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16. JULI BIS 29. AUGUST

KUNST & KULINARIK FESTSPIELE 2019 AUF DER BURG GOLLING


VORSTAND Hermann Dรถllerer Philipp Preimesberger Sabine Dรถllerer Marcella Kretz Martin Malter Christl Dรถllerer


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VORWORT

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ÜBERSICHT

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RÜCKBLICK

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PROGRAMM

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FÖRDERER

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KARTENVERKAUF

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SITZPLÄTZE & PREISE

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BURG GOLLING

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KUNST & KULINARIK DÖLLERER

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PARTNER

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„SCHÖNE ZEITEN“

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Meine sehr geehrten Damen und Herren, wer hätte das gedacht: Als vor 20 Jahren die damals noch „Kleinen Festspiele“ gegründet wurden, konnte niemand ahnen, wohin uns die gemeinsame Liebe zur Kunst – und natürlich auch zur Kochkunst – führen würde. Was mit fünf Konzerten begann, findet in diesem Jubiläumsjahr mit 17 Aufführungen und ebenso vielen Soupers einen vorläufigen Höhepunkt. Golling hat seine eigenen Festspielwochen bekommen, mit einer bunten Mischung aus klassischer Kammermusik, Lesungen, Chansons und Jazz, großer Liedkunst und weltgewandtem Humor. Sogar ganze Theaterstücke und Opern hat es bereits gegeben! Was aus der Vielfalt stets ein rundes Ganzes gemacht hat, war jedoch die Kulinarik – und der gute Geschmack spielt nach wie vor die entscheidende Rolle, für die Künstler wie auch für die Festspielgäste. Wenn das keine „Schönen Zeiten“ sind! Ihr

Hermann Döllerer im Namen des Vorstands

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PROGRAMM 2019 HERZLICHEN DANK DEN FESTSPIEL- & KONZERTSPONSOREN!

Salzburg

Dienstag, 16. Juli 2019 – 19.30 Uhr Alexandra Reinprecht & Horst Hubmann

„S’ WONDERFUL“

Donnerstag, 18. Juli 2019 – 20.30 Uhr Max Simonischek

„DER BAU“

Dienstag, 23. Juli 2019 – 20.00 Uhr Bela & Friends

„MARMOR, STEIN UND EISEN“ Donnerstag, 25. Juli 2019 – 20.00 Uhr Heinz Marecek

„DAS IST EIN THEATER“ Sonntag, 28. Juli 2019 – 20.00 Uhr Classic Italian Swing Quartet

„LA DOLCE VITA”

Dienstag, 30. Juli 2019 – 20.00 Uhr Christoph Wagner-Trenkwitz & Freunde

„… OH, DONNA CLARA!“

Donnerstag, 1. August 2019 – 20.00 Uhr Nicole Beutler

„#CHANSON“

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Alexandra Reinprecht und ihr Mann Horst Hubmann entführen uns an diesem Abend an den Broadway.

„Der Bau“ ist eine Parabel über die Gesellschaft, die permanent Risiken schafft, indem sie diese zu verhindern sucht. Bela Koreny und seine durchwegs jugendlichen Freundinnen und Freunde erinnern sich an die stets goldenen Jahre des Schlagers. Ein Abend rund um das Theater. Geschichten und Anekdoten von Schauspielern, Regisseuren, Direktoren, Autoren und Bühnenbildnern.

Dr. Helge Oberhuber Öffentlicher Notar

Dr. Helge Oberhuber

Markt 61 | 5440 Ö fGolling f e nt liche r Tel.: 06244/4354 | Fax: DW 22 E-Mail: oberhuber@notar.at

Das Classic Italian Swing Quartet entführt uns auf eine Reise durch die Epochen und Stile und präsentiert einen CrossoverAbend. Schwung- und liebevoll präsentieren uns Cornelia Horak, Boris Eder, Christoph Wagner-Trenkwitz und Alexander Kuchinka einen Fritz-Löhner-Beda-Abend.

Eine Liebeserklärung an das französische und deutsche Chanson, musikalisch neu interpretiert, in französischer und deutscher Sprache.

Notar

Markt 61 | 5440 Golling Tel.: 06244/4354 | Fax: DW 22 E-Mail: oberhuber@notar.at


Sonntag, 4. August 2019 – 20.00 Uhr Ensemble Salzburg-Wien

„ZWANZIG WERDEN MIT MOZART“

Dienstag, 6. August 2019 – 20.00 Uhr Otto Schenk

„UND WIEDER SACHEN ZUM LACHEN“ Donnerstag, 8. August 2019 – 20.00 Uhr Wiener Klangkommune

„TRIO ZU VIERT“

Sonntag, 11. August 2019 – 11.00 Uhr, Matinée Wiener Philharmonia Schrammeln

„POSTHORN-MATINÉE“

Sonntag, 18. August 2019 – 11.00 Uhr, Matinée Robert Reinagl

„JÖSSAS NA“ Dienstag, 20. August 2019 – 20.00 Uhr Jetlag Allstars

„JETLAG ALLSTARS GO EAST”

Das Ensemble Salzburg-Wien begleitet den Jubiläumsabend mit Quartett­ kompositionen des heranwachsenden Wolfgang Amadeus Mozart. Otto Schenk präsentiert sein Repertoire an humorvollen Stücken, mit dem er sein Publikum zu begeisterten Lachstürmen hinreißt. Ein unvergleichliches Beispiel für Kammermusik, in dem ein Blasinstrument die Melodiestimme übernimmt. Stefan Haimel, Erster Trompeter der Wiener Philharmoniker, begleitet typisch wienerische Schrammelmusik auf seinem Posthorn. Burgtheater-Schauspieler Robert Reinagl und die Musiker Roland Sulzer und Peter Havlicek teilen mit uns ihre Liebe zum Wienerlied. Drei Musiker arrangieren und improvisieren überraschend, egal ob es um klassische Literatur, Volksweisen, Filmmusik oder Jazzsongs geht. Born to fly!

Donnerstag, 22. August 2019 – 20.00 Uhr Karl Markovics

Wie uns das Leben den Garaus machen kann, noch bevor es eigentlich zu Ende ist, davon handeln die Geschichten dieses Abends.

Sonntag, 25. August 2019 – 20.00 Uhr

Das Varietas-Ensemble hat sich mit der „Zauberflöte“ jene Oper Mozarts ausgesucht, die mit ihrer Musik Klein und Groß gleichermaßen begeistert.

„DER VERLOGENE HEURIGE UND ANDERE KALAMITÄTEN“

Varietas-Ensemble

„DIE ZAUBERFLÖTE“ Dienstag, 27. August 2019 – 20.00 Uhr Angelika Kirchschlager

„ES MUSS EIN WUNDERBARES SEIN“ Donnerstag, 29. August 2019 – 19.30 Uhr Alois & Friends

„SOMEWHERE OVER THE RAINBOW“

GEMEINDE GOLLING

FÖRDERER KONZERT

Angelika Kirchschlager singt Werke von Schumann, Schubert, Liszt, Strauss, Mahler, Brahms und weiteren. Alois Mühlbacher erregte als „Wunder­ knabe“ schon früh Aufsehen. Er begeistert mit seiner unverwechselbaren geschmeidigen Stimme.

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DIE KLEINEN FESTSPIELE SIND GROSS GEWORDEN Wie man eine Trutzburg wachküsst – eine kurze Anleitung für engagierte Genießer.

Vielleicht liegt es an den prachtvollen Berggipfeln rund um Golling, dass wir gerne das Erhabene betrachten, nicht zuletzt die historische Burg mitten in unserem Ort. Ein trutziges Juwel, das dennoch viele Jahrzehnte lang im Dornröschenschlaf dahin­ dämmerte. Nur gelegentlich wurde der Wappensaal als Veranstaltungsraum genutzt. Als dann vor 20 Jahren erstmals unsere philharmonischen Stamm­ gäste – auf unsere Bitte hin – dort aufspielten, konnte niemand ahnen, welche Dimensionen diese familiä­ ren Konzerte annehmen würden.

Die Burg jedenfalls entpuppte sich als ideale „Location“. Obwohl – um mit Gertrude Stein zu sprechen: Eine Burg ist eine Burg. Und als solche nicht sehr ge­ räumig. Das machte uns erfinderisch und hielt die Besucherzahl exklusiv. Am Anfang war es noch einfach: Bei Schönwetter wurde im Burghof gespielt, bei Schlechtwetter im Wappensaal, mit maximal 100 Gästen. Wenn Legen­

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den wie Fritz Muliar oder Otto Schenk auf der Büh­ ne standen, war jedoch die Nachfrage entsprechend groß. Was also tun? Wir wichen bei Regen in unse­ re Enoteca vor den Toren Kuchls aus, bei manchen Konzerten auch in die Kirche. Dennoch, der Burghof war bei Weitem der stimmungsvollste Rahmen. Und so kam es doch einmal, wie es kommen musste: Die Vorstellung ist komplett ausverkauft, die Prognose laut Wetterdienst hervorragend, und Otto Schenk betritt die Bühne. Er hat noch keine zehn Worte gesprochen, da zerreißt ein Donnerschlag die Luft und ein Sommergewitter lässt erste, schwere Tropfen fallen. Ein Hilferuf an den Mesner, er möge für das „Konzert“ doch aufsperren, und 20 Minuten später sitzen die Festspielgäste gedrängt in den Kirchen­ bänken, auch die Tonanlage ist im Trockenen. Eine klassische Herbergsuche. Heute haben wir einen neu adaptierten Saal in der Burg, aus den 30 oder 50 Besuchern in den ersten Jahren sind bis zu 280 pro Vorstellung geworden. Das ist im Vergleich zum Festspielhaus in der Mozartstadt Salzburg vielleicht bescheiden, die Künstler jedoch, die wir zu Gast haben, stehen hier in nichts nach – darunter ja auch einige „Jedermänner“. Nicht zuletzt ihre Treue hat unsere kleinen Festspiele groß gemacht.


„KLEINE“ FESTSPIELE AUF DER BURG GOLLING seit 2000

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KONZERT

Alexandra Reinprecht & Horst Hubmann

DIENSTAG 16. JULI

APERITIF:* 19.00 UHR FESTAKT: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR  * Topwinzer Andreas Lehensteiner schenkt ein!

ERÖFFNUNG ALEXANDRA REINPRECHT & HORST HUBMANN „S’ WONDERFUL!“ Alexandra Reinprecht Horst Hubmann Andrea Linzbauer

Sopran Bariton Klavier

Alexandra Reinprecht und ihr Mann Horst Hubmann entführen uns an diesem Abend an den Broadway. Mitte des 20. Jahrhunderts erlebten die vielen Theater eine Hochblüte und Komponisten wie L. Bernstein, F. Loewe oder S. Sondheim eilten von Erfolg zu Erfolg. Titel wie „My Fair Lady“, „West Side Story“ oder „Kiss me, Kate“ stehen für eine ganz eigene Musikrichtung oder, anders gesagt, die Stimmung der Stadt New York.

Mit freundlicher Unterstützung

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SCHAUSPIEL

Max Simonischek © www.wildbild.at

DONNERSTAG 18. JULI

APERITIF: 20.00 UHR BEGINN: 20.30 UHR

MAX SIMONISCHEK „DER BAU“ Kafkas unvollendete Erzählung „Der Bau“ skizziert eine unterirdische Welt, in der Glück und Paranoia eng verschwistert liegen. Der Bewohner und Icherzähler ist eine Art Menschentier, ein denkendes und sprechendes Geschöpf. Eben ein kafkaeskes Wesen, das im permanenten Ausnahmezustand, im Kreuzzug gegen die Außenwelt, das Fremde und mögliche Eindringlinge lebt. Das kleinste Geräusch ist maximaler Stress für den Erschaffer des Baus. „Der Bau“ ist eine Parabel über die Gesellschaft, die permanent Risiken schafft, indem sie diese zu verhindern sucht. Wie in allen Erzählungen Kafkas treiben die Konsequenzen ihres Handelns und Denkens die Wesen, Tiere, Menschen unerbittlich vor sich her, meist verlassen von jeglichem Realitätssinn. Max Simonischek inszenierte diesen Monolog 2015 am Theater am Neumarkt in Zürich mit großem Erfolg. Inzwischen spielt er ihn unter anderem am Burgtheater Wien und am Schauspiel Frankfurt. Für die Festspiele auf der Burg Golling hat Max Simonischek seine Inszenierung den Räumlichkeiten angepasst und quasi eine „Light Version“ seiner Inszenierung aus dem Burgtheater erarbeitet, in der die Sprache Kafkas noch mehr im Zentrum steht.

Mit freundlicher Unterstützung

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KONZERT

Bela &Freinds © Belush Koreny

DIENSTAG 23. JULI

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

BELA & FRIENDS „MARMOR, STEIN UND EISEN“ Bela Koreny Simone Niederer Anna Overbeck André Bauer Julian Loidl

Buch, Regie & am Klavier Gesang Gesang Gesang Gesang

Im Grunde ist er ein richtiger Tausendsassa: der deutschsprachige Schlager. Er hilft, Tränen zu trocknen, wenn es die Liebe einmal gerade nicht so gut mit dir meint, lässt gleichermaßen dein Herz auf Wolke sieben landen, wenn es vor Liebesglück an den richtigen Worten fehlt, oder reüssiert als verlässlicher musikalischer Begleiter, wenn man noch lange von deiner gelungenen Party schwärmen soll. Im Grunde war das immer schon so. Bela Koreny, Buch, Regie, am Klavier, und seine durchwegs jugendlichen Freundinnen und Freunde erinnern sich daher an die stets goldenen Jahre des Schlagers.

Mit freundlicher Unterstützung

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LESUNG

Heinz Marecek

DONNERSTAG 25. JULI

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

HEINZ MARECEK „DAS IST EIN THEATER“ Begegnungen auf und hinter der Bühne

Ein Abend rund um das Theater. Geschichten und Anekdoten von Schauspielern, Regisseuren, Direktoren, Autoren und Bühnenbildnern. Von kleinen Missgeschicken und großen Katastrophen. Auf der Bühne, hinter der Bühne, im Souffleurkasten, in den Garderoben. Von Kortner bis Weigel, von Torberg bis Haeussermann, von Qualtinger bis Karajan, von Girardi bis Knuth, von Wien bis Hollywood. Der Publikumsliebling hat mit vielen „Granden“ des heimischen Theaters gearbeitet. Und gerade diese Anekdoten zählen zu den besten und lustigsten. Rühmann, Albers, Aslan, Nentwich, Degischer, Frey, Liewehr, Meinrad, Ustinov und Schenk – um nur einige der großen und unvergesslichen Namen zu nennen, die in den Geschichten vorkommen, die Heinz Marecek erzählt, spielt und parodiert. Lachen ohne Ende ist garantiert!

Mit freundlicher Unterstützung

Dr. Helge Oberhuber Öf fe ntliche r N o tar

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KONZERT

Aldo Caputo & Classic Italian Swing Quartet

SONNTAG 28. JULI

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

CLASSIC ITALIAN SWING QUARTET „LA DOLCE VITA“ Cataldo Caputo tenoro Günther Sanin violino Gianfranco De Lazzari fisarmonica Ivano Avesani contrabbasso Roberto Corlianò pianoforte Das Classic Italian Swing Quartet entführt uns auf eine Reise durch die Epochen und Stile. Beginnend bei der großen Oper, über die leichtere Musik bis zum Jazz, in allen Genres fühlt sich das Ensemble rund um Günther Sanin (Konzertmeister der Arena di Verona) zu Hause. Die Musiker aus Verona präsentieren einen Crossover-Abend leicht wie ein Glas Prosecco. Nur einem bleiben die Musiker treu, ihrer Heimat Italien.

Mit freundlicher Unterstützung

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LIEDERABEND

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

Cornelia Horak © Barbara Pálffy

Christoph Wagner-Trenkwitz © Peter Strobl

DIENSTAG 30. JULI

CHRISTOPH WAGNER-TRENKWITZ & FREUNDE „OH, DONNA CLARA!“ Ein Fritz-Löhner-Beda-Abend

Cornelia Horak Boris Eder Alexander Kuchinka Christoph Wagner-Trenkwitz

Gesang Gesang/Rezitation Klavier/Gesang/Rezitation Moderation/Gesang/Rezitation

Fritz Löhner-Beda (1883–1942) war eines der erstaunlichsten literarischen Multi­talente der Zwischenkriegszeit. Der Bogen seines Schaffens spannt sich von den satirischen und sozialkritischen Gedichten des begeisterten Zionisten hin zu legendären Schlagertexten à la „Was machst du mit dem Knie, lieber Hans“, „In der Bar zum Krokodil“ und dem titelgebenden Song, von unsterblichen Wienerliedern wie „Drunt in der Lobau“ bis zu Operettenklassikern wie „Meine Lippen, sie küssen so heiß“. Schwung- und liebevoll präsentieren Cornelia Horak, Boris Eder, Christoph Wagner-Trenkwitz und Alexander Kuchinka dieses abwechslungsreiche Programm.

Mit freundlicher Unterstützung

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IM ZEICHEN DER VIRTUOSITÄT Als sich der Ohrenschmaus in die Gaumenfreude verliebte – Kunst und Kulinarik sind in Golling seit 20 Jahren der perfekte Rahmen für Begegnungen vor, auf und hinter der Bühne. Hermann Döllerer

Beim Reden kommen die Leut’ zusammen, sagt der Volksmund. Aber noch viel mehr beim Essen, möchte ich meinen, wenn ich mir die Ursprünge unserer Fest­ spiele Golling vor 20 Jahren so ansehe. Ein gutes Glas Wein oder zwei, ein wunderbares Diner mit unseren Stammgästen, die – so ganz nebenbei – auch hoch­ dekorierte Mitglieder der Wiener Philharmoniker sind, und dann eine Idee: Könnte man nicht ein kleines Konzert für ausgesuchte Gäste des Hauses geben, am besten im stimmungsvollen historischen Rahmen der Burg Golling? Was soll ich Ihnen sagen … aus einem Konzert wurde nach zwei Jahren eine kleine Serie von fünf Konzerten – das war der Startschuss für unsere Festspiele. Und wer schon mit dem besten Orchester der Welt beginnt, in Form der Philharmonia Schrammeln, hat kräftigen künstle­ rischen Rückenwind. Etwa mit Martin Kubik, Prim­ geiger der Wiener Philharmoniker, wie auch deren – zur damaligen Zeit – Geschäftsführer Peter Pecha mit seiner Frau Susi, die uns bei der Zusammen­ stellung der Veranstaltungen tatkräftig berieten und mitwirkten. Pechas Sohn Paul, ein wundervoller Bassist, wurde später Intendant, Tochter Elisabeth ließ ihren Sopran bei uns erklingen. Auch Cellist Philipp Preimesberger stieß bald zu uns, er unterstützt uns heute noch bei den klassischen Konzerten. Clemens Hellsberg als längstdienender Vorstand der Wiener Philharmoniker musizierte schon beim ersten Festi­ val mit seinem Sohn Dominik bei uns. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Heute haben wir Stamm­ gäste und „Stammkünstler“, und wir sind stolz darauf. Otto Schenk etwa kommt in diesem Jahr bereits zum 15. Mal, aber auch Peter Simonischek oder der große Michael Heltau waren schon viele Male bei uns. Und

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auch wenn wir, unterstützt von EU und Land Salzburg, nun einen schicken neuen Burgsaal, ein Foyer, sogar mit Küche, und einen wunderbar gestalteten neuen Burghof und damit ein stilgerechtes Ambiente haben, bleibt der Platz zwischen den dicken Burgmauern be­ schränkt und wir kommen über 3500 Besucher nicht hinaus. Die Größe kommt bei den Gollinger Festspie­ len immer durch die Künstler, von weltbesten Musi­ kern bis zu Legenden aus Schauspiel und Gesang – ein unwiderstehlicher Mix. Und noch eine weitere Mi­ schung war ausschlaggebend, ja ich würde sagen, sie war und ist der wesentlichste Punkt unseres Erfolgs:

Die Kombination aus höchster Qualität in der künstlerischen Darbietung wie auch in der Kulinarik. Hier kommt sozusagen alles aus einem Topf, von einem Gastgeber. Und genau das ist in dieser starken Verbundenheit bei anderen, auch großen Festivals nicht zu haben. Liebe geht durch den Magen. Warum nicht auch die Liebe zur Kunst? Fine Dining im Hause Döllerer ist schließlich auch ein guter Grund für unsere Sponsoren, ihre Gäste zu uns zu bringen. Mit gutem Essen hat alles angefangen, heute fragen Agen­ ten renommierter Künstler an, die uns noch nicht kennen und die trotzdem nach Golling kommen


möchten. Unsere kleinen Festspiele sind groß ge­ worden. Und wetterfest. Etwa durch ein zusätzliches Kontingent an „Schönwetterkarten“, sozusagen meteorologische Risikotickets. Wenn der Himmel klar bleibt, wird im Burghof gespielt, wenn nicht, gibt’s das Geld zurück. Oder unsere FestspielRegenponchos kommen zum Einsatz. Ich hatte in Mörbisch eine Inspiration, als ich zwei Stunden lang im strömenden Regen gesessen bin. Also, dachte ich mir, ein paar Tropfen sind dem Publikum schon zu­ mutbar, auch in Golling. Jetzt ist seit letztem Jahr „Poncho-Pflicht“ für Veranstaltungen im Burghof. Damit überstehen wir auch kleine Regengüsse und müssen nicht „übersiedeln“. Sogar die Kulinarik haben wir ein wenig angepasst: Das Festspielsou­ per im Wirtshaus oder im Genießerrestaurant kann jetzt vor oder nach der Vorstellung eingenommen werden. Das macht uns und unsere Gäste flexibel. Pläne für die Zukunft haben wir viele. Manche werden umgesetzt, andere verworfen. Wir basteln bereits seit Jahren daran, einen stimmigen Entwurf für die Überdachung des Burghofs zu finden, ohne die einzigartige Atmosphäre zu beeinträchtigen. Keine leichte Aufgabe, viele Architekten haben sich da schon den Kopf zerbrochen. Auch unsere Büh­

ne ist ein bisserl in die Jahre gekommen, und an der Bühnentechnik feilen wir ohnehin ständig. Wenn ich einen Wunsch frei habe, dann gleich eine gro­ ße Bitte: Ich wünsche mir, dass uns unsere wunder­ baren Sponsoren, Künstler und Gäste erhalten und gewogen bleiben. In kleinem, feinem Rahmen wie bisher. Als kulturelles Leuchtturmprojekt – wie uns kürzlich ein Sponsor lobte – und auch als eine Art Familienfest. Mit Gleichgesinnten und Genießern. Für noch viele „Schöne Zeiten“!

FESTSPIELE BURG GOLLING Eine Erfolgsgeschichte 2000

2008

2018

ANZAHL DER KONZERTE 5

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ANZAHL DER BESUCHER 200

1.450

3.300

ANZAHL DER SPONSOREN 4

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KONZERT

Nicole Beutler © Caro Strasnik

DONNERSTAG 1. AUGUST

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

NICOLE BEUTLER „#CHANSON“ Otmar Binder Maria Reiter Sascha Lackner

am Klavier Akkordeon Kontrabass

Eine Liebeserklärung an das französische und deutsche Chanson, musikalisch neu interpretiert. Nicole Beutler singt ihre Abende in französischer, aber vor allem auch in deutscher Sprache: „Ich möchte dem Publikum die Poesie dieser Texte und die Geschichten der Lieder nahebringen. Jedes Chanson ist ja wie ein kleiner Einakter“, sagt sie. Zu hören ist ein Brückenschlag Wien – Paris, von Greta Keller bis Juliette Greco: Endlich wieder gehobene und neu polierte Schätze, Rückblicke und Einblicke, die viel über Nicole Beutlers Persönlichkeit und die zahlreichen Gesichter einer Frau verraten. Mit diesem Programm begibt sie sich künstlerisch in ein völlig anderes Genre: „Ich habe das Chanson schon als Kind geliebt. Mich damit als Frau auf die Bühne zu stellen, pur und ohne eine Theaterrolle zu spielen, ist eine wunderschöne Herausforderung.“

Mit freundlicher Unterstützung

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KONZERT

SONNTAG 4. AUGUST

JUBILÄUMSAPERITIF:* BEGINN:

19.00 UHR 20.00 UHR Martin Kubik

* Wir genießen Döllerer-Canapés und die Starwinzer Franz Hirtzberger & Willi Bründlmayer schenken ein!

ENSEMBLE SALZBURG-WIEN JUBILÄUMSABEND „ZWANZIG WERDEN MIT MOZART“ Martin Kubik Julia Gyenge Herbert Lindsberger Marcus Pouget

1. Violine 2. Violine Viola Violoncello

Am 15. März 1770 setzte sich ein junger Mann um 7 Uhr abends an einen lombardischen Wirtshaustisch und beschrieb einige Notenblätter. Es entstanden drei Sätze für Streichquartett. Darüber schrieb der 14-jährige Mozart, denn er war dieser junge Mann, Quartett Nummer 1. So will es die Geschichte. Der 4. Satz dieses Quartetts entstand erst einige Jahre später und so wurde das „Lodi-Quartett“ komplettiert. Dieses Quartett ist der Ausgangspunkt für einen Konzertabend mit dem Ensemble Salzburg-Wien. Anhand der Quartett-Kompositionen des heranwachsenden Mozart soll das Älterwerden musikalisch gezeigt werden. Aber nur bis zum zwanzigsten Lebensjahr, genau so alt, wie wir sind!

Mit freundlicher Unterstützung

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„Herzlichen Glückwunsch den Gollinger Festspielen und tausend Dank an Hermann Döllerer! So viel Enthusiasmus, Liebenswürdigkeit und Freude – ein Geschenk für alle, die ein Teil der Gollinger Festspiel-Familie sein dürfen!“ Angelika Kirchschlager


„ „In Salzburg sind die Festspiele in der Arbeit, in Golling sind sie zu Hause.“ Karl Markovics

Im Burgsaal … „… war es immer ein besonderes Erlebnis, obwohl ich immer mit der Ohnmacht gekämpft habe.“ „Einer hat mich ganz finster angeschaut. Den habe ich so lange fixiert, bis er gelächelt hat!“ „Dieses Lesen in dem vollgepfropften Raum ist ein besonderes Erlebnis für mich. Durch diesen vollen Saal schleicht sich auch noch ein TV-Team.“

Otto Schenk

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LESUNG

Otto Schenk

DIENSTAG 6. AUGUST

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

OTTO SCHENK „UND WIEDER SACHEN ZUM LACHEN …“ Otto Schenk, der Vollblutkomödiant, präsentiert sein Repertoire an humor­ vollen Stücken, mit denen er in den letzten Jahrzehnten sein Publikum zu begeisterten Lachstürmen hingerissen hat. Er lässt seine Lieblingsstücke des Humors Revue passieren: von Theater­ geschichten bis zum „Halleyschen Kometen“, von Parodien bis zu seinen besten Witzen, gibt es ein Wiederhören und Wiedersehen mit den Glanzlichtern und Sternstunden des Humors!

Mit freundlicher Unterstützung

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KONZERT

Wiener Klangkomune

DONNERSTAG 8. AUGUST

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

WIENER KLANGKOMMUNE „TRIO ZU VIERT“ Christoph Zimper Thomas Küblböck Yishu Jiang Agnes Wolf

Klarinette Violine Violoncello Klavier

„Fräulein Klarinette“ nannte Johannes Brahms den unvergleichlich weichen Klang des Klarinettisten Richard Mühlfeld, dem er das Trio op. 114 widmete. Ein unvergleichliches Beispiel für Kammermusik, in dem ein Blasinstrument die Melodiestimme übernimmt. Um aber auch der Violine zu ihrem Recht zu verhelfen, erklingt ein Trio von S. Rachmaninow. Ergänzt wird das Programm mit Werken von John Towner Williams, dem Schöpfer vieler Hollywood-Filmmusiken, und einem Stück von Christoph Zimper selbst. Also ein reiner Trioabend, aber eben zu viert.

Mit freundlicher Unterstützung

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KONZERT

JUBILÄUMSAPERITIF:* BEGINN:

Wiener Philharmonia Schrammeln

SONNTAG 11. AUGUST

10.00 UHR 11.00 UHR

* Wir genießen Döllerer-Canapés und die Starwinzer Johannes Reinisch & Ernst Triebaumer schenken ein!

WIENER PHILHARMONIA SCHRAMMELN JUBILÄUMSMATINÉE ,,POSTHORN-MATINÉE” Stefan Haimel Johannes Tomböck Dominik Hellsberg Günter Haumer Hannes Moser Heinz Hromada

Posthorn 1. Geige 2. Geige Knöpferlharmonika G-Klarinette Kontragitarre

Schon Georg Dänzer, der legendäre Klarinettist der Schrammel-Brüder, hat manchmal die G-Klarinette gegen das Posthorn getauscht. Der Name ,,Posthorn‘‘ ist nämlich irreführend, da es eigentlich mit einem Trompetenmundstück gespielt wird. In der klassischen Musik bereits bei Mozart eingesetzt, ist es vor allem durch die 3. Symphonie von Gustav Mahler bekannt. Stefan Haimel, Erster Trompeter der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters, ist im Jänner 2018 im Zyklus der Philharmonia Schrammeln im Brahmssaal des Wiener Musikvereinsgebäudes mit dem Posthorn aufgetreten. Nun wird diese erfolgreiche Kombination auch auf der Burg Golling bei der Jubiläumsmatinée zu hören sein.

Mit freundlicher Unterstützung

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KONZERT

Robert Reinagl © Jim Rakete

SONNTAG 18. AUGUST

APERITIF: 10.30 UHR BEGINN: 11.00 UHR

ROBERT REINAGL

Der Mime des Burgtheaters singt & rezitiert

„JÖSSAS NA“ Roland Sulzer Peter Havlicek

Akkordeon und Gesang Kontragitarre und Gesang

Peter Havlicek und Roland Sulzer bilden das, was man in Wien ein „Packl“ nennt. Das hat nix mit einem Lumpenpack zu tun, im Gegenteil. Es handelt sich um die kleinste Einheit, um Wiener Musik melodisch und rhythmisch ansprechend zu spielen. Und die beiden tun das gut, gern und mit großer Liebe. Die Kontragitarre macht die Arbeit von Gitarre und Kontrabass, das Akkordeon spielt die Streicherstimmen mit und macht überdies den Klarinettisten arbeitslos. Durch die solcherart entstandene vierhändige Vollbeschäftigung ist aber eines nicht mehr möglich: fuchteln, herumhüpfen, tanzen und springen. Dafür mussten die beiden eine Fachkraft engagieren. Robert Reinagl, im Brotberuf Schauspieler am Burgtheater, verliebte sich in das Wiener Genre, als er – achtzehnjährig – einmal zu einem Abend von Kurt Girk mitgenommen wurde.

Mit freundlicher Unterstützung

GEMEINDE GOLLING

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QUALITÄT IST DIE BASIS Von den „Kleinen Festspielen“ zu „Kunst und Kulinarik“ auf der Burg Golling oder die ersten 20 Jahre. Philipp Preimesberger

Als ich vor 19 Jahren das erste Mal mit den damals noch „Kleinen Festspielen auf der Burg Golling“ in Berührung kam, fand ich ein hoch ambitioniertes Team mit dem Willen, etwas entstehen zu lassen.

Man war motiviert, Kunst auf höchstem Niveau zu bieten, man wollte sich nicht mit Mittelmäßigkeit zufriedengeben. Freilich mangelte es an Erfahrung und die Identität des Festivals war noch in weiter Ferne, aber vielleicht war es gerade deshalb so charmant und hat auf mich so einen ungeheuren Reiz ausgeübt. Wenige Jahre später, im Sommer 2004, trat man an mich heran, mit der Idee, künstlerisch mitzugestalten. Keine leichte Entscheidung, da ich gerade erst mein Cello­ studium beendet hatte und in diesem Beruf Fuß fassen wollte. Aber, wie so oft, nimmt das Leben einen anderen Weg, als man erwartet. Ich nahm das

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Angebot an und wurde seitdem Intendant genannt. Wie weitreichend diese Entscheidung für mich persönlich sein sollte, konnte ich damals freilich noch nicht ahnen. Seit dieser Zeit wurde das Festival größer und größer, zuerst in der Anzahl der Konzerte. Aus fünf wurden elf und dieses Jahr 17 Veranstal­ tungen. Die Qualität der Veranstaltungen war im­ mer da, aber nun wuchsen sie auch zu einem echten Programm zusammen. Aus der bloßen Ansamm­ lung von Konzerten und Lesungen ergab sich immer mehr ein roter Faden und die Identität des Festivals begann zu entstehen. Und diese Identität ist jedes Jahr aufs Neue zu erfinden und zu definieren. Das ist der Reiz der Festival-Arbeit. Wenn man heute Beiträge im Fernsehen, in der Zeitung oder einfach Bühnenfotos sieht, stellt sich das Festival unglaub­ lich vielfältig dar, aber das Logo im Hintergrund bleibt immer das gleiche. Man wäre versucht zu sa­ gen: „Auch das sind die Festspiele Burg Golling.“ Die Festspiele in Golling sind erfüllt vom Enthusias­ mus aller Beteiligten. Zuerst bei den Künstlern auf der Bühne, aber mindestens genauso wichtig, beim Team der Festspiele: beim Leiter über den künst­ lerischen Berater mit dem Vorstand, den Abend­ spielleitern, den Sesselbuben bis hin zum Publikum und dem Ort selbst.


KONZERT

Jetlag Allstars

DIENSTAG 20. AUGUST

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

JETLAG ALLSTARS „JETLAG ALLSTARS GO EAST“ Mario Gheorghiu Klaus Wienerroither Stefan „Pista“ Bartus

Violine Gitarre Bass

Die Jetlag Allstars sind bereit für den Abflug in den wilden Osten: Der Geiger Mario Gheorghiu, auch als Solobratschist im Radiosymphonieorchester Wien aktiv, Gitarrist Klaus Wienerroither, Ö1-Hörerinnen und -Hörern als Moderator von Musiksendungen geläufig, sowie der international tätige, erfolgreiche slowakische Jazzbassist Stefan Bartus machen aus einem Thema aus Tschaikowskys „Pathetique“ einen Tango, schicken Antonín Dvořáks „Humoresque“ durch verschiedene Taktarten und lassen sich auch von mazedonischen und rumänischen Volksliedern zu sehr speziellen Versionen inspirieren. Diese Interpretationen gehen aber immer respektvoll mit dem Originalmaterial um. Drei virtuose Musiker arrangieren und improvisieren lustvoll und immer wieder überraschend, egal ob es um klassische Literatur, Volksweisen, Filmmusik oder Jazzsongs geht. Born to fly!

Mit freundlicher Unterstützung

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ÜBER DIE FESTSPIELE …

Sommer und Gollinger Festspiele sind seit Langem für uns untrennbar verbunden. Als Unterstützer der ersten Stunde freuen wir uns schon immer auf das neue Programm. Unsere Gäste schätzen die besondere Atmosphäre auf der Burg, die künstlerische Darbietung und anschließend die Kulinarik. Das Familiäre rund um Hermann Döllerer, gepaart mit hoher Professionalität, zeichnen diese Festspiele im Tennengau besonders aus.

Dr. Peter Humer, Vorstandsdirektor UNIQA Österreich und Landesdirektor SALZBURGER UNIQA

Dr. Wilfried Haslauer, Landeshauptmann

Im Festspielland Salzburg haben sich zuletzt regionale Kulturfestivals mit sehr selbstbewusstem künstlerischen Profil entwickelt. Seit nunmehr 20 Jahren bilden die Kunst & Kulinarik Festspiele Burg Golling eine Bereicherung des hochwertigen Kulturangebotes im Land Salzburg. Meine Gratulation zum Jubiläum und der große Dank für langjähriges Engagement gelten Obmann Hermann Döllerer und seinem Team vom Kunst & Musikforum Golling.

Es gibt Orte, die einen auf den ersten Blick faszinieren, spontane Begeisterung auslösen. Meistens handelt es sich dabei um Plätze in freier Natur. Gelegentlich kann es aber auch ein Lokal sein, ein Wirtshaus oder ein Hotel. Wie im Falle Döllerer. Was ist es, das den Döllerer so besonders macht? Es ist die unschlagbare Mischung aus Qualität (Andis Küche ist stets ungetrübtes Vergnügen), Herzlichkeit und Humor. Irgendwelche Feen haben der Familie die Gabe der Gastfreundschaft in die Wiege gelegt, und die verteilt sie großzügig unter ihren Gästen und seit 20 Jahren an die Festspielbesucher & Künstler. Diese Mischung aus Kunst und Kulinarik hat die Festspiele Burg Golling zu etwas Besonderem gemacht! Mit herzlichem Dank für die schönen Stunden, die ich dort verbringen durfte – und mit großer Vorfreude auf die hoffentlich noch vielen kommenden! Heinz Marecek

Es ist ein Wunder … … wie ein Ort zum Magnet für Leute wird. Sowohl von der Kulinarik und der Kunst getragen. … dass Kunst zur Gewohnheit wird und zum Genuss werden kann. … dass auch Gelesenes lebendig wird. Es ist ein gewisser Zauber der Umgebung und Persönlichkeit, dass die Liebe ausstrahlt bis in die Mauern hinein! Man tritt dort nicht nur gern auf, sondern es zieht auch das Publikum an. Da geht man hin und spielt zu wesentlich geringeren Gagen! Otto Schenk

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Niemand wird behaupten wollen, dass die Verbindung von Musik und Essen und/oder Trinken etwas Neues sei – schon gar nicht in Salzburg, wo der Genius Loci viele seiner Werke genau für diesen Zweck komponiert hat. Und mitnichten war diese Kombination ein Ziel bei meinen ersten Besuchen in Golling, genauer gesagt in einem Restaurant am dortigen Marktplatz, dessen Ruf in den Neunzigerjahren in fressaffinen Kreisen längst nicht mehr zu überhören war. Also wird genossen, immer wieder, weil’s so gut ist, immer öfter, weil man neugierig ist, was noch alles im Keller wartet. Und irgendwann kommt beim Sinnieren über den einen oder anderen Wachauer das Gespräch mit Hermann Döllerer doch auf die Musik. Er erfährt, dass es da bei den Wiener Philharmonikern auch ein Ensemble gibt, das sich auf die Pflege der Wiener Volksmusik spezialisiert hat, das regelmäßig bei einem Wiener Traditionsheurigen aufspielt, wo die Musik auf ganz selbstverständliche Art mit gemütlichem Beisammensein einhergeht. Die Grundidee der Kleinen Festspiele war damit eigentlich skizziert, weil es ja in Golling auch diese wunderbare kleine Burg gibt, deren Innenhof nicht viel größer als ein großes Wohnzimmer ist. Details würden sich ergeben, aber würde die Musik ankommen? Schrammelklänge sind kein Mozart, auch nicht von Philharmonikern gespielte. Ein erster Probelauf fand im Herbst 1996 statt, als das Restaurant die dritte Haube vom „Gault Millau“ verliehen bekam und eine genussvolle Feier veranstaltet wurde. Hausherr und Gäste waren begeistert, die Verbindung von Essen und Trinken auf höchstem Niveau zusammen mit der Musik der Philharmonia Schrammeln schlug sofort in Golling ein. Im darauffolgenden Sommer fanden bereits die ersten Konzerte auf der Burg statt, mit anschließendem Abendessen beim Döllerer. Der Erfolgslauf der Kleinen Festspiele war nicht mehr aufzuhalten! Mittlerweile spielen die Philharmonia Schrammeln ohne mich, aber nach wie vor als Fixpunkt in Golling. Ich bin seither frei, meine Kammermusikideen mit Freunden aus den Reihen des Mozarteum-Orchesters zu verwirklichen, wofür ich den früher „Kleinen“, jetzt Kunst & Kulinarik Festspielen sehr dankbar bin. Döllerers Weinkeller ist natürlich nach wie vor Hauptanziehungspunkt jedes ernsthaften Musikers. Ad multos annos! Martin Kubik Primgeiger der Wiener Philharmoniker und Funke zur Gründung des Festivals

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LESUNG

Karl Markovics © www.neumayr.cc

DONNERSTAG 22. AUGUST

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

KARL MARKOVICS

Schauspieler – Oscarpreisträger

„DER VERLOGENE HEURIGE UND ANDERE KALAMITÄTEN“ Wie uns das Leben den Garaus machen kann, noch bevor es eigentlich zu Ende ist, davon handeln die Geschichten dieses Abends. Von den kleineren und größeren Kalamitäten rund um die Grundbedürfnisse der leiblichen und seelischen Existenz. Dort, wo „sich der Spaß aufhört“, liegt das eine Ende der göttlichen Komödie: die Hölle des Alltags. Das andere ist der Himmel der Unbeteiligten, und den bevölkern Sie, geschätztes Festspiel-Publikum! Wofür zahlen Sie schließlich Eintritt? Dafür nämlich, dass Sie sich ein Stündchen zurücklehnen, dem Schicksal über die Schulter schauen und ihm nicht wie sonst hilf- und ratlos ausgeliefert sind.

Mit freundlicher Unterstützung

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KONZERT

Varietas Ensemble

SONNTAG 25. AUGUST

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

VARIETAS-ENSEMBLE „DIE ZAUBERFLÖTE“ W. A. Mozart – Harmoniemusik für Streichquartett

Daniela Preimesberger Iris Krall-Radulian Marta Potulska Philipp Preimesberger

1. Violine 2. Violine Viola Cello und Moderation

Bearbeitungen von neu komponierten Opern waren zur Zeit Mozarts eine gängige Möglichkeit, zusätzliches Geld zu verdienen. Außerdem boten sie die Möglichkeit, die neuen Melodien bekannt zu machen. Mozart selbst hat in Briefen erwähnt, er müsse noch schnell „auf Harmoniemusik setzen“, denn sonst käme ihm jemand zuvor. Gespielt wurden sie im Adelspalais und in der Bürgervilla, im Wirtshaus und auf der Straße. Das Varietas-Ensemble hat sich mit der Zauberflöte die wahrscheinlich populärste Oper Mozarts ausgesucht, die mit ihrer Musik seit ihrer Entstehung Klein und Groß gleichermaßen begeistert!

Mit freundlicher Unterstützung

FÖRDERER KONZERT

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JEDERMANN UND DIE TREUE Sie feierten und feiern am Salzburger Domplatz Triumphe. Und sie kommen immer wieder nach Golling. Als Künstler, als Genießer und als Freunde.

Peter Simonischek, Nicholas Ofczarek, Cornelius Obonya und auch Tobias Moretti – sie alle sind in der Rolle des „Jedermann“ unvergesslich. Und eben­ so als Stars der Festspiele Burg Golling, für die sie immer wieder in das Salzburger Land, das ja laut Hugo von Hofmannsthal „das Herz vom Herzen Europas“ ist, zurückgekehrt sind. Als Freunde, als Genießer. Und daran, wir sagen es nicht ohne Stolz, ist auch Andreas Döllerers Küche schuld. Peter Simonischek etwa erinnert sich besonders gerne an die geschmorten Ochsenbackerl. Und obwohl er sich bei der einen oder anderen Tour auf die Alm ein bisserl wie in einem Abenteuerfilm vorgekommen ist, hat ihn, den Steirer, dann ein richtiges „Sulmtaler Backhenderl“ von Andreas wieder mit den Bergen versöhnt. Ganz anders Nicholas Ofczarek, der heute noch von seiner ersten Bergbesteigung schwärmt. Der kulinarischen, wohlgemerkt. Vom 30 Stunden lang gegarten Schweinsbraten etwa.

„Ein Wahnsinn. Dabei esse ich normalerweise gar kein Schweinefleisch.“ Oder auch der Bluntausaibling, der Signature Fish aus dem Hause Döllerer, und allerlei andere Lecke­ reien. Apropos: Da wird schon mal am Ende der

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DIE SALZBURGER „JEDERMÄNNER“ AUF DER BURG GOLLING PETER SIMONISCHEK Jedermann: 2002–2009 In Golling: 2009, 2010, 2012, 2014, 2016 NICHOLAS OFCZAREK Jedermann: 2010–2012 In Golling: 2012–2013

CORNELIUS OBONYA Jedermann: 2013–2016 In Golling: 2014-2015

TOBIAS MORETTI Jedermann: seit 2017 In Golling: 2018


Teller abgeleckt, wenn’s um die wunderbare Sauce allzu schad’ wär … Aber gibt es für den Koch ein schöneres Kompliment? Wenn er sich nicht gerade mit einem Butterschnitzel von der Gams mit Steinpilzen verwöhnen lässt, ist Cornelius Obonya dem Saibling aus dem Bluntau­ tal verfallen. Am besten als Vor- und Hauptspeise hintereinander. Genuss, bei dem die Zeit verfliegt. Und so ist es wirklich auch einmal geschehen, dass der „Jedermann“ wegen eines heillosen Staus auf

der Autobahn von Golling zum Domplatz den Hub­ schrauber bemühen musste … Und sogar das Kunststück, einen engagierten Bio­ bauern zu begeistern, haben wir vollbracht. Tobias Moretti, der mit seiner Frau Julia selbst rund 20 Tuxer Rinder auf seinem Hof hat, hält mehr auf perfekte Produkte als auf reine Kreativität. Ganz im Sinne der Cuisine Alpine. Wie sagte schon Hofmannsthal, der Vater aller Jedermänner: „Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Übertreibung entgegenzuwirken.“

Wir gratulieren den Burg-Festspielen zum 20-Jahr-Jubliläum. Wir waren so ziemlich von Anfang an dabei und sind stolz, zu den Künstlern zu gehören, die durch Qualität und Treue geholfen haben, dass die Gollinger Burg-Festspiele über diesen langen Zeitraum so erfolgreich sind. Mit den Jahren stellt sich eine Art Familiengefühl unter den Kollegen ein, die jeden Sommer einige Tage rund um ihren Auftritt in Golling verbringen. Die in der Qualität einzigartige Kombination von Kulinarik beim Döllerer und Unterhaltung fällt eben auch beim Künstlervolk auf fruchtbaren Boden. Mit den besten Wünschen für die Zukunft mit diesem so erfolgreichen Konzept. Brigitte Karner & Peter Simonischek

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KONZERT

Angelika Kirchschlager © Nikolaus Karlinský

DIENSTAG 27. AUGUST

APERITIF: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

ANGELIKA KIRCHSCHLAGER „ES MUSS EIN WUNDERBARES SEIN“ Elias Gillesberger

Klavier

Angelika Kirchschlager singt Werke von Schumann, Schubert, Liszt, Strauss, Mahler, Brahms und weiteren. Angelika Kirchschlager stammt aus Salzburg und studierte Gesang an der Wiener Musikakademie. Sie ist gleichermaßen auf der Opern- wie auf der Konzertbühne erfolgreich und absolvierte Auftritte an den wichtigsten Häusern der Welt, unter anderem an der Scala, am ROH Covent Garden, an der Met, der Opéra Bastille, der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, an der Deutschen Oper sowie an der Philharmonie Berlin und der San Francisco Opera. 2007 erhielt sie den Titel Österreichische Kammersängerin, 2009 wurde sie zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt. Zu ihren wichtigsten Auszeichnungen zählen ein Grammy Award, der BBC Music Award und der Europäische Kulturpreis.

Mit freundlicher Unterstützung

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KONZERT

Alois Mühlbacher

Männerensemble der St. Florianer Sängerknaben

DONNERSTAG 29. AUGUST

APERITIF: 19.00 UHR FESTAKT: 19.30 UHR BEGINN: 20.00 UHR

ABSCHLUSSABEND ALOIS & FRIENDS „SOMEWHERE OVER THE RAINBOW“ Alois Mühlbacher Franz Farnberger

Countertenor Klavier

Männerensemble der St. Florianer Sängerknaben Michael Rodin-Lo 1. Tenor Markus Stumpner 2. Tenor Quintus Moucka 2. Tenor David Hemetsberger 1. Bass Martin Wild 2. Bass Alois Mühlbacher erregte schon als „Wunderknabe“ der St. Florianer Sängerknaben Aufsehen. Spektakuläre CD-Aufnahmen mit virtuosen Opernarien ließen auch die Fachwelt aufhorchen. So engagierten ihn der damalige Staatsoperndirektor Ioan Holender und der Dirigent Franz Welser-Möst schon mit 15 Jahren an die Wiener Staatsoper. Mittlerweile hat er seine Karriere fast bruchlos als Countertenor fortgesetzt und begeistert wiederum Publikum und Presse mit seiner unverwechselbaren geschmeidigen und wandlungsfähigen Stimme. Mit freundlicher Unterstützung

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FÖRDERN ZAHLT SICH AUS! Das Kind ist groß geworden, wir feiern in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag – und das ist nicht zuletzt Ihnen zu verdanken. Förderer zu sein, und darin unterscheiden sich die Festspiele Golling kaum von einem Kind aus Fleisch und Blut, heißt, ein liebgewonnenes Projekt zu begleiten, seine Entwicklung und seinen Fortgang zu unterstützen, so­dass es sicher auf beiden Beinen im Leben steht. Für diese Treue und diese künstlerische Patenschaft möchte ich mich in diesem Jubiläumsjahr ganz besonders herzlich bedanken, im Namen der Festspiele, ihres Vorstands und der Familie Döllerer! Wer Förderer ist, bekommt auch etwas dafür: • personalisierte Sitzplätze im Rang „Gelb“ • eine warme Decke, sollte der Abend einmal kühl ausfallen • 20 % Ermäßigung auf die Karten • Vorkaufsrecht bei begehrten Veranstaltungen • eine exklusive Einladung zum Fördererkonzert – und das alles natürlich für zwei Personen.

JAHRESBEITRAG

ab € 175,00

Diesen Beitrag bitten wir auf unser Vereinskonto bei der Raiffeisen­ bank Golling zu überweisen: Empfänger: Kunst & Musik Forum IBAN: AT26 3501 7000 0006 8338

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Und noch etwas: Sie tun Gutes, sprechen Sie darüber! Teilen Sie Ihre Leidenschaft für die Kunst und Ihre Treue zu den Festspielen Burg Golling und erzählen Sie Ihren Freunden und anderen Genießern davon. So tragen Sie dazu bei, dass unsere „Festspiel-Familie“ noch ein wenig größer wird! Bitte richten Sie Ihre Anfragen per E-Mail an hermann@doellerer.at.

Mit herzlichem Dank, Ihr Hermann Döllerer


KARTENVERKAUF ALLGEMEINE INFORMATIONEN

EINTRITTSKARTEN FÜR RANG „BLAU“ (bei Schönwetter im Burghof, bei eindeutigem Schlechtwetter im Burgsaal gültig) erhalten Sie ab 15. Februar bei allen Raiffeisenbanken im Land Salzburg und bei allen ÖsterreichTicket-Verkaufsstellen online unter: www.oeticket.com oder telefonisch unter: +43 (0)1 96096

ABONNEMENTS MIT PREISERMÄSSIGUNG 3er-Abo: –10 % auf den Einzelkartenpreis 5er-Abo: –15 % auf den Einzelkartenpreis

KUNST & KULINARIK-ARRANGEMENTS IN DÖLLERERS GENUSSWELTEN, ABONNEMENTS, SCHÖNWETTER- UND FÖRDERERKARTEN (Schönwetterkarten ausschließlich bei Schönwetter im Burghof gültig) erhalten Sie Montag bis Samstag von 8.00 –12.00 Uhr in Döllerers Genusswelten per E-Mail: office@doellerer.at oder telefonisch unter: +43 (0)6244 4220 0

RÜCKERSTATTUNG DER SCHÖNWETTERKARTE Beginn im Burgsaal: 100 % Beginn im Burghof mit anschließendem Starkregen: • Bei Übersiedlung in den Burgsaal werden bei Rang „Blau“ und „Gelb“ bis 15 Min. Spielzeit € 30,00 sowie bis 50 Min. Spielzeit € 20,00 rückerstattet. Anstatt der Rückerstattung kann die Vorstellung auch im Foyer des Burgsaals mitverfolgt werden. • Nach 50 Min. Spielzeit wird die Vorstellung ohne Rückerstattung abgebrochen. Dies trifft auch bei Fixkarten zu!

KULTURGENUSS IM BURGHOF – OHNE REGENPOCHO KEIN EINLASS! Wegen des besonderen Ambientes sind wir darum bemüht, möglichst viele Veranstaltungen im Burghof durchzuführen. Trotz anfänglichen Sonnenscheins kann es jedoch immer einen Regenguss geben, daher bitten wir Sie in jedem Fall, einen Regenponcho mitzubringen. Gerne können Sie auch unseren attraktiven Poncho „Kunst & Kulinarik Festspiele Golling“ an der Abendkasse erwerben! Regenschirme sind nicht erlaubt!

BARRIEREFREI AUF DIE BURG GOLLING Wir bieten Gästen mit Gehbehinderung einen kostenlosen Taxiservice mit unserem Genussexpress vom Marktplatz auf die Burg.

EINLASS Abendprogramm: 19.15 Uhr (bei Eröffnungs- und Abschlusskonzert: 19.00 Uhr) Matinée: 10.15 Uhr

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SITZPLÄTZE UND PREISE

SITZPLAN BURGHOF

(bei Schönwetter)

BÜHNE

Stufe

FOYER

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Rang Rot / Sponsor Rang Gelb / Förderer Rang Blau


SITZPLAN BURGSAAL

EINTRITT

(bei Schlechtwetter)

 38,00 Rang „Blau“ € (freie Platzwahl bei Rang „Blau“)

BÜHNE

ERMÄSSIGUNGEN

Tür

Ö1-Club-Mitglieder Jugendliche bis 18 Jahre Studenten Förderer

–10 % –10 % –10 % –20 %

Säule

KARTENSTORNO Tür

Die Stornierung bzw. Rückgabe von Eintrittskarten ist bis maximal 4 Wochen vor Veranstaltungstermin möglich.

Tür

Säule

Rang Rot / Sponsor Rang Gelb / Förderer Rang Blau Künstlerloge

Stufenabsatz Stufenabsatz

ACHTUNG – HINWEIS ZU DEN KARTENKATEGORIEN Wir weisen darauf hin, dass es keine fixen Reihen für die verschiedenen Kategorien gibt. Diese richten sich jeweils nach der Anzahl der gebuchten Karten in den verschiedenen Kategorien. Die Reihenfolge bleibt jedoch immer die gleiche: Rang „Rot“ Sponsor – Rang „Gelb“ Förderer – Rang „Blau“.

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„ „Die Gollinger Festspiele sind aus dem Sommer nicht mehr wegzudenken. Eine einzigartige Symbiose aus kulturellem und kulinarischem Genuss auf höchstem Niveau. Alles passt zusammen: der Kunstgenuss, das wunderbare Essen – und beides in einem besonderen Ambiente, das Ganze mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich komme jedes Jahr sehr gerne wieder und jedes Jahr öfter als ein Mal.“ Mag. Klaudia Gründl de Keijzer

„ „Mit ihrem vielseitigen und starken Programm von Sommerserenaden bis leichte Komödiantik sowie der virtuosen und einzigartigen Verbindung der Kunst mit der Kulinarik von Andreas Döllerer sind die Festspiele in der Burg Golling ein wichtiger Bestandteil der Kultur im Land Salzburg geworden.“ Mag. Suzanne Harf Protokollchefin der Salzburger Festspiele


„Uns hat von Anfang an die menschliche Nähe zu Künstlern gefesselt. Die sogenannten „Kleinen Festspiele“ sind mit dem direkten Miterleben immer größer und vielschichtiger geworden.“

Kuno Kathan

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DIE TOP LOCATION FÜR IHRE VERANSTALTUNG

HOCHZEITEN

SEMINARE

PRIVATE FEIERN

VERANSTALTUNGEN

standesamtliche Trauungen, Aperitif, Hochzeitsfeiern, ...

Workshops, Firmenevents, Präsentationen, ...

Geburtstage, Jubiläen, besondere Anlässe, ...

Konzerte, Lesungen, Bälle, Ausstellungen, … An den Festspielabenden geöffnet – besuchen Sie die Ausstellung gerne mit Ihrem Aperitif!

Tourismusverband Golling T: 06244/4356-14 o. -15 burg@golling.info

5. Mai – 27. Oktober 2019

WEIDMANNSHEIL! Die Jagd – Nutzen & Leidenschaft

www.burg-golling.at


ABSTRACT NOW KUNSTAUSSTELLUNG IM RAHMEN DER FESTSPIELE BURG GOLLING

19. Juli bis 29. August 2019 DO bis SO 9–12 / 14–18 Uhr / an Festspiel-Abenden bis 20 Uhr im Kunstraum Burg Golling EINTRITT FREI


Kunst & Kulinarik Runden Sie den Kunstgenuss der Festspiele auf der Burg Golling mit einem Gaumenschmaus beim Souper in Döllerers Genusswelten ab: KONZERTKARTE (Rang „Blau“) & SOUPER IM WIRTSHAUS (€ 46,00) € 70,00 KONZERTKARTE (Rang „Gelb“) & SOUPER IM GENIESSERRESTAURANT (€ 104,00) € 129,00


Pauschale „Festspiele Burg Golling“ • Konzertbesuch Rang „Gelb“ auf der Burg Golling • Anschließendes Souper „Cuisine Alpine“ in 4 Gängen in Döllerers Genießerrestaurant • 1 Übernachtung mit Feinkost-Frühstück Unternehmen Sie einen Gang in Döllerers Feine Kost und wählen Sie ganz nach Gusto aus unserem reichhaltigen Sortiment. • Erleben Sie Döllerers Genussmomente 1 Nacht | 2 Tage € 209,00


PARTNER GEMEINSAM GEHT ALLES LEICHTER! WIR SIND FROH, SO ERSTKLASSIGE UND TREUE UNTERSTÜTZER DER FESTSPIELE BURG GOLLING AN UNSERER SEITE ZU WISSEN, UND WIR DANKEN HERZLICH FÜR DIESE VERBUNDENHEIT.


festspielegolling.at

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Kunst & Kulinarik Festspiele 2019  

Programm 16. Juli bis 29. August 2019

Kunst & Kulinarik Festspiele 2019  

Programm 16. Juli bis 29. August 2019