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62.05.02 (PKS) Kriminalitätsentwicklung in NRW 2012 Abbildung 26 Opfer-Tatverdächtigen-Beziehung (Gefährliche und schwere Körperverletzung)

Räumlich-soziale Nähe zwischen Opfer und Tatverdächtigen 3 313 Opfer wohnten mit dem/den Tatverdächtigen im gemeinsamen Haushalt (2011: 3 311 Opfer), 2 039 waren Nachbarn der Tatverdächtigen (2011: 1 787 Opfer) und 244 standen in einem Erziehungs- oder Betreuungsverhältnis ohne gemeinsamen Haushalt zu den Tatverdächtigen (2011: 211). Alter der Tatverdächtigen und ihrer Opfer 1 291 Menschen (davon 863 oder 66,8 % Kinder) wurden Opfer von Kindern (2011: 1 720, darunter 1 080 oder 62,8 % Kinder). Opfer von Jugendlichen wurden 2012 5 231 Personen (2011: 6 207 Opfer). Unter ihnen waren 618 oder 11,8 % Kinder (2011: 691 oder 11,1 %) und 2 143 oder 41,0 % Jugendliche (2011: 2 634 oder 42,4 %). Gegenüber 6 216 Personen traten Heranwachsende als Täter in Erscheinung (2011: 6 644 Opfer). Unter den Opfern waren 76 oder 1,2 % Kinder (2011: 64 oder 1,0 %), 891 oder 14,3 % Jugendliche (2011: 1 001 oder 17,0 %) und 1 844 oder 29,7 % Heranwachsende (2011: 2 103 oder 31,7 %). Insgesamt wurden 7 641 unter 21-Jährige Opfer einer gefährlichen oder schweren Körperverletzung durch Tatverdächtige ihrer Altersgruppe (2011: 9 089). Besondere Opfermerkmale 617 Opfer (2011: 418; 2010: 397) waren Polizeivollzugsbeamte (+ 199). 410 Opfer einer gefährlichen oder schweren Körperverletzung (2011: 457) standen so stark unter Alkoholeinfluss, dass sie als hilflose Person erfasst wurden.

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Polizeiliche Kriminalstatistik  
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