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z채mehebe Magazin Werkheim Uster Ausgabe 3, Dezember 2013, 32. Jahrgang

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g n u r e i e n er

t i e h d n u s e G e i n o m r Ha

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B a l anc e

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Kontakt Emu Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 69 emu@werkheim-uster.ch www.emu.ch


Editorial Liebe Leserinnen und Leser «Glücklich zu werden, ist ganz einfach – man muss es bloss versuchen.» So stand es kürzlich in der «NZZ am Sonntag». Forscher sind zum Schluss gekommen, dass die richtige Einstellung eine entscheidende Zutat ist im Rezept zum persönlichen Glück. In dieser dritten Zämehebe-Ausgabe des Jahres haben wir weitere Zutaten zum Glück zusammengetragen und kommen so dem Glücksrezept ein wenig auf die Spur: Ganz grundsätzliche Gedanken macht sich der bekannte Glücksforscher Ernst Wyrsch in seinem Gastartikel. Gänsehaut entsteht beim Lesen, wenn Beat Kammer von seinen Glücksmomenten bei seinem Goldmedaillengewinn an den Special Olympics erzählt. Oder sind Sie dabei, wenn Bewohnerinnen, Bewohner und betreute Mitarbeitende des Werkheim Uster erzählen, was sie ganz persönlich glücklich macht. Mit dem neuen «8610 am See» wollen wir Sie glücklich machen! Erfahren Sie in diesem Zämehebe, wie Sie direkt am Greifensee mit kulinarischen Leckerbissen oder einer entspannenden Bootsfahrt Glücksmomente erleben können. Auch die Protagonisten in der Geschichte unserer diesjährigen Weihnachtsfeier suchen nach Zutaten für das beste Glücksrezept. Sie sind herzlich eingeladen, am 17. Dezember 2013, ab 19.00 Uhr in der reformierten Kirche Uster mit dabei zu sein. Wir wünschen Ihnen eine glückliche Weihnachtszeit.

Patrick Stark Geschäftsleiter PS: Vom 28. November bis 24. Dezember können Sie unsere Weihnachtsausstellung in der Gärtnerei an der Apothekerstrasse bestaunen. Ab dem 9. Dezember verkaufen wir dort auch Christbäume. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Editorial

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einfach Gut zum Druck Seit über 18 Jahren ist Bucherer Druck Wetzikon Ihr Spezialist für individuelle Drucksachen. Von der Visitenkarte bis zur Firmenbroschüre, vom auflagenstarken Offsetdruck bis zur Kleinauflage im Digitaldruck, von der Gestaltung bis zum fertigen Produkt. Was können wir für Sie tun?

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Inhalt Seite 6

Seite 20

Unsere Zutaten zum Glücklich-Sein

«8610 am See» – Riviera-Gefühl am Greifensee

Seite 13 Veränderungen angehen, um dem Glück näher zu kommen.

Seite 15

Seite 21 Dienstjubiläen «State Street» untestützt agogische Aus- und Weiterbildung

Mit Glücksrezepten Glücksmomente erleben

Seite 22 Seite 16 Glücksmomente im Fussball- und Velodress

Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende!

Seite 17 Veranstaltungshinweise Weihnachtsferien

Seite 18 «Wir wollen noch lange zusammen glücklich sein!»

Seite 19 30 Jahre Aussenwohngruppe Bertastrasse

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Gestaltung, Administration Personal des Werkheim Uster | Druck Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Auflage 4‘200 Exemplare | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement CHF 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

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Unsere Zutaten zum Glücklich-Sein Auf der Suche nach dem Glücksrezept haben wir im Werkheim Uster nachgefragt, welches die besten Zutaten zum Glück sind. Die Antworten darauf können Sie auf den folgenden Seiten nachlesen und betrachten. Das Titelbild zum Zämehebe, das Sie in den Händen

glücklich. Zum Beispiel, dass sie Pompons machen

halten, zeigt Farben, die glücklich machen. Agnes

kann im Atelier. Agnes Tränkle ist auch glücklich, wenn

Tränkle hat die Sterne in den Glücksfarben während

sie am Abend in der Wohngruppe fernsehen und da-

ihrer Arbeit im Atelier 2 gemalt. Sie selber macht vieles

nach in ihr Tagebuch schreiben kann.

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Glücksrezept


Das macht betreute Mitarbeitende der Produktion Turicum in Niederuster glücklich:

ich ein s s a d mich, worden bin. r ü f t is e Glück mal Onkel g Dass ic zweites h

Ein M

ann

ein guter Fussballmatch ist Glück

Wie m e Du glü rkst Du, da wieder ss c schmer laufen zfrei R: «L klich bist? kann, d ache.» ank de Medizin r gu . ten

Haustiere zu haben

cklich zu sein? lü g m u u D t s ch u Was bra und e gueti e g le ol k s et rb A i et B: «Gu ppe.» Stimmig i de Gru ache

-S t a v i r P ück ist

M: «Win ter dunkel.» ziit, nümm so he l «Guets P ersonal u l, me Arbet.» nd läss

n

i b d n u s e ss ich g

Da

Dass

Gl

igi

dass ich Feierabend habe

N: «En andere Mänsch gern z‘ha.» chan schaffe m ei h k er W im h S: «Das ic be han». «Was lä s et u g ich mo es h ic s a bil bin und d guets Läbe?» «Kei Striit han, bedütet es ich das chan s a d d n u in b g ri nöd truu st.» mache wo mir pas

Farben zu sehen

viel Fr eiheit h aben

S: «E schöni Arbet mit guetem Lohn.» «Gnueg Energie z‘ha für mini Freiziit.»

dass wir es schön haben

in der Schweiz

? lich si» k c ü l g « ür Dich ratet z‘sii, f t e t u de hü u Was be im Maa ver klich z‘sii, a m c M: Mit für mich glü .» G t bedüte läbe uf de W e s‘Zäm Glücksrezept

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«Ich bin glücklich, wenn ich meine Geschwister wiedersehen kann. Aber es macht mich auch etwas traurig, dass ich sie nicht immer sehen kann. Es macht mich auch glücklich, dass ich weiss, dass meine Mutter auf mich schaut. Sie geht mit mir einkaufen und wir waren zusammen an der Messe im Hallenstadion und haben Bastelsachen gekauft. Ich freue mich sehr über das Delfin-Bild, dass ich von Rolf bekommen habe. Wenn ich mich bewegen kann, bin ich glücklich – Zumba macht zum Beispiel viel Spass! Meine Kolleginnen und Kollegen machen mich auch glücklich. Und es gibt viele lustige Momente im Stadtparkcafé, wo ich arbeite.» Noemi Zwahlen

«Mich macht das ganze Leben glücklich. Mir geht’s gut, das macht mich glücklich. Mich macht der schöne Garten glücklich. Mich macht die Gesundheit glücklich. Mich machen die Menschen glücklich – meine Eltern, mein Bruder, meine Kolleginnen. Mich macht die Welt glücklich. Mich macht die Zeit glücklich. Mich macht es glücklich, wenn ich am Wochenende Zeit habe, auszuspannen. Mich machen die Pflanzen glücklich. Mich macht der Zoo glücklich.» Beatrice Bobst

Ich brauche, um glücklich zu sein, meine Familie, Musik, meine Freunde und ein Klavier zum Spielen. Mein Tablet macht mich glücklich. Ich singe gern und führe gerne Selbstgespräche. Ein Buch zum Lesen, das Tanzen und Filme oder Krimis machen mich glücklich. Ich schreibe gerne Gedichte und selbsterfundene Geschichten. Jesus und Gott machen mich glücklich. Mich macht alles glücklich, was ich brauche.» Nadja Wolf

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Glücksrezept


«Sibilla macht mich glücklich. Ich bin glücklich in der Wäscherei, wo ich mit den anderen zusammen arbeiten kann. Gerne mache ich Ausflüge, zum Beispiel mit dem Schiff, wo ich der Kapitän sein kann. Ich bin glücklich, wenn ich meine Mutter und meine Schwester besuchen kann. Oder wenn ich an einem Konzert von Francine Jordi bin. Ich bin im Fanclub von Francine Jordi und habe sie auch schon getroffen! Es macht mich glücklich, dass ich von der Wohngruppe bis zur Arbeit mit dem Velo fahren kann.» Rolf Bosshard

«Mich macht das Mofa-Fahren glücklich. Mit dem Mofa bin ich immer wieder unterwegs. Und mich machen meine Meersäuli glücklich. Ich habe ein Männchen und ein Weibchen. Ich bin auch glücklich in der Wäscherei. Hier kann ich immer wieder Neues lernen beim Arbeiten und auch das Team macht mich glücklich.» Ernst Lutz

Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt. Immer und überall. Generalagentur Uster, Jean-Jacques Gueissaz Bankstrasse 19, 8610 Uster Telefon 044 905 91 11, Fax 044 905 91 12 E-Mail uster@mobi.ch, www.mobiuster.ch

Glücksrezept

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«Was ich brauche, um glücklich zu sein? Wenn ich mit Kollegen gute, interessante Gespräche habe und lachen kann. Oder wenn ich mit Kolleginnen ins Kino oder einkaufen gehen kann. Das mache ich gerne mit Martina, Marlies und Beatrice. Ich bin auch glücklich, wenn ich mit meinem Freund alleine in die Ferien gehen kann. Wir waren schon einmal im Schwarzwald und in Griechenland. Auch wenn mich meine Schwester besuchen kommt und wir zusammen ein Schwestern-Weekend machen, bin ich glücklich. Und es macht mich glücklich, wenn ich so sein kann, wie ich bin, und mich meine Kollegen so akzeptieren, wie ich bin. Gaby Balzli «Es macht mich glücklich, dass ich eine Nichte habe, die Leandra heisst, und dass meine jüngere Schwester in Holland geheiratet hat. Dass ich mit Papi und Verena eine Kreuzfahrt machen konnte, macht mich auch glücklich, obwohl es mir zwei Mal schlecht wurde. Meine Familie ist mir wichtig und ich bin glücklich, dass ich sie habe. Auch das Werkheim macht mich glücklich.» Martina Meier

Kevin Marbach ist glücklich, wenn er «gireitsle» kann.

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Glücksrezept


In der Kreativwerkstatt machen Florian Fritzsche die Bohrmaschine und die Schleifmaschine glücklich.

«Ich arbeite und schwatze gerne mit Kameraden, das macht mich glücklich», sagt Ines Stadler.

Glücklich ist David Kofel in der Kreativwerkstatt, wenn er mit dem Lötkolben arbeiten kann.

Gian Reto Baur freut sich, wenn er mit Simon und anderen «käfele» kann. Ihn machen aber noch viele andere Dinge glücklich, zum Beispiel Malen oder Radio hören.

Glücksrezept

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Wir sind die «kuule» Wohngruppe WAIN. Zu sechst leben wir in zwei Wohnungen in der Nähe des Bahnhofs Uster. Wir sind jung und möchten in näherer Zukunft selbständig wohnen und ausserhalb des Werkheims in der freien Marktwirtschaft arbeiten. Hier haben wir zusammengetragen, was wir brauchen, um glücklich zu sein:

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Glücksrezept


Veränderungen angehen, um dem Glück näher zu kommen. Ernst «Aschi» Wyrsch ist Diplomierter Hotelier, Glücksforscher und Dozent an der St. Gallen Business School für Leadership, Motivation und Glück. Der bekannte ehemalige Gastgeber und Autor setzt sich vertieft mit dem Thema «Glück» auseinander und hat für das «Zämehebe» seine Gedanken dazu aufgeschrieben. «Ich habe immer mit wenig Aufwand viel erreicht

Zum Autor: Der ehemalige Grand-Hotelier hat 15 Jahre

und das als selbstverständlich gesehen, bis ich fest-

erfolgreich und mit viel Engagement und Herzblut das

stellte, dass die meisten Menschen das Umgekehr-

Grandhotel Belvédère in Davos geführt und war so-

te gewählt haben. Danach hab ich mich mit meinem

mit auch Gastgeber der internationalen Prominenz

Leben auseinandergesetzt und herausgefunden, was

am «World Economic Forum». Seinen 50. Geburtstag

mein Glück ausmacht. Nun will ich es meinen Mit-

nahm er zum Anlass, sich beruflich neu auszurichten.

menschen weitergeben, wenn ein Veränderungswil-

Nun forscht er mit seiner Schweizer Glücksakademie

le bei einem Menschen erkennbar ist und somit die

und als Dozent bei der St. Gallen Business School das

Bereitschaft, an sich zu arbeiten. Wenn ein Mensch

Thema Glück und Zufriedenheit.

keine Änderung möchte, dann soll man ihn auch las-

www.ernstwyrsch.ch

sen, dann ist er noch nicht reif dafür und kann dieses Leiden noch weiter ertragen (siehe Box Seite 14). Man merkt z.B. ob man glücklich ist, wenn man nicht im «Neidrad» steckt. Das heisst, man hat nicht ständig das Gefühl, alle anderen seien besser und hätten viel mehr – man ist rundum zufrieden mit sich und seinem Leben. Trotz dem heutigen Überfluss ist die Gesellschaft unglücklicher als früher… warum ist das? Ich versuche eine Antwort zu geben: Wenn wir sogar noch auf dem WC E-Mails beantworten, Radio beim Einschlafen hören, beim Essen Zeitung lesen und dabei noch Gespräche führen – so kommen wir nie in die Entspannungsphase. Aber jeder Mensch braucht seine Ich-Zeit, in dem er etwas nur für sich tut und niemandem darüber Rechenschaft abgeben muss, was er macht. Jeder Mensch braucht individuell viel Ich-Zeit. Wer permanent genervt ist und an Wochenenden arbeitet, weil ihn sonst das schlechte Gewissen plagt, hat zu wenig davon. Viele Menschen sind überlastet mit der Reizüberflutung im Informa-

schaut Tiersendungen. Wir können Glück beeinflussen.

tionsbereich, die negativen Nachrichten machen ih-

Zunächst sollte jeder seine innere Entwicklung hinter-

nen Angst. Wer eine Veränderung möchte, sollte den

fragen und an ihr arbeiten. Die Analyse der eigenen

Medienkonsum bewusst reduzieren und Tätigkeiten

Gedanken ist wichtig: Habe ich wirklich ein Problem

nachgehen, die ihn positiv beeinflussen. Ein Weinlieb-

mit dem Nachbarn oder woher kommen die nega-

haber liest Bücher über Wein oder ein Tierliebhaber

tiven Gefühle in seiner Gegenwart? Was nervt mich

Glücksrezept

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gerade und warum? Mit diesen Fragen kommen Sie

entsteht auch, wenn wir nicht alles ausleben können,

zu Ihrem Problem und zu der nötigen Einstellungsver-

was wir gerne möchten. Das Verhältnis zwischen der

änderung und -ent-wicklung. Das Wort «entwickeln»

Ich-, der Sozial-, und der Arbeitszeit ist entscheidend.

kommt vom Gegenwort «verwickeln». Wir kommen

Man muss lernen, bewusst zwischen den verschiede-

als freie Menschen auf die Welt und werden durch Er-

nen Zeiten umzuschalten. Aber grundsätzlich ist na-

ziehung, Ausbildung und Lebensumstände verwickelt.

türlich alles freiwillig und somit wären wir wieder beim

Und plötzlich stellen wir fest, dass wir eine Rolle leben,

Beginn des Textes.»

welche nicht (mehr) zu uns passt. Unzufriedenheit

Ernst Wyrsch

«Ich glaube nicht an Zufälle sondern an Schicksale (Heilsweg). In meiner Lebenskonzeption kommt ein Mensch auf die Welt mit einem Plan, der Selbstverwirklichung heisst. Das heisst, alles was in diesem Plan definiert ist, will man erleben. Jeder Mensch möchte die verschiedenen Rollen wie Opfer und Täter spielen, in einer aktiven oder passiven Rolle. Somit ist die jeweilige Rolle, in der ein Mensch drinsteckt, sein selbst auferlegter Auftrag, aus dem er nicht einfach rauskommt. Ausser wenn er sich selber nicht mehr wohl fühlt, sollte er dies als Wendepunkt sehen und etwas verändern. Und wer einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft bringen möchte, hat zuerst den Auftrag, dass es ihm selber gut gehen muss. Denn eine Belastung sind für die Gesellschaft diejenigen Menschen, welche unzufrieden sind, kritisieren und nörgeln. Der Mensch, der für die Gesellschaft ein Gewinn ist, ist der zufriedene und glückliche Mensch. Derjenige, welcher den Weg zur Erfüllung gefunden hat oder auf der Suche ist. Das erreicht er, wenn er seine Ich-Zeit ausbaut. Das heisst, in erster Linie muss er zu sich selber schauen, und sich fragen, wie er sich glücklich machen kann. Erst dann ist er in der Lage seinen Partner, seine Kinder, seine Arbeitskollegen und Freunde glücklich zu machen. Wenn ich ausbalanciert bin, bin ich für andere Menschen ein Gewinn, weil ich positiv auf sie einwirken kann. Das ist zwar eine etwas radikale Sicht, doch wenn man sie begreift, ist das ein wichtiger Erkenntnisschritt und führt den Menschen auf die stimmige Erfolgs- und Glücksspur.»

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Glücksrezept


Mit Glücksrezepten Glücksmomente erleben Das Restaurant 8610 hat sich etwas Besonderes für den nächsten Veranstaltungsabend im 8610 einfallen lassen: Am 11. Februar 2014 tischen wir Ihnen originelle Kreationen aus glücklich machenden Zutaten auf und lassen Sie Glücksmomente erleben. Es gibt viele natürliche Mittel, die uns dabei helfen,

Flambierte Babybananen:

glücklich zu sein. Die sogenannten Endorphine, die

6 Babybananen

uns glücklich machen, werden bei verschiedenen

½ Chili

Tätigkeiten wie zum Beispiel beim Sport oder beim

1 TL Rohrzucker

Geschlechtsverkehr ausgeschüttet. Aber auch Lebens-

0.5 dl Cointreau

mittel wie dunkle Schokolade, Ananas oder Paranüsse lassen Glückshormone durch unseren Körper strömen. Tauchen Sie am Veranstaltungsabend «Glücksmomente» in das kulinarische Glück ein – mit Frühlingsrolle, Tomatentapenade, Miso-Suppe und Lachs-Dim-Sum, Amaranth-Küchlein mit Ananas und Zitronengras, Guacamole, gebratenem Rindsfilet, Riesencrevette, PapayaChutney und Weissweinrisotto mit Cashewkernen und

Chili fein hacken. Rohrzucker in einer Bratpfanne karamellisieren, halbierte Babybananen dazugeben, kurz anbraten. Chili hinzufügen. Cointreau in die heisse Pfanne zu den Bananen geben und mit dem Feuerzeug anzünden, kurz einreduzieren lassen. Die Lüftung sollte unbedingt ausgeschaltet sein, damit die Flamme nicht in die Abzugshaube kommt!

Paranüssen. Zum Dessert servieren wir Ihnen an diesem

Das Schokoladenküchlein wird mit drei halben

Abend ein Schokoladenküchlein mit flambierten Baby-

Babybananen angerichtet. Dazu passen ein Sauerrahm-

bananen und Chili. Lisa Deschermeier, Sous-Chef im

glacé und ein Pfefferminzblatt für die Farbe. En Guete!

8610, verrät Ihnen bereits hier das Glücksrezept dazu: Alle weiteren Glücksrezepte zum Veranstaltungs-

Schokoladenküchlein mit flambierten Babybananen und Chili

abend «Glücksmomente» erhalten Sie als Gast des

Schokoladenküchlein:

stattfindet. Weitere Informationen zum Menü und

3 Eier

Anmeldung unter www.werkheim-uster.ch/8610

150 g Zucker

oder per Telefon 044 940 8610.

Veranstaltungsabends, der am 11. Februar 2014

95 g schwarze Schokolade 45 g Mehl 5 g Kakaopulver etwas Butter und Mehl für die Förmli Muffinblech mit Butter einreiben und mit Mehl bestäuben. Schokolade mit Butter bei niedriger Temperatur schmelzen. Eier und Zucker in der Rührmaschine ca. 10 Minuten aufschlagen bis eine dicke, helle Masse entstanden ist. Geschmolzene Schokolade und Butter zur Eimasse geben und gut vermengen. Mehl und Kakao unterheben. In vorbereitete Förmli geben, maximal ½ füllen. Bei 170°C ca. 25 Minuten backen.

Glücksrezept

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Glücksmomente im Fussball- und Velodress Das Werkheim Uster war bei den Special Olympics

Beat, welchen Platz hast du belegt?

Regional Games in St. Gallen vom 30. August bis

«Ich war zwei Mal Erster. Ich habe zwei Goldmedaillen

1. September 2013 mit einer Fussballmannschaft und

gewonnen!»

einem Veloteam vertreten, tatkräftig unterstützt von einer Werkheim-Fangruppe. Die Ausbeute war einmal

Was hat dir am meisten Spass gemacht?

mehr hervorragend: Das Veloteam gewann insgesamt

«Das Zelten und dass Eric und Lorraine gekommen

9 Gold-, 5 Silber-, und 2 Bronzemedaillen. Das Fuss-

sind zum Fanen. Das nächste Jahr in Bern mach ich

ballteam belegte in seiner Gruppe den 6. Platz. Der

sicher wieder mit. Beim Training am Dienstag habe

grösste Gewinn waren aber die zahlreichen strahlen-

ich mit Michi immer eine gute Fahrt.»

den Gesichter, die wir in St. Gallen angetroffen haben. Beat Kammer, der im Werkheim Uster wohnt und ar-

Wie hast du dich im diesem Moment, als das Foto

beitet, machte bei den diesjährigen Special Olympics

entstanden ist, gefühlt?

als Velofahrer mit und hat besondere Glücksmomen-

«Huärä geil! He, zwei Mal Erschte!»

te erlebt:

Foto: Susan Stuber

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Glücksrezept


Unsere nächsten Termine 17. Dezember 2013

Weihnachtsfeier Werkheim Uster

Ref. Kirche, Uster

26. Januar 2013

Senioren- & Veteranenturnier mit

Sporthalle

«FC Werkheim United» & «FC insieme Zürcher Oberland» Buchholz 11. Februar 2014

Veranstaltungsabend «Glücksmomente»

Restaurant 8610

1. April 2014

Saisoneröffnung Stadtparkcafé

Stadtpark Uster

12. & 13. April 2014

Frühlingsmarkt Uster mit Werkheim-Marktstand

Uster

3. Juni 2014

Veranstaltungsabend «Dine around»

Restaurant 8610

Frohe Weihnachten! Die Produktion und die Werkstätten geniessen vom 25. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014 ihre Weihnachtsferien. Die Öffnungszeiten resp. Weihnachtsferien-Daten der Verkaufsstellen «Emu» und «Gärtnerei» sowie die des Restaurant «8610» entnehmen Sie bitte untenstehender Auflistung. Wir danken Ihnen für Ihre Treue und wünschen Ihnen frohe Weihnachten, ein gesundes sowie erfolgreiches neues Jahr!

Emu – Geschenke & Gebrauchsartikel aus sozialen Institutionen der Schweiz Dienstag

24. Dezember 2013

geöffnet bis 15.00 Uhr

Weihnachtsferien

25. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

Ab dem 6. Januar 2014 haben wir wieder für Sie geöffnet! Öffnungszeiten: Montag – Freitag Samstag

09.00 – 12.00 14.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 15.00 Uhr

Gärtnerei – Kräuter, florale Dekorationen & Grabschmuck Dienstag

24. Dezember 2013

geöffnet bis 15.00 Uhr

Weihnachtsferien

25. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

Ab dem 6. Januar 2014 haben wir wieder für Sie geöffnet! Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 08.30 – 12.00 13.30 – 17.00 Uhr Freitag 08.30 – 12.00 13.30 – 16.30 Uhr Nach Ladenschluss finden Sie auf unserem Verkaufstisch eine Auswahl an Gestecken zum Mitnehmen. Die Bezahlung erfolgt via Einzahlungsschein.

Restaurant «8610» Weihnachtsferien

21. Dezember 2013 bis 12. Januar 2014

Ab dem 13. Januar 2014 haben wir wieder für Sie geöffnet! Öffnungszeiten: Montag Dienstag – Freitag

08.00 – 17.30 Uhr 08.00 – 22.00 Uhr

an Feiertagen geschlossen

Termine

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«Wir wollen noch lange zusammen glücklich sein!» Susi Leidner arbeitet in der Textilwerkstatt an der Friedhofstrasse. Fredi Gerber wohnt in der Wohngruppe W1T2 und arbeitet im Reinigungsteam sowie in der K-Lumet-Werkstatt vom Werkheim Uster. Die beiden erzählten Doris Engler, Betreuerin W1T2, von ihrem gemeinsamen Glück. Fredi: Susi hat so schöne Haare. Eine richtig schöne Frisur. Sie hat so schöne blaue Augen. Ich liebe sie einfach. Was macht ihr gerne zusammen? Susi: Musik hören, Schlager und Volksmusik. Uns Küssen. Am Mittwoch zusammen Mittagessen. Fredi: Die Arbeitspausen zusammen verbringen. Zärtlich sein miteinander. Reden. Viel zusammen sein. Was möchtet ihr noch machen? Susi: Miteinander in die Ferien gehen nach Deutschland. Miteinander Baden gehen. Nicht in der Badewanne, sondern in der Badi!!! Mit Fredi spazieren gehen. Fredi: Zusammen «eis go zieh», am liebsten im Pöstli. Das ist mein Lieblingsrestaurant. Einmal zusammen meine Mama besuchen. Sie kennt Susi noch nicht. Wie lange seid ihr schon ein Liebespaar?

Zum Schluss: Habt ihr noch einen Wunsch?

Darf man so sagen?

Susi: Ich möchte mit Fredi tanzen.

Susi: Klar, wir sind ein Liebespaar und das schon mehr

Fredi: Ich möchte wieder einmal im Restaurant essen

als drei Jahre.

gehen.

Fredi: Genau, schon mehr als drei Jahre. Wir haben

Einstimmig: Zusammen noch lange glücklich sein!

uns auch schon Freundschaftsringe gekauft. Interview: Doris Engler, Betreuerin W1T2 Wie habt ihr euch kennengelernt? Susi: Im Sommer. Fredi war im Treppenhaus am Reinigen. Da habe ich ihn gefragt, ob er mein Freund sein möchte. Fredi: Im Treppenhaus hat Susi mich gefragt, ob ich ihr Freund sein möchte. Ich hatte grosse Freude und habe auch sofort ja gesagt. Jetzt bin ich sehr glücklich. Was liebt ihr aneinander? Susi: Fredi kann so schön singen. Ich liebe an ihm auch, wenn er den Bart abrasiert hat!! Ich liebe ihn so, weil er ein sehr lieber Mann ist.

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Glücksrezept


30 Jahre Aussenwohngruppe Bertastrasse Im Jahr 1983 eröffnete das Werkheim Uster die erste Aussenwohngruppe an der Bertastrasse für neun Bewohnerinnen und Bewohner. Damit wurde eine ganz neue Wohnform ins Leben gerufen, die es Personen bis heute ermöglicht, selbständiger zu leben als im Wohnheim. Eine dieser Personen ist Christiane Fasciati. Sie ist eine der ersten, die 1983 in die neugegründete Bertastrasse einzogen, und sie wohnt als einzige bis heute noch dort. «Mir gefällt es sehr gut hier an der Bertastrasse, sonst wäre ich schon lange nicht mehr hier!», betont Christiane Fasciati. «Ich habe viele gute Erinnerungen. Wir haben schon viel zusammen erlebt. In Schweden waren wir, in Tunesien, in Griechenland… Und wir haben es auch im Alltag gut in der Gruppe.» Gut gefallen hat es auch Oliver Bebie in der Bertastrasse. Er zog 1983 in die Wohngruppe ein und lebte über 20 Jahre dort. «Ja, an die WG habe ich gute Erinnerungen. Zu Beginn war für uns alle alles neu – auch für unsere Nachbarn. Das gab es damals ja noch nicht, dass Behinderte zusammen in einer Wohnung irgendwo in Uster wohnten. Aber wir haben uns sehr gut mit den Nachbarn verstanden und hatten ein Hammer-Verhältnis mit ihnen. Jedes Jahr haben wir ein

«Das war am Anfang gar nicht immer so selbstver-

Hausfest miteinander gefeiert. Wir haben miteinander

ständlich, dass wir so weit weg, zum Beispiel in Schwe-

grilliert und jeder hat einen Salat oder einen Dessert

den, miteinander Ferien verbringen konnten – und

mitgebracht. Das war toll! Und die vielen Reisen, die

brauchte auch Überzeugungskraft von unserer Sei-

wir miteinander gemacht haben, waren auch super –

te», erzählt Stefan Bachmann, der seit 1989 Betreuer

die halbe Welt habe ich gesehen!»

in der Bertastrasse ist. «Es hat sich schon einiges verändert seit den 80er-Jahren. Am Anfang lebten die Bewohnerinnen und Bewohner zum Teil noch zu zweit in den Zimmern. Erst nach einigen Jahren hatten alle ein eigenes Zimmer. Auch die Aktivitäten in der Gruppe haben sich geändert. Früher haben wir als Gruppe häufig etwas gemeinsam unternommen oder einen Abend zusammen verbracht. Im Laufe der Jahre haben die meistens Bewohnerinnen und Bewohner ihre eigenen Freizeitaktivitäten gefunden und es ist schon recht schwierig, wirklich alle Bertastrasse-Bewohner an einen Tisch zu bringen. Nach wie vor fühlen sich aber die meisten an der Bertastrasse wohl – fascht wie inere Familie.»

30 Jahre Bertastrasse

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«8610 am See» – Riviera-Gefühl am Greifensee Anfang November 2013 hat das Werkheim Uster den ehemaligen Seekiosk an der Schifflände in Niederuster übernommen. Mit dem neuen «8610 am See» erhalten die Gäste ganzjährig ein vielfältiges Angebot am idyllischen Greifensee. Momentan wird das «8610 am See» eingerichtet und attraktiv umgestaltet, sodass der Gastronomiebetrieb Anfang 2014 in neuem Glanz offiziell eröffnet werden kann. Bis dahin bietet das Werkheim Uster aus einem Verkaufswagen Hamburger, Werkheim-Würste, Sandwiches, Süsses und Getränke an. Aber schon bald wird im «8610 am See» das Riviera-Gefühl aufkommen. Dann bedienen wir Sie bei herrlichem Wetter auf der modern gestalteten Terrasse oder in der gemütlichen Gaststube bei Kerzenlicht. Auch Aperitifs mit Prosecco und Tapas sowie auserlesene Weine aus der Schweiz und dem Mittelmeerraum servieren wir Ihnen gerne. «Das «8610 am See» wird bestimmt stylish, aber eben auch gemütim «8610 am See». «Unsere Gäste dürfen sich auf ein

Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung

regionales, authentisches Angebot freuen. Ich bin si-

Mit der Übernahme des Gastronomiebetriebes am See

cher, dass das «8610 am See» eine Aufwertung für das

kann das Werkheim Uster optimal Synergien nutzen.

Gebiet und seine Besucher ist.»

Es ist seit einem Jahr für den Bootsunterhalt der Ru-

lich», meint Gian Reto Camenisch, künftiger Gastgeber

derboote in Niederuster zuständig und kann nun mit

Vielfältiges Angebot mit Ausblick

dem neuen Team vor Ort sowohl die gastronomischen

Das bei Fischern, Sportlern und Spaziergängern glei-

Dienstleistungen, die Bootsvermietung und den Boots-

chermassen beliebte Take-out-Angebot wird weiterhin

unterhalt aus einer Hand anbieten. Zudem kann das

beibehalten. Im bedienten Teil des Restaurants können

Werkheim Uster am neuen Standort zusätzliche Ausbil-

Gäste aus einem vielfältigen Angebot in gewohnter

dungsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung

8610-Qualität wählen: In den Wintermonaten serviert

sowie integrativ ausgestaltete geschützte Arbeitsplätze

das «8610 am See»-Team Schweizer Spezialitäten. Freu-

schaffen. Gian Reto Camenisch blickt gerne in die Zu-

en Sie sich unter anderem auf die Heu-Suppe, das «Us-

kunft: «Ich freue mich sehr auf das «8610 am See», weil

ter plus»-Fondue, saftiges Siedfleisch oder Saltimbocca

wir im Team gemeinsam Neues kreieren und neue Ide-

vom Greifenseefelchen mit Steinpilzrisotto. Während

en an diesem wunderschönen Ort am Greifensee um-

den Sommermonaten erwarten Sie Klassiker aus der

setzen können.»

mediterranen Küche. Zum Beispiel ein erfrischendes Ceviche mit Fischen aus dem Greifensee. Aber auch die eigens kreierten Werkheim-Würste mit saisonalen Zutaten, Fish & Chips und Hamburger aus 170 Gramm Schweizer Rindfleisch mit hausgemachten Saucen, die es in sich haben, und Potato cuts dürfen im Angebot nicht fehlen.

20

8610 am See


Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue!

5 Jahre 10 Jahre

15 Jahre

20 Jahre 25 Jahre

Bartholdi Reto Schlunke-Wagner Frank Dubs Therese Spilling Heike Steiner Katharina Tschenett Thomas Bolliger-Müller Eveline Neukom Barbara van Boekel-Kunz Magdalena Klaessen Cantore Hendrina Wartenweiler Christian

Personal Bereich Integration Personal Hotellerie Personal Bereich Werkstätten Geschäftsbereichsleiterin Wohnen Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Integration Personal Bereich Werkstätten Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Personal Bereich Wohnen 1 Personal Bereich Aussenwohnen Mitarbeiter Bereich Hotellerie

01.03.2014 01.03.2014 01.01.2014 01.02.2014 01.02.2014 26.01.2014 01.01.2013 01.01.2014 08.01.2014 01.01.2014 01.01.2014

«State Street» unterstützt agogische Aus- und Weiterbildung Dank der «State Street» kann das Werkheim Uster gezielt die agogische Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeitenden fördern. Bereits zum dritten Mal hat die «State Street» dem Werkheim Uster einen grosszügigen Beitrag zugesprochen, mit dem das agogische Handeln an geschützten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen gestärkt und gefördert werden kann. Wir danken der «State Street Foundation» herzlich für dieses wertvolle Engagement! René Charrière und Brigitte Lehner von der «State Street Bank Zürich» haben im Frühling 2013 die Produktion des Werkheim Uster besucht. «Wir waren begeistert, mit welcher Freude und mit welchem Engagement die Mitarbeitenden in den vielfältigen Produktionsbereichen

Patrick Stark, Geschäftsleiter Werkheim Uster;

arbeiten», erzählt René Charrière, Managing Director

Daniel Bachmann, Geschäftsbereichsleiter Arbeit;

der «State Street Bank». «Die Betriebsbesichtigung hat

René Charrière, Managing Director State Street Bank;

uns einen interessanten Einblick ins Werkheim Uster ge-

Brigitte Lehner, Executive Assistant;

geben. Zudem haben wir den Gedankenaustauch mit

Martin Bornhauser, Stiftungsratspräsident Werkheim

dem Team und der Geschäftsleitung sehr geschätzt.»

Uster (v.l.n.r.)

Jubiläen & Dank

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Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende! Der bestehende finanzielle Rahmen aus Produktionserträgen und staatlichen Beiträgen setzt dem Werkheim Uster gelegentlich enge Grenzen. Wir sind daher auf Spenden angewiesen, um kleinere und grössere

einmal Auftanken für Transportfahrten Stühle für Gemeinschaftsraum in Aussenwohngruppe, je

Wünsche zu ermöglichen und so für die Menschen,

Heizstrahler für Badezimmer

die im Werkheim Uster wohnen und arbeiten, einen

in einer Wohngruppe

bedeutenden Mehrwert zu schaffen, der sonst nicht möglich wäre. Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen, solche Wünsche zu realisieren.

CHF 90.—

CHF 100.—

CHF 220.—

Laminiergerät für die Werkstatt «Produktiv»

CHF 260.—

Etagenwerkstattwagen eine Tischdecke für eine Wohngruppe

CHF 30.—

für die Montagewerkstatt

Wohndecke für das gemeinsame Sofa

CHF 65.—

Überdachung Pflanzen-

Küchenwaage zum Kuchenbacken

CHF 80.—

Präsentationstisch der Gärtnerei

CHF 500.—

CHF 4‘500.—

Wir freuen uns über jeden Beitrag. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Postcheckkonto 80-85-1 Stiftung Werkheim Uster IBAN CH38 0900 0000 8000 0085 1 Falls ein Wunsch mehrmals erfüllt wird, erlauben wir uns, die entsprechende Spende für andere Wünsche zugunsten von Menschen mit einer Behinderung einzusetzen. Wir freuen uns zudem, wenn Sie den beiliegenden Einzahlungsschein für den freiwilligen Abonnementsbeitrag von CHF 25.– für das Zämehebe verwenden.

Foto: Margrit Müller

Herzlichen Dank für die eingegangenen Spenden für die Zimmerpflanzen, für das Anti-Allergiker-Kissen, den Lochstanzer, den Hometrainer und die Schutzausrüstung für die Garteneinsatzgruppe. Ebenfalls herzlichen Dank an diejenigen Personen, die uns einen Occasions-Hometrainer in gutem Zustand zur Verfügung gestellt haben.

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Wunschliste & Dank


Werkheim Uster – Produktion & Dienstleistung Druck

Gartenarbeiten

Vom technischen Artikel über den Kunststoffkoffer bis zum Kugelschreiber – wir drucken im Tampondruckverfahren einoder mehrfarbig bis zu einem Durchmesser von 80 mm auf alle gängigen Materialien. Im Siebdruckverfahren bedrucken wir Werbeartikel und Textilien (Switcher-Net-Partner).

Unsere Garteneinsatzgruppe bietet Privaten, industriellen Betrieben oder Liegenschaftenverwaltungen diverse Gartenund Unterhaltsarbeiten an: Rasenmähen, Laubrechen, Kleingehölze und Stauden schneiden oder Gärten neu anlegen.

Emu Holzverarbeitung Wir realisieren für Sie individuelle Kundengeschenke, Gebrauchs- und Dekorationsartikel aus Holz (Serien ab 30 Stück).

Mechanische Bearbeitung Wir sägen, drehen, fräsen oder bohren alle gängigen Materialien mit CNC-Maschinen oder konventionell. Von der Materialbeschaffung bis zur Spedition bieten wir die ganze Dienstleistungspalette, u.a. für Kunden aus der Flugzeug- und Textilmaschinenindustrie.

Montage Wir montieren in mittleren bis grossen Serien einfache bis anspruchsvolle Baugruppen oder komplette Produkte. Unsere Kunden sind u.a. Betriebe aus den Sektoren Apparatebau, Elektrozubehör oder Fertigungsautomation.

Textil Wir weben für Sie von Hand Ihre persönlichen, nach Ihren Wünschen designte Textilien, wie z.B. Tischsets, Saunatücher oder Taschen. Auch Näharbeiten führen wir gerne für Sie aus.

K-Lumet Mit der Anzündhilfe K-Lumet entfachen Sie ohne Kleinholz und Papier geruchsfrei ein Feuer. Ein Docht, Restenholz, Ringe aus Kartonrollen und Kerzenresten sind die Bestandteile der K-Lumets.

Einsätze vor Ort Kann die Arbeit nicht in unseren Werkstätten erbracht werden, kommen wir gerne zu Ihnen und erledigen den Auftrag in Ihren Firmen-Räumlichkeiten. Wie auch andere Kunden schätzt z.B. das Migros Verteilzentrum in Volketswil, wo eine unserer Einsatzgruppen fest stationiert ist, diesen Service sehr.

Versand und Verpackung Wir konfektionieren, verpacken, kuvertieren, etikettieren, frankieren, falten, heften, lochen, kleben und sortieren Ihre Mailings, Schulungsunterlagen oder Musterbücher. Auch das Abzählen, Abfüllen und Verpacken von Schüttgütern gehört zu unseren Kernkompetenzen.

Geschenke, Spielsachen aus Holz, Dekorationsartikel, Grusskarten, Eigenprodukte und Alltagsgegenstände in originellem Design finden Sie in unserem Verkaufsladen Emu.

Gärtnerei Ein vielfältiges Sortiment an selbstgezogenen Kräutern erwartet Sie in unserer Gärtnerei mit integriertem Verkaufslokal. Ebenso arrangieren wir Gestecke als Grabschmuck oder zur Dekoration.

8610 – Restaurant | Bar | Events | Garten In unserem Restaurant 8610 mit Bar und Garten bereiten wir einheimische Produkte mediterran zu. Zudem organisieren wir für Sie Bankette für bis zu 120 Personen in unseren Räumlichkeiten und Caterings für 40 bis 300 Personen im Raum Zürcher Oberland.

Stadtparkcafé Im Stadtparkcafé in Uster bewirten wir Sie gerne von April bis Oktober. Auf Anfrage bieten wir auch Aperitifs für Gruppen bis 30 Personen.

Kontakt Produktionsaufträge Seestrasse 110f 8610 Uster T 044 575 25 55 produktion@werkheim-uster.ch Gartenarbeiten Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 12 garteneinsatz@werkheim-uster.ch Emu Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 69 emu@werkheim-uster.ch www.emu.ch Gärtnerei Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 65 gaertnerei@werkheim-uster.ch Stadtparkcafé Landihalle 8610 Uster T 043 943 17 47 8610 Restaurant Bar Events Garten Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T Reservationen 044 940 8610 T Events 044 943 17 41 8610@werkheim-uster.ch

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite www.werkheim-uster.ch.


Weihnachtsfeier 2013

«Himmels-Chuchi» Dienstag, 17. Dezember 2013 – 19.00 Uhr Reformierte Kirche Uster, Zentralstrasse Eintritt frei, Kollekte Werkheim Uster Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 00 www.werkheim-uster.ch

Zaemehebe 3/2013  

Hauszeitschrift des Werkheim Uster

Zaemehebe 3/2013  

Hauszeitschrift des Werkheim Uster

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