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werbal 01.11

M Ü N C H R AT H . Die Werbeschmiede. Agentur für Konzeption und Kreation.

e d itorial Wer, wie, was, warum – werbal 01.11 Unsere Strategien, unsere Standpunkte, unsere Sternstunden. Kaum etwas begleitet uns so konstant wie das Wort „Krise“. Als Finanz-, als Wirtschafts- und nun als Eurokrise. Doch geht uns das etwas an, oder geht‘s uns einfach nur gut? Wirtschaftsjournalist Dr. Jens Münchrath ordnet das Geschehen für uns ein und zeigt Zusammenhänge auf. In größeren Zusammenhängen denkt auch unser Gastautor Sebastian Backhaus. Er beschäftigt sich beruflich mit Nachhaltigkeit, Ökologie und Verantwortung und wünscht sich in diesen Themen mehr Engagement und Ernsthaftigkeit. Nicht nur in der Kommunikation. Letztere bleibt aber natürlich unser Kernthema. Dafür haben wir auch diesmal wieder spannende Belege zusammengetragen. Großes Lesevergnügen mit werbal 01.11 wünscht Ihnen im Namen des ganzen Teams Ihr Axel Münchrath

i n h alt Eine neue Runde! Bei Mack Rides in der Achterbahn

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Zum Anfassen Mit Sauter zur ISH nach Frankfurt

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Göttin in Gold Faller startet mit Hightech

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Zur Euro-Krise Die Illusion der Sicherheit

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Look at me! Bags by Riedle macht große Augen

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Straßentauglich badenova Ökostrom vor Ort

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Gut gebaut Fotovoltaik steht auf Creotecc

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Green Marketing Erst Gutes tun, dann reden

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Bronze, Silber, Gold Das Essilor Partnerprogramm

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marke n- re lau nch

Eine neue Runde !

Für den neuen Unternehmensauftritt stieg Mack Rides mit uns in die Design-Achterbahn. Alles neuer, frischer, achterbahniger sollte es werden. Doch wer über 230 Jahre Geschichte in die Schiffschaukel werfen kann, der hat schon viele Revolutionen kommen und gehen sehen. Wer den Europa-Park in Rust kennt, kennt auch Mack Rides in Waldkirch. Hier und in zahllosen anderen Freizeitparks der Welt ist Mack Rides eine Bank. Genauer: eine Bahn. Ob groß oder klein, mit vielen oder wenigen Sitzplätzen, langsam, schnell, hoch, runter, hängend, stehend, sitzend, im Wasser oder in schwindelerregender Höhe oder beides zugleich. Mack Rides verkauft Aufregung, Abenteuer, Spaß – Freudenschreie auf Rädern. Dabei hat alles einmal ganz gemütlich angefangen. Nämlich 1780 mit Paul Mack und dem Bau von Fuhrwagen und Postkutschen. Da war Amerika mitten im Unabhängigkeitskrieg und Freizeitparks hießen noch Lustgärten. Erst 1920 stieg die Familie Mack schließlich in die Konstruktion von Fahrgeschäften für Jahrmärkte und präsentierte ein Jahr später ihre erste Achterbahn aus Holz. Mit dem 1975 gegründeten Europa-Park teilt Mack Rides seither nicht nur die Werte der Eigentümerfamilie Mack, sondern auch den Erfolg. Denn die Fahrgeschäftkonstrukteure sind auf Jahre ausgebucht.

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Dass die Entscheider in Waldkirch dennoch auf ihre Außenwirkung achten, ist daher vor allem ihrem perfektionistischen Anspruch geschuldet. Daher gelangen auch die Umsetzung der neuen Website unter mack-rides.com und des neuen Kataloges ausnahmsweise ganz ohne Auf und Ab und Kurven, Schleifen, Überschläge. Dafür mit einer weitgehenden CD-Überarbeitung und einem wundervollen Online-Konzept in Karusselloptik zur Auswahl der Produktkategorien. Einen Schwung, den die Verantwortlichen von Mack Rides dennoch in Einklang mit ihrer Geschichte gebracht sehen wollen. Und den sie mitnehmen können für die nächsten 230 Jahre. Genau wie die Erkenntnis, dass auch eine Bahn, die im Kreis fährt, immer wieder einen Schritt nach vorne machen kann. w www.mack-rides.de


me s s e - kommu n i kation

Mit Sauter zur ISH nach Frankfurt

Wenn im schicken Mercedes-Benz-Center in Stuttgart-Untertürkheim Feuer unterm Dach ist oder rund um Méaulte in Nordfrankreich bei Airbus nicht nur der A380, sondern auch die Temperaturen abheben, dann hat Sauter alles unter Kontrolle. Denn seit über 100 Jahren sorgt Sauter für angenehmes Klima und Wohlbefinden in Lebensräumen.

Zur Philosophie der Schweizer gehört vor allem die Senkung des Energieverbrauchs und der Kosten. Egal, ob Pharmalabor, Werkhalle, Bürokomplex oder Kreuzfahrtschiff – die Raumautomationssysteme der Sauter AG aus Basel sorgen je nach Bedarf für frischen Wind, einen kühlen Kopf oder ordentlich Dampf auf dem Kessel. Auch für die Messe ISH in Frankfurt mussten die Verantwortlichen von Sauter mit viel Druck umgehen, um ihre Produkte perfekt präsentieren zu können. Für einen professionellen Auftritt auf der weltgrößten Leistungsschau für energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik ließen die Produkt- und Marketing-Spezialisten von Sauter mit Münchrath. Die Werbeschmiede in Workshops die Köpfe rauchen. So entstanden nicht nur Anzeigenmotive für die Printkommunikation und Broschürenkonzepte rund um das unerschöpfliche Themenspektrum der Sauter Systeme und

Dienstleistungen. Für ein schnelles Verständnis der komplexen Angebote sorgten vor allem rund 20 aufwändig entwickelte PowerPoint-Präsentationen zur Messevorführung im Tablet-gestützten Beratungsgespräch. Ein Aufwand, der sich bereits während der Messevorbereitung bei der Sauter Verkäufertagung 2011 bezahlt machte. Umso schöner ist das Kompliment von Werner Ottilinger, Geschäftsführer Sauter Deutschland, an das gemeinsame Team aus Sauter- und Agenturmitarbeitern:

»… Wir haben es Ihrem Erfahrungsreichtum und Ihrer Kreativität zu verdanken, dass wir auf der bevorstehenden Messe und auch künftig bei unseren Kunden kompetent unsere Position am Markt präsentieren und weiter behaupten können. …« w

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produ kte i n fü h ru ng

Eine Göttin in Gold geht ins Netz Auch komplexe Produkte kann man ganz einfach kommunizieren. Beispiel: der Druckbare Datenspeicher von Faller. Entdecken Sie, wie eine Zukunftstechnologie Gestalt annimmt und Pharmazeuten für Faller begeistert. Informativ, multimedial, interaktiv und voller Ideen.

Wie verkauft man eine Zukunftstechnologie an sicherheitsorientierte Pharmakonzerne? Die Antwort: Mit einem starken Auftritt, ganz viel Feingefühl und integrierter Kommunikation, die alle Register zieht. Und indem man einer abstrakten Technologie ein Gesicht verleiht: dem Druckbaren Datenspeicher von August Faller – der visionären Lösung für die wachsenden Anforderungen an Inhalt und Fälschungssicherheit von Produktinformationen an Pharmaverpackungen. Dabei handelt es sich um eine goldene Spezialfarbe aus Hightech-Polymeren, geeignet für den Offsetdruck. Hier können Informationen wie auf einer CD direkt auf der Farbfläche gespeichert werden. Zum Beispiel als Teil des Druckbilds auf einer Faltschachtel, einer Packungsbeilage oder eines Klebeetiketts. So wird die Verpackung zum Datenträger und nebenbei auch unschlagbar fälschungssicher.

Unschlagbar gut machte sich da unser Modell Lisa. Denn Lisa lieh ihr goldenes Haar und ihren goldenen Teint der Lichtgestalt unseres Auftritts. In klinisch reines Weiß gewandet, bringt sie den Pharmakunden von Faller als höheres Wesen höheres Wissen. Auf und in Broschüren, als E-Mailing und vor allem auf der zur Interaktion animierenden Landing Page im Internet. Denn hier hantiert unsere goldene Göttin gekonnt mit Text, Ton, Bild, Video und Verschlüsselungen, um Kunden in die Kunst codierter Daten einzuführen. Beeindruckend. Auch weil Kreative und Filmer, Toningenieure und Techniker, Fotografen und Flash-Programmierer Hand in Hand Hand anlegten. Da greift der Online-Besucher selbst gern zu und schmeißt per „drag and drop“ Text, Ton, Bild, Video und Code-Schnipsel auf die trickreiche Schachtel. Und allen, die’s nicht so genau wissen wollen, gibt ein humorvoller Flash-Trickfilm zum Thema Fälschungssicherheit den Rest. So wird der Druckbare Datenspeicher für jeden einfach verständlich. Genau wie der Erfolg von Faller und unsere Freude an dem Projekt. w

Die Landing Page zum Druckbaren Datenspeicher: Sympathisch, informativ und unterhaltsam dank multimedialer Interaktion: www.august-faller.de/datenspeicher

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Die Illusion der Sicherheit Was die Euro-Krise den deutschen Mittelstand angeht und warum auch die Wirtschaft in der Verantwortung steht, an einer Lösung mitzuwirken.

Die Märkte haben immer recht, heißt es. Denn an der Börse wird die Zukunft gehandelt. Beobachtet man die Entwicklung an den Märkten in den vergangenen Monaten, drängt sich ein anderer Eindruck auf: heute fünf Prozent runter, morgen wieder rauf, um dann am nächsten Tag wieder abzustürzen. Die Börse scheint die Zukunft nicht nur nicht zu kennen. Sie scheint nicht einmal eine Vorstellung von ihr zu haben. Woher diese Desorientierung? Wir leben in einer Ausnahmesituation. Im Jahr drei nach der Lehman-Pleite sind es erneut die Banken, die die globale Konjunktur gefährden. Eben erst hatten die Staaten die Banken mit dreistelligen Milliardensummen gerettet – und sich dabei verhoben. Jetzt ziehen hochverschuldete und zahlungsunfähige Staaten wieder die Banken, deren Bilanzen mit Staatsanleihen vollgestopft sind, nach unten. Die Europäische Zentralbank, von der uns versprochen wurde, dass sie sich der stabilitätsorientierten Kultur der Bundesbank verpflichtet fühlt, finanziert durch den Aufkauf von Staatsanleihen ungeniert die Etats europäischer Regierungen. Die Währungsunion – einst der Stolz des alten Kontinents – droht wegen der Griechenland-Pleite – ein Land, das nicht einmal für drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes der Eurozone steht – der Bruch. Trotz 780 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds, der jetzt auch noch auf zwei Billionen Euro hochgehebelt werden soll – mit finanztechnischen Mitteln, die uns einst die Finanzkrise eingebrockt haben. Und trotz einer europäischen Gipfeldiplomatie, die der politischen Klasse kaum noch Luft zum Atmen lässt. Die Welt, wie wir sie noch vor der Finanzkrise kannten, es gibt sie nicht mehr. Sie ist aus den Fugen geraten. Ungewissheit und Orientierungslosigkeit sind unser ständiger Begleiter. Was geht mich das an?, fragt sich der deutsche Mittelständler. Die Auftragsbücher sind voll. In der Tat: Den deutschen Unternehmen geht es so gut wie nie. Nicht nur die Dax-Konzerne, auch viele der unzähligen mittelständischen Firmen erwirtschaften in diesem Jahr Rekordgewinne. Nicht Europa, die Wachstumsmärkte Indien und China bestimmen das Schicksal deutscher Unternehmen, argumentieren die Manager. Wenn sie sich da mal nicht täuschen. Erinnern wir uns an das Jahr 2008. Auch damals lief die Realwirtschaft auf Hochtouren. Nur die Frühindikatoren signalisierten Ungemach. Und dann der Einbruch aus dem Nichts. Im Jahr 2009 schrumpfte die exportorientierte deutsche Wirtschaft um fünf Prozent – ein Absturz, den niemand für möglich gehalten hätte. Auslöser waren so genannte Subprimes, Immobilenpapiere aus den USA, mit denen sich die Banken der westlichen Welt verzockt hatten. Auch die Schwellenländer

konnten den Niedergang nicht aufhalten. Mögen diese Länder auch noch so dynamisch wachsen. Immer noch gehen 60 Prozent der deutschen Exporte ins europäische Ausland. Droht uns jetzt Ähnliches? Die Gefahr ist real. Diesmal geht sie nicht von Subprime-Produkten aus. Diesmal geht sie von der drohenden Pleite Griechenlands und den fatalen Folgen einer solchen für die Währungsunion aus. Das Risiko für die Finanzstabilität und damit letztlich auch die Konjunktur ist kaum vergleichbar mit dem des Jahres 2008. Es steht mehr auf dem Spiel. „Scheitert der Euro, scheitert Europa“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag. Sie hat recht. Lange war der Prozess der europäischen Integration ein Selbstläufer. Denn es gab nur Gewinner – auch bei der Einführung des Euros. Die Staaten, die in der Tradition der deutschen Stabilitätskultur standen, gewannen sichere Exportmärkte, Wechselkursrisiken gehörten der Vergangenheit an. Die Südländer freuten sich über ein niedriges Zinsniveau. Dann kam die große Finanzkrise und beendete diesen Traum. Plötzlich realisierten die Märkte, was sie jahrelang ignorierten: Die Tatsache, dass die Bonität Deutschlands nicht vergleichbar mit der von Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal und Italien war. Sie forderten einen satten Risikoaufschlag auf die Staatsanleihen dieser Länder. Jetzt herrscht Skepsis. Vor allem Deutschland steht unter Verdacht: Die größte Volkswirtschaft Europas habe ihr nationales Interesse vom europäischen abgekoppelt. Doch Fakt ist: Deutsche und europäische Interessen lagen noch nie so dicht beieinander wie heute. Zulange hat Angela Merkel versucht, die Illusion aufrechtzuerhalten, die Krise werde den deutschen Steuerzahler nichts kosten. Das mag verständlich sein aus wahltaktischer Perspektive, ökonomisch klug ist es nicht. Wie kaum ein anderes Land des Kontinents hat Deutschland ein vitales ökonomisches Interesse daran, dass die schwachen Länder Europas stabilisiert werden und die europäische Integration voranschreitet. Fest steht: Die europäische Idee ist größer als die derzeitige Regierungskunst der Bundeskanzlerin. Sie ist zu groß, als dass wir die Bewahrung dieser Idee allein der Politik überlassen dürfen. Die deutsche Wirtschaft sollte nicht nur der Öffentlichkeit deutlich machen, was mit dem drohenden Scheitern des Euros auf dem Spiel steht. Sie sollte die Politik dabei unterstützen, ein tragfähiges Fundament für die Währungsunion zu entwickeln.   w Dr. Jens Münchrath, Redakteur Handelsblatt, Düsseldorf

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Hoch die Taschen !

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Botschaften brauchen Aufmerksamkeit. Für Bags by Riedle Standard. Denn der Tragetaschenhersteller kennt nur eine Botschaft: Nichts erntet mehr Blicke als Tragetaschen. Wie man das kommuniziert? Starker Claim, starke Bilder, starker Auftritt und ein extra-starkes Mega-Magazin in DIN A2. Look at me!

Look at me! Weltklasse Moves für top Werbeträger

NEU: Das Taschen-Magazin von Bags by Riedle®

72 % der befragten 600 Probanden gaben an, dass sie eine Tüte mehrmals, z.B. für den Einkauf, aber auch für Transporte bzw. als Geschenkverpackung einsetzen. So wird eine Tasche zu „meine Tasche“. Riedle Fazit: Bessere Qualität bedeutet längere Nutzungsdauer

Kontakt ist unsere Stärke. Sie haben es in der Hand. „Look at me!“ rufen Bags by Riedle und so schallt es zurück. Was im Marketing zählt, ist Aufmerksamkeit. Und davon generieren Tragetaschen reichlich. Das haben Sie sich schon gedacht? Na, klar! Wer beim Bummeln in der City oder beim Flanieren auf Messen die Blicke streifen lässt, bleibt immer wieder an den knalligen Lasteseln hängen. Wir alle wissen, dass Tragetaschen Aufmerksamkeit garantieren, Marken perfekt zur Geltung bringen und mit kräftigem Kaufimpuls schon beim ersten Blick so richtig Lust auf Shopping machen. Klare Sache.

Look at me! Der neue Auftritt von Riedle

Doch die überragende Aufmerksamkeit von Tragetaschen ist auch wissenschaftlich bewiesen. Die Studie „TütenAnalyzer“ mit 600 Probanden* lässt nur eine Frage offen: Warum lassen Sie für Ihr Unternehmen keine Bags by Riedle produzieren? Denn was den berühmten

Bags by Riedle heißt die Marke für top Tragetaschen. Unsere Kernkompetenz: Kontakte schaffen, Botschaften transportieren, Blicke bannen. Wie unser neuer Auftritt. Deshalb haben wir für unsere Werbeträger nach Sympathieträgern gesucht. Und wir haben Sie gefunden! Aischa, Felix, Islam und Salomo, Breakdance Weltmeister, Street Dancer, Körperkünstler. Die vier schreien uns entgegen, wofür wir täglich Luftsprünge machen – unsere Botschaft: „Look at me!“

Tausenderkontaktpreis (TKP) angeht, ist eine Tragetasche das kosteneffizienteste Werbemedium. Zwischen 3,43 und 4,33 Euro liegt der Tüten-TKP. Anzeigen sind mindestens doppelt so teuer und mit Plakaten landen Sie leicht beim Fünffachen. Marketing ohne Tragetasche kommt also gar nicht in die Tüte. Zumal nicht ohne Bags by Riedle, schließlich werden hier durch die höhere Qualität und die dadurch häufigere Verwendung locker doppelt so hohe Werte erreicht. Lassen Sie sich diese verkaufsaktive Werbewirkung nicht entgehen und setzen Sie auf das kosteneffizienteste Medium, das Sie kriegen können. Damit aus Ihrer Tragetasche die Lieblingstüte Ihres Kunden und Ihr Kunde zum Werbeträger wird. Egal, ob als Imageinstrument oder zur Produkteinführung. Packen Sie die Gelegenheit bei der weichen Textilkordel und

TopLuxe/Basic Softweiche Kordel, starker Halt

greifen Sie an. Mit Bags by Riedle haben Sie den richtigen Partner dafür an Ihrer Seite. Extrem reaktionsschnell und mit höchstem Qualitätsbewusstsein. Denn Tragetaschen sind so günstig, dass beste Qualität einfach drin sein muss. Riedle bietet Ihnen genau das: Höchste Papierqualität, absolut feste Verklebung und extrem wertige Textilkordeln. Da spüren Sie sofort, wie sehr wir die Qualität im Griff haben. Aber jetzt planen Sie schnell Ihre eigene Tragetasche, bevor Ihnen jemand die Tüte vor der Nase wegschnappt. Entdecken Sie die Vielfalt unserer hochwertigen Produkte und sichern Sie sich Ihren individuellen Aufmerksamkeitskick. Damit auch Ihre Marke schon von weitem ruft: „Look at me!“. * Studie „Tüten-Analyzer“ (2007) von IPV – Industrieverband Papier- und Folienverpackung (Frankfurt)

ICE

Die belastbare Kordeltragetasche unter den Werbetaschen – Firmenchef Volker Riedle begutachtet erste Aufnahmen

Model Aischa mit Visagistin und Stylistin

Fotograf Rainer Muranyi beim Shooting

robust mit verstärktem Tragerand und stabilem Kartonboden.

TKP: Mit nur ca. 3,43 Euro 1.000 Kontakte erreichen

20 %

TopLuxe/Ice Cooler Einblick, frischer Look

Entdecken Sie die hochwertige Kordeltragetasche für Ihren perfekten Markenauftritt. Einhundert Prozent Handarbeit für einhundert Prozent wertvolle Werbekontakte. Unsere feinste Werbetasche verzichtet dabei niemals auf die Riedle-typische, extra starke Hotmelt-Klebung oder das doppelt verstärkte „Safety-Fold“-Revers und den stabilen Kartonboden. So geht Ihre Marke ganz schön auf Nummer sicher. Und mit superweicher Textilkordel für höchsten Tragekomfort in über 140 Farben ist sie stets in guten Händen. Auch weil ihre Frontseite bei der Riedle TopLuxe optisch von keiner Falzlinie gestört wird. Da sind andere Anbieter ganz geknickt.

1 Tasche nur ca. 0,85 Euro Bei jedem Fünften löst eine emotional

Das lässt keinen kalt: die halbtransparente Kordeltragetasche gewährt Einblicke – dank neuartigem, gefrostetem Verbundmaterial. Extrem stra gewohnter Riedle-Qualität. Jetzt kühlen Kopf bewahren und gleich Prob

ansprechend gestaltete Tüte einen Kaufimpuls aus. So wird eine Markenbotschaft

Bei einer hochwertigen Tüte liegt der sogenannte Tausenderkontaktpreis (TKP) zwischen 3,43 und 4,33 Euro. Das heißt: Mit Werbung auf Tragetaschen erreichen Sie bereits ab

zum Umsatzfaktor. Riedle Fazit:

3,43 Euro durchschnittlich 1.000 Menschen. Das kann kein anderes Werbemedium. Riedle Fazit: Noch mehr Qualität bringt sogar noch mehr Kontakte

Mehr Design bringt mehr Umsatz

Griffe

TopLuxe/3D

TopLuxe/Form

Kleiner Trick, große Wirkung

Top in Form, individuelle Linie

Da kommen Marken zum Tragen: Wir zeigen es Ihnen Kein Ausfransen: Verkapselte Endstücke

Referenzen

TopLuxe/Ice (Swish)

TopLuxe/GL (Mercedes)

TopLuxe/GL (Jaguar)

TopLuxe/Basic (Angeliq)

TopLuxe/Bottle (Seat)

TopLuxe/Form (VAC)

TopLuxe/Form (Caparol)

TopLuxe/Chrome (Cavaradossi)

TopLuxe/GL (Suisse)

zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse, zum Beispiel in Logo-Form oder einfach als

3D-Effekt als Extra-Hingucker für noch mehr Aufmerksamkeit.

frischer Blickfänger zum Zugreifen.

Ein starkes Stück: Kordel mit Metallösen

Passend zum Logo: Zweifarbige Kordeln

Große Farbvielfalt: Ripps- und Satinbänder

Heißfolienprägung gold, flach

Heißfolienprägung silber mit Blindprägung

2-fach Heißfolienprägung aufeinander, flach

Blindprägung mit UV-Spotlack

Heißfolienprägung transparent, flach

TopLuxe/Bottle ( Montana)

UV-Spotlack

Blindprägung

Heißfolienprägung gold mit Blindprägung

Heißfolienprägung silber, flach

UV-Spotlack Streudruck

Transparente PVC-Tube

Fensterstanzung mit Folienhinterklebung

Innendruck auf Bodenkarton

Grußkärtchen

TopLuxe/3D (Karstadt)

TopLuxe/Basic (Lufthansa)

Die einmalige Kordeltragetasche unter den Werbetaschen – Die kreative Kordeltragetasche unter den Werbetaschen – mit raffiniertem

Stimmiger Abschluss: Über 140 Farbnuancen

Veredelungen

Specials

Machen Sie doch mal etwas, das anders ist, als alle anderen. Mit der einmaligen TopLuxe/3D und ihrem raumgreifenden 3D-Effekt! Denn diese exklusive Kordeltragetasche geht richtig aus sich raus. Mit einer ausklappbaren Konturstanzung, die von der Taschenoberfläche so sehr ins Auge springt, dass man einfach hingucken muss. Wer das tut, erkennt obendrein die Riedle-typische Qualität. Und dank der superweichen Textilkordel ist ihr 3D-Effekt noch ergreifender. Dieser Augenblick gehört Ihnen. Lassen Sie Ihre Gewinnspiele, Couponaktionen und viele andere Ideen lebendig werden.

Echt riesig: Das Bag Mag im XXL-Format – 16 Seiten geben Vollgas auf beeindruckenden DIN-A1-Bögen.

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TopLuxe/Basic (Coca-Cola)

TopLuxe/Gift (Basler)

TopLuxe/GL (Nokia)

TopLuxe/GL (Volvo)

TopLuxe/Gift ( Sparkasse)

TopStar/Plus (Chevrolet)

TopStar/Offset (Olymp)

TopStar /Flexo (ARD)

TopShop/Flexo (Blaupunkt)

TopStar/Offset (Krombacher)

TopStar/Plus (HanseMerkur)

TopStar/Offset (Fontanis)

Lassen Sie sich nicht einreden, alle Taschen wären gleich! Bei der TopLuxe/Form haben Sie die freie Wahl, in welcher Form Ihre Tragetasche daher kommt. Vielleicht in Herzform, als Auto oder als Blumenstrauß? Oder noch besser: in der Form Ihres Logos oder Produkts. Mit TopLuxe/Form schärfen Sie das Profil Ihrer Marke auf eine ganz neue Art. Nur schade, dass der ungewohnte Anblick ein wenig von unserer Riedle-typischen Qualität ablenkt. Die garantiert auch Ihrer TopLuxe/Form ein wirklich langes Leben. Und dank der superweichen Textilkordel hält Ihre TopLuxe/Form in über 140 Farben an höchstem Tragekomfort fest. Auch wenn‘s mal schwer fällt. Lassen Sie uns über Ihre Ideen sprechen.

Innenseitendruck


Neugierigen tiefe apazierfähig in bemuster anfordern.

Wir tragen sie stolz aus dem Geschäft, wir laufen mit ihr durch die Messehalle, wir schleppen sie als Schatz aus der Stadt nach Hause: die Tragetasche. Hochwertig und edel, aus Papier und mit schicker Stoffkordel ist sie uns am liebsten. Und wenn sie gut designt ist, verwenden wir sie gerne immer wieder. Für das Hemd zum Wechseln, das geliehene Buch, das Geburtstagsgeschenk für Freunde oder die Flasche Wein für Nachbars. Was wir da durch die Gegend tragen, ist eine Werbefläche und daher eines der effizientesten und erfolgreichsten Printmedien.

Look at me!

With compliments

Bags by Riedle

BAGS BY RIEDLE® Tel +49 7139 93152-0 Fax +49 7139 93152-500 Bei der Leimengrube 17-18 74243 Langenbrettach • Germany

Das wissen nicht nur Kommunikationsprofis, sondern das weiß vor allem Volker Riedle. Der Macher von Bags by Riedle ist einer der größten Hersteller hochwertiger Tragetaschen in Europa. International aufgestellt, bestens vernetzt und erfolgreich genug, um sich nichts mehr beweisen zu müssen und es dennoch allen zeigen zu können. Und das tut er. Mit einem neuen Markenauftritt, der so aufmerksamkeitsstark ist wie das Medium, um das es geht.

Postfach (P.O. Box) 41 74241 Langenbrettach • Germany info@riedle.de • www.riedle.de

Kleine Details für den großen Wurf: Geschäftsausstattung nach neuem CD.

Ein Spagat, für den nicht nur geistige Flexibilität gefragt war. Für die körperliche Präsenz ließen wir daher lieber ein paar junge Street- und Hiphop-Dancer ran. Mit der engagierten Unterstützung von Stylistin Kim Schimpfle gelangen Fotograf Rainer Muranyi dabei spektakuläre Bilder. Für Kampagnenmotive, die so viel Aufmerksamkeit erregen, wie Kunden von Riedle es auch von ihren Tragetaschen erwarten können. Dabei spielt die Kampagne auf der gesamten Klaviatur professionellen B-to-B-Marketings. Von zielgruppenspezifischen Print-Anzeigen in diversen Fachtiteln der Werbewirtschaft, über redaktionelle Formate bis hin zu aufwändigen Print-Sonderwerbeformen in Magazinen zeigt Bags by Riedle bereits im klassischen Printbereich unschlagbare Vielfalt. Doch das ist bei Weitem nicht alles. Denn zum Neustart durfte es ruhig noch ein wenig außergewöhnlicher sein. Denn Riedle überrascht gerne. Zum Beispiel mit einem schnellen Info-Mailing vorab, für das eigens eine Mega-Postkarte im konturgestanzten Sonderformat kreiert wurde. Das starke Stück für den Briefkasten kommt in Taschenform mit Papierhenkel daher und macht Lust auf tolle Taschen und das extravagante „Bag Mag“. Gemeint ist das frisch gepresste Bags by Riedle-Magazin im XXLZeitungsformat. Mit einer Bogengröße in DIN A1 übertrifft das atemberaubend große Akquiseinstrument wohl bei jedem Kontakt die kühnsten Erwartungen. Um ehrlich zu sein: Schon der C2-Umschlag in der Post ist so spektakulär, dass er dauerhaft in Erinnerung bleibt. Die Offenbarung aber folgt nach dem Auspacken: tolle Typografie, fesselnde Farbspiele und all die kraftvollen Kampagnenmotive geben sich hier auf 16 Seiten die Tüte in die Hand. Wie viele andere hier noch nicht erwähnte Maßnahmen für Bags by Riedle trägt auch das „Bag Mag“ sein Herz auf der Zunge und eine starke Botschaft im Herzen: Look at me! w

Neu!

„Look at me!“ ist der Titel der neuen Kampagne rund um die hochwertigen Tragetaschen-Produktserien von Riedle und zugleich der neue Marken-Claim. Er beschreibt die Wirkung von Bags by Riedle treffend und richtet die Marke über einen kompletten Corporate-Design-Relaunch neu aus. So verbinden CD, Claim und Kampagne den hohen Qualitätsanspruch von Riedle mit maximaler Aufmerksamkeit für das Medium Tragetasche.

»Ich bin stolz auf die Kampagne und bekomme täglich positives Feedback – selbst aus China.

Kompliment an das Team: Die professionelle Begleitung und Beratung im ganzen Prozess hat mir ebenso gefallen wie die Dynamik im Endspurt.« Volker Riedle, Geschäftsführer, Bags by Riedle

Look at me! Bags by Riedle Unsere Tragetaschen gehören heute in jeden Mediamix. Deshalb kaufen Ihre Kunden auch immer wieder nach. Und weil wir top Qualität extrem schnell und flexibel liefern. Werden auch Sie zum Immer-Wieder-Verkäufer. Look at me! www.riedle.de

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Serie TopLuxe

Serie TopStar

Serie TopShop

Schick und belastbar

Vielseitig und flexibel

Klassisch und praktisch

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Das springt ins Auge: Anzeige für Fachtitel (links) und Titel der mehrseitigen Produktfolder.

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produ kt- promotion

Die Antwort liegt auf der Straße Für Ökostrom von badenova gibt es viele starke Argumente. Und die wirken am besten direkt vor Ort. Deshalb haben die Mitarbeiter des badenova Marketings die Energie direkt zu den Menschen gebracht. Mit kraftvoller Promotion und allem, was dazu gehört. Vielleicht sogar ein bisschen mehr.

„Think global, act local“ klingt einfach, erfordert aber viel Einsatz. Die Marketing-Verantwortlichen des südbadischen Energiedienstleisters badenova zeigten ihn. Denn global gedacht wird hier ohnehin, schließlich ist die Energiewende in der Unternehmensstrategie fest verankert. Da verlangt das lokale Handeln schon nach etwas detaillierterer Planung. Für eine Aktion, die die Bürger der Gemeinden in Südbaden direkt vor Ort mit dem günstigen Ökostromangebot von badenova bekannt macht. Titel der Kampagne: “Ökostrom sucht Anschluss”. Das klingt nicht nur nach Bekanntschaftsanzeige, sondern ist auch so gemeint. Als Aufforderung, Bekanntschaft zu machen, mit einem Ökostromangebot, das gute Argumente für eine längerfristige Beziehung liefert. Zum einen, weil badenova seinen Privatkunden schon grundsätzlich ausschließlich Ökostrom anbietet.

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Das macht natürlich sympathisch. Und zum anderen weil viele Gemeinden direkt am Unternehmen beteiligt sind, und damit die Unternehmensgewinne von badenova mittelbar zum Bürger zurückfließen. Das verstehen die Leute und finden es gut. Zahlreiche Promotion-Aktionen auf Marktplätzen, in Einkaufsstraßen, vor Bäckern und Supermärkten haben gezeigt: Die Bürger und ihr Anschluss sind durchaus aufgeschlossen gegenüber ehrlichen Ökostromangeboten. Mit Plakaten auf lokalen Großflächen und mit Verkehrsmittelwerbung, mit Anzeigen in Gemeindeblättern und Radiospots konnten wir dazu beitragen. So manche, neue Bekanntschaft zwischen Ökostrom und Anschluss wird nun zu einer langen, glücklichen Beziehung werden. Dabei ist badenova nicht nur seinen Stromkunden wieder ein wenig näher gekommen, sondern auch der Energiewende. w


marke n- re lau nch

Steht Fotovoltaik drauf, steckt Creotecc dahinter Metallbau hat viele Seiten. Creotecc ist für die Sonnenseite zuständig und bringt jede Solaranlage in die richtige Position. Klar, dass da auch die Positionierung der Marke nicht hinten anstehen durfte.

www.creotecc.de

Als andere noch über eine Zukunft mit Fotovoltaik und Solarstrom nachdachten, hatten die Ingenieure von Creotecc bereits ihr erstes großes Projekt realisiert. Das war damals im Jahr 1985 der Rappenecker Hof, tief im Schwarzwald. Heute hat der Konstrukteur und Hersteller von Montagesystemen für Fotovoltaikanlagen über 25 Jahre Erfahrung darin, die heiß begehrten Solarmodule perfekt auf den Dächern der Welt zu verankern. Denn wo Solarenergie ein Thema ist, ist für Creotecc ein Markt. Ob am Lake Tahoe zwischen den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada, im italienischen Umbrien oder eben daheim, mitten im Schwarzwald. Wo die Sonne und die Gewinne sicher scheinen, steigt Creotecc den modernen Energieerzeugern aufs schräge Dach. Oder aufs Flachdach, die Fassade empor oder gleich als Kraftwerk aufs platte Land. Doch die Verantwortlichen bei Creotecc bieten nicht nur Lösungen, sie suchten auch welche. Für eine neue Markenführung, einen neuen Gesamtkatalog, neue Prospekte für alle Produktgruppen und eine neue Website. Für eine neue Zeit, als Unternehmen der Würth Group mit Hauptsitz in Künzelsau und Teil von Würth Elektronik im hohenloheschen Niedernhall. Daran orientiert sich auch der neue Internetauftritt, den Münchrath. Die Werbeschmiede auf Grundlage des Content Management Systems von Würth Electronik konzipiert, gestaltet, getextet und aufgebaut hat. Kompromisslos im Design, aber pragmatisch im Detail. Schnell und flexibel im Ablauf, aber fehlerfrei im Aufbau. Es sieht gut aus für Creotecc. w

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Erst Gutes tun, dann reden Green Marketing ist zur Zeit nicht nur in aller Munde, sondern auch Bestandteil zahlreicher Image- und Produktkampagnen. Fast jedes Unternehmen setzt sich inzwischen angeblich vorbildlich für Umwelt und Gesellschaft ein. Endlich retten wir alle zusammen die Welt.

Als ich vor bald zehn Jahren meine Diplomarbeit zum Thema „Vermarktung nachhaltiger Produkte in Deutschland“ schrieb, war die Situation noch eine andere. Vereinzelt traf man auf Unternehmen, die Green Marketing betrieben. Es waren damals fast ausschließlich die Unternehmen, die grünes Marketing fest in ihrer Unternehmensphilosophie und -kultur verankert hatten. Und heute? Heute betreibt so ziemlich jedes DAX-Unternehmen Green Marketing. Grundsätzlich ist es wichtig und richtig, dass sich allen voran große Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit bekennen. Denn um große Veränderungen zu bewirken, muss auch an großen Stellschrauben gedreht werden. Solange ökologische und soziale Werte jedoch nicht tief in der Unternehmensphilosophie verwurzelt sind und von jedem gelebt werden – allen voran von der Geschäftsführung – bleibt es punktuell und beliebig. Um ehrlich zu sein: Es ist leider oft mehr Schein als Sein. Ich habe mich oft gefragt, was man mit üppigen Mediabudgets, die für grüne Imagekampagnen verbrannt wurden, tatsächlich hätte im Unternehmen verändern können. Anstatt sich eine grüne Fahne aufs Dach zu hängen, sollten Unternehmen Visionen und die Wege dorthin aufzeigen, wie bestimmte Ziele erreicht werden können. Ein ehrlich gemeinter Anfang ist glaubwürdiger als eine grüne Image- oder Produktkampagne. Wichtig sind die Bereitschaft zur Veränderung, die Definition klarer Ziele und eine Strategie, wie diese Veränderungen umgesetzt werden sollen.

Sebastian Backhaus ist ehemaliger Mitarbeiter von Münchrath. Die Werbeschmiede. Er lebt und arbeitet seit 2010 in Berlin als Berater, Blogger und Netzwerker mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und soziale Medien. www.sebastianbackhaus.de

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Green Marketing bedeutet positive umwelt- und sozialverträgliche Veränderungen in allen Unternehmensbereichen herbeizuführen: Vom Einkauf über die Produktion bis hin zu Vertrieb und Marketing. Neben diesen Bereichen spielen auch die Beteiligten des Unternehmens eine wichtige Rolle. Unternehmen sollten diese Veränderungen nicht nur an ihre Kunden, sondern gerade auch an ihre Mitarbeiter, Lieferanten und weitere Stakeholder kommunizieren. Zahlreiche Unternehmen haben bewiesen, dass durch die Einbindung aller Beteiligten ungeahnte Potenziale freigesetzt werden können und Veränderungen zu nachhaltigem Erfolg geführt haben. Dass damit langfristig auch Ressourcen und Kosten eingespart werden können, sollte klar sein. Die Konsequenzen der Entscheidung eines Unternehmens, ökologisch und sozial verträgliche Wege einzuschlagen, sind nicht immer trivial. Jedoch müssen neue Wege nicht alleine beschritten werden. Vielfältige Studiengänge bringen inzwischen hochspezialisierte und -motivierte Absolventen auf den Arbeitsmarkt, die diese Wege im Unternehmen ebnen können. Und es sind auch diese speziell ausgebildeten Fachkräfte, denen man das Thema anvertrauen sollte. Green Marketing darf nicht ausschließlich bei der Kommunikationsabteilung untergebracht sein. Ab einer bestimmten Unternehmensgröße wird es unerlässlich einen Nachhaltigkeitsbeauftragten zu beschäftigen, der in enger Absprache mit den relevanten Abteilungen im Unternehmen zusammenarbeitet und notwendige Entscheidungskompetenzen erhält.


Der Versuch, Unternehmen und Produkte durch Green Marketing positiv zu positionieren, kann sich – sofern das Kerngeschäft des Unternehmens noch nicht grün ist – kontraproduktiv auswirken. Unternehmen sollten realisiert haben, dass nicht nur die eigene Kommunikationsabteilung internetaffin und gut vernetzt ist. Diverse Online-Medien, Social Media Netzwerke, NGOs, Communities, Foren und Blogger unterhalten sich – öffentlich im Netz und mit stetig wachsender Reichweite – über Unternehmen, deren Produkte und Botschaften. Das Web 2.0 vergisst dabei nichts und sollte ernst genommen werden. Denn mehr als ein Mal sind falsche oder irreführende Werbebotschaften aufgedeckt worden und haben zu einem regelrechten Kommunikationsgau geführt. Und es wird wieder passieren.

Ehrlichkeit, Transparenz und nachweisbar unschädliches Verhalten werden im Zeitalter austauschbarer Produkte zum entscheidenden Kaufkriterium von Konsumenten und Unternehmenskunden. Alle Zeichen deuten in diese Richtung. Es wird Zeit zum Umdenken, früher oder später. Denn Vergangenheit und Gegenwart zeigen uns ebenso wie viele internationale Studien, dass kollektives und individuelles Glück nicht linear mit der Vermehrung von Geld und Besitz einhergehen. Unternehmer sollten sich bewusst sein, dass sie zur Lösung gesellschaftlicher Probleme nicht nur beitragen und dafür sorgen können, dass die Ausbeutung unserer Ressourcen auf ein Minimum reduziert werden – sie können all das auch als ihre Maxime begreifen. Und vielleicht retten wir dann wirklich alle zusammen die Welt, anstatt nur darüber zu reden. w

Das so genannte „Greenwashing“ schadet dabei letztlich nicht nur den Unternehmen, die es betreiben, sondern auch denen, die es wirklich ehrlich meinen. Schließlich steht die Glaubwürdigkeit aller engagierten Unternehmen auf dem Spiel, wenn der Hype um Green Marketing nicht ehrliche Formen annimmt.

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af f i liate marke ti ng

Bronze, Silber, Gold: Essilor Auch ein Weltmarktführer braucht bei seinen Kunden die richtigen Argumente, um Gehör zu finden. Und um zu verkaufen, versteht sich. Diese Argumente liefert Essilor frei Haus an die Augenoptiker der Republik. In Form eines umfassenden Angebots für seine besten Kunden: Das Essilor Partnerprogramm. Mit neuem Konzept, in neuem Design, für neue Erfolge. Für unseren neuen Kunden: Essilor Deutschland.

»Wichtig waren uns ein schlüssiges Konzept und eine ansprechende Umsetzung. Beides haben wir bekommen. Absolut zuverlässig und flexibel; auch in der hektischen

Eine Kundenbeziehung beginnt fast immer als langsames Kennenlernen und hin und wieder auch über den Wettbewerb um die besten Ideen. „Pitch“ heißt eine solche Wettbewerbspräsentation im Branchenjargon und um es kurz zu machen: Herzlich willkommen Essilor Deutschland! Denn im Pitch gegen den Etathalter und drei weitere Mitbewerber konnten wir Essilor Deutschland als Neukunden gewinnen. Der Brillenglashersteller ist in Deutschland vor allem für seine Glasmarke Varilux bekannt. Doch das ist nicht alles. Essilor ist der Weltmarktführer noch vor den in Deutschland bekannten Konkurrenten wie Carl Zeiss oder Rodenstock. Dabei ist der Innovator französischer Herkunft selbst ein alter Hase und kann auf eine Unternehmensgeschichte voller Pioniertaten zurückblicken. So ist Essilor beispielsweise der Erfinder des beliebten Gleitsichtglases und noch heute auch auf diesem Gebiet führend. Münchrath. Die Werbeschmiede verantwortet die konzeptionelle Neugestaltung und das Redesign des Essilor Partnerprogramms. Das umfangreiche Service-Programm stellt unabhängigen Augenoptikern unterstützende Maßnahmen zur Verfügung, die sich von einfachen Produktschulungen über hochwertige Verkaufstrainings bis hin zu vielfältiger Marketingunterstützung erstrecken. Die Essilor Top-Services sind in Ergänzung zu den innovativen Essilor Produkten für den Augenoptiker das schlagende Argument gegenüber dem Wettbwerb. Damit dieser Wert auch vom Essilor Außendienst entsprechend zum Kunden kommuniziert werden kann, sollte ein konzeptioneller und gestalterischer Neuanfang her. Im Mittelpunkt des komplett überarbeiteten Programms steht der Partnerordner als vertriebsunterstützende Maßnahme. Er stellt Essilor Kunden klar und übersichtlich in Register sortiert ein breites Spektrum an Serviceleistungen wie z. B. Marketing-Unterstützung oder Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Klar, dass da nicht einfach jeder aus dem Vollen schöpfen darf. Ein ausgeklügeltes Bewertungssystem bietet Anreize und berechtigt die Augenoptiker je nach Kundenstatus zum Bezug der wertvollen Leistungen. Oder anders gesagt: Es geht wie bei allen großen Spielen um Bronze, Silber oder Gold. Denn wer mit Essilor etwas erreichen will, der muss sich hohe Ziele setzen. w

Endphase. Unser erstes gemeinsames Projekt hat uns viel Spaß gemacht!« Tobias Bross, Leiter Sales Marketing Services und eSolutions

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Jetzt wird‘s spannend! Telefon

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Nutzen auch Sie unser Know-how als Full-Service-Agentur für Ihr Unternehmen. Wir beraten Sie unverbindlich. Sprechen Sie mit uns. Über Ihre Marke, Ihre Kommunikation, Ihre Ziele. Sie können nur gewinnen. Münchrath. Die Werbeschmiede bietet Unternehmen, Institutionen und Verbänden ein umfassendes Kommunikationskonzept. Auf allen Kanälen, in allen Medien und mit aller Kraft. Wir schaffen den visuellen Rahmen Ihrer Identität durch durchdachtes Corporate Design oder erschaffen neue Markenwelten für Ihre Leistung. Wir setzen neue Standards für Ihren Print-Auftritt oder auf kreative Out-of-Home-Ideen für Plakat- und Ambient-Media-Kommunikation. Oder für Online-Kampagnen und Internetseiten oder im besten Fall alles zusammen für eine integrierte Kommunikation Ihres Marketings.

Wichtig ist Ihr Ziel. Möchten Sie mehr Umsatz machen? Müssen Sie sich im Wettbewerb neu positionieren oder haben Sie vor, ein neues Produkt erfolgreich einzuführen? Wollen Sie Ihre Online-Erlöse vervielfachen oder einfach nur zur Hauptversammlung ein gutes Bild abgeben? All das sind Ziele, die wir gemeinsam mit Ihnen erreichen können. Durch kreative Strategien, zuverlässige Projektierung und erstklassig realisierte Kommunikationsmaßnahmen. Denn wir verstehen nicht nur Ihr Unternehmen und Ihr Angebot, sondern vor allem unser Handwerk. Setzen Sie auf Münchrath. Die Werbeschmiede und melden Sie sich bei uns. Lassen Sie uns über Ihre Ziele sprechen. Die Zeit rast und rechtzeitige Planung Ihrer Kommunikation kann entscheidend sein. Seien Sie offen für neue Impulse. Wir sind auf Ihrer Seite. Und vielleicht sollten Sie mal auf unsere Seite kommen: www.muenchrath.de. Oder Sie rufen einfach schnell bei uns an: Telefon +49 761 76709-0. Wir freuen uns auf Sie.

i mp ressum Herausgeber:

Münchrath. Die Werbeschmiede

Agentur für Konzeption und Kreation Wilhelmstraße 40, 79098 Freiburg

Tel. 0761 76709-0, Fax 0761 76709-11 info@muenchrath.de muenchrath.de

Konzept: Jan Greuter, Axel Münchrath Text: Jan Greuter (außer S. 6/7, 12/13) Art Direction: Tobias Guidone

Projektmanagement: Sarah Hund, Andrea Weiberg, Simone Weiler

Litho: Laurence Mays, Laura Reichenbach


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