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Trendwende auf dem テ僕markt?

W i s s e n > S e i t e 12

Money Flow Index

05/13 21. Mai 2013

Roh s tof f e c ke > S e i t e 15

Kakao Gelungener Ausbruch?

Titelgeschichte > Seite 8

Breakout-Handelsansテ、tze Ausbrテシche mit Gewinnpotenzial

www.trading-kompakt.de


Editorial

Aktuell

Thomas Uhlig Leiter Redaktion trading kompakt

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trading trading kompakt

Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Indizes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 Trading-News . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4 Aktuell Trendwende auf dem Ölmarkt?. . . . . . . . . . . . .6 Titelgeschichte Breakout-Handelsansätze Ausbrüche mit Gewinnpotenzial . . . . . . . . . . .8 ChartCheck Unilever, Pfeiffer Vacuum, Wincor Nixdorf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Wissen Money Flow Index. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Lexikon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Rohstoffecke Kakao: Gelungener Ausbruch?. . . . . . . . . . . . . . . 15 Charttechnik: Gold, WTI, Palladium. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Trading-Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Impressum/Disclaimer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

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Titelgeschichte

ChartCheck

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Liebe Leserinnen und Leser, „Sell in may and go away!“, eine Börsenregel am Aktienmarkt, die auf saisonalen Mustern aus der Statistik fußt, scheint dieses Jahr nicht in Mode zu sein. Im Gegenteil: es wird fleißig gekauft, was Indizes wie Dow Jones, S&P 500 und DAX in immer neue, noch nie erreichte Sphären treibt. Allerdings sollte man angesichts der positiven Entwicklung nicht den Fehler machen, nun unvorsichtig zu agieren. Ein konsequentes Risikomanagement bleibt das A und O. Denn der scheinbar unaufhaltsame Anstieg der vergangenen Woche könnte zu der trügerischen Sicherheit verleiten, dass die Kursparty schon weitergehen wird. Dies ist zwar nicht ausgeschlossen, allerdings werden auch zumindest Korrekturen immer wahrscheinlicher. Und auch der Mai ist noch nicht vorbei. Vielleicht kommt ja doch noch die Zeit, sich an die Börsen­ regel zu halten. Um eventuell sinkende Preise geht es diesmal auch in der Rubrik Aktuell. Hier haben wir den Ölmarkt unter die Lupe genommen. Es gibt zunehmend Stimmen, die in den nächsten Jahren von einer weltweit sinkenden Nachfrage und einem parallel dazu steigenden Angebot ausgehen. Mittel- bis langfristig könnte dies für sinkende Preise beim schwarzen Gold sprechen. Wie Anleger von einer

solchen Entwicklung profitieren können, zeigen wir Ihnen ab Seite 6. Die Titelgeschichte dreht sich diesmal um Breakout-Handelsansätze. Immer wieder kommt es vor, dass Kurse markante Hochs oder Tiefs über- respektive unterschreiten, bestimmte Zonen verlassen oder Indikatoren und Chartmuster Ausbruchsignale liefern. Angesichts der verschiedenen Marktsituationen, in denen Ausbrüche auftreten können, ist es sinnvoll, sich mit den unterschiedlichen Charakteristika von Breakouts vertraut zu machen. Ab Seite 8 geht es daher um Expansion­Breakout, Bollinger-Bänder, Ausbrüche aus Schiebezonen, Ausbrüche bei Chartformationen und Indikatoren, aber auch um falsche Ausbrüche. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre. Herzlichst, Ihre trading kompakt-Redaktion


Trading-News/Indizes

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ChartCheck

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Indizes

X EM A R K ETS

Kostenlose Forex-Signale, neue MT4Plattform & Forex-Wettbewerb Seit kurzem versorgt XEMarkets seine Kunden mit kostenlosen Handelssignalen für Forex-Trader. Diese werden zweimal täglich vom geprüften Finanztechniker Avramis Despotis mit Eintritt, Take Profit und Stop Levels auf mehr als 10 Finanzinstrumenten aktualisiert und können von jedem XEMarkets-Kunden mit einem Echtgeldkonto kostenlos betrachtet werden. Außerdem können Analysen der Instrumente, sowohl für aktuelle als auch für frühere Daten, heruntergeladen werden. Das Angebot umfasst Handelssignale auf EUR/USD, GBP/JPY, USD/JPY, GBP/USD, EUR/JPY, AUD/USD, GOLD, DOW, NIKKEI und OIL. Desweiteren kündigte der Forex-, Future- und CFDBroker eine MetaTrader4-Plattform für Apple-Computer an. Diese wurde eigens für XEMarkets-Kunden entwickelt, die mit

Wissen

MT4 auf ihrem Apple Computer mit MAC OS X 10.x oder höher handeln möchten. Seit XEM MT4 nahtlos mit dem Mac zusammenarbeitet, können Kunden des Brokers die Plattform direkt auf ihr MacBook, iMac, Mac mini oder Mac Pro herunterladen und vom kompletten Sortiment der Metatrader-Funktionen profitieren. Mehr Informationen finden Interessenten unter www.xemarkets.de/metatrader-mac. Last but not least startet XEMarkets am 3. Juni einen neuen Forex-Wettbewerb mit einem Preispool von 10.000 US-Dollar. Seit 11. Mai können sich Interessenten hierfür registrieren. Die 20 besten Trader mit den höchsten Handelsbeständen er warten großzügige Gewinne, die 100% auszahlbar sind und in Form von Geldpreisen auf den jeweiligen XEMarkets-Handelskonten gutgeschrieben werden.

Marktüberblick

Stand

+/- %

20.05.2013 1 Monat

+/- % 1Jahr

Aktienmärkte weltweit DAX Dow Jones

8.455,83 +13,35% +34,84% 15.335,28 +5,42% +23,98%

S&P 500

1.666,29 +7,14% +28,65%

NASDAQ 100

3.020,97 +8,65% +21,89%

EURO STOXX 50

2.824,50 +9,68% +31,70%

Nikkei 225

15.360,81 +15,35% +78,38%

Hang Seng

23.493,03 +6,72% +23,96%

HSCEI

11.186,54 +5,66% +16,80%

MSCI Emerging Markets

1.048,16 +3,66% +15,61%

Währungen EUR/USD

1,2884 -1,28% +0,82%

EUR/Yen

131,76 +1,45% +30,48%

EUR/GBP

0,8444 -1,45% +4,55%

EUR/CHF

1,2455 +2,20% +3,70%

EUR/AUD

1,3138 +3,46% +1,16%

Rohstoffe WTI Crude CME ($/bbl) Gold Forex ($/Unze) Aluminium LME Spot ($/t)

96,62 +9,80% +5,79% 1394,45 -0,49% -12,40% 1811 -3,23%

-8,86%

Kupfer LME Spot ($/t)

7367,25 +5,84%

-4,35% -1,44%

ON V ISTA BA NK

Activ Trades

Weizen CME ($c/bu)

685,25 -3,35%

Flatfee-Aktion mit BNP Paribas verlängert

Dreitägiger OnlineWorkshop über das „BLINK-Konzept“

Mais CME ($c/bu)

649,75 -0,35% +2,61%

Bis Ende des Jahres kommen Kunden des Online-Brokers Onvista Bank in den Genuss einer Flatfee-Aktion mit der französischen BNP P ­ aribas. Im Rahmen des Sparangebotes können sie eine mehr als 60.000 Produkte umfassende Palette an Anlagezertifikaten und Hebel­produkten des Emittenten für nur 5 Euro Ordergebühr im außerbörslichen Direkt­handel handeln. Jedoch sollte eine Order­größe von mindestens 2.500 Euro erreicht sein. Eine ­Deckelung nach oben findet nicht statt. 3

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Der britische Forex- und CFD-Broker ActivTrades lädt zu einem dreiteiligen Online-Workshop ein. Dessen Thema sind intuitive Entscheidungen und deren Bedeutung für tradingorientierte Anleger. Als Referent tritt der erfahrene TradingExperten Malte Kaub auf. Er wird über das „BLINK-Konzept“ sprechen: Mit dieser Strategie profitieren Anleger von ihrer Intuition. Bereits am 22. Mai geht es um 18 Uhr mit dem Thema „Die Macht von

Baumwolle ICE ($c/lb)

85,75 +0,70% +9,91%

Sonstige Euro-Bund-Future

144,85 -0,87% +0,80%

VDAX-NEW

16,47 -13,69% -44,28%

VIX

13,02 -13,03% -48,13%

Bauchentscheidungen im Trading verstehen“ los. Am 30. Mai folgt der zweite Teil: Unter dem Titel „Die Macht von Bauchentscheidungen im Trading integrieren“ geht Kaub auf die Schwachstellen des BLINKKonzepts ein und erklärt, wie Trader diese bewältigen können. Die Abschlussveranstaltung findet am 7. Juni statt: „Die Macht von Bauchentscheidungen im Trading umsetzen“ heißt es dann.


Trading-News

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A LPA R I

Auf Rekordfahrt Der vergangene April war für die Alpari-Gruppe erneut ein Rekordmonat. Der Broker festigte damit im laufenden Jahr den Trend stetig wachsender Handelsvolumina. Das kumulierte monatliche Handelsvolumen erreichte

im Vormonat 245 Mrd. US-Dollar. Im März betrug das Handelsvolumen 238 Mrd. US-Dollar. Im Februar wurden 237 Mrd. US-Dollar erzielt. Alpari ist ein globaler MetaTrader 4 (MT4) Forex-/Devisenbroker.

FXCM

Rekordumsatz im ersten Quartal 2013 FXCM, ein auf den Online-Handel mit Forex (Devisen) und Contracts for Difference (CFDs) spezialisierter Broker, verbuchte im abgelaufenen Quartal (Januar bis März) einen Rekordumsatz von 122,9 Mio. USDollar. Dies ist ein Plus von 20% gegenüber dem Vorjahresquartal. Beim Nettogewinn erreichte der seit 2010 börsennotierte Broker ein Plus von

44%. Hinter FXCM liegt somit eines der besten Quartale mit einem Rekord bei den Erlösen und dem zweitbesten EBITDA der Unternehmensgeschichte. FXCM verzeichnet nach eigenen Angaben seit Jahren steigende Kundenzahlen. So haben sich die Kundeneinlagen in den vergangenen fünf Jahren mehr als vervierfacht, teilte FXCM mit.

RCB

Gesamtsieger des Zertifikate Award Austria Am 13. Mai wurden zum siebenten Mal die Zertifikate Awards Austria­für die besten Zertifikate und Emittenten Österreichs verliehen. Unter 19 Wettbewerbern konnte sich die Raiffeisen ­Centrobank (RCB) zum siebenten Mal in Folge als Sieger der Gesamtwertung durchsetzen. Österreich-Zertifikat des Jahres wurde ein Faktor-Zertifikat auf den ATX, mit dem Anleger 2012 doppelt

von der positiven Wertentwicklung des Blue-Chip-Index profitieren und eine Rendite von 65% erzielten. Als bestes Anlageprodukt mit Kapitalschutz ging ein Dividendenaktien Winner GarantieZertifikat der RCB hervor. In der Kategorie Discount-Zertifikat & Aktienanleihen siegte wiederum eine Protect Aktienanleihe der RCB mit einem Fix-Coupon von 14% per anno.

X-TR A DE BROK ERS

Neu im Live-Webinar-Angebot: Tea Time Trading X-Trade Brokers (XTB) hat seinen Ausbildungsbereich um tägliche Live-Trading Webinare am Nachmittag erweitert: Neben dem von 10 bis 11 Uhr stattfindenden Breakfast-Trading stellt der hausinterne Analyst Konstantin Oldenburger nun auch jeweils von 16.30 bis 18 Uhr die XTB-Kunden auf interessante Marktbewegungen, Trading-Ideen und Ereignisse ein. Insbesondere Elliott-Wellen und Fibonacci Trading, wie auch Indikatoren und Oszillatoren werden gezielt angesprochen, um Kursveränderungen besser vorhersehen zu können und den richtigen Einstiegszeitpunkt für einen Trade zu finden. Dieses Webinar 4

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soll XTB-Kunden anhand von Live-Trading Beispielen weiteres Wissen vermitteln und die persönliche Trading-Erfahrung durch verschiedene Methoden und Produkte erweitern. Oldenburger ist als Experte für Devisen im Hause XTB mit der Fluktuation der Märkte beschäftigt. Nach seiner Bankausbildung, der Händlerprüfung für den Kassamarkt, einem Studium sowie langjähriger Erfahrung im Finanzmarkt steht er XTB-Kunden bei Fragen rund um das Thema Trading und Devisen zur Verfügung. Interessenten können sich für aktuelle Live-Trading Webinare hier anmelden: https://www.xtb.de/ausbildung/Webinare-Seminare


Damit Sie obenauf sind, gehen wir mit den Kosten runter.

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Aktuell

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ChartCheck

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News/Indizes

Trendwende auf dem Ölmarkt? Analysten der US-Investmentbank Citigroup erwarten einen Rückgang der weltweiten Ölnachfrage. Parallel dazu dürfte das Angebot zunehmen. Daher könnte der Preis des „schwarzen Goldes“ mittel- bis langfristig sinken. Vor fünf Jahren tauchte in den Studien von Rohstoffanalysten oft der Begriff „Peak Oil“ auf, mit dem die maximal mögliche, globale Ölproduktion bezeichnet wird. Manche der Experten gingen damals davon aus, dass schon 2020 die weltweite Ölproduktion nicht mehr ausreichen wird, um die Nachfrage zu befriedigen. Inzwischen ist die Peak-Oil-Theorie aber Schnee von gestern. Ein Grund hierfür ist die vor allem in den USA boomende Fördertechnik Hydraulic Fracturing (Fracking), mit der Öl- und Gasvorkommen wesentlich effizienter ausgebeutet werden können als mit konventionellen Fördermethoden. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien mit hohem Druck in Schiefersteinschichten gepresst, um darin eingeschlossenes Öl oder Gas freizusetzen und anschließend abzupumpen. Die Technologie ist allerdings umstritten, da die verwendeten Chemi­ kalien das Trinkwasser verunreinigen können. Deshalb stößt Fracking in Europa auf Widerstand und ist in Frankreich sogar verboten. Eine Ölknappheit ist nicht in Sicht Die Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) gehen davon aus, dass Amerika 2017 aufgrund des Fracking-Booms mehr Öl fördern wird als Saudi-Arabien. Und unabhängig davon verfügt die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zurzeit über relativ große Reserveproduktionskapazitäten. Daher ist eine Verknappung des Ölangebots in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. Darüber 6

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hinaus rechnen die Analysten der US-Investmentbank Citigroup mit einem Rückgang der weltweiten Nachfrage nach dem „schwarzen Gold“. Diese Prognose ist nicht aus der Luft gegriffen, denn Automobilhersteller sehen noch einige Möglichkeiten, die Effizienz ihrer Modelle zu verbessern und dadurch deren Treibstoffverbrauch zu senken. Zudem werden künftig immer mehr Personentransportund Infrastruktur-Unternehmen Fahrzeuge mit Gasantrieb einsetzen. US-Öl-Lagerbestände erreichen 82-Jahres-Hoch Erwähnenswert sind auch die Öl-Lager­ bestände in den USA, die Anfang Mai mit 395,3 Millionen Barrel den höchsten Stand seit 1931 erreichten. Gründe hierfür sind unter anderem ein Rückgang der Nachfrage nach Öl und Ölprodukten sowie eine geringe Auslastung der Raffinerien. Angesichts der hohen Lagerbestände und der in Amerika zunehmenden Ölförderung durch Fracking


Aktuell

Titelgeschichte

ChartCheck

dürfte die US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) mittelfristig billiger werden. Von einer solchen Entwicklung können Anleger mit einem Faktor-Zertifikat (WKN: CZ34JE) auf den Short-WTI-Oil-Index profitieren, das mit einem Hebel von vier ausgestattet ist. Im Gegensatz zu anderen Derivaten verändert sich der Hebel dieses von der Commerzbank emittierten Finanzprodukts nicht. Chancenreicher Brent-Öl-Inliner Langfristig könnte auch der Brent-Öl-Preis sinken. Gemäß einer Prognose der CitigroupAnalysten wird ein Barrel der Nordsee-Ölsorte­ Brent im Jahr 2020 zwischen 80 und 90 USDollar kosten. In den kommenden Monaten ist jedoch kein signifikanter Preisrückgang zu erwarten. Deshalb ist ein Inline-­Optionsschein (WKN: SG3P5A) auf den Brent-Öl-Future kaufenswert. Am 21. März 2014 gibt es für diesen vom französischen Bankhaus Société Générale emittierten Optionsschein eine Gutschrift von zehn Euro, sofern der Basispreis während der Laufzeit nie eine der KnockOut-Schwellen bei 75,00 und 145,00 USDollar erreicht. Somit errechnet sich basierend auf einem Briefkurs von 8,46 Euro (Stand: 20.05.2013) eine Rendite von 18,2%.

Wissen

Rohstoffecke

Termine

Marge von ExxonMobil könnte sinken Als Depotbeimischung eignet sich ein Short-Zertifikat (WKN: CT7HE1) auf die ExxonMobil-Aktie, dessen Hebel derzeit 3,59 beträgt. Denn ein Rückgang der Ölpreise würde die Profitabilität des US-Ölgiganten nach unten drücken. Im ersten Quartal 2013 konnte das Unternehmen allerdings den Gewinn um ein Prozent auf 9,5 Milliarden US-Dollar steigern. Zurückzuführen ist dies auf eine positive Entwicklung des margenstarken Raffineriegeschäfts. Der Gewinn je Aktie betrug im Berichtszeitraum 2,12 US-Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt lediglich 2,05 US-Dollar pro Anteilschein erwartet. Die erfreuliche Gewinnentwicklung dürfte aber im aktuellen Aktienkurs eingepreist sein. Deshalb bietet es sich an, mit dem Short-Zertifikat der Citigroup auf einen Kursrückgang zu spekulieren. Chevron-Aktie dürfte an Wert verlieren Wegen Reparaturarbeiten an mehreren Raffinerien erzielte Chevron in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit der Mineralölverarbeitung weniger Gewinn als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zudem schmälerten gesunkene Öl- und Gaspreise das Ergebnis. Deshalb verringerte sich der Konzernüberschuss im ersten Quartal 2013 von 6,47 auf 6,18 Milliarden US-Dollar. Mit einem ShortZertifikat (WKN: AA6Z7T) der Royal Bank of Scotland können Anleger dank eines Hebels von 3,46 überproportional von einem Kursrückgang der Chevron-Aktie profitieren. Das Chance-RisikoVerhältnis dieses Zertifikats ist gut, da sich der Basiswert in den vergangenen sechs Monaten um rund 21% verteuert hat und nun reif für eine Korrektur ist.

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News/Indizes


Titelgeschichte

ChartCheck

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Rohstoffecke

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News/Indizes

Aktuell

Breakout-Handelsansätze Ausbrüche mit Gewinnpotenzial Ausbrüche aus einer Handelsspanne versprechen häufig dynamische Kursbewegungen. Nach einer Konsolidierungsphase wird möglicherweise ein bereits vorhandener Trend wieder aufgenommen oder es kommt zu einer Trendumkehr. Ausbrüche können in unterschiedlichen Marktsituationen auftreten. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass sich Trader mit unterschiedlichen Charakteristika von Breakouts vertraut machen. Expansion Breakout Kursausbrüche auf neue Hochs führen bei Tradern zur Unsicherheit, ob die Kurse nicht schon zu weit gelaufen sind und es noch sinnvoll ist, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Der Trader Jeff Cooper hat sich mit dieser Problematik befasst und davor gewarnt, jedes neue Hoch als Ausbruch in die Trendrichtung zu handeln, weil sich die Vorgehensweise vielfach als verlustreich erweist. In seinem Buch „Hit and Run-Strategien“ hat er Bedingungen benannt, die einen erfolgreichen Ausbruch untermauern. Bei dieser Strategie wird zunächst ein 2-Monats-Hoch abgewartet. Eine weitere Bedingung ist, dass die Handelsspanne an diesem Tag gleich oder größer ist als an den vergangenen neun Tagen. Am folgenden Tag wird eine LongPosition eingenommen, wenn der Kurs 0,12 Trader können bei immer enger Punkte über dem Hoch des vorangegangewerdenden Bollinger-Bändern nen Tages notiert. Als Stop Loss dient ein davon ausgehen, dass ein Punkt unterhalb des Schlusskurses des vo­Ausbruch in Kürze bevorsteht. rigen Tages. Diese Strategie verwendet Jeff Cooper auch auf der Short-Seite. In diesem Fall wird nach einem 2-Monats-Tief Ausschau gehalten. Auch hier gilt die Bedingung, dass die Handelsspanne des Tages größer oder mindestens gleich groß wie an den vergangenen neun Handelstagen ist. Am folgenden Tag wird 0,12 Punkte unter diesem Tief eine Short-Position eingegangen. Der Stoppkurs liegt einen Punkt über dem Hoch des vorangegangenen Tages. Bollinger-Bänder Das Konzept der Bollinger-Bänder umfasst neben den eigentlichen Bändern einen gleitenden Durchschnitt, der in der Standardeinstellung über 20 Tage berechnet wird. Zur Bestimmung des oberen Bollinger-Bands wird die zweifache Standardabweichung zum Wert des gleitenden Durchschnittes addiert. Die Standardabweichung ist ein statistisches Maß, das besagt, wie stark ein Kurs durchschnittlich 8

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schwankt. Zur Errechnung des unteren Bandes wird die zweifache Standardabweichung vom Wert des gleitenden Durchschnitts abgezogen. 95% aller Kurse befinden sich innerhalb dieser Bänder. Die Bollinger-Bänder reagieren auf die Schwankungsintensität des Basiswertes, auf den sie berechnet werden. Nimmt die Schwankungsbreite ab, ziehen sich die Bänder zusammen. Umgekehrt dehnen sie sich bei einem Anstieg der Volatilität wieder aus. Trader können bei immer enger werdenden Bollinger-Bändern davon ausgehen, dass ein Ausbruch in Kürze bevorsteht. Zur Ausbruchsrichtung müssen allerdings weitere Indikatoren zu Rat gezogen werden. Die Bollinger-Bänder kündigen nur einen entsprechenden Ausbruch an. Beispiel: Beim Chart der Allianz-Aktie bildeten sich Anfang September 2012 zwei sehr eng aneinander liegende BollingerBänder aus. Daraufhin erfolgte eine Gegen­ reaktion, bei der sich die Bänder wieder auseinander bewegten. Am 06.09. gewann die Kursdynamik an Fahrt und die Aktie schloss über dem oberen Bollinger-Band. Begleitet wurde der Kursanstieg von einem steigenden Momentum. Ausbruch aus Schiebezonen Einer der bekanntesten Trader, Joe Ross, hat in seiner Tradingkonzeption den Schiebe­ zonen (Trading Ranges) eine besondere


Titelgeschichte

ChartCheck

Wissen

Bedeutung zugeordnet. Sie dauern mindestens 21 Zeiteinheiten, also 21 Tage im TagesChart. Ein Ausbruch aus dieser Trading-Range erfolgt zwischen dem 21. und dem 29. Tag. Ross hat dabei festgestellt, dass je schmaler die Trading-Range ist ein umso stärkerer Ausbruch erfolgt. Umgekehrt gilt: je breiter die Trading-Range desto schwächer der Ausbruch. Nach Ross treten diese Schiebe­zonen häufig als Konsolidierungsphase nach einem stärkeren Trend oder nach einer Kurslücke auf. Manchmal wird das Auftreten der Schiebezonen auch von einer Verbindung beider Ereignisse (Trend und Kurslücke) begleitet. Der Ausbruchspunkt, der gehandelt werden kann, liegt beim höchsten Hoch bzw. dem tiefsten Tief der Schiebezone.

Beispiel: Grafik Allianz-Aktie

Beispiel: Grafik DAX CCI

Rohstoffecke

Termine

News/Indizes

Aktuell

Falsche Ausbrüche Beim Risikomanagement eines Trades sollte immer bedacht werden, dass sich ein Ausbruch auch als falscher Ausbruch (false breakout) erweisen kann. Die Gefahr ist besonders groß, wenn das Volumen beim Ausbruch eher gering ist. Möglicherweise treiben Anleger mit hohem Volumen den Basiswert nach einem kurzen Ausbruch nach oben wieder unter das Ausbruchsniveau zurück. Die Breakout-Trader verkaufen zur Verlustbegrenzung, was die rückläufige Kursbewegung noch verstärkt. Zur Unterscheidung von Ausbrüchen und Fehlausbrüchen können verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. So spielen beispielsweise marktpsychologische Aspekte eine Rolle. Ein Ausbruch funktioniert am besten, wenn die Mehrheit nicht darauf vorbereitet ist. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn bereits ein Fehlausbruch in der betreffenden Trading-Range stattgefunden hat. Das führt dazu, dass Trader, die auf einen Breakout gewartet haben, ihre Positionen bereits aufgelöst haben. Es ist sinnvoll, neben Stopp-Marken auch mit Kurszielen zu arbeiten, um zu verhindern, dass das Momentum nachlässt und der Kurs sich wieder in die unerwünschte Richtung bewegt. Breakouts und Indikatoren Neben Ausbrüchen im Chart können auch Ausbrüche bei Indikatoren gehandelt werden. In einer Breakout-Strategie wird der Commodity Channel Index (CCI)-Indikator beobachtet. Dieser Indikator wird meist genutzt, um den Beginn und das Ende von Trends anzuzeigen. Er weist Extremzonen über +100 und unter -100 auf und eine neutrale Zone, die sich dazwischen befindet. In der Beispiel-Strategie wird darauf geachtet, wann der CCI beispielsweise ein Hoch über +100 oder ein Tief unter -100 gebildet hat. Wird das alte Hoch überschritten bzw. das alte Tief unterschritten, geht der Trader eine Long- bzw. Shortposition ein. Beispiel: Der CCI erreicht in der 20-Tage-Einstellung am 25.01.2013 beim DAX einen Wert von 239,54 Punkten. An den folgenden Tagen nimmt der Wert des CCI wieder ab. Am 06.03.2013 wird das vorhergehende CCI-Hoch mit 251,93 Punkten überschritten. Zum Schlusskurs von 7919,33 DAX-Punkten erfolgt nach dieser Strategie ein Einstieg in die Long-Richtung. Das Tief dieser Tageskerze bei 7898,04 Punkten dient als Stopp. Das Risiko liegt also bei 21,29 Punkten. Das Kursziel der Position wird bei 2 x 21,29 , also 42,58 Indexpunkten, gerechnet vom Einstiegskurs, angesetzt. Dadurch ergibt sich ein Kursziel bei 7961,91 DAX-Punkten. Zur Eröffnung am 08.03. wird das Kursziel bereits überschritten und die Position glattgestellt. Die Strategie ist dadurch gekennzeichnet, dass nur ein vergleichsweise kleiner Teil einer Kursbewegung mitgenommen wird. Dadurch ist ein diszipliniertes Einhalten von Stopps und Gewinnmitnahmen notwendig. Chart-Formationen und Ausbrüche Zu den wichtigen charttechnischen Formationen gehören die so genannten Dreiecksformationen. Diese Dreiecke zeigen eine

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Titelgeschichte

ChartCheck

Wissen

Rohstoffecke

Konsolidierungsphase an. Gekennzeichnet sind Dreiecke durch Trading Ranges, die sich kontinuierlich verengen. Grundsätzlich können sie auf eine Fortsetzung oder eine Umkehr des Trends hinweisen. Entscheidend ist, in welche Richtung der Ausbruch aus dem Dreieck erfolgt. Bei einem Ausbruch in Trendrichtung ist von einer Fortsetzung des Trends auszugehen. Erfolgt der Ausbruch allerdings entgegen der Trendrichtung, kann das als Indiz gewertet werden, dass sich der Trend umkehrt. Bestätigend wirkt ein hohes Volumen beim Ausbruch. Grundsätzlich wird zwischen symmetrischen, steigenden und fallenden Dreiecken unterschieden. Ein steigendes Dreieck wird durch eine obere horizontale und eine steigende untere Linie gekennzeichnet. Ein fallendes Dreieck wird dagegen durch eine untere waagrechte und eine fallende obere Linie gekennzeichnet. Spätestens an der Spitze des Dreiecks wird die Formation aufgelöst. Beim Ausbruch sollte der Schlusskurs über der Linie des Dreiecks liegen, um als valide zu gelten. Idealerweise nehmen die Umsätze ab während sich die Handelsrange im Dreieck verkleinert. Bei einem Ausbruch sollten die Umsätze dagegen wieder zunehmen, um den Ausbruch zu bestätigen. Mit Dreiecksformationen lassen sich auch Kursziele berechnen. Dabei wird die breiteste Stelle am

Termine

News/Indizes

Dreieck vermessen. Der Betrag, der sich aus der Kursdifferenz berechnet, wird bei Ausbruch nach oben zum Ausbruchspunkt addiert, bei einem Ausbruch nach unten vom Ausbruchspunkt subtrahiert.

Fazit Breakout-Strategien sind ein attraktives Mittel,­um an Marktbewegungen zu partizipieren. Grundsätzlich kann Breakout-Trading auf unterschiedlichen Zeitebenen und mit beliebigen Basiswerten gehandelt werden. Allerdings gibt es zahlreiche Varianten von Breakout-Situationen, die nicht alle in der gleichen Art und Weise getradet werden können. Ein konsequentes Stopp-Management der Trades­ ist unabdingbar, da sich ein Breakout als ­falscher Ausbruch entpuppen kann.

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Aktuell


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Unilever

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News/Indizes

Aktuell

Titelgeschichte

Stand: 16.05.2013

Im Sommer 2012 startete die Aktie des Verbrauchsgüterkonzerns nach einer mehrmonatigen Seitwärtsphase einen Aufwärtsimpuls und kletterte dabei von einem Rekord zum nächsten. Der vorläufige Höhe­ punkt war Anfang April dieses Jahres bei 2.853 britischen Pence. Es folgte eine Konsolidierung. Ende April gab es dabei einen Versuch das Allzeithoch zu knacken, der jedoch fehlschlug. Mit dem kräftigen Anstieg in der vergangenen Woche gibt es nun den nächsten Anlauf. Dabei wurde der bisherige Rekord leicht überwunden. Sollte sich der Ausbruch als nachhaltig erweisen, spräche dies für eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung und würde damit Long-Positionen rechtfertigen. Trade-Box Unilever Angenommener Kaufkurs: 2.875 GBp Chance/Risiko-Verhältnis: 1,7

Ziel: 3.250 GBp Stop: 2.650 GBp

Chance: +11,5% Risiko: -7,8%

Pfeiffer Vacuum

Stand: 16.05.2013

Beim Papier des Spezialisten für Vakuumtechnik zeigte sich zuletzt ein dynamischer Aufwärtsimpuls. Damit scheint nun der Widerstand bei 95,00 Euro (Zwischenhoch Mai 2012) nachhaltig geknackt worden zu sein, an dem der Preis in den vergangenen Monaten zweimal gescheitert war. Damit ist nun ein Long-Signal gegeben, das spekulative Käufe rechtfertigen könnte. Eine erste potenzielle Anlaufstelle stellt dabei das bisherige Allzeithoch von März 2011 bei 104,50 Euro dar. Sollte dieses geknackt werden, könnte mittelfristig dann auch Kurspotenzial bis in den Bereich zwischen 110,00 und 115,00 Euro gegeben sein. Trade-Box Pfeiffer Vacuum Aktueller Kurs: 97,58 EUR Chance/Risiko-Verhältnis: 2,0

Ziel: 110,00 EUR Stop: 91,50 EUR

Chance: +11,3% Risiko: -6,2%

Wincor Nixdorf

Stand: 16.05.2013

Seit dem Hoch im Februar 2011 ging es beim Geldautomaten- und Kassensystemhersteller abwärts. Beendet wurde die Talfahrt im Juli 2012 an der Unterstützung von 26,90 Euro (Tief von November 2008). Von dieser startete ein Aufwärtsimpuls, der die Aktie bis Januar 2013 auf 40,83 Euro führte. Es schloss sich eine Konsolidierung an, bevor im April die Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen wurde. Dabei wurde zuletzt das Hoch von April 2013 geknackt. Jüngst wurde zudem die Hürde bei 41,90 Euro (Hoch von Februar 2012) nachhaltig überwunden. Aus charttechnischer Sicht spricht dies für weitere Zuwächse. Der Bereich um 50,00 Euro stellt dabei ein potenzielles Ziel dar. Trade-Box Wincor Nixdorf Aktueller Kurs: 43,34 EUR Chance/Risiko-Verhältnis: 2,3

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Ziel: 50,00 EUR Stop: 40,50 EUR

Chance: +13,3% Risiko: -6,6%


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Money Flow Index Bei vielen technischen Indikatoren sind vor allem Preise und Kurse die alleinige Grundlage der Berechnung. Die Entwicklung des Handelsvolumens spielt indes meist kaum eine Rolle. Dabei kann doch gerade die Veränderung des Volumens Anhaltspunkte liefern, wie eine Entwicklung zu Stande kam, also ob sie zufälliger Natur oder von größeren Aktivitäten am Markt gekennzeichnet war. Der Money Flow Index (MFI) versucht diesen Aspekt zu berücksichtigen. Die alleinige Kursentwicklung täuscht manchmal über das tatsächliche Kräfteverhältnis am Markt hinweg. Daher ist es auch wichtig zu wissen, wieviel Kapital an einer Bewegung beteiligt war. Vor allem größere Veränderungen des Handelsvolumens liefern wichtige Informationen, zeugen sie doch von stark zunehmenden respektive stark abnehmenden Interesse der Marktteilnehmer. Bündelt man Kursentwicklung und Volumenveränderung lassen sich die entsprechenden Bewegungen eines Basiswertes besser interpretieren. Man bekommt quasi einen besseren Eindruck über die Aktivitäten im Basiswert und das aktuelle Kräfteverhältnis. Der Money Flow Index trägt diesem Ansatz Rechnung und misst die Stärke des Volumens, das in einen Basiswert hinein- oder herausfließt. Dazu findet eine Gewichtung der Kursänderungen mit dem Handelsvolumen statt. Dadurch gewinnen Änderungen an Bedeutung, umso größer das erzielte Handelsvolumen ist. Berechnung des Money Flow Index Gebildet wird der Money Flow Index beinahe wie der RSI, mit dem er große Ähnlichkeit hat. Damit ist der Money Flow Index ebenfalls ein Momentum-Indikator. Er stellt dabei konkret das Verhältnis der volumengewichteten positiven und negativen Kursänderungen dar. Dabei gilt laut Definition: Schließt der Basiswert in der Nähe des Tageshochs, wird davon ausgegangen, dass Kapital hineinfließt. Schließt er indes in der Nähe des Tagestiefs wird unterstellt, dass Kapital abgezogen wird. Es muss daher zunächst festgestellt werden, ob der Kurs des Basiswertes zum Vortag gestiegen oder gefallen ist. Dazu wird der typische Preis (Tageshoch+Tagestief+Schluss­ kurs dividiert durch 3) gebildet. Dann erfolgt Der Money Flow Index misst die die Multiplikation mit dem Handelsvolumen, Stärke des Volumens, was den so genannten „Money Flow“ ergibt. das in einen Basiswert hineinIst dabei der heutige typische Preis größer als oder herausfließt. der gestrige spricht man von einem positiven Money­Flow. Umgekehrt gilt ein negativer Money Flow, wenn der typische Preis von heute unter dem von gestern liegt. Im nächsten Schritt werden dann alle positiven Money Flow innerhalb der Berechnungsperiode summiert. Alle negativen „Money Flow“ werden in einem zweiten Wert zusammengefasst. Aus diesen beiden Werten wird schließlich die so genannte Money Ratio berechnet, indem die Summe der positiven Money Flow durch die 12

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Summe der negativen Money Flow dividiert wird. Damit erhält man schließlich eine Verhältniszahl des positiven zum negativen Kapitalstrom. Jetzt erfolgt noch die Subtraktion von 100 mit dem Quotienten von 100 durch die Summe des ­Money Ratio plus 1 und man erhält den ­Money Flow Index, der damit wie andere Indikatoren auch im gängigen Wertebereich zwischen 0 und 100% verläuft. Die Standard­ einstellung des Money Flow Index beträgt 14 Zeitein­heiten (Tage, Wochen, Monate usw.), kann aber variiert werden. Kürzere Einstellungen führen dabei zu einem unruhigeren Verlauf, während längerfristige Einstellungen den trendfolgenden Charakter des Indikators betonen. Konkrete Handelssignale Die Interpretationsmöglichkeiten des Money Flow Index sind ähnlich wie bei anderen Momentum-Indikatoren, wie dem RSI oder dem klassischen Momentum. Er kann somit zur Beurteilung der Trendstärke, zur Generierung von konkreten Handelssignalen sowie zur Divergenzanalyse eingesetzt werden. Kauf- und Verkaufssignale können zunächst einmal durch das über- bzw. unterschreiten der Mittelpunktelinie (In der Grafik 1 sind einiger solcher Schnitte mit blauen Kreisen markiert) generiert werden. Schließlich ändert sich hier das Verhältnis von positiven zum negativen Money Flow. Das Beispiel zeigt jedoch deutlich, dass solche Schnitte, je nach Marktlage relativ häufig sind und zu einer Reihe von Fehlsignalen führen und sich nur als kurzfristige Bewegungsextreme herausstellen. Ursache ist der unruhige Verlauf des Money Flow Index, da der Indikator nicht geglättet wird. Vor allem profitabel sind Handelssignale mit der Mittellinie beim


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Beginn von größeren Trends, die sich jedoch erst im Nachhinein feststellen lassen. Eine weitere Möglichkeit für konkrete Handsignale sind Schnitte mittels einer Signallinie auf den Money Flow Index. Verwendung finden hier gleitende Durchschnitte, die unterschiedlich eingestellt werden können. Als Richtgröße für deren Einstellung kann man etwa Drittel der Berechnungsperiode beim Money Flow Index heranziehen. Im Beispielchart wurde ein einfacher 5-Tages-GD gewählt. Schneidet der Money Flow Index die Signallinie von unten nach oben entspricht dies einem Kaufsignal. Ein Verkaufssignal ergibt sich wenn der Money Flow Index die Signallinie von oben nach unten schneidet. In der Grafik 1 sind einige solcher Schnitte mit orangenen Kreisen markiert. Auch bei dieser Verwendung gibt es häufig Fehlsignale. Um diese zu minimieren ist der Einsatz von Filtern sinnvoll. Beispielsweise kann dazu die Mittellinie genutzt werden. Kaufsignale werden nur dann berücksichtigt, wenn sie unterhalb der Mittellinie passieren, Verkaufssignale nur oberhalb. Eine andere Möglichkeit ist, nur Signale zu verwenden, die in den Extremzonen gebildet werden. Ein Kaufsignal entsteht somit nur dann, wenn der Schnitt des Money Flow Index mit der Signallänge unter der Marke von 20 stattfindet. Umgekehrt ist ein Verkaufssignal nur relevant, wenn der Money Flow Index die Signallinie über der Marke von 80 schneidet. Dargestellt sind Beispiele für solche Signale in der Grafik 1 als rote Kreise. Eine Garantie Fehlsignale zu vermeiden sind aber auch derartige Filter nicht. Damit zu den nächsten konkreten Handelssignalen, in den der Money Flow Index als Kontraindikator eingesetzt wird. Hierzu werden analog zu anderen Indikatoren ebenfalls die Extremzonen berücksichtigt, die Übertreibungen im Basistitel nach oben unten unterstellen. Gängige Einstellungen sind 70/80 auf der Oberseite (überkauft) und 30/20 auf der Unterseite (überverkauft). Ein Dreh aus der oberen Extremzone kann dabei als Verkaufssignal und ein Dreh aus der unteren Extremzone als Kaufsignal interpretiert werden. In der Grafik 2 sind Beispiele dafür als grüne Kreise markiert. 13

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Divergenzen Wie bei vielen Indikatoren scheinen auch beim Money Flow Index nicht die konkreten Handelssignale die prädestinierte Interpretation, sondern die Divergenzanalyse. Bildet der Kurs einen neues Hoch aus, der Money Flow Index jedoch nur ein niedrigeres Indikatorenhoch, deutet dies auf eine abnehmende Dynamik der Aufwärtskräfte hin (siehe Grafik 2 rote Linien). Bei einer solchen bearishen Divergenz bestätigt der Indikator den Aufwärtstrend nicht mehr. Gleiches gilt umgekehrt. Bildet der Kurs neue Tiefs aus, der Money Flow Index jedoch höhere Indikatorhochs, deutet dies auf eine abnehmende ­Dynamik der Abwärtskräfte hin. Es bildet sich eine bullishe Divergenz. Sind solche Divergenzen ausgemacht, können sie Anhaltspunkte für bevorstehende Trendwenden oder zumindest temporäre Korrekturen oder Verschnaufpausen liefern. Andere technische Hilfsmittel können dann genutzt werden, um konkrete Handelssignale zu finden.

Grafik 1 – Money Flow Index

Stand: 07.05.2013

Quelle: tradesignalonline.com, finanzpark

Grafik 2 – Money Flow Index

Stand: 07.05.2013

Quelle: tradesignalonline.com, finanzpark


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[Lexikon wikifolio

]

„Gemeinsam besser investieren“, mit diesem Motto will wikifolio.com eine smarte Alternative zu komplizierten Finanzprodukten mit hohen versteckten Kosten sein. Wie diese Social-TradingAnlageform funktioniert, darüber geht es im Folgenden. Die Macher der Social-Trading-Anlageform haben sich das Ziel gesetzt, die so genannten wikifolios als Alternative für europäische Privatanleger gegenüber herkömmlichen Anlageprodukten zu etablieren. Sie wollen damit frischen Wind in die Branche der Finanzdienstleister bringen. Schließlich geht es um nichts anderes, als die sonst üblichen komplizierten Finanzprodukten mit hohen versteckten Kosten auszustechen. Dabei soll es den Anlegern so einfach wie möglich gemacht werden, mit jedem beliebigen Betrag jederzeit ein- und aussteigen zu können. Investiert werden kann in die wikifolios. Dabei handelt es sich um Musterdepots, die verschiedenste Handelsstrategien von privaten Tradern abbilden. Solche Musterdepots können kostenlos von jedem geführt und veröffentlicht werden. Wird es publiziert, ist es für jedermann sichtbar. Es kann dann in echtzeit nachvollzogen werden, wann, was, wieviel gehandelt wird und wie sich schließlich das Musterdepot entwickelt. Ist die Performance des wikifolios so gut, dass sich mindestens zehn Nutzer finden, die unverbindlich bereit wären, zusammen 2.500 Euro in die Strategie zu investieren, dann wird sie einem Zertifikat der Lang & Schwarz AG abgebildet. In dieses kann dann Geld angelegt werden. Es ist wie andere Derivate über Banken und Online-Broker handelbar. Als Vorteil für Privatanleger herausgehoben wird dabei die faire Preisstruktur. Alle Preise und Transaktionen sind demnach jederzeit in Echtzeit nachvollziehbar. Im Gegensatz zu Anbietern von konventionellen Finanzprodukten gibt es keine unfairen Spreads, Transaktionskosten, Dividenden- oder Zinsgewinnen und Ausgabeaufschläge. Es fallen lediglich zwei unterschiedliche Arten von Kosten an. Erstes gibt es eine wikifolio-Zertifikategebühr von 0,95% p.a. (entspricht pro Tag 0,0026%), die auf den 14

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Anlagebetrag berechnet wird. Zweitens gibt es eine Performancegebühr. Sie ist unterschiedlich hoch und liegt zwischen 5 und 30%. Sie fällt jedoch nur an wenn das wikifolio Gewinne erwirtschaftet, wobei sie nur dann gezahlt wird, wenn das wikifolio einen neuen Höchststand erreicht (High-Watermark-Prinzip). Wikifolio. com teilt sich diese Performancegebühr mit dem Trader, der seine Anlagestrategien für Dritte investierbar macht. Dieser hat damit die Chance, seine Rendite mit Erfolgsprämien zu verdienen. Zusammengefasst haben Anleger mit den wikifolios, die die unterschiedlichsten Handelsstrategien verfolgen, somit einen Anlagepool, aus denen sie den Ansatz eines Trades herauspicken kkönnen, der am besten zu ihnen passt. Neben den Gebühren, können sie Zeit sparen, weil sie sich nicht täglich mit dem Finanzmarkt beschäftigen müssen. Sie müssen dafür aber Vertrauen in das Wissen und die Erfahrung der jeweiligen Trader haben. Weil deren Handelsentscheidungen jederzeit nachzuvollziehen und in Echtzeit auf ihre Profitabilität untersucht werden können, kann man sich jedoch gut ein Bild über ihre Fähigkeiten machen. Neben eventuellen Gewinnen können Anleger daher auch von einen großen Lerneffekt profitieren.


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ChartCheck

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Kakao:

Gelungener Ausbruch? Seit dem Tief im März 2012 stieg der Kakaopreis kräftig. In der Spitze legte der Juli-Future mehr als 19% zu. Dabei wurde auch die mittelfristige Abwärtstrendlinie (Verbindung der Hochs von September und Dezember 2012) überwunden. Die Frage ist, ob es sich um einen nachhaltigen Ausbruch handelt?

Gleich im ersten Anlauf wurde die seit dem Hoch im September 2012 gebildete Abwärtstrendlinie deutlich überschritten. Kurz zuvor wurde bereits die im Dezember 2012 verletzte 200-Tage-Linie (EMA) zurückerobert. Ein weiteres bullishes Indiz war der Sprung Kakao – Juli-Future (ICE)

Quelle: tradesignalonline.com, Stand: 15.05.2013

Derivate auf Kakao (Basiswerte: JPMCCI - Cocoa und Juli-Future (ICE)) Typ

WKN

Basispreis/Knock-out

Laufzeit

Indexzertifikat

VT1FCM

-

open end

-

Hebel-Zert. (long) DZE1CT

1.781,70/1.829,60 US-Dollar

open end

4,29

Hebel-Zert. (short) DZ52XK

2.940,25/2.893,75 US-Dollar

open end

3,71

15

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Hebel

über das 50%-Retracement der Abwärtswelle von September 2012 bis März 2013. Insgesamt sah es somit nach einem mittelfristigen Long-Signal aus. In der vorvergangenen Woche gab es dann jedoch einen kräftigen Rücksetzer. Begründung war, dass der Anstieg seit März etwas zu schnell und ausgeprägt war. Durch die Korrektur wurden das 50% Retracement und auch die 200-Tage-Linie wieder unterschritten. Zudem näherte sich der Preis der Abwärtstrendlinie. In der vergangenen Woche hat der Kurs zunächst noch etwas nachgegeben, dann folgte jedoch ein Aufwärtsimpuls. Eventuell ist der Rücksetzer zuvor daher als Pullback an die Abwärtstrendlinie zu werten. Vielleicht ist dies ein Ansatzpunkt, um auf eine Fortsetzung des Anstiegs seit März zu setzen. Womöglich bieten sich daher spekulative Long-Positionen an, wenn das Zwischenhoch von Mai bei 2.437 US-Dollar geknackt wird. Damit einher ginge ein Sprung über die nun gebildete etwas flachere Abwärtstrendlinie (Verbindung der Hochs von September 2012 und Mai 2013). Die nächste potenzielle Anlaufstelle wäre dann die Hürde bei 2.560 US-Dollar (Hoch Dezember 2012). Sollte auch diese­geknackt werden, könnte das Hoch von September 2012 bei 2.720 US-Dollar in den Fokus rücken. Zunichte gemacht würde­ das bullishe Szenario indes, wenn die Unterstützungszone aus 38,2%-Fibonacci-Retracement und der knapp darüber verlaufenden 200-Tage-Linie nachhaltig verletzt wird. Aus fundamentaler Sicht eine treibende Kraft im März und April waren die Spekulationen auf ein geringeres globales Angebot. Jüngst gab es nun jedoch Prognosen, wonach das weltweite Angebot im Wirtschaftsjahr 2012/13 ausreichen sollte, um den Bedarf mehr als zu decken.


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Gold – Spotpreis in US-Dollar

Aktuell

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Wissen

Stand: 20.05.2013

Der Goldpreis stand in der vergangenen Woche wieder stark unter Druck. Damit ist die Erholung- und Stabilisierungsphase nach dem kräftigen Einbruch im April wieder beendet. Zum Start in die neue Börsenwoche ging es weiter abwärts. Das Zwischentief von April dieses Jahres bei 1.321 US-Dollar rückt somit wieder ins Visier. Sollte diese kleine Unterstützung nicht verteidigt werden, gibt es dann bei 1.307, 1.265 und 1.227 US-Dollar nächste potenzielle Haltezonen. Vielleicht kann dieses Bündel ein Auffangnetz bieten, von dem dann wieder ein Aufwärtsimpuls startet. Entsprechend könnte in diesem Bereich Ausschau nach potenziellen Long-Signalen gehalten werden. Derivate auf Gold (Basiswert: Spotpreis in US-Dollar) Typ Indexzertifikat (Quanto) Hebel-Zert. (long) Hebel-Zert. (short)

WKN GS72X2 VT1DXR UA0BA1

Basispreis/Knock-out 1.034,28/1.048,07 US-Dollar 1.701,00/1.697,60 US-Dollar

Laufzeit open end open end open end

Hebel 4,05 4,03

WTI – Juli-Future (ICE)

Stand: 20.05.2013

Der heftige Einbruch im April führte den aktuell aktivsten WTIFuture an die Unterstützung von 87,93 US-Dollar (Zwischentief November 2012). An dieser startete dann eine gleichfalls dynamische Erholung. In den vergangenen zwei Wochen versuchte sich der Preis dann an den mittelfristigen Abwärtstrendlinien. Hierbei auffällig ist jeweils ein deutlicherer Abprall nach unten und eine dann sofort einsetzende kräftige Erholung, was zu langen unteren Dochten bei den Wochenkerzen führte. Der Versuch die Abwärtstrendlinie zu knacken, scheint damit noch nicht abgehakt. Sollte schließlich ein nachhaltiger Ausbruch gelingen, könnte dies für weiter steigende Kurse sprechen. Derivate auf WTI-Öl (Basiswert: Juli-Future (NYMEX)) Typ Hebel-Zert. (long) Hebel-Zert. (short)

WKN CM6KAE CK1FP1

Basispreis/Knock-out 71,991/73,443 USD 119,472/116,992 USD

Laufzeit open end open end

Hebel 3,96 4,1

Palladium – Spotpreis in US-Dollar

Stand: 20.05.2013

Palladium bleibt innerhalb der Edelmetalle das mit der bislang besten Performance. Zwar gab es auch hier im April einen heftigen Einbruch, es folgte im Vergleich zur Konkurrenz jedoch eine stärkere Erholung. Sie setzte sich auch in der vergangenen Woche dynamisch fort. Der Preis eroberte damit die Marken 703,75 US-Dollar (Zwischenhoch September 2012) und 725,40 US-Dollar (Zwischenhoch Februar 2012) zurück. Sollte es sich dabei um einen nachhaltigen Ausbruch handeln, könnte der Bereich um 780 US-Dollar ins Visier rücken und eine erste potenzielle Anlaufstelle darstellen. Erst einmal zunichte gemacht wäre dieses Szenario bei einem Rutsch unter 703,75 US-Dollar. Derivate auf Palladium (Basiswert: Spotpreis in US-Dollar) Typ Indexzertifikat (quanto) Hebel-Zert. (long) Hebel-Zert. (short)

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WKN GS72X1 VT00GR DZ3V1Z

trading kompakt · 05/1  3

Basispreis/Knock-out 563,128/573,19 USD 922,65/919,00 USD

Laufzeit open end open end open end

Hebel 4,15 4,03


Trading-Termine

News/Indizes

Aktuell

Titelgeschichte

ChartCheck

Gastbeitrag

Wissen

Rohstoffecke

Volkswirtschaftliche Termine Impressum

Datum

Uhrzeit (MEZ)

Land

Termin

22.05.2013

20:00

USA

Fed (FOMC), Sitzungsprotokoll vom 30.04./01.05.

23.05.2013

10:00

EU

23.05.2013

03:45

China

Geschäftsführer: Dr. Wolfram Weimer

24.05.2013

14:30

USA

Amtsgericht: München, HRB 198201

24.05.2013

10:00

Deutschland

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Christian Ernst Frenko, Thomas Uhlig, Margot Habjan, Michaela Ellen Lenz, Christian Bayer, Martin Münzenmayer, Wolfgang Tenor, Nina Bradinova

30.05.2013

14:30

USA

BIP Q1/2013 (zweite Schätzung)

03.06.2013

16:00

USA

ISM-Index (verarbeitendes Gewerbe) Mai

05.06.2013

16:00

USA

ISM Index (Dienstleistungsgewerbe) Mai

V.i.S.d.P. : Christian Ernst Frenko Herausgeber: Weimer Media Group GmbH, Maximilianstraße 13, 80539 München

Verlagsleitung: Michaela Ellen Lenz, michaela.lenz@boerse-am-sonntag.de

Einkaufsmanagerindizes (1. Veröffentlichung) Mai Einkaufsmanagerindex verarb. G. (HSBC) (1. Veröff.) Mai Auftragseingänge langlebige Güter April ifo Geschäftsklimaindex Mai

05.06.2013

20:00

USA

Fed Konjunkturbericht (Beige Book) Juni

Anzeigenleiter/Mediaberater: Wolfgang Hansel, Tel: 0911-27400 0, hansel@weimermedia.de

06.06.2013

14:00

EWU

EZB, Ergebnis der Ratssitzung

07.06.2013

14:30

USA

Bildnachweis: fotolia

12.06.2013

11:00

EU

Layout: addna, Nürnberg

13.06.2013

14:30

USA

Einzelhandelsumsätze Mai

14.06.2013

15:15

USA

Industrieproduktion & Kapazitätsauslastung Mai

Technik: Marcus Brauer, menthamedia Erscheinungsweise: monatlich, jeden dritten Dienstag Anmeldung: Um trading kompakt kostenfrei zu beziehen, können Sie sich unter www.trading-kompakt.de anmelden. Abmeldung: Zur Abmeldung vom Bezug von „trading-kompakt“ senden Sie einfach eine Email an abmelden@trading-kompakt.de Leserservice: leserservice@trading-kompakt.de Archiv: www.trading-kompakt.de/archiv Die Charts wurden mit freundlicher Unterstützung von TradeSignal erstellt. Auflage: 25.000 Risikohinweise / Disclaimer: „Sie erhalten diesen Newsletter als kostenlosen Service der Weimer Media Group GmbH. Alle veröffentlichten Artikel, Nachrichten, Daten und Empfehlungen werden von der Herausgeberin mit großer Sorgfalt erstellt; da die Redaktion ihrerseits aber auch auf Quellen Dritter angewiesen ist und auch den Mitarbeitern der Herausgeberin Fehler unterlaufen können, kann für die Richtigkeit aller Angaben keine Garantie übernommen werden. Die Herausgeberin will ihren Abonnenten die Möglichkeit bieten, sich eine unabhängige und eigenverantwortliche Meinung zu bilden, keinesfalls jedoch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten abgeben. Die zur Verfügung gestellten Informationen sollen auch keine Beratung darstellen oder insbesondere ersetzen. Es wird fehltgend empfohlen, sich stets auch immer aus anderen Quellen zu informieren. Es kann im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden, dass der Redakteur oder einzelne Mitarbeiter der Herausgeberin an Unternehmen beteiligt sind, die Gegenstand von Analysen oder anderen Berichten sind. Umso mehr stellen die veröffentlichten Artikel, Nachrichten, Daten und Empfehlungen immer auch eine persönliche Meinung des Autors dar und erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf alleinige Richtigkeit. Wir verweisen insbesondere auf § 675 II BGB, wonach die Weimer Media Group GmbH, unbeschadet der sich aus einem (anderen) Vertragsverhältnis, einer unerlaubten Handlung oder einer sonstigen gesetzlichen Bestimmung ergebenden Verantwortlichkeit, zum Ersatz des aus der Befolgung des Rates oder der Empfehlung entstehenden Schadens nicht verpflichtet ist.“ Für alle Hyperlinks gilt: Die Weimer Media Group GmbH erklärt ausdrücklich, keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten zu haben. Daher distanziert sich die Weimer Media Group GmbH von den Inhalten aller verlinkten Seiten und macht sich deren Inhalte ausdrücklich nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in den Seiten vorhandenen ­Hyperlinks, ob angezeigt oder verborgen, und für alle Inhalte der Seiten, zu denen diese Hyperlinks führen.

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Arbeitsmarktbericht Mai Industrieproduktion April

Rohstofftermine Datum

Uhrzeit (MEZ)

Land

Termin

22.05.2013

18:00

USA

EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche) Sugar: World Markets and Trade

23.05.2013

21:00

Welt

23.05.2013

13:30

USA

USDA, Exportbericht (Woche)

24.05.2013

21:30

USA

CFTC - Daten zur Positionierung der Anleger CFTC - Daten zur Positionierung der Anleger

31.05.2013

21:30

USA

31.05.2013

20:00

USA

Agrarpreise Mai

31.05.2013

13:30

USA

USDA, Exportbericht (Woche)

05.06.2013

18:00

USA

EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)

07.06.2013

21:30

USA

CFTC - Daten zur Positionierung der Anleger

11.06.2013

-

Welt

OPEC, Oil Market Report

12.06.2013

-

Welt

IEA Ölmarktbericht

12.06.2013

18:00

USA

EIA Öl- und Benzinlagerbestände (Woche)

12.06.2013

18:15

Welt

USDA, World Agricultural Production

14.06.2013

21:30

USA

CFTC - Daten zur Positionierung der Anleger

Unternehmenstermine Datum

Uhrzeit (MEZ)

Unternehmen

22.05.2013

-

Lowe's Companies Inc.

23.05.2013

-

Deutsche Bank AG

24.05.2013

-

Dr. Hönle AG

Termin Ergebnisbericht Q1 2013/14 Hauptversammlung Halbjahresbericht 2012/13

27.05.2013

-

Sixt AG

28.05.2013

-

INDUS Holding AG

Ergebnisbericht Q1 2013

28.05.2013

-

KWS Saat AG

9-Monatsbericht 2012/13

29.05.2013

-

Linde AG

30.05.2013

-

CTS Eventim AG

31.05.2013

-

ISRA Vision AG

31.05.2013

-

MBB Industries AG

04.06.2013

-

SAP AG

10.06.2013

-

Texas Instruments Inc.

Ergebnisbericht Q1 2013

Hauptversammlung Ergebnisbericht Q1 2013 Halbjahresbericht 2012/13 Ergebnisbericht Q1 2013 Hauptversammlung Halbjahresbericht 2012/13

14.06.2013

-

Gerry Weber AG

Halbjahresbericht 2012/13

18.06.2013

-

Adobe Systems Inc.

Halbjahresbericht 2012/13


Ausgabe 05/13 (Titelgeschichte: Breakout-Handelsansätze Ausbrüche mit Gewinnpotenzial)