Mit „Byways“ präsentiert die Dresden Frankfurt Dance Company einen Doppelabend, der zwei zeitgenössische Handschriften zusammenführt: Ioannis Mandafounis und Rosalind Crisp entwickeln jeweils neue Werke, die klassische Technik und improvisatorische Freiheit in einen spannenden Kontrast setzen. Die Uraufführung findet am 6. Februar in Dresden statt, bevor die Produktion ab dem 19. März im Bockenheimer Depot Frankfurt gezeigt wird. Mandafounis hinterfragt in „Eins vor, zwei zurück“ die Grundprinzipien des klassischen Balletts. Typische Bewegungen werden dekonstruiert, umgekehrt und neu zusammengesetzt. Das Ergebnis ist ein humorvoller, zugleich respektvoller Dialog mit der Tanzgeschichte, getragen von der kleinen Besetzung der DFDC sowie Gasttänzer Jón Vallejo vom Semperoper-Ballett. Im zweiten Teil lenkt Rosalind Crisp in „Seen Unseen“ den Blick auf das Entstehen von Bewegung selbst. Ihre Praxis der Live-Komposition macht feine Gewichtsverlagerungen, Atem und Impulse sichtbar und lädt das Publikum ein, den Moment zwischen Intention und Ausführung mitzuerleben. Gemeinsam mit Pianist und Komponist Frédéric Blondy entsteht ein atmosphärischer Raum, in dem Musik und Tanz sich wechselseitig formen. „Byways“ ist eine Koproduktion der DFDC mit dem Semperoper-Ballett und bietet eine seltene Gelegenheit, zwei unterschiedliche choreografische Forschungswelten an einem Abend zu erleben – präzise, offen, neugierig und nah am Publikum.
DIE POP-UP-AUSSTELLUNG ÜBER DEN STREET-ART-SUPERSTAR!
Mit „House of Banksy Hanau“ zieht erstmals eine große Pop-Up-Ausstellung über den geheimnisvollsten Street-Art-Künstler der Welt nach Hessen. Auf rund 2.000 Quadratmetern entsteht mitten in Hanau eine eindrucksvolle Schau mit über 150 Motiven, die Banksys Werk in seiner ganzen Spannweite zeigt. Viele der ikonischen Graffitis existieren im Original kaum noch, wurden übermalt, zerstört oder in Privatsammlungen überführt. Die Ausstellung bringt sie als hochwertige Reproduktionen zurück in die Öffentlichkeit und macht die bekannten Bildwelten des Künstlers aus nächster Nähe erfahrbar. Die kuratorische Handschrift der in Berlin lebenden Street-Art-Expertin Virginia Jean verleiht der Schau eine klare Haltung: Banksys Kunst soll zugänglich, verständlich und zugleich in ihrer gesellschaftlichen Wucht spürbar bleiben. Seine Themen – Krieg, Rassismus, Flucht, Konsumkritik, Klimakrise – erscheinen hier in einem neuen erzählerischen Rahmen, der die Besucher:innen einlädt, tiefer in die politischen Botschaften hinter den Motiven einzutauchen. Gleichzeitig bleibt die Ausstellung bewusst „unauthorized“ und damit dem Geist des Künstlers verpflichtet, der Anonymität und Unabhängigkeit zu seinem Markenzeichen gemacht hat. „House of Banksy Hanau“ bietet damit eine seltene Gelegenheit: die weltberühmten Werke nicht mühsam über Kontinente hinweg zu suchen, sondern sie an einem Ort gesammelt zu erleben – als Momentaufnahme einer Kunst, die weltweit bewegt, provoziert und zum Nachdenken anregt.
LESUNG IM TRANSNORMAL Frankfurt ungeschminkt
20.3., Transnormal (Baseler Platz 8), Frankfurt, 19 Uhr 49,99 €, ISBN: 9783000845062, im Buchhandel
gesammelt, Werk das verbindet.
Frankfurt ungeschminkt zeigt eine Stadt, die jenseits von Glanzbildern existiert. Lars Denis Unger richtet seinen Blick auf Räume, die sonst im Schatten bleiben: Gallus, Bahnhofsviertel, Hinterhöfe voller Brüche und Begegnungen. Seine Fotografien sind nah, respektvoll und frei von Inszenierung. Sie erfassen jene Menschen, deren Geschichten selten erzählt werden, und machen ihre Wirklichkeit sichtbar – ehrlich, berührbar, ohne Pathos. Über Jahrzehnte hat Unger Eindrücke gesammelt, die nun in einem Werk zusammenfließen, das dokumentarische Klarheit mit autobiografischer Erinnerung verbindet. Die Texte, geprägt von seiner Kindheit im Gallus, verleihen den Bildern emotionale Tiefe und eröffnen einen persönlichen Zugang zur Stadt. So entsteht ein Frankfurt, das nicht abstößt oder beschönigt, sondern verstanden werden will. Die begleitenden Lesungen verstärken diesen Eindruck. Viele Besucher:innen be-
VOGELPERSPEKTIVEN
Verletzliche Wesen
›› 22.3.-9.8., Museum Sinclair-Haus Bad Homburg, museum-sinclair-haus.de
Laut der IOC World Bird List (einer Community von Ornitholog:innen) werden 2025 11.250 Vogelarten verzeichnet. Wie gut kennen wir Vögel? Die gefiederten Lebewesen, die uns draußen und manchmal auch in Käfigen und Volieren umgeben? Die zwitschern und singen, den Frühling ankündigen und den Winter, wenn sie in Schwärmen nach Süden fliegen. Die Schau „Vogelperspektiven. Die Vögel und wir“ richtet mit ihrem programmatischen Titel den Fokus auf Vogelperspektiven, darauf, welche Folgen Handlungen der Menschen oder deren Weglassen für sie haben. Skulpturen, Filme, Fotografien und Gemälde beleuchten Fluglinien, Gesänge und Vogelschwärme. Die Werke der Künstler:innen wollen dazu einladen, Vögeln auf Augenhöhe zu begegnen und den Blick auf die Perspektiven der Wirbeltiere zu öffnen: „Wie Vögel Räume bewohnen, wie sie kooperieren, kommunizieren, was sie träumen. Wie verändert sich unser Blick auf die Welt, wenn wir aus der Vogelperspektive schauen?“ Laut WWF sinken die Bestände aller Vogelarten weltweit um 61 %, trotz vogelfreundlicher Gärten, Wasser- und Futterstellen, gleichzeitig führt die Zerstörung von Lebensräumen zum Verlust und zum Sterben diverser Vogelarten.
07.10.2026 | Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle Club Die Reimanns Sabbelstunde mit Manu & Konny
10.10.2026 | Frankfurt, Das Bett Bluthund
13.10.2026 | Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle Samu Haber
16.10.2026 | Frankfurt, Festhalle Die Nervigen
16.10.2026 | Offenbach, Stadthalle Hämatom
richten, dass sich ihr Blick auf die Stadt verändert habe – weil Ungers Arbeit Räume öffnet, in denen urbane Realität, soziale Spannung und menschliche Würde neu verhandelt werden. Frankfurt ungeschminkt wird damit zu einem zeitgenössischen Gesprächsraum und zu einem Dokument, das zum Hinsehen auffordert. Es ist ein Blick, der weder anklagt noch verklärt, sondern die Stadt in ihrer rohen Vielschichtigkeit zeigt. Unger lädt dazu ein, hinter die Fassaden zu treten und jene Stimmen wahrzunehmen, die Frankfurt seit Jahrzehnten prägen. Sein Werk erinnert daran, dass Urbanität immer auch aus verletzlichen, widerständigen und zutiefst menschlichen Momenten entsteht. Das Werk kennenlernen kann man am 20. März im Transnormal.
24.10.2026 | Frankfurt, Das Bett SLOPE
06.11.2026 | Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle BLUE
Wenn ein Regisseur die Filmwelt nachhaltig geprägt hat, dann Wim Wenders. Seit den 1970er-Jahren hat er das internationale Kino mit einer unverwechselbaren Mischung aus poetischer Bildsprache, existenzieller Ruhe und präziser Beobachtung bereichert. Filme wie Paris, Texas und Der Himmel über Berlin gehören längst zum globalen Kulturerbe, ebenso seine dokumentarischen Arbeiten wie Pina oder Buena Vista Social Club. Mit Perfect Days, 2024 für den Oscar nominiert, zeigte Wenders erneut, wie meisterhaft er menschliche Geschichten in klare, eindrucksvolle Bilder fasst. Vom 11. März bis 18. Oktober widmet das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt dem Regisseur nun eine umfassende Ausstellung: „W.I.M. – Im Lauf der Zeit“. Sie versteht sich nicht nur als Rückschau, sondern als begehbare Erzählung über ein halbes Jahrhundert Film- und Kunstgeschichte. Besucher:innen erwarten Drehbücher, Fotografien, Requisiten und seltene Dokumente, die Wenders’ kreativen Arbeitsprozess sichtbar machen. Ein besonderes Element ist der von Wenders selbst eingesprochene Audioguide sowie eine immersive Installation, die seine Bildwelten räumlich erfahrbar werden lassen. Ergänzt wird sie durch ein dreitägiges Festival in der Alten Oper Frankfurt, das die enge Verbindung zwischen Musik und Film in Wenders’ Werk beleuchtet. Mit Filmvorführungen, Live-Musik und Gesprächen – ebenfalls gemeinsam mit ihm entwickelt – hebt das Festival „Driven by Music“ einen Aspekt hervor, der sich wie ein roter Faden durch viele seiner Arbeiten zieht. Die Ausstellung „W.I.M. – Im Lauf der Zeit“ sowie das Festival „Driven by Music“ sind damit mehr als eine Hommage. Sie sind ein vielschichtiger Blick auf fünf Jahrzehnte Filmgeschichte – erzählt durch einen Künstler, dessen Handschrift das internationale Kino bis heute prägt.
Anlässlich des bundesweiten Tags der Druckkunst laden Künstler:innen des Atelierfrankfurt zu einer Ausstellung im Projektraum und zu offenen Ateliers mit Workshops und Druckvorführungen ein. Am 21. und 22. März öffnen 15 Künstler:innen ihre Werkstätten im Haus und geben Einblick in zeitgenössische Druckgrafik und künstlerische Arbeitsprozesse. In Live-Druckvorführungen werden an beiden Tagen verschiedene Techniken anschaulich demonstriert. POSITIONS of PRINT bietet damit nicht nur einen Überblick über aktuelle Positionen der Druckgrafik, sondern auch einen Einblick in die je ganz eigene künstlerischer Produktion. In einer Ausstellung im Projektraum, die schon am 19. März eröffnen wird und bis 2. April läuft, werden Arbeiten von 17 Künstler:innen aus unterschiedlichen druckgrafischen Techniken – von klassischen Hoch- und Tiefdruckverfahren über Siebdruck bis hin zu experimentellen und hybriden Ansätzen – präsentiert. Das Event wird von den beteiligten Künstler:innen selbst organisiert und begleitet. Besucher:innen haben die Möglichkeit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sich mit der ganzen Bandbreite analoger Drucktechniken auseinanderzusetzen. Der Tag der Druckkunst erinnert an die Aufnahme der traditionellen Drucktechniken in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO und macht deren Bedeutung für die zeitgenössische Kunst sichtbar.
MUSICA-PLUS IN DER ORANGIERIE
2xHören Konzert
›› 25.3., Orangerie am Günthersburgpark, Frankfurt, 19 Uhr, Musica-plus.com/tickets, info@musica-plus.com
Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Oder vielleicht doch? Was, wenn der erste Höreindruck eines klassischen Musikstücks mit spannenden Hintergrund-Informationen, Anekdoten und Zitaten im Rahmen eines Gesprächskonzerts angereichert wird? Erleben wir das gleiche Stück beim zweiten Hören anders? Die junge Kammermusik-Initiative MUSICA+ in der Orangerie präsentiert ihr bereits 5. „2xHören“-Konzert. Dieses Mal widmet sie sich einem besonders persönlichen Werk von Johannes Brahms – dem Klavierquartett Nr. 3 c-Moll, op. 60. Gemeinsam mit den Musiker:innen Priya Mitchell (Violine), Annette Walther (Viola), Claude Frochaux (Cello) und Dirk Mommertz (Klavier) nimmt Moderatorin Cornelia Walther das Publikum mit auf Entdeckungsreise durch das Werk: Warum brauchte Brahms mehrere Anläufe bis zur Vollendung? Was möchte uns das düstere Timbre sagen und warum sind gerade einige Stellen von so unfassbar zarter Schönheit gezeichnet? Welche Geheimnisse birgt das monumentale Werk? Live zu erleben in der Orangerie im Günthersburgpark.
Ein weltweiter Bestseller, über 80 Millionen verkaufte Bücher, monatelang auf Platz 1 der SPIEGEL-Liste – und nun erstmals als großes Theaterereignis: Dan Browns DER DA VINCI CODE – SAKRILEG kommt 2026 live auf die Bühne und macht im März Halt in Frankfurt. In der Jahrhunderthalle verwandelt sich der Mystery-Thriller in ein filmreifes Bühnenerlebnis mit epischem Soundtrack und modernster Inszenierung. Die Show folgt der bekannten Handlung: Harvard-Professor Robert Langdon wird in den Louvre gerufen, wo der Chefkurator vor der Mona Lisa ermordet wurde. Rätselhafte Symbole, geheime Verbindungen und jahrtausendealte Verschwörungen stürzen Langdon in einen Wettlauf gegen die Zeit – und machen ihn selbst zum Hauptverdächtigen. Gemeinsam mit der Kryptologin Sophie Neveu beginnt eine Flucht, die durch Europas Kunstgeschichte führt und ein Mysterium berührt, das die Grundfesten der Kirche erschüttern könnte. Die Produktion verspricht Hochspannung für alle, die den Roman kennen – und für alle, die die Geschichte erstmals erleben. Offizielle Bühnenadaption, beeindruckende Effekte, Live-Dynamik: Das Stück bringt die düstere Atmosphäre der Buchvorlage und den ikonischen Nervenkitzel neu zum Leuchten. Für Fans von Thriller-Stoffen, Kunstgeschichte und cleveren Rätseln ist dieses Live-Spektakel ein Pflichttermin – und ein seltenes Erlebnis: Der Code wird nicht nur entschlüsselt, er wird erlebt.
Am 12. März präsentiert das Comedyformat DER DOMPTEUR LÄDT EIN ein vielseitiges Line-up in der PIK DAME. Am 12. März stehen Julia Brandner, Hannes Höfer und Rasmus Syman auf der Bühne – drei Künstler:innen, die unterschiedliche Stile und Perspektiven verbinden und den Abend zu einem abwechslungsreichen Comedy-Erlebnis machen. Julia Brandner präsentiert Ausschnitte aus ihrem zweiten Soloprogramm „Calm your tits“. Sie kombiniert österreichischen Schmäh mit klarer Sprache und beobachtetem Alltagswitz. Ob Hochzeitsklischees, Datingpannen oder gesellschaftliche Erwartungen: Brandner erzählt direkt, pointiert und mit viel Selbstironie. Hannes Höfer steht als Newcomer auf der Bühne und bildet den Kontrast zwischen studentischem Alltag und Baumarktjob ab. Seine Geschichten über Kolleg:innen, Kundschaft und typische Situationen zwischen Regalen und Werkzeugen leben von trockenem RuhrpottHumor. Höfer zeigt, wie viel Komik im vermeintlich gewöhnlichen Alltag steckt. Rasmus Syman gehört seit 2019 zur Berliner Szene. In seinem ersten Solo „Alles Ego“ sammelt er persönliche Erlebnisse, Jugendgeschichten und pointierte Alltagsbeobachtungen. Seine Auftritte sind direkt, selbstironisch und geprägt von einem schnellen Tempo, das ihn bereits auf namhafte Comedybühnen geführt hat. Das Format folgt einer festen Dramaturgie: ein etablierter Act, eine lokale Stimme, ein Newcomer – moderiert vom Dompteur, der das Programm mit der typischen Atmosphäre der PIK DAME verbindet. Mit dem Termin am 12. März nähert sich die Reihe ihrer Sommerpause; drei weitere Ausgaben stehen noch bevor.
FRIZ Z verlost 3 x 2 Tickets. Teilnahme via E-Mail an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder Postkarte an den Verlag. Oder liked und kommentiert euren Gewinnwunsch auf Facebook/FRIZZ Frankfurt. Veranstaltungs- oder Produktname angeben! Gewinnbenachrichtigung via E-Mail. Einsendeschluss: 9.3.2026
WORLD DESIGN CAPITAL RHEINMAIN 2026
Die Highlight-Events im März in Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden
›› wdc2026.org/de
Wie können wir unsere Städte in der RheinMain-Region gemeinsam gestalten, sodass sie einen Beitrag zur Demokratie leisten und deren Werte stärken? Die drei ausgewählten WDC-Veranstaltungen im März finden darauf viele kreative Antworten:
Young Urban Future Labs und DemokratieKioske
Die Zukunft unserer Demokratie liegt auch in den Händen der Gen Z: Die „Young Urban Future Labs“ bringen ab März einen „DemokratieWagen“, ein erlebnisorientiertes Planspiel, direkt an die Schulen in der RheinMain-Region. Zudem werden elf bestehende Kioske zu „DemokratieKiosken“ umgestaltet, die mit 75 Tages- und 45 Abendveranstaltungen zu kreativen Auseinandersetzungen mit Demokratie anregen.
City of WOW!
Auch Frankfurt kommt ins Staunen bei so viel Gestaltungsspielraum: Ab März macht die großformatige immersive Inszenierung „City of WOW!“ in dem ehemaligen Aktenlager in der Gutleutstraße 324 die wirtschaftliche Rolle Frankfurts als Messe-, Handels-, Finanz- und Innovationsstandort von den mittelalterlichen Messeprivilegien bis in die Gegenwart erfahrbar (mehr dazu auf Seite 34).
Motion Creation Design
Für bewegende Demokratieerfahrungen sorgt zudem das Hessische Staatsballett in Wiesbaden, indem es vom 27. Februar bis 1. März Choreografien und Workshops als Kommunikationsmittel eingesetzt, um Wissen kreativ zu interpretieren und menschliche Bewegung in visuelle Assoziationen zu übersetzen – mithilfe von generativen KI-Systemen.
Aus Verantwortung für heute – aus Leidenschaft für das, was bleibt: Fraport engagiert sich für eine lebendige Kulturlandschaft, die uns alle bewegt.
Als Hauptsponsor der großen Ausstellung
„Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum wünschen wir allen Besuchern und Reisenden inspirierende Entdeckungen.
Claude Monet, Étretat, die Aiguille und die Porte d’Aval, 1885, Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown, Image courtesy Clark Art Institute. clarkart.edu
In dieser Show geht es um „alles“. Wenn Musik auf Poetry Slam und die battle der Hosts Fee und Cönig tatkräftig unterstützen. FEE aka Felicitas „Fee“ Mietz hat die Brotfabrik in einem Interview mal als ihr „zweites Wohnzimmer“ bezeichnet. Klingt wie das perfekte venue für die Frankfurter Liedermacherin und Udo Lindenberg Panikpreisträgerin 2019. Ihr Counterpart ist Jan Cönig – Poetry Slammer, Autor, Sozialarbeiter und Preisträger des Karl-Marx-Poesiepreies und „König der Worte“. Singer/Songwriterin und Komponistin Fee zaubert mit Gitarre und ihrer gefühlvollen Stimme einen Sound, der sich zwischen Melancholie und guter Laune bewegt. Mit dabei bei der sound- und wortgewaltigen „Musik-Spoken Word-CommunitySpielshow“ werden diverse Gäste sein. Wer diese sein werden, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest!
Unter dem Motto „Ich krieg’ nie genug!“ kommt Sven van Thom wieder in den Mousonturm mit seinen gewitzten Kinderliedern, die Erwachsene ebenso froh machen. Diesmal spielt er im großen Saal – das Studio war im Frühjahr 2024 im Nu ausverkauft. Der Gewinner des Deutschen Kinderliederpreises greift sich mit musikalischer Gier das Schönste aus Pop, Indierock, Hip Hop oder Schlager. Weil er auch von Instrumenten nie genug bekommt, bringt er originelle Exemplare mit – etwa ein Omnichord, eine Loop-Maschine und das geheimnisvolle Theremin, das über Antennen gespielt wird, ohne es zu berühren. Gemeinsam mit seinem Bühnenkomplizen Dominik Merscheid präsentiert der Berliner Multi-Instrumentalist, der mit seiner Familie im Taunus lebt, Highlights seiner beiden Kinderlieder-Alben sowie neue Stücke, die zum Lachen, Mitmachen und Staunen einladen.
Kapa Tult bringen ihre „Immer alles gleichzeitig“-Tour im März 2026 nach Frankfurt – ein Termin, der Indie-Fans weit über Leipzig hinaus elektrisiert. Am 16. März steht der Mousonturm ganz im Zeichen einer Band, die es schafft, lakonische Lebensgefühle in hochgradig tanzbare Pop-Momente zu verwandeln. Unbestuhlt, nahbar und direkt wird der Saal zum Resonanzraum für Songs, die zugleich leichtfüßig und schwer im Herzen sind. Seit ihrem charmant-chaotischen Hit „1/2 Cappuccino“ gelten Kapa Tult als eine der spannendsten neuen Stimmen im deutschen Indie-Kosmos. Ihre neue Single „Es bringt mir nichts“, produziert von Moses Schneider, zeigt eine deutlich rauere Facette: weniger glatt, mehr Kante, ein roher Druck, der die Überforderung einer Generation hörbar macht. Es geht um Pessimismus, Eskapismus und das diffuse Gefühl, etwas ändern zu wollen, ohne zu wissen wie. Diese Grundstimmung packt die Band in minimalistische, fast grungige Arrangements – reduziert, eingängig, direkt ins Bauchgefühl. Live ist das ihr natürlicher Lebensraum. Die unverkennbaren Keyboard-Melodien im NDW-Geist, der treibende Bass und die schnörkellose Energie entstehen ohne Overdubs, ohne künstliche Schichtung. Was bleibt, ist reine Spielfreude, die zwischen lakonischem Humor und innerer Zerrissenheit pendelt. Genau dieses Spannungsfeld macht Kapa Tult so besonders: Musik, die gleichzeitig tanzt und zweifelt. Wer sich auf diese Tour einlässt, bekommt keine Perfektion, sondern Präsenz. Kein Schönklang, sondern Ehrlichkeit. Und vor allem ein Gefühl davon, wie es klingt, wenn eine Band alles gleichzeitig meint – und das Publikum mitnimmt.
TAG DER OFFENEN TÜR BEI RADIO X
Jenseits des Mainstreams
›› 21.3., radio x (Kurfürstenstr. 18), Frankfurt, 12-18 Uhr, radiox.de
Das Frankfurter Stadtradio radio x lädt am Samstag, 21. März 2026, von 12 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. In den Räumen in der Kurfürstenstraße 18 erhalten Besucher:innen einen umfassenden Einblick in den Alltag des nichtkommerziellen Senders, der seit 1997 fester Bestandteil der lokalen Radiolandschaft ist. radio x steht für ein Programm jenseits des Mainstreams: vielfältig, experimentell und getragen von zahlreichen freien Redaktionen. Am Veranstaltungstag können Gäste den Sendebetrieb unmittelbar miterleben. Redaktionen stellen im 20-Minuten-Rhythmus komprimierte Auszüge ihrer Formate vor, erklären Arbeitsweisen und geben Einblick in inhaltliche Schwerpunkte. Technikaffine dürfen selbst ans Mischpult, Mikrofone ausprobieren oder in kurzen Interviews erfahren, wie Radiobeiträge entstehen. Gespräche bei Kaffee und Kuchen laden dazu ein, Hintergründe zu vertiefen und sich über eigene Ideen auszutauschen. Zwei Live-Acts setzen musikalische Akzente: Die Musikerin Denise Frey gestaltet elektroakustische Ambient-Sets, die zwischen Ruhe, Atmosphäre und improvisierten Klangflächen oszillieren. Ergänzt wird das Programm durch die Rapperin und Freestyle-Künstlerin Dascha Reimt, die seit Jahren in der Battle-Szene aktiv ist und Auszüge aus ihrem Repertoire live präsentiert. Der Tag der offenen Tür richtet sich an alle, die das Medium Radio aus einer neuen Perspektive kennenlernen wollen –vom neugierigen Publikum bis zu Menschen, die überlegen, selbst eine Sendung zu gestalten. Mitarbeitende des Senders informieren über Möglichkeiten des Engagements und die Vielfalt der redaktionellen Arbeit.
PROGRAMM HIGHLIGHTS
NEU IM VORVERKAUF
06.07.26 CHARLIE PUTH
09.07.26 ELVIS COSTELLO & THE IMPOSTERS
29.08.26 SOULY
01.10.26 BLUES CARAVAN
31.01.27 TKKG WITH CHARLIE SEXTON
05.02.27 STAHLZEIT
ENTERTAINMENT
IM KUPPELSAAL
05.03.FRIDA 17.03. UB40
OLAF SCHUBERT
ALAIN FREI KONZERT
06.03. DIE NACHT DER MUSICALS
21.03. SERDAR KARIBIK COMEDY 22.03. AMARANTHE & EPICA 24.03. NMIXX
THOMAS ANDERS
KONZERT 29.03. SSIO 04.04. ANOUK
KONZERT 05.04. KREATOR KONZERT
ROCK MEETS CLASSIC KONZERT
08.04. JOSH GROBAN
IM CLUB
07.03. TOM GERHARDT 14. + 15.03. LYDIA BENECKE
27. + 28.03. JÜRGEN VON DER LIPPE
KONZERT SHOW SPOKEN WORD
JENKE VON WILMSDORFF 18.04. TRUE CRIME MAGIC 27.04.COSSU
FAISAL KAWUSI SPOKEN WORD
MESSEN UND MÄRKTE
KONZERT KONZERT KONZERT FAMILY ENTERTAINMENT COMEDY COMEDY 08.03. MÄDCHEN KLAMOTTE MARKT COMEDY MÄRKTE MAGIC KLMAOTTE LATE NIGHT MESSEN 27. + 28.03. 27.04. 11.04. 08.03. COSSU
Mit „Red Velvet“ präsentiert das Frankfurter Label leonid matthias am 6. März 2026 eine Couture-Kollektion, die Mode als künstlerische Praxis begreift und gleichzeitig einem kompromisslosen Nachhaltigkeitsanspruch folgt. Die Kollektion entsteht vollständig nach dem Zero-WastePrinzip: Es wird ausschließlich mit bereits vorhandenem Material gearbeitet – jedes Reststück, jede Fläche, jeder Faden wird bewusst in die Gestaltung integriert. Aus Begrenzung wird Inspiration; aus vermeintlichen Fragmenten entstehen neue visuelle Erzählungen. Der kreative Prozess folgt keiner starrem Designvorgabe, sondern einem offenen, prozesshaften Ansatz. Nur wenige Looks standen zu Beginn fest, vieles entwickelte sich intuitiv weiter. Was bei einem Entwurf übrig blieb, wurde Ausgangspunkt für den nächsten und verwob sich zu einem gemeinsamen ästhetischen Gefüge. „Red Velvet“ versteht sich als textile Kunst, als lebendiges System aus Rückgriffen, Verdichtungen und Transformationen. Schönheit zeigt sich nicht im Perfekten, sondern im Neu-Geformten, im Unerwarteten. Die Präsentation findet bewusst in der Kunstgalerie Heussenstamm in der Frankfurter Altstadt statt. Der Ort rückt die Kollektion in einen Kontext, in dem Ausdruck, Haltung und künstlerische Freiheit im Mittelpunkt stehen. Hier begegnen sich Mode und Kunst auf Augenhöhe: Fragment wird Skulptur, Stoff wird Statement – und Nachhaltigkeit wird zum ästhetischen Motor einer Couture, die Zukunft aus dem Bestehenden entwickelt.
CANBERK
KÖKTÜRK: FASCHOLAND
Investigative Reise durch Deutschland oder Subjektive Ermittlungen aus migrantischer Perspektive
›› 25.3., Zentralbibliothek Frankfurt, 19.30 Uhr, ohne Anmeldung!
Canberk Köktürk – (Drehbuch-)Autor und Journalist – ermittelt Zusammenhänge in seinem Buch „Fascholand“. Schreibt über Ausgrenzung, Anpassung, Entfremdung, Gewalt, Angst – wütend und witzig (wobei das Lachen einem oft im Halse steckenbleibt). Investigativer Journalismus trifft auf autobiografische Recherche. Der scheinbar lapidare Satz „Wir sind hier immer noch in Deutschland“, der vor einem Kiosk fällt, lässt Köktürk nicht mehr los, wird zum Ausgangspunkt seiner Recherche, die er in Form einer Ermittlungsakte anlegt: „Wenn ich konsequent sein wollte, durfte die Ermittlung niemals aufhören. Eine Art Verfassungsschutz, der auf kultureller, sozialer, alltäglicher, politischer, historischer und psychologischer Ebene ermittelt“. Er liest sich durch Adornos, Ecos, Arendts, Trotzkis Definitionen von Faschismus und bekommt eine Panikattacke. Sammelt Indizien und Wissen von Expertinnen, spricht mit Betroffenen und macht die Leser:innen mit dem „Minderheiten-Stress-Modell“ (chronische Stressbelastung bei Menschen aufgrund eines Minderheitenstatus) bekannt. Eines seiner Fazite ist: Wir leben in einer Demokratie und in Fascholand. Denn die AFD ist eine gesichert rechtsextreme Partei und sitzt im Bundestag: „Deutschland inszeniert sich als wehrhafte Demokratie, setzt aber den strukturellen Problemen und der Radikalisierung im politischen Diskurs nichts entgegen“ (reeperbahnfestival.com). Lara Ermer moderiert die Lesung, die auch in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt wird. Leseempfehlung!
LESUNG,
TALK UND DJ-SET IM ONO2 ELASTE
›› 14.3., ono2, Frankfurt, 21 Uhr, 5 €
Ein Abend für alle, die den Sound der frühen 80er nicht nur hören, sondern erleben wollen: Am 14. März laden Michael Reinboth, Thomas Elsner und Klaus Walter ins ono2, um das Buch Elaste 1980–1986 mit Lesung, Talk und anschließendem DJ-Set zu feiern. Die Autoren präsentieren ausgewählte Interviews und Anekdoten aus dem Best-of-Band, der eines der prägendsten Zeitgeist-Magazine der New-Wave-Ära neu zugänglich macht – ein Blick zurück auf jene Jahre, in denen Post-Punk, Electro und experimentelle Popkultur eine ganze Generation formten. Begleitet von Klaus Walter, führt der Abend durch die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte eines Magazins, das mit Namen wie Andy Warhol, Kraftwerk, Pedro Almodóvar oder Duran Duran ebenso selbstverständlich arbeitete wie mit aufstrebenden Fotograf:innen und Autor:innen. Dazu gehören exklusive Porträts von David Bowie, Depeche Mode oder Klaus Nomi sowie Texte von Giovanni Di Lorenzo, Diedrich Diederichsen oder Jon Savage. Der Event macht diese Zeit nicht nur erzählerisch, sondern auch klanglich erfahrbar: Nach der Lesung geht es nahtlos weiter auf der Tanzfläche – mit einem DJ-Set, das New Wave, Cold Wave, ElectroKraut, Proto-Disco, Industrial, Post-Punk und 80s-Sound in einer Nacht zusammenbringt. Elaste 1980–1986 gilt schon jetzt als umfangreiche Hommage an ein Magazin, das Stil, Subversion und Popgeschichte miteinander verknüpfte. Der Abend im ono2 wird damit zum lebendigen Resonanzraum dieser Epoche: ein Treffpunkt für alle, die die 80er nicht nostalgisch verklären, sondern in ihrer ästhetischen Radikalität neu entdecken wollen.
Mit ihrem charakteristischen Mix aus analoger Wärme, hypnotischen Stimmen und elektronischer Präzision zählt das Berliner Duo AFAR zu den spannendsten Live-Acts ihrer Szene. Am 10. März 2026 machen sie in der Frankfurter Milchsackfabrik Station – einem Ort, der für atmosphärisch dichte Konzerte und urbane Kultur steht. AFAR gelten als seltenes Live-Erlebnis: Die Kombination aus „magnetic presence, mesmerizing voices and otherworldly synths“ verbindet Intimität mit großer Klangwirkung. Ihr Auftritt in Frankfurt ist Teil der Tour zum neuen Album „Changing Rules“, dem dritten Studioalbum des Duos. Die Platte beschreibt AFAR als „sonic manifesto“ – ein Klangentwurf aus psychedelischem Krautwave, pulsierenden Maschinenrhythmen und eruptiven Gitarrenmomenten. Die Milchsackfabrik im Gutleutviertel bietet für diese Mischung die passende Kulisse: Eine ehemalige Industrieanlage, die heute als Kulturzentrum dient und unterschiedlichste Formate von Konzerten bis Clubnächten beherbergt. Einlass ist um 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr. Mit ihrer Tour setzt AFAR ein klares musikalisches Statement: ein Gegenentwurf zu digitaler Überreizung, geprägt von organischer Energie und einer eindringlichen Bühnenperformance. Für Frankfurt bedeutet dieser Abend die seltene Gelegenheit, ein Duo zu erleben, das seine Stärke vor allem live entfaltet – intensiv, unmittelbar und ästhetisch eigenständig.
Jede Stadt besitzt einen eigenen Sound. Dieser Sound speist sich dabei nicht nur aus den Acts vor Ort, sondern wird geprägt von der jeweiligen Clubszene. Linus Volkmann spürt jener Szene nach. Was hat der konspirative Sponti-Charme der Batschkapp aus Eschersheim (in der einst noch Joschka Fischer den Türsteher gab) noch mit der heutigen Halle in der Gwinnerstraße von Seckbach gemein? Und sind die Spuren von Frankfurt als Stadt der Techno-Revolution (Omen, Dorian Gray, Cocoon Club, U60311) wirklich verwischt oder führen sich einfach an Orten wie dem MOMEM fort? Clubleben, aber auch Clubsterben wird Thema eines kurzweiligen Vortrags sein. Wie klingt Frankfurt? Linus Volkmann, Autor & Journalist, wurde geboren in Frankfurt und ließ die Mainmetropole dann aber für zwei Jahrzehnte hinter sich, um als Redakteur in Köln zu arbeiten. Während der Pandemie kehrte er zurück nach Frankfurt – und staunte nicht schlecht über die Verfasstheit der Ausgehkultur.
REINER HARSCHER NORWEGEN –NEUESTE PRODUKTION 2026 Live-Multivision | So, 29.03.2026
Original vom Londoner West End
Ramadan-Beleuchtung in der Freßgass
Zum dritten Mal wird die Große Bockenheimer Straße während des Fastenmonats mit Halbmonden, Sternen, Fanoos-Laternen und dem Schriftzug „Happy Ramadan“ illuminiert und das noch bis 19. März. Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg und Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner nahmen die Einschaltung vor. Beide betonten die Bedeutung von Sichtbarkeit, Vielfalt und friedlichem Miteinander in der Stadtgesellschaft. Vertreter muslimischer Gemeinden hoben den Beitrag der Beleuchtung zum Zusammenhalt hervor. Grundlage ist ein Beschluss der Stadtverordneten aus dem Jahr 2023; in Frankfurt leben rund 130.000 Muslim:innen.
Ausbau der E-Ladeinfrastruktur
Die Stadt Frankfurt beendet ihr Pilotprojekt zum Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur und geht ab März in die nächste Ausbaustufe über. Grundlage sind die Auswertungen aus dem Pilotprojekt, in dem mehr als 450 neue Ladepunkte entstanden. Die Erkenntnisse fließen nun in den stadtweiten Ausbau ein. Künftig sollen interessierte Unternehmen die geplanten Standorte im gesamten Stadtgebiet Schritt für Schritt realisieren. Ziel ist ein flächendeckendes, praxistaugliches Ladenetz für Elektrofahrzeuge.
Achter Frankfurt Cleanup am 20. und 21. März
Unter dem Motto „Frankfurt räumt auf – sei dabei“ ruft Klima und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez zum achten Frankfurt Cleanup auf. Die stadtweite Aktion findet am 20. und 21. März statt und richtet sich an Einzelpersonen, Gruppen, Schulen und Unternehmen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 7000 Menschen. Erstmals stehen rund 200 Müllablageplätze bereit, um Abläufe zu erleichtern. Handschuhe, Müllbeutel und Pickerzangen werden gestellt. Anmeldungen sind bis 8. März unter cleanup.fes-frankfurt.de möglich. Organisiert wird die Aktion von FES, der Stabsstelle Sauberes Frankfurt und dem Grünflächenamt.
Umweltprämie sorgt für deutlichen Umstieg
Die Umweltprämie der Stadt Frankfurt zeigt im ersten Evaluationsjahr deutliche Wirkung: 560 Personen gaben ihr Auto auf und nutzten ein Jahr lang kostenlos den ÖPNV. Viele blieben anschließend dauerhaft bei Bus und Bahn.
Laut traffiQ sank die Pkw-Nutzung deutlich, während ÖPNV-, Rad- und Fußwegeanteile stiegen. Insgesamt wurden rund 1300 Tonnen CO₂ eingespart. Die Prämie richtet sich an Personen ab 18 Jahren, die ihr Auto abgegeben haben und ein Jahr lang kein neues zulassen. Weitere Informationen: rmv-frankfurt. de/umweltpraemie; Evaluationsbericht: rmv.de/c/de/studie-umweltpraemie. HfMDK vergibt erstmals Demokratiestipendien
Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) hat zum Wintersemester 2025/26 erstmals zwei Demokratiestipendien vergeben. Ausgezeichnet wurden Elias Ohly und Elin Mayer für ihr hochschulpolitisches Engagement. Die Förderung beträgt bis zu 500 Euro monatlich für maximal zwölf Monate; eine erneute Bewerbung ist möglich. Bewerben können sich Studierende, die in Gremien wie AStA, StuPa oder Senat aktiv sind. Die Jury unter Vorsitz des HfMDK-Präsidenten entschied über die Vergabe. Ziel des neuen Programms ist es, demokratische Mitgestaltung an der Hochschule zu stärken und zeitliche Freiräume für Engagement zu schaffen.
Frankfurt im Rennen um Fairtrade-Publikumspreis
Die Abstimmung für den Publikumspreis der Fairtrade Awards 2026 läuft –Frankfurt tritt mit dem Projekt FAIRkickt an. Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff ruft die Bevölkerung zur Teilnahme auf. Bei FAIRkickt hatten rund 1200 Kinder und Jugendliche in Workshops und Aktionen während der EURO 2024 erlebt, wie Fairer Handel, Nachhaltigkeit und Fair Play zusammengehören. Die Stadt hofft nun auf breite Unterstützung, um den Preis nach Frankfurt zu holen. Abgestimmt werden kann bis 9. März online unter fairtrade-deutschland.de (Bereich Publikumspreis 2026).
Frankfurter Bücherkoffer erhält Deutschen Lesepreis
Das Stadtschulamt Frankfurt ist für den „Frankfurter Bücherkoffer“ mit dem Deutschen Lesepreis 2026 ausgezeichnet worden. Das Projekt belegte den zweiten Platz in der Kategorie „Herausragendes kommunales Engagement“. Der Bücherkoffer des Vereins chancenreich bringt jährlich mehr als 3500 Grundschulkindern zwölf bilinguale Bücher in über 50 Sprachen nach Hause und stärkt so frühkindliche Leseförderung. Die Stadt unterstützt das Programm seit 2020; inzwischen ist es an 45 Grundschulen und in Vorlaufkursen im Einsatz. Die Preisverleihung fand in Berlin vor rund 250 Gästen statt.
R A D A R zieht Bilanz für 2025
Die städtische Leerstandsagentur R A D A R – Räume für Frankfurt hat 2025 über 1000 Quadratmeter neue Kreativräume geschaffen und 64 Raumangebote veröffentlicht. Das vom Stadtplanungsamt betreute Programm aktiviert seit 2011 leerstehende Gewerbeflächen für die Kreativwirtschaft und begleitet Zwischennutzungen. 2025 wurden sieben Projekte über das Förderprogramm „Umbau leerstehender Räume für Kreative“ unterstützt. Größtes Vorhaben ist das künftige Atelierhaus OST am Bahnhof Höchst. Weitere Informationen: stadtplanungsamt-frankfurt.de und radar-frankfurt.de.
Erster Europäischer Paulskirchenpreis für Masih Alinejad
Der erstmals vergebene Europäische Paulskirchenpreis geht an die iranischamerikanische Journalistin und Frauenrechtlerin Masih Alinejad. Das Kuratorium würdigte ihren jahrzehntelangen Einsatz für Freiheit, Gleichheit und Menschenrechte sowie ihren Mut, trotz persönlicher Gefährdung gegen Unterdrückung im Iran einzutreten. Oberbürgermeister Mike Josef bezeichnete die Auszeichnung als wichtiges Signal an die Menschen, die im Iran für Veränderungen kämpfen. Alinejad erhält den mit 50.000 Euro dotierten Preis am 31. März in der Frankfurter Paulskirche; die Laudatio hält Bundestagspräsidentin Julia Klöckner.
Hohe wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus
Eine neue dwif-Studie zeigt: Der Tourismus erzielte in Frankfurt 2024 einen Bruttoumsatz von rund 4,9 Mrd. Euro. Oberbürgermeister Mike Josef betont den wichtigen Beitrag zum städtischen Steuereinkommen von über 100 Mio. Euro sowie das tourismusinduzierte Einkommensäquivalent für rund 59.500 Menschen. Insgesamt verzeichnete die Stadt 71,4 Mio. Aufenthaltstage, darunter 11,1 Mio. Übernachtungen in Hotels. Laut TCF profitieren neben Hotellerie und Gastronomie auch Handel, Verkehr und Kultur. Die vollständige Studie steht unter visitfrankfurt.de bereit.
Neuer Leuchtschriftzug markiert die Freßgass
Die Stadt Frankfurt hat die Freßgass mit einem neuen Leuchtschriftzug aufgewertet. Seit dem 10. Februar markieren die beleuchteten Buchstaben an der Großen Bockenheimer Straße und der Kalbächer Gasse das Entrée der bekannten Genussmeile. Die Stabsstelle Stadtmarketing setzte das Projekt gemeinsam mit der Aktionsgemeinschaft Freßgass um. Laut Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst stärkt der Schriftzug die Sichtbarkeit der traditionsreichen Einkaufs- und Gastronomiestraße und unterstreicht Frankfurts internationales Profil. ›› Weitere Informationen: stadtplanungsamt-frankfurt.de
Frankfurt setzt „Mietenmonitor“ 2026 fort
Das Amt für Wohnungswesen führt sein Projekt „Mietenmonitor“ auch 2026 weiter. Seit Jahresbeginn werden Wohnungsinserate großer Online-Portale systematisch ausgewertet. Auffällige Angebote werden geprüft und Vermietende über zulässige Miethöhen informiert. Bereits 2025 registrierte die Fachstelle in drei Monaten rund 2700 Verdachtsfälle, knapp 1000 Vermietende wurden über Mietpreisbremse und rechtliche Vorgaben informiert. Ziel ist mehr Transparenz und Verbraucherschutz auf dem angespannten Frankfurter Wohnungsmarkt. Hinweise zum Mietspiegelrechner: frankfurt.de/mietspiegel-rechner.
Frankfurt richtet zentrales Transformation Office ein
Die Stadt Frankfurt hat ein Transformation Office im Dezernat für Bürger:innen, Digitales und Internationales eingerichtet. Die neue Stelle koordiniert ämterübergreifende Digitalisierungs- und Transformationsvorhaben und setzt die städtische Rahmenstrategie Digitalisierung um. Das vierköpfige Team unter Leitung von Marco Dávila Vega soll Projekte strategisch bündeln und effizienter steuern. Laut Dezernentin Eileen O’Sullivan profitieren Bürger:innen künftig durch schnellere Verfahren und mehr digitale Angebote. Das Office evaluiert Ideen, übernimmt Konzeption und Monitoring und arbeitet eng mit den Fachämtern zusammen.
hr-Bigband Miho Hazama Leitung, Arve Henriksen Trompete, Flügelhorn, Paolo Fresu Trompete, Flügelhorn, Axel Schlosser Flügelhorn
Di. 26.05.2026 Großer Saal 19 Uhr
MULLEX – TEX-MEX-KÜCHE *
Ausbaufähig
Die schöne Einrichtung steht (noch) im Gegensatz zu den Speisen: Hier ist noch Luft nach oben.
ESSEN: nnn nnn
SERVICE: nnnn nn
AMBIENTE: nnnnn n
Die Homepage des Mullex wirbt mit „einer großen Auswahl authentisch mexikanischer Speisen“. Beim Betrachten der Speisekarte kommen allerdings schnell Zweifel auf: Vielmehr handelt es sich um einen Vertreter der seit den 90er-Jahren populären Tex-Mex-Küche. Beim Einstieg mit den veganen mexikanischen Linsen mit Baguette (8,90 €) fällt das noch gar nicht einmal so stark auf – bei den in Mexiko praktisch unbekannten Nachos mit Guacamole (4,50 €) allerdings umso mehr. Geschmacklich ist bei beiden Gerichten viel Luft nach oben: Mexikanische Küche ist bunt, voller Schärfe, Deftigkeit und Lebensfreude. Wenig können wir davon wiederfinden. Die verkochten Linsen besitzen eine tomatige Paprika-Süße, der als Kontrapunkt ein paar Scheiben eingelegter Jalapenos aus dem Glas entgegengesetzt wird. Die Guacamole ist frisch, aber ebenfalls geschmacklich nicht ausgewogen und zu dumpf. Das Problem der Süße sowie der fehlenden Schärfe und Säure setzt sich auch bei den Hauptspeisen nahtlos fort: Bei den Enchiladas con Atun mit Thunfischfüllung und Reis (13 €) duellieren sich der zu süße Reis, süßer Mais und das Thunfischaroma, ohne auch nur einen Hauch von Säure, Schärfe oder gar herbalen Noten wie Koriander. Selbst der Käse ist bestenfalls nur Statist. Ähnlich fällt das Urteil bei den Tacos con Carne, gefüllt mit Rinderhackfleisch, Mais, Käse, dazu einen Salat (12,50 €), aus: Auf der Habenseite ist der frische Salat, dem abermals eine unausgewogene Füllung mit viel (Dosen-)Mais gegenübersteht.
Michael Faust
›› Mullex
Hafenstr. 31 (Gutleutviertel)
(0152) 67 13 31 5, mullex.de
Mo-So 11.30-23 Uhr
Nicht barrierefrei
Abwechslungsreich
Café & Tapas-im Nordend: Das Sola bietet Brunch und Lunch mit orientalischem Touch und einigen Twists.
ESSEN: nnnnn n SERVICE: nnnnn n
AMBIENTE: nnnnn n
An der Friedberger Landstraße, direkt neben der Frankfurt University of Applied Sciences gelegen, hat sich Ammar Tarrash einen lang gehegten Traum erfüllt. Tagsüber präsentiert sich sein Sola als Café mit abwechslungsreicher Brunch- und Lunchkarte, am Abend wird das Konzept durch eine Auswahl an Tapas ergänzt. Kulinarisch zieht sich ein roter Faden durch die gesamte Karte: orientalische Aromen und Gewürze treffen auf westliche Klassiker. Dabei werden viele Zutaten persönlich eingelegt oder hergestellt. Diese Liebe zum Detail schmeckt man in jedem Gericht. Nach einer sehr sympathischen und kompetenten Beratung entscheiden wir uns für ein Sauerteigbrot mit Labneh (9,90 €). Getoppt wird es mit eingelegten Baby-Auberginen, Walnüssen, Paprika, Rucola und Olivenöl. Ergänzt wird die Bestellung durch ein Chicken Brioche (10,90 €) mit zartem HoneyBarbecue-Hähnchen, hausgemachter spicy Mayo und eingelegten Gurken. Beide Gerichte überzeugen geschmacklich auf ganzer Linie. Das Sauerteigbrot ist würzig und angenehm knackig durch die Walnüsse, während das Brioche durch das saftige Fleisch und die feine Honigsüße punktet. Alles ist liebevoll angerichtet und einfach richtig lecker. Auch die Getränke können mithalten: Der Iced Matcha Latte mit Erdbeerpüree (6,40 €) sowie der Flat White (4,40 €) sind sehr gut zubereitet. Zum Abschluss gönnen wir uns noch eine gefüllte Pistazientasche sowie einen frischen Kurkuma-IngwerMinze-Tee (3,50 €). Mehr braucht es nicht für einen gelungenen Besuch. Jil Ungar
Ramen meets Shopping: Das Iimori Ichiba verknüpft Shopping japanischer Produkte mit einer Ramenbar.
ESSEN: nnnn nn
SERVICE: nnnnn n
AMBIENTE: nnnn nn
Das Iimori ist seit vielen Jahren vor allem für die französisch-japanische Patisserie bekannt. Seit Kurzem gibt es etwas mehr als einen Kilometer entfernt eine Dependance, die sich japanischen Produkten aller Art sowie Ramen, Tonkatsu (japanisches Schnitzel) und Co. verschrieben hat. Der Essensbereich befindet sich direkt am Eingang und ist nur bedingt Candlelight-Dinner-tauglich –auch diverse Tische könnten regelmäßigeres Abwischen vertragen. Der ansonsten aufmerksame Service bringt nach der Order direkt an der Kasse unsere beiden Ramen Tantanmen, Chili-ErdnussNudelsuppe mit Hackfleisch, Spinat, Sojasprossen und Frühlingszwiebeln (18,00 €), sowie Spicy Miso Ramen, Nudelsuppe mit Schweinefleisch, Spicy-Sojabohnenpaste, Ei, Schweinefleisch, Spinat, Sojasprossen (18 €), direkt an unseren Tisch. Tantanmen macht mit seiner kräftigen, klar nach Erdnuss schmeckenden Brühe eine ganze Menge richtig. Auch die auf den Punkt zubereiteten Nudeln lassen keine Wünsche offen. Leider trifft das nur bedingt auf den Miso-Ramen zu, der uns trotz des butterweichen halben Eis und der zarten Schweinebratenscheiben enttäuscht. Zwar ist die versprochene Schärfe vorhanden, vom Miso schmecken wir allerdings kaum etwas. Dadurch wirkt die Brühe – immerhin das Herz und die Seele eines Ramens – beliebig. Das Stück Matcha-Torte (6,80 €) zeigt mit Matchecreme, Bohnenpaste und buttrigem Mürbeteig großes Handwerk trotz kleiner Portionsgröße. Geschmacklich ist sie uns leider ein wenig zu dumpf und eindimensional.
Michael Faust
›› Iimori Ichiba
An der Staufenmauer 11 (Altstadt) (069) 98 95 95 00, hikarian.de Mo-Sa 10-21, So 10-19 (nur Café Bereich) Uhr
SOLA – CROSSOVER-KÜCHE **
IIMORI ICHIBA – JAPANISCHE KÜCHE **
AUFGEWÄRMT
WATRA – UKRAINISCHE KÜCHE * Deftige Hausmannskost aus der Ukraine
Wer die Treppenstufen ins Watra hinuntergeht, vergisst schnell den Trubel auf dem Grüneburgweg. Üppig dekorierte Holzfiguren, Kellergewölbeatmosphäre und plüschige Tischdecken schaffen Momente der Ruhe und Kontemplation. Seit vielen Jahren kredenzt das Watra ukrainische Küche. Wir wählen zur Mittagszeit von der Vorspeisenkarte das Heringstatar „Forschmak“ (6,90 €), dessen Konsistenz leider eher an eine cremige Pastete denken lässt. Es wird überraschenderweise in einem Blin-Pfannkuchen serviert und ist geschmacklich solide. Die Hauptspeise – Fleischklöße (14,30 €) mit getrockneten Pflaumen als Füllung – reiht sich ein und präsentiert sich als ehrlich-deftige Hausmannskost mit kleinem Punktabzug für den zu sauren Beilagensalat. Als Dessert wählen wir Blini mit üppiger Nutellafüllung (4,90 €). Das überaus großzügige Preis-Leistungs-Verhältnis tröstet uns über den Verdacht hinweg, dass es sich bei dem Pfannkuchen um vorgefertigte Ware handelt.
›› Watra
Grüneburgweg 29 (Westend) (069) 71 91 89 56
Di-Fr 11.30-14.30 und 18.30-22, Sa 18-22 Uhr Nicht barrierefrei
Mit Ecken und Kanten
Sterneköche umgibt meist eine unnahbare Aura, ihre Restaurant-Tempel ein Ehrfurcht einflößendes Ambiente. Ganz anders sieht es bei Max Strohe aus, dem selbsternannten Querkopf der Spitzengastronomie, der wenig bis gar nichts von kulinarischer Etikette hält. Seine Vita der letzten zehn Jahre gleicht einem kometenhaften
Aufstieg: 2015 eröffnete er gemeinsam mit Ilona Scholl das Restaurant Tulus Lotrek in Berlin-Kreuzberg, das seit 2017 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. Darüber hinaus ist er auch in diversen TV-Produktionen wie „Kitchen Impossible“ aufgetreten und Träger des Bundesverdienstordens. Mit „Dirty Bistro“ steht jetzt sein erstes Kochbuch in den Startlöchern, das kreativ kombiniert und klassisch veredelt, aber noch mehr sein will als nur ein Rezeptband. Max Strohes Ansichten über das Kochen enthüllen seine dahinter liegende Philosophie. Heraus kommen einzigartige Kombinationen wie Butter Burger und Pastrami Roll bis hin zu Bouillabaisse und Choux Paris Brest – Comfort Food in Reinform. Definitiv ein Kochbuch nicht für jede(n) – aber immer mit Emotion, Geschmacksexplosionen, Sinnlichkeit & Rock’n’Roll. ›› Max Strohe: „Dirty Bistro“, 240 Seiten, ISBN 978-3-8310-5295-0, 35,00 €, DK Verlag (Hrsg.), erscheint am 27.03.2026
GASTROTICKER
Das war dann mal zu: Das legendäre Casa Pintor hat seit Ende Januar nach fast dreißig Jahren seine Pforten dauerhaft geschlossen. +++ Spezialisiert: Crêpes, Kaiserschmarren und Tiramisu werden schon in spezialisierten Läden exklusiv angeboten. Im Nordend hat nun mit dem Charlie Costini Lasagne ein Laden eröffnet, der klassische Lasagne und die vielen verschiedenen Varianten anbietet. +++ Vietnam, die Zweite: Nach dem Comai eröffnen die beiden Inhaber ihren zweiten Laden. Das im Westend gelegene Lai bietet neben einem gesteigerten Wohlfühlfaktor moderne vietnamesische Fusionsküche mit authentisch-frischen Zutaten. +++ Leben wie Gott in Frankreich: Das L’Huitre auf der Schweizer Straße ist nicht nur ein Feinkostladen, sondern besitzt auch eine Bistroküche. Seit Anfang Februar gibt es von Mittwoch bis Sonntag ein französisches FrühstücksPopUp. Auf der kleinen Karte stehen Oeufs Cocotte, French Toast und Co.
W)ein kaufen!
50-
Die Weinkellerei Höchst by Bührmann wurde zum zweiten Mal zum WEINHÄNDLER DES JAHRES ausgezeichnet und Weinmarktleiter Melih Günsel ebenso erneut zu den besten TOP50 Sommeliers Deutschlands. Bei uns findet Ihr ein großes Wein- und Schaumwein-Sortiment, edle Champagner, ausgewählte Raritäten und zahlreiche Spirituosen, Gin- und Malt-Whisky-Sorten sowie regionale und internationale Feinkost-Spezialitäten, hochwertige Präsente, Geschenkideen und Gutscheine. Stöbert und probiert in einem schönen Ambiente mit persönlicher und kompetenter Beratung oder besucht eine Veranstaltung vor Ort, wie das Hummer-Event, die Hausmesse oder exklusive Weinproben. Kostenlose Parkplätze findet ihr direkt am Weinmarkt.
Bolongarostraße 88 Di - Fr: 10-19 Uhr Sa: 10-16 Uhr
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Deutschland liebt Krimis. Ein ganz besonders beliebtes Subgenre ist dabei Lokale Krimis, bevorzugt in Metropolen oder Ballungsräumen. Vielleicht ist genau das eines der wesentlichen Erfolgsgeheimnisse von Klaus-Peter Wolf, dass er seine Krimireihe in der tiefsten ostfriesischen Provinz angesiedelt hat und damit eine echte Alternative zum Mainstream aufgebaut hat. Mittlerweile sind 20 Bände seiner Ostfrieslandkrimis samt mehrerer Ableger und TV-Produktionen entstanden –das praktisch druckfrische Werk „Ostfriesenerbe“ erschien Ende Januar. Klar, dass sein Autor seinem Verlag einen Besuch inklusive Lesung samt der Übergabe eines Sonderdrucks in Gold des Erstlingswerks abstattete. In den prall gefüllten Räumen des S. Fischer Verlages wurde der Wahl-Ostfriese wehmütig: „Die Anfangszeit war nicht leicht und ich erinnere mich an eine Lesung in der Stadt Leer, die ihrem Namen alle Ehre machte. Nur sieben Zuhörer waren gekommen und ich musste mit anhören, wie der Gastgeber seine Schwiegermutter am Telefon zum Kommen zwang.“ Davon kann heute keine Rede mehr sein: Im Februar toppte er mit „Ostfriesenerbe“ die Bestsellerliste und weitere Verfilmungen sind geplant.
Die 5. Jahreszeit
Jetzt ist sie auch schon wieder vorbei: Für viele ist das närrische Treiben die beste Zeit des Jahres, andere freuen sich dagegen mehr auf den Aschermittwoch ... Fastnacht polarisiert und selbst bei OB Mike Josef war es eher Liebe auf den zweiten Blick. Los ging es am Fastnachtssamstag um 13.11 Uhr mit der Erstürmung des Rathauses Römer. Der OB begrüßte die Fastnachter:innen und übergab nach einem kleinen, nicht ernst gemeinten verbalen Schlagabtausch den Rathausschlüssel an das Frankfurter Prinzenpaar. Tags darauf schlängelte sich der Zug mit fast 180 Zugnummern ohne größere Zwischenfälle durch die Innenstadt. Im Anschluss bedankte sich das Stadtoberhaupt: „Wie jedes Jahr verbindet die Kampagne ganz besonders Freude, Zusammenhalt und Lebenslust – Werte, die unsere Stadt ausmachen und uns in besonderer Weise zusammenbringen. Ich finde es immer wieder beeindruckend, was die Frankfurterinnen und Frankfurter Jahr für Jahr auf die Beine stellen. Viele nutzen ihre Freizeit, um Wagen zu entwerfen, Tanzeinlagen zu planen, Musik zu üben. Danke für dieses starke Engagement, das den Menschen unserer Stadt Freude bringt.“
›› Das Kinderprinzenpaar Lisa I. & Moritz I., OB Mike Josef & das Prinzenpaar Janik I. und Sandra II. bei der Übergabe des Stadtschlüssels auf dem Balkon des Römers
Eintracht Frankfurt und der Frauenfußball
Frauenfußball ist eine Erfolgsgeschichte. Viele machohafte Sprüche und abfällige Kommentare mussten sich die Pionierinnen anhören. Auch wenn heute noch die meiste Aufmerksamkeit klar auf dem Männerfußball liegt, hat sich bereits einiges getan: Lief das Frauen-Team der Eintracht vor 20 Jahren nebenher und war fernab professioneller Strukturen, sieht die Sache heute glücklicherweise anders aus. Um etwas Licht in das Dunkel der Anfangstage zu bringen, schrieb Axel „Beve“ Hoffmann das Buch „Die Geschichte des Frauenfußballs bei Eintracht Frankfurt“, das er unlängst im Eintracht-Museum vorstellte. Dabei waren viele Veteraninnen wie etwa Heidi Löhr, die vermutlich erste Torschützin der Eintracht-Frauenmannschaft. Vermutlich deshalb, weil in den Anfangstagen praktisch keine Statistiken erhoben wurden. „2004 herrschten am Riederwald abenteuerliche Zustände, aber das war uns egal, denn du hattest schließlich den Adler auf der Brust“, so Löhr, die auch die eine oder andere Begebenheit aus dem Nähkästchen plauderte: „Die Räumlichkeiten am Riederwald waren auf eine Damenmannschaft überhaupt nicht ausgelegt. Viele Türen ließen sich nicht schließen. Da kam es schon vor, dass die Eintrachtspieler von uns mehr zu sehen bekamen als eigentlich geplant ...“ Die Fusion 2020 mit dem 1. FFC Frankfurt bedeutete dann erstmals Bundesliga-Fußball für die Frauen mit dem Adler auf der Brust. Und wer weiß, was diese Saison noch möglich ist: Die Damen stehen im Halbfinale des UEFA Women’s Europa Cup und haben damit sogar die Chance auf einen internationalen Titel. Wir drücken die Daumen!
AV E R A THE VINTAGE & HERITAGE FESTIVAL and PARTY
2 0 . – 2 2 . 3 . 2 0 2 6
Was einst als Geheimtipp begann, ist längst ein fester Termin im Frankfurter
Eventkalender: Zum sechsten Mal öffnet Frankfurts schönstes temporäres Kaufhaus in der Eschersheimer Landstraße seine Tore – mit exklusiven Pop-up-Stores, einer legendären Opening Party und dem Besten aus der internationalen Vintage- & Heritage-Community.
Und in diesem Jahr legen wir noch eine Schippe drauf: Am Freitag, den 20. März 2026, feiern wir ab 18 Uhr nicht nur den Auftakt der Frankfurt Secret, sondern auch den Saisonstart unseres Urban Biergartens MASSIFnaïv. Passender könnte das Timing kaum sein – denn zeitgleich erscheint auf Netflix das mit Spannung erwartete Finale der Kultserie „Peaky Blinders“. Was liegt also näher, als aus all dem eine große Opening Night zu machen: stilvoll, musikalisch, unvergesslich.
Und wer noch das passende Outfit sucht, kann bereits am Freitagabend bei den geöffneten Pop-up-Stores fündig werden – mit den besten Marken der internationalen Vintage-Szene.
Extra für Fans: Alle, die das Serienfinale bereits im Kino gesehen haben, erhalten bei Vorlage ihres Tickets einen Welcome-Drink aufs Haus und exklusiv an diesem Wochenende einen „Shelby“-Sonderrabatt im VOGEL
STRAUSS CONCEPT STORE im Bethmannhof.
Aussteller u. a.
A Piece of Chic, Blundstone, Captaion Santors, Cloth & Cut, Croots, Cult & Glory, Fleurs de Bagne, Heritage 9.1, Micky Oye, Rockas Flight Jacket Painting, Second Vintage, sumsum, Superduper Hats, Swiss Army Vintage, Tellason, USM Vintage
ÖFFNUNGSZEITEN
(der Eintritt zu allen Events ist frei)
FREITAG, 20.3.2026 18-22 UHR
SAMSTAG, 21.3.2026 11-20 UHR
SONNTAG, 22.3.2026 11-16 UHR
AT MASSIF ARTS & MASSIF NAIV ESCHERSHEIMER LANDSTR. 28 60322 FRANKFURT/AM MAIN More info:
ENERGIE, KLARHEIT UND RADIKALE ÜBERZEUGUNG
ALBERT RIERA UND DIE NEUE EINTRACHT
Eintracht Frankfurt hat einen neuen Chef an der Seitenlinie – und dieser Einstand war alles andere als gewöhnlich. Als Albert Riera Anfang Februar 2026 im Deutsche Bank Park seine erste Pressekonferenz gab, wurde schnell klar: Dieser Trainer ist kein Mann der leisen Töne.
Er ist laut, direkt, emotional – und überzeugt davon, dass sein Weg funktionieren wird.
›› Redaktion: Heidi Zehentner
Die Statements, die der 43-jährige Spanier bei seinem ersten öffentlichen Auftritt abgab, kursierten innerhalb weniger Minuten durch die Fußballnation. Nicht, weil sie provokant wären, sondern weil sie eine radikale Selbstsicherheit transportieren, die der Eintracht zuletzt gefehlt hat. Schon in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass Riera Frankfurt verändern will. „Die Spieler wollen Lösungen und Klarheit darüber, was zu tun ist – genau das werde ich angehen“, erklärte er mit ruhiger, aber entschlossener Stimme. Er wolle seine Mannschaft stärken, ihr Selbstbewusstsein zurückgeben und eine Mentalität formen, die Risiken zulasse, statt Angst vor Fehlern zu haben. Das Wichtigste sei der Fortschritt – Entwicklung statt Stillstand.
SPRINGT VOM BALKON
Doch der Moment, der die Schlagzeilen dominierte, war ein Satz, der später fast schon zum Meme wurde. Auf die Frage, woher seine enorme Überzeugungskraft komme, antwortete der Spanier: „Ich bin so überzeugt von dem, was ich tue, dass wenn ich sage: ‚Springt vom Balkon‘, sie springen werden.“ Hinter diesem drastischen Bild stehe jedoch kein Autoritarismus, sondern der Anspruch, seine Spieler so klar und nachvollziehbar zu führen, dass sie ihm folgen, weil sie überzeugt sind – nicht aus blindem Gehorsam. „Vielleicht habe ich einen Zauberstab“, ergänzte er lachend. „Aber glauben Sie mir: Sie werden mir folgen.“
Emma Marshall
Markus Krösche, Albert Riera & Axel Hellmann
Sportlich skizzierte Riera eine Spielidee, die in Frankfurt frischen Wind bringen soll: aggressiv, mutig, aktiv. Der Stürmer sei der erste Verteidiger, erklärte er. Seine Mannschaft solle den Gegner jagen, ihn „nicht atmen lassen“ und sofort pressen, sobald der Ball verloren geht. Attraktiv solle der Fußball sein, vertikal, voller Bewegung und mit der klaren Absicht, Spiele zu dominieren statt zu reagieren. „Wir werden pressen“, stellte er klar –eine Ankündigung, die direkt aus den Worten eines Trainers kommt, der den modernen Fußball verinnerlicht hat.
Zusätzlich führte Riera drei Grundregeln ein, die ab sofort gelten sollen: Erstens müsse man sich im Team respektieren – als Menschen und als Profis. Zweitens spiele man, wie man trainiert. Und drittens solle sich jeder Spieler täglich die Frage stellen: Was kann ich dem Team mit und ohne Ball geben? Seine Ansagen sind direkt, seine Energie spürbar. Beobachter berichten, dass selten ein neuer Trainer der Eintracht mit so viel Feuer gestartet ist.
furt erwartet einen Coach, der bereits bewiesen hat, dass er Teams strukturieren und entwickeln kann. „Wir haben uns bewusst für einen Trainer entschieden, der für modernen, intensiven und offensiven Fußball steht“, sagte Sportvorstand Markus Krösche.
TRAINERLEBEN ALS LEIDENSCHAFT
Auch abseits des Spielfelds bringt Riera eine beeindruckende Vita mit. Seine Trainererfahrung reicht von Slowenien über Frankreich bis hin zu Erfolgen mit Celje und Ljubljana, mit denen er Pokal- und Meistertitel gewann. Frank-
UNSER STADTBILD
Riera selbst beschreibt sein Trainerleben als Leidenschaft, beinahe als Berufung. „Ich liebe, was ich tue“, sagte er – und man nahm es ihm ab. Seine Vorstellung war durchzogen von Emotionen, aber auch von klaren strategischen Vorstellungen. Er wolle etwas formen, langfristig aufbauen, Strukturen schaffen, die über seine Anwesenheit hinaus Bestand hätten. Die Bundesliga habe er schon lange im Blick, erzählte er. Nun wolle er zeigen, dass sein Fußball auch hier zum Erfolg führen kann.
Für die Eintracht beginnt damit eine neue Ära: ein Trainer mit internationaler Erfahrung, einer unverkennbaren Vision und einer Persönlichkeit, die man so schnell nicht vergisst. Der Profifußball braucht Typen – und Eintracht Frankfurt hat einen gefunden. Seine ersten Worte hatten Wucht, seine O-Töne gingen viral, seine Überzeugung ist nahezu unerschütterlich. Ob dieser Mut und diese Energie am Ende sportlichen Erfolg bringen, wird sich auf dem Platz zeigen. Doch eines steht schon jetzt fest: Albert Riera hat in Frankfurt einen Eindruck hinterlassen, bevor er überhaupt ein Spiel geleitet hat.
SICHER UND SAUBER
Politische Werbung zur Kommunalwahl 2026 (bff-frankfurt.de/ttpw-vo)
Deshalb am 15. März:
SPIELWIESE DER ZUKUNFT
Massif Games Convention
Wenn sich Ende März die Türen der ehemaligen E-Kinos an der Hauptwache öffnen, verwandelt sich das Herz der Stadt in ein pulsierendes Labor für digitale Kultur, Games, Kunst und neue Technologien. Die Massif Games Convention bringt Entwickler:innen, Künstler:innen, Studios, Nachwuchstalente und Besucher:innen zusammen – zum Ausprobieren, Mitmachen und Staunen.
›› 28.3., Phygital-Turnier im Sportpark Frankfurt (August-Schanz-Str. 24-26), Frankfurt, Infos & Anmeldung zum Wettbewerb „Future Frankfurt“: info@massifcentral.rocks, Stichwort: Frankfurt Future
ZOCKEN AUF KINOLEINWAND. MIT NASCAR-PROFIS UM DIE WETTE RASEN. FRANKFURT IN MINECRAFT NEU ERFINDEN
Die Massif Games Convention ist kein gewöhnliches Gaming-Event. Bereits im Vorfeld geht es los mit einem offenen Wettbewerb: „Future Frankfurt“ – Schüler:innen, Studierende, IndieEntwickler:innen und Studios setzen ihre Visionen davon um, wie die Frankfurter Innenstadt in der Zukunft aussehen könnte. In Minecraft, Unity, CryEngine und mehr. Stadtentwicklung wird zum spielbaren Konzept. Die besten Entwürfe werden während der Convention präsentiert und prämiert! Und dann, an den Messetagen selbst, geht es erst richtig los: Digitale Welten verschmelzen mit echtem Motorsport, wenn NASCAR-Europe-
Rennfahrer wie Tyler Lauser, Tobias Dauenhauer und Julien Rehberg ihre SimRacing-Rigs aufbauen und jeden herausfordern, der glaubt, schneller zu sein. In den Hands-on-Workshops können Besucher:innen unter Anleitung von Profis selbst mit Unity, CryEngine und Minecraft experimentieren und eigene Ideen für urbane Räume umsetzen.
VON INDIE-PERLEN BIS CRYTEK-LEGENDEN
Indie-Entwickler:innen präsentieren ihre neuesten Projekte, Publisher suchen nach dem nächsten großen Hit und die Spiele hessischer Entwickler:innen, die beim Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet wurden, warten darauf, von dir getestet zu werden. Crytek – die Frankfurter Gaming-Legende – erzählt die Geschichte von 25 Jahren Spieleentwicklung, komplett mit Filmscreening und Q&A. Dazu gibt es Talks und Panels mit Expert:innen aus Praxis und Industrie: E-Sports, Phygital Experiences, Simulationstechnologien, Karrierewege in der Gamesbranche sowie Förderprogramme für Studios und Start-
ups. Ob Nachwuchstalent, Branchenprofi oder neugierige:r Quereinsteiger:in – hier gibt es konkrete Einblicke, Kontakte und Know-how aus erster Hand.
ARTIST ALLEY: WENN GAMES
AUF LIVE-KUNST TREFFEN
Ein besonderes Highlight ist die Artist Alley. Junge Künstler:innen präsentieren ihre Werke – von Game Art über Illustration bis Concept Design. Das Besondere: Hier wird live gearbeitet. Es wird vor Ort gemalt, gezeichnet und digital produziert. Besucher:innen erleben, wie Skizzen zu Welten werden, Figuren Form annehmen, Ideen sichtbar werden. Die Artist Alley verbindet kreative Szene, Gaming-Kultur und Ausstellungserlebnis – offen, direkt und nahbar. Ob du nun selbst entwickelst, in die Branche einsteigen willst, einfach nur neue Spiele entdecken oder mit Gleichgesinnten feiern möchtest, hier bist du richtig.
Die Massif Games Convention bringt die Gamingund Kreativszene dorthin, wo sonst der Alltag pulsiert – mitten an die Hauptwache. Das Beste: Der
Eintritt ist frei. Die Location könnte zentraler nicht sein. Und die Mischung aus Hands-on-Workshops, Branchen-Insights, Live-Action und Entertainment gibt es so kein zweites Mal. Wer hier vorbeischaut, erlebt nicht nur Spiele – sondern die kreative Zukunft einer ganzen Branche live in der Stadt.
DER ABSOLUTE MEGATREND:
FRANKFURTS ERSTES PHYGITAL-TURNIER
Und dann kommt der Samstag: Am 28. März ab 13 Uhr steigt im Sportpark Frankfurt das erste Phygital-Turnier in Frankfurt und ganz Hessen. Der neue Megatrend, der digitales Gaming mit echtem Sport verschmilzt, hat die Stadt erreicht. Teams und Einzelspieler:innen messen sich in Phygital-Fußball und Phygital-Paddle-Tennis – Schweiß, Skills und Pixel in einem. Das gab es hier noch nie. Wer sich das entgehen lässt, verpasst nicht nur ein Event – sondern die Zukunft des Gamings, mitten in Frankfurt. „Zeit zum Mitmachen habe ich leider nicht“, erklärt Veranstalter Florian Jöckel. „Aber ich freue mich, dass wir hier den Fokus auf das Phygital setzen können.“ Es gebe, so Jöckel weiter, schon riesige Communities in Frankfurt, aber noch nicht den richtigen Playground. „Und diesen schaffen wir jetzt. Wir bauen eine komplette eSports-Erlebniswelt bei uns auf und für die Programmierer:innen und Studiernde bauen wir ein 24-Stunden-Turnier und den Ort, an dem sie ihre Erstspiele zeigen können.“
Und Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing ergänzt: „Frankfurt ist einer der leistungsstärksten Standorte der deutschen Games-Branche. Hier entwickelt sich ein innovationsgetriebener Wirtschaftszweig ... Die Massif Games Convention fördert gezielt junge Talente, vernetzt sie mit Unternehmen und Hochschulen und verschafft der Games-Branche die Sichtbarkeit, die sie für ihre weitere Entwicklung braucht.“
Für alle Menschen, bezahlbar und in allen Stadtteilen erlebbar. Wir schaffen Raum für Vielfalt und fördern freie Szene, Clubs, Museen und Institutionen gleichermaßen. Wir stehen für faire Bedingungen in der Kunst: bezahlbare Ateliers und Proberäume sowie bessere Arbeitsbedingungen für Künstler*innen. Clubkultur ist Kultur – und für uns ein fester Bestandteil der kulturellen Infrastruktur unserer Stadt.
Wahlprogramm zur Kommunalwahl ‘26
Die größten
Geschichten der
Fußballweltmeisterschaften seit 1930
TORE, TRÄNEN UND TRIUMPHE
Personalie Andreas Matlé
Andreas Matlé, geboren in Frankfurt, dort Abitur in der Gesamtschule Bockenheim Süd. 14 Jahre Mitbetreiber der Frankfurter Diskotheken Funkadelic und Roxanne. Seit 2001 bei dem kommunalen Energieversorger OVAG zuständig für die Pressearbeit und die kulturellen Veranstaltungen. Bislang elf Buchveröffentlichungen, u.a. der SpiegelBestseller „Kim Bui. 45 Sekunden“, „Deutsche Dinge. Eine Geschichte in 75 Objekten“ und, zeitgleich mit dem Buch zur Fußball-Weltmeisterschaft, „Mai Doung Kieu – Im Herzen bis du unbesiegbar.“
Die Fußballweltmeisterschaft ist weit mehr als ein Turnier – sie ist ein globales Gedächtnis, ein emotionaler Resonanzraum und ein kollektives Archiv voller Mythen, Dramen und ikonischer Momente. Mit seinem opulent gestalteten Band liefert Andreas Matlé genau das Werk, das Fußballfans im WM-Jahr 2026 brauchen: eine visuelle und erzählerische Zeitreise durch 100 Jahre Fußballgeschichte.
›› Interview: Heidi Zehentner
Andreas Matlé versammelt in seinem reich bebilderten
Buch die großen und kleinen Geschichten der Weltmeisterschaften seit 1930 – und schafft damit ein Panorama, das gleichermaßen nostalgisch wie überraschend ist. Er blickt zurück auf die magischen Momente, die unsere Fußballkultur geprägt haben: das Wunder von Bern, das Jahrhundertspiel im Aztekenstadion, Maradonas berüchtigte „Hand Gottes“. Doch das Werk geht weiter: Matlé widmet sich auch jenen Episoden, die weniger bekannt, aber nicht minder faszinierend sind – etwa einem Team, das von einem König zusammengestellt wurde, einer Mannschaft, die unter dem Spitznamen „die Leoparden“ Fußballgeschichte schrieb, oder einer kuriosen Anekdote, bei der Spieler auf einem Luxusdampfer Gymnastikübungen absolvieren mussten, um fit zu bleiben.
Der Band zeigt, welches Turnier als das langweiligste gilt, welches als das Beste in die Annalen eingegangen ist und warum jede Weltmeisterschaft ihre eigene Aura besitzt. Durch farbige Abbildungen, historische Fundstücke und präzise erzählte Hintergründe entsteht ein Werk, das man immer wieder zur Hand nehmen möchte – zur Einstimmung auf die WM 2026, als Nachschlagewerk während des Turniers oder als Erinnerungsalbum für die Zeit danach. Matlés Buch ist ein zeitloses Dokument der Fußballgeschichte – ein Werk, das zeigt, warum die WM seit fast einem Jahrhundert nicht nur ein sportliches, sondern auch ein kulturelles Ereignis von weltweiter Bedeutung ist.
Was war deine Intention, ein Buch zum Thema Fußball zu verfassen? Im Prinzip dieselbe Absicht wie bei meinem Vorgänger-Buch „Deutsche Dinge“: Geschichte, den Wandel von Kultur, Gesellschaft und Mentalität anhand von Ereignissen darzustellen, die ansonsten nicht zu diesem Zweck herangezogen werden. Ich behaupte: Jede Weltmeisterschaft ist auch ein Spiegelbild der jeweiligen Zeit.
Welche „Spielminute“ war dein persönliches Highlight? Das Kapitel mit der 60. Spielminute: Als es in einem Spiel, je nach Spielstand, im Interesse beider Mannschaften lag, ein Eigentor zu erzielen bzw. das gegnerische Tor zu verteidigen.
Blättert man durch dein Buch, fällt der Facettenreichtum der angeschnittenen Themen auf. Das tut ja nicht nur der Abwechslung gut, sondern es sind auch allesamt Bereiche, die eine wichtige Rolle spielten oder immer noch spielten. Alkoholismus und, weniger tragisch, dafür eher peinlich, wie viele Spieler der Meinung waren, sie müssten sich auf Schallplatten verewigen. Der Einzug von Werbung – wer weiß schon, dass 1955 erstmals eine Mannschaft, nämlich in Uruguay, Reklame auf den Trikots trug? Frauen im Fußball – sowohl als sogenannte Spielerfrauen, aber auch ihr langwieriger Weg als Spielerinnen. Eine deutsche Tageszeitung machte sich Anfang der 1970er Sorgen um die „zerbrechlichen Beine“ der deutschen Spielerinnen. Interessant finde ich auch die 55. Spielminute, die den Einfluss von Magier im afrikanischen Fußball schildert inklusive der Klage zweier Zauberer, die das Sportministerium ihres Landes verklagten, weil sie das vereinbarte Honorar nicht erhielten.
Fußball hat auch seine Schattenseiten ...? Wie alle gesellschaftlichen Bereiche: Die Politisierung – das begann schon 1930 – und die Kommerzialisierung, die dem Sport mehr und mehr seine Seele raubt. Welchen Bezug hast du selbst zum Fußball? Als Schüler war ich zwei Jahre Nachmittagskicker auf dem Rasen des Kurfürstenplatzes in Frankfurt-Bockenheim und habe dann meine Aktivität auf das Tipp-KickSpielfeld im Kinderzimmer verlegt. Danach Stadion- und Fernsehzuschauer und Verfasser von unfassbar vielen Fußballstatistiken (es gab noch keinen Computer ‥).
Hand aufs Herz. Welcher ist dein Lieblings-Club? Kann ich heute so nicht mehr sagen. Aber: Im Prinzip drücke ich immer den vermeintlichen Außenseitern die Daumen.
Fußball-WM 2026 auch in den USA. Trump will ICE schicken. Droht ein Boykott vieler teilnehmender Länder? Nein. Die wirtschaftlichen Interessen sind viel zu groß und es wird keine Einigkeit unter den qualifizierten Mannschaften geben.
zeitloses ein
Ereignis von Marshall
Kürzlich ist in Frankfurt der Mannschaftsbus des Fußball-Regionalligisten Hallescher FC ausgebrannt. Der Verein spricht von einem gezielten Angriff. Wird das Fanverhalten aggressiver? Das glaube ich schon. Mein Kapitel „48. Spielminute“ widmet sich diesem Thema. Schon 1890 beklagte die englische Zeitung „The Times“: „Unsere Hooligans werden immer schlimmer.“ Und, nebenbei, bereits 532 gab es im Hippodrom von Konstantinopel Ausschreitungen unter gegnerischen Fans – beim Wagenrennen. So richtig los ging es mit der organisierten Gewalt im Fußball ab den 1980ern – auch in der DDR. Im Prinzip von Europa bis nach Südamerika. Ein trauriges Kapitel, das ich hier behandeln musste. In der 32. Spielminute ist davon die Rede, wie in Mittelamerika wegen einem Spiel sogar ein Krieg zwischen den beteiligten Ländern ausbrach.
Was wünscht du dir vom Fußball der Zukunft? Weniger Kommerz, mehr Nähe zu den Fans, mehr Bodenständigkeit, Spieler, für die das Wort „Vereinstreue“ noch etwas zählt, weniger Wettbewerbe, weniger Berichterstattung im Fernsehen von wegen Übersättigung und sich ständig wiederholenden Interviews. Davon würden auch andere, genauso wichtige Sportarten profitieren, die an den Rand gedrängt worden sind.
EINSATZ GEHT AUCH OHNE UNIFORM.
Mach, was wirklich zählt: AUSBILDUNG BEI DER BUNDESWEHR Hessen
Frankfurt Secret Primavera
THE VINTAGE & HERITAGE FESTIVAL
Was als Geheimtipp begann, ist heute ein gesetzter Fixpunkt für alle, die Mode nicht nur tragen, sondern leben: Die Veranstalter der Frankfurt Secret Primavera – The Vintage & Heritage Festival kündigen an, dass das schönste temporäre Kaufhaus der Stadt vom 20. bis 22. März wieder seine Türen öffnet. Und in diesem Jahr, so versprechen sie, werde alles noch eine Spur spektakulärer. ›› Redaktion: Heidi Zehentner
Der Startschuss fällt am 20. März – exakt an dem Abend, an dem auf Netflix das heiß erwartete Finale der Kultserie Peaky Blinders erscheint. „Passender könnte das Timing nicht sein“, erklären die Hosts. Aus diesem Grund wird die Opening Night zu einer Art stilistischem Schulterschluss zwischen Serienwelt und Fashion-Kultur: mit Live-Music, Drinks und einer Atmosphäre, die nach Zigarrenrauch, Tweed und urbaner Energie duftet.
Gleichzeitig öffnet auch der Urban Biergarten MASSIFnaïv seine Saison – ein doppelter Auftakt, der die Stadt in diesen Stunden in ein aufregendes Licht tauchen soll. „Wir wollen ein warmes, vibrierendes Gefühl schaffen – ein Abend, an dem man spürt, dass Stil eine Gemeinschaftssache ist“, so die Veranstalter.
DIE BESTEN HERITAGE-BRANDS DER WELT –UND EIN SHELBY-SPECIAL
Bereits am Freitagabend laden die Pop-up-Stores zum ersten Stöbern ein.
Mit an Bord sind die namhaftesten Vertreter der internationalen Heritage-Szene: A Piece of Chic, Blundstone, Captaion Santors, Cloth & Cut, Croots, Cult & Glory, Fleurs de Bagne, Heritage 9.1, Micky Oye, Passion France, Rockas Flight Jacket Painting, Second Vintage, sumsum, Superduper Hats, Swiss Army Vintage, Tellason und USM Vintage. „Wir brin-
gen wieder die Speerspitze der Heritage-Brands nach Frankfurt“, so einer der Initiatoren, Florian Jöckel vom Massif Central. Viele der Labels hätten übrigens an der Kostümwelt des neuen Netflix-Films Peaky Blinders –The Immortal Man (2026) mitgearbeitet. „Ein Hauptdarsteller dieses Films sind die Klamotten selbst – und genau diese Marken stehen bei uns im Bethmannhof“, erklärt Jöckel. Für Fans gibt es ein besonderes Detail: Wer das Serienfinale bereits im Kino gesehen hat, erhält bei Vorlage des Tickets einen Welcome-Drink und an diesem Wochenende einen exklusiven „Shelby“-Sonderrabatt im VOGEL STRAUSS CONCEPT STORE.
EIN WOCHENENDE FÜR STILVERLIEBTE
Am Samstag und Sonntag wird das temporäre Kaufhaus zum sechsten Mal offiziell geöffnet – und präsentiert sich als europäisches ModeSchaufenster. Marken aus Italien, England, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Deutschland und der Schweiz sorgen für eine einmalige Dichte an Handwerkskunst, Materialtradition und urbanem Understatement. „Wir haben das Programm noch weiter perfektioniert“, verrät Florian Jöckel. Die große Peaky Blinders-Session am Freitagabend inklusive Midnight-Shopping setze den Ton, doch das gesamte Wochenende solle eine Einladung sein, Mode in ihrer emotionalen, haptischen und kulturellen Dimension zu erleben. Denn die Frankfurt Secret sei längst mehr als ein Event – sie sei eine Atmosphäre, eine Haltung, ein ästhetischer Kosmos. Ein Ort, an dem Vintage-Seele und Gegenwartsgeist miteinander verschmelzen.
Außergewöhnliche Marken, ein gastronomisches Paradies, Entertainment, Kino, Fitness und viel Freizeitspaß –das MyZeil zeigt, was Shopping alles sein kann.
MyZeil – EIN ORT, UNENDLICHE ERLEBNISSE
Willkommen im MyZeil – dem Place-tobe für alle, die Shopping, Genuss und Entertainment auf höchstem Niveau erleben möchten! Mit über 100 exklusiven Marken – darunter echte Highlights wie Dyson, DJI, Guess, JD Sports, KULT oder Lorey, die es in der Frankfurter Innenstadt nur dort gibt – setzt das MyZeil neue Maßstäbe.
Wer besondere Labels liebt und Trendsetter-Marken sucht, findet dort garantiert seinen neuen Lieblingsstore. Ergänzt wird das Markenportfolio durch internationale Namen wie Abercrombie & Fitch, Replay, Anson’s, The North Face, Intimissimi, Lego, Lush, Lakrids by Bülow und viele weitere Must-haves aus Lifestyle, Fashion und Technik. Schon der Weg hinein ist ein Erlebnis: Die 42 Meter lange, freitragende Rolltreppe – Europas längste ihrer Art – führt direkt in das atemberaubende Herz des Centers. Die preisgekrönte Architektur mit ihrer ikonischen Glasfassade taucht das MyZeil in strahlendes Licht und eröffnet einzigartige Blickachsen auf die Frankfurter Skyline. Ein Shoppingmoment, der sich fast „himmlisch“ anfühlt.
FOODTOPIA – DAS GENUSSPARADIES
ÜBER DEN DÄCHERN DER STADT
Im 4. Obergeschoss erwartet einen FOODTOPIA – Frankfurts vielfältigste Gastronomiewelt mit 17 Restaurants und über 1.600 Sitzplätzen. Ob internationale Küche, moderne Food-Trends oder kleine Genussmomente zwischendurch: Dort wird je-
de Geschmackswelt erfüllt. Und das Beste daran? Der spektakuläre Panoramablick über Mainhatten, der selbst einen kurzen Lunch zu einem kleinen Kurzurlaub macht.
ENTERTAINMENT, DAS BEGEISTERT
MYZEIL IST MEHR ALS SHOPPING –ES IST ERLEBNIS PUR
Mit SOCCERBEAT, der ersten Fußball-Erlebniswelt Deutschlands, wird Sport zum Event: 13 Action-Zonen, XXLTischkicker, Hightech-Reaktionstests und eine entspannte Lounge sorgen für ein sportliches Highlight – ideal für Freunde, Familien und Teams.
Für alle, die Fitness als Lifestyle leben, bietet Fitness First auf zwei Etagen modernstes Training, inspirierende Kurse und eine atemberaubende Dachterrasse mit Skyline-Panorama. Da wird jeder Workout zum Moment voller Energie.
ASTOR FILM LOUNGE –KINO IN SEINER SCHÖNSTEN FORM
Luxus trifft Kino! In der ASTOR Film Lounge erwarten einen große Leinwände, bequeme Premium-Sessel mit Liegefunktion, Service am Platz und ein Ambiente, das jedes Filmerlebnis zu purem Genuss macht. Ob Blockbuster, Konzertübertragungen oder besondere Eventshows – jeder Besuch wird unvergesslich.
MELODY PARTYBOX –DIE PERFEKTE BÜHNE FÜR IHRE FEIER
In Feierlaune? Melody Partybox bietet moderne Partyräume, hochwertige Technik und ein Karaoke-Angebot,das keine Wünsche offenlässt. Perfekt für Geburtstage, JGAs, Firmenfeiern oder einfach einen unvergesslichen Abend mit Freunden.
PARKEN MITTEN IN DER CITY?
Für Autofahrer dürften die Gebühren interessant sein: zwei Tarifzonen ermöglichen das Parken im Herzen Frankfurts schon ab 2 € pro Stunde. Besser geht’s nicht!
ÖFFNUNGSZEITEN
CENTER: Mo.-Do., 10-20 Uhr / Fr.-Sa., 10-21 Uhr
FOODTOPIA : Montag bis Sonntag geöffnet! Weitere Infos unter myzeil.de
Kommunalwahl 2026
DIE KRUX MIT DEM KREUZ AM 15. MÄRZ
Mitte März wählen Hessens Kommunen – und die Politik steht vor einer zentralen Aufgabe: Sie muss den Menschen deutlich machen, wie viel in ihren Händen liegt. ›› Text & Interviews: Heidi Zehentner
Am 15. März sind in ganz Hessen wieder Kommunalwahlen. Seit Wochen hängen Plakate an Laternen, treiben Parteien und Initiativen ihre Wahlkampagnen voran. Doch ob das reicht, um die Wahlbeteiligung spürbar über die mageren 50,1 Prozent der letzten Wahl zu heben, ist fraglich. Dabei entscheidet sich gerade auf kommunaler Ebene, wie Städte und Gemeinden auf Wachstum, Klimakrise, soziale Fragen oder Infrastruktur reagieren. Hier werden die Weichen gestellt – nicht abstrakt, sondern unmittelbar spürbar im Alltag. In Frankfurt zeigt ein Blick auf die vergangenen Monate eindrucksvoll, wie tiefgreifend kommunale Entscheidungen das Leben in der Stadt prägen. Die Stadtverordneten des Römerparlaments haben Projekte auf den Weg gebracht, die Frankfurt über Jahrzehnte verändern werden: Im Nordwesten soll ein komplett neuer Stadtteil für rund 17.000 Menschen entstehen. Die Autobahn 661, bislang eine Schneise durch die Stadtteile, wird abschnittsweise überdeckelt – darüber sind neue Wohnungen und Grünflächen geplant. Mitten in der City nimmt das Vorhaben eines neuen Opern- und Schauspielhauses Gestalt an, ein Kulturprojekt der Milliardenklasse. Und am Stadion entsteht eine Großarena für Konzerte und Sportveranstaltungen, die weit über die Region hinausstrahlen dürfte. Kommunale Politik kann viel bewegen. Demokratie beginnt vor der Haustür. Und sie funktioniert nur, wenn möglichst viele sie mitgestalten.
WAHLERGEBNIS
KOMMUNALWAHL 2021
CDU
SPD Grüne
AfD
FDP
Linke
BFF
28,5 Prozent
24 Prozent
18,4 Prozent
6,9 Prozent
6,7 Prozent
4 Prozent
2 Prozent
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN FRANKFURT
Kurs halten in Richtung Zukunft
›› gruene-frankfurt.de
Wenn die Frankfurter Grünen in den Kommunalwahlkampf 2026 starten, tun sie das selbstbewusst: als stärkste Kraft der vergangenen Wahlperiode und mit dem Anspruch, eingeschlagene Wege konsequent weiterzugehen. Ihr zentrales Versprechen lautet, Frankfurt widerstandsfähiger, lebenswerter und zukunftsfähiger zu machen – ökologisch, sozial und städtebaulich klug. Besonderen Fokus legt die Partei auf die Mobilität in der Stadt. Während die Verkehrswende vielerorts stockt, betonen die Grünen die Notwendigkeit eines intelligenten Zusammenspiels aller Verkehrsmittel. Bahn, Auto, Fahrrad und Fußverkehr sollen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern besser aufeinander abgestimmt werden. Ihr Ziel: ein gerechtes, funktionierendes und klimafreundliches Mobilitätssystem, das den Alltag entlastet statt erschwert. Gleichzeitig bleibt der Klimaschutz der thematische Fixpunkt. Die Grünen möchten Frankfurt gezielt auf die Auswirkungen der Klimakrise vorbereiten – mit mehr Hitzevorsorge, nachhaltiger Stadtentwicklung und konsequenten Anpassungsstrategien. Dabei verweisen sie auf Erfolge der vergangenen Jahre, sehen aber keine Zeit für Selbstzufriedenheit. Die Herausforderungen wachsen schneller als die Antworten, so ihr Credo. Ein weiteres Schlüsselthema ist der Wohnungsmarkt. Frankfurt wächst, doch bezahlbarer Wohnraum bleibt knapp. Hier setzen die Grünen auf einen doppelten Ansatz: Neubau, wo es städtebaulich sinnvoll ist, und gleichzeitige Bewahrung urbaner Qualitäten. Die Fehler vergangener Jahrzehnte – großräumiges „Zupflastern“, Verlust von Grün- und Freiflächen – sollen sich nicht wiederholen. Stattdessen möchten sie verdichtete Stadtteile smart weiterentwickeln und neue Quartiere klimagerecht planen.
VOLT FRANKFURT
›› voltdeutschland.org
Volt Frankfurt versteht sich als Teil einer paneuropäischen, progressiven Reformbewegung und positioniert sich zur Kommunalwahl 2026 als pragmatische, lösungsorientierte Kraft. Die Partei betont, dass viele Herausforderungen – darunter Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Zukunftsfragen – europäisch gedacht und lokal umgesetzt werden müssen. Seit ihrem erfolgreichen Einzug 2021 habe Volt als Teil der Regierungskoalition aktiv an der Modernisierung der Stadtverwaltung, an Transparenzmaßnahmen und an bürgernaher Beteiligung gearbeitet. Im Programm wird der Anspruch bekräftigt, Frankfurt europäischer, zukunftsorientierter und resilienter zu machen. Volt setzt generell auf Zusammenarbeit, wissenschaftsbasierte Politik und moderne, nachhaltige Stadtentwicklung.
DIE LINKE
›› die-linke-frankfurt.de
Die Linke Frankfurt geht mit dem Anspruch in die Kommunalwahl 2026, die Stadt sozialer und klimagerechter zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen bezahlbarer Wohnraum, soziale Gerechtigkeit und eine stärkere öffentliche Daseinsvorsorge. Die Partei plant jährlich mindestens 1.000 neue Sozialwohnungen sowie zusätzliche Mittel für den Ankauf von Wohnraum. Öffentlicher Boden soll per Erbpacht vergeben werden. Zudem setzt sich die Linke für bessere Arbeitsbedingungen ein, etwa durch Tariftreue bei öffentlichen Aufträgen und einen städtischen „Frankfurt-Zuschlag“ für Beschäftigte. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau des ÖPNV, um Mobilität klimafreundlicher zu gestalten. Die Linke betont, Frankfurt zu einer Stadt machen zu wollen, in der alle Menschen gut leben können – mit fairen Löhnen, verlässlicher Bildung und sozialem Ausgleich.
Über allem steht die Frage, wie Frankfurt im Jahr 2030 und darüber hinaus aussehen soll. Für die Grünen bedeutet das: Lebensqualität sichern, Umwelt schützen, soziale Gerechtigkeit stärken. Mit dieser Mischung aus Pragmatismus und Zukunftsambition positionieren sie sich als die progressive Kraft in Frankfurt, die anpacken will, ohne ihre Grundsätze aus dem Blick zu verlieren.
FDP
›› fdp-frankfurt.de
Die FDP Frankfurt stellt Freiheit, Eigenverantwortung und wirtschaftliche Stärke in den Mittelpunkt ihres Wahlprogramms für 2026. Ziel ist eine Verwaltungsmodernisierung, die Entscheidungen beschleunigt und digitale Prozesse ausbaut. In der Mobilität setzt die FDP auf Wahlfreiheit statt Einschränkungen und will bürokratische Hürden abbauen, um Infrastruktur und Verkehr effizienter zu gestalten. Der Wirtschaftsstandort Frankfurt soll durch offene Märkte, technologieoffene Lösungen und stabile Rahmenbedingungen gestärkt werden. Die FDP betont zudem die Bedeutung von Sicherheit, fordert eine moderne Polizei und konsequente Rechtsdurchsetzung. Beim Thema Wohnen setzt sie auf mehr private Investitionen statt staatlicher Regulierung. Insgesamt wirbt die Partei für ein dynamisches, innovationsfreundliches und lebenswertes Frankfurt.
BFF
›› bff-frankfurt.de
Die Bürger Für Frankfurt (BFF) treten zur Kommunalwahl 2026 mit dem Ziel an, zentrale Bereiche der Stadtpolitik neu auszurichten. Im Fokus steht die Stärkung von Sicherheit und Ordnung: mehr Personal für Stadtpolizei und Ordnungsamt, eine mobile Wache am Karlsplatz sowie intensiveres Vorgehen gegen Drogenhandel und organisierte Bettelei. Weitere Schwerpunkte sind Sauberkeit im öffentlichen Raum („Frankfurt glänzt“) und eine Mobilitätspolitik, die die freie Verkehrsmittelwahl betont. Der Masterplan Mobilität soll überarbeitet, der Mainkai nicht gesperrt werden. Radwege an Hauptstraßen sollen geprüft und gegebenenfalls verlegt werden. Ziel ist eine funktionale, bedarfsorientierte Stadtentwicklung.
SPD will Frankfurt für Alle machen.
Frankfurt ist laut, schnell, widersprüchlich. Ob eine Stadt funktioniert, zeigt sich selten in großen politischen Debatten, sondern im Alltag – wenn Wohnen bezahlbar bleibt, Betreuung organisiert ist, Termine erreichbar sind und das eigene Viertel lebenswert wirkt.
Die SPD beschreibt ihre Politik häufig aus dieser Perspektive. Spitzenkandidat Kolja Müller verweist dabei gern auf seine Kindheit auf Frankfurter Bolzplätzen zwischen Hochhäusern. Entscheidend sei dort nicht Herkunft gewesen, sondern Zusammenhalt. Heute lenkt er den Blick auf Bildung und Betreuung: mehr Kita-Plätze, zusätzliche Fachkräfte, bessere Startbedingungen für Kinder. Zugleich gehören für ihn bezahlbarer Wohnraum, ein Mietenstopp bei städtischen Gesellschaften, zusätzliche geförderte Wohnungen sowie Entlastungen bei den Energiekosten zu den zentralen sozialen Fragen der Stadt. Kulturdezernentin Ina Hartwig verbindet politische Ziele oft mit persönlichen Erfahrungen. Sie erinnert sich an frühe Theaterbesuche und beschreibt Kultur als Ort gemeinsamer Erfahrung. In ihrer Arbeit setzt sie auf breitere Zugänge: kostenfreier Eintritt für Kinder und Jugendliche in Museen und Zoo, stärkere Förderung der freien Szene und neue kulturelle Räume in den Stadtteilen. Kultur, so ihre Sicht, beeinflusst auch, ob Menschen sich in einer Stadt zugehörig fühlen.
Neben diesen Schwerpunkten nennt die SPD weitere konkrete Vorhaben: schnellere Abläufe in Bürgerämtern und mehr digitale Services, zusätzliche Kita-Plätze, Investitionen in saubere und sichere Quartiere sowie einen verlässlicheren öffentlichen Nahverkehr. Ziel sei es, Veränderungen vor allem dort spürbar zu machen, wo sie den Alltag betreffen. Im Kern steht die Vorstellung einer Stadt, die bezahlbar bleibt, offen wirkt und für möglichst viele Menschen funktioniert.
DR. INA HARTWIG UND KOLJA MÜLLER TRETEN ALS SPITZENDUO FÜR BEZAHLBARE MIETEN, KOSTENLOSE BILDUNG, EINE SAUBERE STADT UND EINE STARKE WIRTSCHAFT EIN.
Frankfurt hat den Politikwechsel verdient!
Sicherheit, Sauberkeit, Schulen, Wohnen und Verkehr: unsere Lösungen
von Bußgeldern möchten wir Frankfurt sicher, sauber und noch lebenswerter machen.
Wohnen muss in Frankfurt wieder bezahlbar sein. Deshalb setzen wir auf mehr Wohnungsbau durch Dachausbauten und Aufstockungen bestehender Gebäude. Gleichzeitig senken wir Hürden für Bauwillige, etwa durch Anpassungen im Baulandbeschluss und bei den Milieuschutzsatzungen. Besonders wichtig ist uns die Unterstützung von Haushalten mit mittlerem Einkommen, die bislang durchs Raster der Förderung fallen. Mit der Einführung unseres städtischen Wohngeldes und der Senkung der Grundsteuer werden alle Haushalte effektiv entlastet.
Sicherheit und Sauberkeit sollen als Grundvoraussetzungen für Lebensqualität gestärkt werden, etwa durch eine Aufstockung der Stellen bei der Stadtpolizei um 50 % und deren Einsatz an Brennpunkten wie dem Bahnhofsviertel. Den Einsatz von Videotechnik im öffentlichen Raum weiten wir gezielt aus, um die Prävention zu verbessern und Straftaten schneller aufzuklären. Mit der „Schnellen Eingreiftruppe Sauberkeit“ und einer konsequenten Durchsetzung
Der Verkehr muss bestmöglich organisiert werden, nicht ideologisch: Auf Staustraßen wollen wir neue rote Radwege überprüfen und bei Bedarf korrigieren, während der öffentliche Nahverkehr durch den Ausbau wichtiger U- und Straßenbahnlinien gestärkt werden soll, damit mehr Menschen freiwillig umsteigen. Mit einer konsequenten Durchsetzung der Verkehrsregeln beenden wir den derzeitigen Wilden Westen im Straßenverkehr.
Gute Bildung beginnt mit guten Schulen: Schulbau und Sanierungen sollen deutlich beschleunigt und vorhandene städtische Liegenschaften endlich auch genutzt werden. Beim Ganztag stehen flexible Angebote für uns im Mittelpunkt. Die nötigen Betreuungskräfte wollen wir unbürokratisch für Frankfurt gewinnen, auch international.
ein Erklärvideo zum Wahlsystem. Dort wird unter anderem gezeigt, wie der Stimmzettel aufgebaut ist und wie Kumulieren und Panaschieren in der Praxis funktionieren.
Auch organisatorisch ist die Wahl ein Großprojekt. Am 15. März kommen 18 verschiedene Stimmzettel zum Einsatz: ein weißer Stimmzettel für die Stadtverordnetenwahl, 16 Stimmzettel für die Ortsbeiräte mit farbig unterschiedlicher Rückseite sowie ein Stimmzettel für die KAV mit gelbgrüner Rückseite. Besonders ins Auge fällt der Stimmzettel für die Stadtverordnetenversammlung. Mit 144 mal 60 Zentimetern gehört er zu den größten Stimmzetteln Deutschlands.
Kommunalwahlen in Frankfurt am Main am 15. März 2026
GUT INFORMIERT ZUR KOMMUNALWAHL
Am 15. März 2026 werden in Frankfurt die Stadtverordnetenversammlung, die 16 Ortsbeiräte und die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung neu gewählt.
›› 15.3.2026, Frankfurt am Main, frankfurt.de/wahlen
Am 15. März 2026 werden in Frankfurt die Stadtverordnetenversammlung, die 16 Ortsbeiräte und die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) neu gewählt. Insgesamt sind rund 516.000 Menschen für Stadtverordneten- und Ortsbeiratswahlen sowie etwa 223.000 Personen für die KAV-Wahl wahlberechtigt. Seit 2021 fallen diese drei Abstimmungen auf denselben Termin, sodass in Frankfurt an einem Tag insgesamt 18 rechtlich selbstständige Wahlen zusammenkommen.
„Unser Ziel ist es, allen Wahlberechtigten eine transparente, gut organisierte und verlässliche Wahl zu ermöglichen“, sagt Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales. „Dazu gehört, einen verlässlichen Ablauf am Wahltag sicherzustellen und mit Informationsmaterialien in mehreren Sprachen möglichst viele Menschen zu erreichen. Deswegen haben wir in diesem Jahr die städtische Plakatkampagne in sechs verschiedenen Sprachen gestaltet.“
Das Kommunalwahlsystem in Hessen setzt auf eine Listenwahl, die eng mit einer Personenwahl verknüpft ist. Jede Wählerin und jeder Wähler hat so viele Stimmen, wie Sitze im jeweiligen Gremium zu vergeben sind: 93 bei der Stadtverordnetenwahl, in der Regel 19 bei den Ortsbeiräten (9 in Harheim und Nieder-Erlenbach) und 37 bei der KAV-Wahl. Wie diese Stimmen vergeben werden, ist sehr flexibel. Wer es einfach halten möchte, setzt ein Kreuz in der Kopfleiste einer Liste und gibt damit alle Stimmen diesem Wahlvorschlag. Wer einzelne Personen besonders unterstützen will, kann bis zu drei Stimmen auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten häufen (Kumulieren) oder seine Stimmen auf Bewerberinnen und Bewerber verschiedener Listen verteilen (Panaschieren). Alle genannten Möglichkeiten lassen sich auch miteinander kombinieren. Außerdem können einzelne Namen auf einer angekreuzten Liste gestrichen werden, die freien Stimmen werden dann auf die übrigen Personen der Liste verteilt. Wer sich vorab orientieren möchte, findet auf www.frankfurt.de/wahlen in der Rubrik „Kommunalwahlen und Ausländerbeiratswahl/Wahlrecht und Wahlberechtigung“
Musterstimmzettel für alle Wahlen in Frankfurt sind in der Geschäftsstelle Wahlen in der Zeil 3 und im Briefwahllokal in der Stiftstraße 29 erhältlich, außerdem stehen sie online in der Rubrik „Kommunalwahlen und Ausländerbeiratswahl/Bekanntmachungen und Aktuelles“ zur Verfügung.
Damit alle ihre Stimme bequem abgeben können, werden stadtweit 378 Wahllokale eingerichtet, in der Regel in Wohnortnähe. Die meisten Wahlräume sind barrierefrei, erkennbar an einem Piktogramm auf der Wahlbenachrichtigung. Über die Funktion „Wo ist mein Wahllokal?“ auf der städtischen Website sowie über die Hotline (069) 212-40400 lassen sich Wahllokal und Informationen zur Barrierefreiheit schnell abrufen.
Rund 7.000 ehrenamtliche Wahlhelfende sorgen dafür, dass am Wahltag und in den Tagen danach alles reibungslos läuft. Zunächst werden am Wahlsonntag die unveränderten Stimmzettel mit reinen Listenstimmen ausgezählt, ab Montag folgen die Stimmzettel mit Personenstimmen. Die Ergebnisse werden digital zusammengeführt, bevor der Gemeindewahlausschuss am 27. März 2026 das endgültige Wahlergebnis feststellt.
WAHL IM WAHLLOKAL ODER PER BRIEFWAHL
Die Stimmabgabe ist am Wahltag, 15. März 2026, von 8 bis 18 Uhr im Wahllokal möglich. Das zuständige Wahllokal ist auf der Wahlbenachrichtigung angegeben.
Wer lieber zu Hause wählt oder am Wahltag verhindert ist, kann die Briefwahl nutzen. Briefwahlunterlagen können über den personalisierten QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, über den Online-Antrag oder im Briefwahllokal beantragt werden. Das Briefwahllokal befindet sich in der Stiftstraße 29 in der Innenstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen und bietet die Möglichkeit, Unterlagen direkt mitzunehmen oder die Stimmzettel vor Ort auszufüllen und in die Urne zu werfen. Wichtig bei der Briefwahl ist nur, dass der Wahlbrief spätestens am Wahltag bis 18 Uhr bei der Wahlbehörde eingegangen ist.
Alle wichtigen Informationen zu den Kommunalwahlen, zur Briefwahl sowie zu den Wahllokalen finden sich gebündelt auf www.frankfurt.de/wahlen
Stadträtin Eileen O’Sullivan stellt die Plakate in englischer und türkischer Sprache vor
World Design Capital 2026 verwandelt ein ehemaliges Aktenlager der Dresdner Bank in der Gutleutstraße 324 in einen völlig neuen Erlebnisraum zur Geschichte und Zukunft der Stadt. Unter dem Titel „Frankfurt: City of WOW!“ entsteht ein Ort, der über 800 Jahre Stadtentwicklung in ein atmosphärisches, multimediales Gesamterlebnis verwandelt. ›› Redaktion: Marie Brunner
Ab Anfang März 2026 bietet der transformierte Industriebau einen ungewöhnlichen Zugang zur Frankfurter Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Die Besucher:innen begegnen der Stadt nicht über trockene Daten oder museale Schaukästen, sondern in einer erzählerischen Inszenierung, die historische Wendepunkte, Menschen, Bewegungen und Entwicklungen miteinander verwebt. Die immersive Reise „City of WOW!“ schlägt damit eine Brücke zwischen historischen Quellen und dem urbanen Leben, wie es sich über Jahrhunderte formte – zwischen Handel und politischer Macht, zwischen Migration und kultureller Vielfalt, zwischen Literatur, Musik und urbanen Subkulturen, die Frankfurt immer wieder neu geprägt haben. Im Zentrum steht die Frage, wie Frankfurt zu dem wurde, was es heute ist: eine Stadt, die ihre ökonomische Stärke aus der internationalen Verflechtung zieht und ihre gesellschaftliche Dynamik aus den Menschen, die hier leben, arbeiten und ankommen.
GLOBALE BEDEUTUNG DAMALS UND HEUTE –EINE REISE DURCH 800 JAHRE STADTGESCHICHTE
Die Ausstellung führt Besucher:innen durch ein immersives Panorama der Frankfurter Handels- und Wirtschaftsgeschichte. Sie beginnt mit den frühesten Messeprivilegien des Mittelalters, die Kaiser Karl IV. 1356 in der Goldenen Bulle festschrieb und damit Frankfurts Status als zentrale Drehscheibe des Reiches bestätigte. Schon damals galt Frankfurt als heimliche Hauptstadt, ein politischer wie wirtschaftlicher Brennpunkt, gefördert durch seine Lage im europäischen Verkehrsnetz. Von dort aus öffnet sich ein dramaturgischer Bogen zu den Märkten, Handelsbeziehungen und Alltagswelten, die die Stadt durch die Jahrhunderte trugen. Migration, religiöse Vielfalt, intellektueller Austausch und literarische Milieus – all diese Strömungen prägten eine Stadt, die stets nach außen orientiert war. Die Besucher:innen erleben, wie Frankfurt zu einem der bedeutendsten Umschlagplätze Europas wurde und später zu dem globalen Finanz- und Logistikzentrum, das es heute ist. Der Erlebnisraum nutzt modernste Technik, um diese historischen Linien nicht nur zu zeigen, sondern spürbar zu machen. Herzstück der Installation ist eine zehn Meter hohe Projektion, deren Gesamtfläche von über 1.200 Quadratmetern den Raum in ein bewegtes, leuchtendes Panorama verwandelt. Rund 160.000 ANSI-Lumen sorgen für eine visuelle Dichte, die Geschichtsbilder und Zukunftsszenen in beeindruckender Größe erlebbar machen. Audiovisuelle Räume, interaktive Medienstationen und fast filmisch inszenierte Szenenwechsel verweben Lernen und Erleben. Besucher:innen bewegen sich durch eine dramaturgische Abfolge, die klassische Wissensvermittlung mit sinnlicher Wahrnehmung verbindet: ein immersiver Spaziergang durch acht Jahrhunderte Stadtentwicklung.
Emma Marshall
CITY OF WOW!
Frühe Impulse: Frankfurt, die heimliche Hauptstadt
Ein eigener Abschnitt widmet sich Frankfurts politischer Rolle im Heiligen Römischen Reich. Über Jahrhunderte diente die Stadt als Wahl- und Krönungsort deutscher Könige und Kaiser, lange bevor Berlin oder Wien zu Zentren politischer Macht wurden. Die Goldene Bulle legte diesen Status fest und unterstrich Frankfurts Bedeutung als urbanes Machtzentrum, als Ort des Austauschs und der Diplomatie.
Frankfurt der Gegenwart
Im Kapitel „Frankfurt der Gegenwart“ zeigt „City of WOW!“ die Stadt als lebendigen Knotenpunkt internationaler Ströme. Frankfurt erscheint hier als urbanes Labor,
Frankfurts Geschichte als immersives Erlebnis
›› ab 7. März bis Dezember 2026, Gutleutstraße 324, Frankfurt, Mi-So: 10-20 Uhr, cityofwow.com
geprägt von kultureller Vielfalt, globaler Ökonomie, kreativen Szenen und einem Alltag, in dem unterschiedlichste Lebenswelten aufeinandertreffen. Eine Stadt, die pulsierend, komplex und ständig in Bewegung ist.
Stadt der Zukunft
„City of WOW!“ endet jedoch nicht in der Vergangenheit. Die Inszenierung öffnet immer wieder Fenster in die Zukunft: Fragen zur urbanen Transformation, zu nachhaltiger Mobilität, sozialer Teilhabe, wirtschaftlicher Innovation und globalen Verflechtungen. Frankfurt erscheint als Stadt, die ihre DNA aus Wandel und Weltoffenheit schöpft – und die ihre Zukunft selbstbewusst weiterdenkt.
Das Projekt ist eine internationale Gemeinschaftsarbeit: Agenturen aus den Bereichen Gestaltung, Szenografie und Veranstaltungstechnik entwickeln gemeinsam einen Raum, der gestern und morgen miteinander verbindet. Daraus entstand in der Gutleutstraße 324 ein Zukunftsort, der über das Designjahr 2026 hinaus bestehen soll. Der Erlebnisraum soll nicht nur ein weiteres Kulturangebot sein, sondern ein Ort, der Frankfurts Identität neu inszeniert –als Stadt des Handels, der Vielfalt, der Erfindungskraft und der permanenten Bewegung. „Frankfurt: City of WOW!“ möchte ein Ort sein, der aufzeigt, wie eng Vergangenheit und Zukunft miteinander verwoben sind – und wie eine Stadt ihre eigene Geschichte immer wieder neu erzählt.
MASSIF GAMES CONVENTION
25.–28.3. 2026 FRANKFURT/ AM MAIN
FRANKFURT WIRD SPIELWIESE UND INNOVATIONSHUB: BEI DER MASSIF GAMES CONVENTION VERSCHMILZT INDIE-EXPO MIT ESPORT-ACTION UND PHYGITALEN LIVE-ERLEBNISSEN.
SPIELE VON MORGEN ENTDECKEN UND ANSPIELEN, ENTWICKLER:INNEN TREFFEN, STARTUPPITCHES SEHEN — ODER SELBST IM 24-STÜNDIGEN GAME-JAM MITMACHEN. ORTE
ÖFFNUNGSZEITEN FÜR PUBLIKUM (MASSIF E, MASSIF CENTRAL)
DO, 26.+ FR, 27.3. 2026 › 15–21 UHR
EINTRITT FREI FÜR ALLE VERANSTALTUNGEN
INFOS: INFO@MASSIFCENTRAL.DE
WWW.MASSIFGAMESCONVENTION.DE
2. FRANKFURTER FLIPPERCUP IM MASSIF CENTRAL SA, 28.3. 2026 › 12–22 UHR
PHYGITAL-TURNIER FUSSBALL UND PADEL TENNIS (ANMELDUNGEN UNTER INFO@MASSIFCENTRAL.ROCKS)
SAMSTAG, 28.3.2026 › 13–16 UHR
IM SPORTPARK FRANKFURT, AUGUST-SCHANZ-STR. 24-26
AI-WORLDING
Wie Kunst die neuen Welten der künstlichen Intelligenz formt
Im Alltag sind generative KI-Systeme längst selbstverständlich geworden – oftmals ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Bilder, die nie fotografiert wurden, Texte, die ohne menschliche Hand entstehen, Videos, die Wirklichkeiten simulieren: All diese neuen Formen visueller und narrativer Produktion beeinflussen, wie wir Welt sehen – und wie wir uns selbst darin verorten. Die Ausstellung AI-Worlding, die parallel im Museum Angewandte Kunst und im saasfee*pavillon gezeigt wird, widmet sich genau diesem Prozess: dem Hervorbringen von Welten durch Kunst und Technologie. Hier wird untersucht, wie Kunst diese Prozesse sichtbar macht, irritiert und hinterfragt. KI-generierte Bilder treffen auf Malerei, Videoarbeiten auf immersive Räume, algorithmische Textproduktion auf interaktive Sound- und Rauminstallationen.
DAS VERHÄLTNIS ZWISCHEN MENSCH UND MASCHINE IM ZEITALTER
GENERATIVER SYSTEME
In manchen Projekten wird KI zum Werkzeug, das Ideen erweitert oder Variation erzeugt. In anderen agiert sie als Co-Creator, übernimmt Entschei-
›› Museum für Kommunikation, Frankfurt, Infos & Tickets: mfk-frankfurt.de
Eine große Doppelausstellung im Museum Angewandte Kunst und im saasfee*pavillon erforscht, wie KI unsere Wirklichkeit neu schreibt. ›› Redaktion: Marie Brunner
dungen, greift in Prozesse ein, setzt ästhetische Impulse. Wieder andere Werke zeigen, wie KI gestaltend eingreift, wenn Künstler:innen ihr Identitäten, Erinnerungen oder physische Merkmale als Datengrundlage zur Verfügung stellen. Wo endet das menschliche Ich? Wo beginnt das maschinelle? Und was entsteht dazwischen?
Ein wiederkehrendes Thema ist die Frage nach Normierung und Macht. KI-Systeme reproduzieren häufig Ausschlüsse, Körpernormen und stereotype Vorstellungen, die in ihren Trainingsdaten angelegt sind. Die Ausstellung macht sichtbar, wie synthetische Daten reale Wahrnehmungen beeinflussen – und wie Kunst diese Wechselwirkungen offenlegt, verzerrt, überzeichnet oder subversiv neu ordnet. In einigen Arbeiten entstehen so Überlagerungen aus Vergangenheit und Gegenwart, aus tatsächlichen und verfremdeten Erinnerungen. Neue Realitäten werden konstruiert, die gleichsam vertraut und fremd wirken. Bemerkenswert ist, wie sehr das Publikum in viele Werke integriert wird. Durch die Verarbeitung von Ausstellungsdaten, Bewegungsmustern oder Interaktionen entstehen dynamische Feedback-Loops, in denen Besucher:innen Teil eines erweiterten Systems aus menschlichem Input und algorithmischer Antwort werden. Die Ausstellung wird zur sozialen, ästhetischen und medialen Kontaktzone. Beglei-
tet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Programm aus Führungen, Podiumsdiskussionen und Performances, die den dialogischen Charakter des Projekts unterstreichen. Künstler:innen und Kurator:innen öffnen ihre Prozesse und laden das Publikum dazu ein, eigene Perspektiven einzubringen – ein wichtiger Schritt, um die gesellschaftliche Relevanz von KI nicht nur zu diskutieren, sondern auch sinnlich erfahrbar zu machen.
In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz längst Teil unseres Alltags ist, zeigt AI-Worlding, wie wertvoll künstlerische Perspektiven für das Verständnis dieser Technologien sind. Kunst wird hier zum Resonanzraum für Fragen, die weit über Ästhetik hinausgehen: Wie werden Wirklichkeiten geformt? Wie verändert sich unser Verhältnis zu Bildern, Körpern, Erinnerungen? Und wie können wir als Gesellschaft mitgestalten, welche Welten KI künftig hervorbringt? Die Ausstellung stellt keine einfachen Antworten bereit. Stattdessen eröffnet sie Räume, die zum Nachdenken, zum Staunen und zur kritischen Auseinandersetzung einladen. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Worlding ist ein fortlaufender, gemeinsamer Prozess – einer, der nicht den Maschinen überlassen werden darf, sondern im Zusammenspiel von Kunst, Wissenschaft, Öffentlichkeit und Technologie neu gedacht werden muss.
allapopp, 3-La eulogy
Seongsin Lee, Nowherenowhere
Ava Leandra Kleber, Die Frau links gab es kostenlos im Internet
Vier Jahre Fortuna Irgendwo
AUTHENTIZITÄT
Vier Jahre Fortuna Irgendwo –vier Jahre, in denen ein kleiner, unscheinbarer Raum am Rand des Frankfurter Ausgehzentrums zu einem unverzichtbaren Ort der Nachtkultur wurde. Am 28. März 2026 feiert der Club seinen Geburtstag und damit eine Geschichte, die nur entstehen konnte, weil Menschen an einen Ort geglaubt haben, der zunächst kaum mehr war als eine Idee. Eine Geschichte, die von Mut, Zufall, Improvisation und der Kraft einer Gemeinschaft erzählt. Und eine Geschichte, die ganz bewusst das Wort Authentizität großschreibt.
›› Redaktion: Heidi Zehentner
D IE AN FÄNGE: WIE ALLES IRGENDWO BEGANN
›› 28.3., Fortuna Irgendwo, Frankfurt, ab 22 Uhr, fortuna-irgendwo.de
Das Fortuna Irgendwo entstand zu einer Zeit, in der viele alternative Orte in Frankfurt verschwanden. Mieten stiegen, gewachsene Subkulturen verloren ihre Räume und die Clubszene geriet zunehmend unter Druck. Dann entstand an der Ostseite des Bahnhofs, zwischen Baustellen, brachliegenden Flächen und kleinen Gewerben, sorgfältig geplantes und kuratiertes Kunstprojekt, das kommerziell genutzt wird – eingebettet in eine lange Frankfurter Tradition: Orte entstehen lassen, wo vorher nur Möglichkeitsräume existierten. Die Geburtsstunde des Fortuna war dabei so unspektakulär wie symbolträchtig. Ein leerer Gewerberaum, der zuvor den Club King Kamehameha beherbergte, eine Handvoll Menschen mit dem Bedürfnis nach einem Ort jenseits der glatten Fassaden, viel Eigeninitiative – und der Wille, einen Freiraum zu schaffen, der nicht auf Perfektion setzt, sondern auf Atmosphäre.
#ARDI GOLDMAN – DIE DN A DES UNKONVENTION EL LE N
Die Entstehung des Fortuna ist nicht denkbar ohne die Frankfurter Offspace- und Clubkultur, die seit Jahrzehnten auch durch die Impulse von #Ardi Goldman geprägt ist – jene unverwechselbare Mischung aus Mut zum Risiko, Liebe zur Subkultur und dem Gefühl, dass Stadt nur dann lebendig bleibt, wenn Raum für Experimente bleibt. Orte wie das ehemalige King Kamehameha oder die Vielzahl von Projekten im Bahnhofsviertel und im Ostend tragen diese Handschrift: Räume, die Menschen erlauben zu bleiben, statt sich anzupassen. In dieses Umfeld fügte sich das Fortuna Irgendwo nahtlos ein und wurde so Teil einer städtischen DNA, die weit über reine Nachtunterhaltung hinausgeht. Das Fortuna verneigt sich nicht vor Trends – es widerspricht ihnen. Und genau das macht seinen Erfolg aus.
V OM KESSELHAUS ZUM HER ZST ÜCK DER SZENE
Das 1908 erbaute Kesselhaus, das von 1999 – 2013 den legendären King Kamehameha Club beherbergte, präsentiert sich in Form des Fortuna Irgendwo als maritime Kur- und Erholungsstätte mit unzähligen überraschenden Details. In nur vier Jahren wurde das Fortuna Jahren zu einem Club, der weit über Frankfurt hinausstrahlt. Nicht durch Masse, sondern durch Haltung. Nicht durch riesige Bookings, sondern durch Nächte, die sorgfältig kuratiert und immer liebevoll gedacht sind. Hier zählt nicht das Größer, Lauter, Schneller – sondern das Richtige. Das Fortuna ist bewusst klein geblieben. Und damit groß geworden. Es ist ein Ort, an dem People ankommen, weil sie sich selbst mitbringen dürfen. Ein Raum, der sich gegen die Ökonomisierung der Nacht stemmt.
DAS JUBILÄUM –
E INE NACHT, DIE DIE GESCHICHTE SPIEGELT
Xara Kay & Joe Arabica
Der Abend beginnt mit Xara Kay & Joe Arabica – letzterer gehört seit Jahren zur Fortunafamilie. Beider Sets balancieren zwischen House, warmen Grooves und jenen kleinen, deepen Momenten, die den Raum zusammenziehen und zugleich öffnen. Sie kennen den Ort, seine Intensität, seine Eigenheiten – und sind damit die perfekte Einladung in eine Nacht, die Geschichte feiert, indem sie Zukunft atmet.
Lukas & Frank
Im Zentrum des Jubiläums stehen Lukas & Frank, ein Act, der im Fortuna längst Legendenstatus besitzt. Ihre Sets sind keine Abfolge von Tracks, sondern kleine dramaturgische Bögen, die den Raum in Bewegung versetzen. Jemand sagte einmal über sie: „Es fühlt sich an, als ob der Raum von innen heraus at-met.“ Ihre Nächte sind regelmäßig ausverkauft, ihre Verbindung zum Publi-kum einzigartig. Sie sind einer der Gründe, warum Menschen stundenlang an-stehen, warum andere sagen: „Diese Nacht werde ich nie vergessen.“ Für das Jubiläum sind sie der Herzschlag – die Essenz dessen, was das Fortuna in vier Jahren geworden ist.
Goran & Claudius
Zum Finale übernehmen Goran (Vai Vai) und Claudius (Pracht) – DJs, die tief in der Frankfurter Szene verwurzelt sind. Ihre Energie ist unberechenbar, ihre Sets grenzenlos und sie tragen den Spirit jener Frankfurter Nächte in sich, die längst Legende sind. Ihr Auftritt ist kein Ausklang, sondern ein Aufbruch. Ein Ende, das in den Morgen führt und das Versprechen trägt, dass vier Jahre nur der Anfang waren.
Don Pasquale
Lukas & Frank
#GemeinsamPflegeNeugestalten
AWO MACHT DIE PFLEGE
MODERN UND DIGITAL
Ein neues Pflegeheim für Frankfurt:
Die Pflegebranche steht nach wie vor vor enormen Herausforderungen. Die AWO Frankfurt kennt diese und gestaltet neue und attraktive Arbeits- und Pflegewelten.
Als Träger von demnächst vier großen Pflegeeinrichtungen mit rund 600 Mitarbeitenden sowie eines stadtweiten ambulanten Dienstes setzt sich die Arbeiterwohlfahrt Frankfurt täglich mit dem Fachkräftemangel auseinander. „Jammern ist jedoch nicht der Weg, den die AWO geht, um gute Fachkräfte zu gewinnen“, so Vorstandsvorsitzender Axel Dornis. „Das hilft niemandem, stattdessen tun wir etwas dagegen.“
Doch das ist nicht so einfach, wie es klingt. „Die Wahrheit ist: Ein Beruf in der Pflege genießt hierzulande kein allzu hohes Ansehen.“ Moritz Wahl, Pflegedirektor bei der AWO Frankfurt, zählt die Nachteile davon auf: „Geringe Attraktivität und Wertschätzung des Berufsstands, Einstiegshürden aus Drittländern und einiges mehr.“
Natürlich spürt man das auch im Alltag. Daria Kotowski, Praxisanleiterin für die Pflegeausbildung im August Stunz Zentrum der AWO, erinnert sich fünf Jahre zurück: „Ich wünsche mir mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Corona war der Anfang, da gab es ‚Danke-Meldungen‘ in den Medien,
wir wurden als ‚systemrelevant‘ gesehen. Ich finde, das darf jetzt nicht einschlafen, denn was wir tun, wird jedes Jahr wichtiger.“
GUTES GEHALT UND ECHTE VORTEILE
Zu den Grundwerten der AWO zählt Wertschätzung und genau hier setzt der Lösungsweg an, denn diese lässt sich durch mehr als nur einen festen Händedruck ausdrücken. „Ganz ehrlich: Wertschätzung beginnt auch beim Gehalt“, sagt Mathias Rosenberger, kollegialer Zentrumsleiter im Johanna Kirchner Altenhilfezentrum, ganz offen. „Meine Bekannte bekommt als Hotelfachangestellte knapp 2.800 Euro Brutto – obwohl sie genauso mit Menschen, mit Wochenenddiensten und in Schichten arbeitet. Bei der AWO geht es direkt nach der Ausbildung mit rund 3.600 Euro brutto los; plus Zuschläge fürs Wochenende und das Deutschlandticket gratis.“
„Ein gutes Gehalt reicht aber nicht, wenn der Weg in den Job so holprig ist.“ Pflegedirektor Wahl spielt damit auf Arbeitskräfte aus dem Ausland an und auch ihnen bietet die AWO etwas: „Wir haben eine eigene Stelle geschaffen, die für Arbeitssuchende aus Drittländern bereitsteht. Ganz individuell geht sie mit den Leuten durch den Erstkontakt, durch berufliche Anerkennungsverfahren und wir bieten Sprachkurse.“
Auch für Wohnungsnot gibt es eine Lösung: „In unserem brandneuen Pflegeheim in Sachsenhausen haben wir erstmals möblierte Mitarbeiter-
Appartements. Sie bieten nicht nur eine zentrale Lage, sondern für viele einfach den Start in ein neues Leben mit sicherer Perspektive“, so Wahl.
DIE ZUKUNFT DER PFLEGE
BEGINNT IN SACHSENHAUSEN
Das neue Pflegeheim ist für den Kreisverband eine Art Blaupause für die Zukunft der Pflege: Statt nur auf mehr Personal zu hoffen, schöpft er alle Möglichkeiten aus: durch die Umsetzung der neuen Personalbemessung kommt mehr Personal in die Pflege. Er setzt gesonderte Stellenanteile für die palliative Versorgung und für Beratungsangebote der Bewohnenden ein und der Verband bildet selbst aus.
Matthias Schick, kollegialer Zentrumsleiter der Einrichtung, die in diesen Wochen öffnet, ist begeistert: „Wertschätzung und Teilhabe stehen für uns über allem – das gilt für die Bewohnenden, aber auch für die Mitarbeitenden. Wir wollen das Arbeiten so angenehm wie möglich machen, darum ersetzen wir den Papierkram wo immer möglich durch digitalisierte Prozesse. Pflegekräfte haben Tablets und Smartphones für die Dokumentation, mit Apps werden Risiken schneller erkannt und Essenswünsche der Bewohnenden können ganz individuell digital erfasst werden.“
„Ich möchte auf jeden Fall in den Flexpool, den die AWO gerade aufbaut“, gibt eine Bewerberin für das neue Haus in Sachsenhausen an. „Der gibt mir das erste Mal die Möglichkeit, dass sich der Job nach mir und meinem Leben richtet und nicht umgekehrt. Du gibst an, wann und wie viele Stunden du arbeiten kannst, wirst entsprechend eingeplant und es gibt Gehaltszuschläge.“
Axel Dornis ist stolz auf das neue Pflegeheim: „Während andere Träger gezwungen sind, Häuser zu schließen, erneuern wir uns von innen heraus. Wir haben uns darüber viele Gedanken gemacht und konnten Pflegeplätze und damit auch Arbeitsplätze erhalten. Branchenexperten und Gutachter haben uns verbrieft, dass es funktionieren wird und was unser wichtigstes Angebot an Pflegebedürftige und Pflegende ist: Sicherheit.“
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Neues Theater
VARIETÉ FRÜHLING 2026
›› 4.3.-2.4., Neues Theater Höchst, Frankfurt, ab 26,50 €, neues-theater.de, (Karten für Kinder bis 15 Jahre sind nachmittags ermäßigt)
Im Neuen Theater Höchst kündigt sich das Frühjahr mit dem beliebten „Frühlings-Varieté“ an. Das zehnköpfige Artistenensemble begeistert mit eindrucksvoller Körperbeherrschung, viel Fantasie und Sinn für Humor und schafft so ein unvergessliches Erlebnis. Die Moderation übernimmt dieses Mal „Die Lonely Husband“, die mit Charme und Witz das Publikum durch den Abend begleiten. Lukas schafft es mit seiner Bouncing-Jonglage, uns an der Schwerkraft zweifeln zu lassen. In luftigen Höhen erschafft die Luftringartistin Julia Momente voller Leichtigkeit und Faszination. Die spektakulären Tricks vom mehrfachen Jojo-Weltmeister Sho Takada begeistern mit Tempo und Präzision. Leonardo Togni zeigt uns seine rasante Nummer auf dem Mini-Trampolin. Die Handstandartistin Joana beeindruckt mit Kraft, Ausdruck und fließenden Bewegungen. Der Seifenblasenkünstler Darren Burrell entführt in eine vergängliche Welt voller hauchzarter, schwebender Kunstwerke. Das Duo Fabulous präsentiert voller Dynamik Ikarische Spiele auf höchstem Niveau. Die junge Frankfurter Souljazzband NEELAH mit Nicole Siegel als Sängerin sorgt für einen funky Live-Soundtrack. Vom 4. März bis zum 2. April gibt es immer dienstags bis sonntags Vorstellungen, mittwochs und am Wochenende gibt es zusätzlich Nachmittagsvorstellungen.
DIE LONELY HUSBAND
Rick van Nöten und Ferdinand Fachblatt sind das kongeniale Moderationsduo des VARIETÉ FRÜHLINGS 2026. Mit Witz, Situationskomik und musikalischen Einlagen verwandeln sie jede Bühne in ein fröhliches Spektakel voller Überraschungen, Charme und Energie.
LUKAS
Lukas begeistert mit origineller Bouncing-Jonglage: Auf schrägen Ebenen springen seine Bälle scheinbar um die Ecke und formen verblüffende Muster. Mit Charme, Strahlen und Leichtigkeit erschafft er Bilder, die überraschen und das Publikum immer wieder erstaunen.
JULIA
Julia verzaubert im Luftring. Mit anmutiger Geschmeidigkeit und dynamischer Kraft vereint sie Eleganz und Energie. Ihre Darbietung entführt das Publikum in luftige Höhen und schafft poetische Momente voller Ausdruck, Leichtigkeit, Schönheit und Faszination.
SHU TAKADA
Shu Takada ist sechsfacher Jojo-Weltmeister und begeistert mit Tempo, Präzision und spektakulären Tricks. Mit Charme, Energie und technischer Perfektion verbindet er Spielfreude und Ausdruckskraft und zieht Profis wie Laien in den Bann seiner einzigartigen Kunst.
LEONARDO TOGNI
Leonardo Togni stammt aus einer traditionsreichen Zirkusdynastie und brilliert mit einer rasanten Mini-Trampolin-Nummer. Schon mit 16 bei „Italia’s got talent“ gefeiert, begeistert er heute international mit Tempo, Eleganz, Ausstrahlung und der Energie seiner Kunst.
JOANA
Joana fasziniert mit eleganten Handständen und fließenden Bewegungen. Mit Ausdruck und Kraft zeigt sie atemberaubende Einarm-Positionen. Ihr unverwechselbarer Stil vereint Vielfalt, Harmonie und Stärke – eine Darbietung voller Anmut, Intensität und Energie.
DARREN BURRELL
Darren Burrell begeistert seit über 25 Jahren mit seiner Seifenblasen-Kunst. Mit bloßen Händen erschafft der US-Künstler vergängliche Wunder: mal schillernd, mal rauchgefüllt, mal kristallklar. Eine poetische Show, die Herzen berührt, Staunen weckt und Freude schenkt.
DUO FABULOUS
Das Duo Fabulous, bestehend aus Mikhail und Dmitro, zeigt Ikarische Spiele auf höchstem Niveau. Mit über 20 Jahren Erfahrung und weltweiten Auftritten beeindrucken sie mit Präzision, Dynamik und Spielfreude – artistisch, kraftvoll, packend und voller Energie.
NEELAH
Musikalisch getragen wird der Abend von der Frankfurter Souljazzband NEELAH. Ihre Livebegleitung liefert satte Klänge, groovende Beats und eine Energie, die den gesamten Abend atmosphärisch verbindet. Musik und Artistik verschmelzen, treiben sich gegenseitig an und verleihen der Show ihre emotionale Tiefe.
Der Varieté Frühling 2026 im Neuen Theater Höchst ist damit weit mehr als eine Sammlung beeindruckender Einzelnummern. Er ist eine liebevoll kuratierte Collage aus Humor, Risiko, Eleganz und Rhythmus – ein Erlebnis, das in seiner Vielseitigkeit und Unmittelbarkeit genau das bietet, was Varieté seit jeher ausmacht: pure Faszination, erlebte Poesie und die magische Nähe zwischen Bühne und Publikum.
Shalom am Rhein
1000 Jahre Judentum in Rheinland-Pfalz
Ausstellung ab 15. Januar 2026 Landesmuseum Mainz www.landesmuseum-mainz.de
18. April 2026 · 20 Uhr
Theater in der Engelsburg
engelsburg-theater.de/hugo
Tumar KR
Die zweite Spielzeit der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo
A BETTER PLACE
Im Frankfurter Zoogesellschaftshaus beginnt im Frühjahr 2026 die zweite und zugleich finale Spielzeit der Jungen Theaterwerkstatt am Zoo – ein Ort, an dem junge Menschen ihre Perspektiven, Fragen und Konflikte auf die Bühne bringen. ›› Redaktion: Marie Brunner
›› mousonturm.de „junge-theaterwerkstatt“
Während gesellschaftliche Krisenmeldungen allgegenwärtig sind, setzt die Theaterwerkstatt bewusst auf künstlerische Offenheit, Teilhabe und gemeinschaftliches Lernen. Denn für Kinder und Jugendliche sind Themen wie Zusammenhalt, Gerechtigkeit und Zukunft keine abstrakten Diskurse, sondern Teil ihres alltäglichen Erlebens.
Ermöglicht durch die erneute Förderung der Stadt Frankfurt, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Aventis Foundation, entfaltet sich von Februar bis September 2026 ein dichtes und vielfältiges Programm. Unter dem Leitmotiv „a better place“ entstehen sieben Uraufführungen, die in Zusammenarbeit mit der Theaterwerkstatt produziert werden. Sie widmen sich Fragen des Zusammenlebens, der Selbstermächtigung und visionären Zukunftsbildern. Ergänzt wird dieses Programm durch internationale und regionale Gastspiele sowie künstlerische Residenzen. Tanz, Theater und Performance aus Frankfurt, Deutschland und der Welt treffen hier auf Werkstätten, Gesprächsformate und Mitmachangebote – und laden ihr junges Publikum dazu ein, weit mehr zu sein als bloße Zuschauer:innen.
DENKWERKSTATT – BESSER BEEFEN
Ein besonderes Fundament bildet das breit angelegte Vermittlungs- und Beteiligungsprogramm. Ob Familiensonntage, das Offene Haus, Theater- und Tanzclubs oder Fortbildungen für Pädagog:innen – die Werkstatt versteht sich als offener und niedrigschwelliger Ort der Begegnung. Mit der Denkwerkstatt
– besser beefen rückt ein innovatives Format in den Mittelpunkt, das Werkzeuge für zeitgemäße Streitkultur vermittelt und Räume schafft, in denen Konflikte konstruktiv verhandelt werden können.
Zu den beteiligten Künstler:innen und Gruppen gehören unter anderem Hannah Biedermann & TheaterGrueneSosse, compagnie barbarie/BRONKS, James & Priscilla/Junges Nationaltheater Mannheim, die Nach Van Van Dance Company Marseille, das Tangram Kollektiv, KGbe/Kopergietery Gent, Tortoise in a Nutshell sowie zahlreiche Akteur:innen der regionalen Szene. Ihre Produktionen reflektieren gesellschaftliche Spannungen, individuelle Perspektiven und kollektive Handlungsräume – und binden häufig junge Menschen direkt ein.
TANZ & THEATER UNDER COVER
Mit „Tanz & Theater Under Cover“ präsentiert die Theaterwerkstatt zudem ein Format, das anspruchsvolle Stücke an Orte bringt, an denen professionelles Theater selten stattfindet: in Kitas, Klassenzimmer, Jugendzentren und Gemeindesäle. Durch die Kooperation mit dem Zentrum Junger Tanz am Mousonturm und dem Netzwerk explore dance wird das Angebot im Bereich zeitgenössischer Tanz für junges Publikum weiter gestärkt. Am Standort Zoo wird schließlich ein in Deutschland einzigartiges Modell erprobt: ein Produktionshaus für junges Publikum, das nicht für, sondern mit seinem Publikum arbeitet – demokratisch, zugänglich und vielfältig. Hier wird die Frage „Wie sieht Zukunft für dich aus?“ nicht beantwortet, sondern gemeinsam verhandelt. Die Junge Theaterwerkstatt wird damit zu einem sozialen Raum, einem Labor und einem Möglichkeitsort: a better place – jetzt.
Ab sofort können sich Kinder zwischen 6 und 8 Jahren für einen Tanzclub anmelden. Einmal wöchentlich wird unter der künstlerischen Leitung von Raimonda Gudavičiūtė zusammen getanzt, was das Zeug hält. Vorerfahrungen müssen die Kinder nicht mitbringen – einfach nur Lust an der Bewegung. Der Tanzclub soll über die gesamte Projektlaufzeit von vier Jahren fortlaufen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.
›› 2., 9., 16., 23. + .30., 16-20 Uhr, ab 13 Jahre Jahren, Eintritt frei
Es werden Tischtennisplatten aufgebaut, das Theater erkundet, Musik und ein hauseigenes Radio produziert und man kann auf viele andere Weisen künstlerisch tätig sein. Ausprobieren erlaubt! Aber hier kann man auch entspannen, lesen oder einfach mit den Freund:innen sein. Im hauseigenen Radio hat man die Möglichkeit, das, was einen beschäftigt, live in die Welt zu übertragen. Im Radio des offenen Treffs hat man die Möglichkeit, Radio-Sprecher:in zu werden. Jede:r kann kommen und gehen, wann er/sie möchte. Es ist ein sicherer Ort ohne Raum für Anfeindungen oder Ausgrenzung. Laura und Anton sind jedes Mal mit dabei und freuen sich auf ihre Gäste.
Wer einmal selbst Theater machen möchte, ist im Theater-Club goldrichtig. Hier kann man mit Karl Kiesel ausprobieren, was dazu gehört. Die Teilnehmenden schreiben, inszenieren und spielen, dass die Fetzen fliegen. Wer sich nun noch nicht sicher bist, ob der Theaterclub das Richtige ist, kann einfach vorbeikommen und unverbindlich schauen.
Familiensonntag
›› 1.3., 15 Uhr, 2.3., 10 Uhr, Restkarten Am 1. und 2. März lädt die Junge Theaterwerkstatt große und kleine Gäste zum Familiensonntag herzlich ein. Brezeln, Popcorn, T-Shirts-Bemalen oder einfach entspannen und ein Getränk auf unserer Terrasse genießen, für alle ist etwas dabei. Um 15 Uhr tauchen wir mit Schattenwerfer ein in die magische Welt von Licht und Schattenwerfer.
Schattenwerfer – Tangram Kollektiv
›› 1. + 2.3., 16 Uhr, ab 4 Jahre
Das Tangram Kollektiv lädt ein zu einem Stück, an dem die Schatten das Sagen haben. Mal frech, mal nachdenklich und immer mit viel Humor beginnen sie zu tanzen und plötzlich scheinen selbst die Dinge um sie herum wie von Zauberhand lebendig zu werden.
Der Internationale Frauen*tag am 8. März ist einer der wichtigsten frauenpolitischen Aktionstage im Jahr: Weltweit und auch in Frankfurt solidarisieren sich an diesem Tag viele Frauennetzwerke, Initiativen und Institutionen, um gemeinsam für Frauenrechte, Gleichberechtigung und Freiheit einzutreten und entschlossen gegen Rechtsruck und Antifeminismus zu demonstrieren. Solidarisch mit den Kämpfen von Feminist:innen und Aktivist:innen weltweit, formieren sich starke Bündnisse, um für eine gewaltfreie Gesellschaft zu kämpfen, in der Frauen* und Mädchen* sicher und selbstbestimmt leben und aufwachsen können.
WIR LEGEN UNS HIN
Am 9. März soll es auf dem Frankfurter Römerberg erst still werden, dann laut. Das Töchterkollektiv ruft von 12 bis 18 Uhr zu einem Aktionstag auf, der Frauen und FLINTA*-Personen in den Mittelpunkt stellt. Nach isländischem Vorbild lassen Beteiligte für einen Tag jene Arbeit ruhen, die sonst unsichtbar bleibt: Care-Arbeit, Kochen, emotionale Unterstützung, permanente Verfügbarkeit. Der Tag soll zeigen, was passiert, wenn diese Arbeit ausfällt – und wie oft ihre Bedürfnisse übergangen oder politisch instrumentalisiert werden. Eingeladen sind nicht nur FLINTA*-Personen, sondern alle, die Ungleichheit erleben oder solidarisch unterstützen möchten. Weltweit gilt der Frauenstreik als demokratisches Mittel, strukturelle Missstände sichtbar zu machen – nicht als Symbol, sondern als Motor gesellschaftlicher Veränderung.
ENOUGH! GENUG! BASTA!
ENOUGH! GENUG! BASTA! ruft weltweit Frauen* dazu auf, am 9. März 2026 ein Zeichen zu setzen: durch einen globalen Frauengeneralstreik. Der Streik richtet sich gegen systematische Abwertung, Gewalt, Femizide, patriarchale Strukturen, gegen das Ignorieren der Klimakrise und gegen Kriege, unter denen Frauen* besonders leiden. Der 9. März versteht sich nicht als einheitlich inszenierter Aktionstag, sondern als offener Raum für vielfältige Formen des Protests: laut, leise, kreativ, individuell oder kollektiv. Jede soll nach ihren Möglichkeiten streiken und damit Teil eines globalen Aufschreis werden. Der Internationale Frauentag am 8. März bildet den Auftakt, doch der Streik am darauf folgenden Tag setzt dort an, wo Sichtbarkeit allein nicht mehr genügt: mit Unterbrechung, Verweigerung, klarer Haltung. (enoughgenug.org/de)
Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres kehren Elettra de Salvo, Eva Spagna und Holger Schiesstedt mit einem neuen italienischen Abend zurück – diesmal mit einem besonderen Fokus: der Rolle der Frau in der Canzone Italiana. Passend zum Frauentag widmen sie sich Liedern vom Nachkrieg bis heute und erzählen mit Musik und Anekdoten von einem halben Jahrhundert Machismus, Verehrung, Rebellion und Selbstbehauptung. Von Celentanos „Una carezza in un pugno“ über Patty Pravo bis zu Fiorella Mannoia entsteht ein kritischer, humorvoller und gemeinschaftlicher Blick auf Songs, die Generationen geprägt haben.
Am 6. März lädt die Stadtteilbibliothek Rödelheim anlässlich des Internationalen Frauentags zu einer Lesung mit dem Frankfurter Autor Henning Schramm ein. Vorgestellt wird sein historisch-biografischer Roman „Warum nicht die Wahrheit sagen – Olympe de Gouges“ (BoD). Olympe de Gouges war Humanistin, Dramatikerin und eine der ersten Stimmen, die offen die Gleichstellung der Geschlechter forderte. Mit ihrer „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“ von 1791 stellte sie zentrale Forderungen, die bis heute nachwirken. Am 3. November 1793 wurde sie in Paris als „politische Schwerverbrecherin“ hingerichtet.
ICH! Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen
›› 8.3., Museum für Kommunikation, 17 Uhr, 6 € zzgl. Museumseintritt, Anmeldung: eveeno.com/ungehaltene-reden-2026 ›› Zum Buch: 20 €, S. Fischer Verlage, ungehalten.net
Am Weltfrauentag werden im Museum für Kommunikation fünf „ungehaltene“ Reden präsentiert – kraftvolle Stimmen von Frauen, die sich nicht länger zurückhalten. In einer Zeit voller Krisen setzen sie eigene Akzente der Hoffnung. Unter dem Titel „ICH!“ zeigen die Rednerinnen, wie vielfältig weibliche Perspektiven sind: persönlich, politisch, humorvoll und ernst zugleich. Am 8. März treten Joma Langhans, Laura Neunast, Inga Seggelmann, Alexandra Polunin und Mechthild von Lutzau auf. Die Veranstaltung begleitet die neue Anthologie „ICH! Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“, die 24 beeindruckende Texte versammelt und ein Projekt fortführt, das seit 2021 hunderten Frauen eine Bühne gegeben hat.
101 Frauenorte
›› 8.3., Führungsbeginn vor dem Haupteingang des Kaiserdoms, Frankfurt, frankfurter-stadtevents.de
101 Frauenorte hat die langjährige Lokaljournalistin und Autorin Sabine Börchers für ihr Buch zusammengestellt und wird am 22. März die spannendsten davon vorstellen. Man
darf sich freuen auf die erste Frankfurterin, eine traurige Madonna, den Frauenstein, die Pionierin des Bankwesens oder einem aktuellen Treffpunkt nur für Frauen. Das Buch „101 Frauenorte“ kann man sich vorab schon besorgen und sich auf den Rundgang adäquat einstimmen.
Ketekalles
›› 12.3., Mousonturm, Frankfurt, 20 Uhr, VVK: 23 €, AK: 26 €, mousonturm.de Ketekalles, in den Straßen Barcelonas entstanden, stehen für eine explosive Mischung aus musikalischer Fusion und widerständiger Energie. Ihr Debüt „El Chaos“ machte 2020 den Anfang, gefolgt von ausverkauften Tourneen und internationalen Festivalbühnen. Die fünf Musikerinnen mit Wurzeln in Chile, Venezuela, Argentinien und Spanien verbinden Catalan Rumba mit Rock, Punk, Flamenco, HipHop, Soul, Pop und Trap zu einem pulsierenden Mestizo-Sound. Ihre Songs werden zum Safe Space: Texte über Feminismus, Identität und soziale Kämpfe treffen auf unbändige Bühnenpower und lateinamerikanische Rhythmen.
Das Gallus Theater lädt zu einem besonderen Benefizkonzert ein, das musikalische Impulse mit politischen Statements verbindet. Unter dem Motto „young meets old“ treffen an diesem Abend Generationen feministischer Stimmen aufeinander. Im Zentrum steht der gemeinsame Auftritt der Frankfurter Frauenband Kick La Luna – mit Anne Breick, Trägerin des Tony-Sender-Preises – und junger Feministinnen aus Frankfurt. Sie nutzen die Bühne, um über Gleichberechtigung, Gewalt gegen Frauen und feministische Zukunftsperspektiven zu sprechen. Musikalisch wird der Abend von Kick La Luna getragen, die Songs aus ihrem aktuellen Album „Nicht ohne uns“ präsentieren. Der gesamte Erlös der Spendeneinnahmen kommt Mädchenprojekten in Frankfurt zugute.
KINOSHORTS
Daniel Chong Hoppers
Start: 5.3. (105 Min.)
Die Sprache der Tiere verstehen – ein Traum so alt wie die Menschheit. Teenagerin Mabel nutzt ein neues wissenschaftliches Projekt dazu, sich mit Geist und Seele in den Körper eines animatronischen Bibers zu katapultieren. Fortan kommuniziert sie mit allem, was die Tierwelt zu bieten hat. ‚Biberin‘ Mabel ist fasziniert – bis die animalischen neuen Freunde den teuflischen Plan offenbaren, die Menschen für immer zu dezimieren …. ›› USA 2026, Animationsfilm
Maggie Gyllenhaal
The Bride! – Es lebe die Braut
Start: 5.3. (126 Min.)
James Whales HorrorKlassiker „Frankensteins Braut“ von 1935 in einer furiosen Neuinterpretation: Weil das Monster (Christian Bale) sich einsam fühlt, reanimieren er und Dr. Euphronius (Annette Bening) die gewaltsam ums Leben gekommene Ida (Jessie Buckley). Die Braut und das Monstrum entwickeln eine amouröse Beziehung, unternehmen gemeinsam eine von Mord, Wahn und Tanzeinlagen gezeichnete Tour durchs Chicago der 1930er Jahre ….
›› USA 2026, mit Jessie Buckley, Christian Bale, Peter Sarsgaard, Annette Bening, Jake Gyllenhaal
Richard Linklater
Nouvelle Vague
Start: 12.3. (106 Min.)
Mit Jean-Luc Godards Krimidrama „Außer Atem“ (1960) begann für das französische Kino die „Nouvelle Vague“, jene Welle von Filmen, die mit Traditionen brach und neue, experimentelle Wege ging. Richard Linklaters in Schwarzweiß gedrehte Hommage an die Avantgarde rekonstruiert fragmentarisch und zuweilen auch kritisch die Entstehung von Godards Low-Budget-Kultfilm, der Jean-Paul Belmondos Weltruhm begründete.
›› Frankreich/USA 2025, mit Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin, Bruno Dreyfürst, Adrien Rouyard
Kirill Sokolov
They will kill you
Start: 26.3. (94 Min.)
Ex-Knacki Asia (Zazie Beetz) hofft, in New York einen neuen Job zu finden. Das Gebäude, in dem sie sich vorstellt, entpuppt sich jedoch als Todesfalle, das einer dämonischen Sekte dazu dient, ahnungslose Menschen einem grausamen Ritual zu opfern – und Asia ist als nächstes Opfer dazu auserwählt. In einer alles entscheidenden Nacht flüchtet die junge Frau durch ein Labyrinth von Verstecken, in einem Überlebenskampf, der in Sachen Gemetzel und verstörender Gewalt kaum Wünsche offen lässt.
›› USA 2026, mit Zazie Beetz, Myha’la, Paterson Joseph, Tom Felton, Heather Graham, Patricia Arquette
İLKER ÇATAK
Gelbe Briefe
›› Start: 12.3. (128 Min.)
Türkei/Deutschland/Frankreich 2026, mit Özgü Namal, Tansi Biçer, Leyla Smyrna Cabas, İpek Bilgin, Aydin Isik, Aziz Çapkurt nnnn n
Wie frei darf die Kunst, wie politisch das Theater sein? In deutschen Landen beschützt das Grundgesetz jegliche Formen von Meinungsäußerung. Noch. Denn nichts gilt und lebt ewig. Ganz besonders in Ländern, wo Intellektuelle ebenso wie demonstrierende Normalbürger:innen überwacht, schikaniert und verhaftet werden. Die Karriere des Theatermachers Aziz (Tansi Biçer) endet abrupt, als nach der Premiere seiner neuen Inszenierung in Ankara die Behörden einschreiten und Aziz und seiner Frau Derya (Özgü Namal), die in dem Stück mitspielt, Berufsverbot erteilen. Das Paar flüchtet sich mitsamt Tochter nach Istanbul, wo bald der Mangel an Geld und Arbeit an ihrem Glück und ihrer gemeinsamen Zukunft nagt. Während der idealistische Aziz die Hoffnung nicht aufgibt, erliegt Derya den Versuchungen der Gleichschaltung: Die Hauptrolle in einer seifigen TV-Serie verspricht ihr Ruhm und Einkommen … Nach seinem für den Oscar nominierten Film „Das Lehrerzimmer“ setzt Regisseur İlker Çatak erneut eine Handlung in Szene, in der Menschen in sklavische Abhängigkeit von der Obrigkeit geraten, während sie der drohenden Zerstörung ihrer Existenz ins Auge sehen. Dass „Gelbe Briefe“ nicht an Originalschauplätzen, sondern in Berlin und Hamburg entstanden ist, macht den Film selbst zu einer Kunstform und grenzüberschreitend aktuell. Uwe Bettenbühl
GORE VERBINSKI
Good Luck, Have Fun, Don’t Die
›› Start: 12.3. (134 Min.)
USA/Deutschland 2025, mit Sam Rockwell, Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz, Asim Chaudhry, Tom Taylor nnnn n
Ein Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell) landet in unserer Gegenwart. Betritt in Los Angeles ein Diner – und erklärt den Anwesenden, dass er dringend Mitstreiter brauche, um die Menschheit vor der drohenden Versklavung durch eine KI bewahren zu können. Da der Typ wie ein abgefuckter Penner aussieht, halten die Diner-Gäste ihn zunächst für einen Spinner. Andererseits verfehlt der umgeschnallte Sprengstoffgürtel des Wirrkopfs, verbunden mit der Drohung, notfalls den gesamten Laden in die Luft zu jagen, mitnichten seine Wirkung. Während vorm Restaurant die Cops aufmarschieren, finden sich notgedrungen fünf mehr oder weniger Willige für die anstehende Mission. Und so stürzt sich die zusammengewürfelte Truppe in ein Abenteuer, das für ihren spinnerten Anti-Terminator-Anführer dessen 117. Versuch darstellt. Es gilt, einen neunjährigen Computer-Nerd (Artie Wilkinson-Hunt) aufzuspüren, noch bevor der jene KI erschaffen kann, die die Welt in den Untergang stürzen wird. Seinen stark besetzten Action-Kracher inszeniert Genre-Altmeister Gore Verbinski („Fluch der Karibik“) zwar gewohnt holzschnitzartig, soweit es die Gefahren von KI angeht. Gleichwohl macht sein Low-Budget-Spektakel dies Manko durch ein Füllhorn an durchgeknallten Ideen und galligem Humor wett. Horst E. Wegener
PHIL LORD & CHRISTOPHER MILLER
Der Astronaut – Project Hail Mary
›› Start: 19.3. (156 Min.)
USA 2026, mit Ryan Gosling, Sandra Hüller, Lionel Boyce, Ken Leung, Milana Vayntrub, James Ortiz
VORANKÜNDIGUNG
Das Ende der Menschheit steht wieder einmal bevor. Auslöser ist die Sonne, die drauf und dran ist, für immer zu erlöschen. Also schickt man den Lehrer und Biologen Ryland Grace (Ryan Gosling) auf eine abenteuerliche Mission. Er ist zwar kein wirklicher Astronaut, besitzt jedoch das Wissen und die Fähigkeit, die Erde vielleicht doch noch retten zu können. Der Plan: den einige Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernten Stern Tau Ceti zu erforschen, der sonnenähnliche Strukturen aufweist. Auf seiner Reise durchs endlose dunkle Weltall kreuzt ein seltsames außerirdisches Wesen Rylands Weg. Die beiden ungleichen Kreaturen schließen Freundschaft, in deren Verlauf Ryland den klotzigen neuen Kumpel Rocky tauft. Das macht das sündhaft teure Sci-Fi-Abenteuer beinahe kinderfreundlich – wäre da nicht die ständige Bedrohung der Vernichtung und die Fülle an wissenschaftlichen Details, wie sie nur eine Sci-Fi-Mär hervorbringen kann. Nach „Der Marsianer“ (2015) ist „Project Hail Mary“ eine weitere Adaption eines Bestsellers von Andy Weir, eines Autors, dem man für seine „Hard Science“-Theorien viel Lob spendet, während er sich auch in Sachen „Fiction“ oft als Meister seines Fachs erweist. Uwe Bettenbühl
The Madison
›› USA 2026 (Staffel 1, 6 Episoden), ab 14. März auf Paramount+ mit Michelle Pfeiffer, Kurt Russell, Patrick J. Adams, Elle Chapman, Matthew Fox, Beau Garrett
Familienpatriarchin Stacy Clyburn (Michelle Pfeiffer) verliert ihren Mann bei einem Flugzeugabsturz. In tiefer Trauer entscheidet sie, ihr Leben in New York hinter sich zu lassen und nach Montana, ins idyllische Madison River Valley zu ziehen. Während Stacys Familie viel Trost spendet, ist es ein Naturbursche namens Paul (Matthew Fox), der Stacys neue Lebensordnung wieder durcheinander bringt … Mit „The Madison“ bekommt das „Yellowstone Universe“ erneut Zuwachs. Als Sequel zur überaus erfolgreichen Westernserie „Yellowstone“ ist die neue Serie weniger um Action als um familiäre Dramen bemüht. Vom Erfolg des Konzepts überzeugt, wurde „The Madison“ bereits vor Ausstrahlung der ersten Staffel um eine zweite verlängert. ›› außerdem neu im März auf Paramount+: Marshals: A Yellowstone Story (Neo-Western/USA, Staffel 1, 3 Episoden, ab 2.3.), Long Gone Heroes (Thriller/USA, 92 Min., ab 6.3.)
Rooster
›› USA 2026 (Staffel 1, 10 Episoden), ab 8. März auf HBO Max mit Steve Carell, Phil Dunster, Annie Mumolo, Connie Britton, Charly Clive, Danielle Deadwyler
Für den Schriftsteller Greg (Steve Carell) läuft’s nicht so rund im Leben. Privat durchsteht er gerade eine Krise und die Beziehung zu seiner Tochter Katie (Charly Clive) ist auch nicht mehr die idealste. Die Umstände wollen es, dass Vater und Tochter bald an derselben Universität arbeiten – was zu ebenso komischen wie tragischen Reibungen führt … Die neue Comedy-Serie „Rooster“ stammt aus prominenter Feder: Autor und Produzent Bill Lawrence zeichnet bereits für so legendäre Serien wie „Scrubs“, „Ted Lasso“ und „Shrinking“ verantwortlich.
›› außerdem neu im März auf HBO Max: DTF St. Louis (Dark Comedy/USA, Miniserie, 7 Episoden, ab 2.3.)
Imperfect Women
›› USA 2026 (Staffel 1, 8 Episoden), ab 18. März auf Apple TV mit Elisabeth Moss, Kerry Washington, Kate Mara, Joel Kinnaman, Sandrine Holt, Corey Stoll, Rome Flynn
Ein Verbrechen zerstört die langjährige Freundschaft dreier Frauen: Mary (Elisabeth Moss), Eleanor (Kerry Washington) und Nancy (Kate Mara) gehen zwar keine getrennten Wege, sehen sich jedoch mit Schuld, Misstrauen und Verrat konfrontiert. Die Definition von Freundschaft erreicht im Zuge der Ermittlungen einen Siedepunkt, der dem Frauentrio klar macht, dass die heile Welt des Vertrauens der Vergangenheit angehört. Serien-Adaption des gleichnamigen Romans der britischen Autorin und Journalistin Araminta Hall. ›› außerdem neu im März auf Apple TV: Twisted Yoga (Doku/England, 3 Episoden, ab 13.3.), For all Mankind (Sci-Fi/USA, Staffel 5, 10 Episoden, ab 27.3.)
Something Very Bad Is Going to Happen
›› USA 2026 (Staffel 1, 8 Episoden), ab 26. März auf Netflix mit Camila Morrone, Adam DiMarco, Jennifer Jason Leigh, Ted Levine, Jeff Wilbusch, Karla Crome
Kann es etwas Schlimmeres geben als eine Hochzeit? Absolut. Nicht! Das müssen Rachel (Camila Morrone) und Nicky (Adam DiMarco) am eigenen Leib erfahren, als, nur Tage von ihrer Trauung entfernt, Ängste und Zweifel der Braut von innen nach außen kehren. Das wirkt sobald ansteckend auf Nicky, der dem Schwur ewiger Treue plötzlich kritisch gegenübersteht. Die Macher der Kultserie „Stranger Things“ haben ihr neues Projekt mit Horror-Elementen versehen – und einem gruseligen Twist, der Hochzeitswillige dazu bewegt, noch einmal nachzuchecken, ob er/sie/es auch wirklich der/die/das Richtige ist.
Kleber Mendonça Filho
The Secret Agent (161 Min., Port au Prince)
Armando (Wagner Moura), ein Mann mit einer dunklen politischen Vergangenheit, kommt in die Hafenstadt Recife im Norden Brasiliens, um seine Identität zu erneuern und zugleich auch seinen kleinen Sohn dort wiederzusehen. Doch auch in Recife wird Armando, der jetzt Marcelo heißt, verfolgt und bedroht. Der zur Zeit der Militärdiktatur in den 1970er Jahren spielende Polit-Thriller ist für vier Oscars nominiert.
›› Brasilien/Frankreich/Deutschland 2025, mit Wagner Moura, Carlos Francisco, Tânia Maria, Robério Diógenes, Gabriel Leone
Derek Cianfrance
Roofman – Der Hochstapler (126 Min., Leonine)
Jeffrey (Channing Tatum) war im Knast, weil er FastFood-Restaurants ausraubte. Nach einem Ausbruch ist er jetzt auf der Flucht. Und versteckt sich monatelang in einem Spielzeugladen, völlig unbemerkt, zunächst. Sein Plan, sich ins Ausland abzusetzen, gerät außer Kontrolle, als er die alleinerziehende Leigh (Kirsten Dunst) kennenlernt. Die Wahl gerät zur Qual: Freiheit oder Liebe? „Roofman“ basiert auf der wahren Geschichte des Ein- und Ausbrechers Jeffrey Manchester.
›› USA 2025, mit Channing Tatum, Kirsten Dunst, LaKeith Stanfield, Juno Temple, Peter Dinklage, Ben Mendelsohn
Justin Tipping Him – Der Größte aller Zeiten (96 Min., Plaion)
Die Karriere des Quarterbacks Cameron Cade (Tyriq Withers) nimmt ein vorzeitiges Ende, nachdem er beim Angriff eines Fans schwer verletzt wird. Isaiah White (Marlon Wayans), ein mehrfacher FootballChampion, bietet Cameron an, ihn auf seinem Anwesen zu trainieren, um ihn wieder in Bestform zu bringen. Doch hinter der guten Tat verbirgt sich Teuflisches, das Training gerät zum surrealen Alptraum .… Stylischer Thriller von den Machern der Horror-Blockbuster „Us“ und „Get Out“. ›› USA 2025, mit Marlon Wayans, Tyriq Withers, Julia Fox, Tim Heidecker, Jim Jefferies, Maurice Greene
Die Addams Family –
Die komplette Serie
(64 x 25 Min., capelight)
Morticia, Gomez, Wednesday und Pugsley – eine überaus liebenswerte Familie!
Mitte der 1960er Jahre trieben die morbiden Mitglieder der originalen Addams Family ihr Unwesen in so unvergessenen Episoden wie „Gespenster“, „Hilfe, die Russen kommen“ und „Die Nacht der Hexen“. Erstmals erscheint die komplette Ur-Serie mit allen 64 Episoden und umfangreichem Bonusmaterial als Blu-ray-Box (6 Discs) und als DVD-Box (10 Discs), vollständig synchronisiert und in High Definition, exklusiv jedoch nur bei shop. capelight.de.
›› USA 1964-66, mit John Astin, Carolyn Jones, Jackie Coogan, Ted Cassidy, Blossom Rock, Lisa Loring, Ken Weatherwax Text: Uwe Bettenbühl
Text: Uwe Bettenbühl
›› außerdem neu im März auf Netflix: Vladimir (Dark Comedy/USA, Staffel 1, 8 Episoden, ab 5.3.), War Machine (Sci-Fi-Action/USA, 107 Min., ab 6.3.), Sesame Street (Kids+Family/USA, Staffel 2, 12 Episoden, ab 9.3.), One Piece (Fantasy/Japan + England+USA, Staffel 2, 8 Episoden, ab 10.3.), Love is Blind: Schweden (Reality-Show, Staffel 3, 10 Episoden, ab 12.3.), That Night (Mystery/Spanien, Staffel 1, 6 Episoden, ab 13.3.), Radioactive Emergency (Drama/Brasilien, Staffel 1, 5 Episoden, ab 18.3.), Furies (Action-Drama/Frankreich, Staffel 2, 8 Episoden, ab 18.3.), Jo Nesbø‘s Detective Hole (Thriller/Norwegen, Staffel 1, 9 Episoden, ab 26.3.)
Rund die Hälfte aller Lebensmittel landet im Müll – noch bevor sie jemand in der Hand hatte. Jeder zweite Salat, jede zweite Kartoffel, jedes fünfte Brot wird aussortiert, weil es nicht perfekt aussieht oder nicht in die Logistik passt. Das wahre Ausmaß dieser Verschwendung kennen die wenigsten. Der Film „Taste the Waste“ geht genau diesem globalen Skandal nach und fragt: Wer macht aus Essen Müll? Regisseur Valentin Thurn verfolgt die Spuren weggeworfener Lebensmittel durch Supermärkte, Großmärkte und private
Haushalte. Er findet Tonnen unversehrter Ware – originalverpackt, frisch und oft weit vor Ablaufdatum. Über zehn Millionen Tonnen landen allein in Deutschland jährlich im Müll. Der Film zeigt, wie sehr diese Verschwendung das Klima belastet: Landwirtschaft verbraucht enorme Mengen Wasser, Energie und Pestizide, Regenwald wird gerodet, um Flächen zu schaffen, und auf Müllhalden entstehende Gase heizen die Atmosphäre zusätzlich an. Doch „Taste the Waste“ bleibt nicht bei der Diagnose stehen. Der Film porträtiert Menschen, die der Verschwendung etwas entgegensetzen: Bauern, die neue Wege gehen, Initiativen, die Lebensmittel retten, und Köche, die scheinbar Wertloses in Genießbares verwandeln. Kleine Schritte, die zeigen, dass Wandel möglich ist – und dass Wertschätzung beim Essen beginnt.
MEIN NEUES ALTES ICH
Eine Reise in das Mysterium der Menopause
›› 8.3., Casablanca Art House (Zum Quellenpark 2), Bad Soden am Taunus, casablanca-badsoden.de
In „Mein neues altes Ich“ begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere Frauen aus aller Welt erzählen offen über ihre Erlebnisse mit teilweise starken Symptomen der Menopause. Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen so schwere Beschwerden haben, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und das Wissen darüber bis heute begrenzt ist. Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu ergründen. „Mein neues altes Ich“ bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht. Zahlreiche Frauen erzählen hierin ihre sehr emotionalen und persönlichen Geschichten davon, wie sie ihre Menopause erlebten. Der Film begleitet zudem Forschende weltweit auf ihrer Suche nach Antworten. Die Schauspielerin und Entertainerin Maren Kroymann leiht dem Film ihre (Erzähl-)Stimme in der deutschen Fassung.
Liebe auf der Flucht
›› 23.3., Pupille Kino an der Uni, Frankfurt, 20.15 Uhr, pupille.org
Die Ehe der Doinels zerbricht endgültig an den Affären Antoines, der seinerseits Christine vorwirft, untreu zu sein und mit ihrer besten Freundin Liliane ein lesbisches Verhältnis zu führen. Nach der Scheidung, die nach neuer Gesetzeslage beidseitiges Einvernehmen voraussetzt, trifft Antoine am Bahnsteig durch Zufall auf seine Jugendliebe Colette, die schon im zweiten Film die Hauptrolle spielte und sich noch zu gut an Antoines Flatterhaftigkeit erinnert. Für den Abschluss der einzigartigen Reihe drehte François Truffaut nur gut die Hälfte des Materials neu. Die andere Hälfte schnitt er aus den gut zwanzig Jahren seines filmischen Schaffens, nicht ausschließlich aus den vorherigen Filmen des Antoine-Doinel-Zyklus. Er verwendete auch Szenen mit Claude Jade aus „Die amerikanische Nacht“, die er neu kontextualisierte. Ein filmisches Experiment mit unterhaltsamem und originellem Ergebnis.
Ein Sommer in Italien – WM 1990
›› 19.3., Cinestar Metropolis, Frankfurt, cinestar.de Italien im Sommer 1990: Deutschland wird zum dritten Mal Fußballweltmeister und erlebt eine der größten Sternstunden der deutschen Sportgeschichte. Unter Teamchef Franz Beckenbauer wachsen Fußball-Ikonen wie Lothar Matthäus, Andreas Brehme, Jürgen Klinsmann, Rudi Völler oder Klaus Augenthaler weit über sich hinaus. Die legendären Duelle mit den Niederlanden und Jugoslawien, der emotionsgeladene Finalsieg gegen Argentinien – unvergessliche GänsehautMomente, bis heute nicht aus dem deutschen Fußballgedächtnis wegzudenken. Doch die WM 1990 war weit mehr als nur Fußball. Nach dem Mauerfall, kurz vor der deutschen Wiedervereinigung, entstand im Jubel der Millionen von Menschen aus Ost und West ein neues Selbstbewusstsein. Der Sommer von 1990 schenkte Deutschland nach Jahrzehnten der Teilung wieder ein Wir-Gefühl und wurde so zum Symbol der Hoffnung.
Speicher-Kultur.de Tourist Info Bad Homburg und alle VVK-Stellen
Alice Merton
›› 4.3., ZOOM, Frankfurt, 20 Uhr
VVK: 47 € Infos & Tickets: zoomfrankfurt.com
Alice Merton ist als das Mädchen ohne Wurzeln bekannt geworden. In ihren Songs erzählte sie stets davon, das Leben als Nomadin zu feiern und sich dort ein Zuhause zu schaffen, wo man möchte. Neben Platin- und Goldauszeichnungen in Europa und den USA ist ihre Karriere vor allem von außergewöhnlichen Live-Momenten geprägt. Sie trat auf Festivals wie Coachella, Sziget und Lollapalooza auf. Mit der EP Heron begann 2024 ein neues Kapitel. Statt ein Zuhause in der Außenwelt zu suchen, begibt sie sich auf eine innere Reise –geprägt vom Gefühl des Verlorenseins und grundlegenden Fragen: Wer soll ich eigentlich sein und wie gut kenne ich mich selbst wirklich? Heron stellt das eigene Glück infrage, in einer Welt, in der wir ständig von den Glücksvorstellungen anderer darüber beeinflusst werden, insbesondere durch soziale Medien. Können wir unser eigenes Glück finden, ohne permanent mit den Definitionen anderer davon bombardiert zu werden?
SwingSize Orchestra
›› 8.3., Jazzkeller, Frankfurt, 20 Uhr
VVK: ab 29 € Infos & Tickets: jazzkeller.com
Elf gut aussehende, elegant gekleidete Herren mit blank polierten Instrumenten und eine charmante Sängerin der Spitzenklasse. Unterwegs, nicht im Auftrag des Herrn, aber im Auftrag heißer Musik und guter Laune. Mit Energie und Spielfreude verschmelzen die zwölf hochkarätigen Musikerpersönlichkeiten zum einmaligen SWING SIZE ORCHESTRA!
In den Arrangements von Jens Hunstein spielt die Band mitreißen Jump’n Jive und Swing: Ray Charles, Louis Prima, Joe Williams etc.
Auf der Suche nach der „anderen Art von glücklich“, nach den entscheidenden „7 Minuten“ und einem Leben mit „Kontrasten“ wagt LOUA den Ausbruch aus dem Happyland und trifft genau ins Schwarze. Tiefgreifende Themen, wie Leistungsdruck, Selbstzweifel und Perfektionismus, beschäftigen nicht nur die Kölner Künstlerin. LOUAs Songs fühlen sich an wie ein Videocall mit der besten Freundin oder der Rat der großen Schwester. Ganz nach dem Motto: We are all in this together!
Honahlei
›› 15.3., Ponyhof Club, Frankfurt, 19.30 Uhr
VVK: 22 €, AK: 25 €
Infos & Tickets: ponyhof-club.de
Honahlei ist ein Indie-Folk-Duo, bestehend aus der costa-ricanischen Sängerin Michelle Gonzalez und dem österreichischen Musiker Kevin Etheridge. Ihre Musik verbindet reiche Harmonien, gefühlvolle Texte, warme akustische Klangfarben und erschafft so einen Sound, der sich zugleich frisch, eingängig und zeitlos anfühlt. Der Name Honahlei ist inspiriert vom mythischen Land „Honah Lee“ aus dem 60er-Jahre-Klassiker Puff the Magic Dragon und spiegelt das Gefühl des Duos für Staunen, Nostalgie und Zeitlosigkeit wider. Seit ihren Anfängen im Jahr 2024 haben sie Millionen von Streams erreicht, standen zwei Wochen in Folge an der Spitze der Soundportal-Charts und sind zusammen mit Sean Koch durch Europa getourt. Mit ihrem mit Spannung erwarteten zweiten Album, das im Dezember 2025 erschien, bereiten sich Honahlei auf ihre erste eigene Europa-Headliner-Tour 2026 vor und bringen ihren wachsenden Katalog zeitloser Songs live auf die Bühne.
Betterov
›› 17.3., Batschkapp, Frankfurt, 20 Uhr VVK: 46 €
Infos & Tickets: batschkapp.net
2022 hat Betterov den Preis für Popkultur gewonnen, bei Late Night Berlin, Inas Nacht und Studio Schmitt gespielt und den prallen Festivalsommer mit einer ausverkauften Headliner-Tour gekrönt. Danach wurde es im öffentlichen Raum einige Zeit still, während in seinem Zimmer derweil der Entschluss wuchs, das eigene Aufwachsen offensiver denn je in den Mittelpunkt zu stellen. Am Ende dieser Reise steht nun das zweite, im November 2025 erschienene Album „Große Kunst“.
Die Cigaretten
›› 18.3., ono2, Frankfurt, 21 Uhr
VVK: 13,62 €, AK: 15 €
Infos & Tickets: ono2.de
Ihre Songs sind schnell, laut und voller Wut, aber auch easy tanzbar. DIE CIGARETTEN sind wie eine Mischung aus einigen der größten Rockbands aller Zeiten. Sie haben die Kraft von Nirvana, die eingängigen Hooks der Beatles, den Noise von Sonic Youth, den Swagger von Oasis und bringen dazu noch Neues auf den Tisch. Textlich sprechen sie auch schwierige Themen wie psychische Gesundheit und Drogen an. Aber sie tun das alles mit einem Sinn für Humor und Style.
Clueso
›› 23.3., Festhalle Frankfurt, 20 Uhr
VVK: ab 69,50 € Infos & Tickets: festhalle.messefrankfurt.com
Clueso geht 2026 mit seiner spektakulären DEJA-VU TOUR auf große Arena-Tournee und bringt gemeinsam mit seiner Band seine Hits in die größten Hallen Deutschlands. Mit neuen Songs, frischen Arrangements und einer beeindruckenden Bühnenshow verspricht die Tour unvergessliche Abende voller Emotionen, Energie und Live-Musik. Mit 20 Jahren Bühnenerfahrung verbindet Clueso auf einzigartige Weise Pop, Hip-Hop und Singer-Songwriter-Elemente. Bei der DEJA-VU TOUR dürfen sich Fans nicht nur auf seine größten Hits wie „Chicago“, „Cello“ und „Flugmodus“ freuen, sondern auch auf brandneue Songs und jede Menge Live-Highlights. Seine Songs berühren Generationen und bleiben dabei stets authentisch. Gold- und Platin-Alben, ausverkaufte Hallen und eine treue Fanbase sprechen für sich. Wer Clueso live erlebt, weiß: Seine Konzerte sind pure Emotion. 2026 gibt es die nächste Gelegenheit, unvergessliche Abende mit ihm zu erleben – bei zehn exklusiven Shows.
„Leichte Musik für schwere Zeiten, wütender Schellenklang aus Epikurs Gärten, mit Inbrunst gespielt und gesungen“, so beschreibt der Essayist und Soul-DJ Reinhard Jellen treffend den Sound der Band DER ENGLISCHE GARTEN. Die Band nennt es einfach: Gitarrenpop aus München. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, „das zwiespältige Münchner Lebensgefühl zum Klingen zu bringen. Der schöne Schein trifft auf den Bordstein. Glamour und Asphalt“. Pop-Musik mit Punk-Spirit.
Three For Silver kehren mit neuem Album und Sound zurück! Auf dieser Tour stellen sie ihr siebtes Album „Oh! For a Muse of Fire“ vor – eine schräge, nautische Freak-Rock-Reise mit druckvollen Songs, ungewöhnlichen Instrumenten, virtuosem Bassspiel und Lucas’ markantem, rauem Gesang. Man sagt, im Leben gehe es darum zu lernen, im Regen zu tanzen – doch angesichts des Zustands der Welt fragt dieses Album eher, ob wir inmitten eines Feuersturms Polka tanzen können.
Ein unersättlich erfinderischer Antrieb hat Poppys surrealen Aufstieg durch unzählige Ecken der Kunst- und Musikwelt befeuert. Jedes ihrer vielen Projekte hat bislang einen neuen Blick auf eine Visionärin eröffnet, die sich nicht um Genres schert, von Konventionen unbeeindruckt bleibt und Erwartungen immer wieder trotzt. Gerade diese Vielseitigkeit hat Poppys Ruf als Grenzen sprengende Künstlerin gefestigt. Von Performance-Art-Provokateurin über Videoregisseurin und Sci-Fi-Graphic-Novel-Autorin bis hin zur weltweit tourenden Musikerin, deren Repertoire von brutalen Metal-Breakdowns und Bubblegum-Pop der 60er über Trap-Pop bis zu Grunge-Punk reicht – für Poppy war bei der Umsetzung ihrer facettenreichen künstlerischen Vision absolut nichts tabu. Sie tourte mit Thirty Seconds to Mars, Avenged Sevenfold und BABYMETAL. Mit ihrem fünften Studioalbums Negative Spaces stürzt sich die Solo-Künstlerin nun kopfüber in ihre nächste wagemutige Ära.
REVIEW
Olive Jones For Mary
(Label: Nettwerk Music Group)
Olive Jones’ Debut klingt nach reduziertem Indie-Soul mit klarem Fokus auf Stimme und Atmosphäre. Warme Grooves, dezente Instrumentierung und ruhige Arrangements tragen persönliche Texte über Erinnerung und Beziehungen. Die Songs wirken direkt, nahbar und fließend – zurückhaltend produziert, aber emotional präsent und mit viel Raum für Zwischentöne.
Tigers Jaw Lost On You
(Label: Hopeless Records)
Lost On You ist ein Indie-Rock-Album voller eingängiger Melodien, treibender Gitarren und klarer Hooks, die im Ohr bleiben. Der Gesang von Ben Walsh und Brianna Collins verleiht emotionale Tiefe. Die Texte behandeln Selbstzweifel, Verlust und Beziehungsfragen, offen und ehrlich. Das Album wirkt vertraut, reif und mitreißend, mit Momenten zum Nachdenken und Mitsingen.
Dave Douglas Four Freedoms (Greenleaf)
Ein wunderbares, teils live im letzten Jahr in Spanien entstandenes Album des Trompeters Dave Douglas; wieder mit Marta Warelis (p), Nick Dunston (b) und Joey Baron (dr), inspiriert von Franklin D. Roosevelts berühmter Rede von 1941. Die Freiheit der Rede und der Religion, die Freiheit von Not und Furcht gilt es nicht nur in Amerika zu behaupten. Improvisation ist Freiheit!
TANZTEE Saisoneröffnung 2026
›› 1.3., Mainod, Frankfurt, 17 Uhr, 10 €
Am Sonntag, den 1. März, startet der TANZTEE in die vierte Saison. Was 2023 als Experiment begann, ist längst zu einem festen Treffpunkt für alle geworden, die Sonntage lieber auf der Tanzfläche als auf dem Sofa verbringen. DJ Kosmik Kat, Saxophonist Oli Leicht und wechselnde Gäste sorgen Monat für Monat für einen offenen, stilübergreifenden Sound zwischen Clubsounds, globalen Grooves und spontaner Improvisation. Zum Saisonstart ist Martin B. dabei – eine Legende der Frankfurter Underground-Szene, deren rare Sets tief, überraschend und immer perfekt getimed sind. Zusammen mit Kosmik Kat bringt er die Tanzfläche in Bewegung. Dazu verwöhnt das Mainod-Team mit kühlen Drinks und feinen Speisen, während draußen der Main vorbeizieht. Oliver Leicht rundet das Programm mit Jazz, Improvisation und Klangfarben ab, die die Sets von Kosmik Kat und Martin B. perfekt ergänzen.
WICKED RAVE
›› 6.3., Zoom, Frankfurt, 23 Uhr, 14 €
Are you good or wicked? Das Zoom verwandelt sich in den Ozdust Ballroom. Erlebe die Magie von WICKED auf dem Dancefloor: „The Wizard and I“, „Popular“ und natürlich der große Moment, wenn wir alle gemeinsam „Defying Gravity“ & „For Good“ singen. Dazu gibt’s die heißesten Musical-Banger u.a. aus Kinky Boots, SIX, Mamma Mia, Moulin Rouge & Heathers. Und weil es einfach popular ist: Ariana Grande & Pop-Hits, die perfekt in die glitzernde Musicalwelt passen.
clubcherry
›› 7.3., Silbergold, Frankfurt, 23:59 Uhr, 12 €
Das FLINTA*-Kollektiv clubcherry lädt ein zum Special anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Seit mehreren Jahren veranstaltet es Partys zur Stärkung von FLINTA*-Personen in der immer noch stark männlich dominierten Branche. So wird auch hier ein FLINTA* only DJ-Workshop im Vorfeld stattfinden. Im Anschluss geht es direkt über in die Partynacht mit Yeliz, GabyDelMic und Sam Aroha, die House bis Tech House auflegen.
Sachsentrance Showcase
›› 7.3.,
12 €
Sachsentrance is back in FFM! Nach dem legendären ersten Abriss im Sommer 2025 folgt jetzt die nächste Eskalationsstufe. Eine weitere Wahnsinnsfahrt steht bevor: Das SACHSENTRANCE Kollektiv rollt mit sieben Acts an und bringt genau die Energie mit, für die es europaweit gefeiert wird. Den Rest übernehmen die HYPERTRANCE Crew, die Tanzhaus Residents und ausgewählte 069 Locals mit maximaler Präzision und kompromisslosem Sound. Sachsentrance ist mehr als ein Label, es ist eine Bewegung. Entstanden aus einer Gegenkultur, getragen von Toleranz, Respekt und absoluter Inklusivität. Kein Platz für Diskriminierung, dafür umso mehr Raum für Ekstase, Freiheit und kollektives Ausrasten. Laut, schrill, provokant und immer am Puls der Szene. Die Residents liefern ihren ganz eigenen Signature-Sound: von Trance und Harddance über Hardstyle bis hin zu Neo Rave. Unter anderem an den Decks: Paralich, KIRK, Raverpik, The Jakob Sister, DJ 069 und MËRO.
My Feeling ist ein Abend voller Leichtigkeit, Groove und ehrlicher gute Laune. Toro Tortilla und Get Smashed verbinden melodische Clubtracks, poppige Hooks, tanzbaren Hip-Hop und warme DanceGrooves zu einem fließenden Sound, der sofort wirkt – ohne Druck, ohne Schubladen. Der Fokus liegt auf Stimmung und Flow: Musik, die verbindet, bewegt und ein Lächeln auf den Dancefloor bringt.
Beat goes Funk
›› 13.3., ono2, Frankfurt, 21 Uhr, AK: 7 €
Die Liebhaber des Vinyl-Sounds sind wieder im ono2 an den Plattentellern. Mortimer Coldheart und Holger Menzel bringen ihre Plattenkisten voller Funk, Soul, Beat und Disco mit und sorgen dafür, dass alle Tanzfreudigen und Nachtschwärmer:innen auf ihre Kosten kommen. Ihre DJSets verbinden zeitlosen und modernen Funk, funky Breaks und groovige Disco – fernab vom Mainstream und stets mit viel Herz für den echten Vinyl-Sound.
Tanzhaus West & Dora Brilliant, Frankfurt, 23 Uhr, ab
Kuddelmuddel bei Nacht
›› 21.3., Tanzhaus West & Dora Brilliant, Frankfurt, 23 Uhr, ab 15 €
Das Kuddelmuddel bei Nacht geht im März in die nächste Runde! Noch bevor die Open-Air-Saison ihre ersten warmen Nächte schickt, verwandelt sich das ehrwürdige Tanzhaus West erneut in einen vielschichtigen Spielplatz elektronischer Klangwelten. Drinnen treffen vertraute Räume auf neue Perspektiven, Details auf Atmosphäre und Bewegung auf kollektives Eintauchen. Zwischen dunklen Ecken und offenen Floors entfalten sich sphärische Sounds, treibende Grooves und rohe Energie, die Körper in Bewegung setzt und Köpfe abschalten lässt. Beats bauen sich auf, verlieren sich wieder und ziehen die Nacht immer weiter nach vorn. Neue Floordesigns, frischer Sound und überraschende Elemente erweitern das Kuddelmuddel-Universum um zusätzliche Facetten und laden zum Entdecken ein. Jeder Raum erzählt seine eigene Geschichte, jeder Beat schafft seinen eigenen Kosmos.
Zeroo
›› 20.3., Gibson, Frankfurt, 23 Uhr, 15 €
Zeroo startet als neue Eventreihe mit einer frischen Mischung aus AfroHouse, House, Tech-House und bekannten Hits. Markanter Sound trifft auf starke visuelle Inszenierung und schafft ein Cluberlebnis mit eigener Handschrift. Highlight des Abends ist ein integrierter Countdown, der besondere Showmomente einleitet und Spannung aufbaut. Für die musikalische Gestaltung stehen unter anderem IKER FOXX, MGUN & OLEN.
Siinisteerrr invites
›› 21.3., Silbergold, Frankfurt, 23:59 Uhr, 12 €
Siinisteerrr, bekannt von der Phantom Frequencies-Reihe im Silbergold, trifft auf den australischen DJ und Produzenten Tazman aus Berlin. Dritter in der Runde ist Tanz in Frankfurt Resident POIZN. Die drei bewegen sich musikalisch zwischen Groove und Techno, wobei Ausflüge in düsterere Bereiche zwischen EBM und Wave nicht ausgeschlossen werden sollten. Macht euch bereit für eine lange durchtanzte Nacht!
Frühtanz Party x 2000er Party
›› 28.3., Nachtleben, Frankfurt, 19 Uhr, ab 12 €
Ende März startet im Club Nachtleben an der Konstablerwache ein Abend, der sich perfekt an jedes Energielevel anpasst. Ab 19:00 Uhr beginnt die Frühtanz Party für alle, die Tanzen lieben, aber den nächsten Tag nicht opfern wollen. Vier Stunden volle Tanzfläche, pünktliches Ende um 23:00 Uhr und ein Sound, der durch Genres und Jahrzehnte führt. HipHop, 90er-Vibes und aktuelle Hits sorgen dafür, dass der frühe Abend alles andere als ruhig wird. Alles läuft, was sofort in die Beine geht und den Club füllt. Und wenn du noch kannst, geht es nahtlos in die nächste Runde über. Ab 23:00 Uhr übernimmt die 2000er Party denselben Club und hebt die Stimmung auf das nächste Level. Die größten Hits der 2000er bringen Pop, HipHop, Rock und Dance zurück auf die Tanzfläche. Von internationalen Charts bis zu legendären Klassikern ist alles dabei, was diese Ära unvergesslich gemacht hat. Bereits ab 20:00 Uhr gibt es die Happy Hour in der Bar mit günstigeren Cocktails und Longdrinks.
Nach der letzten legendären Nacht geht es direkt weiter: Die BRISA! DJ Deli, DJ Benido con Flow und DJane Peachy bringen euch mit Reggaeton, Perreo, Dembow und Latin Hits direkt nach Latinoamérica. Heiße Walking Acts, eine Candy Bar und Welcomeshots sorgen für Extraspaß. Tanzt die Nacht durch, spürt pure Latin Energy und erlebt eine Party, die bunt, laut und unvergesslich ist!
Linkin Park Tribute Party
›› 28.3., Zoom, Frankfurt, 19 Uhr, 12 €
A Tribute to LINKIN PARK & 2000s Rock Music: pure Nostalgie & Energie! Natürlich mit den Klassikern der frühen 2000er – zwischen Hybrid Theory und Meteora, von „One Step Closer“ und „Crawling“ bis „Numb“ und „Faint“. Wir reisen quer durch die letzten 25 Jahre Musik-Geschichte, vorbei an „Bleed it out“, „What I’ve Done“, „Castle Of Glass“, „Burn It Down“ und „One More Light“ bis „Emptiness Machine“ und einmal wieder zurück bis „IN THE END“.
Die GurLZzz versteht sich als Safe Space für lesbische Frauen und ihre Freundinnen – ein Ort, an dem Respekt, Sichtbarkeit und Vielfalt nicht nur Schlagworte, sondern gelebte Haltung sind. Ziel der Veranstalterinnen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich Besucherinnen unabhängig von Identität oder sexueller Orientierung frei bewegen, wohlfühlen und sicher feiern können. Für den Sound dieses Abends sind zwei DJs angekündigt, die seit Jahren in der queeren Clubkultur verankert sind. Emma aus Darmstadt bringt ihre energiegeladene Mischung aus House und Electronica mit. Die DJ und Musikerin mit britischen Wurzeln ist regelmäßig in Städten wie Berlin, Frankfurt, Mün chen und Wien zu erleben – solo oder als Teil des Duos Don’tCanDJ. In ihrer Karriere supportete sie Acts wie Romy (The XX), Desiree und Frittenbude. Ihre musikalischen Wurzeln liegen am Schlag zeug; mit der Band 8kids tourte sie bis 2021 durch Deutschland. Neben ihrer DJ‑Arbeit ist sie als Mu sikjournalistin aktiv und gibt Workshops für queere Jugendliche. Ihr vielseitiger Hintergrund prägt den treibenden, gleichzeitig warmen Sound, den sie zur GurLZzz mitbringt. DJane Käry aus Frank furt zählt seit 2015 zu den festen Größen der LGBTIQ+ Szene. Ihre Referenzen reichen von der Na ture One über die L‑Tunes Party in Berlin bis zum L‑Beach Festival an der Ostsee und dem Pink Lake Festival am Wörthersee. Zudem ist sie auf zahlreichen CSDs vertreten – ob auf Demo‑Trucks, Hauptbühnen oder den großen After Partys. Ihr Stil zeichnet sich durch viel Energie und ein präzi ses Gespür für den Moment aus, was sie zu einer der meistgefragtesten DJs der Szene gemacht hat. Ein Extra für Frühankommende: Bis 23:30 Uhr gibt es einen kostenlosen Welcome Shot.
Korpulente Männerkörper sind in den Medien nur langsam präsent. Viele Männer – insbesondere schwule Männer – leiden nach wie vor unter Unsicherheit und mangelndem Selbstbewusstsein, da es an entsprechenden Vorbildern fehlt. Das gesellschaftliche Stigma in Bezug auf Körperfülle und Aussehen führt oft zu Depressionen und Selbstzwei feln. Mit seinem Projekt Bigger hinterfragt Joseph Wolfgang Ohlert gesellschaftliche Normen und lädt uns dazu ein, die Schönheit aller Körperformen zu feiern. Durch die Darstellung der Vielfalt übergewichtiger Menschen betont Ohlert in seinen Fotografien die Bedeutung von Selbstakzeptanz und Selbstliebe. Das Buch enthält rund 80 fesselnde Porträts und gewährt Einblicke in das Leben und die Erfahrungen von Männern, die in den Medien lange Zeit un terrepräsentiert waren. Mit einer natürlichen und unvoreingenommenen Herangehensweise fängt Ohlert die Schön heit und Vielfalt der Körper ein, die sowohl Bewunderung als auch Anerkennung verdienen. Eine Einladung, die Schönheit aller Körperformen zu feiern. Das Buch enthält rund 80 Porträts.
Mit The Chronology of Water legt Kristen Stewart ihr viel beachtetes Re giedebüt vor – ein intensives, visuell aufgeladenes Filmdrama, das auf den Memoiren von Lidia Yuknavitch basiert. In der Hauptrolle überzeugt Imogen Poots als ehemalige Schwimmerin, die ihr Talent ebenso kompromisslos ein setzt wie später ihre Sprache. Der Film feierte seine Premiere 2025 in Cannes und kommt Anfang März 2026 in die deutschen Kinos. Im Zentrum steht Lidia, einst große Hoffnung des Schwimm sports. Ein Stipendium in Texas soll ihr helfen, der Gewalt und Instabilität ihrer Herkunftsfami lie zu entkommen. Doch Abhängigkeit, Selbstzweifel und der Druck des Leistungssports treiben sie in eine Abwärtsspirale. Als sie ihr Stipendium verliert, beginnt in Eugene ein neuer Lebens abschnitt – geprägt vom Schreiben, radikaler Selbstbefragung und der Annahme ihrer bisexu ellen Identität. Der Film folgt Lidia durch Rückschläge, Begegnungen und Grenzerfahrungen –von der Zusammenarbeit mit Ken Kesey über kreative Prozesse bis zur Entdeckung von S&M als Ventil und Selbstbehauptung. Stewart erzählt diese Entwicklung nicht reißerisch, sondern mit ei ner Mischung aus poetischer Wucht, körperlicher Nähe und emotionaler Rohheit. The Chrono logy of Water ist kein klassisches Biopic, sondern ein Befreiungsversuch in Bildern: ein Film über Verletzungen, Leidenschaft und die Kraft, die eigene Geschichte selbst zu schreiben.
QUEERE SOLIDARITÄT IM ALTER RegenbogenBuddies
›› frankfurt-aidshilfe.de
Nach über zwanzig Jahren erfolgreicher Arbeit wandelt sich das Frankfurter Projekt „Rosa Paten“ der AIDS-Hilfe Frankfurt e. V. (AHF) in eine neue, inklusive Form: Ab 2026 heißt der ehrenamtliche Besuchsdienst für ältere queere Menschen „RegenbogenBuddies“. Der neue Name steht für Vielfalt, Offenheit und gegenseitige Unterstützung und spiegelt die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte wider. Während die „Rosa Paten“ ursprünglich gegründet wurden, um älteren homosexuellen Männern – häufig auch mit HIV-Diagnose – soziale Teilhabe und persönliche Begleitung zu ermöglichen, richtet sich das Nachfolgeprojekt „RegenbogenBuddies“ nun an alle queeren Senior:innen: lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter und nicht-binäre Menschen. Viele queere Senior:innen erleben im Alter Einsamkeit und Isolation, oft als Folge lebenslanger Diskriminierung und fehlender familiärer Bindung. Klassische Altenhilfe-Angebote sind häufig nicht auf queere Lebensrealitäten eingestellt und werden deshalb wenig in Anspruch genommen. Hier setzen die RegenbogenBuddies an: Mit einem Peer-toPeer-Ansatz, der Begegnungen auf Augenhöhe ermöglicht, schaffen sie Vertrauen, Zugehörigkeit und neue soziale Verbindungen. Die langjährige Erfahrung der Rosa Paten bildet dabei das Fundament für den Neustart: bewährte Strukturen, Schulungskonzepte und Supervision bleiben erhalten, werden aber um queersensible Inhalte und inklusive Ansprache erweitert.
FILMTIPP
LAURA
MELINA
BERLING: Medusa in Paradise
„Wie wollen wir leben?“
›› 9.3.2026, Hessisches Literaturform, 19.30 Uhr, 6/9/12 € (pay as you wish), hlfm.de
Eine einsame Insel. Ein Flugzeugabsturz. 20 Frauen. Laura Melina Berling verhandelt in ihrem Debüt gesellschaftliche Debatten und die allumfassende Frage, wie wir leben wollen. In ihrem Roman treffen Paradies und Dystopie aufeinander.
Cara hat ihr bisheriges Leben komplett vergessen. Nach einem Flugzeugabsturz findet sie sich auf einer einsamen Insel wieder. Gemeinsam mit 20 weiteren Frauen. Und eigentlich geht es ums Überleben. Außer in den diversen Plenen, wo permanent debattiert wird: über gender- und diskriminierungssensible Sprache, Pronomen, Konsens und darüber, wie es möglich sein könnte, eine neue, gerechtere Gesellschaft aufzubauen. Und Cara, die sich nicht mal an ihren eigenen Namen erinnern kann und jetzt Luna heißt, hat sämtliche feministischen Theorien vergessen. Auch wenn der Prolog des Romans die Leser:innen zunächst etwas anderes glauben lassen möchte: „Männer zerstören die Welt. Davon ist Cara überzeugt. Sie zerstören alles, was ihnen unter die Finger kommt. Häuser, Städte, Menschenleben und bald sogar den ganzen Planeten.“
LESUNGEN IM FEBRUAR
2.3.
Katja Lewina & Lena Schätte
Katja Lewina und Lena Schätte bringen ihre Playlists mit, sprechen mit dem Publikum über Musik und Bücher. Lewina erzählt lustig und emphatisch darüber, wie Paare auseinandergehen könnten, in „Wir können doch Freunde bleiben. Trennungsgeschichten aus der Hölle“. Lena Schätte stand mit ihrem Roman „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2025.
›› Romanfabrik, 19.30 Uhr, romanfabrik.de 16.3.
Oisín McKenna: Hitzetage
Maggie und Ed erwarten ein Kind und verlassen das heiße London. Phil liebt seinen Mitbewohner Keith, der liiert ist, als seine Mutter ihn mit der Tatsache konfrontiert, an Krebs erkrankt zu sein. Radikale Umbrüche, eine Generation, die prekär lebt, queeres Begehren, Abschied und Aufbruch – das Debüt des Iren McKennas vereint all das. Anton Weil („Super einsam“) liest den deutschen Text.
›› Hessisches Literaturforum, 19.30 Uhr
Und da sind noch die anderen Frauen: Sophie, die eine Menstruationshütte bauen will, Aurelia, die das als Cultural Appropriation bezeichnet, Else, die ein Matriarchat errichten und Noëlla, die sich als Kommunistin versuchen will. Krankenpflegerin Anne ist total genervt, Betty will einfach nur nach Hause und Nykki will Sex. Laura Melina Berling lebt in Frankfurt, war auf Instagram unter @littlefeministblog unterwegs – und ist jetzt unter @laura_melina_berling aktiv. In ihrem 2023 erschienenen Buch „Modern Heartbreak. Feministischer lieben“ klärt sie über die Liebesproblematik unserer Zeit auf. „Berling richtet ein Brennglas auf sämtliche feministische Kämpfe unserer Zeit: scharfzüngig, pointiert und klug. Fast schade, dass das hier Fiktion ist!“ (Ninia La Grande)
23.3.
Siri Hustvedt: Ghost Stories
Nach dem Tod ihres Ehemanns blickt Siri Hustvedt auf 43 Jahre Liebe und Partnerschaft zurück. Schreibt über das, „was bleibt“ – was geschieht mit der Liebe zu einem Menschen, der nicht mehr da ist – Gedanken, Briefe, Texte und das, was sie mit ihrem Mann Paul Auster teilte. Eva Mattes liest aus der deutschen Übersetzung.
›› Schauspiel Frankfurt, 19.30 Uhr, evtl. Restkarten an der Abendkasse
24.3.
Thomas Hettche: Liebe
Hettche schreibt über eine späte Liebe: Max, Okularist und Anfang sechzig, begegnet Anna. Die seine Gefühle erwidert, obwohl sie verheiratet ist. „Hettche [‥.] erzählt von einer späten und umso unbedingteren Liebe“ (kiwi-verlag.de).
›› Historische Villa Metzler, 19 Uhr, Anmeldung: Literatur.Kulturamt@stadt-frankfurt.de 25.3.
Louisa Linde: Die Nahtstelle der Dinge
Die junge Elena kämpft um das Überleben ihrer kleinen Familie – in Zeiten der Klimaveränderung. Als ihr Vater sich zu einer Geschlechtsanpassung entschließt, beginnt auch für sie ihre Metamorphose.
›› Bibliothekszentrum Sachsenhausen, 19.15 Uhr
25.3.
Books & Bubbles: Lola Randl, Helene Bukowski & Nuran David Calis Drei Autor:innen stellen ihre neuen Bücher, im Gespräch & mit Publikumsbeteiligung, vor. Filmemacherin Lola Randl verhandelt in ihrem Roman „Der lebende Beweis“ Sinnfragen, soziale Dilemmata, Helene Bukowski rekonstruiert in „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ das Leben einer Pianistin, die sich suezidiert hat. Und Nuran David Calis erzählt in „Rausch“ von der Suche nach Identität, Rassismus und wie es ist, als Kind armenisch-türkischer Asylbewerber im Deutschland der 90er zu leben.
Fatima Daas Spiel das Spiel Ullstein, 23 € Wie hoch ist der Preis für den sozialen Aufstieg? Kayden lebt mit Schwester und Mutter in der Banlieue. Und sie kann schreiben. Die neue Französischlehrerin erkennt ihre Begabung und will, dass sie sich an der Pariser Eliteuni Sciences Po bewirbt. Kayden weiß nicht, ob sie das will, was sie will, ist die Zuneigung ihrer Lehrerin. Daas schreibt über Macht, Klasse, die französische Leistungsgesellschaft, Rassismus, Solidarität und kompromisslose Freund:innenschaften. Für ihr Debüt „Die jüngste Tochter“ erhielt sie den Internationalen Literaturpreis 2021.
Anna Brynhildsen Die glücklichste Familie der Welt
S.Fischer, 23 €
Sara ist schwanger, reist mit ihrer jüngeren Cousine Evi und ihrem Onkel Mats nach Berlin. Er will Briefe seiner Mutter, die mit einem Kindertransport aus Berlin nach Schweden gerettet worden ist, dem Jüdischen Museum übergeben. Alle drei tragen jede/r ihren eigenen Rucksack gefüllt mit transgenerationalen Traumata, Ängsten, Zukunftsvisionen: „Brynhildsen schreibt modern, bewegend und lang nachhallend über die Wirkung von Familiengeschichte auf die nachfolgenden Generationen“ (Trude Teige).
Nussaibah Younis fundamentalös Unions Verlag, 19,99 € Nadia hat das Angebot, ein UN-Projekt zur Deradikalisierung von IS-Bräuten im Irak zu leiten. Und da sie gerade von ihrer Freundin verlassen wurde, scheint Bagdad eine gute Ablenkung zu sein. Beherzt wirft sich die Neue ins Abenteuer, stolpert über Bürokratie und Diplomatie, Exzentriker und Gutmenschen. Und sie trifft auf Sara, eine junge Frau, die falsch abgebogen ist. Erfrischende Provokation und eine eigenwillige Heldin katapultieren dieses Debüt ganz nach oben.
Audur Ava Olafsdóttir
Eden Suhrkamp, 25 € Wunderlich und schwebend schön ist die Geschichte aus Island: Jede Woche stirbt eine Sprache aus. Linguistin Alba ist dafür Expertin. Sie forscht und fliegt um die Welt. Eine verunglückte Affäre schenkt ihr einen Neuanfang. Jetzt liest sie ihre Bücher in einem kleinen Haus auf dem Land, pflanzt Bäume und öffnet ihr Herz. Worte und Vögel können hier frei fliegen und Alba findet den Weg in die Mitte ihres Lebens.
Die Schau „Großartig | Kurios | International“ erzählt von der Freundschaft Goethes mit dem französischen Bildhauer Pierre Jean David d’Angers, nachdem dieser eine Marmorbüste des Dichters anfertigen durfte. Seit 2015 besitzt das Hochstift einen Gipsabguss des originalen Tonmodells.
Oskar Rio Ladwig hält in seinen Arbeiten die Fragilität von Momenten und Zuständen fest, beschäftigt sich mit Nähe, Distanz, flüchtigen Begegnungen und emotionalen Zuständen, die oft unsichtbar bleiben. Analoge und digitale Medien treffen auf Acryl, Gouache, Pastellkreide, Kohle, Sprühfarbe und Textilien in der Ausstellung „regen“ im Theater „Die Schmiere“.
›› Bis 13.3.2026, Seckbächer Gasse 4, die-schmiere.de
Historisches Museum
Die Fotos von Ursula Edelmann – von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart – dokumentieren die Zerstörung der Stadt, ihren Wiederaufbau, den architektonischen Wandel. Das Museum widmet der Fotografin zwei Ausstellungen. In der Dauerausstellung „Frankfurt einst?“ sind Architekturfotografien städtischer Bauten und Einrichtungen zu sehen. Im Sammlermuseum (13. Sammlerraum) werden Fotografien zum Wiederaufbau des Historischen Museums in den 1950er und 1960er Jahren ausgestellt.
Die Gruppenausstellung „Modernidade! Fotografie aus Brasilien (1940 bis 1960)“ widmet sich der modernistischen Fotografie Brasiliens. Die Fotografien von Gaspar Gasparian, German Lorca, Nelson Kojranski, José Yalenti und Eduardo Salvatore – Protagonisten des Foto Cine Clube Bandeirante/São Paulo – werden als Ausdruck gesellschaftlichen, kulturellen Aufbruchs verstanden und zeigen den Wandel Brasiliens.
›› Bis 13.5.2026, Großer Hirschgraben 15, leica-camera.com
Weshalb war und ist das Seebad Étretat an der nordfranzösischen Atlantikküste ein Sehnsuchtsort für so viele Künstler:innen? Die Schau „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ geht dem Mythos Étretat, dem Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne nach. Hier malten u.a. Gustave Courbet, Camille Corot, Camille Pissarro und Berthe Morisot. Und Claude Monet. Étretat ist seit mehr als 150 Jahren ein internationaler Urlaubsort. Doch die vielen Tourist:innen sind für die Steilküste bedrohlich ebenso wie die Erosion und der Klimawandel. Die Schau untersucht den „Mythos Étretat“ – die Konsequenzen der Popularität und die Rolle, die die Kunst dabei spielte. Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente – 170 Werke stehen in Beziehung zu dem einstigen Fischerdorf Étretat, das um 1850 zu einem angesagten Seebad für Künstler:innen, Intellektuelle und das Pariser Bürgertum avancierte. Die Roman-Figur Maurice Leblancs, der Gentleman-Gauner Arsène Lupin ermittelte dort, für Guy de Maupassant war Étretat ein Sehnsuchtsort und Gustave Courbet malte hier seine Wellenbilder. Claude Monet hielt die Fels- und Küstenbögen an der Küste von Étretat viele Male in seinen Gemälden fest – die einzigartige Steilküste mit den drei Felsentoren – Porte d’Amont, Porte d’Aval und Manneporte – faszinierten den Künstler. Seine Arbeitsweise, Motivreihen zu malen, begann in Étretat. Sohra Nadjibi
Jessica Backhaus. Shadows might Dance
›› Bis 26.4.2026, Fotografie Forum Frankfurt, fffrankfurt.org nnnn n
So ganz einordnen lassen sich Jessica Backhaus’ Arbeiten zunächst nicht. Sind das Reliefs …? Ihre Fotografien wirken so dreidimensional, als könnte man hinter die kunstvoll ineinander geschichteten Arrangements aus buntem Papier greifen. Die flirrenden Farben, kaum nachvollziehbaren Schattenbildungen und Verschachtelungen in den beiden Serien „Papyrus“ (2023/34) und „Plein
Wolle. Seide. Widerstand
›› Bis 24.5.2026, Museum Angewandte Kunst, museumangewandtekunst.de nnnnn
Teppiche spenden seit Jahrtausenden Wärme, haben eine spirituelle Bedeutung oder dienen der Dekoration. Dass sie auch schon immer Geschichten erzählen, mit Mustern oder Bildern, ist in westlichen Ländern nicht mehr so präsent. In der Ausstellung kann nicht nur herausragendes Kunsthandwerk bestaunt werden, hier werden Teppiche als zeitgenössische Kunst auf ein ganz neues Level gehoben, das auch die Hierarchie zwischen angewandter und freier
Soleil“ (2024–26) scheinen nicht von dieser Welt. Tatsächlich sind sie das aber, keine KI. Es sind flüchtige Kom-
Kunst in Frage stellt. Es sind textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, in die man teilweise am liebsten seine Hände graben möchte. Faigh Ahmed dekonstruiert in
positionen aus buntem Papier, allein durchs pralle Sonnenlicht in Szene gesetzt und so fotografiert, dass selbst noch die einzelnen Fasern des Materials erkennbar sind. In der früheren Serie „Cut Outs“ erkennt man noch Verweise auf das Handwerkliche: die gewölbten Papierformen sind deutlich von Hand, minimal unregelmäßig geschnitten. Jessica Backhaus’ (*1970) Werk bewegt sich zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst. Neben dokumentarischen Arbeiten und sensiblen Portraits beschäftigt sie sich vor allem mit verschiedenen Texturen, Oberflächen und der Wirkung von Licht, die sie in faszinierenden Detailaufnahmen einfängt. Ann Wente-Jaeger
„Virgin“ (2016) einen traditionellen anatolischen Teppich, den er in einen Schwall aus blutroter Wolle auflöst: ein Sinnbild für den Wandel von der Tradition zur Moderne. Den raumgroßen Teppich von Alexandra Kehayoglou dürfen die Besucher:innen sogar betreten, er stellt eine Flusslandschaft in Argentinien dar, die von Umweltzerstörung bedroht ist. Jan Kaths handgeknüpfte Wandteppiche zeigen Bilder von Krieg und Vertreibung, Flüchtlingsboote und Panzer. Er verbindet diese aktuelle Themen mit den klassischen Ornamenten eines persischen Teppichs, kontrastiert mit neonfarbenen Umrandungen und Mickey-MouseSilhouetten. Ann Wente-Jaeger
Puccinis Madame Butterfly ist großes Gefühlskino auf der Opernbühne. Die junge Geisha Cio-CioSan heiratet den amerikanischen Leutnant Pinkerton und glaubt fest an ihr Glück. Während er in die USA zurückkehrt, bringt sie seinen Sohn zur Welt und wartet jahrelang auf ihn. Als Pinkerton mit neuer Ehefrau erscheint und das Kind zu sich holen will, zerbricht alle Hoffnung. Die Inszenierung setzt auf klare, reduzierte Bilder. Zwei Schie-
bewände schaffen einen offenen Raum, in dem die Figuren und ihre Emotionen im Mittelpunkt stehen. Zum Schluss sitzt das Kind allein auf der Bühne, während Butterfly im Verborgenen mit dem Messer aus dem Leben scheidet. Ein erschütternd-intensiver Moment, den schwarz-weiß gehaltene Kostüme auf das Wesentliche konzentrieren. Musikalisch überzeugt der Abend auf ganzer Linie. Unter Lorenzo Passerini entfaltet das Orchester große Klangfarben. Anna Princevas Sopran berührt, die Arie: „Un bel dì vedremo“ geht direkt ins Herz. Kelsey Lauritano gestaltet eine einfühlsame Suzuki, Kang Wang zeigt
bei seinem Debüt einen spürbar zerrissenen Pinkerton. Domen Križaj beeindruckt als Konsul mit klarem Bariton und großer Ausdruckskraft. Der berühmte „Summchor“ sorgt für echte Gänsehaut. Ein Abend, der bewegt – und nachwirkt. Peter Bosnic
An Absurditäten und Fallstricken verfügt die Gegenwart über ein reiches Arsenal. Das nimmt die neue Produktion der Schmiere in bissig-witzigen Szenen aufs Korn. Wie etwa die Kniffe von Privatsendern, die aus Zuschauer:innen werbewirksame Zielgruppen machen, oder die Influencerin, die „Bunkerschminke“-Tipps für längere Aufenthalte im Luftschutzkeller erteilt. Der weltweit erste „Zehntausendstel-Marathon“ über 4,26 Meter wird sogar live aus dem Neubau der „Peter Feldmann-Arena“ übertragen. Was die Verblendungen und Gefahren im privaten und öffentlichen Leben anbelangt, dürfen natürlich auch eine vertrauliche Unterredung zwischen Trump und Vance sowie eine aus den Ufern geratende TV-Diskussion mit Weidel und Lindner nicht fehlen. Mit satirischen Seitenhieben sind nicht zuletzt die Musikeinlagen gespickt – darunter eine grandios gerapte Parodie auf die ständige Präsenz von überzogenen Erwartungshaltungen. Ein rundum gelungener Abend, der Himbeereis zum „Symbol für süße Abwechslung in sauren Zeiten“ deklariert und auch zum Nachdenken ermuntert. Dafür sorgt besonders der Song über den Tod des Faschismus durch gegenseitige Wertschätzung und Liebe. Doris Stickler
Info & Tickets: (069) 427 262 649, volksbuehne.net
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Schattenspiel, Film, Live-Musik und Bühnen-Show – in diesem Programm „prallen“ die Künste „aufeinander“, wie Conférencier Michael Quast zu Beginn sagt. Und dann trifft zeitlos komischer Slapstick auf die gesellschaftliche Realität des Jahres 2026: die tödlichen Schüsse in Minneapolis, das grausame Schicksal im Mittelmeer ertrunkener Flüchtlinge und als Kommentar dazu ein (bestenfalls unfass-
bar abgehoben wirkendes) Zitat aus der Botschaft zum „Welttag des Migranten und Flüchtlings“ von Papst Leo, der Migrant:innen als „privilegierte Zeugen der im Alltag gelebten Hoffnung“ auf „das Herankommen von Glück“ sieht. Die Antihelden Stan Laurel und Oliver Hardy sind in „Liberty“ (1929) Flüchtlinge aus dem Gefängnis und Charlie Chaplin mimt in „The Immigrant“ (1917) einen mittellosen Einwanderer. Das kleine Orchester begleitet die Stummfilme mit Uwe Dierksens mitreißender Musik auf den Punkt genau, ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Bild und Ton. Doch im Gedächtnis bleibt vor allem, dass die Hoffnung auf Glück allzu oft
vergeblich ist. Die Aufführungen sind eine Hommage an das ehemalige „Ensemble Modern“-Mitglied Dierksen. Der Komponist verstarb im Februar dieses Jahres. Antje Kroll
Krieg & Bilder
Kasten Überzeile Kasten Head Grundschrift 2 Kasten ›› Kasten Infozeile
Nach ihren Recherchen zur „Kriegsfibel“ von Bertolt Brecht und Ruth Berlau setzten sich Studierende der HfMDK mit Bildern von Kriegen und der Verschmelzung von privatem Alltag und politischen Katastrophen auseinander. Vor allem mit Blick auf die ukrainisch-russischen und israelisch-palästinensischen Gewaltgeschichten thematisieren sie die psychischen Folgen von sexualisierter Gewalt.
How to Date a Feminist Nachdem bei beiden die Beziehung in die Brüche ging, lernen sich Steve und Kate auf einem Kostümball kennen. Der Feminist und die meist auf Machos hereinfallende Frau verlieben sich und bereiten die Hochzeit vor. Aufgrund der unterschiedlichen Elternhäuser ein ziemlich komplizierter Akt, doch dann ist es so weit – fast. Steves Mutter und Kates Vater nähern sich an, was zum Abbruch der Feierlichkeiten führt. ›› 7.3., Theater in der Engelsburg, Frankfurt-Sindlingen, 19.30 Uhr, 8.3., 17.30 Uhr 20–32 €, div. Erm. Info & Tickets: (069) 469 392 63, engelsburg-theater.de
Der Meister und Margarita Während das Moskauer Stadtleben scheinbar normal verläuft, werden Menschen verschleppt, gefoltert und hingerichtet. Ist es tatsächlich das Werk eines „Woland“, der sich als „Professor für schwarze Magie“ bezeichnet? Der russische Exilregisseur Timofej Kuljabin zeichnet in seiner Adaption von Michail Bulgakows Roman das Bild einer korrupten, von allgegenwärtiger Gewalt beherrschten Gesellschaft nach und entblößt die Mechanismen des heutigen Regimes. ›› 5./6./9./13./30.3., SchauspielFrankfurt, Schauspielhaus, 19 Uhr, 29.3., 16 Uhr 13-58 €, erm. die Hälfte Infos & Tickets: (069) 212 494 94, schauspielfrankfurt.de
Jugendliebe
Als ihn seine Jugendliebe Maryse um Scheidung bittet, war Antoine nicht klar, dass die Spontanhochzeit vor 25 Jahren noch rechtsgültig ist. Aus Angst, die Hälfte seines Vermögens zu verlieren, zieht er in die Sozialwohnung seiner Reinigungskraft und geriert sich als arm. Mit ihrem ausgeprägten Helfersyndrom tut Maryse jedoch alles, um ihn dem Prekariat zu entreißen. Obendrein ist die Putzfrau gewitzt, will sich nicht herumschubsen lassen und dreht das Machtverhältnis zu ihren Gunsten um. ›› bis 15.3., Die Komödie, Frankfurt, 20 Uhr, So 18 Uhr, täglich außer Mo 20,50–31,50 € ›› Info & Tickets: (069)284 580, diekomoedie.d
Dagli-Klein
20 Jahre IKK Südwest in Frankfurt
INTERVIEW MIT DANIEL VOLKSHEIMER UND CHRISTOPHER PROKEIN
Zum 20-jährigen Jubiläum der IKK Südwest in Hessen blicken
Regionaldirektor Daniel Volksheimer und der Leiter des Kundencenters der IKK Südwest in Frankfurt Christopher Prokein auf die Entwicklung der IKK Südwest. Ihr gemeinsamer Fokus: Gesundheit aktiv gestalten.
Redaktion: „Herr Volksheimer, als einer der Wegbereiter der IKK in Hessen, was waren die prägendsten Entwicklungen in den letzten 20 Jahren?“
Daniel Volksheimer: „Einer der bedeutendsten Schritte war die Weiterentwicklung zum proaktiven Gesundheitspartner. Unser zentrales Anliegen ist es, Menschen durch unsere persönlichen Kundenberatern vor Ort aktiv dabei zu unterstützen, gesund zu bleiben. Parallel dazu bauen wir unsere digitalen Angebote, wie unsere App, konsequent aus, was den Service für unsere Versicherten enorm beschleunigt.“
gesundes Arbeitsumfeld ist die Basis für alles. Deshalb sind wir ein Partner für die lokalen Betriebe und vor allem für die Menschen, die dort arbeiten.“
„Welche Angebote unterstreichen diesen Anspruch?“
Daniel Volksheimer: „Unser Spektrum ist breit: Es reicht von zertifizierten Präventionskursen zu Bewegung und Ernährung über flexible Online-Coachings bis hin zu unserer Bonus-App, die gesundheitsbewusstes Verhalten belohnt. Für Unternehmen entwickeln wir maßgeschneiderte BGF-Konzepte, die von der Analyse von Arbeitsbelastungen bis zur Durchführung von Gesundheitstagen reichen.“
Redaktion: „Herr Prokein, ein Blick in die Zukunft: Welchen Zielen stellt sich die IKK Südwest?“
Redaktion: „Herr Prokein, wie zeigt sich diese strategische Ausrichtung heute konkret im Profil der IKK Südwest hier in Hessen?“
Christopher Prokein: „Was uns antreibt, ist eigentlich ein einfacher Gedanke: Gar nicht erst krank zu werden, ist doch das Beste. Diesen Gedanken tragen wir hier in die Region – zu den Menschen nach Hause und an ihren Arbeitsplatz. Denn ein
›› Das Kundencenter der IKK Südwest in Frankfurt Bockenheimer Anlage 2, 60322 Frankfurt 0 69/5 06 08-5000 Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr
Christopher Prokein: „Die Digitalisierung bietet uns neue Möglichkeiten, unsere Angebote noch einfacher und individueller zu machen – sei es durch eine ärztliche Videosprechstunde oder digitale Gesundheits-Apps. Doch bei allem Wandel bleibt unser Kompass klar ausgerichtet: Wir sind und bleiben ein Partner für die Menschen, die hier in der Region leben und arbeiten. Gemeinsam mit ihnen möchten wir die passenden, individuellen Lösungen für ihre Gesundheit finden – verlässlich, persönlich und immer auf Augenhöhe.“
HESSEN BEI DER 76. BERLINALE –SO SICHTBAR WIE NIE
Die hessische Filmförderung präsentiert sich bei der 76. Berlinale so stark wie noch nie: Sechs von Hessen Film & Medien geförderte Produktionen wurden in verschiedene Sektionen des Festivals eingeladen. Anlass zum Feiern bot zugleich das zehnjährige Jubiläum der Hessen Film & Medien, das beim „Äppleritivo“Empfang der Hessischen Landesvertretung begangen wurde. Eingeladen hatten Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels sowie Geschäftsführerin Anna Schoeppe. Vor zahlreichen Gästen betonte Gremmels die wachsende Bedeutung Hessens als Film- und Medienstandort. Die ausgewählten Filme spiegelten die inhaltliche Vielfalt der Förderarbeit wider – von Literaturverfilmung über Dokumentarfilm bis zu internationalen Koproduktionen. Hessen habe seine Förderstrukturen zuletzt deutlich erweitert und setze besonders auf junge Filmschaffende sowie neue Medienunternehmen. Dem Empfang voraus ging eine Diskussion zur Zukunft der Filmförderung. Gremmels begrüßte außerdem die Entscheidung des Bundes, Streamingdienste zu verpflichten, künftig 8 % ihres Nettoumsatzes in deutsche Produktionen zu investieren. Mit „Allegro Pastell“, „Staatsschutz“, „Der Heimatlose“, „The Lights, They Fall“, „Tegenwoordig heet iedereen sorry“ und „Im Umkreis des Paradieses“ ist Hessen 2026 in zahlreichen Berlinale-Sektionen vertreten.
IKK-Südwest-Regionaldirektor Daniel Volksheimer (li.) und der Leiter des Kundencenters der IKK Südwest in Frankfurt Christopher Prokein (re.) mit seinem Team.
Die Tarifverhandlungen zwischen der CineStar-Gruppe und ver.di sind auch in der zweiten Runde ohne Annäherung geblieben. ver.di fordert einen Einstiegslohn von 15,80 Euro pro Stunde – rund 21,5 Prozent mehr als 2025 – sowie eine um 76 Prozent erhöhte Sonderzahlung. CineStar hält dies angesichts der Lage der Kinobranche für nicht umsetzbar und bietet 13,95 Euro pro Stunde plus Zuschläge, ein Plus von etwa 7,3 Prozent. Laut Geschäftsführung lag der durchschnittliche Stundenverdienst der Servicekräfte im Vorjahr inklusive Zuschlägen bei 16,90 Euro, Leitungspositionen knapp unter 20 Euro. Viele Beschäftigte seien in befristeten Nebentätigkeiten tätig. Das Unternehmen warnt, deutlich höhere Löhne könnten zu Schließungen wirtschaftlich schwacher Standorte führen – mit Folgen für Arbeitsplätze und kulturelle Angebote. CineStar appelliert an ver.di, das Angebot vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu prüfen. Bundesweit betreibt das Unternehmen 44 Kinos.
PURPOSE WIRD ZUNEHMEND
ZUM WETTBEWERBSFAKTOR
Eine aktuelle Umfrage der Campus-App UniNow zeigt, dass sich die Jobwahlkriterien der Generation Z weiter ausdifferenzieren. Zwar bleibt für 39 Prozent der Studierenden das Gehalt der wichtigste Faktor, doch rückt der Sinn der Arbeit stärker in den Mittelpunkt: 25 Prozent nennen „Purpose“ (Sinn und Zweck) als entscheidend. Damit gewinnt die Frage, welchen gesellschaftlichen oder ökologischen Beitrag eine Tätigkeit leistet, an Gewicht. Flexibilität folgt mit 16 Prozent, während Aufstiegschancen (11 Prozent) und Arbeitsplatzsicherheit (9 Prozent) weniger ausschlaggebend sind. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass junge Berufseinsteiger:innen verstärkt Tätigkeiten suchen, die persönliche Haltung und berufliche Identifikation verbinden. Unternehmen müssen daher klar vermitteln, wofür sie stehen – und diese Werte im Arbeitsalltag erkennbar leben. Glaubwürdigkeit wird zum zentralen Erfolgsfaktor im Recruiting. Die Befragung basiert auf Antworten von 826 Studierenden im bundesweiten UniNow-Netzwerk, das rund 800.000 Nutzer:innen erreicht.
E rlenmeyerstraße4-6 6 3741Ascha ff enburg+49 6 02158493-0oder10 www.med-akademie.de
FRANKFURTER MAINOVA HALBMARATHON 21,0975 Kilometer
›› 22.3., Start & Ziel: Deutsche Bank Park, Frankfurt, frankfurter-halbmarathon.de, fb+ig
Am 22. März ist es so weit: Der Frankfurter Mainova Halbmarathon findet wieder statt. Damit kehrt eine der beliebtesten Veranstaltungen der Frankfurter Ausdauersportszene zurück. Der von Spiridon Frankfurt e.V. ins Leben gerufene Lauf bildet für viele Läufer:innen aus Frankfurt/Rhein-Main den Auftakt in die Wettkampfsaison. Bei der letzten Auflage vor der unfreiwilligen Corona-Pause lockte er rund 6.500 sportbegeisterte Ausdauerfreund:innen auf die Strecke. Mit Start und Ziel im Deutsche Bank Park bietet die Veranstaltung allen Athlet:innen und Zuschauer:innen eine außergewöhnliche Kulisse. Das Besondere: Der Zieleinlauf im Innenraum des Stadions. Die flache und exakt vermessene Strecke durch den Frankfurter Stadtwald und die Frankfurter City bietet die besten Bedingungen für Bestzeiten. Wer daran teilnehmen und sich den 21,0975 Kilometer stellen möchte, sollte sich mit der Anmeldung beeilen, die Voranmeldung ist bereits geöffnet. Die Plätze so gut wie ausgebucht. Dieses Mal das Besondere: Zusammen mit dem Lauf finden die Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon statt, mit prominenten Starter:innen.
TUESDAY NIGHT SKATING (TNS) Durch Frankfurts Straßen rollen
›› 31.3., Treffpunkt: Hafenpark im Ostend, Frankfurt, 20.30 Uhr, t-n-s.de/de
Gemeinsam dienstagsabends auf Inline-Skates durch Frankfurts Straßen rollen! Am 31. März geht es los, bis Oktober ist TuesdayNight-Skating-(TNS)-Saison. Jeden Dienstag rollen dann wieder Hunderte Inline-Skate-Fans gemeinsam durchs abendliche Frankfurt. Startpunkt ist um 20.30 Uhr am Hafenpark in der Mayfarthstraße/Honsellbrücke. Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es eine „TNS Light Tour“ mit einer kürzeren Strecke und entspannterem Tempo. Sicheres Fahren und Bremsen sind jedoch Grundvoraussetzungen für die Teilnahme. Begleitet wird der bunte Tross von Polizei und Sanitäter:innen sowie von rund 80 Ordner:innen, die für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf sorgen. Die Strecken variieren und sind 25 bis 32 Kilometer lang. In der Regel sind wir gegen 23 Uhr zurück am Startplatz. Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter (Regen) statt, sofern eine ausreichende Anzahl an Teilnehmer:innen erschienen ist.
Die fünf neuen Filme der International Ocean Film Tour Volume 12 erzählen von Menschen, die Aufbruch und Veränderung wagen. Ihre Geschichten führen die Zuschauer:innen hinaus aufs offene Meer, an raue Küsten und zu außergewöhnlichen Begegnungen, in denen das Leben intensiv spürbar wird. „First in, last out“ – Christa Funk ist morgens die Erste im Wasser und abends die Letzte, die es wieder verlässt. Als eine der wenigen professionellen Surffotografinnen hat sie die legendäre Pipeline auf Hawaii – eine der gefährlichsten und ikonischsten Wellen der Welt – zu ihrem Arbeitsplatz und Happy Place gemacht. „The Last Dive“ – die bewegende Freundschaft zwischen Terry Kennedy und dem Mantarochen Willy. „A different Beat“ – drei Brüder rudern 14.48 Kilometer nonstop durch den Atlantik. „Up the Coast“ – Kite-Legende Kevin Langeree jagt in Südafrika dem perfekten Wind hinterher. „Home is the Ocean“ – eine achtköpfige Schweizer Familie hat auf dem Meer ihr Zuhause gefunden.
Die niederländische Band hat sich mit einer Mischung aus Psychedelia, Funk und Weltmusik einen Namen gemacht. Sie vereint tropische Rhythmen und groovige Basslines mit elektronischen Elementen zu einem einzigartigen, tanzbaren Sound. Auch das aktuelle Album
„Mount Matsu“ präsentiert kosmische Klänge und die Musikkultur Japans.
Jahrhunderthalle, The Rock Symphony Orchestra, 20:00 Nachtleben, Hecht, 20:00 Zoom, Rausgegangen Geheimkonzert, 20:00, Alice Merton, 20:00
Hanau
Jazzkeller Hanau, Blues Session, 20:30
SONSTIGE
Offenbach
Filmklubb, Der progressive Nostalgiker, 15:00, Pillion, 19:00
VORTRAG
Frankfurt
Instituto Cervantes, Wie schützen uns Weltraumorganisationen vor Asteroiden?, 19:00 Kulturhaus Frankfurt, Steven Elijah Neuhaus – Anderssein ist eine Superkraft, 19:00
Mainz
Unterhaus, Frank Goosen – Lovely Rita, 20:00
5.
Donnerstag
BÜHNE
Aschaffenburg
Hofgarten Kabarett, TetraPack, 20:00
Frankfurt
Die Katakombe, Heimsuchung, 10:30, Heimsuchung, 13:30
Die Komödie, Jugendliebe, 20:00
Die Käs, Nils Heinrich – Junger Gebrauchter, 20:00
Die Volksbühne, Für Frankfurt sterb‘ ich, solang ich leb‘!, 19:30 Galli Theater, Congusto ImproShow, 19:30
10.3. I 20 Uhr
R UMORS OF F LEETWOOD M AC
Alte Oper, Frankfurt
1969 verkauften Fleetwood Mac mehr Schallplatten als die Beatles und die Rolling Stones. Eine Hommage an diese einzigartige Musikgruppe, die den Zeitgeist der 60er bis 90er prägte, bilden seit 1999 „Rumours of Fleetwood Mac“. Diese Band aus sieben Musiker:innen eine Tribute Band zu nennen, wäre aber definitiv zu kurz gegriffen.
›› VVK: ab 68,53 €, Infos & Tickets: alteoper.de
12.3. I 19:30 Uhr
G EE H YE L EE T RIO FEAT . B ÄNSCH & K UHN
Romanfabrik, Frankfurt
Das Programm „Encounters“ ist eine Hommage an die Vielfalt und Tiefe menschli-cher Begegnungen. Gee Hye Lee verarbeitet persönliche Erfahrungen aus Kon-zertreisen, Freundschaften und Erinnerungen in ihren Kompositionen. Mit: Gee Hye Lee (p), Joel Locher (b), Sebastian Merk (dr), feat. Jakob Bänsch (tp), Alexan-der Kuhn (sax).
›› VVK: Solidarisches Preissystem, Infos & Tickets: romanfabrik.de JAZZ
Internationales Theater, The Servant of two Masters, 20:00
Jahrhunderthalle, Frida, 20:00
Neues Theater Höchst, Varieté Frühling, 20:00
Oper Frankfurt, Written on Skin, 19:30
Schauspiel Frankfurt, Der Meister und Margarita, 19:00, Paradiesvögel, 20:00
Stalburg Theater, Venus im Pelz, 20:00
The English Theatre, Something rotten!, 19:30
Friedrichsdorf
Garniers Keller, Poetry Slam, 19:30
Langen
Neue Stadthalle Langen, Der Tatortreiniger, 20:00
Mainz
Frankfurter Hof Mainz, Christian Chako Habekost – Es kummt wie‘s kummt, 20:00
Staatstheater Mainz, Von der Oder bis zum Rhein, 19:00, Die Dreigroschenoper, 19:30, Glory Game, 20:00
Unterhaus, Die Ehnerts – Wir
müssen reden, 20:00, Fabian Lampert – Einer dieser Abende, 20:00
Mörfelden-Walldorf
Lichtblick, Christian Döring –...am Arsch der Welt, 20:00
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Unsere Frauen, 20:00
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, Antigone, 19:30, Der Tatortreiniger, 20:00
Theater im Pariser Hof, Markus Webers – Ich hab da mal was vorbereitet, 19:30
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, The Baseballs, 20:00
Bad Soden
BluesHaus Bad Soden e.V., Jam Session, 20:00
Eppstein
Wunderbar Weite Welt, The Imaginaries, 20:00
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, hr-Sinfonieorchester, 19:00
Brotfabrik, Federico Albanese, 20:00
Das Bett, Karate Andi, 20:00 Gibson, Sound Up, 21:00
Jazzlokal Mampf, NuAnce, 20:30
Nachtleben, Hanna Rautzenberg, 20:00
Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, Mo-Torres, 20:00
Wiesbaden
Schlachthof, Dead Pioneers, Bad Assumption, 20:00
SONSTIGE
Frankfurt
Noah, Frankfurter Stammtisch, 18:00
Offenbach
Filmklubb, Hamnet, 15:00, Hamnet, 19:00
VORTRAG
Frankfurt
Hessisches Literaturforum im Mousonturm, Ulrike Almut
Sandig – Im Orkan, 19:30
Kunstverein Familie Montez e.V., Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen, 19:30
Mörfelden-Walldorf
Stadthalle Walldorf, Marie Lacrosse – Montmartre-Dilogie, 18:30
6.
Freitag
BÜHNE
Aschaffenburg
Hofgarten Kabarett, Franziska Wanninger – Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an, 20:00
Bad Homburg
Deutsches Äppelwoi-Theater
Bad Homburg, Ramba Zamba, 20:00
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Hänsel & Gretel, 19:30, Der zerbrochne Krug, 19:30
Dreieich
Bürgerhäuser Dreieich, Hagen
Rether – Liebe, 20:00
Frankfurt
Die Komödie, Jugendliebe, 20:00
Die Käs, Monsieur Brezelberger – Kaninchen ohne Taille, 20:00
Die Schmiere, In Stöckelschuhen durchs Himbeereis, 20:00
Internationales Theater, The Servant of two Masters, 20:00
Jahrhunderthalle, Die Nacht der Musicals, 20:00
Kellertheater, Nein zum Geld, 20:30
Kulturhaus Frankfurt, Hotel zu den zwei Welten, 20:00
Schauspiel Frankfurt, Der Meister und Margarita, 19:00
Stalburg Theater, Misery, 20:00
The English Theatre, Something rotten!, 19:30
Friedrichsdorf
Garniers Keller, Bis dass dein Tod uns scheidet, 20:30
Hanau
Congress Park Hanau, Frank Martini Wahrscheinlich liegt‘s an mir, 20:00
Hofheim
ShowSpielhaus, Drei Nonnen im Lift, 20:00
Mainz
Frankfurter Hof Mainz, Let‘s Burlesque – Love on Tour, 20:00 Staatstheater Mainz, Tod eines Handlungsreisenden, 19:00, Der Chronoplan, 19:30, Blot, 20:00
Unterhaus, Sascha Bendiks & Simon Höneß – In Teufels
Küche Teil 2, 20:00
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Unsere Frauen, 20:00
Rodgau
Bürgerhaus Nieder-Roden, Geld. Gier. Macht. – Der Fall Cum Ex, 20:00
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, Die Freiheit einer Frau, 19:30
CLUB
Aschaffenburg
Colos-Saal, The Big Easy x Gude Mukke, 23:00
Darmstadt
Goldene Krone, Crowned, 22:00 Frankfurt
Brotfabrik, 20 Jahre Pan y Tango! Geburtstagsmilonga, 21:00
Gibson, Sounds of Morelia, 23:00
Silbergold, Not From This Earth, 0:00
Tanzhaus West, Rawk, 23:00
The Cave, Strange Works, 22:00
Zoom, Wicked Rave, 23:00
Hattersheim
Der Posthofkeller, FridayNight-Fever, 20:00
Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, Ü30 x Schlager, die man nie vergisst, 22:30
Wiesbaden
Schlachthof, Bitter End, 21:00
LGBTIQ+
Frankfurt
Harvey‘s, Bi+ Stammtisch, 19:00
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, Musest, 20:00
Bad Homburg
Speicher, Cosmo Klein & The Campers, 20:00
Bad Vilbel
Theater Alte Mühle, Lady Bond, 20:00
Darmstadt
Bessunger Knabenschule, Lions Dance, 21:00
Stadtkirche, Abrenz meets Sheppard, 19:30
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, hr-Sinfonieorchester, 20:00
Batschkapp, 257ers, 18:30
Das Bett, Ski‘s Country Trash, 20:00
Dreikönigskeller, The Blues
Angst Youth & Band, 20:00
Frankfurt Art Bar, Blues Session, 20:00
Jazzkeller, Friday Night Club Band, 20:00
Jazzlokal Mampf, Marian Kleebaum, 20:30
Nachtleben, Nightwish – A Tribute-Show by Sleeping Sun, 20:00
Hessisches Staatstheater, Leonce und Lena, 16:00, Die Zauberflöte, 18:00
MUSIK
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Soli fan tutti – 6. Konzert, 11:00
Dietzenbach
Capitol Dietzebach, Leathertown Jazzband, 12:00, Susan Kent, 19:00
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Frankfurter Opern – und Museumsorchester, 11:00, Sterling Elliott, 15:00, City of Birmingham Symphony Orchestra, 19:00 Das Bett, Keith Caputo, 20:00 Frankfurt Art Bar, Jazz Matinee, 12:00 Jazzkeller, Swingsize Orchestra, 20:00
Fürstensaal, Philipp Schpiek & Alma Naidu, 11:30 Neu Isenburg Hugenottenhalle, Trio Molia, 17:00
SONSTIGE
Frankfurt Club Voltaire, Wirtshaussingen, 19:00 Jahrhunderthalle, Mädchen Klamotte, 11:00
13.3. I 20 Uhr
K APELLE P ETRA
Batschkapp, Frankfurt
Die Indie-Rock-Institution um „Opa“, „Der tägliche Siepe“, „Ficken Schmidt“ und „Gazelle“ feiert 30 Jahre Bühnenleben mit einer exklusiven Tour. Kapelle Petra präsentieren das Beste aus 30 Jahren Bandgeschichte – handverlesen, überra-schend und mit ihrer charmanten Mischung aus Pop, Indie-Rock und augenzwin-kernder Melancholie.
›› VVK: 40 €, Infos & Tickets: batschkapp.net
JAZZ
14.3. I 20 Uhr
Z UCCHINI S ISTAZ
Centralstation Darmstadt
In ihrem vierten Programm beweisen die Musikerinnen auf unterhaltsame Weise, dass aus ‚nur drei Damen‘ sehr wohl eine BigBand werden kann. Mit der Eleganz vergangener Tage und dem Selbstbewusstsein von heute begleiten die kokett fri-sierten Fräuleinz aus der Swing-Metropole Münster ihren Close-Hamony-Satzgesang einfach selbst.
UB40 gehören zu den erfolgreichsten britischen Bands der 80er. Mit ihrem poppi-gen Reggae-Sound und eigenständigen Interpretationen von Neil Diamonds „Red Red Wine“, dem Elvis-Hit „(I Can’t Help) Falling In Love With You“ sowie Sonny & Chers „I Got You Babe“ feiern UB40 seit über 45 Jahren weltweit generationsüber-greifende Erfolge.
Filmklubb, Ach, diese Lücke, 15:00, Das Flüstern der Wälder, 19:00
VORTRAG
Darmstadt
Bessunger Knabenschule, Timo Blunck & Henrik Siebold – Hamburgs exotische Küche, 20:00
Frankfurt
Club Voltaire, Großmachtsucht – Deutschland rüstet für die Führung Europas, 19:00 Hessisches Literaturforum im Mousonturm, Daniel Stähr – Die neuen Propheten, 19:30
Holzhausenschlößchen, Wahrheit gibt es nur zu zweien – Der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und ihrem Mann Heinrich Blücher, 19:30
Instituto Cervantes, Die feministische transició, 19:00 Literaturhaus, Erste Bücher mit Lilli Tollkien und Thị Thanh Thảo Trần, 19:30
13.
Freitag
BÜHNE
Aschaffenburg
Hofgarten Kabarett, Max Beier – Love & Order, 20:00
Bad Homburg
Deutsches Äppelwoi-Theater Bad Homburg, Ramba Zamba, 20:00
Darmstadt
Hessisches Landesmuseum, Alte Meister, 20:00
Staatstheater Darmstadt, Corps de Walk, 19:30, Der Kirschgarten, 19:30, Joker, 20:00
Frankfurt
Die Komödie, Jugendliebe, 20:00
Die Käs, Timo Wopp – Ja sorry!, 20:00
Die Schmiere, hart aber fake, 20:00
Die Volksbühne, Stoltze für Alle!, 19:30
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Prima Facie, 20:00 Galli Theater, Männerschlussverkauf, 20:00
Hessisches Staatstheater, Monique bricht aus, 19:30, Zwei Soldaten, 19:30
Theater im Pariser Hof, Andy Ost – Best Ost, 19:30
CLUB
Frankfurt
Gibson, Boujee, 23:00
Silbergold, Rawax, 0:00
Tanzhaus West, 069 – Zero Six Nine, 23:00
The Cave, DarkNight, 22:00 Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, One Night in Mainz – Depeche Mode Party, 22:00
LGBTIQ+
Frankfurt
Harvey‘s, Bi+ Stammtisch, 19:00
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, SuzzieQ, 20:00
Darmstadt
Goldene Krone, Chris Padera, 19:00
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, The Soul of a Man, 19:00
Batschkapp, Kapelle Petra, 20:00
Das Bett, Hole Full Of Love, 20:00
Dreikönigskeller, The Tulips, 20:00
Frankfurt Art Bar, Helt und Mojo, 20:00
Nebbiensches Gartenhaus, Trio Khareba, 20:00
St. Bonifatius Konzertsaal, circuits, 20:00
Hanau
Jazzkeller Hanau, Sandia, 21:00
Offenbach
Hafen 2, Oh He Dead, 20:00
Rodgau
Maximal Kulturinitiative, Zed Mitchell, 20:00
Rödermark
Alternatives Zentrum Rödermark e.V., Hot Four im Jazzkeller, 20:00
Kelterscheune, Young Scots, 20:00
Wiesbaden
Schlachthof, Fit For A King & special Guests: Memphis May Fire, Acres, 156/Silence, 18:00
SONSTIGE
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Die Gebrüder Skladanowsky, 18:00
VORTRAG
Darmstadt
Bessunger Knabenschule, Ivar Leon Menger & Michael Kibler –Von Mauern umgeben, 20:00
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Wim Wenders im Gespräch mit Wolfgang Niedecken, 18:00
Das Eventjahr hat begonnen – entdecke jetzt alle Highlights!
dein-bingen.de/events
ROCK
17.3. I 21 Uhr
Samstag
BÜHNE
Aschaffenburg
Hofgarten Kabarett, Thomas Freitag – Rückzug über die Minen der Ebene, 20:00
Bad Homburg
Deutsches Äppelwoi-Theater Bad Homburg, Alko-Pop & Klingeltöne, 20:00
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Don Pasquale, 19:30, Prima Facie, 19:30
Frankfurt
Die Komödie, Jugendliebe, 20:00
Die Käs, Tobii FH – Mutti & Friends, 20:00
Die Schmiere, Malte Anders –Generation Arschgeweih, 20:00 Die Volksbühne, Die Großherzogin von Gerolstein, 19:30 Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Arendt. Denken in finsteren Zeiten., 20:00 Galli Theater, Männerschlussverkauf, 20:00 Internationales Theater, Le Smanie per la Villeggiatura, 20:00
Jahrhunderthalle, Dan Browns
Der DaVinci Code – Sakrileg, 19:30, Lydia Benecke – Die
LESUNG
18.3 I 20 Uhr
D IRTY S OUND M AGNET
Bett Club, Frankfurt
Dirty Sound Magnet ist ein Rock-Power-Trio aus der Schweiz, das seit 2017 mit über 500 Shows in Europa, Großbritannien und Mexiko die Rockwelt im Sturm ero-bert. Ihr Sound verschmilzt Led Zeppelins Energie, die Mystik von The Doors mit modernen Elementen zu einer einzigartigen Mischung aus Psychedelic, Progressi-ve & Blues Rock.
›› VVK: 23 €, Infos & Tickets: bett-club.de
H EINZ S TRUNK
Schlachthof, Wiesbaden
Heinz Strunk kehrt zurück! Mit Studio Braun schrieb er bundesrepublikanische Gag-Geschichte, mit Fraktus erschuf er – gemeinsam mit Rocko Schamoni und Jaques Palminger – die größte Band seit Spinal Tap, als Autor hat er bereits zwölf Bücher veröffentlicht. Sein aktueller Erzählungsband heißt nun „Kein Geld Kein Glück Kein Sprit“.
›› Infos & Tickets: schlachthof-wiesbaden.de
EVENT 20.3. I 20 Uhr
D ER T EMPORÄRE E LEKTRONISCHE S ALON
Kulturraum B25 (Brüningstr. 25), Frankfurt-Höchst
Seit einigen Jahren findet der Salon temporär an verschiedenen Orten Frankfurts statt und garantiert immer elektronische improvisierte Musik für und aus dem Mo-ment. Hybrid Stylez, Dub-Drums, Scratches, Electric Reeds und Samples von Kunst bis Pop – alles fließt! Mit meistens Rubow & Leicht als Herz der Klang & Beat-Erzeugung gibt es jedes Mal unterschiedliche Gäste, die die musikalische Reise-Route mitdefinieren.
Club Voltaire, Eine Frage der Sicherheit – Cyberkriminalität und was dagegen getan werden kann, 11:00 Nebbiensches Gartenhaus, Hans-Jürgen Lenhart – Der Maskenball der Wörter, 16:00
16.
Montag
BÜHNE
Frankfurt
Schauspiel Frankfurt, Die Affäre auf der Straße nach Monaco / L’affare di via Monaco, 20:00
Schlachthof, Lost Society & special Guest: Awake Again, 19:30
SONSTIGE
Offenbach
Filmklubb, Die progressiven Nostalgiker, 19:00
VORTRAG
Frankfurt
Hessisches Literaturforum im Mousonturm, Oisin McKenna – Hitzetage, 19:30 Romanfabrik, Michael G. Fritz & Thomas Kunst – Zwei Stimmen. Zwei Welten., 19:30
Ypsilon Buchhandlung & Café, Mary Shelley – Mathilda, 20:00
17.
Dienstag
BÜHNE
Frankfurt
Neues Theater Höchst, Varieté Frühling, 20:00
Stalburg Theater, Die Tage, die ich mit Gott verbrachte, 20:00, Die Tage, die ich mit Gott verbrachte, 20:00
The English Theatre, Something rotten!, 19:30
Offenbach
Theateratelier 10, H, Schöprung – Die Geschichte um die Welt, 11:00
MUSIK
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Benefizkonzert 100 Jahre Mikis Theodorakis – eine Hommage, 20:00
Batschkapp, Betterov, 20:00
Das Bett, Dirty Sound Magnet, 21:00
Jahrhunderthalle, UB40, 20:00
Jazzlokal Mampf, Johannes Mössinger, 20:30
Fulda
Fürstensaal, Versailles, 20:00
Wiesbaden
Schlachthof, Maxïmo Park, 20:00, Che Sudaka, 20:00
SONSTIGE
Offenbach
CinemaxX Offenbach, FRIZZ –SNEAK Preview, 20:20
VORTRAG
Frankfurt
Instituto Cervantes, Die Emotionen der transición, 19:00
18.
Mittwoch
BÜHNE
Frankfurt
Die Käs, Lars Reichow – Boomerland, 20:00
Jahrhunderthalle, Olaf Schubert – Olaf Schubert & seine Freunde, 20:00
Jahrhunderthalle, Alex Christensen & The Berlin Orchestra, 20:00
Jazzlokal Mampf, 40, Monk, 20:30
Nachtleben, maïa, 20:00
Zoom, Mumiy Troll, 20:00 Mainz
Frankfurter Hof Mainz, Klaus Lage, 20:00
Unterhaus, Christoph & Lollo, 20:00
Rödermark
Kelterscheune, Meta Hüper, 20:00
Wiesbaden
Schlachthof, Fjørt, 20:00, Leftovers, 20:00
SONSTIGE
Frankfurt
Noah, Frankfurter Stammtisch, 18:00
theaterperipherie im Titania, Saimas Baithak, 19:30
Mühlheim
Schanz Kulturhalle, RudelSingSang mit Tom Jet, 19:30 Offenbach
Filmklubb, Elvis in Concert, 19:00
VORTRAG
Frankfurt
Club Voltaire, Stammtisch
Demokratie – Das Gasthaus als Demokratieort 1848 bis heute, 20:00
Romanfabrik, Vævictis Debattierclub – Das Debattenduell, 19:30
BÜHNE
Bad Homburg
Deutsches Äppelwoi-Theater Bad Homburg, Ramba Zamba, 20:00
22.3. I 18 Uhr
P EKI M OMÉS
Hafen2, Offenbach
Peki Momés ist eine türkische Sängerin, die in Leipzig lebt und seit 2023 Musik aufnimmt. Sie singt auf Türkisch und wird von einer Vielzahl von Stilen inspiriert: Disco, Funk, japanischer City Pop, türkische Psychedelik und anatolische Rhyth-men. 2025 erschien ihr Debütalbum „Peki Momés“ beim Hamburger Label Mo-cambo Records.
›› VVK: 10 €, Infos & Tickets: hafen2.net
I 20 Uhr
M AX P ROSA
Brotfabrik, Frankfurt
Max Prosa kommt mit einer Band aus Streichern zurück! „Der Garten“ heißt sein neues Album und ist ein musikalischer Ort zum Verweilen. Es treffen darin Men-schen auf Engel, Esel auf Könige, der Papst auf Johnny Cash, die Göttin Nacht schluckt die Sonne, es verpassen sich ewig Wartende und es finden sich ungleiche Liebende.
Siebzig Jahre nach Elvis Presleys Durchbruch kehrt „Elvis – Das Musical“ 2026 auf große Tour zurück. Die Produktion bringt seine größten Hits erneut live auf die Bühne. Am 25. März ist die Show in der Alten Oper zu erleben und verspricht ein energiegeladenes Erlebnis für alle Generationen von Fans.
›› Infos & Tickets: alteoper.de
Schlosskirche Bad Homburg, Bad Homburger Schlosskonzerte, 20:00
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Hairspray, 19:30, Der zerbrochne Krug, 19:30
Frankfurt
Die Komödie, Weisse Turnschuhe, 20:00
Die Schmiere, Hackenbusch –Mir geht‘s net gut, 20:00 Die Volksbühne, Claire Waldoff – anders als die Andern, 19:30 Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Arendt. Denken in finsteren Zeiten., 20:00
Capitol Dietzebach, Jakob Schwerdtfeger – Meisterwerk, 20:00
Frankfurt
Die Komödie, Weisse Turnschuhe, 13:00, Weisse Turnschuhe, 18:00
Die Käs, Peter Kunz – Hesskalation, 18:00
Die Volksbühne, Ochsenmaulsalat, 17:00
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Prima Facie, 18:00 Gallus Theater, Gifted5, 19:00
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Unsere Frauen, 15:00
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, Fack ju Göhte, 18:00, Schneeflöckchen, 18:00
Theater im Pariser Hof, Hessens erster Magic Slam, 19:30
MUSIK
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Deutsche Philharmonie Merck, 18:00
Stadtkirche, Oversáez Trio, 19:30
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Orchestre de la Suisse Romande, 19:00 Batschkapp, December Avenue, 18:00
Jahrhunderthalle, Amaranthe & Epica, 18:30
Frankfurt
Theater Willy Praml, KulturCafé Al Hakawati 1001 Nacht. Die Kunst des Erzählens zw. Damaskus und Frankfurt., 14:00
Mainz
KUZ Kulturzentrum Mainz, Dominik Eulberg – Prachtliebe & Wunderfakten, 19:00
23.
Montag
BÜHNE
Frankfurt
Club Voltaire, Mehr als nur Erinnerung – Hat uns Wilhelm Liebknecht heute noch etwas zu sagen, 19:00
Schauspiel Frankfurt, Die verlorene Ehre der Katharina Blum, 20:00
Gallus Theater, Die letzten Zeugen, 19:00
Historische Villa Metzler, Thomas Hettche – Liebe, 19:00
Neues Theater Höchst, Varieté Frühling, 20:00
Schauspiel Frankfurt, Hasenprosa, 20:00
Stalburg Theater, Der Fuchs –Improtheater, 20:00
The English Theatre, Something rotten!, 19:30
Mainz
Staatstheater Mainz, Werther, 19:30, Meister Floh, 20:00
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, Andy Timmons Band, 20:00
Frankfurt
Batschkapp, Kataklysm, 19:15
Das Bett, God Is An Astronaut, 20:00
Instituto Cervantes, Ania Paz Trio, 19:00
Kulturhaus Frankfurt, Žana Fejzić – New Material & Crowdwork, 19:30
Neues Theater Höchst, Varieté Frühling, 16:00, Varieté Frühling, 20:00 Schauspiel Frankfurt, Süßer Vogel Jugend, 19:30, Die Affäre auf der Straße nach Monaco / L’affare di via Monaco, 20:00 Stalburg Theater, Pärchenabend, 20:00
The English Theatre, Something rotten!, 19:30 Theater in der Engelsburg, Sein oder Nichtsein, 20:00 theaterperipherie im Titania, Power Pendler, 19:30
Hanau
Congress Park Hanau, Jürgen von der Lippe – Sextextsextet, 20:00
Hofheim
ShowSpielhaus, Hofheimer Lachnacht, 20:00
B REAK E VERY R ULE
myticket Jahrhunderthalle, Frankfurt
Vierzig Jahre nach dem Erfolg von Tina Turners Album „Break Every Rule“ bringt „Simply The Best – Die Tina Turner Story“ das Lebenswerk der Musikikone erneut auf die Bühne. Im Zentrum der Show steht Dorothea „Coco“ Fletcher, die mit ihrer energiegeladenen Performance die Queen of Rock beeindruckend authentisch verkörpert.
›› Infos & Tickets: tina-turner-story.com
H AVINGTON
Ponyhof Club, Frankfurt
Die Indie-Pop-Band Havington machen mit verspielten Gitarrenmelodien, analo-gen Synthie-Sounds, pulsierenden Beats und charakteristischer Zweistimmigkeit gute Laune und Lust zum Tanzen & Träumen. Es verschmelzen Elemente des In-die-Pops mit Folk und Elektro zu einem nach Leichtigkeit klingenden Sound, ohne an Tiefe zu verlieren.
In den 90er-Jahren veröffentlichte die belgische Band dEUS mit „Worst Case Sce-nario“ und „In a Bar, Under the Sea“ bahnbrechende Werke, die ihr eigenes Leben sowie das tausender Fans radikal und nachhaltig änderten. Heute gelten dEUS mit einer Diskografie von bisher acht Alben als vielleicht einflussreichste Rockband Belgiens.
›› VVK: ab 45 €, Infos & Tickets: batschkapp.net
Mainz
Staatstheater Mainz, La Cenerentola (Aschenputtel), 19:30
Unterhaus, et cetera – Schnee von gestern, 20:00 Neu Isenburg
Hugenottenhalle, Daneil Luis – Hyperaktiv, 20:00
Offenbach
Parkside Studios, Komische Nacht, 19:30
Offenbach
Filmklubb, Komische Nacht, 19:30
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, Wie es euch gefällt, 19:30 Schlachthof, Where The Wild Words Are. – Poetry Slam, 20:00
Wartburg, Alice by Heart, 19:30
CLUB
Frankfurt
Brotfabrik, Noche de Salsa, 21:00
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, The Gems, 20:00
Darmstadt
Bessunger Knabenschule, Zement, 21:00
Eppstein
Wunderbar Weite Welt, Danny Bryant Band, 20:00
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Elvis –Das Musical, 20:00, Elvis – Das Musical, 20:00
Batschkapp, Yüzyüzeyken
Konuşuruz, 20:30
Das Bett, Dahabflex, 20:00 Internationales Theater, Eleanna Pitsikaki, 19:00 Jazzlokal Mampf, A Ton Aise, 20:30
Nachtleben, Danju, 20:00
Orangerie im Günthersburgpark, 2xHören, 19:00 Romanfabrik, Lunchkonzert, 12:00
Friedrichsdorf
Garniers Keller, Duo Korff-Ludewig, 20:00
Mainz
Frankfurter Hof Mainz, Dominique Fils, 20:00
SONSTIGE
Darmstadt
Centralstation, Rudelsingen, 19:30
VORTRAG
Frankfurt
Club Voltaire, Daniel CohnBendit erinnert sich, 20:30
Die Käs, Verurteilt! Der Gerichtspodcast, 20:00
Instituto Cervantes, Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen nach Franco, 19:00 Literaturhaus, Books & Bubbles mit Helene Bukowski, Nuran David Calis und Lola Randl, 19:30
Hanau
Kulturforum Hanau, John Gerards – Herball: Ein europäisches Kräuterbuch, 19:30
26.
Donnerstag
BÜHNE
Aschaffenburg
Hofgarten Kabarett, Hugo Egon Balder – Erzählt es bloß nicht weiter!!, 20:00
The Miserable Rich kehren nach zehnjähriger Pause mit ihrem vierten Album zu-rück – entstanden aus Traumata, aber zugleich ein Zeugnis der Freude tiefer Freundschaft. Es ist die Geschichte einer Gruppe von Menschen, die sich in ihren schwierigsten Zeiten gegenseitig Halt gibt und Rettung darin findet, gemeinsam Musik zu machen.
Was mit Tracks wie „Sickomode“ und „OKC“ begann, wurde schnell mehr als nur ein Projekt. In seiner Heimat in Indonesien drehte Gola Gianni das Video zu „Va-lentino Camo“, spielte seine erste Show beim Openair Frauenfeld und krönte das Ganze mit Geneva, einer Kollabo mit Chilly Gonzales. 2026 geht Gola mit „City Sto-ries“ auf seine zweite Tour!
›› VVK: 25 € (zzgl. Geb.)
Infos & Tickets: zoomfrankfurt.de
I
D OUBLE B ILL T OUR Batschkapp, Frankfurt
Zwei Headliner, ein Abend: doppelte Energie! Blues Pills ist eine der explosivsten Live-Bands des modernen Rock und DeWolff ein junges Hammond-Gitarre-Schlagzeug-Trio aus den Niederlanden, das eine explosive Mischung aus elektri-sierendem Southern Bluesrock mit einem Hauch von Soul und Psychedelic spielt.
›› batschkapp.net
BLUES-ROCK
James Kendall ROCK
Rodgau
Maximal Kulturinitiative, Ben Sands, 20:00
Seligenstadt
Riesensaal Seligenstadt, Heilige Legenden, 20:00
SONSTIGE
Darmstadt
Centralstation, Illustre Gestalten: Die Philippinen, 12:00
Frankfurt
Batschkapp, wXw We Love Wrestling, 18:00
Offenbach
Theater t-raum, Vernissage –Erde, 19:30
VORTRAG
Egelsbach
Evangelische Kirche, Alexander Bußmann – Lucia & Lucia, 20:00
29.
Sonntag
BÜHNE
Aschaffenburg
Stadthalle Aschaffenburg, Ramon Chormann – Es werd als besser!, 18:00
Heisser Skorpion sucht tabulose Frau (Single oder gebunden) für zärtliche Stunden. Tel.: 0173-7641059
Er sucht ihn
Hallo, ich bin ein Mann, 64 Jahre, groß, normal gebaut mit einer bisexuellen Neigung. Suche Kontakte, jede Altersklasse willkommen. Chiffre 10428
Hessischer
Gebäude und Hotelreinigung Service
New Year/New Life/New Beginning, Black USA man sucht eine unglückliche Fr. verheiratet/ Single für langjährige, stressfreie, diskrete Affäre, über 50 Jahre alt, Haustierfrei, BmB, NR, KfI, Tel.#, Region MTK/Taunus/Hessen. Chiffre 10124
Giuseppe Riefolo
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Tag der offenen Tür in der Deutschen Nationalbibliothek
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15.3., Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt, 11-17 Uhr, dnb.de
Einmal im Jahr öffnet die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt ihre Türen für alle, die einen umfassenden Blick hinter die Kulissen der zentralen Archivbibliothek Deutschlands werfen möchten. Am 15. März 2026 lädt die DNB zwischen 11 und 17 Uhr zu einem vielfältigen Programm ein, das Einblicke in Bereiche ermöglicht, die sonst für Besucher:innen nicht zugänglich sind.
Zu den Höhepunkten zählen zahlreiche Führungen: vom Rundgang durch das Gebäude – vom Keller bis zum Dach – über Besuche in den weitläufigen unterirdischen Magazinen bis hin zu Touren durch die Lesesäle, technischen Anlagen und das Rechenzentrum. Die Führungen finden den ganzen Tag über statt, kostenlose Tickets gibt es ab 10 Uhr vor Ort, weitere Kontingente am Nachmittag.
Auch das kulturelle Programm ist breit angelegt. Besucher:innen können das Deutsche Exilarchiv und das Deutsche Filminstitut kennenlernen, Ausstellungen besuchen, eine Hörspielinszenierung erleben oder im KI-Tool-Café experimentieren. Zudem werden Kuriositäten aus der Sammlung gezeigt – ein Angebot, das den besonderen Charakter der DNB als Bewahrerin des schriftlichen Erbes unterstreicht. Für Familien gibt es eine Rallye, kindgerechte Führungen und eine Kreativwerkstatt, die auf spielerische Weise an das Sammeln, Bewahren und Vermitteln von Wissen heranführt. Wer möchte, kann außerdem die Direktorin treffen oder eine Short Story hören. Der Tag der offenen Tür bietet damit nicht nur einen informativen, sondern auch abwechslungsreichen Zugang zu einem der wichtigsten Kultur- und Wissensorte des Landes – und zeigt, wie vielfältig die Deutsche Nationalbibliothek arbeitet.
UNVERZICHTBAR
zino’s
›› zinos.de
Was 2023 als erste Spritzbar Deutschlands begann, ist heute eine eigene Getränkewelt: Unter der Marke zino’s haben Zino Egger und Simon Frey nicht nur ein erfolgreiches Bar-Konzept aufgebaut, sondern eine Aperitif-Reihe entwickelt, die in kurzer Zeit echten Trendstatus erreicht hat. Die Bars in Frankfurt, Heidelberg und Darmstadt – und bald Köln – waren dabei das Labor für etwas Größeres: Getränke, die den Anspruch einer neuen, jungen Aperitif-Kultur erfüllen. Im Mittelpunkt steht ein Sortiment, das bewusst in Deutschland hergestellt wird und komplett auf natürliche Aromen setzt. zino’s Rosati, das Hero-Produkt, orientiert sich geschmacklich an modernen Aperitif-Noten – fruchtig, leicht bitter, sommerlich –, liegt preislich jedoch deutlich unter internationalen Marken wie Sarti oder Aperol. Für die Zielgruppe zählt aber nicht nur der Preis: Das klare, farbintensive Design trifft den urbanen, weltoffenen Zeitgeist, den die Marke von Beginn an verkörpert. Durch das konstante Feedback der Bar-Community wurden Rezepturen geschärft und Nuancen angepasst – ein Entwicklungsprozess, der die Range besonders authentisch macht. 2026 folgt mit zino’s Aperitivo 0,00 % der nächste Schritt: ein alkoholfreier Aperitif, der Geschmack ohne Kompromisse verspricht und die Linie für ein noch breiteres Publikum öffnet. zino’s steht damit weniger für ein Produkt als für ein Lebensgefühl: modern, unkompliziert, gemeinschaftlich – und immer mit einem Spritz in der Hand. FRIZZ verlost 3 Pakete zino’s. Teilnahme via E-Mail an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder Postkarte an den Verlag. Oder liked und kommentiert euren Gewinnwunsch auf Facebook/FRIZZ Frankfurt. Veranstaltungs- oder Produktname angeben! Gewinnbenachrichtigung via E-Mail. Einsendeschluss: 15.3.2026
SPEAKERS´ CORNER
Warum auch nicht?
Plakate über Plakate, zum Teil mit abenteuerlichen Aussagen säumen die Stadt, sofern diese die Zerstörungslust unbeschadet überstanden haben, und laden uns ein, Rot, Schwarz oder Grün zu wählen ... Hilfreich bei der Qual der Wahl ist der Lokal-omat, der wichtige Fragen aufwirft (frankfurt. lokal-o-mat.de/de), die mit den unterschiedlichsten Ansätzen beantwortet werden können. Meine Top Drei sind fast immer gleich, sodass mein Gang zur Urne ein kurzer Ausflug werden wird. Aber nicht doch! – Welche, werden nicht verraten … Der März ist da und mit ihm ein sehnlich erwarteter Frühlingsduft. Wir tauen auf, verlassen sachte das Winterquartier und schauen zumeist belustigt auf die Neuigkeiten, die auf uns warten. Lasst uns überlegen: Dass Herr Söder beim Aschermittwoch die „linksgrüne Verbotszone“ in Passau ausruft zum Beispiel, lässt uns schmunzeln. So ist er halt, immer für einen Lacher gut. In Schockstarre dürfte Friedrich Merz’ Plan, Social Media für unter 16-Jäh-
VORSCHAU
April, April! Aber nicht doch, das Lesefestival „Frankfurt liest ein Buch“ meint es ernst mit uns. Zudem darf man sich im April auf eine stylische Modenschau freuen.
rige zu verbieten, nicht nur die Kleinen versetzt haben, sondern auch jene Eltern, die vom Sohnemann nur dann etwas Ruhe zu haben glauben, wenn dieser sich Aufregenderem als den Eltern widmen kann. Und was gibt es Faszinierenderes als TikTok und Co. Eine gute Nachricht für Frankfurt: Für das Crack-Suchthilfezentrum sind vier Träger gefunden. Das Haus in der Niddastraße 76 soll im ersten Halbjahr 2027 eröffnen. Auch für Bewohner:innen und Besucher:innen des Merianplatzes gibt es eine gute Neuigkeit: Anstelle der beiden Platanen, die von geistig fragilen Persönlichkeiten vergiftet wurden und der Axt anheimfielen, werden acht neue Bäume gepflanzt und um die Stämme Beete anlegt. Auch wenn es etwas überzogen vorkommt: Warum auch nicht? An der Stelle südlich des denkmalgeschützten alten Merianbads, an der einst eine der beiden großen Platanen in den Himmel ragte, soll eine Art Denkmal für die gefällten Bäume platziert werden. Geplant sei ein rund zwei Meter großer, stilisierter Baumstumpf aus Cortenstahl. Da bekommt man doch richtig Lust auf open air. Wir sehen uns!