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Ausgabe Nr. 38 · Winter 2017 · € 3,50

www.waldviertlerin.at

Wald4tlerin Wald4tlerin

Kontrollpdf Wald4tlerin 04/17

DAS REGIONALE LIFESTYLE-MAGAZIN IM WALDVIERTEL

ZU GAST IN

ZWETTL Hier ist was los!

Kräuterküche mit Eunike Rezepte zum Nachmachen

Jimmy barta

So schmeckt das Leben

die

Knutsherin

stephanie bahli

Wald4tlerin WINTER 2017 1 DIE SCHÖNSTEN SEITEN VOM WALDVIERTEL: KREUZ & QUER DURCH DIE REGION


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Wald4tlerin

WINTER 2017

Wein4tlerin

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EDITORIAL

Wald4tlerin virtuell: www.waldviertlerin.at

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waldviertlerin

LILLY DIPPOLD Gründerin & Hüterin redaktion@waldviertlerin.at

IMPRESSUM VERLAG: W4media & event GmbH

Lachen Sie nicht! Ja, ich habe mir schon wieder etwas mit meinem Hund an meiner Seite gebrochen – diesmal katastrophalerweise das Hand-

2114 Großrußbach, Schlossbergstraße 34a

gelenk. Natürlich rechts! Nichtsdestotrotz liegt die letzte Ausgabe des

T: +43 (0)2263 21300 | redaktion@waldviertlerin.at

Jahres heute druckfrisch vor Ihnen – wie es halt in kleinen Familienbe-

www.waldviertlerin.at REDAKTIONSLEITUNG: Lilly Dippold VERTRIEB, ANZEIGENLEITUNG: René Dippold rene.dippold@noe-magazin.at T: 0664 10 16 017 DRUCK: Druckerei Berger, Horn VERTRIEB: PGV Trunk GmbH., Salzburg Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Wir schreiben für Waldviertlerinnen und Waldviertler

trieben so üblich ist, haben alle fest zusammengehalten und mitgeholfen. Zwischenzeitlich ist auch wieder alles verheilt, und das ist gut so, denn wir bereiten uns gerade auf Großes vor: 2018 feiern wir schließlich unser 10-jähriges Jubiläum mit tollen Überraschungen!! Wir blicken mit Stolz auf eine aufregende Dekade zurück, in der wir ganz ohne Förderungen und Protektion eine Plattform für unsere Region geschaffen haben, der heute so viel Sympathie entgegengebracht wird, und

und für alle, die an der Region interessiert sind. Um der

die in den vergangenen Jahren nicht nur sehr persönliche Geschichten

besseren Lesbarkeit willen verzichten wir auf murksige

aus dem Waldviertel erzählte und Menschen wie Du und ich vor den Vor-

Genderkonstrukte - bitte fühlen Sie sich bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gleichermaßen angesprochen. OFFENLEGUNG GEM. MEDIENGESETZ §25:

hang holte, sondern stets auch unsere Liebe zur Region transportierte! Und natürlich habe ich zu diesem runden Geburtstag auch einen Wunsch: Ich wünsche mir, dass dieses Jubiläum für alle ein motivierendes Vorbild

W4media & event GmbH., Werbeagentur und Verlag

ist, den eigenen Visionen und Ideen mutig und entschlossen zu folgen,

FN. 313735a LG Korneuburg.

damit sie wahr werden und große Jubiläen feiern können!

2114 Großrußbach, Schlossbergstraße 34a. Geschäftsf. Gesellschafterin (80 %): Lilly Dippold. BLATTLINIE: Das regionale Lifestyle-Magazin Wald4tlerin präsentiert die Region mit ihren Menschen und Angeboten

Einen entspannten Jahresausklang mit unseren Geschichten aus dem Waldviertel wünscht Ihnen von Herzen,

auf moderne, selbstbewusste Weise in allen Bereichen des

Ihre

täglichen Lebens. Sämtliche Inhalte unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Verlags kopiert und/oder weiterverwendet werden. Keine Haftung für unverlangt übermittelte Daten und Fotos. Die Meinung von Interviewpartnern und Werbekunden gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. GEWINNSPIELE: Keine Barablöse möglich. Der Rechtsweg

Diese Ausgabe haben für Sie mitgestaltet:

ist ausgeschlossen. Die Gewinnermittlung erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Gewinner werden schriftlich verständigt. ABONNEMENT: nur Inland, 14 Euro pro Jahr für vier Ausgaben. Preis inkl. Porto. Zu bestellen beim Verlag und unter abo@waldviertlerin.at. Laura Violetta Dippold

Rhea Temper

Eunike Grahofer

Wald4tlerin WINTER 2017

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© 2017 PANDORA Österreich GmbH | Zelinkagasse 14/2 | 1010 Wien

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INHALT

AKTUELLES

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Veggruf Verein mit Herz und Verstand

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REPORTAGE

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Tolle Vorher-Nachher-Show im Kremser Bühl-Center Ein Kompass für den Jobwald Orientierungshilfe für die Jobsuche

Die Knutsherin: Stephanie Balih Kunst am Bierdeckel und viel mehr Verein Impulse Krems 20 Jahre Jugendarbeit in Krems

LIFESTYLE Glänzendes Fest Da hängt die Liebe dran Weihnachtliche Geschenktipps aus dem Waldviertel

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KULINARIUM

Rezepte von Kräuterexpertin und Autorin

Eunike Grahofer zum Nachmachen mit

Schritt für Schritt-Anleitung

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NACHLESE

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Neueröffnung Strobl in Waidhofen

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COVER STORY

Neue Serie: Kräuterküche

1 Jahr G'werkhaus in Horn Fashionshow in Gföhl

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F O T O : K ATJ A K O P P E N S T E I N E R

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DIE FRÜHLINGSAUSGABE ERSCHEINT AB 1.MÄRZ

28 FOTO: THOMAS SABO

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REISE & FREIZEIT 040 Serie: Zu Gast im Waldviertel Wald4tlerin auf Entdeckungsreise in Zwettl 050 Advent im Waldviertel Die schönsten Christkindlmärkte 060 Traveldog: Im Hundeparadies 8 Pfoten unterwegs in den Niederlanden

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003 003 031 056 078 081

MÄNNER Coverstory: Jimmy Barta Mit dem Food-Truck unterwegs

KOLUMNE Frag Paula Mengls Liebling

RUBRIKEN Editorial Impressum Wald4tlerin abonnieren jobwald: Jobs im Waldviertel Horoskop von Barbara Weninger Event-Tipps

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AKTUELLES

DIE HERZEN DER VORSTANDSMITGLIEDER VON VEGGRUF, SABINE HAHNDL, MARTINA PLACHT, SUSANNE MIKLAS, NICOLE HINTENBERGER UND EVELYN HAUER SCHLAGEN FÜR EINE POSITIVE, GESUNDE UND FAIRE LEBENSEINSTELLUNG.

EIN VEREIN MIT HERZ UND VERSTAND

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s ist Zeit aufzuwachen, jemand muss die Dinge beim Namen nennen – das waren die Gedanken einer Gruppe von Frauen, die eine gemeinsame Überzeugung verband. Fünf Jahre später zählt der Verein, der aus der Idee dieses „Weckrufs“ entstanden ist, 70 Mitglieder und führt jährlich zahlreiche Veranstaltungen mit laufend steigenden Besucherzahlen durch. Dabei spricht VEGGRUF ein viel breiteres Publikum an, als die namensgebenden „Veggies“- die Vegetarier und Veganer. Der Verein baut auf die Säulen Gesundheit, Ernährung, Tierschutz und Umweltschutz. Werte, die in einem ganzheitlichen Sinne ineinandergreifen und einander bedingen. Wer sich heute bewusst und gesund ernähren möchte, kommt weder am Tierschutz- noch am Umweltschutzgedanken vorbei. Credo von Veggruf ist es, die Themen Gesundheit und Ernährung selbstbestimmt, überlegt und kritisch in die Hand zu nehmen, ohne dabei anderen Lebewesen oder sich selbst zu schaden. In einer Welt in der alles erwerbbar ist und Verschwendung zunimmt, sollten Achtsamkeit und bewusster Konsum im Vordergrund stehen.

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In den letzten Jahrzehnten hat sich eine Gleichgültigkeit in unseren Alltag eingeschlichen – gepusht durch riesige Konzerne, Massentierhaltungsindustrie und große Agrarbetriebe –, die kleinbäuerliche Landwirtschaft und regionale Strukturen verdrängt. Dies geht auf Kosten unserer Gesundheit, unserer Lebensfreude, unserer Tiere und unserer Umwelt. Veggruf möchte die Verantwortung des Menschen für Tier und Umwelt hervorheben. Der Verein steht für gesunde, vegane Ernährung, die den Schutz der Tiere bedingt, da für diese Ernährungsform eine Nutztierhaltung nicht notwendig ist, was in weiterer Folge Klima und Umwelt schont. Für diese positive, gesunde und faire Lebenseinstellung schlagen die Herzen der Vorstandsmitglieder Sabine Hahndl, Martina Placht, Susanne Miklas, Nicole Hintenberger und Evelyn Hauer. Dabei sollen keine Sichtweisen diskriminiert werden – vielmehr möchte Veggruf auf die vielen Vorteile einer achtsamen Lebensweise hinweisen und möglichst viele Menschen zu neuem Denken motivieren. Veggruf organisiert Veranstaltungen die aufklären, weiterbilden, Spaß machen und wunderbare Plattformen für Spen-

denaktionen sind. Unterstützt werden ausschließlich Tierschutz-Organisationen, die der Verein persönlich kennt. Darüber hinaus gibt es Veggie-Stammtische, Ausflüge und Workshops. Das fundierte Wissen um faire Handelsprodukte teilen die Gründungsmitgliederinnen gerne in Beratungsgesprächen, etwa auch bei persönlichen Einkaufstouren.

Die beiden großen Highlights im VeggrufJahr sind der Flohmarkt mit Kunst- und Kulturprogramm „FloKuLi“ im Frühjahr sowie der schon legendäre (Stichwort: die besten Feuerflecken weit und breit!) Adventkeller am Rehberger Adventmarkt. Mehr Informationen und Termine online und auf Facebook. VEREIN VEGGRUF www.veggruf.at veggruf


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aidhofen

STROBL AUSTRIA ERÖFFNET NEUEN STANDORT IN WAIDHOFEN UND VERGRÖSSERT SEINE KAPAZITÄT.

STROBL-EVENT IN WAIDHOFEN

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EGANER AD ENTKELLER

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Strobl Austria GmbH, Generalimporteuer des hochwertigen finnischen Multifunktionsladers „Avant“, hat im Zuge der Hausmesse den neuen Standort auf einer Fläche von rund 1.500 m² mit großzügigem Showroom, modernen Arbeitsbereichen und einer geräumigen Werkstatt eröffnet. Neben den zahlreichen geladenen Gästen freute man sich besonders über den Besuch des Vertreters der Firma Avant Tecno Oy aus Finnland, der die weite Anreise nicht scheute, um zur Eröffnung zu gratulieren. Mit den Avant Radladern wurde vor über 20 Jahren der Grundstock für ein erfolgreiches Familienunternehmen gelegt. Während der Hausmesse im Oktober wurden auf der neuen Anlage beinahe 50 Multifunktionslader mit den vielseitigen Anbaugeräten sowie die Leguan Hubarbeitsbühne präsentiert. Während der Demoshows konnten sich die Besucher von der Wendigkeit und der Standfestigkeit der Lader überzeugen. Beim Geschicklichkeitsparcours hatten Interessierte die Möglichkeit, die Maschine selbst zu steuern. Der neue vollständig elektrische Lader kann ohne Emissionen betrieben werden und ist somit besonders für den Innenbereich geeignet. // strobl-austria.at

im Rahmen des Rehberger Advents

25.-26. November 14:00-21:00 Für die

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Kleinen: Adventwerkstatt

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jeweils von 15:00-18:00!

Kellergasse 3500 Krems-Rehberg Keller2

Der Erlös der Veranstaltung wird an ausgewählte Tierschutzorganisationen gespendet!

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Applaus, Applaus für unsere Einrichtungsberater In der HARTL HAUS Tischlerei werden neben Fenstern, Türen und Stiegen sogar

Horst VOLEK ist HARTL HAUS‘ Möbelund Küchenplaner. Er entwarf die neue Küche für das Elegance 136 W - New Life. In der HARTL HAUS Tischlerei werden bis zu 100 Küchen im Jahr gefertigt.

ZT IM NEUEN T E J S N U IE S N BESUCHE - NEW LIFE W 6 3 1 E C N A G E L MUSTERHAUS E LAGUNE IN DER BLAUEN

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von HARTL HAUS maßgefertigte Möbel und Küchen produziert. Wenn es um das Thema Einrichten der Musterhäuser geht, ist Fingerspitzengefühl gefragt! Das Resultat zeugt von gutem Geschmack und der Geschicklichkeit Farben und die Möbelstücke perfekt zu kombinieren. Angelika Suter schafft es immer wieder, dass die Musterhäuser zu einem harmonischen Gesamtergebnis werden in der sich unsere Besucher sofort wohlfühlen. Bereits seit über 20 Jahren ist die gute Seele bei HARTL HAUS in der Werbeabteilung tätig. Seit 10 Jahren ist es ihre Aufgabe in Zusammenarbeit mit Möbel- und Küchenplaner Horst Volek die Musterhäuser von HARTL HAUS zu planen und einzurichten.

Angelika SUTER | Einrichtungsberaterin, Werbung und Kommunikation

Um ganz im Trend der Zeit zu liegen holt sich Angelika die Ideen für die Einrichtung aus verschiedenen Fachmagazinen und von Wohnen- & Interieurmessen weltweit.

Das neue Musterhaus Elegance 136 W - New Life ist ein Paradebeispiel, das wieder einmal zeigt, was langejahre Erfahrung, gute Zusammenarbeit und Liebe zum Detail ausmachen.

Angelika Suter | Einrichtungsberaterin, Assistenz Werbung & Kommunikation Wald4tlerin WINTER 2017

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LUST zu reden? Frag Paula!

Paula Fichtinger-Schulner

Sexualpädagogin, klinische Sexologin dipl. Berufs- und Sozialpädagogin T 0664 1502355 | paula@lustzureden.at 3910 Zwettl, Florianigasse 5 www.lustzureden.at

F O T O : S I LV I A S C H U H

(Ver)führe mich in Versuchung Am Anfang der Beziehung waren das Feuer, die Leidenschaft, sexuelle Gier aufeinander, alltägliche Begleiter. Allerdings passiert es oft, dass nach den ersten Jahren des Zusammenlebens Kuschelabende jede Art von Sex ersetzen. Es wir vertröstet und verschoben. Vielleicht ja nach dem Abendessen, oder morgen Früh. Vielleicht auch nach dem Fernsehfilm, oder doch erst zu Weihnachten und Ostern?

Landesinnungsmeisterin Christine Schreiner (links) gratulierte Frau Schuh herzlich zur neuen Funktion

Doch woran liegt es, dass die Lust, im Speziellen bei uns Frauen, so leicht verfliegt wie eine Feder im Wind? Frauen kommen in meine Praxis, weil sie lustlos sind. Dabei geht es nicht darum, täglich Sex mit dem Partner zu haben (oder haben zu müssen). Sondern darum, die Lust – und zwar die eigene – wiederzuentdecken. Geschlechtsverkehr sollte kein ständiges Beziehungsgeschenk an den Partner und keine Präventivbehandlung vor einem eventuellen Seitensprung des Allerliebsten sein.

SILVIA SCHUH

NEUE BEZIRKSVERTRAUENSFRAU IN WAIDHOFEN

Mit einer genauen Evaluation kommen wir dem WARUM der Lustlosigkeit relativ rasch auf den Grund. Und diese Gründe können mannigfaltig sein. Sehr oft geht es einfach um die Verführungskunst des Allerliebsten, die irgendwann im Laufe der Jahre abhanden gekommen ist. Nach wie vor wollen wir Frauen umworben werden, brauchen auch oft die verbale Bestätigung attraktiv, erotisch und lustvoll für den Partner zu sein.

Somit wünsche ich Ihnen sinnliche Weihnachten, Ihre Paula

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Vor fast 25 Jahren startete Silvia Schuh als selbständige Friseurin und erweiterte vor 15 Jahren ihr Leistungsangebot mit Fußpflege-, Kosmetik- und Massagebehandlungen. Zur Zeit beschäftigt sie in ihrem Unternehmen insgesamt 15 Mitarbeiterinnen, davon zwei Lehrlinge.

B E Z A H LT E E I N S C H A LT U N G

Eigene Wünsche zu äußern, mutig auszusprechen, was Frau sich wünscht, kann dabei einer von vielen Schritten sein, um die eigene Lust wieder zu entfachen. Schmeißen Sie die Flinte nicht ins Korn, wagen Sie den Schritt in eine (wieder) erfüllende Sexualität. Und falls Sie dazu Unterstützung brauchen, freue ich mich, Sie in meiner Praxis zu begrüßen.

Im Bezirk Waidhofen/Thaya wurde von der Landesinnung eine neue Bezirksvertrauensperson der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure bestellt: Silvia Schuh übernimmt diese Funktion von Sieglinde Frank.

Bei ihrer Aufgabe als Bezirksvertrauensfrau ist es Frau Schuh besonders wichtig, ihre langjährige Erfahrung einbringen zu können und auch ein Sprachrohr für alle Betriebe zu sein. „Ich kenne alle drei Bereiche – Fußpflege, Kosmetik und Massage – durch meine jahrelange Selbständigkeit und kann daher optimal auf die Anliegen meiner Kolleginnen und Kollegen eingehen“, so Silvia Schuh.


Kein Widerspruch: barrierefreies Designerbad

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m eigenen Zuhause möchte man sich zu jeder Zeit rundum wohl fühlen und keinerlei Einschränkungen haben. Das betrifft im hohen Maß auch den Komfort im Badezimmer. Aus diesem Grund ist Barrierefreiheit ein wichtiges Thema, wenn es um die Um- oder Neugestaltung des Badezimmers geht.

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Denn eine barrierefreie Einrichtung wird jeder Lebenssituation gerecht. Sie bietet nicht nur viel Platz für die ganze Familie, sondern kann auch generationenübergreifend genutzt werden und bringt ein großes Maß an Komfort und Sicherheit.

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Eine großzügige Dusche mit Sitzgelegenheit beispielsweise ermöglicht einen unkomplizierten Ein- und Ausstieg ohne Stolpersteine, macht gemeinsames Duschen mit Kindern möglich und gibt

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auch genug Bewegungsraum, wenn Hilfe bei der Körperpflege gebraucht wird. Die Sitzfläche in der Dusche ist nicht nur hilfreich, sondern auch praktisch für die Bein- und Fußpflege. Kombiniert man diese dann noch mit einer Regendusche, wird die barrierefreie Dusche zur Wellnessoase. Generell lohnt es sich, ein Bad von Anfang an barrierefrei zu planen, auch wenn im Haushalt keine Person mit einer Behinderung oder Einschränkung lebt. Denn Lebenssituation und Bedürfnisse können sich schnell ändern – warum den Komfort also nicht gleich von Anfang an genießen? Barrierefreiheit bedeutet heutzutage keineswegs den Verzicht auf Design – ganz im Gegenteil! Die unterschiedlichen Kollektionen geben viele Möglichkeiten das

Badezimmer sowohl barrierefrei als auch designorientiert zu gestalten. Lassen Sie sich bei der Planung Ihres perfekten Badezimmes professionell unterstützen und entdecken Sie gemeinsam mit uns die vielfältigen und optimalen Lösungen für Ihre Neugestaltung! Damit Sie sich Ihr neues Badezimmer bereits vor der Umsetzung perfekt vorstellen können, geben wir Ihnen in unserem Schauraum in Vitis die Möglichkeit, den Raum mit einer 3D-Brille schon im Vorfeld virtuell zu betreten – so können alle Platzbedürfnisse und Designansprüche bereits in der Planungsphase perfekt auf Ihre Wünsche abgestimmt werden!

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Lass den APPEL zu dir trappeln Wald4tlerin WINTER 2017

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Das ideale Weihnachtsgeschenk!

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Monika Gundinger organisierte die Renovierung und legte selber Hand an, um die Räume wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Mittlerweile bereichern vier Therapeuten aus den Bereichen Klinische Psychologie, Psychotherapie, Lebens- und Sozialberatung/Psychoonkologie und Vitalfeldtherapie/TCM die Praxis. In den liebevoll gestalteten Wohlfühl-Räumlichkeiten von Vitalis kann man sich auf unterschiedliche Weise beraten, behandeln und inspirieren lassen. „Das Schönste für mich ist, wenn jemand durch unser Angebot wieder mehr Freude und Leichtigkeit gewinnt“, so Gundinger. Als Lebens- und Sozialberaterin und Psychoonkologin, weiß die Familienmutter dreier Kinder, wo es überall haken kann. Mit viel Feingefühl widmet sie sich den Themen Familie, Partnerschaft und der mentalen Unterstützung von Krebspatienten und deren Familien. Es ist enorm wichtig, dass sich ein Krebspatient und die Angehörigen mentale Unterstützung holen. Die Erfahrung zeigt die positive Auswirkung auf den Gesundheits-

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zustand und die Steigerung der Lebensqualität des Erkrankten und seines Umfeldes. Chemotherapie und Bestrahlung sind besser verträglich und die seelische Belastung wird gelindert. Nicht alles muss allein bewältigt werden, für jedes Thema gibt es hilfreiche Unterstützung. Gerade Ängste treten sehr häufig auf und beeinträchtigen das Leben in vielfältiger Weise. Mag. Martin Hanko, Klinischer Psychologe & Gesundheitspsychologe, begleitet Menschen bei Angststörungen, Depressionen, Burn-out und Traumafolgestörungen. Die klinischpsychologische Diagnostik für Befunde und Gutachten (Demenzabklärung, Adoption, Waffenbesitzkarte, Magen-OP, ...) bildet einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit.

Monika Gundinger

Mag. Martin Hanko

Psychotherapeutin Mag. Ulrike Danninger befasst sich schwerpunktmäßig mit Traumatherapie bei Erwachsenen mittels Methoden von EMDR in Verbindung mit Ego-State-Therapie. Dipl. Aromatologin und Ernährungsberaterin nach TCM Claudia Koska-Winkler bietet Stoffwechselaustestung und Vitalfeldtherapie. Dabei werden die Körperzellen untersucht, ob diese gut mit Mineralstoffen und Vitaminen versorgt sind. Wie viele Entzündungen im Körper aktiv sind und ob die Zellen genügend vor freien Radikalen geschützt sind. Vorträge und Workshops runden das vielfältige Programm in der Praxis Vitalis ab.

Mag. Ulrike Danninger

INFO & KONTAKT PRAXISGEMEINSCHAFT VITALIS 3580 Horn, Honorius-Burger-Straße 3 www.vitalis-horn.at

Claudia Koska-Winkler Wald4tlerin

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„Ich hatte schon immer den Wunsch, ein Gesundheitszentrum ins Leben zu rufen, in dem der Mensch als Ganzes gesehen wird. Meine Vision war es, einen Ort zu schaffen, wo der Mensch zur Ruhe kommen, durch Selbstreflexion seine inneren Stärken neu entdecken kann und dadurch persönliche Entwicklung ermöglicht wird“, so die Leiterin Monika Gundinger. Nach der Übernahme im März 2015 wurden die Räumlichkeiten der Praxisgemeinschaft Vitalis im Februar 2016 feierlich eröffnet.


G R O P l U S

MADE IN GERMANY

FOTO: HARTL HAUS

Lauter Einser, einen erfolgreichen dritten Platz beim Lehrlingswettbewerb sowie eine kürzlich mit Auszeichnung abgelegte Lehrabschlussprüfung, dies sind die erfreulichen Ergebnisse von Julian Homolka, die er während seiner Lehrzeit bei Hartl Haus erreichte.

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MAG. DR. BRIGITTE WÖGENSTEIN, KR DIR. ROLAND SUTER, JULIAN HOMOLKA PROK. YVES SUTER, FRANZ BITTERMANN UND MARKUS DEUTSCHMANN (VL)

TOLLER NACHWUCHS BEI HARTL HAUS

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egonnen hat der Echsenbacher 2013 seine Lehre als Tischler bei Hartl Haus. Nach der dreijährigen Tischlerausbildung hat Homolka noch die einjährige Ausbildung zum Tischlereitechniker absolviert, die er ebenso mit lauter Einser im Zeugnis abgeschlossen hat. Zudem hat er am Lehrlingswettbewerb in der Landesberufsschule Pöchlarn in der Kategorie Tischlereitechnik teilgenommen und unter allen Lehrlingen im vierten Lehrjahr den dritten Platz erreicht.

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Zu seiner kürzlich mit Auszeichnung bestandenen Abschlussprüfung im Lehrberuf Tischlereitechnik mit Schwerpunkt Produktion wurde ihm nun von der Geschäftsleitung, den Ausbildern sowie der Personalleitung gratuliert. „Julian ist sehr ehrgeizig, zielstrebig und wissensbegierig und mit diesen Eigenschaften ein absolutes Vorbild für unsere anderen Lehrlinge“, erzählt Tischlermeister und Ausbilder Franz Bittermann. Anfang Oktober beginnt nun für Julian Homolka der Präsenzdienst. „Nach Abschluss des Präsenzdienstes werden wir ihn entsprechend seinen Vorzügen in seinem Wissen weiter fördern. Ich habe bereits einige anspruchsvolle Herausforderungen mit ihm besprochen und freue mich diese dann gemeinsam umzusetzen. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm für die Zukunft einen wirklichen Spezialisten heranbilden können“, so Bittermann abschließend.

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COVERSTORY

Vielleicht kommt Sie Ihnen ja bekannt vor, die Stephanie Balih. Vielleicht, weil sie schon einen der zwei Millionen Bierdeckel in Händen hatten, die heuer in der 22. Edition von „Kunst am Bierdeckel“ der Privatbrauerei Zwettl von der Waldviertler Künstlerin gestaltet wurden. Doch die Malerei ist nicht die einzige Leidenschaft der jungen Malerin ...

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FOTO: STEPHANIE BALIH

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Knutsherin stephanie bahli

ERZÄHLT VON LILLY DIPPOLD

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COVERSTORY

FOTO: STEPHANIE BALIH

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„THE KNUTSHERS“ BEIM MY CHOICE-FESTIVAL IN BOSNIEN (WWW.THEKNUTSHERS.COM)

Stephanie hat nämlich in ihrer Jugend bei einem Preisausschreiben ein Moped gewonnen. Weil ihr aber der gestrenge Herr Papa das Fahren damit untersagte, machte sein Besitz wenig Sinn. Sie verkaufte das Moped also um „wahnsinnig viel Geld damals für mich“, ging schnurstracks ins nächste Musikgeschäft und kaufte sich dort vom Erlös die „teuerste Gitarre, die es dort gab“. Dieses gute Stück begleitet

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die Sängerin und Songwriterin bis heute. In Stephanies Wiege wurde allerdings auch ein zweites Talent gelegt: Ebenfalls von Kindheit an zeichnet und malt sie mit großer Hingabe und hat im Rahmen ihrer Ausbildung zur akademischen Malerin ihren unverwechselbaren Stil entwickelt. 2007 legte sie in Augsburg das Staatsexamen für Kunst- und Musikpädagogik an der Universität Augsburg ab, 2012 diplomierte sie mit Auszeichnung für das künstlerische Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

FOTO: STEPHANIE BALIH

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eboren und aufgewachsen ist Stephanie Balih in Traunstein. Jedoch nicht im Waldviertlerischen, sondern in Bayern. Als eines von sechs Kindern einer Familie, in der der Musik nicht nur ein hoher Stellenwert eingeräumt wurde, sondern sie auch gefördert wurde. Stephanie sang seit ihrer frühesten Kindheit und wie jedes der Geschwister erlernte sie auch zwei Instrumente: Gitarre und Zither. Letztere kommt mittlerweile zwar nur selten zum Einsatz, mit ihrer Gitarre allerdings verbindet sie eine besondere Geschichte.

Wenn i des ned mach, dann sterb i. Seit 2013 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, arbeitete unter anderem für den ORF und die Wiener Albertina als künstlerische Beraterin, und freut sich

STEPHANIE BALIH BY STEPHANIE BALIH - SELBSTPORTRAIT FÜR DEN ZWETTLER BIERDECKEL


Die Gitarre hat sich Stephanie selbst vom Verkaufserlรถs eines gewonnenen Mopeds gekauft. Es war die teuerste im ganzen Musikladen.

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über private und öffentliche Sammler, die ihre Bilder kaufen. In diesem Jahr durfte Stephanie Balih die 22. Edition der Bierdeckel der Privatbrauerei Zwettl gestalten. Dieter Juster, Imker Stefan, Bioobstbauer Johannes Ertl, Kräutertante Rosina Haider, Dieter Juster, die Bio-Bäuerin Christina Martin sowie Goldschmiedin Andrea Kamleithner finden sich seither auf insgesamt zwei Millionen Bierdeckeln wieder. Auch ein Selbstportrait von Stephanie Balih sowie ein Gemälde von Alex Dolphin sind in dem Set zu finden. Letzterer spielt im Leben der Künstlerin gleich mehrere Rollen. Kennengelernt hat sie Alex im Rahmen der wilden Silvesterparty einer Studienkollegin auf einem Bauernhof in Kirnberg an der Mank. Der Mostviertler Filmemacher und die „zuag'raste“ Malerin fanden über die ge-

F O T O : P R I VAT B R A U E R E I Z W E T T L

FÜR „KUNST AM BIERDECKEL” ANLÄSSLICH DER DIESJÄHRIGEN LANDESAUSSTELLUNG IN PÖGGSTALL GESTALTETE STEPHANIE BALIH ACHT AUSDRUCKSSTARKE PORTRAITS.

meinsame Schnittstelle, die Musik, rasch zueinander.

Uns ist die Natur extrem wichtig! Bald wurde den beiden Kreativen Wien als Lebensraum viel zu eng und gemeinsam machten sie sich auf die Suche nach ei-

nem passenden Domizil. Fündig wurden sie in ARTstetten (nomen est omen!), wo sie seither auf einem großzügigen Bauernhof genügend Raum für ihr Schaffen haben. „Ringsum sind nur Wiesen und Felder, wenn wir da mitten in der Nacht zu musizieren beginnen, dann stört das niemanden“, freuen sie sich über ihr neues Zuhause, das auch Alex Dolphin wieder in den heimatlichen Bezirk Melk an seine Wurzeln zurückführte.

STEPHANIE BALIH www.stephaniebalih.com www.theknutshers.com

IN IHREM SHOWROOM AM PRANGERPLATZ IN ARTSTETTEN ZEIGT STEPHANIE BALIH IHRE WERKE - MENSCHEN MIT STARKEM AUSDRUCK IM UNVERWECHSELBAREN STIL DER KÜNSTLERIN.

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STÄNDCHEN FÜR DIE WALD4TLERIN. „WIR WOLLEN DIE OHREN UNSERER ZUHÖRER KNUTS(C)HEN“, ERZÄHLEN DIE BEIDEN VON DER NAMENSFINDUNG IHRES ENSEMBLES, AM 5. DEZEMBER PRÄSENTIEREN „THE KNUTSHERS” IHRE ERSTE CD „BEAT OF THE UNIVERSE” IM ATELIER AN DER DONAU IN YBBS. 17 UHR: KINDERKONZERT 19 UHR: KONZERT MIT PUNSCH

Besonders stolz sind die Knutshers darauf, dass die schon länger geplante erste eigene CD mit dem Titel „Beat of the Universe“ nun fertiggestellt ist. „Wir arbeiten ja schon lange dran, aber eine hochwertige CD zu produzieren ist teuer und zeitaufwändig. Durch die BierdeckelPortraits hat sich heuer dann auch der Zeitplan ein wenig verschoben, aber jetzt ist es endlich so weit“, jubelt Stephanie, die den Release ihres Debütalbums kaum erwarten kann. Zarte Klänge, allesamt mit Texten, die die Liebe der beiden zur Natur und unserem Universum unter Beweis stellen, findet man auf dieser CD in Deutsch, Englisch und Mundart. So ausdrucksvoll wie ihre Malerei ist auch die Musik von Stephanie Balih und Alex Dolphin. Und kann man von so viel künstlerischem Engagement leben? Stephanie Balih lacht,

FOTO: STEPHANIE BALIH

2014 gründeten die beiden die Band „The Knutshers” und bringen so ihre berührenden Eigenkompositionen im breiten Spektrum von der Pop-Ballade bis zum groovigen Beat bei ihren Auftritten unter die Leute. Bei diversen Festivals im In- und Ausland, zuletzt beim My ChoiceFestival in Bosnien konnte man den Klängen von E-Piano und Schlagzeug (Alex) und Gitarre oder Ukulele (Stephanie) und der einprägsamen Stimme von Stephanie Balih schon lauschen.

gesteht aber, dass es viel Zeit in Anspruch nimmt, sich gut zu vermarkten und bekannt zu machen, gesehen und gehört zu werden. Um ihre Kunst künftig leistbarer zu machen, gibt es auch die Möglichkeit, Ihre Arbeiten als Kunstdrucke zu erwerben. Denn die großen Gemälde, an denen die Malerin gut und gerne ein halbes Jahr arbeitet, haben natürlich auch entsprechende Preise. „Mir ist es aber wichtig,

dass die Liebe zu einem schönen Bild nicht am Preis scheitert“, so Balih. Ein Leben zwischen Malerei und Musik? Wo liegt denn nun die größere Leidenschaft? Diese Frage kann die Künstlerin mit dem Markenzeichen „Blüte im Haar“ nicht beantworten. „Ich brauche beides gleichermaßen zum Leben. Wenn i des ned mach, dann sterb i!“

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Zum Beispiel, dass wir die nettesten Kundinnen und Kunden haben.

BRINGT DIE MODE ZUM FEST

Apropos Feiern: Am 8.12. haben wir von 14-17 Uhr geรถffnet! Wer hat an der Uhr gedreht?

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W E R B U N G | F O T O S B E I G E S E L LT , A S T R I D B A R T L

WIR FEIERN DIE FESTE WIE SIE FALLEN!


Denisa und Katka

Kathi und Valentina

Michi, Daniela, Birgit und Kerstin

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FASHION

Super Stimmung bei der Vorher-/Nachher-Live-Show im Bühl-Center. Publikum und Teilnehmer waren gleichermaßen begeistert.

im Oktober war die Vorher-/Nachher-Live-Show zum ersten Mal zu Gast im Bühl Center!

Showtime!

Mut haben alle, die mitgemacht haben, bewiesen, denn sie hatten absolut kein Mitspracherecht beim Umstyling. „Die Freude und Überraschung, wenn die Kandidaten sich nach der Verwandlung zum ersten Mal im Spiegel sehen dürfen, ist für mich immer

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wieder ein außergewöhnlicher Moment und ich bin stolz darauf, dass ich Menschen dieses besondere Erlebnis schenken darf“, sagt Silvia Fink-Eisinger, die dieses Show-Konzept entwickelt und seit Jahren erfolgreich auf vielen Bühnen umgesetzt hat. Möglich wurde dieses tolle Show-Event durch die Teilnahme vieler Shoppartner im Bühl Center. Die Frisuren wurden von dm friseurstudio und „the Hairstyle” übernommen, um das Make-Up hat sich eine Visagistin von Bipa gekümmert, die passende Mode wurde von Bik Bok, Cecil, Comma, Esprit, Etcetera, Gerry Weber, Jack & Jones, Kleider Bauer und s.Oliver beigesteuert, die Schuhe von Deichmann und Regina Schuhe/WBS und die Accessoires von Bijou Brigitte und Pearle.

Andrea und Gerhard Mantsch aus Krems vor und nach dem gelungenen Umstyling

FOTOS BÜHL CENTER

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as da auf der Bühne passierte, muss man live miterlebt haben, denn das Publikum, aber auch die mutigen Kandidaten sind aus dem Staunen kaum herausgekommen! Insgesamt 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in vier Live-Shows an zwei Tagen von Top-Profis komplett neu stylen lassen: Neue Frisur und neue Farbe, typgerechtes Make-up und natürlich ein neues Outfit – die Veränderungen waren sensationell!


Brillen-Fashion im Kulturhaus Bei einer großen Modeschau im Kulturhaus Gmünd präsentierte Mörzinger Optik kürzlich passend zu den aktuellen Modekollektionen von BB1 Fashion Store die neuesten Trends bei Sport- und Sonnenbrillen.

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Das ist wahrlich ein Grund zum Feiern: 10 Jahre Wald4tlerin! Diesen Erfolg verdanken wir vor allem unseren treuen Leserinnen und Lesern und den Wirtschaftstreibenden in der Region, die die Wald4tlerin als tolle und effektive Plattform erkannt haben, um die Region und ihre Angebote unseren Lesern nahezubringen. Damit ist es für uns nicht nur Zeit zu feiern, sondern auch DANKE zu sagen!

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2008 - 2018

Wald4tlerin VIP-Card 2018 Unser Dankeschön für unsere treuen Abonnentinnen und Abonnenten sowie unsere Partner der regionalen Wirtschaft ist die exklusive Wald4tlerin VIP-Card 2018, mit der es im Wein- und Waldviertel eine ganze Reihe von Vergünstigungen, Geschenken, Erlebnissen und Überraschungen gibt!


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WAS VOR 20 JAHREN MIT DEM JUGENDZENTRUM PULVERTURM BEGANN, IST HEUTE EIN GUT AUSGEBAUTES NETZWERK AN EINRICHTUNGEN FÜR JUGENDLICHE IM KREMSER RAUM. HEUTE WIE DAMALS ZÄHLEN WERTSCHÄTZUNG UND AKZEPTANZ ZU DEN WICHTIGSTEN PRINZIPIEN IN DER TÄGLICHEN ARBEIT MIT JUNGEN MENSCHEN.

20 Jahre Jugendarbeit Krems

Akzeptanz und Wertschätzung ERZÄHLT VON RHEA TEMPER FOTOS: NISA MAIER

„Hätte mich vor 25 Jahren ein Erwachsener auf der Straße oder im Park angesprochen und mir einen Apfel angeboten, hätte ich mich vermutlich sehr gewundert. Mittlerweile wissen die Jugendlichen hier in Krems aber Bescheid.“ Denn mit Essen aufeinander zuzugehen, ist heute in der Jugendarbeit ein besonders wichtiges Angebot – zum einen sind die Jugendlichen oft hungrig, weil das Taschengeld kaum für Lebensmittel ausgegeben wird, zum anderen hilft es, eine Verbindung aufzubauen, erzählt uns Manuela Leoni. Äpfel und Müsliriegel gehören daher zur Standardausrüstung ihres Teams, den Sozialarbeitern und Sozialpädagogen des Vereins „Impulse Krems“. Vor gut 20 Jahren spielte das Essen in der Jugendarbeit noch keine so große Rolle, erinnert sich Manuela Leoni zurück. Mit dem Jahreswechsel feiert die Jugendarbeit Krems ihr zwanzigjähriges Bestehen, und genauso lange ist auch die ausgebildete Sozialarbeiterin und heutige Geschäftsführerin Manuela Leoni für den Verein tätig. Noch heute erinnert sie sich gut an die Anfangszeiten und ihre damaligen Ziele: „Wenn man jung und dynamisch frisch nach der Ausbildung startet, denkt man,

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man kann die Welt verändern. Es war schon eine besondere Herausforderung, denn damals war die Jugendarbeit noch nicht institutionalisiert und auch noch nicht in den Köpfen der Menschen. Heute ist das zum Glück ganz anders. Wir dürfen heute viele Lorbeeren ernten, für die wir die Saat schon lange vorher gesät haben.“

PULVERTURM & Co. Die Geschichte der Kremser Jugendarbeit beginnt mit dem Jugendzentrum Pulverturm, das jungen Menschen zwischen 12 und 21 Jahren auch heute noch ein Freizeitangebot in einem geschützten Rahmen bietet. Neben gemeinsamen Freizeit-Aktionen und Projekten steht das Team auch für beratende Gespräche zur Verfügung. Der Pulverturm ist aber längst nicht mehr das einzige Vorzeigeprojekt – mittlerweile umfasst das Spektrum des Vereins zehn unterschiedliche Einrichtungen und Projekte zur Verbesserung der Lebenswelt von Jugendlichen. „Die jungen Menschen sind sehr beziehungsbedürftig, heute sicher mehr als früher. Viele sehnen sich nach Gesprä-

chen, Anhalten und Beziehungen“, erzählt Manuela Leoni. Es scheint eine Herausforderung der heutigen Zeit zu sein, Kindern und Jugendlichen anonyme Plätze bieten zu können, an denen sie Wertschätzung, Anerkennung und Aufmerksamkeit erfahren, nicht aber mit Vorurteilen konfrontiert werden. „Früher gab es den Begriff des Schlüsselkindes - ein Kind, das einen eigenen Schlüssel besitzt, nach der Schule nach Hause kommt und dort alleine ist, bis die berufstätigen Elternteile nachkommen. Diesen speziellen Begriff brauchen wir heute nicht mehr, denn so gut wie alle Kinder sind Schlüsselkinder. Es geht auch kaum mehr anders.“

WOHLSTANDSVERARMUNG Damit einher geht laut Manuela Leoni mit der Wohlstandsverarmung eine weitere große Herausforderung in der Jugendarbeit. „Wir haben viele Kinder und Jugendliche bei uns, die aus namhaften Familien kommen, mit Eltern, die tolle Berufe ausüben. Für die jungen Menschen bleibt da leider oft nur wenig Zeit.“ Der Verein Impulse Krems bietet mit seinen unterschiedlichen Einrichtungen Rahmen und Raum für Jugendliche, die auf der Suche nach Austausch und Aufmerksamkeit sind


und diese oft in den eigenen vier Wänden zu wenig finden.

GIRLS ONLY Dabei benötigen gerade Mädchen einen geschützten Rahmen, denn sie nehmen nur selten öffentliche Plätze für sich ein. Dieses Bedürfnis wird vom Verein Impulse Krems mit dem Club „Girls only“ erfüllt. In den Räumlichkeiten der Jugendberatung JUB finden jeden Mittwochnachmittag Freizeitaktivitäten für Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 23 Jahren statt. Hier wird gemeinsam getanzt, Musik gehört, gekocht und geplaudert. Zugleich wird viel Wert auf die Gestaltungsfreiräume der Mädchen gelegt, gleichzeitig aber auch versucht, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, um bei Bedarf beratend und unterstützend zur Seite zu stehen. Drei Viertel der teilnehmenden Mädchen sind unter 16 Jahre alt.

MOBILE JUGENDARBEIT Wie auch „Girls only“ entstand die mobile Jugendarbeit „See you“ bedarfsorientiert. Dabei geht das Team aus vier Sozialarbeitern und Sozialpädagogen an öffentlichen Plätzen wie dem Schwarzer Park, dem Stadtpark oder dem Bahnhof direkt auf die Jugendlichen zu, statt in den Einrichtungen auf sie zu warten. Die Basis für die mobile Jugendarbeit bildet ein kontinuierliches Freizeit- und Beziehungsangebot, das zum Ziel hat, tragfähige Beziehungen zu den Jugendlichen aufzubauen, um den jungen Menschen eine Unterstützung und Begleitung im Alltag zu bieten. „Das Wichtigste, zugleich aber auch Schwierigste dabei ist Akzep-

tanz. Ein Beispiel: Im Stadtpark schmeißt eine Gruppe Jugendlicher eine Parkbank ins Wasser. Die mobile Jugendarbeit sieht das, macht aber nichts dagegen, greift also nicht ordnungshütend ein. Wir urteilen nicht. Wir nehmen das Verhalten der Jugendlichen an, was nicht heißt, dass wir es gutheißen, sondern dass wir gemeinsam daran arbeiten und den jungen Menschen mit seiner gesamten Lebenswelt annehmen. Würden wir das nicht tun, hätten wir keinen Zugang zu ihm. Wir wollen aber vor allem an jene Jugendlichen herankommen, die Auffälligkeiten zeigen. Mit ihnen wollen wir arbeiten. Darum ist Akzeptanz so wichtig in unserem Beruf.“

WERTVOLLE UNTERSTÜTZUNG Und das Herankommen und Unterstützen der Jugendlichen gelingt dem Team des Vereins Impulse Krems gut: Pro Jahr hat

die mobile Jugendarbeit „See you“ rund 5.000 Kontakte mit Jugendlichen, in jedem Stadtteil gibt es etwa 120 Jugendliche, zu denen regelmäßig intensiver Kontakt gepflegt wird. Das Jugendzentrum Pulverturm verzeichnet jährlich rund 4.000 Kontakte und der Club „Girls Only“ zählt jährlich etwa 400 Mädchen. Darüber hinaus bietet der Verein noch die Jugendberatung JUB, eine Jugendintensivbetreuung, die Ferienspiele Krems und das Jugendmagazin Helmut an.

GEMEINSAM STARK Möglich ist dieses breite Angebot nur durch das große Team rund um Manuela Leoni: 18 Mitarbeiterinnen und rund 80 ehrenamtliche Helfer sind täglich im Einsatz. „Es motiviert mich, dass ich ein so buntes Team habe. Dadurch ist eine Vielfalt an Ressourcen und Zugängen möglich – das macht mich schon stolz.“ Ebenso wichtig, betont die Geschäftsführerin, ist aber auch das breite Netz an Förderern und Unterstützern, wie der Stadt Krems, dem Land Niederösterreich sowie den zahlreichen Unternehmen, die sich finanziell oder mit Sachleistungen einbringen. Gemeinsam wird es möglich, Jugendliche auf ihrem Weg gut zu begleiten und so gibt es nach 20 Jahren viele Erfolgsgeschichten, auf die zurückgeblickt werden kann: „Ich erinnere mich an Jugendliche, die ihren Weg in der Jugendstrafanstalt begonnen haben und heute erfolgreiche Unternehmer sind. Oder an jene mit Fluchthintergrund, die sich nach und nach öffneten, ihre Geschichte mit uns aufarbeiten konnten und heute ein gutes Leben ohne Furcht führen können.“

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SERIE: NACH OMAS ALTEN REZEPTEN

F O T O S : W 4 M E D I A , F O T O L I A / M AT K A W A R I AT K A

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Alte Hausmittel und Kochrezepte basieren auf einfachsten Zutaten, die im Garten, im Wald, in der Vorratskammer und im Kühlschrank zu finden sind. Wer von uns hat beim Gedanken an Omas Küche nicht auch den einmaligen Duft des Raumes, das Knarren des Bodens und den lieblichen Geschmack ihrer Speisen in Erinnerung? Und wer erinnert sich nicht gerne an das Regal in Großmutters Vorratskammer, vollgestellt mit Flaschen und Gläsern in den buntesten Naturfarben. Hatte in der Familie jemand ein gesundheitliches Problem, ging die Großmutter zu diesem Regal, holte das richtige Mittelchen aus ihrer Wildnisapotheke und schnell war wieder alles gut. Mit unserer neuen Rezept-Serie „Kräuterküche mit Eunike“ entdecken wir eben diese alten Kochrezepte aus einfachen Zutaten sowie die bewährten Ansätze, Tinkturen, Öle, Salben, Essigansätze, Kräuterpulver und Sirupe wieder - in einfacher Schrittfür-Schritt-Anleitung zum Nachmachen.

EUNIKE GRAHOFER Kräuterpädagogin, Naturheiltherapeutin Autorin zahlreicher Bücher rund um altes Pflanzenwissen www.eunikegrahofer.at

Kräuterküche mit Eunike Aufmerksame Augen finden in der Natur auch in der Winterzeit so einiges an wertvollen, nahrhaften „Frischlebensmitteln“ für unsere Speisekarte und als Hausmittel oder Körperpflege. Wir können beim Winterspaziergang von den aromatischen Knospen der verschiedensten Pflanzen naschen, wie der Birke, der Linde, den Obstbäumen, den Johannisbeersträuchern, den Rosen und den Heckenpflanzen. Wir finden immergrüne Wildkräuter wie die entgiftende, verdauungsanregende Gundelrebe selbst unter der dicksten Schneedecke. Bis in den späten Jänner hinein entdecken wir auf unseren Wildsträuchern vitaminreiche, durch den Frost gesüßte Schlehen, Weißdornfrüchte und die köstlichen Hagebutten. Diese können alle roh gegessen werden. Bei den Hagebutten das Mark essen, die Kerne ausspucken. Es waren stets alle Teile der Hagebutte auf das Höchste geschätzt. Selbst die Kerne können mit der Küchenmaschine fein zerkleinern und danach getrocknet werden. Dieses Hagebuttenkernmehl, unter das Essen gemischt, schmeckt sehr gut und unterstützt von innen gegen Venenleiden. In der Körperpflege wirken die Kerne unter anderem hautstraffend.

Hagebutten sind aus der Hautpflege nicht wegzudenken. Betrachten wir die Inhaltsstoffe unserer Pflegeprodukte, enthalten sehr viele davon Stoffe aus der Hagebutte. Sie spendet der Haut Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit. Sie enhält Wirkstoffe, die die obersten Hautschichten langfristig reparieren, wodurch Luftverschmutzung, Sonne und Kälte die Haut nicht mehr so belasten können. Hagebutten regen die Kollagenproduktion der Haut an. Ihr Vitamin A beruhigt Entzündungen, die ungesättigten Fettsäuren regulieren die Talgproduktion. Dazu den Körperbalsam täglich in die Haut einmassieren. Die Gesichtshaut vor dem Schlafengehen damit zu verwöhnen beugt Entzündungen vor, pflegt die Haut und sorgt für einen schönen, gesunden Teint. Tipp: Der Hagebuttenkörperbalsam ist auch ein sehr gutes Mittel zur Narbenpflege. Das enthaltene Vitamin C beschleunigt die Zellerneuerung, Narben, Dehnungsstreifen und Verbrennungen regenerieren schneller. Hierzu den Balsam täglich auf die betroffenen Körperstellen einmassieren.

Die Natur ist das ganze Jahr über eine wahre Schatzkammer!

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SERIE: NACH OMAS ALTEN REZEPTEN

Körperbalsam mit Hagebutten

ZUTATEN: • • •

50ml neutrales Speiseöl 14 g Bienenwachs 10 Stück Hagebutten

SO GEHT'S: Die Hagebutten mit einem Messer in der Mitte auseinanderschneiden und die Kerne herausnehmen. Das Speiseöl in einem Topf am Herd bei mittlerer Hitze erwärmen, die geöffneten Hagebutten und die Hagebuttenkerne in das Öl geben und bei niedriger Temperatur 15 Minuten am Herd ziehen lassen, das Öl bekommt dann eine leichte Rotfärbung. Danach das Öl durch ein Sieb oder einen Filter seihen. Das Hagebuttenöl nun erneut auf dem Herd erwärmen und das Bienenwachs hinzugeben, sobald sich dieses gänzlich aufgelöst hat wird der Hagebutten-Körperbalsam rasch in Tiegel gefüllt. Fertig ist die perfekte Hautpflege!

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Foto: Bernhard Eder

Mistelbach

S

chon der Titel des neuesten Werks von Eunike Grahofer verspricht wieder Interessantes. Liebevoll eingebettet in die Geschichte einer jungen Frau, die von ihrer Mutter zur Verlobung ein Paket mit zwölf Briefen ihrer Urgroßmutter, die sie selbst nie kennenlernen durfte, erhält. In diesen Briefen - für jeden Monat einen - gibt die Urgroßmutter ihr Wissen rund um heilsame Kräuterrezepte an die junge Frau weiter. In jeder Familie gibt es Hausrezepte, die von Generation zu Generation weitergereicht werden. Dieses Erbe findet niemand auf Facebook oder Youtube. Die uralten Rezepte aus dem Waldviertel, die praktisch unbekannt sind, stehen im Buch „Mein Kräutererbe“ von Eunike Grahofer. Die Fülle von Wissen über die Hausmittel der Ur- und Ururgroßmütter ist für die meisten von uns neu: die Beschreibungen vom Apfelreste-Bad mit reinigender Wirkung, vom Käsepappelblätter-Essig für Lunge, Magen und Darm, vom „Hausmittel für alle Fälle“ – dem Essighonig, vom Roten Holler-Öl bei Hals- und Ohrenschmerzen. Das „Kräutererbe“ ist wie ein altes Tagebuch, in dem für die Monate des Jahres die wichtigsten Kräutermittelchen eingetragen sind – zum Gebrauch für die Nachfahren. Besonders reizend: Manche Rezepte ziehen sich über mehrere Briefe hin, eben immer in jenem Monat, in dem Ernte oder Verarbeitung angesagt sind. Ein unverzichtbarer Naturkunde-Ratgeber für alle, die am alten Kräuterwissen interessiert sind und mithelfen wollen, dass die Weisheit unserer Vorfahren auch weiterhin erhalten bleibt ...

www.eunikegrahofer.at

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SERIE: NACH OMAS ALTEN REZEPTEN

Tipp: schmeckt auch prima mit Schinken- oder Speckfülle!

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Käseroulade mit Gundelrebe ZUTATEN für 4 Personen: •

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• • • •

500 g Käse (Gouda, Emmentaler) vakuumverpackt 250 g Sauerrahm 250 g Topfen Salz, Pfeffer 1 EL Gundelrebenblätter

• • •

außerdem: Butterbrotpapier Nudelholz Schere

Die Gundelrebe hat herzförmige Blätter und schlängelt sich am Boden oder am der Hausmauer entlang. Sie enthält unter anderem Mentholstoffe, die sie zu einer aromatischen Würzpflanze machen. Die Allrounderin wirkt vor allem sehr entgiftend auf den Körper. Wir finden sie in der Natur das ganze Jahr über. Im Winter einfach an den Stellen, wo sie im Sommer und Herbst gewachsen ist, den Schnee leicht zur Seite geben, darunter finden wir eine schöne, grüne Gundelrebe. So erhalten wir diese wirkstoffreiche Pflanze immer frisch.


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6 SO GEHT'S: 1. Die Wildkräuter waschen und möglichst fein schneiden. 2. Den Sauerrahm mit dem Topfen cremig verrühren, die fein geschnittene Gundelrebe hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Einen Kochtopf zu zwei Drittel mit Wasser füllen, den Käse mit ungeöffneter Verpackung in das kochende Wasser legen, sodass er zur Gänze mit Wasser bedeckt ist! Der Käse in der Verpackung bleibt ca. 5 - 7 Minuten im kochenden Wasser, bis er ganz flüssig ist. Inzwischen legt man Butterbrotpapier auf die Arbeitsfläche der Küche auf. 4. Sobald der Käse zergangen ist, nimmt man ihn heraus, öffnet mit der Schere die Verpackung über dem Butterbrotpapier und gießt den Käse darauf.

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5. Mit dem Nudelholz walkt man den Käse gleichmäßig zu einer flachen Masse auseinander, 6. bestreicht ihn dünn mit dem Gundelrebenaufstrich und 7. rollt ihn zu einer Roulade. Im Kühlschrank lässt man die Gundelrebenkäseroulade nun mindestens 2 Stunden härten. 8. Danach in dünne Scheiben schneiden und servieren. Wir wünschen gutes Gelingen! Freuen Sie sich auf die Frühlingsrezepte von Eunike Grahofer in der nächsten Wald4tlerin!

Das Christkind wartet auf Sie im Ursin Haus! Am 24. Dezember ist das Christkind zu den Menschen in aller Welt unterwegs. Den Advent verbringt es jedoch im Ursin Haus in Langenlois. In weihnachtlicher Atmosphäre und mit vielen guten Geschenkideen. Es fühlt sich hier eben genauso wohl wie all die anderen vorweihnachtlichen Besucher. Vielleicht sehen Sie es ja, wenn Sie vorbei kommen ...

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SERIE: ZU GAST IM WALDVIERTEL

Schon seit jeher wird der Stellenwert des Handwerks in Zwettl großgeschrieben. Aus alten Gepflogenheiten wurden so wertvolle Traditionen und daraus resultiert eine wohltuende Beständigkeit, die noch nach vielen Jahrhunderten in zahlreichen Ecken und Gassen der Stadt zu spüren ist. ERZÄHLT VON RHEA TEMPER FOTOS: NISA MAIER

Einkehr in Zwettl Über Freigeister, Schuster und Adelsfrauen

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reiheitsliebend und selbstbestimmt dürften die Zwettler schon immer gewesen sein. Die Siedlung erhielt bereits im Jahr 1200 das Stadtrecht und den Bürgern wurden dadurch sehr früh wichtige Rechte zugesprochen. Weil es sich dabei vor allem um wirtschaftliche Befugnisse handelte, entwickelte sich die Stadt binnen kurzer Zeit zu einem bedeutenden Handelszentrum. Jahrhunderte später setzte man in der Bezirkshauptstadt einen weiteren wichtigen, wie auch außergewöhnlichen Schritt: Im Jahr 1620 – inmitten des Dreißigjährigen Krieges – erkauften die Zwettler die landesfürstlichen Ämter und erlangten damit ein großes Maß an Freiheit und Unabhängigkeit. Steuern und Abgaben, die zuvor dem Landesfürsten übergeben werden mussten, kamen nun der Stadt zugute. Durch die neu gewonnene Unabhängigkeit vom Adel konnte der Stellenwert als wichtiges Handelszentrum gestärkt und ausgebaut werden. Weitere zwei Jahrhunderte später, in den Jahren 1896 und 1898 folgten mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Schwarzenau-Zwettl und dem ersten Drei-PhasenWechselstromkraftwerk der österreichisch-ungarischen Monarchie die nächsten wichtigen Errungenschaften für den Handelsstandort. So war der Wunsch nach Autonomie immer groß und der Erfindergeist der Zwettler von Generation zu Generation spürbar. Beinahe so alt wie die Geschichte der Stadt, ist auch ihr altes Rathaus. Im Jahr 1483 wurde das prächtige

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Herrenhaus und ehemalige Heim der Kuenringer offiziell zum städtischen Rathaus ernannt. Später diente das Gebäude der Gerichtsbarkeit und als Gefängnis. Noch heute sind die alten Gefängnistüren in der Durchfahrt angebracht. Schon seit Jahrhunderten ist das Gebäude Schauplatz spannender Geschichten, die Stadt-Archivarin Elisabeth Moll zu erzählen weiß: „In den Jahren 1549 und 1550 wurde an der Vorderfront ein quadratischer Turm errichtet, in dem damals Wache gehalten wurde. Der sogenannte Türmer hatte zu vorgeschriebenen Zeiten herauszuschauen und zu überwachen, ob in der Stadt ein Feuer ausgebrochen war. Außerdem mussten die Bürger der Stadt zu gewissen Zeiten zuhause sein – auch das wurde vom Türmer kontrolliert. Zwar kennt man den Grund nicht, aber meistens wurden Schuster als Türmer ausgewählt und jährlich wurde diese Position neu ausgeschrieben. Weil der Schuster selbst auch anderes zu tun hatte, wurden oft die Töchter mit der Turmwache beauftragt. Und weil vorbeiziehende Landsknechte immer wieder von den hübschen Töchtern am Turm angetan waren und ihnen einen Besuch abstatteten, erhielt der Schuster häufig eine Verwarnung vom großen Rat, denn gestattet waren diese Besuche natürlich nicht. So kam es immer wieder vor, dass sich der Vater nicht gegen die Tochter durchsetzen konnte und das Haus samt Tochter verlassen werden musste.“


Elisabeth Moll weiß nicht nur Geschichten über die Stadt Zwettl und ihre ehemaligen Bewohner zu erzählen, sie schlüpft auch gerne in deren Rollen, allen voran als „Agnes von Kuenring“. Bei gemütlichen Stadtwanderungen erinnert sie dabei ihre Zuhörer an längst vergessene Tage und erzählt Geschichten, die kaum ein anderer mehr kennt. Diese Rolle ist der jungen Stadtarchivarin wortwörtlich auf den Leib geschneidert: Die Gewandung, die durch die Farbwahl den Adelsstand zum Ausdruck bringt, wurde von ihr selbst händisch angefertigt.

Während in anderen Orten meist männliche Nachtwächter durch die Straßen und Gassen führen, wurde in Zwettl bewusst nach einer historischen Frau gesucht. „In Agnes von Kuenring, geborene Agnes von Asberg, haben wir eine ideale Figur gefunden. Sie war mit den Habsburgern und wahrscheinlich sogar mit der heiligen Elisabeth von Thüringen verwandt. Ihr Verwandter Herzog Albrecht I. fädelte für sie Anfang 1300 eine Heirat mit Leutold I. von Kuenring ein, einem der bedeutendsten Adeligen im Waldviertel.“

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SERIE: ZU GAST IM WALDVIERTEL

Stadt der Handwerker und Genießer

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LANGE TRADITION: ELISABETH MOLL FERTIGT GANZ BESONDERE STROHSTERNE

hr handwerkliches Geschick stellt Elisabeth Moll nicht nur mit dem selbstgenähten Kleid unter Beweis. Wie viele andere Zwettler, steckt sie voller Kreativität und Tatendrang, besonders, wenn es darum geht, alten Gebräuchen neues Leben einzuhauchen. So widmet sie sich seit einigen Jahren der Technik des Strohsternbindens. Was ihre Mutter ihr als kleines Kind beibrachte, hat Elisabeth Moll heute perfektioniert. Durch aufwändige Techniken entstehen Strohsterne, die mit einem Durchmesser von 80 Zentimeter zu wahren Kunstwerken werden. Geduld und Geschick sind dabei besonders wichtig. Auf die ruhigen Finger kann man ihr übrigens

im Rahmen der Zwettler Adventtage schauen, bei denen sie auch in diesem Winter zeigt, worauf es beim Binden der Strohsterne ankommt. Auch gut 15 Kilometer außerhalb der Stadt, in der kleinen Ortschaft Großreichenbach, steht ein altes Handwerk im Mittelpunkt des Geschehens. Vor mehr als zwei Jahrzehnten entschied sich Werner Filler gegen den Beruf des technischen Zeichners und für die Berufung als Hufschmied. „Aus Liebe zum Pferd“, begründet der Waldviertler seine damalige Entscheidung. Kamen früher die Leute mit ihren Pferden zum Hufschmied, so ist es heute andersrum: Werner Filler betreut gemein-

sam mit seinem kleinen Team Kunden im Umfeld von rund 120 Kilometern. Seine Werkstatt ist mobil und aufklappbar – vom Amboss über einen gasbetriebenen Ofen und allen notwendigen Werkzeugen führt er vor allem eine große Menge Hufeisen in allen „Schuhgrößen“ mit. „Es ist ein altes Handwerk, das heute wieder sehr gefragt ist“, erzählt der Hufschmied und verweist auf nachvollziehbare Gründe: „Pferde werden heute vermehrt für Freizeit- und Sportaktivitäten eingesetzt und das macht unsere Arbeit sehr anspruchsvoll.“ Anspruchsvoll ist die Arbeit des Hufschmieds deshalb, weil es viel Augenmaß, Erfahrung und Gefühl bedarf, um die Huflederhaut der Pferde nicht zu verletzen.

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rfahrung und Gefühl braucht es auch beim Bierbrauen. Beides ist in der Privatbrauerei Zwettl zu finden, wo unter der Leitung der Familie Schwarz bereits seit 1890 „flüssiges Gold“ gebraut wird. Die Geschichte der heutigen Privatbrauerei Zwettl beginnt sogar noch ein wenig früher, im Jahr 1708 mit der Gründung der „Stiegenbrauerei“. So, wie damals üblich, dienten die Erzeugnisse der Hausbrauerei ausschließlich dem Bedarf der zugehörigen Gastwirtschaft. Doch schon damals war ein erstaunliches Qualitätsbewusstsein vorhanden, wie es zu dieser Zeit nicht unbedingt weit verbreitet war: Der erste „Preuer auf der Stiegen“ stellte zwar nur geringe Mengen her, ließ dafür aber eine Leitung legen, die sein Brauhaus mit quellklarem Wasser versorgte. Noch heute

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– mehr als 300 Jahre später – ist dieses Qualitätsbewusstsein stark im Unternehmen verankert. „Wir haben hier erstklassige Rohstoffe direkt vor der Haustüre. Zuallererst natürlich unser weiches Brauwasser, das wir direkt ohne Aufbereitung so wie es aus der Erde sprudelt zum Bierbrauen verwenden können. Unseren Hopfen, den wir zu rund 95 % aus dem Waldviertel beziehen und hervorragende Waldviertler Braugerste“, erzählt Geschäftsführer Karl Schwarz, der das Familienunternehmen in fünfter Generation bereits seit 1996 leitet und mit Bier groß geworden ist: „Ich bin ja quasi mittendrin in der Brauerei aufgewachsen und habe Bier zwar nicht mit der Muttermilch bekommen, aber es war für mich allgegenwärtig! Als Kind konnte ich glücklicherweise hauptsächlich die schönen Seiten des Berufs wahrnehmen, und wenn es mal Schwierigkeiten gab, verstanden es meine Eltern gut, mich behutsam in dieser Thematik mitzunehmen.“

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SERIE: ZU GAST IM WALDVIERTEL

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Ganzheitsmedizin: Ein ganzheitlicher Behandlungsansatz ist die Basis für eine nachhaltige Heilung. Jeder Mensch ist einzigartig. Jede Lebenssituation hat ihre besonderen Umstände, jedes Krankheitsbild seine individuellen Ursachen. In der Ganzheitsmedizin wird nicht nur das Krankheitssymptom, sondern auch das spezifische Umfeld des Patienten beleuchtet. Damit besteht die Möglichkeit die Krankheitsursache zu erkennen und die Behandlung auf die individuelle Situation des Patienten abzustimmen. .

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Nur wer weiß, wo er herkommt, kann auch sehen, wohin es geht! Karl Schwarz

Unter der Leitung von Karl Schwarz werden Modernisierung und Mechanisierung des Betriebs zwar stets vorangetrieben, aber trotzdem sind es die alten Traditionen, die es in der Brauerei zu wahren gilt: „Mein Anliegen und tägliches Bestreben ist es, unser Unternehmen mit dem Wissen und der Verantwortung meinen Vorfahren gegenüber in eine gute Zukunft zu führen. Nur wer weiß, wo er herkommt, kann auch sehen, wo es hingeht. Ich sehe Tradition auch nicht als Ruhekissen, sondern vielmehr als Sprungbrett.“ Die Tradition des Bierbrauens ist heute in Zwettl außerhalb der Brauerei ebenfalls allgegenwärtig. Seit dem Jahr 2000 „Braustadt“, richtet man hier alljährlich das Braustadtfest aus und bietet historische Bier-Themenstadtführungen an. Das beliebte Zwettler Bier findet man auch in anderen Produkten wieder, wie dem Zwettler-Bierknödel, dem Schwarzbiergulasch, dem „Bieramisu“ oder dem Bier-Eis. Letzteres

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uch außerhalb der Stadt sind es die Rohstoffe und Erzeugnisse der Region, die aus Pionieren Unternehmer gemacht haben. Seit den späten 1980er-Jahren begeistert Johannes Gutmann mit Kräutern und Gewürzen aus biologischer Landwirtschaft und dem Bekenntnis zum nachhaltigen Wirtschaften. „Sonnentor“ wurde damals aus einer Not heraus gegründet, heute sind die rund 900 Produkte in mehr als 50 Ländern weltweit erhältlich. Der Standort des Unternehmens befindet sich im beschaulichen Ort Sprögnitz, dort wo früher ein verfallener Bauernhof stand. Heute wie damals erscheint der Betrieb von außen unscheinbar, und lässt kaum vermuten, was sich hinter den alten Mauern abspielt. Hunderte Mitarbeiter arbeiten dort, wo früher ein alter Schupfen stand. Es wird geplant, gedacht, gelacht und eingepackt: Die Tees und Gewürze werden sorgfältig von Hand verpackt und für den Verkauf fertiggemacht. Anstelle einer Vielzahl von Maschinen findet man hier eine Vielzahl gutgelaunter Mitarbeiter. Hier ist man per Du und dieses gute Klima überträgt sich automatisch auf jeden Besucher. Man spürt, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Und auch das ist auf eine bald 30-jährige Tradition zurückzuführen. Johannes Gutmann startete sein Unternehmen damals mit den drei Ursprungsbauern Maria Zach, Kurt Kainz und Helga Bauer, die damals schon an die

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Idee glaubten und heute Symbol für die Ausrichtung des Unternehmens sind. In den letzten drei Jahrzehnten wurden aus drei österreichischen Bio-Bauern rund dreihundert, die zusammen 1.500 Hektar bewirtschaften. Darüber hinaus gibt es Anbauprojekte in unterschiedlichen Ländern für jene Produkte, die nicht in Österreich wachsen: „Wir kaufen direkt beim Bauern und kennen unsere Partner persönlich. Dadurch können den Landwirten faire Preise zugesichert werden. Außerdem haben wir dabei die Möglichkeit, die Regionen mitzuentwickeln“, erklärt Jürgen Mayrhofer, der seit vier Jahren im Unternehmen tätig ist und es wie seine eigene Westentasche zu kennen scheint. Er weiß auch, weshalb Johannes Gutmann das Sonnentor als Logo wählte: „Es ist Ausdruck unserer Verbundenheit mit der

Region. Im Mittelalter standen Holztore mit der geschnitzten, lachenden Sonne für Bauern, die keinem Gutsherrn unterstanden, sondern für die eigene Familie wirtschafteten.“


FOTOS: VIER PFOTEN

Winterschlaf & Halligalli

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eniger geschickte Hände, dafür aber fleißige Pfoten werden derzeit in Arbesbach gebraucht. Rund 30 Minuten von Zwettl entfernt, im Bärenwald Arbesbach, bereiten sich die sieben Bären Brumca, Emma, Erich, Jerry, Miri, Tom und Vinzenz auf den Winterschlaf vor. Während die 24-jährige Bärin Brumca ihre Höhle für die nächsten Monate selbst baut, beziehen die anderen künstlich angelegte Höhlen, die sie mit viel Laub und kleinen Ästen auspolstern. Neben dem „Nestbau“ arbeiten die Bären auch fleißig an ihrem Winterspeck. Ist dieser dick genug, können sie die kalte Jahreszeit problemlos verschlafen. Durchschnittlich bereiten sich die sieben Bären auf rund zweieinhalb bis drei Monate Schlaf vor, erklärt Sigrid Zederbauer vom Bärenwald: „Die Winterruhe kann auch immer wieder unterbrochen werden, zum Beispiel bei mildem Wetter. Tendenziell schlafen alte Bären ein wenig länger. Sie setzen sich einfach nicht gerne dem nasskalten Wetter aus.“ Seit 1998 leben die Braunbären nun im Waldviertel, zuvor fristeten sie ein trauriges Dasein als Zirkus- oder Käfigbären. Was zunächst als Tierschutzprojekt konzipiert war, wurde später mehr und mehr als umweltpädagogische Maßnahme herangezogen. „Nachdem wir die Bären 1998 übernommen haben, war schnell festzustellen, dass Tierfreunde sehr interessiert an ihrer Entwicklung sind. Die meisten von ihnen sind ja mit relativ stark ausgeprägten Verhaltensstörungen, auch gesundheitlichen Problemen und unter entsprechender medialer Begleitung zu uns transportiert worden.

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SERIE: ZU GAST IM WALDVIERTEL

Aufgrund dieser Entwicklung wurde die Anlage bald auch für Besucher geöffnet, jedoch nur im Rahmen von Führungen. Später, im Jahr 2009, wurde der Bärenwald um eine professionelle touristische Komponente erweitert. Allerdings wurde dabei nur ein Teil für Besucher erlebbar gemacht. Der größere Bereich der Gehege ist aus dem Besucherbetrieb ausgenommen, dorthin können sich die Bären zurückziehen, wenn sie ihre Ruhe haben möchten. Im Jahr 2016 besuchten über 40.000 Gäste die Bären, was für die Entlegenheit des Bärenwaldes erstaunlich ist. Mit Sicherheit gut ausgeschlafen, sind die Bären ab 24. März 2018 wieder zu besuchen.

FOTO: VIER PFOTEN

„Vier Pfoten“-Spender, aber auch andere Tierliebhaber wollten immer wieder wissen, wie es den Bären in ihrem neuen Zuhause geht. Es war sehr berührend zu sehen, dass manche Menschen einen speziellen Bären als Lieblingsbär für sich auserkoren haben, und diesen gerne regelmäßig besuchen kommen.“

Winterspaß im Schidorf Kirchbach

B FOTO: KIRCHBACH

is dahin gibt es aber genug andere Möglichkeiten, sich die Zeit im Bezirk Zwettl zu vertreiben. Zum Beispiel im Schidorf Kirchbach, wo auf den Pisten reges Treiben herrscht und das trotz oft schwierigem Winter ein umfangreiches Sportprogramm bietet.

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„Ich denke, unser Erfolgsrezept hier im Schidorf ist die Vielseitigkeit, das war ein wichtiger Faktor in den letzten Jahren. Wir haben in den vergangenen 12 Jahren rund 4.000 Kindern das Schi fahren und Snowboarden gelernt, wir haben rund 250 Schirennen veranstaltet, bei uns kann man Eisklettern, Schlitten, Bob und sogar Motocross auf der Piste fahren“, macht Geschäftsführer Franz Jahn Lust auf Winter in Kirchbach. Der leidenschaftliche Schirennfahrer leitet selbst rund 20 Rennen als geprüfter ÖSVKampfrichter, setzt sich für die Region ein und schaffte es, im Jänner 2008 auch den ersten Tandem-Eiskletterturm nach Niederösterreich zu bringen.

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CHBAC FOTO: KIR

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emütlich hingegen ist es in der Stube von Peter Cerny. Im alten Teil seines Bauernhofs hat sich der Musiker ein kleines Atelier eingerichtet, das neben vielen CDs auch voller Wärme ist. Musik spielte in seinem Leben schon immer eine bedeutende Rolle - eigentlich schon seit er denken konnte,

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SONNENTOR

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erzählt der Wahlwaldviertler. Die ganzen „Hodern“ lernte der Musiker bei seiner ersten „Tour“, im Alter von gerade einmal 14 Jahren, kennen. Damals begleitete er einen amerikanischen Straßenmusiker durch Wien und Graz. Mit 22 Jahren veröffentlichte Peter Cerny sein erstes Rock-Album, probierte sich in den Jahren danach in allen erdenklichen Musikrichtungen aus und spielte in Wiesen, auf deutschen Bühnen und beim Donauinselfest. Mit der Band „Rohrenreith 12“ tourte er beinahe durch die USA. Die große Karriere habe er allerdings nie erreicht und diese Tour scheiterte letztlich an privaten Umständen, meint Peter Cerny bescheiden. Ein Auftritt im Rahmen des New Yorker Film Festivals beweist jedoch das Gegenteil: „Ich habe neben der Musik auch Theater gespielt, Filme und Videos gemacht. Mit einem Kurzfilm kamen wir sogar um die ganze Welt und waren zu den New York Film Festspielen eingeladen. Sie fanden am Broadway in einem großen Kino mit 5.000 Gästen statt – es war eine irre Zeit. Unser nominierter Film hieß „Heldenplatz“, es war eine Anti-Waldheim-Demo.“ In diesen 14 Tagen in New York lernte Peter Cerny Freunde von Kurt Cobain kennen und wurde sogar zu einer Probe von Nirvana eingeladen. Dorthin schaffte er es aber nicht, und so fragt er sich noch heute, wie es wohl gewesen wäre, den großen Kurt Cobain persönlich zu treffen. Seine gesammelten Erfahrungen bringt Peter Cerny seit acht Jahren im Zwettler Kulturverein „Kultur:Impuls:Zwettl – Syrnau“ ein. Als Vorstandsmitglied ist er in erster Linie für die Programmgestaltung verantwortlich. „Wir planen rund 30 Veranstaltungen im Jahr, eine bunte Mischung aus allen Musikgenres, die nur eine einzige Voraussetzung erfüllen müssen: Es muss unserem Geschmack entsprechen.“ Und dass es sich um einen guten Geschmack handelt, beweist die Tatsache, dass sich der Verein mittlerweile österreichweit einen Namen gemacht hat. Als Vorstand im Kulturverein unterstreicht Peter Cerny die Wichtigkeit eines breiten Kulturangebotes: „Die Seele braucht auch etwas zu essen. Schlagerabende und Feuerwehrfeste alleine machen nicht satt.“

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est steht, dass die Zwettler von dem breiten Angebot, das sie sich selbst geschaffen haben, satt werden können. Durch Kreativität, Selbstbestimmtheit und das Wahren alter Traditionen wurde ein warmer und gemütlicher Platz geschaffen, in dem auch Besucher gerne länger sitzen bleiben und genießen, was die Kreativität der Zwettler hervorbringt.

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Adventmarkt auf Schloss Schwarzenau Ausstellung Handwerkskunst aus Österreich Eintritt: € 2,-, musikalische Umrahmung durch Bläserensembles

18. November, 10-20 Uhr, 19. November, 10 - 18 Uhr 3900 Schwarzenau, Waidhofnerstraße 1 www.schwarzenau.at

Waldviertler Christkindlmarkt Über 80 Künstler und Handwerker präsentieren ihre Werke, verschiedene Köstlichkeiten bringen den Duft und Geschmack von Weihnachten und die Burg erstrahlt im Kerzenschein. 25.+26. November, 2.+3. + 8.-10. Dezember, 11 - 19 Uhr 3573 Schloss Rosenburg www.rosenburg.at

Kreative Geschenkideen und kulinarische Leckereien am Hauptplatz, traditionelles Kunsthandwerk, IDEA Weihnachtsausstellung mit geschmackvollen Geschenkideen aus aller Welt, Kinderbasteln, Erlebnisausstellung „Garten Eden“. Glühwein, Punsch und kleine Leckereien im Museums-Café. 25.+26. November, 13 - 19 Uhr 3943 Schrems, Hauptplatz www.schrems.at

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Schremser Advent


Adventmarkt auf Schloss Ottenschlag

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Malerischer Adventmarkt mit abwechslungsreichem Programm, lebenden Werkstätten und bezauberndem Kunsthandwerk aufgewartet.

1. bis 3. Dezember, 19.30 - 22, 13 - 22, 11 - 18 Uhr 3631 Ottenschlag, Schloss www.ottenschlag.com

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Weihnachten der Sinne

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25. + 26. November, ab 10 Uhr 3842 Frühwärts 62 www.wirtex.at

Aggsteiner Christkindlmarkt Im mittelalterlichen Ambiente der Ruine Aggstein zeigen rund 50 Aussteller ihr Kunsthandwerk. Zauberhafte Klänge von Pholc, Gaukeleien und Schabernack für Klein und Groß, ritterliche Wacht von den Wölfen zu Dunkelstein, Riesenseifenblasen kunstvoll verweht, Feuerwerk, Märchen bei Kerzenschein, Wildschwein am Spieß, frisch geräucherter Lachs und Vegetarisches, Deftiges und Süßes vom Holzofen, Punsch & Glühmet

19. November, 10 - 17 Uhr 3542 Gföhl, Pollhammerstraße 4 www.optik-huber.at

Grafenegger Advent bunte Erlebniswelt mit Musik, Kultur, Kunsthandwerk und Kulinarik von ca. 150 Ausstellern, Weihnachtskonzerte des Tonkünstler-Orchesters NÖ, neues FamilienWeihnachtsland, lebensgroße Krippe, Holzwerkstatt, Christkindlbackstube, Lama-Welt, Pferdewiese u.v.m. 7. - 10. Dezember, 10 - 19 Uhr 3485 Grafenegg 10 www.grafenegg.com/advent

17. - 19. November, 15 - 21/10 - 19 Uhr 3642 Aggsbach Dorf www.facebook.com/burgruine.aggstein

Wachauer Advent Waldland Advent & Adventklänge Stimmungs- und geschmackvoll präsentiert der Waldlandhof viele Ideen für Weihnachtsüberraschungen. 2., 9. und 16.12. ab 8.30 Uhr gemütliches Advent-Frühstück mit regionalem Buffett. 8.12.: Adventkonzert mit Andreas Jaksch und Josef Hendler. Christbaumverkauf ab 15. Dezember. ab 2. Dezember, 9 - 18 Uhr, Sa 9 - 17 Uhr 3533 Friedersbach, Oberwaltenreith 10 www.waldland.at

Sonnentor Adventmarkt regionale Handwerkskunst, kreative Geschenkideen aus dem Produktsortiment, weihnachtliche Köstlichkeiten, Konzert von Nagerlsterz, Krippenausstellung, Führungen 15. bis 17. Dezember, 13 - 18/13 - 20/13 - 18 Uhr 3910 Sprögnitz 10 www.sonnentor.com/adventmarkt

Im idyllischen Ambiente von Schloss und Ruine Dürnstein gibt es beim Wachauer Advent von allem nur das Beste: exquisite Köstlichkeiten wie Punsch und Glühwein, herrliche Schmankerln und feinstes Gebäck. Viele kleine Geschenkideen 8. - 10. + 15. - 17. Dezember, 15 - 20/11 - 20 Uhr 3601 Schloss Dürnstein www.wachaueradvent.at

Advent- und Geschenkemarkt im Schlüsselamt Krems Liebevoll dekorierter Adventmarkt zwischen Deckenmalerei und dicken Mauern, von traditionellem Christbaumschmuck bis zu exklusiven Wohnaccessoires wird viel geboten, wie etwa über 30 verschiedene Sorten Schafmilchseifen, Zirbenprodukte, Naturkosmetik, Duftkerzen und vieles mehr. bis 23. Dezember, 9 - 18 Uhr, Sa 9 - 17 3500 Krems, Dominikanerplatz 11 www.schluesselamt.at

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ADVENT

Adventtage in Weitra –

ein unbedingtes Muss? Nein, im Gegenteil: ein du DARFST!

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an betritt den Markt wie einst – zu Fuß durch das mittelalterliche Stadttor, bis sich der Platz öffnet und sich die ganze zauberhafte Stadt im weihnachtlichen Festtagsschmuck zeigt. Hier kann sich niemand der Faszination dieser Kulisse entziehen, die schmucken Bürgerhäuser am Stadtplatz, das hell erleuchtete alte Rathaus in der Mitte, überragt vom festlichen Renaissanceschloss. Doch das ist noch nicht alles, jede Nebengasse ist geschmückt, die Cafés, Gasthäuser und Geschäfte der Innenstadt, die gewölbten Hauseinfahrten, historische

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Innenhöfe und geheimnisvolle Keller – alle Türen von Schloss und Stadt stehen den Besuchern an diesen Adventtagen offen: 180 AusstellerInnen von ausgesuchter Qualität, mit Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten an 180 besonderen Plätzen. Das mittelalterliche Städtchen Weitra ist wie geschaffen für einen Adventmarkt, das hat man hier schon vor fast 40 Jahren erkannt und das Kunststück geschafft, immer mehr Besucher von nah und fern zu begeistern – mittlerweile sind es rund 25.000 (!) – und gleichzeitig dem eigenen

hohen Qualitätsanspruch treu zu bleiben. Nur die besten Kunsthandwerker aus der Region und aus dem benachbarten Ausland stellen hier aus oder zeigen live ihr Können. Durch die Weitläufigkeit des Areals mit Schloss und Stadt findet jeder, was er mag: emsiges Treiben, kulinarische Spezialitäten aus der Region von Schaf, Ziege, Wild oder Karpfen, Backwaren, Hochprozentiges und süße Verlockungen. Aber auch romantische Stimmung, Zeit für Gespräche und jedenfalls Geschenke, für seine Lieben oder für sich selbst.

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Nicht nur einer der ältesten und größten, sondern sicherlich einer der stimmungsvollsten und beeindruckendsten Adventmärkte des Landes lädt am 1. Adventwochende - 2. und 3. Dezember - nach Weitra ein.


Weitra ist eine Stadt der Geschenke

© WALDVIERTEL TOURISMUS ROBERT HERBST

Auch über den Markt am ersten Adventwochenende hinaus ist ein Besuch in Weitra nicht nur eine idyllische Abwechslung zur Weihnachtshektik andernorts, sondern auch ein Quell der Inspiration für Ihre ganz besonderen Weihnachtsgeschenke: Über die Region hinaus bekannt ist Elfi Maisetschläger mit Trachten für die ganze Familie – besonders edel sind passend zur Jahreszeit die schönen Festtagstrachten. Einzigartig sind die Schmuckkollektionen aus echtem Waldviertler Granit von Reinhart Kartusch und seine zauberhaften Goldschmiedearbeiten. Im Kristallgwölb Erwin Weber ist die hohe Glaskunst daheim und in der großen Auswahl an Schönem aus Glas, Bleikristall und den besonderen Einzelstücken in Fusingtechnik findet sich bestimmt

Ein bisschen versteckt am Kirchenplatz liegt Helene Jäger – living, ein richtig guter Geheimtipp für alle, die in bezaubernder Atmosphäre unter den vielen liebevoll zusammengestellten Geschenksideen und geschmackvollen Dekoartikeln für ein gemütliches Zuhause stöbern möchten. Außerdem ist hier auch der Original Waldviertler Weihnachtsschmuck aus Stroh zu finden! Wer lieber Kulinarisches verschenken mag, ist bei WaLaLa richtig und kann aus einer unglaublichen Vielfalt an regionalen Spezialitäten wählen. Bei Blumen Oppel und in Sonjas Blumengwölb kann man sich von stimmungsvoller Adventfloristik, stilvollen weihnachtlichen Arrangements sowie vielen Dekorationen beeindrucken lassen und wird sicher für das eigene Zuhause fündig! Buch-Papier Janetschek hat eine Auswahl an besonderen Büchern in der Bücherstube vorrätig und neben Spielwaren und schöner Wolle gibt es noch vieles zu entdecken. Neu am Rathausplatz ist der Alpakashop Sonnseitn Alpaka mit Produkten aus Alpakafasern, die zu den wertvollsten und edelsten Naturfasern unserer Erde zählen.

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EIN KOMPASS

FÜR DEN JOBWALD

Das Waldviertler Jobportal jobwald.at hat einen eigenen Karriere-Kompass für Schüler vorgestellt. Der aktuelle Wirtschaftsaufschwung ist auch bei vielen Waldviertler Unternehmen deutlich zu spüren. Daher boomt in diesem Jahr die Suche nach neuen und zusätzlichen Mitarbeitern, wie man beispielsweise Ende September bei der Waldviertler Jobmesse in Waidhofen/Thaya bemerken konnte. Veranstalter Christof Kastner zitierte bei deren Eröffnung eine Studie der österreichischen Raumordnungskonferenz, die im Waldviertel im Jahr 2030 einen Mangel von rund 13.000 Arbeitskräften prognostiziert. Dass der Wettbewerb gerade um junge Talente bereits im vollen Gange ist, bestätigt auch Roland Surböck, der Gründer des Waldviertler Jobportals „jobwald.at“, das seit nunmehr elf Jahren der regionale Treffpunkt schlechthin für Unternehmen und Bewerber ist: „Das Jahr 2017 ist ein absolutes Rekordjahr für unsere Jobplattform, eine derartige Dynamik des Arbeitsmarktes haben wir seit unserem Bestehen noch nicht erlebt.“ Für den Horner Unternehmer auch der ideale Zeitpunkt, eine schon länger in der Schublade geparkte Idee umzusetzen: Der in diesem Jahr erstmals erschienene „Karrierekompass Waldviertel“ ist ein beruflicher Wegweiser für Jugendliche. 36 Unternehmen stellen darin ihre vielfältigen Berufsbilder vor, geben Auskunft über die Ausbildungsarten und Personalverantwortliche beantworten Fragen zu den wichtigsten Eigenschaften und Qualifikationen ihrer Mitarbeiter, aber auch zu den Entwicklungsmöglichkeiten in ihren Betrieben. In den vergangenen Wochen haben jede Schülerin und jeder Schüler einer Abschlussklasse im Waldviertel – insgesamt 6.500 junge Menschen – einen solchen Karrierekompass erhalten. Viele weitere Exemplare fanden bei der Waldviertler Jobmesse interessierte Abnehmer. Fest steht bereits jetzt: Den Karrierekompasss Waldviertel wird es auch 2018 wieder geben!

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Es gelten die AGBs Version 2.1 - jederzeit zum Download unter www.frankreisen.at. EU-Pauschalreiserechtlinie vom 13. Juni 1990 (90/314/EWG, Artikel 7) Absicherung von Kundengeldern im österreichischen Recht gemäß Reisebüro-Sicherungsverordnung (RSV) BGBl.II Nr. 10/1998 idF BGBl. II Nr. 118/1998 umgesetzt. Veranstalter: Petra Wurz-Frank, Eintragungsnummer 2002/186 im Veranstalterverzeichnis des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend. Gemäß der Reisebürosicherungsverordnung (RSV) sind Kundengelder bei Pauschalreisen des Veranstalters Petra Wurz-Frank unter folgenden Voraussetzungen abgesichert: Die Anzahlung erfolgt frühestens elf Monate vor dem vereinbarten Ende der Reise und beträgt 10% des Reisepreises. Die Restzahlung erfolgt frühestens 20 Tage vor Reiseantritt – Zug um Zug gegen Aushändigung der Reiseunterlagen an den Reisenden. Darüber hinausgehende oder vorzeitig geleistete Anzahlungen bzw. Restzahlungen dürfen nicht gefordert werden und sind auch nicht abgesichert. Garant oder Versicherer ist die Volksbank Oberes Waldviertel, 3860 Heidenreichstein (Bankgarantie v. 12.11.2009, Garantienummer: 33867863750). Die Anmeldung sämtlicher Ansprüche ist bei sonstigem Anspruchsverlust innerhalb von 8 Wochen ab Eintritt einer Insolvenz beim Abwickler (Europäische Reiseversicherung AG, 1220 Wien, KratochwWINTER 2017 jlestraße 4, Tel.: 01/3172500, Fax: 01/3199367) vorzunehmen.Wald4tlerin Wir empfehlen, eine Reise- und Stornoversicherung abzuschließen. Irrtümer, Druckfehler und Änderungen vorbehalten.

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Ein oberflächlicher Blick über die Landschaft des Waldviertels vermittelt ein Gefühl der Sicherheit, der Geborgenheit und der Tradition. Genau wie die Weberei des F O T O : B E I G E S T E L LT © H E R B S T

Frottierherstellers Wirtex. Schärft man aber ein wenig den Blick, stellt man fest: Die Menschen bei Wirtex haben den Finger am Puls der Zeit.

WIRTEX GMBH

Tradition trifft Innovation

S

chon seit 1863 wird in Frühwärts bei der Wirtex GmbH produziert und entwickelt. Damals meist mit Leinengarnen, später dann mit Baumwolle und seit mehreren Jahren hat auch die moderne Bambusfaser Einzug in die ehrwürdigen Websäle gehalten. Denn weiche Qualität, die hoher Beanspruchung standhält ist gefragt. Dafür ist Bambusfaser in Kombination mit Baumwolle wie geschaffen und Wirtex ist mit der Qualitätsbezeichnung „BAMBOU“ mittlerweile europaweit für diese Besonderheit bekannt! Viermal mehr Wasseraufnahme und um ein Vielfaches weicher als herkömmliche Baumwolle bester Qualität – das bringt überraschend flauschige Frottiertücher aus widerstandsfähigem Garn!

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Trotz aller Innovation hat man bei Wirtex aber nicht auf Tradition vergessen: Neben der innovativen Bambuseleganz wird nach wir vor auch robustes Leinen verarbeitet, jene Faser, die im Waldviertel jahrhundertelang gepflanzt und verarbeitet wurde.

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Vor einigen Jahren hat die allgemeine Textilkrise auch dem Waldviertler Traditionsunternehmen schwer zu schaffen gemacht. Rudolf Strobl hat sich die Rettung dieses Juwels der Frottierbranche zur Aufgabe gemacht und als Quereinsteiger frischen Wind in die Manufaktur gebracht.

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Dass dies alles so reibungslos funktioniert, verdankt man bei Wirtex großartigen Mitarbeitern. In vielen Fällen haben schon die Eltern hier gearbeitet und die Eigenheiten jeder Maschine an Söhne oder Töchter weitervermittelt.

Zusätzlich zu seiner Firma Strobl-Austria GmbH leitet er nun auch mit viel Geschick das Traditionsunternehmen. Er war es, der entschied, die alten Techniken trotz aller Modernisierung beizubehalten und nicht auf den Zug der Massenproduktion aufzuspringen. Dadurch finden Wirtex–Kunden hier ganz individuelle Gestaltungsmöglichkeiten – ein Eldorado für Marketing- und Werbeverantwortlichen von Klein- bis Großbetrieben. Dabei ist natürlich fachkundige Beratung wichtig und fixer Bestandteil der vielen Serviceleistungen. Jeder Kunde wird individuell betreut und gemeinsam werden seine Wünsche besprochen bis sie dann umgesetzt werden.

Außergewöhnliches herzustellen soll aber nicht im Geheimen stattfinden – ganz im Gegenteil. Dem Unternehmen ist es ein Anliegen, Interessierten die Manufaktur eines Frottiertuches nahezubringen, um zu vermitteln, wieviel Können, Erfahrung und Aufwand für die Herstellung eines Gebrauchsgegenstands nötig ist, der tausendfach in Händen gehalten wird. Auf Führungen weiht man hier (Partner der NÖ Card) Besucher in die Geheimnisse der Frottierwelt ein. Auch Busreisegruppen sind herzlich willkommen. Nach einer solchen Führung durch die Weberei halten die meisten Besucher ein Handtuch sehr viel ehrfürchtiger in Händen. So kann auch die Frottierweberei Wirtex einen kleinen Teil zur Wertschätzung österreichischer Produktion und Qualität beitragen. Die Vision von Rudolf Strobl ist damit Wirklichkeit geworden!

INFO & KONTAKT WIRTEX GMBH 3842 Thaya, Frühwärts 64 T: 02864 2292-0 · office@wirtex.at www.wirtex.at Führungen: April - Dez. Mi 14 Uhr + Do/Fr 10.30 Uhr Shop: Mo - Do 8-16 Uhr, Fr 8-13 Uhr


LESESTOFF Winterliche Buchtipps von Birgit Stark

WARUM LANDEN ASTEROIDEN IMMER IN KRATERN Science Busters; Martin Puntigam, Florian Freistetter

DAVID Judith W. Taschler

Warum landen Asteroiden immer in Kratern? Können Drachen Feuer speien? Ist der Leib Christi glutenfrei? Kann man in einem Schwarzen Loch zu spät kommen? Wieso sollte man Selfie und Selfing nicht verwechseln? Und warum vergessen wir auf dem Weg von einem Zimmer ins andere, was wir wollten? Die Science Busters beantworten letztgültig, wie es ihre Art ist, die fundamentalen Fragen der Menschheit. Wer nichts weiß, muss alles glauben. Die Science Busters geben 33 fundierte Antworten auf ebenso viele Fragen - eine aufklärerische Kampfschrift.

Anspruchsvoll, raffiniert und psychologisch dicht schreibt die Bestseller-Autorin in ihrem neuen Roman über Familienbeziehungen, Identität, Adoption und die großen Wendepunkte im Leben. Jan genießt sein Leben in vollen Zügen, hat aber Angst vor der Liebe. Mit achtzehn verliert er seine Mutter bei einem tragischen Unfall, ein halbes Jahr später erhält er einen verstörenden Brief, der sein bisheriges Leben - seine Herkunft und Identität - auf den Kopf stellt. In seinem ersten Lebensjahr soll sein Name David gewesen sein ... ISBN: 978-3-426-28133-8 | 240 Seiten | € 20,60

ISBN: 978-3-446-25727-6 | 288 Seiten | € 22,70

UNTER BEOBACHTUNG

PATRIOTEN

Manfred Rauchensteiner

Eva Rossmann

Was 1918 notgedrungen als Experiment begann, war 1938 auch schon wieder gescheitert. 1945 wollten vier Besatzungsmächte kein Risiko eingehen und stellten Österreich unter Kuratel. Und auch in weiterer Folge stand das Land immer wieder unter Beobachtung: 1956, während des Volksaufstands in Ungarn, 1968 bei der Besetzung der Tschechoslowakei, 1986 nach der Wahl Kurt Waldheims zum österreichischen Bundespräsidenten, 1991 während des slowenischen Unabhängigkeitskrieges, 2000 nach der Bildung einer Kleinen Koalition und nicht zuletzt 2016 bei der längsten Wahl eines österreichischen Staatsoberhauptes. Österreich galt als Problemzone, als Sonderfall, als Musterschüler und gleich mehrfach als böser Bube, dem man ganz genau auf die Finger schauen wollte. Das tut man auch heute. Ein spannender und abwechslungsreicher Überblick über die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre.

Nationalismus, Terror, Hass. Die Angst geht um in Europa. Der Vorsitzende der Patriotisch Sozialen wird ans Kreuz genagelt. Den Nationalisten gibt das noch mehr Aufwind. Christliches Abendland gegen Islam. Was sind schon Fakten? Hautnah erleben sie es mit: Frau Klein, die im Zweiten Weltkrieg ein Kind war. Herr Pribil, immer im Widerstand und plötzlich verliebt. Die Syrerin Sina, deren Mann verschwunden ist. Wech, David, Jennifer ... ES hetzt in den sozialen Medien. Kann uns nur mehr ein neuer Führer retten? Freude, schöner Götterfunken ... ISBN: : 978-3-85256-725-9 | 360 Seiten | € 22

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FEINE WEITE SANDSTRÄNDE SOWEIT DAS AUGE REICHT, JEDE MENGE AUSLAUF UND ERHOLSAME RUHE - ALL DAS HABEN WIR AN DER NORDHOLLÄNDISCHEN KÜSTE IN CALLANTSOOG MIT UNSEREN ACHT PFOTEN GEFUNDEN. WER DER HITZE DES SOMMERS MIT SEINEN VIERBEINERN ENTFLIEHEN MAG, FINDET HIER WAHRLICH EIN PARADIES FÜR MENSCH & HUND.

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Die Frage, wo wir gut entspannen, aber auch Neues kennenlernen können, in einem Klima, das für uns und unsere hitzeempfindlichen Hunde nach dem heißen Weinviertler Sommer erträglich ist, hat uns in diesem Jahr in die Niederlande verschlagen, genauer gesagt in ein Ferienhaus an die Nordseeküste. EIN REISEBERICHT VON LILLY DIPPOLD

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it zwei Hunden in ein Hotel? Das stelle ich mir wenig entspannend vor: Sandige Pfoten vom Strand, fixe Essenszeiten und ein Hotelzimmer mit wenig Bewegungsfreiheit, wenn auch acht Pfoten hier Platz finden und man sich nicht in die Unkosten einer großzügigen Suite stürzen mag. Also haben wir in diesem Jahr Urlaub im Ferienhaus ausprobiert (www.belvilla.de). Völlig reibungslose Abwicklung von der Buchung über die Ankunft bis zur Abreise und ein wirklich gepflegtes, hübsches Haus mit Garten, komplett ausgestattet, sind gerade auf Reisen mit Hund(en) eine Empfehlung wert. Unserem Reiseziel, dem Badeort Callantsoog an der Nordseeküs-

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te, eilt der Ruf voraus, einer der schönsten seiner Art zu sein. Tatsächlich beeindruckt hier ein unglaublich weitläufiger Sandstrand, und kaum entfernt man sich ein paar Meter von den Strandcafés, ist er geradezu menschenleer. Hunde sind in den Niederlanden gern gesehene Gäste, in Lokalen kam wie selbstverständlich die Wasserschüssel, noch bevor wir unsere Getränkebestellung aufgegeben hatten. Auch am Strand sind Hunde hier erlaubt, allerdings sollten sie offiziell mit Rücksicht auf andere an der Leine geführt werden. In den Morgenund Abendstunden dürfen die Vierbeiner dann aber auch unangeleint herumtollen. An den leeren Strandabschnitten stößt sich allerdings niemand daran, wenn sie

HÖFJES, DIE BEGRÜNTEN INNENHÖFE MIT VIEL CHARME SIND TYPISCH FÜR DIE STÄDTE HIER.


▼SEHENSWERT: GRONINGEN GILT ALS JÜNGSTE STADT NORDHOLLANDS UND WURDE WEGEN DER HOHEN LEBENSQUALITÄT BEREITS AUSGEZEICHNET!

▲STRASSE AUFKLAPPEN: FÜR DEN SCHIFFSVERKEHR DURCH DIE VIELEN KANÄLE, DIE DIE STÄDTE HIER DURCHZIEHEN, WERDEN BRÜCKEN, STRASSEN UND SOGAR AUTOBAHNEN IM BEDARFSFALL EINFACH IN ZWEI TEILEN HOCHGEFAHREN.

Hoch die Straße! SÜSSER DIE GLOCKEN NICHT KLINGEN ... Mehr als 800 Turmglockenspiele, sogenannte Carillons, sorgen in den Niederlanden ähnlich unseren Kirchenglocken für einen Ohrenschmaus. Jede Stadt lässt da aus ihren Kirchtürmen eine andere Melodie erklingen. Ursprünglich wurden diese Glockenspiele von einem Carilloneur ähnlich einer Orgel von einem Spieltisch über einen Seilzug mit den unterschiedlichen Turmglocken bespielt. Heute werden die meisten dieser Glockenspiele allerdings automatisch bespielt, was aber immer noch reichlich charmant klingt!  Ein kleines Hörbeispiel haben wir von unserem Besuch in Enkhuizen, einem Ausflugshafen am IJsselmeer mitgebracht: www.instragram.com/wein4tlerin ▲MELODISCHE TÜRME IN JEDER STADT

auch tagsüber kontrolliert ihren Bällen und Frisbees nachjagen. Strandspaziergänger bleiben da nicht selten stehen, um dem fröhlichen Treiben schmunzelnd zuzusehen. Selten haben wir so viele Hunde(halter) an einem Ort gesehen, es scheint, dass es sich allgemein herumgesprochen hat, dass hier das absolute Hundeparadies ist. Ebenso selten haben wir aber auch so viele disziplinierte Hundemenschen auf einem Fleck angetroffen. In und um den Badeort ist weit und

breit kein Hundehäufchen zu entdecken, egal ob am Feldweg oder auf einsamen Strandabschnitten. Urlaub mit dem Fahrrad ist bei uns ja schon Programm, und da unsere Hunde diesbezüglich von daheim gebrieft sind, konnten wir uns auch hier ganz im Stil der Holländer prima mit dem „dutch bike“ (einem etwas gewöhnungsbedürftigem Fahrrad mit extragebogenem Lenker) fortbewegen. Nur für größere Ausflüge in die umliegenden Städte war das Auto für uns unverzichtbar.

SPEZIALITÄT: BITTERBALLEN, FRITTIERTE GEFÜLLTE FLEISCHBÄLLCHEN, AM BESTEN ZU EINEM KÜHLEN BIER

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Kulinarik  MUSCHELN. An der Küste kann man sich an Miesmuscheln satt essen. Köstlich zubereitet und günstiger als Fleisch!  FRIETS. Ohne Pommes geht gar nix. Dicker als bei uns kommen sie mit Mayo, Curryketchup und gehackten Zwiebel „speciaal“ in die Tüte.

 GOUDSE KAAS SOEP. Klar, dass man in den Niederlanden an Käse nicht vorbeikommt. Gut so, denn die Käsesuppe vom Gouda ist ein tolles Geschmackserlebnis!

 PANNENKOEK. Wie unsere Palatschinken fehlen die Pfannkuchen auf keiner Karte. In einigen Städten gibt es sogar Pannenkoek-Schiffe als Speiselokale.

▲AUFFALLEND: NICHT NUR DIE PARKANLAGEN BIETEN SATTES GRÜN, IN DEN STÄDTEN WACHSEN AN DEN HÄUSERN HORTENSIEN, STOCKROSEN UND KLETTERPFLANZEN, WIE HIER IN HAARLEM.

Alles Käse!  ROTTERDAM. Europas größten Hafen kann man auch mit Hunden mit einer eindrucksvollen Schiffstour besichtigen. Tickets einfach online buchen (www.spido.nl). Anschließend auf der SS Rotterdam wie ein Kreuzfahrtgast am Sonnendeck dinieren!

▲ROTTERDAM, EUROPAS GRÖSSTER HAFEN, KANN AUCH MIT HUNDEN IN EINER EINDRUCKSVOLLEN SCHIFFSTOUR BESICHTIGT WERDEN. TICKETS EINFACH ONLINE BUCHEN. WWW.SPIDO.NL

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Die Hafenstadt wurde im zweiten Weltkrieg fast zur Gänze zerstört, heute beeindruckt sie mit modernster Architektur durch ihren Wiederaufbau. Das gibt zwar kein charmantes Altstadtflair, aber zum Beispiel eine tolle Skyline bei Nacht!


Land der Windmühlen ▲DEAL! KÄSEMARKT IN GOUDA

 GOUDA. Donnrstag-

 GRONINGEN. Junge

vormittag empfiehlt sich für einen Besuch am Käsemarkt. Charmante Altstadt!

Universitätsstadt im Norden mit Mittelalterflair. Moderne und Tradition verbinden sich hier perfekt. Nicht verpassen: Hofjes besuchen!

 LEIDEN. Rembrandts Geburtsstadt ist absolut sehenswert. Junge Studentenstadt mit tollen Geschäften und Cafés an den Grachten. Top: Zum Latte gab's Hundekekse für die Borderbande!

 UTRECHT. Die viertgrößte Stadt der Niederlande lockt mit zahlreichen Museen und pulsierender Altstadt. Leider dürfen an der Grachtenrundfahrt per Boot keine Hunde teilnehmen! Idyllisch: Abends direkt am Ufer eines Kanals dinieren!

 ALKMAAR. Auch hier bezaubert sie ein Netz von Grachten, am Freitag findet hier vormittags auch ein großer Käsemarkt statt.

 EDAM. Der Name ist Programm in der alten malerischen Hafenstadt mit ihren kleinen Grachten. Im Juli und August: Käsemarkt!

Die Niederlande sind nicht zuletzt für die zahlreichen Kanäle (Grachten) und die vielen Windmühlen bekannt. Beides zeugt vom Kampf gegen das Wasser, der hier seit über tausend Jahren geführt wird. Rund ein Viertel der Niederlande liegt unterhalb des Meeresspiegels, der Rest nur knapp einen Meter darüber. Dämme und Deiche sollen das Land vor Sturmfluten schützen, die zahlreichen Kanäle dienen nicht nur als Verkehrswege, sondern ebenfalls der Entwässerung. Auch die zahlreichen Windmühlen sorgen mit ihrem ausgeklügelten System dafür, dass das Wasser aus den umliegenden Feldern in die Kanäle gepumpt wird.  KINDERDIJK. 19 zauberhafte authentische Windmühlen, um 1740 erbaut, kann man in dieser Anlage bestaunen, zwei Museumsmühlen auch innen besichtigen, um zu sehen, wie man einst darin lebte und welch geniales Wasserwirtschaftssystem zum Schutz vor Überflutungen hier angelegt ist. Seit 1997 Weltkulturerbe der UNESCO! www.kinderdijk.de

 ENKHUIZEN. Romantisches Hafenstädtchen am IJsselmeer mit schönen Restaurants an den Grachtenufern mit Blick aufs Wasser.

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Nicht verpassen:  GRACHTENRUNDFAHRT. Hunde leider auch hier nicht erlaubt, aber eine tolle Gelegenheit, die Stadt kennenzulernen!

 RIJKSMUSEUM. Alles über die Geschichte des Landes vom Mittelalter bis in die Gegenwart!

 VAN GOGH MUSEUM. Selbsterklärend ;-)

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Achtung: Unbedingt 2 Monate vorher online buchen! www. annefrank.org/de

 HEREMITAGE. Kunst aus Russland in der größten Dependence von St. Petersburg.  HEINEKEN EXPERIENCE. Besuch der bekannten Traditionsbrauerei. Ab 18.

nur) Tulpen aus Amsterdam findet man hier in Hülle & Fülle.

 NEMO. Wissenschaftsmuseum für Kinder! Hunde müssen leider draußen bleiben. Beeindruckende Dachterrasse!

 VONDELPARK. Perfekt

 HEMP-GALLERY. Ein

für eine kleine Erholungspause - Amsterdams Stadtpark.

Muss in Amsterdam: Alles über Haschisch, Marihuana & Hanf!

 BLUMENMARKT. (Nicht Wir haben die aufregende Stadt ganz nach holländischer Manier per Rad besichtigt. Sehr praktisch: Im Cargobike werden üblicherweise Kinder transportiert, der Borderbande hat es aber auch gefallen! www.rentabike.nl

 ANNE FRANK HAUS.


 AMSTERDAM. Am besten per Rad zu erkunden! In Stein gemeißelt: Radfahrer haben immer Vorrang!

STRANDFOTO AMSTERDAM: HOLLAND MARKETING

▲KÖNIGSPALAST

AMSTERDAM AM STRAND. Nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag geht's an den Strand der Stadt: STRAND ZUID. Künstlich angelegter Strand mit Bars, Hängematten und Liegestühlen. STRAND IJBURG. Badestrand mit ▲BLUMENMARKT

▲STRAND

Hippie-Vibe. Surfcenter!

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HAUS & GARTEN

Es gibt 1001 Möglichkeiten und noch viel mehr, Ihre Lebensräume zu ganz persönlichen Wohlfühloasen zu gestalten. Bei Sandra Castka finden Sie reichlich Inspiration dafür …

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Die Welt der Deko-Stoffe bietet tatsächlich eine schier unerschöpfliche Auswahl in jede nur erdenkliche Stilrichtung. Wer Möbel- und Vorhangstoffe nur mit dem Landhausstil in Verbindung bringt, der irrt gewaltig, denn die Auswahl an modischen, aber auch eleganten Varianten ist ebenso groß und ganz und gar nicht hausbacken oder bieder. Überzeugen kann man sich von den vielen Möglichkeiten bei Sandra Castka im Kremser Atelier persönlich. Sie berät auch kompetent, wie einfach es ist, mit neuen Stoffen frischen Wind und mal ein anderes Ambiente ins eigene Zuhause zu zaubern!

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etzt machen wir es uns am liebsten in den eigenen vier Wänden gemütlich. Doch was genau ist es eigentlich, das den Kuschelfaktor im eigenen Zuhause ausmacht? Eine,die es wissen muss,ist die Raumausstatterin Sandra Castka, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Wohlfühlambiente befasst. „Auch wenn der Wohnstil geschmacklich völlig individuell ist, gibt es doch ein paar Dinge, die immer für Gemütlichkeit und Atmosphäre sorgen. Dabei ist es egal, ob das Heim im rustikalen Landhausstil oder romantischem Vintage gestaltet ist, oder ob man in einem coolen Loft lebt. Stoffe sind einer der Indikatoren, die Wärme und Ambiente machen sowohl bei Vorhängen als auch als Möbelbezüge oder schlichte Deko-Kissen.”


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E-NEWS

DYSON V7 Das neueste Mitglied in der Dyson Stickfamily reiht sich mit 30 Minuten Laufzeit in der Mittelklasse ein. Die Öffnung des Staubbehälters ist einfacher und damit auch hygienischer geworden. In der Verwendung ist er jetzt sehr viel leiser. Carmen und Koni testen ihn bereits ... FAZIT VON CARMEN & KONI:

Bessere Saugleistung, wendiger in der Handhabung, toll die hygienische Entleerung und die neue Übersichtlichkeit bei der Leistungseinstellung!

von Tanja Mengl

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PHILIPS SONICARE 9300 Ganz neu in Sachen Schallzahnbürsten ist die Sonicare 9300. Die Zahnbürste ist mit einer Bluetoothfunktion ausgestattet, mit einer Smart-Bürstenkopferkennung, einer sicht- und spürbaren Andruckkontrolle und drei Geschwindigkeitsstufen. TANJA MENGL:

Ich bin seit jeher eine Schallputzerin. Im Vergleich zur Vorgänger-Sonicare gefallen mir die drei Intensitätsstufen. Kleiner Luxus am Rande ist, dass die Bürste automatisch erkennt, welcher Bürstenaufsatz aufgesteckt wird und gleich mal den entsprechenden Vorschlag zur Intensität macht. Die Andruckkontrolle ist optimal - auch ich putze und schrubbe zu heftig und fest. Die App Kontrolle ist gewöhnungsbedürftig - eher nicht mein Ding - ich mag nicht so gerne mit dem Handy Zähneputzen.... :) Kleiner Wermutstropfen: Reisebox ist zwar dabei, in dieser Ausführung aber leider ohne Ladefunktion. Aber sonst alles in allem: I like!

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Wow! Das war ein ganz schöner Wirbelsturm, als Miele seinen neuen Dialoggarer präsentierte - sehr medienwirksam mit dem gegarten Fisch im Eisblock. Alle rohen Zutaten eines kompletten Menüs kommen auf das Blech und werden auf den Punkt gleichzeitig fertig - obwohl diese nicht die gleiche Garzeit benötigen, und das bis zu 70 Prozent schneller als mit herkömmlichen Garverfahren. Möglich machen das elektromagnetische Wellen, allerdings in einem anderen Frequenzbereich (zwischen 890 und 960 Megahertz) als Mikrowellen diese ausstrahlen. Die Wellen sind stark genug, um sehr schnell in das Innere des Garguts durchzudringen. Im Gerät selbst befinden sich zwei Antennen, die alle paar Millisekunden messen, wie viel Energie die Lebensmittel bereits aufgenommen haben. TANJA MENGL:

Bei mir war die Skepsis riesengroß - hört sich ja schon sehr futuristisch an... Bei der Präsentation wurde dann auf einem Blech folgendes Menü gekocht: Lachs unter der Blätterteighaube, Zander mit Mangold, Hähnchen gefüllt, Brioche-Kalbsfilet auf Gemüsebeet undTopfen-Soufflée. Ich war vom Ergebnis wirklich sehr beeindruckt, schneller Garvorgang, das Fleisch zart und nicht ausgetrocknet, geschmacklich eine Explosion am Gaumen... olala - und sehr schnell hab ich mich dazu entschieden, dass in meine neue Aktivküche ein Dialoggarer kommt. Das Kochen mit dem Dialoggarer ist natürlich eine Umstellung - keine Frage - aber darauf freu ich mich schon. Zuckerl am Rande: der Dialoggarer wird mit Einschulungskoch geliefert! :)


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COVERSTORY

So schmeckt das Leben Jimmy Barta kocht aus Leidenschaft und zugleich aus Liebe zur Region und den wertvollen Produkten, die sie hervorbringt. Es ist eine Liebe, die der Koch teilen möchte und dazu schlägt er einen Weg ein, der von Mut und dem Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung zeugt.

ERZÄHLT VON RHEA TEMPER. FOTOS VON NISA MAIER.

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en Spitznamen hat Jimmy von seinem Vater geerbt, das Talent zum Kochen verdankt er seiner Großmutter. Bereits als kleiner Junge verbrachte Jimmy Barta die Wochenenden im gut besuchten Gasthaus der Großeltern, räumte dort Teller ab und kostete sich durch die Speisekarte. Schon damals war sein Interesse an der Gastronomie groß und die Neugierde an Rezepten und Zutaten ungestillt. Der Wunsch, eines Tages selbst den Kochlöffel zu schwingen, schlummerte mit Gewissheit bereits damals in ihm und wurde einige Jahre später auch erfüllt: Im Alter von 27 Jahren, nach Abschluss seiner Ausbildung in der Gastronomie und als Berufsschullehrer, startete der junge Familienvater mit einem eigenen kleinen Cateringbetrieb. Zu Beginn war er noch hauptberuflich als Lehrer tätig und kochte nebenbei in einer sporadisch eingerichteten Küche im hauseigenen Keller. Zu dieser Zeit läutete der Wecker meist mitten in der Nacht, denn in den frühen Morgenstunden mussten die ersten Speisen vorbereitet werden. Und so kam es nicht selten vor,

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dass die Kinder vom Duft des frischen Schweinebratens geweckt wurden. Mehrere Jahre gelang es Jimmy, seine beiden Berufe unter einen Hut zu bringen, wodurch er kontinuierlich einen Kundenstamm für sein Catering aufbauen konnte. Nach acht Jahren wurde diese Doppelbelastung aber doch zu groß und der Waldviertler verschrieb sich gänzlich seiner großen Leidenschaft. Die Türe zum Beruf als Lehrer ließ er allerdings noch einen Spalt offen, indem er sich im Jahr 2010 vorerst von der Schule karenzieren ließ. Zugleich aber setzte er einen klaren Schritt in Richtung Zukunft und änderte die Rechtsform des zumal kleinen Caterings in eine GmbH um. Ein Schritt, der sich bald bezahlt machen sollte. Jimmy ergatterte wenig später einen großen Kunden und übernahm die Gemeinschaftsverpflegung in Horn. Von diesem Zeitpunkt an bereitete er gemeinsam mit seinem Team täglich rund 500 Portionen zu und versorgte damit die Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen der Stadt. Wenig später folgte mit dem Vereinshaus Horn ein weiterer großer Auftraggeber, der parallel zur Gemeinschaftsverpflegung und


Entweder ich hรถre ganz auf, oder ich mache einen Schritt nach vorn!

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COVERSTORY

den bisher bestehenden Kunden abgewickelt wurde. Insgesamt sechs Jahre lang war Jimmy damit beinahe rund um die Uhr im Einsatz und kochte, was das Zeug hielt. Und dann kam das Jahr 2016, in dem sich alles verändern sollte. MUT ZUM WANDEL Der Verlust eines großen Kunden, der ständige Druck und die wenige Zeit, die für die Familie blieb, ließen den Unternehmer immer mehr an seiner Tätigkeit zweifeln. Es folgte eine Zeit der Neuorientierung und ein Überdenken der bestehenden Ausrichtung des Betriebs. Der Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung wurde immer größer, und das Verlangen nach Freude und Erfüllung am Arbeitsplatz stieg ebenfalls. Schlussendlich waren es seine drei Kinder, die ihn mit dem Hollywood-Film „Kiss the cook“ auf den neuen Weg brachten.

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Jimmy fand sich in der Hauptrolle des Films, einem Koch der in seiner Arbeit eingeschränkt ist und nach Freiheit strebt, deutlich wieder. Wie auch der Koch im Film, ließ sich Jimmy vom Street Food-Trend anstecken, beschäftigte sich umfassend damit und beobachtete dabei aufmerksam die Entwicklungen am deutschen und englischen Markt. Und plötzlich war die Leidenschaft zum Kochen wieder voll entfacht und eine neue Idee war geboren: „Es gab zwei Möglichkeiten für mich - entweder, ich höre ganz auf, oder ich mache einen Schritt nach vorne. Ich habe mich für letzteres entschieden, nämlich für eine „rollende Küche“. Ich habe festgestellt, dass man etwas investieren und riskieren muss, nur so kommt man wirklich weiter.“ Mit dieser Entscheidung zur Neupositionierung des Betriebs fällt zugleich der

Entschluss, die eigene Freiheit zukünftig in den Vordergrund zu stellen: „Man ist deutlich freier mit einem Food-Truck, als man es zum Beispiel mit einem Gasthaus ist. Ich habe den Spieß gewissermaßen umgedreht, so kommt man zu den Gästen und nicht die Gäste kommen zu einem. Und genau das wollte ich – ich wollte nicht mehr auf die Gäste warten, sondern dorthin kommen, wo sie sind.“ Gerade in der Gastronomie, so meint Jimmy, wird Flexibilität zukünftig immer stärker gefragt sein. Mit der „rollenden Küche“ ist diese Flexibilität gegeben. Mittlerweile ist der Koch seit einigen Monaten mit seinem Food-Truck auf den Waldviertler Straßen unterwegs, doch der Weg von der Entscheidung bis hin zum gebrauchsfertigen Fahrzeug kostet Jimmy neben knapp 35.000 Euro noch eine große Portion Mut und Vertrauen.


WALDVIERTLER STREET FOOD MIT CHARME „Es hat damit begonnen, dass ich mich schlau gemacht habe, welches Auto passend sein könnte. Entschieden habe ich mich schlussendlich für den Citroen HY, eines der gängigsten Fahrzeuge im FoodTruck-Bereich. Damit begann das Abenteuer auch so richtig. Weil das Fahrzeug besonders häufig in Frankreich zu finden ist, habe ich damals einen einheimischen Franzosen, der in Deutschland lebt, ausfindig gemacht. Wir kannten einander nicht persönlich, sondern nur durch Telefonate und E-Mails. Ich habe ihm Geld überwiesen, damit fuhr er nach Frankreich und begab sich auf die Suche nach einem passenden Auto. Mein Vertrauen wurde belohnt – er fand meinen Truck in einer alten Vertriebshalle in Südfrankreich, wo er früher als Pferdewagen eingesetzt wurde.“ Insgesamt flossen 900 Arbeitsstunden in den 45 Jahre alten Truck. Restauriert wurde das Fahrzeug ebenfalls von diesem Franzosen, der neben dem Motor und der

Karosserie auch das gesamte Innenleben erneuerte. Nur einmal besuchte Jimmy seinen Wagen, ansonsten verließ er sich zur Gänze auf den Unbekannten. Als er seinen fertigen Food-Truck zum ersten Mal sah, war er restlos davon überzeugt, dass das seine Zukunft sein würde. „Es war ein erhebender Moment. Man hat so viele Gedanken damit verbracht und vieles riskiert.“ Heute, gut sechs Monate nachdem Jimmy seinen Food-Truck in Österreich in Empfang nahm, ist er schon Teil der Familie – liebevoll wird er von allen „Baby“ genannt. Seit dem Sommer ist Jimmy nun damit auf den Straßen unterwegs und oft sind die Kinder an seiner Seite, so wie er früher bei seiner Großmutter. Unterwegs ist „Jimmy’s Kuchl“ vor allem im Waldviertel, teilweise aber auch in anderen Regionen Niederösterreichs. Doch egal wohin der Truck auch kommt – wichtig ist dem Besitzer seine Herkunft. „Ich bin hier aufgewachsen, es gibt wunderbare Produkte, wie den Mohn oder

den Kürbis und natürlich gutes Bier. Wir Waldviertler haben alle Voraussetzungen, um ein regionales Konzept in der Gastronomie umzusetzen. Es ist perfekt auf den Trend des Street Foods umzumünzen.“ Angeboten werden unterschiedliche regionale Speisen, eigentlich alles, was das Herz begehrt. Die Spezialität „des Hauses“ sind aber Burger, deren Zutaten zur Gänze aus dem Waldviertel stammen und großteils von Jimmy selbst hergestellt werden. So kommt das Fleisch vom Waldviertler Rind, die Burger-Buns werden selbst gebacken und die Soßen selbst angerührt. Neben den regionalen Zutaten führt Jimmy im Truck auch immer eine Portion „Waldviertler Charme“ mit – ein Cocktail aus Ehrlichkeit und Akzeptanz. „Die Menschen im Waldviertel sind noch ehrlich, grundsolide und am Boden geblieben. Wir wissen, dass man arbeiten muss, wenn man etwas erreichen möchte.“ So beschreibt Jimmy die Waldviertler, vor allem aber auch sich selbst.

VOR DEM BRATENWENDEN STEHT DAS BERATENWERDEN Was gibt es nicht alles zu bedenken, bis Sie in Ihrer neuen Küche loslegen können! Deshalb nehmen wir uns für die Beratung viel Zeit. Wir hören Ihnen genau zu, lernen Ihre Bedürfnisse verstehen und finden dann mit all unserer Fachkenntnis Lösungen.

Einfühlsamer Berater: Christian Dittrich (Inhaber, Beratung, Planung) Werkhaus Handels GmbH & Co KG Prager Straße 46 T +43 2982 30300 olina.horn@olina.com www.olina.com

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NACHSCHAU

1 JAHR G'WERKHAUS Zusammen mit dem 15-jährigen Firmenjubiläum von Elixa feierte man kürzlich das erste G'werkhaus-Jahr in Horn. Geschäftsführer Christian Dittrich dankte seinen Partnern für die gute Zusammenarbeit im erfolgreichen ersten Jahr

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FASHIONSHOW IN GFÖHL Zu einem Mode-Event der Extraklasse lud Optik Huber kürzlich nach Gföhl. Die hauseigene Brillenmode wurde dabei am Red Carpet stilecht zusammen mit den aktuellen Trends der Herbst-/Wintermode in Szene gesetzt.

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azu haben Ulrike und Erhard Huber die Herbst-/Wintertrends von Soulsista aus Krems und Mella Italia aus Rastenfeld und Gföhl geladen. Salon Stastny stylte die Models, Blumen Szing sorgte für die Blumendekoration. Die Neue Mittelschule Gföhl präsentierte einen bezaubernden Showakt und den Experten vom Salon Stastny konnte man live zusehen, wie direkt am Laufsteg eine tolle Showfrisur gezaubert wurde! Kein Wunder, dass da der Besucherandrang enorm war!

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HOROSKOP

Astrologin Barbara Weninger hat für uns in die Sterne gesehen. Ihre Vorschau gibt einen allgemeinen Überblick über die nächsten drei Monate. Aussagen über Ihre ganz persönliche Situation gibt's in der individuellen Beratung .

www.barbaraweninger.at

Saturn kehrt heim 20.12.2017 – Saturn wechselt vom Schütze- ins Steinbockzeichen. Und das turbulente PlutoUranus-Quadrat der letzten Jahre hat sich endlich aufgelöst! Kling gut, aber auch die neuen Konstellationen bringen natürlich wieder neue Herausforderungen. Wenn auch auf ganz anderen Ebenen und für andere Zeichen ... Themen, die Saturn im Steinbock betreffen, sind beispielsweise Gesellschaft, Politik, Gesetze, Autorität, Vater und klare (starre) Strukturen. Insgesamt also sehr erwachsene und konzentrierte Energien, ganz anders als das Thema Grenzen vs. Grenzenlosigkeit von Schütze-Saturn/Neptun der vergangenen Jahre. Saturn herrscht auch über die Zeit, daher kommt die saturnische Maxime: Gut Ding will Weile haben! Die Zeichen, die diesen „neuen“ Saturn besonders spüren werden, sind natürlich die Steinböcke selbst, Krebse, Waage- und Widder-Geborene. Alle vier müssen sich erst an diesen Einfluss gewöhnen, vor allem, weil die rebellische Lilith ebenfalls im Steinbockzeichen parkt. Etwas angenehmer ist diese Energie für die anderen Erdzeichen Stier und Jungfrau sowie die restlichen Wasserzeichen Skorpion und Fische.

Der Expandierende und natürliche Antagonist von Saturn? Der steht seit Oktober im Skorpionzeichen und bleibt dort bis Herbst 2019. Das tut natürlich den Wasserzeichen besonders gut!

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FOTO: FOTOLIA/ALEX TIHONOV

Und Jupiter?


SO STEHEN DIE

Sterne

AUSBLICKE AUF DEZEMBER, JÄNNER UND FEBRUAR VON ASTROLOGIN BARBARA WENINGER WIDDER | 21. 3. bis 20. 4 . Saturn & Lilith werfen Schatten… Irgendwie läppert es sich momentan wieder zusammen. Vor allem die März-Anfangsdaten spüren, dass Saturn ein neues Thema gefunden hat. Diesmal geht es um die Karriere einerseits, das familiäre Zuhause andererseits und alles, was irgendwie dazwischen liegt und störanfällig ist. Sie selbst wissen am besten, was da gemeint ist. Saturn-Themen jedenfalls sind meist keine neuen Probleme, ganz im Gegenteil. Bloß ist Wegschauen einfach keine Option mehr. Damit am Ende (also nach dem dreijährigen Transit, der Ende Dezember 2017 beginnt) klare Fronten herrschen, muss noch einiges getan werden. Und das gilt im übrigen auch für die April-Daten, wenn auch später. Die liebe Venus immerhin, steht Ihnen gerade jetzt besonders zur Seite und Merkur beruhigt sich über die Weihnachtsfeiertage auch wieder. Mehr Spannung bringt dann – wie so oft – die zweite und dritte Jännerwoche, und guten neuen Input die Wassermannzeit (Ende Jänner-Mitte Februar). Bleiben Sie also am Ball!

ZWILLINGE | 21. 5. bis 21. 6.

Schöne Grüße von der Vergangenheit: Sie richtet Ihnen aus, Sie sollen sie bitte in Ruhe lassen! Oder anders gesagt: Merkur ist wieder einmal rückläufig und stört. Man kennt das ja, die letzten Meter sind oft die schlimmsten. Und die letzten mit Saturn sowieso. Aber dann, am 20.12. ist es geschafft: Saturn wechselt in den Steinbock und damit raus aus Ihrem Partnerschaftshaus. Endlich! Erst in 30 Jahren (!) kommt der Übeltäter in einer ähnlichen Form wieder, und dann kennen Sie ihn ja schon. Eine astrologische Kinderjause quasi. Versuchen Sie die momentane Aufregung also auszusitzen, und glauben Sie vor allem nicht alles, was Sie denken (10./11.Dez.). Dass es trotz aller Aufbruchsstimmung dauern kann, bis Sie dorthin kommen, wo Sie emotional vor Saturn waren, liegt zum Teil an Neptun. Er bleibt noch länger, ab 2018 durchwegs bei der 2. Dekade. Mitte/ Ende Februar vor allem spüren Sie seinen auflösenden Einfluss stark. Insofern lohnt es sich, die Zeit dazwischen zu nutzen. Und sich immer wieder vorzusagen, wie toll Sie die Saturn-Phase gemeistert haben!

LÖWE | 23. 7. bis 23. 8.

2018 nach wie vor an Ihrer Seite: Glücksplanet Jupiter. Nun aber kommt der gute im Quadrataspekt daher. Und das bedeutet frei übersetzt: Zuviel des Guten kann auch mal schlecht werden. Vor allem, wenn Mars im Quadrat springt, was den vorweihnachtlichen Stress wirklich stressig machen kann. Die zweite Dekade vor allem sollte darauf achten, den Ball flach zu halten, mit Mondknoten und Mars landet besonders sie schnell im alten Fahrwasser. Was Sie da so nerven kann, hängt wahrscheinlich auch mit dem Bereich Wohnen/Zuhause zusammen, denn Jupiter zeigt genau auf diesen Bereichen (seit Oktober) und sucht nach mehr Weite. Umzug, Aufbruch, Renovierung, all das. So zumindest der Plan. Praktisch gibt’s wahrscheinlich mehr zu diskutieren als Ihnen lieb ist und mitunter weiten sich diese unterschiedlichen Ansätze auch noch auf andere Themen aus. Da hilft nur eines: Kompromissfähig bleiben und dennoch nicht verbiegen, ruhig und dennoch gefühlsecht. Wer, wenn nicht Sie könnte das schaffen? Na also!

STIER | 21. 4. bis 20. 5 .

Die Adventszeit: Eher sinnlich als besinnlich. Leidenschaftlich wird’s auf jeden Fall, wenngleich diese Leidenschaft zwischendurch aber auch Leiden schaffen mag. Unterm Strich ein ambivalenter Start, wegen Mars im Gegenaspekt zu Ihrer Sonne. Eine knisternde Atmosphäre, aber auch Eifersucht und Konkurrenzdenken, ein bisschen herumspielen mit dem Feuer, Machtkämpfe, Verwicklungen aller Art und in einigen Lebensbereichen – fad wird’s jedenfalls sicher nicht! Und das ist besser so. Denn die Stiere - man mag es kaum glauben - streben nach Veränderung. Die, die das nicht tun, werden sich darauf einstellen müssen, dass es das Umfeld ist, das unruhiger wird und Veränderungen fordert. Huch! Gut, dass zumindest Mars Ende Jänner von Ihnen ablässt. Interessant bleibt es aber dennoch, dafür aber weniger nervenaufreibend. Spätestens im Februar zieht mit der Wassermannzeit aber wieder der experimentelle Geist ein und Sie merken: Diese Energie ist mehr als nur eine Phase: Neues muss her! Dringend! Und es wird kommen.

KREBS | 22. 6. bis 22. 7.

Zeit für eine Zwischenbilanz. Und was sehen wir? Noch immer geht es um die alten Muster, noch immer gibt’s etwas, das weder Mars, noch Pluto oder Uranus in den letzten Jahren völlig auflösen konnten. Bleibt also nur einer: Der gute alte Saturn! Und der ist schon auf dem Weg: Mit Jahresende treffen Sie auf seine personifizierte Allegorie – einen saturnischen Menschen oder Umstand, generelle Begegnungen, die Sie mit Ihrer Vergangenheit konfrontieren und den ganzen alten Gefühlen. Klingt schwierig und doch ist es die beste Möglichkeit, Ihr Leben wieder auf Kurs zu bringen, ergo sich endlich von genau diesen Saturniern zu lösen. Zumindest von den unguten! Und da erwischt es vor allem die erste Dekade. Bei der 2. macht sich Jupiters romantischmildernder Aspekt bemerkbar, bei der 3. sorgt Uranus noch dazu für den einen oder anderen ungeplanten Ausreißer. Und wer die guten Saturnier sind? Ja, das gilt es rauszufinden. Spätestens im Februar haben Sie aber schon den ersten großen Puzzleteil!

JUNGFRAU | 24. 8. bis 23. 9.

Die gute Nachricht zuerst: Der strenge Saturn zieht demnächst weiter. Die nicht ganz so gute: Das könnte man glatt übersehen, wo Venus und Merkur (rückläufig – zum Drüberstreuen!) zurzeit wieder in alle Richtungen querschießen. Gerade die Enddaten sollten besonders auf sich achten und den Stresspegel niedrig halten. Für alle aber gilt: Wer keinen Plan hat, ist ohnehin am besten dran. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mit dem neuen Jahr heißt es dann aber endlich: Genug der Missverständnisse! Venus und Merkur im durchwachsenen Winkel machen Platz, womit sich doch noch einiges korrigieren lässt und die Hoffnung auf ein Happy End wieder auflebt! Speziell die August-Daten können allerhand zurechtrücken und neu durchstarten. Einiges, aber nicht alles, heißt es für die übrigen Daten. Solange Neptun bei Ihnen im astrologischen Haus der Beziehungen auf- und abgeht, ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen. Sei’s drum, ohne Saturn fühlt sich dennoch vieles lockerer an. Und das ist die Hauptsache! Wald4tlerin WINTER 2017

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HOROSKOP

SKORPION | 24. 10. bis 22. 11.

WAAGE | 24. 9. bis 23. 10.

Lilith im Quadrat und Saturn im Anmarsch. Und dennoch zögern Sie nach wie vor, die Dinge beim Namen zu nennen, haben Sorge, was es bewirkt, wenn Sie Ihre wahren Bedürfnisse ansprechen und wollen am Ende halt einfach nur, dass keiner böse auf Sie ist. Verständlich, aber eben nicht authentisch! Und in Zukunft auch nicht immer möglich. Fragen Sie sich am Ende selbst: Dass Pluto und Uranus so lange Druck auf Sie ausgeübt und Veränderung angestoßen haben – soll all das wirklich umsonst gewesen sein? Na eben. Der Bereich, um den es gehen könnte: Familie und Arbeit/ Alltag oder besser gesagt, Familie vs. Alltag. Und da braut sich etwas zusammen. Die Karriere alleine ist es wahrscheinlich nicht, es geht ums Zusammenspiel. Und da tritt Saturn auf den Plan (20.12).: Die nächsten drei Jahre geht es darum, hier mehr Raum für sich selbst zu schaffen, faule Kompromisse aufzudecken, nicht immer nur als Blitzableiter zu fungieren. Ein neuer „Happy Place“ muss her. Richtig schöne Ideen und gute Visionen dazu gibt’s ab Ende Jänner! Saturn ist eben nicht alles.

SCHÜTZE| 23. 11. bis 21. 12.

Saturn-Endspurt - Big Brother is (zum Glück bald nimmer) watching you! Stichtag ist der 20.12., und sein Abgang damit Ihr ganz persönliches Weihnachtsgeschenk. Dass der rückläufige Merkur bis zu diesem Zeitpunkt für zusätzlichen Stress sorgt, die andere Geschichte. Im Finale zeigt er halt nochmal, was er kann, dieser Saturn. Wichtig auch, dass Sie nicht erwarten, dass sich alle Probleme mit seinem Abgang auflösen, sonst fängt spätestens Ende Jänner etwas aus genau dieser Kategorie wieder von vorne an. Bewusst abschließen und bewusst neu starten! Und sonst? Sollte vor allem die 2. Dekade hübsch ehrlich bleiben (hier steht Neptun im Quadrat – Illusionen im Anflug!) und die 3. ( jetzt noch Saturngeplagte) auf genug Auszeiten achten, weil Chiron im 1. Quartal 2018 nach wie vor sehr verletzlich macht. Seelisch und körperlich. Unterm Strich sind Sie nach drei Jahren Saturn grundsätzlich auf einem guten Weg, geläutert und gereift, charakterstärker. Und das kann Ihnen kein Aspekt wieder nehmen!

WASSERMANN | 21. 1. bis 19.2.

Dank Uranus kommt bald wieder mehr von dem ins Leben, was die Wassermenschen eben auch mögen: Abwechslung! Ja, Sie brauchen ab sofort mehr Gestaltungsspielraum. Und wenn sie den nicht bekommen, können Sie von Anfang Dezember bis Ende Jänner auch ziemlich unruhig werden. Und dennoch erfolgreich. Im privaten Bereich tun Sie sich mit dem Thema Umgestaltung grundsätzlich ein bisschen schwerer: Hier ist loslassen prinzipiell nicht erst seit gestern Thema und hat schon fast Roter-Faden-Qualität. Ob Sie sich Wandlung leisten wollen oder fester verbeißen – im kommenden Jahr könnten Sie jedenfalls beides schaffen. Mit Jupiter im Quadrat und einem Langzeit-Abo auf Uranus-Umbrüche im Gepäck sind Sie halt alles, nur nicht vernünftig. Tja, wo ist Saturn, wenn man ihn mal wirklich braucht? Das Gegengift finden Sie nur in sich selbst: Einschränkung und ein bisserl Demut gilt es zu finden. Weil aber jeder Planeteneinfluss auch etwas Angenehmes mit sich bringt, kann es mit Uranus und Konsorten auch immer wieder überraschend gut werden!

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Dass Glücksplanet Jupiter in Ihr Zeichen gewandert ist, wird momentan durch den rustikal-ruppigen Marseinfluss verdeckt. Das heißt beispielsweise: In gewisse Gefühle kann man sich richtig schön hineinsteigern und sie als einzig gültige Wahrheit betrachten. Da braucht es schon viel Achtsamkeit und Selbstkritik, um nicht von Mars Eifer mitgerissen zu werden. Oder die Information, dass Merkur momentan sowieso rückläufig ist, und dadurch kaum etwas, wie es zu Beginn noch scheint. Vielleicht hilft Ihnen dieses Wissen am Ende sogar besser. Aber zurück zu Jupiter: Der kann sich ab Anfang Jänner wieder besser entfalten, endlich klappt es dann auch für die 2. Dekade. Und die 3.? Die braucht die meiste Geduld, denn zu Ihnen schafft es Jupiter leider erst im Frühjahr. Gute Chancen gibt’s dennoch auch für sie Mitte Jänner! In der Beziehung kann es im Februar durchaus nochmal rappeln (Venus/Mondknoten), wiewohl auch die Finanzen Thema sein können. Nicht vergessen: Trotzdem wacht Jupiter über allem. Es hat seinen Sinn!

STEINBOCK | 22. 12. bis 20. 1.

Es wird spannend! Am 20.12. wechselt Saturn vom Schützeins Steinbockzeichen. Und da gehört er hin! Was heißt das für Sie? Sie werden noch steinböckischer, noch echter, noch gefestigter. Im Guten wie im nicht so Guten. Alles, was unecht oder ungut ist, wird in den nächsten drei Jahren durchgecheckt. Und was richtig gut dasteht, sogar noch einen Level höhergehievt. Und es wird wichtige Entscheidungen geben. Dazu steht momentan auch noch Lilith, die dunkle Mondgöttin, im Steinbockzeichen und rebelliert. Gegen machoide Strukturen, Ungerechtigkeiten – einfach alles. Und Recht hat sie, oder? Zum Jahreswechsel müssen Sie nur darauf achten, bei aller Überzeugung fair zu bleiben, sonst legt sich der Partner wahrscheinlich quer. Im Job tut Ihnen das – wie gewohnt – eine Spur weniger. Gut möglich, dass Sie die Beziehung Anfang 2018 also wieder mehr fordert. Wenn es auch plötzlich neue Hilfe gibt – von Neptun und Jupiter. Man hat sich schließlich auch abgerackert ohne Ende die letzten Jahre!

FISCHE | 20. 2. bis 20. 3.

Saturn, wer? Zugegeben, im Advent steht der strenge noch im Quadrat zu Ihrer Sonne und stört hie und da Ihre Kreise, aber mit der Vorfreude kann man schließlich nie früh genug beginnen. Durch den stressigen Merkur-Einfluss (wieder einmal rückläufig!) sind Sie in der Vorweihnachtszeit zusätzlich nicht völlig immun gegen schädliche Einflüsse, mit der Aussicht auf Saturn im Rückspiegel ist das allerdings nur ein klitzekleiner Schönheitsfehler. Es geht fix bergauf ! Und mit Ihrem ganz persönlichen Neuanfang (Saturn im Sextil), noch bergauf-er. Fast schon vergessene Liebesgefühle inklusive. Erinnern Sie sich ruhig daran, wer Sie vor Saturn waren. Ähnlich, nur authentischer, sind Sie 2018. Und das gilt für alle Dekaden, ganz besonders stark ist dieser Einfluss aber auf die Geburtstage der ersten Dekade. 2. und 3., muss man ehrlicherweise zugeben, laborieren da und dort noch an mehr Nachwehen (Februar). Dennoch, kein Vergleich zum 2017er-Jahr! Und schon gar keiner zum richtig traumatischen 2016er!

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AUF EINEN BLICK ► 16. November. EIN ABEND MIT DER WEINBEERGOASS. Lesung und Vortrag, 19:00. // krahuletzmuseum.at ► 16. November. KINDERBÜCHER - TORE ZUR WELT. Vortrag, 19:00. // elkiz-eggenburg.at

FOLK-CLUB WAIDHOFEN 25. November, 20:00. 40 JAHRE MOJO BLUES BAND. Die legendäre Mojo Blues Band, die sich in Waidhofen einer spezielle Stellung seit ihrem ersten Auftritt 1982 erfreuen kann, feiert heuer ihr 40jähriges Jubiläum. Bandgründer Erik Trauner bringt aus diesem Anlass einige special guests mit, darunter die begnadete US-Vokalistin Gisele Jackson aus Brooklyn, die heuer am Musikfest bei ihrem Debüt für Furore sorgte.

SYRNAU 25. November, 20:17. LILLI KERN Sind es nun raue Klänge, gefühlvolle Balladen oder energiegeladene Songs – Lilli Kern haucht mit ihrer unvergleichlichen Stimme jeder ihrer Interpretationen eine gehörige Dosis Soul ein. Nicht nur die Eigenkompositionen bringen die Einzigartigkeit dieser Band zur Geltung. Auch Songs von Tom Waits, Bonnie Raitt, John Hiatt oder Ray Charles werden im Handumdrehen zu unverwechselbaren „Lilli-Songs“.

10. Dezember, 11:00. ERIKA PLUHAR & MONIKA STADLER - MATINÉE. Erika Pluhar singt und liest. Ihre Lieder, ihre Texte, ihre Leidenschaft, ihre unverwechselbare Stimme und unglaublich viel Gefühl garantieren Gänsehautstimmung pur. Begleitet wird sie von der vielfach ausgezeichneten Konzertharfenistin Monika Stadler, die einen ganz besonderen Harfenstil spielt. In ihren Kompositionen kombiniert sie Elemente des Jazz mit der klassischen Folk-, Pop- und Improvisationsmusik.

16. Dezember, 20:00. BEATLES FOREVER: HARRI STOJKA GOES BEATLES. Dass er sich „Harri“ schreibt, ist kein Zufall, sondern die Abkürzung von Harrison, dem von ihm verehrten Beatles-Leadgitarristen. Der Sound hat nichts mit Gipsy-Style zu tun, „einen Beatles Song kann man stilistisch nicht anders interpretieren, ohne ihm dabei die Magie zu nehmen!“, meint Harri. Harris typisch flinke Soli kommen dabei aber nicht zu kurz. „We love it, yeah, yeah!“

29. Dezember, 20:00. BLUESPUMPM: DAS TRADITIONELLE WEIHNACHTS-NEUJAHRS-KONZERT. Die Waldviertler Blues-Urgesteine werden traditionellerweise das Jahr mit einem kräftigen Schuss Blues, Rock und Groove ausklingen lassen. Die nimmermüde Blues-Institution wird dazu wieder special guests einladen. // folkclub.at

17. Februar, 20:18. PETER RATZENBECK & CHRISTOPH SCHELLHORN. Nicht umsonst wird Peter Ratzenbeck unter Kennern "Mr. Fingerpicking" genannt. Mit seinem Spiel verzaubert er Publikum, Zeit und Raum. Hauptsächlich sind es Solo-Pfade, die er virtuos abschreitet. Aber zuvor setzten Kollegen von Andy Irvine und Michael Chapman über Reinhard Mey bis zu Austropop-Größen wie STS oder Boris Bukowski auf die Kreativität des Ausnahmegitarristen, der sich „nur als Antenne sehen will, die auf Empfang gestellt ist und vieles einfängt“. Bach, Mozart, Eric Clapton, Anton Karas, Jazz, Pop, Blues, Folk, vor allem den irischen, den er „aus tiefstem Herzen liebt“. // syrnau.at

► 19. November. DIE WICHTEL UND DIE VERSCHWUNDENEN WEIHNACHTSBÄUME. Manfred Kellner liest aus seinem neuen Vorlese-Mal-Bilderund Liederbuch, 16:00. // allerhand-kunsthandwerk.eu ► 25. November. DIE LANGE NACHT DES KRIMIS. Mit Bernhard Aichner, Petra Hartlieb und Eva Rossmann, 18:00. // forumeggenburg.at

► 25. November. GERNOT FISCHER-KONDRATOVICH. Transitory Yarn & Weftwarp, 19:00. // galerien-thayaland.at/kunstfabrik

► 4. Dezember. WALDVIERTLER VOLLMONDGESPRÄCHE. Mit Alexander und Angelika Pointner, 19 Uhr. // waldviertelakademie.at

► 8. Dezember. WEIHNACHTSAUSSTELLUNG IN DER ARTGALERIE. Bilder und Fotos, 14:00. // eggenburg.at

► 8. Dezember. KLINGENDER ADVENT. Konzert und Lesung, 17:00. // eggenburg.at

13. Jänner, 20:18. ONK LOU. Obwohl der 26-Jährige Weinviertler Sänger nur etwas über 1 Meter 60 groß ist, hat er eine Stimme und eine Energie wie ein drei Meter großer Bär, was Vergleiche zu einem jungen Joe Cocker nahe legt. Mit seiner ersten Single „In the Morning“ reihte sich Onk Lou in die Top 30 der österreichischen Airplaycharts, „A 1000 Voices“ hat wieder Ohrwurmpotential und Mitsingcharakter.

► 18. November. KASPERL UND DER KOBOLD. Puppentheater, 15:00. // daskunstmuseum.at

WACHAUBÜHNE | KABARETT 24. November, 20:00. WEIN & KABARETT. Mit Gerald Fleischhacker, Michael Schuller und Jürgen Vogl.

1. Dezember, 20:00. PETUTSCHNIG HONS, GUSCH GMBH. Petutschnig Hons, die smarteste Versuchung seit es Heu und Stadl gibt, drischt erneut auf die Missstände der Gegenwart ein!

7. Dezember, 20:00. SCHWARZ MIT ZUCKER - MICHAEL SCHULLER. Und Milch. So schmecken Kaffee und Humor am besten.

15. Dezember, 20:00. NIKO FORMANEK - GLEICH SCHATZ ... 30 Jahre Ehe, Kinder und andere Baustellen Es geht nicht um Politik, Sozialwissenschaften und Weltschmerz. // wachaubuehne.at

► 16. Dezember. JAHRESSCHLUSS- SCHWITZHÜTTE. Mit Schamanin Renate, 12:00. // gauguschmuehle.at ► 30. Dezember. ZAUBERHAFTER JAHRESWECHSEL. Mit Biodanza, Pacha Mama, Ritualfeuer, Segnung und Feiern. 19:00 // gauguschmuehle.at

► 30. Dezember. TAM SILVESTERSHOW. Chansons, Kabarett und das legendäre „Dinner for One“, 20:00 // tam.at

► bis 28. Februar. KUNST FÜR ALLE + GARTEN EDEN. Sonderausstellung Makis Warlamis, jeweils ab 10:00 // daskunstmuseum.at

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F O T O : F O T O L I A / C L A U D I A PA U LU S S E N

SAVE THE DATE

FOTO:FOTOLIA/GÜNTHER MENZL

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Wie Essig & Öl

Was lässt Paarbeziehungen und Patchworkfamilien gelingen?

Lebkuchen- und Knusperhäuser Kunst-Ausstellung

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ssig und Öl gehören zusammen und sind doch grundverschieden. Genauso verhält es sich bei Paarbeziehungen! Erprobte Tipps der Kremser Psychologin Romi Sedlacek gibt's im „vomFASS“ in Krems am 23. November ab 19.30 Uhr. Wenn die Tage kürzer werden, tritt unser Bedürfnis nach Gemeinschaft, Familie und Beziehung in den Vordergrund. Paarkonflikte, Familienstreits aber auch Einsamkeitsgefühle fallen jetzt besonders negativ ins Gewicht. Im ansprechenden Rahmen des Geschäfts „vomFASS“, in dem Carmen Steingruber exquisite Öle, feinste Essige und viele andere Schmankerl anbietet, gibt die Kremser Psychologin Romi Sedlacek Einblick in ihr erfolgreiches Paar- und Familiencoaching. Bereiten Sie unter Anleitung köstliche Salate und Snacks zu und genießen Sie diese mit einem Glaserl Wein während Sie mit leicht umsetzbaren und erprobten Tipps aus Psychologie und Coaching erfahren, was in Zeiten steigender Scheidungsraten Paarbeziehungen und Patchworkfamilien gelingen lässt. Eintrittskarten (€ 25) gibt's im "vomFASS" in der Oberen Landstraße 17 in Krems. // lebensthemen.at

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as Zisterzienserstift Zwettl ist zur Weihnachtszeit ganz aus dem Lebkuchenhäuschen. Eine Ausstellung von schokoladezarten, zimtduftenden, mandelverzierten, zuckerverschneiten Honigkuchenhäusern versüßt vielen Gästen seit 1994 den Advent. Mit durchschnittlich 40 verschieden Häuschen wird hier eine Ausstellung der besonderen Art gestaltet. Die Ausstellung von Konditormeister Peter Forstner in der Orangerie West wird bis zum 17. Dezember täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein, um die duftenden Kunstwerke zu präsentieren.

Kunterbunt ums Erdenrund Die diesjährige Ausstellung knüpft an das Jahr 2001 an, wo gemeinsam mit den Gattinnen akkreditierter Botschafter aus der ganzen Welt (ausgenommen Australien) Lebkuchenhäuschen geschaffen wurden, die die Traditionen der einzelnen Länder und Kontinente repräsentierten. Darüber hinaus wartet aber noch eine weitere bunte Vielfalt an internationelen und klassischtraditionellen Exponaten darauf, von den Besuchern bestaunt zu werden. // kaiserfranz.at


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Wir bauen für Sie in Niederösterreich! Gefördert & Provisionsfrei

Anlage mit Schwimmteich

Wohnen in der Stadt

Ruhige Lage im Grünen

3663 Laimbach am Ostrong

3830 Waidhofen/Thaya - Hauptplatz

3664 Martinsberg - Bahnstraße

• freie 2-4-Zimmer-Wohnungen • rund 52-86 m² Wohnfläche • Balkon bzw. Dachterrasse • teilw. Betreutes Wohnen möglich • Kochnische, Bad/WC, Nebenräume • Aufzug vorhanden, Wohnraumlüftung • gedeckte PKW-Abstellplätze • Fernwärme HWB 25,5 fGEE 0,59

• freie 3-Zimmer-Wohnungen • ab rund 76 m² Wohnfläche • 18 m² Balkon oder 13 m² Dachterrasse • Kochnische, Bad/WC, Nebenräume • Aufzug vorhanden • Tiefgarage • Wohnraumlüftung • Fernwärme-Zentralheizung HWB 22

• freie 3-Zimmer-Wohnungen • ab rund 71 m² Wohnfläche • 24 m² Dachterrasse bzw. 10 m² Balkon • Kochnische, Bad/WC, Nebenräume • gedeckter bzw. freier Abstellplatz • Solaranlage • Wohnraumlüftung • Biomasse-Zentralheizung HWB 25

ab sofort beziehbar

ab sofort beziehbar

ab sofort beziehbar

mtl. Miete inkl. BK + USt ab € 767,Einmaliger Beitrag ab € 4.402,-

mtl. Miete inkl. BK + USt ab € 545,Einmaliger Beitrag ab € 2.598,-

Wohnzuschuss möglich!

Wohnzuschuss möglich!

mtl. Miete inkl. BK + USt ab € Einmaliger Beitrag ab € Wohnzuschuss möglich!

557,2.948,-

www.gedesag.at 84

Besichtigung & Beratung: 02732/ 833 93 3500 Krems/Donau, Bahnzeile 1 Wald4tlerin

WINTER 2017

Wald4tlerin Winter 2017