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R ö m i s c h - k at h o l i s c h e s P f a rr b l at t d e r N o r d w e s t s c h w e i z 

13. bis 19. August 2011

Katharina Ebel/KNA-Bild

KIRCHEheute Jugendliche bejubeln den Papst – Weltjugendtag Sydney 2008.

Weltjugendtag in Madrid

2 Millionen Jugendliche – 1 Papst In Madrid beginnt am 16. August der 26. Weltjugendtag unter dem Motto «Verwurzelt und gegründet in Christus, fest im Glauben». Erwartet werden bis zu 2 Millionen Jugendliche aus der ganzen Welt, die gemeinsam den Glauben erfahren und den Papst sehen möchten. Der Weltjugendtag wurde 1984 von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen und ein Jahr später zur festen Einrichtung erklärt. Seitdem finden alle zwei bis drei Jahre internationale Weltjugendtage statt, der letzte 2008 in Sydney mit rund 400 000 Mitwir-

33/2011 | 40. Jahrgang Region 1 Basel, Leimental www.kirche-heute.ch

kenden. «Aus der Schweiz waren damals zwischen 400 und 500 Jugendliche vor Ort. Da Madrid näher liegt, werden etwa dreimal so viele mitreisen», erklärt Martin Iten, Mediensprecher der Arge Weltjugendtag, die im Auftrag der Schweizer Bischöfe tätig ist. Diese rund 1200 Weltjugendtagsteilnehmer kommen aus der ganzen Schweiz. Beim Weltjugendtreffen wird auch die offizielle Schweizer Kirche stark vertreten sein. Jugendbischof Marian Eleganti sowie die Bischöfe Pier Giaccomo Grampa, Vitus Huonder und Weihbischof Martin Gächter begleiten die Schweizer Reiseteilnehmer.

Weltverbesserer Asylverfahren machen Menschen krank Unbekannte aus der Bibel  Projekte der Sozialarbeit managen  Kritik an Gleichstellungsinitiativen

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Rund um das offizielle Programm hat die Arge Weltjugendtag weitere Wochen in Südfrankreich und Spanien eingeplant. Einerseits für Vor- und Nachbereitung, andererseits aber auch, damit die jungen Menschen Land und Kultur besser kennen lernen und die Ferien geniessen können. Eine Woche vor dem Haupttreffen in Madrid finden «Tage in der Diözese» statt. «Diese gehören zum offiziellen Programm und sind über ganz Spanien verteilt», fügt Martin Iten an. Die Schweizer Delegation reist dafür in die Diözese Santander in Nordspanien. Sie soll mit ihren spirituellen Aktivitäten auf den Hauptanlass in Madrid einstimmen. Das Tagesprogramm in Madrid wird den meteorologischen Gegebenheiten in Spanien angepasst. Während der Siesta über die Mittagszeit finden keine kulturellen Veranstaltungen statt. Die Höhepunkte des Weltjugendtages sind die Vigilnacht von Samstag auf Sonntag und der grosse Abschlussgottesdienst, an welchen auch Papst Benedikt XVI. zugegen sein wird. Weltkirche erfahren «Es kommen etwa 500 000 registrierte Besucher für das Wochenprogramm. An den grossen Abschlussveranstaltungen am Wochenende rechnet man mit zwei Millionen Teilnehmern» erklärt Martin Iten weiter. Diese Dimensionen sollen vor allem die Weltkirche erfahrbar machen. Der Glaube kann neu entdeckt, gestärkt und verinnerlicht werden. Speziell ist die Vielfalt der Weltkirche, welche bei diesem Anlass an einem Ort zusammenfindet. Es gibt kaum ein Land auf der Welt, aus welchem sich keine Jugendlichen angemeldet haben. Der Austausch mit jungen Katholiken aus anderen Kulturen gehört somit zu den spannendsten Punkten dieser Reise. Michael Simonett 

Dekanatswallfahrt nach Mariastein Ausgewählte Gottesdienste Veranstaltungstipps Sophia – Gottes weibliches Gesicht Aus den Pfarreien

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