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Typo Basis A Anne Weingarten

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Typo Basis A Dokumentation Semesterarbeit SS / 09 Fonts : Frutiger, Futura, Miller Text Produktion : AusDruck, Köpenicker Straße 154 a, 10997 Berlin Anne Weingarten, Juli 2009


Inhalt Monumentalheimat

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Wortbilder

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Typografisches Tagebuch 1.

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Wort- und Zeilenkonturen

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Bleisatz체bung

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Typografisches Gestalten

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Zwischenr채ume

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Visitenkarten

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Hommage an ein Satzzeichen

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Typografisches Tagebuch 2.

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Und

wo kommst du her?

Frankfurt.

Ahh!

der 6

An

Oder.


Oh.

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Monumentalheimat Setzen Sie den Namen Ihres Geburtsortes in Versalien, in Times 48 pt. Gleichen Sie die Abst채nde zwischen den Zeichen aus und notieren Sie jeweils den Wert.

FRANKFURT (ODER)

FRANKFURT (ODER) +30

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0

+10

+30

+20

+30

+20

0

0

+20

+30

+40

-10


+30

+40

-10

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Wortbilder Die Bedeutung eines Wortes kann durch die Wahl der Zwischenräume, Schriftgröße und Platzierung der Buchstaben auf der Seite zum Ausdruck gebracht werden. Inszenieren Sie mit der Futura bold in einem Quadrat die Bedeutung von mindestens sechs selbst gewählten Wörtern.

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E

s war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich : Hätt' ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz! Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie 12

Schnee, so rot wie Blut und so schwarzhaarig wie Ebenholz und ward darum Schneewittchen genannt. Und wie das Kind geboren war, starb die Königin. Über ein Jahr nahm sich der König eine andere Gemahlin. Es war eine schöne Frau, aber sie war stolz und übermütig und konnte nicht leiden, dass sie an Schönheit von jemand sollte übertroffen werden. Sie hatte einen wunderbaren Spiegel und wenn sie vor den trat und sich darin beschaute, sprach sie : »Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?« so antwortete der Spiegel: »Frau Königin, Ihr seid die Schönste im Land.« Da war sie zufrieden, denn sie wusste, dass der Spiegel die Wahrheit sagte. Schneewittchen aber wuchs heran und wurde immer schöner, und als es sieben Jahre alt war, war es so schön, wie

der klare Tag und schöner als die Königin selbst. Als diese einmal ihren Spiegel fragte : »Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?« so antwortete er: »Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, Aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr.« der Spiegel Da erschrak die Königin und ward gelb und grün vor Neid. Von Stund an, wenn sie Schneewittchen erblickte, kehrte sich ihr das Herz im Leibe herum. So hasste sie das Mädchen. Und der Neid und Hochmut wuchsen wie ein Unkraut in ihrem Herzen immer höher, dass sie Tag und Nacht keine Ruhe mehr hatte. Da rief sie einen Jäger und sprach : »Bring das Kind hinaus in den Wald, ich will's nicht mehr vor meinen Augen sehen. Du sollst es töten und mir Lunge und Leber zum Wahrzeichen mitbringen.«

»Frau Königin, Ihr seid die Schönste im Land.«


SpiegelBild 13


D

MOR

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D

er Jäger gehorchte und führte es hinaus, und als er den Hirschfänger gezo­ gen hatte und Schneewittchens unschuldiges Herz durchbohren wollte, fing es an zu weinen und sprach : »Ach, lieber Jäger, laß mir mein Leben ! Ich will in den wilden Wald laufen und nimmermehr wieder heimkommen.« Und weil es gar so schön war, hatte der Jäger Mitleid und sprach  : »So lauf hin, du armes Kind!« Die wilden Tiere werden dich bald gefressen haben, dachte er, und doch war's ihm, als wäre ein Stein von seinem Herzen gewälzt, weil er es nicht zu töten brauchte. Und als gerade ein junger Frischling dahergesprungen kam, stach er ihn ab, nahm Lunge und Leber heraus und brachte sie als Wahrzeichen der Königin mit. Der

»Ach, lieber Jäger, laß mir mein Leben !«

Koch mußte sie in Salz kochen, und das boshafte Weib aß sie auf und meinte, sie hätte Schneewittchens Lunge und Leber gegessen. Nun war das arme Kind in dem großen Wald mutterseelenallein, und ward ihm ­so angst, dass es alle Blätter an den Bäumen ansah und nicht wußte, wie es sich helfen sollte. Da fing es an zu laufen und lief über die spitzen Steine und durch die Dornen, und die wilden Tiere sprangen an ihm vorbei, aber sie taten ihm nichts. Es lief, so lange nur die Füße noch fortkonnten, bis es bald Abend werden wollte. Da sah es ein kleines Häuschen und ging hinein, sich zu ruhen.

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I

Kopie Kopie Kopie Kopie Kopie Kopie Kopie 16

n dem Häuschen war alles klein, aber so zierlich und reinlich, dass es nicht zu sagen ist. Da stand ein weißgedecktes Tischlein mit sieben kleinen Tellern, jedes Tellerlein mit seinem Löffelein, ferner sieben Messerlein und Gäblelein und sieben Becherlein. An der Wand waren sieben Bettlein nebeneinander aufgestellt und schneeweiße Laken darüber gedeckt. Schneewittchen, weil es so hungrig und durstig war, aß von jedem Tellerlein ein wenig Gemüs' und Brot und trank aus jedem Becherlein einen Tropfen Wein; denn es wollte nicht einem alles wegnehmen. Hernach, weil es so müde war, legte es sich in ein Bettchen, aber keines passte; das eine war zu lang, das andere zu kurz, bis endlich das siebente recht war; und darin blieb es liegen, befahl sich Gott und schlief ein.


stand nicht alles so in der Ordnung, wie sie es verlassen hatten. Der erste sprach : »Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?« Der zweite: »Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?« Der dritte : »Wer ls es ganz dunkel geworden hat von war,meinem Brötchen genommen?« kamen die Herren von dem Häuslein, Der vierte  das: »wer hat von meinem Gemü-

A

»Wer hat von ­meinem Tellerchen gegessen?«

Durehainendcr waren die sieben Zwerge, die inschen den Bergegessen?« Der fünfte: »Wer hat gen nach Erz hackten und gruben. mit meinem Sie Gäbelchen gestochen?« Der zündeten ihre sieben Lichtlein an, sechste  und wie : »wer hat mit meinem Messeres nun hell im Häuslein ward, chen sahengeschnitten?« sie, Der siebente : »Wer dass jemand darin gesessen war,hat denn ausesmeinem Becherlein getrunken?« Dann sah sich der erste um und sah, dass auf seinem Bett eine kleine Delle war, da

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sprach er : »Wer hat in mein Bettchen getreten?« Die anderen kamen gelaufen und riefen : »In meinem hat auch jemand gelegen!« Der siebente aber, als er in sein Bett sah, erblickte Schneewittchen, das lag darin und schlief. Nun rief er die andern, die kamen herbeigelaufen und schrien vor Verwunderung, ­holten ihre sieben Lichtlein und beleuchteten das Schnee­wittchen. »Ei, du mein Gott! Ei, du mein Gott!« riefen sie, »was ist das Kind so schön!« Und hatten so große Freude, dass sie es nicht aufweckten, sondern im Bettlein fortschlafen ließen. Als es Morgen war, erwachte Schneewitt-

...und schnürte so fest, dass ihr der Atem verging und sie tot hinfiel.

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chen, und wie es die sieben Zwerge sah, erschrak es. Sie waren aber freundlich und fragten : »Wie heißt du?« »Ich heiße Schneewittchen«, antwortete es. »Willst du unsern Haushalt versehen, kochen, betten, waschen, nähen und stricken, und willst du alles ordentlich und reinlich halten, so kannst du bei uns bleiben, und es soll dir an nichts fehlen.« »Jaa«, sagte Schneewittchen, »von Herzen gern!« und blieb bei ihnen. Es hielt ihnen das Haus in Ordnung. Morgens gingen sie in die Berge und suchten Erz und Gold, abends kamen sie wieder, und da mußte ihr Essen bereit sein. Die Königin aber, erschrak als sie durch ihren Spiegel erfuhr, dass Schneewittchen noch am Leben war. Und da sann sie aufs

Neue, wie sie es ­umbringen wollte; denn kaufte sich den hübschen Schnürriemen. so lange sie nicht die Schön­­ste war im »Kind«, sprach die Alte, »wie du ausganzen Land, ließ ihr der Neid keine Ruhe. siehst! Komm, ich will dich einmal ordentUnd als sie sich endlich etwas ausgedacht lich schnüren.« Schneewittchen hatte kein hatte, färbte sie sich das Gesicht und klei- Arg, stellte sich vor sie und ließ sich mit dete sich wie eine alte Krämerin und war dem neuen Schnürriemen schnüren. Aber ganz unkenntlich. die Alte schnürte geschwind und schnürIn dieser Gestalt ging sie über die sieben te so fest, dass dem Schneewittchen der Berge zu den sieben Zwergen, klopfte an Atem verging und es für tot hinfiel. »Nun die Türe und rief : »Schöne Ware feil, Schö- bist du die Schönste gewesen«, sprach sie ne Ware!« Schneewittchen guckte zum und eilte hinaus. Fenster hinaus und rief : »Guten Tag, liebe Frau! Was habt Ihr zu verkaufen?« »Gute Ware«, antwortete sie, »Schnürriemen von allen Farben«, und holte einen hervor, der aus bunter Seide geflochten war. Die ehrliche Frau kann ich hereinlassen, dachte Schneewittchen, riegelte die Türe auf und 19


ypografie 20


Typografisches Tagebuch 1. Entdecken Sie Schrift, dort wo gar keine ist. Sehen Sie sich um, auf Ihrem Hof, in Ihrer Wohnung, auf dem Weg in die Uni. Suchen Sie nach typografischen Formen (Zum Beispiel Risse im Asphalt, Häusersilhouetten, …)

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Wort  - und Zeilenkonturen Bilden Sie Wort- und Zeilenkonturen, indem Sie bei großen Schriftgrößen die Wörter und bei kleinen Schriften die Zeilen einer Seite in Magazinen und Zeitungen zukritzeln.

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Räumliche Distanz von Funny van Dannen

W

enn man so rumsitzt und sich so umschaut, sieht

man die Welt rings umher. Und wenn sie schön ist benimmt man sich so, als ob man ein Teil von ihr wär. Wenn man so rumsteht und sich so umschaut, fällt vielleicht wieder mal Schnee. Und es wird Abend, wo ist die Liebe, Ist sie da wohin ich jetzt geh? Während du lachst sind viele andere traurig und wenn

du stirbst werden viele einen Orgasmus haben. Das hört sich schlimm an – ist es aber nicht ganz, denn zum Glück gibt es die räumliche Distanz. Wenn man so rumläuft und sich so umschaut, sieht man vielleicht was – wer weiß. Und es wird morgen, ist das die Freiheit, fragst du sie nach ihrem Preis. Man kann seine Schönheit verkaufen und mancher verkauft sein Ge-

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schick. Man kann seine Kraft verkaufen, und manche verkaufen ihr Glück. Manche verkaufen Geheimnisse, Manche nehmen sie mit ins Grab. Ich verkaufe meine Liebe, das Beste was ich hab. Während du schläfst haben andere Hunger

Was ist das Gegenteil von Nichts, hab ich dich einmal gefragt. Ist es Alles, oder ­Etwas? »Küss mich«, hast du gesagt.

und während du frühstückst bringen andere sich um. Das hört sich schlimm an – ist es aber nicht ganz, denn zum Glück gibt es die räumliche Distanz. Während du verliebt bist sind andere völlig verzweifelt und während du verwöhnt wirst werden andere von Bomben zerfetzt. Das hört sich schlimm an – ist es aber nicht ganz. Denn zum Glück gibt es die räumliche Distanz. Während du

lachst sind viele andere traurig und wenn du stirbst werden viele einen Orgasmus haben. Das hört sich schlimm an – ist es aber nicht ganz. Denn zum Glück gibt es die räumliche Distanz.

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Bleisatzübung Gestalten sie ein Plakat der Größe A 3 unter Verwendung eines Großbustaben ihrer Wahl und eines kurzen Textes, Sinnspruchs, ect., welches sie anschließend in der Bleisatzwerkstatt drucken. Arbeiten sie den Bustaben aus einer Linoliumplatte der größe A 5 herraus, damit er für den Druck verwendet werden kann. Nutzen sie zur Kompositionsfindung Scribbles und kleine Skizzen.

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Was nützt das Geld wenn man’s behält?

u

Was nützt das Geld wenn man’s behält?

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Typagrafisches Gestalten Finden oder erfinden Sie eine persönliche Wahrheit und formulieren Sie sie in Form eines knappen Slogans (z. B. »Die Welt ist schlecht.« / »Das Leben ist schön.«). Gestalten Sie diesen Slogan typografisch als:

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1) Motto in einem Roman Bell MT Italic 36 Pt

2) seriöse Nachricht Frutiger LT Std 55 Roman 33 Pt

3) Sensationsmeldung Impact Regular 45 / 50 / 135 / 200 Pt


Was nützt das

Geld wenn man’s behält? 37


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Zeichnen Sie die Zwischenräume von Buchstaben und Zeilen durch einen rechteckigen Sucher schauend vergrößert, freihand und negativ ab. Wählen Sie den Sucherausschnitt so klein, dass Sie keinen

Buchstaben mehr erkennen und achten Sie dabei darauf, dass die Schriften auf dem Kopf stehen, schräg oder gestürzt sind. Experimentieren Sie mit verschiedenen Stiften, Pinseln, Kreide, Tusche etc.

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M

anchmal, wenn er es nicht mehr aushält, nimmt er seinen Schlüssel, setzt sich in die Straßenbahn und fährt bis zum anderen Ende der Stadt. Dann klingelt er bei ihr und wenn ihm niemand antwortet schließt er auf und verkriecht sich auf ih-

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rer Couch. Manchmal dauert es Stunden, bis sie nach Hause kommt. Dann schläft er ein bisschen, liest in einem der vielen Bücher, die überall herumliegen und wenn es dunkel wird zündet er eine Kerze an, starrt lange in die Flamme und denkt an nichts.


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W

enn sie dann nach Hause kommt sieht sie schon beim Aufschließen das schwache, flackernde Licht im Fenster. Sie zieht die Tür hinter sich zu, stellt ihre Tasche in die Ecke und zieht Schuhe und Mantel aus, bevor sie ihn begrüßt.

Manchmal macht sie sich dann etwas zu Essen und er sieht ihr zu. Er wundert sich jedes Mal, wie sie es schafft, aus dem spärlichen Inhalt ihres Kühlschrankes mit wenigen Handgriffen etwas tatsächlich Genießbares zusammen zu kochen. Dann

setzt sie sich zu ihm auf die Couch, lehnt sich zurück und schließt die Augen. Er beobachtet fasziniert, wie die Anspannung langsam aus ihrem Gesicht verschwindet und ihre Züge sich lockern.

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H

ast du das neue Buch von Dan holt sie dann eine Flasche Wein und zwei Brown gelesen?“, fragt er und schaut sie Gläser aus dem Schrank. Während er prüfend an. Sie öffnet die Augen, wirft versucht, den Korkenzieher genau in der ihm einen spöttischen Blick zu und ant- Mitte des Korkens zu platzieren, lauscht wortet: „Natürlich. Genau das Richtige für er ihrem leidenschaftlichen Plädoyer für dich, Unterhaltung ohne Anspruch.“ Ihre gut gemachte Trash-Filme. Ihre Mimik Stimme klingt abwertend, aber ihre Augen wird ausgeprägter, manchmal bringt sie verraten, dass sie es nicht ernst meint. Im ganze Sätze nur durch einen Blick oder Grunde ist er sogar ihrer Meinung, aber eine hochgezogene Augenbraue zum das wäre langweilig. Also nimmt er den Ausdruck. Ihre Hände werden aktiv, unHandschuh auf, hält dagegen, stichelt ein terstreichen das eine Wort und negieren bisschen und bevor er sich‘s versieht steckt ein anderes, ihre raumgreifenden Gesten er mitten in einer Diskussion über die so- schließen die ganze Welt mit ein. ziale Berechtigung von Trash. Irgendwann

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O

der sie sitzen schweigend, die Köpfe aneinander gelehnt und hängen ihren Gedanken nach, während die Kerze langsam herunterbrennt. Irgendwann scheucht sie ihn nach draußen und er geht, denn er weiß, dass sie morgen früh aufstehen

muss. Wenn er wieder in der Straßenbahn sitzt steckt er manchmal die Hand in die Tasche und fühlt nach dem Schlüssel. Dann lächelt er leicht und schaut wieder aus dem Fenster und das orange Licht der Laterne spiegelt sich in den Schienen auf der anderen Seite. Zwischenraum von E. Sevil 47


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Anne Weingarten anneweingarten@gmail.com Tegelerstraße 23 13353 Berlin

Visitenkarten Gestalten und setzen Sie drei Entwürfe einer einseitigen Visitenkarte mit den üblichen Informationen, bei denen Sie Ihr mikrotypographisches Wissen anwenden. Greifen Sie für die Gestaltung auf die Ergebnisse bisheriger Aufgaben zurück (Zwischenräume, Initialen, Wortkonturen, …).

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nicht allein sein. Ich kann nicht allein sein. Ich bin einfach nicht dafür gemacht. Früher war es schlimmer, mitlerweile geht es ab und zu. Aber ich ziehe dann immer ein komisches ­Gesicht … Und auch wenn meine großen Brüder da sind, fühle ich mich nicht so richtig wohl. Mit ihren Ecken und Kanten stehen sie sofort an erster Stelle, egal worum es geht. Ich muss gestehen, dass ich mir dann immer zweitrangig vorkomme. Eigentlich bin ich ganz froh, dass wir uns nicht so oft

sehen. Meine Schwestern sind ziemlich ­kurvig gebaut, das haben sie von meiner Mutter. Ich selbst bin eher ruhig (fast flüsternd könnte man sagen). Ich bin ziemlich gut darin, persöhnlichen Gedanken Raum zu geben. Das finde ich viel besser, als immer nur Anhängsel zu sein. Doch auch damit habe ich mich abgefunden. Für Zusätzliches bin ich eigentlich immer zu haben. Die Unentschlossenen und Vergesslichen mögen mich schließlich.

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Typografisches Tagebuch 2. Fotografieren Sie die großen und kleinen Inschriften in Ihrem Kiez. Überlegen Sie, welche dieser Typos für Sie am meisten mit dem Charakter Ihres Kiezes zu tun hat. Zeichnen Sie einen Schriftzug des Namens Ihres Kiezes nach dieser Vorlage. Oder inszenieren Sie ein Blatt mittels Typokomposition, das für Ihren Kiez sprechen könnte.

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Rechts: Preistafel des Fachschaft-Cafés der Ethnologischen Fakultät der Humboldt Universität Berlin Links: Fenster des »Sprengel Kiez Spätkauf« Sprengelstraße 29

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Fanta, Cola, Sprite. Preistafel des FachschaftCafés der Ethnologischen Fakultät der Humboldt Universität Berlin

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Rechts: Hausnummern in der SprengelstraĂ&#x;e Links: Handschriftliche Mitteilung an Nachbarn

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Rechts: Inschrift an der »Brüder Grimm Grundschule«, Tegelerstraße 19 Links: Namensschilder, Triftstraße 46

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Typografie Grundkurs

Dokumentation Auszug der während des Sommer­ semesters 2009 entstanden Arbeiten im Kurs Typo Basis A.

Dozent : F. Grögel

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Fachhochschule Potsdam

Semesterarbeit  

Diese Dokumentation fasst meine Ergebnisse des Kurses Typo - Basis A zusammen und entstand im Juni 09 an der FH Potsdam.

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