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Whg. Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Nowotny (EZB) fürchtet zu harten Stresstest Der Notenbankchef Österreichs Nowotny warnte vor zu harten Kriterien des Stresstests. Das Risiko bestünde, dass die EZB zu ehrgeizig sei und über das hinausgehe, was die USA gemacht hätten. Das Risiko von Übertreibungen sei real.

Wie soll es dann zu einer angemessenen Kreditvergabe kommen …

S&P ändert Ausblick des Ratings von negativ auf positiv Die Ratingagentur S&P hat den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Großbritanniens (AAA) unter dem Verweis auf die breitere wirtschaftliche Erholung und Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung (?) von negativ auf positiv revidiert.

Positiv

Situation weiter von Verschärfung geprägt Die Situation im Irak ist weiterhin kritisch. Große Teile des Irak sind von islamistischen Extremisten kontrolliert. Die Machtposition der irakischen Regierung als auch die Verfassung des irakischen Militärs ist fragil. Voraussichtlich kommt es zu Kontakten zwischen den USA und dem Iran, um die Situation im Irak unter Kontrolle zu bekommen.

Negativ

Keine Einigung zwischen Ukraine und Russland im Gasstreit Das Kompromissangebot von EU-Kommissar Oettinger fand keine Zustimmung. Die Fronten bleiben im Gasstreit verhärtet.

Negativ

China hält am Wachstumsziel von 7,5% fest Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat das Wachstumsziel bei 7,5% für das Jahr 2014 bekräftigt. Unterstützende Maßnahmen der Regierung, um das Wachstum zu forcieren, würden im Zweifelsfall erwogen.

Positiv

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3521 - 1.3542

1.3532 - 1.3547

1.3500

1.3470 1.3450 1.3600

1.3620

1.3650

Neutral

137.98 - 138.19

137.78 - 138.23

137.70

137.50 137.30 139.00

139.20

139.50

Neutral

101.98 - 102.10

101.73 - 102.09

101.50

101.20 101.00 102.50

102.80

103.00

Positiv

1.2178 - 1.2189

1.2181 - 1.2187

1.2130

1.2100 1.2080 1.2230

1.2250

1.2270

Positiv

0.7969 - 0.7988

0.7971 - 0.7980

0.7960

0.7940 0.7920 0.8050

0.8070

0.8100

Neg.

Ihre Ansprechpartner

Unruhe in nahezu allen US-Interventionsgebieten der letzten 14 Jahre belastet …

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3543 (07.33 Uhr), nachdem im USHandel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3521 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 101.78. In der Folge notiert EUR-JPY bei 137.85. EUR-CHF oszilliert bei 1.2182.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX 9.912,87 EuroStoxx50 3.282,84 Dow Jones 16.775,74 Nikkei 14.933,29

- 25,83 1,44 + 41,55 - 164,55

Brent Gold Silber

+ 0,57 + 10,50 + 0,28

113,54 1.282,00 19,81

TV-Termine: Montag: 11.05 – 11.20 n-tv

Libyen, Syrien, Afghanistan, Pakistan, der Irak und die Ukraine belasten die Marktpsyche und stellen ein Risiko für den weiteren Verlauf der Weltkonjunktur dar. Alle diese Länder waren in den letzten 14 Jahre Interventionsgebiete der USA. Offensichtlich ist man seitens des „Westens“ nicht in der Lage, nachhaltige Lösungen in diesen Regionen zu erreichen. Was heisst das für die Glaubwürdigkeit der „westlichen“ Agenda? In diesem Zusammenhang ist auch zu untersuchen, ob der Aufbau verdeckter Oppsotionen in den meisten dieser Länder zulässig war oder ist? In wie weit handelt es sich um eine Missachtung der Souveränität dieser Länder, insbesondere dann, wenn die Regierungen demokratisch gewählt wurden? Wie viel Ignoranz vor den individuellen Historien und Kulturen dieser Länder kann man sich leisten, ohne den Anspruch unserer Werte zu karrikieren? Ist nicht gerade die Ignoranz dieser Kulturen und Historien ein Katalysator der Ablehnung gegenüber der „westlichen“ Agenda? Passt ein derartiges Verhalten zu dem Anspruch des westlichen Wertekanons oder müsste man derartige Aktionen bezüglich internationalen Rechts nicht vollständig anders klassifizieren? Fragen, die bezüglich des massiven Leidens, das mit diesen Interventionen in


Dax-Börsenampel:

Ab 9.500 Punkten

Zusammenhang steht, auf Antworten warten. Sollten die Antworten in sachlich unbestechlicher Manier geliefert werden, sind nachhaltige Lösungen all dieser Konflikte deutlich wahrscheinlicher. Die Handelsbilanz der Eurozone lieferte einmal mehr ein erbauliches Ergebnis. Per Berichtsmonat April kam es zu einem Aktivsaldo in Höhe von 15,7 Mrd. Euro (Prognose 13,9 Mrd.) nach zuvor 16,7 Mrd. Euro (revidiert von 16,7 Mrd. Euro). Der Blick auf den langfristigen Chart unterstreicht die positive Tendenz seit 2011. Hier kommt die Gesundung der Handelsbilanzen der Reformländer zum Ausdruck.

Ab 9.800 Punkten

Aktuell

© Moody’s Economy.com Die Beschäftigungsentwicklung setzt in der Eurozone positive Akzente. Die Erholung steckt dabei fraglos in den Kinderschuhen. Arbeitsmarktdaten sind eben nachlaufende Indikatoren. Im ersten Quartal kam es im Quartalsvergleich zu einem Anstieg um +0,1% nach zuvor +0,1%. Im Jahresvergleich ergab sich eine Zunahme der Beschäftigung um +0,2% nach zuvor -0,4% (revidiert von -0,5%).

© Reuters Die US-Erzeugerpreise verzeichneten per Berichtsmonat Mai einen Rückgang im Monatsvergelich um -0,2% nach zuvor +0,6%. Die Prognose lag bei +0,1%. Das Monatsergebnis setzte sich Im Jahresvergleich in einen Anstieg um 2,0% (Prognose 2,4%) nach zuvor 2,1% um.

© Moody’s Economy.com


Das Verbrauchervertrauen nach Lesart der Universität Michigan enttäuschte per Juni. Der vorläufige Wert sank gegenüber dem Vormonat unerwartet von 81,9 auf 81,2 Punkte. Die Konsensusprognose lag bei 83,0 Zählern. Während die Bewertung der aktuellen Lage sich von 94,5 auf 95,4 Punkte verbesserte, sank die Einschätzung der zukünftigen Situation von 73,7 auf 72,2 Indexpunkte.

© Moody’s Economy.com

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Daten

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

Bedeutung Mittel

Verbraucherpreise finale Berechnung (M/J) NY-Fed Manufacturing Index

Mai

0,2%/0,5%

-01,%/0,5%

11.00

Keine neuen Erkenntnisse.

Juni

19,01

15,0

14.30

Industrieproduktion Kapazitätsauslastung NAHB Wohnimmobilienmarktindex

Mai

-0,6% 78,6% 45

+0,5% 78,9% 47

15.15

Rückgang erwartet, Niveau Mittel weiter hoch. Wiederaufnahme des Mittel positiven Trends.

Juni

16.00

Anstieg favorisiert.

Mittel


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