Mit „Overdressed“ widmet sich am 21. April im Lab 106 ein ganzer Abend den ästhetischen wie politischen Dimensionen von Mode. Von 18 bis 22 Uhr verwandelt sich der Raum am Roßmarkt in eine performative Bühne, auf der Konsum, Textilgeschichte und globale Zusammenhänge körperlich erfahrbar werden. Im Zentrum steht die gleichnamige Performance der Künstlerin Hannah Eisenried, die mit ihrer Arbeit textile Materialien, Klang und Körper zu einer dichten Szene verbindet. Das Publikum wird Teil eines Settings, das Fragen nach Wert, Geschwindigkeit und Verantwortung in der Mode neu verhandelt. Ein Gallery Walk ergänzt die Performance um
HOMMAGE AN EINE JAZZLEGENDE
›› 26.5., Alte Oper, 19 Uhr, alteoper.de
100 Jahre wäre Miles Davis am 26. Mai 2026 alt geworden. Die hr-Bigband nimmt diesen runden Geburtstag auf den Tag genau zum Anlass für eine ganz besondere Hommage an die Jazzlegende, die im Übrigen 1990 selbst in der Alten Oper zu erleben war. Sie würdigt das gemeinsame Schaffen von Miles Davis und Arrangeur Gil Evans, indem sie deren zwischen 1957 und 1960 entstandene Werke „Miles Ahead“, „Porgy and Bess“ und „Sketches of Spain“ mit drei erlesenen Solisten vollständig an einem Abend zur Aufführung bringt. Die drei Alben gelten als epochale wie bahnbrechende Werke, die die Musiklandschaft des orchestralen Jazz für immer prägen sollten. „Miles Ahead“ markierte den Beginn der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikern und war zugleich ein wichtiger Grundstein für ihren späteren Status als Musik-Legenden. Aber auch mit den zwei folgenden Alben loteten die beiden die Möglichkeiten des Jazz in großer Formation aus und schrieben Jazzgeschichte.
FRIZ Z verlost 3 x 2 Tickets. Teilnahme via E-Mail an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder Postkarte an den Verlag. Oder liked und kommentiert euren Gewinnwunsch auf Facebook/FRIZZ Frankfurt. Veranstaltungs- oder Produktname angeben! Gewinnbenachrichtigung via E-Mail. Einsendeschluss: 15.4.2026
MARIO BASLER IN DER
KÄS
Basler ballert –Best of
›› 17.4., Die KÄS, Frankfurt, 20 Uhr, diekaes.de, eventim.de
visuelle und interaktive Elemente: Plakate, Fakten, Zitate und Aktivismus-Impulse machen deutlich, wie eng unser Konsumverhalten mit Produktionsbedingungen, Umweltbelastung und sozialer Gerechtigkeit verknüpft ist. Dazu können Besucher:innen eigene Broschen aus Stoffresten gestalten – spontane Mini-Statements zwischen Stil, Upcycling und Kritik. Für den musikalischen Rahmen sorgt DJ J.C. Fous De La Mer, der den Abend mit einem warmen Mix aus Cool Jazz, Bossa Nova, Funk, Soul, Disco und ausgewählten elektronischen Sounds begleitet. „Overdressed“ ist Teil der Frankfurter Beiträge zur internationalen Fashion Revolution Week – der globalen Bewegung, die seit dem Einsturz von Rana Plaza 2013 für mehr Transparenz und Fairness in der Modeindustrie kämpft. Veranstaltet wird der Abend von Fashion Revolution Frankfurt und Lust auf besser leben; tagsüber findet zuvor der Sustainable Fashion Summit im Stadthaus statt.
Frankfurt kann sich im April 2026 auf einen Abend voller Energie, Humor und unverwechselbarer Fußballkultur freuen: Mit seinem Erfolgsprogramm „Basler ballert – Best of“ gastiert Fußballlegende Mario Basler im Kabarett Die KÄS. Am 17. April präsentiert der frühere Nationalspieler ein temporeiches Bühnenprogramm voller Anekdoten, fußballerischer Höhepunkte und unverblümter Kommentare. Als Freistoß-Künstler, Publikumsliebling und zweifacher Deutscher Meister blickt Basler auf eine Karriere zurück, die ihn von Werder Bremen über den FC Bayern München bis ins Champions-League-Finale führte – Geschichten, die er nun mit gewohnt direkter Art und trockenem Humor auf die Bühne bringt. „Basler ballert“ ist ein Abend, der das Publikum sportlich wie emotional mitnimmt: Basler erzählt von legendären Spielen, charismatischen Trainerpersönlichkeiten wie Otto Rehhagel und unvergesslichen Duellen, gewürzt mit pointierten Seitenblicken auf den modernen Fußball. Die Show vereint komödiantisches Talent mit authentischer Leidenschaft und macht Baslers Auftritt zu einem sportlichen Entertainment-Highlight, das weit über klassische Fußballgeschichten hinausgeht.
NEUE AUSSTELLUNG IN DER KUNSTSTIFTUNG DZ BANK n+1.
Mehr als ein Bild
›› 25.2.-23.5., Kunststiftung DZ BANK, Frankfurt, kunststiftungdzbank.de
Wenn Vielfalt zum Prinzip wird: Mit der neuen Ausstellung „n+1. Mehr als ein Bild“ zeigt die Kunststiftung DZ BANK vom 25. Februar bis 23. Mai 2026, wie kraftvoll das Serielle in der Gegenwartskunst wirken kann. Stapeln, Schichten, Reihungen – all diese Formen bilden den Ausgangspunkt für eine Schau, die Vielfalt nicht mathematisch, sondern künstlerisch versteht: als Zusammenspiel vieler Elemente, die gemeinsam neue Bedeutung erzeugen. Erst im Vergleich, im Erinnern, im Verknüpfen beginnt die Ausstellung zu pulsieren. Kuratiert wurde sie als echtes Gemeinschaftsprojekt: Neben Christina Leber und Steffen Siegel wirkten Masterstudierende der Folkwang Universität aktiv an Konzept, Auswahl und Präsentation mit – ein sequenzielles Prinzip, das sich auch in der Struktur der Schau widerspiegelt. Die ausgewählten Werke bewegen sich zwischen erzählerischen Bildfolgen, motivischen Variationen und archivarischen Strukturen. Arbeiten von Heba Y. Amin, Sven Johne, Loredana Nemes, David Hockney, Dörte Eißfeldt, Roman Signer, Sara Cwynar und vielen Weiteren eröffnen neue Perspektiven auf Zeit, Raum, Körper und Erinnerung. Serien, Collagen, Performativität und Materialexperimente verschränken sich zu einem dichten Geflecht visueller Beziehungen. Und schließlich wird das Publikum selbst Teil des Systems: Jede Betrachtung erweitert das Gefüge – ganz im Sinne von „n+1“.
In ihren Podcast „Die Informantin“ beleuchtet die Journalistin Sally Lisa Starken dreimal pro Woche die aktuellen Informationen zur Weltpolitik, erklärt politische Hintergründe, untersucht scharfsinnig gesellschaftliche und politische Dynamiken. Mit ihrem neuen Buch „Wenn der rechte Rand regiert“ geht sie auf Lese-Tour und bringt ihre Erkenntnisse live auf den Punkt. Zeigt, was passiert, wenn die AfD in Deutschland regieren würde, macht deutlich, dass autoritäre Strukturen sich festigen und ihre Wirkung entfalten, lange bevor Mehrheiten ihnen zur demokratisch legitimierten Macht verholfen haben. Denn der Rechtsruck sei kein Zufall, sondern eine Strategie, die schon lange nicht nur woanders passiert – USA, Italien, Polen. Sally Lisa Starken startet ihre investigative Reise durch diese Länder und spricht mit Menschen, deren Alltag bereits geprägt davon ist, dass demokratische Institutionen unter Druck stehen –wirkmächtig in Sprache, Debatten, Strukturen, verschieben sich die Grenzen immer mehr. Laut der Forsa-Sonntagsfrage zur Bundestagswahl im Februar 2026 würde die AfD mit 24 % als zweitstärkste Partei abschneiden. „Eine kluge, lebendige Erzählung, warum der autoritäre Umbau von Demokratien kein Naturgesetz ist. Und am Ende versteht man: Es liegt an uns“, so Gilda Sahebi.
05.04.2026 | Frankfurt, Batschkapp SKYND
08.04.2026 | Frankfurt, Das Bett SIND
14.04.2026 | Frankfurt, Festhalle Johannes Oerding
14.04.2026 | Frankfurt, Batschkapp The Sons Of Huens
17.05.2026 | Frankfurt, Nachtleben Letters Sent Home
18.05.2026 | Frankfurt, Das Bett Estikay
21.06.2026 | Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle Pat Metheny
01.07.2026 | Frankfurt, Batschkapp Cory Wong
17.08.2026 | Frankfurt, Batschkapp The Living Tombstone
›› 16.-19.4. + 4.-7.6., Landungsbrücken, Frankfurt, 20 Uhr, Reservierungen unter ankunftshalle-t.de oder per E-Mail an karten@landungsbruecken.org
Jesko Dreschers Leben gerät aus der Bahn, als er ein anonymes Foto erhält: Es zeigt ihn als Zwölfjährigen, nackt. Die schockhafte Konfrontation löst eine Welle von Erinnerungen aus – nicht nur bei ihm. Auch seine ehemaligen Mitschüler, heute erfolgreiche Männer um die vierzig, sehen sich gezwungen, die Vergangenheit ihres katholischen Elite-Gymnasiums neu zu betrachten. Die Inszenierung „Bilder von uns“ arbeitet mit einer realistischen Bildsprache, die durch abstrahierte Elemente erweitert wird. Lange Stoffbahnen formen den Bühnenraum und symbolisieren die Unentrinnbarkeit des Traumas: Material, das sich den Figuren in den Weg legt, sie bedrängt, Struktur fordert oder Ordnung verweigert. Johannes versucht, die Stoffmassen zu glätten, Konstantin droht immer wieder darin unterzugehen. Die Kostüme verorten die ehemaligen Internatsschüler im bürgerlichen Milieu ihrer heutigen Berufe, während Konstantin und Sandra durch ein Leben zwischen Kontrollverlust, Drogen und Verwahrlosung aus diesem Rahmen herausfallen. So entsteht ein konzentrierter, eindringlicher Theaterabend, der zeigt, wie sehr unverarbeitete Vergangenheit in der Gegenwart weiterwirkt – und wie schwer es ist, sich den eigenen blinden Flecken zu stellen.
DER MUSICAL-WELTERFOLG IN DER ALTEN OPER
THE BODYGUARD – THE MUSICAL
›› 1.-12.4., Alte Oper, Frankfurt, VVK: ab 69,99 €, Infos & Tickets: atgtickets.de, bodyguard-musical.de
Eine letzte Umarmung, ein letzter Kuss, ein letzter intensiver Blick … Sängerin Rachel Marron weiß, dass sie ihrem Bodyguard Frank Farmer für immer Lebewohl sagen muss. Dem Mann, der ihr Leben gerettet hat. Als der Superstar nach dieser berühmten Abschiedsszene auf der Bühne den Jahrhunderthit „I Will Always Love You“ anstimmt, setzt sie den überwältigenden Schlussakkord einer der bewegendsten LoveStorys der jüngeren Musicalgeschichte. Dabei singt sie den Welthit erst gedankenverloren flüsternd, um sich dann in immer hymnischere Höhen zu steigern. Vom 1. bis 12. April ist der preisgekrönte Welterfolg THE BODYGUARD – THE MUSICAL in der Alten Oper Frankfurt zu erleben. Und dies erstmals in der englischsprachigen Originalproduktion, die bereits am Londoner West End das Publikum restlos begeisterte. Von dort aus eroberte das glamouröse Bühnenereignis die Metropolen der Welt. Mehr als vier Millionen Besucher:innen in fünfzehn Ländern belegen: BODYGUARD war nicht nur im Kino ein Hit! Spektakuläre Choreografien, 16 Tophits und die mitreißende Liebesgeschichte um Superstar Rachel Marron und ihren Bodyguard Frank Farmer garantieren dem Publikum ein Live-Erlebnis der Extraklasse!
›› 29.4., CLUB myticket Jahrhunderthalle, Frankfurt, 19.30 Uhr, myticket-jahrhunderthalle.de
Mit „Scheiß auf Yoga – Das Live-Programm“ bringt Die Clementa alias Tania Söllner 2026 eine Bühnenshow auf die deutschen Bühnen, die so direkt, befreiend und humorvoll ist wie ihr Bestseller. Statt Selbstoptimierung geht es hier um Selbstwert: darum, den Druck abzustreifen, immer mehr leisten zu müssen, und wieder zu spüren, dass man längst gut genug ist. Mit scharfem Witz, ehrlichen Anekdoten und einer großen Portion Lebensnähe verwandelt Die Clementa Alltagssituationen in pointierte Comedy, die trifft – mal laut lachend, mal still berührend. Auf der Bühne nutzt sie Humor als Werkzeug, um starre Muster zu lockern und Gedankenräume zu öffnen. Wer lacht, entspannt – und wer entspannt, kann klarer auf Zweifel und Rollen blicken, in die man sich über Jahre eingelebt hat. Die zweifache Mutter, Autorin, Podcasterin und Entertainerin schöpft dabei aus einem eigenen Leben voller Höhen, Tiefen und Wendungen. Ihre Show führt durch persönliche Geschichten, Erfahrungen anderer Menschen und ausgewählte Passagen aus ihrem Buch. Publikumskontakt gehört fest dazu: Es wird gelacht, geseufzt, reflektiert – und vielleicht auch eine kleine Träne verdrückt. Am Ende gehen die Zuschauer:innen mit einem warmen Gefühl, leichterem Gepäck und ein paar neuen Einsichten nach Hause.
Marias Geist spricht auf dem Hauptfriedhof zu den Besucher:innen, denn sie wacht über die Geister des Friedhofs. Inmitten von Nebel tauchen Lichtpunkte auf den Betonoberflächen der Friedhofsarchitektur auf und die Stimme erklingt durch das Smartphone. Was zunächst spooky klingt, ist die cyberfeministische Séance des queerfeministischen Medienkunst- und PerformanceKollektivs Swoosh Lieu (Johanna Castell, Katharina Pelosi und Rosa Wernecke) – es lädt ein zu einem Audio-Video-Walk. Die Besucher:innen benötigen dazu ein Smartphone und Kopfhörer und können dann auf dem Spaziergang auf dem Frankfurter Hauptfriedhof – während sie Kontakt zu den Geistern aufnehmen – unzähligen unerzählten und unsichtbaren Geschichten lauschen: „Im Kontakt mit den Gespenstern spinnen sich Fäden zwischen Vergangenheit und Gegenwart, aus denen sich die Möglichkeiten anderer Zukünfte eröffnen“ (mousonturm.de). Ab 30. April ist die Enter Ghost-App freigeschaltet. Am 6. April sprechen die Künstlerin Rosa Wernecke, die Künstlerin & Wissenschaftlerin Tatjana Ahle-Rosental, die Trauerrednerin Simone Pfundstein und die Dramaturgin Caroline Rohmer darüber, was Cyberfeminismus mit Gespensteranrufung zu tun hat.
Bundesbank Aft er Work Quiz-Night
22. April, 18–20 Uhr
Einlass: ab 17:30 Uhr
Europavillon der Deutschen Bundesbank Mainzer Landstraße 46
Anmeldung und Infos zum Europavillon unter bundesbank.de/europavillon
Das Original vom Londoner West End
- 12.04.26
John Smile GINA & MARTIN IN DER BROTFABRIK
DAS DING IST man kann auch anders über Rassismus sprechen
Gina Hitsch und Martin Freres führen seit Jahren einen Dialog, der ebenso persönlich wie gesellschaftlich relevant ist. Während Gina auf Instagram und TikTok tagtäglich rassismuskritische Inhalte erstellt, dachte Martin lange, sie übertreibe – und doch haben beide gelernt, wie fruchtbar, herausfordernd und notwendig Gespräche über Rassismus im Alltag sein können. Auf kluge, humorvolle und direkte Weise analysieren sie typische Situationen aus Partnerschaft, Familie, Job und Social Media. Ohne moralischen Zeigefinger, aber ohne Alltagsrassismus zu verharmlosen, sprechen sie darüber, warum diese Gespräche so oft scheitern – und wie sie gelingen können, wenn man ehrlich bleibt und wirklich zuhört. Nun bringen die beiden ihren Austausch erstmals live auf die Bühne. In ihrem neuen Programm sprechen sie über Rassismuserfahrungen, Privilegien, Missverständnisse, Scham und Mut. Sie zeigen, wie Perspektivwechsel möglich wird und was es braucht, um im Gespräch nicht abzuschalten. Empathisch, humorvoll und zugänglich zeigen Gina Hitsch und Martin Freres, wie viel weiter man kommt, wenn man spricht, statt auszuweichen – und wie Gespräche über Rassismus unser Zusammenleben verändern können.
Rep. Your City kehrt auch 2026 zurück und findet in diesem Jahr im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain statt. Am 11. und 12. April wird das Internationale Theater Frankfurt erneut zum Treffpunkt für Tänzer:innen aus der lokalen, nationalen und internationalen HipHop-Community. Die Veranstaltung schafft Räume für Austausch, Inspiration und zeitgenössische Streetdance-Kultur und setzt auf eine Mischung aus Tanzbattles, Workshops und offenen Begegnungsformaten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Samstag gehört den Battles: Zunächst treten Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre in einer eigenen Kategorie an und können erste Bühnenerfahrungen sammeln. Später öffnet sich das Feld für Tänzer:innen aller Altersgruppen, die in Solo- und Team-Formationen antreten und dabei ihre Stadt, ihren Stil und ihre Szene repräsentieren. Auch zwischen den Runden bleibt die Tanzfläche offen für spontanen Austausch, während das Foyer Raum für Gespräche und Community-Building bietet. Am Sonntag vertiefen internationale Gäste ihr Wissen in zwei Workshops, die Techniken, Stile und Hintergründe des HipHop-Tanzes zugänglich machen.
Elisabethen Quelle liebt Monets Küste
FRIZZ verlost
Die große Sonderausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum ist ein echtes Highlight für Frankfurt und weit darüber hinaus. Vom 19. März bis zum 5. Juli sind 170 Gemälde, Zeichnungen und Fotos des einstigen Fischerdorfes an der nordfranzösischen Küste zu sehen, darunter 24 Werke von Claude Monet. Alle Angebote rund um die Ausstellung findet ihr hier: staedelmuseum.de/de/monets-kueste. Kultureller und kulinarischer Genuss gehören eng zusammen. Deshalb unterstützt Elisabethen Quelle als Marketing- und Mediapartner die Ausstellung mit einer besonderen Aktion. In vielen Restaurants unserer Region könnt ihr Elisabethen Quelle Mineralwasser in der limited Edition „Elisabethen Quelle liebt Monets Küste“ genießen. Elisabethen Quelle verlost Kunstgenuss vom Feinsten: 3 x 2 Flextickets für die Ausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“. Nach eurem Besuch der Ausstellung könnt ihr euch im Museumscafé mit Elisabethen Quelle Mineralwasser erfrischen. ›› Schickt eine E-Mail an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder liked und kommentiert, was eure kulturellen Highlights 2026 sind auf Facebook Frizz Frankfurt. Einsendeschluss ist der 10. April 2026.
NEUES FESTIVAL IN DER ALTEN OPER Podium Zukunft
›› 25.-27.4., Alte Oper, Frankfurt, alteoper.de/pegasus
Vom 25. bis zum 27. April steht der Konzertbetrieb in der Alten Oper ganz im Zeichen der nächsten Generation: „Podium Zukunft“ nennt sich das neue Festival der Jugendorchester mit nationalen und internationalen Gästen. Jugendorchester aus Frankfurt, Hessen, den Niederlanden, Brasilien und Südafrika folgen der Einladung ins Haus, um ihre künstlerische Arbeit vorzustellen und ihre Gedankenwelten zu teilen. Im Kern geht es um die Frage, wie junge Menschen, die selbst aktiv im Orchesterverbund musizie-
ren, auf den Konzertbetrieb blicken. Was sie bewahren und was sie verändern möchten, was sie antreibt und was sie begeistert. An allen drei Festivaltagen erwartet das Publikum ein Zusatzprogramm mit Gesprächsformaten und Präsentationen zukunftsweisender Formate. Das Festivalprogramm umfasst unter anderem eine Virtual-Reality-Erfahrung rund um Beethoven und ein Instrumentenkarussell mit der Möglichkeit, Orchesterinstrumente selbst auszuprobieren. Die Konzerte und das Rahmenprogramm richten sich gleichermaßen an Erwachsene und an ein junges Publikum. Der Event findet im Rahmen der PEGASUS-Reihe statt und möchte jungen Menschen spannende Zugänge zur Musik zu bieten.
KINDERCOMICS AUS DER FRANKFURTER LABOR-GEMEINSCHAFT
SHRIMPIE UND ICH & HOLZINSEL
›› Shrimpie und ich, ISBN 978-3-948690-43-4, 20 €, Holzinsel, ISBN 978-3-948690-48-9, 20 €, kibitz-verlag.de
Mit „Shrimpie und ich“ und „Holzinsel „erscheinen zwei außergewöhnliche neue Kindercomics aus dem Rhein-Main-Gebiet – beide entstanden im kreativen Umfeld der renommierten Frankfurter IllustratorinnenGemeinschaft LABOR. In Shrimpie und ich (Kibitz) erzählen Moni Port und Claudia Weikert warmherzig und witzig vom Abenteuer der ersten Schulzeit: von Freundschaft, Mut, kleinen Katastrophen und großen Gefühlen. Ein zeitlos-authentisches Porträt jener Tage, in denen Vorfreude und Ängste nah beieinanderliegen. Holzinsel, das Comicdebüt von Zuni & Christopher Fellehner, verbindet Spannung und Humor mit Fragen zu Klima, Verantwortung und moralischen Grenzen. Aki erlebt unerwartete Ferien voller Inselabenteuer, geheimnisvoller Begegnungen und einer Wissenschaftlerin, deren Weltrettungspläne zunehmend unheimliche Schatten werfen. Zwei starke Geschichten für Leserinnen ab 8 – fantasievoll, klug und tief verwurzelt in der Frankfurter LABOR-Szene.
DIE WORLD DESIGN CAPITAL RHEINMAIN 2026 EVENT-EMPFEHLUNGEN IM APRIL
Gestaltung verbindet und schafft Zusammenhalt mit dem Ziel, Demokratie zu fördern. Das hat die WDC RheinMain 2026 erkannt und zeigt dies bei über 2000 Veranstaltungen.
Darmstädter Tage der Fotografie »Inspiring Atmospheres«: Vom 24. April bis 3. Mai zeigen die DTdF in acht Ausstellungen kunstvolle Werke aus der ganzen Welt. Im Fokus steht zudem der zehnte Merck-Preis, der auf der Mathildenhöhe verliehen wird. Weitere WDC-Partner:innen bereichern die DTdF mit kuratierten Beiträgen, u.a. zwei Artist-in-Residence-Programme.
Mishpocha Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt
Vielfalt als kreativer Motor, mit Mike D (Beastie Boys): Das interdisziplinäre Projekt des Ateliers Markgraph, der IMA Clique und des Jüdischen Museums soll vom 17. April bis 27. September Demokratiebildung stärken, indem traditionelle Bilder von Familie und Herkunft um Communities erweitert werden.
see Conference & see-Camp-Festival im Schlachthof Wiesbaden
20-jähriges Jubiläum feiert die see-Conference als eine der wichtigsten interdisziplinären Designkonferenzen Deutschlands am 25. April. Gestaltende u.a. aus Design, Kunst und Architektur geben Einblick, wie sich gesellschaftliche Teilhabe durch Gestaltung formt. Das see-Camp am 26. April gibt praktische Impulse für ein demokratisches Zusammenleben.
ZEHN JAHRE BRIDGES Musik verbindet
›› 9.4., Sendesaal des Hessischen Rundfunks, Frankfurt, bridges-kammerorchester.de, hr-ticketcenter.de
Was einst als offener Begegnungsraum für Musiker:innen verschiedenster Herkunft begann, hat sich zu einem der prägendsten transkulturellen Orchesterprojekte Europas entwickelt. 2016 trafen im hr-Sendesaal erstmals rund 70 Musiker:innen mit unterschiedlichen musikalischen Traditionen aufeinander. Aus
Förderer und Partner
Kultur- und Medienpartner
18. KOMISCHE NACHT FRANKFURT
Der Comedy-Marathon
›› 15.4., Depot 1899, Das Leben ist schön, Die Werkskantine, Leib&Seele 21 West, Santos Frankfurt (ehemals 360 Grad BBQ), Brasserie Moulins im Dorint Parkhotel Frankfurt/Bad Vilbel, Chicago Meatpackers Frankfurt, 19.30 Uhr, komische-nacht.de
Die Komische Nacht ist eines der erfolgreichsten LiveComedy-Formate in Deutschland. In den schönsten Cafés, Bars und Restaurants einer Stadt erleben die Gäste einen ausgelassenen Abend – mit bester Unterhaltung durch verschiedene Comedians, Kabarettist:innen und andere Komiker:innen. Die Komische Nacht bietet einen bemerkenswerten Querschnitt durch die aktuelle Comedyszene in Deutschland. In jedem Laden treten an einem Abend bis zu fünf Comedians jeweils ca. 20 Minuten auf. Das Beste: Bei der Komischen Nacht müssen nicht die Besucher:innen von Lokal zu Lokal wandern, um verschiedene Comedians sehen zu können, sondern jeder Gast kauft sich eine Eintrittskarte für sein Lieblingslokal. Die Künstler:innen sind es, die von Club zu Club, von Location zu Location ziehen. Für sein Eintrittsgeld erhält man so ein abendfüllendes und hoch unterhaltsames Programm in gemütlicher Atmosphäre. Bei der 18. Komischen Nacht Frankfurt treten die Künstler:innen Ben Schafmeister, C. Heiland (Foto), David Kebekus, Florentine Osche, Katharina Block, Laura Brümmer und Peter Löhmann auf.
BUNDESBANK AFTER WORK:
Quiz Night zum digitalen Euro
›› 22.4., Deutsche Bundesbank, Frankfurt, 18-20 Uhr, bundesbank.de/Europavillon
Der digitale Euro, was ist denn das? An diesem Abend stellt die Deutsche Bundesbank in ihrem Event-Ort Europavillon den künftigen digitalen Zwilling des EuroBargelds vor. Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, erklärt in aller Kürze, was der digitale Euro ist, wie er funktionieren soll und welche Rolle die Zentralbank bei der Entwicklung spielt. Apropos Spielen: Bei diesem Event steht der Spaß im Vordergrund. Gäste können in zwei Quizrunden ihr Wissen zum digitalen Euro sowie zu Finanz- und Wirtschaftsthemen testen und attraktive Preise gewinnen. Moderatorin Astrid Lipfert führt durch den Abend und gibt in lockerer Pub-Quiz-Atmosphäre vielleicht auch den einen oder anderen Tipp. Gewonnen oder nicht, nach dem Quiz erwartet die Gäste ein entspannter Abend mit Tunes von DJ Six bei Getränken und Snacks.
diesem Experiment entstand das Bridges Kammerorchester, dessen Arbeitsweise bis heute auf Austausch, Augenhöhe und künstlerischer Neugier beruht. Unterschiedliche musikalische Prägungen – von persischen und arabischen Einflüssen bis zu klassischen europäischen Traditionen – verbinden sich zu einem Klang, der Grenzen bewusst überwindet. Zum zehnjährigen Jubiläum kehrt Bridges nun an seinen Ursprung zurück: Am 9. April präsentiert das Ensemble im hr-Sendesaal ein Programm, das Brücken im wörtlichen und übertragenen Sinn hörbar macht. Unter Leitung von Xizi Wang entsteht eine musikalische Erzählung, in der die Stücke ineinandergreifen und die Vielfalt des Orchesters erfahrbar wird. Mit Wu Wei als Gast erweitert ein Meister der Sheng das Spektrum um eine weitere Klangfarbe.
Nachdem das Format der Tanzparty zu Beginn der Saison so erfolgreich gestartet ist, bietet die DFDC im April eine weitere Tanzparty zur Methode von Ioannis Mandafounis an. Alle Tanzbegeisterten mit und ohne Erfahrung sind eingeladen, gemeinsam auf der Bühne im Bockenheimer Depot zu improvisieren. Mit dem „Morning Dance“ beginnen die Tänzer:innen der DFDC täglich die Probe. Zu ihren Lieblingssongs tanzen sie frei im Studio und finden in die Improvisationsmethode von Ioannis Mandafounis, dem Künstlerischen Leiter der Company. Der Morning Dance @ Night lädt alle Tanzbegeisterten zu einem solchen „Morning Dance“ auf der Bühne im Bockenheimer Depot ein. Der Abend bietet auch die Gelegenheit, die in den Workshops der DFDC erlernten Methoden und Improvisationstechniken frei anzuwenden. Für alle ohne Erfahrung gibt es regelmäßig Impulse des Tanzpädagogen Manuel Gaubatz. Getanzt wird auf Socken, barfuß oder in Hallenturnschuhen, in bequemer bewegungsfreundlicher Kleidung. Zur musikalischen Begleitung gibt es die liebsten Morning Dance Songs der DFDC-Tänzer:innen. TANZPARTY FÜR ALLE
DER THEATERLIEFERSERVICE LieferAndi
›› 13.-17.3. + 20.-24.4.,
Anfrage: theaterwerkstatt@mousonturm.de
KABARETT, COMEDY UND MUSIK MIT HALTUNG – DAS THEATER IM PARISER HOF GEHÖRT ZU DEN LEBENDIGSTEN KULTURORTEN IM RHEIN-MAIN-GEBIET
Innenstadttheater mit Herz
›› Theater im Pariser Hof (Spiegelgasse 9), 65183 Wiesbaden, Programm & Karten: theaterimpariserhof.de
Mitten in der historischen Altstadt Wiesbadens liegt ein Ort, an dem Humor, Musik und kluge Gedanken seit Jahrzehnten aufeinandertreffen: das Theater im Pariser Hof. Die Bühne zählt zu den prägenden Kulturinstitutionen der hessischen Landeshauptstadt und feiert 2026 ihr 40-jähriges Bestehen. Das Programm hat es in sich: Hochkarätige Kabarett- und Comedygrößen stehen ebenso auf der Bühne wie außergewöhnliche Newcomer. Nicht selten geben sich amtierende Träger des Deutschen Kleinkunstpreises hier mit den zukünftigen Stars der Szene das Mikrofon in die Hand. Egal ob Satire, Kabarett, Comedy oder Musik – in der Spiegelgasse 9 erwartet das Publikum Unterhaltung auf höchstem Niveau. Dazu lädt die Theaterbar mit ausgesuchten regionalen Weinen und Sekten sowie einer feinen Auswahl alkoholfreier Alternativen ein – ganz nach dem Motto: „Theater ohne Kater“. Das engagierte Team freut sich darauf, seinem Publikum besondere Abende zu bereiten.
Weil es gerade nicht so gut läuft, fährt Schauspieler Andreas gerade Pizza mit dem Fahrrad aus. Aber nicht nur die hat er im Gepäck, sondern auch saftige Monologe, belegt mit Zitaten aus dem Literaturkanon, mit Geschichten von seiner Begegnung mit einem rechtsextremen Rapper, der mit seiner Musik menschenverachtende Parolen verbreitet, von autoritären Systemen gestern und heute und von seinem Traum, endlich die Konzernzentrale zu stürmen. Gegen Desinformation und die besondere Verwundbarkeit Jugendli-
cher entwickelt LieferAndi ein mobiles, klimaneutrales LiveFormat mit kurzen, direkten Monologen, die per E-Mail bestellt ein Klassenzimmer, eine Turnhalle oder Aula für 90 packende Minuten zu einem Ort politischer Auseinandersetzung machen. Auf anschauliche Weise zeigt sich, wie leicht demokratische Prozesse unterwandert werden können und was Faschismus bedeutet. LieferAndi kann auf Anfrage über die Mailadresse theaterwerkstatt@mousonturm.de in den Zeiträumen 13. bis 17. April und 20. bis 24. April in die Schulklasse, Turnhalle oder Aula bestellt werden.
Was passiert, wenn die Energie eines Rockkonzerts auf spektakuläre Zirkusartistik trifft? „Rock The Circus – Musik für die Augen“ liefert die Antwort: laut, kraftvoll und atemberaubend. Eine erstklassige Live-Band spielt die größten Rockhits der vergangenen Jahrzehnte, während internationale Spitzenakrobaten mit waghalsigen Sprüngen, eleganter Luftakrobatik und spektakulären Balanceakten begeistern. Zu Songs von AC/DC, Bon Jovi, Guns N’ Roses, Pink Floyd oder Queen verschmelzen Musik und Bewegung zu einem mitreißenden Show-Erlebnis. Rasante Action trifft auf emotionale Balladen und pure Rockenergie. Das Ergebnis ist ein Abend voller Adrenalin, Emotionen und Gänsehaut, der Rockfans ebenso begeistert wie Liebhaber faszinierender Artistik. Zu erleben ist „Rock The Circus“ unter anderem am 10.05.26 in NeuIsenburg, am 06.11.26 in Rüsselsheim sowie in weiteren Städten Deutschlands.
Seit 2014 produziert Sheila Wolf vor meist ausverkauften Häusern und in einigen der besten Theater Deutschlands ihre gefeierte Vaudeville Variety Burlesque Revue – ein Fixstern der Cabaret‑ und Burlesqueszene. In über zwanzig Ausgaben erleben die Gäste eine glitzernde Mischung aus erstklassigem Burlesque, atemberaubender Akrobatik, Magie, Traves tie, Comedy und beein‑ druckenden Live‑Stim‑ men. Das Konzept bleibt glamourös und feiert Lebensfreude, Diversi‑ tät und die moderne In‑ terpretation der Kaba‑ rettkultur der Goldenen Zwanziger: lebendig, ver‑ führerisch, laut und bis‑ weilen herrlich skurril. Die Revue verneigt sich vor den legendären Hal‑ ler‑Revuen und zugleich vor der Vielfalt der Welt. Seit 2025 geht die echte Berliner Schnauze auf Tour und bringt nun auch Frankfurt und Köln zum Staunen – mit fantasie‑ vollen Kostümen, artisti‑ schen Höhepunkten und einer Show, die Funken schlägt.
DESIGN, GENUSS & KREATIVITÄT MITTEN IN BAD HOMBURG
Boom!
Design Festival 2026
›› 25. + 26.4., Innenstadt Bad Homburg, boom-designmarkt.com
Im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 lädt das Boom! Design Festival am 25. und 26. April 2026 bereits zum achten Mal in die Bad Homburger Innenstadt ein. Herzstück des Festivals ist der große Designmarkt, der als größter Hessens und einer der größten Deutschlands gilt. Er erstreckt sich über das Kurhaus, die Innenstadt und die Louisen Arkaden. Mehr als 200 Designerinnen und Designer, Manufakturen und junge Labels präsentieren hier moderne Produkte, handgefertigte Unikate, innovative Dienstleistungen und zeitgemäße Handwerkskunst. Die besondere Verbin-
Farbenfabrik Flohmarkt
dung aus historischer Architektur, urbanem Stadtraum und moderner Einkaufswelt macht den Designmarkt zu einem einzigartigen Erlebnis. Ergänzt wird das Angebot durch eine sorgfältig kuratierte Auswahl hochwertiger Gourmet-Foodtrucks, die mit regionalen und internationalen Spezialitäten für kulinarische Akzente sorgen und echte Festivalatmosphäre schaffen. Zu den besonderen Höhepunkten zählt der Illumat – „Illustration for Democracy“ –, bei dem ein Künstlerinnenkollektiv live Gedanken der Besucher:innen zu Demokratie und Zukunft visualisiert. Darüber hinaus laden Street-Art- und Künstlerworkshops Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, gemeinsam ein großformatiges Kunstwerk zu gestalten.
Der Farbenfabrik Flohmarkt öffnet am Ostermontag nach der langen Winterpause seine Pforten und lädt zum Stöbern und Entdecken in die Milchsackfabrik ein. Außer Second-Hand-Kleidung und DIY-Produkten, Schallplatten, Kunst oder Büchern findet sich immer auch das ein oder andere bekannte Gesicht für einen netten Plausch im Sommergarten wieder. Es gibt leckere vegetarische und vegane Snacks für den kleinen und großen Hunger, besten Kaffee und sweeten Blechkuchen. Das Tanzhaus West versorgt die Gäste derweil mit kühlen Drinks an der Bar – auf ein erstes Glas Wein oder Limo im Sommergarten. Für einen wunderbaren Flohmarkt-Sound sorgen die DJs von der MITTE DER GESELLSCHAFT. Die lütten Besucher:innen bekommen ihren eigenen Floor. Hier wird gebastelt, geschminkt und es werden Riesenseifenblasen produziert. Und es wird auch ausreichend Platz zum Toben oder mal Pause machen abseits des Getümmels geben.
Mousonturm-Flohmarkt
›› 12.4., Mousonturm, Frankfurt, 14-18 Uhr, 5, erm. 3 €, Standgebühr: 15 €/Meter, Stand-Anmeldung: flohmarkt@mousonturm.de, Am 12. April lädt der Freundeskreis des Mousonturms wieder zum Stöbern, Entdecken und Verweilen ein und das an einem der schönsten Orte Frankfurts: dem Künstler:innenhaus Mousonturm in der Waldschmidtstraße. Neben Second-Hand-Kleidung und -Artikeln, DIY-Produkten, Kunst und Büchern erwarten euch Pommes, Kuchen, Snacks und erfrischende Getränke. Der Flohmarkt wird vom Freundes-
›› 11.4., 25Hours Hotel The Trip, Frankfurt, ab 17 Uhr, VVK: 10 €, AK: 12 €, the-nightmarket.de
Wenn der Frühling Frankfurt wieder wachküsst, wird das 25hours Hotel The Trip erneut für eine Nacht zur Bühne kreativer Energie. THE NIGHTMARKET verwandelt das Hotel in ein pulsierendes Zentrum von Design, Kultur und urbaner Lebensfreude. Sechs Etagen werden zum lebendigen Raum für Entdeckung und Begegnung. Unabhängige Brands, Designer:innen, Kreative und Künstler:innen präsentieren ihre Arbeiten in einem sorgfältig kuratierten Umfeld. THE NIGHTMARKET versteht sich als offenes Format zwischen Designfestival, Fashionmesse und urbanem Erlebnis.. Hier verbinden sich Mode, Musik, Handwerk und aktuelle Szenetrends zu einem vielschichtigen Gesamterlebnis. Besondere Highlights warten in den Experience Areas: Live Tattoo Sessions, Grillz, Tooth Gems und Schmuck Workshops schaffen eine Atmosphäre, die inspiriert und zum Mitmachen einlädt.
kreis des Mousonturms, dem Förderverein des Künstler:innenhauses, organisiert. Dieser unterstützt den Mousonturm ausschließlich bei der Umsetzung von Projekten mit Fördergeldern. Alle Einnahmen aus Standmieten und Eintrittsgeldern fließen direkt in die Projekte des Mousonturms. Mit dem Besuch oder der Teilnahme unterstützt man also unmittelbar förderungswürdige Kulturprojekte in der Stadt und trägt so aktiv zum kulturellen Leben bei. Im Stern im Mousonturm kann man bis 19 Uhr einen Imbiss einnehmen und den Tag ausklingen lassen.
Euros sammeln findet in der Form von Bonus-Guthaben statt. Barauszahlung nicht möglich. Die Höhe des Bonus-Guthabens variiert je nach Programmnutzung. Voraussetzung sind eine Registrierung im REWE Kundenkonto sowie die Anmeldung zu REWE Bonus. Nutzungsbedingungen siehe https://www.rewe.de/ service/nutzungsbedingungen/
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vielen Märkten Mo. bis Sa. von 7 bis 22 Uhr für dich geöffnet. Bitte beachte den Aushang am Markt.
STAND -UP - COMEDY
PROGRAMM
17.04. Bürstadt
20.04. Marburg
08.07. Aschaffenburg
04.08.Sylt
09.08.Fischbachtal
21.08.Bad Orb
24.08.Frankfurt
16.09. Biblis
17.09.Köln
18.09.Gedern
25.10. Oestrich-Winkel
06.11. Darmstadt
19.11. Rosbach vor der Höhe
20.11. Mühlheim
21.11. Oberzent
28.11. Frankfurt
26.06.Darmstadt
01.09.Langen
09.09.Kronberg
25.09.Schmitten
29.09.Kiedrich
30.09.Dietzenbach
21.10. Eppstein
22.10. Bad Homburg
03.11. Hofheim a. T.
„Von der Vorstandssitzung zur ComedyShow ist es manchmal nur ein kleiner Schritt.“
03.12. Limburg an der Lahn
09.11. Frankfurt a.M.
11.11. Glaubiurg
24.11. Hochheim
30.11. Groß-Gerau
01.12. Mühltal
20.01. Aschaffenburg
16.02.Kelkheim
PETERKUNZ.DE
Druckerei für alle
Zur Eröffnung des 2.og dondorf kam es zu Konflikten hinter den Kulissen. Das Kollektiv „Druckerei für Alle“, das 2023 mit zwei Besetzungen den Abriss der ehemaligen Dondorf-Druckerei verhindert hatte, sollte ursprünglich eigene Räume im neu eingerichteten zweiten Stock beziehen. Das hessische Finanzministerium blockierte kurzfristig den Einzug – solange das Kollektiv beteiligt sei. Um die Nutzung des Stockwerks für die übrigen Gruppen nicht zu gefährden, zog das Kollektiv seine Teilnahme zurück.
Rekordgewinn
25. APRIL 2026 19 – 2 Uhr in Frankfurt und Offenbach
Die Frankfurter Volksbank hat 2025 einen Rekordgewinn erzielt. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, stieg der Überschuss des größten genossenschaftlichen Geldinstituts der Region deutlich an – vor allem dank höherer Zinsen und stabiler Kundennachfrage. Die Bilanzsumme legte weiter zu, ebenso das Kreditvolumen. Gleichzeitig investiert die Bank in Digitalisierung und Filialerneuerung. Für 2026 rechnet das Institut trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten mit einer soliden Entwicklung.
Club Voltaire
Rund 70 Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik fordern in einem bundesweiten Appell den Erhalt des traditionsreichen Club Voltaire. Der Mietvertrag des 1962 gegründeten Hauses läuft Ende 2026 aus – dem ältesten politischen Kulturclub Deutschlands droht damit das Aus. Die Unterzeichnenden betonen die historische Bedeutung des Ortes, der seit den 1960er-Jahren zentrale Rollen in Frauenbewegung, Protestkultur und kritischer Öffentlichkeit spielte. Zu den Unterstützenden zählen u.a. Thomas Bayrle, Barbara Klemm, Peter Brandt, Wolfgang Kraushaar, Bodo Kirchhoff und Daniel Cohn-Bendit.
Seilerei gerettet
Die Seilerei bleibt bestehen: Dank der Unterstützung eines Frankfurter Bürgers konnte eine Insolvenz abgewendet werden. Der Kulturort wird nun schrittweise wieder in Betrieb genommen, Umbauten laufen bereits. Eine teilweise Wiedereröffnung ist für April 2026 geplant. Die Seilerei hatte schon zuvor mit Konzerten, Ausstellungen, Bildungsformaten und Proben der Städtischen Bühnen ihre Vielseitigkeit gezeigt. Am 11. April lädt sie zum Saatgut-Markt ein, der im Außenbereich stattfindet; ob Innenflächen nutzbar sind, entscheidet sich nach Baufortschritt.
SHORTNEWS AUS FRANKFURT
bung bereits als „sehr gelungen“. Geplant ist eine dezentrale BUGA ohne Zäune, die Klimaanpassung, Biodiversität und soziale Teilhabe stärken soll. Zentrale Projekte wie die Einhausung der A661, neue Grünachsen und urbane Begrünungskonzepte könnten integriert werden. Frankfurt möchte damit an die erfolgreiche BUGA 1989 anknüpfen, die den Niddapark hervorbrachte.
Naxoshalle
und Papageno-Theater
Frankfurt investiert weiter in seine freie Kulturszene: Während die Naxoshalle für rund 820.000 Euro saniert wird, erhält auch das Papageno-Musiktheater dringend benötigte Unterstützung. Laut FAZ bekommt das Theater 260.000 Euro für die Reparatur seines maroden Dachs, nachdem es bereits 100.000 Euro aus eigenen Mitteln gesammelt hatte. Ohne die Sanierung wäre der Spielbetrieb gefährdet gewesen. Beide Maßnahmen sichern wichtige Kulturorte der Stadt – und ermöglichen künftig wieder ganzjährigen, verlässlichen Betrieb.
Bauturbo
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Grimme-Preis für Frankfurt Tatort
Der erste Frankfurter Tatort „Dunkelheit“ mit Melika Foroutan und Edin Hasanovic erhält den Grimme-Preis 2026 in der Kategorie Fiktion. Die Jury lobt die starke Perspektive der Angehörigen und Opfer sowie das präzise Drehbuch und die zurückhaltende Inszenierung. Der Film mache „neugierig auf weitere Folgen“ mit dem neuen Ermittlungsduo. Ausgezeichnet werden Regisseur und Co-Autor Stefan Schaller sowie die Autoren Senad Halilbasic und Erol Yesilkaya. Die Preisverleihung findet am 24. April in Marl statt.
Bundesgartenschau 2045
Frankfurt bewirbt sich offiziell für die Bundesgartenschau 2045 und setzt dabei auf innovative, nachhaltige Stadtentwicklung. Die DBG lobt die Bewer-
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Frankfurt will den Wohnungsbau deutlich beschleunigen und hat Leitlinien für den bundesrechtlichen „Bauturbo“ beschlossen. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu verkürzen, ohne Qualitäts-, Sozial- oder Umweltstandards zu senken. Der Bauturbo soll dort greifen, wo Projekte weit fortgeschritten sind – etwa bei Nachverdichtungen, dem neuen Quartier am ehemaligen Panoramabad oder im Gutleut-West. Neubau im Außenbereich bleibt ausgeschlossen. Bereits 2025 stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 40 Prozent. Eine wöchentliche „Bauturbo-Konferenz“ soll Fälle künftig schneller abstimmen.
Römerstadt
Frankfurt integriert archäologische Funde aus der römischen Antike in ein neues Wohnprojekt in der Römerstadt. Auf dem Areal sollen rund 190 Mietwohnungen entstehen. Bei Grabungen wurden unter anderem ein Steinkeller sowie mehrere Töpferöfen entdeckt. Um die rund 1800 Jahre alten Funde zu erhalten und zugänglich zu machen, wird im Erdgeschoss eines der Neubauten eine museale Fläche des Archäologischen Museums geschaffen. Dort sollen die Funde baulich geschützt und im Rahmen von Führungen gezeigt werden.
GINNHEIMER HÖHE – DEUTSCH-ITALIENISCH
Dolce Vita im Garten
Idyllisch im Grünen: Die Ginnheimer Höhe verbindet deutsche und italienische Küche mit Charme und fairen Preisen.
ESSEN: nnnnn n
SERVICE: nnnnnn
AMBIENTE: nnnnn n
Zwischen Bohnenstangen, Blumenbeeten und akkurat gepflegten Parzellen verstecken sich in Frankfurts Kleingartenanlagen immer wieder gastronomische Highlights. Wer den kurzen Fußweg im Schatten des Fernsehturms von der Frauenlobstraße zum Restaurant Ginnheimer Höhe nimmt – Parkplätze vor Ort gibt es keine – merkt schnell: Hier wartet mehr als eine klassische Vereinsgaststätte. Schon beim Eintreten fällt das helle, freundliche Ambiente auf, ohne den gemütlichen Charakter eines Gartenlokals zu verlieren. Der Service agiert aufmerksam, herzlich und zügig. Zum Auftakt kommt ein Gruß aus der Küche: Selbst gebackenes Ciabatta, noch warm, mit herrlich knuspriger Kruste und Olivenöl zum Dippen. Ein einfacher, aber überzeugender Einstieg. Bei den Hauptgerichten zeigt sich die Handschrift der Küche, die immer wieder deutsche und italienische Einflüsse gekonnt verbindet. Das Steckrübenschnitzel mit Ofengemüse und BratkartoffelWürfeln (14,50 €) ist eine schöne vegetarische Idee und handwerklich gut umgesetzt. Lediglich beim Schnitzel selbst hätte die Würze etwas mehr Pfiff vertragen können. Ganz anders die Spaghetti Carbonara (14,50 €): cremig, aromatisch, perfekt auf den Punkt und, wie die Karte betont, „Italienisch ohne Sahne“: Ein Teller, bei dem kein Wunsch offen bleibt. Zum Abschluss gönnen wir uns ein Schoko-Mousse (6,50 €), das genau die richtige Balance trifft. Luftig, intensiv schokoladig und durch Vanilleraspel sowie eine fruchtige Himbeersauce angenehm abwechslungsreich. Jürgen Mai
Das Restaurant Lamai zeigt die große Wandelbarkeit der thailändischen Küche und überrascht mit außergewöhnlichen Akzenten in europäischem Ambiente.
ESSEN: nnnnn n
SERVICE: nnnnn n
AMBIENTE: nnnn nn
Direkt ins Auge springen uns auf der Karte die hausgemachten Frühlingsrollen mit dem pikanten Pflaumendip (6,50 €). Während das frische Aroma der mit Gemüse gefüllten Rollen und die krosse Teighülle überzeugen können, hätten wir uns beim Dip ein wenig Schärfe gewünscht. Praktisch zeitgleich geht es weiter mit der ersten Hauptspeise Gaeng Pad Numai, ein vegetarischer Kokosmilch-Eintopf in rotem Curry mit Tofu, Limetten-Blättern und Thai-Basilikum (15 €). Im fein abgestimmten Orchester aus Bambussprossen, Thai-Kürbis und anderem Gemüse spielt die aromatische Paprika die erste Geige. Das herbe Aroma der Limetten-Blätter hinterlässt dazu eine leichte Zitrusnote und schafft einen erfrischenden Ausgleich zu der sahnigen Kokosmilch. Auch das zweite Hauptgericht, ein vegetarischer Wok mit gebratenen Glasnudeln, Gemüse und Ei (14 €), kann weitgehend überzeugen. Wenn auch die Kirschtomaten überraschen, verleihen sie dem Gericht nicht nur einen gesunden Farbtupfer, sondern auch eine abenteuerliche Säure im Abgang. Einen Abzug gibt es für den in der Beschreibung angegebenen „knusprigen Knoblauch“, der sich nur schwer herausschmecken lässt. Zum Abschluss ordern wir ein Dessert mit saisonalen Tapioka-Früchten (9,50 €). Die warme Nachspeise hat eine flüssige Konsistenz und wird mit einer ungesüßten Kokosmilch on top serviert. Unter den Tapioka-Perlen versteckt sich die Longan-Frucht, ein Exot aus Thailand. Ihr Geschmack erinnert an eine Litschi und hinterlässt eine fruchtig-süße Note. Frederike Leger
Optik, Geschmack und Gastfreundschaft: Im Aventura stimmt praktisch alles. Wer authentische peruanische Küche schätzt, ist hier richtig.
ESSEN: nnnnnn SERVICE: nnnnn n AMBIENTE: nnnnn n
Ceviche gilt als peruanische Nationalspeise. Dass das südamerikanische Land kulinarisch noch eine ganze Menge mehr zu bieten hat, beweist das Aventura. Ursprünglich als Café gestartet, gibt es dort seit wenigen Monaten auch vollwertige Küche wie etwa Ceviche Classico, frisches Fischfilet (130 g), mariniert in Limettensaft, und „Leche de Tigre“ nach nordperuanischer Art (19 €). Nicht nur optisch auf Fine-Dinig-Niveau angerichtet, kann uns das Gericht voll überzeugen: Hier treffen brachiale Säure, angenehme Schärfe, Salzigkeit und Süße der Süßkartoffelscheiben auf ein gekonntes Texturenspiel. Der in der Leche de Tigre gegarte weiße Fisch ist ebenfalls ein Gedicht. Doch damit nicht genug: Aji de Gallina, zartes Hähnchen mit Reis in einer cremigen Soße, mit Aji Amarillo-Chilis, Milch, Brot, abgeschmeckt mit Walnüssen und Käse (23 €), ist mit der seidigen Cremigkeit der Soße und geschmacklichen Tiefe ebenfalls eine Wucht. Selbst der Reis trägt mit den Knoblauchchips erheblich zum Geschmackserlebnis bei. Zum Abschluss muss es dann noch etwas Süßes sein. Der freundliche Service empfiehlt uns die Desserts Crema Volteada, peruanischer Karamellpudding mit Rum (8,50 €), und die frische, nicht zu süße Pistazientorte (5,50 €), die beide nicht enttäuschen. Die stichfeste Crema mit dezentem Rumaroma erinnert an den spanischen Flan. Die sowohl handwerklich als auch geschmacklich perfekt gelungene Torte passt perfekt zu einem Kaffee. Wir kommen bestimmt wieder. Michael Faust
›› Aventura
Niddastraße 96 (Gallus)
(0176) 23 67 99 06, aventurarestaurant.de
Di, Mi 9-16, Fr 9-15 + 17-22, Sa, So 9-14.30 + 17-22 Uhr
Nicht barrierefrei
LAMAI – THAILÄNDISCHE
ESSEN: ■■■■■ ■
SERVICE: ■■■■■■
AMBIENTE: ■■■■■ ■
KULAYAN –
NEPALESISCHE KÜCHE *
Dach der Welt
Stark gewürzt: Das Kulayan setzt voll auf den Einsatz von Gewürzen und Kräutern. Für Einsteiger:innen nur bedingt geeignet.
Die nepalesische Küche ist zwar stark von der indischen beeinflusst. Die jahrhundertelangen Einflüsse von anderen Gebieten wie Tibet und China haben aber ebenfalls deutliche Spuren hinterlassen. Das bemerken wir beim Chicken Sekuwa, mit Koriandersamen und Chiliflocken mariniertes, gegrilltes Hähnchen (8,50 €), noch nicht ganz so stark. Die Marinade geizt nicht mit Geschmack. Neben den Gewürzen ist auch das Grillaroma deutlich zu spüren – nur das Fleisch hätte eine Spur saftiger sein können. Beim Chicken Jhol Momo, gedämpfte Teigtaschen mit Füllung in einer duftenden Tomaten-Sesam Suppe (15 €), ist der chinesische Einfluss deutlicher zu spüren, aber auch hier gilt: Aromen und Salzigkeit bis zur Obergrenze sind Trumpf. Das vegetarische Saag Paneer, Gevy (Curry) mit Gewürzen und Kräutern wie Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Ingwer-Knoblauch-Paste auf Zwiebel-Tomaten-Basis, Spinat und hausgemachtem Käse, Cashew, Sahne (15,50 €), steht dem kaum in etwas nach.
›› Kulayan Europa-Allee 121 (Europaviertel) (069) 95 02 10 53, kulayan.de Mo-Sa 12-11, So 10.30-11 Uhr Nicht barrierefrei
Neue Treffpunkte braucht die Mainmetropole
Das Frühjahr steht vor der Tür, die Menschen gehen wieder raus und unter Leute – was liegt näher, als sich im Kreise seiner Freunde ein kühles Blondes zu genehmigen? Am Deutschherrnufer entsteht mit dem FX Stehausschank ein neuer Treffpunkt mit Potenzial zum Szene-Hotspot am Walther-von-Cronberg-Platz in Sachsenhausen. Das Konzept verbindet Gastronomie, Sportkultur und Community. Hinter dem Projekt steht eine ganze Menge Lokalkolorit: Ausschließlich Frankfurter Marken und Gestalter wie etwa die Frankfurter Brauunion. Gastgeber ist niemand Geringeres als Peyman Far, bekannt aus der Frankfurter Gastro- und Eventszene, und KarlvonDrais. Der FX Stehausschank versteht sich dabei nicht als Wasserhäuschen mit Sternchen, sondern als offener Ort in zentraler Lage für Begegnung, Bewegung und gute Getränke. Tagsüber ist der FX Stehausschank ein familienfreundlicher Treffpunkt für Kaffee, Matcha und Snacks, am Nachmittag und Abend verwandelt sich der Ort in eine Afterwork-Location rund um die Frankfurter Biermarke FXXXXFXXXXR HELLES und weitere Drinks in lockerer Atmosphäre. Auch an die Sportfans wird gedacht: Auf zwei großen Screens soll bald auch Live-Sport übertragen werden. ›› FX Stehausschank: Walther-von-Cronberg-Platz 4-6, Di-So ab 9 Uhr DIE POP-UP-AUSSTELLUNG ÜBER DEN STREET-ART-SUPERSTAR
GASTROTICKER
Sterne über Frankfurt: Frankfurt wird zum zweiten Mal hintereinander Gastgeber für die Verleihung der Sterne des Guide Michelin. Am 23. Juni feiert die deutsche Spitzengastronomie erneut im Palmengarten-Gesellschaftshaus. +++ Hin und Her: Nach einigen renovierungsbedingten Schwierigkeiten und drohender Insolvenz geht es für das Café Größenwahn wohl doch mit erweitertem Außenbereich weiter. +++ Raus ins Grüne: Das Motel One Frankfurt Hauptbahnhof setzt mit seiner offen gestalteten Dschungelbar einen Farbtupfer in der Betonwüste. Der Schwerpunkt liegt auf unzähligen Ginsorten sowie den dazugehörigen Gin Tonic-Varianten +++ Nomen est Omen? Der Mousonturm ist bisher eher für kulturelle Hochgenüsse bekannt. Mit dem Stern gibt es nun auch etwas für das leibliche Wohl. Im Selbstverständnis, mehr zu sein als nur eine Theaterbar gibt es an Vorstellungstagen wechselnde vegane/vegetarische Gerichte.
13.02. – 31.05.26
STADTHOF HANAU
Mi. - So. geöffnet I WWW.HOUSE-OF-BANKSY.COM
HA NAU AN BORD DER PRIMUS-LINIE
T A NZINDEN MAI T A NEDNIZN IAM
30. April 2026, 36,– € Person Boarding 19:30 Uhr, Eiserner Steg, Frankfurt
Tickets: www.primus-linie.de
Frankfurter Personenschiffahrt Anton
Mainkai 36, 60311 Frankfurt am
Wims Frankfurt Story Wim
Wenders führt persönlich durch die neue Sonderausstellung im Deutschen Filmmuseum – eine Schau über sein eigenes filmisches Werk. Drehbücher, Requisiten und Kamerautensilien: Rund 350 Exponate aus sechs Jahrzehnten liegen in den Museumsetagen ausgebreitet. Für Frankfurt ist das mehr als eine Station der Jubiläumstour. Schon im Vorspann von Lisbon Story spielte das Dach des Museums eine kleine Rolle – jetzt liegt zwei Stockwerke darunter das filmische Gedächtnis des Regisseurs. Die Ausstellung kam aus Bonn nach Frankfurt, wurde hier aber neu akzentuiert. Weniger der Fotograf Wenders, mehr der Filmemacher Wenders: Storyboards, Produktionsnotizen und Erinnerungsstücke rücken das Kino in den Mittelpunkt. Vieles stammt aus der Stiftung des Regisseurs und aus Beständen des Hauses selbst. Wenders bleibt immer wieder vor alten Storyboards stehen und erzählt, wie aus kleinen Skizzen ganze Filmszenen wurden. Und auch wenn er nicht persönlich neben einem steht: Seine Stimme begleitet den Rundgang im Audioguide auf Deutsch und Englisch. Diesmal läuft der Film nicht im Kino, sondern durch zwei Museumsetagen – mit dem Regisseur als Reiseleiter.
›› Ministerpräsident Boris Rhein und Designer Samuel Gärtner
Inspirierendes Hessen
Hessen wird 80 – und das wird mit einem besonderen stilvollen Abend und exklusiven Gästen gefeiert. Gemeinsam mit dem internationalen Frankfurter Modedesigner Samuel Gärtner lädt das Land zu einem Event ein, bei dem Mode, Gestaltung und Identität ganz selbstverständlich zusammenfließen. Auch Ministerpräsident Boris Rhein ist dabei und eröffnet den Abend, der exklusiv erste Einblicke in das neue Corporate Design Hessens bietet. Gärtner interpretiert es modern, mutig und mit einer Fashion-Inszenierung, die perfekt zum Programm der World Design Capital 2026 passt. Ein Ensemble der Oper Frankfurt begleitet den Event mit starken Stimmen, bevor DJane Chany Dakota mit ihren Beats eine frische, moderne Stimmung schafft. Ein Abend, der zeigt, wie lebendig, vielfältig und zukunftsorientiert Hessen zum 80. Geburtstag auftritt – mit viel Kreativität, klarer Haltung und einer guten Portion Leichtigkeit.
Funkelnd Gutes tun
Das Hilton Frankfurt/Gravenbruch funkelte wie ein Sternenhimmel: Die „Kleider machen Leute“-Gala feierte ihr 10-jähriges Jubiläum – und das mit Stil. Seit einem Jahrzehnt bringen Stephan Görner und PR-Mann Sven Müller Mode, Herz und guten Zweck zusammen und auch diesmal rollten sie einen roten Teppich aus, der seinem Namen alle Ehre machte. Prominente Gäste flanierten elegant hinein, mittendrin Publikumsliebling Dieter Hallervorden, der mit 91 Jahren besser feierte als manch jüngerer Gast. Irlands Sänger Johnny Logan brachte den Saal mit seinen Hits zum Mitsingen, während Model-Auftritte und humorvolle Moderation den Abend rund machten. Am Ende standen beeindruckende 26.000 Euro für die Leberecht-Stiftung – und das sichere Gefühl, dass Glamour und Mitgefühl perfekt zusammenpassen.
›› Wim Wenders
›› Dieter Hallervorden
Sport & Glamour
Zwischen Champagner und Standortfrage: Die Festhalle startet mit einem Gänsehautmoment: Live-Gold aus Cortina, 1.500 Gäste im kollektiven Aufsprung. Der 55. Ball des Sports zeigt, wofür er antritt – Nähe zu Athlet:innen, Förderung, Emotion. In der neuen Night Session geht es in die Verlängerung: Rollstuhlbasketball, Tischtennis gegen Nationalspieler, Parasportler:innen als Stimmungsmacher:innen. Spitzensport nicht auf dem Podest, sondern mittendrin. Zwischen Red-Bull-Fußballchef Jürgen Klopp, Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann und TV-Moderator Johannes B. Kerner wirkt der Abend wie ein sportliches Gipfeltreffen. Doch parallel läuft ein anderes Match: Bleibt der Ball des Sports in Frankfurt? Während die Stadt ihre Förderung erhöht, bringt sich Wiesbaden offensiv als neuer Gastgeber ins Spiel. Ministerpräsident Boris Rhein gibt sich neutral – der Wettbewerb um den Standort ist es nicht. Auf dem Parkett wird getanzt, im Hintergrund taktiert. Der Ball bleibt in Bewegung – auch jenseits der Tanzfläche.
Tree of Terezin Wie kaum etwas anderes steht ein Baum für Beständigkeit und tiefe Verwurzelung. „Seine Äste strecken sich in die Zukunft. Auch Erinnerung ist etwas Lebendiges. Sie muss gepflegt werden, weitergegeben werden und immer wieder neu ins Bewusstsein gerufen werden“, betonte Nargess Eskandari-Grünberg beim Pflanzen des „Tree of Terezin“ mit der Holocaust-Überlebenden Eva Szepesi im Grüneburgpark. Der kleine Spitzahorn ist der Ableger eines Baums, der im September 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt von jüdischen Kindern gepflanzt wurde. „Weltweit gibt es nur zwei weitere: In der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und vor dem jüdischen Museum in Washington“, erklärte der slowakische Honorarkonsul Imrich Donath, der vor allem die zweite und dritte Generation in die Verantwortung nahm. „Verantwortung beinhaltet das Wort ,Antwor‘ und genau diese müssen wir geben in diesen unsicheren Zeiten, damit so etwas nicht wieder passiert.“
›› Imrich Donath, Eva Szepesi & Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg
›› Jürgen Klopp, Britta Heidemann & Johannes B. Kerner
von Wham, Mariah Carey, John Legend, Katy Perry, Robbie Williams u.v.m.
READY FOR TAKE-OFF
Lisa Feller
Flughafen Frankfurt eröffnet Terminal 3
Am 22. April wird das neue Terminal feierlich eröffnet, die Inbetriebnahme erfolgt tags darauf. In einem der größten privat finanzierten Infrastrukturprojekte Europas ist ein hochmodernes Terminal entstanden – ein Meilenstein für den Luftverkehr. ››
Redaktion: Heidi Zehentner
Im Süden des Frankfurter Flughafens wurde eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Europas realisiert: Terminal 3. Auf dem Gelände der ehemaligen US-Militärbasis entstand ein hochmodernes, modular geplantes Terminal, das den Flughafen fit für die kommenden Jahrzehnte machen soll. Im Vollausbau können hier bis zu 25 Millionen Menschen pro Jahr reisen. Bereits mit den ersten drei Flugsteigen wird eine Kapazität von rund 19 Millionen Passagieren erreicht. Architektonisch setzt Terminal 3 auf Großzügigkeit, Transparenz und zeitgemäße Funktionalität, große Glasflächen sorgen für viel Tageslicht. Durch energieeffiziente Bauweise und moderne Gebäudetechnik benötigt das Terminal deutlich weniger Heizenergie als herkömmliche Flughafenbauten. Ein Highlight bildet der futuristisch gestaltete Marktplatz im Zentrum. Auf rund 6.000 Quadratmetern entsteht ein urbaner Raum aus Shops und Gastronomie. Familien profitieren von Spielbereichen,
Geschäftsreisende von Arbeitsstationen. Mit der Inbetriebnahme ziehen zunächst alle 57 Airlines aus Terminal 2 in den Neubau. Terminal 2 wird anschließend modernisiert und künftig als Ergänzung dienen. Die Gesamtkosten für den Bau des Terminals 3 inklusive neuer Sky Line-Bahn belaufen sich auf rund 4 Milliarden Euro. Das Terminal 3-Eröffnungsfest am 11. und 12. April ist leider schon ausverkauft.
Wenn sich im April die Türen zu einem neuen Kapitel internationaler Mobilität öffnen, darf der passende Soundtrack nicht fehlen. Das MOMEM verwandelt eine der spektakulärsten Flächen des Terminals in eine temporäre Club Area. Terminal 3 wird zur Bühne, die elektronische Musik aus vier Jahrzehnten vereint.
ANDREAS MEHRING
FRAPORT-SPRECHER TERMINAL 3
Das Terminal 3 wird am 22. April eröffnet. Inwiefern wird sich die nationale wie internationale Bedeutung des Flughafens Frankfurt dadurch verändern? Das Terminal 3 ist ein bedeutender Meilenstein für den Flughafen Frankfurt. Es stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit als internationales Drehkreuz und ermöglicht es uns, auch in Zukunft die hohe Nachfrage nach Flugreisen zu bedienen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Flughafens Frankfurt als Tor zur Welt für Deutschland.
Warum war die Realisierung des Terminals 3 unabdingbar und wie lange dauerten die Baumaßnahmen? Bereits während der Planungsphase des Terminals 3 haben die Passagierprognosen gezeigt, dass das Passagierwachstum des Flughafens Frankfurt langfristig nicht mit den bestehenden Terminals 1 und 2 abzubilden ist. Als wir in unserem Rekordjahr 2019 über 70 Millionen Passagiere bei uns begrüßen durften, hat sich dies vor allem an den für den Passagier relevanten Prozessstellen gezeigt. Um zum einen den Reisekomfort für die bestehenden Terminals auf einem hohen Niveau zu halten und zum anderen weiteres Wachstum zu ermöglichen, war der Bau des Terminals 3 ein zentrales Element für Fraport und damit für den Flughafen Frankfurt. Die Bauzeit betrug rund zehn Jahre (Spatenstich 2015, bauliche Fertigstellung 2025).
Welchen konkreten Nutzen bringt Terminal 3 für Passagiere und Airlines? Das Terminal 3 besticht mit der Kombination aus zeitloser Architektur, kurzen Wegen und modernster Technologie. Davon profitieren sowohl die Passagiere als auch die Airlines. Es beginnt bereits für den Passagier bei der Anreise mit der neuen Sky Line-Bahn. Die Bahn fährt vollautomatisch und bringt Passagiere in bis zu acht Minuten von Terminal 1 zum Terminal 3. Auch beim Check-in erwartet die Passagiere ein komfortables Angebot. Insgesamt 112 Check-in-Counter können die Passagiere nutzen. Davon sind 56 Fast Bag Drops, bei denen der Passagier sein Gepäck selbstständig bei einem Automaten aufgeben kann, und 56 hybride Schalter. Bei hybriden Schaltern können Airlines entweder Personal am Check-in einsetzen oder den Schalter kurzfristig auch als Automaten nutzen. In der Sicherheitskontrolle nutzen die Testpassagiere eine von insgesamt 19 Spuren, die alle mit CT-Scannern ausgestattet sind. Dabei müssen Fluggäste keine elektronischen Geräte mehr aus ihrem Handgepäck herausholen. Das verkürzt die Wartezeiten und erhöht den Komfort. Airlines profitieren von einem Stateof-the-Art-Terminal mit effektiven Prozessketten bei gleichzeitig hoher Aufenthaltsqualität. Es entstehen zudem zusätzliche Kapazitäten und Flexibilität, wir entzerren Verkehre auf dem Vorfeld und sorgen damit auch für einen pünktlicheren Betrieb.
Wie lange dauert die Renovierung des Terminals 2? Mit Abschluss des Umzugs aller Airlines aus dem Terminal 2 in das Terminal 3 wird das Terminal 2 für die technische Modernisierung vorbereitet. Dafür ist eine detaillierte Planung erforderlich, die voraussichtlich bis 2028/29 andauern wird. Nach Abschluss der Vergaben rechnet Fraport mit einem Baustart voraussichtlich 2030/31. Die Fertigstellung ist für 2034/35 geplant. Ein Hinweis: Während der gesamten Bauzeit werden Teilbereiche des Terminals 2 weiter genutzt. Dazu zählen beispielsweise das Parkhaus oder auch die Gepäckförderanlage.
Welches ist Ihr persönliches Highlight des Terminals 3? Die Tropfendecke im zentralen Marktplatz. Bereits der Bau war eindrucksvoll, aber das Endergebnis zu sehen ist immer wieder aufs Neue ein Erlebnis.
Vogelperspektiven
22.3.–9.8.26
LUISE KASCHNITZ:
Im 17. Jahr des Lesefestivals rückt eine Stimme in den Mittelpunkt, die die geistigen Spannungen ihrer Zeit mit seltener Klarheit festhielt: Marie Luise Kaschnitz. „Gott und die Welt“ ist ein literarischer Blick auf Vergangenheit und Gegenwart. ›› Redaktion: Heidi Zehentner
›› Marie Luise Kaschnitz: „Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau“, 22 €, Verlag Rainer Weiss Edition W, ISBN 978-3-949671-23-4
ter anderem mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt, Neuausgabe ser
as 17. Jahr des Lesefestivals markiert zugleich ein bedeutendes Jubiläum: Marie Luise Kaschnitz wäre 125 Jahre alt geworden. Anlass genug, eine Schriftstellerin neu zu entdecken, die mit feinem Blick, stiller Entschiedenheit und großer Empathie die geistigen und gesellschaftlichen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts durchdrungen hat. Im Zentrum des Festivals steht daher ein Band, der pünktlich zum Jubiläum in der Edition W erscheint: Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau. Die Herausgabe versammelt jene vielfach verstreuten, bislang nur in Teilen bekannten Texte, in denen Kaschnitz Frankfurt in den 1960er Jahren beobachtet – eine Stadt im Wandel, in der sich gesellschaftliche Spannungen bereits abzeichnen. Marie Luise Kaschnitz lebte über Jahrzehnte immer wieder in Frankfurt, schrieb Gedichte, führte Tagebuch und fand in der Wiesenau einen Ort des Denkens. In ihren Aufzeichnungen spiegeln sich die frühen Erschütterungen der Studentenbewegung, die Unruhe der außerparlamentarischen Opposition und ein wachsendes Bewusstsein für die sozialen Bruchlinien der Stadt. Ausgangspunkt vieler ihrer Notizen ist die drohende Kündigung ihrer Wohnung im Westend – ein persönlicher Einschnitt, der sich in viel grundsätzlichere Fragen öffnet: Wie leben wir in einer Stadt, die sich verändert? Welche Hoffnungen, welche Bedrohungen entstehen aus Fortschritt, Technik und einer Gesellschaft, die sich neu ordnet? Ihre Beobachtungen reichen von poetischen Alltagsminiaturen bis zu klaren, manchmal schmerzhaften gesellschaftlichen Diagnosen. Vieles, was sie beschreibt, klingt geradezu gegenwärtig: der Wandel der Arbeitswelt, die Verunsicherungen technischer Entwicklungen, das Verschwinden vertrauter Natur. Geboren 1901 in Karlsruhe, ausgebildet als Buchhändlerin in Weimar, bereiste Kaschnitz mit ihrem späteren Ehemann, dem Archäologen Guido von Kaschnitz-Weinberg, große Teile Europas. Ab 1941 wurde Frankfurt zu ihrem Lebensmittelpunkt; hier entstanden zentrale Werke wie Beschreibung eines Dorfes, Tage, Tage, Jahre und Orte. Ihr literarisches Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt, der Ehrendoktorwürde der Goethe-Universität und dem Georg-Büchner-Preis. Mit Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau legt der Verlag Edition W unter der Herausgeberschaft von Rainer Weiss nun eine sorgfältig kuratierte Neuausgabe vor, die Kaschnitz’ eindringliche Frankfurt-Prosa erstmals in dieser Dichte zugänglich macht. Ein Buch, das nicht nur ein literarisches Erbe sichtbar macht, sondern ein Gespräch über Vergangenheit und Gegenwart eröffnet – und den Geist einer Autorin feiert, deren Fragen bis heute weiterwirken.
Eröffnungsabend zum 17. Lesefest
›› 20.4., Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt, 5 € Zu Ehren ihres 125. Geburtsjahres steht Marie Luise Kaschnitz im Mittelpunkt von Frankfurt liest ein Buch. In dem zweiwöchigen Veranstaltungsmarathon dreht sich alles um ihre Frankfurter Jahre und ihre Frankfurter.
Literatur & gesellschaftlicher Wandel im Westend
›› 20., 24., 27. + 30.4., Treffpunkt: U-Bahnstation Westend, Frankfurt Im Frankfurter Westend lebten und arbeiteten Kaschnitz sowie viele ihrer Wegbegleiter:innen. Ein Stadtspaziergang mit Christian Setzepfandt zwischen dem Café Laumer, dem Palmengarten und den Wohnorten ihrer Freund:innen und Kolleg:innen.
Making-of Kaschnitz
›› 21.4., Literaturhaus, Frankfurt, Ticket 7 €/erm. 4 €, Streaming: 5 € Was lohnt sich zu wissen, bevor wir alle eintauchen in 14 Tage gemeinsamen Lesens? Rainer Weiss, der Verleger des diesjährigen Festivalbuchs (Edition W), und Sabine Baumann (Frankfurt liest ein Buch e.V.) geben Auskunft.
Literatur im Raum der Resonanz mit Musik
›› 24.4., KVFM – Kunstverein Familie Montez, Frankfurt Christoph Gérard Stein liest mit Gespür für die feinen Verschiebungen der KaschnitzTexte. Alexandra Bentz (Schauspielerin/Sängerin) und Gitarrist Samuel Klemke treten mit Stimme und Musik in Dialog. Ein Abend voller Poesie und Emotion.
Radio X liest ein Buch
›› 26.4., UKW 91,8 MHz, DAB+ sowie Livestream, radio.radiox.de
Das Frankfurter Stadtradio radio x nähert sich dem Festivalbuch auf eigene Weise: Verschiedene Sendungsmachende lesen kurze Textausschnitte, dazwischen verbinden Musik- und Soundcollagen die Passagen zu einem lebendigen Hörerlebnis.
Mein Immernoch da
›› 28.4., Romanfabrik, Frankfurt, ab 17 €
Eine musikalische Lesung an mehreren Spielorten auf dem Union-Gelände: von der Residenzwohnung über das Areal bis in die Romanfabrik. Gabriele Graf liest Kaschnitz, Gregor Praml schafft urbane Klanglandschaften.
Studierendenrevolte und außerparlamentarische Opposition, erste Hochhäuser, die Umwälzung des Westends, die Bedrohung durch technische Entwicklungen ..., genug Stoff also, mit dem man fotografisch durch die Stadt streifen wird.
Wohin sind wir gekommen?
›› 30.4. Frankfurter Salon, Frankfurt
In eindrücklichen Szenen eröffnet sich eine persönliche, zeitbezogene Begegnung mit Marie Luise Kaschnitz. Im Wechselspiel von Sprache und Musik verweben sich ihre Erinnerungen und Gedanken zu lebhaften Bildern und Momenten.
Heute wie einst – Das-wie-wäre-es-wenn-Spiel
›› 1.5., Internationales Theater, Frankfurt
Was können wir einer Welt mit Hass, Krieg, Verzweiflung entgegensetzen? Kaschnitz’ Texte ermöglichen durch Überhöhung und Fantasie Freiheit im Kopf. Ein inspirierender, alle Sinne ansprechender Abend mit Lesung, Szene, vertonten Gedichten, Musik.
Abschlussevent & Rückblick
›› 2.5., Volksbühne im Großen Hirschgraben, Frankfurt, 25, erm. 12 €
Am Ende von Frankfurt liest ein Buch 2026 liest die Schauspielerin Ricarda Klingelhöfer noch einmal Schlüsselszenen aus dem Festivalbuch. Michael Quast und weitere Schauspieler:innen der Volksbühne präsentieren eine szenische Lesung aus „Unternehmen Arche Noah“, einem Hörspiel von Marie Luise Kaschnitz von 1970.
Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre Gesundheit zu fördern und Krankheiten vorzubeugen – mit unseren kostenfreien Seminaren und Vorträgen zum Wohlfühlen.
FRIZ Z verlost 2 x 2 Tickets für den 3.5. und 1 x 2 Tickets für den 5.5. Teilnahme via E-Mail an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder Postkarte an den Verlag. Oder liked und kommentiert euren Gewinnwunsch auf Facebook/FRIZZ Frankfurt. Veranstaltungs- oder Produktname angeben! Gewinnbenachrichtigung via E-Mail. Einsendeschluss: 15.4.2026
Vom 1. bis 9. Mai wird der Roßmarkt wieder zur Bühne für Frankfurts beliebteste Kräuterspezialität: Beim Grüne-Soße-Festival in der Frankfurter Innenstadt treten 56 Gastronomiebetriebe im Wettbewerb um die beste Grüne Soße an. In neun Abendshows ist der kulinarische Wettstreit eingebettet in ein hochkarätiges Kulturprogramm aus Comedy, Musik und Artistik. Wie immer entscheidet das Publikum über die Beste Grüne Soße! ›› Redaktion: Heidi Zehentner
Neun Abende, neun unterschiedliche Facetten –das Festival präsentiert in diesem Jahr ein Bühnenprogramm, das so vielseitig ist wie die Künstler:innen, die es tragen. Jede Show bringt eine eigene Farbe, einen neuen Tonfall, einen frischen Überraschungsmoment auf die Bühne. Musik, Comedy, Artistik, Wortwitz und feinsinnige Unterhaltung verschmelzen zu einer Reihe von Abenden, die das Publikum ebenso fordern wie feiern lassen.
Mit dabei sind hochkarätige Gäste aus unterschiedlichsten Genres: Das Cello-ComedyDuo Carrington-Brown trifft auf die Swing-Virtuosität der Zucchini Sistaz. Martin O. verbindet Loop-Art und Vocal-Akrobatik, während Bodo Bach mit hessischem Humor und pointierter Alltagsbeobachtung das Haus zum Klingen bringt. Miss Allie liefert Songs zwischen Leichtigkeit und Tiefgang, Lisa Feller pointensichere Stand-up-Comedy mit klarem Blick. Reis Against The Spülmachine sorgen für musikalische Parodien im Hochgeschwindigkeitsmodus, die Berliner Company Tridiculous für energiegeladene Artistik. Friedemann Weise bringt unangestrengten Schräg-Humor, Mirja Regensburg smarte Comedy mit viel Spielfreude.
Maja Wolff
Lisa Feller
Zucchini Siistaz
Carrington Brown
Durch alle Abende führt Andy Ost, der als Musiker, Entertainer und Gastgeber die Fäden zusammenhält. Unterstützt wird er von der Festivalband – und natürlich von der Hilde aus Bornheim, deren Auftritte längst Kultstatus haben. Gemeinsam entsteht eine Atmosphäre, die das Publikum mitreißt: abwechslungsreich, charmant und mit viel Liebe zum Detail kuratiert.
FESTIVAL-NEUIGKEITEN 2026
ANWICKELN! LIVE AUF DEM ROSSMARKT AM 28. APRIL
Der Festivalmarkt startet bereits am 28. April mit einem neuen Eröffnungsritual: Live auf dem Roßmarkt wickeln Frankfurter Gärtner:innen die sieben Kräuter der Grünen Soße zu den traditionellen Päckchen. Gestartet wird das Fließband um 16 Uhr von Oberbürgermeister Mike Josef. Was sonst frühmorgens in den Gärtnereien am Stadtrand passiert, wird mitten in der Stadt zum Spektakel. Regionaler geht’s nicht: vom Feld auf den Roßmarkt – direkt vor die Augen der Frankfurter:innen. Die sieben Kräuter der Frankfurter Grünen Soße stammen traditionell aus den Gärtnereien rund um Frankfurt. Sie werden von Hand geerntet und zu den typischen Kräuterpäckchen gebunden. Doch die Betriebe kämpfen mit Nachwuchsmangel und steigenden Kosten. Mit dem neuen Eröffnungsritual holt das Grüne-Soße-Festival das Handwerk hinter dem Kultgericht sichtbar in die Stadt – und zeigt, wie viel Frankfurt in einem Bündel Kräuter steckt.
FESTIVALMARKT AUF DEM ROSSMARKT
Der Festivalmarkt auf dem Roßmarkt bietet dann bis zum 9. Mai zwölf Tage lang zahlreiche Varianten der Grünen Soße – klassisch mit Kartoffeln und Eiern ebenso wie internationale Interpretationen, etwa zu Falafel, Samosa, koreanischen Maultaschen oder argentinischen Steaks. Eine Happy Hour – auch mit Grüne Soße-Probierstationen von 16 bis 18 Uhr darf dabei natürlich nicht fehlen. Für Live-Musik sorgt die Schirn Big Band.
FRÜHTANZ-PARTY AM 30. APRIL
Früh feiern, wild tanzen, glücklich heimgehen – so beginnt der Mai 2026 auf dem Roßmarkt. Bevor am 1. Mai traditionell die Bühne den Kräuterkämpfern gehört, lädt das Grüne-Soße-Festival am Donnerstag, 30. April, zur ersten Frühtanzparty ins Festivalzelt ein. Gemeinsam mit „the hinge“ wird die City für vier Stunden zur großen Tanzfläche im Kräuterflair. Von 18 bis 22 Uhr heißt es: Vollgas, aber rechtzeitig Schluss. Perfekt für alle, die tanzen wollen, ohne den nächsten Tag zu verschenken. Der Soundtrack? Hits, Hits, Hits – keine Experimente, keine Pausen, nur Songs zum Mitsingen, Mittanzen, Mitfeiern. Wer Energie braucht, wird auf dem Festivalmarkt fündig: Regionale und internationale Leckereien sind bis 22 Uhr ebenso geöffnet wie die Bars mit Drinks, Cocktails und alkoholfreien Erfrischungen. Die Frühtanzparty ist für alle, die gerne feiern, lieber tanzen als warten und am nächsten Tag noch Pläne haben. Früh rein, auspowern, pünktlich raus – so tanzen wir in den Mai und hören bewusst vor ihm auf.
INTERNATIONAL EVENING AM 1. MAI
Neu im Festivalprogramm ist der International Evening am 1. Mai – ein Abend, der erstmals komplett in englischer Sprache stattfindet und damit gezielt die internationale Community der Region Frankfurt Rhein-Main anspricht. In Kooperation mit dem Newcomers Network Frankfurt entsteht ein Festivalmoment, der Menschen aus aller Welt zusammenbringt. Natürlich sind auch alle Frankfurter:innen willkommen, die Lust auf neue Begegnungen und kulturellen Austausch haben. Sieben internationale Gastronomiebetriebe präsentieren an diesem Abend ihre ganz persönliche Interpretation der Grünen Soße – kreativ, global inspiriert und doch ganz nah an der Frankfurter Tradition. In der Abendshow sorgt das gefeierte Musik-Comedy-Duo Carrington-Brown für internationales Entertainment, das perfekt zum Motto passt. Mit dem International Evening gibt es in diesem Jahr insgesamt acht Vorentscheidungen, jeweils mit sieben Gastro-Teams. Am 9. Mai folgt dann das große Finale, in dem die beste Grüne Soße Frankfurts 2026 gekürt wird. Ein Abend, der zeigt, wie vielfältig, lebendig und offen die Stadt ist – kulinarisch wie kulturell.
Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Jetzt informieren und dabei sein.
Der das 19. LICHTER Filmfest Frankfurt International.
Frankfurt RheinMain ist World Design Capital 2026.
Getragen wird der gemeinnützige Fonds vom Land Hessen, von Frankfurt am Main, dem Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis, Darmstadt, Wiesbaden, Hanau, Bad Vilbel, Offenbach am Main, dem Rheingau-Taunus-Kreis und dem Kreis Offenbach. Weitere herausragende Kunst- und Kulturprojekte finden Sie unter www.kulturfonds-frm.de / Facebook / Instagram / Newsletter
Was wäre, wenn die Zukunft bessere Noten schreibt?
Auf Grundlage der Leitidee vonWorld Design Capital® ist eine Initiative der
In der Nacht der Museen 2026 treffen römische Geschichte, Clubsounds und Zukunftsvisionen aufeinander. Besucher:innen können Museen, Galerien und Kunst-Spaces in Frankfurt, Offenbach und Eschborn während Führungen, Workshops oder ganz individuell entdecken. Auf der Agenda stehen Performances, Live-Musik, Filmprojektionen, Führungen und diverse Überraschungen. Und vor allem die Partizipation der Besucher:innen! Ein Ticket öffnet die Türen zu allen teilnehmenden Locations und ist gleichzeitig für diese Nacht ein RMV-Ticket für das gesamte Verkehrsnetz im Rhein-Main-Gebiet. ›› Text: Sohra Nadjibi
FRANKFURT: CITY OF WOW
Die immersive Ausstellung begleitet Besucher:innen im Alten Aktenlager der Dresdner Bank auf eine virtuelle Reise in einem 270°-Erlebnisraum durch 800 Jahre Stadtgeschichte. Frankfurts Geschichte wird nicht nur erklärt, sondern emotional erlebbar gemacht in der Schau „An diesem Abend erwacht die Ausstellung zum Leben!“ Mit Live-Musik von „WOW! meets Tokonoma: DJ Line-up by Tokonoma“. Freier Eintritt mit dem „Nacht der Museen-Ticket“ ab 24 Uhr im Tokonoma Club.
SCHIRN & 2OG:DONDORF
Kulturvermittler:innen führen in der Schirn in der ehemaligen Dondorf Druckerei durch die Ausstellungen „Bárbara Wagner & Benjamin de Burca. The Tunnels We Dig“ und „Thomas Bayrle, Fröhlich sein!“ Und bei den Mitmach-Aktionen Button-Fabrik und Siebdruck-Werkstatt können Besucher:innen von 19–22 Uhr selbst kreativ werden. Auch das 2og:dondorf öffnet seine Türen in dieser Nacht: In dem Experimentierraum für Kunst, Kultur und Begegnungen kann bei Clubsound entspannt zu Fragen der Gestaltung und der Zukunft im Rahmen der World Design Capital diskutiert werden.
BOCKENHEIMER DEPOT & VISION 31
Im Experimentierraum „Vision 31“ werden Visionen entwickelt und getestet. Die Transformation des ehemaligen Unicampus Bockenheim soll ein zentrales Areal für Kunst, Kultur, Wissenschaft, Wohnen und Arbeiten werden. In der Nacht der Museen können Besucher:innen an vier Führungen zur Nachkriegsgeschichte des Areals (20 & 22 Uhr) und der kulturellen Zwischennutzung der Kunstbibliothek (21 & 23 Uhr) teilnehmen. Im Bockenheimer Depot steigt die Tanzperformance „One One One“ von Ioannis Mandafounis mit Tänzer:innen der Dresden Frankfurt Dance Company und die „Morning Dance Playlist“ lädt zum Mittanzen ein.
MUSEUM GIERSCH DER GOETHE-UNIVERSITÄT
Neben Führungen durch die aktuelle Ausstellung „Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen“, welche Fragen wie „Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen?“ verhandelt, steigt die inklusive Clubnight 4.0. Eine audiovisuelle Installation öffnet die Tanzfläche für Gehörlose und Hörende und WISHING WELL by CYLVESTER und die DJs Preta und Johanna (GG VYBE) sorgen für den Sound. Außerdem gibt es Tarot-Readings mit allapopp (Englisch, Russisch, Deutsch).
MUSEUM ANGEWANDTE
KUNST
Das Kunsthaus lädt zu Workshops und Aktionen zum gemeinsamen Gestalten ein – im Rahmen der aktuellen Schau „Wolle. Seide. Widerstand“, die u.a. darlegt, wie diverse ästhetisch-künstlerische Ausdrucksformen Widerstand ausdrücken. Im WDC-Hub erfahren Besucher:innen mehr über World Design Capital 2026 und bei Live-Performances kann in atmosphärische Klangwelten abgetaucht werden.
MOMEM – MUSEUM OF MODERN ELECTRONIC MUSIC
Zwei Ausstellungen erwarten die Besucher:innen: „OMEN Club Frankfurt 1988–1998 – New Electronic Ecstasy“ beleuchtet die Geschichte des legendären Clubs und seinen Einfluss auf die elektronische Musikszene, während „MILE-STONES – Favourite Club Tracks“ ausgewählte Klassiker präsentiert. Im „Electronic Classroom“ gibt es historische Fotos, Geräte und interaktive Workstations und ab 21 Uhr DJ-Sets von Beatris, Bjoern Mulik, Doro T. A., Joe Jam und Mr. Rod.
HISTORISCHES MUSEUM
Laut, queer, voller Glitzer geht es auf zwei Floors im HMF zu. „Drag Me To The Museum“ – bei dem Format der IMA-Clique eröffnen Dragqueens die Bühne und Mr. Biró legt auf. Die „Love Rebels“ der Frankfurter Aidshilfe versorgen mit Informationen und Goodies rund um Safer Sex. Im Schneekugelfoyer legt das DJDuo Keilschmidt auf und beschallt eine Silent Disco, die Bar Shuka versorgt mit Drinks und wer will, kann an Preview-Führungen in der noch nicht eröffneten Sonderausstellung „Die Welt im Geld“ teilnehmen. Die Young Friends des HMF veranstalten einen Quiz im Kaisersaal des Römers.
THEATER RÜSSELSHEIM
EXPERIMENTA
Im ScienceCenter wird Wissenschaft zum Leben erweckt. Experimentier-Stationen zeigen u.a. Eiskalte Seifenblasen – Experimente mit Trockeneis, Hoch hinaus – Schnupperflug im Flugsimulator. Und stündliche Performances (19.301.30 Uhr) präsentieren Science Shows mit Experimenten rund um Feuer und Eis und ab 20 Uhr gibt es Live-Musik mit SALONfähig.
16.04. Jedermann Razelli Remix
Jan Garbarek Group feat. Trilok Gurtu
19.04. Berlin Comedian Harmonists
22.05. Jan Plewka singt Rio Reiser
Harald Schmidt trifft Bernd Gnann 23.05. 27.05. 26.06.
jan SEVEN dettwyler Trio
theater-ruesselsheim.de
Foto: Stephan Brückler
Burgfestspiele Bad Vilbel
FREILICHTTHEATERERLEBNIS VOR DEN TOREN FRANKFURTS
›› 17.4.-6.9., Wasserburg, Bad Vilbel
Karten und weitere Informationen: Tel. 06101 559455, kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele
In unmittelbarer Nähe zu Frankfurt ziehen die Burgfestspiele Bad Vilbel jedes Jahr über 100.000 Besucherinnen und Besucher in die Vilbeler Wasserburg. Vom 17. April bis zum 6. September verwandelt sich das historische Gelände in eine lebendige Bühne, auf der Drama, Komödie, Musical und theatrale Spaziergänge aufeinandertreffen. Die Festspiele sind mittlerweile das publikumsstärkste Theaterfestival Hessens – ein Beleg dafür, wie dicht Kultur, Natur und urbane Lebenslust hier zusammenkommen.
Was Sie erwartet, ist mehr als nur ein Theaterbesuch. Die Burg als Spielort schafft eine unvergleichliche Atmosphäre: Zwei Bühnen, eine malerische Parklandschaft um die Burg herum, ausdrucksstarke Holzfiguren und ein kunstvoll gestalteter Burggarten bieten den perfekten Rahmen, um Kultur schon vor der Vorstellung auf sich wirken zu lassen. Die Burgküche ergänzt das Kulturprogramm mit wechselnden Menüs, sodass das Erlebnis bereits auf dem Weg zum Eintritt beginnt.
Der Spielplan ist so vielseitig wie das Festival selbst. Auf der Freilichtbühne stehen Klassiker neben zeitgenössischen Stoffen: Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ verwandelt die Bühne in eine Welt voller Magie mit einem etwas boshaften Augenzwinkern, „Die Feuerzangenbowle“ sorgt für Heiterkeit und Benebelung gleichermaßen und die Rockoper „Jesus Christ Superstar“ setzt neue Maßstäbe im Musiktheater. „Wie im Himmel“ erzählt von der Kraft der Stimmen und vom Mut, das Leben zu verändern, während die zeitlose Botschaft von Freiheit und Gemeinschaft hier neue Impulse erhält.
Für Liebhaber dramatischer Wendungen bietet der Theaterkeller eigene Parforceritte: Hitchcock erzwingt mit „Die 39 Stufen“ atemlose Spannung, Orwells „Farm der Tiere“ regt zum Nachdenken an und „Nein zum Geld“ beweist, dass schwarzer Humor auch gesellschaftliche Kritik verstärkt. Und auch für die Kleinen ist gesorgt: Drei kindgerechte Inszenierungen – darunter „Alice im Wunderland“ als Musical, „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ und „Die kleine Hexe“ – laden die ganze Familie in eine Welt voller Fantasie und Abenteuer ein. Zusätzlich gibt es theaterpädagogische Angebote, in der Kinder sich selbst auf der Bühne ausprobieren dürfen.
Neben den eigenen Inszenierungen gehören Lesungen, Konzerte und Kabarett zu der Gastspielreihe „Sonntags um 12“; präsentiert werden namhafte Künstlerinnen und Künstler wie Katharina Thalbach, Walter Sittler oder die Queenz of Piano.
Beim Besuch der Burgfestspiele Bad Vilbel geht es um mehr als nur Unterhaltung. Es ist ein Ausflug an einen Ort, in dem kulturelle Vielfalt auf historische Mauern trifft. Die Darstellerinnen und Darsteller kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und arbeiten mit erfahrenen Regieteams zusammen, die die Festspiele prägen. Die besondere Atmosphäre der Burg, das kulinarische Angebot der Gastronomie und der kunstvoll gestaltete Burgpark schaffen eine Ganzheit, die den Theaterbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.
Hier verbindet sich regionale Identität mit kulturellem Anspruch zu einem Festival, das Besucherinnen und Besucher jedes Mal aufs Neue begeistert und eine Stadt wie Bad Vilbel immer wieder in den Fokus der Kulturszene rückt.
2026 feiern die Harlem Globetrotters 100 Jahre: ein ganzes Jahrhundert voller Style, Skills und Show. Mit ihrer „The 100 Year Tour“ bringen sie Basketball auf einem neuen Level zurück in die Arenen weltweit und machen im Frühjahr auch in Deutschland Halt –mit einem Basketballspektakel, das ihre Geschichte feiert und die nächste Ära einläutet.
2026 ist ein besonderes Jahr für den Basketball – die Harlem Globetrotters feiern ihr 100-jähriges Jubiläum und bringen mit ihrer „The 100 Year Tour“ eine Show in die Arenen, die Tradition, Entertainment und sportliche Extraklasse miteinander verbindet. Am 29. April gastieren sie in der Süwag Energie Arena in Frankfurt und laden ein zu einem Event, das die Geschichte des Teams feiert und gleichzeitig die nächste Ära einläutet.
VON
CHICAGO IN DIE WELT
FRIZZ präsentiert
Begonnen hat alles 1926 in Chicago. Ein afroamerikanisches Team wollte spielen – gegen Widerstände, gegen Ausgrenzung, gegen die Regeln der Zeit. Schnell entwickelten die Globetrotters einen Stil, den ihnen niemand streitig machen konnte: eine Mischung aus Athletik, Kreativität, Humor und fesselnder Show. Sie nahmen Basketball ernst, aber nicht verbissen; sie brachten Kunst auf den Court und öffneten den Sport für alle, die bislang außen vor waren. Aus einem mutigen Projekt wurde eine globale Bewegung.
Die Show von heute ist der Beweis dafür, dass sich dieses Team nie mit der Vergangenheit zufriedengegeben hat. Was die Globetrotters auf den Court bringen, sprengt weiterhin Grenzen. Trickwürfe aus der eigenen Hälfte, Pässe im Millisekundentakt, Dunks mit meterhoher Sprungkraft, Ballkontrolle wie im Videospiel – und das alles eingebettet in ein Timing, das an performative Kunst erinnert. Sie spielen nicht nur Basketball, sie erzählen Geschichten mit dem Ball.
MOMENTE FÜR DIE EWIGKEIT
SHOWTIME FÜR DIE GANZE FAMILIE
Diese Energie macht die Shows zu Events, die Generationen verbinden. Familien, Freundesgruppen, Basketball-Fans und völlige Neueinsteiger erleben gemeinsam ein Spektakel, das Tempo und Witz mit echten Emotionen verbindet. Die beliebtesten Figuren der Globetrotters, Globie und Big G, gehören selbstverständlich dazu und sorgen zwischen den sportlichen Highlights für humorvolle und charmante Momente. Wer einmal dabei war, nimmt einen Eindruck mit nach Hause, der bleibt. Für alle, die das Erlebnis noch intensiver spüren möchten, bieten verschiedene Upgrades exklusive Einblicke: Der Celebrity Court Pass ermöglicht Zugang zum Warm-up direkt auf dem Spielfeld. Mit dem Magic Pass können Fans Selfies, Gespräche und Autogramme mit den Spielerinnen und Spielern sammeln. Und wer wirklich ganz nah dran sein möchte, nimmt mit dem Spielerbank-Ticket auf der Bank der Globetrotters oder der Washington Generals Platz – ein Erlebnis, das Zuschauer:innenrolle und Spielfeldkante miteinander verschmelzen lässt.
Ein Jahrhundert Globetrotters bedeutet auch ein Jahrhundert Sportgeschichte. Legendär sind die beiden Siege gegen die Minneapolis Lakers 1948 und 1949, geprägt von Pionieren wie Nathaniel „Sweetwater“ Clifton, der wenig später als erster afroamerikanischer Spieler einen NBA-Vertrag unterschrieb. 1951 traten die Globetrotters vor über 75.000 Fans im Berliner Olympiastadion auf – ein Rekord, der bis heute nachhallt. Sie wurden zu Zeichentrickhelden im US-Fernsehen, erhielten 1982 ihren Stern auf dem Walk of Fame und schrieben 1985 mit Lynette Woodard erneut Geschichte, als erstmals eine Frau im Team spielte. 2002 folgte die Aufnahme in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame, eine der höchsten Ehrungen im Sport.
EIN ERLEBNIS MIT HERZ UND HALTUNG
Gleichzeitig engagieren sich die Globetrotters in sozialen Projekten, besuchen Schulen, sprechen über Fairness, Respekt und Inklusion und erinnern daran, dass Sport Räume schaffen kann, in denen Begegnung möglich wird. Für sie ist Basketball mehr als ein Wettbewerb: Er ist ein Medium, das verbindet. Die 100 Year Tour bringt all diese Facetten zusammen: die Geschichte, die Show, den Sport, das Herz. Die Spieler:innen zeigen, dass Basketball eine Bühne voller Möglichkeiten ist – ein Ort, an dem Können, Kreativität und Gemeinschaft zusammenkommen. Die Harlem Globetrotters stehen seit einem Jahrhundert für Mut, Vielfalt und die Kraft, Menschen zu inspirieren. Ihre Jubiläumstour ist damit nicht nur ein Blick zurück, sondern ein Blick nach vorn: auf die nächsten 100 Jahre voller Energie, Ideen und unvergesslicher Momente. 2026 ist ein besonderes Jahr für den Basketball – die Harlem Globetrotters feiern ihr 100-jähriges Jubiläum und bringen mit ihrer „The 100 Year Tour“ eine Show in die Arenen, die Tradition, Entertainment und sportliche Extraklasse miteinander verbindet. Am 29. April gastieren sie in der Süwag Energie Arena in Frankfurt und laden ein zu einem Event, das die Geschichte des Teams feiert und gleichzeitig die nächste Ära einläutet.
KINOSHORTS
Aaron Horvath & Michael Jelenic
Der Super Mario
Galaxy Film Start: 1.4. (98 Min.)
Auf ins Weltall! Klempner Mario und sein Bruder Luigi heben förmlich ab von Mutter Erde, um auf einem intergalaktischen Trip zu verhindern, dass der Feuer speiende Antagonist Bowser, auch als King Koopa bekannt, zu neuen bösen Taten reaktiviert wird. Prinzessin Peach und Rosalina, eine Hoheit von außerirdischen Gnaden, tun dabei ihr Bestes, um die Mission von Mario und Luigi zum Erfolg zu führen …. Fortsetzung des Mega-Kinohits „Der Super Mario Bros. Film“ von 2023.
›› USA 2026, Animationsfilm
Oliver Hermanus
The History of Sound
Start: 9.4. (128 Min.)
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs reisen Lionel (Paul Mescal) und David (Josh O’Connor) durch Neuengland, um Tonaufnahmen von Menschen und traditioneller Musik zu machen. Beim Konservieren alter Lieder frischen Lionel und David ihre Beziehung neu auf – was sie die Geschichte ihrer Heimat und die schockierenden Kriegserlebnisse bewusster verarbeiten lässt. Jahrzehnte später schwelgt Lionel in Erinnerungen …. Verfilmung einer Kurzgeschichte von Ben Shattuck.
›› USA/England 2025, mit Paul Mescal, Josh O’Connor, Molly Price, Raphael Sbarge, Hadley Robinson
Lee Cronin
Lee Cronin’s The Mummy
Start: 16.4. (102 Min.)
Jahrelang war Katie (Natalie Grace), die Tochter des Journalisten Charlie (Jack Reynor) und seiner Frau, verschwunden. Als sie plötzlich wieder auftaucht, ist die Überraschung groß. Während Katie sich kaum an etwas erinnern kann, wird den Eltern zunehmend klar, dass in der Wüste etwas Unheimliches mit Katie passiert ist. Schon bald zeigt sich der blanke Horror mit todbringender Gewalt ….
›› USA 2026, mit Jack Reynor, Laia Costa, May Calamawy, Natalie Grace, Verónica Falcón
Rebecca Zlotowski
Paris Murder Mystery
Start: 16.4. (107 Min.)
Die in Paris lebende
Amerikanerin Lilian Steiner (Jodie Foster) hat einen ausgezeichneten Ruf als Psychiaterin, als sie erfährt, dass ihre Patientin Paula (Virginie Efira) sich das Leben genommen hat. Der Suizid kommt Lilian jedoch äußerst rätselhaft vor. Sie beginnt damit, die Umstände von Paulas Tod zu erforschen. War es Mord? Lilians Obsession mit dem Fall führt schon bald zu zahlreichen komischen Verwicklungen ….
›› Frankreich 2025, mit Jodie Foster, Daniel Auteuil, Virginie Efira, Mathieu Amalric, Vincent Lacoste
BILL CONDON
Kiss of the Spider Woman
›› Start: 16.4. (128 Min.)
USA 2025, mit Diego Luna, Tonatiuh, Jennifer Lopez, Bruno Bichir, Josefina Scaglione, Tony Dovolani nnnn n
Argentinien in den 1980er Jahren: Schwule sind dem das Land unterjochenden Militärregime suspekt, weshalb der wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ verurteilte Schaufensterdekorateur Luis Molina (Tonatiuh) hinter Gittern landet. Nachdem ihn Gefängnisdirektor Ledesma (Bruno Bichir) zum politischen Häftling Valentin Arregui (Diego Luna) hat verlegen lassen, steht Molina vor der Wahl, den Revoluzzer auszuspionieren, um möglicherweise früher freizukommen. Zwar ist Arregui von Molina anfangs genervt, kann den Erzählungen der exaltierten Plaudertasche mit der Zeit dann aber doch einiges abgewinnen. Während Molina ihn als Filmfan zu kleinen Fluchten in die Traumwelten seiner Lieblings-Diva Ingrid Luna (Jennifer Lopez) mitnimmt, erwartet Ledesma verwertbare Infos von Arreguis Zellengenossen … Basierend auf dem Bestseller des Argentiniers Manuel Puig und der preisgekrönten Broadway-Fassung von Terrence McNally, schaltet diese zweite Kinoadaption weit ausgiebiger als Héctor Babencos Oscar-prämierter Spielfilm von 1985 zwischen der beklemmenden Knast-Atmosphäre mit den brutalen Wärtern und den knallbunten Musicalwelten hin und her. Vor allem die Tanz- und Gesangseinlagen von J.Lo’s Leinwandgöttin Ingrid alias Aurora sind zum Niederknien umwerfend – und lassen es verschmerzen, dass dem politisch düsteren Klima in Argentinien zu Zeiten der Junta weniger Gewicht beigemessen wird. Horst E. Wegener
THIERRY KLIFA
Die reichste Frau der Welt
›› Start: 23.4. (123 Min.)
Frankreich/Belgien 2025, mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Marina Foïs, Raphaël Personnaz, André Marcon, Mathieu Demy nnn nn
Marianne Farrère (Isabelle Huppert) schwimmt als Milliardenerbin eines Kosmetikimperiums im Geld. Mit zunehmendem Alter mangelt es ihr jedoch an Verstand. Während eines Interviews für ein Hochglanzmagazin macht sie die Bekanntschaft des Fotografen Fantin (Laurent Lafitte), der damit beginnt, der verheirateten Milliardärin den Hof zu machen, mit dem Ziel, die von Leben und
DAVID FRANKEL
Reichtum gelangweilte Frau wie eine Weihnachtsgans auszunehmen. Der gespielte Charme des Schwindlers imponiert außer Marianne jedoch
Der Teufel trägt Prada 2
›› Start: 30.4. (106 Min.)
USA 2026, mit Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Justin Theroux, Kenneth Branagh, Stanley Tucci, Tracie Thomas
VORANKÜNDIGUNG
niemandem. Besonders Mariannes Tochter Frédérique (Marina Foïs) entwickelt zu dem ruchlosen, stets arrogant und aufdringlich wirkenden Hochstapler einen Ekel, der eine schwerwiegende Anklage zur Folge hat … Thierry Klifas dialoglastiges Drama basiert lose auf dem Leben der milliardenschweren L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt (1922-2017), die sich in ebenso politische wie pseudo-amouröse Eskapaden verstrickt sah. Isabelle Huppert mimt die „reichste Frau der Welt“ souverän gelassen, während die unerträgliche Widerlichkeit ihres halb so alten Verehrers ausreichend Zeit findet, sich in dem zuweilen überlang wirkenden Reigen ein parasitäres Denkmal zu schaffen. Uwe Bettenbühl
Die Welt der Mode – ist sie nicht unwiderstehlich liebenswert? Dass es nur in der Hölle heißer ist als auf, neben und unterm Laufsteg, das musste die junge Modejournalistin Andy Sachs (Anne Hathaway) am eigenen Leib erfahren. Besonders Miranda Priestly (Meryl Streep), die zum Küssen überhebliche Chefredakteurin des Modemagazins Runway, ließ Andys Fuß- und Fingernägel Purzelbäume schlagen. Wie im richtigen Leben arrangierten sich die Damen, vor allem dann, wenn es ums nackte Überleben in der teuflischen Branche ging. Jahre später haben Andy und Emily (Emily Blunt), die unter Mirandas schikanöser Führung auch nichts zu lachen hatte, ihre eigenen Karrieren, als der alten Chefin aufgrund sinkender Popularität ihres Magazins das Wasser am grottigen Hals steht … Alle vier Hauptcharaktere kehren jetzt, zwanzig Jahre nach dem Original, ins Sequel zurück, in dem es an Witz und Boshaftigkeit ebenso nicht mangeln wird wie an Gastauftritten prominenter Models und Künstler:innen wie Lady Gaga, Ciara, Sydney Sweeney und Donatella Versace. Uwe Bettenbühl
Beef
›› USA 2026 (Staffel 2, 8 Episoden), ab 16. April auf Netflix mit Oscar Isaac, Carey Mulligan, Charles Melton, Cailee Spaeny, Youn Yuh-jung, Song Kang-ho
Steven Yeun und Ali Wong waren die perfekten Streithähne in Staffel 1. Jetzt geht der Netflix-Hit „Beef“ in die zweite Runde – mit neuen Charakteren und einer neuen Storyline, die mit Straßenrüpelei nichts mehr zu tun hat. Stattdessen geht es um Paare, die Generationen umspannen. Austin (Charles Melton) und Ashley (Cailee Spaeny) sind das jüngste Paar, das Josh (Oscar Isaac), den Manager eines Country Clubs, dabei beobachtet, wie er seine Frau Lindsay (Carey Mulligan) bedroht … ›› außerdem neu im April auf Netflix: Sins of Kujo (Manga-Adaption/Japan, Staffel 1, 10 Episoden, ab 2.4.), Agent from Above (Fantasy/ Taiwan, Staffel 1, 6 Episoden, ab 2.4.), Gangs of Galicia (Thriller/Spanien, Staffel 2, 7 Episoden, ab 3.4.), Bloodhounds (Action/Südkorea, Staffel 2, 7 Episoden, ab 3.4.), High Tides (Drama/Belgien, Staffel 3, 8 Episoden, ab 3.4.), Big Mistakes (Crime-Comedy/USA, Staffel 1, 8 Episoden, ab 9.4.), Thrash (Horror/USA, ab 10.4.), Turn of the Tide (Drama/Portugal, Staffel 3, 6 Episoden, ab 10.4.), Roommates (Comedy/USA, 107 Min., ab 17.4.), Stranger Things: Tales from `85 (Animation/USA, Staffel 1, ab 23.4.), Straight to Hell (Drama/Japan, Staffel 1, ab 27.4.)
Only Margo
›› USA 2026 (Staffel 1, 8 Episoden), ab 15. April auf Apple TV mit Elle Fanning, Nicole Kidman, Michelle Pfeiffer, Nick Offerman, Greg Kinnear, Thaddea Graham
Ihre Mutter war Kellnerin bei Hooters, der Vater ein Profi-Wrestler. Solide Voraussetzungen für eine Karriere als Schriftstellerin. Findet auch Margo (Elle Fanning), die gerade ihr Studium abgebrochen und zudem noch Nachwuchs bekommen hat. Das Problem: Sie braucht jetzt viel Geld. Was sie nicht hat. Also setzt es sich Margo in den Kopf, sich als Social Media-Star einen Namen zu machen – auf OnlyFans natürlich …
›› außerdem neu im April auf Apple TV: Your Friends & Neighbors (Drama/USA, Staffel 2, 10 Episoden, ab 3.4.), Outcome (Dark Comedy/USA, mit Keanu Reeves, Cameron Diaz, 84 Min., ab 10.4.), Criminal Record (Crime-Thrill/England, Staffel 2, 8 Episoden, ab 22.4.), Widow’s Bay (Horror-Comedy/USA, Staffel 1, 6 Episoden, ab 29.4.)
Star Wars: Maul – Shadow Lord
›› USA 2026 (Staffel 1, 10 Episoden), ab 6. April auf Disney+ Animation
Die Star Wars Familie bekommt schon wieder Nachwuchs: Die neue Animationsserie spielt nach den Ereignissen von „The Clone Wars“. Maul, der ehemalige Sith-Lord, arbeitet fieberhaft daran, sein kriminelles Syndikat Crimson Dawn zu reaktivieren. Mit einer jungen Twi’lek als Schülerin kennt Maul keine Gnade, wenn es um die Wiedergeburt seines verbrecherischen Imperiums geht. Als sich der Inquisitor Marrok ihm in den Weg stellt, kommt es zum alles entscheidenden Showdown …
›› außerdem neu im April auf Disney+: The Testaments: Die Zeuginnen (Drama/USA, Staffel 1, 10 Episoden, ab 8.4.), Perfect Crown (Rom-Com/ Südkorea, Staffel 1, 12 Episoden, ab 10.4.), Orangutan (Doku/USA, 80 Min., ab 22.4.)
King & Conqueror
›› England/USA 2025 (Staffel 1, 8 Episoden), ab 26. April auf Paramount+ mit James Norton, Nikolaj Coster-Waldau, Emily Beecham, Clémence Poésy, Geoff Bell, Clare Holman Zeitreise zurück ins 11. Jahrhundert: Harold von Wessex (James Norton) und Herzog Wilhelm von der Normandie (Nikolaj Coster-Waldau) mutieren von Männern mit gemeinsamen Zielen zu erbitterten Feinden, als es darum geht, die Herrschaft über England zu übernehmen. Eine Invasion durch Wilhelm scheint unvermeidbar. Wird der normannische Eroberer den für Englands Einheit kämpfenden Harold bezwingen? Nur die alles entscheidende Schlacht von Hastings im Südosten Englands weiß die Antwort … ›› außerdem neu im April auf Paramount+: Willkommen bei den Louds – Der Europatrip (Animation/USA, ab 15.4.), From (Sci-Fi-Horror/USA, Staffel 4, 10 Episoden, ab 20.4.)
Text: Uwe Bettenbühl
Zhang Yimou House of Knives (151 Min., Plaion)
China, 12. Jahrhundert: Der Mord an einem Botschafter, der dem Kaiser eine Dynastie rettende Mitteilung überbringen sollte, sorgt für Aufruhr. Binnen weniger Stunden soll der Täter gefasst werden, um eine politische Katastrophe zu verhindern. Ein Soldat und ein Offizier sind dabei die Hauptakteure in einem Szenario, in dem nichts und niemand vor überraschenden Wendungen sicher ist .… „Hero“-Regisseur Zhang Yimous historischer Intrigen-Thriller gehört zu Chinas größten Kino-Erfolgen aller Zeiten.
›› China 2023, mit Shen Teng, Jackson Yee, Zhang Yi, Lei Jiayin, Yue Yunpeng, Wang Jiayi
Jared Bush & Byron Howard Zoomania 2 (103 Min., Disney)
Nick der Fuchs und Judy Hopps, die Häsin, arbeiten jetzt ganz offiziell im Namen des Gesetzes. Und so kommt es, dass das ungleiche Duo mit einem Fall beauftragt wird, in dem eine Riesenschlange mit dem Namen Gary De’Snake, die in der Stadt Angst und Panik verbreitet, offenbar zu Unrecht gejagt und geächtet wird. Fortsetzung des Kinoerfolgs „Zoomania“ von 2016, der mit einem in Zeitlupe agierenden Faultier einen heimlichen Star generierte, welcher auch im Sequel einen unschlagbaren Auftritt hat.
›› USA 2025, Animationsfilm
Colin Minihan
Coyotes (92 Min., DCM)
Ein außer Kontrolle geratenes Großfeuer bedroht die Villen und Menschen in den Hollywood Hills. Auch die Tierwelt scheint angesichts der Feuerkatastrophe durchzudrehen. Und so kommt es, dass Scott (Justin Long) und Liv (Kate Bosworth) plötzlich von einer Horde Kojoten attackiert wird, die als extrem aggressive Raubtiere ihr Unwesen treiben .… Mit viel schwarzem Humor inszenierter Horror-Thriller, der sich mit seinem Low-Budget-Charme seine Fangemeinde sichern wird.
›› USA 2025, mit Justin Long, Kate Bosworth, Mila Harris, Katherine McNamara, Brittany Allen, Keir O’Donnell
Joachim Trier
Sentimental Value (133 Min., Plaion)
Den Höhepunkt seines Ruhms hat der Regisseur
Gustav Borg (Stellan Skarsgård) schon lange hinter sich, als seine beiden Töchter Nora (Renate Reinsve) und Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) versuchen, nach dem Tod ihrer Mutter erneut Kontakt mit ihm zu knüpfen. Kein leichtes Spiel, denn zu tief sind die Einrisse ihrer dysfunktionalen Vergangenheit. Für Joachim Triers emotionales Drama hagelte es neun Oscar-Nominierungen.
›› Norwegen/Frankreich/Deutschland 2025, mit Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas, Elle Fanning
Er gilt als einer der prägendsten Künstler der modernen Musikgeschichte – der unvergleichliche King of Pop. MICHAEL zeichnet das vielschichtige Porträt eines Ausnahmetalents, dessen Werk Generationen bewegt und bis heute weltweit fasziniert. Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben in all ihren Facetten – weit über seine musikalischen Meilensteine hinaus. Im Zentrum steht der Weg eines Wunderkinds, dessen außergewöhnliche Begabung bereits als Leadsänger der Jackson Five sichtbar wurde und der sich zu einem visionären Künstler entwickelte, dessen unerschöpflicher kreativer Antrieb ihn zur Ikone der Popkultur machte. MICHAEL gewährt Einblicke in legendäre Auftritte seiner frühen Solokarriere ebenso wie in die Momente jenseits des Rampenlichts. Das Publikum erhält einen Platz in der ersten Reihe für einen bislang nie dagewesenen Blick auf das Leben einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Popwelt. Hier beginnt seine Geschichte. Mit MICHAEL gibt Jaafar Jackson sein Spielfilmdebüt.
DISKURSION – DIE REIHE FÜR DEN POLITISCHEN FILM
On The Border –Europas Grenzen in der Sahara
›› 13.4., Cinema, Frankfurt, 18 Uhr, ab 18 Jahren, arthouse-kinos.de
In Kooperation mit „Omas Gegen Rechts“ und der Bildungsstätte Anne Frank wirft der Film einen präzisen Blick auf Agadez, eine Stadt am Rand der Sahara, in der die Europäische Union neue Strategien zur Kontrolle von Migration testet – weit entfernt vom Mittelmeer und doch eng mit europäischen Politiken verknüpft. Zwischen Entwicklungsversprechen und geopolitischen Interessen bleibt offen, ob hier Zukunft gestaltet oder vor allem Bewegung verhindert werden soll. Die Kamera begleitet den historischen Stadtkern von Agadez, dessen Lehmarchitektur seit Jahrhunderten in einem global aufgeladenen Spannungsfeld steht. Trotz der Präsenz internationaler Organisationen bleibt die Region ein Ort politischer Fragilität. Seit die EU ihre Maßnahmen zur Migrationsprävention auf das „Tor in die Wüste“ ausgerichtet hat, verschob sich das wirtschaftliche Gleichgewicht: Die traditionelle Einnahmequelle der Tuareg, der Transport von Waren und Menschen durch die Sahara, kam zum Erliegen. Zurück bleiben Perspektivlosigkeit, Unsicherheit und ein Umfeld, in dem Radikalisierung gedeihen kann. Über mehrere Jahre hinweg haben Gerald Igor Hauzenberger und Gabriela Schild Gespräche gesammelt, Vertrauen aufgebaut und persönliche wie politische Ebenen miteinander verflochten. Ihre filmische Beobachtung schafft einen nuancierten Dialog zwischen individuellen Lebensrealitäten und den großen Linien internationaler Politik – entlang einer Grenze, die im eigentlichen Sinn nicht existiert.
Die zwanzigste Ausgabe von Venezuela im Film – ¡Qué chévere! präsentiert ein kompaktes Programm aus venezolanischen und diasporischen Filmproduktionen sowie Gespräche mit Gästen. Eröffnet wird das Festival mit Páramos de Leyendas von Atahualpa Lichy, einem bedeutenden Vertreter des latein-amerikanischen Dokumentarfilms. Am Freitag folgt Kueka. Memoria Ancestral von María de los Ángeles Peña Fonseca über den heiligen Stein der Pemones und die Geschichte eines Berliner Friedensprojekts. Danach wird das Filmdrama Cáceres, Ópera Prima von Jorge Saim Hostos und Alexander Fernández gezeigt; einer der Regisseure wird anwesend sein. Am Festivalsamstag steht zunächst ein Gespräch über die Rolle der Kultur in der Gegenwart auf dem Programm. Der Filmemacher Andrés Rodríguez beschreibt die Lage in Venezuela und stellt seinen Kurzfilm Memoria de una herida vor. Daran schließt Turba von Luis und Andrés Rodríguez an, ein Werk, das afrovenezolanische Themen aufgreift. Zudem wird das Filmdrama Zafari des Regieduos Mariana Rondón und Marité Ugás gezeigt. Der Sonntag beginnt mit El Maravilloso Agave Cocui von Héctor Puche, einem Dokumentarfilm über die kulturelle Bedeutung der Agave, ergänzt durch den Kurzfilm Codicia des in Frankfurt lebenden Aaron Barreto. Am Abend wird der Publikums-Preis 2026 verliehen. Den Abschluss bildet Río Negro (1991) von Atahualpa Lichy, der für ein abschließendes Gespräch zur Verfügung stehen wird. Zwischen den Vorführungen werden traditionell Rum und Schokolade aus Venezuela angeboten.
Der neue Film von Koen Mortier, dem Regisseur von „Ex Drummer“, führt tief in die seelischen Verwüstungen einer zerstörten Kindheit. Mit großer Wucht und eindringlicher Präsenz verkörpert Thibaud Dooms den Jugendlichen Liam, dessen Leben von Gewalt, Drogen und Missbrauch geprägt ist. Ausgezeichnet bei den Tallinn Black Nights, beim Film Festival Oostende und beim Fantasy Filmfest, entfaltet das Werk eine beklemmende, zugleich eindringlich menschliche Kraft. Nachdem die Behörden den 17-Jährigen aus seinem zerstörerischen Elternhaus befreien, soll eine staatliche Einrichtung für traumatisierte Jugendliche ihm helfen, erstmals Halt zu finden. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht einfach abschütteln: Wut, Misstrauen und tiefe Verunsicherung bestimmen Liams Alltag. Auch wenn er dort erstmals Empathie erlebt, wird schnell sichtbar, wie überfordert das System ist und wie eng Fürsorge und institutionelle Grenzen beieinanderliegen. Besonders im Konflikt mit einem weiteren Jugendlichen zeigt sich, wie schwierig es ist, aus der Spirale der Gewalt auszubrechen. Die Vorstellung findet in Flämisch mit deutschen Untertiteln statt.
Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Popkultur treffen auf großes Kino: Vom 28. April bis 3. Mai wird Frankfurt zur Bühne des 19. LICHTER Filmfests –einem Publikumsfestival, das Filme zeigt, Debatten eröffnet und Begegnungen ermöglicht. Wenn Brainiac-Darsteller Lars Eidinger, Nachrichtenikone Claus Kleber und die Politikwissenschaftlerin und frühere Bundespräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan anreisen, ist klar: Hier geht es um mehr als Leinwandmomente. Film wird zum Resonanzraum für Fragen unserer Zeit. Im Programm finden sich herausragende Berlinale-Titel: Markus Schleinzers „Rose“ mit Sandra Hüller, Faraz Shariats „Staatsschutz“ und Ulrike Ottingers „Die Blutgräfin“ mit Isabelle Huppert, Lars Eidinger und Birgit Minichmayr. Das internationale Line-up setzt Akzente mit dem erstmals für den Oscar nominierten iranischen Dokumentarfilm „Cutting Through Rocks“ von Sara Khaki und Mohammadreza Reza Eyni, Cyril Aris’ Venedig-Publikumspreisträger „A Sad and Beautiful World“ sowie Alauda Ruiz de Azúas vielfach ausgezeichnetem „Los Domingos“. Deutschlandpremieren feiern „People and Meat“ (Yang Jong-hyun) und „Bouchra“ (Meriem Bennani/Orian Barki) – eine eigenwillige Arthouse-Animation zwischen Italien, Marokko und den USA. Das Programm des Regionalen Langfilmwettbewerbs des 19. LICHTER Filmfests Frankfurt International steht fest – und es ist so vielfältig wie das Filmschaffen der Region selbst. Die zehn ausgewählten Filme eröffnen Einblicke in unterschiedlichste Lebensrealitäten – von Frankfurter Milieustudien über intime Künstlerporträts bis hin zu interkontinentalen Begegnungen – und zeigen zugleich die wachsende Bedeutung des hessischen Filmschaffens über die Region hinaus. Alle Werke wurden in Hessen oder dem Rhein-Main-Gebiet gedreht oder (ko-)produziert; ihre Filmschaffenden leben oder arbeiten hier oder haben zentrale Produktions- und Postproduktionsschritte in der Region realisiert. Sieben Filme des Wettbewerbs wurden von Hessen Film & Medien gefördert. Parallel tagt der Kongress Zukunft Deutscher Film (29. April – 2. Mai) und rückt unter dem Schwerpunkt „Kunst“ die Verbindung des Films zu anderen Disziplinen ins Zentrum: Wie lässt sich Filmkunst interdisziplinär weiterdenken? Die Liste der Gäste ist prominent und divers: Faraz Shariat, Dominik Graf, Ulrich Köhler, Maren Eggert, Bazon Brock, Gesine Schwan, Harald Welzer und Saralisa Volm treffen auf den Künstler Liam Young, die Philosophin und Futuristin Maya Van Leemput, den Tech- und Kulturkritiker Paris Marx, Popmusiker Frank Spilker und Catrin Misselhorn. Als weiterer Publikumsmagnet ist Claus Kleber angekündigt; Lars Eidinger legt ein DJ-Set auf, Konzerte –unter anderem mit Frank Spilker – und Partys flankieren das Programm. Über 100 Beiträge in den Filmsektionen, der Lichter Art Award für Videokunst und der VR Storytelling Award mit eigens eingerichtetem Setting machen deutlich, wofür LICHTER steht: für ein offenes Forum, in dem Film, Kunst und gesellschaftliche Fragen ineinandergreifen – mit unmittelbaren Begegnungen, die aus Festivalbesuchenden Beteiligte machen. Frankfurt wird in diesen Tagen zum Ort, an dem Kino nicht nur gesehen, sondern erlebt und weitergedacht wird.
STAU
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SIND
›› 8.4., Das Bett, Frankfurt, 20 Uhr
VVK: 26 €
Infos & Tickets: bett-club.de
SIND gelten als absolute Liveband. Ihre Konzerte sind energiegeladen, mitreißend und zugleich emotional intensiv. Zwischen großen Refrains und leisen Momenten entsteht eine besondere Atmosphäre, die verbindet. Ihre authentische und humorvolle Art macht jeden Abend einzigartig – ehrlich, nahbar und voller Leidenschaft. Mit ihrer Tour zum 2024 veröffentlichten Album „Erstmal für immer“ konnten sich SIND deutschlandweit in die Herzen des Publikums spielen. Zahlreiche ausverkaufte Shows und begeisterte Reaktionen zeigen, welchen festen Platz sich die Band in der deutschsprachigen Indie-Szene erspielt hat. Die Songs des Albums leben von ehrlichen Texten, eingängigen Melodien und einer spürbaren Nähe zum Publikum. Im Frühjahr gehen SIND erneut auf Tour durch Deutschland und die Schweiz. Mit dabei: Highlights aus zehn Jahren Bandgeschichte sowie neues Material, das einen spannenden Ausblick auf die nächste musikalische Phase der Band gibt.
Alli Neumann
›› 2.4., ZOOM, 20 Uhr
VVK: 42,55 € Infos & Tickets: zoomfrankfurt.com
Endlich neue Musik von Alli Neumann: Vom anderen Stern – funky, verspielt, verknallt. Die Flensburgerin ist längst bekannt wie ein bunter Hund. Schließlich ist sie Musikerin, Schauspielerin, Aktivistin, Grenzgängerin und Stilikone gleichermaßen. Eine flamboyante Künstlerin, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Ein Freigeist mit Haltung. Mit klaren Vorstellungen über die Welt, wie sie sein sollte und wie sie ist. Ihr eigenes Label: JAGA Entertainment.
YAKTAK
›› 7.4., Elferclub, 20 Uhr
VVK: 39 €, AK, 45 € Infos & Tickets: elferclub.de
In seiner noch jungen Karriere hat YAKTAK bereits mit bekannten Künstlern wie Jerry Heil, MamaRika, KOLA und anderen zusammengearbeitet und zahlreiche Hits veröffentlicht. Jeder veröffentlichte Track schafft es regelmäßig in die Charts und erreicht Spitzenpositionen. Der ukrainische Künstler verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Mit Hits wie Pohlyad, Chekaye Vdoma, Unochi, Porichka, LaLaLa und vielen mehr, russische Musik von allen Top-Charts zu verdrängen.
Viic Woods
›› 12.4., Hafen 2, Offenbach, 18 Uhr
VVK: 10 €
Infos & Tickets: hafen2.net
Mit ihrem Debütalbum „Unravel Time“ (Februar 2026) und der Single „Not Impossible“ zeigt Viic Woods – das Soloprojekt der schwedischen Musikerin und Künstlerin Victoria Skoglund –, wie sich ein vertrauter kreativer Geist neu formt. Wer Skoglund aus ihren prägenden Jahren mit der Post-RockBand Audrey kennt, wird hier eine andere Art von Intensität entdecken: weniger kollektiv verdichtet, dafür unmittelbarer, persönlicher, atmosphärisch weit geöffnet. Licht, Verlust und das Weiterklingen von Erinnerungen. „Not Impossible“ balanciert die typischen Viic-Woods-Kontraste: zarte Melancholie, ruhige Rhythmik, organische Instrumentierung und darunter ein leises Drängen nach vorne. Der Song blickt auf die Menschen, die wir verlieren, und auf die Art, wie sie in unseren Bewegungen, Ritualen und Gedanken weiterleben. „The song is about carrying the people you love with you, even when they are no longer here, and finding light in everyday moments.“
Traitrs
›› 9.4., Nachtleben, 19:30 Uhr
VVK: 34 €
Infos & Tickets: batschkapp.net
Mit ihrem albtraumhaften Mosaik aus eisigen Gitarren, melancholischen Synthesizern, motorischen DrumMachine-Rhythmen und hymnischen Melodien, verwoben mit von Horror durchzogener Lyrik, fangen TRAITRS den Geist älterer Bands wie The Cure, Bauhaus und Cocteau Twins ein. Fast vier Jahre nach der Veröffentlichung ihres dritten Albums „Horses In The Abattoir“ kündigt das kanadische Coldwave-Duo Traitrs sein mit Spannung erwartetes viertes Album „Possessor“ an!
Duo Stiehler
›› 16.4., Ponyhof, 19 Uhr
VVK: 27 €, AK: 32 €
Infos & Tickets: ponyhof-club.de
Hinter jedem Ton ein Wort, hinter jedem Song eine Geschichte. Das Duo Stiehler/Lucaciu erzählt diese kleinen Geschichten des Alltags, die auf dem Gehsteig liegen und darauf warten, entdeckt zu werden – mehr mit dem Instrument als mit dem Mund. Das Duo steht für instrumentalen Pop, entwachsen aus einer klassischen Musikausbildung, geformt von einem gemeinsamen Jazz-Studium, inspiriert vom musikalischen Austausch mit zahlreichen Größen der deutschen Musikszene
Oehl, die 4-köpfige Band um Sänger Ariel Oehl, schmeißt eine Party: Die Tour der guten Hoffnung. Nach einem ausverkauften Auftakt 2024 legt die Band nun nach und wie bei jedem ordentlichen Festakt darf auch hier mitgegröhlt, geschwitzt und getanzt werden. In ruhigen Momenten, etwa dem Akustik-Set, werden allerdings auch feuchte Augen serviert und gar das ein oder andere Tränchen vergossen. Der Singer-Songwriter zeigt seine Gefühle auf mittlerweile vier Platten, auf Instagram, auf der Bühne. Seine Lieder gehen tief unter die Haut und sind dabei alles andere als gefühlsduselig. Sie verhandeln die großen Themen der Gesellschaft und werden auf treibenden Beats serviert, mit lebendigen Bass-Lines und einer Sanftmut, die im deutschsprachigen Indiepop ihresgleichen sucht. Die Musik von Oehl ist schwer und leicht zugleich, eine Summe von Gegensätzen, die in der Musik zusammenkommt und sich, wie man in Österreich sagt, ganz selbstverständlich „ausgeht“.
Aleyna Tilki verbindet Pop, Dance, Rock und elektronische Musik mit einer mutigen visuellen Identität, die weit über regionale Grenzen hinausgeht. Bekannt wurde sie mit Cevapsiz Cinlama und Sen Olsan Bari. Beide Songs erreichten jeweils mehrere hundert Millionen Aufrufe und machten sie sofort zu einer der meistdiskutierten jungen Stimmen ihrer Generation. Von Anfang an zeigte Aleyna ein Gespür für Hooks, die emotional berühren und zugleich universell wirken.
Tom Gaebel
›› 26.4., Hugenottenhalle, 19 Uhr
VVK: ab 57,90 € Infos & Tickets: hugenottenhalle.de
Tom Gaebels Tournee steht ganz im Zeichen der großen Emotionen, persönlichen Geschichten und unvergesslichen Songs – mitreißend arrangiert, wie man es vom mehrfach ausgezeichneten Künstler kennt. Eine Show voller Herz, Charme und musikalischer Vielfalt, von autobiografischen Neuinterpretationen großer Hits bis zu eigenen Kompositionen. Immer begleitet von seinem exzellenten „Orchestra“ – der Band, mit der er gerade sein zwanzigjähriges Bühnen-Jubiläum feiert.
Er ist zurück. Wirklich zurück. Und diesmal Back for Good: Dick Brave, das Rockabilly-Alter-Ego des Sängers Sasha und Deutschlands berühmtester Rock ’n’ Roller mit Pomade, Attitüde und unerschütterlicher Jukebox-Seele, veröffentlichte im Januar 2026 sein brandneues Doppelalbum. Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Rockabilly-Energie, Vintage-Charme und modernem Augenzwinkern kehrt er genau dorthin zurück, wo er hingehört: ins Rampenlicht. Und wie es sich für ein echtes Comeback gehört, widmet sich Teil 1 des Albums den größten Revival-Hymnen aller Zeiten, nur diesmal mit ordentlich Rockabilly im Tank. Teil 2 des Doppelalbums widmet sich den Songs, die Popkarrieren gestartet, Türen geöffnet und Stars geboren haben. Von Taylor Swift über Billie Eilish bis A-ha: Dick Brave verwandelt ikonische Breakthrough-Hits in pulsierende Rockabilly-Hymnen, die klingen, als wären sie schon immer für die Tanzfläche eines 50s Diners bestimmt gewesen.
REVIEWS
Philine Sonny Virgin Lake
(Label: Nettwerk)
Das Album Virgin Lake von Philine Sonny verbindet ruhigen Indie-Pop mit einer sehr persönlichen, melancholischen Atmosphäre. Sanfte Gitarren, zurückhaltende Arrangements und ihre warme, verletzliche Stimme prägen den Sound des Albums. Die Songs wirken oft introspektiv und beschäftigen sich mit Erinnerungen, Unsicherheiten und emotionalen Momenten.
The Covasettes Honeymoon Forever (LAB Records)
Mit Honeymoon Forever liefern The Covasettes ein energiegeladenes Indie-Pop-Album voller eingängiger Gitarren, treibender Beats und starker Refrains. Die Songs klingen leicht, dynamisch und transportieren eine romantische, leicht nostalgische Stimmung. Insgesamt ein modernes Indie-Pop-Album, das vor allem durch seine Melodien und positive Energie überzeugt.
Shawn Lovato Biotic (Endectomorph)
Jazztrios in der klassischen Besetzung (p, b, dr) gibt es in Hülle und Fülle. Der New Yorker Bassist Shawn Lovato verzichtet auf seinem neuen Album ganz auf ein Harmonieinstrument. Mit Ingrid Laubrock (ts) und Henry Mermer (dr) stellt er eindrucksvoll unter Beweis: ein Dreier ohne passt.
Kabinett der Kuriositäten
›› 4.4., Tanzhaus West & Dora Brilliant, Frankfurt, 21 Uhr, ab 22 €
Wenn die ersten Knospen aufspringen und die Luft nach Neubeginn schmeckt, öffnet sich ein Ort jenseits des Gewöhnlichen: das Kabinett der Kuriositäten. Zwischen Nacht und Morgen, irgendwo dort, wo der Winter seine Mäntel vergisst, entsteht ein Frühlingslabyrinth aus Klang, Licht und Möglichkeiten. Der Bass fällt wie warmer Regen auf staubige Herzen, während sich Räume voller Fantasie und Überraschungen entfalten. BaNarnia, dichtes Dickicht und Kapelle laden zum Entdecken ein. Im Gebärmutterzelt pulsiert das Leben, während Feuerstellen und Performer:innen die Nacht erhellen. Im Fähnlein Fieselschweif-Camp, im Spa oder bei Sonderbarbie entstehen Begegnungen, die nur hier möglich sind. Karaoke, Foodtruck und Basar sorgen für Energie, der Discofön bringt Bewegung in jede Frisur. Workshops, Collagen und der Zeichensalon öffnen kreative Türen, während neue Performances den Abend in unerwartete Richtungen treiben.
4 Jahre Fortuna Irgendwo – das muss gebührend gefeiert werden! Zum Geburtstag legen Lukas & Frank auf und bringen das Fortuna erneut zum Beben. On top sorgen Xara Kay, Joe Arabica (BamBam Session), Goran (Vai Vai) und Claudius (Pracht) für unvergessliche Beats. Die letzte Party war ausverkauft, die Stimmung legendär … also verpasse nicht, Teil dieses besonderen Abends zu sein.
Zimt (MV’s Bday)
›› 11.4., Silbergold, Frankfurt, 23:59 Uhr, 12 €
Matthias Vogt ist ein Tausendsassa: Musikproduzent, DJ, Keyboarder und Jazz-Pianist – seit letztem Jahr sogar Kulturpreisträger seiner Geburtsstadt Rüsselsheim. Mit seiner Zimt-Reihe verzaubert er durch exquisit kuratierte Line-ups das Silbergold immer wieder in einen Ort für House-Liebhaber:innen. Dieses Mal wird sein Geburtstag zelebriert. Zu den musikalischen Gratulanten gehören V.B.Kühl mit einem Live-Set sowie DJ Phil The Gap.
Regard
›› 10.4., Gibson Club, Frankfurt, 19:30 Uhr, 38 €
Wenn der preisgekrönte DJ und Produzent REGARD auflegt, verwandelt sich jeder Club in einen internationalen Dancefloor. Mit seinem weltweiten Durchbruch durch Hits wie „Ride It“ und „Secrets“ hat sich REGARD als einer der spannendsten Künstler im modernen Deep House- und Dance-Pop-Genre etabliert. Im April 2026 bringt er seinen charakteristischen Sound exklusiv nach Deutschland und stoppt in fünf ausgewählten Städten. Ab 19:00 Uhr öffnen sich die Türen für eine Nacht voller Beats, Energie und elektrisierender Clubmomente. Den Auftakt liefert Support-Act THORN, bevor REGARD mit einem Set übernimmt, das bekannte Chart-Hits mit brandneuen Produktionen verbindet. Präzise Drops, treibende Grooves und ein Gespür für die perfekte Stimmung auf der Tanzfläche sorgen für ein Erlebnis, das lange nachhallt. Neben dem Sound erwartet das Publikum eine eindrucksvolle visuelle Show mit modernen Lichtinstallationen und immersiven Visuals.
Tanztee
›› 11.4., Mainod, Frankfurt, 17 Uhr, 10 €
Beim 28. TANZTEE erwartet euch ein besonderer Moment: Special Guest NI-KA bringt ihre unverwechselbare Stimme auf die Mainod. Die Frankfurter Sängerin verbindet deutschsprachigen Neo-Soul mit Hip-Hop- und Jazz-Einflüssen und sorgt für Gänsehaut zwischen Groove und Gefühl. Bekannt aus dem ESC-Vorentscheid und von Moses Pelhams Album, trifft ihre warme, raue Stimme live auf das DJ-Set von Kosmik Kat.
Vier DJs plus Special Guest DJs: Rudeboy Dreams aus Berlin bringen eine Nacht voller schwarzer Musik in den Dreikönigskeller Frankfurt. Reggae, Ska, Rocksteady, Soul und R’n’B –der Sound der Subkulturen rund um 1969. Skinheads, Mods, Rudeboys, Punks und alle Tanzwütigen sind willkommen. Faire Getränkepreise und großartige Bedienung inklusive. Veranstaltung teilen, Freund:innen mitbringen und dafür sorgen, dass diese Musik lebendig bleibt.
THW x Tanz in den Mai
›› 30.4., Tanzhaus West & Dora Brilliant, Frankfurt, 22 Uhr, ab 10 €
Wenn der April in den Mai übergeht, wird das Tanzhaus West zu einem kraftvollen Treffpunkt elektronischer Clubkultur. Drei Floors, drei Atmosphären und ein Line-up, das die Nacht in Bewegung hält. Der Techno Floor bildet das pulsierende Zentrum: Schacke bringt seinen unverkennbaren, energiegeladenen Sound aus Kopenhagen nach Frankfurt und verbindet treibenden Techno mit euphorischen Trance-Momenten. VEL ergänzt das Ganze mit perkussiver Power und einem Sound, der rohe Intensität und elegante Nuancen vereint. Unterstützt von den THW Residents Felix und Laurine Philippe entsteht ein kompromissloser Flow bis in die frühen Morgenstunden. In der Dora übernimmt Electric Grooves das Ruder und feiert gleichzeitig den Geburtstag von Jermaine Dotson. Mit dabei ist der britische Headliner wAFF, der mit seinem unverwechselbaren Mix aus House und Techno weltweit für volle Floors sorgt. Gemeinsam mit Alexander Aurel, Carsten Schreiber und Merissaa Mahilaa entsteht eine Nacht voller Groove und Energie.
OURS Season Opening
›› 25.4., Franziusstraße 35, Frankfurt, 14 Uhr, ab 18 €
Die Temperaturen steigen und damit eröffnet endlich die Open Air Season! Was haben wir uns darauf gefreut und das Ours beglückt uns gleich mit einem Pre-Opening!
OURS bleibt Frankfurts Open-AirSweet-Spot für elektronische Musik mit einem einzigartigen Gelände, einem fetten Soundsystem und einer Atmosphäre, die ihr nirgendwo anders findet! Zum Auftakt der Sommersaison sorgen Maceo Plex, Radio Slave und Alinka für einen fulminanten Start.
Frankfurt tanzt in den Mai
›› 30.4., Zoom Club, Frankfurt, 23 Uhr, 14 €
Der Mai steht vor der Tür – Zeit für eine Nacht voller Beats, Bass und Frühlingsvibes. Beim „Tanz in den Mai“ im Zoom Club Frankfurt wartet auf dem Main Floor Open Format mit DJ Jape Enterprise & Friends: von Charts bis Classics, alles für die Tanzfläche. In der Kantine liefern Christian Kellner & Friends von Stadt am Meer Techno und Techhouse. Treibend, deep & elektrisierend!
Am 30. April verwandelt sich der Mousonturm-Saal in Frankfurt in ein elektrisches Walpurgis-Feuerwerk. Der Geheime Salon Spezial trifft auf die legendäre Frankfurter Veranstaltungsreihe Ichi Ichi und gemeinsam entsteht eine Nacht, in der elektronische Tanzmusik in all ihren Facetten gefeiert wird. Internationale DJs und Live-Acts liefern sich im fliegenden Wechsel einen energiegeladenen Schlagabtausch. Überraschungen gehören hier zum Konzept, weshalb sich ein frühes Sichern der Tickets lohnt. Mit dabei ist Chris Imler, die menschliche Rhythmusmaschine aus den Berliner Kellern. Seine Solo-Shows sind musikalische Zaubertricks: Gesang, Schlagzeug, Sampler und Synthesizer verschmelzen zu einer hypnotischen Mischung aus nervösem Post-Punk und lässigem Synth-Groove. Coco Cobra bringt ihre düsteren, unberechenbaren Club-Selektionen auf die Bühne – Sets wie Tarotkarten, die sich Stück für Stück entfalten und den Dancefloor in Bewegung versetzen.
Eigentlich muss man zum Tanz in den Mai in der Batschkapp nicht viele Worte verlieren – 2026 aber schon. Denn die Kapp feiert 50-jähriges Jubiläum: 50 Jahre Musikgeschichte, legendäre Nächte, bebende Tanzflächen und unvergessliche Partys. Direkt nach dem Roy Hammer-Konzert startet dann eine ganz besondere Tanz-in-den-Mai-Nacht – laut, emotional und genau so, wie man sie von der Kapp kennt. Eine Nacht. Ein Jubiläum. Eine Legende.
Frankfurt Music Hall
›› 30.4., Das Bett, Frankfurt, 20 Uhr, 22 €
Am 30. April kehrt die legendäre Frankfurt Music-Hall-Party zurück! Diesmal im BETT in Frankfurt und ganz im Zeichen von „Tanz in den Mai“. An den Decks: DJ Ralf Holl, musikalischer Kopf der MusicHall von 1985 bis 1991, gemeinsam mit Initiator Bernhard Kunz. Auf den Dancefloor kommen die Klassiker der elektronischen Musik, die die 80er in der Music-Hall und die Clubszene bis in die späten 90er geprägt haben.
Die GurLZzz lädt zu einer Nacht ein, die queere Clubkultur feiert und einen echten Safe Space für lesbische Frauen und ihre Freund:innen schafft. Im Mittelpunkt stehen Respekt, Sichtbarkeit und eine Vielfalt, die nicht erklärt, sondern gelebt wird. Für den Sound sorgen zwei Szenegrößen: DJ Leo Yamane (Foto) bringt seit den späten 1990ern Clubs im RheinMain-Gebiet und weit darüber hinaus in Bewegung. Seine Sets verbinden Soul, Funk, HipHop, House und Electro zu einem organischen Flow, der internationale Clubkultur und lokale Underground-Tradition zusammenführt. DJane Käry aus Frankfurt gehört seit Jahren zu den gefragtesten DJs der LGBTIQ+-Community. Ob Berlin, Ostsee, Wörthersee oder große Pride-Events von Hamburg bis München – ihre Sets stehen für Dynamik, Erfahrung und ein präzises Gespür für den richtigen Moment. Die GurLZzz schafft damit einen Abend, der zwischen Bass, Verbundenheit und Community-Spirit schwebt: ein Ort, an dem queere Kultur nicht nur sichtbar, sondern selbstverständlich wird. Frühankommende können sich zusätzlich freuen: Bis 23:30 Uhr gibt es einen Welcome-Shot aufs Haus. Eine Nacht, die zeigt, wie empowernd Clubkultur sein kann, wenn sie getragen wird von Haltung, Offenheit und echtem Miteinander.
1001 Queer Oriental Night
›› 11.4., Orange Peel, Frankfurt, ab 23 Uhr, bis 23.30 Uhr 15 €, danach 20 €, 1001orientalnight.de
PINK MOMENTS –für Rosa
›› 16.-18.4., DFF Kino des Deutschen Filmmuseums, 22.4., mal seh’n Kino, 4. + 5.5., Pupille –Kino in der Uni PINK MOMENTS wirft einen neuen, hellen Blick auf fünfzig Jahre queere Filmund Kinogeschichte Frankfurts – und auf Werke, die nicht nur lokale, sondern bundesweite Bewegungen geprägt haben. Im Zentrum stehen zwei Filme, die für ganze Generationen zum Auslöser eines neuen Selbstbewusstseins wurden: Rosa von Praunheims 1971 erschienener Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“, der als „Stonewall-Moment Deutschlands“ gilt und maßgeblich die Schwulenbewegung der Bundesrepublik anstieß, sowie Jan Oxenbergs „A Comedy of Six Unnatural Acts“, ein Schlüsselmoment des selbstkritischen Coming-outs innerhalb der frühen Lesbenbewegung. Die Filmreihe entstand in Rückschau auf die queere Kinogeschichte Frankfurts, basierend auf Erinnerungen, Dokumenten und der filmkulturellen Arbeit zahlreicher Initiativen. Nach der feierlichen Eröffnung am 21. Februar im Historischen Museum – mit über 200 Besucher:innen, Gesprächen, Filmscreenings und einer Ausstellung zur queeren Kinoarbeit – wird das Programm nun fortgeführt. Gewidmet ist die Reihe Rosa von Praunheim, der 2025 im Alter von 83 Jahren verstarb und über 150 Filme drehte, die das queere Kino in Deutschland nachhaltig prägten. PINK MOMENTS versteht sich als Einladung, die queere Filmgeschichte der Stadt neu zu entdecken: als ästhetische Spurensuche, als politisches Gedächtnis und als Dialog mit einem Publikum, das heute andere Fragen stellt – und dennoch auf die gleiche Sehnsucht blickt: nach Sichtbarkeit, Autonomie und solidarischen Bildern auf der Leinwand.
Die Reihe Schamlos Harmlos lädt im März zu einer queeren Filmparty ein, die Theorie und Aktivismus für einen Abend beiseitelässt und stattdessen Lust auf Camp, Glam und Performance macht. Mit einer Drag-Show von Ms. Anna Stood und Anna Poison startet der Abend schon vor der Vorstellung mit maximalem Bühnenfunken. Der ausgewählte Überraschungsfilm läuft in englischer Originalversion mit deutschen Untertiteln – ein campy Highlight, das bis zuletzt geheim bleibt. Schamlos Harmlos steht für feministisches, progressives und queeres Kino, das abseits heteronormativer Erzählweisen internationale Independent-Filme sichtbar macht. Themen wie Sex-Positive, LGBTIQ+ und Subkultur werden dabei regelmäßig im Austausch mit Filmschaffenden und Künstler:innen diskutiert. Diesmal jedoch heißt es: raus aus den Konventionen, rein in die schillernden Outfits. Pink, schrill, elegant oder radikal reduziert – alles ist willkommen, solange es sichtbar macht, was gefeiert wird: Diversität in all ihren Formen. Vor der Vorstellung gibt es ein Vorprogramm, danach lädt das Foyer zum Get-Together ein – mit Drinks, Gesprächen und einem liebevollen Bussi-Bussi-Nachglühen. Pinke Outfits sind mehr als erwünscht!
Seit über zehn Jahren ist die 1001 Queer Oriental Night ein leuchtender Fixpunkt im Frankfurter Nachtleben – und die einzige monatliche queer-orientalische Party im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Willkommen ist jede:r, der oder die Lust auf Tanz, Begegnung und ein diverses Miteinander hat. Wer einmal dort war, weiß: Auf dem Dancefloor hält es niemand lange still. Ab sofort findet die Party jeden zweiten Samstag im Monat auf zwei Floors statt und legt damit musikalisch noch einmal zu. Der Main Floor liefert einen kraftvollen Mix aus orientalischer, türkischer, arabischer, balkanischer und westlicher Pop-, House- und R’n’B-Musik. DJ Kanun führt mit seinem druckvollen Signature-Sound durch die Nacht, unterstützt von DJ Mesut, der Beats aus Orient, Balkan und West nahtlos ineinander webt. Auf dem zweiten Floor wird es intensiv: Djane Mo bringt mit Oriental HipHop, Reggaeton und Dancehall eine energiegeladene Atmosphäre, die die Crowd mühelos in Bewegung hält. Auch live wird viel geboten: Prince Emrah (Foto) bereichert den Abend mit einer ausdrucksstarken Bellydance-Performance, während Ritim Show mit Davul und Darbuka pulsierende Rhythmen liefert, die direkt in Beine und Hüfte gehen.
Die namenlose Ich-Erzählerin in Yade Yasemin Önders Roman ist Dramatikerin, schreibt gerade ihren ersten Roman und hat einen unbändigen Kinderwunsch. Den die Männer in ihrem Leben nicht teilen.
Wie weit geht eine Frau, um ein Baby zu bekommen? Die IchErzählerin ist Mitte 30, lebt in Berlin, ist Teil der Kulturszene und versucht sich von der gescheiterten Beziehung zu ihrem Ex – einem gefeierten Autor – zu erholen. Der für sie zwar gestorben ist, als Gespenst jedoch ständig im Kopf und System der Protagonistin herumspukt. Hat er sie doch hingehalten und ihren Wunsch nach einem Baby ausgesessen – sechs Jahre lang! Tinder und Affären sollen darüber hinweghelfen oder zumindest ablenken. Was nicht so richtig klappt. Schreibblockaden, die tickende biologische Uhr (die Protagonistin hat nur noch einen Eierstock, was den Druck erhöht) und die Wut auf das Patriarchat steigen. Der Titel von Önders scharfsinnigem Gesellschaftsroman spielt auf das Hormon „Anti-Müller“ an – das die Fruchtbarkeit einer Frau bestimmt – und auf Andi Müller, jenem Tinder-Trost-Date und attraktiven Schauspieler, den sie nach dem Ende ihrer Beziehung datet. Und der natürlich auch kein geeignetes „Vater-Material“, weil unverbindlich, ist. An einer Stelle bezeichnet sie Männer als „sanfte Vollstrecker“.
Megan Nolan Kleine Schwächen
Kjona Verlag, 24 €
Die junge Mutter Carmel hat zwei Freuden im Leben: das Schwelgen in Erinnerungen und Schlaf. Beides kommt ihr abhanden, als ihre 10-jährige Tochter Lucy verdächtigt wird, die 3-jährige Mia getötet zu haben – in einer Südlondoner Sozialsiedlung, wo Äußerungen wie „irische Sozialschmarotzer“ fallen. Journalist Tom wittert seine Chance auf eine Story, versucht Carmels Vertrauen zu gewinnen. In Nolans intensivem Roman – Psychogramm einer Familie und Sozialdrama – prallen Klasse, Trauma, Gewalt, Misogynie und Hass aufeinander.
Rachel Khong
Real Americans
Kiwi, 24 €
Yade Yasemin Önder schreibt über Schmerz, Wut und den Zwiespalt, in dem ihre Heldin sich befindet: der obsessive Kinderwunsch versus einer patriarchalen Welt und Realität, die das eigentlich nicht hergeben. Sie führt innere Dialoge mit einem imaginierten Psychoanalytiker im Kopf. Önders Sprache gibt die Zerrissenheit ihrer Protagonistin wieder: Wortkaskaden, selbstironisch, wütend, sarkastisch und voller atemloser Sätze und wild sprudelnder Gedanken und Gefühle. Sie schreibt auch über den Kulturbetrieb, seine Mechanismen, Aneignung weiblicher Ideen (von Männern natürlich). „Anti Müller ist eine sprachlich wild gewordene Abrechnung […] mit der glatt gebügelten Literatur der Gegenwart und ihrer Gefallsucht“ (hlfm.de).
Abrechnung
LESUNGEN IM APRIL
13.4.
Clara Leinemann & Nefeli Kavouras
Zwei Autorinnen, eine Farbe: Clara Leinemann schreibt in „Gelbe Monster“ über emotionale Abhängigkeit, Selbsthass, Scham. Mathematikstudentin Charlie ist unsterblich in Valentin verliebt und findet sich in einem Antiaggressionstraining für Frauen wieder. Nefeli Kavouras’ Debüt „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ verhandelt Beziehungen im Ausnahmezustand. Georg liegt im Sterben, Ruth widmet sich seiner Pflege, Tochter Lea wünscht sich einfach nur „Normalität“. ›› Literaturhaus Frankfurt, 19.30 Uhr, literaturhaus-frankfurt.de
14.4.
Hauck & Bauer
Das „witzigste Comic-Duo Deutschlands“ (SZ) wirft bei seinen Lesungen Zeichnungen an die Wand und vertont sie live mit verteilten Rollen. Seit 2003 zeichnet Hauck in Berlin, Bauer liefert die Witze in Frankfurt. Die Ergebnisse finden sich regelmäßig in der Frankfur-
ter Allgemeinen Sonntagszeitung, SZ, TITANIC und der Apotheken Umschau. ›› Romanfabrik Frankfurt, 19.30 Uhr
15.4.
Anja Gmeinwieser:
Wir Königinnen
Als „ein Feuerwerk an Ideen“ bezeichnet Schriftstellerkollegin Mareike Fallwickl den Roman. Die Wege zweier ungleicher Frauen kreuzen sich, münden in eine gemeinsame Fahrt in die Türkei, trotz Sprachbarrieren: „An der EU-Außengrenze, wo Kühe und Träume stranden, mündet ihre Odyssee schließlich in einen Akt der Befreiung“ (Berlin Verlag).
Schnittstellen: Von Menschen, Orten, Tieren und Wörtern
Die Autor:innen Marjana Gaponenko und Olav Velte verbindet ihre Liebe zu Tieren, interessanten Orten, skurrilen Charakteren und seltsamen Wörtern. Für ihren Roman „Wer ist Martha?“ erhielt die in der Ukraine geborene Marja-
na Gaponenko den Adelbert-vonChamisso-Preis.
›› Heussenstamm Raum für Stadt & Kultur, 19.30 Uhr
22.4.
Lena Gorelik: Alle meine Mütter
Lena Gorelik erkundet in ihrem autobiographisch angehauchten Roman feinfühlig komplexe Beziehungen, schreibt über Mütter und von Frauen, die versuchen Mütter zu sein. Und stellt Fragen zu der ersten Bindung im Lebens einer/s jeden. Lena Gorelik ist Trägerin des Preises der Literaturhäuser 2026!
›› Literaturhaus Frankfurt, 19.30 Uhr 22.4.
Dana von Suffrin: Toxibaby
Die Ich-Erzählerin Herzchen will (wie viele Frauen) einen Mann retten: Toxi, der schönste und klügste Mann ever, der Marx und Foucault zitieren kann. „Der schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann. [‥.] von Suffrin seziert die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation“ (kiwi-verlag.de).
›› Hessisches Literaturforum, 19.30 Uhr, hlfm.de
Die Geschichte einer chinesisch-US-amerikanischen Familie umfasst drei Generationen. Es scheint das perfekte Liebesmatch: Lily Chen begegnet 1999 Matthew, Erbe eines Pharma-Imperiums. Sie heiraten, bekommen einen Sohn. Jahre später macht sich ihr Sohn Nick auf die Suche nach seinem abwesenden Vater. Und dann ist da noch Lilys Mutter, eine Wissenschaftlerin, die einst vor Mao in die USA floh. Khong verwebt multiperspektivisch die Geschichte Chinas, Identitätssuche, Zugehörigkeit, Familie, Gesellschaft und Genforschung zu einem dichten, lebendigen Roman.
Res Sigusch Unbegründete Ängste
Berlin, 25 €
Chris ist Fitnesstrainer und sieht aus wie ein junger Gott. Hinter seinen Muskeln verbirgt sich eine sensible Seele. Er ist hypochondrisch, sucht verzweifelt den Mann fürs Leben, hat Panikattacken. Seine Helikoptermutter ist eine Zumutung und die politische Atmo in seiner ostdeutschen Kleinstadt angespannt. Das Porträt eines jungen Mannes ist Gesellschaftssatire und ein guter Ratgeber: Echte Freund:innen sind die beste Medizin.
Clare Chambers
Heimliche Zeilen
Eisele, 26 €
Der Finanzbeamte Christopher lebt zurückgezogen auf dem Land, hat Ärger mit seinem schrulligen Bruder und kocht ab und zu für seine Ex. Dann klopft die Literaturwissenschaftlerin Alex bei ihm an und weckt Erinnerungen an aufregende Zeiten, in denen Literatur und Leidenschaft sein Leben bestimmten. Was ist damals passiert? Die romantische Komödie verspricht, dass die Vergangenheit immer auch Überraschungen für die Zukunft bereithält.
Nefeli Kavouras Hauck & Bauer Marjana GaponenkoLena Gorelik Dana von Suffrin
Für das (soziale) Miteinander ist Sport, gemeinsam erlebt, wichtig und unterstützt Zusammenhalt und Zugehörigkeitsgefühl. Die Schau „Die Stadt ist der Sport“ zeigt Städte in Bewegung. Denn überall wird deutlich: „Öffentliche Grün- und Freiflächen gewinnen eine neue Bedeutung für Sport und Bewegung – nicht nur für das Street-Workout“ (damonline.de). Die Schau (offizieller Beitrag zum Kunst- und Kulturprogramm zur UEFA EURO 2024TM) zeigt Projekte aus Europa, die sportliche Aktivität und Bewegung progressiv in den Stadtraum integrieren.
›› Bis 7.6., Schaumainkai 43, dam-online.de
Galerie Rothamel
Die Doppelschau der beiden Künstlerinnen Undine Bandelin und Dana Meyer trägt den Namen „Der Thronfolger“. Der Begriff steht für Macht, die weitergereicht wird – politisch und/oder privat. Gesellschaftliche und private Rollen werden im Kontext der Nachfolger:innen und Thronfolger:innensuche stets neu verhandelt. Die beiden Künstlerinnen „reagieren auf die Spannungen unserer Gegenwart und entwickeln ihre Arbeiten prozesshaft aus der Dynamik und Bewegung heraus“ (rothamel.de).
›› Bis 16.5., Reuterweg 71, rothamel.de
Haus der Stadtgeschichte
Der Bund Offenbacher Künstler feiert 100-Jähriges und das Haus der Stadtgeschichte nimmt das zum Anlass für gleich drei Ausstellungen. Ausgehend von der Vereinshistorie stehen Fragen wie „Wie erging es dem Verein während der Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus? Wie entwickelte das Vereinsleben sich nach dem Neuanfang 1945 bis hin zu den ersten Künstlerinnen im Vorstand im neuen Millennium?“ im Fokus der Schau „was war“.
›› Bis 10.5., Herrnstraße 61/Offenbach, offenbach.de/microsite/haus_der_stadtgeschichte
Historisches
Museum
Die Ausstellung des Grazer Kindermuseums FRida & freD und des Jungen Museums Frankfurt „Damals 1410. Ausstellung zur Medienkompetenz“ begleitet eine Erfinder-Ratte auf einer Zeitreise vom Mittelalter bis in die Gegenwart. In der Schau vereinen sich digitale und analoge Welten in einem Raum und interaktive Stationen laden zum Mitmachen ein und vermitteln so Medienkompetenz.
›› Bis 7.2.2027, Saalhof 1, historisches-museum-frankfurt.de
Hochkultur, Subkultur – welche Geschichten werden erzählt, wer schafft es in die öffentliche Wahrnehmung?
Der Frankfurter Kunstverein verwandelt sich vier Wochen lang in ein lebendiges Archiv urbaner Kultur, beleuchtet die Facetten der Frankfurter Subkultur (und des Rhein-Main-Gebiets). Installationen, Performances, Wandzeitungen und „aktivierbare Räume“ bezeugen historische und aktuelle Positionen subversiver, subkultureller Aktivität. Der Kunstverein wird zum Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis. Das Projekt entsteht gemeinsam mit dem Diamant Museum für Urbane Kultur Offenbach und gibt Akteur:innen, die die Szene in Frankfurt-Offenbach-Rhein-Main in den vergangenen Jahren geprägt haben, eine Plattform. Welche Subkulturen agieren immer noch wirkmächtig jenseits von Hochkultur mit ihrer medialen Beachtung? Das Projekt „Hidden History“ – kuratiert von Heiner Blum – blickt hinter die Kulissen der Stadt und zeigt „Meister:innen, Legenden und Masterpieces“ und vergrößert so kulturelle Wahrnehmungsräume. Besucher:innen können sich an den performativen Ereignissen, Lectures, Führungen und Konzerten beteiligen. Die Frankfurter Künstlerin Honji Wang – Choreografin und Tänzerin, die in ihren Arbeiten HipHop mit zeitgenössischer Choreografie verbindet – eröffnet am 17. April die Schau mit zwei Performances. Folgende weitere Künstler:innen partizipieren in Hidden History: Annette Gloser (feat. Silke Thoss), Croyde Mirandon/Patrick Soulier, Die Schmiere, Hannibal Tarkan Daldaban, Heiner Blum, Labelstore, Leonard Kahlcke, Oguz Sen, Rushy Diamond und Schwarzi. Sohra Nadjibi
After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize 25
›› Bis 31.5.2026, Crespo Open Space, crespo-foundation.de nnnn n
Früher war hier mal ein beliebtes Urlaubsgebiet. Jetzt ist der kalifornische Saltonsee eher ein Paradies für Katastrophentouristen und Menschen, die den morbiden Charme von verlassenen Hotels und rostenden Yachten schätzen. Lisa Barnard, eine der Preisträgerinnen des Crespo Photography Prize, dokumentiert in ihren Bildern den See als Symbol für eine ökologisch erschöpfte Landschaft. Zunächst genutzt als Militärstützpunkt, dann vom Massentourismus, dann kippte der riesige, künstliche See mangels Frischwasser. Nun blühen hier Algen und knallbunte Kristalle aus landwirtschaftlichen Abwässern, faszinierend und giftig. In einem weiteren Projekt beschäftigt sich Barnard mit den Unterschieden zwischen menschlichem, tierischem und maschinellem Sehen und Bewusstsein. Der Crespo Prize fördert jedes Jahr zwei Projekte, die mittels Fotografie oder Film neue Sichtweisen auf die Natur eröffnen. Die Räume der zweiten Preisträgerin, Isadora Romero, sind dunkel und grün, wie der Nebelwald in Ecuador, den sie portraitiert. Ihre Fotografien zeigen Blicke in den nachtfinsteren Dschungel – mysteriös und ein wenig unheimlich. In „Notes on how to build a forest“ zeigt sie aber auch das Leben der Einwohner:innen und ihr Engagement, den Wald als Heimat zu bewahren. Ann Wente-Jaeger
Tohé Commaret. Pontopreis MMK
›› Bis 31.5.2026, Zollamt MMK, mmk.art nnnn n
Ein blauer Schmetterling hat sich auf einem Hosenbein niedergelassen, ruht sich aus und bewegt langsam seine Flügel. Der Kleidung nach ist es eine junge Frau, die dem Insekt in dem kurzen Video auf einem kleinen Monitor als vorübergehender Hafen dient. Versteckt hinter einer großen Leinwand, die das Zentrum der Ausstellung bildet, findet sich wieder ein Schmetterling. Diesmal sitzt er – etwas zerzaust – auf einem alten Foto, das mehrere Frauen zeigt. Ob es die Frauen sind, die einige Jahre älter auch in Tohé Commarets Film auftauchen? Commarets Familie stammt aus Chile, sie selbst ist in einem Vorort von Paris aufgewachsen. Der gleiche Ort, an dem ihr Film spielt – eine neue Arbeit der Ponto-Preisträgerin für das Zollamt. Eine Rückkehr in ihr altes Leben in einem sozialen Brennpunkt, mit Familienmitgliedern und Freunden als handelnde Figuren. Musik und Alltagsgeräusche erfüllen den Raum, die Frauen sprechen Spanisch. Zusammen mit den im Zollamt verteilten Objekten und kurzen Videos ergibt sich eine poetische Erzählung, in der es um verschiedene Generationen geht, die miteinander in Kontakt treten, vom Lebensgefühl als Einwanderinnen und Frauen verschiedenen Alters, von den Erfahrungen mit der Liebe ... irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit. Ann Wente-Jaeger
„Sugar – Manche mögen’s heiß“ steht seit mehr als 20 Jahren erfolgreich auf dem Spielplan des Papageno Musiktheaters am Palmengarten. Charmant wie eh und je: Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein in der Hauptrolle Jerry/Daphne. An seiner Seite unter anderem Semira Samar, die als Sugar ganz reizend „I wanna be loved by you“ interpretiert, so wie einst Marilyn Monroe in Billy Wilders legendärer Komödie, auf der das Bühnenstück basiert. Die Story ist durch den Film bestens bekannt. Chicago 1929: Joe und Jerry, zwei mittellose Jazz-Musiker, werden Zeugen eines Mafiamordes und fliehen mit einer Damenkapelle nach Florida. Joe wird zu Josephine, Jerry zu Daphne, doch die Mafiosi bleiben den beiden auf den Fersen. In Florida verliebt Joe sich in Sugar und ein Millionär verliert sein Herz an Daphne. Begleitet von Live-Musik, bringt das Ensemble des Papageno Theaters diesen zeitlos-zauberhaften Komödienstoff mit viel Tempo und Dialogwitz auf die Bühne. Im Hintergrund lassen großformatige Fotoprojektionen die Atmosphäre der 1920er Jahre in Chicago und Florida lebendig werden. Alles in allem beste Unterhaltung, die im ausverkauften Papageno Theater mit minutenlangem Applaus belohnt wird. Das Dach des seit 1997 bestehenden Theaters muss erneuert werden, Spenden werden gerne entgegengenommen: papageno-theater.de/theater/spenden. Antje Kroll
Harold und Maude
›› 17./18./24./25.4., Kellertheater, Frankfurt, 20.30 Uhr, weitere Vorstellungen im Mai und Juni 16, ermäßigt 8 € Info & Tickets: (069) 28 80 23 kellertheater-frankfurt.de nnnn n
Mit „Harold und Maude“ bringt das Frankfurter Kellertheater eine Geschichte aus der Feder von Colin Higgins auf die Bühne, die seit Jahrzehnten nichts von ihrer rebellischen Lebensfreude verloren hat. Erzählt wird die ungewöhnliche Beziehung zwischen dem lebensmüden jungen Harold und der fast 80-jährigen Maude, die ihn mit ihrer radikalen Lust am Leben aus seiner Welt reißt, die aus Selbstmordinszenierungen, Mülldeponien und Beerdigungsbesuchen besteht. Die Inszenierung von Mathias Hundt setzt auf Humor, Tempo und emotionale Zwischentöne. Brigitte Korn überzeugt als Maude: warmherzig, verspielt und weise. Dass sie diese Rolle bereits vor mehr als 15 Jahren schon einmal im Kellertheater verkörperte, verleiht ihrer Darstellung eine besondere Note. Untrennbar mit dem Kultklassiker verbunden ist die Musik von Cat Stevens. Songs wie „If You Want to Sing Out, Sing Out“ oder „Don’t be shy“ geben der Handlung ihren rebellischen Ton und tragen die Botschaft: Das Leben ist zu kostbar, um es ungelebt zu lassen. Jürgen Mai
„Was soll ich bloß sagen?“ Bei der Dankesrede für die Verleihung des renommierten dänischen SonningPreises hadert Hannah Arendt mit dem Schreiben. Ihr bleibt dafür nur noch eine Nacht. In der wird sie zu den Stationen ihrer Flucht aus Nazideutschland und in emotionale Tiefen katapultiert. Im Kopenhagener Hotelzimmer tauchen ihr verstorbener Mann Heinrich Blücher so-
wie Adolf Eichmann auf. Später begegnet sie Gideon Hausner, dem Chefankläger des Jerusalemer Prozesses gegen den Organisator der
16BIT
Kasten Überzeile Kasten Head Grundschrift 2 Kasten ›› Kasten Infozeile
Zwischen Kick, Loop und Bassline tanzt sich Paula Rosolen mit ihrem sechsköpfigen Ensemble durch die Techno-Revolution. Von den Ursprüngen in den Schwarzen Communities Detroits über die Frankfurter Extasen bis zur explosionsartigen Entladung in Berlin nach dem Mauerfall zeichnet „16BIT“ die Dimensionen und Wirkungen von Techno auf Kunst, Politik und Lebensweisen nach.
›› 9./10.4., Bockenheimer Depot, Frankfurt, 20 Uhr, 9.4., 19.30 Uhr: Einführung, 10.4., 19.30 Uhr: Warm-up für Publikum, nach der Vorstellung Party mit MSKI, solidarisches Preissystem: 12, 21, 36 €, Infos & Tickets: (069) 4058950, mousonturm.de
„Von der Kunstfreiheit gedeckt? –Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht“ Es kommt in der Branche oft vor, so der Verein „Pro Quote Bühne“: Ein Vertrag wird nicht verlängert, weil ein:e Künstler:in mit den Arbeitsbedingungen nicht einverstanden ist, offiziell sind es „künstlerische Gründe“, die zum Ende der Zusammenarbeit führen. Workshops, fachlicher Austausch und Reenactment sollen dazu beitragen, diesen Missstand zu beenden. Mit einer Performance der Gruppe Thikwa, zu der sich Menschen mit und ohne Behinderung zusammengeschlossen haben, in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie.
Massendeportationen. Mit ihm gerät Hannah Arendt in einen heftigen Schlagabtausch über ihren „Bericht von der Banalität des Bösen“, der ihr differenziertes, auf simple SchwarzWeiß-Zuordnungen verzichtendes Denken deutlich macht. In Zeiten wachsender Polarisierung, totalitärer Bewegungen und einfacher Lösungen ist Rhea Lemans Drama ein geradezu maßgeschneidertes Stück. Zumal das eindringlich-packende Spiel von Bettina Kaminski, Adrian Scherschel und Ives Pancera keinen Zweifel lässt, wie wichtig auch heute genaues Hinschauen, reflektiertes Denken und das Ablegen von Scheuklappen ist. Die Inszenierung erntet zu Recht anhaltenden Applaus. Doris Stickler
›› 25.4., Frankfurt LAB, 10 bis 23.30 Uhr, Teilnahme frei, Anmeldung via kontakt@proquote-buehne.de, proquote-buehne.de
LUCKY TRIMMER
Internationales Tanzfestival
Ein Festival für zeitgenössischen Tanz, bei dem Performances von maximal zehn Minuten Länge im Mittelpunkt stehen, die als besonders originell, kreativ und kühn angekündigt werden. Das Publikum darf sich auf eine breite Vision des zeitgenössischen Tanzes und vielfältige Perspektiven freuen. Künstlerische Leitung: Raffaele Irace.
Drei Frauen fliegen auf den Mond, um zu suchen, was sie auf der Erde verloren haben: den Verstand, die Arbeit, sich selbst. Zwischen Kratern und Ruinen versammeln sich teilweise merkwürdige Objekte: glühende Augen, magische Äpfel und Kaninchen aus Jade. Von Chiara Marcassa und Team, Koproduktion mit dem Republikanischen Akademischen Dramatischen Theater in Almaty, Kasachstan. ›› 30.4. (Premiere), 7./8.5, Produktionshaus NAXOS, Frankfurt, 20 Uhr, solidarischer Eintrittspreis: Zahl, was du kannst. Reservierung unter studionaxos.de.
Am 1. Mai 2026 verwandelt sich die Rhein-MainRegion erneut in eine große Radsportarena: Der traditionsreiche Radklassiker Eschborn–Frankfurt lockt die internationale Elite sowie Tausende Hobbyradsportler auf eine anspruchsvolle Strecke durch Frankfurt und den Taunus. Das WorldTourRennen gehört seit Jahren zu den wichtigsten Frühjahrsklassikern und bleibt auch 2026 ein Fixpunkt im globalen Rennkalender. Die neue Streckenführung macht das Rennen noch schwerer und selektiver: Über 210 Kilometer und rund 3300 Höhenmeter warten auf die Profis. Der Feldberg wird gleich zweimal über die fordernde Südwestseite erklommen. Ebenso prägen der legendäre Mammolshainer Stich, mehrfach im Rennen,
SPORTBOX
Hessische Meisterschaft Fechten 2026
Am 18. und 19. April 2026 wird die Niddahalle in Frankfurt (65934) zum Zentrum des hessischen Fechtsports, wenn die Hessischen Meisterschaften der Senior:innen (Aktive) und U20 ausgetragen werden. Der Wettkampf beginnt am 18. April um 9:00 Uhr und vereint Fechter:innen aus ganz Hessen, die in Einzel- und Teamwettbewerben um Titel und wichtige Ranglistenpunkte kämpfen. Technik, Präzision, Schnelligkeit, strategisches Denken und Ausdauer machen das moderne Fechten zu einer anspruchsvollen Disziplin, die Athlet:innen aller Altersklassen gleichermaßen fordert und begeistert.
sowie der neu integrierte Burgweg mit Steigungen bis zu 11 % das Profil. Auf über 150 Kilometern im Taunus geht es nahezu ohne Pause rauf und runter – ein Kurs, der den Charakter der ArdennenKlassiker widerspiegelt und maximale Rennhärte garantiert. Gestartet wird traditionell in Eschborn, bevor das Feld durch die Frankfurter Innenstadt und tief in den Taunus geführt wird. Nach den selektiven Anstiegen folgt ein schneller, etwa 35 Kilometer langer Finalabschnitt Richtung Frankfurt,
7. FRAUEN IN BEWEGUNG
Kampfkunstfestival 2026
›› 24.-26.4., Turnhalle Schule am Ried, Frankfurt, fraueninbewegung.de
wo der packende Sprint oder ein mutiger Soloritt über den Sieg entscheidet. Parallel zum Profirennen begeistert die ADAC Velotour mit drei Streckenvarianten über 40, 90 und 100 Kilometer –ideal für ambitionierte Hobbyfahrer und Breitensportfans. Mit bis zu 12.000 Startplätzen ist sie eines der größten Jedermann-Events Deutschlands und macht den 1. Mai zu einem kompletten Radsportfeiertag.
Vom 24. bis 26. April 2026 wird Frankfurt am Main erneut zum Treffpunkt für kraftvolle, inspirierende und bewegungsfreudige Frauen aus ganz Deutschland: Das 7. Frauen in Bewegung – Kampfkunstfestival lädt in die Turnhalle der Schule am Ried (60388 Frankfurt) ein. Unter dem Motto „Frauen-Power!“ kommen Teilnehmer:innen verschiedener Altersgruppen, Erfahrungsstufen und Kampfkunststile zusammen, um ein ganzes Wochenende lang gemeinsam zu trainieren, sich auszutauschen und die Vielfalt weiblicher Kampfkunst zu feiern. Bereits im Jahr 2024 nahmen rund 100 Teilnehmer:innen aus unterschiedlichen Ländern und Stilrichtungen teil – ein eindrucksvolles Zeichen für die wachsende Vernetzung und die große Begeisterung innerhalb der Kampfkunst-Community. Auch für 2026 rechnen die Veranstalter:innen wieder mit einem intensiven Trainingswochenende voller Energie, Weiterentwicklung und gegenseitiger Inspiration. Das Festival bietet ein breites Programm mit Top-Trainer:innen, die Workshops zu Grundlagen, stiltypischen Techniken und fortgeschrittenen Anwendungen leiten. Ob Einsteiger:in oder langjährig Trainierende:r – alle erhalten wertvolle Impulse, frische Ideen und praxisnahe Tipps für das eigene Training. Die Atmosphäre ist geprägt von Austausch, Offenheit und dem Ziel, die Stärke von Frauen in der Kampfkunst sichtbar zu machen.
FELDBERGWALK 2026 Xtrem Marsch
›› 11.4., Start und Ziel: U3Endhaltestelle Hohemark, Oberursel, ab 9 Uhr, eventbrite.de, wuwhochtaunus.de
Der Xtrem Marsch – Der Feldbergwalk 2026 ist zurück und fordert am 11. April alle, die Höhenmeter lieben, Ausdauer feiern und den Taunus von seiner kraftvollsten Seite erleben wollen. Start und Ziel liegen an der U3Endhaltestelle Hohemark in Oberursel, von wo aus sich die Teilnehmenden auf zwei Distanzen – 18,5 km oder 30 km – Richtung Großer Feldberg aufmachen. Der höchste Gipfel des Taunus thront über der Region und belohnt jede Anstrengung mit einer Aussicht, die man erlebt haben muss. Die Gesamtzeit liegt zwischen sechs und acht Stunden, je nach Strecke und individueller Pace. Die Organisatoren orientieren sich an einer Geschwindigkeit von 4,2 bis 6 km/h – Pausen eingerechnet. Unterwegs warten gut ausgestattete Verpflegungspunkte, je nach Route ein oder zweimal, mit Wasser, Früchten, Müsliriegeln, Kaffee, Tee oder herzhaften Snacks. Jede:r Finisher erhält eine verdiente Urkunde und Medaille, doch auch wer unterwegs aussteigen muss, wird für die bereits gelaufene Distanz honoriert. Die finalen Strecken werden kurz vor dem Event als GPXDownload bereitgestellt, zwei Tage vor dem Start erfolgt die Markierung vor Ort. Mit Startzeiten ab 9 Uhr und klaren Routenführungen bietet der Feldbergwalk sowohl Wandernden als auch Walkenden und Läufer:innen ein sportliches Erlebnis, das die Natur des Taunus mit echter Herausforderung verbindet. Ein Event für alle, die den Frühling auf dem Gipfel begrüßen möchten – Schritt für Schritt Richtung Horizont.
›› FRIZZ Kalender
FR, 05.06.26, 19:30 UHR
SA, 06.06.26, 19:30 UHR
Schauspiel von Caroline Guiela Nguyen in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Silbergold, Back0, Bass, 0:00 Tanzhaus West, Kabinett der Kuriositäten, 21:00
The Cave, Nine Inch Nails Special, 22:00
Wiesbaden
Schlachthof, Let‘s Go Queer!, 23:00
LGBTIQ+
Wiesbaden
Schlachthof, Let‘s Go Queer!, 23:00
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, Little River Eagles, 20:00
Darmstadt
Goldene Krone, Suitable Bastards, 18:00
Frankfurt
Das Bett, Ragetrack, 20:00
Dreikönigskeller, Red Moon Heroes, Steady Riot, 20:00
Jazzkeller, Brian Charette & OTB Trio, 21:30
Jazzlokal Mampf, Maja K., 20:30
Nachtleben, Altered Rebirth, 19:30
Hanau
Jazzkeller Hanau, Secret Tip, 21:00
Mühlheim
Schanz Kulturhalle, ABBA Tribute Night, 19:00
SONSTIGE
Frankfurt
Festhalle, Masters of Dirt, 13:00, Masters of Dirt, 18:30 Neu Isenburg
Hugenottenhalle, Flo – und Trödelmarkt, 9:00
Offenbach
Hafen 2, Wuthering Heights, 20:00 Wiesbaden
Schlachthof, Der Flohmarkt –Open Air, 10:00
VORTRAG
Offenbach
Filmklubb, Go West Poetry, 19:30
PUNKROCK
2.4. | 19 Uhr
MELONBALL
Ponyhof, Frankfurt
MELONBALL aus Nürnberg kommen mit melodischem Punkrock, schnellen Riffs, starken Gesangsharmonien, eingängigen Hooks und Texten mit klarer Haltung. Eine Mischung aus politisch aufgeladenem Skatepunk und prägnanten Melodien. Angeführt von Olis herausragender Stimme eroberte sich die Band schnell ihren eigenen Platz in der Szene!
Brotfabrik, Frankfurt Luna Simao, eine Deutsche mit angolanischen Wurzeln, erzählt Geschichten von Identität und Herausforderungen, die sie in ihrem Alltag zwischen zwei Welten er-lebt, von Themen wie Familie und der Inspiration, die sie in ihrem Glauben findet. Ihr moderner R&B verbindet Afro-Beats, Soul, Pop und elegant-minimalistisches Sounddesign.
Das Bett, Frankfurt SIND sind eine absolute Liveband, bekannt für ihre energiegeladenen und mitrei-ßenden Shows. Doch nicht nur die Musik, auch ihre authentische und humorvolle Art sowie die Fähigkeit, große und kleine Emotionen in Worte und Musik zu fassen, machen jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis. Und das ist am 8. April im Bett zu erleben.
›› VVK: 26 € Infos & Tickets: concertteam.de
5.
Sonntag
BÜHNE
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, The Bodyguard, 15:00, Written on Skin, 18:00, The Bodyguard, 19:30
Die Dramatische Bühne/ Exzess Halle, Der Osterspaziergang, 14:00
Saxofonist und Komponist Amit Friedman gehört zu den führenden Musikern der israelischen Jazzszene. Seine Musik verbindet Elemente der Weltmusik und orien-talischen Musik. Das Quartet erschafft eine frische Mischung aus klassischem Jazz-Soul, orientalischen Grooves und zeitgenössischen Vibes – emotional und rhythmisch mitreißend.
›› VVK: 23 €, Infos & Tickets: jazz-frankfurt.de
| 20 Uhr
RICH THE KID
ZOOM, Frankfurt
Der New Yorker Musiker hat sich mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Hip-Hop, R&B, Pop und Hits wie Plug Walk und Freezer einen festen Platz in der inter-nationalen Musikszene erobert. Kooperationen mit Kendrick Lamar, Ty Dolla Sign, Gunna und Kayne West haben seinen Status erweitert und eine treue Fangemeinde eingebracht.
Seit 2016 elektrisiert LA BRIGADE DU KIF mit ihrem Mix aus Ska, Rock, Swing und Punk. Nun kehrt die Band mit ihrem neuen Album On veut du bruit zurück. Mutiger und vielseitiger, erkundet dieses Werk neue Klangwelten – Metal, Walzer, Chan-son, Reggae – und bleibt dabei dem frechen, blechbläsergetriebenen und eupho-rischen Stil treu.
Rathaus Friedrichsdorf, Duo Simone Garnier & Brigitte Hertel, 17:00
Offenbach
Capitol Offenbach, Drei raue Gesellen, 17:00
Hafen 2, Viic Woods, 18:00
Wiesbaden
Schlachthof, Kabeaushé, 20:00
SONSTIGE
Frankfurt
Club Voltaire, Wirtshaussingen, 19:00
Mousonturm, Mousonturm-Flohmarkt, 14:00
Seligenstadt
Kloster Seligenstadt, Unikat sucht Liebhaber, 11:00
13.
Montag
BÜHNE
Frankfurt
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Prima Facie, 20:00 Offenbach
Capitol Offenbach, Prime Orchestra – Rock Sympho Show, 19:00
MUSIK
Aschaffenburg
Colos-Saal, Roachford, 20:00
Frankfurt
Bockenheimer Depot, circuits put together by Paul Janoschka feat. Albin Ormegard, Daniel Nagel, Genius Lee Wesley, 20:00
VORTRAG
Frankfurt
Holzhausenschlößchen, Wege aus der Krise im Frankfurter Bahnhofsviertel, 19:30 Literaturhaus, Erste Bücher mit Nefeli Kavouras und Clara Leineman, 19:30
14.
Dienstag
BÜHNE
Frankfurt
Die Katakombe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 19:00
Die Komödie, Weiße Turnschuhe, 20:00
Festhalle, Johannes Oerding, 19:30
Jahrhunderthalle, Timur – Unfaggottable, 20:00
Stalburg Theater, 20 Jahre Hilde aus Bornheim, 20:00
Fulda
Schlosstheater, Böhm, 20:00
Neu Isenburg
Hugenottenhalle, Sissi – So nah wie nie, 19:30
CLUB
Wiesbaden
Schlachthof, Semester Warm-Up Party, 22:00
MUSIK
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Grigory Sokolov, 20:00
Batschkapp, The Sons Of Huens, 20:00
Das Bett, The toten Crackhuren im Kofferraum, 20:00
Stadtteilbibliothek Dornbusch, Carla Eisfeldt – Lügen sind Rudeltiere, 19:30
17.
Freitag
BÜHNE
Aschaffenburg
Hofgarten Kabarett, Olaf Bossi –Generation XY, 20:00
Bad Homburg
Deutsches Äppelwoi-Theater
Bad Homburg, Ramba Zamba, 20:00
Bad Vilbel
Burgfestspiele Bad Vilbel, Die 39 Stufen, 20:00
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Hairspray, 19:30, Der zerbrochne Krug, 19:30
Dieburg
Römerhalle, Ramon Chormann –Es werd als besser!, 20:00
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Werther, 19:30
Die Dramatische Bühne/Exzess Halle, Per Anhalter durch die Galaxis, 20:00
12. - 14. JUNI
Die Komödie, Weiße Turnschuhe, 20:00
Die Käs, Mario Basler – Basler ballert, 20:00
Die Schmiere, Malte Anders – Generation Arschgeweih, 20:00 Festhalle, Felix Lobrecht – Sell Out, 20:00
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Denken in finsteren Zeiten, 20:00
Galli Theater, Männerschlussverkauf, 20:00
Gallus Theater, Gifted5, 20:00
Jahrhunderthalle, Lord of the Dance, 20:00
Kellertheater, Harold und Maude, 20:30
Kulturhaus Frankfurt, Hotel zu den zwei Welten, 20:00 Landungsbrücken, Bilder von uns, 20:00
MOXY Frankfurt East, Night Queens – Travestieshow, Variete, Revue, 21:00
Schauspiel Frankfurt, Die Affäre auf der Straße nach Monaco / L’affare di via Monaco, 20:00 Stalburg Theater, Keiner hat gesagt, dass Du ausziehen sollst, 20:00
Theater Willy Praml, Bunbury – Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute, 19:30 Fulda
Schlosstheater, L‘Orfeo, 20:00 Hanau
Congress Park Hanau, Der Club der toten Dichter, 19:30 Hofheim
ShowSpielhaus, Drei Nonnen im Lift, 20:00
I 20 Uhr
THE TOO BAD JIMS
Garniers Keller, Friedrichsdorf
Das Trio spielt eine mitreißende Mischung aus North Mississippi Hill Country Blues und Boogie. Ihre einzigartige und ungewöhnliche Kombination aus zwei „rough and ready“ Vocals, „bare-bones“ E-Gitarren, schneidendem Bottleneck und einem stark rhythmusorientierten Groove, liefert einen hypnotischen, rohen und erdigen Sound, der typisch für einen Juke-Joint in North Mississippi ist.
2004 spielten Hellsongs zum ersten Mal in einer kleinen Scheune bei Göteborg. Plötzlich stehen sie noch einmal mit neuem Album und einer Sehnsucht nach Li-veshows da. Sie sind nicht nur älter, sondern auch viel böser. The Return of the Hellsingers präsentiert neue und alte Songs über Liebe, weniger Hass und viel mehr Zusammenhalt.
SINGER-SONGWRITER 22.4. | 19 Uhr
TOM LÜNEBURGER
Ponyhof, Frankfurt
Seit 30 Jahren steht Tom Lüneburger auf den Bühnen winziger Clubs und riesiger Hallen, er ist hoch geflogen und mal ganz unten gelandet. Um in der Spur zu blei-ben, braucht es einen starken Willen, Talent und die auf seinem neuen Album viel besungenen Crash Barriers: Leitplanken. Leidenschaft, Freunde, Familie, Träume und Visionen.
Theater Alte Mühle, Zitadelle Puppet Company & Anna Rampe –Märchen Comedy“, 20:00
Darmstadt
Staatstheater Darmstadt, Don Pasquale, 19:30, Die Krönung der Poppea (L‘incoronazione di Poppea), 19:30, No Signal (oder das Ende der Dunkelheit), 20:00
Dreieich
Bürgerhäuser Dreieich, Das TAK-Ensemble – Aller guten Dinge: Dry, 20:00
Eltville
Kloster Eberbach, Mundstuhl –Wir kommen, 18:00
Frankfurt
Alte Oper Frankfurt, Macbeth, 19:00
Club Voltaire, Improvisationsabend, 20:00
Die Dramatische Bühne/Exzess Halle, Per Anhalter durch die Galaxis, 20:00
Die Komödie, Weiße Turnschuhe, 20:00
Die Schmiere, Ist das Wald oder kann das weg?, 20:00, Wer kocht, schießt nicht, 20:00
Die Volksbühne, Goethe: Faust I, 19:30
Festhalle, Felix Lobrecht – Sell Out, 20:00
Freies Schauspiel Ensemble im Titania, Denken in finsteren Zeiten, 20:00
Gallus Theater, Gifted5, 20:00
Jahrhunderthalle, Lord of the Dance, 20:00, True Crime Magic –Zauberkunst & Gänsehaut, 20:00
Kellertheater, Harold und Maude, 20:30
Kulturhaus Frankfurt, Hotel zu den zwei Welten, 20:00 Landungsbrücken, Bilder von uns, 20:00
MOXY Frankfurt East, Night Queens – Travestieshow, Variete, Revue, 20:00
Neues Theater Höchst, Sonambul – Surreal, 20:00
Schauspiel Frankfurt, Faust 1 & 2, 18:30
Stalburg Theater, Misery, 20:00, Wer kocht, schießt nicht, 20:00
Theater Willy Praml, Bunbury – Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute, 19:30
Theater in der Engelsburg, Hugo Egon Balder – Erzählt es bloß nicht weiter!!, 20:00
Frankfurt
Bockenheimer Depot, Was geht, Erdling?, 16:00
Hofheim
ShowSpielhaus, Drei Nonnen im Lift, 20:00
Mainz
Frankfurter Hof Mainz, Tobias Mann – Real/Fake, 20:00
Staatstheater Mainz, Im Mohnfeld, 19:30, Werther, 19:30
Unterhaus, Impro-Theater Springmaus – Alles bleibt anders, 20:00, Sascha Korf – Danke und Tschüss! Die ultimative Zugabe, 20:00
Mühlheim
Savira’s Showpalast, Diamonds, 20:00
Neu Isenburg
Hugenottenhalle, En Bembel voll Spaß, 19:30
Offenbach
Theater t-raum, Anne-Marie die Schönheit, 20:00
Rodenbach
Stein‘s Tivoli Rodenbach, Gabi wartet im Park, 20:00
Rodgau
Georg-Büchner-Schule, Urfaust Reloaded, 19:00
Ronneburg
Gackeleia Kunsthalle im Ronneburger Hof, Peter Kunz –Hesskalation, 20:00
Wiesbaden
Hessisches Staatstheater, Jekyll & Hyde, 19:30, Romeo und Julia:, 19:30
Theater im Pariser Hof, Reiner Kröhnert – Er – Jetzt wird´s merzwürdig!, 19:30
Schlachthof, Smash Into Pieces, 20:00, Archers, 20:00
| 19:30 Uhr
DANAMARIA
Romanfabrik, Frankfurt
Mit ihren einzigartigen Songs im Space-CountryCowboy-Style verbindet die Frankfurterin DanaMaria eingängige Popmelodien, kraftvolles Akustikgitarren-Strumming und schimmernde Synthesizer zu einem modernen, genreübergreifen-den Sound. Das neue Album STARSTRUCK entfaltet ein musikalisches Roadmo-vie voller Weite, Seele und Emotionen.
›› VVK: 6-22 €, Infos & Tickets: romanfabrik.de
24.4. | 20 Uhr
TILL BRÖNNER
Alte Oper, Frankfurt
Musikalische Eleganz, stilistische Raffinesse und künstlerische Vielseitigkeit – all das vereint der Jazz-Trompeter, Komponist, Produzent und Arrangeur Till Brönner. Mit seinem neuen Album „ITALIA“ taucht er tief in die 60er- bis frühen 80er-Jahre ein – eine Zeit, in der die italienische Musik den Sound für ganz Europa lieferte.
›› VVK: ab 52,50 € Infos & Tickets: alteoper.de
SOUL
26.4. I 20 Uhr
Batschkapp, Frankfurt
Beehive-Frisur, Lidstrich, Tattoos: Mit mehr als 33 Millionen verkauften Tonträgern, 6 Grammys sowie unter anderem zwei ECHOPop- und einem BRIT-Award ist sie der Soul- und Jazz-Superstar der letzten Jahrzehnte. Amy Winehouse prägte mit ihrem Stil und ihrer Persönlichkeit die 2000er Jahre wie kein:e Andere:r.
Schanz Kulturhalle, Hanauer Musicalgruppe Flip-Flops e.V., 20:30 private Kontaktanzeigen ab
The English Theatre, Churchill in Moscow, 19:30
Waggon am Kulturgleis, Bashmeht Boogie Raggae Night, 20:00
DIE SCHLAGZEUGMAFIA
Neues Theater Höchst, Frankfurt
Die Schlagzeugmafia sind fünf taktvolle Ganoven und studierte Schlagzeuger, die mit rasantem Trommel-Spektakel Begeisterung und Spaß verbreiten. Virtuose Drummer und mitreißende Entertainer in einem. Fünf humorvolle Spielernaturen, die nach jedem verblüffenden Überraschungsmoment das nächste Ass im Ärmel haben.
›› Infos & Tickets: neues-theater.de
ALVARO SOLER myticket Jahrhunderthalle, Frankfurt Mit EL CAMINO kündigt Alvaro Soler sein neues Studioalbum an. Nach über zwei Millionen verkauften Tonträgern, mehr als fünf Milliarden kombinierter Audio- und Videostreams, über 150 Goldund Platin-Awards sowie Millionen begeisterter Fans schlägt der deutsch-spanische Superstar mit EL CAMINO (Der Weg) nun ein neues Kapitel auf.
›› VVK: ab 59,99 €, Infos & Tickets: myticket-jahrhunderthalle.de
THE HARLEM GLOBETROTTERS
SÜWAG Arena, Frankfurt 2026 feiern die Harlem Globetrotters 100 Jahre: ein ganzes Jahrhundert voller Sty-le, Skills und Show. Mit ihrer „The 100 Year Tour“ bringen sie Basketball auf einem neuen Level zurück in die Arenen und machen am 29. April auch in Frankfurt Halt – mit einem Basketballspektakel, das ihre Geschichte feiert
›› Infos &Tickets: harlemglobetrottersdeutschland.de SHOW 29.4.
2og:dondorf, ehem. Dondorf-Druckerei, Frankfurt Drei profilierte Stimmen der jüngeren deutschen Jazzszene (Max Clouth: Gitarre, Oli Rubow: Schlagzeug, Lara Fischer: E-Bass) treffen aufeinander. Zwischen glo-balen Klangsprachen, rhythmischer Raffinesse und energetischer Improvisation entsteht ein dichtes Trio-Format.
›› Infos & Tickets: 2ogdondorf.de
29.4. | 20 Uhr
ANDY MCKEE
Centralstation Darmstadt
Mit seiner einmaligen Spieltechnik – Two-Hand-Tapping, perkussive Elemente, offene Stimmungen – verwandelt McKee die Gitarre in ein ganzes Orchester, was ihn zu einem der faszinierendsten Akustikgitarristen weltweit macht. Bekannt wurde er mit seinem Stück Drifting, das zu einem der ersten viralen Videos auf YouTube avancierte.
Wenn Kevin Parker ein neues Album ankündigt, ist das längst kein Randthema der Indie-Szene. Unter dem Namen Tame Impala hat der Australier in den vergange-nen anderthalb Jahrzehnten eine eigenwillige Karriere gezeichnet – vom Schlaf-zimmer-Produzenten in Perth zu einem der einflussreichsten Musiker seiner Gene-ration.
›› VVK: ab 90,12 € Infos & Tickets: festhalle.messefrankfurt.com
TAME IMPALA
Tame Impala
FASZINATION FUSSBALL-WM!
Von den ersten Spielminuten in Uruguay 1930 bis zum globalen Gigantismus der WM 2026: Die ultimative Zeitreise durch 100 Jahre WM-Geschichte von Andreas Matlé.
Fesselnde Momente der Fußballweltmeisterschaften und viele Highlights zum Auftakt der WM 2026 – ein Muss für Fußballfans und alle Sportbegeisterten.
Wenn das Dinner seinen Abschluss findet und der letzte Teller abgeräumt ist, kommt der Moment, der einen gelungenen Abend abrundet: Jetzt ist die Zeit für einen besonderen Digestif, der angenehme Wärme schenkt und gute Gespräche weiterträgt; ein „Dessert im Glas“ als feiner Nachklang – ein Duft, ein Geschmack, ein Genuss.
Im Glas zeigt sich ein komplexes Aromenbild aus gerösteter Haselnuss, feiner Vanille und einer Nougatnote, die an edle Pralinées erinnert. Am Gaumen wirkt sie mild, rund und samtig, mit einer eleganten, präsenten Tiefe. Röstaromen geben Struktur, eine sanfte Süße sorgt für die richtige Balance und im Abgang bleibt ein warmes, harmonisches Echo.
Vom Digestif zum
Dessert-Moment
Alte Haselnuss aus dem Cognacfass
Serviert im Edelbrandglas bei moderater Temperatur öffnet sich das Aroma der ALTEN HASELNUSS besonders schön. Ein kurzer Moment im Glas genügt, damit Duft und Tiefe sich zeigen.
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Die Begleiter dürfen klein bleiben und trotzdem wirken: Eine dunkle Schokolade, auch geröstete Nüsse oder ein Keks mit etwas Fleur de Sel funktionieren als feine Ergänzung. Ideal ist auch ein guter Espresso, dessen Bitterkeit Nougat- und Vanilleanklänge noch klarer zeichnet. So wird aus einem Digestif ein echter Dessertmoment.
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FLORIAN VON HEISSEN ÜBERSETZT GROSSE SPORTMOMENTE IN KUNST
Vom Frankfurter Court in die Kunstwelt
W›› Infos & Kontakt: info@fvh-art.de, fvh-art.de
enn Sportgeschichte geschrieben wird, brennt sich nicht nur ein Ergebnis ein, sondern ein Gefühl. Genau diese Gefühle bringt der Mixed-Media-Künstler Florian von Heißen aus dem Rhein-Main-Gebiet auf die Leinwand: pointierte Porträts, kombiniert mit urbanen Schichten, Zeitungsausschnitten, Farbverläufen und echten Materialien aus dem Sport – Trikots, Spielbälle, Netze. Seine Werke wirken wie eingefrorene Adrenalinschübe: roh, energetisch, emotional. Frankfurt ist sein Ursprung. Bevor er Künstler wurde, spielte von Heißen selbst Basketball, unter anderem für Eintracht Frankfurt. Verletzungen verhinderten die Profikarriere, aber nicht die Verbundenheit zum Spiel. Heute übersetzt er seine Spielerfahrung in Kunst – als jemand, der den Sport „von innen“ kennt. „Mich interessieren die Sekunden, die alles verändern. Kunst lässt sie weiterleben“, sagt er. Aktuell arbeitet er an zwei Werken für das 60-jährige Jubiläum der easyCredit BBL – beide werden über United Charity zugunsten von Basketball Aid versteigert. Das große Jubiläumsbild trägt die Signaturen legendärer Spieler wie Holger Geschwindner, Norbert Thimm, Wilbert Olinde, Henning Harnisch, Wendell Alexis und Andreas Obst, gesammelt bei der BMW Night of the Legends. Das zweite Werk, entstanden rund um das BMW Top Four 2026, zeigt die Kapitäne der teilnehmenden Teams – ein Tribut an Wettbewerbsgeist und Teamidentität. Beide Auktionen verbinden Sportkunst mit sozialem Engagement. Von Heißen arbeitet eng mit Athlet:innen zusammen, seine Werke hängen in Sammlungen im In- und Ausland, entstanden für Persönlichkeiten wie Dirk Nowitzki oder Dennis Schröder. Präsentationen bei Länderspielen – etwa 2025 in der Lanxess Arena – und Magazincover markieren den wachsenden Radius seines Schaffens. Doch seine Basis bleibt Frankfurt. Hier begann seine persönliche Sportgeschichte – und hier entstehen viele seiner Bilder, die Sport als Emotion, Erinnerung und Identität begreifen. Florian von Heißen zeigt: Kunst kann Spielfeld sein. Und Sport kann Kunst werden.
UNVERZICHTBAR
Der Eintracht-Weinspritzer
›› seleqtion.de/products/wein-spritzer-eintracht-edition-riesling-schorle Main Wein und SELEQTION bringen zwei neue Weinschorlen im EintrachtLook an den Start – perfekt für Stadion, Picknick oder Feierabend. Die 250-ml-Dosen kommen mit 60 % Wein und 7,5 % vol. richtig spritzig daher. Die Riesling-Schorle schmeckt klassisch-frisch und easy, während die Sauvignon-Blanc-Variante modern, fruchtig und mit knackigen Aromen daherkommt. Regionale Weinkultur trifft modernes Design und echten SGESpirit: ready to drink, unkompliziert und absolut stadttauglich. Prost, Adler! FRIZZ verlost 3 x Sixpacks. Teilnahme via E-Mail an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder Postkarte an den Verlag. Oder liked und kommentiert euren Gewinnwunsch auf Facebook/FRIZZ Frankfurt. Veranstaltungs- oder Produktname angeben! Gewinnbenachrichtigung via E-Mail. Einsendeschluss: 15.4.2026
VORSCHAU
SPEAKERS´ CORNER
Die Kunst der Koalition
Frankfurt hat gewählt – und zwar deutlich schwarz. Die CDU steht klar vorn, die Grünen sichern sich trotz Verlusten Silber, die SPD nimmt Bronze. Soweit das Treppchen. Spannender ist, wer knapp daneben landet: Die AfD kommt zwar auf beachtliche Werte, bleibt in Frankfurt aber ohne symbolischen Pokal. Für die FDP geht die Kellerfahrt weiter. Linke und Volt legen – punktuell und in urbanen Milieus – sichtbar zu. Die Stadt zeigt damit ihren eher bürgerlichen, aber dennoch vielfältigen Charakter. Jetzt beginnt die eigentliche Politik: Wer arbeitet mit wem – und wer auf keinen Fall zusammen? Die Antwort hängt weniger von Zahlen ab als von Stil, Umgang und Vertrauen. Hier hat die CDU einen Vorsprung in der Auslegung der Ergebnisse, aber keinen Freifahrtschein. Die Grünen bleiben trotz Einbußen stark bei Themen wie Klima, Verkehr und Stadtgrün. Die SPD punktet bei Wohnen, Soziales und Integration. Dass die AfD nicht zum Königsmacher taugt, ist demokratiepolitisch beruhigend, aber es verpflichtet die demokratischen Parteien umso mehr zu handwerklich sauberer Verständigung. Die Wahl-
Wir tanzen in den Mai und freuen uns auf die Frankfurt Fashion Lounge, 40 Jahre Schirn und vor allem auf den Frühling.
Die nächste Ausgabe erscheint am 28. April
beteiligung von 49 Prozent ist ausbaufähig – ein Warnlicht für alle. Dass es im Nordend zeitweise Schlangen vor Wahllokalen gab, zeigt: Wo Mobilisierung glaubwürdig wirkt, kommt sie auch an. Wer künftig regiert, muss dieses Interesse in Beteiligung übersetzen: transparente Verfahren, verlässliche Zeitpläne, erkennbare Erfolge im Alltag. Wohnungsbau mit Augenmaß (Tempo ohne Qualitätsverlust), Mobilitätsfrieden statt Kulturkampf, Ordnung der Stadtfinanzen ohne kulturlose Axt –darum wird es gehen. Die SPD wirkt in Frankfurt stabiler als in manch anderer Großstadt – was auch an einem Oberbürgermeister liegt, der demonstrativ moderiert und die Verwaltung auf Lieferung trimmt. Das ändert nichts daran, dass das Primat jetzt beim Stadtparlament liegt. Dort entscheidet sich, ob aus Wahlgewinnen Regierungsfähigkeit wird. Zum Schluss eine Erinnerung an das, was der kürzlich verstorbene Philosoph Jürgen Habermas als Maßstab politischer Kultur setzte: Kommunikation, die auf Verständigung, Vernunft und Emanzipation zielt – nicht auf bloße Erfolgsmaximierung. Genau das braucht Frankfurt jetzt. Lasst die Spiele beginnen – aber bitte mit Weitsicht, Respekt und einem klaren Plan für die kommenden 100 Tage. Danach wird man messen, wer wirklich gewonnen hat.
Aus Verantwortung für heute – aus Leidenschaft für das, was bleibt: Fraport engagiert sich für eine lebendige Kulturlandschaft, die uns alle bewegt.
Als Hauptsponsor der großen Ausstellung
„Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ im Städel Museum wünschen wir allen Besuchern und Reisenden inspirierende Entdeckungen.
Claude Monet, Étretat, die Aiguille und die Porte d’Aval, 1885, Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown, Image courtesy Clark Art Institute. clarkart.edu