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Kunst und Medizin in Landshut Kostenlose Informationen

No.2 2012

"Ich verstehe nicht, warum Leute Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten.“ John Cage

Die Themen: 7. Landshuter Kunstnacht Spitzen-Lasermedizin Kunst zum Spielen Straßenkunst ist salonfähig Spaß im Bett Weltbeste Acts beim Stadtspektakel Fit im Kopf Sie sollten warme Füße haben Neues von den Körperdolmetschern


ERSTENS mal was anderes

16. Landshuter Literaturtage 6. bis 28. November 2012

John Cage zum Hundertsten

Emerenz Meier und die Auswanderung nach Amerika Sowohl die Geschichten als auch die vielen Gedichte von Emerenz Meier (1873 Schiefweg – 1928 Chicago) werfen einen klaren, präzisen Blick auf das Leben im Bayerischen Wald. Sie werden in Lesungen während der Literaturtage in ihrem literarischen Gehalt gewürdigt. Zugleich dienen der Lebensweg und die Briefe und Erzähausgewandert ist, als Dokumente bayerischer und US-amerikanischer Alltagswirklichkeit um die Jahrhundertwende.

PROGRAMM (Auswahl) Samstag, 3. November, 11 bis 15 Uhr Luftballonwettbewerb „Servus und Pfiad God“ am Ländtor Dienstag, 6. November, 19 Uhr Eröffnung der Landshuter Literaturtage mit Buchpräsentation Vortrag: Dr. phil. Hans Göttler Donnerstag, 8. November, 19 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Zwischen Schiefweg und Chicago: Von Bayern hinaus, nach Bayern hinein“ (Röcklturm) Sonntag, 11. November, 19 Uhr Bairischer Kammersound – mit Auswandererliedern und -briefen mit eberwein und Maria Magdalena Rabl (Salzstadel) Montag, 12. November, 19 Uhr Dieter Fischer liest Erzählungen von Emerenz Meier (Salzstadel)

Foto: John Cage Trust

lungen der Autorin, die 1906 in die USA

Am 5. September 2012 wäre John Cage 100 Jahre alt geworden. John Cage war als Komponist, Musiker, Philosoph, Literat und Denker so einflussreich und hoch geachtet wie kaum ein anderer Künstler in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als ausgesprochenes Multitalent hat er die Entwicklung der Musik wie die der bildenden Kunst maßgeblich bestimmt. Arnold Schönberg sagte über Cage, er sei ein „genialer Erfinder". Cage war Weggenosse unter anderem von Joseph Beuys, Nam June Paik und Claes Oldenburg, er gilt als Schlüsselfigur für die Happeningbewegung zu Ende der 1950er und als wichtiger Anreger für die Avantgardisten von Fluxus.

In Halberstadt wird seit 5. September 2001 Tag und Nacht das langsamste Konzert der Welt als generationenübergreifendes Kunstprojekt gespielt. Die Aufführung ist in der Geschichte ohne Beispiel: ein kurzes Orgelstück so zu spielen, dass es länger dauert als ein Menschenleben. In der Buchari-Kirche wird das Orgelstück „As Slow As Possible“ von John Cage aufgeführt. Die Idee: Die Spielanweisung so wörtlich wie menschenmöglich zu nehmen. Ein stetiger Akkord dringt aus den Orgelpfeifen, pausenlos, rund um die Uhr. Das ursprünglich 29minütige Stück wurde, „So langsam wie möglich“, auf 639 Jahre hochgerechnet. Wegen der ungeheuren Langsamkeit wurden erst wenige Töne gespielt, der nächste Tonwechsel wird am 5. Oktober 2013 sein. Grundlegend für die Werke von Cage war das Ziel des bewussteren Hörens. Das gipfelte in „4,33”, einem Stück, in dem kein Ton absichtlich erzeugt wird, während gleichzeitig die umgebenden Geräusche zur Musik werden. TACET heißt die Anweisung für die drei Sätze ohne Noten, während der gesamten Spieldauer des Stückes wird kein einziger Ton gespielt. Die Überzeugung von Cage war, dass natürliche oder unbewusst hervorgerufene Klänge in ihrer musikalischen Wertigkeit denen von herkömmlichen Instrumenten gleichzusetzen sind, ein nicht unwitziger Zwischenruf zu Pierre Schaeffers konkreter Musik. Für Kritiker war Cage leichte Beute. Provokateur, Scharlatan. Nichts war einfacher, als erst gar nicht zu versuchen, eine Komposition aus Küchenlärm zu verstehen. Ohne Zweifel war Cage eine Ausnahmeerscheinung. Er hatte in Paris Klavierspiel studiert, mit 19 Jahren ein Kompositionsstudium in New York und Los Angeles angehängt und war mit 22 Jahren Schüler des Komponisten Arnold Schönberg. Mit 29 Jahren lehrte er bereits selbst an der Universität von Chicago. Sein Lebensmotto „In welchem Käfig man sich auch befindet, man soll ihn verlassen.“ Am 12. August 1992 hat er den seinen in New York verlassen. LAProject zeigt eine Hommage an John Cage zur Landshuter Kunstnacht am 7. September

Freitag, 16. November 2012, 19 Uhr Mein Wald – Mein Leben oder Die Sehnsucht der Emerenz Meier Lesung mit Musik mit Michaela Stögbauer und Kurt Schürzinger (Gasthaus Zum Freischütz) Dienstag, 20. November, 10 Uhr Die Autorin und Illustratorin Anke Bär liest aus ihrem Kinderbuch „Wilhelms Reise. Eine Auswanderergeschichte“ (Salzstadel) Mittwoch, 21. November, 19 Uhr Schreibwut und Armut: Der Lebensweg der Emerenz Meier Michaela Karl im Gespräch mit Christian Muggenthaler in der Ausstellung im Rathausfoyer Mittwoch 28. November, 19 Uhr „Emerenz“ − Szenische Lesung nach einem Theaterstück von Joseph Berlinger mit dem Theater Nikola (Salzstadel) 7. November bis 2. Dezember „Schreib, Senzl, schreib!“ − Ausstellung zu Leben und Werk von Emerenz Meier im Rathausfoyer Detailliertes Programm ab Oktober unter: www.landshut.de/literaturtage

Impressum 20/12 kostenlose Informationen über Kunst & Medizin in Landshut erscheint 2 x jährlich in Landshut. Auflage: 5.000 Verlag und Gestaltung: Werbung & Concept, Landshut, Tel. 08 71- 430 78 60, www.werbung-concept.de Redaktion: Redaktionsbüro Niemeier, Landshut, Tel. 08 71-97 69 024, www.rb-niemeier.de, verantwortlich: Ingrid & Jost Niemeier

Fotos: Fotostudio Hackl, Peter Litvai, Harry Zdera, Druck: Druckerei Schmerbeck, Tiefenbach, www.schmerbeck-druck.de Wir können auch anders: Die nächste Ausgabe heißt 2013 und erscheint erst wieder im Herbst des nächsten Jahres. Der Grund: Es gibt nicht genug Ärzte in und um Landshut, die willens sind, die Kunst zu unterstützen. Wir machen trotzdem weiter, aber nur 1 x pro Jahr!

Hinweis: Die Informationen über medizinische Leistungen ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit dem Arzt.


Gruß nach Bayreuth Mit Q-switched Nd:Yag wäre das nicht passiert.

und Sebastian Heinsdorfs Strömungsstudien mit Besen und Eimer In Landshut haben wir eine der größten LaserPraxen in Bayern, ausgerüstet mit Technologie auf dem neuesten Stand und dem Qualitätszeugnis des Diploma of Aesthetic Laser Medicine der Universität Greifswald. Hier erfahren wir, was möglich ist bei Jugendsünden und anderem Ballast auf der Haut.

Die Isar, mal mitreißend Die Isarpromenade war voll besetzt bei der Eröffnung der „Kunst an der Isar“ am 10. August. Hunderte kamen, um sieben ungewöhnliche Künstler im Dialog mit dem Fluss zu sehen und die „Galerie in Bewegung“ diesmal ganz wortwörtlich in ihrem Element.

Alle sind sich einig, dass Evgeny Nikitin die Idealbesetzung für den Fliegenden Holländer gewesen wäre. „Nikitin hat eine tolle Wagnerstimme: kraftvoll, energiegeladen, farbenreich. Er verfügt über eine auratische Bühnenpräsenz: magisch, schwarz, sophisticated“. Eine Jugendsünde, sagt Nikitin – es habe seinerzeit kein besseres Mittel gegeben , um Eltern und Lehrer auf die Palme zu bringen. Mit 16 ließ er sich die garstigen Symbole auf die Brust tätowieren, in Murmansk nördlich des Polarkreises, wo ein halbes Jahr die Sonne nicht zu sehen ist. Aber „es hätte ihm mit Ende 30 klar sein müssen, dass solche Tätowierungen in Bayreuth zu Verwerfungen führen würden“ schreibt die Süddeutsche Zeitung und hat Recht.

Mit 5.000 Holzstäben hat Friedo Niepmann den Steg zur Mühleninsel umflochten.

Gebrauchsanweisung für erfolgversprechende Laserbehandlungen • Metamorphose des Surfbretts: Captains Dinner von Hans Panschar • Zu Fuß und zu Fluss: Uli Hochmann mit seinem Schwimmstein

Der Kiesbankdiamant outet sich als Formation von 631 Bierdosen (Valentin Goderbauer).

Martin Stiefel’s „Wasservorhang“ macht gerade Pause.

Wählen Sie eine Praxis mit Erfahrung und Qualitätsnachweis aus. Laser gehören nur in die Hand von Fachleuten, die den Umgang mit dieser Technik auf dem neuesten Stand gelernt und nachgewiesen haben. Es gibt für Ärzte heute spezielle Studiengänge in ästhetischer Lasermedizin. Fragen Sie ruhig nach einem entsprechenden Diplom! Merkmal einer vertrauenswürdigen Behandlung ist ein ausführliches Beratungsgespräch, das auch ganz klar zu Nebenwirkungen und Risiken Stellung nimmt.

Fotos: Sylvia Weiß0

Die Entfernung vielfarbiger aufwändiger Tattoos war lange auch für Laser u. a. ein Problem. Heute gibt es die sogenannte Q-switched Technologie beim Nd:Yag-Laser, die allen Farben auf der Haut gewachsen ist. Die Laserstrahlen erhitzen sämtliche Farbpartikel für Sekundenbruchteile auf mehrere hundert Grad C, die Pigmente zerfallen und werden vom Entsorgungssystem des Organismus abtransportiert.

Und als es dunkel wurde, entzündeten die Masters of Desaster den Fluss.

Foto: Mariinsky Theatre

Wohlproportionierte Eiche von Martina Kreitmeier

Die Fortschritte der Lasertechnologie ermöglichen heute ein sehr breites Spektrum ästhetischer Verbesserungen. Die Königstechnik ist eine echte biologische Hautverjüngung mit dem fraktionierten CO2 Laser, der die Haut durch minimale präzise platzierte Verletzungsreize zu einer faszinierenden Regeneration bewegt. „Diesen Effekt nutzen wir auch für die Glättung feiner Fältchen um Mund und Augen.” Der gleiche Laser erzielt Erfolge bei der Verfeinerung von problematischen Narben und auch bei der gefürchteten „Knollennase“ im dritten Stadium der Rosecea. Ein Klassiker ist der Rubinlaser, der heute ein neues Bedürfnis des Anti-Aging befriedigt: Die altersbedingten Pigmentflecke auf den Händen stehen im Blickpunkt, der Rubinlaser räumt mit ihnen auf. Die fleckenfreien Handrücken wirken um viele Jahre verjüngt. Sehr gut wirkt hier auch das IPL, ein dem Laser ähnliches, intensives Licht-System. Erweiterte Äderchen, rote Flecken und die Besenreiser, die unsere Beine verunstalten, können mit dem Nd:Yag oder dem Farbstofflaser entfernt werden, der sich gezielt über rot gefärbte Veränderungen hermacht und die umgebende Haut unbeschadet lässt. Auch unerwünschter Haarwuchs ist ein Fall für die Nd:Yag-Technologie. Hier kann man mit dauerhaften Erfolgen rechnen: Der Laser greift die Wachstumszone der Haare an, sie wachsen langsamer, werden dünner, heller und bleiben im Verlauf der Anwendungen ganz aus. Und uns zu Füßen ist noch einmal der Nd:Yag-Laser gegen Nagelpilz erfolgreich und löst damit zunehmend die medikamentösen Behandlungen ab.

Informationen: Dermatologie Dr. Ludolph-Hauser, Gustl-Waldau-Str. 60 84030 Ergolding/Piflas, Tel. 0871 740 13, www.dermatologie-bayern.de


Licht und Farbe in der Produzentengalerie: Hubert Maier, Maja Ott und Rosina Zimmermann von 14. Oktober bis 10. November. Vernissage am 13. Oktober, 18.30 Uhr

Wie fit ist Ihre Internetsite? Hubert Maier Hubert Maiers Werkstoff ist Stein, die Gestalt des späteren Werkes sucht er bereits im Rohblock. Dessen Kraft zu bewahren, ihn dennoch bildhauerisch zu verwandeln, beschreibt ein wesentliches Ziel des Bildhauers. geboren 1960 in Bad Reichenhall, 1982 - 88 Bildhauerstudium an der Akademie der bildenden Künste München bei Prof. Leo Kornbrust , Abschlussdiplom als Meisterschüler , seit 1988 freischaffender Bildhauer in Moosach bei München Ausstellungen, Stipendien und Preise (auszugsweise): 1999 „Steine am Wasser" Göteborg , 2000 Künstlerhaus am Lenbachplatz München, 2001 Omvandling Karlsborg/Schweden , 2002 Kapuzinerstadl Deggendorf , 2003 Kunstverein Rosenheim 1989 Förderstipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst , 1992 Atelierhausstipendium Worpswede, 1997 Bohuslän Steinstipendium Schweden , 2000 Gestaltatelierstipendium Maltator Österreich, 2001 Internationaler Gestaltungswettbewerb - Granit im öffentlichen Raum 1. Preis , 2004 Verleihung des Seerosenpreises der Landeshauptstadt München

Testen Sie, ob Ihr Onlineauftritt mit Ihnen Schritt halten kann!

Der Attraktions-Test:

Sieht Ihre Website so gut aus, dass jeder Besucher Lust bekommt, bei Ihnen zu verweilen?

Der Informations-Test:

Wissen Sie, wie lange Besucher auf Ihrer Website bleiben und wie sie sich dort bewegen?

Der Reaktionstest:

Wie schnell kann sich Ihre Website auf Neuigkeiten einstellen?

Ott’s farbgewaltige Werke sind voller Kraft, explosiv und lebensfroh, Die Ausstellung präsentiert erstmals ihre Acryl-Hinterglasbilder: modern, grafisch, ornamental und farbstark.

Der Komfort-Test:

Können Sie Ihre Website selbst professionell pflegen (und zwar ohne mit der Technik zu kämpfen)?

1960 geboren in Bad Reichenhall, seit 1977 Teilnahme an verschiedenen Klassen der Internationalen Sommerakademie der Bildenden Kunst Salzburg u. a. bei Hake, Corneille und Vedova , 1985 - 90 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Helmut Sturm, 1990 Abschluss mit Diplom als Meisterschülerin Einzel- und Gruppenausstellungen, Ankäufe durch die Bayerische Staatsgemäldesamnlung und die Deutsche Bank Frankfurt, Stipendien Künstlerhaus Salzburg, Kulturverein Gmünd, Atelierhaus Worpswede

Der Präsenz-Test:

Sind Sie sicher, dass Ihre Website auch gefunden wird?

Besuch im Atelier des Künstlers

Rosina Zimmermann Zimmermann arbeitet vorwiegend an konzeptionellen Themen. In der Ausstellung zeigt die Künstlerin großformatige, kraftvolle Bilder, die sich mit der realen Natur und der metaphysischen Existenz von Räumen und Gezeiten auseinandersetzen. In ihrem Arbeitsprozess verdichtet Rosina Zimmermann Eindrücke, Ideen, Emotionen und Klänge mithilfe von Skizzen, Wörtern und Begriffen, Zitaten und Farbexperimenten. Im unmittelbaren malerischen Vorgang legt sie zahlreiche Farbschichten immer wieder übereinander und blendet bewusst grafische Zeichen und formale Elemente in der Malfläche ein. Studium der Architektur in München Studienaufenthalte England, Italien Teilnahme an internationalen Workshops, seit 1991 freischaffende Künstlerin, Teilnahme an verschiedenen Kunstaktionen, Arbeiten an konzeptionellen Themen, Themenbearbeitung in Form von Gesamtinstallationen - Bild, Wort, Ton, 1993-1996 Mitglied der Gemeinschaft internationaler Künstlerinnen ArtGalerie N , seit 2005 Mitglied der Künstlergruppe Primaklima München, 2011 art 25 Konzept und Leitung eines langjährigen Malprojektes mit Senioren , Konzept und Leitung von Farbworkshops

Aussichten: Abstrakte Kunst, Herbert Ebner (Bildhauer) Georg Forster und Karl Schönberger (Malerei), 18.11-16.12.2012, Vernissage am 17. 11.2012, 18.30Uhr

Foto: Harry Zdera

Maja Ott

Wenn Sie nur eine dieser Fragen nicht mit einem spontan überzeugten „Ja!“ beantworten können, dann brauchen Sie • ein Re-design Ihrer Website • eine moderne Programmiertechnik • eine Optimierung der Kundenführung • ein Content-Management-System zur einfachen Pflege • und eine Suchmaschinenoptimierung.

Der Fitness-Trainer für Internet-Auftritte, die ihr Geld wert sind, ist Marcus Lehrmann. Der Kontakt: Marcus Lehrmann Internet-Service, Landshut, Altstadt 252, Tel. 0871-430 355 0, www.lehrmann.de


Mehr Raum für die sanften Therapien

Die Kunst von der Kunst zu leben Idylle mit Künstler: Örni Poschmann lebt und arbeitet mit der Bildhauerin Judith Lipfert, drei Kindern und diversen Haustieren auf dem niederbayerischen Lande in einem alten Haus und einem neuen großen Atelier. Gabelstapler und LKW inklusive. Die braucht er auch, denn zu Örni Poschmanns vielseitigem künstlerischen Schaffen gehören unter anderem HolzObjekte, die man nicht einfach so wegtragen kann. Es entstehen ganze Landschaften, die bespielt werden können. Groß-Objekte, die Stadtbild und Naturraum kommentieren. Und immer wieder sind es „Nutzkunstwerke“ für Kinder, die zeigen, dass Spielplätze auch ganz anders können, abseits von den meist trostlosen Standards. Örni Poschmanns bevorzugter Werkstoff ist Holz (das hängt mit seinem bewegten Lebensabschnitt als Zimmerer zusammen), aber es dürfen auch Eisen oder Bronze sein. Sein Werkzeug am Holz ist die gekonnt eingesetzte Motorsäge – umso faszinierender, wenn dem rohen Stamm sensible Konturen und Figuren entschweben. Klare Linie und vitales Handwerk prägen die Werke des Bildhauers Örni Poschmann. Klare Linie auch im künstlerischen Selbstverständnis. „Zu jeder Kunst gehören zwei: einer, der sie macht und einer, der sie braucht.“ Poschmann hält es mit Barlach. Es ist ihm wichtig, seine Objekte zu verkaufen und sie so ihrem Nutzen zuzuführen, seine außergewöhnlichen Spielplätze entstehen nicht im Wolkenkuckucksheim, sondern als Auftragsarbeit. Und das ist gut so: „Besser als in einer Galerie herumzustehen.“ Denn zum konkreten Nutzen der Kunst gehört insbesondere auch, dass Örni Poschmann und Familie davon leben können.

Die Physioworld hat zusätzlich zu Achdorf jetzt auch im Krankenhaus Vilsbiburg eine Therapiepraxis eröffnet. Der Vorteil der Nachsorge unter einem Dach ist eine Sache. Immer mehr Menschen interessieren sich aber auch für die Möglichkeiten einer sanften Therapie, die den Körper auf natürliche Art wieder mit sich selbst ins Reine bringen kann.

Hilfe zur Selbstheilung. Ein kleiner Exkurs in die Osteopathie Der Ansatz der Osteopathie ist einfach: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Dort, wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Die Osteopathie hilft, Bewegungseinschränkungen aufzuspüren, zu lösen und so den Körper in seinen Selbstheilungskräften zu unterstützen.

Örni Poschmann ´65 Berlin ´86 -´89 Bildhauerlehre ´89 -´92 Wanderschaft im In- und Ausland ´92 -´94 Zimmererlehre seit 1996 Atelier Niederbayern 2003 Debütantenförderung 2005 Preisträger mit Judith Lipfert für Gemeinschaftsarbeit, 9. Intersalon AVV/Tschechien 2006 Preisträger „Junge Kunst“ Passau Internationale Bildhauersymposien und freie Lehrtätigkeit, Kunst- und Schulprojekte

Schon das Entrée am Patientengarten sorgt für positive Einstimmung: Es geht hier um die Gesundheit als Ganzes. Die neue Praxis der Physio World im Krankenhaus Vilsbiburg bietet Unterstützung zur Wiederherstellung und zum Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden. Leiterin Silke Bruns vertritt zusammen mit Cathrin Schäffler, beide langjährige Mitarbeiterinnen der Physioworld, das breite therapeutische Angebot. „Ich war sehr angenehm berührt“, berichtet die Patientin und gleichzeitig Fachärztin Heidi Bauer (der die ganzheitlichen Ansätze sehr am Herzen liegen) über die positive Ausstrahlung der Therapeuten und ihrer Räumlichkeiten.

Sie behandelt nicht ein bestimmtes Symptom oder eine bestimmte Erkrankung, sie betrachtet den Patienten in seiner Gesamtheit und die Abhängigkeit von Körperstrukturen und ihren Funktionen. Der Körper besteht aus einer Vielzahl an Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen und Organen, die Funktionen haben. Ändert sich ihre Funktion, dann ändert sich auch ihre Struktur. Werden Knochen oder Muskeln beispielsweise nicht mehr gebraucht, dann werden sie schwach und verkümmern. Das gilt für alle Strukturen des Körpers – meistens entstehen Beschwerden oder Erkrankungen, weil eine Bewegungseinschränkung Knochen, Muskeln oder Organe daran hindert, richtig zu funktionieren. Der Osteopath überprüft Bewegungen, kann dabei ggf. Funktionsstörungen feststellen und mit manuellen Techniken der Körperstruktur helfen, zu ihren ursprünglichen Bewegungen zurückzufinden. Damit ist der Körper in seiner Fähigkeit zur Selbsthilfe gestärkt. Ziemlich logisch sieht die Osteopathie Gesundheit als eine Art Gleichgewicht, das unser Körper halten will und sich

Zentrale Aufgabe der Physio World Vilsbiburg ist die nahtlose Versorgung von Patienten des Krankenhauses, speziell von Schulterpatienten. „Unsere Zusammenarbeit mit den leitenden Ärzten ist eng und vertraulich“, sagt Silke Bruns. Arthroskopie sowie Schulterchirurgie und Endoprothetik sind Spezialgebiete der Chirurgischen Kliniken am Krankenhaus Vilsbiburg, mit denen sie sich in den vergangenen Jahren einen ausgezeichneten Ruf erworben haben.

Kontakt: Brunnenstr. 10, 84175 Johannesbrunn, 0151-53210781, www.oerniskulptur.de

Äußerst begeistert sind die Physiotherapeutinnen naturgemäß von den Methoden, die frühzeitig Ursachen von Beschwerden aufspüren und den Körper in seiner natürlichen Funktionsfähigkeit unterstützen. Mit Körperwahrnehmung beginnt der gute Weg – ein „sechster Sinn“, der im bewegungseingeschränkten Alltag häufig verkümmert: „Wir Physiotherapeuten sind so etwas wie Körperdolmetscher“ erzählt Silke Bruns. Zu den einfühlsamsten Therapien gehört die Osteopathie als gesundheitliches Gesamtkonzept. Weiter als der Name (ostéon = Knochen, páthos = Leiden) betrachtet die Idee der Osteopathie das Ganze: das Zusammenspiel von inneren Organen, Muskulatur und Bewegungsapparat. Heute gewinnt die Osteopathie immer mehr Aufmerksamkeit. Das mag auch an prominenten Patienten wie Kate Winslet, Johnny Depp oder Paul McCartney liegen, vor allem aber an der vielversprechenden Aussicht auf Hilfe zur Selbstheilung.

gegen innere und äußere Einflüsse zur Wehr setzt, die ihn aus der Balance bringen wollen. Selbst wenn Sie erkranken, gibt Ihr Körper nicht auf, sondern versucht, wieder gesund zu werden, also ein neues Gleichgewicht herzustellen. Diese Selbstheilungskräfte haben nichts Übernatürliches, sondern zeigen sich beispielsweise schon, wenn gerinnendes Blut eine Wunde verschließt. Oder wenn eben eine sanfte Förderung der Eigenbewegung eines Organs dessen Vitalität wieder anregt. „Die Natur war gedankenreich genug, alles in den Menschen hinein zu geben, was unter „Medikamente“ zu verstehen ist…“, sagte der Begründer der modernen Osteopathie, Andrew Taylor Still, 1897 in seiner Autobiographie. Mittlerweile unterstützen übrigens verschiedene Krankenkassen ihre Patienten bei der (teilweisen oder völligen) Kostenübernahme einer osteopathischen Behandlung.

Informationen und Therapien: Physio World Vilsbiburg, Krankenhausstraße 2 (Parkplätze nahe dem Eingang), Tel. 08741-603195, info.vib@phy-sio-world.de Physio World Gesundheitszentrum Achdorferweg 5, Landshut, Tel. 08 71-276 36 77 Mo-Do 7.20-21, Fr 7.20-20, Sa 8.30-11.30 Uhr und nach Vereinbarung, www.phy-sio-world.de

Aus Kummer geboren war die letzte Idee der Osteopathie: Nachdem 1854 innerhalb weniger Tage drei seiner Kinder und kurz darauf auch ein viertes Kind trotz Konsultation mehrerer spezialisierter Ärzte starben, wandte sich der Landarzt A.T. Still von der etablierten Medizin ab und suchte in einem intensiven Studium von Anatomie und Physiologie nach neuen Heilmethoden.


Gute Kunde für den Kopf

GODERBAUER!

Wir können immer mehr tun, um geistig fit zu bleiben. Vor allen Dingen ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung beteiligt. Und weil das im Alltag nicht immer klappt, gibt es die Apotheke.

„Banale Gegenstände des Alltags auf eine andere Ebene gehoben. So entsteht ein neuer Eindruck für den Betrachter. Mich faszinieren die Readymades, die durch meine Auffassung und Arbeit einen neuen Sinn erhalten. Mehr ist es nicht. Den Rest muss der Betrachter selbst herausfinden.“: reise nach jerusalem (modifizierte reha-möbel), jackie brown (munitionsverpackungen montiert), endlich wieder skepsis, von a bis z

Foto: Harry Zdera

100 Milliarden Gehirnzellen (sogenannte Neuronen) stehen im ständigen Kontakt miteinander. Ihr Einsatz erfordert sehr viel Energie. Obwohl das Gehirn mit rund 1.300 Gramm nur ca. zwei Prozent unserer Körpermasse ausmacht, verbraucht es ca. 20% unserer Körperenergie. Wissenschaftler nehmen an, dass der Auf- und Ausbau der neuronalen Netzwerke ein Leben lang anhält und durch gezielte Aktivierung der Nervenzellen angeregt wird. Wer sein Gehirn täglich aufs Neue fordert, unterstützt somit gezielt die mentale Beweglichkeit.

endlich wieder skepsis #1, 2010, werbung, goldfolie, mdf

jackie brown (paravent), 2012, munitionsverpackungen montiert

„Immer mehr Menschen in Deutschland bleiben im Alter geistig fit! Zwar ist die absolute Zahl demenzkranker Patienten gestiegen – denn die gestiegene Lebenserwartung hat die Zahl der Fälle anwachsen lassen und mit ihr das Bewusstsein für die Krankheit . Zieht man jedoch die gestiegene Lebenserwartung in Betracht, ist das Risiko an Altersdemenz zu erkranken in den vergangenen 10 Jahren um ein Viertel gesunken! Die gute Nachricht ist also: Wir werden nicht einfach nur immer älter, sondern haben auch bessere Chancen, dabei geistig gesund zu bleiben.” (Orthomol Juli 2012)

Sauerstoff ist der wesentliche Brennstoff für die Gehirnleistung. Alles, was die Hirndurchblutung verbessert, ist daher auch gut für die Denkleistung. Ein sehr gutes Hirntraining ist Ausdauersport. Wandern, Radfahren oder Joggen in moderatem Tempo verbessert die Durchblutung, Dazu kommt noch, dass alle Bewegungen auch eine Anstrengung für die Nervenzellen bedeuten. Die Koordination der Muskelbewegungen trainiert das Kleinhirn und die Großhirnrinde. Fazit: Wichtig für Gehirnfitness auf Dauer ist frühzeitiges Training durch abwechslungsreiche und gesunde Ernährung mit vielen Mikround Makronährstoffen sowie ausreichend Flüssigkeit und ein Lebensstil mit möglichst viel Bewegung an frischer Luft.

Die Wissenschaftler sind sich inzwischen einig: Die Ernährung nimmt Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Drei Stellschrauben der Gehirnfunktion haben die Forscher dabei besonders im Blick: 1. Schutz vor oxidativem Stress und Durchblutungsstörungen, 2. Energiestoffwechsel der Nerven und 3. Signalübertragung der Nervenzellen

reise nach jerusalem, 2011, modifizierte reha-möbel

von a bis z, 2012, mixed media

Über Valentin Goderbauer

Ausstellungen und Projekte (Auswahl der letzten 4 Jahre)

1969 1990 1995

2012

2001 1997 1998 2000 2002 2005

in Landshut geboren Ausbildung zum Steinmetz Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. James Reineking Meisterschüler Diplom Preis der Dannerstiftung Jugendkulturpreis des Rotary Clubs Landshut Aufenthaltsstipendium Ryukyu art islands projekts, Japan netzhal.de im www ZDF-Kleinplastikpreis Debütantenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Atelierförderung des Freistaats Bayern

Kontakt: goderbauer@netzhal.de, www.netzhal.de

2011 2010

2009 2008

Public Energy, Sparkassenplatz, Meran aspekte – offene Strukturen, Regensburg Abendmahl-Nachsaison, Sigismundkapelle, Regensburg Wallpaper, Galerie Ulrich Mueller, Köln Mit dem Horizont geht´s weiter, 1. Preis Kunst am Bau, Fachhochschule Kempten (netzhalde) Reise nach Jerusalem, Altes Franziskaner Kloster, Landshut Lückenhaft, Intervention im Außenraum, Köln Go west, (mit K-H Einberger) FRISE-Kunstkammer, Hamburg Altbau oder Neuland, (mit K-H Einberger) München KunstKommunikation, Kunsthaus Gravenhorst Kleinplastik, Liebenweinturm, Burghausen Peripherer Blick und kollektiver Körper, Museion, Bozen

Neben antioxidativen Vitaminen (die Vitamine A, C, und E sowie Betacarotin fangen aggressive Sauerstoffradikale ab, die bei Stoffwechselvorgängen im Körper entstehen können) scheinen sogenannte Polyphenole das Gehirn besonders erfolgreich gegen freie Radikale zu schützen. Polyphenole werden von Pflanzen gebildet und geben Blaubeeren, Rotwein oder auch Currypulver ihre charakteristische Farbe. Darüber hinaus sind die „Nervenvitamine“ aus der VitaminB-Gruppe und Omega-3-Fettsäuren wichtig. Sie unterstützen unter anderem die Reizweiterleitung. Besonders die positive Wirkung der Omega-3-Fettsäure namens Docosahexaensäure (DHA) ist in vielen Untersuchungen belegt. Weil sie vor allem in fetten Seefischen reichlich vorkommt, gelten beispielsweise Lachs und Thunfisch bereits als „Brain-Food“, also als „Gehirn-Nahrung.“ In jüngster Zeit hat sich noch eine weitere Stoffgruppe als besonders gehirnfreundlich empfohlen: So genannte Phospholipide sind Bausteine der Hülle, die Nervenfasern umschließt. Damit sind sie unverzichtbar für die korrekte Verarbeitung der Nervenreize. Das könnte der Grund sein, warum eine Phospholipid- reiche Kost Versuchspersonen zu besseren Gedächtnisleistungen verhalf. In der Nahrung verstecken sie sich vor allem in Eigelb und Sojaprodukten.

Orthomol Mental® ist eine spezielle Kombination aus Mikronährstoffen, die frühzeitig die mentale Leistungsfähigkeit fördern können. Das Nahrungsergänzungsmittel ist als Granulat oder Kapseln erhältlich. Gegen den Gehirnfitnessfresser Stress können Orthomol vital f und vital m als gezielte Nahrungsergänzungsmittel für die speziellen Bedürfnisse von Frauen und Männern wirken.

Engagierte Beratung gibt es in den vier Landshuter Fitness-Apotheken: Inter Apotheke, Mühleninsel 1, Tel. 0871-276 35 10 Isar Apotheke, Zweibrückenstr. 684, Tel. 0871-890 98 Stethaimer Apotheke, Äußere Regensburger Str. 52, Tel. 0871-245 72 St. Nepomuk Apotheke, Gustl-Waldau-Str. 61, Tel. 0871-729 39 www.apotheke.la

rte wird eine approbie s am Te r de ng zu nd gesucht. Zur Unterstüt n Apotheker dringe ei er od rin ke he ot Ap


„Aus Ihnen wird mal nichts.“ Das Lebensgefühl ohne Brille

Jazz-Professor Joe Viera mochte Recht gehabt haben, was die Karriere am Saxophon angeht. Es ist auch kein Diakon, kein Architekt und kein Erfolgsgastronom aus Detlev Meyer geworden. Aber er hat uns einen Musikladen geschenkt, den es nur einmal und dann nie wieder gibt. „Ich war einer von den dreien, die es in jeder Klasse gibt, die mit dem Musikunterricht etwas am Hut hatten.“ Die Musik hat Detlev Meyer dann auch das Leben lang begleitet. Manchmal am Rande, wenn er, nicht ganz aus ureigenem Herzenswunsch, etwas Vernünftiges wie Architektur studierte – um dann auch diese Kenntnisse schlussendlich der Musik zuzuführen: Als Meyer nach langer Suche („Es sollte ein richtig schöner Laden sein!“) 1976 mit einem Hausbesitzer in der Schirmgasse einen menschlichen Glücksgriff machte, betrug das Startkapital nicht mehr als ein paar tausend Mark. Da war es richtig nützlich, gelernt zu haben, wie man Möbel selbst entwirft.

Seit über 20 Jahren hat sich die Laser-Methode LASIK weltweit als sichere Behandlungsmethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeit bewährt. Allein in Deutschland lassen sich über 100.000 Menschen pro Jahr am Augen lasern, um dann auf Brille und Kontaktlinsen verzichten zu können. In Landshut führte Prof. Dr. Sachsenweger 1995 die erste Lasik in Bayern durch. Heute kommen Patienten aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in das Augen-Medizinische-Versorgungszentrum Landshut zur Augenchirurgie auf höchstem Niveau.

Die Vorteile der LASIK-Methode

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Fotos: Peter Litvai/Meyer Privat

Die allerersten Regale hatten die diplomatische Mission, Auswahl vorzutäuschen, die das schmale Budget nicht stemmen konnte. „Holz war eine gute Idee“, auch weil sich das Blatt ziemlich schnell wendete. Der kleine Laden füllte sich. Immer wieder musste jetzt ein Eck gefunden werden, das man mit einem weiteren Regal bestücken konnte. Die gemütliche Sitzecke musste dem Jazz weichen, der auch ansonsten Raum im Meyerschen Leben griff: alle Bücher über Jazz gelesen, die zu kriegen waren, Kurse gemacht, selbst gespielt und schließlich Mitte der 1970er den Jazzclub in Landshut gegründet. Als der schon nach kurzem Bestehen heimatlos wurde, ließ er sich – „naiv, wie ich die Dinge immer sehe“ – dazu verleiten, dem Jazz selbst eine Wirkungsstätte zu verschaffen. Die Selbsterfahrungsphase „Wintergarten“ dauerte über ein Jahr, elf Monate zu lange nach eigener Einschätzung. Aber die Plattitüde hat wieder einmal Recht, und: alles hat sein Gutes, denn „Birgitt saß dort, und dann ging es ruckzuck.“

den Zufluchtsort für die Audiophilen schon längst nicht mehr gäbe. Die artverwandten Läden jedenfalls haben reihenweise schon vor zehn, fünfzehn Jahren zugemacht, als die Bespaßungsdiscounter sich ausbreiteten. Die Meyers haben ausgehalten. Das liegt an Leuten, die auf der Reise von Norden nach Süden in Landshut abfahren, um sich auf hohem Niveau mit Klassik zu versorgen. Das liegt an Musik-Enthusiasten, von denen auch Meyers noch etwas lernen können (und das tun sie gerne). Das liegt an Leuten, die ihrerseits gerne Horizonterweiterung zulassen und es liegt vor allem an einer ganzen Menge von Menschen, die der plausiblen Idee folgen, dort zu kaufen, wo Musik nicht ein Job sondern Lebensinhalt ist. „Ohne solche Kunden hätten wir schon vor zehn Jahren aufgegeben.“ Die Zeit nach den Meyers wollen wir uns mal nicht vorstellen, noch gibt es sie: Schirmgasse 275, Montag geschlossen, dafür samstags bis 16 Uhr, Tel. 0871-264 50

Im Allgemeinen dauert nach Detlev Meyers Selbstauskunft „bei mir alles etwas länger.“ Was für ein Glück. Gut möglich, dass es sonst

2 x 3 Beste aus Meyers’ Empfehlungen Jazz 1. Miles Davis Sextet „Kind of Blue“ 2. John Coltrane Quartet „Giant Steps“ 3. The Gerry Mulligan Quartet „What is there to say?“

Klassik 1. Ludwig van Beethoven – Sinfonien 5 und 7 mit Carlos Kleiber und den Wiener Symphonikern 2. J. S. Bach – Matthäus Passion mit Philippe Herreweghe und Collegium Vocale Gent 3. Das Alban Berg Quartett spielt Claude Debussy Streichquartett g-moll op. 10 und Maurice Ravel Streichquartett F-Dur

Kurz- und Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung können behandelt werden Die Erfolgsquote ist hoch. Die Behandlungsdauer ist mit wenigen Sekunden sehr kurz. Die Behandlung ist schmerzfrei Der neue Seheindruck stellt sich in wenigen Stunden ein und die Heilung verläuft schnell.

Und so funktioniert die LASIK-Behandlung in Kürze: Ein computergesteuertes Spezialinstrument bereitet die oberste Schicht der Hornhaut vor; es entsteht eine Hornhautlamelle (Flap), die zur Seite geklappt wird. Der Excimer Laser trägt im schmerzunempfindlichen Hornhautgewebe einen vorab exakt berechneten Anteil der Hornhaut ab. Je nach Sehschwäche dauert dieser Vorgang nur wenige Sekunden. Danach wird die Hornhautlamelle wieder wie ein körpereigener Verband zurückgeklappt, schmiegt sich sofort wieder an und verschließt die Oberfläche des Auges vollständig. Durch den körpereigenen Verband verspürt man auch nach der Behandlung keine Schmerzen – ein Grund, weshalb die LASIK von den Patienten als besonders angenehm empfunden wird. Nach Behandlung einer kleinen Ruhephase erfolgt die erste Nachuntersuchung – bereits jetzt ist das Sehvermögen um ein Vielfaches schärfer als noch wenige Minuten zuvor ohne Brille. Zu Hause sind 4-6 Stunden Augen-Ruhe angesagt, 2-3 Stunden lang ist die Sicht noch verschwommen. Dann nimmt das Sehvermögen zu, am nächsten Tag wird es nahezu scharf ohne Sehhilfe sein. Nach ein bis zwei Wochen ist die Heilung vollständig abgeschlossen.

In den 70er-Jahren behandelte der russische Augenmedizin-Pionier Fjodorow bereits Kurzund Weitsichtige operativ am Auge, damals allerdings noch mit dem Skalpell. Anfang der 80er-Jahre wurde erstmals ein Lasergerät ein gesetzt. Aus der ersten Laser-Methode, einer Oberflächenbehandlung der Hornhaut, entwickelte sich die praktisch schmerzfreie LASIK, bei der keine Narben entstehen und bei der sich vor allem das verbesserte Sehvermögen sehr schnell einstellen kann. Seit über 20 Jahren hat sich LASIK als sichere Behandlungsmethode bewährt und ist heute mit mehr als 17 Millionen Patienten weltweit das gängigste operative Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit. Die Methode ist sowohl von der „Food and Drug Administration”, der

Die Operateure des LASIK Augenlaser-Zentrum Landshut gelten als Koryphäen auf ihrem Gebiet. Prof. Dr. Sachsenweger, Dr. Reiter und Dr. Eckart beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Laseranwendung am Auge, sie besitzen umfassende Spezialkenntnisse in der refraktiven Chirurgie und haben mehrere Tausend Augenlaser-Behandlungen erfolgreich durchgeführt. Zum Team gehören die erfahrenen Augenärzte Dr. Fischlein und Dr. Jahn, die Voruntersuchungen und Nachkontrollen durchführen und seit Neuestem Dr. Georg M. Spitzlberger, ebenfalls eingetragener Augenlaser-Spezialist bei der Kommission Refraktive Chirurgie, dem Fachgremium für Qualität und Weiterentwicklung der Augenlaser-Methoden. Mit neuesten medizinischen Verfahren, modernster Ausstattung und hohen

LASIK Landshut: Dr. med. Georg Spitzlberger, Dr. med. Berthold Eckhardt, Dr. med. Theresa Jahn, Dr. med. Josef Reiter, Dr. med. Hans-Jürgen Fischlein, Prof. Dr. med. Matthias Sachsenweger amerikanischen Zulassungsbehörde für medizinische Verfahren, als auch von den deutschen Gremien des Berufsverbandes der Augenärzte wissenschaftlich anerkannt worden. Vereinfacht erklärt, wird durch eine Neumodellierung der Hornhaut deren Brechkraft verändert und so der jeweilige Sehfehler ausgeglichen. In wenigen Minuten führt die HighTech-OP viele Menschen zu einer unbeschwerten Lebensqualität ohne Brille und Kontaktlinsen.

Ansprüchen an die Versorgung der Patienten hat sich das Augen-Medizinische Versorgungszentrum Landshut schon längst einen Ruf über die Grenzen Bayerns hinaus erworben, bereits seit 2005 hat sich das MVZ das Qualitätsmanagement mit Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 auferlegt.

Informationen: LASIK Laserzentrum LANDSHUT, Veldener Straße 16 a, 84036 Landshut, Tel. 0871 – 9430055, www.lasik-landshut.de


Street Art to go

Mehr braucht man nicht. Gesund, glücklich und schön im richtigen Bett

die Idee, die Macher und die Galerie Meist kurzlebig ist die Kunst der Straße, oft illegal an eine Fassade gesprüht und schnell wieder verändert, überklebt, verwaschen, verwittert. Man würde durchaus Gefallen an dem einen oder anderen Motiv finden. Der Aspekt der Vergänglichkeit ist für das Wesen der Street Art von großer Bedeutung, aber schade ist es doch... So entstand die Idee, die Kunstwerke abnehmbar zu machen, sie von den Mauern der Straße abzulösen und in die eigenen vier Wände zu bringen: Street Art your Home. Dafür gründeten Christian Hildmann und Carsten Popp die Online Galerie „Streeticons" mit Sitz in München. Auf keinen Fall wollten die beiden Macher die Artworks einfach nur abfotografieren und rechteckig oder quadratisch reproduzieren. Die Idee war, den Umriss oder die „Tag Line“ aufzunehmen und das Bild quasi aus der Wand zu lösen. Daher werden alle Motive mit einer aufwendigen Konturfräsung reproduziert. Für absolute Realitätsnähe zum urbanen Original sorgen Trägermaterialien, die sich an den Oberflächen orientieren, mit denen es die Artists im öffentlichen Raum auch live zu tun haben: von edlem, abwaschbarem Alu Dibond, über extrem stabile Hohlraumpappe, bis hin zu naturbelassenem Leichtbauholz. Natürlich schreit dieser Prozess nach dem intensiven Dialog mit dem jeweiligen Künstler – eben das ist das Herz der Idee von Streeticons. Und genau das macht die Artworks so einzigartig. Ganz dem Credo entsprechend „immer so nah am Original wie möglich" kommen die limitierten und handverlesenen Motive im Large-Scale-Format, „verdammt gut und verdammt erschwinglich“. Gerade mal seit Mai 2011 am Start, umfasst das kontinuierlich wachsende, internationale Künstlerportfolio bereits jetzt Street Art-Ikonen wie die Graffiti-Legenden Loomit und Won (abc), Flying Förtress aus Hamburg, den dänischen SprühschablonenVirtuose Don John, SatOne, CRS74, SONIC, Shamez (abc), Casiegraphics, die Italiener Truly Design oder Valerio Vittozzi und ständig werden es mehr. Wer sich nicht nur des Spaßes an der Freude wegen für die enthusiastischen Urban-Art Motive erwärmt, mag wissen, dass die große Mehrheit der Motive strengen Limitierungen unterworfen ist und ein Zertifikat und die OriginalSignatur des Künstlers auf der Rückseite besitzt. Kontakt: www.streeticons.de

Das sind die Fakten: Schlaf ist wichtig fürs Glück zu zweit, sagt der „Great British Sleep Report“: Menschen, die schlecht schlafen, haben vier Mal häufiger Beziehungsprobleme. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein Nachmittagsschläfchen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert. Forscher der Universität Kalifornien haben neue Beweise dafür gefunden, dass guter Schlaf dazu beiträgt, schlank zu bleiben. Guter Schlaf scheint eine Präventionsmaßnahme gegen Herzinfarkt zu sein. Das entdeckten Forscher der Universität Chicago in einer Studie. Das Nickerchen zwischendurch erhöht die Sensibilität des Gehirns, Emotionen anderer wahrzunehmen und zu bewerten. Das fanden Wissenschaftler der University of California in Berkley heraus. Kreativität entsteht im gesunden Schlaf. Das fanden die Psychologen der Universität von Kalifornien in San Diego heraus. Wer viel leisten will, muss auch gut schlafen, lautet das Ergebnis einer Studie des Clayton Sleep Institute in St. Louis. Schlaf verbessert die Leistung des Gehirns. Darauf deuten mehrere Studien US-amerikanischer Wissenschaftler hin. Guter Schlaf ist wichtiger als Kosmetik beim Anti-Aging: Unser Körper regeneriert sich, Organe und Gewebe werden im Schlaf repariert. So können Alterungsprozesse aufgehalten und alte Zellen durch neue ersetzt werden. Das Standardwerk in Sachen Paarschlaf „Two in a Bed – The Social System of Couple Bed Sharing" des Sozialwissenschaftlers Paul C. Rosenblatt von der University of Minnesota belegt, dass wichtiger als alle Einschlafpositionen ein Bett ist, das beiden gefällt und ausreichend Raum für Ruhe gibt.

Und hier sind die Betten dazu: Unübertroffen ist der Schlafgenuss im Boxspring-Bett! Wirklich gute Hotels verwöhnen ihre Gäste mit dem 5 Sterne-Komfort des Schlafsystems, das den guten alten Lattenrost auf die Plätze verweist. Außergewöhnlich schön und menschenfreundlich zelebriert FENNOBED aus Finnland die Idee des Federkernbetts mit dem ausgezeichneten Schlafkomfort. Die Details: Handfertigung und beste Rohstoffe aus Europa wie massives und unbehandeltes Kiefernholz, Öko-Tex Standard 100 zertifizierte Textilien, ein ISO zertifiziertes, thermisch vergütetes Federsystem, CertiPUR Kaltschaum, Euro Latex und LGA zertifiziertes Latex mit Garantie auf Langlebigkeit und geruhsamen Schlaf. Bildschön und höchst anpassungsfähig ist FENNOBED obendrein: In einer Art Baukastenprinzip entstehen die Betten entlang des persönlichen Geschmacks sozusagen als Unikate. Die nächste Dependance der finnischen Schlafkultur liegt in Regensburg und ist ein Genuss für sich: Im über 100jährigen Kornspeicher und ehemaligen Kulturspeicher an der Donau haben Petra Raschke und Gustav Hoffmann ein beeindruckendes Inspirations-Loft eingerichtet. In der locker gruppierten Gesellschaft von heiter arrangierten Schlafkunstwerken und textilen Traumteilen wird sonnenklar, dass ein Bett viel mehr sein kann als nächtliche Zuflucht.

FENNOBED Regensburg, Bruderwöhrdstr. 15 b am IT Speicher, Tel. 0941-780 36 770, Di-Sa 10-18 Uhr und nach Vereinbarung, beispielsweise zum Probeschlaf after the hours, www.fennobed-regensburg.de


Fotos: Fotostudio Hackl

Gepflegte Füße haben es deutlich besser: Intakte Haut bietet Problemen keinen Nährboden. Aber nur frei von dicken Hornhautschichten kann die Haut ihren natürlich balancierten Feuchtigkeitsgehalt bewahren und hübsch weich und elastisch bleiben - das beugt schmerzlichen Rissen vor, fühlt sich insgesamt besser an und hilft auf Dauer der Durchblutung auf die Sprünge. Dann stecken Sie die Füße bitte in die richtigen Strümpfe: Natürliche Materialien ohne Kunstfaseranteile sollten es in jedem Fall sein. Jetzt im Winter funktioniert Wolle wegen ihrer großartigen Thermoregulation am besten: Im Inneren kann die Faser Wasserdampf aufnehmen, während sie an der Oberfläche Wasser abstößt. Gute Merino-Qualitäten bestehen zu 85 Prozent aus Luft, isolieren damit prächtig und fühlen sich wunderbar weich an (und sehen im Übrigen außerordentlich gut aus). So versorgt schlüpfen Sie in Schuhe, die weder zu klein noch zu groß sein sollten, und haben für alle Fälle immer die kleine alltagstaugliche Aufwärmungsgymnastik dabei. Wir möchten fast wetten, dass es Ihnen in diesem Winter besser geht.

Die Idee persönlicher Fortschritte mit Spaß an der Freude hat Raum gegriffen. Yoga für Kinder, Feldenkrais und Qigong sind in die Motivationspraxis eingezogen, demnächst wird auch getanzt mit Blick ins Wiesental und die Küche gibt einen Ausblick auf lustbetontes Miteinanderlernen, wie gesunder Lebensstil schmecken kann.

Geschätzte 80 Prozent der weiblichen Füße gehen demnächst wieder in die gefühlte Eiszeit über. Dahinter steckt deutlich mehr als Kuschelkoketterie. Es heißt, dass Frauen die kalten Füße der Evolution zu verdanken haben: Unsere Muskeln produzieren Energie für den Körper, und fast zwei Drittel ihrer Arbeit wird in Wärme umgewandelt. Der Mann als Jäger wurde dereinst privilegiert zu 40 Prozent mit Muskeln ausgestattet, die Frau als Sammlerin und Hüterin mit nur etwa 23 % Muskelanteil. Zudem wird die vorhandene Wärme dort gespeichert, wo sie am dringendsten benötigt wird – das sind Gehirn und der Organe wegen die Körpermitte, Hände und Füße müssen zurückstehen und können um bis zu acht Grad kühler sein. Die Tage der Jäger und Sammler sind allerdings eine Weile her und kalte Füße muss man nicht als Schicksal hinnehmen. Die Eisbeine sind nicht nur lästig, sondern machen in der Tat krank. Kalte Füße erhöhen die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten, weil auch die Nasenschleimhaut weniger durchblutet wird und Viren und Bakterien damit leichteres Spiel bietet. Schlimmer ist, dass Fuß- und Nagelpilz schlecht durchblutete kalte Füße lieben - vor allem, wenn wir sie dann auch noch fest in warme Stiefel packen. Die fiesen Pilze kann übrigens auch jeder reinliche Fuß bekommen. Jeder Dritte wird einmal im Leben angefallen, meist aber nur, wenn die Haut ohnehin schon strapaziert oder geschädigt ist.

„... das Unmögliche möglich, das Mögliche leicht, und das Leichte elegant machen." Mit 14 wanderte Moshé Feldenkrais 1918 von Russland nach Palästina an, arbeitete im Straßenbau, in der Landvermessung, lernt und unterrichtet nebenbei Jiu-Jitsu und nimmt sich als Privatlehrer mit unorthodoxen Methoden schwer zu unterrichtender Kinder an und entwickelt schließlich seine Methode des organischen Lernens: Bewusstsein durch Bewegung, spielerisch und ohne Erfolgszwang lernen, unsere naturgegebenen Fähigkeiten auszuschöpfen. Feldenkrais mit Claudia Schneidawind gibt es 2 x wöchentlich, Tel. 0871-9751179.

Herzliche Fußpflege und Tipps fürs tägliche Fußbefinden von Podologin Simone Gliesche, medizinische Fußpflege bei Kalòn, Landshut, Herrngasse 383, Termine nach Vereinbarung: Tel. 0871-974 96 04

„Gesundheit ist Freude am guten Leben“ Zur gemeinsamen Überzeugung der beiden Ärzte Heidi Bauer und Peter Otto gehören Essen & Trinken, gerne und gut. Für die Küche in den neuen Praxisräumen sind fröhliche Exkursionen in die Küche des guten Lebensstils geplant.

Foto: Sabine Fronauer

Sie sollten warme Füße haben!

„Leben was man sagt!“ Die höchst lebendige Fortsetzung der Motivations-Praxis

Wenn der Löwe mit weit herausgestreckter Zunge brüllt, wird der Kiefer gelockert, die Kehle gereinigt und die Verdauung gestärkt, die Übung macht schüchternen Kinder Mut, hilft aber auch, Aggressionen abzubauen,. Sabine Fronauers Yoga-Kinder kommen mit Stress besser zurecht und entspannen sich leichter, sie gewinnen Selbstbewusstsein und innere Stärke und lernen auf spielerische Weise, ihren Körper wahrzunehmen. Der Gleichgewichtssinn wird trainiert, Beweglichkeit und Konzentration profitieren, der Rücken wird stark und das alles macht Spaß und Freude. Sabine Fronauer ist selbst Mama einer Tochter. Sie ist in Landshut geboren und aufgewachsen, Yoga hat sie aus dem Lebensabschnitt in Peking mitgebracht. Jedes Kind ab drei Jahren kann Yoga üben. Ganz egal, ob es groß oder klein, dick oder dünn ist, oder ob es vielleicht eine Einschränkung hat. Das Kinderyogaprogramm ist genau an die kindlichen Bedürfnisse angepasst, die Körper- und Atemübungen sind in Geschichten und Fantasiereisen verpackt.

Tanzen ist wie Singen mit dem Körper! Tanzen ist die vergnüglichste Bewegungsund Beziehungsschule, Tanzen baut Stress und Erschöpfungszustände ab und kann Brücken über Krisen bauen. Bald gibt es mehr dazu in der Motivations-Praxis.

Qiqong ist ein moderner Begriff für die Traditionen des Umgangs mit der Lebensenergie. Qigong ist ein wesentlicher Teil der Chinesischen Medizin, die der Prävention von Krankheiten besondere Bedeutung beimisst. Wer Qigong übt, verfeinert die Selbstwahrnehmung und das Gespür für die eigene körperliche und psychische Befindlichkeit. Qigong mit Gabriele Eder gibt es 2 x wöchentlich, Tel. 0871-945 31 80.

Biken mit Peter Otto dürfte die wohl angenehmste Form des Cardiotraining überhaupt sein: Wir tun was fürs Herz, haben Spaß in der Natur und radeln so, dass wir noch Luft für ein Schwätzchen haben. Mehr Info zu Touren und Terminen von Peter M. Otto, Facharzt für Allgemeinmedizin, Tel. 08709943 80 33

Informationen: Oder Chili in die Socken? In Japan packte man sich früher scharfen Schoten in die Schuhe, um die Füße zu wärmen. Das funktioniert dank des hitzigen Wirkstoffs Capsaicin, kann allerdings auch Löcher in feine Strümpfchen sengen.

Heidi Bauer, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Ärztin für Akupuntur, Manuelle Medizin und F.X.Mayr Medizin, Kumhausen, Rosenheimer Str. 27, Tel. 0871-430 34 91 Peter M. Otto, Facharzt für Allgemeinmedizin, Tiefenbach, In der Point 28, Tel. 08709-943 80 33, www.hausarzttiefenbach.de


Seit nunmehr sieben Jahren bietet die Landshuter Kunstnacht allen Interessierten einen guten Überblick über die Angebote und das jeweilige Profil der beteiligten Kunstvereine, Galerien und KunstInstitutionen. An diesem Abend kann man sich zwanglos und unbeschwert ein eigenes Bild machen, und die gelben Füße – inzwischen das untrügliche Erkennungszeichen der Kunstnacht – signalisieren allen Besuchern: Bleiben Sie In Bewegung, vergleichen Sie, tauschen Sie sich aus, diskutieren Sie, kommen Sie über Kunst ins Gespräch!

7. Landshuter Kunstnacht 7. September 2012 19 - 23 Uhr

In der Galerie 561 treiben Willee Regensburger, Martin Stützle und Markus Wimmer randloses spiel in die fläche in die tiefe in die höhe in die weite linien verbinden sich der tiefenraum erzittert eine skulptur führt in die nichtalltägliche wirklichkeit farbige kreuzungen ergeben sich und ein vulkan kugelt im weltraum sorgt für begegnungen und formloses chaos

Die Objekte von Alois Öllinger im Kunstverein Landshut bestehen aus Karton, der mit Lackfarbe lasiert wird. So können sich Licht- und Schattenwirkungen klarer im konkreten Raum entwickeln. Es entstehen Spielräume, ähnlich Architekturmodellen, aber autonom, weil nicht benutzbar. Die Räume sind nur in der Vorstellung betretbar. Bereits an etwa zwanzig Plätzen installiert, bilden sie ein Netzwerk über den Raum Niederbayern, die Oberpfalz und Tschechien, das permanent weiter wächst.

Die sieben Künstler der Galerie in Bewegung, die bei „Kunst an der Isar” teilnehmen, stellen im Röcklturm Erklärendes, Erheiterndes, Erweiterndes zu ihrem Schaffen aus. Nipo Fridmann, Valentin Goderbauer, Sebastian Heinsdorff, Uli Hochmann, Tina Kreitmeier, Hans Panschar, Martin Stiefel

Im Rathausfoyer zeigt die aus der Ukraine stammende Künstlerin und Architektin Tanja Borushko zwei Werkgruppen. In der Serie Jazz-Keramik versucht Borushko, einzelne Musikstücke „greifbar“ zu machen. „Jazz-Keramik ist die Visualisierung der musikalischen Form“ (Borushko). In der zweiten Serie („Die Abstammungslehre”) erzählt die Künstlerin mal humorvoll, mal ernsthaft, von Menschen – ihren Gedanken, ihren Geschichten und den Faktoren, die sie prägen.

Rochuskapelle: Seit Jahren beschäftigt sich Cora de Lang mit dem Thema Hände, die dem aufmerksamen Auge Geschichten erzählen. Sie verbinden entlegenste Orte, Plätze, Sprachen und Kulturen miteinander. Cora de Lang zeichnet und malt, verdichtet zu Collagen, nutzt digitale und analoge Verfahren, um Momente dieser vielschichtigen und multikulturellen Odysseen zu offenbaren. Wer sich angeregt fühlt, darf auf diesen Zug aufspringen und kann auf einem Zeichentisch mit fortlaufender Papierbahn seine Handumrisslinien hinterlassen, damit sich das Projekt als soziale Plastik fortsetzt.

Die Produzentengalerie: zeigt Arbeiten von Ursula Mandel, Josef Mayer und Helmut Seidel. Bei Ursula Mandel sind die Figur, der Mensch, das Paar die zentralen Themen und ihre Beziehungen und Gefühlslagen. Josef Mayer interessieren Straßenszenen, Häuserfassaden, Spiegelungen in Schaufenstern. In großer Detailgenauigkeit finden die Motive ihre Umsetzung auf die Leinwand. Helmut Seidels bevorzugtes Medium ist die Zeichnung. Mit feinsten Schraffurüberlagerungen der Buntstifte gelingen subtile Ausschnitte aus Stadtansichten und Naturstudien.

www.landshuterkunstnacht.de Galerie in Bewegung – Große Rathausgalerie Landshut Altstadt 315 (Eingang Grasgasse) Di bis So 14 bis 18 Uhr, Sa 11 bis 18 Uhr www.landshut.de/grosserathausgalerie · www.galerie-in-bewegung.de

Galerie Rose LAProject zeigt eine Hommage an John Cage (1912-2012) mit Klangskulpturen von Tyler Adams (Los Angeles) und Bildern & Zeichnungen von Frank Badur (Berlin). Weitere Veranstaltungen (Konzerte-Filme) im Rahmen der Ausstellung. In den letzten Jahren stellte die Galerie in Bewegung in den Kunstnächten Künstler aus den Regionen Linz, Nürnberg, Budapest und Prag aus. Dieses Jahr präsentiert die Galerie in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Niederbayern anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Regionalpartnerschaft mit dem Departement Oise fünf junge Künstler aus Frankreich. Die Themenbereiche sind Malerei, Fotografie und Installation.

Tyler Adams: (Wenn (Paul) Valerie mich gelehrt hat, dass Sehen heißt, den Namen des Gesehenen zu vergessen, dann hat (John) Cage mich gelehrt, dass Hören heißt, den Namen des Gehörten zu vergessen.)

Die Galerie Rose zeigt Reliefs von Karl Reidel. Der Bildhauer war Schüler von Anton Hiller und zählte zur Nachkriegs-Avantgarde. Das urbane Erscheinungsbild seiner Heimatstadt Landshut prägte er wie kein Bildhauer vor ihm. Trotz der Allgegenwärtigkeit von Reidel-Werken im öffentlichen Raum sind seine Reliefs und abstrakten Arbeiten hingegen nur Wenigen bekannt. Die Relief-Ausstellung widmet sich diesem Werkstrang, um ihn deutlicher ins Bewusstsein zu heben, das gefühlte Ungleichgewicht zwischen Realismus und Abstraktion zu beheben.

Die Galerie LITVAI zeigt Theaterfotografien von 1952 - 2012. Am 5. Oktober 1952 gründeten die Städte Landshut, Passau und Straubing den „Zweckverband Niederbayerisches Städtebundtheater“, im Oktober 2012 feiern sie sein 60. Jubiläum. Mehr als 350 Schauspielinszenierungen wurden in diesen Jahren fotografisch festgehalten, die Anzahl der archivierten Aufnahmen ist schwer zu schätzen. Die Galerie zeigt eine kleine, aber dennoch repräsentative Auswahl aus den Arbeiten der Fotografen, die durch ihre eigene Bildsprache das Gesicht des Hauses geprägt haben.

Frank Badur: „Meine Bilder dienen der Wahrnehmung und Erfahrung, die jenseits der Sprache liegen; sie kommunizieren durch die Stille.

Die norwegische Künstlerin May Snevoll von Krogh arbeitet mit einem Material, das gemeinhin dem Kunsthandwerk zugeordnet wird: der Keramik. Doch fertigt sie keine kunstvollen Gefäße sondern figurative Skulpturen, die sie als Installation in der Neuen Galerie in Szene setzt. Ihre Plastiken leben von der beklemmenden Diskrepanz zwischen dem naturschön Dargestellten und der verstörenden Wirklichkeit des Motivs, das sie sich wählt.

Das Kinoptikum präsentiert: Die Alpen, den Garten und die geheimen Lüste: In den 60er Jahren stieß der 8-mm-Film ins Herz der Nation vor. Die spiegelte sich in ihm. Ein Trost blieb: Ein Volk, das solche Filme drehte, würde nie wieder Krieg führen. Ein Treibhaus in der Endlosschleife, aus Fundstücken und Radikalkäufen frei kombiniert und interpretiert von Toni Greim, Landshut. „Ein radikales Werk der Desillusion!“ (Institut für Sukzession und angewandte Redundanzforschung)

In Erweiterung der Ausstellung zur „Skulpturenstadt“ in der Heiliggeistkirche zeigen die Museen der Stadt Landshut im Museum im Kreuzgang ausgewählte Werke aus den Jahrzehnten nach 1960. Präsentiert werden Bildwerke u.a. von: Alfred Böschl, Valentin Goderbauer, Siegfried Kreitner, Renato Rill und Franz Weickmann. Zeichnungen von Michael Lange rufen darüber hinaus das Werk von Karl Reidel in Erinnerung; Fotografien von Hubertus Hierl vergegenwärtigen das Motiv der Vernissagen in der „Skulpturenstadt Landshut“.

Die Stadtresidenz Landshut eröffnet die sonst nicht ständig zugänglichen Räume im Erdgeschoss des Italienischen Baus. Der Saal der Fortuna, der Ecksaal, das Arachnezimmer und das Latonazimmer sind mit ihrem reichen Bildprogramm, das Ludwig Refinger zugeschrieben wird, ein Glanzpunkt des ersten Renaissancepalastes nördlich der Alpen. Die Besucher können in aller Ruhe staunen und bewundern und erhalten kompetente Auskünfte.

Nahensteig 183 · D-84028 Landshut, Mi. - Fr. 14–18, Sa. 10–14 Uhr Tel. & Fax 0871 - 2764044, rose@galerie-rose-landshut.de www.galerie-rose-landshut.de

Kunstverein Landshut e.V. Galerie: Klötzlmüllerstr. 7 · 84034 Landshut Do., Fr., So. 15–18 Uhr, Sa. 11–13 und 15–18 Uhr www.kunstverein-landshut.de, Tel. 0871 - 7 87 48

Galerie 561 Dr. Markus Wimmer, Kramergasse 561 · 84028 Landshut Tel.: 0871 - 25472, geöffnet Mi.-Fr. 15–18 Uhr, Sa. 11-15 Uhr und nach V.b., www.freie-akademie-landshut.de

Neue Galerie Landshut e.V. Verein für aktuelle Kunst Im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel, Badstr. 4, 84028 Landshut Geöffnet: Do.-So. 15–18 Uhr, Tel. 0871 - 687 70 46, www.ngla.de

Kinoptikum Filmzentrum Landshut e.V. Nahensteig 189 · 84028 Landshut, www.kinoptikum.de

LAProject Landshut Jörg W. Ludwig, Kirchgasse 239, 84028 Landshut Tel. 0871-40472659, www.LAProjects.de

LITVAI Galerie für Fotografie 84028 Landshut, Altstadt 69 (Dallmer-Passage), www.litvai-galerie.com

Museen der Stadt Landshut Altstadt 300 · 84028 Landshut Tel.: 08 71 - 92 23 89 0, email: museen@landshut.de

Produzentengalerie Landshut Gabelsbergerstraße 17, 84028 Landshut, Tel. 0151 - 14 15 11 74

Rathausfoyer Altstadt 315, www.landshut.de/rathausfoyer Öffnungszeiten: Di bis So 14:00 − 18:00 Uhr

Rochuskapelle, Haus International e. V. Die Galerie Unternehmen Kunst eröffnet die erste von Künstlerinnen und Künstlern gestaltete Geisterbahn. Ein Abend mit Film, Fotografie und lebenden Objekten.

Skulpturenmuseum im Hofberg In einem weiten, die sechzigjährige Schaffenszeit umfassenden Bogen werden ausgewählte Kunstwerke ausgestellt, die die wesentlichen Motive im Werk umkreisen: Die Figur des Menschen im Spannungsfeld seiner Existenz, das von Liebe, Tod und dem Bewusstsein der (eigenen) Vergänglichkeit bestimmt ist, steht dabei im Mittelpunkt. Der Film „Koenigs Kugel“ von Percy Adlon, der die Entstehung und Verwandlung dieses Kunstwerkes eindrucksvoll dokumentiert, wird während der 7. Landshuter Kunstnacht durchgehend gezeigt. Das Museum ist bei freiem Eintritt geöffnet.

Bauhofstr. 1 / Zugang über Haus International, Orbankai 3, 84028 Landshut, Tel.: 0871 - 3194 7480, email: info@haus-int.de, www.haus-int.de Geöffnet: Montag bis Samstag 14:00 bis 17:00 (außer an Feiertagen) für Schulklassen und Gruppen auch nach Vereinbarung

Röcklturm Landshut Isarpromenade 2, www.landshut.de/roecklturm

Bayerische Schlösserverwaltung, Stadtresidenz Landshut Altstadt 79, 84028 Landshut email: burgverwaltung.landshut@bsv.bayern.de; Tel.: 0871 - 92411-0 www.schloesser.bayern.de; www.burg-trausnitz.de

Skulpturenmuseum im Hofberg Am Prantlgarten 1 · 84028 Landshut, Tel.: 0871 - 89021 www.landshut.de/skulpturenmuseum

Galerie Unternehmen Kunst - Thorsten Schuberth Dallmerpassage, Altstadt 70, 84028 Landshut Freitag 15-18Uhr /Samstag 11-15 Uhr und nach tel. Vereinbarung 0871 - 24521, www.unk-galerie.de


Ausstellungsüberblick Landshuter Galerien Herbst/Winter 2012 Kunstverein Landshut e. V.

Neue Galerie Landshut e. V.

www.kunstverein-landshut.de 8. 9.-30. 9.

Altstadt 195 a, Ainmillerpassage Geöffnet: Do. - So. 14 - 17 Uhr

www.ngla.de

Alois Öllinger, Bildobjekte 7. Landshuter Kunstnacht Eröffnung: Freitag, 7.9., 19.30 Uhr

20.10.-11.11.

Victoria Martini, Textile Arbeiten Eröffnung: Freitag, 19.10., 19.30 Uhr

24.11.-16.12.

42. Jahresausstellung Große Rathausgalerie Eröffnung: Freitag, 23.11., 19.00 Uhr

1.12. -23.12.

Linda Schwarz, prints and more Eröffnung: Freitag, 30.11., 19.30 Uhr

27. 10. - 18. 11. Doris Hahlweg | Uli Zwerenz - Malerei Eröffnung: 26. 10., 20 Uhr 07./08./09. Mühleninsel, Geöffnet: Do.-So. 14–17 Uhr

Skulpturenmuseum im Hofberg

www.landshut.de/skulpturenmuseum 06.10. 11 Uhr

im Rathaus

Rathausfoyer

www.landshut.de/rathausfoyer

21.10. 17 Uhr

Alois Achatz, Aldo Canins, Susanne Schäffer Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 4. Oktober 2012, 19.00 Uhr Dauer der Ausstellung: 5. Oktober bis 28. Oktober 2012 Öffnungszeiten: Di bis So 14–18 Uhr und Samstag 11–18 Uhr „Schreib, Senzl, schreib!“ − Ausstellung zu Leben und Werk von Emerenz Meier (1874 Schiefweg – 1928 Chicago) Im Rahmen der 16. Landshuter Literaturtage Dauer der Ausstellung: 7. bis 25. November 2012 Öffnungszeiten: Di bis So 14–18 Uhr und Samstag 11–18 Uhr

Nur ein Wochenende Edition Karbit - erschwingliche Auflagen von renommierten Künstlern

11.11. 11 Uhr

16.12. 17 Uhr Stiftung Koenig · Am Prantlgarten 1 Tel. 0871 - 89021

„Karl Reidel. Kunst im urbanen Raum“. Ein Spaziergang zu ausgewählten Werken im Landshuter Stadtraum unter der Leitung von Nikolaus Deussen, Galerie Rose „Spuren II. Der Geist der Romantik in der Moderne“ Konzert für Flöte, Violine und Gitarre mit dem Pegasus Trio: Christian Mattick, Michaela Buchholz und Thomas Etschmann „Zwei Apokalypsen“, Konzert und Rezitation Stefan Hunstein Rezitation, Mathias Huth Klavier, Adrian Lazar Violine, Andreas Schablas Klarinette, Stefan Schütz Violoncello Jean Paul, „Rede des toten Christus“, Olivier Messiaen, „Quatuor pour la fin du temps“ Kammermusikkonzert Das Orchester des Landestheaters Niederbayern konzertiert im Skulpturenmuseum unter der Leitung von Basil H. E. Coleman

Altstadt 315

Große Rathausgalerie

www.landshut.de/grosserathausgalerie

Galerie in Bewegung e.V.

www.galerie-in-bewegung.de

Entwürfe für ein Studentenwohnheim in Landshut Eine Ausstellung des Studentenwerks Niederbayern-Oberpfalz Dauer der Ausstellung: 26. Oktober bis 4. November, Öffnungszeiten: Di bis So 14–18 Uhr

Altstadt 315, Eingang Grasgasse

Jahresausstellung des Kunstvereins Landshut Eine Ausstellung des Kunstvereins Landshut e. V. Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 23. November 2012, 19.00 Uhr Dauer der Ausstellung: 24. November bis 16. Dezember, Öffnungszeiten: Di bis So 14–18 Uhr

Kleine Rathausgalerie

www.landshut.de/kleinerathausgalerie

Informationsausstellung zu den Projekten Westtangente und Burgaufzug Dauer der Ausstellung: 22. September bis 14. Oktober 2012 Öffnungszeiten: Di bis So 14–18 Uhr und Samstag 11–18 Uhr Zehn Jahre Gletscherprise Glaspreis Eine Ausstellung der Pöschl Tabak GmbH & Co Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 7. Dezember 2012, 19.30 Uhr Dauer: 8. Dezember 2012 bis 20. Januar 2013. Di bis So 13–18 Uhr, samstags auch 10 bis 18 Uhr

Altstadt 315,

Röcklturm

Jutta Moritz – Kaleidoskop 2 Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 20. September 2012, 19 Uhr Dauer der Ausstellung: 21. September bis 21. Oktober, Öffnungszeiten: Di bis So 14–18 Uhr „Zwischen Schiefweg und Chicago: Von Bayern hinaus, nach Bayern hinein“ Im Rahmen der 16. Landshuter Literaturtage Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 8. November, 19 Uhr Dauer der Ausstellung: 9. November 2012 bis 30. Dezember, Öffnungszeiten: bis 31. Oktober Di bis So 14–18 Uhr, Ab 1. November: Sa und So 11 bis 18 Uhr

Produzentengalerie

0151-14 15 11 74

www.litvai-galerie.de

Altstadt 69 Dallmer-Passage Do, Fr, So 14-17, Sa 11-15 Uhr und nach Vereinbarung

Unternehmen Kunst

Die aktuellen Termine standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest

www.unk-galerie.de 8.9.-13.10..

18.11 16.12.

Hubert Maier, Bildhauerei Maja Ott und Rosina Zimmermann, Malerei Eröffnung: 13. Oktober, 18.30 Uhr Herbert Ebner, Bildhauerei Georg Forster und Karl Schönberger, Malerei, Eröffnung: 17. November, 18.30 Uhr

Geisterbahn Martha Colburn/Film - Jessica Klein/Fotografie/Installation Jens Rank/Grafik Oskar Klinkhammer/Malerei/Objekte Lutz Knittel/Objekte - T.S/Objekte Andrea Lehmann/Malerei

Kunst in der Bezirkshauptverwaltung Bezirkshauptverwaltung, Maximilianstr. 15, 84028 Landshut, Öffnungszeiten: Mo - Do 9:00 Uhr bis 15:30 Uhr, Fr 9:00 Uhr bis 12 Uhr

Atelier CorpusArt - Vera Bosdorf 14.10 10.11.

Seligenthaler Straße 22 Eingang Stethaimer Straße gegenüber Fürstenhof 84034 Landshut

LITVAI – Galerie für Fotografie

Altstadt 70, Dallmer-Passage Freitag 15-18h und Samstag 11-15h

www.landshut.de/roecklturm

Isarpromenade 2, Tel.: 0871 - 88-1616, email: uta.spies@landshut.de, Di. bis So. 14–18 Uhr

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Atelier CorpusArt Vera Bosdorf, Freyung 626a Öffnungszeiten: Mi+Do 13-18 Uhr, Fr 10-18 Uhr u. nach Vereinbarung

28.9.-14.12.2012

"transparent & erdig" Reinhilde Schreiber und Rudolf Ranzinger Eröffnung: 27. September um 19 Uhr

www.corpusart.de

bis 15.9. Sonja Lenz: Komm.Unik.Kollagen 12.10. - 25.11. Werner Glaser, Zeichnungen Eröffnung: 12. Oktober 18.30 Uhr


Ein Fest für den weiten Horizont Zwei Unerschrockenen und ihren Freunden ist es zu verdanken, dass Landshut auch 2012 wieder Europas größte Straßenkunstbühne ist. Von 14.-16. September sind beim 6. Stadtspektakel die weltbesten Acts in der Altstadt zu sehen. Und wieder spielen alle für den Hut.

Freude im Frühling. Im April stand endlich fest, dass die Landshuter Altstadt auch in diesem September Welt atmet: Das Stadtspektakel 2012 war in trockenen Tüchern. Man macht es den Erfindern und Organisatoren Kelly Baumann und Martin Hilz nicht immer ganz leicht hierzustadt. Bei der Eröffnung ist dann alles wieder gut. Der OB lobt das großartige Ereignis und das große Engagement der Lokalpatrioten um Baumann und Hilz - und wo er Recht hat, hat er Recht. Weit über 100 Performer aus mehr als 20 Nationen reisen an. Die Crème de la Crème der internationalen Straßenkünstler verwirklicht sich in gut 200 Einzelshows - wir sind Weltstadt in diesen Tagen. Das Multitalent Sam Wills ist Neuseelands führender Streetperformer und einer der besten Streetcomedians weltweit. Der Engänder Mat Ricaro jonglierte schon vor der Queen und ist einer der bekanntesten Varietékünstler Großbritanniens. Der Australier Reuben DotDotDot, Ausnahmeakrobat des Cirque du Soleil, balanciert auf Weltspitzenniveau. Ale Risorio aus Brasilien vertieft musikalischen Nonsense am Ballon mit Melancholie.

Firefingers ist ein mystisch flammender weiblicher Solo Act aus Israel. Faela (nominiert für den „World Music Award“) bezieht musikalisches Dynamit aus Schweden, Finnland, Bosnien, Chile, Argentinien. Über Estas Tonne aus Russland schreibt der Rolling Stone, er sei der beste Akustikgitarrenspieler der Welt. Eusebio Martinelli ist einer der bekanntesten Trompeter Italiens, mit seiner Band bietet er explosive Straßenmusik ohne Barrieren. Der unvergleichliche Pedro Tochas aus Portugal ist eine internationale Größe, ohne Worte bewegt er Wasserfälle der Gefühle, hinreißend, zwerchfellerschütternd... Die Künstler füllen ein Buch. Abgesehen von der Eröffnungsgala (diesmal im großen Saal des Kinopolis bei bester Sicht von allen Plätzen und hervorragender Akustik) spielen sie alle für den Hut. Neben der unbestreitbaren Weltklasse der Einzelacts entwickelt sich ein Gesamtereignis von besonderem Wirkungsgrad. Es ist, als ob die Aahs und Oohs, Jauchzer, Sounds, Stimmen, Töne aller Sprachen aufsteigen und wieder niedersinken in einer Stimmung, die alle mitnimmt, keiner ist zu jung und kaum einer ist zu alt dafür. Landshut breitet die Flügel aus, unplugged, live, hautnah, kostenlos und barrierefrei. Damit es so bleibt, haben sich in diesem Jahr erstmals ein paar Schultern gefunden, um das non-profit-Ereignis mitzutragen; Der „Freundeskreis Stadtspektakel“ hat sich als informelle Runde aus Unternehmern und Einzelpersonen formiert, um mit Kontakten und Engagement die organisatorische und finanzielle Basis zu stärken. Jeder Einsatz ist hochwillkommen. www.stadtspektakel.com

Die Generation Kaugummiautomat erinnert sich: An keinem der bunten Kästen ging man vorbei, ohne mit routinierter Handbewegung anzutesten, ob sich nicht auch ohne Einwurf eines Zehnerls etwas locker machen ließe. Ab der Nachkriegszeit gehörte der Kaugummiautomat zum Straßenbild. Aus dem Bewusstsein des öffentlichen Raums ist er heute verschwunden, melancholisch zurückgeblieben hinter sehr viel tüchtigeren Umsatzbringern. Aber es gibt ihn noch. Sogar an die 800.000 Exemplare sollen allein in Deutschland schätzungsweise noch hängen und stehen am Wegesrand. Sie tragen die Spuren der Zeit und den Fingerabdruck ihrer Umgebung, ihre Benutzer haben Botschaften hinterlassen, für Tina Weber Interventionen imöffentlichen Raum. Seit 2003 spürt sie in Wien, Berlin undMünchen Kaugummiautomaten auf und portraitiert sie als Vertreter urbaner Subkultur. „Mich interessiert der Ort und das Objekt, die Form, der Inhalt, der Hintergrund, die Beschreibung der Veränderung...“ Als Kuschelobjekte des Konsums sind Kaugummiautomaten kein wirklich neues Thema für Fotografen und Künstler. Tina Webers Auffassung unterscheidet sich allerdings in der Präzision ihrer Darstellung. Ihre Bilder sind kein Zufallsprodukt des Augenblicks, sondern entstehen wie eine Portraitsitzung im klassischen analogen Handwerk. An die 40 Charakterstücke sind in zehn Jahren zusammengekommen, ein Ende des Projekts ist nicht in Sicht.

Seit 2003 portraitiert Tina Weber die Überlebenden einer kommerziellen Subkultur.

über Tina Weber 1972 in München geboren 1996-1999 Studium an der Staatlichen Fachakademie für Fotodesign München Seit 2001 freiberufliche Fotografin in den Bereichen Architektur /Industrie & People . Tina Weber lebt und arbeitet in München, wo sie mit Kollegen das Atelier cyan – Raum für Fotografie betreibt. Kontakt: www.tinaweber.com

Übrigens, ein Chinese war’s: Lange vor dem Weihwasserautomaten des Heron von Alexandria entwickelte im Jahr 937 v. Chr. der chinesische Erfinder Ju Chon als ersten bekannten Automaten ein Bambusrohr, das Schreibpinsel durch den Einwurf einer Münze freigab.

L E B E N S Z E I C H E N


Kunst und Medizin in Landshut - Herbst 2012  
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