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Whg. Letzte Nachrichten

Währungseinfluss

Chinas Industrie setzt positive Akzente Der von der HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie überraschte per Berichtsmonat Juni mit einem unerwarteten Anstieg von zuvor 49,4 auf 50,8 Punkte. Damit überschritt der Index erstmalig seit sechs Monaten die bei 50 Punkten angesiedelte Wachstumsschwelle. Der Subindex der Neuaufträge markierte mit 51,8 Zählern den höchsten Wert seit 15 Monaten.

Positiv

Reform des Politikapparats Die großen Parteien Italiens beabsichtigen im Rahmen einer Verfassungsreform, die Macht des Senats einzuschränken, um damit mehr politische Stabilität für die Zukunft zu gewährleisten.

Positiv

EZB-Schlagzeilen Draghi: Quantitative Lockerungen stehen nur zur Disposition, sofern sich Preiserwartungen eintrüben würden. Staatsanleihen und Kredite aus dem Privatsektor wären voraussichtlich die Anlageklassen, die von derartigen Maßnahmen profitieren würden. Nowotny: Der Vertreter Österreichs im EZB-Rat erwartet, dass die Zinsen bis 2016 niedrig bleiben werden. USA und Deutschland drohen weiter sportlich Die USA und Deutschland drohen Russland weitere Sanktionen für den Fall an, dass Russland seinen Einfluss auf die Oppositionskräfte nicht nutzen würde, die Waffen niederzulegen. Die USA, die durch verdeckte Maßnahmen die Destabilisierung der Ukraine forcierten, fordern von Russland eine öffentliche Aufforderung an die Oppositionskräfte in der Ost- und Südukraine. Mehr noch müsse Russland den Zustrom an Waffen und Unterstützern der Opposition über die russische Grenze stoppen. Putin forderte am Wochenende die Einhaltung der Waffenruhe ein. Offensichtlich kam es durch die offiziellen ukrainischen Truppen zu weiteren militärischen Aktionen.

Neutral

Kein Kommentar

Technik und Bias New York EUR-USD EUR-JPY USD-JPY EUR-CHF EUR-GBP

Far East

Unterstützung

Widerstand

Bias

1.3574 - 1.3600

1.3588 - 1.3613

1.3550

1.3520 1.3500 1.3650

1.3670

1.3700

Neutral

138.66 - 138.85

138.66 - 138.82

137.70

137.50 137.30 139.00

139.20

139.50

Neutral

102.06 - 102.19

101.91 - 102.13

101.50

101.20 101.00 102.50

102.80

103.00

Positiv

1.2173 - 1.2176

1.2167 - 1.2177

1.2130

1.2100 1.2080 1.2230

1.2250

1.2270

Positiv

0.8100

Neg.

0.7971 - 0.7992

0.7982 - 0.7992

0.7960

0.7940 0.7920 0.8050

0.8070

Ihre Ansprechpartner

Politische Lage bleibt angespannt

Folker Hellmeyer Tel 0421 332 2690 folker.hellmeyer@bremerlandesbank.de

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.3609 (07.48 Uhr), nachdem im europäischen Handel Tiefstkurse der letzten 24 Handelsstunden bei 1.3565 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 101.95. In der Folge notiert EUR-JPY bei 138.75. EUR-CHF oszilliert bei 1.2175.

Moritz Westerheide Tel 0421 332 2258 moritz.westerheide@bremerlandesbank.de

DAX 9.987,24 EuroStoxx50 3.302,36 Dow Jones 16.947,08 Nikkei 15.369,28

+ +

16,76 12,45 25,62 19,86

Brent Gold Silber

+ +

0,64 0,10 0,05

114,94 1.314,30 20,85

Die geopolitische Lage bleibt unverändert angespannt. Tendenziell nimmt das Risiko eines größeren politischen Unfalls derzeit zu. Das gilt für die Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland um die geostrategisch bedeutende Ukraine. Es wird deutlich, dass die USA und nachgeordnet der „Westen“ politischen Anspruch auf die Ukraine erheben (Brezsinski Doktrin). Damit wird auch deutlich, dass eine Diskriminierung der russlandfreundlichen Bevölkerungsteile opportun ist. Anders lässt sich die Toleranz der militärischen Aktionen gegen zivile Ziele in der Ostukraine sowohl politisch als auch medial nicht erklären. Die Asymmetrie der westlichen Forderungen und Drohungen gegenüber der russlandfreundlichen Regierung Janukowitsch und dem aktuell willfährigen Verhalten gegenüber der Übergangsregierung Jazenjuk, die mit höchst diskriminierenden Äußerungen gegen Teile der eigenen Bevölkerung reüssiert, wirft Fragen über westliche Werte auf. Wir sind gespannt, welche Kosten diese westliche Intervention für den EU-Steuerzahler und die Weltgemeinschaft mit sich bringt. Schlussendlich geht es um ein Land, das weder der EU noch der Nato angehört und im höchsten Maße korrupt ist. Die Situation im Nahen Osten spitzt sich nahezu an allen Fronten zu. Isis ist weiter auf dem


TV-Termine: Montag 11.05 – 11.20 n-tv

Vormarsch. Die Grenzen zu Syrien und Jordanien sind laut letzten Meldungen für diese Gruppe durchlässig. Ergo ergeben sich für die globale Realwirtschaft als auch für die Finanzmärkte von dieser Seite Risikopotentiale. Am Freitag setzte Italien positive Akzente. Unerwartet legten die Auftragseingänge der Industrie von März auf April um +3,8% nach zuvor +1,4% zu. Im Jahresvergleich stellte sich ein Anstieg um 6,3% nach zuvor 3,1% in der nicht saisonal bereinigten Fassung ein.

Dax-Börsenampel:

Ab 9.500 Punkten

Ab 9.800 Punkten © Moody’s Economy.com

Aktuell

Die Eurozone lieferte in der Leistungsbilanz einen Aktivsaldo in Höhe von +18,7 Mrd. Euro ab. Der Vormonatswert wurde von +18,8 auf +21,6 Mrd. Euro revidiert. Der Blick auf die Entwicklung seit Ausbruch der Krise belegt eindrucksvoll die Wiedergewinnung der Konkurrenzfähigkeit der Reformländer an den internationalen Märkten.

© Moody’s Economy.com Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EURUSD favorisiert. Nachhaltige Trendsignale sind derzeit unausgeprägt. Viel Erfolg!

Zuletzt

Konsensus 

Bewertung

52,2 53,3 53,5 -.-

10.00

Wenig Veränderung zum Mittel Vormonat bei der Erstschätzung unterstellt.

Mai

52,2 53,2 53,5 -0,32

14.30

Mai

4,65 Mio.

4,73 Mio.

16.00

Keine Prognose erhältlich. Mittel Anstieg wahrscheinlich. Leichter Optimismus Mittel dominiert.

Daten Markit PMI Produktion/Verarb. Markit PMI Dienstleistungen Markit PMI Composite Chicago Fed National Activity Index Absatz zuvor genutzter Wohnimmobilien, annualisiert

Juni

Bedeutung


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