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AOK Hessen, weil...

Geschäftsbericht 2011/2012 AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen


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Impressum Herausgeber AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen Verantwortlich für den Inhalt Dr. Wilfried Boroch Redaktion Hauptabteilung Unternehmenspolitik, Kommunikation & Marketing Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und politische Grundsatzfragen Redaktionsleitung: Norbert Staudt Bildnachweis Yuri Arcurs - Fotolia.com (Titel, Seite 8) Volker Witt - Fotolia.com (Titel, Seite 10) goodluz - Fotolia.com (Seite 12) Wanja Jacob - Fotolia.com (Seite 15) Blend Images - Fotolia.com (Titel, Seite 16) Moritz Wussow - Fotolia.com (Seite 17) .shock - Fotolia.com (Titel, Seite 20) Tom Bayer - Fotolia.com (Seite 22) Gestaltung Weigand Design und Kommunikation GmbH, Frankfurt Druck C. Adelmann GmbH, Frankfurt

Stand: Juni 2012


Inhalt Seite 2 Bilanz 2011: „Unsere harte Arbeit wird belohnt“ Seite 4 Bericht zur Lage: Wachstumsmarkt Gesundheit AOK Hessen, weil ... Seite 8 ... wir unsere Versicherten und ihre Arbeitgeber in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen Seite 10 ... wir starke Leistungen haben Seite12 ... wir attraktive Angebote machen Seite 16 ... wir einen ausgezeichneten Service bieten Seite 20 ... wir ein moderner Arbeitgeber sind Seite 22 ... unsere Selbstverwaltung sich einbringt Seite 24 Die Mitglieder des Verwaltungsrates der AOK Hessen Seite 26 Das Geschäftsjahr 2011 der AOK Hessen Seite 36 Gremien, Organisation, Kunden & Gesundheitspartner


Bilanz 2011: „Unsere harte Arbeit wird belohnt“ Ein positives Finanzergebnis, der Verzicht auf einen Zusatzbeitrag und starke Zugewinne an Versicherten: Das vergangene Jahr verlief für uns ausgesprochen erfolgreich. Nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens konnten wir finanzielle Stabilität und nachhaltiges Wachstum so eindrucksvoll miteinander verbinden.

Dieser Erfolg hat – neben der positiven Tendenz auf dem Arbeitsmarkt und den gesetzlichen Ausgabenbegrenzungen – vor allem mit unserem eigenen Handeln zu tun. Wie kaum ein Wettbewerber haben wir unsere internen Strukturen weiter optimiert, innovative Produkte entwickelt, unser Serviceangebot ausgebaut – und das alles bei einer nach wie vor umfassenden und qualitätsgesicherten Gesundheitsversorgung. Ohne Frage: 2011 war in puncto Gesundheitsgesetzgebung ein vergleichsweise wenig aufregendes Jahr. Gleichwohl haben wir dort, wo es uns sinnvoll und nötig erschien, Akzente gesetzt. Ob bei den Diskussionen rund um das Versorgungsstrukturgesetz oder in der Pflegedebatte – immer dann, wenn es um die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens geht, ist unsere Meinung gefragt. Das Beste an 2011 ist die gute Ausgangsposition für 2012! Denn auch für das laufende Jahr gilt: Wir verzichten auf einen Zusatz beitrag und setzen auf Wachstum – schon das dritte Jahr in Folge. Denn wir wollen für Versicherte und Arbeitgeber ein attraktiver Krankenversicherer bleiben – weit über 2012 hinaus.


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„Von nichts kommt nichts. Wo andere den Entwicklungen hinterherhinken, unternimmt die hessische AOK große Anstrengungen. Eine qualitativ hochwertige und angemessen vergütete Versorgung, die für unsere Versicherten bezahlbar ist – das haben wir gemeinsam erreicht.“ Brigitte Baki, alternierende Verwaltungsratsvorsitzende

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„Arbeitgeber finden bei der AOK Hessen attraktive Angebote. Unsere Beratung wird von den Unternehmen seit Jahren positiv bewertet und die Betriebliche Gesundheitsförderung gewinnt vor dem Hintergrund älter werdender Belegschaften an Bedeutung.“ Dr. Werner Scherer, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender

„Eine gute Entwicklung, die uns zeigt: Unsere Anstrengungen zahlen sich aus. Wer hart arbeitet, nah am Kunden ist, der wird dafür auch belohnt. Auf dieses Ergebnis können wir stolz sein.“ Fritz Müller, Vorstandsvorsitzender

„Wer sich nicht einbringt, sieht irgendwann nur noch die Rücklichter des Zuges. Deshalb versuchen wir, die Zukunft des Gesundheitssystems im Sinne unserer Kunden – Versicherte wie Arbeitgeber – aktiv mitzugestalten.“ Detlef Lamm, stellvertretender Vorstandsvorsitzender


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Bericht zur Lage: Wachstumsmarkt Gesundheit Der Gesundheitsmarkt wächst: immer mehr Beschäftigte (4,8 Millionen) sowie ein Finanzvolumen von inzwischen nahezu 300 Milliarden Euro. Und der Trend scheint unaufhaltsam. Das gilt auch für die gesetzlichen Krankenkassen. Ihre Ausgaben stiegen – trotz staatlich initiierter Kostendämpfungsmaßnahmen – im vorläufigen Jahresergebnis auf rund 179,6 Milliarden Euro. Dass die Kassen dennoch rund vier Milliarden Euro an Überschuss erwirtschaften konnten, erscheint vor diesem Hintergrund zunächst überraschend. Aber ein Blick auf die günstige Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung im vergangenen Jahr genügt, um zu verstehen: Das relativ starke Wirtschaftswachstum hat geholfen, die Einnahmen des Gesundheitsfonds stärker als erwartet ansteigen zu lassen. An der grundsätzlichen Problematik immer weiter steigender Leistungsausgaben hat sich aber nichts geändert. Bereits 2012 wird das Plus im Gesundheitsfonds zusammenschmelzen und ab 2013 / 2014 droht vielen Krankenkassen erneut ein Defizit.

Gesundheitspolitik: „Ärztemangel“ und „Pflegereform“ als große Themen 2011 wurden auf Bundesebene zwei größere Gesetzgebungsvorhaben diskutiert bzw. bereits verabschiedet: die Pflegereform und das GKV-Versorgungsstrukturgesetz. Erstere sieht im Kern verbesserte Leistungen für Demenzkranke, einen zeitnahen Beratungsanspruch für Pflegebedürftige sowie eine Stärkung der Rehabilitation vor. Um diese Verbesserungen finanzieren zu können, wird der Beitragssatz zur Pflegeversicherung zum 1. Januar 2013 um 0,1 Prozentpunkte auf 2,05 Prozent angehoben. Weiterhin soll – nach dem Vorbild der bekannten „RiesterRente“ – eine freiwillige private PflegeZusatzversicherung eingeführt werden, die staatlich gefördert wird. Offen ist hingegen noch die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, dessen Grundzüge bereits in der vergangenen Legislaturperiode erarbeitet und 2009 als Empfehlung der damaligen Bundesregierung vorgelegt wurden. Ziel ist eine ganzheitliche Berücksichtigung des Hilfe- und Betreuungsbedarfes – und nicht, wie bislang, eine vorwiegend an körperlichen Einschränkungen orientierte Bestimmung von Hilfebedarf nach Zeiteinheiten. Das neue GKV-Versorgungsstrukturgesetz soll der regional oft ungleichmäßigen Verteilung niedergelassener Ärzte begegnen: Auf dem Land findet man punktuell (zu) wenige, in der Stadt oft (zu) viele Ärzte. Das Gesetz schafft durch die methodische Überarbeitung

der Bedarfsplanung neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Vertragspartner. Einerseits soll so einem in einzelnen Regionen tatsächlich drohenden Ärztemangel vorgebeugt werden. Andererseits, so jedenfalls der erklärte politische Wille, soll das Gesetz auch dafür sorgen, dass die Überversorgung in den Ballungsräumen abgebaut wird. Die hessische Landesregierung hat das Thema ebenfalls aufgegriffen und mit Kassen wie Leistungserbringern einen „Hessischen Pakt zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung für die Jahre 2012 bis 2014“ geschlossen.

GKV-Ausgaben steigen kontinuierlich Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen pro Jahr 2000 134 Mrd. Euro 2001 139 Mrd. Euro 2002 143 Mrd. Euro 2003 145 Mrd. Euro 2004 140 Mrd. Euro 2005 144 Mrd. Euro 2006 148 Mrd. Euro 2007 154 Mrd. Euro 2008 161 Mrd. Euro 2009 171 Mrd. Euro 2010 176 Mrd. Euro 2011 180 Mrd. Euro* Quelle: BMG, 03-2012 *vorläufig


GKV-Markt: Zusatzbeiträge und weitere Konzentration

Die Zahl der Krankenkassen geht deutlich zurück Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen zum 1. Januar des jeweiligen Jahres

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Anzahl

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2002

2004

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Quelle: BMG (KM1), AOK-BV

2008

Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen ging 2011 weiter zurück. Betrug sie zum 1. Januar 2011 noch 153, so lag sie am Ende des Jahres bei 146. Vorrangig beherrschte die Schließung von zwei Betriebskrankenkassen durch das Bundesversicherungsamt die öffentliche Debatte. Die sich aus der Schließung dieser Kassen ergebenden Fragen, beispielsweise zum Übergang der Versicherten auf andere Krankenkassen, sorgten für erhebliche Unruhe. Die Politik hat darauf reagiert, indem sie verbindliche gesetzliche Regelungen für den Fall der Insolvenz und Schließung einer Krankenkasse geschaffen hat.

2010 2012

Neues gab es auch in puncto Finanzierung der GKV. Zum 1. Januar 2011 wurde der allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung gesetzlich auf 15,5 Prozent festgelegt – zuvor lag er bei 14,9 Prozent. Gleichzeitig regelte der Gesetzgeber, dass Zusatzbeiträge nur noch pauschal (nicht mehr einkommensabhängig) erhoben werden dürfen. Davon haben einige sich in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Kassen Gebrauch machen müssen. Im Dezember 2011 verlangten immerhin noch elf Krankenkassen Zusatzbeiträge zwischen 6,50 und 15 Euro im Monat. Rund 10,5 Millionen Menschen waren in einer Kasse „mit Zusatzbeitrag“ versichert. Doch grundsätzlich war die Finanzsituation in der GKV vergleichsweise günstig. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die Kostendämpfungsmaßnahmen durch das GKV-Finanzierungsstärkungsgesetz bewirkten sowohl im Gesundheitsfonds als auch in den Rechnungsergebnissen zahlreicher Krankenkassen deutliche Überschüsse.

Weiter auf Wachstumskurs Auch wir haben das vergangene Geschäftsjahr mit einem Plus von 72 Millionen Euro abgeschlossen. Positive Nachrichten gibt es für unsere Versicherten: 2012 müssen sie ebenso wenig einen Zusatzbeitrag bezahlen wie schon in den vergangenen Jahren. Diese Aussicht besteht sogar bis einschließlich 2013, sofern sich die exogenen Rahmenbedingungen nicht entscheidend verschlechtern. Dank unseres stabilen und wettbewerbsfähigen Preises sowie unserer Anstrengungen im Kosten-, Leistungs- und Kundenmanagement legten wir bei den Versicherten- und Mitgliederzahlen erneut deutlich zu. Wichtig für unsere neuen wie langjährigen Kunden: Bis spätestens 2013 versorgen wir sie mit der elektronischen Gesundheitskarte. Wir haben im vergangenen Jahr erstmals für 10 Prozent unserer Versicherten eine solche Karte ausgestellt. Bis zum Jahresende 2012 sind es – so die Planung – 70 Prozent. Die äußerlich auffälligste Neuerung ist das persönliche Foto, durch das ein Missbrauch der Karte verhindert werden soll. Die elektronischen Funktionalitäten – wie zum Beispiel E-Rezept, Notfalldatensatz, Patientenakte – werden im Laufe der nächsten Jahre schrittweise zum Einsatz kommen. 2011 war für uns auch ein Jahr der personellen Veränderungen. Unserem neuen Verwaltungsrat, der sich nach der Sozialwahl konstituierte, stehen auf der Versichertenseite Brigitte Baki und auf der Arbeitgeberseite Dr. Werner Scherer vor. Frau Baki folgte damit dem langjährigen Vorsitzenden Herbert Schneider. Im hauptamtlichen Vorstand wurde nach dem Ausscheiden von Dieter Bock im April 2011 Detlef Lamm der neue stellvertretende Vorsitzende, der gemeinsam mit Fritz Müller die Geschäfte der AOK Hessen leitet. Dr. Michael Karner wurde Nachfolger von Detlef Lamm als Bevollmächtigter des Vorstandes für das Gesundheitspartnermanagement.


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Ausgaben der GKV 2011 Zahnersatz 2 %

Zahnärztliche Behandlung (ohne Zahnersatz) 5 %

Ausgaben, die der vertragsärztlichen Versorgung zugute kommen1 18 %

Arzneimittel aus Apotheken und von Sonstigen 17 %

Hilfsmittel 4%

Ausgaben insgesamt 179,61 Mrd. Euro

Sonstige Ausgaben 4%

Heilmittel 3%

NettoVerwaltungskosten 5% Behandlungs- / Häusliche Krankenpflege 2% Vorsorge- und Reha-Maßnahmen 1%

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Krankenhausbehandlung 33 % Fahrkosten 2%

Krankengeld 5%

In dieser Ausgabenposition sind enthalten: ärztliche Behandlung (inkl. ärztl. Behandlung im Rahmen der integrierten Versorgung), Behandlung durch Belegärzte in Krankenhäusern, ärztliche Beratung und Behandlung bei Empfängnisverhütung, Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch, Früherkennung, Mutterschaftsvorsorge, Dialyse-Sachkosten sowie von den Versicherten geleistete Zuzahlungen (Praxisgebühr).

Quelle: Vorläufige Rechnungsergebnisse 2011

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Engagiert für gute und bezahlbare Versorgung Auch 2011 standen wir in ständigem Austausch mit Meinungsbildnern und Entscheidern im Gesundheitswesen. Zudem erschien unser gesundheitsund sozialpolitischer Informationsdienst „Forum aktuell“ quartalsweise sowie in Form eines „Forum spezial“ zur Konstituierung des neuen Verwaltungsrates. Im Mai fand die Veranstaltung „Forum direkt“ statt, bei der die AOK Hessen diesmal gemeinsam mit dem MDK Hessen zur anstehenden Reform der Pflegeversicherung und zu den Qualitätsbewertungen von Pflegeheimen informierte. In direkten Gesprächen mit dem Hessischen Sozialminister Stefan Grüttner konnten aktuelle gesundheitspolitische Fragestellungen erörtert werden. Daneben fanden zahlreiche Termine mit den Gesundheitspolitikern des Hessischen Landtages und hessischen Bundestagsabgeordneten statt.


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...wir unsere Versicherten und ihre Arbeitgeber in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen Sie sind unsere Beitragszahler, sie bilden unsere paritätisch besetzte Selbstverwaltung. Für uns sind die Versicherten und ihre Arbeitgeber aber vor allem eins: Kunden – und somit der Maßstab unseres Handelns. Unsere Leistungen, Angebote und Prozesse müssen auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sein. Daran lassen wir uns messen. Das deutliche Plus im Versichertenbestand zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Bedürfnisse unserer Kunden sind vielfältig. Privatkunden haben andere als Firmenkunden, Auszubildende andere als ältere Menschen, Gesunde andere als Kranke. Die AOK als große Versichertengemeinschaft muss vielen Ansprüchen gerecht werden – und stellt somit neben kollektiven Leistungen auch individuell zugeschnittene Angebote zur Verfügung. Vom persönlichen Beratungsgespräch über Onlineservice bis zu Betrieblicher Gesundheitsförderung, Krankengeld und Hilfsmitteln: Die Leistungs- und Servicepalette ist umfangreich.

zu erreichen. Im Firmenkundenbereich sind wir schon seit Langem die Nummer eins unter den Krankenkassen.

Kundenzufriedenheit ist das A und O

Zielgruppenorientiert handeln – am Beispiel unserer türkischsprachigen Versicherten

Offene Ohren für die Wünsche und Anliegen der Menschen zu haben, fällt uns leicht: Wir sind stets vor Ort bei den Kunden, egal ob Privat- oder Firmenkunden. Im direkten Kontakt lassen sich die Bedürfnisse am einfachsten erkennen. Zudem setzt unsere praxisnah orientierte Selbstverwaltung wichtige Impulse im Sinne der Versicherten und der Arbeitgeber. Wir befragen regelmäßig unsere Privat- und Firmenkunden nach ihrer Zufriedenheit mit der AOK Hessen und ihren Präferenzen. Es zeigt sich: Die Kundenzufriedenheit steigt seit Jahren kontinuierlich an. Unser Ziel ist es, diese sich auf hohem Niveau befindlichen Zufriedenheitswerte noch weiter auszubauen und im Wettbewerb eine Spitzenposition

Ein großer Erfolg ist auch die fortlaufend positive Entwicklung unserer Marke. Besonders in den Bereichen „Innovation“, „Prävention“, „Navigation“ und „Junge Familie“ zeigt die Kurve deutlich nach oben. Auch das PreisLeistungs-Verhältnis wird sehr viel positiver wahrgenommen und die Zahl der Menschen, die mit der AOK Hessen spontan positive Assoziationen verknüpfen, steigt.

Die Bedürfnisse und Anliegen der Kunden zu erkennen ist das eine – daraus wirksame Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen das andere. Es ist uns wichtig, Angebote und Kommunikation zielgruppengerecht auszurichten. So haben wir zum Beispiel im Jahr 2011 ein besonderes Angebot für unsere türkisch sprechenden Versicherten aufgebaut. Der in dieser Kundengruppe beachtliche Marktanteil von etwa 70 Prozent verdeutlicht, wie wichtig unsere türkischstämmigen Mitbürger für uns als Gesundheitskasse sind. Unser Ziel ist es, sprachliche Barrieren abzubauen und damit den Zugang zu Gesundheitsleistungen zu erleichtern. Uns ist

bewusst, dass für eine wirksame Integration der Erwerb der deutschen Sprache ein zentraler Punkt ist – aber speziell für ältere Migranten sind ergänzende Angebote in ihrer Muttersprache sinnvoll. Dazu haben wir eine Hotline und einen Internetauftritt in türkischer Sprache im Angebot, zudem wurden zahlreiche Broschüren übersetzt. Außerdem bieten wir muttersprachliche Vorträge über sozialversicherungsrechtliche Fragestellungen und zu gesundheitsrelevanten Themen an. In vielen Punkten rund um dieses spezielle Angebot arbeiten wir eng mit der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung e. V. (TDG) zusammen. Im Jahr 2012 steht ein gemeinsames Projekt im südhessischen Dietzenbach an. Es hat zum Ziel, bei der türkischstämmigen Bevölkerung die Inanspruchnahme von Gesundheitsuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten zu steigern.

Auf gutem Weg Zufriedene Kunden, weiter wachsende Imagewerte und steigende Mitgliederzahlen: Wir sind auf einem guten Weg. Aber natürlich ist dies kein Anlass sich auszuruhen. Wir werden permanent daran arbeiten, uns weiter zu verbessern.


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...wir starke Leistungen haben Leistungsstark und sicher – dafür steht die AOK Hessen. Wir bieten unseren Kunden umfangreiche Leistungen und die Sicherheit und Stabilität einer großen Versichertengemeinschaft. Zugang zu den Leistungen erhalten unsere Versicherten mit der AOK-Krankenversichertenkarte. Die Umstellung auf die elektronische Gesundheitskarte ist derzeit in vollem Gange. Die Ausstattung unserer Kunden mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hat im Herbst 2011 begonnen. Bis Jahresende wurden 165.000 Versicherte versorgt – im Jahr 2012 sollen es insgesamt über eine Million sein. Die Umstellung auf die eGK ist wichtig, um die Qualität, Effizienz und Sicherheit im Gesundheitswesen weiter steigern zu können.

Vier Milliarden für die Versicherten Wir gaben im vergangen Jahr rund vier Milliarden Euro für Leistungen aus, die unseren Versicherten zugute kamen. Der größte Block ist mit 1.557 Millionen Euro weiterhin der Krankenhausbereich, in den mehr als jeder dritte Euro floss. 708 Millionen Euro gaben wir für Arzneimittel aus, 642 Millionen Euro für die ambulante ärztliche Behandlung. Das Leistungsspektrum ist aber noch viel größer und reicht von A wie Allergiebettwäsche bis Z wie Zahnersatz.

Besondere Behandlungsprogramme Chronisch Kranke erhalten zusätzlich Hilfe im AOK-Curaplan: Unsere Disease-Management-Programme (DMP) für wichtige chronische Erkrankungen fördern die strukturierte Zusammenarbeit aller Beteiligten und somit auch den Therapieerfolg. Diese Programme gibt es für folgende Diagnosen: • Brustkrebs • Diabetes Typ 1 oder Typ 2 • Koronare Herzkrankheit inkl. des Moduls Herzinsuffizienz • Asthma • COPD (chronische Lungenerkrankung) Mehrere wissenschaftliche Studien belegen den Nutzen unserer Versorgungsprogramme für die teilnehmenden Patienten. So hat eine Studie

des Universitätsklinikums Heidelberg gezeigt, dass Diabetes-DMP-Teilnehmer im Durchschnitt länger leben als Diabetiker, die nicht an einem solchen Programm teilnehmen. Jeder zweite Typ-2-Diabetiker profitiert mittlerweile von der besseren medizinischen Versorgung in einem strukturierten Behandlungsprogramm.

Versorgung auf höchstem Niveau Verträge zur integrierten und zur besonderen ambulanten Versorgung runden das Angebot für die Versicherten ab. Dies sind spezielle Versorgungsverträge der AOK Hessen mit ausgewählten und besonders qualitätsgeprüften Leistungserbringern. Verträge zur Integrierten Versorgung (IV) zielen auf eine patientenorientierte und interdisziplinäre medizinische Versorgung durch eine verbesserte Kooperation unterschiedlicher Leistungserbringer. Hierdurch sollen medizinische Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung verbessert werden. Wir bieten unter anderem IV-Verträge zu Kataraktoperationen und zur neurochirurgischen Versorgung. Bei Letzterer erhalten Versicherte mit Bandscheiben- und Wirbelsäulenerkrankungen oder mit einem eingeklemmten Ellenbogennerv ein spezielles Versorgungsprogramm, einschließlich Operationsleistungen von niedergelassenen Neurochirurgen – nach höchsten Qualitätsstandards und mit lückenloser Nachversorgung beim Physiotherapeuten. Verträge zur besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung ermöglichen es den Krankenkassen, Verträge mit ausgewählten Ärztegruppen abzuschließen – wie etwa unser Vertrag zur psychiatrischen Heimversorgung. Dieser verbessert die Qualität der ambulanten psychiatrischen Versorgung von Menschen in Altenpflegeheimen, unter anderem durch regelmäßige fachärztliche Visiten. So werden stationäre Behandlungen vermieden und die Lebensqualität der Patienten sowie die Wirtschaftlichkeit und Effizienz ihrer Behandlung verbessert.

AOK Hessen unterstützt Selbsthilfe und Patientenorganisationen Selbsthilfe ist für uns ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesundheitswesens. Die finanzielle Förderung erfolgt entweder im Rahmen der kassenartenübergreifenden Pauschalförderung oder als direkte Projektförderung durch die AOK Hessen. Im vergangenen Jahr wurden von uns auf diesem Wege fast 380 Projekte gefördert. Mit der hessenweit einzigartigen Veranstaltungsreihe „Selbsthilfe im Dialog“ erreichen wir jedes Jahr etwa 1.000 Interessierte. Zweimal jährlich erscheint der Informationsdienst „Forum plus“ – flankiert von sechs Ausgaben des Selbsthilfe-Newsletters. Unsere Selbsthilfedatenbank ist mit 1.800 Einträgen die größte Informationsplattform dieser Art im Land.

Im Pflegefall individuell beraten AOK-Versicherte sind auch gegen die Risiken einer Pflegebedürftigkeit abgesichert. Der Hilfebedarf im Pflegefall kann vielfältig sein. Die AOK Hessen als Pflegekasse hilft auf vielen Wegen: Ob Pflegesachleistung, Pflegegeld, Verhinderungspflege, Tages-, Nachtoder Kurzzeitpflege, ob stationär oder zu Hause – wir beteiligen uns an den Kosten und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung. Landesweit sind bei uns 26 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater tätig, die Betroffene und Angehörige – meist im häuslichen Umfeld – individuell beraten. Unsere Pflegeberater erfassen im Gespräch mit den Pflegebedürftigen, Angehörigen und weiteren Pflegepersonen die Gesamtsituation. Dadurch können sie beurteilen, welche Leistungen nötig sind, um die Pflege bedarfsgerecht sicherzustellen.


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...wir attraktive Angebote machen Wir sind die größte Krankenversicherung in Hessen. Entsprechend facettenreich und bunt ist unser Kundenkreis. Daher ist es wichtig, nicht nur Standardleistungen anzubieten, sondern darüber hinaus ein breites ergänzendes Angebot zur Verfügung zu stellen. Wir wollen attraktiv bleiben – für alle Versicherten und Arbeitgeber.

Wer bei der AOK Hessen versichert ist, ist gut versichert. Natürlich gibt es neben den Standardleistungen auch immer individuelle Kundenanforderungen. Deshalb haben wir unser Angebot systematisch um innovative Wahltarife und Zusatzversicherungen erweitert.

Auf unsere Kunden zugeschnitten Die Wahltarife Selbstbehalt, Auslandsreise, Zahnzusatz und Krankengeld sind mittlerweile echte „Klassiker“. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden: • den AOK-BONUS fit. Er belohnt gesunde Lebensführung. Für viele Aktivitäten rund um Sport, Fitness und Vorsorge erhalten unsere Versicherten einen Bonus von bis zu 100 Euro pro Jahr. • den AOK-Kinderbonus. Er funktioniert ähnlich und ist unser Angebot speziell für junge Familien. Der maximale Bonus hier: 200 Euro. Wer das Programm langfristig und aktiv nutzt, erhält alle drei Jahre einen steigenden Treuebonus. • den neuen AOK-Wahltarif „1 & 2 Bettzimmer“. Wer ihn abschließt, dem erstatten wir die Kosten für die Wahlleistung Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus (gilt auch für stationäre Entbindungen) und alle anfallenden gesetzlichen Krankenhauszuzahlungen.

Genauere Infos zu den Wahltarifen finden sich auf www.aok.de / hessen.

WAHLTARIFE

Ein besonderer Tarif für unsere Firmenkunden ist „business fit“. Ziel ist unsere Unterstützung bei der Einführung eines integrativen betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dabei sind das Mitarbeiterverhalten und die Arbeitsplatzverhältnisse zentrale Ansatzpunkte. Aktuell nehmen 73 Firmengruppen teil, bei denen wir rund 78.000 Beschäftigte erreichen. Abgerundet wird unsere Angebotspalette durch unterschiedliche Zusatzversicherungen, die wir gemeinsam mit der DKV Deutsche Krankenversicherung AG anbieten. Das Paket zur ambulanten Zusatzversicherung umfasst zum Beispiel Zuschüsse für Brillen, Kontaktlinsen und Zahnersatz, Krankenhaustagegeld und Krankenversicherungsschutz im Ausland. Die Pflegezusatzversicherung bietet ergänzende finanzielle Unterstützung bei häuslicher, teilstationärer sowie vollstationärer Pflege oder bei der Kurzzeitpflege.

AGIDA – ein direkter Erfolg „AGIDA – Die Direkte der AOK Hessen“ zählt bereits etwa 11.000 Kunden. Sie ist ein Angebot insbesondere für junge und preisbewusste Kunden, die gesundheitsbewusst leben und ihre Angelegenheiten am liebsten per Internet, E-Mail, Telefon oder Fax eigenständig regeln.


Fitness und Spaß mit der AOK Hessen Mit uns bleibt man fit und gesund. Wir bieten unseren Versicherten eine breite Palette moderner Gesundheitskurse an – von Rückentraining über Ernährungskurse und Nordic Walking bis Hatha-Yoga. Die exklusiven Kurse sind für unsere Kunden kostenfrei und werden von kompetenten und erfahrenen Kursleitern betreut. Mit diesen Präventionsangeboten möchten wir zur langfristigen Vorbeugung von Erkrankungen, zum Erkennen von Risikofaktoren und zur Verhütung von Folgekrankheiten beitragen.

Hier machen wir uns auch im Rahmen unserer Betrieblichen Gesundheitsförderung stark. Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel gilt der Erhalt der Leistungsfähigkeit der Beschäftigten als zentraler Ansatzpunkt. Im Rahmen des Präventionskongresses des Bundesgesundheitsministeriums „Unternehmen unternehmen Gesundheit“ wurden im vergangenen Jahr herausragende Projekte zur Betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt – darunter auch vier der von uns initiierten Maßnahmen. Auch darüber hinaus tun wir viel für die Fitness und Bewegung der Menschen in Hessen. Dabei stehen vor allem die Themen „Mädchenfußball“ und „Laufen“ im Mittelpunkt – in Kooperation mit dem Hessischen Fußball- und dem Hessischen Leichtathletik-


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verband. Herausragend waren 2011 die AOK-Laufschule, die AOK-Laufserie mit zwölf Veranstaltungen und die Tage des Mädchenfußballs. Außerdem bringen wir gemeinsam mit dem ADFC durch die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ alljährlich hessische Arbeitnehmer auf den Fahrradsattel – in 2011 waren es knapp 9.000. Der AOK-Familientag bietet jedes Jahr für Eltern und Kinder viel Abwechslung, Spaß und Bewegung. Das AOK-Zirkusfestival schlug 2011 seine Zelte in Kassel und Wetzlar auf. Das dort gezeigte Kindertheaterstück „Henrietta in Fructonia“ vermittelt durch einprägsame Figuren und eine fantasievolle Geschichte, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist.

AOK als Gesundheitsnavigator

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Spezielle Gesundheitsangebote Wenn unsere Versicherten medizinische Fragen haben, die sie ihrem Arzt nicht stellen wollen oder können, wenn sie keinen Termin beim Arzt erhalten oder schlimmstenfalls um einen Behandlungsfehler streiten, haben wir auch für diese Fälle spezielle Serviceangebote:

Es ist unser Anliegen, unsere Kunden dabei zu unterstützen, sich im Gesundheitswesen zurechtzufinden. Wenn Patienten den richtigen Arzt, ein geeignetes Krankenhaus oder eine qualifizierte Pflegeeinrichtung suchen, sind die AOK-Gesundheitsnavigatoren sehr hilfreich. Auf der Internet-Plattform www.aok-gesundheitsnavi.de finden sich alle Gesundheitsnavigatoren, die wir im Angebot haben. Seit Mitte 2011 gibt es den Arzt-Navigator, in dem Patienten für Patienten ihre Ärzte bewerten. Mittlerweile sind dort fast 1.000 Haus- und Fachärzte in Hessen mit sichtbaren Bewertungen abrufbar – und die Zahl wächst täglich. Seit Anfang 2012 werden auch Zahnärzte auf dem Portal vorgestellt.

• AOK-Clarimedis ist der medizinische Auskunfts- und Informationsdienst – exklusiv für Versicherte der AOK. 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag steht ein Team von Medizinexperten (z. B. Ärzte, Krankenschwestern, Pharmakologen) zur Verfügung, das telefonisch kompetente Auskünfte erteilt. • Terminprobleme beim Arzt? Wir helfen auch bei der Vermittlung von Terminen beim Fach- oder Hausarzt in der Nähe. • Vermuten Patienten einen ärztlichen Behandlungsfehler, bieten wir ihnen fachkundige Beratung und Hilfe an. Von unserem spezialisierten Serviceteam erhalten sie kompetente Unterstützung – auch wenn sie einen Anwalt suchen müssen.

0180 1 112255* AOK-Clarimedis – Fragen an das Ärzteteam Täglich – 365 Tage im Jahr; rund um die Uhr – 24 Stunden * Festnetzpreis 3,9 ct / min, aus Mobilfunknetzen höchstens 42,0 ct / min


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...wir einen ausgezeichneten Service bieten Unter Service verstehen wir den Dienst am Kunden, den Dreh- und Angelpunkt unseres Markterfolges. Unsere 1,5 Millionen Versicherten und nahezu 100.000 Firmenkunden erleben, dass wir als kundenorientierter Dienstleister auf ihre Bedürfnisse eingehen. Unsere Servicestärke ist unser großes Plus.

Wir gehören zu „Deutschlands kundenorientiertesten Dienstleistern“ – diese Auszeichnung wurde uns im Jahr 2011 zum vierten Mal in Folge verliehen. Damit befinden wir uns aufgrund unserer herausragenden Kundenfreundlichkeit unter den fünfzig Top-Unternehmen Deutschlands. Auch 2012 erhielten wir diese Auszeichnung. Im vergangenen Jahr wurde uns noch eine weitere Ehre zuteil: Wir gehören zu den beliebtesten Marken von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 13 bis 29 Jahren. Bei den Young Brand Awards erreichten wir in der Kategorie „Die beste Krankenkasse“ den ersten Platz.

Schnell, zuverlässig, kompetent Guter Service hat viele Facetten. Er muss schnell sein, aber auch gründlich und möglichst fehlerfrei. Darum handeln wir nach dem Motto „Service hoch drei“: schnell, zuverlässig, kompetent. Unsere Fachleute aus den Bereichen Krankenversicherung, Pflege, Ernährung, Entspannung und Bewegung beantworten Kundenfragen umgehend und unbürokratisch. Hohe Ansprüche an unsere Beratungsleistungen sind für uns selbstverständlich. Denn: Wir sind erst dann zufrieden, wenn unsere Kunden mit uns zufrieden sind.

Wir garantieren: • Wir beantworten Anfragen innerhalb von drei Arbeitstagen. • Wir beantworten E-Mails innerhalb von 24 Stunden. • Wir sind Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar.

Unkompliziert erreichbar • Unser Beratungsnetz ist weit gespannt. Wir sind überall in Hessen vor Ort präsent: flächendeckend in 53 Beratungscentern. • Unsere Firmenkunden werden von rund 250 fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Fragen rund um die Sozialversicherung beraten. • Studierenden stellen wir an den wichtigsten Hochschulen des Landes unseren Studenten-Service zur Verfügung. • Spezielle Hotlines erleichtern den Kontakt für Firmenkunden, Ärzte, Apotheker und andere Leistungserbringer. • Unser Beschwerdemanagement ist erreichbar unter 0800 2246465. • Unter service@he.aok.de können Kunden rund um die Uhr mit uns Kontakt aufnehmen.


Vielseitig und maßgeschneidert: Broschüren und Zeitschriften „Stark in Leistung und Service“ lautet der Titel der Broschüre mit den umfassenden Leistungsangeboten der AOK Hessen. Insgesamt stellen wir unseren Versicherten eine vielseitige und maßgeschneiderte Broschürenpalette zur Verfügung, von den Themen Pflege und Disease-Management-Programmen bis zur elektronischen Gesundheitskarte und zu den Wahltarifen. Unsere AOK-Magazine erreichen viele Menschen und Firmen in Hessen. Das Kundenmagazin „Bleib gesund“ greift die Themen Gesundheit, Krankenversicherung und Lebensstil auf, „praxis aktuell“ beschäftigt sich mit allen wissenswerten Informationen für Arbeitgeber. Mit „Forum aktuell“ bieten wir zudem einen gesundheits- und sozial-politischen Informationsdienst, mit „Forum plus“ einen Informationsdienst für Patienten und Selbsthilfe.

Breit gefächertes Webangebot Kunden, die unseren Online-Service aok24 nutzen, haben einen exklusiven, schnellen und sicheren Kontakt zur hessischen Gesundheitskasse. Sie können dort • Leistungen beantragen, • ihre Krankenversichertenkarte bestellen, • die Adresse und Bankverbindung aktualisieren, • die Versichertendaten einsehen und • durch das persönliche aok24-Postfach mit uns direkt in den Dialog treten.

In unterschiedlichen Foren können Interessierte zu Fragen, beispielsweise rund um Pflege, Ernährung, Fitness und Bewegung oder auch Partnerschaft und Sexualität, kommunizieren. In der Mediathek gibt es unter anderem die Beiträge des AOK-Gesundheitsmagazins im regionalen Fernsehsender rheinmaintv. Das Webangebot der AOK Hessen entwickelt sich laufend weiter und wird immer differenzierter. Auch hier ist uns eine kundenorientierte Kommunikation wichtig. Für interessierte Arbeitgeber steht www.aok-business.de / hessen zur Verfügung: mit verlässlichen Sozialversicherungsinformationen und praktischen Tools für Arbeitgeber – wie dem AOK-Expertenforum. Leistungserbringer finden auf sie zugeschnittene Informationen unter www.aok-gesundheitspartner.de / hessen – und noch recht jung ist unser Angebot für Auszubildende und Studenten auf www.aok-on.de/hessen.


AOK Hessen, weil ... Die Zufriedenheit und Verbundenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg unseres Unternehmens. Daher ist für uns eine langfristig ausgerichtete und methodisch solide Personalarbeit sehr wichtig. Als Arbeitgeber liegt es in unserer Verantwortung, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Fähigkeiten und Kompetenzen voll wirksam machen können.

Vielfalt nutzen Die richtige Mischung macht’s! So kann man – stark verkürzt – unsere Aktivitäten in puncto Diversity Management zusammenfassen. Wir respektieren und schätzen die Unterschiedlichkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist es uns möglich, den Interessen der Belegschaft und den verschiedensten Markt- und Kundenanforderungen heute und morgen optimal gerecht zu werden. Mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ bekennen wir uns explizit zu diesen Zielen und setzen entsprechende Maßnahmen um. Wir unterstützen unsere Beschäftigten nicht nur in beruflichen, sondern auch in ihren persönlichen Anliegen. Unsere regelmäßig durchgeführten Mitarbeiterbefragungen belegen, dass wir als Arbeitgeber positiv bewertet werden.


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...wir ein moderner Arbeitgeber sind Leistungsstärke, Angebotsvielfalt, Service – all diese Vorzüge der AOK Hessen haben nur Bestand, wenn sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen und gelebt werden. Zufriedene Mitarbeiter schaffen zufriedene Kunden. Qualifiziertes und motiviertes Personal ist daher die Voraussetzung für langfristigen Unternehmenserfolg.

Praktizierte Chancengleichheit

Fördern und Entwickeln für die Zukunft

Chancengleichheit trägt wesentlich zu guter Leistung und einem guten Betriebsklima bei. Die AOK Hessen legt bei der Planung und Realisierung ihrer Personalmaßnahmen besonderen Wert auf Chancengerechtigkeit für alle Beschäftigten. Das Diversity Management der AOK Hessen setzt an zahlreichen Stellen an:

In einer Zeit der immer dynamischeren Entwicklung und Veränderung von Kommunikationstechniken, Datenverarbeitungsprozessen und rechtlichen Rahmenbedingungen gilt es, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur für heute, sondern auch für die Zukunft zu qualifizieren. Als eines der größten Unternehmen in der Gesundheitsbranche setzen wir auf ein breit gefächertes System von Förderungs- und Entwicklungsmaßnahmen:

• Chancengleichheit für Männer und Frauen, • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, • Generationenvielfalt, • organisatorische Vielfalt und • kulturelle Vielfalt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Serviceangebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ob Kinderbetreuung oder die Sorge um pflegebedürftige Angehörige – wir unterstützen unsere Beschäftigten in beiden Fällen. Darüber hinaus bieten wir flexible Arbeitszeitmodelle und erarbeiten gemeinsam im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten individuelle Lösungen. Unser Engagement hinsichtlich einer familienorientierten Personalpolitik wurde auch 2011 ausgezeichnet: Bereits zum dritten Mal erhielten wir das Zertifikat des „audit berufundfamilie“.

• Unsere Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellten kombiniert Theorie und Praxis, ist fundiert und serviceorientiert. Hier wird die Grundlage für die weitere Karriere bei der AOK Hessen gelegt. Zum 31. Dezember 2011 waren bei der AOK Hessen 73 Auszubildende beschäftigt. • Das „Studium plus“ bieten wir in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen und Friedberg an. Nach abgeschlossener Ausbildung können geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Studiengang Betriebswirtschaft – Fachrichtung Krankenversicherungsmanagement belegen. Zum 31. Dezember 2011 waren 18 Beschäftigte eingeschrieben. Der duale Studiengang ist einer von vielen Karriere- und Berufswegen innerhalb unseres Unternehmens. • Orientiert an den Anforderungen des Unternehmens und dem individuellen Bedarf unserer Beschäftigten stellen wir ein vielfältiges Spektrum an Förder- und Ent-

wicklungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Ansätze sind breit gefächert: Vom E-Learning-Tool über Workshops bis zu Präsenztrainings und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch nutzen wir eine große Methodenvielfalt. Im Jahr 2011 haben mehr als 1.600 unserer Beschäftigten an Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen (ohne oscare). • Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Personalpolitik ist es, Experten aus verschiedenen Berufszweigen für die AOK Hessen zu gewinnen.

IT: Weiterentwicklung mit oscare Gesetzliche Krankenversicherungen und Pflegeversicherungen brauchen zur Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse eine leistungsstarke IT-Plattform, die exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Daher stellen wir unsere Datenverarbeitung stufenweise auf die im AOK-System entwickelte Software „oscare“ um. 2011 war hierbei für uns ein besonders bedeutsames Jahr. Mit Ablösung der bisherigen Programme in den Bereichen Krankenhaus und Krankengeld ging oscare in die nächste Runde. Und im Privatkundenmanagement kam das Customer Relationship Management 7.0 zum Einsatz. Insgesamt wurden rund 70 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hierzu geschult.


AOK Hessen, weil ...


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...unsere Selbstverwaltung sich einbringt Die Sozialwahlen prägten für die Selbstverwaltung der Sozialversicherungsträger das Jahr 2011. Nach der Wahl im Juni konstituierte sich auch in unserem Hause der neue Verwaltungsrat. Dabei gab es einen Wechsel an der Führungsspitze. Mit Herbert Schneider trat ein sozialpolitisches Urgestein nach 37 Jahren in der Selbstverwaltung der AOK ins zweite Glied zurück.

Selbstverwaltung ist eines der tragenden Prinzipien der Sozialversicherung in Deutschland. Die unmittelbar Betroffenen und Beteiligten verantworten eigenständig öffentliche Aufgaben. So obliegt unserem Verwaltungsrat, der sich je zur Hälfte aus Versichertenund Arbeitgebervertretern zusammensetzt, die Feststellung des Haushaltsplans, die Abnahme der Jahresrechnung oder auch die Wahl des hauptamtlichen Vorstandes. Zudem trifft er Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung und beschließt Änderungen der Satzung, zum Beispiel bei der Gestaltung von Tarifen. Somit nimmt der Verwaltungsrat konkrete Gestaltungsmöglichkeiten in der Geschäftspolitik wahr.

Gestalter der Unternehmensausrichtung Selbstverwaltung ist bei der AOK aber mehr als nur die eigenverantwortliche Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben. Ihre Kompetenzen sind mit denen eines Aufsichtsrates vergleichbar, der grundsätzliche Entscheidungen zur Unternehmensausrichtung trifft. Dies macht für die ehrenamtlichen Selbstverwalter auch den besonderen Reiz ihrer Tätigkeit aus – eben nicht nur Verwalter, sondern auch Gestalter zu sein. Umgekehrt liegt hierin auch eine besondere Verantwortung. Um unternehmenspolitische Grundsatzentscheidungen treffen zu können, benötigen die Mitglieder der Selbstverwaltung nicht

nur umfassendes Branchenwissen im Gesundheitswesen, sondern müssen auch die politischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen immer im Blick haben. Selbstverwaltung bei der AOK ist daher Unternehmenspolitik, die ihre Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb eines sozialpolitischen Rahmens findet.

dert ist. Dort wird über Widersprüche von Kunden entschieden. Dieses Widerspruchsverfahren bietet die Möglichkeit, Entscheidungen unseres Hauses unkompliziert und kostenfrei überprüfen zu lassen.

Der neue Verwaltungsrat konstituiert sich

Darüber hinaus sind unsere Verwaltungsratsmitglieder auch auf Bundesebene in Selbstverwaltungsorganen aktiv. In den Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes werden von der hessischen Gesundheitskasse Angelika Beier für die Versicherten und Thomas Buresch für die Arbeitgeber entsandt. Die Aufgaben des AOK-Bundesverbandes als Dienstleister für das AOK-System mit seinen rund 24 Millionen Versicherten lassen sich unter der Überschrift „System sichern, System gestalten und Systemeffizienz erhöhen“ zusammenfassen.

Mitte September 2011 konstituierte sich unser neu gewählter Verwaltungsrat. In seiner ersten Sitzung wählte er Brigitte Baki zur alternierenden Vorsitzenden aufseiten der Versicherten und Dr. Werner Scherer zum alternierenden Vorsitzenden auf Arbeitgeberseite. Brigitte Baki folgte dem bisherigen Vorsitzenden Herbert Schneider. Der Verwaltungsrat kommt in der Regel zwei- bis dreimal im Jahr zusammen. Ausschüsse bereiten die Entscheidungen vor – hierzu gehören • der Grundsatzausschuss, • der Marktausschuss, • der Ausschuss Gesundheit und Pflege sowie • der Ausschuss für Fragen der Geschäftsentwicklung. Zudem gibt es den Widerspruchsausschuss, der in dreizehn regionale Kammern geglie-

AOK-Selbstverwalter: auf vielen Ebenen aktiv

Ebenso sind wir im GKV-Spitzenverband vertreten, dem alle gesetzlichen Krankenkassen angehören. In seinem 52-köpfigen Verwaltungsrat vertreten versichertenseitig Angelika Beier und arbeitgeberseitig Friedrich Avenarius unsere Interessen.


Verwaltungsratsmitglieder Versichertenvertreterinnen und -vertreter

Brigitte Baki Frankfurt Vorsitzende Angelika Kappe Hauneck-Eitra Vorsitzende des Grundsatzausschusses

Emma Gros Offenbach Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Pflege

Udo Schlitt Neu-Isenburg Vorsitzender des Marktausschusses

Angelika Beier Frankfurt

Michael Schmitt Fulda

Doris Hammes Runkel

Hayrullah Celebi Offenbach

Christine Brodde Calden-Fürstenwald

Udo Henke Lützelbach

Lilia Torino Schaafheim

Rolf Müller Künzell

Bernd Weise Herborn

Klaus Nitschkowski Homberg / Ohm

Robert Vey Fulda

Stellvertretende Mitglieder Gerd Brücker, Frankfurt // Stefan Körzell, Bad Hersfeld // Cornelia Kröll, Frankfurt // Horst Raupp, Höchst im Odenwald Wigbert Nophut, Herbstein // Gerhard Jahn, Nidderau // Manfred Bick, Steinbach // Ursula Richter, Offenbach Harald Fiedler, Friedrichsdorf // Ulrich Hof, Haiger-Weidelbach // Jörg Köhlinger, Frankfurt // Stefan Ihrig, Fulda Rüdiger Stolzenberg, Marburg // Ernst Richter, Wetzlar // Bruno Kraus, Seligenstadt // Herbert Schneider, Wiesbaden Sylvia Kampa, Reinheim // Christian Steffen, Stuttgart // Hans-Peter Rohr, Rodenbach Stand: Mai 2012


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Verwaltungsratsmitglieder Arbeitgebervertreterinnen und -vertreter

Dr. Werner Scherer Schöffengrund Vorsitzender Klaus Freitag Lich Vorsitzender des Grundsatzausschusses

Andreas Weckesser Schwalmstadt Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Pflege

Horst Ackermann Felsberg Vorsitzender des Marktausschusses

Thomas Buresch Weilbach

Dr. Dirk Hohn Wetzlar

Hans Pfleger Eichenzell

Thilo Söhngen Wiesbaden

Friedrich Avenarius Dietzenbach

Michael Hofnagel Taunusstein

Nora Hummel Wiesbaden

Frank Albrecht Frankfurt

Jürgen Volz Frankfurt

Karl Heinz Hupfeld Vellmar

Karl-Heinz Feußner Kirchhain-Emsdorf

Stellvertretende Mitglieder Fritz Georg Rincker, Fleisbach // Michael Müller, Frankfurt // Detlef Stange, Frankfurt // Uwe Naumann, Bingen Martin Trotier, Mannheim // N.N. // Mario Susak, Frankfurt // Reinhard Daume, Haina-Löhlbach // Dr. Stefan Hoehl, Frankfurt Holger Micheel, Frankfurt // Manfred Hoffmann, Hofheim // Petra Hülshorst, Dortmund // Wolfgang Hopp, Maintal Dirk Velte, Bad Homburg // Manfred Baumann, Petersberg Stand: Mai 2012


Finanzvolumen der AOK Hessen 2011 Finanzvolumen der AOK Hessen 2011

Krankenversicherung 4.304 Mio. Euro

Entgeltfortzahlungsversicherung 92 Mio. Euro Pflegeversicherung 747 Mio. Euro

Gesamtvolumen 10.606 Mio. Euro

Auftragsgesch채fte 5.463 Mio. Euro


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Das Geschäftsjahr 2011 der AOK Hessen Wir haben das Geschäftsjahr 2011 in der Krankenversicherung bei einem Finanzvolumen von 4,30 Milliarden Euro mit einem Überschuss der Einnahmen in Höhe von 72 Millionen Euro abgeschlossen. Wir setzen damit unsere solide Finanzpolitik der letzten Jahre fort und benötigten auch im Jahr 2011 keinen Zusatzbeitrag. Auch bei der Mitgliederentwicklung verzeichnen wir ein positives Ergebnis. 2011 konnten wir im Vergleich zum Vorjahr per saldo einen Zuwachs von 13.287 Versicherten erreichen. Diese Entwicklung spiegelt unseren attraktiven Preis und unsere Service- und Produktqualität wider. Unsere Einnahmen speisen sich weitestgehend aus den Zuweisungen des Gesundheitsfonds. Diese betrugen im Geschäftsjahr 2011 4,27 Milliarden Euro. Die Zuweisungen werden seit drei Jahren auch nach krankheitsbezogenen Kriterien im Risikostrukturausgleich berechnet. Die Wirkungen des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs wurden in einem Gutachten des wissenschaftlichen Beirates beim Bundesversicherungsamt analysiert und bewertet. Das Fazit des Gutachtens fällt eindeutig aus: Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich hat die Zielgenauigkeit der Zuweisungen an die Krankenkassen im Vergleich zum vorher praktizierten Modell erheblich verbessert. Im Grundsatz hat sich das Verfahren bewährt und sollte in Zukunft weiterentwickelt werden. Eine Reduzierung der berücksichtigten Krankheiten wäre kontraproduktiv und würde die Über- bzw. Unterdeckungsprobleme verstärken.

Unsere Leistungsausgaben je Versicherten stiegen im Jahr 2011 um 2,6 Prozent. Besondere Ausgabenzuwächse waren mit 7,9 Prozent je Versicherten im Bereich der Heil- und Hilfsmittel und mit 14,4 Prozent (je krankengeldberechtigtem Mitglied) beim Krankengeld zu verzeichnen. Die drei größten Ausgabenpositionen innerhalb des Haushaltes waren die stationäre Behandlung, die Arzneimittelversorgung und die ambulante ärztliche Behandlung. Die Krankenhausausgaben (36,8 Prozent der Gesamtausgaben) stiegen pro Versicherten im Jahr 2011 um 5,7 Prozent. Verantwortlich für die Steigerungsrate sind insbesondere der Anstieg der Fallzahlen und eine Zunahme der Fallschwere. Aufgrund des höheren Landesbasisfallwerts 2011 im Vergleich zu 2010 sind zudem die abgerechneten durchschnittlichen Fallkosten gestiegen. Bei den Arzneimitteln (16,7 Prozent der Gesamtausgaben) zeigten die Maßnahmen des GKV-Änderungsgesetzes (GKV-ÄndG) und das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) Wirkung. In Verbindung mit den Rabattverträgen sanken die Arzneimittelausgaben pro Versicherten um 3,3 Prozent.

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Bei der ambulanten ärztlichen Behandlung (15,2 Prozent der Gesamtausgaben) beträgt die Ausgabensteigerung je Versicherten im Vergleich zum Vorjahr 0,8 Prozent. In dem Ausgabenanstieg spiegeln sich die Vorgaben des GKV-Finanzierungsgesetzes sowie die Beschlüsse des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Weiterentwicklung der vertragsärztlichen Vergütung wider. Diese haben einen linearen Ausgabenzuwachs für die morbiditätsorientierte Gesamtvergütung sowie eine Ausgabenobergrenze bei extrabudgetären Leistungen vorgesehen. Die steigende Teilnehmerzahl an den Disease-ManagementProgrammen sowie der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung führen ebenfalls zu höheren Ausgaben. Die Ausgabenentwicklung in der Dialysebehandlung und der ambulanten Behandlung im Krankenhaus ist rückläufig. Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte schlug 2011 mit nahezu 5 Millionen Euro zu Buche. Der Gesetzgeber hatte die Krankenkassen verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2011 mindestens 10 Prozent der Versicherten mit der neuen Karte auszustatten. Hohe Ausgaben verursachten die Bildbeschaffung, das Zustellen der Karten und die Bereitstellung der technischen Infrastruktur einschließlich der Lesegeräte in Krankenhäusern und Arztpraxen. Die vom Gesetzgeber vorgegebene Verwaltungskostenobergrenze – die Verwaltungskosten wurden für die Jahre 2011 und 2012 auf den Stand 2010 eingefroren – wurde trotz Mitgliederwachstum eingehalten.

Die Jahresrechnung 2011 der Krankenversicherung der AOK Hessen ist mit ihren Bestandteilen und Anlagen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und Bestimmungen zum Kontenrahmen aufgestellt worden. Die Einnahmen und Ausgaben sowie die Vermögensbestände sind nach Feststellung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vollständig erfasst, gebucht und belegt bzw. nachgewiesen. Die Jahresrechnung ist gemäß Prüfbericht in formaler, rechnerischer und sachlicher sowie zeitlicher Hinsicht richtig und vollständig aufgestellt.

Ausblick Wir werden – sofern keine unvorhersehbaren und kurzfristigen Änderungen der Rahmenbedingungen eintreten – auch im weiteren Jahr 2012 keinen Zusatzbeitrag erheben. Allerdings zeichnen sich aktuell für die gesamte Gesetzliche Krankenversicherung bereits neue Ausgabensteigerungen ab. Vor dem Hintergrund der Bundestagswahlen im Jahr 2013 und der aktuell finanziell stabilen Situation des Gesundheitsfonds ist zudem nicht auszuschließen, dass der Gesetzgeber einige finanzielle Begehrlichkeiten der Leistungserbringer erfüllen könnte. Auch die geplanten Maßnahmen zur Verhinderung eines regionalen Ärztemangels können mittel- und langfristig zu höheren Ausgaben führen. Wir verfolgen das Ziel, die regionale Marktführerschaft auszubauen und unseren Versicherten und den Arbeitgebern innovative Produkte und Tarife anzubieten. Kundenservice, Vertrieb und Markenführung spielen hierbei die entscheidende Rolle. Diese werden zum Erreichen der Wachstumsziele weiterentwickelt und ausgebaut.


Seiten

Bilanz 2011 Krankenversicherung Aktiva

Geschäftsjahr in €

Vorjahr in €

7.323.453,13

4.703.740,80

Kurzfristige Geldanlagen

764.562.621,52

717.017.779,17

Forderungen

219.106.482,09

173.746.978,21

146.696,72

1.074,58

60.298.401,19

60.246.546,92

4.829.724,03

4.573.926,08

Sonstige Aktiva

138.738.853,33

128.326.778,36

Bestände des Verwaltungsvermögens

108.593.985,43

109.007.333,58

15.004.665,75

17.715.923,85

0,00

0,00

Sofort verfügbare Zahlungsmittel

Forderungen aus Wahltarifen Andere Geldanlagen Zeitliche Rechnungsabgrenzung

Sondervermögen Überschuss der Passiva Überschuss des Passiva-Sondervermögens

0,00

0,00

Bilanzsumme Aktiva

1.318.604.883,19

1.215.340.081,55

Passiva

Geschäftsjahr in €

Vorjahr in €

4.582.643,41

3.915.006,43

Zahlungsmittelkredite Kurzfristige Kredite Kurzfristige Verpflichtungen Verpflichtungen aus Wahltarifen Andere Verpflichtungen Zeitliche Rechnungsabgrenzung Sonstige Passiva Verpflichtungen aus dem Verwaltungsvermögen Verpflichtungen aus dem Sondervermögen Überschuss der Aktiva Überschuss des Aktiva-Sondervermögens Bilanzsumme Passiva

0,00

0,00

754.410.185,32

736.830.923,41

2.884.312,47

583.316,29

0,00

0,00

4.681.430,06

4.983.506,76

148.216.177,31

134.582.725,66

0,00

0,00

6.304.334,75

7.218.369,42

388.825.468,87

316.728.679,15

8.700.331,00

10.497.554,43

1.318.604.883,19

1.215.340.081,55

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Erfolgsrechnung 2011 Krankenversicherung Ertrag Erträge aus Beiträgen Vermögens- und sonstige Erträge

in €

Aufwand

in €

3.324.934,26

Leistungsaufwendungen

3.978.637.693,42

34.628.183,65

Vermögens- und sonstige Aufwendungen

30.002.616,48

Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds

4.266.168.012,13

Dienstleistungsaufwendungen

Zwischensumme

4.304.121.130,04

Zwischensumme

4.232.024.340,32

Jahresüberschuss

72.096.789,72

Gesamt

4.304.121.130,04

Gesamt

223.384.030,42

4.304.121.130,04

Die Struktur des Aufwandes Heil- und Hilfsmittel 5,2 %

Krankenhausbehandlung 36,8 %

Arzneimittel 16,7 %

Dienstleistungen 5,3 %

Gesamtaufwendungen 4.232 Mio. Euro

Zahnersatz 1,7 % Zahnärztliche Behandlung 3,6 % Ärztliche Behandlung 15,2 %

Krankengeld 3,7 %

Vermögensaufwand und Finanzausgleiche 0,7 %

Andere Leistungen 11,1 %


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Finanzdaten 2011 Krankenversicherung Gesamterträge und -aufwendungen

2011 in €

2010 in €

Veränderung in %

Gesamtertrag je Versicherten

2.859,68

2.754,59

3,8

Gesamtaufwand je Versicherten

2.811,78

2.749,69

2,3

Überschuss / Defizit (+/–) je Versicherten

47,90

4,90

877,6

Die Gesamtaufwendungen teilen sich wie folgt auf:

2011 in €

2010 in €

Veränderung in %

Leistungsaufwendungen je Versicherten

2.643,43

2.577,19

2,6

426,48

422,98

0,8

101,76

100,05

1,7

Davon: Ärztliche Behandlung Zahnärztliche Behandlung Zahnersatz

48,26

47,64

1,3

Arzneimittel

470,55

486,67

–3,3

Heil- und Hilfsmittel

146,91

136,19

7,9

1.034,21

978,45

5,7

Krankenhausbehandlung Krankengeld

103,31

86,21

19,8

Andere Leistungen

311,95

319,00

–2,2

2011 in €

2010 in €

Veränderung in %

148,42

150,20

–1,2

19,93

22,30

–10,6

15,5

14,9

Dienstleistungsaufwendungen je Versicherten Sonstige Aufwendungen je Versicherten Allgemeiner Beitragssatz gemäß § 241 SGB V

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Bestätigungsvermerk Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: „Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben die Jahresrechnung – bestehend aus Vermögens-, Erfolgs- und Haushaltsrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen, Rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, Bad Homburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung der Jahresrechnung nach § 77 Abs. 1 a SGB IV und den ergänzenden Ausführungsbestimmungen sowie der für das Rechnungswesen der gesetzlichen Krankenversicherung vom Bundesministerium für Gesundheit erlassenen Rechnungslegungsvorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Krankenkasse. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über die Jahresrechnung unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung der Jahresrechnung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch die Jahresrechnung unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Krankenkasse sowie die Erwartungen über

mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresrechnung überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht die Jahresrechnung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung von § 77 Abs.1a SGB IV und den ergänzenden Ausführungsbestimmungen sowie der für das Rechnungswesen der gesetzlichen Krankenversicherung vom Bundesministerium für Gesundheit erlassenen Rechnungslegungsvorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Krankenkasse.“ München, den 15. Mai 2012 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Penter Wirtschaftsprüfer

Rü ger Wirtschaftsprü fer


Seiten

Bilanz 2011 Pflegeversicherung Aktiva

Geschäftsjahr in €

Vorjahr in €

Sofort verfügbare Zahlungsmittel

12.397.432,99

15.774.881,93

Kurzfristige Geldanlagen

45.268.000,00

40.026.000,00

Forderungen

45.845.327,44

44.470.452,87

0,00

0,00

Andere Geldanlagen Zeitliche Rechnungsabgrenzung

13.977.362,50

13.587.122,50

Sonstige Aktiva

0,00

0,00

Überschuss der Passiva

0,00

0,00

117.488.122,93

113.858.457,30

Geschäftsjahr in €

Vorjahr in €

0,00

0,00

Bilanzsumme Aktiva

Passiva Zahlungsmittelkredite Kurzfristige Kredite

0,00

0,00

20.195.965,00

20.564.296,76

Zeitliche Rechnungsabgrenzung

0,00

0,00

Sonstige Passiva

0,00

0,00

Kurzfristige Verpflichtungen

Überschuss der Aktiva

97.292.157,93

93.294.160,54

Bilanzsumme Passiva

117.488.122,93

113.858.457,30

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Erfolgsrechnung 2011 Pflegeversicherung Ertrag Erträge aus Beiträgen Vermögens- und sonstige Erträge (ohne Finanzausgleich)

in € 266.706.915,81 1.978.826,80

Aufwand

in €

Leistungsaufwendungen

714.738.859,54

Vermögens- und sonstige Aufwendungen

1.735,19

Finanzausgleich

478.287.311,23

Dienstleistungspauschale und Medizinischer Dienst

Zwischensumme

746.973.053,84

Zwischensumme

742.975.056,45

Jahresüberschuss

3.997.997,39

Gesamt

746.973.053,84

Gesamt

28.234.461,72

746.973.053,84

Die Struktur des Leistungsaufwandes

Sonstige Sachleistungen 15,9 %

Pflegesachleistungen 12,1 %

Leistungsaufwand gesamt 715 Mio. Euro

Stationäre Pflege 43,4 %

Pflegegeld 28,6 %


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Bestätigungsvermerk Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß Anlage 6 haben wir wie folgt erteilt: „Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An die Pflegekasse bei der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen, Rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, Bad Homburg Wir haben die Jahresrechnung – bestehend aus Vermögens- und Erfolgsrechnung – unter Einbeziehung der Rechnungsführung der Pflegekasse bei der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen, Rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, Bad Homburg, für das Rechnungsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die ordnungsgemäße Buchführung und die Aufstellung der Jahresrechnung nach den für deutsche Träger der gesetzlichen Sozialversicherung auf gesetzlicher Grundlage erlassenen Verordnungen und Verwaltungsvorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Pflegekasse bei der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen, Rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über die Jahresrechnung unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung der Jahresrechnung nach § 39 SRVwV i. V. m. § 31 SVHV und in entsprechender Anwendung des § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung der Jahresrechnung wesentlich auswirken, mit

hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Pflegekasse bei der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen, Rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresrechnung überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Gliederungs- und Bewertungsregeln und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ist die Jahresrechnung entsprechend den Vorschriften der Verordnung über das Haushaltswesen in der Sozialversicherung, der Verordnung über den Zahlungsverkehr, die Buchführung und die Rechnungslegung der Sozialversicherung und der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift über das Rechnungswesen in der Sozialversicherung aufgestellt." München, den 20. April 2012 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Penter Wirtschaftsprüfer

Rü ger Wirtschaftsprü fer

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Gremien, Organisation, Kunden & Gesundheitspartner Vorstand

Landeshandwerksbeirat

Gesundheitspartner

Fritz Müller Vorsitzender des Vorstandes

Hans-Werner Schech Vorsitzender

Detlef Lamm Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes

Dieter Hahn Stellvertretender Vorsitzender

Stationäre Einrichtungen Krankenhäuser Stationäre Reha-Einrichtungen Vollstationäre Pflege-Einrichtungen Teilstationäre Pflege-Einrichtungen Kurzzeitpflege-Einrichtungen

Andreas Brieske Heinrich Gringel Björn Hendrischke Rainer Mangler van Klev Adolf Neuschaefer Cornelia Philipp Jürgen Poths

Kunden Versicherte (Dez. 2011) davon Mitglieder Firmenkunden

1.514.344 1.084.062 etwa 100.000

Klaus Repp Winfried Schnorr Hans Schwarz Heinrich Stang Detlef Stange Horst Villmeter Horst Zahn

Ambulante Vertragspartner Vertragsärzte Vertragszahnärzte Pflegedienste Apotheken

142 104 745 213 660

10.033 4.300 1.040 1.603

(Stand: Januar 2012)

Organisation der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen

Verwaltungsrat Alternierende Vorsitzende: Brigitte Baki, Dr. Werner Scherer

Vorstandsvorsitzender Fritz Müller

Unternehmenspolitik, Kommunikation & Marketing Dr. Wilfried Boroch

Vorstandskoordination Alexandra Ripke

Personal- und Ressourcenmanagement Karlheinz Löw

Controllerdienste Finanzmanagement Hans-Jürgen Sylvester

Bevollmächtigter des Vorstandes für Gesundheitspartnermanagement Dr. Michael Karner Medizinprodukte-PflegeZahnärzte Robert Ringer

Integratives Leistungsmanagement Dr. Isabella Erb-Herrmann

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Detlef Lamm

Recht / Datenschutz Roland Dahm

Revision Willi Rüttger

Kundenservice und Vertrieb Peter Litzinger

Krankengeldmanagement Stefan Semkat

Einnahmenmanagement Andreas Heck

Hauptabteilung Krankenhaus-RehabilitationFahrkosten Thomas Göbel

Stabsstelle


AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen Basler StraĂ&#x;e 2 61352 Bad Homburg v. d. H. Telefon: 06172 272-131 E-Mail: service@he.aok.de Internet: www.aok.de/hessen

Geschäftsbericht 2011/2012  
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