen, wie sie in der Feinmechanik und dem Apparatebau üblich sind. Und das dürfen Sie erwarten: fachkompetente Beratung, grösste Sorgfalt und Präzision in der Fertigung, termingenaue Auslieferung Ihrer Aufträge, faire und marktübliche Preise. Gerne erstellen wir Ihnen eine individuelle Offerte. Rufen Sie uns an: Telefon 044 575 25 55

Kontakt Produktion & Dienstleistungen – Offerten & Aufträge Seestrasse 110f | 8610 Uster T 044 575 25 55 | produktion@werkheim-uster.ch


Editorial Liebe Leserinnen und Leser Das Werkheim Uster feiert seinen 35. Geburtstag. Im September 1980, wurde das Werkheim Uster mit dem «Werkheimfäscht 80» offiziell eingeweiht. Seither hat sich viel verändert: Die Gesellschaft hat sich gewandelt und räumt Menschen mit einer Behinderung weit mehr Rechte ein als dies in den 1980er-Jahren der Fall war. Das Werkheim ist stets mit der Zeit gegangen und hat sich weiterentwickelt. Doch eines ist geblieben: Das Werkheim Uster hat Wirkung. Es wirkt an ganz unterschiedlichen Orten – vor allem hier in Uster, wo es fest verwurzelt ist. Zum Beispiel in der Firma, wo wir unsere Produkte ausliefern, und im MigrosRestaurant, wo sich Bewohnerinnen und Bewohner regelmässig treffen. Oder bald wieder im Stadtparkcafé, wo Mütter mit ihren Kindern eine Pause einlegen und von unseren Mitarbeitenden einen feinen Kaffee serviert bekommen. Überall, wo Begegnungen stattfinden, wirken Menschen vom Werkheim Uster. Diesen Begegnungsorten sind wir nachgegangen und haben nachgefragt, wie das Werkheim nach aussen wirkt – gestern wie heute. Wirkung entsteht auch durch Mitwirkung. Seit einem Jahr können Klienten im Werkheim bei gesamtbetrieblichen Themen verstärkt mitwirken. So machen inzwischen zum Beispiel Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende in den Organisationskomitees für die Fasnachtsfeier oder für das «Werkheimfäscht» mit. Neu sind auch Markus Steiger und Eveline Waibel Teil des «Zämehebe»-Redaktionsteams. Es freut mich sehr, dass die beiden das Heft, das Sie in den Händen halten, aktiv mitgestaltet haben – ihnen und dem ganzen Redaktionsteam danke ich an dieser Stelle für den Einsatz! Viel Spass beim Lesen!

Patrick Stark Titelbild: Fotomontage

Geschäftsleiter

Editorial

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einfach Gut zum Druck Seit über 18 Jahren ist Bucherer Druck Wetzikon Ihr Spezialist für individuelle Drucksachen. Von der Visitenkarte bis zur Firmenbroschüre, vom auflagenstarken Offsetdruck bis zur Kleinauflage im Digitaldruck, von der Gestaltung bis zum fertigen Produkt. Was können wir für Sie tun?

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Inhalt Seite 6

Seite 18

«Die Sommerabende waren wunderbar»

«Ich finde es lässig, wenn man sich begegnen kann»

Seite 8 «Immer wieder wertvolle Gespräche»

Seite 9 Unser nächsten Termine Dienstjubiläen

Seite 19 «Ich schätze es, dass ich alleine wohnen kann»

Seite 20 Statements

Seite 10 «Das Werkheim führt Menschen zur Selbständigkeit»

Seite 21

Seite 12

Seite 22

«Schon von weitem ruft er Guete Morge!»

Statements

«Das Werkheim setzt innovative Ideen um»

Seite 14 Lebensqualität in Bildern

Seite 23 «Für jeden Geschmack das ideale Angebot»

Seite 16 Das Werkheim Uster beeindruckt

Seite 24 Mit viel Elan gestartet

Seite 17 Comic

Seite 25 Einladung zum Forum «Ich lebe mein Leben!»

Seite 26 Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende!

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Gestaltung, Administration Personal & Klienten des Werkheim Uster Druck Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Auflage 4‘200 Exemplare | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement CHF 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

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«Die Sommerabende waren wunderbar!» Frau Ruth Hauri ist eine der nächsten Nachbarn vom Werkheim Uster. Die 90-jährige kennt das Werkheim seit Beginn und erzählt im Zämehebe, wie sie seine Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden kennengelernt und erlebt hat.

Wie haben Sie das Werkheim kennengelernt?

An was erinnern Sie sich gerne, wenn Sie an das

Ganz am Anfang, als das Werkheim noch an der Denk-

Werkheim denken?

malstrasse war. Ich hatte in der Nähe mein Büro und

Als erstes fallen mir die wunderschönen Sommer-

habe damals die ersten Mitarbeiter und Bewohner

abende ein, an denen auf der damaligen Holzterras-

kennengelernt. Hier, wo das Werkheim heute steht,

se unter der Pergola musiziert, gesungen und getanzt

waren wir schon vorher. Ich bin mit meinen Eltern

wurde. Der ehemalige Hauswart hat dann Musik ge-

1926 ins neu gebaute Chalet eingezogen und bin mit

macht und ich stand jeweils an meinem Küchenfens-

den Buben der Pächterfamilie vom Heussergut aufge-

ter, habe mich mitgefreut, gewinkt und geklatscht.

wachsen. Damals war hier eine wunderschöne Wiese

Das war wunderbar! Das ist leider schon lange her.

mit Obstbäumen, bis das Werkheim dann gebaut hat.

Mit dem Neubau wurde alles Richtung Norden aus-

Ich habe den ganzen Bau und den Zeitpunkt, als die

gerichtet und die schöne Holzterrasse gibt es nicht

ersten eingezogen sind, miterlebt.

mehr. Das finde ich schade.

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Werkheim wirkt


Gehen Sie auch ab und zu hinüber ins Werkheim?

Ein Bewohner, ein ganz lieber Kerl, hilft mir von Zeit

Früher bin ich ab und zu hinüber gegangen und am

zu Zeit und «macht mir öppis z‘lieb», wenn er zum

Werkheimfäscht war ich auch immer wieder, aber ich

Beispiel meinen Vorplatz wischt. Mit einem anderen

habe nicht mehr so viel Kontakt wie früher. Ich finde

Bewohner habe ich eine besondere Geschichte erlebt.

den neuen Bau nüchtern und kalt und die Bewohner

Er ist mir vor Jahren einmal an der Zentralstrasse in

halten sich nicht mehr auf dieser Seite des Hauses

meinen Renault hineingelaufen und unter seinem Ge-

auf. Den einzigen Bezug, den ich noch habe, ist das

wicht ist die Windschutzscheibe zerbrochen. Ich bin

«Ritseili». Früher hat dort immer wieder ein Mann ge-

sofort ausgestiegen und habe nachgefragt, ob es ihm

schaukelt, der dann laut gesungen hat: «Ich bin so

gut gehe. Er meinte nur: «Es hat mir nichts gemacht.

glücklich, tralala, wenn ich es Tasseli Kafi ha!». Und

Ich hatte pressant, weil ich aufs WC musste.» Ich habe

auch heute sehe ich aus meiner Wohnung, dass dort

dann das Personal im Werkheim informiert, das noch

ab und zu jemand schaukelt.

einmal kontrolliert hat, aber zum Glück ist tatsächlich nichts passiert. Dieser Bewohner sagt mir heute noch

Mit wem vom Werkheim haben Sie Kontakt?

jedes Mal, wenn er mich trifft: «Weisch no, dozmal?»

Vor allem mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, die schon lange im Werkheim sind. Die neuen kenne

Interview: Anita Kupper, Fachstelle Kommunikation

ich nicht mehr. Diejenigen, die ich von früher kenne, erkennen und grüssen mich auf der Strasse, im Bus oder wenn wir uns sonst irgendwo begegnen.

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Werkheim wirkt

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«Immer wieder wertvolle Gespräche» Anita Willimann ist als Inhaberin und Geschäftsführerin der «Boutique Mütze» eine Nachbarin der Werkheim-Wohngruppe an der Bahnhofstrasse in Uster. Eveline Waibel hat Anita Willimann in ihrer Boutique besucht und sie interviewt.

Kennst du das Werkheim Uster?

Hast du regelmässig Kontakt mit Personen vom

Ja, das kenne ich.

Werkheim? Ja, wie erwähnt, habe ich Kontakt zu verschiedenen

Was ist dir als erstes zum Werkheim eingefallen?

Personen.

Dass es sehr vielseitig ist. Wo triffst du am meisten Personen, die im Weisst du, was das Werkheim alles macht?

Werkheim leben?

Das Werkheim hat eine Gärtnerei, das Stadtparkcafé,

Also erstens bei mir im Laden und aber auch im Dorf.

das Restaurant 8610 beim Werkheim und das Restaurant am See.

Erzähle uns eine Geschichte über besondere Situationen mit Bewohnern vom Werkheim.

Wie hast du das erste Mal Kontakt zum Werkheim

Weil der Kleiderladen im gleichen Gebäude ist wie

Uster bekommen?

die Wohngruppe WABO und ich jeden Tag Kleider-

Durch die Bewohner vom Werkheim. Meine Freundin

ständer ein- und ausräume, gibt es immer wieder ein

hat eine Tochter, die auch in einer Wohngruppe wohnt.

Gespräch mit verschiedenen Bewohnern. Das ist für alle sicher wertvoll.

Hast du eine persönliche Beziehung zum Werkheim?

Danke für das Gespräch!

Ich kenne Bewohner und Mitarbeiter persönlich und das schon jahrelang. Ein Bewohner vom Werkheim hat

Interview: Eveline Waibel, wohnt in der

schon in seiner Kindheit mit seinen Eltern in der glei-

Aussenwohngruppe WABO

chen Wohnüberbauung wie ich gewohnt.

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Werkheim wirkt


Unsere nächsten Termine 1. April 2015

Saisoneröffnung Stadtparkcafé

Stadtpark Uster

14. April 2015

Veranstaltungsabend: «8610 regional & Uster plus»

Restaurant 8610

18. & 19. April 2015

Frühlingsmarkt Uster mit Werkheim-Marktstand

Uster

22. Mai 2015

Serenade: Carlo Brunner Ländlerkapelle

Stadtparkcafé Uster

9. Juni 2015

Veranstaltungsabend: «Dine around»

Restaurant 8610

12. Juni 2015

Serenade: Yesterday

Stadtparkcafé Uster

20. Juni 2015

Werkheimfäscht

Friedhofstrasse 3a

3. Juli 2015

Serenade: Militärspiel Uster

Stadtparkcafé Uster

13. Juli bis 14. August 2015

Emu Verkaufsladen: Ladenschluss 17.00 Uhr

Emu

20. bis 24. Juli 2015

Betriebsferien & «Ferien ohne Koffer»

20. bis 24. Juli 2015

Sommerferien Emu Verkaufsladen & Gärtnerei

20. Juli bis 7. August 2015

Sommerferien Restaurant 8610

14. August 2015

Serenade: Melch Däniker Trio «Chamber Jazz»

Stadtparkcafé Uster

14. August 2015

«Jazz am Greifensee» mit Werkheim-Catering

Greifensee im Stedtli

11. September 2015

Serenade: The Sixpack

Stadtparkcafé Uster

14. bis 18. September 2015

«Ferien ohne Koffer»

Emu / Gärtnerei

Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue!

5 Jahre

10 Jahre 15 Jahre

30 Jahre

Kaufmann Christine Stark Patrick Kabashi Agita Kunz Maik Studer Rahel Parli Anna Clivio Tiziani Martina Schoch Röné Polozani Sevdi Mörgeli Chia-yin Lott Beatrix Hagen Heidi Torelli Gina

Personal Bereich Werkstätten Geschäftsleiter Personal Bereich Wohnen 1 Leiter Hotellerie Personal Bereich Wohnen 2 Personal Bereich Aussenwohnen Personal Bereich Wohnen 1 Personal Bereich Wohnen 1 Mitarbeiter Bereich Produktion Personal Bereich Produktion Mitarbeiterin Bereich Produktion Mitarbeiterin Bereich Integration Mitarbeiterin Bereich Werkstätten

01.04.2015 01.05.2015 01.06.2015 01.06.2015 01.06.2015 14.06.2015 01.04.2015 01.04.2015 17.04.2015 01.06.2015 05.05.2015 06.05.2015 06.05.2015

Termine & Jubiläen

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«Das Werkheim führt Menschen zur Selbstständigkeit» Werkheim-Bewohnerinnen und -Bewohner sind immer wieder in der Ustermer Migros Filiale im Einkaufszentrum Illuster anzutreffen. Dadurch sind langjährige Bekanntschaften entstanden – zum Beispiel zu Migros-Mitarbeitenden an der Kasse oder zur Filialleiterin.

Markus Steiger, der im Werkheim wohnt und arbeitet,

Freude, wenn ihr hier in einem solchen Migros einkau-

und Fritz Rathgeb, Bereichsleiter Wohnen 2 im Werk-

fen und Sachen auswählen könnt. Wenn man mitein-

heim, haben sich mit Annemarie Roth, Filialleiterin der

ander spricht, erzählt ihr etwas von euch. Was ihr so

Migros Illuster, und Patrizia Romeo, Kassiererin in der

macht privat, welche Reisen ihr unternehmt, welche

Migros Illuster getroffen und sich mit ihnen darüber

Projekte ihr habt. Das ist wirklich interessant.

unterhalten, wie das Werkheim auf sie wirkt. Patrizia Romeo: Das stimmt. Wenn Sie hineinkommen, Markus Steiger: Was fällt Ihnen als erstes ein zum

ist es, wie wenn die Sonne aufgehen würde. Es ist so

Werkheim Uster?

herzlich. Das ist wirklich schön.

Annemarie Roth: Das Werkheim ist sehr kompetent. Es hat viele Bewohner, die sich dort sehr wohl fühlen.

Fritz Rathgeb: Hatten Sie auch schon unangenehme

Ihr macht etwas mit den Leuten. In der heutigen Zeit

Begegnungen mit Bewohnern vom Werkheim?

finde ich das ganz wichtig, dass diese auch ihren Platz

Patrizia Romeo: Ich persönlich gar nicht, nein. An der

haben in der Gesellschaft. Ihr werdet ja zur Selbstän-

Kasse sind alle anständig. Da verhalten sich alle abso-

digkeit geführt. Früher war das ja anders.

lut in Ordnung.

Fritz Rathgeb: Woran merken Sie das?

Annemarie Roth: Ich auch nicht. Ihr seid Kunden und

Annemarie Roth: Ich merke das, wenn ihr jeweils hier

der Kunde ist König. Und es ist schon so, wie Frau

einkaufen kommt. Ihr kauft selbständig ein und habt

Romeo gesagt hat, ihr strahlt etwas aus.

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Werkheim wirkt


Markus Steiger: Für mich ist es manchmal auch

Markus Steiger: Was ich empfehlen kann vom

nicht so einfach, wenn es darum geht, wie man sich

Werkheim ist das «8610», unser Restaurant.

gegenüber dem Personal benehmen muss. Wenn ich

Auch das «8610 am See» oder im Sommer im

jetzt das erste Mal in den Migros hineingehen würde

Stadtparkcafé. Das Essen im 8610 ist also sehr gut.

und einkaufen gehe, dann wäre ich total nervös und

Patrizia Romeo: Ich gehe ab und zu ins Restaurant beim

man wüsste fast nicht, wie man dem Migros-Personal

Friedhof zu. Das ist wirklich herzig, wirklich schön.

gegenüber begegnet. Annemarie Roth: Nervös müsst ihr nicht sein, weil wir

Fritz Rathgeb: Sie arbeiten schon lange hier,

ja für die Kunden hier sind. Wir machen keinen Unter-

Frau Roth, und Sie kennen auch viele Bewohner

schied. Jeder Kunde ist für uns wichtig und deshalb

vom Werkheim schon lange.

ist es auch schön, dass ihr zu uns kommt. Wir müs-

Annemarie Roth: Ja, ich kennen recht viele auch mit

sen uns den Kunden anpassen. Das ist ganz wichtig.

Namen. Und wenn sie einkaufen kommen, spricht man auch über Persönliches. Man kennt ihre Ge-

Patrizia Romeo: Ihr müsst überhaupt keine Angst ha-

schichte und sie erzählen einem, was sie wieder er-

ben vor uns oder davor, etwas zu fragen. Wir helfen

lebt haben. Und das holt uns aus unserem Alltag auch

sehr gerne. Das ist kein Problem.

wieder etwas heraus. Das finde ich gut.

Markus Steiger: Es geht mir jetzt nicht um das. Es

Patrizia Romeo: Ja, wir haben zwar nicht so viel Zeit,

geht mir darum: Wie kommt man als Kunde, wie geht

aber ein kleines Schwätzchen ab und zu geht auch

man zum Personal? Man geht ja nicht zum Perso-

an der Kasse.

nal und sagt: «Sie, wo haben Sie das und das? Zack, zack.» Das wäre unanständig.

Annemarie Roth: Das Werkheim ist mir auch deshalb

Annemarie Roth: Wenn ihr kommt, seid ihr sehr anstän-

ein Begriff, weil mein Bruder dort geholfen hat, als es

dig. Wir haben im Schnitt etwa 4‘500 bis 7‘000 Kunden

aufgebaut wurde. Ich finde es einfach gut. Das Werk-

im Tag, die an der Kasse bezahlen. Und wenn ihr kommt,

heim wurde dann ja immer grösser. Auch wie es da-

ist es einfach anders. Ihr strahlt etwas aus, das uns ein-

herkommt – es ist wirklich modern, zeitgemäss. Ihr

fach gut tut. Das Hektische ist dann im Hintergrund.

macht das schon professionell. Ihr hattet, glaube ich, noch nie eine schlechte Kritik erhalten. Auch die Be-

Fritz Rathgeb: Waren Sie schon einmal am

treuer, die dort sind, sind sehr engagiert.

Werkheimfäscht? Patrizia Romeo: Nein, leider nicht.

Patrizia Romeo: Ja, wirklich, Hut ab!

Annemarie Roth: Ich war in früheren Jahren. Für mich

Markus Steiger und Fritz Rathgeb: Dann danken wir

war es auch ein Erlebnis, als ein Bewohner mich zu sei-

Ihnen für das Gespräch!

nem 60. Geburtstag eingeladen hat. Er hat ein Essen im Werkheim gemacht und das war für mich ein schönes Erlebnis, dort zu sein mit all den Leuten zusammen. Werkheim wirkt

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«Schon von weitem ruft er Guete Morge!» Als Logistikerin Distribution der Post Uster fährt Denise Diem seit vier Jahren beinahe täglich mit ihrem Roller an die Friedhofstrasse und übergibt am Empfang diverse Briefe für Bewohnerinnen, Bewohner, Mitarbeiter und Fachpersonal im Werkheim. Wie erlebt sie das Werkheim?

Was fällt Ihnen als erstes zum Werkheim Uster ein? Die Freundlichkeit der Bewohner und der Angestellten. Wie sind Sie das erste Mal mit dem Werkheim Uster in Kontakt gekommen? Bei meiner Arbeit. Seit 2011 bin ich für die Postzustellung fürs Werkheim zuständig. Da habe ich täglich Kontakt mit Menschen vom Werkheim. Wir wechseln dann ein paar Worte und von Zeit zu Zeit «räuchle» ich auch eine Zigarette mit einer Bewohnerin. Ausserdem treffe ich Bewohnerinnen und Bewohner in ganz Uster. Zum Beispiel sehe ich oft einen Mann, der vom Werkheim die Seestrasse hinuntergeht und mir jedes Mal schon von weitem «Guete Morge» und «en schöne Tag» ruft. Das Werkheim Uster ist ziemlich gross. Wissen Sie, was das Werkheim Uster alles macht? Da muss ich ehrlich gestehen, nein. Ich kenne das Café im Stadtpark, das Bürogebäude und den Laden an der Friedhofstrasse. Und mir fallen die vielen Aktivitäten

nicht so genau, wie ich damit umgehen soll. Ob ich

auf den Plakaten auf, die das Werkheim Uster macht.

ihm einfach sagen kann, dass er das nicht tun soll. Seit ich den Briefbehälter jeweils abdecke, interessiert sich

Haben Sie eine persönliche Beziehung zum Werk-

der Bewohner aber nicht mehr für die Briefe.

heim Uster? Welche? Nein, zum Werkheim selber nicht. Ich habe einen Cou-

Und dann fällt mir noch etwas ein: Manchmal sitzt ein

sin mit Handicap und finde, das, was Sie als Instituti-

Grüppchen von Werkheim-Mitarbeitern in der Pause

on machen, sensationell.

auf der Bank vor dem Bürogebäude. Einer hat mich jeweils «angezündet», wenn ich mit dem Roller ange-

Haben Sie schon einmal eine besondere Situation

fahren kam, und irgendwann habe ich ihn dann mal

mit dem Werkheim Uster erlebt?

eine Runde über den Werkheim-Vorplatz fahren las-

Am Anfang, als ich neu fürs Werkheim zuständig war,

sen. Da freute er sich!

hatte es einen Bewohner, der im Briefbehälter auf meinem Roller immer die Post anschaute, die ich noch

Vielen Dank für das Gespräch!

verteilen musste, während ich die Briefe am Empfang vom Werkheim abgegeben habe. Ich wusste damals

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Werkheim wirkt

Interview: Anita Kupper, Fachstelle Kommunikation


Wir suchen Sie! Wir haben in folgenden Bereichen attraktive geschützte Arbeits-Plätze (mit IV-Rente) frei: – Garten-Einsatz-Gruppe

– Kreativ-Werkstatt

– Logistik

– Textil Werkstatt

– Recycling

– Mitarbeit im Restaurant

– Druckerei

– Betriebsunterhalt

– Schreinerei

– Wäscherei

– Montage

– Reinigung

– Mechanische Werkstatt

– Ausbildungsplätze

Mehr Information finden Sie auf www.werkheim-uster.ch/jobs oder unter Telefonnummer 044 943 17 25. Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 00 info@werkheim-uster.ch www.werkheim-uster.ch

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Lebensqualität in Bildern Mit dem «Konzept Lebensqualität» intensiviert das Werkheim Uster sein lebensqualitätsorientiertes Arbeiten und fördert damit die Lebensqualität von betreuten Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern.

«Wir fördern die Lebensqualität von Menschen mit ei-

– Partizipation oder die soziale Eingebundenheit

ner geistigen Behinderung durch ein differenziertes

bezieht sich auf das Bedürfnis, mit anderen Per-

Angebot an Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsmöglich-

sonen verbunden zu sein beziehungsweise einer

keiten sowie durch Massnahmen zur Integration in die

Gruppe von Personen anzugehören, die einem per-

Gesellschaft.» – so lautet der erste Satz des Leitbildes

sönlich wichtig sind.

vom Werkheim Uster. Im Werkheim-Alltag stellte sich immer wieder die Frage, woran Lebensqualität gemessen und vor allem gefördert werden kann. Durch die Auseinandersetzung mit dem «Konzept Lebensqualität» konnten Antworten gefunden werden. Das Personal aller Bereiche im Werkheim Uster hat sich vertieft mit der Thematik auseinandergesetzt und wurde zum sogenannten «Konzept Lebensqualität» geschult. In diesem Konzept nehmen die vier Grundbedürfnisse Sinn, Partizipation, Autonomie und Kompetenzerleben die wesentlichen Rollen ein: – Sinn bezeichnet das Bedürfnis nach Realisierung der wertvollsten Möglichkeit in einer konkreten Situation, oder anders gesagt: Es geht um die Sinnhaftigkeit des Tuns – vor allem für einen selber.

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Lebensqualität


– Autonomie bedeutet, dass eine motivierte Handlung als frei gewählt erlebt wird. Es geht also um «Ich kann selber!» statt «Andere denken und handeln für mich!». Auch wenn die geistige oder körperliche Beeinträchtigung noch so umfassend ist, gibt es immer Dinge, die ich selber kann. Selber entscheiden können ist dabei ein wichtiges Gut.

Bei den vier Begriffen, die mit SPAK abgekürzt werden, handelt es ich um teilweise sehr abstrakte Worte, die einerseits schwer auszusprechen und andererseits nicht einfach nachzuvollziehen sind. Um im Alltag das «Konzept Lebensqualität» einem möglichst grossen Kreis von Menschen zugänglich zu machen, hat das Werkheim Uster zu jedem Grund– Das Kompetenzerleben bezeichnet das Gefühl,

bedürfnis ein Piktogramm zeichnen lassen. Diese vier

dass man mit seinem eigenen Verhalten etwas be-

Piktogramme werden das Werkheim künftig begleiten

wirken kann. Oder, wie schon die alten Griechen zu

und auch visuell immer wieder auf Sinn, Partizipa-

sagen pflegten: «Heureka!». Archimedes hat, in der

tion, Autonomie und Kompetenzerleben aufmerk-

Badewanne liegend, das nach ihm benannte Archi-

sam machen.

medische Gesetz entdeckt und ist, angeblich nackt und laut «Heureka!» rufend, durch die Stadt gelau-

Wir freuen uns über die farbigen SPAK-Bilder!

fen. Gemäss Wikipedia wird Heureka als freudiger Ausruf nach gelungener Lösung einer schwieri-

Heike Spilling, Geschäftsbereichsleiterin Wohnen

gen (meist geistigen) Aufgabe verwendet und steht auch als Synonym für eine plötzliche Erkenntnis. Illustrationen: © Manuela Bernard ROCKETPICS.net

Lebensqualität

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Das Werkheim Uster beeindruckt Die Druckerei des Werkheim Uster darf seit der 12. Ausgabe des Love Ride Switzerland die Shirts und Pullover zum Benefizanlass drucken. Eric van der Ploeg ist Chairman of the Committee des Love Ride Switzerland und kennt das Werkheim Uster schon seit Jahren.

Was fällt Ihnen als erstes zum Werkheim Uster ein? Das ist eine schwierige Frage. Ich habe schon so viele Eindrücke gesammelt. Aber als erstes fällt mir der Gruppenleiter der Druckerei ein, Reinhard Tanner. Zudem ein Besuch am Tag der offenen Tür der Produktion Turicum des Werkheim Uster. Da war ich sehr beeindruckt, wie professionell die Produktion als Dienstleister auftritt. Wie sind Sie das erste Mal mit dem Werkheim Uster in Kontakt gekommen? Vor vielen Jahren – durch Druckaufträge für den Harley Indian Club Schweiz. Wissen Sie, in welchen Bereichen das Werkheim

Haben Sie schon einmal eine besondere Situation

Uster tätig ist?

mit dem Werkheim Uster erlebt?

Am Tag der offenen Tür habe ich einen Einblick in

Was schon sehr besonders war, war die Begrüssung der

die Produktion erhalten. Fasziniert hat mich die Holz-

Mitarbeitenden, als ich die Druckerei das erste Mal be-

werkstatt und vor allem auch der Vorrichtungsbau. An

sucht habe. Alle waren am Arbeiten und als ich dann

diese Abteilung werden ja sehr spezielle Anforderun-

in den Raum trat, haben mich alle freudestrahlend

gen gestellt. Allerdings habt ihr dort auch einen sehr

begrüsst. Die grosse Identifikation der Mitarbeitenden

kompetenten Gruppenleiter. Zudem weiss ich von den

mit dem «Auftrag Love Ride» hat mich sehr beeindruckt.

Dienstleistungen eurer Gastronomie. Haben Sie einen Wunsch an das Werkheim Uster? Haben Sie eine persönliche Beziehung zum

Nur einen: Macht weiter so!

Werkheim Uster? Die persönliche Beziehung zu Reinhard Tanner.

Interview: M.-C. Dominé, Fachstelle Kommunikation

Haben Sie regelmässig mit Personen vom Werkheim

Der Love Ride Switzerland ist die grösste Benefiz-

Uster Kontakt?

veranstaltung der Schweizer Harley-Davidson-Szene.

Regelmässigen Kontakt habe ich bei meinen Besuchen

Der erzielte Erlös kommt vollumfänglich muskel-

in der Druckerei und jedes Jahr am Love Ride in Düben-

kranken und behinderten Menschen zugute.

dorf. Jeweils am ersten Sonntag im Mai treffe ich dort

Am europaweit grössten Anlass seiner Art sind

viele Klienten des Werkheim Uster an. Zum Beispiel als

auch Gäste mit Motorrädern anderer Marken sowie

Gäste bei der beliebten Ausfahrt. Ich freue mich be-

Besucherinnen und Besucher ohne Motorrad und

reits wieder auf die strahlenden Gesichter am 3. Mai!

Familien herzlich willkommen.

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Werkheim wirkt


Der Schneeb채r

Comic

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«Ich finde es lässig, wenn man sich begegnen kann» In den Wohngruppen in Ustermer Quartieren kommen Bewohnerinnen und Bewohner vom Werkheim mit unterschiedlichen Nachbarinnen und Nachbarn in Kontakt. So hat Markus Steiger auch seine Nachbarin Andrea kennengelernt, die er für das Zämehebe interviewt hat.

Erst einmal: Kennst du das Werkheim?

man auf jemanden zugehen soll, aber ich finde es eher

Kennen ist übertrieben, aber ich habe schon davon

schwieriger, wenn die Kinder einen fragen und jeman-

gehört.

den nachmachen. Sie wissen halt noch nicht, wie damit umgehen. Für mich ist das etwas schwierig, weil

Und fällt dir gerade etwas spontan zum Werkheim

ich nicht recht weiss, wie ich das korrekt erklären soll.

ein?

Damit sie es verstehen, aber dass es trotzdem nicht

Was mir als erstes in den Sinn kommt, ist das «8610»,

komisch ist.

das Café im Stadtpark und das Restaurant am See jetzt neuerdings ja auch. Das am See finde ich mega cool.

Okay. Das Werkheim ist ziemlich gross. Weisst du,

Ich finde es super, dass es das so gibt und dass der Ki-

was das Werkheim alles macht? Du hast ja vorhin

osk ein wenig ausgebaut wurde.

vom «8610», vom «8610 am See» und vom Stadtparkcafé gesprochen, aber kennst du zum Beispiel

Habt ihr als Familie Kontakt mit dem Werkheim oder

auch den Laden, den «Emu-Shop»?

einfach, weil wir hier am Rütiweg in der Nachbar-

Ja, den Emu-Shop kenne ich schon, aber ich wusste

schaft wohnen?

nicht, dass der vom Werkheim ist. Ich habe den Laden

Wir haben einen Bekannten, der eine Tochter hat,

kennengelernt, als er noch an der Freienstrasse war. Da

die im Werkheim lebt. Dieser Bekannte hat uns ein-

war mir nicht bewusst, dass der zum Werkheim gehört.

mal eingeladen ans «Werkheimfäscht». Das war unser erster Kontakt mit dem Werkheim. Und danach hatten

Hast du regelmässig mit Personen vom Werkheim

wir durch euch und eben auch durch das «Restaurant

Kontakt?

8610» weiteren Kontakt zum Werkheim.

Dadurch dass ich eure Nachbarin bin, sehe ich euch regelmässig. Ich bin auch ab und zu im Stadtparkca-

Das war sicher ein komisches Gefühl, das erste Mal

fé, aber sonst habe ich keinen Kontakt zum Werkheim.

am «Werkheimfäscht» zu sein. Mit uns, mit denen, die eine stärkere oder schwächere Behinderung

Hast du schon besondere Situationen mit dem

haben.

Werkheim erlebt?

Wie meinst du das, ein komisches Gefühl?

Nein, nichts Spezielles, aber ich finde es «mega lässig» dass du mein Nachbar bist und wir uns immer

Ja, es gibt Leute, die zurückhaltend sind oder ein-

wieder sehen!

fach nicht recht wissen, wie sie einem «hoi» oder «grüezi» sagen sollen.

Wie erlebt ihr uns als Nachbarn?

Ein komisches Gefühl hatte ich nicht. Ich finde es «uu

Ich erlebe euch sehr positiv, vor allem dich. Ich freue

lässig», wenn man sich begegnen kann an einem sol-

mich immer, dich zu sehen im Treppenhaus und wenn

chen Fest oder auch beim Wohnen. Ich habe hier kei-

wir kurz schwatzen. Du bist sehr freundlich und sym-

ne Probleme und überhaupt keine Berührungsängste.

pathisch. Ich höre sonst gar nichts von euch, von der

Manchmal ist man vielleicht ein wenig unsicher, wie

Wohnung her oder so.

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Werkheim wirkt


Hattest du auch schon Kontakt mit Personen aus anderen Werkheim-Wohnungen? Nein, persönlich nicht. Man trifft sich auf dem Weg draussen und man grüsst sich. Das wäre es schon gewesen. Vielen Dank! Interview: Markus Steiger, wohnt in der Aussenwohngruppe WASO und arbeitet in der Werkheim-Druckerei im Turicum

«Ich schätze es, dass ich alleine wohnen kann» Albert, du wohnst in einer Werkheim-Wohngruppe, was schätzt du am Werkheim? Albert Messmer: Ja. Ich schätze es, dass ich die Freiheit habe, dass ich alleine wohnen kann. Dass ich jetzt wirklich eine Wohnung alleine habe, ohne Betreuung darin und ich meinen Haushalt selber machen kann. Und doch weiss, dass ich Unterstützung habe, wenn etwas ist. Jede Woche kommt jemand. Du bist also zufrieden? Ja. Hast du einen Wunsch für die Zukunft ans Werkheim? Dass es billiger wird.

Werkheim wirkt

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Roland Mangold Leiter von proEval und Entwickler vom «Konzept Lebensqualität (kLQ)» «Ich hatte die wunderbare Gelegenheit, das Werkheim bei der Einführung vom Konzept Lebensqualität begleiten zu dürfen. Das war eine spezielle Herausforderung für mich. Nicht, weil das Team vom Werkheim mit dem Thema «Lebensqualität» nicht konnte oder wollte, sondern weil es sich mit der Frage, was wir Menschen für ein gutes Leben brauchen, sehr tiefgreifend auseinander gesetzt hat. Wenn ich heute – zwei Jahre danach – sehe und höre, was sich im Werkheim in Sachen Lebensqualität von innen heraus tut, dann erfüllt mich das wirklich mit grosser Freude. Ich wünsche dem Werkheim, dass es immer mehr Menschen damit erreicht und dass die Art und Weise, wie das Werkheim seiner Qualität Leben gibt, auch in Zukunft ein herausragendes Beispiel bleibt.»

Meinrad Rutschmann Stellvertretender Geschäftsführer des Forensischen Instituts der Ostschweiz (forio) «Seit drei Jahren besteht nun eine Kooperation vom Werkheim Uster mit forio. forio steht für wirksame Behandlungen von Jugendlichen und Erwachsenen, die Grenzverletzungen begangen haben oder diesbezüglich gefährdet sind. Auch Klienten aus dem Werkheim Uster nehmen an unseren ambulanten Therapieangeboten in Frauenfeld teil. Denn Menschen mit einer Lern- oder einer geistigen Behinderung zeigen ebenfalls problematische Verhaltensweisen im Bereich Gewalt oder Sexualität. Gerade hier ist bei den Behandlungen höchste Sorgfalt geboten. forio orientiert sich darum an international anerkannten Standards branchenspezifischer Fachgesellschaften. Das Werkheim Uster stellt ergänzend dazu sehr individuelle Angebote bereit, die zu einer professionellen und kreativen Haltung aller Fachpersonen beitragen. Den besten Effekt für Prävention und Intervention erzielen wir, wenn wir dort ansetzen wo die Problematik besteht, nämlich im Alltag. Dafür ist die prozessorientierte Zusammenarbeit von Institution, Eltern und Therapeutenteam ein entscheidender Beitrag.»

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Werkheim wirkt


«Das Werkheim setzt innovative Ideen um» Peter Knechtle, Agogischer Leiter der Stiftung Wagerenhof in Uster, hat beruflich immer wieder Kontaktpunkte zum Werkheim. Im folgenden Text berichtet er, wie er das Werkheim bereits in jungen Jahren kennengelernt hat und heute erlebt.

«Das Werkheim habe ich kennengelernt, lange bevor ich im Wagerenhof tätig war. Ich habe mich als junger Mann für einen Ausbildungsplatz interessiert und durfte das Werkheim mit dem damaligen Leiter, Urs Winistörfer, besichtigen. Es hatte sich schon nach kurzer Zeit des Aufbaus einen guten Namen erarbeitet und man wusste, dass es von Eltern ins Leben gerufen wurde. Es hat mir damals irrsinnig Eindruck gemacht, was das Werkheim alles anbot, aber ich habe mich zu dieser Zeit noch zu jung gefühlt, um mit Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung zu arbeiten. Erst viel später kam ich dann auf anderen Wegen zum Wagerenhof. In den elf Jahren, die ich nun im Wagerenhof tätig bin, hatte ich immer wieder Kontakt zum Werkheim. Zum Beispiel dadurch, dass Menschen im Wagerenhof arbeiten, die im Werkheim wohnen – und umgekehrt.

anbieten können und so arbeiten wir gut zusammen. Ich finde, das Werkheim macht ganz viel Wertvolles

Ich finde es sehr gut, dass es in Uster sowohl den

für Menschen mit einer Beeinträchtigung. So macht

Wagerenhof als auch das Werkheim gibt, weil sich

das Werkheim sehr gute und passende Angebote für

die beiden Stiftungen mit ihren Angeboten sehr gut

Menschen mit Doppeldiagnosen, das heisst für Men-

ergänzen. Der Wagerenhof hat eher Angebote für

schen mit kognitiven und psychischen Beeinträch-

Menschen mit stärkeren Beeinträchtigungen, das

tigungen, welche sonst zwischen Stühle und Bänke

Werkheim hat dafür Angebote für Menschen, die ko-

fallen würden. Die Begleitung für diese Menschen ist

gnitiv etwas fitter sind. Wir haben bei uns im Wage-

sehr anspruchsvoll und intensiv.

renhof beispielsweise vier Erlebnisräume mit vielseitig stimulierenden Angeboten für Menschen, die in einer

Persönlich freut es mich, dass das Werkheim so be-

basalen Welt begleitet werden. Dafür hat das Werk-

wohnerorientiert arbeitet, innovative Ideen erarbeitet

heim differenzierte Arbeitsangebote für Menschen,

und umsetzt. Für die Zukunft wünsche ich ihm, dass

die serielle Arbeiten ausführen können.

es den eingeschlagenen Weg der Innovation zu Gunsten der Menschen mit Beeinträchtigung weitergeht

Ich habe einen regelmässigen Austausch mit Hei-

und dass der Alltag den Bewohnerinnen und Bewoh-

ke Spilling, Geschäftsbereichsleiterin Wohnen vom

ner wie auch den Mitarbeitenden viel Freude bereitet.»

Werkheim, der sehr wertvoll ist. Wir tauschen uns aus und informieren einander, wenn wir Interessen-

Peter Knechtle,

ten haben, für die wir nicht die passende Begleitung

Agogischer Leiter Stiftung Wagerenhof

Werkheim wirkt

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Daniel Fischer & Lukas Wunderlich Fischer&Wunderlich Schulung • Beratung • Mediation «Es ist jedes Mal ein besonderes Gefühl, ins Werkheim Uster zurückzukehren. Es ist ja sozusagen der «Geburtsort» unserer Firma, denn hier haben wir zum ersten Mal zusammengearbeitet. Viele Menschen kennen wir noch und wir sind jeweils gespannt, was sich verändert und entwickelt hat. Und natürlich gibt es auch Fragen, die noch immer eine Herausforderungen sind. Das Werkheim hat nun mit dem Umbau, der Einführung des Konzepts der Lebensqualität und vielen anderen Innovationen tolle Voraussetzungen geschaffen, einen attraktiven Lebens- und Arbeitsort für Menschen mit Beeinträchtigung zu sein. Wir schätzen die Zusammenarbeit enorm!»

Ady Baur-Lichter Dozent an der Schule für Sozialbegleitung Drei Personen aus dem Werkheim Uster bilden sich an unserer Schule als Sozialbegleiterinnen aus. Alle drei kenne ich aus dem Unterricht und schätze ihr grosses Interesse, ihre Freude und ihr hohes Engagement an der Schule. Die Schule will bewusst Praxis und Theorie miteinander in Verbindung bringen – deshalb höre ich immer wieder all die Neuigkeiten aus dem Werkheim. Ich wünsche den Dreien, den anderen Mitarbeitenden und dem ganzen Werkheim weiterhin viel Erfolg und viele bunte, farbige Stunden.

Claudio de Bartolo Sänger «Ich durfte letztes Jahr zum ersten Mal im Werkheim Uster auftreten. Und ich habe wie erwartet sehr viele liebenswerte, spontane und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Auch das Personal ist total unkompliziert und kollegial. Manch einer könnte sich ein grosses Stück hiervon abschneiden! Ich wünsche dem Werkheim, seinen Bewohnern und Mitarbeitern, noch viele schöne Momente und freue mich schon auf ein baldiges Wiedersehen in Uster :-)»

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Werkheim wirkt


«Für jeden Geschmack das ideale Angebot» Brigitte Hegglin, Immobilienmaklerin bei REMAX Uster, ist seit vielen Jahren regelmässig Gast in einem der Betriebe der Werkheim-Gastronomie. Sie schätzt vor allem die hervorragende Küche und die freundliche Bedienung.

Was fällt dir als erstes zum Werkheim Uster ein?

Wie bist du das erste Mal mit der Werkheim-Gastro-

Ich schätze die offene und ungezwungene Atmo-

nomie in Kontakt gekommen?

sphäre. Das Werkheim Uster bietet Menschen mit

Wir waren vor vier Jahren auf der Suche nach einem ge-

einer Behinderung ein Zuhause sowie eine sinnvolle

eigneten Lokal für das erwähnte BNI-Frühstückstreffen

Beschäftigung in vielen Sparten. Das Werkheim ist in

in Uster. Dazu sind wir sowohl auf grosse Räume ange-

Uster fest verankert und nicht mehr wegzudenken.

wiesen, wie auch auf einen Gastgeber, der uns bereits frühmorgens ab 6.30 Uhr ein feines Frühstück serviert.

Hast du eine persönliche Beziehung zum Werkheim?

Zur gleichen Zeit habe ich das Inserat über die Neuer-

Jeden Mittwoch treffe ich mich mit meinen Unterneh-

öffnung des Gastronomiebetriebes im Werkheim gese-

merkolleginnen und -kollegen vom BNI-Chapter Ustra

hen und mich umgehend an dich, Maik Kunz, gewendet.

hier im Werkheim zum Unternehmerfrühstück. BNI ist

Die Werkheim-Crew war sehr offen für unsere Anliegen

ein Netzwerk, das sich auf Empfehlungsmarketing spe-

und Bedürfnisse und hat uns herzlich aufgenommen.

zialisiert hat. Natürlich esse ich auch gerne in einem der Werkheim-Restaurants zu Mittag. Im Weiteren be-

Welche Gastronomie-Betriebe besuchst du?

ziehe ich beim Team von Herrn Aemisegger (Anm.:

Ich besuche das ganze Jahr das Restaurant 8610 und

in der Produktion) speziell angefertigte Holzartikel für

vor allem im Sommer das 8610 am See. Das 8610 schät-

meine Kunden. Und viertens spende ich bei jedem

ze ich wegen der hervorragenden Küche und den aus

Verkauf einer Liegenschaft einen Betrag abwechs-

einheimischen Betrieben hergestellten marktgerechten

lungsweise dem Werkheim und dem Wagerenhof.

Speisen. Ebenso gefällt mir die herzliche und freundliche Bedienung. Das 8610 am See ist für mich ein sehr spezieller, faszinierender Ort geworden. Was gibt es Schöneres als an einem lauen Sommerabend einen erfrischenden Apéro mit Freunden zu trinken und dabei das spezielle Ambiente sowie die Aussicht auf den See und die Bergwelt zu geniessen? Wie ergänzt die Werkheim-Gastronomie das Restaurantangebot in Uster? Die Werkheim-Betriebe bieten mit den verschiedenen Konzepten für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis für Gross und Klein das ideale Angebot. Hast du Wünsche an uns? Ich habe nur einen Wunsch: Macht weiter so! Interview: Maik Kunz, Leiter Hotellerie

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Mit viel Elan gestartet Seit Anfang März ist Bernhard Krauss als neuer Geschäftsbereichsleiter Arbeit und Geschäftsleitungsmitglied im Werkheim Uster tätig. Der 53-jährige bringt mit seinem Erfahrungsschatz viel Wertvolles für seine neue Tätigkeit im Werkheim mit.

«Ich bin in Karlsruhe, Deutschland, geboren und habe

Bei Pro Infirmis habe ich während elf Jahren den Bil-

in Heidelberg sowie in München gelebt. Dort habe ich

dungsklub für Menschen mit geistiger Behinderung

auch meine Ausbildungen und ersten Arbeitserfahrun-

geleitet und mich in dieser Zeit weitergebildet in der

gen in der Sozialarbeit sowie in der Prävention und

Erwachsenenbildung und im Managementbereich.

Gesundheitsförderung gemacht. Im Jahr 2000 zog ich

Danach war ich vier Jahre lang bei der Agogis verant-

zu meiner Liebe in die Schweiz, wo wir geheiratet ha-

wortlich für die Ausbildungen im Arbeitsbereich – für

ben und seither in Zürich zusammen leben. Wir beide

Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen sowie Suppor-

tanzen gerne und unternehmen auch gerne Reisen

ted Employment.

in ferne Länder. Ebenso gerne fahren wir mit den Velos durch die Schweiz oder wandern in den Bergen.

Mit meiner zunehmenden Vernetzung in der Arbeitsintegration und vielen spannenden Einblicken in deren Praxis wuchs bei mir der Wunsch, selber in diesem Berufsfeld tätig zu sein.

Werkheim Uster hat guten Ruf Auch das Werkheim Uster habe ich schon während meiner Zeit bei Agogis kennen gelernt. Das Werkheim hat bei Agogis einen guten Ruf. Die Lehrgangsleitungen haben im Lehrgang Arbeitsagogik immer wieder einzelne Tage in der Produktion im Turicum durchgeführt, um dort den Studierenden den Arbeitsbereich vorzustellen. Eine meiner Schlüsselaufgaben als Geschäftsbereichsleiter Arbeit wird es sein, das Angebot nach den Grundsätzen der Inklusion weiterzuentwickeln und so den Geschäftsbereich in einem herausfordernden Umfeld auch in der Zukunft weiterhin erfolgreich zu positionieren. Ich weiss, dass ich dabei mit engagierten Mitarbeitenden, gut qualifiziertem Fachpersonal und einem guten Führungsteam zusammenarbeiten darf und mich auf deren Erfahrung stützen kann. Ich freue mich sehr darauf, das Werkheim Uster und die Mitarbeitenden und die Bewohnerinnen und Bewohner näher kennenzulernen.»

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Neuer Geschäftsbereichsleiter Arbeit


Einladung zum Forum «Ich lebe mein Leben!» Für Menschen mit Behinderung, Eltern, Angehörige, gesetzliche Vertretungen und Betreuungspersonen – geschrieben in leichter Sprache

Alle Menschen haben einen Wunsch, wie sie gerne leben möchten. Aber nicht alle Menschen können so leben, wie sie gerne leben möchten. Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen nicht so leben können, wie sie gerne möchten: – Zum Beispiel weil jemand nicht genug Geld hat. – Oder weil jemand eine Beeinträchtigung hat. – Oder weil jemand nicht weiss, wie er seinen Wunsch erfüllen kann. – Oder weil andere nicht wollen, dass die Person sich ihren Wunsch erfüllt.

Anmeldung zum Forum «Ich lebe mein Leben!»

Menschen sind manchmal auf Unterstützung angewiesen. Besonders dann, wenn sie etwas verändern wollen in ihrem Leben. Wir möchten zeigen, was es für Möglichkeiten gibt, damit man sein Leben so leben kann, wie man möchte. Deshalb organisieren wir das Forum «Ich lebe mein Leben!» Am Forum geht es um diese Fragen: – Wo und wie will ich wohnen? – Kann ich meinen Wohn- oder Arbeitsplatz auch einmal wechseln?

Name: ______________________ Vorname: ______________________ Adresse: _________________________ PLZ / Ort: _________________________ Anzahl Personen: ____________________

– Was kann ich selbst entscheiden? – Wo kann ich mir Hilfe holen?

Meine Frage zum Thema: _______________ ______________________________________

Dieses Forum wird ein ganz besonderes Forum mit Schauspielern. Das Publikum kann beim Forum mitmachen. Alle können ihre Fragen stellen und sagen, was sie denken. Am Forum sind auch Gäste, die Fragen beantworten können. Zum Beispiel ist jemand von Pro Infirmis da. Das Forum ist an einem Mittwochabend. Am Mittwoch, 6. Mai 2015 ab halb 8 Uhr am Abend.

______________________________________ Bitte einsenden bis 28. April 2015. Per Post an insieme Zürcher Oberland, Postfach 1, 8610 Uster oder an frei@insiemezo.ch.

Es ist im Katholischen Pfarreisaal an der Neuwiesenstrasse 17 in Uster. Wenn Sie zum Forum kommen möchten, melden Sie sich bitte mit dem Anmeldetalon an. Wir freuen uns, wenn Sie auch kommen! Insieme Zürcher Oberland und Werkheim Uster und WABE Wald

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Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende! Der bestehende finanzielle Rahmen aus Produktionserträgen und staatlichen Beiträgen setzt dem Werkheim Uster gelegentlich enge Grenzen. Wir sind daher auf Spenden angewiesen, um kleinere und grössere Wünsche zu ermöglichen und so für die Menschen, die im Werkheim Uster wohnen und arbeiten, einen Mehrwert zu schaffen, der sonst nicht möglich wäre. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen, solche Wünsche zu realisieren.

Industrie-Schlauchwagen und Schlauch

CHF 600.–

Schweiss- und Schneidgarnitur für Produktion

CHF 1‘320.–

Pflanztische für Gärtnerei

CHF 2‘000.–

E-Bike für Fahrten innerhalb der Stadt Uster (z.B. zwischen Hauptgebäude an der Friedhofstrasse und Produktion Turicum)

CHF 3‘500.–

Wir freuen uns über jeden Beitrag. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Postcheckkonto 80-85-1 Stiftung Werkheim Uster IBAN CH38 0900 0000 8000 0085 1 Falls ein Wunsch mehrmals erfüllt wird, erlauben wir uns, die entsprechende Spende für andere Wünsche zugunsten von Menschen mit einer Behinderung einzusetzen.

Fusssprudelbad zur Entspannung

CHF 50.–

Wohnzimmer-Tischli für eine Wohngruppe CHF 50.– Balkonbepflanzung Treffpunkt Aussenwohngruppe

CHF 100.–

Mobiler Paravent für Personen, die sich bei der Arbeit mit Sichtschutz wohler fühlen CHF 100.– 5 Yogamatten

CHF 150.–

Liegestuhl mit Rädern

CHF 200.–

Atelier-Klavier stimmen

CHF 250.–

Kissentruhe für Balkon

CHF 300.–

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Wunschliste


Werkheim Uster – Produktion & Dienstleistung Druck

Emu

Siebdruck | Tampondruck | Print- & Cut-Plotten Textilien | technische Artikel | Blachen | Plakate | diverse Beschriftungen

Verkaufsladen | Geschenke | Spielsachen aus Holz Dekorationsartikel | Grusskarten | Eigenprodukte Alltagsgegenstände

Gärtnerei Mechanik Drehen & Fräsen CNC & manuell Sägen | Gleitschleifen | Nieten | Pressen

Verkaufsladen | selbstgezogene Kräuter & Topfpflanzen Grabschmuck

8610 Montage Einfache bis anspruchsvolle Baugruppen komplette Produkte | Kabelkonfektion | Löten

Restaurant | Bar | Events | Garten | Catering

Stadtparkcafé April bis Oktober Gesund | integrativ | Uster plus | Kultur

Versand & Verpackung

8610 am See

Verpacken | Etikettieren | Abzählen | Abfüllen | Applizieren Mailings

Terrasse | Gaststube | Take out | Events | Bootsvermietung

Holzbearbeitung individuelle Kundengeschenke | Gebrauchs- & Dekorationsartikel | Serien ab 30 Stück

Kontakt

Textilien

Produktion & Dienstleistungen – Offerten & Aufträge Seestrasse 110f | 8610 Uster T 044 575 25 55 | produktion@werkheim-uster.ch

Handgewebte Stoffe | Näharbeiten Tischsets | Tücher für Küche & Bad | Taschen | Etuis

Garteneinsatz Apothekerstrasse 18 | 8610 Uster T 044 943 17 12 | garteneinsatz@werkheim-uster.ch

Feuer ohne Kleinholz | geruchsfrei | ökologisch

Emu Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster T 044 943 17 69 | emu@werkheim-uster.ch Online-Shop: www.emu.ch

Produkte Werkstätten Dekorationen | originelle Einzelprodukte | kleine Serien

Gärtnerei Apothekerstrasse 18 | 8610 Uster T 044 943 17 65 | gaertnerei@werkheim-uster.ch

Einsätze vor Ort

8610 Restaurant | Bar | Events | Garten Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster | T Reservationen 044 940 8610 T Events 044 943 17 41 | 8610@werkheim-uster.ch

K-Lumet

Flexibel oder stationär | spontan oder regelmässig Stadtparkcafé Landihalle | 8610 Uster | T 043 943 17 47

Garteneinsatz Rasenmähen | Laubrechen | Kleingehölze & Stauden schneiden | Neu- & Umgestaltungen

8610 am See Terrasse | Gaststube | Take out | Events | Bootsvermietung Schifflände | Uferweg 3 | 8610 Uster | T 044 943 17 48 8610amsee@werkheim-uster.ch


Jetzt wieder täglich für Sie geöffnet Apéros für Gruppen bis 30 Personen im Stadtpark. Reservationen unter Telefon 044 943 17 41

Unsere Öffnungszeiten Montag – Freitag 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr Samstag 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr Sonntag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr Bei schönem Wetter auch längere Öffnungszeiten. Landihalle Quellenstrasse 8610 Uster T 044 943 17 47 www.werkheim-uster.ch

Zaemehebe 01/2015 – Das Werkheim wirkt  
Zaemehebe 01/2015 – Das Werkheim wirkt  
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