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Zertifikate aktuell Topthema í Platino Gold-Zertifikat Inside LBBW í Stiftungen der Landesbank Baden-Württemberg Kreuz & Quer í 75. Stuttgarter Frühlingsfest – Großes Jubiläum im Jahr 2013!

Deutschland im Reisefieber

Werbemitteilung

Ausgabe

02/2013


Editorial / Inhaltsübersicht

Liebe Leserinnen und Leser, „Quo vadis, Europa“ möchte man fragen, wenn man die Entwicklungen der letzten Wochen Revue passieren lässt. Ende Februar führten die vorgezogenen Parlamentswahlen in Italien zu keinem eindeutigen Ergebnis. So erreichte das Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani zwar im Abge­ ordnetenhaus knapp die Mehrheit, verfehlte diese aber im Senat. Die unterschiedlichen Positionen der im Senat vertretenen Parteien lassen an einer konstruktiven Zusammenarbeit zweifeln. Einig scheint man sich in Italien nur darüber zu sein, dass man den von Mario Monti eingeleiteten strikten Reformkurs so nicht fortsetzen will. In Zypern wandte sich das Parlament im März gegen die mit einem Rettungspaket von EU und IWF verbundenen Auflagen. Statt eine Selbst­ beteiligung an der Sanierung umzusetzen, riskierte das Land einen Staatsbankrott. Diese Entwicklungen zeigen: Europa hat noch einen langen Weg vor sich, will man eines Tages gestärkt aus der Schuldenkrise hervorgehen. Jan Krüger, Leiter Sales Retail Clients

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Markt & Meinung Topthema: Platino Gold-Zertifikat

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Titelstory

Deutschland im Reisefieber

Seite 4

Seite 10

PP LBBW

PP Deutschland

News

Titelstory

mit Gewinn­sprung 2012 Birthday DDV! PP Das LBBW Commodity Yearbook 2013

im Reisefieber

PP Happy

Produkte im Fokus PP Basiswert

kompakt: Daimler

PP Produkt-Rankings PP Neu

2

in der Zeichnung

Wissen PP Börsenzyklen

– folgt das Auf und Ab einem bestimmten Rhythmus?

Seite 18

Markt & Meinung PP Märkte

Seite 8

Seite 26

im Blick: Verhaltener Konjunktur­optimismus im Frühjahr PP Topthema: Platino Gold-Zertifikat – Konsolidierung beim Goldpreis bietet Einstiegsgelegenheit

Seite 28

Inside LBBW PP Stiftungen

der Landesbank Baden-Württemberg


Editorial / Inhaltsübersicht

Wer nach dem Wahlausgang in Italien einen reflexartigen Anstieg des Goldpreises erwartet hatte, sah sich getäuscht. Eine größere Aufwärtsreaktion blieb aus. Mit einem langfristigen Anlagehorizont könnte sich die anhaltende Seitwärtsbewegung beim Gold aber als gute Einstiegsgelegenheit erweisen. Für Anleger, die nicht direkt in Münzen oder Barren investieren wollen, stellt das schon als Zertifikat des Jahres ausgezeichnete Platino Gold-Zertifikat eine interessante Alternative dar. Näheres hierzu lesen Sie im Topthema. Einfach in den nächsten Flieger steigen und im Urlaub unter Palmen die Seele baumeln lassen – darauf freuen sich schon viele Deutsche. Dafür wird auch gern etwas tiefer in die Tasche gegriffen, Hauptsache, man ist rundum zufrieden. Dass die Deutschen beim Urlaub keine Abstriche machen, zaubert nicht nur dem Reisekonzern TUI ein Lächeln auf das Firmenlogo. Auch Airlines wie die Deutsche Lufthansa profitieren von der

Reiselust. Die weiteren Aussichten für TUI, Lufthansa & Co. beleuchten wir in unserer Titelstory über die Tourismusbranche. Passend zum Frühling stimmen wir Sie in der Rubrik Kreuz & Quer auf das Stuttgarter Frühlingsfest ein. Das größte Frühlingsfest im europäischen Raum feiert in diesem Jahr sein 75. Jubiläum. Darüber hinaus geben wir Ihnen für die anlaufende Grillsaison einen Buchtipp an die Hand, mit dem nicht nur ausgewiesene Fleischliebhaber, sondern auch Freunde des fleischlosen Genusses voll auf ihre Kosten kommen. Eine spannende Lektüre wünscht Ihr

Jan Krüger

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30

Inside LBBW



Kreuz & Quer

Stiftungen der Landesbank Baden-Württemberg

Seite 30

Kreuz & Quer PP 75.

Stuttgarter Frühlingsfest – Großes Jubiläum im Jahr 2013 PP Weber´s Burger – Inspirationen für Grillgötter und solche, die es diesen Sommer werden wollen



75. Stuttgarter Frühlingsfest – Großes Jubiläum im Jahr 2013

Zuverlässig und kompetent. Landesbank Baden-Württemberg Rating: Moody‘s: A3 / Fitch: A+

Infoservice

Seite 33

Impressum/Disclaimer

Hotline

+49 711 127-25501

E-Mail

za@LBBW.de

Internet www.LBBW-zertifikate.de


News

LBBW mit Gewinn­ sprung 2012

Gesamt­ kennziffer Um die Ausstattung eines Kreditinstituts mit Eigenmitteln (Solvabilität) beurteilen zu können, haben die Institute zum Ende eines jeden Quartals eine Gesamtkennziffer zu ermitteln. Diese Ge­ samtkennziffer gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den anrechen­ baren Eigenmitteln des Instituts (Zähler) und der mit 12,5 multiplizierten Summe aus dem Gesamtan­ rechnungsbetrag für Adressrisiken, dem Anrechnungsbetrag für das operationelle Risiko und der Summe der An­ rechnungsbeträge für Marktrisiko­positionen einschließlich der Options­geschäfte (Nenner) an. Ein Institut verfügt über angemesse­ ne Eigenmittel, wenn die Gesamtkennziffer 8,0 % nicht unterschreitet.

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In einem anhaltend anspruchsvollen Umfeld hat die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ihren Konzerngewinn im Geschäftsjahr 2012 deutlich gesteigert und in allen vier Quartalen einen Gewinn erzielt. Zugleich wurde der Restrukturierungsprozess 2012 weitgehend abgeschlossen. Auf Basis vorläufiger Zahlen kletterte der Konzerngewinn (gemäß IFRS) gegenüber dem Vorjahr von 86 Mio. Euro auf 399 Mio. Euro. Der Überschuss nach Steuern erreichte 398 Mio. Euro, nach 66 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2011. Das operative Ergebnis fiel mit 694 Mio. Euro gegenüber den im Vorjahr erzielten 392 Mio. Euro ebenfalls signifikant höher aus, was in erster Linie auf die insgesamt solide Entwicklung des Kundengeschäfts zurückzuführen ist. Parallel dazu wurden die vielfältigen und ambitionierten Vorgaben des Restrukturierungsplans abgearbeitet, sodass die Restrukturierung nun weitgehend abgeschlossen ist. Durch den gleichzeitigen Abbau von Risiken und die Verbesserung der Kapitalausstattung ist die LBBW mit Blick auf die wachsenden regulatorischen

Anforderungen bereits heute gut aufgestellt. LBBW-Vorstandsvorsitzender Hans-Jörg Vetter stellte mit Blick auf das Zahlenwerk für 2012 fest: „Das vorläufige Ergebnis bestätigt, dass wir mit unserem strikt kundenorientierten Geschäftsmodell richtig und marktgerecht aufgestellt sind. Wir werden weiter daran arbeiten, die Realwirtschaft zu unterstützen und als ein zuverlässiger, vertrauenswürdiger Partner unserer Kunden nachhaltig erfolgreich zu sein.“ n

Vorläufige Geschäftszahlen des LBBW-Konzerns zum 31. Dezember 2012 nach IFRS Konzernergebnis vor Steuern Kernkapitalquote Gesamtkennziffer

2012 2011 399 Mio. EUR 15,3 % 19,7 %

86 Mio. EUR 12,9 % 17,2 %


News

Happy Birthday DDV! Am 14. Februar 2013 feierte der Deutsche Derivate Verband (DDV) sein fünfjähriges Bestehen.

Der aus einem Zusammenschluss des Deutschen Derivate Instituts (DDI) und des Derivate Forums (DF) hervorgegangene Branchenverband vereint die führenden Emittenten derivativer Wertpapiere. Zusammen mit der LBBW repräsentieren die anderen 16 Emittenten etwa 95 % des deutschen Zertifikatemarkts. Neben der Verbesserung der politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für strukturierte Wertpapiere hat sich der DDV zum Ziel gesetzt, die Verständlichkeit und Transparenz von Zertifikaten

sowie den Schutz der Anleger zu erhöhen. Mit der Einführung der Derivate-Liga zur Produktklassi­fizierung, einheitlichen Fachbegriffen, den Muster-Informationsblättern sowie Schulungsinitiativen und dem Derivate-Kodex hat der DDV schon viel erreicht. Auf die künftige Entwicklung blickt Dr. Hartmut Knüppel, geschäftsführender Vorstand des DDV, zuversichtlich. Der DDV wird seine Zielsetzung konsequent verfolgen und sein Informationsangebot ausbauen. Jüngstes Beispiel ist der neue Radio-Service. Unter www.derivateverband.de/DEU/Presse/Audio-Center finden interessierte Anleger Interviews mit Börsenexperten und Beiträge rund um die Themen Zertifikate, Aktien-Anleihen und Optionsscheine. n

Das LBBW Commodity Yearbook 2013 Alles Wissenswerte rund um das Thema Rohstoffe finden Anleger im neuen LBBW Commodity Yearbook 2013. Das größte deutschsprachige Standardwerk im Rohstoffbereich liefert wertvolle Hintergrundinformationen und beleuchtet die aktuellen Trends an den Rohstoffmärkten. Jetzt kostenlos herunterladen unter: www.lbbw-markets.de/commodity_yearbook

Fragen? Kontaktieren Sie uns:

Hotline +49 711 127-25501

E-Mail za@LBBW.de

Internet www.LBBW-zertifikate.de 5


Produkte im Fokus

Basiswert kompakt:

Daimler Die Daimler AG ist einer der erfolgreichsten Automobilhersteller der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services zählt die Stuttgarter Fahrzeugschmiede zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler auf einen Blick Hauptsitz: Stuttgart Mitarbeiter: 275.087 ISIN: DE0007100000 KGV 2013e: 9,5 Weitere Informationen: www.daimler.com

Stand: 20.03.2013

Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Daimler mit 2,2 Mio. Fahrzeugen einen neuen Absatzrekord und übertraf beim Konzernumsatz mit 114,3 Mrd. Euro den Vorjahreswert von 106,5 Mrd. Euro. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) aus dem laufenden Geschäft lag mit 8,1 Mrd. Euro dagegen unter dem Vorjahreswert von 9,0 Mrd. Euro. Der Anstieg des Konzernergebnisses von 6,0 Mrd. Euro in 2011 auf 6,5 Mrd. Euro in 2012 ist unter anderem auf positive Wechselkurseffekte und den Verkauf des EADS-Anteils zurückzuführen. Auf Basis der Annahmen zur Entwicklung wichtiger Absatzmärkte und der Planungen der Geschäftsfelder rechnet der Vorstand damit, dass der Absatz in den Jahren 2013 und 2014 durch die Einführung zahlreicher neuer Modelle insgesamt weiter gesteigert werden kann. Dementsprechend soll auch der Konzernumsatz

1.067.578.882 3 Jahre

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Alle Neuemissionen auf die Stammaktie der Daimler AG finden Sie im Internet unter www.LBBW-zertifikate.de/neuemissionen. n

2.198.029

= Anzahl der

Daimler-Aktien per 31.12.2012

um wurde der Vertrag von Vorstandschef Dieter Zetsche im Februar 2013 verlängert

in diesem und dem kommenden Jahr kontinuierlich zunehmen. Darüber hinaus will Daimler die Wachstumsmärkte in Asien, Osteuropa und Lateinamerika verstärkt für seine Produkte erschließen. Ausgehend von einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte sowie der zunehmenden Wirkung der eingeleiteten Effizienzprogramme erwartet der Vorstand im Gesamtjahr 2013 ein Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft in der Größenordnung des Vorjahres.

insgesamt Fahrzeuge setzte Daimler 2012 ab

709 Mio. 7,5%

dem Verkauf seines

Euro erlöste Daimler mit -Anteils an EADS Quelle: Daimler AG


Produkte im Fokus

Produkt-Rankings Die LBBW verfügt über ein umfangreiches Spektrum an Zertifikaten und strukturierten Anleihen, die Sie über die Börse oder auch außerbörslich handeln können. Eine interessante Auswahl haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Auswahl­kri­­terien für die Top 3 Produkte

Meistgehandelte Zertifikate und strukturierte Anleihen in den letzten 30 Tagen ISIN Name DE000LB0JED0 DE000LB0RHW6 DE000LB0MRS4 DE000LB0R397 DE000LBW2U56

Restlaufzeit: mindestens drei Monate Seitwärtsrendite: mindestens 4,00 % p. a. Sicherheitspuffer: mindestens 15,00 % EDG-Rating: mindestens 3 Sterne

Fälligkeit

LBBW Geldmarkt-Sprinter  LBBW 7,00 % BASF Aktien-Anleihe  LBBW 8,00 % Hugo Boss Aktien-Anleihe  LBBW 6,00 % Daimler Aktien-Anleihe  LBBW Synthia Schweiz 

19.04.2017 25.07.2014 22.11.2013 22.08.2014 20.03.2014

Top 3 Aktien-Anleihen nach Seitwärtsrendite p. a. ISIN

Basiswert

Fälligkeit

DE000LB0RNN3 DE000LB0PS84 DE000LB0Q5M5

Daimler Deutsche Bank MünchenerRück

27.01.2014 28.03.2014 27.06.2014

Zinssatz p. a.

Basispreis

Risikoklasse

5,10 % 8,00 % 6,00 %

36,26 EUR 26,80 EUR 121,50 EUR

2 3 2

EDG-Rating

Top 3 Bonus-Zertifikate nach Seitwärtsrendite p. a. ISIN

Basiswert

Fälligkeit Bonuslevel

DE000LB0RGV0 DE000LB0R1A8 DE000LB0N5H8

EURO STOXX 50® Deutsche Börse Deutsche Telekom

22.02.2019 28.08.2015 28.11.2014

3.570,38 EUR 54,76 EUR 10,88 EUR

Barriere RisikoklasseEDG-Rating 1.373,22 EUR 33,64 EUR 5,97 EUR

4 4 4

Top 3 Discount-Zertifikate nach Seitwärtsrendite p. a. ISIN

Basiswert

Fälligkeit

DE000LB0RB73 DE000LB0MM83 DE000LB0RDA1

Bayer Volkswagen Commerzbank

28.02.2014 26.07.2013 28.02.2014

Cap RisikoklasseEDG-Rating 65,00 EUR 131,50 EUR 1,00 EUR

2 2 4 Stand: 22.03.2013

Informationen zum EDG-Rating Anhand wissenschaftlich fundierter Methoden führt die European Derivatives Group (EDG) im ersten Schritt für jedes Zertifikat eine Qualitätsbewertung durch, die von der Struktur und dem Basiswert des Zertifikats unabhängig ist. Im zweiten Schritt wird die Risiko-Nutzen-Relation (Risiko-Fit) zwischen dem Produkt und den individuellen Risiko­ präferenzen eines Investors ermittelt. Die Qualitätsbewertung und der Risiko-Fit addieren sich zum Gesamturteil eines Zertifikats. Das Rating wird laufend überwacht und spätestens nach zwei Wochen vollständig aktualisiert. Die Qualitätsbewertung eines Zertifikats wird über die vier Bestandteile Kosten, Handel, Bonität und Informationsbereitstellung des Emittenten bewertet. Zusätzlich wird selektiert, ob und in welchem Ausmaß ein Zertifikat zu den Risiko­präferenzen eines Investors passt (Risiko-Fit). Auf der Basis des Value at Risk (VaR) erfolgt eine Bewertung jedes Zertifikats für fünf Risikoklassen (RK1 = sicherheitsorientiert, RK2 = begrenzt risikobereit, RK3 = risikobereit, RK4 = vermehrt risikobereit, RK5 = spekulativ). Schlussendlich werden die Qualitätsbewertung und der Risiko-Fit zu einem Gesamturteil addiert. Oben wird jeweils die optimale Risikoklasse mit entsprechender Sterneanzahl angegeben. Weitere Informationen unter www.derivatives-group.com/ratings.html.

„sehr gut“ „gut“ „durchschnittlich“ „unterdurchschnittlich“ „kaum geeignet“ „nicht geeignet“

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Produkte im Fokus

Neu in der Zeichnung Für verschiedene Anlagehorizonte, Markterwartungen und Chance-RisikoProfile bietet die LBBW stets neue Zertifikate und strukturierte Anleihen zur Zeichnung an. Die Highlights werden hier vorgestellt.

Optimierung

LBBW Protect-Aktien-Anleihen Chancen optimieren Nach der Rally der letzten Monate wird eine längere Verschnaufpause bei den deutschen Standardwerten zunehmend wahrscheinlicher. Was also tun? Anleger, die von leicht fallenden, seitwärts tendierenden oder leicht steigenden

Produktdaten Zeichnungsphase: 03.04.2013 – 23.04.2013 

(16:30 Uhr), vorbehaltlich einer



vorzeitigen Beendigung

Ausgabetag: 24.04.2013 Valuta:26.04.2013

Aktienkursen ausgehen, können mit den LBBW Protect-Aktien-Anleihen das ChanceRisiko-Profil gegenüber der Direktanlage in eine Aktie optimieren. Von der klassischen Aktien-Anleihe unterscheidet sich die Protect-Aktien-Anleihe durch einen höheren Sicherheitspuffer. Attraktive Zinsen und erhöhter Risikopuffer Die von der Aktienkursentwicklung unabhängige und über dem aktuellen Markt­ niveau liegende Verzinsung kann bei LBBW Protect-Aktien-Anleihen zu einer höheren Rendite als bei einer direkten Aktienanlage führen. Zusätzlich verfügt die Protect-Aktien-Anleihe durch die Barriere (festgelegter Aktienkurs), die bei Ausgabe deutlich unter dem Startwert und Basispreis (festgelegter Aktienkurs oberhalb der Barriere) fixiert wird, über einen Sicherheitspuffer gegen Kursverluste bis zur Barriere. Besitzer von Aktien sind dagegen sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen eins zu eins dabei. n

Beobachtungs­zeitraum:

24.04.2013 – 21.11.2014

Zinszahlungstage:  28.11.2013 / 28.11.2014 Finaler Bewertungstag:

21.11.2014

Fälligkeitstag:28.11.2014 Basispreis:100,00 % vom jeweiligen Startwert Startwert: 

Schlusskurs der jeweiligen Aktie am 23.04.2013

Ausgabepreis:  Nennbetrag:

Barriere ISIN Basiswert Zinssatz (Bandbreite)* in % p. a. vom Startwert

100,00 % (kein Ausgabeaufschlag) 1.000,00 EUR

DE000LB0SGF1 DE000LB0SGG9 DE000LB0SGH7 DE000LB0SGJ3

BASF BMW Daimler Dt. Bank

3,65 % 4,60 % 4,50 % 6,20 %

*Festlegung der Barriere am 23.04.2013 innerhalb der Bandbreite

8

60,00 % – 70,00 % 60,00 % – 70,00 % 60,00 % – 70,00 % 55,00 % – 65,00 %


Produkte im Fokus

Szenariobetrachtung

An den Zinszahlungstagen (28.11.2013 / 28.11.2014)

Feste Zinszahlung p. a. unabhängig von der Aktienkursentwicklung

Im Beobachtungszeitraum (24.04.2013 bis 21.11.2014)

Aktie im Beobachtungszeitraum stets über Barriere?

ja

Am 28.11.2014 Auszahlung zum Nennbetrag (1.000,00 EUR)

Am finalen Bewertungstag (21.11.2014)

Referenzpreis auf/über Basispreis (100,00 % vom Startwert)? ja

Am 28.11.2014 Auszahlung zum Nennbetrag (1.000,00 EUR)

nein

nein

Am 28.11.2014 Lieferung einer dem Bezugsverhältnis entsprechenden Anzahl Aktien; eventuelle Aktienbruchteile werden in bar ausgeglichen

So funktioniert‘s: Die LBBW Protect-Aktien-Anleihe zahlt einen festen Zins p. a. unabhängig von der Kursentwicklung der Aktie (Basiswert).

PP auf

Bei Fälligkeit wird der Nennbetrag ausgezahlt, sofern die Aktie im Beobachtungszeitraum nicht auf oder unter die Barriere fällt. Maßgeblich ist jeder festgestellte Kurs.

PP unter

Wird die Barriere im Beobachtungszeitraum berührt oder unterschritten und liegt der Referenzpreis

Chancen Feste Zinszahlung p. a. unabhängig von der Kurs­entwicklung der Aktie Zinszahlung reduziert mögliche Verluste am Laufzeitende Sicherheitspuffer gegen Basiswertverluste bis zur Barriere Liegt der Referenzpreis auf oder über dem Basispreis, wird der Nennbetrag auch dann ausgezahlt, wenn die Barriere berührt oder unterschritten wurde Volle Flexibilität, da börsentäglich handelbar Realisierung von möglichen Kursgewinnen durch einen vorzeitigen Verkauf

oder über dem Basispreis, wird bei Fälligkeit ebenfalls der Nennbetrag ausgezahlt. dem Basispreis, werden Aktien geliefert. Die Anzahl (Bezugsverhältnis) berechnet sich aus dem Nennbetrag geteilt durch den Basispreis. Eventuelle Aktienbruchteile werden in bar ausgeglichen. n

Weitere Informationen und eine Übersicht aller aktuellen Zeichnungen finden Sie unter www.LBBW-zertifikate.de/ zeichnungen

Risiken Ausfallrisiko der Emittentin (Gefahr der vorübergehenden oder dauernden Zahlungsunfähigkeit der LBBW) Während der Laufzeit Kurse unter Erwerbspreis möglich, was bei einer Veräußerung vor Fälligkeit zu einem Kapitalverlust führen kann Auszahlung in Aktien, sofern die Barriere bis zum finalen Bewertungstag berührt oder unterschritten wird und der Referenzpreis unter dem Basispreis liegt* Ungünstigster Fall: mit Ausnahme der Zinszahlung Total­ verlust des eingesetzten Kapitals, wenn die Aktie bei Lieferung wertlos ist *Dabei ist zu beachten, dass zwischen finalem Bewertungstag und Lieferung der Aktien weitere Aktienkursverluste möglich sind.

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Titelstory

Deutschland im Reisefieber F端r die deutsche Tourismusbranche d端rfte 2013 ein gutes Jahr werden, denn die Nachfrage nach Urlaubsreisen ist hoch. Dieses positive Marktumfeld spielt dem Reise足 veranstalter TUI und der Lufthansa in die Karten. >>

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Titelstory

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Titelstory

Jürgen Büchy ist der Präsident des Deutschen Reiseverbandes und hat allen Grund zur Freude. Denn die Geschäfte der Tourismusunternehmen sind hierzulande 2012 hervorragend gelaufen. Zudem ist die Branche sehr gut ins laufende Jahr gestartet. Laut Büchy verreisen die Deutschen gerne und häufiger. Untermauert wird seine Aussage durch die Ergebnisse einer jüngst vom Internetportal www.lastminute.de durchgeführten repräsentativen Umfrage. 26 Prozent der 1.400 Umfrageteilnehmer wollen 2013 mehr Urlaub machen. Geplant sind durchschnittlich 2,4 Reisen – im vergangenen Jahr waren es 2,3. Darüber hinaus möchten 32 Prozent der befragten Personen mehr Geld als im Vorjahr für ihren Urlaub ausgeben – und zwar im Schnitt sieben Prozent mehr. Statistisch hat im zurückliegenden Jahr jeder Deutsche für private Reisen 1.811 Euro ausgegeben – 2011 waren es noch 1.779 Euro. Am tiefsten in die Tasche gegriffen haben 2012 übrigens die Baden-Württemberger – sie haben im Schnitt 2.406 Euro für Urlaub ausgegeben. Reisefreude der Menschen ist ungebrochen Neben der Anzahl der bereits eingegangenen Reisebuchungen ist auch die positive Stimmung auf der diesjährigen internationalen Tourismusmesse ITB ein Indiz für eine anhaltend gute Geschäftsentwicklung der Tourismusbranche. 12

Auf der weltweit größten Reisemesse präsentierten sich vom 6. bis 10. März 10.086 Aussteller aus 188 Ländern – die zur Verfügung stehende Ausstellungsfläche war voll belegt. Erstmals konnten Privatleute auf dieser Messe auch direkt Reisen buchen. Insgesamt haben wie im Vorjahr 170.000 Personen die Reisemesse besucht. Zum Abschluss der ITB sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft, Michael Frenzel, dass die Reisefreude der Menschen ungebrochen ist. Strandurlaub ist beliebt – und wird es auch bleiben Viele Deutsche reisen in diesem Jahr nach Spanien, Griechenland oder in die Türkei, um dort einen klassischen Strandurlaub zu verbringen. Diese beliebte Urlaubsart wird nach Ansicht von Experten auch in den nächsten zehn Jahren das Brot-und-Butter-Geschäft der deutschen Tourismusbranche bleiben. Aber unabhängig davon ist auch die Nachfrage nach Kreuzfahrten zurzeit ziemlich groß. Besonders begehrt sind Fahrten durch das Mittelmeer oder die Karibik. Außerdem werden vermehrt MietwagenRundreisen in England und Irland gebucht. Im Trend liegen auch Städtereisen innerhalb Europas. Das überrascht nicht, denn viele europäische Metropolen wie zum Beispiel Paris, Rom und Lissabon punkten mit einem tollen Flair und vielen interessanten Sehenswürdigkeiten.


Titelstory

Frankfurter Airport belegt den dritten Rang in Europa In ihren Urlaub starten viele Deutsche vom Flughafen in Frankfurt am Main, der gemessen am Passagieraufkommen nach London-Heathrow und Paris Charles de Gaulle der drittgrößte Airport Europas ist. Die Anzahl der am

Umsteiger sind. Für einen schnellen Weitertransport der Koffer abfliegender und umsteigender Passagiere sorgt eine 74 Kilometer lange Gepäckförderanlage. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass der Frankfurter Flughafen weltweit eines der wichtigsten Luftfahrtdrehkreuze ist. Zudem ist er

Im Schnitt hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr 1.811 Euro für private Reisen ausgegeben. Frankfurter Flughafen abgefertigten Passagiere stieg im vergangenen Jahr von 56,4 auf 57,5 Millionen. Jede Woche verbinden 107 Luftfahrtgesellschaften mit insgesamt mehr als 4.400 Flügen die Mainmetropole mit 275 Zielorten in 111 Ländern. Ein großer Vorteil des Frankfurter Flughafens ist, dass er über einen Bahnhof verfügt. Von dort aus kann man mit dem ICE beispielsweise in 56 Minuten nach Köln oder in 75 Minuten nach Stuttgart reisen. In Frankfurt steigen 50 Prozent aller Passagiere um Des Weiteren hat der Frankfurter Airport eine große Bedeutung als Transfer-Flughafen, da die Hälfte aller Passagiere

mit 2,1 Millionen Tonnen Fracht (2012) europaweit der größte Frachtflughafen. Ferner punktet der Frankfurter Flughafen mit vielen Geschäften, Restaurants und Dienstleistungsbetrieben. Und es gibt eine Aussichtsplattform, auf der man die Starts und Landungen der Flugzeuge beobachten kann. Das Ladengeschäft ist die Cashcow von Fraport Die Betreibergesellschaft des Flughafens in Frankfurt am Main ist die Fraport AG, die auch Beteiligungen an anderen deutschen und ausländischen Airports besitzt. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 2,44 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn (Ergebnis >> 13


Titelstory

vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) erhöhte sich um sechs Prozent auf 850,7 Millionen Euro. Positiv auf die Gewinnentwicklung ausgewirkt hat sich die Eröffnung eines Terminalanbaus im Oktober 2012, da dadurch die Fläche für Ladenbetreiber deutlich ausgeweitet wurde. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Fraport mit den Mieten und den Umsatzbeteiligungen aus dem Ladengeschäft einen höheren

in Istanbul teilnehmen. Bei dem Partner handelt es sich um die IC Holding, mit der Fraport bereits den Flughafen Antalya betreibt. Darüber hinaus ist der Frankfurter Konzern am Airport in Perus Hauptstadt Lima und an zwei Flughäfen in Bulgarien beteiligt. Wachstumschancen für Fraport gibt es nicht nur in der Türkei, sondern auch in Brasilien. Denn dort sollen im Herbst 2013 drei Flug-

Fraport erzielt mit den Mieten und Umsatz­ beteiligungen aus dem Ladengeschäft mehr Gewinn als mit den Gebühren für die Nutzung der Start- und Landebahnen. Gewinn erzielt als mit den Gebühren, die Luftfahrtgesellschaften für die Nutzung der Start- und Landebahnen entrichten.

häfen privatisiert werden. An den Ausschreibungen für die Betreiberlizenzen wird der Konzern voraussichtlich zusammen mit dem brasilianischen Infrastruktur- und Logistikkonzern EcoRodovias teilnehmen.

Wachstumschancen in der Türkei und in Brasilien Laut Vorstandschef Stefan Schulte steht bei Fraport die Auslandsexpansion oben auf der Agenda. Daher wird das Unternehmen wahrscheinlich gemeinsam mit einem türkischen Kooperationspartner an der Versteigerung einer Betreiberlizenz für einen geplanten Mega-Airport

Lufthansa kann Flugzeuge besser auslasten Der Frankfurter Flughafen ist unter anderem die Heimat­ basis der Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaft Lufthansa Cargo. Im zurückliegenden Jahr stiegen 103 Millionen

5-Jahreschart Lufthansa

Ergebnisentwicklung Lufthansa

Aktie Lufthansa

200-Tage-Linie

Operatives Ergebnis (Mio. €)

Konzernergebnis (Mio. €)

19 18

1.400

17

1.250

16

1.100

15

950

14

650

12

500

11

1.020

990 820

542

524

350

10 9

200

8

50 2008

2009

2010

2011

2012

Quelle: Thomson Reuters; Stand: 19.03.2013 Historische Daten sind keine verlässliche Indikation für künftige Entwicklungen.

14

1.131

800

13

7

1.280

-100

130 -13

-34 2008

2009

2010

2011

2012


Titelstory

Personen in die Flugzeuge der Lufthansa und ihrer Töchter Germanwings, Swiss und Austrian Airlines – 2,4 Prozent mehr als 2011. Allerdings verringerte sich die Zahl der Flüge um 1,6 Prozent. Das Platzangebot ist hingegen um 0,5 Prozent gestiegen, da größere Maschinen als im Vorjahr eingesetzt wurden. Die Auslastung der Flugzeuge erhöhte sich um 1,2 Prozentpunkte auf 78,8 Prozent. Bei Lufthansa Cargo liefen die Geschäfte 2012 weniger gut. Dies spiegelt sich in einem Rückgang der abgefertigten Fracht und Post um 8,5 Prozent auf 1,7 Millionen Tonnen wider. Air Berlin erzielt dank Sparkurs einen Überschuss Dass die Lufthansa ihr Flugangebot verkleinert hat, ist auf den starken Wettbewerbsdruck durch Billigflieger wie Ryanair und Easyjet zurückzuführen. Daher muss der DAXKonzern Sparmaßnahmen umsetzen. Dazu gehört auch die Anfang 2013 durchgeführte Übertragung des Europa-Direktverkehrs auf die Tochtergesellschaft Germanwings, die ihren Mitarbeitern geringere Gehälter zahlt als die Lufthansa. Gespart wird aber nicht nur bei der Lufthansa, sondern auch bei Air Berlin – und zwar mit erfreulichen Konsequenzen. Schließlich hat Deutschlands zweitgrößte Fluglinie im vergangenen Jahr erstmals seit 2007 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich erzielte Air Berlin einen Gewinn von rund sieben Millionen Euro. Bereits im Herbst 2011 hatte das Unternehmen unter der Führung von ÜbergangsVorstandschef Hartmut Mehdorn die Umsetzung eines

5-Jahreschart Fraport Aktie Fraport

Sparprogramms eingeleitet, unrentable Routen gestrichen und die Flotte von 170 auf 155 Maschinen verkleinert. Keine Dividende für die Lufthansa-Aktionäre Geplant ist bei der Lufthansa unter anderem der Abbau von 3.500 Verwaltungsstellen, davon 2.500 in Deutschland. Überdies wird Europas größte Luftfahrtgesellschaft in diesem Jahr keine Dividende ausschütten, obwohl sie 2012 einen Überschuss von 990 Millionen Euro erzielt hat. Gleichwohl möchte das DAX-Unternehmen 108 Flugzeuge im Gesamtwert von neun Milliarden Euro anschaffen. Vom Aufsichtsrat bereits abgesegnet ist der Kauf von zwei doppelstöckigen Airbus A380, sechs Boeing 777 und 30 Mittelstreckenjets vom Typ A320. Durch die Umsetzung aller Kostensenkungsmaßnahmen soll das operative Ergebnis bis 2015 von zuletzt 524 Millionen auf 2,3 Milliarden Euro gesteigert werden. Im laufenden Jahr erwartet das Lufthansa-Management moderate Zuwächse beim Umsatz und beim operativen Gewinn. Neuer Vorstandschef will den TUI-Konzern umbauen Auch bei dem Touristikkonzern TUI sollen die Kosten künftig sinken. Hierfür will der neue Vorstandschef Friedrich Joussen alle Sparten des Unternehmens unter die Lupe nehmen. Der ehemalige Deutschland-Chef von Vodafone hat sein Amt am 13. Februar 2013 angetreten und möchte TUI so umstrukturieren, dass das Unternehmen möglichst bald wieder Gewinne erzielt. Eine Schwachstelle hat der >>

5-Jahreschart TUI 200-Tage-Linie

Aktie TUI

200-Tage-Linie

20

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18

55

16 50 14 45

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10 8

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6 30 20

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2012

Quelle: Thomson Reuters; Stand: 19.03.2013 Historische Daten sind keine verlässliche Indikation für künftige Entwicklungen.

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2008

2009

2010

2011

2012

Quelle: Thomson Reuters; Stand: 19.03.2013 Historische Daten sind keine verlässliche Indikation für künftige Entwicklungen.

15


Titelstory

Ausgew채hlte Produkte der LBBW Produkttyp ISIN Basiswert F채lligkeit Basispreis Zinssatz Cap p. a.

16

Aktien-Anleihe Aktien-Anleihe Aktien-Anleihe

DE000LB0RKX8 DE000LB0Q4P1 DE000LB0RLW8

Deutsche Lufthansa Fraport TUI

25.07.2014 27.06.2014 25.07.2014

13,50 EUR 38,00 EUR 6,60 EUR

6,00 % 4,00 % 6,00 %

Discount-Zertifikat Discount-Zertifikat Discount-Zertifikat

DE000LB0RSC5 DE000LB0PCX9 DE000LB0RU05

Deutsche Lufthansa Fraport TUI

28.03.2014 13,75 EUR 25.10.2013 38,00 EUR 28.03.2014 6,40 EUR


Titelstory

TUI Travel, weltweit der größte Reisever­ anstalter, verzeichnet in allen wichtigen Märkten eine sehr gute Nachfrage nach Auslandsreisen. nicht intensiv genug vorangetrieben wurde. Kritiker werfen dem früheren TUI-Chef allerdings auch vor, zu viele Strategiewechsel vollzogen zu haben. Beispielsweise hatte er das Schifffahrtsgeschäft von Hapag-Lloyd zum zweiten Standbein des Konzerns aufgebaut, um dessen Abhängigkeit von der Reisekonjunktur zu verringern. Später verkleinerte er die Beteiligung an der Reederei – wahrscheinlich, weil die Frachtmengen, die auf den Weltmeeren befördert werden, stark schwanken. Derzeit besitzt TUI noch eine 22-prozentige Beteiligung an Hapag-Lloyd, die verkauft werden soll.

Nachfolger von Michael Frenzel bereits entdeckt: Die teure Doppelstruktur des Konzerns. Denn ein Großteil des Reisegeschäfts wird nicht vom Hauptsitz in Hannover aus gelenkt, sondern ist bei TUI Travel gebündelt. Das britische Tochterunternehmen ist weltweit der größte Reiseveranstalter und hatte Anfang Februar bereits ein Drittel der für den Sommer 2013 angebotenen Pauschalreisen verkauft. Überdies ist zurzeit die Nachfrage nach Auslandsreisen in allen wichtigen Märkten von TUI Travel sehr gut. Hapag-Lloyd-Beteiligung soll verkauft werden Eine hohe Priorität hat für Joussen der Ausbau des InternetGeschäfts, der Expertenmeinungen zufolge von Frenzel

Operative Effizienz soll verbessert werden TUI will im Geschäftsjahr 2012/13, das am 30. September 2013 endet, den Umsatz leicht steigern und ein positives Konzernergebnis erzielen. Im ersten Quartal 2012/13 erhöhten sich die Erlöse um 1,4 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro. Unter dem Strich ist jedoch ein Verlust von 184 Millionen Euro angefallen. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum betrug der Verlust aufgrund positiver Sondereffekte lediglich 137 Millionen. Angesichts dieser Zahlen ist eines klar: Joussen wird einiges ändern müssen, um TUI auf Rendite zu trimmen. Ob er dieses Ziel erreichen wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass die Zielsetzung des 49-Jährigen überzeugt: Er will die operative Effizienz optimieren und für eine transparente Steuerung der Investitionen sorgen, um dadurch den Unternehmenswert zu steigern. n

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Markt & Meinung

Märkte im Blick

Verhaltener Konjunktur­ optimismus im Frühjahr Die globale Wirtschaft scheint die Talsohle durchschritten zu haben. Vor allem in China und den USA sind Aufschwungsignale spürbar. Die Aktienmärkte honorierten die verbesserten Rahmen­ bedingungen mit Kursaufschlägen. Einige Indizes wie beispielsweise der Dow Jones erreichten neue Allzeithochs. Konjunktur und Zins Nach einem unterdurchschnittlichen Wachstum im Jahr 2012 präsentiert sich das weltweite Konjunkturklima zum Frühlingsbeginn wieder mit verhaltenem Optimismus. Vor allem die US-Wirtschaft hat einen guten Start erwischt. Unge-

Unter den großen Volkswirt­ schaften der Eurozone geht allein von Deutschland größere Dynamik aus.

Werner Bader Stellvertretender Direktor Investment Research

achtet des politischen Streits um den besten Weg zum Defizitabbau und der im März in Kraft getretenen automatischen Budgetkürzungen sorgen ein wieder­ belebter Wohnungsmarkt und eine verbesserte Schuldenlage der Verbraucher für eine relativ robuste Nachfrage. In China setzt die neue Führung verstärkt auf wirtschaftliche Reformen, um die Kaufkraft der Bevölkerung zu stärken. Insgesamt erwarten wir für China im laufenden Jahr eine BIP-Expansion in Höhe von 8,2 %. In der Eurozone spiegelten die Stimmungsdaten zuletzt nur sehr vage

Trends Werner Bader ist seit 1990 Investment­ analyst bei der LBBW. Seine langjährige Erfahrung eröffnet ihm einen breiten Blickwinkel über alle Facetten des Finanzmarkts hinweg. Unter „Märkte im Blick“ legt er Ausgabe für Ausgabe die aktuellen Geschehnisse an den internationalen Märkten kurz und verständlich dar.

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Aktienmarkt:

Konjunktur:

Geldmarkt Euro:

Renditen Euro:

Datengrundlage: 12-Monats-Prognose zu DAX (Aktienmarkt), Wachstum Bruttoinlandsprodukt Deutschland (Konjunktur), Leitzins der Europäischen Zentralbank (Geldmarkt Euro), Rendite 10-jähriger Bundesanleihen (Renditen Euro); Quelle: LBBW Investment Research; Stand: 19.03.2013; Prognosen sind keine verlässlichen Indikationen für künftige Entwicklungen.


Markt & Meinung

Inflation Deutschland und Euroland Inflationsrate Deutschland

Inflationsrate Euroland

4,5 4,0 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

-1,0

2003

-0,5

Quelle: LBBW Research, Thomson Reuters; Stand: 19.03.2013 Historische Daten sind keine verlässliche Indikation für künftige Entwicklungen.

Erholungstendenzen wider. Das als Konjunkturbarometer viel beachtete Economic Sentiment der EU-Kommission ist im letzten Berichtsmonat zwar mit 91,1 Punkten zum vierten Mal in Folge gestiegen, lag damit aber weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt. Auch die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie- und Dienstleistungssektoren verharrten mit 46,6 bzw. 46,5 Zählern weiterhin deutlich unterhalb der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Unter den großen Volkswirtschaften geht allein von Deutschland größere Dynamik aus, obwohl sich das ifo-Geschäftsklima nach vier Verbesserungen in Serie zuletzt um 0,7 auf 106,7 Punkte abgekühlt hat. Die Teuerungsrate im Währungsraum ist im letzten Berichtsmonat mit 1,8 % unter die EZBStabilitätsmarke von rund 2 % gesunken. Dazu hat nicht zuletzt die geringe Preisdynamik in Deutschland beigetragen. Die Jahresteuerung erreichte hierzulande unter anderem wegen der wegfallenden Praxisgebühr mit 1,5 % sogar den niedrigsten Stand seit Ende 2010. Insgesamt machten sich die im Vergleich zum Vorjahr rückläufige Zuwachsrate für Heizungs- und Spritkosten sowie für Nahrungs- und Genussmittel bemerkbar. Bei ausbleibender Eskalation an den Rohölmärkten dürfte die Euro-Inflation auch mit

Blick auf unausgelastete Produktionskapazitäten vorerst bei rund 2 % verharren. Allerdings bleiben unter den Marktteilnehmern angesichts der monetären Expansion mittelfristige Inflationssorgen virulent. Die Notenbanker im Frankfurter Euro-Tower haben auf ihrer letzten Ratssitzung den Leitzins auf dem historischen Rekordtief von 0,75 % bestätigt. EZB-Präsident Draghi erwartet auf Basis der bisherigen Maßnahmen – vor allem der Vollzuteilung bei der Bankenrefinanzierung und der Zusage, flankierend zu einem ESM-Hilfsantrag auch Anleihen von Krisenstaaten aufzukaufen – eine allmähliche Finanzstabilisierung des Euroraums im weiteren Jahresverlauf. Allerdings ist es bislang nur teilweise gelungen, den stockenden Kreditfluss in Gang zu bringen. Vor diesem Hintergrund dürfte die EZB ihren expansiven Kurs noch für längere Zeit beibehalten. Zudem wird sie bestrebt sein, den Anleihemärkten bei aufkeimender Unruhe wie anlässlich der jüngsten ZypernIrritationen Orientierung zu geben. Bei lang laufenden Bundesanleihen dürfte allmählich eine Aufwärtstendenz bei den Renditen einsetzen. In den USA ist die Verzinsung lang laufender Treasury-Renditen zwischenzeitlich schon über die Inflationsrate geklettert. Vor diesem Hintergrund >> 19


Markt & Meinung

bevorzugen wir je nach Anleger-Risikobereitschaft eher kürzer laufende Staats-, Unternehmens- oder Banktitel.

DAX in Punkten DAX

200-Tage-Linie

8.500 8.000 7.500 7.000 6.500 6.000 5.500 5.000 4.500 4.000 3.500 2008

2009

2010

2011

2012

Quelle: Thomson Reuters; Stand: 19.03.2013 Historische Daten sind keine verlässliche Indikation für künftige Entwicklungen.

20

Aktienmarkt Nachdem der DAX in der ersten Hälfte des Monats März sowohl das Jahreshoch als auch die Marke von 8.000 Punkten überschritten hatte, schien der Weg frei in Richtung des aus dem Jahre 2007 stammenden Allzeithochs bei 8.151 Zählern. Allerdings hatten die Bullen die Rechnung ohne die Zyprioten gemacht. Die Insulaner wollen bei der Lösung ihrer Schuldenprobleme bislang nicht so recht mit dem Rest Europas kooperieren. Dass die Kurse – wie auch schon nach der Italienwahl – nicht deutlicher einbrachen, weist darauf hin, dass der deutsche Aktienmarkt sich momentan auf einem sehr stabilen Fundament zu bewegen scheint. So haben die konjunkturellen Risiken trotz der nach wie vor schwierigen Situation in weiten Teilen Europas eher nachgelassen. Sowohl aus den USA als auch aus China kamen zuletzt eine Reihe von vielversprechenden Konjunkturdaten. Die globale Wirtschaft dürfte in diesem Jahr wieder etwas dynamischer wachsen. Dazu blieb der Markt von negativen Unternehmensdaten weitgehend verschont.


Markt & Meinung

Die Berichtssaison zum vierten Quartal verlief per saldo im Rahmen der Erwartungen. Eine Reihe von Konzernen wie beispielsweise Allianz, Siemens oder HeidelbergCement

Brent-Rohölnotierungen wird durch ausgeweitete Förderaktivitäten, inklusive des amerikanischen Schieferöls,

Nach dem technischen Ausbruch über die Widerstandsmarke bei 7.800 Punkten befindet sich der DAX auf dem Weg zum Allzeithoch. schnitt sogar besser ab als zuvor prognostiziert. Der wichtigste Auftriebsfaktor wird aber auch weiterhin der Mangel an attraktiven Anlagealternativen sein. Der daraus resultierende Zufluss an Liquidität sollte die Aktienbörsen auch in den kommenden Monaten stützen. Unter der Voraussetzung, dass bei der Zypern-Krise eine weitere Eskalierung verhindert werden kann, spricht vieles dafür, dass das Überschreiten des Allzeithochs nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben ist. Rohstoffe Nach einem durchwachsenen Rohstoffjahr 2012 blieben die Commodities-Preise auch im bisherigen Jahresverlauf ohne nachhaltige Aufwärtstendenz. Der durch die Krisenherde in Nahost angefachte Aufwärtsdruck bei den

Prognosen DAX EURO STOXX 50 Leitzins US-Dollar je Euro Gold (US-Dollar je Feinunze) Öl (Brent – USD/Barrel)

gebremst. Die Industriemetall-Notierungen zeigten trotz eines wieder beschleunigten Wachstums in China sowie der voraussichtlich abgemilderten fiskalischen Einschnitte in Amerika nur temporäre Erholungssignale. Beim wichtigsten Edelmetall Gold überwogen im Zuge der wachsenden Risikobereitschaft der Anleger zuletzt die Minuszeichen. Bestärkt wurde diese Tendenz durch erhöhte Goldimportsteuern in Indien. Latente Bonitäts- und Inflationssorgen, extrem lockere Geldpolitik und der Wunsch nach Währungsdiversifikation bei SchwellenländerNotenbanken dürften auf längere Sicht aber stützend wirken. n

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im Überblick

aktuell

Hotline

30.06.2013

31.12.2013

30.06.2014

7.789 8.000 8.500 9.000 2.612 2.800 2.900 3.000 0,75 0,75 0,75 0,75 1,28 1,30 1,27 1,25 1.605 1.800 1.800 1.800 109,86 105,00 110,00 110,00

2011 2012e

Bruttoinlandsprodukt Deutschland (prozentuale Veränderung zum Vorjahr) Euroland Inflationsrate Deutschland (prozentuale Veränderung zum Vorjahr) Euroland

3,10 0,90 1,50 -0,50 2,10 2,00 2,70 2,50

Quelle: LBBW Investment Research; Stand: 28.03.2013 

2013e 1,00 0,00 2,10 2,00

Prognosen sind keine verlässlichen Indikationen für künftige Entwicklungen.

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Markt & Meinung

Topthema

Platino Gold-Zertifikat – Konsolidierung beim Goldpreis bietet Einstiegsgelegenheit Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Doch nach dem dynamischen Kursanstieg in den Jahren 2009, 2010 und 2011 hängt der Goldpreis derzeit fest. Seit November 2011 bewegt sich der Preis für eine Feinunze in einer Spanne zwischen 1.803 und 1.523 US-Dollar seitwärts. 22


Markt & Meinung

Jedes Zertifikat verbrieft den Anspruch auf Lieferung eines 100-Gramm-Goldbarrens der Feinheit 999,9 (Basiswert), der physisch hinterlegt wird. Der Kurs des Zertifikats orientiert sich am aktuellen Preis für einen entsprechenden Goldbarren, umgerechnet in Euro. Anleger partizipieren damit sowohl an einem steigenden als auch an einem fallenden Goldbarrenpreis, wodurch das Platino Gold-Zertifikat einem Direktinvestment sehr nahe kommt. Der große Vorteil: Im Gegensatz zum Direktinvestment fallen keine zusätzlichen Verwahrungs- oder Versicherungskosten an. Andererseits trägt der Anleger das Risiko der Zahlungsunfähigkeit der Emittentin. Neben der Möglichkeit, das Zertifikat börsentäglich verkaufen zu können, können Anleger durch Ausübung des Zertifikats gegenüber der Emittentin die Lieferung des hinterlegten Goldbarrens verlangen. Alternativ kann das Zertifikat dazu auch an die LBBW übertragen werden. Die Entwicklung der weltweiten Goldnachfrage erreichte 2012 wertmäßig mit 236,4 Mrd. US-Dollar einen neuen Rekordwert. In Tonnen gemessen, blieb die Gesamtnachfrage mit 4.405,5 Tonnen um 4 % unter dem Vorjahreswert. Insbesondere in Indien ging die Nachfrage gegenüber 2011 um 12 % zurück, während sie in China stabil blieb. Die Käufe seitens der Notenbanken stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 17 % und erreichten mit 534,6 Tonnen das höchste Niveau seit 1964. Allen voran stockten in 2012 die Notenbanken in China und Russland ihre Goldbestände weiter auf, um ihre US-Dollar- und Euro-Reserven zu diversifizieren. Für Anleger ist es unter dem Aspekt der Risikoverteilung sinnvoll, dem Beispiel der Notenbanken zu folgen und einen Teil des Vermögens in Gold zu investieren. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass beim Kauf und Verkauf von physischem Gold in Form von Münzen oder Barren hohe Gebühren anfallen und mit der sicheren Aufbewahrung bei einer Bank ebenfalls Kosten verbunden sind. Eine attraktive Alternative bietet das Platino Gold-Zertifikat.

Die Laufzeit des Platino Gold-Zertifikats ist grundsätzlich unbegrenzt, wobei die Emittentin das Recht hat, die Zertifikate mit einer Frist von drei Monaten zu kündigen. In diesem Fall werden die hinterlegten Goldbarren veräußert. Anschließend erfolgt die Auszahlung der Zertifikate durch einen Barausgleich, der sich am Verkaufserlös orientiert. Auf einen Punkt gebracht, besitzt das Papier die normalen Eigenschaften eines Zertifikats, weist jedoch die Besonderheit der physischen Hinterlegung auf. Diese Kombination überzeugte Ende November 2011 auch bei den ZertifikateAwards, wo das Platino Gold-Zertifikat als „Zertifikat des Jahres“ ausgezeichnet wurde. >> 23


Markt & Meinung

Wer die Vorteile des Platino Gold-Zertifikats nutzen möchte, für den könnte die aktuelle Seitwärtsbewegung beim Goldpreis eine gute Einstiegsgelegenheit bieten. Die weiteren Aussichten für das Edelmetall, und welche Einflussfaktoren Besitzer des Platino Gold-Zertifikats noch im Auge behalten sollen, erfahren Sie in unserem Interview mit Stefan Probst, Director Sales Retail Clients bei der LBBW. Das Platino Gold-Zertifikat erfreut sich seit seiner Auflegung im März 2011 großer Beliebtheit. Können Sie unseren Lesern kurz erklären, wo sie das Zertifikat beziehen können und wie zum Beispiel die Auslieferung der Goldbarren funktioniert? Das Platino Gold-Zertifikat ist an der Börse Stuttgart gelistet und kann über alle Banken und Sparkassen erworben werden. Die Auslieferung der Goldbarren ist denkbar einfach: Der Anleger füllt zusammen mit seinem Bank­berater das auf www.platino.lu abrufbare Übertragungsformular aus und schickt dieses an die Landesbank Baden-Württemberg. Die LBBW als Kooperationspartner der Emittentin (Platino S.A., Teilvermögen VIII) liefert die Goldbarren innerhalb einer Woche direkt an die Hausbank des Anlegers. Gibt es einen Unterschied zwischen dem Kurs des Platino Gold-Zertifikats und dem Gold-Spotpreis? Und wenn ja, wie kommt dieser zustande? Der Kurs des Platino Gold-Zertifikats orientiert sich am Preis eines 100g-Barrens Gold, wie er bei den meisten Banken und Sparkassen erworben werden kann. Das Prägen von Goldbarren und -münzen, der Transport, die Versicherung und Lagerung sind mit Kosten verbunden. Aus diesem Grund ist physisches Gold in Form von Barren und Münzen immer etwas teurer als der in London ermittelte Gold-Spotpreis. Das Platino Gold-Zertifikat wird aus diesem Grund ebenfalls mit einem Aufschlag gegenüber dem Spotpreis gehandelt. Nach dem starken Anstieg in den Jahren 2009 bis 2011 befindet sich der Goldpreis seit dem vierten Quartal 2011 in einer Seitwärtsbewegung. Wie beurteilen Sie diese Preisentwicklung? Handelt es sich dabei nur um eine längere Verschnaufpause, oder gibt es Anzeichen für eine Trendwende? Hier möchte ich gern auf die Einschätzung meines Kollegen Thorsten Proettel aus dem LBBW Commodity Research verweisen: „In Indien als dem global wichtigsten Goldkäufermarkt stockt seit Ende 2011 die Nachfrage. Das lastet auf dem Preis. Hintergrund ist der Einbruch 24

Stefan Probst Director Sales Retail Clients bei der LBBW des Wirtschaftswachstums und die Abwertung der Rupie, wodurch die Kaufkraft der Bevölkerung geschmälert wird. Vermutlich werden die Goldkäufe auf dem Subkontinent auch 2013 schwach ausfallen. Wir gehen aber dennoch von einem Anstieg des Goldpreises in den nächsten Monaten auf die Höchststände des Jahres 2012 aus. Die Beschleunigung des Wirtschaftswachstums in China dürfte die Goldnachfrage erhöhen, und die Notenbanken der Schwellenländer befinden sich weiterhin auf der Käuferseite des Marktes. Unabhängig hiervon sind viele Goldanleger weniger an Preissteigerungen und mehr an der Sicherheit und Diversifikation durch Gold interessiert. Dieser Aspekt dürfte durch die jüngste Entwicklung bei den Banken auf Zypern noch stärker in den Vordergrund treten.“

Offizielle Goldbestände weltweit in Tonnen USA8.133,5 Deutschland3.391,3 Internationaler Währungsfonds (IWF)

2.814,0

Italien2.451,8 Frankreich2.435,4 China1.054,1 Schweiz1.040,1 Russland969,9 Japan765,2 Niederlande612,5 Indien557,7 Europäische Zentralbank (EZB)

502,1

Taiwan423,6 Portugal382,5 Türkei370,0 Quelle: World Gold Council; Stand: März 2013


Markt & Meinung

Platino S.A. Die Platino S.A. ist eine Verbriefungsgesellschaft, deren Geschäftstätigkeit ausschließlich in der Verbriefung und Begebung von Wertpapieren auf der Grundlage des luxemburgischen Verbriefungsgesetzes besteht. Für das Platino Gold-Zertifikat wird bei der Platino S.A. ein Teilvermögen eingerichtet, das von den anderen Teilvermögen der Platino S.A. sowie dem Vermögen der Platino S.A. abgetrennt ist. Emittentin des Platino Gold-Zertifikats ist das Teilvermögen Nr. VIII. Für jedes Zertifikat ist ein 999,9-feiner 100-Gramm-Goldbarren (höchste Feinheit) hinterlegt. Bei einer Insolvenz der über dem Teilvermögen angeordneten Platino S.A. wird der Erlös aus den Vermögenswerten jedes Teilvermögens ausschließlich an die jeweiligen Anleihegläubiger und sonstige Gläubiger des betreffenden Teilvermögens ausgeschüttet.

Produktdaten ISIN:DE000A1KK980 Platino S.A., Teilvermögen Nr. VIII

Emittentin:

14.03.2011 / 16.03.2011

Ausgabetag / Valuta: Emittentenkündigung:

mit einer Frist von drei Monaten möglich

Laufzeit:endlos 100-Gramm-Goldbarren der Feinheit 999,9

Basiswert:

1 Goldbarren je Zertifikat

Bezugsverhältnis:

Notiz:Stücknotiz Kapitalschutz:nein Handelsplatz:

Stuttgart (Freiverkehr)

Weitere Informationen zur Emittentin sowie zur physischen Lieferung inkl. aktueller Kostenstruktur stehen auf www.platino.lu unter Produkte/Downloads zur Verfügung.

5-Jahreschart Gold 2.000 1.800 1.600

Gold gilt als sicherer Hafen und Schutz vor einer stei­ genden Inflation. Wie realistisch sind die in Verbindung mit der expansiven Geldpolitik der Notenbanken immer wieder aufkommenden Warnungen vor einem baldigen Anstieg der Inflation? Die Analysten der LBBW gehen nicht von einem signifikanten Anstieg der Inflation in den nächsten Jahren aus. In vielen europäischen Staaten muss die Wettbewerbsfähigkeit wiederhergestellt werden, um das Problem der Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. In diesem Umfeld sind Lohn- und Preissteigerungen eher unwahrscheinlich. Da der Preis des Platino Gold-Zertifikats auch durch die Entwicklung des Euros gegenüber dem US-Dollar beein­ flusst wird, darf ein Blick auf das Währungspaar nicht fehlen. Rechnen Sie mit einer weiteren Aufwertung der Gemeinschaftswährung gegenüber dem Greenback? Ganz im Gegenteil – unsere Analysten sehen mittelfristig eine Abschwächung des Euros auf 1,25 US-Dollar. In diesem Szenario würde ein Anleger, welcher in das Platino Gold-Zertifikat investiert hat, zusätzlich von Währungs­ gewinnen profitieren.

1.400 1.200 1.000 800 600 2008

2009

2010

2011

2012

Quelle: Thomson Reuters; Stand 19.03.2013 Historische Daten sind keine verlässliche Indikation für künftige Entwicklungen.

Für welche Anleger ist das Platino Gold-Zertifikat interessant? Ich denke, für Anleger, die nur auf einen Anstieg des Goldpreises spekulieren wollen, gibt es günstigere Produkte am Markt. Das Platino Gold-Zertifikat ist als Ersatz zum Kauf von physischem Gold gedacht. Anleger, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Goldbarren zu kaufen, sich aber vor den Kosten für ein Schließfach oder einen Tresor scheuen, sollten das Platino Gold-Zertifikat als Alternative in Erwägung ziehen. n 25


Wissen

Fabian Blumer Zertifikate-Experte der LBBW

Börsenzyklen –

folgt das Auf und Ab einem bestimmten Rhythmus? Zyklen bestimmen unser Leben. Sei es das Wechselspiel von Tag und Nacht oder der Wandel der Jahreszeiten, vielerorts lässt sich ein zyklisches Verhalten beobachten. Auch an der Börse. Darauf gibt schon die Einordnung bestimmter Unternehmen als Frühzykliker oder Spätzykliker einen Hinweis. Ein Zyklus, der das Geschehen an Kapitalmärkten maßgeblich beeinflusst, ist der Konjunkturzyklus. Per Definition ist ein Zyklus ein Kreislauf regelmäßig wiederkehrender Ereignisse. Ein solcher Kreislauf liegt auch dem Konjunkturzyklus zugrunde, der sich in die vier Phasen Aufschwung, Hochkonjunktur, Rezession und Depression einteilen lässt. Auch wenn gemeinhin immer von dem Konjunkturzyklus die Rede ist, so lassen sich bei genauerer Betrachtung mehrere Zyklen verschiedener Länge voneinander unterscheiden. Kitchin- und Juglar-Zyklen Der von Joseph Kitchin entdeckte und nach ihm benannte Kitchin-Zyklus dauert etwa 3 bis 4 Jahre. Dieser kurzfristige Konjunkturzyklus ist auf die Produktions- und Absatzplanung sowie die Lagerhaltung der Unternehmen zurückzuführen. In der ersten Zyklushälfte begünstigt ein wirtschaftlicher Aufschwung eine hohe Produktion und den Aufbau 26

von Lagervorräten. In der zweiten Zyklushälfte schwächt sich die Konjunktur ab, woraufhin die Unternehmen ihre Produktion zurückfahren und Lagerbestände abbauen. Der auch als klassischer Konjunkturzyklus bezeichnete Juglar-Zyklus geht auf den französischen Arzt und Konjunkturforscher Joseph Clément Juglar zurück. Der Zyklus wird durch die Schwankungen der Investitionsgüternachfrage seitens der Unternehmen geprägt und kann zwischen 7 und 11 Jahre andauern. Eine Erklärung für die unterschiedliche Dauer eines Juglar-Zyklus ist der infolge der Globalisierung intensivierte internationale Wettbewerb. Um wettbewerbs­ fähig zu bleiben, zwingt er die Unternehmen nicht selten zu kürzeren Investitionszyklen. Auch unvorhergesehene Ereignisse, Reformen oder andere Interventionen von staatlicher Seite können so starke Auswirkungen auf die Wirtschaft


Wissen

haben, dass sie einzelne Phasen des grundlegenden Ablaufschemas verlängern oder verkürzen. Während der Aufschwungphase eines Juglar-Zyklus lassen sich immer wieder Dellen in der Wachstumsdynamik beobachten. Diese Periode mit schwächerem Wachstum innerhalb eines größeren Aufschwungs führte der österreichisch-ungarische Ökonom Joseph Schumpeter auf die Überlagerung des Juglar-Zyklus mit dem zuvor beschriebenen Kitchin-Zyklus zurück. Ausgehend von der Dauer beider Zyklen kann ein Juglar-Zyklus zwei bis drei Kitchin-Zyklen beinhalten.

Entwicklung BIP Deutschland und DAX seit 1950 DAX Jahresschlusskurse in Punkten (rechte Skala)

BIP (preisbereinigt) Veränderungen ggü. Vorjahr in % (linke Skala)

9.000

14 12

8.000

10

7.000

8

6.000

6

5.000

4

4.000

2

3.000

0

2.000

-2 1.000

-4

0

Quelle: Statistisches Bundesamt

2006

1999

1992

1985

1978

1971

1964

1957

1950

-6

2009

Abstand zur nächsten Rezession bislang 4 Jahre

2003

6 Jahre

1993

10 Jahre

1982

11 Jahre

1975

7 Jahre

1967

8 Jahre

Quelle: Statistisches Bundesamt

Juglar-Zyklus beeinflusst den DAX Die für Anleger spannende Frage ist die, ob ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung der deutschen Konjunktur und dem Aktienmarkt besteht. Und tatsächlich bildete der DAX vor allem in der jüngeren Vergangenheit im Umfeld einer Rezession einen markanten Tiefpunkt aus. Dass die Kurse bereits im Vorfeld der Rezession fielen und schon vor der Erholung wieder stiegen, lässt sich damit erklären, dass an der Börse die zukünftigen Erträge der Unternehmen gehandelt werden und die Kurse den Entwicklungen in der Wirtschaft in der Regel um ein halbes bis ein Jahr vorauslaufen.

Stand: 13.03.2013

Zeiträume zwischen den Rezessionen in Deutschland seit 1950 Rezessionsjahr

Schaut man sich die Entwicklung der deutschen Wirtschaft seit 1950 an, lässt sich der Juglar-Zyklus sehr gut erkennen. In der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik hat es bislang 6 Rezessionen gegeben, die mit negativen jährlichen Veränderungsraten des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts einhergingen. Die Abstände zu den vorherigen Rezessionen lagen mit Ausnahme der Rezession von 2009 in der für den Juglar-Zyklus typischen Zeitspanne. Die verkürzte Zeitspanne zwischen den Rezessionen von 2003 und 2009 ist auf die wirtschaftlichen Verwerfungen infolge der Finanzkrise von 2008 zurückzuführen und ein Beleg dafür, dass unvorhergesehene Ereignisse entscheidenden Einfluss auf die Dauer der Zyklen nehmen können.

Wirft man einen Blick auf die aktuelle Situation, so befindet sich die deutsche Wirtschaft trotz einer abgeschwächten Dynamik im vergangenen Jahr noch immer auf dem Wachstumspfad. Ausgehend von der letzten Rezession im Jahr 2009, ist nach dem Juglar-Zyklus die nächste Rezession zwischen 2016 und 2020 zu erwarten. In diesem Umfeld dürfte es auch beim DAX wieder zur Ausbildung eines zyklischen Tiefpunktes kommen. n

Sie haben eine Frage? Unser Zertifikate-Experte Fabian Blumer freut sich auf Post von Ihnen.

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Inside LBBW

Stiftungen der Landesbank Baden-Württemberg Seit 29 Jahren beteiligen sich die drei rechtlich selbstständigen Stiftungen der LBBW an kulturellen, ökologischen, wissenschaftlichen und sozialen Projekten. Ihr gemeinnütziges Engagement ist dabei vor allem auf Breiten­ wirkung, Nachwuchsförderung und die Anschubfinanzierung immer wieder neuer Initiativen ausgerichtet.

Grundsätzlich geben die Stiftungen im Rahmen ihrer jeweiligen Themengebiete Zuschüsse zu klar umgrenzten Einzelprojekten, beschränkt auf das Gebiet des Landes Baden-Württemberg. Seit der Gründung 1984 konnten so bereits über 8.800 Vorhaben mit insgesamt 22,9 Mio. Euro gefördert werden. Kunst und Kultur Die größte der drei LBBW-Stiftungen widmet sich vor allem den Bereichen Musik und Literatur sowie der Darstellenden und Bildenden Kunst. Gelegentlich unterstützt die Stiftung außerdem Projekte zur Pflege und Erhaltung von denkmalgeschützten Kulturwerten. Zuschüsse zu Konzertaufführungen von Chören und Laien­ ensembles werden ebenso vergeben wie beispielsweise Druckkostenzuschüsse für Kataloge junger Künstlerinnen und Künstler. Auch Theateraufführungen von Akademieabsolventen oder Erstveröffentlichungen junger Literaten können in den Genuss der Fördermittel gelangen. Der Schwerpunkt liegt bei der Unterstützung eher kleinerer Projekte mit überschaubaren Summen. Auf diese Weise fördert die Stiftung jährlich mehr als 300 Projekte in ganz Baden-Württemberg. Von einer Unterstützung ausgenommen sind Stipendien und Reisen sowie die Beschaffung von Instrumenten und Noten. 28

Geförderte Projekte im Jahr 2012 waren zum Beispiel der Kinder- und Jugendkongress zum Thema Neue Musik (Veranstalter: Musik der Jahrhunderte Stuttgart e.V.) im Theaterhaus Stuttgart und an Stuttgarter Schulen, das 6. ClipAward Low & No Budget Kurzfilmfestival im Mannheimer Schloss sowie die Tanzperformance „Bürger des Himmels“ von Kunstwerk e.V. im Rahmen des „Kulturfrühling Ulm“ 2011 im Stadthaus Ulm.


Inside LBBW

Was ist eine Stiftung? Die Bezeichnung „Stiftung“ dient als Oberbegriff für eine Vielfalt von Körperschaften, die im privaten, öffentlichen oder kirchlichen Recht verankert sein können. Charakteristisches Merkmal einer Stiftung ist die Kennzeichnung als Vermögensmasse, die der Verwirklichung eines auf Dauer angelegten Zwecks gewidmet ist. Welche Zwecke konkret verfolgt werden und wie die innere Organisation der Stiftung ausgestaltet ist, legt der Stifter nach seinem Willen in der Satzung fest. Da Stiftungen in der Regel gemeinnützige Zwecke verfolgen, sind sie ein wichtiges Element der Gesellschaft.

Ausbildung, Fort- und Weiterbildung Die Stiftung beteiligt sich jährlich an rund 60 Projekten auf den Gebieten der beruflichen Aus-, Fort- und Weiter­ bildung sowie der Erziehung. Im Rahmen des Stiftungszwecks können Fachveranstaltungen und Symposien ebenso gefördert werden wie beispielsweise Qualifizierungsmaßnahmen von Schülern für den Arbeitsmarkt, Dissertationen oder Wettbewerbe, die zu besonderen Leistungen junger Menschen motivieren wollen. Die Stiftung übernimmt grundsätzlich keine finanziellen Lasten, die zu den originären Aufgaben der Träger von Bildungseinrichtungen gehören. Im vergangenen Jahr konnte so unter anderem ein zweijähriges pädagogisches Pilotprojekt der Beratungsstelle Release Stuttgart e.V. zum Thema Prävention und Beratung für Jugendliche mit riskantem und abhängigem Medienkonsum und deren Angehörige ermöglicht werden. Weiterhin wurde auch eine Fortbildungsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (Geschäftsstelle Esslingen) für Studenten der Universität Hohenheim über gesunde Ernährung im Alter sowie die Anschaffung von Maschinen für die Werkstatt „Chancen­schmiede“ des Christlichen Jugenddorfs Altensteig zur Ausbildung benachteiligter/behinderter Menschen gefördert. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden außerdem zahl­reiche herausragende Dissertationen gefördert.

Natur und Umwelt Die Stiftung beteiligt sich jedes Jahr an ca. 50 Projekten zum konkreten Schutz von Natur und Umwelt sowie zur Arterhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Sie fördert darüber hinaus kleinere Forschungsprojekte auf den Gebieten Umwelt- und Naturschutz, Biologie und Medizin einschließlich Naturheilverfahren. Die Anlage eines Natur­ teiches kann beispielsweise ebenso unterstützt werden wie der Schutz von Biotopen bedrohter Tierarten oder Pilotprojekte zur ressourcenschonenden Energiegewinnung. Von der Förderung ausgenommen sind Stipendien, Auslandsaufenthalte und der Erwerb von Grundstücken. Zusätzlich gibt die Stiftung umfangreiches kostenloses Informationsmaterial heraus. Die Publikationen der Reihe „Landschaft pur“ stellen Naturschutzgebiete und Naturlehrpfade in ganz Baden-Württemberg vor; die Reihe „Naturschutz im Kleinen“ zeigt auf, was jeder Einzelne zum Naturschutz beitragen kann. Zu den konkreten Fördermaßnahmen in diesem Bereich zählen unter anderem das Schwalbenschutzprojekt „Schwalbenfreundliches Haus“ des NABU Naturschutz­ bundes e.V./Ortsgruppe Görwihl, und eine Pilotstudie des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitäts­klinikum Freiburg zum Thema tieffrequenter Schall. n 29


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75.

Stuttgarter Frühlingsfest – Großes Jubiläum im Jahr 2013!

Am 20. April ist es wieder soweit: Der Cannstatter Wasen erwacht aus seinem Winterschlaf und läutet mit dem Stuttgarter Frühlingsfest die Festsaison 2013 in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ein. In diesem Jahr feiert das beliebte Volksfest sein 75. Jubiläum und lädt bis zum 12. Mai wieder Groß und Klein zum Feiern und Spaß haben ein. Einst wurde das Stuttgarter Frühlingsfest als Auftaktveranstaltung der Schausteller in die neue Reisesaison nach der Winterpause, die traditionell mit dem Ende der Weihnachtsmärkte beginnt, gegründet. Und auch heute noch ist es der Startschuss in die Festsaison des jeweiligen Jahres, wenn der kalte Winter mit einer ordentlichen Portion schwäbischer Gemütlichkeit vertrieben wird. Gute Stimmung ist garantiert, wenn das große Spektakel am ersten Samstag um Punkt 12 Uhr bei einer offiziellen Feier mit traditionellem 30

Fassanstich eröffnet wird. Ab dann heißt es 23 Tage lang feiern, Spaß haben und sich am frühlingshaften Treiben auf dem großen Festgelände im NeckarPark erfreuen. Rund 240 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute, drei große Festzelte und rund 1,4 Millionen Besucher – das Stuttgarter Frühlingsfest darf sich zu Recht als wahrer Publikumsmagnet bezeichnen und gilt als das größte Frühlingsfest im europäischen Raum. Seine einzigartige Stimmung und das gemütliche, gesellige Ambiente haben das Stuttgarter Frühlingsfest weit über die Landesgrenzen von BadenWürttemberg hinaus bekannt gemacht. Immer öfter lockt es sogar Gäste aus dem benachbarten Ausland – insbesondere aus Italien und der Schweiz – zum großen Frühlingsfest nach Stuttgart.


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Der Stuttgarter Konzertsommer 2013

Foto: in.Stuttgart/Thomas Niedermüller

Egal ob Rock & Pop, Funk & Soul oder klassische Konzerte – der Stuttgarter Sommer hat musikalisch für jeden Geschmack etwas zu bieten:

Hier kommt die ganze Familie auf ihre Kosten: Das Riesenrad Bellevue, das – wie sein Name schon sagt – beste Aussicht über das Festgelände bietet, zahlreiche Kinder­ karussells, rasante Fahrgeschäfte wie die „Alpina Bahn“ oder die „Wilde Maus“, Geister-, Achter- und Wildwasserbahnen, Los- und Wurfbuden, unzählige Imbisse und Süßwarenstände sowie die Festzelte mit ihrer stimmungsvollen Atmosphäre garantieren beste Unterhaltung und Geselligkeit für Groß und Klein. Immer mittwochs ist auf dem Stuttgarter Frühlingsfest Familientag, an dem die Beschicker viele Attraktionen und Angebote zu reduzierten Preisen anbieten. Fernab von Fahrgeschäften und Festzelten liegt der Krämermarkt, der ein ruhiges Pendant zum geschäftigen Rummel bietet. Hier kann man in entspannter Atmosphäre in aller Ruhe bummeln. Das Angebot ist vielfältig und reicht von nützlichen Haushaltsutensilien über Schmuck und Lederwaren bis hin zu Kräutern und Gewürzen. Geschunkelt und getanzt, gegessen und getrunken werden darf in geselliger Runde in den drei Festzelten des Stuttgarter Frühlingsfestes, in denen insgesamt etwa 11.000 Gäste Platz finden. Beim „Göckelesmaier“, dem Zelt des Festwirts

David Garrett – Festival Strings Lucerne

Stuttgart

am 15.04.2013

Matthias Reim

Stuttgart

am 30.04.2013

Meat Loaf – Last At Bat Farewell Tour

Stuttgart

am 03.05.2013

Silly & Gäste

Stuttgart

am 21.05.2013

Gianna Nannini

Stuttgart

am 21.05.2013

Eric Clapton

Stuttgart

am 12.06.2013

Rolando Villazón singt Verdi

Stuttgart

am 15.06.2013

Bon Jovi

Stuttgart

am 21.06.2013

Jazzopen Stuttgart 2013

Stuttgart

ab 07.07.2013

Pur: Open Air Tour 2013

Esslingen

am 18.07.2013

Robbie Williams

Stuttgart

am 11.08.2013

Karl Maier, beim „Zum Wasenwirt“ der Festwirte Max Rudi, Armin und Friedrich Weeber sowie in „Grandls Hofbräu Zelt“ des Wirts Hans-Peter Grandl genießen die Besucher urig schwäbische Gastfreundschaft bei leckeren Speisen und stimmungsvoller Blas- oder Partymusik. Hier werden landestypische kulinarische Köstlichkeiten wie knusprig gebratene „Göckele“ (Hähnchen), Schupfnudeln mit Kraut oder deftige Dampfnudeln serviert, damit man frisch gestärkt bis in die Nacht hinein feiern kann. Auch dieses Jahr dürfen die Wirte wieder die besten Stimmungsbands des Landes begrüßen, um den Gästen täglich ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm zu bieten. Erst wenn am 12. Mai ab 21.45 Uhr eine Viertelstunde lang Feuerwerkskörper als krönenden Abschluss ein faszinierendes Schauspiel aus Licht und Farben in den Abendhimmel zaubern, untermalt von bewegender Musik, verabschiedet sich das beliebte Familien- und Volksfest bis zum nächsten Jahr – oder macht schon im Mai Lust auf das Herbstfest „Cannstatter Wasen“. Denn wer wie die Stuttgarter gerne feiert, der weiß: Nach dem Fest ist vor dem Fest. n 31


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Weber´s Burger – Inspirationen für Grillgötter und solche, die es diesen Sommer werden wollen Die Grillsaison ist eröffnet. Was gibt es Schöneres, als an einem warmen Sommertag mit Freunden im Garten zusammenzusitzen – zu plaudern, zu entspannen und sich mit Leckerem vom Grill verwöhnen zu lassen? Weber®, der Marktführer aus dem Land des Barbecues, liefert nicht nur die geeigneten Geräte – Holzkohle- oder Gasgrills für die gehobene Grillkultur –, sondern gibt den passionierten Grillfreunden auch noch die passenden Grillführer an die Hand: Neuerscheinung 2013 ist „Weber`s Burger“, das Buch für perfekte Hochstapeleien in Brötchen. Der US-amerikanische Grill-Guru Jamie Purviance liefert seinen Lesern darin die besten Rezepte für klassische und neue Burger-Kreationen. Durch übersichtliches Know-how zum richtigen Umgang mit dem jeweiligen Grill schafft er die Voraussetzungen dafür, dass außen knusprige und innen gelingen. Er verrät saftige Pattys

Weber‘s Burger Die besten Grillrezepte mit und ohne Fleisch Jamie Purviance Ausgabe: 144 Seiten Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3-8338-3335-9 Preis: 14,95 Euro www.gu.de 32

G

nützliche Küchentricks, damit ein Hackfleisch-Burger perfekt flach bleibt und Frikadellen aus Geflügel, Fisch oder Gemüse gut zusammenhalten. Damit der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden, gibt der GrillExperte Nummer eins reichlich genussvolle Inspirationen mit 60 Burgerrezepten sowie 40 Beilagen­ ideen – mit Fleisch, aber auch mit Fisch und vegetarischen Pattys. Phantasievolle Ideen für Beilagen, Toppings und Gewürzmischungen runden das Buch ab – und man ahnt: So schnell dürfte das Thema Burger nicht langweilig werden! n

Patty Als Patty bezeichnet man die Frikadelle eines Burgers. Sie kann aus verschiedenen Fleischsorten oder Gemüse bestehen.

ewinnspiel

Gewinnen Sie mit der LBBW ein Exemplar des Buches „Weber´s Burger“. Beantworten Sie einfach unsere Preisfrage:

Was kann sich der Inhaber eines Platino Gold-Zertifikates auf Wunsch ausliefern lassen? A) Eine Unze Gold

B) Einen 100g-Goldbarren

Schicken Sie die Lösung bis zum 24. Mai 2013 an za@lbbw.de. Unter allen richtigen Antworten verlosen wir 3 Exemplare des Buches „Weber´s Burger“.


Impressum Herausgeber: Landesbank Baden-Württemberg Anschrift: Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Telefon: +49 711 127-25501 E-Mail: za@LBBW.de Internet: www.LBBW-zertifikate.de Amtsgericht Stuttgart-HRA 12704 UST-IdNr.: DE 147800343

Vorstand: Hans-Jörg Vetter (Vorsitzender), Michael Horn (stv. Vorsitzender), Karl-Manfred Lochner, Ingo Mandt Generalbevollmächtigter: Dr. Martin Setzer Zeitungskennzahl (ZKZ): 18034

Konzeption, Redaktion und Gestaltung: menthamedia, www.menthamedia.de Redaktionsschluss: Donnerstag, 28.03.2013 Bildnachweis: Fotolia, Daimler AG, in.Stuttgart/Thomas Niedermüller, Landesbank Baden-Württemberg

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u Platino z r h e m ie Erfahren S f Seite 22. u a t f e H Gold im

Berliner Siegessäule (Goldelse) Erbauer: Heinrich Straks Deutschland, 1873

Glanzvoll. Made in Germany. Das etwas andere Gold-Investment: Platino Gold-Zertifikat. Mit dem Platino Gold-Zertifikat partizipieren Anleger unter Berücksichtigung des Wechselkurses an der Preisentwicklung eines 100 Gramm Goldbarrens: Physische Hinterlegung eines Goldbarrens höchster Feinheit je Zertifikat Keine zusätzlichen Verwahrungs- oder Versicherungskosten für den Goldbarren Lieferung des Goldbarrens zu günstigen Konditionen möglich

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