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Weidle Verlag Herbst 2013

Carl Nixon Settlers Creek Weidle Verlag


Literatur  September

Carl Nixon Settlers Creek Roman

Aus dem Englischen von Stefan Weidle. Ca. 320 Seiten, Festeinband, Fadenheftung. Fotos von Stephanie Nixon. 23 Euro.  978-3-938803-60-8 Box Saxton ist ein erfolgreicher Bauunternehmer und Immobilienmakler in Christchurch, bis die Finanzkrise ihm den Boden unter den Füßen wegreißt. Er muß sein Haus mit Meerblick verlassen und sich in einer nicht gerade erstklassigen Gegend einmieten. Die teure Privatschule für seine beiden Kinder läßt sich nicht länger finanzieren. Sein 19jähriger Sohn Mark wird mit diesen Veränderungen nicht fertig und nimmt sich das Leben. Box, der nun als einfacher Bauarbeiter weit entfernt arbeitet, fliegt sofort nach Hause, um bei seiner Frau Liz und Tochter Heather zu sein und die Beisetzung im Familiengrab vorzubereiten. Doch da taucht Marks leiblicher Vater auf, Tipene, ein Maori, der die Mutter des Jungen bald nach der Geburt verlassen hat. Mark hatte nie eine Verbindung zu ihm. Nach dem Gesetz der Maori muß ein Familienmitglied in der Grabstelle der Ahnen beigesetzt werden, und dieser Tradition will Tipene folgen. Box und seine Frau weigern sich, den Leichnam des Jungen herauszugeben, deshalb stiehlt Tipene ihn, wobei er das neuseeländische Recht auf seiner Seite hat. Box verfolgt ihn in seinem alten Pickup, um die Leiche seines Sohnes zurückzubekommen. Carl Nixon beschreibt in seinem spannenden Roman sehr genau die Auswirkungen der Finanzkrise, ebenso den unlös­ baren Konflikt zwischen zwei verschiedenen Formen der ­spirituellen Bindung an das eigene Land. Carl Nixon wurde 1967 in Christchurch geboren, wo er lebt und arbeitet. Settlers Creek erschien 2010 und war nominiert für den International IMPAC Dublin Literary Award 2012. Sein erster Roman, Rocking Horse Road, war äußerst erfolgreich, das Buch stand 4 Monate auf der KrimiZEIT-Bestenliste.

»   

Box lag stocksteif neben Liz und lauschte auf die pulsierenden Bässe aus dem Haus nebenan. Es war kurz nach Mitternacht. Vor ungefähr einer Stunde war die Party so richtig losgegangen. Er spürte die Musik durch die Wände dringen, sie brachte die Luft und das hölzerne Bettgestell zum Vibrieren. Er versuchte, sich zu entspannen, in den Schlaf zu sinken. Doch seine Gedanken schossen wie Flipperkugeln hin und her zwischen Mark – mein Sohn ist tot ! Mark ist tot ! – und den komplizierten Arrangements für die Beerdigung, einem Seil im Gartenschuppen und einem Baum oben auf den Hügeln über der Stadt. Hat sich erhängt. Tot. Warum zum Teufel veranstalten die am Sonntag abend eine Party? Rücksichtslose Scheißkerle. Überall hier wohnen Leute, die morgen früh zur Arbeit müssen. Und Kinder, die ihren Schlaf brauchen, um morgen rechtzeitig aufstehen und in die Schule gehen zu können. Box schlug die Decke zurück und schwang seine Beine über die Bettkante. Er machte das Licht nicht an, sondern orientierte sich am Lichtschein, der durch den Spalt im ­Vorhang drang, um seine Unterhose und Jeans anzuziehen. Er streifte sich einen alten Hoodie über, den er manchmal bei der Arbeit trug. Liz knipste die Nachttischlampe an. Auf den Ellbogen gestützt, schaute sie ihm zu. »Das ist keine gute Idee, Box.« »Was?« »Was auch immer du vorhaben magst.« Die Tür und alle Fenster des Nachbarhauses standen offen. Ein seltsames Licht drang mit der baßlastigen Musik durch die Öffnungen auf die Ruine eines Rasens. Seine Farbe machte das Licht so seltsam. Es war rot. Das ganze Haus wirkte dadurch wie ein billiges Bordell. Die geöffnete Tür führte direkt in ein Wohnzimmer. Die Möbel waren weggeräumt worden. Dicht an dicht standen Paare herum und tanzten schwankend, wobei sie aus ­Flaschen und Dosen tranken und sich in die Ohren brüllten oder lachten. Irgend jemand hatte die Glühbirnen angemalt. Der ganze Raum war in rotes Licht getaucht, was den roten Lichtschein draußen erklärte. Die beiden Lautsprecher der Anlage standen auf einem Tisch am anderen Ende des Raums. Sie hatten die Größe von Bananenkisten. Für Box wirkten sie altmodisch. Aber vielleicht waren sie schon wieder so retro, daß sie cool waren. Ohrenbetäubender Lärm. Der schien alle in dem Raum zusammenzupressen zu einer einzigen zuckenden Masse. Der nächste, den Box nach dem Gastgeber fragte, wies auf einen Typen mit wirrem blondem Haar und dem Anflug eines rötlichen Barts. Er unterhielt sich gerade in der anderen Ecke der Küche mit einer stämmigen Brünetten. Box sah, wie sie lachte, sich gegen den Kerl lehnte und seinen Arm berührte. Box bahnte sich den Weg zu den beiden. Das Mädchen sah ihn, nahm ihre Hand vom Arm des Kerls und richtete sich auf.


»Ist das Ihre Party?« Der Typ spürte, daß Ärger in der Luft lag. »Wie meinen Sie das?« »Sind Sie Digger?« Er schien nicht recht zu wissen, ob er es war oder nicht, doch dann nickte er. »Ja. Und?« »Ich wohne nebenan. Sie müssen die Musik leiser machen. Die Leute wollen schlafen.« »Ist doch gar nicht so laut, Mann. Nehmen Sie sich erst mal ein Bier.« »Ich bin nicht hier, um mit Ihnen zu diskutieren. Sie müssen die Musik leiser machen.« »Beruhigen Sie sich.« »Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin kein Bittsteller.« Box erkannte ein Aufblitzen in Diggers Augen. »Verpiß dich !« Digger wandte sich wieder dem Mädchen zu. Sie kicherte die ganze Zeit in ihre Flasche. Box atmete tief ein. Der Kerl machte einen Fehler. Mit weniger Alkohol im Blut wären ihm Box’ breite Brust und die Wölbungen seines Hoodies über den Oberarmen nicht entgangen. Und er hätte das Mahlen von Box’ Kiefern bemerkt. Und vielleicht hätte er sogar den Ausdruck in Box’ Augen richtig gedeutet. Das wäre vermutlich das Wichtigste gewesen: ihm in die Augen zu schauen. Box legte ihm eine Hand auf die Schulter. »Damit ich Sie richtig verstehe: Sie werden die Musik also nicht leiser machen?« »Nein. Wenn’s Ihnen nicht paßt, dann holen Sie doch die Polizei !« Er zuckte die Schultern. »Okay.« Im Wohnzimmer watete Box durch die Menge zu den großen Lautsprechern. Er stellte sich direkt vor den linken. Das Wort »Sony« stand in Chrombuchstaben unten auf dem Rahmen. Aus dieser Distanz konnte Box sehen, daß sich der Lautsprecher bewegte, als wäre er ein Lebewesen mit Lungen, die unter der Textilhaut pulsierten, stoßweise Atem holten. Box nahm einen festen Stand ein, zog den rechten Arm bis über die Schulter zurück und ließ dann seine Faust in den Lausprecher krachen. Er schlug so hart zu, wie er nur konnte, was – wenn man seine Figur, das Boxtraining, seine Wut und Trauer berücksichtigte – wirklich verdammt hart war. Er spürte, wie seine Faust durch das Deckmaterial drang und in Kontakt mit den Eingeweiden des Lautsprechers trat. Etwas vibrierte an seinen Knöcheln und zog sich dann zurück. Der Lautsprecher stand an der Wand, deshalb konnte er nicht umfallen. Seine Faust verschwand einfach darin, der Arm folgte bis zum Ellbogen. Alles, was seine Faust traf, zersplitterte. Als Box den Arm wieder herauszog, bluteten seine Knöchel, doch er spürte den Schmerz noch nicht. In einer einzigen flüssigen Bewegung richtete er sich auf und machte ein paar Schritte zur Seite. Für den zweiten Lautsprecher benützte er wieder die rechte Faust; er schlug so hart zu, wie er konnte, und legte sein ganzes Gewicht von den Füßen aufwärts in den Schlag.

Dauerbrenner

Als der erste Lautsprecher verstummte, hatten sich alle im Raum zu ihm gewandt. Erschrockene, ungläubige Gesichter. Doch niemand hatte versucht, ihn aufzuhalten. Der Lautsprecher, den er gerade vor sich hatte, stieß noch immer Lärmfetzen aus. Das machte ihn noch wütender, deshalb legte er beide Hände um das Ding, hob es hoch und schmiß es auf den Boden. Er trat mit seinen Arbeitsstiefeln darauf ein, bis kein Ton mehr zu hören war. Plötzlich war es völlig still im Raum. Die Leute um ihn herum sahen verängstigt aus. Zumeist junge Frauen, die nun vor ihm zurückwichen – vor dem tollwütigen Hund, der auf den Spielplatz gerannt war und ein Kind zerfleischt hatte. Carl Nixon kommt zur Frankfurter Buchmesse und steht in dieser Zeit für Lesungen zur Verfügung. Streifenplakat beim Verlag kostenlos erhältlich.

Carl Nixon Settlers Creek Weidle Verlag


Fotografie  September

Kurt Klagsbrunn Fotograf im Land der Zukunft Mit Beiträgen von Erich Hackl und Klaus Honnef Herausgegeben von Barbara Weidle und Ursula Seeber Weidle Verlag


Mit Beiträgen von Erich Hackl und Klaus Honnef. Herausgegeben von Barbara Weidle und Ursula Seeber. Mitarbeit: Victor und Marta Klagsbrunn. Mit ca. 120 Schwarzweiß-Fotografien u. a. aus Rio de Janeiro, Brasilia und São Paulo. Ca. 150 Seiten, Duoton, fester Einband, Fadenheftung, 21 × 29 cm. 39 Euro.  978-3-938803-61-5 Plakat beim Verlag kostenlos erhältlich. Förderer: Kunststiftung NRW Zukunftsfonds der Republik Österreich Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Kurt Klagsbrunn (1918–2006) ist ein noch Unbekannter in Österreich, in Deutschland, in Europa. Aber der gebürtige Österreicher war ein wichtiger Fotograf Brasiliens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er gilt als einer der bedeutenden Chronisten der Entwicklung Rio de ­Janeiros; auch die Entstehung Brasilias, insbesondere der Bauten Oskar Niemeyers, hat er fotografisch begleitet. Er reüssierte als Werbe-, Industrie- und Modefotograf. Seine Schwarzweiß-Aufnahmen zeichnen die Atmosphäre des Landes mit dem Blick eines am Neuen Sehen geschulten Einwanderers aus Europa. 1938 über Lissabon aus Wien emigriert, lebte er seit 1939 in Rio de Janeiro. 1941 fing er an, als selbständiger Fotograf für »Time« und »Life« zu arbeiten, für Associated Press und in der Mode und Werbung. Vor allem aber fotografierte er für die brasilianische Illustrierte »O Cruzeiro«, die eine große Rolle bei der Entstehung des brasilianischen Fotojournalismus und damit der Weiterentwicklung der brasilianischen Fotografie spielte. Er porträtierte die Menschen in Rio und auf seinen Reisen, prominente Brasilianer, den amerikanischen Regisseur Orson Welles. Er beobachtete große Sportereignisse. Dabei hatte er stets einen eigenen, ganz frischen und sehr formbewußten Blick. Kurt Klagsbrunn hat seinem Neffen, dem Wirtschaftswissenschaftler Victor Klagsbrunn, Rio de Janeiro, ein Archiv mit 150.000 Negativen hinterlassen. Ein Teil dieses Schatzes wird mit dieser Publikation gehoben, die sich auf Foto­ grafien der 1940er und 1950er Jahre konzentriert.

Dauerbrenner


Literatur  Oktober

June Jordan Abschiedskuß für Gott Gedichte Englisch und deutsch Herausgegeben und mit einem Nachwort von Julia Sattler und Walter Grünzweig. Übersetzt von Amerikanistinnen und Amerikanisten der Technischen Universität Dortmund. ca. 180 Seiten, fadengeheftete Broschur. Einbandzeichnungen von Max Cole. 19 Euro.  978-3-938803-59-2

»Poetry for the People« – so hieß das Projekt, das June Jordan 1991 (als Professorin) in Berkeley ins Leben rief und das bis heute besteht. Poetry for the People bedeutete für sie eine Lyrik, die, fern aller Selbstbezüglichkeit, im Leser Aufmerksamkeit und Anteilnahme weckt. June Jordan, das Kind jamaikanischer Einwanderer, das bereits mit sieben Jahren zu schreiben begann, die enorm erfolgreiche Lyrikerin, war ganz aus ihrer Poesie heraus Hochschullehrerin und politische Aktivistin, AfroAmerikanerin und Feministin. Das »damn black devil child«, wie der strenge Vater sie nannte, ging mit unbeirrbarem Mut durch alle Bereiche des amerikanischen Lebens. Sie hat mit ihren Versen der Theorie der Gender Studies eine Melodie gegeben und mit ihrem Vertrauen auf die ­universell emanzipatorische Kraft von Lyrik die Nachfolge Walt Whitmans angetreten. June Jordan (1936–2002) ist in den USA eine der anerkanntesten Autorinnen ihrer Generation. Vom Jahr 1969 bis zu ihrem Tod publizierte sie 28 Bücher, darunter Lyrik, Essays und Werke für Kinder.

Abschiedskuß für Gott aus dem Jahr 1997 zeichnet sich durch seine Vielfalt aus: sehr lange und sehr kurze Stücke, traditionelle und experimentelle Texte; philosophische Gedichte und religionskritische Lyrik, Liebesgedichte und politische Texte, die explizit die US-Außenpolitik und die Gewalt als Machtmittel der »westlichen« Welt kritisieren. Gemeinsam ist allen die Stimme des Selbstbewußtseins, eines grundsätzlichen intellektuellen, politischen und auch lyrischen Widerstands gegen jede Form von Unterdrückung. »Jordan läßt uns an Achmatova, an Neruda denken. Sie gehört zu den mutigsten unter uns, zu den zornigsten. Sie fühlt mit allen. Sie ist die universale Dichterin.« Alice Walker »Poetry for the People« – dem Konzept folgt auch die ­Übersetzung dieses Bandes, die das kollektive Ergebnis der Arbeit von insgesamt über 50 vornehmlich studentischen Übersetzern und Übersetzerinnen ist. Sie verbindet die ­Vielfalt kulturellen Wissens und persönlicher Erfahrungen und bildet so eine Analogie zur globalen Perspektive der Lyrik June Jordans.

Gedicht in Fortführung eines Gesprächs Tags oder nachts sich verändernd bleiben Worte nie dieselben Klänge gebunden an ein Gehirn ohne meinen Mund Alte Silben streben fort vom Licht die Enthüllungen eines flüchtigen oder festen Blicks widerlegen statistische Ungerechtigkeiten wie null diese Art zu leben oder jene Blaubeeren Büffel nichts nirgendwo ausgestorben Wenn du wenn ich wenn wir bloß ehrlich sind June Jordan Abschiedskuß für Gott Gedichte englisch und deutsch Weidle Verlag


Literatur  Endlich wirklich lieferbar. Ehrenwort.

Octave Mirbeau 628-E8 Roman

Aus dem Französischen, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Wieland Grommes. Mit Fotos von Dirk Dahmer. 600 Seiten, fadengeheftete Broschur. 29 Euro.  978-3-938803-04-2 Streifenplakat beim Verlag kostenlos erhältlich. Gefördert von der Kunststiftung NRW Hinter dem geheimnisvollen Titel verbirgt sich schlicht ein Autokennzeichen, nämlich dasjenige des Charron, mit dem Octave Mirbeau im Sommer 1905 durch Europa fuhr. Er berichtet über die Reise durch Frankreich, Holland, Belgien und Deutschland. Eines der ersten Autobücher, und sein Held ist in erster Linie jener »Charron«, dessen Konstrukteur, Fernand Charron, das Buch gewidmet ist (die Firma verschmolz später mit Citroën). Mirbeau berauscht sich an der Geschwindigkeit (bis zu 55 km /h! ) und erzählt Geschichten, die er unterwegs erlebt, zumeist in fiktiven Dialogen voller Witz und politischer Anspielungen. So gibt es etwa ein hinreißendes Kapitel über den deutschen Kaiser oder eines über »Berlin-Sodom« als Ort des Lasters. Und das Buch enthält die wunderbare Geschichte »Balzacs Tod«. Ein Klassiker in Frankreich, der nun zum ersten Mal auf deutsch zu lesen ist, am besten im Auto.

»   

Hier also das Tagebuch dieser Reise im Automobil durch ein wenig von Frankreich, Belgien, Holland, Deutschland und vor allem durch ein wenig von mir selbst. Ist das wirklich ein Tagebuch? Ist das überhaupt eine Reise? Sind dies nicht eher Träume, Träumereien, Erinnerungen, Impressionen, Erzählungen, die zumeist überhaupt keinen Bezug, überhaupt keine sichtbare Verbindung zu den besuchten Ländern haben und die einfach nur eine Gestalt, der ich begegnet bin, eine Landschaft, die ich flüchtig gesehen habe, eine Stimme, die ich im Winde singen oder weinen zu hören meinte, in mir erstehen oder wiedererstehen läßt? Aber ist es auch sicher, daß ich diese Stimme tatsächlich gehört habe, daß ich dieser Gestalt, die mich an so viele freudig oder schwermütig stimmende Dinge erinnerte, wirklich irgendwo begegnet bin; daß ich sie hier oder dort gesehen, mit eigenen Augen gesehen habe, diese Landschaft, der ich so manche Seite von so jähen lyrischen Ausbrüchen verdanke ...

Octave Mirbeau (1848–1917) war Journalist, ­Kunst­kritiker, Dramatiker und Romanautor. Hierzulande wurde er hauptsächlich durch seinen Roman Tagebuch einer Kammerzofe bekannt. Als Kunstkritiker förderte er den Impressionismus, die französische Erstausgabe von La 628-E8 wurde von Pierre Bonnard illustriert. 2000 erschien Nie wieder Höhenluft oder Die 21 Tage eines Neurasthenikers, ebenfalls von Wieland Grommes übersetzt, und zuletzt Garten der Qualen (edition belleville). »Octave Mirbeau ist der größte französische Schriftsteller unserer Zeit und derjenige, der in Frankreich den Geist des Jahrhunderts am besten repräsentiert.« Leo Tolstoi

Octave Mirbeau

628-E8 Weidle verlag

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Beethovenplatz 4, 53115 Bonn Telephon (0228) 632954 / Fax (0228) 697842 Verleger@Weidle-Verlag.de Rabatt Zahlungsziel BAG Versandweg Liefertermin RR bis ISBN (alt): 978-3-931135-... / ISBN (* = neu): 978-3-938803-... €  19,– 39,– 29,– 23,–

Lieferbares Programm (Auswahl) * 47-9 Asmus u. a.: Soma Morgenstern und Joseph Roth. 25,– 85-0 Bauchwitz, Kurt: Heim-Findungen. 21,– * 42-4 Bechtold, Erwin: Ventana. 25,– * 28-8 Beethovenhalle Bonn. 19,90 * 37-0 Bei Dao: Gottes chinesischer Sohn. 19,– * 38-7 Bicker, Friederich, Trinkwitz: Prinzip Synthese. 15,– 97-3 Böhmer, Otto A.: Der Zuwender. 23,– * 03-5 Böhmer, Otto A.: Wenn die Eintracht spielt. 21,– 80-5 Borchardt, Hermann: Die Verschwörung der Zimmerleute. 79,– * 41-7 Bredenbeck u. a.: Bauen für die Bundeshauptstadt. 12,– * 51-6 Bredenbeck u. a.: Spuren. 16,90 87-4 Carter, Jimmy: Angesichts der Leere. 21,– * 20-2 Clement, Gisela: RÄUMEN . 19,– 89-8 Cohen, Albert: Die Tapferen. 23,– * 55-4 Cole, Max: Across the Fourth Dimension. 48,– * 32-5 Cole, Max: Quintessence over Time. 25,– 81-2 Crane, Peter: »Wir leben nun mal auf einem Vulkan.« 35,– * 00-4 Dembitzer, Salamon: Die Geistigen. 19,– * 13-4 Dembitzer, Salamon: Visum nach Amerika. 21,– 28-7 Essig, Hermann: Der Taifun. 21,– 38-6 Fantlová, Zdenka: »In der Ruhe liegt die Kraft« ... 21,– * 10-3 Federman, Raymond: Pssst ! 23,– 35-5 Fülöp-Miller, René: Katzenmusik. 19,– 18-8 Fuld / Ostermaier (Hg.): Die Göttin und ihr Sozialist. 19,– 86-7 Gronius, Jörg W.: Der Junior. 19,– 48-5 Gronius, Jörg W.: Ein Stück Malheur. 19,– * 02-8 Gronius, Jörg W.: Plötzlich ging alles ganz schnell. 21,– * 36-3 Gronius, Jörg W.: Horch. 21,– 29-4 Gronius, Jörg W. / Rauschenbach, Bernd: Stücke 2. 19,– * 34-9 Gunnarsson, Pétur: punkt punkt komma strich. 16,90 * 44-8 Gunnarsson, Pétur: ich meiner mir mich. 16,90 * 56-1 Gunnarsson, Pétur: Die Rollen und ihre Darsteller. 18,90 * 57-8 de Gusmão, Ana Nobre: Die Gefangene von Emily Dickinson. 21,90 93-5 de Gusmão, Ana Nobre: Die Seherin. 25,– 64-5 de Gusmão, Ana Nobre: Spiegel der Angst. 19,– 58-4 Hauser, Heinrich: Donner überm Meer. 19,– * 25-7 Hauser, Heinrich: Schwarzes Revier. 19,90 * 45-5 Hauser, Heinrich: Zwischen zwei Welten. 19.– * 33-2 Haypeter, Werner: Kraftfelder. 25,– 32-4 Heppner, Ernest G.: Fluchtort Shanghai. 21,– * 31-8 Hilpert, Heinz: Tagebuch für Nuschka. 19,– * 19-6 Hinsberg, Katharina: binnen. 19,– 09-6 Hollaender, Friedrich: Menschliches Treibgut. 22,50 05-8 Jackson, Felix: Berlin, April 1933. 21,– 42-3 Janowitz, Hans: Jazz. 23,– * 06-6 Jentsch, Ralph: Alfred Flechtheim – George Grosz. 23,– 01-0 Joseph, Albrecht: Portraits I.: Carl Zuckmayer, Bruno Frank. 19,– 02-7 Joseph, Albrecht: Ein Tisch bei Romanoff’s. 13,–

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Unsere Bücher erscheinen in unreformierter Recht­s chreibung, und daran wird sich nie etwas ändern.

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Anzahl ISBN Titel €  23-2 Joseph, Albrecht: Der letzte Vorhang. 19,– * 11-0 Koch, Eric: Die Braut im Zwielicht. 23,– * 16-5 Kubin, Wolfgang: Alles versteht sich auf Verrat. 21,– 44-7 Kubin, Wolfgang: Das neue Lied von der alten Verzweiflung 15,– 62-1 Kubin, Wolfgang: Narrentürme. 16,– * 15-8 Kubin, Wolfgang: Unterm Schnurbaum. 19,– 83-6 Kubin, Wolfgang: Schattentänzer. 19,– * 09-7 Kulessa, Hanne: Der Große Schwarze Akt. 21,– * 17-2 Kuperman, Nathalie: Frühstück mit Mick Jagger. 19,– * 12-7 Lafargue, Jérôme: Freund Butler. 23,– 34-8 Landsberger, Artur: Berlin ohne Juden. 19,– 95-9 Landsberger, Artur: Liebe und Bananen. 21,– 74-4 Lawrence, D. H.: Aarons Stab. 23,– 46-1 Lawrence, D. H.: Vögel, Blumen und wilde Tiere. 19,– 59-1 Lustig, Jan: Ein Rosenkranz von Glücksfällen. 16,– 79-9 Mahler, Anna: Ich bin in mir selbst zu Hause. 25,– 91-1 Mahler, Gustav: »Liebste Justi !« 48,– 19-5 Marienthal, Hal: Schumanns Reise. 21,– * 23-3 Matveev, Michel: Die Gehetzten. 23,– 55-3 Meisel, Hans: Aguilar oder Die Abkehr. 21,– 78-2 Meisel, Hans: Torstenson. 23,– * 58-5 Milovanovic, Marko: »Ich habe gemalt, was sie nur taten.« 16,– 22-5 Mohr, Max: Das Einhorn. 19,– 07-2 Mohr, Max: Frau ohne Reue. 19,– 00-3 Mohr, Max: Venus in den Fischen. 19,– 98-0 Muggenthaler, Johannes: Das Fremdenzimmer. 19,– 82-9 Muggenthaler, Johannes: Der Idiotenhügel. 21,– * 30-1 Muggenthaler, Johannes: Die letzte Trauung. 21,– 68-3 Muggenthaler, Johannes: Regen und andere Niederschläge. 19,– * 07-3 Muktupa-vela, Laima: Das Champignonvermächtnis. 23,– 92-8 Munk, Bettina: Hundert Zeichnungen. 25,– 66-9 Newman, Richard: Alma Rosé. 34,– * 50-9 Nixon, Carl: Rocking Horse Road. 19,90 30-0 de Pascoaes, Teixeira: Napoleon. 29,– * 48-6 Petrow, Wsewolod: Die Manon Lescaut von Turdej. 16,90 * 53-0 Pfeifle, Martin: Riza. 25,– 31-7 Eric Schaal, Photograph. 44,– * 54-7 Sahl, Hans: Die hellen Nächte. 16,90 14-0 Schaeffer, Albrecht: Helianth (3 Bände im Schuber). 84,– 33-1 Schmitz, Oscar A. H.: Bürgerliche Bohème. 21,– * 27-1 Seeber, Ursula / Weidle, Barbara: Edmund Wolf. 25,– 56-0 Sinclair, Upton u. a.: Werter Genosse, die Maliks ... 34,– 16-4 Siodmak, Curt: Unter Wolfsmenschen. Europa. 23,– 27-0 Siodmak, Curt: Unter Wolfsmenschen. Amerika. 28,– 47-8 Thelen, Albert Vigoleis: Briefe an T. de Pascoaes. 19,– 21-8 Thelen, Albert Vigoleis: Literatur in der Fremde. 19,– * 40-0 Tollens, Peter: Transit. 25,– * 35-6 Trantenroth, Tim: Subjektive Gewißheit. 25,– * 22-6 Wagner, Karl: Weiter im Blues. Zu Peter Handke. 21,– 88-1 Wander, Fred: Leben und Werk. 23,– * 01-1 Weidle, Barbara (Hg.): Kurt Wolff. 25,– 96-6 Yau, John / Ikemura, Leiko: Andalusia. 48,– 10-2 Yau, John / Barrette, Bill: Berlin Diptychon. 24,50 77-5 Zhai Yongming: Kaffeehauslieder. 19,– * 46-2 Zinsser, John: New York Paintings. 25,–

Lang

Anzahl ISBN Titel Neuerscheinungen Herbst 2013 * 59-2 Jordan, June: Abschiedskuß für Gott. * 61-5 Kurt Klagsbrunn – Fotograf im Land der Zukunft. * 04-2 Mirbeau, Octave: 628-E8. * 60-8 Nixon, Carl: Settlers Creek.

Foto: FF & SW

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Soweit nicht anders erwähnt, werden die Bücher von Stefan Weidle und Friedrich Forssman gestaltet, und auch daran wird sich nie etwas ändern.

Herbstvorschau 2013  

Die Herbstvorschau des Weidle Verlags 2013

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