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CAMPING-BOOM: ! MEIN HOTEL BIN ICH

TRAUMPARTIEN: WELCHE PRINZEN D NOCH ZU HABEN SIN 2018 NR. 11 • 15./16. JUNI

STEIERMARK

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WM-REKORDE FÜR DIE EWIGKEIT

EXKLUSIV

REPORTAGE

DIE WELT DES 007 IN SÖLDEN

AN DER GRENZE

ÖSTERREICHISCHE POST AG, RM 06A036623 K, 8020 GRAZ

MIT BUNDESHEER IM EINSATZ


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Die

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WEEKEND MAGAZIN   3


H I G H L I G H TS

BEST OF WEEKEND

High

LIGHTS

Johannes Silberschneider und Boris Bukowski kommen zum „Stubnblues.

22. Juni 34. USI-FEST Das legendäre USI-Fest ist zurück. Am Gelände des Universitäts-Sportzentrums am Rosenhain gibt’s fette Beats, coole Games und kühle Drinks. Infos und Tickets unter www.usifest.at

22. Juni bis 22. Juli STYRIARTE Auch in diesem Jahr finden im Rahmen der „styriarte“ wieder zahlreiche Konzerte und Lesungen an verschiedenen Spielorten statt. Programm und Tickets: www.styriarte.com

23. und 24. Juni JUBILÄUMSFEIER Diözese Graz-Seckau feiert ihr 800-jähriges Bestehen mit einem zweitätigen Fest in der Grazer Innenstadt. Infos und Programm: www.800-jahre-graz-seckau.at

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4 WEEKEND MAGAZIN

CESÁR SAMPSON In Lissabon begeisterte er beim Eurovision Song Contest ganz Europa, nun ist er in der Steiermark: Am 15. Juni wird Cesár Sampson in der ShoppingCity Seiersberg live performen. Neben zahlreichen attraktiven Shop-Aktionen locken außerdem die Verlosung von 1.000,- Shoppingguthaben und viele weitere attraktive Preise. Infos unter www.shoppingcityseiersberg.at

AuGartenFest 2018 Am 30. Juni findet wieder das AuGartenFest statt. Das größte Jugend-, Sport- und Open-Air-Fest der Steiermark hat auch musikalisch einiges zu bieten: Auf der Soundportal-Bühne gibt’s unter anderem „Mono & Nikitaman“, „The Incredible Staggers“ und „Saint Chameleon“ zu sehen. Der Eintritt ist wie immer frei. Alle Informationen unter www.augartenfest.at

* KEINE BARABLÖSE MÖGLICH. DER RECHTSWEG IST AUSGESCHLOSSEN.

Der „Stubnblues“ lockt mit Johannes Silberschneider, Boris Bukowski, Georg Laube und Southern Accent, illustre musikalische Gäste in die Gamlitzer Weinberge. www.pongratz.cc

Das Nullte Kapitel.

Surrealer Text trifft beschwipste Mitsing-Refrains, Metaebene trifft heimliches Augenzwinkern: Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi sind am 27. Juni zu Gast auf der Schloßbergbühne Kasematten. Die Berliner haben auch die Songs aus ihrem neuen Album „Das Nullte Kapitel“ mit im Gepäck. Infos & Tickets unter www.spielstaetten.at

FOTOS: THOMAS RAMMERSTORFER, PETER KORRAK, STEFAN ROBITSCH, ANDIE WELSKOP, ALEX DAVIES

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STO RYS

MEINUNG Marcus Stoimaier Chefredakteur

Robert Eichenauer r.eichenauer@weekend.at

D

Donald trifft Kim

seiner Ägide regelrecht eine Renaissance. Regelmäßig werden die blauen Regierer allerdings von Heckenschützen aus der Provinz torpediert. Da in den Ländern mit der Bundesregierung das zweitliebste Feindbild eben abhanden gekommen ist, greift man in der Alltagsrhetorik nur zu gern auf Altbewährtes zurück: Das Böse kommt aus dem AusMitunter erinnern die land. Mitunter erinnern die blauen Aufschreie aus der grotesken Aufschreie da an Provinz an geniale Satire. geniale Satire: So wetterte der niederösterreichische diese Regierung noch immer Landesrat Gottfried Waldnicht – von teils peinlicher häusl jüngst sogar gegen ausAnbiederung bis hin zu Papier ländische Hunde, die langsam gebrachten Panikattacken ist aber sicher unsere Tierheime da alles dabei. Speziell der FPÖ übernehmen. Der Landwirt ist allerdings das Bemühen ließ allerdings offen, ob er sich nicht abzusprechen, die Schat- künftig Tierheime ausschließten der Vergangenheit abzu- lich für deutsche Schäferhunschütteln und möglichst de, Münsterländer oder Weistaatstragend aufzutreten. maraner wünsche. Den Verteidigungsminister Kuna- Grundkurs „Populismus für sek sammelt hier eifrig Plus- Anfänger“ hat er offensichtlich punkte – das in der Vergan- geschwänzt, denn da hört man genheit beinahe zu Tode ge- in Stunde eins, nie gegen Kinsparte Bundesheer erlebt unter der und Tiere zu wettern … ie gute Nachricht zuerst: Auch mehr als ein halbes Jahr nach dem Dienstantritt der türkis-blauen Bundesregierung ist Österreich noch nicht zu einer Diktatur verkommen, unser Land ist eigentlich noch immer ziemlich lebenswert. Freilich, ganz geheuer ist speziell der Medienlandschaft

D

ie Welt kann aufatmen. Dieser Tage trafen sich die zwei größten Staatenlenker aller Zeiten: Donald, the Donald, und Kim, the Rocket Man. Dem Weekend Magazin liegt exklusiv ein Band vor, auf dem dieses historische Treffen aufgezeichnet wurde. Lesen Sie jetzt den Dialog, der die Welt verändern wird: Kim (überrascht): Hi Donald, du a do in Singapur? Donald: Sog amoi, Kim, wos isn mit dir los? Hauma jo ausgmocht. I bin sogar zwa Tog vorher aungreist. Oba a nur, weil der G7-Gipfel urfad woar (lacht dreckig). Kim: Jo, i hob mi eh scho gwundert, wos du mit de gaunzn Wachschiaba überhaupt wüllst. Donald: Jo, wast eh, de wollen si hoit a a bisserl wichtig mochn. I hob eana oba eh gleich zagt, wer den Längeren hot (lacht noch einmal dreckig). Kim: Recht host, und in Singapur gibt’s jo a de bes-

sern Hosn (lacht auch dreckig). Donald: Wass i eh, oba i muass jetzt a bisserl aufpassen. Mei Oide versteht do grod kan Spaß. Kim (lacht dreckig): Haha. Donald: So, geh ma´s oun. I hob nämlich in ana Stund an Obschlog. Schau, Kim, mir is des jo wurscht, ob du Atombomben baust oder net. Oba es geht net, dass du grod mir damit am Oasch gehst. Kaunst von mir aus jeden bedrohen, oba sicher net mi. Kim: Jo, i wass eh, do bin i a bisserl zweit gaungen. Oba i muass meine Leit hoit a zagn, dass i an Langen hob (beide lachen dreckig). Donald: Oiso, gnua gred. Unsere Hansln soin an Vertrog mochen, dass du kane Atombombn baust und guat is. Kim: Jo, oba i bau trotzdem wölche. Donald: Eh kloar. Bau, wost wüllst. Es geht jo nur darum, dass mir zwa ois supa Hawis dostehn, die den Wöltfrieden grettet hom.

OLD BUT GOLD – „SENIOREN“ IM SPITZENSPORT Nicht erst mit dem elften Paris-Triumph von Rafael Nadal hat sich gezeigt, dass auch in „betagtem“ Sportleralter Höchstleistungen möglich sind. Auch abseits des Tennissports, wo sich Roger Federer mit seinen 36 Lenzen immer noch mit Nadal (32) um die Weltspitze duelliert, gibt es immer mehr Beispiele für Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit

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6 WEEKEND MAGAZIN

schon zum alten Eisen zählen auch jenseits ihres 30. Geburtsmusste und nur mehr auf das untags auf höchstem Niveau halten vermeidbare Karriereende wartekönnen: Egal, ob Tom Brady (40 te. Die Fußball-WM wird ein wahJahre, American Football), Gianlures Generationentreffen. In Russigi Buffon (40, Fußball), oder Jaroland matchen sich Teenager wie mir Jagr (46, Eishockey): Es scheint, als hätte sich der Leis- Patrick Deutsch Kylian Mbappe (19, FRA) mit Sportredaktion Gegnern im Fühpensionistenalter tungszenit im Spitzensport deutwie Essam El Hadary (45, EGY), die ohne lich nach hinten verschoben. Vorbei sind weiteres auch ihre Väter sein könnten. die Zeiten, in denen man Ü-30-Athleten

FOTOS: CHRIS ZENZ, KK

Blaue Heckenschützen


ST E I E R M A R K I N S I D E

Steiermark

inside

ModerNiSieruNg

NeueS Service

Siemens modernisiert das Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke in Graz: Mit der feierlichen Inbetriebnahme neuer und digital gesteuerter Hightech-Bohrwerke im Wert von 4,5 Mio. Euro wurde eine erste wichtige Einzelmaßnahme erfolgreich umgesetzt.

Die Wirtschaftskammer weitet ihr Serviceangebot mit dem „Restart-up“Projekt aus: Klein- und Mittelbetriebe können das Innovationspotenzial ihrer Firma ab sofort kostenlos durchleuchten lassen und gemeinsam mit externen Restart-up-Profis Ideen generieren, um so neu durchzustarten.

Josef Zotter bekam von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer das steirische Landeswappen überreicht.

LaNdeSwappeN

Arnulf Wolfram (Siemens), LH-Stv. Michael Schickhofer, Stefan Erlach (Siemens) und Anton Müller (SHW).

In Anwesenheit vieler Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft wurde Schokoladen-Manufakteur Josef Zotter bei einem feierlichen Festakt das steirische Landeswappen als Anerkennung und Wertschätzung seiner unermüdlichen unternehmerischen Tätigkeit überreicht.

WK-Steiermark-Präsident Josef Herk, WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Projektentwickler Hans Lercher.

Demner, Merlicek & Bergmann

Fotos: siemens / Rene Vidalli 2018, Rudi FeRdeR, WKo steieRmaRK

V

Fahrradtechnikerin

Kinderbetreuerin

Über 35.000 Kurse auf wifi.at WIFI. Wissen Ist Für Immer.


Start für duale Studiengänge Mit Herbst startet ein völlig neues Kooperationsprojekt in Graz: Die Studiengänge „Business Software Development“ und „Mobile Software Development“ wurden von TU Graz, FH Joanneum und FH Campus 02 erstmals gemeinsam entwickelt.

Johannes Gepp Naturschutzbund

Naturschutzbund feiert 100 Jahre Mit dem neuen Buch „Jahrhundert des Naturschutzes“ feiert der Naturschutzbund sein rundes Jubiläum. „In dieser Zeit konnte viel bewegt werden. Es entstanden etwa sechs Nationalparks und 50 Naturparks“, so Präsident Gepp.

Sylvia Baumhackl ShoppingCity Seiersberg

SCS: neue Centerleitung Die ShoppingCity Seiersberg steht ab sofort unter neuer Führung: Sylvia Baumhackl übernimmt die operative Leitung der Zentren mit rund 180 Shops. Zuletzt wirkte sie in der Organisation von Events und diverser Projekte mit.

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8 WEEKEND MAGAZIN

Energiegeladen

Georg Schneider GRAWE

INGRID KARNER. Die Fachgruppenobfrau möchte den Beruf der Humanenergetiker wieder ins rechte Licht rücken.

W

eekend: Erklären Sie uns doch bitte kurz: Was machen Humanenergetiker? Ingrid Karner: HumanenergetikerInnen versuchen den Menschen ganzheitlich in Balance zu bringen, indem sie den Energiefluss mit genau definierten Methoden wie z. B. Aromaanwendungen, Bioresonanz, Kinesiologie, Blütenessenzen, Farboder Lichtquellen, Musik, Klangschalen optimieren. weekend: Welche Voraussetzungen braucht es, um ein Gewerbe anzumelden? Ingrid Karner: Um das freie Gewerbe „Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit“ anzumelden, müssen Sie 18 Jahre alt, EU-StaatsbürgerIn oder Mitglied eines Vertragsstaates der EWR sein oder einen entsprechenden Aufenthaltstitel haben und es dürfen keine Ausschlussgründe (z. B. bestimmte Vorstrafen, Finanzvergehen) vorliegen. Erfolgreich ist man aber nur dann, wenn man auch entsprechend qualifiziert ist. Viele EnergetikerInnen kön-

Recommender Award für GRAWE

nen sehr umfangreiche Ausbildungen nachweisen. weekend: Wie sieht es mit Heilungen und Heilversprechen aus? Ingrid Karner: HumanenergetikerInnen behandeln keine Krankheiten. Sie unterstützen Menschen auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden. Gerne arbeiten sie dabei mit ÄrztInnen und TherapeutInnen zusammen. Sie sind DienstleistungsanbieterInnen im Bereich der Gesundheitsförderung. Alle Methoden sind komplementär zur Schulmedizin oder zu psychologischen Beratungen zu verstehen. weekend: Wie kann man seriöse Anbieter von Scharlatanen unterscheiden? Ingrid Karner: Vom Fachverband wurde österreichweit ein freiwilliges Qualitätssicherungsprogramm etabliert, um die Seriosität energetischer Dienstleistungen dauerhaft sicherzustellen. Wenn ein/e HumanenergetikerIn dieses Gütesiegel tragen darf, dann ist davon auszugehen, dass er sich an die Standesregeln hält.

ZUR PERSON Ingrid Karner gründete die Vereinigung der Aromapraktiker (VAGA) und war maßgeblich an der Etablierung des Berufsbildes „Gewerbliche/r Aromapraktiker/in“beteiligt.

Zum elften Mal in zwölf Jahren wurde die GRAWE mit dem „Recommender Award“ des Finanz-Marketing Verbandes Österreich ausgezeichnet. Zusätzlich bekam man das Gütesiegel „Hervorragende Kundenorientierung“ verliehen.

Eberhard Schrampf CIS

Voller Erfolg für Designmonat Der Veranstalter und CIS-Geschäftsführer zog zum Abschluss des Design-Monats positive Bilanz: „Mit der Beteiligung von 358 Unternehmen und Designlabels aus über 30 Nationen bei insgesamt 100.000 Besuchern sind wir mehr als zufrieden.“

Josef Muchitsch Gewerkschaft Bau-Holz

Kritik an 60Stunden-Woche „Der Hund liegt im Detail“, kritisiert Muchitsch die Pläne von IV und schwarz-blauer Bundesregierung. Gerade für Schwerarbeiter sei es unmöglich, noch mehr als bisher gesetzlich und kollektivvertraglich möglich zu arbeiten.

FOTOS: FH CAMPUS 02/FOTO MELBINGER, LUNGHAMMER, ILOVESHADE, FMVÖ/RICHARD TANZER, HARRY SCHIFFER/CIS, KERNASENKO. FOTOS: FH CAMPUS 02/FOTO MELBINGER, LUNGHAMMER, ILOVESHADE, FMVÖ/RICHARD TANZER, HARRY SCHIFFER/CIS, KERNASENKO

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STORYS

AN DER GRENZE

IM EINSATZ. Knapp 1.000 Soldaten des ­Bundesheers sichern aktuell die österreichischen Grenzen und ausländischen Botschaften. Ein Weekend-Lokalaugenschein bei unserer Truppe im steirisch-slowenischen ­Grenzgebiet.

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10    WEEKEND MAGAZIN

Von Marcus Stoimaier


EXKLUSIV

REPORTAGE

I

FOTOS: GEOPHO.COM

dyllisch. So lässt sich die Szenerie, als wir leicht rumpelnd im Geländewagen des Bundesheers den durch die Regenmassen der vergan­ genen Tage verschlammten Forstweg befahren, wohl am besten beschreiben. Auf der einen Seite bahnt sich die Mur gemächlich ihren Weg in Richtung Süden, auf der anderen erblickt man nichts als Bäume, die in dieser Au­ landschaft im tiefsten Grün leuchten. Abrupt endet dann der Weg – der Grenzstein mit der Nummer eins mar­ kiert hier, wenige Kilometer von Bad Radkersburg ent­ fernt, seit dem Vertrag von Saint Germain 1919, den südöstlichsten Punkt Öster­ reichs. Jenseits der Mur und hinter dem Grenzstein, dort wo sich Brennnessel-Stauden fast mannshoch aufrichten, liegt Slowenien. Und genau an dieser Stelle haben seit 7 Uhr in der Früh die beiden jungen Soldaten Hermann

STO RYS

Lagebesprechung: Marcus Stoimaier (Weekend) mit Olt. Martin Taferner, Obst. Christian Fiedler und OStWm. Hermann Sommeregger

beikommenden Menschen stürzen. „Nicht zu nahe kommen sollte man besser auch den umherstreunenden Wildschweinen“, ergänzt Zugskommandant Oberst­ abswachtmeister Hermann Sommeregger ­lächelnd.

135 Kilometer. 176 Solda­ Seidl und Alexander Neu­ bauer ihren Posten bezogen.

Gelsen als „Feind“. Im Jänner, als sich die nun so üppige Vegetation noch im Winterschlaf befand, wurde hier ein Afghane aufgegrif­ fen, als er illegal österreichi­ sches Staatsgebiet betreten wollte. Die beiden Gefreiten der Hackher-­Kaserne Grat­ korn mussten während ihrer Zwölf-Stunden-Schichten,

die sie im Rahmen ihres dreimonatigen sicherheits­ polizeilichen Assistenzein­ satzes seit 21. März schie­ ben, allerdings noch keine „Vorkommnisse“ melden. „Ein paar Wanderer und ver­ irrte Radfahrer, sonst triffst du hier kaum jemanden“, sa­ gen die beiden. Zu kämpfen haben die Soldaten so vor al­ lem mit blutrünstigen Gel­ sen, die sich gefühlt millio­ nenfach auf die ­spärlich vor­

ten (Grundwehrdiener und Miliz) aus ganz Österreich sichern aktuell die 135 Kilometer lange steirische ­ Grenze zu Slowenien. „Falls es zu Aufgriffen kommt, ­halten wir diese Leute an, stellen ihre Identität fest. Wenn ein Verdachtsmoment besteht, übergeben wir sie der Polizei“, umreißt Kom­ mandant Oberleutnant Mar­ tin Taferner vom Jägerbatail­ lon 17 in Straß die Aufgabe seiner Truppe.

Herrliche Aussicht – die ­Soldaten patrouillieren auch in den steirischen Weinbergen.

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WEEKEND MAGAZIN   11


STO RYS

Grüne Grenze: Hier in den Murauen wurde zuletzt im Jänner ein illegaler ­Einwanderer aufgegriffen.

SHORT

TALK

Mario Kunasek Verteidigungsminister

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12    WEEKEND MAGAZIN

BMW mit Marburger-Kenn­ zeichen. Dass sich dahinter langsam, aber sicher, ein Stau bildet, lässt die Männer kalt. „Im Vergleich zu früher, als es noch die ständigen Grenz­ kontrollen gab, ist das heute

doch kein Stau. Und im ­Prinzip sind die Leute, auch Urlauber aus den Nieder­ landen oder Deutschland, sehr verständnisvoll“, berich­ tet Vizeleutnant Ewald Eben­ bauer.

Weniger Einbrüche. Auch der Grundtenor der ansässi­ gen Bevölkerung auf pat­ rouillierende Soldaten im Ortsbild ist laut den Verant­ wortlichen durchwegs positiv. „Da geht es in erster

„2015 darf sich nicht wiederholen“ Herr Bundesminister, vielen Österreichern sind noch ­immer die Bilder von 2015 im Kopf, als Tausende Menschen unkontrolliert und ungehindert über unsere Grenze marschierten, sehen Sie unser Land gewappnet, dass sich dieses Szenario nicht wiederholt? Es gibt ein klares Commitment der Bundesregierung, dass sich diese Bilder nicht wiederholen dürfen. Wir beobachten deshalb die Bewegungen im Balkanraum sehr genau, mit allen Sensoren. Innenminister Herbert Kickl ist letzte Woche erst nach Sarajevo geflogen, um sich mit den bosnischen Behörden auszutauschen. Demnächst starten auch wieder die die gemein­ samen Großübungen mit

Polizei und Bundesheer – wir werden da auch das Grenzmanagement in Spielfeld bespielen. Alles, um eben im Fall der Fälle rechtzeitig reagieren zu können. Wie sinnvoll sind aber bei den schwindenden Zahlen an Aufgriffen Maßnahmen wie die Grenzsicherung durch das Bundesheer? Es ist richtig, aktuell ist nicht erkennbar, dass eine große Masse an Menschen vor der österreichischen Grenze auftauchen wird. Es gilt aber für den ­Ernstfall gerüstet zu sein und dann eben schnell alle nötigen Maßnahmen hochzufahren. Gibt es jetzt eine neue ­Balkanroute?

Wie man diese Bewe­ gungen nennt, ist einerlei. Fakt ist, dass es aktuell in Griechenland erhebliche Migrationsaktivitäten gibt. Wir wissen auch, dass sich am Balkan große Gruppen von Flüchtlingen ­aufhalten. Der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz wurde von der EU im Mai für weitere sechs Monate genehmigt – werden Sie sich dafür einsetzen, dass dieser noch einmal verlängert wird? Solange es keine gemeinsame Verständigung über den Schutz der EU-Außengrenzen gibt, was auch ein großes Thema während unseres Ratsvorsitz sein wird, werden wir alles tun, um unsere Grenzen zu schützen.

FOTOS: GEOPHO.COM, BUNDESHEER/HARALD MINICH

Kooperation. Die Zusam­ menarbeit mit der Exekutive wird überhaupt als sehr posi­ tiv beschrieben – so auch bei Schwerpunktaktionen, die von Polizei und Bundesheer gemeinsam direkt an der Grenze oder auch im Hinter­ land durchgeführt werden – so etwa auch in Sicheldorf. Dieser Grenzübergang, etwas nördlich von Bad Radkersburg, ist gerade in der Ferien­ zeit eine beliebte Stau-Aus­ weichstrecke. Bei unserem Lokalaugenschein durchsu­ chen ein Polizeibeamter und ein Berufssoldat gerade den Kofferraum eines schwarzen


Sommerzeit ist Reisezeit BMF/Adobe Stock

nicht annähernd den geltenden Standards der Pharmaindustrie entsprechen. Von diesen Plagiaten geht eine große Bedrohung für Ihre Gesundheit und Sicherheit aus. Tierische Souvenirs

Nutzen Sie rechtzeitig das umfassende Informations- und Serviceangebot des Bundesministeriums für Finanzen. Wenn Sie nach einer Reise wieder nach Österreich zurückkehren, möchten Sie beim Zoll natürlich keine Unannehmlichkeiten haben. Beim Einkaufen im Ausland wird oft nicht bedacht, dass viele der erworbenen Waren nicht so einfach in die Heimat mitgenommen werden dürfen. Zollkontrollen im Reiseverkehr dienen der Bekämpfung von Schmuggel und Produktpiraterie. Darüber hinaus sind sie wichtig für den Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie zur Sicherung von Arbeitsplätzen.

organisierte kriminelle Vereinigungen bringen immer mehr gefälschte Markenartikel auf den europäischen und heimischen Markt. Die negativen Auswirkungen von Produktpiraterie werden am Beispiel von Medikamentenfälschungen besonders deutlich. Die gefälschten Medikamente werden unter Bedingungen produziert, gelagert und transportiert, die

Entgeltliche Einschaltung

Während früher vorwiegend Luxusartikel gefälscht wurden, wird nun auch eine Vielfalt an Plagiaten von Massenkonsumgütern angeboten. Gut

Die Zollverwaltung kämpft intensiv gegen Produktpiraterie und für Artenschutz – für mehr Sicherheit, Gerechtigkeit und Transparenz.

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BMF-App Die BMF-App informiert über Zollbestimmungen, die bei der Einreise nach Österreich zu beachten sind. Das funktioniert auch im OfflineModus und ist daher problemlos im Ausland verwendbar. Die BMF-App steht im jeweiligen Smartphone-Store gratis als Download zur Verfügung.

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Zentrale Auskunftsstelle Zoll Zollamt Klagenfurt Villach, Ackerweg 19, 9500 Villach E-Mail: zollinfo@bmf.gv.at, Telefon: +43 (0) 50 233 740

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Vorsicht Artenschutz! Die Folder des BMF sind in den Finanzämtern, in den Zollämtern, auf den Flughäfen und auf bmf.gv.at > Publikationen erhältlich.

Vorsicht: Gefälschte Produkte Als Produktpiraterie wird die Fälschung von Markenprodukten unter Missachtung von Urheber- und Markenrechten bezeichnet. Das ist ein schwer wiegendes Delikt, das Auswirkungen auf die Wirtschaft, den fairen Wettbewerb und den Arbeitsmarkt hat.

In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten, die unter das Artenschutzübereinkommen fallen. Der Schlangenledergürtel, Schnitzereien aus Elfenbein oder Schmuckstücke aus Korallen unterliegen beispielsweise dem Artenschutz ebenso wie exotische Felle und Häute von bestimmten Tieren, sowie Orchideen und Kakteen. Obwohl von den Verkäufern oft versichert wird, dass die Produkte problemlos ins Heimatland mitgenommen werden dürfen, ist nicht jedes Mitbringsel bei der Einfuhr unbedenklich. Sie sollten sich deshalb beim Souvenirkauf vergewissern, dass es sich um keine besonders geschützte Tier- oder Pflanzenart handelt.


STO RYS

Wien: Botschaften 121 Soldaten

Exakt 987 Soldaten sind aktuell im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an der Grenze und den Botschaften in Wien engagiert.

Burgenland: Grenze zu Ungarn 433 Soldaten

Geisterstadt. Schauplatz­

wechsel nach Spielfeld. Hier steht direkt am alten Grenzübergang das „Grenzmanagement“ – eine riesige Zelt­ stadt, ausgelegt für bis zu 6.000 Asylsuchende. Stolze drei Millionen Euro lässt sich das Innenministerium diese Einrichtung pro Jahr kosten. Die letzten Flüchtlinge ka­ men allerdings im März 2016 – seither errinnert hier alles eher an einen „Lost Place“. Die sieben Groß-Zelte stehen wie die Arbeitskojen der Polizisten, ausgestattet mit ­ Computern und modernsten Fingerabdruckscannern, leer – die mit arabischen Schrift­ zeichen versehenen PlastikKlos brutzeln in der Sonne vor sich hin.

Im Weingarten. Direkt am Grenzmanagement beginnt

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14    WEEKEND MAGAZIN

der Grenzzaun – auf einer Länge von über vier Kilome­ ter soll er im Fall der Fälle für geordnete Flüchtlingsströme sorgen. Der Zaun zieht sich mitten durch die südstei­ rischen Weinberge. Auch in dieser nahezu pittoresken Landschaft patrouillieren Soldaten. Mitunter weist der Grenzzaun große Lücken auf, weil man sich einst nicht mit allen Grundstückseigen­ tümern einigen konnte. Au­ ßer fleißigen Erntehelfern und Touristen herrscht aber

Steiermark: Grenze zu Slowenien 176 Soldaten

auch hier wenig Betrieb, ver­ sehen die Männer einen eher ruhigen Dienst. Insgesamt gab es in der Steiermark ­heuer sechs Aufgriffe nach illegalen Grenzübertritten.

Neuer Ansturm? Erst im Mai wurde der sicherheits­ polizeiliche Assistenzeinsatz von der EU für weitere sechs Monate genehmigt. In Ös­ terreich sind nach wie vor die Bilder von 2015, als Tau­ sende Menschen, ohne Kon­ trolle oder Registrierung, in

unser Land strömten, noch allgegenwärtig – ein neuer­ licher Flüchtlingsansturm in dieser Dimension ist im Moment aber nicht abzu­ sehen. „Allerdings sitzen in Bosnien aktuell 4.400 Flüchtlinge fest – 2.000 da­ von sind abgetaucht, diese könnten über kurz oder lang bei uns auftauchen“, sagt Oberst Christian Fiedler vom Militärkommando Steiermark. Im Gegensatz ­ zu 2015 scheint Österreich diesmal vorbereitet … 

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Geisterstadt: Das Grenzmanagement in Spielfeld bietet bis zu 6.000 Menschen Platz, aktuell steht es aber leer. LANDKARTE+SOLDATEN: COLOURBOX.DE

­ inie natürlich um das vielzi­ L tierte subjektive Sicherheits­ empfinden der Menschen“, sagt Oberleutnant Taferner. „Durch die starke Präsenz von Polizei und Bundesheer ist etwa die Zahl der Ein­ brüche im grenznahen Raum stark zurückgegangen.“

Kärnten: Grenze zu Slowenien 125 Soldaten

FOTOS: GEOPHO.COM

Tirol: Grenze zu Italien 132 Soldaten


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Die hohe Kunst des Regierungssprechers MESSAGE CONTROL. Peter Launsky-Tieffenthal soll dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit eine gute Meinung von der österreichischen Bundesregierung hat. Der Spitzendiplomat ist die Wunderwaffe von Sebastian Kurz. Von Wolfgang Rössler

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etzt steht er da, der arme Weekend-Autor, und ist kaum klüger als zuvor. Peter Launsky-Tieffenthal, Spre­ cher der österreichischen Bundesregierung, hat ihm gerade seine Visitenkarte in die Hand gedrückt, jetzt schüttelt er ihm freundlich die Hand und entlässt ihn durch die goldverzierten Flügeltüren des Amalien­ trakts ins Freie. „Sie können mich selbstverständlich alles fragen“, hatte Launsky-Tief­ fenthal zu Beginn gesagt. „Das schon“, denkt sich der Weekend-Autor nach dem Interview zerknirscht. „Bloß von den Antworten hätte ich mir nicht zu viel erwarten sollen.“ Doch dann, am Weg durch die Hofburg ins Freie, hat er ­einen Geistesblitz: Er ver­ steht nun, worin die hohe Kunst eines Regierungs­ sprechers besteht. Doch immer der Reihe nach.

Rot-schwarzer Dauerstreit. Ein Gespräch mit LaunskyTieffenthal lag auf der Hand. Der Spitzendiplomat mit ade­ ligen Wurzeln ist seit einem halben Jahr Sprecher der tür­ kis-blauen Bundesregierung. So etwas gab es in Österreich bisher noch nicht. Meist ­regierten SPÖ und ÖVP ge­ meinsam, und beide Parteien erzählten der Öffentlichkeit, was sie gerade für richtig hielten. Weil sich Rot und ­ Schwarz eigentlich nicht aus­ stehen konnten, schimpften sie vor Journalisten regelmä­ ßig übereinander. So mussten die Bürger zwangsläufig zu der Einschätzung kommen, dass die Regierung schlecht arbeitet.

Message control. Viele wählten deswegen die FPÖ. Als Sebastian Kurz ÖVP-Chef wurde, erkannte er das Prob­ lem. Er versprach, dass in ­einer Regierung mit ihm als Kanzler nicht mehr gezankt

ZUR PERSON Peter Launsky-Tieffenthal (60) ist gebürtiger Oberösterreicher. Der Spitzendiplomat arbeitete schon für das Außenministerium und die UNO. Nun vermarktet er die Bundesregierung.

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werde. Tatsächlich gewann er die Wahl und bildete eine ­Koalition mit der FPÖ. Die beiden Parteien einigten sich

nicht nur darauf, gemeinsam eine Vielzahl von Gesetzen zu ändern oder neu zu machen. Sie beschlossen auch, künftig


STO RYS

einen Regierungssprecher einzusetzen, der im Namen beider Parteien die Öffent­ lichkeit darüber informiert. „Message control“ nennt das die Koalition. Zu Deutsch heißt das etwa so viel wie: Wir streiten uns nicht in der ­Öffentlichkeit und sorgen da­ für, dass nichts nach außen dringt, was den Eindruck erwecken könnte, dass wir ­ überhaupt streiten könnten. Launsky-Tieffenthal sollte da­ für sorgen, dass das so bleibt.

FOTOS: ERNST KAINERSTORFER

Gefeierter Diplomat. Dass

er dafür der richtige Mann ist, müssen sogar die Oppo­ sitionsparteien zähneknir­ schend zugeben. LaunskyTieffenthal ist seit vielen Jah­ ren der populärste Diplomat des Landes. Vor zehn Jahren wurde er bekannt, weil er Ös­ terreicher, die im fernen Aus­ land von Rebellengruppen oder Diktatoren entführt wurden, mit viel Fingerspitzengefühl zurück nach Hause brachte. Dafür wurde er von den Medien gefeiert. LaunskyTieffenthal war so erfolg­ reich, dass sogar der frühere UNO-Chef Ban Ki-moon auf ihn aufmerksam wurde und den Österreicher zum Leiter der Presseabteilung der Ver­ einten Nationen machte. Vor ein paar Jahren kam LaunskyTieffenthal dann wieder zu­ rück nach Wien, wo er im Außenministerium Chef der Abteilung für Entwicklungs­ hilfe wurde. Ein kniffliger Job, denn Österreich gibt viel weniger Geld für die Dritte Welt aus als andere wohl­ habende Nationen. Doch Umwerfend nett: Launsky-Tieffenthal im Gespräch mit Wolfgang Rössler.

Launsky-Tieffenthal meis­ terte auch diese Aufgabe. Bald glaubten alle, dass es ­genau umgekehrt sei.

Die Kunst der Diplomatie. Wie hatte er das zustande ­gebracht? Das fragte sich der Weekend-Autor vor dem In­ terview. Worin liegt die be­ sondere Kunstfertigkeit des Diplomaten? Er hatte sich eine Reihe von Fragen zu­ recht gelegt, mit denen er

sind. Was er zum Skandal um den Verfassungsschutz sagt. Und, und, und. Doch dann bekam der Autor eine Lektion in der hohen Kunst der Diplo­ matie. Das lag freilich nicht an den Antworten. „Ich kann mich mit dem Regierungs­ programm voll identifizieren“, sagte Launsky-Tieffenthal. Bei Unstimmigkeiten innerhalb der Regierung helfe ein ­respektvoller Umgang. Und was den Verfassungsschutz

„Ein respektvoller Umgang nach innen wie nach außen ist mir persönlich sehr wichtig und hilft auch im politischen Umfeld.“ Peter Launsky-Tieffenthal Regierungssprecher der Bundesregierung

den Regierungssprecher kon­ frontieren wollte. Zum Bei­ spiel wollte er wissen, ob die­ ser mit manchen Entschei­ dungen der Regierung, die er verkünden muss, ein Prob­ lem hat. Wie er damit um­ geht, wenn die Regierungs­ parteien bei einem Thema gänzlich anderer Meinung

betreffe, müsse man sich keine Sorgen machen. Die ­ Klärung liege in den bewähr­ ten Händen der österreichi­ schen Justiz.

Im Wesentlichen nichts. Nichts von dem, was der Re­ gierungssprecher sagte, war überraschend. „Ich hätte här­

ter nachhaken sollen“, denkt sich der Autor später. Aber das war leichter gesagt als ­getan. Denn Launsky-Tieffenthal war der vermutlich net­ teste Mensch, dem er je be­ gegnet ist. Auf kritische Fra­ gen lächelte er milde, lobte die Professionalität seines Gesprächspartners, legte den Kopf schief und sagte fünf Minuten lang: im Wesentli­ chen nichts. Doch der Autor wäre sich schäbig vorgekom­ men, den Regierungsspre­ cher darauf anzusprechen.

Die Wunderwaffe. Frühere Kollegen schildern LaunskyTieffenthal als begabtesten Diplomaten des österreichi­ schen Außenministeriums, mit einer geradezu magi­ schen Gabe, sein Gegen­ über für sich einzunehmen. Der Autor bekam eine Ah­ nung davon, wie es einem Islamistenführer gegangen sein musste, der ihn am Sa­ tellitentelefon hatte. Diesem Mann konnte man keinen Wunsch abschlagen: „Lass die österreichischen Geiseln frei, Mohammed! Nein, ich will darüber nicht reden.“ Launsky-Tieffenthals Freundlichkeit ist sein größter Trumpf. Kein Wunder, dass die Bundesregierung Launsky-Tieffenthal zu ihrer Wunderwaffe erkoren hatte. Der Autor passierte das Tor des Amalientrakts der ­Hofburg, in dem LaunskyTieffenthal sein Büro hatte. Gegenüber lag das Bun­ deskanzleramt, in dem Sebas­tian Kurz ­residierte. „Mit ­ e inem Mann wie Launsky- Tieffenthal als Sprecher wird das wohl noch lange so bleiben“, denkt er sich.

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STO RYS

MEIN HOTEL BIN ICH

MALS DA

SCHARF AUFS CAMPEN?

CAMPING & „GLAMPING“. Die Urlaube mit Wohnmobil, Caravan und Zelt haben das Billigsdorfer-Image abgelegt und erleben einen neuen Boom. Von W. Christl & G. Damberger

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amping kann die Hölle sein. Wenn das Zelt wasser­ dicht wie ein Nu­ delsieb ist, das Restaurant nicht einmal eine Pudelhau­ be verdienen würde und die Sanitäranlagen regelrecht nach dem Gesundheitsamt schreien. Manche tun sich

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Camping von vornherein nicht an. Weil sie traumati­ sche Kindheitserinnerungen an Zelturlaube mit streiten­ den Eltern haben. Oder sie an Moskitoschwärme am Abend und Nächte auf un­ bequemen Luftmatratzen bei 30 Grad Zelttemperatur ­denken. Das Klischee vom

leidensfähigen Camping­ urlauber ist aber mittlerweile überholt. Wer heute einen Platz ansteuert, tut dies nicht selten mit Wohnmobilen, die preislich in die Nähe kleiner Eigentumswohnungen kom­ men. Oder er mietet sich dort in einem klimatisierten „Mobilehome“ ein, in dem

Sat-TV, Terrasse mit Blick aufs Meer und Kühlschrank mit Eiswürfelfunktion zur Grundausstattung gehören.

Beste Infrastruktur. Aus Campingplätzen sind oft re­ gelrechte „Städte“ mit bester Infrastruktur geworden. Ein Beispiel: „Marina di Venezia“


Der gute alte VW„Bulli“. Wer so ein Ding sein Eigen nannte, war der „King of the Road“ oder besser gesagt ... of the Campingplatz.

FOTOS: MAGELLANO MOTORHOMES, FOTOVOYAGER/E+/GETTY IMAGES, TOMAS RODRIGUEZ/PICTURE PRESS/GETTY IMAGES, COLOURBOX.DE

Dieses moderne „Motorhome“ auf Mercedes-Basis bietet jeden erdenklichen Luxus. Zu haben ist der „Magellano Edition 1“ mit 16 Tonnen Leergewicht ab 680.000 Euro.

an der Adria bei Venedig bie­ tet etwa auf 70 Hektar mehr als 2.000 Stellplätze, verfügt über Restaurants, Geschäfte und Megapools zwischen 20 und 50 Metern Länge sowie über ein Wellen- und Spru­ delbad. Sogar eine Kirche und ein Gesundheitszentrum sind vorhanden, Tennisplatz,

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HEUTE

Klettergarten, Animation und Minigolf sowieso.

„Glamping“. Viele Camping­ plätze rüsten Richtung Fünf­ Sterne-Tourismus auf. Da gibt es dann Stellplätze mit eigenem WC und Dusche. Wellness, Pools, Erlebnisgas­ tronomie, Animation und vor

allem oft eine außergewöhn­ liche Lage zeichnen solche Plätze aus. „Glamping“ ist auch, wenn die Platzbetreiber aufrüsten, um mit klima­ tisierten Luxuszelten, Jurten, Fass-Häusern und Baum-­ Villen die anspruchsvollere Kundschaft anzulocken. An­ dere Camper wollen kein Ge­

meinschaftserlebnis, sondern suchen Freiheit und Aben­ teuer, parken am einsamen Strand oder „wild“ in der Pampa. In Skandinavien oder Griechenland wird dies ja zu­ mindest geduldet. Der Zu­ gang zum Campen ist heut­ zutage vielfältig – und genau das macht den Reiz aus.

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Enorme Steigerung. Fest steht: Camping boomt wieder. 2017 verbuchten die österrei­ chischen Campingplätze über 6,4 Millionen Nächtigungen. Das ist der höchste Wert seit 1992 und entspricht einem Zu­ wachs von acht Prozent gegen­ über 2016. Alleine in Oberös­ terreich verzeichnete man in­ nerhalb von zehn Jahren eine Zunahme der Camping-Näch­ tigungen um 44 Prozent. Die Zahl der Ankünfte auf Öster­ reichs Campingplätzen über­

stieg die 1,5-Millionen-Grenze und erreichte damit ebenfalls einen Rekordwert. Die An­ künfte der Inländer haben im Vorjahr um vier Prozent auf rund 380.000 zugelegt, ihre Übernachtungen machten über 1,5 Millionen aus (plus 9 Prozent). Längst gilt Camping als ernstzunehmender Wirt­ schaftsfaktor. Der durch­ schnittliche Camper urlaubt 4,1 Tage, bleibt damit länger als andere Touristen und gibt pro Tag 50 Euro aus. Für die öster­

reichische Wirtschaft ergeben sich dadurch jährliche Ein­ nahmen in der Höhe von rund 320 Millionen Euro. Erwin Oberascher, Gründer des Be­ wertungsportals www.cam­ ping.info schätzt, dass zwi­ schen 5 und 8 Prozent der Ös­ terreicher campen. Die „Cam­ ping-Europameister“ sind übri­ gens laut Oberascher die Nie­ derländer mit 30 % Campern.

Haus auf Rädern. Auch der Fahrzeugmarkt boomt. In

Deutschland haben während der vergangenen drei Jahre die Zulassungen von Wohnmobilen um 15 Prozent zugenommen. Auch Wohnanhänger sind wie­ der gefragt, wenn auch nicht so stark wie Wohnmobile. Für die Caravans spricht der günstigere Preis ab 10.000 Euro für ein neu­ es Modell. Ab etwa der Hälfte bekommt man schon einen ­gebrauchten Caravan, der alle Register zieht. Dem gegenüber steht die Wohnmobil-Super­ klasse. Ab 100.000 Euro auf­

FOTOS: HYMER, GRUBHOF/STAINER, MARINA DI VENEZIA

Innen und außen: Wohnmobile als Luxusferienhaus! Die „Räumlichkeiten“ werden zunehmend exklusiver.

DIE 10 BESTEN CAMPINGPLÄTZE EUROPAS!

1

Camping Grubhof

2

Camping Hopfensee

3

Genießer- & Komfortcamping Schlosshof

Österreich Salzburg / St. Martin bei Lofer

Deutschland Bayern / Füssen

Italien Südtirol / Lana

4

Camping Village Marina di Venezia Italien Venetien / Cavallino

5

1 Camping Grubhof

Panorama & WellnessCampingplatz Großbüchlberg Deutschland Bayern / Mitterteich

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4 Camping Village Marina di Venezia

6

Naturcamping Spitzenort

7

Camping Seiser Alm

8

Campingpark Südheide

9

Am Rosenfelder Strand Ostsee Camping

Deutschland Schleswig-Holstein / Plön

Italien Südtirol / Völs am Schlern

Deutschland Niedersachsen / Winsen

Deutschland Schleswig-Holstein / Rosenfelde-Grube

Camping- & Freizeitpark

10 LuxOase

Deutschland Sachsen / Kleinröhrsdorf bei Dresden

20    WEEKEND MAGAZIN FOTO: COLOURBOX.DE

Quelle: Camping.info


SHORT

Fast in ganz Skandinavien gilt das Jedermannsrecht. Übernachten mit dem Wohnmobil ist nicht nur auf Campingplätzen erlaubt.

TALK

von 29,13 ist Deutschland das günstigste Camper-Land, Schweiz und Italien die beiden teuersten Länder ­ (46,7 und 46,3 Euro).

die-camper.com

Gut durchmischt. Auf Cam­

FOTO: COLOURBOX.DE

wärts finden sich die Dinger fast auf jedem größerem Cam­ pingplatz. In einem „Magel­ lano“ etwa, einem mindestens 500.000 Euro teuren, voll­ klimatisierten Wohnmobil auf Lkw-Basis, dessen Ausstat­ tung einer Hilton-Suite in nichts nachsteht, kommen sicher keine Beengungsge­ ­ fühle mehr auf.

FOTOS: WEEKEND MAGAZIN, PEOPLE IMAGES/E+/GETTY IMAGES, RYAN MCVAY/PHOTODISC/THINKSTOCK

Frei & flexibel. „Erstaun­

lich ist, dass Campingurlaub in all seinen Facetten boomt, von Radurlaub mit dem Bi­ wakzelt bis zur Reise mit dem 100.000-Euro-Wohn­ mobil“, sagt Camping-Experte Erwin Oberascher. „Der wichtigste Faktor ist dabei die Flexibilität, die den Men­ schen immer wichtiger wird. Man ist ungebunden in zeitli­ cher und örtlicher Hinsicht.“ Also: Vergiss das Hotel, das nur im Reiseprospekt so toll ausgesehen hat, in der Reali­ tät aber in der Einflugschneise

des Flughafens liegt – beim Camping bist du dein eigenes Hotel und verlegst es nach Lust und Laune. Vergiss die Betonburgen in Malle, an der Costa Brava und der Adria, im Landesinneren gibt’s auch was zu entdecken.

35,50 pro Nacht. Das Mie­ ten eines Wohnmobils um 100 Euro pro Tag plus Cam­ pinggebühren und Treibstoff ist für Familien mit Kindern unter Umständen günstiger als das Pauschalarrangement aus dem Katalog. Noch sind die Übernachtungspreise re­ lativ günstig, wenngleich sie jedes Jahr zulegen. Laut ADAC zahlen zwei Erwach­ sene mit einem 10-jährigen Kind in diesem Sommer durchschnittlich 35,50 Euro für eine Übernachtung auf einem europäischen Cam­ pingplatz. 70 Euro sind aber durchaus auch möglich. Mit einem Durchschnittspreis

pingplätzen trifft man auf temporäre Gemeinschaften von Alten und Jungen, Paa­ ren mit Kindern, Hundebe­ sitzern, Wohlhabenden und Leuten, die jeden Euro um­ drehen müssen. Es gibt eilige Durchreisende, die frühmor­ gens wieder verschwinden und Dauercamper, die ihren Außenbereich mit Zaun, Ge­ ranien und Gartenzwerg ad­ aptiert haben. Kontakte sind flott geknüpft – kein Wun­ der, wird doch das, was übli­ cherweise zur Privatsphäre zählt – Kochen, Essen, ­Ausruhen, Zähneputzen und Kindererziehen – öffentlich zur Schau gestellt. Der deut­ sche Kulturwissenschafter Matthias Badura hat in Feld­ studien das Sozialleben auf Campingplätzen studiert und eine Doktorarbeit darü­ ber verfasst. Auf den Plätzen etabliere sich eine „verklei­ nerte Spielwelt außerhalb der Alltagszwänge“, resü­ miert er. Auch die Haupt­ beschäftigung vieler Camper hat er analysiert: „Dies sind die entspannte Untätigkeit sowie das Beobachten ande­ rer Menschen.“ 

Der Kampf mit dem Zelt kann auch entfallen, wenn man ein Luxuszelt am „Glampingplatz“ mietet.

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Ronald Stelzer Plattform: Campingplatzberichte/Reiseinfos Warum boomen derzeit Urlaube mit Wohnmobilen? Die meisten suchen Individualität und Freiheit. Mit dem Wohnmobil kann ich jederzeit weiterziehen, wenn mir ein Ort nicht gefällt. Bei unseren Reisen ist der Weg das Ziel – es gibt kaum eine schönere Art andere Länder und Leute in Form einer Rundreise kennen­ zulernen und dabei Komfort zu haben. Mit dem Wohnwagen ist ­ man im Grunde eher an eine ­Destination gebunden. Wie sieht ein optimaler Campingplatz heute aus? Das kommt darauf an, was man will! Viele stehen ja quasi nie am Campingplatz. Aber wir wissen von vielen Gesprächen, dass für Camper das Thema Toilette (Sanitäranlagen) entscheidend ist. Dies ist ein erstaunlich wichtiges Thema. Nicht unwichtig ist für Camper auch das Umfeld – gibt es beispielsweise ein Restaurant in ­ der Umgebung? Wie sieht der typische Camper aus? Generell sehen wir eine Verjüngung des Publikums. Die Leute wollen im Urlaub oft kein langweiliges Hotel mehr, sondern eben Freiheit. Viele Familien sind auf diese Art unterwegs, weil das Campen in der Regel trotzdem günstiger ist als eine Rundreise als Famile mit Kindern in der Hochsaison. Und: Kinder lieben es zu campen – egal, ob Zelt, Womo oder Wohnwagen.


Sto ryS

Kurs auf die Adria

Gerhard Wendl. Etwas unter dem Radar

W

eekend: Die vielleicht banalste Frage zu Beginn – welches Ihrer bald 60 Hotels ist Ihr liebstes? Gerhard Wendl: Eigentlich sind das drei. Das eine, zu dem ich eine ganz starke Verbindung

habe, weil es das erste war, das wir neu gebaut haben, steht im alten Jesuitenkloster im Judenburger Zentrum. Das zweite, das natürlich eine große Bedeutung für mich gehabt hat, ist unser Flaggschiff in der Hamburger Hafencity

weekend: Als Sie das Unternehmen vor 27 Jahren gegründet haben, welches Ziel hatten Sie da? Gerhard Wendl: Das Ziel war damals eigentlich, einen Super-Job zu haben und nebenbei das Studium fertig zu machen (lacht). Es ist dann doch etwas anders gekommen. Zu-

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22 Weekend Magazin

– und das dritte, einfach weil ich die Gegend so mag, ist im Ausseerland, wo wir ein wunderschönes Haus am Grundlsee haben.

nächst war es einmal ein Riesenerfolg, überhaupt ein neues Haus zu bauen – dann eines außerhalb der Steiermark, dann außerhalb Österreichs und so weiter. Wir dürfen alle stolz sein, dass sich diese steirische Idee aktuell in vier und wahrscheinlich bald in fünf Ländern entwickelt hat. Ich war letzte Woche erst in Luxemburg, um dort die letzten Details für ein neues Projekt abzuwickeln. Und wir sehen weiterhin sehr großes Potenzial in unserer Idee. Meine

Fotos: Geopho.com

der Öffentlichkeit hat der JUFA-Boss ein Hotelimperium aufgebaut – im „Chefbüro“ verrät er die nächsten Ziele. Von Marcus Stoimaier


CHeF Buro

steirisCHe topunterneHmer im GespräCH

Sto ryS

zur person

Gerhard Wendl wurde 1963 in Mürzzuschlag geboren. Als Vorstandsvorsitzender der JUFA Hotels ist er für 1.300 Mitarbeiter verantwortlich. Heuer wird man einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro erreichen.

Er gibt den Kurs der JUFA Hotels vor: „Kapitän“ Gerhard Wendl will demnächst auch an der Adria die ersten Häuser eröffnen.

Philosophie war aber immer, dass wir unsere Wurzeln zwar modernisieren, aber nie ganz verlassen. Leistbarer Urlaub ist und bleibt unser Thema – und das zu einer guten Qualität. Zwei Zahlen, die das ausdrücken: Wir haben anfangs 25.000 Übernachtungen an drei Standorten gehabt, heuer kommen wir auf 1,5 Millionen in 60 Hotels. weekend: Sie haben es gerade angesprochen: Letzte Woche haben Sie in Gurk ihr 59.

Haus eröffnet, im November wird dann Saalbach als Nummer 60 folgen – die Zeichen stehen also weiter auf Wachstum, was sind dann die nächsten Ziele? Gerhard Wendl: Durch das mediale Echo auf unsere Eröffnung in Hamburg haben wir mittlerweile wirklich viele internationale Interessenten, die mit uns arbeiten möchten. Wovon ich überzeugt bin, ist, dass wir unbedingt an die Adria müssen. Wir werden also in den nächsten ein, zwei Jahren

mit den ersten Projekten in Kroatien starten und so wohl in drei, vier Jahren die ersten Standorte eröffnen. Dann wollen wir künftig auch in der Schweiz vertreten sein und auch in den Skizentren in Tirol wollen wir weiter wachsen. Und außerdem haben wir auch noch einen sehr exotischen Standort in der Pipeline, wovon ich aber leider noch nichts Näheres verraten kann. weekend: Dann versuchen wir es mit einer anderen Frage: Jetzt versprühen Jugendgästehäuser landläufig nicht unbedingt außerordentlich viel Charme, wie ist es Ihnen gelungen, die JUFA Hotels so sexy zu machen? Gerhard Wendl: Die Idee damals vor 130 Jahren war ja gut, du schaffst eine Möglichkeit, dass Menschen reisen können – nur ist man dann stehengeblieben. Und ich hab mir eben gedacht, wie es aussehen könnte, wenn man alles neu aufsetzt. Da hat es auch intern viele gegeben, die gemeint haben, das macht außer uns niemand – ich habe dann gesagt, ja, genau darum machen es wir. Heuer war die Eröffnung in Hamburg so etwas wie ein Ritterschlag. weekend: Wie konnten Sie die Verantwortlichen vor Ort von Ihrem Konzept überzeugen? Gerhard Wendl: Wir haben diesen einzigartigen Platz be-

kommen, weil auch dort alle an unsere JUFA-Idee geglaubt haben. Wir sind ein Partner, der über viele Jahre bewiesen hat, dass es am Ende keine Verlierer gibt. Der beste Beweis dafür ist vielleicht der, dass wir kleine Standorte, die wir heute wohl nicht mehr machen würden, aber die uns eben am Weg begleitet haben, nicht vergessen. Das unterscheidet uns von anderen Ketten. Da wird verkauft, weil man woanders 2,1 Prozent mehr verdient. Wir wollen auch keine Hotel-Ghettos, wo du den ganzen Tag in einem Bunker eingesperrt bist. Die Interaktion mit der Bevölkerung erachte ich für unerlässlich. weekend: Wie wirkt sich der Fachkräftemangel auf Ihre Pesonalsuche aus? Gerhard Wendl: Der Mitarbeitermarkt ist zweifellos stark umkämpft. Das Einkommen ist das eine, aber das Wichtigste ist das Arbeitsklima und da sind wir gut aufgestellt. Natürlich muss man den Menschen auch Perspektiven bieten. Da tun wir uns halt als wachsendes Unternehmen leichter als andere. Dennoch wird es in Zukunft neue Arbeitsmodelle brauchen – die Leute wollen heute einfach mehr Freizeit, deshalb wird es vielleicht für einen Job, wo früher ein Koch gereicht hat, künftig eben zwei geben.

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WEEkEnd MAgAzin 23


STO RYS

Rohstoff aus Batterien ZUKUNFTSMARKT. Saubermacher eröffnet neue Hightech-Recyclinganlage für Lithium-Ionen Batterien in Bremerhaven. Der Rücklauf von alten Batterien ist derzeit zwar noch gering, man rechnet aber in den nächsten Jahren mit jährlich bis zu 3.000 Tonnen.

E-Mobility. Vor wenigen Ta-

gen bekam das Werk nun eine

10 Millionen Euro hat Hans Roth in die Sparte Batterie-Recycling investiert.

neue Anlage, mit der Lithium-Ionen-Batterien recycelt werden können. „Wir rechnen in den nächsten Jahren mit 2.000 bis 3.000 Tonnen Altbatterien jährlich“, erläutert Ralf Mittermayr, Sprecher des

wonnen werden wichtige Rohstoffe wie Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Kunststoff und Aktiv-Material. Bei diesem aufwendigen Prozess, der von Saubermacher selbst entwickelt wurde, können Recy-

„Unsere Vision ist Zero Waste. Das heißt, wir streben eine Verwertungsquote von 100 Prozent an.“ Gerhard Ziehenberger, COO von Saubermacher

Vorstands. Vor allem durch den Ausbau der Elektromobilität komme dieses Wachstum zustande.

clingquoten erreicht werden, die um bis zu 40 Prozent über den gesetzlichen Zielwerten liegen.

Viel Energie. So ist

Investition. Mit dem ihm ei-

aktuell bereits jedes vierte Fahrrad, das gekauft wird, ein E-Bike. Gerade in diesen Batterien steckt ein hoher Energiegehalt. Rückge-

genen verschmitzten Lächeln umreißt Hans Roth das enorme Potenzial der Anlage: „Mit einer Anlagekapazität von 10.000 Tonnen im Jahr sind wir für das absehbar steigen-

de Mengenaufkommen weltweit jedenfalls gerüstet.“ Der Zukunftsmarkt Batterie-Recycling erfoderte freilich auch hohe Investitionen. So hat Saubermacher in den letzten Jahren nicht weniger als 10 Millionen Euro in diese Sparte gesteckt.

Rohstoff 4.0. Man sei mit

der Inbetriebnahme der neuen Anlage aber noch lange nicht am Ziel. „Unsere Vision ist Zero Wast. Das heißt, wir streben eine Verwertungsquote von 100 Pozent an“, umreißt Gerhard Ziehenberger, COO von Saubermacher, die Ziele des Unternehmens. Mit Technologiepartnern wie AVL List verfolge man verschiedene Ansätze wie etwa den Einsatz von gebrauchten Batteriesystemen als Speichermedium, wofür man mit dem Energy Globe Austria Award ausgezeichnet wurde.

10.000 Tonnen Altbatterien können mit der neuen Anlage jährlich recycelt werden.

FOTOS: SAUBERMACHER

H

ans Roth, Gründer und Eigentümer der Saubermacher AG, hatte schon immer ein besonderes Gespür für neue Trends und Entwicklungen. Nun scheint der Unternehmer aus Gnas einmal mehr auf das richtige Pferd zu setzen. Schon vor zwei Jahren übernahm Saubermacher nämlich den deutschen Batterie-Recycler Redux mit Sitz in Bremerhaven und stieß damit die Tür zu einem boomenden Markt auf.


Appetit auf Inklusion Jugend Am Werk.

Im neuen Café & Bistro Gürtelturm servieren Menschen mit Behinderung eine bunte Palette an schmackhaften Snacks und täglich wechselnde Mittagsmenüs.

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ntspannt einen Kaffee trinken, die Zeitung lesen oder sich mittags bei einem ausgewogenen Menü eine Auszeit vom Schreibtisch gönnen: Das neue Café & Bistro im Gürtelturm bietet vielfältige Möglichkeiten abzuschalten – jetzt auch im frisch eröffneten Gastgarten. Das Besondere daran: Es handelt sich dabei um ein Lokal, das nicht nur einen kuli-

narischen, sondern auch einen sozialen Auftrag erfüllt. „Im Bistro arbeiten vier Menschen mit Behinderung im Service. Professionell angeleitet werden sie von FachtrainerInnen“, lässt Leiterin Martina Gál in die Töpfe blicken. Gekocht wird täglich frisch am Jugend am Werk-Standort in der Lauzilgasse, ebenfalls von Menschen mit Behinderung. Die Menüs werden anschließend

„Hier können Menschen mit Behinderung einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen, die ihren individuellen Stärken entspricht.“ martina gál Leiterin Café & Bistro Gürtelturm

direkt ins Café geliefert. Besonders der Mittagstisch erfreut sich bei den zahlreichen Gästen größter Beliebtheit.

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Fotos: Jugend Am Werk

Vielfalt schmeckt. Im sel-

das engagierte Team des Café & Bistro gürtelturm mit Landesrätin doris kampus und dem grazer SPÖ-Chef michael ehmann.

ben Haus sind überdies zwei weitere Beratungsangebote von Jugend am Werk untergebracht. Dies unterstreiche die Vielfalt des Unternehmens und fördere zudem den inklusiven Austausch, so Gál. Den Gästen, darunter auch viele Geschäftstreibende aus der Umgebung, schmeckt jedenfalls diese besondere Mischung: „Es wird gemeinsam gegessen und gelacht. Barrie-

ren haben hier einfach keinen Platz.“ Davon konnten sich kürzlich auch Landesrätin Doris Kampus und der Grazer SPÖ-Chef Michael Ehmann überzeugen.

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KontaKt Jugend am Werk Café & Bistro gürtelturm Gürtelturmplatz 1 8020 Graz Tel.: 050/7900-0 Öffnungszeiten: Mo. bis Do.: 7:30 – 15 Uhr Fr.: 7:30 – 14 Uhr www.jaw.or.at

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28    WEEKEND MAGAZIN

V Von Alexandra Nagiller


L E B E N SA RT

E

ine futuristische Bergklinik mitten in Schnee und Eis. Daniel Craig alias James Bond trifft dort auf Madeleine Swann (Léa Sey­ doux), die kurz darauf ent­ führt wird. Die Szene gipfelt in einer spektakulären Ver­ folgungsjagd im Schnee – mit Geländefahrzeugen und einem Flugzeug. Diese Schlüsselszenen aus „Spect­ re“, dem 24. Film der JamesBond-Reihe, sind jedem Fan ein Begriff. Vor allem jedem österreichischen. Immerhin war Sölden Drehort dieser Einstellungen – und wird nun auch Standort von „007 Elements“, das direkt neben dem Ice Q entsteht, das im Film als Bergklinik dient. Of­ fiziell wird die Erlebniswelt hoch über dem Ötztal zwar erst am 12. Juli eröffnet. Doch wir konnten uns bei ­einem exklusiven Rundgang bereits ein Bild machen. So­ viel sei schon verraten: Die rund 1.300 Quadratmeter große Erlebniswelt hat nichts mit einem klassischen Muse­ um zu tun. Der spektakuläre Bau, der über einen Tunnel betreten wird, verspricht vielmehr einen Einblick in die Welt von James Bond – inklusive cooler Atmosphä­ re, Tech-Lab, und einem Blick hinter die Kulissen.

Retro. Ein dunkler

Tunnel mit dem bekannten Introfilm – gespie­ gelt von reflektieren­ den Wänden – und der ein­ prägsamen Musik bildet den Eingang in die Welt von 007. Was auf den ersten Blick re­ tro wirkt, ist ein wunderba­ Rechts der Ice Q, links ein Teil von 007 Elements, der aus dem Berg ragt.

Links in der Kommandozentrale eine Animation der Location, rechts das Tech-Lab. Kostenpunkt: ein zweistelliger Millionenbetrag – aber unter 20 Millionen.

rer Einstieg in eine JamesBond-Welt, die nicht nur Spectre widerspiegelt, son­ dern stellvertretend für die Filmsprache in allen Filmen steht. 24-mal war Bond im Auftrag von MI6 unterwegs, um die Welt zu retten. Die Erfolgsformel war immer ein Mix aus den Charakteren samt Bond-Girls, atemberau­ benden Locations, einem bestens ausgestatteten TechLab und Stunts, die für jede Menge Action sorgen. Und genau an dieses Rezept hält sich auch 007 Elements. Die ersten drei Räume stimmen dementsprechend mit Fil­ men und Grafiken auf das Er­ lebnis ein. Die restlichen Räume locken mit Installati­ onen, Originalexponaten und einigen Zuckerln.

Tech-Lab. Ein Highlight ist sicherlich das Tech-Lab, das architektonisch an die Lon­ doner U-Bahn-Tunnel erin­ nert – angelehnt an Szenen aus Skyfall. Q versorgt hier James mit den neuesten Hightech-Spielereien. Dem­ entsprechend sind hier auch einige Original-Requisiten zu

finden. So eine Walther: PPK mit Handabdruckscanner, der goldene Colt aus „Der Mann mit dem goldenen Colt“, ein Vitalzeichenscan­ ner sowie eine Uhr mit ganz besonderen Raffinessen – und ein Modell des Jaguar C-X75. Immer mit interakti­ ven Features, die einen selbst in die Rolle e­ ines 00-Agenten schlüpfen lassen.

Und Action! Doch richtig

spannend wird es im nächs­ ten Raum, in dem einen der Rumpf eines Flugzeugs inkl. Splitter empfängt. Bis die spektakuläre Verfolgungs­ jagd aus Spectre nämlich im Kasten war, war extrem viel Vorarbeit nötig. Skizzen, Modelle und ­Berechnungen geben hier e­inen Einblick. Insgesamt wurden nämlich acht Flugzeuge nur für diese Szenen benötigt: zwei davon waren flugtüchtig, eines wurde an Kabeln gezogen, in einem saß Daniel Craig, gleich hinter dem Stuntfah­ rer, und eines wurde wie in einer gigantischen Schleu­ der über den Hügel ge­ schossen.

Coole Optik. Doch auch der Bau an sich ist eine Meister­ leistung – selbst bei minus 35 Grad und Sturm wurde ge­ baut. Vielleicht wirken auch deshalb die Räume allesamt archaisch und dennoch wie aus dem Hauptquartier des MI6 entsprungen. Eine küh­ le Betonoptik – ganz bewusst nicht beheizt – und mit ver­ winkelten Gängen, die im­ mer wieder Ausblicke auf die Berglandschaft mit den Dre­ horten zulassen. So auch auf die Gletscherstraße aus dem Film. Die Erwartungen sind auf jeden Fall hoch. Im zwei­ ten Jahr werden bereits 120.000 Besucher erwartet (Eintritt: 22 Euro ohne Bergund Talfahrt). Aber auch ab­ seits der Besucherzahlen ist der Region so manche inter­ nationale Schlagzeile sicher – gilt 007 doch nicht um­ sonst als eine der erfolg­ reichsten Filmse­ rien der Welt. Fazit: Keine Lizenz zum Töten, aber eine Lizenz zum Staunen.

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L E B E N SA RT

Party-Look. Darf’s einmal etwas mehr Aufwand sein? Mit diesem Look von Klipp sind Sie der Hingucker auf jeder Sommerparty. So geht’s: Die Haare mit breitem Kreppeisen kreppen. Am Oberkopf Haar strähnchenweise kordeln bzw. flechten (soll nicht zu ordentlich aussehen) und zum Zopf binden. Zuletzt bunte Fäden einziehen.

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WEEKEND MAGAZIN   31


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ChAlKIdIKI. Vom pulsierenden Nachtleben in Thessaloniki über die Klöster am heiligen Berg Athos, bis hin zu den wunderschönen Stränden Sithonias: Auf der Halbinsel in der Ägäis ticken die Uhren anders – entspannend anders.

E

s ist kurz nach Mitternacht in Thessaloniki. Während die österreichischen Lokalbesitzer schon längst mit der Sperrstunde liebäugeln würden, stimmt der griechische Tavernenwirt noch inbrünstig Sirtakis an. Man merkt schnell: Es ist noch

nicht an der Zeit, ins Bett zu gehen. Stattdessen stürzt man sich in das bunte Nachtleben der Metropole. Versteckt in einer unscheinbaren Seitengasse findet sich der Eingang zur „Vanilla World Skybar“. Die vibrierenden Beats lassen die Zeit verfliegen und die bezaubernde Atmosphäre bis

in die frühen Morgenstunden genießen.

Karibische Verhältnisse. Die Reise führt uns weiter nach Sithonia. Der „zweite Finger“ ist touristisch noch nicht so gut erschlossen und gilt daher als ruhigere Alternative zu „Kassandra“. Trotzdem kann die Halbinsel mit wunderschönen Hotels, Tavernen und vor allem Stränden aufwarten. An der rund 500 Kilometer langen Küstenlinie verfügt die hügelige Halbinsel über unzäh-

lige – oft hinter Pinienhainen versteckte –„BlaueFlaggen-Strände“, die mit türkisblauem Wasser und urigen Beach-Bars zum Verweilen einladen. Auch ein Ausflug ins Landesinnere von Sithonia lohnt sich: Das traditionelle Bergdorf Agios Nikolaos verfügt über kleine, steingepflasterte Gassen und Aussichstpunkte mit teils traumhaftem Blick auf das Meer. An der Ostküste bietet sich ein atemberaubender Blick auf den heiligen Berg Athos.

„Mein Tipp: Das Luxushotel: Eagles Palace in Ouranopolous ist ab 1.463,– Euro pro Person für eine Woche im Doppelzimmer Superior mit Frühstück erhältlich.” In der Mönchsrepublik um den heiligen Berg Athos beginnt der Tag nach byzantinischem Vorbild bei Sonnenuntergang.

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32 Weekend MaGazin

Andrea Springer Geschäftsführerin Springer Reisen

Fotos: simone AttisAni PhotogrAPhy, istock/thinkstock, heinztrollPhotogrAPhy.com

Von Patrick Deutsch


l E b E n sa rt

Eine neue Zeitzone. In

der orthodoxen Mönchsrepublik, die sich auf Athos befindet, scheint die Zeit stillzustehen. Die ersten gesicherten Hinweise auf mönchisches Leben gehen bis ins 9. Jahrhundert byzantinischer Zeit zurück. In den 20 Klöstern, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, leben heute noch rund 1.600 Mönche. Eine Besichtigung gestaltet sich allerdings sehr schwierig:

Für Frauen ist der Zutritt zum Berg grundsätzlich untersagt. Männliche Pilger können hingegen im Hafen von Ouranoupoli ein Visum beantragen. Anders als in der „griechischen Zeitzone“, beginnt ein neuer Tag auf Athos bereits mit dem Sonnenuntergang. Während wir also gemütlich beim Frühstückskaffee sitzen, machen sich die Mönche schon Gedanken um ihr Mittagessen …

In vielen der versteckten Buchten wehen „Blaue Flaggen“, die ein Zeichen für die hohe Qualität sind.

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Reisetipps

Fotos: sPringer reisen

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der heilige Berg Athos und die Klöster der Mönchsrepublik lassen sich am besten bei einer Bootstour erkunden.

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Weekend MaGazin 33


l E b E n sa rt

Doppelter Einfluss ErfolgsgEscHicHtE. Als die Zwillingsbrüder Moaci und Jeremy Lopes im Juni 2016

E

s klingt fast wie eine klassische Heldengeschichte: Zwei Brüder machen sich gemeinsam auf, um ihr Glück zu finden. In den Taschen nichts als ein bisschen Erspartes … Genaue Pläne gibt es nicht, der klassische Nine-to-five-Job geht

ihnen schlicht auf die Nerven. Nach ein paar Monaten wird das Geld knapp, eine Idee muss her. Und so beginnen sie, Fotos und Videos aus ihrem Alltag online zu stellen. Zwei Jahre später dann die furiose Rückkehr: Knapp 200.000 Menschen verfolgen inzwischen auf der On-

line-Plattform Instagram das Leben der Zwillinge. Werbedeals mit Range Rover oder Paul Hewitt führten sie um die ganze Welt.

Harte Arbeit. Was in dieser

Zeit geschehen ist, lässt sich schnell erklären: Die „Lopes Twins“ wurden mit 22 Jahren

zu zwei der gefragtesten österreichischen Influencern. Unternehmen arbeiten mit ihnen zusammen, um ihre Produkte so authentisch wie möglich zu bewerben. Vor allem für Jugendliche ein echter Traumjob. Dass es aber bei Weitem nicht ausreicht, ein paar Produkte vor die

Fotos: Lopestwins.

ihre Wohnung kündigten, um nach Los Angeles auszuwandern, hielten sie viele für Spinner. Heute zählen sie zu den bekanntesten Influencern Österreichs. Von Elisabeth Stolzer


l E b E n sa rt iPhone-Linse zu halten, wird im Gespräch schnell klar: „Die meisten unterschätzen einfach, wie viel Arbeit hinter jedem einzelnen unserer Postings steckt“, erzählt Jeremy. Da dauert ein Shooting schnell einmal mehrere Tage, nur weil das Licht gerade nicht stimmt. Ihr Können haben sich die beiden während ihrer Zeit in Amerika übrigens selbst beigebracht. „Man kann mit uns in keinen Film gehen oder keine Serie anschauen, ohne dass wir jede Einstellung analysieren“, lachen die beiden. Es wundert also wenig, dass selbst Werbeprofis die beiden Quereinsteiger mittlerweile um Rat fragen.

glaubwürdig. Entscheidend

für den Erfolg ist aus ihrer Sicht vor allem ein authenti-

Was für viele nach lässigem freizeitvergnügen aussieht, ist für die lopestwins ein ganz normaler Arbeitstag.

sches Auftreten: „Wir wollen für die Menschen eine Inspiration sein, da ist es wichtig, nur Aufträge anzunehmen, die auch wirklich zu uns passen“, erklärt Moaci. Nur so wird man von Followern und Kunden auch ernst genommen. Allerdings unterscheidet sich die Szene hierzulande noch deutlich von der US-amerikanischen: „Viele glauben, dass es ausreicht, uns Produkte zu schicken und wir veröffentlichen das

dann auf unseren Accounts. Dabei geht es vor allem darum, bei den Zusehern Emotionen zu wecken und eigene Geschichten zu erzählen. Das Bewusstsein dafür ist in Amerika einfach noch einmal ein ganz anderes als bei uns“, erzählen sie.

traumjob. Für die Zukunft haben sich die Klagenfurter jedenfalls ehrgeizige Ziele gesteckt: „In den kommenden Jahren wollen wir zu den

Top 3 Content Creatoren in Europa zählen. Vor allem im Tourismus und in der Hotelbranche herrscht in Österreich noch viel Potenzial, da wollen wir ganz vorne mit dabei sein“, so die Zwillinge. Eine Rückkehr in ihre alten Jobs können sie sich heute nicht mehr vorstellen: „Wir wollen noch mehr neue Orte entdecken, die Leute weiter mit unseren Videos inspirieren. Und es ist uns wichtig zu vermitteln: Träume können wahr werden. Auch wir haben bei null angefangen.” Dass das der Fall ist, beweisen sie jeden Tag aufs Neue. Man muss allerdings auch hart dafür arbeiten.

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GRÖSSTEN WM-REKORDE

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FUSSBALL-FIEBER. Die WM in Russland wird für Rekorde sorgen – aber die Chancen stehen gut, dass diese zehn WM-Rekorde nicht gebrochen werden. Von Philipp Eitzinger

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Pelé. Als einziger Fußballspieler

überhaupt wurde der Brasilianer dreimal Weltmeister (1958, 1962, 1970) – es ist wohl eine Bestmarke für die Ewigkeit.

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Franz Beckenbauer. Er war an vier WM-Endspielen beteiligt (1966 und 1974 als Spieler, 1986 und 1990 als Trainer) – öfter war keiner im Finale.

Lothar Matthäus. 25 WM-­ Einsätze hat der Deutsche hinter sich – einsame Spitze. Auch die fünf Turniere, bei denen „Loddar“ spielte, sind Rekord.

Zinédine Zidane. Zweimal sah der Franzose bei einer WM die Rote Karte – eine unübertroffene Marke. Sein Kopfstoß im Finale 2006 ist weltberühmt.

05

06

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Fabien Barthez. Zehnmal blieb

Hakan Sükür. 11 Sekunden nach

Mário Zagallo. Der Brasilianer

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10

Roger Milla. Der Torjubel-Tanz an der Eckfahne machte ihn berühmt, als 42-Jähriger wurde der Kameruner 1994 ältester WM-Torschütze aller Zeiten.

José Batista. Exakt 55 Sekunden nach Spielbeginn flog der Uruguayer 1986 gegen Schottland nach einem üblen Foul bereits vom Platz – Rekord!

Ravshan Irmatov. Neun WM-

Frankreichs Torhüter-Legende bei WM-Spielen ohne Gegentor – u. a. auch beim Endspiel des Turniers von 1998.

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36    WEEKEND MAGAZIN

dem Anpfiff zappelte der Ball schon im Netz: Diesen Rekord stellte der Türke 2002 im Spiel gegen Südkorea auf.

war der Erste, der sowohl als Spieler (1958 und 1962) als auch als Trainer (1970) die WM-Trophäe holen konnte.

Partien leitete der Referee aus Usbekistan bereits. Und es werden noch mehr: 2018 ist er dabei, 2022 wohl ebenso.

FOTOS (V.L.N.R., ABSTEIGEND): PIERRE SUU/GETTY IMAGES, GEPA PICTURES/WITTERS, MARKUS ULMER/GEPA PICTURES, GEPA PICTURES/NADINE RUPP, GEPA PICTURES/PANORAMIC, NEAL SIMPSON/EMPICS VIA GETTY IMAGES, POPPERFOTO/GETTY IMAGES, TONY MARSHALL/EMPICS VIA GETTY IMAGES, S&G/PA IMAGES VIA GETTY IMAGES, GEPA PICTURES/MARIO KNEISL FUSSBALL: COLOURBOX.DE

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S BEAUTYDAY

018 2 Strahlend schön VANITY FAIR COSMETIC. Natürlich schöne Augenbrauen dank Microblading: WeekendLeserin Martina Begsteiger darf sich über eine kostenlose Behandlung bei Vanity Fair freuen. Profitieren Sie von

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Jahren . Erfahrung

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L e b e n sa rt

präsentiert:

hoch vom Dachstein an …

85 dinosaurier beleben den „Styrassic Park“ bei Bad gleichenberg.

sommer in der region Bad gleichenBerg. Das Glück liegt oft so nah: In den kommenden Ausgaben präsentieren wir Ihnen frei nach der steirischen Landeshymne verschiedene Regionen, die mit ihren vielfältigen Angeboten und Ausflugszielen zum Entdecken und Verweilen einladen. berg ist außerdem eine ausgewiesene Wander- und Raddestination mit vielen herrlichen Strecken und Themenwegen, die vorbei an urigen

Buschenschanken mit ausgezeichneten Haubenköchen und prämierten Winzern führen. Den Abend lässt man am besten rund um den neu

gestalteten Ortskern ausklingen: Jeden Freitag finden dort zwischen 16 und 19 Uhr Konzerte statt, die zum Feiern einladen.

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Für die ganze Familie. Ab-

gesehen von den vielen Thermen und entspannenden Kurparks punktet Bad Gleichenberg auch mit einer Vielzahl an spannenden und kulinarischen Ausflugzielen: Ein Abenteuer für die ganze Familie ist der „Styrassic Park“, in dem über 85 Dinosaurer lebensgroß und originalgetreu in die Natur integriert wurden. Bad Gleichen-

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38 Weekend Magazin

Kulinarisches highlight auf dem Schloss Kapfenstein: genuss mit ausblick.

info

die „Therme der ruhe“ lädt zum entspannen im grünen ein.

Bad gleichenberg info www.bad-gleichenberg.at Styrassic Park www.styrassicpark.at Therme der ruhe www.daskurhaus.at

FOTOS: TOURISMUSVERBAND REGION BAD GLEICHENBERG Fotos: tourismusverband region bad gleichenberg

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nmitten des steirischen Vulkanlandes befindet sich das idyllische Tourismuszentrum Bad Gleichenberg. Bekannt für die malerische Thermenlandschaft und das heilende Quellwasser hat sich Bad Gleichenberg als Kurort und Wellnessoase einen Namen gemacht.


L e b e n sa rt

sommernachtstraum 1. Grazer ScHloSSberGball. Am 30. Juni verwandelt sich das Wahrzeichen der Grazer für eine Nacht in eine einzigartige Event-Location.

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mit einem prickelnden Lichtdesign in den zauberhaftesten Ballsaal des Sommers.

Highlights. Zu Big-BandSounds und Salsaklängen bittet das Orchester Sigi Feigl aufs Tanzparkett in den historischen Mauern. Gleich daneben lädt das Restaurant Swingtime

zu kulinarischen Höhepunkten. Auf den romantischen Wegen und Parkanlagen bis hinunter zur Kanonenbastei begeistern Artisten, Jongleure und Zauberer die 2.000 Besucher und nehmen sie mit auf eine unvergleichliche Reise. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

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Info 1. Grazer Schlossbergball 30. Juni 2018 Einlass ab 16.30 Uhr Eröffnung: 19.30 Uhr Tickets gibt es unter: Tel.: +43 316/8000 tickets@schlossbergball.at www.schlossbergball.at

Fotos: sebastian Patter, werner Krug, schlossberball

er letzte Samstag im Juni steht ab sofort für sommerliches Ballvergnügen, kulinarische Höhepunkte und beschwingte Geselligkeit mit einem einzigartigen Blick auf die Genusshauptstadt Graz. Denn dann verwandelt sich die Schlossbergbühne Kasematten

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L E B E N SA RT

Kino-Karaoke MITMACHEN UND GEWINNEN. Die Dieselkinos suchen FilmFans, die Szenen aus ihren Lieblingsfilmen nachstellen können. Auf die Gewinner warten eine Statistenrolle und tolle Preise.

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er kennt diese Situation nicht? Man sitzt gemütlich auf der Couch und im Fernsehen läuft der Lieblingsfilm. Unweigerlich beginnt man die Dialoge mitzusprechen. Dieses Talent kann man jetzt nützen und seine Schauspiel-Fähigkeiten beim „Movieoke Award 2018“ unter Beweis stellen und eine Statistenrolle in einem österreichischen Film gewinnen.

FOTOS: KK

Zwei Minuten. Eine Anmel-

dung für einen Termin (siehe Infobox) unter movieoke@ dieselkino.at genügt, schon ist man bei der Vorentscheidung dabei. Hier könnt ihr eure zweiminütige Lieblingsszene vor einem Kamerateam einspielen. Übrigens: Kostüme und Requisiten sind erlaubt und können nach Belieben

mitgebracht und eingesetzt werden. Danach werden zehn Videos, die sich für die große „Movieoke“-Verleihung am 27. Oktober 2018 im Dieselkino Lieboch qualifizieren, über ein Online-Voting ermittelt. Dort werden die nominierten Filme vor Publikum gezeigt und von einer namhaften Fachjury bewertet. Zu gewinnen gibt es neben einer Statistenrolle in einem österreichischen Film, auch eine Dieselkino-Jahreskarte und einen Geldpreis. Alle Teilnehmer der Vorausscheidungen dürfen sich außerdem über Gratis-Kinotickets sowie Getränke und Popcorn freuen.

Facebook-Chance. Im Dieselkino Lieboch bietet die „Antenne Movieoke Box“ eine weitere Chance, sich den Movieoke-Award zu holen: Hier habt ihr die Möglichkeit, eure

Lieblings-Filmszene mit eurem Handy aufzunehmen. Diese Videos werden anschließend auf der MovieokeFacebook-Seite gepostet. Der Beitrag mit den meisten „Likes“ qualifiziert sich ebenfalls für das große Finale am 27. Oktober.

TERMINE 1. September, ab 13 Uhr Dieselkino Gleisdorf 8. September, ab 13 Uhr Dieselkino Lieboch 15. September, ab 13 Uhr Dieselkino Oberwart Infos und Anmeldung: www.dieselkino.at

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WEEKEND MAGAZIN 41


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Steak perfekt AUF DEN PUNKT. Entgegen weitläufiger Meinungen ist nicht die Grammzahl

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er Qualität servieren will, muss auch Qualität ein­ kaufen. So sollte gutes Fleisch drei Wochen gereift sein. Über Geschmack lässt sich streiten, über die Qua­ lität des Fleisches und ihre Zubereitung nicht: Ob Ri­ beye- oder Flank-Steak, Ent­ recôte, T-Bone oder mage­ res Sirloin – die Marmorie­ rung macht es aus. Die fei­ nen Fettlinien tragen ent­ scheidend zur Geschmacks­ bildung bei, wenn sie im Feuer ­dahinschmelzen und

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so das Fleisch saftig und aromatisch wird.

Richtig vorbereiten. Vor dem Grillen muss das Fleisch Zimmertemperatur haben, damit es später gleichmäßig durchbrät. Es sollte zwei Stun­ den vorher aus dem Kühl­ schrank genommen werden. Was das Salzen und das Einölen anbelangt, das ist eine Frage der Philosophie. Auf ei­ nem sauberen, vorgeheizten Grillrost klebt gut abgetrock­ netes Fleisch nicht an. Salz dringt beim Braten in die Oberfläche ein, aber niemals

zum Kern durch. Steak-Ken­ ner wissen, wie gut durchge­ braten sie ihr Fleisch haben möchten: Rare-Liebhaber mö­ gen den Quasi-Rohzustand, mit nur leicht angebratener Ober­ fläche. Bei „medium rare“ ist das Fleisch auf den Punkt ­gegrillt, außen gut ge­ bräunt und innen schön saftig. Bei „medium“ ist die Kruste dunkelbraun und der Fleisch­ kern rot. „Well done“ – wer’s durchgebraten mag, kommt hier auf seine Kosten.

sollte ein Steak bei direkter Hitze maximal 2 bis 4 Minu­ ten auf dem Rost liegen. Da­ nach die Steaks bei indirek­ ter Hitze weiter grillen, bis das Feuer abgeklungen ist. Sonst verbrennt die Oberflä­ che. Die mit einem speziel­ len Thermometer gemesse­ ne Hitze im Inneren des Fleisches – die sogenannte Kerntemperatur – gibt dann Auskunft darüber, wie durchgebraten das Steak ist (siehe Infokasten).

Kerntemperatur. Ist der Grill auf Betriebstemperatur,

Ruhen lassen! Wem jetzt

schon das Wasser im Mund

FOTOS: COLOURBOX.DE

ausschlaggebend, sondern die Wahl des Fleisches – und die Art der Zubereitung. Hier kommen die Tipps für ein perfektes Grillsteak. Von Elisabeth Esther Vogel


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KLEINES STEAK-ABC n Die klassischen Cuts stammen aus dem Rückenteil des Rinds zwischen Schulter und Keule. Das Roastbeef bzw. Rumpsteak wird hier rausgeschnitten, ebenso das davorliegende Rib-Eye (Entrecote). n Das Filet (der Name leitet sich vom franz. „Fillet“ = Leiste ab) ist ein zartes und saftiges Muskelfleisch. n Das T-Bone stammt vom hinteren Rücken, ebenso wie das Hüftsteak oder der Tafelspitz. Der wenig marmorierte, aber dafür saftige Tafelspitz ist übrigens zu Unrecht als Kochfleisch verschrien. Fleischkenner wissen um den hervorragenden Grillgeschmack. n Das sogenannte Bürgermeisterstück kommt aus dem innen liegenden Bereich der Hüftkeule und ist besonders zart und saftig. Einst war es nur den ­Stadtoberen oder Kirchenträgern vorbehalten. n Das Flank-Steak wird aus dem hinteren Teil der ­Rinderflanke geschnitten. Die feinen Fettlinien des Fleisches tragen entscheidend zur Geschmacksbildung bei.

zusammenläuft, der sollte sich dennoch noch gedulden: Denn erst, wenn das Steak bei

Raumtemperatur einige Mi­ nuten geruht hat, wird es per­ fekt. Denn die Kerntempera­

tur durchdringt das Fleisch von außen nach innen. Wer früher zum Steakmesser

greift, verhindert, dass sich der Fleischsaft im Inneren gleichmäßig verteilt. 

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ABENDS ABENDS AFTER BUSINESS BAR & EVENTLOCATION AFTER BUSINESS BAR & EVENTLOCATION Geschlossene Gesellschaft Geschlossene ab Gesellschaft 20 Personen ab 20vom Personen Speisen Buffet vom Buffet serviert oder alsSpeisen flying Fingerfood serviert oder als in flying direkt der Fingerfood Innenstadt direkt in der Innenstadt Open End Open End keine Miete bei entsprechender Konsumation keine Miete bei entsprechender Konsumation

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ZUR PERSON Josef Steffner führt mit seiner Frau Maria seit 2007 das 3-Hauben-Restaurant „Mesnerhaus“ im Salzburger Lungau. Das authentische Gourmet-Paar darf sich zu den Jeunes Restaurateurs d’Europe zählen und wurde in den letzten Jahren von zahlreichen nationalen Bewertungsportalen wie dem Gault Millau (17 Punkte) und A la Carte (76 von 100 Punkten) ausgezeichnet.

Der Gebirgs-Gourmet NATURBURSCHE. Spitzenkoch Josef Steffner verrät im Interview, warum ihn seine

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eekend: Herr Steff­ ner, Sie waren lange Zeit als Koch im Ausland unter­ wegs. Wer oder was hat Sie in dieser Zeit am meisten geprägt und inspiriert? Josef Steffner: Als Koch ist es wichtig, sich auf neue Erfah­ rungen einzulassen, andere Kulturen kennenzulernen und vor allem neugierig zu sein. In Spanien war ich bei­ spielsweise in jungen Jahren mit Aufgaben konfrontiert, die ich so nicht kannte, und in der Schweiz lernte ich

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Genauigkeit und den Respekt vor den Lebens­ ­ mitteln. Auch meinem Lehr­

weekend: Heute führen Sie das Haubenrestaurant „Mesnerhaus“ in der 1.659

„Den unverwechselbaren Geschmack der Natur kann keine Fabrik und Industrie erzeugen.“ Josef Steffner Gourmetkoch Mesnerhaus

meister, dem Steirer Freddy Christandl, habe ich viel zu verdanken.

Einwohner Gemeinde Mauterndorf im Salz­ burger Lungau. Wie kam es

zu dieser mutigen Ent­ scheidung? Josef Steffner: Das Beste ist eben nicht immer das Ein­ fachste. Irgendwann sucht man einen Ort, an dem man bleiben und als Koch gewisse Dinge umsetzen möchte. Das Mesnerhaus, Mauterndorf beziehungsweise der Lungau ist mittlerweile von der UNESCO zur BiosphärenRegion ernannt worden. Das bezeugt die hohe Lebens­ qualität meiner Heimat. Dazu kommt, dass ich den richtigen Partner gefunden

FOTOS: MESSNERHAUS

­ uslandsjahre stark geprägt haben, er sein Haubenrestaurant am Ende aber in der ­kleinen A Salzburger Gemeinde Mauterndorf eröffnet hat. Von Sandra Eder


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REZEPT Kaviar-Stampfkartoffel Zutaten: 280 g geschälte in Würfel geschnittene und gekochte Kartoffeln (Lungauer Eachtling Desiree oder Laura), 1 – 2 EL Sauerrahm, 4 – 5 Stk. Bio-Eier getrennt (Dotter), 100 g Butterschmalz, 1 TL Nussbutter, 1 TL Schnittlauch, 30 g Kaviar, Mesnerhaus Kräutersalz

Zubereitung:

1

Die Kartoffeln im noch warmen Zustand zusam­ men mit der Nussbutter, dem Schnittlauch und dem Sauer­ rahm in einer Schüssel mit einer Gabel zerquetschen ­ und abschmecken.

nen Rings auf dem Teller an­ richten und in der Mitte eine Mulde bilden. Den Dotter in der Mulde platzieren und mit Kaviar und etwas Sauerrahm ausgarnieren.

MEIN GEHEIM-TIPP Exquisit. Wenn Sie etwas Besonderes probieren wollen, verwenden Sie weißen Kaviar. Ich empfehle vor allem jenen von Walter Grüll.

2

Das Butterschmalz auf circa 50 Grad erhitzen und die Dotter 15 bis 30 Minuten bei konstanter ­ ­Temperatur ziehen lassen.

3

Die lauwarmen Kartof­ feln mithilfe eines klei­

habe. Man muss ein gutes Team sein – und das sind wir hier. weekend: Wo gehen Sie und Ihre Frau privat gerne hin zum Essen? Josef Steffner: Zur Schwie­ germutter. Wir reisen aber

FOTO: COLOURBOX.DE

auch sehr gerne und besu­ chen Restaurants, Kollegen oder ehemalige Mitarbeiter, die jetzt ihr eigenes Restau­ rant führen. In Mauterndorf gehe ich sehr gerne zum Weitgasser, ein richtiges Wirtshaus, wo der Chef ­selber kocht.

weekend: Sie selbst haben einmal gesagt: Die Ge­ schmäcker unserer Kindheit prägen uns. Welcher Ge­ schmack war das bei Ihnen persönlich? Josef Steffner: Der Ge­ schmack des Waldes. Der Duft und die frische Luft

sind einfach unglaublich. Ich sammle heute noch gerne Produkte aus dem Wald und koche sie. Und der Ge­ schmack von frischer Butter mit einem guten Stück Brot oder „Eachtling“, wie die Kartoffel bei uns genannt wird.

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Snackstars zur WM FINGERFOOD. Mitte Juni ist es wieder so weit: Die ganze Welt dreht sich um das runde Leder. Dann sind wieder „Bananenflanken“, „Eiertore“, „Gurken“ und „Zuckerpässe“ auf dem Spielfeld angesagt. Vor allem auch zu Hause vor den TV-Geräten wird eifrig geschlemmt.

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in TV-Fußballabend ohne Snacks? Ei­ gentlich kaum vor­ stellbar! Was an­ dere Länder während der 90 Minuten so knabbern und wie man sich ganz leicht selbst leckere Happen ­zaubert, erfahren Sie hier.

Fleisch oder Samen? Die Fußballgemeinde teilt sich, zumindest in Europa, kuli­ narisch in verschiedene ­L ager, so Daten der UEFA.

Beispielsweise in den dä­ nischen, deutschen und schwedischen Mägen lan­ den Weißbrot und Würste in Form von Bosna, Hotdog und so weiter. In Österreich ist die Schnitzelsemmel ganz vorne mit dabei. Groß­ britannien und Irland fallen teilweise mit ihren „Pies“ et­ was aus der Reihe. Fans aus Russland, Kroatien, Ungarn und Rumänien etwa greifen hingegen zu diversen Samen und Nüssen wie Sonnen­

blumenkerne, Pistazien und Erdnüsse.

Klein, aber oho. Warum

sich also nicht ein Beispiel daran nehmen und den Low Carb-High (Healthy) Fat-Imbiss auf unseren Couchtisch bringen? In den kleinen Sonnenblumenker­ nen steckt nämlich richtig viel Power. Reichlich Vita­ min E, Vitamin B1, Folsäure, Magnesium, Selen, Phos­ phor und Kalzium sorgen

für einen Energieboost. Ob mit oder lieber ohne Schale verzehrt, bleibt jedem selbst überlassen.

Pudding auf Russisch. Wodka-Fan? Süßspecht? Warum also nicht beide ­L eidenschaften vereinen?! Wodka fühlt sich nämlich auch im Pudding ziemlich wohl. Rezept: ½ Liter Sahne langsam in einem Kochtopf erwärmen. Eine Prise Salz, 120 Gramm Zucker und ein

REZEPT Österreichischer Fußballsalat Für 4 Personen Zubereitungszeit ca. 15 Minuten Zutaten: 500 g Recheis Fußballnudeln 150 g Äpfel 100 g Erdbeeren 100 g Himbeeren 200 g Schafskäsebällchen 200 g Cherrytomaten nach Bedarf frische Kräuter (Petersilie, Basilikum etc.), Salz und Pfeffer, steirisches Kürbiskernöl, Apfelessig

echeis Fußballnudeln laut Packungs­ anleitung bissfest kochen. Äpfel und Erdbeeren in Spalten schneiden, mit den Himbeeren unter die Nudeln m ischen. Schafskäsebällchen und ­ Cherrytomaten darauflegen und nach Belieben mit Kräutern, Salz, Pfeffer, ­Kürbiskernöl und Apfelessig marinieren. Tipp: Es kann auch frischer Spinat oder Pflücksalat hinzugefügt werden.

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FOTOS: RECHEIS

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MODEL FOTO: COLOURBOX.DE

Während der WMPartys darf man wieder richtig in die Schüssel langen.

Päckchen Vanillezucker un­ terrühren. Dann 5 Blatt Ge­ latine ausdrücken und hin­ zufügen. ½ Liter Natur­ joghurt mit etwas Zitronen­ saft, 4 cl Wodka und 2 EL Zucker glatt rühren. Dann beide Massen gut verrüh­ ren, kurz abkühlen lassen und im Kühlschrank in Schälchen oder Pudding­ formen abgedeckt für circa sechs Stunden kühl stellen. Zum Servieren die Formen kurz in heißes Wasser tau­ chen und auf Teller stürzen.

Krosses Gemüse. Der Gastgeber Russland ist au­ ßerdem bekannt für seine

extravaganten Chipssorten. Dort findet man Varianten wie „Sülze mit Meerrettich“, „Cheeseburger“ oder „Pfifferlinge in Sahnesauce“ in den Supermarktregalen. Vor allem „Gurke-Dill-Chips“ sind ein beliebter Snack, der sich auch ganz leicht zu Hause zubereiten lässt. Dazu einfach Gurken in hauchdünne Scheiben schneiden und in Olivenöl oder Avocadoöl, Essig nach Wahl und Meersalz einle­ gen. Dann auf ein Backpa­ pier damit und für drei bis vier Stunden bei circa 80 Grad in den Ofen. Fertig! Auch Zucchini, Radieschen,

Rote Bete und sogar Grün­ kohl lassen sich in eine ­solche kalorienarme Knab­ berei verwandeln. Übrigens macht sich auch ein herz­ hafter Käse oder Speck sehr gut als eiweißhaltiger Snack für zwischendurch. Und

wenn einem schlussendlich dann doch der Kopf bezie­ hungsweise der Spielstand danach steht, bietet sich der sogenannte „Schiri-Griller“ an. Kurzum: das altbewährte Fleisch am Spieß, gepaart mit etwas Gemüse. 

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RECHEIS GENUSSTIPP

FOTO: COLOURBOX.DE

Garantiert ein Volltreffer für alle Nudelliebhaber! Mit den besonderen Ausformungen eines Pokals, eines Fußballschuhs und Fußballs bringen Recheis Fußballnudeln eine besondere Abwechslung auf jeden Teller! Rezeptideen und weitere Informationen: www.recheis.com Selbstgemachte Low-Carb-Chips.

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MODEL FOTO: COLOURBOX.DE

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Angenehme Nachtruhe GESUNDER SCHLAF. Warum wir ihn brauchen, wie wir uns gegen Schlafkiller rüsten und welches neue Kräuter-Schlafgetränk besseres Ein- und Durchschlafen verspricht. Von Melanie Lipic klärt: In der Nachtruhe er­ holt, regeneriert und repa­ riert sich unser Körper. Zell­ schäden werden ausgebes­ sert, die Eindrücke des Tages werden verarbeitet. Gelern­ tes verfestigt sich. Auch das Immunsystem zündet den Turbo: Es bekämpft nicht nur Krankheitserreger, son­ dern rüstet sich für den neu­ en Tag. Dass Schlafmangel zahlreiche negative Auswir­ kungen hat, überrascht also nicht. Wussten Sie etwa, dass sich rund 200 Krankheiten auf Schlafmangel zu­ rückführen lassen?

Ernährungsexperte Hans P. Vriens hat Snoooze, das Kräutergetränk für gesunden Schlaf, erfunden.

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Von Schmerz- und Schwin­ delsyndrom bis Herzinfarkt, Schlaganfall und Demenz.

Teufelskreis. Ein schnar­

chender Partner, eine schlech­ te Matratze, Stress: Die Ursa­ chen für Schlaflosigkeit kön­ nen vielfältig sein. Wer sich Schlaftabletten verschreiben lässt, muss sich bewusst sein, dass diese Wirkstoffe wie Dia­ zepam und Zaleplon enthalten.

Diese verstärken – einfach ausgedrückt – die natürlichen Signale des Gehirns zum He­ runterfahren des Organismus und Einschlafen. Zwar kom­ men die Präparate angstlö­ send, beruhigend, muskelent­ spannend und schlaffördernd daher. Doch die Kehrseite der Medaille ist eine wenig er­ freuliche: Die Nerven gewöh­ nen sich an die Medikamente. Oft reichen die körpereigenen

Auf www.snoooze.at kann das Schlafgetränk für Weekend Leser und Leserinnen kostenlos bestellt und getestet werden.

FOTOS: SNOOOZE (X2)

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arum wir überhaupt schla­ fen müssen, ist schnell er­


Pflanzenpower. Mit Snoooze, einem rezeptfreien Kräuter­ getränk, bietet Ernährungs­ experte Hans P. Vriens eine wirkungsvolle Alternative zu Chemiekeulen an. In Snoooze ist die Kraft von ausschließ­ lich natürlichen Kräutern – Passionsblume, Zitronenme­ lisse, Baldrian, Hopfen, Lin­ denblüte und kalifornischer Mohn – gebündelt. Das Ge­

Wer dann noch auf eine ge­ sunde Schlafhygiene wie Zu­ bettgeh-Rituale, Stille, kein Blaulicht (Handy! Fernseher!), Frischluft, eine neue Matrat­ ze, bequeme Schlafkleidung und eine leichte Abendkost achtet, kann sich zusätzlich etwas Gutes tun.

facebook.com/Doppelherz

Schlafgetränk. Snoooze schmeckt ein wenig wie Eis­ tee und ist in zwei Varianten – regular und strong – er­ hältlich. Es sollte eine halbe Stunde vor dem Schlafenge­ hen getrunken werden. Aber

„Das Thema ‚gesünder Leben‘ dreht sich nicht nur um die Aspekte ­Ernährung und Bewegung. Ohne ­genügend Schlaf wirkt beides nicht.“ Hans P. Vriens, Erfinder von Snoooze

tränk soll als Ein- und Durch­ schlafhilfe dienen – und das ganz ohne Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekte, wie Vriens erklärt. Fakt ist: Ein­ schlafhilfen auf pflanzlicher Basis wirken nervenscho­ nend, führen zu einer verbes­ serten Schlafqualität und sind mit einer hohen Anwen­ dungssicherheit verbunden.

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Botenstoffe dann nicht mehr aus, um ein- und durchschla­ fen zu können. Abhängigkeit kann entstehen.

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nicht jeden Tag: „Snoooze ist nicht für den täglichen Ge­ brauch gedacht, sondern für zwei bis drei Tage in der Wo­ che“, e­rklärt Vriens, ein ge­ bürtiger Niederländer, der mittler­weile in Salzburg lebt. „Etwa dann, wenn am nächs­ ten Morgen ein wichtiger Termin ansteht und man aus­ geschlafen sein will.“ 

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SCHLAFLOS IN ÖSTERREICH n Harte Fakten: 52 Prozent der Österreicher leiden ­regelmäßig an Schwierigkeiten beim Einschlafen. 64 Prozent haben Probleme beim Durchschlafen. n Taufrisch sieht anders aus: Unausgeschlafen sind wir unkonzentrierter und gereizt. Unser Gehirn arbeitet ­insgesamt schlechter. Dazu geraten die Hormone, die Hunger und Sättigung steuern aus dem Gleichgewicht. Übergewicht kann die Folge sein. n Bedenklich: Rund sieben Prozent der Österreicher greifen mittlerweile schon zu Schlaftabletten. Das Gesundheitsministerium schätzt, dass rund 140.000 Menschen von Beruhigungs- und Schlaftabletten abhängig sind.

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Kompost oder Chemie? BIO-LANDBAU. Ein gesunder Boden als Basis für hochwertige Lebensmittel.

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FOTOS: JA! NATÜRLICH

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ntensive konventionelle Landwirtschaft setzt die Gesundheit unserer Bö­ den aufs Spiel. Jedoch ohne Boden keine Nahrung, ohne Nahrung kein Leben. Ja! Na­ türlich leistet als starker Part­ ner der heimischen biologi­ schen Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag für den Erhalt gesunder Böden in Ös­ terreich. Daher greift Ja! Na­ türlich nun in einer breit an­ gelegten Aufklärungskampagne eines der wichtigsten, aber auch eines der komplexesten Themen der biologischen Landwirtschaft auf. Im Mit­ telpunkt stehen dabei Nütz­ linge, Kreislaufwirtschaft,

Geschäftsführerin Martina Hörmer

vielfältige Fruchtfolgen, Kom­ post und natürlich unser aller Held – der Regenwurm. Er hält nicht nur die Böden lo­ cker und fruchtbar, sondern ist vor allem ein Indikator für den Zustand des Bodens. Je mehr Würmer, desto besser der Boden und damit umso besser auch die Lebensmittel, die der Boden uns schenkt.

Nützlinge einsetzen. Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich dazu: „Als Österreichs größte Bio-Marke stellen wir eines der wichtigs­ ten Themen in der biologi­ schen Landwirtschaft in den Mittelpunkt – die Bodenge­

sundheit. Seit rund 25 Jahren ist es uns daher ein Anliegen, die Böden gesund und frucht­ bar zu halten – damit unsere Feldfrüchte in gesundem Bo­ den wachsen, in dem unsere Kinder auch morgen noch Le­ ben entdecken. Als Botschaf­ ter für den gesunden Boden wollen wir aufzeigen und auf­ klären, was der Boden braucht, um immer wieder Gutes her­ vorzubringen. Dabei gilt im­ mer: besser Kompost mit Re­ genwürmern statt Kunstdün­ ger oder chemisch-syntheti­ sche Pflanzenschutzmittel – wo es doch in der Natur gegen jeden Schädling einen Nütz­ ling gibt.“

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L E B E N SA RT

Kinderkram

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L e b e n sa rt

Die WM wird „sichtbar“ Live und in Farbe. In den beiden Café SichtBar-Lokalen in Hausmannstätten und Judendorf-Straßengel gibt’s alle Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft zu sehen. Die beiden Lokale des Café SichtBar sind nördlich und südlich von Graz, in Judendorf-Straßengel und Hausmannstätten, zu finden. Genuss steht hier an erster Stelle: Für den perfekten Start in den Tag gibt es ein reiches

Angebot an Frühstücksgerichten. Damit auch die Langschläfer nicht zu kurz kommen, werden diese sogar bis 15 Uhr serviert. Die Speisekarte des Café SichtBar hat aber noch viele andere Köstlichkeiten zu bieten: Neben Cocktails und prämierten Weinen findet man in diesen „In-Lokalen“ alles, was das Herz, aber vor allem der Gaumen, begehrt.

Kein Tor verpassen. Für

alle Fußballbegeisterten wird die Weltmeisterschaft 2018 zum Mitfiebern live übertragen. In Hausmannstätten steht ein Mega-FlatTV und in Judendorf-Straßengel eine Leinwand bereit.

das Team des Café Sichtbar freut sich auf ihren besuch!

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Als besonderen Gruß an das Veranstalterland gibt es auch noch den „Moscow-Mule“ zum WM-Preis von nur € 4,90. Das Team des Café SichtBar freut sich auf Ihren Besuch!

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KontaKt Café Sichtbar Judendorf Hauptplatz 1 8111 Judendorf-Straßengel Tel: 0676/560 94 64 judendorf@cafesichtbar.at Café Sichtbar Hausmannstätten Marktplatz 4 8071 Hausmannstätten Tel: 0676/560 94 63 hausmannstaetten@ cafesichtbar.at www.cafesichtbar.at

Fotos: CAFé siChtbAr

Was das Herz begehrt.

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riginal italienischer Prosciutto, hausgemachtes Eis und Urlaubsfeeling im Grünen: Klingt nach Toskana, ist aber nur einen Steinwurf von der Hauptstadt des Grünen Herzens Österreichs entfernt.


l a i z e p s Holz

EINZIGARTIG. In Kooperation mit proHolz Steiermark präsentiert das Weekend Magazin alle Fakten und Trends zum beliebten Naturbaustoff Holz.

FOTO: ISTOCK/THINKSTOCK

DAS GENIALE PRODUKT AUS DER NATUR


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Waldheimat 2.0 ScHWERpUNKT Holz. Die Steiermark gilt als waldreichstes Bundesland Österreichs. Dabei dient die „Grüne Lunge“ nicht nur als Erholungsraum, sondern ist auch wichtiger Wirtschaftsfaktor.

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und der Einschlag der Bäume fördern den Nachwuchs. Nur so bleibt der Wald vital und kann seine Funktionen als Wasserspeicher, Lebens- und Erholungsraum sowie als Schutz vor Erdrutschen und Überschwemmungen auch erhalten.“ Eine wichtige Maßnahme also, um unser sensibles Umweltsystem zu schützen. Dabei setzt man auf eine nachhaltige Forstwirtschaft, ein Prinzip, das in Österreich schon seit mehr als 300 Jah-

Unglaublich, aber wahr: Ein Vorratsfestmeter Holz wächst in nur vier Sekunden in den steirischen Wäldern heran.

ren zum Einsatz kommt. „Es bedeutet, dass nur so viel entnommen wird, wie auch nachwächst und dass durch die Schlägerungen auch kein anderes Ökosystem Schaden nimmt“, erklärt Stiksl. Aktuell wachsen in der Steiermark übrigens mehr Bäume nach als entnommen werden. Die Verwendung reicht von der Papier- und Zellstoffindustrie über die Pelletsproduktion bis hin zur Verarbeitung als Baustoff für Böden, Möbel oder Fenster.

Grüner Kreislauf. Aber auch die Artenvielfalt der heimischen Wälder ist enorm. Wussten Sie, dass in einer Handvoll Waldboden mehr Lebewesen stecken als es Menschen auf der Erde gibt? Für unser Klima spielt die „Grüne Lunge“ ebenfalls eine entscheidende Rolle. Damit schon die Jüngsten diese komplexen Zusammenhänge verstehen, hat proHolz

Fotos: PurEstock/thINkstock, INGrAm PublIshING/thINkstock, Pro holZ stEIErmArk/luNGhAmmEr, kk.

Vielseitig. Wir fragen bei Doris Stiksl nach. Sie leitet den Verband proHolz Steiermark, der sich als Sprachrohr für die heimische Holz- und Forstwirtschaft versteht. Sie erklärt: „Die gezielte Nutzung

Auf dem Holzweg: Der Wipfelwanderweg Rachau informiert Besucher anschaulich über die Themen Wald und Natur.

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ür die meisten von uns ist der Wald ein idyllisches Freizeitvergnügen. Schwammerl suchen, spazieren gehen, wandern… Gleichzeitig bedeutet er aber auch eine wichtige Lebensgrundlage: Jeder vierte der rund 28.000 Arbeitsplätze der österreichischen Sägeund Holzindustrie liegt in der Steiermark. Ein enormer Wirtschaftsfaktor, der nach dem Tourismus der zweitgrößte Devisenbringer des Landes ist. Dabei ist uns manchmal gar nicht bewusst, wie viel Arbeit hinter einem bewirtschafteten Wald steckt. Doch warum ist es überhaupt notwendig, die Wälder zu bewirtschaften?


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„Holz ist DER steirische Rohstoff: Er ist nicht nur der nachhaltigste Baustoff, sondern bietet auch 55.000 SteirerInnen einen Arbeitsplatz.“ Doris Stiksl Geschäftsführerin proHolz Steiermark

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im vergangenen Herbst die Initiative „(Z)Eichen setzen“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit steirischen Förstern und Waldbesitzern soll bei den Kindern ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, warum eine nachhaltige und zeitgemäße Waldbewirtschaftung so wichtig ist. Auch der Klimaschutz spielt dabei eine wichtige Rolle. „Angesichts der derzeitigen

Klimakatastrophen ist es das Gebot der Stunde, Holzprodukte bewusst anderen, umweltbelastenden Produkten vorzuziehen“, betont Stiksl. Mit dem neu gewonnenen Wissen werden sich hoffentlich auch die künftigen Generationen für dieses wichtige Thema einsetzen.

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Rund 60.000 Bäume wurden von den Schülern gemeinsam mit Förstern und Waldbesitzern in der Steiermark gepflanzt.


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Ich und mein Holz ZURÜCK ZU DEN WURZELN. Die positiven Auswirkungen von Holz auf unsere Gesundheit sind wissenschaftlich erwiesen. Wir wagen einen Streifzug vom exotischen „Baden im Wald“ bis hin zum wohligen Schlaf im heimischen Zirbenbett.

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hinrin-yoku: So nennen es die Japaner, wenn sie zum Baden in den Wald gehen – Wasser gibt es dort allerdings keines. Mit dem

Begriff ist lediglich das Eintauchen in die entspannende Wirkung der Waldluft gemeint, die bei einem Spaziergang für Erholung sorgt. Wer jetzt

denkt, dass es sich dabei um ein Hippie-Phänomen handelt, irrt. Das „Waldbaden“ ist so populär, dass japanische Universitäten sogar eine eigene Fachrichtung

in „Waldmedizin“ anbieten. Und auch bei uns in Europa genießen immer mehr Menschen das harmonische Zusammenspiel von Wald, Psyche und Geist. Workshops,


L E B E N SA RT Ausbildungen und Lehrbücher dazu schießen im Moment wie die Schwammerl aus dem Boden.

Ein Spaziergang im Wald wirkt sich laut Untersuchungen positiv auf unser Wohlbefinden aus.

FOTOS: ISTOCK/THINKSTOCK.

Schlaf gut. Allerdings: Um

die gesundheitsfördernden Effekte von Holz zu genießen, muss man nicht zwingend in den Wald gehen. Auch zuhause hat der Baustoff einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wissenschaftler der Medizinischen Universität Graz fanden bereits im Jahr 2015 heraus, dass sich das Schlafen im Zirbenholzbett vorteilhaft auf die Gesundheit auswirkt. So sank die Herzfrequenz der Versuchspersonen um bis zu 3.600 Schläge pro Nacht. Langfristig könne sich das positiv auf die Lebenserwartung auswirken, so die Forscher. Die Folge: Der Preis für

Zirbenholz hat sich in den letzten Jahren nahezu verdreifacht. Ätherische Öle, Kissen und Accessoires sind so gefragt wie nie zuvor.

Durchatmen. Auch Schulen

und Kindergärten setzen verstärkt auf die positiven Eigenschaften von Holz. So verbessert sich laut Studien nicht nur die Konzentrationsfähigkeit der Schüler, auch das Raumklima wird nachweislich optimiert. Von diesen gesundheitlichen Vorteilen

kann man auch im eigenen Zzuhause profitieren. Holz ist einer der besten Feuchtigkeitsregulatoren, den die Natur zu bieten hat. Keime und Erreger können sich so viel schlechter verbreiten. Außerdem wirkt Holz antistatisch und zieht weitaus weniger Staub an, als es etwa bei Kunststoff der Fall ist. Vor allem Allergikern fällt so das Durchatmen deutlich leichter.

Einfach einziehen. Bleibt noch das subjektive Wohlbe-

finden, das uns beim Wohnen mit Holz umgibt und welches sich nur schwer in wissenschaftlichen Studien nachweisen lässt. Der angenehm, vertraute Geruch, die gemütliche Atmosphäre … Und nicht zuletzt das knisternde Feuerholz im Kamin. Kein anderer Baustoff erzeugt solch starke Emotionen. Eines ist klar: Nicht jedem gefällt ein rustikaler Holztisch oder dunkle Wandverkleidungen. Aber schon das ein oder andere hölzerne Wohnaccessoire kann die Atmosphäre in den eignen vier Wänden positiv beeinflussen. Einen Versuch ist es zumindest wert.

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Vielseitiger Werkstoff GESTALTUNGSFREIHEIT. Zahlreiche Designer haben in den letzten Jahren die Vorzüge des Baustoffs Holz erkannt. Innovative Projekte und Ideen aus der Steiermark sind daher mittlerweile international gefragt. Von Elisabeth Stolzer

Facettenreich. Besonders innovativ zeigen sich die heimischen Tischler, wenn es um das Zusammenspiel von Design und Akustik geht. So entwickelte das Unternehmen Admonter spezielle Platten aus Naturholz, die an Decke oder Wand montiert werden und dabei raumakustische Eigenschaften optimal ausnutzen (siehe Bild oben).

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Und auch bei der Tischlerei Lenz hat man sich der „Komposition“ von Möbeln verschrieben. Mit den innovativen Phonomöbeln trifft man den aktuellen Zeitgeist.

Siegerprojekte. Nationale und internationale Wettbewerbe regen die Designer dazu an, das Material Holz immer wieder neu zu denken. Besonders anschaulich wird das bei den Gewinnern des Holzbaupreises. Aber auch Möbelentwürfe oder Craft Design werden in der Steiermark auf höchstem Niveau umgesetzt. Auf der folgenden Seite haben wir daher die schönsten Siegerprojekte der vergangenen Monate noch einmal zusammengefasst.

PHONO MÖBEL Die Space Edition 071 aus der Tischlerei Lenz besticht nicht nur optisch: Durch die Zusammenarbeit mit dem Lautsprecher-Hersteller „Trenner & Friedl“ stimmt auch der Sound.

FÜR WEINLIEBHABER Das Solitärmöbel Barrique aus der Designmöbel Tischlerei Radaschitz ersetzt den Weinkeller auf kleinem Raum: Zwei Kühlschränke temperieren Rot- und Weißweine, während Halterungen aus Massivholz stilvoll die Gläser verwahren.

FOTOS: ADMONTER, LENZ, RADASCHITZ.

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om geräumigen Wohnbauprojekt bis hin zum einfachen Zigarrenetui: Die Bandbreite an kreativen Möglichkeiten aus Holz ist enorm. Kein Wunder: Lässt sich doch kaum ein Werkstoff so vielfältig bearbeiten und einsetzen.


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DESIGN-NACHWUCHS Bei der proHolz Student Trophy stellten sich 172 Studierende dem kreativen Wettbewerb. Das Projekt „Die Sonne“ der FH Joanneum konnte sich schließlich den Sieg sichern.

STADTMÖBEL Die Ergebnisse eines Design-Wettbewerbs von Holzcluster Steiermark und Creative Industries Styria luden während des Designmonat Graz zum Probesitzen ein.

Tischlerei Lenz

HOLZBAUPREIS

Design-Kompositionen

CRAFT DESIGN Mit dem Couchtisch „Grid“ sicherte sich die Tischlerei Almer aus Gleisdorf den Sieg beim Designwettbewerb der steirischen Landesinnung der Tischler und Holzgestalter.

In dritter Generation kreiert Tischlermeister Bernhard Lenz elegantes Möbeldesign der Extraklasse: Das Angebot umfasst dabei eine breite Palette von Kompletteinrichtungen über Ergänzungen bis hin zu einzelnen Design-Möbelstücken. Mit den innovativen Heimkino- und Multimediaeinrichtungen trifft man außerdem den aktuellen Zeitgeist und rundet das Angebot ab. Höchsten Wert legt der Betrieb auf die persönliche Planung und umfassende

Beratung der Kunden. Hochwertige Materialien und die Fertigung im steirischen Vulkanland machen die Tischlerei außerdem zu einem echten Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit.

Kontakt: Tischlerei Bernhard Lenz, 8344 Bad Gleichenberg, Tel.: 03159/2225, www.tischlerei-lenz.at

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FOTOS: FH JOANNEUM, PODESSER, ALMER

In der Kategorie „öffentliche und gewerbliche Bauten“ überzeugte die Volksschule Viktor Kaplan in Graz. Für den Holzbau war das Unternehmen Strobl Bau tätig.

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L e b e n sa rt

die holzbranchen bieten durchgehende Bildungsangebote bis hin zum Uniabschluss und optimale aufstiegschancen.

Jobs für die Zukunft ReKoRdjahR. Jobs in Holzbranchen haben Zukunft und schützen unsere Umwelt. Rekordlohnerhöhungen von bis zu 7,2 Prozent machen die Lehre noch attraktiver.

Facharbeiter

zählt zu den waldreichsten Ländern Europas mit einem hohen, stetig wachsenden

gesucht.

Schon seit Jahren investieren die Branchen aktiv in die Aus-

Klimafreundlich. Österreich

Holzvorrat und zunehmender Fläche. Die bestehende Waldfläche von vier Millionen Hektar nimmt jedes Jahr um weitere 4.000 Hektar zu. 1,135 Mio. Kubikmeter Holz stehen in den Wäldern zur Nutzung bereit. Mit diesem Holzvorrat liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. 30 Mio. Kubikmeter Holz wachsen jährlich nach, davon werden aber nur rund 26 Mio. genutzt.

Rekordlohnerhöhung. Um

eine Karriere in den Holzbranchen noch attraktiver zu machen, wurden auf der Sozialpartnerebene wichtige Akzente gesetzt. Abg. z. NR Josef

Muchitsch leitet die Verhandlung und ist auf den heurigen Abschluss stolz: „Die Lehrlingsentschädigungen wurden deutlich angehoben: Im Tischlereigewerbe wird traditionell eine zusätzliche Lohnerhöhung für Lehrlinge vereinbart, in der Holzindustrie wurde die Lehrlingsentschädigung um 7,2 Prozent erhöht. Auch im Holzbau wurden die Lehrlingsentschädigungen in den letzten Jahren stark nach oben geschraubt. Zusätzlich arbeiten wir an Verbesserungen in den Bereichen Schwerarbeit, Gesundheit und Modernisierung der Lohnordnung sowie altersgerechtes Arbeiten.“

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„Wenn wir auch noch unsere geplanten Verbesserungen zu altersgerechtem Arbeiten und Lohnordnungen umsetzen, schaffen wir eine positive Zukunft!“ josef Muchitsch Vorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz

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Fotos: gBH-Presse/ trABi

bildung. Die Lehrberufe wurden überarbeitet und an die fortschreitende Technologisierung angepasst. Mit den vierjährigen Lehrberufen des Tischlereitechnikers und des Zimmereitechnikers werden die Facharbeiter optimal auf die Vernetzung von Handwerk und Digitalisierung vorbereitet. Auch auf die Weiterbildung wurde nicht vergessen: Im Holztechnikum Kuchl werden auf dieser Basis aufbauend Ausbildungen angeboten.

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ie Holzbranchen können auf ein Rekordjahr zurückblicken: Die Konjunktur boomt, die Auftragsbücher sind voll und die Betriebe stehen wirtschaftlich gut da. Die ständigen Bemühungen, die Technologie zu perfektionieren und der resultierende Erfolg gibt den österreichischen Firmen Recht. Holz boomt, was sich nicht zuletzt an zahlreichen Vorzeigeprojekten wie zum Beispiel Hochhäusern aus Holz zeigt.


Holz liefert einen wertvollen Beitrag zu Wohlbefinden, Wärme und Gemütlichkeit.

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FOTOS: WEITZER PARKETT.

esund-Parkett aus dem Hause Weitzer Parkett verfügt über den einzigartigen AAAA-Effekt: Es ist allergikerfreundlich, antibakteriell, antistatisch und atmungsaktiv zugleich. Im Gegensatz zu Teppichböden bietet es Staub und Schmutz kei-

Selbst im Bad sorgt Parkett für ein angenehmes Barfußgefühl.

nen Halt, Milben finden keinen Lebensraum. Holz sorgt außerdem für ein gesundes Raumklima: Der natürliche Werkstoff kann Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen bzw. abgeben und gleicht sich somit optimal seinem Umgebungsklima an. Künstliche Oberflächen, wie Vinyl

oder Laminat, können das NICHT. Vertrauen Sie auf Ihre Nase und machen Sie den Riechtest in Räumen mit synthetischen Bodenbelägen – Sie werden den Unterschied beim Raumklima merken.

innovativen Systemlösung „WP Looseglue“ ist er auch noch flüsterleise. Gemeinsam mit Kindern wurde hingebungsvoll getestet – mit dem Prädikat: Sabbern und Knabbern erlaubt!

Gesund für den Planeten.

Gesund für die Geldbörse.

Eigentlich paradox: Vielfach findet man Bodenbeläge, die dem Holz täuschend ähnlichsehen, jedoch in Wirklichkeit ein Imitat darstellen. Häufig bestehen diese aus Kunststoffen und Weichmachern, die den Planeten ausbeuten. Weitzer Parkett bezieht seinen Rohstoff für die Parkettproduktion aus nachhaltiger Forstwirtschaft. In Verbindung mit dem weichmacherfreien Klebstoff ist die größte Einrichtungsfläche in Ihrem Zuhause so natürlich wie nur möglich.

Die reine Naturöl-Oberfläche „ProVital finish“ des Gesund-Parketts lebt, wenn Sie wollen, so lange wie Ihr Haus. Sie kann punktuell ausgebessert werden und lässt sich immer wieder auffrischen sowie erneuern – ganz ohne Schleifen und Staub! Gehen Sie lieber auf Holz, als in Plastik zu schwimmen? Mit Weitzer Parkett stehen Sie auf dem Original, statt auf einer Kopie!

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Naturverbunden Ab ins Freie. Ob als Fassade, als Terrasse oder als Sitzgelegenheit: Auch im Außenbereich macht heimisches Holz eine gute Figur. Wir klären, welche Holzarten sich besonders gut eignen und wie man Witterungserscheinungen den Kampf ansagt.

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in den meisten Fällen auch weitaus günstiger als ihre tropischen Alternativen.

Qual der Wahl. Aber auch

hier gilt: Nicht jedes Holz ist gleich gut für den Außenbereich geeignet. Aufgrund der höheren Dauerhaftigkeit empfehlen Experten die Verwendung von Kernholz. Bei Nadelhölzern sollte man auf Lärche, Douglasie oder Kiefer zurückgreifen, bei den Laubbäumen eignen sich Eiche und Robinie besonders gut. Auch Das Herbios Vertikalbeet wird aus massiver Lärche gefertigt. Durch den 5-seitigen Anbau kann es besonders artenreich gestaltet werden.

Fotos: G.ott, Herbios, ProHolz, lieb bau Weiz.

Ü

ber die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Holz haben wir bereits berichtet. Doch nicht nur der Innenbereich bietet sich für eine aufregende Nutzung an: Gerade im Freien besticht Holz durch seine Natürlichkeit und schafft so auf Garten, Terrasse und Co. ein besonders harmonisches Gesamtbild. Dabei ist für jeden Geschmack das Passende dabei, ganz egal, ob rustikal, klassisch oder modern. Bei der Wahl des Holzes greift man dabei am besten auf heimische Arten zurück. Diese sind nicht nur deutlich ressourcenschonender, sondern


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eiche, Lärche und robinie (von links) zählen dank ihrer Langlebigkeit zu den beliebtesten Holzsorten im heimischen Garten.

die Riss- und Schieferbildung unterscheidet sich je nach Holzart. Vor allem bei Terrassenbelägen oder Schwimmbadbegrenzungen, die barfuss begangen werden, sollte man professionellen Rat einholen, wenn es um die Wahl der passenden Variante geht. Der Abwitterungsprozess ist hier durch die häufige Benutzung noch weiter verstärkt.

Mit der Zeit entstehen so nicht nur Verfärbungen, sondern auch eine natürliche Vergrauung wird sichtbar. Mit einer geeigneten Oberflächen-

behandlung kann man dem vorbeugen. Doch auch hier ist Achtung geboten: Lasuren und Lacke schützen zwar, müssen aber auch regelmäßig

erneuert werden. Ist das Holz dauerhaftem Wasser- oder Erdkontakt ausgesetzt, ist zusätzlich die Verwendung eines chemischen Holzschutzes notwendig. So kann auch Insekten- oder Pilzbefall vorgebeugt werden. Und auch auf die regelmäßige Reinigung sollte man nicht verzichten. Denn nur dann hat man auch lange Freude an seinen Holzelementen.

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schutz muss sein. Witte-

rungseinflüsse verändern vor allem bei unbehandeltem Holz schnell sein Aussehen.

Der Holzbau von Lieb fügt sich besonders ästhetisch in das Umgebungsbild ein.

Mit der Kraft der tanne TAnno – innoVATionen AUs TAnnenHoLz. Ihre Experten für Möbel und Häuser, die allem gewachsen sind!

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tellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause und tauchen Tag für Tag in einen Traum von Tannenholz ein. Geborgenheit, Wohngesundheit und Ästhetik für lange Zeit – das bieten

Produkte und Häuser von TANNO, dem Verein zur Stärkung der Tanne im Joglland. Die „Königin“ des Waldes trägt zum ökologischen Gleichgewicht bei, kann bis zu 45 Meter hoch und 600

Jahre alt werden. Tannenholz selbst ist harzfrei, sehr robust, hart und zäh. Mit diesem Element, professionell bearbeitet und veredelt, schaffen wir wertvolle Lebens- und Wohn(t)räume.

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Foto: tanno.

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L e b e n sa rt

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esseres Schlafen in einem Zirbenholzbett. Laut einer Studie von Joanneum Research Graz in Binders Ausstellungsraum Apfelholzschlössl zeigte sich eine deutlich bessere Schlafqualität im einem Zirbenholz-Bett im Vergleich zu einem Holzdekor-Bett. Das Herz schlägt weniger und dadurch ist die Erholung im Schlaf besser.

Die Möbelwerkstätte Binder produziert gesunde Zirbenholzbetten nach folgenden Richtlinien: nur reines Zirbenmassivholz, 1-Schicht. Keine furnierten Teile oder fertigen 3-Schicht-Platten. Nur luftgetrocknetes Zirbenholz aus einer Seehöhe von über 1.900 m. Oberfläche offenporig, Naturöl ohne Lösemittel oder roh. Keine Lacke, keine Wachse! Auf Wunsch

auch in metallfreier Variante mit Holzmutterschrauben.

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Umsetzung. Nutzen Sie den Vorteil, alles aus einer Hand zu erhalten. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir bemüht, alle Ihre Wohnraumwünsche zu erfüllen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, alles perfekt und zu Ihrer vollsten Zufriedenheit auszuführen. Für unsere Fertigung verwenden wir hauptsächlich heimische Holzarten und spezielle Holzraritäten.

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öffnungszeiten des ausstellungsraumes Mo.-Fr.: 7-12, 13-17 Uhr Sa.: nach Voranmeldung

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Fotos: Digitiv.

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L E B E N SA RT Die 18 Landessieger freuten sich über den tollen Erfolg.

Bester Weingenuss LANDESSIEGER 2018. Mehr als 500 Weinbauern reichten 1906 steirische Qualitätsweine ein. Jetzt wurden die 18 Landessieger und ein „Weingut des Jahres“ gekürt.

E

s gibt nur wenige Traditionen, die so geschmackvoll sind wie diese: Die Landesweinbewertung der Landwirtschaftskammer ist traditionell der größte und wichtigste Weinwettbewerb der Steiermark – und das schmeckt man! „Die Beteiligung war großartig: Rund 500 Weinbauern reichten 1906 steirische Qualitätsweine ein“, betonte Vizepräsidentin Maria Pein bei der Siegerpräsentation. „Durch die garantiert anonyme Verkostung steht ausschließlich die Weinqualität im Vordergrund.“

Auswahlverfahren. Bei vie-

len Sorten musste aufgrund der Menge ein Semifinale durchgeführt werden, um die endgültigen Finalweine zu erkosten. Den Einzug in das Semifinale schafften 15 Prozent der teilnehmenden Weine. „Das extrem strenge Auswahlverfahren zeigt, wie schwierig es ist, mit einem Wein das Finale zu erreichen – oder gar Landessieger zu werden“, betonte Weinbauchef Werner Luttenberger. Die Finalverkostungen jeder Sorte beziehungsweise Kategorie wurden nach der soge-

nannten „Platzziffernmethode“ durchgeführt. Hier stehen sämtliche Finalweine Glas an Glas und müssen direkt miteinander verglichen und beurteilt werden.

Siegerweine. „Die besten

kosten. „Ein besonderes Erlebnis ist aber nach wie vor ein Besuch bei einem der erfolgreichen Betriebe”, so Luttenberger. Alle Sieger und Finalisten finden Sie unter: www.landessieger.at

steirischen Weine werden in einer eigenen Broschüre vorgestellt, um die Kaufentscheidung zu erleichtern und auf bisher unbekannte Betriebe aufmerksam zu machen“, erklärt der Weinbaudirektor. Die Siegerweine sind anschließend auf verschiedenen Präsentationen zu ver-

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FOTOS: FOTOKUCHL.

DAS SIND DIE LANDESSIEGER 2018 Welschriesling Weißburgunder Klassik Morillon Klassik Sauvignon Klassik Scheurebe Gelber Muskateller Riesling Schilcher Kräftiger Sauvignon blanc

Weinhof Peinsipp Weingut Wildbacher Weingut Schmölzer Weinbau Monschein Weinhof Leitner Weingut Kodolitsch Weinhof Platzer Weingut Schilcherei Jöbstl Weingut Grabin Labuttendorf

Kräftiger Burgunder Traminer trocken/Halbtrocken Prädikatswein Lagenwein Burgunder Lagenweine Sauvignon Blanc Sekt Rotwein Klassik Kräftiger Zweigelt Rotwein Vielfalft

Tropper Weine Gasthof und Weingut Palz Weinhof Ulrich Weingut Frühwirth Klöch Weingut Tschermonegg Weingut Paschek Weingut Müller Klöch Weingut Frauwallner Straden Weingut Frauwallner Straden

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Gekippte Fenster im ­Erdgeschoss sind quasi eine „Einladung“ für Einbrecher – das bestätigten auch die befragten Einbrecher bei der KFV-Täterstudie.

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Sicheres Zuhause EINBRUCHSCHUTZ. Smarte Sicherheits-

systeme wie Alarmierung per App, akustische Warnung oder automatische Benachrichtigung des Wachdienstes machen das Zuhause zunehmend sicherer. Allerdings: Mechanische Sicherung an Türen und Fenstern ist weiterhin essenziell – die optimale Kombination ist gefragt. Von Manuela Fritz

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ie gute Nachricht: Einbruchdieb­ stähle in österrei­ chische Wohnun­ gen und Häuser sind 2017

gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent gesunken – der niedrigste Wert im Zehn-Jahres-Vergleich. Ge­ stiegen ist zudem die Auf­

MODEL FOTO: COLOURBOX.DE

klärungsquote um 4,5 Pro­ zent. Die schlechte Nach­ richt: In realen Zahlen wur­ den 2017 immer noch 11.802 Einbrüche in Österreich ver­

übt. Bei über 43,7 Prozent blieb es zum Glück nur beim Einbruchsversuch, die Täter wurden überrascht oder von Sicherheitssystemen abge­

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FOTOS: TELENOT, BUNDESMINISTERIUM FÜR INNERES/KFV/TELENOT

Täterstudie. Der Österrei­

chische Versicherungsver­ band VVO, das Bundeskrimi­ nalamt und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) haben Ende 2017 eine Täter­ studie e­ rstellt, in der sie bei je­ nen nachgefragt haben, die es am besten wissen: den Einbre­ chern selbst.** Die wichtigsten Fakten zusammengefasst: Ein­ brecher suchen die Objekte meist per Zufallsprinzip aus, möchten mit möglichst gerin­ gem Aufwand möglichst rasch Beute machen und wählen in der Regel den Weg des geringsten Widerstands. So ­ bestätigt die Studie unter an­ derem die hohe Relevanz von Sicherheitsvorrichtungen, wie aus den Aussagen der Täter hervorgeht.

Prävention. Welche Vorrich­

tungen aber sind nun ideal für ein sicheres Zuhause? Tho­ mas Forstner, Generalsekretär vom Verband der Sicherheits­ unternehmen Österreichs (VSÖ), erklärt: „Die Absiche­ rung durch Mechanik ist die Prävention (Abhalten des Ein­

bruchs). Wenn diese versagt oder die Zeit ausreicht, um Präventionsmaßnahmen zu überwinden, erfolgt die Alarmierung. Für den nächs­ ten Schritt, die Verfolgung, ist eine Videoüberwachung sinn­ voll.“ Der Experte empfiehlt daher einbruchhemmende Türen und Fenster, die geprüft und zertifiziert sind. Ein­ gangstüren sollten die Wider­ standsklasse WK3 (RC3) auf­ weisen, Fenster- und Balkon­ türen mindestens WK2 (RC2).

Smarte Anlage. Die nächste

Stufe nach dem mechanischen Schutz ist die Alarmanlage, die heute vielfach mit SmartHome-Systemen gekoppelt ist. „Smarte Sicherheitssyste­ me bedeuten, dass man sie be­ quem steuern kann – entwe­ der mit einem Touchscreen an der Wand, dem Handy oder Tablet von unterwegs, mittels Fingerabdruck oder in Zu­ kunft mit der eigenen Stimme oder mittels Gestensteue­ rung“, erklärt Forstner.

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Smarte Sicherheitssysteme lassen sich bequem per App am Handy oder Tablet auch von unterwegs bedienen.

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Öffnen und senden die Aktion an die zugehörige Handy-App. Der Nutzer kann vorab festle­ gen, ob z. B. der Nachbar oder gleich der Wachdienst ver­ ständigt werden soll? Möchte man sich selbst einen Ein­ druck verschaffen, kann man zusätzlich eine Kamera instal­ lieren, die Live-Bilder aufs Smartphone sendet.

Abgeschreckt. Damit ist das Eindringen zwar doku­ mentiert, der Einbrecher aber noch nicht vertrieben. Daher sind Bewegungsmel­ der in der Regel mit Lichtak­ tivierung im Außen- und In­ nenbereich gekoppelt. Auch akustische Signale werden

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Noch immer agieren Einbrechergruppen mit ­Gaunerzinken z. B. an Türoder Fensterstöcken – hier einige gängige Beispiele.


L E B E N SA RT Dem Kunden muss weiters ein vollständig ausgefülltes In­ stallationsattest übergeben werden. Und wenn eine FunkAlarmanlage verbaut wird, dann eine mit bidirektionalem Funk auf mehreren Funk­ frequenzen wählen. Ideal ist auch eine gekoppelte Zentra­ le, die regelmäßig automatisch prüft, ob alle Melder ord­ nungsgemäß funktionieren“, so der Experte. Moderne Bewegungsmelder sorgen für Lichtaktivierung im Innen- und Außenbereich, was Einbrecher häufig abschreckt.

abgegeben, Sirenengeheul oder gar virtuelles Hundege­ bell. Ist zusätzlich ein Laut­ sprecher vernetzt, kann der Bewohner mittels App auch aus der Ferne eine Botschaft direkt an den Einbrecher richten, wie: „Sie werden ge­ rade gefilmt und die Polizei ist alarmiert!“

Ist smart gleich sicher? Zwangsläufig ergibt sich die Frage, wie sicher smarte Alarmsysteme sind. Dazu Forstner: „Die Systeme sind so sicher, wie der Hersteller sie gebaut, der Fachpartner sie ­installiert bzw. programmiert hat und der User sie anwen­ det! Einen 100-prozentigen

Eigenverantwortung. Für Schutz gibt es nie, aber es gibt bessere und durchschnittliche Produkte.“ So empfiehlt er auf jeden Fall, ein hochwertiges Produkt zu wählen und die Installation einem Experten ­ zu überlassen. Weitere Tipps: „Jede Alarmanlage muss nach geltender OVE-Richtlinie R2 geplant und gebaut werden.

die optimale Sicherheit ist aber auch der User selbst ge­ fragt: „Niemals voreingestellte Passwörter wie 123456 ver­ wenden oder nur unsichere Codes wie den Vornamen des Partners oder der Kinder. Auch sollte das System nicht an ungesicherte WLANs ­geschlossen sein, eine Kabel­ verbindung ist hier zu emp­ fehlen“, erklärt Forstner. 

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MOTOR

Alt und wertvoll

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Der Concorso d’Eleganza findet jährlich am Comer See in Italien statt und ist die exklusivste Oldtimerveranstaltung der Welt. Reich und Schön stellen dort ihre sonst gut gehüteten Schätze vor.

GOLDIES. Im Frühjahr dürfen die Oldtimer wieder raus aus der Garage. Viele Veranstaltungen laden ein, sich die Kleinode anzuschauen. Die Villa D’Este ist der perfekte Ort für das Treffen am Comer See. Autos im Wert von mehreren Millionen sind dort zu sehen.

V Von Lukas Steinberger

Dieser Bugatti Atlantic gehört Modezar Ralph Lauren und gewann 2013 den Preis für das schönste Auto am Concorso d’Eleganza.


Beim Goodwood Revival treffen sich historische Rennwagen auf einer ehemaligen Rennstrecke im Süden Englands. Der Goodwood Circuit war von 1948 – 1966 in Betrieb, beim Revival matchen sich Autos aus dieser Epoche, um die alten Zeiten aufleben zu lassen.

FOTOS: BMW AG/REMI DARGEGEN, BMW AG/WWW.PIETROBIANCHI.COM, BMW AG, ENNSTAL CLASSIC/PETER MEIERHOFER, ENNSTAL CLASSIC/MARTIN HUBER, GOODWOOD REVIVAL/DREW GIBSON, 1000 MIGLIA SRL.

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ind Sie schon ­einmal vor einem Auto gestanden, das 30 Millionen Euro wert ist? Und das noch dazu 85 Jahre am Buckel hat. Zugegeben, es ist nicht so leicht so etwas zu erle­ ben, außer man nimmt am Concorso d’Eleganza in Italien teil. Besagtes Auto ist ein Bugatti At­ lantic von dem nur vier Stück g­ebaut wurden – zwei sind verschollen. Eines der beiden verbleibenden gehört Modezar Ralph Lauren, und der hat den Wagen am ­Comer See präsentiert. Oldtimerveranstal­ tungen wie diese wer­ den immer beliebter und locken Massen von Menschen an. Es muss aber nicht so exklusiv sein wie der Concorso bei der Villa D’Este am Comer See. Dutzende Rallyes und Präsenta­ tionen laden ein, die alten Autos aus nächster Nähe zu sehen und in Fahrt zu erleben. In Ita­ lien gibt es eine weitere Mega-Ver­ anstaltung – die

Mille Miglia. 1927 bis 1957 war es eine eigene Rennserie in Italien und machte Schlagzeilen durch legendä­ re Teilnehmer und Autos, aber auch durch schreckli­ che Unfälle. Seit 1977 wird das Rennen eher als touris­ tisches Erlebnis g­ eführt und lockt alljährlich Tausende Zuseher an die Strecke zwi­ schen Brescia und Rom. Ne­ ben allerlei Klassikern von Ferrari, Porsche und Co. sind dort auch immer wie­ der skurrile alte Fahrzeuge zu sehen. Kein Rennen ist wohl so bunt und vielfältig wie die Tausend Meilen in Italien. Auch in England fin­ den am Good­wood Circuit regelmäßig Oldtimer-Ren­ nen statt. Das Goodwood Revival und das Goodwood Festival of Speed lassen die

Die Ennstal Classic ist Österreichs berühmteste Oldtimer-Rallye und zieht viele Stars an. 2017 ließ sich unter anderem Patrick Dempsey (Bild) blicken. Heuer findet die Rallye mit mehreren Wertungen vom 17. bis 21. Juli statt. Start ist in Gröbming.

Herzen von Fans alter Autos höher schlagen.

Alpen-Flair. Natürlich wer­ den die Oldies auch in Öster­ reich ausgefahren. Die bekann­

Die Mille Miglia (1.000 Meilen) ist DAS Oldtimerrennen in Italien. Die Strecke führt von Brescia nach Rom und retour. Heuer war Rallyelegende Walter Röhrl einer der Stargäste. Oft sind verrückte alte Fahrzeuge zu sehen.

teste Rallye ist sicher die Ennstal Classic, die alljährlich rund 100.000 Fans in die Regi­ on Gröbming pilgern lässt. Spannende Fahrten wie die Bergwertung Stoderzinken oder der Grand Prix in Gröb­ ming zeigen, dass die Old­timer noch lange nicht zum alten Ei­ sen gehören. Die Ennstal Clas­ sic strahlt weit über Öster­ reichs Grenzen hinaus und lockt auch immer wieder Pro­ minente an. 2017 war der Andrang groß, als sich Patrick „Dr McDreamy“ Dempsey aus der Fernseh­serie Greys Ana­ tomy hinters Steuer eines Por­ sche ­setzte. Auch die Kitzbühe­ ler Alpenrallye bringt viele Leu­ te in die Kitzstadt und ist fixer Bestandteil der Szene. 

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Im EV-Modus fährt der CT 200h bis 45 km/h rein elektrisch.

Voll-Toll-Hybrid

PREMIUM OHNE PROTZ. Nur Vollpfosten mögen keinen Vollhybrid – zumindest gibt es heute wenig Gründe, keinen echten Hybridler wie den Lexus CT 200h zu fahren. Vor allem wenn es sich um einen gut ausgestatteten „Voll-Lexus“ handelt. Von Werner Christl lifts nicht zu polarisierend. Der kompakte, 4,35 Meter lange Japaner ist optisch ­etwas sportlicher geworden. Die Frontpartie wirkt nun durch die grau eingefassten Nebelscheinwerfer und die über den Scheinwerfern posi­ tionierten Tagfahrleuchten aggressiver. Am Heck gibt es neue Rückleuchten in L-Form sowie eine adaptierte Heck­ klappe und Stoßfänger. Dem

getesteten F-Sport-Modell wird zusätzlich mit „böserem“ Kühlergrill und 17-Zöllern auf die Sprünge geholfen.

Eigenständig. Der Innen­

raum ist gut gelungen. Vor ­allem die mit der Außenfarbe korrespondierenden roten Lederbezüge und die Ein­ fassung der Mittelkonsole kommen optisch toll rüber. Der Hauptscreen kann ge­

splittet werden. Nur die ­Bedienung via „Controller“ ist doch eine Fingerübung. Dafür ist die Menüführung sehr übersichtlich. Die Sitz­ position wirkt fast wie in ­einem Sportwagen. Man sitzt relativ tief und wird von der breiten, beinahe mächtigen Mittelkonsole umrahmt. Gut wäre, wenn das Lenkrad noch etwas höher gestellt werden könnte.

Außen und innen kommt die Farbe Rot zum Einsatz. Bis auf den fummeligen „Controller“ für den Screen sitzt alles perfekt.

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FOTOS: WERNER CHRITL

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ines steht fest: Ein Lexus ist kein Auto, das alle fünf Minuten in Österreich um die Ecke schaut. Irgendwie ist die japanische Pre­miummarke auch nach Jahren noch ein Geheimtipp. Genau dies macht vielleicht den Reiz des CT 200h aus. Kein Auto, das mit der Masse mitschwimmt – Premium ohne Protz und irgendwie trotz scharfen Face­


M OTO R

Werner Christl Ressortleitung Motornews

KOMMENTAR

Glaubensfrage Essen im Auto So fährt er sich. Der CT

200h ist mit einem stufen­ losen CVT-Getriebe ausge­ stattet. Derartige Getriebe versetzt gestandene Europäer nicht immer in absolutes Ver­ zücken, da der Motor eben beim Beschleunigen etwas aufheult. Zum CT 200h passt es aber sehr gut, da der Motor super gedämmt ist und durch die Mithilfe des Elektromo­ tors die Systemleistung auf 136 PS steigt – Hybrid eben. Besser gesagt Vollhybrid – da ist man bei Toyota und Lexus sehr genau mit der Bezeich­ nung, weil ja manche Mitbe­ werber Mildhybride auf dem Markt haben, die die Bezeich­ nung Hybrid nicht wirklich verdienen. Beschleunigt wird übrigens in 10,3 Sekunden auf 100 km/h. Wer es eilig hat,

hilft mit dem Sportmodus nach (zusätzlich gibt es ­Normal und Eco). Ein ganz klein wenig nörgeln müssen wir am Fahrwerk. Dieses ar­ beitet zwar absolut souverän, schluckt sehr gut jede Kurve ohne murren, lässt aber doch kleine Straßenbelagsuneben­ heiten durch. Beim Verbrauch spricht Lexus von 4,1 Litern – im Test lagen wir bei erfreuli­ chen fünf bis 5,5! Zur Sicher­ heit: Pre-Crash-System, Spur­ wechselwarner, Verkehrszei­ chenerkennung, Safety Sys­ tem+ mit adaptivem Tempo­ mat sind serienmäßig mit an Bord. Übersichtlich die Moto­ renauswahl: Es gibt nur den 99 PS (136) Vollhybrid. Dieser ist ab EUR 28.990,– zu haben. Der getestete F SPORT kostet ab EUR 34.590,–.

Heckleuchten, Heckklappe sowie der hintere Stoßfänger wurden im Zuge des ­Facelifts überarbeitet.

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LEXUS CT 200H F SPORT Systemleistung: 136 PS Leistung-Benziner: 99 PS Motor: 1.798 cm3 Vierzylinder Verbrauch: 4,1 Liter 0 – 100 km/h: 10,3 Sekunden

Die schwarzen Applikationen am Stoßfänger wirken sehr sportlich und passen zum schwarzen Dach.

Für viele Fahrer ist Futtern im Auto ein absolutes No-Go! Auch für einen Kollegen aus der Motorredaktion. Bei ihm würde selbst eine Mikro-Ameise elendiglich verhungern, weil es in seinem Auto kein einziges Essensbröserl gibt. Zugegeben, manches Überbleibsel einer Semmel hat bei mir eine längere Halbwertszeit als Uran, und an einen beim Bremsen auf der Mittelkonsole explodierten BigMac kann ich mich gut erinnern. Trotzdem kommen wir da auf keinen Nenner. Er: „Von meiner Fußmatte, könntest du essen!“ Ich: „Du von meiner auch – da findet sich immer was!“ Angeblich isst man im Auto nicht, weil das einfach so ist, und das geruchstechnische Wuaschtln und Fettln eine Katastrophe sei. Wieso dann duft­ baumartige Dinger in seinem Auto hängen, die aufdringlicher stinken als eine Parfümerie, ist mir ein Rätsel. Vor allem möchte ich nicht, dass meine Kinder während längerer Fahrt die Kopfstützen anfressen, und wenn das Auto-Essen so schlimm ist, warum gibt es dann einen Drive-in? Im Ernst: Tatsächlich treffen bei diesem Thema Welten aufeinander. Und die heißen „Schweindl“ und „Monk“. Fährt nun Schweindl (ich) bei Monk (er) mit, hungert es. Umgekehrt nehme ich in Zukunft Wurstsemmerln mit, wenn Monk mitfährt. Dann fahre ich aus Rache keine Raststätten zum Futterkauf mehr an. So bekommt jeder sein Wurst-Fett ab! Und zu welcher ­Kategorie gehören Sie eigentlich?

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„Der Fiat 500 Anniversario setzt die Reihe der besonders gut ausgestatteten Sondermodelle fort.“

die markanten karosseriefarben riviera Grün und sicilia orange erinnern an den 1957 präsentierten vorgänger.

Fiat 500 anniversario

Automobile Ikone exklusives sondermodell. Der Fiat 500 „Anniversario“ ist eine Hommage an den

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Fotos: FiAtpress

klassichen Cinquecento und ist als Hatchback und als Cabrio mit Stoffverdeck erhältlich.

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er Cinquecento feiert seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass macht Fiat allen Fans des Klassikers ein besonderes Angebot: Der Fiat 500 Anniversario

lässt das Dolce-Vita-Gefühl der 1950er-Jahre wieder aufleben. Zahlreiche Designdetails sind eine Hommage an jenes Fahrzeug, das eine ganze Generation motorisierte.

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Entertainmentsystem „UconnectTM“ beim „Anniversario“ Realität. Mehr Informationen bekommen Sie bei Denzel Graz unter 0316/ 5075023 oder www.denzel.at

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S po rt

rotes Hollywood

DeR GAK ist wieDeR DA. Nach fünf Aufstiegen in Serie sind die „Roten“ wieder dort, wo sie vor ihrer Liquidierung waren. Obmann Harald Rannegger über den Titel in der Landesliga, den Umbau und einen sehnlichen Wunsch. Von Marcus Stoimaier

in Folge?

Harald Rannegger: Damit ist

zweifellos ein großer Wunschtraum in Erfüllung gegangen. Man darf ja nicht vergessen, wir sind eigentlich vor dem Nichts gestanden. Den Klub hätte es ja im Prinzip nicht mehr gegeben. Dann sitzt du

da mit deinen Freunden und du fragst dich, werden wir überhaupt wieder einmal Fußball zuschauen gehen können? Werde ich mit meinen Enkeln jemals auf den Platz gehen können? Rückblickend ist es deshalb einfach nur ein Wahnsinn, was wir bisher erreicht haben. Es ist einfach gigantisch zu sehen, wie vielen Leuten dieser Klub so viel bedeuRegisseur für ein hollywoodreifes Fußballmärchen: Harald Rannegger hat den GAK wieder in die Regionalliga geführt.

tet. Und es ist auch eine geile Story, fast wie in Hollywood. Da wird einer, wie Rocky, viermal niedergeschlagen, dann steht er auf und gewinnt. weekend: Jetzt hat man die Regionalliga erreicht – wird es dafür einen großen Umbau im Kader geben? Harald Rannegger: Wir haben im Winter schon vier sehr gute Spieler geholt. Jetzt werden wir fünf, sechs Neue holen. Wobei wir da ein Augenmerk darauf legen müssen, dass in der Regionalliga vier U-22-Spieler auf dem Spielbericht stehen müssen. Und diese Jungs müssen einfach Qualität mitbringen. weekend: Wo wird sich das Budget bewegen? Harald Rannegger: Ohne die

neue Tribüne reinzunehmen, werden wir ungefähr bei 950.000 Euro liegen. Zwischen 50 und 60 Prozent davon werden die Gehaltskosten für Spieler und Trainerteam sein. weekend: Da Sie es gerade ansprechen: Wie ist jetzt der genaue Stand der Dinge beim Umbau mit Weinzödl? Harald Rannegger: Der erste Bauabschnitt wird im Winter kommen – da wird anstelle der kleinen, alten Tribüne, eine neue mit ungefähr 1.200 Sitzplätzen errichtet. Dieser erste Abschnitt ist mit 1,1 Millionen Euro netto dotiert – 800.000 zahlt die Stadt, 300.000 Euro übernehmen wir selbst. Das große Ziel ist aber, in Weinzödl eine echte Stadionatmosphäre zu erschaffen. Deshalb wollen wir auch die

Fotos: GEPA PicturEs

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eekend: Herr Obmann, was bedeutet der fünfte Titel


S po rt

„Es ist einfach nur gigantisch zu sehen, wie vielen Leuten dieser Klub etwas bedeutet. Und es ist ja auch eine richtig geile Story, fast wie in Hollywood.“ Harald Rannegger, GAK-Obmann

Nordkurve, wo unsere Fanklubs stehen, überdachen und vielleicht auch etwas bei der Osttribüne machen. Das geht aber alles erst im nächsten Sommer. weekend: Aber zahlt es sich überhaupt aus, in ein Stadion zu investieren, das einem nicht gehört? Harald Rannegger: Es gibt keine Alternative. Ja, wir sind in Weinzödl nur Mieter, aber wo willst du sonst spielen? Liebenau ist im Moment weit weg – niemand will dorthin. Auch wegen der Kosten, nur zum Vergleich: Ein Match in Weinzödl kostet uns 2.300 Euro – in Liebenau wären es zwischen 12.000 und 14.000. weekend: Wann wird der GAK wieder in der Bundesliga spielen? Harald Rannegger: Das kann man nicht planen. Natürlich wäre es genial, durchzumarschieren. Es wäre aber vermessen, dies jetzt als Ziel auszurufen. Jetzt sind wir einmal wieder dort, wo wir schon einmal waren. Das hat uns ja anfangs

auch niemand zugetraut. Jetzt schauen wir einmal auf den nächsten Schritt. Sicher sind wir ein sehr ehrgeiziger Verein – aber alles muss im Rahmen bleiben und man darf nicht überziehen. Auch ich als Obmann hab einmal lernen müssen, dass man nie emotionale Entscheidungen treffen darf. weekend: Jetzt ist Ihr Obmannsjob beim GAK ja eigentlich nur ein Hobby – wie lange wollen Sie das eigentlich noch machen? Harald Rannegger: Ehrlich, nach dem Meistertitel hab ich schon Verschleißerscheinungen bemerkt. Ich war müde und leer. Aber ich denke, das ist auch normal, wenn man das so intensiv lebt, wie das alle bei uns machen. So lange mir die Sache Spaß macht, mache ich sicher weiter und momentan macht es noch sehr viel Spaß. Aber ich hätte auch keine Bedenken, sollte ich einmal aufhören. Man weiß ja nie, was die Zukunft bringt. Aber wir sind so breit eit aufgestellt, dass es da keine Probleme geben würde.

weekend: Vor der Saison hat man sich für viele überraschend vom sportlichen Leiter Heinz Karner getrennt – im Umfeld war da immer wieder von Ungereimtheiten zu hören. Was war wirklich der Grund? Harald Rannegger: Bei uns kann niemand davon leben, was er beim GAK verdient. Wir können einfach kein Vermögen zahlen. Heinz Karner hat dann die Möglichkeit gehabt, bei einer Spieleragentur einzusteigen. Auch wir haben dann eben eine Form von Professionalisierung und Blutverände-

rung gebraucht und so haben wir uns entschlossen, in Zukunft getrennte Wege zu gehen. weekend: Zum Abschluss, wissen Sie eigentlich, was am 21. Juli passiert? Harald Rannegger: Natürlich. Da hoffen wir bei der Auslosung zum ÖFB-Cup auf das richtige Los (lacht). Man muss sich ja vorstellen, bei uns und bei Sturm spielen aktuell Kinder, die noch nie ein Derby gesehen haben. Natürlich wäre Sturm unser absoluter Wunschgegner in der ersten Cup-Runde.

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Meisterehrung: LH schützenhöfer, BV Obenauaus mit GAK-Kapitän säumel, stFV-Boss Bartosch und stadtrat Hohensinner (v.r.)

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WeeKend MAGAzin 79


S PO RTr M oto

MotoGP goes Formel 1 Spielberg. Marc Márquez ging mit einem Formel-1-Boliden auf Tuchfühlung. Von P. Deutsch dabei. In so kurzer Zeit so eine Performance hinzulegen, das sagt schon alles über sein enormes Talent.“ Bei einem Wechsel in die Formel 1 könnte Márquez Motorsport-Geschichte schreiben: Bisher ist es nur John Surtees gelungen, in beiden Motor-

sport-Königsklassen den WMTitel zu holen.

Zweirad-Spezialisten. Tags

darauf durften sich auch Honda-Teamkollege Dani Pedrosa und Motocross-Weltmeister Tony Cairoli (ITA) auf vier Rädern versuchen.

Neben Marc Márquez und Dani pedrosa stellte auch Motocross-Weltmeister Tony Cairoli sein Können in einem Toro rosso unter beweis.

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FOTOS: PHILIP PLATZER/ RED BULL CONTENT POOL, MARKUS BERGER/ RED BULL CONTENT POOL

drucksvoll, dass ihm Motorsport im Blut liegt. Auch „Hausherr“ Helmut Marko zeigte sich angetan: „Marc hat heute eine beeindruckende Leistung geboten! Er hat seine Rundenzeit in kürzester Zeit gesteigert. Es war kein einziger Ausritt oder Dreher

Fotos: PhiliP Platzer/ red Bull content Pool, Markus Berger/ red Bull content Pool

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er vierfache MotoGP-Champion und WM-Leader Marc Márquez machte am RedBull-Ring einen Ausflug in die Formel 1. Unter Anleitung von Mark Webber pilotierte der Spanier einen Toro Rosso und demonstrierte ein-


S PO RT

Fotos: GEPA PicturEs, HArry scHiFFEr PHotodEsiGn

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Sport

inside

(neu-)STarT

HeimkeHrer

Die Sommerpause dauerte für die Sturm-Kicker nur kurz: Am 18. Juni bittet Chefcoach Heiko Vogel seine Mannen wieder zum Training. Nach den obligatorischen Leistungstests warten Testspielkracher gegen den Kopenhagen (1.7.), Middlesbrough (5.7.) und Krasnodar (12. 7).

Die HSG Graz hat für die kommende HLA-Saison die erste Neuverpflichtung bekannt gegeben: Mit Daniel Dicker holen die Grazer einen alten Bekannten von Vizemeister Hard zurück an die Mur. Der 23-jährige Future-Nationalteamspieler spielte schon in der Saison 2012/13 in Graz.

Joachim Hirtenfellner, Organisatorin Katrin Posch, Organisator Andreas Wünscher und Christoph Schlagbauer.

TriaTHlon premiere

Neo-Nationalteamspieler Peter Zulj bekommt extra Urlaub und steigt erst am 3. Juli ins Training ein.

Am 16. Juni feiert ein neuer Bewerb Premiere: Beim „schöcklHERO“ erwartet die Teilnehmer eine abwechslungreiche und herausfordernde Strecke. Aufgrund der einzigartigen Zusammensetzung verspricht der Bewerb spannende Duelle um den Sieg.

Daniel Dicker soll die Lücke füllen, die durch Ales Pajovic entsteht, der nächstes Jahr nur noch Trainer ist.


SOCIETY

ROYALE JUNGGESELLEN AUF DER SUCHE. Nachdem sich Prinz Harry vom königlichen Single-Markt ­verabschiedet hat, sinkt bei den Ladies die Hoffnung auf einen royalen „Jackpot“. Dabei sind diese Prinzen noch zu haben!

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82    WEEKEND MAGAZIN

Von Tamara Hörmann

FOTOS: MAX MUMBY/INDIGO/GETTY IMAGES

Louis Spencer, Cousin von Prinz Harry und Prinz William, mit Lady Eliza Spencer und Viscount Althorp.


Louis Spencer

FOTOS: MARK CUTHBERT/UK PRESS VIA GETTY IMAGES, UTRECHT, ROBIN/ACTION PRESS/PICTUREDESK.COM, ELISABETTA VILLA/GETTY IMAGES, BERTRAND RINDOFF PETROFF/FRENCH SELECT/GETTY IMAGES FOR COUR GRAND-DUCALE, PATRICK VAN KATWIJK/GETTY IMAGES, DOMINIQUE CHARRIAU/WIREIMAGE/GETTY IMAGES, DAVID M. BENETT/DAVE BENETT/GETTY IMAGES FOR MICHAEL KORS

Großbritannien

Norwegen

Marius Borg Høiby

Jean-Christophe

Joachim

Der 24-Jährige ist der Sohn von Model Victoria Aitken und Charles Spencer, dem jüngeren Bruder der verstorbenen Lady Diana. Spencer ist in Kapstadt aufgewachsen und hat an der Universität von Edinburgh studiert. Als Nachfolger seines Vaters wird er nach dessen Tod zum zehnten Earl Spencer erklärt.

Seine Mama Mette-Marit wurde 2001 Kronprinzessin. Marius, bei der Hochzeit vier Jahre alt, wird zwar auf dem Balkon des königlichen Palasts als Mitglied der royalen Familie präsentiert, offiziell von Stiefvater, Kronprinz Haakon (44), aber nicht adoptiert. Fies! Würden Sie dem unverheirateten Marius Trost spenden?

Oh, là, là! Der 31-jährige Franzose ist nicht nur ein erfolgreicher Investmentbanker, sondern auch das offizielle Oberhaupt des französischen Kaiserhauses. Durch seinen Vater Prinz Charles stammt er direkt von Kaiser Napoleon ab, seine Mutter Prinzessin Béatrice ist mit König Louis XV. verwandt.

Prinz Joachim Habsburg-­ Lothringen, Prinz von Belgien und Erzherzog von Österreich-Este, ist der zweite Sohn und das dritte Kind von Astrid von Belgien und Lorenz von Österreich-Este. Wenn das Lächeln des 26-Jährigen Sie nicht verführt, dann vielleicht sein Status? Er ist der Neffe des Königs der Belgier: Philippe.

Josef Emanuel

Nikolai

Philippos

Sébastien

Im Stammbaum von diesem Junggesellen finden sich gleich zwei Herrscherhäuser: Sein Opa väterlicherseits, Franz Josef II., war Staatsoberhaupt in Liechtenstein, Mama Margaretha ist die Tochter von Luxemburgs ehemaligem Großherzog Jean. Wermutstropfen: Aussichten auf einen Thron hat der 29-Jährige nicht.

Der erste Enkelsohn von Königin Margrethe von Dänemark ruht sich nicht auf seinem royalen Status aus, sondern hat karrieretechnisch große Pläne: Dieses Jahr hat er einen Vertrag bei der Agentur „Scoop Models“ abgeschlossen. Das Modeln soll für den 18-Jährigen momentan allerdings nur ein Nebenjob sein.

Dieser royale Junggeselle ist einer der begehrtesten und so international aufgestellt wie kaum ein anderer: In London geboren, ist seine Tante mütterlicherseits Königin Margrethe von Dänemark, väterlicherseits Königin Sofia von Spanien. Die Patentante des 32-Jäh­ rigen war zudem die verstorbene Prinzessin Diana.

Der Lockenkopf (26), Prinz von Luxemburg, Prinz von Nassau und Bourbon-Parma, sieht zwar ein bisschen bubihaft aus, kann aber auch ganz anders: Während seiner Zeit im britischen Internat entdeckte er Rugby für sich – absolut kein Sport für Weicheier! Also quasi ein Prinz, der eine Lady locker auf Händen tragen könnte.

Liechtenstein

Dänemark

Frankreich

Griechenland

Belgien

Luxemburg

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WEEKEND MAGAZIN   83


Soc i e ty

BreitlinG

Luxus fürs Handgelenk Zahlreiche Prominente, darunter Ex-Skispringer Thomas Morgenstern, Model Miriam Höller, Ski-Ass Renate Götschl oder Bürgermeister Siegfried Nagl, folgten der Einladung des rennomierten Uhren-Herstellers Breitling in die Skybar am Schloßberg. Dort präsentierte Breitling-CEO Georges Kern persönlich die neuesten Uhren-Modelle.

Daniel Tippler, Margit Zink und Karl Weigant (v. l.) holten sich den Sieg und fahren nun zum großen Österreichfinale.

GolfcluB trofaiach

Glückliche Sieger

Prominente Gäste: Klaus Weikhard, Markus Scharinger, Miriam Höller, Thomas Morgenstern und Birgit Linhart-Kaser (v. l.) ließen sich von den neuesten Breiting-Modellen und Uhren-Highlights in der Schlossberg Skybar inspirieren.

Nach einigen Jahren Pause wurde Anfang Juni im Golfclub Trofaiach endlich wieder die beliebte „BMW International GOLF Trophy“ durchgeführt. Bei optimalen Wetterverhältnissen und perfekten Platzbedingungen traten 74 Golfspieler gegeneinander an. Bei der Siegerehrung im Autohaus Huber gingen schließlich Karl Weigant (Netto Herren A), Daniel Tippler (Netto Herren B) und Margit Zink (Netto Damen) als glückliche Sieger hervor.

Grazathlon

Extrem-Sightseeing

Walter und Petra Frauwallner (4. und 5. v. l.) räumten insgesamt drei Preise ab. LH Hermann Schützenhöfer gratulierte (2. v. r.)

landessieGer 2018

Die besten steirischen Weine

Auch zahlreiche Promis stellten sich dieses Jahr wieder den sportlichen Herausforderungen des Grazathlon.

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84 WEEKEND MAGAZIN

Hochspannung bei der Kür der Landessieger 2018: In der Seifenfabrik wurden die 18 besten Weine sowie das „Weingut des Jahres“ von einer 100-köpfigen Fachjury gekürt. Als bestes Weingut wurden heuer Walter und Petra Frauwallner aus Straden ausgezeichnet. Zu den Gratulanten zählten LH Hermann Schützenhöfer, Landesrat Johann Seitinger, Landtagspräsidentin Bettina Vollath und Weinbaudirektor Werner Luttenberger.

Fotos: Weekend magazin, Werner krug, bmW, gePa Pictures.

Neuer Rekord für die „härteste Sightseeing-Tour der Welt“: 4342 Finisher und Teilnehmer aus 43 Nationen machten den Grazathlon zu einem vollen Erfolg. Große Freude herrschte da auch bei den Organisatoren Andreas Mauerhofer und Lothar Brandl: Die spektakuläre Strecke brachte sogar Sport-Promis wie Olympiasiegerin Anna Gasser, Weltmeisterin Janine Flock, Mario Haas, Katrin Ofner, Marco und Luca Dallago, Jördis Steinegger oder Veronika Windisch zum Staunen.


Backstage bei … Gernot Kulis. Mit „Kulisionen“ feierte Gernot Kulis große Erfolge, jetzt gibt der Ö3-Callboy mit „Herkulis“ ganz private Einblicke. Wir haben ihn hinter der Bühne besucht. Von Patrick Deutsch

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Fotos: Markus Wache

eekend: Was darf bei dir backstage nicht fehlen? Gernot Kulis: Ich bin backstage eigentlich sehr reduziert und habe keine besonderen Wünsche. Nach den langen Fahrten spiele ich aber mit meinem Team Backgammon, was aber nicht unbedingt zur Beruhigung beiträgt.

geht, konzentriere ich mich und gehe die Teile des Programms, wo es um aktulle Dinge geht, noch einmal durch.

weekend: Hast du spezielle Rituale vor einem Auftritt? Was machst du als Letztes, bevor du auf die Bühne gehst? Gernot Kulis: Eigentlich nicht. Etwa 15 Minuten bevor es los

weekend: Hast du immer noch Lampenfieber? Wenn ja, was machst du dagegen? Gernot Kulis: Das ist eigentlich komisch: Bei manchen Auftritten kommt das Lampenfieber recht plötzlich. Ich glaube es hat viel mit Tagesverfassung zu tun. weekend: Was muss beim Catering auf jeden Fall dabei sein? Gernot Kulis: Das hört sich jetzt vielleicht ein bisschen langweilig an, aber Wasser ohne Kohlensäure ist das Umund Auf.

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Gernot Kulis „entspannt“ sich vor seinen Auftritten mit ein paar Partien Backgammon.

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WeeKend MagazIn 85


Soc i e ty

Im RampenlIcht

Hohe Auszeichnung

Wer wird Steirer Star? Es wurde gesungen, getanzt und performed: Auch dieses Jahr sucht die ShoppingCity Seiersberg gemeinsam mit dem dem Cool-Jugendmagazin, MMMMR und dem Weekend Magazin den Steirer Star 2018. Die erste Vorrunde erwies sich dabei als sehr abwechslungsreich: Über den Einzug ins Finale konnten sich Karoline Giessauf und Denny Ye, gemeinsam mit Elbjon Cermjami und Verena Schubernik freuen.

Wolfgang Konrad, Tennislegende Thomas Muster und Herwig Straka bei der Gala-Veranstaltung im Casino Baden.

theRmenweIn

GRaz

Winzer-Premiere

Frühjahrsempfang

Zusammen mit dem Weingut Kowald lud die Therme Loipersdorf zur Präsentation ihrer ersten ThermenWeine ein. Loipersdorf-Geschäftsführer Philip Borckenstein-Quirini kam die Idee dazu bereits bei seinem ersten gemeinsamen Gläschen mit Wolfgang Kowald: „Der Wein hat mich wirklich überzeugt und man merkt, dass Wolfgang sein Handwerk versteht und Winzer aus Leidenschaft ist.“ Für die Thermengäste gibt es die zwei edlen Tropfen bei der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Loipersdorf is(s)t regional“ zu verkosten.

Der Klubobmann des Freiheitlichen Landtagsklubs Stefan Hermann und der dritte Landtagspräsident Gerhard Kurzmann richteten Ende Mai einen Frühjahrsempfang im steirischen Landhaus aus. Rund 200 freiheitliche Verantwortungsträger waren zur Veranstaltung gekommen. Besonderer Ehrengast war Verteidigungsminister Mario Kunasek, der auch den Ehrenschutz für das Fest übernahm. Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Weekend Magazin Steiermark GmbH, Bahnhofgürtel 59, 8020 Graz. Redaktion Steiermark: Bahnhofgürtel 59, 8020 Graz, Tel.: 0316 / 766 066, E-Mail: redaktion.stmk@weekend.at. Redaktion Oberösterreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel.: 0732 / 69 64-0, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Redaktion Salzburg: Rottweg 66, 5020 Salzburg, Tel.: 0662 / 44 86-0, E-Mail: redaktionsbg@weekend.at. Redaktion Tirol: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512 / 353 888-0, E-Mail: redaktiontirol@weekend.at. Redaktion Vorarlberg: Quellenstraße 16, 6900 Bregenz, Tel.: 05574 / 200 10-0, vorarlberg@weekend.at. Redaktion Wien/Niederösterreich: Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien, Tel.: 01/60 60 360. E-Mail: redaktionwien@weekend.at. Redaktion Kärnten: Völkermarkter Ring 1, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/511 200-0, E-Mail: redaktionkaernten@weekend.at. Redaktion Burgenland: Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg. Geschäftsführung: Mag. Robert Eichenauer, Christian Lengauer (MBA). Chefredaktion: Marcus Stoimaier. Redaktion: Sarah Müller, Dr. Isabella Palfy, Mag. Tamara Hörmann, Mio Paternoss, Andrea Schröder, Volker Angerer, Werner Christl, Philipp Eitzinger, Gerhard Gall, Lukas Steinberger, Conny Engl, Mag. Gert Damberger, Sarah Merl, Mag. Simone Reitmeier, Mag. Mariella Beier, Mag. Manuela Fritz, Mag. Alexandra Nagiller, Patrick Deutsch, Miriam Defregger, Mag. Elisabeth Stolzer, Margit Wickhoff, Esther Elisabeth Vogel. Vertrieb: Österr. Post AG. Erscheinungsweise: 14-tägig. Druck: Slovenská Grafia AG, SK-83403 Bratislava. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten. Derzeit gilt Preisliste 2018. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.weekend.at abgerufen werden. n

Präsentierten die neuen Thermen-Weine: Markus Neumeyer, Herbert Spirk, Philip Borckenstein-Quirini, Hans Gollowitsch, Wolfgang Kowald und Doris Fritz (v. l.)

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Weekend Magazin erscheint im

VERLAG

Fotos: ViennaPress/andreas tischLer, Gonzomedia

talentsuche

Fotos: FPÖ steiermark/kasPar, therme LoiPersdorF.

Wer schafft es ins Finale? Michael Hüttler, Lisa Wiesinger, Markus „Gonzo“ Renger und Daniel Gräbner hatten die Qual der Wahl.

Sportmanager und Event-Marketer Herwig Straka wurde jetzt bei einer Gala im Casino Baden in die „Austrian Event Hall of Fame“ des Branchenverbandes der führenden Live-Marketing-Agenturen aufgenommen. Der gebürtige Grazer hat damit die höchste Auszeichnung erhalten, die die Branche zu vergeben hat. Seine Laudatio hielt Tennislegende Thomas Muster.


FOTOS: BULLS PRESS/ALISON WEBSTER - THE SUN/NEWS SYNDICATION

AUFREGER DER WOCHE

SAM COOKE

Echt sympathisch

FOTOGALERIE Ich bin SCANDRA. Deine Augmented Reality APP. Lade mich gratis herunter und erwecke diesen Inhalt zum Leben.

Vor Kurzem sorgte das Glamour-Model mit einem Instagram-Post für Aufsehen. Ein Selfie zeigt sie mit rundem Bauch. Doch wer den Text ­darunter liest, weiß, die Frau von Manchester United-Fußballer Chris Smalling ist nicht schwanger. „It’s my IBS playing at its worst“, schreibt die 32-Jährige. Bei IBS handelt es sich um das Reizdarmsyndrom. Mit ihrem Post wollte sie darauf aufmerksam machen, dass Instagram mit seinen Schönheitsfiltern junge Mädchen verunsichert. Die meisten Fotos entsprechen einfach nicht der Realität.


Weekend Magazin Steiermark KW24  
Weekend Magazin Steiermark KW24  
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