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PRAXISLÖSUNGEN

Gefahrgutplaner 2013 Wichtige Aufgaben wirksam umsetzen Mit ausführlichen Arbeitshilfen auf CD-ROM


6

Inhalt

Inhalt Editorial ..................................................................................... 8

Pflichten beim Gefahrguttransport ....................(KW 1/2)

118

Die Unterweisung von Mitarbeitern ................... (KW 3/4)

123

Schulung von Gefahrgutbeauftragten .............. (KW 5/6)

129

Gefahrgutrelevante Pflichten im Unternehmen ...................................................... (KW 7/8)

136

GefahrGutInfothek ............................................ (KW 9/10)

141

Erstunterweisung .......................................... (KW 11/12)

143

Ladungssicherungsmittel .............................. (KW 13/14)

145

Gefahrgut- und Abfallrecht ............................ (KW 15/16)

152

Fahrzeugkontrolle .......................................... (KW 17/18)

155

Kennzeichnung nach ADR .............................. (KW 19/20)

158

Unf채lle vermeiden ........................................... (KW 21/22)

163

Aktuelles Recht ............................................... (KW 23/24)

168

Jahresbericht .................................................. (KW 25/26)

172

Ladungssicherung ......................................... (KW 27/28)

175

Verladerpflichten ............................................ (KW 29/30)

178

Vom Abfall zum Gefahrgut ............................. (KW 31/32)

185

Ladungssicherung aus rechtlicher Sicht ................................................................. (KW 33/34)

192


Inhalt

7

Kennzeichnung ............................................... (KW 35/36)

200

Umweltschaden .............................................. (KW 37/38)

203

Funktionsbezogene Unterweisung ............... (KW 39/40)

205

Be- und Entladen ............................................ (KW 41/42)

208

Kennzeichnung und Bezettelung .................. (KW 43/44)

215

Pflichten des Beförderers .............................. (KW 45/46)

218

Lagerung von Gefahrstoffen .......................... (KW 47/48)

222

Versand begrenzter Mengen .......................... (KW 49/50)

228

Sammeln und Entsorgen gefährlicher Abfälle .............................................................. (KW 51/52)

235

Checklisten und Formulare ................................................... ~


KW 1

Mo 31. Silvester

Di 1. Neujahr

Mi 2.

Do 3.

Fr 4.

Sa 5.

So 6. Hl. Drei Kรถnige


Pflichten beim Gefahrguttransport – To-do

KW 1/2

Pflichten beim Gefahrguttransport Wer hat welche Pflichten beim Gefahrguttransport? Die Beförderung gefährlicher Güter kennt viele Beteiligte. Welche Pflichten die Beteiligten bei Beförderungen auf der Straße und Schiene oder mit dem Binnenschiff zu erfüllen haben, legt in Deutschland die GGVSEB fest. Pflichten im Straßenverkehr Als an der Beförderung im Straßenverkehr Beteiligter müssen Sie allgemeine, also auch für die Beförderung gefährlicher Güter relevante Pflichten beachten, etwa aus CMR (z.B. Art. 22 über die Pflichten für Absender und Frachtführer), StVG (z.B. § 24a „0,5 Promille-Grenze“), StVO (z.B. § 42 „Richtzeichen“), StVZO (z.B. § 29 „Untersuchung der Kraftfahrzeuge und Anhänger“) und FPersV (z.B. § 1 „Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr“). Zusätzliche Pflichten sind in den §§ 4 Abs. 2, 28, 29 und 35 GGVSEB festgelegt. Abgesehen von den nach § 4 Abs. 2 GGVSEB durch den Fahrzeugführer im Gefahrenfall zu erfüllenden Meldepflichten und den sich aus § 35 GGVSEB ergebenden Pflichten zur Fahrwegbestimmung und Verlagerung im Straßenverkehr beziehen sich die Pflichten auf die Einhaltung der Vorschriften in den Anlagen A und B ADR. Dabei kann nach Kapitel 1.4 ADR eine mit Tätigkeiten gekoppelte Sicherheitspflicht auch von verschiedenen Unternehmen ausgeführt werden. Ein und dasselbe Unternehmen kann aber auch zugeordnete Pflichten verschiedener Beteiligter erfüllen.

f S. 118 ~ 1 Die Pflichten der an der Beförderung Beteiligten


KW 1/2

Pflichten beim Gefahrguttransport – Praxistipp

Praxistipp Wer ist ein Beteiligter im Sinne der GGVSEB? Die nachfolgende Liste führt alle Beteiligten auf – alle diese haben Pflichten, die wiederum in der GGVSEB zu finden sind. Die vollständigen Pflichten und die entsprechenden Fundstellen finden Sie auf der CD-ROM im Teil 7 Pflichten. ■

Auftraggeber des Absenders

Absender

Beförderer

Empfänger

Verlader

Verpacker

Befüller

Entlader

Betreiber von Tankcontainern, ortsbeweglichen Tanks, MEGC, Schüttgutcontainern oder MEMU

Hersteller, Rekonditionierer von Verpackungen und Stellen für die Inspektion und Prüfung von IBC

Fahrzeugführer

Betreiber von Kesselwagen, abnehmbaren Tanks und Batteriewagen

Eisenbahninfrastrukturunternehmer

Schiffsführer (Binnenschiff)

Eigentümer, Ausrüster (Binnenschiff)

Übergeber leerer Tanks

Beteiligter


Januar

KW 2

Mo 7.

Di 8.

Mi 9.

Do 10.

Fr 11.

Sa 12.

So 13.


KW 3

Mo 14.

Di 15.

Mi 16.

Do 17.

Fr 18.

Sa 19.

So 20.

Januar


Die Unterweisung von Mitarbeitern – To-do

KW 3/4

Die Unterweisung von Mitarbeitern „Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts.“ (Walter Scheel) Sicher hat Walter Scheel nicht speziell an die Beförderung gefährlicher Güter gedacht, aber das Zitat wäre außerordentlich treffend. Sind doch Gefahrgüter nicht nur dann aggressiv und gefährlich, wenn es gewünscht wird, sondern auch dann, wenn es nicht erwünscht ist, also z.B. bei der Beförderung. Insofern ist die Schulung von an der Gefahrgutbeförderung beteiligten Personen von großer Bedeutung. Unterweisungen müssen so eng wie möglich auf den jeweiligen Arbeitsplatz abgestimmt sein, dies trifft auch auf die Vorschriften zum Gefahrguttransport zu. Fahrer von Gefahrguttransporten und Gefahrgutbeauftragte müssen regelmäßig Schulungen durchlaufen oder Kenntnisnachweise erbringen. Verantwortliche Personen im Unternehmen müssen profunde Kenntnisse der für sie einschlägigen Vorschriften haben und entsprechend geschult oder unterwiesen sein. Nicht nur Verantwortungsträger, sondern auch jene Mitarbeiter, die ihre Tätigkeiten auf Anweisung ausführen, brauchen ein breites Wissen über die Gefahrgutvorschriften. Damit müssen auch alle Mitarbeiter beauftragter Personen, die mit Arbeiten zu Gefahrguttransporten beschäftigt sind, entsprechend ihrer Verantwortung aufgaben- und tätigkeitsbezogen geschult bzw. unterwiesen werden. Erstellen Sie mithilfe der Anleitung auf der CD-ROM „10 Schritte zur perfekten Präsentation“ Ihre Unterweisungsunterlagen.

f S. 123 ~ 2 10 Schritte zur perfekten Präsentation


KW 3/4

Die Unterweisung von Mitarbeitern – Praxistipp

Praxistipp Wie kann die Unterweisung aussehen? Dazu ist es wichtig, einige Vorüberlegungen anzustellen: ■

Ist die Firma eher groß oder eher klein?

Wie viele Mitarbeiter hat sie, wie viele davon befassen sich mit der Beförderung von Gefahrgut?

Welches Geschäftsziel verfolgt die Firma?

Ist die Beförderung wie bei einer Spedition Hauptaktivität oder eher Mittel zum Zweck, damit die eigenen Produkte zu den Kunden gelangen?

Wie stark kann man die Mitarbeiter mit Theorie belasten?

Bis in welche Tiefe soll die Unterweisung gehen, damit die Mitarbeiter nicht verwirrt werden?

Brauche ich einen Zeitplan?

Informieren Sie sich auf S. 123 über „Die Unterweisung von Mitarbeitern“ von Dr. Joachim Opitz.

Eigene Notizen


Januar

KW 4

Mo 21.

Di 22.

Mi 23.

Do 24.

Fr 25.

Sa 26.

So 27.


Gefahrgutplaner 2013  

Alle wichtigen Aufgaben des Gefahrgut-Jahres 2013 sicher meistern

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