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zämehebe

Gutschein

Magazin Werkheim Uster Ausgabe 3, Dezember 2012, 31. Jahrgang

10% Ermässigung auf Ihre Einkäufe. Einzulösen in unserem Verkaufsladen Emu im Monat August 2013.

Frohe Weihnachten wünscht Ihnen Ihr Werkheim Uster

Gutschein Gutschein für 1 Stück unserer hausgemachten Patisserie. Einzulösen in unserem Restaurant 8610 im Monat Februar 2013.

10% Ermässigung auf Ihre Einkäufe. Einzulösen in unserer Gärtnerei im Monat Oktober 2013.

Gutschein

10% Ermässigung auf unsere Kräuter. Einzulösen in unserer Gärtnerei vom 15. – 30. April 2013.

Gutschein

Gutschein Gutschein für 1 Gratis-Kaffee. Einzulösen in unserem Stadtparkcafé im Monat Mai 2013.

10% Ermässigung auf Ihre Einkäufe. Einzulösen in unserem Verkaufsladen Emu im Monat März 2013.

für eine 16er-Schachtel K-Lumet zum Preis von CHF 6.90. Einzulösen in unserem Verkaufsladen Emu im Monat Dezember 2012.


Werkheim Uster – Produktion & Dienstleistung Druck

Gartenarbeiten

Vom technischen Artikel über den Kunststoffkoffer bis zum Kugelschreiber – wir drucken im Tampondruckverfahren einoder mehrfarbig bis zu einem Durchmesser von 80 mm auf alle gängigen Materialien. Im Siebdruckverfahren bedrucken wir Werbeartikel und Textilien (Switcher-Net-Partner).

Unsere Garteneinsatzgruppe bietet Privaten, industriellen Betrieben oder Liegenschaftenverwaltungen diverse Gartenund Unterhaltsarbeiten an: Rasenmähen, Laubrechen, Kleingehölze und Stauden schneiden oder Gärten neu anlegen.

Emu Holzverarbeitung Wir realisieren für Sie individuelle Kundengeschenke, Gebrauchs- und Dekorationsartikel aus Holz (Serien ab 30 Stück).

Mechanische Bearbeitung Wir sägen, drehen, fräsen oder bohren alle gängigen Materialien mit CNC-Maschinen oder konventionell. Von der Materialbeschaffung bis zur Spedition bieten wir die ganze Dienstleistungspalette, u.a. für Kunden aus der Flugzeug- und Textilmaschinenindustrie.

Montage Wir montieren in mittleren bis grossen Serien einfache bis anspruchsvolle Baugruppen oder komplette Produkte. Unsere Kunden sind u.a. Betriebe aus den Sektoren Apparatebau, Elektrozubehör oder Fertigungsautomation.

llung e t s s u a s t h c a er Weihn b m e v o N . 9 Verkauf Ab 2 m u a b t s i r h Uster C r n i e b 8 1 m e e z s s e a D r t . s Ab 10 otheker p A – i e r e n t är i n u n s e re r G

Weihnachtsfeier 2012

«Verzaubert» Freitag, 14. Dezember 2012 Katholische Kirche Uster, Neuwiesenstrasse 19.00 Uhr, Eintritt frei – Kollekte Werkheim Uster Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 00 www.werkheim-uster.ch

Textil Wir weben für Sie von Hand Ihre persönlichen, nach Ihren Wünschen designte Textilien, wie z.B. Tischsets, Saunatücher oder Taschen. Auch Näharbeiten führen wir gerne für Sie aus.

K-Lumet Mit der Anzündhilfe K-Lumet entfachen Sie ohne Kleinholz und Papier geruchsfrei ein Feuer. Ein Docht, Restenholz, Ringe aus Kartonrollen und Kerzenresten sind die Bestandteile der K-Lumets.

Einsätze vor Ort Kann die Arbeit nicht in unseren Werkstätten erbracht werden, kommen wir gerne zu Ihnen und erledigen den Auftrag in Ihren Firmen-Räumlichkeiten. Wie auch andere Kunden schätzt z.B. das Migros Verteilzentrum in Volketswil, wo eine unserer Einsatzgruppen fest stationiert ist, diesen Service sehr.

Versand und Verpackung Wir konfektionieren, verpacken, kuvertieren, etikettieren, frankieren, falten, heften, lochen, kleben und sortieren Ihre Mailings, Schulungsunterlagen oder Musterbücher. Auch das Abzählen, Abfüllen und Verpacken von Schüttgütern gehört zu unseren Kernkompetenzen.

Geschenke, Spielsachen aus Holz, Dekorationsartikel, Grusskarten, Eigenprodukte und Alltagsgegenstände in originellem Design finden Sie in unserem Verkaufsladen Emu.

Gärtnerei Ein vielfältiges Sortiment an selbstgezogenen Kräutern erwartet Sie in unserer Gärtnerei mit integriertem Verkaufslokal. Ebenso arrangieren wir Gestecke als Grabschmuck oder zur Dekoration.

8610 – Restaurant | Bar | Events | Garten In unserem neuen Restaurant 8610 mit Bar und Garten bereiten wir einheimische Produkte mediterran zu. Zudem organisieren wir für Sie Bankette für bis zu 120 Personen in unseren Räumlichkeiten und Caterings für 40 bis 300 Personen im Raum Zürcher Oberland.

Stadtparkcafé Im Stadtparkcafé in Uster bewirten wir Sie gerne von April bis Oktober. Auf Anfrage bieten wir auch Aperitifs für Gruppen bis 30 Personen.

Kontakt Produktionsaufträge Seestrasse 110f 8610 Uster T 044 575 25 55 produktion@werkheim-uster.ch Gartenarbeiten Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 12 garteneinsatz@werkheim-uster.ch Emu Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 69 emu@werkheim-uster.ch www.emu.ch Gärtnerei Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 65 gaertnerei@werkheim-uster.ch Stadtparkcafé Landihalle 8610 Uster T 044 943 17 47 8610 Restaurant Bar Events Garten Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T Reservationen 044 940 8610 T Events 044 943 17 41 8610@werkheim-uster.ch

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite www.werkheim-uster.ch.


Editorial Liebe Leserinnen und Leser Ein Zämehebe-Umschlag ganz ohne Bilder? Natürlich nicht, sie haben sich nur unsichtbar gemacht: Unter den «Türchen» unseres Adventskalenders auf dem Magazinumschlag verstecken sich einige schöne Bilder aus dem Werkheim-Alltag. Zudem verbirgt sich dahinter die eine oder andere Überraschung für Sie, welche Sie im kommenden Jahr immer wieder an den Adventskalender erinnern wird. Auch der Inhalt des Zämehebe handelt von freudigen Überraschungen. Dieses Mal geht es um Wünsche. Wir zeigen Ihnen kleine und grosse Wünsche, die im vergangenen Jahr in Erfüllung gegangen sind. Dafür und für die zahlreichen Spenden für Ferien und Ausflüge, die wir diesen Herbst erhalten haben, bedanken wir uns ganz herzlich. Sie machen dem Werkheim Uster und vor allem seinen Bewohnerinnen, Bewohnern und betreuten Mitarbeitenden damit eine grosse Freude! Ich wünsche Ihnen viel Spass beim täglichen «Freirubeln» der silbernen Adventskalendertürchen – jedes einzelne soll Ihnen eine kleine Freude bereiten und einen guten Start in den Tag bescheren. Eine schöne Adventszeit und herzliche Grüsse

Patrick Stark Geschäftsleiter

Editorial

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einfach Gut zum Druck Seit über 15 Jahren ist Bucherer Druck Wetzikon Ihr Spezialist für individuelle Drucksachen. Von der Visitenkarte bis zur Firmenbroschüre, vom auflagenstarken Offsetdruck bis zur Kleinauflage im Digitaldruck, von der Gestaltung bis zum fertigen Produkt. Was können wir für Sie tun?

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Inhalt Seite 6

Seite 16

Wenn Wünsche in Erfüllung gehen...

Lebensqualitätsorientiertes Arbeiten im Werkheim Uster

Seite 8 Wasser marsch!

Seite 18 Fit mit Nordic Walking

Seite 10 Eine Kräuterspirale als Anziehungspunkt

Seite 11 Was macht eigentlich Musikuss?

Seite 12 Ferien ohne Koffer – ein kleiner Rückblick in Bildern

Seite 19 Kölnisch Wasser, Dom und Schlösserbrücke

Seite 21 Dienstjubiläen

Seite 22 Unsere nächsten Termine

Seite 14 «Was wünscht du dir?»

Seite 15 Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende!

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Gestaltung, Administration Personal des Werkheim Uster | Druck Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Auflage 4‘500 Exemplare | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement CHF 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

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Wenn Wünsche in Erfüllung gehen… Zickzacken, annähen und aufspulen

Die Arbeit an der Nähmaschine ist ideal für Astrid

Seit ein paar Monaten näht Astrid Grimmeisen auf

Grimmeisen und andere betreute Mitarbeitende, die

«ihrer» neuen Nähmaschine: «Ich kann gerade Nähte

gerne und genau mit ihren Händen arbeiten und

nähen oder zickzacken». Sie ist gerade dabei, Hand-

gleichzeitig das Rattern der Maschine mögen. Sie kön-

tücher, die in der Textilwerkstatt an den Webstühlen

nen an der Nähmaschine vieles selbstständig erledi-

von Hand gewoben wurden, rundherum mit einem

gen und immer wieder neue Arbeitstechniken lernen.

Zickzack-Stich zu versehen. Sie arbeitet dabei vor-

«Es ist toll, dass wir nun eine Nähmaschine mehr ha-

sichtig und achtet darauf, dass sie den Stoff an der

ben, denn dies bedeutet natürlich automatisch, dass wir mehr nähen und üben können», meint Anita Gerber, Betreuerin in der Textilwerkstatt. Und Arbeit haben die Nähmaschinen-Näherinnen genug, denn ihre Kolleginnen und Kollegen arbeiten flink an den Webstühlen und produzieren immer wieder neue Stoffe, die dann an der Nähmaschine zu einzigartigen Textilprodukten verarbeitet werden. Anita Kupper, Kommunikation

richtigen Stelle unter dem Näh-Füsschen platziert. «Mir gefällt das Arbeiten mit Stoff sehr», erzählt Astrid Grimmeisen, «vor allem die Farben finde ich schön.» Am liebsten hat sie die Farben violett, rosarot und rot, aber selbstverständlich näht Astrid Grimmeisen auch alle anderen Farben. Vor kurzem hat sie gelernt, bei den Textilprodukten das sogenannte «Label», also den Aufnäher mit dem Aufdruck «Werkheim Uster handgewebt», anzunähen. Ausserdem spult sie mit der Nähmaschine immer mal wieder Fäden auf. «Das kann ich inzwischen alles selber machen. Nur wenn etwas verklemmt und ich das nicht selber lösen kann, muss ich Hilfe holen.»

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Erfüllte Wünsche

imkerstrasse 4 8610 uster t 043 399 18 00 f 043 399 18 01

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Mit dem Poschtiwägeli unterwegs Im Alltag der Wohngruppe W2PF ist das Poschtiwägeli nicht mehr wegzudenken. In einem Haushalt wie demjenigen einer Wohngruppe von durchschnittlich sechs Bewohnerinnen und Bewohnern plus Betreuung muss doch viel herbeigeschleppt werden. Zum einen gibt’s immer mal wieder die Situation, dass verschiedene Artikel mit den Betreuten «ausser Haus» eingekauft werden müssen, zum anderen wird der Einkaufswagen natürlich auch «intern» genutzt. Dies wird vor allem an einem Freitag bei uns im Werkheim so richtig ersichtlich. Es werden dann die Lebensmittel und Getränke für das ganze Wochenende vom «Kiosk», der durch das Küchenteam vom Werkheim Uster organisiert wird, zur Gruppe transportiert. Mit dem Wägeli ist das ein recht einfaches Unterfangen, das bei uns im W2PF regelmässig von Matthias Inderbitzin ausgeführt wird. Diese Arbeit hat sich für Matthias regelrecht zu einem kleinen «Event» entwickelt, denn er kann sich bei dieser Gelegenheit mit anderen Betreuten und auch mit dem Personal von verschiedenen Bereichen treffen, sich austauschen und Spass haben – und die Aufgabe vermittelt ihm nicht zuletzt ein gutes Gefühl, da er ein wichtiger Teil der Haushaltsarbeit regelmässig relativ selbständig übernehmen kann. Michael Diethelm, Gruppenleiter Wohngruppe W2PF

Unsere Kompetenz - Ihr Erfolg Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in den Bereichen: Elektrotechnik – Gebäudetechnik – Informatik - Kommunikation - Automatik

rundum verbindlich. Schocher AG Quellenstrasse 2 8610 Uster Telefon 043 399 22 22 www.schocher.ch

Weitere Gruppen-Standorte: Zürich, Kloten, Embrach, Spreitenbach, Küsnacht, Uetikon am See, Herrliberg Freienbach, Volketswil, Horgen, Flüelen, Dresden (D)

Eine Unternehmung der

-Gruppe

Erfüllte Wünsche

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Wasser marsch! Im Werkheim Uster wird das Trinken von Wasser gefördert, indem frisch aufbereitetes Wasser mit und ohne Kohlensäure für Betreute und Personal kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Dank einer grosszügigen Spende ist dies nun an allen Standorten möglich. Alle, die im Werkheim Uster wohnen oder arbeiten, erhielten vor einem Jahr eine 1-Liter-Flasche geschenkt, die sie im Restaurant 8610 an der Friedhofstrasse immer wieder mit aufbereitetem Wasser auffüllen können. Mit der Unterstützung einer besonderen Spende konnte sich das Werkheim einen grossen Wunsch erfüllen und auch am Produktionsstandort Turicum in Niederuster eine Sodawasseraufbereitungsanlage installieren. Sie steht im Aufenthaltsraum im Turicum und ist für alle frei zugänglich, was sehr geschätzt wird.

«Das Wasser mit der Kohlensäure schmeckt einfach frischer. Ich fülle meine eigene Flasche immer wieder in den Pausen und am Mittag auf und trinke dann regelmässig. Wir dürfen die ganze Zeit Wasser trinken, das finde ich gut.» Edith Schmid, betreute Mitarbeiterin Druckerei

«Ich trinke viel lieber Wasser mit Kohlensäure, das ist sehr fein. Das Hahnenwasser ist zwar viel näher, aber das habe ich nicht so gerne, deshalb fülle ich meine Wasserflasche lieber beim Automaten auf.» Tatjana Meier, betreute Mitarbeiterin Druckerei

«Ich trinke gerne Mineralwasser und trinke mehr, seit die Maschine hier steht, obwohl ich das Wasser ein wenig zu kalt finde. Top ist natürlich, dass wir letztes Jahr zu Weihnachten die Werkheim-Flasche erhalten haben, die wir immer wieder füllen können. Das ist wirklich ein gutes und praktisches Geschenk.»

«Ich finde das eine gute Maschine, sie hat eine gute Qualität. Ich trinke immer nur Wasser ohne ‹Blöterli› und wechsle nicht ab. Und ich trinke jede Pause ein Glas Wasser. Bevor die Maschine hier war, habe ich in der Pause gar nichts getrunken. In der Werkstatt darf ich auch trinken. Dort nehme ich einfach Hahnenwasser.»

Priska Zangger, Personal Reinigung

Nathalie Müller, betreute Mitarbeiterin Montage

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Erfüllte Wünsche


«Trinke regelmässig vom Wasserautomat. Meistens ‹Blöterliwasser›.» Raffaele Di Domenico, betreuter Mitarbeiter Montage

«Schon immer habe ich die Mitarbeitenden darauf aufmerksam gemacht, viel zu trinken, aber seit wir die Wasseraufbereitungsanlage haben, trinken wir regelmässiger und mehr Wasser. Es ist eben nicht einfach ‹Hahnenburger›, sondern aufbereitetes Wasser und das schmeckt vielen besser. Ich finde, das allgemeine Wohlbefinden hat sich gesteigert – ich selber habe viel weniger Kopfweh als früher und ich bin überzeugt, dass dies so ist, weil ich mehr Wasser trinke. Ein zusätzlicher, positiver Nebeneffekt ist, dass wir durch das Wiederauffüllen von Flaschen und Gläsern hier im Turicum weniger PET-Abfall haben.» Reinhard Tanner, Gruppenleiter Druckerei

Forum «Betreuung betagter Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung – Herausforderungen und Chancen» Am Mittwoch, 29. Mai 2013 werden insieme Zürcher Oberland und das Werkheim Uster erstmals ein gemeinsames Forum zum Thema «Betreuung betagter Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung – Herausforderungen und Chancen» durchführen. Geplant ist eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Bereichsleitung und Betreuung von betroffenen Institutionen, welche einen Einblick in den Alltag in die Arbeit mit Senioren geben, sowie mit Eltern oder Geschwistern, die ihre Erfahrungen aber auch ihre Wünsche und Vorstellungen in Bezug auf die Betreuung ihrer betagten Angehörigen äussern. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema beschäftigen, welche Sie anlässlich dieser Veranstaltung beantwortet haben möchten, bitten wir Sie, uns diese zukommen zu lassen. Bitte schreiben Sie uns an: Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster oder an info@werkheim-uster.ch mit dem Vermerk «Fragen zum Forum vom 29.05.2013». Wir danken Ihnen im Voraus für Ihr Mitwirken.

Erfüllte Wünsche

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Eine Kräuterspirale als Anziehungspunkt Vor einem Jahr stand auf der Wunschliste des Werkheim Uster «Schubkarre für die Gärtnerei». Mit der Schubkarre hatte die Gärtnerei Besonderes vor und freute sich sehr, als sie sich diesen Wunsch schon bald erfüllen konnte. Gärtnerei gefahren, wo er dann mit Hilfe der Schubkarre auf dem Platz verteilt wurde.

Einladender Platz zum Verweilen Dabei gab es immer wieder Zuschauer vom Trottoir her, wie Remo Gambarini erzählt: «Immer wieder schauten uns Passanten zu, die erstaunt nachfragten, was wir aus dem Platz machen würden. Wir haben dann erzählt, was geplant ist, und so haben einige den Arbeitsprozess interessiert mitverfolgt.» Auch beim nächsten Arbeitsschritt kam die «Garette» zum Einsatz: Mit ihrer Unterstützung haben die Mitarbeitenden grosse Steine transportiert, die dann in der Mitte «Die neue ‹Garette› konnten wir sofort einsetzen»,

des Platzes sorgfältig zu einer Spirale angeordnet wur-

freut sich Remo Gambarini, Gruppenleiter der Werkstatt

den. Alle diese Tätigkeiten sind willkommene Aufga-

Garten, die in der Gärtnerei an der Apothekerstrasse

ben für die Mitarbeitenden der Werkstattgruppe in

zu Hause ist. Die Gruppe konnte die Schubkarre einer-

der Gärtnerei – insbesondere für Menschen mit einer

seits gleich für alltägliche Arbeiten wie Kompost füh-

geistigen Behinderung, die gerne draussen arbeiten

ren nutzen und hat sie andererseits für ein besonderes

und mitanpacken. Gemeinsam haben sie die Kräuter-

Projekt benötigt, wie Reto Gambarini erzählt: «Wir

spirale erschaffen, die inzwischen bepflanzt ist und mit

haben nämlich über den Sommer neben unserem

den steinernen Sitzbänken rundherum zum Verwei-

Gärtnerei-Laden und den Gartenbeeten eine Kräuter-

len einlädt. Vielleicht kommen Sie – wenn es wieder

spirale aufgebaut.»

etwas wärmer ist – auch einmal vorbei?

Schubkarre als Transportmittel

Übrigens: Auch das Dörr-

Dafür musste die Werkstattgruppe in einem ersten

gerät, das sich die

Schritt die dort bestehenden Gartenbeete einebnen.

Gärtnerei gewünscht

Nicht nur damit die Spirale gut konstruiert werden

hatte, konnte ange-

konnte, sondern auch damit Menschen im Rollstuhl

schafft werden und

sich komfortabel auf der Fläche rundherum fortbe-

ist oft im Einsatz.

wegen können. Mit der Schubkarre haben betreu-

Damit werden eigene

te Mitarbeitende der Gärtnerei die Erde abgetragen

Teepflanzen getrocknet,

und wegtransportiert. Nachdem sie den ausgewähl-

die dann in kleine Säckchen

ten Platz buchstäblich dem Erdboden gleich gemacht

in unterschiedlichen Mischungen abgefüllt und ver-

hatten, haben die Mitarbeitenden diesen – unter An-

kauft werden.

leitung des Fachpersonals – mit Kies aufgefüllt. Mit einem Lastwagen wurde der Kies von der Kiesgrube zur

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Erfüllte Wünsche

Anita Kupper, Kommunikation


Was macht eigentlich Musikuss? Auch Musikuss durfte sich in diesem Jahr Wünsche erfüllen. Dank mehreren Spendern konnte sich die Band eine Mundharmonika, ein paar Mikrofonständer und ein Heizöfeli kaufen. Matthias Möller, der Musikuss seit vielen Jahren leitet, bedankt sich im Namen der ganzen Band. und Lebenswelten zu vermitteln, Netzwerke zu schaffen und eine aktive Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Seit 1988 hat Musikuss viele Konzerte gegeben und sich dabei einen guten Namen erspielt. Seit damals singt und spielt Roger Heinzer an vorderster Front. Als Leadsänger mit Körper, Seele und Stimme ist er der Frauenheld. Mit seiner neuen Mundharmonika sorgt er für zusätzliche Abwechslung. Von Anfang an dabei ist auch Martin Staub, Sologitarrist, Sänger und Texter. Seine stilvollen Solis erinnern an David Gilmour (Pink Floyd). Wenn die Zuhörenden wohlige Hühnerhaut erleben, ist es Martins Werk. Ebenfalls von Anfang an dabei ist Thomas Vernier, der am Bass mitspielt. Bei jedem Konzert spielt und singt sich Thomas direkt in die Herzen des Publikums – «Rockin all over the World». Der wichtigste Mann ist jedoch der Schlagzeuger: Thomas Tschenett spielt unglaublich groovig, kraftvoll und leidenschaftlich. Seit der Bandgründung ist Agnes Brand an den Kongas dabei. Für Musikuss lässt sie alles stehen und liegen und hilft nach den Konzerten beim Aufräumen, während die anderen Danke, wir freuen uns sehr über die grosszügigen

mit dem Publikum feiern. Für Markus Maggi, der 2011

Spenden! Mit dem Heizöfeli können wir im Winter den

Musikuss verlassen hat, ist Jürg Stiefel, auch «Boots»

Proberaum etwas vorheizen, auch die Mikrofonstän-

genannt, eingestiegen. Ein Glücksfall, denn Boots ist

der können wir bei Proben und Konzerten sehr gut

ein bekannter Profimusiker, der schon bei Sina, Rams,

brauchen. Die Mundharmonika soll in der Zukunft vor

Stitch, Dänu Siegrist Band und anderen sein Können

allem bei neuen Songs zum Einsatz kommen. Roger

unter Beweis stellte.

Heinzer spielt die Mundharmonika und ist damit unser «Harper» – doch dazu später mehr.

Musikuss kann man engagieren. Bitte melden Sie sich, wenn Sie Musikuss für Ihren Anlass buchen möchten.

Gibt es jemanden, der Musikuss noch nicht kennt? Mu-

Im Moment sind noch einige Daten frei.

sikuss ist eine Rockband. Bei Musikuss spielen Menschen mit einer geistigen Behinderung und nicht

Kontakt: Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610

behinderte Musiker – der Unterschied ist oft nicht zu

Uster, 044 943 17 00 oder Matthias Möller, 079 227 41

erkennen. Es geht darum, Menschen mit einer Behin-

74, matthias.moeller@mmsupervision.ch

derung zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu aktivieren. Zwischen den Kulturen, Altersgruppen

Matthias Möller, Bandleader Musikuss

Erfüllte Wünsche

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Ferien ohne Koffer – ein kleiner Rückblick in Bildern Dieses Jahr fanden im Werkheim Uster das erste Mal «Ferien ohne Koffer» statt. Im Rahmen einer besonderen Ferienwoche konnten sich Bewohnerinnen und Bewohner bei diversen Freizeitaktivitäten beteiligen – im Sommer zum Thema «Indianer» und im Oktober zum Thema «Herbst».

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Rückblick «Ferien ohne Koffer»


Rückblick «Ferien ohne Koffer»

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«Was wünschst du dir?» Ein Wunschbaum ist ein Baum, an dem persönliche Wünsche in Form von kleinen Wunschzettelchen aufgehängt werden. Solche Wunschbäume gibt es traditionell in vielen Ländern, zum Beispiel in Japan oder in der Türkei. Nun gibt es auch einen Wunschbaum im Werkheim Uster. aber ihre Wünsche. «Die Nummer 1 war ‹Gesundheit›, aber das ist ja auch verständlich. Dann ist mir aufgefallen, dass oft ‹eine gute Beziehung mit anderen› gesagt wurde und manche Personen haben sich auch Dinge gewünscht, die man kaufen kann», erzählt die Wunsch-Sammlerin von ihren Gesprächen. «Und ich habe das Gefühl, dass die meisten ehrliche Wünsche nannten.» Manche nannten Wünsche, die vielleicht in Erfüllung gehen, andere wünschten sich Dinge, die wohl Wünsche bleiben werden. Nur eine Person wollte ihren persönlichen, geheimen Wunsch nicht nennen und das hat Hanny Hess respektiert und nicht weitergefragt. Damit sie sich auch später noch an die Wünsche erinnern kann, hat Hanny Hess alle Antworten während den Gesprächen fein säuberlich In den letzten Monaten hat Hanny Hess bei vielen

aufgeschrieben. Am Schluss hat sie die gesammelten

Personen im Werkheim Uster einen Besuch gemacht.

Wünsche zusammen mit Ivan Schwarz auf kleine Zet-

Die pensionierte Bewohnerin einer Wohngruppe im

telchen geschrieben, ohne dabei Namen zu erwäh-

Werkheim war auf der Suche nach Wünschen für «ih-

nen, und an den Werkheim-Wunschbaum gehängt.

ren» Wunschbaum. Die Idee dazu hatte sie gemeinsam mit Ivan Schwarz, Betreuer in ihrer Wohngruppe.

Wünsche erwünscht

Er befasst sich schon seit Längerem mit Kunstagogik

Noch bis Ende Jahr steht der Wunschbaum von Hanny

und setzt mit Hanny Hess immer wieder neue Kunst-

Hess im Werkheim Uster und zeigt denjenigen Perso-

projekte um. Das Zusammensuchen der Wünsche für

nen, die sich dafür interessieren und näher kommen,

den Wunschbaum haben die beiden gemeinsam vor-

die gesammelten Wünsche. Wer will kann dort auch

bereitet. Danach ist Hanny Hess direkt auf verschie-

seinen eigenen Wunsch platzieren und sich damit

dene Personen zugegangen, die im Werkheim Uster

am Kunstprojekt beteiligen, was Hanny Hess freuen

leben und arbeiten, und hat immer wieder dieselbe

würde: «Es wäre schön, wenn ganz viele Leute mit-

Frage gestellt: «Was wünschst du dir?»

machen würden. Vielleicht gehen die Wünsche ja in Erfüllung…»

Gesundheit als Nummer 1 «Ähm… da muss ich erst einmal überlegen…» war häufig eine erste Antwort auf die Frage von Hanny Hess. Sie hat beobachtet, dass sich viele Befragten ein bisschen überrumpelt fühlten und gar nicht so einfach aus dem Stehgreif antworten konnten. Nach ein paar Momenten verrieten die meisten Hanny Hess

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Wunschbaum

Anita Kupper, Kommunikation


Wunschliste – herzlichen Dank für Ihre Spende! Der bestehende finanzielle Rahmen aus Produktionserträgen und staatlichen Beiträgen setzt dem Werkheim Uster gelegentlich enge Grenzen. Wir sind daher auf Spenden angewiesen, um kleinere und grössere Wünsche zu ermöglichen. Wie Sie in diesem Zämehebe lesen können, durften wir dank Ihren Beiträgen schon viele solche Wünsche erfüllen. Wir freuen uns, wenn Sie uns weiterhin helfen, Wünsche zu realisieren. Dadurch können wir für die Menschen, die im Werkheim wohnen und arbeiten, einen bedeutenden Mehrwert schaffen, der sonst nicht möglich wäre.

Brotkasten

CHF 40.–

Reflektierende Klettbänder für Nordic-Walking-Gruppe

CHF 50.–

diverse Velohelme, je

CHF 80.–

zwei mobile Fussballtore, je

CHF 100.–

Racletteofen für Wohngruppe

CHF 150.–

CD-Player für eine Ateliergruppe

CHF 200.–

Bandschleifmaschine für die Kreativwerkstatt

CHF 300.–

Vorhänge und Schienen für vier Bewohnerzimmer, je

CHF 400.–

Werkstattkran für die Produktionsgruppe Mechanik

CHF 1‘500.–

Velounterstand für unseren Produktionsstandort Turicum in Niederuster

CHF 3‘300.–

Wir freuen uns über jeden Beitrag. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Postcheckkonto 80-85-1 Stiftung Werkheim Uster IBAN CH38 0900 0000 8000 0085 1 Falls ein Wunsch mehrmals erfüllt wird, erlauben wir uns, die entsprechende Spende für andere Wünsche zugunsten von Menschen mit einer Behinderung einzusetzen.

Wunschliste

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Lebensqualitätsorientiertes Arbeiten im Werkheim Uster «Wir fördern die Lebensqualität von Menschen mit einer geistigen Behinderung durch ein differenziertes Angebot an Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie durch Massnahmen zur Integration in die Gesellschaft.» So lautet der erste Satz des Leitbildes vom Werkheim Uster.

wird sich das Werkheim Uster in den nächsten bei-

Ergänzung zu bestehenden Qualitätssystemen

den Jahren vertieft und umfassend mit dem Thema

kLQ ist in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung zu

Lebensqualität auseinandersetzen. Mit dem «Kon-

den bereits aufgebauten Qualitätsmanagementsys-

zept Lebensqualität» intensivieren wir unser lebens-

temen und -programmen. Während die bereits auf-

qualitätsorientiertes Arbeiten und fördern damit die

gebauten Qualitätsmanagementsysteme auf die

Lebensqualität von betreuten Mitarbeitenden, Bewoh-

sachlichen Herausforderungen (betriebliche Effizi-

nerinnen und Bewohnern.

enz, gute Betriebsführung, Qualität der fachlichen Ar-

Um diesen Grundauftrag noch weiter zu stärken,

beit) abzielen, richtet sich kLQ auf die «menschliche» Es ist heute Standard, dass eine Institution wie das

Herausforderung und schafft eine fruchtbare Balan-

Werkheim Uster mit Hilfe von Qualitätsmanagement-

ce zwischen all diesen Ansprüchen. Diese positive Er-

systemen Prozesse definiert, um die Qualität aller

fahrung teilen mehrere Schweizer Einrichtungen aus

Tätigkeiten zu erfassen und zu optimieren. Einrich-

dem Sozialbereich.

tungen, in denen ein Qualitätsmanagementsystem

2008 wurde kLQ bei der Schweizerischen Vereinigung

angewendet wird, erbringen jedoch nicht automa-

für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS) zur Be-

tisch auch eine hohe Lebensqualität für ihre Klientin-

gutachtung eingereicht und von dieser als zertifizie-

nen und Klienten.

rungswürdiges Qualitätsmanagementsystem in ihr Programm aufgenommen.

Um der Frage nachzugehen, warum dies so ist, wurde ein international angelegtes Projekt rund um den

Vier Grundbedürfnisse

Bodensee (Deutschland, Österreich, Liechtenstein und

kLQ hilft einem Betrieb und den Mitarbeitenden all

Schweiz) durchgeführt, in dessen Rahmen das Kon-

jene Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die

zept Lebensqualität (kLQ) entwickelt wurde. Die Wei-

menschlichen Basisbedürfnisse nach Sinn, Partizipa-

terentwicklung und Erprobung von kLQ wurde von

tion, Autonomie und Kompetenzerleben (SPAK) er-

der Gesellschaft zur Förderung des Lernens von der

füllt werden:

Natur (proEval) geleitet und hat mehrere Jahre in An-

• Sinn bezeichnet das Bedürfnis nach Realisierung

spruch genommen.

der wertvollsten Möglichkeit in einer konkreten Situation.

Zuerst wurde kLQ für die Altersarbeit umgesetzt, sehr

• Partizipation oder die soziale Eingebundenheit be-

bald folgte dann eine Version für die Arbeit mit Men-

zieht sich auf das Bedürfnis, mit anderen Personen

schen mit Behinderung, die in der Praxis bereits sehr

verbunden zu sein bzw. einer Gruppe von Personen

erfreuliche Resultate zeigt. Da kLQ an den grundle-

anzugehören, die einem persönlich wichtig sind.

genden Bedürfnissen ansetzt (siehe unten) ist es prin-

• Autonomie bedeutet, dass eine motivierte Hand-

zipiell überall dort einsetzbar, wo es um den Mensch

lung als frei gewählt erlebt wird.

geht. Auch Anwendungen im Bereich der internatio-

• Das Kompetenzerleben bezeichnet das Gefühl, dass

nalen Entwicklungszusammenarbeit und in Gemein-

man mit seinem eigenen Verhalten etwas bewirken

den oder Städten sind bereits in Entwicklung.

kann.

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Lebensqualität


Diese Bedürfnisse sind angeboren und daher universal,

eingehen zu können. Dieser Prozess wird einige Zeit

das heisst sie gelten im speziellen Falle einer Sozial-

in Anspruch nehmen. Zuerst werden sich ausgewählte

organisation nicht nur für die Zielgruppen, Klientinnen

Personen in Führungsfunktionen vertieft mit kLQ be-

und Klienten, sondern auch für die Menschen, die in

fassen, danach werden in den nächsten beiden Jah-

der Organisation für die Klientinnen und Klienten ar-

ren Schritt für Schritt im gesamten Betrieb interne

beiten. Bei der Arbeit mit kLQ entsteht daher nicht nur

Schulungen zum Konzept durchgeführt. Diese Schu-

Lebensqualität bei den Zielgruppen, Klientinnen und

lungen sind zentral, denn Erfahrungen zeigen, dass

Klienten, sondern es fördert auch die Worklife-Quali-

der Schlüssel zum Erfolg die Kompetenz des Perso-

ty bei den betreuenden Mitarbeitenden.

nals ist – je kompetenter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf Lebensqualität sind, desto klarer

Lebensqualitäts-Kompetenz erlernen

erkennen sie auch Defizite und Verbesserungspoten-

Neben den vier Grundbedürfnissen ist der zweite

ziale im eigenen betrieblichen Umfeld. Dadurch kön-

Grundpfeiler von kLQ eine bestimmte Lernform. Die

nen Vorschläge und neue Lösungen zur Förderung

sogenannte lernHelix ist eine Weiterentwicklung des

von Lebensqualität entstehen, die im Kleinen wirken

erfahrungsbasierten Lernzyklus und unterstützt das

und gleichzeitig im gesamten Betrieb dazu beitragen,

kLQ-Lernen in der betrieblichen Praxis. Das Lernen

unser Leitbild noch fokussierter umzusetzen und da-

erfolgt hierbei weniger «über den Kopf», sondern so,

bei die Lebensqualitätsorientierung nicht aus den Au-

wie wir Menschen unsere grundlegenden Lebens-

gen zu verlieren.

Fähigkeiten wie Laufen oder Sprechen gelernt haben. Diese Art des Lernens ist für uns Menschen nicht neu,

Roland Mangold, proEval / kLQ-Entwickler

aber es ist oft ungewohnt.

Anita Kupper, Kommunikation Werkheim Uster

Das Werkheim Uster macht sich nun auf den Weg, diese Art des Lernens und die Fokussierung auf die vier Grundbedürfnisse kennenzulernen, um die Lebensqualität im gesamten Betrieb zu fördern. Ziel ist es, auf die ganz individuellen Anforderungen der betreuten Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohner

www.klq.ch

Lebensqualität

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Fit mit Nordic Walking Im Werkheim Uster wird viel Sport betrieben. Bewohnerinnen, Bewohner und betreute Mitarbeitende spielen Fussball, halten sich mit Zumba fit oder gehen schwimmen. Seit kurzem gibt es auch eine Gruppe, die im «Nordic Walking»-Stil regelmässig laufen geht. Im Februar 2012 startete das Sportangebot «Nor-

Was wüdisch wieder mache?

dic Walking». Es haben sich zehn Sportlerinnen und

Viel meh anderi Sportarte.

Sportler des Bereiches Aussenwohnen zusammengefunden, die inzwischen zusammen schon viele neue

Was genau?

Wege durch Uster erkundet haben. Die anfängliche

Minigolf spielä, eis go zie und id Badi go sünnele.

Verwirrung mit den Walkingstöcken hatte sich schnell gelöst und bereits nach den ersten paar Trainings wur-

Isch das Sport?

den alle Teilnehmenden zu Walkingprofis.

In eusem Walking-Club scho. (lacht)

Mich freute es besonders, dass alle mit viel Kraft und

Was hesch neu entdeckt?

Ausdauer dabei waren und dass uns stets auch eine

Ich bin fiter worde und han meh Usduur.

gute Portion Humor begleitet hat. Wir konnten viele tolle Gespräche und Abenteuer erleben und dabei

Was isch nöd guet gsi?

auch unsere Sorgen miteinander teilen. Ich bedanke

Es het z‘vill grägnet und mit de Stöck hani kein Rege-

mich herzlich bei allen Sportlerinnen und Sportlern

schirm chöne hebe.

für die tolle Zeit und hoffe, dass wir uns in Uster noch oft begegnen werden – mit oder ohne Walkingstöcke.

Was würsch verändere? Nüt, isch lässig gsi.

«Han meh Usduur» – Interview mit Eleni Nikolaidis

Machsch im Winter wieder mit?

Du chunnsch regelmässig mit cho walke. Was hät dir

Ja klar, aber nur wenns ned schneit.

bsunders gfalle? Mir sind villi verschiedeni Wäg gloffe und händ Uster neu känneglärt.

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Nordic Walking

Belinda Strazzer, Springerin Aussenwohngruppen


Kölnisch Wasser, Dom und Schlösserbrücke Anfang September führte Marianne Gümbel mit ihrer Tochter eine Städtereise nach Köln durch. Fünf Bewohnerinnen und Bewohner von zwei Aussenwohngruppen reisten mit und berichten hier von ihren Erlebnissen. das Fernsehstudio mit einer riesigen Halle und vielem mehr. Als wir mit der U-Bahn zurück wollten, mussten wir mehr als 15 Minuten warten wegen einer Störung. Das nervte ein bisschen, aber wir hatten dort jemanden getroffen und am nächsten Tag auch: ein Riesenzufall! Beim Shoppen suchten wir einen Gothic Shop, war sehr schön, aber wir alle hatten ihn uns grösser vorgestellt. Ich kaufte mir dort einen Drachen. Was auch interessant war, ist das «Kölnisch Wasser», das beim Geschäft aus einem Becken geflossen war und ein Stockwerk höher war die Geschichte des Wassers. An einem anderen Tag waren wir auf einer Aussichtsplattform, da konnte man ganz Köln überblicken. Ein Hoch auf Marianne und Sangita Gümbel. :-) Ganz herzliche Grüsse, Eveline Waibel Es war alles sehr schön in Köln, besonders der Dom und die Seilbahn. Walter Fürer

Die Städtereise nach Köln war wunderschön. Ich teilte mein Zimmer mit Kati, sie war sehr nett und wir verstanden uns super. Als wir ankamen haben wir in der Jugendherberge gegessen, was aber nicht so gut war. Es gab in Köln U-Bahnen, die aber schon sehr alt waren. Gut gefiel mir die Schlösserbrücke, bei der sich viele Paare verewigt haben. Uns wurde praktisch nie langweilig. An einem anderen Tag machten wir eine Bootsfahrt, in der wir viele interessante Dinge erfahren haben, wie zum Beispiel, dass fast die gesamte Altstadt zerstört wurde. Schon gewusst, dass der Dom über 500 Stufen hat, die aber sehr eng in der Breite waren? Die Gruppe war sehr cool und wir hatten viel erlebt miteinander. Was auch sehr interessant war, ist

Kati Steiner

Städtereise nach Köln

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Einfach alles war schön und ich habe es sehr genossen.

Das angebotene Programm in Köln wurde mit gros-

Stefan Pfister

sem Interesse aufgenommen. Im Mittelpunkt stand der eindrucksvolle, mächtige Dom, den wir jeden Tag von neuem bestaunten und sogar bis in die Turmspitze bestiegen. Neben einer City-Bus-Tour und der Schifffahrt auf dem Rhein besichtigten wir Fernsehstudios, fuhren mit der Seilbahn über den Rhein und besuchten das berühmte «Haus 4711, Kölnisch Wasser». Jeden Abend gingen wir in eines der gemütlichen Restaurants oder in ein Kölner Brauhaus zum Nachtessen. Wir beendeten den Tag in einer sehr lustigen Runde an der Bar der Jugendherberge, wo sich einige von uns ein «Kölsch» genehmigten. Am 6. Tag fuhren wir zurück in die Schweiz, in gegenseitiger Dankbarkeit für eine wunderbare, harmonische und interessante Reise, erfüllt mit neuen Eindrücken und Erlebnissen und auch etwas albern vor Müdigkeit. Unsere nächste Reise im 2013 geht nach Hamburg, worauf ich mich schon sehr freue. Marianne Gümbel, Springerin Aussenwohngruppen

Eine wundervolle Stadt, ein überwältigender Dom, der mächtige Fluss Rhein, interessante Geschichten, Sehenswürdigkeiten und herzhaftes Essen. Aber nicht nur die Vielfältigkeit und die Spezialitäten der Stadt, sondern vor allem die tollen Teilnehmenden Patrick Kobel

haben diese Städte-Reise zu einem lustigen, sehr unterhaltsamen und unvergesslichen Erlebnis gemacht. Kölle alaaf!!! Ich bedanke mich ganz herzlich und freue mich auf die nächste Reise. Sangita Gümbel

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Städtereise nach Köln


Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue! 5 Jahre

10 Jahre

20 Jahre

Huber David Olck-Geiser Yvonne Rennpferd Florian Roman Yvette Ruinen Marieke Heini Evelyn Hüppi Roland Zingg Arthur Lächler Anna-Käthi Schellenberg Andreas

Personal Bereich Wohnen 1 Personal Bereich Werkstätten Personal Bereich Aussenwohnen Personal Geschäftsbereich Wohnen Personal Geschäftsbereich Wohnen Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Integration Personal Bereich Aussenwohnen Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Werkstätten

01.11.2012 01.01.2013 01.02.2013 01.03.2013 01.01.2013 16.02.2013 01.01.2013 28.02.2012 01.01.2013 15.03.2013

Florastrasse 42 · Postfach · 8613 Uster 3 Tel. 044 943 60 10 · Fax 044 943 60 19

Technische Beratungen Kunststoffe Entwicklungen Werkzeuge Konstruktionen Maschinen Handel

M. +W. Pfister-Ammann Geflügelhof Vollikon 8132 Egg ZH Tel. 044 984 03 01 Fax 044 984 47 45

Jubiläen

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Unsere nächsten Termine Hinweis: In vergangenen Publikationen haben wir falsche Daten für die Märkte in Pfäffikon und Seegräben abgedruckt. Wir bitten um Entschuldigung. 24. & 25. November 2012

Weihnachtsmarkt «Winterzauber»

Seegräben

mit Werkheim-Marktstand 29. & 30. November 2012

Uster Märt mit Werkheim-Marktstand

Uster

1. Dezember 2012

Chlausmärt Robenhausen mit Werkheim-Marktstand

Robenhausen

2. Dezember 2012

Weihnachtsmarkt Pfäffikon mit Werkheim-Marktstand

Pfäffikon

14. Dezember 2012

Weihnachtsfeier

Kath. Kirche Uster

22. Dezember 2012 bis

Restaurant 8610 geschlossen

Friedhofstrasse

8. Februar 2013

Werkheim-Fasnacht

Friedhofstrasse

1. April 2013

Saisoneröffnung Stadtparkcafé

Stadtpark Uster

29. Juni 2013

Werkheimfäscht

Friedhofstrasse

13. Januar 2013

Erweiterte Öffnungszeiten Restaurant 8610 Aufgrund der grossen Nachfrage wird das 8610 auch am Samstag- und Sonntagnachmittag sowie am Dienstagabend geöffnet sein. Ab Januar 2013 serviert das Restaurant-Team am Wochenende jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr Kaffee und Kuchen (ausgenommen während den 8610-Betriebsferien). Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Montag

8.00 – 17.30 Uhr

Dienstag – Freitag

8.00 – 23.00 Uhr

Samstag & Sonntag

13.30 – 16.30 Uhr

(an Feiertagen geschlossen)

Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt. Immer und überall. Generalagentur Uster, Jean-Jacques Gueissaz Bankstrasse 19, 8610 Uster Telefon 044 905 91 11, Fax 044 905 91 12 E-Mail uster@mobi.ch, www.mobiuster.ch

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Termine


Werkheim Uster – Produktion & Dienstleistung Druck

Gartenarbeiten

Vom technischen Artikel über den Kunststoffkoffer bis zum Kugelschreiber – wir drucken im Tampondruckverfahren einoder mehrfarbig bis zu einem Durchmesser von 80 mm auf alle gängigen Materialien. Im Siebdruckverfahren bedrucken wir Werbeartikel und Textilien (Switcher-Net-Partner).

Unsere Garteneinsatzgruppe bietet Privaten, industriellen Betrieben oder Liegenschaftenverwaltungen diverse Gartenund Unterhaltsarbeiten an: Rasenmähen, Laubrechen, Kleingehölze und Stauden schneiden oder Gärten neu anlegen.

Emu Holzverarbeitung Wir realisieren für Sie individuelle Kundengeschenke, Gebrauchs- und Dekorationsartikel aus Holz (Serien ab 30 Stück).

Mechanische Bearbeitung Wir sägen, drehen, fräsen oder bohren alle gängigen Materialien mit CNC-Maschinen oder konventionell. Von der Materialbeschaffung bis zur Spedition bieten wir die ganze Dienstleistungspalette, u.a. für Kunden aus der Flugzeug- und Textilmaschinenindustrie.

Montage Wir montieren in mittleren bis grossen Serien einfache bis anspruchsvolle Baugruppen oder komplette Produkte. Unsere Kunden sind u.a. Betriebe aus den Sektoren Apparatebau, Elektrozubehör oder Fertigungsautomation.

llung e t s s u a s t h c a er Weihn b m e v o N . 9 Verkauf Ab 2 m u a b t s i r h Uster C r n i e b 8 1 m e e z s s e a D r t . s Ab 10 otheker p A – i e r e n t är i n u n s e re r G

Weihnachtsfeier 2012

«Verzaubert» Freitag, 14. Dezember 2012 Katholische Kirche Uster, Neuwiesenstrasse 19.00 Uhr, Eintritt frei – Kollekte Werkheim Uster Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 00 www.werkheim-uster.ch

Textil Wir weben für Sie von Hand Ihre persönlichen, nach Ihren Wünschen designte Textilien, wie z.B. Tischsets, Saunatücher oder Taschen. Auch Näharbeiten führen wir gerne für Sie aus.

K-Lumet Mit der Anzündhilfe K-Lumet entfachen Sie ohne Kleinholz und Papier geruchsfrei ein Feuer. Ein Docht, Restenholz, Ringe aus Kartonrollen und Kerzenresten sind die Bestandteile der K-Lumets.

Einsätze vor Ort Kann die Arbeit nicht in unseren Werkstätten erbracht werden, kommen wir gerne zu Ihnen und erledigen den Auftrag in Ihren Firmen-Räumlichkeiten. Wie auch andere Kunden schätzt z.B. das Migros Verteilzentrum in Volketswil, wo eine unserer Einsatzgruppen fest stationiert ist, diesen Service sehr.

Versand und Verpackung Wir konfektionieren, verpacken, kuvertieren, etikettieren, frankieren, falten, heften, lochen, kleben und sortieren Ihre Mailings, Schulungsunterlagen oder Musterbücher. Auch das Abzählen, Abfüllen und Verpacken von Schüttgütern gehört zu unseren Kernkompetenzen.

Geschenke, Spielsachen aus Holz, Dekorationsartikel, Grusskarten, Eigenprodukte und Alltagsgegenstände in originellem Design finden Sie in unserem Verkaufsladen Emu.

Gärtnerei Ein vielfältiges Sortiment an selbstgezogenen Kräutern erwartet Sie in unserer Gärtnerei mit integriertem Verkaufslokal. Ebenso arrangieren wir Gestecke als Grabschmuck oder zur Dekoration.

8610 – Restaurant | Bar | Events | Garten In unserem neuen Restaurant 8610 mit Bar und Garten bereiten wir einheimische Produkte mediterran zu. Zudem organisieren wir für Sie Bankette für bis zu 120 Personen in unseren Räumlichkeiten und Caterings für 40 bis 300 Personen im Raum Zürcher Oberland.

Stadtparkcafé Im Stadtparkcafé in Uster bewirten wir Sie gerne von April bis Oktober. Auf Anfrage bieten wir auch Aperitifs für Gruppen bis 30 Personen.

Kontakt Produktionsaufträge Seestrasse 110f 8610 Uster T 044 575 25 55 produktion@werkheim-uster.ch Gartenarbeiten Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 12 garteneinsatz@werkheim-uster.ch Emu Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 69 emu@werkheim-uster.ch www.emu.ch Gärtnerei Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 65 gaertnerei@werkheim-uster.ch Stadtparkcafé Landihalle 8610 Uster T 044 943 17 47 8610 Restaurant Bar Events Garten Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T Reservationen 044 940 8610 T Events 044 943 17 41 8610@werkheim-uster.ch

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite www.werkheim-uster.ch.


zämehebe

Gutschein

Magazin Werkheim Uster Ausgabe 3, Dezember 2012, 31. Jahrgang

10% Ermässigung auf Ihre Einkäufe. Einzulösen in unserem Verkaufsladen Emu im Monat August 2013.

Frohe Weihnachten wünscht Ihnen Ihr Werkheim Uster

Gutschein Gutschein für 1 Stück unserer hausgemachten Patisserie. Einzulösen in unserem Restaurant 8610 im Monat Februar 2013.

10% Ermässigung auf Ihre Einkäufe. Einzulösen in unserer Gärtnerei im Monat Oktober 2013.

Gutschein

10% Ermässigung auf unsere Kräuter. Einzulösen in unserer Gärtnerei vom 15. – 30. April 2013.

Gutschein

Gutschein Gutschein für 1 Gratis-Kaffee. Einzulösen in unserem Stadtparkcafé im Monat Mai 2013.

10% Ermässigung auf Ihre Einkäufe. Einzulösen in unserem Verkaufsladen Emu im Monat März 2013.

für eine 16er-Schachtel K-Lumet zum Preis von CHF 6.90. Einzulösen in unserem Verkaufsladen Emu im Monat Dezember 2012.

Zämehebe 3/2012  

Hauszeitschrift des Werkheim Uster

Zämehebe 3/2012  

Hauszeitschrift des Werkheim Uster

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