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Wie unterscheidet sich für dich die Arbeit im Migros

Welchen Nutzen erhalten Sie mit den Tätigkeiten

Verteilbetrieb und bei Mr. Green?

und Dienstleistungen unserer Mitarbeitenden?

Bei Mr. Green habe ich viel mehr mit Abfallproduk-

Die Mitarbeiter des Werkheims sind sehr engagiert, ha-

ten zu tun. Ein anderer Unterschied ist, dass ich zu

ben eine sehr hohen Identifizierungsgrad und arbeiten

Mr. Green nach Adliswil hingefahren werde. Und dass

speditiv. Mehr können wir eigentlich kaum erwarten...

wir dort selber aussuchen können, wo wir über Mittag essen. Das entscheiden wir gemeinsam in der Grup-

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit im Arbeits-

pe. Im Migros Verteilbetrieb essen wir in der Kantine.

alltag und im Umgang mit den Mitarbeitenden des Werkheim Uster?

Was wünschst du dir für deine berufliche Zukunft?

Speziell die verantwortlichen Personen sind sehr fle-

Ich möchte später irgendwann vielleicht etwas mit

xibel und offen. Wir haben die Möglichkeiten für eine

Möbeln oder mit Maschinen machen. Man sollte ja

Zusammenarbeit ganz grob ausgelotet und wir sind

schon ein wenig bei der Grundausbildung bleiben,

nun daran, die Zusammenarbeit Schritt für Schritt aus-

sonst muss man wieder alles neu lernen.

zubauen. So sehen wir, was gut funktioniert und was noch optimiert werden muss.

Valentin Fisler, Geschäftsführung der Mr. Green Recycling-Service GmbH, über die Zusammenarbeit mit dem Werkheim Uster: Wie ist Mr. Green auf das Werkheim Uster aufmerksam geworden? Durch unsere Partnerschaft mit dem Schneider Umweltservice, welcher schon eine Zusammenarbeit mit dem Werkheim pflegt und uns sehr positiv davon berichtete. Klar, dass wir da hellhörig wurden… Wie kamen Sie dazu, Arbeitsplätze für WerkheimMitarbeitenden anzubieten, die begleitet sind durch einen Job-Coach? Rund um unseren Recycling-Service gibt es sowohl in der Abholung der Wertstoffe als auch bei der Wertstoffsortierung Möglichkeiten, Mitarbeitenden mit Job-Coach eine sinnvolle Tätigkeit anzubieten, die der Umwelt hilft, da das Recycling gefördert und ermöglicht wird, und die andererseits auch Spass macht.

Integrativer Arbeitsplatz

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Zämehebe 01/2014  
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