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„Es gibt sie noch, die motivierte, aufgestellte, begeisterungsfähige, mitdenkende Jugend. Dies ist eine grosse Freude.“ Eine Gastfamilie aus Muri Rio wartet auf die Schweizer I

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5 Fragen an Vikar Stefan Buchs G

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In Muri gelernt, kein «Murri» mehr zu sein... Zum Thema aus dem Brief an die Philipper «Freut euch im Herrn zu jeder Zeit» trafen sich 650 junge Menschen zwischen 15 und 35 Jahren. Übernachtet haben die jungen Menschen in Gastfamilien. Hauptredner war Abt Martin Werlen. Menschen nicht nur die Zukunft, sondern vor allem auch die Gegenwart der Kirche seien. Die Lichterprozession durch Muri führte die jungen TeilnehmerInnen zur Pfarrkirche, in der eine 24-jährige Frau Zeugnis von ihrem Leben mit Gott gab.

Reggae und Rock beim Festival

Einer der wichtigen Programmpunkte eines Weltjugendtages ist zweifelsohne jeweils das Festival mit Konzerten von verschiedenen christlichen Künstlern. Dieses Jahr traten der aus Berlin angereiste Reggae-Sänger Daveman und die Grazer Rockband Crossing Flow auf und begeisterten die Anwesenden mit zwei tollen Auftritten.

Freitagabend, ein richtiger Sommerabend, perfektes Wetter zum Grillieren und perfektes Wetter für den Start des Deutschschweizer Weltjugendtages in Muri. Didier Berthod, einer der weltbesten Risskletterer, gibt Zeugnis von seinem Lebensweg und erzählt, wie er durch die Risskletterei näher zu Gott gefunden hat und nun als Mönch in einer katholischen Gemeinschaft lebt und sich darauf vorbereitet, Priester zu werden.

Freut euch im Herrn – auch bei strömendem Regen

Am Samstagmorgen sprach Abt Martin Werlen aus Einsiedeln in einem Impuls über das ‚Murren’. Passend dazu regnete es draussen in Strömen. Abt Martin legte den jungen Menschen nahe, Gottes Gegenwart zu entdecken

und in seiner Gegenwart zu leben. Als Anleitung und Hilfe für das persönliche Leben empfahl er die Benediktsregeln, die mit den Worten «Höre» beginnen und mit «du wirst ankommen» enden. «In Muri lernen, nicht mehr Murri zu sein», sondern sich im Herrn zu jeder Zeit freuen, war nicht nur die Aufforderung Abt Martins an die jungen Menschen, sondern konnte von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Regenwetter gleich erprobt werden. Das Nachmittagsprogramm war bunt gemischt mit zahlreichen Workshops, einem Sozialeinsatz und einem Musical. Besinnlich und stimmungsvoll fing der Abend in der barocken Klosterkirche mit einer Vigilfeier und Gesängen aus Taizé an. In einer kurzen Ansprache betonte Abt Martin, dass die jungen

Nach dem Regen scheint die Sonne – so auch am Sonntag beim Weltjugendtag. Beim Gottesdienst mit der Pfarrei Muri predigte Jugendbischof Marian Eleganti: «Stellt euch vor: Jesus der Herr, der Gott ist, bietet uns seine Freundschaft an. Er möchte uns wie auf Facebook als seine Freunde hinzufügen. Nimmst du an? Möchtest du sein Follower sein?» Nach der Freundschaftsannahme sei immer mal wieder ein Update notwendig, eine neue Version müsse installiert werden und ein Neustart erfolgen, so Eleganti. Am Nachmittag fanden Bischofsbegegnungen mit Bischof Felix Gmür, Abt Martin Werlen und Jugendbischof Marian Eleganti statt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hatten die Gelegenheit mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen. Impressionen von Muri

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5 Fragen an...

Zeugnisse und Rückmeldungen Teilnehmer schreiben, wie sie den Weltjugendtag in Muri erfahren haben...

Vikar Stefan Buchs (30) aus Basel Vikar in der Pfarrei St. Clara Mitglied OK-Team Basel 2013 An welchen Weltjugendtagen warst du schon dabei? Köln, Einsiedeln (als OK-Mitglied), Zug (auch als OK-Mitglied), Grenchen, Gossau, Brig, Madrid und Muri. Welcher WJT hat dir am besten gefallen? Alle Weltjugendtage habe ich in sehr guter Erinnerung, aber die internationalen Weltjugendtage wie Köln und Madrid stechen heraus. Was ich dort erlebt habe, ist einfach wunderbar. Kannst du uns von einer speziellen Weltjugendtagsbegegnung erzählen? Ach... es gibt so viele Begegnungen, in denen man im Anderen wirklich Gott begegnet. So viele aufbauende, ermutigende Gespräche! In Madrid war zum Beispiel sehr schön, dass ich Freunden aus dem Libanon begegnet bin oder im vollgestopften Bus mit einem jungen Mann aus Malaysia ins Gespräch kam, mit dem ich immer noch Kontakt habe. Aber die wichtigsten Begegnungen sind die mit jungen Menschen aus der Schweiz, weil daraus tiefe Freundschaften gewachsen sind. Daraus wird Neuevangelisierung konkret, zum Beispiel durch das Adoray oder das ITL in Basel. Was bedeutet dir der Weltjugendtag? Er bedeutet mir sehr viel, da er ein Ort ist, wo junge Christinnen und Christen (vor allem Katholikinnen und Katholiken) einander begegnen, miteinander beten, feiern, diskutieren und so im Glauben stärken. Was möchtest du den jungen Menschen von heute mit auf den Weg geben? „Freut euch im Herrn und fürchtet euch nicht! Öffnet Christus euer Herz!“

Das war ein absolut hammermässiges Wochenende, das einfach unvergesslich bleibt! Das Musical war super, sehr bewegend und berührend. Die Workshops und Gespräche mit den Bischöfen waren total interessant und ich konnte viel Neues dabei lernen und mitnehmen. Es tat unglaublich gut, zu sehen, dass ich nicht die einzige junge Katholikin bin. Ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten WJT! Ihr habt das super gemacht!!!!!

Muri hat mich auch besonders beeindruckt, da er alles mit soviel Hingabe und Leichtigkeit gemacht hat und sich so eingesetzt hat. Danke! Myriam Wir bekamen zwei überaus liebenswürdige junge Männer zugeteilt, die uns viel Freude gemacht haben und sehr rücksichtsvoll waren. Zudem nahm ich am Samstagabend an der Vigil teil und war tief beeindruckt von den vielen religiösen Jugendlichen und der mystischen Atmosphäre in der Klosterkirche bei den Taizé-Gesängen. Eine Gastmutter

Sonja

Vielen herzlichen Dank euch für die einmal mehr tollen Tage des Miteinanders! Ihr habt es – wieder einmal – geschafft, eine dichte und intensive Glaubensatmosphäre zu ermöglichen – eine Atmosphäre, in der ehrliche und freudige Glaubenserfahrungen geschenkt worden sind. Super! Auch „meine“ Jugendlichen waren zutiefst beeindruckt und sind bereichert nach Hause zurückgekehrt. Pfarrer Marcus S‘Programm isch eifach wieder genial gsi! Es isch eis Highlight nachem andere cho! D‘Stimmig isch am WJT immer einzigartig, halt e wahri Freud. Danke viel mol! Jessica und Bettina Ich möchte euch ganz herzlich zur erfolgreichen Durchführung dieses Anlasses gratulieren! Wir Murianer hatten grosse Freude an all den Jugendlichen und den Aktivitäten, die da entwickelt wurden. Basel ruft – ich bin mir sicher, nächstes Jahr werden wieder ein paar Murianer in Basel anzutreffen sein! Thomas Suter Präsident kath. Kirchgemeinde Muri Ich kann nur sagen: es war Hammer! Yes, Lord! Es hat sich alles gelohnt. Leider konnte ich nur bis am Samstagabend bleiben. Aber das Schöne ist, dass der hl. Geist noch immer in mir ist. Regula Der Weltjugendtag war wie jedes Mal einzigartig und genial. Mein persönliches Highlight war, als Jugendbischof Marian Eleganti sein Lied gesungen hat. Ich habe all diese wunderschönen Erinngerungen als einzigartig und herzbewegend empfunden. Der Pfarrer von

Es war sehr schön! Nena Es war wieder einmal ein wunderschönes Wochenende! Es war schön, wieder bekannte Gesichter von Madrid zu sehen und neue Menschen kennenzulernen. Muri hat sich von seiner besten Seite gezeigt (auch wenn das Wetter nicht ganz mitmachen wollte). Meine Highlights waren die Vigil sowie Impulse und Predigten von Abt Martin und Bischof Marian. Das Murren in Muri war wirklich zutreffend und auch das, was ich mitnehmen werde in den Alltag. Ich finde es super, dass Bischöfe und Äbte nicht, wie man oft Vorurteile hat, unerreichbar sind, sondern Menschen wie du und ich und dass man von Mensch zu Mensch mit ihnen reden kann. Ich freue mich schon auf Basel! :-) Gian-Marco

Ich trage das Armbändchen immer noch, denn es erinnert mich an die tolle Stimmung vom Weltjugendtag in Muri :-) Fabienne

Einfach genial: die perfekte Organisation, die Vielfältigkeit an Workshops, die Musik, die berührenden Feiern, die gut gelaunten Menschen, der nächtliche Lichtzug durch das Dorf... Wir sind ausserordentlich beeindruckt und hoffen, dass diese christliche Glaubenswelle zu einem weiterwachsenden Tsunami wird. Herzlichen Dank, dass ihr Muri AG dafür ausgewählt habt! Grazia und Stefano Mein persönliches Highlight war definitiv die Vigil. So viele junge Menschen, die Stimmung und zur Auflockerung danach ein Konzert.


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tigste und beste Angebot, das ich je erlebt habe. Dafür hatte ich die Qual der Wahl… ;-) Und noch ein persönliches Hightlight war das Daveman-Konzert – auch das beste und coolste, das ich je erlebt habe. Xavi

Vom Weltjugendtag nehme ich einige neue, oder ‚aufgefrischte‘ Freundschaften mit. Auch mein Vertrauen auf Gott wurde gestärkt. Ich freue mich echt auf den nächsten WJT! Stefanie Mir hat gut gefallen, wie jeder Teilnehmer persönlich begrüsst wurde von Pfarrer Urs bei der Ankunft. Dann das Zeugnis vom Freitagabend fand ich auch sehr berührend. Das Highlight war aber der Samstagabend mit dem Lichterumzug und den schönen Liedern in der anschliessenden Gebetszeit in der Kirche. Fabienne Der diesjährige Weltjugendtag hat mich wieder einmal sehr begeistert! Die Atmosphäre war toll, der Umgang unter den Teilnehmern sehr freundlich und gemütlich und unsere Gastfamilie war top! Die Impulse von Abt Martin und Bischof Marian waren sehr interessant. Nun freue ich mich auf das Treffen in Basel und hoffe, dass es auch so super wird wie das in Muri. Aniko Die Gottesdienste waren sehr schön gestaltet und eindrücklich. Die Begegnungen und interessanten Gespräche mit unseren Gästen haben uns bereichert. Eine Gastfamilie Toll, dass ihr euch wieder für die Jugend und Christus ins Zeug gelegt habt. Die Fotos sind eindrücklich und zeugen von tollen Stunden in Muri! Viel Freude und Ausdauer weiterhin bei eurer wichtigen Aufgabe! Béatrice Das Treffen hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich nur einen Teil miterleben konnte. Die Highlights für mich waren, dass Didier Berthod seine Geschichte erzählt hat am Freitagabend und der Samstag mit dem Morgenlob und dem Gottesdienst mit Abt Martin und

Jugendbischof Marian. Bewegt hat mich auch zu sehen, dass wir so viele Jugendliche und junge Erwachsene waren die teilgenommen haben. Das war super. Ich nehme vom Weltjugendtag mit, dass es sich lohnt, sich für die Jungen einzusetzen. Dominik Äs isch wie jedes Jahr super gsi! Danke fer ewi Organisation! Patricia

Ich habe den WJT als sehr gut geplant und organisiert erlebt. Das Programm war nicht zu streng und zu eng, es gab genügend freie Zeit um die ganzen Leute zu treffen, die man sonst so selten sieht. Verena

Es war ein sehr schöner Weltjugendtag, mein erster regionaler, daher kann ich ihn nicht mit vorhergehenden vergleichen. Es war sehr schön, viele vom WJT in Madrid wieder zu treffen, mit ihnen zu singen, Spass zu haben und sich auszutauschen. Ein Highlight aus dem Weltjugendtag herauszupicken, ist schwierig, denn es war wirklich alles super organisiert und toll. Aber doch am besten hat mir der Gottesdienst am Sonntagmorgen gefallen. Wegen Verspätungen kamen wir zwar erst einige Minuten später an. Aber von ganz hinten über die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche nach vorne zu sehen, war sehr schön und hat mich berührt. Was ich vom Weltjugendtag mitnehem ist ganz klar diese Freude die wir gemeinsam im Glauben feiern. Und Diese als Motivation zurück in unsere Region tragen und sich weiter engagieren. Das Musical war ebenfalls ein Höhepunkt und ich bin sehr dankbar, es gesehen zu haben. David Der WJT Muri war wirklich genial! Bei den Workshops fand ich es bisher das vielfäl-

Einfach genial, wie ihr das mit diesem Treffen gemeistert habt. Kompliment! Einerseits hatten wir zwei tolle junge Frauen bei uns zu Gast. Aus diesen Begegnungen konnten auch wir sehr viel in unseren Alltag mitnehmen. Andererseits ist mein Mann Hauswart in der Schulanlage Badweiher, wo ja auch ein „Schauplatz“ war. Er ist begeistert, mit wie viel Engagement, ohne ausfällige Situationen, bester Organisation, reibungsloser Abwicklung und Kommunikation gearbeitet wurde. Er würde bei einer nächsten Anfrage sofort wieder zustimmen. Unsere ältere Tochter wirkte in den Gottesdiensten mit und durfte den „Hut“ von Jugendbischof Marian Eleganti halten... welche Ehre. Unsere jüngere Tochter spielte als Statistin im Musical Don Bosco mit. Für sie ist dies eine wertvolle Erfahrung. Dem Musical wurde in der Presse meines Erachtens viel zu wenig Beachtung geschenkt. Es war einfach grossartig und hat den Applaus mehr als verdient. Was wir auch von Freunden hörten, war sehr, sehr positiv. Es gibt sie noch, die aufgestellte, motivierte, begeisterungsfähige, mitdenkende Jugend. Dies ist eine grosse Freude. Mit ganz lieben Grüssen aus Muri. Und DANKE für dieses unvergessliche Erlebnis. Eine Gastfamilie

Tweet-Abt

„Beeindruckende Stimmung am Weltjugendtag in Muri! Viele grossartige junge Menschen, die Gegenwart und Zukunft der Kirche sind.“ Live-Tweet von Abt Martin Werlen www.twitter.com/AbtMartin


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Impressionen vom Weltjugendtag in Muri Einige ausgewählte Eindrücke mit Hintergrundinformationen vom Weltjugendtag in Muri.

Die Evangelisationsschule ESM aus Altötting (D) führte das spannende Musical „Gangs of Turin“ über das Leben des Heiligen Don Bosco auf. Die 24 Studenten aus 15 verschiedenen Nationen begeisterten sehr! Besonders berührend war auch der tolle Einsatz von Kindern aus Muri, die kleine Rollen übernahmen.

Die Kletter-Legende Didier Berthod legte ein beeindruckendes Zeugnis ab über sein Leben als ehemaliger Szene-Superstar und heutiger Mönch.

Bei jedem Weltjugendtag gibt es immer Zeit für Austausch, Spiel und Spass. Dieses Jahr war am sonnigen Sonntag wenigstens Volleyball möglich.

In über 30 – total unterschiedlichen – Workshops konnten die TeilnehmerInnen sich den verschiedenen Facetten des Glaubens widmen.

Dieses Jahr filmte ein professionelles Videoteam das ganze Treffen und einzelne Programmpunkte streamten sie sogar live ins Internet.

Die katholische Rockband Crossing Flow aus Graz waren eine der Entdeckungen des diesjährigen Weltjugendtages. Obwohl es für sie eines der ersten Konzerte überhaupt war , legten sie viel „Routine“ und Können an den Tag. < Abt Martin Werlen aus dem Kloster Einsiedeln führte mit seinen Impulsen durch das ganze Wochenende. Er verstand es, die Jugendlichen tiefgründig und humorvoll anzusprechen.

Muri zeigte sich von einer sehr gastfreundlichen Seite! Viele Familien waren bereit Jugendliche für zwei Nächte bei sich aufzunehmen! Danke sehr!!!

Bei der Sonntagsmesse in der vollen Pfarrkirche waren auch


Aus 30 kreativen und total verschiedenen Workshops konnte man maximal 2 besuchen. Viele Jugendliche wurden selber aktiv und boten einen Workshop an. Zum Beispiel gab es welche zu den Themen: SozialeinSeite 5 satz, Ehe (Bild l.), Sport (Bild r.), Theologie, spirituelles Malen, Tanzen, Feuerwerk, Sexualität, Lobpreis...

Eine begeisternde Stimmung konnte auch ReggaeKünstler Daveman aus Berlin erzeugen. Seine Art von Lobpreismusik war sehr tanzbar.

Die geniale Gäissmatt Band aus Zug begleitete die liturgischen Momente wie gewohnt sehr hinführend.

Ist das Essen gut, dann ist vieles gut. Und es war super gut! Ein grosser Dank an alle Helfer vom Essensteam. Viele Murianer leisteten treue Arbeit!

Besonders toll war, dass auch Bischof Felix Gmür am Sonntagnachmittag extra anreiste, um den Jugendlichen für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Zu einem weiteren Höhepunkt hat sich der „Scharfe Ecken“ entwickelt, wo man sich mit kirchlichen Würdenträgern austauschen kann.

Die Stimmung beim Weltjugendtag beinhaltet viele Facetten: euphorisches Mitgehen beim Konzert, aber auch besinnliche Stimmung in der Anbetung.

Die katholischen Radiosender Radio Gloria und Radio Maria Deutschschweiz berichteten das ganze Wochenende hindurch zusammen live aus Muri. Dies war die erste gemeinsame Übertragung der beiden Sender.

Am Samstagabend startete die Vigil in der altehrwürdigen Klosterkirche von Muri. Zudem konnten die TeilnehmerInnen darin am Sonntagmorgen auch noch an einer richtigen benediktinischen Laudes teilnehmen.

Aus dem Kanton Zug reiste eine kleine Gruppe gar mit dem Fahrrad nach Muri – eine echte VeloPilgerreise also und ein sportlicher Einstieg ins WJT-Weekend. Ein Halt in Auw bei Mutter Bernarda Bütler war nur eines der Highlights dieser Reise.

< Jugendbischof Marian Eleganti überraschte am Sonntag mit einer unkonventionellen Einlage. Zusammen mit der Gäissmatt Band sang er das von ihm selber komponierte „Kyrie Eleison“...

Die WJT-TeilnehmerInnen und GottesdienstbesucherInnen zeigten sich sehr hilfsbereit. Bei der Kollekte, welche für die Clinica Madre Bernarda in Cartegna (Kolumbien) aufgenommen wurde, kamen CHF 3922.96 zusammen! Danke!!!

h Schweizergardisten für den Ehrendienst anwesend.


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Road to Rio – was die Schweizer planen Vom 23. bis 28. Juli 2013 wird in Rio de Janeiro der nächste internationale Weltjugendtag stattfinden. In ganz Brasilien laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Für die Hauptwoche alleine werden 3 bis 6 Millionen junge Menschen aus der ganzen Welt erwartet. Auch aus der Schweiz werden mehrere hundert Jugendliche erwartet. Die Vorbereitungen laufen ebenfalls. Ein Lagebericht... 1

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Amazonas-Gebiet

Fortaleza

Eins vorneweg: In Brasilien wird im Sommer 2013 der Himmel los sein! In den 276 Diözesen des Landes herrscht schon jetzt eine grosse Euphorie und Vorfreude. Aber es wird auch schon hart gearbeitet und vorbereitet. Inzwischen sind aus Rio Einzelheiten aus dem Programm der Hauptwoche bekannt geworden. Eine Besonderheit wird sicher sein, dass die grösseren Veranstaltungen während der Woche (Eröffnungsmesse, Papst-Empfang, Kreuzweg usw.) direkt auf dem weltbekannten Sandstrand „Copacabana“ mitten in Rio stattfinden werden. Zudem werden die „Tage in der Diözese“ ersetzt durch eine „Missionary Week“.

Das Vorbereitungsteam

Seit Monaten arbeitet das Rio-OK, bestehend aus folgenden Personen: •M  artin Iten, 26, Polygraf aus Zug, Leitung des Teams, verantwortlich für Werbung, Sponsoring und Medien •S  arah Furrer, 25, Studentin und Lehrerin aus Rickenbach LU, verantwortlich für Vor- und Nachreisen • F rançois-Xavier Schubiger, 23, Student aus Möhlin AG, verantwortlich für Vorund Nachreisen • J ean-Marie Duvoisin, 34, Koordinator und Sekretär aus Einsiedeln SZ, verantwortlich für Sekretariat, Finanzen und Coaching •N  athalie Rüttimann, 27, Lehrerin und Religionspädagogin aus Arlesheim BL, verantwortlich für Missionary Week und Hauptwoche •R  afael D‘Aqui, 31, Jurist und Projektreferent aus Rio de Janeiro, verantwortlich für Kontakte und Beziehungen zu Brasilien •M  arcus Scheiermann, 40, Priester und Pfarrer in Schaffhausen, verantwortlich für die geistliche Begleitung des OK‘s. • J ugendbischof Marian Eleganti, 56, Vertreter der Schweizer Bischofskonferenz

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Rio de Janeiro

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Copacabana

Natürlich bietet die ARGE Weltjugendtag auch für 2013 ein umfassendes Reiseangebot für junge SchweizerInnen an. Bereits sind erste Angaben bekannt (Änderungen vorbehalten). Voraussichtlich wird man bis zu vier Wochen mit der ARGE Weltjugendtag in Brasilien verbringen können. Eine Vorreise im Amazonasgebiet 1 ist dabei ebenso geplant, wie die Teilnahme an der Missionary Week in der Diözese Fortaleza 2 , einer wunderschönen Stadt direkt am Atlantik. Nach der Hauptwoche in Rio bietet die ARGE auch noch eine Nachreise, um die vielen Eindrücke des Weltjugendtages verarbeiten zu können und weitere Facetten des Landes kennenzulernen. Diese Nachreise wird einerseits in der Region um Rio 3 und um São Paulo stattfinden, andererseits sind auch einige interessante Tage im afrikanisch geprägten Salvador de Bahia 4 geplant.

Salvador de Bahia

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Brasilien

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WJT-Fürsprecherin

Mögliche Daten: Vorreise 8. – 16. Juli 2013 Missionary Week 12. – 21. Juli 2013 Hauptwoche 21. – 30. Juli 2013 Nachreise 29. Juli – 9. August 2013 Die Reisen werden einfach sein und möglichst kostengünstig angeboten, damit viele junge Interessierte im Alter zwischen 16 (Jahrgang 1997) und 35 (Jahrgang 1978) Jahren teilnehmen können. Jugendliche unter 18 Jahren brauchen eine erwachsene Begleitperson. Im August 2012 wird eine Delegation des Schweizer Vorbereitungsteams nach Brasilien reisen, um alles bis ins Detail vorzubereiten. Im November 2012 sollten die Angebote fix sein und die Anmeldephase starten. Bereits vorher wird es vereinzelte Informationsveranstaltungen geben, wo sich VertreterInnen des OK‘s den Fragen stellen. Eine erste Infoveranstaltung wird sicherlich am 5. September 2012 in Zürich stattfinden. Weitere Informationen dazu unter weltjugendtag.ch.

Selige Chiara „Luce“ Badano 1971 bis 1990, Sassello, Italien Chiara Badano war das einzige Kind einer katholischen Familie. Im Alter von neun Jahren schloss sie sich der Fokolar-Bewegung an. Sie wollte Kinderärztin in Afrika werden. 1988 fühlte sie beim Tennisspielen einen stechenden Schmerz im Rücken, bei der Biopsie wurde Knochenkrebs diagnostiziert. Es folgten immer häufigere Behandlungen und Krankenhausaufenthalte, zunehmende Schmerzen und dann auch die Lähmung ihrer Beine... Als im Sommer 1990 die Ärzte beschlossen, die Behandlungen einzustellen, übergab sie sich ganz dem Willen Gottes. Ihre letzten Worte galten ihrer Mutter: „Sei glücklich, denn ich bin es auch“.


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Multikulti Vortreffen in Basel... Nach den vielen positiven Erfahrungen mit dem nationalen Vortreffen für Madrid in Brig 2011, haben wir uns entschieden, dass wir auch für Rio de Janeiro ein solches nationales Treffen organisieren wollen. Diesmal wird es sogar richtig international...

Erst zum zweiten Mal gibt es in der Schweiz ein nationales Weltjugendtreffen. Nach Brig im Jahr 2011, wird nun als Vorbereitung auf den internationalen Weltjugendtag in Rio de Janeiro in Basel das nächste schweizweite Treffen stattfinden. Organisiert von der ARGE Weltjugendtag und den Verantwortlichen aus der Romandie und dem Tessin. Alle jungen Menschen des Landes sind ganz herzlich eingeladen, vom 19. bis 21. April 2013 nach Basel zu kommen. Egal, ob sie im Sommer 2013 nach Rio reisen, oder nicht. Das Treffen wird zudem viersprachig (auch rätoromanisch) sein mit Simultanübersetzungen ins Französische und Italienische. Drei Tage lang wird Weltjugendtagsatmosphäre geboten mit Impulsen, Gebetszeiten, Konzerten, Workshops, Zeugnissen usw. Zudem gibt‘s sicher eine internationale Kulinarik. Basel ist die drittgrösste Schweizer Stadt, liegt am Rhein und ist sehr international. Es heisst, dass in Basel über 40 Sprachen gesprochen werden. Gerade im sogenannten Kleinbasel ist die Einwanderung sehr gross, was sich in der katholischen Kirche vor Ort stark widerspiegelt. Das nationale Jugendtreffen vom April 2013 wird dementsprechend

Das Logo des Weltjugendtages 2013 in Rio de Janeiro ist inzwischen schon vielen bekannt. Es ist eine kreative Umsetzung des Mottos „Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern (Mt 28,19)“ und zeigt ein Herz mit der weltbekannten Christus-Statue und dem Zuckerhut, den Wahrzeichen Rios. Was viele aber nicht wissen: Der Designer dieses Logos ist ein 25-jähriger Brasilianer mit Schweizer Wurzeln. Gustavo Huguenin Curty ist ein Nachkomme in der fünften Generation von Westschweizer Auswanderern aus Le Locle. So schreibt uns Gustavo auch: „Ich möchte die Schweiz unbedingt mal besuchen kommen!“ Herzlich willkommen, Gustavo!

sehr multikulti, farbig und vielfältig! Ein richtiger kleiner Weltjugendtag eben... Mit der gastgebenden Pfarrei St. Clara dürfen wir in einer sehr lebendigen und dynamischen Pfarrei zu Gast sein. Pfarrer ist mit Ruedi Beck ein junger, engagierter Priester und Domherr der Diözese Basel, und Vikar mit Stefan Buchs ein richtiger WJT-Erprobter. Die Pfarrei umfasst ganz Kleinbasel und beheimatet 6700 Katholiken aus 100(!) verschiedenen Nationen! Jedes Wochenende treffen sich 1000 davon in 7 verschiedenen Gottesdiensten in den verschiedenen Kirchen der Pfarrei. Seit 2007 gibt es in der Pfarrei auch ein Karmelitenkloster mit Mönchen aus Indien.

Gut erschlossen

Die Stadt Basel ist natürlich optimal am Schweizer Verkehrsnetz angeschlossen und auch die gastgebende Pfarrei St. Clara ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (dem grünen Basler Trämli) zu erreichen. Wir freuen uns, 2013 zum ersten Mal mit dem WJT in eine richtige Schweizer Grossstadt zu gehen und in die Internationalität von Kleinbasel eintauchen zu dürfen! Und wir freuen uns, wenn viele junge Menschen aus dem ganzen Land mit dabei sind! arge weltjugendtag

Impressum

Logo für Rio

Das Tagblatt ist die Vereinsschrift der ARGE Weltjugendtag. Sie erscheint dreimal jährlich, in unregelmässigem Abstand. Auflage: 5‘000 Exemplare / Druck: Cavelti Druck, Gossau Neue Adresse: ARGE Weltjugendtag, Kloster, 8840 Einsiedeln Tel 055 418 62 99, Fax 055 418 62 98, arge@weltjugendtag.ch

arge weltjugendtag

Unserarge Goldpartner: weltjugendtag

schweizer seelsorgestiftung

arge weltjugendtag

Gratulationen Gleich zwei unserer ehemaligen WJT-Verantwortlichen haben eine Entscheidung fürs Leben getroffen! Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen für den neuen Lebensabschnitt Gottes reichsten Segen! •S  tefan Buchs, ehemaliges Vorstandsmitglied und OK-Mitglied Basel 13 (s. Seite 2), wurde am 10. Juni durch Bischof Felix zum Priester der Diözese Basel geweiht. • L uzia Wicki, OK-Mitglied Sydney 08, heiratete am 26. Mai ihren Burkhard.

Vorbereitungskonferenz Vom 28. März bis 1. April fand in Rom eine internationale WJT-Konferenz statt. Delegierte aus über hundert Ländern analysierten den vergangenen Weltjugendtag in Madrid und stellten sich den vielen Fragen, die der Weltjugendtag in Rio mit sich bringt. Die brasilianische Delegation zeigte sich bereits in Rom von einer sehr gastfreundlichen Seite und liess viel Vorfreude verbreiten. Höhepunkt der Tagung war die Teilnahme an der Palmsonntagsmesse mit Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz und der Besuch des Centro San Lorenzo. Unser Delegierter für die Deutschschweiz war Martin Iten.


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Eine Liebesgeschichte Ein Zeugnis über die Vorsehung Gottes. Es ist klar, dass eine Liebesgeschichte nicht der Kern des Weltjugendtages ist, denn der Weltjugendtag ist ein Pilgerweg mit Christus, ein Fest des Glaubens. Aber, wer hat uns gesagt, dass ER uns nicht auch auf diesem Weg überraschen kann? Rafael: Der Weltjugendtag in Rio de Janeiro im Juli 2013 wird für mich, Rafael, mein fünfter Weltjugendtag sein. Alles begann im Jahr 2000: Die unwiderstehliche Einladung unseres verstorbenen seligen Papstes Johannes Paul II. zum Weltjugendtag hat mein Herz zutiefst berührt. Leider lebte ich da noch in meiner Heimatstadt Rio de Janeiro, und die Distanz und meine Mittel erlaubten es mir nicht, an diesem Treffen der Jugend mit dem Papst in Rom teilzunehmen. Die Enttäuschung, nicht unter diesen zwei Millionen jungen Menschen aus der ganzen Welt in Tor Vergata zu sein, hat in mir den starken Wunsch geweckt, am nächsten Treffen in Toronto 2002 teilzunehmen. Aus einem bevölkerungsreichen Land kommend – wir sind 200 Millionen Brasilianer, von denen 6 Millionen in meiner Heimatstadt wohnen –, verstand ich erst in Toronto, was die in der Bibel beschriebenen Menschenmassen bedeuten, die Jesus gefolgt sind. In dieser ersten Weltjugendtags-Erfahrung habe ich aber auch verstanden, dass Jesus uns als einzigartig und kostbar betrachtet, auch wenn wir uns in der Menge befinden. Die Worte von Papst Johannes Paul II. haben mein Herz getroffen: “Wenn ihr seid, was ihr sein sollt, dann werdet ihr Feuer auf der ganzen Erde entzünden.“ Diese Erfahrung von Toronto hat mich nach Köln 2005 gebracht, nicht mehr nur als einer, der kommt, um dem Papst zuzuhören. Die Gnade des Treffens in Toronto hat mich in eine Dynamik des Dienstes geführt: Ich habe mich der Gemeinschaft „Shalom“ zur Verfügung gestellt, eine Gruppe Pilger an das Treffen nach Deutschland zu bringen. Zur gleichen Zeit wollte ich mich einem Studium über die Kirche widmen und habe mich deshalb entschieden ein Lizenziat in Kirchenrecht in Rom zu machen. Da ich also in Rom war, hat mich meine Gemeinschaft ebenfalls gebeten, bei den Vorbereitungen für den Weltjugendtag in Sydney 2008 mitzuhelfen. Die zwei Treffen mit Papst Benedikt XVI. waren für mich eine gute Gelegenheit, wichtige Themen

auf meinem Glaubensweg zu vertiefen: den Wert der Eucharistie und das Wirken des Hl. Geistes in meinem Leben. Und auf menschlicher Ebene hatte Gott eine Überraschung für mich vorbereitet... Nathalie: So wie Rafael, war ich, Nathalie, in Köln 2005 und Sydney 2008 in der Menge der Jugendlichen. Wir waren da, verbunden, ohne uns zu kennen, im gleichen Verlangen, junge Kirche zu sein und die Freude des Glaubens zu verkünden. Ich komme aus Arlesheim BL, war damals in Köln 20 Jahre alt und absolvierte in Zug mein Studium zur Primarlehrerin. In Köln habe ich als einfache “Zuschauerin” teilgenommen. Dies war der erste Weltjugendtag, wo ich ‚akzeptierte‘ teilzunehmen. Die Einladungen meiner Mutter zum Weltjugendtag 1997 in Paris und 2000 in Rom hatte ich noch dankend abgelehnt. Ich kannte diese wunderbare Erfahrung der jungen, dynamischen Kirche noch nicht und war in der Gebetsgruppe meiner Pfarrei, in der ich ziemlich die einzige Jugendliche war, irgendwie ganz zufrieden. In Köln wurde ich dann völlig überrascht. Ich traf etwas an, was ich mir nicht einmal vorstellen konnte, dass es existiert: Die Erfahrung einer jungen, hoffnungsvollen und fröhlichen Kirche und die tiefe Erfahrung der grossen Liebe Gottes für mich und jeden Einzelnen in der eucharistischen Anbetung in der Vigil. Durch diese Erlebnisse wurde ich zur “Pilgerin” und schliesslich, da ich diese Geschenke unmöglich für mich behalten konnte, zur “Freiwilligen Helferin” für den Weltjugendtag in Sydney 2008. Ich war Mitglied des OK’s der Deutschschweizer Delegation zur Vorbereitung. Mit grosser Freude habe ich meine Zeit geopfert um zusammen mit dem Team den Schweizer Jugendlichen eine unvergessliche Erfahrung in Sydney zu ermöglichen. Durch meinen Dienst für den Weltjugendtag hatte mir Gott eine Überraschung vorbereitet... Rafael: ...denn die beiden Geschichten haben sich gekreuzt. Ein Jahr nach Sydney wurde ich, Rafael, gewählt um meine Gemeinschaft an einem internationalen Treffen in Rom zur

Auswertung des australischen Weltjugendtages zu repräsentieren. Nathalie: Auch ich, Nathalie, war da, im Auftrag der Deutschschweizer Jugend. Gott hat uns in den Dienst des Weltjugendtages gestellt, damit wir uns kennenlernen konnten und daraus ist eine Freundschaft entstanden, die auf einem gemeinsamen Interesse gegründet ist: wie können wir der Jugend den Schatz vermitteln, den wir Schritt für Schritt an jedem Weltjugendtag erleben durften? Es kam dann der Palmsonntag und wir haben auf dem Petersplatz an der Übergabe des WJT-Kreuzes und der Marienikone an die spanischen Jugendlichen teilgenommen. Das römische Treffen mit ‚WJT-Luft‘ hat sich dann noch einige Tage ausgedehnt. Wir sprachen über die Jugend generell, über unsere eigene Jugend und über unser Leben. Rafael: Ende 2009, nach unzähligen Gesprächen, Treffen, Gebeten, eine Entscheidung: Möchtest du meine Freundin sein? Heute, nach zweieinhalb Jahren, sind wir verlobt und werden am 15. Dezember 2012 heiraten. Unser Eindruck ist, dass Gott uns aus der Menge für diesen Weg ausgewählt hat und uns in vielen Weltjugendtagen dafür vorbereitet hat. Tag für Tag gehen wir diesen Weg des Glaubens, des Gebets und der Evangelisation und fühlen uns nicht alleine, wenn wir an die vielen Jugendlichen denken, die wir in Rio de Janeiro treffen werden. Nun haben wir eine neue Mission empfangen: Gemeinsam dürfen wir mit grosser Freude im Deutschschweizer Komitee mithelfen, dass der nächste Weltjugendtag im Juli 2013 in Rio de Janeiro für viele Schweizer Jugendliche zu einem unvergesslichen Erlebnis mit Gott wird. Wie könnte das die Vorsehung Gottes besser planen, als dass ein Carioca (so heissen die Einwohner von Rio de Janeiro) und eine Deutschschweizerin dies gemeinsam machen können?

www.weltjugendtag.ch


Weltjugend Tagblatt 07 2012  

Die Ausgabe 07 mit Thematik Weltjugendtag Muri, Vortreffen in Basel und Weltjugendtag in Rio.

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