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Die Prospektherausgeberin geht davon aus, dass die Ausschüttungen auf das Genussrecht sowie Gewinne aus der Veräußerung des Genussrechts nicht der Quellenbesteuerung in Luxemburg unterworfen sind (zu den steuerlichen Annahmen siehe auch Abschnitt 8).

Steuerliche Behandlung

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Der Anleger beteiligt sich als Treugeber über die Treuhandkommanditistin an der vermögensverwaltenden Macquarie Beteiligungsportfolio Nr. 4 GmbH & Co. KG, die sowohl aus den Ausschüttungen auf das Genussrecht als auch – in geringem Umfang – aus den Zinseinnahmen aus der Anlage der Liquiditätsreserve Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt. Nach aktuellem Steuerrecht werden bei natürlichen Personen Ausschüttungen auf das Genussrecht auf der Ebene des Anlegers nach dem sog. Halbeinkünfteverfahren (§ 3 Nr. 40 EStG) besteuert. Hält eine natürliche Person ihre Beteiligung in einem Betriebsvermögen, unterliegen die laufenden Einkünfte grundsätzlich in voller Höhe der Gewerbesteuer. Ein Veräußerungsgewinn bei Ausübung des Andienungsrechts ist bei einer natürlichen Person, die ihre Beteiligung im Privatvermögen hält, unter bestimmten Voraussetzungen (siehe Abschnitt 8) steuerfrei. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, unterliegt ein Veräußerungsgewinn zur Hälfte der Einkommensteuer (Halbeinkünfteverfahren). Hält eine natürliche Person ihre Beteiligung in einem Betriebsvermögen, gilt die hälftige Steuerfreistellung des Veräußerungsgewinns auch für Gewerbesteuerzwecke. Nach der geplanten Unternehmensteuerreform 2008 (in der Fassung des Bundestagsbeschlusses vom 25. Mai 2007) würden bei natürlichen Personen Ausschüttungen auf das Genussrecht auf der Ebene des Anlegers mit einem pauschalen Einkommensteuersatz von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % auf die Einkommen­steuer sowie ggf. zuzüglich Kirchensteuer) besteuert. Nach der derzeit vorgesehenen Übergangs­regelung bliebe ein Veräußerungsgewinn in Abhängigkeit von der Beteiligungshöhe gegebenenfalls steuerfrei. Bei Anlegern, die der Körperschaftssteuer unterliegen, sind die laufenden Einkünfte aus dem Genussrecht zu 95 % körperschaftsteuerfrei. Sie unterliegen jedoch grundsätzlich der Gewerbesteuer. Gewinne aus der Veräußerung des Genussrechts sind bei diesen sowohl bei der Körperschafts- als auch bei der Gewerbesteuer zu 95 % steuerfrei. Die Zinseinnahmen aus der Liquiditätsreserve unterliegen bei natürlichen Personen in voller Höhe der Einkommensteuer. Hält eine natürliche Person ihre Beteiligung in einem Betriebsvermögen, unterliegen die Zinseinnahmen zusätzlich der Gewerbesteuer. Wird die Beteiligung von einer Kapitalgesellschaft gehalten, unterliegen die Zinseinnahmen in voller Höhe sowohl der Körperschafts- als auch der Gewerbesteuer.

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Macquarie-4-Investment-Portfolio-Prospectus.pdf  
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