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z채mehebe Magazin Werkheim Uster Ausgabe 2, Juni 2013, 32. Jahrgang

Jahresbericht 2012


Unsere Sommer-Öffnungszeiten Die Produktion und die Werkstätten geniessen vom 22. Juli bis 26. Juli 2013 ihre Sommerferien. Die Verkaufsstellen «Emu» und «Gärtnerei» sowie das Restaurant «8610» weilen während dieser Zeit ebenfalls in den Ferien oder haben gemäss untenstehender Auflistung spezielle Öffnungszeiten. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen schönen Sommer! Emu – Geschenke & Gebrauchsartikel aus sozialen Institutionen der Schweiz Ferienzeit

22. Juli bis 26. Juli 2013

Öffnungszeiten vom 15. Juli bis 17. August 2013: Montag – Freitag 09.00 – 12.00 14.00 – 17.30 Uhr Samstag geschlossen Donnerstag, 1. & Freitag, 2. August geschlossen Ab dem 19. August haben wir wieder regulär für Sie geöffnet! Öffnungszeiten: Montag – Freitag Samstag

09.00 – 12.00 14.00 – 18.00 Uhr 10.00 – 15.00 Uhr

Gärtnerei – Kräuter, Sommerflor & Grabschmuck Ferienzeit

22. Juli bis 26. Juli 2013

Ab dem 29. Juli haben wir wieder regulär für Sie geöffnet! Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 08.30 – 12.00 13.30 – 17.00 Uhr Freitag 08.30 – 12.00 13.30 – 16.30 Uhr Nach Ladenschluss finden Sie auf unserem Verkaufstisch eine Auswahl an Gestecken zum Mitnehmen. Die Bezahlung erfolgt via Einzahlungsschein.

Restaurant «8610» Ferienzeit

22. Juli bis 11. August 2013

Ab dem 12. August haben wir wieder regulär für Sie geöffnet! Öffnungszeiten: Montag 08.00 – 17.30 Uhr Dienstag – Freitag 08.00 – 22.00 Uhr Samstag & Sonntag 13.30 – 16.30 Uhr an Feiertagen geschlossen

Kaffee & Kuchen sowie Piadine

Stadtparkcafé Geniessen Sie die Sommersonne während der Ferienzeit in unserem Stadtparkcafé. Neu bieten wir den Donnerstag-Feierabend-Aperitif mit dezenter Musik & Snacks an – ab 17.00 Uhr. Öffnungszeiten: Montag – Freitag Samstag Sonntag

09.00 – 20.00 Uhr 10.00 – 20.00 Uhr 10.00 – 18.00 Uhr

Bei schönem Wetter auch längere Öffnungszeiten.


Inhalt Seite 4

Seite 16

Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele

Bilanz

Seite 17 Seite 5 Dem Leben Qualität geben – im Grossen und im Kleinen

Betriebsrechnung

Seite 18 Kennzahlen

Seite 9 Begleiten, arbeiten, feiern

Seite 11

Seite 19 Wir machen uns stark für Menschen mit Behinderung

Ein Kreis schliesst sich

Seite 20 Seite 13

Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie Freude

Die Hotellerie serviert Konstanz

Seite 21 Seite 15

Dienstjubiläen

Kommentar zur Jahresrechnung

Seite 22 Unsere nächsten Termine

Impressum Herausgeber Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, 044 943 17 00, info@werkheim-uster.ch, www.werkheim-uster.ch Redaktion, Gestaltung, Administration Personal des Werkheim Uster | Druck Bucherer Druck AG, Wetzikon; CO2-neutral auf FSC-Papier Auflage 4‘200 Exemplare | Erscheinung drei mal jährlich | Jahresabonnement CHF 20.– für drei Ausgaben pro Jahr

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Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele Es ist ein leides Zeichen unserer Zeit, «Erfolg» nur nach betriebswirtschaftlichen Kriterien zu messen. Das ist nicht nur einseitig, sondern führt zu falschen Resultaten. Der Erfolg unserer Institution muss daran gemessen werden, wie weit es uns gelingt, in einem vorgegebenen politischen, gesellschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Umfeld, unsere selbstgesetzten Ziele, unsere Vision, unser Leitbild umzusetzen – also die Lebensqualität von Menschen mit einer geistigen Behinderung zu fördern und es ihnen zu ermöglichen, ein weitgehend normales und sinnerfülltes Leben zu führen. Und so betrachtet, kann ein scheinbar unbeachtetes Wirken einen ganz grossen Erfolg bedeuten und ein scheinbar spektakulärer Erfolg eine Randnotiz. Wir wollen uns bemühen, sowohl den vielbeachteten als auch den stillen Erfolgen unser Lob und unsere volle Anerkennung zu schenken. Und so möchte ich mich bei den Mitgliedern des Stiftungsrates, der Geschäftsleitung und dem Personal, die am offenen oder verborgenen Erfolg des Werkheim Uster mitgearbeitet haben «Und wieder dürfen wir mit Freude und Stolz auf ein

– jeder an seinem Platz – ganz herzlich bedanken. Be-

erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken…!» Eine sol-

danken auch bei jenen, die uns ihr Vertrauen schenk-

che oder ähnlich lautende Floskel findet sich wohl in

ten und nicht zweifelten, dass wir trotz mannigfaltiger

jedem zweiten Geschäftsbericht und führt mich zur

Hindernisse unsere Vision nie aus den Augen verlie-

Frage, wo denn der «Erfolg» unserer Institution bezie-

ren. In diesen Dank möchte ich auch die gesetzlichen

hungsweise unserer täglichen Arbeit zu suchen ist und

Vertreterinnen und Vertreter einschliessen sowie auch

woran er gemessen wird. Liegt er darin, dass es uns in

ganz besonders unsere betreuten Mitarbeitenden, Be-

einem von Unsicherheit und Unplanbarkeit geprägten

wohnerinnen und Bewohner selbst.

betriebswirtschaftlichen Umfeld überhaupt noch gibt? Liegt er darin, dass wir als Behindertenheim, was kulinarische Genüsse betrifft, zu einer der besten Adressen in Uster geworden sind? Wird er am Umsatz und dem erwirtschafteten Gewinn unserer Arbeitsstätten gemessen? Ja und wo ist eigentlich der «Gewinn» un-

Martin Bornhauser

seres Geschäftsbereichs Wohnen zu suchen?

Stiftungsratspräsident

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Jahresbericht – Stiftungsratspräsident


Dem Leben Qualität geben – im Grossen und im Kleinen Vielfältige Schritte – sei es im konkreten Betreuungsalltag oder mit der neu formulierten Strategie – förderten im 2012 die Lebensqualität der Bewohnerinnen, Bewohner und betreuten Mitarbeitenden. Vor über 30 Jahren erkannten Forscher, dass steigen-

Lebensqualitätsorientierung

der Konsum nicht automatisch zu einem entspre-

Ein Schlüsselelement ist die geplante Einführung des

chenden Anstieg der Lebensfreude bei den Menschen

«Konzepts Lebensqualität», kurz kLQ, im Werkheim

führte. Zwar wirkt sich ein gewisses Einkommen oder

Uster. Die täglichen Bestrebungen, Lebensqualität zu

eine komfortable Wohnsituation durchaus positiv auf

fördern, möchten wir zukünftig bewusster und zielge-

unsere Lebensqualität aus. Subjektive Faktoren wie das

richteter anpacken. Einen Einstieg ins Thema gab es

Erleben von Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns, Teilhabe

mit dem Werkheim-Forum zum Thema Mitte 2012. Mit

am sozialen Leben, das eigene Leben mitgestalten zu

gestaffelten Einführungs-Workshops für das gesamte

können oder das Gefühl, «etwas geschafft zu haben»,

Personal bis ins 2014 hinein wollen wir unser Denken

haben jedoch mehr und direkteren Einfluss.

und Handeln anhand dieses Konzepts auf die Förderung der Lebensqualität ausrichten.

Das Fördern der Lebensqualität von Menschen mit einer Behinderung gehört zum Kernauftrag des Werk-

Neue Betreuungsangebote

heim Uster, wie es im Leitbild gleich im ersten Satz

Das letzte Jahr stand auch im Zeichen von neuen

verankert ist. Mit der im 2012 entwickelten Strategie

Angeboten, mit denen wir speziell den Bedürfnissen

2013 – 2014 wurde dieser Anspruch aufgenommen

von sehr selbständigen Bewohnerinnen, Bewohnern

und in konkrete Schritte für die nächsten beiden Jah-

und betreuten Mitarbeitenden entgegenkommen kön-

re umgesetzt:

nen. Job-Coaching und Wohnbegleitung sind zwei

Jahresbericht – Geschäftsleiter

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«Ich reite regelmässig auf Pferden und bin auch schon auf einem Kamel geritten, aber das Elefantenreiten war wirklich ganz speziell. Es war nämlich ziemlich schwierig, die Balance zu halten – ich bin richtig <geschwommen> auf dem breiten Elefantenrücken.» Oliver Bebie, für den der Ausflug in den Rapperswiler Zoo ein Highlight war

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Jahresbericht – Geschäftsleiter


Stichworte dazu. Diese neuen Betreuungsangebo-

Schweizer Fernsehens mitfieberten. Die Gespräche

te gilt es nun während der nächsten beiden Jahre

beim Abendessen auf einer Aussenwohngruppe mit

schrittweise auf- und auszubauen. Erste Erfahrun-

einer engagierten Partie Carambole zum Schluss. Das

gen im 2012 zeigen, dass sich der eingeschlagene

gemeinsame Trauern in einer Wohngruppe nach dem

Weg bewährt.

plötzlichen Tod eines langjährigen und geschätzten Bewohners. Oder der – zugegebenermassen nicht all-

Hoher Mehrwert für Menschen mit Behinderung

zu häufige – Torjubel unseres Fussballteams «Werk-

Die Menge an externen Vorgaben und Regelungen

Werkheim-Band «Musikuss» am letztjährigen Werk-

nimmt zu. Betroffene Themenbereiche sind beispiels-

heim-Fest. Auch das morgendliche Plaudern über

weise die staatliche Leistungsabgeltung, die betrieb-

das Wetter mit einem betreuten Mitarbeiter auf sei-

liche Sicherheit oder der Gebäudeunterhalt. Neue

nem Arbeitsweg gehört mittlerweile fest zu meinem

Gesetze, wie das neue Erwachsenenschutzrecht, müs-

Werkheim-Alltag.

heim United» und das mitreissende Comeback der

sen im Betrieb umgesetzt werden. Die Umsetzung der neuen staatlichen Finanzierungssysteme beschäftigt

Diese Blitzlichter weisen auf den Kern der Aufgabe

uns weiterhin intensiv. Zunehmend öffnet sich ein

des Werkheim Uster. Diese setzt beim Individuum an

Spannungsfeld zwischen unserem Auftrag und den

mit seinen Begabungen, seinen Bedürfnissen, seinen

staatlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen.

Freuden und seinen Sorgen. Es ist ein Privileg, dar-

Die Beitragskürzungen und ein wesentlich gestiege-

an Anteil zu haben. Übergeordnete Strategien und fi-

ner Verwaltungs-, Dokumentations- und Reporting-

nanzielle Mittel sind immer auf die Erfüllung dieser

aufwand forderten uns im vergangenen Jahr heraus.

Aufgabe ausgerichtet. «Hier sind wir stark» – in der

Dem wollen wir zukünftig aktiv begegnen, indem

Betreuung von Menschen mit einer Behinderung, aber

wir die neuen externen Vorgaben sinnvoll in die be-

in besonderem Mass auch durch sie. Und wenn von

triebliche Steuerung integrieren. Es ist unsere Verant-

«wir» die Rede ist, dann sind damit auch Personen

wortung, mit effizienten Prozessen einen möglichst

gemeint, die uns auf vielfältige Art und Weise unter-

grossen Anteil unserer begrenzten Ressourcen in die

stützen – sei es durch Tat, durch Aufträge, finanziell

konkrete Begleitung der Menschen mit einer Behin-

oder ideell. Mit einem ganz herzlichen Dank für dieses

derung zu investieren, denn dort zeigt sich die Wir-

Engagement blicken wir deshalb auf das letzte Jahr

kung unseres Engagements.

zurück und gehen mit viel Zuversicht auf die zukünftigen Herausforderungen zu.

Im Kleinen ganz gross So sind es denn auch ganz besonders die kleinen persönlichen Erlebnisse mit Bewohnerinnen, Bewohnern und betreuten Mitarbeitenden, die in meinem Gedächtnis einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben: Das ausgelassene «Fanen» am Betreutenanlass,

Patrick Stark

als wir in Mels für Uster am «Donnschtig-Jass» des

Geschäftsleiter

Jahresbericht – Geschäftsleiter

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«Man ist selber nur dann gut, wenn man Partner oder Mitarbeiter hat, die gute Arbeit leisten – und mit dem Werkheim Uster habe ich einen dieser Partner gefunden.» Christoph Morach, Morach Technik AG, anlässlich der Einweihung der Nagelbridenmaschine «Morach_1»

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Jahresbericht – Geschäftsbereich Arbeit


Begleiten, arbeiten, feiern Das Erledigen von Arbeitsaufträgen und Erbringen von Dienstleistungen in den Produktionsgruppen, in den Werkstätten sowie in den Integrationsgruppen gehört zu unserem Alltag und lässt uns alle eine hohe Zufriedenheit und Stolz über das Geleistete spüren. Durch die optimale Begleitung an der Arbeit erbringen

können eingehalten werden, die Qualität stimmt und

die betreuten Mitarbeitenden stets zuverlässige und

die Transportkosten bleiben minim.

hochstehende Arbeitsqualität, was wiederum unseaus dürfen wir uns auch immer wieder grösseren und

Berufspraktika für Schulabsolventen der Heilpädagogischen Schule Uster

kleineren Herausforderungen stellen sowie ab und an

Seit dem vergangenen August besteht eine Zusam-

ein Fest feiern:

menarbeit zwischen der Heilpädagogischen Schule

re Kundschaft äusserst zufrieden stellt. Darüber hin-

Uster (HPSU) und dem Werkheim Uster. Dabei wird

Begleitete Arbeitsplätze in Gewerbebetrieben

Jugendlichen der HPSU im Rahmen des letzten Schul-

Dass die Politik einen starken Einfluss auf unser Tun

jahres die Möglichkeit geboten, berufliche Praktika im

hat, hat sich im vergangenen Jahr einmal mehr ge-

Werkheim Uster zu absolvieren. Dies soll die Berufs-

zeigt. Die Umsetzung der letzten IV-Revisionen be-

findung erleichtern, den Jugendlichen einen ersten

ginnen zu greifen: In drei Betrieben konnten einige

Einblick in die Arbeitswelt vermitteln und sie an die

unserer betreuten Mitarbeitenden in Arbeitsversu-

verschiedenen Berufsfelder heranführen.

chen von mehreren Wochen beweisen, dass sie den hohen Anforderungen der Wirtschaft gewachsen sind.

Arbeitsjubiläum mit Ross und Wagen

Mit der entsprechenden Unterstützung unserer Job-

Dieses Jahr konnten insgesamt 39 betreute Mitarbei-

Coaches ist es gelungen mit den Partner-Betrieben

tende ihr Arbeitsjubiläum feiern. Mit Ross und Wagen

Zusammenarbeitsvereinbarungen abzuschliessen und

ging‘s gemütlich von Uster nach Fehraltorf ins Res-

fünf Mitarbeitenden so einen interessanten dezentra-

taurant Speck, wo bei Kuchen und Kaffee gemütlich

len Arbeitsplatz anzubieten.

gefeiert wurde. Die Jubilare sind seit 5 bis 40 Jahren im Werkheim Uster im Arbeits- oder Hotelleriebereich

Handarbeit versus Rationalisierung

tätig. Zusammen ergab sich die stattliche Gesamtar-

«Eine ideale Handarbeit zu rationalisieren ist doch

beitszeit von 615 Arbeitsjahren, wobei Anita Sidler zum

ein Blödsinn!» Kann sein, vielleicht aber auch nicht.

40-Jahr-Jubiläum gratuliert werden konnte – ihre

Nach mehrjähriger Erfahrung mit mehreren Liefe-

Werkheimkarriere startete noch in der «alten Werk-

ranten und damit sehr hohen Transportkosten hat

statt» an der Denkmalstrasse in Uster.

sich unser Kunde, die Morach Technik AG, entschieden, das Zusammenstecken der Briden nur noch bei uns machen zulassen. Die zu erwartenden Produktionsspitzen sollen dabei mit einem Halbautomaten – der durch unsere Vorrichtungsbauer konstruiert

Daniel Bachmann

und gebaut wurde – gebrochen werden. Anstatt mit

Geschäftsbereichsleiter Arbeit

sechs oder acht Mitarbeitenden kann der Auftrag zu zweit erledigt werden. Bei normaler Arbeitslast steht der Halbautomat still und die Briden werden wieder in Handarbeit gefertigt. So ist allen gedient: Termine

Jahresbericht – Geschäftsbereich Arbeit

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«Mit meinem lieben Onkel Heinz verstehe ich mich ohne Worte, auch wenn er in seiner eigenen Welt lebt. Er ist mir nah und so präsent, dass ich ihm einfach in sein Gesicht schauen kann und fühle, wie es ihm geht.» Erika Grossenbacher, Nichte eines Bewohners

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Jahresbericht – Geschäftsbereich Wohnen


Ein Kreis schliesst sich Die Differenzierung der Wohnangebote im Werkheim Uster ist auch im vergangenen Jahr weiter fortgeschritten – dank unserem hochmotivierten und kompetenten Personal.

Mit den bestehenden und neu geschaffenen Angebo-

unserer Dokumentation und vor allem unserer Betreu-

ten haben die Betreuten nun die Gewissheit, in jeder

ungsarbeit geführt. Es ist ein Bewusstsein entstanden,

Lebensphase ihren Bedürfnissen entsprechend beglei-

dass es nicht mehr reicht, gute Betreuung anzubieten.

tet zu werden. So werden zum Beispiel mit dem neu-

Diese muss auch exakt beschrieben sein.

en Angebot «Wohnbegleitung» im Rehbühl Betreute in ihren Wohnungen im Quartier bedürfnisorientiert

Die Einführung des neuen Erwachsenenschutzrechts

vom Werkheim betreut. Die Nachfrage ist gross.

auf Januar 2013 hatte zudem zur Folge, dass Anpassungen von Regelungen vorgenommen wurden, um

Mit der Weiterentwicklung der Wohngruppe für äl-

den neuen Rahmenbedingungen zu entsprechen. Dies

tere, demente und pflegebedürftige Betreute wird

betrifft zum Beispiel bewegungseinschränkende Mass-

sozusagen der Lebens-Kreislauf geschlossen. Das ver-

nahmen wie das Schliessen einer Wohngruppentüre.

gangene Jahr hat bestätigt, wie wichtig es für die

Das erfolgreiche Reagieren auf solche Entwicklungen

Menschwürde ist, Betreute auch in der letzten Le-

ist nur möglich dank unserem Personal, das mit Fach-

bensphase bis zum Tod in ihrem eigenen Lebensraum

kompetenz, Engagement und hoher Flexibilität einen

zu begleiten. Die Teilnahme am Leben ist so bis zum

super Job leistet.

Lebensende möglich. Ein wunderbares Beispiel dafür war die Werkheim-Fasnacht, die von Jung und Alt be-

Gut organisiert ins neue Jahr

sucht wurde. Auch die Älteren waren bis zum Schluss

Neben den bekannten Führungsmodellen Einzel- und

anwesend und feierten mit.

Jobsharing-Gruppenleitungen hat sich im Werkheim ein drittes Modell, die Doppelgruppenleitung, etabliert.

Eine Erfolgsgeschichte sind die neu geschaffenen

Dabei ist eine Gruppenleitung für zwei Wohngruppen

«Ferien ohne Koffer». Diese themenzentrierten Er-

verantwortlich und wird in jeder Gruppe durch eine

lebniswochen stiessen bei den Betreuten auf gros-

Stellvertretung unterstützt. Die Stärken dieses Modells

se Resonanz und erfreuen sich grosser Nachfrage.

liegen in der Bündelung von Ressourcen und in der

Ebenso beliebt und gut genutzt sind die traditionel-

hohen Stabilität.

len Wohngruppenferien.

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Stellvertretung für den anstehenden Mutterschaftsurlaub von Heike

Äussere Veränderungen mit interner Wirkung

Spilling, Geschäftsbereichsleiterin, geplant. Ich freue

Mit der Einführung des Leistungsbemessungsinstru-

tentes Team.

mich über diese Aufgabe, im Wissen um ein kompe-

ments IBB (Individueller Betreuungsbedarf) durch den Kanton Zürich veränderte sich 2012 unsere Sichtweise der Betreuungsleistungen. Der Grundsatz, dass nur die Betreuungsleistungen vom Kanton abgegolten werden, die auch schriftlich dokumentiert, nachweisbar und begründet sind, hat zu einer breiten, noch nicht

Fritz Rathgeb

abgeschlossenen Diskussion über die Art und Weise

Stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Wohnen

Jahresbericht – Geschäftsbereich Wohnen

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«Ich durfte mit ehemaligen Kaderleuten des Zürcher Landfrauenverbandes meinen 90. Geburtstag bei Ihnen feiern. Es war ein frohes, gelungenes Treffen im 8610. Wir haben uns sehr wohl gefühlt bei Ihnen und ich danke Ihnen ganz herzlich für die Gastfreundschaft, das sehr gute Essen, die freundliche Bedienung, die feine Geburtstagszugabe – für alles Drum und Dran! Es war spürbar: <Wir sind willkommen>.» Margrit Pfister, Birkenhof Uster

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Jahresbericht – Bereich Hotellerie


Die Hotellerie serviert Konstanz Die Hotellerie stand im Jahr 2012 im Zeichen einer substanziellen Konsolidierung. Die bestehenden und in den vergangenen zwei Jahren neu geschaffenen Arbeitsabläufe wurden gefestigt und stabilisiert. Ein Fokus wurde auf die agogische Schulung des Personals gelegt. Der Betriebsunterhalt arbeitet seit 2012 mit der exter-

Starke Leistung

nen Firma Bilfinger HSG zusammen. Die Zusammen-

Auch in der Wäscherei und in der Reinigung hat sich

arbeit ermöglicht einen innovativen Unterhalt und

eine Konstanz in der Betreuung wie auch in den

stellt eine langfristige Werterhaltung der Liegenschaf-

Arbeitsabläufen manifestiert. Die höhere Produktions-

ten sicher. Sämtliche Reparaturmeldungen werden

leistung der Gastronomie hat sich auf die Wäscherei

in einer Software eingegeben und den Fachkom-

und Reinigung übertragen: Es wurde mehr Tisch-

petenzen zur Erledigung zugeteilt. Ebenso werden

wäsche gewaschen und gemangt, die öffentlichen

Wartungstermine und Servicevereinbarungen der

Räumlichkeiten wurden mehr benutzt und mussten

umfangreichen Gebäudetechnik eingelesen und rap-

häufiger gereinigt werden.

portiert. Neu profitieren seit 2012 auch die Aussenwohngruppen und die Produktion im Turicum an der

Die starken Leistungen im Bereich Hotellerie waren

Seestrasse von den Leistungen des Betriebsunterhalts.

und sind nur dank dem engagierten Einsatz von betreuten Mitarbeitenden und Personal, dank unseren

Linearer Aufwärtstrend in der Gastronomie

Gästen sowie dank der Zusammenarbeit mit Gruppen

Die 8610-Gastronomie hat bereits nach zwei Jahren

des Geschäftsbereichs Arbeit, Wohngruppen und ex-

alle Erwartungen übertroffen. Aufwärtstrends sind in

ternen Partnern möglich.

allen Sparten zu verzeichnen: im Restaurant, im Bankett- und im Cateringservice. Der Auftritt als federführendes Messerestaurant an der Uster Messe ist bei der Ustermer Bevölkerung sehr gut angekommen, die Besucherzahlen waren ausgezeichnet. In der Küche wie auch im Service ist der Bestand der Mitarbeiten-

Maik Kunz

den konstant.

Bereichsleiter Hotellerie

Etabliertes Stadtparkcafé Das Stadtparkcafé hat 2012 erstmals auch verschiedenste Caterings und Events durchgeführt. Ein Verkaufsstand am «Jazz & Classic Greifensee» hat die Bekanntheit des beliebten Cafés ausgeweitet. Die von Uster Tourismus seit 2009 organisierten Serenaden erfreuen von Jahr zu Jahr mehr Zuhörer und sind im Kulturkalender von Uster etabliert. Die Vorbereitungen für eine mögliche Live-Übertragung des «DonnschtigJass» im Stadtpark haben viel Organisationsaufwand auf sich gezogen. Da Uster in der Ausscheidung gegen Meilen nicht reüssierte, konnte die SRF-Live-Übertragung jedoch nicht im Stadtpark stattfinden.

Jahresbericht – Bereich Hotellerie

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Kommentar zur Jahresrechnung 2012 Mit vereinten Kräften haben wir das grosse Ziel erreicht: Das Werkheim Uster hat gemäss Betriebsrechnung 2012 ein bisschen mehr Geld eingenommen als ausgegeben und kann somit erstmals seit mehreren Jahren wieder einen kleinen Gewinn ausweisen. Die während des Betriebsjahres 2011 im Rahmen des

Betriebsverlustes – limitiert auf eine maximale Defi-

Projektes «Gesunde Finanzen» bereits umgesetzten

zitdeckung – eines Bereichs jahrelang massgeblich,

oder im Budget 2012 geplanten Massnahmen haben

gilt nun die personenbezogene und bedarfsorientier-

im Betriebsjahr 2012 mit vielen kleineren und grösse-

te Abgeltung der Leistung. Damit einher gehen viele

ren Effekten dazu beigetragen, dass die Balance zwi-

neue formale Vorgaben und Anforderungen an Leis-

schen Einnahmen und Ausgaben hergestellt werden

tungsnachweise, welche es nicht zuletzt auch admi-

konnte. Der sorgfältige und bewusste Umgang mit den

nistrativ zu bewältigen gilt.

Mitteln ist von allen im Werkheim Uster tätigen Personen vorbildlich gelebt worden und somit ist das gute

Für die Wohnplätze wird der Bedarf differenziert: Für

Resultat das Verdienst von allen.

alle Bewohnerinnen und Bewohner wird ein «Individueller Betreuungsbedarf» (IBB) nach einem vorge-

Immer grössere Bedeutung erlangen die Spenden. Mit

gebenen Raster ermittelt. Der Tarif ist pro IBB-Stufe

der Verbuchung sämtlicher Spenden über die Spen-

abgestuft und wird jedes Jahr neu festgelegt. Für die

denfondskonti werden alle im Betriebsjahr noch nicht

Arbeitsplätze wird die bedarfsorientierte Einstufung

verwendeten Spenden aufbewahrt und für die Wün-

in den nächsten Jahren ebenfalls eingeführt, die pau-

sche und Träume des neuen Jahres eingesetzt. Das

schale Abgeltung pro betreute Person ist jedoch be-

sind sehr schöne Aussichten und dies erlaubt uns vie-

reits umgesetzt worden.

le Dinge, die ohne diese Unterstützung nicht möglich wären.

Die zukünftige Entwicklung der Höhe aller Tarife ist ungewiss. Da die Angleichung der Tarife für alle Ins-

Im Betriebsjahr hat erneut ein kleiner Ausbau der Ar-

titutionen im Kanton Zürich angestrebt wird, ist un-

beits- und Ausbildungsplätze wie auch der Wohn-

ser Einfluss darauf gering.

plätze stattgefunden, was sich im leicht gestiegenen Personalaufwand wie auch im etwas höheren Sach-

Bei all diesen Herausforderungen wollen wir unse-

aufwand widerspiegelt. Demgegenüber stehen ins-

re Aufgabe nie aus den Augen verlieren: Wir arbeiten

gesamt höhere Beiträge der öffentlichen Hand sowie

mit Menschen und für Menschen. Dazu brauchen wir

der Pensionstaxen.

finanzielle Mittel, welche wir verantwortungsvoll einsetzen und worüber wir mit der vorliegenden Jahres-

Die Umsätze unserer Produktions- und Werkstatt-

rechnung Rechenschaft ablegen.

Gruppen sowie der öffentlichen Gastronomie sind besser als erwartet und mit viel Effort erwirtschaftet worden. Unsere langjährigen Kunden wie auch viele neue Kontakte haben die Auftragslage stabil gehalten. Die grundlegende, mit viel Ungewissheit und Unsicherheit verbundene Umstellung der Finanzierung durch den Kanton ist im abgelaufenen Betriebsjahr

Nicole Rüttimann

Tatsache geworden. War bisher die Übernahme des

Leiterin Fachstelle Finanzen & Controlling

Jahresbericht – Jahresrechnung

15


Bilanz Beträge in CHF Kasse

31.12.2012

31.12.2011

76‘026.85

55‘001.50

Post

102‘952.71

99‘787.42

Bank

1‘173‘735.60

759‘243.34

1‘352‘715.16

914‘032.26

1‘708‘146.35

1‘319‘504.35

94‘164.94

111‘580.49

-20‘000.00

-20‘000.00

1‘782‘311.29

1‘411‘084.84

Flüssige Mittel Forderungen aus Lieferungen & Leistungen Übrige Forderungen Delkredere Forderungen Vorräte

259‘229.00

277‘238.00

Vorräte

259‘229.00

277‘238.00

Aktive Rechnungsabgrenzung

508‘680.87

1‘196‘458.00

Aktive Rechnungsabgrenzung

508‘680.87

1‘196‘458.00

Total Umlaufvermögen

3‘902‘936.32

3‘798‘813.10

Grundstücke & Bauten

19‘791‘864.46

22‘249‘906.37

470‘131.19

584‘604.04

Anlagen & Einrichtungen Anlagen in Bau Übrige Sachanlagen Sachanlagen Wertschriften & Finanzanlagen Finanzanlagen

4‘136.95

0.00

446‘778.71

458‘513.10

20‘712‘911.31

23‘293‘023.51

8‘700.00

12‘332.00

8‘700.00

12‘332.00

Total Anlagevermögen

20‘721‘611.31

23‘305‘355.51

TOTAL AKTIVEN

24‘624‘547.63

27‘104‘168.61

Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen

729‘084.85

726‘239.17

81‘759.16

296‘259.01

634‘436.55

733‘081.35

Kurzfristiges Fremdkapital

1‘445‘280.56

1‘755‘579.53

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

7‘800‘000.00

9‘000‘000.00

Eventualverbindlichkeiten

8‘847‘225.33

11‘155‘329.18

16‘647‘225.33

20‘155‘329.18

1‘298‘412.61

102‘753.15

Übrige Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzung

Langfristiges Fremdkapital Spendenfonds Schwankungsfonds Finanzierer

-1‘037‘000.00

0.00

261‘412.61

102‘753.15

Einbezahltes Kapital

3‘265‘136.15

3‘265‘136.15

Erarbeitetes freies Kapital

2‘862‘370.60

2‘071‘631.93

Fondskapital

Jahresergebnis Organisationskapital TOTAL PASSIVEN

16

Jahresbericht – Jahresrechnung

143‘122.38

-246‘261.33

6‘270‘629.13

5‘090‘506.75

24‘624‘547.63

27‘104‘168.61


Betriebsrechnung 1.1. – 31.12.2012

1.1. – 31.12.2011

11‘893‘125.75

11‘652‘462.00

753‘007.35

514‘494.25

6‘393‘413.65

6‘216‘142.00

701‘510.80

530‘468.20

19‘741‘057.55

18‘913‘566.45

2‘639‘421.49

2‘353‘060.56

Mieterträge

43‘542.44

42‘296.39

Erträge aus übrige Leistungen

117‘981.13

205‘925.14

Erträge aus erbrachten Leistungen

2‘800‘945.06

2‘601‘282.09

Spendenerträge

1‘505‘744.83

495‘853.45

24‘047‘747.44

22‘010‘701.99

18‘201‘415.79

17‘874‘771.54

18‘094‘812.12

17‘874‘771.54

106‘603.67

0.00

4‘416‘507.47

6‘442‘927.52

4‘202‘016.92

4‘029‘369.48

214‘490.55

2‘413‘558.04

Betriebsaufwand

22‘617‘923.26

24‘317‘699.06

Betriebsergebnis

1‘429‘824.18

-2‘306‘997.07

Beträge in CHF Betriebsbeiträge Kanton Zürich Betriebsbeiträge übrige Kantone Pensionstaxen & Hilflosenentschädigungen Beiträge andere Finanzierer Beiträge öffentliche Hand & Taxen Erträge aus Produktion & Dienstleistungen

Total Erträge Personalaufwand – davon ordentlicher Personalaufwand – davon durch Spenden finanzierter Personalaufwand

Sachaufwand – davon ordentlicher Sachaufwand – davon durch Spenden finanzierter Sachaufwand

Finanzertrag

1‘335.37

1‘591.98

Finanzaufwand

-103‘386.56

-87‘622.44

Finanzergebnis

-102‘051.19

-86‘030.46

Jahresergebnis ohne Fondsergebnis

1‘327‘772.99

-2‘393‘027.53

Zuweisung zweckgebundene Spendenfonds

-1‘505‘744.83

-266‘791.84

321‘094.22

2‘413‘558.04

-1‘184‘650.61

2‘146‘766.20

ZUGUNSTEN DES ORGANISATIONSKAPITALS

143‘122.38

-246‘261.33

Zuweisung Organisationskapital

-143‘122.38

246‘261.33

0.00

0.00

Verwendung zweckgebundene Spendenfonds Fondsergebnis Spendenfonds JAHRESERGEBNIS

Jahresergebnis nach Zuweisung

Der Stiftungsrat hat an der Sitzung vom 18. April 2013 vom positiven Bericht der Revisionsstelle Kenntnis genommen und die Jahresrechnung 2012 genehmigt. Die vollständige Jahresrechnung 2012 finden Sie auf unserer Website www.werkheim-uster.ch.

Jahresbericht – Jahresrechnung

17


Wir machen uns stark für Menschen mit Behinderung Das Werkheim Uster begleitet und fördert Menschen mit einer Behinderung durch ein differenziertes Angebot an Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten mit dem Ziel, ihnen ein weitgehend normales und sinnerfülltes Leben zu ermöglichen. Seit über 30 Jahren stellen wir als Stiftung den Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit und setzen uns für seine Integration in die Gesellschaft ein. Als Ustermer Unternehmen produzieren wir hochwertige Produkte und bieten massgeschneiderte Dienstleistungen für Firmen, Vereine und Privatkunden an. Dank unserer öffentlichen Gastronomie finden bei uns und im ganzen Zürcher Oberland vielfältige Begegnungen statt.

Stiftungsrat Name

Funktion

Vertretung

Martin Bornhauser

Präsident

Stadt Uster

Daniel Fuhrimann

Vize-Präsident

Insieme Zürcher Oberland

Wolfhard Bischoff

Liegenschaftenreferent

Insieme Zürcher Oberland

Wilfried Ott

Finanzreferent

Bezirk Pfäffikon

Annemarie Beglinger-Vögeli

Mitglied

Bezirk Uster

Josef Gübeli

Mitglied

Bezirk Hinwil

Claudia Heine

Mitglied

Insieme Zürcher Oberland

Beat Schneider

Mitglied

Insieme Zürcher Oberland

Stefan Zigerli

Mitglied

Insieme Zürcher Oberland

Geschäftsleitung Patrick Stark

Geschäftsleiter

Daniel Bachmann

Geschäftsbereichsleiter Arbeit, Stellvertreter des Geschäftsleiters

Heike Spilling

Geschäftsbereichsleiterin Wohnen

Bereichsleitung Jris Bray

Bereichsleiterin Wohnen 1

Fritz Rathgeb

Bereichsleiter Wohnen 2

Florian Rennpferd

Bereichsleiter Aussenwohnen

Daniel Bachmann

Bereichsleiter Produktion

Rudolf Litschi

Bereichsleiter Integration

Sibylle Specht

Bereichsleiterin Werkstätten

Maik Kunz

Bereichsleiter Hotellerie

Nicole Rüttimann

Leiterin Fachstelle Finanzen und Controlling

Monika Schilling

Leiterin Fachstelle Personal und Betreute

Jahresbericht – Organisation in Kürze

19


Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie Freude Dank Ihnen durften wir uns auch 2012 über viele kleine und grosse Dinge freuen. Hier einige Beispiele:

– Es ist eine Freude, wenn wir Ihnen im Restaurant 8610 ein Menü servieren dürfen oder wenn Sie im Stadtparkcafé einen Salatteller schöpfen.

– Die Produktionsgruppe «Mechanik» im Turicum in

– Wir freuen uns über die Spenden, mit denen

Niederuster freut sich, wenn ihre Maschinen auf

wir einen Mehrwert für betreute Mitarbeitende,

Hochtouren laufen und sie für Kunden Teile auf

Bewohnerinnen und Bewohner schaffen können –

Mass herstellen kann.

sei es für Freizeitaktivitäten, für Therapien oder für

– Betreuungspersonen freuen sich über das Vertrauen, das Eltern und gesetzliche Vertreter ihnen entgegenbringen. – Ein Bewohner freut sich jedes Mal, wenn er den

die Erfüllung eines speziellen Wunschs. – Das Fussballteam «Werkheim United» freut sich über die Unterstützung vom Spielfeldrand. Genauso freuen sich unsere Velofahrerinnen und -fahrer

freiwilligen Fahrer sieht, der ihn zur Reittherapie

über das Anfeuern des Publikums bei den Special

fährt.

Olympics.

– Wir freuen uns über die tägliche Wertschätzung, die wir von der Ustermer Bevölkerung und aus

– Wir freuen uns über die vielen lachenden Gesichter und die gute Laune im Werkheim Uster.

dem Zürcher Oberland erfahren dürfen. – Die Mitarbeitenden in den Ateliers freuen sich,

Und es gibt noch vieles mehr, über das wir uns freu-

dass ihre von Hand gestalteten Karten in unserem

en dürfen. Wir danken Ihnen von Herzen für die zahl-

Verkaufsladen Emu so gut verkauft werden, dass

reichen Momente voller Freude, die Sie dem Werkheim

sie kaum mit der Herstellung nachkommen.

Uster mit Ihrem ehrenamtlichen, finanziellen oder ideellen Beitrag schenken!

20

Jahresbericht – Herzlichen Dank!


Dienstjubiläen Wir gratulieren unseren Jubilarinnen und Jubilaren und danken ihnen ganz herzlich für ihre langjährige Treue! 5 Jahre

10 Jahre

15 Jahre

20 Jahre

25 Jahre

Aeschlimann Katja Buholzer Karin Diethelm Markus Dossenbach Jasmin Gerber Anita Göthling Ronny Meier Tatjana Naunheim Regina Omlin Susanne Wegmann Tobias Wehrli Matthias Brandt Frei Christina Gerschwiler Philipp Kofel David Riklin Thomas Risch Roland Schmied Daniel Schneider Ruth Selnaes Ann Mari Brändli Berno Fasler Jan Jansen Paul Mettler Sandra Ruppert Elisabeth Steiger Markus Aemisegger Urs Baur Gian Reto Capoferri Maria Di Domenico Raffaele Freymond Blanda Herrmann Stefan Hochstrasser Stefan Leidner Susanne Näf-Guyer Rosmarie Niederhäuser Torrdan Sbrandolino Francesco Grimmeisen Astrid Huynh Thuy Dinh Lutz Ernst

Mitarbeiterin Bereich Produktion Personal Verwaltung Personal Bereich Aussenwohnen Personal Bereich Werkstätten Personal Bereich Werkstätten Personal Bereich Wohnen 1 Mitarbeiterin Bereich Produktion Personal Bereich Wohnen 1 Personal Bereich Wohnen 2 Mitarbeiter Bereich Integration Mitarbeiter Bereich Werkstätten Personal Bereich Wohnen 1 Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Werkstätten Personal Bereich Werkstätten Personal Bereich Wohnen 2 Mitarbeiter Bereich Integration Personal Bereich Wohnen 2 Personal Bereich Wohnen 2 Mitarbeiter Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Integration Personal Bereich Produktion Mitarbeiterin Bereich Hotellerie Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Produktion Personal Bereich Produktion Mitarbeiter Bereich Werkstätten Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Produktion Personal Bereich Hotellerie Mitarbeiter Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Integration Mitarbeiterin Bereich Hotellerie Personal Bereich Hotellerie Personal Verwaltung Mitarbeiter Bereich Werkstätten Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiterin Bereich Werkstätten Mitarbeiter Bereich Hotellerie

18.08.2013 01.12.2013 01.10.2013 01.09.2013 01.08.2013 01.08.2013 18.08.2013 01.10.2013 15.05.2013 18.08.2013 01.08.2013 01.09.2013 18.08.2013 18.08.2013 15.09.2013 01.10.2013 04.08.2013 01.07.2013 26.08.2013 17.08.2013 17.08.2013 01.12.2013 15.08.2013 01.04.2013 17.08.2013 25.10.2013 31.10.2013 30.08.2013 15.08.2013 11.10.2013 23.08.2013 01.08.2013 23.08.2013 01.10.2013 01.07.2013 23.08.2013 01.01.2013 01.10.2013 07.12.2013

Jubiläen

21


Unsere nächsten Termine 29. Juni 2013

Werkheimfäscht – Markt, Festwirtschaft, Spiele

Friedhofstrasse 3a,

Unterhaltung: insieme Movers, Hora‘Band, Musikuss

Uster

5. Juli 2013

Serenade: Stadtjugendmusik Uster, Blasmusik

Stadtparkcafé Uster

22. Juli – 11. August 2013

Sommerferien Restaurant 8610

16. August 2013

Serenade: Gino Todesco, Italianità

Stadtparkcafé Uster

6. September 2013

Serenade: Ländlertrio Bründler-Gyr, volkstümliche Musik

Stadtparkcafé Uster

10. September 2013

Veranstaltungsabend im 8610: Wild im 8610

Restaurant 8610

12. & 13. Oktober 2013

Grüninger Herbstmarkt mit Werkheim-Marktstand

Grüningen

24. – 27. Oktober 2013

Uster Messe mit Werkheim-Beteiligung

Landihalle Uster

31. Oktober 2013

Saisonende Stadtparkcafé

5. November 2013

Veranstaltungsabend im 8610: Meergetier im 8610

Restaurant 8610

6. – 10. November 2013

Lehrlingswettbewerb mit Teilnahme vom Werkheim Uster

Bildungszentrum Uster

28. & 29. November 2013

Uster Märt mit Werkheim-Marktstand

Uster

17. Dezember 2013

Weihnachtsfeier

Reformierte Kirche, Uster

Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt. Immer und überall. Generalagentur Uster, Jean-Jacques Gueissaz Bankstrasse 19, 8610 Uster Telefon 044 905 91 11, Fax 044 905 91 12 E-Mail uster@mobi.ch, www.mobiuster.ch

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Termine


Werkheim Uster – Produktion & Dienstleistung Druck

Gartenarbeiten

Vom technischen Artikel über den Kunststoffkoffer bis zum Kugelschreiber – wir drucken im Tampondruckverfahren einoder mehrfarbig bis zu einem Durchmesser von 80 mm auf alle gängigen Materialien. Im Siebdruckverfahren bedrucken wir Werbeartikel und Textilien (Switcher-Net-Partner).

Unsere Garteneinsatzgruppe bietet Privaten, industriellen Betrieben oder Liegenschaftenverwaltungen diverse Gartenund Unterhaltsarbeiten an: Rasenmähen, Laubrechen, Kleingehölze und Stauden schneiden oder Gärten neu anlegen.

Emu Holzverarbeitung Wir realisieren für Sie individuelle Kundengeschenke, Gebrauchs- und Dekorationsartikel aus Holz (Serien ab 30 Stück).

Mechanische Bearbeitung Wir sägen, drehen, fräsen oder bohren alle gängigen Materialien mit CNC-Maschinen oder konventionell. Von der Materialbeschaffung bis zur Spedition bieten wir die ganze Dienstleistungspalette, u.a. für Kunden aus der Flugzeug- und Textilmaschinenindustrie.

Montage Wir montieren in mittleren bis grossen Serien einfache bis anspruchsvolle Baugruppen oder komplette Produkte. Unsere Kunden sind u.a. Betriebe aus den Sektoren Apparatebau, Elektrozubehör oder Fertigungsautomation.

Textil Wir weben für Sie von Hand Ihre persönlichen, nach Ihren Wünschen designte Textilien, wie z.B. Tischsets, Saunatücher oder Taschen. Auch Näharbeiten führen wir gerne für Sie aus.

K-Lumet Mit der Anzündhilfe K-Lumet entfachen Sie ohne Kleinholz und Papier geruchsfrei ein Feuer. Ein Docht, Restenholz, Ringe aus Kartonrollen und Kerzenresten sind die Bestandteile der K-Lumets.

Einsätze vor Ort Kann die Arbeit nicht in unseren Werkstätten erbracht werden, kommen wir gerne zu Ihnen und erledigen den Auftrag in Ihren Firmen-Räumlichkeiten. Wie auch andere Kunden schätzt z.B. das Migros Verteilzentrum in Volketswil, wo eine unserer Einsatzgruppen fest stationiert ist, diesen Service sehr.

Versand und Verpackung Wir konfektionieren, verpacken, kuvertieren, etikettieren, frankieren, falten, heften, lochen, kleben und sortieren Ihre Mailings, Schulungsunterlagen oder Musterbücher. Auch das Abzählen, Abfüllen und Verpacken von Schüttgütern gehört zu unseren Kernkompetenzen.

Geschenke, Spielsachen aus Holz, Dekorationsartikel, Grusskarten, Eigenprodukte und Alltagsgegenstände in originellem Design finden Sie in unserem Verkaufsladen Emu.

Gärtnerei Ein vielfältiges Sortiment an selbstgezogenen Kräutern erwartet Sie in unserer Gärtnerei mit integriertem Verkaufslokal. Ebenso arrangieren wir Gestecke als Grabschmuck oder zur Dekoration.

8610 – Restaurant | Bar | Events | Garten In unserem Restaurant 8610 mit Bar und Garten bereiten wir einheimische Produkte mediterran zu. Zudem organisieren wir für Sie Bankette für bis zu 120 Personen in unseren Räumlichkeiten und Caterings für 40 bis 300 Personen im Raum Zürcher Oberland.

Stadtparkcafé Im Stadtparkcafé in Uster bewirten wir Sie gerne von April bis Oktober. Auf Anfrage bieten wir auch Aperitifs für Gruppen bis 30 Personen.

Kontakt Produktionsaufträge Seestrasse 110f 8610 Uster T 044 575 25 55 produktion@werkheim-uster.ch Gartenarbeiten Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 12 garteneinsatz@werkheim-uster.ch Emu Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 69 emu@werkheim-uster.ch www.emu.ch Gärtnerei Apothekerstrasse 18 8610 Uster T 044 943 17 65 gaertnerei@werkheim-uster.ch Stadtparkcafé Landihalle 8610 Uster T 043 943 17 47 8610 Restaurant Bar Events Garten Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T Reservationen 044 940 8610 T Events 044 943 17 41 8610@werkheim-uster.ch

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite www.werkheim-uster.ch.


Werkheimfäscht Samstag, 29. Juni 2013 – 10.00 bis 18.00 Uhr Friedhofstrasse 3a, Uster Markt – Spiele – Festwirtschaft – Unterhaltung Das detaillierte Festprogramm finden Sie unter www.werkheim-uster.ch Beschränkte Anzahl Parkplätze – bitte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Werkheim Uster Friedhofstrasse 3a 8610 Uster T 044 943 17 00 www.werkheim-uster.ch

Zämehebe 2/2013 / Jahresbericht 2012  

Jahresbericht / Hauszeitschrift des Werkheim Uster

Zämehebe 2/2013 / Jahresbericht 2012  

Jahresbericht / Hauszeitschrift des Werkheim Uster

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