Page 1

z채mehebe Magazin Werkheim Uster Ausgabe 1, M채rz 2016, 35. Jahrgang

Fans, Fans, Fans


Mit uns zum Traumgarten Kräuter- & Teeanbau Wir bieten Ihnen in unserer Gärtnerei eine grosse Auswahl an selber gezogenen Kräutern und Tees – auch Exotisches wie zum Beispiel der Tulsi- & Thai-Basilikum, der Orangensalbei oder die Zitronenverbene. Zudem finden Sie bei uns dekorativen Sommerflor und saisonale Gestecke.

Grabschmuck & -bepflanzungen Geschmackvolle und pflegeleichte Grabbepflanzungen nach Ihren Wünschen. Wir kreieren für Sie individuelle Grabgestecke, -kränze und -schalen. Unsere Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 8.30 – 12.00 13.30 – 17.00 Uhr Freitag 8.30 – 12.00 13.30 – 16.30 Uhr Nach Ladenschluss finden Sie auf unserem Verkaufstisch eine Auswahl an Produkten.

Kontakt Gärtnerei Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 65 gaertnerei@werkheim-uster.ch

Rasenpflege Profitieren Sie von unserem Rasen-Service: Rasenmähen, Vertikutieren, Düngen, Ansähen sowie Unkrautbeseitigung.

Bäume & Sträucher schneiden Dank unserem Know-How werden Ihre Bäume und Sträucher nach dem Auslichten und Verjüngen wieder kräftiger wachsen.

Unterhaltsarbeiten Für Sie erledigen wir diverse Unterhaltsarbeiten wie Heckenschneiden, Lauben und Jäten.

Umänderungen Gerne unterstützen wir Sie auch bei Ihren Gartenumbauplänen. Wir unterbreiten Ihnen gerne eine individuelle Offerte und freuen uns über Ihren Auftrag!

Kontakt Garteneinsatz Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 13 garteneinsatz@werkheim-uster.ch


Editorial Wenn gemeinsam im Stadion gesungen wird, wenn die eigene Mannschaft in den Schlussminuten noch alle Unterstützung braucht und wenn dann sogar noch das erlösende Siegestor fällt – dann werden Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen, mit unterschiedlichem Alter oder unterschiedlichen Beeinträchtigungen zu einer Gemeinschaft von Fans zusammengeschweisst. Fan sein verbindet: Ein gemeinsames Anliegen, sich gemeinsam freuen, sich gemeinsam ärgern. Als Fan kann ich in eine andere Rolle schlüpfen, gehöre dazu. Als Fan sind wir alle gleich. In diesem Zämehebe haben wir den Fans im Werkheim Uster nachgespürt und Erstaunliches entdeckt. Man weiss ja, das Fan-Sein hat durchaus auch seine problematischen Seiten. Aber das haben wir im Werkheim nur ganz am Rande entdeckt. Im Gegenteil! Lassen sie sich beim Lesen verführen von wunderschönen FanErlebnissen mit Ausstrahlung.

Editorial

3


einfach Gut zum Druck Seit über 18 Jahren ist Bucherer Druck Wetzikon Ihr Spezialist für individuelle Drucksachen. Von der Visitenkarte bis zur Firmenbroschüre, vom auflagenstarken Offsetdruck bis zur Kleinauflage im Digitaldruck, von der Gestaltung bis zum fertigen Produkt. Was können wir für Sie tun?

Buchgrindelstrasse 9, 8620 Wetzikon Telefon 044 931 40 40, Telefax 044 931 40 41 info@buchererdruck.ch, www.buchererdruck.ch

Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt. Immer und überall. 160223E03GA

Generalagentur Uster, Jean-Jacques Gueissaz Bankstrasse 19, 8610 Uster Telefon 044 905 91 11, Fax 044 905 91 12 uster@mobi.ch, www.mobiuster.ch

Metallbau

Doppelböden

Parkett Teppiche Bodenbeläge

Zeltvermietung

Lösung. Leistung. Leidenschaft.

Lenzlinger Söhne AG | 8606 Nänikon/Uster | Tel. 058 944 58 58 | www.lenzlinger.ch


Inhalt Seite 6

Seite 17

Fans, Fans, Fans

Ich bin ein grosser FCB-Fan

Seite 7

Seite 18

Unsere nächsten Termine

Hopp Chloote!

Seite 8

Seite 20

Mein Lieblingsverein

Fusball tut mir gut!

Seite 13

Seite 21

Dienstjubiläen

Mein Traum ist der 8. Dan als Vollendung im Aikido

Seite 15 Ich bin Fan

Seite 16

Seite 24 Der Wald ruft – ein neues Angebot vom Werkheim Uster

Ich freue mich riesig, wenn sie gewinnen!

Seite 26 Wunschliste – vielen Dank für Ihre Spende!

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Gestaltung, Administration Personal & Klienten des Werkheim Uster Druck Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Auflage 4‘200 Exemplare | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement CHF 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

5


Fans, Fans, Fans Dass Sport im Werkheim gross geschrieben wird, ist kein Geheimnis. Bekannt sind die Fussballmannschaft «Werkheim United», das Velo-Team oder die Wintersportgruppe. Daneben gibt es aber noch eine viel grössere Gruppe von Sportbegeisterten: die Fans.

Im Werkheim Uster arbeiten und wohnen sehr viele

schlagen die Herzen im Werkheim für Vereine aus Ligen

Fans. Übereinstimmung besteht bei den Sportarten.

in ganz Europa. Im Verwaltungsgebäude beispielswei-

Fussball und Eishockey sind mit Abstand am belieb-

se besteht die erste Kaffeepause am Montag aus dem

testen. Interessant wird es, wenn man fragt, für welche

gemeinsamen Verarbeiten der Ergebnisse des Spiel-

Mannschaft man «fänt». Wie in jeder anderen Firma

tags. Und wer sich hier vorbereitet und das Ergebnis der

auch, ist der einzige Konsens die Vielfalt der Meinungen.

Lieblingsmannschaft des Büronachbarn kennt, weiss schon vorher um die Gemütslage des Arbeitskollegen.

Natürlich sind im Werkheim die beiden grossen Eishockey-Vereine «ZSC» und «HCD» sehr beliebt. Gleich-

Farbenfrohes Fan-Leben

zeitig gibt es aber grosse Enthusiasten für Kloten (siehe

Das Leben als Fan ist ja nicht immer leicht (ausser viel-

Artikel «Hopp Chloote»), den Plausch-Eishockeyverein

leicht als Barcelona-Anhänger). Man ist gezwungen zu

«Greifensee Griffins» und mindestens einen Fan von

lernen, wie man mit Niederlagen umgeht, die Hoffnung

Ambri Piotta. Was beim Eishockey spürbar wird, gilt

nicht verliert und die Leistungen des Gegners akzep-

umso mehr beim Fussball. Man staunt, wie viele ver-

tiert. Daneben bekommt der Fan natürlich auch viel zu-

schiedene Vereine hier genannt werden. Dabei wer-

rück. Im Standardwerk «Fever Pitch» hat Nick Hornby

den jedes Wochenende Grenzen überschritten. Neben

umfassend das Schicksal eines Fans beschrieben. Im

den drei Schweizer Vereinen FCZ, GC und auch FCB

Werkheim wird das Fan-Leben sehr unterschiedlich

6

Mein Lieblingsverein


gelebt: Es gibt Saisonkartenbesitzer, die kein Heimspiel

Hornby sagt dazu: «Ich verliebte mich in den Fussball,

auslassen und seit Jahren ihren Verein live im Stadion

wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: Plötz-

unterstützen. Die Spiele sind fester Programmpunkt in

lich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken

der Agenda und sind einem Gruppenabend oder El-

an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwen-

ternbesuch übergeordnet. Ein entsprechendes Outfit

den, die damit verbunden sein würden.» Dass diese

und Merchandise gehört natürlich dazu. Positiver Ef-

Liebe auch teilbar ist, beweist die Tatsache, dass es

fekt dabei: Man weiss immer ein Weihnachtsgeschenk.

im Werkheim eine Person gibt, für die statt «entweder

Nachteil: Das Taschengeld reicht nicht immer. Es gibt

oder» (FCZ oder GC) ein «sowohl als auch» (ZSC und

jedoch auch Fans, die ebenfalls sehr viel Wert auf ihre

Kloten) möglich ist. Dass dies natürlich eine Ausnahme

Kleidung legen und am liebsten täglich von Kopf bis

ist, liegt in der Natur der Sache. Am Arbeitsplatz ist es

Fuss in Vereinsfarben herumlaufen, aber sich für die

darum nicht erwünscht, dass man mit dem Trikot des

Mannschaft oder den Sport eigentlich nicht wirklich in-

Lieblingsvereins zur Arbeit kommt. Zuweilen ist Neut-

teressieren. Blau-gelb ist eben einfach schick (das kann

ralität eben notwendig, weil man beim Sport leider zu

jeder Schwede oder Boca-Juniors-Fan bestätigen).

oft vergisst, dass die andere Mannschaft zwar ein Gegner ist, aber trotzdem Respekt verdient.

Es ist eben nicht immer leicht zu ergründen, warum man sich gerade seinen eigenen Verein ausgesucht hat.

Florian Rennpferd

Ist es überhaupt eine freie Willensentscheidung? Nick

Abteilungsleiter Dezentrales Wohnen

Unsere nächsten Termine 13. Mai 2016

Serenade: Appenzeller Echo

Stadtparkcafé Uster

17. Juni 2016

Serenade: Big Band Uster

Stadtparkcafé Uster

18. Juni 2016

Werkheimfäscht

Friedhofstrasse 3a

29. Juni 2016

Forum «Freundschaft, Liebe, Sexualität» von Insieme ZO, Werkheim Uster und Wabe Wald

Friedhofstrasse 3a

1. Juli 2016

Serenade: Steibrugg-Musikanten Volketswil

Stadtparkcafé Uster

25. bis 29. Juli 2016

Betriebsferien & «Ferien ohne Koffer»

25. bis 29. Juli 2016

Sommerferien Verkaufsladen Emu & Gärtnerei

Emu / Gärtnerei

23. Juli bis 14. August 2016

Sommerferien Restaurant 8610

Friedhofstrasse

12. August 2016

Serenade: Salvatore Cicero

Stadtparkcafé Uster

2. September 2016

Serenade: Sugarpuffs

Stadtparkcafé Uster

Mein Lieblingsverein

7


«Durch einen Arbeitskollegen bin ich Fan vom ZSC geworden. Eigentlich interessiere ich mich nicht besonders viel für Eishockey, aber ich gehe sehr gern ins Stadion. Gestern war ich mit meinem Bruder im Hallenstadion. Wir haben 5:2 gewonnen. Gegen Bern.» Kati Steiner

«An Real Madrid gefällt mir am meisten, dass Christiano Ronaldo dort mitspielt. Wenn es geht, schaue ich mir Wochenende ihr Match im Fernsehen an. Ich war noch nie bei einem Spiel live dabei. Aber wenn man mich einlädt, würde ich gerne mal das Estadio Santiago Bernabéu in Madrid besuchen und Christiano Ronaldo selber sehen.» Philipp Schmid

«Ich trage meinen Verein im Herzen. GC Zürich. Früher war ich sehr oft an den Spielen. Aber heute ist es nicht mehr das Flair aus den 80ern. Schade, dass man den Hardturm abgerissen hat. Heute verfolge ich die Ergebnisse in den Zeitungen.» Christoph Linggi

8

Mein Lieblingsverein


«Vor ungefähr vier Jahren war ich mit meinem Freund zum ersten Mal in einem Stadion bei einem Bundesligaspiel. Seitdem bin ich Fan von Borussia Mönchengladbach. Die Stimmung, die Fans, das Stadion, … einfach grossartig! Ungefähr einmal im Monat schauen wir uns ein Spiel live im Stadion an. Manchmal fahren wir auch zu Auswärtsspielen. Natürlich das Spiel gegen Zürich oder auch in Manchester. Das schönste Spiel ist ganz klar das 1:0 im Derby gegen Köln. Es war der 14. Februar 2015. Granit Xhaka schiesst das entscheidende Tor in der Nachspielzeit.» Fabienne Rüegg

«Mein Bruder hat mich zum ZSC mitgenommen. Seitdem bin ich Fan. Zum Match gehe ich leider nicht sehr oft, aber ich verfolge die Spiele im Teletext oder im Radio.» Renato Niederöst

«Für Sport interessiere ich mich nicht so sehr. Mein Verein ist die PTA, «Pfadi trotz allem». Normalerweise heisse ich Fleur, aber mein Abteilungs-Name ist Bütschgi.» Fleur Schmid

Mein Lieblingsverein

9


«Mein Verein ist der UHC Rychenberg-Winterthur.

ist es, einmal ein Länderspiel für die Schweiz zu spie-

Seit etwa 4,5 Jahren spiele ich dort in der National

len. Mein schönster Moment im Unihockey: Natürlich

Liga A. Position: hinterer Flügel / Stürmer. Ich habe

der Sieg im Viertelfinale 2013 gegen den Serienmeis-

ca. 100 NLA-Spiele auf dem Buckel. Nun habe ich so-

ter Wiler-Ersigen, zu dem ich in der Overtime des 5.

gar eine Einladung für ein Camp der Nationalmann-

Spiels den Winner machen konnte. Wenn ich mal nicht

schaft erhalten. Das hat mich wirklich sehr gefreut

Unihockey spiele, arbeite im Stadtparkcafé. Gleichzei-

und total überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass

tig mache ich im Werkheim meine Ausbildung zum

man mich mal fragt, da ich ja eher ein «Industriespie-

Arbeitsagogen.»

ler» bin, der von der Arbeit her kommt. Mein Traum

Michel Schwerzmann

«Mein Lieblingssport ist Unihockey. Ich schaue jedes Spiel vom CEVI Gossau. Dort spielt nämlich mein Bruder. Meine Schwester spielt auch Unihockey, aber in Dürnten. In Gossau ist eine tolle Stimmung und beim Spiel trommeln die Fans manchmal. Ich kenne schon viele Leute dort und viel Leute kennen mich.» Salome Wüthrich

10

Mein Lieblingsverein


Samuel Mazzotta und Silas Künzler spielen ein Champions-League-Finale nach. Allerdings jeder ein anderes: Samuel Mazzotta das Finale 2006/07 von Athen. AC Mailand gegen FC Liverpool. Ergebnis: 2:1 (1:0). Silas Künzler das Finale 2004/05 von Istanbul: FC Liverpool gegen AC Mailand. Liverpool gewinnt nach 0:3 Rückstand im Elfmeterschiessen gegen AC Milan. Ergebnis: 3:3 n. V. (3:3, 0:3), 3:2 i. E.

«Ich bin Fan von der Slowenischen Mannschaft, weil ich jedes Jahr mit meiner Familie nach Slowenien fahre. Dort ist die Aussicht schön. Meine Grossmutter ist aus Slowenien. Toll finde ich den Spieler Nastja Čeh.» Tatjana Meier

«Da meine Mutter aus dem Engadin ist, hat sie schon immer für Davos geschwärmt. Von ihr habe ich das übernommen. Ich wohne seit über 30 Jahren in Bäretswil und besuche nur sehr selten einen Match. Aber ich war bereist schon zwei Mal am Spengler Cup. Das letzte Mal habe ich zwei Freikarten für das Finale gewonnen. Ich würde gern viel öfter nach Davos, aber dafür bräuchte man einen fahrbaren Untersatz oder jemanden, der das organsiert. Darum schaue ich die Spiele nur im Fernsehen an. Mein schönster Moment war bei einem Spendenlauf für krebskranke Kinder in Zürich. Da konnte ich sechs Spieler einmal ganz nah und ohne Montur sehen.» Tanja Knöpfel

Mein Lieblingsverein

11


«Ich bin 20 Jahre alt und wie meine ganze Familie bin ich Fan von Fenerbahçe. Ich war sogar schon viermal im Stadion in Istanbul. Ansonsten schaue ich mir jedes Match vom Sofa aus an.» Umut Yurtseven

«Ich bin Fan von Wrestling und war schon drei Mal im Hallenstadion. Das erste Mal habe ich 2007 von Wrestling gehört, aber ein paar Wrestler habe ich vorher schon von Filmen gekannt. Ich schaue fast jeden Abend auf meinem Notebook Wrestling-Filme. Es fasziniert mich sehr, weil das alles einstudiert ist. Sie machen sich ja nicht richtig weh. Wenn man ganz genau schaut, dann sieht man, dass sie einander helfen. Sie machen auch ganz viel mit der Kameraeinstellung. Vielleicht kann ich einmal die Wrestling-Schule in Bülach besuchen. Ich bin auch ein grosser Fan von Barcelona weil mein Vater Spanier ist. Ein Teil der Familie ist aber für Madrid. Wenn ich kann, schaue ich die Fussballspiele im Fernsehen, ansonsten informiere ich mich auf Facebook. Meine Lieblingsspieler sind Messi, Neymar und Suarez – die drei Wunder!» Patrick Rivera

«Meine Eltern kommen von Dänemark und ich bin ein grosser Fan der dänischen Königsfamilie. Letzten Sommer habe ich sie sogar getroffen! Das war traumhaft schön, Mary und Frederik kennenzulernen! Sie haben mir sogar die Hand geschüttelt! In den Herbstferien habe ich Königin Margrethe von weitem im Auto gesehen. Sie hat gewinkt und ich habe mich verbeugt. Ich informiere mich in einem dänischen Heft bei meinen Eltern über die Königsfamilie oder auch im Fernsehen. Mir gefallen royale Hochzeiten sehr, daran habe ich grosse Freude. Was ich noch machen möchte, ist das dänische Königshaus von innen zu besuchen. Dort war ich noch nie.» Gitta Pedersen

12

Mein Lieblingsverein


Hallo zusammen. Ihr habt euch sicher schon gefragt, warum ich in keinem Verein oder Club bin. Ich teile meine Zeit am Abend, wenn ich nach Hause komme, oder am Wochenende gerne selber ein. Am Abend bin ich froh, wenn ich nicht nochmal weg muss, sondern freue mich, dass ich einfach mal entspannen kann oder mit Freunden etwas unternehmen kann. Ich geniesse am Feierabend mehr Zeit für mich. Wenn man sich gerne einbringt und Spass daran hat, mit gleichgesinnten Leuten zusammen zu sein und auch ab und zu am Wochenende ein paar Veranstaltungen mitmacht, darf man das gerne tun. Ich mache in meiner Freizeit gerne Spiele auf dem Computer, entdecke die Gegend von Uster beim Walking, mache Gesellschaftsspiele, schreibe gerne für mich Geschichten, zeichnen gerne Bilder und backe. Eveline Waibel

Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue!

5 Jahre

10 Jahre 20 Jahre 30 Jahre 35 Jahre

40 Jahre

Meier Silvia Vollenweider Heinz Keller Carmen Quapp Ann-Kathrin Stäuber Stefan Hauser Sabrina Vetsch Barbara Heer Yvonne Levi Irene Schlumpf Ursina Hahn Michaela Oberli Samuel Kobel Patrick Grimaldi Marco Bosshard Rolf Legler Susanne Bolliger Irene Zigerlig Peter

Personal Betrieb Hotellerie Personal Pool Betrieb Hotellerie Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2 Mitarbeiterin Betrieb Werkstätten Personal Betrieb Hotellerie Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2 Personal Abteilung Dezentrales Wohnen Personal Pool Betrieb Hotellerie Personal Abteilung Zentrales Wohnen 2 Personal Abteilung Zentrales Wohnen 1 Personal Abteilung Dezentrales Wohnen Personal Betrieb Produktion Mitarbeiter Betrieb Produktion Mitarbeiter Betrieb Werkstätten Mitarbeiter Betrieb Hotellerie Mitarbeiterin Betrieb Werkstätten Mitarbeiterin Betrieb Werkstätten Mitarbeiter Betrieb Produktion

01.04.2016 01.04.2016 01.04.2016 01.05.2016 01.05.2016 16.05.2016 01.06.2016 01.06.2016 01.06.2016 01.06.2016 15.06.2016 22.04.2016 21.04.2016 21.04.2016 21.04.2016 21.04.2016 01.05.2016 26.04.2016

Dienstjubiläen

13


«Ich bin ein grosser Fan vom alpinen Skisport. Obwohl ich auch selber Ski fahre (nur bei Sonnenschein und gerne mit langen Bergrestaurant-Pausen) bin ich vor allem begeisterte Fernsehsportlerin! Begonnen hat meine Begeisterung als ich, als kleines Mädchen, mit meinem älteren Bruder mitschaute. Da ich noch nicht lesen konnte, orientierte ich mich an den Farben. Die Farbe der Skianzüge verriet mir, welches die Schweizer Fahrer waren, und im Ziel erkannte ich anhand der roten oder grünen Schlusszeit, wer vorne liegt. Aber auch als ich lesen konnte, verlor das Skirennen seine Faszination nicht. Wie die meisten anderen Schweizer Familien schauten wir samstags, Ravioli essend, wie Vreni und Pirmin gewannen! Besonders viel Spass machten mir aber die Skirennen, die ich während des Wochenenddienstes mit den Bewohnerinnen schaute. Da haben wir uns oft auch wieder an den Farben orientiert.» Jris Bray

«Ich bin Fan vom ganzen Eishockeyclub in Bäretswil. Ich gehe regelmässig an die Matches, aber jetzt ist die Saison fertig. Ich durfte auch schon in die Garderobe mit anderen Fans und habe dort mit den Spielern ein wenig «babblet». Am liebsten schreie ich im Stadion – mich hört man von weitem. Sie sagen immer, ich sei der beste Fan.» Annemarie Kleeb

14

Mein Lieblingsverein


Ich bin Fan

15


Ich freue mich riesig, wenn sie gewinnen! Peter Ulbl ist ein grosser Eishockey-Fan. Am liebsten ist er bei Spielen seines Lieblings-Vereins ZSC Lions mit dabei.

Peter, von wem bist du besonders Fan? Mein Lieblingsverein ist der ZSC und ein bisschen auch der FC Barcelona. Seit wann bist du Fan? Ich bin seit mehr als 20 Jahre Fan vom ZSC. Wie bist du Fan geworden? Ich bin durch meinen älteren Bruder Fan geworden, er ist auch grosser Fan vom ZSC. Er hat mich oft mit an Heimspiele ins Stadion mitgenommen. Wir haben dann immer gemeinsam mitgefiebert und gefant. Was machst du besonders gerne als Fan? Am liebsten besuche ich Heimspiele im Stadion, um live dabei zu sein. Was sind die schönsten Momente als Fan? Mit dem Verein mitfiebern, sich riesig freuen, wenn sie gewinnen, mitfeiern bei einem Sieg. Was ist nicht so toll am Fan-Sein? Wenn sie verlieren. Da bin ich dann auch mal traurig, aber das gehört auch dazu. Mit wem zusammen bist du Fan? Mit meinem älteren Bruder und Kollegen. Bist du lieber Fan zu Hause vor dem Fernseher oder live im Stadion? Am liebsten live im Stadion, bei Auswärtsspielen schaue ich dann zu Hause am TV. Interview: Petra Amtagé, Fachperson Wohnen

16

Mein Lieblingsverein


Ich bin ein grosser FCB-Fan

Seit 15 Jahren bin ich Fan vom FC Basel. Zu Beginn

kostet CHF 355, das heisst man hat nach 10 Spielen das

meiner Fan-Zeit war ich erst 6 Jahre alt und besuchte

Geld für die Karte drin. Pro Jahr gibt es ca. 36 Spiele

noch keine Matches im Stadion, sondern verfolgte sie

(18 davon sind Heimspiele).

lediglich vom Fernseher aus. Mein Grossvater, welcher in Basel wohnt, ist ebenfalls ein grosser FCB-Fan. Mit

Am besten gefällt mir die Meisterfeier und die ganze

ihm ging ich, als ich 12 Jahre alt war, das erste Mal an

Stimmung im Stadion. Etwas Negatives am Fansein

einen Match. Seit vier Jahren gehe ich selbständig an

fällt mir nicht ein. Ich fane gerne zusammen mit mei-

Heim- und Auswärtsspiele. Ich bin in der MK (Muten-

nen Freunden aus der MK. Die Spiele sehe ich mir viel

zer Kurve), dort habe ich viele gleichgesinnte Freunde

lieber live als im TV an. Ein grosser Traum von mir ist

kennengelernt. Seit zwei Jahren habe ich genügend

es, in Basel zu wohnen, am liebsten gleich neben dem

Geld, um mir eine Saisonkarte zu kaufen. Dadurch

Stadion. Ich wünsche mir, in Zukunft auch an interna-

gehe ich jetzt an praktisch jedes Spiel. Eine Saison-

tionale Spiele gehen zu können.

karte lohnt sich sehr, denn eine Karte für ein Einzelspiel kostet in meinem Sektor CHF 35, die Jahreskarte

Beat Strässle, wohnt und arbeitet im Werkheim. Dieser Text entstand zusammen mit Nadine Stähli.

Mein Lieblingsverein

17


Hopp Chloote! Beat Kammer und Hans Frei besuchen seit vier Jahren gemeinsam Heimspiele der Kloten Flyers und haben in dieser Zeit schon viel zusammen erlebt. Einblicke in alltägliche und ganz besondere Fan-Momente.

Beat Kammer und Hans Frei besuchen jeweils etwa

dieser lange Zeit genommen hat, um sich mit ihnen

sechs bis acht Heimspiele pro Saison in der Swiss-Are-

zu unterhalten. Inzwischen ist Martin Gerber der neue

na in Kloten (ehemaliger Schluefweg). Nur einmal wa-

«Goalie» von den Kloten Flyers und Beat Kammer ist

ren die beiden Männer beim Derby ZSC gegen Kloten

auch von ihm ein grosser Fan.

Flyers im Hallenstadion und damals ging Beat Kammer ohne Kloten-Leibchen – aus Vorsicht vor den ZSC-Fans.

Hans Frei zieht für die Spiele jeweils kein Fan-Leibchen an, aber Beat Kammer hat drei Kloten-Tenues, die er

Beat Kammer ist ein absoluter «Goalie-Fan» und da-

gerne für die Matches trägt. Ein Leibchen trägt die Nr.

her sitzen die beiden Fans immer auf den Sitzplät-

66 und den Namen des Torhüters Ronnie Rüeger, die

zen 219 und 220 im Sektor D auf Höhe des Torwarts.

anderen beiden sind neutrale – eines mit vielen Un-

Bis 2013 war Ronnie Rüeger «Goalie» von den Kloten

terschriften von Spielern.

Flyers und Beat Kammers absoluter Favorit. Ronnie Rüeger hat Beat Kammer einmal einen Torhüterstock

Freunde im Stadion

mit Widmung geschenkt – das war ein Highlight! Und

Hans Frei und Beat Kammer haben im Stadion nette

es war genauso ein Highlight, als die beiden Männer

Bekanntschaften gemacht: Beim ersten gemeinsa-

den sympathischen Ronnie Rüeger nach seiner Kar-

men Spielbesuch haben sie sich aus den Augen ver-

riere einmal an einem Spiel getroffen haben und sich

loren und Hans Frei hat Beat Kammer dank der Hilfe

18

Mein Lieblingsverein


von zwei jungen Frauen, die auf den Plätzen hinter ih-

statt: Hans Frei kauft jeweils Lose für das Torwand-

nen sassen, wieder entdeckt. Seit diesem Tag sind die

schiessen in der zweiten Drittelspause für Beat Kam-

vier gute Freunde geworden. Dank ihren Saisonkar-

mer. Einmal hatte dieser Glück und durfte auf die

ten sitzen die beiden Frauen immer auf den Plätzen

Torwand schiessen. Er traf genau das kleine Loch in

hinter den Männern und so trifft man sich regelmäs-

der Mitte und gewann einen Gutschein im Wert von

sig. Einmal kamen sie sogar nach Uster zum Einwei-

CHF 150.– des Gasthauses Bären in Nürensdorf! Beat

hungsfest der neuen Wohngruppe von Beat Kammer.

Kammer bekam viel Applaus von den Stadion-Besuchern und einige meinten anschliessend, er müsste

Auch bei der Dame am Wurststand sind die zwei be-

auf dem Eis mitspielen, denn er sei heute der Einzige,

geisterten Kloten-Flyer-Fans schon lange bekannt. Sie

der treffe. Mit dem Gutschein hat Beat Kammer Hans

begrüsst sie immer mit «Zwei Bratwürscht, eimal ohni

Frei und dessen Frau vor einem nächsten Spielbesuch

Brot?», weil Beat Kammer jeweils eine Wurst ohne

zum Essen eingeladen.

Brot möchte. Beat Kammer wohnt und arbeitet im Werkheim.

Applaus für Beat Kammer

Hans Frei war in Wohngruppen tätig, leitete

Ein weiteres Highlight in der Hans-und-Beat-Kloten-

das Stadtparkcafé und engagiert sich inzwischen

Flyers-Fan-Geschichte fand in einer Drittelspause

freiwillig an diversen Orten in Uster.

Florastrasse 42 · Postfach · 8613 Uster 3 Tel. 044 943 60 10 · Fax 044 943 60 19

Technische Beratungen Kunststoffe Entwicklungen Werkzeuge Konstruktionen Maschinen Handel

Mein Lieblingsverein

19


Fussball tut mir gut! Ich habe fast in jedem europäischen Land eine Lieblingsmannschaft. In Schweden ist es der Fussballclub «Malmö FF», in Norwegen «Rosenborg Trondheim», in Polen «Legia Warschau», in der Slowakei «ŠK Slovan Bratislava», in Frankreich «Paris Saint-Germain»...

... in Spanien «FC Barcelona», in England «Manchester United», in Schottland «Glasgow Rangers», in Holland «Ajax Amsterdam», in Italien «AC Milan», in Deutschland «VfB Stuttgart», in Österreich «FK Austria Wien«, in der Ukraine «Dynamo Kiew», in Russland «Spartak Moskau», in der Türkei «Beşiktaş Istanbul», in Portugal «FC Porto», in Tschechien «Sparta Prag» und in der Schweiz der «FC Zürich». In der Nationalliga B bin ich vom «FC Winterthur» Fan, weil mein Vater auch Winterthur-Fan war. In Deutschland war mein Vater vom VfB Stuttgart und so wurde ich irgendwann auch Stuttgart-Fan. Zuerst war ich Herta-Berlin-Fan.

ich das Heft «Sport-Bild», in dem ich die Resultate der ausländischen Mannschaften lesen kann.

Ich war schon mit acht Jahren Fussball-verrückt und war schon früh Fan. Der erste Fussballclub, von dem

Ich war auch schon Trainer bei der Stiftung Bühl und

ich Fan war, war der FC Lugano mit seinen Spielern

bei der Martin Stiftung. Und ich habe ein Turnier ins

Prosperi, Gottardi, Zappa und den anderen. Diese

Leben gerufen und einen Schiri-Kurs besucht. Weil ich

Spieler haben mir alle imponiert. Damals hatten wir

Mannschaften schon selber gecoacht habe, schaue

nicht genügend Geld, um Fussballspiele live anschau-

ich Fussballspiele ganz anders an. Ich schaue, wo der

en zu gehen und so hörte ich alle Spiele am Radio.

Goalie steht, wie sich die Verteidigung aufgestellt hat

Heute bin ich grosser FCZ-Fan und gehe ab und zu

und wo die Stürmer sind. Ich konnte schon zu Live-

ins Stadion, aber es ist eine Kostenfrage. Die Tickets

Spielen in Wien, in Stuttgart und in Rom reisen. In Rom

sind sehr teuer für mich. Ich war einmal Mitglied des

waren beim Italien-Schweiz-Spiel 80‘000 Zuschauer!

FCZ-Fanclubs, aber ich habe schlechte Erfahrungen

Mit der Martin Stiftung konnten wir in Barcelona an

gemacht. Nach einem Spiel, an dem die Fans randa-

Spielen der Special Olympics teilnehmen. Da haben

liert haben, wurden wir im Fanbus von der Polizei kon-

wir auch das Stadion «Camp Nou» besucht, wo wir

trolliert. Ich gehe lieber alleine an einen Match und

dem FC Barcelona beim Training zuschauen konnten!

gehe teilweise sogar schon etwas früher. Gerade bei

Fussball ist etwas sehr Wichtiges für mich. Natürlich

Derbys, da ist mir die Rivalität zu gross. Sehr gerne

ist es erst einmal ein Spiel, bei dem 22 Männer ei-

schaue ich auch Fussball im Fernsehen, vor allem die

nem Ball hinterher rennen, aber der Fussball hat mich

Spiele der deutschen und der Schweizer Mannschaf-

unterstützt, als es mir schlechter ging. Wenn es mir

ten. Beim Fussballschauen werde ich manchmal ganz

schlecht geht, muss ich nur über Fussball reden und

nervös und gehe richtig mit. Zwischendurch werde

schon geht es mir besser!

ich auch mal laut – es kann auch sein, dass ich heiser werde. Wenn kein Match gezeigt wird, informie-

Jürg Schweizer, wohnt in einer dezentralen

re ich mich im Teletext über Spiele. Ausserdem habe

Werkheim-Wohnung

20

Mein Lieblingsverein


Mein Traum ist der 8. Dan als Vollendung im Aikido Bodo Muri hat 1965 mit Judo begonnen und ist seit 1979 Aikido-Lehrer in seiner eigenen Sportschule GESAI. Seit 25 Jahren ist er mit dem Werkheim Uster verbunden. Markus Steiger trainiert bei Bodo Muri und hat ihn fürs «Zämehebe» interviewt.

Bodo, wie hast du das Werkheim kennengelernt?

Bist du auch von jemandem Fan?

Durch einen Schüler von mir, der früher im Werkheim

Leider ist es so, dass die Menschen, die Aikido Gross-

gearbeitet hat. Früher hatte ich schon mehrere Jahre

Meister, die für mich Vorbilder waren, inzwischen alle

mit blinden Kindern in Altstätten Aikido trainiert mit

gestorben sind. Mein letztes grosses Vorbild war Giam-

dem Ziel der dynamischen Bewegungstherapie. Ich

pietro Savegnago. Von dem war ich Fan. Ich habe im

habe immer gerne mit Menschen gearbeitet, die et-

Aikido noch zwei, drei Menschen, die ich sehr schät-

was mehr Unterstützung benötigten.

ze, aber ich kann leider zu wenig mit ihnen sprechen, weil sie eine andere Sprache sprechen. Zum Beispiel

Du hast einen Fan-Club auf Facebook. Wie bist du

mit Luca La Rosa in Mailand, der wirklich ein wunder-

dazu gekommen?

schönes Aikido macht. Ich kann nicht so gut italie-

Diesen Fan-Club hat ein Schüler von mir eingerich-

nisch – wir verstehen uns aber bestens im Aikido ohne

tet. Ich finde es schön, dass er das macht, denn ein

Worte auf der Matte.

Fan-Club sollte sich ja eigentlich ohne mich bilden. Es könnten noch ein paar Fans mehr sein, für mich ist aber wichtiger, was ausserhalb von Facebook passiert. Meine Bestätigung ist der alljährliche Eggberge-AikidoLehrgang über Pfingsten, den ich jetzt schon seit über 40 Jahren durchführe und an dem immer viele Schüler teilnehmen. Da ich in den letzten Jahren wenig bis fast gar keine Werbung dafür gemacht habe, ist es eine Bestätigung, dass es den Schülern gefällt. Eine andere Bestätigung ist, dass Schüler wie du zu mir ins Training kommen und regelmässig erscheinen. Diese Dinge sind mir mehr wert als die Anzahl Facebook-Fans. Hast du dir mit dem Fan-Club ein Ziel gesetzt? Nein. Ich muss ehrlich sagen, ich bin eigentlich gar nicht so ein Facebook-Fan. Ich wäre nicht im Facebook, wenn mich meine Schüler nicht dazu bringen würden. Die ganze Sache mit der Datenauswertung im Facebook und im Internet zu Werbezwecken stört mich. Aber es ist natürlich schön, zu sehen und zu spüren, dass meine Schüler Fans von mir und meinem Angebot sind. Ich habe ja auch Konkurrenz in Uster und so hoffe ich, dass meine Schüler weiterhin die Qualität von meinem Training schätzen.

Aikido

21


Ich hoffe, dass du das Aikido noch lange machst.

Du hast einmal erzählt, dass du den 7. Dan im Jahr

Ich komme gerne zu dir ins Training. Hast du ein

2015 erhältst.

bestimmtes Ziel im Aikido?

Ja, das hatte ich gedacht, aber ich hatte mich in den

Mein Traum kommt von Hirokazu Kobayashi her. Das

Jahren geirrt. Eigentlich sollte man den 7. Dan 7 Jah-

Aikido, das ich bei Hirokazu Kobayashi kennengelernt

re nach dem 6. Dan erhalten und ich dachte, das sei

habe, war die Vollendung für mich. Und mein Traum

im letzten Jahr. Es waren damals aber erst 6 Jahre.

ist natürlich, dass ich einmal den 8. Dan überreicht be-

Also offiziell verdient habe ich den 7. Dan erst dieses

komme, bevor ich sterbe, weil das für mich die Voll-

Jahr. Und dann 8 Jahre später dann den 8. Dan. Meine

endung vom Aikido ist. Seit über 50 Jahren bin ich

Fans bestätigen mir durch ihre Treue seit über 50 Jah-

Mitglied im Schweizerischen Aikido-Verband. Seit dem

ren mein Können als Lehrer und ich bin stolz darauf!

Jahr 2000 bin ich als professioneller Aikido-Lehrer tätig und stehe jährlich über 1’300 Stunden aktiv auf den

Interview: Markus Steiger, wohnt in einer

Matten, das heisst täglich etwa 3 bis 5 Stunden mit vie-

dezentralen Werkheim-Wohnung und arbeitet in

len internationalen Weekends in der ganzen Welt. Da

der Druckerei

der Schweizer Aikido-Verband jedoch kaum auf internationaler Ebene tätig ist, plane ich demnächst einem grossen Welt-Verband beizutreten, um mein grosses Ziel auf weltweiter Ebene zu erreichen.

22

Aikido


Das Werkheim Uster sucht für den Betrieb Integration eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für einen geschützten Arbeitsplatz.

Mitarbeiterin oder Mitarbeiter für die Recycling Sammelstelle (mit IV-Rente) Ihre Aufgaben

Wir bieten Ihnen

– Kunden beraten, helfen und sie informieren

– gute Anleitung der Arbeit durch einen Job-Coach vom Werkheim Uster

– Material (Ware) sortieren (Holz, Metall, Sperrgut, PET, Battereien) – Material (Ware) wägen

– einen abwechslungsreichen und interessanten Arbeitsplatz

– Geld von Kunden einkassieren

– 5 Wochen Ferien

– Kupferkabel von Stecker trennen

– an einem anderen Tag anstelle vom Samstag frei zu haben

Die Stelle ist geeignet für Menschen – die unregelmässig arbeiten können (Samstagseinsätze möglich)

– die Möglichkeit im 1. Arbeitsmarkt, im geschützten und betreuten Rahmen, zu arbeiten

– die gerne selbständig oder in einem Zweier-Team arbeiten

So bewerben Sie sich

– die den Arbeitsweg selbständig machen können

– Brigitte Brunner beantwortet gerne Ihre Fragen. Telefonnummer 044 943 17 25

– die gerne anderen Menschen helfen

– Schicken Sie Ihre Bewerbung an: Werkheim Uster, Brigitte Brunner, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster

– die keine Mühe haben mit Abfall zu arbeiten – gerne im Freien oder in Hallen arbeiten

Weitere Informationen über das Werkheim Uster finden Sie auf unserer Homepage www.werkheim-uster.ch Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 00 info@werkheim-uster.ch www.werkheim-uster.ch

23


Der Wald ruft – ein neues Angebot vom Werkheim Uster Mit Elan haben die Wald-Ranger Anfang Jahr ihre Arbeit im Ustermer Wald aufgenommen. Die ersten Erfahrungen sind positiv und vielversprechend. So soll das Angebot Mitte Jahr ausgebaut und für weitere Interessierte geöffnet werden.

«Die Wald-Ranger blühen auf, wenn sie im Wald an-

Interessierten auch passende Arbeitsplätze anbieten

kommen und dort arbeiten können», freut sich Roger

wollte. Inspiriert vom Projekt «Waldmänner» aus Ba-

Schmutz, Leiter des Gärtnereibetriebs im Werkheim

sel wurde der Gedanke weiterentwickelt, nicht nur

Uster. Seit Januar 2016 ist eine Gruppe von derzeit

geschützte Arbeitsplätze in Werkstätten anzubieten,

fünf Mitarbeitern mit einer Behinderung und zwei

sondern auch Arbeitsplätze an der frischen Luft, im

Fachpersonen jeweils zwei Tage pro Woche als Werk-

Wald. Im Unterschied zum Basler Projekt wird im

heim-Wald-Ranger im Oberustermer Wald im Einsatz.

Werkheim Uster beim Angebot im Wald – wie auch bei den übrigen vielfältigen Arbeitsplatzangeboten – eine

Die Idee, ein solches Angebot zu schaffen, ist entstan-

Durchmischung verschiedener Menschen mit unter-

den, weil das Werkheim Uster fünf zusätzliche Struktur-

schiedlichen Stärken angestrebt. Das Angebot «Wald-

wohnplätze für Menschen mit herausforderndem

Ranger» ist also prinzipiell für alle offen. Das Arbeiten

Verhalten im Angebot hat und den entsprechenden

im Wald – egal, ob bei Wind und Regenwetter oder

24

Wald-Ranger


bei Sonnenschein – ist körperlich intensiv. Dafür lastet weniger Druck auf den Mitarbeitenden, sie sind gelöster und finden in der Natur zur Ruhe. Roger Schmutz bestätigt, dass der Wald beruhigt: «Das ist deutlich spürbar – nicht erst nach einem anstrengenden Arbeitstag. Am Morgen, wenn sich die WaldRanger bei der Gärtnerei treffen und zum Wald fahren, liegt oft eine Spannung in der Luft. Sobald sie aber im Wald ankommen und die frische Waldluft einatmen, wird es plötzlich ruhig und es ist ein offener Umgang untereinander möglich.» Selbstverständlich kann der Wald nicht alle Herausforderungen lösen, aber die ersten Erfahrungen sind sehr positiv. So ist geplant, dass die Wald-Ranger ab Juli 2016 nicht nur zwei Tage, sondern die ganze Woche über in der Natur verbringen. Wie im Werkheim Uster üblich, ist es möglich, Teilzeit im Wald zu arbeiten und die restliche Zeit beispielsweise in einer Werkstatt zu verbringen. Der individuelle Bedarf jedes Menschen steht im Vordergrund. Die Werkheim-Wald-Ranger haben einen fixen Platz im Seegräbner Wald, wo ein umgebauter Bauwagen als Treffpunkt und Rückzugsort steht. Ein Fachmann des Werkheim-Gärtnereibetriebs hat den Bauwagen im Vorfeld isoliert und getäfert, einen Ofen installiert sowie Mobiliar wie eine Kleidergarderobe und ein Gestell eingebaut. Vom Bauwagen aus unterstützen die Wald-Ranger vom Werkheim Uster derzeit den Forstwart und die Waldkooperation im Oberustermer Wald, wo sie diverse Arbeiten übernehmen: Sie fällen unter anderem kleinere kranke oder querwachsende Bäume, schenken jungen Pflanzen Licht, forsten auf und spalten Holz. Dabei achten die Wald-Ranger darauf,

Roger Schmutz schätzt dies: «Es ist schön und wich-

dass alles wiederverwertet werden kann – sei es durch

tig, dass die Wald-Ranger sinnvolle Arbeiten ausfüh-

den Wald selber oder an der Feuerstelle beim Bräteln.

ren und damit auch etwas für die Bevölkerung tun.»

Wald-Ranger

25


Wunschliste – vielen Dank für Ihre Spende! Lupenlampe für Gesundheitsdienst

CHF 40.–

4 Boxen für Ferienapotheken

CHF 80.–

Paravent als Sichtschutz

CHF 150.–

1x Klavier stimmen

CHF 250.–

Grill für eine Wohngruppe

CHF 300.–

8 Unihockeyschläger mit Bällen

CHF 300.–

2 Pflegetische für Alters- und Pflegewohngruppe

CHF 800.–

4 Notebooks zum Ausleihen für Klienten

CHF 2‘000.–

Wir freuen uns über jeden Beitrag. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Der bestehende finanzielle Rahmen aus Produktionserträgen und staatlichen Beiträgen setzt dem Werk-

Postcheckkonto 80-85-1 Stiftung Werkheim Uster

heim Uster gelegentlich enge Grenzen. Wir sind daher

IBAN CH38 0900 0000 8000 0085 1

auf Spenden angewiesen, um kleinere und grössere Wünsche zu ermöglichen und so für die Menschen,

Falls ein Wunsch mehrmals erfüllt wird, erlauben wir

die im Werkheim Uster wohnen und arbeiten, einen

uns, die entsprechende Spende für andere Wünsche

Mehrwert zu schaffen, der sonst nicht möglich wäre.

zugunsten von Menschen mit einer Behinderung

Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen, solche

einzusetzen.

Wünsche zu realisieren.

26

Wunschliste


Werkheim Uster – Produktion & Dienstleistung Druck

Emu

Siebdruck | Tampondruck | Print- & Cut-Plotten Textilien | technische Artikel | Blachen | Plakate | diverse Beschriftungen

Verkaufsladen | Geschenke | Spielsachen aus Holz Dekorationsartikel | Grusskarten | Eigenprodukte Alltagsgegenstände

Gärtnerei Mechanik Drehen & Fräsen CNC & manuell Sägen | Gleitschleifen | Nieten | Pressen

Verkaufsladen | selbstgezogene Kräuter & Topfpflanzen Grabschmuck

8610 Montage Einfache bis anspruchsvolle Baugruppen komplette Produkte | Kabelkonfektion | Löten

Restaurant | Bar | Events | Garten | Catering

Stadtparkcafé April bis Oktober Gesund | integrativ | Uster plus | Kultur

Versand & Verpackung

8610 am See

Verpacken | Etikettieren | Abzählen | Abfüllen | Applizieren Mailings

Terrasse | Gaststube | Take out | Events | Bootsvermietung

Holzbearbeitung individuelle Kundengeschenke | Gebrauchs- & Dekorationsartikel | Serien ab 30 Stück

Kontakt

Textilien

Produktion & Dienstleistungen – Offerten & Aufträge Seestrasse 110f | 8610 Uster T 044 575 25 55 | produktion@werkheim-uster.ch

Handgewebte Stoffe | Näharbeiten Tischsets | Tücher für Küche & Bad | Taschen | Etuis

Garteneinsatz Apothekerstrasse 18 | 8610 Uster T 044 943 17 13 | garteneinsatz@werkheim-uster.ch

Feuer ohne Kleinholz | geruchsfrei | ökologisch

Emu Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster T 044 943 17 69 | emu@werkheim-uster.ch Online-Shop: www.emu.ch

Produkte Werkstätten Dekorationen | originelle Einzelprodukte | kleine Serien

Gärtnerei Apothekerstrasse 18 | 8610 Uster T 044 943 17 65 | gaertnerei@werkheim-uster.ch

Einsätze vor Ort

8610 Restaurant | Bar | Events | Garten Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster | T Reservationen 044 940 8610 T Events 044 943 17 41 | 8610@werkheim-uster.ch

K-Lumet

Flexibel oder stationär | spontan oder regelmässig Stadtparkcafé Landihalle | 8610 Uster | T 043 943 17 47

Garteneinsatz Rasenmähen | Laubrechen | Kleingehölze & Stauden schneiden | Neu- & Umgestaltungen

8610 am See Terrasse | Gaststube | Take out | Events | Bootsvermietung Schifflände | Uferweg 3 | 8610 Uster | T 044 943 17 48 8610amsee@werkheim-uster.ch


Grüezi im Restaurant 8610 ... mit Bar, Terrasse und Garten, umgeben von den geschichtsträchtigen Landherrenhäusern Trotte und Heussergut aus der Jahrhundertwende. Das Restaurant 8610 zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Küche aus. Sorgfältig auserlesene Produkte vom vorzugsweise einheimischem Marktangebot kreieren wir zu raffinierten, international zubereiteten Gerichten. Unsere Speisekarte ist saisonal inspiriert und wechselt alle zwei Monate. Im Restaurant 8610 arbeiten Menschen mit Beeinträchtigung sowohl im Service wie auch in der Küche. Sie sind Teil eines Teams, das viel gastronomisches Knowhow mitbringt. So haben unsere Köche unter anderem im Baur au lac in Zürich und in der Waldmannsburg in Dübendorf wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie nun bei uns im 8610 einsetzen können. Das Restaurant 8610 wurde von «Best of Swiss Gastro» ausgezeichnet.

Unsere Öffnungszeiten Montag 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr Dienstag bis Freitag 8.00 Uhr bis 22.30 Uhr Während den Sommerferien (25.07. bis 12.08.2016) hat das 8610 geschlossen. An allgemeinen Feiertagen öffnen wir das Restaurant für Events ab 30 Personen.

Restaurant | Bar | Events | Garten Friedhofstrasse 3a | 8610 Uster | T 044 940 8610 | 8610@werkheim-uster.ch | www.werkheim-uster.ch

Zämehebe 1/2016 - Fans, Fans, Fans  
Zämehebe 1/2016 - Fans, Fans, Fans  
Advertisement