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62.05.02 (PKS) Kriminalitätsentwicklung in NRW 2012 Die KPB Mettmann informierte mit einem „Infomobil“ auf verschiedenen Märkten. Das PP Bochum und das Ordnungsamt, die Bundespolizei, die örtlichen Verkehrsbetrieben und Deutsche Bahn AG organisierten einen Aktionstag gegen Taschendiebstahl im Bochumer Hauptbahnhof. Das PP Düsseldorf hat mit Beratung der Zentralstelle Evaluation des LKA NRW das Konzept "Düsseldorf - Sichere Messestadt" zur Bekämpfung von Taschendiebstählen entwickelt, das im Bereich der Düsseldorfer Messe von 2011 zu 2012 zur Halbierung der Fallzahlen von 110 auf 55 Fälle und der Schadenssumme von 67 976 € auf 19 090 € beigetragen hat

4.3.3 Wohnungseinbruchdiebstahl Entwicklung der Fallzahlen Im Jahr 2012 stiegen die Fallzahlen beim Wohnungseinbruchdiebstahl erneut; im Vergleich zum Vorjahr um 3 799 Fälle oder 7,54 % auf 54 167. Damit setzte sich der Trend steigender Fallzahlen seit dem Jahr 2007 (37 393 Fälle) moderater als noch im Jahr 2011 fort. 24 466 Fälle (45,2 %) waren Tageswohnungseinbrüche (2011: 22 773 oder 45,2 % der WED). 7 470 Fälle konnten aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (6 856 geklärte Fälle) von 13,6 % auf 13,8 %. Im Vergleich zu 2008 ging sie von 16,1 % um 2,3 Prozentpunkte zurück. 21 714 Fälle (40,1 %) waren Versuche. Der Anteil der Versuche hat sich seit 2008 (39,1 %) erhöht. Die Häufigkeitszahl stieg von 211 im Jahr 2008 auf 304. Das ist der höchste Wert seit 1995 (325). Neben den Entwicklungen im Land NRW sind im Folgenden Informationen zum Auswerteverbund Wohnungseinbruch Ruhr (AWR) abgebildet, der einen einheitlichen kriminalgeografischen Raum betrifft. Zu ihm gehören die KPB Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen, Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis, Mettmann und Wesel. Abbildung 46 Fallzahlen und Aufklärungsquote - Entwicklung

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Polizeiliche Kriminalstatistik  
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