OVAG Weihnachts-Revue vom 04.12.2026 bis 01.01.2027
JETZT TICKETS
Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, wird es in Bad Nauheim besonders glanzvoll: Erstmals startet die OVAG Weihnachts-Revue und bringt damit ein neues, festliches Showformat im OVAG THEATER DOLCE auf die Bühne. Internationale Artistik, beeindruckende Akrobatik, feinsinnige Comedy und stimmungsvolle Musik verbinden sich zu einem besonderen ShowErlebnis für die schönste Zeit des Jahres.
23. Internationale OVAG-Varieté vom 11.01.2027 bis 14.02.2027
Wann hat Sie eine Show zuletzt so gefesselt, dass Sie nur staunen konnten?
Beim OVAG-Varieté verschmelzen atemberaubende Akrobatik und mitreißende Unterhaltung zu einem Erlebnis voller Grazie, Mut und Eleganz. Rasante Artistik tri t auf poetische Momente – Spannung, Emotion und eine Atmosphäre, die man nicht beschreiben, sondern nur erleben kann.
Elvis rocks Varieté vom 30.04.2027 bis 23.05.2027
Wenn Varieté auf Rock’n’Roll tri t, entsteht ein besonderes Show-Event: Elvis rocks Varieté verbindet beeindruckende Artistik mit der Musik von Elvis Presley und sorgt für eine energiegeladene Atmosphäre im OVAG Theater DOLCE. Die Show steht für Unterhaltung, Rhythmus und große Bühnenmomente.
THEMA
20 VIERZIG JAHRE SCHIRN
Ein Wochenende, das Kunst atmet
22 FASHION FOR LONGEVITY
10. Frankfurt Fashion Lounge 24 77. JAHRE DEMOKRATIE
Frankfurt erfindet den öffentlichen Raum neu
26 FRÜHLINGSGEFÜHLE
Open-Air-Events im Mai
30 WAS UNS INSPIRIERT
MADE.Festival und Barock am Main
RUBRIKEN
04 PANORAMA
50 KINO REGIONAL
Welcome to Frankfurt, Kinostricken im Cinestar & Billie Eilish
52 MUSIK
FRIZZ präsentiert: MiA. & PLINI
54 CLUB
Monets Küste & ON&ON Season Opening
56 LGBTQ
Vendom, DRAG & DRINK & GurLZzz
43 LITERATUR
Ole Liebl: Brutal fragile Typen & Literaturtipps
44 KUNST
Fritz Scholder & Kunsttipps
43 BÜHNE
Vorglühen & Nachglühen, Flowerpornoes Sound Up & Sehnsucht nach Freiheit
14 STADT
News aus Frankfurt
16 GASTRO
Sanku-Maotsai Malatang, Charlie Costini Lasagne & Bao’s Cafe
18 PEOPLE
Masih Alinejad, Timja Bilali, Samuel Koelewijn & Verena Heubner
48 FILM
Markus Schleinzer: Rose
Oscar Wilde. BUNBURY & Bühnentipps
60 ARBEITSWELT
Rainbow-Career-Day & Ehrenamt
62 AKTIV
Hessen tanzt & Frankfurter Runden
62 EXIT
20 Jahre „Danielas Ausgehtipps“
FRIZZ KALENDER
48 Veranstaltungen im FRIZZ-Land
60 Kleinanzeigen
61 Impressum
Heubach (Mitte), Direktorin des Palmengartens Frankfurt am Main
Nina Kasper und Brigitte Orband vom Stiftungs- und Nachlassmanagement der Frankfurter Sparkasse mit Katja
JAN DELAY & BENJAMIN VON STUCKRAD-BARRE & JULIAN SMITH
Vorglühen & Nachglühen
›› 3.5., Alte Oper, Frankfurt, 20 Uhr, VVK: 57,50 €, alteoper.de ›› 3.5., Aui Love Bar (Zwingergasse 6), Frankfurt, ab 21 Uhr
Wenn zwei Pop-Kultur-Instanzen gemeinsam vorglühen, dann ist klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend. Am 3. Mai stimmen Jan Delay und Benjamin von Stuckrad-Barre in der Alten Oper Frankfurt mit einer musikalischen Lesung auf den 80. Geburtstag von Udo Lindenberg ein – jenem Künstler, der deutsche Popgeschichte geschrieben hat wie kaum ein anderer. „Vorglühen & Nachglühen“ heißt das Programm und der Titel ist wörtlich zu nehmen: Es geht um Songs, Texte, Anekdoten – über Udo, von Udo und natürlich mit jeder Menge Haltung, Humor und Herzblut.
Doch damit nicht genug. Nach dem offiziellen Teil in der Alten Oper zieht der Abend weiter – dorthin, wo Nähe, Spontaneität und musikalische Freiheit regieren. Ab 21 Uhr wird die Aui Love Bar in der Zwingergasse zum Schauplatz des Nachglühens. Gastgeber Julian Smith empfängt Jan Delay direkt nach der Lesung zu einem DJ-Set, das bewusst Genregrenzen ignoriert. Hip-Hop, Soul, Disco und Dance Classics treffen aufeinander, sorgfältig ausgewählt für ein Publikum, das zuhört, tanzt und genießt. Gerade der intime Rahmen der Bar macht diesen zweiten Teil so besonders. Keine große Bühne, kein Sicherheitsabstand – dafür musikalische Überraschungen, rare Tracks und dieser besondere Moment, wenn ein Abend einfach fließt. Wann genau Jan Delay eintrifft, bleibt offen. Sicher ist nur: Früh da sein lohnt sich. Die Kapazität ist begrenzt, die Stimmung garantiert. Ein Sonntagabend, der sich anfühlt wie ein kleines Pop-Geheimnis mitten in Frankfurt.
RADIOHOP steht für einen Sound, der sich nicht festlegen lässt. Die Instrumentalband aus Amsterdam bewegt sich souverän zwischen Groove, Textur und freier Improvisation und verbindet Jazz, Hip-Hop und Soul zu dichten, organischen Klanglandschaften. Kennengelernt haben sich Joshua Lutz, Euan Jenkins, Johnny Biner und Joel Svedberg 2020 während ihres Jazzstudiums in Amsterdam. Gemeinsame Sessions, die Faszination für J Dilla und die Ästhetik des Hip-Hop führten schnell zu einem eigenen, unverwechselbaren Stil. Seitdem ist RADIOHOP fester Bestandteil der europäischen Jazzund Beat-Szene. Die Band spielt Konzerte, kollaboriert mit Künstler:innen wie JuJu Rogers, Maydien und Sydney Lowell und ist als Rhythmusgruppe ebenso gefragt wie als eigenständiges Projekt. Aktuell arbeitet RADIOHOP an ihrem zweiten Album „Hard To Handle“, das am 8. Mai erscheint und den Fokus noch stärker auf Instrumental-HipHop legt. Am 20. Mai kommt RADIOHOP nach Frankfurt: „Jazz in der Milchsackfabrik“ ist umgezogen und wird zu „Jazz in der Dondorf Druckerei“. Im 2og:dondorf bringen die vier Musiker:innen pulsierende Beats, feine Dynamik und musikalische Tiefe auf die Bühne. Ab 20 Uhr führt Jona Heckmann mit einer kurzen Einführung in die Jazzwelt ein –bevor RADIOHOP zeigt, wie zeitgemäß und lebendig Jazz heute klingen kann.
Im Zeitalter von KI-Algorithmen, künstlich erzeugten Gefühlen und einer extrem kurzen Aufmerksamkeitsspanne ist Sophie Auster eine Künstlerin, die mit ihrer Musik einen Gegenentwurf bietet. Ihre Lieder handeln zwar von persönlichen Verlusten, doch die darin behandelten Emotionen wie Trauer und Wut angesichts unkontrollierbarer Ereignisse sind universell und verbindend. Sie schaffen einen Kontrast zu einer Medienwelt, die eher Isolation als Gemeinschaft fördert und den Wert solcher Gefühle oft verkennt. Der Albumtitel „Milk for Ulcers“ entstand während eines Gesprächs über veraltete Heilmethoden. Die Metapher beschreibt die Ambivalenz von Heilung: Während Milch kurzfris-tig Schmerzen lindern kann, verschlimmert sie Geschwüre langfristig. Das Album thematisiert die Schwierigkeit, Wunden zu heilen, ohne einfache Antworten zu bieten, und beleuchtet die Vielschichtigkeit von Verlust und Trauer. Es spiegelt Gefühle wie Trotz, Wut und Schmerz wider, aber auch Hoffnung und Freude, insbesondere durch Sophies Erfahrungen als Mutter. Der letzte Song der Platte „Blue Team“ ist ihrem Vater Paul Auster gewidmet. Glücklicherweise vollendete sie ihn rechtzeitig, sodass er ihn vor seinem Tod noch hören konnte.
SOPHIE AUSTER
VOGELPERSPEKTIVEN: DIE VÖGEL UND WIR Vögeln begegnen
›› Bis 9.8., Museum Sinclair-Haus Bad Homburg, kunst-und-natur.de/museum-sinclair-haus
Wie nehmen wir unsere Umwelt wahr, das, was um uns herum geschieht, abseits vom ewigen Buzz des World Wibe Web? Das sind zum Beispiel Vögel. Wir hören sie oftmals, bevor wie sie sehen. Etwa 10.000 Vogelarten gibt es weltweit. Der Naturschutzbund Deutschland (NaBu) ruft jedes Jahr zur großen Vogelzählung in ganz Deutschland auf. Die Schau „Vogelperspektiven. Die Vögel und wir“ richtet den Fokus auf die gefiederten Lebewesen, die uns draußen und manchmal auch in Räumen umgeben. Der programmatische Titel der Schau beleuchtet Vogelperspektiven und welche Folgen Handlungen der Menschen oder deren Weglassen für sie haben. Gemälde, Skulpturen, Filme und Fotografien bilden Fluglinien, Gesänge und Vogelschwärme ab und laden dazu ein, Vögeln auf Augenhöhe zu begegnen und den Blick auf die Perspektiven der Wirbeltiere zu öffnen. Vögel sind jedoch nicht nur Motive der Ausstellung, sondern Lebewesen, die Räume gestalten und bisweilen gezwungen sind, sich an die von Menschen dominierte Welt anzupassen. Matthias Garffs große Skulptur „Goldammer“ besteht aus wiederverwerteten Materialien (Rohren, Latten und Reflektoren). Neun weitere kleinere Vogel-Skulpturen von Matthias Garff sind mit Soundspuren des Biologen und DJs Dominik Eulberg unterlegt.
Die Künstlerinnen Selbi Jumayeva, Alisa Verbina und Olha Vinichenko stellen in ihrer Arbeit „Steppe Synanthropies (2024)“ menschliche und tierliche Migrationen in einen Zusammenhang: „Mit der Kombination von traditioneller Textilkunst, Video, Text und Objekten aus der ornithologischen Forschung veranschaulichen sie, wie das Zusammenspiel von Landschaften, Wissen und Praktiken ein fragiles, doch hoffnungsvolles Zusammenleben von Menschen und Vögeln trägt“ (artisnext.net).
Die Arbeiten der Malerin Vroni Schwegler und der Schriftstellerin Anna Yeliz Schentke kreisen um die Stadttaube. Die ehemaligen Haustiere gelten mittlerweile als Plage. Schwegler und Schentke stellen die Frage danach, welchen Tieren Fürsorge und Würde zugestanden wird – und welchen nicht. Der Künstler und Komponist Robin Meier Wiratunga beschäftigt sich in seiner Neuproduktion B5’s Dream (2025) damit, was Vögel träumen und wie Forschung und Technologie Vorstellungen über Bewusstsein und das Verbindende zwischen Spezies verändern können. Am 27. Mai begegnet Tänzerin Sarah Altherr bei „Schwanentanz & Nachtigallengesang – Tanz und Lyrik“ diversen Vögeln, begleitet von Schauspielerin Anna Staab, die aus Texten vorlesen wird.
17.05.2026 | Frankfurt, Nachtleben Letters Sent Home
18.05.2026 | Frankfurt, Das Bett Estikay
21.06.2026 | Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle Pat Metheny
17.08.2026 | Frankfurt, Batschkapp The Living Tombstone
Robin Meier Wiratunga, B5’s Dream, 2025, Video (Still)
Volker Kreidler, aus der Serie Birds, 2018, Fotografie
QUEERE PERSPEKTIVEN AUF MIGRATION, FLUCHT UND ASYL
Sehnsucht nach Freiheit
›› 19.5., Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt, 9-16.30 Uhr, Infos & Anmeldung: frankfurt-university.de/sehnsucht-nach-freiheit
Sehnsucht nach Freiheit ist ein starkes Wort – und für viele queere Geflüchtete bittere Realität. Anlässlich des IDAHOBITA 2026 rückt ein Fachtag an der Frankfurt University of Applied Sciences genau diese Perspektiven in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „Sehnsucht nach Freiheit – Queere Perspektiven auf Migration, Flucht und Asyl“ wird am 19. Mai 2026 darüber gesprochen, was es bedeutet, vor Verfolgung zu fliehen und dennoch auch im Ankunftsland nicht selbstver-
ständlich sicher zu sein. Queere Geflüchtete sind im Asylverfahren und im Alltag mit besonderen Herausforderungen konfrontiert: Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen, unsichere Unterbringung, psychische Belastungen und strukturelle Hürden prägen ihre Lebensrealität. Der Fachtag verbindet fachliche Analyse mit politischer Debatte und künstlerisch-biografischen Zugängen. Moderiert von Bettina Böttinger, kommen Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ins Gespräch und diskutieren Handlungsmöglichkeiten, Verantwortung und notwendige Veränderungen. Besonderes Gewicht erhält der künstlerische Teil der Veranstaltung. Biografische Erzählungen, performative Elemente und musikalische Beiträge geben jenen Stimmen Raum, die im politischen Diskurs oft überhört werden. Die Lebensgeschichte der Trans*aktivistin Fabian Kagimu, eindrucksvoll inszeniert und vorgetragen, macht deutlich, dass Flucht nicht endet, wenn eine Grenze überschritten ist. Der Fachtag versteht sich als Einladung zum Zuhören, zum Perspektivwechsel und zur solidarischen Auseinandersetzung. Er zeigt, dass Demokratie und Vielfalt nicht abstrakte Begriffe sind, sondern sich im konkreten Schutz von Menschenrechten bewähren müssen – gerade dort, wo Menschen besonders verletzlich sind.
ALTES WISSEN BLÜHT NEU AUF: FLORA. WENN AUS WURZELN WUNDER WACHSEN.
Eine multimediale Ausstellung –vom Kräuterbuch zur Pflanzenkraft
›› 8.5.-23.8., Naturhistorisches Museum Gutenberg-Museum MOVED (Reichklarastr, 1), Mainz, Öffnungszeiten: Mo-So 9-18 Uhr, Do 9-20 Uhr, weitere Infos: flora-ausstellung.de, @flora.exhibition
Die multimediale Ausstellung FLORA widmet sich dem komplexen Verhältnis von Mensch, Gesundheit und Natur. Ausgangspunkt ist das frühe deutschsprachige Kräuterbuch „Gart der Gesundheit“, das 1485 in Mainz entstand. Von hier aus spannt die Ausstellung den Bogen von historischem Heilpflanzenwissen zu heutigen Perspektiven auf Pflanzenwirkung und ökologische Herausforderungen. Inszeniert wurde die Ausstellung von Studierenden der Hochschule Mainz. Sie entstand in einer interdisziplinären Kooperation mit der Hochschule Mainz, dem Gutenberg-Museum und dem Naturhistorischen Museum, die sich derzeit ein Museumsgebäude teilen und erstmals gemeinsam ausstellen. Interaktive, künstlerische und sinnliche Stationen eröffnen den Besucherinnen und Besuchern unterschiedliche Zugänge zu den Themen. Im Zusammenspiel digitaler Formate mit Büchern und Herbarien werden historisches Wissen, naturwissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Fragen zum Klimawandel und der schwindenden Artenvielfalt miteinander verwoben. Eine Sonderausstellung der Hochschule Mainz in Kooperation mit dem Gutenberg-Museum und Naturhistorischen Museum Mainz.
Bevor sich die PIK DAME in die Sommerpause verabschiedet, wird es noch einmal laut, schräg und garantiert unterhaltsam. Am 28. Mai 2026 steht mit „Der Dompteur lädt ein“ erneut das Comedyformat für besondere Unterhaltung auf dem Programm – mitten im Frankfurter Bahnhofsviertel. Unter dem Motto „Kultur, Comedy & Show meets Bahnhofsviertel“ rocken Youssef Maghrebi, Justin Dölp und Nick Duschek die Bühne der legendären Location. Die Comedy Mixed Show hat sich längst als feste Größe etabliert. Monatlich bringt das Format im Frühjahr eine Mischung auf die Bühne, die genauso abwechslungsreich ist wie ihr Umfeld: Mindestens drei Acts sorgen pro Abend für Dynamik –ein etablierter Comedian, ein lokaler Künstler und ein Newcomer. Diese bewusste Kombination schafft Raum für neue Stimmen, überraschende Perspektiven und frische Pointen. Gastgeber des Abends ist der Dompteur selbst – das Gesicht der PIK DAME. Mit Charme, Haltung und Gespür für Timing moderiert er den Abend und verbindet die einzelnen Auftritte zu einer runden Show. Der intime Rahmen des Traditionsclubs macht die Abende besonders: nah am Publikum, direkt, ungefiltert. „Der Dompteur lädt ein“ ist mehr als eine Comedyshow. Es ist ein Format, das zeigt, wie lebendig, mutig und vielfältig Unterhaltung im Bahnhofsviertel sein kann – und warum die PIK DAME auch heute noch sticht.
FRANKFURTS GRÖSSTE BOWLINGBAHN FEIERT COMEBACK ALS MAIN-BOWLING IN ESCHERSHEIM
Strike zurück in der Stadt
›› Berkersheimer Weg 104, Frankfurt, Infos und Reservierungen: main-bowling.de, (069) 52 22 07
Frankfurt hat wieder eine Bowling-Adresse, die Maßstäbe setzt: In Eschersheim hat Hessens größte und zugleich älteste Bowlingbahn nach umfassender Renovierung neu eröffnet – jetzt unter dem Namen Main-Bowling. Mit 32 hochmodernen Bahnen, frischem Design und einem neuen Betreiber schlägt die Location ein spannendes Kapitel in ihrer über 50-jährigen Geschichte auf. Früher bekannt als Brunswick Bowling und später Bowlingworld, erstrahlt das Center seit Dezember 2025 in neuem Glanz. Nach der Schließung im Mai 2025 nutzte der neue Betreiber die Gelegenheit für einen kompletten Neustart. Investiert wurde nicht nur in neueste Bowlingmaschinen, ein modernes Scoring-System sowie Licht- und Soundtechnik, sondern auch in Atmosphäre: Offene Raumkonzepte, gemütliche Sitzbereiche, neue Einrichtung und eine zeitgemäße Gastronomie laden dazu ein, länger zu bleiben – vor oder nach dem Spiel.
Hinter Main-Bowling steht ein Team mit echter Leidenschaft für Bowling und Gastlichkeit. Bereits erfolgreich mit Centern in Dieburg und Aschaffenburg, erfüllt sich der gebürtige Frankfurter Betreiber nun den Wunsch, dieses Konzept auch in seiner Heimatstadt umzusetzen. Das Ergebnis ist ein Center für alle: Familien, Kinder, Schulklassen, Freundesgruppen, Firmenevents, Liga- und Betriebssportspieler finden hier gleichermaßen ihren Platz. Trotz der umfassenden Modernisierung bleiben die Preise fair und orientieren sich an früheren Zeiten. Ergänzt wird das Angebot durch spezielle Formate wie Kindergeburtstage, Firmenfeiern und das beliebte Moonlight Bowling mit Discosounds und Aktionen am Freitag- und Samstagabend. Main-Bowling verbindet Tradition mit Zeitgeist – und bringt einen echten Freizeitklassiker zurück auf Frankfurts Spielfläche.
John Smile
HOPPIGALOPPI & WORLD OF WELLER PRÄSENTIEREN
Flowerpornoes
›› 29.5., ono2, Frankfurt, 21 Uhr, 25 €
Vierzig Jahre Flowerpornoes – das ist deutsche Indie-Geschichte mit Haltung, Poesie und Widerhaken. Am Mittwoch, 29. Mai 2026, feiern Hoppigaloppi und World of Weller dieses Jubiläum mit einem besonderen Konzertabend im ono2 in Frankfurt. Frontmann und Mitbegründer Tom Liwa bringt seine Band zurück auf die Bühne – in aktueller Besetzung mit Markus Steinebach, Birgit Quentmeier, Giuseppe Mautone und sich selbst. Liwa gilt seit den Achtzigern als einer der klügsten Köpfe des deutschsprachigen Indie-Pop. Seine Texte sind poetisch, fragil, widerständig und von einer Eigenwilligkeit, die ihn früh zu einer prägenden Figur jenseits aller Szeneschubladen machte. Die
Flowerpornoes waren dabei stets mehr als nur Band: Sie waren Projekt, Sprachrohr und Experimentierfeld. Nach Auflösung, Wiedervereinigung und wechselnden Formationen ist ihre Geschichte heute so vielschichtig wie ihre Musik. Anlass des Abends ist nicht nur das Bandjubiläum, sondern auch Liwas jüngst erschienenes Doppelalbum „20 Power Hits“, eine sehr persönliche Rückschau auf vier Jahrzehnte Songwriting – ohne klassische Hits, dafür mit Tiefe, Brüchen und einem neuen, unveröffentlichten Song. Im ono2 wird dieser Weg nun live gefeiert: mit voller Band, warmem Warm-up und Cool-down von Weller, Geschichten aus vierzig Jahren und Songs, die zeigen, warum Tom Liwa bis heute eine Ausnahmeerscheinung geblieben ist. Ein Abend für Zuhörer:innen, Liebhaber:innen und alle, die wissen, dass Pop mehr kann als laut sein.
Künstliche Intelligenz ist längst mehr als ein Zukunftsthema – sie ist Teil unseres Alltags und wirft neue Fragen auf. Das KI-Festival am Staatstheater Darmstadt lädt dazu ein, diese Entwicklungen gemeinsam mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und KI-Systemen zu erkunden. Zwischen Performance, Diskurs und Experiment entstehen ungewöhnliche Perspektiven auf das Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Ein Highlight des Festivals ist die Musiktheaterproduktion "Anima mea – Wo bist du, meine Seele?" am 14. Mai: Ein Sturm im norwegischen Winter 1620, ein Dorf ohne Männer und gleichzeitig komponierende Nonnen in italienischen Klöstern – was verbindet diese Welten? Gemeinsam mit einer KI begibt sich das Publikum auf die Suche nach Antworten und erlebt, wie neue Formen des Erzählens entstehen. Ob neugierig, kritisch oder einfach experimentierfreudig: Das Festival bietet Raum für Austausch, Inspiration und überraschende Begegnungen mit KI.
Frankfurt wird am 8. Mai 2026 zum Resonanzraum eines europäischen Lebensgefühls: Mit MENTSH UNITED feat. SHANTEL eröffnet MASSIF EUROPE die Konzertsaison im Massif Central – laut, tanzbar und mit klarer Haltung. Mitten im urbanen Zentrum bringt das internationale Kollektiv einen Sound auf die Bühne, der elektronische Clubästhetik mit musikalischen Einflüssen aus Südosteuropa, dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten verbindet.
MENTSH UNITED vereint dreizehn Musiker:innen aus Frankreich, Deutschland, Griechenland, Israel und Italien. Was sie eint, ist eine gemeinsame Vision: Vielfalt feiern, Grenzen überwinden und kulturelle Unterschiede als kreative Kraft nutzen. Tiefe Bässe, treibende Beats und kollektive Energie machen ihre Auftritte zu politischen Statements ohne erhobenen Zeigefinger – dafür mit maximaler Wirkung auf Körper und Kopf. Der musikalische Kern stammt von SHANTEL, der mit seinem Ansatz des kulturellen Mixings Popgeschichte geschrieben hat. Migration wird bei ihm hör- und tanzbar, Clubkultur zum offenen System, das sich ständig neu erfindet. MENTSH UNITED transportiert diese Idee weiter und formuliert sie klar: Europa ist bunt, demokratisch und solidarisch – gegen Hass, Antisemitismus und Ausgrenzung. Das Konzert im Massif Central bietet die seltene Gelegenheit, dieses außergewöhnliche Ensemble bei freiem Eintritt live zu erleben. Ein Abend, der zeigt, wie Musik Gemeinschaft stiften kann – mitten in Frankfurt, im Herzen Europas.
Schon als Kind verbrachte Tony Rizzi seine Wochenenden im Kino – fasziniert von der Schwebe zwischen Realität und Fantasie. Dieses frühe Staunen prägt sein Werk bis heute. Kürzlich vom tanz-Magazin zum Tänzer des Jahres 2024/2025 gewählt, bewegt sich Rizzi mühelos zwischen Tanz und Film, zwischen Körper und Bild, zwischen Bühne und Leinwand. In seinem neuen Werk Endless Love/Endless Life, das im Januar Premiere feierte, lädt er das Publikum ein, durch die Linse des Kinos auf die Welt zu blicken – und auf sich selbst. Rizzi fragt nach unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit in einer Zeit permanenter Bilder. Wenn Ruhm allgegenwärtig scheint und Bildschirme immer griffbereit sind: Was ist noch echt, was Illusion? Ist das Außergewöhnliche banal geworden – oder liegt darin eine neue Wahrheit? Endless Love/Endless Life verweigert klare Zuordnungen. Es ist Tanzperformance und Filmerlebnis zugleich, ein Zwischenraum, in dem Bewegung zur Erzählung wird. Rizzis Biografie ist eng mit der internationalen Tanzgeschichte verbunden: Geboren in den USA, ausgebildet an der Boston Ballet School, prägte er über zwei Jahrzehnte das Ballett Frankfurt und die Kompanie von William Forsythe. Parallel dokumentierte er als Fotograf und Kameramann diese Arbeit und schuf ein einzigartiges Archiv. Heute arbeitet Rizzi mit seiner eigenen Kompanie sowie renommierten Ensembles weltweit. Mit Endless Love/Endless Life verdichtet sich all das zu einem poetischen Werk über Erinnerung, Projektion – und die Sehnsucht nach etwas ganz Echtem.
PROGRAMM HIGHLIGHTS
NEUIMVORVERKAUF
EVENT-TAG RUND UM KINDER- UND JUGENDCOMICS
GRATIS COMIC TAG
›› 9.5., Hugendubel, Frankfurt, gratiscomictag.de
Kinder lieben Comics – und das aus gutem Grund. Sie erzählen Geschichten mit Tempo, Humor und starken Bildern und öffnen spielerisch den Zugang zur Welt des Lesens. Als ideales Bindeglied zwischen Bilderbuch und Roman sind Kindercomics längst fester Bestandteil von Leseförderung, Sprachunterricht und Bibliotheken. Auch im Buchhandel haben sie sich als stabile und wachsende Kategorie etabliert – getragen von Comicverlagen ebenso wie von klassischen Kinderund Jugendbuchhäusern. Spätestens seit 2024 steht der Kindercomic auch beim Gratis Comic Tag im Rampenlicht. Das Event, 2010 ins Leben gerufen, zählt heute zu den wichtigsten Aktionstagen der deutschsprachigen Comicbranche. Jedes Jahr am zweiten Samstag im Mai werden eigens produzierte Comichefte kostenlos in Buchhandlungen, Comicshops und Bibliotheken verteilt – als Einladung zum Entdecken und Stöbern abseits des Onlinehandels. 2026 rückt der Fokus erneut klar auf Kinder- und Jugendcomics. Elf Verlage aus Deutschland und der Schweiz bringen 22 Titel an den Start: von Jugend-Manga über Sachcomics und Superhelden bis zu Leseeinsteiger-Geschichten und Fantasy-Stoffen. Am 9. Mai 2026 landen diese Comics in über 1.000 Locations im gesamten DACH-Raum – in Frankfurt unter anderem bei Hugendubel im Steinweg. Ein Fest für junge Leser:innen, neugierige Eltern und alle, die Comics als Kulturform feiern.
Frische Stimmen, neue Sounds und echte Bühnenmomente: Am 7. Mai lädt der Gibson Club erneut zu „Sound Up – Welcome to our Stage“ ein. Das Format bietet aufstrebenden Musiktalenten die Chance, sich live zu präsentieren – nah am Publikum, mitten im Club. Diesmal stehen mit Bekkaa und Naomi Westlake zwei Künstlerinnen auf der Bühne, die für eine neue Generation Pop stehen.
Die 22-jährige Frankfurterin Bekkaa schreibt seit ihrer Kindheit Songs und verarbeitet darin Themen wie Selbstfindung, Großstadtleben, mentale Gesundheit und sexuelle Toleranz. Ihre poetischen, reflektierten Texte treffen den Nerv ihrer Generation – nicht zuletzt deshalb wächst ihre Community auf Social Media stetig. Mit mehreren veröffentlichten Singles hat sie sich bereits eine klare musikalische Handschrift erarbeitet. Naomi Westlake, geboren in London, aufgewachsen in Süddeutschland und heute in Berlin zu Hause, verbindet melancholische Pop-Texte mit Tech-House, HyperPop und Reggaeton-Beats. Gemeinsam mit ihrem Produzenten hat sie einen Sound entwickelt, den sie selbst als modernen Off-Pop beschreibt. In ihren Songs spiegelt sie gesellschaftliche Spannungen und urbane Realität wider – direkt, ehrlich und zeitgemäß. „Sound Up“ zeigt an diesem Abend, wie vielfältig und spannend der musikalische Nachwuchs ist – und macht den Gibson Club zur Bühne für das, was morgen zählt.
WDC RHEINMAIN
DemokratieKioske, Main-Light & WerkRaum
›› wdc2026.org/de
DemokratieKioske in Darmstadt und im RheinMain-Gebiet
Die WDC RheinMain verwandelt elf Kioske in Darmstadt und der Region in Räume für Austausch, Kreativität und Beteiligung. Noch bis September finden rund 120 Kulturveranstaltungen in unterschiedlichen Städten statt, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, Dialoge zu suchen und sich Zukunftsfragen zu widmen. Den Darmstädter Auftakt macht am 4. Mai der Radiokiosk mit Era Geldes auf der Piazza im Carree. Main-Light und Kitchen on the Run in Frankfurt
Eine Metropole im Rampenlicht: Am 7. Mai lädt Frankfurt zur Eröffnungsfeier von Main-Light ein, um die autarke, klimaneutrale Beleuchtungslösung für den öffentlichen Raum an der Weseler Werft am Mainufer in Frankfurt mit leuchtenden Augen zu empfangen. Die Kitchen on the Run macht ab dem 10. Mai Appetit auf gute Nachbarschaft. Gemeinsam mit Bewohner:innen, lokalen Initiativen und Vereinen belebt das Projekt die Gustavsburgstraße im Gallusviertel mit einem offenen Picknick für alle, indem es Begegnungen schafft.
WerkRaum in Wiesbaden
Ein Ort voller Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben: Dazu animiert der WerkRaum ab dem 2. Mai in der Wiesbadener Fußgängerzone und haucht einem ehemaligen Kaufhaus neues Leben ein – mit Ausstellungen, Talks und Workshops, die Menschen miteinander vernetzen und den Leerstand nutzen.
WE LOVE MMA 88 KEHRT NACH FRANKFURT ZURÜCK
Deutschlands härteste Liga
›› 23.5., Jahrhunderthalle, Frankfurt, Beginn 19 Uhr, welovemma.dee
Am 23. Mai 2026 wird die Jahrhunderthalle Frankfurt erneut zum Schauplatz kompromissloser Kämpfe: WE LOVE MMA geht mit Ausgabe 88 an den Start und bringt „Deutschlands härteste Liga“ zurück in den Cage. Die ersten bestätigten Paarungen zeigen bereits, wohin die Reise geht – intensive Duelle, ambitionierte Talente und jede Menge sportliche Brisanz. Im Mittelgewicht treffen Nicolas Ighadaro vom Kampfgeist Gym Reilingen und Robert Bisso vom Infinitus Gym Stockstadt aufeinander. Während Bisso als ungeschlagenes Top-Talent gilt, geht Ighadaro mit dem Selbstvertrauen eines Überraschungssiegs aus München in den Kampf. Auch im Catchweight bis 75 Kilogramm wird es spannend: Lokalmatador Moritz Heine vom MMA Spirit Frankfurt misst sich mit Shohrukh Zarifzoda aus Jena, der erstmals den Schritt in den Cage wagt. Tempo und Technik verspricht das Bantamgewicht-Duell zwischen Haress Mansury von Grind Gang Karlsruhe und Asadullah Asem vom renommierten MMA Spirit Frankfurt. Ebenfalls hochmotiviert gehen Rahman Semizer und David Balaneskovic im 72-Kilogramm-Catchweight an den Start – beide mit dem klaren Ziel, nach zuletzt bitteren Niederlagen zurück auf die Siegerstraße zu finden.
saybbyetoit
Naomi Westlake
Bekkaa
Foll Hessisch
Wenn ganz Hessen zu Gast ist, wird Fulda zur Bühne: 2026 feiert die Barockstadt den Hessentag – mit Kultur, Geschichte und einem Fest, das Stadt und Land zusammenbringt. Vom 12. bis 21. Juni 2026 richtet Fulda den Hessentag aus und bereitet sich schon jetzt mit großer Sorgfalt auf das größte und älteste Landesfest Deutschlands vor. Für die osthessische Metropole ist es nach 1990 bereits die zweite Ausgabe – Erfahrung trifft hier auf Vorfreude. Fulda weiß, wie Landesfest geht: mit hochkarätigem Programm, regionaler Kulinarik, gelebter Gemeinschaft und einer Kulisse, die barocke Pracht mit urbanem Charme verbindet. Die Stadt gilt seit Jahren als kultureller Anziehungspunkt. Musicals, OpenAirKonzerte, Festivals und Großereignisse prägen den Kalender, zuletzt eindrucksvoll bestätigt durch die Landesgartenschau 2023 mit rund 600.000 Gästen. Beim Hessentag 2026 dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf mehr als 1.000 Programmpunkte freuen – kompakt, vielfältig und gut erreichbar. Dank zentraler Lage, hervorragender Bahnanbindung und kurzer Wege beginnt das Fest praktisch am Bahnhof und zieht sich als Hessentagsstraße durch die Innenstadt bis in die grünen Auen der Fulda. Vom Treffpunkt Hessen im ehemaligen Kaufhof über Universitäts- und Bonifatiusplatz, das Barockviertel mit Dom und Stadtschloss bis hin zur FuldaAue entfaltet sich ein Parcours aus Geschichte, Gegenwart und Lebensfreude. Märkte, Ausstellungen, Konzerte und Mitmachangebote greifen ineinander und machen den Hessentag 2026 zu einem Fest, das Fulda als offene, lebendige und kulturell starke Gastgeberin zeigt.
Anima mea –Wo bist du, meine Seele?
14.05.
Stolpersteine
Die Stadt Frankfurt am Main trauert um Hartmut Schmidt, der am 15. April im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Als langjähriger Vorsitzender der Initiative Stolpersteine prägte er die Frankfurter Erinnerungskultur maßgeblich. Der Journalist und Historiker setzte sich mit großem Engagement für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ein. Für seinen Einsatz wurde er mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Sein Wirken bleibt untrennbar mit dem öffentlichen Erinnern in Frankfurt verbunden.
Arif Arslaner
Die Stadt Frankfurt am Main trauert um Arif Arslaner, der am 20. April im Alter von 63 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Als langjähriger Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft für Kultur und Bildung prägte er über Jahrzehnte die Bildungs- und Integrationsarbeit in Frankfurt. Arslaner setzte sich mit großem Engagement für Teilhabe, Chancengerechtigkeit und interkulturellen Austausch ein. Für sein Wirken wurde er mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.
Kenia in Frankfurt
In Frankfurt wird derzeit eine sogenannte Kenia-Koalition als mögliche Regierungsoption diskutiert. Hintergrund ist, dass nach der jüngsten politischen Konstellation keine Zweier- oder Vierer-Mehrheit zustande gekommen ist. Eine Zusammenarbeit der Parteien CDU, Grüne und SPD würde rechnerisch eine Mehrheit im Stadtparlament ermöglichen. Doch auch Volt würde zusammen mit den Grünen anstelle der SPD mit der CDU zusammenarbeiten. Ob und in welcher Form es zu entsprechenden Gesprächen kommt, ist Teil der laufenden politischen Entscheidungsfindung in Frankfurt.
La Gata
Das Frankfurter Lokal La Gata ist zwangsgeräumt worden. Die Räumung erfolgte nach einem entsprechenden Gerichtsbeschluss und markiert das vorläufige Ende des Betriebs. Details zu den Hintergründen wurden zunächst nicht öffentlich gemacht. Der Fall sorgt im Umfeld des Lokals für Aufmerksamkeit und wirft erneut Fragen zur Situation von Gastronomiebetrieben in der Stadt auf.
1,5 Millionen Euro für digitales Ehrenamt
Mit dem Förderprogramm „Ehrenamt digitalisiert!“ stellt das Land Hessen auch 2026 wieder 1,5 Millionen Euro für die digitale Weiterentwicklung ehrenamtlicher Organisationen bereit. Anträge können vom 27. April bis 12. Mai gestellt werden. Gefördert werden Projekte zur Modernisierung von Abläufen, etwa in Verwaltung, Kommunikation oder Mitgliedergewinnung. Die Zuschüsse liegen zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Weitere Informationen gibt es unter digitales.hessen.de/foerderprogramme/ehrenamt-digitalisiert.
Beete am Merianplatz
Kurz vor dem Bergerstraßenfest sorgt eine geplante Bepflanzung von Beeten für Diskussionen. Die Stadt will noch vor dem Fest am 30. und 31. Mai neue Grünflächen anlegen, um das Viertel aufzuwerten. Die Veranstalter:innen sehen das kritisch: Sie befürchten, dass die frisch bepflanzten Beete während des gut besuchten Festes durch Besucher:innenströme beschädigt werden könnten. Nun steht die Frage im Raum, wie Stadtgrün und Großveranstaltung sinnvoll miteinander vereinbar sind.
Frankfurt wächst
langsam
Frankfurt wächst weiter, allerdings deutlich langsamer als in den vergangenen Jahren. Neue Zahlen zeigen, dass der Zuzug abnimmt und sich das Bevölkerungswachstum spürbar verlangsamt hat. Gründe dafür sind unter anderem steigende Mieten, begrenzter Wohnraum und veränderte Wanderungsbewegungen. Die Entwicklung stellt Politik und Stadtplanung vor neue Herausforderungen – etwa bei Wohnungsbau, Infrastruktur und langfristiger Stadtentwicklung.
Kioske im Visir
Bei behördenübergreifenden Gewerbekontrollen in Frankfurt haben Stadtpolizei, Landespolizei und das Regierungspräsidium zahlreiche Verstöße festgestellt. Im Fokus standen Kioske rund um die Konstablerwache sowie an der Mainzer Landstraße und der Münchener Straße. Beanstandet wurden unter anderem fehlende Pfandsiegel, Verstöße gegen Jugend- und Verpackungsgesetze sowie aufenthaltsrechtliche Auffälligkeiten. Die Behörden kündigten weitere gemeinsame Kontrollen an.
AUS FRANKFURT
Freibäder
Mit dem Frühling startet in Frankfurt die Freibadsaison. Den Auftakt macht das Freibad Hausen am 18. April, weitere Bäder öffnen schrittweise in den kommenden Wochen – teils wetterabhängig. Pünktlich dazu erscheint die neue Broschüre „MAIN Sommerbaden 2026“, die Öffnungszeiten, Angebote und Veranstaltungen bündelt. Die Frankfurter Freibäder sollen auch in diesem Sommer wieder Orte für Erholung, Bewegung und Begegnung sein.
Autonomes Fahren im Fokus
Fahrzeuge der Zukunft fahren vernetzt und autonom – mit Folgen für Sicherheit, Mobilität und Gesellschaft. Am 10. Juni 2026 widmet sich eine interdisziplinäre Fachkonferenz an der Frankfurt University of Applied Sciences diesen Entwicklungen. Im Austausch von Wissenschaft, Industrie, Politik und IT werden Technik, Recht, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz diskutiert. Die kostenfreie Veranstaltung findet im House of Logistics and Mobility statt; Anmeldung bis 5. Juni erforderlich (frankfurt-university.de/autonomesfahren2026).
Neue Zentrale an der Hauptwache
Frankfurter Sparkasse startet nächste Bauphase Die neue Zentrale der Frankfurter Sparkasse an der Hauptwache nimmt weiter Gestalt an. Der Rohbau des Gebäudes an der Hauptwache 1 ist abgeschlossen, nun beginnen die weiteren Umbauarbeiten. Zum symbolischen Start wurde eine Zeitkapsel im Mauerwerk eingesetzt. Auf rund 10.000 Quadratmetern entsteht bis Anfang 2028 ein modernes Büro- und Geschäftshaus im Herzen der Innenstadt.
Hugendubel modernisiert
Die Hugendubel-Filiale am Steinweg wird umfassend renoviert. Seit über 35 Jahren ist das Haus eine feste Größe der Frankfurter Innenstadt und gilt als Flaggschiff des Buchhändlers in Hessen. Nun startet eine Modernisierung, die den Standort zukunftsfähig machen soll – ohne Schließung. Der Betrieb läuft während der gesamten Umbauphase weiter. Ziel ist es, den traditionsreichen Ort des Lesens behutsam weiterzuentwickeln und als Treffpunkt für Bücherfans und Entdecker:innen zu stärken.
Stadtradeln
Frankfurt belohnt beim Stadtradeln erneut besonderes Engagement. Vom 1. bis 21. Mai sammeln Teams, Familien und Einzelne Fahrradkilometer. Die erfolgreichsten Teilnehmenden dürfen sich auf attraktive Preise freuen: Gutscheine, Sonderpreise und regionale Klassiker. Die Auszeichnungen werden im Rahmen der Eurobike verliehen und sollen zusätzlich Anreiz für klimafreundliche Mobilität im Alltag schaffen. Anmelden kann man sich unter stadtradeln.de/frankfurt.
Skyline Plaza
Das Frankfurter Skyline Plaza wird derzeit umgebaut und richtet sein Konzept neu aus. Die Zahl der klassischen Einzelhandelsgeschäfte sinkt, dafür gewinnt der Bereich Freizeit und Entertainment an Bedeutung. Geplant sind unter anderem Padel-Plätze auf dem Dach des Centers. Mit dem Umbau reagiert das Einkaufszentrum auf verändertes Konsumverhalten und will sich langfristig zukunftsfähig aufstellen.
Frankfurter Büromarkt
Der Frankfurter Büromarkt zeigt eine spürbare Flaute. Neue Zahlen fallen deutlich schwächer aus als erwartet: Sowohl Vermietungen als auch Abschlüsse bleiben hinter den Vorjahren zurück. Gründe sind unter anderem Zurückhaltung bei Unternehmen, hohe Kosten und veränderte Arbeitsmodelle. Die Entwicklung verstärkt den Anpassungsdruck auf Projektentwickler:innen und Eigentümer:innen, während sich der Markt weiter konsolidiert.
Die Sommerakademie lädt wieder Kreativbegeisterte ein, neue künstlerische Techniken zu entdecken oder ein vertrautes Thema zu vertiefen. JETZT ANMELDEN für eine Woche kreative Auszeit!
Der Hippiemarket verwandelt urbanen Raum in einen Ort, an dem Hippie-Vibes und City-Culture miteinander verschmelzen. Der Hippiemarket versteht sich nicht nur als Markt, sondern als kleines StadtFestival für alle Sinne – offen, kreativ und gemeinschaftlich. Zwischen Fashion-Ständen, Art-Spots und Tattoo-Kunst lädt ein Swimmingpool zum Abkühlen ein, während Drinks & Food für Sommerlaune sorgen. Musikalisch liefert der Markt den passenden Soundtrack: Trashkan, Biagio Sibilla, Safariklang, Samuri Live und Jazpert bewegen sich zwischen elektronischen Grooves, organischen Beats und Soul-Sounds – perfekt für barfuß im Herzen und laut im Lachen. Der Hippiemarket ist ein Ort für Begegnungen, für Neugier und für das Gefühl, dass Stadt auch leicht sein darf. Frankfurt tanzt, fühlt und liebt – zumindest für einen Tag. Let the city bloom.
Flohmarkt Yok Yok
›› 31.5., Wiesenhüttenplatz bei Yok Yok Eden, Frankfurt, viertel.app/das-viertel/platz/yok-yok-eden
Wenn im Frankfurter Bahnhofsviertel vom „Flohmarkt Yok Yok“ die Rede ist, geht es weniger um einen klassischen Markt mit festen Ständen als um ein urbanes Pop-up-Phänomen. Rund um den Kult-Kiosk Yok Yok entstehen immer wieder spontane Flohmarkt-Aktionen, die Nachbarschaft, Szene und Neugierige zusammenbringen. Secondhand-Mode, Vinyl, Bücher, Kunst, Fundstücke und Kurioses wechseln hier locker den Besitzer – oft direkt aus Kisten, Koffern oder improvisierten Tischen. Das Yok Yok fungiert als Treffpunkt und Magnet. Getränke in der Hand, Musik aus der Box, Gespräche auf dem Gehweg – der Flohmarkt wird zum sozialen Raum. Typisch für das Bahnhofsviertel, mischen sich hier unterschiedlichste Menschen: Anwohner:innen, Kreative, Sammler:innen, Passant:innen. Der „Flohmarkt Yok Yok“ steht damit weniger für Konsum als für Haltung: niedrigschwellig, offen, improvisiert und tief im Viertel verankert. Wer vorbeikommt, weiß nie genau, was ihn erwartet – genau das macht den Charme aus.
Marché de Nuit –
Der YOU FM Nachtmarkt
›› 9.5., Zoogesellschaftshaus, Frankfurt, 16-22 Uhr, nachtmarkt-frankfurt.de Am 9. Mai bringt der Marché de Nuit frische Energie ins Zoogesellschaftshaus. Zur Frühlingsedition öffnet der beliebte Nachtmarkt bereits am Nachmittag seine Türen und lädt dazu ein, entspannt durch Design, Genuss und kreative Ideen zu flanieren. Ob kurzer Abstecher am Nachmittag oder fließender Übergang in den Abend – der Markt passt sich dem Rhythmus der Besucher:innen an. Zwischen Lichtinstallationen, Musik und urbaner Kulisse präsentieren ausgewählte Labels, Manufakturen und Kreative ihre Produkte: handgefertigtes Design, Schmuck, Mode und kulinarische Spezialitäten. Der Marché de Nuit verspricht einen entspannten Frühlingsabend voller Atmosphäre, Kreativität und Begegnungen – mitten in Frankfurt.
Am Pfingstmontag verwandelt sich die Milchsackfabrik erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Flohmarkt-Fans, Familien und Neugierige. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt an Ostern geht der Farbenfabrik Flohmarkt in die nächste Runde – größer, bunter und mit jeder Menge guter Vibes. Auf rund 250 Standmetern gibt es Second-Hand-Schätze, Selbstgemachtes, Design, Kunst, Schallplatten, Bücher und jede Menge „coolen Krempel“. Dazu gesellen sich Foodtrucks mit süßen und deftigen Angeboten sowie kühle Drinks an der Bar. Der Sommergarten lädt zum Anstoßen, Plauschen oder Tanzen ein – begleitet von Musik, die den Nachmittag entspannt trägt. Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt: Ein eigener Kidsfloor mit Schminken, Malen und Basteln bietet Raum zum Kreativsein und Toben. Highlight für die Cool Kids ist der „1 Hour Kids Club“ um 15 Uhr, bei dem gemeinsam getanzt wird.
Binding-Sammeledition mit Eintracht-Motiven
›› im Getränkehandel
Frankfurt und Eintracht Frankfurt – diese Verbindung ist emotional, laut und traditionsreich. Mit einer neuen Sammeledition knüpft Binding jetzt genau daran an. Unter dem Motto „Dein Stadionbier“ bringen die Partner ab sofort neue Getränkedosen in den Handel, die legendäre Spieler und unvergessene Momente aus der Vereinsgeschichte zeigen. Ehemalige Adlerträger, historische Siege und ikonische Augenblicke werden so Teil des Alltags. Sechs unterschiedliche Motive sind dauerhaft in den Getränkemärkten im Rhein-Main-Gebiet erhältlich und laden Fans zum Sammeln ein – vom Europapokal-Triumph unter Dragoslav Stepanović bis zu den großen Momenten von Alex Meier, Uwe Bein oder Alexander Schur. Die Kampagne steht erneut für das Zusammenspiel zweier Frankfurter Institutionen: „Zwei Adler. Eine Liebe.“ Ein Stück Vereinsgeschichte zum Anstoßen.
Euros sammeln findet in der Form von Bonus-Guthaben statt. Barauszahlung nicht möglich. Die Höhe des Bonus-Guthabens variiert je nach Programmnutzung. Voraussetzung sind eine Registrierung im REWE Kundenkonto sowie die Anmeldung zu REWE Bonus. Nutzungsbedingungen siehe https://www.rewe.de/ service/nutzungsbedingungen/
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vielen Märkten Mo. bis Sa. von 7 bis 22 Uhr für dich geöffnet. Bitte beachte den Aushang am Markt.
SANKU-MAOTSAI MALATANG – CHINESISCHE KÜCHE *
Do-It-Yourself
Zutaten auswählen, zubereiten lassen und dann genießen: Das aus China bekannte Konzept wird auch in Deutschland zunehmend beliebter.
ESSEN: nnnnn n
SERVICE: SELBSTBEDIENUNG
AMBIENTE: nnn nnn
Wissen, was auf dem eigenen Teller – oder in der eigenen Suppenschüssel – landet, ist in der Gastronomie eher ungewöhnlich. Das Sanku-Maotsai Malatang gehört aber zu den genau darauf spezialisierten Restaurants. Als Basis für jede Mahlzeit kann man aus vier verschiedenen Suppen wählen (Spicy, Tomate, saure Brühe sowie eine vegetarische Variante – auch eine trockene Zubereitung ist möglich). Ab hier werden die Optionen allerdings noch vielfältiger: Die rohen Zutaten wie Fleisch, Fisch, Gemüse, Pilze und Nudeln warten darauf, aus der mehrere Meter langen Kühltheke ausgewählt und dann dem Service übergeben zu werden. Berechnet werden dabei 2,89 € pro 100 g. Aber Achtung: Die Mindestmenge beträgt ungefähr 400 g. Nach wenigen Minuten bekommen wir unsere individuell zusammengestellten dampfenden Suppen, die wir zusätzlich noch mit Kräutern und Soßen noch weiter dem persönlichen Geschmack anpassen können. Wir haben uns für eine Tomatensuppe mit vielen Shiitake-Pilzen, Nudeln und Ente entschieden, die allerdings erst mit weiteren Toppings wie Chiliöl, Koriander und Knoblauch richtig auf Touren kommt. Die Spicy-Variante hat eine spürbare Schärfe, die hervorragend zu Meeresfrüchten, Hähnchen, Lotuswurzel, weiterem Gemüse und Nudeln passt – weitere Toppings sind bei dieser Geschmacksexplosion nicht nötig. Generell gilt: So toll das Konzept auch scheint, eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Aromen und Zutaten ist von Vorteil, um das Beste aus diesem Gastrokonzept herauszuholen. Michael Faust
›› Sanku-Maotsai Malatang
Düsseldorferstr. 13 (Gallus)
(069) 27 22 08 05, Mo-So 11.30-21.30 Uhr, nicht barrierefrei
Nahe an der Referenz
Kulinarisch kratzt das hier an der Bestnote – nur der Raum wartet noch auf das Echo, das dazu passen würde.
ESSEN: nnnnn n
SERVICE: nnnn nn
AMBIENTE: nnnn nn
Beim Betreten des schmalen Gastraums fallen uns sofort helles Holz sowie die warmen Braun- und Beigetöne, gepolsterte Sitzbänke, große Fenster auf. Schön gemacht ist das alles, nur an diesem Abend nicht wirklich belebt. Die Karte bleibt klar fokussiert. Wir bestellen die Lasagne Classic Bolognese (10 €), die Lasagne Spinat (9 €) und Charlie’s Ice Tea (3,50 €). Die freundliche Bedienung serviert in Keramikschalen auf Holzbrettchen – stimmig, aber heiß genug, um lieber erst einmal Vorsicht walten zu lassen. Die Classic liegt geschmacklich erstaunlich nah an einer klassischen Referenz: rundlich-süß, moderat salzig, sanft gewürzt, nie scharf, nie kräutrig, nie zu süß. Das Ragù ist klar fleischig und tief, die Tomate liefert Frucht und etwas Säure, ohne zu dominieren. Die Lasagne bleibt sauber in Form, wirkt eher flach als hoch geschichtet. Die gelben Platten sind weich im guten Lasagne-Sinn, mit nur noch minimaler Spannung. Oben sitzt eine goldbraune, knusprige Mozzarella-Decke, die geschmacklich etwas zu viel Aufmerksamkeit zieht. Die Spinat-Lasagne setzt einen anderen Akzent: Cremig, grün-frisch und mediterran. Grüne Platten, Spinatfetzen und bröseliger Schafskäse statt geschlossener Käsehaube machen den Unterschied schon optisch klar. Geschmacklich trägt der salzigmilchige Käse die Füllung, ohne sie auszutrocknen oder zu dominieren. Der Ice Tea wirkt eher wie eine fruchtige Limonade mit einem Hauch Aloe Vera als klassischer Eistee – angenehm, leicht exotisch, nicht zu süß. Gaetano Rizzo
›› Charlie Costini Lasagne Berger Str. 113 (Bornheim) charliecostinilasagne.com Mo-Sa 11-23, So 13-23 Uhr Barrierefrei
Zwischen Kimchi-Käse-Genuss und Cà phê muói: „Baos“ überzeugt mit Geschmack, Stil und Herzlichkeit.
ESSEN: nnnnnn
SERVICE: nnnnnn
AMBIENTE: nnnnnn
Zwischen Vintage-T-Shirts, Schallplatten, warmem Holz und einem Hauch Streetstyle liegt unweit des Schweizer Platzes ein wunderschöner Ort: Bao’s Cafe. Früher selbst im T-Shirt-Design aktiv, verkaufen die Betreiber:innen Anna Felten und Dang Hai Nguyen ihre Entwürfe noch heute im Laden und bringen ihren Sinn für Ästhetik nun auch auf den Teller. Das zeigt sich schon beim „Melted Bread“ (14,50 €): Knusprig geröstetes Sauerteigbrot, üppig belegt mit geschmolzenem Käse, Kimchi und Sriracha-Mayo. Ein Gericht, das mit Textur spielt und geschmacklich genau die richtige Balance zwischen Schärfe, Säure und Umami trifft. Daneben überzeugt der vegane Joghurt mit hausgemachtem Beerenkompott und Granola: Frisch, aromatisch und für 6,90 € erstaunlich großzügig portioniert. Auch die Lotustorte (5,40 €) mit ihrem feinen Biskuit-aroma bleibt angenehm leicht und rundet das Angebot ab. Ein weiteres Highlight ist der vietnamesische Salzkaffee „Cà phê muối“ (5,20 €): Kräftiger, mit Kondensmilch gesüßter Kaffee, gekrönt von einer luftig-cremigen, leicht gesalzenen Schaumschicht. Ein kleines Kunstwerk, das süß, salzig und bitter zugleich denkt und dabei überraschend harmonisch bleibt. Was „Baos“ darüber hinaus besonders macht, ist die Atmosphäre: warm, stilvoll und offen. Das Betreiberehepaar empfängt seine Gäste mit großer Herzlichkeit, nimmt sich Zeit und sorgt für einen Service, der so entspannt wie aufmerksam ist. Wir bleiben gerne ein wenig länger sitzen. Jürgen Mai ›› Bao’s Cafe
Diesterwegstraße 10 (Sachsenhausen) baos-cafe.de
Di-Do 8.30-18, Fr/Sa 10-21, So 10-18 Uhr, Eingeschränkt barrierefrei
CHARLIE COSTINI LASAGNE – ITALIENISCHE KÜCHE *
ESSEN: ■■■■■ ■
SERVICE: ■■■■■■
AMBIENTE: ■■■■■ ■
AFRICAN QUEEN –OST-AFRIKANISCHE KÜCHE *
Dach der Welt
Lecker und auch optisch sehr ansprechend: Seit vielen Jahren ist das African Queen eine feste Größe der ost-afrikanischen Küche in Frankfurt.
Wir nehmen im schön eingerichteten, aber etwas dunklen Innenraum Platz und entscheiden uns nach kurzer Bedenkzeit für die African Queen-Platte mit verschiedenem Fleisch (Hähnchen, Lamm und Rind und vegetarischen Gerichten, 21,90 € pro Person), die nicht nur optisch eine ganze Menge hermacht. Die auf Injera, einem weichen, gesäuerten Fladenbrot, famos angerichteten Speisen können praktisch durch die Bank voll überzeugen. Die kleinen Rindund Lammfleischstücke sind butterzart und hocharomatisch. Auch die Hähnchenunterkeulen sowie ein hartgekochtes Ei in einer eher scharfen Soße lassen keine Wünsche offen. Die vegetarischen Gerichte wie Kartoffeln, Spinat, Linsen- und Kichererbsenmus sind viel mehr als nur eine bloße Beilage, sondern eine echte Bereicherung. Bei so viel Gutem gibt es trotz allem einen Kritikpunkt, der praktisch alle Komponenten betrifft: Die Platte ist recht mächtig und geizt nicht mit dem Einsatz der Gewürzbutter. Deswegen verschieben wir den geplanten Nachtisch gerne auf das nächste Mal und entscheiden uns stattdessen für einen Eritreischen Kaffee (4.50 €), der an Mokka erinnert, aber mit seiner prägnanten Säure nicht nur uneingeschränkte Begeisterung hervorrufen dürfte.
Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre kehrt der Frankfurter Riesling auch in diesem Jahr mit voller Kraft zurück und bietet erneut ein unvergleichliches Genusserlebnis. Bereits zum 10. Mal dreht sich im stilvollen Ambiente des Gesellschaftshauses im Palmengarten alles um Deutschlands bekannteste Rebsorte. Rund 40 renommierte Weingüter, Winzer:innen aus den klassischen Weinanbaugebieten wie etwa Mosel, Pfalz und Rheingau laden dazu ein, die faszinierende Vielfalt des Rieslings zu entdecken. Über 200 offene Weine stehen zur Verkostung bereit – von klassisch elegant bis überraschend modern, von trocken bis feinfruchtig. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, sich mit den Winzer:innen persönlichen auszutauschen und mehr über Herkunft, Ausbau und Philosophie der Weine zu erfahren. Zusätzlich können die Besucher:innen für den Lieblingsriesling abstimmen und mit ein wenig Glück attraktive Preise gewinnen. Und wenn der Genuss noch lange nachwirken soll, können die edlen Tropfen direkt vor Ort auch zu Vorzugspreisen gekauft oder bestellt werden. ›› 10. Frankfurter Riesling Tag: Samstag, 9.5.2026, 14-20 Uhr, Gesellschaftshaus Palmengarten, Tickets und Preise unter: frankfurter-rieslingtag.de
GASTROTICKER
Gehoben gutbürgerlich: Mitten in der Frankfurter Innenstadt eröffnete unlängst das Frau Fritz. Keine Kneipenküche, sondern deutsche Küche auf gehobenem Niveau zu einem ebensolchen Preis erwarte die Gäste. +++ Mittendrin: Direkt an der vielbefahrenen Kreuzung Kennedy-/Stresemannallee eröffnete das Eighty Nine als Teil des Hyatt Hotels. Auf der Speisekarte stehen vornehmlich levantinische Leckereien. +++ Wohlsein: Wer kann schon einem guten Wein widerstehen? Im Nordend eröffnete für alle Weinliebhaber:innen das Kabo 75, das mit Wohnzimmeratmosphäre und Häppchen noch eine ganze Menge mehr zu bieten hat. +++ Pizza, Pizza und kein Ende: Dass Pizza scheinbar in aller Munde ist, legt die hohe Zahl der Neueröffnungen zumindest nahe. Mitten in der Innenstadt ist mit 60 Seconds to Napoli eine weiterer, deutschlandweit agierender Mitbewerber hinzugekommen.
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Wir machen die Leinen los. Boarding: Eiserner Steg ab 22. Mai
Auf die Freiheit
Ende März wurde an geschichtsträchtiger Stelle in der Paulskirche erstmals der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie verliehen. Vom Kuratorium aus 30 Bewerbungen ausgewählt wurde die iranisch-amerikanische Journalistin Masih Alinejad. „Masih Alinejad setzt sich besonders dafür ein, dass es den Frauen im Iran endlich möglich ist, frei und selbstbestimmt zu leben, sie nicht weiter zu Objekten von Missachtung, Misshandlung und Ausgrenzung degradiert werden. Sie ist in diesem Freiheitskampf eine bedeutende, mutige und selbstbewusste Stimme“, betonte OB Mike Josef. In ihrer Dankesrede nahm sie Bezug auf die große Opferbereitschaft der Bevölkerung für persönliche Freiheit: „Ich möchte diesen prestigeträchtigen Preis den mutigen Frauen und Männern widmen, die für einen freien Iran kämpfen, in dem Demokratie sowie Menschen- und Frauenrechte geachtet werden. Viele haben ihr Leben für diese Werte geopfert.“
An einem Strang ziehen
Castingmarathon
Mitte April fand das dritte Casting zur Elora Fashion Show 2026 im Avani Frankfurt City Hotel statt. Voller Energie präsentierten sich zahlreiche Models aus ganz Deutschland – und machten deutlich, welche Eigenschaften dem Damenmoden-Label Elora wichtig sind: Vielfalt, Persönlichkeit und moderne Schönheit. Unterstützt wurde das Casting von einer prominent besetzten Jury aus Fashion, Beauty, Medien und Wirtschaft. Mit dabei waren u.a. der General Manager Avani Frankfurt City Markus Lindenberg, Moema Rodrigues von Elora Fashion und die Mrs. Schleswig-Holstein Eve Opara. Die Elora Fashion Show findet dann am 30. April 2026 im Avani Frankfurt City Hotel statt.
Viel frisches Grün und nur wenige dunkle Wolken waren beim Saatgutmarkt der Netzwerk Seilerei zu erblicken. Die finanziell stark angeschlagene Begegnungsstätte musste die Veranstaltung wegen nicht fertiggestellter Baumaßnahmen kurzerhand nach draußen verlegen – kein Problem bei bestem Wetter. Ob es überhaupt mit der Seilerei weitergehen kann, stand lange nicht fest. Erst ein aus Sachsenhausen kommender, anonym bleibender Gönner, von Samuel Koelewijn, einem Freund des Hauses, der auch durch die Veranstaltung führte, kurzerhand „Heinz Ritter, der Retter“ genannt, schloss Anfang 2026 mit einem siebenstelligen Betrag die Deckungslücke, um damit die behördlichen Auflagen erfüllen zu können. Neben den obligatorischen Maßnahmen für die Sicherheit sollen noch weitere, eher optischer Natur folgen. Zusätzlich belastet der Kredit, den Heubner aufnehmen musste, um die anderen Erben des Geländes auszubezahlen. Immerhin stehe der Businessplan für den laufenden Betrieb mit Theaterstücken, Kunst und Konzerten. Ein Spaziergang wird die Zukunft der Seilerei also nicht, doch Heubner lässt sich davon nicht von ihrem Weg abbringen: „Unter Druck entstehen Diamanten.“
›› Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner, Preisträgerin Masih Alinejad & Mike Josef
Wer glaubt, der Frankfurter Kunstverein sei nur Hochkultur und White Cube, wird hier eines Besseren belehrt. „Hidden History – Subkultur im Frankfurter Kunstverein“ holt das Unsicht-
bare ins Rampenlicht: Szenen, Orte und Praktiken, die Frankfurt jenseits von Skyline und Business geprägt haben. Punk, Techno, DIY, Aktivismus, Clubund Jugendkultur werden nicht nostalgisch verklärt, sondern als lebendige Stadtgeschichte erzählt. Der Clou: Die Ausstellung denkt Subkultur nicht als Randnotiz, sondern als Motor urbaner Entwicklung. Archive treffen auf persönliche Erinnerungen, Plakate auf Videos, Relikte auf neue Kontexte. Wer Frankfurt kennt, erkennt Linien – wer neu ist, versteht plötzlich, warum diese Stadt immer auch Reibung braucht. Ein Insider-Trip durch Schichten der Stadt, die sonst unter der Oberfläche bleiben. Ein Pflichttermin für alle, die Frankfurt nicht nur sehen, sondern begreifen wollen.
Ankommen in Frankfurt
Früher oder später lernt (fast) jede(r) unsere schöne Mainmetrople zu lieben – oder zumindest zu schätzen. Doch gerade am Anfang macht sie es niemandem leicht. Die Doku-Serie „Welcome to Frankfurt – Neu in der Stadt“ vom Hessischen Rundfunk (hr) begleitet acht Menschen, die hier neu anfangen. Zwischen Wohnungssuche, Finanz-Jobs, Kunstprojekten, Nachtleben und Überleben auf der Straße zeigt die Dokumentation, wie unterschiedlich Ankommen sein kann. Ankommen ist für Peter „Bahnbabo“ Wirth – der sich bei der Preview im Cinemakino mit über 100 geladenen Gästen die Teile eins und drei anschaute – zwar kein Thema mehr, aber seine Liebe gehört Frankfurt – für immer: „In Frankfurt bin ich geboren, hier werde ich sterben, mit viel Herz und Schmerz“, und fügt mit einem Lächeln hinzu. „Das könnte von Goethe sein, ist aber von mir.“ Alle vier Teile der Serie sind in der ARD-Mediathek ab Ende April abrufbar.
STAND
-UP - COMEDY
PROGRAMM
17.04. Bürstadt
20.04. Marburg
08.07. Aschaffenburg
04.08.Sylt
09.08.Fischbachtal
21.08.Bad Orb
24.08.Frankfurt
16.09. Biblis
17.09.Köln
18.09.Gedern
25.10. Oestrich-Winkel
06.11. Darmstadt
19.11. Rosbach vor der Höhe
20.11. Mühlheim
21.11. Oberzent
28.11. Frankfurt
26.06.Darmstadt
01.09.Langen
09.09.Kronberg
25.09.Schmitten
29.09.Kiedrich
30.09.Dietzenbach
21.10. Eppstein
22.10. Bad Homburg
03.11. Hofheim a. T.
„Von der Vorstandssitzung zur ComedyShow ist es manchmal nur ein kleiner Schritt.“
Vierzig Jahre sind in der Kunst kein Alter – eher ein Versprechen. Ein Versprechen von Wandel, Reibung und Neugier. Genau das feiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 8. bis 10. Mai 2026 mit einem Jubiläumswochenende, das weniger Rückblick als Gegenwartsfeier ist. ››
SRedaktion: Heidi Zehentner
eit ihrer Eröffnung 1986 hat sich die Schirn als eines der wichtigsten Ausstellungshäuser für moderne und zeitgenössische Kunst in Europa etabliert. Während ihr ikonischer Bau am Römerberg energetisch saniert wird, ist sie vorübergehend in die ehemalige Dondorf-Druckerei in Frankfurt-Bockenheim gezogen – und zeigt dort, wie beweglich Institutionen sein können, wenn sie sich ernst nehmen. Das Jubiläum ist bewusst offen gedacht. Kein elitäres Abfeiern, sondern ein Wochenende für alle Generationen, mit freiem Eintritt am letzten Wochenende in die Ausstellung „Thomas Bayrle. Fröhlich sein!“ und einem Programm, das Kunst, Musik, Performance und Gemeinschaft ineinanderfließen lässt. Die Schirn öffnet ihre Räume, ihre Archive, ihre Geschichte – und lädt dazu ein, mitzufeiern, mitzudenken und mitzutanzen.
KUNST ERLEBEN
Den Auftakt macht die SCHIRN AT NIGHT am Freitagabend. Erstmals findet die legendäre Partyreihe in der temporären Location in Bockenheim statt und verwandelt das Ausstellungshaus in einen vibrierenden Ort zwischen Club und Kunsthalle. Zwei Floors, unterschiedliche Sounds, ein bewusst gesetzter Dresscode mit Polka Dots als augenzwinkerndem Statement. DJs wie Jamila, Alyzah, Becksham, Alba und Josi Miller bespielen den Abend mit einem breiten musikalischen Spektrum –von House und Hip-Hop über Bass und Disco bis zu elektronischen Grenzgängen. Es ist ein Abend, der zeigt, wie selbstverständlich Kunst heute Teil urbaner Nachtkultur sein kann. (Tickets gibt es nur im Vorverkauf auf schirn.de/shop, 25 €) Am Samstag und Sonntag wechselt der Rhythmus, nicht aber die Intensität. „One Weekend. Together.“ verbindet Ausstellung, Performance und Mitmachangebote zu einem dichten Parcours. Kinder toben in der MINISCHIRN, Jugendliche rollen beim Skaten durch den Außenbereich, Erwachsene diskutieren, drucken, hören zu oder lassen sich treiben. Die Schirn wird zum sozialen Raum, in dem Kunst nicht erklärt, sondern erlebt wird.
Ein besonderer Moment ist die Kunstaktion Connections (Frankfurt) von Rosemary Mayer. Die temporäre Installation aus Heliumballons knüpft symbolische Verbindungen zwischen Menschen, Orten und Zeiten. Lokale Communities und Institutionen werden sichtbar gewürdigt, Geschichte wird nicht konserviert, sondern geteilt. Dass diese fragile Skulptur den Außenraum der Schirn erstmals als Ausstellungsfläche öffnet, ist kein Zufall, sondern Programm.
Einen intimen, reflektierenden Kontrapunkt setzt Lili Reynaud-Dewar. In ihrer Lecture-Performance stellt sie das Buch Perfekte Leben vor, das eigens zum Jubiläum entstanden ist. Darin verschränkt sie die Biografie der Schirn mit ihrer eigenen künstlerischen Laufbahn und zeichnet ein vielstimmiges Porträt institutioneller, gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen. Das Buch ist zugleich Katalog, literarische Skizze und Vorausblick auf eine kommende Ausstellung – und damit sinnbildlich für das Selbstverständnis der Schirn: immer im Übergang, nie abgeschlossen.
Dass parallel die Ausstellung „Thomas Bayrle. Fröhlich sein!“ zu sehen ist, fügt sich stimmig ins Jubiläum. Bayrles Werk, das Konsum, Masse, Technologie und Religion gleichermaßen reflektiert, erinnert daran, wie sehr Kunst Spiegel ihrer Zeit ist – und wie lange die Schirn diesen Spiegel bereits vorhält. Vierzig Jahre Schirn bedeuten nicht Nostalgie, sondern Haltung. Dieses Jubiläumswochenende zeigt eine Institution, die sich ihrer Geschichte bewusst ist und dennoch nach vorn blickt. Offen, vielstimmig, neugierig – und ganz nah an den Menschen, für die sie da ist.
DIE SCHIRN IM JUBILÄUMSJAHR
Mit ihrem Jubiläumsjahr richtet die Schirn Kunsthalle Frankfurt den Blick entschieden nach vorn. Das Programm 2026 zeigt eine Institution, die Gegenwart nicht nur abbildet, sondern aktiv verhandelt – ästhetisch, politisch und gesellschaftlich. Den Auftakt der großen Sommerausstellung bildet ab dem 11. Juni die Themenschau The World Through AI. In rund 40 Arbeiten internationaler Künstler:innen wird Künstliche Intelligenz nicht als rein technisches Phänomen betrachtet, sondern als kulturelle Kraft, die Wahrnehmung, Machtverhältnisse, Umwelt und menschliches Denken nachhaltig verändert. Die Ausstellung verbindet zeitgenössische Positionen mit historischen Bezügen: In eigens konzipierten Zeitkapseln treffen aktuelle Technologien auf vergangene Zukunftsentwürfe und machen deutlich, dass jede technologische Revolution Teil einer längeren Erzählung ist.
Parallel dazu öffnet die Schirn ab dem 25. Juni ihr Außengelände in Bockenheim für eine mehrteilige Gruppenausstellung, die sich der Flüchtigkeit von Umweltphänomenen widmet. Kunst tritt hier unmittelbar in Dialog mit Sonne, Wind, Regen und den Zyklen von Tag und Nacht. Die erste Episode mit Arbeiten von Katja Mater, Margaret Raspé und Bernhard Schreiner verwandelt Naturprozesse in sinnliche Erfahrungen und macht Verletzlichkeit ebenso sichtbar wie Schönheit.
Im Herbst rückt mit einer Einzelausstellung von Anna Hulačová eine eigenständige skulpturale Position in den Fokus. Ihre hybriden Figuren bewegen sich zwischen Brutalismus, Volkskunst und Science-Fiction und erkunden aus ökofeministischer Perspektive das fragile Verhältnis von Mensch, Natur und Technik. Den Höhepunkt des Jahres bildet ab dem 23. Oktober die erste große Retrospektive der Künstlerin Leonor Fini in Deutschland. Mit rund 100 Werken entfaltet sich ein Œuvre zwischen Surrealismus, Mythos und radikaler Selbstbehauptung. Gemeinsam zeigen diese Ausstellungen, wofür die Schirn im Jubiläumsjahr steht: für Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, komplexe Fragen unserer Zeit künstlerisch zuzuspitzen.
FREITAG, 8. MAI
20 Uhr SCHIRN AT NIGHT. Birthday Edition
SAMSTAG, 9. MAI
10–22 Uhr
Freier Eintritt in die Ausstellung „Thomas Bayrle. Fröhlich sein!“
12–21 Uhr Talk to Us, Guides in der Ausstellung
10–16 Uhr Gemeinsam spielen in der MINISCHIRN
12–16 Uhr Rolling with Us. Kids skaten
13–16 Uhr Light. Care. Air. Familienworkshop
14–16 Uhr Connections (Frankfurt). Kunstaktion von Rosemary Mayer
16 Uhr Sunny Sounds mit Chris (Frankfurt Funk)
17 Uhr Let’s Connect mit Tyrown Vincent 19.30–20.30 Uhr „Perfect Lives“. Lecture-Performance von Lili Reynaud-Dewar bis 22 Uhr Stay a Little Longer mit DJ Nidas
SONNTAG, 10. MAI
10–19 Uhr Freier Eintritt in die Ausstellung „Thomas Bayrle. Fröhlich sein!“
10–14 Uhr Gemeinsam spielen in der MINISCHIRN 12–18 Uhr Talk to Us. Guides in der Ausstellung
14 Uhr Internationale Ensemble Modern Akademie in der Ausstellung
14–18 Uhr Sunday Flow mit DJ MWAH und Halva
15–18 Uhr Bring Your Own Shirt. Druck dein Jubiläumsshirt
Damit
Frankfurt RheinMain ist World Design Capital 2026.
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10. Frankfurt Fashion Lounge
Wenn sich die Frankfurt Fashion Lounge zu ihrer 10. Edition zurückmeldet, feiert sie nicht nur ein Jubiläum, sondern auch ein Selbstverständnis. Unter dem Leitthema „Fashion for Longevity“ blickt die Plattform bewusst über kurzfristige Trends hinaus und rückt Mode als kulturelles, handwerkliches und gesellschaftliches Statement in den Fokus. Die Jubiläumsausgabe vereint internationale Mode, lokale Kreativszene und historisches Erbe – und macht Frankfurt für vier Tage zum Ort eines vielschichtigen Modedialogs.
SEVINC YERLI – VISIONÄRIN HINTER DER FRANKFURT FASHION LOUNGE
Frankfurt am Main wird Ende Mai erneut zum Treffpunkt für Mode, Kreativität und kulturellen Dialog. Vom 29. Mai bis 1. Juni 2026 feiert die Frankfurt Fashion Lounge (FFL) ihr 10. Jubiläum – und nutzt diesen Meilenstein, um bewusst nach vorn zu blicken.
Mit der Frankfurt Fashion Lounge hat Sevinc Yerli vor sieben Jahren eine Plattform geschaffen, die Mode in Frankfurt nachhaltig geprägt hat. Als Gründerin und kreative Kraft verfolgt sie von Beginn an einen klaren Anspruch: Mode soll sichtbar machen, was bleibt – Handwerk, Haltung und kulturelle Relevanz. Yerli versteht Fashion nicht als kurzlebiges Event, sondern als gesellschaftlichen Raum für Austausch, Nachwuchsförderung und Innovation. Ihr Fokus liegt konsequent auf jungen Talenten, nachhaltigen Konzepten und der Verbindung von Design mit urbanem und historischem Kontext. Mit großem Gespür für Orte, Inhalte und Netzwerke gelingt es ihr, internationale Impulse mit der lokalen Kreativszene zu verknüpfen und Frankfurt als eigenständigen Modestandort zu positionieren. Dabei agiert sie gleichermaßen als Kuratorin, Netzwerkerin und Ermöglicherin. Die zehnte Ausgabe der Frankfurt Fashion
›› Redaktion: Heidi Zehentner
Lounge steht exemplarisch für Yerlís Arbeit: Sie verbindet Geschichte mit Gegenwart, Couture mit Nachwuchs und Ästhetik mit Verantwortung. Sevinc Yerli hat damit nicht nur ein Format etabliert, sondern eine Haltung – und diese prägt die Frankfurter Modeszene bis heute.
Seit ihrer Gründung hat sich die Frankfurt Fashion Lounge als eigenständige Größe im deutschen Modekalender etabliert. Sie ist keine klassische Fashion Week, sondern eine kuratierte Plattform, die Design, Nachwuchsförderung und kulturellen Austausch zusammendenkt. In den vergangenen sieben Jahren ist die FFL stetig gewachsen – inhaltlich wie strukturell – und hat Frankfurt als Modestandort mit klarer Haltung positioniert. Im Jubiläumsjahr wird dieser Anspruch konsequent weitergeführt: Mode wird nicht als Produkt, sondern als Prozess verstanden.
FASHION FOR LONGEVITY:
EIN GEGENENTWURF ZUR SCHNELLLEBIGKEIT
Das diesjährige Leitmotiv ist programmatisch. „Fashion for Longevity“ steht für langlebige Gestaltung, verantwortungsvolle Produktion und den bewussten Umgang mit Ressourcen. Die Frankfurt Fashion Lounge setzt damit ein Zeichen gegen die Schnelllebigkeit der Branche und für eine Mode, die Bestand hat – ästhetisch, handwerklich und gesellschaftlich. Nachhaltigkeit wird hier nicht als Schlagwort verhandelt, sondern als Haltung, die sich in Materialien, Schnitten, Produktionsweisen und Erzählungen widerspiegelt.
EIN HISTORISCHER ORT WIRD LAUFSTEG:
DIE KAISERPFALZ FRANKFURT
Ein kultureller Meilenstein der Jubiläumsausgabe ist die erste Modenschau in der Kaiserpfalz Frankfurt. Die bedeutende archäologische Fundstätte in der Frankfurter Altstadt wird erstmals zur Bühne für zeitgenössische Mode. Die Next Generation Runway Show sowie die Couture-Show von Albrecht Ollendiek schaffen hier einen einzigartigen Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart. Historischer Raum und modernes Design verschmelzen zu einem kraftvollen Bild: Mode als Teil kultureller Kontinuität.
NEXT GENERATION IM MITTELPUNKT
Herzstück der Frankfurt Fashion Lounge bleibt die Nachwuchsförderung. Mehr als 40 junge Designer:innen präsentieren über 60 Looks – entwickelt von Studierenden und Newcomern, die für präzises Handwerk, innovative Gestaltung und nachhaltige Konzepte stehen. Die FFL versteht sich dabei nicht nur als Bühne, sondern als Sprungbrett. Sichtbarkeit, Vernetzung und professionelle Begleitung sind zentrale Bestandteile des Konzepts. Frankfurt wird so zum Ort, an dem Talente wachsen können. Die gezeigten Kollektionen stehen exemplarisch für eine Designkultur, die Wert auf Qualität und Substanz legt. Klassische Schneiderkunst trifft auf experimentelle Silhouetten, traditionelle Techniken auf zeitgemäße Materialien. Die Frankfurt Fashion Lounge macht sichtbar, dass Innovation und Handwerk keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig bedingen –gerade im Kontext nachhaltiger Mode.
COUTURE ALS KONSTANTE:
ALBRECHT OLLENDIEK
Ein fester Bestandteil der Frankfurt Fashion Lounge ist die Zusammenarbeit mit Albrecht Ollendiek. Bereits zum fünften Mal in Folge realisiert die FFL eine Runway-Show für den renommierten Frankfurter Couturier. Diese Kontinuität steht für Vertrauen, Qualität und die gezielte Stärkung lokaler Designkompetenz. Ollendieks Couture verkörpert zeitlose Eleganz, handwerkliche Präzision und eine klare ästhetische Handschrift – Werte, die perfekt zum Jubiläumsmotto passen.
Begleitet werden die Runway-Formate von Austausch- und Diskussionsformaten, die Mode als gesellschaftliches Phänomen begreifen. Themen wie nachhaltige Produktion, Nachwuchsausbildung, Sichtbarkeit von Handwerk und die Verantwortung der Branche werden aktiv verhandelt. Die Frankfurt Fashion Lounge positioniert sich damit nicht nur als Event, sondern als Denkraum für die Zukunft der Mode.
FRANKFURT ALS MODESTANDORT NEU GEDACHT
Mit ihrer 10. Edition unterstreicht die Frankfurt Fashion Lounge, dass Frankfurt mehr ist als Finanzmetropole. Die Verbindung von internationaler Mode, lokalem Talent und historischem Kontext macht die FFL zu einem kulturellen Ereignis mit Strahlkraft. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Mode treffen hier aufeinander – sichtbar, erlebbar und diskursiv.
Die Jubiläumsausgabe der Frankfurt Fashion Lounge ist damit weit mehr als ein Rückblick. Sie ist ein Ausblick: auf eine Mode, die Bestand hat, auf Talente, die wachsen, und auf eine Stadt, die Design als Teil ihrer kulturellen Identität versteht.
FASZINATION FUSSBALL-WM!
Von den ersten Spielminuten in Uruguay 1930 bis zum globalen Gigantismus der WM 2026: Die ultimative Zeitreise durch 100 Jahre WM-Geschichte von Andreas Matlé.
Fesselnde Momente der Fußballweltmeisterschaften und viele Highlights zum Auftakt der WM 2026 – ein Muss für Fußballfans und alle Sportbegeisterten.
Sevinc Yerli
77 JAHRE DEMOKRATIE
Frankfurt erfindet den öffentlichen Raum neu
Demokratie ist kein Zustand, sie ist ein Prozess. Sie lebt vom Gespräch, vom Streit, vom Zuhören und vom Mitmachen. Genau hier setzt das WDC2026-Projekt „Frankfurt feiert Demokratie + Demokratiekioske“ an und übersetzt einen großen Begriff in den Alltag der Stadt. Im Rahmen der World Design Capital 2026 wird Frankfurt zum Experimentierfeld für eine neue demokratische Öffentlichkeit – niedrigschwellig, kreativ und mitten im urbanen Leben verankert. ›› Redaktion: Heidi Zehentner
Erweitert wird dieses Format durch die DemokratieKioske, die von Mai bis September 2026 das Stadtbild Frankfurts und der Rhein-Main-Region prägen. Aus alltäglichen Orten wie Wasserhäuschen, Kiosken oder temporären Pavillons werden öffentliche Diskursräume. Orte, an denen man sonst eine Zeitung kauft
oder einen Kaffee trinkt, verwandeln sich in Plattformen für Austausch, Beteiligung und kulturelle Intervention. Demokratie zieht bewusst dorthin, wo das Leben ohnehin stattfindet. Gestaltet werden die Demokratiekioske gemeinsam mit jungen, internationalen Gestalter:innen, Künstler:innen und lokalen Initiativen. Jeder Kiosk erhält ein eigenes Profil, reagiert auf sein Umfeld und thematisiert Fragen, die vor Ort relevant sind: gesellschaftlicher Zusammenhalt, Meinungsfreiheit, Stadtentwicklung, digitale Öffentlichkeit oder soziale Gerechtigkeit. Talks, Lesungen, offene Mikrofone, künstlerische Aktionen und partizipative Formate laden dazu ein, Position zu beziehen oder einfach zuzuhören. Das Besondere an diesem Projekt ist seine Haltung. Demokratie wird nicht als fertiges Modell präsentiert, sondern als etwas Fragiles, das Pflege braucht. Die DemokratieKioske sind bewusst temporär angelegt – sie kommen, beleben, irritieren und verschwinden wieder. Gerade diese Vergänglichkeit verweist darauf, dass demokratische Räume immer wieder neu geschaffen werden müssen. Sie existieren nicht von selbst, sondern entstehen durch Engagement und Präsenz. „Frankfurt feiert Demokratie + Demokratiekioske“ ist ein urbanes Statement für eine Stadt, die Demokratie als lebendigen Bestandteil ihres Alltags begreift. Offen, streitbar, vielfältig – und dort, wo sie hingehört: mitten unter den Menschen. An fünf Frankfurter DemokratieKiosken finden kostenfreie Veranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene statt. Workshops mit Künstler:innen vom Rapworkshop über Streetart zu Zines- und Plakateworkshops bis hin zu einem FilmWorkshop und einem Poesie-Workshop u.v.m. Man kann sich kreativ austoben, gestalten und vor allem miteinander reden. Und das im kultigen Wasserhäuschen NOX in Sachsenhausen, dem Gusti Kulturkiosk im Gallus, auf dem Kirchbergplatz in Sossenheim, vor dem BiKuZ in Höchst und am Atzelbergplatz in
Am 23. Mai wird unsere Demokratie 77 alt – und das soll in ganz Frankfurt gefeiert werden. Die Initiative „Frankfurt feiert Demokratie“ ruft erneut alle Menschen, Institutionen und Unternehmen in der Stadt und darüber hinaus auf, gemeinsam den Geburtstag des Grundgesetzes zu feiern. In Quartieren, auf Plätzen, in Nachbarschaften und Institutionen entstehen Demokratiefeste, die bewusst auf Offenheit setzen. Keine Eintrittsschwellen, kein Konsumzwang, keine geschlossenen Räume. Stattdessen Gespräche, Musik, Diskussionen, Performances, Workshops und Begegnungen auf Augenhöhe. Demokratie wird hier nicht erklärt, sondern praktiziert – als gemeinschaftliches Erlebnis, das Unterschiede sichtbar macht und zugleich verbindet. Ob gemütliche Kaffeetafel, spannende Diskussionsrunde, informativer Vortrag, vergnügliche Bastelrunde oder buntes Straßenfest: Jede:r kann die Demokratie auf ihre/seine eigene Weise feiern. Bester Zeitpunkt dafür: Am 23. Mai zwischen 17 und 19 Uhr. Ob Ausstellung, Bürger:innenfeste oder Demokratiefeiern: Die Events sind so vielfältig wie die Veranstaltungsorte am Paulsplatz, Dornbusch, Nordend, Bornheim, Ostend und Westend. Im Jahr 2024 hatte die von Aziza Freutel und Björn Steffen gegründete Initiative erstmals aufgerufen, den Verfassungsgeburtstag zu feiern. Dabei geht es den Initiatoren darum, den Tag als Anlass zu nutzen, die Demokratie zu feiern –bunt, vielfältig, inklusiv und offen für alle. Darüber hinaus soll sich der 23. Mai als Feiertag für Frankfurt (und darüber hinaus) etablieren und eine Tradition von nachbarschaftlichen bunten, vielfältigen, barrierefreien Feiern ohne Konsumzwang entstehen.
Ginnheim. Auch über Frankfurts Stadtgrenzen hinaus wird die Demokratie gefeiert: in Darmstadt, Wiesbaden, Bad Vilbel, Oberursel, Offenbach, Hofheim, Hanau oder auf dem Feldberg.
Dascha reimt
Jodlklub
FRÜHLINGS-GEFÜHLE
DIE OPEN-AIR-SAISON STARTET
Es lockt uns nach draußen. Die Temperaturen steigen, die Sonne umsorgt uns, der Mai zeigt sich von seiner schönsten Seite und lässt uns in Blüten und Farben schwelgen. Zuweilen ist der Frühling so schön, dass es schon kitschig anmutet. Aber gegen derlei haben wir angesichts der vielen tollen OpenAir-Events und -Locations rein gar nichts. Ein Blick in die Wetter-App ist vor dem Besuch einer der Open-Air-Events ratsam.
GIBSON BEACH CLUB
›› Ab 4.5., Mainzer Landstraße 23, Frankfurt, Mo-Fr: 12-15 + 17 Uhr bis open end, Sa + So: 15 Uhr bis open end, gibson-club.de/beach-club Frankfurt bekommt wieder Sand unter die Füße: Am 4. Mai startet der Gibson Beach Club im Bankenviertel in die neue Sommersaison und bringt urbanes Strandfeeling zurück an die Mainzer Landstraße. Auf rund 6.800 Quadratmetern zwischen Deutscher Bank und Platz der Republik entsteht erneut eine temporäre Oase mit Bars, Liegestühlen, entspannten Sounds und vielfältigem Food-Angebot. Ergänzt wird das Konzept durch zwei Padel-Courts – die einzigen ihrer Art mitten in der Stadt (buchbar unter playtomic.com „gibson beach club“). Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr setzt der Gibson Beach Club auch 2026 auf eine Mischung aus Erholung, Genuss und Aktivität. Statt starrem Clubbetrieb stehen flexible Formate und gezielte Highlights im Fokus. Im Food Court ergänzen neue Anbieter wie Vitamin B mit Matcha, Smoothies und Kaffee sowie Vanti Just Fine Food mit modernem Street Food das Angebot. Wieder mit dabei sind Heidi und Paul mit Salatvariationen sowie Thong Thai mit thailändischen Spezialitäten. Abends wird ein moderater Eintritt erhoben – Hunde inklusive. Ein Sommerort, der Frankfurt ein Stück näher ans Meer rückt. Und das soll es auch nächstes Jahr auf dem Baugelände geben. Für danach hat Gibson-Chef Bastian Bernhagen weitere vielversprechende Ideen.
LILU PONTON AM UFER
›› ab 1.5, Licht- und Luftbad Niederrad, Frankfurt
Das LiLu Ponton am Niederräder Ufer ist ein kleiner Rückzugsort direkt am Main – entspannt, ungezwungen und mit bestem Blick aufs Wasser. Von Mai bis September lädt das Selbstbedienungscafé unter der Woche zum After-Work im Liegestuhl ein, am Wochenende genießen Familien Kaffee und hausgemachten Kuchen. Serviert werden regionale Snacks, feine Getränke und Kaffeespezialitäten. Einfach vorbeikommen, Platz suchen und den Mainmoment genießen.
BIERGARTEN MASSIFNAÏV
›› ab 13.5., Eschersheimer Landstr. 29, Frankfurt, Mi-Sa ab 17 Uhr
Am 13. Mai startet Season 2: Craft Beer trifft erneut auf die Massif-Welt. Das MASSIFnaïv kehrt zurück an die Eschersheimer Landstraße 28 – Frankfurts erster Urban Beer Garden in einer ehemaligen Autowerkstatt. Ein Projekt der Craft-Beer-Bar naïv und der Massif Central Projektgesellschaft. Nach dem ersten Sommer wurde über den Winter umgebaut: größere Bar, mehr Sitzplätze, neuer Look. Und vor allem: noch mehr Liebe für den Standort. Im Mittelpunkt steht das Bier: wechselnde Craft-Biere wie aus der naïv Bar, ergänzt durch ein kuratiertes Angebot jenseits von Industrieprodukten. Neues auch kulinarisch: KISOK & PIZZETTA bringt italienische Streetfood-Vibes ins Nordend. Details? Gibt’s vor Ort.
FRESSGASSFEST
›› 13.-22.5., Freßgass, Frankfurt, 12-23 Uhr
Die Frankfurter:innen wissen es schon länger: Mit dem Freßgassfest im Mai ist der Frühling in der Stadt richtig angekommen. Traditionell ist es eines der ersten Straßenfeste des Jahres und lockt jährlich die Freunde des gehobenen
Geschmacks in die „Große Bockenheimer Straße“ zwischen Börsenstraße und Opernplatz. Mit seinen alteingesessenen Traditionsgeschäften und gastronomischen Angeboten ist die Freßgass nahezu prädestiniert für ein schickes und zugleich entspannt-stimmungsvolles Straßenfest. Hier wird flaniert, den besten Sounds gelauscht, ein edler Tropfen gekostet oder die Gäste lassen sich kulinarisch mit Spezialitäten und Leckereien verwöhnen. Und es ist eine gute Gelegenheit, unkompliziert miteinander ins Gespräch zu kommen. Neben verschiedenen Musikdarbietungen stehen auch Aktionen für Groß und Klein auf dem Programm.
WÄLDCHESTAG
›› 22.-26.5., Stadtwald, Frankfurt, Fr: 17-1 Uhr, Sa + So: 12-1 Uhr, Mo-Di: 12-24 Uhr
Wenn sich am langen Pfingstwochenende der Frankfurter Stadtwald füllt, beginnt eine der liebsten Traditionen der Stadt: der Wäldchestag. Zwischen Bäumen, Fahrgeschäften und Musik kommen Generationen zusammen. Der
genaue Ursprung ist nicht eindeutig geklärt. Üblicherweise wurde am Dienstag nach Pfingsten vielen Bewohner:innen ein zusätzlicher Feiertag gewährt, um das Festgelände im Stadtwald zu besuchen. Auch wenn heute nur noch wenige Unternehmen den freien Dienstag pflegen, entdecken immer mehr Frankfurter:innen die Tradition wieder neu – und machen sich gemeinsam auf den Weg in den Stadtwald.
Jedes Jahr im Mai und Juni feiert der Palmengarten ein Gartenfest zu Ehren der Rose. In der Hauptblütezeit dekorieren die Gärtner:innen den Rosengarten mit zusätzlichen Topf- und Hochstammrosen in leuchtenden Rot-, Gelb- und Orangetönen. Auch die Galerie am Palmenhaus wird mit Rosenstämmen und Topfrosen unterschiedlichster Sorten geschmückt, deren betörender Duft die Besucher:innen schon am Eingang empfängt. Während der Blumenschau wird ein vielfältiges Programm rund um die Königin der Blumen geboten. Neben Tipps zur Rosenpflege gibt es verschiedene Führungen und Workshops.
BERGERSTRASSENFEST
›› 30. + 31.5., Untere Berger Straße, Frankfurt
Die untere Berger Straße, zwischen Bethmannpark und Höhenstraße gelegen, ist eine attraktive Einkaufs- und Flaniermeile mit kleinen Ladengeschäften, gemütlichen Straßencafés und Szene-Treffs. Verschiedenste Kulturen prägen hier ein nahezu mediterranes Straßenbild und im Sommer findet hier ein multikulturelles Großereignis statt –das Bergerstraßenfest. Das Traditionsfest lockt Tausende Besucher:innen aus der gesamten RheinMain-Region an. Die anliegenden Restaurants und Bars stellen ihre Bänke und Tische auf die Straße und bieten internationale Speisen und Getränke an. Nachmittags gibt es Kuchen und Kaffee und auch ein Kinderprogramm, am Abend Cocktails, Apfelwein und Bier. Mehrere Bühnen mit LiveMusik sorgen für musikalische Unterhaltung und ein Non-Stop-Kulturprogramm.
RÖDELHEIMER MUSIKNACHT
›› 30.5., rund um die Nidda, Frankfurt
Seit 2011 findet im Mai die Rödelheimer Musiknacht statt. Auch in diesem Jahr wird am 30. Mai unter dem Motto „Musik am Fluss“ an 17 Spielorten ab 16 Uhr rund um die Nidda Musik zu hören sein – von Blues, Rock, Folk über Disko, Chor- und Orgelmusik bis hin zu Singersongwritern und klassischer Musik. Insgesamt werden 58 Chöre und Bands beteiligt sein. Wie immer spielen alle Musiker:innen ohne Gage und alle an der Organisation und der Durchführung beteiligten Rödelheimer:innen engagieren sich ehrenamtlich. Doch trotz allem ehrenamtlichen Engagement fallen für die Musiknacht Kosten an.
21. BORNHEIMER WEINFEST
›› 30.4.-3.5., Fünffingerplatz, Frankfurt
Das Bornheimer Weinfest feiert seine 210. Ausgabe. Vom 30. April bis 3. Mai verwandeln sich der Fünffingerplatz und die umliegende Berger Straße wieder in eine lebendige Festmeile voller Genuss, Musik und guter Stimmung. Über 15 Winzer:innen und Standbetreiber:innen präsentieren ihre besten Weine, Spezialitäten und kulinarischen Köstlichkeiten. Jeden Abend von 18 bis 22 Uhr treten verschiedene Bands und Künstler:innen auf, die das Publikum mit mitreißender Musik begeistern. Mitsingen und Mittanzen sind ausdrücklich erwünscht!
FESTIVAL4FAMILY
›› 31.5., Jahrhunderthalle, Frankfurt, ab 10-18 Uhr, festival4family.de
Das ultimative Familienfestival in Deutschland verbindet Konzerterlebnis mit Freizeitpark-Feeling und Messebesuch für die ganze Familie. Kaum ein Open-Air-Event für Familien konnte sich in diesem Umfang etablieren. Bemerkenswert ist, dass das Festival4 Family zum größten Festival für Familien in Deutschland gewachsen ist. Festival4Family findet am 31. Mai 2026 auf dem Gelände und in der Jahrhunderthalle Frankfurt statt. Ob Kleinkind, Teenager oder Erwachsene – das F4F bietet wieder Spaß und Entertainment für alle. Es gibt tolle Live-Acts auf zwei Bühnen und eine Reihe ausgewählter Foodtrucks und mobiler Küchen bietet euch kulinarische Genüsse aus aller Welt.
MAIFEST DER BERLINER SIEDLUNG
›› 31.5., Berliner Siedlung, Bad Homburg
Am 31. Mai ist es wieder so weit: Zum fünften Mal lädt die Berliner Siedlung in Bad Homburg von 11 bis 16 Uhr zum beliebten Maifest ein – ein fröhliches Nachbarschaftsfest für Groß und Klein! Mit über 80 Flohmarktständen, Traktorfahrten, einer Fußballarena, einer Hüpfburg, dem Spielmobil der Stadt und Dosenwerfen ist für jeden etwas dabei. Für das leibliche Wohl ist an der beliebten Kuchentheke sowie an zahlreichen Ständen mit leckerem Essen und Getränken bestens gesorgt.
HEAT x Pool Sessions läutet den Sommer 2026 mit einem Daytime Open Air im Brentano Bad Frankfurt ein. Zwischen 12 und 22 Uhr trifft pulsierender Sound auf entspannte Pool-Vibes. Mit dabei: KOTORRI, Nicolas Julian, Oguz, Serafina b2b Zwilling sowie Vatoz Locoz, Winson und Jozh Nikush. Besonders Oguz steht für treibenden Hard Techno, während Serafina und Zwilling mit energiegeladenen Sets überzeugen. Wer danach noch nicht genug hat, zieht weiter in den Zoom Club zur Afterparty bis 7 Uhr. Präsentiert von uns! Unter anderem an den Decks: Oguz, Serafina & Zwilling. Feat. Vatoz Locoz. Harte Sets, treibende Bässe und eine Crowd, die den Sommer feiert. Ein perfekter Start in die Saison. FRIZ Z verlost 3 x 2 Tickets für die Afterparty. Teilnahme via E-Mail an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder Postkarte an den Verlag. Oder liked und kommentiert euren Gewinnwunsch auf Facebook/FRIZZ Frankfurt. Veranstaltungs- oder Produktname angeben! Gewinnbenachrichtigung via E-Mail. Einsendeschluss: 1.5.2026 FRIZZ präs.
Eeeeendlich wieder OURS! Zwischen Pool, Wiese und Sonnenuntergang entsteht hier im Sommer wieder ein Ort, der Clubkultur neu denkt: tagsüber treibender House, später deepe LiveActs und internationale Headliner. Das Konzept setzt auf Offenheit statt Szenegrenzen, auf Begegnung statt Abgrenzung. Menschen aus der ganzen Stadt treffen hier aufeinander – urban, divers, ohne Dresscode, aber mit Haltung. Zum Opening am 1.5.26 sorgt Modeselektor LIVE gemeinsam mit .Vril, Klèo und Anna Hjalmarsson für den Auftakt. Am 24.5.26 folgt ein Live-Set von Stephan Bodzin, ergänzt durch Luna Semara und Jonas Saalbach. Der Sound reicht von hypnotischem Techno bis melodischem House und baut sich über den Tag kontinuierlich auf. Auch internationale Namen wie Maceo Plex stehen für den Anspruch der Reihe, elektronische Musik auf höchstem Niveau direkt ans Wasser zu bringen. OURS steht für lange Tage, laue Nächte und ein durchgängiges Erlebnis vom ersten Beat bis zum letzten Sonnenstrahl.
GEWINNSPIEL
COOL ISN’T SEASONAL, IT’S A LIFESTYLE
›› sharkclean.de
FRÜHSPORT
›› 1.5., Tanzhaus West & Dory Brilliant, Frankfurt, 14 Uhr, 5 € FRÜHSPORT kehrt am 1. Mai zurück und ist eine Mischung aus Fitness und Rave. Nach der Pause öffnet das TurnhausWest erneut seine Türen für ein energiegeladenes Comeback in den Mai. Zwischen Bounce-Platz im Open-Air und Mukkebude entsteht ein Spielfeld für Bewegung, Musik und Begegnung. Statt Stillstand stehen Schwitzen, Tanzen und Springen im Mittelpunkt, begleitet von mehr Bass als Gewichten. Auf dem Pausenhof warten Möglichkeiten zum Verschnaufen, Netzwerken und Pingpong-Duellen. Kurse wie Olympischer Rundlauf, Spikeball, Techno Aerobic mit Coach Tanja und Alexthunder sowie Stopptanz bringen Tempo und Abwechslung. Unterstützt vom Smile Festival. Also: Trikot aus dem Schrank, Sneaker schnüren und zurück aufs Spielfeld.
MUSIK IM HOF
›› 14.5., MTW, Offenbach, 15 Uhr, ab 18 €
Der Frühling kippt langsam in den Sommer und bringt genau das Gefühl mit, auf das alle gewartet haben. Am 14. Mai startet die Open-Air-Saison 2026 unter dem blauen Kran – mit warmen Beats, guter Energie und diesem besonderen Musik im Hof-Vibe. Der MTW-Hof wird zur Wohlfühloase, in der Sonnenstrahlen auf Discokugeln treffen und der Alltag ganz weit weg ist. An den Decks: Dominik Eulberg mit seinen organischen Klangwelten, Karotte mit treibender Euphorie und Frau Laura mit sonnigem Sound und lokalem Flair. Jetzt Tickets sichern und den Saisonstart feiern, wie er sein soll: offen, leicht und unvergesslich.
COCOON SHOWCASE
›› 14.5., Blaues Wasser, Frankfurt, 13 Uhr, ab 20 € Am 14. Mai startet in Frankfurt im Sparta der Open-Air-Sommer mit COCOON FRANKFURT 2026. Nach zwei ausverkauften Editionen kehrt das Format zurück an den Main und überzeugt allein wie immer mit dem Lineup. Hector Oaks steht für rohe, vinyl-lastige Sets zwischen Acid und treibendem Techno. Adiel bringt hypnotischen, tiefen Sound aus der römischen Underground-Szene. Dana Ruh verbindet warmen, groovenden Minimal mit langjähriger Cocoon-Erfahrung. André Galluzzi liefert klassisch-druckvollen Frankfurt-Techno aus der Vinyl-Tradition. READY for this next Cocoon chapter?!
Kompakt, stylisch und immer einsatzbereit: Mit dem neuen Shark ChillPill bringt SharkNinja frische Abkühlung in den Alltag. Das innovative 3-in-1-System kombiniert einen leistungsstarken Hochgeschwindigkeits-Ventilator, ultrafeinen Sprühnebel und eine sofort kühlende InstaChill-Platte in einem schlanken, tragbaren Design. Ob am Schreibtisch, beim Sport, auf Festivals oder unterwegs auf Reisen – der ChillPill sorgt überall für schnelle Erfrischung. Entwickelt für drinnen und draußen, passt er mühelos in Tasche oder Rucksack und ist in Sekunden startklar. So wird aus Hitze ein kurzer Frischekick: unkompliziert, mobil und perfekt für warme Tage. FRIZ Z verlost 3 x ChillPill. Teilnahme via E-Mail an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder Postkarte an den Verlag. Oder liked und kommentiert euren Gewinnwunsch auf Facebook/FRIZZ Frankfurt. Veranstaltungs- oder Produktname angeben! Gewinnbenachrichtigung via E-Mail. Einsendeschluss: 10.5.2026
WAS UNS INSPIRIERT
Theater, Tanz und Performance beim MADE.Festival und Molière auf Hessisch bei Barock am Main
MADE.FESTIVAL
›› made-festival.de
Vom 21. Mai bis zum 20. Juni zeigt MADE. in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Wiesbaden acht aktuelle, von einer Jury ausgewählte Produktionen der Freien Darstellenden Szene in Hessen, die eindringlich aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen beleuchten. Unter dem Festivalmotto: „WER mit WEM“ geht es zum Beispiel darum, wer unser Leben prägt, die Gesellschaft umgestaltet, unterwandert oder inspiriert. Oder: Zu wem oder was möchten wir lieber auf Abstand gehen oder uns näher einlassen? Auf dem Spielplan in Frankfurt steht die Video-Oper „Death in Peace“ von Ayla Pierrot Arendt über körperliche Bedrohung, territoriale Grenzziehung, Kriegsgefahr und die Sehnsucht nach Frieden (Künstler*innenhaus Mousonturm, 21.5., 19 und 21 Uhr; 22.5., 18, 20 und 21.30 Uhr), die Schauspielperformance „Zapfenstreich“ von Boys* in Sync, die aus unterschiedlichen Perspektiven das militärische Zap-
fenstreich-Ritual beleuchtet (Produktionshaus Naxos, 22.5., 20 Uhr), „Und wir hatten doch schon Gelassenheit geübt“, eine Schauspielperformance, die melancholisch-lustvoll versucht, mit den Zumutungen der heutigen Zeit umzugehen, von Rolf Michenfelder, TNT (Produktionshaus Naxos, 23.5., 20 Uhr), und der Sound-Essay „Ichthyosaurus Brecht“ von Ruth Fühner und Oliver Augst, eine unkonventionelle, persönliche Begegnung mit Bertolt Brecht (20.6., 20 Uhr, Theaterhaus Frankfurt). Offizielle Eröffnung feiert das MADE.Festival am Freitag, 22.5., 18 Uhr, im Produktionshaus Naxos, zum Finale mit Preisverleihung lädt MADE. am 20.6. nach der Vorstellung ins Theaterhaus Frankfurt ein. Vorab als vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain initiiertes „Special“ steht „Hooked on a book“ von Helgard Haug, Rimini Protokoll, auf dem Programm: Zwei einander fremde Menschen treffen sich, schlagen ein Buch auf und kommen darüber ins Gespräch (Künstler:innenhaus Mousonturm, 10. Mai., 11 und 15 Uhr). Karten sind über die Veranstaltungsorte erhältlich. Das ganze Programm in allen Festivalstädten unter made-festival.de.
BAROCK AM MAIN
›› barock-am-main.de
In die Welt der satirisch überzeichneten Einblicke in die menschliche Seele entführt das Open-AirFestival „Barock am Main“, das mit „Die Schule der Frauen“ erneut einen Molière-Klassiker in der hessischen Fassung von Wolfgang Deichsel auf die Bühne bringt. Nach der Premiere am 30.5. ist das Stück bis einschließlich 14.6. täglich außer montags zu sehen. Dienstags bis samstags beginnt die (inklusive Pause) rund zweistündige Vorstellung um 20 Uhr, sonntags um 16 Uhr. Zum Inhalt: Der reiche Arnold (Michael Quast) will sich eine ideale Ehefrau erschaffen. Um sie von jeglicher Bildung und allen weltlichen Einflüssen fernzuhalten, lässt er Agnes bei einem einfältigen Dienerpaar aufwachsen. Als Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes, zu Besuch kommt, verliebt er sich in Agnes und sie erwidert seine Zuneigung. Horazius weiß nichts von Arnolds kruden Plänen und erzählt dem väterlichen Freund von seinem Glück. Der wird von gewaltiger Eifersucht geplagt und kämpft umso verbissener um sein Ziel. Doch Agnes erweist sich als sehr gewitzt. Molière kritisierte mit seiner 1662 in Paris uraufgeführten Verskomödie „Die Schule der Frauen“ die traditionelle Auffassung der Ehe, entlarvt männliche Illusionen und fixe Ideen. Ein Stoff, der zeitlos aktuell ist. Spielstätte ist das idyllisch am Main gelegene „Frankfurt Westcoast“ an der Stroofstraße (in Höhe der Hausnummer 35) in Griesheim. Außer in der ersten Reihe sind alle Sitzplätze überdacht. Tickets zum Preis von 36 bis 49 € (für Schüler:innen und Student:innen 15 €) sind unter 069 4272626 oder barock-am-main.de erhältlich. Für ein „Gastronomie-Ticket“ zum Preis von 47,50 € werden vor der Vorstellung ein hessisches Buffet sowie Snacks und Desserts in der Pause geboten (außer am 30.5. und 11.6.). Einlass ist 90 Minuten vor Beginn. „Die Schule der Frauen“ gastiert vom 24. bis 28.6. beim Heusenstammer Sommer und vom 4. bis zum 19.7. bei den Bad Hersfelder Festspielen. in und
Premieren
Jesus Christ Superstar
Premiere Fr 29.5. | 20.15 Uhr
Regie Annette Lubosch
Musikal. Leitung Nicolas Mischke
Die Feuerzangenbowle
Premiere Fr 5.6. | 20.15 Uhr
Regie Joern Hinkel
Ein Sommernachtstraum
Premiere Fr 12.6. | 20.15 Uhr
Regie Milena Paulovics
Wie im Himmel
Premiere Fr 3.7. | 20.15 Uhr
Regie Christian H. Voss
Musikal. Leitung Philipp Polzin
Die kleine Hexe
Premiere So 3.5. | 12.00 Uhr
Regie Johanna Landsberg
Alice im Wunderland
Premiere So 10.5. | 12.00 Uhr
Regie Christian H. Voss
Musikal. Leitung Philipp Polzin
Rico, Oskar und die Tieferschatten
Premiere So 17.5. | 12.00 Uhr
Regie Grit Lukas
Theater für Kinder im Theaterkeller
Die 39 Stufen
Premiere Sa 18.4. | 20.00 Uhr
Regie Ulrich Cyran
Farm der Tiere
Premiere So 31.5. | 21.00 Uhr
Regie Stephan Bestier
Nein zum Geld
Premiere Sa 11.7. | 23.00 Uhr
Regie Ulrich Cyran
KINOSHORTS
Kyle Balda Glennkill: Ein Schafskrimi
Start: 14.5. (109 Min.)
Eine Horde von sprechenden und Krimis liebenden Schafen wandelt auf den Spuren von Sherlock Holmes, als ihr geliebter Schäfer George (Hugh Jackman) eines Tages mausetot auf der Wiese liegt – ein Mord, da sind sich die Wolle spendenden Vierbeiner einig. Während der Dorfpolizist Tim (Nicholas Braun) von Ermittlungen keine Ahnung hat und Georges snobis-tische Anwältin Lydia (Emma Thompson) ein Mordmotiv offenbart, kommen die detektivisch agierenden Schafe einigen Geheimnissen auf die Spur .… ›› England/USA 2026, mit Hugh Jackman, Nicholas Braun, Molly Gordon, Emma Thompson
Annemarie Jacir
Palästina 36
Start: 14.5. (119 Min.)
Im Jahr 1936 formiert sich in Palästina der Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft. Yusuf (Karim Daoud Anaya) ist einer der Widerstandskämpfer, die mit ihrem bewaffneten Aufstand eine Revolution in Gang bringen, als sie erfahren, dass das Land geteilt werden soll. Dem Kampf um die Unabhängigkeit Palästinas widerfährt die Stunde Null, der Verlust an Menschenleben und die Fülle an persönlichen Schicksalen stehen hier am Anfang eines Konflikts, der bis in die Gegenwart reicht.
›› Palästina/England/Frankreich 2025, mit Hiam Abbass, Kamel El Basha, Yasmine Al Massri
Curry Barker
Obsession – Du sollst mich lieben
Start: 14.5. (109 Min.)
Bear (Michael Johnston) ist hoffnungslos in Nikki (Inde Navarrette) verliebt. Die platonische Freundschaft zwischen den beiden nimmt eine dramatische Wendung, als sein Herzenswunsch, Nikki an sich zu binden, mit magischer Hilfe Wirklichkeit wird. Die anfangs reibungslose Beziehung gestaltet sich jedoch bald als Horrortrip, denn Nikki rückt Bear fortan grenzenlos obsessiv auf den Pelz – ein Fluch, dem Bear nicht mehr entkommen kann ….
›› USA 2025, mit Michael Johnston, Inde Navarrette, Cooper Tomlinson, Megan Lawless
Jon Favreau
The Mandalorian & Grogu
Start: 20.5. (132 Min.)
Nach drei Serien-Staffeln und 24 Episoden auf Disney+ kämpft sich der Weltraum-Kopfgeldjäger Din Djarin (Pedro Pascal) jetzt auf der Kinoleinwand durchs Universum. Nach dem Ende des Dunklen Imperiums spielt die Neue Republik dem Bounty Hunter Aufträge am Rand der Galaxis zu – um Dins langohrigem Schützling Grogu die beste Ausbildung zu garantieren. Chronologisch spielt der Star Wars-Film zwischen den Ereignissen von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und „Das Erwachen der Macht“.
›› USA 2026, mit Pedro Pascal, Sigourney Weaver, Steve
Jonny
MARKUS SCHLEINZER Rose
›› Start: 30.4. (94 Min.)
Österreich/Deutschland 2026, mit Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Maria Dragus, Robert Gwisdek nnnnn
Im 17. Jahrhundert, irgendwo in Deutschland: Kurz nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs taucht ein unbekannter Soldat (Sandra Hüller) in einem abgelegenen protestantischen Dorf auf, behauptet, Erbe eines seit Langem verlassenen Gutshofs zu sein. An der Echtheit des von ihm als Beweis vorgelegten Dokuments ist nicht zu rütteln. Gleichwohl überwiegt bei den Dörflern Skepsis, ob der Neuankömmling das Anwesen auf Vordermann bringen kann. Dies gelingt zwar, doch um endgültig akzeptiert zu werden, muss eine Ehefrau für den Gutsherrn her – und ein Kind. Problematisch, da „er“ in Wahrheit Rose heißt und eine Frau ist. Die Heirat mit der Tochter (Caro Braun) des örtlichen Großbauern (Godehard Giese) lässt sich dennoch bewerkstelligen – bis ein Unfall Roses Geheimnis ans Licht bringt … Die gekonnt komponierten Schwarz-Weiß-Bilder, der altertümlich anmutende Ton der Erzählerin im Off und die Besetzung vor allem der Hauptrolle mit der für ihre Leistung mit dem Schauspielerpreis bei der diesjährigen Berlinale geehrten Sandra Hüller entfachen einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Markus Schleinzers Film verhandelt universelle Fragen nach Geschlechtsidentität, Geschlechtergerechtigkeit und dem Preis, den jemand zahlen muss, um unter widrigen Umständen ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Horst E. Wegener
BEN GREGOR
Der Wunderweltenbaum
›› Start: 30.4. (110 Min.)
England/USA 2026, mit Andrew Garfield, Claire Foy, Delilah Bennett-Cardy, Billie Gadsdon, Phoenix Laroche nnnn n
Das neue ländliche Zuhause der Geschwister Beth, Fran und Joe entpuppt sich als traumhafte Idylle, mit einem Wald, in dem ein über die Wolken hinaus reichender Baum die Familie Thompson zu einem unvergessenen Trip einlädt. Mit der Fee Seidenhaar (Nicola Coughlan), Frau Wasch (Jessica Gunning) und dem Mondgesicht (Nonso Anozie) schließt die Familie schnell Freundschaft, die sich noch vertieft, als sich Tim (Andrew Garfield), Polly (Claire Foy) und ihren Kindern am magischen Firmament überaus phantastische Welten erschließen, die wohl nur noch von Alices Wunderland übertroffen werden können. An einem ihrer himmlischen Ausflugsziele geraten sie jedoch an die bitterböse Madame Klaps (Rebecca Ferguson), die sich für die Familie als ernsthafte Bedrohung offenbart … Der Fantasie sind in Ben Gregors Kinderbuch-Adaption kaum Grenzen gesetzt. Erfreulich unbelastet davon, als Sequel oder Prequel zu funktionieren, lädt der Film zu einer Reise in unerforschte Terrains des Wundersamen, mit britischem Flair und einem Charme, den die populäre Autorin der Vorlage, Enid Blyton (1897–1968), womöglich sehr geschätzt hätte. Uwe Bettenbühl
In the Grey
›› Start: 21.5. (97 Min.)
USA 2026, mit Henry Cavill, Jake Gyllenhaal, Eiza González, Kristofer Hivju, Fisher Stevens, Rosamund Pike, Jason Wong
VORANKÜNDIGUNG
Wie klaut man eine Milliarde Dollar zurück? Ganz einfach: Man greift sich zwei Elite-Agenten, stattet sie mit den tödlichsten Waffen aus und lässt sie ihren Job machen. Bronco (Jake Gyllenhaal), ein Amerikaner, und Sid (Henry Cavill), ein Brite, sollen als unschlagbares Team die Kohle wieder aus dem Feuer holen. Ein skrupelloser Diktator hatte sich den Riesenzaster unter den Nagel gerissen – und rückt ihn freiwillig nicht mehr raus. Mit ihrer Vermittlerin Sophia (Eiza González) im Schlepptau machen Bronco und Sid fortan jene private Insel unsicher, auf der sich der Despot versteckt hält. Und weil die beiden Agenten es gewohnt sind, ihre Missionen in nicht ganz legalen „Grauzonen“ zu erfüllen, gibt es bei der Jagd nach dem Geld auch keine Moral, keine Gnade und keine Überlebenden. Auch bei seinem neuesten Kracher „In the Grey“ verlässt sich Regie-As Guy Ritchie auf den gewohnten Mix aus plakativer Gewalt, filigranem Humor und rauen Attitüden von Macho-Helden, bei denen so manche Comic-Strip-Figur vor Neid erblasst. Uwe Bettenbühl
Blum,
Coyne, Hemky Madera
GUY RITCHIE
Maximum Pleasure Guaranteed
›› USA 2026 (Staffel 1, 10 Episoden), ab 20. Mai auf Apple TV mit Tatiana Maslany, Jake Johnson, Dolly de Leon, Charlie Hall, Jessy Hodges, Jon Michael Hill
Paula (Tatina Maslany) ist frisch geschieden, als sie inmitten des Streits um das Sorgerecht ein Verbrechen beobachtet –was sie dazu motiviert, eigene Untersuchungen anzustellen. Das bringt sie sobald nicht nur in akute Lebensgefahr. Denn bei ihren Ermittlungen kommt Paula auch auf die Spur einer unglaublichen Verschwörung …
›› außerdem neu im Mai auf Apple TV: Unconditional (Thriller/Israel, Staffel 1, 8 Episoden, ab 8.5.), Star City (Sci-Fi/USA, Staffel 1, 8 Episoden, ab 29.5.), Propeller One-Way Night Coach (Family-Abenteuerfilm/USA, ab 29.5.)
The Boroughs
›› USA 2026 (Staffel 1, 8 Episoden), ab 21. Mai auf Netflix mit Alfred Molina, Bill Pullman, Geena Davis, Clarke Peters, Alfre Woodard, Denis O’Hare, Jena Malone
Den Ruhestand in einer beschaulichen Siedlung für Senior:innen hat sich Sam (Alfred Molina) anders vorgestellt. Denn etwas Außerirdisches hat sich in die Kommune eingeschlichen und scheint jetzt nicht nur die Ruheständler:innen, sondern auch den Rest der Welt zu bedrohen. Neuankömmling Sam formiert eine Gruppe von tapferen Alienjäger:innen, um sich der Bedrohung in den Weg zu stellen. Matt und Ross Duffer, die Schöpfer der Netflix-Kultserie „Stranger Things“, wandeln mit „The Boroughs“ erneut auf Sci-Fi-Wegen, dieses Mal mit einer Prise des 1980er-Klassikers „Cocoon“ im Konzept … ›› außerdem neu im Mai auf Netflix: Lord of the Flies (Bestseller-Adaption/England + Australien, Staffel 1, 4 Episoden, ab 4.5.), The Chestnut Man (Thriller/Dänemark, Staffel 2, 6 Episoden, ab 7.5.), Legends (Crime/England, Staffel 1, 6 Episoden, ab 7.5.), My Dearest Assassin (Thriller/Thailand, 137 Min, ab 7.5.), Roosters (Comedy/Niederlande, Staffel 2, 6 Episoden, ab 13.5.), Mating Season (Animation/USA, Staffel 1, 8 Episoden, ab 22.5.), Ladies First (Comedy/USA, ab 22.5.), The Four Seasons (Comedy/USA, Staffel 2, 8 Episoden, ab 28.5.)
Das Geisterhaus
›› Chile 2026 (Staffel 1, 8 Episoden), ab 29. April auf Prime Video mit Alfonso Herrera, Nicole Wallace, Dolores Fonzi, Fernanda Castillo, Aline Küppenheim, Eduard Fernández, Sara Becker
Drei Frauen im Chile des 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der Bestseller-Verfilmung eines Romans, mit dem Isabel Allende 1982 ihr Debüt als Autorin gab. Clara del Valle (Nicole Wallace) steht dabei im Mittelpunkt der Familiensaga. Sie heiratet den Großgrundbesitzer Esteban Trueba (Alfonso Herrera), hat eine Tochter mit ihm: Blanca (Sara Becker), die sich gegen den Willen ihres Vaters in einen politischen Aktivisten verliebt. Und dann ist da Alba (Rochi Hernández), die Tochter Blancas, die als junge Frau in den Widerstand geht, als in den 1970er Jahren die Militärdiktatur das Land terrorisiert …
Dutton Ranch
›› USA 2026 (Staffel 1, 9 Episoden), ab 15. Mai auf Paramount+ mit Kelly Reilly, Cole Hauser, Finn Little, Jai Courtney, J.R. Villarreal, Juan Pablo Raba, Ed Harris
Der Erfolg der Western-Saga „Yellowstone“ sorgt für einen weiteren Ableger: „Dutton Ranch“ erzählt die Geschichte von Beth (Kelly Reilly) und Rip (Cole Hauser), die von Montana nach Texas umsiedeln, um dort eine eigene Ranch zu bewirtschaften. Doch schon bald tun sich Probleme und Abgründe auf. Besonders der Besitzer einer benachbarten Ranch macht Beth und Rip das Leben schwer. Mit Ed Harris und Annette Bening bringt das Spin-off zwei echte Schauspiel-Legenden ins Spiel um Macht und Loyalität. ›› außerdem neu im Mai auf Paramount+: SkyMed (Drama/Kanada, Staffel 4, 9 Episoden, ab 21.5.), The Running Man (Sci-Fi-Thriller/USA + England, 133 Min., ab 28.5.)
Text: Uwe Bettenbühl
Paul Feig
The Housemaid –Wenn sie wüsste (131 Min., Leonine)
Bei ihrem ersten Job nach der Entlassung aus dem Knast landet Millie (Sydney Sweeney) bei der betuchten Familie Winchester. Nina (Amanda Seyfried) und Andrew (Brandon Sklenar) verlangen nicht viel: Hausarbeiten, Kochen, sich um die kleine Cecelia (Indiana Elle) kümmern. Und ein Zimmer unterm Dach bekommt Millie auch noch. Klingt harmonisch. Kehrt sich aber bald ins Dämonische – denn nichts ist, wie es scheint in der trügerischen Idylle. BestsellerVerfilmung mit mörderischen Wendungen. ›› USA 2025, mit Sydney Sweeney, Amanda Seyfried, Brandon Sklenar, Michele Morrone, Elizabeth Perkins
John Hayes & Jamie Magnus Stone
Nightsleeper
(6 x 45 Min., Polyband)
Im Nachtexpress von Glasgow nach London spielen sich kurz nach der Abfahrt mysteriöse Dinge ab. Passagier Joe (Joe Cole), der zufällig auch Polizist ist, hat bald alle Hände voll zu tun, denn Terroristen haben sich per Cyberattacke in das britische Eisenbahnnetz gehackt – und steuern den Nachtzug jetzt unkontrolliert und mit hoher Geschwindigkeit auf eine Katastrophe zu. Die sechs Episoden umfassende Thriller-Serie spielt sich, ganz im Stile des TV-Hits „24“, als Echtzeit-Szenario ab.
›› England 2024, mit Joe Cole, Ruth Madeley, James Cosmo, Katie Leung, Alexandra Roach, David Threlfall
François Ozon
Der Fremde (123 Min., Leonine)
Nichts und niemand hat für den Franzosen Meursault (Benjamin Voisin) eine Bedeutung. Auch als er in Algerien einen Mann tötet, empfindet er nichts. Mit Geduld und Gleichgültigkeit wartet Meursault im Gefängnis auf den Prozess. Dass sein Leben keine Zukunft hat, lässt ihn dabei völlig kalt. In Schwarzweiß inszenierte Verfilmung von Albert Camus’ während des Zweiten Weltkriegs erschienenem Klassiker des Absurden.
›› Frankreich/Belgien 2025, mit Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin, Denis Lavant, Swann Arlaud
Zak Hilditch
We Bury the Dead (95 Min., Alive)
Ein Experiment des amerikanischen Militärs vor der Küste Tasmaniens löscht auf der Insel die meisten Bewohner:innen aus, während die Überlebenden gehirntot sind. Was sie nicht davon abhält, als Zombiewesen wiederaufzuerstehen und Jagd auf die eintreffenden Soldaten und Aufräumkommandos zu machen. Für Ava (Daisy Ridley), die ihren Ehemann Mitch (Matt Whelan) auf der Insel zu finden sucht, beginnt ein gnadenloser Kampf ums Überleben ….
›› Australien/USA 2024, mit Daisy Ridley, Brenton Thwaites, Mark Coles Smith, Kym Jackson, Matt Whelan
Text: Uwe Bettenbühl
WELCOME TO FRANKFURT
Ankommen in einer Stadt zwischen Verheißung und Härte
›› ardmediathek.de
Mit der neuen Doku‑Serie „Welcome to Frankfurt – Neu in der Stadt“ legt der Hessische Rundfunk ein eindrucksvolles, vielschichtiges Porträt einer Metropole vor, die für viele Menschen gleichermaßen Sehnsuchtsort, Durchgangsstation und Überlebensraum ist. Ab Freitag, 24. April, sind alle vier Teile in der ARD Mediathek abrufbar, ab dem 26. April werden sie auch im hr‑fernsehen ausgestrahlt. Die Serie begleitet acht Menschen, die in Frankfurt neu anfangen – und macht dabei sichtbar, wie unterschiedlich Ankommen sein kann, abhängig von Herkunft, Alter, sozialer Lage und Lebensentwurf. ›› Redaktion: Marie Brunner
Frankfurt erscheint in dieser Doku nicht als glatt polierte Finanzmetropole, sondern als Stadt der Gegensätze. Zwischen Skyline und Bahnhofsviertel, zwi schen Bankenwelt, Nachtleben, religiösem Alltag und prekären Lebensverhält nissen entfaltet sich ein Panorama urbaner Realität, das bewusst ohne Kom mentar auskommt. Die Stadt selbst wird zur Hauptfigur: fordernd, laut, offen, manchmal gnadenlos – und doch voller Möglichkeiten.
Luna Luce Die porträtierten Menschen könnten unterschiedlicher kaum sein. Luna Luce kommt aus einem Dorf und sucht in Frankfurt die Freiheit, sich neu zu erfinden. Wo sie früher schüchtern war, lebt sie nun ihre Kreativität in all ihren Facetten aus und nutzt die Stadt als Bühne für Selbstfindung. Nicola be wegt sich auf einer ganz anderen Ebene: Sie leitet das Risk‑Management einer internationalen Bank und erlebt Frankfurt aus den oberen Etagen der Büro türme. Ihr Alltag ist geprägt von Verantwortung, Tempo und einer Karriere, die kaum Raum für Stillstand lässt.
Mike Ganz unten im sozialen Gefüge lebt Mike mit seiner Hündin Marla auf der Straße im Bahnhofsviertel. Sein Überleben ist ein täglicher Kampf, geprägt von Sucht und der Hoffnung auf einen Neuanfang. Frankfurt ist für ihn kein Versprechen, sondern ein Ort, an dem sich entscheidet, ob ein Ausstieg noch möglich ist.
Zakaria Einen anderen Blick auf Migration zeigt Zakaria, der für ein Ausbil dungsprogramm aus Marokko nach Frankfurt gekommen ist. Zwischen Ar beit, Freizeit und Gemeinschaft mit anderen Migranten versucht er, sich in der Stadt zu verankern und Perspektiven aufzubauen.
Menahem Auch religiöse und familiäre Lebensentwürfe finden Raum. Me nahem ist Vorsänger in der jüdischen Gemeinde und zieht mit seiner Fami lie nach Frankfurt. Während er beruflich schnell Anschluss findet, wird für
seine Frau Shirel deutlich, wie schwierig es sein kann, in einer Großstadt sozi ale Netze aufzubauen – besonders, wenn das eigene Leben stark von religiösen Regeln geprägt ist.
Matin Matin wiederum pendelt täglich von Gießen nach Frankfurt, studiert in Offenbach und arbeitet im Technoclub Silbergold. Sein Wunsch ist eine eigene Wohnung in der Stadt, doch der Frankfurter Wohnungsmarkt wird zur kaum überwindbaren Hürde.
Maria Eine besondere Perspektive eröffnet Maria, die zum zweiten Mal in ihrem Leben nach Frankfurt kommt. Als junge Frau suchte sie hier einst ein Leben jenseits gesellschaftlicher Konventionen. Nun kehrt sie mit 77 Jahren zurück, diesmal in eine gehobene Seniorenresidenz. Die Nähe zu den erwach senen Töchtern ist der Grund – doch auch hier zeigt sich, dass Ankommen kein abgeschlossener Zustand ist, sondern ein fortlaufender Prozess.
Die Stärke der Serie liegt in ihrer Zurückhaltung. „Welcome to Frankfurt“ ver zichtet auf Dramatisierung und erklärt nichts, was sich aus den Bildern und Erzählungen selbst erschließt. Produziert von TimeLine Film und TV im Auf trag der Kulturunit des hr, entsteht so ein ehrliches, manchmal unbequemes, aber stets respektvolles Bild einer Stadt, in der Hoffnung und Überforde rung, Aufbruch und Scheitern eng beieinanderliegen. Die Doku zeigt, wie sehr Frankfurt Chancen bietet – und wie hoch der Preis sein kann, diese Chancen zu nutzen. Am Ende ist „Welcome to Frankfurt“ weit mehr als eine Städtedo kumentation. Die Serie erzählt vom Ankommen in einer Gesellschaft im Wan del, von sozialen Ungleichheiten, von Migration, Alter, Arbeit und Wohn raum. Sie macht sichtbar, dass es nicht die eine Geschichte dieser Stadt gibt, sondern viele parallele Lebensrealitäten. Frankfurt wird nicht erklärt, son dern erlebt – als Ort der Möglichkeiten, der Brüche und der permanenten Bewegung.
Das Cinestar Metropolis lädt zum Strick- und Häkelkino in Kooperation mit Wolle Rödel ein – und das in schönster Begleitung. Bring deine Strick- oder Häkelprojekte mit ins Kino und schau mit Gleichgesinnten dabei einen Filmklassiker. Wir sorgen mit gedämpftem Licht für die richtige Atmosphäre und beste Handarbeitsbedingungen. Kleine zusätzliche Leselampen sind erlaubt. Bitte bringt keine Nähmaschinen oder ähnliche laute Geräte mit. Und wer Kino bei gedämpftem Licht mag, kann natürlich auch ohne Strickzeug kommen. Gechillt kann man sich nun eines der Highlights der Kino-
geschichte anschauen und mitschmachten. Bodyguard erzählt die Geschichte von Frank Farmer (Kevin Costner), einem hochprofessionellen, innerlich verschlossenen Personenschützer, der engagiert wird, um den weltberühmten Popstar Rachel Marron (Whitney Houston) vor einem Stalker zu schützen. Zwischen Sicherheitsroutinen, öffentlichem Druck und wachsender Nähe entwickelt sich eine fragile Liebesgeschichte, die von Misstrauen, Sehnsucht und Verletzlichkeit geprägt ist. Der Film verbindet Thriller-Spannung mit großen romantischen Momenten und wird getragen von Whitneys Houstons ikonischer Stimme. Bodyguard ist ein Film über Schutz und Kontrolle – und über die Frage, wie viel Nähe möglich ist, wenn Gefahr immer präsent bleibt.
FILM + KONZERT
Der neunte Tag
›› 12.5., Kino im Deutschen Filmmuseum, Frankfurt, 20.30 Uhr, dff.film/kino
Der katholische Priester Henri Kremer erhält eine kaum vorstellbare Chance: Für neun Tage wird er aus dem Konzentrationslager Dachau entlassen – mit dem Auftrag, seine kirchlichen Vorgesetzten zur Kollaboration mit dem NS-Regime zu bewegen. Was wie ein Angebot klingt, entpuppt sich als perfides moralisches Dilemma. Volker Schlöndorffs eindringliches Drama erzählt von Verantwortung und Überlebenswillen, von Schuld, Gewissenskonflikten und der Frage nach Vergebung in einer Situation, in der jede Entscheidung existenzielle Folgen hat. Der Film lebt von seiner dichten Atmosphäre und starken schauspielerischen Leistungen, die das Spannungsfeld zwischen Anpassung und Widerstand erfahrbar machen. Eine besondere Rolle spielt dabei die Musik: Schlöndorff greift auf präexistente Werke von Alfred Schnittke zurück, darunter das 1. Concerto grosso (1977) und das 1. Cellokonzert (1985). Schnittkes vielschichtige, oft verstörende Klangsprache verstärkt die innere Zerrissenheit der Figuren und verleiht dem Film eine zusätzliche emotionale Tiefe. Vor der Filmvorführung findet im Kinosaal ein Mini-Konzert mit kammermusikalischen Werken Schnittkes statt. Zu hören sind „Hymnus II“ für Violoncello und Kontrabass (1974), bekannt auch aus Martin Scorseses Shutter Island, sowie „Stille Nacht“ für Violine und Klavier (1978). Musik und Film treten so in einen eindrucksvollen Dialog über Geschichte, Moral und die Zerbrechlichkeit menschlicher Entscheidungen.
DISKURSION –DIE REIHE FÜR DEN POLITISCHEN FILM
Sabbath Queen
›› 5.5., Cinema, Frankfurt, arthouse-kinos.de
Sabbath Queen feiert in Frankfurt eine besondere Sondervorstellung im Rahmen von Diskursion – der Reihe für den politischen Film der Arthouse Kinos in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank. Am Dienstag, 5.5.2026, 20:30 Uhr, wird der Dokumentarfilm im Cinéma gezeigt; im Anschluss sprechen Regisseur Sandi DuBowski und Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, mit dem Publikum. Die Vorstellung läuft in Englisch, Hebräisch und Jiddisch mit deutschen Untertiteln. Über 21 Jahre begleitet Sabbath Queen Rabbi Amichai Lau-Lavie – Erbe einer jahrhundertealten Rabbinerdynastie – auf einem Weg zwischen Tradition und Neuanfang. Der Protagonist wird zum DragQueen-Rebellen, zum queeren Bio-Vater und gründet mit Lab/Shul eine inklusive, interreligiöse Community in New York. Der Film fragt nach einem zeitgemäßen, offenen Judentum, das patriarchale Strukturen hinterfragt, interreligiöse Liebe stärkt und sich für Frieden und einen Waffenstillstand einsetzt. Entstanden ist eine persönliche, politisch relevante Chronik über Glauben, Identität und gesellschaftliche Veränderung im 21. Jahrhundert. Sabbath Queen (USA 2024, Regie: Sandi DuBowski, FSK ab 12, 105 Minuten) wurde weltweit auf Festivals präsentiert, darunter Tribeca, IDFA, DOK Leipzig, Zurich Film Festival und One World Human Rights Film Festival. Die Frankfurter Sondervorführung setzt auf Dialog: Nach dem Screening laden Veranstalter:innen zu Fragen und Austausch ein. Tickets und weitere Infos bietet die Filmseite der Arthouse Kinos Frankfurt.
Mit „Billie Eilish – Hit me hard and soft: The Tour“ (live in 3D) kommt eines der eindrucksvollsten Konzerterlebnisse der letzten Jahre auf die große Leinwand. Aufgenommen während einer restlos ausverkauften Welttournee, fängt der Film die besondere Intensität einer Künstlerin ein, die ihre Generation geprägt hat – nahbar, kompromisslos und visuell radikal. Statt klassischer Konzertdokumentation setzt der Film auf ein immersives 3DErlebnis, das das Publikum mitten ins Geschehen zieht und die Energie der Live-Shows neu erfahrbar macht.
Inszeniert wurde das Projekt von Oscar®-Preisträger James Cameron gemeinsam mit Billie Eilish selbst. Diese ungewöhnliche Zusammenarbeit verbindet filmische Innovationskraft mit einer künstlerischen Vision, die Klang, Bild und Raum miteinander verschmelzen lässt. Die Kamera wird dabei nicht bloß zum Beobachter, sondern zum Teil der Performance: Bewegungen, Lichteffekte und Bühnenräume entfalten im dreidimensionalen Raum eine neue Tiefe und verstärken die emotionale Wirkung der Songs. Der Film zeigt Billie Eilish nicht als entrückten Popstar, sondern als präzise Kuratorin ihres eigenen Universums. „Billie Eilish – Hit me hard and soft: The Tour“ ist weniger Mitschnitt als Erlebnis –eine Einladung, Live-Musik neu zu denken und Konzertkultur im Kino auf ein neues Niveau zu heben.
MiA.
›› 1.5., Batschkapp, Frankfurt, 19 Uhr
VVK: 50 €
Infos & Tickets: batschkapp.net
MiA. haben im Laufe ihrer Karriere vieles ausprobiert, wollten immer wieder Haken schlagen und eigene Wege gehen. Mit Mieze Katz’ Soloalbum „Dafür oder Dagegen“ wird diese Geschichte nun um eine spannende Episode reicher und findet ihren Höhepunkt auf der Bühne. Was im Oktober 2024 auf der „Hellsehen“-Tour als Verbindung zwischen Solo-Repertoire und MiA.-Lieblingsliedern begann, wird im Rahmen der „MiA. Live 2026“-Tour mit noch mehr Solo-Songs und taufrischem MiA.-Material zu einem großen Spektakel erweitert. Trotz aller Neugier und Experimentierfreude ist diese Band ein verlässlich umwerfendes Live-Ereignis geblieben, denn auch nach über zwanzig Jahren feiern MiA. jedes einzelne Konzert wie ein ultimatives Halligalli. Vom kleinen Kellerclub bis zum Stadion, vom Theatersaal bis Rock am Ring waren alle möglichen Locations dabei und wurden mit der MiA.-eigenen Mischung aus Übermut und Herzlichkeit in unvergessliche Momente verwandelt.
CA3SAR steht für einen eigenständigen Ansatz im deutschsprachigen Urban- und Rap-Bereich: persönliche Texte, klare Haltung und eine Live-Performance, die Nähe schafft, ohne an Tiefe zu verlieren. Nach bundesweiten Touren als Support Act für Moses Pelham sowie Festivalund Soloauftritten präsentiert er sich im Nachtleben erneut live mit Band – in bewährter, hochkarätiger Besetzung, die bereits beim letzten Auftritt für Begeisterung im Publikum sorgte.
SOLENCE vereinen klanglich Elemente aus Metal, Electronic, Alternative und Pop und sprechen mit ihrer universellen Botschaft ein breites Publikum an. Ob im Moshpit oder auf dem Coachella-Festival – die im schwedischen Norrköping gegründete Band, bestehend aus Markus Videsäter, David „Viking“ Vikingsson, David Strääf und Johan Swärd, versprüht eine familiäre Energie, die man lautstark teilen möchte. Mit ihrem fünften Album „Angels Calling“ geht’s jetzt auf Tour.
Tyler Shaw
›› 19.5., Ponyhof, Frankfurt, 19 Uhr
VVK: 26 €
Infos & Tickets: ponyhof-club.de
Tyler Shaw ist ein mehrfach mit Platin ausgezeichneter Künstler, Musikproduzent, Regisseur und Schauspieler. Der chinesisch-kanadische Künstler aus Vancouver erlangte 2012 nationale Bekanntheit, nachdem er den MuchMusic Coca-Cola Covers Talentwettbewerb gewann, und zählt seither zu den produktivsten Talenten Kanadas. Im Laufe seiner Karriere wurde er für mehrere JUNO Awards (die kanadischen Grammy Awards) nominiert, tourte mit Selena Gomez und eröffnete Shows für internationale Künstler wie Shawn Mendes, Myles Smith und Alessia Cara. Als einer der bekanntesten Popmusiker Kanadas mit zehn Top-Ten-Singles und zahlreichen Film-, Fernseh- und Produktionsbeiträgen zählt er zu den beständigsten Talenten des Landes. Das neue Album „RUN TO YOU“ wurde von Tyler Shaw und Patrick Thomas gemeinsam geschrieben, von Tyler produziert und ist eine zutiefst ehrliche Auseinandersetzung damit, wie es sich anfühlt, wenn eine Beziehung auf der Kippe steht.
Die israelische Pianistin und Komponistin Sharon Mansur verbindet Einflüsse aus Progressive Rock, elektronischer Musik und globalen Klangtraditionen mit einer tiefen Ausdruckskraft. Ihr lyrischer, energetischer und experimentierfreudiger Stil macht sie zu einer der spannendsten Stimmen einer neuen Jazzgeneration. Gemeinsam mit David Michaeli am Kontrabass und Aviv Cohen am Schlagzeug formt Mansur ein Trio, das durch große Wachheit und feine Kommunikation besticht.
Charlie Parr wuchs am Rande von Austin, Minnesota, auf, wo sich hinter seinem Garten Mais- und Sojafelder erstreckten und gelangweilte Kinder in Schotterwegen und Bachbetten verschwanden. Der mittlerweile in Duluth lebende Parr ist seit Langem für sein raues Steelgitarrenspiel, Songs voller Geschichten und seine unruhige, fast in sich gekehrte Bühnenpräsenz bekannt. Sein neues Album „Little Sun“ bewegt sich zwischen mitreißendem Stampfen und stiller Mystik.
PLINI
›› 26.5., Batschkapp, 20 Uhr
VVK: 34 €
Infos & Tickets: batschkapp.net
Bereits als Kind begann Plini Roessler-Holgate damit, Akustikgitarre zu spielen. Zur E-Gitarre fand er jedoch erst mit 15 Jahren, woraufhin er sich gleichermaßen in das Instrument sowie in das Homeproducing einfuchste und zunächst unter dem Künstlernamen Halcyon musizierte. Seit Beginn der 2010er ist Plini ein klassischer Bedroom-Artist, der selbst produziert und im Eigenvertrieb veröffentlicht. Schnell treffen seine Tracks, die modernen Prog mit djent-artigen Metal-Elementen, seinem einzigartigen Gitarrensound sowie einer Post-Rock-Atmosphäre vereinen, einen Nerv. „Selenium Forest“ wird zu seinem ersten Erfolgstrack und legt den Grundstein für eine internationale Karriere. Als Support für Bands wie TesseracT oder Polyphia zeichnet sich früh ab, wie sehr seine Musik live begeistert. Heute zählt Plini mit zwei Alben und fünf EPs zu den einflussreichsten Gitarristen der modernen ProgMusik und wird für seinen einzigartigen Stil gefeiert.
Die 2019 in einer kanadischen Kleinstadt gegründete Band Moondoggy hat dank ihrer unermüdlichen Veröffentlichungsstrategie über 500.000 monatliche Spotify-Hörer und Millionen von Streams erreicht. Mit ihrem Debütalbum „Mad and Noisy“ positionierten sich Moondoggy als frische Stimme in der kanadischen Alternative-Szene – ungeschliffen, ehrlich und Grenzen überschreitend. Im März 2026 erschien das neue Album „Around The Fire“, gefolgt von Tourneen. Support: SELVE
Die Begegnung verschiedener musikalischer Welten ist das Markenzeichen des Music Discovery Projects, mit dem das hr-Sinfonieorchester einmal jährlich begeistert. Diesmal zu Gast ist die Berliner Folk-Band Mighty Oaks. Alles von Hand eingespielt und mit einer ehrlichen Direktheit, die man nicht vortäuschen kann. Bei ihnen ergänzen Mandoline, Tamburin und Banjo das übliche Instrumentarium von Schlagzeug, Gitarre und Bass, dazu kommt ihr dreistimmiger Gesang.
JMSN
›› 26.5., ZOOM, 20 Uhr
VVK: 34 €
Infos & Tickets: zoomfrankfurt.com
JMSN hat sich mit seinen unvergesslichen Live-Performances, TrademarkSounds, selbstkreierten Visuals und einem konstanten Output von acht Studioalben sowie zwei Livealben in zehn Jahren eine große Reputation aufgebaut. Kollaborationen mit u.a. Kendrick Lamar, Mac Miller, Kaytranada und Tyga machten ihn Anfang der 2010er zu einem gefragten Gast sowie Producer, der sich seit 2012 auch mit eigenen Veröffentlichungen abheben konnte. 2026 ist der Artist aus Detroit längst ein regelrechter DIY-Leader an der Spitze einer modernen Bewegung, um unabhängige Künstler:innen zu ermutigen, ihre Ziele innerhalb der Musikindustrie zu verfolgen, unabhängig von den jeweiligen Umständen. Mit diesem Ansatz wurde JMSN zu einer Identifikationsfigur des kontemporären Alternative-R&Bs. Nachdem er mit seinem Album „Soft Spot“ (2023) weltweit über 100 Shows spielte, meldete er sich 2025 mit seinem aktuellen Werk „… it’s only about u if you think it is.“ zurück.
REVIEWS
MUNA
Dancing On The Wall
(Saddest Factory)
„Dancing On The Wall“ von MUNA ist ein atmosphärisches Indie-Pop-Album mit sanften Synths, warmen Melodien und verletzlichen Vocals. Die Songs kreisen um Identität, Beziehungen und Selbstzweifel und wirken dabei intim und ehrlich. Statt großer Hooks setzt die Band auf Gefühl und Konsistenz – leise, aber nachhaltig beeindruckend.
Selbstsuche
Freude
Unter Druck und zwischen Welten
(Music Fonds)
Mit „Unter Druck und zwischen Welten“ liefert die österreichische Band Freude ein intensives Album zwischen Indie, Post-Punk und elektronischen Einflüssen. Die Songs klingen rastlos, ehrlich und kantig, verhandeln Überforderung, Identität und Selbstsuche und bleiben dabei konsequent eigenständig, dicht und atmosphärisch.
Flea Flea
(Nonesuch Records)
Das erste Solo-Album von Flea, dem Bassisten der Red Hot Chili Peppers, stürmt die Jazz-Charts weltweit. Er spielt wunderbar Trompete und singt eindrucksvoll, hat einige JazzCracks aus LA verpflichtet und widmet das Album seiner Ururgroßmutter als Inkarnation menschlicher Würde und Stärke. Chapeau!
Zwei Nächte, zwei Sounds, ein außergewöhnlicher Ort: Zur großen Ausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ verwandelt sich das Städel in einen pulsierenden Club. Zwischen dramatischen Felsen, flirrendem Licht und endlosem Meer entsteht eine Atmosphäre, die Kunst und Musik miteinander verschmelzen lässt. Am 30. April trifft ein funky, souliger Vibe auf energiegeladene Sets von Helina, Venti und Chelo. Am 2. Mai übernimmt treibender Techno mit Sami Hugo, Vanille und Lolsnake die Tanzfläche. Während die Beats durch die Räume ziehen, öffnen sich neue Perspektiven auf Werke von Monet, Courbet und Matisse. Junge Kunstexpert:innen begleiten durch die Ausstellung und machen die Faszination Étretat spürbar. Ein Abend, der inspiriert, überrascht und lange nachhallt. Naiv sorgt für kühle Drinks an den Bars im Museum. Leckere Snacks gibt’s von Taste Frankfurt im Städel Garten.
Wenn es um deutschen Hip-Hop mit Haltung, Stil und Geschichte geht, führt kein Weg an Denyo vorbei. Als Teil der legendären Absolute Beginner hat er den Sound einer ganzen Generation geprägt – lässig, musikalisch, smarte Texte und fette Beats. Am 1. Mai, bringt er genau diesen Spirit zu Lost in Music in die Fortuna Irgendwo – ein Abend, der wie gemacht ist für diesen Sound: roh, ehrlich und voller Energie.
smile.
›› 9.5., MOMEM, Frankfurt, 21 Uhr, ab 12 €
House Music all night long! smile. steht für mehr als nur Events. Es geht um Sound, Community und einen Space, an dem du loslassen kannst, neue Leute triffst und pure Good Vibes bekommst. Dieses Mal gastiert smile. im Momem – neue Location, neuer Raum, gleiche Energie. Gibt es einen besseren Ort für elektronische Musikkultur?
Zentral, direkt an der Hauptwache. smile. don’t worry. keep dancing.
ON&ON Season Opening
›› 16.5., Zoom Kantine, Frankfurt, 21 Uhr, 12 €
Neue Homebase, neues Kapitel: ON&ON ist zurück. Zum Saisonstart zieht die Partyreihe in die Zoom Kantine, ehemals Micro im Cocoon Club. Über den Winter wurde der Space gezielt weiterentwickelt: ein optimiertes SoundSystem, ein separater Eingang und perfekte Bedingungen für ein intensives House-Dance-Erlebnis. Holzboden, viel Platz und ein warmes L-AcousticsSystem schaffen genau den Rahmen, den eine lebendige Tanzfläche braucht. Der Abend beginnt von 21 bis 22 Uhr mit einer kostenlosen House-DanceEinführung mit Danny Son. Ankommen, aufwärmen, Basics lernen und direkt Teil der Community werden. Danach übernehmen Kosmik Kat und Danny musikalisch und führen mit einer deepen Selection aus Klassikern und frischen Sounds durch die Nacht. Mit Abiba Sokoto ist zudem eine der spannendsten Newcomerinnen aus Amsterdam am Start. Ihr Sound verbindet House, Broken Beat und Jazz Fusion zu einem organischen Flow, geprägt von kultureller Vielfalt und spürbarer Energie.
Lifesaver Saturday
›› 9.5., Rober Johnson, Offenbach, 23:59 Uhr, ab 18 €
Am 9. Mai wird das Robert Johnson mal wieder zum Hotspot für elektronische Sounds. Kid Simius bringt sein einzigartiges Live-Set zwischen Indie, Electro und treibenden Beats auf die Bühne, während Massimiliano Pagliara mit verspieltem House begeistert. Der Italiener ist aufs engste mit dem Club verbunden und das spürt man in jedem Beat. Abgerundet von Budino entsteht eine Nacht, die im Kopf bleibt und zum Tanzen zwingt.
Lazer
›› 13.5., Silbergold, Frankfurt, 23:59 Uhr, 12 €
Am Vorfeiertag bringt Footjob-Labelbetreiber Phonk D mit Hans Nieswandt eine lebende Legende ins Silbergold. Er ist seit Jahrzehnten DJ, Produzent, Musikjournalist und Schriftsteller und hatte mit seinem Trio Whirlpool Productions mit „From: Disco To: Disco“ sogar einen Nummer-1-Hit in Italien. Seine Auftritte, bei denen er kongenial House mit Disco und Techno verschmilzt, sind durch seine Umzüge nach Seoul und Tokio in hiesigen Breiten ein rares Gut.
Die Schweizer Partymacher von Thermostat freuen sich wahnsinnig, ihr zweites Showcase im Silbergold abzuliefern, und wer die Crew kennt, weiß: Hier wird nicht gekleckert, sondern konsequent auf Abriss programmiert. Mitgründer, Produzent und DJ Sarbach von der Soundbude aus Thun wird auflegen und bringt seinen unverkennbaren Sound mit, der treibende Beats mit feinen, überraschenden Details verbindet. Seine Sets sind bekannt dafür, sich stetig aufzubauen, das Tempo anzuziehen und die Crowd in einen kollektiven Rausch zu versetzen. Dazu kommt Kollege Marcism aus Zürich, dessen stilistisches Spektrum schier unerschöpflich scheint: Hier treffen heute insbesondere Speedhouse auf Hardhouse und UK Garage – schnell, rough und gleichzeitig unglaublich groovy. Wer sich gern zwischen Genres verliert und dabei keine Kompromisse bei der Energie eingehen will, wird hier definitiv fündig. Seine Fähigkeit, verschiedene Einflüsse nahtlos zu kombinieren, sorgt für Momente, in denen man kurz vergisst, wo oben und unten ist.
Heartcore powered by Lucid
›› 13.5., Tanzhaus West & Dora Brilliant, Frankfurt, 22 Uhr, ab 14 €
Wenn das Herz wieder mit 150+ Bpm pocht, ist die Heartcore nicht mehr weit entfernt. Atelier Obskur & Lucid verschmelzen erneut ihre Kreativen Adern und bringen euch drei herzlich dekorierte Floors mit musikalischem Kern von Groove über Trance bis Hardtechno ins Tanzhaus West. Zwischen dystopischem Vibe und liebevollen Chillareas entsteht ein Spielplatz für die Nacht. Abtauchen und alles andere vergessen.
RAVE LOVE FEAT. WESTBAM & DR MOTTE
›› 22.5., Zoom Club, Frankfurt, 23 Uhr, 35 €
RAVE LOVE präsentiert Westbam und Dr. Motte live im Rahmen der Tour 2026. Zwei Legenden der elektronischen Musik prägen die RaveKultur: Dr. Motte als Vater der Loveparade und Westbam als Ikone der internationalen Clubs. Treibende Beats, Energie und Freiheit bestimmen die Nacht. RAVE LOVE steht für puren Spirit elektronischer Tanzmusik. Support: Nat Suprise und HB Music.
Berliner Naechte
›› 23.5., Tanzhaus West & Dora Brilliant, Frankfurt, 23 Uhr, ab 12 €
Ein Kometenschauer über Frankfurt: Die BERLINER NAECHTE bringen im Mai Rave-Wind aus der Hauptstadt ins Tanzhaus West. Eine Nacht zwischen House, Hardgroove und Melodic, Start 23:00 Uhr. Das Line-up liest sich wie ein kosmischer Einschlag: Caren Calla, DONT BLINK, Mimi Love, Sheila, Susi & Paula, Andrale, Bait & Switch und Otis. Ergänzt durch MdG Showcase mit Cüneyt, felix und Francesco Framor. Mimi Love verbindet Nostalgie und Zukunft, Caren liefert Deep- und Techhouse-Storytelling, DONT BLINK steht für explosive Tech-House-Energie. Sheila bringt dunkle, hypnotische PsytechVibes, Susi & Paula zwischen groovigem Tech House und Indie Dance für treibende Leichtigkeit. BERLINER NAECHTE Residents Andrale, Bait & Switch und Otis halten den Orbit stabil. MdG schafft einen Raum voller Respekt, Offenheit und kollektiver Ekstase. Ein Abend wie ein Einschlag aus Sternenstaub – laut, treibend, unvergesslich.
Mach dich bereit für das große Salsa-Event des Jahres! Ende Mai verwandelt sich die Nacht im Fortuna in ein Salsa-Erlebnis der Extraklasse. Direkt aus Cali, der Wiege der Salsa, bringt CORITO SALSERO ihre Europa-Tour auf die Bühne, begleitet von DJuandez. Ein Abend voller Rhythmus, Stil und Energie erwartet das Publikum. Kein gewöhnliches Konzert, sondern das Salsa-Event, auf das Frankfurt gewartet hat.
Naschen
›› 30.5., K 39, Frankfurt, 23 Uhr, ab 25 €
Zuckrig auf den Lippen, Glitzer auf der Haut und ein leises Chaos im Herzen eröffnen eine Welt aus Bonbonfarben, Schimmer und fließenden Formen, in der man sich verlieren, verlieben und verkosten kann. Zwei Playrooms laden zu steamy Verköstigungen ein, begleitet von Drag, Live Act und DJ-Line-up. Konsens bleibt Grundprinzip! Komm wie du dich süß, wild und frei fühlst, zwischen Lust, Neugier und allem dazwischen.
Über den Dächern der Stadt, dort, wo Glasfassaden im Sonnenlicht glitzern und der Himmel zum Dancefloor wird, feiert ein neues Event seine Premiere: DRAG & DRINK. Deutschlands erstes queeres Rooftop-Daydrinking lädt dazu ein, das Wochenende schon am Tag zu zelebrieren –mit Mimosas in der Hand, warmen Beats im Ohr und einer Aussicht, die Großstadtträume wahr macht. Hier geht es nicht um steife Clubnächte, sondern um Leichtigkeit, Community und diesen besonderen Vibe zwischen Dayparty und SunsetRausch. Smoothen House liefern Mark Hartmann und Guests, während Drag-Performances mit Stil, Humor und Attitude den Takt angeben. Alles fühlt sich entspannt an, aber voller Energie: Tanzen, Flirten, Ankommen – ganz ohne Codes, dafür mit viel Offenheit. Zur Premiere stehen gleich zwei absolute Power-Acts auf dem Rooftop: Léle Cocoon (Foto) und Dahlia Danger bringen Glamour, Charisma und Performance-Skills, die perfekt zur Kulisse passen. Gastgeber ist die begrünte Dachterrasse des Ruby Louise Hotels – ein echter Secret Spot mit Outdoor-Bar, urbanem Grün und Blick über die Skyline. DRAG & DRINK ist Get-together, Safe Space und Großstadtmoment zugleich. Sonne, Drinks, Beats und Community verschmelzen zu einem Nachmittag, der nach Wiederholung schreit. Sunshine, Sizzle – see you on the roof. Tickets sind limitiert, gutes Wetter Voraussetzung. Wenn die Sonne rauskommt, sollte man dabei sein.
›› 2.5., K39, Frankfurt, ab 23 Uhr, ab 15 €, grind.ticket.io
Wenn Frankfurt tanzt, dann bitte mit Haltung –und genau dafür steht die GurLZzz Party im Orange Peel. Ab 22:30 Uhr wird der Club zur festen Adresse für alle Frauen, die feiern wollen, ohne sich erklären zu müssen. Die GurLZzz versteht sich als Safe Space für lesbische Frauen und ihre Freundinnen und schafft einen Raum, in dem Respekt, Sichtbarkeit und Vielfalt nicht nur Schlagworte sind, sondern gelebt werden. Hier zählt das Miteinander, das Gefühl von Sicherheit und die Freiheit, so zu sein, wie man ist. Im Mai bekommt die Party ein besonderes Upgrade: White Night Special. Mit gezielten Schwarzlicht-Inszenierungen verwandelt sich das Orange Peel in eine leuchtende Clublandschaft, in der weiße Outfits besonders zur Geltung kommen. Wer mag, kommt ganz in Weiß und wird Teil eines gemeinsamen Spiels aus Licht, Bewegung und Energie – ganz ohne Dresscode-Zwang, aber mit maximaler Wirkung auf der Tanzfläche. Für den Sound sorgen zwei absolute Größen der Szene. DJane Simone bringt ihre langjährige Erfahrung aus internationalen Clubs und Festivals mit und verbindet House, Disco, Funk und aktuelle Hits zu einem tanzbaren Flow. DJane Käry steht für pure Energie und ein feines Gespür für den Moment – von großen Pride-Bühnen bis zu legendären Clubnächten. Ein Extra für alle Frühankommenden rundet den Abend ab: Bis 23:30 Uhr gibt es einen kostenlosen Welcome Shot. GurLZzz ist mehr als eine Party – es ist ein Gefühl.
Wenn die Nächte wärmer werden, dreht GRIND die Intensität hoch. Am Samstag, 2. Mai, feiert die MaiEdition der Partyreihe im K39 Club – verteilt auf zwei Floors, zwei Etagen und mit jeder Menge Raum für Beats, Begegnungen und lange Nächte. Industrieller Clubcharakter trifft auf OutdoorVibes im überdachten Innenhof, dunkle Ecken auf offene Tanzflächen. Ein Setting, das Spannung erzeugt und Bewegung fordert. Musikalisch spannt GRIND einen weiten Bogen: Auf dem Mainfloor dominieren treibender Techno, TechHouse und CircuitSounds, während der zweite Floor mit House und poppigen Clubtracks für Kontrast und Dynamik sorgt. Ein besonderes Highlight ist die DJ-Premiere von VENDOM aus Paris. Der Produzent und DJ gilt als einer der spannendsten Newcomer der internationalen Clubszene und bringt seinen energiegeladenen, zeitgemäßen Sound erstmals exklusiv nach Frankfurt. GRIND versteht sich als Safe Space, in dem Vielfalt, Respekt und Freiheit selbstverständlich sind. Hier geht es um Ausdruck, Stil und das gemeinsame Eintauchen in Musik und Atmosphäre. Der Dresscode ist kreativ und clubby gedacht – erlaubt ist, was selbstbewusst getragen wird und zur Nacht passt. Mit günstigen EarlyBird und YoungsterTickets bleibt der Zugang bewusst niedrigschwellig. GRIND ist mehr als eine Party: Es ist ein urbanes Ritual für alle, die Beats lieben, Community schätzen und den Club als Ort der Freiheit erleben wollen.
Ole Liebl setzt sich in seinem Buch intensiv und kritisch mit Männlichkeit und Männern auseinander und hinterfragt, weshalb sich ein destruktives System wie das Patriarchat immer noch aufrechterhalten kann. Vor zehn Dekaden fragte Herbert Grönemeyer schon in seinem Song „Männer“: Wann ist ein Mann ein Mann? Ist es wirklich die radikale Abgrenzung von allem, was „weiblich“ konnotiert ist? Die „Manosphere“, die Millionen von Nutzern anzieht – eine antifeministische Online-Community von misogynen und querfeindlichen Maskulinsten, die ihre Hass-Ideologie digital verbreitet und fordert, dass echte Männer wieder am Start sein sollen –, lässt das vermuten. Influencer versprechen echten Kerlen Dominanz, Reichtum und Erfolg, proklamieren die angebliche Bedrohung der Männlichkeit. Bis Mitte April 2026 wurden laut OneBillionRising bereits 80 Femizid-Täter im Zusammenhang mit vollendeten oder versuchten Tötungsdelikten an Frauen und Mädchen registriert.
Die Gewalt gegen Frauen steigt.
Ole Liebl ruft in seinem neuen Buch zum Umdenken der Männer auf und zum Ausstieg aus dem Teufelskreis von Maskulinität, der nicht nur Frauenhass erzeuge, sondern die emotionale Verkümmerung bei Männern – denn das Patriarchat betrifft alle und schadet allen. Männer leiden unter sozialer Einsamkeit, oberflächlichen Freundschaften und überdurchschnittlich hohen Suizidraten (72,6 % der Suizide wurden 2023 von Männern verübt). „Brutal fragile Typen. Männer und Gefühle“ ist eine Kulturgeschichte männlicher Prägungen. Das Pendant zu den Untersuchungen der feministischen Theorie, die kulturell erzeugte Frauenbilder analysiert und hinterfragt, formuliert Liebl für Männer. Stellt Thesen auf wie: „Männer fühlen nicht weniger, sondern überlassen den Umgang mit ihren Gefühlen anderen oder sie schweigen“, und fragt nach emotionalen Vorbildern. Und deckt die komplexen und politischen Verflechtungen von Gefühlen und Männlichkeit in seinem Buch auf. Ole Liebl ist Autor, Buchrezensent und queerfeministischer Aktivist (instagram.com/oleliebl).
LESUNGEN IM MAI
5.5.
Christian Huber: Solange ein Streichholz brennt
Eine Liebesgeschichte ohne Sozialromantik: Fernsehjournalistin Alina fürchtet um ihren Job und startet eine Reportage über das Leben auf der Straße. Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße, kämpft sich mit seinem Hund Fox durchs Leben. Und dann begegnen sie sich. Huber ist Host des Podcasts „Gefühlte Fakten“.
›› Brotfabrik, 20 Uhr
7.5.
Roya Soraya: Wind in meinem Kopftuch
Roya ist queer und reist mit ihrem Vater durch den Iran, sie ahnt nicht, dass es die letzte Reise mit ihm sein wird. In ihrer autobiografischen Graphic Novel verarbeitet Soraya Identität, das Leben zwischen zwei Kulturen, politische Unterdrückung, Verlust und die Kraft der Erinnerung.
›› Stern Bistro im Mousonturm, 20 Uhr
8.5.
Jean-Philippe Kindler: Hier ist der Beginn und das Ende ist dort
Kindler ist Satiriker, Moderator, politischer Vordenker. In seinem Debüt schreibt er von zwei Menschen an einem Wendepunkt, die zum „Wir“ zurückfinden. Ende März 2029: Jonas Vater stirbt, seine Affäre Estelle bereitet letzte Wahlkampftage vor für die Gegenkandidatin der Konservativen, die nach einem rechten Terrorangriff ihre Haltung verändert.
›› Hessisches Literaturforum im Mousonturm, 19.30 Uhr
13.5.
Martin Piekar: Vom Fällen eines Stammbaums
Der Lyriker verhandelt in seinem Debüt einfühlsam Verwandtschaft, was es bedeutet, jemanden zu pflegen, zu lieben. Martins Mutter floh einst aus Polen, nach dem Tod der Großmutter beginnt sie zu trinken, während ihr Sohn World of Warcraft spielt, Gedichte schreibt. Als sie Jahre später erkrankt, übernimmt er ihre Pflege, eine Annäherung beginnt.
›› Mousonturm, 19.30 Uhr
18.5.
Daniela Dröscher: Sprechen
Dröscher beleuchtet in ihrem Essay den Weg „einer schamhaft schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau“. Sprache ist ein Werkzeug: Klasse, Herkunft und Geschlecht prägen unser Sprechen und verhindern oft das Verstehen: „Wer spricht, muss bereit sein, sich zu blamieren, zu riskieren“ (Daniela Dröscher).
›› Romanfabrik Frankfurt, 19.30 Uhr
26.5.
Saša Stanišić: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird
Stanišić hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, Dankesreden gehören zu seinem Repertoire. Einige davon verwandeln sich in Literatur, in Geschichten. Der Band versammelt diverse Reden des Autors über Kunst, Gesellschaft, Sprache, Literatur, Migration, Integration, Jugend, Herkunft.
Blumenbar, 24 € Eriko wohnt bei ihren Eltern, ist schön, beruflich erfolgreich und besessen von dem LifestyleBlog: „Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau“ der verheirateten Shoro, die über ihren hausfrauenunüblichen Alltag schreibt. Was wie der Beginn einer Freundschaft anmutet, entwickelt sich schnell zu einer toxischen Spirale. Yuzuki entfaltet in ihrem psychologischen, gesellschaftskritischen Roman einen fesselnden Sog, hinterfragt Normen, Rollenzuschreibungen, verhandelt Einsamkeit, patriarchale Strukturen, Freundinnenschaft.
Hayat Erdoğan Hauptsache kein Zeitgeist
Claassen, 24 €
Vierundzwanzig Stunden in der Gegenwart einer Kosmopolitin und Migrantin. Erdoğans experimenteller Debütroman beginnt mit der Meldung des Erdbebens am 6. Februar 2023 – in einer Wohnung in Zürich –, das auch die Welt der Ich-Erzählerin erschüttern wird. In 24 Kapiteln denkt sie über ihre Familiengeschichte, ihr Leben in Deutschland nach, darüber, wie sehr der Zeitgeist fordert, auf alle Katastrophen sofort die perfekte Reaktion zu haben. Erdoğan war u.a. Dramaturgin am Theater Neumarkt in Zürich.
Judith Hoersch Niemands
Töchter
Piper, 24 € Isabell hat ihre Mutter früh und tragisch verloren. Ein Verlust, der sie bis heute verunsichert. Alma hat den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen. Sie kann ihr nicht verzeihen, sie über ihre Herkunft im Dunkeln gelassen zu haben. Der bewegende Roman über Töchter und Mütter erzählt von schweren Entscheidungen und großen Gefühlen. Spannend ist er auch. Die Frauen verbindet ein Geheimnis.
Margaret Laurence Glücklichere
Tage
Eisele, 28 € Zum 100. Geburtstag erscheint das grandiose Werk der Kanadierin auf Deutsch. Die Waise Morag wächst bei dem Müllsammler Christie und der depressiven Prim auf. Doch Morag will mehr. Mutig geht sie ihren Weg, Stolperfallen eingeschlossen, und wird eine berühmte Schriftstellerin. Der unsentimentale Werdegang einer Außenseiterin verschmilzt den Sound der Prärie mit einer kraftvollen Emanzipationsgeschichte.
Chhristian Huber Roya Soraya
Jean-Philippe KindlerDaniela Dröscher
Saša Stanišić
Privat
Fotografie Forum
Frankfurt
Sie sind zwischen 1995 und 2010 geboren –GEN Z hinterfragt Normen, Konventionen, gibt sich nonkonformistisch, definiert ihren Platz in einer sich rasant verändernden Welt. Die Gruppenschau „GEN Z: Shopping A New Gaze“ zeigt Werke von 40 internationalen Fotokünstler:innen. Die persönliche Erzählungen, plurale Identitäten, nicht-heteronormative Familienkonzepte und die sensible Auseinandersetzung mit Körper und Gender in ihren Arbeiten vermitteln– ein Kaleidoskop an Erfahrungen, kulturellen Hintergründen, Perspektiven.
Frankfurt bildet in der Schau „Die Welt im Geld“ das Zentrum weltweiter Verflechtungen von der Antike bis in die Gegenwart. Die Globalgeschichte soll neu erfahrbar werden anhand finanzgeschichtlicher Objekte, „innovativ, materiell greifbar“. Die Sammlungsobjekte verdeutlichen den Zusammenhang lokaler Ereignisse mit globalen Phänomenen ebenso wie koloniale Expansion, Krieg, Migration oder Klimakatastrophen.
Was bedeutet Freiheit? Wie und für wen ist sie möglich und auf wessen Kosten? Feministische, postkoloniale und queere Theorien zeigen, wie ungleich Freiheit verteilt ist und wie eng sie mit Privilegien, Normen und Zugängen verknüpft bleibt. Die Schau „Position On Freedom. Gestaltung und ihre Grenzen“ hinterfragt und versammelt diverse Zugänge wie u.a. neu entwickelte Arbeiten eingeladener Designer:innen sowie Beiträge aus einem internationalen Open Call zu diesem komplexen Thema.
Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das skandinavische Künstlerduo Elmgreen & Dragset – bekannt für ihren
Humor und ihr subversives, sozialkritisches Werk – das Städel in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven.
Fritz Scholder – US-amerikanischer Künstler mit deutschen, französischen und native american Wurzeln – spricht in seinen Werken im MMK Tower an, wie indigene Körper, Lebensrealitäten und Geschichte(n) als Projektionsflächen der weißen Mehrheitsgesellschaft vermittelt wurden. Und das schon in den 1960er- und 1970er-Jahren. Scholder arbeitete mit historischen Fotografien, überzeichnet diese bis ins Absurde und offenbart damit Machtverhältnisse, die bis heute den Umlauf und die Produktion von Bildern prägen. Denn die visuelle Souveränität – das Recht, über die eigene Darstellung autonom zu entscheiden – und die Repräsentation der Native Americans ist nach wie vor von kolonialen Perspektiven geformt. Besucher:innen der Schau können eigene Vorurteile oder kolonial geprägte Wahrnehmungen hinterfragen. Fritz Scholder setzte sich über die damals allgegenwärtigen indigenen Bildtraditionen hinweg und erschuf eigene, gegenwärtige Bilder. Seine Bilder tragen Titel wie „Insane Indian No.25.2“ oder „Super_Chief“. Seine Figuren bewegen sich vor klaren, einfarbigen und satten Hintergründen. Die Ausstellung zeigt Scholders Arbeiten zum ersten Mal außerhalb Nordamerikas – Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Lithografien des Künstlers – „und erweitert so den Horizont dessen, was bisher unter US-amerikanischer Pop-Art verstanden wird“ (mmk.art). Sohra Nadjibi
Multispecies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen
›› Bis 6.9., Museum Giersch der Goethe-Universität, mggu.de nnnn n
Es ist wohl die einzige Möglichkeit eines langfristig harmonischen Zusammenlebens auf unserem Planeten: Menschen, Tiere, Pflanzen und Technologie kooperativ vereint. Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt der Ausstellung, die sich als interaktives Experiment versteht. Andreas Greiner ist gleich mit mehreren multimedialen Installationen vertreten. In „Conspiracy Theory, Hybrid Estate“ scheinen sich drei KI-Systeme miteinander zu unterhalten, die unterschiedliche politische, ökonomische und gesellschaftliche Perspektiven vertreten. Grok (Elon Musk), DeepSeek (China) und Mistral (europäisches Open-Source Modell) sind mit verschiedenen Stimmen ausgestattet, passenderweise im Lese- und Caféraum des Museums. Die Besucher:innen werden mittels Fotografien Teil des Trialogs. „Algorithmen brauchen Empathie“ steht auf einem Plakat im Treppenhaus. Die gezeigten Arbeiten machen immer wieder bewusst, dass es Menschen sind, die die Technologien lenken. Katharina Graf geht mit ihrer Bildserie, die außerirdisch wirkende Mensch-Maschinen zeigen, noch einen Schritt weiter. Wir sind alle Cyborgs, so ihre These. Und wir werden es immer mehr, durch die Erweiterung unseres Körpers durch Technik: sei es durch Prothesen, Autos als Statussymbolen, Gentechnik oder der Nutzung unseres Smartphones. Ann Wente-Jaeger
SUBURBIA. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise
›› Bis 18.10., Deutsches Architekturmuseum, dam-online.de nnnn n
Für die einen ist es der ultimative Lebenstraum, für die anderen eine spießige Horrorvorstellung: das Leben im Einfamilienhaus mit Garten auf dem Land oder in den Speckgürteln der Vorstädte. Die Ausstellung widmet sich zunächst den amerikanischen Vorstädten und ihrer Entstehung. Mit ihren geklonten Straßen und der betont künstlichen Perfektion sind diese typischen Viertel aus der Nachkriegszeit für das „deutsche“ Auge doch eher weni-
ger erstrebenswert und ein Anblick, den man nur aus amerikanischen TV-Serien kennt. Interessant sind die Zusammenhänge zwischen der Zementierung gesellschaftlicher Ungleichheiten, der Rolle von Mann und Frau und der weiteren Stadtplanung, die die massenhafte Anlegung
dieser neuen Eigenheim-Viertel nach sich zog. Waren anfangs noch öffentliche Verkehrsmittel eine Möglichkeit, zwischen Arbeit und Zuhause zu pendeln, waren später immer mehr Autobahnen nötig, die die Landschaft zunehmend zerschnitten. Frauen lebten nicht nur in den USA in diesen Suburbs zwischen Küche und Kindern weitgehend isoliert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war das Eigenheim auf dem Land in Deutschland aber auch deshalb so ein Ideal, weil die Städte weitgehend zerstört waren. Einen Blick hinter die grasgrün-poolblaue Idylle werfen abschließend mehrere Fotoprojekte, die häusliche Gewalt und irritierende Versuche, Status zu demonstrieren, dokumentieren.
Das Theater Willy Praml bleibt seiner Linie treu: Klassiker werden hier nicht museal verwaltet, sondern klug und eigenwillig neu kontextualisiert. Auch Oscar Wildes „Bunbury“ erfährt eine eindrückliche Brechung. Regisseur Michael Weber verschränkt die frivole Verwechslungskomödie über die Doppelleben der Lebemänner Algernon und Jack mit den Protokollen aus dem Prozess gegen Wilde, der als Homosexueller wegen Unzucht angeklagt wurde. So wird aus der leichten Gesellschaftssatire zugleich ein Stück über Verfolgung und gesellschaftliche Heuchelei. Die kathedralenhafte Weite der Naxoshalle eröffnet zwischen Bühne und Verhörraum ein spannungsreiches Feld, das die Doppelmoral der viktorianischen Gesellschaft geradezu sinnlich erfahrbar macht. Das Ensemble überzeugt mit großer Spielfreude, schnellen Rollenwechseln und präzisem Timing. Komik und Tragik greifen ineinander, ohne sich aufzuheben. Am Ende bleibt kein leichtes Lachen, sondern ein nachhaltiger, berührender Eindruck. Jürgen Mai
Turandot
›› 1./3./9./14./17./23./29.5., Oper Frankfurt, jeweils 19.30 Uhr 16-121 €
Regisseurin Andrea Breth bringt Giacomo Puccinis Oper Turandot in einer ebenso packenden wie beängstigenden Inszenierung auf die Bühne. Die Handlung spielt in einem kalten Terrorstaat, der an Nordkorea erinnert und das Geschehen stark prägt. Die bekannte Geschichte bleibt: Turandots Vater will sie verheiraten, doch sie weigert sich und stellt ihren Freiern unlösbare Aufgaben, bei deren Scheitern sie sterben müssen. Prinz Calaf besteht, aber erst durch das Opfer der Sklavin Liù, die aus Liebe zu ihm handelt, beginnt Turandots Kälte zu bröckeln. Wie weit ihre Wandlung am Ende wirklich geht, bleibt offen. Das Ensemble ist brillant. Elza van den Heever singt Turandot mit kraftvollem, scharfem Klang und bleibt stets hinter einer Maske verborgen, Alfred Kim glänzt als Calaf besonders in „Nessun dorma“ und Guanqun Yu berührt als Liù mit viel Gefühl. Das Bühnenbild erinnert an ein Gefängnis. Streng, kalt und reduziert entfalten die klaren Linien eine beklemmende Wirkung. Der riesige, einer bedrohlichen, klanggewaltigen Masse gleichende Chor prägt die Atmosphäre stark und eindrucksvoll. Eine intensive, moderne Inszenierung, die lange im Kopf bleiben wird. Peter Bosnic
In Le Paradoxe de John führt Philippe Quesne eine exzentrische Gemeinschaft zusammen, die mit Humor und Melancholie die Rolle der Kunst im Alltag hinterfragt. Während das Ensemble auf der Bühne ein Universum aus animierten Objekten, einem Pianola, Schaumstoffskulpturen und Laminat kreiert, entwickelt sich ein feines Spiel über Einsamkeit, Gemeinschaft und die Magie des Alltäglichen. Die atmosphärischen Effekte und absurden Situationen lassen ein „Theater der Nähe“ entstehen, das Menschen, geisterhafte Wesen und Gegenstände in einer gemeinsamen Komposition versammelt und die Notwendigkeit des künstlerischen Akts betont. Die jüngste Produktion eines der bedeutendsten französischen Theatermacher der Gegenwart wird von musikalischen und visuellen Erfindungen und den poetischen Texten der Autorin Laura Vazquez begleitet. Das auf Französisch, Englisch und Italienisch gesprochene Bühnengeschehen wird auf Deutsch und Englisch übertitelt.
Zimmer frei
Der neue Hauseigentümer verlangt von der Frauen-WG deutlich mehr Geld.
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Nach einigen Streitereien kommt es zwischen den Parteien zu einem abstrusen Kompromiss. Fortan wird auch die drei Quadratmeter kleine Besenkammer vermietet. Der neue Mitbewohner ist ein Mann, der sich bald als schräger Vogel entpuppt. Außerdem passieren plötzlich merkwürdige Dinge, für die niemand eine Erklärung findet.
Wegen eines Films über ihr Leben treffen die Gattinnen ehemaliger Diktatoren aufeinander. Alle drei haben die Zeiten von Macht und Aufmerksamkeit genossen und betrauern diesen Verlust. Während der Dreharbeiten verzweifelt der Übersetzer an den Sprach- und Verständnisbarrieren zwischen den Damen, die sich nur in einer Sache einig sind: ihre Biografien sind viel zu überwältigend für einen schnöden Film, angemessen wäre nur eine Oper. ›› 1.5., SchauspielFrankfurt, Schauspielhaus, 18 Uhr, 17.5., 20 Uhr 15-46 €, erm. die Hälfte Infos & Tickets: (069) 212 494 94, schauspielfrankfurt.de
Die 39 Stufen
Ein unschuldiger Mann stolpert in eine Spionageaffäre und wird zum Gejagten. Während er vor den Verfolgern durch Schottland hetzt, wird er zugleich von allerlei Verwechslungen und verrückten Zufällen gejagt. In seiner turbulenten Kriminalkomödie lässt Alfred Hitchcock atemlose Spannung, reichlich Ironie und Humor aufeinandertreffen. Mit raffinierten Wendungen und rasantem Spiel sorgt der Theaterabend für reines Vergnügen. ›› 2./3./9./10./16./17.5., Burgfestspiele Bad Vilbel, 20 Uhr, 3./10./17.5., 15 Uhr 18-32 € Infos & Tickets: (06101) 55 94 55, kultur-bad-vilbel.de
Die Mondreise
Schon der Renaissancedichter Ariost beschrieb den Mond als Deponie für all das, „was hier auf Erden dir entschwunden“. So fliegen drei Frauen auf den Mond, um zu suchen, was sie verloren haben: den Verstand, die Arbeit, sich selbst. Die kosmische Irrfahrt wird zur inneren Reise und jedes Selbstgespräch zum Dialog. Da räumliche Wahrnehmungen bedeutungslos werden, kommt die Frage auf: Finden sie je den Weg zurück?
GEMEINSAM STARK: MULTIPROFESSIONELLE TEAMS IN DER KITA
EINE ERFOLGREICHE INITIATIVE DER AWO FRANKFURT AM MAIN
›› AWO Kreisverband Frankfurt am Main e.V. / www.awo-frankfurt.de/erzieherin
In einer modernen Kindertagesstätte treffen täglich viele kleine Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen aufeinander. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, setzt die AWO Frankfurt am Main (AWO-FFM) gezielt auf multiprofessionelle Teams – ein zukunftsweisender Ansatz, der nicht nur den Kindern zugutekommt, sondern das gesamte pädagogische Umfeld bereichert. Multiprofessionell bedeutet, dass Fachkräfte aus verschiedenen Berufsgruppen eng zusammenarbeiten: Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen, Heilpädagoginnen, Psychologinnen und viele weitere Expert*innen bringen ihre unterschiedlichen
FRANKFURT INVESTIERT IN DIE ZUKUNFT DES HANDWERKS GENERATIONENWECHSEL
Perspektiven und Kompetenzen ein. Diese Vielfalt ermöglicht eine ganzheitliche Förderung der Kinder – kognitiv, emotional, sozial und körperlich. Ein besonderer Fokus der AWO-FFM liegt dabei auf der Anerkennung internationaler Studienabschlüsse im Bereich der frühkindlichen Bildung. Viele hochqualifizierte Fachkräfte, die ihre Ausbildung im Ausland absolviert haben, bereichern die Teams mit interkulturellem Wissen und wertvoller Praxiserfahrung. Dies stärkt nicht nur die pädagogische Qualität, sondern fördert auch ein gelebtes Miteinander in einer diversen Gesellschaft. „Wir sehen in der Vielfalt unserer Teams eine große Stärke – unterschiedliche Bildungswege, kulturelle Hintergründe und Fachdisziplinen führen zu einem tieferen Verständnis für die
›› weitere Infos und Anmeldung: dezernat-wirtschaft@stadt-frankfurt.de, nachfolgehandwerk.de
Gute Handwerksbetriebe sind ein Stück städtischer Lebensqualität – doch viele stehen vor einem Generationenwechsel. Genau hier setzt ein neues Förderprogramm der Stadt Frankfurt an. Ab 2026 unterstützt die Stadt gemeinsam mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main die Übernahme bestehender Handwerksbetriebe mit Zuschüssen von bis zu 20.000 Euro. Ziel ist es, erfolgreiche Unternehmen zu erhalten, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern und jungen Meister:innen den Schritt in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Die Förderung richtet sich an Handwerker:innen, die einen Betrieb in Frankfurt übernehmen möchten. Der nicht rückzahlbare Zuschuss kann flexibel eingesetzt werden: etwa zur Finanzierung des Kaufpreises, für neue oder übernommene Arbeits- und Ausbildungsstellen, für Investitionen in Modernisierung und Digitalisierung oder für Qualifizierungsmaßnahmen in der Unternehmensführung. Voraussetzung ist unter anderem ein Firmensitz in Frankfurt sowie ein Beratungsgespräch bei der Handwerkskammer. Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst betont, dass Unternehmensnachfolgen nicht am finanziellen Rahmen scheitern dürfen. Auch die Handwerkskammer sieht darin ein wichtiges Signal: Handwerk sei unverzichtbar für Nahversorgung, Ausbildung und Stadtgesellschaft. Die Nachfolgeförderung ist Teil des Entwicklungsprogramms Frankfurter Handwerk, mit dem die Stadt langfristig auf einen starken, vielfältigen Handwerksstandort setzt. Weitere Infos und Antragsdetails folgen zum Programmstart.
ENGAGIERT FÜR
FRANKFURT
Bedürfnisse der Kinder“, sagt Marcus Fischer-Reitgassl, Abteilungsleiter der AWO Kitas in Frankfurt. „Gerade unsere Kolleg*innen mit internationalen Abschlüssen sind eine enorme Bereicherung.“ Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit können auch individuelle Unterstützungsmaßnahmen gezielter umgesetzt werden – insbesondere für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Gleichzeitig profitieren die Teammitglieder voneinander: Der fachliche Austausch fördert die kontinuierliche Weiterbildung und Professionalisierung aller Beteiligten. So funktioniert dies auch in der Elternkooperation.
Multiprofessionelle Teams sind ein Gewinn für alle – sie verbinden Fachlichkeit mit Herz, kulturelle Vielfalt mit pädagogischer Qualität und schaffen Räume, in denen jedes Kind individuell begleitet und gefördert werden kann.
Im Zeitraum der bundesweiten Initiative „Der Ehrentag – Für dich. Für uns. Für alle“ setzt Frankfurt am 29. Mai ein eigenes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter dem Titel „Engagiert für Frankfurt: Wirtschaft und Ehrenamt“ bringt die Stadt Akteur:innen aus Unternehmen, Zivilgesellschaft und Engagementlandschaft zusammen. Ziel ist es, sichtbar zu machen, wie sehr ehrenamtliches Engagement und wirtschaftliche Verantwortung einander brauchen – und wie viel Potenzial in ihrer Zusammenarbeit steckt. Der Ehrentag, initiiert vom Bundespräsidenten und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, findet rund um den Geburtstag des Grundgesetzes statt und lädt bundesweit zum Mitmachen ein. Auch Frankfurt nutzt diesen Anlass, um bürgerschaftliches Engagement zu würdigen und neue Allianzen zu fördern. Mit rund 230.000 ehrenamtlich Engagierten zählt die Stadt zu den aktivsten Kommunen Deutschlands. Die Veranstaltung am 29. Mai schafft Raum für Austausch, Vernetzung und neue Ideen. Unternehmen treffen auf Initiativen, Vereine auf potenzielle Partner:innen. Diskutiert wird, wie Engagement zeitgemäß unterstützt werden kann – durch Kooperationen, Know-how-Transfer oder gemeinsame Projekte. „Engagiert für Frankfurt“ zeigt: Ehrenamt ist kein Randthema, sondern ein zentraler Baustein für eine lebendige Stadtgesellschaft, in der Verantwortung geteilt und Zukunft gemeinsam gestaltet wird.
DER EINFACHE EINSTIEG IN GUTE BERATUNG EXPERTENLISTE LIGHT
›› energie-effizienz-experten.de
Wer sich mit Themen wie energetischer Sanierung, Klimaschutz oder nachhaltigem Bauen beschäftigt, stößt schnell auf lange Listen, komplizierte Begriffe und hohe Hürden. Genau hier setzt die sogenannte „Expertenliste light“ an. Sie ist als niedrigschwellige Ergänzung zur offiziellen Energieeffizienz-Expertenliste gedacht und richtet sich an alle, die erst einmal Orientierung suchen – ohne gleich ein Förderprojekt oder eine umfassende Planung zu starten. Die Idee dahinter ist simpel: Statt sofort zertifizierte Top-Expert:innen mit umfangreichen Nachweisen zu benötigen, macht die Expertenliste light Fachpersonen sichtbar, die über geprüfte Grundqualifikationen verfügen und bei ersten Fragen weiterhelfen können. Für private Hausbesitzer:innen, Mieter:innen oder kleine Unternehmen ist das ein praktischer Einstieg, um Informationen zu sammeln, Optionen abzuwägen und informierte Entscheidungen vorzubereiten. Wichtig dabei: Die Expertenliste light ersetzt nicht die offizielle Energieeffizienz-Expertenliste von dena, BAFA und KfW. Sie versteht sich vielmehr als Brücke. Wer tiefer einsteigt, Fördermittel beantragen oder komplexe Maßnahmen umsetzen will, greift später weiterhin auf vollständig zertifizierte Expert:innen zurück. So schafft die Light-Version Transparenz, senkt Hemmschwellen und stärkt die Beratungskultur. Gerade in Zeiten, in denen Energiefragen viele Menschen betreffen, kann ein einfacher Zugang zu Wissen der erste Schritt sein, um überhaupt ins Handeln zu kommen.
›› 7.5., Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt, 10-16 Uhr, rainbow-career.de Authentisch arbeiten, sichtbar sein, vernetzt wachsen – der Rainbow-Career-Day setzt am 7. Mai auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt ein starkes Zeichen für Vielfalt am Arbeitsplatz. Bereits zum vierten Mal bringt die Veranstaltung Talente aus der LGBTQIA+-Community mit Unternehmen zusammen, die Diversität nicht nur kommunizieren, sondern aktiv leben. Von 10 bis 16 Uhr wird der Campus zu einem Ort des offenen Austauschs, frei von Vorbehalten und klassischen Messemechaniken. Frankfurt als größte Stadt der Rhein-Main-Region bietet dafür den passenden Rahmen. Vertreten sind queerfreundliche Arbeitgeber aus unterschiedlichsten Branchen – von internationalen Konzernen bis zu regionalen Vorreitern. Der Rainbow-Career-Day versteht sich bewusst als geschützter Raum, in dem persönliche Gespräche, ehrliches Networking und gegenseitige Inspiration im Mittelpunkt stehen. Karrieregespräche mit HR-Verantwortlichen und Role Models, individuelle Beratung sowie Impulse aus der Community geben Orientierung für den nächsten beruflichen Schritt. Ein besonderer Fokus liegt auf digitaler Vorbereitung: Über das Karriereportal rainbow-career.de können Bewerber:innen bereits im Vorfeld Gesprächstermine vereinbaren und den Messetag gezielt planen. So entsteht Effizienz ohne Druck – und Raum für Qualität statt Quantität. Organisiert wird das Format von der Rainbow-Day GmbH, die Vielfaltsmessen an mehreren Standorten in Deutschland sowie international ausrichtet. Der Rainbow-Career-Day zeigt, dass beruflicher Erfolg und gelebte Vielfalt kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig stärken.
Tausende Tänzer:innen aus allen Bundesländern Deutschlands sowie auch aus dem Ausland nehmen traditionell im Mai an diesem weltgrößten Amateurtanzturnier teil. Bei „Hessen tanzt“ kann das Publikum simultan auf bis zu acht Tanzflächen in der Eissporthalle Tanzturniere aller Leistungsklassen und Altersgruppen, sowohl in den Standard- wie auch in den Lateinamerikanischen Tänzen, miterleben. Die Veranstaltung „Hessen tanzt“ findet vom 16. bis 18. Mai statt. Die dann eisfreie Eissporthalle wird für diese Veranstaltung eigens mit einem Tanzparkett ausgestattet und Tanzflächen für die zeitgleich ablaufenden Turniere eingerichtet. 2025 wurden insgesamt 80 Turniere ausgetragen, mehrere deutsche Meister:innen, Europameister:innen und Weltmeister:innen waren am Start. Auch in den Vorjahren kamen weit über 1.000 Teilnehmende aus der ganzen Welt, rd. 30 Nationen waren vertreten. Anfang Mai wird dem Publikum auf 1.800 Quadratmetern drei Tage lang „Tanzsport total“ geboten.
Die Skyline im Hintergrund, vorbei an der EZB und dem Hafenpark: Mit der „Frankfurter Runde“ kam 2021 eine neue Attraktion für den aktiven Breitensport in Frankfurt hinzu – barrierefrei, disziplinübergreifend, für alle Altersklassen und ohne Leistungsdruck. Der Breitensport-Event auf der 10-km-Laufstrecke „Frankfurter Runde“ findet 2026 bereits zum sechsten Mal statt. Besonders attraktiv an dieser Veranstaltung ist die persönliche Wahl der Streckenlänge: Sie ermöglicht es den Teilnehmer:innen, sich noch während des Laufs zu entscheiden, wie viele Kilometer sie absolvieren möchten. Der zehn Kilometer langem Rundkurs entlang des Wassers und zwischen Wiesen und Bäumen kann ein- bis viermal gelaufen werden, je nach Tagesform. Dies garantiert eine individuelle Anpassung der Streckenlänge und ermöglicht eine Veranstaltung, die sich den Bedürfnissen ihrer Teilnehmer:innen anpasst. Somit bieten die Frankfurter Runden powered by Mainova für alle Interessierten die ideale Gelegenheit, die eigene Leistungsfähigkeit im Rahmen eines Events gemeinsam mit Gleichgesinnten auszutesten.
Frankfurt wird im Frühjahr 2026 zur europäischen Karate-Hochburg: Vom 20. bis 24. Mai 2026 treffen sich die besten Athlet:innen des Kontinents zur Karate-EM und Para-Karate-EM in der Frankfurter Eissporthalle. Dort, wo sonst die Löwen Frankfurt aufs Eis gehen, kämpfen rund 600 Sportler:innen aus über 50 Nationen um die kontinentalen Titel – vor bis zu 6.000 Zuschauer:innen. Mit der Vergabe der Europameisterschaften kehrt erneut eine internationale Großveranstaltung des Deutschen Karate Verbandes nach Deutschland zurück. Nach Welt- und Europameisterschaften in München und Bremen ist es bereits die vierte Veranstaltung dieser Größenordnung im 21. Jahrhundert. Die zweite Halle am Bornheimer Hang dient den Teams als Trainings- und Vorbereitungsstätte und sorgt für optimale Bedingungen rund um die Wettkämpfe. Neben sportlichen Höchstleistungen setzt die EM auch gesellschaftliche Akzente. Mit der Guardian-Girls-Initiative will der DKV gemeinsam mit internationalen Partner:innen Mädchen und junge Frauen stärken und über Kampfkunst Selbstvertrauen vermitteln. Frankfurt zeigt damit: Diese EM steht nicht nur für Präzision, Dynamik und Fairplay, sondern auch für Verantwortung und Wirkung weit über den Sport hinaus.
›› 1.-21.5., Infos & Anmeldung: stadtradeln.de
Pünktlich zur Radfahrsaison läuft von 1. bis 21. Mai in Frankfurt wieder die jährliche internationale Klima-Bündnis-Kampagne „Stadtradeln“. 21 Tage lang Rad- statt Autofahren und dabei so viele Kilometer wie möglich sammeln und dadurch klimaschädliches CO2 vermeiden. Laut Erhebung des Umweltbundesamtes entstanden 2022 etwa 146 Millionen Tonnen der klimaschädlichen KohlendioxidEmissionen in Deutschland durch den motorisierten Verkehr. 19 Prozent davon entfielen auf den innerörtlichen Pkw-Verkehr, also rund 28 Millionen Tonnen. Wenn ein Fünftel dieser Strecken mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würde, ließen sich etwa 5,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Neben dem Klimaschutz geht es beim Stadtradeln natürlich vor allem auch darum, Spaß zu haben und das Glück auf zwei Rädern selbst zu erfahren. Möglichst viele Menschen sollen so für den Umstieg auf das Fahrrad im Alltag begeistert werden. Mitmachen können alle, die in Frankfurt leben, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren.
Internationales Theater, Heute wie einst – Das Wie – Wäre – Es –Wenn Spiel, 20:00
Kellertheater, Acht Frauen, 20:30 Schauspiel Frankfurt, Buddenbrooks, 18:00, Ich bin wie ihr, Ich liebe Äpfel, 18:00
Stalburg Theater, Quality Land, 20:00
The English Theatre, Churchill in Moscow, 19:30
Mainz
Frankfurter Hof Mainz, K-Pop Showdown, 19:00 Unterhaus, Ralf Senkel – Der hat gesessen, 20:00
Mühlheim
Savira’s Showpalast, Diamonds, 20:00
Offenbach
Theater t-raum, Anne-Marie die Schönheit, 20:00
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Gabi wartet im Park, 20:00
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, Tristan und Isolde, 17:00 Thalhaus, Lisa Fitz – Heimleuchten, 20:00
CLUB
Frankfurt
Brotfabrik, Pan y Tango, 21:00 Gibson, Sounds of Morelia, 23:00 Tanzhaus West, Frühsport in den Mai, 14:00, Forward, 23:00 The Cave, Strange Works, 20:00, Strange Works, 22:00 Hanau
Culture Club, 99 Hits – die Nacht der deutschen Klassiker, 21:00
Wiesbaden
Schlachthof, Let‘s Roll!, 14:00
LGBTIQ+
Frankfurt
Harvey‘s, Bi+ Stammtisch, 19:00 MUSIK
Darmstadt
Jazzinstitut Darmstadt, Field, 20:30
Stadtkirche, Stefan Hentz, 19:30
Dreieich
Bürgerhäuser Dreieich, Barrelhouse Jazzband, Marina & The Kats, Christoph Oeser, 10:00, Ponti Vocali, 19:00
Frankfurt
Batschkapp, Mia., 19:00
Blaues Wasser, Modeselektor, .Vril, Klèo, Anna Hjalmarsson, 14:00
Das Bett, Haggefugg, 20:00
Frankfurt Art Bar, Amanda, 20:00
Jahrhunderthalle, Tori Amos, 20:00
Jazzkeller, Friday Night Club Band, 21:30
Jazzlokal Mampf, Helmut Terstegen & friends, 20:30
Aus der Pariser Punkbewegung hervorgegangen, wurden Les Négresses Vertes schnell zu einem der prägenden Aushängeschilder französischer Musik im Aus-land. Gegründet 1987, verbindet die unabhängige Akustik-Rock-Band französi-sches Chanson mit mediterranen Einflüssen. Schon ihr Debütalbum Mlah (1988) überschritt musikalische Grenzen.
›› VVK: 39 €, Infos & Tickets: zoomfrankfurt.com
G RÜNE S OSSE F ESTIVAL 2026
Roßmarkt, Frankfurt Vom 1. bis 9. Mai wird der Roßmarkt wieder zur Bühne für Frankfurts beliebteste Kräuterspezialität. In neun Abendshows ist der kulinarische Wettstreit eingebettet in ein hochkarätiges Kulturprogramm aus Comedy, Musik und Artistik. Wie immer entscheidet das Publikum über die beste Grüne Soße!
›› Infos & Tickets: gruene-sosse-festival.de
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T HE G REEN A PPLE S EA
Hafen 2 Offenbach
Das im Februar 2026 erschienene fünfte Album „Dark Kid“ von The Green Apple Sea präsentiert einfühlsam arrangierte Musik und wunderschöne Melodien mit kraftvollem Songwriting. Ein Release-Konzert mit neuen Songs, aber auch alten und selten gehörten „Hits“ zwischen freudestrahlender Melancholie und todtrauri-gem Uptempo-Shuffle.
›› VVK: 10 € Infos & Tickets: hafen2.net
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Gabi wartet im Park, 15:00 Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, Wahnsinns Frauen, 18:00, Zwei
Soldaten, 18:00, Jekyll & Hyde, 18:00
CLUB
Offenbach
Waggon am Kulturgleis, Lebenswelt Records Jam-Session, 15:00 MUSIK
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, I Walk the Line, 20:00 Dreieich
Schloss Heusenstamm, Genuss – & Gartenfest, 10:00 Mühlheim
Willy-Brandt-Halle, Modellbahnbörse, 10:30 Neu Isenburg
Hugenottenhalle, Filmbörse, 11:00
Offenbach
Filmklubb, Calle Malaga, 18:00 Wiesbaden
Schlachthof, Der Flohmarkt –Open Air, 10:00
VORTRAG
Frankfurt
Haus am Dom, Mathijs Deen –
Die Lotsin, 11:00
Mainz
Unterhaus, Harald Schmidt & Bernadette Schoog, 19:00
4.
Montag
BÜHNE
Bad Vilbel
Burgfestspiele Bad Vilbel, Die kleine Hexe, 10:00
Frankfurt
Die Käs, Urban Priol – Im Fluss. Täglich quellfrisch, immer aktuell!, 20:00
Jahrhunderthalle, Shen Yun, 18:00
Kulturhaus Frankfurt, Mike Casa Show, 19:30
Neue Kaiser, Intermezzo – Oper am Mittag, 12:30
Neues Theater Höchst, Gerd Dudenhöffer – Dod: Das Leben ist das Ende, 20:00
Mainz
Staatstheater Mainz, Physik im Theater, 19:00
MUSIK
Offenbach
Capitol Offenbach, Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox, 20:00 Wiesbaden
Schlachthof, Tropikel Ltd., 20:00
VORTRAG
Frankfurt
Brotfabrik, Miriam Davoudvandi – Das können wir uns nicht leisten, 20:00
Ypsilon Buchhandlung & Café, Alban Nikolai Herbst – Briefe nach Triest, 20:00
Mainz
Staatstheater Mainz, Physik im Theater, 19:00 5. Dienstag
BÜHNE
Bad Vilbel
Burgfestspiele Bad Vilbel, Die kleine Hexe, 10:00
Dreieich
Bürgerhäuser Dreieich, Adlerherzen, 20:00
Frankfurt
Club Voltaire, Titanic – Die endgültige Satirelesung mit Stephan Rürup, 20:00
Die Käs, Urban Priol – Im Fluss. Täglich quellfrisch, immer aktuell!, 20:00
Jahrhunderthalle, Sister Act, 19:30
Kulturhaus Frankfurt, Und Du?, 17:45
Neues Theater Höchst, Gerd Dudenhöffer – Dod: Das Leben ist das Ende, 20:00
Stalburg Theater, Die Tage, die ich mit Gott verbrachte, 20:00
The English Theatre, Churchill in Moscow, 19:30
Mainz
Staatstheater Mainz, Die unendliche Geschichte, 11:00, Im Mohnfeld, 19:30
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Das Beste von Heinz Erhardt, 20:00
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, ...und mit morgen könnt ihr mich!, 19:30
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, King Buffalo, 20:00 Frankfurt
Das Bett, Solence & special Guests: Dream State & Writen By Wolves, 18:55
Nachtleben, Myller, 20:00
Oper Frankfurt, Simon Bailey & Anne Larlee, 19:30
Friedrichsdorf
Rathaus Friedrichsdorf, Kammermusikabend der Frankfurter Sparkasse 1822, 19:00
Fulda
Schlosstheater, Minguet Quartett & Michael Quell, 20:00
Mainz
Frankfurter Hof Mainz, Akkordeonale, 20:00
Wiesbaden
Schlachthof, Never Easy, Love Is Noise, Newshapes, 19:30
SONSTIGE
Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, Rudelsingen, 19:30
Offenbach
CinemaxX Offenbach, FRIZZ –SNEAK Preview, 20:20
VORTRAG
Frankfurt
Brotfabrik, Christian Huber – Solange ein Streichholz brennt, 20:00 Club Voltaire, „Der Mensch hat die Macht erlangt, die natürliche Welt zu zerstören“, 19:00 6.
Unterhaus, Lars Reichow – Mainzer Wunschkonzerte, 20:00
23.6.
Drei Freunde –3 Tenöre und 1 Klavier Das hohe C: Fluch und Segen der Tenöre 6.7. Mama Shakers Jazz-Blues-Country-Songs von den jungen Wilden aus Paris 7.6. VIVA VOCE DITO! A-cappella-Boygroup 6.9.
Gastspiele sonntags um zwölf
Katharina Thalbach liest „Die Blechtrommel“
Kompletter Spielplan unter www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Das Beste von Heinz Erhardt, 20:00
Rödermark
Kulturhalle Rödermark, Wigald Boning und Bernhard Hoecker –Gute Frage, 20:00 Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, There will be no blood, 19:30
CLUB
Frankfurt
Brotfabrik, Noche de Salsa, 21:00
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, Mostly Autumn, 20:00
Darmstadt
Bessunger Knabenschule, Jambo Trio, 21:00
Centralstation, Bill Laurance solo, 20:00
Dietzenbach
Capitol Dietzebach, The 12 Tenors, 20:00
Frankfurt
Jazzkeller, Jam Session, 21:00
Jazzlokal Mampf, Tom Schlüter Trio, 20:30
St. Bonifatius Konzertsaal, Der Temporäre Elektronische Salon feat. Hans Glawischnig, 20:00 Zoom, Shkoon, 20:30
Hanau
Jazzkeller Hanau, Blues Session, 20:30
Kelkheim
Jazzclub Kelkheim, Nachtrevue, 20:00
Offenbach
Stadthalle Offenbach, Bosse, 20:00
Rüsselsheim
Das Rind, Krissy Matthews, 20:00
Wiesbaden
Schlachthof, The Devil And The Almighty Blues, 20:00 Thalhaus, Thalhaus Jazz Session: Von Swing bis Modern, 20:00
VORTRAG
Frankfurt
Mousonturm, Aspekte des neuen Autoritarismus – Mario Neumann im Gespräch mit Sarah Kruck, 20:00
Romanfabrik, Literatur neu denken: Zum 100. Geburtstag von Franz Mon, 19:30
Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, FuckUp Night – Wir feiern Fehlerkultur!, 20:00
Donnerstag
BÜHNE
Aschaffenburg
Hofgarten Kabarett, Tetra Pack, 20:00
Darmstadt
Centralstation, Quichotte – Alles echt., 20:00
Frankfurt
Batschkapp, Schlongonges – Themaverfehlung, 20:00
Die Komödie, Achtsam morden, 20:00
Die Käs, Prof. Dr. Volker Busch – Zuversicht: Eine Kraft die uns Stark macht, 20:00
Eiserner Steg, Oper to go auf dem Main, 18:00
Jahrhunderthalle, Sister Act, 19:30
Kulturhaus Frankfurt, Robert Stadlober – Eine Reise durch die Zeit mit Kurt Tucholsky, 21:00
Neues Theater Höchst, Lilo Wanders – Waren Sie nicht mal Lilo Wanders?, 20:00
Gackeleia Kunsthalle im Ronneburger Hof, Benny Hiller, 20:00
JAZZ
6.5. | 20 Uhr
Centralstation Darmstadt
Der 5-fach Grammy-prämierte Pianist und Komponist Bill Laurance verbindet scheinbar mühelos die unterschiedlichsten musikalischen Stile. Ursprünglich klas-sisch ausgebildeter Pianist, stellt Laurance als Gründungsmitglied von Snarky Puppy seit vielen Jahren seine einzigartige Kreativität und Improvisationsfreude unter Beweis.
›› VVK: 36,90 €, AK: 38 €
Infos & Tickets: centralstation-darmstadt.de
SONGWRITER
6.5. I 20 Uhr
BOSSE
Stadthalle, Offenbach
BOSSE meldet sich 2026 mit neuer Musik und großer Hallentour zurück. Während aktuell am zehnten Studioalbum gearbeitet wird, dürfen sich Fans bereits im Mai auf elf Shows in deutschen Arenen freuen. Ergänzt wird die Tour durch exklusive Sommerkonzerte, Support kommt von Marlo Grosshardt. Wer BOSSE live erlebt hat, weiß: Diese Mischung aus Indie-Pop, Euphorie und Nähe wirkt lange nach.
Mit „House of Banksy Hanau“ zieht erstmals eine große Pop-Up-Ausstellung über den geheimnisvollsten Street-Art-Künstler der Welt nach Hessen. Auf rund 2.000 Quadratmetern entsteht mitten in Hanau eine eindrucksvolle Schau mit über 150 Motiven, die Banksys Werk in seiner ganzen Spannweite zeigt.
›› Infos & Tickets: house-of-banksy.com
Rödermark
Kelterscheune, Welthits auf Hessisch, 20:00
Rüsselsheim
Das Rind, Worlds of Songs feat. Loah, Brian Gore, Laura Silverstone, 20:00
VORTRAG
Bad Homburg
Sinclair-Haus, 1:1 – Kunst und Natur im Gespräch, 15:30
Frankfurt
Haus am Dom, Hannah Lühmann
– Heimat, 18:30
Mousonturm, Jean-Philippe
Kindler – Hier ist der Beginn und das Ende ist dort, 19:30
Mainz
Frankfurter Hof Mainz, Heinz
Rudolf Kunze liest Gebrauchsgegenstand, 20:00
Neu Isenburg
Hugenottenhalle, Unboxing the Everyday, 18:30 9.
Samstag
BÜHNE
Bad Homburg
Deutsches Äppelwoi-Theater
Bad Homburg, Alko-Pop & Klingeltöne, 20:00
Bad Vilbel
Burgfestspiele Bad Vilbel, Alice im Wunderland, 15:00, Die 39 Stufen, 20:00
Zoom, We Are Together: Heat x Vorfeiertags Special, 23:00 Hanau
Culture Club, Tanz in den Vatertag, 21:00
Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, Helix, 23:00
Wiesbaden
Schlachthof, Nightcrawling, 22:30
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, MerQury, 20:00
Darmstadt
Centralstation, Sharon Mansur Trio, 20:00
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Tim Bendzko, 20:00
Burghof, Queen Kings, 19:00 Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Happy New Ears, 19:30 Holzhausenschlößchen, Kammerkonzert mit Tobias Feldmann und Alexander Krichel, 19:30 Jazzkeller, Jam Session, 21:00 Jazzlokal Mampf, Dopoboqo, 20:30 Nachtleben, The Hi-Club, 21:00 Romanfabrik, Enrico Pieranunzi & Thomas Fonnesbæk, 19:30 St. Bonifatius Konzertsaal, HfMDK Bigband Bandbook mit Komponistendes Master BigbandStudienganges, 20:00 Mainz
Frankfurter Hof Mainz, Kroke, 20:00
T HE F RANKLIN E LECTRIC
Ponyhof, Frankfurt
Die aus Montreal stammende Band The Franklin Electric um Jon Matte hat sich von einem persönlichen Projekt zu einer festen Größe der Indie-Folk-Szene mit einer internationalen Fangemeinde entwickelt. Nach zwei Tourneejahren und der Veröf-fentlichung ihres aktuellen Albums „Victory Songs“ erlebt die Band gerade eine zweite Welle.
›› VVK: 25 €, AK: 30 €
Infos & Tickets: ponyhof-club.de
LESUNG 14.5. I 19.30 Uhr
„D ICHTERINNEN ! S POT ON !“
Nebbienschen Gartenhaus, Frankfurt
Den Auftakt der Lesereihe „Dichterinnen! Spot on!“ gestalten am 14. Mai Silke Scheuermann und José F. A. Oliver. Scheuermann liest aus ihrem aktuellen Lyrik-band „Zweites Buch der Unruhe“, während Oliver, Stadtschreiber von BergenEnkheim, den Dialog mit einer Dichterin der Vergangenheit eröffnet.
Mit „Some Place to Rest Easy“ legt Bob Sumner im Vergleich zu seinen vorherigen Veröffentlichungen ein höheres Tempo vor und verbindet bewegende lyrische Tie-fe mit einer beschwingteren, lebendigeren Atmosphäre. Eine Verschmelzung von Epochen, Klängen und Stilen, die von der Vergangenheit geprägt, aber nie an sie gebunden ist.
Staatstheater Mainz, Driften bis wir Wasser sind, 19:30ich vermisse sie halt schon oder die ostdeutsche fassung bewahren, 21:00
Unterhaus, Roberto Capitoni – 60 ist das Neue 40, 20:00, Jochen Malmsheimer – Statt wesentlich die Welt bewegt hab’ ich wohl nur das Meer gepflügt‥, 20:00 Mühlheim
Savira’s Showpalast, Diamonds, 20:00
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Aufguss, 20:00
Rüsselsheim
Theater Rüsselsheim, Homo Empathicus, 20:00
Steinau
Theatrium, Don Camillo und Peppone – Eine italienische Nacht, 20:00
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, InterEuroVision, 19:00, Les Saisons, 19:30
Thalhaus, Wiesbadener Comedy Club, 20:00
CLUB
Darmstadt
Centralstation, Club Sounds: HipHop Special, 22:30
Frankfurt
Das Bett, Final Darkness, 22:00 Gibson, Gibson Loves Olen, 23:00
Alte Oper Frankfurt, Haydn, 20:00 Das Bett, Estikay, 20:00
ELEKTRO-POP
14.5. | 20 Uhr
SCHILLER
myticket Jahrhunderthalle, Frankfurt
Christopher von Deylen alias SCHILLER kehrt im Mai endlich mit der EUPHORIA-Tour zurück und entführt mit sattem SurroundSound und abgestimmtem Lichtkon-zept in ein immersives ShowErlebnis. Mit einem Line-up internationaler Top-Musiker kreiert er euphorische Klangwelten und beweist, wie facettenreich elektronische Livemusik ist.
›› VVK: ab 62,30 €, Infos & Tickets: myticket-jahrhunderthalle.de
PERCUSSION
16.5. | 19 Uhr
GREENBEATS
Hugenottenhalle, Frankfurt
Von sanften, melodischen Klängen auf tonal abgestimmten Drums über die mitrei-ßende Fusion epischer Orchester-Musik mit LivePercussion, bis hin zu überra-schenden Performances auf Alltagsgegenständen – greenbeats spektakuläre Mo-mentum Tour ’26 verspricht ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie und alle Musikliebhaber.
›› VVK: ab 38 €, Infos & Tickets: hugenottenhalle.de
21.5 | 19 Uhr
F ULLAX
Ponyhof, Frankfurt
Fullax machen ihre Musik auf sympathische Weise frei nach Schnauze. Da treffen deutsche Texte auf rhythmische Pop-Melodien, lässiger Indie-Vibe und Retro- An-klänge auf einen modernen Stil. Funkig abgerissene GitarrenChords räumen den Weg frei für verträumte Synthies und ein bisschen episches Lebensgefühl darf auch mal sein.
Schanz Kulturhalle, RudelSingSang mit Tom Jet, 19:30 Offenbach
Filmklubb, Rose, 15:00, Rose, 19:00
CLUBNäCHTE
06.05. Bill Laurance solo 07.05. Quichotte 08.05. Brandee Younger & hr-Bigband 10.05. Avishai Cohen Trio 13.05. Sharon Mansur Trio 17.05. MilleniumKid 20.05. Eure Mütter* 28.05. David Helbock & Julia Hofer Duo 29.05. Retrogott & HulkHodn 17.06. Saša Stanišić* 30.08. Bodo Wartke* 10.09. Jochen Malmsheimer 17.09. Tony Bauer
24.09. Lambert 26.09. medlz 28.09. Meike Winnemuth 30.09. Simon & Jan 01.10. Dr. Cordelia Schott
Merck-Sommerperlen 05.08. Mari Froes 06.08. Die Höchste Eisenbahn 08.08. Sons Of The East 15.08. Mind Enterprises 16.08. Eule findet den Beat 19.08. Curse 20.08. Von Wegen Lisbeth 23.08. The Dead South
Mousonturm, Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeck – Werkstattgespräch mit Klaus Zehelein und Frieda Lange über Kunst und Institution, 18:00 Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, Reporter Slam Mainz!, 19:00
22.
Freitag
BÜHNE
Aschaffenburg
Stadttheater, Wolfgang Krebs –Bayern liebt Dich!, 20:00 Bad Homburg
Deutsches Äppelwoi-Theater
Bad Homburg, Ramba Zamba, 20:00
Bad Vilbel
Burgfestspiele Bad Vilbel, Rico, Oskar und die Tieferschatten, 10:00 Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Der zerbrochne Krug, 19:30 Frankfurt
Die Komödie, Achtsam morden, 20:00
Die Schmiere, In Stöckelschuhen durchs Himbeereis, 20:00
Internationales Theater, 5‘i Bir Yerde, 20:00
Kellertheater, Harold und Maude, 20:30
Kulturhaus Frankfurt, Die Dämonie der Liebe, 20:00
Mousonturm, Death in Peace, 18:00, Death in Peace, 20:00, Death in Peace, 21:30 Neues Theater Höchst, Emmi & Willnowsky – 30 Jahre Emmi & Willnowsky, 20:00
Staatstheater Darmstadt, Lazarus – Ein Musical von David Bowie und Enda Walsh, 19:30
Frankfurt
Die Komödie, Achtsam morden, 18:00
Internationales Theater, Christoph Zaralikos, 20:00 Kulturhaus Frankfurt, Die Dämonie der Liebe, 19:00 Oper Frankfurt, Oper extra zu Tancredi, 11:00, Bluthochzeit, 18:00
Schauspiel Frankfurt, Faust 1& 2, 18:00, Das Bildnis des Dorian
W ILHELMINE
Batschkapp, Frankfurt
Wilhelmine zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen des deutschsprachigen Pop. Aufgewachsen in einem besetzten Haus in Berlin-Kreuzberg, prägt sie eine Offen-heit und Ehrlichkeit, die sich in all ihren Songs widerspiegelt. Ihre Musik verbindet organische Pop-Sounds mit emotionaler Tiefe – mal zart, mal kraftvoll, immer au-thentisch.
›› VVK: ab 45,10 €, Infos & Tickets: batschkapp.net
M ILES D AVIS 100
Alte Oper, Frankfurt
Am 26. Mai 2026 wäre Miles Davis 100 Jahre alt geworden. Die hr-Bigband nimmt dieses Jubiläum zum Anlass für eine besondere Hommage in der Alten Oper Frankfurt, wo Davis 1990 selbst auftrat. Mit „Miles Ahead“, „Porgy and Bess“ und „Sketches of Spain“ erklingen drei epochale Werke, die den orchestralen Jazz nachhaltig geprägt und Musikgeschichte geschrieben haben.
›› Infos & Tickets: alteoper.de
28.5. | 20 Uhr
W REST
Nachtleben, Frankfurt
Er spricht sich herum, dieser tiefgehend poetische Edinburgh Indie Rock, der an Frightened Rabbit, We Were Promised Jetpacks oder The National erinnert, aber längst eine eigene, unverwechselbare Form angenommen hat. Vielleicht Schott-lands vielversprechendster, unabhängiger Indie-Rock Export – mit neuen Songs im Gepäck ...
Mousonturm, Community Music – Wenn alle gemeinsam musizieren.., 15:40, Wie sprechen Erwachsene mit jungen Menschen über Liebe, Gender und Identität?, 16:00
Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, Die Hinterhofsänger, 19:00
Rödermark
Kulturhalle Rödermark, Henni Nachtsheim – Eintracht Frankfurt: Eine Liebeserklärung“, 19:30
Frankfurt
Die Komödie, Achtsam morden, 20:00
Die Käs, Dave Davis – Kofetti für alle!, 20:00
Die Schmiere, In Stöckelschuhen durchs Himbeereis, 20:00
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Denken in finsteren Zeiten, 20:00
Galli Theater, Showgirls – Frankfurt mit Vanessa P., 20:00
Gallus Theater, Endless Love / Endless Life, 20:00
Grüneburgpark, Molière!, 20:00
Samstag
BÜHNE
Bad Homburg
Deutsches Äppelwoi-Theater
Bad Homburg, Alko-Pop & Klingeltöne, 20:00
Bad Vilbel
Burgfestspiele Bad Vilbel, Die kleine Hexe, 14:00, Jesus Christ Superstar, 20:10, Farm der Tiere, 23:00
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Lazarus – Ein Musical von David Bowie und Enda Walsh, 19:30, Mirror: KI Projekt des Hessischen Staatsballetts, 19:30
Dreieich
Bürgerhäuser Dreieich, Englisches Roulette – Kampf um die Krone, 19:00
Eschborn
Eschborn K, Marko Tschirpke –Empirisch belegte Brötchen, 20:15
Interkulturelle Bühne, Zimmer frei, 20:00
Internationales Theater, Vipul Goyal, 19:00
Jahrhunderthalle, Alex Stoldt –Quasi nichts, 19:00
Aus den Hügeln der italienischen Romagna stammt eine Band, die Punkrock mit irischem Folk verschmilzt und daraus einen mitreißenden, energiegeladenen Sound formt. Geige, Dudelsack und Banjo treffen auf treibende Gitarren und rotzige Attitüde. Seit Auftritten mit Szenegrößen wie The Pogues, Flogging Molly oder Gogol Bordello erspielte sich die Band internationale Anerkennung.
›› Infos: IG das_feinstaub
JAZZ 29.5. | 20 Uhr
M AMMAL H ANDS
Brotfabrik, Frankfurt
Mammal Hands stehen an der Spitze einer neuen Welle von Grenzen überschrei-tenden britischen Künstlern, die Jazz, zeitgenössische Klassik, Electronica, Folk und Minimalismus zu einem unverwechselbaren Sound verschmelzen. Ihr neues Album Circadia markiert eine mutige neue Richtung: beatlastig, rhythmisch und emotional resonant.
Das Bett, Frankfurt Helena Delphi geht mit ihrem im Frühjahr erscheinenden Album „Wanderer“ zum ersten Mal auf Tournee und präsentiert ihre einfühlsame und tiefsinnige Popmusik mit ihrer Band. Die Frau hinter dem „Mira und das fliegende Haus“-Universum zeigt sich zum ersten Mal als Musikerin und damit in ihrer ursprünglichen Rolle auf der Bühne.
Thalhaus, Anna Bieler – Das Kreisen der Ding, 16:00
19 UHR + 21:30 UHR
10.06.2026 myticket Jahrhunderthalle
INFOS & TICKETS 030-755 492 560
WWW.D2MBERLIN.DE
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Charmanter Mann, 77, 178, großzügig, zärtlich, gefühlvoll su. Frau bis 82 für Bez., Liebe, Reisen u. alles Schöne. Gerne TGn geb. 0177/4562435.
Ausländischer Mann aus den USA sucht platonische Beziehung mit verheirateter/Single-Frau für langfristige Treffen, Ausflüge, Abendessen, Spaziergänge, interlektuelle Gespräche und entspannten Kontakt. Über 50 Jahre alt, Diskretion ist selbstverständlich. BMB, NR, KfI, Tel.-Nr., Hessen. Chiffre 10124
Fuss und NS Sklave sucht Fuss und NS Herrin. Devoter Er verehrt Frauenfüsse und genießt dabei ihren Sekt und Erziehung. 0157-57669366.
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Frau zw. 25 u. 45 J. gesucht. (Mutig, stark, selbstbewusst, sportlich, liebevoll u. kinderlieb) von coolem Typen aus Hanau. Chiffre 10693
Netter ER, 66 J., 1,78m, NR., sucht eine nette Sie zw. 55-66J. für eine gem. Zukunft. Tel.:017647366404, EMail: Pax24@gmx.de
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GEBURTSTAGSFEIER
20 Jahre „Danielas Ausgehtipps“
Seit zwei Jahrzehnten sind „Danielas Ausgehtipps“ eine feste Größe für alle, die wissen wollen, was am Wochenende in Frankfurt, Offenbach und gelegentlich darüber hinaus passiert. Was vor 20 Jahren mit ein paar handverlesenen Empfehlungen für Freund:innen begann, ist heute ein wöchentlicher Newsletter, der mehr als 6.000 Abonnent:innen erreicht, vielfach weitergeleitet wird und sich als verlässlicher Kulturkompass etabliert hat. Partys, Theater, Oper, Ausstellungen, Konzerte, Literatur und sogar Fußball finden hier Woche für Woche ihren Platz – persönlich ausgewählt von einem ehrenamtlich arbeitenden Redaktionsteam mit großer Leidenschaft fürs Ausgehen.
Zum Kernteam gehören neben Initiatorin Daniela Cappelluti inzwischen Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün, Erik Düwel und Uwe Schwöbel. Jede und jeder bringt eigene Schwerpunkte ein: Offenbach-Tipps, Literatur, Architektur, Kunst, Theater, Oper, Konzerte, Sport und die technische Infrastruktur im Hintergrund. Besonders wichtig sind dem Team dabei kleinere, nicht kommerzielle Veranstalter:innen, die sonst weniger Sichtbarkeit haben. Viele Leser:innen entdecken über die Ausgehtipps Orte und Formate, die sie sonst vielleicht nie besucht hätten.
Dieses besondere Jubiläum wird gefeiert – am Samstag, 9. Mai 2026, im Kunstverein Familie Montez an der Honsellbrücke. Der Ort liegt symbolisch zwischen Frankfurt und Offenbach und ist eng mit der Geschichte der Ausgehtipps verbunden. Ab 20.30 Uhr geht’s los.
UNVERZICHTBAR
SPEAKERS´ CORNER Gefühle
Die Welt ist aus den Fugen – schon wieder und immer noch. Der eine oder andere Weltenbürger scheint den Verstand verloren zu haben, offenbar ohne Aussicht auf Besserung. Und dann sind es ausgerechnet die „kleinen“ Meldungen, die uns zu Tränen rühren. Nein, nicht die vielen Menschen, die im Mittelmeer ertrinken, nicht die Abertausende Mastschweine, deren Elend kaum vorstellbar ist. Unterstützung erfahren sie kaum. Dafür umso mehr unser trauriger Wal Timmy (wir unterstellen ihm das jetzt einfach einmal), der es möglicherweise bis zum Erscheinen dieses Hefts nicht geschafft hat. Und das, obwohl so viele zu Hilfe kamen: mit Walgesängen, mit Tränen, mit den besten Grundsätzen. Edel in der Absicht, ja. Aber wäre es nicht vielleicht würdiger gewesen, den Koloss einem ruhigen Sterben zu überlassen – etwa mithilfe eingeflößter Liter von Endschlafmitteln? Doch die Verfasserin dieser Kolumne ist mitnichten eine Fachfrau.
GESCHENKIDEEN ZUM MUTTER- UND VATERTAG Kulinarische Liebe
›› de.peugeot-saveurs.com/de_de
Zum Muttertag und Vatertag setzt Peugeot Saveurs auf genussvolle Geschenkideen mit Herz. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Produkte in kräftigem Rot – der Farbe der Liebe und Wertschätzung. Besonders charmant ist die herzförmige Keramikform „For You“, mit der sich süße wie herzhafte Gerichte stilvoll zubereiten lassen. Ob Gratins, Soufflés, Desserts oder Kuchen: Diese Form bringt jedes Gericht buchstäblich von Herzen auf den Tisch. Erhältlich ist sie als Duo aus zwei kleinen Herzformen oder als große Einzelvariante – ideal für Genussmomente zu zweit oder mit der ganzen Familie. Eine Geschenkidee, die Funktionalität und Emotion geschmackvoll verbindet.
VORSCHAU
Warme Sonnenstrahlen streicheln die Haut, die Laune steigt mit den Temperaturen und wir genießen den Sommer in Frankfurt. Erzählt von FRIZZ Das Magazin.
Die nächste Ausgabe erscheint am 28. Mai
Nun gut, auch in Frankfurt gibt es so allerhand, was verwundert. Vor allem die Koalitionsgespräche. Erst will die CDU auf keinen Fall mit den Grünen, dann doch wieder. Die Grünen wiederum würden, wenn schon mit der CDU, lieber mit Volt koalieren als mit der SPD – am liebsten noch mit den Linken im Boot. Nun ja: Bis zum Erscheinen unseres wundervollen Magazins wird sich hier ohnehin wieder einiges getan und verändert haben, vor allem Gefühle und Befindlichkeiten der Parteien für-, mit- und untereinander. Es ist Frühling, die Gefühle springen unstet und Politiker:innen sind eben auch nur Menschen – wenn auch mit einer ordentlichen Portion zusätzlicher Verantwortung für das Stadtgeschehen. Schulen, Digitalisierung, Wohnungsnot. Ein Abbau der Bürokratie wäre auch in Frankfurt hilfreich, die Zusammenarbeit der Ämter zwingend notwendig. Und das Beamtentum? Braucht kein Mensch … Wäre dessen Abschaffung durch gemeinsame Einzahlungen in einen Topf vielleicht sogar eine Lösung für so manche rote Zahl im Rentenund Gesundheitssäckel? Ganz ruhig – dazu wird es ohnehin nicht kommen. Ach, Timmy. Dann wenden wir uns eben wieder dir zu und hoffen auf das bestmögliche Ende für dich.