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Mehrheit aller abgegebenen Stimmen erforderlich. Beschlüsse, die die Änderung des Gesellschaftsvertrages zum Gegenstand haben, bedürfen der Mehrheit von 75 % aller abgegebenen Stimmen sowie zusätzlich der Zustimmung der Geschäftsführenden Kommanditistin.

6.14 Feststellung des Marktpreises des Genussrechtes bei Übertragung von Anteilen an den Portfoliobeteiligungen Soweit es zu einer Übertragung von Anteilen an einzelnen oder mehreren Portfoliobeteiligungen auf die MIF Four S. à r. l. kommt oder einzelne oder mehrere Portfoliobeteiligungen noch Gegenstand des noch nicht beendeten Total Return Swaps sind, wird die Macquarie Bank den Marktwert des Genussrechts zum 10. Januar 2018 wie folgt ermitteln:

Gemäß § 25 des Gesellschaftsvertrages der Beteiligungsgesellschaft können die Anleger einen Beirat zur Beratung, Unterstützung und Aufsicht der Geschäftsführung der Beteiligungsgesellschaft einsetzen.

Die Macquarie Bank darf den Marktwert anhand einer oder mehrerer von ihr nach pflichtgemäßem Ermessen auszuwählenden, anerkannten Bewertungsmethoden ermitteln, die geeignet sind, zu einem angemessenen Preis zu führen, auf den sich informierte, voneinander unabhängige und abschlusswillige Parteien einigen würden. Dabei sind die Rahmen- und Marktbedingungen zum Zeitpunkt der Bewertung sowie die Rechtsnatur des Genussrechts zu berücksichtigen. Die angewandten Bewertungsmethoden können zukünftige Zahlungsströme (einschließlich der Zahlungsströme aus den Portfoliobeteiligungen), die Marktlage, die Verkäuflichkeit des Genussrechts und der Portfoliobeteiligungen und alle weiteren Faktoren, die den Marktwert des Genussrechts wesentlich beeinflussen können, berücksichtigen. Die von der Macquarie Bank nach pflichtgemäßem Ermessen auszuwählenden Bewertungsmethoden können sich u. a. auf Ertragswerte, den Substanzwert und diskontierte Cashflows der Portfoliobeteiligungen stützen. Es ist darauf hinzuweisen, dass der Marktwert des Genussrechts niedriger sein kann als der Barwert der zukünftigen Cash-Flows der zugrunde liegenden Investitionen in die Portfoliobeteiligungen. Die von der Macquarie Bank angewandten Bewertungsmethoden sind durch einen anerkannten Sachverständigen (Wirtschaftsprüfer) auf Angemessenheit, Fairness sowie Marktüblichkeit und Vollständigkeit bestätigen zu lassen.

6.16 Komplementärin und Geschäftsführende Kommanditistin, Vergütung Sowohl die Komplementärin („Macquarie Infrastruktur Management GmbH“), als auch die Geschäftsführende Kommanditistin („MIF Management S. à r. l.“) sind unabhängig voneinander jede für sich bevollmächtigt, die Geschäfte der Beteiligungsgesellschaft zu führen und sie gegenüber Dritten zu vertreten. Dies schließt das Recht zur Einberufung und Durchführung von Gesellschafterversammlungen der Beteiligungsgesellschaft mit ein. Die Komplementärin ist insbesondere ermächtigt, das Genussrecht für die Beteiligungsgesellschaft zu erwerben sowie die Liquiditätsreserve als Festgeld anzulegen. Das Recht der Geschäftsführenden Kommanditistin zur Führung der Geschäfte der Beteiligungsgesellschaft und zu ihrer Vertretung gegenüber Dritten beinhaltet unter anderem Folgendes: a. laufende Anlegerverwaltung; b. Festlegung der Höhe der Ausschüttungen der Beteiligungsgesellschaft sowie Abwicklung der Ausschüttungen; c. Erteilung der Zustimmung zur Übertragung von Kommanditanteilen;

6.15 Gesellschaftsbeschlüsse und Beirat d. alle im Zusammenhang mit der Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen der Beteiligungsgesellschaft erforderlichen Maßnahmen.

Gemäß § 22 des Gesellschaftsvertrages der Beteiligungsgesellschaft entscheiden die Anleger als Gesellschafter oder Treugeber über alle wesentlichen Belange der Beteiligungsgesellschaft, unter anderem über die Feststellung des Jahresabschlusses, Änderungen des Gesellschaftsvertrages, die Ausübung des Andienungsrechtes und die Auflösung der Beteiligungsgesellschaft.

Die Komplementärin bzw. die Geschäftsführende Kommanditistin können mit einem Beschluss der Gesellschafter bzw. Treugeber aus der Beteiligungsgesellschaft ausgeschlossen werden, wenn dies die Gesellschafterversammlung mit einer Mehrheit von wenigstens 50 % aller vorhandenen Stimmen beschließt (siehe dazu auch Abschnitt 6.13, zu dem dann eingreifenden Ankaufsrecht der Macquarie Bank).

Beschlüsse können im Rahmen von Gesellschafterversamm­ lungen oder mittels schriftlicher Abstimmung im Umlaufverfahren herbeigeführt werden. In der Regel wird das Umlaufverfahren gewählt. Soweit der Gesellschaftsvertrag nichts Abweichendes vorsieht, ist für einen Beschluss die einfache

Die Komplementärin bzw. die Geschäftsführende Kommanditistin hat das Recht, ihre Beteiligung an der Beteiligungs-

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