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z채mehebe Magazin Werkheim Uster Ausgabe 2, Juni 2012, 31. Jahrgang

Jahresbericht 2011


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Editorial Liebe Leserinnen und Leser Das Werkheimfest steht bereits wieder vor der Tür – und wir freuen uns darauf! Dieses Jahr findet unser traditionelles Fest am 30. Juni unter dem Motto «Zirkus» statt. Neben Marktständen und Spielen werden Sie sowohl Clownereien als auch Zaubereien auf dem gesamten Festgelände erleben können. Details zu unserem bunten Programm finden Sie in diesem Zämehebe und auf www.werkheim-uster.ch. Bevor in dieser Ausgabe jedoch die Vorfreude aufs Werkheimfest zum Zug kommt, möchten wir Ihnen zeigen, was sich im Werkheim Uster im vergangenen Jahr getan hat. Der erste Teil des Zämehebe beinhaltet den Jahresbericht, mit dem wir auf das Jahr 2011 zurückblicken und Ihnen für Ihre vielfältige Unterstützung danken wollen. Nur dank Ihren Aufträgen, Ihrer Zeit, Ihren Einkäufen sowie Ihrer finanziellen und ideellen Unterstützung können wir unsere Aufgabe im Sinne unseres Leitbildes gut meistern. Herzlichen Dank! Ich freue mich, wenn Sie am 30. Juni am Werkheimfest mit uns feiern und in die Zirkus-Welt eintauchen. Bis dahin viel Spass beim Lesen.

Patrick Stark Geschäftsleiter

Editorial

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Inhalt Seite 6

Seite 18

Unser Boot in ruhigeren Gewässern

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Seite 7

Seite 19

Neue Blätter am Werkheim-Baum

Wir machen uns stark für Menschen mit Behinderung

Seite 9 Viel Neues – viel Kontinuität

Seite 20 Bunter Zirkus im Werkheim

Seite 10 Wir fühlen uns wohl im neuen Zuhause

Seite 21 «Ich habe schon tausend Ideen»

Seite 11 Viel Gfreut‘s mit dem neuen Bereich Hotellerie

Seite 22

Seite 13

Seite 24

Kommentar zur Jahresrechnung

Dienstjubiläen

Seite 14

Seite 25

Bilanz

Unsere nächsten Termine

Seite 15

Seite 26

Betriebsrechnung

Hereinspaziert – Werkheimfäscht 2012 «Zirkus»

25 Jahre Aussenwohngruppe Bankstrasse

Seite 16 Kennzahlen

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Gestaltung, Administration Personal des Werkheim Uster | Druck Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Beglaubigte Auflage 4‘700 Exemplare (WEMF) | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement Fr. 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

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Unser Boot in ruhigeren Gewässern

Den Jahresbericht des Jahres 2010 schloss ich mit

der Geschäftsleitung, dem Personal und nicht zuletzt

den Worten: «Das Werkheim Uster wird auch im neu-

den gesetzlichen Vertreterinnen und Vertretern unse-

en Jahr nicht von Veränderung, neuen Herausforde-

rer Bewohnerinnen und Bewohner und diesen selbst.

rungen und Problemstellungen verschont bleiben. Doch die wildesten Stromschnellen sind überwunden.

Es ist noch viel zu tun. Die Summe der vielen kleinen

Langsam biegen wir in ruhigere Wasser des Stroms.»

Arbeiten, die es noch zu bewältigen gilt, ist nicht zu unterschätzen. Doch ich bin optimistisch, dass wir sie

Tatsächlich gelang es, dank dem Einsatz Aller, die neu-

im Geiste unseres Leitbilds und zum Wohle der uns

en Strukturen, die Infrastruktur und die Finanzen zu

anvertrauten, handicapierten Menschen erfolgreich

verfestigen. So wurde das Jahr 2011 zum Jahr der Kon-

lösen werden.

solidierung. Allen, die mitgeholfen haben, das Boot in ruhigere Gewässer zu steuern, die uns das Vertrauen schenkten und nicht zweifelten, dass wir die wilden Strudel überwinden werden, möchte ich ganz herz-

Martin Bornhauser

lich danken – sei es den Mitgliedern des Stiftungsrats,

Stiftungsratspräsident

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Jahresbericht – Einleitung


Neue Blätter am Werkheim-Baum Unser Ziel: Menschen mit einer Behinderung ein sinnerfülltes Leben mit Lebensqualität ermöglichen. So steht es im Leitbild und dafür steht das Werkheim Uster ein – heute und auch im letzten Jahr. Ob im Arbeitsalltag, zuhause oder in der Freizeit – in

Ein grosses Blatt war der Abschluss des mehrjährigen

unterschiedlichsten Lebenssituationen sind wir alle

Neu- und Erweiterungsbauprojekts. Die neuen Räum-

täglich gefordert, Ansprüchen zu genügen, Beziehun-

lichkeiten wurden mit einem rauschenden Fest Anfang

gen zu leben, Veränderungen zu bewältigen. Gut 200

Juli eingeweiht. Die Bevölkerung und geladene Gäs-

Bewohnerinnen, Bewohner und betreute Mitarbeiten-

te hatten Gelegenheit, Werkheim-Luft zu schnuppern

de hat das Werkheim Uster 2011 in diesen vielfältigen

und die einladenden und freundlichen neuen Wohn-

Lebenssituationen begleitet. 200 einmalige Persön-

und Werkstatträume kennenzulernen.

lichkeiten, jede und jeder mit seiner ganz besonderen Art und seinen individuellen Bedürfnissen.

Ein Ort der Begegnung ist das «8610». Unser neues öffentliches Restaurant nahm im Mai den Betrieb auf.

Um dieser vielschichtigen Aufgabe gerecht zu wer-

Es gehört seither zu den Top-Adressen der Ustermer

den, muss sich das Werkheim Uster stetig weiterent-

Gastronomie und bietet gleichzeitig Bewohnerinnen,

wickeln – oder wandeln, um es mit den Worten von

Bewohnern sowie betreuten Mitarbeitenden gesundes

Vincent van Gogh zu sagen: «Wandlung ist notwen-

und hochwertiges Essen. Ebenfalls im Frühling führ-

dig, wie die Erneuerung der Blätter im Frühling». Die-

ten wir unser neues Erscheinungsbild ein. Das hellgrü-

se Blätter spriessten im vergangenen Jahr besonders

ne W mit dem Zusatz «hier sind wir stark» passt gut

zahlreich am Werkheim-Baum:

zu uns und hat ein breites, positives Echo ausgelöst. Die Qualität seiner Arbeit für die Menschen mit einer Behinderung kann das Werkheim Uster mittelfristig nur auf einer gesunden finanziellen Grundlage sicherstellen. Bereits 2010 wurde klar, dass Handlungsbedarf besteht. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2011 das Projekt «Gesunde Finanzen» umgesetzt. Mit einer Vielzahl von wohlüberlegten und vom Personal aktiv mitentwickelten Massnahmen wurde die Basis für eine zukünftig ausgeglichene Rechnung gelegt. Unsere eigenen Ansprüche an die Begleitung der Menschen mit einer Behinderung gilt es immer auch in Einklang mit äusseren Rahmenbedingungen zu bringen. Eine Schlüsselrolle hat dabei der Staat als Auftraggeber. Daraus ist ein weiteres Blatt am Werkheim-Baum gewachsen. Im vergangenen Jahr wurden die Leistungsvereinbarungen mit dem Kanton Zürich neu verhandelt. Diese basieren auf dem sogenannten «Individuellen Betreuungsbedarf», kurz IBB, den der

Jahresbericht – Geschäftsleiter

7


Kanton der Leistungsbemessung für jede betreute Per-

ältere und pflegebedürftige Menschen mit geistiger

son zugrunde legt. Die schrittweise Umsetzung dieser

Behinderung weiterentwickeln. Handlungsleitend ist

neuen finanziellen und organisatorischen Rahmenbe-

dabei die Vision, dass auch Bewohnerinnen und Be-

dingungen forderten das Werkheim Uster bezüglich

wohner mit hohem Pflegebedarf und Demenz bis zu

eines erhöhten Dokumentations- und Reportingbe-

ihrem Tod im Werkheim Uster betreut werden können.

darfs, neuen Abläufen und Planungsunsicherheiten. Ausserdem wollen wir mit der neuen Wohnform Im Verlauf des Jahres hat sich auch die Zusammenset-

«Wohnen mit Assistenz» selbständigen Bewohne-

zung der Geschäftsleitung verändert: Otto Wermuth

rinnen und Bewohnern einen weiteren Integrations-

hat das Werkheim Uster nach langjähriger, erfolgrei-

schritt ermöglichen. Die gleiche Zielsetzung verfolgen

cher Tätigkeit verlassen, um sich einer neuen Heraus-

wir mit der geplanten Schaffung von neuen dezen-

forderung zu widmen. Seit Anfang September 2011

tralen Arbeitsplätzen für betreute Mitarbeitende in

führt Heike Spilling den Geschäftsbereich Wohnen

Partnerfirmen.

und kann dabei auf ihre mehrjährigen Erfahrungen im Werkheim zurückgreifen.

Unser Restaurantname «8610» ist Programm: Die Postleitzahl von Uster drückt die lokale und regionale Ver-

«Mir gfallt’s im noie Werkheim», freute sich kürzlich

bundenheit des Werkheim Uster aus. Denn wir wissen

ein Bewohner. Obwohl: Trotz äusseren Veränderun-

und erfahren es täglich: Erst die vielfältige Unterstüt-

gen ist das Herz des Werkheims immer noch das alte:

zung – sei es durch Tat, durch Aufträge, finanziell oder

Wir stellen die Menschen mit einer geistigen Behinde-

ideell – macht das Werkheim zu dem, was es ist. Für

rung in den Mittelpunkt, indem wir einen geeigneten

dieses Engagement danke ich Ihnen von Herzen.

Wohn- und Arbeitsplatz bereitstellen, und unterstützen sie bei ihrer gesellschaftlichen Teilhabe. Das galt im vergangenen Jahr und gilt auch im neuen Jahr. Auf dem Erreichten aufbauend wollen wir im 2012 unser Angebot für Bewohnerinnen, Bewohner und betreu-

Patrick Stark

te Mitarbeitende gezielt vervollständigen:

Geschäftsleiter

Ein Schwerpunkt ist dabei das Projekt «Methusalem», mit dem wir das Angebot und unsere Kompetenz für

8

Jahresbericht – Geschäftsleiters


Viel Neues – viel Kontinuität Das Jahr 2011 war einmal mehr ein erfolgreiches «Arbeitsjahr». Trotz Bankenkrise und ­angespannter Wirtschaftslage konnten die betreuten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den ­Arbeitsbereichen die Produktions- und Dienstleistungserträge weiter steigern. Gruppenleitungen haben die zum Teil sehr unterschiedlichen Gruppenkulturen aneinander und aufeinander angepasst. Synergien auf organisatorischer Ebene, aber auch in Bezug auf die Durchlässigkeit in der agogischen Arbeit mit unseren Klienten, können so optimal genutzt werden. Das neue Erscheinungsbild des Werkheim Uster mit Im Verlauf des Frühlings erhielt die Garteneinsatzgrup-

dem frischen Logo brachte vor allem für die Drucke-

pe den tollen Auftrag, den Stadtpark Uster täglich zu

rei einige interne Aufträge. Mit dem Aufdruck des neu-

reinigen und zu pflegen. Im Sommer konnten wir zu-

en Logos auf T-Shirts für die gesamte Belegschaft des

sätzlich auch die Reinigung des Weihers übernehmen.

Werkheims durften wir in der Siebdruckerei das neue

Dazu entwickelten unsere Vorrichtungsbauer einen

Textildruck-Karussell (Sujets bis max. 6 Farben) in Be-

Teleskoprechen mit einem verstellbaren Schwimmer,

trieb nehmen. Das Restaurant 8610, das Stadtparkca-

damit die an der Oberfläche schwimmenden Algen

fé und verschiedene Arbeitsgruppen wurden ebenfalls

und der auf Grund liegende Abfall vom Ufer aus her-

mit bedruckten Textilien ausgerüstet. Für die Küche

ausgefischt werden können.

bedruckten wir Einmachgläser mit dem 8610-Logo, damit Selbstgemachtes wie Kuchen, Sugo und Hirsch-

Dank der kontinuierlichen Förderung der Mitarbei-

pfeffer über die Gasse verkauft werden konnte, was ein

tenden in allen Arbeitsgruppen und trotz Krisenansa-

grosser Erfolg war. Praktische, bedruckte Wasserkaraf-

ge durften wir für langjährige und neue Auftraggeber

fen als Weihnachtsgeschenke für Betreute und Per-

zum Teil neue Umsatzrekorde verbuchen respektive

sonal rundeten die Einführung des neuen Logos ab.

neue Aufträge erfüllen: Im Bereich Werkstätten konnten wir den Umsatz an K-Lumets, Textil-, Kreativ- und

Allen Auftraggebern danke ich herzlich für die tollen

Eigenprodukten halten, im Bereich Produktion erziel-

Aufträge und das Vertrauen, welches sie uns tagtäg-

ten wir im Gesamten ein Umsatzwachstum von 3%

lich entgegen bringen. Für den grossen Einsatz am

und im Integrationsbereich mit der Ausbildung, der

eigenen Arbeitsplatz sowie übergreifend für unser

Einsatzgruppe Migros und der Garteneinsatzgruppe

Werkheim Uster danke ich allen Betreuten und dem

machten wir einen Umsatzsprung um 17%! Dies er-

Personal im Geschäftsbereich Arbeit ganz herzlich.

gab über den ganzen Geschäftsbereich Arbeit ein Umsatzwachstum von 7%. Die Gesamtaufwendungen der

Viel Neues und viel Kontinuität – wir bleiben stark!

Lohn- und Sachkosten konnten wir auf dem Niveau des Vorjahres halten. Die im Vorjahr begonnene Zusammenführung der Förder- und Ateliergruppen zum Bereich Werk-

Daniel Bachmann

stätten wurde abgeschlossen. Bereichsleitung und

Geschäftsbereichsleiter Arbeit

Jahresbericht – Geschäftsbereich Arbeit

9


Wir fühlen uns wohl im neuen Zuhause Bewohnerinnen und Bewohner haben sich gut in den 2010 neu gebildeten Wohngruppen eingelebt. Zudem meisterte der Geschäftsbereich Wohnen finanzielle Herausforderungen.

2011 war das zweite Jahr nach dem Bezug der neuen

Aussenwohnen. Martin Weber hat sich nach vielen er-

Wohngruppen im erneuerten Wohnheim. Auch wenn

folgreichen Jahren als Bereichsleitung im Werkheim

die Erfahrungen der ersten Monate nach dem Um-

neuen Aufgaben zugewandt. Mit Florian Rennpferd

zug durchaus positiv waren, blieben doch die Fragen:

konnte eine gute Nachfolgelösung für den Bereich

Werden die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Mit-

Aussenwohnen gewonnen werden.

bewohner und das Betreuungspersonal akzeptieren? Kann das Betreuungspersonal Bewohnerinnen und

Aufgrund von Vorgaben der Kostenträger und ak-

Bewohnern die nötige Sicherheit in den Beziehun-

tuellen Entwicklungen werden wir auch in Zukunft

gen geben, die es braucht, um sich dauerhaft wohl zu

gefordert sein bezüglich der Ausrichtung unseres

fühlen? Inzwischen hat sich bestätigt, dass dies überall

Betreuungsangebots. Für die Einrichtungen der Be-

gut gelungen ist. Alle, die in neue Wohngruppen ge-

hindertenhilfe wird die Frage noch stärker in den Mit-

zügelt sind, haben sich dort gut eingelebt.

telpunkt rücken: Was möchte die Person, um die es eigentlich geht? Und wie lässt sich dieser Wunsch mit

Im letzten Jahr haben uns viele Menschen besucht,

den Vorgaben realisieren, die seitens der Kostenträ-

um sich das «neue» Werkheim anzuschauen. Unsere

ger bestehen? Aktuell werden vor allem für Menschen

neuen Räumlichkeiten und unsere Betreuungskon-

mit geistiger Behinderung, die über einen hohen Grad

zepte haben wir durchaus mit etwas Stolz vorgestellt.

an Selbständigkeit verfügen, neue Wohnformen mit

Die Besuchenden äusserten sich durchwegs anerken-

punktueller Unterstützung durch Assistenzleistungen

nend und wir erhielten viele positive Rückmeldungen.

gesucht. Hier werden wir prüfen, wie und für wen ein solches Angebot in unsere Betreuungsdienstleistun-

Angesichts der sozialpolitischen Entwicklung und im

gen aufgenommen werden kann.

Kontext von «gesunden Finanzen» war und ist der Geschäftsbereich Wohnen besonders gefordert. Dank

Bewegt hat den Geschäftsbereich Wohnen im ver-

Ideen und Anregungen, die auf allen Ebenen des Be-

gangenen Jahr der Weggang von Otto Wermuth, der

treuungspersonals erarbeitet wurden, konnten die

massgeblich daran beteiligt war, dass unser neues Zu-

Budgetvorgaben erreicht werden – immer mit dem

hause so gut gelungen ist und dass der Geschäftsbe-

Ziel, das bestmögliche Wohl der Betreuten in den Mit-

reich Wohnen sich so entwickeln konnte, wie er sich

telpunkt zu stellen. Mögliche Einsparungen wurden

heute präsentiert. Für alles, was Otto Wermuth für das

vor allem bei der Optimierung der Einsatzplanung

Werkheim geleistet hat, sei ihm an dieser Stelle noch-

und bei der Bündelung von Aufgaben festgestellt.

mals ganz herzlich gedankt.

Bei der Neubesetzung der Funktion der Geschäftsbereichsleitung wurde ausserdem die Leitung des Geschäftsbereichs Wohnen neu organisiert. Die Zuständigkeitsbereiche der Bereichsleitungen wurden umverteilt, die Funktion der Geschäftsbereichsleitung ist neu mit der Leitung des Wohnbereichs 1 verbunden.

Heike Spilling

Neubesetzt wurde auch die Stelle der Bereichsleitung

Geschäftsbereichsleiterin Wohnen

10

Jahresbericht – Geschäftsbereich Wohnen


Viel Gfreut’s mit dem neuen Bereich Hotellerie 2011 wurde der Zusammenschluss der Bereiche Hauswirtschaft und Gastronomie zum neuen ­Bereich Hotellerie vollzogen. Dadurch konnten diverse Synergien genutzt werden und es bildete sich ein neuer, starker Bereich. Die Hotellerie konnte sieben neue, geschützte Ar-

Steigerung der Anzahl Mittagessen von externen Be-

beitsplätze schaffen. Die Integration ins öffentliche

treuten und Personal gegenüber dem Vorjahr war über

Arbeitsleben mit Kontakt zu externen Gästen im Res-

den Erwartungen. Trotz zweimonatiger Eröffnungs-

taurant 8610 oder im Stadtparkcafé ist besonders at-

verzögerung konnte der budgetierte Jahresumsatz

traktiv und stärkt das Selbstwertgefühl der betreuten

um 17% übertroffen werden. Mittags ist das Restau-

Mitarbeitenden.

rant sehr gut besetzt, am Abend können wir eine kontinuierliche Steigerung feststellen. Die Öffnungszeiten – von Montag bis Freitag tagsüber und Mittwoch bis Freitag auch am Abend geöffnet – haben sich bewährt. Verschiedenste Events aller Art garantieren uns einen betriebswirtschaftlich orientierten Betrieb. Das neu gebildete 8610-Team hat durch Freundlichkeit und Fachkompetenz bereits viele Stammkunden generieren können. In der Küche wurde das Menüangebot für die Bewohnerinnen und Bewohner ausgeweitet, ernährungsphysiologisch angepasst. Die Qualität der 8610-Küche wird ausserordentlich ge-

Die Wäscherei bewältigte 2011 im Schnitt 1500 kg

lobt. Die grösste Herausforderung wird die Konstanz

Schmutzwäsche pro Woche, wobei auch ein exter-

auf mehrere Jahre hinaus sein.

ner Kunde mit unserer Dienstleistung versorgt wurde. Ich bedanke mich bei Hans Frei für den unermüdliMit der öffentlichen Gastronomie und dem Ausbau der

chen Einsatz im Stadtparkcafé und wünsche ihm im

Wohnplätze wuchs und erweiterte sich im 2011 der

verdienten Ruhestand schöne Momente. Herzlichen

Aufgabenbereich der Reinigung und des Betriebsun-

Dank an alle Hotellerie-Mitarbeitenden für die tolle

terhaltes. Diese beiden Abteilungen sind in allen Be-

Zusammenarbeit. Zudem bedanke ich mich im Na-

reichen an der Friedhofstrasse omnipräsent.

men der Mitarbeitenden der Hotellerie bei allen internen Dienstleistungsempfängern und bei den vielen

Das Stadtparkcafé schlug in der letzten Betriebssai-

Gästen vom Stadtparkcafé und vom 8610 für das ge-

son alle Rekorde. Ein Umsatzplus von 23% gegenüber

schenkte Vertrauen.

dem Vorjahr und Events wie die beliebten Serenaden mit bis zu 250 Besucher gehörten zu den Höhepunkten der Saison. Mit der Neueröffnung des Restaurants 8610 wur-

Maik Kunz

de ein neuer Ort der Begegnungen geschaffen. Die

Bereichsleiter Hotellerie

Jahresbericht – Bereich Hotellerie

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Kommentar zur Jahresrechnung 2011 Obwohl die Betriebsrechnung 2011 erneut ein Verlust ausweist, dürfen wir uns über das Ergebnis freuen: Dem finanziellen Ungleichgewicht konnte begegnet werden, die Situation wurde stabilisiert und der budgetierte Fehlbetrag blieb deutlich unterschritten. Mit dem ausgebauten Angebot an Arbeits- und Aus-

Rechnungslegung angewendet wurden, erfolgt nun

bildungsplätzen für unsere betreuten Mitarbeitenden

erstmals die Darstellung der Betriebsrechnung nach

haben wir einerseits mehr Betreuungsbeiträge erhal-

den Vorgaben des Rechnungslegungsstandard Swiss

ten, andererseits haben sich auch – nicht zuletzt dank

GAAP FER 21. Die Vorjahreszahlen sind entsprechend

einer sehr guten Auftragslage und dem Ausbau der öf-

zugeordnet ausgewiesen. Die deutlichste Änderung

fentlichen Gastronomie – die Verkaufserlöse aus den

betrifft die transparentere Darstellung über die Spen-

produzierten Gütern und erbrachten Dienstleistungen

deneinnahmen und deren Verwendung.

deutlich erhöht. Da auch mehr Wohnplätze angeboten werden konnten, sind die Betreuungsbeiträge im

Erste Massnahmen, die im Rahmen des Projektes «Ge-

Wohnbereich und Pensionstaxen-Einnahmen gegen-

sunde Finanzen» beschlossen wurden, konnten be-

über dem Vorjahr ebenso angestiegen. Die Personal-

reits im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Wirkung

kosten für die Betreuung sowie die Sachkosten haben

entfalten, sodass der effektive Aufwandüberschuss

sich in diesem Rahmen ebenfalls erhöht.

von CHF 246‘261 das gemäss Budget erwartete Defizit von rund einer halben Million Franken für das Be-

Nach dem Abschluss des Neu- und Erweiterungsbaus

triebsjahr 2011 um die Hälfte unterbieten konnte. Die

ist in der Betriebsrechnung erstmals eine Jahresab-

angestrebte Trendwende konnte damit erfreulicher-

schreibung auf den durch die Stiftung finanzierten In-

weise bereits früher als erwartet eingeleitet werden.

vestitionen enthalten. Die in den vergangenen Jahren

Es ist das erklärte Ziel des Stiftungsrates und der Ge-

erhaltenen zweckgebundenen Spenden sind in Form

schäftsleitung, in Zukunft eine ausgeglichene Rech-

einer Einmalabschreibung verwendet worden, dazu

nung zu erreichen. Gesunde Finanzen sind Mittel zum

wurde der entsprechende Fonds aufgelöst. Dieser Ef-

Zweck – nämlich dass wir unseren Bewohnerinnen

fekt hat dazu geführt, dass der Buchwert der Sachan-

und Bewohnern sowie unseren betreuten Mitarbeite-

lagen gegenüber dem Vorjahr reduziert worden ist.

rinnen und Mitarbeitern auch mittel- und langfristig ein Umfeld bieten können, wo sie nach ihren Bedürf-

Während für die Bewertung der Bilanzpositionen be-

nissen für den Lebensalltag gestärkt und im Arbeits-

reits im vergangenen Jahr die Fachempfehlungen zur

leben bestärkt werden können.

Jahresbericht – Jahresrechnung

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Bilanz Beträge in CHF

31.12.2011 31.12.2010

Kasse

55‘001.50 46‘638.16

Post

99‘787.42 30‘141.97

Bank

759‘243.34 939‘596.60

Flüssige Mittel

914‘032.26

1‘016‘376.73

1‘319‘504.35

1‘307.858.05

111‘580.49

69‘080.35

Forderungen aus Lieferungen & Leistungen Übrige Forderungen Delkredere Forderungen

-20‘000.00 -20‘000.00 1‘411‘084.84 1‘356‘938.40

Vorräte

277‘238.00 250‘200.00

Vorräte

277‘238.00 250‘200.00

Aktive Rechnungsabgrenzung

1‘196‘458.00

1‘147‘628.35

Aktive Rechnungsabgrenzung

1‘196‘458.00

1‘147‘628.35

Total Umlaufvermögen

3‘798‘813.10

3‘771‘143.48

22‘249‘906.37

4‘279‘000.00

584‘604.04

676‘990.12

0.00

19‘050‘602.40

458‘513.10

489‘437.17

Grundstücke & Bauten Anlagen & Einrichtungen Anlagen in Bau Übrige Sachanlagen Sachanlagen Wertschriften & Finanzanlagen Finanzanlagen

23‘293‘023.51 24‘496‘029.69 12‘332.00

8‘469.00

12‘332.00 8‘469.00

Total Anlagevermögen

23‘305‘355.51

24‘504‘498.69

TOTAL AKTIVEN

27‘104‘168.61

28‘275‘642.17

Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen

726‘239.17

2‘764‘976.05

Übrige Verbindlichkeiten

296‘259.01

134‘355.65

Passive Rechnungsabgrenzung

733‘081.35

556‘506.10

Kurzfristiges Fremdkapital

1‘755‘579.53

3‘455‘837.80

Finanzverbindlichkeiten

9‘000‘000.00 7‘200‘000.00

Eventualverbindlichkeiten

11‘155‘329.18 10‘033‘516.94

Langfristiges Fremdkapital Zweckbestimmte Fonds Fondskapital

20‘155‘329.18

17‘233‘516.94

102‘753.15

2‘249‘519.35

102‘753.15 2‘249‘519.35

Einbezahltes Kapital

3‘265‘136.15

3‘265‘136.15

Erarbeitetes freies Kapital

2‘071‘631.93

3‘718‘628.37

Jahresergebnis

-246‘261.33 -1‘646‘996.44

Organisationskapital TOTAL PASSIVEN

14

Jahresbericht – Jahresrechnung

5‘090‘506.75 5‘336‘768.08 27‘104‘168.61

28‘275‘642.17


Betriebsrechnung Beträge in CHF

1.1. – 31.12.2011

1.1. – 31.12.2010

11‘652‘462.00

10‘896‘740.00

514‘494.25

387‘239.80

6‘216‘142.00

5‘474‘482.70

Beiträge andere Finanzierer

530‘468.20

480‘954.40

Beiträge öffentliche Hand

18‘913‘566.45

17‘239‘416.90

2‘353‘060.56

1‘827‘321.95

Betriebserträge Kanton Zürich Betriebserträge übrige Kantone Pensionstaxen & Hilflosenentschädigungen

Erträge aus Produktion & Dienstleistungen Mieterträge Erträge aus übrige Leistungen Erträge aus erbrachten Leistungen

42‘296.39 11‘873.45 205‘925.14

316‘650.32

2‘601‘282.09

2‘155‘845.72

Spenden ohne Zweckbestimmung

229‘061.61

231‘559.65

Spenden mit Zweckbestimmung

266‘791.84

660‘673.75

Spendenerträge Total Erträge Personalaufwand Sachaufwand

495‘853.45 892‘233.40 22‘010‘701.99

20‘287‘496.02

17‘874‘771.54 16‘095‘081.00 6‘442‘927.52 3‘780‘545.68

– davon ordentlicher Sachaufwand

4‘029‘369.48

3‘775‘545.68

– davon durch zweckgebundene Spenden finanzierter Sachaufwand

2‘413‘558.04

5‘000.00

Betriebsaufwand

24‘317‘699.06 19‘875‘626.68

Betriebsergebnis

-2‘306‘997.07 411‘869.34

Finanzertrag

1‘591.98 1‘713.79

Finanzaufwand

-87‘622.44 -28‘944.75

Finanzergebnis

-86‘030.46 -27‘230.96

Periodenfremde Abschreibung Sachanlagen

0.00

Periodenfremde Betriebsbeiträge

0.00

11‘683.03

Periodenfremder Personalaufwand

0.00

-489‘020.00

Übriges Ergebnis

0.00

-1‘375‘961.07

-2‘393‘027.53

-991‘322.69

Zuweisung zweckgebundene Fonds

-266‘791.84

-660‘673.75

Verwendung zweckgebundene Fonds

2‘413‘558.04

5‘000.00

2‘146‘766.20

-655‘673.75

-246‘261.33

-1‘646‘996.44

246‘261.33

1‘646‘996.44

0.00

0.00

Jahresergebnis ohne Fondsergebnis

Fondsergebnis zweckgebundene Fonds

-898‘624.10

JAHRESERGEBNIS ZULASTEN DES ORGANISATIONSKAPITALS Entnahme aus dem frei erarbeiteten Kapital Jahresergebnis nach Zuweisung

Der Stiftungsrat hat an der Sitzung vom 25. April 2012 vom positiven Bericht der Revisionsstelle Kenntnis genommen und die Jahresrechnung 2011 genehmigt. Die vollständige Jahresrechnung 2011 finden Sie auf unserer Website­ www.werkheim-uster.ch.

Jahresbericht – Jahresrechnung

15


Kennzahlen Stand 31. Dezember 2011

Es wohnen und / oder arbeiten 444 Menschen im Werkheim Uster.

16

Jahresbericht – Kennzahlen


Bewohnerinnen & Bewohner pro Wohnform Total 118 Betreute Zeitweise Betreuung: 13

Betreuung nach Bedarf: 2

Ständige Betreuung: 103

Personal Total Mitarbeitende: 248 / Total Vollstellen: 159 Leitung & Verwaltung: 11 Hotellerie: 19

Arbeit: 44

Wohnen: 85

geschützte Arbeitsplätze Total betreute Mitarbeitende: 189 / Total Vollstellen: 177 Ausbildung: 12

Werkstätten: 57

Hotellerie: 26

Integration: 21

Produktion: 61

Insgesamt sind 437 Mitarbeitende im Werkheim Uster tätig, was 336 Vollstellen entspricht. Insgesamt wohnen und arbeiten 196 Menschen mit einer Behinderung im Werkheim Uster. Aufenthaltstage Bewohnerinnen und Bewohner (ohne Urlaubstage): 36‘415 geleistete Arbeitsstunden (geschützte Arbeitsplätze): 293‘040

Jahresbericht – Kennzahlen

17


Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung Auch 2011 haben wir auf vielfältige Art und Weise Unterstützung und Wertschätzung erhalten:

• Gäste geniessen nicht nur die Sonne, sondern auch die vielfältige und hochwertige Küche im Restaurant 8610 oder die frischen Snacks im Stadtparkcafé.

• Bewohnerinnen und Bewohner und betreute­

• Die Produkte im Verkaufsladen Emu und in der Gärt-

Mitarbeitende teilen uns mit, dass sie sich hier

nerei an der Apothekerstrasse werden gern gekauft

wohlfühlen.

und werden oft als Geschenke bei Geburtstagsfei-

• Eltern und gesetzliche Vertretungen schenken uns ihr Vertrauen. • Das Personal ist bereit, wenn nötig für das Werkheim­ eine Extra-Meile zu gehen. • Viele Personen engagieren sich ehrenamtlich für

ern mitgebracht. • Privatpersonen, Firmen und Stiftungen unterstützen das Werkheim mit kleinen und grossen Beträgen und tragen damit dazu bei, dass wir unser Leitbild in die Realität umsetzen können.

das Werkheim Uster – zum Beispiel als freiwilliger Fahrer, als Verkäuferin an einem Werkheim-Markt-

Wir danken Ihnen von Herzen für die Wertschätzung,

stand oder als Begleitung auf einem Spaziergang.

die Sie uns und unserer Arbeit, unseren Produkten und

• Langjährige wie auch neue Kunden zeigen mit neu-

unseren Dienstleistungen entgegenbringen – Dank

en Aufträgen, dass sie die Arbeit der Produktions-

Ihrem ideellen, ehrenamtlichen und finanziellen Bei-

gruppen in Niederuster, der Werkstätten und der

trag unterstützen Sie das Werkheim Uster wesentlich.

Einsatzgruppen schätzen.

18

Jahresbericht – Herzlichen Dank!


Wir machen uns stark für Menschen mit Behinderung Das Werkheim Uster begleitet und fördert Menschen mit einer Behinderung durch ein differenziertes Angebot an Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten mit dem Ziel, ihnen ein weitgehend normales und sinn­ erfülltes Leben zu ermöglichen. Seit über 30 Jahren stellen wir als Stiftung den Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit und setzen uns für seine Integration in die Gesellschaft ein. Als Ustermer Unternehmen produzieren wir hochwertige Produkte und bieten massgeschneiderte Dienstleistungen für Firmen, Vereine und Privatkunden an. Dank unserer öffentlichen Gastronomie finden bei uns und im ganzen Zürcher Oberland vielfältige Begegnungen statt.

Stiftungsrat Name

Funktion Vertretung

Bornhauser Martin

Präsident

Stadt Uster

Fuhrimann Daniel

Vize-Präsident

Insieme Zürcher Oberland

Bischoff Wolfhard

Liegenschaftenreferent

Insieme Zürcher Oberland

Ott Wilfried

Finanzreferent

Bezirk Pfäffikon

Beglinger-Vögeli Annemarie

Mitglied

Bezirk Uster

Gübeli Josef

Mitglied

Bezirk Hinwil

Heine Claudia

Mitglied

Insieme Zürcher Oberland

Schneider Beat

Mitglied

Insieme Zürcher Oberland

Zigerli Stefan

Mitglied

Insieme Zürcher Oberland

Geschäftsleitung Stark Patrick

Geschäftsleiter

Spilling Heike

Geschäftsbereichsleiterin Wohnen

Bachmann Daniel

Geschäftsbereichsleiter Arbeit

Bereichsleitung Spilling Heike

Bereichsleiterin Wohnen 1

Rathgeb Fritz

Bereichsleiter Wohnen 2

Rennpferd Florian

Bereichsleiter Aussenwohnen

Daniel Bachmann

Bereichsleiter Produktion

Litschi Rudolf

Bereichsleiter Integration

Specht Sibylle

Bereichsleiterin Werkstätten

Kunz Maik

Bereichsleiter Hotellerie

Guyer Daniel

Leiter Fachstelle Personal und Betreute

Rüttimann Nicole

Leiterin Fachstelle Finanzen und Controlling

Stand 31. Dezember 2011

Jahresbericht – Organisation in Kürze

19


Bunter Zirkus im Werkheim Das Werkheimfäscht am 30. Juni 2012 steht unter dem Motto «Zirkus». Wir stimmen uns ein auf das bunte Zirkusleben mit Erinnerungen und fantasievollen Gedanken:

«Ich durfte einmal vor vielen Jahren im ­Zirkus Medrano als Akrobat auftreten. Wir haben eine Figur gemacht, wo andere ­Personen auf meinem Rücken balanciert sind. Solche Akrobatik-Figuren würde ich gerne wieder einmal sehen. Vor allem freue mich aber darauf, dass wir mit Musikuss ­wieder am Werkheimfäscht auftreten!» Thomas Vernier

«Wenn ich ein Zirkuskünstler wäre, wäre ich gerne ein Schlangenbeschwörer, auch wenn ich ein bisschen Angst vor Schlangen habe. Dann würde ich Musik machen, damit sich die Schlange bewegt.» Gian Reto Baur

«Mir gefallen im Zirkus am besten die Clowns – vor allem die mit den roten Nasen.» David Kofel

«Und ich wäre einer der Pinguine in der Pinguin-Parade.» Jo Kehrli

«Wenn ich im Zirkus auftreten könnte, wäre ich gerne eine Dressur-Reiterin mit mindestens vier schwarzen Pferden. Die VoltigeKunst fasziniert mich.» Sarah Haussmann

«Ich wäre ein Panther, der durch einen Feuerreifen springt.» Nigel Signer (ohne Bild)

20

Vorfreude aufs Werkheimfest


«Ich habe schon tausend Ideen» Die Werkheim-Bewohnerin Irene Bolliger und die Betreuerin Gerlinde Potz werden am Werkheimfest, das dieses Jahr unter dem Motto «Zirkus» stattfinden wird, gemeinsam auftreten. Ihr Auftritt ist eine Überraschung, aber ein bisschen verraten sie uns trotzdem schon darüber.

«Gerlinde im Clown-Gwändli, ich erzähle eine Ge-

Clown anhabe? Nein, das verraten wir noch nicht»,

schichte und dann machen wir zwei so richtig Zirkus

meint Gerlinde augenzwinkernd, «aber so viel kann

und tanzen!» So beschreibt Irene lachend ihren Auftritt

ich schon sagen: Ich werde rote Schuhe tragen.» Und

mit Gerlinde am 30. Juni auf der Bühne im Festzelt. Es

Irene pflichtet ihr bei: «Genau, die roten Schuhe, die

ist nicht das erste Mal, dass die beiden gemeinsam auf-

passen gut für unseren Auftritt. Und ich stelle mir vor,

treten. Sie verwandelten sich schon mehrere Male bei

dass du einen schwarzen Zylinder mit einer Blume

Jubiläumsfesten oder Geburtstagen in Erzählerin und

aus Seidenpapier trägst.» Gerlinde gefällt die Idee und

Clown und sind ein eingespieltes Team. Irene denkt

fügt an: «Vielleicht spricht die Blume ja?» Irene nickt

sich jeweils eine eigene Geschichte aus, schreibt die-

mit dem Kopf und meint, dass das schon sein könn-

se auf und erzählt diese dann am Festanlass, während

te. Sie erfindet die Geschichte für den Auftritt selber

Gerlinde gleichzeitig die Geschichte pantomimisch

und hat dafür schon tausend Ideen im Kopf: «Den Text

darstellt. Gerlinde verwandelt sich jeweils in «ihren

schreibe ich selber, ohne Inspiration aus anderen Bü-

Clown», wie sie sagt, und Irene schlüpft manchmal

chern oder so.» Und wenn die Geschichte dann fertig

auch in eine Rolle, wenn die beiden Künstlerinnen

ist, treffen sich Irene und Gerlinde und proben ihren

finden, dass dies zu ihrem Auftritt passt. Zum Beispiel

Auftritt gemeinsam. Man sieht den beiden Frauen die

erzählte Irene einmal ihre Geschichte als Radio ver-

Vorfreude auf ihre Aufführung am Werkheimfest an,

kleidet und bei einem anderen Anlass kurz vor Weih-

aber verspüren sie nicht auch ein bisschen Nervosi-

nachten war sie ein Engel.

tät? «Nein, sicher nicht!», meint Irene, «Ich bin überhaupt nicht nervös. Ich kenne ja Gerlinde schon lange

schwarzer Zylinder und sprechende Blume

und weiss, dass das mit ihr klappt.»

Welche Kleider die beiden am Werkheimfest tragen werden, bleibt noch ein Geheimnis: «Was ich als

Anita Kupper, Kommunikation

Vorfreude aufs Werkheimfest

21


25 Jahre Aussenwohngruppe Bankstrasse Im Jahr 1987 wurde die Aussenwohngruppe Bankstrasse eröffnet. Die damaligen Bewohnerinnen und Bewohner renovierten in insgesamt 560 Stunden mit Unterstützung das alte Haus an der Bankstrasse 34. Dieses Jahr feiert die Aussenwohngruppe ihr 25-jähriges Jubiläum. Agnes Brand zog als erste Bewohnerin in die Wohngruppe an der Bankstrasse und war 24 Jahre dort zu Hause. Was sie in 24 Jahren alles erlebte, ist chronologisch in ihren Tagebüchern zu lesen. Sie gewährt uns einen Einblick.

Ausschnitte aus dem Erinnerungsbuch von Agnes: 5. Oktober 1987: Endlich konnten wir unser Haus beziehen. In der ersten Zeit war es für mich ungewohnt von Zuhause in einer Aussenwohngruppe zu wohnen. Ende 1987 führten wir noch an einem Samstag den Tag der offenen Tür durch… Januar 1988 begannen wir mit Kochen, Hushalttraining und mit dem richtigen Ämtliplan…

Im Februar fragte mich Ritschie Schmid, ob ich bei

«Mir gefällt es, dass ich sehr selbständig sein kann»

Musikuss mitspielen wolle. Da hatte ich zugesagt (und

Zurzeit wird das Haus an der Bankstrasse von sieben

Agnes ist heute noch dabei).

Leuten bewohnt und belebt: Anita Egg, Beat Kammer, Peter Ulbl, Simon Spiess, Deborah Himmler, Helena

Im Frühling begannen wir jeden zweiten Mittwoch-

Knecht und Lorraine Meier. Deborah Himmler und

abend mit dem Themenzentrierten Theater… abge-

Simon Spiess erzählen in einem Interview von ihrem

kürzt TZT…

Leben in der Bankstrasse:

im Sommer 1989 planten wir ein Gruppenlager in der

Wie lange wohnt ihr schon an der Bankstrasse?

Schweiz. Wir fuhren mit Ross und Wagen von Auber-

Deborah: Seit zehn Jahren. Ich habe dieses Jahr

ge de Lucelle durch den Jura…

Jubiläum. Simon: Seit August 2010.

Das Jahr 1999 fing ruhig an, kein Wechsel bei den Betreuer und Betreuten…

Wo habt ihr vorher gewohnt? Simon: Ich habe an verschiedenen Orten ge-

Im Februar 2002 durfte ich alle zwei Freitage in die Was-

wohnt. Früher habe ich im Kinderheim «Haltli» ge-

serentspannungs Therapie, abgekürzt heisst es Watsu…

wohnt. Nachher im Züriwerk. Zuerst in Bubikon, in der Lehrlingsgruppe. Darauf in Grüningen in einer

Am Montag den 1.Oktober 2007 musste ich ins Kran-

Wohngruppe.

kenhaus… Ich bekam immer wieder Besuch….

Deborah: Zu Hause bei meinen Eltern.

22

25 Jahre Aussenwohngruppe Bankstrasse


11

Gefällt es euch in der Aussenwohngruppe Bankstrasse?

Deborah: Mir fällt es öfters schwer, mit meinen Mitbe-

Deborah: Ja mir gefällt es sehr. Mein Zimmer gefällt

wohnern zu teilen. Ich habe meine Eltern immer für

mir. Es ist schön gross, da habe ich viel Platz. Alles

mich alleine gehabt.

passt zusammen. Mir gefällt es auch, dass ich sehr selbständig sein kann und ich vieles selber entschei-

Wie stellt ihr euch eure Zukunft vor?

den kann. Simon und Beat sind meine «Partners» an

Simon: Mein Wunsch ist es, selbständig zu wohnen,

der Bankstrasse. Mit den beiden gefällt es mir sehr.

eine Frau zu heiraten und eine Familie zu gründen.

Simon: Was mir an die Bankstrasse gefällt ist, dass ich

Und ein Job, bei dem ich mehr verdiene. Ich möchte

vieles lerne, um später einmal selbständig zu wohnen.

die Autoprüfung machen und ein schönes Auto und

Ich habe viele Freiheiten und kann vieles selber be-

ein schönes Haus haben. Ich hoffe, dass ich dieses

stimmen. Ich kann an sehr vielen Freizeitangeboten

Ziel erreiche und einmal selbständig wohnen kann.

teilnehmen und bekomme Unterstützung und Rat-

Deborah: Ich bin hier zufrieden an der Bankstrasse.

schläge von der Betreuung. Florastrasse 42 · Postfach · 8613 Uster 3 Tel. 044 943 60 10 · Fax 044 943 60 19

Hofmolkerei Birkenhof

Was gefällt euch nicht so gut auf der Wohngruppe? Simon: Mich nervt es, dass die Betreuung immer alles www.hofmolkerei.ch herausfindet. Die Betreuung weist mich öfters auf SaFrische Milchprodukte vom Bauernhof

chen hin, die ich machen soll. Wie zum Beispiel, dass Verkaufsstellen:

ich das Zimmer aufräumen soll. Dabei weiss ich dies Detailisten + Fachgeschäfte und um Uster auch selber, dass ich dasinZimmer eigentlich machen

Technische Beratungen Kunststoffe Entwicklungen Werkzeuge Konstruktionen Maschinen

Gastro-Service

sollte. Aber das gehört zum Leben und es ist für mich Käsespezialitäten aus dem Kanton ein Lernprozess.

Zürich Käseplatten & Fondue

Handel

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25 Jahre Aussenwohngruppe Bankstrasse

23


Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue! 5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre 25 Jahre 35 Jahre 40 Jahre

24

Jubiläen

Akgül Cagla Bachofen Patrick Balaj Drita Engler Krähenbühl Doris Homberger Marlies Honegger Barbara Hunziker Martin Kägi Rosmarie Küng Michael Mächler Andreas Nüesch Anna Pedersen Gitta Ingrid Polovina Azra Rieder René Ringgenberg Aramis Rüegg Fabienne Walder Daniel Yagoubi Rahma Bacher-Krenn Michaela Baumgartner Thomas Braun Manuel Burri Theres Enz Martin Litschi Rudolf Rech Alessandro Ringer Fabia Ritter Adelina Rothenberger Mathias Schäli Janina Schmid Philipp Wegmüller Marc Himmler Deborah Köhl Thomas Steiner Peter Eckhardt Christian Kohler Ruth Neff Thomas Paradiso Sergio Scheiwiller Verena Vakidis Hrisoula Wartmann Stefan Kocher Schmid Karin Signer Rudolf Kreienbühl Beat Sidler Anita

Mitarbeiterin Bereich Integration Personal Bereich Wohnen 1 Personal Bereich Wohnen 2 Personal Bereich Aussenwohnen Mitarbeiterin Bereich Hotellerie Personal Bereich Wohnen 1 Mitarbeiter Bereich Produktion Personal Bereich Wohnen 2 Personal Bereich Wohnen 1 Personal Bereich Integration Personal Bereich Hotellerie Mitarbeiterin Bereich Integration Mitarbeiterin Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Integration Personal Bereich Produktion Personal Bereich Wohnen 1 Mitarbeiter Bereich Integration Mitarbeiterin Bereich Produktion Personal Bereich Aussenwohnen Mitarbeiter Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Integration Personal Bereich Wohnen 2 Personal Bereich Integration Personal Bereich Integration Mitarbeiter Bereich Integration Personal Bereich Wohnen 1 Mitarbeiterin Bereich Hotellerie Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Werkstätten Mitarbeiterin Bereich Hotellerie Mitarbeiter Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Werkstätten Personal Bereich Wohnen 2 Mitarbeiter Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Werkstätten Personal Bereich Werkstätten Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Werkstätten Personal Bereich Aussenwohnen Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Werkstätten Mitarbeiterin Bereich Werkstätten

20.08.2012 15.08.2012 01.12.2012 01.09.2012 01.12.2012 15.07.2012 20.08.2012 01.09.2012 01.08.2012 06.08.2012 01.09.2012 20.08.2012 20.08.2012 01.09.2012 01.07.2012 01.08.2012 13.08.2012 20.08.2012 01.07.2012 19.08.2012 19.08.2012 12.08.2012 01.11.2012 14.08.2012 19.08.2012 01.09.2012 19.08.2012 19.08.2012 09.09.2012 28.10.2012 19.08.2012 18.08.2012 01.11.2012 18.08.2012 23.11.2012 01.10.2012 23.11.2012 01.09.2012 01.08.2012 17.08.2012 23.11.2012 01.11.2012 05.10.2012 15.11.2012 15.08.2012


Unsere nächsten Termine 30. Juni 2012

Werkheimfäscht

Friedhofstrasse

6. Juli 2012

Serenade: Blasmusik mit dem Militärspiel Uster

Stadtparkcafé Uster

19. Juli 2012

Donnschtig-Jass mit Schweizer Fernsehen

und Catering vom Werkheim Uster

(sofern Uster die Ausscheidung gegen Meilen gewinnt)

Stadtpark Uster

23. Juli – 12. August 2012

Sommerferien Restaurant 8610

Friedhofstrasse

17. August 2012

Serenade: Soul & Funk mit den Sugarpuffs

Stadtparkcafé

7. September 2012

Serenade: Jazz mit der Big Band Uster

Stadtparkcafé

13. & 14.Oktober 2012

Grüninger Herbstmarkt mit Werkheim-Marktstand

Grüningen

25. – 28. Oktober 2012

Uster Messe mit Werkheim-Beteiligung

Landihalle Uster

29. & 30. November 2012

Uster Märt mit Werkheim-Marktstand

Uster

14. Dezember 2012

Weihnachtsfeier

Kath. Kirche Uster

Unsere Kompetenz - Ihr Erfolg Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in den Bereichen: Elektrotechnik – Gebäudetechnik – Informatik - Kommunikation - Automatik

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Termine

25


Hereinspaziert – Werkheimfäscht 2012 «Zirkus» Feiern Sie mit uns, wenn es am Samstag, 30. Juni 2012 heisst: «es isch wieder Werkheimfäscht». Dieses Jahr unter dem Motto «Zirkus».

Programm

immer aktuell auf www.werkheim-uster.ch

12.00 – 17.00 Uhr

Markt, Spiele für Gross & Klein, Besichtigung des Hauptgebäudes

Zaubereien & Clownereien auf dem Festgelände

12.00 – 18.30 Uhr

Festwirtschaft

13.00 Uhr

Clown Pepe – Luftsprünge, Lebenssprünge & manchmal auch leicht

halsbrecherische Aktionen – Star des Circus Balloni, Sirnach

13.15 Uhr

Daniel Fürer, der andere Pianist – nach seinem letztjährigen Grosserfolg am

Werkheimfäscht kommt er wieder...

Boogie-Woogie und ein «absolutes Musikgehör», bekannt aus «Aeschbacher»

14.00 Uhr

Clown Pepe

14.15 Uhr

Comedy-Raffi – Gewinner des 1. Internationalen Strassenkunstfestivals in

Frauenfeld 2008 & Gewinner des Gauklertreffen Arbon TG 2008

15.00 Uhr

Clown Pepe

15.15 Uhr

«RÄDÄDÄDÄBUMBAND» – Betreute des Werkheims, diesmal ganz rhythmisch

16.00 Uhr

Clown Pepe

16.15 Uhr

Musikuss – Werkheim-Band mit Hits & Klassikern der letzten 10 Jahre

17.00 Uhr

Superbuffo – Stuntcomedy – Explodierende Kopfsalate, Rasenmähertricks,

Laubbläserakrobatik & andere unbeschreibliche Kunststücke, die zuvor niemand

machen konnte (oder wollte). Bekannt aus «Aeschbacher, Giacobbo / Müller,

KKL Luzern, Zirkus Nock etc.

ab 18.30 Uhr

Ausklang im 8610 mit einem feinen Nachtessen – Reservationen empfohlen,

Telefon 044 940 8610

ab 19.00 Uhr

Sommernachts-Disco – bei schönem Wetter Openair

Wir haben für Sie ein kunterbuntes Programm zusammengestellt und die diversen Gruppen aus der Arbeit produzieren nicht nur die allseits beliebten Klassiker sondern auch Produkte, ganz auf das diesjährige Motto abgestimmt. Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen Sie das Werkheimfäscht 2012 in unserem Restaurant «8610» bei einem feinen Nachtessen nochmals revuepassieren – Reservationen werden dringend empfohlen unter Telefon 044 940 8610.

Feiern Sie mit uns – wir freuen uns auf Sie!

26

Werkheimfäscht 2012

imkerstrasse 4 8610 uster t 043 399 18 00 f 043 399 18 01

www.modex.ch


Werkheim Uster – Produktion & Dienstleistung Druck

Gartenarbeiten

Vom technischen Artikel über den Kunststoffkoffer bis zum Kugelschreiber – wir ­drucken im Tampondruckverfahren einoder mehrfarbig bis zu einem Durch­messer von 80 mm auf alle gängigen Materialien. Im Siebdruckverfahren bedrucken wir ­Werbeartikel und Textilien (Switcher-Net-Partner).

Unsere Garteneinsatzgruppe bietet Privaten, industriellen Betrieben oder Liegenschaften­verwaltungen diverse Gartenund Unterhaltsarbeiten an: Rasenmähen, Laubrechen, Kleingehölze und Stauden schneiden oder Gärten neu anlegen.

Emu Holzverarbeitung Wir realisieren für Sie individuelle Kundengeschenke, Gebrauchs- und Dekorations­artikel aus Holz (Serien ab 30 Stück).

Mechanische Bearbeitung Wir sägen, drehen, fräsen oder bohren alle gängigen Materialien mit CNC-Maschinen oder konventionell. Von der Materialbeschaffung bis zur Spedition bieten wir die ganze Dienstleistungspalette, u.a. für Kunden aus der Flugzeug- und Textilmaschinenindustrie.

Montage Wir montieren in mittleren bis grossen Serien einfache bis anspruchsvolle Bau­gruppen oder komplette Produkte. Unsere Kunden sind u.a. Betriebe aus den Sektoren Apparate­bau, Elektrozubehör oder Fertigungsautomation.

Textil Wir weben für Sie von Hand Ihre persönlichen, nach Ihren Wünschen designte ­Textilien, wie z.B. Tischsets, Saunatücher oder Taschen. Auch Näharbeiten führen wir gerne für Sie aus.

K-Lumet

Geschenke, Spielsachen aus Holz, Dekorationsartikel, Grusskarten, Eigenprodukte und Alltagsgegenstände in originellem Design finden Sie in unserem Verkaufsladen Emu.

Gärtnerei Ein vielfältiges Sortiment an selbstgezogenen Kräutern erwartet Sie in unserer ­Gärtnerei mit integriertem Verkaufslokal. Ebenso arrangieren wir Gestecke als Grabschmuck oder zur Dekoration.

8610 – Restaurant | Bar | Events | Garten In unserem neuen Restaurant 8610 mit Bar und Garten bereiten wir einheimische ­Produkte mediterran zu. Zudem organisieren wir für Sie Bankette für bis zu 120 Personen in unseren Räum­lichkeiten und Caterings für 40 bis 300 Personen im Raum Zürcher Oberland.

Stadtparkcafé Im Stadtparkcafé in Uster bewirten wir Sie gerne von April bis Oktober. Auf Anfrage bieten wir auch Aperitifs für Gruppen bis 30 Personen.

Kontakt

Mit der Anzündhilfe K-Lumet entfachen Sie ohne Kleinholz und Papier geruchsfrei ein Feuer. Ein Docht, Restenholz, Ringe aus Kartonrollen und Kerzenresten sind die Bestandteile der K-Lumets.

Produktionsaufträge Seestrasse 110f 8610 Uster T 044 575 25 55 produktion@werkheim-uster.ch

Einsätze vor Ort

Gartenarbeiten Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 12 garteneinsatz@werkheim-uster.ch

Kann die Arbeit nicht in unseren Werkstätten erbracht werden, kommen wir gerne zu Ihnen und erledigen den Auftrag in Ihren Firmen-Räumlichkeiten. Wie auch andere Kunden schätzt z.B. das Migros Verteilzentrum in Volketswil, wo eine unserer Einsatzgruppen fest stationiert ist, diesen Service sehr.

Versand und Verpackung Wir konfektionieren, verpacken, kuvertieren, etikettieren, frankieren, falten, heften, lochen, kleben und sortieren Ihre Mailings, Schulungsunterlagen oder Musterbücher. Auch das Abzählen, Abfüllen und Verpacken von Schüttgütern gehört zu unseren Kernkompetenzen.

Emu Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 69 emu@werkheim-uster.ch www.emu.ch Gärtnerei Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 65 gaertnerei@werkheim-uster.ch Stadtparkcafé Landihalle 8610 Uster T 044 943 17 47 8610 Restaurant Bar Events Garten Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T Reservationen 044 940 8610 T Events 044 943 17 41 8610@werkheim-uster.ch

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite www.werkheim-uster.ch.


Werkheimfäscht – «Zirkus» Samstag, 30. Juni 2012 – ab 11.00 Uhr Mit Clown Pepe, Musikuss, Markt, Spielen, & vielen weiteren Attraktionen Stuntcomedy-Show mit Dottore Antonio Superbuffo Caradonna ab 17.00 Uhr – bekannt aus Giaccobo / Müller, KKL Luzern, Zirkus Nock Detailprogramm unter www.werkheim-uster.ch Werkheim Uster Friedhof­strasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 00 www.werkheim-uster.ch

Zämehebe 2/2012, Jahresbericht  

Zeitschrift des Werkheim Uster

Zämehebe 2/2012, Jahresbericht  

Zeitschrift des Werkheim Uster

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