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Von der Schule zur Arbeit Wie ist es, wenn man neu in der Ausbildung im Werkheim Uster ist? Betreute Mitarbeitende aus der Gruppe «Ausbildung» erzählen über ihren Start im Werkheim und wie sie sich inzwischen eingelebt haben.

Céline Styger, 20, seit August 2011 im Werkheim «Mir gefällt hier in der Ausbildungsgruppe alles. Schon beim Schnuppern hat es mir hier sehr gut gefallen und jetzt, wo ich richtig hier bin, gefällt mir immer noch alles. Es war aber doch ein bisschen schwer, mich von meinen Kolleginnen und Kollegen zu verabschieden. Ich bin froh, dass ich schon ein paar Leute von früher kenne. Sonst habe ich noch nicht so viele neue Freunde gefunden, aber wir haben es in unserer Gruppe meistens gut miteinander.»

Noemi Zwahlen, 20, seit August 2010 im Werkheim «Für mich war es kein grosser Schritt ins Werkheim zu kommen. Bei der Arbeit gefällt es mir, dass wir mit anderen Leuten aus anderen Gruppen zu Mittag essen. Weil ich schon mehr als ein Jahr hier in der Ausbildung bin, kann ich den Neuen erklären, was wir arbeiten müssen. Ich zeige ihnen, wie man Yogakissen stopft oder wie man Nagelbriden macht. Das Kontrollieren übernehmen aber unsere Betreuer. Jetzt möchte ich dann gerne einmal in anderen Gruppen schnuppern – zum Beispiel in der Küche oder in der Wäscherei. Darauf freue ich mich!»

Patrick Rivera Goncalvez, 19, seit August 2011 im Werkheim «Die Ausbildung hier im Werkheim ist ein bisschen anstrengend. Wir haben viele Aufträge und ich muss jeden Tag arbeiten. Früher bin ich teilweise auch noch in die Schule gegangen. Ich freue mich aber darüber, dass ich neu löten darf! Es war für mich nicht leicht, nach Uster zu kommen, weil meine Freundin in meiner früheren Wohngruppe in Wädenswil lebt und ich sie jetzt nicht mehr so oft sehe. Inzwischen habe ich mich aber im Werkheim eingelebt und neue Freunde gefunden.»

Ausbildung

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Zämehebe 4/2011  

Hauszeitschrift des Werkheim Uster

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